Schlagwort: Erdgewächshaus

  • Hoyerswerda: Garten der Generationen entsteht

    (Antrag, Antworten)
    Unser Verein betreibt in der Stadt Hoyerswerda seit 25 Jahren das „Haus der Begegnungen“. Wir führen hier eine Vielzahl von sozialen Projekten wie die Tafel, die Suppenküche, eine Möbelwerkstatt, einen Kräutergarten und den Tafelgarten durch.

    In unserem geplanten Garten der Generationen sollen sich Kinder, Eltern und Großeltern miteinander beschäftigen. Das muss nicht heißen, dass nur Familien zum Projekt zugelassen sind, nein, die verschiedenen Generationen sollen auch aus verschiedenen Familien kommen. Das schafft Vielfalt in den Gedanken und Ideen für die Durchführung. Wir möchten auf ca. 800m² einen kleinen Garten mit Hoch- und Flachbeeten aufbauen, die Wege so gestaltet, dass sie barrierefrei sind und auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen die Möglichkeit geben, sich zu engagieren. Auf den Beeten werden Obst und Gemüse angebaut, aber auch Blumen, damit eine Vielfalt von Insekten sich tummeln können. In diesem Rahmen sehen wir das Wildbienenprojekt. Dabei soll ein Insektenhotel gebaut und Wildbienen beobachtet werden. Der Anbau von Bienenweiden oder insektenfreundlichen Pflanzen wird verbunden mit dem Anbau von Gemüse und Kräutern, die in Tafel und Suppenküche sowie gemeinsamen Kochveranstaltungen verwendet werden.

    Wir verfügen an unserem Standort über die Möglichkeiten, die uns der Tafelgarten und das Grüne Klassenzimmer bieten. Das Thema gesunde Ernährung spielt dort schon eine große Rolle. Jetzt wollen wir dieses Projekt noch mehr in den Focus der Öffentlichkeit rücken. Wir wollen noch viel mehr Menschen, nicht nur den Tafelkunden, die Möglichkeit geben, von unserer Arbeit und unseren Projekten zu partizipieren.
    […]

    Wir würden uns gern um eine Förderung für ein Erdgewächshaus bewerben. Ein Erdgewächshaus ist eine kluge und umweltfreundliche Lösung für alle, die ihren Garten nachhaltig und unabhängig gestalten möchten. Es kombiniert traditionelle Bauweise mit moderner Nachhaltigkeit und sorgt für frisches Gemüse zu jeder Jahreszeit. Ein Erdgewächshaus wird teilweise oder vollständig in die Erde gebaut. Die Seitenwände bestehen aus Erde, die als natürliche Isolierung dient. Die Dachkonstruktion ist meist mit einer transparenten Abdeckung versehen, die Sonnenlicht einlässt und gleichzeitig Wärme speichert. So entsteht ein Raum, der unabhängig von den Außentemperaturen genutzt werden kann

    • Die Basis der Gruppe bilden ca. 15-20 Personen, die sich zusammengefunden haben, um miteinander den Garten der Generationen weiter auszubauen. Die Gruppe ist nicht immer vollständig und die Teilnahme fluktuiert. Aber Nachbarn aus dem Wohngebiet sind in jedem Fall dabei.
    • Ja, an der Planung war der Seniorenbeirat der Stadt Hoyerswerda beteiligt. Verschiedene Bereiche sind barrierefrei geplant.
    • Die Fläche gehört der Stadt Hoyerswerda, unser Verein hat einen unbefristeten Nutzungsvertrag. Die Gebäude werden i9m nächsten Jahr komplett saniert, ein Weiterbestehen ist damit gewährleistet
    • Es gibt bereits Beete, auf denen Obst und Gemüse angebaut wird, deren Anteil sind ca. 400m², In den geplanten Hochbeeten entstehen Kräuterbeete und Salatbeete.
    • Den Tafelgarten gibt es seit ca. 10 Jahren. Der Garten der Generationen ist erst im Aufbau, aber die TeilnehmerInnen haben entschieden, dass dieser Garten zu großen Teilen den sozialen Projekten des Vereins zugutekommen soll. Über die Bepflanzung sollen die TeilnehmerInnen gemeinsam mit unserer Gärtnerin entscheiden.
    • Entscheidungen werden demokratisch gefällt, jeder kann kommen und mitmachen
    • Die Werbung erfolgt über Flyer und Aushänge im Verein sowie dien Newsletter, den der Projektträger herausgibt.
    • Gehwegplatten und Stufen sind Spenden bzw. werden „alte Bestände“ verarbeitet, die Folie ist normale Folie für Gewächshäuser.
    • Die Erdaushubarbeiten für das Erdgewächshaus wird eine befreundete Firma übernehmen, alles andere machen die Teilnehmer des Projektes. Interessenten sind uns jederzeit willkommen. Der Bau soll im Frühjahr beginnen.

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  • exotischer Garten Dresden baut Infrastruktur für den Anbau exotischer Pflanzen

    (Gu aus Antrag/Fragen)
    Der exotische Garten in Dresden Coschütz gibt es seit Mai 2015. Sie haben knapp 1100m² – auf zwei Parzellen eines Schrebergartens. Derzeit sind sie ein Kern von sieben Leuten plus 10 Leute, die ab und an dabei sind. Sie suchen noch MItmacherInnen. Ihre Selbstbeschreibung: „
    Wir machen Erfahrungen und praktizieren Permakultur in allen Bereichen und unter ökologischen Kriterien.
    Dabei wollen wir Elemente wie Komposttoilette, Hügelbeete und Hochbeete, Kräuterspiralen und Mischkulturen miteinbinden. Weiterhin legen wir einen Reflektionsteich an vor dem geplanten Erdtreibgewächshaus bzw. einen Erdkeller. Im Erdtreibgewächshaus können somit suptropische Pflanzen gut fruchten und im Reflektionsteich werden wir Kaltwasserspirulina anbauen. Ein Brunnen ist auch geplant wie auch das derzeit undichte Dach der Laube zu erneuern. Das Dach werden wir mit durchsichtigen Lichtplatten erneuern, um die Laube auch teilweise als Gewächshaus nutzen zu können.“
    Das Erdgewächshaus dient dem Anbau von z.B. winterharten Bananen, die wohl auch hierzulande wachsen, sie wollen Granatäpfel, Oliven u.ä. anbauen. Die Infastruktur dafür bauen sie selber. Sie haben gebrauchte Steine am Start und auch das Wissen, wie sie das bauen müssen.
    Weiterhin geplant sind Komposttoilette und Bienenhaltung.
    Im Projekt sind ein paar sehr gartenbaukundige Leute dabei, so auch jemand aus dem Aprikosengarten, der für uns schon einiges an Input zu Praxisblättern geleistet hat.

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