Schlagwort: Ermekeilgarten Bonn

  • Ermekeilgarten muss sich verkleinern

    (Gu, Mail)

    vor einigen Wochen wurde das Grundstück von Haus 8 mit einem permanenten Zaun abgetrennt. 40 Gartenkisten befinden sich bis morgen noch außerhalb des Zauns, morgen verteilen wir die dann, weil bei uns eigentlich kein Platz mehr ist. Die Stadt hat das Gelände ja noch nicht gemietet, derzeit hat die Bezirkregierung es für die Flüchtlingsunterkunft von der Bima gemietet. Und die sind halt sehr behördlich, daher haben sie uns ja auch eingezäunt

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  • Bonn erstellt Internetportal für urban gardening und will urbane LaWi fördern

    (Gu, FB)

    Ab Februar soll ein Internetportal für Urban Gardening über mögliche Flächen fürs Gärtnern in der Stadt informieren. Auch die SPD hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, der an diesem Donnerstag im Bürgerausschuss beraten wird. Gärtnern ist bei Städtern weiterhin beliebt: Die einen mieten sich ganze Ackerstreifen, um in den Sommermonaten regelmäßig frisches Gemüse zu ernten. Andere pflanzen Blumen und Sträucher auf Baumscheiben und auf einem Spielplatz mitten in Bonn an – und pflegen alles auch. Was noch fehlt, ist eine Übersicht aller Projekte, damit sich jeder schnell informieren kann. Doch das soll sich nächsten Monat ändern.

    Die SPD hat einen Antrag gestellt, der an diesem Donnerstag im Bürgerausschuss (Ratssaal Stadthaus, 18 Uhr) erstmals behandelt wird und bis Ende Januar durch die Bezirksgremien bis hin zum Hauptausschuss wandert. „Das neue Grünflächenkonzept sieht vor, dass Flächen, die zurückgebaut werden, zum Beispiel ehemalige Spielplätze, bei Eignung des Geländes für Urban Gardening zur Verfügung gestellt werden“, heißt es im Antrag der SPD-Ratsfraktion. Sie möchte, dass alle möglichen Anbauflächen künftig auf der städtischen Homepage aktuell aufgelistet werden. Wer sich fürs Gärtnern interessiert, soll dort auch alles über die Bedingungen erfahren und selbst Vorschläge machen können, wo sich noch ein Fleckchen für Möhren und Bohnen finden lässt. Das Ganze hat einen Vorteil: Die Stadt muss an den Stellen selbst kein Geld mehr für die Grünpflege ausgeben.

    Eine Stellungnahme der Stadt zum Antrag liegt schon vor: Demnach soll es im Internet bereits Anfang Februar alles Wissenswerte rund ums Urban Gardening geben. Alle Wünsche der SPD in Hinblick auf Verträge und Flächen sollen dabei erfüllt werden. Schon in mehreren Vorlagen habe die Verwaltung über Bürgergärten und das Thema „Essbare Stadt“ informiert und auch zahlreiche Initiativen dazu an einen Tisch geholt. Eine eigene Personalstelle in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sei aber nicht zustande gekommen. Die Zusammenarbeit werde aber weiterhin bestehen. Auch mit anderen Kommunen will die Stadt weiter zusammenarbeiten, etwa mit Frankfurt anlässlich einer Veranstaltung im Bundesamt für Naturschutz in Bonn.

    Es werde auch eine Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Rheinland und zahlreichen weiteren Akteuren an einem konkreten Förderprojekt zur Entwicklung der Urbanen Landwirtschaft geben, heißt es aus dem Stadthaus. Auch beim Integrierten Handlungskonzept Grüne Infrastruktur im Bonner Norden werde Urban Gardening eine große Rolle spielen. Außerdem die Verwaltung man Ausschau nach möglichen Fördertöpfen halten.

    Die Idee, öffentliche Grünflächen zu bepflanzen, entstand in den 70er Jahren in New York. Im Rheinland war Köln Vorreiter beim Urban Gardening. In Bonn haben sich Hobbygärtner – Familien, Anwohner und Studenten – zum Beispiel um triste Ecken auf dem Spielplatz gegenüber dem Hostel „Maxhaus“ gekümmert. Bis Frühjahr vergangenen Jahres gab es in der Ermekeilkaserne einen engagiert gepflegten Garten. Der ist mittlerweile kleiner, weil der Ermekeilinitiative nicht mehr so viel Fläche zur Verfügung steht.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Wo-Bonner-in-der-Stadt-Wirsing-und-M%C3%B6hren-anbauen-k%C3%B6nnen-article3444424.html

    (alerts, 4.5.:)
    Wer in Bonn in der Stadt gärtnern will, kann öffentliche Grundstücke für eine begrenzte Zeit pachten, das ist so eine Art Miete. Im Internet gibt es Fotos von den Freiflächen und Hinweise, ob man graben und Beete anlegen darf und ob es einen Wasseranschluss gibt.
    David Baier, Abteilungsleiter im Amt für Stadtgrün in Bonn, ist neugierig, wie das Angebot bei den Bonnern ankommt. Das Urban Gardening-Projekt stecke nämlich noch in den „Kinderschuhen“, sagt Baier. Aktuell hat die Stadt zirka 40 urbane Gartenflächen zu verpachten – für einen günstigen Preis und auch nur für einen gewissen Zeitraum.
    Die zukünftigen Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner haben aber auch Pflichten: Zum Beispiel Müll entsorgen, Wege freihalten, leere Blumentöpfe wegräumen und bei Bedarf gießen oder mähen. Finanziell rechnen wird sich Urban Gardening für die Stadt Bonn erst nach ein paar Jahren, meint Baier.
    http://www.swr.de/swr2/wissen/urban-gardening/-/id=661224/did=19477364/nid=661224/1oe2ogt/

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  • 150 Leute beim Ermekeilgarten dabei

    (Gu aus alerts, 25.7.)
    […] Aus ganz Bonn kämen rund 150 Menschen aller Alters- und Gesellschaftsgruppen, um für einen Mitgliedsbeitrag von 20 Euro im Jahr gemeinsam ihre Kisten zu bauen, zu bepflanzen, zu gießen und zu ernten, „Gärtnerei von A bis Z“, nennt die Organisatorin das. Die meisten Mitglieder tun sich in kleinen Gruppen zusammen, um die Anforderungen der Pflanzen mit den persönlichen Terminen koordinieren zu können. […] Und das Projekt ist längst weit mehr als ein Garten. Durch die Ideen von immer mehr Mitgliedern sind ständig neue Aktivitäten entstanden. Beispielsweise findet jeden dritten Samstag im Monat in den Räumen der Kaserne ein „Repair-Café“ statt, wo Heimwerker und Näherinnen kaputten Elektrogeräten, Fahrrädern und Kleidung zu neuem Glanz verhelfen. Außerdem gibt es regelmäßig ein gemeinschaftliches Kochen und Essen mit Mitgliedern und Menschen aus der Nachbarschaft. So werde die Gartenanlage hinter den eisernen Zäunen mehr und mehr zum „Dorfplatz für die Südstadt“, erklärt Wissmann. Zu den Öffnungszeiten ist der Platz für jeden offen, und das wird fleißig genutzt.[…] Seit 2013 verhandelt die Stadt Bonn mit dem Bund über den Kauf der insgesamt 25 000 Quadratmeter. Doch vor einem Verkauf will der Bund von der Stadt Planungen vorgelegt bekommen, was mit den Flächen künftig passieren soll.
    http://www.rundschau-online.de/bonn/ermekeilinitiative-in-bonn–stadtgaertnern-in-der-frueheren-kaserne,15185502,31304512.html (mehr …)

  • Fläche des Ermekeilgarten wird prioritär für Wohnung

    (Gu aus google alerts vom 24.3.)
    Die Bundeswehr hat die Ermekeilkaserne in Bonn endgültig geräumt, und bis sich eine weitere Nutzung abzeichnet, wird dort „Urban Gardening“ betrieben.
    d.h. die Fläche auf der der Bonner Gemeinschaftsgarten „Ermekeilgarten Bonn“ entsteht, soll sobald wie möglich prioritär „entwickelt werden“.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/suedstadt/Bauminister-will-das-Objekt-bevorzugt-entwickeln-article1306985.html#plx1943111064 (mehr …)