Schlagwort: Ernteerfahrungen

  • Leipzig: neue Angebote und steigende Kosten im H17

    (NL)

    Die Grunsteuer für den Garten hat sich auf 980 Euro verdreifacht – helft mit den Gemeinschaftsgarten zu erhalten 

    Hilfe, die Grundsteuer steigt! – Und wir brauchen weiterhin die Unterstützung vieler Gartenfreund:innen und unserer Nachbarschaft, um den Stadtgarten H17 dauerhaft zu erhalten. Spenden helfen uns, den wertvollen und vielfältigen Freiraum zu erhalten, der seit 2010 auf der früheren Brache entstand. Das ist wichtig, denn unsere grüne Oase mitten im dicht bebauten Wohnviertel kommt vielen Tieren, dem Stadtklima und der Stadtgesellschaft zugute: 

    Grüner Montag – MITGÄRGNERN in der H17

    Der Grüne Montag lädt zum offenen Mitgärtnern ein! – Wir bepflanzen, pflegen und beernten gemeinsam unser Mitgärtnern-Beet, teilen unser Gartenwissen miteinander und schauen, welche Arbeiten im Gemeinschaftsgarten noch so auf uns warten. Keinerlei Vorwissen, nur Spaß am Draußensein nötig.
    Kommt vorbei, spontan oder mit Anmeldung: 
    H17-bildung@freiraumsyndikat.de
     
    Mit Miternte-Abendbrot ab 17 Uhr am 30.6., 15.7.,  11.8., 25.8., 8.9. und 22.9. (unter Vorbehalt). Achtung – am 28.7. und 4.8. macht der Grüne Montag Sommerpause!
    Großer Dank für die finanzielle Unterstützung des Projekts geht an die Teilnehmenden der Deutschen Postcode Lotterie.

    ¬

    Insektenvielfalt erleben – Erkundungstour durch den Garten und Beratung zur naturnahen Gestaltung
     
    Samstag 28. Juni 10-12 Uhr
    Anlässlich der diesjährigen Ausstellung  „Vielfalt macht´s“ zu dem wichtigen Thema Biodiversität, lassen wir uns beraten, wie wir den Stadtgarten noch insektenfreundlicher und ökologisch wertvoll gestalten können.
     
    Mit dem Biologen Philipp Drosky (Naturgarten Leipzig) geht es auf Entdeckungstour durch den H17-Garten. Der Fokus liegt auf der spannenden Welt der Insekten. Im Anschluss gibt es bewährte Tipps sowie Raum für Fragen zur naturnahen Gartengestaltung. Wir werden die Gründe für den Insektenrückgang kennenlernen und erfahren, was wir zur Förderung der Artenvielfalt beitragen können. (mehr …)

  • Berlin: im Waldgarten wird wenig geerntet

    (Besuch)
    Im Urbanen Waldgarten sind die Parzellen vergeben worden, immer einige zusammen sind umzäunt, die Parzellen sind dann im Kreis zueinander angegordnet, nur in manchen dieser Parzellen-Gemeinschaften durften Lauben entstehen, alle haben einige Auflagen.

    Sobald die Parzellen vergeben waren, waren die Gärtner*innen hauptsächlich mit ihren eigenen Beeten beschäftigt, die Gemeinschaftsflächen stehen dann nicht mehr so im Fokus, ist aber auch viel zu tun auf den eigenen Flächen.
    Die Gärtner*innen kommen eher nicht aus der Nachbarschaft, für die Gemeinschaftsflächen werden weitere Mitmacher*innen gesucht, so dass sich das auch verstetigt.

    Im Verein sind 140 Mitglieder, bei der letzten MV waren 70 Leute. Doch ist die Gruppe nicht kraftvoll, es ist keine wirklich Gemeinschaftsgruppe, die über den eigenen Garten hinaus was stemmen möchte/kann.
    Es gibt viele Ämter, so auch „Vernetzung“ und die Amtsinhaber*innen nennen sich selber „Vernetzungsschrate“.

    Es läuft ein neues FoPro an: die Pflanzen sollen vorgestellt werden und dann untersucht, ob sie dann besser geerntet und gegessen werden.
    Das ist ein Problem: es wird zu wenig geerntet und zu wenig mitgenommen, die Menschen kennen viele der Pflanzen nicht, sind misstrauisch und wissen nicht, was sie damit machen sollen.

    (mehr …)

  • Hamburg: Ernteverteilung im Luthergarten

    (NL)
    Wie auf der letzten Vollversammlung besprochen hat sich der Gartenrat mit dem Konzept für der neuen ERNTEFAIRTEILUNG beschäftigt. Das Konzept ist ziemlich einfach, und geht so: Alle überschüssige (also von den Gruppen die anbauen und ernten nicht verwendete) Ernte wird, nach Absprache, zum Regerhof zum Kochen gebracht, hier in der bald wieder existierenden offenen Kochgruppen verkocht oder kann in das neue Regal vor der Werkstatt gelegt werden und von anderen mitgenommen werden. Auch hier gilt wie immer und in der Walachei auch am Schuppen zu lesen: Es ist genug für alle da, aber nicht für die Gier Einzelner. Damit das funktioniert, müssen alle das Regal im Blick haben. Da schimmelt was oder gammelt vor sich hin? Weg damit!  Wir probieren das nun mal aus und sprechen bei der nächsten VV noch einmal darüber.

    Wir haben ja bei der letzten Vollversammlung von Sabine und Uta das CCAP-Projekt vorgestellt bekommen, und nun wird es auch für uns im Garten ganz konkret: Die Leute aus der Partnergemeinde in Tansania kommen uns im Oktober besuchen!

    außerdem:
    Wir bekommen am Samstag zum Aktionstag Besuch vom NDR! Das Team vom NDR möchte gerne von 12 – 17 Uhr bei uns drehen und es geht um einen möglichst vielfältigen Einblick in den Garten und seine Menschen. (mehr …)

  • IG in Benediktbeuern setzt eine Fahne, wenn Gemüse in den Gemeinschaftsbeeten reif ist

    (Gu, persönliches Gespräch)

    Der IG in Benediktbeuern läuft gut. Gerade junge Familien sind hier gerne dabei – sind die Grundstückspreise doch für viele nicht bezahlbar und so haben nicht alle eigene Gärten.
    Es gibt kleine individuelle Parzellen, auch einige der nebenan wohnennde Flüchtlinge sind hier dabei (aber vor allen Dingen beim gemeinsamen Kochen und Feiern und seitdem auch Menschen aus anderen Staaten als Eritera da sind, ist die sprachliche Verständigung einfacher geworden – Englisch) und größere Gemeinschaftsflächen. Hier haben nun Leute Patenschaften für bestimmte Abschnitte übernommen, treffen Vorentscheidungen, was wann gepflanzt wird – die können dann diskutiert werden – und da im letzten Jahr viel nicht geerntet wurde (da die Leute dachten: oh, das reicht ja nicht für alle, ernte ich mal nix), werden nun bunte Fahnen gesetzt, wenn die Sachen reif sind.
    Eine Vereinsgründung wurde diskutiter, aber verworfen. Sie bleiben Initiative des ZUK. (mehr …)