https://background.tagesspiegel.de/agrar-und-ernaehrung/briefing/kostenlose-grundversorgung-mit-gesunden-lebensmitteln (mehr …)
Schlagwort: essbar
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Stuttgart: Inselgrün hat sich vergrößert und wird gefördert
es ist immer noch Inselgrün, wir mussten zwar wiederholt umziehen und doch sind wir noch da uns sollen auch erhalten werden.
Aktuell sind wir auch auf einem guten Weg zum essbaren Quartier, bzw. der ersten essbaren Strasse in Stuttgart.
Sie sind FuturePoint der Stadt Stuttgart und werden vom Stuttgarter-Klimainnovationsfond und The Nature Conservacy auf dem Weg zum essbaren Quartier gefördert.
https://jetztklimachen.stuttgart.de/klima-innovationsfonds-projekt-essbares-quartierInfos auch hier: https://www.stuttgart-meine-stadt.de/file/68b0399b6a889a12940ffaf2 (mehr …)
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Berlin: viele Gärtner*innen im GG Fischerinsel
die meisten Menschen haben wir einerseits durch Werbung über das Kreativhaus erreicht. Es gab 1-2 Monate vorher Aushänge und es wurde ins Programmheft aufgenommen, auch viele Menschen direkt angesprochen.
Andererseits hat der entstehende Garten Interesse geweckt, sodass Menschen, die vorbeikamen, direkt gefragt haben, ob sie mitmachen können.
Von dem restlichen Geld wollen wir in jedem Fall noch wie beantragt eine Naschhecke anlegen mit Beerensträuchern. Zudem besteht der Wunsch in der Gartengruppe einen Wurmkompost zu bauen. Hierfür gibt es eine Gruppe, die sich mit dem Bau und der späteren Anwendung auseinandersetzt, Anleitungen recherchiert sowie eine Auflistung von Materialien und Kosten erstellt. Beides wollen wir im Herbst angehen.
Im Sommer haben wir noch ein etwas größeres Projekt vor der Brust. Und zwar gibt es auf dem Gelände den kleinen Lehmofen, der aber leider nicht funktioniert, da weder Lehm noch Schamotte oder sonstiges hitzespeicherndes Material verbaut wurde. Wir wollen diesen Lehmofen aus größtenteils upcycling Materialien neu konstruieren. Auch hier ist eine Sichtung der bereits zur Verfügung stehenden Materialien sowie Auflistung von Material, welches noch angeschafft werden muss, in Arbeit.
Sollte noch Geld übrig sein, würden wir gerne noch Pilzbeete anlegen (mehr …)
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Coswig: Fläche mit essbaren Pflanzen
unser Projekt „Anlegen einer Fläche mit essbaren Pflanzen“ haben wir nun erfolgreich abgeschlossen und wir möchten Ihnen für Ihre wie stets unkomplizierte und wohlwollende Unterstützung ganz herzlich Danke sagen!
Wir haben spannende Themen umgesetzt, die sehr viele in Garten- und Natur aktive Menschen angesprochen haben. So fand die Verwendung der Wildobstarten sehr großen Zuspruch! Auch deshalb, weil hier in Coswig/Weinböhla eine trockene Region ist, mit Sandboden dazu. Viele Obstbäumchen sind eingegangen, klagen die Gärtnerinnen und Gärtner der Umgebung. Wildobst ist hingegen robust und eine Alternative. Dazu der Nutzen für die Insekten und Vögel, also, wir hatten wirklich gute Gespräche mit Interessierten. Das Thema Kompost interessierte ebenso eine breite Gruppe, wir konnten es anschaulich und praktisch vorführen, wie es geht. Die wassersparenden Pflanzflächenabdeckung mit Mulch war immer noch für einige Interessierte neu. Schön war, wie von Naturbeobachtungen berichtet wurde, wie Amseln im Laub suchen, welches in vielen kommunalen Grünflächen leider ausgefegt wird. Kleine Sache, aber daran wird deutlich, wie es bei den Menschen ankommt.
Und, ganz wichtig auch, wir konnten unsere Kooperationsbeziehungen mit den NaBu Leuten der Regio Gruppe Meißen verfestigen. Das ist für unsere künftige Arbeit sehr bedeutend.
Wir freuen uns sehr, durch dieses Projekt auch 3 neue Mitglieder gewonnen zu haben!
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GG verbunden mit SoLaWi
(ANtworten/ANtrag)
- Wie groß ist die Fläche des Gemeinschaftsgartens und wie groß ist der essbare Garten?
Der Essbare Garten hat eine Fläche von ca. 2000-2500 m² und der Gemeinschaftsgarten von ca. 188 m²
- Der Gemeinschaftsgarten ist Teil des essbaren Gartens? Ja
- ·Zahlen Sie Pacht für die Fläche? Ist die Nutzung befristet?
Die Nutzung ist unbefristet. Eine Kooperationsvereinbarung bzw. Nutzungsvertrag des Miteinander e.V. mit dem Sonnenhof ist gerade noch in Arbeit. Wir planen zumindest eine Aufwandsentschädigung für Wasserkosten etc. zu bezahlen, eine Pacht ist noch nicht besprochen worden.
- Wer kümmert sich um den essbaren Garten und was genau passiert dort? Ist das ein Projekt, bei dem alle einfach ernten können, auch wenn sie nicht mitgärtnern oder ist es eher ein Schaugartenprojekt?
Um den Essbaren Garten kümmert sich vor allem Theresa Biermann gemeinsam mit Emely Stolle vom Sonnenhof, der es aber wichtig ist, andere Menschen darin einzubeziehen. Sie organisiert z.B. immer Arbeitseinsätze und bezieht andere Menschen aus ehrenamtlichen Gruppen und AGs der SoLaWi mit ein. Der Essbare Garten ist eine Aufwertung des Sonnenhofes, er macht das Gelände attraktiver und dient als Anschauungsobjekt für verschiedene Naturschutzthemen. Hier werden verschiedene Strukturen wie eine Totholzhecke, Blühstreifen oder eben der Gemeinschaftsgarten entwickelt, sowie das Gelände unter Permakulturaspekten gestaltet (z.B. Pflanzen von Bäumen u.a. Gehölzen, Anlegen von Teichen). Dies kann durch Besuchergruppen somit vermittelt werden. Z.B. kommen immer wieder Schulklassen, für welche auch ein naturnaher Spielbereich im Essbaren Garten angelegt wird. Außerdemdem kommen normalerweise regelmäßig jeden Monat die MItglieder der SoLaWi und Interessierte zum Hoftag. Der Garten dient also über Führungen oder auch die Seminare von Frau Biermann zur praktischen Umweltbildung. Wie schon erwähnt, können Beete des Gemeinschaftsgartens unter Absprache auch hierfür mit genutzt werden. Der Essbare Garten ist also beides: Ein Schaugarten, um wie gesagt, die ökologischen Prinzipien sichtbar und damit vermittelbar zu machen. Zum anderen auch ein Gartenprojekt, in dem die Beteiligten im Gemeinschaftsgarten den eigenen Ertrag auch ernten dürfen. Wir haben besprochen, dass nicht jeder im Gemeinschaftsgarten einfach ernten darf, aber jeder für ein Beet Verantwortliche kann an unserer Mitteilungstafel anschreiben, was wo genau auch für andere geerntet werden darf. Im Miteinander e.V. gibt es auch das Bestreben einen gemeinsamen Mittagstisch zu haben. Um dafür zu kochen, darf auf bestimmten Beeten auch mitgeerntet werden. Im restlichen Essbaren Garten dürfen Besucher kosten und naschen, z.B. Beeren, Kräuter etc., aber nicht für den eigenen Bedarf zum Mitnehmen ernten, weil die Erträge allen Besuchern zur Verfügung stehen sollen.
- Wie ist der Gemeinschaftsgarten in diesen essbaren Garten eingebettet? Wie sind die verschiedenen Nutzungen für Interessierte erkennbar?
Ja, der Gemeinschaftsgarten ist ein Projekt, eine Struktur im Essbaren Garten. Es sind noch Tafeln geplant, die genau erklären, was der Gemeinschaftsgarten ist, und die direkt am Eingang stehen sollen. Er dient als Anschauungsobjekt und zur Weitergabe von ökologischer Gartenkultur. Wir wollen im Garten gemeinsam lernen, nicht nur die Permakulturprinzipien sondern auch alte Gartentechniken und die Verarbeitung des Gemüses.
- Wie groß ist die Gruppe der Gärtner*innen und wie viele Menschen sind dabei, die nicht aus der sozial-ökologischen Lebensgemeinschaft kommen? Zur Zeit sind wir fünf Erwachsene und drei Kinder. Momentan sind alle Gärtnerinnen in der Lebensgemeinschaft oder damit verbunden. Die Lebensgemeinschaft ist aber auch noch keine geschlossene, festgefügte Gruppe, sondern im Aufbau und offen für neue Menschen und Ideen.
- Wie wird der Gemeinschaftsgarten beworben? Wo erfahre ich, dass und wie ich mitmachen/mitgärtnern kann?
Unsere Werbung ist noch im Aufbau. Durch persönliche Ansprache aber auch durch die Solidarische Landwirtschaft erfährt man vom Garten. Diese wirbt auch in den Hoftagen oder in den Rundmails für den Essbaren Garten, informiert dadurch über entstandene Strukturen, wie auch den Gemeinschaftsgarten. In der Coronazeit hatte die Solawi eine Hofführung gefilmt und bei Youtube veröffentlicht, in dem auch der Gemeinschaftsgarten gezeigt wird. Sie können sich den Link gerne ansehen. https://www.youtube.com/watch?v=LqsT9-CDppM&feature=youtu Auch über den Miteinander e.V. können Sie von uns erfahren.
- Wie viele Menschen könnten mitgärtnern? Bis zu 20 Menschen; dazu kann der Gemeinschaftsgarten um weitere Flächen im Essbaren Garten erweitert werden. Es ist von Seiten des Sonnenhofes angedacht, eine weitere angrenzende Fläche mit ca. 300 qm aus der Nutzung zu nehmen und dem Essbaren Garten anzugliedern.
- Und wie dann mitentscheiden?
Wir treffen uns bei einem 14-tägigen Gartenplenum, in dem per Konsens entschieden wird.
- ·Wie offen ist die Gruppe für Impulse von außen?
Unsere Gruppe ist sehr offen und tolerant, solange die ökologischen, sozialen und Permakultur- Werte auch berücksichtigt werden. Es liegt uns ja genau dies am Herzen, andere mit einzubeziehen und die ökologischen Werte weiterzugeben.
- Sind die sechs Beete, die es derzeit gibt, individuelle Beete? Gibt es auch gemeinschaftliche Beete/Bereiche?
Der Gemeinschaftsgarten ist ein Mandalagarten mit 17 individuellen Beeten, die aber gemeinschaftlich genutzt und nach einem gemeinsamen Anbauplan bewirtschaftet werden können. Es gibt Einzelne, aber auch Gartentandems und ein gemeinsames Kräuterbeet, was von allen bewirtschaftet wird, sowie ein gemeinsames „Zentrum“. Um die Wege und die Beetvorbereitung im Frühling bzw. für den Winter kümmern wir uns gemeinsam.
- Was genau bedeutet, dass der Garten Hingucker ist und so der Sonnenhof näher kennengelernt werden kann?
Durch die Mandalaform, und dass er direkt am Weg und Eingang der Hauptanbaufläche des Sonnenhofes liegt. Er ist sehr gut begehbar und liegt direkt an der Verkaufshütte und am Friedhofsparkplatz des Dorfes, wodurch auch ein Publikumsverkehr da ist. Hier können die Besucher die Werte des Sonnenhofes/ der Solawi auf kleinerer Fläche direkt sehen, wie das Mulchen und Bodenaufbau. Diese Prinzipien stimmen im Garten und auf dem Feld überein, wobei sie im kleineren Maßstab für Laien oft anschaulicher darstellbar sind.
- Wozu wird eine Sense gebraucht?
Zum Ernten der Gründüngung, die wir vom Feld der Solawi als Mulchmaterial für unsere Beete nutzen dürfen, sowie zum Mähen für die umgebenden Grasflächen.
· Wie werden die geplanten Kurse ablaufen, für wen sind diese und gibt es dafür dann extra Flächen/Beete etc. im Gemeinschaftsgarten?
Kurse werden einerseits über die Naturschutzakademie angeboten, andererseits perspektivisch auch über die Permakultur-Akademie. Diese Kurse sind für alle Interessierten offen. Dabei gibt es immer einen Theorieteil (zu Prinzipien der Permakultur, Klimaschutz im Garten etc.) und einen Praxisteil mit einer Mitmachaktion. Außerdem gibt es immer wieder Anfragen von Gruppen (sowohl Kinder als auch Erwachsene, z.B. Schulklassen, Gartenbauvereine etc.) für Hofbesuche. Diese Gruppen könnten auch durch den Essbaren Garten geführt werden, um ihnen eine praktische Permakultur-Gestaltung und Gärtnern unter Klimaschutz-Aspekten zu zeigen. Der Essbare Garten wird somit auch zu einem Bestandteil des Bildungsprogramms des Sonnenhofes, das in Aufbau ist. Der Gemeinschaftsgarten als Teil vom Essbaren Garten wäre dann natürlich auch für viele interessant, aber ist nicht der Kursort und hat eine untergeordnete Rolle, denn er ist ja in erster Linie für die MitgärntnerInnen des Gartens gedacht. Für die Kurse gibt es extra Flächen im Bereich des Essbaren Gartens. Der Gemeinschaftsgarten dient eher als Anschauungsobjekt für biologisches Gärtnern und unter Umständen (nach Absprache mit den GärtnerInnen) können einzelne Beete auch mal mit TeilnehmerInnen von Kursen bepflanzt werden. Neben dem Gemeinschaftsgarten soll in einem Kurs eine Kräuterspirale entstehen.
- Wie beteiligt sich die Hessische Naturschutzakademie an den Kosten?Die Naturschutzakademie beteiligt sich nicht an Sach- und Materialkosten. Sie zahlt ein Honorar für die ReferentInnen und übernimmt die Bewerbung der Kurse. Der Essbare Garten wird somit quasi ein externer Seminarort für die Naturschutzakademie.
- Wie kann ein Schuppen derzeit unter den geltenden Coronaeinschränkungen gemeinschaftlich gebaut werden und wer würde den Schuppen bauen?
Wir alle möchten in einer gemeinschaftlichen Aktion mit Mundschutz und genügend Abstand und unseren eigenen Werkzeugen, wie Akkubohrer, den Schuppen bauen. Damit es nicht zu viele Menschen werden, werden wir in kleinen Gruppen, z.B. nur zu zweit, arbeiten.
- Wie weit ist die Verkaufshütte vom Garten entfernt?
Die Verkaufshütte befindet sich direkt neben dem Gemeinschaftsgarten und wird nur durch einen breiten Weg von ihm getrennt. Direkt an der Verkaufshütte soll der Geräteschuppen angebracht werden. Es soll ein Dach mit abschließbaren Gitter entstehen, um die Gartengeräte vor dem Wetter und Diebstahl zu schützen. In der Verkaushütte werden in den Sommermonaten Überschüsse der SoLaWi als Ab-Feld-Verkauf verkauft.
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TU Berlin Campus wird essbar
(Gu, alerts)
[…]
Spatenstich zum ersten Obstbaumgarten der TU Berlin
Großstädte mit kleinen Oasen, auf denen Gemüsebeete und Obstbäume wachsen? Das Konzept der sogenannten „Essbaren Stadt“ ist ein weltweiter Trend, der sich großer Beliebtheit erfreut. Auch an der TU Berlin soll es erprobt werden. Auf dem Campus Charlottenburg sollen künftig regionale alte Obstsorten und fruchttragende Sträucher gepflanzt werden. Universitätsangehörige können so gemeinsam in ihrem direkten Umfeld Obst und Beeren ernten und ein Gefühl für nachhaltigere Konsummuster entwickeln.
Am 1. November 2018 wird mit einem Spatenstich für den ersten Obstbaumgarten der Universität der Grundstein für den „Essbaren Campus“ gelegt. Auf einer Fläche im Innenhof zwischen der Mensa Hardenbergstraße und dem Physikgebäude der TU Berlin werden acht regionale alte Obstsorten wie Apfel, Birne, Pflaume und Kirsche gepflanzt. Erweitert wird das Gartenkonzept im folgenden Jahr mit einer Sitzgruppe, Sträuchern, essbaren bodendeckenden Pflanzen und einzelnen Urban-Gardening-Flächen, auf denen auch Gemüse angepflanzt werden kann.
Der „Essbare Campus“ ist eine Initiative der studentischen Projektwerkstatt „Campus in Transition“ und wurde mit einem der Nachhaltigkeitspreise ausgezeichnet, den das Präsidium der Universität ausgelobt hatte.[…]
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Mundraub entwickelt Konzept für essbaren Bezirk Pankow (Berlin)
im Auftrag von Herrn Kirchner, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Pankow, entwickelt Mundraub ein Konzept zur Durchführung des Essbaren Bezirks. Hierfür sind natürlich geeignete Flächen für Obstbaumpflanzungen und Urban Garding vonnöten.
Mundraub wird dazu in ihrer Community einen Aufruf starten, an dem Sie sich gern beteiligen können.
Wer geeignete Flächen weiß, trägt sie bitte in folgendes Dokument ein:
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1dYmHDKkyPMTfaFeUYUHMr6QCEmu2WbRMMOzCs-VydZ0/edit#gid=0Bitte tragen Sie Ihre Vorschläge bis spätestens Mittwoch, den 20.06. in die Liste ein. Gern können Sie dieses Dokument auch an Interessierte weiterleiten. Wir gleichen die Vorschläge anschließend mit den Flächen ab, die der Bezirk für das Projekt vorgesehen hat.
Den aktuellen Stand zum Thema Essbarer Bezirk Pankow finden Sie hier: http://mundraub.org/gruppen/essbarer-bezirk-pankow
Die Gruppe freut sich über weitere engagierte Mitglieder! -
In Lahr (Schwarzwald) entsteht GG auf Kirchengrund
(Gu, alerts)
Bunds für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Lahr. Die Umweltschutzorganisation hatte sich im Sommer 2015 auf die Suche nach einer Fläche für ein Stadtgartenprojekt gemacht und ist nun fündig geworden. Die katholische Kirche an der Schutter stellt dem BUND ein Rasenstück östlich der Kirche St. Peter und Paul zur Verfügung. Es diente einst als Pfarrgarten. „Wir freuen uns, dass unser alter Garten wieder belebt wird und unterstützen den BUND sehr gerne bei dem Projekt“, sagt Markus Erhart, Dekan der katholischen Kirche, laut Pressemitteilung. „Für uns ist das ein Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Sozialraums und als Naturschutzprojekt auch zur Bewahrung der Schöpfung.“
Uli Sand sieht in der Lage des Grundstücks viele Vorteile: „Es liegt sehr zentral, bietet sowohl Schatten, als auch Sonne. Es ist toll, dass uns die Kirche die Wiese zur Verfügung stellt“. Die BUND-Gartengruppe hat mit dem Stückchen Grün schon konkrete Pläne. Es sollen vor allem Gemüse und Kräuter, aber auch Blumen gepflanzt werden. Die Idee ist ein offener Gemeinschaftsgarten für die Lahrer in der Innenstadt. Die Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner sollen dort künftig gemeinschaftlich gärtnern können und das Säen, Wachsen und Ernten erleben. Der Garten soll als offener Platz für alle zu einem Ort der Begegnung werden. „Ernten darf jeder, der gerade vorbei kommt“, so der BUND. An jedem regenfreien Samstag findet künftig von 14 bis 17 Uhr ein Gartentag statt. Dann wird mindestens ein Mitglied der Gartengruppe vor Ort sein und der Garten wird zum Gärtnern freigegeben.
http://www.badische-zeitung.de/lahr/jeder-ist-zum-gaertnern-eingeladen–120733759.html (mehr …)
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Projektgruppe „essbares Saarland“ hat 3 GG
(Gu, Mail)
mehr Infos zu den Gärten: http://essbares-saarland.de/aktivitaeten/uebersichtskarte-der-garten-projekte/ (mehr …)
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In München-Haselbergel soll ein kleiner Gemeinschaftsgarten Ausgangspunkt für eine essbare Siedlung werden
(Gu, Mail, 18.29
das Nachbarschaftstreff möchte in diesem Jahr einen interkulturellen „Minigarten“ auf der Terrasse eröffnen um den Nachbarn und der benachbarten Flüchtlingsunterkunft
die Terrasse befindet sich im Innenhof einer Wohnsiedlung und ist öffentlich zugänglich und gehört zum Nachbarschaftstreff. Diesen Ort habe ich mir als Startplatz für das Projekt und als „Vorzeigeobjekt“ ausgesucht.
Mein Plan ist, die Siedlung an der Nordhaide „essbarer“ zu machen und nach und nach die GWG, Kitas, Seniorenbegebnungsstätten weitere Einrichtungen mit ins Boot zu nehmen (mehr …) -
Inselgarten: neues Gartenprojekt in Bamberg steht in den Startlöchern
(Gu aus alerts, 28.11.)
In Bamberg soll ein Platz (Graf- Stauffenberg-Platz) in Form eines „Selbsternte Gartens” neugestaltet werden. “ Das Projekt befindet sich im Moment in den Startlöchern. Noch sieht der Graf-Stauffenberg-Platz aus wie immer – doch das möchten wir ändern! Statt grauem Schotter wollen wir hier buntes Gemüse sehen. Gemeinsam säen & ernten.“ Sie suchen Mitmachende. Kooperationspartner sind TT und der Bürgerverein Bamberg Mitte.
Quelle: http://inselgarten-bamberg.de/
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Naschhecke und behinderten gerechtes Beet im IG Blumenau
(Gu aus Antrag an uns, 25.11.)
Seit April 2014 wird auf einer bisher verwilderten Brache ganz in der Nähe vom Nachbarschaftstreffe Blumenau in München gegärtnert. Ein IG entsteht; jetzt sind schon 30 Leute im Gartenteam dabei. Die 600m² große Fläche haben sie pachtfrei bekommen, erste Beete sind angelegt. Sie kooperieren mit einer Behindertenwerkstatt (Bodenbearbeitung, Beratung, Pflanzen), mit Projekten im städtischen Haus für Kinder (haben ein eigenes Beet im Garten) und mit einem Integrationskindergarten sind Projekte für 2015 geplant. Die Erstausstattung hat die Heidehof-Stiftung finanziert.
Bei uns beantragen sie Beerenbüsche, die entlang des Zauns als Naschmöglichkeit für GärtnerInnen und NachbarInnen diesen sollen und das Material für ein behindertengerechtes Hochbeet, was ein junger Mann im Rollstuhle bauen will.