Schlagwort: essbare Stadt

  • Waldkirch: Gruppe baut Wasserschuppen

    (Antrag, Antworten)

    Erneuerung und Weiterentwicklung des „Wasserschuppens“ im
    Mitmach-Garten der Essbaren Stadt Waldkirch
    Unser „Wasserschuppen“ kombiniert die Funktion des Regenwassersammelns in 1000 l-
    Containern und kleineren Regentonnen über die Dachfläche mit der Funktion der
    Unterbringung von Gartengeräten wie Schubkarren und Werkzeugen.
    Umsetzung des Projektes: Frühjahr 2026 (ca. März/April)
    Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre mit dem alten Wasserschuppen möchten
    wir nun nach eigenen Plänen und in eigener Umsetzung eine Weiterentwicklung des
    Schuppens realisieren.
    Die Vorteile gegenüber der alten Lösung:
    • Es fließt kein Regen mehr in den Innenraum. Die trockene Unterbringung der Utensilien
    wird gewährleistet.
    • Die Regencontainer stehen außerhalb. Dadurch entsteht mehr Stauraum, was u.a. die
    Unterbringung unseres umweltfreundlichen Strohhäckslers ermöglichen wird.
    • Die Gerätschaften werden durch Doppelstabmatten vor Diebstahl geschützt.

    – wem gehört die Fläche und ist die Nutzung durch den Mitmachgarten begrenzt? Die Fläche des Mitmach-Gartens und des Elzbeetes gehört der Stadt. Wir haben keinen schriftlichen Vertrag. Die Rechtsform ist eine sog. Duldung. Im Rahmen unserer Anliegen sind wir frei.

    – habt ihr einen Zaun? Gibt/gab es Vandalismus o.ä.? Kein Zaun von der Stadt gewünscht. Uns gefällt, dass der Garten jederzeit zugänglich ist – bis auf das Problem des „Gemüseklaus“.

    – wie groß ist die kerngruppe, wie viele Menschen gärtnern wirklich und wie viele nutzen den Garten ansonsten? Ca 1 Dutzend mit unterschiedlichsten Aufgaben wie Rasenmähen, Heckenschneiden, Webseite pflegen, Hauptverantwortung Kräuter und Heilpflanzen, Hauptverantwortung Gemüse,Hauptverantwortung Beeren,Kindergartenbeete … Durch die Aufteilung gelingt die Grundpflege inzwischen recht gut. Problem ist, dass zum wöchentlichen „offenen Gärtnern“ im Frühjahr ca 7, machmal auch 15 Leute kommen, später 1 – 5. Es wäre bes. für mich entlastend, wenn mehr Leute mitmachen würden. Unklar, wie der Bevölkerung kommuniziert werden kann, dass es auch eine Hilfe für uns ist, wenn man nur einmal unverbindlich kommt. ??? Wenn jede Woche 2 – 3 Mithelfer*innen kämen, wäre das schon toll.

    – wie kann man mitmachen, wie führt ihr die Menschen ein, die neu dabei sein wollen? Wo macht ihr Öffentlichkeitsarbeit? Einführung: Beim 1. Mitmachen den Garten erklären, i.a. nach Grundwissen, das auf einer Infoveranstaltung oä. vermittelt worden ist. Ich mache jede Woche eine To Do-Liste, aus der man sich aussuchen kann, was man machen möchte. Das wird als sehr freilassend und informativ empfunden. Darüber hinaus haben einige Mitmacher*innen eine eigene kleine Fläche zur Pflege übernommen. Deutlich steigt die Identifizierung mit der Fläche, wenn man sie selber pflegt. Andere schätzen es, unverbindlich hin und wieder mitzumachen und dann klar kommuniziert zu bekommen, was gerade zu tun ist.

    Öffentlichkeitsarbeit: Im Garten selber durch Gespräche mit den vielen Besuchern. Wobei die meisten innerlich abschalten, wenn wir tiefer gehen ☹️. Vermittlung von enkeltauglichem Gartenwissen in  Infosystem zum eigenständigen Erkunden -> Schilder auf den Beeten zu verschiedensten Themen; Vertiefung durch Infokarten, die man sich mitnehmen kann; Geocaching-Pfad zu Klimaschutz und Biodiversität; Gartenrallye zu Biodiversität im MMG (Mitmach-Garten), s.a. Webseite; Projekttage mit Schulen; Seminare; Besonderes wie Tag der Artenvielfalt, Klimabrunch und Filmabend (Unsere große kleine Farm); Werbung beim Neubürgerempfang, Markt, Klimaschutzgespräch …

    – was passiert mit der Ernte? Was übrig bleibt, teilen wir unter den anwesenden Mitmach*innen auf bzw. kochen nach dem Gärtnern etwas daraus -> Feuerschale, Chantico Terrassenofen, Lehmbackofen. Quelle des Unmutes ist, dass Vieles von Besuchern geerntet wird, leider auch, nachdem wir ihnen die Ernteregeln erklärt haben. Als wir 2013 begannen, haben wir uns gefreut, als zum 1.x etwas geerntet worden ist – nach dem Vorbild der Essbaren Stadt Andernach. Inzwischen hat sich da viel Frust eingenistet, weil der Energieausgleich für den persönlichen Einsatz als nicht gegeben empfunden wird. Dabei spielt es eine Rolle, dass sich die Essbare Stadt Andernach aus Steuergeldern finanziert (Top Down), während wir als Bürgerinitiative alles selber stemmen (Bottom Up). Hinzu kommt, dass durch den MMG so viele Besucher gehen, dass schlichtweg nie etwas da wäre, was man in diesem „Anschauungsgarten“ anschauen könnte, wenn jedeR auch nur ein Exemplar vom Gemüse mitnehmen würde. Ernteregeln: Beeren und Küchenkräuter jederzeit gerne naschen und Samen mitnehmen, Gemüse nur nach Absprache mit jemandem aus dem Team.

    – was für Kooperationen habt ihr? Kneipp-Verein, Stadt Waldkirch, Klimaschutz AK, Kino Klappe 11, Schwarzwaldverein, Schwarzwaldzoo, Waldkircher Beschäftigungsinitiative WABE, Mehrgenerationenhaus, BUND, NaBu, Schulen, Kindergärten …

    – wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens? Gar nicht. Aber wie das bei Hobbys so ist, wird en passant manches aus der eigenen Tasche bezahlt.

    – wie habt ihr euch bisher finanziert? Boden u. diverse Sachleistungen: Stadt Waldkirch. Private Spenden und Spenden von Geschäftsleuten, EDEKA Bonaktion, Preisgeld Bawü blüht, Allianz für Beteiligung: Beteiligungstaler, Bosch-Stiftung: Common Ground-Projekt …

    – habt ihr noch andere Möglichkeiten, Geld für den Bau zu bekommen (auch anteilig)? Darum haben wir uns bislang nicht gekümmert. Wir hoffen halt auf euch ????

    habt/braucht ihr eine Baugenehmigung für den Schuppen? Nein. Das Objekt ist zu klein, um eine Baugenehmigung zu brauchen. Baden-Württemberg bis 40 m3 genehmigungsfrei.

    Was sagt der Eigentümer der Fläche? Die Stadt haben wir nicht gefragt, aber da der neue „Schuppen“, besser gesagt „Unterstand“, nicht größer wird, sondern nur sinnvoller genutzt und an derselben Stelle, wird das schon okay sein.

    – wer und wie viele wollen den Schuppen bauen? Leute aus unserem Team, vor allem Männer, Anzahl offen. Wir rühren die Werbetrommel, wenn es soweit ist. 

    wie groß soll der Schuppen werden? ca. 4x3m, gut 2m hoch 

    Habt ihr jemanden, der euch anleitet? Fachkompetenzen sind im Team vorhanden. 

    Wer kümmert sich um die Statik und nimmt jemand dann das Gebäude ab? Nein -> Fachkompetenzen. Es ist kein „Gebäude“, sondern nach 3 Seiten offen und dort nur mit Doppelstabmatten versehen. Eine Schiebetür aus Doppelrohrmatte wird den Eingang nur Befugten gewähren. Es war unsere Absicht, eine möglichst schlichte, langlebige, kostengünstige, praktische und transparente Lösung zu finden. Gerne schicke ich Fotos nach der Fertigstellung.

    – Könnt ihr Teile des bisherigen Schuppens wiederverwenden? Ja, soviel wie möglich.

    (mehr …)

  • Freiburg: Agroforststreifen wird gepflanzt

    (NL)
    Bald wird ein kleiner Agroforst-Streifen mit diversen Obst-Gehölzen gepflanzt am Schönberg, dort wo einst Weinreben standen, nahe am Ortsrand von Freiburg. Zukünftig sollen in diesem Gehöz-Streifen leckere und für die Allgemeinheit verfügbare Frucht-Ernten heranwachsen!

    Während das eigentliche Pflanzen dieser Gehölze am 12.11. von einer Schulklasse übernommen wird, gibt es die Möglichkeit nach Anmeldung dabei zu sein, wenn am Tag vorher die Pflanzlöcher vorbereitet werden und auch nach erfolgter Pflanzung zur Fertigstellung und Abschluss-Betrachtung.

    Dabei gibt´s einiges zu Lernen über sinnvolles Pflanzen von Obstbäumen (nach dem sogenannten „Freiburger Modell“) und es gibt etwas produktive Bewegung an der frischen Schönberg-Luft (mehr …)

  • Dresden: Stadtgarten im Alaunpark kämpft mit kaputten Brunnen

    (Besuch)
    Der Stadtgarten ist mitten im Park, die Initiator*innen haben die Fläche gepachtet und Beerenstauden drum herum angepflanzt. Inzwischen ist der Garten gut umwachsen und damit auch trotz der Lage etwas geschützt. Die Ansprechpartner*innen wissen gar nicht, wer alles im Garten dabei ist, da das sehr unterschiedlich ist. Es kommen Familien, die einfach gießen wollen, Gruppen, die den Garten besichten wollen und auch was tun wollen, Einzelpersonen, die nur die Früchte der Stauden und Büsche erneten wollen und auf gar keinen Fall mit auf eine Infoliste wollen, Obdachlose übernachten ab und an, andere sitzen und gießen die Pflanzen mit. Tomaten und andere fast reife Früchte im Garten werden immer sofort abgeerntet. Und es gibt eine Gruppe, die Tomatensetzlinge zieht etc.

    Wer will, schnapt sich eins der offen zugänglichen Gartengeräte, ab und kommt was weg, aber selten. Vandalismus gibt es wohl nicht.
    Die Pumpe/Brunnen ist schon zum dritten Mal kaputt, nun muss sie ausgewechselt werden. Dafür gibt es eine Spendenkampagne, da sind schon so 600 – 700 Euro zusammen gekommen. Spendenaufrufe sind in den anderen Gärten des Trägers, in angrenzenden Cafés usw.
    Regenwasser ernten sie (noch) nicht. Sie haben auch nur eine sehr kleine Dachfläche.
    Geld von der Stadt erwarten sie nicht, da nehmen sie eher Kürzungen wahr.

    (mehr …)

  • Stuttgart: neue Fläche für 20 – 25 Jahre für Stadtacker

    (Tel)

    Das Projekt muss wohl 2027 umziehen, die neue Fläche ist mit auf dem Areal. Der Verein bekommt das wohl 1300m² große Grundstück voraussichlich für 20 – 25 Jahre. Die Fläche ist eine Fläche für Kleingärten, die Gruppe klärt mit den Verantwortlichen der Stadt ab, dass im Vertrag klar geregelt wird, dass die Fläche dann auch für den GG ist/bleibt.
    Außerdem bekommen sie weitere zwei oder drei kleinere Flächen („Flächenlose“), um dort essbare Stadt Projekte aufzubauen und zu pflegen. Hierzu sind sie noch in Verhandlungen bzgl. Geld für diese Pflege und hoffen, damit eine Stelle finanzieren zu können.

    (mehr …)

  • Stuttgart: Inselgrün hat sich vergrößert und wird gefördert

    es ist immer noch Inselgrün, wir mussten zwar wiederholt umziehen und doch sind wir noch da uns sollen auch erhalten werden.
    Aktuell sind wir auch auf einem guten Weg zum essbaren Quartier, bzw. der ersten essbaren Strasse in Stuttgart.
    Sie sind FuturePoint der Stadt Stuttgart und werden vom Stuttgarter-Klimainnovationsfond und The Nature Conservacy auf dem Weg zum essbaren Quartier gefördert.
    https://jetztklimachen.stuttgart.de/klima-innovationsfonds-projekt-essbares-quartier

    Infos auch hier: https://www.stuttgart-meine-stadt.de/file/68b0399b6a889a12940ffaf2 (mehr …)

  • Berlin: Spreeacker will essbare Landschaft am Uferweg schaffen

    (Besuch)
    In Mitte direkt an der Spree wird seit mehr als 10 Jahren der Spreeacker geplant und peu a peu umgesetzt. Es ist ein Waldgarten, der sich entlang des Uferweges zieht. Noch ist der Uferweg nur zu einem Teil begehbar, doch wird wohl noch Ende dieses Jahres eine Verbindung zu zwei Brücken geschaffen und dann soll es einer der grünen Wege Berlins werden. Inmitten teurer Eigentumswohnungsbauten gibt es eine einst als Genossenschaft angetretene Bebauung – größtenteils haben die Bewohner*innen diese Wohnungen aber inzwischen gekauft. Nur eine große WG ist noch genossenschaftlich. Darin wohnt auch der eine Initiator des Spreeackers.

    Die Nachbarschaft ist nicht nur angetan von dem Projekt. Sie wollen, dass es „schön“ aussieht und nicht nur grün ist. Sie vermissen Blumen. Einige machen bei der Pflege mit.
    Sie haben eine Nutzungvereinbarung mit dem Bezirk und eine Pflegevereinbarung, was bedeuete, dass sie Geld für die Pflege bekommen – dabei geht es nicht nur um „ihre“ essbaren Grünflächen, sondern auch um den Weg an sich.
    Müll, menschlicher und tierischer Kot, ab und an Obdachtlose sind ein Teil der Realität im öffentlichen Raum in Berlin Mitte.

    Geerntet wird wenig – die Menschen kennen die Pflanzen nicht, auch kleine Schilder mit den Namen der Pflanzen und Aufforderungen zu ernten, haben das noch nicht geändert. Sie wollen die Beschilderung ausweiten und mehr Infos geben. Sie planen auch Workshops und weitere Bildungsarbeit.
    Das Ziel: eine essbare Landschaft als Pionierprojekt für Berlin.

    Eine Sorge: mit der Ferigstellung des Uferwegs wird sich das Viertel sehr verändern, zudem zieht Universal direkt da hin (mit 800 Mitarbeiter*innen). Es werden sehr viel mehr Menschen den Weg nutzen (noch ist der ein Geheimtipp), die Anwohner*innen haben große Sorge vor der Veränderung.

    Universal ist auf Michael zugekommen, sie wollen sich im Viertel engagieren. Michael versucht, über die Hochbeete finanziert zu bekommen (auch wenn der selber Hochbeete nicht sinnvoll findet), um mehr Menschen für das Projekt zu gewinnen und die Sichtbarkeit zu erhöhen.

    Bewässerung: sie haben einen Brunnen bohren dürfen, das Wasser ist nicht frei von Belastung.

    Michael ist in der Waldgartenszene gut vernetzt und denkt an eine Veranstaltung, bei der Waldgarten und SoLaWis sich weiter austauschen.

    (mehr …)

  • Haar: Gartengruppe baut Geräteschuppen

    (Antrag)

    Der GG Eglfing gehört zu „Haar zum Anbeißen“ und ihn gibt es seit 11 Jahren. Die Gruppe umfasst 25 Gärtner*innen, mitmachen kann jede*r. Die Stadt informiert und es gibt kostenlose Workshops und den Tag der offenen Tür. Die Gruppe hat eine Benjeshecke angelegt. Bisher sind alle Gartengeräte in 2 Truhen, was sich als unpraktisch erwiesen hat. Eine ist zudem kaputt. Die Gruppe will ein Häuschen bauen, von dessen Dach dann auch Regenwasser gesammelt werden kann und was Platz auch für einen Arbeitsplatz und Lager bietet.

    Die Stadt hat 500 Euro bewilligt, die Bürgerstiftung auch und der Bauhof übernimt die Pflasterarbeiten für den Untergrund.

    Am Bau beteiligen sich 9 Gärtnerinnen und 1 Gärtner.

    (mehr …)

  • Berlin: Spreeacker plant Bildungsarbeit

    (Mail)

    Hier an der Spree geht es gut weiter, mit Nutzungs- und Pflegevereinbarungen, 
    sind wir weiterhin gut dabei essbaren und produktiven Landschaften wachsen und gedeihen zu lassen. 
    Wir sind jedenfalls dabei unsere Bildungsarbeit weiterzudenken und auszubauen

    (mehr …)

  • Wilhelmshaven: Saisonstart für Wilhelms Hochbeet Garten

    Saisonstart & Jubiläum in WILHELMS Hochbeet GARTEN
    Gemeinsam wachsen – seit einem Jahr.
    Wilhelms Hochbeet Garten feiert sein einjähriges Bestehen – und startet am
    Samstag, den 10. Mai 2025, von 11:00 bis 13:00 Uhr mit einem bunten
    Programm in die neue Gartensaison. Ein Jahr gemeinsames Gärtnern,
    Wachsen und Begegnen mitten in der Stadt – das wollen die
    Hochbeetgärtnerinnen und -gärtner mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern feiern!
    Erst in der vergangenen Woche wurde der Garten um 10 neue Hochbeete
    erweitert – ein echtes Gemeinschaftswerk. Jetzt soll es noch mehr öffentliche
    Naschbeete für alle Wilhelmshavener*innen geben.
    Beim Saisonauftakt erwartet die Besucherinnen:
    – Pflanzung eines Apfelbaums – ein Symbol für Wurzeln, Zukunft und
    Zusammenhalt.
    – Gemeinsames Bepflanzen der neuen Beete – mitmachen ausdrücklich
    erwünscht.
    – Aktionen für Kinder – gärtnern, entdecken, kreativ werden.
    – Erklärung zu den Mitmachmöglichkeiten – so einfach geht’s.
    – Gespräche zwischen den Beeten – mit Nachbarinnen, Gärtnerinnen &
    Neugierigen.
    – Pflanzen zum Mitnehmen – kleine Geschenke aus dem Garten.
    – „Mitmacherinnen gesucht!“ – der Garten lebt vom Mitmachen. (mehr …)

  • Nürnberg: Entsiegelung für die Klimaoase in der Südstadt

    (NL)

    Für diesen Sommer wird der Platz vor der Gustav-Adolf-Kirche zur Klimaoase. 
    Ein Ort zum Mitmachen, Zusammenkommen und Zukunft gestalten – für mehr Erfrischung, Zusammenhalt und Gesundheit in der Südstadt.

    Der Platz zwischen Südstadtbad und Gustav-Adolf-Kirche an der Allersberger Str., wird für diesen Sommer schöner, kühler und gesünder. Mit euch und für euch! Der Platz wird verschönert, begrünt, teilweise entsiegelt. Wir wollen Regenwasser sammeln, Sitzgelegenheiten bauen und Veranstaltungen rund ums Thema ausrichten, den Platz in Kooperationen bespielen. Mit dabei sind u.a. auch die Essbare Stadt und das TransforMA aus Mannheim, die TH Nürnberg Fakultät Architektur/Fakultät Sozialwissenschaften, und viele mehr! 

    MACH MIT
    Engagieren kannst du dich auch: Mach mit bei unseren Bautagen oder komm zum großen Ideen-Jam am 18.05. wo wir noch mehr Ideen für die Klimaoase sammeln. Im Rahmen des Ideen-Jams hast du außerdem die Chance auf eine von uns vergebene Projektförderung!

    Komm vorbei, nutz den Platz, triff andere Menschen und gestalte mit.
    So entsteht ein Ort, der gerecht, lebendig und widerstandsfähig ist.

    https://www.waswaerewenn2035.de/aktuelle-veranstaltungen/

    (mehr …)

  • Ruhrgebiet: Radweg mit Naschorten soll angelegt werden

    chlaraffenband Ruhr
    Das Schlaraffenband Ruhr ist ein Zusammenschluss verschiedener Ernährungsräte (Essen, Bochum, Dortmund). Es hat sich zum Ziel gesetzt, die zentralen Radwege des Ruhrgebiets (u.a. Ruhrtalradweg, Emscher-Weg und RS1) alle 5-10 km mit Naschorten zu versehen. Naschorte sind Rastplätze, an denen Obst, Kräuter und Gemüse je nach Jahreszeit gepflückt und verzehrt werden können. Zusätzlich sollen nach Möglichkeit Trinkbrunnen als Wasserzapfstellen sowie Rastmöglichkeiten eingerichtet werden. Weitere Informationen: https://schlaraffenband.de/

    aus: https://www.ptj.de/projektfoerderung/buergerschaftliches-engagement/qualifizierung (mehr …)

  • Haar: Haar zum Anbeißen wird 10

    Zum 10-jährigen Bestehen von „Haar zum Anbeißen“ mit 4 Gemeinschaftsgärten, gibt es eine Feier.
    Mehr zum Projekt: https://www.gemeinde-haar.de/de/unser-haar/Ich-engagiere-mich/Haar-zum-Anbeissen (mehr …)

  • Nürnberg: Neuigkeiten aus der essbaren Stadt

    Workshop Boden – das Mysterium um die paar Zentimeter, die die Welt ernähren

    11.7., 18-21 Uhr, Jakobsplatz

    Boden – was ist das eigentlich, was da kreucht und fleucht? Warum sind wir und die Pflanzen und Tiere, die uns ernähren so abhängig davon? Welche Praktiken fördern einen gesunden Boden? Wie sieht es mit dem Wassermanagement aus? Lilly von Hof vErde nimmt uns mit in die Welt der Regenwürmer und Mikroorganismen!

    Der Workshop ist kostenlos (Spenden sind herzlich willkommen), aber die Teilnehmenden-Zahl ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung nötig. Alle Infos und Anmeldemöglichkeit findet ihr hier.


    Praxis-Workshop Baum- und Strauchschnitt

    12.7.,16-20:00 Uhr, Start am Garten des Südens, weiter zu Jakobsplatz, Egidienplatz und Bielingplatz

    Niklas Götz von pflanzoasen freut sich mit euch einen Gehölzschnitt-Workshop durchzuführen, bei dem wir zunächst einen kritischen Blick auf die lokalen Standortbedingungen werfen, um uns im Anschluss mit der Ökologie der dort ansässigen Gehölze beschäftigen. Ich zeige euch, welche (Pflege-) Maßnahmen wichtig sind, um die Gärten zukunftsfähig zu machen.

    Der neue Naschgarten in der Marienvorstadt (Nahe TH / Wöhrder Wiese) geht an den Start! Kommende Woche plant die Gartengruppe gemeinsam in einem Permakultur-Planungs-Workshop die Fläche und wird dann ganz offiziell in den Kreis der Essbaren Stadt aufgenommen. Bock mitzugarteln? Meldet euch!

    Und auch im Garten Für Alle (Schloßäckerstraße) geht es nach unserem Permablitz Anfang Juni weiter – wer in der Nähe wohnt und/oder Lust hat, sich im Garten einzubringen, melde sich 🙂 Wir kommunizieren über eine Signal-Gruppe und natürlich vor Ort.

    Die Bibliothek der Gartendinge ist auf der Zielgeraden – letzte technische und organisatorische Dinge brauchen noch einen Feinschliff, dann können wir in die Beta-Phase gehen.
    (mehr …)

  • Stuttgart: gemeinsam Gärtnern vor Foodsharing-Café

    Kleine Wildnis hat in der „Raupe Immersatt“ ein Vernetzungstreffen zu essbare Stadt gemacht
    Vor dem Café gärtnern Anwohner*innen in einem vorhandenen Beet am Hölderlinplatz
    https://kleinewildnisstuttgart.de/2024/05/05/mit-der-raupe-immersatt-den-hoelerlinplatz-essbar-gemacht/ (mehr …)

  • Bünde: Hochbeete am Rathausplatz

    https://www.buende.de/Stadtleben/Gr%C3%BCnfl%C3%A4chen-Umwelt/Aktuelles/Essbare-Stadt-Paten-f%C3%BCr-Beete-und-Pflanzen-gesucht.php?object=tx,2619.14&ModID=7&FID=2619.2608.1&NavID=2619.469&La=1

    Paten für Beete und Pflanzen gesucht

    Projekt „Essbare Stadt“ auf dem Rathausplatz gestartet/ Kneipp-Verein macht den Auftakt und präsentiert sich mit elf Heilpflanzen

    Bild vergrößern: Das Bild zeigt von links Anja Reckeschat und Christel Förster vom Vorstand des Bünder Kneipp-Vereins, Stadtmarketingamtsleiter Ralf Grund, Technische Beigeordnete Andrea Brückner sowie Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger am ersten bepflanzten Hochbeet vor dem Rathaus.

    Bünde. Die Belebung von Leerständen, die Sanierung von Baumstandorten oder die bunten Blumenkübel mit Bänken: In der jüngeren Vergangenheit wurden mehrere Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität in Bündes guter Stube durchgeführt. Nun rückt der Rathausplatz mit einem neuen Projekt in den Fokus.

    „Von unterschiedlichen Seiten wurde mehrfach der Wunsch geäußert, den Rathausplatz grüner und freundlicher zu gestalten – dem kommen wir jetzt nach“, sagt Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger und zeigt auf die Front des Verwaltungsgebäudes. Dort stehen seit Kurzem sechs aus hellem Holz gefertigte Hochbeete, die zukünftig nicht nur für Farbtupfer, sondern auch eine große Pflanzenvielfalt sorgen sollen. „Essbare Stadt“ heißt die Idee, hinter der sich, vereinfacht gesagt, die Nutzung urbanen Raums zum Anbau von Lebensmitteln verbirgt. Zahlreiche Kommunen verfolgen inzwischen derartige Konzepte – Tendenz steigend.
    In Bünde hatte der Stadtverband der Grünen dieses Thema erstmals 2021 an die Verwaltung herangetragen. Dann folgten ein Jahr später während der Bürgerbeteiligung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) ebenfalls Anregungen zur Begrünung des Rathausplatzes. Und nun ist der Startschuss gefallen und mit dem Kneipp-Verein Bünde auch schon der erste Beetpate bei der Arbeit. Vom Spitzwegerich über die Nachtkerze bis zum Gänseblümchen: Insgesamt elf Setzlinge haben Anja Reckeschat und Christel Förster vom Vereinsvorstand in die dunkle Beeterde gepflanzt und kümmern sich mit Schaufel, Rechen und Gießkanne noch um die letzten Details. „Heilpflanzen sind eines von fünf Elementen der kneippschen Gesundheitslehre, wir wollen mit dieser Auswahl auf die Arbeit unseres Vereins aufmerksam machen“, sagt Reckeschat.
    Für Andrea Brückner ist das ein Auftakt nach Maß: „Dass sich Vereine, Gruppen, Schulen oder Initiativen hier im Herzen der Innenstadt präsentieren und dabei die Patenschaft über ein Hochbeet übernehmen, ist ein wichtiger Baustein des Projektes“, betont die Technische Beigeordnete. Interessierte könnten sich ab sofort bei Sabine Fipp vom Grünflächenamt telefonisch unter (0 52 23) 16 13 07 oder via E-Mail unter s.fipp@buende.de melden; dort gibt es auch alle weiteren Informationen hinsichtlich einer Patenschaft für eines der Beete. Von denen werden am Ende übrigens insgesamt sieben Stück vor der Rathausfassade stehen, ein weiteres wird demnächst noch angeliefert. Die Verwaltung muss dafür nicht allzu tief in die Kasse greifen, denn „bei der Anschaffung der Hochbeete hat die Stadt Bünde eine Förderung im Rahmen des ‚Sofortprogramms für die Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen‘ erhalten“, erläutert Ralf Grund, Amtsleiter für Stadtmarketing und Kultur.
    Damit ist die Verschönerung und Begrünung des Rathausplatzes noch nicht abgeschlossen. „Zu Gesamtplanung gehört unter anderem noch eine neue Bank am Wasserspiel sowie in Kürze die Bepflanzung von vier kleineren Beeten mit Rankpflanzen für eine Fassadenbegrünung“, kündigt Andrea Brückner an. (mehr …)

  • Nürnberg: viel Interesse am Mitmachen bei Essbarer Stadt

    (MAIL)

    in letzter Zeit kommen immer wieder Menschen auf uns zu, die sich im Projekt Essbare Stadt Nürnberg engagieren wollen. Das freut uns riesig, denn es gibt wahnsinnig viel zu tun, wenn wir unsere Stadt zu einem gemeinschaftlichen, grün-bunten Ort machen wollen: Unterstützung der bestehenden Gärten bei allen möglichen Anliegen, Beratung und Aufbau von neuen Standorten, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit, Buchhaltung und Förderungsakquise, Genehmigungen und Absprachen mit Akteuren wie Stadt Nürnberg, Kirchen und Kitas, Website, Orga von Workshops und Treffen für die Gärtner*innen, Netzwerkarbeit, Mitgestaltung unseres Arbeitsorts, der „Halle für Alle„, und Aufbau eines Gartens vor Ort, und noch dazu viel Raum und Potenzial für neue Ideen.

    Aber wo kannst du dich einbringen, und wie? Darauf wollen wir gemeinsam Antworten finden: bei unserem ersten „Essbare Stadt-Mitmachtreffen“ am 20. September um 18 Uhr!


    (mehr …)

  • Köln: neue Gärten durch die essbare Stadt

    (NL)

    Gärtnern im Knast (Mitarbeiter*innengarten und aber auch ein Teil für die Inhaftierten soll entstehen) https://essbare-stadt.koeln/kohlrabi-und-co-hinter-gittern-im-klingelpuetz/

    Firmengarten bei REWE: Schon im vergangenen Jahr hat REWE West auf ihrem Firmengelände in Hürth einen ca. 1.200 m² großen Nutzgarten angelegt. REWE West hat sich selbst das Ziel gesetzt, dass mit dem Gemüse aus dem Garten etwa 20% des Gemüses in der Kantine ersetzt werden.

    Mietergarten Wohnungsbaugesellschaft: mit der Aachener SWG wurden Hochbeete für Mieter*innen im Mai eröffnet. Diese übernehmen Patenschaften. Auch das Wohnumfeld wurde mit essbaren Pflanzen bestückt.

    In Kooperation mit dem Grünflächenamt der Stadt Köln veranstalten wir eine Workshop-Reihe zur Essbaren Stadt! Die Themen rund ums urbane Gärtnern richten sich an Gemeinschaftsgarten-Initiativen, Gartenlabor-Pächter:innen und weitere Interessierte.
    Im März waren wir auf Wildkräuter-Tour in und um den Lehrgarten des Kreisverbands der Kölner Gartenfreunde in Müngersdorf. Im April waren wir zum Thema „Smartes Wassermanagement“ im Demogarten in Finkenberg und haben dort ein Dach gebaut, das zum Sammeln von Regenwasser und als Tomatenunterstand dient. Der Workshop im Juni fand im Kartäusergarten in der Südstadt statt – dort dreht sich alles um den Bodenaufbau in (Hoch)beeten.

    und es gibt weitere Initiativen (mehr …)

  • Emmendingen: Genussgarten kooperiert mit Bib

    (ANtworten)

    Beim letzten Antrag war die Gruppe auch schon 10 – 12köpfig. Sie schreiben, dass die Gruppe nun auf die Anzahl gewachsen sei. Hatten zwischenzeitlich weniger Menschen mitgegärtnert? Sind noch Geflüchtete mit dabei? Es sollte ja auch ein Interkultureller Garten werden, welche Schritte dahin wurden weiterhin unternommen?

    Stimmt, dann ist uns da ein Fehler unterlaufen. Die Gruppe der Menschen die mal mehr mal weniger aktiv dabei und im Verteiler sind ist zwar gewachsen, die der tatsächlich aktiven fluktuiert um diese Gruppengröße herum; wir haben auch dadurch schwankende Mitgliederzahlen, dass nicht alle regelmäßig kommen und sich auch nicht ab- oder anmelden. Einfester Kern von etwa 10 ist konstant, andere kommen sporadisch, wenn sie gerade Zeit haben.

    Bei den Geflüchteten ist die Fluktuation leider sehr hoch, die, die letztes und vorletztes Jahr dabei waren, sind inzwischen nicht mehr in Emmendingen. Allerdings scheint der Garten von den Menschen aus den Geflüchteten-Unterkünften gut „beerntet“ zu werden.

    Da wir unsere Gartensaison der Zeitumstellung anpassen (alle Mitglieder sind berufstätig und können nur spätnachmittags) ist diese Saison gerade erst am Start, und auch durch kurzfristigen Ausfall einer wichtigen mit Organisatorin des Gartens liegt der Schwerpunkt gerade erstmal auf der gärtnerischen Umsetzung. Wenn wieder etwas mehr Kapazitäten für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit frei sind, kann perspektivisch über das nahe gelegene Geflüchteten Heim und mehrsprachige Aushänge am Garten auch für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen Werbung gemacht werden; dieses Projekt ruht aber im Moment. Aktuell beschränken wir uns auf aktives Einladen von interessierten Passant*innen; dazu ist unser Garten zum Glück ideal gelegen.

    Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Saatgutbibliothek konkret?

    Über die Saatgutbibliothek können wir samenfestes Saatgut bekommen, spannend sind immer wieder alte Sorten, oder auch lokale namenlose Sorten aus Privatgärten. Diese werden direkt gesät oder von uns vorgezogen. Sofern uns die Pflanzen nicht vorher von Passant*innen geerntet werden (letztes Jahr z.B. bei den Bohnen), gewinnen wir dann selbst Saatgut und bringen es zurück in die Bibliothek (letztes Jahr z.B. unser Blutampfer, Karde, Schnittlauch, Ringelblumen, Tomaten). Auch für die geplanten Workshops soll mit der Bibliothek kooperiert werden (Ausschreibung über die Seite der Saatgutbibliothek, Räumlichkeiten in der Stadtbücherei für Informationsveranstaltungen bei schlechterem Wetter).

    Außerdem haben wir aktiv beim Aufbau der Saatgutbibliothek mitgewirkt. Sie ist in der Stadtbibliothek angesiedelt und wir konnten eine Finanzierung über die Stadt Emmendingen erreichen. Die Arbeit im Hintergrund, wie z.B. die Bestellung des Saatgut Grundstocks, Rückgaben sortieren, Saatgut abfüllen, etikettieren, und das Regal bestücken etc. wird ehrenamtlich durch die Initiative „Stadtpflänzchen“/Saatgutbibliothek geleistet; dort sind 3, manchmal 4 unserer Mitglieder dabei und helfen aktiv z.B. bei den Mitmach-Nachmittagen der Saatgutbibliothek mit (Saatugt abfüllen, etikettieren, Regal nachlegen etc.); bei Aktionen wie dem „Regionalmarkt“, Tag der Vereine etc. sind wir gemeinsam an einem Stand und machen gegenseitig auf unsere Projekte aufmerksam.

    Wird die Fläche im Winter gar nicht genutzt?

    Weniger aktiv, denn wir treffen uns im Winter nicht regelmäßig inder ganzen Gruppe, aufgrund der Lichtverhältnisse an unserem Gartentermin (der, wie gesagt, abends statfindet, da die meisten berufstätig sind). Den Winter über standen verschiedene Kohlarten, Kräuter, Feldsalat, Lauch und Mangold auf den Beeten, die regelmäßig geerntet wurden. Wer außer einzelnen der Gärtner*innen bei uns erntet, wissen wir nicht; es gibt sehr viele positive Rückmeldungen ganz allgemein, aber die „Ernter“ bleiben im Verborgenen. Da wir inspiriert von der Idee der „essbaren Stadt“ das Ernten für alle auch ermöglichen möchten, ist dasfür uns o.k. und zeigt, dass der Garten gut angenommen wird.
    Wir selbst sind über den Winter wenn auch nicht regelmäßig als Gruppe, doch immer wieder als Einzelpersonen dort, und schauen „nach dem rechten“. Die Flächen die nicht mit Mehrjährigem oder Wintergemüse bestückt sind haben über den Winter kräftig mit Stroh gemulcht geruht.

    Mit „Vom Startguthaben haben mir noch nicht abgerufen“ meinen Sie, dass Sie dieses Geld noch nicht ausgegeben haben – oder? Wir überweisen ja immer die volle Summe, die wir fördern.

    Genau. Wir sind eine Gartengruppe, angeschlossen an den „Trägerverein“ Treffpunkt Freiburg, über den die Abwicklung der Gelder erfolgt. Dort können wir unserer Rechnungen einreichen, nach den Vorgaben unseres Antrages, um die Gelder „abzurufen“. Da wir ja einige Posten aus dem ersten Antrag doch über die Stadt gespendet bekommen haben, ist hier noch etwas übrig, was aktuell auf dem Konto von Treffpunkt Freiburg liegt.

    Wer würde die Pumpe in den Brunnen einbauen? Und sollen dann mit der Pumpe Wassertonnen befüllt werden? Wie funktioniert die Bewässerung dann konkret?

    Die Pumpe kann uns der Bauhof der Stadt Emmendingen einbauen, sobald wir sie haben. Die Bewässerung würde weiterhin von Hand mit Gießkannen erfolgen. Mit der Handschwengelpumpe sollen die Gießkannen gefüllt werden, und das Gießen damit auch leichter und sicherer für Kinder sowie die Älteren Mitglieder werden, denn der Weg zum Bach runter ist sehr steil und mit den schweren Kannen nicht ganz einfach zu begehen.
    Ein Hintergrund ist auch das im Sommer geltende Wasserentnahme Verbot im Bach; aus dem Brunnen ist Entnahme in der Regel auch im Sommer möglich. Für die heißen Monate, falls u.U. auch die Wasserentnahme aus dem Grundwasser kritisch wird, planen wir Tonnen aufzustellen und vorsorglich mit Hilfe der Pumpe im Frühsommer zu befüllen.

    Auch wäre eine Gieß-Hilfe-Kooperation mit der benachbarten Grundschule durch deren Kernzeitbetreuungs-Gruppe in den Sommerferien mit Hilfe der Pumpe und Tonnen möglich. Um den (recht kleinen) Kindern das Gießen zu erleichtern, würden wir die Tonnen befüllen, aus denen mit Gießkannen das Wasser geschöpft bzw. abgelassen würde.

    Natürlich benutzen wir zudem verschiedene Strategien zur Reduktion des Wasserverbrauchs durch Retention auf der Fläche und in den Beeten, z.B. durch Kohle und Mulch; trotzdem rechnen wir weiterhin mit der Notwendigkeit die Gemüse in heißen Sommern regelmäßig zu gießen.

    Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten für die Gemüsepflanzen? Wie die Nachbarschaft, die nicht mit gärtnert, aber erntet? Steht irgendwo eine Spendenbox z.B.?

    Die Setzlinge ziehen die Gärtner*innen z.T. selber vor (z.B. aus Saatgut aus der Saatgutbibliothek, sofern die gewünschten Pflanzen dort vorhanden sind), z.T. kaufen wir sie. Bei Märkten und Veranstaltungen an denen wir teilnehmen (Pflanzentausch, Tag der Vereine, …) gibt es ein Spendenkästchen; sofern Materialien darüber finanziert werden können, nutzen wir diese Möglichkeit natürlich. Eine Spendenbox an dem Garten hielten wir bisher für nicht so geschickt, sie wäre zu leicht zu klauen.
    Ansonsten kennen wir, wie gesagt, einen Großteil unserer „Ernter“ nicht; viele dürften tatsächlich aus den Geflüchteten-Wohnheimen inder Nähe kommen.

    Sind für die Workshops Spenden der Teilnehmer*innen angedacht? Damit könnte ja ein Teil der Kosten gedeckt werden?

    Ja, für die Workshops sind Spenden der Teilnehmenden angedacht, ohne fixe Teilnahmebeiträge. Da in Emmendingen der Besuch vieler Veranstaltungen noch recht schleppend anläuft, wissen wir jedoch nicht wie sie angenommen werden, und möchten uns aktuell nicht auf Einnahmen verlassen.
    Besonders die Bäume und Sträucher würden wir allerdings gerne jetzt, möglichst zeitnah noch im Frühjahr pflanzen, und aktuell können wir noch nicht mit Spenden kalkulieren.

    Könnten nicht der Wandelgarten einige seiner Kompostwürmer abgeben? Da gibt es doch eine Wurmfarm

    Das ist eine gute Idee, vielen Dank für den Hinweis; wir werden uns an den Wandelgarten wenden, und in Erfahrung bringen, ob sie die Möglichkeit sehen, uns Kompostwürmer abzugeben. Bisher besteht kaum Kontakt zum Wandelgarten, auch da unser Garten ja nicht in Freiburg gelegen ist.

    Wo ist denn das Werkzeug inzwischen untergebracht? Es gab ja eine von der Stadt geliehene Kiste, die aber wieder zurück gegeben werden musste.

    Zwischenzeitlich hat uns die Stadt die Kiste dauerhaft überlassen, so dass das Werkzeug vor Ort gut versorgt ist; sie wurde sogar unlängst durch Mitarbeiter vom Bauhof repariert.

    (mehr …)

  • Berlin: essbare Straße im Wedding hat Genehmigung

    (NL)

    Das Projekt „Die essbare Straße“, über das wir bereits im August berichteten, konnte einen ersten Erfolg verzeichnen. Die Initiatorinnen haben die Genehmigung des Straßen- und Grünflächenamts erhalten, auf dem Mittelstreifen der Swinemünder Straße eine Wildblumenwiese anzulegen und Hochbeete aufzustellen. Mehr Informationen und Fotos gibt es HIER ( https://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/567-hochbeete ).

    Weitere Infos zum größreren Vorhaben: https://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/548-die-essbare-strasse

    (mehr …)

  • Nürnberg: essbare Stadt Gemeinschaftsgärten

    (Tel)
    Aktive von Bluepingu/Ernährungsrat sind mit der Idee, Nürnberger Flächen für essbare Stadt Flächen zu nutzen, auf die Stadt zugegangen. Es wurde eine gemeinsame Fahrt nach Andernach organisiert und die Stadt hat dann sechs Flächen zur Auswahl gegeben für ein Jahr als Experiment. Bluepingue hat einen sehr guten Ruf bei der Stadt.
    Die Aktiven haben zwei Flächen ausgewählt, sagen im Rückblick, dass das schon zu viel war, um zu starten. Sie wollten die Nachbarschaft von Anfang an dabei haben, doch ging eine Flyeraktion (über eine Firma) schief und so waren es bei den ersten Treffen hauptsächliche Bluepingue-Leute und wenige aus der Nachbarschaft. Die kleine Orgagruppe (zwei Menschen) musste neben der „Hands on“ Tätigkeit auf der Fläche, die vorher eine Hundewiese war, die Nachbarschaft gewinnen und Reporte an die Stadt schreiben. Die zweite Fläche (Egidienplatz) war vorher Parkplatz. Die Stadt möchte dieses Viertel perspektivisch autofrei machen und das sollte der Anfang sein. Parkplätze fielen weg und das traf nicht nur auf Gegenliebe.
    Sie machten Workshops vor Ort, planten die Flächen und die Art der Zusammenarbeit. Auf der Jacobsplatzfläche hat sich eine Gruppe gefunden, für die Fläche Egidienplatz werden dringend mehr Leute gesucht, das hängt hauptsächlich an einer Person. Beide Flächen sind innerstädtisch und haben ein großes Müll- und Vandalismusproblem. Die Gärtner*innen müssen erst immer Müll aufsammeln, bevor sie loslegen können. Die Stadt stellt – aus Kapazitätsgründen, wie sie sagen – keine weiteren Mülleimer auf, sondern sagen den Gruppen: wenn ihr die Flächen habt und euch das stört, dann müsst ihr selber für Mülleimer sorgen und diese auch leeren.
    Müll und Vandalismus führt z Frust bei den Gärtner*innen. In der Nürnberger Innenstadt gibt es ein Drogenproblem, es wird in den Gärten, da es dort auch Sitzmöglichkeiten gibt, auch konsumiert, es liegen Spritzen rum. An einem dieser Plätze bahnt sich die Kooperation mit Don Bosco, einer Anlaufstelle für junge Obdachtlose an. Ein Mitarbeiter wird regelmäßig auf dem Platz sein. Es gibt keine Plätze für die Konsument*innen, die Orgagruppe möchte sie nicht verdrängen, aber sie möchten auch keine Spritzen im Beet. Es ist ein Thema rund um öffentlichen Raum.
    Auf anderen Plätzen läuft es besser. Zumal es inzwischen eine Kooperation mit SDGs go local gibt, bei der eine der beiden aus der Orgagruppe nun angestellt ist und auch hauptamtlich für das Projekt arbeiten kann. Sie haben sich beim Bundesprogramm Biologische Vielfalt beworben, die Skizze wurde akzeptiert und sie gehen davon aus, dass sie gefördert werden. Da die Arbeit die Möglichkeuten des ehrenamtliche Engagements überstieg, haben sie von der städtischen Förderung sich für einige Tätigkeiten zumindest die Übungsleiterpauschale ausgezahlt
    Sie haben aus den ersten Gartenprojekten gelernt, dass sie nicht loslegen, wenn es keine Gruppe aus der Nachbarschaft gibt und es zu wenig Zeit für den Aufbau dieser Gruppe und die Gruppenprozesse gibt.
    Für alle ihre Flächen bekommen sie 15.000 Euro p.a. In den Gärten arbeiten sie mit Rollen und „!Hüten“, so gibt es of eine Person, die für ÖA zuständig ist und eine für die Finanzen, die dann mit Bluepingue abrechnet. (mehr …)

  • Nürnberg: mehr Regenwasser soll genutzt werden

    (Mail)
    Die Essbare Stadt hat zusammen mit Bluepingu ein Projekt gestartet, um die Nutzung von Regenwasser statt Grundwasser in Nürnberg und darüber hinaus zu stärken.
    Das Gartennetzwerk Nürnberg möchte dieses Projekt unterstützen (mehr …)

  • Stuttgart: Aktive des GG Kleine Wildnis legen essbare Beete in der Stadt an

    (Mail/Artikel)

    „Der Gemeinschaftsgarten in Hedelfingen ist eine grüne Oase, in der Gemüse und Obst gedeihen – begleitet von Vogelgezwitscher, vom Summen und Brummen. Gepflegt wird das Stückle von einer Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger, die sich für mehr Natur in der Stadt und in ihrem Stadtbezirk einsetzen. Jeden Donnerstag treffen sie sich, um gemeinsam zu gärtnern, zu ernten oder um Apfelsaft zu machen. „Uns geht es auch darum zu lernen, wie wir uns lokal selbst versorgen und verpflegen können“, sagt Martin Wunderlich. Im selbst gebauten Solartrockner werden Mirabellen mithilfe von Sonnenenergie zu lang haltbarem Trockenobst. „Das funktioniert perfekt“, so Martin Wunderlich. Gegenüber auf dem sogenannten Sonnengarten stehen Obstbäume. „Einmal im Jahr machen wir Apfelsaft“, berichtet Carina Hieronymi. Die Natur wertzuschätzen und sie klimagerecht für die Selbstversorgung zu nutzen, sind Beweggründe der Bürgerinitiative „Kleine Wildnis“, die sich 2018 formiert hat. Martin Wunderlich, Carina Hieronymi und Neslihan Küncülü sind von Anfang an dabei. Gemeinsames Ziel ist es, die Zukunft lebenswert und ökologisch zu machen. Mit Gleichgesinnten gärtnern sie auf den vier von der Stadt gepachteten Grundstücken mit insgesamt rund 20 Ar und pflanzen essbare Beete in der Stadt.

    Erst kürzlich haben die Aktivisten der „Kleinen Wildnis“ vor dem Gasthaus Krone in der Heumadener Straße 14 Tafeltrauben, Johannisbeeren, Sibirischen Kohl, Blauen Kohlrabi, Salbei, Rosmarin, Winden und Ringelblumen gepflanzt und gesät. „Es soll ein essbares Beet für alle Nachbarinnen und Nachbarn sein, die nach Herzenslust ernten können“, meint Carina Hieronymi. Krone-Wirtin Marita Reckzeh hat das Stückle zur Verfügung gestellt, und sie und ihre Mitarbeiter kümmern sich um die Bewässerung und Pflege des Beetes. „Und wir haben noch mehr Plätze im Auge und schon eine Zusage für ein weiteres essbares Beet“, sagt Martin Wunderlich.

    Stück für Stück wollen die Frauen und Männer der „Kleinen Wildnis“ mit solchen Beeten die „Essbare Stadt“ schaffen. „So können wir einen Teil unserer Ernährung selbst abdecken, klimaschädliche Importe vermeiden, Häuser beschatten, und die Menschen aus der Stadt lernen ihre Natur zudem neu kennen“, sagt Carina Hieronymi. Ein Teil der Pflanzen und des Saatguts für das erste essbare Beet in Hedelfingen stammt von den Vielfaltsgärtnern von den Fildern. Die Aktivisten der „Kleinen Wildnis“ stehen in engem Kontakt mit vielen anderen urbanen Gärten aus Stuttgart und der Region. Gemeinsam arbeiten sie an Lösungen für die Klimakatastrophe. Neben Gemeinschaftsgärten, essbaren Beeten und der Pflege von Streuobstwiesen, Saatgut-Herstellung, Streuobstwiesen-Ernte organisieren sie Klimademos, Schulkooperationen und Gespräche mit der Nachbarschaft und der Stadtverwaltung.“

    https://www.stuttgarter-wochenblatt.de/inhalt.hedelfingen-gruene-oase-statt-grauem-beton.82b2dd5b-8753-464f-93e8-cb52489d9fcf.html (mehr …)

  • Berlin: Paulusgarten geht einmal um die Pauluskirche

    (Projektbesuch)

    Zunächst hat die Kirchengemeide das durch einen Nachbarn gestartete Gartenprojekt nicht weiter interessiert. Er bekam die Erlaubnis, die Flächen um die Kirche zu bepflanzen. Es kamen Menschen dazu und eine neue Pfarrerin organisierte das dann so, dass der Garten Teil des Angebots der Kirchengemeinde für die Nachbarschaft ist. Wer möchte, kann mitmachen – ohne Kirchengemeidenmitglied zu sein. Die ca. 10-köpfige Gruppe trifft sich jeden Samstag zum gemeinsamen Gärtern, eine bis zwei Gärtner*innen, die direkt gegenüber wohnen, gießen zwischendurch.
    Die Fläche wirkt teils wild überwuchert, teils sieht man, dass gegärtnert wird. Es gibt ein paar wenige Hochbeete, viele Sträucher und Stauden, einiges an Beeren und Kräutern und ein bisschen Gemüse. Seit kurzer Zeit haben sie mittels einer Schnur, die can 30 cm über dem Boden entlang des Gartens gespannt ist, eine ein bisschen sichtbare Markierung geschaffen, dass hier „etwa anderes anfängt“. Das Liegenlassen von Müll, das Zerdeppern von Flaschen etc. hat so ein wenig angenommen. Eine weitere Problematik ist, dass Spritzen gefunden werden und auch andere Drogen konsumiert werden. Sobald die Büsche runtergeschnitten sind, wird das weniger. Ab und an schläft auch jemand im Garten.
    Es gibt keine Schilder, die den Garten und die Möglichkeit, mitzumachen oder auch einfach zu ernten, doch das wollen sie nun angehen. Viele Interessierte denken, dass das ein Projekt der Kirche ist und sie zur Kirche gehören müssen, um mitzumachen. Viele trauen sich nicht, auch nur eine Beere zu ernten.
    Sie ernten Regenwasser von den Kirchendächern, doch es regnet nicht genug. Es gibt auch einen Wasseranschluss und seit kurzer Zeit haben sie einen Schlauch (vorher musste alles mit Kannen gegossen werden, was stundenlang gedauert hat). Werkzeug ist in einer für alle zugänglichen Kiste. Strom wird es auch bald geben, so dass elektrische Geräte angeschlossen werden können.
    Sie brauchen neue Erde und wollen auch mehr Gemüse anbauen.
    Der Garten wird regelmäßig im Gemeindebrief vorgestellt und auch auf der homepage der Kirchen wird er kurz erwähnt.

    (mehr …)

  • Stuttgart: Netzwerkpartner machen Pesto

    (Mail)

    am Wochenende hatten wir ein weiteres treffen zahlreicher Gemeinschaftsgärten der Region. Als gemeinsame Perspektive für die Klimakrise haben wir die Essbare Region (essbare Gartenstadt). Als einen nächsten Schritt dahin haben wir folgendes beschlossen: Alle Projekte machen bei sich einen Pestotag. Dort wird aus Brennnesseln Pesto gemacht. Das wird verschenkt. Dazu gibt es Informationen über Brenneseln und unsere Perspektive einer essbaren Region. Wir wollen damit Appetit auf die essbare Region machen. Parallel dazu veranstalten wir bereits zahlreiche Sammel- und Pflück-Tage in denen wir Obst aus der Umgebung pflücken und verschenken. Vieles in der Region ist ja schon essbar, es kommt ja auch darauf an Menschen zu begeistern auch selbst zu pflücken. Als Kleine Wildnis übernehmen wir zur Zeit die Koordination zwischen den Projekten dafür.


    (mehr …)

  • Rosenheim: Stadt kümmert sich um Gartenprojekt an der Bibliothek

    (Projektbesuch)

    Die Rosenheimer Bibliothek hat als eine von 28 Bibliotheken bundesweit Geld aus dem Förderprogramm „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“ bekommen: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/transformation_und_zukunft/detail/hochdrei.html
    Die Bib liegt direkt an einem Stadtplatz, der bis dato recht ungenutzt war. Hier haben sie mithilfe der TH Rosenheim und der Stadtgärtnerei 24 Beete gebaut, befüllt, bepflanzt und aufgestellt, die auch Sitzmöglichkeiten und teilwesie Tische haben. Nun kümmert sich das Grünflächenamt um alles: täglich kommt der städtische Gießwagen vorbei, der Gärtnermeister pfegt die Beete und sagt Bescheid, wenn was reif ist etc. Es ist also kein Gemeinschaftsgarten, eher zumindest in Teilen ein essbare Stadt Projekt, das die Anwohenden aber so noch nicht entdeckt haben. (gibt keine Schilder, die das Projekt erklären) Ein Teil der Beete ist an ein Ackerdemie-Projekt mit einer nahen Schule gegangen. Die Schule kommt jede Woche mal vorbei, ab und an ist ein „Acker-Coach“ dabei. Nur in diesen Beeten sind Schilder, die die Beete entsprechend kennzeichnen.
    Es gibt für Menschen aus der Nachbarschaft nicht wirklich die Möglichkeit, mitzumachen, da alles gärtnerische über das Grünflächenamt läuft. Der Gärtnermeister macht das wohl auch richtig gerne („mit Herzblut“, ist mal was anderes). Ob die Stadt die Kosten für die Pflege des Projekts weiterübernimmt, ist noch unklar. Das sind wohl Kosten in Höhe von 10T Euro. Die Gelder der Kulturstiftung laufen Ende des Jahres aus, die Projektleiterin macht dann in der Nachbargemeiden das Stadtmarketing, will aber für ein paar Stunden auf Honorar auch an der Bib bleiben. Die Bib sieht die Stadt in Verantwortung, da sie ja auch die anderen Plätze pflegen. Ggf. kann aber auch noch der BUND mit ins Boot geholt werden, der Interesse an den Beeten geäußert hat. Die Ackerdemie-Aktivität wird über die AOK finanziert (Ernährungsbildung).
    Auf dem Platz gibt es auch einen (sehr schönen) Büchertauschschrank, den einzigen in Rosenheim, es finden Veranstaltungen wie Kino, Tanz, Workshops, Malaktionen statt. Vandalismus gab es so gut wie gar nicht bisher.
    In der Bin gibt es eine kleine Bibliothek der Dinge, auch Gartengeräte sind ausleihbar.
    Sie wollen ggf. auch noch eine Saatgutbibliothek aufbauen.


    (mehr …)

  • Minden: weitere Beete für den Gemeinschaftsgarten Tausendschön

    (Antrag/Antworten)

    • Wie viele Beete habt ihr jetzt und wie viele sind davon Hochbeete?

    Wir haben 18 Gemüsebeete, je 1 Kartoffel und Erdbeerbeet, 1 Tomatenunterstand, 1 Gewächshaus.

    4 Hochbeete mit einem Fassungsvolumen von je 1,31 m3, 

    1 Hochbeet 0,43 m3, 

    4 Hochbeete 0,21, 

    3 Hochbeete 0.15 m3. 

    Zusammen 12 Hochbeete.

    • Wie viele Menschen gärtnern bei euch, wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig da ist?

    von März – November  gärtnern mit Schulen, KiTas, Gruppen, Jugendhäuser, Soziale Einrichtungen, Workshops, FerienFreuzeit, Nachbarschaft, Flüchtlingsunterkünften ca.350 Menschen bei uns – auch während der Pandemie. Die Gruppe, die 3x wöchentlich da ist, sind 19 Personen. 

    • Wie viele Beete sind neu gebaut werden und wer hat diese gebaut?

    5 Beete aus Paletten sind neu gebaut. Das haben die Männer aus der Offenen Werkstatt  gemacht.

    • Für wen sind diese Beete, wer wird sie bewirtschaften und sind die dann für alle Gartenbesucher*innen gedacht?

    Die neuen Beete wurden für Kids, Jugendliche und Menschen mit Beeinträchtigung gebaut.

    Sie werden von ihnen gemeinsam mit den Betreuern und unseren Ehrenamtlichen bewirtschaftet.

    Die alten Hochbeete sind für alle Gartenbesucher*innen gedacht. 

    • Wie viel Erde braucht ihr, wie viel Liter torffreie Bioerde bekommt ihr wo für 400 Euro?

    Wir brauchen noch 50 x 70 Liter torffreie Bio Erde. Wir bekommen sie in einem Gartenbaubetrieb in Minden.

    • Habt ihr bei der Stadt/Grünflächenamt schon nach guter Erde gefragt?

    Ja. Die Städtischen Betriebe liefern gute Erde für 30 qm Staudenbeet. Der Sturm hat großen Schaden im Tausendschön verursacht.u.a. brauchten wir einen neuen Gartenzaun. Zuvor mussten 20 m Betonfundament, das noch vom ehemaligen Eigentümer vor 70 Jahren 30 cm tief im Boden war, mit männlichen Helfern entfernt werden. 

    Um den Graben und das anliegende Staudenbeet wieder aufzufüllen, brauchen wir gute Erde, die bekommen wir von den Städtischen Betrieben. 

    Der neue Zaun aus Bio Kastanie ist dank 9 tüchtigen Männern nach 1 Woche / täglich 5 Stunden/ fertig. Er wurde bei einem Landschaftsgärtner in Minden bestellt.  

    Nächste Woche beginnen wir mit dem Auffüllen und der Gestaltung des Staudenbeetes. Die Pflanzen hatten wir vor den Bauarbeiten ausgegraben und an einen frostsicheren Platz gebracht.

    Während der Bauarbeiten wurden die Beete vorbereitet und am Samstag die ersten Jungpflanzen gesetzt.


    (mehr …)

  • Weil am Rhein: Gemeinschaftsgarten Friedlingen bekommt mehr Fläche

    (Antrag, Antworten)

    Gemeinsam pflanzen, gärtnen und die verschiedene Beet und Angebote organisieren.
    der Gemeinschaftsgarten wurde im Juli 2021 gegründet und hat heute 11 Mitmacher (6 Erwachsene und
    5 Kinder). Es ist organische gewaschen und jetzt ensteht den Wunsch, den Gemeinschaftsgarten zu
    organisieren. Ausserdem wurde bis jetzt mit eingene Geräte und Geld vorangegangen, daher wird es in
    diesem Jahr sinnvoll mehr Material anzuschaffen und die Beet-Fläche zu erweitern.

    • Wem gehört die Fläche, wie groß ist diese und gibt es einen Vertrag für die Nutzung? Ist dieser Vertrag befristet oder haben Sie eine unbefristete Nutzungsmöglichkeit?

    Die Fläche gehört der Stadt. Es ist im Rheinpark und die zwei Beete wurden für Urban Gardening in der Sanierung des Rheinparks eingeplant. Es gibt kein Vertrag. Muss es sein?

    • Wie viele Beete gibt es und was an weiterer Infrastruktur ist im Garten schon vorhanden?

    2 Beete. Nichts Weitere ist vorhanden.

    • Wie ist der Garten organisiert? Macht die Gruppe alles gemeinschaftlich oder gibt es auch individuelle Beete?

    Die Gruppe besteht von 7 Menschen + Kinder. Alles wird gemeinschaftlich gemacht. Sehr organisiert war es bis jetzt nicht. Das habe ich bewusst so gelassen, dass es sich organisch entwickelt. Jetzt ist eine gute Zeit, um es ein bisschen mehr zu organisieren. Dafür treffen wir uns diese Woche, um gemeinsam zu entscheiden, was und wo wir pflanzen nach der Winter-Pause.

    • Wie kann man mitmachen, wie erfährt man von dem Projekt? Wie laufen Kommunikation und wie werden Entscheidungen getroffen? Wie ist die Gruppe organisiert?

    Es gibt ein Schild auf jede Beete, der erklärt, was es ist und dass jeder mitmachen kann und dass der Treffpunkt am Mittwoch um 16 Uhr ist. Infos schicke ich auch regelmäßig an der Zeitung und an allen Akteuren im Stadtteil, die die Info auch weiterleiten. Auch im Schaukasten hängen Infos über Urban Gardening. Bis her sind 80% den Teilnehmern dazu gekommen, weil die mit den Kindern am Spielplatz waren und den Schild gesehen haben. Entscheidungen werden im offenen Austausch mit den 7 Leute genommen. Manchmal über die WhatsApp-Gruppe, wenn es leichte Entscheidungen sind.

    • Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen da jederzeit Zugang zu?

    Bis jetzt werden die Schaufel und ein paar andere Geräte beim Minigolf neben die 2 Beet unterbracht. Wir könnten in der Zukunft auch ein Häuschen benutzen, der gerade saniert wird und nicht weit steht. Und es gibt auch die Möglichkeit, dass die Stadt einen kleinen Abstellraum aufbaut.

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten (u.a. an den Kosten für Saatgut?)

    Bis jetzt haben die Gärtner*innen alles selber gekauft oder von zu Hause mitgebracht: Saatgut, Erde, Schaufel, usw.

    • Was passiert mit der Ernte?

    Ein Teil wird von den Teilnehmern nach Hause genommen und verzehrt. Ein Teil wurde leider gestohlen… Aber am meisten haben wir daraus ein Erntefest gemacht: Mit den Kindern geerntet, eine Suppe gekocht und im Park verteilt. Fotos anbei. Das wollen wir öfters machen. Ein anderer Teil kann auch im neuen Food-Sharing Verteiler gestellt werden.

    • Haben Sie beim Grünflächenamt nach der Möglichkeit gefragt, guten Kompost zu bekommen?

    Nein aber gute Idee, werde ich machen.

    • Sie schreiben, dass ab März eine zweite Fläche geplant werden soll, bitte skizzieren Sie die Pläne dazu noch ein wenig mehr. Ist das eine Fläche, die dann woanders sein wird, wird es also zwei Gärten geben?

    Ja die Fläche wird ein paar Straßen weiter sein auf dem Grundstück des Mehrgenerationshaus, wo der Stadtteilverein Sitz hat. Es ist gerade neben der Grundschule und hat ein offener Garten, so dass wir im Park jeder vorbeiläuft und mitmachen kann.

    Dazu wollen wir aber auch noch 3 andere Flächen anfangen aber das ist noch nicht geklärt. Die Idee ist, dass es verteilt im Stadtteil kleine oder größere Fläche gibt, wo jeder mitmachen kann und sich was holen kann.

    Die neue Fläche ist 300m von der alten entfernt. Noch ist unklar, wie groß diese sein wird.


    (mehr …)

  • Fulda: essbare Stadt wird gefördert

    (alerts9

    „Die Stadt ist unser Garten“ – Projekt „Essbare Stadt“ des Umweltzentrums

    05.12.21 – „Essbare Stadt Fulda“ ist ein partizipatives Projekt, welches von den zwei Koordinatorinnen Karolin Sinning und Lena Fockers des Umweltzentrum geleitet und von der Stadt Fulda finanziell gefördert wird. Ziel ist es, die Innenstadt zu einem grüneren, lebendigeren und essbaren Ort zu machen, nach dem Motto „Die Stadt ist unser Garten und unser Lebensraum“.

    Im Rahmen des Projekts werden mehrere Hochbeete an verschiedenen Orten in der Stadt, vor allem in der Innenstadt, gebaut und mit essbaren Pflanzen (Gemüse, Kräuter, Blumen etc.) bepflanzt, die von allen Stadtbewohner*innen geerntet und gegessen werden können. Um den Hochbeetaufbau und um die Pflege kümmern sich zivilgesellschaftliche Initiativen und Gruppen, und übernehmen gemeinschaftlich die Verantwortung für das Gießen und den Zustand ihres jeweiligen Hochbeets. Es stehen bereits Hochbeete am Kronhof, auf dem Hochschulcampus, vor dem Wohnzimmer und dem Studio des Welcome In e.V./Stadtteiltreffs Innenstadt in der Robert-Kircher-Straße und Am Rosengarten sowie am Luckenberg vor Emmas Unverpacktladen. Gepflegt werden die Beete jeweils von einer Gruppe von antonius Wohnen, einer Hochschulinitiative aus Studierenden und Mitarbeitenden, dem Team des Welcome In e.V. sowie verschiedenen Läden am Luckenberg. Die Hochbeete sind aus Europaletten gebaut, welche das Palettenwerk Aloysius Krenzer GmbH und Co. KG aus der Rhön freundlicherweise gespendet hat. Der Großteil der Füllmaterialien wurde durch das Grünflächenamt der Stadt Fulda zur Verfügung gestellt und es wurde beim Bau komplett auf Plastik verzichtet, da dieses den Pflanzen und letztendlich uns Menschen schadet.

    Begleitet wird das Projekt mit einer Reihe von Veranstaltungen rund um das Thema Urban Gardening (Stadtgärtnern) und ökologische Vielfalt. Im Juni fand schon ein Gartentauschflohmarkt im Umweltzentrum statt, und im August gab es einen interaktiven Workshop zum Thema ökologisches und soziales Gärtnern, woraus sich nun die Gruppe „Essbare Stadt Fulda“ gegründet hat. Diese möchte weitere Urban Gardening Projekte in Fulda entwickeln, auch im Hinblick auf die kommende Landesgartenschau 2023. Des Weiteren ist in Zusammenarbeit mit den Beteiligten für dieses Jahr noch ein winterlicher Laternen-Stadtrundgang rund um die essbaren Hochbeete geplant.

    Am 06. Dezember sind Interessierte herzlich eingeladen, sich nach Anmeldung per Mail (umwaelzzentrum@mailbox.org) um 17 Uhr vor Emmas Unverpacktladen zu versammeln, von wo aus es gemeinsam mit stimmungsvollen Laternen entlang der verschiedenen Hochbeete geht, natürlich unter Einhaltung der dann gegebenen Corona-Regeln.  Mehr Infos rund ums Projekt gibt es auf der Homepage des Umweltzentrums (www.umweltzentrum-fulda.de), sowie den sozialen Medien Instagram und Facebook (essbarestadt.fulda), oder über die oben genannte E-Mail-Adresse. Da das Projekt von Partizipation und bürgerlichen Engagement lebt, freut sich die daraus hervorgegangene Initiative „Essbare Stadt Fulda“ auch über weitere interessierte Menschen, die Lust auf gemeinsames Gärtnern in der Stadt haben.

    https://osthessen-news.de/n11659418/die-stadt-ist-unser-garten-projekt-essbare-stadt-des-umweltzentrums.html

    (mehr …)

  • Freiburg: Waldgarten Wiehre baut Fläche weiter aus

    (Antrag, Antworten)

    Der Waldgarten Wiehre in Freiburg liegt auf einer städtischen Brachfläche in einem Naturschutzgebiet. Eine 20-köpfige Gruppe gärtnert dort. Sie orientieren sich an den Prinzipien der Permakultur, bauen alte und weniger bekannte Obstsorten an, stärken Nützlinge durch den Anbau von Futterpflanzen und Behauseung und machen auch Workshops zu Themen wie Veredelung, Schnitt, Kompostierung und Gartenerlebnisse für Kids.

    • Habt ihr einen Vertrag für die Fläche, ist die Nutzung befristet und müsst ihre eine Pacht zahlen?

    Es gibt eine Nutzungsvereinbarung mit der Stadt Freiburg, wir müssen keine Pacht zahlen. Eine Befristung für die Nutzung gibt es nicht.

    • Gibt es Zäune um die Fläche herum? Habt ihr Probleme mit Hunden, anderen Tieren oder mit Vandalismus?

    Es gibt keien Zäune, es gibt ein Bißchen Verbiss von Wildtieren an manchen jungen Obstbäumen, dem wir aber entgegenwirken mit Umzäunung oder mit Schafwolle als Abschreckungsgeruch. Wir haben ein Schilf aufgestellt mit der Bitte dass keine Hunde auf die Fläche gelassen werden sollen. Da unser Bewuchs auf der Fläche auch recht hoch ist mit großen Stauden wie Alant und Rainfarn, kommen die Hunde nicht weit in die Fläche rein. Selten gibt es mal ein Hundehäufchen. Vandalismus hatten wir soweit ich weiß bisher keinen.

    • In welcher Form unterstützt euch „Freiburg packt´s an“?

    Bereitstellung der Fläche, Ansprechperson bei der Stadt für Genehmigungen von Bauten wie Kräuterspirale, Hochbeete. Das wäre ausbaufähig (siehe Positionspapier des Projekt Essbare Stadt des Ernährungsrat Freiburg und Region dazu).

    • Wie viel ernten Spaziergänger*innen (ungefähr in Prozent)? Ist das für alle aus der Gruppe ok, dass auch Leute ernten dürfen, die nicht Teil der Gartengruppe sind und sich um den Garten kümmern?

    Sie ernten vor allem Beeren, was für uns in Ordnung ist. Vielleicht sind das so 20-30%, aber wir haben nie Daten erhoben. Es kommt auch darauf an, wann wir uns zum Ernten der Beeren organisieren. Generell besteht der Hauptertrag aus dem gemeinsamen Erlebnis, die Fläche zu pflegen, dem Obst und dem Gemüse aus den Hochbeeten, den Beeren und den Wildkräutern und Stauden.

    • Wie seid ihr organisiert? Wie laufen Kommunikation und Entscheidungswege der Gruppe, wie entsteht bei euch Gemeinschaft?

    Wir sind gerade dabei, uns in verschiedene Teams einzuteilen nach dem soziokratischen Modell mit einem Koordinationskreis aus Vetreter*innen der Teams. Die Kommunikation läuft per Email und einer Messengergruppe sowie bei unseren Gartentagen direkt persönlich, ab und an auch per Telefon. Gemeinschaft entsteht vor allem durch das gemeinsame Gärtnern und picknicken. Leider durch die Coronasituation dieses Jahr etwas schwieriger.

    • Wo wird das Werkzeug untergebracht und wer hat dazu dann Zugang?

    Wir haben eine abschließbare Werkzeugkiste mit Code, den alle die im Garten aktiv sind haben.

    • Wir groß soll die Kräuterspirale denn werden, die Materialkosten erscheinen mir recht hoch? Bitte fächert die Kosten dafür noch auf

    Die Spirale soll 4m Durchmesser haben und 2-2,5 Windungen/Spiralkreise haben. Die durchschnittliche Höhe der Trockenmauereinfassungen aus Granitbruchsteinen der Firma Dörflinger beträgt 0,5m. Angefüllt wird die Spirale mit einem Erd-Sandgemisch. Enthalten in der Kalkulation sind auch ca 4qm Maggiagranitplatten für Trittsteine und Sitzplatten auf der Mauerkrone.

    • Könntet ihr auch andere Steine als Granitsteine nutzen, könnte ihr Erde, Sand, Kies nicht von der Stadt bekommen?

    Nein, das haben wir alles bereits angefragt und abgeklärt. Wir liegen in einem Landschaftsschutzgebiet auf Granit, weshlab nur Granit verwendet werden darf. Dazu haben wir Auflagen von der Stadt erhalten.

    Wir werden die Spirale gemeinsam an einem Gartentag mit allen Aktiven und weiteren Interessierten Helfer*innen bauen. Wir können den Bau gerne dokumentieren und euch die Doku zur Verfügung stellen.


    (mehr …)

  • Köln: Ernährungsrat startet Projekt „Essbares Wohnumfeld“

    (NL)

    Im August konnte unser neues Projekt “Essbares Wohnumfeld” starten. Die Koordination dafür hat Jörn Hamacher übernommen, der zuvor bereits ehrenamtlich als stellvertretender Sprecher im Ausschuss “Urbane Landwirtschaft/Essbare Stadt” aktiv war. Im Fokus des Projekts stehen zwei unterschiedliche Formen der Gemeinschaftsgärten: zum einen, wie der Projekttitel schon verrät, Nachbarschaftsgärten im Wohnumfeld von Kölner:innen mit schlechteren Teilhabechancen und zum anderen mit Firmengärten Unternehmen bzw. Arbeitgeber:innen. 
    Derzeit geht es darum, das Projekt in den Kölner Sozialräumen bei Firmen bekannt zu machen, damit im Winter schon konkrete Projekte für die neue Gartensaison gestartet werden können. Eingebracht hat Jörn das Projekt u.a. in die Stadtteilkonferenzen Mülheim-Nord/Keupstraße und Stammheim, hat bei der anstehenden Platzumgestaltung an der Piccolomini-Straße in Holweide beraten. „

    (mehr …)

  • Emmendingen: Gemeinschaftsgarten im Park gestartet

    (ANtrag, Antworten)

    In Emmendingen hat sich letzten Herbst eine Gartengruppe gegründet, die im Juni in einer Ecke eines öffentlichen Parks damit angefangen hat, einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Initiiert u.a. von Gemeiderätinnen. Die Vision ist „essbares Emmendingen“, der Gemeinschaftsgarten ist der Beginn.

    Die Kerngruppe besteht bisher aus 10 – 12 Aktiven, mit dabei sind zwei Geflüchtete aus der nahen Unterkunft. Die Fläche haben sie kostenfrei und unbefristet von der Stadt bekommen, Vertrag ist bisher mündlich. „Die Stadt“ hat nach Wünschen der Gruppe Platz für Beete gefräst.

         • Haben Sie einen Vertrag mit der Stadt, ist der Vertrag (und die

    Nutzung) unbefristet und zahlen Sie eine Pacht, wenn ja, wie hoch ist diese?

    Ja, wir haben einen Vertrag mit der Stadt (die uns voll unterstützt); die Vereinbarung war erstmal nur mündlich, der Vertrag wird diese Tage unterschrieben nachdem er jetzt endlich mit allen Akteuren abgetimmt ist. Die Vereinbarung ist unentgeltlich und unbefristet. Der Vertrag läuft über den Treffpunkt Freiburg.

         • Ist das Grundstück umzäunt und wenn ja, wie kommen die Gärtner*innen jederzeit auf das Grundstück?

    Das Grundstück ist nicht umzäunt; alle haben jederzeit Zugang, auch Passant*innen. Zur Abgrenzung im Hinblick auf Hunde etc. gibt es eine Blumenrabatte/Insektenweide und ein Obstspalier in Richtung Straße.

         • Was bedeutet, dass die Fläche provisorisch mit Blumen und Gemüse bepflanzt ist? Wer kümmert sich darum und soll die Bepflanzung auf diesen drei Beeten verstetigt werden?

    Mit provisorisch meinten wir, dass noch nicht überall die langfristig vorgesehene Bepflanzung angelegt ist; so ist z.B. das Beet, in welchem wir ein Spalier mit Obstgehölzen und permanenten Pfählen sowie mehrjährigen Insektenfreundlichen Stauden anlegen wollen, bisher nur mit einjährigen Blumen und Gemüse bepflanzt, Haselstecken sollen durch ein permanentes Rankgerüst ersetzt werden und statt Feuerbohnen z.B. Wein und Beerekiwis dort ranken. Corona hatte den Start sehr hinaus gezögert, sodass an vielen Stellen nur „provisorisch“ gepflanzt und gesät wurde was im Juni noch funktioniert hat. Die Bepflanzung soll in allen drei Beeten verstetigt und durch weitere Beete ergänzt werden.

         • Wurde die Erde untersucht?

    Nein, es gibt keine bekannte Vorbelastung, daher haben wir bisher auf eine professionelle Untersuchung verzichtet.

         • Gibt es ein Schild an der Fläche, die auf den (geplanten) Gemeinschaftsgarten hinweist? Wie erfahren potentielle Interessierte von dem Projekt?

    Es gibt mittlerweile ein schönes Schild am Eingang zum Garten mit Name und Kontaktadresse sowie ein Schild mit unseren Gärtnerzeiten und der Einladung mitzumachen. Außerdem sind wir auf Instagram vertreten, und es wurde in der lokalen Presse bereits auf unseren Garten hingewiesen und wir haben uns bereits im Sommer beim regionalen Klimagespräch Emmendingen vorgestellt.

         • Wie kann man bei der Planung, Umsetzung und dann beim Gärtnern mitmachen?

    Siehe oben…

    Leider ist im Frühjahr keine so große Öffentlichkeitsbeteiligung gelungen, wie wir es gerne gemacht hätten (mit Workshops etc.), aufgrund von Corona. Alle, die von unseren Treffen erfahren sind herzlich eingeladen, und werden auch immer in die weitere Planung einbezogen. Wir sind weiterhin mit der Presse im Kontakt und stellen uns z.B. bei einem Stadtteilfest im Bürkle Bleiche nächste Woche vor.

         • Wie viele Beete sind geplant? (Flachbeete und Hochbeete) Derzeit bestehen 3 Flachbeete, je 1,5m-1,70m Breite, mit einer Gesamtlänge von ca. 30m. Ein Mulchbeet wurde über den Sommer angelegt, weitere Beete sind für die nächste Saison geplant (2 Hochbeete sowie eine Kräuterspirale, eventuell kommt ein Lasagnebeet und ein Hügelbeete dazu – die genaue Größen und Anzahl noch nicht festgelegt und auch abhängig von der weiteren Gruppengröße).

         • Wie unterstützen die Geflüchteten das Projekt? Hat jemand aus der Gruppe den Garten in der Unterkunft schon einmal vorgestellt?

    Wir haben zu Beginn auf eine offizielle Vorstellung des Projekts in der Unterkunft bewusst verzichtet, um den Garten sich erstmal entwickeln zu lassen. Die Zusammenarbeit und der Austausch entstehen dadurch aktuell organisch, aus dem natürlichen Interesse der vorbeikommenden. 2 Geflüchtete kommen regelmäßig zu unseren wöchentlichen Treffen und sind damit Teil der Gruppe, andere kommen unregelmäßig spontan dazu. Wir sind also bereits dabei, wie Anfangs auch erträumt, ganz von alleine ein interkultureller Garten zu werden. Ein Aushang in anderen Sprachen ist zusätzlich geplant.

         • Das Wasser bekommen Sie aus dem Bach? Wie weit entfernt ist dieser? Mussten Sie Schöpfrechte dafür beantragen? Gibt es darüber hinaus Wasser auf dem Grundstück oder wie ist die Bewässerung geplant?

    Wir haben eine mündliche Absprache mit der Stadt, dass wir Wasser entnehmen dürfen; Schöpfrechte müssen wir wohl nicht beantragen, solange die Entnahme von Hand erfolgt. Die Entfernung ist ca. 10 Meter und bis auf einen etwas rutschigen Zugang (daher die Steine zur Befestigung im

    Antrag) ist das Bachwasser sehr gut zu erreichen, und soll als Gießwasser dienen. Durch konsequentes Mulchen verringern wir zusätzlich unseren Wasserbedarf, sodass wir mit wenig Gießen auskommen.

         • Das Werkzeug soll in die Aufbewahrungskiste?

    Ja. Bisher haben wir Werkzeug in einer von der Stadt geliehenen Kiste, die wir voraussichtlich im Frühling zurückgeben müssen. Das neu beantragte Werkzeug kann erstmal darin gelagert werden, und falls wir diese zurückgeben müssen, werden wir in ähnlichem Format eine eigene Kiste bauen.

         • Wie sind Ernte und Verarbeitung geplant?

    Die Ernte erfolgt gemeinsam an den offenen Gartentagen. Mitgärtner*innen wie auch Besucher*innen/Passant*innen dürfen dann ernten und auch Kinder aus der Nachbarschaft nehmen das Gemüse gerne mit nach Hause. Bisher ist darüber hinaus keine Verarbeitung nötig oder geplant. Sollte die Ernte zu viel werden für die Mitgärtnernden werden wir über Schilder darauf hinweisen und auch außerhalb der Gartenzeiten vorbeikommende zur Ernte einladen.

         • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten?

    Bisher sind kaum Kosten entstanden. Die Gärtner*innen beteiligen sich immer wieder durch Pflanzen und Materialspenden, und es besteht aus der Gruppe auch die Bereitschaft sich an anstehenden, kleinen Ausgaben zu beteiligen (bisher z.B. beim Posteo Konto oder gelegentlich Saatgut etc.

    geschehen).


    (mehr …)

  • Forscherin Ina Säumle zu essbares Städten: „Durch einen Park wird flaniert, ein Garten wird beackert.“

    https://www.fr.de/zukunft/storys/ernaehrung/essbare-stadt-urban-gardening-durch-einen-park-wird-flaniert-ein-garten-wird-beackert-90887005.html

    „Es geht darum, das Wohnumfeldgrün so zu gestalten, dass es essbar wird.“ peter riesbeck

    +

    „Stadtgärten sind wichtig für das soziale Gewebe“, sagt Forscherin Ina Säumel.

    © Peter Riesbeck

    Urban Gardening

    Essbare Städte: „Durch einen Park wird flaniert, ein Garten wird beackert.“

    • Peter RiesbeckVonPeter Riesbeck

    Die Forscherin Ina Säumel erklärt, wie Städte essbar werden und warum urbane Gärten nicht nur Menschen zusammenbringen, sondern mancherorts sogar Ernährungskrisen verhindern könnten.

    Frau Säumel, Sie beschäftigen sich an der Berliner Humboldt-Universität mit der Idee der essbaren Stadt. Woher kommt die Idee?

    Säumel: Die Vorstellung ist sehr alt. Die Nahrungsmittelproduktion gehörte zur Stadt immer dazu. Die Gärten lagen entweder hinter dem Wohnhaus oder vor den Stadtmauern. Gärten und Gemüse war also immer eingebunden in die Stadtstruktur. Neu ist die Idee also nicht. Erst im Zuge der Industrialisierung hat sich das allmählich geändert. Aber auch da gab es die Kleingartenbewegung als klassischen Bestandteil der Städte. Im Osten Deutschlands hat sich diese Idee nach 1945 noch länger gehalten, im Westen wurde der beackerte Garten irgendwann in den 60er- und 70er-Jahren durch englischen Rasen und Hollywoodschaukel ersetzt. Seit ungefähr zehn, fünfzehn Jahren gewinnt die Bewegung der essbaren Stadt wieder mehr Zuspruch. Laubenkolonien sind sehr gefragt, dazu kommen andere Formen wie Urban Gardening.

    Was zeichnet diese neue Gartenbewegung aus?

    Das Community Gardening zielt eher auf das gemeinschaftliche Gärtnern. Hinzu kommt der Aspekt der Umweltbildung, wenn wir an Schulgärten denken. Das Thema Biodiversität wird neu gedacht, wie sich am Trend zur Stadtimkerei erkennen lässt. Der Trend zum bewussten Ernähren bringt aber auch einen neuen Fokus auf das Thema Essenskultur. So geht es im Zuge der Bewegung solidarische Landwirtschaft darum, wieder in Kontakt mit den Produzenten zu kommen.

    Welche gesellschaftliche Funktion erfüllt der wiederentdeckte Trend zum Gärtnern?

    Die essbare Stadt ist multifunktional. Wir produzieren auch Nahrungsmittel. Wir lieben die Tomaten, die wir selbst ziehen. Aber darüber hinaus geht es auch um eine sozio-kulturelle Funktion: Menschen zusammenbringen.

    Beim Thema geht es aber um mehr als um Hobby und Community Building?

    Es gibt längst tragfähige Geschäftsmodelle: Die ECF Farm in Berlin beliefert Rewe mit Hauptstadtbasilikum und Hauptstadtbarsch. Das ist nachhaltig, regional und rentabel. Und das ist Hightech. Etwas exotischer, aber auch im Kommen, sind Insektenfarmen. Die haben eher ein Problem, wie sie ihre Erzeugnisse unter die Menschen bringen, weil es da gewisse Vorbehalte gibt. Aber in Fitnessstudios läuft das schon hervorragend: Eiweißstoffe aus Mehlwürmern – das wird dort gern konsumiert.

    Womit befassen Sie sich konkret im Rahmen der essbaren Stadt an der Humboldt-Universität?

    Ursprünglich habe ich mich mit Biodiversität beschäftigt: Wie lässt sich die Stadt mit anderen gärtnerischen Strukturen vielfältiger machen. Daneben befassen wir uns mit Umwelt- und Klimaaspekten: Durch welche Gärtnermaßnahmen lässt sich die Stadt ökologischer machen? Dabei geht es um Schadstoffentlastung oder Kühlungsaspekte durch Begrünung. In diesem Zusammenhang haben wir auch das Kommen und Gehen urbaner Gartenprojekte beobachtet, die oft auf Selbstausbeutung basierten. So haben wir uns schließlich mit dem Thema befasst, wie sich Gärten gezielt in die Stadtplanung integrieren und verstetigen lassen.

    Zur Person

    Ina Säumel ist Biologin und Geografin studiert und leitet am Integrativen Forschungsinstitut für Transformationen von Mensch-Umwelt-Systemen der Berlin Humboldt-Universität das EU-Forschungsprojekt EdiCitNet zur „Integration von essbaren Stadtlösungen für sozial widerstandsfähige und nachhaltig produktive Städte.“

    Essbare Stadt: Die Idee der Stadt als Selbstversorgungsort kommt im vergangenen Jahrzehnt in Großbritannien auf. Kassel zieht als erste Stadt in Deutschland nach. Singapur will bis zum Ende des Jahrzehnts 30 Prozent seines Gemüses selbst erzeugen. rp

    Das bringt uns zum soziokturellen Aspekt des gemeinsamen Gärtnerns…

    Ein Garten setzt eine andere Partizipationsbereitschaft voraus als ein Park. Durch einen Park wird flaniert, ein Garten wird beackert. Die Menschen bringen sich vielmehr ein, sie kommen in der Nachbarschaft miteinander ins Gespräch, auch soziale Gruppen, die sonst weniger miteinander zu tun haben. Stadtgärten sind ganz wichtig für das soziale Gewebe der Stadt. Das Geheimnis ist, dass die Menschen ihre Gärten gemeinsam entwickeln. Wir Experten sprechen von Co-Creation. Das ist ein anderer Ansatz von Partizipation. Klassische Stadtplanung setzt auf ein Modell, dann liegen die Pläne ein paar Wochen aus, aber kaum jemand schaut sich das an. Die Menschen werden nicht wirklich erreicht. Aber: Wenn man die Menschen von der Idee an miteinbezieht und gemeinschaftlich gestaltet, entwickelt sich ein ganz anderes Gefühl von Verantwortungsbewusstsein.

    Sie betreuen an der HU das EU-Projekt „Edicitnet“, das unterschiedliche Konzepte urbaner Nahrungsmittelproduktion und Verteilung in dreizehn Städten fördert. Was machen die unterschiedlichen Kommunen?

    Ein Teil unserer Städte setzt konkrete Projekte in sogenannten Real-Laboren um. Wir messen dabei Erfolge und Misserfolge. Andere Städte entwickeln Masterpläne, um die Lösungen der Essbaren Stadt gezielt einzusetzen und in ihrer Planung zu verankern. Die kubanische Hauptstadt Havanna ist sehr umtriebig, auch mit Blick auf die angespannte Versorgungslage. In Havanna werden achtzig Prozent des Gemüses für die Stadt vor Ort erzeugt. Auch Heilkräuter für die lokalen Apotheken wie Salbei oder Thymian werden dort angebaut. Das stellt auch die Stadtentwicklung vor besondere Herausforderungen, zum Beispiel, dass gute Böden nicht überbaut werden. Die Stadt ist aber auch ansonsten umtriebig. Auf den lokalen Märkten findet sich immer auch ein Stand mit einem Agrarwissenschaftler, der die Menschen berät, Saatgut oder Agrargeräte anbietet.

    Das zielt vorrangig auf die Produktion. Gibt es auch andere Wege?

    Montevideo setzt auf Umweltbildung. Die Stadt hat knapp 1,5 Millionen Einwohnern, erreicht aber mit bescheidenen Mitteln von jährlich 12 000 Euro sehr viel, etwa über ein Schulgartenprogramm. Schulgärten stehen in Deutschland nur noch in Thüringen auf dem Lehrplan – da lässt sich mit Blick auf Umweltbildung aber sehr viel erreichen: Woher kommen unsere Lebensmittel? Wie lassen sie sich nachhaltig produzieren? Welche Artenvielfalt lebt im Garten? Das sollte auch in anderen Bundesländern auf dem Lehrplan stehen.

    Welche Vorhaben gibt es darüber hinaus?

    Der Stadtstaat Singapur strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts dreißig Prozent seines Gemüses selbst zu erzeugen. Dabei geht es dann um Gebäude integriertes Farming und Fragen wie: Wie lassen sich Ressourcenkreisläufe also Wasser, Nährstoffe und Energie schließen und wie lässt sich Abwärme für die Gemüseerzeugung nutzen.

    Welche Leuchtturmprojekte gibt es in Berlin?

    Das gibt es zum einen den Gutsgarten Hellersdorf. Dort gab es ursprünglich Rieselfelder, das Gebiet wurde landwirtschaftlich genutzt. Dann kamen in den 1980er-Jahren die Plattenbauten. In den vergangenen Jahren haben dann Bewohner einen Gemeinschaftsgarten auf einer Gewerbegebietsbrache entwickelt. Jetzt errichtet die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Gesobau da rund 1500 neue Wohnungen. Das bringt den Zuzug von neuen Mietern. Wir beraten da. Es geht darum, das Wohnumfeldgrün so zu gestalten, dass es essbar wird. Das Ganze hat aber auch einen sozio-kulturellen Aspekt: neue und alte Mieter zusammenzubringen.

    Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus diesen unterschiedlichen Projekten ziehen?

    Eine ganze Reihe. Wir haben gemeinsam entwickelte Reallabore und Strategieplanungen, in denen wir die Prozesse und Ergebnisse dokumentieren. Unsere Devise heißt dabei auch „Jeder Fehler zählt“, weil man gerade auch aus Misserfolgen viel lernen kann. Wir integrieren alles in eine Toolbox, also einen Werkzeugkasten, in den Folgeprojekte ableiten können, welche Lösung für ihre Stadt, für ihr Viertel passen. Und wir haben einen Marktplatz, in denen sich Startups der Gartenszene austauschen könne, was gut funktioniert und was weniger gut. (mehr …)

  • Dortmund: Querbeet Hörde soll ausgeweitet werden (zu essbarer Stadt)

    (alerts)

    Urban-Gardening-Projekt „Querbeet Hörde“ soll auf gesamte Stadt ausgedehnt werden

    Nachricht vom 01.06.2021

    Gemeinschaftsgärten, Hochbeete und begrünte Fassaden sollen überall in Dortmund einfacher möglich werden. Die Stadt will ab dem nächsten Jahr mit „Querbeet Dortmund – ernte deine Stadt“ das Gärtnern im Sinne der „Essbaren Stadt“ in ganz Dortmund unterstützen.

    „Querbeet Dortmund – ernte deine Stadt“ schlägt die Verwaltungsspitze jetzt dem Rat zur Entscheidung vor. Wobei die Aufgabe für die Verwaltung gar nicht neu ist, denn sie legt gleichzeitig auch einen Erfahrungs- und Abschlussbericht für das Projekt „Querbeet Hörde – ernte deine Stadt“ vor, das in zwei Phasen seit 2013 im Stadterneuerungsgebiet „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ lief und viele wertvolle Erfahrungen sammelte.

    „Querbeet Dortmund fördert das Urbane Gärtnern zur Produktion von Lebensmitteln und Nutzpflanzen im Sinne der ‚Essbaren Stadt‘ und Querbeet Dortmund fördert die Begrünung von Fassaden. In beiden Ansätzen engagieren sich Menschen in Dortmund für größere wie für allerkleinste Gärten und stärken damit ihre Nachbarschaft und den sozialen Zusammenhalt“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Westphal das Projekt.

    Menschen in ganz Dortmund unterstützen

    Planungsdezernent Ludger Wilde weist auf die guten Erfahrungen aus Hörde hin: „Wir haben in der Stadterneuerung in Hörde gesehen, wie gut die Hochbeete auf den Straßen und Plätzen angenommen werden und welches Glück ein Projekt wie der Gemeinschaftsgarten Schallacker den Menschen vermitteln kann. Mit diesen Erfahrungen wollen wir nun Menschen in der ganzen Stadt unterstützen.“

    Im Einzelnen soll das Amt für Stadterneuerung Gemeinschaftsgärten bei der Flächensuche unterstützen und Menschen, die gerne gärtnern möchten, zusammenführen. Ein Fonds soll die Einrichtung von Gemeinschaftsgärten und die Entwicklung von alternativen Anbaumethoden fördern. In den dicht bebauten Zonen der Stadt sollen mit Hochbeeten Flächen zum Gärtnern entstehen, auf denen eigentlich nichts wächst. Mit Muster-Begrünungen von Fassaden soll exemplarisch gezeigt werden, wie begrünte Fassaden im Stadtbild wirken können.

    Gärtnern in der Stadt hat viele Vorteile

    Gärtnern in der Stadt begrünt das Stadtbild, es schafft Erholungsräume im unmittelbaren Wohnumfeld, es fördert das Wissen um die gesunde Ernährung, fördert die Eigenproduktion von Lebensmitteln, spart damit auch CO2 ein und begrünt die Stadt. Fassadenbegrünungen kühlen im Sommer die Gebäude und ihre Umgebung und fördern die Artenvielfalt.

    „Querbeet Dortmund“ wird auch ein Baustein im Handlungsprogramm „Klima-Luft 2030“, welches das Umweltamt der Stadt Dortmund zurzeit entwickelt.

    https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/umwelt/umweltamt/nachrichten_umweltamt/detailseiten_umweltamt.jsp?nid=666646 (mehr …)

  • Gelsenkirchen: Gemüsebeete im Park

    (alerts)

    Das „Urban Gardening“-Projekt im Nordsternpark geht in die nächste Saison. Die im vergangen Jahr am Eingang zur Blumenstraße errichteten Hochbeete sind neu bepflanzt worden, so dass hier schon bald wieder eine vielseitige Mischung aus Gemüse, Obst und Kräutern von den Besucherinnen und Besuchern geerntet werden kann.

    Zusammen mit dem Ideengeber und Stadtverordneten Lutz Dworzak setzte Wilhelm Weßels, Geschäftsführer der Nordsternpark Pflege GmbH, hierzu rund 200 Pflanzen in die fünf Beete. Neben Rucola, Rotkohl und Basilikum wurden auch weniger bekannte Sorten wie Schokoladenminze, Sauerampfer oder die Colapflanze ausgewählt.

    Mit den Hochbeeten wurde das bislang aus zwei Streuobst-wiesen bestehende Angebot im Nordsternpark sinnvoll ergänzt. „Das Thema gesunde Ernährung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mit unserem bürgernahen Angebot an frischen Lebensmitteln verfolgen wir zugleich einen pädagogischen Ansatz, in dem wir Nahrungsproduktion erlebbar machen“, so Wilhelm Weßels.

    Geplant sind hier Kooperationen mit Kindergärten und Schulen, die gerne die Patenschaft für ein Beet übernehmen können, um so zum Beispiel Projektarbeiten vor Ort auszuführen. Lutz Dworzak: „Ich halte es für wichtig, bereits in jungen Jahren die Weichen für eine gesunde Ernährung zu stellen. Mit dem Angebot im Nordsternpark wollen wir dies gerne unterstützen. (mehr …)

  • Gutsgarten und P-Garten-Kollektiv: „Living Labs“ im Projekt Edible Cities Network

    (FB)

    Am 16. Juli trafen sich rund ein Dutzend Vertreter*innen unterschiedlicher Interessen in einer großen Scheune auf dem Gut Hellersdorf. Sie waren gekommen, um gemeinsam Potentiale zur Gestaltung des Gutsgartens als Modell für eine essbare Stadtentwicklung zu untersuchen. Repräsentant*innen von Gutsgarten, Quartiersmanagement, Grüne Liga, Senatsverwaltung, Bezirk Marzahn-Hellersdorf, GESOBAU, Humboldt Universität und anderen Einrichtungen waren dabei. Der Workshop wurde im Rahmen eines von der Humboldt Universität geleiteten internationalen Förderprojekts zum Thema „Essbare Stadt“ durchgeführt.

    Während des dreieinhalbstündigen Workshops behandelten Arbeitsgruppen folgende Themenbereiche: (1) der Gutsgarten als Ort der Begegnung und des Austauschs, (2) der Gutsgarten als Lernort für gesunde Ernährung und Lebensmittelproduktion und (3) der Gutsgarten als grüne Insel für das Stadtklima und die Stadtnatur. Die von den Arbeitsgruppen gesammelten Stichpunkte und Prioritäten zeigen, dass der Gemeinschaftsgarten eine wichtige urbane Schnittstelle darstellt, an der wesentliche gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Gesundheit, soziale Vielfalt und friedliches und tolerantes Miteinander kreativ behandelt und bewältigt werden. Um das Potential einer solchen Schnittstelle bestmöglich zu verwirklichen, bedarf es nach Meinung vieler Teilnehmer, Strategien, die den Garten über seine relativ bescheidene Fläche hinaus in das Gut Hellersdorf einbinden und wirken lassen.

    Der Workshop war Teil eines mehrjährigen Projekts mit dem Ziel, an Standorten auf vier Kontinenten Strategien zur essbaren Stadtentwicklung zu formulieren, erproben und auszuwerten. Der Gutsgarten sowie der neue Prinzessinnengarten auf dem Jacobi Friedhof in Berlin-Neukölln wurden Anfang des Jahres als sogenannte „Living Labs“ (Lebende Labore) in dieses Projekt mitaufgenommen.

    Ein weiterer Workshop des Living Lab Teams ist für Ende August geplant. Dann sollen aus den Überlegungen vom letzten Mal konkrete, umsetzbare Strategien für den Gutsgarten entwickelt werden. Wir danken allen, besonders den vielen ehrenamtlichen Teilnehmer*innen an diesem spannenden Projekt, für ihre Zeit, ihr Wissen und ihr Engagement.

    Weitere Informationen zum Projekt „Essbare Städte Netzwerk“ gibt es auf der offiziellen Projektwebseite. (mehr …)

  • Erfurt: 6 Ideen für eine essbare Stadt werden umgesetzt

    (alerts)

    Im Ideenwettbewerb „Urban Gardening“ stehen die Ergebnisse fest. Im Dezember hatte das Garten- und Friedhofsamt zu einem Ideenwettbewerb unter dem Thema „Essbare Stadt“ aufgerufen. Aus 14 Beiträgen wurden nun sechs ausgewählt, die umgesetzt werden sollen.

    „Wir sind beeindruckt von der Kreativität und der Vielfalt der Ideen“, sagt Gartenamtsleiter Dr. Sascha Döll. „Die Teilnehmer haben sich ernsthaft und mit viel Liebe zum Detail mit dem Thema ‘Urban Gardening’ beschäftigt.“

    Der Grundgedanke, das Thema „essbare Stadt“, steht bei allen ausgewählten Beiträgen im Vordergrund. Die eingereichten Konzepte reichen von der Wiederbelebung alter Gemüsesorten bis hin zur Erprobung kaukasischer und asiatischer Gewächse.

    Hochbeet zur Wissensvermittlung

    Ein Hochbeet-Standort soll als Kinderprojekt gestaltet werden und der Wissensvermittlung dienen. Ein weiterer soll von einer Nachbarsgemeinschaft als „pflanzlicher“ Grill mit unterschiedlichen Kräutern genutzt werden. Die gewünschten Standorte werden nun von allen beteiligten Ämtern der Stadtverwaltung geprüft. Aufgestellt werden die Hochbeete dann im April. Sie werden den Wettbewerbsgewinnern von der Stadtverwaltung kostenlos zur Verfügung gestellt.

    Das Garten- und Friedhofsamt bedankt sich ausdrücklich bei den Paten der Hochbeete, die in den letzten zwei Jahren an fünf Standorten im Stadtgebiet betreut wurden. Die Hochbeete werden in den kommenden Tagen abgeholt und überarbeitet, heißt es weiter in der Mitteilung aus dem städtischen Garten- und Friedhofsamt.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/erfurt/sechs-ideen-fuer-die-essbare-stadt-werden-in-erfurt-umgesetzt-id228748445.html (mehr …)

  • Stadt Düsseldorf setzt Projekt „essbare Stadt“ fort

    (alerts)

    Neue Angebote für private und öffentliche Flächen sollen in der City zum Ernten und Pflanzen einladen

    Unter dem Namen „essbare Stadt“ fördert die Stadt Düsseldorf verschiedene Angebote und Projekte. Ziel ist es mehr Nutzpflanzen in die Stadt zu bringen und die Bürger zum Anbauen und Ernten von Obst und Gemüse zu bringen. Die „essbare Stadt“ soll neben ästhetischen Vorteilen auch ökologische und ökonomische Funktionen erfüllen. Das Projekt wurde im vergangenen Jahr gestartet. Im aktuellen Jahr führt die Stadt sechs Projekte fort oder baut sie aus:

    Das Angebot „Bio-Hochbeet auf Bestellung“ richtet sich in diesem Jahr neben Nachbarschaften, Vereinen, Initiativen, Kirchen und Unternehmen auch an Schulen und Kitas. Die Einrichtungen können bei der Stadt Bio-Hochbeet-Komplettsets bestellen.Benötigt wird eine private Fläche für das Hochbeet, die öffentlich zugänglich ist. Die Beete werden zusammen mit Bio-Erde, Ton, Bio-Dünger und Bio-Saatgut geliefert. Ein Schild am Hochbeet weist auf das Projekt und die „Ernte für alle“ hin. Der Aktionszeitraum soll am 01. April, pünktlich zum Beginn der Gartensaison im Frühling, starten.

    Für Schulen wird das Kombinationsförderprogramm „Mach was draus!“ und „Essbare Stadt“ fortgeführt. Schulen können für Umweltprojekte Gartengeräte, Pflanzgefäße, Erde, Pflanzen oder Dünger für insgesamt bis zu 800 Euro beantragen.

    Im Frühjahr werden an Spielplätzen gezielt Johannisbeer-Sträucher geplanzt.

    Die bisherige Förderung alter Obstbaumsorten in öffentlich zugänglichen Pachtflächen von Kleingartenvereinen soll auf private Vorgärten erweitert werden. Voraussetzung dafür ist, dass diese öffentlich zugänglich sind. Kleingärtner, sowie Privatpersonen mit eigenem Vorgarten können so vom Gartenamt Obstbäume zum selberpflanzen und –pflegen erhalten. Wenn die Früchte reif sind, kann jede Nachbarin und jeder Nachbar ernten.

    Das Projekt soll in diesem Jahr stärker beworben werden. Dies soll beispielsweise durch eine zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsarbeit der „Essbaren Stadt“ auf den Rheinischen Bauernmärkten geschehen. Weiterhin soll das Projekt im Rahmen einer mobilen Ausstellung zur Klimaanpassung im Sommer präsentiert werden.

    Die Internetseite zum Projekt Essbare Stadt soll weiter betrieben werden. Hier können auch Förderanträge gestellt werden. jh

    www.duesseldorf.de/essbare-stadt

    (mehr …)

  • Erfurt: Wettbewerb für essbare Stadt Hochbeete

    In den vergangenen zwei Jahren hat das Garten- und Friedhofsamt der Landeshauptstadt Erfurt mit dem Projekt „Urban Gardening – Essbare Stadt“ an insgesamt sieben Standorten in Erfurt Hochbeete kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ins Leben gerufen wurde die Aktion aufgrund eines Stadtratsbeschlusses. Im kommenden Jahr sollen die Karten neu gemischt und dem Urban-Gardening-Projekt neuer Schwung verliehen werden.

    „Urban Gardening“ erfreut sich großer Beliebtheit. Immer mehr Menschen entdecken, dass auch in der Stadt auf kleinem Raum blühenden Pflanzen und sogar Obst und Gemüse selbst angebaut werden können. Das Garten- und Friedhofsamt will das Gärtnern in der Stadt weiter unterstützen und ruft zur Beteiligung auf. Gesucht sind kreative Ideen und Konzepte für Hochbeete. Wie soll das Hochbeet gestaltet werden? Was soll gepflanzt werden? Das Thema „Essbare Stadt“ mit dem Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern soll weiterhin im Vordergrund stehen, grundsätzlich sind der Kreativität aber keine Grenzen gesetzt. Gerne darf das Hochbeet unter einem bestimmten Motto stehen. Die Themen Umwelt (Insekten, Vögel), Miteinander, Produktion, Wissensvermittlung, Nachhaltigkeit usw. können und sollen einbezogen werden. Die vom Garten- und Friedhofsamt verwendeten, mit Holz eingefassten Beete sind 1 Meter breit und 1,20 Meter lang.

    Unter den eingereichten Beiträgen werden bis Ende Februar 2020 von einer Fachjury bestehend aus Mitarbeitern des Garten- und Friedhofsamts die besten Konzepte ausgewählt. Bewertet werden Bepflanzung und Gestaltung, die Zusammenstellung der Pflanzen, Kreativität und ökologische Aspekte. Je nach Standort werden den Gewinnern ein bis drei mit Pflanzsubstrat befüllte Hochbeete für das Gartenjahr 2020 zur Verfügung gestellt, um ihr eingereichtes Konzept selbständig umzusetzen. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2020. Die Beiträge können per E-Mail oder Post in Form von Skizzen, Collagen, Beschreibungen etc. auf maximal einer A4-Seite an das Garten- und Friedhofsamt der Landeshauptstadt Erfurt, Heinrichstraße 78, 99092 Erfurt unter dem Kennwort „Urban Gardening – Essbare Stadt 2020“ übermittelt werden.

    https://thib24.de/14997/erfurt-sucht-ideen-zum-thema-urban-gardening-essbare-stadt/ (mehr …)

  • QuerBeet Hörde: Projektabschluss

    Essbare“ Hochbeete: Projektabschluss von „QuerBeet Hörde – Ernte deine Stadt!“

    Beliebte Kräuter und Gemüse in knallbunten Kisten zur beliebigen Ernte „QuerBeet Hörde – Ernte deine Stadt!“heißt die Aktion, die seit sechs Jahren Projekte der Urbanen Landwirtschaft in Hörde umsetzt. Jetzt feierten die Bürger den Projektabschluss.

    Entstanden sind der Gemeinschaftsgarten Schallacker, „essbare“ Hochbeete, ein Spalierobstbeet, Fenstergärten, Pflanztaschen und Workshops mit Schulen, und nicht zuletzt wurde die Idee für die Stadtteilgärtnerei Am Remberg entwickelt.

    Dreißig Hochbeete sind auf öffentlichen Straßen und Plätzen entstanden. Die Kräuter und das Gemüse in den knallbunten Kisten werden von Paten aus dem Hörder Einzelhandel, von lokalen Initiativen und der Nachbarschaft gepflegt und laden zum Naschen ein. Wer im nächsten Jahr ein Beet in Hörde übernehmen möchte, kann sich bei Gaby Schulten von der Hörder Stadtteilagentur, schulten@hoerder-stadtteilagentur.de oder Tel. 22 20 23 13 anmelden. Die Stadtteilgärtnerei, eine andere Querbeet-Idee, werde dagegen gerade erst geboren: Auf einer Brachfläche an der B 236 zwischen den Straßen Am Remberg und Obere Pekingstraße errichtet der Beschäftigungsträger GrünBau gGmbH mit der Stadt zur Zeit die nötigen Betriebs- und Sozialräume und bereitet den Boden auf. Im Frühling sollenn hier Langzeitarbeitslose frisches Gemüse, Ost und Kräuter zunächst für die Tafel anbauen.
    Ulrich Dreiskämper, Leiter des Stadterneuerungsprogramms in Hörde, zeigte sich erfreut, dass das Thema der urbanen Landwirtschaft auf so fruchtbaren Boden fiel. Er dankte dem Projektteam von QuerBeet und besondere den vielen ehrenamtlich Mitwerkenden, die das Thema der urbanen Landwirtschaft fortführen.

    Schon vorher besichtigten Besucher in zwei verschieden Exkursionen eine Auswahl der Orte, an denen die urbane Landwirtschaft in Hörde sichtbar geworden ist, wie die Hochbeete, den Gemeinschaftsgarten Schallacker und die Stadtteilgärtnerei. Nebenbei erfuhren die Gäste auch viel über Ideen, die letztlich nicht verwirklicht werden konnten, wie eine Pilzzucht, eine Aquaponik-Anlage oder den Anbau von Wein am Elias-Bahndamm.

    Das Projekt „Querbeet Hörde“ ist Teil des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ und wird finanziert mit Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt. Hörde und die Phoenix-Flächen sollen zusammenwachsen und sich gemeinsam entwickeln.

    https://www.lokalkompass.de/dortmund-sued/c-natur-garten/essbare-hochbeete-projektabschluss-von-querbeet-hoerde-ernte-deine-stadt_a1249452 (mehr …)

  • Essbares Dorf in Wustweiler von Ministerium und EU gefördert

    . Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft war die Grundidee von engagierten Einwohnern des Illinger Ortsteils Wustweiler, die insbesondere den Kindern und Jugendlichen die biologische Vielfalt der Natur näher bringen wollten. Im Mittelpunkt standen die Tradition und das Wissen um das Gärtnern und den Anbau von heimischem Obst und Gemüse, die nicht verloren gehen sollten. Ein Gemeinschaftsgarten wurde in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs auf einem Brachland, das der Gemeinde gehört, angelegt und vom Umweltministerium und der europäischen Union als Gemeinschaftsprojekt „Essbares Dorf Wustweiler“ gefördert.

    Im Juli 2018 wurde mit den ersten Arbeiten begonnen. Rodungsarbeiten, die noch kein Geld kosteten, erledigte das Team von Hand. Ab August 2018 wurde dann professionell mit Maschinen das Gelände modelliert und planiert. Örtliche Landwirte unterstützten unbürokratisch. Im April 2019 wurden drei Hochbeete zusammengesetzt, installiert und mit Mutterboden gefüllt und sogleich bepflanzt, damit die Besucher schon etwas zu sehen und zu riechen hatten.

    Mit Küchenkräutern wie Petersilie, Schnittlauch, Bohnenkraut, Oregano, Majoran, Salbei, Minzen Thymian, Zitronenverbene, Jiaogulan, Pimpinelle, Oliven- und Currykraut wurden zwei Hochbeete bestückt. Jeder durfte riechen und auch in kleinen Mengen mitnehmen. Ins dritte Hochbeet pflanzte das Team Zucchini, Peperoni und Sonnenblumen. Ein Beet auf dem Boden wurde mit Kohlrabi-, Spitzkohl- und Rote-Beete-Setzlingen befüllt.

    Es musste während des heißen Sommers fleißig gegossen werden. Dazu wurde extra eine Schöpfstelle an der Ill eingerichtet. „An dieser Schöpfstelle fühlt man sich wie in einer anderen Welt“, sagte Marie-Luise Herber, die Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, die an dieser Stelle schon einmal die Bekanntschaft mit einer Biberratte Nutria machte. „Durch die heiße Witterung hatte die Ill nicht mehr ausreichend Wasser, um den Garten zu gießen. Deshalb wurde ein 1000 Liter großer Vorratsbehälter installiert, der von außerhalb mit Wasser befüllt wird“, erzählt sie der SZ.

    Einer der fleißigsten Helfer beim Aufbau des Gemeinschaftsgartens war Rainer Spreitzer. Er hat zusammen mit einer Gruppe aus dem Kindergarten ein Beet mit Rüben angelegt. Und die wurden nun letzte Woche geerntet, damit die Kinder bei einer Gemeinschaftsaktion Rommele schnitzen konnten. Die Rübenpflänzchen hatten sie aus Samen im Kindergarten vorgezogen. Apropos Kinder – für sie sollen im kommenden Jahr Hochbeete gelegt werden, an denen sie einpflanzen und ernten können.

    außer Küchenkräutern ist im Garten jetzt alles abgeerntet, Reben sind eingepflanzt und das Team ist auf die Traubenernte – vielleicht schon im nächsten Jahr – gespannt. Im Frühjahr 2020 sollen weitere Beete angelegt werden, die in Patenschaft bearbeitet werden können. Mittlerweile gibt es an Ort und Stelle schon einen Geräteschrank, damit die Gartengeräte nicht immer von zu Hause mitgebracht werden müssen. Eine Fläche zur Erholung ist schon angelegt. Es fehlen noch zwei Bänke und ein Tisch.

    „Wunderbar auch die Neuigkeit, dass wahrscheinlich auf dem angrenzenden Gelände, das sich im Privatbesitz befindet, in Kürze unser hiesiger Imkerverein eine Blumenwiese anlegen und einige Bienenkästen aufstellen wird“, freut sich Ortsvorsteher Knut Kirsch.

    (mehr …)

  • Umwelt-Akademie München startet essbare Preysinggärten

    (Mail)

    Einladung zum Podiumsgespräch
    Vom Reden zum Handeln im eigenen Verantwortungsbereich
    Laudato si’ und „Essbare Preysinggärten“

    mit Gemüserondell vor der Jugendkirche, Hochbeeten vor den Wohnhäusern und Beerensträuchern auf Rasenflächen und ….
    Essbare Städte sind grün und kommunikativ In einer beispielhaften Aktion werden in den alten Rundbeeten um die Jugendkirche und in neuen Hochbeeten vor den Wohnhäusern (anstelle von Rasensteinen) Beerensträucher, Kräuter, Gemüse und Salate gesät und gepflanzt, die im Herbst noch gut anwachsen können. In einem folgenden Schritt sollen statt monotonen Rasenanalgen artenreiche Blumenwiesen wachsen. Mit ihrem Vorschlag stieß die Umwelt-Akademie rund herum auf offene Ohren und unterstützt jetzt bei der Umsetzung. Die künftigen Nutzer der Gärten werden Studierende und Beschäftigte der Katholischen Stiftungshochschule, MitarbeiterInnen der Kirchlichen Einrichtungen, die Schulgemeinden des Edith Stein Gymnasiums und der neuen Grundschule sowie AnwohnerInnen sein.

    Informieren sie sich, nehmen Sie Anregungen mit in ihr Wohnquartier oder an Ihren Arbeitsplatz, fragen Sie nach 

    Wer am Podium
      Dr. Sylvia Schwitalla, Essbare Stadt Andernach
      Maria Hager Hauswirtschaftsleiterin, Kräuterpädagogin und Initiatorin
    des essbaren Schulhofs, Polling
      Dr. Christoph Schwingenstein Bio-Landwirt, Vorstand der Umwelt-Akademie e.V. 
      Dr. Nico Döring Essbare Schuhöfe, Regenwaldschutz Guatemala und
    Vorstand der Umwelt-Akademie e.V.

    (mehr …)

  • Offenburg: vielfältige Unterstützung für urban gardening

    (alerts)

    OFFENBURG. Ein grünes Band soll Offenburg durchziehen: Die Stadt will die gärtnerische Nutzung städtischer Grünflächen fördern und Material für Angebote wie Naschgärten und Urban Gardening zur Verfügung stellen. Sogenannte Naschbäume wurden bereits im Frühjahr in der Waldbachsenke gepflanzt, in ein paar Jahren sollen Vorbeikommende sich an den Früchten bedienen können. Ein zweites Projekt, eine Gartenanlage mit sechs Hochbeeten, ist bei der Minigolfanlage im Bürgerpark zusammen mit einer Bürgerinitiative entstanden.

    Es wächst, blüht und gedeiht in den sechs aus altem Palettenholz selbst gefertigten Hochbeeten und der übrigen Gartenanlage. Kürbisse, Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Gurken, Karotten und vieles mehr können inzwischen geerntet werden, 30 verschiedene Kräuter und insektenfreundliche Zierpflanzen ergänzen die grüne Pracht. Hinter dem Urban Gardening steckt die Idee, versiegelte urbane Flächen nutzbar zu machen und ein Bewusstsein für den saisonalen und ökologischen Anbau von Lebensmitteln zu wecken, wie Günter Schulz, der als ehrenamtlicher Mitarbeiter beim BUND seine Erfahrungen ins Projekt einbringt, erklärte.

    Die Initiative für das Offenburger Gartenbauprojekt stammt von Aline Goetz und Anika Brändlin. „Ursprünglich war der Gedanke: Schade, dass viele, die in der Stadt wohnen, nicht gärtnern können“, so die Initiatorinnen.

    Inzwischen hat sich eine generationenübergreifende Gruppe von 15 Personen gefunden, die das Projekt unterhalten und gemeinsam planen, hacken, pflanzen, jäten – und jetzt die Ernte einbringen können. In der Gemeinschaft mache es Spaß, man könne auch von den Erfahrungen der anderen lernen, erklärte Goetz.

    Der Platz bei der Minigolfanlage war schnell gefunden, von der Stadt gab es grünes Licht. „Das ist ein Superprojekt. Gut gelegen“, lobte Philip Denkinger, Abteilungsleiter Grünflächen und Umweltschutz bei der Stadt. „Wir haben den Platz zur Verfügung gestellt, logistische Hilfe angeboten und über die Technischen Betriebe Erde kommen lassen. Außerdem sei eine Werkzeugkiste bereit gestellt worden. Das Gießwasser war zunächst ein Problem, weil man keine Auffangbehälter hatte. Also wurden Regentonnen aufgestellt, die das Wasser von den Dachflächen der Minigolfanlage auffangen, für trockene Zeiten stellt die Stadt den Wasseranschluss der Anlage zur Verfügung. „Beim ersten Treffen hat jeder etwas Geld gespendet“, so Goetz, Unterstützung gab es vom BUND-Umweltzentrum, Sachspenden von Privatpersonen. Dann konnte das Projekt am 19. Mai mit 140 Euro an den Start gehen. Material wurde gesammelt, die Hochbeete gebaut, „Setzlinge hatten viele schon zuhause“, erinnern sich die Initiatorinnen an die Anfänge. Stolz präsentierten die Freizeitgärtner beim Pressetermin ihr grünes Paradies und den Lohn ihrer Mühen: leckere reife Früchte, gelbe Melonenstücke und selbstgebackenes Brot mit Kräuterbutter.

    Auch die Kinder Tim und Ronja hatten eifrig mitgeholfen, zwei eigene Kinderbeete wurden ebenfalls angelegt. Im idyllischen Garten summen die Bienen, Schmetterlinge sind unterwegs, Vögel zwitschern in den nahen Bäumen. Alles wird rein biologisch angebaut, ohne Pestizide und Kunstdünger. „Gegen Blattläuse spritzen wir nur mit Brennnesseljauche“, sagt Anika Brändlin, andere Schädlinge würden von Hand abgesammelt. Jeder könne sich hier einbringen, wie er wolle, in den Gießkalender trage man sich regelmäßig ein, die wöchentlichen Termine habe man auf Dienstagabend und Samstagnachmittag gelegt. Einmal im Monat finde ein Gruppentreffen statt. Geplant seien eine Kräuterspirale, Beerenobst, ein Naschbeet mit verschiedenen Erdbeersorten und eine Blumenwiese mit heimischen Arten.
    „Wir werden neue Interessengruppen auf jeden Fall unterstützen“, stellte Philip Denkinger in Aussicht. Es sei jedoch wichtig, dass die Initiative von den Bürgern komme und auch nachhaltig weiterentwickelt werde. Durch diese Arbeit entwickle man auch eine gewisse Identität zum Garten und zur Stadt. (mehr …)

  • Lampertheim steigt in urban gardening ein

    (alerts)

    Hatte die Lampertheimer Stadtgärtnerei in den vergangenen Jahren schmuckvolle Gartenbeete auf dem Europaplatz angelegt, so präsentieren sich die temporären Pflanzungen in diesem Jahr in veränderter Optik. Das Grün wächst in mehreren Kisten, die den Platz in einer Reihe säumen. Sie sind Elemente des Stadtumbaus und entspringen dem Gedanken des „Urban Gardening“. Städtischer Gartenbau wird, wie Sabine Vilgis vom Grünflächenamt der Technischen Betriebsdienste beim Pressegespräch erklärt, seit Jahren in größeren Kommunen praktiziert. Hierbei würden brach liegende Flächen genutzt, um Obst und Gemüse anzupflanzen, das dann von der Bevölkerung geerntet werden könne.

    Auf dem Lampertheimer Europaplatz wurden jetzt Hochbeete aufgestellt und mit Schildern versehen, um Salate, Tomaten, Auberginen, Paprika oder Radieschen zu kennzeichnen. Bisher hat die Stadtgärtnerei an diesem Platz temporäre Gärten angelegt. Mit ihnen sei stets pfleglich umgegangen worden; Sabine Vilgis hofft, dass dies auch für die Hochbeete gilt.

    Diese würden regelmäßig nachbepflanzt, um die Nahrungsquelle nicht versiegen zu lassen. Bis zur nächsten Kerwe können sich Passanten an den Hochbeeten bedienen. Ähnliche Kübelbeete wollen die Technischen Betriebsdienste am Baugebiet zwischen Eleonoren- und Wilhelmstraße aufstellen – auch als Ersatz für einen Bauzaun. In Zukunft wollten sich die Betriebsdienste verstärkt mit dem Thema „Urban Gardening“ beschäftigen. So sei beispielsweise daran gedacht, Bürgern brachliegende Flächen zum gemeinsamen Bewirtschaften anzubieten. Unterdessen haben die Technischen Betriebsdienste eine Kampagne zur Ausbildung als Stadtgärtner gestartet.

    Der Azubi-Tag vergangene Woche im Rahmen der Ü12-Summertime diente ebenso diesem Zweck wie neu aufgelegte Flyer, in denen für den „wunderschönen Beruf“ (Vilgis) des Stadtgärtners geworben wird. Bislang sei der Andrang allerdings mäßig, berichtet die Bauhofchefin, dabei sei ein Einstieg in jeder Altersstufe möglich. Kraftzehrende Arbeiten würden heute immer durch Maschinen und Hilfswerkzeuge erleichtert.

    Obendrein könnten die meisten Auszubildenden von der Stadtgärtnerei übernommen werden. Möglich sei auch die Ausbildung zum Fachwerker, etwa im Falle des Übergewichts praktischer gegenüber theoretischen Fähigkeiten. Außerdem würden Ferienjobs, Praktikumsplätze und Stellen für den Bundesfreiwilligendienst vergeben, berichtet Sabine Vilgis im Pressegespräch (mehr …)

  • GG in Park in Köln Ehrenfeld geplant

    (alerts)

    Ehrenfeld –

    (as) Gemeinschaftlich gärtnern und selbst gezüchtete Tomaten, Kartoffeln und Johannisbeeren ernten können vielleicht bald engagierte Ehrenfelder im Leo-Amann-Park. Auf einem rund 120 Quadratmeter großen Park-Areal an der Christianstraße in der Nähe des Blau-Gold Turms soll das erste Kölner Urban Gardening Projekt in einer öffentlichen Parkanlage entstehen.

    „Vor zweieinhalb Jahren haben wir einen Brandbrief an die Stadt Köln geschrieben, dass die Situation im Leo-Amann-Park kippt und wir dringend Angebote brauchen, die die Menschen im Quartier ansprechen und den Park für alle Nutzerinnen und Nutzer aufwertet. Nun möchten wir den Worten Taten folgen lassen. Urbanes Gärtnern schafft Gemeinschaft, Verbundenheit und Verantwortung mit dem Viertel, in dem man lebt“, beschreibt Andreas Pöttgen, Leiter des Bürgerzentrums, bei der Vorstellung des Projektes die Situation. „Aktuell suchen wir engagierte Bürgerinnen und Bürger, die mit ihren kreativen Ideen einen Gemeinschaftsgarten zum Blühen bringen. Damit wir im Rahmen des Tag des guten Lebens am 15. September mit dem Pflanzen starten können“, ruft Pöttgen auf. Finanziert werden soll das Projekt aus Mitteln des Bundes. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass solche Projekte besser funktionieren, wenn die Bürger die Initiative ergreifen und sich mit ihren Vorstellungen einbringen können“, ergänzte Frank Bowinkelmann, Kooperationspartner und Projektleiter „Essbare Stadt“ des Kölner Ernährungsrates. „Darum sind alle Leute angesprochen, die das in die Hand nehmen möchten. Ziel ist es, bis zum 9. September diesen Jahres ein Konzept für einen Gemeinschaftsgarten erarbeitet zu haben, das wir dann der Bezirksvertretung zum Beschluss vorlegen können.“ Damit nicht „jeder einfach etwas in die Erde steckt“ könnte etwa laut Bowinkelmann ein Verein als Träger hinter dem bürgerschaftlichen Engagement stehen. Der Garten oder die Hochbeete sollte langfristig und nachhaltig durch die Nachbarschaft genutzt und selbst gepflegt werden. Zudem könne man Initiativen oder Jugendeinrichtungen kontaktieren, die etwa den Bau der Pflanzkisten übernehmen könnten.

    Kooperation beim Urban Gardening bieten der Verein Gartenwerkstatt Ehrenfeld e.V. und die Akteure von „Essbare Stadt“ des Ernährungsrates Köln. Unterstützung in der Aufwertung des Leo-Amann-Parks erhalten die Initiatoren von der Bezirksvertretung Ehrenfeld, die sich über „ein nachhaltiges Nutzungskonzept freut“. Um die Aufwertung des Parks zu steigern, wurden bereits barrierefreie Zugänge zum Park geschaffen, eine Sitzecke aus Stein angelegt und Stelen für Slacklines angeschafft. Ob nun auch ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten im Leo-Amann-Park entsteht, entscheidet sich im Herbst. Bis dahin wollen sich Vertreter der Verwaltung, des Grünflächenamts, des Amtes für Kinderinteressen, des Ordnungsamts, der Bezirksjugendpflege, Ehrenfelder Bezirksvertreter, des Büze sowie Vertreter der Bürgergarde zusammensetzen und Vorschläge zur attraktiveren Gestaltung des Parks sammeln, die dann der Bezirksvertretung zur Entscheidung vorgelegt werden (mehr …)

  • „essbares Ministerium“ in Saarbrücken

    (alerts)

    „Essbares Ministerium“: Urban Gardening mitten in Saarbrücken

    Stück für Stück wächst unser Stadtgarten dank der fleißigen Hände unserer Hausgärtner.

    Stück für Stück wächst unser Stadtgarten dank der fleißigen Hände unserer Hausgärtner.

    Wer dieser Tage am Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz vorbeigeht, kann in unserem begehbaren Kleingarten und auf den Grünflächen rund um unser Gebäude herum „Großes im Kleinen“ entstehen sehen: Auch in diesem Jahr reicht die Pflanzen-Vielfalt von  unterschiedlichen Tomatensorten, Bohnen, verschiedene Arten Kohl, Fenchel über Rote Beete und Gurken bis hin zu vielen weiteren frischen Köstlichkeiten. Direkt um die Ecke steht das Wildbienenhotel, wo man sich mit frischen Kräutern wie Salbei oder Minze eindecken kann – denn sobald die Erntereife eingetreten ist, darf hier und im Kleingarten nicht nur geschaut, sondern auch mitgenommen werden!

    Das alles wird unter dem Stichwort „essbares Ministerium“ von unseren Hausgärtnern fleißig gepflegt: Mit der Ansiedelung von eigenen Bienenvölkern, dem Anbau von Kräutern, Nutzpflanzen und Blühflächen sowie der Einrichtung von Nisthilfen für heimische Vogelarten rund um unser Hauptgebäude stärken wir die Biodiversität im direkten Umfeld des Ministeriums.

    Herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen und externen Unterstützern wie der Waldorfschule Saar-Pfalz Bexbach, die sich mit tollen Pflanzen-Spenden, kontinuierlicher Pflege und großer Hingabe für diese Maßnahmen einsetzen!

    (mehr …)

  • neuer IG in Fürth startet – Stadt gab 120.000 Euro

    (alerts)

    Zwischen wuchtigen Wohnblöcken auf der Hardhöhe entwickelt sich eine grüne Oase. Der neue Interkulturelle Garten zwischen Volta- und Gaußstraße ist an Ostern zum Leben erwacht. 14 der 22 Hochbeete sind bereits in festen Händen. Die ersten Gartenfreunde haben schon mit dem Bepflanzen begonnen.

    Das Vorbild des 2007 eröffneten Stadtgartens an der Uferpromenade macht Schule. Auch auf der Hardhöhe können Menschen eines Wohnquartiers ohne eigene Gärten nun nach Herzenslust Früchte und Gemüse anbauen. Urban Gardening heißt das Zauberwort. Weniger streng reglementiert und viel überschaubarer als eine Kleingartenkolonie wird das Gärtnern zum Gemeingut.

    Dass in dem eingezäunten 1500 Quadratmeter großen Grünzug auf der Hardhöhe noch Wasser- und Stromanschluss fehlen, kann den Elan der Pioniere nicht bremsen. Für den Anfang reicht die Ausstattung allemal. Die jeweils 4,5 Quadratmeter großen Hochbeete sind randvoll mit Planzerde gefüllt. Im hölzernen Gerätehaus können alle Utensilien sicher verstaut werden. Eine öffentliche Toilette hat die Stadt in der Nähe an der Soldnerstraße aufgestellt.

    […]

    Einweihung Ende Mai

    Der Rasen ist angesät, der zentrale Weg muss noch gepflastert werden. Ende Mai, wenn alle Restarbeiten erledigt sind, soll Einweihung gefeiert werden. Bis dahin hält Helga Balletta, die Vorsitzende des Vereins der Interkulturellen Gärten, noch einige Hochbeete für Interessenten frei. Zwei der Pflanztröge sind zudem als Gemeinschaftsbeete vorgesehen. Das soll die soziale Struktur auflockern.

    Ohnehin ist die grüne Oase ein Ort der Begegnung und kein Revier für Eigenbrötler. 120.000 Euro hat sich die Stadt das Projekt zur Verbesserung des Wohnklimas auf der dicht besiedelten Hardhöhe kosten lassen. 10.000 spendete der Lions Club, weshalb die Anlage nun den Namen Lions-Garten trägt.

    Auch ohne Zaun und fest vergebene Beete macht Urban Gardening in Fürth Boden gut. Sehr gut angenommen werden nach Helga Ballettas Worten die frei zugänglichen Hochbeete in der Friedensanlage an der Rednitz. Dass hier nichts verwahrlost, dafür sorgen einige Hobbygärtner. Vor dem Garten an der Uferpromenade werden jetzt zwei sogenannte Naschbeete zur Selbstbedienung aufgestellt.

    Weitere öffentliche Pflanzzonen gibt es im Hof der Volkshochschule in der Hirschenstraße, bei der Volksbücherei in der Fronmüllerstraße und an der Heilig-Geist-Kirche auf der Hardhöhe. Außerdem werden noch Hochbeete an der Humanistischen Schule angelegt. Wer solche Beete betreuen will, kann sich jederzeit beim Interkulturellen Gartenverein wenden.

    https://www.nordbayern.de/region/fuerth/es-geht-los-hardhohe-hat-jetzt-einen-interkulturellen-garten-1.8829538


    (mehr …)

  • 12 Mio für Projekt zu Essbaren Städten

    Europäische Kommission fördert gemeinsames Projekt der Humboldt-Universität und der Technischen Universität zu „Essbaren Städten“ mit rund 12 Millionen Euro

    News vom 18.09.2018

    Das Konzept der „Essbaren Stadt“ steht im Mittelpunkt eines gemeinsamen Projekts von Humboldt-Universität und Technischer Universität: Die an „EdiCitNet“ (Integrating Edible City Solutions for Social Resilient and Sustainable Productive Cities) beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem öffentlichen Anbau von Gemüse und Obst in den Innenstädten – einem weltweiten Trend. In immer mehr Städten werden statt Blumenbeeten oder Rasenflächen Gemüsebeete und Obstbäume angelegt. Säen, jäten und schließlich auch ernten dürfen die Bürgerinnen und Bürger. Das Projekt wird von der Europäische Kommission im Rahmen von Horizon 2020 gefördert.

    Projektleiterin ist Dr. Ina Säumel, Leiterin der Nachwuchsgruppe Multifunktionale Landschaften am Institut für Ökologie der Technischen Universität Berlin und assoziiert am Integrative Research Institute on Transformations of Human-Environment Systems (IRI THESys) der Humboldt-Universität zu Berlin. Angesiedelt wird das Projekt in dem interdisziplinären Forschungszentrum der IRI THESys.

    Die Europäische Kommission fördert „EdiCitNet“ mit rund 12 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre. Rund 3,8 Millionen Euro der gesamten Fördersumme verbleiben bei den Berliner Partnern, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, der Technischen Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin (IRI THESys), Mundraub sowie Nolde & Partner. Der Rest geht an Universitäten und Partner in Städten in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika.

    https://www.berlin-university-alliance.de/news/items/20180918-edible-cities.html (mehr …)

  • Antrag der CDU und SPD Fraktionen für essbares BG genehmigt

    Für die Idee „Essbares Bergisch Gladbach” stellt die Stadt auf Antrag von CDU/SPD pro Jahr 2000 Euro zur Verfügung. Damit soll Wasser bezahlt werden, um städtische Flächen „im Sinne von Urban Gardening” zur Lebensmittelproduktion nutzbar zu machen.

    https://mandatsinfo.bergischgladbach.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=26753 (mehr …)

  • TU Berlin Campus wird essbar

    (Gu, alerts)

    […]

    Spatenstich zum ersten Obstbaumgarten der TU Berlin
    Großstädte mit kleinen Oasen, auf denen Gemüsebeete und Obstbäume wachsen? Das Konzept der sogenannten „Essbaren Stadt“ ist ein weltweiter Trend, der sich großer Beliebtheit erfreut. Auch an der TU Berlin soll es erprobt werden. Auf dem Campus Charlottenburg sollen künftig regionale alte Obstsorten und fruchttragende Sträucher gepflanzt werden. Universitätsangehörige können so gemeinsam in ihrem direkten Umfeld Obst und Beeren ernten und ein Gefühl für nachhaltigere Konsummuster entwickeln.
    Am 1. November 2018 wird mit einem Spatenstich für den ersten Obstbaumgarten der Universität der Grundstein für den „Essbaren Campus“ gelegt. Auf einer Fläche im Innenhof zwischen der Mensa Hardenbergstraße und dem Physikgebäude der TU Berlin werden acht regionale alte Obstsorten wie Apfel, Birne, Pflaume und Kirsche gepflanzt. Erweitert wird das Gartenkonzept im folgenden Jahr mit einer Sitzgruppe, Sträuchern, essbaren bodendeckenden Pflanzen und einzelnen Urban-Gardening-Flächen, auf denen auch Gemüse angepflanzt werden kann.
    Der „Essbare Campus“ ist eine Initiative der studentischen Projektwerkstatt „Campus in Transition“ und wurde mit einem der Nachhaltigkeitspreise ausgezeichnet, den das Präsidium der Universität ausgelobt hatte.

    […]

    https://idw-online.de/de/news704651 (mehr …)

  • Ein paar Infos zum Wesergarten Minden

    (Gu aus Antworten zum Antrag)

    Der Name des Gartens „Wesergarten“, am Weserradweg gelegen, ein Garten mit 300 qm. Wir haben die städtische Grabelandfläche seit Ende 2016 gepachtet und werden ihn am 30.09.2018 im Rahmen der Wandeltage einweihen. Unser Garten ist in einzelne Parzellen eingeteilt. Wir haben Beete mit Tomaten, Kräutern, Kohlrabi, Ewiger Kohl und Bohnen sowie ein Hochbeet mit Kürbissen.
    Es sind bis zu 10 Leute aktiv.
    Die Mitglieder des Vereins bewirtschaften und ernten. Wir haben Wochenpläne zur Bewässerung und treffen uns jeden Samstag im Garten. Momentan verlegen wir Platten für eine Terasse.
    Was wollt ihr denn mit den beantragten Pflanzen machen?
    Wir möchten eine natürliche Barriere zum Weserradweg schaffen.
    Und wofür ist der Zaun notwendig, warum nur temporär? Was passiert danach mit dem Material für den Bau?
    Wir benötigen den Zaun als temporäre Begrenzung bis wir mit der Bepflanzung der Himbeere, der Sibirischen Blaubeere, der Roten Johannisbeere und der Stachelbeere eine natürliche Befestigung aufgebaut haben. Das wird einige Zeit dauern. Wir beabsichtigen den Maschendrahtzaun mit Holzpfählen zu befestigen. Dann werden die Gehölze eine natürliche Barriere zum Weserradweg bilden.


    (mehr …)