(Gu aus google alerts vom 14.5.)
Der Umweltausschuss votiert einstimmig für Gemeinschaftsgärten-Projekt “Essbare Stadt” Ansbach
“Pflücken erlaubt” statt “Betreten verboten”: Das könnte auch in Ansbach bald Realität werden. Auf Antrag der Offenen Linken Ansbach (OLA) hat heute der Umweltausschuss des Stadtrats einstimmig beschlossen, geeignete Flächen für Urban Gardening auszuweisen und die Bevölkerung bei der Initiierung von Gemeinschaftsgärten-Projekte aktiv zu unterstützen.
OLA-Stadträtin Kerstin Kernstock-Jeremias begründete den Vorstoß der Offenen Linken mit dem Ziel, generationenübergreifende und interkulturelle soziale Treffpunkte für die Menschen in Ansbach schaffen zu wollen.
Urban Gardening sei eine Wiederbelebung der traditionellen innerstädtischen Landwirtschaft und trage zu einer besseren Interaktion der Stadtgesellschaft bei. In Ansbach gebe es bereits zahlreiche Menschen, die dieser Idee aufgeschlossen gegenüber stünden und sich in solchen Projekten engagieren wollten.
Der Umweltausschuss verwarf letztendlich Bedenken in Punkto Vandalismus-Angst oder, wie die Grünen meinten, dass Ansbach “zu klein” sei für Urban Gardening. Die durchweg positiven Erfahrungen mit Gemeinschaftsgärten in zahlreichen anderen Städten trugen zum einstimmigen Votum des Ausschusses für die Initiative der Offenen Linken bei.
Stadträten Kernstock-Jeremias wird auch die nächsten Schritte des Projekts aktiv begleiten, sicherte sie im Nachgang der heutigen Sitzung zu.
Quelle: http://ansbachplus.de/politik/offene-linke-macht-weg-fuer-urban-gardening-in-ansbach-frei