Schlagwort: Essbarer Palmengarten Leipzig

  • Erfahrungen des essbares Palmengartens in 2018

    (Sachbericht)

    Anbau

    Wir haben die schlimmste Dürresituation seit Jahrzehnten mit geringen Niederschlägen von April bis Oktober überstanden. Da wir keinerlei Wasserversorgung vor Ort haben und das Wasser dem Elsterflutbett entnehmen oder auf die Fläche transportieren müssen, hätten wir fast schon im Mai die Saison aufgegeben. Durch regelmäßige Wasserspenden der Stadt Leipzig gelang es uns wenigstens auf einigen wenigen Beeten etwas ernten zu können.

    Unser Fazit für die nächste Saison, dass es ohne einen Brunnen nicht weitergehen kann im Essbaren Palmengarten. So haben wir Ende 2018 begonnen, eine Spendenaktion für den Brunnen zu starten. Diese Aktion war erfolgreich. Dadurch können wir die Baumaßnahmen, die im Mai 2019 anstehen, finanzieren.

    Veranstaltungen

    Trotz der manchmal sehr trostlosen Situation in diesem Jahr haben wir viele regelmäßige Veranstaltungen durchführen können. Neben der Saisoneröffnung und dem Erntedankfest richteten wir zum zweiten Mal die Fete de la musique im Juni aus. Es gab einige Führungen durch den Essbaren Palmengarten sowie ein kleines Seminar in Zusammenarbeit mit Kaos e.V. Leipzig.

    Des Weiteren führten wir gemeinsam mit der Heldenküche vier inklusive Workshops als MitMach-Zeit im Essbaren Palmengarten durch. Dies ermöglichte eine Förderung von Aktion Menschen. Damit hat sich der Essbare Palmengarten in dieser Saison bewusst für Menschen mit Be-hinderungen geöffnet. Neben gehörlosen Workshopteilnehmern begrüßten wir ältere Menschen mit Behinderungen sowie auch Menschen mit Migrationshintergrund in unseren Workshops. Bei der MitMach-Zeit arbeiteten wir mit Gebärdendolmetschern sowie der Diakonie am Thonberg und der Caritas Leipzig zusamen.

    Eine geplante Veranstaltung mit Namen „apres gardening“, die einmal Mittwochs im Monat nach dem gemeinsamen Gärtnern geplant war, fand auf Grund der Witterungsverhältnisse und fehlender Kapazitäten im Orga-Team nicht statt.

    Unser Palmengarten-Flyer wurde überarbeitet. Er hat sich als Info-Quelle bewährt.

    Beschilderung

    Leider wurde zum Ende der Saison 2018 unser Info-Schild durch Vandalismus zerstört. Wir haben es erstmal entfernt. Repariert soll es in der neuen Saison wieder im Essbaren Palmengarten angebracht werden.

    In diesem Jahr brachten wir zu den saisonalen Höhepunkten einige Schilder im Essbaren Palmengarten an. Hierfür haben wir verschiedene Themenbereiche wie „Mulchen“, „Biodiversität“ und „Samenfeste Sorten“ definiert. In der Saison 2019 werden wir eine feste Beschilderung zu diesen 3-4 Themenbereichen anbringen. Die vorübergehende Beschilderung wurde von Besuchern häufig gelesen und gut angenommen. Dadurch ergaben sich angeregte Gespräche übers Gärtnern.

    Bau eines Geräteschuppens

    Mit Hilfe unseres Kooperationspartners Palmengarten-Revuetheater wollten wir auf dessen Gelände einen Geräteschuppen aufbauen. Leider konnten wir dieses Vorhaben nicht verwirklichen, da der Besitzer das Revuetheater zum Verkauf freigegeben hat. Auf dem Areal unseres Gartens wurde uns der Aufbau des Schuppens mit dem Hinweis auf die denkmalsrechtlichen Bestimmungen verwehrt.

    Sicher könnten wir mit der Stadt Leipzig über den Aufbau verhandeln, aber unsere Erfahrungen mit der Genehmigung für den Bau eines Brunnens haben uns von diesem Unterfangen Abstand nehmen lassen. Die Entscheidungswege im Leipziger Rathaus sind lang und nur bedingt transparent sowie nachvollziehbar.


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  • Wasserversorgung des Essbaren Palmengartens

    (Mail)

    als wir im Jahr 2016 im Essbaren Palmengarten begonnen hatten, dachten wir noch das wir das Wasser aus dem Elsterflutbecken problemlos entnehmen könnten. Daher war die Anschaffung der Tauchpumpe nur folgerichtig gewesen. Aber auf Grund der Aussagen der Stadt und vielen anderen Personen, die auf den auf den Schlamm des Flutbettes verwiesen, der durch die industrielle Verseuchung der letzten Jahrhunderte ziemlich kontaminiert ist, haben wir darauf verzichtet. Durch das Ansaugen des Wassers hätten wir auf jeden Fall den Schlamm aufgewühlt und so Schadstoffe auf unsere Beete gebracht. Wir haben einen Teil des Betrages in Samenkäufe, Pflanzen und unseren Flyer 2017 investiert.
    Der Wasserstand ist am Elterflutbett nicht sehr tief. Oberflächlich haben wir 2016 und 2017 hin und wieder Wasser mit Eimern oder Giesskannen entnommen. 2018 haben wir fast komplett durch die Dürre darauf verzichtet. Da haben wir dann punktuell per Wassertransport auf die Fläche gegossen bzw. hat uns die Stadt per Gießspende für einzelne Beete unterstützt.


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  • Wasser für den essbaren Palmengarten?

    (Gu, alerts)
    Leipzig

    […]
    Essbarer Palmengarten: Damit das „Urban Gardening“ mit Obst- und Gemüseanbau im Palmengarten auch weiter eine Chance hat, soll die Stadt eine Trinkwasserleitung bereitstellen. Das fordert die Grünen-Fraktion. Die Verwaltung lehnt das ab, weil die vorhandene Leitung marode sei, ein neuer Anschluss mit rund 70.000 Euro außerdem zu teuer. Dagegen soll der zweite Vorschlag der Fraktion, im Palmengarten und an der Grünanlage Richard-Wagner-Hain öffentliche Toiletten zu installieren, geprüft werden.
    http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Ausblick-Diese-Entscheidungen-fallen-am-Mittwoch-im-Stadtrat (mehr …)

  • Essbarer Palmengarten wird immer bekannter und barrierefrei

    (Gu aus Antrag)
    Im Frühling 2016 erfolgte der erste Spatenstich im Essbaren Palmengarten. Seitdem haben wir in
    den Jahren 2016/17 die zwei Streifen mit einer Fläche von 350 qm fast komplett erschlossen. So
    legten wir 23 unterschiedlich große Beete an, auf denen verschiedene ein- bzw. mehrjährige
    Kräuter, Sträucher und Gemüsesorten über die Saison hinweg kultiviert werden. In den vergangenen
    zwei Jahren betrieben wir den Anbau experimentell und „aus dem Bauch heraus“.
    Inzwischen sind wir eine feste Gruppe von 10 Personen, die den Anbau planen, Veranstaltungen und
    die Öffentlichkeitsarbeit organisieren sowie Ansprechpartner für Medien oder Interessierte sind.
    Zum Gärtnern besuchten uns kleine und große Menschen, Fans und Neugierige, die uns gerade erst
    entdecken. Zur Gartenzeit immer mittwochs sind es zwischen 5-15 Menschen, die mit anpacken
    und die anfallenden saisonalen Arbeiten verrichten. Hinzu kommen über das gesamte Jahr,
    insbesondere in der Hochsaison, Spaziergänger, die durch den Palmengarten flanieren und sich über
    unsere Aktivitäten informieren.
    Bereits seit 2016 finden regelmäßige Veranstaltungen im Essbaren Palmengarten statt. Neben der
    Saisoneröffnung und dem Erntedankfest richten wir dieses Jahr zum zweiten Mal die Fete de la
    musique aus. Des Weiteren plant gemeinsam grün e.V. 2018 vier inklusive Workshops als MitMach-
    Zeit im Essbaren Palmengarten.
    In diesem Jahr werden wir eine neue Beschilderung im Essbaren Palmengarten anbringen. Wir
    haben hierfür verschiedene Themenbereiche wie „Mulchen“, „Biodiversität“ und „Samenfeste
    Sorten“ definiert, bei denen wir Informationen auf unsere Fläche bringen. Publikum, das sich immer
    sehr zahlreich im Essbaren Palmengarten einfindet, kann sich so über unser Anliegen und wichtige
    Themen, die mit unserem Wirken auf der Fläche im direktem Zusammenhang stehen, informieren.
    Wir möchten noch mehr Unterstützer und Interessenten für den Essbaren Palmengarten gewinnen.
    Deswegen werden wir unsere Aktivitäten in der Öffentlichkeitsarbeit erhöhen. Nicht allein durch
    die sozialen Medien wollen wir erreichbar sein. Wir werden uns in diesem Jahr auch bei einigen
    Festivitäten außerhalb des Palmengartens präsentieren. So z.B. mit einem Stand bei der Leipziger
    Ökofete oder beim Westpaket am Plagwitzer Bürgerbahnhof.
    Bildungsangebote in den Essbaren Palmengarten bringen
    In Zusammenarbeit mit Aktion Menschen installiert gemeinsam grün e.V. 2018 vier Workshop-
    Angebot für Menschen mit und ohne Behinderungen im Essbaren Palmengarten. Es heißt
    „MitMach-Zeit im Essbaren Palmengarten“. In der beginnenden Saison 2018 öffnet sich der
    Essbare Palmengarten damit bewusst für Menschen mit Behinderungen und versucht bestehende
    Barrieren beim gemeinsamen Gärtnern abzubauen. Unser Ziel ist es, die Essbare Stadt Leipzig
    bunter und vielfältiger weiterwachsen zulassen. Hierfür arbeiten wir mit Gebärdendolmetschern
    sowie dem Inklusiven Nachbarschaftszentrum Lindenau zusammen.
    In den vier Workshops wollen wir nachhaltige Wissensvermittlung zu Gemüse, Kräutern und
    Duftpflanzen mit kulinarischem Entdecken und Erfahren verknüpfen. Neben einer Gartenrallye zum
    Bekanntmachen mit dem Gartenraum, nimmt die gemeinsame Verarbeitung und der Verzehr von
    Pflanzen und Früchte einen breiten Raum ein. Der Essbare Palmengarten als ein gemeinsamer
    Erlebnisort zum Anfassen darf natürlich aber auch spielerisch entdeckt werden. Dafür gibt es hier
    genügend Freiraum zum toben und sich bewegen. (mehr …)

  • paar Infos zu Leipziger GGs

    (Gu, Projektbesuche)

    Die Bunten Gärten haben über Kontakte von Anke Kops-Horn, die nicht mehr aktiv ist, vier Parzellen in einer Kleingartenanlage bekommen. Für die Wiederurbarmachung dieser Parzellen haben sie Geld von der Stadt bekommen (explizit für Kleingärten). Sie haben auch schon 2x Bußgelder bekommen. Sie sind „ganz normale Pächter mit allen Rechten und Pflichten“. Gemeinschaftsarbeiten, die in der Anlage anfallen und die ja jede*r Pächter*in machen muss, gehen bei ihnen sehr schnell, da sie ja eine Gruppe sind.
    Vorbehalten gegenüber den migrantischen Mitgärtner*innen hatten sie befürchtet, sind aber ausgeblieben.

    Der private Eigentümer der Fläche von Querbeet hatte bei seinem letzten Besuch gesagt, dass er schon einen Käufer für die Fläche hat. Sie haben ihn „beraten“, die Fläche noch liegen zu lassen, da sie dann ja an Wert zunehme. Zwischenzeitlich haben sie eine AG Flächensuche gegründet und ein gutes Bild über mögliche Alternativen. Dann sagte der Besitzer, ja, so mache ich es, ihr könnt noch 2 Jahre bleiben.

    Im GG essbarer Palmengarten (mitten im Park, ohne Zaun) gibt es eine aktive Gruppe, die zu bestimmten Zeiten da ist. Inzwischen übernehmen Leute auch Patenschaften für bestimmte Pflanzen/Beete und manche labeln auch Beete mit ihren Namen. Es gibt keinen Wasseranschluss und so versuchen sie viel zu mulchen und Pflanzen anzubauen, die nicht viel Wasser brauchen („die Natur ist unser Vorbild“), doch soll nun bald die auch von uns mitfinanzierte Pumpe mit Schlauch richtig eingesetzt werden. Gartengeräte bringt die Koordinatorin 1x Woche mit dem Lastenrad mit, vor Ort gibt es noch keine Lagermöglichkeit.

    Stadtgarten H17: die Edith Mayron Stiftung hat die Fläche gekauft (80.0000 Euro) [http://www.maryon.ch/foundation/stadtgarten-h17/#.WRRa99ykKUk].
    Der Verein muss nun 4000 Euro Pacht p.a. zahlen, was die Leute unter einen immensen Druck setzt. Sie müssen nun viele Veranstaltungen machen, um Spenden einzuwerben, um die Pacht bezahlen zu können. 1/2 der Pacht können sie wohl über Mitgliedsbeiträge stemmen – jedes jahr gibt es dafür eine „Bieterrunde“, alle tun das rein, was sie denken/können, wenn es nicht reicht, gibt es eine weitere Runde). Pro m2 individuell genutzte Beetfläche zahlt man 1 Euro. Ab 2018 müssen sie monatliche Raten zahlen, bis dahin haben sie die Pacht mit Direktkrediten finanziert.. Sie wollen nun verstärkt die Idee einer m2 Patenschaft vorantreiben und einen Unterstützerkreis aufbauen.
    Über den Verfügungsfonds Leipziger Westen haben sie einen Wasseranschluss finanziert bekommen (die Stiftung hat dazu einen Eigenanteil geleistet, da es ja ihr Grundstück ist).
    Struktur: sie bielden dreiköpfige Tandems, die an bestimmten Tagen Gießen u.a. abdecken und es gibt AGs (Finanzen, Fundraising und ÖA, AG Kaffeebetrieb, ggf AG Kino u.a.). Der Vertrag ist auf 10 Jahre ausgelegt und sie können so lange bleiben, wie sie wollen. Sie sagen, wenn es nicht weiter gehen soll.

    Bei Annalinde gab es viel Vandalismus. Auch der Eiswagen war davon betroffen und dieser wird nun dem Besitzer zurück gegeben. Sie haben nun einen Container (wenn ich es mir richtig gemerkt habe, haben sie das Geld dafür über den Lush Charity Pot). Im Gemeinschaftsgarten von Annalinde findet 1x Woche ein Interkutureller Garten mit AnsprechpartnerInnen statt, zu dem gezielt Geflüchtete eingeladen werden. (finanziert über ESF)
    Die Annalinde Gärtnerein hat eine weitere Fläche in Aussicht: im Osten und zwar genau die Fläche, auf der einst die Bunten Gärten waren. Es gibt jetzt auch eine Azubine.
    Den Inhalt des Kompostklos im Gemeinschaftsgarten nutzen sie nicht selber, sondern bringen ihn zu Ökolokus, die das dann weiter verarbeiten.

    Info am Rande: seit Anfang diesen Jahres muss das Allmende-Kontor (Berlin) die 5000 Euro Pacht nicht mehr zahlen. Die so „freien“ Gelder wollen sie für Workshops nutzen.


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  • neuer GG entsteht in Leipzig

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Im Palmengarten in leipzig entsteht auf zwei von acht Teilfeldern (Gesamtfläche des Projekts: 350 m²) ein Gemeinschaftsgarten im Geiste von „essbarer Stadt“ – nicht nur die, die pflanzen und sich um das Projekt kümmern, sollen hier ernten können. Sie sind bisher acht Leute, wollen aber mehr erreichen und ein intergeneratives, interkulturelles Projekt aufbauen.
    Antworten auf meine Fragen:

    Die Gruppe besteht derzeit aus 5 aktiven Gärtnern, die sich mit
    unterschiedlichen Aufgaben betraut einbringen, die restlichen drei aus dem Initiativkreis sind Unterstützer, die Pflanzen spenden etc.

    2.   Die beiden Felder für den Start liegen direkt nebeneinander.

    Angrenzend gibt es weitere Flächen, wo der Garten ggf. erweiterbar wäre..

    3.   Wir haben die Flächen sicher und eine Nutzungserklärung mit der

    Stadt Leipzig abgeschlossen. Diese läuft für eine unbestimmte Zeit.

    Demnach kann man also im Antrag auch unbegrenzt schreiben… Wir haben das so vorsichtig formuliert, da wir als Verein dieses Projekt mitanstoßen, auch die Nutzungsvereinbarung unterschrieben haben, aber uns vielleicht

    2018 aus dem Projekt herauslösen. Wir übernehmen dann vielleicht eine Fläche an einem anderen Ort für unsere inklusive Kräutergärtnerei. Da sich der Kreis der Gärtner erweitern wird, es haben schon einige weitere Interessenten angefragt. wird das Projekt weiterlaufen können, denken wir. Die Geräte gehen dann an die Initiativgruppe über und werden an einem zentral gelegenen Ort für alle zugänglich gemacht. Wir fragen bereits benachbarte Möglichkeiten für die Unterbringung an… Zu Beginn, bis eine entgültige Lösung gefunden wurde, wird gemeinsam grün e.V. die Gerätschaften in den vereinseigenen Räumlichkeiten lagern und zu Arbeitseinsätzen mitbringen.

    4.     Die Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen liegen derzeit in

    der Initiativgruppe. Diese vernetzt sich mit anderen Initiativen und Gruppen, hat gute Kontakte u.a. zu Annalinde. Wir sind offen für weitere Interessierte, haben zu diversen Festivitäten Aushänge gemacht und da auch gute Resonanz erhalten. Wir sind guter Hoffnung, dass sich der Kreis stetig erweitern lässt.

    5.   Es wird am Anfang einen regelmäßigen Tag (Dienstag nachmittag)

    geben. Ein weiterer Tag ist in Planung (wahrscheinlich Donnerstag). Da sind mehrere Leute vom Projekt vor Ort, die informieren, organisieren & Pflege betreiben… Man kann sich dann einfach mit einbringen, je nach Potental auch recht unterschiedlich. gemeinsam grün e.V. steht auch so als Ansprechpartner zur Verfügung und hinterlässt Kontaktdaten auf der Fläche.

    6.   Das Sozialunternehmen „heldenküche“ engagiert sich ehrenamtlich in

    unserer Gruppe mit. Dinge, die zubereitet werden, Aktionen, die gestartet werden, werden gegen Spende oder unentgeltlich abgegeben. Das was im „Essbaren Palmengarten“ angebaut wird, steht nicht für eine kommerzielle Nutzung der heldenküche zur Verfügung. Die Angebote der heldenküche laufen im Rahmen des „Essbaren Palmengarten“ und hier entscheidet die Gruppe, was genutzt werden kann.

    7.   Wir bekommen bereits Pflanzenspenden von Annalinde und steuern aus

    eigenen Beständen weitere Pflanzen hinzu. Auch Saatgut stellen wir aus eigenen Beständen zur Verfügung; wir veranstalten als Verein zweimal im Jahr Pflanzen- und Saatgut-Tauschbörsen und kennen die Tauschbörse vom Leipziger Ökolöwen.

    9.   Die Tauchpumpe benötigen wir zur Wassergewinnung aus einem nah

    gelegenen Fluss. Eine andere Wasserentnahmemöglichkeit gibt es leider nicht, da eine nahe städtische Zuleitung kaputt ist und auch lt. Aussage der Stadt demnächst nicht instand gesetzt werden wird. Vielleicht können wir auch Sponsoren gewinnen, die uns eine Reparatur finanzieren; die Stadt hat dafür keine finanziellen Mittel übrig. (mehr …)