Schlagwort: essbares Garmisch

  • GAP: Beete in den Gemeinschaftsgärten werden saniert

    (Antrag, Antworten)

    1. Acker am Hammersbacher Fussweg: hier haben wir ca. 100 qm Fläche mit Streuobstwiese (das war ein Patenapfelbaumprojekt) und mit Biodiversitätswiese und Stadl (ich glaub Du hast uns dort mal besucht?).

    Hier sind insgesamt 6 Personen am Bepflanzen. Weil das Grundstück privat ist, wollten wir es glaube ich nicht so veröffentlichen. Ich kann aber die Eigentümerin nochmal fragen.

    2. die Beete Lavendelgärtchen, Dicke Bohne und Stern liegen alle an dem Partnachfussweg und werden von einer Gruppe von ca. 10-12 Personen gepflegt und gehegt. Hier finden auch öfters Picknicks statt, wo wir mit unserer Ernte neue Rezepte ausprobieren und sie uns dann gemeinsam schmecken lassen. Am Lavendelgärtchen habe wir eine neue Mit-Kümmererin, die gerne viel Kräuter und essbares für Bienen anbauen möchte. Zudem starten wir einen Versuch mit Schneckenfernhaltekräutern am Rand. Wir treffen uns immer Freitags um 15 Uhr zum gemeinsamen Garteln. Dann schauen wir immer was ist wo zu tun und je nachdem teilen wir uns auf die 3 Beete auf. Es ist ein sehr schönes Miteinander muss ich sagen

    :-)))

    Was wir vorhaben ist, dass wir erstens den Stern sanieren, weil er bald auseinanderfällt. Weiterhin soll dort Gemüse und Erdbeeren angebaut werden. An der Bohne haben wir schon mit dem Bepflanzen begonnen mit Knoblauch, Karotten und ein Bohnenrankgerüst aus Zweigen wurde gebaut.

    Außerdem habe ich neue Baumscheiben besorgt, weil die Wiese in der Bohne teils sehr feucht ist. Ein Picknick gab es letzen Freitag auch schon.

    Am Acker sind Teile etwas zugewuchert. Nachdem wir 2 neue Mitgärtndernde gewonnen haben, müssen hier Teile umgegraben werden. Der alte Spaten ist etwas marode. Wir kaufen gern lokal ein in einem kleinen Laden (Leitenbauer in Farchant), der gute Qualität hat, dafür wahrscheinlich etwas teuerer als im Baumarkt (mehr …)

  • GAP: essbares Garmisch hat weniger Projektbeete

    (Mail)
    Es gibt ein paar der Beetstandorte nicht mehr (aus verschiedenen Gründen, wie z.B. Wurzeln von unten, die Hochbeetkästen zerstörten und fehlende Zeit, diese wieder aufzubauen, Standorte, die sich doch nicht geeignet haben)
    Einen wollen sie sanieren, da gibt es auch eine Gruppe.
    Über einen Zeitungsartikel kamen wieder neu Interessierte dazu. (mehr …)

  • Garmisch: Essbares Garmisch ist Dach für verschiedene (Gemeinschafts)Gärten

    (Projektbesuch)

    Seit 2017 gibt es in Garmisch die Gruppe „Essbares Garmisch“. Zur Zeit haben sie auf einer Wiese direkt am Fußweg entlang der Partnach die „Partnach Beete“, die aus drei unterschiedlich gestaltete, sehr nah beieinander liegenden Beet-Flächen bestehen. Das erst hat in der Mitte ein großes Hochbeet in Sternform, was durch einige runde Hochbeete umfasst wird, das zweite ist eine Flachbeetfläche, in der in Hügelbeeten (die inzwischen zusammengefallen sind) gegärtnert und das dritte ist auch eine Flachbeetfläche, auf der sich kleine, tortenstückartige Beetflächen befinden. Im dritten Beet wachsen hauptsächlich Blumen, was immer wieder zu Diskussionen in der Gruppe führt: Blumen -> Blüten -> Insektennahrung. Doch fehlt dann hier in dieser Beetfläche der Platz für Gemüse. In beiden anderen Beetflächen wächst hauptsächlich Gemüse. Die Fläche(n) werden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt, der Vertrag verlängert sich jährlich. Sitzmöglichkeiten oder Kompost durften sie hier nicht aufstellen. Gießkannen werden hinter den Beeten oder im Gebüsch versteckt, Gartenwerkzeuge lagern bei einer Mitgärtnerin im Keller und werden zu beiden Gartentagen pro Woche mitgebracht. Saatgut wird so gut wie möglich selber vermehrt und lagert auch in diesem Keller. Sie arbeiten an den beiden Gartentagen pro Woche zusammen und organiseren sich vor Ort.
    Sie waren nach Infoveranstaltungen anfangs über 50 Leute, auch nach einem Workshoptag kamen einige dazu. Inzwischen sind sie zu zehnt, 5 Menschen bilden die Kerngruppe. Sie wollen neue Gärtner*innen gewinnen.
    Die Ernte wird aufgeteilt unter den dann anwesenden Mitgärtner*innen. Es ist kein „essbare Stadt“ Projekt, bei den alle einfach was nehmen können, auch wenn sie nicht mitmachen. Vandalismus, Müll, Klau ist aber kein Thema. Hunde sind/waren ein Thema. Um die Flachbeete haben sie nun Schneckenzäune gezogen – als Symbol für die Hundebesitzer*innen (damit die erkennen, wann sie den Hund zurückpfeifen sollten).
    Es gibt viel Interesse: sehr häufig bleiben Fußgänger*innen stehen und informieren sich – doch fast alle sind Tourist*innen.
    Sie haben auch noch einen Gemeinschaftsacker, bei den es individuelle Parzellen gibt. Die Besitzerin der Fläche ist auf sie zugekommen und möchte, dass dort eine Biodiversitätsfläche entsteht. Ein Teil der Fläche ist nun Gemeinschaftsgarten/acker, der andere Teil wird vom BUND zunächste einfach so gelassen, damit sich die Fläche erholen kann vom jahrelange düngen. Auf der Fläche ist ein Schuppen (Heulager). Vor diesem Schuppen hat ein Obdachloser sein Zelt aufgeschlagen und die Gruppe versucht, eine Lösung zu finden (er ist ab und an aggressiv, streut Styropor in die Beete etc., die Gärtner*innen sind vor allen Dingen abends oder alleine nicht mehr gerne dort).
    Auch weitere Flächen werden an die Gruppe herangetragen, doch haben sie keine Kapazitäten mehr. Viele Leute, die sich für ein Mitmachen interessieren, wollen zudem ein eigenes Beet.

    In Gamrisch ist die evangelische Bücherein dabei, eine Saatgutbibliothek aufzubauen und dabei kooperien sie mit der Initiative.

    Vor der VHS und einem Bioladen gibt es auch noch ein paar Beete, das sind aber Naschbeete. (mehr …)