Schlagwort: Essen

  • Essen: Weltacker geplant

    (NL)
    Ein Weltacker in Essen?

    Genauer im Grugapark! Zumindest in einem Teil – das ist die Überlegung der Exile Kulturkoordination e.V., des Ernährungsrats Essen und des Eine Welt Netz NRW e.V.. Dazu laden die Initiativen zu einem Workshop in den Grugapark Essen ein.

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  • Berlin: Kiezbeete ist sozialer Treffpunkt

    (Besuch)
    Die Kiezbeete in Treptow sind von einer Anwohnerin auf einem Platz zwischen Garagen initiiert worden. Sie haben erst an einer Stelle und dann nach und nach auf größerer Fläche Hochbeete gebaut. Sie haben einige Bierbankgarnituren und große Sonnenschirme und Kochmöglichkeiten. Jeden Freitag gibt es Essen für alle, sie haben einen regelmäßiges Kaffee und Kuchen Angebot und einen Pop-Up Foodsharing-Tisch. Hier liegen gerettete Lebensmittel (rettet einen andere Einrichtung). Sie nutzen zwei Garagen als Abstellplatz, die Bierbankgarnituren verstecken sie ein wenig, die bleiben draßen liegen.Bisher wurde noch nix geklaut, Vandalismus gab es auch nicht.
    Die Menschen, die kommen, sind sehr gemischt, einige sind sehr alt, andere haben Einschränkungen, viele wenig Geld. Hier haben sie einen Treffpunkt, essen zusammen. Einige gärtnern, andere kommen zum Essen oder Reden.
    Gefördert wird das Projekt derzeit noch über das Wärmenetzwerk Berlin.

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  • Essen: erstes vor Ort Vernetzungstreffen

    (NL)

    Am Donnerstag 10.6.21 um 19.00 treffen wir uns Coronagerecht im Freien 

    und zwar im Gemeinschaftsgarten Reckhammerweg (Reckhammerweg, Ecke Tiegelstr. es gibt dort auch eine U-Bahn Haltestelle – Universität Essen, Ausgang Reckhammerweg/Auf der Union)  

    Die folgenden Gesamtgartentreffen können wir dann gerne in eurem Garten veranstalten.

    Bringt Getränke mit und es wird auch einen Grill geben……..wer noch Pflanzen überhat, wir haben noch Platz…..


    Wir freuen uns darauf uns wieder über Dinge aus den Gärten austauschen zu können!

    Bringt all Eure Fragen und Ideen mit!

    Solltet Ihr nicht teilnehmen können oder Coronabedingt vielleicht noch vorsichtig sein könnt Ihr mir eure Themen gerne per Mail schicken.


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  • (Online) Treffen Essener Gemeinschaftsgärten

    (Teilnahme)
    Die Essener GGs treffen sich monatlich zum Austausch. Am 21.01. waren 10 Leute aus verschiedenen Gärten dabi. „Personenschnittmengen“ gibt es u.a. zu Transition Town, der Ernährungsrat, die Initiative für Nachhaltigkeit und der Verein „Gemeinsam für Stadtwandel“. 
    interessant:
    – Carls Garten (Zechengelände): ist derzeit das einizige, was vom Träger „Zeche Carl“ aus läuft und erhält viel Aufmerksamkeit. Bei Carls-Garten gibt es bezahlte Stellen (Teilzeit? Stellenanteile?) und sie organisieren derzeit verschiedene Online-Workshops, z.B. zum Thema Kompostierung, Wildbienen und wollen, sobald es wieder geht, mit Geflüchteten zusammen an einer Unterkunft Hochbeete aufstellen und bepflanzen.
    – im Netzwerk gibt es Expertise fürs Bauen mit Paletten und anderen Industriematerialien: Bauen, mit allen, was günstig und robust ist und sich für die Gärten eignet. Auch gibt es einen Werkzeugpool
    – für den Sommer ist in Essen geplant, zunächst 200 dann ggf. 400 Wassertanks aufzustellen und Menschen zu finden, die Baumpatenschaften übernehmen und so Wasser zum Gießen haben. Auch Gemeinschaftsgärten sollen sich beteiligen können, ein paar Straßenbaumpatenschaften übernehmen und dan auch Tank bekommen, die regelmäßig gefüllt werden würden
    – die IGA 2027 soll auch Raum für GGs und verwandte Projekte haben
    – LaLa Ruhr macht digitales Festival, bei dem ggf. auch GGs sich vorstellen können
    – GG Grüne Matte hat stromfreie Tröpfchenbewässerung für ihre Gewächshäuser (teilen gerne die Infos dazu) und Erdmiete gebaut. In 2021 wollen sie ihre Outdoorküche weiter ausbauen
    – Ernährungsrat Essen hat AG „Essen essbar“, u.a. werden an neu angelegten Radtrassen wohl essbare Bäume gepflanzt (mehr …)

  • Linke machen Sprechstunde im GG

    (alerts)

    Sprechstunde der Stadtteilgruppe Die Linke. Essen West

    Die Stadtteilgruppe Die Linke. Essen West lädt am Freitag, 26. Juni in der Zeit von 15 bis 17 Uhr, zur ersten Bürgersprechstunde im Nachbarschaftsgarten Diergardtstraße ein. Der Garten befindet sich in der Nähe des Bahnhofs Essen-West und des Friedrichsbads. Sie wird in den Sommermonaten regelmäßig am Freitag stattfinden und Gelegenheit bieten, die linken Kandidierenden für die Bezirksvertretung III kennenzulernen.

    Udo Seibert, Mitglied der Stadtteilgruppe ie Linke. Essen West und Spitzenkandidat für ie Linke in der Bezirksvertretung III: „Wir werden ab sofort eine wöchentliche Sprechstunde im Nachbarschaftsgarten Diergardtstraße abhalten, um im Vorfeld der Kommunalwahlen am 13. September über aktuelle Geschehnisse zu informieren und den Bürger/innen ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen anzubieten.“
    Dabei wird jede Woche ein anderes Thema im Mittelpunkt der Sprechstunde stehen. […]

    https://www.lokalkompass.de/essen-west/c-politik/sprechstunde-der-stadtteilgruppe-die-linke-essen-west_a1390503


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  • Erntetausch in Essen

    (NL)

    Mit dem Projekt „Mein Grüner Bollerwagen 2019“ wird ein Erntetausch im
    Essener Siepental stattfinden, bei dem alle Gärtnerinnen und Gärtner der
    Stadt die Chance haben, Ihre Ernte von Beeren, Äpfeln & Co. am Grünen
    Bollerwagen zu tauschen und sich für gemeinsame Aktionen zu vernetzen.

    Es gibt ein Samen-Orakel, selbstgemachte Limonade, einen Fachvortrag zu
    Bienenweiden in den Gärten der Großstadt und zu Bienenprodukten wie Honig,
    Propolis & Co., Insekten-Märchen und weitere Attraktionen.

    Eingeladen sind zudem lokale Essener Initiativen, die ähnliche Ziele
    verfolgen: Transition Town – Essen im Wandel, foodsharing Essen, Essener
    Tauschkreis.

    Und: Für die Kinder gibt es eine Märchenstunde rund ums Thema „Insekten“.

    Datum: Samstag, 21. September 2019 Uhrzeit: 14 bis 17 Uhr
    Ort: Öffentliche Grünanlage an der Lanterstraße / Ecke Siepenstraße
    (Höhe Siepenstraße Haus Nr. 26) in Bergerhausen

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  • GGs in Essen: Kooperation mit Stadtbiene e.V.

    (NL)

    Im Gemeinschaftsgarten Grüne Matte findet in diesem Jahr wieder ein Imkerkurs des Stadtbienen e.V. statt. 
    Wir haben diesmal die Möglichkeit, einen Soliplatz für diesen Kurs an jemandem aus unseren Reihen bzw. aus dem Transition Town Kreis zu vergeben.

    Wichtig ist dem Veranstalter, dass der/ die Interessent*in wirklich den ganzen Kurs mitmachen will (insgesamt 8 Termine von April ’19 bis April ’20).


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  • neue Förderrunde für nachhaltige Nachbarschaftsprojekte in Essen

    (mail)

    hier die Ankündigung der Ideenbörse für 2019, bei der wieder Bürgerprojekte, insbesondere Nachbarschaftsprojekte zu Ressourcenverbrauch, Mobilität, Flächennutzung und mehr gefördert werden. Viele gute Ideen und Freude an einer Umsetzung wünscht Euch 

    Susanne

     https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1300800.de.html

    Bewerbungsphase der Ideenbörse 2019 der Grüne Hauptstadt Agentur startet im April 

    Auch in diesem Jahr werden wieder grüne Bürgerprojekte gesucht. Der Start der Bewerbungsphase erfolgt noch vor Ostern, Details werden in Kürze bekanntgegeben.

    02.04.2019

    Zum Abschluss der Ideenbörsen in 2017 und 2018 waren sich alle Beteiligten einig: Der Titel „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ ist nicht nur eine Auszeichnung für zwölf Monate, sondern wirkt darüber hinaus. Wurden in den vergangenen Jahren fast 300 grüne Aktivitäten und Bürgerprojekte durch die Ideenbörse gefördert, so startet im April die Bewerbungsphase für die Ideenbörse 2019.

    „Die globalen Herausforderungen für eine lebenswerte und liebenswerte Stadt werden nicht auf internationaler oder nationaler Ebene gelöst, sondern in den Städten selbst. Ein Schlüssel hierfür liegt in der gelebten Verantwortung der Menschen vor Ort“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Ich freue mich darüber, dass wir in Essen im Rahmen der ‚Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017‘ ein Instrument entwickelt haben, das interessante Ideen für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt so unkompliziert vorantreibt“, lobt Oberbürgermeister Thomas Kufen die insgesamt 66 nachhaltigen und bereits umgesetzten Projekte im gesamten Stadtgebiet.

    Das mit einer Gesamtsumme von über 60.000 Euro geförderte Engagement ist dabei vielfältig, nachhaltig und innovativ. Von der Stärkung bestehender Strukturen, wie zum Beispiel den Essener Gemeinschaftsgärten, bis hin zur Erschließung gänzlich neuer Ideen.

    „Grüne Hauptstadt ist man nicht auf Zeit“, so Simone Raskob, Umwelt-, Bau- und Sportdezernentin und Projektleiterin der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“. „Die Bürgerprojekte sind ein gutes Beispiel für das nachhaltige Engagement, das seit 2017 das Leben in den Stadtteilen positiv verändert. Die konkreten Ziele der Grünen Hauptstadt Europas können wir nur alle gemeinsam und mit der gesamten Stadtgesellschaft erreichen.“

    Bewerbungsphase für Ideenbörse 2019 startet vor Ostern

    Im April startet die Bewerbungsphase für die Ideenbörse 2019. „Wir freuen uns auch in diesem Jahr über zahlreiche Projektvorschläge“, so Kai Lipsius, Leiter der „Grüne Hauptstadt Agentur“, die auch in diesem Jahr die Bürgerprojekte begleitet und fördert. „Nachbarschaftsprojekte, die miteinander Ressourcenverbrauch reduzieren, Mobilität optimieren, Flächen nutzen oder gemeinsame Ansätze im Quartier entwickeln, werden wir daher besonders in den Fokus nehmen. Die Stärkung nachbarschaftlicher Initiativen ist einer unserer zentralen Ansätze. Denn dort liegt ein erhebliches Potenzial für die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt.“

    Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen können ihre „grünen Ideen“ einfach einreichen. Dabei sind der Kreativität der Bürgerinnen und Bürger keine Grenzen gesetzt: Voraussetzungen für eine Bewerbung sind lediglich, dass die Projekte öffentlich zugänglich sind, die Antragsteller keinen wirtschaftlichen Nutzen haben und die Ziele der Grünen Hauptstadt unterstützen. Für die Umsetzung werden pro Projekt bis zu 1.000 Euro zur Verfügung gestellt – ein Eigenanteil ist nicht zu leisten. Eine Jury aus Bürgerschaft, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft entscheidet aus fachlicher Sicht über die Auswahl der Projekte. Pro Person kann nur ein Projekt gefördert werden.

    Der Startschuss zur neuen Bewerbungsphase erfolgt noch vor Ostern. Details zu den Bewerbungsmodalitäten sowie das genaue Startdatum werden in Kürze bekanntgegeben.

    Zum Hintergrund:

    Mit dem Titel „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ hat die Europäische Kommission die Stadt Essen für ihre nachweislich hohen Umweltstandards ausgezeichnet. Um die gesteckten Ziele nachhaltig weiterzuverfolgen und sukzessive umzusetzen, wurde die „Grüne Hauptstadt Agentur“ gegründet: Als Stabsstelle im Geschäftsbereich Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen koordiniert sie die Zukunftsthemen Klimaschutz, Umwelt, Nachhaltigkeit, Energie, Mobilität und Stadtentwicklung im Konzern Stadt.

    Dabei kann die „Grüne Hauptstadt Agentur“ auf die seit 2011 erfolgreichen Kooperationen, Netzwerke und Projekte der klima|werk|stadt|essen zurückgreifen, die durch die „Grüne Hauptstadt Agentur“ weitergeführt werden. Die Umsetzung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts sowie die zwölf Nachhaltigkeitsziele haben eine hohe Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung einer lebenswerten Stadt Essen.

    Ansprechpartner für die Ideenbörse:
    Michael Mühlenkamp,
    Stabsstelle „Grüne Hauptstadt Agentur“ der Stadt Essen
    Telefon: 0201 / 88-82320,
    E-Mail: michael.muehlenkamp@gha.essen.de


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  • Garten in Essen existiert nicht mehr

    (Mail)

    der Gemeinschaftsgarten [Essen/wollbeckhof] existiert seit Ende letzten Jahres nicht mehr, da sich, leider, keine Engagierten finden ließen, die sich nachhaltig um den Garten kümmern wollten. Die Hochbeete wurden nun an einen anderen Standort im Stadtteil Altenessen gebracht, wo sich nun ein bürgerschaftlich organisierter Gemeinschaftsgarten in der Entstehung befindet (mehr …)

  • Stadt Essen will mehr GGs in der Stadt

    (Gu, alerts)

    Die Stadt will mehr Gemeinschaftsgärten bei uns in Essen. Heute Nachmittag gibt es deswegen ein Treffen in der VHS am Burgplatz. Der erste Gemeinschaftsgarten ist vor fünf Jahren im Siepental in Bergerhausen entstanden. Mittlerweile gibt es 17 Stück in der ganzen Stadt, alle auf öffentlichem Grund. Viele sind im letzten Jahr während des Jahres der Grünen Hauptstadt entstanden. Jetzt sollen sich die Menschen, die schon an einem Gemeinschaftsgarten beteiligt sind vernetzen und möglichst viele neue Freiwillige gefunden werden.
    https://www.radioessen.de/essen/lokalnachrichten/lokalnachrichten/article/-d0f42563b6.html (mehr …)

  • Stadt Essen diskutiert Möglichkeiten, GGs zu verstetigen

    (Gu, Mail)

    AUSBLICK UND ZUKUNFT DER GEMEINSCHAFTSGÄRTEN IN ESSEN

    Datum: Montag, 25. Juni 2018
    Ort: VHS Essen, Burgplatz 1, 45127 Essen, großer Saal im UG Uhrzeit Beginn: 17:00 Uhr
    Ende: voraussichtlich 19:00 Uhr

    In gemeinsamer Runde wollen wir gerne u.a. folgende Fragen diskutieren: * Wie lässt sich das Thema „Gemeinschaftsgärten“ besser und breiter in den Stadtteilen kommunizieren und verankern? * Wer könnte zu diesem Zweck die Rolle eines Multiplikators einnehmen, der Menschen in den Stadtteilen auf das Thema aufmerksam macht und zum Mitmachen anregt?
    * Wie lässt sich ein zuverlässiges Netzwerk an Unterstützerinnen und Unterstützern aufbauen, die organisatorische und eventuell auch administrative Angelegenheiten in die Hand nehmen?


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  • Gemüsebbete am Essener Rathaus

    (gu, alerts)
    Städtische Mitarbeiter haben Hochbeete auf dem Tiefgaragen-Dach bepflanzt.Das Pilot-Projekt soll Bewusstsein für gesunde Ernährung schärfen. Einen eigenen Garten besitzt Cathrin Lehmann nicht. „Nur einen Balkon, aber darauf wächst nichts.“ Umso erfreuter war die städtische Angestellte, als sie hörte, dass ihr Arbeitgeber ihr nun die Gelegenheit gibt, eigene Hochbeete zu bepflanzen. Bald kann sie zusammen mit 14 Kollegen Kohlrabi, Radieschen und Salate ernten, die seit Juli in Hochbeeten auf dem Tiefgaragendach des Essener Rathauses wachsen.

    Jeweils ein Quadratmeter groß ist die Fläche der 30 Hochbeete, die die Stadt ihren Mitarbeitern, die sich für das Projekt bewerben konnten, zur Verfügung gestellt hat, jeder kann zwei davon beackern. Die Mini-Bio-Gemüsegärten sind Teil eines Pilot-Präventionsprogramms, das die Stadt Essen im Grünen-Hauptstadt-Jahr zusammen mit der Barmer Krankenkasse und dem jungen Essener Start-Up-Unternehmen „Ackerhelden“ initiiert hat.[…]

    https://www.nrz.de/staedte/essen/essen-hat-das-erste-rathaus-mit-eigenem-gemuesegarten-id211738965.html (mehr …)

  • Thyssen-Krupp Garten für eine Saison wird gefeiert

    (Gu, alerts)

    „Die Grüne Achse ist ein tolles Projekt, weil es für mich das unterstützt, was die `Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017´ ausmacht: das Engagement von und mit Bürgerinnen und Bürgern“, schwärmt Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. Auf seinem Campus direkt am Konzernsitz an der Altendorfer Straße hat thyssenkrupp Urban Gardening für alle möglich gemacht. Ein echter Ausflugs-Tipp.

    So stellt man sich das Gärtnern mitten in der Hauptstadt vor: Bienen und Schmetterlinge wuseln zwischen den unzähligen Pflanzen herum. Eine Pracht von bunt blühenden Pflanzen erfreut die Besucher. Und das mitten im Essener Westen, ganz nahe der vielbefahrenen Hauptstraße.
    Die Wasserachse, markantes Wahrzeichen des Konzernsitzes, hat sich für einige Monate in die Grüne Achse verwandelt: Große Teile des Wasser-Bereiches wurden trocken gelegt, mit Erde gefüllt und mit zahlreichen Hochbeeten, einem Bauwagen und einem Geräteschuppen zum großen Mitmach-Garten. Fläche: satte 4.800 Quadratmeter.
    thyssenkrupp Arbeitsdirektor Oliver Burkhard: „thyssenkrupp versteht sich als ein fester Teil Essens. Die Wurzeln unseres Unternehmens liegen hier, wo nun unsere Unternehmenszentrale ist. Wir laden insbesondere die Schülerinnen und Schüler unserer Nachbarschulen, aber auch alle Bürgerinnen und Bürger ein, bei dem Projekt mitzumachen.“
    Eine Einladung, die in den letzten Wochen gerne angenommen wurde: Zahlreiche junge Gärtnerinnen und Gärtner von Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen kümmern sich um „ihre“ Beete, erleben Natur ganz hautnah.
    Dabei wirken die prall mit Kräutern, Blumen & Co. gefüllten Beete fast schon ein wenig überladen. Die Anlage ist top-gepflegt. Vermeintliches Unkraut oder gar Schnecken, sonst der Schreck eines jeden Gärtners, haben in dem „Garten für eine Saison“ erst gar keine Chance, sich auszubreiten.
    Einen Ausflug in die Grüne Oase lohnt sich aber auf jeden Fall. Und wer mag, kann sich auch mit dem Fahrrad und über die Trasse der Rheinischen Bahn hinweg gleich den nahen Krupp-Park sowie den Niederfeldsee anschauen. So grün also ist der Essener Westen.
    Essens Umwelt- und Baudezernentin, zugleich auch Leiterin des Projekts Grüne Hauptstadt, ist begeistert: „Die Grüne Achse steht sinnbildlich auch für die gelungene Entwicklung von grau zu grün. Denn genau hier hat mit dem thyssenkrupp-Areal in den vergangenen Jahren ein Umwandlungs- und Erneuerungsprozess stattgefunden, der mit zum Titelgewinn der Grünen Hauptstadt Europas beigetragen hat.“
    Noch bis September ist Urban Gardening im Essener Westen angesagt, dann wird die Grüne Achse wieder zur Wasserachse.
    Bernd Overmaat, thyssenkrupp-Pressesprecher Technologie, Innovation & Nachhaltigkeit: „Wichtig ist uns, dass die Aktion so nachhaltig wie möglich abläuft. Im Herbst verschenkt der Konzern beispielsweise die Pflanzen. Der Boden wird genutzt, um alte thyssenkrupp-Halden wieder zu begrünen.“

    Statistik:

    Für die Grüne Achse hat thyssenkrupp das Becken der Wasserachse mit insgesamt 1.000 Kubikmetern Sand, Kies, Rindenmulch und Pflanzerde aufgefüllt. Gepflanzt hat das Unternehmen unter anderem rund 2.500 Gräser und Stauden, 450 Rosen, 1.000 Sommerblumen sowie 600 Gemüse- und Kräuterpflanzen und Beerenobst. Hinzu kommen 49 Hochbeete aus Einweg-Paletten.

    https://www.lokalkompass.de/essen-west/natur/gruene-achse-im-westen-der-stadt-d780698.html (mehr …)

  • In Essen entsteht ein weiterer Gemeinschaftsgarten in einem Park

    (Gu, alerts)

    Der Park an der Antropstraße in Überruhr-Hinsel bekommt auf Initiative einiger Privatpersonen einen Gemeinschaftsgarten. Ungeteilte Zustimmung. Der von Grün und Gruga bewirtschaftete kleine Park an der Antropstraße in Hinsel bekommt einen Gemeinschaftsgarten. Nachdem sich eine Gruppe Essener Bürger vor einiger Zeit mit diesem Wunsch an die Stadt gewandt hatten, stieß der nun auch bei den Bezirksvertretern auf ungeteilte politische Zustimmung. Damit ist der Weg frei, das Projekt in den kommenden Monaten umzusetzen.
    Urban Gardening: Seit 2013 gibt es in Essen eine durchaus rege Szene von Gemeinschaftsgärtnern, die bereits die unterschiedlichsten Orte in absolut fruchtbare Oasen verwandelt haben. Im aktuellen „Grünen Hauptstadtjahr“ konnte bereits der 13. Gemeinschaftsgarten eröffnet werden, mitunter ist der in Hinsel alsbald die Nummer 14.
    Alle Gärten werden vornehmlich mit bürgerlichem Engagement und allerlei Gemeinschaftssinn bewirtschaftet, die Gruppe, die sich mit ihrem Wunsch eines Gartens in Hinsel an Stadt und Politik wandte, versicherte ihre Ziele laut Verwaltung überaus „glaubhaft“.
    „Eine richtig gute Idee, und da auch der Standort passte, fiel die Entscheidung in der Bezirksvertretung einstimmig aus“, so SPD-Chef Rolf Reithmayer stellvertretend für alle Mitglieder des Stadtteilparlaments im Bezirk VIII.
    Die Betreiber wollen sich vor Ort mit Mitgliedern des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SkF) und auch anderen Interessenten zusammentun, um nicht nur Obst und Gemüse anzubauen, sondern auch ein gewisses Gemeinschaftsgefühl zu stärken und zusammen zu feiern. Denn fest steht: Ein bewusster, sorgfältiger Umgang mit der Natur verstärkt die Wertschätzung von wertvollen Nahrungsmitteln – und macht Spaß.
    Um auch Kindern möglichst früh einen Sinn für Lebensmittel und Ernährung mitzugeben, planen die Gemeinschaftsgärtner, den Garten zusammen mit Kindern und Jugendlichen zu bewirtschaften. „Immer wieder zeigt sich, dass solche Formen der Zusammenarbeit in den bisherigen Essener Gemeinschaftsgärten sehr gewinnbringend für alle Beteiligten sind und dazu beitragen, das Gartenprojekt im Quartier sozial zu verankern“, begrüßt die Stadt die Pläne.
    Der Standort sei aufgrund der hohen Wohnungsdichte und des Geländezuschnittes nahezu optimal. Direkt an den Park grenzt ein Sportplatz, in den Park integriert ist ein Kinderspielplatz. Ein vom SkF aufgestellter Container weist auf eine rege Nutzung des Geländes durch Kinder und Jugendliche hin. „Der neue Gemeinschaftsgarten erhöht die Aufenthaltsqualität im Park und bietet eine weitere Anlaufstelle zur Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere von Kindern und Jugendlichen“, heißt es bereits jetzt. Vergleichbares Beispiel: der Siepengarten im Bergerhauser Siepental.

    https://www.waz.de/staedte/essen/antropstrasse-gemeinschaftsgarten-fuer-grosse-und-kleine-gaertner-id211201439.html (mehr …)

  • temporäres Gartenprojekt von Thyssenkrupp in Essen

    (Gu, alerts)

    Thyssenkrupp eröffnet das größtes Urban-Gardening Projekt Essens. Alle Essener dürfen ihr Gemüse dort selbst anbauen – und sogar grillen Großer Andrang herrschte an den Hochbeeten im Innenhof des Thyssenkrupp-Geländes. Mitarbeiter, Schüler und Kindergartenkinder pflanzten bei der Eröffnung der Grünachse die ersten Blumen und Gewürze. Normalerweise durchzieht ein 4 800 Quadratmeter großes Wasserbecken das Gelände. Damit ist die sogenannte Wasserachse etwas größer als ein Fußballplatz.

    Das Becken wurde für das Urban-Gardening-Projekt nahezu komplett mit Sand, Kies und Erde aufgefüllt und bietet den Essenern nun bis Ende September die Möglichkeit, beim Urban-Gardening selbst Gemüse anzubauen.
    „Es gab mehrere Ideen, wie sich Thyssenkrupp bei der Grünen Hauptstadt engagiert“, erklärt ein Sprecher des Konzerns. „Das Urban-Gardening-Projekt hat sich dabei durchgesetzt, weil es die Essener teilhaben lässt“, so der Sprecher weiter. Jeder Essener kann seine eigenen Pflanzen (keine Giftpflanzen) und Gemüsesetzlinge eingraben.

    Neben der Möglichkeit, Gemüse anzubauen, laden auf der Grünen Achse Sitzsäcke, ein Volleyballfeld und ein Grillplatz mit schon aufgebautem Grill zum Verweilen ein. Der Sprecher von Thyssenkrupp sieht einem möglichen Müllproblem durch das Grillen gelassen entgegen: „Wir vertrauen darauf, dass jeder seinen Müll selbst entsorgt“, sagt er. Was allerdings passiert, wenn der Abfall trotzdem liegen bleibt, ist offen.

    Schulen und Kindergärten haben eigene Beete bekommen, um die sie sich jetzt kümmern. Dazu soll es regelmäßig Begleitveranstaltungen geben. So ist dort beispielsweise für Ende August ein Street-Food-Festival geplant. Im September wird der Garten abgerissen und das Becken wieder mit Wasser aufgefüllt. Die Pflanzen sollen jedoch nicht auf dem Müll landen, sondern verschenkt werden.

    >> Die Grüne Achse ist täglich zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet. Eigene Grills, Spaten oder Gartengeräte dürfen nicht mitgebracht werden. Sie werden von Thyssenkrupp gestellt.

    https://www.waz.de/staedte/essen/gemuese-pflanzen-bei-thyssenkrupp-id210770971.html (mehr …)

  • Bauworkshops in Essener Gemeinschaftsgärten

    (Gu, alerts)

    Noch ist die Gruppe der Gärtnernden am Oberlehberg in Kettwig Auf der Höhe klein, jedoch geht es Schritt für Schritt voran. Am Samstag, 13. Mai wird ab 14 Uhr ein Palettenbau-Workshop dort stattfinden, zu dem alle Interessierten aus Kettwig und auch aus ganz Essen herzlich willkommen sind. Wir freuen uns, wenn Jugendliche, z. B. aus dem Jugendtreff an der Rheinstraße hinzu kommen und uns mit Schaffenskraft und Ideen bereichern.

    Es erwartet die Teilnehmenden die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung des Industriedesigners Frank Münter aus Einwegpalettenholz Nützliches für den Außenraum wie Garten, Balkon oder öffentliche Flächen zu bauen. Auch besteht an diesem Nachmittag die Möglichkeit den neuen Garten anzuschauen und mit den Gärtnernden in Kontakt zu treten.

    Erstes Ziel des Workshops ist es, ein kleines Gerätehäuschen zum Aufbewahren der Gartengeräte im Gemeinschaftsgarten und gerne auch Schutzdächer für die Tomatenpflanzen fertig zu stellen. Es können jedoch auch Pflanzgefäße für den eigenen Vorgarten, eine Bank oder anderes mehr gebaut werden. Münter ist schon in verschiedenen Essener Gemeinschaftsgärten in dieser Weise tätig geworden ist und unter seiner Anleitung und Hilfestellung ist unter anderem der Wandergarten entstanden wie auch zahlreiche Pflanzgefäße, Hochbeete, Bänke, Häuschen und mehr. Weitere Bau-Workshops wird es im Mai noch an anderen Essener Orten geben: Am Sonntag, 14.5. ab 10 Uhr der Bau von Pflanzgefäßen auf dem Weberplatz im Essener Zentrum sowie am Samstag, 27.5. ab 11 Uhr der Bau von Schutzdächern für Beeren und Tomaten im Weuengarten, Weuenstraße 24 in Essen-Altendorf.

    http://www.lokalkompass.de/essen-kettwig/ratgeber/erster-workshop-im-gemeinschaftsgarten-am-oberlehberg-d758479.html (mehr …)

  • weitere Flächen für GGs in Essen ausgewiesen

    (Gu, Newsletter)

    Essen ist amtierende Grüne Hauptstadt Europas.  Davon profitieren auch die Gemeinschaftsgärten, denn die Stadt Essen hat sich zum Ziel gesetzt noch weitere Gemeinschaftsgärten in diese Jahr erblühen zu lassen. Vor allem neue Flächen stehen nun zur Verfügung.Bisher sind 19 (!) meist öffentliche Flächen von Grün und Gruga Essen in Zusammenarbeit mit dem Projektbüro der Grünen Hauptstadt identifiziert worden, auf denen hoffentlich noch in diesem Jahr gemeinschaftlich losgegärtnert werden kann. Die Flächen und alle Informationen dazu werden in Kürze auf der Homepage der Grünen Hauptstadt zu finden sein. Damit diese Informationen aber auch noch nach 2017 allen Bürger*innen Essens zur Verfügung stehen, wurde die Karten mit den potentiellen Gartenstandorten dauerhaft auf unserer Transition-Town-Seite eingerichtet. Hier gelangst du zur Karte.

    Bevor losgegärtnert werden kann gibt es ein paar Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen.

    • Es muss eine ausreichende Anzahl von „festen“ Gemeinschaftsgärtnern bestehen (je nach Größe der Fläche 4-8 Personen).
    • Es muss eine vertragliche Regelung bzw. Erklärung zwischen den Verantwortlichen des Gemeinschaftsgartens und dem*der Eigentümer*in der Fläche geschlossen werden.
    • Handelt es sich um städtische Flächen, muss die entsprechende Bezirksvertretung im Vorfeld die Zustimmung für die Errichtung des Gemeinschaftsgartens erteilt haben.

    https://transitiontown-essen.de/gruppen/gemeinschaftsgaerten/flaechen-fuer-neue-gaerten/

    Unterstützung durch die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
    Im Jahr der Grünen Hauptstadt erhalten viele Gemeinschaftsgärten Unterstützung für weiteres Werkzeug, Samen und Pflanzen, um noch schöner und vielfältiger zu werden. Doch dazu ist gar nicht viel Geld notwendig, denn vieles kann getauscht, geliehen oder gebraucht übernommen werden. Geplant ist auch der Einzug von Honigbienen in ausgewählte Gemeinschaftsgärten. So kann nicht nur gezeigt werden, wo der Honig eigentlich herkommt, sondern wie wichtig Bienen und artenreiche Pflanzkulturen für unsere Ernährung in Stadt wie Land sind.

    Kein Garten in der eigenen Umgebung?
    Das muss nicht so bleiben! Seit diesem Jahr gibt es in Essen einen mobilen Garten. Mit mehreren Hochbeeten für Obstbäume, Beerensträucher und Gemüse sowie Kisten für Geräte und Sitzmöglichkeiten bietet dieser die Möglichkeit das gemeinsame Gärtnern zu üben. Wer dann Gefallen am gemeinschaftlichen Gärtnern gefunden hat, kann mit dem von der Grünen Hauptstadt herausgegebenen Infomaterial oder einem gemeinsamen Besuch in einem der bestehenden Gärten Mitstreiter aus der Nachbarschaft finden.

    https://www.essengreen.capital/projekte_ghe/projekte_2/projektdetails_1021760.de.html
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  • Förderung von Essener Gemeinschaftsgärten

    (Gu, alerts)

    […]
    Darüber hinaus im Fokus der Sitzung wird der „Green Capital Day“ und die Umsetzung der Projekte im Stadtbezirk V sein. Hierzu hatte das Projektbüro „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 1017“ Projekte in den Fokus gerückt. Die Bezirksregierung wird einen Teil davon finanzieren: So etwa die Urban Gardening Projekte in Karnap und Altenessen. Fördervolumen: 35.000 Euro.[…]

    http://www.lokalkompass.de/essen-nord/politik/mehr-fahrradstrassen-fuer-den-bezirk-d729965.html (mehr …)

  • Essen: Geld auch für Gemeinschaftsgärten durch Grüne Hauptstadt Europas

    (Gu, alerts)

    [….] und im September wird die Altendorfer Straße mittels Pflanzkisten zum längsten Garten des Reviers.
    Auch im Gemeinschaftsgarten von Petra Fiedler und ihren Mitstreitern wurde ein Bürgerprojekt bewilligt. „Wir bauen Hochbeete für Ältere, die sich beim Gärtnern nicht mehr so gut bücken können“, berichtet sie. 1000 Euro gibt das Projektbüro dazu. Kurse zu bestimmten Gartenthemen („zum Beispiel, wie man Saatgut gewinnt“) sind ebenfalls geplant. Und es soll einen Sensenkurs geben, damit die Streuobstwiese in der Nähe von Hand gemäht werden kann.
    „Gemeinschaftsgärten sind für mich Stadtteilzentren unter freiem Himmel“, sagt Petra Fiedler. „Menschen kommen zusammen, man ist in der Natur, und das mitten in der Stadt […]

    Das Budget beträgt 16,25 Millionen Euro

    Mit der Wiederaufforstung und dem Emscher-Umbau sammelte das Team um Umweltdezernentin Simone Raskob entscheidende Punkte, um die Mitbewerber auszustechen. Am Budget von 16,25 Millionen Euro beteiligt sich die Stadt mit fünf Millionen. […]
    Wie schon bei der Kulturhauptstadt 2010 sollen Scharen von Freiwilligen mithelfen, den Slogan „Erlebe dein Grünes Wunder“ wirklich mit Leben zu füllen. Noch werden „Volunteers“ gesucht, rund 180 Helfer zählt das Projektbüro bis jetzt. […]

    http://www.ikz-online.de/region/stadt-essen-feiert-eroeffnung-der-gruenen-hauptstadt-europas-id209333311.html (mehr …)

  • Weuengarten Essen: nur eine Person aktiv

    (Gu. alerts)

    […]
    Seit dem Frühjahr wandelt sich die Fläche des früheren Spielplatzes in einen Gemeinschaftsgarten. Eine Idee, von der Sabine Mehske, die zehn Minuten Fußweg entfernt wohnt, nach wie vor begeistert ist. Anfangs findet sie auch einige Mitstreiter, die so denken wie sie. Sie hat Spaß mit anderen zu Gärtnern und daran, „sich ein Stück weit selbst zu versorgen“. Grün und Gruga spendiert als Starthilfe vier große Hochbeete, in denen heute Paprika und Bohnen, Radieschen, Möhren, Zitronenmelisse und Petersilie wachsen. Auf dem Feld, ein paar Schritte weiter, wo Blätter von Kohlrabi zu erkennen sind, lechzt der helle, trockene Boden nach Wasser. So oft sie kann, kommt Sabine Mehske vorbei, schaut nach dem Rechten und macht etwas im Garten. Da von den anfänglichen Mitstreitern nur noch ein, zwei sporadisch vorbeischauen, bleibt fast alles an der 49-Jährigen hängen. So oft es nötig wäre, schafft sie es dann aber doch nicht, in den Gemeinschaftsgarten zu kommen. Jobs und Privatleben verlangen auch ihr Recht. Und sie hat ja auch noch Zuhause einen Garten zu pflegen.
    Spindelmäher gesucht

    Sabine Mehskes Motivation hat gelitten. Das hört man zwischen den Zeilen heraus. Sie hat gelitten, wenn auch nicht in dem Maße, wie das Gras rundherum gewachsen ist. Es fehlen nicht nur Mitstreiter, es fehlt auch ab und zu an dem entsprechenden Gerät. Wer zum Beispiel einen Spindelmäher entbehren kann, würde in Sabine Mehske eine dankbare Abnehmerin finden. Spindelmäher, jene nur durch Muskelkraft bedienten Mäher, verdeutlichen ihre Grundeinstellung. Nachhaltig soll es im Gemeinschaftsgarten an der Weuenstraße zugehen.

    Dafür sind mit dem Geräteschuppen, den Hochbeeten und den Kompostkisten die Basis gelegt. Allesamt zieren übrigens farbenfrohe Bilder. „Die haben Kinder aus Altendorf mit Pflanzenfarben gemalt“, erzählt Sabine Mehske.

    Der Gemeinschaftsgarten soll offen für alle sein. Ein Tor gibt es nicht, erst recht keines, das man verschließen kann. Der Gemeinschaftsgarten steht jedem offen. Kindern sowieso. Und Hundebesitzern. Keine Angst vor Hundehaufen? „Mit den Hundebesitzern hier habe ich bisher ausschließlich gute Erfahrungen gemacht.“

    Trotzdem: Nicht alle Zeitgenossen nehmen das ehemalige Gelände als Chance wahr. Ab und zu gibt es mutwillige Zerstörungen. „Diese Menschen sollten stattdessen besser mitmachen und später etwas von den angepflanzten Kräutern mit nach Hause nehmen“, schlägt Sabine Mehske vor. „Ich wünsche mir, dass der Gemeinschaftsgarten zu einer Oase wird, in der die Menschen zueinander finden“, sagt sie. Jedes Hochbeet, so eine ihrer Ideen, könne zum Beispiel von je einer Familie betreut werden. Wer mitmachen will, müsse keinen „grünen Daumen“ besitzen. „Man muss nur Spaß haben und kommen und Lust haben, etwas mit anderen Menschen zu machen“.

    Aufgegeben hat Sabine Mehske ihren Wunsch nach einem mit viel Leben erfüllten Gemeinschaftsgarten noch nicht. Ohne gleichgesinnte Ehrenamtliche wird der Wunsch aber wohl irgendwann eingehen wie eine Pflanze ohne Wasser.

    Sabine Mehske steht in Altendorf allein auf weiter Flur | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/nord-west-borbeck/sabine-mehske-steht-in-altendorf-allein-auf-weiter-flur-id12128768.html#plx1573899632 (mehr …)

  • Gemeinschaftsgärten in Essen

    (Gu aus alerts)

    Im Zuge der Klimawochen Ruhr werden in verschiedenen Stadtteilen Essens neue Gemeinschaftsgärten integriert. Hier soll zusammenwachsen, was zusammen gehört: Die Bewohner des Stadtteils können gemeinsam Nutzpflanzen züchten, in den Gärten entspannen oder sie dekorieren. Der Weuengarten in Altendorf ist ein sehr junges Produkt dieser sozialen Idee. Hier entsteht seit März ein Fleckchen Grün für alle.

    Die Gruppe der Gemeinschaftsgärten Essen hat sich im Rahmen des Transition Town Movement gegründet, einer Bewegung für Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte in Städten. Einige Gärten wie der im Siepental existieren bereits seit 2012. Dementsprechend blühen dort bereits die Beete, aber auch im jungen Weuengarten ist die erste Saat gesetzt: Erdbeeren, Möhren, Kopfsalat. Dazu ist neben dem kleinen Schuppen ein Kompostlager bereit, Abfälle zur Zersetzung aufzunehmen. Die gesponserten Hochbeete und eine geplante Kräuterecke runden die Planung ab. Gartenleiterin Sabine Mehske und Kollegin Birgitta Jakubeit  sind bereits fleißig am Umgraben, irgendetwas ist immer zu tun.

    Die beiden Gartenfans betreuen das junge Projekt von Beginn an und hoffen, wie bei den Gärten in anderen Stadtteilen auf großen Zuspruch aus der Nachbarschaft. Die Stadt verwendet alte Spielplätze oder leere Grünflächen, um daraus die Gemeinschaftsgärten zu machen, erklärt Sabine. Allerdings nur, wenn die Orte ansonsten nicht genutzt werden oder es Alternativen gibt. So ist in Altendorf ein weiterer Spielplatz gleich um die Ecke. Probleme entstehen nur bei der fehlenden Kommunikation mit den Anwohnern, wenn die Gartenprojekte im Vorhinein nicht angekündigt werden. Dann kann es vorkommen, dass die Nachbarn sich übergangen fühlen oder denken, sie können die Fläche nicht mehr nutzen. Meistens kann man den Leuten die Bedenken aber schnell nehmen, wenn man ihnen klar macht, dass der neue Ort für alle da ist. […]

    Wenn das Projekt in diese Richtung weitergeht, wird auch im Stadtteil Altendorf direkt am Niederfeldsee nächstes Jahr ein wunderschöner Garten für die Bewohner zur Verfügung stehen. Um aber noch einmal zu verdeutlichen, wie das Ganze in der Zukunft aussehen kann, präsentieren Sabine Mehske und Birgitta Jakubeit  einen kleinen Garten, der schon länger besteht. Auch in der Diergarth-Straße wurde ein Spielplatz umfunktioniert.
    […]

    http://www.coolibri.de/redaktion/unterwegs/gemeinschaftsgarten-essen-altendorf-weuengarten.html (mehr …)

  • Vandalismus im Siepengarten

    (Gu, RSS)
    m Siepengarten haben wir in den letzten beiden Wochen leider ziemlich viel Ärger gehabt. Eine Gruppe von Jugendlichen hat unsere Palaverecke für sich entdeckt. Eigentlich kein Problem, schließlich gehört der Garten zum öffentlichen Raum. Die Kids haben aber bis in die Nacht Party gemacht (darüber haben sich Nachbarn beschwert) und mächtig Müll hinterlassen. Nach einem netten Gespräch haben wir gehofft, dass sich die Sache geregelt hat. In dieser Woche wurde unser Garten aber verwüstet und eine Gartenfreundin von einem Mädchen beschimpft und bespuckt. Auch andere Siepengärtner haben sich bedroht oder zumindestens belästigt gefühlt.

    Wir sind alle etwas schockiert, weil wir bisher eigentlich keine schlechten Erfahrungen mit Gartenbesuchern gemacht hatten. Jetzt haben wir die Palaverecke abgebaut und hoffen, dass die Jugendlichen das Interesse am Siepengarten verlieren. (mehr …)

  • Gärten in Wuppertal

    (Gu aus Ersti-Workshop)
    In Köln Vogelsang entsteht ein IG. Eine Fläche gibt es schon (vom Liegenschaftsamt)
    In Witten soll in einem Licht- und Luftbad auch ein Gemeinschaftsgarten aufgebaut werden. Erste Ideen gehen in Richtung IG. Es gibt schon ein paar GG in Witten, aber keinerlei Austausch oder Vernetzung. In Recklinghausen soll an einer Kirche ein interkultureller Garten entstehen, erste Schritte dahin sind Gartenaktivitäten mit Kindergruppen. In Rheinfelden hat die Stadt eine Fläche ausgewiesen und jemanden auf Honorarbasis angestellt für den Aufbau eines GG. Sie haben da erste Hochbeete (aus alten Dachziegeln als Umgrenzung) gebaut und es sind einige Leute dabei. In Ratingen gibt es zwei Garteninitiativen, die nicht viel miteinander zu tun haben. Ein IG wird über die Diakonie aufgebaut, an dem auch als Zielgruppe arbeitslose Menschen ereicht werden sollen und es eine bezahlte Koordination gibt. Ein GG entsteht initiiert durch die Stadt (gab Befragung im Vorfeld), mit Förderung und Gerätschaften ausgestattet. Es gibt aber auch schon InteressentInnen. In Osnabrück gibt es einen neuen GG, der auf dem Gelände der Hochschule entsteht. Die beiden Initiatoren haben aus dem Nachhaltigkeitsfonds der Uni eine Initialförderung in Höhe von 1500 Euro bekommen, die sie hauptsächlich für Transportkosten brauchen. Denn sie haben viele Firmen bzgl. Spenden angeschrieben und bekommen vom Baumarkt alles, was in einen Container wandert und von einem Bauhandel alle Reste. Kaufen müssen sie daher so gut wie keine Materialien. Auf dem Gelände gibt es auch eine Gärtnerei und einen Betriebshof und sie haben somit „Luxusbedingungen“ (Zitat), alle sind ihnen wohlgesonne, sie können alles nutzen.
    Vor zwei Wochen haben sie angefangen, ÖA zu machen und nun sind die 30 Leute. In Hagen soll in einem sozialen Stadt Gebiet ein IG entstehen und in Viersen gibt es ein Grundstück, auf dem eine Frau – beauftragt durch die Stadt – ein Qualifizierungsprojekt für Geflüchtete umsetzen soll. Die Leute im GG in München Ramersdorf wollen zunehmend eigene Hochbeete und die Koordinatorin denkt in Richtung Patenschaften für Beete oder Pflanzen, da so auch der Kommunikationsaufwand reduzierbar wäre. In Essen entsteht auf dem Gelände der Zeche Zollverein in einer Kleingartenanlage ein Gartenprojekt, das pratizipativ entwickelt wird und bei dem noch unklar ist, ob überhaupt Gemüse angebaut werden soll. Außerdem entstehen in Essen gerade an einigen Stellen weitere Gärten – so können Leute auch Paten von Ex-Spielplätzen werden und bekommen z.B. ein Hochbeet von der Stadt dazu.

    In Wuppertal gibt es inzwischen 13 GG. Sie haben sich zu einem sichtbaren Netzwerk zusammengeschlossen und ein gemeinsames Logo und eine gemeinsame Site. Sie haben die Ausstellung carrot city nach Wuppertal geholt und ein breites Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt.
    Das sichtbare Netzwerk ist für sie wichtig, um bekannter zu werden, neue GärtnerInnen zu gewinnen, gegenüber Politik und Verwaltung stärker auftreten zu können und auch um den Austausch durch gemeinsame Aktivitäten zu fördern.
    Viele der Gärten haben den Verein „Neue Arbeit – Neue Kultur“ als Träger. Mit diesem Träger schließt die Stadt Gestattungsverträge – oft ist nun nur noch Christine Nordmann als Unterzeichnerin übriggeblieben, die anderen sind nicht mehr in den Gärten aktiv.
    Der UtopiaStadtgarten am Mirker Bahnhof ist auch Teil des Netzwerks, hat aber einen anderen Träger. Hier ist eine aktive Gruppe mit einem Kernteam von ca. 8 Leuten (plus x Leute). Sie bauen auch Kräuter in Töpfen für das Restaurant an und sind sehr gut verzahnt mit den anderen Bereichen des Mirker Bahnhofs. Im Garten gibt es einen Teich, sie haben einen der Hänge terrassiert, haben Wissen zu Pflanzen, die den Schatten lieben und wie man „quadratmeter“ gärtnert. Die eine Koordinatorin arbeitet mit behinderten Menschen zusammen und diese bauen zusmmen die Pflanzen für den Garten an (Vorzucht des Saatguts etc.)
    Im Mirker Schwimmbad gibt es ein Gartenprojekt, von dem man wissen muss, dass es dort ist. Kein Schild, kein Hinweis macht es sichtbar und es ist ganz am anderen Ende des Geländes. Ein kundiger Herr hat hier in runder Form Beete angelegt, mitgärtnern ist erwünscht. Einige waren letztes Jahr wohl auch dabei, ob und wie es weitergeht, ist offen. Der Herr hat bisher alles aus eigener Tasche finanziert.
    Der Honiggarten liegt an einer der vielen Treppen Wuppertals. Hinter einem oft geschlossenen, massiven Tor. Gerade ist ein neues Bienenvolk eingezogen, die alten Völker leben jetzt woanders. Es ist eine kleine Gruppe, die hier gärtnert. Sie sagen, dass sie gar nicht s scharf darauf sind, dass mehr Leute mitmachen, da es ja nicht so richtig viel zu tun gibt. Schicke Hochbeete haben sie über einen Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger gebaut und aufgestellt bekommen. Eine Saatguterhaltungsorganisation hat hier auch Beete, da es hier so ruhig ist und die Beete durch das abschließbare Tor geschützt sind. Die Gartengeräte stehen offen unter einem Vorsprung, Wasser zapfen sie aus der Regenrinne des Hauses, an den der Garten grenzt ab.
    Der Gemeinschaftsgarten Ledererstraße liegt an einem Platz (Treppen rundherum), der als sehr problematisch angesehen wird. Es werden Drogen konsumiert etc. Die Stadt hat alles, was eine Aufenthaltsqualität fördern würde, abmontiert (sogar die laternen), die GärtnerInnen dürfen nix hinstellen oder da lassen (keine Tische oder Bänke aufbauen, kein Geräte da lassen) und bis auf ein Schild weist derzeit nix auf einen Garten hin. Gegärtnert wird in den vorhandenen großen Betonkästen. Doch sieht man zu der Zeit des Jahres da gerade nicht viel (bis auf gestrüpp). Wasser holen ist sehr aufwendig, mit Gießkannen aus Privatwohnungen. Ob und wie es hier weitergeht ist fraglich.
    Die Pflanzbar ist aus einem Streetart Projekt entstanden und nun gibt es einen Träger aus der Kinder- und Jugendarbeit. Hier finden ganz hauptsächlich außerschulische Aktivitäten für Kinder und Jugendliche statt. Erwachsenen wären gerne gesehen, doch sind sie nicht dabei – es gibt aber auch kein Schild, das dazu aufruft. Es gibt viele Spenden aus der Nachbarschaft,, Pflanzen, AUtoreifen, Schuhe (wird hier alles begärtnert). es gibt keinen Zaun und die Fläche gehört einer Wohnungsbaugesellschaft. Vorher war das eine eher müllige Hundewiese.
    Das Gartenprojekt Solnischko wird von einer Migrantenorganisation gemacht. Es befindet sich auf einem ehemaligen Bolzplatz, der mit einem Zaun umgrenzt ist. Sie wollen gerne auch nichtrussischsprachige Menschen ereichen und machen viele Angebote, doch gelingt es ihnen noch nicht so richtig. Sie haben ein Häuschen gebaut, es gibt eine Komposttoilette und Beete, die sie gemeinsam bewirtschaften. Trittsteine haben sie mit Mosaik erstellt.
    Der Inselgarten ist direkt an der Friedenskirche in Wuppertal und hier werden die Pflanzen auch für die Arbeit der Kirche, die sich als Ort für die Nachbarschaft begreift, genutzt.
    Der Wandelgarten, die Keimzelle der Wuppertaler Gärten, ist nach wie vor ein Kommunikations- und Werbungsort für das gemeinsame Gärtnern in der Stadt. In einer Baulücke einer lebendigen Straße in einem Szeneviertel kann man hier gärtnern, aber es gibt auch Outdoorkino, Diskussionsrunden und viel mehr. Zum Lusienstraßenfest wird der Zaun weggenommen und hier steht die Bühne. Vor dem Garten ist eine Givebox, die gut genutzt wird.

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  • Linke in Essen machen Sitzung in einem GG

    (Gu aus alerts)

    Die Linke Essen – West lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Stammtischgespräch unter
    freiem Himmel in den Gemeinschaftsgarten Diergardtstraße / Kerckhoffstraße am Donnerstag, den 28.04.2016 ab
    16 Uhr ein.

    „Seit seinem Bestehen ist der Gemeinschaftsgarten an der Diergardtstraße zu ei-nem neuen Treffpunkt für
    alle aus der Nachbarschaft geworden, die Lust an der Gartenarbeit haben oder mal ein Schwätzchen im Grünen
    halten wollen. Auch in andern Stadtteilen unseres Bezirkes hat diese Initiative bereits Nachahmer ge-funden.
    Anlass für DIE LINKE, das Thema Gemeinschaftsgärten im Vorfeld der Grünen Hauptstadt Europas nicht im
    ᾽stillen Kämmerlein᾿ zu besprechen, sondern vor Ort zu erfahren, wie das Projekt funktioniert,“ so
    Heike Kretschmer, Mitglied der Stadtteilgruppe und der Bezirksvertretung Essen-West. „Das städtische
    Konzept der Essener Bewerbung umfasste 12 Themengebiete, so die Gestaltung der Städtischen Grünflächen oder
    Öko-Innovationen und nachhaltige Beschäfti-gung. Gemeinschaftsgärten wie dieser, passen da Bestens hinein.
    Doch wie kann das, was aufgeschrieben wurde, praktisch umgesetzt werden? Wo wird Hilfe und Unterstützung
    gebraucht?“ […]

    http://www.lokalkompass.de/essen-west/politik/linkeessen-west-laedt-ein-zum-stammtisch-unter-freiem-himmel-gemeinschaftsgarten-diergardtstrasse-ein-teil-der-gruenen-hauptstadt-d651213.html (mehr …)

  • Gartenprojekt auf Ex-Spielplatz in Essen mit Geflüchteten

    (Gu Mail und Gespräch)

    Allgemeine Angaben zum Projekt
    Titel des Projekts:        Interkultureller Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg
    Beschreibung:            Der Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg soll ein Ort der Begegnungen für Flüchtlinge, Nachbarschaft und Studenten werden: Interkulturell und generationsübergreifend möchten wir hier voneinander lernen und zusammen die Natur erleben. Workshops zu unterschiedlichen Themen und gemeinsame Festivitäten machen den Gemeinschaftsgarten zum grünen und erlebnisreichen Treffpunkt des ganzen Viertels.

    Programmgruppe:        Mein Grün

    Projektbeschreibung:
    Mein Name ist Timm Beckmann. Ich bin gelernter Landwirt und studiere Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften. Die Stadt Essen hat mir einen ehemaligen Spielplatz am Reckhammerweg/Tiegelstraße verpachtet, teilweise renaturiert und mit einem Hochbeet ausgestattet.
    Das Grundstück soll nun in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft, Studenten der Uni Essen, dem Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Uni Duisburg-Essen sowie den Bewohnern der anliegenden Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße zu einem Gemeinschaftsgarten umstrukturiert werden.
    Eröffnet werden soll der Gemeinschaftsgarten im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier, um alle Anwohner*innen zu animieren und einzuladen sich an dem Projekt zu beteiligen.
    Das Grundstück am Rechkammerweg soll ein Treffpunkt werden, um sich im Grünen zu erholen und Natur zu erleben.
    Zu diesem Zweck sollen mithilfe von Studenten der Folkwanghochschule Sitzmöglichkeiten geschaffen werden, bevorzugt durch „upcycling“ von Sperrmüll.
    Es werden Blumenbeete angelegt und der Zaun des Grundstücks mit Hecken und Ranken versehen, um einen grünen Rückzusort für das Viertel zu schaffen.
    Darüberhinaus sollen auch Nutzpflanzen zur Gemüse- und Kräuterproduktion angebaut werden, um Interessierten die Möglichkeit zu geben unter professioneller Aufsicht Lebensmittel zu ernten und zu verarbeiten und anschließend gemeinsam zu verzehren. Dadurch kommt es zu einem interkulturellen sowie generationsübergreifenden Erfahrungsaustausch über Gartenkenntnisse, Lebensmittel und deren Verarbeitung und Zubereitung. So soll im Spätsommer ein Erntefest stattfinden, um gemeinsam zu essen und zu feiern.
    Das Angebot soll Anwohnern ohne eigenen Garten oder Balkon eine Möglichkeit geben sich im Grünen zu betätigen und Freizeit zu verbringen. Dazu zählen auch Studenten der Uni Essen, die in naheliegenden Wohnheimen untergebracht sind und insbesondere Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße.
    So kann bei den Flüchtingen die  eintönige Alltagsstruktur aufgebrochen werden, in dem sie als Teil der Nachbarschaft helfen einen gemeinsamen Garten zu schaffen und dann zu nutzen. Des Weiteren möchten wir in unserem Gemeinschaftsgarten Workshops zum Thema „Gesunde Ernährung“, „Färbergarten“ und „Kräuterkunde“ anbieten.  

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  • Stadt Essen fördert GG

    (Gu aus alerts)

    Im Sitzungssaal Sunderland des Essener Rathauses treffen sich am Dienstag, 26. April, die Bezirksvertreter aus dem Bezirk I. Ab 16 Uhr geht es im öffentlichen Teil der Sitzung unter anderem um folgende Punkte:

    Garten für die Gemeinschaft

    Nicht erst seitdem fest steht, das Essen im nächsten Jahr Grüne Hauptstadt Europas ist, werden Gemeinschaftsgärten gegründet, aber seither geschieht das mit noch mehr Elan. Und mit mehr öffentlichen Mitteln. Das Land hat eine Förderung von 37.500 Euro (Eigenanteil 6.000 Euro) für das Pilotprojekt „Urban Gardening“ bewilligt. Eine weitere Fläche wird in der Bezirksvertretung (BV ) diskutiert, nämlich eine am Reckhammerweg.

    http://www.lokalkompass.de/essen-sued/politik/mehr-gemeinschaftsgaerten-weniger-containermuell-bezirksvertretung-i-beraet-d649648.html


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  • Kleingartenverein in Essen legt auf freier Parzelle GG an

    (Gu alerts, 8.4.)

    Eine gute Gelegenheit hat „Zollverein mittendrin“ beim Schopf gepackt: Weil an der Vinzenzstraße, am Fuß der Halde Zollverein, eine Gartenparzelle zurück gegeben wurde, kann sie nun einen Gemeinschaftsgarten für den Bezirk anbieten. Am Sonntag, 17. April, sind alle Stoppenberger Gartenfreunde von 14 bis 17 Uhr auf das ehemalige Grabeland eingeladen.

    Unter dem Motto „Experiment Kleingarten“ soll unweit des Restaurants „Fünf Mädelhaus“ ein Ort für Bewohner aus dem Stadtbezirk VI – Zollverein entstehen, an dem sie gemeinsam gärtnern, bauen und experimentieren können. „Ursprünglich hatten wir für 2017 ein partizipatives Projekt im grünen Bereich geplant. Dann wurde zufällig ein Garten auf dem Grabeland zurückgegeben. Mit Blick auf die ,Grüne Hauptstadt“ war das eine schöne Gelegenheit, das Projekt sofort zu starten“ […] Carlos Tobisch vom Verein „die Urbanisten“ wird Basiskenntnisse zum Thema „Urban Gardening“ vermitteln und Praxisbeispiele vorstellen, die die Besucher inspirieren sollen. Sein Vortrag beginnt um 14.30 Uhr.

    Beim „Experiment Kleingarten“ entscheiden die Teilnehmer gemeinsam, wie sie die Gartenflächen nutzen möchten. „Sie kann dem Erholen dienen, zum Bauen von Hochbeeten oder zum Anpflanzen von Gemüse“, sagt Claudia Wagner. Dazu könne sie sich Pflanzen-Tauschbörsen, eine Plattform für „Land Art“ oder auch einen Ort zum Lernen und Upcyclen, also die Wiederverwertung von Gegenständen, vorstellen. „Wir sammeln Dinge, aus denen Neues entstehen kann, z. B. Fahnen von Katernberger Vereinen, die zu einem Sonnensegel zusammengefügt werden könnten.“

    Kleingarten wird zum Experiment | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/nord-west-borbeck/kleingarten-wird-zum-experiment-id11714394.html#plx1233543090 (mehr …)

  • weiteres Gartenprojekt in Essen im Aufbau

    (Gu, alerts)
    […]
    Das Areal an der Planckstraße in Holsterhausen, unweit der A40, das sich in wenigen Wochen von einer tristen Fläche in einen blühenden Zier- und Gemüsegarten verwandeln soll, ist allerdings etwas Besonderes. Das Gelände eines ehemaligen Spielplatzes liegt direkt neben einem Bolzplatz und gegenüber dem Flüchtlingszeltdorf.Dementsprechend ist die Zielsetzung der Bürger, die den Garten anlegen und pflegen wollen: „Wir möchten auf jeden Fall etwas mit den Flüchtlingen gemeinsam machen. Ansonsten hoffen wir, dass die Bewohner der umliegenden Wohnhäuser einfach mitmachen, wenn sie uns hier arbeiten sehen“, sagt Anika Herweg. Die 36-Jährige kennt sich mit dem Thema Garten aus und hat die Koordination der Gruppe übernommen. „Die ist schnell von fünf auf über 30 Leute angewachsen“ {…] Rund 350 Quadratmeter, schätzt Groppe, seien dort zu beackern. Insgesamt seien mit dem Haumannplatz, der Lise-Meitner- und der Planckstraße drei neue Gartenflächen im Essener Westen hinzugekommen.
    Der Bolzplatz nebenan soll auf jeden Fall erhalten bleiben.[…]  Die Idee, einen nicht mehr genutzten und inzwischen ziemlich heruntergekommenen Spielplatz in eine grüne Oase im Stadtteil zu verwandeln, gefiel ihr. Im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017 unterstütze die Stadt solche Projekte, habe an der Planckstraße den Boden bereits entsiegelt, frische Erde aufgeschüttet und zwei Hochbeete aufgestellt. […]

    Als feste Gartenarbeitstage sind bisher der Mittwoch und der Samstag im Gespräch. Man greife dabei auf die Erfahrungen aus den bereits länger bestehenden Gemeinschaftsgärten, zum Beispiel im Siepental, zurück.

    Insgesamt gibt es aktuell knapp zehn Gemeinschaftsgärten. Nicht alle befinden sich auf städtischen Grundstücken. Im Rathaus begrüßt man das Engagement der Bürger in Sachen Gemeinschaftsgärten, besonders im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017. „Die Stadt stellt deshalb auch einige Brachflächen für solche Aktivitäten zur Verfügung und unterstützt bei den Vorbereitungsarbeiten. Es werden Bodenproben genommen, alte Betonplatten entfernt, Hochbeete aufgestellt und ähnliches“, erklärt Sebastian Schlecht vom Büro der Grünen Hauptstadt.

    Aktivitäten in den Gärten wie Tage der offenen Tür oder Workshops sollen auch ins Programm der Grünen Hauptstadt aufgenommen werden. Geld für die Gemeinschaftsgärten könne die Stadt angesichts der Haushaltslage nicht geben, da das nicht zu den Pflichtaufgaben der Stadt gehöre. „Die Bürger leisten mit den Gemeinschaftsgärten einen großen Beitrag zu einer lebenswerten Stadt. Das ist auf jeden Fall unterstützenswert“, so Schlecht. Es sei eine gute Sache, ungenutzte Flächen mit relativ geringem Aufwand auf diese Weise umzugestalten. Wenn sich irgendwo Fördermöglichkeiten – zum Beispiel durch Landesmittel im Rahmen der Grünen Hauptstadt – ergeben würden, sei das natürlich positiv. (mehr …)

  • Im Rahmen der Grünen Hauptstadt ist in Essen urban Gardening ein Handlungsschwerpunkt

    (Gu aus alters, 6.10)
    „Mit der Gründung der Initiative „Transition Town – Essen im Wandel“ wurde im Jahr 2012 zusammen mit dem städtischen Grünflächenbetrieb Grün und Gruga die Entstehung von Gemeinschaftsgärten auf öffentlichen Flächen initiiert und von der BUND Kreisgruppe Essen unterstützt. Seither sind mehrere Gärten in verschiedenen Stadtteilen entstanden und zahlreiche weitere Flächen werden nun von der Stadt zum gemeinschaftlichen Gärtnern bereit gehalten. Im Rahmen der Grünen Hauptstadt 2017 ist Urban Gardening eine der zwölf Handlungs-Schwerpunkte.[…]“
    Dann noch ein Überblick über die bisher bestehenden und geplanten Gemeinschaftsgärten

    http://www.lokalkompass.de/essen-kettwig/ratgeber/gemeinschaftsgaerten-in-essen-vielfalt-und-fuelle-an-zahlreichen-weiteren-orten-soll-essen-erbluehen-d588289.html (mehr …)

  • weiterer Gemeinschaftsgarten in Essen

    (Gu aus alerts, 15.7.)

    […] Seit März versuchten wir, den Antrag durchzubekommen.“ Endlich! Genehmigt am 18. Juni in der BV III. Alles hat seine Gründe. Schwerwiegende. Dagegen ist die Gemeinschaftsfläche in Frohnhausen schon ein prächtiges Pflanz-Paradies.

    Die Luft flirrt. Doch munter stehen auf der tristen, über 1000 qm Fläche in Altendorf Wiebke Jünger, Petra Huber und Oliver Deppe. Treffen mit Bezirksbürgermeister Klaus Persch und Ratsfrau Jutta Pentoch. Wo sind Schattenspender? Kaum. Ringherum wirres Strauchwerk. Ackern hier? Ja! Nachdem in Zusammenarbeit Grün und Gruga, BV III u. a. Bodenproben ausgelotet wurden.
    […] Jedenfalls ist der Name für den Gemeinschaftsgarten, bisher fünf Mitglieder, geboren: „Loren-Garten“.

    Nach ökologischen Richtlinien soll auf der noch tristen Kante ein urbaner Garten entstehen.
    „Gruppen wie Kindergärten, Schulen, Vereine, Flüchtlinge, die sich beteiligen möchten, bieten wir die Möglichkeit, mitzumachen, dass hier etwas Fruchtbares passiert. Wir sehen das als gesellschaftsbildend an, indem man Kontakte knüpft, sich mehr mit dem Stadtteil verwurzelt. Unterstützer mit Sachspenden sind herzlich willkommen“ Hauptproblem ist fehlendes Wasser. […]

    Moment! Neugierig auf den Gemeinschaftsgarten Diergardtstraße?

    Hereinspaziert! Der Garten ist umsäumt von Bäumen. Eine Wohltat bei der Glut von Klärchen. Das Schild „Nachbarschaftsgarten“ lockt. Udo Seibert strahlt. „Die Nachbarschaft bis hin zur Kerckhoffstraße, zum Frohnhauser Markt, kommt öfter. Jeder, der Lust hat, darf mitmachen beim Gärtnern und Ernten. Leider ernten aber zu wenig. Man muss sie animieren.“

    Voll Leidenschaft sprudelt er los, zeigt herrlichen Pflücksalat, duftende Kräuter, Pfefferminze, Fenchel, Blumen. Alles, was das Herz begehrt. „Zuckererbsen! „Die wurden bereits geerntet – beginnen gar wieder zu blühen…“ Massig Mangold, Rote Beete, Stangen-, Buschbohnen, Spitzkohl, blühende Erdbeeren. Seibert pflückt Himbeeren „Die werden unter guten Bedingungen zwei Meter hoch, absolut madenfrei!“

    Woher das Geld? „Null-Unterstützung!“ betont Gartentalent Seibert. „Lediglich das Treibhaus kam vom Kreisverband der Linken. Das gesamte Werkzeug bettelten wir uns zusammen. Himbeeren durften wir bei Freunden in Hamminkeln ausbuddeln; Johannisbeeren wurden uns von Nachbarn geschenkt. Einiges erhielten wir von den „Ackerhelden“, Essen-Rüttenscheid.“

    […]
    Was ist mit Wasser? „Das kommt vom Markushaus gegenüber“. Dabei strahlt Udo Seibert glücklich, trotz 38 Grad. „Im Garten gibt’s keine Hierarchie. Aber genug Kümmerer.“

    http://www.lokalkompass.de/essen-west/leute/gemeinschaftsgaerten-ansteckender-bio-boom-d564887.html (mehr …)

  • Stadt Essen stellt Flächen zur Verfügung

    (Gu aus alerts, 10.7.)
    […] Vier neue Areale in Bergerhausen und Stadtwald können von Nachbarn und Hobbygärtnern bepflanzt werden. Das Pflänzchen Gemeinschaftsgärten in Essen wächst und gedeiht. Nun hat der städtische Grünflächenbetrieb Grün & Gruga eine Liste von Flächen im Bezirk II veröffentlicht, die sie für die Hobbygärtner zur Verfügung stellt.

    Insgesamt vier – noch relativ kleine – Flächen können in Zukunft von Nachbarn und Interessierten bepflanzt und gehegt werden. In Bergerhausen stehen gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Dies sind: die Fläche im Rückraum der Weserstraße hinter der Sparkasse am Weg in Richtung Saalestraße, der Grünstreifen hinter dem A52-Übergang Max-Keith-Straße angrenzend an die Sabinastraße und in Nachbarschaft gelegen von „Jacques’ Wein-Depot“ an der Stadtteilgrenze Rüttenscheid, sowie eine Fläche an der Fuldastraße. Außerdem kann man in Zukunft auch in Stadtwald an Oberstraße/Ecke Stiftstraße gemeinschaftlich gärtnern.

    Entstanden war die größer werdende Bewegung der Gemeinschaftsgärten aus den Akteuren von „Transition Town“. Der Garten im Siepental wurde von der Stadt bereits ausgezeichnet. In Frohnhausen jedoch hat sich eine Gruppe an der Diergardtstraße zusammengefunden, die eher nachbarschaftlichen Hintergrund hat.

    Bezirksvertreterin Irmgard Krusenbaum (Grüne) sagt: „Die Flächen sind nicht nur für die Menschen der ,Transition-Town-Bewegung’ interessant. In den Gemeinschaftsgärten kann sich jeder engagieren.“

    http://www.derwesten.de/staedte/essen/sued/stadt-bietet-flaechen-fuer-gemeinschaftsgaerten-an-id10864087.html#plx1749098998 (mehr …)

  • Essen hat einen weiteren Gemeinschaftsgarten – für Kinder

    (Gu aus alerts, 21.6.)
    „Im Nordviertel gibt es ab sofort einen Gemeinschaftsgarten. Der Garten ist ein Projekt des Vereins „Förderturm e.V.“. Auf dem Außengelände des Förderturms 2 werden beispielsweise Hochbeete aufgestellt und Kräuterbeete angelegt. Außerdem soll eine Spielfläche geschaffen werden. Die Bewohner des Nordviertels sollen sich gemeinsam um den Garten kümmern. Das Projekt wird von der Sparda-Bank mit 10.000 Euro unterstützt.“
    http://www.radioessen.de/essen/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2015/06/21/article/-39fd493201.html

    „Auf dem Platz vor dem Eingang entstand ein Gemeinschaftsgarten für die etwa 100 Kinder, die in dem Haus betreut werden. Andreas Luckhof, Vertriebsdirektor der Sparda Bank, Vertriebsleiter Stefan Dunkel sowie Filialleiter aus Essen, Mülheim und Oberhausen verbrachten ihren „Ehrenamtstag“ im Ostviertel und brachten zusätzlich noch einen Scheck über 10 000 Euro für den „Förderturm – Ideen für Essener Kinder e.V.“ mit. (…)Der Kontakt zum Förderturmhaus 2 kam über die Ehrenamt Agentur e.V., der bürgerschaftliches Engagement organisiert und dabei die lokale Wirtschaft und das Gemeinwesen vernetzt. Angestoßen hat das Projekt Umweltdezernentin Simone Raskob.
    (…). „Die Kinder pflanzen, ernten, verarbeiten die Produkte in der hauseigenen Küche unter Anleitung von Köchen. Und sie essen schließlich das, was sie (…)

    Das Beet vor dem Förderturmhaus 2, wo jetzt nur Sträucher wachsen, soll in Zukunft zusätzlich in den Garten einbezogen werden und zusammen mit Menschen aus der Nachbarschaft bepflanzt, gepflegt und gehegt werden, um die Gemeinschaft zusätzlich zu fördern.

    http://www.derwesten.de/staedte/essen/foerderturmhaus-kinder-bekommen-gemeinschaftsgarten-aimp-id10806705.html#plx1653306726
    (mehr …)

  • Gartenprojekte in Essen brauchen Rechtsform

    (Gu, Mail, 17.6.)
    Ein neues Gartenprojekt soll in Essen-Burgaltendorf (Im Vaeste, ca. 5000 qm) entstehen. Das Essener Grünflächenamt „Grün und Gruga“, die auch Flächen für andere Gemeinschaftsgärten zur Verfügung gestellt hat, steht weiteren Gemeinschaftsgärten jedoch zunehmend skeptisch gegenüber, solange kein Vertrag geschlossen ist, bzw. man nicht weiß, mit wem (juristische Person) ein Vertrag geschlossen werden soll.
    Träger der Gärten ist Transiton Town Essen, die immer wieder diksutieren, ob sie nicht einen Verein gründen sollten und bisher immer wieder dahin kamen, dass sie das nicht wollen (zu bürokratisch, muss doch auch so gehen) (mehr …)

  • neues Gartenprojekt entsteht in Essen

    (Gu, alerts, 1.4.)
    Die Bezirkspolitiker haben grünes Licht für den ersten Gemeinschaftsgarten in [Essen] Rüttenscheid gegeben. Ende April sollen die Arbeiten nahe des Haumannplatzes starten […]
    „Der Haumannplatz wird zunächst ein vergleichsweiser kleiner Gemeinschaftsgarten. Als erstes werden wir nur die Grünfläche bebauen, haben aber auch die Option, uns auf einem Teil des Pflasters zu vergrößern“, berichtet Dominik Frieling, Mitorganisator und Mitglied der Gruppe „Gemeinschaftsgärten Essen“. Diese ist entstanden aus Aktiven der „Transition Town“-Bewegung („Stadt im Wandel“), die sich der Nachhaltigkeit in verschiedensten Lebensbereichen verschrieben hat. Für den großen Gemeinschaftsgarten im Siepental bekamen die
    Gruppe einen Umweltpreis.
    Bisher sind 15 Leute interessiert.

    http://www.derwesten.de/staedte/essen/sued/gruenes-licht-fuer-ersten-gemeinschaftsgarten-in-ruettenscheid-id10520645.html#plx1673343418 (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Essen

    (Gu, Mail, 11.3.2015)
    Wir sind bei Euch als Nachbarschaftsgarten Bärendelle bekannt. Da wir dort aber immer noch Schwierigkeiten mit der Freigabe durch die Stadt haben, haben wir ab Juni vorigen Jahres  die Möglichkeit genutzt einen ehemaligen Spielplatz zu beackern. Der Garten heißt : Nachbarschaftsgarten Diergardtstr. und liegt in Essen Frohnhausen Dort gärtnern Nachbarn aus verschiedenen Nationen, Kinder vom anschließenden Kindergarten und psychisch Kranke die in der Nachbarschaft betreut wohnen.  Es ist ein buntes Miteinander in dem wir jetzt ein Färberbeet anlegen werden. (mehr …)