Schlagwort: EU-Gelder

  • Dresden: GG Akazienhof in Gruna Teil der Quartiersentwicklung

    (Tel)
    Das Viertel um die „Villa Akazienhof“ soll revitalisiert werden. Das alte Gebäude (die Villa) wird zu einem Stadtteilhaus (EFRE Förderung). Der Garten ist bei der Entwicklung ein wichtiger Baustein, die Gruppe hat auch einen Kooperationsvertrag mit der Stadt. Die GRuppe trifft sich jede Woche und es kommen immer weitere Leute dazu. FRür die Zeit des Umbaus und danach soll der Garten schon das Gemeinschaftsgefühl im Viertel stärken.

    Zur Sanierunghttps://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/09/Pm_030.php (mehr …)

  • Berlin: Stadtteilgarten Tempelhof: Berichterstatter*innen

    (Insta)

    interkulturellergarten_103plus

    Menschen mit Behinderung und / oder Migrationsgeschichte erwerben unterstützt von Fachleuten Fähigkeiten und Kenntnisse, um die eigene Perspektive medial präsentieren zu können.
    Teilnehmende des inklusiven „Stadtteilgarten Tempelhof“ und weitere Interessierte sind anschließend in der Lage, Text- und Videobeiträge zum Alltag im Stadtteilgarten, den Angeboten und Gestaltungsmöglichkeiten zu erstellen. Sie berichten aus eigener Sicht über die Einrichtung Stadtteilgarten, die Möglichkeiten mitzumachen und eigenständig mitzugestalten und sich zu beschäftigen und begleiten die Entwicklung und Umsetzung kritisch.

    Gemeinsam werden Führungen durch den Stadtteilgarten erarbeitet: die Teilnehmenden führen interessierte Besucher_innen durch den Stadtteilgarten und zeigen Ihnen, was es dort zu tun und zu entdecken gibt – und wo es noch besser werden muss.

    Zum Abschluss werden die Ergebnisse im Sommer 25 gemeinsam im Stadtteilgarten präsentiert

    Wir freuen uns auf zahlreiche Interessierte!
    Zum Mitmachen genügt eine kurze formlose Nachricht an
    mitmachen@stadtteilgarten-tempelhof.berlin.

    Das Programm wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus kofinanziert von der Europäischen Union und dem Land Berlin.

    (mehr …)

  • Berlin: Praxisaustausch Community Kompost

    Am Di., 30.4 von 17:00 – 19:00 Uhr 

    im Prinzessinnengarten auf dem Jacobi-Friedhof (Hermannstraße 99)

    gaaanz Hinten auf dem Gelände, bei der Kompost-Station

    Nächsten Dienstag findet ein ganz besonderer Kompost-Nachmittag statt!Wir wollen mit euch Erfahrungen zum Thema Gemeinschaftliches Kompostieren austauschen.

    • Bist du am Thema interessiert?
    • Hast du schon konkrete Pläne, einen gemeinschaftlichen Kompost zu starten?
    • oder habt ihr vielleicht schon gemeinschaftlich genutzte Komposter?

    Dann komm am Dienstag, den 30.04. zwischen 17:00 und 19:00 Uhr zu uns in den Prinzessinnengarten!


    Der Workshop ist Teil eines Erasmus-Projekts, an dem wir seit letztem Jahr mit zwei Partnerorganisationen aus Prag und Wien arbeiten. In der Zwischenzeit konnten wir viel voneinander lernen und wollen unsere Ergebnisse gerne mit euch Teilen und von euch, euren Meinungen und euren Ideen lernen.

    Ende Februar haben wir bereits einen Workshop zu dem Thema durchgeführt, der aber eher theoretisch war. Diesmal soll es praktischer werden – deshalb treffen wir uns direkt bei der Kompoststation: Dort haben wir viel verschiedene – rattensichere – Infrastruktur, die als Inspiration dienen kann.

    Der Fokus liegt auf der Kompostierung von Küchenabfällen, gerne aber auch in Kombination mit Grünschnitt aus dem Garten.

    Gemeinschaftliches Kompostieren – praktischer Erfahrungsaustausch

    (mehr …)

  • Chemitz: Garten ideenkaree wird mit ESF Geldern gefördert

    (Mail)

    Das Projekt heißt Natur in Kinderhände, welches bis September gefördert wird.
    Ab Oktober läuft das dann über den ESF und geht dann auch richtig im Ideengarten los. Davor haben wir vor allem im Saatgutgarten gearbeitet.

    Der Saatgutgarten ist täglich geöffnet, aber nur selten für die Öffentlichkeit. Dort läuft ein Projekt mit Langzeitarbeitslosen und Arbeitsstündlern. Saatgutvermehrung für Blühflächen…
    also kein richtiger Gemeinschaftsgarten..

    (mehr …)

  • Zwickau: Gemeinschaftsgarten Zum fleißigen Winkel erntet Regenwasser vom Dach eines Penny Supermarkts

    (Antrag, Antworten)

    m Rahmen eines EFRE-Förderprojektes wurde in Zwickau eine städtische Brachfläche
    neugestaltet. Für einen kleineren Teil wurde mittels Bürgerbeteiligung eine Verwendung
    gesucht. Aus einer Nachbarschaftsinitiative heraus entstand die Idee eines
    Gemeinschaftsgartens. Aus der bunten Mischung sich zum Großteil fremder Menschen ist im
    Oktober 2021 ein kleiner Verein bestehend aus elf Mitgliedern entstanden, die diesen Teil als
    Gemeinschaftsgarten betreiben.  Ziel des Gartens ist es, einen Treffpunkt im Stadtteil zu
    schaffen, der für alle Menschen offen ist und an dem alle Interessierten in ihrer Freizeit
    gärtnern, sich austauschen und voneinander lernen können.  
    Gärtnerisches Ziel ist es dabei insbesondere, das ökologische und naturnahe Gärtnern zu
    fördern.

    Inhalt der Förderung
    Damit der Garten funktionieren kann, benötigen wir vor allem eine Wasserversorgung.
    Aktuell wird uns von der Stadtverwaltung Zwickau ein Trinkwasseranschluss in ca. 150 Meter
    Entfernung in Aussicht gestellt. Es widerspricht allerdings dem ökologischen Konzept des
    Gartens, Trinkwasser zur Bewässerung der Pflanzen zu verwenden. Daher soll eine
    Wasserversorgung durch Regenwasser aufgebaut werden.

    Ziele
    Aktuell wird das Regenwasser einer benachbarten versiegelten Fläche in die Kanalisation
    geleitet. Wir möchten dieses Wasser zur Bewässerung des Gemeinschaftsgartens nutzen
    und so den natürlichen Wasserkreislauf unterstützen. Das Regenwasser versorgt nicht nur
    die Pflanzen des Gartens, sondern kann in die Erde versickern und die
    Grundwasserreserven speisen. Darüber hinaus können wir durch die Kalkfreiheit des
    Regenwassers gewährleisten, dass der pH-Wert der Erde nicht durch den Kalk im
    Trinkwasser erhöht wird.
    Wir möchten die Vorteile bei der Verwendung von Regenwasser im Garten selbst nutzen, um
    zu zeigen, dass auch in städtischen Flächen das Gärtnern ökologisch möglich ist.
    Durch die gemeinsame Installation der Regenwasseranlage durch die Vereinsmitglieder wird
    darüber hinaus das Team in der gemeinsamen Arbeit gestärkt. Wir lernen voneinander, wie
    ein Regenwassertanksystem selbst gebaut werden kann und können so als Multiplikatoren
    Interessierte beraten.  
     
    Umsetzung
    Wir haben zwischenzeitlich bereits mit dem benachbarten Penny-Markt eine Vereinbarung
    zur Nutzung des anfallenden Regenwassers geschlossen (siehe Anlage). Der Markt bietet
    die einzige Dachfläche in erreichbarer Nähe, über welche wir ausreichend Regenwasser
    sammeln können. Geplant ist, dass wir über das Fallrohr der Regenrinne einen
    mechanischen Regenwassersammler installieren und das Regenwasser mittels zweier IBC-
    Tanks sammeln. Parallel dazu werden wir im Garten zwei IBC-Tanks aufstellen. Die so bis
    zu 2m³ Wasser möchten wir über eine mobile, akkubetriebene Pumpe (der
    Gemeinschaftsgarten verfügt nicht über einen Stromanschluss) in die zwei im Garten
    befindlichen Tanks befördern. Die Tanks im Garten werden erhöht aufgestellt, um das
    Wasser in Gießkannen abfüllen oder einen Schlauch anschließen zu können. Die
    Beschaffung, der Aufbau und die Installation werden in Eigenleistung über die
    Vereinsmitglieder gewährleistet, wobei uns die Sicherheit unserer Mitglieder sehr wichtig ist.  
    Im Bewusstsein, dass 2000 Liter Wasser in trockenen Sommern knapp bemessen sind,
    werden wir hauptsächlich mit der Mulch-Methode arbeiten. Durch das Mulchen mit
    Rasenschnitt und Holzhäckseln wird der Gartenerde wertvolles Humusmaterial zurückgeführt
    und die Feuchtigkeit im Boden gehalten. Dies ist wichtig, da wir zwar in von Schadstoffen
    freier, aber nicht humusreicher Erde gärtnern. Das Mulchen unterstützt uns auch dabei, das
    Gemüse von Beikräutern frei zu halten, um Wurzelkonkurrenzen zu vermeiden. Zum
    Transport des Mulch-Materials werden wir eine Schubkarre verwenden.

    ANtworten
    Das Pachtgrundstück beträgt insgesamt ca. 755 m², umzäunt sind ca. 725m². Gepachtet wird das Grundstück durch den Verein von der Stadtverwaltung Zwickau. Wir konnten eine pachtfreie Zeit von ca. 2 Jahren aushandeln. Ab dem 01.06.2023 beträgt die Pacht ca. 90 €/Jahr zzgl. Nebenkosten von bis zu 400€/Jahr. Die Pacht ist aufgrund der Förderungen auf mind. 5 Jahre festgesetzt und verlängert sich dann unbefristet mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten. Die Fläche war vorher eine städtische Brachfläche bestehend aus alten Betonplatten und Resten einer Halde (in Anhang ein Google-Maps-Bild „Übersicht Wasserversorgung“, was diese noch abbildet). Sie wurde über das EFRE-Projekt aufwändig saniert und einer neuen Nutzung zugeführt (Park/Spielplatz).

    – Wir arbeiten in einem Grundbeet von knapp 120m², 6 Hochbeeten und diversen Töpfen. Außerdem haben wir eine Menge Obstgehölze gepflanzt. Das Grundbeete ist in 4 gleiche Bereiche unterteilt, um das Beet leichter in kleinere Abschnitte aufteilen zu können. Der Hauptteil wird gemeinschaftliche bewirtschaftet und über einen gemeinsam festgelegten Pflanzplan für dieses Jahr organisiert. Ein kleinerer Teil ist für individuelle Beete freigehalten worden, da es vereinzelt den Wunsch nach einem persönlichen Bereich gab (das sind dann jeweils ca. 4m² für insgesamt 4 Personen). Die Bewirtschaftung dieser kleinen individuellen Bereiche obliegt dann den Verantwortlichen selbst. Der Pflanzplan und auch die Zuteilung von individuellen Bereichen wird jedes Jahr neu aufgestellt (in der Mitgliederversammlung vor Saisonstart). Es wird gemeinschaftlich vorgezogen, gepflanzt, gegossen, gepflegt und geerntet. Die Abstimmung erfolgt direkt vor Ort oder per WhatsApp-Gruppe. Es gibt derzeit zwei feste Wochentage: Mittwoch-Nachmittag und Freitag-Vormittag, an denen immer mehrere von unserer Gruppe im Garten sind und sich gemeinsam kümmern oder Dinge klären können. Ansonsten steht es jedem Mitglied zu jeder Zeit frei, in den Garten zu gehen (wird zur Zeit auch rege genutzt, um die Wasserversorgung bei der Hitze zu gewährleisten).

    – Die Nachbarn erfahren wie folgt vom Garten: Bereits zur Initiation haben wir mit Flyern in der gesamten Nachbarschaft gearbeitet. Am Garten steht ein Schaukasten, in dem wir Infos und Kontaktdaten aushängen haben. Wenn jemand vor Ort ist, wird auch das direkte Gespräch gesucht. Der Garten in einsehbar und es wurde auch schon öffentlich berichtet (FreiePresse Zwickau, Radio Zwickau, Stadt Zwickau). Wir haben eine Website mit allen wichtigen Informationen: www.gemeinschaftsgarten-zwickau.de . Die Website funktioniert, ist nur leider aufgrund der wenigen Verlinkungen und Clicks über Google noch nicht immer präsent.

    – Schilder gibt es im Garten derzeit leider nur im Schaukasten. Wir sind im ersten Jahr und vieles ist noch im Aufbau. Unser Vision ist die Ausstattung mit vielen Hinweis- und Erklärschildern (Bienengarten, Totholzhecke, Obsthecke, Kompost, Miniteich, Kräuterbeet usw.).

    – Der Trinkwasseranschluss wurde über das EFRE-Projekt gestellt. Die Mittel der Förderung waren begrenzt, so dass wir unsere Wunschliste auf eine Prioritätsliste reduzieren mussten. Dabei standen die Voraussetzungen für den Gemeinschaftsgarten im Vordergrund: Erdaustausch, Umzäunung, Lagercontainer, Trinkwasseranschluss. Für vieles anderes wie z. B. Stromanschluss, Wassertanks, Ausstattung usw. war das Budget nicht ausreichend. Es waren lange Monate der Verhandlung und des Austüftels gemeinsam mit der Stadtverwaltung, so dass wir sehr dankbar für die über die Förderung umgesetzten Dinge sind! Wir sehen uns als Verein in der Verantwortung, den Rest selbst zu organisieren und uns Unterstützung über verschiedene Wege zu suchen – schließlich soll das kein „Projekt“ der Stadtverwaltung Zwickau sein, sondern das Ergebnis des Engagements unserer Interessengruppe.

    – Zur Infrastruktur: Wir haben einen kleinen Lagercontainer für die künftigen Bienen (Imkerin ist mit im Verein, im ersten Jahr konnten wir die Umsiedlung eines Volkes noch nicht sicherstellen, da uns die Sicherheit der Tiere sehr wichtig ist). Darüber hinaus haben wir einen größeren Lagercontainer für Gartengeräte, Samen, Stühle, Material etc. Der Garten ist unterteilt in einen Bienengarten (Obst-, Beeren- und Nussgehölze auf einer naturnahen Wiese) und den eigentlichen Garten. Im Garten befindet sich ein Kompost, die Beete, die Hochbeete. Der komplette Bereich ist umzäunt. Es gibt ein kleines Tor am Bienengarten und ein großes Tor (befahrbar) am Garten. Die Tore befinden sich direkt an den Parkwegen. Den Garten verschließen wir, wenn niemand von der Gruppe anwesend ist mit einem Zahlenschloss, sobald jemand da ist, ist offen.

    – Der PENNY ist nur ca. 50m Luftlinie entfernt. Es gibt allerdings keine direkte Verbindung zum Garten. Wir würden einen Trampelpfad nutzen, um den Schlauch zu legen, dann kommen wir auf ca. 150m zwischen den Tanks. Deshalb wird die Schlauchlänge benötigt. Die Schlauchwagen sind nötig, um den Schlauch transportieren zu können, weil Gewicht und Länge bei der Größe sonst nicht händelbar sind. Der Trinkwasseranschluss liegt ca. 200m entfernt. Ich habe das ganze mal versucht, in Google-Maps für Sie darzustellen (Anlage Übersicht Wasserversorgung).

    – Die Instandhaltung wird durch den Verein sichergestellt. Das Gießen ist im Garten derzeit nicht schriftlich geregelt. Mittwochs und Freitags wird durch die Anwesenden gegossen (bei Bedarf). Je nach Witterung können wir es derzeit fast täglich absichern, dass wenigstens eine Person zum Gießen vorbeikommt. Wir bringen derzeit das Wasser aus unserem privaten Haushalten oder Regentonnen mit (10l-, 20l, 30l-Kanister, Eimer, Gießkannen – je nachdem, was jeder so tragen kann). Ein Vorstandsmitglied fährt 1-2 pro Woche eine größere Menge (ca. 100-150 Liter) mit dem Transporter in den Garten. Es ist zur Zeit die Hauptaufgabe für alle und belastet die Arbeit im Garten natürlich sehr. Wenn der Transport von Wasser entfällt, würde uns das enorm entlasten und wir könnten natürlich auch mehr Wasser zur Verfügung stellen. Mit Installation der Anlage werden wir organisatorisch einige festhalten, was das Umpumpen, die Verwahrung der Technik, das Akkuladen usw. angeht.

    – Zum Mitmachen: Der Grundsatz lautet, jeder ist bei uns erst einmal ungezwungen willkommen. Zum Hereinschnuppern und Unterstützen muss bei uns niemand gleich Vereinsmitglied werden. Das ist auch nicht an einen festen Zeitraum gebunden. Auch derzeit haben wir regelmäßig Unterstützung beim Gießen von einer Nachbarin. Sie partizipiert an der Gruppe und darf auch ernten. Natürlich versuchen wir die Interessenten auch an den Gedanken der Mitgliedschaft zu gewöhnen, denn damit hängt vieles zusammen (Stimmrecht bei Entscheidungen, Finanzierung des Gartens = derzeit: 11 Mitglieder = 660€ Jahresbudget, Rechte und Pflichten, Recht auf individuelle Flächen, Gleichbehandlung aller Interessenten). Letztendlich entscheiden wir aber auch solche Angelegenheiten immer in der Mitgliederversammlung.


    (mehr …)

  • Stadt Braunschweig bietet kostenfreie 12 Kleingartenflächen zum gemeinschaftlichen Gärtnern an

    Die Stadt Braunschweig bietet ab diesem Frühjahr zwölf Kleingartenparzellen in unterschiedlichen Kleingartenvereinen zur Nutzung an. Die Gärten können als grüne Lebensräume von Jugendgruppen, sozialen Vereinen und anderen Menschen mit Interesse am gemeinschaftlichen Gärtnern kostenfrei genutzt werden. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Das Projekt ist Teil des Förderprojekts „Erhöhung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig“ und wird mit Fördermitteln des Landes Niedersachsen und der Europäischen Union realisiert.

     

    Die Parzellen werden zurzeit hergerichtet und unter anderem mit einem Gerätehaus ausgestattet. Anschließend können die Gruppen mit der Bewirtschaftung der Flächen beginnen und Gemüse- und Blumenbeete anlegen. Bei der Auswahl von Pflanzen, Anbaumethoden, der geeigneten Pflege und sowie allen weiteren Fragen rund um das Urban Gardening gibt es bei Bedarf Unterstützung von der Stadt, dem Julius-Kühn-Institut oder der TU Braunschweig. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Die Nutzung der Parzellen ist für die Gruppen kostenfrei.

     

    Bewerben können sich engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich vorstellen können, bei dem Projekt langfristig und nachhaltig mitzuwirken, und als Verein oder Gruppe organisiert sind, wie beispielsweise Jugend- und Erwachsenengruppen, Kinder- oder Schulgruppen, Senioren-, Koch- oder Nachbarschaftsgruppen. Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt ist lediglich, einen Verantwortlichen zu benennen, der sowohl für die Organisation innerhalb der Gruppe und deren Arbeit im Kleingarten zuständig ist, als auch als Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner für den Austausch und die Kommunikation zwischen Stadt, Kleingartenverein und Gruppe fungiert. Eine Bewerbungsfrist oder besondere Anforderungen gibt es nicht.

     

    Hintergrund zum Projekt

    Im Dezember 2017 erhielt die Stadt Braunschweig einen Förderbescheid für das Projekt ‚Erhöhung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig‘, das zur Steigerung der Biodiversität, des Biotopverbundes- und des Artenschutzes in der Stadt Braunschweig beitragen soll. Im Rahmen des Projektes werden unter anderem 500 Kopfweiden gepflanzt, mehrere Streuobstwiesen und Blühflächen angelegt, und das „Urban Gardening“ gefördert.

    Durch die über das gesamte Stadtgebiet Braunschweigs verteilten rund 8000 bewirtschafteten Kleingärten entsteht ein grünes Verbundsystem, das vielfältige soziale und ökologische Funktionen für die Stadtgesellschaft erfüllt sowie das Stadtklima und das Ökosystem positiv beeinflusst. Der Stadt Braunschweig wurden vom Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e.V. zwölf nicht mehr genutzte Kleingartenparzellen aus verschiedenen Kleingartenvereinen für das Projekt zur Verfügung gestellt, die von engagierten Bürgergruppen genutzt werden können.
    http://www.presse-service.de/data.aspx/static/1068189.html

    (mehr …)

  • BOB-Campus Wuppertal: Arbeiten für Nachbarschaftsgarten beginnen

    (Alerts)

    Die Stadt Wuppertal bereitet sich nun auf Sanierungs- und Bauarbeiten für den künftigen Nachbarschaftsgarten des BOB in Oberbarmen und auf dem Spielplatz auf der Hardt vor
    Für den „BOB Campus Nachbarschaftspark“ an der Wichlinghauser Straße werden in der kommenden Woche auf dem Grundstück Büsche gerodet. Auf der rund 4.900 Quadratmeter großen Brachfläche der ehemaligen Bünger Textilfabrik soll ein Nachbarschaftspark für das Quartier und die Menschen in Wichlinghausen entstehen, der zum Verweilen und Gärtnern einlädt sowie für Veranstaltungen und Feste oder auch zum gemütlichen Beisammensein genutzt werden kann. „Das Besondere an dem Nachbarschaftspark ist, dass auch nach Fertigstellung eine Beteiligung und ein aktives Mitwirken der Wichlinghauser nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht ist“, heißt es.
    Der Park kostet voraussichtlich 1,2 Millionen Euro. Das Projekt wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) „Investition in Wachstum und Beschäftigung mit 90 Prozent finanziert, das entspricht 1,08 Millionen Euro. Den Eigenanteil von 120.000 Euro finanziert die Stadt. Neben dem Nachbarschaftspark entstehen auf dem früheren Fabrikgelände und im früheren Fabrikgebäude eine Kindertagesstätte, Gewerbe- und Büroflächen, eine Nachbarschaftsetage für gemeinschaftliche Aktivitäten und Wohnraum.

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/wuppertal-auftakt-fuer-bob-nachbarschaftsgarten-und-spielplatz-hardt_aid-56342787 (mehr …)

  • Finanzierung für Friedlandgarten läuft aus

    (alerts)
    Im Juli endete für den FriedlandGarten die dreijährige Förderphase durch das EU-Programm LEADER und die Gemeinde Friedland als Hauptgeldgeber.

    Friedland – Jetzt suchen die Akteure nach Wegen, das erfolgreiche Projekt auch in den kommenden Jahren weiter finanzieren zu können.

    „Der FriedlandGarten hat sich zu einem ganz besonderen Ort entwickelt“, sagen die beiden Projektkoordinatorinnen Heidrun Mitze und Dorothee Pohl. Seit dem Start 2017 hätten „viele hundert Menschen“ – einheimische wie geflüchtete – den Garten in seiner vielseitigen Ausrichtung mitgestaltet.

    „Gemeinsam wurde eine interkulturelle Begegnungsstätte geschaffen, die Frieden und Verständigung stiftet und gleichzeitig ein weitläufiger Garten-, Naturschutz-, Lern- und Naturerlebnisraum für Kinder und Erwachsene ist“, sagt Heidrun Mitze.

    Neben den regelmäßigen offenen Gartentagen habe es in den vergangenen drei Jahren ein vielfältiges Kurs- und Seminarangebot etwa zum Imkern, dem Sensen oder Wildkräutern gegeben, an dem zahlreiche Menschen aus der Region teilnahmen.

    „Inzwischen haben der Landkreis Göttingen und die Gemeinde Friedland zugesichert, das Projekt bis Ende dieses Jahres zu unterstützen“, sagt Heidrun Mitze, die dafür genau wie ihre Kollegin ebenso dankbar sei wie für zusätzliche Spendengeber durch die Sparkasse Göttingen und die VR-Bank in Südniedersachsen.

    Bislang war der interkulturelle Gemeinschaftsgarten, dessen Träger die Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) in Südniedersachsen ist, neben dem LEADER-Programm (98 000 Euro) und der Gemeinde Friedland (25 000 Euro) auch durch den Nothilfefonds der Caritas (Bistum Hildesheim) sowie der ADM-AG aus Hamburg finanziert worden.

    „Nach dem Auslaufen der Förderung sind nun für den langfristigen Erhalt des interkulturellen Gartenprojekts weitere Fördermittel nötig“, betont Dorothee Pohl.

    Denn sowohl für die Planung, die Organisation und die Bewirtschaftung des 8000 Quadratmeter großen Gartengrundstücks als auch für die Betreuung der teilnehmenden Menschen sei eine intensive hauptamtliche Begleitung nötig.

    „Ziel des Projekts bleibt es, Begegnung und Verständigung zwischen den Kulturen zu fördern, Grundsteine für die Integration von Geflüchteten zu legen und Natur- und Gartenerlebnisse für jedermann zu ermöglichen“, so Pohl.

    „Als 2016 der Antrag bei der LEADER-Gruppe einging, waren alle total fasziniert von der Idee“, sagt Kreisrätin und LEADER-Aktionsgruppenvorsitzende Christel Wemheuer. „Das ist ein Projekt, das nicht nur alle Ziele, sondern auch die Herzen aller Beteiligten erreicht hat“, lobte sie.

    „Bei den aktuellen Akteuren ist der FriedlandGarten in sehr guten Händen und eigentlich kann es gar nicht anders sein, als dass es hier weiterläuft“, so Wemheuer.

    Auch Kreisrat Marcel Riethig gerät ins Schwärmen. „Dies ist ein wunderbarer Flecken Erde, der perfekt zur Gemeinde Friedland passt“, sagt er. Bürgermeister Andreas Friedrich will sich persönlich für den Fortbestand des Gartens einsetzen.

    „Wir haben gemerkt, wie viele Menschen hiervon profitieren“, sagt er. „Ich werde mit allen Mitteln dafür kämpfen, dass wir auch 2021 und 2022 die Finanzierung hinbekommen.“

    https://www.hna.de/lokales/goettingen/friedland-ort108199/geldsuche-fuer-den-interkulturellen-garten-90042220.html (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten in Höxter wird mit EU-Förderung entstehen

    (alerts)

    Die Stadt Höxter erhält eine Millionen-Förderung: Mit den Geldern in Höhe von 1,78 Millionen Euro werden in Höxter das Außengelände des Schulzentrums umgestaltet, der Klostergarten in Brenkhausen weiterentwickelt, das Projekt „Nachbarschaftsgarten“ in der Kernstadt umgesetzt und das Naturerlebnis an der Grüne Mühle gefördert. Die Förderung deckt 80 Prozent der Gesamtkosten der vier Projekte ab und stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – kurz EFRE genannt – und dem damit verbunden Programm „Grüne Infrastruktur NRW“. Gefördert werden damit Ansätze zur nachhaltigen Verbesserung der Umwelt und der Klima- und Umweltbedingungen zugunsten der Biodiversität und der Menschen.

    https://www.dewezet.de/startseite_artikel,-hoexter-erhaelt-millionenfoerderung-_arid,2605119.html (mehr …)

  • Zwickau: GG wird über EU-Gelder finanziert

    (alerts)

    Das Gelände der Kompaktschule in der Fröbelstraße soll zu einem Freizeittreff der Bahnhofsvorstädter werden. „Nachbarschafts- und Sportgarten“ heißt das Projekt, wofür von der EU mehr als 200.000 Euro bereitgestellt werden – gestaffelt bis 2022. Mitfinanziert werden zwei Teilzeitstellen für Sozialpädagogen. Weil die Stadt einen kleinen Eigenanteil übernehmen muss, bedarf es noch der Zustimmung des Sozialausschusses am Donnerstag. Im April soll mit dem Gartenbau begonnen werden. Zusammen mit der schon existierenden Sportfläche an der Schule schwebt den Planern ein Treffpunkt auch für Jugendliche vor.

    https://www.radiozwickau.de/beitrag/an-kompaktschule-in-zwickau-wird-nachbarschaftsgarten-angelegt-626439/ (mehr …)

  • Stadt Köln legt Gartenlabore an

    (Tel)

    Gartenlabore Olpener Straße und Am Schlagbaumsweg

    zuklappen

    Schaffung neuer Formen des urbanen Gärtnerns

    Die Bezirksregierung Köln hat mit Zuwendungsbescheid vom 1. August 2018 das Projekt mit Gesamtkosten in Höhe von 550.000 Euro genehmigt, der Förderanteil beträgt 80 Prozent.

    Das Modellprojekt der „Gartenlabore“ soll beispielhaft verschiedene gärtnerische Angebote für die angrenzenden benachteiligten Stadtteile schaffen. Das beauftragte Planungsbüro A 24 Landschaft aus Berlin erarbeitet dazu gerade Konzepte, die in einem Bürgerbeteiligungsverfahren vorgestellt und diskutiert werden sollen. Dabei sollen zeitgemäße Flächen- und Gartentypologien entwickelt und umgesetzt werden, die sich zwischen den Stichwörtern Grabeland, Privatgarten, Gemeinschaftsgarten, Selbsterntegarten, Kleingarten, Urban Gardening und Nutzgarten einordnen lassen. Durch das Gärtnern soll ein Bewusstsein für Lebensmittel und gesunde Ernährung geschaffen werden. Es soll die Selbstversorgung mit frischem Obst und Gemüse gefördert werden sowie Teilhabe und eine Identifikation mit dem Projekt entstehen, sodass Eigenverantwortung für die Gärten und die Fläche insgesamt übernommen wird. Neben privat genutzten Bereichen entstehen auch halbprivate und öffentliche Flächen. Die Angebote richten sich an Einzelpersonen, Freundeskreise, Nachbarschaften, Familien oder Gruppen, die (noch) keine Erfahrung mit dem Gärtnern haben.

    Als erste Maßnahme werden auf der Fläche an der Olpener Straße dieses Jahr vorgepflanzte Gemüsegärten zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt.
    https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf67/gartenlabore_infoblatt_final.pdf

    Gartenlabor in Köln-Höhenberg: Stadt vergibt kostenlos Gemüsegärten

    Im Rahmen des Projekts „Gartenlabore“ können Bürgerinnen und Bürger bald in Köln-Höhenberg nach Herzenslust Gemüse anbauen und ernten. Auf einer Ackerfläche nahe der Haltestelle Frankfurter Straße stellt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, das das Projekt betreut, ab Mai dieses Jahres 40 vorbepflanzte Gemüsegärten zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Dort sollen demnächst Kräuter, Salat, verschiedene Gemüsesorten wie Kohlrabi, Kartoffeln, Möhren, Tomaten, Gurken, Zwiebeln und vieles mehr wachsen. Die Parzellen sind zwischen 50 und 100 Quadratmeter groß. Das Angebot richtet sich an alle Gartenfreunde der umliegenden Stadtteile. Auch Schul-, Jugend- und Kindergartengruppen sind herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bei einer Informationsveranstaltung am Samstag, 30. März 2019, 11 bis 13 Uhr, in der Kirche St. Elisabeth, Höhenberger Straße 15, 51103 Köln-Höhenberg, stellt sich das Projektteam vor, erläutert Details und steht für Fragen zur Verfügung. Auch wird erklärt, nach welchen Kriterien die Vergabe der Parzellen erfolgt. Anschließend können Interessierte die Gärten erkunden. Das Projekt ist Teil des von der EU geförderten Integrierten Handlungskonzepts „Grüne Infrastruktur Köln – Vielfalt vernetzen“, das der Rat der Stadt Köln zur Stärkung der Grünen Infrastruktur beschlossen hat. Es hat die Aufgabe, Grün- und Erholungsflächen besonders in strukturschwachen Gebieten zu schaffen, zu vernetzen und aufzuwerten. Vor allem Menschen in sozial benachteiligten und belasteten Stadtquartieren sollen dadurch neue Zugänge zur Natur erhalten.

    (mehr …)

  • In Neuschönau entsteht ein DorfWaldgarten

    (Antrag, Antworten)

    weltverträgliche Lebens- und Wirtschaftweise stehen und ein natürliches
    Ökosystem erlebbar und nutzbar machen.  
    Das Wissen über ökologische Bewirtschaftung von Gärten, Klein- und Restflächen als Beitrag zur
    biologischen Selbstversorgung und Biodiversität ist auch im ländlichen Raum unterrepräsentiert.
    Der Zeitwende e.V. hat sich 2016 gegründet um Mitmach- und Umweltbildungsprojekte, die
    ökologische Zusammenhänge real erlebbar machen zu realisieren, denn unsere Erfahrung zeigt,
    dass großes Interesse von Seiten der Bevölkerung gibt. Neue Wege, neues Miteinander und
    ökologisches Gärntnern sind auch auf dem Land sehr gefragt. Die Gemeinde Neuschönau hat für
    das Projekt eine Brachfläche mitten im Ort zur Verfügung gestellt.  
     
    Ziele: Wir möchten dörfliche Strukturen in Gemeinschaft und Solidarität fördern.  
    Ein Waldgartenmodell nach Permakulturprinzip (ökologische Kreislaufwirtschaft) und
    Bildungsmodule für ökologische Zusammenhänge sollen in der Gemeinschaft von Bürgerinnen
    und Bürgern aus der dörflichen Umgebung gemeinsam gestaltet, erarbeitet und auch für die
    Öffentlichkeit erlebbar und zugänglich werden.  
    Nachgeordnete Ziele: Solidarische Gemeinschaft im Dorf und in der Gesellschaft fördern
    (Inklusionsansatz), naturverträgliches, nachhaltiges Gärntnern und Permakulturprinzipien kennen
    lernen, fördern und verbreiten. Hier können nachhaltige Strukturen für Selbstversorgung mit
    mehrjährigen Gemüsen, Wildkräutern und Obst und Beispiele für ökologisches Gärtnern in
    Einklang mit der Natur geschaffen werden. Aspekte von aktivem Naturerleben,
    Gemeinschaftserleben, Gesundheit, Entschleunigung und von Umweltbildung werden dabei
    einbezogen.(Kooperation mit Nationalpark, Projekt „Holzweg“ Neuschönau, Ökomodellregion,
    Kreisgartenbau, örtlicher Schule) 

    Das DorfWaldgarten-Projekt ist kein Gemeinschaftsgarten im üblichen Sinn, sondern ein dynamisches gemeinsames Gartenprojekt, das auf allen Ebenen den Prinzipien der Permakultur folgt. (Entschleunigung, Inklusion, demokratische Entscheidungswege, sparsamer Umgang mit Ressourcen, offenes lernendes System usw.)

    Aus wie vielen Menschen besteht die Gartengruppe und wie setzt diese sich zusammen? Wie haben die Leute von dem geplanten Projekt erfahren?

    Eine „Gartengruppe“ in diesem engen Sinn gibt es nicht. Das Netzwerk, der an der Projektmitarbeit Interessierten (teilweise Vereinsmitglieder) umfasst im Kern derzeit ca. 40 Personen, dazu 9 Leute aus dem Vorstand und viele weitere Freiwillige, die je nach Themenfeld dazu stoßen werden.

    Das Projekt wurde nicht im stillen Kämmerlein erfunden und dann veröffentlicht, sondern ist aus den Ideen der Mitgliederversammlung, Vorstand und unserer Netzwerktreffen entstanden. Dadurch sind alle Beteiligten von Anfang an bereits im Boot. Zusätzlich hatten wir mehrere Informationesveranstaltungen und Vorträge zum Thema Permakultur, wo wir laufend über den Fortgang des Projektes informieren. Dazu kommt die örtliche Presse, welche wir nutzen und die uns gerne unterstützt. Außerdem erhalten wir im Punkt Öffentlichkeitsarbeit Unterstützung durch das örtliche Tourismus büro, vom Nationalpark Bayerischer Wald und von den Gartenbauvereinen im Landkreis.

          Wie groß ist das Dorf und aus welchem Umkreis kommen die Menschen aus der Gartengruppe?

          Die Gemeinde Neuschönau hat 2200 Einwohner. Die Gemeinde um den Hauptort Neuschönau hat insgesamt 7 Ortsteile (Dörfer). Der Einzugsbereich des Projektes ist örtlich im Bezug auf die Ortsteile von Neuschönau, also als Dorf-Treffpunkt, jedoch hat das Projekt auch Aufmerksamkeit und Teilnehmende über die Orts- und Landkreisgrenze hinaus. Unsere Mitglieder kommen auch aus anderen Orten im Landkreis und aus den angrenzenden Landkreisen Passau und Regen.

          Wie wird das Projekt organisiert? Wer entscheidet was? Wie sind die Kommunikationswege?

          Derzeit gibt es eine Aktionsgruppe für die Bearbeitung des LEADER Förderantrages mit Leuten aus dem Vorstand, dazu eine Arbeitsgruppe allgemeine Finanzen und vorbereitende Organisation, sowie eine Gelände- Permakultur-Planungsgruppe;Arbeitsgruppen Marketing, Crowdfunding und Öffentlichkeitsarbeit werden sich anschließen. Die Koordination hat derzeit der Vorstand. (4 von 9 Leuten) Später soll jemand aus dem Netzwerk die Projektkoordination übernehmen. (Hauptsächlich Organisation und Moderation der Arbeitsgruppen und Aktionen auf dem Gelände)

          Wie kann man mitmachen und wo wird dafür geworben?

    Jede*r kann mitmachen. Man kann mitmachen, indem man sich bei uns meldet, oder zu einem unserer Treffen (ab April auch wieder auf dem Gelände) kommt. Später wird es verschiedenen Planungs- und Bau/Pflanzaktionen geben, die jeweils für alle Interessierten offen sind. Wir haben einmal monatl. einen Stammtisch und arbeiten derzeit an der Aktualisierung der Homepage für Informationen. Außerdem gibt es einen E-Mail Newsletter, ca. alle 14 Tage,der bisher ca. 160 Adressen umfasst. Weiteres geht über die Presse und Lokalzeitungen. Social Media ist geplant, aber derzeit noch nicht realisiert.

          Wie lange haben Sie das Grundstück  (ist die Nutzung befristet?) und muss dafür eine Pacht gezahlt werden? Was war vorher auf dem Grundstück? Wird es einen Zaun geben?

          Wir haben mit der Gemeinde einen pachtfreien Nutzungsvertrag über 15 Jahre. Das Grundstück ist eine Restfläche, die beim Neubau/Ausbau des neuen Friedhofes und beim Umbau der Schule als Natur-Aktionsfläche beibehalten wurde. Die Fläche wurde bisher extensiv begrünt (Wiesen-Blühfläche) gehalten und ist ansonsten brach.

          Es wird keinen Zaun geben, die Fläche wird größtenteils öffentlich zugänglich sein und lediglich einen räumlich (durch Bepflanzung) abgetrennten Bereich haben für individuelles Gärtnern und die Durchfürhung von Workshops.

          Wie soll das Gartenprojekt konkret aufgebaut werden? Wird eine gemeinsame Planung gemacht, was wohin kommt? Wird es auch individuelle Beete geben, soll alles gemeinschaftlich bewirtschaftet werden?

          Beides ist geplant: Unsere Permaplaner setzen Permakultur auch gesellschaftlich um, das heißt, alle Planungsschritte werden mit Aktionsgruppen und soweit möglich und sinnvoll, direkt auf und am Gelände umgesetzt. Es geht dabei darum, dass die Menschen von Anfang an erleben, wie man eine Permakultursystem aufbaut.

          Über das hinaus werden wir das Gelände so gestalten, dass es individuelle Beete geben wird, da dies auch der Wunsch aus dem Netzwerk war. Wir möchten also eine Gemeinschaftsfläche für permakulturellen Diskurs, sowie Einzelbeete (je nach Geländegestaltung noch offen, welche Form) für Individualisten*innen. (Geplant mit wöchentlicher Permaanleitung vor Ort auf Wunsch)

          Was meinen Sie mit Lehr- und Modellgarten? Inwieweit können die Gärtner*innen entscheiden, was im Garten wo passiert?

          Modellgarten meint: Umsetzung von Permakultur mit und für Menschen, also gemeinsam, solidarisch und demokratisch. Alle, die jeweils mitmachen, entscheiden gemeinsam, was auf dem Gelände wie umgesetzt wird.

          Lehrgarten: Es wird im öffentlichen Teil Workshops geben zum Mitmachen. Wir bauen dort verschiedene Permakulturelemente gemeinsam mit Interessierten und vermehren so das Wissen über diese Techniken. (zum Beispiel Komposttoilette, Hügelbeete, Kräutergesellschaften, Regenwassernutzung usw. )

          Was meinen Sie mit „Freiwilligen“? Sind das die Gärtner*innen? Oder gibt es eine Gruppe, die beim Anlegen hilft, dann aber andere Leute gärtnern?

          Da es im Sinne der Permakultur mehrere Ebenen der Verwirklichung gibt, bezeichnen wir alle, die mitmachen als „Freiwillige“, gärtnern gehört auch dazu.

          Was passiert mir der Ernte?

          Die Ernte im öffentlich zugänglichen Bereich ist Allmende für alle, die den Garten besuchen, nutzen, genießen. (Voraussichtlich hauptsächlich Wildkräuter, Beeren, Wildobst und mehrjährige Wildgemüse.)

          Die Ernte der Indie-Beete ist natürlich den Indie-Gärnter*innen vorbehalten, außer die möchten etwas tauschen oder teilen mit anderenJ

          Bitte fächern Sie die beantragten Materialkosten für ein Gerätehaus noch auf. Was für Materialien/wie teuer. Wer wird das Gerätehaus bauen und wie viele Menschen werden mitbauen?

          Das Gerätehäuschen wird von Freiwilligen aus unserem Netzwerk in Eigenleistung gebaut. 1 Person aus dem Vorstand ist dabei federführend. Helfer*innen kommen je nach Motivation und Interesse dazu. Aus unserer bisherigen Erfahrung sind das pro Bauaktion 3 bis 5 Leute!Zur Fertigstellung werden ca. 3 bis 4 Bauaktionen notwendig sein.

          Es handelt sich bei dem Häuschen um ein besonderes Objekt (nachhaltig und schön) Ich sende anbei ein Foto eines ähnlichen Objektes, das wir gebaut haben, damit Sie sich vorstellen können, wie es ungefähr konstrukiert sein wird.

          Mit welchem Materialien soll beschildert werden? 1500 Euro sind dafür recht viel, haben Sie auch daran gedacht, hierfür vorhandenes Material zu nutzen, die Schilder selber zu machen?

          Hier handelt es sich um (Namens-)Schilder für die Pflanzen am öffentlichen Gelände, damit die Besucher*innen/ Nutzer*innen jederzeit wissen, welche Pflanzen in den Pflanzgesellschaften wachsen. Da sich das Gelände in sehr rauer Lage befindet und zudem steil ist, müssen die Schilder starken Witterungseinflüssen Stand halten. (Wind, Schneehöhen bis über 1 Meter über mehrere Monate) Daher kommt Holz und anderes Selbstgemachtes eher nicht in Frage, weil es zu schnell verwittert. Wir würden hier Material wie Eisen, Edelstahl, Emaille oder ähnliches mit dauerhafter, witterungsbeständiger Beschriftung brauchen.


    (mehr …)

  • Nürnberg: Jobcenter legt Garten an

    (Gu, alerts)

    […]
    Bei dem Nachbarschaftsgarten handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der NOA, des Jobcenters Nürnberg, des Stadtplanungsamts und des Quartiermanagements. Auf einer versiegelten Brachfläche wird ein Urban-Gardening-Projekt initiiert, mit dem gleichzeitig mehrere Ziele verfolgt werden: Langzeitarbeitslose und arbeitsberechtigte Geflüchtete werden beschäftigt und für die Arbeitswelt vorbereitet, die Integration von Geflüchteten und Stadtteilbewohnern mit und ohne Migrationshintergrund wird gefördert, die Identifikation der Teilnehmenden mit ihrem Stadtteil wird gefördert, eine zu 100 Prozent versiegelte Hoffläche wird begrünt und das Gesundheitsbewusstsein der Teilnehmenden wird gestärkt.

    Bei dem Grundstück in der Hermannstraße 33 handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände der Baufirma Völkel & Heidingsfelder, das die KIB Gruppe mietfrei zur Verfügung stellt. Die NOA baut dort mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die vom Jobcenter Nürnberg ausgewählt werden, Hochbeete auf. Dazu stehen bis zu 3 000

    Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Zum Gärtnern eingeladen werden die Anwohnerinnen und Anwohner aus der Nachbarschaft.

    Interessierte können ein Beet privat nutzen und bepflanzen. NOA-Kräfte werden sich dann um die Pflege, wie das Wässern der Anlagen kümmern, so dass die „Besitzerinnen und Besitzer“ nur zum Ernten kommen müssen. Natürlich dürfen alle, die Zeit und Lust dazu haben, ihre Pflanzen auch selbst gießen. Größere Gemeinschaftsbeete können von mehreren bewirtschaftet werden. Damit auch ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen profitieren können, stehen während der gesamten Vegetationsperiode Projektteilnehmende mit Rat und Tat zur Seite.

    Gleich nach der Eröffnung kann sofort mit dem Bepflanzen von bereits vorbereiteten Beeten begonnen werden. Auch wartet ein großer Haufen Erde darauf, in noch leere Hochbeete geschaufelt zu werden. Wem das zu anstrengend ist, der kann bei Kaffee und Kuchen dem Treiben zusehen. Welchen Namen der Nachbarschaftsgarten in Zukunft tragen soll, wird von den Teilnehmenden des Eröffnungsfests bestimmt.[…]

    https://www.focus.de/regional/nuernberg/stadt-nuernberg-eroeffnung-des-nachbarschaftsgartens-in-st-leonhard_id_8839434.html

    Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ des Europäischen Sozialfonds und das Bund-LänderProgramm „Soziale Stadt“. Auch die vom Jobcenter an die Teilnehmenden gewährten Leistungen werden als Förderung berücksichtigt.


    (mehr …)

  • Im Ruhrgebiet entwickeln die Forschenden der RWTH ein lebendiges Labor mit Fischzucht und Urban Farming.

    (Gu, alerts) Mit einer Fischzucht mitten in Dortmund Gemüse anbauen? Das mag zunächst nach einem Luftschloss für die Industriebrachen im Stadtteil Huckarde klingen. Wenn Dr. Axel Timpe die Idee erläutert, dann wird sie allerdings schnell konkret und naheliegend. Der Ansatz des Landschaftsarchitekten vom Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen um Professor Dr. Frank Lohrberg nennt sich Aquaponik. Das nährstoffreiche Wasser aus der Fischzucht wird so gereinigt und der Fischkot direkt als Dünger für die Pflanzen genutzt. Urban Farming lautet das Prinzip, bei dem Felder auch in Städten wachsen – in die Höhe und nicht unbedingt in die Breite. Das Aachener Vorhaben für Dortmund-Huckarde ist eines der drei Hauptteile des Horizon-2020-Projektes „productive Green Infrastructure for post-industrial urban regeneration“ (proGIreg), was so viel heißt wie „produktive grüne Infrastruktur für die Regeneration alter Industriestädte“ und soll naturnahe Stadtentwicklungsmaßnahmen in benachteiligten Stadtteilen auf den Weg bringen. Dortmund ist eine der sogenannten Frontrunner-Städte, die anderen beiden sind Turin (mit den alten Automobilwerken) und Zagreb (mit einem ausgedienten Schlachthof samt Wurstwarenfabrik), in denen ähnliche Projekte gestartet werden. Beteiligt sind sechs Universitäten, neben den drei Frontrunner-Städten sieben weitere Kommunen, die die Projekte nachahmen sollen, acht kleine und mittlere Unternehmen und sieben Nichtregierungsorganisationen (NGO). Der Aachener Lehrstuhl koordiniert das gesamte Vorhaben, die Europäische Union fördert es mit mehr als zehn Millionen Euro. „Es ist ein ungewöhnliches großes Projekt, das dort begonnen wird“, sagt Timpe. Im September ist großer Kick-off im Rahmen einer Konferenz in der Alten Schmiede in Dortmund-Huckarde. Bei Horizon 2020 handelt es sich um das Forschungsrahmenprogramm der EU, zwischen 2014 und 2020 wurden und werden 75 Milliarden Euro in Forschungsprojekte investiert. Unter den bis dato ausgewählten ist das Projekt, das federführend von den Aachener Architekten koordiniert wird. „Das Projekt hat für die Fakultät für Architektur der RWTH Aachen University den allerhöchsten Stellenwert. Dies begründet sich nicht allein aus der enormen Drittmittelsumme, die für die Fakultät tatsächlich herausragend ist, sondern hat auch inhaltliche Gründe: Wichtig ist uns die internationale Zusammenarbeit und der Charakter des Projektes, bei dem durch die Praktiken der angewandten ‚innovation action‘ die Fakultät als Bindeglied zwischen Wissenschaft, den kleinen und mittleren Unternehmen, der Zivilgesellschaft und der Planungspraxis in den Städten fungiert“, erklärt der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Alexander Markschies. Zufall ist es gewiss nicht, dass der Aachener Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur ein solches Projekt koordiniert – und selbst in Dortmund im Sinne eines Living Labs (also lebendigen Labors) mit den Menschen vor Ort und der Idee von Fischzucht und Gemüseanbau aktiv wird – und gemeinsame Strategien zur Umsetzung entwickelt. Denn im Rahmen des Projektes „CoProGrün“ (Co-produzierte Grünzüge als nachhaltige kommunale Infrastruktur) haben die Aachener Architektinnen und Architekten sowie ihre Forschungspartner bereits – in diesem Fall gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF – in Dortmund und den Nachbarstädten Waltrop, Castrop-Rauxel und Lünen gewirkt – ebenfalls zum Thema Urban Farming/Urban Gardening. „Wir können also auf unseren Beziehungen vor Ort aufbauen“, sagt Timpe. Der Aquaponik-Ansatz, der nun mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort verfolgt werden soll, kann nicht nur auf den vorhandenen Beziehungen aufbauen. Erste Entwürfe für mögliche Versuchsanlagen für die Fischzucht liegen vor. „Es soll keine klinisch-reine Laborlandschaft werden. Der Ansatz ist bewusst Low-Tec, damit die Anlage von Vereinen beziehungsweise den Menschen vor Ort betrieben werden kann und so auch ein Beschäftigungspotenzial geschaffen wird“, erläutert Timpe. Weitere Bausteine des Dortmunder Projektes sind Maßnahmen zur Förderung der Insektenvielfalt und der Ausbau der ehemaligen Mülldeponie Deusenberg als Sportanlage mit Solarfeldern. Begleitet wird die Arbeit in den Städten, die bis Sommer 2023 angesetzt ist, von Lehr- und Lernmodulen auf edX, einer Plattform für Massive Open Online Courses, also digitale Lehrveranstaltungen. Der freie Zugang zum Wissen, das im Rahmen des Projektes generiert wird, ist elementarer Bestandteil des Horizon-2020-Projektes. Entsprechende Module zum Thema „Nature-based solutions“ sind in der Vorbereitung. Weitere Informationen: http://www.la.rwth-aachen.de/Lehrstuhl/Lehrstuhl_start.htm

    https://idw-online.de/de/news697179 (mehr …)

  • Wurzelwerk in Dresden plant viel Handwerk

    (Gu, Mail)
    unser neuer Garten in Pieschen ist am Wachsen und hat jetzt auch einen Namen: Wurzelwerk. Der Name steht für die Verbindung aus Gärtnern und Werkeln und dafür, dass wir den Ort gerne als Nährboden und Erprobungsraum für die Entwicklung einer nachhaltigen Nachbarschaftskultur gestalten möchten.

    Das Wurzelwerk nutzt einen brachliegenden Grundstücksteil der Gärtnerei Nitzsche in Pieschen. Idyllisch an der Heidestraße gelegen, ist das 1722m² große Grundstück noch eine völlig flache Wiese (mit tollem Boden) und bietet Raum für vielfältige Gestaltungen.

    Mit Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds möchten wir in den nächsten zwei Saisons eine vielfältiges Programm von Workshops zu nachhaltigem Gärtnern, ökologisches Bauen und anderen Handwerks- und Kulturtechniken anbieten. Außerdem wird es Kulturveranstaltungen, wie Tauschbörsen, Musik und Filmabende geben.

    Dazu möchten wir zweimal wöchentlich eine offene Gartenzeit anbieten, in der wir Projektideen von Gartennutz*innern und -besucher*innen für eine nachhaltige Nachbarschaft unterstützen.


    (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten als Nachnutzung von Friedhofsflächen

    (Gu, RSS)

    Der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte (EVFBS) verwaltet und bewirtschaftet 45 Friedhöfe in Berlin. Durch den Wandel in der Bestattungskultur (Urnen- statt Sargbeisetzungen) werden viele Friedhofsflächen nicht mehr oder kaum noch für Bestattungszwecke benötigt, sollen jedoch weitgehend als öffentlich zugängliches Grün im Stadtraum erhalten bleiben.

    Gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin entwickelt der EVFBS derzeit auf drei Friedhöfen in Neukölln-Nord und Kreuzberg Modelle grüner Nutzungen von Friedhofsflächen. Die PrinzessinnenGartenBau ist Modellnutzerin einer dieser drei Flächen und zwar auf dem Friedhof Neuer St Jacobi an der Hermannstraße. Hier werden wir bis 2020 eine Modellnachnutzung eines Friedhofs durch den Aufbau eines offenen Gemeinschaftsgartens durchführen.

    Die erste Märzwoche: Wir laden ein zur gemeinsamen Bauwoche in den Gartenprojekten Coop Campus (Jerusalem V Friedhof) und vom PrinzessinnenGartenBau (St Jacobi Friedhof).
    Themenpunkte:

    1) Biomeiler – Theorie & Design – Einführung in Aufbau, Funktionsweise und Sinn & Zweck eines Biomeilers

    2) Biomeiler – Bau – Gemeinsamer Aufbau eines Biomeilers für die ökologische Beheizung des Gewächshauses vor Ort

    3) Solarstation – Gestaltung der Solarstation in der Gärtnerei auf dem Coop Campus

    4) Gewächshaus einrichten – nach dem Modell des Anna Linde Gartens in Leipzig rüsten wir ein vorhandenes, ungeheiztes & ungedämmtes Gewächshaus so um, dass es ökologisch und kostengünstig beheizt werden kann um eine Jungpflanzenanzucht im zeitigen Frühjahr zu ermöglichen (mehr …)

  • Hörde: Gemüseanbau durch Langzeitarbeitslose

    (Gu, alerts)

    Die Grundidee hat der Verwaltungsvorstand, die regelmäßige Runde der städtischen Dezernenten, am Dienstag formuliert: Auf einer Brachfläche Am Remberg sollen zukünftig Arbeitsgelegenheits-Kräfte (AGH-Kräfte) Obst, Gemüse und Kräuter ziehen. Die Erträge sollen „wettbewerbsneutral“ an Bedürftige weitergegeben werden. Dieses Projekt hat der Verwaltungsvorstand dem Rat der Stadt Dortmund vorgeschlagen, der in einer seiner nächsten Sitzungen darüber entscheiden wird.

    Die Grünbau gGmbH – ein öffentlicher Beschäftigungsträger, der Langzeitarbeitslosen zurück ins reguläre Arbeitsleben hilft – hat die Verantwortung für das Projekt und wird die Arbeitskräfte anleiten. Von Grünbau stammt auch die Idee, für die Geld aus dem insgesamt 4.350.000 Euro großen Fonds „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ zur Verfügung steht.

    Boden ist untersucht worden

    Der neue städtische Bauernhof wird auf einer Brachfläche südlich der Straße Am Remberg entstehen. Sie liegt im Bereich zwischen der B236 und der Brücke über die ehemalige Gartenstadttrasse, die zum Radweg umgebaut wird.

    Wegen der früheren industriellen Nutzung dieses Gebiets wurden die Böden auf chemische Rückstände untersucht. Die Befunde seien zwar unauffällig gewesen, aus Gründen der Vorsorge wird im nördlichen Bereich dennoch auf den Anbau direkt im Boden verzichtet. Dort werden Container für Sozialräume, Lager und Büro stehen. In Gewächshäusern können Pflanzen schon vorgezogen werden.

    Stadtteil wird durch Anbau aufgewertet

    Den Aufbau und eine anfängliche Starthilfe finanzieren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund. Das Jobcenter finanziert die AGH-Kräfte und deren Anleitung. Perspektivisch, so der Plan der Verwaltung, sollen Teile der Gärtnerei Einnahmen erzielen und Langzeitarbeitslosen eine dauerhafte Erwerbstätigkeit ermöglichen.

    Hörde soll als Stadtteil von der urbanen Landwirtschaft profitieren, hofft die Verwaltung. Grün- und Freiflächen sollen mit Beerensträuchern, Obstbäumen und Beeten für Tomaten, Kohl oder andere Obst- und Gemüsesorten aufgewertet werden.

    Früchte von Allgemeinheit geerntet

    Die Früchte könnten von der Allgemeinheit geerntet und verzehrt werden. In „Mini-Gärten“ erhalten Garten-Neulinge Anleitung. Für Urlaubszeiten soll es einen Gieß-Service geben. Weitere Ideen: Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern soll die Bewirtschaftung und Gestaltung ihrer Flächen gegen eine Beteiligung am Ertrag angeboten werden. Zudem könnten in Hörde weitere Flächen für den Weinbau erschlossen werden. Nahe des Rembergs gibt es bereits eine Anbaufläche. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagt: „Diese Gärtnerei lässt nicht nur Gemüse wachsen, sondern auch berufliche Perspektiven und sozialen Zusammenhalt.“

    „Kurze Wege zum Verbraucher und ein geringer Energieeinsatz verbessern die CO2-Bilanz der Nahrungsmittelproduktion“, ergänzt Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt Dortmund. „Ich freue mich, dass die Gärtnerei auch eine Basis bildet für weitere Projekte der urbanen Landwirtschaft, mit denen das Stadterneuerungsgebiet Hörde grüner werden soll.“

    https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/Neue-Zentrale-bringt-mehr-als-nur-Obst-und-Gemuese-1258615.html (mehr …)

  • Ufer-Projekte Dresden: viel passiert in 2017, viel vor in 2018

    (Gu, aus Rückblick)

    Der Rückblick 2017 ist beim Projekt (Dresden_Uferprojekte) abgelegt.
    Ausblick 2018:

    Ausblick auf 2018
     wir bieten an
    BUNDESFREIWILLIGENDIENST BEI UFER
    Mit in der Orga-Gruppe sind auch unsere beiden Bundesfreiwilligendienstleistenden
    Jochen und Matze. Sie helfen uns tatkräftig bei vielen Projekten, übernehmen Hin-
    tergrundaufgaben und bringen eigene Themen und Aktionen ein. Ab April bieten
    wir wieder die Möglichkeit, zwischen 6 und 18 Monate lang bei uns tätig zu sein. Ob
    ihr euch stärker in eurem Garten engagieren, Interesse an Politik, Organisation und
    Öffentlichkeitsarbeit oder ganz andere Fähigkeiten und Anliegen habt – meldet euch
    und wir finden gemeinsam heraus, ob und wie das passen könnte.
     wir gehen’s an
    EUROPÄISCHE MITTEL FÜR LOKALE QUARTIERE
    Wir haben uns getraut, mal groß zu denken und entsprechend groß zu planen. Mit
    Geldern aus dem  Europäischen Sozialfonds (ESF) können wir in den nächsten drei
    Jahren ambitionierte, grundfinanzierte und mit Personalstellen untersetzte Projekte
    auf den Weg bringen. Los geht es in Pieschen, wo wir auf dem Gelände einer alten
    Gärtnerei mit regelmäßigen Bildungsangeboten und sozialpädagogischer Betreuung
    einen neuen Gemeinschaftsgarten schaffen wollen. Auch ab Frühjahr wird es beim
    »Stadtkohlrabi« für Kinder und Jugendliche in der Johannstadt zahlreiche Natur- und
    Umweltbildungsangebote geben.
     wir bleiben dran
    UFER-WORKSHOPS
    Wir glauben, inzwischen in der Lage zu sein, gute, hochwertige und niedrigschwellige
    Bildungsangebote verschiedenster Art organisieren und umsetzen zu können. Das
    wollen wir auch dieses Jahr weiterhin tun. Wenn ihr Themenwünsche, tolle Refe-
    rent*innen oder Bedarf an Workshops habt, meldet euch gern unter workshops@
    ufer-projekte.de
     allmende für alle
    DAS GERÄT, UM DAS ES GEHT
    Im Besitz von UFER befinden sich so allerhand schöne Dinge. Es fing an mit unserem
    Lastenrad. Mittlerweile sind noch akkubetriebene Werkzeuge dazugekommen, dazu
    eine mobile Kino-Leinwand und ein fahrradbetriebener Obsthäcksler. Wir wollen das
    Experiment wagen und sie mit all den Menschen innerhalb und außerhalb des Vereins
    teilen, die damit gute Sachen machen wollen. Wie das funktioniert? Wir geben euch
    bald Bescheid, oder ihr meldet euch bei allmende@ufer-projekte.de und findet es
    heraus! (mehr …)

  • Second Attempt in Görlitz bekommt ESF Förderung für GG und OW

    (Gu, Mail)

    das urban gardening Projekt nimmt leider nicht so richtig fahrt auf. Uns fällt es schwer eine stetige Gruppe aufzubauen. 

    Wir konnten jedoch über den ESF eine zweijährige Förderung akquirieren, um eine Koordination auszuschreiben. 

    Ebenfalls werden wir über eine zweijährige ESF-Förderung, ein umfängliches Programm aufbauen können, um die offenen Werkstätten zu füllen
    ab dem 01.07. kümmert sich jemand um den Werkstattbereich und ab dem 01.01.2018 dann um den Stadtteilgarten (mehr …)

  • EU-Gelder für Gartenprojekt in Mecklenburg

    (Gu, alerts)
    […]
    Ein Gewächshaus für die Urtomate und exotische Früchte, ein Traktor zum Bewirtschaften von Bioland und Grundkapital zum Gestalten eines Jahresbaumgartens – drei Ideen, drei Projekte, für die es gestern finanzielle Unterstützung durch die Leader Aktionsgruppe Mecklenburger-Schaalseeregion auf dem Kastanienhof in Bülow gab. Insgesamt wurden Förderungen in Höhe von rund 155 000 Euro ausgereicht.

    „Juhu“, sagt Nicole Bowe kurz und knapp. Nicht nur ihr, auch den Mitgliedern des Eschenhofs steht die Freude ins Gesicht geschrieben. Seit Februar 2014 wächst das Projekt „Eschenhof – Gemeinsam gärtnern e.V. “ in Klein Rünz. Vereinschefin Nicole Bowe und Biogärtnerin Marie Runge leiten mehr als 20 Familien aus der Region beim Anbau von Bio-Gemüse und Obst an.

    Sich begegnen, kommunizieren und voneinander lernen lautet ihr Motto. Das dabei noch schmackhafte Dinge auf den Tisch kommen, das ist um so schöner. Für das 31 880 Euro-Projekt erhalten sie einen Zuschuss von 24 111 Euro. „Wir freuen uns über die Zuwendung. Sie gibt dem Verein und dem Projekt ’gemeinsam Gärtnern’ auch im dritten Jahr Auftrieb.“ Die Finanzmittel werden zum Setzen eines Wildschutzzaunes, der Installation einer Bewässerungsanlage und zur Anschaffung eines Traktors zur Feldpflege eingesetzt.[…]
    http://www.svz.de/lokales/gadebusch-rehnaer-zeitung/finanzspritze-fuer-gartenprojekte-id13102846.html (mehr …)