Schlagwort: EU-Projekt

  • Chemnitz: Gartennetzwerk und Gartenvielfalt

    Gemeinschaftsgarten Knappteichgarten: eine Parzelle in einem Kleingarten mit gut ausgebauter Laube (in der das Manifest hängt, was Grundlage für die Netzwerkarbeit ist), Obst und Gemüse, Lager mit Kontiki uvm. Sie machen Workshops für die VHS, Angebote für Schulen und andere Gruppen. Ihr Hauptprojekt ist aber nicht der Garten, sondern der Knappteich. Diesen Teich pflegen und hegen sie ehrenamtlich. Sie kümmern sich auch um die Sauberkeit der Wege um den Teich, haben an einer Stelle ein weiteres Gartenprojekt „essbare Stadt“ angelegt. Dort erneten manche gezielt, aber an sich nicht viele. Vandalismus gibt es weder dort noch im Knappteichgarten. Bei der „essbaren Stadt“ gibt es Filmabende.
    Das Viertel in dem Garten und Teich sind, ist ein ehemaliges Neubaugebiet, in dem die meisten Bewohner*innen wohl noch immer wohnen. Entsprechend überaltert ist es. Von den Nachbar*innen sind keine im Garten dabei, viele haben einen Kleingarten in dem Areal. Ab und an kommt jemand zu einer Veranstaltung. Von dem mit Bokashi geimpften Kompost wollen die Nachbar*innen gerne was. Vor dem Knappteichgarten gibt es einen Fairteiler. An sich als Foodsharing-Schrank (alte Telefonzelle) gedacht, finden dort auch Bücher, Küchenutensilien und anderes neue Besitzer*innen. Die Zelle wird sehr gut genutzt. 
    In den Teich bringen sie selbstgemachte „Dangos“ ein, Gesteinsmehl“bälle“ (so groß wie Tennisbälle), die Transportmedium für EM sind. Diese halten den Teich sauber. Die EMs bekommen sie von einer Firma „Sachsen EM“, ein Forschungsinstitut (ggf. Fraunhofer) begleitet das informell.
    Die Knappteichgartengruppe mit ihrem Träger ist auch aktiver Part des Gartennetzwerks Chemnitz.

    Der Ideengarten ist ein Projekt des Nachhall e.V., der auch Träger eines Saatgutgartens ist. Der Träger hat EU-Mittel bekommen: https://www.europa-fördert-sachsen.de/de/projekte/49060 und konnte so Stellen schaffen. Die Mitarbeiter*innen sind mal im Ideengarten (GG) und mal im Saatgutgarten (eher Beschäftiungs/Bildungsprojekt). Der Ideengarten ist Außenstelle des Naturkundemuseums, das dort einen Lehmofen betreibt, den die Gärtner*inne auch mit benutzen können. Sie nehmen an 1m² Lein teil, haben ein Färberpflanzenbeet und eine Art kleines, essbares Amphietheater, in dessen Mitte eine Feuerstelle ist. Es gibt sehr viele, sehr hohe und sehr gut tragende Obstbäume im Garten, sie kommen gar nicht mit der Ernte hinterher. Die Ansprechpartnerin ist aktiv bei Foodsharing und im Ernährungsrat Dresden. Von Foodsharing aus gibt es Kooperationen mit Kleingärten. Sie machen da Aufrufe und wer es nicht schafft, selber alles zu ernte, kann sich an sie wenden und dann erntet eine Foodsharinggruppe und bringt die Ernte in einen Verteilpunkt. Sie machen viele Angebote für Schulklassen, auch Nachbar*innen sind dabei. Es gibt aber auch noch viel Platz für Beete. Nebenan wird ein Haus saniert, das zu einem Wohnprojekt wird, die zukünftigen Bewohner*innen wollen gerne gärtnern. Bisher gießen sie mit Trinkwasser, genug Dachflächen drum herum gibt es. Sie wollen sich kundig machen, wie sie diese nutzen können.

    Die Gartenutopie ist auf einer Fläche, die hauptsächlich zwei Privatpersonen gehört. Ein Stück mittendrin gehört einem Investor. Dieser will nicht verkaufen, sondern am liebsten quer durch den Garten eine Auffahrt/Einfahrt zu einem geplanten Parkhaus bauen. Die Gemeinschaftsgarten-Besitzer hoffen, dass es einen Flächentausch geben kann und die Stadt dabei helfen wird. Die Hauptflächenbesitzer wollen das gemeinschaftliche Gärtern fördern. Auch in diesem Garten gibt es viel Obst. Es gibt individuelle und gemeinschaftliche Beete, einiges an selbstgebauter Infrastruktur (Häuschen, Überdachungen, Kompostplatz und das Dach eines großen Hauses, was an den Garten grenzt, wird für die Regenwasserernte genutzt. Sie haben zudem eine Zisterne gebaut. Und es gibt Obstbaumgilden -> Obstbaäume und Gemüse drunter. Seitdem sie ein Schid am Garten haben, dass man mitmachen kann, kommen wieder neue Interessierte dazu. 

    Der Interkulturelle Garten Bunte Erde ist in einem wunderschönen Viertel von Chemnitz, dem Kassberg. Ein Viertel mit sehr viel Jugendstilhäusern. Hier wohnen Menschen mit ein bisschen mehr Geld als im Sonnenberg (wo Ideengarten und Gartenutopie sind). Der Garten ist im Hinterhof, ein Schild haben sie extra nicht – angefeindet oder angegriffen wurden sie bislang nicht.
    Sie haben viele Beete, die an einzelne Gärtner*innen oder Familien vergeben werden. Die Beete sind um eine Rasenfläche angeordnet, auf der auch ein Pavillion – berankt mit Wein – steht. Sie haben eine Pumpe, ein recht ordentliches Gerätehaus und in der Laube ist sogar eine Küche. Sie machen Feste, kochen zusammen.

    Der Stadtteilgarten Kompost hat noch eine Fläche dazu bekommen, den sie Bürgergarten Pleisenbach nennen. Auf diese Fläche kommt man zuerst, recht ordentlich gestaltet, mit überdachter Sitzmöglichkeit in der Mitte ein ein paar Hochbeeten. Im hinteren Teil hat ein Imker seine Beuten. Der GG Kompost ist direkt daneben und wilder. Und dahinter ist dann noch ein dritter Teil, der so richtig wild aussieht. Die Gruppe kommt aus den angrenzenden Häusern, der Träger hat auch noch einen Umsonstladen, die Betreiber*innen sind im Garten mit dabei. Der Garten gehört mit zu der linken Infrastruktur im Stadtteil, das benachbarte Wohnprojekt wird immer wieder von Rechten angefeindet, die unteren Fenster sind mit Metallplatten gesichert. Im Garten gibt es aber wohl keine Vorfälle. (mehr …)

  • Berlin: PG macht bei weiterem EU Projekt mit

    Im April fand in Marseille die Auftaktveranstaltung von Urba(n) HI – Urban Agriculture for Hospitality and Inclusivity statt, einem neuen Erasmus+ Projekt in Cooperation mit der Cité de l’agriculture (Marseille), Le Bar Radis (Grenoble), OrtiAlti (Turin) und Prinzessinnengarten (Berlin).

    Das Ziel des Projektes ist der Austausch von Praktiken und die gemeinsame Erstellung eines Praxisleitfadens zur Förderung von Zugänglichkeit und Willkommenskultur in der Urbanen Landwirtschaft.

    Projektauftakt von Urba(n) HI in Marseille

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  • Berlin: Stadtteilgarten Tempelhof: Berichterstatter*innen

    (Insta)

    interkulturellergarten_103plus

    Menschen mit Behinderung und / oder Migrationsgeschichte erwerben unterstützt von Fachleuten Fähigkeiten und Kenntnisse, um die eigene Perspektive medial präsentieren zu können.
    Teilnehmende des inklusiven „Stadtteilgarten Tempelhof“ und weitere Interessierte sind anschließend in der Lage, Text- und Videobeiträge zum Alltag im Stadtteilgarten, den Angeboten und Gestaltungsmöglichkeiten zu erstellen. Sie berichten aus eigener Sicht über die Einrichtung Stadtteilgarten, die Möglichkeiten mitzumachen und eigenständig mitzugestalten und sich zu beschäftigen und begleiten die Entwicklung und Umsetzung kritisch.

    Gemeinsam werden Führungen durch den Stadtteilgarten erarbeitet: die Teilnehmenden führen interessierte Besucher_innen durch den Stadtteilgarten und zeigen Ihnen, was es dort zu tun und zu entdecken gibt – und wo es noch besser werden muss.

    Zum Abschluss werden die Ergebnisse im Sommer 25 gemeinsam im Stadtteilgarten präsentiert

    Wir freuen uns auf zahlreiche Interessierte!
    Zum Mitmachen genügt eine kurze formlose Nachricht an
    mitmachen@stadtteilgarten-tempelhof.berlin.

    Das Programm wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus kofinanziert von der Europäischen Union und dem Land Berlin.

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  • Berlin: Praxisaustausch Community Kompost

    Am Di., 30.4 von 17:00 – 19:00 Uhr 

    im Prinzessinnengarten auf dem Jacobi-Friedhof (Hermannstraße 99)

    gaaanz Hinten auf dem Gelände, bei der Kompost-Station

    Nächsten Dienstag findet ein ganz besonderer Kompost-Nachmittag statt!Wir wollen mit euch Erfahrungen zum Thema Gemeinschaftliches Kompostieren austauschen.

    • Bist du am Thema interessiert?
    • Hast du schon konkrete Pläne, einen gemeinschaftlichen Kompost zu starten?
    • oder habt ihr vielleicht schon gemeinschaftlich genutzte Komposter?

    Dann komm am Dienstag, den 30.04. zwischen 17:00 und 19:00 Uhr zu uns in den Prinzessinnengarten!


    Der Workshop ist Teil eines Erasmus-Projekts, an dem wir seit letztem Jahr mit zwei Partnerorganisationen aus Prag und Wien arbeiten. In der Zwischenzeit konnten wir viel voneinander lernen und wollen unsere Ergebnisse gerne mit euch Teilen und von euch, euren Meinungen und euren Ideen lernen.

    Ende Februar haben wir bereits einen Workshop zu dem Thema durchgeführt, der aber eher theoretisch war. Diesmal soll es praktischer werden – deshalb treffen wir uns direkt bei der Kompoststation: Dort haben wir viel verschiedene – rattensichere – Infrastruktur, die als Inspiration dienen kann.

    Der Fokus liegt auf der Kompostierung von Küchenabfällen, gerne aber auch in Kombination mit Grünschnitt aus dem Garten.

    Gemeinschaftliches Kompostieren – praktischer Erfahrungsaustausch

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  • Gartenpolylog entwickelt mit EU-Partnern weitere Lernplattform

    Die letzten Monate lag der Fokus in unserem Erasmus+Projekt darauf, e-learning-Module zu erstellen, mithilfe derer sich Gärtner*innen und Entscheidungsträger*innen zum Thema Klimawandel in Gemeinschaftsgärten informieren können. Diese Lernmaterialen sollen im Frühjahr 2024 online veröffentlicht werden und stehen dann auch euch zur Verfügung! In vier Kapiteln wird besprochen, wie Gemeinschaftsgärten Klimaherausforderungen begegnen und wie sie als Bildungsorte wirken können.

    Im nächsten Schritt wird es – voraussichtlich im Februar – eine Testphase geben, in der die Nutzer*innenfreundlichkeit unserer Lernplattform geprüft und verbessert wird (mehr …)

  • Nürnberg: Jobcenter legt Garten an

    (Gu, alerts)

    […]
    Bei dem Nachbarschaftsgarten handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der NOA, des Jobcenters Nürnberg, des Stadtplanungsamts und des Quartiermanagements. Auf einer versiegelten Brachfläche wird ein Urban-Gardening-Projekt initiiert, mit dem gleichzeitig mehrere Ziele verfolgt werden: Langzeitarbeitslose und arbeitsberechtigte Geflüchtete werden beschäftigt und für die Arbeitswelt vorbereitet, die Integration von Geflüchteten und Stadtteilbewohnern mit und ohne Migrationshintergrund wird gefördert, die Identifikation der Teilnehmenden mit ihrem Stadtteil wird gefördert, eine zu 100 Prozent versiegelte Hoffläche wird begrünt und das Gesundheitsbewusstsein der Teilnehmenden wird gestärkt.

    Bei dem Grundstück in der Hermannstraße 33 handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände der Baufirma Völkel & Heidingsfelder, das die KIB Gruppe mietfrei zur Verfügung stellt. Die NOA baut dort mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die vom Jobcenter Nürnberg ausgewählt werden, Hochbeete auf. Dazu stehen bis zu 3 000

    Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Zum Gärtnern eingeladen werden die Anwohnerinnen und Anwohner aus der Nachbarschaft.

    Interessierte können ein Beet privat nutzen und bepflanzen. NOA-Kräfte werden sich dann um die Pflege, wie das Wässern der Anlagen kümmern, so dass die „Besitzerinnen und Besitzer“ nur zum Ernten kommen müssen. Natürlich dürfen alle, die Zeit und Lust dazu haben, ihre Pflanzen auch selbst gießen. Größere Gemeinschaftsbeete können von mehreren bewirtschaftet werden. Damit auch ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen profitieren können, stehen während der gesamten Vegetationsperiode Projektteilnehmende mit Rat und Tat zur Seite.

    Gleich nach der Eröffnung kann sofort mit dem Bepflanzen von bereits vorbereiteten Beeten begonnen werden. Auch wartet ein großer Haufen Erde darauf, in noch leere Hochbeete geschaufelt zu werden. Wem das zu anstrengend ist, der kann bei Kaffee und Kuchen dem Treiben zusehen. Welchen Namen der Nachbarschaftsgarten in Zukunft tragen soll, wird von den Teilnehmenden des Eröffnungsfests bestimmt.[…]

    https://www.focus.de/regional/nuernberg/stadt-nuernberg-eroeffnung-des-nachbarschaftsgartens-in-st-leonhard_id_8839434.html

    Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ des Europäischen Sozialfonds und das Bund-LänderProgramm „Soziale Stadt“. Auch die vom Jobcenter an die Teilnehmenden gewährten Leistungen werden als Förderung berücksichtigt.


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  • Im Ruhrgebiet entwickeln die Forschenden der RWTH ein lebendiges Labor mit Fischzucht und Urban Farming.

    (Gu, alerts) Mit einer Fischzucht mitten in Dortmund Gemüse anbauen? Das mag zunächst nach einem Luftschloss für die Industriebrachen im Stadtteil Huckarde klingen. Wenn Dr. Axel Timpe die Idee erläutert, dann wird sie allerdings schnell konkret und naheliegend. Der Ansatz des Landschaftsarchitekten vom Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen um Professor Dr. Frank Lohrberg nennt sich Aquaponik. Das nährstoffreiche Wasser aus der Fischzucht wird so gereinigt und der Fischkot direkt als Dünger für die Pflanzen genutzt. Urban Farming lautet das Prinzip, bei dem Felder auch in Städten wachsen – in die Höhe und nicht unbedingt in die Breite. Das Aachener Vorhaben für Dortmund-Huckarde ist eines der drei Hauptteile des Horizon-2020-Projektes „productive Green Infrastructure for post-industrial urban regeneration“ (proGIreg), was so viel heißt wie „produktive grüne Infrastruktur für die Regeneration alter Industriestädte“ und soll naturnahe Stadtentwicklungsmaßnahmen in benachteiligten Stadtteilen auf den Weg bringen. Dortmund ist eine der sogenannten Frontrunner-Städte, die anderen beiden sind Turin (mit den alten Automobilwerken) und Zagreb (mit einem ausgedienten Schlachthof samt Wurstwarenfabrik), in denen ähnliche Projekte gestartet werden. Beteiligt sind sechs Universitäten, neben den drei Frontrunner-Städten sieben weitere Kommunen, die die Projekte nachahmen sollen, acht kleine und mittlere Unternehmen und sieben Nichtregierungsorganisationen (NGO). Der Aachener Lehrstuhl koordiniert das gesamte Vorhaben, die Europäische Union fördert es mit mehr als zehn Millionen Euro. „Es ist ein ungewöhnliches großes Projekt, das dort begonnen wird“, sagt Timpe. Im September ist großer Kick-off im Rahmen einer Konferenz in der Alten Schmiede in Dortmund-Huckarde. Bei Horizon 2020 handelt es sich um das Forschungsrahmenprogramm der EU, zwischen 2014 und 2020 wurden und werden 75 Milliarden Euro in Forschungsprojekte investiert. Unter den bis dato ausgewählten ist das Projekt, das federführend von den Aachener Architekten koordiniert wird. „Das Projekt hat für die Fakultät für Architektur der RWTH Aachen University den allerhöchsten Stellenwert. Dies begründet sich nicht allein aus der enormen Drittmittelsumme, die für die Fakultät tatsächlich herausragend ist, sondern hat auch inhaltliche Gründe: Wichtig ist uns die internationale Zusammenarbeit und der Charakter des Projektes, bei dem durch die Praktiken der angewandten ‚innovation action‘ die Fakultät als Bindeglied zwischen Wissenschaft, den kleinen und mittleren Unternehmen, der Zivilgesellschaft und der Planungspraxis in den Städten fungiert“, erklärt der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Alexander Markschies. Zufall ist es gewiss nicht, dass der Aachener Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur ein solches Projekt koordiniert – und selbst in Dortmund im Sinne eines Living Labs (also lebendigen Labors) mit den Menschen vor Ort und der Idee von Fischzucht und Gemüseanbau aktiv wird – und gemeinsame Strategien zur Umsetzung entwickelt. Denn im Rahmen des Projektes „CoProGrün“ (Co-produzierte Grünzüge als nachhaltige kommunale Infrastruktur) haben die Aachener Architektinnen und Architekten sowie ihre Forschungspartner bereits – in diesem Fall gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF – in Dortmund und den Nachbarstädten Waltrop, Castrop-Rauxel und Lünen gewirkt – ebenfalls zum Thema Urban Farming/Urban Gardening. „Wir können also auf unseren Beziehungen vor Ort aufbauen“, sagt Timpe. Der Aquaponik-Ansatz, der nun mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort verfolgt werden soll, kann nicht nur auf den vorhandenen Beziehungen aufbauen. Erste Entwürfe für mögliche Versuchsanlagen für die Fischzucht liegen vor. „Es soll keine klinisch-reine Laborlandschaft werden. Der Ansatz ist bewusst Low-Tec, damit die Anlage von Vereinen beziehungsweise den Menschen vor Ort betrieben werden kann und so auch ein Beschäftigungspotenzial geschaffen wird“, erläutert Timpe. Weitere Bausteine des Dortmunder Projektes sind Maßnahmen zur Förderung der Insektenvielfalt und der Ausbau der ehemaligen Mülldeponie Deusenberg als Sportanlage mit Solarfeldern. Begleitet wird die Arbeit in den Städten, die bis Sommer 2023 angesetzt ist, von Lehr- und Lernmodulen auf edX, einer Plattform für Massive Open Online Courses, also digitale Lehrveranstaltungen. Der freie Zugang zum Wissen, das im Rahmen des Projektes generiert wird, ist elementarer Bestandteil des Horizon-2020-Projektes. Entsprechende Module zum Thema „Nature-based solutions“ sind in der Vorbereitung. Weitere Informationen: http://www.la.rwth-aachen.de/Lehrstuhl/Lehrstuhl_start.htm

    https://idw-online.de/de/news697179 (mehr …)

  • Ufer-Projekte Dresden: viel passiert in 2017, viel vor in 2018

    (Gu, aus Rückblick)

    Der Rückblick 2017 ist beim Projekt (Dresden_Uferprojekte) abgelegt.
    Ausblick 2018:

    Ausblick auf 2018
     wir bieten an
    BUNDESFREIWILLIGENDIENST BEI UFER
    Mit in der Orga-Gruppe sind auch unsere beiden Bundesfreiwilligendienstleistenden
    Jochen und Matze. Sie helfen uns tatkräftig bei vielen Projekten, übernehmen Hin-
    tergrundaufgaben und bringen eigene Themen und Aktionen ein. Ab April bieten
    wir wieder die Möglichkeit, zwischen 6 und 18 Monate lang bei uns tätig zu sein. Ob
    ihr euch stärker in eurem Garten engagieren, Interesse an Politik, Organisation und
    Öffentlichkeitsarbeit oder ganz andere Fähigkeiten und Anliegen habt – meldet euch
    und wir finden gemeinsam heraus, ob und wie das passen könnte.
     wir gehen’s an
    EUROPÄISCHE MITTEL FÜR LOKALE QUARTIERE
    Wir haben uns getraut, mal groß zu denken und entsprechend groß zu planen. Mit
    Geldern aus dem  Europäischen Sozialfonds (ESF) können wir in den nächsten drei
    Jahren ambitionierte, grundfinanzierte und mit Personalstellen untersetzte Projekte
    auf den Weg bringen. Los geht es in Pieschen, wo wir auf dem Gelände einer alten
    Gärtnerei mit regelmäßigen Bildungsangeboten und sozialpädagogischer Betreuung
    einen neuen Gemeinschaftsgarten schaffen wollen. Auch ab Frühjahr wird es beim
    »Stadtkohlrabi« für Kinder und Jugendliche in der Johannstadt zahlreiche Natur- und
    Umweltbildungsangebote geben.
     wir bleiben dran
    UFER-WORKSHOPS
    Wir glauben, inzwischen in der Lage zu sein, gute, hochwertige und niedrigschwellige
    Bildungsangebote verschiedenster Art organisieren und umsetzen zu können. Das
    wollen wir auch dieses Jahr weiterhin tun. Wenn ihr Themenwünsche, tolle Refe-
    rent*innen oder Bedarf an Workshops habt, meldet euch gern unter workshops@
    ufer-projekte.de
     allmende für alle
    DAS GERÄT, UM DAS ES GEHT
    Im Besitz von UFER befinden sich so allerhand schöne Dinge. Es fing an mit unserem
    Lastenrad. Mittlerweile sind noch akkubetriebene Werkzeuge dazugekommen, dazu
    eine mobile Kino-Leinwand und ein fahrradbetriebener Obsthäcksler. Wir wollen das
    Experiment wagen und sie mit all den Menschen innerhalb und außerhalb des Vereins
    teilen, die damit gute Sachen machen wollen. Wie das funktioniert? Wir geben euch
    bald Bescheid, oder ihr meldet euch bei allmende@ufer-projekte.de und findet es
    heraus! (mehr …)

  • Second Attempt in Görlitz bekommt ESF Förderung für GG und OW

    (Gu, Mail)

    das urban gardening Projekt nimmt leider nicht so richtig fahrt auf. Uns fällt es schwer eine stetige Gruppe aufzubauen. 

    Wir konnten jedoch über den ESF eine zweijährige Förderung akquirieren, um eine Koordination auszuschreiben. 

    Ebenfalls werden wir über eine zweijährige ESF-Förderung, ein umfängliches Programm aufbauen können, um die offenen Werkstätten zu füllen
    ab dem 01.07. kümmert sich jemand um den Werkstattbereich und ab dem 01.01.2018 dann um den Stadtteilgarten (mehr …)

  • Prinzessinnengarten und digitale Nachbarschaftsnetzwerke

    (Gu, Newsletter)
    Präsentation des MAZI-Projekts

    Wem gehört das Netz? So könnte die Ausgangsfrage des Kooperationsprojektes lauten, in dem wir gemeinsam mit 9 europäischen Partnern lokale digitale Netzwerke entwickeln werden. Am 15. Juli stellen wir das Projekt und den ersten für die Nachbarschaftsakademie entwickelten Prototypen vor. Mit Initiativen und KünstlerInnen aus Berlin sowie unseren europäischen Partnern* tauschen wir uns über die Zusammenhänge von Netzwerktechnologien, zivilgesellschaftlichem Handeln und digitalen Gemeingütern aus. Können wir unsere Daten selbst besitzen und verwalten? Können Nachbarschaften eigene Netzwerke betreiben, um lokale Bedürfnisse besser miteinander abzustimmen? Können diese Netzwerke zu neuen nachbarschaftlichen Ökonomien führen? Ist ein Alltag ohne Google möglich? Kann ich daran ohne Spezialwissen teilhaben?


    im Prinzessinnengarten in der Laube, im Rahmen der Nachbarschaftsakademie in der Laube (mehr …)