Schlagwort: ex Spielplatz

  • Bunte Beete Celle entstehen auf Ex-Spielplatz

    (aus Antrag/Antworten)

    beantragt die vhs
    Celle/Bunte Beete Celle als Anschubfinanzierung für das ökosoziale
    Gemeinschaftsgartenprojekt „Bunte Beete Celle“ in Celle, auf der Fläche des ehemaligen
    Spielplatzes an der Hostmannstraße/Ecke Schornsteinfegergasse in 29221 Celle, die
    Förderung der im der Kostenübersicht aufgeführten Maßnahmen.  
    Wir wollen auf dem Gelände exemplarisch die Möglichkeiten urbanen Gärtnerns darstellen
    und zur Interaktion, bestenfalls zur privaten Nachahmung einladen.  
    Dafür hat unser Träger, der Volkshochschule Celle e.V. (Freistellungsbescheid anbei),
    einen unbefristeten Überlassungsvertrag mit der Stadt Celle für diese Fläche geschlossen
    und übernimmt auch die erforderlichen bürokratischen Angelegenheiten. Die Stadt Celle
    ihrerseits stellt uns einige ausrangierte Pflanzkübel zur Verfügung, die nach den
    erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen als Gemeinschaftsbeete dienen sollen. Im
    privaten Bereich werden wir in alten Bäckerkisten auf Paletten gärtnern. Des Weiteren
    werden selbst gebaute Hochbeete, sowie vertikale Beete die Strukturen auflockern.
    Grundsätzlich gärtnern wir biologisch, mit samenfestem Saatgut (Tauschbörse dazu am 3.
    März) ohne den Einsatz von Kunstdüngern, Herbiziden, etc.  
    Gemeinsam mit dem ortsansässigen Bieneninstitut des LAVES und im Rahmen der Aktion
    „Celle blüht auf“ der Celleschen Zeitung sind Projekte, wie der Bau künstlicher Nisthilfen
    und die Schaffung der notwendigen Habitate für Wildbienen, geplant.
    Unsere mittlerweile neun Personen umfassende Gruppe hat sich für das erste Gartenjahr die
    Realisierung der notwendigen Infrastruktur, sowie das Anlegen der ersten Mischkulturen zum
    Ziel gesetzt. Dieses wird der Öffentlichkeit im Rahmen des Projektes „Offene Gartenpforte“
    der VHS Celle e.V. an bestimmten Tagen im Jahr zugänglich sein.
    Der feierlichen Übergabe der Fläche durch den Oberbürgermeister Dr. Nigge an uns vom
    26. Februar soll dann am 01. Mai, am Tag der Gartenarbeit, das offizielle Angärtnern
    erfolgen

    1.) Wie groß ist die Fläche?

    Das Gelände ist ca. 800 m^2 groß.

    2.) Wie viele Pflanzkübel haben Sie bekommen und wie groß sind diese?

    Die Stadt liefert uns insgesamt 9 Kübel mit einer Größe von 1mx1mx0,7m

    3.) Wie viele Beete sollen von wem gebaut werden?

    Unsere Gruppe wird zusätzlich zu den unter 2.) aufgeführten, Instand zu setzenden Kübeln noch 4 Hochbeete aus Paletten und 4 weitere (Tischbeet, etc) aus Holz bauen. Dazu 80 Bäckerkisten auf Paletten gestellt.

    4.) Wie viele Menschen könnten mitgärtnern und wie soll die Gruppe wachsen (wo wird wie Werbung gemacht)?

    Insgesamt bietet die Fläche Platz für 20 Gärtnernde, die sich über Facebook, nebenan.de, unseren Blog und aus der Presse informieren können. Werbemaßnahmen werden nmit der vhs abgestimmt und über diese gesteuert: Website/Projektdarstellung (in Arbeit); Öffentliche Veranstaltungen/Presse. Zusätzlich wird in einer Broschüre der “ Offenen Pforte“ der VHS auflagenstark der Besuch unseres Gartens beworben.

    Das Projekt steht grundsätzlich allen Interessenten offen – i.d.R. soll eine Verbindlichkeit von mindestens einem Jahr eingegangen werden.

    5.) Wir kann man mitmachen?

    Vorbeikommen, bestenfalls sich vorher telefonisch oder per Mail anmelden, sich kurz vorstellen und mitmachen. Die Gruppe entscheidet dann über eine eventuelle Aufnahme in einer Mitgärtner*-Versammlung. Jährlich zweimal lädt die vhs Celle alle Gärten, die unter der vhs-Trägerschaft lebendiges Lernen ermöglichen zu einem Treffen ein. Dieser Initiativkreis trägt alle Informationen an potentiell neue Interessenten weiter. 

    6.) Gibt es ein Schild an der Fläche?

    Ja, wenn es der Wind nicht weggeweht hat (schon passiert). 
    Angestrebt ist ein festes Dibond-schild soll dieser Förderantrag abgewartet werden, dann könnte das Logo der Anstiftung bei Wunsch integriert werden.

    7.) Diesen Satz habe ich nicht verstanden: „Dieses wird der Öffentlichkeit im Rahmen des Projektes „Offene Pforte“ der VHS Celle e.V. an bestimmten Tagen im Jahr zugänglich sein.“ Heißt das, dass das Gartenprojekt ansonsten nicht öffentlich zugänglich ist?

    Korrekt. Die Fläche ist eingezäunt und mit einem selbstgebauten Tor versehen. Die abgeschlossene Vereins-Haftpflichtversicherung (VGH) deckt die Gärtner* sowie deren Besuch und bei öffentlichen Veranstaltungen auch Besucher* ab. Interessierte jederzeit Gärtner* besuchen/vorbeikommen (auch 5.)), wenn ein Bunte Beete-Mitglied vor Ort ist. Zusätzlich gibt es Veranstaltungen im Rahmen der „Offenen Pforte“(korrekte Benennung!) Geplant sind Samentauschbörsen, Eintausch von Glyphosat und Co. gegen Saatgut und einer Sonnenblume, veganes Sommergrillfest und ein Kürbisfest im Herbst. Projekte zum Artenschutz und zu den Vor-Ort-Projekten „Celle blüht auf“ sind in Vorbereitung – Jetzt steht zunächst an die Grundstruktur des Gartens aufzubauen. Am 1.Mai ist die erste Veranstaltung, die nach der aktuellen Spatensticheröffnung mit den organisatorisch Verantwortlichen – eine werbende Aktion mit beispielhaftem Mitgärtnern für weitere neue Mitaktive werden soll.
    Grundsätzlich gibt es also keinen allgemeinöffentlichen Teil, der immer zugänglich wäre/ist.

    8.) Haben Sie schon versucht, einen Teil der beantragten Gegenstände über Spenden zu bekommen (die Wassertanks, ein Teil des Materials z.B.)

    Bin im Kontakt mit einer größeren Firma, um günstig, bestenfalls als Spende, an Paletten für die Unterlage der Bäckerkisten zu kommen. Holz können wir wohl zu einem sehr günstigen Preis bei einem Holzgroßhandel vor Ort bekommen. Mutterboden wird gespendet und angeliefert, ebenso Kompost. Gebrauchte Bäckerkisten sind bei den örtlichen Betrieben angefragt, allerdings noch ohne Ergebnis.

    9.) Was passiert mit den Wassertanks, wenn es den auf der Website erwähnten Brunnen geben wird?

    Die Wasserversorgung ist noch nicht abschließend geklärt. Die Feuerwehr darf nicht mehr, wie angedacht, im Rahmen einer Übung uns die Tanks einfach voll machen. Die Wassermenge müsste mit einer Wasseruhr gemessen und mit den Stadtwerken abgerechnet werden (1m^3 kostet wohl 2.-€). Daher die Idee eines Brunnens. Da es sich allerdings um eine öffentliche Fläche handelt, muss eine Genehmigung der unteren Wasserschutzbehörde eingeholt und der Brunnen „professionell“ gebohrt werden. Die Kosten wären unverhältnismäßig hoch. Daher werden wir die Lösung mit den Wassertanks und der ordentlich, abgerechneten Befüllung durch die Feuerwehr anvisieren. Ein entsprechender Beschluss der Gruppe erfolgt am 10.03.

    10.) Gibt es, da es sich ja um einen ehemaligen Spielplatz handelt, einen Hydranten, der mittels Standrohr angezapft werden könnte?

    Nein. Die Fläche ist gänzlich unerschlossen. Ein Unterflurhydrant ist in der nahegelegenen Seitenstraße „Schornsteinfegergasse“ (15m) vorhanden.

    11.) Ich nehme an, es gibt keinen Zaun? Wie kommen Interessierte an die Geräte und wo werden diese untergebracht, bis der Schuppen wieder funktionstüchtig ist?

    Es besteht die Möglichkeit einem kleinen Raum (4. m^2) im angrenzenden Garagenhof zu bekommen. Dieser könnte sogar vom Garten aus zugänglich gemacht werden. Interessierte werden stets von Mitgliedern begleitet, die Kenntnis über dessen Zugänglichkeit haben.


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  • Gemeinschaftsgarten in Raschau Ausgangspunkt für viele Aktivitäten in der Gemeinde

    (Gu aus Sachbericht)

    Der Verein Procovita aus Raschau-Markersbach hat mit Veranstaltungen im GG (Bunte Beete) weitere Mitglieder gewonnen, Kooperationen ausgebaut und Neuinteressierte mit Workshops zum gemeinsamen Kochen u.ä. an sich binden können. Sie haben den Bürgerpreis des Erzgebirgskreises bekommen und waren zur Gala „Miteinander leben, miteinander gestalten“ eingeladen.
    Flüchtlinge sind von Anfang an an dem Projekt beteiligt und ein geflüchteter Familienvater ist inzwischen Finanzvorstand im Verein.
    Sie haben eine weitere Förderung von Aktion Mensch bekommen und sind hoffnungsvoll, dass sie eine Stelle und eine Bufti-Stelle schaffen können.
    Im Garten wurden viele verschiedene Beete angelegt, Insektenhotels, Kräuterspirale, eine Kartoffelpyramide und Vogelhäuser gebaut, eine Wasserversorgungsmöglichkeit entstand, der Pavillion wurde umgebaut, um einen überdachten Außensitz zu haben, ein vorhandener Schuppen zum Gerätehaus gemacht. Die Fläche ist ein ehemailger Spielplatz, es gibt ein Gebäude mit Küche und anderen Räumen, das genutzt werden kann. Gekocht wurde im und nah am Garten, es fanden diverse Veranstaltungen (auch Fußballübertrageung, Filmabende etc.) im Garten statt.
    Alle haben den Zahlencode und die 7 Vorstände haben Schlüssel für das Gebäude. (mehr …)

  • Weuengarten Essen: nur eine Person aktiv

    (Gu. alerts)

    […]
    Seit dem Frühjahr wandelt sich die Fläche des früheren Spielplatzes in einen Gemeinschaftsgarten. Eine Idee, von der Sabine Mehske, die zehn Minuten Fußweg entfernt wohnt, nach wie vor begeistert ist. Anfangs findet sie auch einige Mitstreiter, die so denken wie sie. Sie hat Spaß mit anderen zu Gärtnern und daran, „sich ein Stück weit selbst zu versorgen“. Grün und Gruga spendiert als Starthilfe vier große Hochbeete, in denen heute Paprika und Bohnen, Radieschen, Möhren, Zitronenmelisse und Petersilie wachsen. Auf dem Feld, ein paar Schritte weiter, wo Blätter von Kohlrabi zu erkennen sind, lechzt der helle, trockene Boden nach Wasser. So oft sie kann, kommt Sabine Mehske vorbei, schaut nach dem Rechten und macht etwas im Garten. Da von den anfänglichen Mitstreitern nur noch ein, zwei sporadisch vorbeischauen, bleibt fast alles an der 49-Jährigen hängen. So oft es nötig wäre, schafft sie es dann aber doch nicht, in den Gemeinschaftsgarten zu kommen. Jobs und Privatleben verlangen auch ihr Recht. Und sie hat ja auch noch Zuhause einen Garten zu pflegen.
    Spindelmäher gesucht

    Sabine Mehskes Motivation hat gelitten. Das hört man zwischen den Zeilen heraus. Sie hat gelitten, wenn auch nicht in dem Maße, wie das Gras rundherum gewachsen ist. Es fehlen nicht nur Mitstreiter, es fehlt auch ab und zu an dem entsprechenden Gerät. Wer zum Beispiel einen Spindelmäher entbehren kann, würde in Sabine Mehske eine dankbare Abnehmerin finden. Spindelmäher, jene nur durch Muskelkraft bedienten Mäher, verdeutlichen ihre Grundeinstellung. Nachhaltig soll es im Gemeinschaftsgarten an der Weuenstraße zugehen.

    Dafür sind mit dem Geräteschuppen, den Hochbeeten und den Kompostkisten die Basis gelegt. Allesamt zieren übrigens farbenfrohe Bilder. „Die haben Kinder aus Altendorf mit Pflanzenfarben gemalt“, erzählt Sabine Mehske.

    Der Gemeinschaftsgarten soll offen für alle sein. Ein Tor gibt es nicht, erst recht keines, das man verschließen kann. Der Gemeinschaftsgarten steht jedem offen. Kindern sowieso. Und Hundebesitzern. Keine Angst vor Hundehaufen? „Mit den Hundebesitzern hier habe ich bisher ausschließlich gute Erfahrungen gemacht.“

    Trotzdem: Nicht alle Zeitgenossen nehmen das ehemalige Gelände als Chance wahr. Ab und zu gibt es mutwillige Zerstörungen. „Diese Menschen sollten stattdessen besser mitmachen und später etwas von den angepflanzten Kräutern mit nach Hause nehmen“, schlägt Sabine Mehske vor. „Ich wünsche mir, dass der Gemeinschaftsgarten zu einer Oase wird, in der die Menschen zueinander finden“, sagt sie. Jedes Hochbeet, so eine ihrer Ideen, könne zum Beispiel von je einer Familie betreut werden. Wer mitmachen will, müsse keinen „grünen Daumen“ besitzen. „Man muss nur Spaß haben und kommen und Lust haben, etwas mit anderen Menschen zu machen“.

    Aufgegeben hat Sabine Mehske ihren Wunsch nach einem mit viel Leben erfüllten Gemeinschaftsgarten noch nicht. Ohne gleichgesinnte Ehrenamtliche wird der Wunsch aber wohl irgendwann eingehen wie eine Pflanze ohne Wasser.

    Sabine Mehske steht in Altendorf allein auf weiter Flur | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/nord-west-borbeck/sabine-mehske-steht-in-altendorf-allein-auf-weiter-flur-id12128768.html#plx1573899632 (mehr …)

  • Im Gemeinschaftsgarten Nordstadt in Hildesheim wird eine Sitzecke mit vertikalen Beeten gebaut

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der GG Nordstadt in Hildesheim ist auf dem 8000m² großen Gelände eines ehemaligen Spielplatzes. Ein Patenschaftsvertrag mit dem Grünflächenamt liegt vor. Das Projekt gibt es seit 2014 und nun wollen sie auf dem ehemaligen Sandkastenplatz einen Ort schaffen, an dem man sitzen, sich treffen, planen…kann. Eine Abschirmung zur lauten Straße soll entstehen und sie planen, den Platz auch mit vertikalen Blumen/Kräuter- und Gemüseanbausystemen zu gestalten

    Die Fläche wird im Rahmen eines Patenschaftspachtvertrages von der Stadt Hildesheim gepachtet der Vertrag ist nicht befristet.

    Wir (der Gemeinschaftsgarten) nutzen die gesamte Fläche, allerdings ist eine Ecke gepflastert und es steht dort eine Tischtennisplatte. Dies ist auch auf dem Plan im Anhang zu erkennen, auf dem auch skizziert ist, was wir Vorhaben.

    Es gibt 2 Hochbeete und 3 Runde Beete, die Größe ist ungefähr auf der Zeichnung zu erkennen, für „Nutz“pflanzen. Zudem gibt es ein Beet mit Stauden und Blumen. Des Weiteren eine große Kräuterspirale. Der Großteil der Beetflächen wird gemeinschaftlich genutzt und gepflegt, ein Bereich eines Hochbeetes wird zur Zeit von zwei Mitgärtnernden für verschiedene Pflanz und Mulch Experimente genutzt, aber sie legen keinen Wert auf alleinigen Besitz der Ernte.

    Ein Viertel des größten Rundbeetes wird von 2 KiTas aus dem Stadtteil genutzt, zur Zeit pflanzen und pflegen die Kinder dort verschiedene Gemüse und Blumen zusammen mit angehenden Logopädinnen.

    Ein weiteres Beet ist belegt von einem Studierendenprojekt zum Thema „Urban Gardening“ der Hochschule Hildesheim Fachbereich Soziale Arbeit. Die Studierenden haben dort Kartoffeln und Möhren zusammen mit Menschen mit Behinderungen gepflanzt. Und kümmern sich auch um die Pflege des Beetes (wobei wir alle uns auch gegenseitig helfen vor allem beim Gießen).

    Der Garten ist immer offen, es gibt weder Zaun noch Tor. Es gibt einen Geräteschuppen der abschließbar ist, in dem Werkzeuge, Schubkarren, Samen, Gartenliteratur etc. sind. Alle regelmäßig Gärtnernden haben einen Schlüssel bzw. Zugriff auf einen Schlüssel. (z.Z. haben wir ca. 15 Schlüssel die von ca. 25 Personen regelmäßig genutzt werden).

    Das Projekt finanziert sich was die laufenden Kosten angeht (Wasser, Samen, Büromaterialien etc.) über die Mitgliedsbeiträge und kleinere Spenden.

    Die Anschubfinanzierung (für Schuppen- und Hochbeetbau, Schotterschicht abtragen, Beete befüllen u.a.) geschah durch die Bingostiftung. Wir sind ansonsten im Stadtteil gut vernetzt z.B. mit der Lebenshilfe, der Diakonie, einem Altersheim und der Städtischen Wohnungsbaugenossenschaft.

    Wir haben verschiedene Sachspenden erhalten, z.B. Pflanzen von einer Waldorfschule und einem Baumarkt. Ein örtlicher Baustoffhändler hat uns Paletten und 70 Pflanzsteine aus Beton gespendet, die in dem Vorhaben Verwendung finden werden. Über den Bauhof können wir Mutterboden bekommen und ein Nachbar stellt uns seinen Wasseranschluß zur Verfügung und spendet einen Teil des Wassers (bis 25€ jährlich). Auch haben wir Kontakt zu einer Pferdehalterin und einem landwirtschaftlichen Betrieb über die wir Pferdemist unentgeltlich beziehen können.

    Für Mulchmaterialien hoffen wir in Zukunft eine Kooperation mit der Firma Tönsmeyer (dem örtlichen Abfallentsorgungsunternehmen) die sich grade anbahnt, ausbauen zu können.

    Für die Vereinsgründung gab es einen Zuschuss der Stiftung Mitarbeit.

    Ihr Tipp mit dem Sand wurde dankbar aufgenommen, wir werden versuchen über den Bauhof größere Mengen Sand zu bekommen, dennoch benötigen wir Pflanzerde für die Pflanzsteine und für Vertikalanpflanzungen (wahrscheinlich reicht dafür aber die Hälfte der vorher vorgesehenen Menge aus).

    Die vertikalen Elemente des Beetes, welches bei der Sitzecke entsteht, sollen eine „Zierde“ sein, aber eine bepflanzte, also wird in der Vertikalen gegärtnert. z.B. sollen die Stahlmatten als Rankhilfe für Bohnen (Sorte Preisgewinner und ähnlich schmückende ) und Kapuzinerkresse dienen. Neben den Sokulenten sollen auch Kräuter und Salate in der Vertikalen Platz finden. Ingesamt soll die gesamte neuentstehende Beetfläche in einer (hoffentlich) permantenten Kultur für eine Mischung aus Nutz(Gemüse)- und Zierpflanzen genutzt werden.

    Ich hoffe das „Wo“ wird durch die Skizze im Anhang etwas klarer. Zum besseren Verständnis möchte ich die Dimension des „Sandkastens“ nocheinmal verdeutlichen: Es handelt sich dabei um ein ca. 50cm tiefes Loch mit einem Durchmesser von 6 Metern.


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  • Gemeinschaftsgärten in Essen

    (Gu aus alerts)

    Im Zuge der Klimawochen Ruhr werden in verschiedenen Stadtteilen Essens neue Gemeinschaftsgärten integriert. Hier soll zusammenwachsen, was zusammen gehört: Die Bewohner des Stadtteils können gemeinsam Nutzpflanzen züchten, in den Gärten entspannen oder sie dekorieren. Der Weuengarten in Altendorf ist ein sehr junges Produkt dieser sozialen Idee. Hier entsteht seit März ein Fleckchen Grün für alle.

    Die Gruppe der Gemeinschaftsgärten Essen hat sich im Rahmen des Transition Town Movement gegründet, einer Bewegung für Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte in Städten. Einige Gärten wie der im Siepental existieren bereits seit 2012. Dementsprechend blühen dort bereits die Beete, aber auch im jungen Weuengarten ist die erste Saat gesetzt: Erdbeeren, Möhren, Kopfsalat. Dazu ist neben dem kleinen Schuppen ein Kompostlager bereit, Abfälle zur Zersetzung aufzunehmen. Die gesponserten Hochbeete und eine geplante Kräuterecke runden die Planung ab. Gartenleiterin Sabine Mehske und Kollegin Birgitta Jakubeit  sind bereits fleißig am Umgraben, irgendetwas ist immer zu tun.

    Die beiden Gartenfans betreuen das junge Projekt von Beginn an und hoffen, wie bei den Gärten in anderen Stadtteilen auf großen Zuspruch aus der Nachbarschaft. Die Stadt verwendet alte Spielplätze oder leere Grünflächen, um daraus die Gemeinschaftsgärten zu machen, erklärt Sabine. Allerdings nur, wenn die Orte ansonsten nicht genutzt werden oder es Alternativen gibt. So ist in Altendorf ein weiterer Spielplatz gleich um die Ecke. Probleme entstehen nur bei der fehlenden Kommunikation mit den Anwohnern, wenn die Gartenprojekte im Vorhinein nicht angekündigt werden. Dann kann es vorkommen, dass die Nachbarn sich übergangen fühlen oder denken, sie können die Fläche nicht mehr nutzen. Meistens kann man den Leuten die Bedenken aber schnell nehmen, wenn man ihnen klar macht, dass der neue Ort für alle da ist. […]

    Wenn das Projekt in diese Richtung weitergeht, wird auch im Stadtteil Altendorf direkt am Niederfeldsee nächstes Jahr ein wunderschöner Garten für die Bewohner zur Verfügung stehen. Um aber noch einmal zu verdeutlichen, wie das Ganze in der Zukunft aussehen kann, präsentieren Sabine Mehske und Birgitta Jakubeit  einen kleinen Garten, der schon länger besteht. Auch in der Diergarth-Straße wurde ein Spielplatz umfunktioniert.
    […]

    http://www.coolibri.de/redaktion/unterwegs/gemeinschaftsgarten-essen-altendorf-weuengarten.html (mehr …)

  • Gartenprojekt auf Ex-Spielplatz in Essen mit Geflüchteten

    (Gu Mail und Gespräch)

    Allgemeine Angaben zum Projekt
    Titel des Projekts:        Interkultureller Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg
    Beschreibung:            Der Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg soll ein Ort der Begegnungen für Flüchtlinge, Nachbarschaft und Studenten werden: Interkulturell und generationsübergreifend möchten wir hier voneinander lernen und zusammen die Natur erleben. Workshops zu unterschiedlichen Themen und gemeinsame Festivitäten machen den Gemeinschaftsgarten zum grünen und erlebnisreichen Treffpunkt des ganzen Viertels.

    Programmgruppe:        Mein Grün

    Projektbeschreibung:
    Mein Name ist Timm Beckmann. Ich bin gelernter Landwirt und studiere Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften. Die Stadt Essen hat mir einen ehemaligen Spielplatz am Reckhammerweg/Tiegelstraße verpachtet, teilweise renaturiert und mit einem Hochbeet ausgestattet.
    Das Grundstück soll nun in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft, Studenten der Uni Essen, dem Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Uni Duisburg-Essen sowie den Bewohnern der anliegenden Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße zu einem Gemeinschaftsgarten umstrukturiert werden.
    Eröffnet werden soll der Gemeinschaftsgarten im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier, um alle Anwohner*innen zu animieren und einzuladen sich an dem Projekt zu beteiligen.
    Das Grundstück am Rechkammerweg soll ein Treffpunkt werden, um sich im Grünen zu erholen und Natur zu erleben.
    Zu diesem Zweck sollen mithilfe von Studenten der Folkwanghochschule Sitzmöglichkeiten geschaffen werden, bevorzugt durch „upcycling“ von Sperrmüll.
    Es werden Blumenbeete angelegt und der Zaun des Grundstücks mit Hecken und Ranken versehen, um einen grünen Rückzusort für das Viertel zu schaffen.
    Darüberhinaus sollen auch Nutzpflanzen zur Gemüse- und Kräuterproduktion angebaut werden, um Interessierten die Möglichkeit zu geben unter professioneller Aufsicht Lebensmittel zu ernten und zu verarbeiten und anschließend gemeinsam zu verzehren. Dadurch kommt es zu einem interkulturellen sowie generationsübergreifenden Erfahrungsaustausch über Gartenkenntnisse, Lebensmittel und deren Verarbeitung und Zubereitung. So soll im Spätsommer ein Erntefest stattfinden, um gemeinsam zu essen und zu feiern.
    Das Angebot soll Anwohnern ohne eigenen Garten oder Balkon eine Möglichkeit geben sich im Grünen zu betätigen und Freizeit zu verbringen. Dazu zählen auch Studenten der Uni Essen, die in naheliegenden Wohnheimen untergebracht sind und insbesondere Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße.
    So kann bei den Flüchtingen die  eintönige Alltagsstruktur aufgebrochen werden, in dem sie als Teil der Nachbarschaft helfen einen gemeinsamen Garten zu schaffen und dann zu nutzen. Des Weiteren möchten wir in unserem Gemeinschaftsgarten Workshops zum Thema „Gesunde Ernährung“, „Färbergarten“ und „Kräuterkunde“ anbieten.  

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  • weiteres Gartenprojekt in Essen im Aufbau

    (Gu, alerts)
    […]
    Das Areal an der Planckstraße in Holsterhausen, unweit der A40, das sich in wenigen Wochen von einer tristen Fläche in einen blühenden Zier- und Gemüsegarten verwandeln soll, ist allerdings etwas Besonderes. Das Gelände eines ehemaligen Spielplatzes liegt direkt neben einem Bolzplatz und gegenüber dem Flüchtlingszeltdorf.Dementsprechend ist die Zielsetzung der Bürger, die den Garten anlegen und pflegen wollen: „Wir möchten auf jeden Fall etwas mit den Flüchtlingen gemeinsam machen. Ansonsten hoffen wir, dass die Bewohner der umliegenden Wohnhäuser einfach mitmachen, wenn sie uns hier arbeiten sehen“, sagt Anika Herweg. Die 36-Jährige kennt sich mit dem Thema Garten aus und hat die Koordination der Gruppe übernommen. „Die ist schnell von fünf auf über 30 Leute angewachsen“ {…] Rund 350 Quadratmeter, schätzt Groppe, seien dort zu beackern. Insgesamt seien mit dem Haumannplatz, der Lise-Meitner- und der Planckstraße drei neue Gartenflächen im Essener Westen hinzugekommen.
    Der Bolzplatz nebenan soll auf jeden Fall erhalten bleiben.[…]  Die Idee, einen nicht mehr genutzten und inzwischen ziemlich heruntergekommenen Spielplatz in eine grüne Oase im Stadtteil zu verwandeln, gefiel ihr. Im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017 unterstütze die Stadt solche Projekte, habe an der Planckstraße den Boden bereits entsiegelt, frische Erde aufgeschüttet und zwei Hochbeete aufgestellt. […]

    Als feste Gartenarbeitstage sind bisher der Mittwoch und der Samstag im Gespräch. Man greife dabei auf die Erfahrungen aus den bereits länger bestehenden Gemeinschaftsgärten, zum Beispiel im Siepental, zurück.

    Insgesamt gibt es aktuell knapp zehn Gemeinschaftsgärten. Nicht alle befinden sich auf städtischen Grundstücken. Im Rathaus begrüßt man das Engagement der Bürger in Sachen Gemeinschaftsgärten, besonders im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017. „Die Stadt stellt deshalb auch einige Brachflächen für solche Aktivitäten zur Verfügung und unterstützt bei den Vorbereitungsarbeiten. Es werden Bodenproben genommen, alte Betonplatten entfernt, Hochbeete aufgestellt und ähnliches“, erklärt Sebastian Schlecht vom Büro der Grünen Hauptstadt.

    Aktivitäten in den Gärten wie Tage der offenen Tür oder Workshops sollen auch ins Programm der Grünen Hauptstadt aufgenommen werden. Geld für die Gemeinschaftsgärten könne die Stadt angesichts der Haushaltslage nicht geben, da das nicht zu den Pflichtaufgaben der Stadt gehöre. „Die Bürger leisten mit den Gemeinschaftsgärten einen großen Beitrag zu einer lebenswerten Stadt. Das ist auf jeden Fall unterstützenswert“, so Schlecht. Es sei eine gute Sache, ungenutzte Flächen mit relativ geringem Aufwand auf diese Weise umzugestalten. Wenn sich irgendwo Fördermöglichkeiten – zum Beispiel durch Landesmittel im Rahmen der Grünen Hauptstadt – ergeben würden, sei das natürlich positiv. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten entsteht auf Spielplatzfläche in Kassel

    (Gu, Projektbesuch)
    In Kassel ist das Umwelt- und Gartenamt u.a. auf den Verein Essbare Stadt zugekommen und hat die Fläche eines ehemaligen Spielplatz für den Aufbau eines Gemeinschaftsgartens zur Verfügung gestellt. Wesertor ist QM-Gebiet, die Fläche liegt mitten in Wohnbebauung, an einer großen Straße, gegenüber sind große Lidl- und andere Geschäfte. Mit am Projektaufbau beteiligt sind auch die MachWasStiftung, der Ortsbeirat und andere Initiativen. Eingeladen zur Projektvorstellung hatte das „Forum am Mittwoch“ einer Kirchengemeinde und im April fand die erste Pflanzaktion (Beerensträucher) statt. Es gibt eine Gruppe (AnwohnerInnen), die sich jeden Donnerstag auf der Fläche trifft. Es gibt schon ein paar wenige Hochbeete (Paletten) und eine Bank, in aufklappbar ist und in der Werkzeuge gelagert werden könnte und einen Kompost. (mehr …)

  • In Essen entsteht ein weiterer Gemeinschaftsgarten

    (Gu, Website, 31.5.)
    Im Rahmen von Transition Town entsteht ein weiteres Gartenprojekt in Essen. Am 9.5. fand dort der zweite „Haurein-Tag statt“. 15 Leute sind dabei und legen auf einem ehemaligen Spielplatz das Projekt an. Sie haben Beete angelegt, Komposter aufgebaut, Wälle bepflanzt etc. Pfänzchen kamen aus anderen Gemeinschaftsgärten der Stadt und ein Schreiner hat eine Gerätetruhe nach ihren Vorstellungen gezimmert.
    Die Haumanngärtner treffen sich ab sofort jeden Mittwoch ab 19 Uhr und samstags ab 1 (mehr …)