Schlagwort: Finanzierung durch Stadt und Land

  • Halle: Caritas gründet GG

    Das Team des Caritas Kiez-Treff in Halle an der Saale, sind eine kleine Begegnungstätte für Kinder, Jugendliche und Familien. Wie haben ein offenes, niedrigschwelliges Angebot, das sich flexibel an den Bedarfen des umliegenden Sozialraums orientieren möchte. Hier im Viertel leben sehr viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Altersgruppen mit sehr vielen unterschiedlichen Interessen, Bedürfnissen und Wünschen in Bezug auf die gemeinsam gelebte Nachbarschaft. Diese zunehmende Komplexität die hier im Stadtteil entstanden ist, kann bereichernd sein aber ebenso auch Konflikte im alltäglichen Leben begünstigen.

    Mit Hilfe eines nachbarschaftlichen Gartenprojektes im Hof unserer Wohnanlage wollen wir uns vor allem aber auf die bereichernden Aspekte des vielfältigen Zusammenlebens und den aktivierenden und sinnstiftenden Effekt des Gärtnerns konzentrieren. Durch gemeinsames Gärtnern wollen wir Begegnungen generieren, die für Austausch und Verständigung sorgen um im besten Fall am Ende Toleranz und gegenseitige Akzeptanz zu „ernten“.  Dabei geht es uns, neben der Pflege des Gartens, vorrangig um die Pflege des sozialen Miteinanders.

    Nun haben wir unser Vorhaben als Projekt bei der Stadt Halle eingereicht und eine Finanzierung in Höhe von 1100,- Euro bis Jahresende dafür erhalten.

    Der vorläufige Bewilligungszeitraum für unser Gartenprojekt läuft zunächst nur vom 1. September bis Ende dieses Jahres. Während dieser Zeit, müssen wir möglichst viel vorantreiben und sichtbar umsetzen, damit wir so unsere Arbeit darstellen und rechtfertigen können, um eine forlaufende Finanzierung zu erhalten (mehr …)

  • GG Gallus 2 in Ffm nun dauerhaft genehmigt

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    In Sperrmüllkisten fing das gemeinsame Gärtnern auf der Frankenallee an. Jetzt stehen dort 20 Hochbeete. Die Stadt hat das Projekt jetzt dauerhaft genehmigt.

    Frisches Obst und Gemüse direkt aus der Nachbarschaft, ein Ort zum Treffen und Kennenlernen – Gemeinschaftsgärten liegen im Trend. Das unterstützt auch die Stadt: Das Nachbarschaftsprojekt „Gallus Garten II“ direkt an der S-Bahn-Station Galluswarte erhält eine dauerhafte Genehmigung. Projektinitiator Ralf Harth ist stolz auf das, was er geschaffen hat: „Wir haben aus einem Unort einen Gemeinschaftsgarten gemacht“, sagt er und freut sich.
    Den Gallus Garten II hat Harth im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Am Anfang waren es nur einige Sperrmüllkisten auf einem Grünstreifen, aus denen Pflanze wuchsen. Seitdem ist das Gartenprojekt deutlich gewachsen. „Mittlerweile haben wir 20 Hochbeete und 24 Patinnen und Paten“, berichtet Harth.

    Auch die anfänglich etwa 40 zur Verfügung stehenden Quadratmeter seien ausgeweitet worden: Der Gemeinschaftsgarten reicht nun entlang der Frankenallee von der Günderrodestraße bis zur Hellerhofstraße. Etwa 2000 Arbeitsstunden stecken in dem Projekt, schätzt der Gallus-Bewohner.

    Laut Harth hat das Grünflächenamt die Nachbarschaftsinitiative von Anfang an positiv aufgenommen und unterstützt. So wurden aus einem Fördertopf für Gemeinschaftsgärten anfänglich die Komposterde und Hummus finanziert.

    Bisher nur geduldet

    Bisher erhielt der Garten jedoch nur eine Duldung. Seit Mitte des Jahres steht fest: Der Gallus Garten II bleibt. Durch die dauerhafte Genehmigung der Stadt erhält das Nachbarschaftsprojekt eine langfristige Perspektive.

    In den kommenden zwei Jahren soll zunächst interimsmäßig das im Gallus ansässige Mehrgenerationenhaus die Trägerschaft übernehmen. „Danach werden wir einen eigenen Verein haben“, sagt Ralf Harth.

    Dem Projektinitiator geht es aber nicht nur um das Gemüse. Hinter der Idee stehe ein Konzept, das in die Nachbarschaft hineinwirke, so Harth. Er bezeichnet das als „soziale Choreografie“. Der Gemeinschaftsgarten biete Raum zum Kennenlernen, aber auch zur Weiterbildung. Besonders Kinder könnten durch das Helfen bei der Gemüseaufzucht wichtige Grundlagen der Ökologie und Nachhaltigkeit lernen. „Und das Tolle ist, dass das Ganze immer weiterwächst. Auf eine sehr organische Art und Weise“, sagt Harth.

    Für die Zukunft wünscht er sich, dass es sich weitere Projekte und Initiativen ergeben, etwa zur Bekämpfung der Vermüllung im Stadtteil oder gegen das Baumsterben. Daher hat der Frankfurter das Projekt in der jüngsten Sitzung des Ortbeirates 1 vorgestellt. Damit habe er zeigen wollen: „Wir sind gekommen, um zu bleiben“.

    Mit dem Stadtteilparlament will Harth im Gespräch bleiben. „Wir fragen uns: Was können wir vor Ort tun, damit es den Menschen und der Umwelt besser geht.“ Dabei könne der Ortsbeirat helfen, etwa durch einen kleinen Beitrag aus seinem Budget.

    Bei dem Gremium kam das Gartenprojekt gut an. Ortsvorsteher Oliver Strank (SDP) dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement. Einzelne Politiker, wie Ralf Schmidt-Berberich des Unabhängigen Bündnisses (U.B.) im Ortsbeirat, zeigten sich sehr interessiert an Ideen und Möglichkeiten, wie man das gemeinsame Gärtnern unterstützen kann – auch seitens der Stadt.

    https://www.fr.de/frankfurt/gallus-ort904318/hochbeete-an-der-galluswarte-genehmigt-90120734.html (mehr …)

  • Friedland-Garten: gute Aussichten für Anschlußförderung

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    Über diese Spende [Firma ADM Hamburg AG ] hinaus haben wir jetzt die Zusage der Gemeinde Friedland über deren weitere Unterstützung in 2021. Und wir haben zusätzlich einen Förderantrag an den Landkreis gestellt, mit dem Ziel, auch 2021 aus dem Integrationstopf bezuschusst zu werden.  Die Chancen stehen damit recht gut, dass unsere Finanzierung fürs nächste Jahr gesichert ist (mehr …)

  • top down: in Leichlingen baut die Stadt einen GG, dann werden Leute gesucht

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    eichlingen – Zusammen mit ihren Bürgern will die Stadt Leichlingen im Rahmen ihrer Kampagne „Wir sind Blütenstadt“ mit gezielten Aktionen und Projekten den Beinamen „Blütenstadt“ zu neuem Leben erwecken. Ziel der Aktivitäten ist es, nicht nur die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, sondern auch für die Biodiversität im urbanen Raum und die Verbesserung von Aufenthaltsqualität und Stadtklima zu sorgen.

    Im ersten Schritt wurden die Leichlinger vor rund einem Jahr nach ihren Ideen und Vorstellungen für ihre Heimatstadt gefragt. Insgesamt wurden 26 Projektideen eingereicht. Geordnet in sieben Projektthemen, sind sie in den Förderantrag bei der Städtebauförderung eingeflossen, für den nun die Mittel bewilligt wurden.

    Die sieben Themenbereiche sind: – Aufwertung der Grünflächen um das Bürgerhaus

    – Anlage eines „Blütenstadt-Gartens“

    – Urban Gardening

    – Naturnahe Staudenbepflanzungen/ Zukunftsbäume im öffentlichen Raum

    – Insektenhotel im öffentlichen Raum

    – Wissenschaftliche Betrachtung der „alten Sorten

    – Kommunikationskonzept „Wir sind Blütenstadt“ weiterentwickelnJetzt, da die Mittel verfügbar sind, wird es konkret. Als erstes Projekt soll nun der „Blütenstadt Garten“ auf der städtischen Fläche zwischen Rathaus und Cremers Weiden entstehen. Der städtische Bauhof legt den Garten mit Obstbäumen, Beerensträuchern und Hochbeeten an. Auch die entsprechende Infrastruktur mit Wasseranschluss auf dem Gelände und Geräteschuppen wird installiert. Dann sind die Bürger gefragt, die den Garten selbst „beackern“ und anschließend auch die Ernte mit nach Hause nehmen sollen. Hier gilt es nun ein Projekt-Team zu finden, dass sich eigenverantwortlich um die Pflege des Stadtgartens kümmert.
    Natürlich lässt die Stadt ihre Bürger dabei nicht alleine. Neben der Anlage des Gartens wird der städtische Bauhof auch die Pflege desselben kontinuierlich begleiten. Zum Auftakt wird nach den Herbstferien im Oktober ein Workshop mit Tipps und Tricks zur Hochbeetbepflanzung durch den Bauhof-Mitarbeiter Oliver Heidelberg stattfinden. Hier lernt die Projekt-Gruppe unter anderem, was wann angebaut wird, wie man das Beet richtig vorbereitet und düngt und welche alten Gemüsesorten heute fast in Vergessenheit geraten sind.

    […]

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/lokale-informationen/leichlingen/-wir-sind-bluetenstadt–leichlingen-will-den-beinamen-zu-neuem-leben-erwecken-37254622 (mehr …)

  • 82.000 Euro Förderung für Gartenprojekt in Kleinstadt

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    Die Innenstadt von Ichenhausen wird eine zusätzliche öffentliche Grünfläche erhalten, den sogenannten „Quartiersgarten“. An dem Urban-Gardening-Projekt können sich alle Bewohner Ichenhausens beteiligen und ihre individuellen Ideen realisieren.

    Verwirklicht werden kann der Quartiersgarten zwischen Annastraße und Ostergasse durch die Förderung in Höhe von 82.000 Euro aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier 2019“. Der öffentliche Garten misst rund 200 Quadratmeter. Ab dem kommenden Frühjahr können die Ichenhausener Bürger hier in der Innenstadt ihre persönlichen Gartenideen verwirklichen.

    Über die Förderung des Freistaats

    „Mit dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ fördert der Freistaat Bayern gemeinsam mit dem Bundesbauministerium seit 2017 soziale Projekte, die Bürger zusammenbringen und somit das Gemeinschaftsgefühl stärken“, so Dr. Georg Nüßlein. Dafür können die Länder jährlich von 2017 bis 2020 über 200 Millionen Euro verfügen. Gefördert werden beispielsweise Schulen oder Bibliotheken, Sportanlagen oder Bürgerstätten, Kindertagesstätten, Spielplätze oder Kultureinrichtungen.

    Generationsübergreifenden Austausch

    „Das gemeinsame Schaffen im Quartiersgarten bietet auch die Möglichkeit zum nachbarschaftlichen Austausch“, stellen der Landtagsabgeordnete Alfred Sauter und der Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein fest. „So entstehen Freundschaften und Ichenhausen wächst weiter zusammen.“

    Auch ein Kinderspielplatz ist Bestandteil des Projekts

    Neben Hochbeeten und Grünflächen soll aber auch ein Kinderspielplatz in unmittelbarer Nähe vom Quartiersgarten angelegt werden. „Dies wird auch ein tolles Ausflugsziel für den nahegelegenen Kindergarten, zumal es im Zentrum bislang noch keinen Spielplatz gibt“, sagt Ichenhausens Bürgermeister Robert Strobel. „Durch die Nutzung der bis vor Kurzem brachliegenden beiden Flächen als Quartiersgarten und Spielplatz wird ein neuer Nachbarschaftstreffpunkt geschaffen.“ Der Kinderspielplatz soll rund 320 Quadratmeter Fläche umfassen.

    Quartiersgarten ist Zweites Urban-Gardening-Projekt im Landkreis

    Der Quartiersgarten Ichenhausen ist bereits das zweite Urban-Gardening-Projekt im Landkreis Günzburg. In Krumbach wurde im vergangenen Frühjahr bereits die Idee „Gemüsegarten“ realisiert.  Hier können Zucchini, Mangold, Salate und Erdbeeren gemeinschaftlich angepflanzt werden. 

    Fast 40 Projekte werden bayernweit gefördert   

    In ganz Bayern werden in diesem Jahr 39 Projekte in 38 Städten, Märkten und Gemeinden unterstützt. In Schwaben sind es acht (mehr …)

  • Bunte Gärten Leipzig: Laube wieder richtig schön

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    Als wir die Bunten Gärten 2015 gepachtet haben, bot die Laube schon einen eher jämmerlichen Anblick. Das Dach war halb eingestürzt, die Tür fehlte, die Fensterscheiben waren eingeschlagen und drinnen stapelte sich der Müll zwischen bemoosten, feuchten Wänden. Aber: die Substanz war in Ordnung, massive Steinmauern versprachen eine gute Basis.

    Also beschlossen wir, es anzugehen und der Laube zu neuem Glanz zu verhelfen. Aber wie können wir das wuppen und wer soll das bezahlen und wer hat überhaupt einen Plan, wie das geht? Fragen über Fragen – auf die wir nach und nach Antworten fanden.

    Die Vereinskasse der Bunten Gärten verfügte nicht über das nötige Volumen und Bauvorhaben mit Fördermitteln finanziert zu bekommen ist nicht so einfach, weil die meist ausgeschlossen sind aus den Förderrichtlinien. Trotzdem gelang es uns, Geld zu sammeln, teils durch Spenden, teils durch Fördermittel.

    ++++Jetzt kommt die Stelle mit der Danksagung++++
    Ein wirklich dickes Dankeschön an die Postcodelotterie und das Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig sowie die privaten Spender, die das unterstützt haben! Wir sind happy!

    Fehlte nun nur noch jemand, der auch fachlich einen Plan hat. Anpacken wollten und konnten wir ja alle, aber ein neues Dach konstruieren und Wandverschalungen bauen oder Fenster und Türen richten gehörte nun nicht vorrangig zu unser aller Grundkompetenzen.

    Gut, dass man jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt.

    So kamen wir in die luxuriöse Situation, echte Bauchfachleute zu gewinnen, die mit all ihrem Know-how, dem Werkzeug und der Energie sich der Sache gewidmet haben. Ein ewig währender Dank an Peter und Jens!!! Ihr habt das Unmögliche möglich gemacht.

    So ein Projekt hat aber auch durchaus logistische Herausforderungen zu bieten. Was brauchen wir an Baumaterial, woher bekommen wir das und wie um Himmels Willen landet das alles in den Bunten Gärten neben der Laubenruine? Die Fachleute machten eine Kalkulation und wir tappten mit dem Einkaufszettel in den Baumarkt, der auch alles prompt geliefert hat. An die Bordsteinkante. VOR der Kleingartenanlage. Hundert Meter weit entfernt vom Bauplatz.  Also hieß es, alle verfügbaren Menschen zusammen zu rufen und an einem warmen Samstagvormittag, zentnerweise Holz und Beton abzuladen und an Ort und Stelle zu schleppen. Mit einiger Man- und vor allem Women-Power ist uns das gelungen.

    In den folgenden Wochen konnten wir das Wunder bestaunen: nach und nach wurde aus der hässlichen Ruine ein Schmuckstück. Zuerst neue Dachbalken und ein Dach, dann die Verschalung der Wände, neue Fenster und die Tür … alles nahm Gestalt an und sieht nun einfach wunderbar aus.

    Werkzeug in Laube

    Wenn man jetzt einen Blick hinein wirft, sieht man die viele (Bau-)Arbeit fast nicht mehr, aber dafür um so mehr die herrliche „Innenausstattung“, die Robert mit viel Liebe zum Detail über den Winter geschaffen hat. Mal sehen, wie lange das so ordentlich bleibt. ;-

    Wir sind froh über die großartige Unterstützung und auch ein klein wenig stolz auf das, was wir da geschafft haben. Das Gefühl, gemeinsam als Bunte Gärten Team ein solches Projekt gemeistert zu haben ist einfach großartig. 

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  • top down GG in Herzogenaurach geplant

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    Idee: „Urban Gardening“ an der Schütt

    Ein „Herzo-Garten“ soll den Bürgern gemeinschaftliches Gärtnern ermöglichen. Das Gemeinschaftsprojekt von VHS und Stadt setzt auch auf Bildung.

    Die Natur soll auch in der Stadt erlebbar und erfahrbar gemacht werden. Und: Die Bürger sollen Raum für Begegnung und freies kreatives Schaffen in der Natur bekommen, fernab vom Alltagsstress. Das sind zwei Ideen, die dem so genannten „Urban Gardening“ zugrunde liegen. Vor allem in Großstädten, wie in Nürnberg, erfreuen sich diesbezügliche Aktionen bereits großer Nachfrage. Jetzt soll ein Projekt auch in Herzogenaurach gestartet werden.

    Hier allerdings will man nicht nur das Gärtnern inmitten der Stadt ermöglichen. Vielmehr steht noch eine weitere Botschaft im Raum. Denn die Bürger sollen mit dem Gemeinschaftsgarten dazu angeregt werden, das Gärtnern umweltschonend und nachhaltig zu betrachten. Und weiter heißt es in der Erläuterung zu dem Projekt wörtlich: „Durch zielgruppenspezifische Bildungsveranstaltungen der Volkshochschule soll Wissen über die Zusammenhänge zwischen alltäglichen Konsumentscheidungen, Biodiversitätsverlust und globaler Nahrungsmittelversorgung vermittelt werden.“

    Hinter dem Vorhaben, das die Stadt 28 000 Euro kosten soll, steckt eine gemeinsame Idee des städtischen Umweltamts und der Volkshochschule (VHS). Man bezieht sich dabei auch auf Anregungen von Bürgern aus dem Isek-Prozess. So wird bürgerliches Engagement bei der Pflege und Entwicklung von kommunalen Grünflächen empfohlen. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch die Studentin Anna Meißner im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang Geographie/Bildung für nachhaltige Entwicklung.

    Auch ein Grundstück ist schon gefunden worden. Es gehört der Stadt und liegt hinter der Bushaltestelle an der Schütt, neben dem Areal der Brauerei Heller. Es ist eine 200 Quadratmeter große Brachfläche, die bislang regelrecht verwildert war und in den letzten Tagen mit einem Bagger gesäubert und geebnet wurde. Für die Gartenbewässerung gibt es einen Wasserhausanschluss, auch ist ein etwa 1,40 Meter breiter Weg vorgesehen.

    Für die gärtnerische Gestaltung sind mehrere unterschiedliche Hochbeete geplant: teils in klassischer Holzbauweise, teils aus recycelten Europaletten, darunter auch ein unterfahrbares, rollstuhlgerechtes Hochbeet, ein zweistufiges Hochbeet (für Kinder geeignet), ein Hydroponik-Hochbeet (Pflanzen wurzeln direkt in Nährlösung) sowie eine Pflanzenpyramide.

    So heißt es in der ausführlichen Projektbeschreibung, die dem Planungsausschuss am kommenden Mittwoch vorgelegt wird. Dem Gremium wird vorgeschlagen, einer Umsetzung des „Herzo Gartens“ zuzustimmen.

    Weiterhin wird erläutert, dass im Eingangsbereich eine Sitzgruppe sowie im hinteren Gartenbereich ein Geräteschuppen sowie zwei Komposter vorgesehen sind. Die Ansaat von Blühflächen soll der Insektenwelt zugutekommen. Eine einreihige Hecke aus Hainbuche und Säulenobst im Wechsel soll das Gartengrundstück zum benachbarten Betriebsgelände der Brauerei Heller hin eingrünen. Zur Straße „An der Schütt“ hin soll der „Herzo Garten“ künftig offen bleiben. Das, momentan noch durch ein Schloss gesicherte Tor soll entfernt und durch einen Torbogen ersetzt werden, der Holzlattenzaun bleibt erhalten.

    Die gesamte Projektentwicklung soll von einem umfangreichen Bildungsprogramm der Volkshochschule Herzogenaurach begleitet werden. Den Auftakt bildet eine Informationsveranstaltung am Mittwoch, 27. Februar, 19.30 Uhr, in der Musikschule Herzogenaurach, bei der erste Interessierte für die Realisierung des Urban Gardening-Projektes gewonnen werden sollen, wie es heißt.

    zur Diskussion im Stadtrat: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/herzo-garten-ein-kleiner-garten-fuer-die-buerger;art215,4008586

    bei der Auftaktveranstaltung ist auch der Bürgermeister dabei: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/die-volkshochschule-herzogenaurach-setzt-aufs-internet;art215,4019699


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  • Amt für kommunale Prävention Augsburg = Kontakt für einen GG

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    Stadt würdigt Pflege von zehn Hochbeeten mit Erntedankfest. Der Helmut-Haller-Platz soll grüner und zugleich belebt werden. Was die Gärtner erlebt haben.
    Auf dem Helmut-Haller-Platz kann man seit dem Frühjahr gärtnern. Man macht hier freilich nicht dieselben Erfahrungen wie in einem Schrebergarten. Das liegt an den Alkohol- und Drogensüchtigen, die sich hier aufhalten und dem Platz einen zweifelhaften Ruf eingebracht haben. „Manchmal sitzen Leute auf meinem Beet und auf den Pflanzen“, erzählt Ilze Kusina, die hier den Sommer über ein Beet bearbeitet hat. Es werde auch Bier ins Beet gegossen oder gar hinein uriniert. Ihre Ernte an Gemüse und Kräutern wird sie nun lieber wegwerfen. Insgesamt ist das Projekt nach Ansicht der Teilnehmer trotzdem geglückt.

    Konflikte sind das normale Leben

    Ein Garten aus zehn Hochbeeten ist hier im Frühjahr eingerichtet worden. Ziel war laut einem Infoschild „mehr Grün und mehr Begegnung“ auf diesem Platz. Die Beete wurden von Oberhauser Bürgern und Institutionen (wie etwa der Zirbelwerkstatt des Sozialverbands SKM) bewirtschaftet. Zunächst hat sich herausgestellt, dass die Beete und der Wasseranschluss nicht zerstört worden sind – wie das vorher im Stadtrat befürchtet worden war. Umweltreferent Reiner Erben sagte bei einem kleinen Erntedankfest zum Abschluss der Gartensaison: „Dies hier ist ein zentraler Platz, hier sollen sich alle treffen. Es gibt Konflikte, aber das ist das normale Leben.“

    Amelie Düffert, eine weitere Teilnehmerin am Hochbeet-Projekt, hat nach eigenen Worten keine Konflikte erlebt, dafür häufig sehr schöne Begegnungen: „Ich habe einige der Leute kennengelernt, die hier rumhängen. Manche wollten mir gießen helfen. Sie fragten: ,Ist das Beet kostenlos?’ Oder sie baten um etwas Wasser für ihren Hund.“

    Weitermachen trotz Ernteschwunds

    Was Amelie Düffert „etwas komisch fand“, war, dass Unbekannte sich an der Ernte bedienten. Sie stellte manchmal fest, dass Kräuter abgeschnitten waren. Ilze Kusina berichtete, viele ihrer Zucchini und Paprika seien „geklaut“ worden. Dies gehört aber zu den Spielregeln des Urban Gardening: Jeder kann die Beete bebauen, und jeder kann hier ernten. Sowohl Kusina als auch Düffert wollen trotz des Ernteschwunds im nächsten Jahr weitermachen.

    Beide Frauen sehen sich nicht als erfahrene Gärtnerinnen. Ilze Kusinas Eltern betreiben Gartenbau; Amelie Düffert hat ein weiteres kleines Beet hinterm Haus, wo sie Gurken und Zucchini zieht. Zu Beginn der Aktion gab es eine Einführungsveranstaltung, bei der Fachleute der Stadt Tipps gaben, wie man mit seinem Minigarten umgeht. Jeder Teilnehmer erhielt zum Start vier Pflanzen. Dann konnte jeder nach eigenen Vorstellungen weitergärtnern. Amelie Düffert sagte: „Man muss hauptsächlich gießen, etwas wegschneiden und dann ernten. Das ist vom Arbeitsaufwand her nicht so wild.“ Kusina hatte allerdings mit Gießen mehr zu tun, als sie gedacht hatte. „Es war ja so ein heißer Sommer.“ Erben bedankte sich für den Einsatz der Stadtgärtner mit einem kleinen Erntedankfest mit Kaffee und Kuchen. Er überreichte jedem einen Buchgutschein und ein Samenbriefchen fürs nächste Jahr.

    Hochbeete werden im Winter abgebaut

    Wie es weitergeht, ist nach Auskunft von Janina Hentschel von der Kriminalprävention beim städtischen Ordnungsreferat noch nicht ganz klar. Ab dem Frühjahr soll auf jeden Fall wieder gegärtnert werden, aber es kann sein, dass die Hochbeete über den Winter abgebaut werden. Es gäbe auch die Möglichkeit, jetzt winterfeste Pflanzen zu setzen, aber beim Fest war noch offen, ob sich die Teilnehmer weiter um das Beet kümmern würden. Zwei zusätzliche Interessenten könnten nach ihren Worten noch ein Beet übernehmen.

    Ansprechpartner ist das Amt für Kommunale Prävention, Telefon 0821/ 324-3329, E-Mail:

    gartenamplatz@augsburg.de (mehr …)

  • IG Coswig wird 10 – Ministerin gratuliert

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    Verein erwartet Ministerin zum Geburtstag

    Der Freistaat förderte den interkulturellen Garten seit 2016 mit rund 115000 Euro.

    Auch dieses Jahr hofft der Verein wieder auf eine gute Ernte. Im vergangenen September freuten sich (v.l.) Vereinsmitglied Johannes Hoppe, Vereinschefin Cornelia Obst, Matthias Arnold und die Deutschinderin Jaspal Kauer über die Resultate.
    Auch dieses Jahr hofft der Verein wieder auf eine gute Ernte. Im vergangenen September freuten sich (v.l.) Vereinsmitglied Johannes Hoppe, Vereinschefin Cornelia Obst, Matthias Arnold und die Deutschinderin Jaspal Kauer über die Resultate.
    © Matthias Schumann

    Coswig. Für Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) ist der Verein Interkultureller Garten Coswig e.V. ein herausragendes Beispiel für vorbildliche Integrationsarbeit. Dieses Jahr besteht der Garten zehn Jahre, die Ministerin gratuliert.

    Nachdem sich 2008 in Coswig Menschen zusammenfanden, um die gemeinsame Idee eines interkulturellen Gartens zu verwirklichen, ist es ihnen mit Unterstützung gelungen, einen Ort der Begegnung entstehen zu lassen und einen Ort für gemeinsame Betätigung im Gartenbau zu schaffen, heißt es aus dem Ministerium von Petra Köpping. Derzeit sind unter anderem Menschen aus Indien, Pakistan, Libyen und Afghanistan in der Gartenbewirtschaftung aktiv. Unterstützt werden sie dabei von etwa 20 bis 30 Vereinsmitgliedern, Freunden und Nachbarn. Neben der Pflege des Gartens werden auch Seminare zum Natur- und Umweltschutz angeboten. Ministerin Petra Köpping förderte seit 2016 bereits drei Projekte des Vereins mit insgesamt rund 115 000 Euro. „Hier wird Integration vorbildlich gelebt, denn der Garten dient allen Menschen in der Region als Anlaufstelle. Niemand wird ausgegrenzt, sondern alle sind willkommen. Dadurch werden Kennenlernen, Begegnung möglich und das Verständnis füreinander wächst. Ich danke den Ehrenamtlichen für ihr großartiges Engagement und wünsche den Aktiven für die kommenden zehn Jahre weiterhin viel Kraft, Durchhaltevermögen und Unterstützung“, schreibt die Ministerin, die zur Jubiläumsfeier am Sonnabend nach Coswig kommen will.

    Der Verein hat auch bundesweit Beachtung gefunden. Dass ein Ziel die Integration von Aussiedlern und Aussiedlerinnen durch gemeinsame Tätigkeit mit Einheimischen im Gartenbau ist und der Garten offen für andere Menschen, selbstverständlich auch für Asylbewerber und -bewerberinnen, um ihnen eine Art neues Heimatgefühl zu geben, ein Stück unserer Kultur nahezubringen und auch von ihnen lernen zu können, ist auf der Internetseite der Stiftung Anstiftung zu lesen. Die Münchner Stiftung fördert, vernetzt und erforscht nach eigenen Worten Räume und Netzwerke des Selbermachens. Dazu gehören interkulturelle und urbane Gärten, offene Werkstätten, Reparatur-Initiativen. (mehr …)

  • neue GGs in Fürth konkretisieren sich

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    Die zehnjährige Erfolgsgeschichte des Interkulturellen Gartens an der Fürther Uferpromenade wird fortgeschrieben. Auf der Hardhöhe soll noch heuer eine weitere Kleingartenanlage entstehen. Mit anderen Akzenten zwar, aber ebenfalls mit dem Anspruch, die unterschiedlichen Menschen der Stadtgesellschaft zu verbinden.Elf Areale sind im Vorfeld auf ihre Eignung untersucht worden. Die meisten Pluspunkte sammelte dabei der 400 Meter lange und 30 Meter breite Grünzug zwischen Gauß- und Voltastraße. Ein 1500 Quadratmeter großer Abschnitt nahe der Soldnerstraße soll für 120 000 Euro in einen Gemeinschaftsgarten verwandelt werden. Das passt jedoch den Grünen nicht, die lieber eine versiegelte Fläche aufbrechen würden. Ein aussichtsloses Unterfangen, wie Grünflächenamtsleiter Gerhard Vogel auf Anfrage der Fürther Nachrichten meint. Versiegelte Flächen seien noch schwerer verfügbar als Grünanlagen.

    Auch vom Vorschlag, den neuen Gemeinschaftsgarten in den hinteren Teil des Grünzugs am Jugendhaus zu verlegen, wo weniger große Bäume das Gärtnern behindern, hält Vogel nichts. Hier stünden Altlasten im Boden dem Vorhaben im Weg. Weil die Erde auch im vorderen Bereich aus Zeiten der Flugplatznutzung mit Schadstoffen belastet ist, müssen Hochbeete angelegt werden. Eine Vorsichtsmaßnahme, die in Form einer Aufschüttung über Vliesplanen bereits bei der Anlage des Interkulturellen Gartens an der Uferpromenade praktiziert worden ist.

    CSU-Stadtrat und Landwirt Dietmar Helm sieht die Einschränkung durch Bäume als nicht so gravierend an, weil es den Gärtnern doch in erster Linie nicht um maximalen Ertrag gehe, sondern um das Ausüben ihres Hobbys. Den Standortbedenken der Grünen hält Oberbürgermeister Thomas Jung entgegen, dass auch der Interkulturelle Garten in einem Grünzug angelegt wurde.

    Der Entwurfsplan des Grünflächenamtes sieht neben einem Zaun und Längsweg durch die Anlage auch ein zentrales Gerätehaus mit Pergola sowie Kompostbehälter vor. Für Strom- und Wasseranschluss wird gesorgt. Die Finanzierung ist nach Angaben von Baureferentin Christine Lippert durch Spenden gesichert. Eine eigene Toilette gibt es nicht, die nächste ist jedoch im benachbarten U-Bahnhof untergebracht.

    Und noch einen weiteren Garten leistet sich Fürth im Jubiläumsjahr: In der Friedensanlage zwischen Pegnitz und Friedenstraße am Friedhof soll ein frei zugänglicher öffentlicher Nutzgarten entstehen. 40 000 Euro will die Stadt für die rund 400 Quadratmeter große Anlage bereitstellen. Auch sie wird vom Verein des Interkulturellen Gartens betreut. Wie Helga Balletta mitteilt, sind 16 Beete in zwei Kreisen geplant.

    Die inneren acht sollen an interessierte Gartenfreunde vergeben werden. Sie sind im Gegensatz zu den acht äußeren Beeten nicht für die Allgemeinheit bestimmt. Aber ihre Pfleger sollen auch ein Auge auf die öffentlichen Beete haben. „Ohne feste Bezugspersonen funktioniert so etwas nicht“, begründet die Vereinsvorsitzende diese Regelung.

    http://www.nordbayern.de/region/fuerth/furth-bekommt-neue-gemeinschaftsgarten-1.7350610 (mehr …)

  • Hörde: Gemüseanbau durch Langzeitarbeitslose

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    Die Grundidee hat der Verwaltungsvorstand, die regelmäßige Runde der städtischen Dezernenten, am Dienstag formuliert: Auf einer Brachfläche Am Remberg sollen zukünftig Arbeitsgelegenheits-Kräfte (AGH-Kräfte) Obst, Gemüse und Kräuter ziehen. Die Erträge sollen „wettbewerbsneutral“ an Bedürftige weitergegeben werden. Dieses Projekt hat der Verwaltungsvorstand dem Rat der Stadt Dortmund vorgeschlagen, der in einer seiner nächsten Sitzungen darüber entscheiden wird.

    Die Grünbau gGmbH – ein öffentlicher Beschäftigungsträger, der Langzeitarbeitslosen zurück ins reguläre Arbeitsleben hilft – hat die Verantwortung für das Projekt und wird die Arbeitskräfte anleiten. Von Grünbau stammt auch die Idee, für die Geld aus dem insgesamt 4.350.000 Euro großen Fonds „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ zur Verfügung steht.

    Boden ist untersucht worden

    Der neue städtische Bauernhof wird auf einer Brachfläche südlich der Straße Am Remberg entstehen. Sie liegt im Bereich zwischen der B236 und der Brücke über die ehemalige Gartenstadttrasse, die zum Radweg umgebaut wird.

    Wegen der früheren industriellen Nutzung dieses Gebiets wurden die Böden auf chemische Rückstände untersucht. Die Befunde seien zwar unauffällig gewesen, aus Gründen der Vorsorge wird im nördlichen Bereich dennoch auf den Anbau direkt im Boden verzichtet. Dort werden Container für Sozialräume, Lager und Büro stehen. In Gewächshäusern können Pflanzen schon vorgezogen werden.

    Stadtteil wird durch Anbau aufgewertet

    Den Aufbau und eine anfängliche Starthilfe finanzieren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund. Das Jobcenter finanziert die AGH-Kräfte und deren Anleitung. Perspektivisch, so der Plan der Verwaltung, sollen Teile der Gärtnerei Einnahmen erzielen und Langzeitarbeitslosen eine dauerhafte Erwerbstätigkeit ermöglichen.

    Hörde soll als Stadtteil von der urbanen Landwirtschaft profitieren, hofft die Verwaltung. Grün- und Freiflächen sollen mit Beerensträuchern, Obstbäumen und Beeten für Tomaten, Kohl oder andere Obst- und Gemüsesorten aufgewertet werden.

    Früchte von Allgemeinheit geerntet

    Die Früchte könnten von der Allgemeinheit geerntet und verzehrt werden. In „Mini-Gärten“ erhalten Garten-Neulinge Anleitung. Für Urlaubszeiten soll es einen Gieß-Service geben. Weitere Ideen: Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern soll die Bewirtschaftung und Gestaltung ihrer Flächen gegen eine Beteiligung am Ertrag angeboten werden. Zudem könnten in Hörde weitere Flächen für den Weinbau erschlossen werden. Nahe des Rembergs gibt es bereits eine Anbaufläche. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagt: „Diese Gärtnerei lässt nicht nur Gemüse wachsen, sondern auch berufliche Perspektiven und sozialen Zusammenhalt.“

    „Kurze Wege zum Verbraucher und ein geringer Energieeinsatz verbessern die CO2-Bilanz der Nahrungsmittelproduktion“, ergänzt Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt Dortmund. „Ich freue mich, dass die Gärtnerei auch eine Basis bildet für weitere Projekte der urbanen Landwirtschaft, mit denen das Stadterneuerungsgebiet Hörde grüner werden soll.“

    https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/Neue-Zentrale-bringt-mehr-als-nur-Obst-und-Gemuese-1258615.html (mehr …)

  • Fördergeld u.a. für Aktivierungf von 12 nicht genutzten KG Parzellen für gemeinschaftliches Gärtnern in Braunschweig

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    Braunschweig. Die Stadt war mit zwei Förderanträgen erfolgreich: Grünes Licht gab es von Bund und Land für die Förderung von Projekten zum Klima- und Artenschutz. Die von der Stadt eingereichten Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 5,5 Millionen Euro sollen zwischen 2018 und 2022 mit einer 80-prozentigen staatlichen Förderung umgesetzt werden.

    Zum einen handelt es sich dabei um den Förderbescheid zum Biodiversitätsprogramm „Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig“ des Niedersächsischen Umweltministeriums mit einem Fördervolumen von zirka 2,75 Millionen Euro. Zum anderen erhält die Stadt Bundesmittel in Höhe von etwa 1,9 Millionen Euro für den Förderantrag „Braunschweig – Integrierter Klimaschutz mit urbanem Grün – Makroklimatische Regulierung durch Pflanzen.“ Insgesamt steuert die Stadt selbst Eigenmittel in Höhe von etwa 1,2 Millionen Euro für beide Projekte dazu. Diese sind in den Haushalt ab 2018 eingeplant. Beteiligt an Planung und Umsetzung der Projekte ist neben dem federführenden Grünflächendezernat auch das Baudezernat.

    Förderantrag „Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig“

    Insgesamt sind für den Förderantrag 8 thematische Module mit 11 Maßnahmenpaketen zur Stärkung der Biodiversität in der Stadt Braunschweig erarbeitet worden.

    – Modul I-Park- und Grünanlagen: Entwicklung von ca. 100.000 m² artenreicher Wiesenflächen und Anlage von rund 20.000 m² mehrjähriger Blühstreifen sowie 7.500 m² artenreicher Staudenmischpflanzungen und extensiver Ruderalfluren im gesamten Stadtgebiet

    – Modul II-Auen: Pflanzung von 500 Kopfweiden im gesamten Stadtgebiet

    – Modul III-Ungenutzte Flächen: Anlage von 6 Streuobstwiesen auf einer Gesamtfläche von ca. 18.000 m² in Verbindung mit der Pflanzung von 270 Obstbäumen (alte, erprobte Sorten) im gesamten Stadtgebiet. Obsternte durch Schulklassen und Kita-Gruppen

    – Modul IV-Historische Parkanlagen: Entschlammung und Renaturierung des Südteiches und des Portikusteiches im historischen Bürgerpark

    Modul V-Kleingärten: Urban-Gardening- Aktivierung von 12 nicht genutzten Kleingartenparzellen in verschiedenen Kleingartenanlagen für gemeinschaftliches Gärtnern von interessierten gesellschaftlichen Gruppen/Familien etc.

    – Modul VI-Schutzgebiete: Entschlammung und Entkusselung des Neuen Bleeks-Teiches im Naturschutzgebiet Riddagshausen

    – Modul VII: Schul- und Bürgergartengarten: Anlage von Trockenmauern als Sonderbiotope

    – Modul VIII-Artenschutz: Fledermausschutz- und Amphibienschutzmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet sowie Entwicklung der Außenanlagen am Haus Entenfang im Naturschutzgebiet Riddagshausen

    Förderantrag Braunschweig – Integrierter Klimaschutz mit urbanem Grün – Makromatische Regulierung durch Pflanzen“

    Im Rahmen des Gesamtprojektes sollen folgende Maßnahmen zur Schaffung und Entwicklung innerstädtischen Grüns umgesetzt werden:

    – 7.000 m² horizontale Begrünung städtischer Gebäude (Dachbegrünung)

    – 7.500 m² vertikale Begrünung städtischer Gebäude (Fassadenbegrünung)

    – Aufstellung von zwei Mooswänden (City-Trees) außerhalb der Innenstadt

    – Anlage von 15 Hektar Energiewald (Kurzumtriebsplantage) im Stadtgebiet

    – Anlage von 1 Hektar Miscanthus-Plantage in Labyrinthform

    – Pflanzung von 650 Bäumen in den Ortsteilen von Braunschweig

    https://www.focus.de/regional/bayern/ahorn-und-das-sind-die-projekte-mit-denen-sich-die-stadt-beworben-hat-und-die-sie-umsetzen-will_id_8051619.html (mehr …)

  • Stadtgarten Connewitz wird zu IG

    (Gu aus Antrag)

    Mit dem Projekt „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ wird der „Stadtgarten Connewitz“ zu einem sozialen und integrativen Ort weiterentwickelt. Der Garten wurde 1993 vom Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. von der Stadt Leipzig gepachtet und genutzt und 2011 durch den Kauf vor einer möglichen Bebauung gerettet. Inmitten eines Wohngebietes hat sich die 4.300 m² große „grüne Oase“ zu einem Umweltbildungs- und Schaugarten entwickelt, in dem auch öffentliche Veranstaltungen stattfanden.
     
    Ab 2017 werden die vorher im Stadtgarten ansässigen Umweltbildungsangebote dezentral an verschiedenen Orten stattfinden. Die dadurch freiwerdenden Kapazitäten und die Tatsache, dass seit 2015 viele Syrier*innen nach Leipzig migrierten, sind Anlass neue Wege zu gehen. Der Stadtgarten Connewitz wird zu einem Gemeinschaftsgarten mit verschiedenen Nutzer*innengruppen und einer partizipativen Ehrenamtsstruktur weiterentwickelt.
    Ab April 2017 wird der Stadtgarten Connewitz für Interessierte im Sinne der Gemeinwesenarbeit für gemeinsames Gärtnern, Veranstaltungen, Workshops, als Treffpunkt und zur Erholung geöffnet sein.
     Die „Leipziger Syrienhilfe e.V.“, welche für Geflüchtete und langjährige Migrant*innen Beratung und Anknüpfungspunkt bietet, interessierte Mitglieder des Ökolöwen, im Alter zwischen 3 und 78 Jahren, und Jugendliche der örtlichen Schule sind an einer Kooperation interessiert. (mehr …)

  • Ausgestaltung der Regelförderung der Internationalen Stadtteilgärten Hannover

    (Gu, mail)

    Zur aktuellen Situation in „juristischer Reinschrift“:
    Der Verein Internationalen StadtteilGärten Hannover e.V. steht seit 2012 im sogenannten Zuwendungsverzeichnis der Landeshauptstadt Hannover.
    Durch diese „Institutionelle Förderung“ wurde der Verein aus dem Projektstatus zur Institution erhoben.
    Über den Internationalen Ausschuss bekommt der Verein jährlich eine Zuwendung zur Bezahlung einer 50%-Stelle für einen Geschäftsführer und Koordinator.
    Das Geld wird uns auf unbestimmte Zeit, auf jährlichen Antrag hin relativ unkompliziert ausgezahlt und ist nicht an weitere Bedingungen geknüpft.
    Es hat etwa 4 Anläufe und damit 4 Jahre gebraucht, bis der Rat der Stadt dem Antrag zugestimmt hat.
    Die Zuwendungen der Stadt können theoretisch dereinst geändert oder ausgesetzt werden, dies wird aber nur bei groben Verfehlungen angewendet.

    Die ISG engagieren sich aber seitdem verstärkt in der praktischen Förderung und Vernetzung der hannoverschen Garteninitiativen und in der Beratung von neuen und bestehenden Garteninitiativen in ganz Niedersachsen und bundesweit. Jedoch rein ehrenamtlich und auf eigene Sachkosten.

    Außerdem bekommt der Verein über die sog. Stadtteilkulturarbeit einen Zuschuss zu den Sach- und Bürokosten.
    Die Beratungsleistung dem Verein gegenüber durch eine einzelne Person (Hajo Arnds) ist im Laufe der letzten 5 Jahre stetig gesunken, da die Vernetzung des Vereines mit der Verwaltung mittlerweile meist auf direktem Wege verläuft.
    Trotzdem kann der Verein auf Wunsch auf den sog. „Arbeitskreis ISG“ zurückgreifen, der vom ehemaligen Umweltdezernenten ins Leben gerufen wurde. Beteiligt sind VertreterInnen vom FB Umwelt- und Stadtgrün, FB Soziales und auf Wunsch auch andere Stellen.

    Die Stadtverwaltung Hannover bietet allen Garteninitiativen an, bei Fragen oder Problemen eine zentrale Person anzurufen, die das Anliegen dann intern weiterleitet. Dieses Angebot soll ausgeweitet werden. Stand unbekannt.
    Darüberhinaus erfahren wir (ideelle) Unterstützung durch das Agenda21-Büro der Stadt.
    Oft sind die ISG aber erster Ansprechnpartner bei Problemen oder werden später als Vermittler dazugezogen.“

    Es fand Anfang November ein Treffen des Gartennetzwerk Hannover statt, wo zum ersten Mal wieder eine Vertreterin der Stadtverwaltung Hannover dabei war. Eberhard versprach sich davon, anschließend zu wissen, welche Aufgaben sie sich stellt, für welche Aufgaben sie vorgesehen ist.

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  • Stadt Essen fördert GG

    (Gu aus alerts)

    Im Sitzungssaal Sunderland des Essener Rathauses treffen sich am Dienstag, 26. April, die Bezirksvertreter aus dem Bezirk I. Ab 16 Uhr geht es im öffentlichen Teil der Sitzung unter anderem um folgende Punkte:

    Garten für die Gemeinschaft

    Nicht erst seitdem fest steht, das Essen im nächsten Jahr Grüne Hauptstadt Europas ist, werden Gemeinschaftsgärten gegründet, aber seither geschieht das mit noch mehr Elan. Und mit mehr öffentlichen Mitteln. Das Land hat eine Förderung von 37.500 Euro (Eigenanteil 6.000 Euro) für das Pilotprojekt „Urban Gardening“ bewilligt. Eine weitere Fläche wird in der Bezirksvertretung (BV ) diskutiert, nämlich eine am Reckhammerweg.

    http://www.lokalkompass.de/essen-sued/politik/mehr-gemeinschaftsgaerten-weniger-containermuell-bezirksvertretung-i-beraet-d649648.html


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  • Teilentsiegelung des Haumanngartens in Essen

    (Gu, RSS, 18.1.)

    Mit schwerem Gerät unterstützt “Grün und Gruga” den Haumanngarten: Die gepflasterte Fläche wird kleiner und unsere Beete größer, damit wir mehr Platz für Gemüse und andere Pflanzen haben – auch der Boden darf dort wieder leben und das Regenwasser versickern. Auch zwei tolle Hochbeete aus Eichenbohlen hat der Haumanngarten bekommen, damit wir auch auf der gepflasterten (und relativ sonnigen) Fläche noch gärtnern können. Hochbeete und Entsiegelungen wurden vom Land NRW (Umweltministerium) und der Stadt Essen finanziert. (mehr …)