Schlagwort: Finanzierung

  • Berlin: Essbare Straße wird gefördert

    Das Projekt wird gefördert. Das ist wunderbar. Ich weiß nur nicht, ob du unser kleines Chaos zwecks Trägerschaft mitbekommen hast. Ursprünglich sollte das Projekt per Direktvergabe an den Brunnenviertel e.V. gehen, allerdings hat sich der Verein kurzfristig zurückgezogen. Nun sind wir gerade dabei selbst einen Verein zu gründen. Der Antrag liegt beim Amtsgericht schon vor. Allerdings ist das mit der Direktvergabe nun nicht mehr möglich, und wir bewerben uns im offenen Wettbewerb auf das Projekt. So oder so, die Förderung ist sicher.

    Erfahrungen: Für uns wichtige Erkenntnisse: Die Kommunikation mit dem Amt ist nicht leicht. Das klingt vielleicht logisch, ist aber zwecks resilientem Umgang mit dem Thema sehr wertvoll schon vorab zu wissen. Dazu gehört auch das Wissen, dass die sachbearbeitende Person mit höchster Wahrscheinlichkeit keine Ahnung hat wer man ist, welche finanziellen Mittel man hat, welche Zwangspunkte für einen wichtig sind. Anders herum

    genauso: Wir wussten überhaupt nicht um die Zwangspunkte des*der Sachbearbeitenden. Diese Kommunikationskluft gilt es irgendmöglich aufzulösen, sodass man gemeinsam und miteinander arbeiten kann. Leichter gesagt, als getan. Mein Prof. meinte, es bräuchte eine Person mit entsprechendem juristischen Wissen an der Seite, die einen besser durch die Gesetzeslage helfen kann. Wir haben es irgendwie auch ohne geschafft, aber ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen und Bereitschaft des Erarbeitens und Verstehen wollens benötigt es. Diese Erkenntnisse betreffen nun uns, da wir auf Straßenland gärtnern – aber genau das wird hoffentlich in Zukunft öfter vorkommen.

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  • Potsdam: Lottenhof-Gärtner*innen haben ein eigenes Manifest

    (Besuch)
    Der Lottenhof ist unser Nachbarschaftsgarten, Open Air Kino, Treffpunkt am Gastrowagen, Fahrradwerkstatt, Integrationscafé (von der Website). Hier wird in den nächsten Jahren einiges passieren, Carla V. vom Integrationsgarten sagte, sie haben viel Geld bekommen.
    Der Garten ist auf der Rückseite. Er ist um einen großen Hof rum entstanden, die Beete sind sowohl Erdbeete als auch Hochbeete. Im Hof wurde gerade viel für ein großes indisches Fest am nächsten Tag aufgebaut.
    In einem Schaukasten hängt ein Manifest der Lottenhof-Gärtner*innen, das sich auf das urban gardening Manifest bezieht.
    Vorne gibt es einen kleinen „Foodtruck“ mit Freisitz, es gibt einen Büchertauschschrank und ein Gebäude, das für viele andere Aktivitäten genutzt wird. (mehr …)

  • Potsdam: Integrationsgarten muss umziehen

    (Besuch)
    Die Fläche wird bebaut. Sie haben eine neue Fläche bekommen, die Planungen für die Fläche macht ein Architekt nach ihren Vorstellungen.
    Im Garten sind Menschen aus verschiedenen Kulturen und Herkunftsländern dabei, es gibt individuelle Beete und viele gemeinschaftliche Flächen. Auch der Schulgarten ist noch Teil, wird aber gerade nicht so rege genutzt. Gartenkoordinatorin ist inzwischen Frauke, die politisch bestens (grün) vernetzt ist und auch bei Hand in Hand Vorsitzende ist. Hand in Hand macht Fahrradkurse für syrische Frauen in Kooperation mit dem Garten. Finanziert werden vor allen Dingen Projekte, wie Handarbeit aus verschiedenen Kulturen, Mosaikkurs etc. Das finanziert die Stadt. Carla ist auch noch dabei, aber viel weniger involviert als früher.
    Vandalismus gibt es derzeit keinen, sie hatten aber achtmal mit Übergriffen zu tun. Sie haben Kameras angebracht, aber nicht angeschlossen. Trotzdem wirkt das abschreckend. (mehr …)

  • Berlin: Gemeinschaftsgarten am Cuinary Kiosk wächst

    (Projektbesuch)
    Direkt vor dem Rathaus Charlottenburg (Hintereingang) gibt es den Gemeinschaftsgarten von Culinary Kitchen. Der ist auf einem Teil eines großen Parkplatzes entstanden. Abgrenzungen sind Baumstämme.
    Sie haben einige Hochbeete, die an bestimmte Personen vergeben sind und es gibt zwei kleine Häuschen, die sie für die Geräte und auch für (Koch)Aktionen nutzen. Sie haben immer nur eine Genehmigung für ein Jahr und müssen dann sehen, ob und wie es weitergeht. Sie machen oft Kochaktionen und wollen so das Thema gesunden Ernährung besser im Kiez verankern.
    Finanzirung haben sie über den Bezirk (mehr …)

  • Berlin: essbare Straße vergrößert sich

    (Besuch)
    die Weddinger Straße ist verkehrsberuhigt, in der Mitte ist ein großer Streifen mit Räumen, die von Hecken umstanden sind, in zwei von diesen hat die Grupe Beete gebaut. Nun können sie wohl noch mehr Beete aufstellen, die dann nicht von Hecken umrahmt wären. Ein langfristiges Ziel, was wohl auch Bezirk und Senat haben, ist, die Fläche zu entsiegeln. Da es sich um eine Straße handelt, laufen unter dieser Rohre und Kabel. Laut Katharina und Sandra gibt es aber keinen Plan, auf dem all diese unterirdischen Versorgungen enthalten sind. Es ist daher unklar, wie das gelingen soll.
    Die Möglichkeit, mitzugärtnern, spricht sich rum. Immer wenn sie da sind und gärtnern, werden sie zudem angesprochen. Einige Interessierte kommen dann auch wieder.
    Wasser: die IBC Kanister werden mit Standrohr/Schlauch-Kombi aufgefüllt, der Schlauch ist in einem Kiezraum. Bald können sie wohl Wasser aus der Genossenschaft bekommen, in der Sandra wohnt. Direkt davor ist das Gartenprojekt.
    Es werden immer mal wieder Pflanzen ausgebuddelt und gestohlen.
    Sie überlegen, welche Pflanzen nicht so bekannt sind und auch in anderen Farben als gewohnt, reifen (z.B. grüne Tomaten), um vorzubeugen, dass alles von anderen abgeerntet wird.
    Sie haben einen größeren Antrag im Bezirk gestellt. Da sie „trägerlos“ sind und der Träger der Diesterbeete in letzter Sekunde einen Rückzieher gemacht hat, wird das dann, wenn der Bezirk das bewilligt, ausgeschrieben und irgendein Träger kann sich drauf bewerben. (mehr …)

  • Berlin: Lucys Garten – Gemeinschafsgarten statt Brache

    (Projektbesuch)
    Lucys Garten entstand auf einer Brache an einer Ecke der Hasenheide. Diese wurde als Abkürzung zwischen Einkaufszentrum und dahinter liegenden Straßen genutzt, was dem Bezirk zu gefährlich wurde (steil, rutschig). Das Gelände ist ein Hügel und wurde eingezäunt.
    Bei einem Cleanup der Hasenheide sind Anwohner*innen in Kontakt mit dem Grünflächenamt gekommen und haben dort nachgefragt, ob sie da einen GG aufbauen können. Dafür brauchten sie einen Träger, den sie im PG-Kollektiv gefunden haben. Über PG Kollektiv haben sie 2x FEIN Mittel beantragen könnne, haben viel Beratung und auch praktische Unterstützung beim Bau von Hochbeeten und Möbeln bekommen.
    Jetzt steht für sie an, mit PG zu klären, ob diese Trägerschaft weiter so laufen soll oder sie ggf. einen eigenen Verein gründen.
    Der Garten ist in mehrere Bereiche geteilt, ganz oben sind IBC-Container, es gibt zwei Komposte, eine Insektenwiese, Blumen (die von Aldi gerettet und dort eingepflanzt werden), mehrere große Tische und Sitzmöglichkeiten und unten den Gemüsebereich mit Gewächshaus.
    Sie gärtnern gemeinschaftlich, haben nun ein Patenschaftssystem eingeführt, was sie testen.
    Wasser ist ein Problem, die IBCs werden durch die „Parkwächter“ (von Wir sind Park) inoffiziell mit Trinkwasser aus dem Park aufgefüllt, was dieses Jahr aber schon sehr runtergefahren wurde. Dann haben sie noch ein selbstgebauten Rohr, das mit Wasser aus einer anderen Wasserquelle gefüllt wird. Sie versuchen, mehr Regenwasser zu ernten, rufen zu Wassersparmkeit auf und bringen ab und an Wasser mit. Als ich da war, gab es gerade eine „Wasserspende“, ca 3l in einem kleinen Eimerchen.
    Sie wollen mit den 8 Kinderläden in der anliegenden Straße kooperieren, was aber nicht geklappt hat und haben so eine eigene Kinder AG aufgebaut, die ein paar Kinderbeete mit und für Kinder betreut.
    Die Kerngruppe besteht aus 8 – 10 Leuten, in der Signalgruppe sind 80 Interessierte.
    Noch hatten sie keine Probleme mit Übernachtungen von Obdachtlosen, machne Obdachtlose waschen sich mit dem Wasser aus den IBC-Containern. es gab auch noch keinen Vandalismus, aber die Vorbeigehenden schmeißen täglich Müll über den Zaun.
    Sis haben die Auflage, mind. 30h/Woche für die Öffentlichkeit auf zu haben, was sie mit ihren Öffnungszeiten gut abdecken. (mehr …)

  • Berlin: Pyramidengarten ist konstant

    (Mail)

    Mitgliederzahlen, Finanzierung und Vertrag sind weiterhin gesichert und die Kooperationen mit Kitas, Schulen und Quartiersmanagement bestehen weiterhin. Ich habe mich jedoch entschieden keine Umweltbildungsangebote mehr zu machen. Die Abrechnung über „Soziale Stadt“ steht aus meiner Sicht in keinem Verhältnis mehr zum Geld, was dafür reinkommt (mehr …)

  • Regensburg: Interkultureller Garten entwickelt sich gut weiter

    (Antrag/Antworten)

    1. CampusAsyl hat eine sehr enge Anbindung an die Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in Regensburg. Bspw. befindet sich unser Büro direkt im AnkER-Zentrum. Über Plakate und Aushänge direkt in den Einrichtungen wird über alle unsere Angebote informiert, u.a. auch über den Garten. Außerdem erfolgt ein persönlicher Kontakt bspw. bei unserer individuellen Beratung zu Ausbildung und Arbeitsmarktintegration. Seit zwei Jahren gibt es außerdem das Garten-Projekt in der Gemeinschaftsunterkunft Dieselstraße. Dort haben Ehrenamtliche gemeinsam mit den Bewohner*innen vier Hochbeete gebaut, die von den Kindern und Erwachsenen dort betreut werden. Bei den gemeinsamen Treffen laden die Ehrenamtlichen die Teilnehmenden auch in den allgemeinen Gemeinschaftsgarten ein.
      Nicht geflüchtete Gärtner*innen werden hauptsächlich über Werbung auf unseren Social Media Kanälen, bei den zwei Mal jährliche stattfindenden CampusAsyl-Infoabenden an der Hochschule oder durch die Nachbarschaft in direkter Nähe zum Garten erreicht.
    2. Die Gartengruppe teilt sich in verschiedene kleinere „Untergruppen“ mit jeweiligen Zuständigkeiten auf (z.B. Kompost, Kräuterschnecke, Wassertanks Befüllen etc.). Darunter gibt es auch eine Untergruppe „Bauvorhaben“. Diese Gruppe besteht aus Ehrenamtlichen, die Erfahrung in der Arbeit mit Holz mitbringen aber auch anderen Interessierten. Wenn ein Bauvorhaben ansteht, kündigt die Baugruppe diesen Workshop in der WhatsApp Gruppe oder im Plenum an und lädt dazu alle (aktuell ca. 60) Gärtner*innen ein. Diese werden dann von den Ehrenamtlichen angeleitet. Erfahrunggemäß kommen zu einem Bauworkshop ca. 10 bis 15 Personen.
    3. Die Bauvorhaben werden alle direkt im Garten stattfinden.
    4. Das Werkzeug liegt teilweise bereits im Werkzeugschuppen und gehört der gesamten Gruppe, teilweise wird es von den Ehrenamtlichen privat mitgebracht.
    5. Für das Jahr 2023 sind die im Antrag gennanten Kostenpunkte alle geplanten Ausgaben. Die Pacht an das Gartenamt für 2023 wurde von uns bereits beglichen und wird aller Voraussicht nach vom 3. Bürgermeister der Stadt Regensburg rückerstattet (Antrag wurde gestellt). Sonst gibt es keine Förderung durch die Stadt. Im vergangenen Jahr wurde der Garten vom Stadtjugendring Regensburg und im Jahr 2021 über das Bundesprogramm „Demokratie Leben“ gefördert.

    Seit März 2019 besteht imsüdlichen Stadtgebiet in Regensburg in unmittelbarer Nähe zur Universität und
    Hochschule sowie den Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete ein
    interkulturellerGemeinschaftsgarten.DasProjektisteineKooperationzwischenderTransition

    BürgerbewegungRegensburg(
    https://www.transitionregensburg.de/)unddemVereinCampusAsyl
    (
    https://www.campusasyl.de/)und wurdevon Ehrenamtlichen und Studierendenins Leben gerufen, die
    teilweise noch heute imGarten aktiv sind.Eine Förderung durch die Anstiftung bestand bereitsin 2020.

    Der Interkulturelle Garten Regensburg ist und soll weiterhin ein Raum der Begegnung sein,indem
    Menschen jeder sozialen Schicht und Herkunft Teilhabe am gemeinschaftlichen Gärtnern haben können.
    Im Jahr 2021 wurde der Interkulturelle Garten um eine zusätzliche Fläche erweitert, um noch mehr
    Menschen diese Möglichkeit zu geben.Aktuell besteht die Gruppe aus ca. 60 aktiven Personen.

    Wie der Name bereits sagt, richtet sich der interkulturelle Garten ganz besonders an Geflüchtete und
    Menschen mit Migrationserfahrung. In der Zusammenarbeit mit Anwohner*innen und Interessierten
    könnensoneueVerbindungenundeinesozialeGemeinschaftzwischenNaturerfahrungund
    Kulturaustausch entstehen.

    DerGemeinschaftsgartenbietet Menschen die Möglichkeit, in direktem Austausch gemeinschaftlich in
    Interaktionzustehen. MenschenunterschiedlichsterHerkünftesollensichbegegnenkönnenund
    miteinander eine Gemeinschaft gestalten, in der sich jede Person angenommen fühlt undsich einbringen
    kann. Jedes Jahr zu Saisonbeginn aber auch während der Saison können neue Personen hinzukommen
    und Teil einer der vielen „Beetgruppen“ werden, die aus 5 bis 6 Personen bestehen.Dabei betreut und
    pflegt jede Beetgruppe ein Beet und es wird gemeinsam an der Gesamtgestaltung des Gartens gearbeitet.
    DieallgemeineKoordinierungwird von einem Team ausdrei Ehrenamtlichen übernommen.Es können
    stetseigenenIdeen,FähigkeitenundWünscheeingebrachtwerden,diebeidenmonatlichen
    Versammlungen(Plenum)diskutiert und demokratisch entschieden werden. Die Teilhabenden können
    selbst entscheiden, wie viel Verantwortung sie tragenmöchtenund welche Aspekte ihrerseits Bedeutung
    finden sollen.

    Bislang wurden auf den zwei Flächen des Gemeinschaftsgartens drei Hochbeete, 22 Bodenbeete auf
    gutem Oberboden, eine Wassertankeinhausung, ein Werkzeugschuppen, ein Tomatenunterstand, ein
    Kompost, eine Kräuterschnecke und eine Johannisbeerhecke errichtet/gepflanzt. Die Wasserversorgung
    wird über zwei IBC Kanister gewährleistet, welche über einen naheliegenden Hydranten, ein Standrohr
    und Feuerwehrschläuche befüllt werden können.

    Die Beete wurden in den letzten Jahren vor allem mit Gemüse, Kräutern und teilweise Blumen bepflanzt.
    Die benutze Komposterde ist torffrei. Eine Anwendung von Kunstdünger oder Pestiziden findet
    ausdrücklich nicht statt!

    Geplante Vorhaben

    Themen fürdas Jahr2023 sind, neben dem Bepflanzen und Pflegen der Beete, hauptsächlich die
    Instandhaltung der bestehenden Bauten (Hochbeete, Wassertankeinhausung, Kompost). Zusätzlich soll
    die Regenrinne am Tomatenunterstand erneuert und eine weitere Regenrinne am Werkzeugschuppen
    angebracht werden, ein zweiter Kompost aufgestellt,eine Sitzgelegenheitund eine Kiste zur Holzlagerung
    gebaut werden. Der Werkzeugschuppensoll außerdem mit Schwerlastregalen zur besseren Lagerung von
    Werkzeug und mit einem Fenster ausgestattet werden. Diese Aktivitäten werden in den Monaten
    zwischen April und Oktober 2023 mit den Teilnehmenden des Gemeinschaftsgartens durchgeführt.
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  • Stadt: Garten nur ein Teil des Ankerplatzes

    Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der einen zentralen Platz in unserer Stadt mit umgebauten Schiffscontainern neu beleben möchte. Geplant ist ein maritimes Dorf mitten in der Stadt.
    Wir haben das Glück, dass wir über die Stadt an bestimmte Fördertöpfe kommen können und das Projekt mit einer Landesförderung im Programm Zukunftsräume Niedersachsen gefördert wird. Zudem gibt es das Programm Perspektive Innenstadt, mit dem wir die Klimakiste finanzieren konnten.
    Darüber hinaus sind wir aber auch als Verein sehr emsig unterwegs, das Fördergelder angeht. Wir konnten zum Beispiel über die DSEE ein Mini-Studio im Container finanzieren (für Podcasts, Livestreams, Webradio etc.) oder waren 2022 für das Bundesfinale von Startsocial mit Auszeichnung durch den Bundeskanzler oder auch den Deutschen Engagementpreis nominiert.
    Von der Postcode-Lotterie haben wir zum Beispiel 30.000 € für einen Kochcontainer erhalten, da gibt es dann tolle Möglichkeiten, Obst und Gemüse aus dem Gemeinschaftsgarten gleich zu verarbeiten, verbunden mit Kursen und Workshops zu gesunder Ernährung oder Nachhaltigkeit.

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  • Lellwangen: Crowdfunding für den Paradiesgarten

    (NL)
    Die Volksbank Überlingen ist bei der Crowdfunding-Plattform „viele schaffen mehr“ dabei. Projekte, die hoffen, darüber Menschen zu finden, die ihnen spenden, brauchen 75 „Fans“, um teilnehmen zu können. Dann wird für sie ein Profil mit Portrait, wofür sie das Geld brauchen, wer dahinter steckt etc. freigeschaltet.
    Der Paradiesgarten möchte u.a seine Bildunsgarbeit ausbauen, aber auch „freie Gelder“, um Eigenkapital für größere Anträge zu haben.
    Zur Crowdfunding-Kampagne:
    https://www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/https-wirundjetzt-org (mehr …)

  • Berlin Buch: Naschgarten ist Teil der Selbsthilfekontaktstelle

    (Besuch)

    Zunächst war ein Gemeinschaftsgarten auf dem Pankeplatz geplant, doch kurz vorm Aufstellen von Hochbeeten bekam die Gruppe eine überraschende Absage des zuständigen Sportamts. Sie hatten mündlich die Erlaubnis bekommen, es gab eine Vorort-Begehnung zum Festlegen, wo die Beete stehen sollen, doch nach Einreichen des offiziellen Antrags gab es eine generelle Absage.
    Sie haben den Garten dann auf dem Gelände gebaut, das zur Selbsthilfekontaktstelle gehört. Der Garten wurde in Kooperation mit einer Behindertenwerkstatt gebaut, also Wege, Beete, Unterstände und vieles mehr. Er entstand während Corona und ist Teil der Regelförderung für die Selbsthilfestelle durch den Senat. Genehmigt wurde er, da das die einzige Möglichkeit für weitere Gruppentreffen jenseits von Videokonferenzen war. In dem Garten finden daher auch viele Gruppentreffen und andere Veranstaltungen statt. Ein Teil des Equioments wird von einer Krankenkasse finanziert, ein Haus im hinteren Teil konnte von Gelder einer Sparkassenförderung bestellt werden.
    Zunächst war der Garten auch als „essbare Stadt“-Projekt gedacht, alle konnten rein und naschen, ohne mitgärtnern. Doch inzwischen gibt es immer mehr Beete, die einzelne Menschen bewirtschaften.
    Direkt neben dem Naschgarten gibt es den „Frauenehrenamtsgarten“, ein Gartenprojekt, in dem Menschen eigene Parzellen bewirtschaften.
    Im Naschgarten ist eine Gruppe aktiv an der Gestaltung dabei: die Naschgärtner*innen, die sich rund um die Mitarbeiterinnen der Selbsthilfestelle gebildet hat.
    Die Selbsthilfestelle ist ein Treffpunkt, Menschen kommen auch dorthin, ohne zu einer der Gruppen zu gehen, die dort Räume nutzen.
    Es gibt auch ein Reparatur-Café und eine ausleihbare Fahrradrikscha. Sie versuchen viele Nachhaltigkeitsthemen zu vermitteln.

    Der Garten ist schon bedroht, das Bauamt möchte, der er wieder weg kommt, da er sich nicht in die Architektur der Bebauung einfügt (Häuserriegel mit Abstandsgrün). Die Koordinatorin ist gut vernetzt und hat den Bürgermeistern von Pankow informiert, der sich kümmern möchte.

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  • Karlsruhe: Ideenwerkstatt für GG Ostring war gut besucht

    (Mail)

    unserer Ideenwerkstatt zum Gemeinschaftsgarten am Ostring: Das Interesse war groß, es haben ca. 50-60 Personen teilgenommen.

    Auch die Lokalzeitung berichtete über die Veranstaltung: https://bnn.de/karlsruhe/karlsruhe-stadt/platz-fuer-naschgemuese-beim-rintheimer-feld-soll-karlsruhes-groesstes-urban-gardening-projekt-entstehen

    Nun sind wir auf der Suche nach einem Verein, der die Trägerschaft übernehmen möchte (mehr …)

  • Augsburg: Gartennetzwerk bekommt Geld

    Der AK urbane Gärten bekommt wieder 1000 Euro von der Lokalen Agenda 21.
    Sie (die Gärten) machen Ende des Jahres eine gemeinsame Planung, bzw melden bei der Koordinatorin des AKs ihre Bedarfe an (mehr …)

  • München: Eat your Campus an der Hochschule

    (Besuch)
    An der Münchner Hochschule (Lothstraße) entsteht ein Gemeinschaftsgarten vor und hinter einem der Gebäude. Vor dem Gebäude gibt es ein langgezogene Wiese mit altem Baumbestand. Im Rahmen einer (Master?)Arbeit wurde ein Konzept für Nutzung „im Zeichen der Nachhaltigkeit“ entwickelt. Der Gemeinschaftsgarten ist ein Teil davon. Der Gemeinschaftsgartenteil vor dem Gebäude ist recht schattig und am Weg zum Eingang gelegen. Richtig gut wächst in den drei großen Hochbeeten hier nichts. Ob die Gruppe auch andere Teile dieser Fläche bekommen kann, ist noch nicht klar. Der Teil hinter dem Gebäude ist sonnig und hier gibt es Erdbeete, die ganz guten Ertrag gebracht haben. Die GRuppe musste sich schon einmal neu formieren, da die Initiator*innen fertig mit dem Studium waren. Wie es weitergeht, wenn die jetzigen Orga-Leute weg sind, ist unklar. Sie wollen sich bei anderen Campus-Projekten erkundigen, ob und wie das dort geflungen ist. Noch gar nicht mitgedacht hatten sie, die Nachbarschaft einzubeziehen und so eine Gruppe aufzubauen, die möglichweise stabiler sein kann.
    Sie bekommen Geld vom Baureferat, um sich zu vergrößern und werden im Frühjahr mit dem Bau weiterer Beete loslegen. Sie treffen sich derzeit alle zwei Wochen und sind 12 Leute.
    Sie kooerieren mit einer nahen Bibliothek, Bib-Mitarbeiter*innen haben sich um das Gießen von Jungpflanzen gekümmert, als im Sommer die Prüfungsphase war.

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  • Hamburg: Koordinationsstelle im Luthergarten ab 2023

    (NL)
    Im neuen Jahr gibt es im Garten eine Leitung. Es wird ein Raum hergerichtet (Besprechungen, Büro, eventuell kleine Bibliothek) in der rosa Kate.

    2023 werden wir unsere Rundhalle (Gewächshaus) mit einer neuen Folie bespannen, Uta und Ulla hatten dafür Gelder gesammelt, die allerdings nicht die Gesamtkosten abdecken. Aber über unsere Spendenaktion für die Folie auf der Gemeindehomepage haben einige aus dem Garten noch einmal insgesamt 125,- EUR gespendet. Und bei dem freiwilligen Gartengeld stehen wir in diesem Jahr bei 2533,- EUR! Ich finde das großartig. Ihr seid einfach toll und sorgt dafür, dass der Luthergarten eine Zukunft hat!

    Und übrigens haben wir dank Nikos und unserer Backgruppe jetzt schon zweimal in der Lutherkirche das Abendmahl mit Brot gefeiert, das im Luthergarten gebacken wurde! „ (mehr …)

  • Frankfurt/Main und Umgebung: Gartenbesuche

    Tortuga im Stadtteil Eschersheim ist auf einer öffentlichen Fläche, die nach wie vor als Durchgang zu einer Hundewiese genutzt wird. Es ist ein kleines, facettenreiches Gartenprojekt. Seit 2018 ist eine Gruppe hier aktiv, die zu Transition Town gehört. Der Kern der Gruppe ist ca. 8 Menschen groß. Es gibt einige Hochbeete direkt auf der Fläche und am anderen Ende einer Sport/Spielfläche nebenan. Sie gärtnern gemeinschaftlich. Wasser bekommen sie via Standrohr und Hydranten, Regenwasser vom Dach eines Trafohäuschens wollen sie ernten, das scheiteret bisher an der Genehmigung, einen Wassserdieb an den Auslauf der Regenrinne zu installieren. Im Garten und vom Garten ausgehende finden Veranstaltungen im Nachhaltigkeitskontext statt. Die Kleidertauschbörse ist dabie sehr beliebt. Diese konnte dieses Jahr ein paar Mal im benachbarten Wasserturm stattfinden. Die derzeitigen Pächter (katholiosche Burschenschaft, wenn ich das richtig verstanden habe) möchte das aber nicht mehr. Der Garten ist SoLaWi Abholstation, es gibt ein Kompostklo, eine große Sitzgruppe, einen schön gestalteten Eingangsbereich. Es docken sich immer wieder schwierige Menschen an, sie kopperieren hier mit Fachstellen, bzw informieren die Sozialbezirksvorsteherin, die dann weiterhilft. Zu Corona hatten sie auch mal mit Beetpatenschaften gearbeitet, da kaman dann mehr unterschiedlichen Menschen. Doch diese kümmerten sich dann nicht um die Beete, so sind sie zurück beim gemeinschaftlichen gärtnern. Sie treffen sich Montags und besprechen alle Belnage, Sonntags ist oft ein gemeinsamer Arbeitseinsatz. Geld haben sie bisher von der Stadt bekommen und über die Kolleket einer benachbarten Kirche, in der sie im Winter auch Räume nutzen können. Die Stadt stellt ihre Förderung gerade um. Die Revision war da und hat einiges angemahnt. Nun gibt es nur noch Sachförderung mit großem Antragsaufwand.
    Die GemüseheldInnen weiten sich immer weiter aus. Die Gärten sehen alle unterschiedlich aus und haben verschiedene Schwerpunkte. Ich war nur in drei der 18 (?) Gärten. Die Gruppen finden sich vor allen Dingen nach Sympathie und dem gärtnerischen Interesse. Die GemüseheldInnen haben von der Stadt zwei Teilzeitstellen bekommen für Bildung. Diese sind für 1 Jahr befristet. Sie wollen sie u.a. für den Aufbau einer Ausbildung nutzen.

    Der Bürgergarten in Idstein ist in einem Grünzug in Sichtnähe des Wahrzeichens (und damit der Innenstadt) von Idstein entstanden. Der Garten ist jederzeit offen, ein kleiner Jägerzaun ist Begrenzung zum Weg. Die drei Vorstandsfrauen sind die Motoren des Projekts. Es gibt wohl auch eine Gruppe, die mitgärtnert. Anbau und Ernte soll vor allen Dingen für Veranstaltungen mit und für Schulen genutzt werden, was übrigbliebt, wird gemeinsam vor Ort verkocht und ein kleiner Teil kann mitgenommen werden. Sie kämpfen um die Anerkennung der Stadtverwaltung, der OB war allerdings schon einnmal (zu Wahlkampfzeiten) da. Einiges wird geklaut, vor allen Dingen von älteren Menschen. Einige verwechseln den Garten mit „essbare Stadt“ und kommen gleich mit Schüsseln und zeigen nach Aufklärung Einsicht, andere sagen, darauf angesprochen, dass es eben nicht zum „einfach ernten“ ist, dass ihnen das egal sei und sie das weiter machen werden.Sie haben im Bauwagen eine Kochmöglichkeit, das Kompostklo wurde über Laeder-Gelder finanziert.

    Der Tatengarten in Wiesbaden ist auf dem Gelände einer Schule. Träger ist die Schule, die Gärtner*innen haben aber mit der Schulverwaltung wenig zu tun. Dabei sind einige Lehrer*innen mit im Garten dabei. Geld bekommt die Schule für den Garten über Tronc-Mittel, das sind Abgaben des Spielcasinos. Die Schule hat dieses Jahr direkt neben dem Tatengarten einen Schulgarten angelegt, der von Ackerdemia begleitet wird. Zum Garten gehören neben Gemüsebeeten eine weiter unten gelegene Streuobstwiese und eine sich daran anschließende Fläche mit Beeren. Sie gärtnern gemeinsam und jede*r nimmt was mit, Konflikte gibt es rund um die Ernte keine. Sie haben mal neue Gärtner*innen gesucht und sind über eine Anzeige bei Ebay-Kleinanzeigen fündig geworden. Mit der Stadtverwaltung haben sie nichts zu tun.

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  • Nürnberg: essbare Stadt Gemeinschaftsgärten

    (Tel)
    Aktive von Bluepingu/Ernährungsrat sind mit der Idee, Nürnberger Flächen für essbare Stadt Flächen zu nutzen, auf die Stadt zugegangen. Es wurde eine gemeinsame Fahrt nach Andernach organisiert und die Stadt hat dann sechs Flächen zur Auswahl gegeben für ein Jahr als Experiment. Bluepingue hat einen sehr guten Ruf bei der Stadt.
    Die Aktiven haben zwei Flächen ausgewählt, sagen im Rückblick, dass das schon zu viel war, um zu starten. Sie wollten die Nachbarschaft von Anfang an dabei haben, doch ging eine Flyeraktion (über eine Firma) schief und so waren es bei den ersten Treffen hauptsächliche Bluepingue-Leute und wenige aus der Nachbarschaft. Die kleine Orgagruppe (zwei Menschen) musste neben der „Hands on“ Tätigkeit auf der Fläche, die vorher eine Hundewiese war, die Nachbarschaft gewinnen und Reporte an die Stadt schreiben. Die zweite Fläche (Egidienplatz) war vorher Parkplatz. Die Stadt möchte dieses Viertel perspektivisch autofrei machen und das sollte der Anfang sein. Parkplätze fielen weg und das traf nicht nur auf Gegenliebe.
    Sie machten Workshops vor Ort, planten die Flächen und die Art der Zusammenarbeit. Auf der Jacobsplatzfläche hat sich eine Gruppe gefunden, für die Fläche Egidienplatz werden dringend mehr Leute gesucht, das hängt hauptsächlich an einer Person. Beide Flächen sind innerstädtisch und haben ein großes Müll- und Vandalismusproblem. Die Gärtner*innen müssen erst immer Müll aufsammeln, bevor sie loslegen können. Die Stadt stellt – aus Kapazitätsgründen, wie sie sagen – keine weiteren Mülleimer auf, sondern sagen den Gruppen: wenn ihr die Flächen habt und euch das stört, dann müsst ihr selber für Mülleimer sorgen und diese auch leeren.
    Müll und Vandalismus führt z Frust bei den Gärtner*innen. In der Nürnberger Innenstadt gibt es ein Drogenproblem, es wird in den Gärten, da es dort auch Sitzmöglichkeiten gibt, auch konsumiert, es liegen Spritzen rum. An einem dieser Plätze bahnt sich die Kooperation mit Don Bosco, einer Anlaufstelle für junge Obdachtlose an. Ein Mitarbeiter wird regelmäßig auf dem Platz sein. Es gibt keine Plätze für die Konsument*innen, die Orgagruppe möchte sie nicht verdrängen, aber sie möchten auch keine Spritzen im Beet. Es ist ein Thema rund um öffentlichen Raum.
    Auf anderen Plätzen läuft es besser. Zumal es inzwischen eine Kooperation mit SDGs go local gibt, bei der eine der beiden aus der Orgagruppe nun angestellt ist und auch hauptamtlich für das Projekt arbeiten kann. Sie haben sich beim Bundesprogramm Biologische Vielfalt beworben, die Skizze wurde akzeptiert und sie gehen davon aus, dass sie gefördert werden. Da die Arbeit die Möglichkeuten des ehrenamtliche Engagements überstieg, haben sie von der städtischen Förderung sich für einige Tätigkeiten zumindest die Übungsleiterpauschale ausgezahlt
    Sie haben aus den ersten Gartenprojekten gelernt, dass sie nicht loslegen, wenn es keine Gruppe aus der Nachbarschaft gibt und es zu wenig Zeit für den Aufbau dieser Gruppe und die Gruppenprozesse gibt.
    Für alle ihre Flächen bekommen sie 15.000 Euro p.a. In den Gärten arbeiten sie mit Rollen und „!Hüten“, so gibt es of eine Person, die für ÖA zuständig ist und eine für die Finanzen, die dann mit Bluepingue abrechnet. (mehr …)

  • Berlin: zwei Ausschreibungen – Suche nach Trägern

    (NL)

     
     

    Ausschreibung: Gärten und Geflüchtete – Mitmachen in transkulturellen Gärten

    Die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz hat eine Ausschreibung mit dem Titel „Gärten und Geflüchtete: Mitmachen in transkulturellen Gärten“ veröffentlicht, bei der eine Auftragnehmer:in gesucht ist, der/die Netzwerke zwischen Klein- und Gemeinschaftsgärten und Trägern der Geflüchtetenhilfe aufbaut. Frist für die erste Phase (Teilnahmewettbewerb) ist der 23.09.2022.

    Ausschreibung: Gärtnern am Mehringplatz

    Auch das Quartiersmanagement (QM) Mehringplatz (Kreuzberg) sucht Unterstützung für das Thema „Urbanes Gärtnern“. Im Quartier am Mehringplatz wird ein Projektträger gesucht, der (1) bestehende Ressourcen gärtnerischer Tätigkeit im Quartier in Absprache mit den dortigen Akteuren/Aktiven unterstützt, stärkt und bestmöglich ausbaut, (2) neue Flächenpotenziale für ggf. weitere gärtnerische Aktivitäten prüft und entsprechend der bestehenden Rahmenbedingungen erschließt, (3) die beteiligte Nachbarschaft befähigt, sich eigenverantwortlich nachhaltig für urbanes Gärtnern zu engagieren, (4) Öffentlichkeitsarbeit umsetzt, um weitere Engagierte/ engagierte Einrichtungen für die Mitwirkung zu gewinnen und (5) gezielte Aktionen für die Vernetzung der beteiligten Aktiven organisiert und umsetzt.

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  • Hamburg: Honorar für Kümmerin im Kebap-Garten

    (NL)
    „Wir werden befördert, pardon, gefördert. Und danken der Bürgerstiftung Hamburg dafür, dass sie sich mit uns auf großwürfige und kleinteilige Projekt- und Budgetkonzeption eingelassen hat, gegen die Beikraut-Jäten in zig Hochbeeten ein Klacks ist. Die Außenschau auf unsere Vorhaben in Sachen urbane Ökologie hat uns sehr geholfen und wir freuen uns riesig, dass Gärtnerin Teresa jetzt fachkundig und tatkräftig die gemeinschaftliche Planung und Pflege des KEBAP-Gardens anleitet unterstützt und so für die unverzichtbare Grundlage von Gemüsesorten-Vielfalt, offenen Gartentagen, Führungen, Workshops, Bildung in Sachen Ökologie und Umwelt, Betreuung von Besucher*innengruppen, Ernte fürs Kochen vor Ort und für den Norddeutschen Saatgutbunker, Erholung und Erbauung in einem üppigen bunten zukunftsweisenden Stadtgarten sorgt. Der ist, wie wir seit dem UrbanGardeningSommercamp in Berlin wissen, ein Vorbild fürs gemeinschaftliche Gardening – bei uns gibt es keine Privatbeete im Gegensatz zu vielen anderen Stadtgärten, die damit oft ziemlich unzufrieden sind -, das sich auch international sehen lassen kann. Wir danken der Bürgerstiftung Hamburg die uns ermöglicht, für die regelmäßigen und kundigen Gärtner*inneneinsätze ein Honorar zu zahlen! Viele können sich nämlich aufgrund ihrer finanziellen Situation regelmäßige ehrenamtliche Mitarbeit in einem Gemeinschaftsprojekt nicht leisten.[…]“

    https://kulturenergiebunker.de/news-aus-der-urbanen-oekologie/ (mehr …)

  • Rosenheim: Stadt kümmert sich um Gartenprojekt an der Bibliothek

    (Projektbesuch)

    Die Rosenheimer Bibliothek hat als eine von 28 Bibliotheken bundesweit Geld aus dem Förderprogramm „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“ bekommen: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/transformation_und_zukunft/detail/hochdrei.html
    Die Bib liegt direkt an einem Stadtplatz, der bis dato recht ungenutzt war. Hier haben sie mithilfe der TH Rosenheim und der Stadtgärtnerei 24 Beete gebaut, befüllt, bepflanzt und aufgestellt, die auch Sitzmöglichkeiten und teilwesie Tische haben. Nun kümmert sich das Grünflächenamt um alles: täglich kommt der städtische Gießwagen vorbei, der Gärtnermeister pfegt die Beete und sagt Bescheid, wenn was reif ist etc. Es ist also kein Gemeinschaftsgarten, eher zumindest in Teilen ein essbare Stadt Projekt, das die Anwohenden aber so noch nicht entdeckt haben. (gibt keine Schilder, die das Projekt erklären) Ein Teil der Beete ist an ein Ackerdemie-Projekt mit einer nahen Schule gegangen. Die Schule kommt jede Woche mal vorbei, ab und an ist ein „Acker-Coach“ dabei. Nur in diesen Beeten sind Schilder, die die Beete entsprechend kennzeichnen.
    Es gibt für Menschen aus der Nachbarschaft nicht wirklich die Möglichkeit, mitzumachen, da alles gärtnerische über das Grünflächenamt läuft. Der Gärtnermeister macht das wohl auch richtig gerne („mit Herzblut“, ist mal was anderes). Ob die Stadt die Kosten für die Pflege des Projekts weiterübernimmt, ist noch unklar. Das sind wohl Kosten in Höhe von 10T Euro. Die Gelder der Kulturstiftung laufen Ende des Jahres aus, die Projektleiterin macht dann in der Nachbargemeiden das Stadtmarketing, will aber für ein paar Stunden auf Honorar auch an der Bib bleiben. Die Bib sieht die Stadt in Verantwortung, da sie ja auch die anderen Plätze pflegen. Ggf. kann aber auch noch der BUND mit ins Boot geholt werden, der Interesse an den Beeten geäußert hat. Die Ackerdemie-Aktivität wird über die AOK finanziert (Ernährungsbildung).
    Auf dem Platz gibt es auch einen (sehr schönen) Büchertauschschrank, den einzigen in Rosenheim, es finden Veranstaltungen wie Kino, Tanz, Workshops, Malaktionen statt. Vandalismus gab es so gut wie gar nicht bisher.
    In der Bin gibt es eine kleine Bibliothek der Dinge, auch Gartengeräte sind ausleihbar.
    Sie wollen ggf. auch noch eine Saatgutbibliothek aufbauen.


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  • Würzburg: Campusgarten hat neue Fläche und kann da dauerhaft bleiben

    (Mail)

    Wir haben nun eine neue Fläche in Größe von etwa 2.000 qm zugesichert bekommen, eine Übergabe hat ebenfalls schon stattgefunden. Laut Aussage der Uni dürfen wir hier dauerhaft gärtnern, hier sind also keine Baumaßnahmen in derZukunft geplant.

    Besonders gefreut haben wir uns über die Zusage von über 20.000 Euro der Unileitung, die uns für den Aufbau des neuen Gartens, der ja auch wieder reichlich Biotope enthalten soll, nun zur Verfügung stehen.

    Wir fangen jetzt gerade mit dem Abbau der alten Fläche und der Geländemodellierung der neuen Fläche an. (mehr …)

  • Berlin-Mitte: Bellermanngarten entsteht top down

    (MAil)

    Wir [gruppeF] sind gerade noch ganz am Anfang der Planung: Der Gemeinschaftsgarten mit dem bisherigen Arbeitstitel „Bellermanngarten“ soll in dem frisch errichteten Kiezblock auf der Bellermannstraße entstehen. Was die Organisation des Gartens angeht, wird er wahrscheinlich ähnlich funktionieren wie das Himmelbeet und der benachbarte Gemeinschaftsgarten Wilde17. Allerdings wird die Gründung der Gartengruppe von uns initiiert und in der Anfangszeit betreut und auch die erste „Bestückung“ des Gartens wird durch uns erfolgen – wir stellen mit unseren Projektmitteln die Beete und die erste Ausstattung. Die zukünftige Gartengruppe wird dann auch in Design- und Bauworkshops zur Gestaltung des Gartens involviert sein. Der Garten und die Gartengruppe soll so schnell wie möglich auf „eigenen Füßen“ stehen – aufgrund unserer geringen Projektmittel können wir nur die erste Ausstattung des Gartens und die Initiierung der Gartengruppe leisten. Wir betreuen die Gruppe über die Laufzeit unseres Projektes bis Ende 2023, streben aber an, dass die Gruppe bereits ab dem Bau des Gartens – voraussichtlich im April 22 – die Verantwortung für den Garten übernimmt. (mehr …)

  • Göttingen: Janun treibt „Lebensmittelanbau in der Stadt“ voran

    (Tel)
    Janun Göttingen ist ein Teil des Janun e.V., einem Zusammenschluss von Jugendumweltvereinen in Niedersachsen. Bei Janun können Menschen mit einem Alter bis maximal 33 Jahren dabei sein. Da viele von ihnen nach Uni oder Ausbildung in andere Städte ziehen, sich die Lebensumstände ändern, gibt es in ihren Projekten viel Fluktuation, so dass ein Thema die immer wieder neue Einbindung von weiteren Mitgärtner*innen ist. Sie arbeiten mit virtuellen Kommunikationstools und merken, dass Ältere noch nicht so den Zugang zu ihren Gärten gefunden haben.

    Sie haben drei Gartenprojekte, die teilweise noch in Planung sind.
    Schon seit längerer Zeit gibt es den Janun Garten, der sich im Friedensgarten Grone befindet. Hier liegt der Schwerpunkt auf „Market Gardening“ (Ertrag auf kleinen Flächen) und Permakultur.
    Ein Teil ihrer Gruppe hat für die Idee eines Waldgartens bei einer Klimaschutz-Ausschreibung der Stadt teilgenommen und neben 9 anderen Projekten einen Zuschlag bekommen. Nach wie vor ist es schwierig, in Göttingen eine Fläche für ein Gartenprojekt zu finden. Janun empfindet die Verwaltung als unkooperativ und ungeübt im Umgang mit aktiver Zivilgesellschaft, die Ideen umsetzen möchte.
    Teil der Förderung ist Beratung und so sind sie auch an eine Fläche gekommen (an einem Hang, genau auch dort, wo sich der andere Garten befindet). Hier wollen sie nun einen Waldgemeinschaftsgarten aufbauen, bei dem es aber keinen Gemüseanbau geben soll, sondern nur Sträucher, Bäume und Kräuter.
    Das dritte Projekt ist eine SoLaWi, an der sie beteilgt sind. (mehr …)

  • Stuttgart: Gemeiderat bewilligt 180.000 Euro für drei Gemeinschaftsgärten

    (Tel mit V. Remmler)

    Stadtacker Wagenhallen hat Gelder für den Umzug und für 1,5 Stellen bekommen. Eine Stelle, die den Umzug koordiniert und die halbe Stelle, um das pädagogische  Angebot u.a. mit zwei Grundschulen weiter zu führen bzw. auch auszubauen.
    Diese Förderung läuft nicht über das Förderprogramm des Stadtplanungamts und die V. Remmel, die Ansprechpartnerin für die GGs in Stuttgart war nicht involviert. Selbst nun zu beraten ist für sie schwierig, da das nun bei einer anderen Behörde aufgehängt ist.
    Auch Chloroplast hat 2 x 10.000 Euro vom Gemeinderat bekommen und im Rahmen des GartenleistungsFoPro sind nochmal 60.000 Euro vom Gemeinderat bewilligt worden: für einen neuen Garten am Hasenspielplatz.

    Die Zusammenarbeit mit anderen Behörden ist schwierig und vieles ist einfach unbekannt. So gibt es auch Gelder vom Umweltamt, die einfacher für die Initiativen zu bekommen sind, doch davon hat Viviann (die offizielle Ansprechpartnerin der Verwaltung) nur durch Zufall mitbekommen.

    Es gibt weitere Neuigkeiten aus Stuttgart: eine Initiative (in der auch Mitarbeiter*innen der Verwaltung privat dabei sind), hat ein großes Grundstück aufgetan, auf dem u.a. zwei baufällige Gewächshäuser stehen. Sie wollen gärtnern und es gibt genug Platz für weitere Gruppen. Nun geht es um die Finanzierung der Instandsetzung, der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 30.000 Euro – Dienstleistung durch einen Handwerker. (mehr …)

  • Buxtehude: Stadt plant Gemeinschaftsgarten

    (Mail)

    Die Hansestadt Buxtehude plant gemeinsam mit Bürger:innen, Vereinen und der Volkshochschule einen Begegnungsgort und Gemeinschaftsgarten im Süden Buxtehude. Die Hansestadt hat im Jahr 2020 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen und das damit gewonnen Preisgeld in Höhe von 30.000€ soll helfen, dieses partizipative Projekt im Jahr 2022 anzustoßen.

    Aktuell planen wir erste Veranstaltungen auf der Fläche (Ein Winterfest mit der Lebenshilfe, eine Bastelaktion mit einem lokalen Kindergarten, eine Samen und Pflanzentauschbörse) um den Bekanntheitsgrad des Projektes zu steigern. Parallel beschäftigt sich eine Schüler:innengruppe Ende Januar mit dem Thema Bürger:innenbeteiligung und Aktivierung weiterer Akteure im Stadtteil.

    Im Sommer möchten wir eine gemeinschaftliche Umgestaltungsaktion des Platzes durchführen (mehr …)

  • Berlin: Konkrete Planung für den Schleifengarten

    (NL9

    […]
    Beim Schleifengarten tut sich viel, dank des tollen Engagements der Projektpartner und von vielen Helferinnen und Helfern aus den Bornholmer Gärten und dem Kiez. Inzwischen sind die alten Garagen mit Hilfe der früheren Mieterinnen und Mieter abgerissen, ebenso die bisherigen Zäune. Die Fläche wurde mit Unterstützung des Bezirksamts Pankow geebnet. Ein neuer Zaun mit großem Tor kommt im Januar oder Februar. Zum Jahreswechsel geht die Fläche vom Stadtbezirk an den Kleingartenverein Bornholm I e.V. über. Bis dahin darf die Baustelle nicht betreten werden.
    Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Bezirk sowie der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die das Pilotprojekt vorantreiben und großzügig fördern, sowie der gemeinnützigen Gesellschaft soulgardenberlin, die den Prozess zum Aufbau des Schleifengartens begleitet und organisiert, wurden schon viele Schritte in die Wege geleitet – darunter öffentliche Kieztreffen und eine Beteiligung über unsere Homepage www.schleifengarten.de. Für das berlinweite Pilotprojekt für einen Gemeinschaftsgarten als Teil einer Kleingartenanlage wurde nun auch die Förderung durch die Senatsverwaltung bewilligt. Da sie nur für dieses Haushaltsjahr gilt, bestellt eine Arbeitsgruppe bereits eine Grundausstattung mit Gewächs- und Gerätehaus, Materialien für Hochbeete sowie Arbeits- und Gartengeräte. Unsere Kleingartenanlage rechnet alles noch bis Dezember ab, zum Jahresanfang wird das Material geliefert und im Verein zwischengelagert. Im neuen Jahr kümmern wir uns auch um einen Anschluss von Wasser und Strom auf dem Gelände. Der Rest hängt von Euch Schleifengärtnerinnen und Schleifengärtnern ab. Dafür wurden ja schon Arbeitsgruppen gebildet – vielen Dank dafür!

    Was ist bei dem Projekt grundsätzlich zu beachten? Es handelt sich um einen Gemeinschaftsgarten auf einer Kleingartenfläche. Deshalb ist klar: Der Schleifengarten ist vorrangig ein Garten zum Gärtnern in Gemeinschaft, als Naturerlebnis auch für Kinder und sozialer Ankerpunkt für unseren Kiez. Als Teil der Kleingartenanlage orientiert er sich an der Gartenordnung des Bezirksverbandes der Kleingärtner, die naturnahes Gärtnern vorschreibt. Also: viele Nutzpflanzen, kein Dünger, nicht alles kann mit Geräten und Möbeln vollgestellt werden. Die Fläche ist zudem gemeinnützig und alle Nutzerinnen und Nutzer sollten bitte Rücksicht auf die umliegenden Gärten nehmen. Das schließt einige gewünschte Nutzungen aus und das sollten alle von vornherein wissen: Der Garten wird kein Spielplatz (Trampolin), kein Freizeitpark (Pool oder Sauna), keine Hundewiese (dafür ist die Fläche leider zu klein). Es darf auch keinen gewerblichen Verkauf von Speisen und Getränken geben, eine Abgabe gegen Spenden ist allerdings erlaubt. Keine Sorge, viele Eurer Ideen und Vorschläge werden trotzdem möglich sein und gemeinsam umgesetzt: eine bunte Gemeinschaftsfläche, viele Hochbeete, neue Ideen zum Bauen, Gärtnern und Gestalten. Wir laden Euch zum Austausch mit uns Gärtnerinnen und Gärtnern von Bornholm I ein und stehen für Hilfe und Beratung jederzeit zur Verfügung.

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  • Potsdam: Lottenhof bekommt Bundesförderung

    dort gibt es auch einen Nachbarschaftsgarten (scholle 34)

    Bundesförderung in Höhe von knapp 2 Millionen Euro für den Lottenhof

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    Kai Schlegel von der SPSG, Brigitte Meier von der Landeshauptstadt Potsdam und Stephan Heinlein vom Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. nahmen den Fördermittelbescheid für den Lottenhof entgegen. (Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Juliane Güldner)

    Um den Lottenhof in Potsdam als Nachbarschaftsheim und Anlaufpunkt für Gäste zu erhalten, hat die Landeshauptstadt Potsdam einen Fördermittelbescheid über 1.966.665 Euro aus der Bundesförderung erhalten. Zuvor hatte sich die Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) sowie dem Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. um Bundesfördermittel beworben.

    „Auch wenn die konkrete baufachliche Prüfung des Antrags Seitens des Bundes noch aussteht, ist die Übermittermittlung des Förderbescheides durch den Bund ein eindeutiges Signal. Jetzt kann die konkrete Umsetzung endlich angegangen werden“, freut sich die zuständige Beigeordnete Brigitte Meier und betont die jahrelangen Bemühungen der Stadtteilinitiative mit wohlwollender Unterstützung der Stiftung als wesentliche Erfolgsfaktoren.

    Bei dem als Projektpartner an dem Vorhaben beteiligte Stadtteilinitiative Potsdam West ist die Freude aller Beteiligten im und um den Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. riesig. „Wir sind sehr froh, dass nach langer Zeit der Ungewissheit dieses architektonische Kleinod zu einem lebendigen Zentrum der Nachbarschaft erwachen wird. Sehr viele Menschen haben sich im Laufe der Jahre für diesen Ort eingesetzt, ihnen gilt ein ganz besonderer Dank“, so Stephan Heinlein, der 1. Vorsitzende des Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. Mit dem Bescheid des Bundes und der Kofinanzierung der Landeshauptstadt Potsdam wird nun der Traum vieler Nachbarn wahr. Ganz besonders freut sich der Verein, als Projektpartner im laufenden Sanierungsprozess dabei sein zu dürfen, um die Interessen der Nachbarn zu vertreten. „Wir hoffen auf einen guten, nachbarschaftlichen und freundschaftlichen Prozess in den nächsten Jahren mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg“, so Heinlein.

    Auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Eigentümerin des Grundstücks und der Gebäude, hebt das Engagement und die gute Zusammenarbeit der Beteiligten hervor. „Dem Engagement aller Beteiligten in der Landeshauptstadt Potsdam, im Stadtteilnetzwerk Potsdam West e. V. und in unserer Stiftung sowie der Förderung durch den Bund ist es zu verdanken, dass ein qualitativ bedeutendes Gebäude der Ostmoderne erhalten werden und künftig als Nachbarschaftshaus genutzt werden kann“, sagt Kai Schlegel, Ständiger Vertreter des Generaldirektors der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. „Wir freuen uns auf die nun bevorstehende Sanierung und wünschen uns, dass der Lottenhof ein Begegnungsort für die ganze Stadtgesellschaft wird.“

    Der Antrag, den die Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie dem Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. entwickelt hat, zielt darauf ab, die architektonisch ebenso anspruchsvolle wie seltene Dachkonstruktion der ehemaligen Gaststätte zu erhalten und den Lottenhof als Nachbarschaftsheim und Anlaufpunkt für Gäste des Parks Sanssouci zu nutzen. Neben der Sicherung dieses „architektonischen Kleinodes“ war es die Kooperation zwischen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, dem Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. und der Landeshauptstadt Potsdam sowie die Lage des Objektes am Rande des UNESCO-Welterbes, die das Bundesministerium des Innern, Bundesinstitut für Bau-Stadt und Raumforschung überzeugt haben.

    Der Förderbescheid über 1.966.665.00 Euro ist im August 2021 in der Landeshauptstadt Potsdam eingegangen. Die mögliche Bundesförderung entspricht der beantragten Fördersumme. Die Landeshauptstadt leistet dabei die geforderte Ko-Finanzierung in Höhe von 983.335,00 Euro, sodass die geplanten Gesamtkosten der Sanierung in Höhe von 2.950.000 Euro gedeckt sind. Der Förderzeitraum erstreckt sich über vier Jahre, von 2021 bis 2025. (mehr …)

  • Meinerzhagen: viele neue Gartenprojekte geplant, u.a. ein IG

    (alerts)

    Unmittelbar im Herzen der Stadt Meinerzhagen soll eine neue Gartenlandschaft entstehen.

    Meinerzhagen – Was sich im Ausschuss für Klima, Planung, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt noch recht nüchtern unter dem Tagesordnungspunkt „Aufwertung des Grünzugs Himmecke“ fand, entpuppte sich als Großprojekt mit einem Investitionsvolumen von knapp einer halben Million Euro.

    Die Himmecke erstreckt sich von der Gericht- über die Haupt- bis zur Hochstraße. In diesem Bereich befinden sich Gärten, Bäume, Wege und Wiesen – und auch ein Bikepark ist dort angesiedelt. Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck stellte die Planungen im Ausschuss vor: „Die Himmecke ist ein schöner Grünzug mitten in der Stadt. Wir wollen ihn aufwerten und zu einem Begegnungsraum für Jung und Alt machen. Der Wildwuchs soll beseitigt werden. Dazu hat sich eine lokale Aktionsgruppe des Zusammenschlusses ,Oben an der Volme’ Gedanken gemacht“, erläuterte er.

    Die Finanzierung soll so sichergestellt werden: 300 000 Euro könnten im Rahmen des Leader-Förderprogramms mit 65 Prozent vom Land bezuschusst werden. 145 000 Euro sind bereits in den städtischen Haushalt 2022 eingestellt. Unter dem Strich würde bei einem Gesamtvolumen von 445 000 Euro der Eigenanteil der Stadt also 250 000 Euro ausmachen. Und das ist geplant:

    Raum für Begegnung
    Es soll ein „Begegnungsraum zwischen den Generationen und Kulturen entstehen. Eine ökologische und gestalterische Aufwertung soll vorgenommen werden, in der auch die einstige historische Selbstversorgung der Stadtbewohner erlebbar gemacht wird. Ein Erholungs- und Naturerlebnisraum wird angestrebt.
    Ein Platz mit AussichtIm Bereich des schon vorhandenen Spielplatzes – der dann verlegt würde – soll ein „Aufenthaltsbereich mit einer tollen Aussicht über das Stadtzentrum bis zur Johanneskirche“ angelegt werden, inklusive Bänken und Waldsofas.

    Neue Bepflanzung
    Geplant ist die Ergänzung der Vegetation zur Erhöhung der Artenvielfalt und Biodiversität sowie des Erlebniswertes der Grünflächen.

    Interkultureller Garten
    In einem Teilbereich unweit der Einmündung Hauptstraße/Gerichtstraße werden gärtnerisch genutzte Flächen zu einem „interkulturellen Garten“. Dazu soll ein Verein gegründet werden, der die Bewirtschaftung übernimmt. Dabei will die Stadt begleitend aktiv werden.

    „Kinder-Garten“
    Ein Teil des ehemaligen Pfarrgartens soll für den in unmittelbarer Nähe gelegenen Evangelischen Kindergarten in einen Nutzgarten umgewandelt werden. Durch eine geplante Kooperation mit der Kita ist beabsichtigt, „das Verantwortungsgefühl und Engagement der Kinder zu steigern, sowie das Interesse der Kinder an Naturzusammenhängen zu wecken. Im Rahmen einer „Ackerdemie“ könnten Kinder dann beispielsweise selbst Gemüse anbauen. (mehr …)

  • Nauen: 110.000 Euro

    (alerst)

    N
    auens Nachbarschaftsgarten erhält für 110.000 Euro eine Verschönerungskur. Seit Dienstag rollen auf dem 600 Quadratemeter großen Areal an der Feldstraße dafür die Bagger.

    (Zeitungsartikel ist nur gegen Bezahlung weiter zu lesen)

    Es geht u.a. um Spielelemente: weitere Infos: https://sozialestadt-nauen.de/2021/11/15/es-geht-voran-im-nachbarschaftsgarten/


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  • Berlin: himmelbeet hat wahrscheinlich neue Fläche

    (NL)

    Diese Saison ist nun tatsächlich die letzte auf dem Ruheplatz für das Himmelbeet. Ende Ausgust hat sich das Team dafür entschieden, sich für einen Umzug auf die Grünfläche Grenz/Gartenstraße einzusetzen und es fanden konstruktive Gespräche mit dem Straßen- und Grünflächenamt statt.
    „Während der Gespräche über die Grenz/Ecke Gartenstraße kam aus dem Bezirksamt überraschend ein weiterer Flächenvorschlag für das himmelbeet: Auf dem Rathausplatz zwischen dem Jobcenter-Turm und der Genter Straße. Ein klärendes Treffen mit allen involvierten Ämtern fand am 04. Oktober 2021 statt. Leider nahmen neben dem Straßen- und Grünflächenamt und dem himmelbeet nur noch die Landschaftsarchitektin des Rathausumfeldes teil. Ihr steht ein planerisches Urheberrecht für die Gestaltung des Platzes zu. In dem angenehmen Gespräch wurde trotzdem deutlich, dass eine Nutzung der Fläche an der Genter Straße durch das himmelbeet zwar Vorteile mit sich brächte, aber Nachteile überwiegen würden“ -> Fokus auf die Grenz/Gartenstraße

    „Mittlerweile haben wir es sogar schriftlich: Der Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel hat am 05. Oktober 2021 eine offizielle Absichtserklärung unterschrieben, die uns diese Fläche zusichert und das SGA mit der Umsetzung beauftragt. Wir fangen jetzt mit der konkreten Planung des Umzugs an. Als ersten Schritt wollen wir uns um die Anschlüsse kümmern: der Garten braucht Strom, Abwasser und vor allem frisches Wasser. Außerdem wollen wir bald mit der Nachbarschaft und sozialen Träger:innen über die zukünftige Gestaltung der neuen Fläche diskutieren. Um die Fördergelder zu nutzen, die vom Senat für den Umzug bereitgestellt werden, sollten diese ersten Maßnahmen vor dem 31. Dezember 2021 passieren.“ (mehr …)

  • Grebenhain: Kirche baut Gemeinschaftsgarten auf

    Gemeinsames ackern in Grebenhain

    20.01.21 – Das vergangene Jahr war zwar geprägt von zermürbenden Absagen, aber im Hohen Vogelsberg entwickelte sich zum Jahresende die Idee eines gemeinsamen Ackerprojekts. Im Vogelsbergkreis waren dieses Jahr nicht nur wegen der coronabedingten Hygienebestimmungen Gemeinschaftsgärten immer wieder im Fokus, sondern auch weil einige Klimabotschafter:innen der Jugendklimakonferenz 2019 in verschiedenen Netzwerken mehr Gemeinschaftsgärten im Vogelsberg forderten.

    „In der heutigen Zeit brauchen wir mehr denn je offene und partizipative Lernorte nicht nur für Kinder und Jugendliche (…), in denen interkulturelle Begegnungsräume entstehen, die sich mit dem Thema der nachhaltigen Zukunft in einem demokratischen Miteinander auseinandersetzen“ betont Lara Fahrenbach (16 Jahre aus Lauterbach) von der Klimakidsinitiative, die in Angersbach seit Februar mit Kindern gemeinsam einen Acker gestaltet.

    In Grebenhain entwickelte sich nun eine bunte Initiative, bei der neben einigen engagierten Lehrer:innen der Oberwaldschule von Beginn an auch der Förderverein der Schule mitwirkte. Lehrer Sebastian Ohlemutz suchte mit erfinderischer Offenheit nach einem geeigneten Stück Land, was auf dem derzeitigen vom Umbau geprägten Schulgelände nicht einfach war. Fündig wurde er bei Bürgermeister Sebastian Stang persönlich, der ohne zu zögern ein privates Stück Land für die Projektidee zur Verfügung stellte und selbst mit Ackergerät vorbereitete. Weitere Lehrer:innen unterstützten die Idee mit pädagogischem Fachwissen, Vernetzung und Einsatzbereitschaft.

    Lehrerin Theresia Kuttenkeuler nahm im Rahmen der Idee Kontakt zu Ackerdemia eV auf, einem bundesweiten Verein, der sich auf praktische Gemüseackerprojekte und deren Perspektive auf die sozial-ökologische Transformation mit Schulen spezialisiert hat. Die beteiligten Jugendlichen waren schnell begeistert von der Aktion und vermissten ihren Ackereinsatz schon beim ersten Schnee. „Es ist toll, einfach mit den anderen hier draußen zu arbeiten und dabei zu schwätzen“ schwärmte eine Schülerin der Oberwaldschule.

    Gemeinsam mit den Schüler:innen könnten in Zukunft viele interessierte Menschen aus der Umgebung ab Frühjahr 2021 unter Anleitung der Ackerdemia eV. den Gemüseacker bestellen. Unterstützende Funktion in der Koordination und dem Finanzierungmanagement übernimmt Ruth Martin-Weigang vom Evangelischen Dekanat Vogelsberg im Rahmen ihrer Tätigkeit in der schulbezogenen Kinder- und Jugendarbeit. Bei ihr können sich gerne Menschen melden, die Interesse am Gemeinschaftsgarten Grebenhain haben und in einer individuellen Form mitwirken möchten (Mail an martin-weigang@ekhn.de).

    Unterstützt wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem Programm „Demokratie leben!“ im Vogelsberg. „Die Motivation war von Beginn an zu spüren und hielt sich auch durch die Aufs und Abs verschiedener Hürden, die nicht selten Corona bildete. Der Gedankensamen war jedoch im Sommer irgendwie auf fruchtbares Land gefallen und begann zu wachsen, auch wenn die Umstände dieses Jahr nicht ideal waren, aber gerade das gibt doch Hoffnung in vielfältiger Weise“, schmunzelt Kristina Eifert, die als neue Fachstelleninhaberin „Demokratie leben!“ im Vogelsbergkreis die Initiative berät.

    https://osthessen-news.de/n11642029/gemeinsames-ackern-in-grebenhain.html

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  • Düsseldorf: Düsselgrün hat nun digitalen Hör-Rundgang

    (alerts)

    Vor einem Jahr ist der Gemeinschaftsgarten im WGZ-Park in Oberbilk klimafreundlich umgebaut worden. Jetzt können Besucherinnen und Besucher über das Handy Infos zum Projekt abrufen.

    Aus der kleinen Brachfläche im WGZ-Park in Oberbilk ist nicht nur eine grüne Oase geworden, sondern auch ein richtiger Lehrpfad für alle, die mehr erfahren wollen über das gemeinnützige Projekt, das es seit 2015 gibt. Jetzt hat die Gruppe, die sich um den Gemeinschaftsgarten Düsselgrün kümmert, wetterfeste Schilder mit QR-Codes für Besucherinnen und Besucher aufgestellt, die über das Smartphone Infos bekommen. Die Stimmen von Gärtnerinnen und Gärtnern und zwei Gartenkindern erzählen an verschiedenen Stationen wie etwa an den Bienenstöcken, am Kompost oder am Blühstreifen von der Arbeit der Freiwilligen. Der neue Hör-Rundgang soll das Projekt Gästen noch zugänglicher machen. Fünf Audio-Beiträge mit einer Gesamtspielzeit von 20 Minuten sind aufgenommen worden. Gefördert wurde der Hör-Rundgang von der Postcode-Lotterie und der Bezirksvertretung 3,die auch schon im vergangenen Jahr Mittel bereitgestellt haben, um den Gemeinschaftsgarten klimagerecht umzubauen.

    Die Schilder für die akustische Begleitung wurden optisch von der Grafikerin Bettina Strunk aufbereitet. Initiiert und umgesetzt hat das Audio-Projekt der 28-jährige Joseph Baader, der seine berufliche Expertise in die Produktion einfließen lassen konnte. „Wir kommen zum Beispiel ganz nah an den Bienenstock heran, ohne gestochen zu werden, und hören Vögel, Würmer, aber auch die aktiven Mitglieder des Gartens zu jeder Jahres- und Tageszeit“, sagt der Tontechniker. „Wichtig war eine unterhaltsame Aufbereitung der Informationen, um das, was im Garten steckt, auch hörbar zu machen – nämlich ganz viel Leben, Engagement und Wissen.“ Außerdem erhalten die Gäste auch Informationen darüber, wie sie beim Projekt mitwirken können.

    https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/oberbilk/gemeinschaftsgarten-in-duesseldorf-oberbilk-duesselgruen-bekommt-einen-hoer-rundgang_aid-61701299 (mehr …)

  • Detmold: 1.7 Mio für grünere Innenstadt

    (alerts9

    Die Stadt Detmold bekommt einen ordentlichen Batzen an Fördergeldern für eine „grünere Innenstadt“. Der Bund überweist 1,7 Millionen Euro für die Parks in der Detmolder City. Damit soll der Klimaschutz gefördert werden.

    In Detmold bedeutet das konkret, dass man beispielsweise klimaresistentere Bäume pflanzt und auch mehr Wasser in den Parks fließen soll. Außerdem soll Geld ins „Urban Gardening“ fließen.

    Bürger sollen Parks oder andere städtische Flächen in der Innenstadt gärtnerisch nutzen, also da beispielsweise auch irgendwo Gemüse anpflanzen können.


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  • Eichstätt: Gottesdienst im Kapuzinergarten

    (alerts)

    Nach der corona-bedingten Zwangspause im vergangenen Jahr gibt es am Dienstag, 8. Juni, um 19.30 Uhr wieder den Garten-Eden-Gottesdienst im Kapuzinergarten Eichstätt in der Ostenstraße, welcher von der Katholischen Hochschulgemeinde Eichstätt in Kooperation mit dem Arbeitskreis (AK) Kapuzinergarten Eden in jedem Sommersemester gestaltet wird.

    Nach dem Outdoor-Gottesdienst inmitten der aufblühenden Schöpfung mit Hochschulpfarrer Pater Stefan Weig bieten Mitglieder des AK Kapuzinergarten Eden eine kurze Führung durch das idyllische Kleinod an. Für die Veranstaltung im Garten ist eine FFP2-Maske nötig.

    Die kleine grüne Oase hinter der alten Steinmauer am ehemaligen Kapuzinerkloster ist ein vielfältig genutzter Lern- und Begegnungsort. Seit 2010 gibt es den Gemeinschaftsgarten Kapuzinergarten Eden als Urban-Gardening-Projekt mitten in Eichstätt. Der unieigene Garten wird gemeinschaftlich, selbstverantwortlich und ökologisch durch den AK gepflegt und bewirtschaftet. Die Gruppe besteht aus Studierenden der KU und Eichstättern. Bis Oktober 2021 bietet der Gemeinschaftsgarten außerdem Raum für das Projekt Kapuzinergarten Eden – Klimagarten Eichstätt. Träger und Unterstützer des Projektes ist der Verein für Nachhaltigkeit e. V. Finanziell wird das Projekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen des Programms „Kurze Wege für Klimaschutz“ gefördert.

    https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Messe-im-Garten-Eden;art575,4779527 (mehr …)

  • Förderzusage für „Urbane Waldgärten“

    (alerts)

    Seit zehn Jahren fördert das Bundesprogramm Biologische Vielfalt Projekte mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern und vielen weiteren Akteuren vor Ort, die gemeinsam neue Lösungen für mehr biologische Vielfalt in Deutschland entwickeln wollen.

    Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Biologische Vielfalt ist die Grundlage des Lebens, von der Ernährung über die Gesundheit bis hin zu den Lösungen für den Klimaschutz. Daher fördert der Bund seit mehr als zehn Jahren gesellschaftliches Engagement für die Natur mit einem eigenen Bundesprogramm. Die beiden neuen Projekte aus dem Programm zeigen, wie wichtig gesellschaftliches Engagement für den Schutz biologischer Vielfalt und unserer Lebensgrundlagen ist.“ […]
     „Beide Projekte haben über den Zuwachs der biologischen Vielfalt hinaus zahlreiche weitere damit verbundene positive Effekte im Blick, etwa für unsere Lebensqualität und unser Naturerleben. Im Projekt Urbane Waldgärten werden beispielsweise die ökologischen, klimatischen und sozialen Effekte der Modellflächen in Berlin und Kassel untersucht und zugleich ansprechende Formen der Umweltbildung für verschiedene Alters- und Zielgruppen erarbeitet, die bundesweit übertragbar sein sollen. Denn die biologische Vielfalt kann nur geschützt und erhalten werden, wenn wir das Bewusstsein für ihren unermesslichen Wert breit in der Gesellschaft verankern und stärken.“

    Die neuen Projekte auf einen Blick:

    Im Projekt „Urbane Waldgärten: Mehrjährig, mehrschichtig, multifunktional“ wird das Thema Urban Gardening neu gedacht. Waldgärten sind mehrschichtig aufgebaute, naturnahe Gärten und bestehen hauptsächlich aus mehrjährigen Pflanzen. Dabei handelt es sich vor allem um Gehölze mit essbaren Bestandteilen, wie Obst, Nüsse und Beeren, aber auch um mehrjährige Arten in der Gemüse-, Kräuter- und Wurzelschicht. Im Verbundvorhaben der Universität Potsdam gemeinsam mit dem Bezirksverband Berlin-Süden der Kleingärtner <abbr title=“eingetragener Verein“>e. V.</abbr>, dem Freilandlabor Britz <abbr title=“eingetragener Verein“>e. V.</abbr> und dem Umwelt- und Gartenamt der Stadt Kassel werden drei Waldgärten als praktische Modellvorhaben entstehen. Neben dem nachhaltigen Anbau sollen im Projekt vor allem Umweltbildung, soziales Miteinander und eine naturnahe und langfristige Form des urbanen Gärtnerns erprobt werden. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt in Höhe von rund 4,85 Millionen Euro. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin (SenUVK) beteiligt sich an der finanziellen Förderung.

    Mit „BiodiversitätsChecks in Kirchengemeinden“ setzen sich das Erzbistum Köln (EBK), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Evangelische-Lutherische Landeskirche Hannover (HkD) in einem Verbundprojekt dafür ein, Kirchenorte auch zu Orten der biologischen Vielfalt zu machen. Nach gründlichen Biodiversitäts-Checks werden biodiversitätsfördernde Maßnahmen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern vor Ort entwickelt und durchgeführt. Mit über fünf Millionen Gemeindemitgliedern im Projektgebiet hat das Projekt großes Potenzial für vielfaches ehrenamtliches Engagement. Mögliche Maßnahmen sind der Schutz für Gebäudebrüter die Umgestaltung von Freiflächen zu struktur- und artenreichen (Kleinst-)Biotopen, die Beratung zu ökologischen Kriterien bei der Verpachtung, die naturschutzgerechte Bewirtschaftung von Gemeindeflächen sowie eine ökologische Aufwertung von Friedhöfen. Für das bis 2026 dauernde Projekt stellt das Bundesumweltministerium rund 3,58 Millionen Euro bereit.

    https://www.soll-galabau.de/aktuelle-news/ansicht-aktuelles/datum/2021/05/22/welttag-der-biologischen-vielfalt-bmu-und-bfn-foerdern-zwei-neue-projekte.html (mehr …)

  • Freiburg: GG Teil einer neuen Kleingarten Anlage

    (alerts)

    (BZ). Im Stadtteil St. Georgen entstehen derzeit in einem ersten Bauabschnitt 54 neue Kleingärten und eine große Fläche für innovatives Gärtnern wie etwa Urban Gardening. Dafür wird die Kleingartenanlage Moosacker entsprechend erweitert. Der Platz für die neuen Gärten wurde geschaffen, da die Stadt die Flächen ersetzt, die beim Bau des Rathauses im Stühlinger sowie der Rettungswache in Haslach beansprucht wurden.

    Die 54 Kleingärten entstehen auf rund 11 000 Quadratmetern Fläche. Für Gemeinschaftsgartenprojekte stehen rund 2500 Quadratmeter zur Verfügung. Diese Fläche wird entsprechend dem Konzept „Gärtnern in Freiburg“ gestaltet, das unterschiedliche Möglichkeiten des Bewirtschaftens vorsieht. Bis Ende Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, die Kosten liegen bei rund 500 000 Euro.

    „Für das Gärtnern in Freiburg gibt es auch in Zukunft Platz“, so Baubürgermeister Martin Haag. „Neben den klassischen Schrebergärten entstehen Flächen für neue Formen des Gärtnerns.“ Die Fläche für das Urban Gardening werden im nördlichen Teil der Fläche angelegt, die klassischen Gartenparzellen im südlichen Teil. Die Parzellen sollen bis zu 200 Quadratmeter groß sein. Je nach Bedarf und Nachfrage können diese Gärten auch geteilt werden. Als Bindeglied zwischen den beiden Teilbereichen ist ein etwa 350 Quadratmeter großer Freiraum als Gemeinschaftsfläche vorgesehen. Erschlossen wird die Gesamtanlage weiterhin über den Moosackerweg. Die Flächen für neue Gartenformen und die klassischen Kleingärten haben jeweils Wasseranschluss, sind umzäunt und umgeben von Hecken sowie Laub- und Obstbäumen.

    Im zweiten Bauabschnitt werden dann später weitere klassische Kleingärten sowie Flächen fürs gemeinschaftliche Gärtnern hinzukommen. Insgesamt werden, nach der Realisierung dieser beiden Bauabschnitte, 90 neue Kleingärten als Ausgleich entstehen.

    https://www.badische-zeitung.de/neue-gaerten-am-moosacker–201976973.html (mehr …)

  • CDU initiiert Gartenprojekt in Möchengladbach

    (alerts)
    Ein kleines, aber umso interessanteres Projekt aus dem Stadtentwicklungsprogramm „mg+“ nahm der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU) in dieser Woche in Augenschein. Auf einer ungenutzten Grünfläche im Bezirk Mönchengladbach-Lürrip wird ein besonderes „Urban-Gardening“-Projekt aus dem Masterplan Stadtbezirke umgesetzt. In der Bezirksvertretung Mönchengladbach Ost wurde hierfür 20.000,00 € Fördermittel beschlossen. Die Initiative für dieses Projekt übernahm Frank Eibenberger, Ratsmitglied der CDU.

    Das Grundstück befindet sich am Giertmühlenweg, Ecke Habichtstraße, unmittelbar an der Bahnstrecke nach Düsseldorf und dem Gladbach. Krings konnte sich vor Ort überzeugen, wie hier aktuell ein Urban Garden entsteht, der für jede Bürgerin und Bürger zugänglich ist – ein Ort für Menschen, Tiere und Natur. Im Mittelpunkt steht das gemeinschaftliche Bewirtschaften von städtischen Flächen. „Eine schöne Idee das ungenutzte Flurstück umzugestalten und hier eine kleine Oase für Pflanzen und Menschen entstehen zu lassen“, findet Krings. „Das ist nicht nur optisch eine Verschönerung, sondern hier geben wir der Natur mitten in der Stadt auch einen Entwicklungsraum zurück. Ich hoffe, dass viele Bürgerinnen und Bürger Interesse zeigen, sich auf dieses Projekt einlassen und alle es pfleglich behandeln“, so Krings weiter. Umgesetzt wird diese Idee auf ehrenamtlicher Basis mit Professioneller Hilfe der Permakultur Designerin Lena Schmitz. Permakultur ist eine Kultur, in der nachhaltige Lebensformen und Lebensräume unterstützt, entworfen und aufgebaut werden. An diesem Ort entstehen Hochbeete für Gemüsesorten aller Art, dazu noch eine Hochbeet-Spirale mit Sitzgelegenheit zum Verweilen, eine Kräuterspirale, Obstbäume, Beerensträucher und ein Pilzaufbau auf Baumstämmen.

    Blumen und Zierpflanzen haben in Ergänzung dazu aber auch einen Platz. Als Gastgeschenk brachte Dr. Günter Krings drei dieser Exemplare mit und freute sich, diese mit Frank Eibenberger gleich einpflanzen zu können.

    https://lokalklick.eu/2021/03/18/schaffung-einer-gruenen-oase-fuer-mensch-und-tier/ (mehr …)

  • Bamberg richtet Unterstütztungsfonds fürs Gemeinwohl ein

    (alerts)
    Die Stadt Bamberg hat für das Jahr 2021 erstmalig drei Unterstützungsfonds mit einem Volumen von je 250.000 Euro eingerichtet. Damit soll der Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft in den unsicheren Zeiten der Pandemie gestärkt werden. Antragsberechtigt sind Verbände, Vereine, Initiativen, Bürgerinnen und Bürger, ihre Projekte und Ideen einzubringen. […]
    Mobilität, die nachhaltig das Klima schützt sowie nachhaltige Vorhaben im Bereich Umweltschutz will Fonds III unterstützen. Müllsammelprojekte oder Vorhaben, die Gartenbau in der Stadt, das so genannte Urban Gardening, fördern möchten, könnten hierfür Beispiele sein.
    Ausgewählt werden nur Projekte, die Bambergerinnen und Bambergern zugutekommen. Diese müssen von allgemeinem Interesse und angemessener Qualität sein und sollten zur Lösung eines Problems beitragen.[…]
    https://www.wiesentbote.de/2021/03/10/stadt-bamberg-richtet-drei-unterstuetzungsfonds-fuers-gemeinwohl-ein/ (mehr …)

  • Garten der Begegnung Berlin-Marzahn: soll in ressortübergreifende Gemeinschaftsini von Senat und Bezirken gefördert werden

    (Tel/Mail)

    „Die Situation der Gärten im Bezirk Hellersdorf-Marzahn soll auch im Rahmen der sogenannten Gemeinschaftsinitiative verbessert werden.

    https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/gemeinschaftsinitiative/index.shtml

    Im konkreten Fall wurde eine Online-Beteiligung über das offizielle Bürger*innenbeteiligung des Landes Berlin:

    https://mein.berlin.de/projekte/beteiligung-schlusselmassnahmen-fur-marzahn-heller/

    angestrebt. Wie anhand der Zahlen zu sehen ist, war die Beteiligung nicht so groß. Dies gilt für viele Projekte der Senatsverwaltungen, die über dieses Portal gestartet werden. Umso schöner, dass die Maßnahme, die mit dem Garten der Begegnung zusammenhängt, so gut bewertet wurde.“

    Der Garten wird bisher von Soulgarden „gemanagt“ und mit Hilfe von Geldern aua dem Förderfonds Demokratie sollen nun selbsttargende Strukturen erarbeitet und die Nachbarschaft noch mehr einbezogen werden (Der Garten soll nicht nur Raum füs Gärtnern sein, auch Erholung, Sport usw.).
    Die Gründung einer eigenen Trägerschaft (Verein) durch die Gärtner*innen wird begleitet.


    (mehr …)

  • BOB-Campus Wuppertal: Arbeiten für Nachbarschaftsgarten beginnen

    (Alerts)

    Die Stadt Wuppertal bereitet sich nun auf Sanierungs- und Bauarbeiten für den künftigen Nachbarschaftsgarten des BOB in Oberbarmen und auf dem Spielplatz auf der Hardt vor
    Für den „BOB Campus Nachbarschaftspark“ an der Wichlinghauser Straße werden in der kommenden Woche auf dem Grundstück Büsche gerodet. Auf der rund 4.900 Quadratmeter großen Brachfläche der ehemaligen Bünger Textilfabrik soll ein Nachbarschaftspark für das Quartier und die Menschen in Wichlinghausen entstehen, der zum Verweilen und Gärtnern einlädt sowie für Veranstaltungen und Feste oder auch zum gemütlichen Beisammensein genutzt werden kann. „Das Besondere an dem Nachbarschaftspark ist, dass auch nach Fertigstellung eine Beteiligung und ein aktives Mitwirken der Wichlinghauser nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht ist“, heißt es.
    Der Park kostet voraussichtlich 1,2 Millionen Euro. Das Projekt wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) „Investition in Wachstum und Beschäftigung mit 90 Prozent finanziert, das entspricht 1,08 Millionen Euro. Den Eigenanteil von 120.000 Euro finanziert die Stadt. Neben dem Nachbarschaftspark entstehen auf dem früheren Fabrikgelände und im früheren Fabrikgebäude eine Kindertagesstätte, Gewerbe- und Büroflächen, eine Nachbarschaftsetage für gemeinschaftliche Aktivitäten und Wohnraum.

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/wuppertal-auftakt-fuer-bob-nachbarschaftsgarten-und-spielplatz-hardt_aid-56342787 (mehr …)

  • Wolfsgarten: Umnutzung einer ehemaligen Hochseilgartenflächen

    (Antrag, Antworten)

    Das Projekt „Wolfsgarten“ wird auf einem 4000 qm großen Gelände im Stadtteil Gostenhof umgesetzt, auf dem ursprünglich ein Hochseilgarten betrieben wurde. Nun entsteht ein naturnahes, kulturelles Stadtteil- u. Begegnungszentrum.

    Viele Pläne wurden innerhalb des letzten Jahres schon umgesetzt – so wurde das ganze Gelände z.B. wie geplant rein mit nachhaltigen, ökologischen Materialien umgestaltet und ein wahres Upcycling-Paradies geschaffen. Darüber hinaus entstanden ein großer Nachbarschaftsgarten mit Gewächshaus, eine Kinderspielecke, ein Cafebereich mit kleiner Bühne und zugehörigem ausgebauten Bauwagen, die Basis für ein Kunstatelier und Komposttoiletten.

    Der Nachbarschaftsgarten soll vergrößert werden

    Das Kernteam besteht aktuell aus 5 Menschen, die regelmäßig aktive
    Gartengruppe besteht aus ca 20 weiteren Menschen. Hinzu kommen weitere
    Ehrenamtliche die sporadisch dabei sind. Wir hoffen und gehen davon aus,
    diese Zahlen in der kommenden Saison zu erhöhen.

    Bei den Ehrenamtstagen, bei denen dann weitere Nachbar*innen dazu
    kommen: bleiben dann manche auch dabei?

    Ja, genau so ist es im vergangenen Jahr abgelaufen- die Menschen lernen
    uns und das Projekt an den Ehrenamtstagen kennen und wer will wird nach
    und nach mehr eingebunden bzw. Kommt regelmäßiger.

    Ist der Nachbarschaftsgarten jederzeit für die Gartengruppe
    geöffnet/zugänglich oder gelten auch hier Öffnungszeiten?

    Für die gartengruppe/ehrenamtliche ist immer geöffnet, sie kennen alle
    die Schlosskombination am Tor und können somit jederzeit aufs Gelände.

    Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie zugänglich sind diese für
    die Gartengruppe?

    Die Gartengeräte sind teilweise in einem kleinen Schuppen untergebracht,
    der ohne Schloss jederzeit zugänglich ist – weitere Geräte und Werkzeug
    befinden sich in einem Bauwagen zu dessen Schlüssel die aktive
    Gartengruppe jederzeit Zugang hat.

    Wie viele Beete sollen noch geschaffen werden und wie viele (Gemüse- und
    Kräuter)Beete gibt es schon?

    Es gibt aktuell 7 große Hügelbeete, 2 Flachbeete, 1 Kartoffelacker, 2
    Tomatenbeete, 1 Schlüssellochbeet, 6 Hochbeete und 1 Kräuterbeet. In der
    kommenden Saison entstehen weitere 4 Hochbeete, 1 Staudenbeet, 2
    Obstbaumlebensgemeinschaften, 1 Flachbeet und 2 Tomatenhäuser.

    Was soll gepflanzt werden und wer entscheidet darüber?

    Wir pflanzen verschiedene Kräuter, unterschiedlichste Tomatensorten,
    Paprika, versch. Kohlarten, Gurken, Zucchini, Kürbis, versch. Salate,
    Chilis, Melonen, Mangold, Karotten, Sellerie, Zwiebeln, Auberginen usw.
    usw.. Vor Beginn der Anzucht gibt es ein offenes Ehrenamtstreffen, bei
    dem jeder Wünsche äußern kann. Diese werden dann vom Kernteam in die
    Pflanzplanung nach Permakulturmaßstäben überführt. Die Anzucht selbst
    wird, dann wieder auf alle Ehrenamtlichen verteilt.

    Wie ist der Garten organisiert? Wie laufen Entscheidungs- und
    Kommunikations/Informationswege?

    Wolfsherz ist eine gemeinnützige UG, hat das Gelände des Wolfsgartens gepachtet und ist verantwortlich für das gesamte Projekt. Der Teil des Nachbarschaftsgartens wird gemeinsam im Rahmen der kleinen Kerngruppe organisiert – wir überlegen gemeinsam in regelmäßigen Treffen was geplant ist (Pflanzungen, Bauvorhaben, Events, Workshops,…) und geben die Punkte per Whatsappgruppe oder direkt vor Ort auf Tafeln an den Kreis der Ehrenamtlichen weiter, die auch weitere Ideen beisteuern können. Zum Saisonstart gibt es ein Treffen mit allen Interessierten mit großem Brainstorming und Ideensammlung. Größere Aufrufe o.Ä. laufen viel über Facebook, ein Emailnewsletter ist in Planung. Ansonsten sind wir im GNN ( Gartennetzwerk Nürnberg) organisiert um mit den anderen Gärten in Kontakt zu bleiben, uns gegenseitig zu unterstützen und gemeinsame Kooperationen eingehen zu können.

    Wer erntet und was passiert mit der Ernte?

    Alle Ehrenamtlichen können natürlich jederzeit kostenlos ernten was sie wollen. Ansonsten können alle anderen Geländebesucher gegen Spende ebenfalls ernten. In Zukunft sind auch gemeinsame Kochevents und Workshops in Planung. (mehr …)

  • Bunte Erde Chemnitz: einer der Preisträger des Wettbewerbs „Orte der Demokratie und Teilhabe“

    (alerts)

    Orte für Demokratie und Teilhabe

    Wettbewerb der Wüstenrot Stiftung entschieden

    Eine demokratische Gesellschaft braucht sichtbares Engagement, Solidarität und im Alltag gelebte Werte. Mit dem bundesweit ausgelobten Wettbewerb „Gebaute Orte für Demokratie und Teilhabe“ suchte die Wüstenrot Stiftung kürzlich nach Beispielen für Bauprojekte, in denen eine demokratische Haltung zum Ausdruck kommt und die zugleich vielfältige Gelegenheiten für Teilhabe und Zugang schaffen. Mit dem Wettbewerb griff die Stiftung zugleich die Debatte um Offenheit und scheinbare Selbstverständlichkeiten in unserer Gesellschaft auf, die nicht erst seit der Corona-Pandemie aktuell ist.

    Das unabhängige Preisgericht unter dem Vorsitz des ehemaligen Verfassungsrichters Udo Di Fabio zeigte sich über die rege Teilnahme sehr erfreut: 455 Projekte aus ganz Deutschland wurden eingereicht. Nun fiel die Entscheidung, drei gleichwertige erste Preise und drei Anerkennungen zu verleihen. Die Preise sind jeweils mit 20.000 Euro dotiert, die Anerkennungen mit je 15.000 Euro. Nachfolgende sechs Projekte wurden von der Jury ausgezeichnet:

    [….]
    drei erste Preise, u.a.:

    • 1. Preis: Interkultureller Garten Bunte Erde, Chemnitz (Interkultureller Garten „Bunte Erde“ e. V.)
      Ein gemeinsam gestalteter und bewirtschafteter Garten bildet den Ausgangspunkt, um über das Gärtnern hinaus Demokratie und demokratische Werte erlebbar zu machen. Entstanden ist ein offener Dialog über die Grundbedürfnisse des Lebens und darüber hinaus.

    3x Anerkennung, u.a.:

    Anerkennung: PLATZprojekt, Hannover (PLATZprojekt e. V.)
    Das über Jahre gewachsene Projekt gibt vor allem jungen Erwachsenen einen physischen Ort, der ihnen die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Verantwortungsübernahme für raumwirksame Ideen und eine gemeinsame Stadtgestaltung ermöglicht.
    [….]

    https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wettbewerb_der_Wuestenrot_Stiftung_entschieden_7514573.html

    zur Preisverwendung:

    https://www.blick.de/chemnitz/interkultureller-garten-auf-dem-kassberg-wird-praemiert-artikel11311589:

    […]Als Begegnungs-, Kommunikations- und Produktionszentrum wollen die Mitglieder des Vereins, der sich 2010 gegründet hat und eine Gartenfläche an der Franz-Mehring-Straße betreibt, hauptsächlich Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Familien entwickeln, die nicht nur ökologisch-gärtnerische, sondern auch interkulturelle Kompetenzen fördern.[…]
    Aktuell kooperiert die Gemeinschaft mit zwei Kindergärten, einer Lernförderschule und einer Grundschule aus dem Stadtgebiet.[…]
    „Das Preisgeld soll für weitere Bildungsarbeit, Aktionen mit Kindern und Erwachsenen und für die nachhaltige Unterhaltung des Gartens verwendet werden“, sagt Anja Hüttner vom Vorstand des Vereins. Konkret sei eine nachhaltige und langfristige Bildungspartnerschaft mit dem Karl-Schmidt-Rottluff Gymnasium für die kommenden drei Jahre geplant. „Hier lernen die Jugendlichen am praktischen Beispiel, wie man eine Idee für ein gutes Umweltschutzprojekt im eigenen Wirkungskreis entwickelt, es durchführt und verstetigt“, so Hüttner weiter.

    (mehr …)

  • Bedburg: Wiederbelebung Schlossgärtnerei druch urban gardening

    (alerts)

    […] Doch bei den Arbeiten handelt es sich um den Auftakt zur Belebung und Verschönerung des Parks im Herzen der Stadt. Und um den sichtbaren Auftakt zur Umsetzung des Isek, des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts, bei dem mit vielen Millionen Euro über mehrere Jahre die Bedburger Innenstadt umgestaltet werden soll.

    Erst einmal steht der Umbau der alten Schlossgärtnerei an, die zuletzt nicht mehr war als ein verwildertes Waldstück mit ein paar Backsteintrümmern. „Die ersten Arbeiten haben begonnen, es wird einen neuen Weg in die Schlossgärtnerei geben“, sagt Nina Asbach, die bei der Stadtverwaltung für das Projekt verantwortlich zeichnet. „Wir wollen die Schlossgärtnerei wiederbeleben.“

    Auf etwa 2500 Quadratmetern sollen Flächen für einen gemeinschaftlichen Anbau – sogenanntes Urban Gardening – von Obst und Gemüse sowie ein Gemeinschaftsbereich mit Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Die rund 20 Parzellen von jeweils etwa 100 Quadratmetern sollen von Bürgern, Asylsuchenden, Vereinen, Kindergärten und Schulen genutzt und bereits ab Ende März bepflanzt werden können.

    Das Ziel: Der Schlosspark soll belebt und aufgewertet werden und so das Gemeinschaftsgefühl der Menschen in der Innenstadt stärken. Die Trägerschaft für das Projekt erhält der Obst- und Gartenbauverein, der bereits seit 2018 an den Planungen beteiligt ist.

    Die Kosten für den Umbau in Höhe von 160.000 Euro übernehmen komplett das Land und der Bund. Der eigentlich vorgesehene städtische Anteil entfällt. Den übernimmt das Land – wegen der hohen Belastungen für die Kommunen durch die Corona-Pandemie.

    https://www.rundschau-online.de/region/rhein-erft/bedburg/millionen-euro-fuer-die-innenstadt-bedburger-schlossgaertnerei-wird-wiederbelebt-37950382 (mehr …)

  • Park-Neugestaltung in Wuppertal: urban gardening Teil davon

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    iDe Arbeiten für den Umbau des Bayer Parks in Heckinghausen haben begonnen. Der Platz wird komplett umgestaltet und soll künftig ein grüner Treffpunkt für große und kleine Besucher im bisher nicht sehr attraktiven Bereich zwischen Waldeck-, Widukind- und Werléstraße sein.

    Zunächst wird die Platzfläche abgeräumt, danach folgen die Arbeiten für die Platz-Neugestaltung. Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten inklusive eines neuen Bolzplatzes und Sitzgelegenheiten bis Ende Mai abgeschlossen sein. In einem zweiten Bauabschnitt werden dann Flächen für Urban Gardening hergerichtet. Das Projekt „Aufwertung Bayer-Platz“ wird mit 526.500 Euro aus dem Bund-Länderprogramm „Soziale Stadt Heckinghausen“ mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ gefördert. Die Gesamtkosten sind mit 585.000 Euro veranschlagt.

    Dafür wird auf dem Bayer-Platz eine Menge passieren: Der jetzige Platz mit einer Größe von rund 2.000 Quadratmetern wird auf 2.370 Quadratmeter vergrößert. Dafür wird ein Teil des Wendehammers Werlé-straße/Waldeckstraße entsiegelt. Dort entsteht Platz für zwölf Hochbeete und Urban Gardening. Künftig werden dort kleine und große Menschen aus Heckinghausen gärtnern. […]

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/gruenes-fuer-wuppertal-heckinghausen-arbeiten-am-bayer-park-gestartet_aid-55677529.

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  • neuer GG in Göttingen entstanden

    /ANtrag/Antworten

    Offener Nachbarschaftsgarten Helmsgrund, BMU Förderung von August 2019 – September 2021 mit 3 Stellen und Sachmitteln (insgesamt 111.385 Euro)

    Die Fläche gehört der Stadt Göttingen, bzw. der „milden Stiftung“, einer Stiftung der Stadt Göttingen.
    Wir haben einen unbefristeten Nutzungsvertrag.
    Die Pacht beträgt jährlich 324,- Euro
    Die Fläche ist Landschaftsschutzgebiet und wurde zuvor als extensives Gras-Mäh-land von einem Landwirt genutzt. Für den Nachbarschaftgarten haben wir von der Stadt eine bedingte Befreiung von den Auflagen des Landschaftschutzes bekommen, da der offene Nachbarschaftsgarten im Interesse der Allgemeinheit ist.
    Wasser bekommen wir von einem nahegelegenen Hydranten und füllen von dort aus unsere IBC-Tanks.
    Die Aufgabe der Projektleiterinnen liegten vor allem in“Aufbau und Pflege tragfähiger sozialer Strukturen“

    Stellenbeschreibungen:
    MA1
    :
    In Kooperation mit MA2 wird hier die Projektleitung übernommen und es ist notwendig, dass die Mitarbeiterin über profunde Erfahrungen in Projektorganisation verfügt. Die Mitarbeiterin soll eine Pädagogische Ausbildung und einen pädagogischen Abschluss haben und viel praktische Erfahrungen damit, Menschen zu motivieren. Sie soll Erfahrungen in der Gruppenleitung mitbringen und in der Mediation von Konflikten. Ebenso gute pädagogische Fähigkeiten in der lebendigen Vermittlung von Wissen und dem Erstellen von Lehrinhalten und – Materialien. Auch praktische Kenntnisse im ökologischen Gärtnern sind Voraussetzung, sowie gute und sichere Kontaktfähigkeit. MA2 :
    In Kooperation mit MA1 wird hier die Projektleitung übernommen und es ist notwendig, dass die Mitarbeiterin über profunde Erfahrungen in Projektorganisation verfügt und über gute und sichere Kontaktfähigkeit. Die Mitarbeiterin wird für die gärtnerische Planung und fachliche Anleitung der Nachbarschaftsgruppe zuständig sein. Deshalb soll sie eine qualifizierte Ausbildung zur Gartenbauingenieurin mitbringen, sowie Erfahrungen im Aufbau von Gemeinschaftsgärten haben. Darüber hinaus soll die grafische Gestaltung und technische Ausführung von Flyern und Plakaten übernommen werden.
    MA3:
    Die Hauptaufgabe des Mitarbeiters auf der 450,- Euro-Stelle liegt in praktischen gärtnerischen sowie in handwerklichen Arbeiten. Erfahrungen damit, sich in Gruppen einzubringen und gute und sichere Kontaktfähigkeit werden auch benötigt.

    Die Förderung vom Bundesumweltministerium wird mit Sicherheit NICHT verlängert. Voraussetzung für die 2-Jahresförderung war, dass wir im Antrag plausibel machen, wie wir das Projekt verstetigen wollen.
    Und das meinte ich auch mit dem „Aufbau und Pflege tragfähiger sozialer Strukturen“
    So haben wir einen verlässlichen Rythmus aufgebaut: Jeden Mittwoch nachmittag  gemeinsames Gärtnern und (bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) um 15 Uhr Besprechung, die dann jeweils von einer anderen Person aus der Gartengruppe moderiert wird und  im email-Verteiler als Protokoll geschrieben. Alle 4 Wochen (bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) gibt es einen Themen Mittwoch um 17 Uhr. Bislang hatten wir: Wildkräuter“wanderung“ über die Fläche: was wächst denn da?, Herstellung einer Ringelblumensalbe, und Samengewinnung.
    Alle 4 Wochen Freitags gibt es ein „Forum“ (Bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) bei dem Themen besprochen werden, die etwas mehr Zeit brauchen und die Mittwochs-Besprechung sprengen würden.
    Bisher hatten wir: wie wollen wir miteinander umgehen?, Ideensammlung für die Gestaltung der Gartenfläche und Erstellung eines Konzepts für Infotafeln zum Klimaschutz.
    Diese regelmäßige rythmische Struktur ist ein Teil der Verstetigung.  Auch, dass wir die Moderation der Besprechungen begonnen haben, kreisen zu lassen.

    Mit der Öffentlichkeitsarbeit um potentielle Mitgärtner/innen zu gewinnen ist das so eine Sache in Zeiten von Corona.
    Wir haben kleine Flyer, die wir Leuten in die Hand drücken, die vorbeischauen, weil der Garten an ihrer Spaziergangsroute liegt. Diese Flyer in ( bereits vorhandenen ) Zettelboxen am vorbeiführenden Spazierweg zum Mitnehmen bereitzustellen, davon haben wir bislang abgesehen, denn wir sind bereits etwa 10 Leute. Es gibt oben am Garten eine Infotafel, die auch rege von Spaziergängern gelesen wird und wir haben auch einige Stühle dort am Bauwagen stehen, wo sich sonntags Spaziergänger einfach mal draufsetzen können und das auch tun.

    Bei Nebenan.de hat der Garten eine offene Gruppe und somit auch  Öffentlichkeit. Dort haben wir vor dem Lockdown auch unsere Treffen, vor allem die Themennachmittage und das Forum bekannt gegeben. (mehr …)

  • GG Gallus 2 in Ffm nun dauerhaft genehmigt

    (alerts)
    In Sperrmüllkisten fing das gemeinsame Gärtnern auf der Frankenallee an. Jetzt stehen dort 20 Hochbeete. Die Stadt hat das Projekt jetzt dauerhaft genehmigt.

    Frisches Obst und Gemüse direkt aus der Nachbarschaft, ein Ort zum Treffen und Kennenlernen – Gemeinschaftsgärten liegen im Trend. Das unterstützt auch die Stadt: Das Nachbarschaftsprojekt „Gallus Garten II“ direkt an der S-Bahn-Station Galluswarte erhält eine dauerhafte Genehmigung. Projektinitiator Ralf Harth ist stolz auf das, was er geschaffen hat: „Wir haben aus einem Unort einen Gemeinschaftsgarten gemacht“, sagt er und freut sich.
    Den Gallus Garten II hat Harth im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Am Anfang waren es nur einige Sperrmüllkisten auf einem Grünstreifen, aus denen Pflanze wuchsen. Seitdem ist das Gartenprojekt deutlich gewachsen. „Mittlerweile haben wir 20 Hochbeete und 24 Patinnen und Paten“, berichtet Harth.

    Auch die anfänglich etwa 40 zur Verfügung stehenden Quadratmeter seien ausgeweitet worden: Der Gemeinschaftsgarten reicht nun entlang der Frankenallee von der Günderrodestraße bis zur Hellerhofstraße. Etwa 2000 Arbeitsstunden stecken in dem Projekt, schätzt der Gallus-Bewohner.

    Laut Harth hat das Grünflächenamt die Nachbarschaftsinitiative von Anfang an positiv aufgenommen und unterstützt. So wurden aus einem Fördertopf für Gemeinschaftsgärten anfänglich die Komposterde und Hummus finanziert.

    Bisher nur geduldet

    Bisher erhielt der Garten jedoch nur eine Duldung. Seit Mitte des Jahres steht fest: Der Gallus Garten II bleibt. Durch die dauerhafte Genehmigung der Stadt erhält das Nachbarschaftsprojekt eine langfristige Perspektive.

    In den kommenden zwei Jahren soll zunächst interimsmäßig das im Gallus ansässige Mehrgenerationenhaus die Trägerschaft übernehmen. „Danach werden wir einen eigenen Verein haben“, sagt Ralf Harth.

    Dem Projektinitiator geht es aber nicht nur um das Gemüse. Hinter der Idee stehe ein Konzept, das in die Nachbarschaft hineinwirke, so Harth. Er bezeichnet das als „soziale Choreografie“. Der Gemeinschaftsgarten biete Raum zum Kennenlernen, aber auch zur Weiterbildung. Besonders Kinder könnten durch das Helfen bei der Gemüseaufzucht wichtige Grundlagen der Ökologie und Nachhaltigkeit lernen. „Und das Tolle ist, dass das Ganze immer weiterwächst. Auf eine sehr organische Art und Weise“, sagt Harth.

    Für die Zukunft wünscht er sich, dass es sich weitere Projekte und Initiativen ergeben, etwa zur Bekämpfung der Vermüllung im Stadtteil oder gegen das Baumsterben. Daher hat der Frankfurter das Projekt in der jüngsten Sitzung des Ortbeirates 1 vorgestellt. Damit habe er zeigen wollen: „Wir sind gekommen, um zu bleiben“.

    Mit dem Stadtteilparlament will Harth im Gespräch bleiben. „Wir fragen uns: Was können wir vor Ort tun, damit es den Menschen und der Umwelt besser geht.“ Dabei könne der Ortsbeirat helfen, etwa durch einen kleinen Beitrag aus seinem Budget.

    Bei dem Gremium kam das Gartenprojekt gut an. Ortsvorsteher Oliver Strank (SDP) dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement. Einzelne Politiker, wie Ralf Schmidt-Berberich des Unabhängigen Bündnisses (U.B.) im Ortsbeirat, zeigten sich sehr interessiert an Ideen und Möglichkeiten, wie man das gemeinsame Gärtnern unterstützen kann – auch seitens der Stadt.

    https://www.fr.de/frankfurt/gallus-ort904318/hochbeete-an-der-galluswarte-genehmigt-90120734.html (mehr …)

  • Friedland-Garten: gute Aussichten für Anschlußförderung

    Mail

    Über diese Spende [Firma ADM Hamburg AG ] hinaus haben wir jetzt die Zusage der Gemeinde Friedland über deren weitere Unterstützung in 2021. Und wir haben zusätzlich einen Förderantrag an den Landkreis gestellt, mit dem Ziel, auch 2021 aus dem Integrationstopf bezuschusst zu werden.  Die Chancen stehen damit recht gut, dass unsere Finanzierung fürs nächste Jahr gesichert ist (mehr …)

  • Stadtgarten Nürnerbg nach Vandalismus (Brand) unerschüttert

    (Mail)

    Wir sind eigentlich recht unerschüttert. Der Schaden hält sich auch in Grenzen. Es sieht so aus, als ob das Jugendliche/Kinder waren, die gezündelt haben. Aber wohl auch gleich gelöscht haben. Sonst wäre deutlich mehr passiert.

    Finanziell stehen wir durch eine Förderung ganz gut da und nehmen das in die sowieso geplante Renovierung des Küchenwagens mit auf. Danke für euer Angebot – aber wir treten das Geld lieber an die Gärten ab, die knapp sind. Nächstes Jahr vielleicht wieder. Wenn wir wegen Corona auch zum zweiten Mal keinen Pflanzenverkauf machen können, dann wird es vielleicht eher eng (mehr …)

  • FriedLandGarten sucht Anschlussfinanzierung

    (Mail)

    im April ist die dreijährige Anschubfinanzierung für unser Projekt ausgelaufen. Seit meiner Teilnahme an dem Seminar in Kassel 2016, von dem ich viele Impulse mitgenommen habe und das ich sehr bereichernd fand, auch weil ich mich mit meiner Idee verstanden fühlte und dann noch sicherer wusste, dass es gelingen kann. Wir konnten die Förderer LEADER, die Gemeinde Friedland und den Caritas-Nothilfefonds gewinnen und eine 32-Stunden-Stelle einrichten (die ich mir mit Doro Pohl teile), sind im April 2017 an den Start gegangen und dann ist das Projekt gewachsen und gewachsen. Viele Ideen haben wir umsetzen können und uns in der Region recht gut etabliert. Eine Anschlussfinanzierung ist aber nicht gelungen; mehrere Förderanträge wurden abgelehnt; nun sind Gemeinde und Landkreis eingesprungen und sichern den Fortbestand erstmal bis Jahresende (mehr …)