Schlagwort: Finanzierung

  • Finanzierung für Friedlandgarten läuft aus

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    Im Juli endete für den FriedlandGarten die dreijährige Förderphase durch das EU-Programm LEADER und die Gemeinde Friedland als Hauptgeldgeber.

    Friedland – Jetzt suchen die Akteure nach Wegen, das erfolgreiche Projekt auch in den kommenden Jahren weiter finanzieren zu können.

    „Der FriedlandGarten hat sich zu einem ganz besonderen Ort entwickelt“, sagen die beiden Projektkoordinatorinnen Heidrun Mitze und Dorothee Pohl. Seit dem Start 2017 hätten „viele hundert Menschen“ – einheimische wie geflüchtete – den Garten in seiner vielseitigen Ausrichtung mitgestaltet.

    „Gemeinsam wurde eine interkulturelle Begegnungsstätte geschaffen, die Frieden und Verständigung stiftet und gleichzeitig ein weitläufiger Garten-, Naturschutz-, Lern- und Naturerlebnisraum für Kinder und Erwachsene ist“, sagt Heidrun Mitze.

    Neben den regelmäßigen offenen Gartentagen habe es in den vergangenen drei Jahren ein vielfältiges Kurs- und Seminarangebot etwa zum Imkern, dem Sensen oder Wildkräutern gegeben, an dem zahlreiche Menschen aus der Region teilnahmen.

    „Inzwischen haben der Landkreis Göttingen und die Gemeinde Friedland zugesichert, das Projekt bis Ende dieses Jahres zu unterstützen“, sagt Heidrun Mitze, die dafür genau wie ihre Kollegin ebenso dankbar sei wie für zusätzliche Spendengeber durch die Sparkasse Göttingen und die VR-Bank in Südniedersachsen.

    Bislang war der interkulturelle Gemeinschaftsgarten, dessen Träger die Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) in Südniedersachsen ist, neben dem LEADER-Programm (98 000 Euro) und der Gemeinde Friedland (25 000 Euro) auch durch den Nothilfefonds der Caritas (Bistum Hildesheim) sowie der ADM-AG aus Hamburg finanziert worden.

    „Nach dem Auslaufen der Förderung sind nun für den langfristigen Erhalt des interkulturellen Gartenprojekts weitere Fördermittel nötig“, betont Dorothee Pohl.

    Denn sowohl für die Planung, die Organisation und die Bewirtschaftung des 8000 Quadratmeter großen Gartengrundstücks als auch für die Betreuung der teilnehmenden Menschen sei eine intensive hauptamtliche Begleitung nötig.

    „Ziel des Projekts bleibt es, Begegnung und Verständigung zwischen den Kulturen zu fördern, Grundsteine für die Integration von Geflüchteten zu legen und Natur- und Gartenerlebnisse für jedermann zu ermöglichen“, so Pohl.

    „Als 2016 der Antrag bei der LEADER-Gruppe einging, waren alle total fasziniert von der Idee“, sagt Kreisrätin und LEADER-Aktionsgruppenvorsitzende Christel Wemheuer. „Das ist ein Projekt, das nicht nur alle Ziele, sondern auch die Herzen aller Beteiligten erreicht hat“, lobte sie.

    „Bei den aktuellen Akteuren ist der FriedlandGarten in sehr guten Händen und eigentlich kann es gar nicht anders sein, als dass es hier weiterläuft“, so Wemheuer.

    Auch Kreisrat Marcel Riethig gerät ins Schwärmen. „Dies ist ein wunderbarer Flecken Erde, der perfekt zur Gemeinde Friedland passt“, sagt er. Bürgermeister Andreas Friedrich will sich persönlich für den Fortbestand des Gartens einsetzen.

    „Wir haben gemerkt, wie viele Menschen hiervon profitieren“, sagt er. „Ich werde mit allen Mitteln dafür kämpfen, dass wir auch 2021 und 2022 die Finanzierung hinbekommen.“

    https://www.hna.de/lokales/goettingen/friedland-ort108199/geldsuche-fuer-den-interkulturellen-garten-90042220.html (mehr …)

  • Münchner Gartentour 2

    (Projektbesuche)

    Im Bahngarten vom Bahnwärter Thiel  sind derzeit 45 Beete vergeben. Der „Lockdowns“ hat den Bahnwärter mit dem Projektvorhaben „Atelierpark“ finanziell in einen Engpass gebracht. Sie starteten eine Crowdfunding-Kampagne und für eine Spende von 70 Euro gab es ein schon gebautes mit Bioerde befülltes Hochbeet, Davon gab es 30 (die alle vergeben wurden). Einige Gärtner*innen hatten aufgehört, andere waren nur selten da, jetzt formiert sich das Gartenprojekt wieder neu. Wasseranschlüsse haben sie drei auf dem Gelände, doch die Schläuche reichen nicht bis zu allen Beeten, diese Gärtner*innen schleppen Gießkannen. Um die Gemeinschaftsbeete kümmert sich hauptsächlich das Team, aber auch andere punktuell. Viel kann, nix muss. Man könnte auch Material mitbringen und nach Absprache an einem geeigneten Platz ein eigenes Hochbeet bauen. Die Beetformen sind sehr vielfältig, auch die alte Infrastruktur des Bahngeländes wird genutzt. Dem Team geht es um eine Begrünung des Ortes, sie wollen auch die Container vertikal begrünen. Der Mietvertrag ist auf 5 Jahre befristet, doch soll es bei der Wohnbebauung auch eine Grünfläche dabei sein – und da könnte ja auch ein GG Teil von sein. Zahlen müssen die Gärtner*innen bisher nix, sie überlegen aber, eine Wasserpauschale einzuführen.
    Die Erde bekommen sie Plantura, auch mal gespendet.

    Im Südgarten sind nach wie vor ein paar Leute dabei, die den Garten mit gegründet haben, welche, die in Jahr 2 eingestiegen sind und auch einige ganz Neue. Die Beete sind inzwischen individuell, mache teilen sich ein Beet, Familien/Paare haben zwei etc. Die Gruppe ist altersgemischt, richtig aktiv und häufig da sind ist ca. 1/3, die anderen kommen, gießen und gehen wieder. Die
    Südgarten Wasser wird gekauft bei Waschanlage Beete jetzt individuell, der Nachteil sei, dass sich viele nicht verantwortlich für den „Raum Garten“ fühlen und z.B. immer die selben Leute den Müll der Parties/nächtlichen Besucher*innen wegräumen.
    Sie treffen sich als Gruppe sehr selten, so 2x/Jahr. Nach wie vor hat die Gruppe keinen Träger, keine Versicherung und vier Wochen Kündigungsfrist. Eigentümer ist der GRoßmarkt. Der will nicht, dass sie ein Kompostklo aufbauen, Feuer dürfen sie nicht machen etc. Die Gartengeräte sind in einer Kiste mit Zahlenschloss, die Kiste ist überbaut mit einer Dachkonstruktion, mit der Regenwasser gesammelt werden kann. Wasser muss ansonsten gekauft werden (bei der Waschanlage auf dem Geläden).
    Pro Jahr zahlen die Gärtner*innen 10 – 15 Euro. Paletten gibt es for free auf dem Großmarktgelände.

    Die Piazza Zenetti ist im Rahmen des City2Share Projekts von Green City entstanden. https://www.greencity.de/projekt/piazza-zenetti/. Eine Parkfläche für 24 Autos wurde zu einem Stadtplatz mit Mobilitätsstation. Die Anwohner*innen wurden an der Gestaltung des Platzes beteiligt. Die Hochbeete waren sehr wichtig, um die Anwohner*innen zu erreichen. Sie haben für die Beete Verantwortung übernehmen können, konnten ganz konkret partizipieren und es finden nach wie vor Gespräche viel auch an den Beeten statt.
    Ein Clou: sie haben auf die Mitte des Platzes Rasen (auf Folie) aufgebracht. Auf dieser Fläche finden nun Picknicks statt, Kinder spielen. Die weiteren Möbel sind durchdacht: die Sitzgelegenheiten sind oft gleichzeitig Stauraum, Verkleidungsflächen von Wassertank z.B. werden als Infoboards genutzt, es gibt eine Pfandflaschenecke für Pfalndsammler*innen, eine Büchertauschbox.
    Nach Aulaufen des Projekts hat sich eine BI gegründet, die das Projekt weiter macht. Im Winter wurden die Möbel zusammengeschoben und es durften wieder 6 Autos parken. Nun soll die Stadtplatznutzung dauerhaft so bleiben, es ist sogar eine Entsiegelung im Gespräch. Die aktive GRuppe besteht aus 20 Leuten.
    Derzeit haben sie ein Problem, Wasser zu bekommen, sie hoffen über das neue Programm der Stadt einen Trinkbrunnen zu erhalten.


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  • Querbeet Tenever soll langfristig bleiben

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    Er schützt kein gallisches Dorf, denn der neue Zaun rund um das Gelände des Gartenprojekts Querbeet an der Neuwieder Straße soll Menschen gerade nicht abhalten, sondern dazu animieren mitzumachen. Die eigentlich paradoxe Funktion des Zaunes ist sichtbarer Ausdruck, dass das Projekt auf Zeit sich zu einem Langzeitprojekt gemausert hat.

    „Ich fand das eigentlich immer etwas befremdlich“, sagt Roland Wozniewski vom Verein Treffpunkt Natur und Umwelt, der das Projekt maßgeblich steuert, mit Blick auf den etwa 1,80 Meter hohen Holzzaun. Letztlich erhoffe er sich aber nun eine regere Teilnahme der Menschen vor Ort, denn Vandalismus und zurückgelassener Müll verschiedener Gruppen hätten sicherlich einige Anwohner abgeschreckt, Arbeit in den Garten zu investieren. „Wir haben zuvor viel versucht, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen und sie zu erziehen“, sagt Wozniewski. Das habe aber leider nicht so funktioniert. 

    26.000 Euro hat die Anlage des Zauns gekostet, gesponsert von der Postcode-Lotterie. Das Lotterie-Angebot wurde in den Niederlanden gegründet und spendet einen Teil der Wetteinnahmen an Projekte aus dem Bereich Natur- und Umweltschutz und Chancengleichheit. Eine Investition, die nur mit der Aussicht auf eine langfristige Nutzung des Geländes sinnvoll sei, so Wozniewski. Seitens der Gewoba, die Eigentümerin des Geländes ist, gebe es aber mittelfristig kein Interesse an dem Grundstück, sagt er.

    „Ich erhoffe mir durch den Zaun, dass mehr Leute mitmachen, und das gesamte Gelände erhält dadurch auch eine neue Wertigkeit“, sagt Wozniewski. „Man macht vielleicht eher mit, wenn man weiß, dass die Sachen auch erhalten bleiben“, so seine Hoffnung.

    Der neue Zaun soll das Gelände eingrenzen und zum Mitmachen im Garten einladen.Der neue Zaun soll das Gelände eingrenzen und zum Mitmachen im Garten einladen. (Petra Stubbe)

    Spielmöglichkeiten für Kinder

    Künftig sollen mehr Spielmöglichkeiten für Kinder auf dem Gelände geschaffen werden. „Wir wollen einen U3-Minispielplatz einrichten, mit einem Sandkasten und einer Matschmischanlage“, sagt Wozniewski beim Rundgang über das Gelände. Mit der Aussicht auf eine langfristige Nutzung des Grundstücks, plane der Verein auch mit einer Stromversorgung. „Damit wir hier Ökostrom beziehen können und nicht auf Benzin für den Generator angewiesen sind und uns auch mal einen Kaffee machen können.“ 

    Künftig könnte außerdem eine Art Kinder-Wildnis auf dem Querbeet wachsen. „In Richtung des Fleets sind noch ungefähr 1500 Quadratmeter Platz für eine Wildnis.“ Mit heimischen Sträuchern, aufgeschütteten Hügeln könnte ein naturnaher Abenteuerspielplatz entstehen. „Wir haben hier ja auch viele Familien mit Kindern.“

    Aber nicht jedes Vorhaben klappt, wie gewünscht. „Unser Bienenvolk wurde im vergangenen Herbst von Wespen beraubt und hat den Winter nicht überlebt.“ Das Imkerprojekt soll aber wiederbelebt werden. „Die Nachfrage ist auf jeden Fall da, aber ohne Imker würde ich das nicht machen können.“

    Für die kommenden zwei Jahre finanziert sich das Projekt unter anderem aus Mitteln der Umwelt-Lotterie Bingo. Der Verein TNU (Treffpunkt Natur und Umwelt) mit dem Gartenprojekt Querbeet ist als Basiseinrichtung für Gewässer anerkannt. Insgesamt gibt es in Bremen vier geförderte Basiseinrichtungen, je zwei für Gewässer und für Klimaschutz, darunter zum Beispiel die Kinder und Jugendfarm der Hans-Wendt-Stiftung. „Darüber bekommen wir jetzt eine halbe Stelle für zwei Jahre finanziert und können dadurch auch eine Stelle für einen FSJler gewährleisten“, sagt Wozniewski. Tatsächlich habe es schon erste Bewerbungen gegeben. „Leider nicht aus Tenever“, wie Wozniewski bedauert.

    Die Corona-Pandemie hat allerdings auch in der Neuwieder Straße Spuren hinterlassen. „Wir konnten zum Beispiel nicht mehr alle Workshops, die wir anbieten, in dem Umfang stattfinden lassen.“ Die Gartenarbeit dagegen konnte nicht ruhen. „Denn sonst wäre hier innerhalb des Jahres alles verkommen.“ 

    Feste Kooperationsverträge zur besseren Planung

    Kooperationen gebe es mit der Gesamtschule Ost und Oberschule Koblenzer Straße. „Wir wünschen uns für die Zukunft mehr feste Kooperationsverträge, damit wir besser planen können“, sagt Wozniewski. Für das kommende Schuljahr gebe es außerdem noch Platz für weitere Kita- und Schulgruppen. „Wir können unter Berücksichtigung des Infektionsschutz Gruppen mit bis zu zehn Kindern betreuen“, sagt Wozniewski.

    Eine enge Zusammenarbeit gebe es hingegen mit dem Mütterzentrum Tenever. „Die haben zum Beispiel hier eine Benefizveranstaltung für die Familien aus der Neuwieder Straße 3 gemacht.“ In dem Wohnblock war Anfang Juli ein Feuer ausgebrochen. Mittelfristig will Wozniewski das Gelände enger mit den Bewohnern vor Ort verzahnen. „Das Ziel ist, dass wir die Gärten in die Hand der Anwohner übergeben.“ 

    Zumindest die Übergabe der reifen Früchte klappt schon ganz gut. „Wir wollen, dass die Sachen, die wie hier anbauen, auch vor Ort bleiben.“ Beim „Bio für alle“ können Anwohner Bio-Gemüse zu Discounter-Preise kaufen. „Überzähliges geht an die Institutionen im Stadtteil, zum Beispiel an das Café Gabriely“, erklärt Wozniewski.

    https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-suedost_artikel,-gartenprojekt-in-tenever-soll-langfristig-bleiben-_arid,1930329.html (mehr …)

  • IG Altenkirchen: Corona und Planungen

    (Mail)

    Wir haben festgestellt, dass es uns trotz Corona gut geht. Die Zeit, die sonst mit anderen Terminen belegt war, haben wir in unserem Garten verbracht.

    Dadurch sieht es bei uns ziemlich gut aus. Das Wetter hat ja auch mitgespielt. Der Regen kam immer zur rechten Zeit. Unsere Gärtner nutzen den Garten als Treffpunkt mit Freunden, ich bin auch dankbar dafür.

    Ich möchte unseren Garten weiter öffnen. So findet bei uns alle 14 Tage ein ev. Bibelkreis statt. Die Kooperation mit der ev. Landjugendakademie findet im Aug. auch wieder statt.

    Dann gibts für die Teilnehmer einer Bildungswoche im ökologischen Gärtnern einen Sensenkurs auf unserer Wiese. Nächstes Jahr gehe ich in Rente, dann habe ich mehr Zeit.

    Aber für all die Aktivitäten braucht man die Unterstützung aller Mitglieder. Für diese Kontakte zu pflegen und zu festigen war Corona positiv und die Feststellung welchen Schatz wir in unserem Garten haben macht uns froh.

    (Mail)
    die ev. Landjugendakademie, Altenkirchen ist unser Kooperationspartner.

    Dort arbeitet Christof Diefenbach als Referent für ländliche Bildung.

    Seine Kurse sprechen unterschiedliche Menschen an.

    Er organisiert die Kurs und wir sind in den letzten drei Jahren ein Modul in der Bildungswoche gewesen. Der Bildungsurlaub jetzt steht unter dem Motto:“Natur-und Artenschutz in unseren Gärten“.

    Es nehmen 8 Leute unterschiedlichen Alters und aus dem ganzen Bundesgebiet teil. Ursprünglich war der Kurs mit 16 Teilnehmern voll belegt. Naja, Corona. Bei uns können sie praktische Erfahrungen machen, wie Sensen lernen, eine Hummelburg bauen usw.

    Wir können unser Gartenkonzept erläutern und Anregungen geben. Ein Besuch im interk. Garten ist auch für andere Gruppen der LJA ein Ziel der Stadterkundung. Das ist dann ganz unverbindlich und halt nur ein Spaziergang mit Führung. Die Vernetzung ist es eben.

    Noch was Schönes: Wir haben ganz alte, kaputte Bänke und haben einen Förderantrag beim Leader-Ehrenamtsprogramm gestellt und werden gefördert. Mit wieviel Geld weiß ich zwar noch nicht. Ich denke aber wir können bald unsere vier Bänke in Ordnung bringen.


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  • IG in Amberg wird gefördert

    (alerts)
    Die Integration von Flüchtlingen kann ohne ehrenamtliches Engagement kaum gelingen. Mit seinem seit 2017 bestehenden Angebot will der Malteser-Hilfsdienst seinen Beitrag dazu leisten, dass das auch in Amberg funktioniert. Vor einem Jahr startete Ehrenamtskoordinatorin Astrid Knab hinter dem Fitness-Center des TV 1861 Amberg am Schanzl mit dem interkulturellen Garten, in dem zum Auftakt Perser den Beginn des Jahres 2631 ihrer Zeitrechnung feierten. Im Sommer 2019 folgte das erste Amberger Zuckerfest. Dabei ging es im Ramadan um das gemeinsame Fastenbrechen. Knab erinnert sich: „Bis in den Abend hinein saßen alle noch gemütlich am Lagerfeuer mit Stockbrot und bei Lagerfeuermusik zusammen.“

    Knapp 30 000 Euro
    Damit es Begegnungen wie diese auch weiterhin geben kann, sind die Malteser, die für die Kosten aufkommen, die trotz des ehrenamtlichen Engagements entstehen, auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Für das Projekt, das in die bundesweite Initiative „Hand in Hand“ des Hilfsdienstes eingebettet ist, hatte die Organisation einen Förderantrag gestellt. Nun hat die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU), dem CSU-Bundestagsabgeordneten Alois Karl mitgeteilt, dass das Projekt in Amberg mit knapp 30 000 Euro für die Jahre 2020 und 2021 unterstützt wird.
    Rund 50 FlüchtlingeSehr zur Freude von Gregor Schaaf-Schuchardt, dem Diözesangeschäftsführer des Malteser-Hilfsdiensts in Regensburg. Das Geld, so teilt er in einer Presse-Info mit, erleichtere die Finanzierung einer Halbtagsstelle, um die Freiwilligenarbeit in Amberg zu koordinieren. Damit ist die Zukunft des interkulturellen Gartens laut Astrid Knab vorerst gesichert. Seit 2017 versucht sie mit etwa 30 Freiwilligen, rund 50 Flüchtlingen das Ankommen und Einleben in der deutschen Gesellschaft zu erleichtern. Zwar hat die Corona-Pandemie auch den interkultureller Garten ausgebremst (Knab: „Heuer ist noch nichts geschehen“), aber sobald sich die Lage bessert, sollen begonnene und angedachte Vorhaben wieder aufgenommen werden. Für Knab ist das ein Muss, denn oft säßen Flüchtlinge in ihren Unterkünften aufeinander und hätten kaum eine Möglichkeit, sich sinnvoll in freier Natur zu betätigen. In dem Garten sind auch ein Kunst- und Kochtreff sowie ein Begegnungs-Café untergebracht.

    Derzeit Zwangspause
    Ins Wasser fallen müssen laut Knab vorläufig Aktivitäten der Tanzgruppe und große Teile des Sommerprogramms, wie eine Kleidertauschbörse und ein interreligiöses Fest. Aber aufgeschoben sei nicht aufgehoben. Zumal nun die Finanzierung zumindest für zwei Jahre gesichert ist.

    https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/interkultureller-garten-amberg-zukunft-gesichert-id3030171.html


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  • Neues Gartenprojekt in Göttingen

    (Telefon/Antrag/Antworten)

    Der „Begegnungsgarten Holtenser Berg “ ist ein Projekt des Nachbarschaftszentrums Holtenser Berg, Göttingen. Dieser Gemeinschaftsgarten wird von und für Nachbarinnen gebaut und wird sich als offener Raum gestalten, in dem Menschen gemeinsam Gemüse anbauen und Kontakt zur Natur und zu anderen Mitmenschen erleben. Außerdem ist Ziel des Projektes gemeinsam ein Bewusstsein für relevante Umweltthemen und Wissen über Klimaschutz zu schaffen. Deshalb werden im Rahmen des Projektes verschiedene Workshops zum Thema Kompost, biologischer Anbau, Mischkulturen oder Solar-Dörr-Anlag angeboten. Darüber hinaus werden eine Seminarrreihe zum Thema Permakultur gegeben.

    Das Projekt hat im Januar 2020 gestartet und wurde zur erst mit einer großen Veranstaltung auf dem Holtenser Berg vorgestellt. In den nächsten Wochen folgten Planungstreffen und ein Filmabend. Anfang März waren ca. 10 Menschen daran interessiert, mitzumachen. Auf Grund vom Corona haben wir geplante Treffen abgesagt und in den letzten Wochen haben wir unsere Arbeit auf Organisation von zukünftigen Veranstaltungen konzentriert. Eine Webseite für das Projekt wurde bereits eingerichtet und ist unter https://garten-hoberg.de/ zu besuchen. Für die nächste Zeit werden noch keine Treffen oder Arbeitszeiten stattfinden. Die Mitglieder der Gartengruppe (zurzeit besteht die Gartengruppe aus 5 Menschen) werden allerdings aus eigener Verantwortung einzeln arbeiten und den Garten weiter gestalten. Es werden das Abstandgebot- und weitere hygienische Maßnahmen (u.a. mit der Nutzung von Handschuhen und Mund-Nase-Bedeckung) eingehalten.

    Träger des Projektes ist der Nachbarschaftsverein Holtenser Berg. Das Projekt wird für die Laufzeit vom 01.01.2020 bis 31.12.2021 im Rahmen des Klimaschutzprojektes „Kurze Wege für den Klimaschutz“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit gefördert. Die Projektförderung beträgt 67.410,00 € und es werden Sachkosten und eine 22 Wochenstundenstelle gefördert.

    Die Fläche gehört der Stadt. Wir haben einen Pachtvertrag abgeschlossen und er ist bis zum 30.09.22 befristet. Ende nächstes Jahres werden wir eine Verlängerung des Vertrages beantragen. Die Pacht wird bis Ende 2021 mit Projektgeld bezahlt. Ab 2022 werden die Gärtnerinnen eine Mitgliedschaft beim Nachbarschaftsverein abschließen und mit den Mitgliedsbeiträgen wird die Pacht bezahlt.
    – Bevor das Projekt zu Ende ist, wird sich eine Arbeitsgruppe gebildet haben, die sich ab Frühjahr 2022 um den Garten kümmert.
    – Im Laufe der Projektzeit werden die Gärtnerinnen gegebenenfalls für die Ausstattung deren eigenen Parzellen (spezielles Saatgut oder Einrichtungen) sorgen. Das Projekt sorgt für die Grundausstattung des Gartens (Bauwagen für das Lagern von Gartengeräten, Wassertanks, Toilette, Zaun u.a.), Geräte und Saatgut.
    – Die Wassertanks werden von der Gartengruppe ausgefüllt. Die Termine zum Ausfüllen werden in der Gruppe ausgemacht und es wird für jeden Termine eine zuständige Person geben, die sich darum kümmert (Wasserschlaufe auflegen und aufpassen). Für nächstes Jahr werden genug Regenwassersammelpunkte geben. Das Thema Wasser(-Managment) und Gießen wird im Garten ein wichtiges Thema, der dauernd angesprochen wird. Es wird ein Bewusstsein über diese Ressource geschafft werden.
    – Die Fräse wird von den Gärterinnen der Gartengruppe einzeln bedient. Die Termine werden in der Gruppe ausgemacht und es wird abwechselt gearbeitet. Alle müssen lernen, mit der Maschine umzugehen
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  • Nordstadtgarten: ein Interkultureller Garten in Kassel

    (Antrag, Antworten)
    2019 ist im strukturschwachen Bezirk Nordstadt in Kassel ein Garten entstanden. Ziel: Begegnung, klimafreundliche Ernährung, kultureller Austausch. Anfangs gab es Geld für professionelle Gärtner*innen Unterstützung und Unterstützung durch „Essbare Stadt“. Als das Programm auslief, wollte ein Großteil der Gruppe weiter machen.

    • Was ist denn das Projekt „Kultur macht stark“?

    Kultur macht stark ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Im Rahmen dieses Programmes wurde der Gemeinschaftsgarten für ein Jahr gefördert. Nun hat sich die dabei entstandene Gruppe dazu entschieden den Garten weiter zu führen. Projektbezogene Seite: https://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/alles-banane-von-wegen-1884.html

    • Auf was für einer Fläche ist der Garten entstanden, wem gehört diese, wie groß ist diese und was für eine Art von Vertrag gibt es (Befristung?)

    Die Fläche gehört der Stadt Kassel und wurde dem Projekt vom Umwelt- und Gartenamt zu Verfügung gestellt. Es besteht bisher kein Vertrag, aber die die Erlaubnis die Fläche weiter zu nutzen. Wahrscheinlich könnte auch ein Pachtvertrag geschlossen werden, welcher jedoch regelmäßig Kosten mit sich bringen würde. 

    . Die Gesamtfälche ist 3,000 quadratmeter, wovon die Hälfte bewaldet ist. Auf der Wiese wurden Walnussbäume gepflanzt. Dazwischen haben wir zwei Beete mit einer Gesamtfälche von 230 Quadratmeter angelegt. Es besteht noch Raum für ca. weitere 150 Quadratmeter Beetffäche

    • Wie groß ist die Gruppe?

    Die große ist dynamisch, aber so ca 10.

    • Wie ist der Garten organisiert? Wie viele Beete gibt es? Sind das individuelle oder gemeinschaftliche Beete?

    Der Garten ist gemeinschaftlich organisiert.

    • Wie werden von wem Entscheidungen getroffen?

    In gemeinsamer Absprache

    • Wie erfahren Interessierte vom Garten, wie kann man mitmachen?

    Durch Mundpropaganda und Internet

    • Wo sind (und sollen) die Gartenwerkzeuge untergebracht? Wie kommen die Gärtner*innen daran?

    Wir haben letztes Jahr eine Hütte für die Werkzeuge gebaut

    • Woher kommt das Wasser?

    Der Nachbar Michael Schmidt hat eine Pumpe mit der er Grundwasser bekommt. 

    • Was gibt es sonst noch auf dem Gelände neben Beeten?

    Einen soliden Tisch und Bänke die in den Boden verankert wurden. 


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  • IG Bayreuth: Bauvorhaben und 14.000 Euro Spende

    (Mail)

    Im Frühjahr 2019 haben wir die Sitzgelegenheiten (Baumstämme) in unserem „Amphitheater“ erneuert und eine Rutsche gebaut.

    Für 2020 haben wir geplant, die Fläche zwischen unseren beiden Gartenhäusern zu überdachen, um mehr trockene Lagerfläche zu haben für Gartenmöbel, Schubkarren etc. Gleichzeitig wollen wir die z.T. durchhängenden Regenrinnen an den Hütten erneuern, um effektiver Regenwasser sammeln zu können. Außerdem wollen wir 3 Hochbeete zum Verpachten bauen und unseren Weg neu schottern, wenn die Randplatten von den Beetpächtern gesetzt sind.

    Für das Erdfest am 21.06.20 haben wir auch schon einiges geplant – hoffentlich spielt das Wetter mit und Corona…  Letztes Jahr haben wir im Sommer ein OpenAir-Kino im Garten gemacht zusammen mit Kino ist Programm e.V., das wollen wir auch wiederholen.

    Wir bekommen eine größere Spende (14.000 €).
    von der Website des Gartens: (Die SpardaWeihnachts-Benefizaktion 2019/2020 hat mit 42.000 Euro erneut ein großartiges Spendenergebnis erzielt. Das Geld kommt nun in gleichen Teilen drei sozialen Einrichtungen aus der Region zugute: dem Treffpunkt e. V. Nürnberg, dem Förderverein der Spiel- und Lernstuben e. V. Erlangen und dem Verein „Gärten der Begegning – Interkulturelle Gärten Bayreuth e. V.“ – jede Initiative darf sich folglich über eine Förderung in Höhe von 14.000 Euro freuen)
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  • WisaWi e.V. macht Gartenprojekt mit Werkstatt mit Geflüchteten

    (Antrag/Antworten)

    In Wiesbaden:
    Seit 2017 gestalten wir gemeinsam mit Geflüchteten einen Gemeinschaftsgarten in Wiesbaden Biebrich.
    Das Gartengrundstück ist ca. 2500 qm groß. Wir haben es von der Stadt gepachtet. Direkt neben dem Grundstück befindet sich eine Gemeinschaftsunterkunft mit Geflüchteten.
    Vorrangig sollten die Geflüchteten der Gemeinschaftsunterkunft, sowie die Menschen aus der Nachbarschaft in das Gartenprojekt integriert werden.
    Auch andere Menschen beteiligen sich, die nicht aus der direkten Nachbarschaft kommen.
    Außer den Geflüchteten der Unterkunft (ca. 250 Personen, meistens machen 40-60 Personen im Garten mit) kommen auch Geflüchtete aus anderen Stadtteilen in den Garten, u.a. auch Geflüchtete, die von unserem Verein betreut werden oder sich bei uns engagieren.
    Außerdem engagieren sich auch Menschen des „Welcome Cafe“ im Garten, sie haben auch ein Gemeinschaftsbeet dort.
    Die Menschen können im Garten ihre eigenen Beete anlegen, ebenso können sie sich zusammenschließen und Gemeinschaftsbeete anlegen. Auch von uns werden Gemeinschaftsbeete angelegt.
    Es gibt bereits 3 Hochbeete, die aus Paletten mit den Geflüchteten selbst gebaut wurden und auch selbst gebaute Gartenmöbel. Ein Brunnen wurde gebohrt und liefert Wasser, wenn das Wasser aus dem Brunnen nicht reicht (was im Sommer oft der Fall ist), können wir das Wasser der Gemeinschaftsunterkunft benutzen und mit einem Schlauch wässern.
    Im Jahr 2017 und 2018 wurde unser Projekt gefördert (die Förderung war aber auf zwei Jahre begrenzt), sodass wir einen Grundstein anlegen konnten. Abgesehen davon, dass dort nicht alles, was benötigt wird, inbegriffen war, brauchen wir jetzt, um weiterzukommen, auch einige unabdingbare Materialien etc..
    Im Gemeinschaftsgarten kann man nicht nur Gärtnern, er dient auch als Rückzugsort, Begegnungsstätte und für diverse Aktivitäten.
    Wir bieten diverse Aktivitäten an (in der Vergangenheit, wie auch dieses Jahr wieder), kreatives Gestalten unterschiedlichster Art mit Erwachsenen und Kindern, Spielangebote, Bewegungsangebote, Upcycling, Holzarbeiten, Palettenbau, Möbelbau für den Garten, aber auch Workshops für Menschen, die etwas für ihr Zuhause bauen möchten und andere handwerkliche Projekte. Dies ist teilweise auch offen für alle Menschen, die einfach so vorbei schauen möchten. Außerhalb der Gartensaison bieten wir einige solcher Aktivitäten z.B. Workshops/offene Werkstatt auch in anderen Räumen an, in der Gartensaison hingegen gibt es dann diese Angebote im Garten selbst, offen für alle, zusätzlich zu den Angeboten für die Geflüchteten und andere, die im Garten tätig sind.
    Dieses Jahr möchten wir mit den Menschen auch eine Kräuterspirale anlegen, sowie weitere Hochbeete, da die 3 Hochbeete gar nicht reichen. Auch andere Arten von Beeten sind geplant, wie zum Beispiel Frühbeete und Strohbeete.

    1. Habt ihr das Grundstück auf eine unbefristete Zeit gepachtet? Wie hoch ist die Pacht?

    Das Grundstück wurde zunächst für sieben Jahre gepachtet, kann jedoch u.U. verlängert werden. Wir müssen keine Pacht zahlen.

    2. Wie viele Beete gibt es bereits? „Nur“ die drei Hochbeete? Oder gibt es auch „Erd“Beete?

    Das war ganz unterschiedlich, je nach Jahr, da sich unterschiedlich viele und unterschiedlich engagierte Menschen beteiligt haben. Wir hatten teilweise 60 Beete, im anderen Jahr ca. 40, in einem 20. Das waren aber Einzelbeete für die Menschen.
    Diese sind auch noch hauptsächlich vorhanden, müssen nur noch bearbeitet und bepflanzt werden.

    Außerdem haben wir verschiedene Gemeinschaftsbeete, zum einen das vom Come together Café, zum anderen eines mit größeren Kräuterbüschen, Beerensträuchern und anderem.
    Jedes Jahr haben wir auch Gemeinschaftsbeete für Tomaten, Kürbisse und Chillis angelegt. Wir haben ein Gewächshaus, das fungiert auch als Gemeinschaftsbeet für Tomaten, Chillis und andere Pflanzen, die besser geschützt werden müssen.

    3. Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert wird/gegärtnert werden soll?

    Das kommt darauf , wie viele Menschen gärtnern wollen. Bis auf die Stellen, auf denen die Häuschen/Pavillons/Kompost etc. stehen, die Kräuterspirale angelegt werden soll und der Mittelteil des Gartens, der wegen Kieseluntergrund nicht dafür genutzt werden kann (dafür machen wir dort die handwerklichen Dinge, Treffen usw.),  kann theoretisch der Rest dafür genutzt werden. Praktisch ist es aber so, dass wir auch Bienenblumenwiesen anlegen am Rand, Wege, Plätze zum "Chillen", Plätze für die Kinder zum Spielen oder auch Beete anlegen/Tipi aus Bohnenranken für Kids usw. . Es ist ja auch wirklich genug Platz vorhanden. Wir haben natürlich auch weitere Pläne, wie und wann diese umgesetzt werden können, müssen wir mal schauen. Man kann ja nicht alles auf einmal machen ;).

    4. Wie viele der 40 – 60 Leute gärtnern tatsächlich? Ihr macht ja noch so viele andere tolle Aktivitäten

    Im ersten Jahr waren es 60 gärtnernde Leute, im zweiten 40 - dann kamen noch andere Menschen hinzu, die an Aktivitäten teilnahmen, nur gechillt haben, im Garten gespielt haben, sich beraten haben lassen, Hausaufgaben gemacht haben etc.. Wie es dieses Jahr sein wird, wissen wir nicht, da sich die Zusammensetzung der Menschen in der Unterkunft immer ändert. Wir wollen auf jeden Fall die Gruppe alleinerziehender Mütter stark einbeziehen, als auch andere Zielgruppen und natürlich kann ja auch jeder mitmachen, der möchte.

    5. Was passiert mit der Ernte?

    Die Ernte der Einzelbeete kann jeder selbst für sich verwenden (was gerade für die Geflüchteten der Unterkunft sehr gut ist), die Gemeinschaftsbeete sind für alle, also auch die Ernte. Bei den gemeinschaftlichen Kräuter- und Salatbeeten (schnell wachsende) kann sich immer jeder nehmen, was sie/er braucht. Das hat immer gut geklappt.

    Manches haben wir auch für Feste verwendet, also es wurde aus der Ernte gekocht für ein Fest, sowohl von den Geflüchteten, als auch von uns.

    6. Wie werden die Werkzeuge untergebracht, wie zugänglich sind diese dann für wen? Und wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind die Werkzeuge im Winter in einer Offenen Werkstatt an einem anderen Ort untergebracht? Wo und wie und von wem werden die dann genutzt?

    Unsere bereits vorhanden, notwendigen Gartengeräte sind in einem kleinen Gartenschuppen, zu welchem jeder, der mitmacht, also auch die Geflüchteten, Zugang hat (Zahlenschloß).

    Dann haben wir noch ein Gartenhäuschen, in welchem Geräte und Materialien untergebracht sind, die von uns (Verein) bei Bedarf herausgegeben werden oder für Aktivitäten benutzt werden. Das ist auch so notwendig. Die jetzt beantragten Werkzeuge würden auch dazu gehören, bis auf manche, die man immer braucht, wie z.B. eine Säge und einen Hammer zum ziehen von Nägeln u.ä. (aber davon nicht alle, nur eines). Im Winter könnten wir bestimmte Werkzeuge auch für die offene Werkstatt verwenden (im Garten braucht sie dann ja keiner), so bräuchten wir das nicht zweimal beantragen. Diese werden dann von den Leuten genutzt, die an der offenen Werkstatt teilnehmen. (Unter Anleitung - auch im Garten gibt es natürlich Anleitungen etc.)

    7. Das mit den Tomatendächern habe ich noch nicht ganz verstanden. Es können entweder 10 für Einzelbeet und eins für ein Gemeinschaftsbeet oder 20 für Einzelbeete gebaut werden? Wer entscheidet das und wären die für die Einzelbeete dann alle auch an einer Stelle oder wird ein großes gebaut, was dann unterteilt werden soll?

    Wir bauen ein langes/großes Tomatenbeet (überdacht), welches dann in Teile aufgeteilt wird. Je nachdem, wieviele Menschen im Mai Einzelbeete anlegen möchten, werden Einzelbeete angelegt, den Rest würden wir dann als Gemeinschaftstomatenbeet nutzen. Das, was ich geschrieben habe, war nur eine Schätzung (20 Einzelbeete, 10 für ein Gemeinschaftsbeet), es kann natürlich auch anders werden, je nachdem, wie interessiert die Menschen an Tomatenbeeten sind.
    Wir haben auch ein paar Tomatenpflanzen, die wir gerade ziehen, die ohne Dächer in den Garten gepflanzt werden können, dies wird dann ein Test-Gemeinschaftsbeet.

    8. Habt ihr eine Finanzierung für die Zeiten, zu denen jemand von euch vor Ort ist? Wenn ja, woher?

    Das macht u.a. ein Bufdi, wir wurden als Einsatzstelle anerkannt und das wird dann auch ab April losgehen. Die anderen unseres Vereins machen es komplett ehrenamtlich, ohne Gelder.

    Und noch eine wichtige Sache: wir machen auch Workshops und erklären den Menschen, dass sie die Samen aus der Ernte aufheben sollen (und wie), da sie ja im nächsten Jahr wieder benutzt werden können. Bei den Gemeinschaftsbeeten kümmern auch wir uns darum.

    Es werden auch Gemeinschaftsbeete von bestimmten Gruppen angelegt, also es schließen sich manchmal mehrere Frauen oder andere Gruppen zusammen, die dann gemeinschaftlich verschiedene Gemüsebeete bearbeiten und sich dann innerhalb der Gruppe die Ernte teilen.


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  • Himmelbeet: Fläche auf Friedhof

    (Mail)

    Ja, wir haben eine ziemlich große Fläche auf einem Friedhof übernommen. Zu genauen Zahlen kann dir vlt Romain auch noch mal was schreiben. Da der Friedhof jedoch weiterhin auch in Teilen als Friedhof genutzt wird, sind für uns viele Nutzungsformen (auch wenn in Theorie möglich) nicht vorgesehen. Wir schließen daher aus dort ein Café zu betreiben und auch unser PächterInnen-Gemeinschaft-Konzept wollen wir dort nicht wiederholen. Es soll ein Produktionsgarten nach SoLaWi-Prinzip werden, bei dem primär soziale Einrichtungen aus der Nachbarschaft mitwirken. Wir haben dafür eine 1,5-jährige Förderung des gleichen Programms, welches auch Prinzessinnengarten in Neukölln unterstützt hat (mehr …)

  • Beettinchen eröffnet an neuem Standort

    (alerts)
    Märkisches Viertel – Wie kann gute Nachbarschaft gelingen? Dieser Frage können Bewohner des Märkischen Viertel beim nächsten Nachbarschaftsforum nachgehen. Es findet am 19. März, 17 bis 19 Uhr, im Familienzentrum, Wilhelmsruher Damm 159, statt. Hauptthema wird der neue Nachbarschaftsgarten „Beettinchen“ sein. Nach einer Umzugspause eröffnet er in diesem Frühjahr am neuen Standort in der Treuenbrietzener Straße 32 (direkt neben dem Squash-Tennis-Center). Nun werden Hobby-Gärtner gesucht, die eine der 30 Parzellen bewirtschaften möchten. Eine Parzelle misst etwa 40 Quadratmeter. Interessierte Reinickendorfer können sich um eine Parzelle bewerben. Auch Gemeinschaftsbeete für Gruppen können entstehen. Der Nachbarschaftsgarten ist ein Vorhaben der GESOBAU und des Trägers Alba­tros und versteht sich als Begegnungsort und Raum für ein erholsames Miteinander im Viertel.

    Weiterhin wird es beim Nachbarschaftsforum darum gehen, welche zusätzlichen Angebote es im Nachbarschaftgarten künftig geben kann: möglicherweise ein wöchentliches Café, Workshops rund um Garten und Handwerk, Open-Air-Kino und Konzerte. Die Gespräche werden im Anschluss beim gemeinsamen Essen fortgesetzt. Für Kinder wird eine Betreuung angeboten.

    Interessierte können sich vorab im neuen Nachbarschaftsgarten umsehen: Am Montag, 16. März, und am Mittwoch, 18. März, wird das „Beettinchen“ jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein. Gastgeber des Nachbarschaftsforums ist das Integrationsmanagement BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) im Märkischen Viertel. BENN setzt sich im Auftrag des Senats dafür ein, Nachbarschaft zu stärken und Begegnungen zwischen den Bewohnern des Kiezes zu fördern. Es stellt zudem finanzielle Mittel für Ideen und Aktivitäten bereit.

    https://www.raz-zeitung.de/2020/03/14/kleing%C3%A4rtner-gesucht/ (mehr …)

  • IG Wolgast in Schwierigkeiten

    (Tel)
    Der IG in Wolgast hat damit zu kämpfen, dass der ale Vorstandsvorsitzende Vereinsgelder veruntreute und einiges nicht tat, was er vereinsrechtlich hätte tun müssen. Das Finanzamt ist auf dem Plan und sie fürchten um ihre Gemeinnütztigkeit.
    Den Garten gibt es aber noch, Mitte März ist erster Pflanztag der Saison und über eine spezielle Förderung konnten sie für ein Jahr jemanden einstellen, der nun vor Ort ist. Für diese Stelle („16 F-Förderung“) müssen sie nichts dazu zahlen. (mehr …)

  • Neue Erde Nienburg bekommt neue Förderung

    (Mail)

    Momentan haben wir eher kein finanzielles Problem, denn wir werden ab 01. April wieder ein neues Projekt, für 5 Jahre von der Aktion Mensch gefördert, beginnen. Das wird ein spezielles Projekt für Kinder aus armen Familien, z. T. mit Migrations- und Fluchterfahrung sein. Dieses wird auf der Neuen Erde angesiedelt.
    Für den Stadtgarten werden wir sehen, ob wir ihn mit reduziertem Programm eher nebenbei laufen lassen können. Wir werden es in diesem Jahr ausprobieren und dann Bilanz ziehen

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  • Lahr. Förderung GG durch „Stadtgulden“

    (alerts)

    Lahr – Auch in diesem Jahr will die Stadt Wünsche aus der Bevölkerung erfüllen: Das „Stadtgulden“-Projekt wird fortgesetzt. Für das vergangene Jahr zieht die Stadtverwaltung ein positives Fazit.

    Im September 2018 hat die Stadtgulden-Koordinierungsstelle ihre Arbeit aufgenommen, nach dem ersten Durchlauf 2019 legt die nun den ersten Zwischenbericht vor. „Die Resonanz aus der Bürgerschaft war mit 115 eingegangenen Projektvorschlägen sehr gut“, zieht Jakob Crone von der Koordinierungsstelle mit Blick auf 2019 eine erste Bilanz des Projekts, das auf zunächst drei Jahre angelegt ist (siehe Info). 57 Projektvorschläge wurden zur Abstimmung zugelassen, das sind 41 Prozent der eingebrachten Vorschläge. 21 Vorschläge waren bereits in Umsetzung, 44 standen nicht zur Abstimmung, weil sie laut Stadt nicht alle Kriterien der Machbarkeitsprüfung erfüllt haben. Der „Tag der Entscheidung“ fand am 12. Oktober im Rahmen des Lahrer Suppenfests stand. Online haben 120 Lahrer ihre fünf Stadtgulden-Stimmen abgegeben, am 12. Oktober beteiligten sich 582 Menschen. Die Kombination mit dem Suppenfest war laut Stadt ein „voller Erfolg“.

     > Diese Projekte werden verwirklicht: 14 Projekte werden gemäß dem Abstimmungsergebnis umgesetzt: „Kinder in Bewegung“ für 4300 Euro, „Tierhaltung im Stadtpark verbessern“ (10 000 Euro), das „United Lahrtists“-Festival“ in der Bürgerpark-Halle (10 000 Euro), „Freies Internet der Dinge für alle“ (9800 Euro), Abenteuerspielplatz Dinglingen ­(10 000 Euro), „Toiletten für alle“ (5700 Euro), Interkultureller Garten für alle (3500 Euro), Fahrradständer an der Eichrodtschule (5100 Euro), Pausenbrotstation (2000 Euro), Veranstaltungen und Workshops mit „Szene zwei“ an Orten des alltäglichen Lahrer Lebens (10 000 Euro), eine DLRG-Sanitätsausstelllung am Waldmattensee in Kippenheimweiler (3500 Euro), Sitzbänke auf dem Rathausplatz (6000 Euro) und die Aufwertung von Grünflächen und mehr Grün in der Innenstadt (10 000 Euro).  […]
    https://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.lahr-was-wuenschen-sich-die-lahrer.3be597c1-fe1b-4fc2-ae2e-942f9efdfe48.html


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  • Geodomebau im Bunten Grün in Essen

    (Alerts)

    Gerenne im Gemeinschaftsgarten „Buntes Grün“ am Mehrgenerationenhaus. Sonntag. Die Wuselnden – Sozialpädagogen, Erzieher, Künstlerin, Ärztin, Historiker fallen stets mit futuristischen Ideen, Taten auf. Just mit Bucky’s Geodome – Kuppelgewächshaus. Grandios! Geld gab’s bereits von der Stadt: 1000 Euro für das Bürger-Projekt!
     
    Vom Hocker reißt es Arndt Sauer, Geschäftsführer des MGH. „Ich bin froh, dass das Gartenprojekt sich so bravourös entwickelt hat, von immer mehr jungen Menschen mitgetragen wird. Dass immer neue Ideen verwirklicht, ausgeführt werden. Mittlerweile ist der Gemeinschafsgarten „Buntes Grün“ federführend in Essen u. a. mit dem Wassersystem -der Schmutzwassergewinnung – Unabhängigkeit vom Wasserwerk; jetzt der Kuppel-Gewächshaus.“

    „Bucky“ zu Ehren bauen wir das Geodome
    Doch was heißt das? Erwachsene messen, hämmern, schneiden. Das Paar Gabi Hilgers und Willi Krause tackt Folien-Latten. Susanne Trbovec, Sozialpädagogin, bilanziert: „Die Konstruktion geht auf die geodätische Kuppel von Richard Buckminster Fuller, gest. 1983, Spitzname „Bucky“ zurück, der als Erster große Räume durch Stahlrohrfachwerk mit Knotenpunkten ohne innere Stützen errichtete. Kuppelgewächshäuser haben höhere Windstabilität, da sie von Wind umspült werden; größere Stabilität bei Schneelast… Ihm zu Ehren bauen wir die Kuppel – um mit geringem Material plus Energieaufwand einen größtmöglichen Nutzen zu erzielen.“

    Tausender bekommen!
    Jonas Milker, Erzieher, zum Hintergrund: „Das ist ein jährliches Bürger-Projekt der Stadt; ausgeschrieben für Bürger. Wir haben uns beworben und das Okay bekommen. Einen Tausender dafür bekommen. Es gibt für den Zusammenbau eine Anleitung, an die wir uns halten müssen.“
    Nancy E. Watt, Künstlerin, stöhnt: „Das macht Stress. Es ist schwierig.“ Sie studierte in Kanada, wohnt in Essen seit 20 Jahren. „Ich suchte einen Gemeinschaftsgarten, wo man helfen kann; sinnvoll mit anderen die Freizeit verbringt.“

    Begeisterung bei Margarete Albrecht, Ärztin und Martin Schröder, Historiker – beide Uni-Klinik und Mitglieder „Buntes Grün“. „Vorher bestellten wir einen Bausatz, besorgten Folie, Holzlatten; die werden zu Dreiecken zusammengefügt, mit Folie bespannt.“
    Patrick blickt in die Zukunft: „Bald werden im Kuppelgewächshaus Erdbeeren, Melonen, Tomaten, Gurken sprießen.“
    Noch gilt: Nächste Woche Mittwoch geht’s weiter. Jonas zum Future–Gewächshaus: „Ein Dreieck bleibt offen, da kommt eine Tür rein – und ein Fenster – zum Lüften. Ferner – ein 50 cm Podest unter das Kuppel-Gestell, um Höhe zu gewinnen, das Holz vor Feuchtigkeit zu schützen.“
    Einigkeit bei allen: „Dieses Jahr werden wir einen Antrag stellen, um wieder mit einem neuem Garten-Projekt mitzumachen.“
    Chapeau!

    https://www.lokalkompass.de/essen-west/c-vereine-ehrenamt/grandioser-gemeinschaftsgarten-federfuehrend-in-essen_a1293093


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  • Stadt fördert IG Rüsselsheim ein wenig

    (alerts)
    Mit 6250 Euro unterstützt die Stadt Rüsselsheim die Arbeit der interkulturellen und internationalen Vereine. Das hat der Magistrat beschlossen. Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt für das Jahr 2019.
    Elf Vereine profitieren von den Fördermitteln. Der Äthiopischen Kulturtreff erhält 190,85 Euro, der Eritreische Kulturverein wird mit 322,85 Euro unterstützt, der Förderverein Partnerschaft Kafountine mit 142 Euro. Der Verein Friedenshaus erhält 432,06 Euro, die Griechische Gemeinde Rüsselsheim und Umgebung 2200,59 Euro.

    Unterstützt wird auch der Verein Internationaler Garten Rüsselsheim, an den 349,66 Euro gehen (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten in Höxter wird mit EU-Förderung entstehen

    (alerts)

    Die Stadt Höxter erhält eine Millionen-Förderung: Mit den Geldern in Höhe von 1,78 Millionen Euro werden in Höxter das Außengelände des Schulzentrums umgestaltet, der Klostergarten in Brenkhausen weiterentwickelt, das Projekt „Nachbarschaftsgarten“ in der Kernstadt umgesetzt und das Naturerlebnis an der Grüne Mühle gefördert. Die Förderung deckt 80 Prozent der Gesamtkosten der vier Projekte ab und stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – kurz EFRE genannt – und dem damit verbunden Programm „Grüne Infrastruktur NRW“. Gefördert werden damit Ansätze zur nachhaltigen Verbesserung der Umwelt und der Klima- und Umweltbedingungen zugunsten der Biodiversität und der Menschen.

    https://www.dewezet.de/startseite_artikel,-hoexter-erhaelt-millionenfoerderung-_arid,2605119.html (mehr …)

  • Zwickau: GG wird über EU-Gelder finanziert

    (alerts)

    Das Gelände der Kompaktschule in der Fröbelstraße soll zu einem Freizeittreff der Bahnhofsvorstädter werden. „Nachbarschafts- und Sportgarten“ heißt das Projekt, wofür von der EU mehr als 200.000 Euro bereitgestellt werden – gestaffelt bis 2022. Mitfinanziert werden zwei Teilzeitstellen für Sozialpädagogen. Weil die Stadt einen kleinen Eigenanteil übernehmen muss, bedarf es noch der Zustimmung des Sozialausschusses am Donnerstag. Im April soll mit dem Gartenbau begonnen werden. Zusammen mit der schon existierenden Sportfläche an der Schule schwebt den Planern ein Treffpunkt auch für Jugendliche vor.

    https://www.radiozwickau.de/beitrag/an-kompaktschule-in-zwickau-wird-nachbarschaftsgarten-angelegt-626439/ (mehr …)

  • 500.000 Euro für Konzept und Machbarkeitsstudie

    alerts

    […]
    Zusätzlich stellen die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag zur Erarbeitung eines Konzepts, einschließlich einer Machbarkeitsstudie zur Entwicklung des neuen Programms „Dach- und Fassadenbegrünung, Waldgärten und Urban Gardening“ im Rahmen des Programms „Grün in der Stadtentwicklung“, 500.000 Euro bereit.

    https://www.vermieter-ratgeber.de/starkes-zeichen-fuer-alle-genossenschaften-deutschland (mehr …)

  • Finanzierung für P-Garten in 2020/21 gesichert

    Prinzessinnengärten machen weiter

    Senat sichert Finanzierung für das ökologische Gemeinschaftsprojekt in Kreuzberg

    • Von Marie Frank
    • Lesedauer: 3 Min.
    In den Prinzessinnengärten kann jede*r mitgärtnern.
    In den Prinzessinnengärten kann jede*r mitgärtnern.

    Foto: nd/Ulli Winkler

    Seit zehn Jahren gibt es in Kreuzberg ein kleines grünes Biotop, das sich der Verdrängung rund um den Moritzplatz widersetzt: Die Prinzessinnengärten sind so etwas wie das gallische Dorf von Naturschützer*innen mitten im Herzen von Berlin. Doch während der Senat angesichts der öffentlichen Klimadebatte über die Ausrufung einer »Klimanotlage« diskutiert, bangt Berlins bekanntestes Urban-Gardening-Projekt um seine Zukunft.

    Denn im Haushalt 2020/21 waren die beantragten Mittel für den rund 6000 Quadratmeter großen Gemeinschaftsgarten zunächst überhaupt nicht enthalten. Für Marco Clausen, der das Projekt vor zehn Jahren mit aufgebaut hat, angesichts der klimapolitischen Debatte völlig unverständlich. »Beim Klimaschutz gibt es viel Symbolpolitik, wenn es aber darum geht, Orte wie die Prinzessinnengärten finanziell oder planungsrechtlich zu sichern, passiert nicht viel«, kritisiert er. »Ohne die Finanzierung können wir nächstes Jahr nicht mehr aufmachen.«

    200 000 Euro wurden für den Haushalt 2020/21 zum Erhalt der Prinzessinnengärten beantragt. Laut Clausen angesichts der hohen Betriebskosten eine »überschaubare Summe«. Dennoch sei der Antrag im Umweltausschuss abgelehnt worden, im Hauptausschuss habe er es nicht einmal auf die Tagesordnung gebracht. Stadtgärtner Clausen dachte schon ans Aufgeben, bis diesen Mittwoch ein Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen alles veränderte. »Wir haben für die Prinzessinnengärten und den Himmelbeet Gemeinschaftsgarten 300 000 Euro zusätzlich pro Jahr eingestellt«, sagt der haushaltspolitische Sprecher der Grünenfraktion, Daniel Wesener, dem »nd«. »Damit haben wir die finanzielle Vorsorge getroffen, um diese beiden Orte zu erhalten.«

    Insgesamt 4 880 000 Euro sind jährlich im Rahmen der Strategie »Stadtlandschaft« für die rund 100 Berliner Stadtgärten vorgesehen. Dazu kommen die Gelder für die Gemeinschaftsgärten. Wie viel Geld welches Projekt letztlich bekommt, kann Wesener noch nicht sagen. Clausen freut sich trotzdem: »Dann geht es nächstes Jahr auf jeden Fall weiter!«

    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1129606.berlin-kreuzberg-prinzessinnengaerten-machen-weiter.html?fbclid=IwAR3UDhWA_NFttlTAdIgVMGrKiJY_Rw32Vzl87mCwqGe67KFdOn-n2M1jzVo

    und TAZ-ARtikel vom 6.12.:
    BERLIN taz | Marco Clausen steht im derzeit wohl lautesten Garten Berlins. Er sagt: „Für 150 Millionen ziehen die hier nebenan Luxusgewerbe hoch.“ Während er das sagt, röhrt auf der einen Seite der Prinzessinnengärten ein Bagger, auf der anderen rattert ein Presslufthammer. Große gelbe Kräne rotieren hinter Bauzäunen auf beiden an die Prinzessinnengärten angrenzende Baustellen.

    Früher war nebenan der Autoverleih Robben & Wientjes, der sein Gelände profitabel verkaufte. 150 Millionen Euro will die Firma Pandion dort investieren – entstehen soll hauptsächlich Gewerbe für Start-ups und Gastronomie. Und auch auf der anderen Seite des Garten­projekts sollen schicke Büroflächen für „kreatives Arbeiten im Kreuzberg-Kiez“ entstehen.

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    Die Prinzessinnengärten am Moritzplatz sind derzeit noch so etwas wie ein grüner Tupfer ­inmitten eines sich immer weiter verändernden Stadtteils. Clausen sagt: „Wenn sich die Nachbarschaft weiter so schnell wandelt, wohnen die Menschen gegenüber hier in zehn Jahren nicht mehr.“ Er deutet auf die Otto-Suhr-Siedlung, von der die Deutsche Wohnen 2013 große Teile kaufte – Mieterhöhungen ließen in dem armen Kiez nicht lange auf sich warten. Zwischen den Neubauprojekten ringsum ist der 2009 gegründete Gemeinschaftsgarten hier einer der verbliebenen Freiräume.

    Während Clausen am Mittwochnachmittag über den Kiez spricht, fürchtet er noch um die Zukunft des Gartenprojekts. Doch die gute Nachricht ist: Später am selben Tag ist die Existenz der Prinzessinnen­gärten gerettet. Der Senat fördert das Gartenprojekt erstmals mit 600.000 Euro für zwei Jahre. Kurz vor knapp winkte der Haushaltsausschuss einen noch eilig eingebrachten rot-rot-grünen Änderungsantrag durch, nachdem der Förderungsantrag ­zuvor im Umweltausschuss versandet war. „Es war eine Not-OP in allerletzter Sekunde“, sagt Daniel Wesener, der für die Grünen im Haushaltsausschuss sitzt.

     

    Prinzessinnenparty An den beiden kommenden Samstagen feiern die Trägervereine der Prinzessinnengärten am Moritzplatz zugleich Abschied und Neuanfang. Am 7. 12. wird zwischen 13 und 18 Uhr zu Musik geladen und besprochen werden, wie es mit dem Freiraum in Kreuzberg weiter­gehen soll. Am 14. 12. soll Abschied gefeiert werden, weil ein Teil des Kollektivs nach Neukölln umzieht.

    Himmelbeet Trotz der Förderung durch den Senat ist für das Weddinger Gartenprojekt Himmelbeet der Verbleib unklar. Auf ihrer jetzigen Fläche auf einer ehemaligen Brache am Leopoldplatz können die Gärtner*innen nur bis Ende Oktober 2020 bleiben. Eine Ausweichfläche am Mettmannplatz wird nun doch von der Deutschen Bahn beansprucht. Das Gartenprojekt sucht weiter nach Alternativen. (gjo)

    Auch das Weddinger Gartenprojekt Himmelbeet, das dringend nach einer Fläche sucht, soll nun mit jährlich 300.000 Euro gefördert werden. Insgesamt fördert R2G Gartenprojekte und Ähnliches im Rahmen der Strategie Stadtlandschaft im Doppelhaushalt 2020/21 mit jährlich 4,8 Millionen Euro.

    Bis zuletzt war unklar, wie Bildungsarbeit und Garten finanziert werden sollten, nachdem ein großer Teil der Gärtner*innen Anfang des Jahres nach Neukölln abgewandert war. Vielen war das Gärtnern auch unter dem Ansturm von bis zu 800 Besucher*innen täglich zu anstrengend. Sie fanden eine Fläche auf dem geschlossenen Neuköllner Jacobi-Friedhof (taz berichtete).

    Ein Teil des Kollektivs wollte jedoch aus stadtpolitischen Gründen unbedingt bleiben, darunter auch Clausen. Er sagt, die vielen Besucher*innen seien eine gute Möglichkeit, kulturelle und sozialökologische Bildung anzubieten. Den Garten aufzugeben käme für Clausen nie in Frage – auch weil das Projekt lange mit Anwohner*innen gegen den Verkauf der landes­eigenen Fläche an Investoren gekämpft hat. Man kümmere sich auch um Obdachlose am Moritzplatz, federe so manchen Konflikt ab.

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    Einen Mietvertrag hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bereits Ende November in Aussicht gestellt. Der Prinzessinnengarten sei ein Vorzeigeprojekt und „wichtiger Beitrag zur sinnvollen Nutzung des öffentlichen Raumes, zum Stadtklima und zur Ergänzung einer wohnortnahen Versorgung“, ließ Bezirksstadtrat Florian Schmidt (Grüne) mitteilen.

    Unter Wowereit sollten die rund 5.600 Quadratmeter noch verscherbelt werden. Der Widerstand der Gärtner*innen stieß 2012 eine breitere Diskussion über Liegenschaftspolitik an. „Wir wollen hier weiter für Freiräume kämpfen“, sagt Clausen heute – „in jedem Kiez braucht es Orte für Naturbildung.“ Nach zehn Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit wolle er gemeinsam mit Anwohner*innen ein festes ökologisches Bildungszentrum aus dem Garten machen und dazu gehöre eben auch Finanzierung.

    Blick von den Prinzessinnengärten aus auf das NachbargrundstückDrüben wird gebaut: Endlich mehr Platz für Co-Working und Start-Ups Foto: Gareth Joswig

    Bisher hat das Land finanziell weder die Bildungsarbeit noch die Pflege der ökologischen Naherholungsfläche gefördert. Was den Senat aber nicht daran hinderte, auf seinem Touri-Portal Visit Berlin mit dem kultigen Urban-Gardening-Projekt um Touris zu buhlen. Hashtag Be Berlin. Die New York Times und CNN berichteten, deutsche Medien sowieso.

    Über die nun doch noch zustande kommende Förderung ist Clausen gleichzeitig erleichtert und überrascht: „Es muss nicht immer so ein Krimi sein, aber es ist eine total gute Nachricht, dass es überhaupt eine Perspektive gibt“, sagt er.

    Umso optimistischer dürfte die Feier am Samstag in den Prinzessinnengärten werden, bei der die vergangenen zehn Jahre gefeiert werden, aber auch gemeinsam überlegt werden soll, wie es nun am Moritzplatz weitergehen soll. Der Chor der Statistik wird singen, ebenso wird the incredible Herrengedeck ihren Chanson-Punk spielen. Ab April 2020 sollen die Prinzessinnengärten dann wieder regulär öffnen.

    Die Unterstützung von Urban Gardening war ein Anliegen des rot-rot-grünen Koalitionsvertrags. Einige der Vorhaben sind laut Senatsverwaltung für Umwelt von Regine Günther (Grüne) auf dem Weg: Seit Oktober gebe es einen festen Ansprechpartner für Urban Gardening. Man erarbeitete zudem ein gesamtstädtisches Konzept für gemeinschaftliches Gärtnern, zudem soll eine Website für Gartenprojekte Anfang des Jahres online gehen. Um zudem die versprochenen grünen Hauptwege auszubauen, stünden für den Flächenkauf weitere 10 Millionen Euro aus dem Siwana-Fonds zur Verfügung. Und auch die Kleingärtnerei werden mit jeweils 150.000 Euro gefördert.

    Vorstellbar sei nun vieles, so Clausen. Neben ökologischem Gärtnern soll für stadtpolitische Projekte und Initiativen möglich sein, die hoffentlich bald festen Räume der Gärten kostenfrei für Veranstaltungen zu nutzen. Clausen sagt: „Es soll ein Ort zum Gestalten werden.“


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  • Neuigkeiten aus dem Netzwerk

    (ANtworten zur NW-Aktualisierungsmail)

    Burghausen: der Wechsel der GärtnerInnen war in den letzten Jahren fortlaufend, aber die jetztige Gemeinschaft hat sich im Wortsinn zusammengerauft. Der Gargenbauverein Raitenhaslach hat noch immer die Patenschaft, die Stadt Burghausen unterstützt das Projekt aktiv.

    Landau: unser Interkultureller Garten in Landau in der Pfalz existiert immer noch und an den wehenden Länderfahnen entlang des Gartenweges sieht man, dass alle 25 Parzellen an Menschen aus zur Zeit 14 Nationen vergeben sind. 
    Unsere GärtnerInnen sind zwischen 0 und 83 Jahre alt und es gärtnern Menschen zusammen, die erst sehr kurz oder auch schon sehr lange in Deutschland leben. Dies sind neben Familien auch Einzelpersonen und zwei Studentengruppen der Landauer UNI. 

    Weil in unserem Garten auch gerne gefeiert wird, haben wir 2017 gemeinsam einen großen Freisitz gebaut, unter dem jetzt auch fast alle GärtnerInnen Platz finden. Auch in den Hängematten kann endlich geschaukelt werden, denn der Freisitz ist im Gegensatz zu unseren jungen Obstbäume groß und stabil genug für die Aufhängungen.

    Köln: Tja, wie es mit dem CampusGarten weitergeht, weiß ich auch nicht. Ich sollte das Projekt bis Oktober wieder ans Laufen bringen, aber das hat nicht geklappt – die Studierendenvertretung hat sich um gar nichts gekümmert, und die Nachbarn, die die Beete in Beschlag genommen haben, verweigern jede Kooperation und lassen alles vergammeln. Der Garten sieht aus wie Hund, die Pflanzkisten fallen auseinander und niemand möchte sie reparieren (das wäre ja Arbeit und kein Spaß), und die Studierenden, die mitmachen wollten, wurden angepöbelt und vertrieben, weil die Nachbarn „‚ihre“ Kisten nicht teilen wollen. Die Aussaaten für das studentische Projekt wurden zerstört, deswegen gab es auch kein Programm oder Projektarbeit. Jetzt sind Wahlen zur Studivertretung, vielleicht werden die Neoliberalen da abgewählt und die Ökos wieder stärkste Fraktion, aber selbst dann müsste der Garten abgerissen und neu aufgebaut werden.

    Jena: in unserem Garten „Buntes Gemüse“ ist alles beim Alten. Wir haben eine gute Auslastung und bauen auch stetig weiter aus: seit diesem Frühjahr haben wir einen Festwasseranschluss, um auch die sehr trockenen Sommer zu überstehen. Und im kommenden Frühjahr wollen wir (Dank der Spende vieler Fenster aus einer alten Schule) endlich unser Gewächshaus aufbauen.

    IG Oldenburg: „wir werden tatsächlich ab März umziehen und dann eine neue Adresse haben (Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg). Da das Grundstück leider nicht ideal ist und es kein Gartengelände gibt, steht die Fortführung unseres interkulturellen Gartens auf der Kippe.
    Wir hatten bislang die komfortable Lage den Garten direkt an unserer Einrichtung des Stadtteiltreffs zu haben.  
    Ich kann es mir momentan auch nicht anders vorstellen. Ich warte allerdings erstmal die Situation im Neubau ab und ob sich vor Ort noch eine neue Möglichkeit auftut“

    Interkulturelle Gärten Bad Kreuznach: Frau Knoche nicht mehr Vorsitzende „Nach 10 jährigen Vorsitz habe ich mein Amt zur Verfügung gestellt. Dies hatte zur Folge, dass sich keiner bereit fand meine Nachfolge anzutreten.
    Mit einen Brandbrief habe ich die Gärtner vor die Wahl gestellt: Entweder ihr engagiert euch, oder der Garten muss geschlossen werden, denn dee ich r Verein ist der Rechtsträger. Dies hatte zur Folge, dass die Aktiven Gärtner sich nun mehr einbringen und auch für die Vereinsarbeit interessieren.
    Sie lernen mit der deutschen Bürokratie um zu gehen.
    Mit sehr viel Engagment hat der neue Vorstand Spende gesammelt, so dass wir in diesem Jahr eine eigene Wasserleitung bauen konnten und nun unabhängig sind.

    Omas Garten Berlin: OMAs Garten gibt es noch. Das „noch“ trifft es leider recht gut, denn wir müssen zum 31.12.19 ausziehen und sind auf der Suchen nach einem neuem Ort. Da wir momentan noch nicht 100%tig wissen, wo unsere 20 Hochbeete ab dem 01.01.20 unterkommen werden, möchten wir Euch bitten, OMAs Garten ab diesem Datum vorerst von Eurer Seite zu nehmen.
    unser Vermieter hat das Gelände abgegeben. Hier soll nächstes Jahr gebaut werden. Da eine mieterfreie Übergabe gewünscht ist, müssen wir leider aus unserem Flachbau ausziehen.
    Wir haben aber auch gute Neuigkeiten: unsere Hochbeet haben eine neue Bleibe zugesichert bekommen. Am 06.12. wandern sie auf die andere Seite der Spree, dem Spreeacker, in direkter Nähe zur HolzOMA

    Haslach gärtnert: Haslach gärtnert in Freiburg hat sich in diesem Herbst mangels Aktiver aufgelöst und ist zurück gebaut worden (öffentliche Fläche).
    die Fläche wird wieder eine Wiese im Park wie vorher. Schade um die Artenvielfalt, wir mussten alles rausnehmen, auch die Beerensträucher.
    Besonders traurig: der Park wird sehr gerne von Hundebesitzern frequentiert, mancherorts ist der Park ein reines Hundeklo. Das ist für uns auch ein Grund gewesen, dort nicht mehr weiter gärtnern zu wollen. Andere Standortprobleme kamen hinzu (sehr schattig, eingeschränkte Wasserversorgung).
    Wir könnte uns grundsätzlich vorstellen, an anderer Stelle weiter zu gärtnern. Momentan brauchen wir alle aber erstmal eine Pause und Platz für Anderes

    STuttgart-Feuerbach: Die Stadt Stuttgart hat uns nun zum zweiten Mal im Rahmen des Urban Gardening mit einem Preisgeld von 200 € bedacht.
    Damit werden wir uns für nächstes Jahr eine neue Aktion überlegen, evtl. einen „Naschweg“ mit Beerensträuchern.Die Stadt Stuttgart hat seit 1861 einen Verschönerungsverein http://www.vsv-stuttgart.de/index.php?article_id=1 welcher sich seither um das äußere Bild der Stadt kümmert und sehr rege ist. Alle zwei Jahre findet sowohl für das Urban Gardening als auch private Gärten ein Wettbewerb statt.

    Marburg: Die Stadtwaldgärten sind immer noch aktiv. Ich (Helga Pukall) habe die Gartenorganisation abgegeben (wird weiterhin über IKJG organisiert und finanziert), betreue aber noch das Gratisgartenprojekt, das gerade um einen Bereich für eine heilpädagogische Schulklasse erweitert wird. Die Gärten lagen ja wunderschön am Rand des Quartiers, jetzt wird es daneben ein großes Baugebiet geben für 900 neue Bewohner*innen, so dass die Gärten plötzlich zentral in der Mitte liegen. Ein spannender Prozess. Man findet sie auf der IKJGwebseite unter Erwachsene – Garten. Wenn Ihr den Garten wieder aufnehmen würdet, könnte ich ein aktuelles Bild schicken. Der Text auf der Webseite ist eigentlich ganz passend. Die Richtsberggärten: Der 2012 gegründete Verein verwaltet sich selbst, da bin ich nur am Rande beratend tätig.
    Der Gesundheitsgarten neben den Richtsberggärten, der 2012 bei der Netzwerktagung gerade im Entstehen war, ist inzwischen ein großes Projekt geworden mit einem Veranstaltungsprogramm und vielen dort aktiven Gruppen. Da betreue ich das Backhaus und den Kräutergarten.Das wird im Rahmen der „gesunden Stadt“ finanziert durch die Stadt Marburg.

    GemeinschaftsGarten Vilich-Müldorf: Es ist etwas ruhiger geworden im und um den Garten – unter anderem deshalb, weil die Idee der Hochbeete sich im ganzen Quartier ausgebreitet hat. So hat unser Garten das „Sensationelle“ verloren und ist zu einem integrierten Bestandteil des Stadtviertels geworden. Die Stadt hat das Grundstück bisher nicht zurückgefordert – und so gärtnern wir einfach weiter.

    Saarbrücken: der Status unseres Gemeinschaftsgartenprojekts (Parkbeet, Saarbrücken: in Planung) ist nach wie vor unverändert – mit dem Unterschied, dass der ursprünglich geplante Standort hinfällig ist. Wir sind aktiv auf der Suche nach einem alterantiven Standort und optimistisch, dass es bis zum nächsten Frühjahr klappen wird.

    Blohmgarten Berlin: Unser zehn jährige Nutzungsvertrag war in diesem Jahr ausgelaufen und wurde um weitere fünf Jahre verlängert

    Stuttgart: Bunt statt Grau: Wir haben es sogar zu einem Eintrag in dem Buch „Rein ins Grüne – Raus in die Stadt“  geschafft.
    Klein, aber drin.
    Und einen Preis vom „Verschönerungsverein“ in Stuttgart wurde uns in diesem Jahr überreicht.
    https://buntstattgrau.jimdo.com/presse-aktuell-1/

    Bielefeld: Sieker: Unser Gartenverein ist sehr lebendig. Am kommenden Montag wird er als vorbildliches Projekt der Sozialen Stadt in NRW gekürt. Es gibt auch einen WDR-Beitrag zu den Sieker Gärten. der Beitrag beginnt bei Minute 21:34: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-quarks-xl-ernte-extrem-102.html

    Infos bei Tagung „Soziale Natur“
    -Zusammen gärtnern: Stellen über Aktion Mensch, Projekt läuft 5 Jahre lang
    IG Buch muss umziehen, Unterkunft dort wird aufgelöst, neue Fläche schon gefunden, wieder Unterkunft,manche der Geflüchteten aus Buch ziehen da auch wieder ein, da keine Wohnungen gefunden werden
    – GG Prohlis (Dresden): in einem Sommer 70 neue Gärtner*innen aus den umliegenden Häsuern

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  • QuerBeet Hörde: Projektabschluss

    Essbare“ Hochbeete: Projektabschluss von „QuerBeet Hörde – Ernte deine Stadt!“

    Beliebte Kräuter und Gemüse in knallbunten Kisten zur beliebigen Ernte „QuerBeet Hörde – Ernte deine Stadt!“heißt die Aktion, die seit sechs Jahren Projekte der Urbanen Landwirtschaft in Hörde umsetzt. Jetzt feierten die Bürger den Projektabschluss.

    Entstanden sind der Gemeinschaftsgarten Schallacker, „essbare“ Hochbeete, ein Spalierobstbeet, Fenstergärten, Pflanztaschen und Workshops mit Schulen, und nicht zuletzt wurde die Idee für die Stadtteilgärtnerei Am Remberg entwickelt.

    Dreißig Hochbeete sind auf öffentlichen Straßen und Plätzen entstanden. Die Kräuter und das Gemüse in den knallbunten Kisten werden von Paten aus dem Hörder Einzelhandel, von lokalen Initiativen und der Nachbarschaft gepflegt und laden zum Naschen ein. Wer im nächsten Jahr ein Beet in Hörde übernehmen möchte, kann sich bei Gaby Schulten von der Hörder Stadtteilagentur, schulten@hoerder-stadtteilagentur.de oder Tel. 22 20 23 13 anmelden. Die Stadtteilgärtnerei, eine andere Querbeet-Idee, werde dagegen gerade erst geboren: Auf einer Brachfläche an der B 236 zwischen den Straßen Am Remberg und Obere Pekingstraße errichtet der Beschäftigungsträger GrünBau gGmbH mit der Stadt zur Zeit die nötigen Betriebs- und Sozialräume und bereitet den Boden auf. Im Frühling sollenn hier Langzeitarbeitslose frisches Gemüse, Ost und Kräuter zunächst für die Tafel anbauen.
    Ulrich Dreiskämper, Leiter des Stadterneuerungsprogramms in Hörde, zeigte sich erfreut, dass das Thema der urbanen Landwirtschaft auf so fruchtbaren Boden fiel. Er dankte dem Projektteam von QuerBeet und besondere den vielen ehrenamtlich Mitwerkenden, die das Thema der urbanen Landwirtschaft fortführen.

    Schon vorher besichtigten Besucher in zwei verschieden Exkursionen eine Auswahl der Orte, an denen die urbane Landwirtschaft in Hörde sichtbar geworden ist, wie die Hochbeete, den Gemeinschaftsgarten Schallacker und die Stadtteilgärtnerei. Nebenbei erfuhren die Gäste auch viel über Ideen, die letztlich nicht verwirklicht werden konnten, wie eine Pilzzucht, eine Aquaponik-Anlage oder den Anbau von Wein am Elias-Bahndamm.

    Das Projekt „Querbeet Hörde“ ist Teil des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ und wird finanziert mit Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt. Hörde und die Phoenix-Flächen sollen zusammenwachsen und sich gemeinsam entwickeln.

    https://www.lokalkompass.de/dortmund-sued/c-natur-garten/essbare-hochbeete-projektabschluss-von-querbeet-hoerde-ernte-deine-stadt_a1249452 (mehr …)

  • Essbares Dorf in Wustweiler von Ministerium und EU gefördert

    . Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft war die Grundidee von engagierten Einwohnern des Illinger Ortsteils Wustweiler, die insbesondere den Kindern und Jugendlichen die biologische Vielfalt der Natur näher bringen wollten. Im Mittelpunkt standen die Tradition und das Wissen um das Gärtnern und den Anbau von heimischem Obst und Gemüse, die nicht verloren gehen sollten. Ein Gemeinschaftsgarten wurde in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs auf einem Brachland, das der Gemeinde gehört, angelegt und vom Umweltministerium und der europäischen Union als Gemeinschaftsprojekt „Essbares Dorf Wustweiler“ gefördert.

    Im Juli 2018 wurde mit den ersten Arbeiten begonnen. Rodungsarbeiten, die noch kein Geld kosteten, erledigte das Team von Hand. Ab August 2018 wurde dann professionell mit Maschinen das Gelände modelliert und planiert. Örtliche Landwirte unterstützten unbürokratisch. Im April 2019 wurden drei Hochbeete zusammengesetzt, installiert und mit Mutterboden gefüllt und sogleich bepflanzt, damit die Besucher schon etwas zu sehen und zu riechen hatten.

    Mit Küchenkräutern wie Petersilie, Schnittlauch, Bohnenkraut, Oregano, Majoran, Salbei, Minzen Thymian, Zitronenverbene, Jiaogulan, Pimpinelle, Oliven- und Currykraut wurden zwei Hochbeete bestückt. Jeder durfte riechen und auch in kleinen Mengen mitnehmen. Ins dritte Hochbeet pflanzte das Team Zucchini, Peperoni und Sonnenblumen. Ein Beet auf dem Boden wurde mit Kohlrabi-, Spitzkohl- und Rote-Beete-Setzlingen befüllt.

    Es musste während des heißen Sommers fleißig gegossen werden. Dazu wurde extra eine Schöpfstelle an der Ill eingerichtet. „An dieser Schöpfstelle fühlt man sich wie in einer anderen Welt“, sagte Marie-Luise Herber, die Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, die an dieser Stelle schon einmal die Bekanntschaft mit einer Biberratte Nutria machte. „Durch die heiße Witterung hatte die Ill nicht mehr ausreichend Wasser, um den Garten zu gießen. Deshalb wurde ein 1000 Liter großer Vorratsbehälter installiert, der von außerhalb mit Wasser befüllt wird“, erzählt sie der SZ.

    Einer der fleißigsten Helfer beim Aufbau des Gemeinschaftsgartens war Rainer Spreitzer. Er hat zusammen mit einer Gruppe aus dem Kindergarten ein Beet mit Rüben angelegt. Und die wurden nun letzte Woche geerntet, damit die Kinder bei einer Gemeinschaftsaktion Rommele schnitzen konnten. Die Rübenpflänzchen hatten sie aus Samen im Kindergarten vorgezogen. Apropos Kinder – für sie sollen im kommenden Jahr Hochbeete gelegt werden, an denen sie einpflanzen und ernten können.

    außer Küchenkräutern ist im Garten jetzt alles abgeerntet, Reben sind eingepflanzt und das Team ist auf die Traubenernte – vielleicht schon im nächsten Jahr – gespannt. Im Frühjahr 2020 sollen weitere Beete angelegt werden, die in Patenschaft bearbeitet werden können. Mittlerweile gibt es an Ort und Stelle schon einen Geräteschrank, damit die Gartengeräte nicht immer von zu Hause mitgebracht werden müssen. Eine Fläche zur Erholung ist schon angelegt. Es fehlen noch zwei Bänke und ein Tisch.

    „Wunderbar auch die Neuigkeit, dass wahrscheinlich auf dem angrenzenden Gelände, das sich im Privatbesitz befindet, in Kürze unser hiesiger Imkerverein eine Blumenwiese anlegen und einige Bienenkästen aufstellen wird“, freut sich Ortsvorsteher Knut Kirsch.

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  • geplantes Gartenprojekt in Hemelingen/Bremen soll 33.000 Euro kosten

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    Was macht einen Stadtteil lebens- und liebenswert? Zuallererst ein friedliches Miteinander und angenehmes Wohnen. Das erreicht man nicht unbedingt mit einem großen Wurf, sondern eher mit vielen kleinen Veränderungen: Möglichkeiten für Austausch und Begegnungen, Bänken im Grünen, Angstfreiheit. Am 24. Oktober soll es beim WiN-Forum im Familienzentrum Mobile genau um solche kleinen, aber wichtigen Dinge gehen. Auch die kosten Geld und deshalb muss darüber abgestimmt werden. Das Quartiersmanagement lädt zu dem 7. WiN-Forum ein: um 17.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus Hinter den Ellern 11.

    WiN heißt „Wohnen in Nachbarschaften“. Beraten werden sollen neue Anträge des Täter-Opfer-Ausgleichs, der Gesellschaft für Seelische Gesundheit, der kirchlichen Begegnungsstätte, des Freundeskreises im Haus der Familie. Zum Beispiel: Urban Gardening, Gärtnern in der Stadt, ist ein aktuelles Schlagwort. Es meint Gärtnern auf kleinstem Raum zwischen Häusern und parkenden Autos. Und was andernorts funktioniert, soll künftig auch in Hemelingen Menschen zusammenführen und ihnen den Anblick blühender Blumen schenken, vielleicht auch Erdbeeren und Tomaten in den Mund wachsen lassen. Das fördert das Miteinander und beruhigt, denn alle sollen mit anpacken. Die Gesellschaft für Seelische Gesundheit hat den Antrag eingebracht und Kosten von insgesamt 32 564 Euro errechnet, zum Beispiel für große Kästen mit Erde.
    […]
    https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-suedost_artikel,-neue-ideen-fuer-ein-lebenswertes-hemelingen-_arid,1869595.html (mehr …)

  • Querbeet Leipzig öffnete sich für Geflüchtete

    rss

    Im Juni dieses Jahres haben wir begonnen, unseren Gemeinschaftsgarten
    gezielt für Menschen mit Migrationshintergrund zu öffnen. Ziel des
    Projekts ist es, Menschen aus verschiedenen Ländern in Kontakt zueinander
    zu bringen. Dies geschieht über das gemeinsame Gärtnern als auch über
    verschiedenen Workshops zu Themen der Nachhaltigkeit. Das gemeinsame
    Gärtnern findet an zwei Nachmittagen zu den regulären
    Gartenöffnungszeiten sowie im Rahmen einer bedarfsangepassten Öffnungszeit am Donnerstag (11-13 Uhr) statt. Mittwoch- und Samstagnachmittag bieten wir ein Bau- und Bastelangebot für Kinder und Jugendliche. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Wir danken unseren Kooperationspartner*innen: Mühlstraße 14 e.V., Gemeinschaftsunterkunft Neustädter Straße, Frauenkultur e.V., Internationale Frauen e.V. (mehr …)

  • ISG Hannover gewinnt bei Garten-Wettebwerb

    (FB)
    Die Internationalen Stadtteilgärten Hannover e.V.   gewinnen mit einem ihrer Gartenprojekten, dem Spessartgarten, den ersten Preis des Gartenlustwettbewerbs der Stadt Hannover in der Kategorie Gemeinschaftsgärten.

    Aus der Pressemeldung:
    Gewonnen in der Kategorie „Gemeinschaftsgärten“ hat der Verein „Internationale StadtteilGärten Hannover e.V.“ im Spessartweg 6 im Stadtteil Sahlkamp. Auf Initiative von Anwohner*innen und dem dortigen Stadtteiltreff wurde 2007 der Verein gegründet. Inzwischen besteht die Gartengemeinschaft aus 40 Familien aus vielen Nationen. Etwa 140 Personen versorgen sich aus den Erträgen von ca. 2.000 Quadratmetern Tiefgaragendach mit gesundem Gemüse, Obst und Kräutern und vielem mehr. Beim Gärtnern und gemeinsamen Lernen werden Vorurteile abgebaut, und die Menschen können mit der neuen Heimat „verwurzeln“. Als niederschwelliger Integrationsort wird auch mit Kultur- und Bildungsangeboten wichtige Arbeit geleistet, die den Stadtteil ruhiger und schöner macht. Gegärtnert wird ausschließlich biologisch, das Regenwasser wird aufgefangen, aber es gibt auch einen eigenen Brunnen.“ (mehr …)

  • Künast Besuch im IG Bernauer Straße

    (alerts)

    Der Interkulturelle Nachbarschaftsgarten in der Gemeinschaftsunterkunft Bernauer Straße 138a stand am 29. August im Terminkalender der grünen Bundestagsabgeordneten Renate Künast.

    Seit Mai gärtnern die rund 190 Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft des Internationalen Bundes zusammen mit Nachbarn auf dem Hof der Gemeinschaftsunterkunft. Eine Spende der Deutschen Postcode Lotterie von 17.000 Euro hatte es ermöglicht. Dazu gehört auch ein internes Projekt für die Kinder in der Unterkunft, die nicht nur ganz praktisch gärtnern, sondern sich auch über Garten, Natur und Umwelt informieren.

    Renate Künast machte gleich den Test. Dass die schon leicht erröteten Tomaten als solche zu erkennen sind – geschenkt. Aber auch die Minze erschnuppert sie mit den Kindern. Die finden in den kleinen Hochbeeten direkt an der Bernauer Straße ohnehin Vielfalt. Neben den Tomaten schaut vorsichtig eine Aubergine hervor.

    Das professionelle Gärtnern ist an dem Ort kein Zufall. Der Internationale Bund bildet auch Gärtner aus, und die entsprechenden Mitarbeiter helfen gern.

    Behörden bestehen auf Zäune

    Renate Künast ist eigentlich auf einer Besichtigungstour durch ökologische Projekte in Deutschland. Doch an der Bernauer Straße geht es schnell um das Miteinander der Menschen. Das Gelände der Gemeinschaftsunterkunft ist nach wie vor eingezäunt. Aber natürlich ist die Einrichtung kein Gefängnis. Jeder Bewohner kann gehen und kommen, wann er will. Doch die Behörden bestehen aus Sicherheitsgründen darauf bei jeder Unterkunft für Flüchtlinge – zu groß ist immer noch die Gefahr von Übergriffen auf Geflüchtete.

    Bewohner und Mitarbeiter haben das Beste daraus gemacht. Nicht nur einige der Hochbeete stehen direkt hinter dem Zaun an der Straße, auch einige Gemälde der Kinder und Jugendlichen, beidseitig gestaltet, lassen den Zaun nicht nur optisch durchlässig wie eine Pflanzenmembran erscheinen. Sie machen auch neugierig auf den Bereich hinter dem Zaun.

    Der Besuch endet nach einer Führung durch das Haus. Einrichtungsleiter Stefan Ehrhardt und der Vorsitzende der Grünen-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, Klaus-Hinrich Westerkamp, der sich auch im Willkommensbündnis „Wir für Reinickendorf“ engagiert, verweisen auf die unverkleideten Pressholzwände, die bei der Einweihung sogar heftige Kritiker der Flüchtlingshilfe verstummen ließen: „So luxuriös ist das gar nicht hier.“

    Immerhin funktioniert das Miteinander. Wenn es darum geht, welcher Raum noch zu besichtigen sei, stimmt sich Ehrhardt gerne mit einem Mädchen ab, dem er die Schlüssel dafür anvertraut. Dafür gibt es für beide reichlich Lohn: Großes Vertrauen zueinander.

    https://www.berliner-woche.de/reinickendorf/c-soziales/umzaeunte-integration_a231034

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  • Offenburg: vielfältige Unterstützung für urban gardening

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    OFFENBURG. Ein grünes Band soll Offenburg durchziehen: Die Stadt will die gärtnerische Nutzung städtischer Grünflächen fördern und Material für Angebote wie Naschgärten und Urban Gardening zur Verfügung stellen. Sogenannte Naschbäume wurden bereits im Frühjahr in der Waldbachsenke gepflanzt, in ein paar Jahren sollen Vorbeikommende sich an den Früchten bedienen können. Ein zweites Projekt, eine Gartenanlage mit sechs Hochbeeten, ist bei der Minigolfanlage im Bürgerpark zusammen mit einer Bürgerinitiative entstanden.

    Es wächst, blüht und gedeiht in den sechs aus altem Palettenholz selbst gefertigten Hochbeeten und der übrigen Gartenanlage. Kürbisse, Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Gurken, Karotten und vieles mehr können inzwischen geerntet werden, 30 verschiedene Kräuter und insektenfreundliche Zierpflanzen ergänzen die grüne Pracht. Hinter dem Urban Gardening steckt die Idee, versiegelte urbane Flächen nutzbar zu machen und ein Bewusstsein für den saisonalen und ökologischen Anbau von Lebensmitteln zu wecken, wie Günter Schulz, der als ehrenamtlicher Mitarbeiter beim BUND seine Erfahrungen ins Projekt einbringt, erklärte.

    Die Initiative für das Offenburger Gartenbauprojekt stammt von Aline Goetz und Anika Brändlin. „Ursprünglich war der Gedanke: Schade, dass viele, die in der Stadt wohnen, nicht gärtnern können“, so die Initiatorinnen.

    Inzwischen hat sich eine generationenübergreifende Gruppe von 15 Personen gefunden, die das Projekt unterhalten und gemeinsam planen, hacken, pflanzen, jäten – und jetzt die Ernte einbringen können. In der Gemeinschaft mache es Spaß, man könne auch von den Erfahrungen der anderen lernen, erklärte Goetz.

    Der Platz bei der Minigolfanlage war schnell gefunden, von der Stadt gab es grünes Licht. „Das ist ein Superprojekt. Gut gelegen“, lobte Philip Denkinger, Abteilungsleiter Grünflächen und Umweltschutz bei der Stadt. „Wir haben den Platz zur Verfügung gestellt, logistische Hilfe angeboten und über die Technischen Betriebe Erde kommen lassen. Außerdem sei eine Werkzeugkiste bereit gestellt worden. Das Gießwasser war zunächst ein Problem, weil man keine Auffangbehälter hatte. Also wurden Regentonnen aufgestellt, die das Wasser von den Dachflächen der Minigolfanlage auffangen, für trockene Zeiten stellt die Stadt den Wasseranschluss der Anlage zur Verfügung. „Beim ersten Treffen hat jeder etwas Geld gespendet“, so Goetz, Unterstützung gab es vom BUND-Umweltzentrum, Sachspenden von Privatpersonen. Dann konnte das Projekt am 19. Mai mit 140 Euro an den Start gehen. Material wurde gesammelt, die Hochbeete gebaut, „Setzlinge hatten viele schon zuhause“, erinnern sich die Initiatorinnen an die Anfänge. Stolz präsentierten die Freizeitgärtner beim Pressetermin ihr grünes Paradies und den Lohn ihrer Mühen: leckere reife Früchte, gelbe Melonenstücke und selbstgebackenes Brot mit Kräuterbutter.

    Auch die Kinder Tim und Ronja hatten eifrig mitgeholfen, zwei eigene Kinderbeete wurden ebenfalls angelegt. Im idyllischen Garten summen die Bienen, Schmetterlinge sind unterwegs, Vögel zwitschern in den nahen Bäumen. Alles wird rein biologisch angebaut, ohne Pestizide und Kunstdünger. „Gegen Blattläuse spritzen wir nur mit Brennnesseljauche“, sagt Anika Brändlin, andere Schädlinge würden von Hand abgesammelt. Jeder könne sich hier einbringen, wie er wolle, in den Gießkalender trage man sich regelmäßig ein, die wöchentlichen Termine habe man auf Dienstagabend und Samstagnachmittag gelegt. Einmal im Monat finde ein Gruppentreffen statt. Geplant seien eine Kräuterspirale, Beerenobst, ein Naschbeet mit verschiedenen Erdbeersorten und eine Blumenwiese mit heimischen Arten.
    „Wir werden neue Interessengruppen auf jeden Fall unterstützen“, stellte Philip Denkinger in Aussicht. Es sei jedoch wichtig, dass die Initiative von den Bürgern komme und auch nachhaltig weiterentwickelt werde. Durch diese Arbeit entwickle man auch eine gewisse Identität zum Garten und zur Stadt. (mehr …)

  • 82.000 Euro Förderung für Gartenprojekt in Kleinstadt

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    Die Innenstadt von Ichenhausen wird eine zusätzliche öffentliche Grünfläche erhalten, den sogenannten „Quartiersgarten“. An dem Urban-Gardening-Projekt können sich alle Bewohner Ichenhausens beteiligen und ihre individuellen Ideen realisieren.

    Verwirklicht werden kann der Quartiersgarten zwischen Annastraße und Ostergasse durch die Förderung in Höhe von 82.000 Euro aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier 2019“. Der öffentliche Garten misst rund 200 Quadratmeter. Ab dem kommenden Frühjahr können die Ichenhausener Bürger hier in der Innenstadt ihre persönlichen Gartenideen verwirklichen.

    Über die Förderung des Freistaats

    „Mit dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ fördert der Freistaat Bayern gemeinsam mit dem Bundesbauministerium seit 2017 soziale Projekte, die Bürger zusammenbringen und somit das Gemeinschaftsgefühl stärken“, so Dr. Georg Nüßlein. Dafür können die Länder jährlich von 2017 bis 2020 über 200 Millionen Euro verfügen. Gefördert werden beispielsweise Schulen oder Bibliotheken, Sportanlagen oder Bürgerstätten, Kindertagesstätten, Spielplätze oder Kultureinrichtungen.

    Generationsübergreifenden Austausch

    „Das gemeinsame Schaffen im Quartiersgarten bietet auch die Möglichkeit zum nachbarschaftlichen Austausch“, stellen der Landtagsabgeordnete Alfred Sauter und der Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein fest. „So entstehen Freundschaften und Ichenhausen wächst weiter zusammen.“

    Auch ein Kinderspielplatz ist Bestandteil des Projekts

    Neben Hochbeeten und Grünflächen soll aber auch ein Kinderspielplatz in unmittelbarer Nähe vom Quartiersgarten angelegt werden. „Dies wird auch ein tolles Ausflugsziel für den nahegelegenen Kindergarten, zumal es im Zentrum bislang noch keinen Spielplatz gibt“, sagt Ichenhausens Bürgermeister Robert Strobel. „Durch die Nutzung der bis vor Kurzem brachliegenden beiden Flächen als Quartiersgarten und Spielplatz wird ein neuer Nachbarschaftstreffpunkt geschaffen.“ Der Kinderspielplatz soll rund 320 Quadratmeter Fläche umfassen.

    Quartiersgarten ist Zweites Urban-Gardening-Projekt im Landkreis

    Der Quartiersgarten Ichenhausen ist bereits das zweite Urban-Gardening-Projekt im Landkreis Günzburg. In Krumbach wurde im vergangenen Frühjahr bereits die Idee „Gemüsegarten“ realisiert.  Hier können Zucchini, Mangold, Salate und Erdbeeren gemeinschaftlich angepflanzt werden. 

    Fast 40 Projekte werden bayernweit gefördert   

    In ganz Bayern werden in diesem Jahr 39 Projekte in 38 Städten, Märkten und Gemeinden unterstützt. In Schwaben sind es acht (mehr …)

  • IG Nordbeet wirbt weitere Finanzierung ein, Projekt geht weiter

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    VÖLKLINGEN Im interkulturellen Nachbarschaftsgarten „Nordbeet“ in Völklingen kann weiter gepflanzt und geerntet werden.

    „Nach Ende der Finanzierung über BIWAQ war mehrere Monate unsicher, wie der Garten weitergeführt werden kann“, erklärt Diakonie Bereichsleiterin Jutta Kraß. Die Finanzierung bis zur Ernte gesichert hat jetzt eine Spende der KD-Bank-Stiftung.

    Mit den überwiesenen 3000 Euro kann die Diakonie Saar eine Fachkraft finanzieren, die die Gartennutzer unterstützt und koordiniert, was gemeinschaftlich zu tun ist.

    Zudem können Dank der PSD Bank RheinNeckarSaar Gartengeräte, Dünger und Blumenerde angeschafft sowie Strom und Wasser bezahlt werden.

    2017 wurde der ehemalige Pfarrgarten der Versöhnungskirche im Rahmen des Projektes „Besser leben und arbeiten im Quartier“ als Nachbarschaftsgarten angelegt. 14 Parzellen werden seitdem von Bewohnern der Nördlichen Innenstadt bewirtschaftet. (mehr …)

  • Smart City Ulm: smart urban gardening geplant

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    Millionen-Förderung für „Smart City“ Ulm

    Die Stadt Ulm ist als eine von bundesweit drei Großstädten als Modellkommune der „Smart Cities“ ausgewählt worden. Ulm erhält für seine Digitalisierungsprojekte jetzt knapp acht Millionen Euro.

    Die Auswahl von Ulm als Modellprojekt hat das Bundesinnenministerium am Mittwoch bekannt gegeben. Die „Smart City“-Projekte sollen erproben, wie Digitalisierung nachhaltig und intelligent gestaltet werden kann. Von den Erfahrungen und Erkenntnissen sollen dann möglichst viele deutsche Kommunen profitieren.

    Eine konkrete Maßnahme könnte zum Beispiel „Smart Urban Gardening“ sein: Gemeinschaftsbeete in der Stadt, die mit Hilfe von Gießsensoren und einer Ernte-App bewirtschaftet werden. Mithilfe von Digitalprojekten sollen außerdem neue Begegnungsorte oder verbesserte Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung entstehen.

    Ulm seit Jahren Vorreiter

    Ulm hat bereits derartige Ideen entwickelt: In einigen Stadtteilen sollen zentrale Datenplattformen für verschiedene Services aufgebaut werden. So werden beispielsweise Arztpraxen neue digitale Dienste anbieten können, über die ein Arzttermin vereinbart werden kann. Durch solche Plattformen seien auch neue Modelle der Nachbarschaftshilfe möglich, so das Ministerium für Digitales.

    Nachhaltigkeit und Klimaschutz

    Im Mittelpunkt der millionenschweren Förderung durch das „Smart City“-Projekt steht die Frage, wie die Stadt Ulm in den nächsten Jahren weiter entwickelt werden soll, um auch zukünftig Zentrum für Wissen und Beschäftigung zu sein. Es geht dabei auch darum, den Anforderungen einer wachsenden Stadt im Sinne von Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu begegnen.

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/Bundesinnenministerium-unterstuetzt-Digitalisierungsprojekte-Millionen-Foerderung-fuer-Smart-City-Ulm,foerderung-smart-city-ulm-100.html


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  • Witten: Geld für temporäres Gartenprojekt

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    Die Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte stellt ihre Brachfläche am Eselsmarkt temporär für ein nachbarschaftliches Gartenprojekt zur Verfügung. Wer Interesse daran hat, kann sich beim Quartiersmanagement melden.

    „Voraussetzung für das Gartenprojekt sei, dass sich eine Gruppe findet, die sich in den kommenden zwei bis drei Jahren ernsthaft um die Fläche kümmern will, bis diese irgendwann bebaut wird, erklärt das Team vom Stadtteilbüro. Dann bestehe auch die Möglichkeit, über den Verfügungsfonds die Anschaffung von Hochbeeten, Gartengeräten, einen Geräteschuppen und Pflanzen zu beantragen. (mehr …)

  • GG Flora aus Berlin Zehlendorf bekommt FEIN-Mittel

    (Mail)
    Am Wochenende haben wir unsere erste größere Gemeinschaftsaktion in unserem neuen FLORA-Gemeinschaftsgarten.

    Für 50 Meter Zaun haben wir Pfähle und Lattung verbaut. Viele Kinder, Nachbarn und Helfer der Bi waren dabei und es hat trotz der Hitze allen riesig Spaß gemacht.

    Zum Glück haben wir auf unseren FEIN-Antrag vom Bezirk überraschenderweise letzte Woche doch noch einen positiven Bescheid bekommen. Damit ist die Finanzierung des Zauns und der ersten Geräte, vielleicht auch eines ersten Geräteschuppens gesichert.

    Ich versuche gerade beim Förster „Naturstühle“ in Form von Baumscheiben oder -stämmen zu bekommen, damit wir uns bei den nächsten Treffen auch mal im Schatten der Bäume in der Runde beraten können.

    Und ich versuche die wichtige Wasserfrage weiter zu klären

    FEIN = Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/fein/ (mehr …)

  • Bremen: durch urban gardening öffentliche Plätze aneignen

    (alerts)
    […]
    In Walle kommt jetzt ein neues temporäres Projekt hinzu, das Urban Gardening mit Kunst verknüpft. Unter dem Titel „Auf die Plätze“ möchten die Macher bis Mitte 2020 fünf verschiedene Flächen im Stadtteil beleben und als Begegnungsorte wieder ins Bewusstsein bringen. Den Anfang machte am Freitag die Geestemünder Straße. An zwei Tagen wurde gewerkelt, gepflanzt und die Nachbarschaft in gemeinsamer Anstrengung ein klein wenig grüner gemacht. In der Zietenstraße geht es am 21. und 22. Juni weiter. Anwohner und Freizeitgärtner aus ganz Bremen sind eingeladen, hier in der Gruppe ihre Ideen zu verwirklichen.„Unser Ziel ist es, dass wir uns die öffentlichen Plätze durch das Urban-Gardening zusammen künstlerisch aneignen und sie bewusster nutzen“, sagt Alessa Lubig. „Die Verantwortung zu übernehmen für den Raum, der uns umgibt, ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“ Die 27-Jährige steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Kunst- und Kulturvermittlung an der Bremer Universität und wohnt selbst seit Oktober vergangenen Jahres in Walle. Das vom Fonds Soziokultur geförderte Projekt hat ihr Dozent Rainer Weber für die Kulturwerkstatt Westend initiiert. Der Bildhauer beschäftigt sich immer wieder mit öffentlichen Räumen und Stadtbildern.
    https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-west_artikel,-gaertnern-im-anhaenger-_arid,1838641.html (mehr …)

  • IG Bad Kreuznach bekommt Wasserleitung

    (alerts)

    BAD KREUZNACH – Nach zweijähriger „Trockenzeit“ gibt es endlich Wasser im Interkulturellen Garten „Am Tannenwäldchen“ in Bad Kreuznach. Jetzt versorgt eine eigene Wasserleitung die Parzellen auf dem 3600 Quadratmeter großen Grundstück.

    Erster Vorsitzender Ingo Simon erinnert sich noch allzu gut daran, wie 2017 das „Wasserdrama“ begann. Bis dahin kam das Wasser nämlich aus dem Brunnen des nahegelegenen Franziska-Stifts, der vermutlich wegen einer defekten Pumpe kein Wasser mehr heraufbeförderte. Als diese Wasserquelle also versiegte, war schnell klar: Es muss eine Lösung her, denn ohne Wasser kein Garten. Doch es fehlte am Geld. Die ersten Spendenaufrufe verliefen mehr oder weniger ins Leere. In der Zwischenzeit diente ein Hydrant in der Straße als Notlösung. Zwei- bis dreimal wöchentlich hätten die Mitglieder einen schweren Schlauch etwa 70 Meter vom Hydranten bis in den Garten über die Straße ziehen müssen, um den Garten mit Wasser zu versorgen. Dank eines Zuschusses aus dem Fond „Demokratie Leben“ und Spenden von der Evangelischen Allianz, Volksbank und der Windesheimer Autorin Marita Spang aus ihren Lesungshonoraren konnte das Wasserproblem endlich angegangen werden.

    Nachdem genügend Geld gesammelt und alle Genehmigungen eingeholt waren, legten die Stadtwerke schließlich den Wasseranschluss und setzten den Wasserkasten. Auch hier kamen die Stadtwerke dem Verein preislich entgegen und gaben 1000 Euro Rabatt. Insgesamt habe das Wasserprojekt rund 6500 Euro gekostet. Den Rest haben die Gartenmitglieder selbst erledigt, erzählt Simon. Die Männer und Frauen hätten selbst den Spaten in die Hand genommen, gemeinsam die Rohre und die Wasserverbindungen in den Boden gelegt. (mehr …)

  • In tegel entsteht ein GG, PCL fördert mit 17.000 Euro

    (alerts)

    Der Internationale Bund als Betreiber der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete an der Bernauer Straße 138a lädt zur Gestaltung eines Interkulturellen Nachbarschaftsgartens ein.

    Die Idee überzeugte auch die Deutsche Postcode-Lotterie. Sie spendierte 17.000 Euro für das neue Projekt in Tegel-Süd. Die Idee dahinter ist, so Lisa Miethlau vom Internationalen Bund Berlin-Brandenburg, „Menschen gärtnern zusammen, und sie lernen sich dabei auch gut kennen“.

    Dabei sind die individuelle Gärtnererfahrungen genauso gefragt wie professionelles Zupacken. Ausbilder für Garten- und Landschaftsbau des Internationalen Bundes schauen regelmäßig vorbei und achten darauf, dass Gartengerät und Pflanzen richtig behandelt werden.

    Zum Nachbarschaftsgarten gehört zudem ein internes Projekt für die Kinder in der Unterkunft. Sie setzen sich mit Themen wie Garten, Natur und Umweltschutz auseinander und lesen Bücher zu dem Thema. Ganz praktisch werden dann die Hochbeete bemalt und Vogelhäuschen gestaltet. (mehr …)

  • Grüne Mitte Jenfeld schreibt Stelle aus

    (Mail)

    Wir konnten eine Finanzierung bei Aktion Mensch einwerben

    Projektleitung für besonderen Gemeinschaftsgarten gesucht
    Wer lässt unser gut angewurzeltes Projekt „Grüne Mitte Jenfeld“ weiter in
    den Stadtteil wachsen?
    Stellenbeschreibung
    Sie haben Lust, zusammen mit engagierten BürgerInnen aller Couleur einen interkulturellen,
    inklusiven Stadtteilgarten zu gestalten? Wir suchen eine kommunikationsstarke, proaktive
    Projektleitung (m/w/d), die Spaß am Kontakt mit sehr unterschiedlichen Menschen hat,
    organisatorisches Geschick mitbringt und einen grünen Daumen hat. Wir bieten Ihnen für die
    nächsten drei Jahre sinnstiftende Arbeit in einem Projekt, in dem Sie viel bewegen können.
    Formale Voraussetzungen: Studium (mindestens Bachelor) und/oder Projektleitungserfahrung in
    einem relevanten Berufsfeld (z. B. Sozial-/Stadtteilarbeit, Pädagogik, Stadtplanung, Kulturarbeit o. ä.)
    Unsere Wünsche an Sie:
    • Offenheit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Flucht- und
    Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen und Senioren,
    • Erfahrung/Kenntnisse im Arbeitsfeld der Bürgerbeteiligung und/oder der Arbeit mit
    Ehrenamtlichen,
    • Fähigkeit zur Planung und Durchführung von Veranstaltungen und zur Steuerung von
    regelmäßigen Beteiligtentreffen vor Ort,
    • Geschick in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
    • ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Organisationsfähigkeit,
    • Bereitschaft, im Sommer mehr Zeit zu investieren und Arbeit an Nachmittagen und am
    Wochenende einzuplanen,
    • gute MS Office Kenntnisse,
    • gern eine Affinität zur Arbeit mit Social Media,
    • gern ein Führerschein
    Inhaltliche Aufgaben:
    Koordination der unterschiedlichen NutzerInnen, Entwicklung von Kooperations- und
    Selbstverwaltungsstrukturen, Netzwerkarbeit im Stadtteil, Organisation der Kommunikation,
    Budgetüberwachung und Abrechnung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Durchführung von Treffen
    und Festen, Zeitmanagement
    Die Stelle ist eine Teilzeitstelle mit 30 Wochenstunden und wird bei ausreichender Qualifikation mit
    30.000,00 € Arbeitnehmerbrutto pro Jahr vergütet. Da in den Wintermonaten weniger Aufgaben
    anfallen, müssen Sie mit einem höheren Stundeneinsatz im Sommer rechnen. (mehr …)

  • neuer IG in Fürth startet – Stadt gab 120.000 Euro

    (alerts)

    Zwischen wuchtigen Wohnblöcken auf der Hardhöhe entwickelt sich eine grüne Oase. Der neue Interkulturelle Garten zwischen Volta- und Gaußstraße ist an Ostern zum Leben erwacht. 14 der 22 Hochbeete sind bereits in festen Händen. Die ersten Gartenfreunde haben schon mit dem Bepflanzen begonnen.

    Das Vorbild des 2007 eröffneten Stadtgartens an der Uferpromenade macht Schule. Auch auf der Hardhöhe können Menschen eines Wohnquartiers ohne eigene Gärten nun nach Herzenslust Früchte und Gemüse anbauen. Urban Gardening heißt das Zauberwort. Weniger streng reglementiert und viel überschaubarer als eine Kleingartenkolonie wird das Gärtnern zum Gemeingut.

    Dass in dem eingezäunten 1500 Quadratmeter großen Grünzug auf der Hardhöhe noch Wasser- und Stromanschluss fehlen, kann den Elan der Pioniere nicht bremsen. Für den Anfang reicht die Ausstattung allemal. Die jeweils 4,5 Quadratmeter großen Hochbeete sind randvoll mit Planzerde gefüllt. Im hölzernen Gerätehaus können alle Utensilien sicher verstaut werden. Eine öffentliche Toilette hat die Stadt in der Nähe an der Soldnerstraße aufgestellt.

    […]

    Einweihung Ende Mai

    Der Rasen ist angesät, der zentrale Weg muss noch gepflastert werden. Ende Mai, wenn alle Restarbeiten erledigt sind, soll Einweihung gefeiert werden. Bis dahin hält Helga Balletta, die Vorsitzende des Vereins der Interkulturellen Gärten, noch einige Hochbeete für Interessenten frei. Zwei der Pflanztröge sind zudem als Gemeinschaftsbeete vorgesehen. Das soll die soziale Struktur auflockern.

    Ohnehin ist die grüne Oase ein Ort der Begegnung und kein Revier für Eigenbrötler. 120.000 Euro hat sich die Stadt das Projekt zur Verbesserung des Wohnklimas auf der dicht besiedelten Hardhöhe kosten lassen. 10.000 spendete der Lions Club, weshalb die Anlage nun den Namen Lions-Garten trägt.

    Auch ohne Zaun und fest vergebene Beete macht Urban Gardening in Fürth Boden gut. Sehr gut angenommen werden nach Helga Ballettas Worten die frei zugänglichen Hochbeete in der Friedensanlage an der Rednitz. Dass hier nichts verwahrlost, dafür sorgen einige Hobbygärtner. Vor dem Garten an der Uferpromenade werden jetzt zwei sogenannte Naschbeete zur Selbstbedienung aufgestellt.

    Weitere öffentliche Pflanzzonen gibt es im Hof der Volkshochschule in der Hirschenstraße, bei der Volksbücherei in der Fronmüllerstraße und an der Heilig-Geist-Kirche auf der Hardhöhe. Außerdem werden noch Hochbeete an der Humanistischen Schule angelegt. Wer solche Beete betreuen will, kann sich jederzeit beim Interkulturellen Gartenverein wenden.

    https://www.nordbayern.de/region/fuerth/es-geht-los-hardhohe-hat-jetzt-einen-interkulturellen-garten-1.8829538


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  • Wittstock: Schulgarten im neu entstehenden GG

    alerts)

    Wittstock
    Schon im vergangenen Herbst hatten sie beim „Entrümpeln“ des Geländes geholfen. Damals war auch der erste Spatenstich für die Hochbeete im sogenannten „Dossegarten“ erfolgt, die die Kinder der „Schulgarten-AG“ aus der Waldring-Grundschule nun regelmäßig pflegen. „Wir kommen jeden Donnerstag hier her“, berichtet Lehrerin Eva Zirke. […]

    Einst waren auf dem Grundstück an der Dosse in diesem Teil des Wohngebiets zwei Kleingärten untergebracht. Nachdem ihre Besitzer sie abgegeben hatten, haben das Quartiersmanagement von der Volkssolidarität und die Gebäude- und Wohnungsverwaltung GWV die beiden Parzellen zusammengelegt. 4500 Quadratmeter misst das Areal, das als Gemeinschafts- und Schulgarten dienen soll, nun.

    […]
    Bis dahin müssen Lehrer und Kinder den Garten aber noch weiter fleißig hegen und pflegen. Und nicht nur sie sind auf dem Gelände aktiv. „Es ist ein ganzes Netzwerk aus Schulen, Kitas und dem Quartier“, erklärt Lissy Boost. So plane beispielsweise eine Kita die Errichtung von Insektenhotels. Auch die Wittstocker Mosaikschule will sich im Garten mit einbringen. Jugendliche der Wittstocker Förderschule mit Schwerpunkt „Lernen“ wollen demnächst den Geräteschuppen auf dem Areal sanieren. „Das Projekt muss eben langsam wachsen“, sagt die Quartiersmanagerin.

    Jede Nutzergruppe erhalte dann einen eigenen Schlüssel. Auch eine Gruppe aus der Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gehöre dazu. Sie wolle ebenfalls Beete bepflanzen und pflegen. Während aus einer Laube ein Schuppen wird, in dem die Kinder der Schulgarten-AG jetzt schon ihre Gartengeräte abstellen, soll eine zweite Laube als Aufenthaltshäuschen dienen, mit Gruppenraum und Sanitäranlagen. „Wir planen hier Expertenworkshops und Gartenfeste“, kündigt Lissy Bost an.

      Wo jetzt noch karger Boden ist, soll demnächst Wiese wachsen und ein Pavillon errichtet werden. „Außerdem ist eine Streuobstwiese geplant“, sagt die Quartiersmanagerin. Natürlich könnten auch die Anwohner den Garten als Naherholungsbereich mitnutzen, in Absprache mit dem Quartiersmanagement. Zudem soll der Garten von einer Person regelmäßig betreut und so Öffnungszeiten ermöglicht werden. Dafür hat das Quartier eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) zugesichert bekommen. „Wir suchen nur noch jemanden, der die Stelle besetzen möchte“, so Lissy Boost.

    In den kommenden Wochen und Monaten wird sich auf dem Gelände noch viel tun. „Der Garten soll dieses Jahr arbeitsfähig werden“, erklärt die Quartiersmanagerin. Offiziell eröffnet werden soll der Garten am 5. Juni – „Zum Tag des Schulgartens“. Bald sollen das Eingangstor dann auch hölzerne Lettern schmücken, auf denen „Dossegarten“ zu lesen sein wird. Bis dahin hat Lissy Boost erstmal ein Schild am Tor befestigt, das auf den Namen hinweist.

    Finanziert wird das Projekt nicht nur durch die GWV, sondern auch aus Förderprogrammen. So gab es von der Postcode-Lotterie 10 000 Euro und von „Anstiftung.de“, einer Stiftung die urbane Gärten unterstützt, 3500 Euro. (mehr …)

  • Alsengarten Bochum vergrößert sich

    (Projektbesuch)

    Der Alsengarten in Bochum hat neben seiner Stammfläche noch einen Teil einer nebenan gelegenen Bolzplatzfläche (wegen Lärm durch Fußballspielen hatten sich Anwohner*innen immer wieder beschwert) und einen weiteren Teil der Fläche dazu bekommen/genommen. Auf dem hintersten Teil sind nun Hochbeete, auf dem Bolzplatz ist eine Boulebahn angelegt worden, die rege genutzt wird und zu viel nachbarschaftlichem Austausch führt. Der Garten hat zudem Geld von der Stadt bekommen und baut derzeit „richtige“ Häuschen (für Werkzeug z.B.), ein schöner Lehmofen, ein aus Lehm gebauter großer Rocketstove mitsamt Überdachung sind im letzten Jahr entstanden. (mehr …)

  • Bewohnergarten Berg am Laim bekommt Geld von PCL

    (NL)

    Neues aus Berg am Laim  
      Torffreie Erde im Bewohnergarten Gotteszeller Straße
      Im März konnten wir dank der Unterstützung durch die Postcode-
    Lotterie einen Teil des Gartens mit frischer torffreier Erde auffüllen.  
     Am 09. April wird die Gartensaison mit einem ersten Treffen der
    Gartengruppe eröffnet. Ganz oben auf dem Plan steht der Aufbau
    des Hochbeets, ebenfalls finanziert aus Mitteln der Postcode-
    Lotterie. (mehr …)

  • Grüne Liga baut Gartennetzwerk Marzahn-Hellersdorf auf

    Die Grüne Liga (Berlin) hat bis Ende 2020 Gelder für die Unterstützung von Garteninititiativen in Marzahn und Hellersdorf. Sie wollen Nachbarschafts- und Schulgärten beraten und vernetzen, neue Gartenprojekte anschieben und machen Anschubfinanzierungen so wie Workshops.

    Das Projekt heißt. Integrierte urbane Gärten – Schul- und Nachbarschaftsgärten in Marzahn-Hellersdorf (mehr …)

  • Ab geht die Lucie: riesengroßes Hochbeet und Patchworkmauer entstehen

    (ANtrag/Antworten)

    Nach 5 Jahren Gärtnern auf Beton wurde der Lucie-Flechtmann-Platz im Frühling 2018 entsiegelt.
    Der Platz ist nun  ein „echter“ Stadtgarten, der uns Stadtgärtner*innen langfristg erlaubt im
    öff entlichen Raum öko ologisch nachhaltg zu gärtnern und unsere Stadt selbst und zuko untsfähig mit
    zu   gestalten.   Der   neu   hergestellte   Platz   bietet   bisher   (noch)   wenig   Abwechslung   in   seiner
    Beschaff enheit.   Neben   großen   Gemüsebeeten,   den   wiederaufgebauten   Hochbeeten   aus   dem
    Projeko t „Lerngarten Lucie“, frisch angepfanzten Sträuchern und einigen den Platz umgebenden
    Bäumen, mangelt es noch an vielfältgen Struko turen und Lebensräumen. Diese müssen von uns
    ehrenamtlichen   Gärtner*innen   selbst   aufgebaut   werden.   Dies   umfasst   neben   sämtlichen
    Gartenelementen wie Beeten, Kompost und Bewässerungsmöglichko eiten auch Sitzgelegenheiten
    und Weterschutz.
    Es soll daher auf einer sichelförmig angelegten, 30m² Beetläche in der Platzmite ein erhöhtes
    Beet   entstehen,   das   durch   eine   Patchworko mauer   eingefasst   ist.   Die   Patchworko mauer   aus
    verschiedenen recycelten Materialien soll zu großen Teilen als Trocko enmauer angelegt werden und
    bietet zahlreichen Lebewesen ein zu Hause. Durch ein solides Fundament und eine Verko lebung der
    oberen Mauerschichten  ist sie stabil genug, um langfristg im öff entlichen Raum zu bestehen und
    eine   Sitzgelegenheit   für   Platzbesucher-   und   Gärtner*innen   zu   bilden.   Das   auf   diese   Weise
    entstandene Hochbeet soll als Magerbeet mit sandigem, nährstoff armen Boden angelegt werden.
    Es bildet so einen trocko enen, sonnigen Standort, der sich besonders für Kräuter und andere
    spezifsch angepasste Pfanzen eignet. Das Magerbeet als besonderes Miko rohabitat ergänzt den
    Gemüsegarten und bereichert das Gärtnern im typischerweise feuchten, norddeutschen Klima.
    Projeko tergebnis ist ein langlebiges, multfunko tonales Hochbeet, das zeitgleich als Sitzgelegenheit
    und Lebensraum dient. Durch die Errichtung der Trocko enmauer und eine vielseitge Bepfanzung
    des Magerbeetes wird Artenvielfalt in der Stadt unmitelbar gefördert und Lebensräume auch in
    der Vertko alen eröff net. Der Bau der Trocko enmauer aus recyceltem Material spart Ressourcen und
    vermeidet   insbesondere   bei   dem   verwendetem   Naturstein   einen   unnötgen   Abbau   von
    Landschaten in anderen Teilen der Welt. Vorgesehen ist die Verwendung von 18m³ Naturstein, die
    derzeit noch als Grundstücko seinfassung im Bremer Umland (Weyhe) aufgebaut sind und von uns
    umfunko toniert werden ko önnen. Als weiteres Material ko önnen wir Ziegel aus einer stll gelegten
    Ziegelei   ebenfalls   aus   Weyhe   beziehen,   sowie   verschiedene   Materialreste   von   Galabau-
    unternehmen. Bei der Auswahl der Bepfanzung wird auf öko ologischen Anbau geachtet.
    Der Bau des Beetes durch 10-15 Ehrenamtliche ist für Mite Mai geplant. Die Größe des Beetes und
    die Anforderung an  die Anlage langfristg im öff entlichen Raum  zu bestehen, erfordern  eine
    fachko undige   Anleitung   des   Eigenbaus.   Entsprechende   Honorare   sind   bei   der   senatorischen
    Behörde für Bau, Umwelt und Verko ehr (SUBV) Bremen beantragt. Das notwendige Bodenmaterial
    (30 ko ubiko meter) ist bei den städtschen Entsorgungsbetrieben KNO als Sachspende angefragt. Bei
    der  ansti ft ung   werden   die   Finanzierung   des   Materials   für   die   40   m   lange,   45   cm   hohe
    Patchworko mauer, sowie Mitel für die Anschaff ung von Jungpfanzen in Höhe von insgesamt 5000
    Euro beantragt.

    > – wie wird die Struktur des Beetes angelegt? Wie kann man dann „dort oben“ gärtnern? Plant ihr da Wege etc.? Wie kommt man „da hoch?“ mit Schubkarre z.B. und auch mit ggf. körperlichen Einschränkungen?

    Das erhöhte Beet kann nicht barrierefrei betreten werden. Mit körperlichen Einschränkungen kann also nur am Beetrand, nicht in der Beetmitte gegärtnert werden. Mit der Schubkarre kommt man allerdings hoch, indem einfach ein Brett als Rampe schräg an die Mauer gestellt wird. Ohne körperliche Einschränkungen kann in dem Beet herumgelaufen und gegärtnert werden – was jetzt nicht täglich und für die breite Öffentlichkeit angedacht ist, sondern nur für das offene Sonntagsgärtnern. Dafür werden Backsteine und Platten im Beet verlegt, auf die getreten werden kann.

    > – wie wird dieses Beet dann bearbeitet, bzw. wer macht das? Macht ihr alles gemeinschaftlich oder gibt es bei euch Patenschaften oder auch direkte Zuordnungen von Beeten (habe ich leider schon wieder vergessen)

    Wir haben uns dafür entschieden, Beetpatenschaften nur noch auf direkte Anfrage zu vergeben, da die Verlässlichkeit der Beetpat*innen in den letzten Jahren gegen Ende des Sommers immer stark abgenommen hat. Wir planen daher, alles gemeinschaftlich zu begärtnern. Das hat 2018 gut geklappt und ein ganz anderes Gruppengefühl erzeugt. Alle, die an Sonntagen dazukommen, werden eingebunden. Wir haben für 2019 fünf Palettenhochbeete (je 1qm) für Anfragen nach Beetpatenschaften „reserviert“.

    > – Wie wird die Ernte geteilt und was passiert dann damit?

    Seit der Entsiegelung haben wir immer während des Sonntaggärtnerns gemeinsam geerntet und die Ernte dann unter allen Anwesenden, die mitgegärtnert haben, aufgeteilt. Odt haben wir noch vor Ort zusammen gegessen. Da wir ja im öffentlichen Raum gärtnern ist aber immer ungewiss, wie die Ernte aussieht. Letztes Jahr gab es ein Kürbisgate und alle unsere 30 prächtigen Kürbisse wurden innerhalb einer Nacht weggeerntet… Dienstags und Donnerstags abends sind Gießtermine, nach denen gelegentlich auch geerntet wurde (zB Salate, die bei der Hitze ja sehr geschossen sind und nicht lange stehen gelassen werden konnten).

    > Wie viele Gemüsebeete gibt es dann noch?

    Es gibt dann noch 23 Gemüsebeete von ca 1mx8m in unserem „Hauptgemüsebeet“ an der Grünenstraße. Außerdem gibt es links und rechts des Hauptgemüsebeetes noch Flächen von ca 25qm (an der Häschenstraße) und ca 50qm (an der Heinrich Bierbaumstraße) die je nach Fruchtfolge auch mit Gründünung oder Gemüse bepflanzt werden. Hier sollen in Zukunft aber auch Getreide und evtl Färberpflanzen wachsen. Dazu kommen noch ca 20 Palettenhochbeete.

    > . wie lange wird der Bau dauern und wer wird die Anleitung machen?

    Der Bau soll maximal 3 Tage dauern. Angedacht ist das Wochenende vom 10.-12.Mai. Die Anleitung würde voraussichtlich das befreundetes Galabauunternehmen „baumrausch“ übernehmen.

    > -kannst du die Materialkosten ein bisschen auffächern? (Wenn das nicht

    > zu mühsam ist)

    Die Materialkosten setzen sich aus dem recycelten Naturstein, Klinker und Backstein und Betonplatten zusammen (ca 2500 Euro), sowie der Anlieferung (500 Euro). Der exakte Preis der Recyclematerialien kann noch leicht variieren, da wir ja keinen Neukauf tätigen und die Preise telefonisch eingeholt haben. Dazu kommen dann noch Zementmörtel (ca 85

    Euro) und Mineralgemisch (300 Euro) für das Fundament und die Verklebung.


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  • urban gardening an der Urania in Berlin

    (Besuch, Recherche)
    Am Kulturzentrum Urania in Berlin Schöneberg fanden dieses Jahr eine Reihe von Workshops und Vorträgen zu urban gardening statt. Mit dabei: Elisabeth Meyer-Renschhausen und Robert Shaw
    https://www.urania.de/urania-reihe/urania-urban-gardening
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  • neues Gartenprojekt in Leipzig

    (Antrag, Antworten)

    SALVIA – der barrierefreie Bildungsgarten
    Wo befindet sich die Fläche?
    Die Fläche des zukünftigen barrierefreien Bildungsgarten SALVIA befindet in der Nähe der S-Bahn-Station
    „Leipzig-Engelsdorf“. SALVIA verortet sich im Osten von Leipzig unweit der B87 und B6. Angrenzend
    treffen hier die drei Stadtteile Paunsdorf, Sommerfeld und Engelsdorf aufeinander. Engelsdorf ist erst vor 20
    Jahren an die Stadt Leipzig angeschlossen worden. Vorher war Engelsdorf ein typisches Straßenangerdorf.
    SALVIA   erstreckt   sich   zukünftig   auf   3.700   qm   eines   5670   qm   großen   Gelände   einer   ehemaligen
    Kleingartenkolonie. Angrenzend an diese Kleingartenkolonie befindet sich ein weiteres aufgegebenes, nicht
    bewirtschaftetes Gelände. Um den Erwerb dieser Fläche bemühen sich unsere Verpächter, so dass sich
    SALVIA eventuell in weiterer Zukunft noch erweitern könnte.
    Das zukünftige SALVIA-Gelände ist zum größten Teil seit einigen Jahren verlassen. Große Bereiche des
    Geländes sind verwildert, vernachlässigt und noch parzelliert. Hier befinden sich alte Bungalows, die nur
    noch abgerissen werden können. Außerdem hat sich über die Jahre eine größere Menge an Sperrmüll auf der
    Fläche gesammelt. Einzelne Parzellen werden noch von Pächtern bewirtschaftet.

    Wer sind die Aktiven?
    Der gemeinnützige Verein gemeinsam grün schiebt das Projekt SALVIA in Leipzig-Engelsdorf an. Seit Ende
    letzten Jahres bauen wir einen ehrenamtlichen Unterstützerkreis auf, der SALVIA mitentwickelt und mit
    aufbaut. Wichtig ist es uns hierbei, dass der Unterstützerkreis aus Menschen mit und ohne Behinderungen
    besteht. Wir sind derzeit dabei, uns mit Akteuren der Behinderten- und  der Umweltbewegung in Leipzig zu
    vernetzen.
    Bei der Ökofete 2018 wurden wir auf die Fläche in Engelsdorf aufmerksam gemacht. Die Stiftung Bürger für
    Leipzig stellte uns einen der Verpächter vor. Dieselben suchten schon längere Zeit eine Initiative, die diese
    Fläche erschließt und bewirtschaftet.
    Was beinhaltet SALVIA?
    Bis zum Jahr 2021 entsteht in drei Projektetappen ein gemeinsamer Lernort für Menschen mit und ohne
    Behinderungen. Hier schaffen wir Begegnungs- und Bildungsräume, die durch ihre barrierefreie Gestaltung
    für alle Interessierten offen stehen werden. Das ist ein großes Ziel, welches wir von Anfang an bei der
    Entwicklung der Fläche in besonderen Fokus nehmen. Über den Verlauf der drei Projektetappen wird die
    Fläche komplett erschlossen und barrierefrei gestaltet sein.
    Auf der SALVIA-Fläche entwickeln wir verschiedene Experimentierareale für Kinder und Erwachsene. Auf
    diesen findet Bildung in vielfältigen Formen statt. Interessierte finden hier Anbauflächen für Kräuter und
    Duftpflanzen durchwachsen mit Blühstreifen, Gemüse sowie Streuobst. In Verbindung mit diesen Flächen
    werden Seminare und Workshop-Formate zu Kräutern und Duftpflanzen stattfinden. Ebenso widmen wir uns
    1dem Thema Inklusion. Wir versuchen mit unserem Projekt SALVIA dieses Thema stärker in der Stadt
    Leipzig zu verankern.
    Ein Waldgarten entsteht auf einer Teilfläche. Dieser nach und nach wachsende Waldgarten mit seinen
    verschiedenen   Biotopen   kann   als   grünes   Klassenzimmer   ergründet   werden.   Des   Weiteren   können   auf
    anderen Projektflächen Permakulturtechniken ausprobiert werden. Barrierefreie Hoch- und Hügelbeete laden
    zum gärtnern ein.

    Ist das ein offener Gemeinschaftsgarten, bei dem die Gärtner*innen das anpflanzen können
    was und wo sie/die Gemeinschaft das will?
    Der SALVIA-Bildungsgarten als Gesamtprojekt teilt sich in mehrere Teilflächen. Eine Teilfläche
    wird vom Verein als Anbau- sowie Lagerfläche für den Bereich Gartengestaltung genutzt. Hier
    arbeiten hauptamtliche Mitarbeiter mit und ohne Behinderungen im Team.
    Auf einer anderen Teilfläche entstehen Experimentier- und Permakulturflächen. Diese Fläche wird
    als offener Gemeinschaftsgarten von einer ehrenamtlichen Gruppe bewirtschaftet. Hier bestimmt
    die entstehende Gemeinschaft, was dort angebaut und gepflanzt wird. Diese Gartenfläche wird  in
    der Projektphase 1 mitberäumt und für die kommende Nutzung als Gemeinschaftsgarten
    vorbereitet.
    Wie groß ist denn die Gruppe, die dort gärtnern möchte jetzt schon? Sind die Freiwilligen
    und Ehrenamtlichen, die du im Antrag drin hast, Leute, die dort gärtnern wollen? Woher
    kommen diese (Nachbarschaft?) und wie haben sie von dem Projekt erfahren?
    Die Gruppe, die dort gärtnern möchte, besteht momentan aus 5-6 Leuten. Es sind tatsächlich die
    Freiwilligen bzw. Ehrenamtlichen, die ich im Antrag im Bezug auf die Projektphase 1 (das
    Beräumen der Fläche) erwähnt habe. Die Ehrenamtlichen kommen aus ganz Leipzig, auch aus der
    Nachbarschaft. Sie erfuhren über sozialen Medien, über verschiedene Verteiler bzw. unseren
    Newsletter von SALVIA.
    Im Zuge unserer Planungen erweitern wir sukzessive unsere Netzwerke. Für das Frühjahr planen
    wir, das Gesamtprojekt SALVIA wie auch den gemeinschaftlichen Garten Stück für Stück in der
    näheren Nachbarschaft (Paunsdorf &Engelsdorf) bekannter zu machen.
    Was versteht ihr unter Bildungsgarten? Bildung von wem für wen und mit welchen
    Methoden?
    Mit unserem Bildungsgarten entsteht ein Garten, wo formelle und informelle Bildung
    nebeneinander stattfindet. Die Mitgestalter im Bildungsgarten können ihre Fähigkeiten und
    Fertigkeiten einbringen, um Bildungsangebote auszugestalten. Das passiert z.B. im Rahmen des
    grünen Klassenzimmers, wo fächerübergreifender Projektunterricht stattfinden kann. Als Methode
    kommen aber auch projektbezogene Tage in Kooperationen mit Schulen aus dem Umfeld bzw. der
    Stadt Leipzig in Frage. Das Thema Inklusion bildet sich im barrierefreien Bildungsgarten besonders
    ab. Als Vermittler von Bildungsinhalten setzen wir auf die Kompetenzen von Menschen mit und
    ohne Behinderungen. Unsere Vision lautet: Gärtnern kann jeder Mensch. Es müssen nur
    entsprechende Barrieren abgebaut werden!
    Im Spätsommer 2019 kooperieren wir mit einer Förderschule und dem Soziokulturellen Zentrum
    Villa aus Leipzig. Im Rahmen eines Sommercamps führen wir an drei aufeinander folgenden Tagen
    Projekttage im Gemeinschaftsgarten durch. Hier werden Hochbeete gebaut / bepflanzt und eine
    Kräuterschnecke neu angelegt. Außerdem ernten wir gemeinsam Kräuter, verarbeiten dieselben und
    lernen mehr über die Ernte und Lagerung von Saatgut.
    Ihr werdet dort ein Büro haben: gibt es auch eine Stelle/Honorare für dieses Projekt? Wer
    fördert die ganzen anderen Vorhaben/Arbeiten?
    Für das Büro gibt es eine Teilzeitstelle über gemeinsam grün e.V. Wir planen im nächsten Jahr die
    Neuanstellung eines Mitarbeiters mit Behinderungen, der Verwaltungsaufgaben bearbeitet. Dazu
    zählt auch als Ansprechpartner für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter von SALVIA zu fungieren. Hierbei stützen wir uns auf eine Förderung durch Aktion Mensch. Mit Aktion Mensch realisierten
    wir schon kleinere Vorhaben wie die barrierearme Webseite von gemeinsam grün e.V. und die
    MitMachzeit im Essbaren Palmengarten.
    Bei der trias Stiftung beantragten wir weitere Gelder für die Projektphase 1, welche die Beräumung
    und Urbarmachung umfasst. Es geht hierbei vor allem um die Finanzierung von zwei
    Bauschuttcontainern und Werkzeug für die Abrissarbeiten auf dem SALVIA-Gelände.
    Außerdem sind wir in der Vorplanungsphase von Förderungen über die Bildungschancen Lotterie
    sowie anderen Stiftungen, um SALVIA auf ein sicheres Fundament zu heben.
    Für welche Phase beantragt ihr die Gelder bei uns?
    Wir beantragen für die Projektphase 1 Gelder bei anstiftung. In dieser Phase beginnen wir die
    Fläche zu beräumen, Gebäude zu sichern, Flächen neu aufzuteilen und Beetflächen zu gestalten.
    Wer wird die Spaliere und Rankhilfen wann bauen? Und wie werden diese dann eingesetzt?
    Die Spaliere / Rankgitter werden von der Gruppe von Freiwilligen gebaut, die sich rund um die
    Gemeinschaftsgartenfläche gefunden hat. Die Spaliere nutzt die Gruppe dazu, um stehenbleibende
    Mauerflächen alter Bungalows überranken zu lassen. Sie dienen u.a. als Rankhilfe für Spalierobst
    sowie für Gemüse und Blumen. Zwei alte Bungalows befinden sich direkt auf der
    Gemeinschaftsgartenfläche.
    Was für ein Getränkefass ist das? Wo wird das stehen und wie befüllt werden?
    Das Getränkefass ist ein lebensmittelechtes Kunststofffass von 60 l. Wir benötigen es, da wir derzeit
    keine Trinkwasserleitung auf dem Gelände haben. Das Getränkefass wird im Bungalow aufgestellt.
    Es wird Trinkwasser enthalten.
    Für die Bewässerung im Garten greifen wir auf alte Brunnen zurück. Diese prüfen wir zu Beginn
    der Saison und spülen sie ggf. nochmals durch. Des Weiteren stellen wir mehrere Regenwassertanks
    an verschiedenen Stellen des Gartens (wie am Büro-Bungalow) auf. (mehr …)

  • Bunte Gärten Leipzig: Laube wieder richtig schön

    (RSS)

    Als wir die Bunten Gärten 2015 gepachtet haben, bot die Laube schon einen eher jämmerlichen Anblick. Das Dach war halb eingestürzt, die Tür fehlte, die Fensterscheiben waren eingeschlagen und drinnen stapelte sich der Müll zwischen bemoosten, feuchten Wänden. Aber: die Substanz war in Ordnung, massive Steinmauern versprachen eine gute Basis.

    Also beschlossen wir, es anzugehen und der Laube zu neuem Glanz zu verhelfen. Aber wie können wir das wuppen und wer soll das bezahlen und wer hat überhaupt einen Plan, wie das geht? Fragen über Fragen – auf die wir nach und nach Antworten fanden.

    Die Vereinskasse der Bunten Gärten verfügte nicht über das nötige Volumen und Bauvorhaben mit Fördermitteln finanziert zu bekommen ist nicht so einfach, weil die meist ausgeschlossen sind aus den Förderrichtlinien. Trotzdem gelang es uns, Geld zu sammeln, teils durch Spenden, teils durch Fördermittel.

    ++++Jetzt kommt die Stelle mit der Danksagung++++
    Ein wirklich dickes Dankeschön an die Postcodelotterie und das Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig sowie die privaten Spender, die das unterstützt haben! Wir sind happy!

    Fehlte nun nur noch jemand, der auch fachlich einen Plan hat. Anpacken wollten und konnten wir ja alle, aber ein neues Dach konstruieren und Wandverschalungen bauen oder Fenster und Türen richten gehörte nun nicht vorrangig zu unser aller Grundkompetenzen.

    Gut, dass man jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt.

    So kamen wir in die luxuriöse Situation, echte Bauchfachleute zu gewinnen, die mit all ihrem Know-how, dem Werkzeug und der Energie sich der Sache gewidmet haben. Ein ewig währender Dank an Peter und Jens!!! Ihr habt das Unmögliche möglich gemacht.

    So ein Projekt hat aber auch durchaus logistische Herausforderungen zu bieten. Was brauchen wir an Baumaterial, woher bekommen wir das und wie um Himmels Willen landet das alles in den Bunten Gärten neben der Laubenruine? Die Fachleute machten eine Kalkulation und wir tappten mit dem Einkaufszettel in den Baumarkt, der auch alles prompt geliefert hat. An die Bordsteinkante. VOR der Kleingartenanlage. Hundert Meter weit entfernt vom Bauplatz.  Also hieß es, alle verfügbaren Menschen zusammen zu rufen und an einem warmen Samstagvormittag, zentnerweise Holz und Beton abzuladen und an Ort und Stelle zu schleppen. Mit einiger Man- und vor allem Women-Power ist uns das gelungen.

    In den folgenden Wochen konnten wir das Wunder bestaunen: nach und nach wurde aus der hässlichen Ruine ein Schmuckstück. Zuerst neue Dachbalken und ein Dach, dann die Verschalung der Wände, neue Fenster und die Tür … alles nahm Gestalt an und sieht nun einfach wunderbar aus.

    Werkzeug in Laube

    Wenn man jetzt einen Blick hinein wirft, sieht man die viele (Bau-)Arbeit fast nicht mehr, aber dafür um so mehr die herrliche „Innenausstattung“, die Robert mit viel Liebe zum Detail über den Winter geschaffen hat. Mal sehen, wie lange das so ordentlich bleibt. ;-

    Wir sind froh über die großartige Unterstützung und auch ein klein wenig stolz auf das, was wir da geschafft haben. Das Gefühl, gemeinsam als Bunte Gärten Team ein solches Projekt gemeistert zu haben ist einfach großartig. 

    (mehr …)

  • Kants Garten macht aus einem Park ein Biodiversitätsparadies

    (ANtworten/ANtrag)

    Wir haben drei Gemüsehochbeete á ca 2qm, die werden mit alten Tomatensorten und (in großen Teilen) selbst gezogenen Gemüsesetzlingen bepflanzt (Jeebel, Dreschflegel, altes Saatgut oder selbst gesammeltes Saatgut).

    Ein Hochbeet aus Paletten mit selbst vermehrten Erdbeeren, die den ganzen Sommer blühen und Früchte tragen (unbekannte Sorte von meiner Freundin in Frankreich, habe ich dort vor 12 Jahren mitgenommen). Ysoop in der Mitte.

    Ein großes Hochbeet, neu, gemauert, das haben wir seit August und haben vorbereitend Palmkohl (selbst gezogen), Brokkoli, Grünkohl und Endivie bepflanzt, sowie je eine Ruccola, Spinat und Feldsalatspirale gesät. Kann aktuell noch geerntet werden (ein bisschen).

    Ein Beet von unseren syrischen Freunden, mit Weinstock, Kichererbsen, Spinat das wird in der nun beginnenden Saison vergrößert eingebunden und es gibt mehr Gemüsesorten bei Salma, Ghassan und ihren Kindern. Das ist im Mauerbeet.

    Kräuter haben wir im Moment an verschiedenen Stellen, auch im ältesten Blumenrondell und -Beet (ca. 100 qm). Da dann auch Ruccola, Ringelblume und Kappuzinerkresse, Erdbeeren, die ebenfalls geerntet und gefuttert werden. Diverse Pfefferminzen, Massen von Waldmeister überall. Schnittlauch. Bärlauch, ausgesät vor Jahren in den Wiesen am Rand und der kommt jetzt.

    Fünf Betonmischkübel: Rhabarber, Lavendel, Muscatellersalbei, selbst gezogen, Minzen u.a.

    Die Erweiterung wurde auch möglich, weil wir seit August eine Wasserstelle haben und gießen können, für Gemüse unverzichtbar.

    Ernten tun wir selbst mit den Kindern, aber auch Leute, die wir teils garnicht mitkriegen, ist ja alles öffentlich, also Allmende und Mimi e Rosa (kleines Bistro holt sich z.B. Palmkohl darauf haben wir sie aufmerksam gemacht), der ja noch immer zu ernten ist jetzt. Kohl ist bei uns auch an den Kohlweissling addressiert. Die sind „eingeladen“ mitzuernten.

    Es gibt ein paar Beerensträucher aber die müssten neu platziert werden. In den nächsten Wochen werden vier Hochstamm Apfelbäume gepflanzt: Berlepsch, Gravensteiner, Goldparmäne (einer fehlt noch), alte Sorten, die wir sorgfältig in Bezug auf unsere Region, Befruchtung, Pflückreife ausgewählt haben.

    Sowie die Apfelbäume gesetzt sind, wissen wir, wo wir unsere Beerensträucher (Stachelbeere, rote & schwarzer Johannisbeeren) hinsetzen können. Möchten wir gerne erweitern, ist aber eine Platzfrage.

    Der Zaun grenzt den Park vom Gartenhof der Cubus Kunsthalle ab und ist ein hässlicher Sicherheitszaun, der teils schon von uns sehr gut bepflanzt wurde (Ihr habt uns die Pflanzen in 2018 finanziert). Ursprünglich sollte dort aber ein großes Tor rein, das wollten die dann nicht. So ist nun noch weiterer Zaun unbepflanzt, das wollen wir ändern, da soviele blühende Pflanzen mit Dickicht einfach gut für Umwelt, Insekten und unsere Aussichten sind.

    Die neuen Beete machen 500 qm aus und umfassen große Schattenbeete die im Vor- und im Frühling, also von Februar bis Mai etwa 15 bis 20 Blühende Pflanzen gleichzeitig haben. Besonders die frühblühenden sind extrem wichtig in der trachtarmen Zeit nicht nur für Bienen sondern für Insekten aller Art überhaupt. Darin befindet sich das große Totholzbiotop, welches schon Pilze zeigt (super) und die einzige Wasserfläche überhaupt im Park (extrem wichtig für allerlei Getier). Da blühen aktuell jede Menge selbstgezogene Gänseblümchen und Primelchen. Botanische Narzissen schieben sich grade raus.

    Es gibt noch das Mauerbeet (Naturstein geschichtet) mit den Gärten der Kinder im dortigen Rondell. Teils von Zeder überschattet, es grenzt an Kleinkinderspielplatz, der etwas tiefer liegt. Hier haben Salma und Ghassan ihren „Dorf-Gemüse-Garten“ und da gibt es auch jede Menge Stauden. Wilde Mischung

    Die große Frühlings-Spielwiese wird auf Bitte von uns nun mulchfrei Gemäht und der Schattensaum nur noch 2x im Jahr, ebenfalls mulchfrei. Sollte bei der Artenanreicherung sehr helfen.

    Für die Befüllung der Insektenhotels sammeln grade zwei ortsansässige Schreinereien Hartholz-Reststücke, die können dann mit Bohrungen versehen werden. Wir hoffen, hier auf eine Standbohrmaschine und Druckluftkompressor zurückgreifen zu können, damit die Bohrungen sauber und fransenfrei werden. Elementar.

    Wir bekommen zudem 11.600 Brut-Pappröhrchen mit den Durchmessern zwischen 3 bis 9 mm gekauft (990,- €), das macht eine ortsansässige Werbegemeinschaft, deren Dach auf 2.000 qm hochwertig begrünt ist und denen ich im vergangenen Jahr einen Imker vermittelt hatte. Die wollen auch Fledermausschutzkästen und Insektenhotels dort installieren. Die Röhrchen bestellen wir bei Christoph Kornmilch, Bienenhotel.de. Für Laien ist das meiner Ansicht nach die einzige sichere Lösung, da man offensichtlich höllisch viel falsch machen kann. Wir wollen ja mit Kindern und anderen Interessierten gemeinsam die Befüllung vornehmen – und das große Insektenhotel (bzw. die kleinen die wir noch verteilen wollen im Park und in Kants Garten) sollen nutzen und nicht schaden. Die Röhrchen werden in die Modulkästen gesteckt, die wir bauen wollen, dafür ist der Antrag gestellt.

    Zudem werden wir evtl. mit Lehm-Erde arbeiten und Modulkästen damit befüllen, kann aber sein, dass wir einfach eine Bodenfläche entsprechend präparieren uns von Pflanzen frei halten werden, da sind wir grade mit Robin von NaturAktiv eV in Beratung. Wir überlegen, ob wir die Befüllungsaktion entweder mit ihm machen oder aber uns vorab nochmals praktisch unterweisen lassen.

    So ein Workshop ist auch eine Kostenfrage für uns. Er bietet das in der nächsten Woche an. Sollte es ein Workshop werden, laden wir Janine vom Heimatgarten z.B. dazu ein.

    Zudem sammeln wir grade den Schnitt von Staudenstengeln und Fenchel, die innen hohl sind, um sie in Bündeln am Zaun zu befestigen.

    Zusätzlich zu dem bei Euch beantragten Geld sammeln wir weiteres Geld für Material, weil wir über Kants Garten hinaus Insektenhotels verteilen wollen, indem wir zu einer Mitmachwerkstatt einladen. Das ist aber eine andere Aktion, die nicht durch Euch gefördert werden soll.


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  • Integrierte urbane Gärten: Vernetzung, Beratung und Anschubfin für Gärten in Marzahn

    (Mail)

    Projektauftakt „Integrierte urbane Gärten“

    Pressemitteilung vom 25.10.2018

    Eigenes Gemüse im Schulgarten anbauen können, frische Kräuter aus dem Nachbarschaftsgarten ernten, Fachsimpeln und Netzwerken mit anderen Garteninitiativen aus Marzahn-Hellersdorf – das sind die Ziele des Projekts “Integrierte urbane Gärten – Schul- und Nachbarschaftsgärten in Marzahn-Hellersdorf“, welche die GRÜNE LIGA Berlin als Projektträger im Bezirk Marzahn-Hellersdorf verfolgt.

    Vergangenen Dienstag, am 16. Oktober 2018, war die Selma-Lagerlöf-Grundschule in Marzahn-Nord Gastgeber für die öffentliche Auftaktveranstaltung und zeigte der interessierten Nachbarschaft, Lehrerinnen und Lehrern der umliegenden Schulen und Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirks- und Grünflächenamt, wie ein funktionierender Schulgarten aussehen kann. Mit tatkräftiger Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, dem Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen Johannes Martin und der Geschäftsführerin der Grünen Liga Berlin Karen Thormeyer wurden zum Projektauftakt zwei Apfelbäume gepflanzt. Die alten Sorten “Kaiser Wilhelm” und “Hasenkopf” ergänzen nun den vielfältigen Schulgarten. Herr Kurz, engagierter Klassenlehrer und Verantwortlicher des Schulgartens, versorgte die Gäste mit Unterstützung seiner dritten Klasse mit selbst gemachter Kürbissuppe und Mangold-Tomaten-Häppchen aus dem Schulgarten und bewies, wie schmackhaft die frische Ernte ist.

    Das Projekt “Integrierte urbane Gärten” bietet Schulen, Nachbarschaften sowie bestehenden Garteninitiativen konkrete Hilfestellungen zu fachlichen Fragen und unterstützt neu entstehende Garten-Standorte mit einer Anschubfinanzierung und Vernetzungstreffen. Weitere Bausteine des Projektes ist die Begleitung und Evaluierung einer im Bezirk entstehenden Gartenarbeitsschule sowie der Umsetzung eines Schulgartenwettbewerbs im Jahr 2019. Auf diese Weise sollen langfristige Synergien zwischen den verschiedenen Garteninitiativen im Bezirk entstehen. Das Projekt wird über das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf vom Programm Soziale Stadt/Netzwerkfonds im Zeitraum August 2018 bis Dezember 2020 gefördert.

    Träger: Grüne Liga (mehr …)

  • Westkreuzgarten: ein GG im Kleingarten in Berlin

    (Antrag, tel, recherche)

    Ein spannendes Projekt: ein Kleingarten öffnet sich und es gibt eine Gruppe (bisher 17 Leute), die auf einer 330m² großen Fläche mitten im Kleingarten angefangen haben, einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Diese Leute waren (fast) alle vorher nicht in dem KG Verein, die sind über Infos auf Straßenfesten etc. auf das geplante Projekt aufmerksam geworden. Sie sind aber nun in den Verein eingetreten (zahlen aber nur die Mitgliedsgebühr und davon wird das Wasser etc. bezahlt). Es gibt ein Schild, alle aus dem GG bekommen einen Schlüssel für die Anlage und diese ist tagsüber immer offen. Sie haben für 45 Hochbeete eine Förderung vom Bezirk bekommen (wurde dann wieder zurückgezogen wegen Vermutungen seitens des BA, das die Fläche gar nicht zum KG gehört, als sie schon das Geld ausgegeben hatten… dann haben sie die Förderung doch bekommen). Es können und sollen noch Leute dazu kommen.

    Aber:

    Es ist unklar, wie es perspektivisch mit der Fläche des Kleingartenvereins weitergeht. Der Bezirk plant einen Park, ob und wie die KG da weiter bestehen werden, weiß derzeit niemand, es läuft derzeit für den Bebauungsplan eine Bürgeranhörung, es gibt eine Petition (KG spricht sich für Park aus, aber mit KG) und zudem ist auch noch unklar, wie lange der Gemeinschaftsgarten an der Stelle bleiben kann, an der sie nun losgelegt haben. Denn da soll eventuell eine Durchwegung entlanglaufen. All das kann aber auch noch Jahre dauern Daher planen sie mobil und haben auch schon eine andere Fläche (die auch auf dem Gelände ist) im Blick.

    Sie planen mit Kübeln, da sollen die Bäume und Sträucher rein, so können sie die auch auf die andere Fläche mitnehmen.

    mehr dazu: http://westkreuzgarten.de/category/allgemein/

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  • Green City macht LehrerFoBis zum (produktiven) Begrünen von Schulhöfen

    (NL)

    Dank einer Förderung des Sozialreferat der Stadt München können wir in diesem Frühjahr eine LehrerInnenschulung anbieten, bei der wir über die Grundlagen für Gemüsebeete an Schulen, Kindergärten und sonstigen Einrichtungen informieren wollen. Dabei geht es sowohl um das Anlegen, als auch um das dauerhafte Etablieren an Schulen. Wir vermitteln an einem Nachmittag Grundlagenwissen zum Anlegen und Pflegen von Gemüsebeeten. Eine Woche später laden wir erneut zu einem Workshop ein. Diese beiden Termine finden jeweils im Büro von Green City e.V.  statt. (mehr …)