Schlagwort: Finanzierung

  • Nachbarschaftsgarten mit Werkstatt in Potsdam

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    Crowdfunding für Werkstatt im Nachbarschaftsgarten

    Veröffentlicht am: von Kerstin

    Wir haben unser Ziel dank der Unterstützung von so Vielen geschafft!

    Das Angebot der Stadtwerke Potsdam GmbH im Herbst 2018 hat uns gefreut. Wir durften eines der ersten drei Crowdfunding-Projekte in Potsdam sein, welche ab Mitte November auf der nagelneuen Plattform https://www.potsdam-crowd.de an den Start gingen. Es hat sich für alle Initiativen gelohnt, denn alle gesetzten Ziele wurden sogar übertroffen.  Nun sind wir sehr dankbar und beginnen, die Werkstatt einzurichten!

    Wir brauchen neues Werkzeug für Reparaturen und kleinere Bauprojekte auf der Scholle 34. Die hiesige Werkstatt soll besser nutzbar für Alle gestaltet werden. Im Rahmen von größeren Arbeitseinsätzen mit vielen Leuten stoßen wir immer wieder an Grenzen, die mit besserem und mehr Werkzeug leichter zu überwinden wären.

    Nach den Bränden im vergangenen Herbst halfen die Jugendlichen der Montessori Oberschule im Rahmen ihres WAT Unterrichts großartig mit, die Schäden zu beseitigen, aber auch die anderen Aktiven im Nachbarschaftsgarten haben in der Sommersaison Vieles repariert und neu gestaltet, was den Ort enorm aufwertet. (mehr …)

  • Familienprojekt im GG Finkennest (Köln)

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    Das Familienprojekt im interkulturellen Gemeinschaftsgarten Finkennest in Köln Vogelsang

    Im Sommer 2017 fand erstmals das Familienprojekt im Finkennest statt. Mit Familien aus aller Welt wurde gespielt, gebastelt, gesungen, gewerkelt und gelernt. Einmal wöchentlich haben sich Familien aus dem Veedel getroffen, um gemeinsam die Natur der Stadt zu entdecken. Die Kinder lernten mit Werkzeug umzugehen, um erste eigene Bauprojekte durchzuführen.

    So wurde beispielsweise gemeinsam ein Insektenhotel gebaut, Feuer gemacht, Stockbrot gegessen, aus Naturmaterialen Schmuck gebastelt und nicht zu letzt gesungen und getanzt

    Nach einem gelungenen Abschied Ende Oktober, ging das Familienprojekt bis April 2018 in Winterpause, Zeit um vergangenes zu reflektieren und neue Ideen zu sammeln.

    Ab April 2018 fand das Familienprojekt im Finkennest alle zwei Wochen im Garten statt. Neue Elemente der Naturpädagogik und der Umweltbildung flossen in die Konzeption ein. Die Kinder und Eltern lernten auf spielerische Weise, wie man Müll trennt und welche Auswirkungen Plastikmüll auf unsere Umwelt hat. Zudem wurden Äpfel geerntet und daraus eigener Apfelsaft hergestellt.

    Das Familienprojekt zog im Jahr 2018 mehr als 10 Familien mit ihren Kindern in das Finkennest und war ein großer Erfolg für den Verein, sodass auch im Jahr 2019 ein Projekt mit neuen Ideen und neuen Kooperationspartner*innen stattfinden wird.

    gefördert durch PCL (mehr …)

  • neues Projekt im IG Coswig: Trockenkünstler

    (Gu aus Antrag/Mails)

    Trockenkünstler“ im Interkulturellen Garten – Gemeinsames anlegen, gestalten und pflegen von Nutzpflanzen mit hoher Trockenheitstoleranz

    (Aufgrund der ständigen Erfahrungen mit dem Klimawandel und den nötigen Schutzmaßnahmen für die Pflanzen möchten wir gern ein Stück unseres noch nicht kultivierten Gartenlandes nutzen, um Rahmenbedingungen zu schaffen auch Pflanzensorten an extremen Standorten (Sandboden, Trockenheit, kein Schatten) anzubauen. Dies ist eine Idee von Teilnehmern aus Pakistan und Indien, welche in ihren Herkunftsländern fast ausschließlich unter solchen Bedingungen ihre Flächen bewirtschaften mußten.  Wir möchten dazu auch die vorhandenen Steine mit verwenden und aus diesen Naturmaterialien die Pflanzen schützen und entsprechende Refugien für sie entstehen lassen.)

    1.       Ausgangssituation

    Unser Verein lebt von einer lebendigen Projektarbeit beim gemeinsamen Gärtnern der Nationen. Während der Treffen und beim Arbeiten sind regelmäßig Austausche da. Die Zugewanderten berichten von Anbaubedingungen ihrer Herkunftsländer, berichten über Pflanzen, welche auch bei uns heimisch sind aber hier keinen direkten Verarbeitungswert haben und zum Unkraut deklariert werden, in ihren Ländern hingegen werden diese als Nutzpflanzen auf großen Feldern angebaut z.B. Grüner und Roter Fuchsschwanz. Sie enthalten viele Mineralien wie Eisen und Magnesium und ganz viel Vitamin C. Es gibt dazu noch andere Beispiele. Ebenso gibt es bei uns eine Palette mit trockenresistenten Pflanzen, welche eine gemeinsame Ernte und Verarbeitung zulassen. Im zurückliegenden Sommer wurden die Teilnehmer mit der extremen Witterung konfrontiert. Wir hatten viele Schäden und Verluste an den angebauten Kulturen. Diesem wollen wir teilweise entgegenwirken und Kulturen auch für solche Bedingungen anbauen. Es sollen Beerensträucher wie Holunder, Sanddorn, Schlehe und Hasel gepflanzt werden. Natürlich sollen nur gebietseigene Pflanzen verwendet werden.

    Was ist geplant?

    Der Standort des Trockengartens wurde vollsonnig gewählt. Das A und O der Bodenvorbereitung besteht durch das Abmagern der vorhandenen Fläche. Dies geschieht durch Sand und feinen Kies (z.B. Splitt). Dieser wird eingefräst und je nach vorhandenem Sandanteil im Boden eingebracht. Der teilweise vorhandene lehmige Boden wird mit zusätzlichem Kies (Wand kies / Roh kies) verbessert. Wir wollen Elemente gestalten in Verbindung mit Steinen, Wurzeln, Holz und die entsprechenden Pflanzen.

    Es sollen folgende Kräuter und Gräser für die Fläche verwendet werden: Flausch-Federgras, Blaues Schillergras, Seggen, Schwingel, Thymian, Lavendel, Katzenminze, Blauraute, Mädchenhaar-gras und Färberkamille. Diese Kräuter und Gräser sollen nach dem Verblühen geerntet und ge-trocknet werden und teilweise für Tees verwendet werden oder für die Herbst- und Winter-dekoration im Rahmen von Begegnungstagen für alle Interessierten.

    Gleichzeitig möchten wir den Teilnehmern eine Exkursion in den Findlingspark Nochten ermöglichen. Hier sollen sie Kenntnisse und Informationen sammeln zur Rekultivierung von Naturlandschaften. Hier werden Vorträge (auch mehrsprachig) zu aktuellen Themen (z.B. Geologie, Rekultivierung von Brachen und ehemaligen Bergbaugebieten, Teichbau, Landschaftsgestaltung für Pflanzen an extremen Standorten usw.) angeboten. Ebenso gibt es eine „hauseigene“ Gärtnerei, wo entsprechende Pflanzen zu erwerben sind.

    Wir möchten mit einer Führung den Park mit seinen Besonderheiten und seiner Einzigartigkeit besichtigen. Auch soll diese Exkursion das Wissen der Teilnehmer erweitern, auch mal über die täglichen Arbeitsprozesse hinausschauen, die Horizonte erweitern und so zu einer gelingenden Integration beitragen. Das Erfahrene und Gesehene soll dann gemeinsam im Interkulturellen Garten umgesetzt werden.


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  • top down GG in Herzogenaurach geplant

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    Idee: „Urban Gardening“ an der Schütt

    Ein „Herzo-Garten“ soll den Bürgern gemeinschaftliches Gärtnern ermöglichen. Das Gemeinschaftsprojekt von VHS und Stadt setzt auch auf Bildung.

    Die Natur soll auch in der Stadt erlebbar und erfahrbar gemacht werden. Und: Die Bürger sollen Raum für Begegnung und freies kreatives Schaffen in der Natur bekommen, fernab vom Alltagsstress. Das sind zwei Ideen, die dem so genannten „Urban Gardening“ zugrunde liegen. Vor allem in Großstädten, wie in Nürnberg, erfreuen sich diesbezügliche Aktionen bereits großer Nachfrage. Jetzt soll ein Projekt auch in Herzogenaurach gestartet werden.

    Hier allerdings will man nicht nur das Gärtnern inmitten der Stadt ermöglichen. Vielmehr steht noch eine weitere Botschaft im Raum. Denn die Bürger sollen mit dem Gemeinschaftsgarten dazu angeregt werden, das Gärtnern umweltschonend und nachhaltig zu betrachten. Und weiter heißt es in der Erläuterung zu dem Projekt wörtlich: „Durch zielgruppenspezifische Bildungsveranstaltungen der Volkshochschule soll Wissen über die Zusammenhänge zwischen alltäglichen Konsumentscheidungen, Biodiversitätsverlust und globaler Nahrungsmittelversorgung vermittelt werden.“

    Hinter dem Vorhaben, das die Stadt 28 000 Euro kosten soll, steckt eine gemeinsame Idee des städtischen Umweltamts und der Volkshochschule (VHS). Man bezieht sich dabei auch auf Anregungen von Bürgern aus dem Isek-Prozess. So wird bürgerliches Engagement bei der Pflege und Entwicklung von kommunalen Grünflächen empfohlen. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch die Studentin Anna Meißner im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang Geographie/Bildung für nachhaltige Entwicklung.

    Auch ein Grundstück ist schon gefunden worden. Es gehört der Stadt und liegt hinter der Bushaltestelle an der Schütt, neben dem Areal der Brauerei Heller. Es ist eine 200 Quadratmeter große Brachfläche, die bislang regelrecht verwildert war und in den letzten Tagen mit einem Bagger gesäubert und geebnet wurde. Für die Gartenbewässerung gibt es einen Wasserhausanschluss, auch ist ein etwa 1,40 Meter breiter Weg vorgesehen.

    Für die gärtnerische Gestaltung sind mehrere unterschiedliche Hochbeete geplant: teils in klassischer Holzbauweise, teils aus recycelten Europaletten, darunter auch ein unterfahrbares, rollstuhlgerechtes Hochbeet, ein zweistufiges Hochbeet (für Kinder geeignet), ein Hydroponik-Hochbeet (Pflanzen wurzeln direkt in Nährlösung) sowie eine Pflanzenpyramide.

    So heißt es in der ausführlichen Projektbeschreibung, die dem Planungsausschuss am kommenden Mittwoch vorgelegt wird. Dem Gremium wird vorgeschlagen, einer Umsetzung des „Herzo Gartens“ zuzustimmen.

    Weiterhin wird erläutert, dass im Eingangsbereich eine Sitzgruppe sowie im hinteren Gartenbereich ein Geräteschuppen sowie zwei Komposter vorgesehen sind. Die Ansaat von Blühflächen soll der Insektenwelt zugutekommen. Eine einreihige Hecke aus Hainbuche und Säulenobst im Wechsel soll das Gartengrundstück zum benachbarten Betriebsgelände der Brauerei Heller hin eingrünen. Zur Straße „An der Schütt“ hin soll der „Herzo Garten“ künftig offen bleiben. Das, momentan noch durch ein Schloss gesicherte Tor soll entfernt und durch einen Torbogen ersetzt werden, der Holzlattenzaun bleibt erhalten.

    Die gesamte Projektentwicklung soll von einem umfangreichen Bildungsprogramm der Volkshochschule Herzogenaurach begleitet werden. Den Auftakt bildet eine Informationsveranstaltung am Mittwoch, 27. Februar, 19.30 Uhr, in der Musikschule Herzogenaurach, bei der erste Interessierte für die Realisierung des Urban Gardening-Projektes gewonnen werden sollen, wie es heißt.

    zur Diskussion im Stadtrat: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/herzo-garten-ein-kleiner-garten-fuer-die-buerger;art215,4008586

    bei der Auftaktveranstaltung ist auch der Bürgermeister dabei: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/die-volkshochschule-herzogenaurach-setzt-aufs-internet;art215,4019699


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  • IG Mannheim bekommt Geld von Stiftung

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    Im Rahmen des Programms „Solidarische Stadt“: VINCI-Stiftung überreicht Fördermittel an zehn soziale Projekte der Stadt Mannheim – SIEHE FOTO

    Zehn soziale Einrichtungen aus den sozial benachteiligten Stadtvierteln Unterstadt-Jungbusch und Neckarstadt-West können sich über insgesamt 106.000 Euro freuen. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz erhielt heute im Beisein der Projektträger und -paten den symbolischen Fördermittel-Scheck von Rainer Beisel, Geschäftsführer der VINCI Facilities Deutschland GmbH, und Nathalie Vogt, Geschäftsführerin der VINCI-Stiftung.

    ‚Unter dem Motto Handeln, damit jeder Mensch seinen Platz in der Gesellschaft findet‘ können wir mit dem Förderprogramm ‚Solidarische Stadt‘ mehrere Einrichtungen in unserer Stadt Mannheim gezielt unterstützen“, erklärt Rainer Beisel, Geschäftsführer der VINCI Facilities Deutschland GmbH mit Sitz in Mannheim. „Durch die Spenden können Maßnahmen finanziert und weiterentwickelt werden.“

    Im Rahmen der Veranstaltung stellte Nathalie Vogt die ausgewählten sozialen Projekte vor. Diese werden sowohl finanziell als auch von Mitarbeitern der VINCI-Unternehmen in Form von Projektpatenschaften unterstützt. Gefördert werden[…]  Internationaler Garten Östliche Unterstadt e.V. […]

    http://www.metropolnews.info/mp390638/mannheim-stadtnotizen-52 (mehr …)

  • Gutsgarten Hellerdorf: ein Projekt im Vorsdhlagkatalog des Bürgerhaushalts

    Unterstützung für den Gutsgarten Hellersdorf

    Vorschlags-Nr: 

    2020-0278

    Abteilung: 

    Haushaltsjahr: 

    2020-2021

    Kategorie: 

    C = Vorschlag an Dritte

    Stadtteil: 


    Das ist mein Vorschlag:Seit seiner Gründung ist der Garten Schauplatz vieler Bildungsveranstaltungen und Feste für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gewesen. Im Januar 2018 haben wir einen Plakatworkshop und eine Plakatausstellung in Kooperation mit der station urbaner kulturen durchgeführt, wo Anwohner und Gartenteilnehmer sich zu der Zukunft des Gut Hellersdorfs geäußert haben. Wir sind auch bereits zweimal ein Veranstaltungsort für die Berlin-Brandenburger Wandelwoche gewesen.
    Fördergelder für den Gutsgarten laufen dieses Jahr (2018) aus, und es ist dringend notwendig, den Garten auch über die nächsten Jahre finanziell abzusichern. Dabei ist zu erwarten, dass der Prinzessinnengarten auch weiterhin an der Gestaltung des Gartens mitwirkt.

    Stellungnahmen

    Abteilung Stadtentwicklung, Gesundheit, Personal und Finanzen 14. Dezember 2018 – 11:07 Der Nachbarschaftsgarten im Gut Hellersdorf ist durch den Bezirk inhaltlich unterstützt worden. Im Rahmen der Neubebauung des Standorts Gut Hellersdorf ist auch die Verlagerung Bestandteil des Vertrags mit den Flächeneigentümern gesobau.
    Zusätzlich konnten Mittel der auftragsweisen Bewirtschaftung zur finanziellen Förderung 2016/ 2017/2018 als Anschubfinanzierung genutzt werden.
    Da es nicht möglich ist, im laufenden bezirklichen Haushalt Mittel bereitzustellen, wird der Bezirk sich bemühen, anderweitig eine Finanzierung zu finden, aber eine Zusage kann derzeit nicht gegeben werden. (mehr …)

  • Stadtkolrabi: neues Projekt vom „Jungen Gemüse“

    von der Site:

    Stadtkohlrabi

    Im Projekt „Stadtkohlrabi – Gemeinsam aufwachsen in der Johannstadt“ bieten wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Alternativen für die Freizeitgestaltung im Fördergebiet kennenzulernen. So lernen sie, ihre Sozialkompetenzen zu erweitern, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Lebenswelt einzubringen und die Verbundenheit mit ihrer Umwelt und ihren Freunden zu stärken.

    Die TeilnehmerInnen erfahren ihren Stadtteil als sozial und räumlich übergreifenden Lebensraum.

    Dafür werden zahlreiche offene und geschlossene Angebote geschaffen:

    Mehrmals pro Woche bieten wir das „Kinder-Gartenlabor“ im Außengelände des Johannstädter Kulturtreffs und im Bönischgarten an. Weiterhin gibt es zusätzliche Beteiligungsangebote wie das Kirschfest und die gemeinsame Apfelernte und -verarbeitung für Kinder. In den Ferien finden mehrtägige Naturerfahrungs-Workshops statt.

    Für die jugendliche Zielgruppe bieten wir verschiedene mehrtägige Workshop-Formate  sowie  Ferienangebote zur partizipativen Stadtteilerkundung an.

    Das Projekt Stadtkohlrabi läuft von April 2018 bis Februar 2020.

    https://junges-gemuese-dresden.de/bildungsprojekte/stadtkohlrabi/

    JUNGES GEMÜSE GOES STADTKOHLRABI
    Im letzten Jahr konnten wir unsere Umweltbildungsangebote für Kinder in der Jo-
    hannstadt mit ESF-Fördermitteln durch den Stadtkohlrabi weiterentwickeln. So gibt
    es das schon bekannte Gartenlabor am Johannstädter Kulturtreff jetzt mehrmals pro
    Woche – hier gestalten Grundschulkinder ihren eigenen kleinen Garten gemeinsam.
    Drum herum gab es wieder Kirsch- und Apfelfest, im Sommer veranstalteten wir eine
    Schatzsuche an der Elbe und im Oktober bauten wir uns ein Weiden-Tipi im Garten. In-
    zwischen sind wir für die Grundschule und die benachbarte Oberschule in Johannstadt
    ein zuverlässiger Kooperationspartner zum Thema Schulgarten. (mehr …)

  • dritter IG in Fürth legt los

    Menschen unterschiedlicher Herkunft sollen über das gemeinsame Interesse am Gärteln zusammenfinden. Ein Ansatz, der sich beim Interkulturellen Garten schon bewährt hat. Im dicht besiedelten Wohnquartier bei der U-Bahn-Endhaltestelle markieren nun über 20 jeweils 4,5 Quadratmeter große Hochbeete – drei davon behindertengerecht – eine neue Begegnungsstätte.

    Vom kleinen Gerätehaus führt ein befestigter Weg zu den Pflanzboxen. Ein begrünter Zaun umgibt die 1500 Quadratmeter große Anlage. Nur den Wasser- und Stromanschluss muss die infra noch herstellen. Kein Problem für die Vorsitzende des Regie führenden Interkulturellen Gartenvereins, Helga Balletta. „Wir können sowieso nicht vor März beginnen“, sagt sie.

    Nach einer Infoveranstaltung und auf Zeitungsberichte hin haben sich so viele Interessenten gemeldet, dass die meisten Hochbeete schon in festen Händen sind. Vergeben werden sie jeweils für ein Jahr. Die Nutzer können jedoch beliebig verlängern. Für Fluktuation ist nach Helga Ballettas Erfahrungen mit dem Interkulturellen Garten hinreichend gesorgt, sodass keine Interessenten langfristig chancenlos blieben.

    Jährlich 35 Euro plus Wassergeld müssen die Benutzer der kommunalen Anlage zahlen. Immerhin rund 120 000 Euro hat sich die Stadt das Projekt im Jubiläumsjahr (200 Jahre Eigenständigkeit) kosten lassen. Weil der Fürther Lions Club 10.000 Euro beigesteuerte, heißt die Anlage nun offiziell „Lionsgarten“.

    Hochbeete waren nötig, da der Untergrund mit Schadstoffen aus der Zeit des Flughafens belastet ist. Ohnehin musste die Stadt 3500 Euro für das Entsorgen des Erdreichs zahlen, das zur Gartengestaltung abgetragen wurde. Beim Interkulturellen Garten hat man das Schadstoffproblem mit einer wasserdurchlässigen Trennfolie unter den 35 Parzellen gelöst.

    Ein Problem des Bürgergartens löste die städtische Wohnungsbaugesellschaft (WBG) unbürokratisch: Da die Anlage über keine Toilette verfügt, und die benachbarte Volksbücherei mit ihrem WC an vier Wochentagen geschlossen ist, spendierte die WBG eine öffentliche Sanitärkabine. Der 175.000 Euro teure Modulbau wurde vor kurzem erst vor der Grundschule Soldnerstraße aufgestellt.

    Urban Gardening macht in Fürth zusehends Fortschritte. Im Juli erst wurde ein 400 Quadratmeter großer „Essbarer Garten“ für 40.000 Euro in der Friedensanlage am Friedhof seiner Bestimmung übergeben. Die Hälfte der 16 Hochbeete steht der Allgemeinheit zum Pflanzen und Ernten zur Verfügung. Der Rest ist an Hobbygärtner vergeben, die zugleich dafür sorgen, dass im öffentlichen Teil nichts aus dem Ruder läuft. Das funktioniert, so Balletta, bislang bestens.

    http://www.nordbayern.de/region/fuerth/neuer-burgergarten-auf-der-hardhohe-gedeiht-1.8438230 (mehr …)

  • Antrag der CDU und SPD Fraktionen für essbares BG genehmigt

    Für die Idee „Essbares Bergisch Gladbach” stellt die Stadt auf Antrag von CDU/SPD pro Jahr 2000 Euro zur Verfügung. Damit soll Wasser bezahlt werden, um städtische Flächen „im Sinne von Urban Gardening” zur Lebensmittelproduktion nutzbar zu machen.

    https://mandatsinfo.bergischgladbach.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=26753 (mehr …)

  • Scholle 34 eins von 3 Potsdamer Crowdfunding-Projekten

    Seit Montag gibt es in Potsdam eine neue Crowdfunding-Plattform. Auf der Internetseite potsdam-crowd.de werben drei lokale Projekte um Spendengelder. Die Stadtwerke Potsdam haben die Plattform ins Leben gerufen. […] sind auch das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West mit dem Nachbarschaftsgarten „Scholle 34“ auf der Crowdfunding-Plattform vertreten und der Verein Inwole, der den Bau eines Lasten-Fahrrades finanzieren möchte.Bei den aktuell drei Projekten soll es jedoch nicht bleiben. Göran Böhm kündigte an, dass in Zukunft noch viele weitere Initiativen und Vereine über die Webseite nach Spendengeldern suchen werden. Das einzige Kriterium, das neue Projekte erfüllen müssen um teilnehmen zu können ist, dass sie lokal aus Potsdam stammen müssen. Wie viel Geld in welcher Zeit gesammelt wird, stimmen die Projekte dann individuell mit den Stadtwerken ab. (mehr …)

  • GeLa-Garten entwickelt sich weiter

    Spielplatz im GeLaGarten in Frankfurt/seckbach:

    Bei dem „GelaGarten“ handelt es sich um ein interkulturelles Gartenprojekt, welches angrenzend

    an eine Unterkunft des EvVfWh für in Wohnungsnot geratene Menschen und Geflüchtete

    auf einem ehemaligen Parkplatz entsteht und sowohl den Bewohnern der Unterkunft als auch

    interessierten Bürger*innen aus Seckbach und den angrenzenden Stadtteilen als interkultureller

    Treffpunkt dient. Gemeinsam können sie dort Gemüse und Obst anbauen, einen Kräutergarten

    anlegen, sich beim Gärtnern kennenlernen und gemeinsam Feste feiern.

    Dank der großzügigen Unterstützung durch die Deutsche Postcode Lotterie konnte unter

    anderem die Spielfläche, bestehend aus einem Spielturm und einer Netzschaukel, realisiert

    werden.

    und: Die drei Apfelbäume wurden dem Garten vom MainÄppelHaus gespendet und unter fachmännischer Anleitung in die Werde eingebracht.


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  • Gemeinschaftsgarten als Gesundheitsprojekt

    (Gu, alerts)

    Das Modellprojekt „First Mover“, das vom Landeszentrum Gesundheit in Bochum gefördert wird, legt den Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention. „Wir starten unterschiedliche Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung, die im kleinen Labor Wanne-Süd getestet werden sollen und nach Ablauf des Projektes nach drei Jahren auf die Gesamtstadt übertragen werden könnten“, gibt Meinhardt das Ziel vor.

    Zuerst ging es darum, den Stadtteil kennen zu lernen, indem alle verfügbaren Daten gesammelt und ausgewertet wurden. „Das Quartier ist bunt gemischt“, sagt Meinhardt. „Hier leben viele Alleinerziehende und Leistungsempfänger, und es gibt relativ viele Ein-Personen-Haushalte.“ Der Rückschluss: Eine sozial schwächere Situation bedeutet auch eine schlechtere gesundheitliche Verfassung. Das Quartier hat aber auch große freie und grüne Flächen wie den Sportpark Eickel. „Wanne-Süd hat viele Seiten und es passiert auch viel – über das Soziale-Stadt-Programm gibt es jetzt schon viele Veränderungen, First Mover wird demnächst weitere mit sich bringen“, ist Meinhard hoffnungsfroh.

    Um Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit, für gute Ernährung, für mehr Bewegung, positive Beziehungen und ein positives Umfeld zu starten, sollen Bürger und Institutionen mitgenommen werden – von städtischen Dienststellen bis hin zu sozialen Initiativen, Kitas, Schulen, Awo, DRK und WFG. Dazu gab es gemeinsame Netzwerkveranstaltungen mit dem Stadtteilmanagement Wanne-Süd.

    Der Gemeinschaftsgarten

    Meinhardt und die Beteiligten haben schon zahlreiche Ideen gesammelt. Sie nennt Beispiele: Angebote für Senioren: Wie man gesund altern kann. Für Kinder: Die Kita setzt ein Ernährungsbildungsprogramm um. Für Schüler: Eine Veranstaltung mit dem Thema: Wie ernähre ich mich gesund, wenn ich einen eigenen Haushalt starte? Ein Bewegungspfad könnte Kinder und Erwachsene ansprechen. Ein Gemeinschaftsgarten, den es im Stadtteil noch nicht gibt, wäre ein optimales Präventionsangebot. „Die Menschen treffen sich an der frischen Luft, sie säen und ernten. Der Garten fördert die Bewegung, ist sozialintegrativ und liefert gesunde Ernährung.“

    http://inherne.net/wanne-sued-als-labor/

    Auf ganz Herne ausdehnen

    Das Ziel: „Am Ende der drei Jahre messbar mehr Lebensqualität in Wanne-Süd gestalten. Dann sollten Angebote und Maßnahmen ausgebaut und für alle zugänglich sein. Und dann wollen wir die Erfolge auf ganz Herne ausdehnen.“ (mehr …)

  • Essbare Stadt Kassel: KlimaKOSTmobil ist bewilligt

    (Gu, aus Antrag)

    Das Vorhaben KlimaKOSTmobil zielt darauf ab, in den beiden benachbarten Kasseler Stadtteilen
    Bettenhausen und Forstfeld verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen zu den Themenbereichen
    Klimaschutz, Gesundheit, Ernährung, urbanes Gärtnern und Umweltgestaltung anzubieten und
    Möglichkeiten für klimafreundliche Alltagspraxis in den Nachbarschaften zu eröffnen.
    In zwei Stadtteilen beabsichtigt das Vorhaben mit weiteren Stadtteilakteuren und
    Kooperationspartnern folgende regelmäßige Angebote und Maßnahmen umzusetzen:
    > Projektwerkstätten im Sandershaus: Mit regelmäßiger Klimaküche, Workshops zum Verarbeiten
    sowie Veredeln lokaler Lebensmittel, Apfelsaftpressen im Herbst und Bauworkshops zu Solardörrern,
    Hochbeeten, Kompost & Co.
    > Umweltbildung im Forstfeldgarten: Ein jahreszeitlich gestaffeltes offenes Workshop-Programm
    zu Theorie und Praxis des urbanen Gärtnerns mit den Themen klimagerechte Ernährung und
    klimagerechter Konsum. Die Themen für Aktionen und Workshops sind u.a. Anlage und Pflege von
    Gartenparzellen, Pflanzen- und Bodenkunde, Kompost-Nutzung, Baumpflege und Permakultur.
    > E-mobile Projektwerkstätten & Lastentransport: Ein E-Lastenrad erlaubt gemeinsame Ernte-
    und Verteilungsfahrten, die modularen Aufbauelemente ermöglichen eine multifunktionale Nutzung,
    z.B. als MobileKlimaKüche, als Smoothie-Mobil, zum Transport von Werkzeug, Pflanzgut, und
    beinhaltet Bau- Bastel- und Bildungsmaterialen für Angebote an Schulen und Kitas in den Stadtteilen.
    > Stadtteilspaziergänge und -rundfahrten: Gemeinsam die Viertel und deren Potentiale für eine
    grüne und gemeinsame Gestaltung bzw. Nutzung erkunden, zu Fuß oder mit dem Rad. In jeweils
    sechs bis sieben Stationen pro Rundgang werden Pflanzen, Umwelt, Klima, Wohnen, Bauen und
    Nahversorgung erkundet bzw. einbezogen. Die Stationen geben somit einen Input zu
    „Klimaschutztipps für eine Essbare Stadt“, nach der Methode des Stationen-Lernen entsprechend
    dem Konzept Nachhaltige Bildung und globales Lernen, für Jung und Alt. (mehr …)

  • „Junges Stadtgemüse“: Kinderangebot im Grünspitz

    (Gu, alerts)

    […]
    Die Faszination des Gärtnerns an Kinder und Familien weiterzugeben, das hat sich das Projekt »Junges Stadtgemüse« vom Verein SPIELkultur zur Aufgabe gemacht. Im Giesinger Gemeinschaftsgarten am Grünspitz öffnen sich jeden Sonntagnachmittag die Tore. Je nach Jahreszeit wird dann fleißig drauf los gegartelt. Mit Sonnenhüten und Gartenhandschuhen gewappnet gehen die kleinen und großen Gärtner ans Werk: Beete bauen, Samen aussäen, Pflänzchen vorziehen und einsetzen, Dünger herstellen, Vogelscheuchen basteln und natürlich gießen.

    »Toll, dass es sowas gibt!«, melden die Besucher oft zurück. Im schnöden Grau der Stadt ist der von Green City gegründete und von den »KulturVERSTRICKUNGEN« betreute Garten ein erfrischender Farbklecks, eine Oase zwischen Tegernseer Landstraße und Martin-Luther-Straße. »Den Kindern tut es wahnsinnig gut, hier ein Stück Natur zu erleben und ihr selbst gepflanztes und gehegtes Gemüse wachsen zu sehen«, erläutert Projektleiterin Kati Landsiedel. »Sonst glauben sie am Ende weiter, dass die Tomaten im Supermarkt einfach so entstehen!«

    Neben den Gartenarbeiten gibt es auch viel Magisches in der Natur zu entdecken. Im Mai wurde etwa ein »Wurmbistro« gezimmert, hinter dessen Glasscheibe man »Kompostfernsehen« gucken kann – also wie aus Gartenabfällen wieder fruchtbare Erde wird. Im Juli waren die Bienen im Garten die Stars, die beim Nektarsammeln nicht nur die Gemüsepflanzen bestäuben, sondern daraus auch noch Honig machen.

    Naturlich soll die viele Arbeit auch Früchte tragen. Bei den verbleibenden Terminen im Herbst wird geerntet und genossen, was bis dahin gewachsen ist. Ein Kartoffelfest steht am Sonntag, 16. September, an, dazu ein Kürbis- und ein Maistag mit Verkostungen und Bastelaktionen. Auch für die tierischen Mitbewohner der Stadt soll etwas dabei herausspringen. Lustige Vogelfutterkugeln sowie eine gemütliche Igelburg müssen noch her. Zum großen Abschluss werden dann Beerengrütze und Nussmus angerührt. Natürlich alles frisch und von Hand zubereitet – so schmeckt es am Besten!

    Angefangen hat alles in Schwabing

    Das Projekt »Junges Stadtgemüse« startete 2013, damals noch im Gemeinschaftsgarten »o‘pflanzt is!« in Schwabing. Der allerdings musste inzwischen der überall drohenden Bebauung weichen. Es ist nicht leicht, im engen München Freiräume wie urbane Gärten zu schaffen und zu erhalten. Das »Junge Stadtgemüse« zog dann kurzerhand an den Grünspitz um. »Ich bin froh, dass wir hier weitermachen können«, freut sich Kati Landsiedel. »Die Bildung für die Gärtner von morgen muss ja weitergehen!«

    Auch der Grünspitz ist allerdings nur als »Zwischennutzung« in Giesing zu Gast. Den Traum, dauerhaft zu bleiben, versuchen die aktiven Gartler durch unermüdliches Engagement zu erreichen. »Wenn sich der Garten als grün-bunte Oase in der Stadt so etabliert, dass er aus dem Viertel nicht mehr wegzudenken ist, können wir vielleicht bleiben«, hofft Landsiedel. Die bunten Beete des Jungen Stadtgemüses versuchen, ihren Teil dazu beizutragen.

    Das Programm findet noch vom 16. September bis 8. Oktober sonntags von 14 bis 18 Uhr statt. Dank einer Förderung des Stadtjugendamtes sind die Nachmittage für die Besucher kostenlos.

    https://www.spielkultur.de/garten/ (mehr …)

  • Nordbeet soll eigenständig werden

    (Gu, alerst)

    Im Rahmen der Interkulturellen Woche feiern die Nutzerinnen und Nutzer des Nachbarschaftsgartens ‚Nordbeet‘ am Donnerstag, 27. September, das Ende ihres zweiten Gartenjahres mit einem kleinen Erntedankfest. Seit dem Frühjahr 2017 werden die 14 Parzellen von Bewohnerinnen und Bewohnern der Nördlichen Innenstadt Völklingen bewirtschaftet. Der ehemalige Pfarrgarten der Versöhnungskirche hatte viele Jahre lang brach gelegen und ist zunehmend verwildert. Im Zusammenhang mit dem Förderprogramm Soziale Stadt und des BIWAQ Projektes ‚Besser leben und arbeiten im Quartier‘ wurde diese Brachfläche in den letzten drei Jahren von der Diakonie Saar zu einem interkulturellen Nachbarschaftsgarten ausgebaut.

    Bei dem Erntedankfest wird ab 15 Uhr die Gartensaison 2018 mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Tee und Kuchen beendet. Alle Nachbarn und am Projekt Interessierten sind herzlich eingeladen um sich den Garten einmal genauer anzuschauen und sich über das Projekt zu informieren.

    Die kommende Winterzeit wird zur Vorbereitung eines Vereines genutzt. Da das BIWAQ Projekt, welches sich bisher um die Organisation gekümmert hatte, zum Ende diesen Jahres regulär ausläuft, soll die Verantwortung für den Garten an die Nutzerinnen und Nutzer übergehen.


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  • Gartenwerkstatt Ehrenfeld gibt HELGA auf und führt im Vitalisgarten „Gartenzeit“ ein

    (Gu, NL und Gespräch)

    Ab September findet immer donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr die „Gartenzeit mit Katharina“ statt. Katharina ist eure Übungsleiterin und bringt euch Woche für Woche mehr über das ökologische Gärtnern bei. Nicht nur Sport sondern auch das Gärtnern lässt sich trainieren.

    Katharina kann die Gastgeberschaft für den Gartentreff am Freitag nicht mehr machen, da sie künftig freitags arbeiten muss. Statt des gewöhnlichen Gartentreffs am Freitag finden künftig am Donnerstag Trainingsstunden zwischen 17 und 19 Uhr statt. Die „Gartenzeit mit Katharina“ ist besonders für Anfängerinnen und Anfänger geeignet und wird euch im Bereich des ökologischen Gärtnerns fortbilden.

    Noch nie war Wasser so kostbar fürs Gärtnern wie in diesem Jahr. Dank einer Förderung durch die Deutsche Postcode Lotterie und dem Sanitärmeister Hans-Adolf gibt es nun auf der Wiesenfläche einen Wasseranschluss und im Schrebergarten ist der defekte Absperrhahn ersetzt.

    Die Deutsche Postcode Lotterie fördert gemeinnützige Projekte und damit kam die Gartenwerkstadt ins Spiel. Die anstiftung vermittelte zwischen der Lotterie und den Gemeinschaftsgarten-Initiativen und ermöglichte zahlreiche Fördermittelbeantragungen. Wir reichten Anfang des Jahres einen Antrag ein und bekamen etwa 3800 EUR zugesprochen. Das Geld können wir nun beispielsweise für die Erneuerung des Dachs der Casa Esmeralda, die Lichtinstallation und die Erneuerung der Wasserversorgung ausgeben. Unser Eigenanteil beläuft sich auf 20%, d. h. Insgesamt müssen wir innerhalb eines Jahres etwa 4600 EUR investieren, damit wir keine Fördermittel zurückerstatten müssen.

    In HELGA sind unsere Pflanzen wegen der Dürre gestorben. Der Garten ist vermüllt und unsere Sachen sind durcheinander gewirbelt oder gestohlen worden und sowohl im Gartenschuppen als auch im Bauwagen haben sich Obdachlose einquartiert. Es wird Zeit, dass wir HELGA auflösen! Damit fangen wir am 15. September 2018 ab 13 Uhr an. Wer eine Transportmöglichkeit hat und/oder mit anpacken möchte ist herzlich willkommen! Wer mag kann auch wieder für umsonst Pflanzkisten und Gartenerde von uns bekommen.


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  • GG als Friedhofsnachnutzungsmodell in Berlin

    (Gu, NL)

    Seit einigen Monaten bauen, werkeln und gärtnern wir an einem neuen Gartenprojekt in Neukölln: auf dem teilgeschlossenen Friedhof Neuer St Jacobi sind seit Anfang des Jahres Hochbeete entstanden, das ehemalige Blumenhäuschen wurde renoviert und wächst zu einem schönen Info- und Empfangsort heran und viele engagierte Nachbar*innen kamen und kommen zur Mithilfe und weiteren Gestaltung des Ortes.

    Gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin entwickelt der EVFBS derzeit auf drei Friedhöfen in Neukölln-Nord und Kreuzberg Modelle grüner Nutzungen von Friedhofsflächen. Die PrinzessinnenGartenBau ist Modellnutzerin einer dieser drei Flächen und zwar auf dem Friedhof Neuer St Jacobi an der Hermannstraße. Hier werden wir bis 2020 eine Modellnachnutzung eines Friedhofs durch den Aufbau eines offenen Gemeinschaftsgartens durchführen.

    Für das kommende Jahr stehen viele Ideen im Raum: wir möchten einen Weltacker anlegen, eine Wildblumenwiese soll angelegt werden, verschiedene Bildungsinitiativen überlegen kleinere und größere Initiativen umzusetzen und um Raum zu schaffen für Treffen, Planungen und kleine Workshop wird bald der Bau eines Projektraums beginnen, für den wir einen kleinen Planungswettbewerb ausgeschrieben hatten. Die Vorstellung der sieben Entwürfe findet vor Beginn des Gartenfests, am 8.9. zwischen 12:30-14:30 statt, wir sind sehr gespannt und laden auch hierzu herzlich ein!

    Das Gartenfest soll ein Tag sein, an dem wir gemeinsam feiern, was bereits entstanden ist, mit Musik und ein paar der Initiativen, die nächstes Jahr hier kooperieren möchten. Wir bieten eine Führung über das Gelände an, legen eine Wildblumenwiese an und organisieren kleinere Workshops und Aktivitäten (auch für Kinder ist was dabei). Aus der Blumenhütte wird ein kleines Café für den Rest des Jahres, aus dem es beim Fest heraus natürlich Kaffee, Kuchen und ein kleines Buffet gibt.


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  • Stadtacker Wagenhallen wollen Stellen schaffen

    (Gu, Mail)

    der Stadtacker blüht und gedeiht und mit ihm die Aufgaben, Potentiale und Möglichkeiten.

    Wir vom Kernteam kommen langsam aber sicher an unsere Grenzen den Garten zu fördern, schließlich alle berufstätig.

    Dadurch, dass wir bewusst keine Mitgliedschaft voraussetzen und somit auch keine Mitgliedsbeiträge erheben, ist unser Kapital eher dünn und unser Handlungsspielraum im Punkt Personalangelegenheiten eher schmal bzw. nicht vorhanden.

    Seit geraumer Zeit gärt immer mal wieder der Gedanke, über den Stuttgarter Gemeinderat eine Stellenanfrage einzureichen, auch besteht bis Mitte September die Möglichkeit über https://www.noplanetb.net/ noplanetb einen Antrag einzureichen.

    Wir haben uns überlegt, dass wir dann die etwas stiefmütterlich behandelten Gemeinschaftsflächen reaktivieren könnten und z.B. mit der Kita Rosenstein eine Kooperation starten könnten, dass diese über die Hauptproduktionsmonate mit Gemüse vom Acker versorgt werden und dort je nach Bedarf zumindest 1 x die Woche mitgärtnern könnten. Zusätzlich wären unsere Internetauftritte, Anfragen von außen und Veranstaltungsorganisation zu ökologischen, gärtnerischen und soziokulturellen Vernetzungstreffen besser vertreten, sowie die allgemeine „Logistik-Struktur“ für den Garten besser organisiert. Wir würden natürlich trotzdem ein Verein bleiben wollen und somit unterstützend immer noch einen Vorstand mit allem was zu einem Verein gehört, haben.


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  • Stadtoasen Bad Säckingen

    (Gu, alerts)

    Urban Gardening“ nennt sich das, was in den Stadtoasen am Rheinufer betrieben wird. Das ist ein Trend, der zur Zeit in vieler Munde ist. Darunter versteht man – vereinfach gesagt – die gärtnerische Nutzung von Flächen in städtischen Gebieten. Gerade in größeren Siedlungen findet „Urban Gardening“ deshalb viel Zuspruch. Aber wie Bad Säckingen seit fast zwei Jahren mit dem Verein Stadtoasen beweist, stößt der Trend auch in Kleinstädten auf Beliebtheit. „Wir haben uns der guten Ernährung verschrieben“, erklärt Conny Kammerlander, Schriftführerin des Vereins „Stadtoasen“. In den Gärten des Vereins werden nur essbare Lebensmittel angepflanzt. Natürlich werde dabei auch Wert darauf gelegt, keine Chemie oder Pestizide zu verwenden. Und nicht nur das: Es gibt auch eine Strohlehmhütte, einen selbstgebauten Lehmofen und sogar eine umweltfreundliche Toilette. Zudem sind solche Gärten „für die Artenvielfalt von Insekten eine Hoffnung“, gibt Kammerlander zu bedenken. Kurzum: Die Stadtoase steht für ein nachhaltiges und umweltfreundliches Gärtnern.
    Vorstellen kann man sich das Ganze als ein umzäuntes 3000 Quadratmeter großes Grundstück mit einzelnen Gärten und Beeten, dem Ofen, der Toilette, sogar ein Bienenstock ist vorhanden. Und auch Steine für Wiesel, Igel und Schlangen gibt es.

    Die Hitze dieses Sommers ist dem Verein laut Conny Kammerlander noch nicht zum Verhängis geworden. Es gebe einen Gießdienst, der sich immer für eine Woche einträgt. Das Wasser wird aus einer auf dem Grundstück vorhandenen Schwengelpumpe gewonnen. „Einer pumpt, einer gießt“, sagt sie.

    Der Anfang: So ein Prinzip, wie es jetzt in der Stadtoase vorhanden ist, stand schon vor zwei Jahren im Schlosspark in Planung, wurde aber vom Gemeinderat abgelehnt. Alternativ wurde den Mitgliedern der Stadtoasen dann die Wiese am Rheinufer angeboten. Die Idee, solche Gärten zu schaffen, ging vorwiegend von dem ersten Vorsitzenden Stefan Meier aus, erzählt Conny Kammerlander. „Karsten Sielemann und ich beratschlagten uns dann, wie es funktionieren soll.“ 2017 ging’s dann los“, berichtet sie wieter, in diesem Jahr seien unter anderem Ofen und Toilette entstanden.

    Die Finanzierung: Aus gut 70 Mitgliedern besteht der Verein, wovon laut Conny Kammerlander 15 bis 20 aktiv in den Oasen mitarbeiten. „Die Mitglieder reichen von klein bis groß“, erzählt sie. Organisiert wird der Verein durch Mitgliedsbeiträge und auf Spendenbasis. Es besteht eine Kooperation mit der Volksbank Wehra, bei der Begeisterte etwas für die Stadtoasen spenden können und die Bank ab einem Spendenbetrag von zehn Euro fünf Euro dazu zahlt. Von dem Geld werden beispielsweise Pflanzen gekauft. Oder das Material, das man für ein Projekt benötigt. Auch die Grundstückskosten werden damit beglichen.

    Vandalismus: Aber nicht immer ist alles so schön, weiß man beim Stadtoasen-Verein. Anfangs gab es Probleme mit Vandalismus. „Der Zaun wurde eingetreten“, klagt Conny Kammerlander. Dinge wie Holz, Pflanzen und noch nicht reife Melonen verschwinden immer wieder. Der Grund sei wohl, dass manche an der nahe gelegene Feuerstelle übermäßig dem Alkohol zusprechen und sich anschließend betrunken in den Gärten bedienen.

    Projekt „Fairteiler“: Im Schlosspark steht der „Fairteiler“, der von den Stadtoasen organisiert wird. Dabei handelt es sich um einen Kühlschrank, in den Bürger Lebensmittel legen können, die sie selbst nicht gebrauchen. Jeder darf nehmen und geben, wie es ihm behagt. Mit ein paar Ausnahmen: „Fleisch und Alkohol dürfen nicht abgegeben werden“, stellt Kammerlander klar. Lebensmittel, die noch genießbar sind, aber sonst aussortiert würden, spendet der Alnatura-Laden in Bad Säckingen für das Projekt. Auch der Lebensmittelmarkt Mutter aus Görwihl steuert aussortierte Waren einmal die Woche bei. Um diese holen zu können, stellt das Stadtmobil Südbaden „My-e-car“ ein Elektroauto kostenlos zur Verfügung. Die Produkte werden anschließend an den „Fairteiler“ im Schlosspark gebracht. Kammerlander macht klar, dass es bei diesem Projekt nicht vorwiegend darum geht, Bedürftigen zu helfen, sondern das unnötige Wegwerfen von Lebensmitteln zu stoppen.

    Schulen und Kindergärten: Abgesehen davon hat der Verein Projekte mit Schulen und Kindergärten. So hat ein Kindergarten in den Gärten ein eigenes Beet. Es ist das niedrigste aller Hochbeete, damit die Kinder auch gut drankommen. Jeden Freitag kommen sie zur Pflege des Beetes in die Stadtoasen. Dieses Projekt soll dazu dienen, dass Bildungsprogramm zu intensivieren. „Woher kommen die Lebensmittel?“, fragt Kammerlander. Das ist eine Frage, die die Kinder später mal selbst beantworten sollen. Aber nicht nur Kinder sind willkommen. Jeder, der Interesse hat, kann sich an den Stadtoasen beteiligen. Auch Flüchtlinge, die Freude am Gärtnern haben, seien eingeladen. Und der Verein findet auch eine Menge Interessenten. Gerade im Sommer würden sich viele Spaziergänger darüber informieren, freut sich die Schriftführerin.

    Vereinsleben: Oft veranstaltet der Verein auch ein gemeinsames Grillen. Eingeladen sind dann alle Mitglieder, manche bringen auch Freunde mit. So war es auch kürzlich der Fall. Es wurde Pizza im Ofen gebacken, gegessen, getratscht und gelacht.

    https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/Es-gruent-so-gruen-in-den-Stadtoasen-Gaertnern-fuer-eine-andere-Art-der-Ernaehrung;art372586,9855980 (mehr …)

  • 2 neue Projekte im Himmelbeet

    (Gu, NL)

    Das trim tab Collective ist eine Initiative der Weddinger Projekte himmelbeet, Baumhaus und Weddingwandler. Ziel ist es, in Bezug auf klimaschonendes Alltagshandeln in der Nachbarschaft zusammen den nächsten Schritt zu gehen. Themenschwerpunkt ist das Essen, von der Erzeugung und den Bezugsquellen bis zur Verarbeitung und der Aufklärung zu den Auswirkungen von Konsum. Das trim tab Collective schafft dazu eine Plattform, wo sich Einzelpersonen und Initiativen treffen und klimafreundliches Handeln im Alltag gemeinsam praktizieren und weiterentwickeln können. Wir finden, dass ökologisches und soziales Klima in der Nachbarschaft nur zusammen gedacht werden können. Im Projektes legen wir also Wert darauf, dass Menschen aus dem Kiez sich begegnen und über das Thema Essen miteinander in Interaktion treten.

    Dezember 2017 bis November 2019 | zusammen mit: Das Baumhaus | Weddingwandler |  gefördert von: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

    Remmi Demmi & Radieschen

    Gemeinschaftlich etwas zu schaffen um es mit anderen zu teilen ist ein grundlegendes Anliegen beim gemeinschaftlichen Gärtnern in der Stadt. Dabei muss es nicht immer um Pflanzen und Erde gehen. In diesem und im nächsten Jahr  werden zusammen mit einer inklusiven Orga-Gruppe zwei eintägige Garten-Festivals organisiert, die das kreative Potential einer inklusiveren Gesellschaft sichtbar machen. Bei DIY-Workshops, gemeinschaftlichen Kochaktivitäten und inklusiven Kunstdarbietungen wird gezeigt, wie Barrieren im freizeitlichen Miteinander entkräftet werden können. Das Festival-Programm wird gemeinsam erarbeiten in Kooperation mit sozialen Einrichtungen und deren Klienten  die teilweise seit Jahren in unserem Gemeinschaftsgarten mitwirken oder den Ort gerade für sich entdecken. Wichtig ist uns dabei, dass schon bei der Vorbereitung genügend Raum für das Entwickeln von Ideen und gegenseitige Kennenlernen bleibt. Zielgruppen des Projektes sind von der Gesellschaft behinderte Menschen mit geistigem und/oder körperlichem Mehrbedarf, Fachkräfte der kooperierenden sozialen Einrichtungen wie auch ehrenamtlich engagierten Gartenaktivist*innen. Der erste Festivaltag wird im September 2018 stattfinden.

    2018 bis Juli 2019 | zusammen mit: verschiedene soziale Träger aus der Nachbarschaft |  gefördert von: Aktion Mensch


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  • UFER Projekte finanzieren Gartenlotsen mit Postcode-Mitteln

    (Gu, NL)

    Anfang des Jahres saßen wir bei unserem jährlichen Klausur-Treffen zusammen und diskutierten heiß, wie wir die Gärten noch breiteren gesellschaftlichen Schichten zugänglich machen könnten. Einerseits wollen wir die Freiheiten, die diese Freiräume bieten, nicht durch zu viel vorgegebe Struktur verkleinern, andererseits bleiben nur solche Menschen in den Gärten hängen, die mit diesen Freiheiten und der Selbstorganisation umgehen können. Anderen ist die Gemeinschaftsgarten-Kultur anfangs zu fremd oder unverständlich und manche kommen nach dem ersten Besuch nicht wieder – obwohl doch Interesse am Gärtnern und Sympathie bestand.
    Wir fragten uns, wie wir das ändern können und kamen immer wieder zu dem Schluss, dass es verlässliche Menschen braucht, die Neue an die Hand nehmen, sie beim Kennenlernen von Ort, Gruppe und Kommunikationsstrukturen begleiten und für Fragen da sind. Die Verantwortung übernehmen, Aufgaben verteilen und Empfehlungen aussprechen – die sich aber auch an passender Stelle zurückziehen, um die Eigenaktivität und Selbstorganisation zu stärken.
    Schöne Theorie, doch wer kann das ehrenamtlich leisten? Vier Stunden wöchentlich verlässlich die offene Gartenzeit betreuen zwischen Uni, Kindern, Selbstständigkeit oder 40-Stunden-Job?

    Es kam der Frühling und die Energie, bei diesem Thema etwas zu ändern. Ein Antrag wurde geschrieben und tadaaa – wir haben das Glück, das die Deutsche Postcode-Lotterie unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützt – genau für die oben beschriebene Thematik. So können wir nun in fünf Gemeinschaftsgärten jeweils zwei „Gartenlotsen“ eine Aufwandsentschädigung zahlen. Dafür stehen sie jede Woche ein- bis zweimal im Garten und empfangen Neue, geben Anregungen zum Selbermachen, kümmern sich um Veranstaltungen und Feste, setzen Projekte um, die schon lange warten (z.B. gute Pflanz-Beschilderungen oder das Sichtbarmachen der Garten-Vereinbarungen), die es auf Dauer leichter machen, den Garten selbstständig zu nutzen.


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  • IG Osnabrück: Langzeitarbeitslose bauten den Garten. Naturnahes Lernen im Mittelpunkt

    (Gu, alerts)

    „Bei uns im Mütterzentrum treffen sich viel Kulturen und Nationen“, sagt die Vorsitzende des „Vereins Mütterzentrum Osnabrück e.V.“, Malu Piepenbrink, die selbst aus Brasilien kommt. Gemeinsam ist ihnen, „dass die meisten nur kleine Wohnungen haben und kein Grün drumherum“, so Piepenbrink. „Dafür haben wir jetzt diesen großen gemeinsamen Garten.“ Und in dem duftet es an diesem Sonntag nach Würstchen und Kaffee, nach frisch gemähtem Gras und frischen Kräutern. Der „interkulturelle Garten Sonneneck“ ist ein echtes Paradies: die Wiese zum Herumtollen, der große Sandkasten mit Matschanlage, der Rutschhügel, die Sonnensegel. Und dazu Hochbeete für Kräuter und Gemüse, Obstbäume, Blumen, ein Grillplatz, Bänke und Sitzsäcke, Holzhütten für Werkzeug, Spielzeug und Toiletten. „Wir haben hier zwei Kleingärten zusammenlegt“, sagt Malu Piepenbrink. 

    Von der ersten Idee bis zur Garteneröffnung am Sonntag hat es Jahre gedauert. „Das erste Problem war, überhaupt einen Garten zu finden“, sagt Anna-Maria Schmitz-Hülsmann vom Mütterzentrum. „Die meisten Kleingartenvereine haben gleich abgewunken; die wollten uns und unsere Kinder nicht.“ Fündig geworden ist das Mütterzentrum dann im Kleingartenverein Süd in Nahne. „Die Vorsitzende, Anna Böer, hat uns in allem unterstützt“, sagt Malu Piepenbrink.

    Doch wie macht man aus einer heruntergekommenen Grünfläche oben auf dem Berg und ganz am Ende des Weges einen Garten? Unter anderem mit Hilfe der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung. „Das Mütterzentrum ist mit der Frage auf uns zugekommen, ob wir das Projekt finanziell unterstützen können“, sagt Michael Prior, Geschäftsführer der Bohnenkamp-Stiftung. „Was uns daran gefiel ist, dass es um naturnahes Lernen geht, das liegt uns besonders am Herzen.“ Und, dass die Stiftung das Projekt nicht nur bezahlen sollte, sondern auch begleiten konnte. „Wir haben das Mütterzentrum mit der Möwe zusammengebracht, weil wir es gut fanden, dass ein soziales Unternehmen diesen Garten baut.“

    „Für uns war das auch ein Glücksfall“, sagt Thomas Schulke, Betriebsleiter der Möwe, einer gemeinnützigen GmbH. „Wir beschäftigen viele Langzeitarbeitslose, Migranten und Flüchtlinge. An einem sozialen Projekt zu arbeiten, war für unsere Leute etwas besonders Schönes.“ Das aber mit viel Arbeit verbunden war. „Jeder Stein und jeder Sandsack musste mit der Schubkarre hier rauf befördert werden“, sagt Schulke. Und neben Kraft war auch Geduld erforderlich. „Es gab immer wieder neue Ideen, die umgesetzt werden sollten. So manches Mal haben wir etwas, das schon halb fertig war, wieder umgeplant.“

    Auch sonst war manchmal der Wurm drin. „Zweimal wurde eingebrochen, und Werkzeug wurde gestohlen“ (mehr …)

  • Im Ruhrgebiet entwickeln die Forschenden der RWTH ein lebendiges Labor mit Fischzucht und Urban Farming.

    (Gu, alerts) Mit einer Fischzucht mitten in Dortmund Gemüse anbauen? Das mag zunächst nach einem Luftschloss für die Industriebrachen im Stadtteil Huckarde klingen. Wenn Dr. Axel Timpe die Idee erläutert, dann wird sie allerdings schnell konkret und naheliegend. Der Ansatz des Landschaftsarchitekten vom Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen um Professor Dr. Frank Lohrberg nennt sich Aquaponik. Das nährstoffreiche Wasser aus der Fischzucht wird so gereinigt und der Fischkot direkt als Dünger für die Pflanzen genutzt. Urban Farming lautet das Prinzip, bei dem Felder auch in Städten wachsen – in die Höhe und nicht unbedingt in die Breite. Das Aachener Vorhaben für Dortmund-Huckarde ist eines der drei Hauptteile des Horizon-2020-Projektes „productive Green Infrastructure for post-industrial urban regeneration“ (proGIreg), was so viel heißt wie „produktive grüne Infrastruktur für die Regeneration alter Industriestädte“ und soll naturnahe Stadtentwicklungsmaßnahmen in benachteiligten Stadtteilen auf den Weg bringen. Dortmund ist eine der sogenannten Frontrunner-Städte, die anderen beiden sind Turin (mit den alten Automobilwerken) und Zagreb (mit einem ausgedienten Schlachthof samt Wurstwarenfabrik), in denen ähnliche Projekte gestartet werden. Beteiligt sind sechs Universitäten, neben den drei Frontrunner-Städten sieben weitere Kommunen, die die Projekte nachahmen sollen, acht kleine und mittlere Unternehmen und sieben Nichtregierungsorganisationen (NGO). Der Aachener Lehrstuhl koordiniert das gesamte Vorhaben, die Europäische Union fördert es mit mehr als zehn Millionen Euro. „Es ist ein ungewöhnliches großes Projekt, das dort begonnen wird“, sagt Timpe. Im September ist großer Kick-off im Rahmen einer Konferenz in der Alten Schmiede in Dortmund-Huckarde. Bei Horizon 2020 handelt es sich um das Forschungsrahmenprogramm der EU, zwischen 2014 und 2020 wurden und werden 75 Milliarden Euro in Forschungsprojekte investiert. Unter den bis dato ausgewählten ist das Projekt, das federführend von den Aachener Architekten koordiniert wird. „Das Projekt hat für die Fakultät für Architektur der RWTH Aachen University den allerhöchsten Stellenwert. Dies begründet sich nicht allein aus der enormen Drittmittelsumme, die für die Fakultät tatsächlich herausragend ist, sondern hat auch inhaltliche Gründe: Wichtig ist uns die internationale Zusammenarbeit und der Charakter des Projektes, bei dem durch die Praktiken der angewandten ‚innovation action‘ die Fakultät als Bindeglied zwischen Wissenschaft, den kleinen und mittleren Unternehmen, der Zivilgesellschaft und der Planungspraxis in den Städten fungiert“, erklärt der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Alexander Markschies. Zufall ist es gewiss nicht, dass der Aachener Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur ein solches Projekt koordiniert – und selbst in Dortmund im Sinne eines Living Labs (also lebendigen Labors) mit den Menschen vor Ort und der Idee von Fischzucht und Gemüseanbau aktiv wird – und gemeinsame Strategien zur Umsetzung entwickelt. Denn im Rahmen des Projektes „CoProGrün“ (Co-produzierte Grünzüge als nachhaltige kommunale Infrastruktur) haben die Aachener Architektinnen und Architekten sowie ihre Forschungspartner bereits – in diesem Fall gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF – in Dortmund und den Nachbarstädten Waltrop, Castrop-Rauxel und Lünen gewirkt – ebenfalls zum Thema Urban Farming/Urban Gardening. „Wir können also auf unseren Beziehungen vor Ort aufbauen“, sagt Timpe. Der Aquaponik-Ansatz, der nun mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort verfolgt werden soll, kann nicht nur auf den vorhandenen Beziehungen aufbauen. Erste Entwürfe für mögliche Versuchsanlagen für die Fischzucht liegen vor. „Es soll keine klinisch-reine Laborlandschaft werden. Der Ansatz ist bewusst Low-Tec, damit die Anlage von Vereinen beziehungsweise den Menschen vor Ort betrieben werden kann und so auch ein Beschäftigungspotenzial geschaffen wird“, erläutert Timpe. Weitere Bausteine des Dortmunder Projektes sind Maßnahmen zur Förderung der Insektenvielfalt und der Ausbau der ehemaligen Mülldeponie Deusenberg als Sportanlage mit Solarfeldern. Begleitet wird die Arbeit in den Städten, die bis Sommer 2023 angesetzt ist, von Lehr- und Lernmodulen auf edX, einer Plattform für Massive Open Online Courses, also digitale Lehrveranstaltungen. Der freie Zugang zum Wissen, das im Rahmen des Projektes generiert wird, ist elementarer Bestandteil des Horizon-2020-Projektes. Entsprechende Module zum Thema „Nature-based solutions“ sind in der Vorbereitung. Weitere Informationen: http://www.la.rwth-aachen.de/Lehrstuhl/Lehrstuhl_start.htm

    https://idw-online.de/de/news697179 (mehr …)

  • Ufer-Projekte profesionalsieren sich

    (Gu, mail)

    insgesamt also: bei uns professionalisiert es sich, und ich hoffe, unsere langsam und bewusst aufgebauten Strukturen halten die größeren Volumina gut aus und wachsen entsprechend skaliert tragfähig mit. (mehr …)

  • 100 Anwohner*innen sind gegen einen geplanten GG in Süderelbe

    (Gu, alerts)

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    Gegner des Nachbarschaftsgartens: Bernhard Wegner, Burkhard Wunsch und Horst Schlösser (v.l.). Foto: wegner

    Andreas Göhring, Süderelbe
    Die Idee klingt nach einem friedlichen Miteinander: Auf einer Grundfläche zwischen Gerdauring und Luhering mitten in Neuwiedenthal soll ein „Nachbarschaftsgarten“ angelegt werden. Dort können Anwohner gemeinsam Beete anlegen, sich gemeinsam darum kümmern, dass da nichts aus dem Ruder läuft oder sie können sich in „ihrem“ Garten auf einen Klönschnack treffen.
    Der „Nachbarschaftsgarten“ ist ein Projekt des „Rahmenprogramms integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE), die Lawaetz-Stiftung kümmert um die Organisation. Insgesamt sind für das Gartenprojekt 38.000 Euro bewilligt worden.
    Doch das friedliche Miteinander ist von vornherein getrübt. Erst haben sich ein paar Anwohner zusammengetan und das Projekt kritisiert, inzwischen haben sie sogar schon mehr als 100 Unterschriften gegen einen „Nachbarschaftsgarten“ in ihrer Nachbarschaft gesammelt. „Die Grünflächen, die wir haben, sind für die Kinder der Anwohner, die vielen Hunde und dann auch noch dieses Projekt viel zu klein“, sagt Burkhard Wunsch aus dem Gerdauring. „Das riesige Gelände vor dem riesigen Spielplatz am Rehrstieg ist wesentlich besser geeignet.“ Es sei weit genug von den Wohnhäusern entfernt, außerdem gebe es dort schon Toiletten und Wasseranschluss.
    Außerdem fühlen sich die Anwohner schlecht informiert. „Bei den Treffen mit den Leuten vom Stadteilbüro ging es zu wie im Kindergarten“, sagt Bernhard Wegner, ebenfalls aus dem Gerdauring. „Es wurde viel gelacht und lamentiert, aber was da genau geplant ist, wissen wir immer noch nicht.“
    Bettina Zech, Sprecherin des Bezirksamts, kann die Kritik nicht nachvollziehen. Der geplante „Nachbarschaftsgarten“ biete eine Plattform „für unterschiedliche Gruppen, Institutionen und für alle Nachbarn, sich direkt vor der Haustür an der Gestaltung des Stadtteils zu beteiligen“. Es gebe regelmäßige Treffen im Stadtteilbüro, es gebe einen Infobrief und man könne auch alle Informationen im Internet nachlesen. Wer noch skeptisch ist, kann an einer Bustour zu bereits bestehenden „Nachbarschaftsgärten“ in Hamburg teilnehmen. Geplant ist sie für Mittwoch, 13. Juni, 15 Uhr. Nähere Infos im Stadtteilbüro im Rehrstieg 20.


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  • Zusammen leben/gemeinsam gärtnern gewinnt Crowdfunding

    (Gu aus alerts)

    Verein „zusammen leben“ hat um Stimmen gekämpft, um den Crowdfunding-Contest des Deutschen Integrationspreises zu gewinnen – mit Erfolg.

    Unter 34 nominierten Projekten setzte sich der Freiburger Verein mit seinem Projekt „MuFuKü“ durch, das den Bau einer MultiFunktionsKüche für das Sozialcafé und den Gemeinschaftsgarten anstrebt. Mit 740 Unterstützern und einer Fundingsumme von über 33.000 Euro lag die MuFuKü auf Platz eins.[…]

    Der Deutsche Integrationspreis wird jährlich und deutschlandweit von der Hertie-Stiftung verliehen.[…] Am Ende der Phase gibt es zwei Finanzierungsquellen, um das geplante Projekt auch wirklich umzusetzen: Einerseits die Einnahmen der „Crowd“ über das Funding, andererseits einen Zuschuss der Stiftung, der je nach Platzierung unterschiedlich hoch ausfällt. Das Freiburger Projekt MuFuKü erhält demnach nun insgesamt rund 34.000 Euro, um seine Multifunktionsküche zu bauen.

    Der Verein „zusammen leben“ betreibt bereits mehrere soziale Projekte in Freiburg. Unter anderem organisiert er von Dienstag bis Donnerstag einen internationalen Mittagstisch im Strandcafé auf dem Grethergelände. Hier treffen Menschen mit verschiedensten Hintergründen und Sprachen zusammen und betreiben auf freiwilliger Basis das Café, das als Raum für eine multikulturelle Gemeinschaft dient.

    Außerdem besitzt der Verein einen Gemeinschaftsgarten in Vauban, wo rund 200 Menschen gemeinsam Gemüse aller Art anbauen. Das einzige Problem: Es gibt keine Küche. Weder für die Zubereitung des Mittagessens noch für das Verkochen des selbst angebauten Gemüses. Das wird sich nun ändern.

    Wie soll die Küche aussehen?

    Die Multifunktionsküche wird in Kooperation mit den Stadtpiraten gebaut, einem Freiburger Verein, der eine Vorausbildung zum Schreinerhandwerk für Geflüchtete anbietet. Wie die Küche genau aussehen wird, ist momentan noch nicht klar. Fest steht aber, dass sie mobil sein soll, damit sie sowohl für das Strandcafé als auch für den Gemeinschaftsgarten und im besten Falle auch als Foodtruck für Events dienen kann.

    http://fudder.de/zusammen-leben-gewinnt-crowdfunding-contest-des-deutschen-integrationspreises–152226360.html (mehr …)

  • IG in Osnabrück eröffent neu

    (Gu, mail)

    „Neueröffnung“ des interkulturellen Gartens nach einer längeren Phase des Umbaus und der Erweiterung. „Ich habe das Mütterzentrum im Auftrag der LEB lange Jahre weiter betreut und die Entwicklung beobachtet. Es wurden zwei weitere anliegende Parzellen gepachtet und mit Mittel einer regionalen Stiftung und anderen Kooperationspartnern umfangreiche Umgestaltungen (Gelände, Entsorgung von Asbestmaterial, kinderfreundliche und -ungefährliche Bepflanzung, Gartenhäuser usw.) vorgenommen.

    Ich schicke Ihnen dies um mitzuteilen, dass der damalige Anstoß, die Initialzündung der Gründung des interkulturellen Gartens, nachhaltig gewirkt hat und zu einem Raum der interkulturellen Begegnung für Familien, Kinder und Erwachsene weiter entwickelt wurde. Insofern waren die Mittel Ihrer Stiftung gut investiert (mehr …)

  • 2 Teilzeitstellen für GG Wurzelwerk in Dresden

    (Gu, alerts)

    Pieschener Gemeinschaftsgarten „Wurzelwerk“ eröffnet

    2. Mai 2018 | Tanja Tröger

    Pieschen bekommt eine weitere grüne Oase und einen Stadtteil-Treff obendrein. An der Heidestraße entsteht seit März der Gemeinschaftsgarten „Wurzelwerk“. Auf einer rund 1.700 Quadratmeter großen, derzeit ungenutzten Fläche der benachbarten Gärtnerei Nitzsche können Dresdner in Zukunft nicht nur zusammen säen und ernten, sondern auch Nützliches bauen, Neues lernen, Feste feiern, Workshops und Kulturveranstaltungen besuchen.

    Die Idee dafür hatten Gregor Scholtyssek und Philip Harms, der eine Sozialpädagoge, der andere Lehrer und Stadtplaner. Beide sind seit Jahren in Dresdner Gemeinschaftsgärten aktiv. Dort hätten sie erlebt, dass die beteiligten Ehrenamtler oft an ihre Belastungsgrenzen stoßen und deshalb bestimmte Dinge immer liegenbleiben, erzählt Philip. „Es braucht einfach feste Ansprechpartner und Zeiten, eben eine gewisse Regelmäßigkeit.“ Diese Vorstellungen wollten sie in einem neuen Garten umsetzen und entwickelten dafür das Projekt „Qnoten – Quartiersentwicklung und sozialer Knotenpunkt“. Knapp 70.000 Euro bekommen sie für zwei Jahre vom Europäischen Sozialfonds. Damit werden nicht nur zwei 12,5-Stunden-Stellen für die beiden Gründer finanziert, sondern auch zahlreiche kostenlose Workshops, Vorträge, fachliche Beratung, Feiern und Kulturveranstaltungen im „Wurzelwerk“.

    Gemeinschaftsgarten "Wurzelwerk"Eine eigene Adresse hat er zwar nicht, aber dank des großen Holztores ist der Garten nicht zu übersehen. Foto: T. Tröger

    Zeit für Erläuterungen und Netzwerkarbeit

    „Dank der festen Stellen sind wir zu bestimmten Zeiten verlässlich vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung“, erklärt Philip. „Wir erklären dann zum Beispiel neugierigen Leuten, was wir hier machen und wie das Zusammenarbeiten in so einem Garten funktioniert.“ Dadurch entstünden „schöne Nachbarschaftskontakte“. Er erzählt von einer Frau, die mit Blick auf den Garten wohnt und fragen kam, was denn hier geschehe und ob sie den in rauhen Mengen wachsenden Löwenzahn ernten dürfe. Als Dankeschön brachte sie am nächsten Tag junge Kohlrabipflanzen aus ihrem Kleingarten vorbei, die nun im „Wurzelwerk“ weiter gedeihen.

    Außerdem bringen die beiden jungen Männer mit ihrem Projekt die Anwohner zusammen, schaffen Begegnungs- und Lernangebote. „Etliche Leute aus der Nachbarschaft sind schon dagewesen, nachdem wir vor der Eröffnung Flyer verteilt haben“, erzählt Gregor. Mit Pieschener Initiativen wie dem Zentralwerk kooperiert das „Wurzelwerk“ bereits; künftig wollen die beiden Macher auf Freie Träger von Sozialarbeit zugehen und versuchen, beispielsweise Langzeitarbeitslose für das Gärtnern und die Teilnahme an Veranstaltungen zu begeistern und so wieder „unter Leute“ zu bringen. „Sozial benachteiligten Menschen wird Teilhabe sowie soziales und fachliches Lernen ermöglicht“ heißt das in der Projektbeschreibung. „Auch eine Zusammenarbeit mit Kitas kann ich mir gut vorstellen“, meint Philip. „Wir sind auch offen für Veranstaltungsanfragen“, ergänzt Gregor. „Demnächst findet hier ein Bücher-Speed-Dating statt, das vom Umundu-Festival für nachhaltige Entwicklung organisiert wurde.“

    „Könnt ihr das noch brauchen?“

    Während wir im Garten sitzen und die Jungs von ihren Plänen erzählen, kommt ein Mann durchs Tor und schnurstracks auf uns zu. „Ich hab noch ‘ne große Übersee-Transportkiste aus Holz, könnt ihr die brauchen? Für Hochbeete oder so?“ An der Oschatzer Straße wohne er, sagt der Fremde, und er finde das Gartenprojekt unterstützenswert. Kurzerhand wird ein Abholtermin ausgemacht, und schon ist der Mann wieder verschwunden. „Es fällt wirklich auf, wie viele Leute etwas einbringen wollen, Material spenden“, schwärmt Philip. Eine Baumpflegefirma hat ihnen zerhäckselte Äste für die Gartenwege überlassen, Nachbarn bringen vorgezogene Pflanzen vorbei, und vom Amt für Stadtgrün gab’s einen Berg Komposterde. Andere Dinge haben die Jungs für kleines Geld besorgt, beispielsweise den Baucontainer, der später mal Büro und Lager beherbergen sollen.

    Gemeinschaftsgarten "Wurzelwerk"In den alten Baucontainer sollen später Büro, Lager und Küche einziehen. Foto: T. Tröger

    Ein Traum aus Metall und Plastik

    Dem fehlt allerdings noch ein stabiles, regenabweisendes Dach. Also hält ein Zimmermann zu Pfingsten einen „Dachstuhl-Bau-Workshop“ im „Wurzelwerk“ ab. Mitmach-Einsätze zu den Themen Kompostklo, Zaunbau oder Europaletten-Möbel gab es bereits oder sollen noch stattfinden. Aber auch gärtnerische Fragestellungen wie Beetbau, Mulchen oder Speisepilzzucht kommen nicht zu kurz. Und „ganz nebenbei“ soll natürlich gepflanzt, gejätet, gegossen und geerntet werden. Die Ideen gehen den beiden „Wurzelwerkern“ nicht aus: „Ein Traum wäre, den momentan ungenutzten Folientunnel der Gärtnerei wieder zu aktivieren“, so Philip. „Vielleicht wenigstens einen Teil der 50 Meter. Dann hätten wir prima Bedingungen für Tomaten, Gurken und Melonen.“

    Am Verpächter, der Gärtnerei Nitzsche an der Weinböhlaer Straße, soll’s jedenfalls nicht scheitern. Inhaber Stephan Gonera unterstützt die beiden Macher nicht nur mit Wasser und Strom, sondern steht deren Ideen sehr aufgeschlossen gegenüber. „Wir hatten schon vorher geplant, die Fläche zu beleben und für ein Gemeinschaftsprojekt zu nutzen, aber für solidarische Landwirtschaft ist sie zu klein“, erzählt der Chef des seit 1878 bestehenden Familienbetriebes. „Dann kam der Herr Harms zu mir … Jetzt kriegen wir viel spannenden Input – menschlich, sozial, gärtnerisch.“

    https://pieschen-aktuell.de/2018/pieschener-gemeinschaftsgarten-wurzelwerk-eroeffnet/ (mehr …)

  • In Lübeck entsteht ein Gemeinschafts-Naschgarten

    (Gu aus Antworten/Antrag)

    wie groß ist die Gruppe, mit der Sie das Projekt planen
    und wie setzt sie sich zusammen. Wer aus dieser Gruppe möchte mit gärtnern?
    Momentan gibt es 3 Einzelpersonen, die regelmäßig zu den Treffen kommen und mitgärtnern wollen, sowie Mitarbeiter und Ehrenamtliche aus dem „Haus der Kulturen“.
    Es haben sich noch mehr Menschen gemeldet, die interessiert sind und per E-Mail informiert werden, die aber (meist) nicht zu den Treffen kommen.
    Zu den Interessierten gehören neben Privatpersonen auch zwei direkt benachbarten Einrichtungen: der Kindergarten mit Familienzentrum St. Marien und die Vorwerker Diakonie, bei denen noch nicht klar ist, wie sie sich in Zukunft beteiligen wollen.
    (Wahrscheinlich wird das Interesse noch zunehmen, sobald der Bodenaustausch erfolgt ist und die Pflanzung startet, weil dann mehr Menschen auffällt, dass auf der Fläche ein Garten entsteht.)

    Ist das ein Gemeinschaftsgarten oder eher ein Projekt, was einige für alle machen?
    Sowohl als auch.

    Die relativ exponierte Lage in einer Grünanlage bedeutet, dass alles was im Garten passiert, für die Öffentlichkeit sichtbar ist. Es ist auf jeden Fall beabsichtigt, die Grünanlage dadurch attraktiver zu gestalten.

    Der Vandalismus-Gefahr soll reduziert werden dadurch,
    – dass ein großes buntes Gartenschild aufgestellt wird – dies wurde bereits hergestellt

    – die Fläche immer attraktiv und gepflegt aussehen soll

    – sowie durch das vorhandene Klinker-Mäuerchen, das die beiden Hochbeete einfasst

    Wie laufen die Kommunikations,- Informations- und Entscheidungswege?

    Es trifft sich eine Gruppe unter der Schirmherrschaft des Hauses der Kulturen.

    Die Gruppe und die Interessierten werden durch Rund-E-Mails auf dem Laufenden gehalten.
    Das Gartenschild vor Ort verweist auf die Ansprechpartner.

    Wer entscheidet, was gepflanzt wird und wo das hin kommt?
    Die Gruppe, die sich regelmäßig trifft, hat eine Vorauswahl an Beerensträuchern sowie Wein und Mini-Kiwi für die Mauer getroffen, die im Frühjahr 2018 bestellt und gepflanzt werden sollen.
    Diese mehrjährige Bepflanzung wird eher im hinteren Teil der Beete an der Mauer stehen, vorne die mehrjährigen Kräuter und freie Flächen für einjährige Kulturen.
    Darüber entscheidet dann die Gruppe der Aktiven.


    Was passiert mit der Ernte?
    Da die Fläche nicht eingezäunt ist, kann sich theoretisch jeder bedienen.
    Es liegen noch keine Erfahrungen vor, wie stark das öffentliche Interesse sein wird.
    Wahrscheinlich ist es sinnvoll, Pflanzen zu verwenden, die eher kleine Früchte haben – wenn der einzige Kürbis verschwunden ist, kann das enttäuschend sein. Wenn bei den Kräutern Blätter abgepflückt werden oder einzelne Stachelbeeren probiert werden, bleibt immer noch etwas übrig. 

    Wo werden die Geräte untergebracht und wie öffentlich zugänglich sind Sie?
    Auf dem direkt benachbarten Grundstück der Vorwerker Diakonie ist ein abschließbarer Mini-Schuppen geplant. Das Diakonie-Gelände ist zwar öffentlich zugänglich, aber der Standort soll im geschützten Innenhof sein.

    Bis dahin soll das Werkzeug beim „Haus der Kulturen“ gelagert werden.

    Inwieweit beteiligen sich die aufgeführten Kooperationspartner an dem Projekt?
    Momentan sind wir in der Planung mit den dort ansässigen Partnern, wer was machen soll.

    Wer finanziert die Bepflanzung?
    Es gibt einen Spender, der den wegen einer Bleibelastung notwendigen Bodenaustausch finanziert und die Erstbepflanzung (insgesamt 2.000,- Euro).

    Diese Spende hat eine Mitarbeiterin der Hansestadt Lübeck, die für das Netzwerk „Essbare Stadt“ zuständig ist, für den Garten organisiert.
    Einige Pflanzen werden geschenkt (Ableger von Kräutern, Himbeeren usw.).

    Sollen nur Naschpflanzen gepflanzt werden?
    Bisher ist geplant, dass vorwiegend essbare Pflanzen angebaut werden sollen, auf jeden Fall keine giftigen Pflanzen.
    Es gibt aber auch Ideen, zum Beispiel Pflanzen mit Nutzen für Insekten (wie z.B. Wildbienen) und Vögel zu verwenden.

    Darüber hinaus entscheiden die Nutzer/innen des Gartens, was sie anbauen wollen.

    Wem gehört die Fläche und wie lange haben Sie diese zur Verfügung?

    Die Hansestadt Lübeck ist Eigentümerin. Es gibt einen unbefristeten Nutzungsvertrag.

    Soll es bei zwei Beeten bleiben?
    Mündlich wurde mit dem Grünflächenamt besprochen, dass die Fläche noch vergrößert werden kann, falls das Garten-Projekt gut läuft. Das Grünflächenamt ist prinzipiell sehr interessiert, ist aber vorsichtig und möchte erst einmal mit der kleinen Fläche als „Test“ anfangen. 

    Die Fläche liegt in einem Grünzug mit Kinderspielplatz. Das Grünflächenamt plant für die nächsten Jahre eine Umgestaltung einiger Bereiche. Ein Teilbereich der Grünanlage lag mehrere Jahre brach und wäre gut für eine Garten-Vergrößerung geeignet.
    Einige Ideen des Garten-Konzeptes sind erst mit einer größeren Fläche umsetzbar – falls eine Vergrößerung nicht stattfinden kann, werden die Möglichkeiten des Gartens naturgemäß bescheidener sein.

    -> es soll auf jeden Fall ein GG werden, Werkzeuge werden auf dem Hof einer angrenzenden Einrichtung in einem Schuppen untergebracht, der per Zahlenschloss für alle zugänglich ist.

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  • Tante Emma initiiert GG Onkel Anton

    (Gu, alerts)

    Tante Emma ist sozial, ökologisch und weltoffen. Der Moosburger Verein will Menschen zusammenbringen. Und im Tante-Emma-Laden klappt das ganz wundervoll. Jetzt bekommt Tante Emma Zuwachs: Onkel Anton heißt das neue Projekt einer Untergruppe. Wer das ist, dieser Onkel Anton? Ein Gemeinschaftsgarten, der eine ökologische Begegnungsstätte sein soll. Und zwar für alle. Die Macher und Ideengeber haben das Projekt jetzt vorgestellt.

    Rund 720 Quadratmeter groß ist das bisher ungenutzte Grundstück westlich der Bahngleise auf Höhe des Bahnhofs. 720 Quadratmeter, die der Tante Emma e.V. von der Stadt für 311 Euro pro Jahr pachten darf. 720 Quadratmeter, die, so die Idee hinter dem Projekt, zwei Grundsätze vereinen sollen: Obst und Gemüse ökologisch da anbauen, wo es auch konsumiert wird; und ein Garten für Groß und Klein zum Verweilen und zum Mitmachen sein. 

    Denn, so Verena Kuch, eine der beiden Leiterinnen des künftigen Gartens: „Viele Menschen haben heute keine Zeit mehr für den eigenen Garten, viele haben auch gar keinen Garten.“ Für sie wird nun Onkel Anton da sein, mit dessen Einzäunung und Bepflanzung ein bisher 18-köpfiges Team so schnell wie möglich beginnen wird.Eingezäunt, aber nie abgesperrtDie Gartengestaltung stellen sich Kuch und ihre Kollegin Carolin Tischer so vor: Onkel Anton soll ein Gemüse- und Obstgarten mit Beeten und Hochbeeten sein. Er soll aber auch ein Gemeinschaftsgarten sein, in dem jeder willkommen ist und helfen darf. Man muss nicht einmal Mitglied sein oder werden. Denn eingezäunt wird das Areal zwar sein (zum Schutz vor den Bahngleisen), aber nie abgesperrt. Dann soll es ein Fest- und Spielgarten sein – bitte aber für ruhige und gemütliche Feste, beispielsweise Erntedank. Außerdem: ein Lerngarten, in dem der Nachwuchs erfährt, wo die Lebensmittel herkommen. Und schließlich soll Onkel Anton ein Naturgarten sein – Blumenwiese für Insekten und Bienen, ohne künstlichen Düngemittel.

    Die Sache mit den Finanzen erklärt Andreas Mayerthaler: Der Tante Emma e.V. übernehme die Finanzierung (schließlich macht man guten Überschuss, wie das Vorsitzenden-Duo Johannes Becher und Klaus Reichel sagt), die Grundstückspacht soll über neue Mitglieder der „Gartengruppe“ hereinkommen, Sach- und Geldspenden werden gerne angenommen. Beispielsweise kann man für 100 Euro Pate einer Sitzbank und für 25 Euro Pate für einen Baum werden. Die Mitglieder wollen freilich, schließlich ist das ja auch Sinn der Sache, möglichst viel selbst machen, um die Kosten für das Anlegen und die Pflanzungen niedrig zu halten.

    —————–

    Unterstützt wird es auch von den Moosburger Solarfreunden, die den Ertrag ihrer Fotovoltaikanlage spenden. Weitere Hilfe kommt vom Naturgarten Schönegge, der Gemüsepflänzchen zur Verfügung stellt und sein Knowhow bei der Beetplanung einbringt. Die Firma Scheidl hat fünf Paletten für den Bau von Hochbeeten gespendet, Unterstützung bekommt „Onkel Anton“ zudem von der SeGa Gbr Garten und Landschaftsbau. (mehr …)

  • neuer GG in München startet in 2018

    (Gu)

    auch im Hasnbergl können die AnwohnerInnen rund um den Goldschmiedplatz im Jahr 2018 fleißig gärtnern. Dort bildet das Ende der Tramschienen den Beginn einer neuen grünen Gemeinschaft. Mit dem neuen Gemeinschaftsgarten wollen wir nicht nur das Stadtviertel verschönern, sondern AnwohnerInnen die Gelegenheit geben, zwischen Häuserwänden zusammen zu gärtnern, die Natur in der Stadt zu erleben und sich untereinander auszutauschen.

    Green City begleitet die Gruppe in der ersten Saison beim Bau von Hochbeeten und beim anschließenden Gärtnern

    Das BildungsLokal,, das Nachbarschaftsbüro Hasenbergl sowie der Bezirksausschuss 24 setzen sich für diese grüne nachbarschaftliche Initiative ein. Green City e.V. betreut das Projekt mit dem Ziel, es langfristig im Hasenbergl zu etablieren. Wir beraten und unterstützen alle GärtnerInnen während der ersten Saison durch monatliche Newsletter mit Gartentipps, persönlichen Gesprächen vor Ort und regelmäßigen Workshops. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten als Nachnutzung von Friedhofsflächen

    (Gu, RSS)

    Der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte (EVFBS) verwaltet und bewirtschaftet 45 Friedhöfe in Berlin. Durch den Wandel in der Bestattungskultur (Urnen- statt Sargbeisetzungen) werden viele Friedhofsflächen nicht mehr oder kaum noch für Bestattungszwecke benötigt, sollen jedoch weitgehend als öffentlich zugängliches Grün im Stadtraum erhalten bleiben.

    Gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin entwickelt der EVFBS derzeit auf drei Friedhöfen in Neukölln-Nord und Kreuzberg Modelle grüner Nutzungen von Friedhofsflächen. Die PrinzessinnenGartenBau ist Modellnutzerin einer dieser drei Flächen und zwar auf dem Friedhof Neuer St Jacobi an der Hermannstraße. Hier werden wir bis 2020 eine Modellnachnutzung eines Friedhofs durch den Aufbau eines offenen Gemeinschaftsgartens durchführen.

    Die erste Märzwoche: Wir laden ein zur gemeinsamen Bauwoche in den Gartenprojekten Coop Campus (Jerusalem V Friedhof) und vom PrinzessinnenGartenBau (St Jacobi Friedhof).
    Themenpunkte:

    1) Biomeiler – Theorie & Design – Einführung in Aufbau, Funktionsweise und Sinn & Zweck eines Biomeilers

    2) Biomeiler – Bau – Gemeinsamer Aufbau eines Biomeilers für die ökologische Beheizung des Gewächshauses vor Ort

    3) Solarstation – Gestaltung der Solarstation in der Gärtnerei auf dem Coop Campus

    4) Gewächshaus einrichten – nach dem Modell des Anna Linde Gartens in Leipzig rüsten wir ein vorhandenes, ungeheiztes & ungedämmtes Gewächshaus so um, dass es ökologisch und kostengünstig beheizt werden kann um eine Jungpflanzenanzucht im zeitigen Frühjahr zu ermöglichen (mehr …)

  • Gartenprojekt als Zwischennutzung in Viersen/Dülken

    (Gu, alerts)

    An dem Projekt in Dülken sind insbesondere die Stadt als Eigentümer der Flächen, das Dülkenbüro, das Kolping-Bildungszentrum und Dülkener Bürgerinnen und Bürger beteiligt.

    Standort des „Urban Gardenings“ ist die Brachfläche zwischen Westgraben, Am Kesselsturm und Langer Straße. Die rund 2000 Quadratmeter inmitten der historischen Dülkener Altstadt werden zurzeit nicht genutzt. Die Pläne der Stadt sehen vor, das Grundstück an einen Investor zu verkaufen, der dann dort baut. Wann das geschehen wird, ist aber gegenwärtig nicht absehbar. Darum fiel der Entschluss, die zunehmende verwildernde Fläche vorübergehend für „Urban Gardening“ zu nutzen.

    Ende 2017 startete über das Dülkenbüro ein Aufruf. Zehn Dülkenerinnen und Dülkener haben sich daraufhin gemeldet, um am Urban Gardening teilzunehmen. Das Kolping-Bildungswerk Dülken begleitet das Projekt. Das Bildungswerk bietet als Teil seiner berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen Werkstätten in den Bereichen Gartenbau und Holz an. Von dieser Seite werden insbesondere fachliche Beratung beigesteuert und die Stetigkeit der Betreuung gewährleistet.

    Zum Auftakt am Samstag wurde ein Teil der Bauzäune entfernt. An dieser Stelle entstand ein „lebendiger Weidenzaun“. Die Weidenruten treiben nun aus und wachsen. Sie müssen regelmäßig geschnitten werden. Das Schnittgut wird anschließend als Querverbindung wieder eingeflochten. Im nächsten Schritt sollen mobile Hochbeete entstehen. Diese Hochbeete werden mit Zier- und Nutzpflanzen bestückt.

    Zur Umsetzung des Projekts sind Sponsoren unverzichtbar. Zum Start haben sich die Volksbank Viersen, der NABU und ein Baumarkt engagiert. Grundsätzlich sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion immer auf der Suche nach Unterstützung in den Bereichen Kompost, Dünger, Häcksel, Gartengeräte, Einwegpaletten, Folien für die Hochbeete und Pflanzen.

    Die weiteren Aktivitäten werden vom Dülkenbüro koordiniert

    https://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/stadt-viersen-urban-gardening-im-herzen-duelkens_id_8525945.html


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  • Allmende Bonnekamphöhe in Essen entwickelt sich weiter

    (Gu aus Antrag und Fragen)
    [Sachbericht 2016/17 ist bei den Sachberichten abgelegt/diese sind im Ordner „Anträge“ bei anstiftung intern]

    1.       Urbane Landwirtschaft:

    Hier geht es um den Aufbau eines Gärtnerhofes im Sinne von Ernährungssouveränität, Regionalisierung und Umweltbildung. Es sollen interessierte AbnehmerInnen mit ökologisch angebautem Gemüse versorgt werden. Alle auf dem Gelände gebrauchten Jungpflanzen werden hier angezogen, Überschuss den angrenzenden Kleingärten etc. angeboten.

    Die Stiftung stellt das Gelände und die bisher geschaffene Struktur zur Verfügung (Zäune, Brunnenbohrung, Stromversorgung, Bewässerungsteich, Schuppen).

    Zur urbanen Landwirtschaft gehören ebenfalls 10 bis 15 Bienenvölker, die von einem Hobby-Imker betreut werden.

    Alle laufenden Kosten wurden bisher durch Spenden aufgebracht und im Sinne der Stiftungszwecke verwendet als Anschub für die Entwicklung von Subsistenz, Nahrungssouveränität, Regionalisierung.

    Es arbeiten hier 2 Personen hauptverantwortlich (ab 2018 als Existenzgründer) und zwei junge Männer aus einer WfbM.

    Bisher gibt es 27 Beete a 9qm (243qm), sowie 3 Beete (insgesamt 700qm) für Feingemüse, 1 Folientunnel a 250 qm). In diesem Jahr soll ein weiteres Areal von ca 1000 qm neu mit in den Anbau einbezogen werden. Diese Flächen werden nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet.

    Alle laufenden Kosten wurden hier bisher durch Spenden aufgebracht (auch Abgabe des angebauten Gemüses). 2018 wird mit der offiziellen Vermarktung begonnen.

    2.       Mitmachgärten:

    In einem separaten Teil des 3 Hektar großen Geländes werden ca 80 qm in diesem Jahr als Mitmachfläche bewirtschaftet.

    Angrenzend hat eine 10er StudentenWG ca 30 qm Brombeeren gerodet für den Gemüseanbau und pflanzt dort Gemüse an für den eigenen Bedarf.

    In den Mitmachgärten wurden im Winter jeden 3. Samstag im Monat Treffen zu gemeinschaftlichen Aktionen durchgeführt. Ab März werden die Treffen wöchentlich stattfinden, bzw. es sind jederzeit auch an den anderen Wochentagen Aktionen möglich.

    Die MitmachgärtnerInnen bearbeiten seit Herbst 2017 diesen separaten Bereich, können sich aber nach Absprache an den Arbeiten im Permakulturanbau beteiligen, im Rahmen ihrer Kennnisse Workshops anbieten, Feste organisieren, etc.

    Die Zahl der Mitarbeitenden schwankt und ebenso die Intensität des (ehrenamtlichen) Engagements. Der kontinuierliche Kern der Gruppe besteht aus ca 10 bis 15 Personen. Weitere sporadisch Mitarbeitende in unterschiedlichster Form sind ca 50 Personen.

    Wer sich bei den Mitmachbeeten verbindlich engagiert, wird 2018 um eine Spende gebeten, um die Kosten der Stiftung für die bereit gestellte Infrastruktur (Strom, Wasser, Wegebau, etc) gemeinsam zu tragen.

    Ein „Naschpfad“ ist im Entstehen, ebenfalls von MitgärtnerInnen initiiert. Hier ist ein ca 150 Meter langer Weg im Herbst 2016, sowie Frühjahr 2018 mit 25 Obstbäumen (vorwiegend alte Sorten) bepflanzt, ca 100 Beerensträucher werden dazu kommen.

    Der „Naschpfad“ soll vor allen Dingen für Kindergärten und Schulklassen zugänglich sein, um in einer Art „grünem Klassenzimmer“ die vielfältigen Beziehungen zwischen Pflanzen, Insekten, Witterung,

    Pflegemaßnahmen, sowie Aussehen, Duft und Geschmack der verschiedenen Obstsorten, Ernte und Verarbeitung erlebbar zu machen.

    3.       Zusammenarbeit mit der Universität Essen-Duisburg

    Ein Praxisseminar der Universität Essen (für Biologie-Lehramtsstudierende) wurde und wird im Sommersemester angeboten, betreut von einem qualifizierten Mitgärtner. Es geht zunächst um das Anlegen und bewirtschaften eines Gemüsegartens. Ein anderer Themenkomplex „Heilpflanzen“ soll 2018 im Rahmen des Seminars ausgebaut werden. Dazu werden entlang eines Weges verschiedene Kräuter und Heilpflanzenbeete angelegt und gepflegt. Im Wintersemester werden von den geernteten Pflanzen Auszüge, Tinkturen, Salben, etc. hergestellt.

    Die Finanzierung dieses Bereichs läuft über die Universität Essen-Duisburg.

    Wieso hat sich die Fläche des Mitmachgartens denn verkleinert? Im letzten Antrag waren es 100 – 200m². Hat der Mitmachgarten einen festen Platz auf dem Gelände?

    Antwort: Das ist eine der Veränderungen des letzten Jahres. Es haben sich deutlichere Strukturen gebildet. Der Gemeinschaftsgarten hat einen anderen, festen Platz als im letzten Jahr von jetzt 80qm plus den 30qm der WG. Dazu wird auch der Naschpfad weitgehend von der Mitmachgruppe betreut.

          Wie viele Leute haben sich denn 2017 verbindlich für eine Mitarbeit entschieden? Gibt es eine Kerngruppe, die immer kommt? Oder kommen die Leute eher sporadisch? Kommen auch Leute außerhalb der Aktionstage?

    Antwort: Es haben sich verbindlich 13 Leute für die Mitmachgruppe gemeldet. Wie regelmäßig die Anwesenheit ist, kann ich nicht im Voraus sagen. In den letzten Jahren kamen immer wieder sporadisch oder auch verbindlich neue Interessierte hinzu, andere „Verbindliche“ kamen nur noch sporadisch….. das theoretische Interesse ist durchgängig lebhaft und viele Besucher sind begeistert, trotzdem kann das wenig konkret sichtbare Folgen für das Projekt haben.

          Wie viele Beete gibt es in dem Mitmachgarten und was passiert mit der Ernte?

    Antwort: Es gibt acht mit Randsteinen eingefasste Beete und zwei a 10 und 20qm nicht eingefasste Beete, sowie ringsum Blumenstauden, zwei Aprikosenbäume, Himbeersträucher, etc. Dieser Mitmachbereich ist frisch angelegt, also die Dauerbepflanzung noch in den „Kinderschuhen“. Die Ernte wird von den dort Arbeitenden für den Eigenbedarf verkocht, konserviert, etc. Letztes Jahr hatten wir einen Brombeersammeltag über Facebook initiiert (es gibt ca 1000qm wild wachsende Brombeeren auf dem Gelände). Jeder nahm Früchte mit, ein großer Teil wurde aber für die Marmeladenherstellung gespendet (und die wiederum gegen Spenden für die Stiftung abgegeben).

          Wo sollen die Hochbeete aufgestellt werden? Im Mitmachgarten? Wird dieser dann um diese Fläche vergrößert? Warum werden die Beerensträucher nicht direkt in die Erde gepflanzt?

    Antwort: Die Hochbeete sind mehr eine Randeinfassung von ca 30cm Höhe, entlang des “Naschpfades“ (dieser ist Teil der Allmende – also für alle nutzbar), der sich durch eine Wiese schlängelt. Bei den vorherigen Anpflanzungen von Beerensträuchern hat es sich gezeigt, dass die Stauden eingefasst werden müssen, da sie sonst gnadenlos vom Gras überwuchert werden (alternativ wäre eine Pflanzung in schwarzer Folie, die ich nicht wählen würde). Der Pflegeaufwand wäre ohne Einfassung zu groß. Die Erde ist sehr schwerer Lehm- bzw. Tonboden der extrem stickstoffarm ist (am Hang des Geländes gab es bis Mitte des vorigen Jahrhunderts eine Ziegelei), gepflanzte Bäume und Sträucher brauchen ein großes Pflanzloch mit viel guter Erde.

          Wer wird an dem Hochbeetbauworkshop teilnehmen?

    Antwort: Im vergangenen Jahr haben sich Alle an Allem beteiligt (über Transition Town wird die Veranstaltung öffentlich angekündigt) und so werden wir es in diesem Jahr auch anbieten. Es sollen mehrere 2,50m lange, 59/60cm breite, nach unten offene „Rahmen“ gebaut werden, in den Ecken gespitzte Pflöcke, die man in die Erde schlägt. Da hinein kommt der Mutterboden und Pflanzerde. Außerdem ist noch ein Gerätehaus für den Gemeinschaftsgarten geplant.

          25 kg Hornspäne und 50 kg Steinmehl kommen mir sehr viel für 80m² Fläche vor. Ist die Erde dort so schlecht? Gibt es keinen Kompost? Hatten Sie Probleme mit der Pflanzengesundheit?

    Antwort: Da wir diesen Bereich erst im Herbst vergangenen Jahres angefangen haben zu bewirtschaften, gibt es wenig eigenen Kompost. Der Permakulturbereich hat eine lange Kompostmiete angelegt, braucht aber für die neu zu bewirtschaftenden 1000qm jeden Krümel davon. Und ja, der Boden ist wirklich sehr schlecht. Horn- und Steinmehl können auch für die Sträucher und Bäume des Naschpfades genutzt werden.

    Wir hatten bisher keine erwähnbaren Probleme mit der Pflanzengesundheit. Es wird versucht eine günstige Pflanzenmischung, bzw. Fruchtfolge zu beachten. Außerdem scheint das Verhältnis von Schädlingen und Nützlingen im Sinne der Pflanzengesundheit zu funktionieren.


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  • Hörde: Gemüseanbau durch Langzeitarbeitslose

    (Gu, alerts)

    Die Grundidee hat der Verwaltungsvorstand, die regelmäßige Runde der städtischen Dezernenten, am Dienstag formuliert: Auf einer Brachfläche Am Remberg sollen zukünftig Arbeitsgelegenheits-Kräfte (AGH-Kräfte) Obst, Gemüse und Kräuter ziehen. Die Erträge sollen „wettbewerbsneutral“ an Bedürftige weitergegeben werden. Dieses Projekt hat der Verwaltungsvorstand dem Rat der Stadt Dortmund vorgeschlagen, der in einer seiner nächsten Sitzungen darüber entscheiden wird.

    Die Grünbau gGmbH – ein öffentlicher Beschäftigungsträger, der Langzeitarbeitslosen zurück ins reguläre Arbeitsleben hilft – hat die Verantwortung für das Projekt und wird die Arbeitskräfte anleiten. Von Grünbau stammt auch die Idee, für die Geld aus dem insgesamt 4.350.000 Euro großen Fonds „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ zur Verfügung steht.

    Boden ist untersucht worden

    Der neue städtische Bauernhof wird auf einer Brachfläche südlich der Straße Am Remberg entstehen. Sie liegt im Bereich zwischen der B236 und der Brücke über die ehemalige Gartenstadttrasse, die zum Radweg umgebaut wird.

    Wegen der früheren industriellen Nutzung dieses Gebiets wurden die Böden auf chemische Rückstände untersucht. Die Befunde seien zwar unauffällig gewesen, aus Gründen der Vorsorge wird im nördlichen Bereich dennoch auf den Anbau direkt im Boden verzichtet. Dort werden Container für Sozialräume, Lager und Büro stehen. In Gewächshäusern können Pflanzen schon vorgezogen werden.

    Stadtteil wird durch Anbau aufgewertet

    Den Aufbau und eine anfängliche Starthilfe finanzieren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund. Das Jobcenter finanziert die AGH-Kräfte und deren Anleitung. Perspektivisch, so der Plan der Verwaltung, sollen Teile der Gärtnerei Einnahmen erzielen und Langzeitarbeitslosen eine dauerhafte Erwerbstätigkeit ermöglichen.

    Hörde soll als Stadtteil von der urbanen Landwirtschaft profitieren, hofft die Verwaltung. Grün- und Freiflächen sollen mit Beerensträuchern, Obstbäumen und Beeten für Tomaten, Kohl oder andere Obst- und Gemüsesorten aufgewertet werden.

    Früchte von Allgemeinheit geerntet

    Die Früchte könnten von der Allgemeinheit geerntet und verzehrt werden. In „Mini-Gärten“ erhalten Garten-Neulinge Anleitung. Für Urlaubszeiten soll es einen Gieß-Service geben. Weitere Ideen: Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern soll die Bewirtschaftung und Gestaltung ihrer Flächen gegen eine Beteiligung am Ertrag angeboten werden. Zudem könnten in Hörde weitere Flächen für den Weinbau erschlossen werden. Nahe des Rembergs gibt es bereits eine Anbaufläche. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagt: „Diese Gärtnerei lässt nicht nur Gemüse wachsen, sondern auch berufliche Perspektiven und sozialen Zusammenhalt.“

    „Kurze Wege zum Verbraucher und ein geringer Energieeinsatz verbessern die CO2-Bilanz der Nahrungsmittelproduktion“, ergänzt Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt Dortmund. „Ich freue mich, dass die Gärtnerei auch eine Basis bildet für weitere Projekte der urbanen Landwirtschaft, mit denen das Stadterneuerungsgebiet Hörde grüner werden soll.“

    https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/Neue-Zentrale-bringt-mehr-als-nur-Obst-und-Gemuese-1258615.html (mehr …)

  • Ufer-Projekte Dresden: viel passiert in 2017, viel vor in 2018

    (Gu, aus Rückblick)

    Der Rückblick 2017 ist beim Projekt (Dresden_Uferprojekte) abgelegt.
    Ausblick 2018:

    Ausblick auf 2018
     wir bieten an
    BUNDESFREIWILLIGENDIENST BEI UFER
    Mit in der Orga-Gruppe sind auch unsere beiden Bundesfreiwilligendienstleistenden
    Jochen und Matze. Sie helfen uns tatkräftig bei vielen Projekten, übernehmen Hin-
    tergrundaufgaben und bringen eigene Themen und Aktionen ein. Ab April bieten
    wir wieder die Möglichkeit, zwischen 6 und 18 Monate lang bei uns tätig zu sein. Ob
    ihr euch stärker in eurem Garten engagieren, Interesse an Politik, Organisation und
    Öffentlichkeitsarbeit oder ganz andere Fähigkeiten und Anliegen habt – meldet euch
    und wir finden gemeinsam heraus, ob und wie das passen könnte.
     wir gehen’s an
    EUROPÄISCHE MITTEL FÜR LOKALE QUARTIERE
    Wir haben uns getraut, mal groß zu denken und entsprechend groß zu planen. Mit
    Geldern aus dem  Europäischen Sozialfonds (ESF) können wir in den nächsten drei
    Jahren ambitionierte, grundfinanzierte und mit Personalstellen untersetzte Projekte
    auf den Weg bringen. Los geht es in Pieschen, wo wir auf dem Gelände einer alten
    Gärtnerei mit regelmäßigen Bildungsangeboten und sozialpädagogischer Betreuung
    einen neuen Gemeinschaftsgarten schaffen wollen. Auch ab Frühjahr wird es beim
    »Stadtkohlrabi« für Kinder und Jugendliche in der Johannstadt zahlreiche Natur- und
    Umweltbildungsangebote geben.
     wir bleiben dran
    UFER-WORKSHOPS
    Wir glauben, inzwischen in der Lage zu sein, gute, hochwertige und niedrigschwellige
    Bildungsangebote verschiedenster Art organisieren und umsetzen zu können. Das
    wollen wir auch dieses Jahr weiterhin tun. Wenn ihr Themenwünsche, tolle Refe-
    rent*innen oder Bedarf an Workshops habt, meldet euch gern unter workshops@
    ufer-projekte.de
     allmende für alle
    DAS GERÄT, UM DAS ES GEHT
    Im Besitz von UFER befinden sich so allerhand schöne Dinge. Es fing an mit unserem
    Lastenrad. Mittlerweile sind noch akkubetriebene Werkzeuge dazugekommen, dazu
    eine mobile Kino-Leinwand und ein fahrradbetriebener Obsthäcksler. Wir wollen das
    Experiment wagen und sie mit all den Menschen innerhalb und außerhalb des Vereins
    teilen, die damit gute Sachen machen wollen. Wie das funktioniert? Wir geben euch
    bald Bescheid, oder ihr meldet euch bei allmende@ufer-projekte.de und findet es
    heraus! (mehr …)

  • Stadtgarten H17 startet motiviert in die neue Saison

    (Gu aus Sachbericht)

    […]
    Etwas schade ist, dass wie jedes Jahr die Energie von uns durchweg ehrenamtlichen und in Studium und Beruf ziemlich eingebundenen Gartenmitglieder zum Ende der Saison nachlässt. Verbleibende Energie steckten wir in den Küchenbau, um vor Winteranbruch möglich gut voran zu kommen. Somit haben wir auch diesen Herbst leider nicht geschafft, unseren Kompost zu erweitern und gut zu schichten. Aber zumindest der Platz ist nun da, nach einer groß angelegten Aufräum- und Entrümpelungsaktion! […]

    Die guten Erträge in diesem Jahr hängen aber auch sicherlich damit zusammen, das wir im Sommer 2017 erstmalig zu unseren 3 Regen auffangenden Kubikmeterfässern und 2 kleineren Tonnen einen Wasseranschluss haben, der uns über die in Leipzig recht häufigen Dürreperioden hinwegrettet. Unser Mammutprojekt 2016 hat sich also voll ausgezahlt! Vorbei sind die Zeiten, in denen die Gärtner*innen kanisterweise Wasser aus dem heimischen Wasserhahn auf Fahrradkorb und -anhäger in den Garten schleppten – als Tropfen auf den heißen Stein. Das hat unsere gärtnerische Motivation in 2017 sehr gestärkt. […]

    Neben dem Gärtnern haben wir noch viele weitere Dinge gestemmt. Unser Mammutprojekt 2017 war wohl unsere Fundraising-Kampagne. Die dafür erstellten Materialien sind wirklich sehr ansehnlich geworden (Postkarten und Videoclips) und haben dafür gesorgt, dass wir mittlerweile eine gute Anzahl „Quadratmeterpaten“ haben – und es werden beständig mehr. Diese haben uns bis Jahresende schon ¼ der Ausgaben für unsere Pacht gespendet! Das ist ein Meilenstein für uns! Neben dem, das ca. 2000€ über Vereinsmitgliedsbeiträge reinkommen, braucht es nun nur noch ca. 1000€ aus Veranstaltungen im Jahr, um unsere Pacht stemmen zu können.

    Das wird für 2018 wiederum auch dringend notwendig sein, denn im Moment sind wir von etwas über 15 auf 10 Vereinsmitglieder geschrumpft (durch Wegzug, längere Reisen und Auslandsaufenthalte) – diese sind aber durchweg im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr Engagiert. Trotzdem müssen wir zunächst mit weniger Energie, was die Aufwendigkeit der Formate bzw. die Frequenz unserer Veranstaltungen angeht, planen.

    Interessenten gab es durchaus, doch war das Integrierender an der Vereinsarbeit Interessierten diese Saison leider etwas unser Stiefkind. Etwas was wir nun noch im Winter angehen. Der Großteil der Energie floss in die Fundraisingkampagne, unsere Veranstaltungen, den Küchenbau und mehrere moderierte Gruppenprozesstreffen zum Anfang sowie zum Ende der Saison. Auch die Aufarbeitung eines Finanzüberblicks über die letzten 3 Jahre für die Vereinsmitglieder nach der Übergabe des Schatzmeisterpostens von einer Person auf ein Finanzteam hat sehr viel Zeit gebunden.

    Somit konnten wir uns auch einer weiteren Sache bisher nur nebenbei widmen: der Gewinnung von Saatgut. Was sich von allein aussät wie Mangold oder Salat oder was recht unkompliziert ist, wie die Saatgutgewinnung von Tomaten, passiert so nebenbei. Bei allem anderen werden wir wieder Saatgut benötigen. Schön wäre es, wenn es in Zukunft auch einmal dafür mehr Energie für gibt. In unserer Jahresplanung 2018 haben wir uns jedoch erst einmal dahin orientiert, mehr Neues in Sachen Veranstaltungen auszuprobieren und somit die Öffnung des Gartens weiterhin in den Vordergrund zu stellen. So können wir vielen Menschen zu zeigen, das lokaler, biologischer und ressourcenschonender Gemüseanbau in der Stadt möglich ist und ein Ort der Begegnung und ein grüner Ort Entspannung inmitten des Häusermeeres sein – weiterhin unsere zentralen Anliegen.

    Sehr erfolgreich waren wir in 2017 mit einer neuen Idee: unsere Cafés mit Flohmärkten zu kombinieren. So konnten wir etliche Menschen in den Garten locken, die dann auch zu anderen Veranstaltungen wieder kamen. Unser Stadt-Gärtnern war also auch in 2017 gut sichtbar in der Öffentlichkeit. Auch zu unserem Sommerfest mit Vorstellung unserer Fundraising-Kampagne war kaum noch Platz zwischen den Beeten vor lauter buntem Gewusel. Unseren Bekanntheitsgrad im Viertel und darüber hinaus konnten wir definitiv erhöhen!

    Auch im Küchenbau sind wir gut voran gekommen, in kleinen aber stetigen Arbeitseinsätzen. So manch sonnigen Sonntag war der Garten gefüllt mit tüftelnden Vereinsmitgliedern und interessierten Freunden. Es wurden Fähigkeiten weitergegeben (Wie nivelliert man einen Fußboden? Wie erhöht man die Auflagefläche von Dachbalken in der Schräge? Wie benutzt man einen Stechbeitel?) und das gemeinsame Werkeln genossen. So haben wir Stück für Stück den Sommer über das Außenskelett komplett fertig gestellt und können uns in der Saison 2018 an die Innenausstattung machen (Fliesenspiegel, Arbeitsfläche mit Spülbecken und gut verschließbarer Stauraum). Die Innenausstattung wird den Anforderungen des Amts für Veterinär- und Lebensmittelaufsicht genügen, sodass wir sie dann für öffentliche Workshops nutzen können. Auch schon im Sommer 2017 war uns der schon stehende überdachte Raum, genutzt mit unserem alten Spültisch und als Buffet für kleinere Veranstaltungen ein großer Zugewinn.

    In 2017 ist also alles in allem sehr viel Tolles Entstanden, auch wenn natürlich nie alle Vorhaben und Ideen verwirklicht werden können. Wir konnten uns in Sachen Finanzierung und Garten-Infrastruktur weiterentwickeln, den Zusammenhalt in unserer Kerngruppe stärken und unsere Organisationsstrukturen sowie unsere Entscheidungsfindung basisdemokratischer gestalten, was letztliche eine breitere Aufgabenverteilung ermöglichte. So starten wir nun bereichert und motiviert in die neue Saison!


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  • Stadt Augsburg plant neuen GG und stellt Geld dafür in den Haushalt ein

    (Gu, alerts)

    Die Stadt will nun ein neues Projekt in Pfersee angehen. Es wurde am Dienstag im Umweltausschuss vorgestellt. Darüber hinaus wurden grundsätzliche Richtlinien für die Planung und Gestaltung von Gemeinschaftsgärten auf städtischem Grund verabschiedet.

    Generell gibt es in Augsburg sehr viele Bürger, die eine Fläche zum Garteln suchen. Auf der Warteliste für Parzellen in den traditionellen Kleingartenanlagen stehen rund 1000 Interessenten. Inzwischen gibt es aber auch zahlreiche andere Vorhaben – etwa die Interkulturellen Gärten und Gemeinschaftsgärten, die städtischen Pflanzsäcke für Bürger und Initiativen oder das Projekt zur Begrünung von Dachflächen auf dem Schwabencenter. Die Stadt sieht auch in diesem Bereich des urbanen Gärtnerns eine wachsende Nachfrage. Der Vorteil für Bürger in Gemeinschaftsgärten ist, dass sie sich beim Garteln in der Regel nicht langfristig vertraglich binden und wenig Geld aufwenden müssen.

    Auf Antrag der Grünen hat sich die Verwaltung auf die Suche nach passenden Flächen für einen neuen Gemeinschaftsgarten auf städtischem Grund gemacht. Danach kommt ein Areal in Pfersee an der Uhlandstraße infrage. Das Grundstück mit 1000 Quadratmetern war bisher an eine Person als Grabeland verpachtet. Weil der bisherige Pächter die Bewirtschaftung aus Altersgründen aufgab, gibt es nun die Möglichkeit, dort einen neuen Gemeinschaftsgarten zu etablieren. Zudem kann gibt es Erweiterungsmöglichkeiten mit einer daran anschließenden Grünfläche, die vom Amt für Grünordnung und Naturschutz verwaltet wird. Ziel ist, in den nächsten zwei Jahren ein Angebot für rund 50 Gartenparzellen zu schaffen.

    Beispielgebend für das Vorhaben könnte das bereits existierende Gartenprojekt „Grow up!“ sein, beziehungsweise der Gemeinschaftsgarten an der Dieselbrücke. Dieser wird durch das Quartiersmanagement „Rechts der Wertach“ und vom Amt für Grünordnung betreut. Hier hatte der Einsatz der ehrenamtlichen Gartengruppe eine Abnahme von Abfall und Vandalismus auf dem Gelände zur Folge. Was das Projekt in Pfersee angeht, haben sich laut Verwaltung schon etliche Bewohner der umliegenden Viertel gefunden, die einen Verein gründen und den Gemeinschaftsgarten vorbereiten wollen. Die vorhandenen Grünflächen müssen aber noch für eine gärtnerische Nutzung vorbereitet werden. Dafür sollen landwirtschaftliche Maschinen zum Einsatz kommen, außerdem soll durch Rodung des Wildwuchses und der vom vorherigen Pächter angepflanzten Fichten ein attraktiver Zugang für Fußgänger von der Uhlandstraße im Norden geschaffen werden. Die nötigen Mittel für den Gemeinschaftsgarten stehen im Haushalt der Stadt zur Verfügung. Wenn Gelder übrig bleiben, sollen für sie für weitere Projekte urbanen Gärtnerns eingesetzt werden.


    Neue Flächen für urbanes Gärtnern – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Neue-Flaechen-fuer-urbanes-Gaertnern-id44109981.html (mehr …)

  • NUr noch 50% Förderung für Bürgergarten Oranienburg

    (Gu, alerts)

    Der 2016 gestartete Bürgergarten Oranienburg muss in diesem und im kommenden Jahr mit halb so viel Geld auskommen wie in den beiden Vorjahren. Wie es mit dem Projekt, das bislang vor allem viel Lob und Zustimmung erhalten hatte, weiter gehen soll, ist ersteinmal ungewiss. Der Begleitausschuss des Landkreises, der über die Vergabe von Fördermitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ entscheidet, kürzte die Summe von 20 500 Euro pro Jahr auf nun jeweils 10 000 Euro für 2018 und 2019. Die Ausschussmitglieder, darunter Vertreter von Verbänden, Organisationen und der Kreisverwaltung, folgten damit am Mittwoch einstimmig dem Antrag des Ausschussvorsitzenden Karsten Peter Schröder (SPD).

    Der Bürgergarten sei zwar im Sozialraum vernetzt und leiste als Gartenprojekt engagierte, vorwiegend ökologisch und niederschwellige Bildungs- und Begegnungsarbeit, würdigte Schröder. Der Förderschwerpunkt einer lokalen Bildungslandschaft sei aber nicht erfüllt worden. „Bei Besuchen von Mitgliedern des Begleitausschusses präsentierte sich das Projekt teilweise nicht optimal“, heißt es in dem von Schröder unterzeichneten Antrag. Die im Förderantrag bezeichneten Ziele seien nicht erreicht worden.  Der Förderschwerpunkt einer lokalen Bildungslandschaft tauche unzureichend oder gar nicht auf. Es erfolge keine Vernetzung der Bildungspartner. Hinweise des zuständigen Fachbereichs seien unzureichend wahrgenommen worden, heißt es weiter in der Begründung zur Mittelhalbierung.

    Hennig Schluß vom Evangelischen Bildungswerk, dem Träger des Bürgergartens, versuchte mit einem Bericht über die Aktivitäten im Garten genau das Gegenteil zu belegen. Durch die Kooperation mit der Kita „Kleine Fische“, der Lebenshilfe-Süd, der Initiative „Willkommen in Oberhavel“ oder dem Eltern-Kind-Treff seien umfangreiche Bildungsangebote für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gemacht worden. Das 2016 im Hof des Eltern-Kind-Treffs gestartete Gartenprojekt zog nach dem Umzug an den Fischerweg vor einem Jahr zudem noch mehr Interessierte an.

    „Wir haben gute Argumente für das Projekt geliefert“, sagte Uta Gerber, Geschäftsführerin des Kooperationspartners Lebenshilfe-Süd. Die Ausschussmitglieder hätten diese aber nicht gehört. Offenbar habe schon vorher festgestanden, dem Antrag auf Mittelhalbierung zu folgen. Noch deutlicher wurde von den Gästen des Ausschusses kritisiert, dass der Bürgergarten nicht vorab über den Antrag informiert worden sei. Das Papier wurde während der Sitzung nur vorgelesen und erst auf Nachfrage im Anschluss ausgehändigt. „Dabei geht es doch um ein Projekt zur Demokratie“, sagte Uta Gerber. Anmaßend habe sie den Hinweis eines Ausschussmitgliedes empfunden, doch mehr ehrenamtlich zu arbeiten. „Das machen wir schon sehr umfangreich“, erwiderte sie.

    Tatsächlich wird die Fördersumme hauptsächlich für die Arbeit von zwei Honorarkräften, für Strom-, Wasser- und Versicherungskosten verwendet. Viele Veranstaltungen und Angebote wurden ehrenamtlich organisiert. Eine der beiden Honorarkräfte, der Sozialdemokrat Arne Probandt, der für die lokale Bildungslandschaft zuständig war, wird vermutlich nicht weiterbeschäftigt werden können. Er wisse aber auch noch nicht, wie es nun überhaupt mit dem Garten weitergehen könne, sagte Henning Schluß.

    Die Entscheidung des Begleitausschusses deckt sich allerdings mit der Überzeugung der Stadtverwaltung. „Wir überlassen das Thema Bildung keinem Verein“, sagt die zuständige Amtsleiterin Anke Michelczak am Donnerstagabend im Sozialausschuss. Der Garten könne maximal Teil einer Bildungslandschaft sein. Es habe aber eine Erwartungshaltung gegeben, die der Verein nicht erfüllen könne.

    Im Jahresbericht der Stadt zum Zertifikat „familienfreundliche Kommune“ wird der Garten aber genau als solche lokale sowie in Oberhavel einmalige Bildungslandschaft hervorgehoben. Dort wurde offenbar nur die Projektbeschreibung des Trägers übernommen: ein klarer Widerspruch zum Verständnis der Verwaltung. Die Stadt sehe sich als Kooperationspartner und fördere lediglich ein Gartenprojekt, an dem sich Bürger beteiligen könnten, stellte Michelczak klar. Dafür werde die Gartenparzelle am Fischerweg befristet zur Verfügung gestellt. „Wir haben mit dem Grundstück etwas anderes vor“, ergänzte Baustadtrat Frank Oltersdorf. Die Gärten sollen mittelfristig einer Wohnbebauung in attraktiver Wasserlage weichen. Für den Bürgergarten, falls er dann noch besteht, könnten aber alternative Flächen gesucht werden.

    Der Bürgergarten, dessen Angebote allesamt kostenlos sind, befindet sich also in doppelter Abhängigkeit von Stadt und Landkreis. Dabei reicht die Kreisverwaltung das Fördergeld vom Bund lediglich weiter. Mehr als 100 000 Euro stehen pro Jahr zur Verfügung, deutlich weniger als die Hälfte davon geht aber tatsächlich an Projekte in Oberhavel. Mehr als 50 000 Euro des Demokratie-Programms frisst die Bürokratie des Kreises auf. (mehr …)

  • Annalinde startet mit der zweiten Gärtnerei

    (Gu, Tel)
    Am 1.2. geht in mit der neuen Gärtnerei los. Es handelt sich um die ehemalige Friedhofsgärtnerei, die die Bunten Beete zu Ankes (Kops-Horn) Zeiten hatte. Auf der 1 ha große Fläche im Osten Leipzig sind noch die Gewächshäuser und es gehört auch en Verkaufshäuschen dazu. Eigentümerin ist die Stadt und der Vertrag ist zwar unbefristet, kann aber gekündigt werden. Unter der Hand ist Annalinde aber eine langfristige Nutzung zugesichert worden. Sie haben einige Überseecontainer schon auf der Fläche.
    Sie wollen den Westen aber nicht vernachlässigen und planen, im Westen noch kleinteiliger Feingemüse (Babyleafs etc. ) anzubauen und im Osten die Kulturen mit langen Standzeiten, da sie hier mehr Platz haben und das zeitlich unaufwendiger ist.
    Seit August haben sie einen zweiten Azubi und sind so der größte GaLaBau (?)-Ausbildungsbetrieb Sachsens. Zudem können sie 5h für einen Gärtner über ein Forschungsprojekt finanzieren.
    Die Fläche wollen sie nicht ganz so öffentlich machen wie die im Westen. So wird es wohl keinen Verkauf geben. Bildungsangebote sollen angedockt werden und die Kisten von 30 auf 60 Stück aufgestockt werden. Da der Weg vom Osten in den Westen durch die Innenstadt führt, können sie auch nochmal anders mit Restuarants ins Gespräch kommen, da sie nun eh diese Wege oft fahren werden. Das Verkaufshäuschen wollen sie verpachten für nachhaltigen Schnittblumenanbau aus der Region. Die Idee der Pilzproduktion in Überseecontainern haben sie noch nicht aufgegeben und sich auch schon schlau gemacht. Es ist keine finanzielle Frage (17.000 Eure inkl. Container), sondern eine zeitliche.
    Sie sind zudem Teil eines neuen Forschungsprojekts, das vom Bundesforschungsmin finanziert wird und im Rahmen „Zukunft Stadt“ angesiedelt ist. Aus Hannover sind die ISG mit dabei, in Leipzig noch das Umweltforschungszentrum. Coop Lab – cooperative Stadtteilentwicklung in Ankommer Quartieren. Läuft drei Jahre. (mehr …)

  • Junges Gemüse Dresden bekommt zwei Förderungen

    (Gu, Mail)

    Wenn endlich alle Antragsformalitäten durch sind (ESF-Projekt – AAAAARGH!!!), startet im Frühjahr diesen Jahres unser Projekt „Stadtkohlrabi“. Das läuft dann knapp 2 Jahre und ist im Grunde genommen unser gutes „altes“ Gartenlabor (also ein offener Gemeinschaftsgarten mit Kindern) – „nur“ dann im XXL-Format.

    Darüber haben wir dann wieder eine 20 Stunden-Stelle, zusätzlich eine 10 Stunden-Stelle und einige Honorarkräfte mit diversen Spezialkenntnissen (z.B. für Naturerfahrungs-Workshops und Brachflächen-Erkundung). J

    In der Zusammenarbeit mit Schulen geht es langsam voran:
    Wir haben inzwischen gute Kontakte zur Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU). Über diese konnten wir einen „kleinen“ Auftrag (Fördersumme: 15000 Euro) zur Entwicklung von Unterrichtsmodulen mit BNE-Bezug „an Land ziehen“.

    Auch in Sachsen hat man das Thema BNE nun endlich entdeckt – und so gab es einen Nachtragshaushalt 2017 mit ordentlich Geld dafür. Wir haben also von September bis Dezember 2017 quasi „nebenbei“ BNE-Modulentwicklungs-Workshops für LehrerInnen, UmweltbildnerInnen und GemeinschaftsgärtnerInnen veranstaltet. Wenn alles klar geht, gehen die dabei entstandenen Bildungsmodule in diesem Jahr in den Praxistest an diversen Schulen – wieder von der LaNU gefördert. (mehr …)

  • Facettenreiches Gartenprojekt entsteht an einer Stadtteilschule in Hessen

    (Gu, alerts)

    Gartennachmittage, „Urban Gardening“ – Sommercamp für Kinder und Jugendliche, internationales Gartenwissen, multikultureller und generationenübergreifender Austausch – allesamt Punkte, die die Agnes-Wenke-Sekundarschule mit ihrem Konzept „Interkultureller Generationengarten“ und dem darin enthaltenen Schulcafé-Projekt realisieren möchte. Die IKEA-Stiftung fördert das Schulcafé mit 70000 Euro für den Bau eines attraktiven Wintergartens.

    „Ein besseres Weihnachtsgeschenk hätten wir uns nicht wünschen können“, freut sich Andreas Schauerte, Schulleiter der AWS. Denn für die Sekundarschule im Aufbau stellt dieses Projekt einen weiteren Meilenstein auf ihrem Weg zur Stadtteilschule dar. Durch gezielte Kooperationen und der gemeinsamen Nutzung des teiloffenen Gartengeländes soll ein vielfältiger Austausch zum Thema „Garten“ im Schulumfeld ermöglicht werden. Ein Miteinander von Schüler/innen und Stadtteilbewohnern – generationenübergreifend und multikulturell.

    Im Rahmen der Neugestaltung des Schulgeländes hat sich in den letzten Monaten viel getan – der Neubau wurde fertiggestellt und eröffnet, der Schulhof gepflastert, neue Parkplätze geschaffen und viele dieser Flächen durch Grünbepflanzungen aufgehübscht. Im Jahr 2018 soll der interkulturelle Generationengarten das Gesamtbild vervollständigen.

    Geplant ist unter anderem, dass der internationale Lehr- und Lerngarten sowie das Schulcafé auch der Berufswahlvorbereitung der Schüler/innen dienen – beispielsweise durch berufsaffine Werkstätten im Gartenbau und einer Schülerfirma in der Gastronomie. Für Kindergarten- und Grundschulkinder sollen „Gartennachmittage“ stattfinden und angedacht ist auch ein städtisches „Urban Gardening“-Sommercamp für Kinder und Jugendliche als Bestandteil der Kinderstadt in den Sommerferien. Alles in Allem eine runde Ideenplanung – zu deren Umsetzung die Förderung der IKEA Stiftung enorm beiträgt.

    „Das Projekt dient als ganzheitliche Idee dem Aufbau einer multicodierten Fläche mit interkulturellen, intergenerationalen und integrativen Qualitätsmerkmalen“, sagt der stellvertretende Schulleiter Thomas Wunderlich. Innovativ und zukunftsorientiert. Es verfolge die Ideen und Ziele der Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW (2016-2019). „Damit ist es unter Federführung einer Schule in Arnsberg neuartig und kann als Modellprojekt für weitere Schulen in NRW gelten“.

    http://www.sekundarschule-neheim.de/interkultureller-generationengarten/

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  • GG Finkennest in Köln bekommt Geld vom Bezirk

    (Gu, alerts)
    Ehrenfeld – Die restlichen Finanzmittel zur Unterstützung sozialer und kultureller Aktivitäten im Stadtbezirk hat die Bezirksvertretung Ehrenfeld auf ihrer letzten Sitzung des Jahres verteilt. Die Summe der Zuschüsse beläuft sich auf 16 364,40 Euro, insgesamt standen der Bezirksvertretung für das Jahr 2017 knapp 100 000 Euro zur Verfügung.
    Der Verein Fink e.V. bekommt für sein Vogelsanger Urban-Gardening-Projekt 1250 Euro. Davon sollen eine Freiluftküche sowie ein Tomatengewächshaus finanziert werden.

    https://www.ksta.de/29418456 (mehr …)

  • P-Gärten bei DBU-Projekt dabei

    (Gu)

    Der Prinzessinnengarten-Gartenbau ist beteiligt an dem Projekt „https://bodenberufsbildung.wordpress.com/“
    Aufgaben:
    Die PrinzessinnenGartenBau UG kompostiert die Abfälle der Berliner Tafel e.V. und der Bebra mit Pflanzenkohle auf dem Gut Hellersdorf. Das gewonnene Pflanzenkohlesubstrat wird durch ein Erdenwerk in der Region Berlin Brandenburg vertrieben und vermarktet.
    Zugleich ist der Kompost ein Lernort an dem Auszubildenden und Multiplikatoren aus den Berufsfeldern Garten- und Landschaftsbau und -planung, Ressourcenmanagement, kommunale Klimabeauftragte, Landwirt/-in weitergebildet werden.
    AUgust 2017: Gemeinsam mit Svenja Nette vom Gutsgarten Hellersdorf wurde ein Workshopkonzept zum Thema Kompost mit Pflanzenkohle entwickelt. Im Workshop soll praxisnah und handlungsorientiert Fähigkeiten und Kenntnisse zum Thema Kompost mit Pflanzenkohle vermittelt werden. Zielgruppen des Workshops sind Auszubildende und Mitarbeiter*innen von Galabetrieben, Grünflächenämtern, aber auch Interessierte aus Gemeinschaftsgärtner*innen und CSA.

    Dieses Projekt wird

    Antragstitel: Verwertung von Gemüse- und Grünschnittabfällen zur
    Herstellung von Pflanzenkohlesubstrat für ein klimafreundliches Gärtnern –
    Modellprojekte in der Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung

    Bewilligungsempfänger: Arbeitsgruppe Geoökologie an der Freien Universität Berlin
    Projektzeitraum: 01.04.2017 – 31.09.2019 (mehr …)

  • Fördergeld u.a. für Aktivierungf von 12 nicht genutzten KG Parzellen für gemeinschaftliches Gärtnern in Braunschweig

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    Braunschweig. Die Stadt war mit zwei Förderanträgen erfolgreich: Grünes Licht gab es von Bund und Land für die Förderung von Projekten zum Klima- und Artenschutz. Die von der Stadt eingereichten Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 5,5 Millionen Euro sollen zwischen 2018 und 2022 mit einer 80-prozentigen staatlichen Förderung umgesetzt werden.

    Zum einen handelt es sich dabei um den Förderbescheid zum Biodiversitätsprogramm „Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig“ des Niedersächsischen Umweltministeriums mit einem Fördervolumen von zirka 2,75 Millionen Euro. Zum anderen erhält die Stadt Bundesmittel in Höhe von etwa 1,9 Millionen Euro für den Förderantrag „Braunschweig – Integrierter Klimaschutz mit urbanem Grün – Makroklimatische Regulierung durch Pflanzen.“ Insgesamt steuert die Stadt selbst Eigenmittel in Höhe von etwa 1,2 Millionen Euro für beide Projekte dazu. Diese sind in den Haushalt ab 2018 eingeplant. Beteiligt an Planung und Umsetzung der Projekte ist neben dem federführenden Grünflächendezernat auch das Baudezernat.

    Förderantrag „Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig“

    Insgesamt sind für den Förderantrag 8 thematische Module mit 11 Maßnahmenpaketen zur Stärkung der Biodiversität in der Stadt Braunschweig erarbeitet worden.

    – Modul I-Park- und Grünanlagen: Entwicklung von ca. 100.000 m² artenreicher Wiesenflächen und Anlage von rund 20.000 m² mehrjähriger Blühstreifen sowie 7.500 m² artenreicher Staudenmischpflanzungen und extensiver Ruderalfluren im gesamten Stadtgebiet

    – Modul II-Auen: Pflanzung von 500 Kopfweiden im gesamten Stadtgebiet

    – Modul III-Ungenutzte Flächen: Anlage von 6 Streuobstwiesen auf einer Gesamtfläche von ca. 18.000 m² in Verbindung mit der Pflanzung von 270 Obstbäumen (alte, erprobte Sorten) im gesamten Stadtgebiet. Obsternte durch Schulklassen und Kita-Gruppen

    – Modul IV-Historische Parkanlagen: Entschlammung und Renaturierung des Südteiches und des Portikusteiches im historischen Bürgerpark

    Modul V-Kleingärten: Urban-Gardening- Aktivierung von 12 nicht genutzten Kleingartenparzellen in verschiedenen Kleingartenanlagen für gemeinschaftliches Gärtnern von interessierten gesellschaftlichen Gruppen/Familien etc.

    – Modul VI-Schutzgebiete: Entschlammung und Entkusselung des Neuen Bleeks-Teiches im Naturschutzgebiet Riddagshausen

    – Modul VII: Schul- und Bürgergartengarten: Anlage von Trockenmauern als Sonderbiotope

    – Modul VIII-Artenschutz: Fledermausschutz- und Amphibienschutzmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet sowie Entwicklung der Außenanlagen am Haus Entenfang im Naturschutzgebiet Riddagshausen

    Förderantrag Braunschweig – Integrierter Klimaschutz mit urbanem Grün – Makromatische Regulierung durch Pflanzen“

    Im Rahmen des Gesamtprojektes sollen folgende Maßnahmen zur Schaffung und Entwicklung innerstädtischen Grüns umgesetzt werden:

    – 7.000 m² horizontale Begrünung städtischer Gebäude (Dachbegrünung)

    – 7.500 m² vertikale Begrünung städtischer Gebäude (Fassadenbegrünung)

    – Aufstellung von zwei Mooswänden (City-Trees) außerhalb der Innenstadt

    – Anlage von 15 Hektar Energiewald (Kurzumtriebsplantage) im Stadtgebiet

    – Anlage von 1 Hektar Miscanthus-Plantage in Labyrinthform

    – Pflanzung von 650 Bäumen in den Ortsteilen von Braunschweig

    https://www.focus.de/regional/bayern/ahorn-und-das-sind-die-projekte-mit-denen-sich-die-stadt-beworben-hat-und-die-sie-umsetzen-will_id_8051619.html (mehr …)

  • Bonn: urban gardening Teil eines neu gestalteten Spielplatzes

    (Gu, alerts)
    Einweihung des Spielplatzes Maxstraße: Spielen, Kicken und urbanes Gärtnern vereint BN – „Stadtgärtnern“ lautete das Motto, unter dem die Neugestaltung des Spiel- und Bolzplatzes an der Maxstraße stand.

    Mit der Baumaßnahme betrat das Amt für Stadtgrün Neuland, denn erstmals entstand auf einem neu geplanten öffentlichen Spielplatz ein eigener Bereich für Urban Gardening. Nach rund elfmonatiger Bauzeit sind die Arbeiten nun abgeschlossen. Bei einer Einweihungsfeier am Mittwoch, 8. November 2017, mit Vereinen und Initiativen aus der Bonner Altstadt übergab Bezirksbürgermeisterin Brigitta Poppe-Reiners den neuen Platz offiziell seiner Bestimmung. […] In dem neuen Bereich für Urban Gardening können die Bürgerinnen und Bürger getreu dem Motto des Spielplatzes Maxstraße Obst, Gemüse und Kräuter anbauen, pflegen und natürlich auch ernten. Bei der Einweihungsfeier pflanzte die Initiative „blühender Gertrudisgarten“ die ersten selbst herangezogenen Stauden. Weitere Pflanzaktionen von verschiedenen weiteren Initiativen sind für das kommende Jahr geplant. Die Koordination und die Vergabe der Beete wird das Quartiersbüro Macke-Treff übernehmen. Der gesetzte Kostenrahmen für die Sanierung von rund 280.000 Euro wurde eingehalten. Damit die Betriebskosten in Zukunft gut finanzierbar sind, hat die BonnNetz GmbH 100 Kubikmeter Frischwasser für den Betrieb der Wasserpumpe gespendet.

    https://www.focus.de/regional/bonn/stadt-bonn-meldung-vom-08-11-2017_id_7819516.html

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  • neues Projekt in den IG Gö

    (Info von Shimeles/August)

    Projekt „HUMUS-BILDUNG hoch 2“

    Das Projekt „HUMUS-BILDUNG hoch 2“, hat eine 2jährige Förderung durch Bundes Umweltminitsterium bekommen.

    Es geht darum, im Stadt-Teil Geismar Göttingen Humus zu bilden und Bildung über Humus zu verbreiten. Humus ist die lebendige Erde, von der alles Leben auf diesem Planeten abhängt und die im Moment weltweit in beängstigendem Maße verloren geht.

    Das Projekt wird über 2 Jahre vom Bundes-Umwelt-Ministerium als Beitrag zum Klimaschutz gefördert. Träger ist Verein Göttingen im Wandel.

    Die Transition Town Gruppe ist Mitglied in den Internationalen Garten in Göttingen Geismar. Die Projektverantwortliche Frau Helgard Greve ist Mitglied in Int.Garten Geismar und bietet seit längere Zeit Kompostworkshops für Mitglieder und Interessierte.

    Sie leitet auch das Projekt „Willkommensgarten auf dem Flüchtlingswohnheim Zieten“.


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  • Spendenkampagne von Ab geht die Lucie

    (gu, alerts)

    […] Eine große Portion Idealismus und viel Tatendrang bringen die ehrenamtlichen Stadtgärtnerinnen und -gärtner des Vereins „Kulturpflanzen“ mit, damit der Lucie-Flechtmann-Platz entsiegelt und dauerhaft umgestaltet werden kann (wir berichteten). Um ihre Vision eines Gemeinschaftsgartens überhaupt umsetzen zu können, mussten die Vereinsmitglieder die Gesamtverantwortung für dieses öffentliche Areal übernehmen, rechtlich und finanziell.

    Im März soll der neue, entsiegelte Lucie-Flechtmann-Platz fertig sein. Dann kommen
    monatlich rund 500 Euro für die Pflege auf den Verein zu. Die Kosten werden unter anderem durch die Müllentsorgung, Strom- und Wasserkosten und Bereitstellung einer öffentlichen Toilette, die das Ordnungsamt zur Auflage macht, verursacht. Zusätzlichen Aufwand bringt die Pflege der neu entstandenen Grünfläche mit sich, die sich von einer tristen Betonwüste zu einem Urban-Gardening-Projekt entwickeln soll. „Wir brauchen Unterstützung durch regelmäßige Spenden, um die neue Lucie erhalten zu können“ sagt Stadtgärtnerin Eva Kirschenmann. Mithilfe des Video-Adventskalenders möchte der Verein eine Fördergemeinschaft aufbauen. Wenn 100 Menschen monatlich fünf Euro spenden würden, wäre der Bedarf langfristig gedeckt, sagt Kirschenmann. In den Videos, die auf www.vimeo.com/luciebremen, www.lucie-bremen.de und www.facebook.com/ab.geht.die.lucie zu finden sind, erklären täglich andere Lucie-Unterstützer, warum sie den Stadtgarten wichtig finden. Außerdem kommen der zuständige Stadtplaner, Anwohner, eine Schulklasse, die Beiratssprecher und der Vorsitzende der Bremer Bürgerstiftung zu Wort.“

    https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-kein-gemeinschaftgarten-ohne-eigeninitiative-_arid,1679489.html (mehr …)

  • Stand der Dinge Inselgrün, Stuttgart

    (gu, mail)
    Der Stand der Dinge in unserem Garten: die Kulturinsel ist noch Mieter bei der Stadt bis Ende 2018. Wir hoffen, dass wir uns finanziell bis dahin halten können. Wir haben gerade eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, mithilfe welcher wir 30.000 Euro sammeln möchten. In diesem Jahr können wir uns zum ersten Mal nicht mehr aus eigener Kraft refinanzieren. […] wir leider noch keinen vergleichbaren Nachfolger gefunden. Wir haben eine Handvoll Ehrenamtliche, die ab und zu zum Gießen oder Gärtnern kommen, aber uns fehlt ein festes Team aus Gärtnern, die sich wirklich regelmäßig dem Garten widmen (mehr …)