(gu, alerts)
[…]
Zu Beginn berichtete Bürgermeister Guido Schöneboom über die Themen der jüngsten Gemeinderatssitzung und vermeldete, dass das Gartenhaus für den Interkulturellen Garten nun wie geplant gebaut werden kann. Den Garten selbst bezeichnete er als „Leuchtturmprojekt“ der Landesgartenschau, das sicher auch längerfristig Wirkung zeigen werde. Alle Gartenparzellen sind mittlerweile vergeben, an diesem Wochenende werden Ehrenamtliche zusammen mit einem Gartenbauunternehmen die Beeteinfassungen einbauen. Nächste Woche gibt es ein Treffen, bei dem die interkulturellen Veranstaltungen, mehrsprachige Informationsbroschüren und Beschilderung und das Gartenprojekt weiter geplant werden sollen.[…]
http://www.badische-zeitung.de/lahr/interkultureller-garten-ist-im-bau–143736214.html (mehr …)
Schlagwort: Finanzierung
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Leuchtturmprojekt: IG als Teil einer Landesgartenschau
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50.000 Euro für Wuppertaler Gartenprojekt
(gu, alerts)
[…]
150.000 Euro stellt die Stadt im Doppelhaushalt 2018/2019 erstmals für Bürgerbeteiligungsprojekte bereit. Jetzt stehen die sechs Projekte fest, in die Summen von 7200 bis 50 000 Euro investiert werden. Oberbürgermeister Andreas Mucke stellte die von den Wuppertalern unter 109 Vorschlägen ausgewählten Projekte vor: Mit 50 000 Euro wird die Sanierung eines Spielplatzes an der Waldkampfbahn Vohwinkel gefördert, die gleiche Summe geht an das Urban Gardening Großprojekt. Hier wollen die Ideengeber unter anderem einen bürgerschaftlich gepflegten Garten südlich des Botanischen Gartens anlegen
[…]
http://www.wz.de/lokales/wuppertal/buergerbudget-so-teilen-die-wuppertaler-150000-euro-unter-sich-auf-1.2537377 (mehr …) -
Infoveranstaltung in Bad sSooden Allendorf mit Najeha
(von Najeha)
[…]Seit fast drei Jahren biete ich jetzt schon solche Infoveranstaltung für Flüchtlinge an und in Bad Sooden-Allendorf erlebte ich zum ersten Mal sehr zufriedene und glückliche Menschen.
Sie lobten ihre Betreuer und die Natur und vor allem die Ruhe. Es kann sein, dass sie einfach nur viel Glück mit ihren deutschen Bezugspersonen und dem gesellschaftlichen Umfeld hatten, in dem sie hier gelandet sind. Ich vermute jedoch, dass es sicherlich auch mit dem Umstand zusammenhängt, dass es sich bei Bad Sooden-Allendorf nicht nur um eine Stadt in Hessen handelt, sondern vor allem um einen Kurort, der auf die heilenden Kräfte der Natur setzt.
Ich war sehr überrascht darüber, dass es sich im Raum um ein reines Flüchtlings- Publikum handelte. Nadja Hilmes war die einzige Deutsche als ehrenamtliche Teilnehmerin.
Das bereitete mir Sorgen, sodass ich Nadja darauf ansprach und sie fragte, ob der Garten nur für Flüchtlinge angedacht ist und dass es so keine Integration stattfinden kann.
Nadja antwortete: „Es werden auch deutsche Familien am Garten teilnehmen. Wir wollten erstmal schauen, wie viele Flüchtlinge Interesse haben. Die Gartenvergabe an sie hat sozusagen Priorität gehabt. Die restlichen freien Gartenplätze gehen an deutsche Familien und auch Studenten (bei uns studieren sehr viele Chinesen)“
Die Interessenten bestehen aus Familien mit Kindern, alleinstehende Frauen und insgesamt aus Jung und Alt.
Nach dem Vortrag wollte Nadja ein paar wichtige Dinge mit den Anwesen besprechen. Darunter viel Sinnvolles, das mich begeistert hat und das ich als sehr wichtig erachte:
All Teilnehmer sind im Garten versichert.
Symbolisch sollen die Teilnehmer einen monatlichen Beitrag von 50 Cent zahlen (= 6 Euro im Jahr).
Sie hat für jede Familie einen Umschlag mit einem Heft von Dreschflegel mitgebracht, in dem sich ein Gutschein für Saatgut befand.
20 Euro Gutschein für eine Familie, 10 Euro Gutschein für ein Pärchen.
Nadja wird mit den Betroffenen die Bestellungsformulare ausfüllen und zusammen verschicken.
Alle haben sich sehr darüber gefreut. Ich habe ihnen empfohlen, dass sie sich in größeren Gruppen zusammentun sollen, wenn sie die Bestellung aufgeben und sich danach das Saatgut teilen. So kommt es für jede einzelne Familie zu mehr Vielfalt im Saatgut.
Wir haben danach zusammen das Grundstück besichtigt. Es liegt in der Stadtmitte in Allendorf, nur 5 Minuten zu Fuß von den Räumlichkeiten entfernt.
Das Grundstück ist ein Steigungsstück mit mehreren Bäumen und Brombeersträuchern und einem alten Schuppen.
Es lag viel abgedecktes Holz herum. Sie möchten zusammen einen Sitztraum für sich daraus bauen.
Sie haben dafür bereits Gelder beantragt und warten auf die Bewilligung. Das Grundstück soll dann einmal maschinell bearbeitet werden, damit im Frühjahr mit der Gartenarbeit begonnen werden kann. […]
Im Garten gibt es kein Wasser, ich empfahl ihnen mit Regenrinnen am Aufenthaltsraum und am Schuppen zu arbeiten und das Wasser dann in Tonnen zu sammeln wie wir es bei uns in Göttingen machen.
Ganz hinten am Garten fließt ein Bach entlang. Ich gab Nadja den Tipp einen Zaun zu setzen, weil viele Kinder dabei sind und das dann sehr gefährlich werden kann, wenn die Eltern bei der Gartenarbeit einmal nicht ganz so achtsam sind.
Im Gesamten kamen ähnliche Fragen wie bei gleichen Veranstaltungen an anderen Orten auf. Die Interessenten fragten danach was in Deutschland wächst und wann man säht.
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18.000 Euro für geplantes GG in Neckarstadt
(gu, alerts)
Mit rund 150 000 Euro sollen zwei völlig unterschiedliche soziale Projekte in der Innenstadt gefördert werden. Es geht dabei einmal um ein „Urban Gardening“ (urbanes/städtisches Gärtnern) in der Untermühlaustraße (Neckarstadt-West) und um „Straßenpädagogische Prävention“ im Jungbusch/Verbindungskanal. Mit 91 000 Euro will sich das Land Baden-Württemberg beteiligen, die restlichen 61 000 Euro kommen von der Stadt – hier steht allerdings der Beschluss des Ausschusses für Umwelt und Technik des Gemeinderats noch aus. Das Land hat in der Vergangenheit mehrfach seine Förderpolitik geändert. Es geht dabei speziell um „nicht-investive Projekte“, also nicht um Städtebau, sondern um pädagogische Angebote. […]Urban Gardening in der Untermühlaustraße: Hier geht es um die GBG-Wohnanlage Untermühlaustraße. Der Wunsch nach Gärten kam aus der Bewohnerschaft, schreibt die Stadt in ihrer Vorlage an den Ausschuss. „Hierbei stehen vor allem die Beschäftigungsmöglichkeit und der Kontakt zu anderen Mietern im Vordergrund.“ Gleichzeitig diene das gemeinsame Gärtnern auch dazu, „der Isolation alleinstehender älterer Menschen entgegenzuwirken“. Das gemeinsame Arbeiten im Garten – Urban Gardening bezeichnet eigentlich offene Gartenprojekte in Innenstädten – solle zudem den Zusammenhalt der Bewohner fördern und auch als ein Mittel zur Integration dienen.
Und dann soll das Urban Gardening auch noch einen ganz anderen Zweck erfüllen. Mit der Bepflanzung würde eine bislang ungenutzte öffentliche Grünfläche sinnvoll genutzt „und mit wenig Aufwand können kostengünstig bestimmte Bedarfe des täglichen Lebens selbst gedeckt werden.“
Das Garten-Projekt soll im kommenden Frühjahr starten, bis 2019 stehen 18 000 Euro zur Verfügung.[…]
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-stadtteile-land-und-stadt-foerdern-sozialprojekte-mit-rund-150000-euro-_arid,1128099.html (mehr …)
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In Wiesbaden ist ein IG in Kooperation mit dem Amt für Grundsicherung und Flüchtlinge entstanden
(gu, alerts)
[…] Bevor die Saison im Gemeinschaftsgarten in Biebrich zu Ende geht, feiern die Gärtner ein Herbstfest. Seit Mitte Mai haben sie auf dem vormaligen Brachgelände an der Zaberner Straße geackert: den Garten geplant, den Boden um- und Steine ausgegraben, einen sieben Meter tiefen Brunnen gebohrt, Beete angelegt, gesät und gepflanzt. Etwa 60 Pflanzenfreunde kümmern sich um sechs Gemeinschafts- und rund 50 private Einzelbeete. […]Vorstand des Vereins „WisaWi“ an. Der wollte schon länger einen Gemeinschaftsgarten verwirklichen, da traf es sich gut, als auf Initiative des Biebrichers Mario Bohrmann, Chefredakteur des „Lilienjournals“, das Amt für Liegenschaften das Grundstück neben der Flüchtlingsunterkunft anbot.
Wisawi betreibt das Projekt in Kooperation mit dem Amt für Grundsicherung und Flüchtlinge. Finanziert wird es aus Mitteln des Amts für Zuwanderung und Integration. „Voneinander lernen, miteinander wachsen“ lautet das Motto des Gemeinschaftsgartens. Neben Mitgliedern der nahegelegenen Albert-Schweitzer-Gemeinde beteiligen sich auch einige Nachbarn. […]Eckdaten
Gärtnern
Das Gelände an der Zaberner Straße ist etwa 2200 Quadratmeter groß. Wasser ist vorhanden, eine Komposttoilette steht während der Saison zur Verfügung.
Weitere Gärtner sind willkommen. Es gibt sowohl private Einzel- als auch Gemeinschaftsbeete.
Gespendete Pflanzen und Saatgut nehmen die Gärtner gern entgegen, ebenso Gartengeräte oder –möbel sowie Geldspenden.
http://www.fr.de/rhein-main/wiesbaden-ein-garten-fuer-alle-a-1364885 (mehr …)
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IG Minden: viel Unterstützung beim Winterfestmachen
(gu, alerts)
Bei einem „Tag der offenen Tür“ ist am 23.09.2017 der „Interkulturelle Garten“ in Minden-Bärenkämpen wieder auf Vordermann gebracht worden. Vereinsmitglieder, Mitarbeiter von „PAcKT an“ – ein gemeinsames Projekt von Fachwerk und der AWO – sowie viele Helfer*innen haben den Garten gründlich bearbeitet, das Grün zurückgeschnitten und winterfest gemacht. [..] Bei der Aktion waren auch Elke Ruhe-Hartmann und Robin Flohr, Quartiersmanager*in Bärenkämpen, sowie die beiden Integrationsassistenten […]
Im „Interkulturellen Garten“, der an der Straße Sieben Bauern, hinter der Kleingartenanlage Bärenkämpen liegt, gibt noch freie Parzellen in der Größe von 35 qm, für die jährlich der Betrag von 35 Euro entrichtet werden muss.[..] gemeinsam haben rund 25 Vereinsmitglieder in Bärenkämpen mit Unterstützung des „Lokalen Aktionsplans Minden“ (2011: 2.400 Euro) 1.900 Quadratmeter Land gestaltethttp://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/stadt-minden-interkultureller-garten-in-baerenkaempen-wieder-auf-vordermann_id_7688942.html (mehr …)
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urban gardening Projekt ist Auftakt für großes Stadtentwicklungsprojekt in Hamm
(gu, alerts)
Hamm – Das größte Umwelt- und Stadtentwicklungsprojekt der kommenden Jahre fängt klein an. Bis 2022 soll für 35 Millionen Euro der „Erlebensraum Lippeaue“ entstehen. Doch los geht es mit einem vergleichsweise kleinen Projekt.
Sichtbar etwas passieren wird im Gebiet entlang der Lippe zwischen Bockum-Hövel und Heessen in diesem Jahr nicht wirklich. Der Titel des ersten Teilprojekts lautet „Urbanes Gärtnern in der Kornmersch“. Dabei geht es um eine Fläche von 6 800 Quadratmetern. Zum Vergleich: Der geplante Auenpark wird 150 000 Quadratmeter messen, das gesamte Natur- und Umweltschutzgebiet „Erlebensraum Lippeaue“ misst 195 Hektar, also 1,95 Millionen Quadratmeter. Macht 0,35 Prozent urbanes Gärtnern. Klein eben, knapp so groß wie ein Fußballfeld.
Urbanes Gärtnern ist bürger- und gemeinschaftlicher Gartenbau im Stadtraum. Dabei geht es, wie Stadtsprecher Tobias Köbberling auf Anfrage unserer Zeitung erläutert, nicht um die allgemein bekannte kleingärtnerische Nutzung, da zum Beispiel die „vermieteten“ Flächen deutlich kleiner sind und kostenlos an die Bürger abgegeben werden. „Mittelfristig soll hier ein Treffpunkt für unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und unterschiedlichsten Altersgruppen entstehen“, so Köbberling weiter.
Ziel sei es, die Zusammenarbeit der Menschen im Gebiet zu stärken, die Erholung und Gesundheit des Gartennutzers zu fördern und die Menschen wieder näher an die Natur zu bringen. Momentan steckt das Projekt noch in der Planungsphase. Richtig los geht es ab der nächsten Vegetationsperiode, also etwa Anfang April 2018. Dann wird das Gelände behindertengerecht erschlossen und Material für den Bau der Beete besorgt.
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Gartenprojekt Teil der Umgestaltung eines Platzes in Hagen
(gu, alerts)
Der Bodelschwinghplatz in Wehringhausen soll wieder das werden, was er einst war: ein prächtiges Areal und Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger.
Neben der bereits laufenden Baustelle auf dem Freizeitareal „Bohne“ und der barrierefreien Gestaltung der Lange Straße ist der Bodelschwingplatz nun das nächste große Bauprojekt in Wehringhausen. Ende August hat der Umbau nach zwei Jahren Planung, umfangreicher Bürgerbeteiligung und intensiver Abstimmung begonnen: Auf rund 6.000 Quadratmetern entsteht hier voraussichtlich bis Mai 2018 ein aufgewerteter Aufenthalts- und Spielbereich für rund 1,2 Millionen Euro durch das Landschaftsarchitektenbüro „Lützow 7“ aus Berlin.
Gestaltung des Platzes
Insgesamt wird die Fläche freier und offener gestaltet. Die Nischen verschwinden, Angsträume werden aufgehoben, neue Blickbeziehungen geschaffen und der Platz insgesamt besser einsehbar. Als Stadtplatz mit langer Geschichte in einem gründerzeitlichem Ensemble haben Stadtverwaltung und das planende Landschaftsarchitekturbüro eine historisierende Gestaltung gewählt, die auch modernen Nutzungsansprüchen gerecht wird. Die zentrale Platzfläche bekommt ein Pflaster mit verschiedenen Farbnuancen und unterschiedlichen Größen, was dem Platz eine höhere Wertigkeit verleiht. Die Platzmitte wird durch ein einheitliches Passepartout gerahmt, um klare Strukturen zu schaffen. […]
„Urban Gardening“
Gleich neben dem Spielbereich wird das „Urban Gardening“-Projekt „Grüner Stern“ an alter Stelle auf gut 300 Quadratmetern Platz finden. Als Abschirmung zur Bahn wird eine Hainbuchenhecke gepflanzt. Auch hier sollen weitere Sitzmöglichkeiten zum Treffen und Diskutieren einladen – mit besonderem Charakter zwischen Großstadtflair und Natur. Zusätzlich entsteht an der Villa Post ein Außensitzplatz mit Hochbeeten, welche mit der Initiative „Grüner Stern“ entwickelt wurden. -
Komposttoilettenbauworkshop mit Kante im entstehenden Gemeinschaftsgarten Dübener Heide
(Gu aus Antrag und Antworten)
Die Kompost-Toilette entsteht auf einer im Aufbau befindlichen Gemeinschafts-Waldgartenfläche bei Kemberg. Sie soll im Rahmen eines Workshops am 23. Sept.
2017 zum Start der Einrichtung dieser Gartenfläche erbaut werden. Der Workshop wird geleitet von dem aus Berlin stammenden „Kollektiv für angepasste Technik“
(KanTe, https://kante.info/).
Die Waldgartenfläche wird als Teil des in der Dübener Heide gelegenen Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“ entwickelt 1. In der Projektbeschreibung sowie in der Budgetierung des Projektes ist der Bau einer Kompost-Toilette nicht enthalten.
Dieser Projektansatz ist im Verlaufe der Projektumsetzung durch Teilnehmer an die Projektleitung herangetragen wurden und soll im Anschluss an die theoretische Erarbeitung der Grundlagen von Komposttoilettenanlagen. als eigenständiges Projekt praktisch umgesetzt werden.
Der beantragende Verein Dübener Heide e.V. ist Träger des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Modell- und Demonstrationsvorhabens „Soziale Dorfentwicklung“ im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BLUE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beantragt und bewilligt.
Das Projekt dient dazu, die Potenziale von Gemeinschaftsgärten resp. des Urban Gardening für den ländlichen Raum zu ergründen.
Die fraglichen Potentiale sind auf die Aufgaben des Naturparks und seiner Schutzzwecke bezogen: Gemeinschaftsgärten sollen in ihrer Eignung geprüft werden, in wie weit sie sich als Plattform für Kommunikation, (interkulturelle) Integration, Umweltbildung, Kultur, Attraktionsräume für junge und urbane Zielgruppen und als Beispiel umweltgerechter Landnutzung nutzen lassen. Insofern werden auf allen vom Projekt unterstützten Gartenflächen kein Kunstdünger und keine Pestizide verwandt.
Das Projekt führt auf Basis einer Workshop-Reihe in das Thema Gemeinschaftsgärten als (halb-)öffentliche Lernorte für die Umweltbildung ein und initiiert und begleitet in
Anknüpfung an zu erfassende Vorortinitiativen die Errichtung von zwei (Pilot-) Gemeinschaftsgärten-Projekten in der Region. In einer dieser Flächen soll die beantragte
Komposttoilette erbaut werden.Die Toilette wird mobil gebaut, da nicht klar ist, ob auch langfristig Leute auf dieser Fläche gärtnern werden.
Wir haben in unserem Gartenprojekt im Teil Sachsen-Anhalt bisher eine motivierte Kerngruppe aus 6-8 Personen die im Umkreis von 2 – 5 km zur Workshopfläche und potentiellen Waldgarten wohnen. Zusätzlich kommen einige aus dem sächsischen Teil der Dübener Heide. Dabei handelt es sich auch um Leute, die selber Gärtnern und auch thematisch verwandte Seminare anbieten und das Projekt unterstützen wollen; einige kommen auch aus Interesse an den Workshopthemen . Dem gesamten Projekt wind ca. 25 Personen zugeordnet die bei unterschiedlichen Workshops anwesend waren.
Die jetzt anvisierte Fläche und die Idee zu diesem Workshop wurde von den Teilnehmern der durch unsere bisherigen Workshops gebildeten Kerngruppe vorgeschlagen, zu dem auch der Besitzer der Fläche gehört, und von unserem Projekt aufgenommen.
Leider ist die anzustrebende zusätzliche erweiterte Grupp des Gartenprojektes noch nicht vorhanden; diese muss vom Projekt weiter aufgebaut werden . Das soll auch über möglichst interessante Workshops geschehen. Der Komposttoilettenworkshop unter Leitung von KanTe bietet sich da an. Was dann später auf dieser Fläche angebaut werden soll, wird von den Teilnehmern entschieden.
Zeitlich sind wir durch die späte Bewilligung des Projektes im Jahresverlauf leider etwas hinterher, so dass der Workshop für dieses Gartenprojekt recht spät ins Jahr gerutscht ist. Aufgrund der Rahmenbedingungen des Förderprogramms können wir den Workshop jedoch nicht verschieben (mehr …) -
AnnaLinde GG ist gewinnt Nachbarschaftspreis für Sachsen
(gu)
Der ANNALINDE Gemeinschaftsgarten
Im Leipziger Westen schlossen sich 2011 junge Nachbarn für ein besonderes Urban-Gardening-Projekt zusammen, um in ihrem Viertel einen Ort des Austausches und des Lernens zu schaffen. Hier kommen nicht nur täglich Nachbarn zum gemeinsamen Gärtnern zusammen. Der ANNALINDE Garten lockt die Bürger im Viertel auch mit einer Vielfalt von Veranstaltungen: Konzerte, Theater, Obst-Erntetouren, Einkochseminare und gemeinsame Abendessen mit selbst angebauten Gemüse. Durch regelmäßige Freizeit- und Bildungsangebote über den lokalen Anbau und nachhaltigen Konsum treibt die kreative Initiative eine zukunftsfähige Nachbarschafts- und Stadtentwicklung voran. Das Projekt wird durch die Umsetzung innovativer Ideen und unternehmerisches Geschick kontinuierlich weiterentwickelt, sodass Nachbarn inzwischen an gleich drei Standorten im Leipziger Westen vom lebendigen Grün profitieren.
„Eine tolle Verbindung aus nachhaltigem Wirtschaften, Gemeinsinn und Kunst & Kultur!“, sagt Stefanie Adler, Projektleiterin der Landesinitiative „Neue Nachbarschaften – engagiert zusammen leben in Rheinland-Pfalz!“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e. V. und Mitglied der Landesjury des Deutschen Nachbarschaftspreises 2017 (mehr …)
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Infos zum Gemeinschaftsgarten Bad Säckingen
(gu aus antrag und nachfragen)
Es entsteht eine Begegnungsstätte mit einem „kulturellen“ Jahresprogramm (z.B. Brotbacken im Lehmofen), wo Schulen und Kindergärten mitgestalten und lernen können.
Es entstand ein Gemeinschaftsgarten nach den Prinzipien der Permakultur, der allen Bürger/innen von Bad Säckingen offensteht. Das Grundstück von 3000 m2 haben wir von der Stadt Bad Säckingen gepachtet.Bisherige Massnahmen: Anlage eines Gemüsegartens, Wildbienen, 3 Hochbeete (davon eines bereits bepflanzt), Bau eines Lehmofens, Installation einer manuellen Wasserpumpe, Anlage einer Kräuterspirale, Obstbäume. Die ökologischen Voraussetzungen, wie das Verwenden von torffreier Erde, sowie das Bepflanzen mit samenfesten Sorten sind durch die Überwachung eines professionellen Permakulturexperten gewährleistet.
Diese Massnahmen wurden durch Spenden und Fördermittel des BUND und von TRIAS sowie durch Mitgliedsbeiträge finanziert.
Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen? Die Gruppe, die gärtnert, besteht aus ca. 35 Personen (der ganze Verein hat zur Zeit 60 Mitglieder ( Tendenz steigend) fast wöchentlich kommen neue Interessenten hinzu.
– Wie groß ist die Kerngruppe und wie viele Leute und Gruppen sind an dem Projekt (vor Ort im Garten) beteiligt? Die Kerngruppe besteht aus 4 Personen im Vorstand und dem Permakultur-Experten. Vor Ort im Garten beteiligen sich abwechselnd die oben genannten 35 Personen, dazu kommen noch 4 Flüchtlinge, die aktiv vor Ort sind. An den Bauprojekten sind ca. 10 Personen beteiligt.
Geplant ist es Kindergärten und Schulen einzubinden (Kontakte sind bereits geknüpft)
– Wie ist das Projekt organisiert, wie werden Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben? Wer gestaltet das „Jahresprogramm“?
Jahresprogramm wurde in einem partizipativen Prozesse mit allen Mitglieder im Frühjahr aufgestellt. Detailplanung läuft über die Planungsgruppe unter Einbezug themenspezifischer Fachleute.(z.B haben wir eine Zimmermann der uns bei Holzarbeiten unterstützt)
Die Komunikation läuft über E-Mail und WhatsApp Gruppe. Alle Entscheidungen über Termine werden vom Vorsitzenden des Vereins (Stefan Meier) im Namen des Vorstands und der Planungsgruppe ständig kommuniziert (Pro Woche 1-2 Infomails)
Es gibt u.a eine Giessdienst der über Doodle eingerichtet ist. Über WhatsApp funktioniert der Austausch untereinander.– Ist das ein Gemeinschaftsgarten, bei dem alles gemeinschaftlich läuft oder gibt es auch individuelle Beete?
Ja, es ist ein kompletter Gemeinschaftsgarten. Es gibt keine individuellen Beete, alles wird komplett gemeinsam bewirtschaftet.
– Ist die Nutzung der Fläche befristet?
Nein, die Fläche ist dauerhaft dem Verein StadtOasen verpachtet worden. Sie ist im Grundeigentum der Stadt
– Was für eine Abgrenzung ist gemeint, warum brauchen Sie hierfür Sträucher und sollen das dann essbare sein?
Hier handelt es sich um essbare Sträucher und Naschecken. Als Abgrenzung gegenüber einem angrenzenden Acker um hauptsächlich Hunde abzuhalten.
– Gibt es eine Alternative für eine Tafel aus Aluminium? Die Gweinnung von Aluminium ist recht schädlich für die Umwelt. Könnten Sie z.B. aus Fundholz o.ä. eine Tafel/Schaukasten bauen?
Ja die gibt es. Es wurden bereits tolle Holzbretter oragnisiert die bemalt werden können bzw ev. kann mit Brandtechnik etwas gemacht werden. Für Werbestände braucht es eine flexibles Plakat aus Plane.Bitte führen Sie zudem die Kosten für die Biotoilette und die Lehmhütte genauer aus. Sind die 400 Euro nur für Holz? Wer wird die Toilette wann bauen? Wie setzten sich die 800 Euro für die Lehmhütte zusammen? Wer wird diese bauen?
Die Lehmhütte soll erst 2018 gebaut werden. Die Toilette wird in den nächsten Tagen gebaut. Die EUR 400,- sind für das Holz. Die Toilette wird von unserem oben erwähnten Schreiner ehrenamtlich gebaut. Beteiligt sind auch andere GärtnerInnen.
Beim Bau der Lehmhütte dachten wir an ein Workshop mit allen unseren Mitgliedern unter Anleitung eines Experten. -
Ab geht die Lucie ist Landessieger des deutschen Nachbarschaftspreis
(gu, rss)
1300 tolle Projekte haben sich deutschlandweit für den Nachbarschaftspreis 2017 der nebenan-stiftung beworben. Wir freuen uns jetzt irre, dass wir mit der Lucie zum Landessieger Bremen gekührt wurden!
„Nachbarn erobern sich ihre Stadt zurück – so geht kreative Stadtentwicklung mit gemeinsamen Engagement im Viertel.“sagt Benjamin Jürgens, Geschäftsführer Gastrolotsen gGmbH und Mitglied der Landesjury des Deutschen Nachbarschaftspreises 2017.
Ja, so geht kreative Stadtentwicklung. Und wir freuen uns sehr, dass wir genau dafür ausgezeichnet werden. Für unser Engagement und Herzblut für die Lucie.Wir erhalten ein Preisgeld von 2000€, die wir grad sehr gut für all unsere anstehenden Projekte auf dem Platz gebrauchen können. Am 13. September werden dann auch die 3 Bundessieger gekührt und wir drücken unserem Projekt einfach mal die Daumen und hoffen ein bisschen und fahren dann wohl mal nach Berlin! Aber wer immer gewinnen wird, es sind alles tolle Projekte! Ist doch allein schon toll eines dieser Projekte zu sein!
Alle Landessieger stellen ihr jeweiliges Projekt unter www.nachbarschaftspreis.de vor, unser Projekt ist über den Link www.nachbarschaftspreis.de/bremen zu finden. (mehr …)
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Bunter Garten Meißen bekommt Fördermittel
(Gu, alerts)
Meißen. Der 2016 vom Verein Buntes Meißen ins Leben gerufene „Internationale Garten“ darf sich über finanzielle Unterstützung der Aktion Mensch freuen. Wie Geschäftsstellenleiter Sören Skalicks erklärt, kann das Gartenprojekt für eine bessere Verständigung zwischen Geflüchteten und Einheimischen dadurch in jedem Fall für weitere drei Jahre fortgeführt werden. „Durch die Hilfe der Aktion Mensch, lokaler Partner wie Walter Hannot und dem Ingenieurbüro Bauschke können wir in Zukunft weitere Angebote schaffen, die den Garten als Begegnungsstätte sichern“, so Skalicks. […]
http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-finanziell-gesichert-3743624.html (mehr …)
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Lüneburg stellt Hochbeete für alle u.a. in Kleingartenanlagen auf
(Gu, alerts)
23 Pflanzkästen stehen in Lüneburg verteilt und können beackert werden. Die Hochbeete für „Urban Gardening“ wurden von job.sozial gebaut und von Sponsoren finanziert. Vier stehen im Clamartpark, drei im Scunthorpepark und zwei im Rathausgarten. 14 Hochbeete stehen in folgenden Kolonien: Am Pferdeteich, Am Schildstein, Brauereiteich, Ilmenau, Im Moorfeld, Kirchsteig. Wer hier Interesse hat, wendet sich einfach direkt an die Vereine.[…] Im Frühjahr haben die beiden Nachbarn angefangen, sich um die drei Hochbeete zu kümmern, die in der Kleingartenkolonie Am Schildstein vor dem Vereinshaus stehen.
[…] erklärt Joachim Roemer, Vorsitzender des Kleingärtner-Bezirksverbandes, der das Projekt mit initiiert hat. 14 solcher Beete stehen in Lüneburger Kolonien und dürfen nach Lust und Laune bepflanzt werden.Vorkenntnisse braucht man dazu nicht. Becker und Fricke haben sich ihr Wissen selbst angeeignet. „Aber die Pächter hier in der Kleingartenkolonie helfen gerne, wenn man mal nicht weiter weiß“, räumt Peter Fricke ein. Frank Becker, Vorsitzender des Vereins Am Schildstein, ist zufrieden mit den zwei Stadtgärtnern: „Ich könnte mir auch vorstellen, hier noch zwei weitere Hochbeete aufzustellen.“
[…] Wer isst das ganze Gemüse? „Die Ernte ist für alle“, sagt Rentner Fricke, „wir verschenken das Gemüse oft an die Besucher, die hier vorbeikommen. Aber klar, wenn hier alles heimlich abgeerntet würde, obwohl wir da die ganze Arbeit reingesteckt haben, wäre das schon traurig.“
https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/926172-urban-gardening-in-lueneburg -
IG in Landau bekommt Spende für Freisitz
(Gu, alerts)
Die in Landau ansässige Initiative zur Förderung deutsch-ausländischer Begegnungen hat im Vorfeld der Landesgartenschau einen Interkulturellen Garten auf dem LGS-Gelände im Süden der Stadt Landau etabliert.
Zwei Jahre nach dem Großereignis erfreut sich das Kulturen übergreifende Projekt noch immer großer Beliebtheit: Die 28 Gartenparzellen sind allesamt vergeben und werden von knapp 80 Gärtnerinnen und Gärtner bewirtschaftet. Um das Miteinander weiter zu stärken, hat der Verein einen Freisitz aus Holz errichtet, der den Gärtnerinnen und Gärtnern als Treffpunkt dient. Oberbürgermeister Thomas Hirsch unterstützt die Anschaffung mit einer Spende aus Mitteln der Sparkassenstiftung in Höhe von 1.500 Euro.
Die offizielle Spendenübergabe an die Vereinsvorsitzende Petra Beez-Pfaff fand im Rahmen des Gartentreffens statt, zu dem der Verein einmal im Monat lädt. Der Stadtchef zeigte sich begeistert von den liebevoll und individuell gestalteten Kleingärten und vor allem der Idee dahinter. „Die Gärtnerinnen und Gärtner kommen aus 16 verschiedenen Nationen und allen Altersklassen – das ist gelebte und ganz praktische Integration“, fasst der OB zusammen. „Ähnlich wie beim Sport können sich die Menschen beim Gärtnern ungezwungen austauschen und so die Kultur des anderen kennenlernen. Mein Dank gilt der Initiative zur Förderung deutsch-ausländischer Begegnungen für den Anstoß und die Begleitung dieses wertvollen Projekts in unserer Stadt.“
Auf den einzelnen Parzellen des Interkulturellen Gartens befinden sich keine Gartenhäuser; stattdessen nutzen die Gärtnerinnen und Gärtner eine Laube sowie einen Abstellraum gemeinsam. Auch Gartenmöbel, Spielgeräte, Geschirr und Co. werden geteilt. Der nun realisierte Freisitz befindet sich auf einem großen gemeinsamen Freigelände und wird zum Austausch, Feiern und Spielen genutzt. Auch Vorträge, beispielsweise zum ökologischen Gärtnern, finden hier statt.
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Integration im Kleingartenverein
(Gu aus StiftungsWelt 02/2017)
Integration im Kleingartenverein Deutsche Scholle
Die Outlaw gGmbH – Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der deutschlandweit mit vielfältigen Angeboten vertreten ist. Am
Standort Osnabrück bilden sowohl die Hilfen zur Erziehung wie auch die Migrationsarbeit Schwerpunkte. Seit 2016 führt Outlaw das Projekt Querbeet durch: Kleingartenvereine wie die Deutsche Scholle e.V. stellen geflüchteten Familien leerstehende und verwilderte Grundstücke zur Verfügung. Die Geflüchteten setzen mit praktischer Unterstützung der Nachbarn
die Gärten instand. Durch die gemeinsame Arbeit rücken Unterschiede und Sprachbarrieren in den Hintergrund, Fragen der Herkunft und Nationalität treten zurück.
Das Projekt hat viele Gewinner: Die geflüchteten Familien erhalten einen naturnahen Rückzugsort von den beengten Gemeinschaftsunterkünften. Die alteingesessenen
Gärtner erleben persönliche Begegnungen mit Zugezogenen und der Leerstand von Parzellen geht zurück. Schließlich belebt das Projekt Querbeet die Kleingartenverei-
ne und hilft ihnen, sich selbst neu wahrzunehmen und in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Mitgliederzahlen steigen. Das urdeutsche Terrain Kleingartenverein wird so
zum Ort gelingender Integration. terre des hommes Deutschland e.V. konzipierte und begleitet das Projekt Querbeet, die Finanzierung übernimmt die Deutsche Bundes-
stiftung Umwelt (DBU). (mehr …) -
Stadtgarten H17 startet m² Pat*in Kampagne
(Gu, Newsletter)
Grüne Oase erhalten. Begegnung ermöglichen. Freiraum verteidigen.Rundherum stehen Häuser, grau und glatt, im Stadtgarten H17 entsteht jeden Tag neues Leben! Hier gedeihen Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse.
Hier wächst Wissen, denn es wird geteilt. Hier begegnen sich Menschen, die sich sonst nicht treffen würden. Hier wird ein Stück urbane Erde als unkommerzieller und diskriminierungskritischer Freiraum erhalten.
Engagierte machen die ehemalige Brache zur Oase. Seit 2010 gärtnern sie biologisch und erproben demokratische Selbstorganisation. 2014 wurde die Fläche dem freien Immobilienmarkt entzogen. Regelmäßige Veranstaltungen geben nun Impulse für umweltfreundliche Lebensweisen und nachhaltige Stadtentwicklung. So ist in den letzten Jahren ein außergewöhnlicher Ort entstanden, an dem man tief Luft holen sowie Mensch und Natur begegnen kann – entgegen dem Trend, dass städtischer Raum privatisiert, betoniert und kommerzialisiert wird.
Damit diese 550 m² im Leipziger Westen auch weiterhin grünen und offen stehen, braucht es jedoch deine Hilfe! Denn jährlich müssen 4.350 EUR Fixkosten aufgebracht werden – einiges, doch das ist es Wert. Die Mitglieder des Stadtgarten H17 e.V. tragen einen Teil davon.
Doch das Projekt kann nur erhalten bleiben, wenn viele Menschen Verantwortung für städtischen Freiraum übernehmen. Schon ab 4 EUR pro Monat kannst du m²-Pat*in werden und die Zukunft des Stadtgarten H17 sichern!
Mehr Infos unter
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Himmelbeet nominiert für European Award for Ecological Gardening 2017
(Gu, RSS) Das himmelbeet wurde in der Kategorie „Gemeinschaftsgärten“ unter die besten eingereichten Projekte gewä
hlt und für den European Award for Ecological Gardening 2017 nominiert! Die Jury,[…] hat Projekte nominiert, die innovativ und nachhaltig sind Vorbildcharakter aufweisen von Personengruppen bewirtschaftet werden, die sich speziell zum Gärtnern zusammenfinden und gemeinschaftliche und soziale Aspekte mit Vorbildcharakter im Fokus haben. Alle nominierten Projekte finden sie hier. Die Bekanntgabe der GewinnerInnen und die Preisverleihung finden am 2. September 2017 um 16.00 Uhr in Berlin statt. In jeder Kategorie wird ein Preis für das Siegerprojekt vergeben: Eine Sonder-Plakette der Aktion „Natur im Garten“ und ein Preisgeld in der Höhe von € 500,–. (mehr …) -
Peace of Land: erste Beete, sehr viele Bienen
(Gu, Projektbesuch und Newsletter)
– Die ersten Hochbeete sind fertig und bepflanzt. Außerdem ist in den letzten Wochen an der Mauer ein tolles Tomatendach entstanden. Vielen Dank an alle fleißigen Helfenden!
– Zurzeit beherbegen wir eine Menge Bienenvölker[80!] im Garten. Denn in Berlin blühen gerade die Linden und bieten ihnen genug Nahrung. Erstmal bleiben die Völker nur kurzfristig bei uns, aber auch langfristig wollen wir gerne Bienen bei uns eine Heimat bieten.
– Der Erich-Fried-Chor singt sein diesjähriges Benefizkonzert zu Gunsten von Peace of LandDie Gruppe ist permakulturinteressiert und so haben sie mit Dragon Dreaming einen Wunschflächenplan erstellt. Ein aufwendiges, aber nützliches Verfahren Verfahren, da nach der Wunschliste-Phase die Fläche kritisch in den Blick genommen wird und alle möglichen Einflussfaktoren analysiert und auch grafisch (mit verschiedenen Layern) dargestellt werden. Wind, Wege, der Lauf der Sonne, Wasser etc. Dann war der Platz für die ersten Beete gefunden.
Sie haben auch ein Haus aus zusammengeschraubten Containern auf dem Gelände, das sie nach und nach ausbauen wollen, da denken sie auch an die Einrichtung von Werkstätten.Über „Kurze Wege für den Klimaschutz“ bekommen sie Geld für 2 halbe Stellen für 2 Jahre. (mehr …)
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Second Attempt in Görlitz bekommt ESF Förderung für GG und OW
(Gu, Mail)
das urban gardening Projekt nimmt leider nicht so richtig fahrt auf. Uns fällt es schwer eine stetige Gruppe aufzubauen.
Wir konnten jedoch über den ESF eine zweijährige Förderung akquirieren, um eine Koordination auszuschreiben.
Ebenfalls werden wir über eine zweijährige ESF-Förderung, ein umfängliches Programm aufbauen können, um die offenen Werkstätten zu füllen
ab dem 01.07. kümmert sich jemand um den Werkstattbereich und ab dem 01.01.2018 dann um den Stadtteilgarten (mehr …) -
Grüne in Frankfurt planen 100.000 Euro für Gartenprojekte ein
(Gu, alerts)
[…] Für die Vorsitzende des Gartens ist das Projekt indes noch nicht vorbei. „Klar ist die Koordination von rund 50 Ehrenamtlichen manchmal schwer, aber insgesamt läuft es sehr gut“, betont Ilona Lohmann-Thomas. „Viele unserer Gärtner sind schon seit dem ersten Sommer dabei“, erklärt sie stolz. Außerdem böten mittlerweile alle Baumärkte Hochbeete an. „Auch die Nachfrage nach unserem Newsletter und auf Facebook wächst konstant“, ergänzt Boris Wenzel, der sich um die Internetseite kümmert. Doch wieso dann die Insolvenz? „Zu Beginn bekamen wir eine Anschubfinanzierung von bekannten Firmen. Als wir es alleine schaffen sollten, waren die Formate schon zu breit aufgestellt“, erklärt Lohmann-Thomas. Deshalb hätten sie nun mit ihrem Anwalt einen Sanierungsplan erstellt und sammeln fleißig Spenden. „Wenn das wie geplant läuft, wird der ,Frankfurter Garten’ im Herbst saniert sein. Dafür haben wir radikal die Kosten reduziert und auch keinen Strom mehr“, betont sie. Falls die Sanierung nicht funktioniere, erhielten die Spender ihr Geld zurück.
Ob das Projekt mit Lohmann-Thomas und Wenzel weitergeht, wird sich im Laufe des Jahres zeigen. „Aber das .Urban Gardening’ auf diesem Platz wird auf jeden Fall weitergehen“, ist Lohmann-Thomas überzeugt.
Um das „Urban Gardening“ in Frankfurt zu unterstützen, plant die Stadtverordnetenfraktion der Grünen 100 000 Euro der Haushaltsförderung dafür ein. „Die Unterstützung ist aber für kleinere Projekte gedacht, die ein Startkapital, neue Geräte oder Pflanzen benötigen“, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula auf der Heide. Damit wolle man vor allem die von Nachbarn betriebenen Projekte fördern und eine Anlaufstelle für das Grünflächenamt und andere Institutionen einrichten. Der „Frankfurter Garten“ sei mit seiner Gastronomie und den Veranstaltungen ganz anders ausgerichtet. „Falls man dafür ein neues Konzept aufstellt, wäre eine Anschubförderung nicht auszuschließen“, erklärt Ursula auf der Heide. Für die Grüne ist die Idee des „Urban Gardening“ am Danziger Platz „keinesfalls gestorben.“
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Wird-sich-das-Phaenomen-des-Urban-Gardenings-etablieren;art675,2661372 (mehr …)
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IG Friedland legt los
(von Shimeles aus Göttinger Tageblatt)
Eine Oase des Friedens Ein Garten als Begegnungsstätte
Am Ortsrand von Friedland, idyllisch an der Leine gelegen, befindet sich der FriedlandGarten. Hier sollen Flüchtlinge aus dem nahen Grenzdurchgangslager (GDL) Friedland ihre Sorgen vergessen und beim gemeinsamen Gärtnern mit den Einheimischen in Kontakt kommen.
Die Idee zu dem Projekt sei ihr vor zwei Jahren gekommen, erzählt Heidrun Mitze vom Verein „Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen“ (LEB), die das Projekt betreut. „So viele Flüchtlinge sind hier und wissen nicht, was sie den ganzen Tag machen sollen“, habe sie sich damals gedacht. Um ihnen eine Beschäftigung zu geben und gleichzeitig eine Begegnungsstätte mit der einheimischen Bevölkerung zu schaffen, habe Mitze schließlich den interkulturellen Gemeinschaftsgarten ins Leben gerufen. Dieser befindet sich in der Trägerschaft der LEB, die das etwa 8000 Quadratmeter große Grundstück von einem lokalen Obstbauern gepachtet hat.
Finanziell gefördert wird das Projekt von dem EU-Programm LEADER, einem Programm zur Förderung des ländlichen Raumes, sowie der Gemeinde Friedland und dem Nothilfefonds des Bistums Hildesheim. 130000 Euro Fördermittel erhalte der FriedlandGarten über drei Jahre verteilt. […] (mehr …)
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IÖW und Uni Stuttgart suchen Praxispartner
(Gu, Mail)
Bei der Uni Stuttgart ging eine Kooperationsanfrage vom IÖW zum Thema „Urbane Gärten“ ein. Sie suchen nun ein Gartenprojekt, mit dem sie im Rahmen eines Reallabors forschend kooperieren können. Entweder ein Projekt in der Aufbauphase oder aber ein Projekt, das unter Verdrängungsdruck steht oder beides. Gut wäre auch, wenn die Garteninitiative gegebenenfalls daran interessiert wäre, als Projektpartner mit beispielsweise einer 30%-Stelle gefördert zu werden.
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Förderprogramm der Stadt Würzburg auch für urban gardening
(Gu, alerts)
Die Häuser in Würzburg sollen grün werden. Die Stadt startet ab sofort deshalb ein Förderprogramm für Fassadenbegrünung. Wer seine Häuserfassade mit Pflanzen bestückt erhält einen Zuschuss. Auch Projekte wie Urban Gardening für die Selbstversorgung oder Gemeinschaftsgarten-Projekte können von dem Programm profitieren. Es gibt Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro. Für eine Baumpflanzung kann es bis zu 1.500 Euro möglich. Maximal werden 50 Prozent der Gesamtkosten von der Stadt übernommen.
mehr Infos: http://www.wuerzburg.de/de/themen/umwelt-verkehr/oeffentliches-gruen–stadtwald/414953.Foerderprogramm-Begruenung.html (mehr …)
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GGs in Aachen haben sich bisher durch Spenden vom Sommerfest finanzieren können
(Gu, aus Antrag und Antworten)
Da wir uns bisher über Spenden beim Sommerfest finanziert haben, aber die Einnahmen wegen eines verregneten
Sommerfestes 2016 sehr gering waren, sind wir in diesem Jahr auf externe Förderung angewiesen.Im Detail wollen wir uns Saatgut und Pflanzen, Gartengeräte, sowie Hackschnitzel, Material für Regenwassergewinnung kaufen.
fDer Antrag ist für beiden Gärten – Vielfeld (im alten Gewächshaus der Stadtgärtnerei) und HirschGrün (integriert in den Suermondtpark). Die Samen und Pflanzen sowie Schilder kämen beiden Gärten zugute, aber der Großteil der Förderung wäre für das HirschGrün. Das ist unser größter Garten (ca. 1200m2) mit richtigen Gemüseanbauflächen, experimentellen Beetformen, Kompost, Bienen etc.
Die Zahl der Aktiven liegt bei ca. 5-10 Personen im Vielfeld und ca 15-20 Personen im HirschGrün – oft mit wechselnder Besetzung und Schwankungen nach oben und nach unten. Hinzu kommt ein größerer Kreis an losen Unterstützern, die mit größerem zeitlichen Abstand aktiv sind. Wir wünschen uns natürlich immer, dass wir mehr Leute hätten, sind aber auch zufrieden mit der Art und dem Tempo wie wir uns entwickeln.
Das einzige, was uns von Zeit zu Zeit stört, ist politischer Gegenwind von einem konkreten CDU Ratsherrn. Damit hatten wir letztes Jahr stark zu kämpfen und dieses Jahr hat er uns wieder einen Schreck versetzt. Mehr dazu finden Sie auf unserer Webseite unter Aktuelles. Wir finden es sehr schade, dass uns durch solche Aktionen viel Energie geraubt wird. Aber mittlerweile können wir besser damit umgehen und hoffen, dass dieser Unmut einer Einzelperson, keine Folgen für uns hat. -
IG Northeim startet in die zweite Saison
(Gu alerts)
Das Leben im Interkulturellen Garten in Markoldendorf ist wieder erwacht: das der überwinterten Pflanzen, und auch die ersten fleißigen Helfer sind dabei, den Garten für die nächste Saison vorzubereiten. Seit nun zwei Jahren hat sich der Garten am Caspul zu einem informellen Treffpunkt entwickelt, an dem Kommunikation und Integration konkret gelebt werden: ein Ort des Aufbaus respektvoller Begegnungen und des solidarischen Miteinanders zwischen Menschen aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Marokko, Syrien und aus dem Ilmetal. Tenor der Gärtner: »Beim Gärtnern arbeiten wir Hand in Hand, sehen unsere Stärken sowie Schwächen und helfen einander. Nach getaner Arbeit sitzen wir gern zusammen und wenn es regnet oder die Sonne zu stark scheint, schützt uns die im letzten Jahr selbst gezimmerte Begegnungshütte.« Freude herrscht über den neuen Gehweg, der kürzlich in mühsamer »Knochenarbeit« fertiggestellt wurde.
Die schweren Gehwegplatten fielen bei Sanierungsarbeiten in Markoldendorf an und konnten im Garten noch sinnvoll genutzt werden. Jetzt können alle sicher mit der Schubkarre hantieren und mit dem Kinderwagen bequem aufs Gelände gelangen. Finanziell ist das Projekt leider nicht gesichert.
Eine erste deutliche Startunterstützung gab es im vergangenen Jahr seitens des Markoldendorfer Altpapier-Containers. Mit weiteren Geldspenden schlossen sich die Stadt Dassel, die Sparkasse und einige private Spender an. Bei einem privaten Bridgeturnier hatte sich jetzt Heike Fischbach anstelle von Geschenken eine Spende für den interkulturellen Garten in Markoldendorf gewünscht.
200 Euro konnten der Initiative für Saatgut und Pflanzen übergeben werden. Die Begegnungshütte im Garten müsste einen festen Plattenboden bekommen und einige ergänzende Gartengeräte sollen für die Vielen, die im Garten arbeiten, angeschafft werden.
https://www.einbecker-morgenpost.de/lokales/dassel/nachricht/interkulturelles-miteinander-gartengestaltung-froehlich-und-international.html (mehr …)
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Fläche für IG Prohlis (Dresden) gefunden
(Gu, alerts)
[…]
Der Gemeinschaftsgarten ist insbesondere als Ort der Begegnung zwischen alteingesessenen und neuzugewanderten Prohlisern gedacht. Ein Grundstück ist gefunden: die etwa 1.100 Quadratmeter große Wiese an der Georg-Palitzsch-Straße/Ecke Dohnaer Straße gleich neben dem Förderschulzentrum Albert-Schweitzer. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Deutsches Hilfswerk. Die Stadt half bei der Grundstückssuche und -erschließung. Der Gemeinschaftsgarten ist im Familienbildungszentrum des Trägers Verbund sozialpädagogischer Projekte e. V. (VSP) angesiedelt. Kooperationspartner sind die Netzwerke Nachbarschaftshilfe »Tauschnetz Elbtal«, »Prohlis ist bunt«, die Caritas Dresden und die AWO. Unterstützt wird der Gemeinschaftsgarten außerdem vom Quartiersmanagement Prohlis sowie dem Ortsamt.
[…] In Tradition der internationalen Umweltschutzaktion »Plant for Planet«, initiiert durch Kinder und in Kooperation mit der Lokalen Agenda 21 für Dresden e. V., werden am 5. Mai 2017 50 Dresdner Schüler 50 Obstbäume und Sträucher pflanzen. Am 29. Mai 2017, ab 16.30 Uhr, findet im Gemeinschaftsgarten eine Bürgerversammlung statt, bei der alle Interessierten herzlich eingeladen sind und nähere Informationen zum Gemeinschaftsgarten erhalten und sich für eine Mitarbeit anmelden können.
Neben Gemeinschaftsflächen können auch Einzelbeete bewirtschaftet werden. Die Nutzung des Gartens ist kostenfrei. Geräte, Saatgut und Pflanzen werden zur Verfügung gestellt. (mehr …) -
akteulles beim IG Meißen und GG Bad-Sooden-Allendorf
(von Najeha)
Internationale Gärten Meißen:
Am Sonntag, 09.04.17, war bei uns die Eröffnung der Gartensaison. Wir hatten schönes Wetter und es sind viele Leute gekommen. Neue Leute und auch Gärtner aus dem vorigen Jahr.
Ein paar mehr Deutsche hätten kommen können. Irgendwie erreichen wir sie nicht oder sie haben kein Interesse oder wahrscheinlich einen eigenen Garten.
Unsere Stelle ist nicht ein zweites Mal gefördert worden. Nun haben wir einen Antrag bei der Aktion Mensch gestellt. Wenn wir die Stelle genehmigt bekommen, dann haben wir drei Jahre Ruhe. Die Hürde ist der Eigenanteil von € 15.000,00 je Jahr. Wir suchen und suchen.2.Gartenprojekt in Bad-Sooden-Allendorf
Es wird jetzt übrigens doch keinen Garten in der Stadtgärtnerei geben. Wegen der Gefahr, die von der Bahnlinie ausgeht. Wir werden mobile Beete einrichten. Diese werden zunächst im Innenhof des Familienzentrums aufgebaut werden. Wenn der Bedarf steigt auf öffentlichen Flächen der Stadt.
Wir werden dafür Europaletten mit Umrandung nutzen. Fragen uns jedoch momentan noch, wie der Boden der Beete gestaltet sein muss. (mehr …) -
Hafengarten kann wohl noch 4 Jahre bleiben
(GU, alerts)
[Offenbach]
Voraussichtlich noch vier Jahre lang könnte das Projekt Hafengarten weiterlaufen – bis zum Baubeginn für den Neubau der Hochschule für Gestaltung (HFG).Das teilte der Magistrat auf Anfrage mit. Das Urban Gardening-Projekt bietet Offenbacherinnen und Offenbachern die Möglichkeit, selbst Gemüse und Zierpflanzen anzubauen. Finanziell unterstützt wird das Projekt 2017 wieder durch die OPG, soll sich aber in absehbarer Zeit selbst tragen.
Parallel zum Hafengarten wurde das neue Urban Gardening-Feld „Roland Garten“ im Senefelder Quartierspark geschaffen. Es wird vom Stadtteilbüro in der Hermannstraße 16 verwaltet.
Weitere Flächen sind derzeit nicht geplant.
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Auch bei Chloroplast Stuttgart sind Geflüchtete dabei
(Gu, alerst)
[…]Seit rund zwei Jahren leben Städter auf dem ehemaligen Gärtnereigelände aus, was ihre kleinen und oft gartenlosen Wohnungen verbieten. Sie gärtnern für den Eigenbedarf, tauschen Pflanzen und bauen mit gespendetem Werkzeug Hochbeete aus recycelten Paletten. Total nachhaltig möchte man sagen. „Nachhaltigkeit ist heutzutage so eine Worthülse. Wir versuchen die hier zu füllen“, sagt Zeger. Urban Gardening sei dabei nur ein Teil davon. Und so betreiben einige der Hochbeete Geflüchtete aus der Solitudestraße, jeden Mittwochabend machen Flüchtlingskinder mit Kindern aus Weilimdorf gemeinsam Zirkus auf dem Areal und auch für Tüftler ist Platz: einer hat gerade eine Aquaponikanlage – also eine Kombination der Fisch- und Pflanzenzucht – in Eigenregie gebaut. Auch arbeitet man für Projekte mit Stuttgarter Universitäten zusammen.
Jüngst gab es gar eine Förderung in Höhe von 2000 Euro durch „What’sUB Stuttgart: Kreative Stadt gestalten – Subkultur erhalten“. Das Projekt wird von der Hochschule für Technik Stuttgart und der Stadt Stuttgart, Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung durchgeführt. […]
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.walz-areal-in-weilimdorf-eine-chance-das-betongrau-hinter-sich-zu-lassen.29ee6fcf-9909-4dc1-a985-48571e741464.html (mehr …) -
mobiler Pizzaofen im IG Herford
(Gu, alerts)
it Pizza und selbst gebackenem Brot wurde auf dem Gelände des Interkulturellen Gartens im Quartier Birkenstraße/Ulmenstraße ein auf einen Anhänger montierter, mobiler Holzbackofen eingeweiht. Genutzt werden soll er für gemeinsame Kochnachmittage für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Seit Mai vergangenen Jahres entsteht das Projekt in einer Kooperation von Caritas, Arbeiterwohlfahrt, dem verein „Rad und Tat“ , Gartentherapeutin Monika Knebel und anderen Unterstützern. Genutzt wird ein von der WWS betreutes Gelände im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Ursprünglich wurden Hochbeete in großen vom Obsthof gespendeten Apfelkisten angelegt, die mit Hilfe Geflüchteter Menschen aus der Nachbarschaft und einem jungen Gefangenen aus der JVA Herford aufgearbeitet wurden.
Knebel beriet dabei, sodass im Sommer 2016 trotz Vandalismusschäden geerntet werden konnte. Inzwischen hat die WWS etwas Grund zur Verfügung gestellt, auf dem Beete angelegt werden können. „Das Gelände ist abschüssig, sodass wir Material für die Befestigung benötigen“, sagte Knebel. Spenden seien daher immer willkommen. Knebel ist immer Donnerstagnachmittag vor Ort und ansprechbar für Nutzer und Unterstützer.
Die Interkulturellen Gärten wurden von Caritas und Arbeiterwohlfahrt initiiert und jeweils mit einen Partner betrieben. An der Birkenstraße ist das der Verein „Rad und Tat“, am Alten Postweg die Emmaus-Kirchengemeinde. Ziel ist es, dass die Bewohner hier für den Eigenbedarf anbauen können, etwa Gewürzpflanzen aus der Heimat. Darüber hinaus sollen die Gärten Orte der Begegnung sein, in denen die Menschen durch gemeinsames Tun zueinanderfinden.
„Bänke auf dem Gelände und ein naher Spielplatz laden außerdem zum Verweilen ein. Die Anschaffung des mobilen Backofens wurde durch drei große Spenden der Sparda-Bank Hannover, der Stadtwerke Herford und der WWE an „Rad und Tat“ ermöglicht. Udo Lange, Geschäftsführer einer Kachelofen- und Kaminbaufirme aus Leopoldshöhe, unterstützte das Ofenprojekt, half bei der Anschaffung und übernahm auch die Einweisung in dessen Betrieb.
„Der mobile Ofen steht in der Garage, in der wir auch das Gartenwerkzeug lagern“, sagte Erhard Krull von „Rat und Tat“: „Der Backofen kann auch für andere gemeinnützige Veranstaltungen ausgeliehen werden.“ Da dabei aber Fixkosten für Versicherung und Kurzzeitzulassung entstehen, die weder durch Mitgliedsbeiträge noch durch meist zweckgebundene Spenden abgedeckt sind, wird Krull wieder einige Vorträge über seine Benefiz-Radreisen halten.
„Da geht dann der Hut rum“, sagte Krull. Der Erlös soll helfen, diese Kosten zu decken.
http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/herford/21739795_Interkultureller-Garten-ist-Treffpunkt-im-Quartier.html (mehr …)
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Finanzierung für das Erdkeller des exotischen Gartens Coschütz
(Gu, Mail)
ich habe eben von der https://umweltstiftung.allianz.de/ eine pauschale Zusage erhalten für den Erdkeller. Dies muss noch von der Regionalstelle bestätigt werden.
-> wir fördern das Projekt auch, aber nur einen Teil davon. Nun kann es dann endlich gebaut werden
(mehr …) -
IG Friedberg ist in einer Kleingartenanlage
(Gu aus Antrag und Antworten)
Der Interkulturelle Garten Friedberg (IKG) ist ein gemeinwesenorientiertes Projekt des Evangelischen Dekanats Wetterau und besteht seit Januar 2016. Gefördert wird der Garten aus Projektmitteln (DRIN-Projekt) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und aus Mitteln des Evangelischen Dekanats Wetterau.
Das Projekt richtet sich zuvorderst an Familien und Personen, die in der Altstadt Friedberg wohnen.
Der Garten befindet sich noch im Aufbau und liegt in einem Schrebergartengelände in der Nähe der Friedberger Altstadt. Zurzeit wird der Garten von türkischen und bulgarischen Frauen, zum Teil mit Familienanhang, genutzt. Die Gartennutzer/innen arbeiten im Wesentlichen mit Hochbeeten. Die Größe des Gartens umfasste bisher ca. 400 qm. Eine Erweiterung auf ca. 630 qm ist jetzt erfolgt. Wegen der Hinzupachtung einer weiteren Fläche um ca. 300 qm wird derzeit verhandelt. Aufgrund der Erweiterung können weitere Gartennutzer/innen hinzugenommen werden. Es gibt bereits Anfragen.
– Wie groß ist die Gruppe der GärtnerInnen bisher?
Derzeit gärtnern sechs Frauen und deren Familien. Durch die Grundstückserweiterung können jetzt weitere Gärtner/Innen hinzukommen.– Sind auch deutsche GärtnerInnen mit in das Projekt involviert?
Im letzten Jahr war auch eine deutsche Frau als Gärtnerin aktiv. Sie ist aber aus Zeitgründen nicht mehr dabei. Grundsätzlich sollen auch deutsche Gärtnerinnen aktiviert werden. Zurzeit besteht ein Kontakt zu einer deutschen Familie.– Wie bekommen die BewohnerInnen von Friedberg Kenntnis von dem Projekt, wie kann man mitmachen?
Über den Garten wurde umfangreich in der Presse berichtet. Ein entsprechender Flyer ist in Arbeit und wird u.a. über die Kooperationspartner weitergegeben.– Wie offen ist die Schrebergartenanlage? Braucht man einen Schlüssel, im auf das Gelände und einen zweiten Schlüssel, um zu dem Gartenprojekt zu kommen? Wie bekommt man Zugang?
Der Garten ist über eine Gartentür, die aus Prinzip nicht abgeschlossen wird, direkt zu erreichen. Jeder, der sich interessiert, kann sich im Garten aufhalten.– Ist das Projekt offen für alle Interessierten (also nicht nur für sozial schwache Menschen?)
Der Garten ist grundsätzlich offen für alle Interessierten, egal mit welchem wirtschaftlichen Status, Religion oder Herkunft.– Wie viele Beete gibt es bisher und wieso arbeiten die Frauen in Hochbeeten (in einem Schrebergarten dürfte die Erde ja gut sein)?
Zurzeit haben wir sieben Hochbeete und zwei ebenerdige Beete.
Auf Empfehlung unseres Kooperationspartners NABU-Umweltwerkstatt haben wir uns dafür entschieden im Garten überwiegend mit Hochbeeten zu arbeiten, da die zur Bewirtschaftung zur Verfügung stehende Fläche (Sonne, Schatten) eher begrenzt war und es sich gezeigt hat, dass dies ein wirksamer Schutz vor Schädlingen ist. Die zwei ebenerdigen Beete haben unter den Wühlmäusen und Schneckenbefall sehr gelitten.– Gibt es „nur“ individuelle Beete oder gibt es auch Gemeinschaftsbeete/flächen?
Bis jetzt haben wir noch kein Gemeinschaftsbeet. Dies ist aber auf jeden Fall vorgesehen. Ebenso ein Gratisbeet.– Wie werden Entscheidungen getroffen?
Es besteht ein ständiger Kontakt zu den Gärtnerinnen durch regelmäßige Treffen, auch in den Wintermonaten.Klare Entscheidungsstrukturen müssen aber noch erarbeitet werden. Selbstentscheidungsstrukturen zu schaffen ist ein wesentliches Ziel des Gartenprojekts.
– Wie sind die Kontakte zu den anderen Schrebergärtner/Innen?
Zu den direkten Nachbarn bestehen unterschiedlich gute Kontakte. Es besteht über den Gartenzaun hinweg ein fachlicher Austausch. Ein Nachbar hat uns Angeboten ein Teilstück seines Gartens zu übernehmen. Die Nachbarn werden immer zu unseren Festen eingeladen. Grundsätzlich ist ein Wohlwollen gegenüber dem Interkulturellen Garten festzustellen. -
Die Vielschichtigkeit eines Gartenaufbaus – Unser Garten Bruck
(Gu, Mail)
Unser Garten Bruck (Erlangen):
Ja, der Garten hat uns auch den Winter über keine Ruhe gelassen. Dadurch, dass wir im Aufbau und gerade eben dabei sind, richtig durchzustarten, kommt einfach sehr viel zusammen. Wir haben einen Freundeskries gegründet, um finanziell agil zu sein und Gelder beantragen zu können. Nun kommt der Bumerang zurück, das Finanzamt zickt, wir werden dann wohl erst im nächsten Jahr so richtig über und mit dem Freundeskreis agieren können. Aus dem Freundeskreis heraus hat sich auch ein vielfältiges Programm gebildet, z.B. Herstellung Terra Preta (Theorie- und Praxistag), Wildkräuterwanderungen mit anschließender Zubereitung, Kompostseminar…
Der Bau der Outdoorküche verzögert sich, da es da so was wie Bauaufsichtsämter gibt, die einem das Leben nicht gerade leicht machen.
Die Gartengruppe selbst ist auch ein stetes „Abenteuer“. Es gibt einen kleinen harten Kern, der zuverlässig dabei ist – jedoch ist niemand dabei, der perspektivisch mitdenkt oder „Verantwortung“ übernimmt – da „kämpfe“ ich im Moment auf alleiniger Front. Die Fluktuation ist groß, da immer wieder Leute dazustoßen, mal was machen und dann wieder verschwinden (wegziehen oder doch unterschätzt haben , dass Garten Arbeit macht – auch bei schlechtem Wetter). Das ist für eine Gruppe auch nicht leicht, die immer wieder Neue begeistert aufnimmt und dann jedes Mal wieder vor den Kopf gestoßen wird – da bleiben natürlich Konflikte auch nicht aus… Wirklich harte soziale Arbeit.
Aber unser Garten wächst und gedeiht. Sturmtief „Egon“ hat unser neu aufgebautes Gewächshaus komplett zerstört ( da war dann mal schnell das Geld unseres Umweltpreises futsch), aber zu unserer aller Freude blühen die reichlich gesteckten Frühlingsblüher auf, beleben das Gelände und harren der Bienenvölker, die in den nächsten Tagen Einzug halten werden. Die ersten Vögel haben ihre Nistkästen bezogen und am letzten Samstag hatten wir die erste große Gartenaktion bei fantastischem Wetter – Hochbeete auspflanzen, Stauden teilen, Nachfüllen, umsetzen, teilweise schon ansäen und Bodenbeete für die Aussaat vorbereiten. Am 18.03. haben wir dann mit der Produktion des Erlanger Theaters „Weltenverbesserer“ eine große Bauaktion mit Hochbeeten und Outdoormöbeln aus einem wirklich vielfältigen Fundus upcycelfähigen Materials. Das wird sicher spaßig. Außerdem lassen wir uns in diesem Gartenjahr von einer befreundeten Videokünstlerin begleiten, die das Geschehen dieses Jahres dokumentieren wird, unterschiedlichste Interviews (auch mit Ämtern, Bürgermeisterin, Anwohner*innen, Gartler*innen…) führen wird. Und, und, und…
Ja, da passiert gerade sehr viel – aber das wird bei all den anderen Projekten auch nicht anders sein. Wir haben auch eine Gärtenpartnerschaft mit „Himmelbeet“ begonnen, die nun auch so langsam wächst (mehr …)
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Aktuelle Entwicklung des Gartens „Garten der Flucht und Solidarität“ in Friedland
(von Najeha)
Seit März 2016 hat Frau Heidrun Mitze Kontakt mit mir in Göttingen, sie wohnt in einem Dorf bei Friedland, Reiffenhausen.
Ich haben Frau Mitze und den Mitarbeiter der Caritas in Friedland am 16.03. im Büro empfangen und beraten, Ihnen die Idee der Gemeinschaftgärten erklärt, sie über die Angebote der anstiftung informiert.
Sie möchte von Anfang an die Nachbarn vor Ort mit einbinden. Ich habe ihr im gestrigen Telefonat empfohlen, dass sie alle Parzellen als Gemeinschaft bewirtschaften mit Patenschaften, das bedeutet, an jeder Parzelle arbeiten ein Flüchtling und Nachbarn zusammen.
Das Ziel ist, dass sie in Dialog kommen, die Sprache lernen und sich austauschen.
Im August 2016 hat sie ein zweiwöchiges Jugend-Work-Camp organisiert. Ich war am 3.8.eingeladen, habedas Grundstück besucht, die Flüchtlinge aus Friedland im zukünftigen Gartenstück empfangen,ihnen die Idee und Ziele der Gärten erklärt.
Die Neuigkeit von gestern ist, dassfür das Gartenprojekt die Förderung irgendwie gesichert ist.
Zwei Förderungsmöglichkeiten hat sie, erstens über ein EU Programm, es war viel Arbeit, sie musste 30 Seiten Formulare ausfüllen,dem 20köpfigen Vorstand vorlegen, weiter 50 Leuten, die für die lokalen Aktionen auf den Land zuständig sind. Die Idee wurde gut aufgenommen.
Sie fördern das Projekt für drei Jahre mit 80%.
Zweitens LEB (Ländliche Erwachsenenbildung) für 20% als Co-Finanzierung.
Frau Mitze freut sich sehr, sie wartet auf den Förderbescheid.
Sie plant wieder einen Jugend-Work-Camp für den Sommer.
Sie möchte, dass ich demnächst eine Informationsveranstaltung in der Unterkunft in Friedland mache.
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neues von der Begegnungsoase Freiburg
(Gu, RSS)
interkulturellen Gartenprojekts auf St. Christoph schon aus dem Winterschlaf erwacht. Es gibt mehrere gute Neuigkeiten, die frischen Wind für das neue Gartenjahr bringen.Erstens: Wir können unsere Öffentlichkeitsarbeit professionalisieren. Ich habe mit einem Foto der Begegnungsoase St. Christoph einen der ANU-Medienpreise „Der Wandel im Bild“ gewonnen. (Fotografisch ist das Bild nicht umwerfend, eben ein Schnappschuss, den ich mit meiner Handy-Kamera und erdigen Händen bei einem Aktionstag gemacht habe. Aber die tolle Stimmung kommt rüber.) Als Preis bekommen wir eine professionelle Medienberatung der auf Nachhaltigkeit spezialisierten Agentur KGMNE. Bald designen wir also schöne Postkarten und Plakate.
Zweitens: Wir haben ein Umweltbildungs-Projekt für die Kinder von St. Christoph konzipiert, das vom Freiburger BNE-Fonds gefördert wird.
Mit dem Beginn des Gartenjahres wollen wir als ehrenamtliche Gartengruppe regelmäßig mit den Kindern gärtnern, aber auch kreativ sein, basteln, Geschichten erzählen, Pflanzen und Esskulturen kennenlernen. Zusätzlich dazu wird es Gartenaktionstage und Begegnungsfeste für alle BewohnerInnen und Interessierten geben. Dank finanzieller Förderung und Unterstützung durch unsere Kooperationspartner FABRIK, Pädagogische Ideenwerkstatt BAGAGE und Ökostation können wir nicht nur Saatgut und Gartengeräte kaufen, sondern auch Kreativ-Workshops machen und weitere Gartenelemente wie Insektenhotel und Trockensteinmauer fachlich kompetent bauen. (mehr …) -
120.000 Euro für IG in Lahr
(Gu, alerts)
etwas mehr als ein Jahr vor Beginn der Landesgartenschau (LGS) tritt auch der interkulturelle Beirat in die heiße Phase der Vorbereitung ein. Auf der Agenda stehen die Umsetzung des eigenen Gartenprojekts und ein interkulturelles Veranstaltungsangebot. […]
An exponierter Stelle, in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs der LGS, soll auf rund 600 Quadratmetern ein interkultureller Garten entstehen. Die Finanzierung des Projekts ist mit rund 120 000 Euro gesichert: Im Frühjahr soll mit der Gestaltung des Areals begonnen werden. Es wird einen Gemeinschaftsbereich und rund 15 Einzelparzellen geben, für die teilweise noch nach Aktiven mit dem berühmten grünen Daumen gesucht wird. Im Spätjahr soll dann ein gut 80 Quadratmeter großes Gartenhaus mit Teeküche, Geräteschuppen und überdachter Veranda entstehen. Eine am Montag, 6. März, ab 18.30 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses tagende Arbeitsgruppe wird das Konzept für ein interkulturelles Veranstaltungsangebot rund um den Garten erarbeiten. Die nächste Sitzung der Projektgruppe Interkultureller Garten folgt dann am Dienstag, 14. März. […]http://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.lahr-feigenbaum-ist-schon-unterwegs.a5eccefe-4b65-428e-87fc-c493ef8f6684.html (mehr …)
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GG in Kastel Housing gewinnt Preis
(Gu, alerts)
KASTEL – „Es ist ein tolles ehrenamtliches Projekt, das Raum für Begegnung und Integration schafft“, lobte Christa Gabriel, Kasteler Ortsvorsteherin, die Mitglieder des Vereins bürgerinitiierte Quartierentwicklung. Sie waren am Dienstag in die Ortsverwaltung Kastel/Kostheim gekommen, um eine ganz besondere Auszeichnung entgegenzunehmen. Der Bürgerverein wurde für sein Projekt „Urban Gardening“ geehrt. Im Rahmen des Projekts legten die Mitglieder im vergangenen Jahr einen Gemeinschaftsgarten in Kastel Housing an, der allen Bewohnern des Stadtteils zugutekommt. Mit der Umsetzung wurde im Frühjahr 2016 auf dem ehemaligen Kasernenareal in der Wiesbadener Straße begonnen.
Die bürgerinitiierte Quartierentwicklung gewann damit den Wettbewerb „L(i)ebenswerter Stadtteil“, den der Kasteler Ortsbereit jedes Jahr ausruft. Er richtet sich an alle Kasteler Bürger, Vereine, Verbände, Schulen und Kitas, er soll in kleinem Rahmen städtebauliche Akzente setzen um die Lebensqualität in Kastel zu verbessern. Zudem würdigen der Ortsbeirat und die Jury soziales Engagement und einen bewussten Umgang mit der Natur. Das „Urban Gardening“-Projekt vereint all diese Elemente.
An der Übergabe der Siegerurkunde und des Preisgelds in Höhe von 1000 Euro nahmen Mitglieder des Ortsbeirats teil. Auch Petra Seib, Leiterin der Ortsverwaltung, sowie Stadtrat Rainer Schuster waren da und dankten den ehrenamtlich Engagierten. […] Im Laufe des vergangenen Sommers wurde der Gemeinschaftsgarten immer größer und entwickelte sich zu einem beliebten Treffpunkt – zum gemeinsamen Ernten, Hacken und Anpflanzen oder einfach nur zum gemütlichen Beisammensein. Erstes Ziel sei es, so Holzer, ein Gespür für den Umgang mit der Natur und Lebensmitteln zu bekommen. Und so wurden Tomaten, Paprika, Kartoffeln aber auch riesige Sonnenblumen und viele andere Blumen in Hochbeeten oder – zuvor ungenutzten – Grünflächen angelegt und gepflanzt.
Die Idee für den Gemeinschaftsgarten entstand lange bevor die ersten Flüchtlinge nach Kastel Housing kamen. Nun profitieren auch sie von dem Projekt. Aus dem Gemeinschaftsgarten wurde schnell ein „interkultureller“ Gemeinschaftsgarten, durch den viele Flüchtlinge auch eine sinnvolle und abwechslungsreiche Beschäftigung fanden. „Außerdem lernt man, in der Gemeinschaft etwas zu tun“, meinte Holzer.
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/gemeinschaftsgarten-projekt-in-kastel-housing-gewinnt-preis_17635607.htm (mehr …)
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Förderung von Essener Gemeinschaftsgärten
(Gu, alerts)
[…]
Darüber hinaus im Fokus der Sitzung wird der „Green Capital Day“ und die Umsetzung der Projekte im Stadtbezirk V sein. Hierzu hatte das Projektbüro „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 1017“ Projekte in den Fokus gerückt. Die Bezirksregierung wird einen Teil davon finanzieren: So etwa die Urban Gardening Projekte in Karnap und Altenessen. Fördervolumen: 35.000 Euro.[…]http://www.lokalkompass.de/essen-nord/politik/mehr-fahrradstrassen-fuer-den-bezirk-d729965.html (mehr …)
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Essen: Geld auch für Gemeinschaftsgärten durch Grüne Hauptstadt Europas
(Gu, alerts)
[….] und im September wird die Altendorfer Straße mittels Pflanzkisten zum längsten Garten des Reviers.
Auch im Gemeinschaftsgarten von Petra Fiedler und ihren Mitstreitern wurde ein Bürgerprojekt bewilligt. „Wir bauen Hochbeete für Ältere, die sich beim Gärtnern nicht mehr so gut bücken können“, berichtet sie. 1000 Euro gibt das Projektbüro dazu. Kurse zu bestimmten Gartenthemen („zum Beispiel, wie man Saatgut gewinnt“) sind ebenfalls geplant. Und es soll einen Sensenkurs geben, damit die Streuobstwiese in der Nähe von Hand gemäht werden kann.
„Gemeinschaftsgärten sind für mich Stadtteilzentren unter freiem Himmel“, sagt Petra Fiedler. „Menschen kommen zusammen, man ist in der Natur, und das mitten in der Stadt […]Das Budget beträgt 16,25 Millionen Euro
Mit der Wiederaufforstung und dem Emscher-Umbau sammelte das Team um Umweltdezernentin Simone Raskob entscheidende Punkte, um die Mitbewerber auszustechen. Am Budget von 16,25 Millionen Euro beteiligt sich die Stadt mit fünf Millionen. […]
Wie schon bei der Kulturhauptstadt 2010 sollen Scharen von Freiwilligen mithelfen, den Slogan „Erlebe dein Grünes Wunder“ wirklich mit Leben zu füllen. Noch werden „Volunteers“ gesucht, rund 180 Helfer zählt das Projektbüro bis jetzt. […]http://www.ikz-online.de/region/stadt-essen-feiert-eroeffnung-der-gruenen-hauptstadt-europas-id209333311.html (mehr …)
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IG Dübener Heide bewilligt
(Gu, Mail)
Unser im November 2015 für den Naturpark Dübener Heide beantragtes zweijähriges Gemeinschaftsgartenprojekt ‚Urban Gardening geht aufs Land‘, dass ggf. auch mit Flüchtlingen arbeiten soll, ist überraschender Weise am 29.12.2016, – vorbehaltlich einiger kleinerer Details – von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung GEHNEHMIGT worden!!!
Geplant war Projektbeginn 1.1.2017. Das ist nun unmöglich zu schaffen, da wir inzwischen auch andere Pläne haben, die wir erst anpassen müssen. Elisabeth [Meyer-Renschhausen] und ich müssen die nächsten Tage überlegen, wie genau das ablaufen soll. Wahrscheinlich werden wir im März 2017 starten (mehr …)
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IG Meißen bliebt
(Gu, alerts)
Der Internationale Garten in Meißen wird auch im Jahr 2017 weiter für Deutsche und Ausländer für Gartenbau, Spiel und Sport zur Verfügung stehen. Mit diesem Statement hat sich jetzt der Betreiberverein des Internationalen Gartens Buntes Meißen zu Wort gemeldet. Er widersprach damit anderslautenden Berichten. Das Angebot sei ehrenamtlich aufgebaut worden und werde von der Stadt unterstützt, heißt es weiter. Schon im ersten Jahr hätten dank einer sehr kompetenten Gartenleitung und der Förderung durch die Sächsische Aufbaubank auf Anhieb große Erfolge verzeichnet werden können. Nun sei die Anschlussfinanzierung für diese Stellen nicht gesichert, doch gehe der Verein Buntes Meißen-Bündnis Zivilcourage davon aus, dass dafür eine Lösung gefunden werde.
Aufgrund von Sprachhemmnissen und bürokratischen Hürden wäre eine hauptamtliche Unterstützung noch für ein bis zwei Jahre sehr hilfreich. Langfristig solle jedoch der Internationale Garten eine Gemeinschaft von Menschen sein, die ihre Freizeit miteinander gestalten. Dazu benötigt werde ein aktives Engagement, wie es auch in zahlreichen anderen Internationalen Gärten bundesweit erlebbar sei
http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-bleibt-3577531.html (mehr …)
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IG Laatzen bekommt Hochbeet für Projekt mit Kindern
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Der interkulturelle Garten an der Flemingsstraße ist um ein Hochbeet reicher. Der Verein Jukus erhielt die 1,90 mal 1,20 Meter große und 52 Zentimeter hohe Lärchenholzumrandung vergangene Woche als Spende aus dem Programm „Zukunft Stadt und Natur Pflanzenwelten“ für sein Gartenprojekt mit Kindern. (mehr …)
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Himmelbeet bei Spendenverdoppelungsaktion der Biocompany dabei
wenn Ihr morgen das erste Türchen im Adventskalender öffnet, geht auch für das himmelbeet ein Türchen auf. Darum helft uns, den Garten im nächsten Jahr noch paradiesischer zu machen und spendet MORGEN für unsere Outdoorküche & ein begrüntes Iglu als Rückzugsort für Ruhesuchende!
Im Rahmen einer Verdoppelungsaktion macht die BIO COMPANY aus jedem gespendeten Euro automatisch zwei. (www.betterplace.org/p11246) -
Schorndorfs Innenstadtkonzept sieht urban gardening vor
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Die Stadt will mit einem Maßnahmenpaket künftig mehr Menschen in ihren historischen Kern locken. Der „Untere Parkplatz“ soll wieder zum „Unteren Marktplatz“ werden.Schormdorf – Die Stadt Schorndorf möchte ihre Innenstadt für Besucher attraktiver machen. Einstimmig hat der Gemeinderat ein Konzept gebilligt, das den historischen Stadtkern als „Freizeit und Aufenthaltsort“ stärken soll. Es ist Ergebnis einer Arbeitsgruppe namens „Zukunftsinitiative Innenstadt“, welche sich fast ein ganzes Jahr regelmäßig getroffen hat. Hintergrund ist eine allmählich nachlassende Besuchsfrequenz in der Stadt sowie leer stehende Geschäfte, speziell in der westlichen Altstadt.
Das Ziel sei, dem Schorndorfer Besucher möglichst viele und klare Besuchsgründe zu geben, sagte Lars Scheel vom Amt für Wirtschaftsförderung, der das Projekt vorstellte. Wichtig seien eine hohe Aufenthaltsqualität und gute Rahmenbedingen, etwa bei den Parkgebühren und bei der Lenkung der Besucher. Man habe zwar eine Vielzahl von Entwicklungsprojekten an den Rändern der Altstadt, wie etwa die Ansiedlung einer H&M-Filiale in der Schulstraße – doch müssten „diese Impulse in den Altstadtkern verlängert werden“.
Um diesen Weg einzuschlagen, genehmigte der Gemeinderat der Stadt Sofortmaßnahmen. Ein Posten von 20 000 Euro ist ein jährlich stattfindendes Urban-Gardening-Projekt, zu Deutsch „Gärten in der Stadt“, welches die Innenstadt grüner und wohnlicher erscheinen lassen soll. Man will Pflanzflächen und Gefäße zur Verfügung stellen, Paten sollen die Gewächse pflegen.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.innenstadtkonzept-fuer-schorndorf-gesamterlebnis-rund-um-den-marktbrunnen.ec424034-4b92-4ecf-9704-5585d06e88dc.html (mehr …)
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C&A spendet 2000 Euro für den Mädchengarten
(Gu, RSS)
2000€ hat der Mädchengarten vor Kurzem von der C&A Filiale in der Bahnhofstraße erhalten. Die Mädchen freuen sich ganz besonders darüber, denn der Mädchengarten will in diesem Jahr endlich eine feste Gartenhütte für die Winterzeit und schlechtes Wetter bauen.
„Als Mitarbeiter von C&A stehen wir täglich im direkten Kundenkontakt und kennen die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Daher ist es für uns eine besondere Freude, dass wir dem Maria-Sibylla-Merian e.V/ Internationaler Mädchengarten mit unserer Spende unterstützen und den Kindern in unserer Mitte etwas zurückgeben können“, erklärt Stefanie Haupt, Leiter der C&A Filiale Bahnhofstr.58-60 bei der Übergabe der Spende.
Die Spendenaktion lebt durch den persönlichen Einsatz der Mitarbeiter in den Filialen vor Ort. So wählen die einzelnen Filialen selbst passende Projekt aus, die sie fördern möchten. Empfänger der Spenden sind gemeinnützige Organisationen wie Bildungseinrichtungen, Kindergärten, Kinderheime oder Vereine im lokalen und regionalen Umfeld der jeweiligen Filialen. (mehr …)