Schlagwort: Finanzierung

  • Gemeinschaftsgarten Rheinfelden ist IBA Projekt

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    Das Quartett der Rheinfelder IBA-Projekte vervollständigt das „Urban Gardening“, das „Gemeinschaftsgärtnern“ in der Metzger-Grube. Dass es bestens läuft, auch davon kann man sich beim „Kürbisfest“ am Samstag, 8. Oktober, überzeugen. Aber auch die Tatsache, dass diese Aktion, die mittlerweile seit über einem Jahr läuft, zu den Preisträgern des Husqvarna-Förderwettbewerbs gehört. Mittlerweile hat die Gruppe rund um Gärtnermeister Joachim Schlageter nicht nur Hochbeete, Kräuterspiralen und Insektenhotels errichtet, sondern auch einen Lehmofen für künftiges Brot- und Pizzabacken.

    http://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.rheinfelden-die-bauausstellung-ist-aller-orten.15d3e963-ed2e-4423-b11c-856136ee1c8a.html (mehr …)

  • Büdingens bunte Gärten bekommen Förderung

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    […]
    Claudia Münker, Gartenpächterin am Hain, war eine der ersten, die sich gemeinsam mit Verena Baumann vorstellen konnte, eine Plattform zu schaffen, auf der jeder Gartenliebhaber seiner Neigung nachgehen kann. Im Herbst des vergangenen Jahres kam Anna Jaeger ins Spiel. Die Büdingerin ist Architektin, hat viele Jahre in München gelebt, dort studiert und erfuhr während eines Besuchs in der Heimat von dem Projekt. Sie war sofort Feuer und Flamme.

    Doch bevor losgelegt werden konnte, mussten einige Hürden genommen werden. Wo könnte ein solcher Garten sein? Wer wäre bereit, die Organisation zu übernehmen? Wo könnte das Geld herkommen, um das Ganze zu finanzieren? Und, und, und. Schnell war der Kontakt zur Ehrenamtsagentur hergestellt, die schon viele Projekte in der Stadt ins Leben gerufen und unterstützt hat. Dieter Egner, ehemaliger Vorsitzender, und in der Flüchtlingshilfe aktiv, stellte den Antrag. Nach Bewilligung der Gelder fiel der Startschuss. Finanziert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Förderprogramm für Gemeinwesenarbeit. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration stellt über dieses Programm Gelder für Gemeinden mit besonderen sozialen und integrationspolitischen Herausforderungen zur Verfügung. Das trifft in Büdingen zu, da es dort die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) für Flüchtlinge gibt. Und vor allem die sind willkommen in einem offenen Garten.

    Zunächst musste ein passendes Grundstück gefunden werden. Gut erreichbar, möglichst stadtnah, denn es sollten eben auch Menschen aus der HEAE die Möglichkeit haben, mitzumachen. Eines war von Anfang an klar: Es sollte ein Gemeinschaftsprojekt entstehen. Ein Garten, in dem gemeinsam gearbeitet, geerntet und vielleicht auch einmal gefeiert wird. Keine einzelnen Parzellen, in der jeder für sich werkelt, sondern ein großer gemeinschaftlich genutzter Garten. Die Wahl fiel auf einen Schrebergarten am Hain. Inzwischen konnte noch ein weiteres Grundstück dazu gepachtet werden. Insgesamt beträgt die Fläche des Gartens 2513 Quadratmeter.

    […]
    An zwei Tagen in der Woche ist der Garten geöffnet und einer der beiden Organisatoren ist vor Ort. „Meistens sind wir so fünf bis acht Leute, die gemeinsam arbeiten. Als wir das Grundstück gerodet haben, kamen immer drei afghanische Männer aus der HEAE, die sensationell mit der Sense umgehen konnten. Das war uns eine große Hilfe. Leider sind die drei nun nach Friedberg verlegt worden und können nicht mehr kommen. Das ist schade“, erzählt Alexander Dittberner. Regelmäßig dabei ist Farhan Alishing aus Syrien. Er wohnt im „Stern“ in der Vorstadt und kommt täglich, um die Pflanzen zu wässern und nach dem Rechten zu sehen. Er hilft inzwischen auch anderen Büdingern bei anfallenden Arbeiten im Garten.

    Gemüseanbau

    Während in diesem Jahr eher grobe Arbeiten erledigt werden müssen, soll es im nächsten Jahr richtig losgehen. Erste Hochbeete sind gebaut worden. Zum Teil aus Paletten, die der Palettenhandel Büdingen zur Verfügung gestellt hat, andere aus dem Holz der Tribüne des Theatervereins aus dem Oberhof. Auf diesen Hochbeeten soll noch mehr Gemüse angebaut werden.

    http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/lokales/aus-der-nachbarschaft/buedingen/der-gemeinschaftsgarten-am-hain_17279128.htm (mehr …)

  • Flüchtlinge gärtnern beim Heimatgarten Rheinhausen

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    „Heimatgarten“ nennt die städtische Wohnungsgesellschaft Gebag ihr Projekt an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen. Flüchtlinge gärtnern mit „Altanwohnern“.

    Ein Garten, der verbinden soll. Das steckt hinter dem Heimatgarten der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gebag an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen. Diese Verbindung wurde jetzt rund um den Heimatgarten kräftig gefeiert. Flüchtlinge und Nachbarn feierten gemeinsam ein Sommerfest. Sonst sind viele von Ihnen auch zusammen im Heimatgarten tätig. Rund 350 Flüchtlinge leben seit September 2015 hier. Außerdem rund 200 Menschen, die dort bereits vorher lebten, quasi „Altanwohner“.

    Viele Flüchtlinge hatten sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes eingebracht. Zum Beispiel beim Kochen: „Wir haben ganz viele unterschiedliche Gerichte hier. Zum Beispiel von einem Koch aus Syrien, der selbst Flüchtling ist“, erzählt Petra Valentin, Projektkoordinatorin der Gebag. Zum Preis von 20 Cent gab es so ein ausgefallenes Essen. „Wir wollen damit eine Wertschätzung signalisieren“, so Valentin. Die Einnahmen des Tages kommen dem Flüchtlingscafé des Vereins „Mehr Flüchtlingshilfe“ zugute. Das wird nur wenige Meter weiter in einem Nachbarhaus betrieben. Auch viele andere Initiativen, die sich für Flüchtlinge engagieren, waren zugegen, etwa die Diakonie.

    35 Kästen gibt es insgesamt
    Der „Heimatgarten Rheinhausen“ ist ein Urban-Gardening-Projekt. Auf einer Rasenfläche von rund 6000 Quadratmetern stehen insgesamt 35 Pflanzkästen. Alle Duisburger sind zum gemeinschaftlichen Gärtnern und Mitgestalten eingeladen. Möglich gemacht haben dies neben der Gebag als Eigentümerin des Grundstücks noch drei weitere Partner: die NRW.ProjektSoziales GmbH als Projektmanagerin, das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) als Projekt-Förderer und die GfB, die als Träger von „Arbeitsgelegenheiten“ mit Fördermitteln des Jobcenters die handwerklichen und gärtnerischen Voraussetzungen im Heimatgarten schafft. Von 7.30 bis 13.30 Uhr sind sechs Kräfte von dort im Einsatz und bauen Pflanzkübel oder Bänke. Die werden zum Beispiel aus alten Paletten gefertigt, die Firmen vorbeibringen.
    Weitere Informationen:

    Aktuell sind alle Pflanzkästen vergeben. Es gibt sogar eine Warteliste. Allerdings werden immer wieder neue frei.

    Flüchtlinge gärtnern mit „Altanwohnern“ in Rheinhausen | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/fluechtlinge-gaertnern-mit-altanwohnern-in-rheinhausen-id12146243.html#plx1909612227 (mehr …)

  • Weuengarten Essen: nur eine Person aktiv

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    […]
    Seit dem Frühjahr wandelt sich die Fläche des früheren Spielplatzes in einen Gemeinschaftsgarten. Eine Idee, von der Sabine Mehske, die zehn Minuten Fußweg entfernt wohnt, nach wie vor begeistert ist. Anfangs findet sie auch einige Mitstreiter, die so denken wie sie. Sie hat Spaß mit anderen zu Gärtnern und daran, „sich ein Stück weit selbst zu versorgen“. Grün und Gruga spendiert als Starthilfe vier große Hochbeete, in denen heute Paprika und Bohnen, Radieschen, Möhren, Zitronenmelisse und Petersilie wachsen. Auf dem Feld, ein paar Schritte weiter, wo Blätter von Kohlrabi zu erkennen sind, lechzt der helle, trockene Boden nach Wasser. So oft sie kann, kommt Sabine Mehske vorbei, schaut nach dem Rechten und macht etwas im Garten. Da von den anfänglichen Mitstreitern nur noch ein, zwei sporadisch vorbeischauen, bleibt fast alles an der 49-Jährigen hängen. So oft es nötig wäre, schafft sie es dann aber doch nicht, in den Gemeinschaftsgarten zu kommen. Jobs und Privatleben verlangen auch ihr Recht. Und sie hat ja auch noch Zuhause einen Garten zu pflegen.
    Spindelmäher gesucht

    Sabine Mehskes Motivation hat gelitten. Das hört man zwischen den Zeilen heraus. Sie hat gelitten, wenn auch nicht in dem Maße, wie das Gras rundherum gewachsen ist. Es fehlen nicht nur Mitstreiter, es fehlt auch ab und zu an dem entsprechenden Gerät. Wer zum Beispiel einen Spindelmäher entbehren kann, würde in Sabine Mehske eine dankbare Abnehmerin finden. Spindelmäher, jene nur durch Muskelkraft bedienten Mäher, verdeutlichen ihre Grundeinstellung. Nachhaltig soll es im Gemeinschaftsgarten an der Weuenstraße zugehen.

    Dafür sind mit dem Geräteschuppen, den Hochbeeten und den Kompostkisten die Basis gelegt. Allesamt zieren übrigens farbenfrohe Bilder. „Die haben Kinder aus Altendorf mit Pflanzenfarben gemalt“, erzählt Sabine Mehske.

    Der Gemeinschaftsgarten soll offen für alle sein. Ein Tor gibt es nicht, erst recht keines, das man verschließen kann. Der Gemeinschaftsgarten steht jedem offen. Kindern sowieso. Und Hundebesitzern. Keine Angst vor Hundehaufen? „Mit den Hundebesitzern hier habe ich bisher ausschließlich gute Erfahrungen gemacht.“

    Trotzdem: Nicht alle Zeitgenossen nehmen das ehemalige Gelände als Chance wahr. Ab und zu gibt es mutwillige Zerstörungen. „Diese Menschen sollten stattdessen besser mitmachen und später etwas von den angepflanzten Kräutern mit nach Hause nehmen“, schlägt Sabine Mehske vor. „Ich wünsche mir, dass der Gemeinschaftsgarten zu einer Oase wird, in der die Menschen zueinander finden“, sagt sie. Jedes Hochbeet, so eine ihrer Ideen, könne zum Beispiel von je einer Familie betreut werden. Wer mitmachen will, müsse keinen „grünen Daumen“ besitzen. „Man muss nur Spaß haben und kommen und Lust haben, etwas mit anderen Menschen zu machen“.

    Aufgegeben hat Sabine Mehske ihren Wunsch nach einem mit viel Leben erfüllten Gemeinschaftsgarten noch nicht. Ohne gleichgesinnte Ehrenamtliche wird der Wunsch aber wohl irgendwann eingehen wie eine Pflanze ohne Wasser.

    Sabine Mehske steht in Altendorf allein auf weiter Flur | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/nord-west-borbeck/sabine-mehske-steht-in-altendorf-allein-auf-weiter-flur-id12128768.html#plx1573899632 (mehr …)

  • Stiftung fördert Aufbau eines IGs im Kleingarten mit 35.000 Euro

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    Osnabrück
    In der Parzelle Nr. 6 mit dem Namen „Sonneneck“ hat das Mütterzentrum Osnabrück einen 1000 Quadratmeter großen Garten gepachtet. Dieser wird in den kommenden Monaten von Mitarbeitern der MÖWE gGmbH und freiwilligen Helfern des Mütterzentrums umgebaut, damit Mütter und Kinder sich dort wohlfühlen können. Die Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung fördert dieses gemeinschaftliche Projekt mit 35000 Euro für einen Zeitraum von zwei Jahren.

    In dem sonnenverwöhnten Gartenstück am Rande der Parzelle gibt es aktuell noch eine Menge zu tun. Als erstes entsteht ein Zaun rund um das Gelände, damit die Kinder dort sicher spielen können. Als nächstes sollen das Fachwerk-Gartenhaus instand gesetzt und die Toilette erneuert werden. „Wir haben viele Familien mit sehr kleinen Kindern. Die sollen sich mittags in das Häuschen zurückziehen und ein Schläfchen halten können“, erklärt Anna Maria Schmitz-Hülsmann vom Mütterzentrum Osnabrück. Noch in diesem Jahr soll außerdem ein Matschspielplatz entstehen.

    In einem Teil des Gartens werden Beete für Obst und Gemüse angelegt. „Unsere Kinder leben meistens in kleinen Wohnungen ohne Garten“, so Malu Piepenbrink vom Mütterzentrum. „Hier haben sie die Chance zu sehen, wie die Pflanzen wachsen.“ Ziel sei es, sie so zu einem achtsamen Umgang mit der Natur zu erziehen.

    Bei der Pflege des Gartens und der Ernte wollen Mütter und Kinder helfen. Die groben Arbeiten, die handwerkliches Geschick und Fachwissen erfordern, übernimmt dafür die MÖWE gGmbH. Die Bohnenkamp-Stiftung hat beide Einrichtungen zusammen gebracht.

    „Wir sind froh, dass wir dieses tolle Projekt hier unterstützen können“, so MÖWE-Betriebsleiter Thomas Schulke. Für die Langzeitarbeitslosen biete es eine Chance, sich zu beweisen, aktiv zu werden und mit anderen Menschen zusammen zu kommen. Im kommenden Jahr plant das Mütterzentrum in Zusammenarbeit mit einer Berufsschule den Bau eines Holz-Tipis mit Feuerstelle. Außerdem sollen eine Kräuterspirale und kleine Beete für die Kinder angelegt werden.

    „Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen Garten hier bekommen haben“, so Piepenbrink. Von anderen Kleingartenvereinen habe sie Absagen erhalten, weil die Leute dort nicht so viele lärmende Kinder haben wollten.

    Im Kleingartenverein Süd am Bröckerweg, der im Frühjahr auch schon einen Garten für Flüchtlingsfamilien zur Verfügung gestellt hat, empfing man die Vertreterinnen des Mütterzentrums dagegen mit offenen Armen. Der Kleingärtnerverein drückte sogar ein Auge zu, als es um den Zaun um den Garten ging. „Eigentlich steht in unserer Satzung, dass jeder Garten von außen einsehbar sein muss. Aber wir verstehen natürlich die besonderen Bedürfnisse der Mütter mit ihren Kindern, die hierher kommen“, sagt Vorsitzende Anne Böer. Der Zaun solle schützen, aber nicht abschotten. So hoffe sie auf ein reges Miteinander zwischen den Gruppen aus dem Mütterzentrum und den anderen Kleingärtnern. (mehr …)

  • „Aktiv, engagiert und vernetzt im Kiez“: neues Projekt im Rosenduftgarten

    (Gu über AG Kleinslawi)

    wir laden herzlich zur Auftaktveranstaltung unseres Projektes ‚Aktiv,engagiert und vernetzt im Kiez‘ (AeviK) im Interkulturellen GartenRosenduft ein. Das Projekt, gefördert vom Bundesministerium des Inneren, hat zum Ziel,insbesondere ältere MigrantInnen und Flüchtlinge aus Südosteuropa, mitdenen unser Verein arbeitet, an altersspezifische Angebote des BezirksFriedrichshain-Kreuzberg heranzuführen, ihnen neue Kontakte zu erschließenund ihr ehrenamtliches Engagement, so auch im Interkulturellen GartenRosenduft, verstärkt mit dem Bezirk zu vernetzen. Unser Gartenprojekt besteht seit dem Jahre 2006 und bietet seitdem imRahmen bürgerschaftlichen Engagements Freizeitangebote, Führungen undWeiterbildungen im Bereich Ökologie und Stadtnatur. Vor allem aberpraktiziert der Garten ein Miteinander der Kulturen und versteht sich alsIntegrationsort. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir die Anliegen des Projekts bekanntmachen, unsere Arbeit vorstellen und mit Ihnen / Euch in einen Austauschkommen, um Kooperations- und Vernetzungsmöglichkeiten auszuloten. Gernekönnen Informationsmaterialien zur Arbeit mitgebracht werden, die wir dannauslegen. (mehr …)

  • GG mit Flüchtlingen eröffnet in Hochheim

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    Flüchtlings–Integration durch Urban Gardening

    Erster Hochheimer Gemeinschaftsgarten wird eröffnet

    Wer durch Hochheim schlendert hat sicher schon einmal „wild“wachsendes Gemüse gefunden, wie z.B. im „Tomaten-in-Töpfen-Gartenprojekt“ des Familienzentrums „Mamma mia“ oder im “Öffentlichen Beet” in der Stettiner Straße. Diese kleinen Projekte der letzten beiden Jahre haben gemeinsame Ziele: Die Möglichkeit für jeden Hochheimer Bürger kostenfrei an frische und gesunde Nahrung zu kommen und unseren kleinen Mitbürgern aufzuzeigen, wie Obst und Gemüse wächst. Sozusagen eine „Essbare Stadt“ im Kleinen.

    Idee eines Gemeinschaftsgartens
    Lukas Kaus, der 2014 aus Frankfurt zugezogene Polizist, der sich in seiner Freizeit für nachhaltige Projekte interessiert, hatte das Vorhaben ein solches mit der Flüchtlingsintegration zu verbinden. Im vergangenen Winter stellte er die Idee eines ersten Hochheimer Gemeinschaftsgartens Bügermeister Westedt vor. Dieser schlug spontan dafür eine Fläche auf dem ehemaligen Tetra-Pak-Gelände in der Frankfurter Straße/Ruben-Rausing-Straße vor, ganz in der Nähe der jetzigen Gemeinschaftsunterkunft der Flüchtlinge.

    Durch die gute Vernetzung der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe Hochheim hat sich nun eine erste Gruppe von Verantwortlichen für das Projekt gefunden: neben Lukas Kaus die Asyl-Koordinatorin der Stadt Hochheim am Main Carolin Jungmann, die Hochheimer Fotografin Iris Schmitz, die Garten-Designerin Evelyn Roth, die IT-Spezialistin Clarissa Kühnel, die Initiatorin des “Öffentlichen Beetes” und Kinderbuchautorin Heike Weimer, sowie die beiden syrischen Flüchtlinge mit grünem Daumen, Fasih Almarsi und Ahmad Dandony.

    Austausch und Kennenlernen
    Das Konzept des Gemeinschaftsgartens beinhaltet neben der unentgeltlichen Versorgung der Hochheimer Bevölkerung mit Obst und Gemüse auch die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Gärtnern über die Sprach-, Alters- und andere Grenzen hinweg kennenzulernen. Denn Gärtnern funktioniert auch nonverbal. Die Kinder bekommen zudem die Möglichkeit zu lernen, wie man Nahrung selber großziehen kann, wie sie aussieht, schmeckt und was man daraus zubereiten kann.

    Kooperationen und Unterstützer
    Die Astrid-Lindgren-Schule, in der sich schon erste Freundschaften zwischen den Hochheimer- und den Flüchtlingskindern entwickelt haben, sowie die Peter-Josef-Briefs-Schule und die KiTa Pusteblume haben schon Interesse an weiteren gemeinsamen internationalen und integrativen Projekten signalisiert, es kommen sicherlich noch mehr dazu.
    Begeistert hat das Projekt auch die Taunus-Sparkasse, insbesondere weil sich so wertvolle Erfahrungs- und Entwicklungschancen für alle Kinder bieten. Sie hat die Erstausstattung des Gemeinschaftsgartens wie zum Beispiel die Hochbeete, Werkzeuge, Pflanzen und anderes als Sponsor finanziert. Auch die Gärntnerei Mohr beteiligt sich großzügig an dem Projekt und lieferte den wertvollen Mutterboden und die Komposterde für die Hochbeete. „Wir sind äußerst dankbar für diese großartige Unterstützung und freuen uns auf die Früchte, im doppelten Sinne, die daraus entstehen“, schildert der Hochheimer Erste Stadtrat Hans Mohr.

    Eröffnung und Mitarbeit
    Am kommenden Freitag, 26. August wird der Gemeinschaftsgarten um 11 Uhr offiziell eröffnet.
    http://www.hochheim.de/Buergerservice/Rathaus/Aktuelles/Fluechtlings-Integration-durch-Urban-Gardening (mehr …)

  • TU HH Campusgarten bekommt Geld von der Sparda Bank

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    Sparda-Bank schenkt TU Pflanzinseln

    Harburg. Urban Gardening, also das gemeinsame Gärtnern in der Stadt, müsste doch auch auf dem Campus der Technischen Universität Hamburg (TUHH) funktionieren, dachten sich einige Mitarbeiter und Studierende im vergangenen Jahr und gründeten die TUHH-Gartengruppe. Im Laufe des Frühjahrs und Sommers entstanden auf dem Uni-Campus zusätzliche grüne Ecken. Jetzt gibt es vier davon mitten im durchgehend gepflasterten Areal des nördlichen Campus: Die Sparda-Bank Hamburg spendierte Hochbeete für das Projekt Campusgarten.

    Die mit Kräutern, verschiedenen Gemüsen und Blumen bepflanzten Holzkästen bilden bunte Akzente in dem eher steingrauen TU-Bereich. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Sparda-Bank, die unsere TUHH noch grüner macht“, sagt Ralf Grote, Leiter des Präsidialbereichs der Universität. „Die Beete passen wunderbar in unser Konzept eines nachhaltigen und zugleich geselligen Campus.“ Die Bank habe die Garten-Aktion gern unterstützt, denn „Nachhaltigkeit und Ökologie sind auch für uns wichtige Werte“, sagt Claudia Hebrank von der Sparda-Bank.

    Das Projekt Campusgarten, das auch vom Kiekeberg-Museum und vom Museumsbauernhof unterstützt wird, lebt vor allem vom Engagement der TUHH-Mitarbeiter und Studierenden. Sie haben Patenschaften für die einzelnen Hochbeete übernommen und werden sich nun in ihrer Freizeit um die kleinen quadratischen Gärten kümmern – und diese natürlich auch abernten. Vielleicht bekommen dann Kollegen vom Institut für Angewandte Bautechnik, Fachrichtung Bau- und Holztechnik, etwas ab. Schließlich haben sie die vier mal vier Meter großen Holzkästen entworfen und mit tatkräftiger Hilfe von Studierenden zusammengebaut.

    Andere Campusbewohner werden von den zusätzlichen Blüten profitieren: die beiden Völker des Projekts Campusbiene. Die Bienenstöcke stehen unweit der neuen Pflanzinseln, und die geflügelten Arbeiterinnen haben schon im Vorjahr gezeigt, dass sie etwas leisten können: Am 6. August 2015 hat die Imker AG des Studierendenausschusses erstmals Honig geschleudert und gut 13 Kilogramm geerntet.

    http://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article207995363/Sparda-Bank-schenkt-TU-Pflanzinseln.html (mehr …)

  • Garten der Vielfalt in Ginsheim im TeGut Magazin

    (Gu, Mail)

    Die Initiatorinnen des IG Rüsselsheim wohnen in einem generationsübergreifenden Projekt in Ginsheim und haben dort einen IG gegründet. Für diesen brauchen sie noch Geld. Das Projekt wird im aktuellen TeGut (Supermarkt) Magazin vorgestellt (sie nennen es „TeGut Crowdfunding)
    S. 16: https://www.tegut.com/fileadmin/tegut_upload/Dokumente/Marktplatz/tegut_marktplatz_august_2016.pdf (mehr …)

  • Lehmofenbau im GG Metzgergrupe in Reinfelden

    (Gu aus alters)

    Ein Dutzend Erwachsene und mehrere Kinder bauten gemeinsam einen Lehmofen auf dem Urban Gardening Gelände Metzgergrube. Aus Kaolinton, lehmiger Erde, Sand und Gerstenspreu wurde eine Kuppel geformt, in der später Brot und Pizza gebacken werden kann. Damit der Workshop „Bau eines Lehmofens“ überhaupt stattfinden konnte, mussten Jürgen Hess, Andreas Tietz und Joachim Schlageter viel Vorarbeit leisten. Zum Workshop am 30. Juli hatten die Männer in der Metzgergrube neben den großen Pflanzkübeln ein Pultdach zum Schutz des späteren Ofens gebaut und ein Fundament aus Backsteinen aufgeschichtet. Zur Finanzierung des Projekts hatten sie Sponsoren gefunden, und Material wurde auch aus dem Förderprojekt Soziale Stadt bezahlt.
    […]
    Die Arbeiten am Workshop Lehmofenbau wurden von Dominik Hofmann für die IBA Basel 2020 im Film festgehalten. Ursula Philipps von der Stadtverwaltung beantwortete seine Fragen. Für die große Bauausstellung im trinationalen Raum sind 30 Filme geplant, darunter der Film vom Bau des Lehmofens in Rheinfelden.

    http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/rheinfelden/Ein-Dutzend-Helfer-legen-Hand-an-und-bauen-Pizzaofen;art372615,8835714 (mehr …)

  • Tausendsschön Minden: OW; Workshops, Preisgeld, Ort zum Deutsch lernen

    (Gu, Tel)
    Der Gemeinschaftsgarten und Offene Werkstatt Tausendschön in Minden bietet in den Sommerferien ein vielfältiges Programm für Kinder an. Die Beschäftigung mit dem Konzept einer Offenen Werkstatt und deren Einrichtung (die wir gefördert haben) führt dazu, dass sie immer mehr Workshops anbieten und dabei das große Netzwerk nutzen, was die Initiatorin hat. Sobald sie von einer Fähigkeit hört, versucht sie den Menschen für einen Workshop zu gewinnen. Alle Leute, die in der OW anleitend tätig sind, machen das ehrenamtlich. Nutzungsentgelt nehmen sie nicht. Sie haben privat viele Werkzeuge und Maschinen eingebracht und durch gezielte Spendenaufrufe einiges erhalten.
    AUf öffentlichen Festen verkaufen sie Selbstgemachtes aus dem Garten und haben so ein paar Einnahmen.
    NRW stellt 130000 Euro für „Integrationsprojekte“ zur Verfügung und sie sind aufgefordert worden, einen Antrag über 2000 Euro zu stellen. Zudem haben sie mit dem Projekt „Fremde werden Freunde“ (mit Flüchtlingen gärtnern) Aussicht auf ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Da sind sie von 110 Projekten eins der 12 „besten“. Es soll eine Broschüre entstehen und ein Profi-Kamerateam kommt in den Garten.
    Eine tolle Geschichte: ein pakistanischer IT-Student (Flüchtling) hat keinen Deutschkurs bekommen, kam jede Woche 3x in den Garten und hat alle Adressen, die er dort bekam (von potentiellen weiteren Möglichkeiten für Deutsch-Kurse) abgeklappert und dann tatsächlich Erfolg gehabt. Der Lehrer fragte ihn beim ersten Mal, wo er so gut Deutsch gelernt hätte und ersagte: im Garten. der Lehrer wollte ihn verbessern und sagte: Sie meinen in der Schule. Er erzählte vom Garten und nimmt nun Infos mit in die Schule.
    Im Garten wird konsequent nur Deutsch gesprochen und es gibt auch keine Infos in anderen Sprachen.

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  • Ufer Projekte gewinnen Quartiersmeister Abstimmung

    (Gu aus Newsletter)

    Liebe Gärtnerinnen und Gärtner,
    habt noch einmal vielen Dank für eure Stimmabgabe bei Quartiermeister – wir haben die Abstimmung tatsächlich gewinnen können und blicken so den kommenden Seitentrieben sehr optimistisch entgegen.
    Unten findet ihr wie gewohnt die Ankündigung zum nächsten Workshop diesen Sonntag, sowie Bericht und Bilder des vorherigen.
    viele Grüße und wunderbare Sommertage,
    euer Seitentriebe-Team

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  • Berliner Senat und Grüne Liga: Gartenprojekt für Flüchtlinge in Wilmersdorf

    (Gu aus alerts)

    Senat und Grüne Liga starten Gartenarbeitsprojekt mit Flüchtlingen

    Berlin: Rathaus Wilmersdorf | Wilmersdorf. Holzpaletten zu Pflanzkübeln, Samen zu Zierpflanzen, Gärtnern bis zur Ernte: Im früheren Rathaus Wilmersdorf können Flüchtlinge nun beim Urban Gardening ihre Sorgen vergessen. Schon bald pflückt man frisches Gemüse. Bereits jetzt sprießen Blumen aus der Heimat.

    Es schwappt und spritzt, als Kinder den Gießkannen-Hals über den Rand der alte Palette heben. Und dann sickert auch schon das Wasser in den dunklen, fruchtbaren Boden. Mustafa, Jaffa und Delia wuseln um das Beet, vollführen einen Regentanz, füllen die Kanne, wässern erneut. Kein Zweifel: Gerade die Flüchtlingskinder finden im neuen Gartenprojekt des Heims am Fehrbelliner Platz einen Zeitvertreib, der Freude bringt und Zeichen setzt.

    Zusammen wachsen

    „Zusammen wachsen“ heißt das Vorhaben, organisiert von der Grünen Liga, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Heimleitung des Arbeiter-Samariter-Bundes, in mehrfacher Hinsicht. Gesellschaftlich schweißt es zusammen. Und Flüchtlinge sehen bildhaft, wie aus einem Samen Pflanzen entstehen. „Dieses Projekt soll auch über den Ort hinauswachsen wie die Pflanzen aus dem Kübel“, hofft Staatssekretär Christian Gaebler (SPD) auf Nachahmer in anderen Einrichtungen. Dabei gibt es für die Aktion im Hof des Rathauses Wilmersdorf schon ähnlich geartete Vorbilder: zum einen den Köpenicker „Garten der Hoffnung“; zum anderen das Projekt „Über den Tellerrand wachsen“ in Neukölln. „Solche Oasen sind Orte der Begegnung“, beschreibt Gaebler die Sozialfunktion des Jätens, Gießens und Erntens. „Und Gärten in Flüchtlingseinrichtungen zu bewirtschaften, ist eine Zusatzaufgabe, die sich lohnt.“

    Nachdem drei Hochbeete im Hof des Wilmersdorfer Heims errichtet sind, ist die Zusatzaufgabe aus Sicht von Ulrich Nowikow recht unkompliziert: „Kräftig wässern!“, empfiehlt der stellvertretende Vorsitzende der Grünen Liga Berlin. Unter Aufbietung von erfahrenen Kleingärtnern, Willkommensklassen und urbanen Gärtnern will Projektleiterin Ines Fischer dafür sorgen, dass die Flüchtlinge eines schönen Tages tatsächlich Tomaten und Zucchini ernten können. Sollte es gelingen, wäre das Projekt ein Kandidat für den Katalog der Grünen Liga, der Erfolgsbeispiele für urbane Paradise in einem Heft versammelt.

    Blumen aus der Heimat

    Philipp Bertram, der stellvertretende Heimleiter, sieht den Landbau im bis dato kahlen Hof als eine der leichteren Herausforderungen der vergangenen zehn Monate. „In dieser Zeit haben wir seit der Eröffnung der Einrichtung das erlebt, was andere in vielen Jahren nicht erlebt haben“, beschreibt er die Lernkurve. „Und das Gärtnern gehört dazu.“

    Natürlich gehört zu einem Stadtgarten wie diesem mehr als nur Gemüse. Dank Annegret Hansen, der stellvertretenden Vorsteherin der Bezirksverordneten, finden Flüchtlinge auch florale Reize vor. Sie überreichte den Heimbewohnern zum Start des sozialen Gartens Portulakröschen – eine südländische Art, die nun in Wilmersdorf auf ähnliche Weise Fuß fasst wie die Kinder, die sie pflanzen.

    http://www.berliner-woche.de/wilmersdorf/politik/senat-und-gruene-liga-starten-gartenarbeitsprojekt-mit-fluechtlingen-d104170.html (mehr …)

  • Querbeet Leipzig macht wöchentlich Angebot für Kitakinder

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    Hier wächst Zusammenhalt

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    Permakultur als natürliches Beispiel eines harmonischen Zusammenlebens

    Wie schon in den vergangenen Jahren gärtnern wir einmal in der Woche zusammen mit Kindergartenkindern aus der integrativen Kindertagesstätte Eisenbahnstraße. In diesem Jahr gestalten wir ein gärtnerisches Projekt zum Thema „Hier wächst Zusammenhalt! Permakultur als natürliches Beispiel eines harmonischen Zusammenlebens“. Gemeinsam mit den vier bis fünfjährigen Gärtnern entdecken wir die Grundsätze der Permakultur. Dazu haben wir nach dem Vorbild der Maya ein Drei-Schwestern-Beet angelegt, auf dem Mais, Kürbis und Bohnen sowie Blumen und Kräuter in einem harmonischen Austausch miteinander gedeihen. Zudem haben wir ein Bohnentipi erbaut, welches bei hoffentlich kräftigem Wuchs ein gutes Versteck für die kleinen Gärtner*innen bieten soll.
    Wir möchten zusammen mit den Kindern erfahren wie unser Gemüse entsteht, was es für das Wachsen benötigt und wie wir es verarbeiten können. Die Kinder sollen die unterschiedlichen Arten der Pflanzen kennenlernen, vom Setzen der ersten Saat über die Pflege der Pflanzen bis hin zu Ernte und Verarbeitung.

    Das Projekt „Hier wächst Zusammenhalt! Permakultur als natürliches Beispiel eines harmonischen Zusammenlebens“ wird gefördert durch die Stiftung trias, die LeipzigStiftung sowie durch das Umweltamt der Stadt Leipzig. (mehr …)

  • Saatguttag im P-Garten

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    am 30.7., zwischen 12-18:00, veranstalten wir in Kooperation mit dem Bildungswerk der Böll-Stiftung einen Saatgut-Tag im Prinzessinnengarten. Wir möchten verschiedene Initiativen vorstellen, Grundstock sind bis lang drei Vorträge von Ute Sprenger/VERN, Keimzelle/demeter Saatgutbetrieb aus West-Brandenburg und von 15th Garden/einer Initiative, die sich für Ernährungssouveränität in besetzten syrischen Städten einsetzt.

    Wir möchten an diesem Tag Initiativen und Menschen den Raum geben, um außerhalb der Vorträge ihre Arbeit und Ideen rund um’s Saatgut (innerhalb des Themenfeldes Ernährungssouveränität, Saatgut als Kulturgut, Ökologische Saatgutzucht etc.) vorzustellen, sei es per Stand, kleinen Workshops, etc.

    Wir stellen kostenlos Marktstände für Initiativen (ohne Verkauf) zur Verfügung, oder was eben gebraucht wird. Wir rechnen, je nach Wetter, mit 100-300 BesucherInnen (mehr …)

  • Dresden nehmen an Quarterismeister-Abstimmung teil

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    mit den „Seitentrieben“ – unserer Veranstaltungsreihe für Workshops, praktische Fähigkeiten und Lernen für Nachhaltigkeit hier in den Gemeinschaftsgärten Dresdens nehmen wir an einer Online-Abstimmung teil.
    Quartiermeister (das ist das „soziale Bier“) schüttet Geld an lokale Projekte vor Ort aus, und für uns geht es um 400€.

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  • Anna Linde kooperiert mit Offenen Garten West

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    Die Kooperation mit dem Offenen Garten West ist dadurch zustande gekommen, dass wir ursprünglich auf einer nahe gelegenen Fläche (auf der gerade eine urbane Streuobstwiese entsteht) selbst einen interkulturellen Garten aufbauen wollten. Aus unterschiedlichen Gründen konnten wir dieses Jahr aber noch nicht starten und als der Offene Garten West (OGW) gleich um die Ecke eröffnet hat, haben wir uns zur Zusammenarbeit entschieden. Vor Kurzem wurde uns ein Förderprogramm vom ESF bewilligt, durch das zum einen Sebastian Pomm von der ANNALINDE mit 15h/Woche und zum anderen eine Person vom OGW mit 10€/Woche teilfinanziert werden. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Strukturen im OGW zu festigen und zusammen mit den Bewohnern der Unterkunft und anderen Anwohnern zu gärtnern. Dabei unterstützen wir den Aufbau des Gartens z.B. durch regelmäßige Mithilfe bei den Gartentagen, Sachspenden (Pflanzen, Hochbeete etc.) und Fachexpertise. Zum anderen sollen mit einer fixen Gruppe geflüchteter Menschen aus zwei Unterkünften zukünftig regelmäßig soziokulturelle Einrichtungen (Umsonst-Laden, Repair-Café etc.) besucht werden um ihnen so eine soziale, nicht-monetäre gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Perspektivisch sollen die beteiligten Geflüchteten zudem beim Aufbau und der Instandhaltung unserer entstehenden Streuobstwiese eingebunden werden.

    Ja, und das Ganze geht dann jetzt in den kommenden Wochen so richtig los. (mehr …)

  • neuer GG in FFm

    (Gu, RSS)

    Das neue Gartenprojekt [Gallus-Garten) liegt an der Schneidhainer Straße in direkter Nachbarschaft zum neuen Europaviertel, mitten im „Kamerun“, wie das alte Arbeiterviertel gerne genannt wird. Die Rasenfläche befindet sich zwischen zwei Reihen mit Miethäusern und ist rund 1.000 Quadratmeter groß. Als wir mit dem Fahrrad dort eintreffen, hält gerade Jessica Wiegand, Leiterin des Projekts „Inklusiver Sozialraum Gallus“ des Vereins Kinder im Zentrum Gallus, auf einer Bühne aus Palletten eine Rede. Sie ist eine der Initiatorinnen aus dem in direkter Nachbarschaft gelegenen Mehrgenerationenhaus. Etwa 50 Gartenfreunde feiern auf dem Grundstück, das von Hochbeeten mit kleinen Obstspalierbäumchen eingerahmt und mit vielen Luftballons geschmückt ist. „Das Mehrgenerationenhaus spielte schon seit Jahren mit dem Gedanken, einen Garten für die Kindergarten- und Hortkinder zu schaffen, die in unserem Haus aktiv sind“, erläutert Wiegand bei ihrem Vortrag. „Letztes Jahr sind wir das Projekt dann konkret angegangen und haben uns mit dem Quartiermanagement Gallus zusammengetan.“ Maria Schmedt vom Quartiersmanagement der Caritas, ebenfalls Rednerin, ergänzt: „Wir hatten zuvor eine Bewohnerbefragung gestartet, wie sich alte Stadtteilbewohner und die neuen im Europaviertel verbinden können. Dabei stellte sich heraus, dass vor allem öffentliche Grünflächen vermisst wurden. Alle Befragten wollten zudem Urban Gardening. So traf sich gut, dass es schon diesbezügliche Überlegungen gab.“

    Viele Kooperationspartner im Boot

    Wie wir weiter erfahren, waren erst im Februar die Genehmigung vom Ortsbeirat erteilt und damit Zuschüsse möglich geworden, wenig Zeit also, um das Projekt noch vor den Sommerferien auf die Beine zu stellen. Doch da sich viele Bürger, Ämter sowie gewerbliche Partner aktiv beteiligen, steht das Gartenprojekt bereits in voller Blüte. Allein das Grünflächenamt hat rund 18 Kubikmeter Pflanzerde zur Verfügung gestellt und hilft dabei, einen Antrag beim Stadtplanungsamt zu stellen, um Finanzen für die Planung aller vier zur Verfügung stehenden Flächen zu erhalten. Auch die Deutsche Bank beteiligte sich, sowohl mit Spenden als auch mit Volontären, die bei einem Social Day kräftig mit anpackten. „Die BPD hat zudem die ersten 40 Palletten für die Hochbeete spendiert und die GFFB eine Infowand gebaut, die zudem Platz für Pflanzenspenden bietet“, verdeutlicht Wiegand. Ein wichtiger Partner ist auch die Naturschule Hessen. Die Macher Torsten Jens und Stephanie König unterstützen mit ihrem Projekt „GrünTöne“ den Stadtgarten. Von ihnen wurde die schön gestaltete Pallettenbühne nebst Banner direkt am Eingang des Gartens errichtet. „Ich habe schon viele Gartenprojekte durchgeführt und begleitet und dabei festgestellt, dass Pflanzen oftmals nur verwaltet werden“, sagt Jens. „Das ist hier aber nicht der Fall. Es gibt so viele mit Herzblut gestaltete Beete, das ist ein guter Start für das Projekt.“

    Die meisten Kinder arbeiten gerne mit Pflanzen

    Neben den vielen offiziellen Partnern sind an diesem Eröffnungstag auch auffällig viele Kinder zu sehen, die zwischen den Beeten herumwuseln. „Ihnen macht die Arbeit mit Pflanzen besonders viel Spaß“, weiß Wiegand, als wir nach dem Grund fragen. „Mit unserer Kindergruppe aus dem Mehrgenerationenhaus haben wir bereits Insektenhotels gebaut, die noch aufgestellt werden.“ Langfristig soll als Schutz vor dem Autoverkehr eine Fläche für die Kita-Kinder eingezäunt werden. „Hier darf jeder ernten“, betont die Projektleiterin. Allein die Hochbeete, für die wir Patenschaften vergeben haben, sollen nur denen zur Verfügung stehen, die dort etwas gepflanzt haben. „Auf den hinteren Flächen, wo derzeit noch die Container der Kita stehen, wird künftig möglicherweise eine Streuobstwiese oder eine Bienenweide entstehen“, wirft Wiegand einen Blick in die Zukunft. Perspektivisch sollen alle Flächen bewirtschaftet werden. „Doch zunächst muss regulär überall der Boden untersucht, dann ausgekoffert und gegebenenfalls mit guter neuer Erde befüllt werden.“


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  • Im Gemeinschaftsgarten Nordstadt in Hildesheim wird eine Sitzecke mit vertikalen Beeten gebaut

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der GG Nordstadt in Hildesheim ist auf dem 8000m² großen Gelände eines ehemaligen Spielplatzes. Ein Patenschaftsvertrag mit dem Grünflächenamt liegt vor. Das Projekt gibt es seit 2014 und nun wollen sie auf dem ehemaligen Sandkastenplatz einen Ort schaffen, an dem man sitzen, sich treffen, planen…kann. Eine Abschirmung zur lauten Straße soll entstehen und sie planen, den Platz auch mit vertikalen Blumen/Kräuter- und Gemüseanbausystemen zu gestalten

    Die Fläche wird im Rahmen eines Patenschaftspachtvertrages von der Stadt Hildesheim gepachtet der Vertrag ist nicht befristet.

    Wir (der Gemeinschaftsgarten) nutzen die gesamte Fläche, allerdings ist eine Ecke gepflastert und es steht dort eine Tischtennisplatte. Dies ist auch auf dem Plan im Anhang zu erkennen, auf dem auch skizziert ist, was wir Vorhaben.

    Es gibt 2 Hochbeete und 3 Runde Beete, die Größe ist ungefähr auf der Zeichnung zu erkennen, für „Nutz“pflanzen. Zudem gibt es ein Beet mit Stauden und Blumen. Des Weiteren eine große Kräuterspirale. Der Großteil der Beetflächen wird gemeinschaftlich genutzt und gepflegt, ein Bereich eines Hochbeetes wird zur Zeit von zwei Mitgärtnernden für verschiedene Pflanz und Mulch Experimente genutzt, aber sie legen keinen Wert auf alleinigen Besitz der Ernte.

    Ein Viertel des größten Rundbeetes wird von 2 KiTas aus dem Stadtteil genutzt, zur Zeit pflanzen und pflegen die Kinder dort verschiedene Gemüse und Blumen zusammen mit angehenden Logopädinnen.

    Ein weiteres Beet ist belegt von einem Studierendenprojekt zum Thema „Urban Gardening“ der Hochschule Hildesheim Fachbereich Soziale Arbeit. Die Studierenden haben dort Kartoffeln und Möhren zusammen mit Menschen mit Behinderungen gepflanzt. Und kümmern sich auch um die Pflege des Beetes (wobei wir alle uns auch gegenseitig helfen vor allem beim Gießen).

    Der Garten ist immer offen, es gibt weder Zaun noch Tor. Es gibt einen Geräteschuppen der abschließbar ist, in dem Werkzeuge, Schubkarren, Samen, Gartenliteratur etc. sind. Alle regelmäßig Gärtnernden haben einen Schlüssel bzw. Zugriff auf einen Schlüssel. (z.Z. haben wir ca. 15 Schlüssel die von ca. 25 Personen regelmäßig genutzt werden).

    Das Projekt finanziert sich was die laufenden Kosten angeht (Wasser, Samen, Büromaterialien etc.) über die Mitgliedsbeiträge und kleinere Spenden.

    Die Anschubfinanzierung (für Schuppen- und Hochbeetbau, Schotterschicht abtragen, Beete befüllen u.a.) geschah durch die Bingostiftung. Wir sind ansonsten im Stadtteil gut vernetzt z.B. mit der Lebenshilfe, der Diakonie, einem Altersheim und der Städtischen Wohnungsbaugenossenschaft.

    Wir haben verschiedene Sachspenden erhalten, z.B. Pflanzen von einer Waldorfschule und einem Baumarkt. Ein örtlicher Baustoffhändler hat uns Paletten und 70 Pflanzsteine aus Beton gespendet, die in dem Vorhaben Verwendung finden werden. Über den Bauhof können wir Mutterboden bekommen und ein Nachbar stellt uns seinen Wasseranschluß zur Verfügung und spendet einen Teil des Wassers (bis 25€ jährlich). Auch haben wir Kontakt zu einer Pferdehalterin und einem landwirtschaftlichen Betrieb über die wir Pferdemist unentgeltlich beziehen können.

    Für Mulchmaterialien hoffen wir in Zukunft eine Kooperation mit der Firma Tönsmeyer (dem örtlichen Abfallentsorgungsunternehmen) die sich grade anbahnt, ausbauen zu können.

    Für die Vereinsgründung gab es einen Zuschuss der Stiftung Mitarbeit.

    Ihr Tipp mit dem Sand wurde dankbar aufgenommen, wir werden versuchen über den Bauhof größere Mengen Sand zu bekommen, dennoch benötigen wir Pflanzerde für die Pflanzsteine und für Vertikalanpflanzungen (wahrscheinlich reicht dafür aber die Hälfte der vorher vorgesehenen Menge aus).

    Die vertikalen Elemente des Beetes, welches bei der Sitzecke entsteht, sollen eine „Zierde“ sein, aber eine bepflanzte, also wird in der Vertikalen gegärtnert. z.B. sollen die Stahlmatten als Rankhilfe für Bohnen (Sorte Preisgewinner und ähnlich schmückende ) und Kapuzinerkresse dienen. Neben den Sokulenten sollen auch Kräuter und Salate in der Vertikalen Platz finden. Ingesamt soll die gesamte neuentstehende Beetfläche in einer (hoffentlich) permantenten Kultur für eine Mischung aus Nutz(Gemüse)- und Zierpflanzen genutzt werden.

    Ich hoffe das „Wo“ wird durch die Skizze im Anhang etwas klarer. Zum besseren Verständnis möchte ich die Dimension des „Sandkastens“ nocheinmal verdeutlichen: Es handelt sich dabei um ein ca. 50cm tiefes Loch mit einem Durchmesser von 6 Metern.


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  • Frankfurter Garten dabei: Bau einer Pflanzenkläranlage

    (Gu aus Newsletter)

    25. Juni: Aus Abwasser wird Frischwasser – Bau einer Pflanzenkläranlage


    Zukunftspavillon, Goetheplatz, ab 18 Uhr

    Die Fassade des Zukunftpavillons ist ein echter Hingucker: Hier wird an den Wänden hoch Gemüse angebaut! Die vertikale Ackerfläche ist vier Meter hoch und zieht sich auf vier Ebenen über insgesamt 192 Meter rund um das Öko-Gebäude. Biologische Vielfalt kann hier direkt bewundert, angefasst, gerochen und geschmeckt werden.

    Mit einer Pflanzenkläranlage möchten wir aus Grauwasser (z.B. Abwasser aus der Küche) wieder Brauchwasser machen. Das kann wieder in den Nutzwasserkreislauf eingebracht werden, indem wir es als Gießwasser für unsere Beete nutzen.

    Die Pflanzenkläranlage wird Teil der Ausstellung „Biologische Vielfalt in der Stadt“ und zeigt auf einfache Art und Weise, wie Wasserkreisläufe der Natur funktionieren und wie auch im heißestens Sommer Trinkwasserknappheit vorgebeugt werden kann.

    Wir freuen uns über HelferInnen beim Bau. Dabei könnt Ihr auch viel über Wasserkreisläufe lernen.

    Der Bau der Anlage wird ermöglicht durch den Umweltfond der Fraport AG.


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  • Palettengarten am Dortmunder U

    (Gu, Newsletter)
    60 Paletten, 400 Pflanzen, 4 Kubikmeter Erde, 10.000 Schrauben.

    Vor dem Sommer kommt der Frühling! Seit gestern wächst auf dem Vorplatz vom Dortmunder U unser Paletten-Garten. Gemeinsam mit der Designern Sabine Gorski haben wir in diesem Jahr etwas ganz besonderes für euch vorbereitet. Der lebendige Aufenthaltsort für den Sommer am U wird bis Ende dieser Woche installiert und im Mai gemeinsam mit allen Interessierten bepflanzt und verschönert. Mehr Infos folgen…

    Der Palettengarten entsteht in Kooperation mit dem Dortmunder U und wird gesponsert von Westpal und Dachser

    Fotos: http://dieurbanisten.de/paletten-garten-fuer-den-sommer-am-u/

    Mail von Carlos dazu:
    Das ist nur ein temporäres Projekt, in dem auch nicht wirklich gegärtnert wird. Die aufgebauten Palettenmöbel wurden mit Pflanzen, teilweise auch Kräutern, verschönert, es handelt sich aber nicht um einen Garten

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  • In Bielefeld entsteht ein GG mit und für Geflüchtete

    (Gu, Mail)
    In unserem Projekt gab es in letzter zeit sehr viele Änderungen. Mittlerweile haben wir eine Fläche in einem kleinen, ländlichen Stadtteil gefunden, in dem aber das größte Flüchtlingsheim Bielefelds ist, mit 500 Bewohnern. Die örtliche evangelische Kirche hat uns eine Fläche auf deren Grundstück angeboten. Wir werden mit der AWO zusammenarbeiten, die für die Sozialarbeit im Flüchtlingsheim zuständig ist. Es wurden sogar drei 1€-Jobs à je 15 Stunden bewilligt, die wir jetzt mit Geflüchteten besetzen können. Die werden nur für den Garten zuständig sein. Von der Volksbank haben wir eine Förderung von 2500€ bekommen. Das war eine Ausschreibung, die sich nur an Projekte mit Geflüchteten in Bielefeld und Umgebung richtete. Genug also, um anzufangen.

    In den nächsten Wochen muss die Fläche noch vorbereitet werden: momentan ist dort eine Wiese. Wir haben aber jemanden gefunden, der den Boden einmal mit einer speziellen Maschine „umdreht“ (ich weiß jedoch nicht mehr, wie diese Maschine heißt), sodass wir noch in diesem Jahr mit dem Anpflanzen beginnen können. Wir hoffen, dass es in spätestens drei Wochen wirklich beginnen kann. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir eine Mischung aus kleinen Parzellen (1,20m x 3-4 m) und Gemeinschaftsbeeten haben wollen. 

    Die Parzellen sind hauptsächlich für Geflüchtete, aber einige auch für deutsche Ehrenamtler, die regelmäßig vorbeischauen, ob alles OK ist. Die Ernte wird vorraussichtlich nur von den Gärtner genutzt (und nicht verkauft).

    Das Projekt heißt „InteGrow“ und ist eine studentische Initiative

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  • Beet für alle in Kiel

    (Gu alerts)

    Urban Gardening nun auch mitten in Kiel: Auf Initiative der Transition Town-Initiative “Kiel im Wandel” und der Kieler BUND-Kreisgruppe entstand in den letzten Wochen auf der Grünfläche zwischen Kolding- und Holtenauer Straße ein rund 44 Quadratmeter großes und öffentlich zugängliches Gemüserondell, das seit gestern fertig bepflanzt ist. Das Beet ist künftig für alle zugänglich.

    Auf den einzelnen “Tortenstücken”, die jeweils durch Holzschnipselwege getrennt sind, wachsen nun Gemüse, Salat und Kräuter, darunter Möhren, Radieschen, Rotkohl, Artischocken, Rote Bete und Zucchini.

    Ab Mitte/Ende Juni sollen auch Schulklassen und Kindergartengruppen eingeladen werden, sich das Rondell genauer anzuschauen, Gemüse zu probieren und sich Anregungen für eigene Beete zu holen.

    Die zwölf InitiatorInnen möchten für das durch die Bingo-Umweltlotterie finanzierte und auf drei Jahre angelegte Projekt noch weitere MitmacherInnen gewinnen.

    http://development.stil-und-haltung.de/gemeinsam-gartnern-in-der-stadt-offentliches-gemusebeet-in-kiel/ (mehr …)

  • IG Götitingen hat für neues Projekt einige Förderzusagen erhalten

    (aus Rückmeldungen von Shimeles)

    Das Große Projekt „ Wurzelschlagen 2.0 – Flüchtlinge werden Nachbarn“ (Internationale Gärten e.V. Göttingen) mit Fördervolumen um 100.000 Euro, hat mehrere Förderzusagen erhalten. Da aber das Projekt finanziell nicht voll gedeckt wurde (wegen absagen wichtiger Finanzier) kann, es so wie ursprünglich beantragt nicht durchgeführt werden.
    Das Siebdruck Workshops Reihe wird durch den Verein Kunst e.V. gefördert. Und Handwerkliche Workshops werden einzeln durch die Kommunen dezentral gefördert.

    Gu hat Shimeles um das Konzept gebeten


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  • IG in Völklingen entsteht im Rahmen von Sozialer Stadt und BIWAQ

    (Gu aus alerts)

    Interkultureller Nachbarschaftsgarten an der Versöhnungskirche

    06.05.2016  

    In der Sitzung am 28. April 2016 hat der Völklinger Stadtrat einstimmig zugestimmt, die Planungen für die Errichtung eines interkulturellen Nachbarschaftsgartens an der Versöhnungskirche voranzutreiben. Es handelt sich um ein Projekt, das im Rahmen und im Zusammenwirken der beiden Förderprogramme „Soziale Stadt“ und BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) verwirklicht werden soll.

    Der frühere Pfarrgarten befindet sich von der Moltkestraße gesehen rechtsseitig der Kirche und soll künftig in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk von Bürgern aus dem Quartier gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Der Grundstückseigentümer, die evangelische Versöhnungskirchengemeinde, hat dazu ihr grundsätzliches Einverständnis erklärt.

    Auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern entsteht dabei neben kleinen Parzellen, auf denen Kräuter und Gemüse angebaut werden können, ein Gemeinschaftsbereich, der das Miteinander der Nutzer fördern soll. In mehreren Werkstätten wurden bereits einige Interessenten gefunden, mit denen zusammen ein Grobkonzept für die Gestaltung erarbeitet worden war. Auf Grundlage dieses Konzeptes gilt es nun einen Förderantrag im Programm „Soziale Stadt“ zu stellen und so die Erstherrichtung der Flächen und der Hauptwege finanzieren zu können, so dass möglicherweise noch in dieser Saison die ersten Spatenstiche getätigt werden können.

    http://www.voelklingen.de/index.php?id=656&tx_ttnews[tt_news]=2007&cHash=b2692be5229ff23878d181854da34395 (mehr …)

  • Einnahmen einer Pflanzensondershow gegen an den IG in Freising

    (Gu, alerts)

    Die Gartenwelt Russlands steht im Mittelpunkt der 20. Freisinger Gartentage. Unter dem Motto „Die Gartenwelt zu Gast in Freising – Willkommen Russland!“ führen namhafte Experten vom 6. bis 8. Mai in die russische Gartenwelt ein. Außerdem rückt eine Sonderschau blattschöne Rhododendren in den Fokus.

    Dazu ist im Clematishof – mit Unterstützung der Baumschule Bruns und der Deutschen Rhododendron-Gesellschaft – eine nach Angaben der Veranstalter „kleine, aber feine“ Auswahl noch weitgehend unbekannter Neuzüchtungen zu sehen. Alle ausgestellten Pflanzen können zudem käuflich erworben werden, der Erlös kommt dem Verein Interkultureller Garten Freising zugute.

    http://taspo.de/messen/freisinger-gartentage-blattschoene-zum-jubilaeum/#.Vycvb-Qt1JQ (mehr …)

  • erste Stütze für die Laube im P-Garten steht

    (Gu aus RSS)

    2013 haben wir angefangen eine begrünte Holzstruktur als Ort des gemeinsamen Lernens und des Austausches im Prinzessinnengarten zu planen. Letztes Jahr hat uns der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg für dieses Vorhaben eine Baugenehmigung erteilt. Nachdem wir im Herbst 2015 zusammen mit Freiwilligen das Fundament gelegt haben, haben wir jetzt pünktlich zum Saisonbeginn die erste Stützte für die Laube im Prinzessinnengarten errichtet. Wie ein Maibaum wurde der 10 Meter hohe Balken ohne Unterstützung von Maschinen Stück für Stück in die Senkrechte gebracht.

    Beim Aufbau werden wir unterstützt von Auszubildenden der Knobelsdorff-Schule und Studierenden der TU-Berlin. Die Laube ist als Selbstbauprojekt geplant. Um sie bis zum Sommer errichten zu können, brauchen wir Unterstützung. Alle, die uns beim Bauen helfen wolleb, können das tun. 

    Zeiten für den Selbstbau*: ab dem 28.4. bis Ende Juni, Mittwochs bis Freitags zwischen 7 und 16 Uhr 

    Partizipativer Bauprozess

    Im Selbstbau errichten wir auf 100 Quadratmetern Grundfläche und mit einer Höhe von 10 Metern eine dreistöckige experimentelle Holzrahmenstruktur am Moritzplatz. Der Bauprozess ist ein Lernprozess im nachhaltigen Bauen. Unterstützt werden wir von Freiwilligen, Auszubildenden der Knobelsdorff-Schule und Studierenden der TU-Berlin. 

    Lernort als Gemeingut

    Die Laube im Prinzessinnengarten ist ein begrünter Lernort. Auf den öffentlich zugänglichen Terrassen entstehen Gemeinschaftsgärten. Die Räume dienen für Workshops, Seminare, Filmvorführungen und öffentliche Gespräche. Im Sinne eines Gemeingutes stehen sie für alle Nutzungen offen, die selbstorganisiertes, gemeinschaftliches, nachbarschafts-,  gemeinwohl- und zukunftsorientierten Lernen zum Ziel haben. Hauptnutzerin ist die 2015 gegründete Nachbarschaftsakademie. 

    Zukunft Moritzplatz

    Die Laube ist eine offene Diskussionsplattform. Sie widmet sich Fragen einer partizipativen, sozialen und ökologischen Entwicklung am Moritzplatz. 

    Idee

    Seit 2013 haben Florian Köhl (fatkoehl architekten), Christian Burkhard (Architectuul) und Marco Clausen (Prinzessinnengarten / Nachbarschaftsakademie) die Idee zur Laube gemeinsam entwickelt. 

    Unterstützung

    Der Bau der Laube wird von der Deutschen Bundesumweltstiftung gefördert. Kooperationspartner und Bauherrin ist die Nomadisch Grün gGmbH. Entscheidenden Anteil am Aufbau haben die freiwilligen HelferInnen.

    Erster Bauabschnitt: 27. April bis Ende Juni 2016 

    ErstnutzerInnen

    Nachbarschaftsakademie, Prinzessinnengarten, 15th Garden, campus cosmopolis e.V., common grounds e.V., MAZI-Projekt zu lokalen digitalen Netzwerken, anstiftung. 


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  • In Isny entstent ein GG – eine Stiftung übernimmt die Finanzierung

    (Gu aus alerts)

    Schon beim Isnyer Frühlingsmarkt ist das Interesse der Besucher groß gewesen, mehr über den Gemeinschaftsgarten zu erfahren. Viele fragten nach der Möglichkeit, Werkzeuge wie Spitzschaufeln, Spaten und Schubkarren für das Projekt zu spenden, heißt es in einer Pressemitteilung der Waisenhausstiftung Siloah. Auch Johannisbeersträucher, stachelfreie Brombeeren, Erdbeerpflanzen und ähnliches als Bepflanzung des „Naschgartens“ für die Kinder wurden von den Marktbesuchern den Planern des Gemeinschaftsgartens angeboten.Am Samstag, 30. April, um 10 Uhr ist es nun soweit. Alle Spender, Helfer und Interessierte sind herzlich eingeladen, am Gemeinschaftsgarten-Projekt in Siloah teilzunehmen oder Werkzeuge und Pflanzen abzugeben […] Die Waisenhausstiftung Siloah in Isny finanziert den Aufbau eines Gemeinschaftsgartens als Plattform für ein besseres Kennenlernen der vielen neuen Menschen in Isny.
    Träger des Projekts ist die Evangelische Kirchengemeinde, die auch zweckgebundene Spenden unter dem Stichwort „Gemeinschaftsgarten“ entgegen nimmt.

    Isnyer Bürger, Familien und Flüchtlingsfamilien können kleine Parzellen zwischen drei und sechs Quadratmeter auf dem Gelände des ehemaligen Kinderdorfes in Siloah unentgeltlich nutzen, um eigenes Gemüse, Obst oder Blumen anzubauen. Im Zentrum der Anlage entsteht ein sogenannter Naschgarten für Kinder, Kindergärten, Horte oder Schulklassen, den die Kleinen unter Anleitung selbst bewirtschaften.

    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Treffpunkt-Gemeinschaftsgarten-_arid,10440151_toid,403.html (mehr …)

  • Stadt Essen fördert GG

    (Gu aus alerts)

    Im Sitzungssaal Sunderland des Essener Rathauses treffen sich am Dienstag, 26. April, die Bezirksvertreter aus dem Bezirk I. Ab 16 Uhr geht es im öffentlichen Teil der Sitzung unter anderem um folgende Punkte:

    Garten für die Gemeinschaft

    Nicht erst seitdem fest steht, das Essen im nächsten Jahr Grüne Hauptstadt Europas ist, werden Gemeinschaftsgärten gegründet, aber seither geschieht das mit noch mehr Elan. Und mit mehr öffentlichen Mitteln. Das Land hat eine Förderung von 37.500 Euro (Eigenanteil 6.000 Euro) für das Pilotprojekt „Urban Gardening“ bewilligt. Eine weitere Fläche wird in der Bezirksvertretung (BV ) diskutiert, nämlich eine am Reckhammerweg.

    http://www.lokalkompass.de/essen-sued/politik/mehr-gemeinschaftsgaerten-weniger-containermuell-bezirksvertretung-i-beraet-d649648.html


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  • IG Meißen eröffnet

    (Gu, alerts, 7.4.)

    Und so haben die Verantwortlichen das Projekt Interkultureller Garten ins Leben gerufen – und mithilfe der Stadt im ehemaligen Freizeitpark Bohnitzsch auch den geeigneten Ort dafür gefunden. Nach über einem Jahr Vorbereitungszeit soll am 16. April das Vorhaben, welches einen Beitrag zum sozialen Frieden in Meißen leisten wird, starten. Los geht es um 10 Uhr mit der Eröffnung, eine halbe Stunde danach findet die erste Pflanzaktion im neuen Garten statt. Dazu werden Mitglieder und Besucher gemeinsam 60 Obstbäume einpflanzen, die von der Allianz Deutschland in Kooperation mit NatureLife-International gestiftet wurden.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/interkultureller-garten-oeffnet-3365386.html (mehr …)

  • EU-Gelder für Gartenprojekt in Mecklenburg

    (Gu, alerts)
    […]
    Ein Gewächshaus für die Urtomate und exotische Früchte, ein Traktor zum Bewirtschaften von Bioland und Grundkapital zum Gestalten eines Jahresbaumgartens – drei Ideen, drei Projekte, für die es gestern finanzielle Unterstützung durch die Leader Aktionsgruppe Mecklenburger-Schaalseeregion auf dem Kastanienhof in Bülow gab. Insgesamt wurden Förderungen in Höhe von rund 155 000 Euro ausgereicht.

    „Juhu“, sagt Nicole Bowe kurz und knapp. Nicht nur ihr, auch den Mitgliedern des Eschenhofs steht die Freude ins Gesicht geschrieben. Seit Februar 2014 wächst das Projekt „Eschenhof – Gemeinsam gärtnern e.V. “ in Klein Rünz. Vereinschefin Nicole Bowe und Biogärtnerin Marie Runge leiten mehr als 20 Familien aus der Region beim Anbau von Bio-Gemüse und Obst an.

    Sich begegnen, kommunizieren und voneinander lernen lautet ihr Motto. Das dabei noch schmackhafte Dinge auf den Tisch kommen, das ist um so schöner. Für das 31 880 Euro-Projekt erhalten sie einen Zuschuss von 24 111 Euro. „Wir freuen uns über die Zuwendung. Sie gibt dem Verein und dem Projekt ’gemeinsam Gärtnern’ auch im dritten Jahr Auftrieb.“ Die Finanzmittel werden zum Setzen eines Wildschutzzaunes, der Installation einer Bewässerungsanlage und zur Anschaffung eines Traktors zur Feldpflege eingesetzt.[…]
    http://www.svz.de/lokales/gadebusch-rehnaer-zeitung/finanzspritze-fuer-gartenprojekte-id13102846.html (mehr …)

  • und noch ein GG in Dresden

    (Gu, alerts)

    „Gemeinschaftsgarten im Dresdner Alaunpark“ geackert.

    Am ehemaligen Russensportplatz entstehen gerade Hochbeete, ein begrünbares Tipi und ein Brunnen. „Wir haben dafür 320 Quadratmeter im Alaunpark gepachtet“, erklärt Paul Raphael Stadelhofer (31) vom Verein Stadtgärten.

    „Uns geht es darum, den öffentlichen Raum aufzuschließen, Freiraum zu schaffen, zu gestalten. Interessierte können selbst Pflanzen aufziehen und erhalten vor Ort regelmäßig Informationen und Werkzeug für die praktische Arbeit.“

    Mit dabei sind auch die Alaunkids des benachbarten Kindergartens.

    Die kleinen Gärtner werden die ersten Beete mit Gemüse, Blumen und Kräutern bepflanzen.

    Die Projekte werden durch Spenden und Unterstützer gestemmt.

    So ein Brunnen mit einer 17 Meter tiefen Bohrung schlägt mit 2700 Euro zu Buche. Pacht und Versicherung für die Fläche sind dagegen mit 300 Euro pro Jahr noch sehr überschaubar.

    Finanzierung: Finanziert wird die Pacht gegenwärtig durch die Beiträge der Vereinsmitglieder und durch Spenden. Unterstützer hat der Verein für sein Pilotprojekt bei der Sächsischen Umweltakademie des Urania e.V., bei der Schönenberger Systeme GmbH, der Stiftung Äußere Neustadt Dresden, dem Gartenbau-Ingenieurbüro Volker Croy, H-CoTec, Copyland Dresden, dem Spätshop am Goldenen Reiter und den solidarischen Landwirten von dem Projekt „Dein Hof“ in Radebeul.


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  • Bosch Führungskräfte legen top-down Projekt in Stuttgart an

    (Gu, alerts)
    […]
    auf dem 3,8 Hektar großen Areal zwischen Wiener Straße/Kitzbüheler Weg und oberer Stuttgarter Straße befand sich früher das Feuerbacher Krankenhaus. Nach der Klinik-Schließung wurde das Gelände neu bebaut. Etwa 160 Wohnungen entstanden. In der Mitte des Karrees wurde eine neue Kindertagesstätte des Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) eröffnet. In einem der Gebäude betreibt das Bhz mehrere Wohngemeinschaften. Dort können behinderte Menschen gemeinsam relativ selbstständig leben. Gleichzeitig betreibt die Samariterstiftung ein Service- und Quartiershaus, es gibt ambulante Hilfs- und Serviceangebote für Senioren. Und es entwickelten sich mehrere ehrenamtliche Initiativen vor Ort, in denen auch einige Bürger aus den angrenzenden Wohngebieten eingebunden und aktiv sind.

    Das Gartenprojekt startet am 1. und 2. April

    Nun wollen die Samariterstiftung und das Förderkreisteam Bosch das „Gartenprojekt Quartiershaus“ gemeinsam mit den Bewohnern des Gebietes starten. „Mit Bosch sind wir schon länger in guter Verbindung und engem Kontakt“, sagt Andreas Schlegel, Referent für Quartiersarbeit bei der Samariterstiftung. Bosch engagiere sich unter anderem auch in der Feuerbacher Stiftung „Zeit für Menschen“ und helfe vor Ort, Strukturen für bürgerschaftliches Engagement mitaufzubauen, betont Andreas Schlegel. Bei dem neuen Projekt fungieren die Bosch-Mitarbeiter lediglich als Starthelfer.

    „Zukünftige Führungskräfte engagieren sich im Rahmen ihrer Weiterentwicklung im Förderkreis selbstständig in gemeinnützigen Projekten“, erklärt Bosch-Mitarbeiterin Christine Dahl den Hintergrund. Dazu gehört auch, nach Finanzierungsmöglichkeiten für das Vorhaben zu suchen. „Die Projektbetreiber haben bei der Koordinationsstelle ,Urbanes Gärtnern‘ beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung der Stadt einen Zuschussantrag eingereicht, der auch bewilligt wurde“, sagt Magdalena Heinrichs, Koordinatorin der Quartiersentwicklung im Samariterstift. So konnte das Projekt auf den Weg gebracht werden. Zudem bietet das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) in Feuerbach praktische Hilfe an: „Auszubildende aus der Gärtnerei unterstützen uns bei der Pflege und Anlage des Gartens“, berichtet Heinrichs. Auch die Kinder der CJD-Kindertagesstätte am Kitzbüheler Weg 9 wollen sich beteiligen. „Vielleicht haben auch die Bewohner des Bhz Interesse, mitzumachen“, hofft Heinrichs.

    Sechs Hochbeete und ein Bohnenzelt sind geplant

    Mitte Februar stellten die Bosch-Beschäftigten ihr Konzept den interessierten Bewohnern vor. Am 1. und 2. April werden nun die sechs Hochbeete gebaut. Ein Bohnenzelt soll zudem errichtet werden. Christine Müller-Kaiser wird eines der Hochbeete als Patin betreuen und freut sich schon auf die gemeinsame Bepflanzungsaktion, die am 8. und 9. April stattfindet. […]
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gemeinsames-gartenprojekt-in-stuttgart-feuerbach-sechs-hochbeete-und-viele-gruene-daumen.1207fa65-6dda-4ebd-82e6-8af54a00a80e.html

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  • BfN fördert u.a. die Gärtnerei von Annalinde

    (Mail an CM)

    Es ist kühler als die vergangenen Jahre, aber wie gewohnt spriest es 4 Wochen vor unserem Jungpflanzenverkauf schon kräftig. Der ist dieses Jahr, wohl das letzte mal, auf der Karl Heine diesmal in der großen Westwerk-halle. Nächstens Jahr ziehen wir dann wohl in die Trikotage. Dort ist der Kran nun weg und die Sanierung schon kräftig vorangeschritten. Nun das Außengelände ist noch recht kahl aber wir geben unser Bestes. Mit der gemeinsamen Entwicklung nimmt das auch langsam Formen an. So gibt es gedanken zu einer Markthalle ähnlich nr. 9 Berlin oder fenix food factory in Rotterdam, dann sucht die Stadt nach einem innovativen „Gewerbehof 2.0“ also Co-Working etc., da laufen gerade gespräche, einige bekannte Akteure wie David Voss haben sich auch angemeldet und ich denk das wir ein ganz lebendiges Haus werden. Dann ist ja die Sache mit der Energie noch und da wär ich auch schon bei einer kleinen Anfrage an Euch….

    Ich hab in Folge Eurer Förderung meiner Koordinationsaufgabe einen Antrag beim BfN eingereicht das Ganze zu einer Art Multifunktionalen Landwirtschaft mit Elementen einer Kreislaufstadt weiterzuentwickeln. Also (Ökonomisch), Ökologisch und Sozial. Naja, nicht viel erhofft aber kommt ja oft, die wollen den genehmigen und wir sind in regen Austausch (mehr …)

  • Erst zwei Gärtnerinnen im GG Herrnsheim

    (Gu, alerts)

    […]
    HERRNSHEIM – Das erste Grün sprießt schon, junge Salatpflänzchen stehen neben Frühlingszwiebeln und kälteunempfindlichen Ackerbohnen. Drei Beete sind auf dem rund 1000 Quadratmeter großen Gartengrundstück nördlich von Herrnsheim angelegt, ein Kompost und ein Hochbeet. Auf dem restlichen Areal stehen Apfel- und Kirschbäume, eine Mirabelle und einige Beerensträucher – dazwischen immer noch viele Brombeeren und Brennnesseln. „Wir würden uns über ein paar mehr Leute freuen“, sagt Tina Rentsch. Sie und Anne Böttcher sind bislang die einzigen beiden Hobbygärtnerinnen, die sich auf dem Gelände des BUND austoben – dabei ist der Garten als offenes Gemeinschaftsprojekt geplant, bei dem jeder mitmachen kann. Als Urban Gardening.
    Vor einem Jahr ist der BUND in Worms in den Trend eingestiegen, jungen Menschen ein Areal zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Gärtnerfreuden ausleben und sich botanisch austoben können. Möglich wurde dies, weil Heide Denig dem Verein ihren ungenutzten Garten zur Verfügung stellte. […] Auf dem Gartengrundstück gibt es ein Häuschen und einen Brunnen, sodass die Wasserversorgung sichergestellt ist.[…]
    Das Gemeinschaftsgarten-Projekt wurde im Februar im Rahmen des Jugend-Engagement-Wettbewerbs Rheinland-Pfalz 2015 ausgezeichnet. Die 500 Euro Preisgeld kommen dem Gartenprojekt zugute.

    http://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/stadtteile-worms/herrnsheim/seit-einem-jahr-urban-gardening-in-herrnheim_16747686.htm (mehr …)

  • Wohnungsbaugesellschaft fördert GG

    (Gu, alters)
    GG in Berlin-Gropiusstadt entsteht
    […]
    Als Auftakt gab es auf dem Gelände am 12. März den ersten Spatenstich mit Bewohnern. Die Hobbygärtner aus dem Quartier legen dort Beete an, pflanzen Gemüse und Blumen und tauschen sich über die Gartenarbeit aus. Alle Bewohner des Quartiers sind eingeladen, den Garten am Käthe-Dorsch-Ring mitzugestalten, zu bepflanzen und die Früchte zu ernten. Unterstützt werden sie dabei vom Verein common grounds und dem gemeinnützigen Unternehmen himmelbeet, die auf vielfältige Erfahrung unter anderem aus den Prinzessinnengärten zurückgreifen können.

    „Ich bin davon überzeugt, dass Gemeinschaftsgärten das nachbarschaftliche Miteinander stärkt, weil sie Raum für Begegnung, Teilhabe und fürs Selbermachen geben“, sagt degewo-Vorstand Christoph Beck. Neben der Gartenarbeit werden auch Bauworkshops und Gartensprechstunden an den Wochenenden angeboten. Gefördert wird die Begleitung des Gartens vom Bundesministerium für Umwelt sowie dem Umweltbundesamt im Rahmen des von common grounds initiierten Projekts „LebensMittelPunkt – Integration von Gemeinschaftsgärten in Lebens- und Wohnräume“. Die degewo finanziert die Gartenbauarbeiten und fachliche Betreuung und stellt das Gartenland kostenfrei zur Verfügung.“

    http://www.berliner-woche.de/gropiusstadt/soziales/spatenstich-fuer-gemeinschaftsgarten-am-kaethe-dorsch-ring-d97090.html (mehr …)

  • IG in Freidberg geplant

    (Gu au alerts)
    […]
    Starten will das Dekanat mit einem Schrebergarten an der Usa als Keimzelle. Der Pachtvertrag mit der Stadt Friedberg sei unterzeichnet, teilte das Dekanat jetzt mit. Langfristig werde eine Ausweitung auf Teile eines nahen Ackers angestrebt. Befördert hat das Projekt der Umstand, dass die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) drei Millionen Euro für Projekte in der Gemeinwesenarbeit zur Verfügung stellt.

    Als Kooperationspartner konnte das Dekanat nach eigenen Angaben die Stadt Friedberg, das Diakonische Werk Wetterau, die Kinderfarm Jimbala, den Nabu, die evangelische Familien-Bildungsstätte und das Internationale Zentrum Friedberg gewinnen. Alle Organisationen wollen das Projekt nach ihren Möglichkeiten unterstützen.[…]

    http://ndp.fnp.de/lokales/wetterau/Gaerten-als-Kulturbruecke;art677,1885500 (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in Oranienburg

    (Gu, alerts, 22.2.)
    [Das) Evangelischen Bildungswerk [hat aus dem] Bundesprogramm „Demokratie lernen“ […] einen Zuschuss für einen Bürgergarten in Oranienburg [bekommen]. Damit könne im Frühjahr ein lange geplantes Projekt realisiert werden, an dem sich viele Initiativen beteiligen wollen. Der Garten soll auf dem Gelände des Eltern-Kind-Treffs in der Kitzbüheler Straße entstehen. Dort sei die Anlage auch geschützt vor Vandalismus, […]  Einzelne Bürger, Familien und Gruppen können mitmachen. Der Verein „Willkommen in Oranienburg“ wird daran genau so beteiligt sein wie die Lebenshilfe, die Kita „Kleine Fische“ und die Torhorstschule, […]
    Damit im Frühsommer der erste Salat und die ersten Radieschen gesät werden können, ist noch einiges zu tun, nicht nur organisatorisch. Das Gelände des Eltern-Kind-Treffs muss vorbereitet werden. Zuständig ist dafür der Gartenbauingenieur Stefan Teltzrow. Die Ideen sollen die beteiligten Bürger liefern. Möglich seien Hoch- und Tiefbeete, Fassaden-, Zaun- und Dachbegrünungen, sagt Martin Lenarth. Bis zu 300 Quadratmeter Nutzfläche stehen dafür bereit. […]


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  • MItgärtnerInnen für IG Ratingen West gesucht

    (Gu aus alerts, 13.2)

    m Sommer letzten startete in Ratingen ein neues Projekt: InWESTment – Initiativen zur Stärkung des Stadtteils. Träger des Projekts sind die NeanderDiakonie, der SKF, der Caritasverband und die Stadt Ratingen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz, vom Europäischen Sozialfonds und von der Europäischen Union. Im Rahmen dieses Projektes entsteht unter der Trägerschaft des Caritasverbandes ein Interkultureller Gemeinschaftsgarten im Grünzug am Maximilian-Kolbe-Platz.

    Mitmachen können alle, die Spaß an nachhaltiger Gartenarbeit haben, die sich aktiv an der Verschönerung des Stadtteils beteiligen wollen, die Lust haben, gemeinsam mit anderen zu gärtnern und die sich einen Ort des nachbarschaftlichen Miteinanders wünschen. Der Garten soll immer offen für alle sein und stets die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe bieten. Seine Gestaltung und die Art der Nutzung richten sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der Anwohner.

    Für die Dauer des InWESTment-Projekts werden die Gartenaktivitäten von Dunja Plesnik, Gärtnermeisterin der Fachrichtung Garten-und Landschaftsbau und Caritas-Mitarbeiterin betreut, begleitet und unterstützt. Der Garten soll natürlich auch nach Abschluss des Projekts bestehen bleiben und von den Menschen in Ratingen-West in Selbstorganisation genutzt und belebt werden.

    Alle, die gerne mitgärtnern möchten, sind nun zu einer Ideenwerkstatt eingeladen, am 25. Februar von 18 bis 20 Uhr, Maximilian-Kolbe-Platz 28. Bei dieser Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden zunächst eine Einführung zum Projekt InWESTment und zum Thema Stadtteilgärten, danach wird die Fläche, die für den Garten zur Verfügung steht, vorgestellt. Gemeinsam entwickeln dann die Interessierten Ideen zur Gestaltung und Nutzung der Gartenfläche.

    Zwei Wochen später geht es dann zur gleichen Zeit am gleichen Ort mit der Planungswerkstatt weiter. Hier werden zunächst die Ergebnisse aus der Ideenwerkstatt präsentiert und es geht an die konkrete Planung der Umsetzung und ein erster gemeinsamer Gartentag wird terminiert.

    http://www.dumeklemmer-ratingen.de/die-stadt/wer-moechte-mitgaertnern-aid-1.5763452


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  • Teilentsiegelung des Haumanngartens in Essen

    (Gu, RSS, 18.1.)

    Mit schwerem Gerät unterstützt “Grün und Gruga” den Haumanngarten: Die gepflasterte Fläche wird kleiner und unsere Beete größer, damit wir mehr Platz für Gemüse und andere Pflanzen haben – auch der Boden darf dort wieder leben und das Regenwasser versickern. Auch zwei tolle Hochbeete aus Eichenbohlen hat der Haumanngarten bekommen, damit wir auch auf der gepflasterten (und relativ sonnigen) Fläche noch gärtnern können. Hochbeete und Entsiegelungen wurden vom Land NRW (Umweltministerium) und der Stadt Essen finanziert. (mehr …)

  • Stadt Bingen will Nachbarschaftsgärten in Blockinnenbereichen fördern

    (Gu, Mail, 12.1.)
    „Gerne würden wir im Rahmen des Städtebauförderprogramms Aktive Stadtzentren „Innenstadt Bingen“ die Bildung von Nachbarschaftsgärten zur Aufwertung der stark verdichteten und versiegelten Blockinnenbereiche fördern. Um die Eigentümer und Anlieger über diese Möglichkeit zu informieren, möchten wir die (nachbarschaftliche) Aufwertung von Blockinnenbereichen durch Begrünung zum Thema des 2. Binger Innenstadtgesprächs machen. Gerne würden wir dazu eine/n Experten/in des Beratungsnetzes urbane Gemeinschaftsgärten als Referenten/in gewinnen.“
    Sie machen eine dreiteilige Infoveranstaltung


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  • Land NRW fördert GG in 2015

    (Gu aus Gartenrundbrief Gartenbahnhof Ehrenfeld)

    Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen stellt für das Jahr 2015 Gemeinschaftsgärten Fördermittel zur Verfügung. Wir wurden darüber im Oktober vom Grünflächenamt der Stadt Köln informiert. Daraufhin erstellten wir adhoc eine Wunschliste. Gefragt waren sinnvolle Dinge: Solche die uns bekannter machen, uns das Gärtnern erleichtern und zu mehr Ertrag führen. In die Liste trugen wir deshalb u. a. eine Solaranlage, ein Bewässerungssystem, einen Schaukasten, Gartengeräte und Kompost ein. Schade, dass uns erst hinterher ein Lastenrad eingefallen ist. Das könnten wir auch sehr gut gebrauchen. Jetzt überlegen wir ob wir uns so ein Rad aus alten Fahrradteilen von den Classic Cycle Commons bauen lassen!

    Unseren Umzug fördert das Ministerium leider nicht und wir müssen die Gelder bereits bis Mitte Februar verausgaben. Mitte Dezember kam schließlich die Nachricht, dass unsere Förderung bewilligt wurde. Die schriftliche Bewilligung erhielten wir leider noch nicht und so wissen wir noch nicht ganz genau, was wir alles kaufen dürfen. Darüber hinaus müssen wir das was wir kaufen mit dem Grünflächenamt abstimmen. Die Einkäufe verteilen wir auf Mitwirkende der Gartenwerkstadt. Bald heißt es also kräftig einkaufen! (mehr …)

  • Globus will bis Ende 2016 an 46 Standorten GG anlegen

    (Gu aus alerts,

    Auf 1000 Quadratmetern entsteht auf dem Wintringer Hof in Kleinblittersdorf ein großer Gemeinschaftsgarten. Anlässlich des 50. Geburtstages des Handelsunternehmens Globus dachte sich das Unternehmen dieses Projekt für alle Menschen der Region aus. „Wir haben lange überlegt, was wir zu unserem Jubiläum auf die Beine stellen können. Eine einmalige Sache, wie ein großes Fest, verpufft nach der Feier. Wir wollten etwas Nachhaltiges, und ich glaube, der Gemeinschaftsgarten ist da genau die richtige Idee“, erklärt Norbert Scheller, der Geschäftsleiter von Globus Saarbrücken-Güdingen. Mit dem Verein Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Obere Saar, der den Wintringer Hof betreibt, fand Globus sofort den perfekten Partner. Am gestrigen Donnerstag begann das Projekt mit dem ersten Spatenstich. Wobei der Gemeinschaftsgarten durchaus auch einen Erlebnisgarten-Charakter hat. Umgeben von hohen Bäumen weden auf dem idyllisch gelegenen Grundstück als erste Maßnahmen eine große Grillstelle sowie Ruhe- und Entspannungszonen eingerichtet. Im Frühjahr werden Beete für verschiedene Früchte- und Gemüsesorten angelegt. Mitarbeiter von Globus und Mitglieder des Vereins der Lebenshilfe werden den Garten unter Anleitung von Fachpersonal des Wintringer Hofes anlegen. „Der Garten soll Besuchsstätte für Kindergärten und Schulklassen werden. Seminare rund um den biologischen Garten- und Landschaftsbau werden stattfinden. Auch Vereine aus der Region sind herzlich dazu eingeladen, unseren Garten zu besuchen. Es können natürlich auch Feste im Gemeinschaftsgarten gefeiert werden“, sagt der Globus-Geschäftsleiter. 20 000 Euro investiert Globus in den neuen Gemeinschaftsgarten, der nächstes Jahr im Frühsommer feierlich eröffnet werden soll.

    Bis Ende 2016 sollen deutschlandweit an 46 Standorten Gemeinschaftsgärten von Globus entstehen.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/kleinblittersdorf/kleinblittersdorf/Kleinblittersdorf-Erlebnisgaerten-Garten-Handelsunternehmen-Lebenshilfe-Nachhaltigkeit;art446509,5964283 (mehr …)

  • GG am Huttenplatz in Kassel will sich als offizielles Dokumenta-Kunstwerk anerkennen lassen

    (Gu, Projektbesuch)
    Der im Rahmen der Dokumenta entstandene Gemeinschaftsgarten am Huttenplatz in Kassel exisiert noch. Eine Gruppe (hauptsächlich Frauen im mittleren Alter), die aus verschiedenen Teilen Kassels kommt, trifft sich jeden Samstag zum gemeinsamen Gärtnern. Familien sind derzeit nicht dabei, auch wenige direkte AnwohnerInnen. Sie machen alles gemeinschaftlich, nicht immer ist klar, was wo gessät ist, was wo hin kommt/weg kommt.
    Derzeit sind sie dabei, das Projekt als offizielles Dokumenta-Projekt anerkennen zu lassen. Sie versprechen sich zum einen Sicherheit („Bleiberecht“) und zum anderen Finanzierungsmöglichkeiten. Sie suchen noch MitstreiterInnen. Die Studierenden, die den Garten mitgeründet haben, sind alle nicht mehr dabei. (mehr …)

  • IG in Ratingen geplant

    (Gu, Mail, 27.10.)
    […] „Gefördert wird das Ganze im Rahmen des BIWAQ- Projekts InWESTment „Initiativen zur Stärkung des Stadtteils Ratingen -West“, das mit Fördergeldern aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert wird. Die Höhe des Budgets verlangt allerdings eine Mitfinanzierung durch Sponsoren, die z.B. Baumaterial spenden. Außerdem hoffen wir auf eine kostenfreie Nutzung, da die anvisierte Fläche Eigentum der Stadt Ratingen ist. Verhandlungen über einen Nutzungsvertrag sind derzeit im Gange, eine schnelle Einigung ist wahrscheinlich.
    Die Getsaltung des Gartens ist noch offen und soll Mitte Januar in einer Ideenwerkstatt mit Interessierten und  Nutzer_innen konkretisiert werden.
    Der Garten soll die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe bieten: wer möchte, kann im Garten ein eigens (Hoch-)beet bewirtschaften und/oder sich an der Anlage und Pflege gemeinschaftlich genutzter Flächen beteiligen (Gemeinschaftsbeete, Kräuterspirale, Beerensträucher, Sitzplätze…). Es gibt regelmäßige gemeinsame Gartenzeiten, zu denen Werkzeug zur Verfügung gestellt und auch angeleitet Gartenbau betrieben werden kann.
    Der Garten ist immer auf für alle (kein Zaun) und er kann von allen kostenlos genutzt werden.
    Die Wintermonate, also die Zeit der Vegetationsruhe, sollen für workshops (z.B. Hochbeetbau, Jungpflanzen vorziehen, Pflanzenkunde, Kompost, Teambildung…) genutzt werden.
    Das Projekt ist befristet bis 31.12.2018, solange werden die Gartenaktivitäten koordiniert und begleitet von einer Landschaftsgärtnerin.
    Durch gemeinschaftliche Übernahme von Pflichten und Verantwortlichkeiten sollen möglichst viele der Nutzer_innen in die organisatorische Arbeit mit eingebunden werden. Ziel ist es, den Garten zum Projektabschluß an die Bewohner_innen von West zur weiteren selbstorganisierten gemeinschaftlichen Nutzung zu übergeben.

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  • Gärtnern auf dem Spielplatz in Prenzlauer Berg

    (Gu aus alters, 21.10.)
    Im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg wird ein neuer Spielplatz eröffnet, der neben Spielgeräten auch Hochbeete hat.
    „Ein Ergebnis des Beteiligungsverfahrens mit Anwohnern und Kinder war: Es soll eine Möglichkeit zum Gärtnern geben. Also wurden Hochbeete angelegt. So haben auch die Eltern was zum Spielen. Kosten 190 000 Euro.“

    http://www.prenzlauerberg-nachrichten.de/alltag/_/spielplatz-lieselotte-herrmann-strae-171935.html (mehr …)

  • IG in Rastatt geplant – Finanzierung läuft über ein Landesprogramm

    (Gu aus alerts, 15.10.9
    Die Gemeinwesenarbeit Bahnhof/Industrie plant einen interkulturellen Garten im Stadtteil. […]

    Wer Lust hat, gemeinsam mit Flüchtlingen und anderen Bewohnern des Viertels den neuen Garten anzulegen und zu pflegen, ist herzlich willkommen. Der neue Garten an der Kreuzung Alte Bahnhofstraße/Baumeisterstraße soll ein Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger des Viertels werden und die im Stadtteil lebenden Flüchtlinge in die Gemeinschaft einbinden. Der Garten entsteht im Rahmen des Landesprogrammes „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“.
    http://www.regio-news.de/ka/news-feed/93-regio-news-rastatt/193045-infoabend-interkultureller-garten.html


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  • Hafengarten Offenbach gewinnt Preis

    (Gu aus alerts, 3.10

    Hafengarten: Urban Gardening in Offenbach

    Gemüse selbst anbauen: auch – oder gerade – in den Städten ein Trend, der uns wohl noch länger erhalten bleiben wird. In Offenbach können Hobbygärtner im Hafengarten aktiv werden. Wir erklären Ihnen, warum dieses Projekt besonders nachhaltig ist.

    Im Frühjahr 2013 ging das Urban Gardening Projekt „Hafengarten“ der Mainviertel GmbH in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Besser leben in Offenbach“ an den Start. Seitdem können Anwohner und andere Interessierte auf gut 10.600 Quadratmetern nach Lust und Laune gärtnern: Erdbeeren, Tomaten, Sonnenblumen und sogar Apfelbäume und Kräutergärten findet man hier. Doch was macht diese grüne Oase in der Stadt so besonders? Urban Gardening gibt es schließlich mittlerweile in vielen Großstädten.
     Rückzugs- und Wohlfühlort im Rhein-Main-GebietZunächst einmal die Lage: der Hafengarten liegt zwischen dem ehemaligen Yachthafen und dem Nordring, mitten im Bau- und Entwicklungsgebiet Hafen Offenbach, innenstadt- und doch naturnah. Die Metropole Frankfurt am Main ist nur 5 Kilometer entfernt. Wie bei anderen Gemeinschaftsgärten auch können die Mitmachenden selbst entscheiden, was angebaut wird. Bepflanzt werden neben den Standard-Blumentöpfen auch ausrangierte Kisten, alte Reissäcke und leere Dosen. Selbst zugenähte Hosen müssen als Topf-Ersatz herhalten. Auch Re- und Upcycling spielen also bei dem Projekt eine wichtige Rolle.

    Treffpunkt fuer engagierte Menschen

    Eine Wohlfühloase im Rhein-Main-Gebiet

    Treffpunkt für engagierte Menschen

    Der Hafengarten bietet den Offenbachern jedoch nicht nur die Möglichkeit, ihre Lebensmittel selbst anzubauen und zu ernten, er ist auch ein Ort der Zusammenkunft von Menschen unterschiedlichster Herkunft. Auf selbstgebauten Bänken aus alten Paletten können sie nach getaner Arbeit die Sonne genießen und den Pflanzen beim Großwerden zusehen. Mit einem erfrischenden Getränk in der Hand könnte man sich beinahe wünschen, die Pflanzen würden nicht so schnell wachsen.

    Selbstversorgung mitten in der Stadt Selbstversorgung mitten in der Stadt

    Ein ausgezeichnetes Konzept
    Im Juni hat der Hafengarten beim Wettbewerb „Städte sind zum Leben da! Klimaanpassung – Freiraumgestaltung – Lebensqualität“ des Landes Hessen einen Preis gewonnen. Insgesamt 65 Projekte hatten sich beworben, 8 Teilnehmer wurden mit insgesamt 15.000€ ausgezeichnet. Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz zeigte sich beeindruckt von der neuen Energie, die der Gemeinschaftsgarten dem Stadtteil verleiht, und betonte sein Potential als Vorbild für ähnliche Projekte. Der Wettbewerb soll auch in Zukunft Menschen dazu motivieren, sich für grüne Projekte in ihrer Stadt einzusetzen.  

    Möchten auch Sie Teil des Gemeinschaftsprojektes werden? Fläche und Erde finden Sie selbstverständlich vor Ort, aber auch die nötigen Gartengeräte müssen nicht extra mitgebracht werden, sondern werden mit den anderen Hobbygärtnern geteilt. Wenn Sie interessiert sind und einmal „nachha(r)ken“ möchten, ist  Alexandra Walker von der Projektleitung Ihre Ansprechpartnerin. Auch für Spenden (Saatgut, Hängematten, Setzlinge, Material etc.) können Sie sich an sie wenden.

    http://www.ecowoman.de/29-freizeit-reisen/4299-urban-gardening-im-hafengarten-offenbach-urban-agriculture-fuer-alle (mehr …)

  • neues aus dem Allmende_Kontor

    (Gu, Newsletter, 24.9.)
    Das Allmende-Kontor hat sich bei der PSD-Bank für den Zukunftspreis beworben („Mit dem PSD ZukunftsPreis fördern wir das vielfältige gesellschaftliche Engagement der Berliner und Brandenburger mit insgesamt 35.000 Euro“). Sie wollen das Geld für Praxisworkshops.
    Am vergangenen Wochenende fand der Tag der Felddialoge statt, bei dem vor allem am Runden Tisch mit Vertretern der Senatsverwaltung, Grün Berlin GmbH und Koordinatoren des EPP-Verfahrens über die Zukunft der Projekte auf dem Tempelhofer Feld diskutiert wurde.
    Die Präsenz des Gartens auf dem Feld und die Präsenz von einzelnen Aktiven beim Bürgerbeteiligungsverfahren ist es zu verdanken, dass für uns positive Inhalte in den Entwicklungs- und Pflegeplan des Tempelhofer Feldes wie längere Vertragslaufzeiten und Aufhebung des Nutzungsentgeltes aufgenommen werden.
    Sie rufen auf, bei der Pinkelpartiy im Prinzessinnengarten dabei zu sein: Macht mit bei der Urinale und testet am Samstag, 26. September ab 15 Uhr Euren Urin auf Glyphosat bei der Pinkelparty im Prinzessinnengarten!
    Und sie unterstützen das Picnic“ Schön, dass ihr da seid“, das kommenden Sonntag auf dem Feld stattfinden wird (für Flüchtlinge)


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  • Common Grounds und Himmelbeet legen GG in Berlin Gropiusstadt an

    (Gu aus alerts, 25.8. und 16.9.

    Gemeinschaftsgarten für Großsiedlung geplant

    Gropiusstadt. Die Wohnungsgesellschaft degewo will grünes Leben nach Gropiusstadt holen. Urban Gardening nennt sich das Projekt, bei dem Bewohner selbst Hand anlegen dürfen und gemeinsam vor der Haustür gärtnern.

    Tomaten, Radieschen, Salate: All das soll im Innenhof der Wohnhäuser am Käthe-Dorsch-Ring in einem Gemeinschaftsgarten sprießen. Um das Gärtnern auch in einer Großsiedlung am Stadtrand populär zu machen, hat sich die Wohnungsbaugesellschaft degewo extra mit den Experten des Vereins Common Grounds und der gemeinnützigen Gesellschaft „himmelbeet“ zu einem Pilotprojekt zusammengetan.

    Zum Projekt wird es am Sonnabend, 5. September, um 14 Uhr ein Workshop mit den Bewohnern geben. Schon im Frühjahr 2016 soll so ein 500 Quadratmeter großer Gemeinschaftsgarten entstehen. Die Bewohner der angrenzenden Häuser sind eingeladen, den Garten in ihrem Innenhof zu planen und später auch anzulegen. Die Einwohner sollen die Früchte ihrer Arbeit auch selbst ernten können.“

    „Degewo finanziert die Gartenbauarbeiten und fachliche Betreuung und stellt das Gartenland kostenfrei zur Verfügung.

    Der Verein Common Grounds hat u. a. ein Toolkit entwickelt, das bei der Gründung und Weiterentwicklung urbaner Gärten helfen soll. Himmelbeet übernimmt Gartenbau-Aufträge und unterstützt ebenfalls bei Konzeption, Planung und Aufbau sozialer urbaner Gärten.
    Die Begleitung des Gemeinschaftsgartens in der Gropiusstadt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie dem Umweltbundesamt im Rahmen des von Common Grounds e.V. initiierten Projekts „LebensMittelPunkt – Integration von Gemeinschaftsgärten in Lebens- und Wohnräume“ gefördert.

    Quelle: http://www.berliner-woche.de/gropiusstadt/kultur/gemeinschaftsgarten-fuer-grosssiedlung-geplant-d83298.html
    Weitere Infos: http://www.haufe.de/immobilien/wohnungswirtschaft/degewo-foerdert-gemeinschaftsgarten-in-der-berliner-gropiusstadt_260_319912.html
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