(Gu aus alerts, 5.8.)
Der Hamburger IG Billstedt, den es seit 2012 gibt, hat 38 Mitglieder. Sie hatten zunächst 1000 m² und haben 2014 nochmal 600m² dazu bekommen.
es sind auch Gruppe dabei: „zwei Kindergruppen, die MOMO-Beratungsstelle, eine Seniorengruppe, eine Flüchtlingsunterkunft Billstedt und der Verein Pestalozzi.“
Es gibt individuelle Parzellen und rund 50% des Gartens sind Gemeinschaftsfläche.
Sie haben einen Grill gebaut und eine Bank und wollen nächstes Jahr Bienen.
„Auf dem Gelände existiert ein Bunker aus dem zweiten Weltkrieg, der zu zwei Dritteln mit Wasser gefüllt ist, stellten Sachverständige fest. Das Wasser haben wir auf Chemikalien untersuchen lassen“, sagt die Biologin Havva Schäfer. Es ist von der Zusammensetzung optimal geeignet, um die Beete zu bewässern. Als Trinkwasser taugt es allerdings nicht. Bisher bezieht der „Interkulturelle Garten“ das Wasser von der nahen Kinderwerkstatt in der Legienstraße 28. Aber dieses Wasser muss natürlich bezahlt werden. Theoretisch wäre es aber möglich, durch ein Loch, das im Bunker vorhanden ist, das Wasser kostenlos herauszupumpen.
„Dafür brauchen wir aber noch eine behördliche Genehmigung“[…] für den „Interkulturellen Garten“ gibt es bis einschließlich 2015 Fördergelder. „Wir bekommen aber auch viele Spenden“, betont Thun. „Wir wollen für das Quartier da sein. Von unserem prachtvollen Garten können sich Besucher regelmäßig am Tag der offenen Tür einen Eindruck verschaffen. Die Termine: immer am 2. und 4. Sonntag im Monat“[…]“
http://www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/lokales/patchwork-im-garten-d25763.html (mehr …)
Schlagwort: Finanzierung
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Stand der Dinge im IG Billstedt
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Pyramidengarten bekommt noch mehr Geld aus dem Ehrenamtsfonds
(Gu aus Newsletter, 2.8.)
Nun ist doch noch widererwartend auch der Nachtrag bewilligt worden, dies bedeutet es stehen folgende Mittel zur Verfügung:
1.520,- € für Umbau Lehmofen (700,-), Outdoorküche, Regenwassersammelanlage, Bentonit
…und zusätzlich
1.600,- € für Rankanlage, Gartentor und Spielsand für die Buddelkiste
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Viel los im Himmelbeet
(Gu, Newsletter,
Wir haben gewonnen (3x)!!! Gleich 2 Preise haben wir mit unserem himmelbeet-Café beim BDA-Preis Berlin abgeräumt und damit die großen Baukolosse abgehängt. Und das Café ist eröffnet
Termine im August- Tag des Handwerks, am Samstag 1.8., 14-18 Uhr, handwerkliche Fähigkeiten zeigen und lernen. Kommt dazu & probiert Euch aus!
- Gartendinner, 7., 14. & 28.8., 19 Uhr Bei Kerzenschein & Musik in lauer Sommernacht zusammen speisen. Anmeldung: cafe@himmelbeet.de
- Kleider- & Spielzeug Tauschmarkt, 8.8. 15 Uhr, Aufgrund großer Nachfrage ein 2. Mal! Tauscht, was an Kleidung und Spielzeug nicht mehr gebraucht wird!
- Filmabende unter freiem Himmel 13. & 27.8. Zu sozialen & ökologischen Themen, die Euch garantiert bewegen und nachdenklich werden lassen!
- Low-Waste-Ausstellung, 21.8. 18:30 Uhr, Projektvorstellung, leckeres kostenloses Essen, Ausstellungsrallye und Upcycling-Werkstatt zum Mitmachen.
- Baufachfrauen, 20. & 27.8. Frauen an den Akkuschrauber- baut mit!
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IG in Apolda
(Gu aus alerts, 29.7.)
[…]
Die Parzelle hat die Apoldaer Tafel unter Führung der Diakonie von ihrem seit Jahren genutzten Grund quasi abgegeben, um das junge Projekt namens „Interkultureller Garten“ zu unterstützen. Die finanzielle Grundlage ist das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das Katharina Kerner vom Lokalen Aktionsplan Apolda-Weimarer Land koordiniert. Für das Projekt gibt es 2000 Euro. Daraus wird neben dem Material etwa auch die Bezahlung der Dolmetscherin Karima Khemissi gespeist. Die im Garten aktiven Flüchtlinge aus Syrien nämlich sprechen Arabisch, arbeiten aber intensiv an der Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse, so Khemissi. Um die Kontaktaufnahme mit den benachbarten Parzellennutzern zu erleichtern, unterstützt sie das Ganze sprachlich. Und auch über den Erwerb der nötigen gärtnerischen Kenntnisse sind die Flüchtlinge dankbar. Neben dem Bund engagieren sich beim Gartenprojekt auch der Verein Ourchild (700 Euro), der Förderkreis für Integration, die Stadt Apolda und der Kreis Weimarer Land. Der TA sagte Marion Schneider vom Verein Ourchild, dass man die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen und deren gemeinsames Tätigsein sehr gern unterstütze. Die Hilfe sei als Art Anschub zu verstehen. Man hoffe, dass es sich fortsetzt, so Schneider. Tatsächlich sollen auch Mittel für 2016 beim Bund beantragt werden, weiß Katharina Kerner.[…]
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Pfefferminze-und-Kichererbsen-im-interkulturellen-Garten-in-Apolda-1959781630 (mehr …) -
In Oberhausen entsteht Gartenprojekt auf dem Gelände einer Unterkunft
(Gu, Mail 27.7.)
„wir möchten mit dem Kistengarten beginnen.
In der Weierstraße in Oberhausen Sterkrade ist das größte Flüchtlingslager mit über 300 Flüchtlingen. Vor allem afrikanische, syrische, afghanische Männer und Roma Familien mit vielen Kindern. Auf dem Gelände ist Platz, es gibt Interesse bei einer Reihe von Flüchtlingen, mitzumachen.
Eine Druckerei hat uns 20 Paletten gestiftet, die genau die Größe für die Böden haben. In der Stadtverwaltung wird gesucht, ob es die Finanzierung für Seitenteile, Schrauben, Innenverkleidung und Mutterboden gibt. Das zieht sich aber schon ziemlich hin. Beim Drogeriemarkt „dm“ haben wir auch einen Antrag gestellt. DM hat den Frauengarten mit einer Spende unterstützt. Am 30.7. ist eine Konferenz aller Zweigstellenleiter aus der Region, dort soll unser Antrag vorgestellt werden.
Wir haben auch dem Garten- und Landschaftsverband die Idee vorgestellt aber noch keine Antwort bekommen“ (mehr …) -
neues Gartenprojekt in Bielefeld hat „Knebelvertrag“ vorgelegt bekommen
(Gu, Mail, 24.7.)
In Bielefeld hat Transition Town schon 2 Gartenprojekte angeschoben, die auf städtischen Grabelandflächen entstanden sind. Nun gibt es noch ein neues im Ostmannturmviertel (Projektbericht ist beim Projekt abgelegt), was in Kooperation mit der Sportjugend enstand. „Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Bielefeld und dem Verfügungsfonds Ostmannturmviertel (Programm Stadtumbau West – Nördlicher Innenstadtrand) wurden in Nachbarschaftshilfe 14 Hochbeete in Form sechseckiger Wabenbeete von den zukünftigen Nutzern errichtet. Praktische Unterstützung erhielten die 50 Nachbarn von Pip Cozens (Art at Work) und Reinhold Poier von Transition Town Bielefeld. Die Beete stehen zumeist auf öffentlichen Rasenflächen, in einem Innenhof der BGW und von 24 Schülern der Luisenschule/Bio AG wurden gemeinsam mit der Sportjugend zwei Beete auf dem Schulgelände errichtet.[…] Die Wabenbeete wurden an mehreren Terminen in der als Werkstatt genutzten Lagerhalle des Umweltzentrums in nur 4 Wochen von den Nachbarschaften unter Anleitung gebaut, mit Erde gefüllt und von ihren Bewirtschafter*innen individuell bepflanzt. Bis zum Stadtteilfest im Ostmannturmviertel am 13.06.2015 konnte somit in allen Beeten Gemüse sprießen. Die 14 Beete stehen im Grünzug im Ostmannturmviertel zwischen der Luisenschule und dem Umweltzentrum.
Alle Materialien für das Projekt konnten lokal aus Bielefeld und zumeist sogar aus dem Viertel bezogen werden. Baumaterial von Holzhandlung Schröder & Hoffert; Mutterboden wurde an 3 Stellen am Grünzug platziert von Baustoffhandel H. Vollmer; Gemüsepflanzen wurden vom Transition Town Gemeinschaftsgarten vorgezogen.“ Es machen wohl 50 Leute aus der Nachbarschaft mit.
Sie haben den städtischen Vertrag (Überlassungsvertrag) nicht abgewartet, der ein Entwurf ist (die Stadt ist verhandlungsbereit) und darin angesprochen sind Rückbauverpflichtung, Aufsichtspflicht, Wiederherstellungspflicht bei Vandalismus, Pflege-, Unterhaltungs- Verkehrssicherungspflicht, gerichtsfeste Dokumentationspflicht, Ausschluss von Fremdnutzung (z.B. als Mülleimer). TT ist sieht sich als Initiator und Ermöglicher, aber nicht als Antragsteller oder Betreiber des Projekts. Gekostet hat das Projekt bisher 5700 Euro, die eigentlich ein durchlaufender Posten sein sollten. Nun wird die Auszahlung zurückgehalten, bis der Vertrag unter Dach und Fach ist. (mehr …) -
98.000 Euro Anschub für neuen Gemeinschaftsgaretn in Iserlohn
(Gu aus alters, 18.7.)
„Ein weiteres Projekt in der südlichen Innenstadt kann jetzt mit finanzieller Unterstützung rechnen. „Der Bürgerverein Iserlohner Südstadt e.V. erhält für das „Open Gardening“ an der Freitreppe am Fritz-Kühn-Platz eine Förderung in Höhe von 97.614 Euro von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Scheffler.
In der Innenstadt von Iserlohn wird ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten eingerichtet. Die Stadt stellt dafür auf einem zentral gelegenen Parkplatz eine Fläche von etwa 300 qm zur Verfügung. Weitere Aktivitäten sind Workshops, Seminare und Angebote zur Umweltbildung. Eine zentrale Intention des Projektes ist es, durch die gemeinsame Gartenarbeit Verbindungen zwischen den Bewohnern des multikulturellen und benachteiligten Stadtteils zu schaffen. Die Förderung dient als Anschlussfinanzierung, langfristig soll der Garten finanziell unabhängig sein. […]“
http://www.lokalkompass.de/iserlohn/politik/michael-scheffler-gartenprojekt-in-der-suedlichen-innenstadt-kann-beginnen-d565786.html (mehr …) -
Freiburg will Gärten auf GU-Grundstücken auch finanziell fördern
So erzählte mir Herr Hüttig letzten Samstag beim Vereinsseminar. Die Stadt sieht, dass Gärten auch für Flüchtlinge und für die Integration wichtig sein können und hat sich nochmal die Arbeit von Südwind, die das ja schon Jahre machen, angeguckt. Das Ergebnis ist wohl, dass es auch Mittel für Stellen geben soll (mehr …)
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IG Böblingen hat 16.000 Euro Anschubfinanzierung von der Stadt bekommen
(Gu aus alerts,)
Im Mai war Spatenstich, mittlerweile wird schon die erste Ernte eingefahren: Der Integrationsrat hat die Patenschaft für eine Streuobstwiese in der Stadt übernommen. Dort darf sich jeder Bürger ein Beet anlegen […] Interkultureller Garten nennt sich das Projekt, für das der Integrationsrat die Patenschaft übernommen hat. Seit dem Spatenstich im Mai haben rund zehn Einzelpersonen und Gruppen dort ihre Beete angelegt, und es gibt noch freie Plätze. Kreisrund wie ein Kuchen ist das große Beet, das in zwölf Stücke unterteilt wurde. […]
„Miteinander verwurzelt in Böblingen“, steht auf dem Plakat, das der Integrationsrat zwischen zwei Bäume gespannt hat. Der interkulturelle Garten geht auf einen Antrag der CDU-Fraktion im Gemeinderat zurück: Damit solle „die Kommunikation unter den Gärtnern unterschiedlicher Nationen in Gang“ gesetzt werden. Immerhin leben in Böblingen Menschen aus 136 Nationen. Die Stadt gibt als Anschubfinanzierung 16 000 Euro dazu, die Integrationsbeauftragte begleitet den Prozess. „Es geht kontinuierlich in kleinen Schritten vorwärts“, sagt Martina Hohberg. Frische Erde wurde aufgeschüttet, ein Rasenmäherplan erstellt. Eine Gartenordnung wird erarbeitet, Öffnungszeiten sind geplant. Ein Zaun soll bald die Beete schützen, ein Gartenhaus aufgestellt werden. „So ein Projekt muss sich erst einmal zurechtrücken“, sagt Martina Hohberg.Mit dabei ist auch der benachbarte Kindergarten am Wasserwerk, die Kleinen beackern ebenfalls ein Beet im interkulturellen Garten. Außerdem wird auf der Streuobstwiese Inklusion praktiziert: Bewohner eines Hauses der Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten (GWW) haben ein Hochbeet bepflanzt. Jeden Abend kommen sie mit dem Leiterwagen zum Gießen. „Das Zusammenarbeiten schafft Begegnungen“, sagt Gerhard Lehnhardt. Der GWW-Abteilungsleiter Wohnen sieht den Garten als Schnittstelle der sozialen und kulturellen Bereiche der Stadt. Den Beweis, dass es funktioniert, liefert er gleich dazu: Das Wohnheim bestehe seit 25 Jahren in der Brunnenstraße, Kontakte in die Nachbarschaft habe es aber kaum gegeben. „Jetzt lernt man sich kennen“, sagt er. (mehr …)
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Essen hat einen weiteren Gemeinschaftsgarten – für Kinder
(Gu aus alerts, 21.6.)
„Im Nordviertel gibt es ab sofort einen Gemeinschaftsgarten. Der Garten ist ein Projekt des Vereins „Förderturm e.V.“. Auf dem Außengelände des Förderturms 2 werden beispielsweise Hochbeete aufgestellt und Kräuterbeete angelegt. Außerdem soll eine Spielfläche geschaffen werden. Die Bewohner des Nordviertels sollen sich gemeinsam um den Garten kümmern. Das Projekt wird von der Sparda-Bank mit 10.000 Euro unterstützt.“
http://www.radioessen.de/essen/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2015/06/21/article/-39fd493201.html„Auf dem Platz vor dem Eingang entstand ein Gemeinschaftsgarten für die etwa 100 Kinder, die in dem Haus betreut werden. Andreas Luckhof, Vertriebsdirektor der Sparda Bank, Vertriebsleiter Stefan Dunkel sowie Filialleiter aus Essen, Mülheim und Oberhausen verbrachten ihren „Ehrenamtstag“ im Ostviertel und brachten zusätzlich noch einen Scheck über 10 000 Euro für den „Förderturm – Ideen für Essener Kinder e.V.“ mit. (…)Der Kontakt zum Förderturmhaus 2 kam über die Ehrenamt Agentur e.V., der bürgerschaftliches Engagement organisiert und dabei die lokale Wirtschaft und das Gemeinwesen vernetzt. Angestoßen hat das Projekt Umweltdezernentin Simone Raskob.
(…). „Die Kinder pflanzen, ernten, verarbeiten die Produkte in der hauseigenen Küche unter Anleitung von Köchen. Und sie essen schließlich das, was sie (…)Das Beet vor dem Förderturmhaus 2, wo jetzt nur Sträucher wachsen, soll in Zukunft zusätzlich in den Garten einbezogen werden und zusammen mit Menschen aus der Nachbarschaft bepflanzt, gepflegt und gehegt werden, um die Gemeinschaft zusätzlich zu fördern.
http://www.derwesten.de/staedte/essen/foerderturmhaus-kinder-bekommen-gemeinschaftsgarten-aimp-id10806705.html#plx1653306726
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Stadtgarten am Osterbaum in Wuppertal
(Gu aus RSS; 17.6.)
Zuwachs für den Stadtgarten am Ostersbaum
In den vergangenen Wochen haben Kinder und Mieter der ebv-Wohnanlage Briefstraße/Elsasser Straße wieder gepflanzt, gesät und gebaut was das Zeug hält. Der Stadtgarten im Projekt Nachbarschaft kann deshalb nicht nur neue Hochbeete, Kompostier- und jede Menge Gartengeräte und biologische Gemüsezucht vorweisen, er bringt die Mieterinnen und Mieter auch näher zusammen: Die selbst gezogenen Gemüse und Kräuter werden nämlich nicht nur gemeinsam gepflegt, sondern zusammen geerntet, gekocht und verspeist. Die erfolgreiche Zusammenarbeit am Ostersbaum wird mit einem Gartenfest am 27. Juni 2015 ab 15 Uhr gefeiert, kleinere Speisen mit Zutaten aus dem eigenen Garten können hier probiert werden.
Seit über zwei Jahren wird der Stadtgarten der Wohnanlage der Eisenbahn-Bauverein e.G. (ebv) Briefstraße/Elsasser Straße von Mieterinnen und Mietern im Projekt Nachbarschaft des SkF e.V. Wuppertal gehegt und gepflegt. Hier treffen sich Nachbarn zur gemeinsamen Gartenarbeit, Kinder lernen, wie man Gemüse anbaut und geerntet wird ebenfalls gemeinsam. Und am Ende wird in verschiedenen Kochgruppen noch zusammen zubereitet, was der Stadtgarten hergibt.
Bei stabiler Wetterlage ist der Stadtgarten für Gemeinschaftsarbeit jeden Donnerstag von 16:30-17:30 Uhr geöffnet.Unterstützt wird das Projekt finanziell durch die ebv. In einer gemeinsamen Aktion mit dem Modellprojekt Urban Gardening des Nachbarschaftsheims Wuppertal e.V., dem Stadtteilservice sowie den Mieterinnen und Mietern der Wohnanlage wurden in den vergangenen Wochen ca. 1,8 Tonnen Erde bewegt und zwei Hochbeete für Erwachsene und Kinder angelegt und bepflanzt.
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Gartenbau des P-Gartens macht auch ganz klassische Aufträge
(Gu, RSS, 5.6.)
Jenseits von Gemüse und Hochbeeten bauen wir auch schon mal in Genre des klassischen Gartenbaus für Privatleute. Selten, aber Spaß macht auch das (mehr …) -
Fuhlsgardener legen in Barmbek los
(Gu, alerts, 20.5.)
[…] einen Anfang machen die acht aktiven Stadtgärtner, die ganz unterschiedliche Vorerfahrung mitbringen, auf dem Grabeland an der Steilshooper Straße, Ecke Langenfort. In Sichtweite zum Wendebecken hat Kinderwelt Hamburg e.V., Betreiber der benachbarten Kita „Die kleinen Strolche“, ein rund 2.400 Quadratmeter großes Gelände als Naturspielfläche von der Stadt gepachtet. Die Stadtgärtner sind willkommene Mitnutzer, die in Barmbek auch ein Stück Pionierarbeit leisten. „Urban Gardening-Projekte gibt es schon in mehreren Stadtteilen. […] . Besonders freuen sich die Fuhlsgardener über vielfältige Unterstützung. Die Hochbeete zum Beispiel sind eine Spende des Museums für Hamburgische Geschichte aus seiner Ausstellung Stadtgrün 3.0. Vom Stadtteilrat Barmbek-Nord wurden gerade 500 Euro aus dem Verfügungsfonds bewilligt. (mehr …) -
Jugendgarten Augsburg wächst weiter
(Gu, Mail, 5.5.)
„Streetwork West des SJR Augsburg startete in Kooperation mit der Cityfarm Augsburg 2015 ein neuartiges Gartenprojekt. Einen interkulturellen Jugendgarten, in dem Jugendliche selber bestimmen können, was passiert und was wächst. In einem zweiwöchigen Rhythmus treffen sich die Jugendlichen vor Ort um an ihrem Projekt zu arbeiten. Der Jugendgarten ist Teil des Projekts Umweltbildung und Bildung zur Nachhaltigkeit in der Jugendsozialarbeit und wird vom bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert
Wir treffen uns alle zwei-drei Wochen und machen immer so zwei Stunden was am Garten. Inzwischen haben wir einen neuen grünen Pavillon, einen Weidenzaun, ein Insektenhotel und zwei Beete, in denen schon was drin ist. Neue Beete sind in Arbeit. Auch die Jugendlichen werden immer motivierter… Heute wurde sogar bei Regen eifrig am neuen Beet gebuddelt…“
Der Garten ist ganz hauptsächlich für Jugendliche, doch wird niemand abgewiesen und die Initiatorin sagt, dass es ja auch ein sehr dehnbarer Begriff ist.
(mehr …) -
IG Lichtenberg weiht Glasbrennerofen ein
(Gu aus Mailing, 24.4.)
Präsentation des Glasmacherofen ohne Heizen und
Einführung in das Glasmacherhandwerk
mit Claudia Leucht
im Interkulturellen Garten, Liebenwalder Str. 12, 13055 Berlin
Der Glasmacherofen wurde gemeinsam mit Torsten Rötzsch
und Schülern der Philipp-Reis-Oberschule gebaut.
Er wurde aus Mitteln des Lokalen Aktionsplanes des
Europäischen Sozialfonds gefördert. -
Himmelbeet will Gartenprojekt für Flüchtlinge initiieren
(Gu, Tel, 24.4.)
Himmelbeet aus Berlin will mit PartnerInnen (Sportvereine, einer Einrichtung, die schon mit Flüchtlingen arbeitet und anderen), unterstützt von der SPD, ein/mehrere Gartenprojekt/e für Flüchtlinge initiieren. Sie sind auf der Suche nach Flächen und erfahren viel Zuspruch für die Idee. Noch sind sie nicht vernetzt mit den Gärten in Berlin, die es zu der Thematik schon gibt oder die gerade los gelegt haben. Mit dabei ist wohl auch eine Traumatherapeuthin.
Außerdem werden sie ggf mit Common Grounds zum Thema „Gärten/Wohnungsbaugeselleschaften“ kooperieren. Common Grunds hat einen Antrag bei der DBU dazu bewilligt bekommen, doch ist die Umsetzung noch nicht in trockenen Tüchern. Anscheinend gibt es im P-Garten derzeit niemanden, der/die verlässlich den Gartenbaupart übernehmen könnte, bzw das Projekt ist wohl gerade in einer Umstrikturierungsphase.
Die Umstrukturierung bei Himmelbeet läuft, wenn auch nicht ganz gradlinig. Hannah ist noch bis Ende Mai dabei. (mehr …) -
JugendarbeiterInnen initiieren Gartenprojekt in Steinhagen
(Gu, Kurzrecherche)
In Steinhagen entseht ein Gartenprojekt, was von SozialarbeiterInnen (Jugendarbeit) initiiert wird. Träger ist die AWO, Anschub in Höhe von 7500 Euro gab es 2014 vom Land, ein Landschaftsarchitekt ist mit im Boot. Direkt hinter einem Jugendhaus gibt es eine 100m2 große Fläche, auf der das Proejkt entsteht. Kinder, Jugendliche, AnwohnerInnen sind eingeladen, mitzumachen. (mehr …) -
Crowdfunding Gartenbahnhof Ehrenfeld erfolgreich
(Gu, RSS, 20.4.)
Sie haben Geld gesammelt für Wasser- und Bodenanalyse. das Ergebnis: alle geprüften Stoffe liegen unter oder im Bereich der sogenannten Vorsorgewerte und halten sogar sämtliche Richtwerte für Kinderspielflächen ein. Bei unserem genutzten Boden handelt es sich gemäß der Analyse um einen ganz natürlichen Boden, bei dem die Schadstoffe ein normales Vorkommen aufweisen
Zur Kampagne:
https://www.betterplace.org/de/projects/24432-gemeinschaftliches-gartnern-im-gartenbahnhof-ehrenfeld -
BaGaLu HH bekommt 17.000 Euro für Sanierung eines Häuschens
(Gu, Kurzrecherche, 17.4.)
Der Luthergarten
Eine Wildobsthecke wurde gepflanzt, ein Hühnerstall gebaut, kleine Hochbeete angelegt, ein Holzunterstand gezimmert, Feste gefeiert und vieles mehr. Der Bahrenfelder Luthergarten (BaLuGa) – für alle, die den Himmel lieben und die Erde, das gemeinsame Gärtnern in der Natur, eine dampfende Gemüsesuppe auf dem Lagerfeuer, oder einfach mal raus aus dem Alltags- und Stadttrubel kommen wollen. Wenn Sie dabei sein möchten und Lust haben, den Luthergarten mit zu gestalten und zu nutzen, dann melden Sie sich bei Pastor Björn Begas (begas@lutherkirche.net oder Tel. 892682).
Der Luthergarten wird von dem Hamburger Spendenparlament unterstützt.Für die Sanierung eines kleinen Steinhäuschens auf dem Gelände („Kirchenkate“) stellt das Spendenparlament bis zu 17.000 Euro zur Verfügung.
Quelle: http://www.lutherkirche.net/kg.root/kg.1123310140.5/kg.1123310140.5.7/index.html (mehr …)
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Rosen_Heim in Ramersdorf legt los
(Gu, Mail, 14.4.)
Wir sind gerade dabei die ersten Aktionen zu planen und Bürgerinnen und Bürger zu aktivieren.
Der offizielle Start von „Rosen_Heim“ wird denke ich erst Mitte Mai sein, da wir Fördergelder durch das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ beantragt haben und auf eine Zustimmung warten.
Die Fläche gehört der MGS (mbH) (www.mgs-muenchen.de), sie ist Sanierungsträger und Treuhänder der Landeshauptstadt München.
Die Trägerschaft für den Gemeinschaftsgarten wird das Wohnforum übernehmen. Am 9.5.2015 werden wir im Rahmen des „Tages der Städtebauförderung“ gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Ramersdorf und Kollegen vom Planungsreferat auf der Fläche sein. Es wird (bei hoffentlich schönem Wetter) eine kleine Pflanzaktion (Wildblumenwiese) geben, evt. auch eine Hochbeete-Bemalaktion. (mehr …) -
Flüchtlingsprojekt vom Gartenbahnhof Ehrenfeld
(Gu, Mail, 14.4.)
„Das Flüchtlingsprojekt ist noch recht jung. Da geht es um eine ehemalige Grundschule in der Flüchtlinge (teils länger) untergebracht sind. Der triste Hinterhof ist ein Trauerspiel und bietet Platz fürs urbane Gärtnern. Der Plan ist, dass die Flüchtlinge mit uns Pflanzkisten bauen und dann dort selbstständig in Kisten gärtnern. Bisher haben wir die Kisten allerdings meist allein bzw. mit Kindern gebaut. Viele Erwachsene haben wir noch nicht gewinnen können. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Von der Bezirksvertretung Ehrenfeld haben wir aus Stadtverschönerungsmitteln fürs Kistenbauen 3000 EUR erhalten. Das ist gar nicht so einfach dafür so viel Geld auszugeben. Vermutlich wird es nicht so teuer werden und die Restmittel werden dann ggf. für ein anderes noch zu erfindendes Projekt verwendet.
Wenn du dir den Gartenbrief vom Februar anschaust, erfährst du noch ein bisschen mehr:
http://www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de/2015/02/xxxii-gartenbrief-februar-2015/“ (mehr …) -
Pfingstferienprogramm bei o pflanzt is
(Gu, Mailing, 9.4.)
Tage der offenen Gartentür für Kinder und Familien
10. Mai bis 25. Oktober 2015 (mit Ausnahme der Ferien)
Natur ist heute für viele Großstadtkinder schon fast ein Fremdwort. Mit unserem Programm in Kooperation mit SPIELkultur e.V. wollen wir Kindern und Familien die Gelegenheit geben, die Natur und ihre Abläufe im Lauf der Jahreszeiten wieder mit allen Sinnen zu erleben.
An den Tagen der offenen Gartentür laden wir sonntagnachmittags während des Gartenjahres Kinder und ihre Familien in den Garten ein. Die schöne Atmosphäre lädt zum Genießen und Erkunden ein. Wer will, kann im Garten mitarbeiten und unsere Kinderbeete gestalten, ernten und schnabulieren, Hollerkücherl backen, Nisthilfen für Vögel und Insekten gestalten, Bienenwachskerzen ziehen, saure Kornelkirschdrops trocknen, Fackeln machen, einen Kartoffel- oder Kürbistag erleben, selbst Vogelfutter herstellen und vieles andere mehr!
Familienprogramm immer sonntags 14:00-18:00 Uhr
o pflanzt interactive: Diese können dabei eine interaktive, multimediale Rallye durch unser „o’pflanzt is!“-Gelände entwickeln.
Zuerst entdecken sie den Garten mit all seinen Geheimnissen und grünen Ecken, der bunten Gemüse- und Blumenvielfalt und als Experiment der Stadtgemeinschaft. Sie dürfen im Garten mithelfen und ernten und die frischen Lebensmittel gleich an Ort und Stelle zu einem leckeren Mittagessen verarbeiten.Mit Aufnahmegerät und Kamera fangen sie dann den Garten ein und überlegen sich spannende Stationen für die Rallye. Die Aufnahmen werden ins Internet gestellt, wo sie dann per QR-Code interaktiv aus dem Garten abrufbar sind. Am darauf folgenden Garten-Sonntag wird das Werk dann feierlich eingeweiht!
Finanzierung: Gefördert durch die Mediengelder der Landeshauptstadt München und der AG Interaktiv.
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Iserlohn: Gartenprojekt startet
(Gu, Mail, 30.3.)
Am 1.4. startet ein Gemeinschaftsgarten in Iserlohn (Südstadtgärten). Und die Einweihung des „Bürgerraum Südstadt“, dem neuen Domizil des Bürgervereins Iserlohner Südstadt e.V. findet auch statt.
Unser Projekt wird mit 97.614 Euro von der Stiftung für Umwelt und Entwicklung NRW finanziert, sowie weiteren Mitteln vom Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen. Die Fläche wurde uns zu gleichen Teilen von der Stadt Iserlohn und der IGW – Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH für 10 Jahre kostenfrei verpachtet. Das direkt angrenzende Büro stellt gleichfalls die IGW, die Stadt übernimmt einen Teil der Nebenkosten. Die Erschließung des Grundstücks wurde auf Kosten der IGW durchgeführt.
Der Anfang 2014 gegründete Verein ‚Bürgerverein Iserlohner Südstadt e. V.‘ ist Träger des Projekts (mehr …)
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Himmelbeet startet Saison mit neuem Projekt
(Gu, aus alerts, 24.3)
Der interkulturelle Gemeinschaftsgarten „Himmelbeet“ in der Ruheplatzstraße 12 startet Anfang Mai in die Gartensaison. 160 Hochbeete werden jetzt wieder fit gemacht. Kiezbewohner beackern hier ihre kleinen Oasen und bauen Obst, Gemüse oder Kräuter an.Die Pachtbeete in dem Gemeinschaftsgarten sind alle schon vergeben. Doch auf der großen Fläche unweit vom Leopoldplatz gibt es auch einen Gemeinschaftsgarten, bei dem jeder mitmachen kann. Am 20. März hat das Himmelbeet-Team auf dem Wochenmarkt Leopoldplatz Sämlinge und Saatgut an interessierte Gartenfreunde vergeben. Sie züchten in den kommenden Wochen Kapuzinerkresse, Grünkohl, Brunkwinde und Anis-Ysop zu Hause an und bringen die Pflanzen zum Eröffnungsfest am 2. Mai in die Himmelbeet-Oase.Auch zwölf Senioren vom Pflegeheim Goldenherz machen mit und wollen zukünftig gärtnern. In dem neuen generationenübergreifenden Projekt wollen die Himmelbeet-Macher Kinder und Senioren zusammenbringen. „Junges Grün und altes Wissen“ heißt das von der Robert-Bosch-Stiftung geförderte Projekt. Künstlerisch begleitet wird es vom „Wir im Quartier“-Team, das im Auftrag des Quartiersmanagements Pankstraße Kunst und Kulturaktionen im Kiez organisiert. Die Senioren haben nicht nur die Pflanzbecher bekommen, sondern auch Pflanzenschilder gestaltet. Geplant war, dass sie das gemeinsam mit einer Willkommensklasse der Leo-Lionni-Schule machen. Doch wie Himmelbeet-Projektleiter Felix Lodes sagt, waren die 24 Flüchtlingskinder nicht gekommen. Die Schule hatte wohl Personalprobleme an dem Tag, so Lodes. Auch wenn der gemeinsame Auftakt nicht geklappt hat, soll es in den kommenden Monaten weitergehen. Die Senioren und Schüler sollen sich regelmäßig treffen. Nicht nur im Himmelbeet-Garten, wo weitere Aktionen geplant sind. Eine Idee ist zum Beispiel, dass die Schüler, die kaum Deutsch sprechen, im Hof des Seniorenheims Goldenherz in der Maxstraße gemeinsam mit den Bewohnern Hochbeete bauen und einen kleinen Garten anlegen. So etwas würde Lodes auch gern auf dem Schulhof der Leo-Lionni-Schule in der Müllerstraße machen.
http://www.berliner-woche.de/wedding/soziales/gemeinschaftsgarten-himmelbeet-startet-in-die-saison-d73195.html (mehr …)
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Viel Neues im HackMuseumsgarten in Ludwigsburg
(Gu aus alerts, 21.3.)
[…]“In jedem Jahr hat sich bisher die Gestalt des Gartens gewandelt: Zum begehbaren Blumentopf des Künstlers Rainer Ecke und den kunstvoll gestalteten Wildbienenhäusern von Fritz Eicher sind die Restart-Brunnenanlagen von Rolf Graap wie auch das Mondrian-Gartenhaus, eine umgestaltete Kunsttransportkiste, hinzugekommen. Für dieses Jahr ist der Bau eines Pavillons für die Veranstaltungen geplant. Auch die Zaungestaltung bzw. Begrünung reicht vom Kletterhopfen bis zur farbigen Häkel- und Zaun-Bestrickung. Fast 200 Personen (Einzelpersonen, Familien, Gruppen, Schulklassen, Vereine und soziale Einrichtungen) pflegten und hegten die Pflanzenvielfalt im vergangenen Jahr. Diese umfasst neben Blumen viele essbare Pflanzen, wie Kräuter, Salate, Gemüse, seltene Tomatensorten, Peperoni, thailändischen Spinat, Kürbisse, Auberginen, Artischocken, Kartoffeln, diverse Naschsträucher, Weinreben, Quitten, Erdbeeren und vieles mehr.
Das Urban Gardening-Projekt wird von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Ludwigshafen vielfältig genutzt, sei es zum Gärtnern, als Lern- und Erholungsort, als Treffpunkt oder als Plattform für Feste und kulturelle Veranstaltungen. Auch in dieser Saison findet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm statt, darunter interkulturelle Feste, wie im Juni ein polnisches Sommerfest und im Juli ein thailändisches Sommerfest und ein interkulturelles Freundschaftsfest. Eine Schnippeldisko ist während des Internationalen Museumstag am 17. Mai geplant.
n Kooperation mit dem Ernst-Bloch-Zentrum wird am 20. Mai die Ausstellung Helden der Stadt eröffnet, die, ausgehend vom Urban Gardening, die neue Kultur des Do-it-Yourself thematisiert. […] Die Gärtnerinnen und Gärtner organisieren eine Tischlein-Deck-Dich-Aktion, botanische Führungen, Workshops rund um gesunde Ernährung und Do-it-Yourself-Ideen. Auch ist in diesem Jahr wieder das deutsch-französische Jugendprojekt Hotel Europa 2 der Initiative New Limes und Wir! e.V. im hack-museumsgARTen zu Gast.
Das bunte Veranstaltungsprogramm wird in Kooperation mit vielen Vereinen und dem Internationalen Frauentreff sowie dem Kultursommer Ludwigshafen organisiert und macht, über des Gärtnern hinaus, das städtische Leben in seiner kulturellen Vielfalt erlebbar.[…]
Begleitet und unterstützt wird der hack-museumsgARTen von der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, der BASF SE, Kultursommer Ludwigshafen, Bürgerstiftung, Grüner Kreis sowie von zahlreichen Förderern.“www.mrn-news.de/2015/03/20/ludwigshafen-hack-museumsgarten-ein-garten-fuer-alle-start-in-die-vierte-saison-am-freitag-20-maerz-2015-18-uhr-188529/
(mehr …) -
Bei Neuland gibt es jetzt auch individuelle Beete
(GU, RSS und Artikel, 16.3.)
Dieses Jahr kannst du bei NeuLand erstmalig auch in eigenen Beeten mitgärtnern!
Das funktioniert so: Du übernimmst Verantwortung für eine „Beetinsel“ von vier bis sechs Pflanzkisten. Davon kannst du die Hälfte selbst bepflanzen und abernten (Individualbeete). Die andere Hälfte pflegst du für die Allgemeinheit – so dass alle etwas davon haben (Allmendebeete).
Nutzungsgebühr pro Individualbeet: 24,-/Jahr – du trägst damit zu den laufenden Kosten des Gemeinschaftsgartens bei.
Warum ein neues Konzept?
Immer wieder haben uns interessierte BesucherInnen in den vergangenen Jahren nach der Möglichkeit gefragt, ein eigenes kleines Beet zu haben. Wir haben nun eine gute Lösung gefunden, diesem Wunsch Rechnung zu tragen und zugleich den gemeinschaftlichen Allmende-Gedanken zu stärken. Wir freuen uns, dass unsere Gemeinschaft bereits merklich wächst – allein durch Mund-zu-Mund-Propaganda sind seit Anfang März 30 NeugärtnerInnen hinzugekommen!
Zudem läuft Ende Juni unsere Förderung durch den Kölner Klimakreis aus. Ab dann müssen wir mindestens 3.200 Euro im Jahr selbst erwirtschaften, also die laufenden Kosten für Wasser, Strom, Saatgut, Versicherungen und unsere Aval-Bürgschaft für den Fall des Garten-Umzugs decken.Außerdem bereiten sie sich auf den Einzug der Flüchtlinge nebenan ein:
„Flüchtlings-AG ist vorbereitet“
In unmittelbarer Nähe des Gartens werden ab April 80 bis 120 Flüchtlinge an der Koblenzer Straße Wohncontainer beziehen. Die rund zehn Personen starke Flüchtlings-AG des Gemeinschaftsgartens habe bereits vor Monaten ihre Arbeit aufgenommen, sei bestens vorbereitet und mit anderen
Flüchtlingsinitiativen in Bayenthal optimal vernetzt, so der Vorstand. Man wolle die Flüchtlinge als neue Nachbarn in Bayenthal willkommen heißen und plane etwa gemeinsame Kochabende.weitere Infos zu „was ist neu bei Neuland“ hier: http://www.report-k.de/Panorama/Koeln-Panorama/NeuLand-Koeln-jetzt-mit-Privatbeeten-und-Urban-Gardening-Manifest-41559 (mehr …)
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Himmelbeet startet Low-Waste Projekt
(Gu, Newsletter, 13.3.)
Infos zu dem von Trennstadt und der Stiftung Naturschutz Berlin geförderten Low-Waste Projekt von Himmelbeet (und anderen) gibt es hier: http://himmelbeet.de/?page_id=1361 (mehr …) -
Kiezgarten Fischerstraße macht Soliparty
(Gu, Mailing, 20.2.2015)
Die Freund*innen des Kiezgarten Rummelsburg [Berlin] veranstalten eine kleine Benefiz-Feier zugunsten des Projektes, mit interkulturellen Künstler*innen, am:Samstag, den 21. Februar 2015
um 20:00Uhr
in der >> Küste <<
auf dem RAW-Gelände (ehem. Franz Stenzer Werk)
(mit vielen Bands und DJs) -
Gemeinschaftsgarten in Mühlheim (Ruhr) legt los
(Gu aus alerts, 2.2.2015)
Mülheim. Beim generationenübergreifenden Stadtteilprojekt entsteht ein großer Garten, wo jeder eine Parzelle bewirtschaftet.Pächter und Kooperationspartner eines geplanten Gemeinschaftsgartens in Styrum trafen sich jetzt zu einem „Runden Tisch“ in Räumen der Begegnungsstätte Feldmann-Stiftung. Hier planten sie die nächsten Schritte zur Umsetzung dieses generationenübergreifenden Stadtteilprojektes.
Der Name des Gartens ist Programm: Oase Unperfekt heißt der Garten, in dem Styrumer Bürger und Einrichtungen für einen kleinen Jahresbeitrag eine eigene Parzelle pachten und Gemüse anbauen können. Eine Brachfläche an der Oberhausener Straße soll zu einer kleinen grünen Oase für die Bewohner im Stadtteil werden, aber es muss in ihm nicht immer alles perfekt sein. Bislang haben schon 15 Familien und drei Institutionen – Styrumer Treff, Familienzentrum Karlchen, Gemeinschaftsgrundschule Styrum – eine Parzelle im Garten reserviert. Interessenten können in eine Warteliste aufgenommen werden. Im Spätherbst hatten sich die zukünftigen Gärtner zu einem ersten „Hau-Rein-Tag“ getroffen. Die Parzellen wurden abgesteckt und mit Spaten bewaffnet machten sich Eltern, Kinder, Pächter und Freunde des Projektes an die Urbarmachung des Geländes.
Mülheimer Initiative für KlimaschutzTräger des Gemeinschaftsgartens Oase Unperfekt ist die Mülheimer Initiative für Klimaschutz. Die Koordination erfolgt durch das Bildungsnetzwerk Styrum. Das Projekt wird unterstützt aus Mitteln der Sparkassenstiftung. Die „Runden Tische“ der Oase Unperfekt finden an jedem dritten Mittwoch von 18 bis 19.30 Uhr an der Augustastraße 108 – 114 statt. Jedes Treffen hat ein gärtnerisches Schwerpunktthema. Alle Interessierten sind willkommen.
http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/buerger-errichten-gemeinschaftsgarten-in-muelheim-styrum-id10296522.html#plx505846984 (mehr …)
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Dringlichkeitsantrag der Grünen und SPD in Köln für städtisches Förderkonzept urban gardening
(Gu aus alerts, 14.1.2915)
Antrag im Ausschuss Umwelt: Städtisches Förderkonzept für Urban Gardening
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner RatAn den Vorsitzenden
des Ausschusses für Umwelt und Grün
Herrn Jochen Ott Herrn
Oberbürgermeister Jürgen RotersDringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates
Städtisches Förderkonzept für Urban GardeningSehr geehrter Herr Vorsitzender,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,die o.g. Fraktionen bitten Sie folgenden Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün am 13.01.2015 zu nehmen:
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt ein städtisches Förderkonzept für Projekte des Urban Gardening auf der Basis der vom Land NRW für 2015 vorgesehenen Fördermittel in Höhe von 100.000,00 € zu erarbeiten und dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen.Begründung:
Urban Gardening ist eine inzwischen weltweit verbreitete und auch in Deutschland, NRW und insbesondere in Köln wachsende Bewegung. Das Urban Gardening hat nicht aus-schließlich private Flächen im Fokus, sondern auch öffentlich zugängliche, beispielsweise auch Brachflächen oder Parkgaragendächer. Angebaut werden kann letztlich alles, was auch auf wenig Platz gedeiht. Wildkräuter, bestimmte Gemüse, regionale Obstsorten, Wildblumen.
Für die Einwohner von Großstädten stellt der urbane Garten einen ganz neuen Bezug zur Natur da. Ein Garten als Ort der Ruhe und (Rück-)Besinnung – das ist im Grunde das Wesen des Urban Gardenings. Zentral ist dabei auch die Offenheit der Gärten für jedermann.
In nahezu allen deutschen Großstädten gibt es bereits Vereine, die Urban Gardening propagieren und umsetzen.In Köln existieren bereits eine Vielzahl von Initiativen zum Urban Gardening, die teilweise mit der Stadt kooperieren oder vollkommen eigenständig sind wie z.B. die Schulgärten oder die Garten-Clubs der GAG. Das Thema spielte auch eine zunehmende Rolle bei den Bewerbungen und Prämierungen für den diesjährigen Umweltschutzpreis der Stadt Köln. Insbesondere für die Kategorie Kinder-, Jugend und Schülergruppen kamen rund 25 % der Bewerbungen aus dem Handlungsfeld Urban Gardening. Das zeigt, welche Bedeutung das Thema inzwischen in einer Großstadt wie Köln hat.
Im Landeshaushalt NRW für das Jahr 2015 stehen Fördermittel i.H.v. 100.000€ für Programme des Urban Gardening zur Verfügung. Köln soll sich für die Weiterentwicklung bereits erfolgreich bestehenden Projekte und Konzeptionierung neuer Ideen finanzielle Unterstüt-zung im Rahmen des Förderprogramms sichern.
Neben dem notwendigen Verwaltungsaufwand zur Erstellung eines Förderkonzepts soll die Umsetzung nach der Bewilligung von Fördermitteln ohne zusätzlichen Haushaltsaufwand erfolgen.
Bei der Erarbeitung des Förderkonzeptes sollen folgende Akteure und Themenschwerpunkte besondere Berücksichtigung finden:
– Grundschulen
– dauerhafte Flüchtlingsunterkünfte
– Möglichkeiten durch Zwischennutzung
– Förderung des bürgerschaftlichen EngagementsDie zentrale Zielsetzung eines solchen Förderkonzeptes muss die Umwelt- und Ernährungsbildung und Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts sein.
Begründung der Dringlichkeit:
Am 17.12.2014 hat der nordrheinwestfälische Landtag den Haushalt 2015 verabschiedet und damit die o.g. Fördermittel i.H.v. 100.000 Euro bereitgestellt. Vor dem Hintergrund der not-wendigen Zeit zur Erarbeitung eines Konzeptes durch die Verwaltung, kann die nächste Sitzung des Ausschusses am 03.03.2015 nicht abgewartet werden.Mit freundlichen Grüßen
gez. Dr. Barbara Lübbecke Jörg Frank
SPD-Fraktionsgeschäftsführerin GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer -
Low_Tech Kollektiv macht Workshop zu Trockentrenntoiletten für Berliner Gärten
(Gu, Mail, 13.1.)
Workshop: Trockentrenntoiletten/Komposttoiletten in Gemeinschaftsgärten
[Vis a vis des Gemeinschaftsgartens „Helle Oase“ in Berlin-Hellersdorf]
Der Workshop richtet sich vorrangig an bereits aktive Gemeinschaftsgärtner_innen.
Zum Thema:
Neben der Tatsache, dass sie kein Wasser brauchen, haben Trockentrenntoiletten (TTC) und Komposttoiletten noch einen entscheidenden Zusatznutzen: die angesammelten “menschlichen Abfallstoffe” können wieder in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt werden. “Gartenfit” gemacht, liefern sie wertvollen Dünger. Für viele Gemeinschaftsgärten ist daher das Schaffen einer solchen nachhaltigen Sanitärlösung ein wichtiges Thema.
Der Workshop beschäftigt sich u.a. mit Fragen wie “Was passiert physikalisch-biochemisch in Kompostklo und TTC?”, “Wie ordnet sich Kompostklo/TTC in das System Garten ein?”, “Was ist bei Planung, Bau und Betrieb einer Kompost-/Trockentrenntoilette zu beachten?”, “Wie können Varianten in der Praxis aussehen?”. In Kleingruppen und im Plenum werden gemeinsam Lösungen erarbeitet, die die Teilnehmer_innen in die eigenen Gartenprojekte mitnehmen können.
Workshopleitung: Julia und Ariane vom Ingenieur_innen-Kollektiv für angepasste Technik (www.KanTe.info)
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.
Um kleine kulinarische Beiträge zum gemeinsamen Pausenbuffet wird gebeten.Der Workshop wird gefördert aus Mitteln der Haleakala-Stiftung.
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Entwicklung der Gemüsewerft Bremen
(Gu aus Sachbericht, 5.1.2015)
Der Pachtvertrag wurde Anfang März 2014 für 10 Jahre Mindestlaufzeit abgeschlossen – da sie viele Investitionen tätigen, haben sie Pachtfreiheit für diesen Zeitraum ausgehandelt. Die Fläche ist 2000m2 groß, der Bunker (Tiefbunker) hat 280m². Seit Mai beschäftigen sie einen Gärtner mit 25 h/Woche. Die ersten Pflanzen wurden im Rahmen des Projekts „Knastgewächse“ angezogen und so hatte die Gemüswerft gleich was, was sie nutzen konnten. Die erste Saison diente primär der Geländeerschließung. Seit Mitte April gibt es 1/Woche (mittwochs von 10.00 – 17.00h) einen offenen Gartentag. Anfangs waren bis zu 20 Leute dabei, zum Ende der Saison wurde der Tag deutlich weniger besucht. Das Gelände ist recht weit weg vom Zentrum und viele Leute, die in dem Gemüsewerft-Statteil liegen, haben selber einen Garten/Kleingarten. Viele der Leute, die anfangs bei dem offenen Gartentag dabei waren, waren laut Michael an der Stelle interessiert.
Sie wollen 2015 einen Teil des Geländes für andere soziale Träger öffnen (z.B. Koch/Gartengruppen aus dem Betreuten Wohnen) und arbeiten enger mit einem Träger zusammen, der Bildungsangbote für Kinder/Jugendliche/Familien macht. Außerdem sollen weiterhin Angebote der VHS stattfinden.
Ein Produkt, was u.a. in der Gemüsewerft entsteht ist ein Bier der Bremer Braumanufaktur. Diese hat auf dem Gelände der Gemüsewerft einige Hopfensorten angebaut und braut das Ale No 2 „Hopfenfänger“. Ein Teil des Verkaufserlös geht an die Gemüsewerft
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Frankfurter Garten kooperiert mit Verkehrsgesellschaft Ffm un Mainove
(Gu, Mailing, 2.1.2015)
„Umweltschutz ist ein Thema für 365 Tage im Jahr. Deshalb freuen wir uns über die aktuelle Aktion der Konzernschwestern VGF (Verkehrsgesellschaft Frankfurt) und Mainova: Wer Novanatur- und Erdgas KlimaPlus-Kunde ist und bis zum März 2015 ein Abo für eine Nahverkehr-Jahreskarte bei der VGF abschließt, tut nicht nur Gutes für das Frankfurter Stadtklima, sondern auch für den Frankfurter Garten. Für jeden abgeschlossenen Vertrag unterstützt die VGF uns nämlich mit einer Spende von 50 Euro. Das freut uns und das erzählen wir gerne weiter. Mehr Infos unter www.vgf-ffm.de/de/aktuellpresse.“
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Gartenprojekt ist wichtig für das HackMuseum in Ludwigshafen
(Gu, Mail, 11.12.)
„Unser Projekt [der HackMuseumsgARTen] läuft weiterhin sehr gut. Ich bin wirklich überrascht, wie engagiert die Leute auch im 3. Jahr noch sind. Vor allem hat sich der Kontakt zum Museum über den Garten in diesem Jahr erst so richtig entwickelt. Die Gärtnerinnen bekommen alle Museums-Ausstellungen mit, haben freien Eintritt und nehmen regelmäßig an unseren Veranstaltungen teil (Führungen, Konzerte….) Wir können gar nicht anders als das Projekt fortführen und unser neuer Direktor René Zechlin steht zum Glück dahinter. Die Selbstorganisation funktioniert immer besser, sonst wäre für mich der Garten, neben meiner eigentlichen Tätigkeit im Museum, so permanent nicht zu betreuen. Betrachtet man die Resonanz, die der Garten dem Museum eingebracht hat, ist das Projekt momentan tatsächlich nicht mehr wegzudenken: Für die Bewerbung bei der Kulturstiftung des Bundes mit dem Projekt „Hack and the City“ war er sicherlich ein entscheidender Faktor für die Bewilligung. […] Aber auch andere Kunstvermittlungsprogramme wie „Kultur macht Stark – Bündnisse für Bildung“, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für gefördert werden, ist der Garten ein wichtiger Bestandteil als „Inklusionsprojekt“ des Museums
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Antrag für den internationalen Jugendgarten in Ausgburg bewilligt
(Gu, Mail, 10.12. und 11.12)
„Unser Antrag wurde bewilligt und wir können vermutlich ab Januar mit dem Projekt starten. Der Projektname: „Interkultureller Jugendgarten: Your Hands – Your Choice – Your Work – Your Food““ – ein Gartenprojekt an einem Jugendzentrum, um verschiedene Jugendgruppen zusammen zu bringen (siehe Eintrag dazu bei „aktuelle Entwicklungen“).
„die Finanzierung steht für ein Jahr. Die Gelder kommen aus dem Umweltfonds. Der offizielle Titel des Antrags lautet „Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus Zinserlösen gemäß Förderinformationen „Umweltbildung/Bildung zu Nachhaltigkeit in der Jugendsozialarbeit in Bayern“
weitere Infos dazu: http://lagjsa-bayern.de/artikel/116/2013-das-projekt-umweltbildung-und-bildung-zur-nachhaltigkeit-in-der-jugendsozialarbeit-in-bayern
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Gartenglühen bei Neuland leutet Weihnachten ein
(Gu, Mailing, 10.12.)
Am 13.12. gibt es bei Neuland „Gartenglüchen“: Genießt Incis Sanddornpunsch am Lagerfeuer, singt Kölsche und Weihnachtslieder mit Rudi und Plauder (Gitarre und Quetsch), wärmt euch an Stefans Linsensuppe undlasst mit uns gemeinsam das Jahr ausklingen. Die Gastro- und Kräuter-AG bauen einen Stand auf, an dem man NeuLand-Produkte made in Südstadt erwerben kann: Kräutersalze, Chutney, Honig und andere feine Sachen für unterm Weihnachtsbaum
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IG Gläserzell hat „Projekt Award“ gewonnen
(Gu aus alerts vom 7.12.9
Interkultureller GartenSparkasse Fulda überreicht „Projekt Award“ der Aktion „Wir bewegen die Region“
„Gerade das Sinnbild des „Wurzeln Schlagens“ in der Fremde spielt für viele Migranten eine zentrale Rolle. Hier wollen wir ansetzen und den brachliegenden Garten am AWO Standort in Gläserzell für die Arbeit mit den dort wohnhaften Migranten nutzen.“ Mit dieser Grundidee ist der AWO Kreisverband Fulda bei der Jubiläumsaktion der Sparkasse Fulda „Wir bewegen Fulda“ mit einem Projektantrag angetreten – zu zwar mit Erfolg.
„Wir freuen uns sehr, die gemeinsamen Aktivitäten von ehrenamtlichen Helfern, Flüchtlingen und Mitarbeitern der AWO im Garten Gläserzell zu unterstützen.“, erläutert Eberhard Paul, stellvertretendes Mitglied des Vorstands, bei der Übereichung des mit 2.000 EUR dotierten Awards. „Das Projekt hat nach Online-Voting und Jury-Entscheidung unter allen Bewerbern den 8. Platz eingenommen, was die besondere Förderwürdigkeit des Projektes hervorhebt.“ Von dem Fördergeld soll die Gestaltung des vormals brachliegenden Gartens des AWO Gebäudes in Gläserzell weiter vorangetrieben werden. Gestartet wurde noch in diesem Jahr mit der Errichtung eines Staketenzaunes. Ein weiterer Zaun, zusätzliche Beeten und Beeteinfassungen, etc. sollen dann nach der Winterpause im neuen Jahr gemeinsam von Flüchtlingen und ehrenamtlichen Helfern errichtet werden. Zudem werden noch benötigte Gartengeräte angeschafft.
http://osthessen-news.de/n11497567/sparkasse-fulda-%C3%BCbereicht-projekt-award-der-aktion-wir-bewegen-die-region.html
Es ist noch nicht gelungen, das Gartenprojekt in unser Netzwerk einzubinden. Mails und Telefonanrufe blieben bisher unbeantwortet
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Himmelbeet bei zwei Online-Voting-(Finanzierungs)-Ausschreibungen dabei
(Gu aus Newsletter, 5.12.)
Das Berliner Himmelbeet hat bei „Made in and for Germany der Stiftung Sonnenseite“ folgendes Projekt platziert:Ernährungsbildung für Kinder: Beim Pflücken der frischen Zutaten im himmelbeet lernen die Kinder bei den Kochworkshops, wie und wann Gemüse überhaupt wächst, wie es aussieht, wenn es noch in der Erde steckt, wie man es verarbeiten kann und erfahren, wie wichtig es ist, ihre Umwelt mitsamt allen Lebewesen bis hin zu den Kleinsten zu schützen. Verwendungszweck: Mit der Spende werden die Bildungs-Workshops und Vorträge im himmelbeet finanziert: Es werden Zutaten und Material eingekauft sowie die Workshopleiter bezahlt. Und sie sind auch beim http://www.greentec-awards.com/wettbewerb/online-voting-2015.html dabei.
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Bunter Garten Kaufbeuren: interkulturelle Jugendhütte entsteht
Gu aus alters, 21.11.
Vom Rohbau zur wohnlichen Hütte. So lautet die Kurzformel des derzeit im Neugablonzer Bunten Garten laufenden Projektes „Jugend für die Jugend im Bunten Garten“. In dessen Rahmen verwandelt sich eine bereits bestehende Hütte im Rohbauzustand in ein interkulturelles Jugendhaus. Die Hütte soll nach ihrer Fertigstellung als Treffpunkt jungen Menschen verschiedenster Nationalitäten zur Verfügung stehen. Der Bunte Garten, ein interkultureller Garten ist ein Integrationsprojekt des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) – Kreisverband Ostallgäu. Er dient dazu, Menschen verschiedener Kulturen über die gemeinsame Gartenarbeit miteinander in Kontakt zu bringen. Ausgeführt werden die Arbeiten von knapp zehn Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Ganztagsklassen der in Kaufbeuren-Neugablonz liegenden Gustav-Leutelt-Schule. „Einmal wöchentlich sind die Jugendlichen im Rahmen ihres Berufspraktikums hier bei uns auf dem Gelände“, erläutert die Projektleiterin Susanne Zoller vom BRK, das auch Träger des Projektes ist. Für ein gutes Gelingen sei dabei außer Baumaterial und handwerklichem Geschick auch „Teamgeist und gegenseitiges Verständnis gefragt“, so Zoller. „Aktuell arbeiten unsere jungen Baumeister gerade an transportablen Sitztruhen, welche je nach Witterung draußen oder drinnen genutzt werden können“, erklärt die Projektleiterin. Auch eine Holzterrasse sei am Entstehen. […] .„Jugend für die Jugend im Bunten Garten“ wird vom Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN gefördert.
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Gartenprojekt für und mit Jugendlichen in Augsburg geplant
(Gu, Info vor Ort, 7.11.)
Eine Mitarbeiterin eines Jugendhauses in Augsburg plant ein Gartenprojekt, um einen Ort zu schaffen, an dem die „Stammjugendlichen“ aus dem Jugendhaus und minderjährige Flüchtlinge, die dort gegenüber untergebracht sind, einen tätigen Berührungspunkt haben. In dem Jugendhaus haben beide Gruppe nix miteinander zu tun. Außerdem wollen sie auch die Jugendlichen einbeziehen, mit denen die Streetworker arbeiten. „Internationaler Jugendgarten“ so der Arbeitstitel – finanziert werden soll das über den bayerischen Umweltfonds und (?) LAG Jugendarbeit in Bayern. Die Mitarbeitin macht schon jetzt Kochkurse mit den Jugendlichen
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Das Himmelbeet-Gartencafé ist fertig gebaut
(Gu aus Newsletter, 10.11.)
Himmelbeet hat seit 1.11. seine Tore geschlossen und wird erst ab Mai 2015 wieder öffnen. Das (auch von uns geförderte) Gartencafé ist jedoch noch fertig geworden. „Aus den natürlichen Materialien Holz, Lehm und Strohist dieses Jahr ein ökologisches Gebäude in Zusammenarbeit mit vielen freiwilligen Helfern aller Kulturen aus der Umgebung entstanden, welches zukünftig als Workshop-Café im himmelbeet-Gemeinschaftsgarten dienen wird. […] Neben dem dauerhaft laufenden Cafébetrieb, bei dem es leckere selbstgemachte Speisen und Produkte mit Zutaten aus dem himmelbeet geben wird, werden wir dort unter Anderem Ernährungsworkshops, interkulturelle Kochkurse für Erwachsene sowie Kinder-Kochworkshops anbieten.
Auch das diese Jahr so beliebte Gartendinner wird wieder stattfinden.“ Einen Teil der Finanzierung konnten sie durch einen Preis (Platz 1) beim ecologic Förderpreis für Zukunftsideen (ist eine Initiative von Toyota Financial Services, dem Finanzdienstleister von Toyota.) decken. Hier haben sie 7000 Euro bekommen.
Im Winter wollen sie mit Himmelbeet-Produkten auf Märkten unterwegs sein
I
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Bremen: Senat plant Werkstatt für Nutzungskonzept für „Ab geht die Lucie“
Gu, Mail, 28.10.
Die Arbeit von „Ab geht die Lucie“ – dem Gartenprojekt auf dem Lucie-Flechtmann-Platz in Bremen trägt Früchte. Der Senat plant ein Werkstattgespräch mit allen Beteiligten, bei dem es um die Zukunft des Platzes geht. Die Vorstellungen dafür bauen auf der bisher temporären Nutzung auf und wollen diese verstetigen. Völlig ungeklärt sind aus Sicht des Gartenteams die Finanzen. Diese sollen wohl sie alleine schultern. Gu hat ihnen einen Workshop zur Vorbereitung der Werkstatt (inklusive Finanzierungsplanung) angeboten. Konzept für den Platz ist beim Projekt abgelget
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Einblick in die Finanzierung der Gärten im Beratungsnetz
(Gu, Workshop 19.10.)
Der IG Aalen hat Mitgliedsbeiträge (über den Träger Kulturküche) von 25 Euro p.a. (inklusive der Versicherung) und zahlt davon die Pacht. Die Stadt Aalen fördert das Projekt und sie haben schon Preisgelder bekommen. Mit ihren Kalendern, Ketten und Schals nehmen sie auch Gelder ein.
Anna Linde bekommt das Anzuchtssubstrant geschenkt, ebenso bekommen sie Produkte von einem Feinkosthändler. Sie haben Gelder über den EU-Topf „Jugend in Bewegung“, 4 Bufti-Stellen, 1 Person hat Existenzförderungszuschuß, sie haben einen Marktstand im Gemeinschaftsgarten und verkaufen nun auch Kisten. Der Jungpflanzenverkauf läuft gut und auch die kulinarischen Veranstaltungen, die sie machen.
Die Ufer-Projekte nehmen 30 Euro Mitgliedbeitrag p.a., aber man muss nicht Mitglied sein. Sie machen Projekte für Schulen und haben von SAP Fördermittel für ihre Kinder/Jugendarbeit bekommen. Sie bekommen auch eine EA-Pauschale aus dem Topf „Wir für Saschen“, mit der sie 2 Bufti-Stellen finanzieren können. Demnächst machen sie eine Klausurtagung zur Finanzierung 2015, da es bisher eine AG gab, die die Anträge gestellt und verwaltet hat und die Leute wollen das nicht mehr in dem Umfang machen.
Der Pyramidengarten hat 40 Mitglieder und insgesamt gärtnern hier 250 Leute. Sie müssen 2400 Euro Pacht zahlen inkl. Strom und Wasser. Es gibt gestaffelte Mitgliederbeiträge und auch Fördermitglieder. Sie machen Dienstleistungen für andere und verleihen Aussattungen für Feste und verkaufen eigene Produkte (damit nehmen sie 8-10T Euro p.a. ein). Sie bekommen 30-40T Euro Fördergelder über Umweltbildungsprogramme und auch Geld über „Soziale Stadt“ für ihre Arbeit mit 5 Schulen und 5 Kitas), sowie auch 2,5-3 T Euro p.a. ais dem EA-Topf des Bezirks Berlin-Neukölln. Sie haben Bügerarbeiter für die Umweltbildungsprojekte. Sie haben auch schon EU-Projekte gemacht. Für 2015 beantragen sie für Umweltbildung gelder bei einer größeren Stiftung.
Himmelbeet trägt sich noch nicht. Sie haben die Hälfte der Beete als Pachtbeete organisiert und bekommen dafür Pacht, Verkaufen Gemüse und Produkte (aus den Gemeinschaftsbeeten), Honig vom Gartenimker. Das Gartencafé durfte in 2014 nur kalte Getränke ausschenken. Sie machen Gartenbauaufträge, Veranstaltungen im Garten, bekommen Spenden, stellen Anträge (wollen dafür nun auch einen Verein gründen), MAE-Kräfte, Buftis, SBH (sozialbetontes Handeln), LKS für ihre Frauenworkshops, haben Förderungen von Lush und anfangs 10.000 Euro von SAP und auch über betterplace haben sie schon Gelder eingeworben.
Der Rosenduftgarten bekommt Gelder aus EU Fonds (europäischer Sozialfonds) z.B. für Berufsorientierung etc. Begzadas Arbeitsplatz ist dabei nach wie vor der Garten. Gute Kooperation mit den Baufachfrauen, die immer mal wieder Projekteorte suchen.
Das Gartendeck zahlt p.a. 250 Euro „Überlassungspauschale“, hat zwar einen Verein, aber keine Beiträge, bekommt ein paar Spenden, nehmen ab und an für Führungen was und haben nun eine FÖJ-Stelle (die wir finanzieren), die sie sich teilen
Neuland gärtnert auf 9200m² und hat über die Stiftung Klimakreis bis Ende 2014 Einnahmen für Stellen (1 Stelle teilen sie sich zu dritt), sie verkaufen Produkte und Pflanzen auf Spendenbasis, viel läuft über Schenken – und sie haben 1 Euro Kräfte über die Kooperation mit einem Beschäftigungsträger. Ab und an laufen bei ihnen Mitarbeitertage für Firmen, die bezahlt werden.
Der Mauergaretn hat 50 Mitglieder und gestaffelte Mitgliedsbeiträge, sie haben LKS- Gelder.
Marco Clausen ergänzte noch: Vermietungen des Geländes, Expertenhonorare, Fotohonorare, Kooperationen mit Unis udn Kulturveranstaltern,
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Mauergarten macht Veranstaltung zu „Mauergeld“
Gu aus Newsletter, 20.10.
Freitag, den 24. Oktober 2014: von 19 bis 21:30 Uhr mit Herwig: Entwicklung von Finanzieirungselementen für den Mauergarten. Kreativer spielerischer Umgang
mit dem Thema Geld, so wie: mauergarten Aktien, wir führen den "mauer" ein, Münzprägung 1 mauer, 2,5,10 mauer, festlegung des wechselkurses, anbindung an
den €, den $, den Goldpreis oder Kaffe preis (Achtung welche Boerse? London, Amsterdamm, Hongkong oder doch Tokio?), können uns auch an den
Kohlenstoffgehalt in der Luft binden, oder an die anzahl der Radichen im Jahr 2015 im mauergarten, alles ist möglich und muss abgewogen werden, weitere
Vorschläge sind erwünscht und willkommen. Bitte mitbringen: papier, stifte, schnitzmesser oder scharfes taschenmesser, gute laune und interesse für neues! -
Hildegarten: neues Gartenprojekt für HH St. Pauli auf dem Dach geplant
(Gu aus alerts, 18.10 und iNfo von Gartendeck)
„Ein terrassenförmig angelegter Park, der über eine begrünte Rampe zugänglich ist, mit einem Amphi-Theater, Gemeinschaftsgärten, Cafés, Spielgeräten und einer spektakulären Aussicht – der Feldstraßen-Bunker, das graue Wahrzeichen von St. Pauli, bekommt einen Stadtarten aufs Dach. Fast 20 Meter hoch wird der grüne Aufbau, der Hülle für ein ebenso spannendes Innenleben ist: einen großer Kultursaal, der vielfältig genutzt werden kann, mehrere Gästehäuser mit Unterkünften für Künstler, dazu Musikklubs, Ateliers und Proberäume. Die Anwohner, die am Donnerstag auf einer Versammlung über das Projekt informiert wurden, sind begeistert. „Endlich müssen wir St. Paulianer mal nicht ,gegen etwas‘ sein „, sagt Tobias Boeing, der sich seit acht Jahren mit den Themen Architektur, Kunst und Stadtnatur beschäftigt. Er gehört zu der Initiative Hilldegarden, zu der sich Interessierte aus St. Pauli zusammengeschlossen haben, um sich an den bisherigen Planungen des Stadtgartens auf dem Bunker zu beteiligen. Auch bei der Weiterentwicklung der Grünanlage und der Nutzung der Innenräume sind Ideen aus dem Stadtteil gefragt. „Unser Ansatz ist es, den Anwohnern nicht eine fertige Planung zu präsentieren, sondern gemeinsam die bisher ungeplanten Flächen unserer Vision von einer neuartigen Stadtstruktur zu füllen“, sagt er. Deshalb wird demnächst als Treffpunkt und Anlaufstelle vor dem Bunker ein Planungscontainer aufgestellt. Außerdem wird es während des gesamten Projektverlaufs regelmäßig Informations-Veranstaltungen geben. Auch in der Bezirkspolitik findet der 5800 Quadratmeter große Stadtpark auf dem Bunkerdach Zustimmung. „Es ist ein wirklich spannendes Projekt und greift den Wunsch der Bürger nach mehr Grünflächen im Stadtteil auf intelligente Weise auf“, sagt Michael Osterburg, Stadtentwicklungsexperte der Grünen im Bezirk Mitte. Die geforderte Urban-Gardening-Fläche war bei der Realisierung der Rindermarkthalle gleich nebenan wegen zu hoher Kosten auf der Strecke geblieben. Der geplante Stadtgarten soll bereits unten an der Straße, neben dem Eingang zur U-Bahnstation Feldstraße, beginnen. In Form einer sechs Meter breiten, etwa 300 Meter langen Rampe führt er dann an den dicken Mauern entlang nach oben. Allein dieses Park-Band hat eine Grundfläche von rund 2000 Quadratmetern. Gehalten wird die Konstruktion wird von Kragarmen, die im Beton verankert sind. „Wir haben die Rampe bewusst filigran gehalten, um die Ansicht des denkmalgeschützten Bunker möglichst wenig zu verändern“, sagt Architekt Schierwater. Dennoch muss sie extrem stabil sein und eine schwere Last tragen können. Dort wird Erdreich aufgeschüttet, außerdem kommt das Gewicht von Pflanzen und Menschen hinzu. […] Auf dem sogenannten Kragen am Bunkerrand entsteht eine 1800 Quadratmeter große Fläche, die von den Anwohnern und den Schulen aus dem Stadtteil für Urban Gardening und Urban Farming genutzt werden kann – das gilt auch für den 1400 Quadratmeter großen Dachgarten ganz oben, der eine hügelige Topografie erhalten soll. Finanziert werden soll das Projekt, dessen Kosten erst mit Ende der Planungsphase Anfang 2015 feststehen werden, durch die Vermietung der Innenräume.[…] http://www.abendblatt.de/hamburg/article133405429/Dach-des-Feldstrassen-Bunkers-wird-zum-Stadtgarten.html und auch http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Bunker-mit-Park-Faszinierendes-Projekt,bunker494.html
Die Leute vom Gartendeck sind sauer – sie sind weder informiert, noch eingeladen worden. Von den InitiatorInen des neuen Projekts gab es keine Kommunikation mit ihnen.
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Kurzinfos zu den Gärten, die bei dem Zweiti-Workshop in Nürnberg dabei waren
(Gu, Workshop in Nürnberg 11/12.10.)
Der Frauengarten Trier hat von der Glücksspirale Gelder für Holz für Hochbeete bekommen und sie machen bei „Tier aktiv im Team“ mit, bei dem Firmenteams sich in gemeinnützigen Einrichtungen engagieren. Sie treffen sich 1x Woche im Garten und wer dabei ist, trifft die Entscheidungen. Der Garten ist ein Projekt des Frauennotrufs und dort angestellte Frauen leiten das Gartenprojekt, was ein Schutzraum für Frauen ist.
Der Fächergarten Karlsruhe hat keine Trägerschaft, sondern ist als lose Gruppe mit 30 Aktiven (und 15 ganz Aktiven) organisiert. Sie haben 1x Woche Plenum, wer da ist, entscheidet.
Auch Düsselgrün aus Düsseldorf hat keine Trägerschaft, sondern ist eine lose Bürgerinitiative. Bestimmte Leute übernehmen Aufgaben, es gibt ein Orgatreffen (wer da ist, entscheidet), sie machen einen Gartenrundbrief und sind auf Facebook aktiv. Noch immer wissen sie nicht, ob sie auf der Fläche bleiben können. Auch haben sie derzeit keine Versicherung, da das im Rahmen der Trienale lief. Am 19.11. hat sich ein Bürgermeister und ein zuständiger Mensch der Stadt mit Presse angekündigt. Sie werden nun nachfragen, was für ein Termin das ist, was da passieren soll etc.
Der Kulturgarten in Lüneburg hat einen Schwerpunkt auf der Arbeit mit Flüchtlingen. Sie sind Teil der Willkommensinitiative (= Träger) und haben eine große Parzelle in einem Kleingartenverein bekommen. Der KG-Vorstand hat in seiner eigenen Anlage eine Parzelle einer syrischen Familie gegeben, um sie zu unterstützen. Pacht verlangt der Verein nicht und auch eine Ablöse musste nicht gezahlt werden. Er möchte weitere KG-Vereine für die Arbeit mit Flüchtlingen gewinnen. Im Kulturgarten sind 10 Leute im Kernteam. Sie wollen eigentlich Flüchtlinge für langfristiges Mitgärtnern gewinnen, doch da ist bisher nicht so viel Interesse dran. Eine Familie ist voll dabei, die anderen (hauptsächlich junge Männer) kommen zu Events.
Bei den Gärten der Begegnung in Bayreuth sind auch Flüchtlingen im Fokus. Teilweise werden sie erreicht, hauptsächlich über presönliche Kontakte. Eine der GarteninitiatorInnen, die sich aus dem Gartenengagement herausgezogen hat, ist noch aktiv bei „Bunt statt braun“ und macht diverse Veranstaltungen und Kurse mit und für Flüchtlinge (u.a. Kinder) im Garten wie Hausaufgabenbetreuung mit Nistkastenbau. Im Garten haben sie inziwschen eine Regenwasserzisterne und ein Weidenhaus mit einer Veranstaltungsfläche. Im Vorstand sind 6 Leute, die Sitzungen sind offen für alle und wer da ist, kann auch mitentscheiden, doch es kommen keine GärtnerInnen. Sie bekommen regelmäßig städtische Unterstützung (finanziell)
Im Mauergarten in Berlin gibt es inzwischen auch für die Gemeinschaftsbeete Verantwortliche (Paten). Sie sind 50 Vereinsmitglieder und 90 Mitmachende und es gibt 100 Beete (individuelle und gemeinschaftliche). Sie haben derzeit mit einer schwierigen Person zu kämpfen, die den Vorstand dazu gebracht hat, zurück zu treten.
Der Wurzelgarten Oldenburg ist auch in einer Kleingartenanlage. Sie haben keinen Schlüssel zu einer bestimmten Tür, die auch abgeschafft werden soll, doch noch stets eifrig von den KleingärtnerInnen abgeschlossen wird. Auf dem Gelände ist das Projekt schwer zu finden, es gibt noch kein Schilderleitsystem. Wichtige Leute aus dem Vorstand sind derzeit im Ausland (Auslandsemester) und sie sind dabei, neue Strukturen zu entwicklen, um Veranswortlichkeiten ohne Überforderungen zu schaffen. Entscheidungen fallen im wöchentlichen Plenum und per Mail
Auch im Gmünder Weltgarten sind ein paar Flüchtlinge dabei. Im Gmünd gibt es über eine andere Organisation ZuverdienstMöglichkeiten (1 Euro) für Flüchtlinge, in die auch der Garten einbezogen ist. Der Garten tritt ein wenig auf der Stelle, es werden viele Ideen und „man müsste/man könnte“ formuliert, doch umgesetzt wird wenig. Die InitiatorInnen halten an ihren Idealen fest, doch die Realität sieht wohl anders aus, so dass sie sich auf das konzentrieren wollen, was derzeit geht.
Der Stadtgarten Nürnberg muss wohl noch dieses Jahr umziehen – doch eine Fläche gibt es noch nicht. Jedenfalls keine, auf die sie wollen. Sie haben das Quelledach angeboten bekommen, was für die unakzeptabel ist, da sie sich explizit als sichtbarer Teil der Stadt verstehen. Der Umzug bietet die Chance, den Garten zu verkleinern, damit sie wieder mehr Zeit haben für Begegnungen, Projekte etc. und nicht alle immer verpflichtet sind, z.B. gießen zu müssen. -
IG Kiel hat Schwerpunkt auf Arbeit mit Flüchtlingen
(Gu aus alerts vom 30.9.)
[…] Um ihnen sprichwörtlich beim Wurzeln-Schlagen in der neuen Heimat zu helfen, bietet Annette Tempelmann von der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migranten in Schleswig-Holstein (ZBBS) das Projekt „Interkultureller Garten“ an.
Im Rahmen der Interkulturellen Woche konnten Besucher zusammen mit den Hobbygärtnern gestern sehen, wie dieser Ort der Begegnung am Kieler Ostufer wächst und wie die Menschen den Garten bisher bereichert haben. Außerdem konnten sie gemeinsam die erste Ernte feiern. […]
Hinter dem Hans-Geiger-Gymnasium direkt an den Kleingärten lag eine rund 1200 Quadratmeter große Fläche im Besitz des Kleingartenvereins brach. Die Fläche sollte an die Stadt zurückgehen, damit sie für das Projekt genutzt werden kann. „Früher waren hier drei Kleingärten, deren Fundament und Schutt haben wir noch gefunden“, erzählt Tempelmann.
Ein Gartenbaubetrieb half, die Fläche begehbar zu machen. Vor rund einem halben Jahr dann begannen die ersten Grabe-Arbeiten. Drei Mal war Tempelmann mit einer Hand voll Helfer aus dem Iran und aus Afghanistan vor Ort, legte erste Beete an – zum biologischen Anbau von Obst, Gemüse und Zierpflanzen. „Das Projekt muss wachsen und braucht seine Zeit.“ Auch Deutsche sind willkommen.
Gefördert wird das Projekt mit insgesamt 62 000 Euro von der Robert-Bosch-Stiftung, der Stadt Kiel und Bingo. Kritik hagelte es vor einiger Zeit von einem Gast des Forums für Migranten, bei dem Tempelmann das Projekt vorstellte. „Wer bezahlt das alles nach Ablauf des Projekts?“, wollte er wissen. Schließlich könnten auch andere Projekte das Geld gut gebrauchen. Tempelmanns Antwort: „Wir erhoffen uns Synergien und vielleicht entstehen auch Arbeitsmöglichkeiten.“http://www.shz.de/lokales/kiel/erste-ernte-im-interkulturellen-garten-id7803081.html (mehr …)