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  • Berlin: Spreeacker will essbare Landschaft am Uferweg schaffen

    (Besuch)
    In Mitte direkt an der Spree wird seit mehr als 10 Jahren der Spreeacker geplant und peu a peu umgesetzt. Es ist ein Waldgarten, der sich entlang des Uferweges zieht. Noch ist der Uferweg nur zu einem Teil begehbar, doch wird wohl noch Ende dieses Jahres eine Verbindung zu zwei Brücken geschaffen und dann soll es einer der grünen Wege Berlins werden. Inmitten teurer Eigentumswohnungsbauten gibt es eine einst als Genossenschaft angetretene Bebauung – größtenteils haben die Bewohner*innen diese Wohnungen aber inzwischen gekauft. Nur eine große WG ist noch genossenschaftlich. Darin wohnt auch der eine Initiator des Spreeackers.

    Die Nachbarschaft ist nicht nur angetan von dem Projekt. Sie wollen, dass es „schön“ aussieht und nicht nur grün ist. Sie vermissen Blumen. Einige machen bei der Pflege mit.
    Sie haben eine Nutzungvereinbarung mit dem Bezirk und eine Pflegevereinbarung, was bedeuete, dass sie Geld für die Pflege bekommen – dabei geht es nicht nur um „ihre“ essbaren Grünflächen, sondern auch um den Weg an sich.
    Müll, menschlicher und tierischer Kot, ab und an Obdachtlose sind ein Teil der Realität im öffentlichen Raum in Berlin Mitte.

    Geerntet wird wenig – die Menschen kennen die Pflanzen nicht, auch kleine Schilder mit den Namen der Pflanzen und Aufforderungen zu ernten, haben das noch nicht geändert. Sie wollen die Beschilderung ausweiten und mehr Infos geben. Sie planen auch Workshops und weitere Bildungsarbeit.
    Das Ziel: eine essbare Landschaft als Pionierprojekt für Berlin.

    Eine Sorge: mit der Ferigstellung des Uferwegs wird sich das Viertel sehr verändern, zudem zieht Universal direkt da hin (mit 800 Mitarbeiter*innen). Es werden sehr viel mehr Menschen den Weg nutzen (noch ist der ein Geheimtipp), die Anwohner*innen haben große Sorge vor der Veränderung.

    Universal ist auf Michael zugekommen, sie wollen sich im Viertel engagieren. Michael versucht, über die Hochbeete finanziert zu bekommen (auch wenn der selber Hochbeete nicht sinnvoll findet), um mehr Menschen für das Projekt zu gewinnen und die Sichtbarkeit zu erhöhen.

    Bewässerung: sie haben einen Brunnen bohren dürfen, das Wasser ist nicht frei von Belastung.

    Michael ist in der Waldgartenszene gut vernetzt und denkt an eine Veranstaltung, bei der Waldgarten und SoLaWis sich weiter austauschen.

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  • Osnabrück: TomaTos Verein aufgelöst

    Bei der JHV im Februar wurde die Auflösung des Vereins TomatOS beschlossen. Der Verein ist in diesem Jahr auf dem Gärtnereigelände nicht mehr aktiv.
    Auf unserem Gartengelände finden aber weiterhin Urban Gardening und thematisch passende Workshops statt, ab jetzt über die Firma Alte Gärtnerei Kersten (www.alte-gaertnerei-kersten.de).

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  • Hamburg: Gemeinschaftsgarten auf Firmendach

    Antworten/ANtrag

    Auf dem Schuppendach von der Überquell-Brauerei ist ein Stadtgemüse Standort entstanden.
    -> wir fördern nicht, da die Firma auch mit dem Gartenprojekt auf ihre Site kommuniziert und dort Workshops macht u.ä.
    Das Was Tun Stiftung Team findet das ok und da sie auch die Kosten für Wasser und Strom tragen, können und wollen sie das nicht ansprechen.

    –       Gibt es eine vertragliche Nutzung für die Fläche, wenn ja, ist diese zeitlich befristet? Müssen Sie Pacht zahlen?

    Eine vertraglich festgelegte Nutzung gibt es nicht. Das Projekt ist auf Langfristigkeit ausgelegt und baut nachhaltige Beziehung im Stadtteil auf. Eine Pacht wird nicht bezahlt, das Überquell stellt die Dachfläche unentgeltlich zur dauerhaften Verfügung. 

    –       Ist es dieses Projekt? https://ueberquell.com/green-pauli-unser-urban-farming-projekt/ -> das wäre dann ja ein pädagogisches Projekt? Oder ist das das Vorläuferprojekt?

    Genau, das ist ein Beitrag aus 2019 und zeigt das Vorläuferprojekt. Wie beschrieben haben sich die Strukturen geändert und die WAS TUN! Stiftung koordiniert nun den Gemeinschaftsgarten und dessen Projekte. 

    –       Ist das Überquell in das Gartenprojekt involviert? Haben Sie bei Überquell schon Gelder bekommen oder beantragt?

    Das Überquell ist grundsätzlich nicht laufend in das Gartenprojekt involviert, hat sich aber bei der Neueinrichtung des Gartens dieses Jahr finanziell an den Materialkosten beteiligt (die restlichen Mittel hat die Stiftung WAS TUN! aus Eigenmitteln aufgebracht) und sich dazu bereit erklärt, die laufenden Kosten (Wasser und Strom) zu übernehmen. Gerade besprechen wir im Sinne der Nährstoffkreisläufe überdies die Nutzung der in der Überquell-Brauerei anfallenden Trester-Abfälle als Kompost. An Erntetagen bringen wir ab und zu einen nicht festgeschriebenen Teil des Gemüses nach unten in das Restaurant, den das Team verzehren, oder der für die hauseigenen Pizzen Verwendung finden kann. Unregelmäßig meldet das Überquell bei uns Führungen oder Workshops an, die im Rahmen von hauseigenen Veranstaltungen integriert werden, bei denen wir die Philosophie hinter unserem Gemeinschaftsgarten rüberbringen und für unsere Kernthemen begeistern können. Das Überquell versteht sich als unser Partner & Multiplikator, um das Thema der regenerativen Landwirtschaft und des regionalen Gemüseanbaus in der Großstadt einem größeren Personenkreis bekannt zu machen und dafür zu werben.

    –       Wie ist da Dach beschaffen? Was an Infrastruktur gibt es dort? Wird das Dach auch anderweitig (durch die Firma) genutzt?

    Das Dach ist hinsichtlich der Traglast statisch geprüft und wurde als Deckschicht auf der Dachpappe mit Rindenmulch überzogen. Mittlerweile hat sich dieser teilweise zersetzt und es wächst auch auf dem Boden reichlich Beikraut. Strom- und Wasseranschluss sind vorhanden, das Dach wird ansonsten nicht anderweitig genutzt. 

    –       Wie kommt man auf das Gelände und auf das Dach? Ist das jederzeit für alle Interessierte möglich?

    Die Dachfläche ist sehr zentral am Hafen gelegen und sowohl über den Fischmarkt, als auch die Hafenstraße zu erreichen. Aus Schutz vor Vandalismus ist eine Gartentür vorhanden, der Schlüssel kann sich aber zu den Öffnungszeiten des Überquell am Eingang abgeholt werden, oder nach Absprache ein Treffen im Garten vereinbart werden. 

    –       Wie groß ist die Gruppe? 

    Bei den ersten Mittwochs-Treffen der vergangenen Wochen waren im Schnitt 10 Menschen vor Ort. Um eine geeignete Betreuung der Gärtner*innen sicherstellen zu können, koordinieren wir gerade die regelmäßigen und personenstarken Aktionen (z.B. mit der Stadteilschule am Hafen) an einem separaten Tag. Mittwochs kommen sowohl vermehrt Einzelpersonen in den Garten, als auch benachbarte Einrichtungen, wie zum Beispiel der Senior*innentreff Silbersack. Es haben zusätzlich bereits der Jugendtreff der benachbarten Kirche, die Stadtteilschule St. Pauli, die benachbarte Gemeinschaftsinitiative Park Fiktion und die GWA St.Pauli ihr Interesse an einer kontinuierlichen Zusammenarbeit im Garten signalisiert. 

    –       Kann man auch jenseits des wöchentlichen Termins gärtnern?

    Ja. Für regelmäßige Slots treffen wir feste, zeitliche Absprachen, damit wir Aktionen gut vorbereiten können, es werden aber auch individuell Öffnungszeiten abgesprochen und Termine vereinbart. 

    –       Was passiert mit der Ernte?

    Die Ernte wird individuell und je nach Geschmack unter den helfenden Personen aufgeteilt und auch immer mal wieder an interessierte Passant*innen zum Probieren gegeben. Darüber hinaus geben wir unregelmäßig eine nicht festgelegte Menge in die experimentierfreudige Küche des Überquell. 

    –       Wie ist der Garten organisiert? Ist alles gemeinschaftlich? Wie werden von wem Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informations- und Kommunikationswege?

    Die WAS TUN! Stiftung ist Trägerin des Gemeinschaftsgartens und koordiniert die stattfindenden Aktionen im Garten. Als offizielle Ansprechstelle geben wir Informationen zum Projekt und vernetzen Initiativen, Einzelpersonen und interessierte Gruppen. Kommen Personen mit Gestaltungswünschen auf uns zu, schauen wir mit Blick auf die Kernthemen des Projektes, das eine Umsetzung möglich gemacht wird. Dort gehen die Bedürfnisse der Engagierten auch weit auseinander – manche Personen möchten den Ort als regelmäßigen Ausgleich zum Gärtnern nutzen, andere haben Lust sich langfristig auch konzeptionell mit einzubringen. Auf diese individuellen Bedürfnisse gehen wir immer ein. 

    Der Garten verfügt über einen Instagram-Account, auf dem wir nun vermehrt Informationen teilen, auf Aktionen aufmerksam machen und Einblicke geben. Außerdem gibt es eine WhatsApp Gruppe, in der Aktuelles geteilt wird und kurzfristig über Änderungen informiert werden kann. Für interessierte Passant*innen stehen zusätzlich demnächst analoge Informationsmaterialien an der Gartentür zur Verfügung. 

    –       Wie kann man mitmachen und wo erfährt man von dem Projekt?

    Absolut unbürokratisch, ohne Anmeldung an den offenen Gartentagen und nach Absprache an allen anderen Tagen der Woche. Der Ort kann auch ganz individuell nach den eigenen Bedürfnissen genutzt werden. Ist ein körperliches Arbeiten im Garten zum Beispiel nicht möglich, kann diese grüne Oase auch als Aufenthaltsort genutzt werden und für einen ruhigen Moment sorgen. Man erfährt über social media, über Beschilderung am Eingang und über unsere aktive Ansprache der Akteure im Viertel von unserem Angebot. Flyer sind ebenfalls in Vorbereitung. 

    –       Woher kommt das Geld für die Projektleitung?

    Die WAS TUN! Stiftung verfügt über keine eigenen weiteren finanziellen Mittel für das Projekt und ist daher auf Förderungen angewiesen. Für die Finanzierung der Projektleitung haben wir die Röder-Stiftung gewonnen. 

    –       Wo ist das Werkzeug untergebracht?

    Im Garten steht ein abschließbarer Schuppen, in dem das Werkzeug verstaut ist. 

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  • Start Up Ackerpause bietet u.a. „office gardening“ an

    (alerts)

    Mit der Ackerpause zur optimalen Work-Plant-Balance

    Bild: Ackerpause

    Ein Gemüsebeet direkt im Büro anbauen? Und das fertige Gemüse auch noch gemeinsam ernten und zu einer gesunden Mahlzeit zubereiten? Das klingt nach der perfekten Teambuildingmaßnahme inklusive Gesundheits- und Nachhaltigkeitsprojekt. Genau das hat sich auch die Ackerpause gedacht. Wir haben uns mit Julian Ströh, dem Wachstumsmanager des Startups, unterhalten und er erzählt uns alles über die Wurzeln der Ackerpause, wie Idee bei der Zielgruppe ankommt und wie ein klassisches Office-Gardening-Programm genau abläuft.

    Grüne-Starups.de: Julian, bitte stell die Ackerpause einmal kurz vor.

    Julian Ströh: Hallo Vera, zunächst vielen Dank für die Einladung zu dem Interview. Es freut mich sehr meine Begeisterung hier teilen zu können.

    Bei der Ackerpause dreht sich alles um Gemüseanbau und Erlebnisse rund um dieses Thema von Aussaat bis Zubereitung.

    Diese Erlebnisse schaffen wir vor allem mit unserem ‘Office Gardening’-Konzept. Mit Office Gardening bauen Teams in Unternehmen direkt im oder am Büro gemeinsam verschiedenste Gemüse- und Kräutersorten an. Wir bringen dabei alles dafür mit, um dieses Vorhaben zu einem erfolgreichen Teambuilding-, Gesundheits- und Nachhaltigkeitsprojekt zu machen. Dazu gehört vor allem das notwendige ökologische Know-How, die passenden Anbaukonzepte, biozertifizierte Jungpflanzen und Saatgut, interaktive Workshops mit unseren Acker- und Ernährungsexpert*innen und die neue Ackerpause App.

    In den letzten Wochen haben wir zudem unser ‘Home Office Gardening’-Programm entwickelt, um auch den Teamgeist und das Gesundheitsbewusstsein von Menschen im Home Office mit einem gemeinsamen Gemüseanbauprojekt wachsen zu lassen.

    Auch in unserem neuen Bereich Urban Farming haben wir immer mehr Projekte. Dort arbeiten wir vor allem mit Gemeinden und Wohnungsgesellschaften- und genossenschaften zusammen, um deren Nachbarschaften beim gemeinsamen Gemüseanbau zu unterstützen.

    Die Idee des Office Gardenings bzw. der Ackerpause entspringt dem gemeinnützigen Ackerdemia e.V und dessen Bildungsprogramm “GemüseAckerdemie”. Was kannst du darüber berichten?

    Unsere Wurzeln liegen wie du angesprochen hast im Ackerdemia e.V und dessen vielfach ausgezeichneten Bildungsprogramm GemüseAckerdemie, z.B. mit “Zu gut für die Tonne!-Bundespreis 2019”.

    Der Verein wurde 2014 von Dr. Christoph Schmitz gegründet. Im Rahmen der GemüseAckerdemie wird an Schulen und Kitas mit Kindern und Pädagoginnen Gemüse angebaut und so interaktiv Wertschätzung für und Wissen über Lebensmittel und die Natur vermittelt. Mittlerweile sind über 650 Schulen im gesamten deutschsprachigen Raum mit dabei!

    Ackerpause-Agrarökologe Jan am Hochbeet mit fröhlichen Mitackernden beim AckerKickOff von Medigo | Bild: Ackerpause

    Was hat euch dazu bewegt, ein ähnliches Programm für Erwachsene zu entwickeln?

    Schon früh hat Christoph gemeinsam mit Ackerdemia-Kolleg*innen Ideen gesammelt, um wirkungsvolle Erlebnisse rund um Gemüseanbau in alle Teile unserer Gesellschaft zu bringen. Dahinter steckt die feste Überzeugung, dass Erlebnisse und Erfahrungen beim gemeinsamen Ackern auf alle Menschen positive Wirkung haben. Niemand ist vor den Glücksgefühlen beim eigenhändigen Einbuddeln von Jungpflanzen und dem Zubereiten der eigenen Ernte sicher.

    Unsere Wirkungsziele beim Office Gardening sind dabei vor allem den Teamgeist zu stärken, das Gesundheitsbewusstsein mit positiven Erlebnissen zu schärfen und auf natürliche und interaktive Weise Wertschätzung für Lebensmittel und Natur zu steigern.

    Der Grundstein wurde also im Ackerdemia e.V. gelegt. Wann genau ist das geschehen und seit wann ist die Ackerpause ein richtiges Start-Up?

    2017 und 2018 wurde aus den generierten Ideen heraus das Office Gardening Konzept entwickelt, um Gemüseerlebnisse direkt in den oft hektischen und technikorientierten Arbeitsalltag zu den Menschen zu bringen. Daher auch unser Name ‘Ackerpause’: Einfach mal ein paar Minuten weg vom Laptop und ein bisschen Bewegung, Entspannung, Natur und frische Gedanken bei einer Ackerpause an den Beeten tanken.

    Um das Projekt Ackerpause fortzuführen und stärker zu fokussieren wurde schließlich im April 2019 offiziell die AckerCompany GmbH von Dr. Christoph Schmitz und seinem langjährigen Kollegen Dr. Julian Siegmann gegründet. Wir sehen uns aber als eine Ackerdemia-Familie, sitzen im selben Büro und ackern auf demselben Acker.

    Woher nehmt ihr das entsprechende Know-How?

    Für das landwirtschaftliche Fachwissen greifen wir auf das Ackerdemia-Expertennetzwerk zurück, das wie erwähnt an über 650 Lernorten erfolgreich mit Kindern Gemüse anbaut. Über dieses Netzwerk haben wir ebenfalls überall Regionalteams direkt vor Ort.

    Was sind typische Bestandteile des Office Gardenings mit euch?

    Los geht alles mit unserem AckerKickOff. Wir bringen alles mit, was für den erfolgreichen Start benötigt wird, wie z.B. komplette Hochbeete samt Bio-Erde, Bio-Saatgut und -Jungplanzen sowie notwendiges Zubehör. Unter Anleitung unserer AckerExpert*innen wird fleißig aufgebaut und gepflanzt. Dabei wird interaktiv jede Menge praktisches und theoretisches Wissen über ökologischen Anbau vermittelt, optimal auf das Ackern vorbereitet und natürlich nochmals richtig begeistert. Durch das eigenhändige Aufbauen und Pflanzen entstehen tolle emotionale Bindungen zu den Kulturen und dem Vorhaben. Gemeinsame Erfolgserlebnisse im Team und unmittelbare Selbstwirksamkeit sind also garantiert!

    Zur einfachen Organisation im Team haben wir die Ackerpause App entwickelt. Dort haben die Teammitglieder einen Überblick über ihre Beete und entsprechenden To-Dos samt Zusatzinformationen und Anleitungen.

    Sind die Kulturen reif, sind wir wieder vor Ort, um im Rahmen eines Erntefests gemeinsam die Beete zu checken und das Ernten sowie die nächste Aussaat gemäß den Fruchtfolgen anzuleiten. Entsprechend der Jahreszeit wird weiteres Wissen vermittelt, z.B. über Saatgutgewinnung und die Vorbereitung der Beete auf den Winter.

    Bei den Erntefesten schlagen wir auch wieder die Brücke zur gesunden Ernährung – ein Teamevent zur Verarbeitung der eigenen Ernte ist eines der Highlights der Ackersaison. Selbstangebaut schmeckt immer am besten und macht ganz natürlich Lust auf frische Lebensmittel!

    Wie kommt das Office Gardening mit der Ackerpause bei eurer Zielgruppe an?

    Bezüglich der Mitackernden steigt die Motivation und Freude am Ackern meistens über die Saison hinweg. Oft finden sich während der Saison weitere Interessierte, die mitackern möchten. An einem Bürostandort von REWE haben wir bereits sechs Ackerworkshops durchgeführt und die Begeisterung und das Interesse sind weiterhin ungemindert.

    Bezüglich Expert*innen und Stakeholdern aus dem Bereich Human Ressource als auch aus dem Bereich betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) erhalten wir sehr positives Feedback. Im Zweitgenannten haben wir z.B. Kooperationen mit spezialisierten BGF-Unternehmen und Krankenkassen gestartet.

    Im Indoor-Pflanzkasten der Ackerpause können direkt im Büro Gemüse- und Kräuter angebaut werden | Bild: Ackerpause

    Seid ihr First Mover auf dem Gebiet oder gibt es bereits Konkurrenz?

    Für das Office-Gardening-Konzept mit der Kombination aus deutschlandweitem Vor-Ort- Services, Workshops, Anbaulösungen für drinnen und draußen sowie digitaler App für das Ackern im Team sind wir First Mover in Deutschland und bislang auch nicht kopiert. Aber wir freuen uns über jede Organisation, die die Begeisterung für unser Thema teilt und selbige Visionen verfolgt.

    Wie finanziert ihr euch als Startup?

    Wir konnten zum einen Fördermittel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sowie der Investitionsbank Berlin einwerben und haben zum anderen Impact-Investoren gefunden, die uns auf unserer Mission unterstützen.

    Ist die Ackerpause saisonal an Wetterbedingungen gebunden oder agiert ihr das ganze Jahr über?

    Natürlich unterliegen wir grundsätzlich dem Lauf der Jahreszeiten und den Anbauzyklen. Von März bis Mitte September kann jederzeit gestartet werden. Wir haben vielfältige Anbaupläne und sorgen dafür, dass die Kulturen im korrekten Wachstumsstatus in die Erde kommen. Hierfür ziehen wir z.B. selbst entsprechend Jungpflanzen vor.

    In unseren speziell entwickelten Indoor-Pflanzkästen kann ganzjährig direkt in den Büroräumlichkeiten Gemüse und Kräuter angebaut werden, da wir diese mit einem Beleuchtungssystem und Zeitschaltuhr ausgestattet haben. Eine Reihe bunter Regenbogen-Mangold neben den Schreibtischen ist nicht nur lecker sondern auch auf jeden Fall ein Hingucker neben den sonst üblichen Zierpflanzen. Für die Holzzuschnitte arbeiten wir mit den Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung zusammen.

    Was sind eure Wünsche für die Zukunft?

    Wir möchten unserer Mission, viele weitere Menschen mit gemeinsamen Erlebnissen für Gemüseanbau und frische Lebensmittel zu begeistern, weiterhin erfolgreich nachgehen. Dafür ist besonder wichtig, dass die Idee und positiven Wirkungsweisen des Office Gardenings immer bekannter werden!

    https://gruene-startups.de/genug-geackert-wie-waers-mit-einer-pause/ (mehr …)

  • Hochbeet HH baut Hochbeete für Firmen/Segment Gesundheit

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    Hochbeet Hamburg präsentiert sein eigenes Konzept interessierten Unternehmen auf der B2B Messe „Wir im Süden“ . Dieser traditionelle Wirtschaftstreff im Hamburger Süden findet jährlich im Hotel Lindtner in Hamburg Heimfeld statt.

    Urban Gardening: Im privaten bereits seit mehreren Jahren ein etablierter Trend. Mit HOCHBEET HAMBURG können nun Bürogemeinschaften gesunde Snacks ganz leicht selbst pflanzen, ernten und genießen. Frei nach dem Motto: Taufrisch auf den Mittagstisch.
    Die Ernährungsstudie 2017 der Techniker Krankenkasse gibt an, dass „64 Prozent der Berufstätigen sagen, ihnen bleibt nicht die Zeit, um sich gesünder zu ernähren.“

    Das HOCHBEET ist zudem deshalb der ideale Ausgleich für einen oft sitzenden und/oder digitalen Arbeitsplatz. Aktuelle Studien belegen eindringlich, dass die Menschen zu viel sitzen. Menschen in Bürojobs oft überproportional, bis zu 9 Stunden täglich. Neben der Schädigung des Bewegungsapparates und des Herz-Kreislaufsystems, können Diabetes und Demenz Spätfolgen sein.

    Das gemeinsame gärtnern im HOCHBEET, kombiniert in entspannter Atmosphäre das Angenehme mit dem Nützlichen: Unkrautzupfen entschleunigt, wer pflanzt und gießt übernimmt Verantwortung, Kräuterduft wirkt beruhigend, die selbst gepflanzten Tomaten schmecken immer am besten, flatternde, bunte Schmetterlinge sorgen für Stimmung wie im Kurzurlaub.

    Das alles auf einer Grundfläche einer Europalette. Diese steht auf Schwerlastrollen, so bleibt das HOCHBEET HAMBURG ein mobiler Begleiter. Selbstverständlich ist das Hochbeet nur mit BIO Erden und Kompost befüllt.
    Mit dem Modulsystem von HOCHBEET HAMBURG wachsen grüne Oasen und Erholungsflächen auf Dachterrassen und in Firmengärten. Ergänzungen mit Sitzcubes und Liegeflächen sind must haves für entspannte After Work Events. Natürlich ist auch an die praktische Seite gedacht: Add-ons wie Getränkehalter, Klapptische, Stauraum, Beschattung und ein integriertes Bewässerungssystem sind auf Wunsch möglich.
    Neben der Basic Ausführung bietet HOCHBEET HAMBURG auch individuelle Lösungen an. So kann zB. die hauseigene Firmenfarbe Berücksichtigung finden oder die Holzart dem vorhandenen Mobiliar angepasst werden.

    Von Anfang an begleitet das Team von HOCHBEET HAMBURG alle Neu-Gärtner mit Know-How und vielen Tipps und Tricks. So kann zB die Neuanlage des Hochbeetes mit den Mitarbeitern gemeinsam erfolgen und so als Teamevent erlebt werden. (mehr …)

  • Werbeagentur gibt Anstoß für Gartenprojekt im Park von Euskirchen

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    Gemüse aus dem Stadtgarten

    Urban-Gardening-Projekt im Ruhrpark geplant

    Euskirchen. Urbaner Gartenbau liegt voll im Trend. Auch im Euskirchener Ruhrpark soll eine entsprechende Gartenfläche bald Realität werden. Jetzt werden Menschen gesucht, die das Urban-Gardening-Projekt mit Leben erfüllen.

    Dass in öffentlichen Parks größerer Städte fleißig gegärtnert wird, ist längst keine Seltenheit mehr. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens hat jetzt die Lemm Werbeagentur unter dem Titel »Generationenprojekt Stadtgarten« den Anstoß für  ein Urban-Gardening-Projekt in der Kreisstadt  gegeben. Nach interner Zustimmung von Seiten des Bürgermeisters und des zuständigen Fachbereichs, präsentierten Stefan Guhlke und Clarissa Tessmann von der Lemm Werbeagentur das Projekt im Ausschuss für Tiefbau und Verkehr. Hier stieß das Vorhaben überwiegend auf Zustimmung und die vorgesehene Fläche im Ruhrpark Euskirchen wurde freigegeben. »Es gibt viele gute Gründe für einen Stadtgarten in Euskirchen. Das gemeinsame Gärtnern für Jung und Alt fördert das soziale Miteinander und ist zugleich Bildungsstätte für natürliche Kreisläufe und gesunde Ernährung«, erklärt Stefan Guhlke, einer der Lemm-Geschäftsführer.
    Die Fläche, die die Stadt freigegeben hat befindet sich im Ruhrpark Die geplante Gartenanlage soll über mehrere Hochbeete verfügen. »Wir haben aktuell noch die Auswahl zwischen zwei Arealen, haben uns aber noch nicht festgelegt. Wir möchten schließlich den Menschen, die im Projekt mitarbeiten wollen, Gelegenheit geben sich von Anfang an mit ihren Ideen und ihrem Wissen einzubringen«, sagt Clarissa Tessmann. Sie entwickelte die Konzeptidee und  betreut die Umsetzung des Projekts von Seiten der Werbeagentur.

    Menschen, die ihr Wissen einbringen
    Die Errichtung der Gartenanlage und die erste Bepflanzung soll aus Mitteln der Stadt und Sponsorengeldern finanziert werden. »Sponsoren sind unverzichtbar, aber wir brauchen auch Menschen, die Spaß daran haben das Projekt mit Leben zu füllen und auch am Leben erhalten«, sagt Stefan Guhlke. Auch Gespräche über eine mögliche Kooperation mit der Initiative »Euskirchen im Wandel« seien denkbar, schließlich verfüge die Initiative bereits über Erfahrungen mit Urban-Gardening-Projekten, so Guhlke. Aktuell werden Menschen gesucht, die sich bei der Planung und dem Aufbau der Gartenparzelle und der Hochbeete mit einbringen. »Wir können Kommunikation und unterstützen das Projekt gerne. Aber wir sind keine Schreiner oder Gärtner«, sagt Stefan Guhlke. Interessenten können sich unter Tel.: 02251/14483 oder tschaper@euskirchen.de bei Thomas Schaper von der Stadtverwaltung Euskirchen melden. Der Sachgebietsleiter Grünflächen übernimmt die Koordination.

    https://www.wochenspiegellive.de/eifel/kreis-euskirchen/euskirchen/artikel/gemuese-aus-dem-stadtgarten-60743/


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  • Gartenprojekt auf Erweiterungsgelände von BMW

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    Für das Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) von BMW ist ein entscheidender Meilenstein geschafft. Der Stadtrat hat den Bebauungsplan für die Norderweiterung gebilligt. Damit ist Baurecht geschaffen für eine Erweiterung des Standorts um 5000 Arbeitsplätze. Der Bebauungsplan sieht ein Forschungszentrum mit 350 000 Quadratmetern Geschossfläche sowie ein „Eingangsportal und Nahmobilitätseinrichtungen“ vor. Die Erschließung dieses Gebietes soll für Fahrzeuge ausschließlich von Westen über die Schleißheimer Straße erfolgen. Ein Nachbarschaftsgarten wird der Öffentlichkeit sowie den Mitarbeitern zum Aufenthalt zur Verfügung stehen. Die Buswendeschleife Am Hart wird umstrukturiert und ausgebaut. Zukünftig sollen dort bis zur Realisierung der U 26 neben den Bestandslinien unter anderem neue Schnellbusse vom Kieferngarten über die Bayernkaserne zur Haltestelle Am Hart verkehren. Zudem ist eine Trasse für öffentliche Verkehrsmittel sowie Fuß- und Radverkehr durch den Nachbarschaftsgarten vorgesehen, die der Ost-West-Querung des Gebiets dient. (mehr …)

  • Pop up Store von TOOM in Köln

    (Gu, alerts)

    Nach dem Motto „Grüner wird’s nicht“ schließt Toom am Samstag, den 14. April, seinen ersten PopUp Store „StadtGrün by toom“ in der Kölner Innenstadt auf.Auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern soll dann alles rund um das Thema „Urban Gardening“ angeboten werden.

    Außerdem sind regelmäßige Workshops zu verschiedenen Pflanz- und Do-it-yourself-Themen geplant.

    Dazu wurden unter anderem die Bloggerin „Garten Fräulein“ und TV-Gärtner René Wadas eingeladen.

    Insgesamt drei Monate soll der PopUp-Store in der Breite Straße 161 öffnen. Vor allem junge, urbane Menschen, die ihren Stadtbalkon oder Kleingarten verschönern wollen, sollen mit dem Konzept angesprochen werden.

    https://www.tag24.de/nachrichten/urban-gardening-toom-eroeffnet-hippen-popup-store-in-koelner-innenstadt-504887 (mehr …)