Schlagwort: Firmengelände

  • Köln: neue Gärten durch die essbare Stadt

    (NL)

    Gärtnern im Knast (Mitarbeiter*innengarten und aber auch ein Teil für die Inhaftierten soll entstehen) https://essbare-stadt.koeln/kohlrabi-und-co-hinter-gittern-im-klingelpuetz/

    Firmengarten bei REWE: Schon im vergangenen Jahr hat REWE West auf ihrem Firmengelände in Hürth einen ca. 1.200 m² großen Nutzgarten angelegt. REWE West hat sich selbst das Ziel gesetzt, dass mit dem Gemüse aus dem Garten etwa 20% des Gemüses in der Kantine ersetzt werden.

    Mietergarten Wohnungsbaugesellschaft: mit der Aachener SWG wurden Hochbeete für Mieter*innen im Mai eröffnet. Diese übernehmen Patenschaften. Auch das Wohnumfeld wurde mit essbaren Pflanzen bestückt.

    In Kooperation mit dem Grünflächenamt der Stadt Köln veranstalten wir eine Workshop-Reihe zur Essbaren Stadt! Die Themen rund ums urbane Gärtnern richten sich an Gemeinschaftsgarten-Initiativen, Gartenlabor-Pächter:innen und weitere Interessierte.
    Im März waren wir auf Wildkräuter-Tour in und um den Lehrgarten des Kreisverbands der Kölner Gartenfreunde in Müngersdorf. Im April waren wir zum Thema „Smartes Wassermanagement“ im Demogarten in Finkenberg und haben dort ein Dach gebaut, das zum Sammeln von Regenwasser und als Tomatenunterstand dient. Der Workshop im Juni fand im Kartäusergarten in der Südstadt statt – dort dreht sich alles um den Bodenaufbau in (Hoch)beeten.

    und es gibt weitere Initiativen (mehr …)

  • München: Medien Gardening im Westend

    Auf dem Hof der Medienfabrik (Immobilie für Unternehmen) im Westend gibt es seit ein paar Jahren Hochbeete, die von Mitarbeiter*innen der einzelnen Firmen genutzt werden.
    https://www.allianz-realestate.com/de/newsroom/press-releases/05-09-16-medien-gardening

    News aus 2017 (oder 16?) dazu (http://www.medienfabrik-muenchen.de/index.php/de/news/)

    AUF AUF ZUM FRÖHLICHEN GARTLN!

    Nachdem das Wetter nun endlich besser wird,  und der Frühling mit großen Schritten kommt, ist es Zeit sich wieder um unsere Hochbeete zu kümmern!

    Erfreulicherweise hatten wir so große Nachfrage auf dem Areal, dass wir sogar nochmals zusätzliche Beete nachbestellt haben.

    Das „Kinderhaus“ unterstützt uns nun zukünftig mit 2 Hochbeeten.

    Ansonsten sind die Beete deutlich mit Firmen Schildern gekennzeichnet und unterliegen somit der jeweiligen Verantwortung.

    Wir freuen uns auf ein reges Hegen, Jäten und Pflegen durch die jeweiligen Hobby Gärtner!

    In der „Arbeitstruhe“  befindet sich Bio Dünger der gerne von Jedem verwendet werden kann.

    Gerne berichten wir über „Exoten“  und deren Wachstum  beim „Medien-Gardening“.

    Es gibt dort auch Bienen (mehr …)

  • Köln: Ernährungsrat startet Projekt „Essbares Wohnumfeld“

    (NL)

    Im August konnte unser neues Projekt “Essbares Wohnumfeld” starten. Die Koordination dafür hat Jörn Hamacher übernommen, der zuvor bereits ehrenamtlich als stellvertretender Sprecher im Ausschuss “Urbane Landwirtschaft/Essbare Stadt” aktiv war. Im Fokus des Projekts stehen zwei unterschiedliche Formen der Gemeinschaftsgärten: zum einen, wie der Projekttitel schon verrät, Nachbarschaftsgärten im Wohnumfeld von Kölner:innen mit schlechteren Teilhabechancen und zum anderen mit Firmengärten Unternehmen bzw. Arbeitgeber:innen. 
    Derzeit geht es darum, das Projekt in den Kölner Sozialräumen bei Firmen bekannt zu machen, damit im Winter schon konkrete Projekte für die neue Gartensaison gestartet werden können. Eingebracht hat Jörn das Projekt u.a. in die Stadtteilkonferenzen Mülheim-Nord/Keupstraße und Stammheim, hat bei der anstehenden Platzumgestaltung an der Piccolomini-Straße in Holweide beraten. „

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  • Thyssen-Krupp Garten für eine Saison wird gefeiert

    (Gu, alerts)

    „Die Grüne Achse ist ein tolles Projekt, weil es für mich das unterstützt, was die `Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017´ ausmacht: das Engagement von und mit Bürgerinnen und Bürgern“, schwärmt Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. Auf seinem Campus direkt am Konzernsitz an der Altendorfer Straße hat thyssenkrupp Urban Gardening für alle möglich gemacht. Ein echter Ausflugs-Tipp.

    So stellt man sich das Gärtnern mitten in der Hauptstadt vor: Bienen und Schmetterlinge wuseln zwischen den unzähligen Pflanzen herum. Eine Pracht von bunt blühenden Pflanzen erfreut die Besucher. Und das mitten im Essener Westen, ganz nahe der vielbefahrenen Hauptstraße.
    Die Wasserachse, markantes Wahrzeichen des Konzernsitzes, hat sich für einige Monate in die Grüne Achse verwandelt: Große Teile des Wasser-Bereiches wurden trocken gelegt, mit Erde gefüllt und mit zahlreichen Hochbeeten, einem Bauwagen und einem Geräteschuppen zum großen Mitmach-Garten. Fläche: satte 4.800 Quadratmeter.
    thyssenkrupp Arbeitsdirektor Oliver Burkhard: „thyssenkrupp versteht sich als ein fester Teil Essens. Die Wurzeln unseres Unternehmens liegen hier, wo nun unsere Unternehmenszentrale ist. Wir laden insbesondere die Schülerinnen und Schüler unserer Nachbarschulen, aber auch alle Bürgerinnen und Bürger ein, bei dem Projekt mitzumachen.“
    Eine Einladung, die in den letzten Wochen gerne angenommen wurde: Zahlreiche junge Gärtnerinnen und Gärtner von Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen kümmern sich um „ihre“ Beete, erleben Natur ganz hautnah.
    Dabei wirken die prall mit Kräutern, Blumen & Co. gefüllten Beete fast schon ein wenig überladen. Die Anlage ist top-gepflegt. Vermeintliches Unkraut oder gar Schnecken, sonst der Schreck eines jeden Gärtners, haben in dem „Garten für eine Saison“ erst gar keine Chance, sich auszubreiten.
    Einen Ausflug in die Grüne Oase lohnt sich aber auf jeden Fall. Und wer mag, kann sich auch mit dem Fahrrad und über die Trasse der Rheinischen Bahn hinweg gleich den nahen Krupp-Park sowie den Niederfeldsee anschauen. So grün also ist der Essener Westen.
    Essens Umwelt- und Baudezernentin, zugleich auch Leiterin des Projekts Grüne Hauptstadt, ist begeistert: „Die Grüne Achse steht sinnbildlich auch für die gelungene Entwicklung von grau zu grün. Denn genau hier hat mit dem thyssenkrupp-Areal in den vergangenen Jahren ein Umwandlungs- und Erneuerungsprozess stattgefunden, der mit zum Titelgewinn der Grünen Hauptstadt Europas beigetragen hat.“
    Noch bis September ist Urban Gardening im Essener Westen angesagt, dann wird die Grüne Achse wieder zur Wasserachse.
    Bernd Overmaat, thyssenkrupp-Pressesprecher Technologie, Innovation & Nachhaltigkeit: „Wichtig ist uns, dass die Aktion so nachhaltig wie möglich abläuft. Im Herbst verschenkt der Konzern beispielsweise die Pflanzen. Der Boden wird genutzt, um alte thyssenkrupp-Halden wieder zu begrünen.“

    Statistik:

    Für die Grüne Achse hat thyssenkrupp das Becken der Wasserachse mit insgesamt 1.000 Kubikmetern Sand, Kies, Rindenmulch und Pflanzerde aufgefüllt. Gepflanzt hat das Unternehmen unter anderem rund 2.500 Gräser und Stauden, 450 Rosen, 1.000 Sommerblumen sowie 600 Gemüse- und Kräuterpflanzen und Beerenobst. Hinzu kommen 49 Hochbeete aus Einweg-Paletten.

    https://www.lokalkompass.de/essen-west/natur/gruene-achse-im-westen-der-stadt-d780698.html (mehr …)

  • temporäres Gartenprojekt von Thyssenkrupp in Essen

    (Gu, alerts)

    Thyssenkrupp eröffnet das größtes Urban-Gardening Projekt Essens. Alle Essener dürfen ihr Gemüse dort selbst anbauen – und sogar grillen Großer Andrang herrschte an den Hochbeeten im Innenhof des Thyssenkrupp-Geländes. Mitarbeiter, Schüler und Kindergartenkinder pflanzten bei der Eröffnung der Grünachse die ersten Blumen und Gewürze. Normalerweise durchzieht ein 4 800 Quadratmeter großes Wasserbecken das Gelände. Damit ist die sogenannte Wasserachse etwas größer als ein Fußballplatz.

    Das Becken wurde für das Urban-Gardening-Projekt nahezu komplett mit Sand, Kies und Erde aufgefüllt und bietet den Essenern nun bis Ende September die Möglichkeit, beim Urban-Gardening selbst Gemüse anzubauen.
    „Es gab mehrere Ideen, wie sich Thyssenkrupp bei der Grünen Hauptstadt engagiert“, erklärt ein Sprecher des Konzerns. „Das Urban-Gardening-Projekt hat sich dabei durchgesetzt, weil es die Essener teilhaben lässt“, so der Sprecher weiter. Jeder Essener kann seine eigenen Pflanzen (keine Giftpflanzen) und Gemüsesetzlinge eingraben.

    Neben der Möglichkeit, Gemüse anzubauen, laden auf der Grünen Achse Sitzsäcke, ein Volleyballfeld und ein Grillplatz mit schon aufgebautem Grill zum Verweilen ein. Der Sprecher von Thyssenkrupp sieht einem möglichen Müllproblem durch das Grillen gelassen entgegen: „Wir vertrauen darauf, dass jeder seinen Müll selbst entsorgt“, sagt er. Was allerdings passiert, wenn der Abfall trotzdem liegen bleibt, ist offen.

    Schulen und Kindergärten haben eigene Beete bekommen, um die sie sich jetzt kümmern. Dazu soll es regelmäßig Begleitveranstaltungen geben. So ist dort beispielsweise für Ende August ein Street-Food-Festival geplant. Im September wird der Garten abgerissen und das Becken wieder mit Wasser aufgefüllt. Die Pflanzen sollen jedoch nicht auf dem Müll landen, sondern verschenkt werden.

    >> Die Grüne Achse ist täglich zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet. Eigene Grills, Spaten oder Gartengeräte dürfen nicht mitgebracht werden. Sie werden von Thyssenkrupp gestellt.

    https://www.waz.de/staedte/essen/gemuese-pflanzen-bei-thyssenkrupp-id210770971.html (mehr …)

  • Northeimer Gartengruppe besucht die IG Göttingen

    (von Shimeles)

    Eine Garteninteressierte Gemeinschaft von 12 Personen(Initiatoren und Flüchtlinge) haben am 13.Mai 2017 um 10 Uhr die beiden Internationalen Gärten in Göttingen besucht. Zum Glück haben beide Gärten gerade zu diesem Termin gut ausgesehen!

    Ich habe die Gäste empfangen und ihnen den Garten gezeigt und alle anfallenden Fragen beantwortet. Im Geismarer Garten war kein Mitglied zu dieser Zeit anwesend .

    Daraufhin fuhren wir zum Groner Garten. Dort war eine grosse Gruppe von Flüchtingen, die den Groner Garten kennenlernen wollten, mit Mitglieden im Gespräch. . Northeimer Flüchtlinge haben so im Groner Garten Göttinger Flüchtlinge getroffen, die sich ebenfalls fürs Gärtnern interessieren. Die Gespräche waren sehr belebend. Alle Besucher waren sehr zufrieden und sind mit viel Motivation nach Hause gefahren!

    Besonders interessant beim Besuch war, dass der potentieller Grundstücksverpächter , Herr Nolte, mitgekommen war, um die Internationalen Gärten in Göttingen kennenzulernen.   Herr Nolte stellt sein Firmen Gelände, etwa 4.000 m2, zur Verfügung. Er hat als erster Northeimer Unternehmer auch Flüchtlinge bei sich privat aufgenommen.  Er freut sich, sein Grundstück den Internationalen Gärten zur Verfügung zu stellen. Ich habe viel Freude gehabt, mich mit ihm zu unterhalten.

    Demnächst arbeitet die Northeimer Gartengruppe an einer Satzung, entlang der Satzung der Internationalen Gärten e.V. – Göttingen.


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