Schlagwort: Firmenkooperation

  • Frankfurt/Main: Stadtfarm sucht Finanzierung

    (Besuch)

    Die Stadtfarm ist nicht zentral gelegen und richtig viel Wohnbebauung gibt es hier auch nicht. Trotzdem kommen an allen Mitmachtagen vergleichweise viele Menschen, um mitzugärtern. Viele kennen sich dabei nicht aus, die Gruppenzusammensetzung wechselt auch sehr häufig. Für Chris, die seid dem Weggang von Julie nun wohl die Haupt“gärtnerin“ ist, ist das eine Herausforderung.
    108 Market Gardening Beete gibt es hier.

    Auf dem Gelände ist ein baufällig Haus, was sie gerne nutzen würden, doch haben sie die Finanzierung für die Reparaturen noch nicht zusammen. Sie hoffen, dass sie Gelder darüber bekommen, dass Ffm nächstes Jahr „World Design Capital“ ist. Sie haben ein Gewächshaus geschenkt bekommen, was unaufgebaut auf der Fläche steht, da sie es gerade nicht schaffen und auch dafür noch weitere Gelder brauchen. An allen Ecken und Enden mangelt es an Geld, Finanzierung ist das Thema, womit sie derzeit Schwierigkeiten haben. Zudem eine Mitarbeiterin, die das Fundraising gemacht hat, nicht mehr im Team ist und sie kein Geld für die halbe Stelle haben, die sie wohl innehatte. Durch die Polytechnische Gesellschaft haben sie eine OE-Beratung finanziert bekommen, sie hoffe, dass dadurch Strukturen und Arbeitsabläufe klarer werden. 
    Sie machen Teamevents, die aber nicht immer stattfinden (just an dem Tag, als ich kam, hatte die Firma nicht mal abgesagt) und Führungen, für die sie auch etwas Geld bekommen.

    zumindest haben sie von der Polytechnischen Gesellschaft 15T Euro für nächstes Jahr zugesichert bekommen. Sie wollen mit Krankenkassen kooperieren und haben einen Gartenbauauftrag in Aussicht (das ist noch nicht öffentlich!). 
    Ein großes Projekt ist die Anlage eines großen Teichs auf der Fläche.

    Die Ausbildung wollen sie umstellen, da haben dann hauptsächlich Externe dran teilgenommen, gedacht war sie eher für GemüseheldInnen. Die Leute sind auch nicht mehr so bereit, so viele Wochenenden zu investieren und die Finanzierung der Stelle (Chris) ist eigentlich für Angebote für „arme Kinder“ (wenn ich mir das richtig gemerkt habe).

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  • Berlin: Spreeacker will essbare Landschaft am Uferweg schaffen

    (Besuch)
    In Mitte direkt an der Spree wird seit mehr als 10 Jahren der Spreeacker geplant und peu a peu umgesetzt. Es ist ein Waldgarten, der sich entlang des Uferweges zieht. Noch ist der Uferweg nur zu einem Teil begehbar, doch wird wohl noch Ende dieses Jahres eine Verbindung zu zwei Brücken geschaffen und dann soll es einer der grünen Wege Berlins werden. Inmitten teurer Eigentumswohnungsbauten gibt es eine einst als Genossenschaft angetretene Bebauung – größtenteils haben die Bewohner*innen diese Wohnungen aber inzwischen gekauft. Nur eine große WG ist noch genossenschaftlich. Darin wohnt auch der eine Initiator des Spreeackers.

    Die Nachbarschaft ist nicht nur angetan von dem Projekt. Sie wollen, dass es „schön“ aussieht und nicht nur grün ist. Sie vermissen Blumen. Einige machen bei der Pflege mit.
    Sie haben eine Nutzungvereinbarung mit dem Bezirk und eine Pflegevereinbarung, was bedeuete, dass sie Geld für die Pflege bekommen – dabei geht es nicht nur um „ihre“ essbaren Grünflächen, sondern auch um den Weg an sich.
    Müll, menschlicher und tierischer Kot, ab und an Obdachtlose sind ein Teil der Realität im öffentlichen Raum in Berlin Mitte.

    Geerntet wird wenig – die Menschen kennen die Pflanzen nicht, auch kleine Schilder mit den Namen der Pflanzen und Aufforderungen zu ernten, haben das noch nicht geändert. Sie wollen die Beschilderung ausweiten und mehr Infos geben. Sie planen auch Workshops und weitere Bildungsarbeit.
    Das Ziel: eine essbare Landschaft als Pionierprojekt für Berlin.

    Eine Sorge: mit der Ferigstellung des Uferwegs wird sich das Viertel sehr verändern, zudem zieht Universal direkt da hin (mit 800 Mitarbeiter*innen). Es werden sehr viel mehr Menschen den Weg nutzen (noch ist der ein Geheimtipp), die Anwohner*innen haben große Sorge vor der Veränderung.

    Universal ist auf Michael zugekommen, sie wollen sich im Viertel engagieren. Michael versucht, über die Hochbeete finanziert zu bekommen (auch wenn der selber Hochbeete nicht sinnvoll findet), um mehr Menschen für das Projekt zu gewinnen und die Sichtbarkeit zu erhöhen.

    Bewässerung: sie haben einen Brunnen bohren dürfen, das Wasser ist nicht frei von Belastung.

    Michael ist in der Waldgartenszene gut vernetzt und denkt an eine Veranstaltung, bei der Waldgarten und SoLaWis sich weiter austauschen.

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  • Hamburg: Urban Farming Projekt für Kinder auf Dach

    https://ueberquell.com/green-pauli-unser-urban-farming-projekt/

    Dafür sucht die Stiftung WAS TUN! eine Projektleitung für „Green Pauli“
    Es handelt sich um ein integratives Urban Farming Projekt in Kooperation mit den Überquell Brauwerkstätten auf St. Pauli


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  • Pinneberg: Kulturgarten geht in die erste Saison

    (Antworten9

    1) Das Grundstück gehört Frank und Ralf Hallerberg. Die Möglichkeit der öffentlichen Nutzung als gemeinnütziger Verein war durch einen Familienkontakt der Gründungsmitglieder gekommen. Wir zahlen eine Jahrespacht von 750€ für den Hektar. Ich habe den Pachtvertrag einmal angehangen.

    2) Wir sind bisher ca. 30 aktive Menschen, vorwiegend aus Hamburg. Wir haben erst seit Januar Zugang zum Gelände, da es vorher verpachet war und konnten bei dem Wetter vor Ort noch nicht richtig starten, außer das Gelände Interessierten zu zeigen. Bei Instagram haben wir bereits 100 Interessierte. Am 26. März gibt es einen ersten Workshop, in dem autarke Arbeitsgruppen gebildet werden. Bevor wir die Nachbarschaft einladen, wollen wir eine Infrastruktur mit Kompost-Toilette, Wasser (Wasserpumpe derzeit kaputt) und einem Geräte-Lager zum Ausleihen aufbauen.

    Koordiniertes Gemeinschaftsgärtnern wird erst dann möglich sein.

    3) Barrierefreie Hochbeete sollen auch mit dem Rollstuhl genutzt werden können, indem es auf beiden Seiten eine Einkerbung gibt, um dann mit den Händen auch im Sitzen das Hochbeet bearbeiten zu können. 2 Vereinsmitglieder arbeiten in der Assistenz von Menschen mit Behinderung und haben dort bereits Interessierte gefunden, die gerne mitwirken wollen. Ein Student im Rollstuhl möchte sein Pflichtpraktikum bei uns absolvieren und ein weiterer Hobbygärtner, der durch einen Unfall nur noch seine Hände bewegen kann, möchte bei der Gestaltung der Hochbeete mitwirken. Josi arbeitet in der Altenpflege und macht eine Weiterbildung als Gartenthearpeutin. Hier möchten wir jedoch erst einladen, wenn Infrastruktur und Betreuung vor Ort gegeben ist. Wirklich bauen werden wir sie dann mit Anleitung von Sebastian Asiedu und bauerfahrenen Vereinsmitgliedern bzw. Interessierten. Die Workshops und Anmeldemöglichkeiten sollen über unsere Website und Instagram angekündigt werden.

    4) Leider hat der Sturm viele Bäume aus dem Boden gerissen, die sich gegenseitig gehalten haben. Andere hängen zum Teil noch schief in der Luft und sind gefährlich für das Gelände. Gesunde Bäume lassen wir natürlich stehen.

    5) Wir planen erstmal Gemüse in Hochbeeten anzubauen für dieses Jahr, dann wollen wir das Gelände langsam erschließen und schauen, was der Boden alles hergibt. Einen richtigen Wald gibt es nicht, nur einige sehr hohe Tannen im hinteren Bereich.

    6) Ein großes (Holz)- Schild und eine Infotafel werden gerade von Tatjana Zchei erstellt, die freie Kunst an der HFBK studiert. Das Schild wird am Eingangstor zum Fußweg sichtbar sein. Lanfristig könnte man mehrere Hinweisschilder auch am Anfang der Straße aufstellen, dazu müssen wir aber erst Rücksprache halten.

    Es gibt einen Mitgliedsantrag mit mindestens 8€ Mitgliedsbeitrag im Monat. Damit tragen wir nur unsere Fixkosten des Gartens. Wer das nicht zahlen kann, darf trotzdem mitgärtnern. Eine Vereinsmitgliedschaft ist keine Pflicht zum Mitmachen, aber ermöglicht es auch eigene Projekte vor Ort umzusetzen und die Vereinsarbeit aktiv mitzugestalten. Wir brauchen

    30 Mitglieder um die Fixkosten tragen zu können.


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  • Wildbienenhotel im Grünen Eck Nauen

    (alerts)

    Ein Wildbienenhotel für den Nachbarschaftsgarten „Grünes Eck“ in Nauen

    Ein Wildbienenhotel für den Nachbarschaftsgarten „Grünes Eck“ in Nauen Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer, Schwebfliegen, Grashüpfer und andere Insekten gehören in unsere Landschaft. Unsere natürlichen Ökosysteme funktionieren nur im Zusammenspiel von heimischen Tieren und Pflanzen. In der Natur übernehmen Wildbienen sehr wichtige Funktionen. Sie sind unverzichtbare Bestäuber der meisten Pflanzen. Ohne Bienen wäre die Ernte nur halb so viel, unser Obst und Gemüse nur halb so groß und unsere Supermärkte nur halb so voll.

    Im Umfeld des Menschen verlieren Wildbienen zunehmend ihren Lebensraum und verschwinden immer weiter. In Deutschland sind 584 Wildbienenarten nachgewiesen. 39 Arten sind bereits ausgestorben. Die Hälfte aller Bienenarten ist vom Aussterben bedroht. Um diesem Prozess entgegenzuwirken kann jeder helfen.

    Am vergangenen Samstag fanden sich, trotz der Kälte, 18 große und kleine Helfer_innen im Nachbarschaftsgarten in Nauen zusammen, um gemeinsam etwas für die kleinen Summer zu tun. Initiiert von Mikado e.V. und unter Leitung von Sarah Götze fand ein Aktionstag zum Thema Wildbienen statt. Unterstützt durch den Hausmeisterservice Fausto Leone, der im letzten Jahr bereits die Holzarbeiten für die Bank im „Grünen Eck“ gemacht hat, wurde eine Wildbienenhotelwand aufgebaut. Die ehrenamtlichen Helfer waren derweil mit dem sauberen Schneiden der Schilfhalme beschäftigt. Im Anschluss wurden die Stängel mithilfe einer Lehmmasse in den Bienenhotels fixiert und Baumrinde auf die Dächer aufgeschraubt.

    Mit der Aktion nimmt der Nachbarschaftsgarten „Grünes Eck“ am bundesweiten Wettbewerb „Wir tun was für Bienen“ von Deutschland summt! teil.

    „Die über den Wettbewerb gesponserte Wildblumenwiesenmichung müssen wir in der nächsten Woche säen. Jetzt sind unsere Helfer_innen erst einmal durchgefroren.“ kommentierte Sarah Götze nach sechs Stunden bei 6 Grad. „Es würde mich freuen, wenn durch das Bienenhotel im Nachbarschaftsgarten noch mehr Menschen auf die Problematik der Wildbienen aufmerksam werden. Ich hoffe es animiert Anwohner_innen und Passanten, im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten, auch etwas für unsere Bestäuber zu tun. Egal ob durch das Pflanzen einheimischer Pflanzen oder dem Bau kleiner Nisthilfen auf dem Balkon, es gibt viele Möglichkeiten die Rahmenbedingungen der kleinen Summer zu verbessern.

    https://falkenseeaktuell.de/2019/04/21/ein-wildbienenhotel-fuer-den-nachbarschaftsgarten-gruenes-eck-in-nauen/ (mehr …)

  • essbare Beete für Hörde

    (Gu, RSS)

    In der Stadtteilagentur ist ab sofort das neu entwickelte essbare Hochbeet für Hörde ausgestellt, von dem in den nächsten Wochen weitere im Hörder Stadtgebiet verteilt zu finden sind.
    Sie sind bepflanzt mit allerhand unterschiedlicher essbarer Pflanzen und Kräuter und laden zum Naschen und Probieren ein.
    Also greifen Sie zu und denken Sie auch an andere Entdecker! Lokale Unternehmen und Einrichtungen übernehmen dabei die Patenschaft für die Hochbeete. (mehr …)

  • IG in Frankfurt: Hiochbeete wurden von Gartenbaufirma gebaut

    (GU, von Najeha)

    Im Herbst hatten wir mit den Bewohnern einen groben Rückschnitt des Wildwuchses gemacht. Dadurch konnten wir den Preis für die Gartenbaufirma etwas reduzieren.

    Die Gartenbaufirma hat dann den Platz gesäubert und den Streifen für die Heckenbepflanzung vorbereitet, die 6 Hochbeete gebaut,  das Fleckchen Rasen (ich hätte nicht gedacht, dass 100 qm so wenig ist und wir werden auf jeden Fall den Rasenplatz vergrößern), und den „Sandkasten“ erstellt.

    300 Heckenpflanzen hatten wir von einem städtischen Gartenbauamt gespendet bekommen und in einer Gemeinschaftsaktion mit Mitarbeiter*innen der Deutschen Bank, Ehrenamtlichen und Bewohnern eingepflanzt. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten aber auch richtiges Glück mit dem Wetter, es war schließlich schon Ende Oktober und die Sonne schien.

    Danach ist eigentlich nichts mehr passiert. Im Januar haben wir unseren ersten Säversuch gestartet und 3 Obststräucher gesetzt.


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  • Gallus-Garten: Antrag auf Vergrößerung und Entsiegelung soll gestellt werden

    (Gu, Tel)

    Der Gallus-Garten in Ffm ist ein neues Gemeinschaftsgartenprojekt. Derzeit sind sie auf einem Viertel der Fläche und stellen gerade einen Antrag, dass sie die ganze Fläche nutzen können und dafür dann auch der Platz entsiegelt und die Erde ausgetauscht wird, so dass sie dann in der Erde arbeiten könnten. Dafür setzt sich wohl auch die Stadt ein, die davon ausgeht, dass so ein Projekt dann ein echtes Pionier-Projekt wäre (wobei es auch an anderen Orten Gartenprojekte in der Innenstadt gibt, die in der Erde gärtnern können, wie Rosa Rose, Laskerwiese etc.).

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  • Kooperation von Himmelbeet mit Neudorff -> Produkte sollen verkauft werden

    (GU aus alerts)

    Neudorff kooperiert mit dem Urban-Gardening-Projekt „Himmelbeet“ in Berlin-Wedding. Schon länger gibt es enge Verbindungen zwischen dem Naturgarten-Pionier und dem interkulturellen Gemeinschaftsgarten – jetzt trägt die Kooperation ganz neue Früchte: Die innovativen Gärtner im „Himmelbeet“ haben in Kooperation mit Neudorff Kurzfilme zum urbanen Gärtnern gedreht.

    Wie Neudorff mitteilt, zeigen sie dem interessierten Laien beispielsweise, wie die eigene Anzucht von Tomaten gelingt oder wie man leckere Kräuter selbst anbaut und zu vitaminreichen Smoothies verarbeitet. Protagonist Felix Lodes, gleichzeitig auch Geschäftsführer von „Himmelbeet“, zeigt auf charmante Weise, wie Gärtnern geht.

    Videos sollen Lust auf Urban Gardening und Pflegeprodukte von Neudorff machen

    Die zwei bis vier Minuten langen Filme sollen Lust aufs Gärtnern in der Stadt machen und gleichzeitig zeigen, wie die Pflege der Pflanzen mit den umweltschonenden Pflegeprodukten von Neudorff gelingt.

    http://taspo.de/handel/neudorff-koop-mit-urban-gardening-projekt/#.V3oxsqJ7ooM (mehr …)