Schlagwort: Firmenspende

  • Kants Garten macht aus einem Park ein Biodiversitätsparadies

    (ANtworten/ANtrag)

    Wir haben drei Gemüsehochbeete á ca 2qm, die werden mit alten Tomatensorten und (in großen Teilen) selbst gezogenen Gemüsesetzlingen bepflanzt (Jeebel, Dreschflegel, altes Saatgut oder selbst gesammeltes Saatgut).

    Ein Hochbeet aus Paletten mit selbst vermehrten Erdbeeren, die den ganzen Sommer blühen und Früchte tragen (unbekannte Sorte von meiner Freundin in Frankreich, habe ich dort vor 12 Jahren mitgenommen). Ysoop in der Mitte.

    Ein großes Hochbeet, neu, gemauert, das haben wir seit August und haben vorbereitend Palmkohl (selbst gezogen), Brokkoli, Grünkohl und Endivie bepflanzt, sowie je eine Ruccola, Spinat und Feldsalatspirale gesät. Kann aktuell noch geerntet werden (ein bisschen).

    Ein Beet von unseren syrischen Freunden, mit Weinstock, Kichererbsen, Spinat das wird in der nun beginnenden Saison vergrößert eingebunden und es gibt mehr Gemüsesorten bei Salma, Ghassan und ihren Kindern. Das ist im Mauerbeet.

    Kräuter haben wir im Moment an verschiedenen Stellen, auch im ältesten Blumenrondell und -Beet (ca. 100 qm). Da dann auch Ruccola, Ringelblume und Kappuzinerkresse, Erdbeeren, die ebenfalls geerntet und gefuttert werden. Diverse Pfefferminzen, Massen von Waldmeister überall. Schnittlauch. Bärlauch, ausgesät vor Jahren in den Wiesen am Rand und der kommt jetzt.

    Fünf Betonmischkübel: Rhabarber, Lavendel, Muscatellersalbei, selbst gezogen, Minzen u.a.

    Die Erweiterung wurde auch möglich, weil wir seit August eine Wasserstelle haben und gießen können, für Gemüse unverzichtbar.

    Ernten tun wir selbst mit den Kindern, aber auch Leute, die wir teils garnicht mitkriegen, ist ja alles öffentlich, also Allmende und Mimi e Rosa (kleines Bistro holt sich z.B. Palmkohl darauf haben wir sie aufmerksam gemacht), der ja noch immer zu ernten ist jetzt. Kohl ist bei uns auch an den Kohlweissling addressiert. Die sind „eingeladen“ mitzuernten.

    Es gibt ein paar Beerensträucher aber die müssten neu platziert werden. In den nächsten Wochen werden vier Hochstamm Apfelbäume gepflanzt: Berlepsch, Gravensteiner, Goldparmäne (einer fehlt noch), alte Sorten, die wir sorgfältig in Bezug auf unsere Region, Befruchtung, Pflückreife ausgewählt haben.

    Sowie die Apfelbäume gesetzt sind, wissen wir, wo wir unsere Beerensträucher (Stachelbeere, rote & schwarzer Johannisbeeren) hinsetzen können. Möchten wir gerne erweitern, ist aber eine Platzfrage.

    Der Zaun grenzt den Park vom Gartenhof der Cubus Kunsthalle ab und ist ein hässlicher Sicherheitszaun, der teils schon von uns sehr gut bepflanzt wurde (Ihr habt uns die Pflanzen in 2018 finanziert). Ursprünglich sollte dort aber ein großes Tor rein, das wollten die dann nicht. So ist nun noch weiterer Zaun unbepflanzt, das wollen wir ändern, da soviele blühende Pflanzen mit Dickicht einfach gut für Umwelt, Insekten und unsere Aussichten sind.

    Die neuen Beete machen 500 qm aus und umfassen große Schattenbeete die im Vor- und im Frühling, also von Februar bis Mai etwa 15 bis 20 Blühende Pflanzen gleichzeitig haben. Besonders die frühblühenden sind extrem wichtig in der trachtarmen Zeit nicht nur für Bienen sondern für Insekten aller Art überhaupt. Darin befindet sich das große Totholzbiotop, welches schon Pilze zeigt (super) und die einzige Wasserfläche überhaupt im Park (extrem wichtig für allerlei Getier). Da blühen aktuell jede Menge selbstgezogene Gänseblümchen und Primelchen. Botanische Narzissen schieben sich grade raus.

    Es gibt noch das Mauerbeet (Naturstein geschichtet) mit den Gärten der Kinder im dortigen Rondell. Teils von Zeder überschattet, es grenzt an Kleinkinderspielplatz, der etwas tiefer liegt. Hier haben Salma und Ghassan ihren „Dorf-Gemüse-Garten“ und da gibt es auch jede Menge Stauden. Wilde Mischung

    Die große Frühlings-Spielwiese wird auf Bitte von uns nun mulchfrei Gemäht und der Schattensaum nur noch 2x im Jahr, ebenfalls mulchfrei. Sollte bei der Artenanreicherung sehr helfen.

    Für die Befüllung der Insektenhotels sammeln grade zwei ortsansässige Schreinereien Hartholz-Reststücke, die können dann mit Bohrungen versehen werden. Wir hoffen, hier auf eine Standbohrmaschine und Druckluftkompressor zurückgreifen zu können, damit die Bohrungen sauber und fransenfrei werden. Elementar.

    Wir bekommen zudem 11.600 Brut-Pappröhrchen mit den Durchmessern zwischen 3 bis 9 mm gekauft (990,- €), das macht eine ortsansässige Werbegemeinschaft, deren Dach auf 2.000 qm hochwertig begrünt ist und denen ich im vergangenen Jahr einen Imker vermittelt hatte. Die wollen auch Fledermausschutzkästen und Insektenhotels dort installieren. Die Röhrchen bestellen wir bei Christoph Kornmilch, Bienenhotel.de. Für Laien ist das meiner Ansicht nach die einzige sichere Lösung, da man offensichtlich höllisch viel falsch machen kann. Wir wollen ja mit Kindern und anderen Interessierten gemeinsam die Befüllung vornehmen – und das große Insektenhotel (bzw. die kleinen die wir noch verteilen wollen im Park und in Kants Garten) sollen nutzen und nicht schaden. Die Röhrchen werden in die Modulkästen gesteckt, die wir bauen wollen, dafür ist der Antrag gestellt.

    Zudem werden wir evtl. mit Lehm-Erde arbeiten und Modulkästen damit befüllen, kann aber sein, dass wir einfach eine Bodenfläche entsprechend präparieren uns von Pflanzen frei halten werden, da sind wir grade mit Robin von NaturAktiv eV in Beratung. Wir überlegen, ob wir die Befüllungsaktion entweder mit ihm machen oder aber uns vorab nochmals praktisch unterweisen lassen.

    So ein Workshop ist auch eine Kostenfrage für uns. Er bietet das in der nächsten Woche an. Sollte es ein Workshop werden, laden wir Janine vom Heimatgarten z.B. dazu ein.

    Zudem sammeln wir grade den Schnitt von Staudenstengeln und Fenchel, die innen hohl sind, um sie in Bündeln am Zaun zu befestigen.

    Zusätzlich zu dem bei Euch beantragten Geld sammeln wir weiteres Geld für Material, weil wir über Kants Garten hinaus Insektenhotels verteilen wollen, indem wir zu einer Mitmachwerkstatt einladen. Das ist aber eine andere Aktion, die nicht durch Euch gefördert werden soll.


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  • C&A spendet 2000 Euro für den Mädchengarten

    (Gu, RSS)

    2000€ hat der Mädchengarten vor Kurzem von der C&A Filiale in der Bahnhofstraße erhalten. Die Mädchen freuen sich ganz besonders darüber, denn der Mädchengarten will in diesem Jahr endlich eine feste Gartenhütte für die Winterzeit und schlechtes Wetter bauen.

    „Als Mitarbeiter von C&A stehen wir täglich im direkten Kundenkontakt und kennen die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Daher ist es für uns eine besondere Freude, dass wir dem Maria-Sibylla-Merian e.V/ Internationaler Mädchengarten mit unserer Spende unterstützen und den Kindern in unserer Mitte etwas zurückgeben können“, erklärt Stefanie Haupt, Leiter der C&A Filiale Bahnhofstr.58-60 bei der Übergabe der Spende.

    Die Spendenaktion lebt durch den persönlichen Einsatz der Mitarbeiter in den Filialen vor Ort. So wählen die einzelnen Filialen selbst passende Projekt aus, die sie fördern möchten. Empfänger der Spenden sind gemeinnützige Organisationen wie Bildungseinrichtungen, Kindergärten, Kinderheime oder Vereine im lokalen und regionalen Umfeld der jeweiligen Filialen. (mehr …)