Das Projekt „Interkultureller Garten Widdeshoven“ ist – bis auf noch zu installierende Strom- und Wasseranschlüsse – baulich umgesetzt worden. Derzeit werden die Grabelandparzellen aber noch nicht bewirtschaftet, da die Baugrundstücke im nördlich angrenzenden Baugebiet „Im Kamp“ noch nicht final vergeben worden sind. Aus der Bewohnerschaft der dort neu Hinzugezogenen sollen sich in erster Linie auch die zukünftigen Nutzer/-innen ableiten. Der Großteil derjenigen, die bereits ihr Grundstück erworben haben, ist aktuell noch mit dem jeweiligen Hausbauvorhaben beschäftigt, allerdings gibt es bereits erste „Wortführer“, die das gemeinschaftliche Gärtnern gerne zukünftig koordinieren würden (mehr …)
Schlagwort: Fläche gehört Stadt
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Unterföhring: urban gardening Projekt
Grüne:
„Wir hatten ja ursprünglich ein Gemeinschaftsgarten-Projekt geplant. Die Gemeinde bzw. der Gemeinderat Unterföhring hat eine Vermietung von Einzelparzellen beschlossen. Ein Austausch oder Vernetzung unter den Gärtner:innen findet nicht statt und es ist – bis auf zwei Wasserpumpen und Parkplätze – auch keine gemeinschaftliche Infrastruktur (z.B. zur Lagerung von Werkzeugen) geplant und erwünscht“https://www.unterfoehring.de/rathaus-buergerservice/aktuelles/archiv/artikel/urban-gardening.html (mehr …)
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Penzberg: Gärtner*innen werden gesucht
(alerts)
„Penzberger sollen künftig gemeinschaftlich gärtnern können. Auf Antrag der Stadtratsfraktion Penzberg Miteinander soll die Stadt eine Fläche anbieten, auf der ein Gemeinschaftsgarten entstehen könnte. Doch ehe sich die Verwaltung auf die Suche nach einem geeigneten Areal macht, möchte man im Rathaus wissen, ob die Bürger überhaupt Interesse an einem solchen Projekt haben – und ob sie Verantwortung dafür übernehmen.
„Urban Gardening“ gibt es seit vielen Jahren. Im Kern geht es um das Anliegen, städtische Flächen grüner und schöner zu gestalten, die Kunst des Gärtnerns im Wissen der Bevölkerung zu verankern, das Bewusstsein für die Herkunft von Nahrung zu schärfen und gemeinschaftliches – oft auch interkulturelles – Handeln zu stärken. Wer sich engagieren möchte, kann sich bis zum 30. April bei der Abteilung 6 – Klima- und Umweltschutz – im Rathaus per E-Mail oder Brief mit Anschrift und Kontaktdaten melden. Im Rahmen der Abfrage möchte die Stadtverwaltung auch die Verantwortlichkeit oder die Übernahme einer Schirmherrschaft klären. Wer sich vorstellen kann, auch organisatorisch als Ansprechpartner mitzuwirken, soll dies in seinem Schreiben mit angeben.“
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/urban-gardening-stadtgarten-penzberg-sucht-interessenten-1.5256037 (mehr …)
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top down: in Leichlingen baut die Stadt einen GG, dann werden Leute gesucht
(alerts)
eichlingen – Zusammen mit ihren Bürgern will die Stadt Leichlingen im Rahmen ihrer Kampagne „Wir sind Blütenstadt“ mit gezielten Aktionen und Projekten den Beinamen „Blütenstadt“ zu neuem Leben erwecken. Ziel der Aktivitäten ist es, nicht nur die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, sondern auch für die Biodiversität im urbanen Raum und die Verbesserung von Aufenthaltsqualität und Stadtklima zu sorgen.
Im ersten Schritt wurden die Leichlinger vor rund einem Jahr nach ihren Ideen und Vorstellungen für ihre Heimatstadt gefragt. Insgesamt wurden 26 Projektideen eingereicht. Geordnet in sieben Projektthemen, sind sie in den Förderantrag bei der Städtebauförderung eingeflossen, für den nun die Mittel bewilligt wurden.
Die sieben Themenbereiche sind: – Aufwertung der Grünflächen um das Bürgerhaus
– Anlage eines „Blütenstadt-Gartens“
– Urban Gardening
– Naturnahe Staudenbepflanzungen/ Zukunftsbäume im öffentlichen Raum
– Insektenhotel im öffentlichen Raum
– Wissenschaftliche Betrachtung der „alten Sorten
– Kommunikationskonzept „Wir sind Blütenstadt“ weiterentwickelnJetzt, da die Mittel verfügbar sind, wird es konkret. Als erstes Projekt soll nun der „Blütenstadt Garten“ auf der städtischen Fläche zwischen Rathaus und Cremers Weiden entstehen. Der städtische Bauhof legt den Garten mit Obstbäumen, Beerensträuchern und Hochbeeten an. Auch die entsprechende Infrastruktur mit Wasseranschluss auf dem Gelände und Geräteschuppen wird installiert. Dann sind die Bürger gefragt, die den Garten selbst „beackern“ und anschließend auch die Ernte mit nach Hause nehmen sollen. Hier gilt es nun ein Projekt-Team zu finden, dass sich eigenverantwortlich um die Pflege des Stadtgartens kümmert.
Natürlich lässt die Stadt ihre Bürger dabei nicht alleine. Neben der Anlage des Gartens wird der städtische Bauhof auch die Pflege desselben kontinuierlich begleiten. Zum Auftakt wird nach den Herbstferien im Oktober ein Workshop mit Tipps und Tricks zur Hochbeetbepflanzung durch den Bauhof-Mitarbeiter Oliver Heidelberg stattfinden. Hier lernt die Projekt-Gruppe unter anderem, was wann angebaut wird, wie man das Beet richtig vorbereitet und düngt und welche alten Gemüsesorten heute fast in Vergessenheit geraten sind.[…]
https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/lokale-informationen/leichlingen/-wir-sind-bluetenstadt–leichlingen-will-den-beinamen-zu-neuem-leben-erwecken-37254622 (mehr …)
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Freiluftgarten München eröffnet
(Projektbesuch)
In Freiham wurde nach coronabedingter Verzögerung Ende Mai eröffnet. Der Garten wurde vom Münchner Baureferat gebaut (schlüsselfertiger Garten). Träger ist Kinderschutz München, bei dem auch die Koordinatorin angestellt ist. Sie ist 1x/woche vor Ort. Die Gruppe wächst von Woche zu Woche, Familien mit kleinen Kindern, mittelalte Paare, Senior*innen. Es soll auch interkulturelle und integrativ werden. Ca. die Hälfte der Fläche ist bisher mit Gemüse bebbaut, davon der größere Teil in Gemeinschaftsbeeten und der kleinere Teil in individuellen Beeten. Die Gruppe entscheidet zusammmen mit der Koordinatorin, was im zweiten Teil der Fläche angebaut und wie der organiisiert werden soll. Wasser gibt es (Trinkwasser über eine Pumpe, sieht aus wie ein Brunnen), Regenwasserernten vom dafür sehr geeigneten Dach ist nicht vorgesehen von der Stadt. Es ist ein mühseliger Prozess für die Koordinatorin, die zuständigen Leute in den Ämtern zu erwischen und weitere Schritte zu gehen. (mehr …)
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Amt für kommunale Prävention Augsburg = Kontakt für einen GG
(Gu, alerts9
Stadt würdigt Pflege von zehn Hochbeeten mit Erntedankfest. Der Helmut-Haller-Platz soll grüner und zugleich belebt werden. Was die Gärtner erlebt haben.
Auf dem Helmut-Haller-Platz kann man seit dem Frühjahr gärtnern. Man macht hier freilich nicht dieselben Erfahrungen wie in einem Schrebergarten. Das liegt an den Alkohol- und Drogensüchtigen, die sich hier aufhalten und dem Platz einen zweifelhaften Ruf eingebracht haben. „Manchmal sitzen Leute auf meinem Beet und auf den Pflanzen“, erzählt Ilze Kusina, die hier den Sommer über ein Beet bearbeitet hat. Es werde auch Bier ins Beet gegossen oder gar hinein uriniert. Ihre Ernte an Gemüse und Kräutern wird sie nun lieber wegwerfen. Insgesamt ist das Projekt nach Ansicht der Teilnehmer trotzdem geglückt.Konflikte sind das normale Leben
Ein Garten aus zehn Hochbeeten ist hier im Frühjahr eingerichtet worden. Ziel war laut einem Infoschild „mehr Grün und mehr Begegnung“ auf diesem Platz. Die Beete wurden von Oberhauser Bürgern und Institutionen (wie etwa der Zirbelwerkstatt des Sozialverbands SKM) bewirtschaftet. Zunächst hat sich herausgestellt, dass die Beete und der Wasseranschluss nicht zerstört worden sind – wie das vorher im Stadtrat befürchtet worden war. Umweltreferent Reiner Erben sagte bei einem kleinen Erntedankfest zum Abschluss der Gartensaison: „Dies hier ist ein zentraler Platz, hier sollen sich alle treffen. Es gibt Konflikte, aber das ist das normale Leben.“
Amelie Düffert, eine weitere Teilnehmerin am Hochbeet-Projekt, hat nach eigenen Worten keine Konflikte erlebt, dafür häufig sehr schöne Begegnungen: „Ich habe einige der Leute kennengelernt, die hier rumhängen. Manche wollten mir gießen helfen. Sie fragten: ,Ist das Beet kostenlos?’ Oder sie baten um etwas Wasser für ihren Hund.“
Weitermachen trotz Ernteschwunds
Was Amelie Düffert „etwas komisch fand“, war, dass Unbekannte sich an der Ernte bedienten. Sie stellte manchmal fest, dass Kräuter abgeschnitten waren. Ilze Kusina berichtete, viele ihrer Zucchini und Paprika seien „geklaut“ worden. Dies gehört aber zu den Spielregeln des Urban Gardening: Jeder kann die Beete bebauen, und jeder kann hier ernten. Sowohl Kusina als auch Düffert wollen trotz des Ernteschwunds im nächsten Jahr weitermachen.
Beide Frauen sehen sich nicht als erfahrene Gärtnerinnen. Ilze Kusinas Eltern betreiben Gartenbau; Amelie Düffert hat ein weiteres kleines Beet hinterm Haus, wo sie Gurken und Zucchini zieht. Zu Beginn der Aktion gab es eine Einführungsveranstaltung, bei der Fachleute der Stadt Tipps gaben, wie man mit seinem Minigarten umgeht. Jeder Teilnehmer erhielt zum Start vier Pflanzen. Dann konnte jeder nach eigenen Vorstellungen weitergärtnern. Amelie Düffert sagte: „Man muss hauptsächlich gießen, etwas wegschneiden und dann ernten. Das ist vom Arbeitsaufwand her nicht so wild.“ Kusina hatte allerdings mit Gießen mehr zu tun, als sie gedacht hatte. „Es war ja so ein heißer Sommer.“ Erben bedankte sich für den Einsatz der Stadtgärtner mit einem kleinen Erntedankfest mit Kaffee und Kuchen. Er überreichte jedem einen Buchgutschein und ein Samenbriefchen fürs nächste Jahr.
Hochbeete werden im Winter abgebaut
Wie es weitergeht, ist nach Auskunft von Janina Hentschel von der Kriminalprävention beim städtischen Ordnungsreferat noch nicht ganz klar. Ab dem Frühjahr soll auf jeden Fall wieder gegärtnert werden, aber es kann sein, dass die Hochbeete über den Winter abgebaut werden. Es gäbe auch die Möglichkeit, jetzt winterfeste Pflanzen zu setzen, aber beim Fest war noch offen, ob sich die Teilnehmer weiter um das Beet kümmern würden. Zwei zusätzliche Interessenten könnten nach ihren Worten noch ein Beet übernehmen.
Ansprechpartner ist das Amt für Kommunale Prävention, Telefon 0821/ 324-3329, E-Mail:
gartenamplatz@augsburg.de (mehr …)
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neue GGs in Fürth konkretisieren sich
(Gu, alerts)
Die zehnjährige Erfolgsgeschichte des Interkulturellen Gartens an der Fürther Uferpromenade wird fortgeschrieben. Auf der Hardhöhe soll noch heuer eine weitere Kleingartenanlage entstehen. Mit anderen Akzenten zwar, aber ebenfalls mit dem Anspruch, die unterschiedlichen Menschen der Stadtgesellschaft zu verbinden.Elf Areale sind im Vorfeld auf ihre Eignung untersucht worden. Die meisten Pluspunkte sammelte dabei der 400 Meter lange und 30 Meter breite Grünzug zwischen Gauß- und Voltastraße. Ein 1500 Quadratmeter großer Abschnitt nahe der Soldnerstraße soll für 120 000 Euro in einen Gemeinschaftsgarten verwandelt werden. Das passt jedoch den Grünen nicht, die lieber eine versiegelte Fläche aufbrechen würden. Ein aussichtsloses Unterfangen, wie Grünflächenamtsleiter Gerhard Vogel auf Anfrage der Fürther Nachrichten meint. Versiegelte Flächen seien noch schwerer verfügbar als Grünanlagen.
Auch vom Vorschlag, den neuen Gemeinschaftsgarten in den hinteren Teil des Grünzugs am Jugendhaus zu verlegen, wo weniger große Bäume das Gärtnern behindern, hält Vogel nichts. Hier stünden Altlasten im Boden dem Vorhaben im Weg. Weil die Erde auch im vorderen Bereich aus Zeiten der Flugplatznutzung mit Schadstoffen belastet ist, müssen Hochbeete angelegt werden. Eine Vorsichtsmaßnahme, die in Form einer Aufschüttung über Vliesplanen bereits bei der Anlage des Interkulturellen Gartens an der Uferpromenade praktiziert worden ist.
CSU-Stadtrat und Landwirt Dietmar Helm sieht die Einschränkung durch Bäume als nicht so gravierend an, weil es den Gärtnern doch in erster Linie nicht um maximalen Ertrag gehe, sondern um das Ausüben ihres Hobbys. Den Standortbedenken der Grünen hält Oberbürgermeister Thomas Jung entgegen, dass auch der Interkulturelle Garten in einem Grünzug angelegt wurde.
Der Entwurfsplan des Grünflächenamtes sieht neben einem Zaun und Längsweg durch die Anlage auch ein zentrales Gerätehaus mit Pergola sowie Kompostbehälter vor. Für Strom- und Wasseranschluss wird gesorgt. Die Finanzierung ist nach Angaben von Baureferentin Christine Lippert durch Spenden gesichert. Eine eigene Toilette gibt es nicht, die nächste ist jedoch im benachbarten U-Bahnhof untergebracht.
Und noch einen weiteren Garten leistet sich Fürth im Jubiläumsjahr: In der Friedensanlage zwischen Pegnitz und Friedenstraße am Friedhof soll ein frei zugänglicher öffentlicher Nutzgarten entstehen. 40 000 Euro will die Stadt für die rund 400 Quadratmeter große Anlage bereitstellen. Auch sie wird vom Verein des Interkulturellen Gartens betreut. Wie Helga Balletta mitteilt, sind 16 Beete in zwei Kreisen geplant.
Die inneren acht sollen an interessierte Gartenfreunde vergeben werden. Sie sind im Gegensatz zu den acht äußeren Beeten nicht für die Allgemeinheit bestimmt. Aber ihre Pfleger sollen auch ein Auge auf die öffentlichen Beete haben. „Ohne feste Bezugspersonen funktioniert so etwas nicht“, begründet die Vereinsvorsitzende diese Regelung.
http://www.nordbayern.de/region/fuerth/furth-bekommt-neue-gemeinschaftsgarten-1.7350610 (mehr …)
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Gartenprojekt als Zwischennutzung in Viersen/Dülken
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An dem Projekt in Dülken sind insbesondere die Stadt als Eigentümer der Flächen, das Dülkenbüro, das Kolping-Bildungszentrum und Dülkener Bürgerinnen und Bürger beteiligt.
Standort des „Urban Gardenings“ ist die Brachfläche zwischen Westgraben, Am Kesselsturm und Langer Straße. Die rund 2000 Quadratmeter inmitten der historischen Dülkener Altstadt werden zurzeit nicht genutzt. Die Pläne der Stadt sehen vor, das Grundstück an einen Investor zu verkaufen, der dann dort baut. Wann das geschehen wird, ist aber gegenwärtig nicht absehbar. Darum fiel der Entschluss, die zunehmende verwildernde Fläche vorübergehend für „Urban Gardening“ zu nutzen.
Ende 2017 startete über das Dülkenbüro ein Aufruf. Zehn Dülkenerinnen und Dülkener haben sich daraufhin gemeldet, um am Urban Gardening teilzunehmen. Das Kolping-Bildungswerk Dülken begleitet das Projekt. Das Bildungswerk bietet als Teil seiner berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen Werkstätten in den Bereichen Gartenbau und Holz an. Von dieser Seite werden insbesondere fachliche Beratung beigesteuert und die Stetigkeit der Betreuung gewährleistet.
Zum Auftakt am Samstag wurde ein Teil der Bauzäune entfernt. An dieser Stelle entstand ein „lebendiger Weidenzaun“. Die Weidenruten treiben nun aus und wachsen. Sie müssen regelmäßig geschnitten werden. Das Schnittgut wird anschließend als Querverbindung wieder eingeflochten. Im nächsten Schritt sollen mobile Hochbeete entstehen. Diese Hochbeete werden mit Zier- und Nutzpflanzen bestückt.
Zur Umsetzung des Projekts sind Sponsoren unverzichtbar. Zum Start haben sich die Volksbank Viersen, der NABU und ein Baumarkt engagiert. Grundsätzlich sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion immer auf der Suche nach Unterstützung in den Bereichen Kompost, Dünger, Häcksel, Gartengeräte, Einwegpaletten, Folien für die Hochbeete und Pflanzen.
Die weiteren Aktivitäten werden vom Dülkenbüro koordiniert
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Stadt Augsburg plant neuen GG und stellt Geld dafür in den Haushalt ein
(Gu, alerts)
Die Stadt will nun ein neues Projekt in Pfersee angehen. Es wurde am Dienstag im Umweltausschuss vorgestellt. Darüber hinaus wurden grundsätzliche Richtlinien für die Planung und Gestaltung von Gemeinschaftsgärten auf städtischem Grund verabschiedet.
Generell gibt es in Augsburg sehr viele Bürger, die eine Fläche zum Garteln suchen. Auf der Warteliste für Parzellen in den traditionellen Kleingartenanlagen stehen rund 1000 Interessenten. Inzwischen gibt es aber auch zahlreiche andere Vorhaben – etwa die Interkulturellen Gärten und Gemeinschaftsgärten, die städtischen Pflanzsäcke für Bürger und Initiativen oder das Projekt zur Begrünung von Dachflächen auf dem Schwabencenter. Die Stadt sieht auch in diesem Bereich des urbanen Gärtnerns eine wachsende Nachfrage. Der Vorteil für Bürger in Gemeinschaftsgärten ist, dass sie sich beim Garteln in der Regel nicht langfristig vertraglich binden und wenig Geld aufwenden müssen.
Auf Antrag der Grünen hat sich die Verwaltung auf die Suche nach passenden Flächen für einen neuen Gemeinschaftsgarten auf städtischem Grund gemacht. Danach kommt ein Areal in Pfersee an der Uhlandstraße infrage. Das Grundstück mit 1000 Quadratmetern war bisher an eine Person als Grabeland verpachtet. Weil der bisherige Pächter die Bewirtschaftung aus Altersgründen aufgab, gibt es nun die Möglichkeit, dort einen neuen Gemeinschaftsgarten zu etablieren. Zudem kann gibt es Erweiterungsmöglichkeiten mit einer daran anschließenden Grünfläche, die vom Amt für Grünordnung und Naturschutz verwaltet wird. Ziel ist, in den nächsten zwei Jahren ein Angebot für rund 50 Gartenparzellen zu schaffen.
Beispielgebend für das Vorhaben könnte das bereits existierende Gartenprojekt „Grow up!“ sein, beziehungsweise der Gemeinschaftsgarten an der Dieselbrücke. Dieser wird durch das Quartiersmanagement „Rechts der Wertach“ und vom Amt für Grünordnung betreut. Hier hatte der Einsatz der ehrenamtlichen Gartengruppe eine Abnahme von Abfall und Vandalismus auf dem Gelände zur Folge. Was das Projekt in Pfersee angeht, haben sich laut Verwaltung schon etliche Bewohner der umliegenden Viertel gefunden, die einen Verein gründen und den Gemeinschaftsgarten vorbereiten wollen. Die vorhandenen Grünflächen müssen aber noch für eine gärtnerische Nutzung vorbereitet werden. Dafür sollen landwirtschaftliche Maschinen zum Einsatz kommen, außerdem soll durch Rodung des Wildwuchses und der vom vorherigen Pächter angepflanzten Fichten ein attraktiver Zugang für Fußgänger von der Uhlandstraße im Norden geschaffen werden. Die nötigen Mittel für den Gemeinschaftsgarten stehen im Haushalt der Stadt zur Verfügung. Wenn Gelder übrig bleiben, sollen für sie für weitere Projekte urbanen Gärtnerns eingesetzt werden.
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Neue Flächen für urbanes Gärtnern – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Neue-Flaechen-fuer-urbanes-Gaertnern-id44109981.html (mehr …) -
In Fürth sind zwei neue Gartenprojekte geplant
(gu, mail)
bei uns im Garten tut sich einiges, allerdings ist noch nichts ganz offiziell, deshalb bitte noch nicht veröffentlichen. Wir bekommen einen öffentlichen Gemeinschaftsgarten mit ein paar privaten Beeten, der Plan ist schon fertig, aber es muss alles noch durch den Stadtrat. Außerdem gibt es ziemlich sicher einen zweiten ikg, da steht aber der Standort noch nicht fest (mehr …)
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Gartenprojekt Teil der Umgestaltung eines Platzes in Hagen
(gu, alerts)
Der Bodelschwinghplatz in Wehringhausen soll wieder das werden, was er einst war: ein prächtiges Areal und Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger.
Neben der bereits laufenden Baustelle auf dem Freizeitareal „Bohne“ und der barrierefreien Gestaltung der Lange Straße ist der Bodelschwingplatz nun das nächste große Bauprojekt in Wehringhausen. Ende August hat der Umbau nach zwei Jahren Planung, umfangreicher Bürgerbeteiligung und intensiver Abstimmung begonnen: Auf rund 6.000 Quadratmetern entsteht hier voraussichtlich bis Mai 2018 ein aufgewerteter Aufenthalts- und Spielbereich für rund 1,2 Millionen Euro durch das Landschaftsarchitektenbüro „Lützow 7“ aus Berlin.
Gestaltung des Platzes
Insgesamt wird die Fläche freier und offener gestaltet. Die Nischen verschwinden, Angsträume werden aufgehoben, neue Blickbeziehungen geschaffen und der Platz insgesamt besser einsehbar. Als Stadtplatz mit langer Geschichte in einem gründerzeitlichem Ensemble haben Stadtverwaltung und das planende Landschaftsarchitekturbüro eine historisierende Gestaltung gewählt, die auch modernen Nutzungsansprüchen gerecht wird. Die zentrale Platzfläche bekommt ein Pflaster mit verschiedenen Farbnuancen und unterschiedlichen Größen, was dem Platz eine höhere Wertigkeit verleiht. Die Platzmitte wird durch ein einheitliches Passepartout gerahmt, um klare Strukturen zu schaffen. […]
„Urban Gardening“
Gleich neben dem Spielbereich wird das „Urban Gardening“-Projekt „Grüner Stern“ an alter Stelle auf gut 300 Quadratmetern Platz finden. Als Abschirmung zur Bahn wird eine Hainbuchenhecke gepflanzt. Auch hier sollen weitere Sitzmöglichkeiten zum Treffen und Diskutieren einladen – mit besonderem Charakter zwischen Großstadtflair und Natur. Zusätzlich entsteht an der Villa Post ein Außensitzplatz mit Hochbeeten, welche mit der Initiative „Grüner Stern“ entwickelt wurden. -
Theater in Dresden will Gartenprojekt (mit) aufbauen
(Gu, Tel, 18.2.2015)
Das Theater „Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste“ in Dresden hat sich gegen Pedida und Co positioniert und nun sind Leute auf sie zugekommen, die auf Flächen vor dem Theater (Flächen gehören der Stadt) ein Gartenprojekt zusammen mit Flüchtlingen aufbauen möchten, die ab April dort leben werden. In der Gruppe ist eine ausgebildete Gärtnerin, die das begleiten kann. Für sie versuchen sie beim Fonds Soziokultur Gelder zu bekommen. Sie wissen, dass es kein Selbstläufer wird und Betreuung/Begeleitung für die Kontinuität wichtig sind. Sie sind in Kontakt mit den Ufer-Projekten und dem IG Dresden. Den Antrag wird ein Stadtteilverein stellen, der das Projekt auch mit aus der Taufe heben will. Eine Gruppe, die das Projekt anschieben will, gibt es.
Sie wollen bei uns einen Antrag stellen (mehr …)