Schlagwort: Fläche und Erschließung durch Stadt

  • Widdeshoven: im IG kann wohl dieses Jahr endlich angegärtert werden

    (Mail)
    Gemeinschaftsgartenprojekt „Interkultureller Garten Widdeshoven“.
    Die (bauliche) Vorbereitung der Grabelandparzellen ist nahezu abgeschlossen. Aktuell sind wir dabei, die Baulandgrundstücke innerhalb des Plan-/Projektgebiets zu veräußern, was leider aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage etwas länger dauert als in der Vergangenheit. Da in dem Baugebiet „Im Kamp“ u.a. auch Grundstücke für Tiny Houses/Mini Houses vorgesehen sind die Bauherren somit auch teils nur sehr kleine Gärten haben werden, sehen wir die Entwicklung des Baugebiets in einem engen Zusammenhang mit dem Projekt „Interkultureller Garten Widdeshoven“. Ich bin aber zuversichtlich, dass die ersten Gärtner/-innen in diesem Jahr auf ihren Flächen anfangen können


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  • Unterföhring: urban gardening Projekt

    Grüne:
    „Wir hatten ja ursprünglich ein Gemeinschaftsgarten-Projekt geplant. Die Gemeinde bzw. der Gemeinderat Unterföhring hat eine Vermietung von Einzelparzellen beschlossen. Ein Austausch oder Vernetzung unter den Gärtner:innen findet nicht statt und es ist – bis auf zwei Wasserpumpen und Parkplätze – auch keine gemeinschaftliche Infrastruktur (z.B. zur Lagerung von Werkzeugen) geplant und erwünscht“

    https://www.unterfoehring.de/rathaus-buergerservice/aktuelles/archiv/artikel/urban-gardening.html (mehr …)

  • In Benediktbeuern gibt es zwei Gemeinschaftsgärten

    Neben dem IG auf dem Gelände vom ZUK (Zentrum Umwelt und Kultur) gibt es seit ca. 2019 einen GG, der von der Gemeinde angelegt und verwaltet wird. Dieser befindet sich „an der Obstwiese in Häusern“. Als er um 3 Parzellen auf 10 Parzellen erweitert und dann eröffnet wurde, wurden die ausgewählten Gärtner*innen (hatten sich beworben) u.a. vom stellvertretenden Bürgermeister begrüßt. (mehr …)

  • Freiluftgarten München eröffnet

    (Projektbesuch)

    In Freiham wurde nach coronabedingter Verzögerung Ende Mai eröffnet. Der Garten wurde vom Münchner Baureferat gebaut (schlüsselfertiger Garten). Träger ist Kinderschutz München, bei dem auch die Koordinatorin angestellt ist. Sie ist 1x/woche vor Ort. Die Gruppe wächst von Woche zu Woche, Familien mit kleinen Kindern, mittelalte Paare, Senior*innen. Es soll auch interkulturelle und integrativ werden. Ca. die Hälfte der Fläche ist bisher mit Gemüse bebbaut, davon der größere Teil in Gemeinschaftsbeeten und der kleinere Teil in individuellen Beeten. Die Gruppe entscheidet zusammmen mit der Koordinatorin, was im zweiten Teil der Fläche angebaut und wie der organiisiert werden soll. Wasser gibt es (Trinkwasser über eine Pumpe, sieht aus wie ein Brunnen), Regenwasserernten vom dafür sehr geeigneten Dach ist nicht vorgesehen von der Stadt. Es ist ein mühseliger Prozess für die Koordinatorin, die zuständigen Leute in den Ämtern zu erwischen und weitere Schritte zu gehen. (mehr …)

  • Gartenschau-Projekt Bügergarten ist auf Dauer angelegt

    (Mail)

    Der Schorndorfer Bürgergarten ist auf Dauer angelegt, es gibt keine zeitliche Begrenzung für das Projekt unsererseits. Wir haben den Garten bewusst so gebaut, dass die Wartungs- bzw. Unterhaltungskosten für uns minimal sind. Es gibt weder Strom noch Kanalisation, lediglich die Wege, die Schwengelpumpen für das Gebrauchswasser und die Gerätehäuschen müssen in Stand gehalten werden.

    Die künftige Organisationsform des Gartens ist noch nicht ganz klar.

    Bisher war geplant die Vergabe der einzelnen kleinen Gartenparzellen weiter durch uns, also städtisch, zu organisieren. Die Gärtnerinnen und Gärtner pachten nach der Gartenschau ihre Gartenparzellen für einen symbolischen jährlichen Betrag von uns, wir führen eine Warteliste für Interessenten und vermitteln Kontakt zu Projekten innerhalb des Gartens bei denen eine Mitarbeit Dritter explizit erwünscht ist. Der Betrag wird voraussichtlich bei etwa 20€/Jahr und Gartenparzelle (à 70m²) liegen und orientiert sich damit an den üblichen m²-Pachtpreisen für Grünland mit Gartennutzung.


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  • Stadt Augsburg plant neuen GG und stellt Geld dafür in den Haushalt ein

    (Gu, alerts)

    Die Stadt will nun ein neues Projekt in Pfersee angehen. Es wurde am Dienstag im Umweltausschuss vorgestellt. Darüber hinaus wurden grundsätzliche Richtlinien für die Planung und Gestaltung von Gemeinschaftsgärten auf städtischem Grund verabschiedet.

    Generell gibt es in Augsburg sehr viele Bürger, die eine Fläche zum Garteln suchen. Auf der Warteliste für Parzellen in den traditionellen Kleingartenanlagen stehen rund 1000 Interessenten. Inzwischen gibt es aber auch zahlreiche andere Vorhaben – etwa die Interkulturellen Gärten und Gemeinschaftsgärten, die städtischen Pflanzsäcke für Bürger und Initiativen oder das Projekt zur Begrünung von Dachflächen auf dem Schwabencenter. Die Stadt sieht auch in diesem Bereich des urbanen Gärtnerns eine wachsende Nachfrage. Der Vorteil für Bürger in Gemeinschaftsgärten ist, dass sie sich beim Garteln in der Regel nicht langfristig vertraglich binden und wenig Geld aufwenden müssen.

    Auf Antrag der Grünen hat sich die Verwaltung auf die Suche nach passenden Flächen für einen neuen Gemeinschaftsgarten auf städtischem Grund gemacht. Danach kommt ein Areal in Pfersee an der Uhlandstraße infrage. Das Grundstück mit 1000 Quadratmetern war bisher an eine Person als Grabeland verpachtet. Weil der bisherige Pächter die Bewirtschaftung aus Altersgründen aufgab, gibt es nun die Möglichkeit, dort einen neuen Gemeinschaftsgarten zu etablieren. Zudem kann gibt es Erweiterungsmöglichkeiten mit einer daran anschließenden Grünfläche, die vom Amt für Grünordnung und Naturschutz verwaltet wird. Ziel ist, in den nächsten zwei Jahren ein Angebot für rund 50 Gartenparzellen zu schaffen.

    Beispielgebend für das Vorhaben könnte das bereits existierende Gartenprojekt „Grow up!“ sein, beziehungsweise der Gemeinschaftsgarten an der Dieselbrücke. Dieser wird durch das Quartiersmanagement „Rechts der Wertach“ und vom Amt für Grünordnung betreut. Hier hatte der Einsatz der ehrenamtlichen Gartengruppe eine Abnahme von Abfall und Vandalismus auf dem Gelände zur Folge. Was das Projekt in Pfersee angeht, haben sich laut Verwaltung schon etliche Bewohner der umliegenden Viertel gefunden, die einen Verein gründen und den Gemeinschaftsgarten vorbereiten wollen. Die vorhandenen Grünflächen müssen aber noch für eine gärtnerische Nutzung vorbereitet werden. Dafür sollen landwirtschaftliche Maschinen zum Einsatz kommen, außerdem soll durch Rodung des Wildwuchses und der vom vorherigen Pächter angepflanzten Fichten ein attraktiver Zugang für Fußgänger von der Uhlandstraße im Norden geschaffen werden. Die nötigen Mittel für den Gemeinschaftsgarten stehen im Haushalt der Stadt zur Verfügung. Wenn Gelder übrig bleiben, sollen für sie für weitere Projekte urbanen Gärtnerns eingesetzt werden.


    Neue Flächen für urbanes Gärtnern – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Neue-Flaechen-fuer-urbanes-Gaertnern-id44109981.html (mehr …)

  • Gartenprojekt Teil der Umgestaltung eines Platzes in Hagen

    (gu, alerts)

    Der Bodelschwinghplatz in Wehringhausen soll wieder das werden, was er einst war: ein prächtiges Areal und Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger.

    Neben der bereits laufenden Baustelle auf dem Freizeitareal „Bohne“ und der barrierefreien Gestaltung der Lange Straße ist der Bodelschwingplatz nun das nächste große Bauprojekt in Wehringhausen. Ende August hat der Umbau nach zwei Jahren Planung, umfangreicher Bürgerbeteiligung und intensiver Abstimmung begonnen: Auf rund 6.000 Quadratmetern entsteht hier voraussichtlich bis Mai 2018 ein aufgewerteter Aufenthalts- und Spielbereich für rund 1,2 Millionen Euro durch das Landschaftsarchitektenbüro „Lützow 7“ aus Berlin.

    Gestaltung des Platzes
    Insgesamt wird die Fläche freier und offener gestaltet. Die Nischen verschwinden, Angsträume werden aufgehoben, neue Blickbeziehungen geschaffen und der Platz insgesamt besser einsehbar. Als Stadtplatz mit langer Geschichte in einem gründerzeitlichem Ensemble haben Stadtverwaltung und das planende Landschaftsarchitekturbüro eine historisierende Gestaltung gewählt, die auch modernen Nutzungsansprüchen gerecht wird. Die zentrale Platzfläche bekommt ein Pflaster mit verschiedenen Farbnuancen und unterschiedlichen Größen, was dem Platz eine höhere Wertigkeit verleiht. Die Platzmitte wird durch ein einheitliches Passepartout gerahmt, um klare Strukturen zu schaffen. […]
    „Urban Gardening“
    Gleich neben dem Spielbereich wird das „Urban Gardening“-Projekt „Grüner Stern“ an alter Stelle auf gut 300 Quadratmetern Platz finden. Als Abschirmung zur Bahn wird eine Hainbuchenhecke gepflanzt. Auch hier sollen weitere Sitzmöglichkeiten zum Treffen und Diskutieren einladen – mit besonderem Charakter zwischen Großstadtflair und Natur. Zusätzlich entsteht an der Villa Post ein Außensitzplatz mit Hochbeeten, welche mit der Initiative „Grüner Stern“ entwickelt wurden.

    http://www.focus.de/regional/hagen/stadt-hagen-stadt-investiert-1-3-millionen-in-den-umbau-des-bodelschwinghplatzes_id_7593588.html


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  • Online Befragung in Ratingen

    (Gu aus alters, 7.1.)

    Warum also sollte das so genannte Urban Gardening, das Gärtnern in der Stadt, nicht auch in Ratingen funktionieren? Die Grünen im Stadtrat hatten mit einem Antrag das Thema auf den Tisch gebracht – nun soll der Bedarf mit einer Online-Umfrage ermittelt werden, die ab Freitag, 8. Januar, auf der Website der Stadt freigeschaltet wird.

    Einen ersten Versuch zum wilden Grün hatte die Stadt im vergangenen Jahr gemacht, als sie an der Wallstraße Wildblumen aussäte und sie sich selbst überließ. Dieser Standort, rund 1000 Quadratmeter groß, wurde auch für das kommende Projekt ausgeguckt. Ein weiteres Gelände könnte in Lintorf an der Fritz-Windisch-Straße beackert werden.

    Grundsätzlich läuft das alles unter dem Begriff ökologische Stadtentwicklung. Angelika Genieser: „Gesucht werden Menschen und Kooperationspartner, die ein Urban-Gardening-Projekt eigenverantwortlich organisieren möchten. Die Stadt stellt geeignete Flächen einschließlich Erschließung zur Verfügung. Das Amt für Kommunale Dienste unterstützt und begleitet den Prozess in der Anfangsphase. Je nach Umfrageergebnis wird die weitere Vorgehensweise durch den Rat beschlossen“.

    Die Bürger werden befragt, ob sie lieber Baumscheiben oder andere kleine Flächen im Straßenraum in Ordnung halten möchten, ob sie am liebsten in einen Kleingarten als Co-Gärtner einsteigen möchten oder ob ihnen eine veritable Parzelle auf einem Acker vorschwebt, ob sie sich oder am liebsten Kinderspielplätze oder anderes Erholungsgebiet umbauen möchten, sich Kübel mit essbaren Pflanzen im Stadtgebiet wünschen.
    […]
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/wo-buerger-selbst-gaertnern-duerfen-aid-1.5673171 (mehr …)