Schlagwort: Fläche vergrößert

  • Dresden: Internationale Gärten

    Die IG Dresden haben nach dem Umzug vor einigen Jahren viel Fläche dazu gewonnen. Es sind 120 Gärtner*innen und in etwa 68 Beete. Sie wollen die Beete zu einem Dritten Geflüchteten, Migrant*innen und Deutschen geben. Derzeit ist die meiste Nachfrage bei Deutschen. Es gibt hauptsächlich individuelle Beete, doch auch einiges Gemeinschaftliches. Ein Imker nutzt den Garten auch. Sie haben eine Außenküche, einen großen Container, einen Brunnen mit Pumpe für die Wasserversorgung, einen großen Kompost, einen Grillbereich, einen Bereich, an dem Workshop stattfinden können.
    Es sind auch chinesische Gärtner*innen dabei, deren Gemüse leider oft schon geklaut wurde. Neulich hat ein Anwohner nachts fünf Taschenlampen gesichtet..Es wird schon eine Menge geklaut. Der Garten ist umzäunt, das Tor aber offen.
    Der Mitgliedsbeitrag ist 25 Euro p.a. , es gibt aber auch einen reduzierten Satz. Dazu kommt ein Betrag fürs Beet, der sich nach dem Einkommen richtet.

    Anke vom Vorstand beklagt, dass sich nur wenige für Gemeinschaftsaktivitäten interessieren oder sich einsetzen. Müll wird auch nicht immer mitgenommen. Es gibt AGS zu Kompost, dem Gartengeräteschuppen, den Blumen und für die Rosen usw.

    Das Kompostklo wird von vielen genutzt, die vollen Eimer leeren sie auf den Sträuchern aus und lassen es da verrotten.
    Jede*r kann Experimente im Garten vorschlagen und machen, so macht ein ghanaischer Wissenschaftler ein Kompost-Experiment, um das optimale Komposterzeugnis zu bekommen. Das Konzentrat will er dann verkaufen.

    Interessant auch ein Konflikt mit der Nachbarschaft/zwischen arabischen Frauen und deutschen Frauen. Die arabischen Frauen haben die Weinblätter geerntet, die deutschen Frauen waren entsetzt, da dann ihrer Kenntnis nach die Trauben nicht mehr richtig wachsen. Es gab eine Vermittlung, beide Seiten lernen viel über Verwendungsmöglichkeiten verschiedener Teile einer Weinpflanze. Inzwischen bauen die Familien Wein auch direkt af ihren Parzellen an.

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  • Otterndorf: Garten der Hoffnung hat sich vergrößert

    (Mail)

    sie haben nicht mehr 700 qm sondern 1000 qm Garten. Außerdem hat die Kirche das Pachtland an einen Kleingartenverein übergeben (mehr …)

  • Edingen_Neckarhausen: Waldgarten Allmende vergrößert sich

    (Bericht)
    […]
    Auf einem weiteren Grundstück, das bisher nur konventionelle beackert wurde, konnten wir dieses Jahr mit einem weiteren kleinen Wald beginnen. Dort pflanzten wir etwa 35 Bäume. Wir nennen ihn „Patenwald“, weil wir Menschen auffordern, dort als Paten Bäume zu pflanzen und auch zu pflegen. Zum Beispiel wollen viele für neugeborene Kinder einen Baum spenden oder als Hochzeitsgeschenk oder… Damit möchten wir auch ein Stück Land dem konventionellen Anbau entziehen und einen Erholungsort schaffen. Wenn die Bäume größer werden, kann dieser kleine Wald zu einem Baumwandel anregen und die Paten können selbst ernten. Die bisherigen Anpflanzungen sind sowohl Obstbäume als auch Nadelbäume und einige kleine Tännchen, die vielleicht später mal zu Weihnachtsbäumen werden können. Eine kleine Hütte auf dem Nachbargrundstück, ehemals ein Pferdestall, wurde vom Verein dazu gepachtet und dient uns als Unterstellmöglichkeit für Gartengeräte. Die Hütte wollen wir noch aufrüsten. Auf diesem kleinen Teilprojekt hatten wir größere Schwierigkeiten mit der Bewässerung in dem extrem trockenen Sommer, so haben nicht alle Bäume überlebt, aber die meisten. Außerdem haben sich in dem wenig begangenen Gelände Feldhasen niedergelassen, denen die Rinde der Bäume sehr gut schmeckte. Jetzt sind die Bäume aber alle mit Drahthosen geschützt.


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  • Bremerhaven: Der Zolli – wachsender Gemeinschaftsgarten auf ehemaligen verwahrlosten Platz

    (Antrag/Antworten)

    Die Zolli-Initiative e.V. gründete sich als Initiative 2011. Damals ging
    es den Mitgliedern um eine bürger- und naturnahe Nutzung des ver-
    wahrlosten Zollinlandplatzes. Ein weiteres Einkaufszentrum kam für
    die Initiative auf keinen Fall in die Tüte. Auf dem Zollinlandplatz soll
    ein Ort entstehen, den es so in Bremerhaven noch nicht gab. Es geht
    um die gemeinsame Gestaltung einer gemeinnützigen Fläche, einem
    kreativen Freiraum, der von Vielen mit Leben, Ideen und Kultur be-
    reichert werden soll. Es geht um das gemeinsame Gärtnern und
    das Weiterbilden in Stoffkreisläufen und der Nutzung vorhandener
    Ressourcen für den Mensch mit der Umwelt. Einen Ort im Grünen,
    der im Sommer dazu einlädt, sich mit Freunden und Nachbarn zu
    treffen, mit Getränken, Speisen und Programm.

    Planungen: Pilzanbau, weitere Hochbeete, Pergola als Schattenspender mit Sitzmöglichkeiten, Bohnenarchiv uvm

    – wie groß ist die Fläche, die ihr gärtnerisch nutzt, wem gehört die, was für eine Nutzungsgenehmigung habt ihr und wie sind da die Konditionen und Kündigungsfristen. Handelt es sich z.B. um eine Zwischennutzung?

    1. Die Zolli-Initiative hat auf unbegrenzte Zeit eine Nutzungsgenehmigung vom Gartenbauamt für die gärtnerische Nutzung auf dem Zollinlandsplatz. Unser Gärtnern wird auf Hochbeete (bis jetzt 36) beschränkt, da der Boden vorbelastet ist.

    – wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen? Gibt es eine sozusagen eigenständige Gartengruppe, was die Kommunikation und die Entscheidungen rund ums Gärtnern angeht?

    2. Die Gruppe besteht aus den Mitgliedern der Zolli-Initiative (aktuell 37). Davon teilen sich einige Mitglieder zusammen ein oder zwei Hochbeete. Ca. 10 Mitglieder setzten sich nur für die Platzpflege ein. Also Streucher, Baum und Blumen-Pflege. Einmal im Monat mindestens haben wir ein Treffen mit allen Mitgliedern (zur Zeit nur digital), wo alle Zolli-Belange kurz besprochen und Arbeiten verteilt werden.

    – wie ist der Garten organisiert? Sind das individuellen Beete oder macht ihr alles gemeinschaftlich oder ist das eine Mischform? Können die Gärtner*innen jederzeit auf die Fläche?

    4. die Gärtner*innenkönnen jederzeit auf die Fläche. Es gibt auch einen eingezäunten Bereich, in dem eine große Kräuterschnecke, Insektenhotels und ein großer Gemeinschaftskompost sich befindet. Zu diesem Bereich haben alle Mitglieder einen Schlüssel.

    – wo sind die Gartengeräte und Werkzeuge untergebracht und wie haben die Gärtner*innen da jederzeit Zugang?

    5. Die Gartengeräte und Werkzeuge sind in einem Lager untergebracht. Das Lager ist in den alten Umkleiden auf dem Zollinlandsplatz. Alle Mitglieder haben einen Schlüssel zu diesen Räumlichkeiten.

    – können weitere Interessierte noch mitmachen? Wie macht ihr auf das Gartenprojekt aufmerksam?

    7. Jeder der möchte beim Gärtnern mitmachen. Zum Schnuppern, darf natürlich jeder einfach mal mithelfen. Für einen kleinen Mitgliedsbeitrag wird man dann auch gerne Mitglied wenn einem das Gärtnern spaß macht. Man kann sich ein neues eigenes Hochbeet bauen oder bei einem Vorhandenen mit einsteigen.Bei Aktionstagen, an denen wir mit möglichst vielen Mitgliedern an einem schönen Wochenendtag viele Gemeinschaftsarbeiten auf dem Zolli erledigen, kommt man mit „normalen“ Parkbesuchern in Kontakt, die so auch über das Projekt informiert werden.

    – ihr habt über eure Crowdfunding-Kampagne ja mehr Geld einnehmen können, als für den Kiosk gebraucht. Könnt ihr diesen Überschuss nicht für die (Teil)Finanzierung der bei uns beantragten Aktivitäten einsetzen?

    8. Die Crowdfunding Kampagne war im letzten Jahr für das Kiosk Projekt gestartet worden. Das komplette Geld ist bereits in den Ausbau des Kiosk-Containers und umliegenden Bauten, wie eine kleine Bühne für Konzerte, mehrere Hochbeete rund um den Container, Sitzgelegenheiten und Baumpflanzungen, geflossen. Von einem Überschuss kann man hier nicht sprechen xD Viel mehr ist wahnsinnig viel Zeit in Unterstützergegenleistungen, wie z.B. schöne Gutscheine, Organisation von Picknicks auf dem Zolli und Stammgastbändchen, geflossen. Nicht zuletzt haben wir eine Pandemie am laufen und ich weiß nicht wie viel Gastronome gerade jetzt Geld an gemeinnützige Vereine spenden können. Insgesamt liegen der Kiosk bei einem Reinverlust von neun Tausend Euro im letzten Jahr. Trotzdem wollen wir durch diesen Förderantrag die Positive Veränderung auf dem Platz vorran treiben.

    – für die  bisherigen Arbeiten habt ihr ja sicherlich auch Akkuschrauber u.ä. gebraucht. Habt ihr dieses Werkzeug nicht mehr? Könnt ihr euch das leihen für die Pilzzucht?

    9. Bisher haben wir sehr viel Werkzeug ausgeliehen von Freunden des Projekts, jedoch verschleißen Diese sehr und werden auch wieder bei ihren Besitzern gebraucht. Leihen ist organisatorisch zu aufwendig, da man nicht ein einem Tag alle Arbeit erledigt für ein Projekt (z.B. Pilzzucht) sondern an mehreren Tagen immer mal wieder weiter Arbeiten kann.

    – wer wäre an der Pilzzucht beteiligt, wie viele könnten sich beteiligen und was passiert mit der Ernte?

    10. Zehn Zolli-Mitglieder wollen sich gerne um das Pilzprojekt kümmern. Den Ertrag wird auf alle zehn gleich aufgeteilt. Der Hauptgrund liegt natürlich an der Veranschaulichung für Parkbesucher, die über solche Möglichkeiten der Nahrungsgenerierung informiert werden sollen. (Durch Workshops an Zolliaktionstagen zum Beispiel)

    – wer baut das Gewächshaus und wie viele könnten sich daran beteiligen?

    11. Das Gewächshaus wird von 4 Zolli-Mitgliedern gebaut. Bei all unseren Bauprojekten nehmen wir immer genre Hilfe von Parkbesuchern an. Viele Kinder aus der Umgebung sind schon oft zu unseren kleinen Helfern geworden.

    – wer würde das Gewächshaus wie nutzen? Alle Gärtner*innen gemeinschaftlich oder bekäme jede*r ein Eckchen?

    12. gemeinschaftliche Nutzung vom Verein.


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  • Stuttgart: Inselgrün hat sich vergrößert

    (alerts)

    […]

    Grau in Grau und viel Staub, der einem bei windigem Wetter in die Augen bläst. Bis auf die Kulturinsel im ehemaligen Zollamt, zurückgestutzt für die geplanten Straßen und doch, so wiederum die Stadt Stuttgart, „ein wichtiger Identitätsfaktor für das künftige Wohngebiet.“ Der neu gestaltete Vorplatz, der Marga-von-Etzdorf-Platz, wurde Ende November „mit einem nicht-öffentlichen Pressetermin“ der Öffentlichkeit übergeben. Auch hier: graue Fläche. Dem Stuttgarter Verschönerungsverein ist es zu verdanken, dass wenigstens ein paar Bäumchen gepflanzt wurden.
    Aber das Inselgrün, das mobile Urban-Gardening-Projekt, ist nun wieder näher an die Gebäude des alten Zollamts herangerückt, auf rund 600 Quadratmeter viermal so groß wie zuletzt. Frischer Mangold wächst schon wieder in den Pflanzkästen. Nur die regelmäßigen HelferInnentreffen können derzeit nicht stattfinden, was für den Umzug und die Pflege des frischen Grüns schon ein Problem wäre, wenn nicht die UnterstützerInnen von Prävent Sozial da wären, einer gemeinnützigen GmbH der Bewährungshilfe.

    Nun sind noch zwei Praktikanten von der Waldorfschule dazugekommen. Doch Swetlana Bytschkow, die mit Kulturinsel-Gründer Joachim Petzold die Sache managt, hofft, dass bald wieder kleine Treffen stattfinden können mit Sicherheitsabstand, versteht sich. Denn sonst wird es schwierig, die Gartenarbeit zu bewältigen: „Die Leute kommen schon und fragen: Wann ruft ihr an?“

    Nicht nur auf dem alten Parkplatz und im Hof, auch im Gebäude keimt es. Die Fensterbretter sind voll und die Fensterfronten lang. Tomatenpflänzchen ohne Ende, dazwischen ein kleiner 3-D-Drucker, der aus grünem, algenbasiertem und industriell kompostierbarem Material kleine Töpfe für ausgeklügelte Systeme des Vertical Gardening mit automatischer Bewässerung fabriziert. Kleingartenkolonie, Zaun und Vereinsmeierei waren gestern. Hier kann jede/r mitmachen und die innovativen Ansätze auch für den eigenen Balkon mit nach Hause nehmen. Was die Besucher gern tun.

    Der 3-D-Drucker verdankt sich der Expertise von Benoit Leleu, Spezialist für 3-D-Modelling und Compositing, also die Zusammenführung mehrerer Ebenen im Film. Es geht aber auch einfacher: In einem Online-Tutorial zeigt Leleu, wie man sich aus simplen Plastikflaschen einen vertikalen Garten basteln kann. Seit langer Zeit begeisterter Nutzer der Kulturinsel, hat er derzeit eine halbe Stelle im Rahmen des Reallabors Gartenleistungen. […]

    https://www.kontextwochenzeitung.de/schaubuehne/529/keime-des-neuen-7499.html (mehr …)

  • Campus-Garten Würzburg vergrößert sich

    (Mail)

    Für den CampusGarten steht eine große Veränderung an: wir werden den Garten im Laufe dieses Jahres auf ein neues Areal an der Uni umziehen (etwa 4000 m² mit Aussicht auf dauerhafte Nutzung als CampusGarten – ein schöner Erfolg für uns!),
    Wir haben natürlich wieder viel vor: ein Permakulturgarten mit Wildobsthecke, Komposttoilette, verschiedenen Biotopen und vieles mehr (mehr …)

  • Treffgarten bekommt mehr Fläche

    Der Münchner Gemeinschaftsgarten „Treffgarten“ in Grünwald läuft gut. Sie haben ab 1.8.  eine weitere Fläche der Gemeinde dazu bekommen. (mehr …)

  • IG Ratingen West: Gewächshaus aus Plastikflaschen

    (alerts)

    m Gemeinschaftsgarten in Ratingen West – zwischen dem Kirchenzentrum am Maximilian-Kolbe-Platz und der Wohnbebauung – treffen sich die Aktiven an diesem Tag zur Gemeinschaftsarbeit. Angrenzend an das Gerätehaus soll ein Gewächshaus für die Tomaten entstehen, damit die Pflanzen auch bei Regen überleben können. Die ehemalige Hundeauslaufwiese hat sich zu einer grünen Oase entwickelt. Anwohner nutzen hier die Möglichkeit, ihr eigenes Gemüse anzubauen, sei es in eigenen Beeten oder in den gemeinschaftlichen Hochbeeten. Fachliche Unterstützung bekommen sie dabei von der Landschaftsgärtnerin Dunja Plesnik, die an diesem Tag mit den Gärtnern auch das Gewächshaus aus gebrauchten Plastikflaschen bauen will.
    Der Caritas-Gemeinschaftsgarten ist ein Teilprojekt des Projekts InWESTment und wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Inzwischen geht das Projekt in die dritte Vegetationsperiode – mit wachsender Resonanz. Alle 30 Parzellen sind derzeit vergeben. Wer noch mitmachen möchte, „muss auf die Warteliste“, sagt Martin Sahler von der Caritas. Aufgrund des großen Erfolgs soll der Gemeinschaftsgarten nun noch vergrößert werden. Etwa ein Drittel der angrenzenden ungenutzten Fläche soll dazu kommen. Der Rest der Wiese soll als Spielfläche für  Kinder dienen.
    Stück für Stück mausert sich der Gemeinschaftsgarten zu einem besonderen Ort, nicht nur für die Gärtner selbst. „Hier schauen auch immer wieder Nachbarn vorbei oder Kindergartengruppen“, sagt Dunja Plesnik. Auch an diesem Tag gibt’s Besuch von den Kleinen, für die die Gießkannen bereits bereitstehen. Das Wasser dafür kommt aus den  Wassertanks. „In Zukunft soll es aber einen Brunnen geben“, sagt Plesnik. Im vergangenen Jahr kamen die Gärtner mit dem Wässern  und Wiederbefüllen der Tanks kaum nach.
    Seien die Anwohner zur Eröffnung des Gemeinschaftsgartens noch skeptisch gewesen, „sind wir jetzt zu 110 Prozent akzeptiert und im Stadtteil angekommen“, sagt Plesnik. Das zeigte sich auch im Vorfeld der Gewächshaus-Aktion. Denn dafür benötigten die Gärtner jede Menge gebrauchter Plastikflaschen und die wurden aus der Nachbarschaft eifrig gespendet. Jetzt hieß es, Etiketten ablösen, Flaschen ausspülen und den Boden heraus schneiden. Dann ließen sich die Flaschen übereinander stülpen, auf Bambusstöcke auffädeln und an das vorbereitete Gerüst anbringen.
    In den Beeten pflanzen die Gärtner das an, was sie gerne essen. Dazu gibt es ein paar Obst- und einen Walnussbaum auf dem Gelände und einen Bienenstock. Selbstverständlich wird die Ernte im Herbst untereinander auch getauscht. „Und wenn wir zu viel haben, verschenken wir es auch“, sagt Dunja Plesnik. „Wir geben gern.“

    Der eingezäunte Garten ist öffentlich zugänglich, nur das Gerätehaus ist verschlossen. Dafür haben die Teilnehmer jeweils einen Schlüssel. Denn die Gärtner sind meist zu unterschiedlichen Zeiten vor Ort. Einmal im Monat jedoch ist samstags  Gemeinschaftsgärtnern angesagt. „Wer nicht kann, meldet sich ab“, sagt Dunja Plesnik, die dann selbstverständlich auch vor Ort ist, um Tipps zu geben und mit anzupacken. Das große Ziel jedoch ist, dass aus dem Projekt mal ein autarker Garten wird.

    https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/ratingen-west-gaertner-bauen-gewaechshaus-aus-plastikflaschen_aid-39064499


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  • Fläche von Tortuga wird erweitert

    (alerts)

    FRANKFURT/MAIN

    Unter dem Motto „Tortuga bittet zum Rendezvous“ haben die Aktiven um Anna Palm und Kuwe Fritz, die das Gemeinschaftsgarten-Projekt im vergangenen Jahr initiierten, zu einem Informationsabend in den Gemeindesaal eingeladen – auch weitere Initiativen, die sich im Stadtteil, für die Umwelt und ein nachhaltiges Leben engagieren, sind mit dabei und haben Informationsstände aufgebaut.

    Dazu zählt unter anderem Transition Town Frankfurt. Das ist ein Verein, der sich dafür einsetzt, einen nachhaltigen Wandel in der Mainmetropole anzustoßen. Die Eschersheimer Tortuga-Initiative ist als Arbeitsgruppe ein Teil von Transition Town und wird als Projekt aus dem Programm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ von der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Neben den Info-Ständen ist auch eine Kleidertauschbörse in der Eingangshalle zum Gebäude aufgebaut.

    Die Idee zu dem Gemeinschaftsgarten am Wasserturm, der auf einer etwa 100 Quadratmeter großen und frei zugänglichen Fläche an der Straße am Lindenbaum/Ecke Kirchhainer Straße und in der Verwaltung des Grünflächenamts liegt, sei entstanden, um Möglichkeiten der Begegnung im Stadtteil zu schaffen, beschreibt es Palm. […]

    Im Tortuga-Garten werden Pflanzen und Blumen in Hochbeeten angebaut. Neben den regelmäßigen Treffen (siehe Info-Text) werden auch Workshops angeboten. Teilnehmer können sich dabei zum Beispiel ein eigenes mobiles Hochbeet fertigen. Ein solches Exemplar haben Palm und Fritz an ihrem Infostand aufgestellt, das gleichzeitig auch ein Beispiel für Nachhaltigkeit ist: „Das lässt sich einfach bauen und man kann bereits vorhandenes Holz nutzen“, erklärt Palm.[…]

    Erweiterte GartenflächeDie Fläche, auf der die Hochbeete bisher aufgebaut sind, soll demnächst sogar noch ein wenig größer werden. „Fünf bis sechs zusätzliche Hochbeete sind geplant“, erzählt Palm. Das Grünflächenamt habe hierfür sein Einverständnis gegeben.

    https://www.fnp.de/frankfurt/damit-stadt-noch-gruener-wird-11839353.html (mehr …)

  • Gemüsewerft Bremen will sich weiter vergrößern

    (Gu, alerts)

    Urban Gardening – für viele ist das noch ein Nischenthema. Nicht so für Michael Scheer: Der Betreiber der Gemüsewerft mit ihren Standorten in Gröpelingen und in der Überseestadt setzt sich seit Jahren dafür ein, saisonale und regionale Landwirtschaft wieder in die Städte zu holen. Und das mit Erfolg – mittlerweile bewirtschaftet die Gemüsewerft auf dem Gelände südlich des Europahafens 700 Quadratmeter Anbaufläche.

    Die etwa 1.300 Plakettenhochbeete und Beetkästen reichen Michael Scheer jedoch noch lange nicht aus: Für die Zukunft hat er weitere Pläne: „Wir möchten unser Areal erweitern. Das langfristige Ziel ist, aus dem Trend ein Geschäft zu machen. Wir wollen einen kleinen Gastrobetrieb anbieten, der nur eigens dafür angebaute Produkte anbietet und einen Food-Truck betreiben.“

    Gemüsewerft soll größer werden

    Ein Traum wäre für den 49-Jährigen zudem eine Fläche mit Wasserblick. Ob die Gemüsewerft jedoch auf das Gelände an der Landzunge erweitern kann, steht noch nicht fest. „Das hängt davon ab, inwiefern das Gelände überhaupt nutzbar ist“, sagt Scheer.

    Auch auf dem Areal an der Rickmers Reismühle ist noch einiges zu tun. „Wir wollen demnächst eine Photovoltaikanlage installieren, damit wir das Gelände endlich mit Strom versorgen können“, sagt Scheer. So könne etwa ein Kühlschrank in der alten umgebauten Straßenbahn-Wagen auf dem Gelände aufgestellt werden. Das von der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) ausgemusterte Fahrzeug dient als Treffpunkt und bietet Platz zum Anpflanzen.

    Arbeit für psychisch erkrankte Menschen

    Aktuell arbeiten im Dock II der Gemüsewerft sechs Kollegen. Betrieben wird das Projekt von der Gesellschaft für integrative Beschäftigung, deren Geschäftsführer Michael Scheer ist. Dabei geht es vor allem um Teilhabe, denn hier arbeiten Menschen mit psychischen, seelischen oder geistigen Behinderungen. Angeleitet werden sie von einem Gärtner. „Wir nehmen die Leute, wie sie kommen“, sagt Scheer. Dabei sind sie auf Förderungen, etwa durch die Bremer Wirtschaftsförderung (WFB) oder das Umweltressort angewiesen.

    Die Liste der Produkte aus der Gemüsewerft ist lang: Unter anderem werden Kartoffeln, Spinat, Mangold, Zucchinis, Rote Beete und Basilikum angebaut. Hauptabnehmer ist das Restaurant Canova. Besonders stolz sind die Betreiber auf den Hopfen, der an einem Zaun in die Höhe sprießt. Daraus entsteht dann Craft-Beer: „Ale No. 2“ von der Bremer Braumanufaktur. […]

    https://weserreport.de/2018/06/panorama/gemuesewerft-oeffnet-ihre-pforten/ (mehr …)

  • Paradiesgarten Ratzeburg will sich vergrößern

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Garten hat sich gut entwickelt. Alle gepflanzten Obststräucher und Kräuter sind angewachsen. Den Verbiss durch die Kaninchen konnten wir durch Maschendrahtzylinder um die einzelnen Pflanzen herum eindämmen. Da das sehr mühsam war und nicht gut aussieht, möchten wir den Garten mit einem selbstgebauten Bambuszaun einfrieden.

    Wir sind immer noch die gleichen 12 Erwachsene +2 Kinder vom Anfang.

    Deshalb möchten wir den Garten an der Mauer erweitern. Dort hatten wir im Sommer versuchsweise ein Kürbis Bohnenfeld angelegt. Das wurde leider stark beerntet… Jetzt planen wir 1,20 m breite Beete, die mit Holzwegen strukturiert werden. Als Begrenzung zum Wanderweg wäre ein aufgestelltes Brett symbolisch sinnvoll. An die Mauer möchten wir Tomaten setzen und davor jeweils eine andere Pflanzenart, so dass es nicht zu kleinteilig wird. Es soll auch Pflanzen bekannt machen, wie eine Art Schulgarten. Wir Paradiesgärtner würden anfangen und gleichzeitig werben, auch mit Presse, ob noch Leute Lust haben Beete anzulegen. Wir wollen auch den Kindergarten auf der Domhalbinsel ansprechen. Die Mauer ist lang und wir möchten viele begeistern mitzumachen…

    Auf dem langen rechteckigen Stück haben wir ein kreisförmiges Beet mit 4 m Durchmesser angelegt. In der Mitte stand eine Sonnenblume und rundherum Kürbis und Zucchini. Das sah toll aus! Deshalb möchten wir die provisorische Beeteinfassung aus Hartfaserplatte, die nach einem Jahr auf ist, jetzt durch dünn gesägte und somit biegsame Holzbretter ersetzen. Die Gestaltung und das Ausprobieren spielt für uns alle eine wichtige Rolle. Der Garten soll auch optisch Früchte tragen und inspirieren…

    Die paar Einzel- oder Privatbeete haben sich bei uns nicht so bewährt.

    Wir wollen lieber gemeinsam das machen, was grad wichtig ist.


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  • Düsselgrün hat neues Grundstück und zieht nun um

    (Gu, alerts und Mail, 31.10.)
    […] „Gestern übergab Gründezernentin Helga Stulgies die Fläche im Bürgerpark an der Stahlwerkstraße an die Düsselgrün-Vertreterinnen Viktoria Hellfeier, Paula Nowak und Anika Füger. Der neue Garten liegt in unmittelbarer Nähe des alten, quasi nur auf der anderen Seite der Kölner Straße. „Wir freuen uns natürlich, in der Nachbarschaft bleiben zu können. Dennoch wird der Umzug nächste Woche Samstag nicht ganz so einfach, denn die Hochbeete sind zum Teil sehr schwer“, sagt Viktoria Hellfeier. Heinrich Hannen vom Lammertzhof in Kaarst will mit Traktor und Anhänger helfen, die Gruppe ist aber für jede weitere Unterstützung dankbar (7. November, ab 10 Uhr).
    Dass die kommende Pflanzsaison eine besondere Herausforderung für die offene Gemeinschaft mit bis zu 50 Sympathisanten darstellen dürfte, liegt allein schon daran, dass das eingezäunte Grundstück mehr als doppelt so groß ist wie das alte, und auch sehr viele freier liegt.[…] Der für die Fläche hinter dem Hauptbahnhof vereinbarte Nutzungsvertrag ist unter Federführung des Gartenamtes erarbeitet worden und der erste seiner Art in Düsseldorf. „Von der Fortführung der Arbeit der Initiative geht ein positiver Impuls für vergleichbare Projekte in unserer Stadt aus“, erklärt Helga Stulgies, die betont, dass an dieser Stelle im Park bestimmt nicht irgendwann gebaut werde.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/oberbilk/gemeinschaftsgarten-duesselgruen-erhaelt-neue-flaeche-im-buergerpark-aid-1.5524318 (mehr …)