Schlagwort: Flüchtlinge

  • Tolle interkulturelle Arbeit im Garten der Hoffnung in Otterndorf

    (Bericht)
    Obwohl drei Flüchtlingsfamilien, die zu unserem engeren Gartenkreis gehörten, aus beruf-
    lichen Gründen weggezogen sind und zwei weitere Familien in Ertstantragsländer abgescho-
    ben wurden, hat sich eine Kerngruppe von Aktven weiter gehalten, z.Zt. mit 3 Flücht-
    lingsfamilien   (Iran,  Afghanistan,  Syrien)  und   einem  weiteren  Mann   aus  Syrien   sowie  7
    Menschen deutscher Herkunf. Von Mai bis Oktober wöchentlich samstags um 11 Uhr war
    und ist unser festes Trefen, wir arbeiten zusammen und nutzen die Pausen für einen
    Austausch   in   deutscher   Sprache   und   Bearbeitung   kleinerer   Probleme   mit   Rechnungen,
    Anträgen usw.
    Unseren  Gemüse-   uur   Obstaubau  haben   wir  weiterentwickelt,   indem   wir   z.B.   eine
    Einweisung in den Obstbaumschnit vor Ort organisieren konnten. Eine extrem reichhaltge
    Apfelernte war die Folge. Zudem haben wir einen Schutz für Tomaten- und Paprikapfanzen
    errichtet und ein besonderes Beet für Kräuter angelegt, die wir als Spende des hiesigen
    Landfrauenverbandes   bekommen   haben.   Wir   haben   verschiedene   Kartofelsorten
    ausprobiert und erfolgreich eine Fruchtolge von Kohlrabi (im Sommer geerntet) bis zu
    Feldsalat im Winter durchgeführt. Behälter zur Lagerung und Umsetzung des Kompostes
    wurden angelegt, so dass wir in diesem Jahr von guter Komposterde profteren können. Zur
    Bewässerung haben wir einen alten Brunnen wieder in Gang gesetzt, allerdings hat das
    Wasser im trockenen Sommer nicht gereicht, so dass wir fast täglich abwechselnd zum
    Gießen kommen mussten, was nicht so ein Problem war, da wir dies auf alle Beteiligten
    verteilen konnten.
    Die   männlichen   Gefüchteten   konnten   wir   besonders   durch   unsere  Bauprojekte
    einbeziehen:   wir   haben   ein   Toiletenhaus   gebaut   (Torfoilete),   das   Gemeinschafshaus
    befestgt und einen größeren Schuppen (3×3 m) errichtet. Das Holz hierfür haben wir von
    einem hiesigen Holzhändler relatv günstg bekommen, mussten es aber selber anfahren und
    in einer Gemeinschafsakton ein paar hundert Meter bis in den Garten schleppen.
    Befördert durch die Anschafung eines Trampolius uur (Saur-)spielzeun sind einige Frauen
    mit ihren Kindern auch mal außerhalb der verabredeten Trefen zwischendurch im Garten
    vorbeigekommen. (Unsere Sandkiste ist allerdings den Ameisen zum Opfer gefallen und
    wurde seither gemieden.)
    Ein wichtges Standbein war auch das Deutsch-Uuterstützuuns-Aunebot, sich auch montags
    (in den Sommerferien sogar zweimal pro Woche) im Garten zu trefen, um gezielt für die
    jeweiligen Prüfungen in A2, B1 oder B2 zu üben.
    Wie im letzten Jahr gab es mehrere iuteruatouale Feste mit Kafee und Kuchen oder auch
    Gegrilltem und internatonalen Spezialitäten. Beim  Zuckerrest  waren wir zunächst leicht
    überfordert, weil es unerwartet gleich zu Beginn zu regnen begann und ca. 40 Menschen,
    bepackt mit kulinarischen Köstlichkeiten, fast gleichzeitg in unseren Garten strömten. Dies
    war dann jedoch eine besonders gute Erfahrung, da alle sofort mit anpackten: Planenwurden aufgehängt, Stühle abgewischt, das Haus umgeräumt, der Grill angefeuert, das Holz
    fürs Lagerfeuer ins Trockene gebracht …
    Ein besonderes Highlight war – wie bereits 2017 – unser Eruterest – nur für diejenigen, die
    auch   mal   mit   angepackt   haten.   Es   gab   köstliche   Gemüsepfannen,   ausschließlich   mit
    Produkten aus unserem Garten; das Gemüse wurde gemeinsam vor Ort geschnippelt, was
    auch viele Kinder gerne mitgemacht haben.
    Ein trauriger Anlass war das Abschiersrest rür Rabea Carrero, die Flüchtlingsbeaufragte, die
    uns die ganze Zeit über engagiert und herzlich unterstützt hate.
    Da wir das Land von der Kirche gepachtet haben und diese uns auch unterstützt, gab es auch
    eine Einladung an die Mitglieder des Kirchenvorstandes, die sehr beeindruckt von unserem
    Garten waren und von den Geschichten, die die Gefüchteten bei Kafee und Kuchen über
    ihre Flucht und ihre Heimat zu erzählen haten.
    Was als Aktvität neu hinzugekommen ist, sind zwei Ausfüne, die wir gemeinsam gemacht
    haben: einmal nach Hamburg-Altona zu einem internatonalen Fest auf dem Kemal-Altun-
    Platz und einmal nach Cuxhaven zu der Neueröfnung eines Ladens der Flüchtlingsinitatve
    „Ofenes Herz Altenwalde.. Insbesondere der Ausfug nach Hamburg mit der  regionalen
    „Metronom“-Bahn,   an   dem   20   Personen   teilgenommen   haben,   hat   viel   Begeisterung
    hervorgerufen und die Gruppe zusammengeschweißt.
    Last but not least sei eine kleine Gruppe von Deutschen zu benennen, die aus dem Kontakt
    mit Flüchtlingen und deren Erzählungen einen Bezug zu dem demokratschen Projekt im
    Norden von Syrien (Rojava) entwickelten,  wo im Schaten des Krieges seit 2012 von der
    Bevölkerung eine kommunale Selbstverwaltung mit paritätscher Besetzung durch beide
    Geschlechter und verschiedene Ethnien aufgebaut worden ist, die wir sehr beeindruckend
    fnden. Durch das große Engagement, insbesondere der Frauen, ist zudem eine Vielzahl von
    medizinischen   Statonen,   Frauenhäusern,   Krankenhäusern,   Kindergärten   und   Schulen
    entstanden.  Ein  Iurormatousstaur  –  „Friereu rür Syrieu. –   im Dezember 2018 auf dem
    Wochenmarkt   in   Oterndorf   war   ein   Beitrag,   diese   in   der   Presse   wenig   beachteten
    Aktvitäten in die ffentlichkeit zu bringen. (mehr …)

  • Wurzeln schlagen – urban gardening by refugees darf nicht ins NW

    (Gu, Mails)

    Die Hochbeete liegen ja auf dem Gelände der Stadt und dort wohnen u.a. Menschen mit besonderen Schutzrechten. Die MitarbeiterInnen der Verwaltung befürchten, dass durch Ihre Plattform viele Interessenten zu den Beeten gelockt werden und das ist Ihnen zum Schutze dieser Menschen nicht recht. Der Aufenthaltsort von einigen Geflüchteten sollte nämlich nicht bekannter werden. Nunja… wir akzeptieren das.

    [Erkrath]

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  • 4 Gärten in Magdeburg gibt es nicht mehr

    (Gu, Tel)

    die von „SPIELWAGEN e.V.“ initiierten „Flüchtlingsgärten“ in Magdeburg gibt es fast alle nicht mehr. Bei dreien sind die nahen Unterkünfte keine Unterkünfte mehr, bei einem, der in einem Kleingarten war, wollten die KleingärtnerInnen nicht einen so hohen Anteil an Geflüchteten.
    Rund um ein Gartenprojekt hat sich eine eigene Gruppe entwickelt. (mehr …)

  • Gärten der Begegnung BAyreuth werden ausgezeichnet

    (Gu, Mail)

    Der dritte Garten der Integration 2018 sind die Gärten der Begegnung in Bayreuth. Es ist ein Garten, der Menschen mit Migrationshintergrund fördert und fordert, sie sind im Vorstand vertreten und sind wichtige Akteure im Garten. Dazu kamen dann sechs geflüchtete Familien, die über ihre eigenen Netzwerke dazukamen und blieben (mehr …)

  • GG EichelkampPotsdam will mit Geflküchteten arbeiten

    (Gu, Mail) den Garten gibt es. Er ist dieses Jahr gewachsen. Wir konnten hier schön gemeinsam Gärtnern, verschiedene Anbaumethoden ausprobieren und gemeinsame Aktionen wie ein Apfelsaft-Wochenende veranstalten. Die Saison geht dem Ende zu und wir werden uns der Planung fürs kommende Jahr zuwenden. Eine Zusammenarbeit mit dem Wohnheim für geflüchtete Menschen im Lerchensteig ist geplant. (mehr …)

  • IG Oldenburg/Kreyenbrück muss nächstes Jahr umziehen

    (Gu, Mail)

    es gibt uns noch unter der Adresse, für ein Jahr noch. Nächstes Jahr steht ein Umzug an, auch mit dem interkulturellen Garten.

    Unser Garten ist auch nicht auf Bürgerinitiative entstanden, sondern eine Gruppe im Rahmen der Gemeinwesenarbeit hier vor Ort, von uns Professionellen angeleitet. In unserer Zeit des Bestehens hat sich auch kein Bewohner gefunden, der den Garten in Selbstinitiative übernehmen möchte.

    Ich leite die Gruppe unter Mithilfe einer Übungsleiterin an und bin hier halbtags als Sozialarbeiterin in der Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück beschäftigt.

    Wir haben immer noch 10 aktive Gärtner und die Gruppe läuft sehr gut.


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  • Gemeinschaftsgarten Ohlauer Straße Berlin beendet

    (Gu Mail)

    Unsere Einrichtung schließt zu Ende November ihre Tore, das Gebäude wird anschließend für die Kältehilfe verwendet. Geplant ist (zumindest einen Teil) der Hochbeete in die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in die Kiefholzstr. 71, 12437 Berlin zu versetzen. Dort wohnen aktuell die meisten unserer ehemaligen Bewohner, welche sich bis zuletzt gut um den Garten gekümmert haben. Die Unterkunft in der Kiefholzstraße wird vom Land Berlin betrieben. Inwieweit der Garten dort der Öffentlichkeit zugänglich sein wird, kann ich Ihnen leider nicht sagen (mehr …)

  • Vielfalter Güstrow: nächste Schritte

    (Gu, aus Antrag, Antworten

    Während der Vorbereitung der Entwicklungspolitischen Tage 2016 in M-V (Thema: Krieg und Frieden) entwickelte sich bei dem Vorbereitungsteam Mittleres Mecklenburg die Idee, neben Ausstellungen, Lesungen oder Vorträgen auch ein längerfristiges Projekt in Güstrow zu initiieren. So fanden sich im Laufe des Jahres 2017 ein Vorbereitungsteam (Tuimaada e.V., Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V, DRK, Malteser Betreuung Güstrow und Bürger der Stadt) mit dem Ziel, einen Interkulturellen Garten in Güstrow zu gründen.

    Von der AWG Güstrow (Wohnungsbaugesellschaft) wurde ein 2.700 m² großes, leeres Grundstück zur Verfügung gestellt, welches für diese Zwecke beste Voraussetzungen bietet. Dieses Areal befindet sich unmittelbar zwischen einer Schule und einem Malteser –Wohnheim für Geflüchtete.

    Der Verein Tuimaada e.V. hat ein ca. 2000 m² Teil des Grundstücks bis 31.12.2025 gepachtet. Mit Fördergeldern der Norddeutschen Stiftung Umwelt, der Ehrenamtsstiftung und dem LUNG Güstrow wurde das Grundstück eingezäunt, ein Geräteschuppen angeschafft und ca. 1000 m² mit Mutterboden für den Nutzgarten aufgefüllt.

    Im Mittelpunkt des Gartens soll eine Gemeinschaftsfläche mit Grünfläche, Gerätehaus und Pavillon als Begegnungsstätte stehen. Der Bau des Interkulturellen Pavillons ist als gemeinsame Aktion mit einem ansässigen Tischler im Oktober 2018 geplant.

    Stand der Dinge, September 2018

    Aktuell ist die Grundstruktur für einen Interkulturellen Garten geschaffen und die ersten Parzellen zur freien Bewirtschaftung sind seit Anfang September vergeben. Bisherige GärterInnen sind eine Hortgruppe der benachbarten Inselseeschule, zwei russische Familien, zwei Bürger aus Güstrow, eine Klasse der Anne-Frank-Schule sowie Bewohner des Malteser-Wohnheims für Geflüchtete. Da das Grundstück vorher eine Rasenfläche ohne Gehölze war, wirkt der Garten noch sehr leer. Die notwendigste Infrastruktur ist vorhanden (Gerätehaus und einige Geräte) und der Nutzgarten mit Hilfe von Gründungung zum Teil vorbereitet. Nichtsdestotrotz wirkt das Grundstück noch lange nicht wie ein Garten.

    Eine gemeinschaftliche Pflanzaktion

    Um den noch leeren Garten mit mehr Leben zu füllen, wollen wir im Herbst (Anfang November 2018) in Verbindung mit der Einweihung des Gemeinschafts-Pavillons ein paar Obstbäume und etliche Sträucher pflanzen. Bei der Auswahl der Gehölze wurde auf reine Ziersträucher verzichtet, größtenteils liefern die Sträucher essbare Früchte, sind wertvolle Bienenweiden und locken Nützlinge in den Garten. Fachliche Unterstützung bei der Auswahl der Obstsorten, sowie der Pflanzung und ersten Pflege erhalten wir von Mitgliedern des Pomologenvereins Mecklenburg-Vorpommern sowie einer lokalen Baumschule.

    Die Pflanzung soll gemeinschaftlich von allen Beteiligten im Gartenprojekt, Gästen und Interessierten durchgeführt werden. Dafür wollen wir an einem Wochenende möglichst viele Menschen zu einer gemeinsamen Pflanzaktion in den Garten einladen. Geplant ist ein Aufruf in der lokalen Presse und den Kleingarten-Vereinen, um interessierten Menschen das Gartenprojekt vorzustellen und Mitstreiter und Freunde zu gewinnen. Die Pflanzungen sollen durch gespendete Gehölze und Stauden ergänzt werden.

    –      Wie lange haben Sie das Grundstück gepachtet? passiert denn danach? Soll/kann das Projekt auch danach weiterlaufen?

    Das Grundstück wurde bis zu 31.12.2025 gepachtet mit Option zur Verlängerung. Auf dem Grundstück ist zukünftig keine Bebauung geplant.

    –      Inwieweit waren die GärtnerInnen von Anfang an in die Planung und Umsetzung des Gartenprojekts beteiligt? Haben Sie das Projekt zusammen mit den GärtnerInnen geplant und die Arbeiten auch zusammen mit ihnen gemacht oder haben Sie zunächst
          die Voraussetzungen geschaffen und dann Menschen angesprochen?

    Wir sind ein Planungs/Kernteam von 6 Personen, die dieses Projekt ins Leben gerufen haben. Von Anfang an gab es regelmäßig Kontakt zu künftigen Gärtner*Innen, z.B. Bewohner*Innen des benachbarten Malteser – Geflüchteten -Wohnheimes, zwei anliegende Schulen und einheimische Familien. Wir sind dabei, die Voraussetzungen zu schaffen, dass auch weitere Mitgärtner*innen das Projekt mit gestalten können.

    –      Für wie viele GärtnerInnen haben Sie den Garten geplant? Wie viele Beete gibt es schon und wie viele sollen es werden?

    Vorerst haben wir den Garten für ca. 30 Parzellen geplant. Bei Bedarf könnten auf der Gemeinschaftsfläche weitere Parzellen angelegt werden. Mittlerweile sind ca. 20% der Gartenfläche belegt.

    –      Wie informieren Sie die AnwohnerInnen über das Projekt? Gibt es Informationsveranstaltungen? Gibt es ein Schild? Gibt es Flyer?

    Aktuell gibt es ein provisorisches Schild, was durch Kinder gestaltet wurde. Geplant sind demnächst ein kompaktes, professionelles Schild mit Schaukasten zu befestigen.

    Gern erwähnen wir darauf auch die AnStiftung als Förderer.

    In der Vorbereitungszeit wurde der Garten in der lokalen Presse, dem Regional TV und Flyern bekannt gemacht.

    Das letzte Jahr wurde von zwei Eröffnungsfeiern begleitet.

    –      Wer wird beim Bau des Pavillions mitmachen?

    Unter Leitung des beauftragten Zimmermanns sind Bewohner des benachbarten Wohnheimes einbezogen.

    –      Haben Sie die Bepflanzungsideen zusammen mit den GärtnerInnen beschlossen?

    Die Grundidee der Gestaltung wurde mit den Schulen, den Bewohnern und „Natur im Garten“ entworfen und die Bepflanzung mit dem Kernteam ausgearbeitet

    –      Wie beteiligen sich Kita und Schule an den Kosten?

    Die Schulen beteiligen sich nicht an den Kosten, bringen aber eigenes Saatgut und Geräte mit ein.


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  • Wildkräuterworkshop von Najeha im Friedlandgarten

    (von Najeha)

    Bericht über die Kräuterexkursion in Friedlandgarten am 15.06.2018

    Der Workshop ist um 14:30 Uhr angefangen.

    10 TeilnehmerInnen an dem Workshop teilgenommen, davon drei Flüchtlinge aus Friedland- Grenzdurchgangslager, sie kamen aus Palästina, die Türkei und den Irak.

    Zwei Studentinnen aus der Uni Göttingen waren dabei, eine studiert Psychologie und die andere Politik (sie haben großes Interesse an Wildkräuter und ernähren sich Vegan).

    Den Rest waren die Nachbaren und die Ort Bewohnerinnen, vier Männer und sechs Frauen unterschiedlichen Alter.

    Die Flüchtlinge waren sehr interessiert für den Garten und die Idee der Gemeinschaftsgärten in Deutschland (Nachdem ich habe die Idee auf Muttersprache alles erklärt).

    Die Flüchtlinge kommen oft und helfen im Gartenmit. Sie freuten sich raus zu gehen und das schöne Wetter im Garten verbringen.

    Erst habe ich eine Führung mit Frau Pohl in den Garten gemacht, die Wildkräuter im Garten entdeckt, ein paar von jedem gesammelt und für den Workshop mitgenommen.

    Als die TeilnehmwerInnen kamen, ich habe die Namen der Wildkräuter genannt, über die Inhaltstoffe, die Wirkung und die Verwendung erklärt.

    Die Teilnehmer haben nach meiner Erklärung, jede eine Aufgabe bekommen und zwar, ein Kraut für sich wählen, im Garten suchen und sammelt (dieser Schritt für mich sehr wichtig, dass die Teilnehmer das Kraut bestimmen und kennen).

    Manche Teilnehmer haben was gesammelt, andere könnte nicht. Es war schwer für sie die Kräuter zu finden, weil die Wildkräuter zu wenig im Garten gaben.

    Wir haben an dem Nachmittag einen Salat mit Wildkräuter, ein Topf mit schichten von Reis und Wildkräutern auf dem Feuer gekocht und daneben ein irakisches Brot gebacken.

    Die drei Flüchtlinge haben sich sehr gefreut, uns über die Brot- und Kochkultur erzählt.

    Einer sagte, dass er Bäcker von Beruf ist und wünscht sich hier in Deutschland sein Beruf wieder üben.

    Es gab vielem Austausch über die Methode des Kochens in den Ländern besonders mit dem Reis.

    Für die Deutsche Teilnehmer war den Reis mit dem Wildkräuterneu und Interessant (gut aufgenommen).

    Es war eine gute Gelegenheit, dass die Flüchtlinge direkte Kontakte mit den Deutschen im Garten zu haben (Fragen stellen und sich über den Ort und Nachbarschaft informieren).

    Frau Pohl hat mehrere Wörter auf Arabisch von einem Flüchtling gelernt und der andere hat viele deutsch Wörter von Frau Pohl gelernt, beiden waren so stolz, das fand ich einfach toll.

    Mein Ziel von dieser Aktion, dass die Flüchtlinge in den Gärten kommen, mitmachen und die Kontakte mit den Nachbaren, Deutschen zu haben und sich langsam zu integrieren.


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  • In Siegburg entsteht ein IG

    (Gu aus Antrag und Antworten)

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    Antrag an die Anstiftung
     
    zur Förderung eines Gemeinschaftsgartens
     
     
     
    Der Antragsteller
     
    Der SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste im Rhein-Sieg-Kreis e.V. ist ein eingetragener
    Verein, der gemeinnützige, sozial-caritative Arbeit als eigenverantwortlicher Fachverband im Dienst
    von Kirche und Gesellschaft leistet. Die Aufgabengebiete umfassen Familien-, Jugend-, Sozial-,
    Flüchtlings-, Gefährdeten- und Gesundheitshilfe in unterschiedlichen professionellen Fachdiensten
    und ehrenamtlicher Tätigkeit.
     
    Der SKM fühlt sich Menschen in Not besonders verpflichtet und setzt sich ein für ein
    Gemeinwesen, in dem Flüchtlinge die Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben. Das
    Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Weltanschauung und Religion wird als
    Bereicherung für das Gemeinwesen gesehen. Mit einem Team von engagierten, ehrenamtlichen
    MitarbeiterInnen werden die Menschen in mehreren Unterkünften begleitet. Es finden dazu
    Sprachstunden und projektbezogene Arbeit statt und eine vielfältige Alltagsbegleitung wird
    gewährt.
     
     
    Ist-Zustand
     
    Das Marienheim in der Siegburger Bambergstraße liegt in einem bürgerlichen Stadtteil. Es wird
    von der Kirchengemeinde für Gruppenangebote (Seniorentreff, Kirchenchor) und Veranstaltungen
    genutzt, u. a. findet dort das monatliches Café International. Der SKM bietet ein wöchentliches
    Upcycling-Treffen an, bei dem die Bewohner der benachbarten Flüchtlingsunterkunft, in der circa
    30 Personen (vorwiegend Familien mit Kindern) leben, und Einheimische aus dem Viertel
    gemeinsam unter Anleitung einer Schneiderin aus Kleiderspenden Neues entstehen lassen.
    Weiterhin liegen in unmittelbarer Nachbarschaft eine Kindertagesstätte, eine Grundschule und eine
    Wohngruppe für minderjährige unbegleitete Geflüchtete.
     
    Der umliegende Garten wird überwiegend von Kindern zum Spielen und für Veranstaltungen
    draußen genutzt.
     
     
    Projektidee
     
    Der Freiwilligendienstleistende in der Flüchtlingsarbeit des SKM ist auf die Mitarbeiterinnen
    zugekommen mit dem Wunsch, federführend mit anderen Bewohnern der Unterkunft und
    Interessierten aus der Umgebung einen gemeinschaftlichen Garten anzulegen.
        
    Phase 1
     
    Begonnen werden soll mit einem Gemüsebeet so schnell wie möglich, um die Motivation der
    Beteiligten aufrechtzuerhalten und ihre Eigeninitiative zu würdigen. Der Garten muss vorbereitet
    werden, Beete umgegraben, angelegt und abgesteckt werden. Mutterboden soll eine gute
    Wachstumsgrundlage bieten. Anschließend können erst einmal herbst- und wintertaugliche
    Pflanzen dort Platz finden. Sitzmöglichkeiten könnten einen Platz zum Austausch und für
    Erholungspausen bieten.
     
    Phase 2
     
    Auch im Jahr 2019 soll das Projekt fortgeführt werden, indem mit den Beteiligten das Gartenjahr
    vorbereitet und geplant wird. Sie werden unter Anleitung eigenständig ihre Ideen einbringen und
    weitere Beete angelegen. Durch die Sichtbarkeit in der Nachbarschaft sollen weitere Mitstreiter
    gewonnen werden.
     
    Phase 3
     
    Ziel ist es, dass sich möglichst viele Menschen aus dem nahen Umfeld daran beteiligen und so die
    nachbarschaftliche Gemeinschaft über interkulturelle Grenzen hinweg zusammenwächst. Wenn
    auch ausreichend Ernteerfolg erzielt worden ist, sollen die Produkte gemeinschaftlich verarbeitet
    und bei Festen und Veranstaltungen verzehrt werden.
     
     
    Ausblick
     
    Ab dem Jahr 2020 soll sich das Projekt verselbständigen und weitergeführt werden. Durch die
    Fluktuation in der Unterkunft können sich weitere Menschen daran beteiligen. Auch wäre es
    erstrebenswert, die umliegenden Bildungseinrichtungen miteinzubeziehen.

    Wem gehört das Grundstück und wie groß wäre die Fläche, auf der der Interkulturelle Gemeinschaftsgarten entstehen soll?

    Das Grundstück gehört der Kirchengemeinde Sankt Servatius Siegburg, die auch das Grundstück für den Bau der angrenzenden Unterkunft zur Verfügung gestellt hat. Da es sich bei der Fläche für das Gartenprojekt um eine Teilfläche handelt, ist die Größe nicht genau zu bestimmen, aber es ist ausreichend Platz für mehrere Beete.

    Ist das die gleiche Fläche (umliegender Garten), der auch von den Kinder(gruppen) und für Veranstaltungen genutzt wird?

    Es soll nur der rückwärtige Teil der Außenfläche, der zwischen Marienheim und Unterkunft liegt, als Gemeinschaftsgarten genutzt werden. Für die Veranstaltungen bleibt im vorderen Teil großzügig Platz.

    Wie sind hier die Vereinbarungen zur zukünftigen Nutzung der Fläche? Soll die Fläche dann geteilt werden? Sind die bisherigen NutzerInnen des Gartens von der Planung des Interkulturellen Gartens informiert und einverstanden?

    Die Kirchengemeinde und die einzelnen Nutzergruppen der Örtlichkeit sind alle eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Dies soll auch kommuniziert werden. Der Bauausschuss der Kirchengemeindehat dem Projekt zugestimmt.

    Wie lange haben Sie diese Fläche zur Verfügung? Gibt es z.B. eine zeitliche Befristung? Müssen Sie Pacht zahlen?

    Bisher ist eine zeitliche Befristung nicht vorgesehen. Eine Pacht muss nicht gezahlt werden.

    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten plant und umsetzten möchte? Wie viele Geflüchtete und wie viele andere Nachbar*innen sind in dieser Gruppe jetzt schon dabei? Wie wurde die Idee eines Gemeinschaftsgartens den Geflüchteten vermittelt?

    Zentrale Figur der Idee ist der Freiwilligendienstleistende (FSJler) des SKM. Er hatte die Idee des Gartens, hat mit allen Bewohner/innen der Unterkunft gesprochen, sucht sich Hilfe unter den Geflüchteten. Durch die Betreuungskraft vor Ort wird der Kontakt zu den Nachbarn gesucht. Bei den Vorbereitungen haben sich auch schon mehrere Personen beteiligt. Da wir nicht zwischen Geflüchteten und Einheimischen unterscheiden, liegt die Zahl der Menschen, die sich beteiligen, bei circa 10 bisher.

    Wo kommt das Wasser her und wo werden die Gartengeräte untergebracht, so dass sie für alle Gärtner*innen zugänglich sind?

    Die Fläche kann über den Wasseranschluss der Unterkunft bewässert werden. Die Kosten trägt die Stadt. Die Geräte werden in unmittelbarer Nähe überdacht untergestellt.

    Ist die Fläche offen? Gibt es einen Zaun? Wie kommen die Gärtner*innen und Interessierte auf die Fläche?

    Die Fläche ist umzäunt, allerdings ist sie über ein Tor zwischen der Unterkunft und dem Marienheim zugänglich.

    Sie schreiben, die Gärtner*innen können unter Anleitung ihre Ideen eingeben. Wer leitet wie an?

    Die Betreuungskraft vor Ort koordiniert den Bedarf. Grundsätzlich soll die Gruppe sich so viel wie möglich alleine bewegen. Sie kümmert sich mit der Unterstützung des FSJlers um Materialbeschaffung, Kommunikation und fachliche Hilfe, falls nötig.

    Wie sind Information und Kommunikation angedacht?

    Vor allem durch den persönlichen Kontakt. Bei allgemeinen Informationen über E-Mail oder per Messengerdienste, für die Nachbarn Aushänge im Schaukasten. Ansonsten auch Vorstellung des Projekts in der Zeitung und dem Newsletter des SKM und der Stadt.

    Wie viele Menschen können nach Ihren Planungen mit gärtnern? Wie viele Beete soll es geben? (für wie viele Leute sind die Gartengeräte geplant?)

    Die Gruppe soll weiter wachsen. Im nächsten Jahr sollen weitere Beete dazukommen. Je weiter die Gruppe wächst, desto mehr Geräte werden angeschafft. Da auch angedacht ist, dass sich Gruppen beteiligen (die Grundschule oder kirchliche Gruppen) ist es schwierig, eine konkrete Zahl der teilnehmenden Gärtner/innen festzulegen

    An was für Beeteinfassungen denken Sie?

    Die Beete sollen möglichst mit Steinen eingefasst werden.

    Haben Sie schon Kontakt mit dem Grünflächenamt und dort nach Erde gefragt?

    Die bisherige Erde wurde durch die Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt. Eine Anfrage bei der Stadt ist möglich. Diese beteiligt sich schon durch die Wasserversorgung.

    Wer wird das Projekt (auch wegen der Fluktuation in der Unterkunft) immer wieder neu vorstellen und für ein Mitmachen werben/die neu Interessierten begleiten?

    Der FSJler möchte auch über seinen Freiwilligendienst hinaus gärtnern und wird in Zusammenarbeit mit der Betreuungskraft vor Ort den neuen Bewohnern immer wieder vorstellen.

    Wie wird das Projekt in der Nachbarschaft und bei den möglichen Kooperationspartnern beworben?

    Durch persönliche Vorstellung bei Austauschtreffen (Kooperationspartner), persönliche Gespräche mit den Nachbarn, Berichterstattung in der Zeitung, Berichterstattung im Newsletter des SKM, eventuell Flyer, Aushänge in den Schaukästen der Kirchengemeinde (mehr …)

  • Querbeet Leipzig: Filme, Kochen, Kosmetik

    (Gu, NL)

    das Polyloid-Filmfest gastiert diesen Freitag und Samstag bei uns im Unterholz. Und unsere Großleinwand bietet genug Platz für alle Augenpaare, die sich dort fangen wollen. Für diese haben wir die Leipzig-Premiere DARK EDEN und den Film DAS SALZ DER ERDE auf der Spule! Gekrönt wird alles von der Anwesenheit der Regisseurin von Dark Eden am Samstag. Für leibliche Belange gibt es regional-faire Getränke und ein Energiebad auf dem beteppichten und mit Stühlen ausgelegten Gras. Für weitere Infos bitte hier entlang

    Am 15.9. wimmelt es bei uns vor bunten Leuten, denn im Rahmen des BUNTEGA-Festes beherbergt unsere kleine Oase einen Syrisch-Koch-Workshop und einen Workshop zum Weben. Alle Details baldigst auf der QB-Seite…

    Am 11. Oktober gehört das Querbeet den Damen und Herren vom Seniorenbüro Inge & Walter, die Naturkosmetik herstellen. Wir freuen uns über die neugierigen Gäste und wünschen gutes Gelingen.  (mehr …)

  • IG Meißen ausgezeichnet

    (GU, alerts)

    Meissen Sonnenblumen blühen, Kürbisse reifen, Mangold zeigt sich im satten Grün. Idyllisch liegt der Internationale Garten in Meißen gleich hinter dem Ortsausgangschild an der Bundesstraße 101 im Stadtteil Bohnitzsch. Früher diente das rund 3,5 Hektar große Areal der Sowjetarmee als Schießplatz, nach der Wende wurde es in ein Freizeitgelände für die Meißner Jugend umgewandelt. Doch 15 Jahre lang lag die Fläche brach, bis der Verein „Buntes Meißen – Bündnis Zivilcourage“ das Projekt „Internationaler Garten“ 2016 ins Leben rief. Deutsche und Flüchtlinge machten zusammen das Gelände wieder urbar und gärtnern seither dort gemeinsam. Dafür zeichnet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) an diesem Sonnabend den Internationalen Garten als „Garten der Integration 2018“ aus. Die DUH würdigt damit das große Engagement der Garteninitiative für Weltoffenheit und Toleranz.

    Als es im Juni 2015 zum Brandanschlag auf das damals kurz vor der Eröffnung stehende Asylbewerberheim an der Rauhentalstraße kam, überlegten die 70 Mitglieder des Bündnisses Buntes Meißen, was sie unternehmen könnten, um Einwohner und Flüchtlinge zusammenzubringen. Die Idee. „Wenn man gemeinsam was macht wie Gartenarbeit, findet man trotz Sprachbarrieren zueinander und kommt sich näher“, berichtet Heike Ribbeck, die gemeinsam mit Ellen Scharmentke das Gartenprojekt leitet.

    Für fünf Jahre ohne Pacht stellte die Domstand das Areal zur Verfügung. „Es war völlig zugewachsen“, erinnert sich Ribbeck, als sich Deutsche und Flüchtlinge vor zwei Jahren an die Arbeit machten, das einstige Freizeitgelände vom Wildwuchs zu befreien. Sie legten die Minigolf-Anlage und die Volleyball-Spielfelder wieder frei. Zur Eröffnung im Frühjahr 2016 schufen sie eine Streuobstwiese, indem sie 60 Bäume alter Apfel-, Birnen-, Kirschen- und Pflaumensorten pflanzten. „Dieses Jahr konnten wir die ersten Früchte ernten“, berichtet Scharmentke.

    Derzeit werden 15 Parzellen auf dem parkähnlichen Gelände bewirtschaftet. Für 25 Euro im Jahr können Familien auf einem zwei mal vier Meter bis zu maximal 44 Quadratmeter großen Beet Gemüse und Blumen anbauen. Darüber hinaus gibt es gemeinschaftliche Beete und naturbelassene Areale. Wer nicht gärtnern möchte kann Volleyball und Minigolf spielen. Auch ein Spielplatz mit Klettergerüsten sowie einen Bolzplatz gibt es.

    Rund 40 Familien kommen regelmäßig, um am Feierabend oder Wochenende ihre Freizeit in der Natur zu verbringen und beim Grillen sowie in den Sitzecken ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus ist den Projektleitern Umweltbildung wichtig. So erkundeten sie beispielsweise vor allem mit Kindern, welche Insekten im Internationalen Garten leben.

    http://www.dnn.de/Region/Umland/Im-Internationalen-Garten-in-Meissen-bauen-Deutsche-und-Fluechtlinge-Obst-und-Gemuese-an (mehr …)

  • InGa ist umgezogen

    (Gu Mail)

    Schon vor ein paar Wochen wurde klar, dass InGa in ein anderes Asylbewerberheim umziehen soll…von ABU 1, welches aufgelöst wurde, ins ABU 3.
    Dank des fleissigen Engagements von Suzan konnte der Umzug mit Hilfe des Bauhofs in die Jahnstrasse reibungslos organisiert werden. Nun wurden heute neue Salate und Kräuter eingesetzt. Wie im vergangenen Jahr kamen die Pflanzen vom Hofgut Letten

    -> InGa ist in Geretsried (mehr …)

  • IG Spandau entwickelt sich gut weiter

    (Gu aus Antrag)

    1   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
     
    Nach über zwei Jahren Laufzeit des Interkulturellen Gartens hat sich gezeigt, dass die Ziele, die
    2015 aufgestellt worden sind, den Bedarfen der Zielgruppen entsprechen und das Angebot auf
    steigendes Interesse stößt. Der Sachbericht vom Januar 2018 dokumentiert das anschaulich.
    Auch  für  die  Jahre  2018/19  halten  wir  darum  an  den  Zielgruppen  und  grundsätzlichen
    Zielsetzungen für die Zielgruppen fest.
     
    1.1.  Ziele und Zielgruppen für das Jahr 2018/19
    Die Projektziele haben sich im Vergleich zum Erstantrag 2015 (siehe Punkte 1. und 2.) nicht
    wesentlich verändert, so daß sie im Folgenden nicht nochmals aufgeführt sind.
    Nur eins möchten wir aus unsren Erfahrungen noch ergänzen: Der Garten ist ein u.a. Ort für
    Familien. Die Kinder erleben, dass ihre Eltern wieder aktiv und kreativ werden und die Eltern
    erhalten Motivation und Anregungen für Aktivitäten und Spiele in und mit der Natur.
    Außerdem hat sich das Netzwerk des Garten folgendermaßen entwickelt:
    Der Interkulturelle Garten Gatow ist ein Teil des Netzwerks Umweltbildung in Spandau/Berlin,
    des  Netzwerks  interkulturelle  Gärten  in  Spandau  und  für  Einrichtungen,  die  sich  um  die
    Integration  von  Geflüchteten  kümmern,  geworden.  Dazu  gehören  jetzt,  als  neu  gewonnene
    Kooperationspartner, der Förster von Gatow und der Bienengarten-Berlin (vertreten durch einen
    Imker  mit  arabisch/deutschem  Hintergrund),  das  Internationale  Bildungs-  und
    Beratungszentrum  für  Frauen  und  ihre  Familien  in  Spandau,  die Klimawerkstatt  Spandau,  in
    Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien e.V. in Berlin Pankow
    und  Neukölln  und  das Umweltbüro  Spandau.  Mit  den  zwei  letztgenannten  hat  bereits  eine  
    konkrete  Zusammenarbeit  zur  Umweltbildung  und  Gartenangeboten  stattgefunden.  Weiter
    gemeinsame  Aktionen  sind  in  Planung.  Der  interkulturelle  Gemeinschaftsgarten  mit  seinem
    Angebot hat sich diesem Netzwerk angeschlossen, bzw. neue Kooperationen selbst aufgebaut.
    Ebenfalls neu ab 2018 beteiligt sich Sabine Hayduk mit ihrem kreativtherapeutischen Angebot
    „Die Fremde ist auch ein Haus“ am interkulturellen Garten. Sie wird 14-tägig eine Beziehung zu
    den  Gärtner/innen  –  auch  Dank  ihrer  15-jährigen  Erfahrung  als  Deutschlehrerin  im
    interkulturellen  Berreich  –  aufbauen,  um  sie  für  ein  theaterpädagogisches  Projekt  in
    geschlechterspezifischen Gruppen für Geflüchtete zu gewinnen.  
    2   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
    Einrichtungen, die Geflüchtete beraten und unterstützen, sind über das Projekt informiert und
    machen  bei  ihren  Zielgruppen  weiter  Werbung  dafür.  Dazu  gehören  z.B.  die  Gesellschaft  für
    interkulturelle  Zusammenarbeit  GIZ  e.V.,  die  AG  Asyl  des  ev.  Kirchenkreises  Spandau,  die
    Jugendfreizeiteinrichtung wildwuchs e.V., die Sozialdienste der Flüchtlingsunterkünfte.
    2.  Planung von Projekten für 2018/2019
    2.1.  Weiterentwicklung des Gemüse-, Kräuter- und Obstanbaus
    Zur  Jungpflanzenanzucht  werden  weitere  Anzuchtkästen  und  Bio-Sämereien  angeschafft.
    Jungpflanzenschilder dafür werden über upcycling mit den Teilnehmer/innen selbst hergestellt
    (mittels  ausgedienten  Fahrradschläuchen).  Für  den  Garten  werden  ebenfalls
    Pflanzenbeschilderungen  (Fahradschläuche  und  upcycling:  Forexplatten)  hergestellt,  um
    einerseits  die  Deutsch-  und  Pflanzenkenntnisse  zu  erweitern  und  anderseits  eine  bessere
    Orientierung in den Beeten zu ermöglichen.
    Außerdem muss der Boden weiterhin verbessert werden (Kompostzusätze und Bentonit).
    Im Sommer 2018 wird unabhängig vom Projekt Interkultureller Garten ein Foliengewächshaus in
    Betrieb  genommen  sein,  um  frische  Kräuter  und  Gemüse  für  die  Gastronomie  der  SOS-
    Einrichtungen  herzustellen.  Dadurch  werden  sich  weitere  Austauschmöglichkeiten  zwischen
    interkulturellen Gärtner/innen und Mitarbeiter/innen mit Behinderungen ergeben.
    2.2.  Kreative Gestaltung des Geländes durch die Teilnehmer/innen
    2018  soll  das  Gelände  weiterentwickelt  werden,  um  es  mit  den  NutzerInnen  einladend,
    praktisch  und  schön  zu  gestalten.  Außerdem  macht  die  gestiegene  Nachfrage  den  Ausbau
    notwendig.  Geplant  sind  weitere  Unterstellmöglichkeiten  sowie  die  Herstellung  von
    Outdoormöbeln,  sowie  Spielmöglichkeiten  für  Kinder  (Weidentunnel,  Sandkasten,  Schaukeln).
    Der Geräteschuppen muss ebenfalls erweitert (Ordnungssystem/Vordach) werden.
    2.3.  Interkultureller Austausch
    Damit  sich  die  unterschiedlichen  Nutzer/innen  unter-  und  miteinander  besser  austauschen
    können,  wollen  diese  im  straßenabgewandten  Gartenbereich  eine  Terrasse  gestalten  mit
    Überdachung,  Sitzmöglichkeiten  und  einem  Teeofen.  Außerdem  ist  eine  Überdachung  des
    Treffpunkts  im  Eingangsbereich  geplant,  damit  die  Gruppentreffen,  kreativen  Angebote  für
    Kinder, Absprachen und Teamaufteilungen geschützter ablaufen. Eine zeitweise mitgebrachte
    mobile Musik-Box hat gezeigt, dass sie das Arbeitsklima im Garten sehr angenehm gestaltet
    und  auch  so  Austausch  stattfindet,  da  jeder  abwechselnd  seine  eigene  Musik  laufen  lassen
    kann.
    2.4.  Umweltbildung
    Ein Bildungsprojekt bezieht sich auf ökologische Gartenthemen: Kompostierung und Nützlinge
    im  Garten  und  in  der  Natur  (speziell  vor  Ort:  Bienen  und  Waldameisen).  Zum  besseren
    Verständnis sollen diese Themen anschaulich visualisiert werden, außerdem sind verschiedene
    Übersetzungen  angedacht.  Weiterhin  sollen  auch  die  Themen  Mülltrennung,  Müllvermeidung
    und Recycling visualisiert werden. (mehr …)

  • Im Westallgäu entsteht ein Interkultureller Lern- und Gemeinschaftsgarten

    (Gu, aus Antrag und Fragen)

    […] Zudem wollen wir mit diesem Projekt neuen Menschen in unsere Ar-
    beit mit einbeziehen, um insbesondere auch einen kultur- und generationenübergreifenden Austausch zu
    ermöglichen. So entstand die Idee auf einer ca. ½   Hektar großen Fläche einen Lern-   und Gemein-
    schaftsgarten anzulegen. Dieser soll Raum für Begegnung bieten, die sonst nur schwer möglich sind, für
    einen Austausch zwischen den unterschiedlichsten Menschen und für ein gemeinsames Lernen von und
    mit der Natur.
    2.2. Ausgestaltung des Projektes
    Für die Vorbereitung des Projektes haben wir bewusst sehr offen und breit gestreut Menschen  aus den
    verschiedensten gesellschaftlichen Hintergründen angesprochen und diese eingeladen sich bereits an der
    Planungsphase des Projektes zu beteiligen. Wir waren erstaunt und erfreut über das rege Interesse einer
    Vielzahl von Menschen. Die ausgesprochen pluralistische Gruppe umfasst nun Menschen von 2- 79 Jah-
    ren mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Wissensschätzen, Kräften und Fähigkeiten, zusammen ca.
    20 Personen. Dazu kommt eine größere Gruppe Interessierter. Bereits in diesem Prozess war spürbar, wie
    viele Möglichkeiten  sich für ein gemeinsames Lernen und für einen anregenden und Barrieren überwin-
    denden Austausch zwischen den unterschiedlichsten Menschen ergeben können. Wir freuen uns darauf
    mit diesen und weiteren hinzukommenden Menschen nun im kommenden Frühjahr und Sommer mit der
    Gestaltung eines Lern- und Gemeinschaftsgartens zu beginnen. Der derzeitige Plan umfasst fünf Berei-
    che auf etwa einem halben Hektar Land:
    1. Kräuter und Beeren von allen für alle: In diesem Bereich sollen ausdauernde/mehrjährige Kräuter und
    Beerensträucher gepflanzt und gepflegt werden. Diese werden mit Erläuterungen versehen und sollen der
    gesamten Öffentlichkeit frei zugänglich sein.
    2. Gemeinschaftliches Gemüsebeet: Hier sollen leicht anzubauende Kulturen wie Kürbis, Kohl und Kar-
    toffeln von dem in das Projekt eingebundenen Menschen gemeinsam angebaut, gepflegt und dann un-
    kommerziell verteilt werden sollen.
    3. Anbau- und Experimentiergärtchen für Kleingruppen: Hier sollen kleine Interessengruppen von Pro-
    jektteilnehmer_innen selbstständig kultivieren und ausprobieren können. Einzige Bedingung ist ein acht-
    samer Umgang mit der Natur und eine nicht-kommerzielle Nutzung der Erzeugnisse.
    4. Teich / Biotop: An einer Ecke des Gartens soll gemeinsam ein kleines Biotop angelegt und gepflegt
    werden. Dieses soll zu zwei Drittteln ruhiger Bereich, unberührter Lebensraum für eine Vielzahl kleiner
    Tiere sein. Im vordersten Drittel sollen die Projektteilnehmer Gießwasser für Ihre neu angelegten Kultu-
    ren entnehmen könne.
    5. Überdachter Treffpunkt / Begegnungsort: Am Eingang des Gartens soll ein überdachter Treffpunkt ent-
    stehen, der zum Austausch von Saatgut, Gemüse und Ideen und zum gemeinsamen Verweilen anregt.
    2.3. Hintergründe und Zielstellung
    Lernen von und mit der Natur:
    Uns ist es ein wichtiges Anliegen einen Beitrag zum Erhalt und zur Wiederherstellung von naturnahen
    Lebensräumen für Menschen, Tiere und Pflanzen zu leisten. Gleichzeitig sehen wir im Umgang mit und
    der Natur und in der umweltfreundlichen und selbstständigen Erzeugung von Lebensmitteln ein außeror-
    dentlich gutes Medium zur Förderung der unterschiedlichsten Lernprozesse und zur Überwindung von
    gesellschaftlicher Ausgrenzung. Diese Gedanken wollen wir mit unserem Lern- und Gemeinschaftsgar-
    ten zusammenführen und einen Raum schaffen, in dem ein gemeinsames Lernen von und mit der Natur
    frei von gesellschaftlichen Ausgrenzungsmechanismen möglich ist.
    Interkulturelles Lernen:
    Wir haben für unser Projekt gezielt auch Menschen mit Fluchterfahrungen und andere Menschen mit Mi-
    grationshintergrund angesprochen. Bereits in der ersten Gruppenfindungs- und Planungsphase wurde
    deutlich, dass Gärtnern und Gestalten der Umwelt sehr universelle Themen darstellen zu denen unabhän-
    gig vom kulturellen Hintergrund sehr leicht ein  starker Bezug hergestellt werden kann. Daraus kann ein
    interkultureller Austausch zwischen Menschen erwachsen, die ansonsten nur schwer Zugang zueinander
    finden würden. Verschiedenste Herangehensweisen an und Erfahrungen mit diesem Medium bieten zu-
    dem die Chance, eigene Vorstellungen in diesem Bereich um Neues zu erweitern und eingefahrene Denk-
    muster zu durchbrechen.

    – wem gehört das Grundstück und ist es stets von den Gärtner*innen betretbar/nutzbar? Was ist sonst noch auf dem Grundstück? Wie ist es erreichbar (gerade auch für Geflüchtete)?

    Das Grundstück befindet sich in meinem Besitz. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Zeltplatz auf dem die jährlichen Zeltfreizeiten unseres Vereins stattfinden. Außerdem auch der Garten sowie das Waldstück in dem die wöchentliche Wildwuchs Wald- und Gartengruppe für Kinder stattfindet. Die nun neu angelegte Gemeinschaftsgartenfläche war bislang an einen Milchbauern verpachtetes Grünland. Ich werde die Fläche dem Verein wie auch die anderen Flächen kostenlos zur Verfügung stellen.

    Hierzu habe ich mich auch für mehrere Jahre verpflichtet. Alle Aufbauten oder sonstwie erzeugten Werte die Teil des Gemeinschaftsgartenprojektes sind verbleiben im Besitz des Vereins/des Projektes. Das Grundstück liegt nahe bei einer Kreuzung zweier wichtiger Verkehrsstraßen (eine davon ist die B12 zwischen Kempten und Lindau). Der Gemeinschaftsgarten ist für alle jederzeit frei zugänglich. Es sind auch Parkplätze eingeplant. Lediglich die Nutzung einiger Flächen (insbesondere die meisten Anbauflächen) bleibt Menschen, die Teil des Projektes sind vorbehalten. Das Grundstück ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Zu geflüchteten Menschen in zwei nahe gelegenen Erstunterbringungsstellen (Wangen, Hergatz) bestehen aufgrund vorrangegangener Projekte bereits starke Verbindungen. Von dort aus ist der Gemeinschaftsgarten auch mit dem Fahrrad erreichbar.

    – wie soll der Garten organisiert werden? Wie werden Entscheidungen getroffen, wie läuft die Kommunikation untereinander?
    Für den Gemeinschaftsgarten bildet sich derzeit eine eigenständige Orgagruppe die alle den Garten betreffenden Entscheidungen selbstständig und basisdemokratisch treffen soll. Eine Mitgliedschaft im Verein Wildwuchs Westallgäu ist zur Teilnahme an dieser Gruppe im Sinne eines niederschwelligen Zugang nicht erforderlich. Grundlegende Entscheidungen insbesondere solche mit größerer finanzieller Tragweite bedürfen allerdings der Zustimmung des Vereinsvorstandes beziehungsweise ggf. der Mitgliederversammlung.

    – was von den beantragten Materialien können Sie gebraucht bekommen/weiter nutzen? – wo kommen die Materialien her?
    Wir wollen für das Projekt selbstverständlich auch möglichst viele gebrauchten Materialien nutzen. Auch versuchen wir direkte Materialspenden zu organisieren. Dies ist allerdings nicht immer möglich. Manches werden wir auch an verschiedensten Stellen käuflich erwerben müssen.


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  • Garten für Alle in Friedland – Bericht von Shimeles

    (Info von Shimeles)

    „Friedland Garten“-Garten für Alle  

    I. Hintergrundinformation

    Das Grundstück wo der „Garten für Alle“, liegt am Ortseingang/Ausgang. Der Aufnahmelager ist direkt gegenüber. Ein kleiner Bach trennt die beiden. Die Verpächter, ein älteres paar, hatte das Grundstück als Gemüse und Obstgarten bewirtschaftet. Sie hatten die Produkte auf dem Wochenmarkt verkauft. Es gab sogar Zeiten wo sie das Flüchtlingslager mit Gemüse belieferten!

    Jetzt können sie die Fläche aus alters Gründen nicht mehr bewirtschaften.

    Die beiden Ältere paare waren selbst von der Idee eines gemeinschaftsgarten angetan. ich war beim Gespräch zu Flächen Verpachtung   dabei, so könnte ich die beiden älteren Verpächter kennenlernen.

    Vor zwei Jahren war ich als Referent bei der LEB eingeladen um die Gärten vorzustellen. Eigentlich die Idee einen Garten in Friedland aufzubauen ist sehr alt, aber die Finanzierung und die Trägerschaftsfrage klappte nicht. Die Internationalen Gärten wurden angefragt ob sie die Trägerschaft für den“ Friedland Garten“ übernehmen können. Der Vorstand der Internationalen Gärten hat aus kapazitätsgründen sich dagegen ausgesprochen. Die ländliche Erwachsenenbildung übernahm die Trägerschaft. Das Projekt wird mit Mitteln des EU-Programms LEADER, der Gemeinde Friedland und des Caritasverbands für die Diözese Hildesheim e.V. gefördert.

    II. Veranstaltung am 25.August

    An dem Tag hatte ich small talk mit dem Träger des Projektes, die Ländliche Erwachsenenbildung NDs gehabt, an sonst waren einige Kommunalpolitik erIn.

    Was gut sichtbar war wie gut der Garten in dem ländlichen Raum(Landkreis Göttingen) gut vernetzt ist! Es gab verschiedene Unterstützer und Mitmacher(Feuerwehr, Schulen, Friedlands Museum, Jugendaktiongruppen. Viele der Gäste kamen mit Geschenken bepackt!!!

    Hier sind einige Geschenke

    1. Bauwagen

    Geschenkt v. „Jugendraum Groß Lengden“

    2. Bänke und Stuhle: Ein Schreiner aus Ludolfs hausen mit SCI-Freiwilligen für den Garten zusammen getischlert hatte

    3. Kulturstuhl spende v. Frau Samah Al Jundi-Pfaff vom Museum Friedland (der Stühl wurde auf World Refugee Day gestaltet)

    Leider haben die Internationalen Gärten kein Geschenk mitgebracht!!

    4. Gäste: es waren Viele Menschen aus dem Nachbarn Ortschaften und Dörfern gekommen, auch viele geflüchtete aus dem benachbarten Lager. Es gab Kinder singgruppe, Boat-People Theatergruppe, Museum in Friedland, etc…

    Die Übersetzung in Arabisch, persisch, … hat ein Man und Frau Samah Al Jundi-Pfaff aus dem Friedland Museum gemacht. War perfekt!

    Bericht /Shimeles/082017


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  • Caritas stellt Gartenprojekt für Flüchtlinge im Park Schönfeld ein

    (Gu, mail)
    Ich möchte dich darüber informieren, dass wir unser Gartenprojekt in der Gemeinschaftsunterkunft Park Schönfeld von Caritas-Seite beendet haben. Die entstandenen Hochbeete, Erdbeertürme und Bänke haben wir natürlich stehen gelassen und hoffen, dass die Betreiber diese, wie geplant, den Bewohnern zur Bewirtschaftung überlassen. Bei zwei Hochbeeten fand das schon dieses Jahr statt. Gießkannen und Kleinstwerkzeug steht auch zur Verfügung, das haben wir dagelassen.

    Grund für die Beendung ist zum einen, dass ich keine Gelder mehr für meine Honorarkraft beantragen kann über unsere Eigenmittel und mir für eine Drittmittelakquise für dieses Projekt die Zeit fehlt.

    Und vor allem ist in den drei Jahren der Kontakt mit den Betreibern gleichbleibend schlecht geblieben, was für alle Kontakt zwischen unserem Verband und diesem einzelnen Betreiber gilt und eine absolute Ausnahme ist. Die Außenanlangen wurden sehr unregelmäßig gepflegt und wir haben eher noch dafür gesorgt, dass dieser Missstand nicht zu deutlich zu Tage tritt, mit den gepflegten Hochbeeten und netten Gestaltung…..

    Wir haben die angeschafften Geräte in einer anderen Gemeinschaftsunterkunft untergebracht und überlegen, im Frühjahr mit einem neuen Projekt zu starten, wenn ich eine Finanzierung für Personalkosten zur Begleitung eines Gartenangebotes bekommen kann, was gerade nicht so einfach ist.

    Das ist wirklich schade, war aber für uns der richtige Schritt. Wir hatten tolle zwei Jahre mit dem Projekt und das dritte Jahr war jetzt eher nicht zufriedenstellend aus den genannten Gründen.


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  • Workshop „Die Zubereitung von Gesichtscreme aus natürlichen Produkten“ in der Flüchtlingsunterkunft- Siekhöhe- Göttingen

    Bericht über den Workshop „Die Zubereitung von Gesichtscreme aus natürlichen Produkten“ in der Flüchtlingsunterkunft- Siekhöhe- Göttingen am 28.11.2017

    Als ich in dem großen Raum eintraf, kamen mir bereits alle Flüchtlinge, die mich vom vorigen Workshop kannten, mit größerer Freude entgegen. Sie grüßten mich herzlich und sagten mir „Heute machen wir die Vaseline“. Sie meinten damit die Gesichtscreme.

    Die Gruppe bestand aus Frauen und Männern, aus Jungen und Alten mit unterschiedlicher Herkunft wie z.B. Eritrea, Libanon, Georgien, Iran und Sudan.

    Die Workshop-Sprache war ein Mix aus Deutsch, Arabisch und ein wenig Englisch. Lediglich mit den Frauen aus Georgien musste ich mich mit Händen und Füßen unterhalten.

    Ich habe allen zunächst einmal das Material gezeigt und ihnen erklärt woher und auf welche Art und Weise man es gewinnt, denn das Besondere an der selbst hergestellten Gesichtscreme soll für die TeilnehmerInnen sein, dass sie genau wissen welche Stoffe sich darin befinden und dass auf chemische Mittel verzichtet werden kann. Während des theoretischen Exkurses konnten viele TeilnehmerInnen z.B. zunächst gar nicht glauben, dass Eucerin Hydricum aus Schafswolle gewonnen wird. Ein Lernerfolg war dementsprechend bereits an diesem anfänglichen Punkt des Workshops vorhanden.

    Nach dem kleinen, eher theoretischen Exkurs zeigte ich den Frauen kleinschrittig und mit viel Raum für Fragen wie die Creme hergestellt wird. Dabei beendeten wir alle gemeinsam einen Schritt und begannen dann erst mit dem Folgenden, sodass die TeilnehmerInnen in Ruhe und am Beispiel orientiert ihre eigenen Cremes erfolgreich herstellen konnten, auch die Georgierinnen, trotz der vorhandenen Sprachbarriere.

    Die Frauen waren begeistert von ihrer eigenen Creme und auch die Jungs und Männer blieben interessiert bei der Sache und erkundigten sich nach den Rezepten und auch danach, woher man das Material beziehen kann.

    Als die Creme fertig hergestellt wurde, musste sie zunächst für eine Dauer von einer halben Stunde in den Kühlschrank gestellt werden. Die georgischen Frauen holten in dieser Zeit ihre Wolle heraus und strickten. Meiner Meinung nach eine sehr schöne Beschäftigung, um die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken. Die Unterkunft hat wohl im Vorfeld einen Karton voll Wolle gespendet bekommen und seitdem strickt die georgische Frau munter für alle in der Unterkunft lebenden MitbewohnerInnen Socken für den Winter. Ein Mann aus dem Sudan zeigte parallel dazu allen Interessierten eine Form der Handarbeit, die er aus seiner Heimat kennt. Dabei handelte es sich um eine Serviettentechnik, mit der man Körbe und viele andere Sachen flechten kann.

    Einige nutzen die Zeit, um Fragen off-topic zu stellen. Ein junger Mann aus dem Libanon beispielsweise fragte nach einem Kraut oder einer Methode gegen Haarausfall und wie man es schafft mit dem Zigarettenrauch aufzuhören. Die meisten Bewohnerinnen versuchen möglichst viel Deutsch zu sprechen und fragten mich oft nach der deutschen Übersetzung von Gegenständen und wiederholten diese neuen Begriffe immer wieder wie beim klassischen Vokabeln lernen.

    Zum Schluss haben die Teilnehmerinnen mit großer Freude eine schöne Dose voll mit der Creme bekommen, manche haben sogar zwei Dosen ergattert. Eine mit Lavendelöl und eine ohne zusätzliche Duftstoffe.

    Für mich sind solche Workshops immer Treffen, bei denen die Flüchtlinge sich entfalten können, weil kein Zugzwang herrscht und sie fernab von ihrem Aufenthalt Status, einer möglichen Abschiebung oder wichtigen Terminen einfach Mensch statt Flüchtling sein können. Sie wirken so, als würden sie sich in dieser Zeit erholen und aus dem monotonen Alltag entfliehen. Das freut mich immer sehr.

    manche der Flüchtlinge aus dieser Gruppe bewirtschaften die Willkommenparzelle in Friedensgarten

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  • Gelände des Offenen Gartens West wird bebaut

    (Gu, Mail)

    der Offene Garten West hat sich personenbezogen irgendwie aufgelöst hat.

    Das Projekt lief auf einem von uns [ Flüchtlingsunterkunftsträger] zur Zwischennutzung angemieteten Baugrundstück. Idee war Geflüchtete und Nachbarn zusammen zu bringen.

    Da seit etwa einem Jahr klar ist, dass das Grundstück demnächst bebaut werden soll, gab es keine weiteren Initiativen zu einem Nachbarschaftsgarten.

    Bis die Bauarbeiten beginnen, nutzen unsere Bewohner den Garten für sich. Nachbarschaftliche Nutzung ist nicht ausgeschlossen, wird aber derzeit nicht mehr beworben/ fokussiert.


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  • Infoveranstaltung in Bad sSooden Allendorf mit Najeha

    (von Najeha)
    […]

    Seit fast drei Jahren biete ich jetzt schon solche Infoveranstaltung für Flüchtlinge an und in Bad Sooden-Allendorf erlebte ich zum ersten Mal sehr zufriedene und glückliche Menschen.

    Sie lobten ihre Betreuer und die Natur und vor allem die Ruhe. Es kann sein, dass sie einfach nur viel Glück mit ihren deutschen Bezugspersonen und dem gesellschaftlichen Umfeld hatten, in dem sie hier gelandet sind. Ich vermute jedoch, dass es sicherlich auch mit dem Umstand zusammenhängt, dass es sich bei Bad Sooden-Allendorf nicht nur um eine Stadt in Hessen handelt, sondern vor allem um einen Kurort, der auf die heilenden Kräfte der Natur setzt.

    Ich war sehr überrascht darüber, dass es sich im Raum um ein reines Flüchtlings- Publikum handelte. Nadja Hilmes war die einzige Deutsche als ehrenamtliche Teilnehmerin.

    Das bereitete mir Sorgen, sodass ich Nadja darauf ansprach und sie fragte, ob der Garten nur für Flüchtlinge angedacht ist und dass es so keine Integration stattfinden kann.

    Nadja antwortete: „Es werden auch deutsche Familien am Garten teilnehmen. Wir wollten erstmal schauen, wie viele Flüchtlinge Interesse haben. Die Gartenvergabe an sie hat sozusagen Priorität gehabt. Die restlichen freien Gartenplätze gehen an deutsche Familien und auch Studenten (bei uns studieren sehr viele Chinesen)“

    Die Interessenten bestehen aus Familien mit Kindern, alleinstehende Frauen und insgesamt aus Jung und Alt.

    Nach dem Vortrag wollte Nadja ein paar wichtige Dinge mit den Anwesen besprechen. Darunter viel Sinnvolles, das mich begeistert hat und das ich als sehr wichtig erachte:

    All Teilnehmer sind im Garten versichert.

    Symbolisch sollen die Teilnehmer einen monatlichen Beitrag von 50 Cent zahlen (= 6 Euro im Jahr).

    Sie hat für jede Familie einen Umschlag mit einem Heft von Dreschflegel mitgebracht, in dem sich ein Gutschein für Saatgut befand.

    20 Euro Gutschein für eine Familie, 10 Euro Gutschein für ein Pärchen.

    Nadja wird mit den Betroffenen die Bestellungsformulare ausfüllen und zusammen verschicken.

    Alle haben sich sehr darüber gefreut. Ich habe ihnen empfohlen, dass sie sich in größeren Gruppen zusammentun sollen, wenn sie die Bestellung aufgeben und sich danach das Saatgut teilen. So kommt es für jede einzelne Familie zu mehr Vielfalt im Saatgut.

    Wir haben danach zusammen das Grundstück besichtigt. Es liegt in der Stadtmitte in Allendorf, nur 5 Minuten zu Fuß von den Räumlichkeiten entfernt.

    Das Grundstück ist ein Steigungsstück mit mehreren Bäumen und Brombeersträuchern und einem alten Schuppen.

    Es lag viel abgedecktes Holz herum. Sie möchten zusammen einen Sitztraum für sich daraus bauen.

    Sie haben dafür bereits Gelder beantragt und warten auf die Bewilligung. Das Grundstück soll dann einmal maschinell bearbeitet werden, damit im Frühjahr mit der Gartenarbeit begonnen werden kann. […]

    Im Garten gibt es kein Wasser, ich empfahl ihnen mit Regenrinnen am Aufenthaltsraum und am Schuppen zu arbeiten und das Wasser dann in Tonnen zu sammeln wie wir es bei uns in Göttingen machen.

    Ganz hinten am Garten fließt ein Bach entlang. Ich gab Nadja den Tipp einen Zaun zu setzen, weil viele Kinder dabei sind und das dann sehr gefährlich werden kann, wenn die Eltern bei der Gartenarbeit einmal nicht ganz so achtsam sind.

    Im Gesamten kamen ähnliche Fragen wie bei gleichen Veranstaltungen an anderen Orten auf. Die Interessenten fragten danach was in Deutschland wächst und wann man säht.


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  • In Wiesbaden ist ein IG in Kooperation mit dem Amt für Grundsicherung und Flüchtlinge entstanden

    (gu, alerts)

    […] Bevor die Saison im Gemeinschaftsgarten in Biebrich zu Ende geht, feiern die Gärtner ein Herbstfest. Seit Mitte Mai haben sie auf dem vormaligen Brachgelände an der Zaberner Straße geackert: den Garten geplant, den Boden um- und Steine ausgegraben, einen sieben Meter tiefen Brunnen gebohrt, Beete angelegt, gesät und gepflanzt. Etwa 60 Pflanzenfreunde kümmern sich um sechs Gemeinschafts- und rund 50 private Einzelbeete. […]Vorstand des Vereins „WisaWi“ an. Der wollte schon länger einen Gemeinschaftsgarten verwirklichen, da traf es sich gut, als auf Initiative des Biebrichers Mario Bohrmann, Chefredakteur des „Lilienjournals“, das Amt für Liegenschaften das Grundstück neben der Flüchtlingsunterkunft anbot.
    Wisawi betreibt das Projekt in Kooperation mit dem Amt für Grundsicherung und Flüchtlinge. Finanziert wird es aus Mitteln des Amts für Zuwanderung und Integration. „Voneinander lernen, miteinander wachsen“ lautet das Motto des Gemeinschaftsgartens. Neben Mitgliedern der nahegelegenen Albert-Schweitzer-Gemeinde beteiligen sich auch einige Nachbarn. […]

    Eckdaten

    Gärtnern

    Das Gelände an der Zaberner Straße ist etwa 2200 Quadratmeter groß. Wasser ist vorhanden, eine Komposttoilette steht während der Saison zur Verfügung.

    Weitere Gärtner sind willkommen. Es gibt sowohl private Einzel- als auch Gemeinschaftsbeete.

    Gespendete Pflanzen und Saatgut nehmen die Gärtner gern entgegen, ebenso Gartengeräte oder –möbel sowie Geldspenden.

    http://www.fr.de/rhein-main/wiesbaden-ein-garten-fuer-alle-a-1364885 (mehr …)

  • Die nächsten Schritte zu einem GG mit Geflüchteten in ffm

    (von Najeha)

    Ich komme jetzt zu meiner Vorstellung. Wir, Frau Stephanie Horn und ich haben den Vortrag gemeinsam gehalten. Sie hat Bilder vom Grundstück gezeigt und ich habe über die Interkulturellen und Gemeinschaftsgärten erzählt, die Ziele und die Arbeit vorgestellt.

    Die Rolle der Frau Horn im Projekt ist es das Geld zu mobilisieren, wie sie selbst erklärt hat.

    Im Raum saßen die Deutschen auf einer Seite und die Flüchtlinge auf der anderen Seite. Das war von keinem geplant, aber entwickelte sich so und zeigt, dass sich alle noch sehr fremd sind.

    Auf der ausländischen Seite saßen 10 Erwachsene Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien, Marokko, Palästina und aus afrikanischen Ländern. Darüber hinaus tobten 16 Kinder im Raum herum und mussten immer wieder von mir zur Ruhe ermahnt werden. Die Hälfte der Kinder waren lebendige, Afrika stammende Kinder, die ohne ihre Mütter dabeisaßen und sich sehr für die Gartenarbeit interessierten. Das war sehr interessant und entzückend für mich.

    Die afghanische Familie besteht aus einem Vater und seinen vier Söhnen, die wiederrum alle selbst Frauen und Kindern haben. Sie zeigten besonders großes Interesse an der Gartenarbeit und möchten sehr gerne mitmachen.

    Sie stellten viele Fragen: Was wächst in Deutschland? Wann beginnt die Saison? Wie kann man gießen? Wo bekommt man sein Saatgut her? Bekommt jede Familie eine eigene Parzelle? Wie groß sind die Parzellen?

    Ich habe alle Fragen an Frau Horn weitergegeben und ihre Antworten wieder zurück an die Familie gegeben.

    Die deutsche Seite zeigte sich sehr still, nur eine junge Frau war sehr begeistert und verlangte von der Organisatorin, dass das Projekt ökologisch sein sollte und von Beginn an eigener Kompost hergestellt werden sollte. Sie empfahl der Organisatorin das Saatgut von Dreschflegel zu kaufen.

    Ich vermutete zunächst, dass es sich bei der jungen Frau um jemanden aus der Politik oder von der Stadt handeln könnte, aber es stellte sich heraus, dass sie selbst Gärtnerin ist. Sie möchte sehr gerne mitmachen unter den Bedingungen, die sie vorher anführte. Das erfreute mich sehr, denn sie traf mit ihren Bedingungen den Kern dessen, was unsere Projekte ausmacht.

    Auf der deutschen Seite saßen auch eine ältere Dame und ein älterer Herr. Sie haben die ganze Zeit über nur zugehört und kein Wort von sich gegeben und am Ende sind sie direkt gegangen. Später erzählte mir Frau Horn, dass es sich bei den beiden um Leute aus der Politik gehandelt hat.

    Das Grundstück für den anzulegenden Garten liegt direkt vor dem Haus, auf der anderen Straßenseite. An einer Seite ist es eingezäunt und die Planung sieht vor die anderen Seiten mit Blumenhecken zu bepflanzen.

    Der Leiter des Hauses zeigte auch großes Interesse an dem Projekt, weil er unter der Situation mit den auf der Straße spielenden Kindern leidet.

    Er hofft, dass wenn das Grundstück als Garten verwendet wir, die Kinder dort und nicht mehr auf der Straße toben werden.

    Die Interessierten haben sich in die Namenliste zum Mitmachen eingetragen, die afrikanischen Kinder wollten sich anstelle ihrer Mütter eintragen. Ich habe ihnen die Namenliste in die Hand gegeben, um sie ihren Müttern zu bringen.

    Ich habe Frau Horn empfohlen, bei den Voraussetzungen ein Kinderbeet anzulegen. Ich halte es für sehr wichtig das große Interesse der zahlreichen Kinder ernst zu nehmen und ihnen die Möglichkeit zu geben einen direkten Bezug zur Natur zu entwickeln.

    Wir haben das Grundstück zusammen besucht, die Planung erklärt und auch vom Vorhaben einen Schuppen für Gartengeräte zu bauen berichtet.

    Im Oktober führen sie eine Baumschnitt-Aktion durch.


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  • IG Golgi-Park: nun auch Schule dabei

    (gu, alerts)

    […]
    Bereits seit 2015 gibt es den Gemeinschaftsgarten. Ein Grundgedanke bei der Gründung war es, Geflüchtete in die Gestaltung einzubeziehen. Der vollständige Name des Gemeinschaftsgartens – Golgi-Park Interkultureller Garten Hellerau – leitet sich vom so genannten Golgi-Apparat ab. Dieser hilft den Zellen, mit anderen Zellen zu kommunizieren und sie wachsen zu lassen. Auch im Garten soll es um Wachstum und Kommunikation, aber auch um Interaktion und Kreativität gehen.

    Ich finde es wichtig, dass wir als Theater einen niedrigschwelligeren Ort haben als unsere Vorstellungen, an dem Menschen sich treffen und kennenlernen können“, meint Ulla Heinrich, Leiterin der digitalen Kommunikation am Festspielhaus. Sie ist als Projektleiterin von Beginn an beim Golgi-Park dabei und sieht dort wichtige Impulse für ganz Dresden gesetzt. Zum Beispiel für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten.

    So gebe es viele strukturelle Hindernisse, die es erschweren, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt einzubeziehen. Im Golgi-Park sei es gelungen, eine Bundesfreiwilligendienststelle für einen Geflüchteten einzurichten. Dieser unterstützt einen ausgebildeten Gärtner, der für das Tagesgeschäft sowie die Planung von Veranstaltungen zuständig ist. Etwa einmal monatlich findet eine öffentliche Veranstaltung statt. Zudem trifft sich einmal wöchentlich eine internationale Frauengruppe.

    Inzwischen haben sich auch verschiedene Kooperationen mit dem Gemeinschaftsgarten entwickelt. So hat die anliegende Natur- und Umweltschule einen eigenen Schulgarten im Golgi-Park angelegt. Außerdem ist der Garten Ausstellungsort und erweiterter Bühnenraum vom Festspielhaus. Er ist zudem Bestandteil des Refugee Art Center, mit dem das Festspielhaus die Partizipation von Geflüchteten an Kunst, Kultur- und der Stadtgesellschaft verbessern möchte.
    http://www.neustadt-ticker.de/58283/aktuell/nachrichten/interkulturelles-herbstfest-in-hellerau (mehr …)

  • InFreiburg entsteht ein GG neben einer Flüchtingsunterkunft in Kooperation mit einer Schule

    (gu aus Antrag)

    Freiburg:

    Das Flüchtlingswohnheim IDA in der Ingeborg-Drewitz-Allee ist aus Mangel an guten alternativen Standorten als Containersiedlung auf einem Park&Ride-Parkplatz gebaut worden. Derzeit leben dort 130 Personen, die kaum Aufenthaltsflächen auf dem engen Wohnheimgelände finden. In den Geschosswohnungsbauten der näheren Umgebung leben neben Deutschen ebenso Menschen aus unterschiedlichen Nationen wie Italien, Bulgarien, Kosovo und auch viele Russlanddeutsche.


    Direkt neben dem Flüchtlingswohnheim IDA gibt es eine etwa 300 qm große Restfläche, die bisher als Lagerfläche genutzt wurde. Sie ist im Besitz des Siedlungswerkes, das Eigentümer des nahegelegenen Geschosswohnungsbaus ist. In Freiburg sind – wie in vielen anderen Städten – in letzter Zeit viele Gärten entstanden, die mit Erfolg unter anderem einen interkulturellen Ansatz verfolgen. Die naheliegende Idee ist nun, auf der Fläche einen bunten vielfältigen Garten anzulegen, bei dem jeder aus der Nachbarschaft mitgärtnern kann. Als Koordinator konnte der Gartenbaulehrer der angrenzenden Waldorfschule gewonnen werden. Die Waldorfschule unterrichtet in verschiedenen Klassenstufen das Fach Gartenbau. Da eine Fläche für einen klassischen Schulgarten direkt beim Schulgebäude nicht vorhanden ist, muss die Schule mit verschiedenen Gartenflächen auskommen, die zum Teil in größerer Entfernung liegen. Daher ist sie an diesem nahen Stück Land sehr interessiert. Den Aspekt interkulturelle Nutzung will der Gartenbaulehrer bewusst in den Unterricht bzw. Garten-AGs integrieren. Bei einem ersten Infotermin am 4. Juli 2017 fand sich eine bunte Mischung aus Nachbar*innen des Wohnheims und der Geschosswohnungsbauten ein; erste Aktionstage wurden mit großer Begeisterung und geliehenem Werkzeug angenommen.


    Derzeit kommen die Nachbar*innen zu den organisierten Aktionstagen, um gemeinschaftlich „das Feld zu bestellen“ sprich, die Fläche unkrautfrei zu bekommen, die Umfriedung zu bauen, das Wasserfass zu installieren, den Kompost anzulegen. Zukünftig ist geplant, dass sich die Aktiven jederzeit vor Ort treffen können, es soll aber auch weiterhin Aktionstage geben, wo auch gemeinsam Regeln vereinbart werden – zum Beispiel wie die Nutzung der Werkzeuge erfolgen und was auf der Gemeinschaftsfläche angebaut werden soll. Neue Nachbar*innen dürfen jederzeit dazukommen. Der Eigentümer der Fläche und die Waldorfschule sind an einer längerfristigen Nutzung interessiert. Der Garten soll auf Dauer angelegt werden. Selbst wenn das Flüchtlingswohnheim aufgelöst wird, wovon derzeit leider niemand ausgehen kann, soll in einer bunten Mischung weitergegärtnert werden. (mehr …)

  • Gemüseklau im GG des Obst- und Gartenbauvereins in Aichach

    (gu, alerts)
    Aus dem Gemeinschaftsgarten, den der Obst- und Gartenbauverein Aichach am Anton-Kaluscha-Weg in Aichach betreibt, haben unbekannte Übeltäter die hart erarbeitete Ernte geklaut.
    Peter Fuchslocher vom Obst- und Gartenbauverein sagt: „Die Beet-Nutzer freuen sich, dass das Gemüse so gut wächst, und dann wird die Ernte gestohlen.“ Ein Missverständnis – dass die Diebe dachten, Selbstbedienung sei erlaubt – schließt er aus. Schließlich gibt es einen Zaun um den Garten herum.
    In dem Gemeinschaftsgarten haben Aichacher und Asylbewerber, die selbst keinen Garten haben, seit 2016 die Möglichkeit, kostenlos ein eigenes Beet anzulegen. Dafür müssen sie lediglich das Gemeinschaftsbeet mitpflegen. Mitglied im Gartenbauverein zu werden, ist dafür nicht nötig. Es gibt 24 Parzellen, die momentan von zwölf Gärtnern genutzt werden.
    Fuchslocher und die Hobbygärtner sind angesichts der Diebstähle etwas ratlos. Anzeige habe man bisher nicht erstattet, auch wegen des geringen materiellen Schadens. Den Zaun wolle man auch nicht höher machen, sagt Fuchslocher. Man wolle sich schließlich nicht optisch einsperren


    Diebe „ernten“ Gemüse aus fremden Beeten – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Diebe-ernten-Gemuese-aus-fremden-Beeten-id42611431.html (mehr …)

  • Infos zium geplanten Gartenprojekt in Northeim

    (Bericht von Najeha)

    Bericht über das Treffen in Northeim am 15.08

    Das neue Garten-Projekt (Gemeinschaftsgarten) in Northeim hat sich bei A&A (Ausbildung und Arbeit Plus GmbH) vorgestellt.

    Herr Hunsche (der Organisator) hat seine Präsentation über das zukünftige Projekt vorgestellt.

    Dabei hat er immer betont, dass die Gruppe mit den Flüchtlingen zusammenkommen soll, um das Projekt gemeinsam planen. Das hat mir sehr gefallen.

    Die Planung sieht vor, dass das Grundstück noch in diesem Jahr vorbereitet werden soll.

    Im Winter wird sich die Zielgruppe treffen und für die nächste Saison planen.

    Im Nächsten Jahr beginnt daraufhin die richtige Arbeit im Garten.

    Meine Rolle bei der Besprechung war es, die Idee des Gemeinschaftsgartens und seine Ziele den Teilnehmern und Teilnehmerinnen auf ihrer Muttersprache zu erklären und ihre Fragen zu beantworten, um sie für das Gartenprojekt zu gewinnen.

    Dabei waren 24 Flüchtlinge (besuchen eine Sprach- und Orientierungskurs in A&A) Männer und Frauen unterschiedlicher Altersgruppen aus Afghanistan, Iran, Irak, Türkei, Syrien, Algerien und dem Libanon. ZU den Interessenten gehören auch Deutsche, die seit längerer Zeit erwerbslos sind.

    Die Frauen waren direkt interessiert daran mitzumachen. Es gab viele Fragen zum Thema Gärtnern: Was wächst in Deutschland? Kann man auch in Winter gärtnern? Darf man Tiere im Garten halten, speziell Vögel?

    Am 25.08, werden die Interessenten des Gartens das Grundstück besuchen und mit den planungsschritten beginnen.


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  • Sommerfst mit Siebdruck im Kulturgarten Lüneburg

    (aus Bericht von Shimeles)

    Informieren und Mobilisierung von Wohnheim Bewohner am Samstag und die Abholung am Sonntag

    Anna M., Najeha und ich waren am Samstag in mehreren Wohnheimen um die Geflüchteten anzusprechen und zu informieren über die Veranstaltung am Sonntag. Natürlich war die Information mehr als nur einfache Einladung zum Fest. Viele der Geflüchteten fragten nach. Najeha hat laufend in Arabisch, Farsi und Kurdisch übersetzt.Wir hatten Geflüchtete aus Osteuropa, Iran, Irak, Sudan ansprechen können. Die Geflüchteten, mit denen wir gesprochen hatten waren freundlich. Viele kamen auch zum Fest am Sonntag. Wer nicht gekommen sind Afrikanische Flüchtlinge.Am Sonntag war ich mit Anna erst im Garten, um die Sachen abzuladen. Danach fuhren wir zu den Wohnheimen, um die Geflüchteten abzuholen.Ich habe einige Runden mit meinem Auto gemacht um einige Geflüchtete, die zum Fest wollten aber nicht wussten wo der Garten liegt und keine Fahrrad fahren konnten, mitzunehmen. Einige kamen mit Anna zu Fuß. Annas bemühen die Geflüchteten in den Heimen zu informieren und für die Veranstaltung zu mobilisieren habe bewundert. Schnell merkt man, dass sie „der Motor“ hinter dem Gartenprojekt ist.

    Austauschs Gespräche in Kulturgarten am Samstag 29.07.2017

    Am Samstag konnten wir uns im Kulturgarten in Austauschgesprächen rund um die Themen Gärtnern, Kooperation mit der Gartennachbarschaft, Gärtnern mit Geflüchteten, Potenzial der Interkulturellen Garten, etc… mit den GärtnerInnen und Nachbarn austauschen.
    Ein aktuelles Thema war natürlich die neu fertiggestellte Komposttoilette! Ein 1 Kammer–Trenn- Kompostklo. Anna hat sie mir stolz gezeigt und sagte, sie hätten es gerade gestern fertig gestellt! Einen Tag vor der Veranstaltung!
    Neben dem Austausch wurde gegärtnert, und anschließend gemeinsam Brot gebacken.
    Najeha und Anna hatten von Zuhause Brotteig vorbereitet und mitgebracht.
    Ziel der Austauschgespräche war: Es soll den Bewohnern der Flüchtlingsheime und weiteren Lüneburgern ein Raum zum gemeinsamen Gärtnern, zum Austausch und Beisammensein gegeben werden.
    Das Gespräch soll den Austausch fördern und Hemmschwellen zwischen den Kulturen abbauen. (auf Augenhöhe kommunizieren und voneinander zu lernen und zusammen Spaß zu haben.
           

    Veranstaltung(Sommerfest) und Siebdruckworkshop am Sonntag 30.07.2017

    „Hier funktioniert es gut“, sagt Herr Roemer zu mir, Er meinte die Zusammenarbeit zwischen Interkulturellen Gärten und Kleingartenkolonien.
    Das waren die ersten Worte des Vorsitzenden der Kleingartenverband Lüneburg als er mich begrüßte (wir kennen uns seit vielen Jahren. Er war mit einer Gruppe vor 10 Jahren in Göttingen)
    Etwa 50-60 Lüneburger, davon beteiligten sich etwa 20 Flüchtlinge an dem Sommersfest. Es wurden Kartoffeln und Topinambur, geerntet, gegrillt, Stockbrote gebacken, an dem Siebdruck-Workshop teilgenommen und Fußball gespielt.
    Die größte Mehrheit der Flüchtlinge an dem Tag waren junge Männer. Viele junge Studentinnen waren ebenfalls da. So freundlich wie sie miteinander umgangen sind schien es, dass das Ziel, Berührungsängste abzubauen und gemeinsam Zeit zu verbringen, gut zu funktionieren scheint. Dabei stellt sich für mich die Kontinuitätsfrage der aktiven GärtnerInnen.

    Beim Siebdruck hat es zunächst keinen großen Ansturm am Anfang gegeben. Da es mehrere Angebote gab kamen immer mehr Leute erst verspätetet zum Siebdruck. So bin ich erst um 8 Uhr abends mit dem letzten Druck fertig geworden (siehe das Blaue seeds for Water Druck). Es hat vielen Flüchtlingen Spaß gemacht! So haben Einige angefragt, ob ich für sie einen Bauworkshop anbieten kann, damit sie ein Gerät vor Ort haben, womit sie weiterdrucken können.

    Bei der Veranstaltung hat Najeha laufend in Arabisch und auch in Persisch übersetzt. Für die Übersetzung in andere Sprachen gab es einen Mann. Auch die Grüße der Politiker und guten Wünsche wurden für das gesammelte Publikum (viele darunter die kein deutsch sprechen) übersetzt.


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  • schöner Artikel über IG in Büdingen

    (Gu, alerts)

    BÜDINGEN – Es sieht aus, wie eine Schrebergartensiedlung. Ganz falsch ist der Eindruck nicht. Wer mit dem Auto von Büdingen in Richtung Büches unterwegs ist, macht auf Höhe des Erbacher Hofes fast immer Menschen aus, die dort am Wolfsbach der Gartenarbeit nachgehen. Wo Bauern jahrzehntelang Mais, Raps oder Rüben angebaut haben, wachsen nun Erdbeeren, Bohnen, Zuckermais, Zucchini, Gurken, sogar Wassermelonen und Kichererbsen. Passend zum Thema lässt sich festhalten: Das Bürgerprojekt „Internationaler Garten“ der Ehrenamtsagentur Büdingen trägt Früchte.

    Gefördert vom Sozialfonds des Hessischen Sozialministeriums als Projekt der Gemeinwesenarbeit entstand dort im Oktober 2016 auf einer Fläche von etwa 5500 Quadratmetern eine Möglichkeit zum Gärtnern für unterschiedliche Menschen. Ein Ort der Begegnung sollte es werden, denn nicht nur Einheimische sind auf dem Areal tätig, sondern auch Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge. Und – ganz wichtig – die vielen Kinder, die über das Ferienspielangebot des Familienzentrums „Planet Zukunft“ Interesse am Gärtnern und an der Natur bekommen haben. 15 kleine Beete sind speziell für sie entstanden. Ein Bürgerprojekt also im wahrsten Sinne des Wortes. Besonders ins Auge stechen auf den Parzellen der Kinder die Sonnenblumen, die ihre großen Blüten gen Himmel recken. Häufig arbeiten die Mädchen und Jungen des „Planet Zukunft“ Seite an Seite mit dem Nachwuchs der Flüchtlingsfamilien – insgesamt sind circa 120 Kinder im „Internationalen Garten“ aktiv.

    „Wir haben etwa 30 Familien aus unterschiedlichen Herkunftsländern, aus Syrien, Pakistan, dem Irak und natürlich auch Büdinger. Sie alle bewirtschaften ein Gartengrundstück von etwa 70 bis 90 Quadratmetern. Viele Menschen, die hier tätig sind, hatten in ihrer Heimat bereits Gemüsegärten. Die kennen sich ziemlich gut aus“, schwärmt Kurt Stoppel, der sich in der Ehrenamtsagentur unter anderem für dieses Projekt engagiert. […]

    „Nachdem die Zeit der Ferienspiele vorbei war, kamen die Kinder mit ihren Eltern, um nach den Beeten zu schauen und sie zu pflegen“, fügt Stoppel hinzu. Fachkundig leitet der gelernte Gärtnermeister mit seiner Frau Christa die Hobbygärtner an. Beantwortet geduldig Fragen, sorgt für gute Rahmenbedingungen und organisiert Gartengeräte, Pflanzen und auch Container, in denen alles aufbewahrt werden kann. „Die gesetzlichen Bestimmungen müssen natürlich beachtet werden. Da mussten wir uns erst einmal schlau machen. Ein Dixi-Klo durften wir nicht aufstellen, denn das benötigt eine Baugenehmigung“, erzählt er schmunzelnd. „Container ohne Fundamente, in denen wir Geräte einschließen können, sind erlaubt, wenn wir zehn Meter vom Bach entfernt bleiben.“

    Von solchen Widrigkeiten lässt sich der Projektleiter nicht aus dem Konzept bringen. Geht nicht? Gibt’s nicht! Kurt Stoppel versucht, für alles eine Lösung zu finden, zu schön sei es, mitanzusehen, wie auf dem ehemaligen Acker eine bunte Landschaft entsteht. Auch gegen den Diebstahl von Obst und Gemüse haben die Gärtner eine Lösung gefunden. „Wir fahren im Wechsel Streife. Seitdem ist nichts mehr vorgekommen“, sagt Stoppel und schüttelt ob der Dreistigkeit einiger Menschen den Kopf. Doch das Positive überwiegt. „Als nächstes wollen wir eine Wiese gestalten. Da sollen die Kinder Fußball spielen können, schaukeln und toben. Und wir wollen einen Platz schaffen, auf dem alle zusammensitzen und den Tag ausklingen lassen können.“ Ein Sommerabend am Wolfsbach, Gartenidylle, wie in alten Zeiten.

    http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/buedingen/da-waechst-was-zusammen_18111817.htm (mehr …)

  • Friedland-Garten entwicklet sich gut

    (von Najeha)

    Im Garten gibt es  keine privat Parzellen, sondern die ganze Fläche als gemeinsame-Parzelle bewirtschaftet.

    Sie arbeiten viel mit Kinder der Unterkunft in Friedland

    Sie hat mich für das Sommerfest am 25.08 eingeladen und sich  gewünscht, dass ich an dem Tag ein Workshop anbieten.

    Leider, ich habe am 25.08 meinen Workshop  in Frankfurt-Oder.

    Ich habe sie erklärt, dass bei mir keine spontane Termine geht, es muss geplant wird.

    Ab 12.08 findet im Garten ein Sommer-Jugend-Camp (wie letztes Jahr)für zwei Wochen statt. Leo aus Göttingen und Carlo aus Italien betreuen die Jugendgruppe die zwei Wochen, sie melden sich bei mir, wenn sie Beratung brauchen sagte Heidi.

    Der Plan ist ein Lehm-Ofen und ein paar Bänke im Garten aufzubauen und ein Theaterstück mit den Kinder  der Unterkunft vorbereiten, an dem Fest zu spielen.

    Die Gartengruppe hat ein paar von Landfrauen gewonnen, sie backen oft Kuchen für die Gäste bei der Veranstaltungen.

    Sie haben auch mit große Freude einen Wohnwagen von Nachbarn-Dorf bekommen, der Wagen passt für 20 Leute, wenn die Jugendliche im Garten übernachten möchten.


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  • Straßenfest in Tour rund um Querbeet Leipzig

    (Gu, RSS)

    Vor drei Jahren starteten interaction Leipzig e.V. und die Bewohner*innen der ‘Gemeinschaftsunterkunft’ für Geflüchtete in der Torgauer Straße das Penckstraßenfest. Die Idee dahinter: ein Fest für ein offenes, vielfältiges Leipzig. Die räumliche Trennung zwischen Menschen, die am Rand der Stadt leben (müssen) und jenen, die an anderen Orten der Stadt wohnen, sollte zumindest für einen Tag aufgehoben werden. Mittlerweile hat sich das Penckstraßenfest zu einem jährlichen Begegnungsraum für neue und alte Leipziger*innen etabliert. Das wollen wir erst recht feiern und gehen zum ersten mal auf Tour! Wir laden in und um den Gemeinschaftsgarten Querbeet herum zum Penckstraßenfest on Tour ein. Es wird ein auserlesenes Musikprogramm, Kunst- und Kulturaktionen, Sportaktivitäten, Kinderprogramm, Informations- sowie verschiedenste Essensstände und Raum für Austausch geben. (mehr …)

  • Düsselgrün und Initiative Mehrwert richten erstes lokales NWT für Gärten in Düsseldorf aus

    (Gu, RSS)
    18.09.17
    In vielen anderen Städten gibt es bereits Garten-Netzwerke – in Düsseldorf noch nicht. Darum wollen wir zu einem ersten Treffen einladen, uns austauschen und herausfinden, wo es Bedarf an weiterer Vernetzung und Unterstützung gibt. Durch eine Vernetzung verschiedener Initiativen, die es in Düsseldorf gibt, könnten Erfahrungen und Ressourchen gebündelt werden.
    Beispiele für Vernetzung aus anderen Städten sind z.B. das gemeinsame Bildungsprogramm Seitentriebe aus Dresden oder in unserer Nachbarschaft Wuppertals Urbane Gärten sowie die Gemeinschaftsgärten Köln.
    Solche bereits bestehenden Garten-Netzwerke führen beispielsweise gemeinsam Workshops durch, sind Mitglied in einer Gärtnereigenossenschaft und erhalten so günstigere Einkaufsbedingungen, betreiben zusammen Öffentlichkeitsarbeit, bewerben sich um Fördertöpfe, betreiben gemeinsam politische Lobbyarbeit – oder feiern auch einfach mal zusammen ein Fest.
    Das erste Vernetzungstreffen „Gemeinsam Gärtnern in Düsseldorf“ soll dazu dienen, interessierte Akteure aus dem Düsseldorfer Urban-Gardening-Bereich „an einen Tisch“ zu holen, um sich darüber auszutauschen, welche Erwartungen und Vorstellungen es in Bezug auf ein Düsseldorfer Garten-Netzwerk gibt.

    und außerdem kooperiert Düsselgrün mit der Zentralbibliothek Düsseldorf, die im August erstmals mit ihrem Willkommen-Café düsselgrün besucht hat.
    Bei einem gemeinsamen Mitbring-Picknick trafen sich über dreißig Menschen unterschiedlichster Herkunft zum gegenseitigen Austausch, Kennenlernen und Geschichten Erzählen in unserem Gemeinschaftsgarten und bekamen eine kurze Gartenführung mit Blick in die Bienenbox (mehr …)

  • Bunter Garten Meißen bekommt Fördermittel

    (Gu, alerts)

    Meißen. Der 2016 vom Verein Buntes Meißen ins Leben gerufene „Internationale Garten“ darf sich über finanzielle Unterstützung der Aktion Mensch freuen. Wie Geschäftsstellenleiter Sören Skalicks erklärt, kann das Gartenprojekt für eine bessere Verständigung zwischen Geflüchteten und Einheimischen dadurch in jedem Fall für weitere drei Jahre fortgeführt werden. „Durch die Hilfe der Aktion Mensch, lokaler Partner wie Walter Hannot und dem Ingenieurbüro Bauschke können wir in Zukunft weitere Angebote schaffen, die den Garten als Begegnungsstätte sichern“, so Skalicks. […]

    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-finanziell-gesichert-3743624.html (mehr …)

  • Integration im Kleingartenverein

    (Gu aus StiftungsWelt 02/2017)

    Integration im Kleingartenverein Deutsche Scholle
    Die Outlaw gGmbH – Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der deutschlandweit mit vielfältigen Angeboten vertreten ist. Am
    Standort Osnabrück bilden sowohl die Hilfen zur Erziehung wie auch die Migrationsarbeit Schwerpunkte. Seit 2016 führt Outlaw das Projekt Querbeet durch: Kleingartenvereine wie die Deutsche Scholle e.V. stellen geflüchteten Familien leerstehende und verwilderte Grundstücke zur Verfügung. Die Geflüchteten setzen mit praktischer Unterstützung der Nachbarn
    die Gärten instand. Durch die gemeinsame Arbeit rücken Unterschiede und Sprachbarrieren in den Hintergrund, Fragen der Herkunft und Nationalität treten zurück.
    Das Projekt hat viele Gewinner: Die geflüchteten Familien erhalten einen naturnahen Rückzugsort von den beengten Gemeinschaftsunterkünften. Die alteingesessenen
    Gärtner erleben persönliche Begegnungen mit  Zugezogenen  und  der  Leerstand  von Parzellen  geht  zurück.  Schließlich  belebt das Projekt Querbeet die Kleingartenverei-
    ne und hilft ihnen, sich selbst neu wahrzunehmen und in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Mitgliederzahlen steigen. Das urdeutsche Terrain Kleingartenverein wird so
    zum Ort gelingender Integration. terre des hommes Deutschland e.V. konzipierte und begleitet das Projekt Querbeet, die Finanzierung  übernimmt  die  Deutsche  Bundes-
    stiftung Umwelt (DBU). (mehr …)

  • Flimmergarten und Kunstcafe bei Querbeet

    (Gu, Newsletter)

    im Juli laden wir euch zum nunmehr fünften Flimmergarten ein – dem Umweltfilmfest im Offenen Garten!  Wir freuen uns, euch an vier Tagen ein vielfältiges Programm mit Dokumentarfilmen und Gesprächsgästen bieten zu können. Macht es euch gern im Garten gemütlich. Ihr könnt auch eine Decke mitbringen. Wenn es regnen sollte, gibt es eine Überdachung.

    26. Juli, 20 Uhr: Landstück (Deutschland 2016)
    Erzählt vom Wandel von Leben und Landschaft in der Uckermark
    Zu Gast: Ramona Bunkus (Uni Halle)

    27. Juli, 20 Uhr: Wu Tu – My Land (China 2015)
    Ein Film über die Situation und Rechte von Wanderarbeitern in Peking (China)
    Zu Gast: Eva Sternfeld (FU Berlin)

    28. Juli, 20 Uhr: Freightened (Spanien/Frankreich 2016)
    Analysiert Strukturen und Kosten der globalen Containerschifffahrt

    29. Juli, 20 Uhr: Futur d’Espoir (Schweiz 2016)
    Ein Ausblick auf die Möglichkeiten und die Hoffnung einer nachhaltigen Landwirtschaft

    Weitere Infos und Trailer zu den Filmen findet ihr auf unserer Homepage!

    Der Flimmergarten wird dieses Jahr in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Leipzig organisiert!

    Aber das ist noch nicht alles! Am 26. Juli findet ebenfalls das Sommerfest vom Kunstcafé von interaction statt. Interaction ist ein Projekt zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von Geflüchten in Leipzig. Los geht’s um 16:30! Danach geht’s weiter mit dem Flimmergarten. (mehr …)

  • Zuckerfest im Interkulturellen Garten in Norderstedt

    (Gu, alerst)

    Am Samstag, 1. Juli findet ab 14 Uhr in dem Interkulturellen Garten ein Zuckerfest statt. Seit vielen Jahren wird hier mit dem Zuckerfest / Ejde Fitr / Sommerfest das Ende des Ramadans gefeiert.

    Organisiert wird die Feier von der diakonischen Einrichtung Flüchtlings- und Migrationsarbeit Norderstedt, dem Interkulturellen Garten Norderstedt e.V., dem Verein Neue Nachbarn – Förderverein Flüchtlingshilfe Norderstedt e.V. und dem Willkommen-Team Norderstedt e.V. in Kooperation mit den Projekten Asylverfahrensberatung für Flüchtlinge und Asylsuchende in Norderstedt und Interkulturelle Öffnung. Die Organisatoren freuen sich auf viele Besucher, die mit ihnen essen, trinken und nicht nur das Ende der Fastenzeit, sondern auch die gesellschaftliche Vielfalt feiern. (mehr …)

  • Brandanschlag auf Plauener Gemeinschaftsgarten

    (Gu, alerts)

    Nach Angriff auf Gartenprojekt für Geflüchtete: Staatsschutz nimmt Brandstifter ins Visier

    Im Fall der Brandstiftung in einem Plauener Gartenprojekt für Geflüchtete hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Eine politische Motivation sei nicht auszuschließen, sagte Kathleen Doetsch, Sprecherin des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) „Gegenstand des Angriffes war ein Wohnmobil, welches sich auf einer Begegnungsstätte befindet. Diese Stätte wird unter anderem regelmäßig von Flüchtlingsfamilien und Unterstützern besucht“, erklärte sie. Dieser Sachverhalt könne auf eine rechte oder asylfeindliche Motivation hindeuten. […]
    Auf einer offen islamfeindlichen Facebookseite war bereits wenige Minuten nach der Brandstiftung ein Foto der lodernden Flammen aufgetaucht. Rund 50 Nutzer hatten das Bild mit „Gefällt mir“ oder „Haha“ bewertet. Andere Inhalte sowie die Gestaltung der Seite deuten darauf hin, dass diese von der rechtsextremistischen Partei „Der III. Weg“ betrieben wird.

    Die Tat hatte sich am Freitagabend im „2. Plauener Stadtgarten“ an der Haselbrunner Straße ereignet.

    https://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/Nach-Angriff-auf-Gartenprojekt-fuer-Gefluechtete-Staatsschutz-nimmt-Brandstifter-ins-Visier-artikel9938001.php (mehr …)

  • Vorstellung zwei benachbarter Gartenprojekte in Bremen

    (Gu, Mail)

    Seit März betreibt der Verein ÖkoStadt seinen zweiten Flüchtlingsgarten am Standort Osterholz direkt am erweiterten Übergangswohnheim (ÜWH). Die Gärtnerin und Biologin Christina Wolterink hat gemeinsam mit BewohnerInnen und freiwilligen Helfern rund 400 qm Brachfläche urbar gemacht. Als erstes wurden verschiedene Obstbäume gepflanzt. Dann wurde das Areal aufgeteilt in Ackerfläche für Kartoffeln, Gemüsebeete und Hochbeete für Pflanzen, die vor den immer hungrigen Kaninchen geschützt werden müssen.

    Wege, Wasserversorgung, Abgrenzung der Beete zu den Spielflächen und Sitzgelegenheiten – an all diesen Dingen wurde und wird gearbeitet. Als nächster großer Schritt soll ein Gerätehaus, das von der Bürgerstiftung Bremen gesponsert wird, errichtet werden.

    Der Garten bietet den Geflüchteten im ÜWH eine kleine Heimat, einen Ruhepunkt bei all den täglichen Aufregungen und nicht zuletzt die Möglichkeit praktisch zu arbeiten und selbstgezogenes Gemüse zu ernten.

    Durch die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen und Helfern aus den Nachbarschaften soll auch die Integration besser gelingen. ÖkoStadt arbeitet hier eng mit dem Verein Treffpunkt Natur & Umwelt (TNU) zusammen und wird sich im Rahmen dieses Projektes sowohl am Stadtteilfest und am Sommerfest der Inneren Mission beteiligen. Mit einem eigenen Erntedankfest am 8.9. soll der Abschluss der Gartensaison mit den BewohnerInnen des ÜWH gefeiert werden.

    Aktuell ist folgende Veranstaltung geplant:

    W o r k s h o p  „Gemüseanbau in der Stadt“

    Gemeinsam mit Roland Wozniewski von TNU wird Frau Wolterink neben einer Vorstellung der beiden Projekte interessierten BewohnerInnen der ÜWH`s, Nachbarn und weiteren Interessierten Fruchtfolge, Düngung und Mischkulturen nahebringen. Außerdem soll ein Einblick in die Aufgaben der Umweltpädagogik gegeben werden.


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  • Im IG Beeskow sind keine deutschen GärtnerInnen dabei

    (Gu, Mail)
    In der Zwischenzeit hat sich entschieden, dass der Garten weiter betrieben wird. Es haben sich syrische und afghanische Familien gefunden, die den Garten nutzen wollen. Sehr schade ist, dass die tschetschenischen Familien sich ausgeklingt haben.

    Allerdings ist es hier so, dass Deutsche nicht dazukommen. Beeskower haben alle einen eigenen Garten und die, die keinen haben, wollen auch keine Gartenarbeit machen. Und wer einen eigenen Garten hat, ist froh, wenn er nicht noch eine zusätzliche Baustelle hat – egal ob interkulturell oder nicht…


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  • Northeimer Gartengruppe besucht die IG Göttingen

    (von Shimeles)

    Eine Garteninteressierte Gemeinschaft von 12 Personen(Initiatoren und Flüchtlinge) haben am 13.Mai 2017 um 10 Uhr die beiden Internationalen Gärten in Göttingen besucht. Zum Glück haben beide Gärten gerade zu diesem Termin gut ausgesehen!

    Ich habe die Gäste empfangen und ihnen den Garten gezeigt und alle anfallenden Fragen beantwortet. Im Geismarer Garten war kein Mitglied zu dieser Zeit anwesend .

    Daraufhin fuhren wir zum Groner Garten. Dort war eine grosse Gruppe von Flüchtingen, die den Groner Garten kennenlernen wollten, mit Mitglieden im Gespräch. . Northeimer Flüchtlinge haben so im Groner Garten Göttinger Flüchtlinge getroffen, die sich ebenfalls fürs Gärtnern interessieren. Die Gespräche waren sehr belebend. Alle Besucher waren sehr zufrieden und sind mit viel Motivation nach Hause gefahren!

    Besonders interessant beim Besuch war, dass der potentieller Grundstücksverpächter , Herr Nolte, mitgekommen war, um die Internationalen Gärten in Göttingen kennenzulernen.   Herr Nolte stellt sein Firmen Gelände, etwa 4.000 m2, zur Verfügung. Er hat als erster Northeimer Unternehmer auch Flüchtlinge bei sich privat aufgenommen.  Er freut sich, sein Grundstück den Internationalen Gärten zur Verfügung zu stellen. Ich habe viel Freude gehabt, mich mit ihm zu unterhalten.

    Demnächst arbeitet die Northeimer Gartengruppe an einer Satzung, entlang der Satzung der Internationalen Gärten e.V. – Göttingen.


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  • Ökostadt Bremen erichtet 3 Integrationsgärtnern an Flüchtlingsunterkünften

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Mit  unserem  aktuellen,  zweijährig  angelegten  Projekt  Integrationsgärten  –  Baustein  einer
    nachhaltigen  Entwicklung  im  Quartier,  an  dessen  Ende  die  Gründung  von  drei  Interkulturellen
    Gemeinschaftsgärten  in  der  unmittelbaren  Nähe  von  Bremer  Flüchtlingsunterkünften  steht,
    verknüpft  wir  Umweltbelange  und  integrationspolitische  Fragestellungen.  Das  Ziel  ist  es  den
    Geflüchteten  und  der  Nachbarschaft  im Quartier  einen  gemeinsamen  Ort  der Begegnung  und  der
    Freizeitgestaltung  zu  bieten.
    Im April 2017 hat ÖkoStadt mit dem Aufbau des dritten und somit letzten Integrationsgartens in der
    von  der  Inneren  Mission  Bremen  betrieben  Flüchtlingseinrichtung  in  der  Neuwieder  Straße
    begonnen. In den nächsten sechs Monaten wird eine professionelle Gärtnerin zusammen mit den
    BewohnerInnen  und  Freiwilligen  aus  der  umliegenden  Nachbarschaft  die  ca.250m²  große  Fläche
    bespielen. Der Garten ist von der Straße, an dem das Flüchtlingsheim gelegen ist, direkt einsehbar.
    Zudem  liegt  das  Heim  zur  Straße  hin  und  ist  nicht abgeriegelt.  Es  ist  jederzeit  zugänglich  und  hat
    einen  sehr  offenen  sowie  transparenten  Charakter.  Zudem  befindet  sich  das  ÜWH  inmitten  einer
    Hochhaussiedlung in der auf einem relativ kleinen Raum sehr viele Menschen leben, die z.B. beim
    Gang  zur  Straßenbahnhaltestelle  automatisch  Notiz  (ob  gewollt  oder  nicht)  von  unserem
    Gartenprojekt  nehmen.    Auf  der  Fläche  sollen  in  den    nächsten  sechs  Monaten 1   zwei  große
    Gemüsebeete  für  die  Zucht  von  Kartoffeln  und  Zwiebeln,  10-12  Hochbeete  für  den  Anbau  von
    Kräutern und Gemüse sowie selbstgebaute Sitzmöglichkeiten entstehen.
    Seit  Anfang  April  arbeiten  nun  fünf  BewohnnerInnen  und  zwei  Freiwillige  aus  der  Nachbarschaft
    daran  die  Planungen  gemeinsam  umzusetzen.  Der  Garten  wird  von  unserer  gärtnerischen
    Angestellten  und  einer  Praktikantin  unseres  Vereins  an  drei  Tagen  in  der  Woche  für  jeweils  fünf
    Stunden pro Tag betreut.
    Vor  Ort  haben  übrigens  bereits  erste  Kooperationsgespräche  mit  dem  Verein  TNU  (Treffpunkt
    Natur&Umwelt) stattgefunden, der in der Nähe das Gartenprojekt „QuerBeet“ betreibt. Geplant sind
    wechselseitige Besuche während denen die jeweiligen Gartengruppen gemeinsam gärtnern und in
    Kontakt kommen können. Darüber hinaus sollen gemeinsame Erntefeste stattfinden, bei denen wir
    eine nahegelegene Kirchengemeinde miteinbeziehen wollen. 

    Das Projekt Integrationsgärten endet offiziell Ende 2017,  die beiden Teilprojekte in Osterholz jeweils im September insoweit sie von bezahlten Arbeitskräften und Praktikanten von ÖkoStadt Bremen betrieben werden. Danach sollen sie von den Trägern vor Ort und Ehrenamtlern weitergeführt werden. Das Ziel von ÖkoStadt ist es, solche Projekte zu gründen, aufzubauen und dann entsprechend in die Hände von bürgerschaftlichem Engagement oder freien Trägern zu legen.

    2. Übergabe von Projekten

    An die Innere Mission(IM) haben wir bislang noch kein Projekt übergeben. Wir haben im Spätsommer damit begonnen und setzen das jetzt Anfang Mai fort. Das zweite Projekt mit der IM, für das wir  Ihre Unterstützung erbeten haben,  hat Ende März begonnen .
    Das AWO-Projekt am Niedersachsendamm wurde hinsichtlich der Öffentlichkeitarbeit gemeinsam betrieben, solange ÖkoStadt mit bezahlten Kräften vor Ort war. Infos dazu finden Sie auf unserer Website. Danach liegt die Verantwortlichkeit für alles- auch PR- bei der AWO. Wir wurden damals um vorzeitige Übergabe gebeten, weil es unter den Flüchtlingen einen in Gartenbau erfahrenen Mann gab, der im Rahmen der 1 Eurojob-Initiative der Bundesregierung die Arbeit unserer Koordinatorin fortsetzen sollte.

    3.Weiterführung der Arbeit

    Im übrigen ist es bei Flüchtlingsgärten so, dass die aus den Finanzzuweisungen bezahlten Projektkoordinatoren der Wohlfahrtsverbände entsprechend Zeitkontingente zur Verfügung gestellt bekommen. Bei dem früheren AWO-Projekt in Arbergen konnte die Koordinatorin, die beim Aufbau des Gartens für ÖkoSTadt gearbeitet hatte, dann als Angestellte der AWO vor Ort einen Teil ihrer Arbeitszeit für das Gartenprojekt einsetzen.

    Dem bürgerschaftlichen Engagement soll  in Osterholz besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dort haben wir nicht nur weniger Widerstand aus der Nachbarschaft gegen die ÜWH`s- anders als in Arbergen- sondern auch mit dem TNU-Projekt erste Ansätze von Beteiligung an Gartenprojekten mit Nachbarn. Das wollen wir uns auch zu Nutze machen. Wir haben jetzt einen Mitarbeiter gewonnen, der halbtags an einem Projekt für bürgerschaftliches Engagement der Uni-Essen von Bremen aus arbeitet und den anderen Teil für uns arbeiten wird. Er hat Erfahrungen in Kinderprojekten mit UNICEF  und kommt im Übrigen vom Land, kennt also den Gartenbau aus seinem familiären Hintergrund.

    4. ÖkoStadtarbeit nach Übergabe

    Nach Übergabe sind in diesem Fall die Träger und deren Koordinatoren verantwortlich; diese stimmen sich auch mit den Ehrenamtlichen ab, für die, ehe sie vor Ort tätig werden dürfen, jeweils ein polizeiliches Führungszeugnis einzureichen ist (mehr …)

  • In Erfurt entsteht ein neues Gartenprojekt: Freier Garten am Herrenberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die Gesamtfläche, welche als Gemeinschaftsgarten genutzt werden soll ist ca. 750m2 groß. Davon sind ca. 300m2 eingezäunt. Perspektivisch solle der Zaun aber entweder um die Gesamtfläche erweitert werden, oder (das wäre auch die präferierte Variante) komplett abgebaut werden. Der zäun hat einen separaten Eingang. Alle Menschen, die im Garten tätig werden wollen, bekommen einen Schlüssel um auf den Garten sowie die notwendigen Geräte, welche in einem durch Ehrenamtliche selbst gebauten Schuppen mit Zahlenschloss, zugreifen zu können.
    Im Rahmen von Workshops und gemeinsam mit Ehrenamtlichen sind bereits 11x Hochbeete 6x Erdbeete entstanden. Darüber hinaus verfügt die Fläche über einen “Gesellschaftsplatz” mit Grillfläche und einen Kompost, welche ebenfalls gemeinsam mit Ehrenamtlichen gebaut und hergerichtet wurde.
    Im und rum um den Garten sind bereits 15 Personen ehrenamtlich aktiv. Der Garten wurde dabei von Anfang an gemeinsam mit Ihnen aufgebaut und stetig erweitert/weiterentwickelt. Die Gruppe als solches ist noch keine feste und einheitliche Gruppe. Langfristiges Ziel ist es, eine sich selbsttragende und selbstverwaltende Struktur zu schaffen. Die kommenden Workshops sind ein Baustein um dies zu erreichen. Die Kommunikation läuft durch persönliche Absprachen. So werden auch Entscheidungen zum weiteren Ausbau und zur Weiterentwicklung des Gartens getroffen.
    Der “freie Garten am Herrenberg” wird durch den monatlichen Newsletter, Web und Web 2.0 sowie durch persönliche Gespräche beworben und dokumentiert. Wir stehen in engem Kontakt mit den ansässigen Flüchtlingsunterkünften und haben durch verschiedene Veranstaltungen und Projekte direkten Kontakt zu Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund. Ca. 70% der im Garten Tätigen haben einen Migrations- oder Fluchthintergrund.
    Wir haben schon verschiedene Kontakte zu anderen Gemeinschaftsgärten geknüpft und soll diese Jahr durch direkte Kooperation und gemeinsame Projekte auch ausgebaut werden.
    Die Sachkosten werden für den Aufbau und Ausbau des Gartens benötigt. Im Rahmen der Workshops sollen dabei die bereits im Garten Aktiven, aber auch alle Interessierten, qualifiziert werden und die Gemeinschaft gestärkt werden, um so langfristig eine sich selbstverwaltende Struktur zu etablieren. Die Sachkosten sind somit zum Großteil für die Workshops, sollen aber auch für den allgemeinen Ausbau des Gartens gemeinsam mit den Ehrenamtlichen verwendet werden.
    Workshops werden dabei z.B. die Themen Holzverarbeitung (Hochbeete, Gartenmöbel), Anlagetechniken (Bewässerungstechniken, Permakulturverfahren), Anbautechniken (Bodenaufbereitung, Symbiosen), Verarbeitungstechniken (Haltbarmachungsverfahren, Fermentation) und ökologische Bildung (Kräuterkunde, Biologie “nützlicher” Insekten) beinhalten.
    Im Garten ist ein Grundstock an Gartengeräten vorhanden. Es ist daher an dieser Stelle schwer vorauszusagen, welche Gartengeräte und wieviele (und ob) gekauft werden müssen. Dies hängt davon ab, ob Gartengeräte kaputt gehen und wieviele Menschen evtl. zusätzlich im Garten tätig werden wollen. Die Gartengeräte sollen somit je nach Bedarf angeschafft werden.
    Wir haben Kontakte zu verschiedenen Ämtern und Betrieben. Wir konnten auch durch Spenden diverse Materialien wie Erde und Paletten bereits akquirieren. Jedoch haben auch die Akquise von Materialien durch Spenden ein Limit, sodass wir nun auf Förderungen von weiteren notwendigen Materialien angewiesen sind.

    Ein    Hauptziel    des    Projekts    ist    der    Aufbau    einer    nachhaltigen    sich    selbstverwaltenden    Organisations-
    struktur    für    die    Bewirtschaftung    und    Bespielung    des    „Freien    Garten    am    Herrenberg“.
    http://www.deine-plattform.info
                    
        

    Dabei    soll    unter    Anleitung/Begleitung    eine    eigenständige    Organisationsstruktur    für    die    Bewirtschaftung    und    Bespielung    des    „Freien    Garten    am    
    Herrenberg“    aufgebaut    werden,    die    ab    2018    selbstständig    tätig    wird.    
        
    In     der     ersten     Phase     sollen     bereits     bestehenden     Akteure,     Kooperationspartner     und     Ehrenamtliche    
    zusammengebracht    und    weitere    wichtige    Kooperationspartner    in    diesem    Bereich    ausfindig    gemacht    
    werden.     Darüber     hinaus     wird     der     Aufbau     der     Organisationsstruktur     „AG     Garten“     niedrigschwellig    
    (mehrsprachig,    leicht    zugänglich)    beworben.    Die    Bewerbung    wird    dabei    über    die    bestehenden    Kanäle        
    des    STZ    (Newsletter,    bestehende    Netzwerke,    lokalen    Geschäften    wie    z.B.    Kaufland    und    Melchendor-
    fer     Markt)     sowie     direkt     in     z.B.     Flüchtlingsunterkünften     und     Altenheimen,     geschehen.     Parallel     dazu    
    wird    die    Gartenfläche,    unter    Beteiligung    der    bereits    im    Garten    ehrenamtlich    tätigen    Menschen,    für    
    das    Jahr    2017    vorbereitet    (Sicherung    der    Grundstruktur).    
        
    In    der    zweiten    Phase    werden    die    Teilnehmer/innen    unter    Anleitung/Begleitung    einer    Fachkraft    ler-
    nen,     wie     man     einen     Garten     bewirtschaftet     und     bespielt,     bzw.     wie     eine     solche     Bewirtschaf-
    tung/Bespielung     aussehen     kann.     Im     Rahmen     von     verschiedenen     Workshops     werden     die     Teilneh-
    mer/innen    der    AG    Garten    sowie    alle    Interessierten    die    Möglichkeit    der    Weiterbildung    zu    Gartenbau-    
    und    Anbauthemen    erhalten.    Durch    verschiedene    Veranstaltungen    werden    Schnittpunkte    zum    Garten    
    geschaffen    sowie    der    Garten    und    die    AG    Garten    beworben.    Darüber    hinaus    werden    durch    die    Veran-
    staltungen    verschiedene    Kulturen    beleuchtet    und    über    diese    aufgeklärt,    um    so    Toleranz    zu    schaffen    
    und    die    soziale    Struktur    der    Gruppe    so    wie    aller    Interessierten    zu    stärken.    Zum    Ende    (Abschluss)    des    
    Jahres    wird    der    Garten    winterfest    gemacht.    
        
    In    der    dritten    Phase    wird    gemeinsam    mit    den    Teilnehmer/innen    der    AG    Garten    auf    das    Jahr    zurück-
    geblickt    und    evaluiert.    An    dieser    Stelle    wird    die    AG    Garten    in    die    Selbstständigkeit    für    das    Jahr    2018    
    geführt.   


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  • IG Coswig bekommt Preis

    (Gu, Mail)

    Überraschend wurden wir für den David-Schmidt-Preis nominiert.

    Aus der Überzeugung heraus – tagtäglich sozial ehrenamtlich engagiert zu sein und zahlreiche bisherigen Projekt erfolgreich umgesetzt zu haben – nahmen wir an der Preisverleihung am 29.04.2017 in Radebeul teil.
    Wir präsentierten uns mit einem Plakat unserer Vereinsarbeit – es zeigt die Arbeit, den Austausch, das Feiern und gibt Eindrücke der Nationalitätenvielfalt. Großes Augenmerk legten wir auf die Veröffentlichung und Publizierung unserer Fördermittelgeber.
    Mit großem Stolz, Dank und Tränen der Rührung nahmen wir nach der verlesenen Laudation von Frau Christine Ruby den David-Schmidt-Preis in der Kategorie
    Sonderpreis für „Engagement zur Integration von Geflüchteten“ gestiftet von der Hans-Böckler-Stiftung
    entgegen.
    Die Vereinsvorsitzende Frau Cornelia Obst war sichtlich überrascht und dankte der Jury für diese unerwartete Anerkennung und Würdigung unserer Arbeit. Jede und Jeder in unserem Verein hat seinen Anteil dazu geleistet. Die erhaltene Urkunde und die Trophäe einer „stählernen Hand“ werden wir ehren- und würdevoll in unserer Vereinsausstellung präsentieren.

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  • Im Josefgarten in Viersen auf Schulgrund sind verschiedene Gruppen dabei

    (Gu, alerts)

    Sozialpädagogin der Stadt Viersen. Sie ist zuständig für die Berufsorientierung von Flüchtlingskindern und hatte die Idee, die Integration über ein praktisches Projekt zu erleichtern, bei dem die Notwendigkeit der Kommunikation über die deutsche Sprache in den Hintergrund tritt. […]
    Der Josefsgarten gehört zur Realschule an der Josefskirche. […]
    Im Josefsgarten gibt es Gemeinschaftsflächen mit Wiesen, Beerensträuchern und Obstbäumen zum Verweilen und gemeinsamen Ernten, aber auch die Möglichkeit für alle interessierten Bürger, sich eine kleine Parzelle von sechs Quadratmeter zu sichern, die für den Eigenbedarf bewirtschaftet werden kann. […] Auch die Arbeitsgemeinschaft „Gemeinsam gärtnern“ der VHS ist heute präsent. „Es ist Urban Gardening im besten Sinne, das hier stattfindet – die AG der VHS möchte unterschiedliche Menschen beim Graben, Säen, Gießen und Anbauen zusammenbringen, den Austausch von gärtnerischem Fachwissen ermöglichen und beispielsweise Flüchtlingen ermöglichen, bei ihnen heimische Pflanzen auch hier anzubauen –bei Interesse könnten auch Senioren aus dem nahe gelegenen Seniorenheim dazukommen und ihr Wissen weitergeben“ […] Der Josefsgarten bündelt also verschiedene Projekte an einem Standort. „Die Zusammenarbeit mit Flüchtlingskindern und der Schule, der offene Garten für alle Bürger der Südstadt und „Urban Gardening“- all das kommt hier zusammen […]

    http://www.stadt-spiegel-viersen.de/staedte-gemeinden/viersen/gemeinsam-s-228-en-und-ernten-aid-1.6779891 (mehr …)

  • GG mit extra Bereich für die Kinder entsteht auf Gelände einer Unterkunft in Kreuzberg

    (Gu aus Antrag und Fragen)

    Auf  dem  Außengelände  der  Johanniter-Flüchtlingsnotunterkunft  in  Berlin-Kreuzberg  mit 100 Bewohnern  (nur Paare,  Familien,  Frauen mit/ohne  Kinder)  entsteht  innerhalb  von 6
    Monaten ab April 2017 ein Garten mit 12 Hochbeeten und Sandkasten. Er wird auf dem großen Schulhof des ehemaligen Schulgebäudes angelegt. Ein Teil des Gartens ist exklu-
    siv den Kindern zur Gestaltung vorbehalten.  Die  Geflüchteten  schaffen  sich  proaktiv  einen  naturnahen  Ort  der  Begegnung.  Sie  entscheiden und organisieren selbstbestimmt im Projektverlauf, wo Bepflanzungen stattfinden und welche Pflanzen konkret angepflanzt werden.
     
    Es besteht bereits eine Garten AG, sie ist neben den Bewohnern offen für alle interessierten Nachbarn. Ziel ist es, langfristige soziale Beziehungen mit der Nachbarschaft aufzu-
    bauen, gegenseitige Vorurteile abzubauen und Integration im Stadtviertel erlebbar zu machen. Zusätzlich fördert das Projekt durch Alltagskommunikation zum Thema die Sprach-
    kompetenz der Geflüchteten.
     
    Die Berliner Johanniter verantworten die Gesamtorganisation. Die Umsetzung gelingt mit professioneller fachlicher Anleitung und Unterstützung der PrinzessinenGartenBau UG

    Die Ergebnisse des Projekts werden vor Ort Bestand haben, da die Notunterkunft in eine Gemeinschaftsunterkunft umgewandelt wird.

          Wie groß ist die Fläche und wie zugänglich ist der Schulhof für die Nachbarschaft? Kann man den auch erreichen, ohne durch ein Gebäude durch zu müssen? Wie ist das Procedere für NachbarInnen, mitmachen zu können/das Gelände zu betreten?

    Die Fläche, welche für das Gartenprojekt vorgesehen ist, umfasst 450m2 (30m x 15m). Das Gelände der Unterkunft ist für alle Besucher offen. Das Gelände kann betreten werden, ohne durch ein Gebäude zu müssen. Aus Gründen des Brandschutzes werden Besucher jedoch von dem Sicherheitsdienst am Eingang erfasst.

          Wie groß ist die Gruppe derzeit und wie viele NachbarInnen sind schon dabei?

    Die Gruppe besteht derzeit aus acht Bewohner der Unterkunft sowie mind. sechs Nachbarn. Zwei Mitarbeiter der JUH begleiten das Projekt koordinierend. Da die Bewerbungsphase für das Projekt noch läuft ist zu erwarten, dass diese Gruppe noch anwächst.

          Wie haben Sie das Gartenprojekt bekannt gemacht (in der Unterkunft und in der Nachbarschaft?)

    In der Unterkunft haben wir eine wochentliche Vollversammlung. Auf dieser wurde die Idee des Gartenprojektes entwickelt. Entsprechend sind die Bewohner der Unterkunft immer über den aktuellen Stand der Planungen informiert. Darüber hinaus ist unsere Unterkunft vergleichsweise klein, sodass Informationen auch auf informeller Ebene zuverlässig weitergegeben werden.

    Das Erreichen der Nachbarn ist auf unterschiedlichen Wegen erfolgt. Unsere Ehrenamtskoordinatorin sorgt durch monatliche Treffen sowie einen Newsletter für regelmäßige Kommunikation mit unseren zahlreichen ehrenamtlichen UnterstützerInnen, welche sich zu einem großen Teil aus Nachbarn zusammensetzen. Über diese Kanäle wurde das Projekt kommuniziert und in die Nachbarschaft getragen.

          Wie lange leben die BewohnerInnen im Durchschnitt in der Notunterkunft?

    Unsere Unterkunft existiert bereits seit August 2016, ca. die Hälfte der ursprünglichen Besetzung wohnt derzeit noch in unserer Unterkunft. Die Länge des Aufenthalts in der Unterkunft variiert stark. I.d.R. ziehen Bewohner nur dann aus, wenn diese ausreisepflichtig sind oder aufgrund eigener Bemühungen eine Wohnung finden.

          Wer in der Unterkunft ist das Bindeglied zu dem Gartenprojekt? Wer macht neue BewohnerInnen darauf aufmerksam und ermutigt Sie, dabei zu sein?

    Ein Sozialarbeiter aus der Einrichtung übernimmt die Koordination des Projektes. Ziel ist gleichwohl, dass das die Gärtner (Bewohner und Nachbarn) selbstbestimmt gemeinsam das Projekt weiterführen. Mit den Kindern und Jugendlichen arbeitet stets Erzieherin im ensprechenden Teil des Gartens.

          In dem Finanzierungsplan sind Aufsetzrahmen für die Beete geplant. Unsere Erfahrung zeigt, dass das gemeinsame Bauen von Hochbeeten ein Zugang zu dem Gartenprojekt sein kann und zudem auch Menschen angesprochen werden, die mit „gärtnern“ zunächst nichst anfangen können. Wie wären Beetbautage mit Materialien zum Selberbauen?

    Unser Kooperationspartner, die Prinzessinengartenbau UG, hat uns zu dieser Vorgehensweise geraten. Wir können verstehen, dass gemeinsames Bauen ebenfalls Vorteile aufweist, halten Aufsetzrahmen dennoch für eine praktikable Lösung. Da der für das Projekt vorgesehenen Bereich ohnenhin noch hergerichtet werden muss und weiterhin ein Sandkasten errichtet wird, wird die Bauphase zahlreiche Tage und helfende Hände benötigen.


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  • Stadtgarten Connewitz wird zu IG

    (Gu aus Antrag)

    Mit dem Projekt „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ wird der „Stadtgarten Connewitz“ zu einem sozialen und integrativen Ort weiterentwickelt. Der Garten wurde 1993 vom Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. von der Stadt Leipzig gepachtet und genutzt und 2011 durch den Kauf vor einer möglichen Bebauung gerettet. Inmitten eines Wohngebietes hat sich die 4.300 m² große „grüne Oase“ zu einem Umweltbildungs- und Schaugarten entwickelt, in dem auch öffentliche Veranstaltungen stattfanden.
     
    Ab 2017 werden die vorher im Stadtgarten ansässigen Umweltbildungsangebote dezentral an verschiedenen Orten stattfinden. Die dadurch freiwerdenden Kapazitäten und die Tatsache, dass seit 2015 viele Syrier*innen nach Leipzig migrierten, sind Anlass neue Wege zu gehen. Der Stadtgarten Connewitz wird zu einem Gemeinschaftsgarten mit verschiedenen Nutzer*innengruppen und einer partizipativen Ehrenamtsstruktur weiterentwickelt.
    Ab April 2017 wird der Stadtgarten Connewitz für Interessierte im Sinne der Gemeinwesenarbeit für gemeinsames Gärtnern, Veranstaltungen, Workshops, als Treffpunkt und zur Erholung geöffnet sein.
     Die „Leipziger Syrienhilfe e.V.“, welche für Geflüchtete und langjährige Migrant*innen Beratung und Anknüpfungspunkt bietet, interessierte Mitglieder des Ökolöwen, im Alter zwischen 3 und 78 Jahren, und Jugendliche der örtlichen Schule sind an einer Kooperation interessiert. (mehr …)

  • Paradies für Alle in Radolfzell hatte einen guten Start

    (Gu aus Antrag)

    Wir haben an 15 Menschen Parzellen vergeben, darunter Menschen aus Syrien, dem Irak und Mexiko. Auch der Waldkindergarten ist dabei. Im Gemeinschaftsbereich ist die ganze Gruppe mit 20-30 Leuten in wechselnden Besetzungen tätig und hat schon viel geschafft: Hecke gepflanzt, freiwachsende Sträucher, Gartenhäuschen gebaut, Staketenzaun gesetzt, Materiallager aus gespendeten Materialien hergerichtet (Ziegel, Wackersteine, Recyclingholz etc.). Uns wurden einige Gartengeräte gespendet, mit denen wir bis jetzt arbeiten. Auch die Erde für die Kräuterspirale wurde vom Erdwerk Ökohum gespendet.
    Das Grundstück (1500m²) bekommen sie von der Stadt kostenlos zunächst für 5 Jahre.


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  • Auch bei Chloroplast Stuttgart sind Geflüchtete dabei

    (Gu, alerst)

    […]Seit rund zwei Jahren leben Städter auf dem ehemaligen Gärtnereigelände aus, was ihre kleinen und oft gartenlosen Wohnungen verbieten. Sie gärtnern für den Eigenbedarf, tauschen Pflanzen und bauen mit gespendetem Werkzeug Hochbeete aus recycelten Paletten. Total nachhaltig möchte man sagen. „Nachhaltigkeit ist heutzutage so eine Worthülse. Wir versuchen die hier zu füllen“, sagt Zeger. Urban Gardening sei dabei nur ein Teil davon. Und so betreiben einige der Hochbeete Geflüchtete aus der Solitudestraße, jeden Mittwochabend machen Flüchtlingskinder mit Kindern aus Weilimdorf gemeinsam Zirkus auf dem Areal und auch für Tüftler ist Platz: einer hat gerade eine Aquaponikanlage – also eine Kombination der Fisch- und Pflanzenzucht – in Eigenregie gebaut. Auch arbeitet man für Projekte mit Stuttgarter Universitäten zusammen.
    Jüngst gab es gar eine Förderung in Höhe von 2000 Euro durch „What’sUB Stuttgart: Kreative Stadt gestalten – Subkultur erhalten“. Das Projekt wird von der Hochschule für Technik Stuttgart und der Stadt Stuttgart, Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung durchgeführt. […]
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.walz-areal-in-weilimdorf-eine-chance-das-betongrau-hinter-sich-zu-lassen.29ee6fcf-9909-4dc1-a985-48571e741464.html (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten Schlossplatz in Nürnberg hat viel vor

    (Gu, Mail)

    In unserem Projekt gärtnern Nachbarn zusammen mit Studierenden der TH Ohm Nürnberg. Die Gartensaison startet bei uns am 8. April und es ist für 2017 geplant, den Garten weiterzuentwickeln. Die bisherigen Aktiven möchten wir für eine nachhaltige Mitgestaltung am Projekt begeistern und ihn im Sinne der „Gärten der Integration“ auszugestalten. Denn in der direkten Nachbarschaft des Gartens befinden sich zwei Unterkünfte für Asylbewerber und Geflüchtete. Diese sollen dieses Jahr einbezogen werden, dazu wollen wir Bewohner der Häuser einladen, Beetpatenschaften zu übernehmen. Das Projekt wurde vom Kulturladen Zeltnerschloss der Stadt Nürnberg ins Leben gerufen. Dieser forciert die Kooperation mit den beiden Unterkünften, so hoffen wir, deren Bewohner für den Garten zu begeistern. Des Weiteren ist geplant, in Zusammenarbeit mit dem Kulturladen Zeltnerschloss in Themenmonaten verschiedene Umweltthemen aufzugreifen und sich mit ihnen in unterschiedlichen Formaten (Vorträge, Workshops, Filme, Diskussionen…) auseinanderzusetzten. (mehr …)