Schlagwort: Flüchtlinge

  • neues Gartenprojekt mit Geflüchteten in Otternberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Unter dem Dach der Ev-luth. St. Severi Kichengemeinde Otterndorf triff sich seit Jahren die Flüchtlingsbegleitung (Zusammenschluss von Flüchtlingen und Unterstützenden verschiedener
    Organisationen (DRK, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Kirchengemeinden, …) Im Rahmen ihrer Arbeit hat die Gruppe das anliegende Konzept für einen Gemeinschaftsgarten entwickelt.
    Dafür stellt die ev. Kirchengemeinde gegen sehr geringe Pacht ein schönes Stück Land hinter dem Otterndorfer Friedhof für eine gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung. Das Projekt ist offen für jede/n, die/der sich am Gemeinschafts-Garten beteiligen möchte. Wichtige Inhalte des Projektes sind die allgemeine Organisation des Projektes, die Herrichtung des Gartens inklusive des kleinen Gartenhauses, die Pflanzung von Gemüse im Garten und im Gewächshaus, die Pflanzung von Obst, der Anbau von Salat und Kräutern, sowie die Organsiation und Durchführung von Begegnungsmöglichkeiten, wie Festen, gemeinsamen Essen und Trinken, etc. Das geerntete Gemüse und Obst ist für den Eigenverbrauch bestimmt, was übrig bleibt,
    wird einvernehmlich aufgeteilt und weitergegeben z.B.  für die Tafel Cuxhaven e.V.

    > – wie viele Leute sind die Planung des Projekts involviert?

    -In die direkte Planung sind momentan ca. 6 Personen involviert, dies soll aber noch auf die Geflüchteten, die hauptsächlich mitarbeiten, ausgebaut werden.

    > – wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte und wie viele Flüchtlinge sind dabei?

    – Die gesamte Gruppe umfasst eine Anzahl von mindestens 20 – 30 Personen, die aber noch weiter wachsen soll. Wir setzen da auf das besser werdende Wetter. Ca. +/- 15 Geflüchtete sind dabei.

    > – wo sind die Flüchtlinge untergebracht und wie weit ist das von dem Gartengrundstück entfernt?

    – Die Flüchtlinge wohnen in Otterndorf und der Umgebung, z.T. in eigenen Wohnungen, z.T. in Wohnungen, die von der Gemeinde gestellt wurden, d.h. tlw. wohnen Sie nur 200 m Luftlinie entfernt, tlw. ca. 6-8 Kilometer, wenn sie ein wenig außerhalb wohnen.

    > – was war vorher auf der Fläche, wie groß ist diese, gibt es einen Zaun und wie ist die Fläche bewachsen (Bäume etc.)?

    – Das Grundstück hat ca. 700 qm, es lag ca. 5 Jahre brach und wurde vorher als Kleingarten genutzt. Es gibt einen Zaun.
    Es gibt bereits ca. 15 Obstbäume auf dem Grundstück. 8 Beerensträucher haben wir bei Hagebau gekauft. Ansonsten ist es mit Gras bewachsen, tlw. ist es schon umgegraben worden.

    > – wie viele Beete sollen entstehen und wie groß sollen diese werden?

    – Ca. 200 qm wollen wir für Gemüse- und Kräuterbeete nutzen, eine genaue Anzahl kann ich Ihnen nicht nennen.

    > – soll es alles individuelle Beete werden oder sind auch gemeinschaftliche Beete geplant?

    – Es sollen vor allem gemeinschaftliche Beete geplant werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Teil des Gartenhaus als Gewächshaus zu nutzen.

    > – wie werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese zugänglich für die GärtnerInnen?

    – Die Gartengeräte werden in einem Schuppen auf dem Gelände untergebracht, das mit einem Vorhängeschloss gesichert ist und sind zugänglich, wenn die Person mit dem Schlüssel für das Schuppenschloss anwesend ist bzw. der Schlüssel vorher übergeben wurde.

    > – wie können weitere Interessierte dazu kommen und wie erfahren diese von dem Gartenprojekt?

    – Wir schreiben regelmäßig Artikel für die hauseigene Zeitschrift „Wir vom DRK“, laden die Presse zu Festen ein oder machen Ankündigungen beim internationalen Café in Otterndorf oder in der Zeitung, sodass weitere Interessierte angesprochen werden. Außerdem haben wir an einigen Stellen Flyer ausgelegt.

    > – ist geplant, dass die GärtnerInnen (bis auf die Geflüchtete), etwa bezahlen? Wie sollen die laufenden Kosten und die Pacht (die wir z.B. nicht übernehmen) finanziert werden?

    Es ist nicht geplant, dass die GärtnerInnen etwas bezahlen. Die laufenden Kosten wie die Pacht werden durch Spenden an die Flüchtlingsinitiative Land Hadeln, deren Spendenkonto über die Kirche läuft, finanziert. Diese Spenden sollen aber in der Regel Flüchtlingen zugute kommen, daher erhoffen wir uns finanzielle Unterstützung von Ihrer Stiftung. Die Pacht können wir selbst übernehmen.

    > – wie offen ist der Garten? Kann man jederzeit rein? Braucht man einen Schlüssel, gibt es ein Zahlenschloss?

    – Der Garten ist komplett offen, man kann ihn jederzeit betreten und braucht auch keinen Schlüssel. Lediglich am (Garten-)Haus haben wir ein Vorhängeschloss mit 5 Schlüsseln angebracht, an der zweiten Tür ist ein bks-Schloss.
    Für den Schuppen haben wir ein Vorhängeschloss.

    > – Können auch Leute, die nicht mit gärtnern, den Garten nutzen?

    – Auch Leute, die nicht mit gärtnern, können den Garten nutzen und sind z.B. zu Festen eingeladen.


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  • Campus Garten bei der LGS 2018 in Würzburg dabei

    (Gu, alerts)

    An der Universität Würzburg wurde ebenfalls ein Urban-Gardening-Projekt verwirklicht. Das Referat Ökologie der Studierendenvertretung hat am Students‘ House auf dem Campus Nord einen Garten angelegt. In selbstgebauten Hochbeeten kann hier Gemüse von allen Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität angebaut werden. Ein Steingarten dient als Hotspot der Biodiversität, während mehrere Teiche verschiedenen Tierarten ein Zuhause bieten.
    Für die Landesgartenschau 2018 hat sich das Referat Ökologie mit den Stadtgärtnern e.V. und der Volkshochschule Würzburg zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Urbanes Gärtnern und urbane Wildnis“ werden sie gemeinsam 2000 Quadratmeter auf dem Gartenschaugelände am Hubland bepflanzen.
    Das Team des Campus-Gartens hat bereits konkrete Pläne: Neben bunten Blumenwiesen und einem Trockenrasen sollen ein Insektenhotel und ein Teich mit Minze, Brunnenkresse und anderen essbaren Pflanzen als Rückzugsort für einheimische Tiere dienen. In Hoch-, Hügel- und Kraterbeeten kann gemeinsam Gemüse gepflanzt und großgezogen werden. Der Nachbau einer Verkehrsinsel mit Gemüse statt Straßenbegleitgrün und vertikale Gärten an einem Geräteschuppen zeigen die ganze Raffinesse des Urban Gardenings.

    Aber auch soziale Projekte sind Teil des Plans: internationales Gärtnern mit Geflüchteten organisieren, eine Hütte konstruieren und einen Lehmofen bauen. Die Besucher sollen dabei aktiv in die Gestaltung der Fläche miteinbezogen werden. Nach getaner Arbeit lädt eine Sitzgruppe zum Ausruhen ein.

    Des Weiteren plant das Campus-Garten-Team Vorträge zum Thema „Urban Gardening“. Hier erfahren Interessierte mehr über verschiedene Richtungen des Trends. „Wir wollen zeigen, dass kreatives Gärtnern in der Stadt auf viele verschiedene Arten möglich ist“, so Pädagogik-Studentin Wiebke Degler, Mitorganisatorin des LGS-Projekts.

    Beim Urban Gardening zählt vor allem eins: die Nachhaltigkeit. Sich selbst mit Nahrung versorgen, das städtische Klima verbessern und zur Vielfalt der Arten beitragen – das sind die Ziele des urbanen Gärtnerns. „Man kann schon mit ganz einfachen Dingen, die man zu Hause hat, etwas für die Natur tun“, erklärt Pascal Bunk, Vorsitzender des Referats Ökologie der Studierendenvertretung. Für das Projekt möchte er deshalb hauptsächlich wiederverwendbare Materialien verwenden. Schotter, Ziegelsteine und Paletten, die beim Bau der Landesgartenschau als Müll anfallen, sollen beim Beetbau eingesetzt werden.

    Wichtig für das Projekt: Es werden keine unnatürlichen Bedingungen geschaffen. „Wir haben im Campus-Garten schon viel Erfahrung gesammelt und wissen daher, was in unserem heimischen Boden gut wächst“, erzählt Wiebke Degler. Das gesamte Projekt ist deshalb auf das Klima und den Boden Frankens bezogen. „Wir möchten nutzen, was da ist“, sagt Pascal Bunk.

    Die Landesgartenschau 2018 startet am 12. April und endet am 7. Oktober. Damit zum Beginn der Veranstaltung bereits gemeinsam gegärtnert werden kann, werden die ersten Vorbereitungen schon im Herbst 2017 getroffen. Für das Projekt sucht das Campus-Garten-Team noch helfende Hände. Mitmachen darf jeder, egal ob jung oder alt. „Wir sind auch offen für neuen Input. Wenn jemand eine Idee umsetzen möchte, ist er bei uns herzlich willkommen“, so Bunk.

    Für alle, die bauen, pflanzen oder gießen helfen, wird der Eintritt zur Landesgartenschau frei sein. Da das gesamte Projekt selbst finanziert werden muss, freut sich das Team über jede Spende, egal ob Gartenhandschuhe oder überschüssige Steine vom Hausbau.

    http://www.wuerzburgerleben.de/2017/03/14/urbanes-gaertnern-auf-der-landesgartenschau/ (mehr …)

  • Himmelbeet: neue Ideen für 2017

    (Gu, RSS)
    Himmelbeet

    Für 2017 planen wir einen Markt der regionalen Köstlichkeiten. Jeden letzten Samstag im Monat verwandelt sich das himmelbeet in einen bunten Marktplatz, der sich regionalen Produkten und Selbstgemachtem aus dem Garten widmet. Der erste himmelbeet-Markt erwartet Euch am 29. April.

    Wir freuen uns auch auf die Blaue Stunde, einen regelmäßigen Treffpunkt für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung aus dem Wedding. Hier könnt Ihr gemeinsam Projekte realisieren, kochen und Pizza backen, quatschen und musizieren oder einfach nur gemeinsam Zeit verbringen.

    Ihr dürft auf Programmbeete gespannt sein: Robin plant ein Beet, das über den Gebrauch der verschiedenfarbigen Maissorten bei den Hopi aus Nevada informiert. Weitere umweltpädagogische Beete sollen die Mischkultur Milpa der Maya vorstellen oder auch die Ackerbaumethode Three Sisters, bei der die wesentlichen Feldfrüchte der Indigenen Nordamerikas (Kürbis, Mais und Bohnen) zusammen angebaut werden. Wieder andere Beete widmen sich Färberpflanzen oder dienen als Bienen- und Insektenweiden.


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  • Paradies für Alle wächst

    (Gu, mail)

    Das „Paradies für Alle“ wächst, im Winter haben wir gestartet mit der Aufbaugruppe aus dem nichts, Martina Ruf und ich…und es haben sich schon ca. 13 aktive Bürger  aus Radolfzell und ca. 15 Geflüchtete (inkl. 2 Familien) gefunden, zusammen organisieren wir alle 2 Wochen die Kontakte, Öffentlichkeitsarbeit, wir haben uns auch schon zusätzlich 4 mal im Garten getroffen, einen Birnbaum gepflanzt, Hecken umgepflanzt, angefangen etwas umzugraben und so fort. Im Moment haben wir schon 36 Interessierte im Verteiler, (mehr …)

  • IG in Jena legt wieder los

    (Gu, alerts)
    Jena. Mit dem nahenden Frühling beginnt auch die Gartensaison. Wer keinen eigenen Garten besitzt, sich aber dennoch nach der erdenden Arbeit im Freien sehnt und schon immer mal Radieschen aus dem eigenen Beet zupfen wollte, für den wäre der interkulturelle Garten in Lobeda-West eine Lösung. Interessierte können sich hier ein Beet zulegen oder sich am Gemeinschaftsbeet beteiligen.

    „Wir haben den Wunsch, dass sich noch mehr Menschen an der Arbeit im interkulturellen Garten beteiligen“, sagt Katja Reindl. Sie ist Sozialarbeiterin beim Jenaer Verein „JuMäX“, der im Bereich Kinder- und Jugendarbeit tätig ist.

    Abenteuerspielplatz ist wieder täglich geöffnet

    Seit Sommer 2016 liegt die Verantwortung über das 6000 Quadratmeter große Gelände nahe dem Tafelhaus in Lobeda-West, auf dem sich der Abenteuerspielplatz und der interkulturelle Garten befinden, nicht mehr beim Bund Deutscher Pfadfinder, sondern beim Jenaer Trägerverein „JuMäX“. Katja Reindl, Niels Rogoll und Marcus Hannuscheck teilen sich hier zwei Stellen als Sozialpädagogen.

    Seit 1. März 2017 ist der Abenteuerspielplatz auch wieder täglich bis 18 Uhr auf und samstags von 10 bis 17 Uhr. „Zu uns kommen meist Kinder aus Lobeda, die hier ihre Nachmittage nach der Schule verbringen“, sagt Katja Reindl. In den Ferien aber würde der Abenteuerspielplatz auch von Kindern und Jugendlichen aus der gesamten Stadt besucht.

    Vor etwa drei Jahren kamen die Sozialarbeiter auf die Idee, einen interkulturellen Garten anzulegen, der nicht nur von Kindern und Jugendlichen, sondern von allen Interessierten genutzt werden kann. In direkter Nachbarschaft zum Abenteuerspielplatz gab es ein ungenutztes Gelände der Kommunalen Immobilien: „Das war damals eine Brache, und wir entschlossen uns, dort den Garten anzulegen“, sagt Niels Rogoll.

    Flüchtlinge, die in der nahegelegenen Gemeinschaftsunterkunft lebten, halfen ehrenamtlich beim Gestalten des Gartens, aber auch viele andere Freiwillige beteiligten sich an einem großen Arbeitseinsatz, um das 1000-Quadratmeter-Gelände nutzbar zu machen.

    „Natürlich geht es auch um den Integrationsgedanken, aber die Idee des Interkulturellen Gartens bezieht sich nicht nur auf geflüchtete Menschen“, sagt Katja Reindl. Lobeda sei an sich ein multikultureller Stadtteil, „der Garten, soll einen Ort bieten, an dem Menschen verschiedener Generationen, Kulturen und Nationalitäten in Kontakt kommen können. Hier kann man sein Wohnumfeld selbst mitgestalten – gemeinsam mit anderen“.

    Mitmachen könne jeder und zwar kostenfrei. „Dennoch erwarten wir natürlich ein gewisses Engagement und Interesse am Gärtnern“, sagt Katja Reindl. Seit einiger Zeit gibt es auch ein Gartentor, das den Garten von der Werner-Seelenbinder-Straße aus zugänglich macht. „Es besteht die Möglichkeit, dass wir gegen eine Kaution den Schlüssel für den Garten an unsere Garten-Gemeinschaftsmitglieder herausgeben. So kann auch gegärtnert werden, wenn wir von JuMäX nicht auf dem Gelände sind.“

    Am Samstag, 4. März 2017, wollen die drei JuMäX-Mitarbeiter den Garten für Interessierte öffnen und das Konzept näher erläutern. Zwischen 15 und 17 Uhr kann man einfach in der Werner-Seelenbinder-Straße 26 vorbeischauen und sich darüber informieren, wie der interkulturelle Garten funktioniert.

    http://jena.otz.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Interkultureller-Garten-in-Jena-Moehren-und-Radieschen-zwischen-Plattenbauten-793489046 (mehr …)

  • Infos von Shimeles

    Inselgarten Wuppertal(Beratung+Infomaterialien)

    Christas Buch „Wurzelschlagen in der Fremde…“, zusammen mit meiner  Infomaterialien über das Konzept der  Willkommensgarten kommen gut an beim Trägerschaftsgespräche in Wuppertal:

    Auszug E-Mail.:  „…. am Dienstag findet unser erstes Gespräch mit dem Leiter der Diakonie Wuppertal statt. Christine Nordmann hat ihm das Büchlein *Wurzeln schlagen* zusammen mit unserem Anschreiben in die Post gegeben. Dieses Büchlein spricht Bände – es ist positiv aufgenommen worden und jetzt freuen wir uns sehr auf das Gespräch. Sollten Sie es noch möglich machen können, würden wir uns /ich mich aber auch sehr über Ihren Vortrag freuen…………

    Ich freue mich auf die nächsten Schritte, die wir vielleicht schon bald gemeinsam gehen. …

    Für Ende April ist eine Veranstaltung in Wuppertal geplant. ich bin angefragt worden einen Vortrag zum Thema:  Interkulturelle Gärten und die Bedeutung des Projektes  „Lebendige Boden-lebendige Vielfalt“ zu halten

    Mediation von internen Konflikten in Allmende Kontor e.V. Berlin (Beratung+Korrespondenz)

    Ich  wurde  bereits  2016 angefragt worden Mediation in Allmende Garten Projekt anzubieten.

    Es hatte lange gedauert bis eine formelle Anfrage verbindlich würde.

    Ich habe dem Allmende e.V.-  das Angebot gemacht,  Workshop zu  interne Kommunikation zusammen zu organisieren.

    Folgende Ausschnitte aus dem schreiben:

    … Es geht dabei um die Konflikte, die in Euer  Garten Gemeinschaft bestehen und Eure kreative Kraft binden. Diese Konflikte können mit externer Unterstützung  gemeinsam bearbeitet und reflektiert werden: wir schaffen ein Forum für alle Beteiligten, um den Konflikt zu strukturieren und zu bearbeiten. Eure Gruppe soll darin bestärkt werden, gemeinsam eine arbeitsfähige Lösung zu erarbeiten. Es geht darum gemeinsam eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten einen Gewinn darstellt.

    Um den Workshop zur internen Kommunikation vorbereiten zu können brauche ich natürlich einige Vorabinformationen: Wer sind die Konfliktparteien, worum geht es bei dem Konflikt und wie groß ist die Gruppe, die Probleme miteinander hat?

    Um  mit Euch ein Mediationsangebot auszuarbeiten, brauche ich eine verbindliche Zusammenarbeit mit Euch. Wenn wir Euch bei der Lösung von internen Konflikten in der angedeuteten Form helfen sollen, bitte ich Dich, mir eine entsprechende Zusage zu schicken….

    Ich habe zudem sie gebeten mir zu sagen ob der Bedarf zur Konflikt Bearbeitung noch  besteht.

    Mediation in Altglinieke (Beratung+ Vorschläge Ausarbeiten+Vermitteln)

    IG Altglinike in Berlin befindet sich in Schwierigkeiten(eventuell in Auflösung)-

    Der früher Träger, Agenda 21 e.V, möchte aus der  Gartenträgerschaft zurückziehen. Besser gesagt den Garten komplett abgeben(mit all dem  was auf der Garten Fläche befindet).

    Er  hat den Pachtvertrag  beim  Bezirksamt Treptow-Köpenick  gekündigt. Die Kündigung liegt dem Bezirksamt vor.

    Die Gründe dafür  warum  Agenda e.V. jetzt die Trägerschaft aufkündigen möchte ist nicht klar.

    Das Bezirksamt ist einverstanden,  den Agenda  e.V. aus dem Pachtvertrag zu  entlassen wenn ein anderer Träger die Übernahme garantiert.

    Es hat sich ein ökumenischer Verein bereit erklärt  provisorisch die Trägerschaft zu übernehmen.

    Aber  ohne die  „Altlasten“. Das sind  Rückbaukosten für die vielen „illegalen Bauten“ auf den Garten Parzellen.

    Die  Vorgehensweise der Agenda e.V.  kann verehrend auswirken, das  die Gartenmitglieder über die Kündigung  nicht informiert sind.

    Ich wurde darüber  v. Herrn Wazlawik gebeten(er ist seit vielen Jahren nicht mehr bei Agenda e.V.)  worden, bei der Lösung des  Problems  unterstutzend mit zu wirken.

    Ich habe bereits einige Vorschläge eingebracht wie das Vorgehen strukturiert werden kann. Sie wurden dankend aufgenommen. (Mehr dazu nach einem Ortsgespräche in Berlin)

      Aktuell haben wir folgende Anfragen (Infomaterialien+Beratung)

    1. Bad Sodenallendorf : Sie interessieren sich besonders für den Strukturaufbau und Regelwerk wie es in eine Garten mit geflüchteten funktionieren kann. Mitte Marz kommt eine Multiplikatoren Gruppe für Info und Beratungsgespräche nach Göttingen

    2. Anfrage aus dem  Erstaufnahme flüchtlingswohnheim in Hamburg Rahlstedt.

    Hier geht es drum    wie baue ich ein Garten Infrastruktur auf dem Flüchtlingswohnheim

    Sie sind froh über jeglichen Tipps von uns.

    3. Northeim: eine Initiative bemüht sich in Northeim/Harz einen Garten Projekt mit Geflüchteten aufzubauen. Hier sind wir auch beratend dabei.

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  • Tausendschön gewinnt Engagementpreis NRW

    (Gu, Mail)
    Auszug aus der Laudatio: 

    Im interkulturellen Gemeinschaftsgarten Tausendschön in Minden-Leteln fällt bürgerschaftliches Engagement auf fruchtbaren Boden. Auf der 1.600 qm großen Fläche des Gartens zwischen Hühnern und Ziegen  stehen das interkulturelle Miteinander, die demokratische Selbstorganisation und die Wertschätzung guten Lebens im Mittelpunkt des Angebots des gemeinnützigen Mindener Vereins. Erweitert wird das Angebot durch Kunst und Kultur. Naturerlebnis, gelebtem Umweltschutz und gesellschaftlicher Teilhabe setzen sich die Aktiven für ein nachhaltiges Miteinander von Menschen aus allen sozialen und kulturellen Schichten ein. Dass auf diesem fruchtbaren Nährboden auch Integration gelingt, verwundert da kaum. Denn viele Migrantinnen und Migranten bringen eigene Erfahrungen in Gartenwirtschaft und Handwerk mit, ebenso wie soziale Kompetenzen.


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  • neues Gartenprojekt mit Geflüchteten in Nürnberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Am Integrationszentrum „First Steps“ in Nürnberg wollen Haupt- und Ehrenamtlicher der Johanniter-Unfall-Hilfe, die im Bereich der Flüchtlingshilfe aktiv sind, zusammen mit Geflüchteten im Hof des Zentrums einen Interkulturellen Garten aufbauen. Das Zentrum liegt gut eingebunden in einer belebten Gegend unweit vom Bahnhof. Die Ernte soll gemeinsam verarbeitet und verkocht werden. Dafür kann die große Küche im Zentrum genutzt werden. Die direkten Nachbarn, die Sparda-Bank sind begeistert und wollen wohl auch mitgärtnern.

              Wie groß ist das Gelände und wie viel Quadratmeter davon sollen für das Gartenprojekt genutzt werden?

    A: Die Gesamtfläche des Innenhofes beträgt ca. 255qm. Die genutzte Fläche beschränkt sich aber jedoch auf ca. 10-15 Hochbeete und die verschiedenen kleineren Anbauflächen durch Palettenpflanzer und andere Möglichkeiten (Säcke, Blumentöpfe…)

              Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte, jetzt schon?

    A: Eine vorläufige gemischte Gruppe von 6 Personen hat sich zusammen gefunden um mit dem Projekt zu starten. Darunter befindet sich auch ein Landschaftsgärtner, der mit professionellem Rat zu Seite steht. Der Aufnahme neuer „Gärtner und Gärtnerinnen“ steht jedoch nichts im Wege. Jedoch muss geschaut werden, dass die Gruppe nicht zu groß wird.

              Wie werden die Geflüchteten mit in die Planung einbezogen und welche Erfahrungen haben Sie damit?

    A: Die Geflüchteten werden von Beginn an in den Bau, die Auswahl des Saatgutes und in die Erarbeitung eines Bewirtschaftungsplans einbezogen. Es soll von Anfang an eine gemeinschaftliche Aktion entstehen.

              Wird der Garten stets offen sein oder gibt es einen Zaun, ein Tor o.ä.?

    A: Der Innenhof ist über die 24 Stunden besetzte Pforte zugänglich. Dadurch ist das Gelände einerseits vor Außeneinwirkung, wie z.B. Pflanzenklau oder Beschädigung geschützt, auf der anderen Seite kann aber jeder auf das Gelände, der dort wirklich gärtnern möchte. Außerdem wird der Garten durch verschiedene Veranstaltungen (geplant sind Open-Air-Kino-Abende „Kino im Garten“, Sommerfest, evtl. kleine Pflanzentauschbörsen oder auch mal ein Vortrag zur Stadtökologie o.ä.) auch immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Dadurch wird er immer wieder auch neuen Personengruppen „vorgestellt“.

              Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie werden diese zugänglich für die GärtnerInnen sein?

    A: Wir haben die Möglichkeit große Gerätschaften vor Regen geschützt im Keller unter zu stellen. Hier ist der Zugang mit einem Haupt- oder Ehrenamtlichen des Integrationszentrums First Steps möglich. Die meisten kleinen Geräte, wie Harken, Handschaufeln und ähnliches können zentral bei der Pforte untergebracht werden und stehen unmittelbar zur Verfügung.

              Soll es 15 Hochbeete geben?

    A: Da der Hof durchgehend gepflastert ist, müssen wir Raum für Anpflanzungen schaffen. Ob der Platz jedoch ausreicht um genau 15 Beete aufzustellen ist auch noch davon abhängig, wie breit die Fluchtwege gehalten werden müssen. Deshalb haben wir erst einmal mit einem Wert von 15 Hochbeeten gerechnet.

              Wer wird die Hochbeete bauen?

    A: Die Beete werden von Geflüchteten und Ehren- und Hauptamtlichen gemeinschaftlich gebaut.

              Wozu werden Rollensätze gebraucht und wozu Flechtzaunbeschlag?

    A: Der Plan war, die Beete mobil zu bauen, damit man im Sommer den Innenhof auch für einmalige Aktionen, wie ein Sommerfest etc. nutzen kann. Zudem muss der Innenhof in alle Richtungen für mögliche Arbeiten an Fassade o.ä. zugänglich sein. Hierfür werden die Rollensätze benötigt. Da der Bodenbelag teilweise recht uneben ist und alles möglichst lange halten soll, wurden große Rollen eingeplant.

    Der Flechtzaunbeschlag ist ein einfacher Verbindungswinkel für Holzteile. Um den Unterbau mit dem Aufsatz verbinden zu können, benötigt man rechteckige Winkel.

              Was ist mit Palettenpflanzer gemeint?

    A: Die Paletten werden auf die lange Seite aufgestellt. In den Zwischenraum von Fläche und Füßen lassen sich metallene Pflanzgefäße einsetzen die für Kräuter oder andere kleinere Anpflanzungen verwendet werden können. Dies spart Platz da in die Höhe gepflanzt werden kann.

              Für wie viele Personen sind die Gartengeräte geplant, könnten Sie hier die eingeplanten 500 Euro bitte noch ausführen?

    A: Es ist eine Grundausstattung für 6 Personen eingeplant. Die Kosten sind detailliert nun aufgeführt und belaufen sich auf 232,75€ – hier wurden nun auch Preise von gebrauchten Geräte mit einbezogen. Die 500 € sind somit nicht mehr aktuell.

              Was von den im Finanzplan aufgeführten Materialien könnten Sie gebraucht bekommen?

    Die Kosten von Erde und Hackschnitzel, bezogen vom Kompostwerk Nürnberg belaufen sich auf ca. 9 € für die Erde und 29€ für die Hackschnitzel. Für gebrauchte Gerätschaften belaufen sich die errechneten Kosten auf 232,75 €.Für Baumaterial kann man eventuell Absprachen mit Baumärkten treffen. Bei Obi erhalten wir als Johanniter-Unfall-Hilfe 10% Rabatt auf Materialien, wie z.B. Holz.

              Wie ist die „Wasserlage“ vor Ort, woher wird das Wasser zum Gießen kommen?

    A: Ein Brunnen oder ähnliches steht leider nicht zur Verfügung. Das Wasser muss aus der Küche des Integrationszentrums bezogen werden. Zudem ist ein Bewässerungssystem (Regentonnen, Wasserpumpen) bereits geplant – die Kosten werden wahrscheinlich von anderer Stelle übernommen und sind deshalb nicht im Kostenplan enthalten.

              Haben Sie bei der Stadt Nürnberg nach Unterstützung gefragt für z.B. Erde o.ä.?

    A: Bisher nicht. Jedoch haben wir den Tipp bekommen Materialien über das Kompostwerk Nürnberg zu beziehen.

              Haben Sie beim Stadtgarten Nürnberg z.B. nach guten und günstigen Bezugsquellen von Paletten u.ä. gefragt?

    A: Direkt beim Stadtgarten haben wir nicht nachgefragt. Wir haben jedoch Preise verglichen und mehrere Anbieter angerufen und nachgefragt. Für hochdruckimprägnierte Europaletten, die somit witterungsbeständig sind, sind 10 € pro Stück ein fairer Preis.


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  • Neue Ideen und Projekte beim Himmelbeet

    (Gu, Mail)

    Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für die Saisoneröffnung und das Osterfest im April. Diese Woche habe ich dank der vorausschauenden Planung der anderen den Kalender ordentlich füllen können: http://himmelbeet.de/termine/
    Ich persönlich möble gerade die Webseite auf und schreibe spannende Projekte an (Dycle und das Gartenlabor aus Berlin, Gemüsegartenkiosk aus Mönchengladbach u.a.), um zusammen zu arbeiten. Für 2017 planen wir monatliche Märkte im Garten, auf denen lokale und regionale Anbiet*erinnen ihre Nahrungsmittel verkaufen können. Und die „Blaue Stunde“, ein monatlicher Treffpunkt für Geflüchtete und Berlin*erinnen mit kulturellem Programm und Pizzabacken.

    Außerdem wollen wir uns mehr mit anderen Berliner Gärten vernetzen und starten einen kleinen Beettausch mit „UnserGarten Bruck“ aus Erlangen, die Ihr Tischtennisbeet mit „typischen“ himmelbeet-Pflanzen bestücken. Dafür kommt die Erlanger Bohne, wenn ich mich recht entsinne mit ein paar Infos zur Garten-Partnerschaft in eins unserer Beete.

    In diesem Zuammenhang planen wir weitere „Programmbeete“, die umweltpädagogische und soziale oder kulturelle Zwecke haben. Daher wird es auch ein Beet geben, das über den Gebrauch der verschiedenfarbigen Maissorten bei den Hopi (eine indigene Kultur in Nevada) informiert oder auch eine Darstellung von Milpa (ein Landwirtschaftssystem der Maya) bzw. den Three (Four) Sisters. Andere Beete werden Färbepflanzen und Bienen-/Insektenweiden gewidmet. Auch eines mit der Gemüsepflanze des Jahres vom VEN, der Steckrübe.

    Die Verhandlungen mit dem Bezirk ziehen sich. Wir haben den Green Urban Labs Antrag gestellt, um final mit allen Parteien einen abgestimmten Masterplan zu erarbeiten, der die Existenz von himmelbeet am Standort sichert. Mitte Februar, also schon sehr bald, soll es eine Entscheidung darüber geben. Dann wie immer im Blog nachzulesen: http://himmelbeet.de/ueber-uns-2/weiterwachsen/

    Mehr zum Green urban lab Antrag:
    Wir haben uns als Modellvorhaben für das Green Urban Lab beworben. Die mit dem Bezirk abgestimmte Projektskizze für die zukünftige Gestaltung der Fläche Ruheplatzstraße 12 ging an das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Im Januar 2017 folgte eine Flächenbegehung. Bis Mitte Februar soll über den Antrag entschieden werden. Mit dem Vorhaben zielen wir auf einen final mit allen Parteien (Bezirk, Amandla EduFootball e.V., himmelbeet gGmbH) abgestimmten Masterplan, der die Existenz des himmelbeet am Standort sichert.
    Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) beabsichtigt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in dem neuen Forschungsfeld „Green Urban Labs“ (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau) Modellvorhaben durchzuführen, die neue Ansätze einer urbanen Grünentwicklung erproben. Die Laufzeit der Modellvorhaben beträgt drei Jahre; voraussichtlicher Start ist Anfang 2017.
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  • Interkultureller Garten im Gemeinschaftsgarten von Annalinde

    (Gu, mail)

    Der [Offene] Garten [West] existiert nach wie vor. Wir [Annalinde] sind mit dem ESF-geförderten ANNALINDE-Projekt „Interkultureller Garten“ in den Offenen Garten West gegangen um diesen zu unterstützen und Strukturen zu stärken. Im September 2016 haben wir die Info bekommen, dass ca. 50% der Fläche in Zukunft für soziales Wohnen bebaut wird. Da die arbeiten schon im Sommer 2017 beginnen können, ziehen wir nach absprache mit dem Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbau mit dem ESF-Projekt ab Saisonbeginn im April 2017 in den ANNALINDE Gemeinschaftsgarten um. Um die Erfolgsindikatoren des Förderprojektes bedienen zu können benötigen wir eine sichere Fläche. Den Offenen Garten West wollen wir aber auch weiterhin unterstützen, soweit unsere Ressourcen es zulassen.

    Oder ist das ein anderes Projekt, was Annalinde macht? So ganz schlau aus der Beschreibung bin ich nicht geworden.
    Ja, unser Projekt ist ein anderes Projekt. Wir nutzen es nun, um das Format „Interkultureller Garten“ dauerhaft im ANNALINDE Gmeinschaftsgarten zu installieren. Also über die Projektlaufzeit (bis ende August 2018) hinaus. Ich kann das auch alles gern detailliert beim Workshop erklären.

    Beim Sommercamp bei euch hatten wir ja auch ein Grundstück (da wo jetzt der Obstgarten entsteht) besucht und da war ja auch ein Teil für einen Interkulturellen Garten geplant?
    Der ANNALINDE Obstgarten wird auf dauer urbane Streuobstwiese mit Fokus auf Naturschutz, Kulturlandschaft und Umweltbildung. Wahrscheinlich werden wir auf einem Teil der Fläche auch Hopfen anbauen. Wir haben uns dazu entschieden, den Interkulturellen Garten mit in den ANNALINDE Gemeinschaftsgarten zu nehmen, da dort schon eine richtige Gemeinschaftsgarten-Infrastruktur besteht, und er zentral im Quartier liegt – also für die BewohnerInnen der kooperierenden Unterkünfte gleich gut erreichbar ist. Außerdem, [und das ist nicht offiziell ;)] wird dadurch die Sicherheit der Fläche erhöht (Fläche ist ja nachwievor Pacht beim Liegenschaftsamt, da ESF-Projekt über die Stadt läuft haben die natürlich große Interesse daran, dass das Projekt auch ein Erfolg ist).

    Zusammenfassend heißt das: Wir bauen im bestehenden ANNALINDE Gemenischaftsgarten das Format Interkultureller Offener Garten auf (mehr …)

  • kurze Infos aus den Gärten vom Workshop 3.2.

    (Gu, Notizen vom Workshop am 3.2. in Gö)

    Nordhausen: Schrankenlos will wieder loslegen, haben großes Grundstück, Gelder beantragt, altes Projekt ist eingeschlafen

    30 Projekte im Gartennetzwerk Hannover

    Hack-Museum und Garten macht Projekt mit Notunterkunft, zunächst mit Kindern, soll auch im Garten ausgebaut werden

    Kants Garten Dusiburg: in Park. Guter Kontakt zum Grünamt, einfach angefangen zu gärtnern, aber viel Unterstützung durch die Stadt. 30 – 40 Leute dabei

    Heimatgärten Duisburg: werden ausgeweitet. Gewag initiiert diese. Mit Langzeitarbeitslosen werden Gärten bewirtschaftet und Vorarbeiten gemacht. Im ersten Heimatgarten gibt es ein richtiges Gartenbüro, in dem die ganze Woche über jemand ist (angestellt), Fragen beantwortet, Impulse gibt, mit im Garten dabei ist etc. Es gibt auch eine offene Fahrradwerkstatt, ein Kindercafe und noch so einiges mehr. Nicht nur für die Mieter, sondern für alle Interessierten.

    Stadtgarten Bebelhof, Braunschweig: letztes Jahr „Lerngarten“ für Geflüchtet. Infrastruktur durch Anbindung an VHS, gut für Deutschlernen, aber letztes Jahr Umweltbildung. Über Kontakt zu den Unterkünften in der Nähe, abholen etc., sind verteilt worden, dann war es schwierig, aber Anbindung an VHS – Jugendliche (Klassenverbände), Ausflüge in den Garten mit Gartenarbeit verbinden. Was mit Essen gemacht.

    Neue Gärten entstehen: in Wende und in Holtenser Berg (an Wohnheimen) in Göttingen, nach dem Konzept der Willkommengärten. In den bestehenden Gärten der IG Gö gab es für die Idee, neue Geflüchtet aufzunehmen, ncht bei alle Zustimmung. Muss man vorher diskutieren, IG Gö: Befragung. Vorbereitung nach innen. Aufwand, was bedeutet das konkret. In den beiden bestehenden Gärten gibt es Themenparzellen, auf denen gemeinsame Gemüse angebaut werden und in Geismar neu einen Bereich für Geflüchtet.


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  • GG in Kastel Housing gewinnt Preis

    (Gu, alerts)

    KASTEL – „Es ist ein tolles ehrenamtliches Projekt, das Raum für Begegnung und Integration schafft“, lobte Christa Gabriel, Kasteler Ortsvorsteherin, die Mitglieder des Vereins bürgerinitiierte Quartierentwicklung. Sie waren am Dienstag in die Ortsverwaltung Kastel/Kostheim gekommen, um eine ganz besondere Auszeichnung entgegenzunehmen. Der Bürgerverein wurde für sein Projekt „Urban Gardening“ geehrt. Im Rahmen des Projekts legten die Mitglieder im vergangenen Jahr einen Gemeinschaftsgarten in Kastel Housing an, der allen Bewohnern des Stadtteils zugutekommt. Mit der Umsetzung wurde im Frühjahr 2016 auf dem ehemaligen Kasernenareal in der Wiesbadener Straße begonnen.

    Die bürgerinitiierte Quartierentwicklung gewann damit den Wettbewerb „L(i)ebenswerter Stadtteil“, den der Kasteler Ortsbereit jedes Jahr ausruft. Er richtet sich an alle Kasteler Bürger, Vereine, Verbände, Schulen und Kitas, er soll in kleinem Rahmen städtebauliche Akzente setzen um die Lebensqualität in Kastel zu verbessern. Zudem würdigen der Ortsbeirat und die Jury soziales Engagement und einen bewussten Umgang mit der Natur. Das „Urban Gardening“-Projekt vereint all diese Elemente.

    An der Übergabe der Siegerurkunde und des Preisgelds in Höhe von 1000 Euro nahmen Mitglieder des Ortsbeirats teil. Auch Petra Seib, Leiterin der Ortsverwaltung, sowie Stadtrat Rainer Schuster waren da und dankten den ehrenamtlich Engagierten. […] Im Laufe des vergangenen Sommers wurde der Gemeinschaftsgarten immer größer und entwickelte sich zu einem beliebten Treffpunkt – zum gemeinsamen Ernten, Hacken und Anpflanzen oder einfach nur zum gemütlichen Beisammensein. Erstes Ziel sei es, so Holzer, ein Gespür für den Umgang mit der Natur und Lebensmitteln zu bekommen. Und so wurden Tomaten, Paprika, Kartoffeln aber auch riesige Sonnenblumen und viele andere Blumen in Hochbeeten oder – zuvor ungenutzten – Grünflächen angelegt und gepflanzt.

    Die Idee für den Gemeinschaftsgarten entstand lange bevor die ersten Flüchtlinge nach Kastel Housing kamen. Nun profitieren auch sie von dem Projekt. Aus dem Gemeinschaftsgarten wurde schnell ein „interkultureller“ Gemeinschaftsgarten, durch den viele Flüchtlinge auch eine sinnvolle und abwechslungsreiche Beschäftigung fanden. „Außerdem lernt man, in der Gemeinschaft etwas zu tun“, meinte Holzer.

    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/gemeinschaftsgarten-projekt-in-kastel-housing-gewinnt-preis_17635607.htm (mehr …)

  • Möbelbau für Gemeinschaftsgarten im Haus der Statistik (Campus Cosmopolis)

    (Mail, Gu)

    der Garten ist gerade ziemlich im Winterschlaf. Allerdings haben wir letzte Woche einen Möbelworkshop gemacht in dem wir Sitzmöbel für den Garten gebaut haben. Ein weiterer Termin wird im Februar folgen. Ich kann dir gerne Bescheid geben, wenn ich weiß wann der nächste Workshop ansteht. Ich denke, dass die Möbel dann im März, vllt früher, runter wandern werden. Aktuell stehen sie noch in den Arbeitsräumen oben, die aber auch Veranstaltungs- und Workshopräume sind. Ab dem Frühsommer würde ich gerne ein regelmäßiges Café/Get-together im Garten veranstalten. Eine EInladung schicke ich dir dann gern! Das ist aber noch eine Weile hin. Jetzt erst mal Winter und Schnee… Ansonsten planen wir einige Veranstaltungen/Workshops in 2017 die nicht direkt mit dem Garten zu tun haben, aber hoffentlich zu Teil dort stattfinden können (mehr …)

  • KulturJurte und Kulturamt planen GG in Oberföhring

    (Gu, Newsletter)
    Das Atelierhaus FOE -das wir beratend begleiten dürfen- schafft mit „Grünstadtgeflüster“ eine grüne Oase im grau-urbanen Raum, in der  interkulturelle Freundschaft und Wertschätzung wachsen und Früchte tragen dürfen. Über den Zeitraum von drei Jahren entwickeln wir gemeinsam in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat einen urbanen, interkulturellen Garten im Bürgerpark in Oberföhring, der durch sein natürliches Umfeld Kunst, soziales & ökologisches Engagement, sowie die zivile Bevölkerung zusammenführt. Es entstehen 200m² Beetflächen, die von einer Gartengemeinschaft von bis zu 80 Nutzern genutzt und gepflegt werden. Eine große Aufmerksamkeit genießt dabei die Integration von geflüchteten Menschen, für die Beetflächen frei zur Verfügung gestellt werden. Ein Gemeinschaftsgarten ist für uns der beste denkbare Ort für ein Geben und Nehmen auf Augenhöhe, sowie der Begegnung und der Entstehung von Freundschaften.

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  • IG Dübener Heide bewilligt

    (Gu, Mail)

    Unser im November 2015 für den Naturpark Dübener Heide beantragtes zweijähriges Gemeinschaftsgartenprojekt ‚Urban Gardening geht aufs Land‘, dass ggf. auch mit Flüchtlingen arbeiten soll, ist überraschender Weise am 29.12.2016, – vorbehaltlich einiger kleinerer Details – von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung GEHNEHMIGT worden!!!

    Geplant war Projektbeginn 1.1.2017. Das ist nun unmöglich zu schaffen, da wir inzwischen auch andere Pläne haben, die wir erst anpassen müssen. Elisabeth [Meyer-Renschhausen] und ich müssen die nächsten Tage überlegen, wie genau das ablaufen soll. Wahrscheinlich werden wir im März 2017 starten (mehr …)

  • Verein Bürgerinitiierte Quartiersentwicklung in Kastel erhält Bundespreis für Garten-Projekt mit Flüchtlingen

    (Gu, alerts)

    Von Wolfgang WenzelKASTEL – Im Sommer leuchten die Sonnenblumen aus weiter Ferne, im Winter gibt es Geborgenheit. Für seine Idee zu einem interkulturellen Gemeinschaftsgarten im Flüchtlingsviertel Kastel Housing hat der Verein „Bürgerinitiierte Quartiersentwicklung“ (Biqkk) einen Bundespreis erhalten. Eine Siegerurkunde, die unter anderem von einem prominenten Kinderbuch-Illustrator mitunterzeichnet ist, von Janosch.

    „Klar haben wir uns gefreut“, sagt Carolin Holzer von der Nachbarschaftsinitiative über die Würdigung in dem Wettbewerb „Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2016“. Dahinter steht ein Netzwerk Nachbarschaft unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums. 47 Initiativen waren bundesweit prämiert worden, vier aus Hessen hatten sich als Sieger qualifiziert. Einer davon ist die Gartengruppe des Biqkk-Vereins, der einzigen Nachbarschaftsinitiative in Kastel, die ein Miteinander mit den Flüchtlingen in der Gemeinschaftsunterkunft Kastel Housing sucht.

    Das Kleingärtnern auf Hochbeeten, neudeutsch Urban Gardening genannt, ist ein guter Anlass, um Menschen zusammenzubringen. Es macht Spaß, Erde in Hochbeete zu schaufeln, zu säen und zu gießen, um zu sehen, wie aus Samenkörnern Blumen und Gemüsepflanzen werden. Die eigentliche Ernte fährt der preisgekrönte Verein auf einer anderen Ebene ein. Sein Urban-Gardening-Projekt ist Teil eines Netzwerks der Flüchtlingshilfe. Aus ihm sind Patenschaften für Flüchtlinge hervorgegangen. Die Paten kümmern sich darum, dass die Geflüchteten alles richtig verstehen, wenn sie Post vom Amt bekommen und stehen auch sonst als Ratgeber in schwierigen Lebenslagen zur Verfügung. Das Internet und der Whatsapp-Dienst machten es möglich. Angefangen hatte alles vor einem dreiviertel Jahr, als die Amerikaner Kastel Housing aus der Hand gaben und das Terrain von einem auf den anderen Tag öffentlich zugänglich war.

    Es sollte zu einem Treffpunkt werden, ein neues Stadtviertel, von dem die Bürger hätten Besitz ergreifen wollen. Als klar wurde, dass dort eine Flüchtlingsunterkunft entsteht, fasste der Biqkk-Verein den Entschluss, einen Ort zu schaffen, an dem sich Menschen „ohne Beschränkungen durch Konfessionsgrenzen“ treffen könnten, wie Carolin Holzer formulierte.

    Den Garten gibt es seit April. Ein paar Holzkisten, einige Beete, viel ist beim flüchtigen Blick auf das weitläufige Terrain zwischen den alten Kasernen nicht zu sehen. „Doch das Wichtigste an dem Projekt ist, dass er zu einem Raum für Begegnungen geworden ist“, sagt Carolin Holzer. Getragen werde es von zehn Vereinsmitgliedern. Anfangs hätten sich nur die Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft auf den kleinen Platz mit den Hochbeeten getraut, dann die älteren Geschwister mitgebracht, schließlich seien die Eltern gekommen. Sechs von ihnen zählten inzwischen zum Stamm der Gartengruppe.

    Die Kinder seien von Anfang an der Schlüssel für den Erfolg des Projekts gewesen, sagt Carolin Holzer. Viele seien froh, eine Aufgabe zu haben, eine Arbeit, die ihrem Tag eine Struktur gebe. Heute sei der interkulturelle Gemeinschaftsgarten zu einem Treffpunkt mit starkem Kommen und Gehen geworden. Mal kämen fünf, dann wieder 30. Die Gruppe sei ständig in Bewegung, von einem festen Team könne man nicht sprechen. Wer mitmache, habe jedoch feste Verantwortlichkeiten für den Garten und einen Geräteraum.

    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/verein-buergerinitiierte-quartiersentwicklung-in-kastel-erhaelt-bundespreis-fuer-garten-projekt-mit-fluechtlingen_17562555.htm?reload=1


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  • Gemeinschaftsgarten in Raschau Ausgangspunkt für viele Aktivitäten in der Gemeinde

    (Gu aus Sachbericht)

    Der Verein Procovita aus Raschau-Markersbach hat mit Veranstaltungen im GG (Bunte Beete) weitere Mitglieder gewonnen, Kooperationen ausgebaut und Neuinteressierte mit Workshops zum gemeinsamen Kochen u.ä. an sich binden können. Sie haben den Bürgerpreis des Erzgebirgskreises bekommen und waren zur Gala „Miteinander leben, miteinander gestalten“ eingeladen.
    Flüchtlinge sind von Anfang an an dem Projekt beteiligt und ein geflüchteter Familienvater ist inzwischen Finanzvorstand im Verein.
    Sie haben eine weitere Förderung von Aktion Mensch bekommen und sind hoffnungsvoll, dass sie eine Stelle und eine Bufti-Stelle schaffen können.
    Im Garten wurden viele verschiedene Beete angelegt, Insektenhotels, Kräuterspirale, eine Kartoffelpyramide und Vogelhäuser gebaut, eine Wasserversorgungsmöglichkeit entstand, der Pavillion wurde umgebaut, um einen überdachten Außensitz zu haben, ein vorhandener Schuppen zum Gerätehaus gemacht. Die Fläche ist ein ehemailger Spielplatz, es gibt ein Gebäude mit Küche und anderen Räumen, das genutzt werden kann. Gekocht wurde im und nah am Garten, es fanden diverse Veranstaltungen (auch Fußballübertrageung, Filmabende etc.) im Garten statt.
    Alle haben den Zahlencode und die 7 Vorstände haben Schlüssel für das Gebäude. (mehr …)

  • forschungsgestütztes Projektstudium im Madamengarten Peine

    (Gu, Mail)

    Der Madamengarten wurde vom Verein Familien für Familien e.V. initiiert – gemeinsam mit geflüchteten Familien. Ziel ist es, gemeinsam einen Begegnungsraum zu schaffen, der für alle offen ist und in dem alle im Verein Mitwirkenden gärtnern, miteinander sprechen und feiern können. Das Grundstück ist seit 2016 vom Verein gepachtet; trotz diverser Veranstaltungen in 2016 (Eroberung, Eröffnungsfeier, Hochbeetanlage und Lichterfest im November) wird erst in 2017 eine echte Aufbereitung des Grundstücks als Garten möglich sein.

    Die HAWK hat Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit mit eingebunden – Ziel ist ein forschungsgestütztes Projektstudium, welches Urban Gardening Potenziale untersucht.

    Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
    HAWK – HHG
    Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
    Hildesheim/Holzminden/Göttingen


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  • Wenig GärtnerInnen im IG Zülpich

    (Gu, Mail)

    […]vom Kreis wird sich im nächsten Jahr möglicherweise aus dem Projekt zurückziehen müssen, weil ihre Tätigkeit erstmal als Starthilfe für ein Jahr gedacht war. Aber wir haben glücklcherweise in Aussicht, eine Förderung fürs nächste Jahr zu bekommen, die Sie dann noch verwalten wird.

    Trotz vieler Bemühungen ( Infotage, Flyer und Plakateverteilung, Pressemitteilungen ) haben wir bislang nur zwei Menschen gewinnen können, die permanent im Garten mitarbeiten.

    Wir sind da ein wenig ratlos; vielleicht liegt es an der ländlichen Umgebung, weil alle genug mit dem eigenen Garten zu tun haben ??

    So ist es schwierig für uns, feste Gartentage anzubieten und auch die durchgängige Pflege gewährleisten zu können.

    Bezüglich der Flüchlinge arbeiten wir eng mit den Vereinen vor Ort zusammen und hoffen fürs nächste Jahr über die Ehrenamtler, die die Menschen betreuen und kennen konkrete Aktionen anbieten zu können.

    Das haben wir in diesem Jahr zwar auch schon gemacht, aber das war dann für manche Gartenmitarbeiter etwas schwierig aus ganz verschiedenen Gründen.

    Wir haben zwei sehr schöne große Begegnungsfeste gefeiert, aber es ist schwierig verständlich zu machen, dass der Garten darüberhinaus ein Ort sein kann, an dem man freiwillig und gerne sich aufhält und mitarbeitet.

    Alle, die bisher mitgemacht haben, möchten jedoch ausdrücklich im nächsten Jahr weitermachen und das Projekt nnicht aufgeben (mehr …)

  • GG Fink in Köln legt nächstes Jahr richtig los

    (Gu, mail)

    Geplant sind wöchentliche Treffen mit interessierten Kölnern in Zusammenarbeiten mit geflüchteten Menschen, die sich in die Gestaltung, Anbauplanung und Umsetzung der Idee des interkulturellen Gemeinschaftsgarten einbringen möchten. Im vergangenen Jahr sind viele organisatorische  Dinge und rechtliche Fragen zu erledigen gewesen, wie Sie ja durch Ihre Kontakte zu Jens Tippkötter wissen. Im kommenden Jahr möchten wir die gärtnerische Arbeit intensivieren und die Gestaltung des Gemeinschaftsgartens voranbringen (mehr …)

  • Havlegarten bekommt Zeitzeichen N Preis

    (Gu, vom Vernetzungstreffen im Oktober)
    Der Havelgarten hat den Nachhaltigkeitspreis „Zeitzeichen N“ in der Kategorie Initiativen bekommen:
    Preisträger:

    Havelgarten in Brandenburg an der Havel

    prämiert für den interkulturellen Garten

    »Der Weg ist das Ziel« (Konfuzius). Dies ist der Leitsatz der Ideenträger des Havel-

    gartens. Auf einer seit dreißig Jahren ungenutzten Industriebrache direkt neben

    dem Übergangswohnheim für Geflüchtete gibt es Platz zum Säen, Pflanzen und

    Ernten. Zum gemeinsamen Essen, Feiern und voneinander lernen. Hier finden

    Menschen, die aus landwirtschaftlich geprägten Krisengebieten stammen, eine

    kleine Heimat fern ihrer Familien.

    Im Herbst 2015 wurde der Vertrag mit der Stadt Brandenburg/Havel geschlossen,

    die die Brache in Wassernähe unentgeltlich zur Verfügung stellt, inklusive kosten-

    loser Müllentsorgung und Garage als Geräteschuppen. Noch im Winter wurde mit

    den ersten Aufräumarbeiten begonnen. Das Einpflanzen von gespendeten Früh-

    lingsblumenzwiebeln noch im November, war eine Wintergartenarbeit, die für

    die mitwirkenden Geflüchteten vorerst nicht verständlich war, doch im folgenden

    Frühjahr zum Aha-Erlebnis beitrug, als alles grünte und blühte.

    Seit März 2016 treffen sich jeden Samstag Ehrenamtliche und Geflüchtete zu Auf

    räumarbeiten, zum Bau von bislang fünfzehn Hochbeeten für den Anbau von

    Gemüse und Kräutern, zum Anlegen von Blumenbeeten, Sandkastenbau und

    gemeinsamen Essen. Alle Arbeiten erfolgen ehrenamtlich. Sachspenden werden

    durch interessierte Menschen der Nachbarschaft und Mitglieder des Flüchtlings

    netzwerkes gezielt eingeworben. Ca. fünfzig Geflüchtete beteiligen sich derzeit

    aktiv an der Gartenarbeit.

    Kontakt:

    Auszug aus der Laudatio:

    Laudator: Dr. Edgar Göll | IZT – Institut für Zukunftsstudien und

    Technologiebewertung gGmbH

    Menschen brauchen einander und sie brauchen Gemeinschaft. Dafür werden Orte

    der Begegnung benötigt. Ein Garten, in dem etwas wächst und gedeiht scheint

    dazu genau der richtige Ort zu sein. Besonders, wenn der Garten erst angelegt

    werden muss, und zwar gemeinsam. Die Geflüchteten des Übergangswohnhei-

    mes in Brandenburg an der Havel haben die Ruinen ihres Lebens hinter sich ge-

    lassen und stehen vor einem Neuanfang in einem völlig fremden Land. Genauso

    ist es um den Havelgarten bestellt. Für Anpflanzungen müssen die Ruinen der

    Industriebrache erst einmal weggeräumt werden. Es braucht viel Fantasie, Ge-

    duld und auch Mut, den Weg von der Brache zum Havelgarten zu gehen. Auf dem

    gemeinsamen Weg werden wie beiläufig Erfahrungen und Hoffnungen ausge-

    tauscht, Sprach- und Alltagskompetenzen erworben und vielleicht auch die eine

    oder andere Wunde geheilt. Gemeinsam wird ein neuer Ort der Hoffnung und ein

    neues Leben gebaut.

    Betriebe vor Ort spenden für das Projekt, beim gemeinsamen Kochen sind auch Spitzenköche dabei. Es kommen auch Frauen und Familien. Einen Zaun gibt es nicht (mehr …)

  • Zusammen gärtnern Freiburghat 15.000 Euro über die Fernsehlotterie eingeworben

    (Gu aus Antrag)

    Seit Juli gibt es das Gartenprojekt in Freiburg.
    Wie viele Leute machen jetzt schon mit? Sind auch Nachbar*innen oder Leute, die schon länger in Freiburg wohnen ohne geistige Behinderung dabei? Wie setzt sich die Gruppe zusammen?
    die Orgagruppe besteht aus 10 Personen.
    zu den Aktionstagen kommen zwischen 30 und 40 Personen.

    Wie viele individuelle Beete und wie viele Gemeinschaftsbeete gibt es/soll es geben?
    Gemeinschaftsflächen wird es viele geben. Dazu kann ich dir erst im Frühjahr eine konkrete Angabe machen. Wir planen ein Gemüse Bildungsbeet, ein Schnittblumenbeet, einen Kräutergarten, Obstbäume und Beerensträucher.
    Über die Größe und Menge der individuellen Beete wollen wir Anfang Februar zu unserer Klausur zu einer Entscheidung kommen. Derzeit fragen wir die Bedürfnisse und Wünsche unserer Aktiven ab und wollen dazu auch noch ein offenes Planungstreffen machen.

    Wem gehört das Grundstück, müsst ihr Pacht bezahlen, wie lange könnt ihr das Grundstück nutzen, gibt es eine Nutzungsbefristung? Größe: 3500m²
    Das Grundstück gehörte einem Freund und Mitgründer des Gartens Gartens. Leider ist er vor zwei Monaten plötzlich verstorben. Mit seiner Frau haben wir bislang nicht über die Höhe der Pacht verhandelt, aus Rücksichtnahme. Es wird sich aber, im Verhältnis zur Größe und Lage der Fläche um einen symbolischen Betrag handeln. Eine Nutzungsbefristung gibt es bislang nicht. Wir gehen davon aus, dass der Garten viele viele Jahre existieren kann. Schwarz auf weiß garantiert in einer Zahl wird das aber auch erst mit dem Pachtvertrag festgehalten. 

    Woher bekommt ihr eurer Wasser?
    Wir haben einen Bach. Und wir haben eine Grundwasserpumpe.

    Was passiert, wenn die Koordinationsstelle nach drei Jahren ausläuft? Was sind da eure Planungen? – (für drei Jahre 50% Koordinationsstelle)
    Wir wollen die Stelle auch perspektivisch halten und möchten hierfür einen Folgeantrag stellen wenn die Zeit gekommen ist.

    Trägt die Lebenshilfe auch finanziell zum Projekt bei? – Projekt für Flüchtlinge und Menschen mit geistiger Behinderung, hier Kooperation mit der Lebenshilfe.
    Nein.

    Sie haben auch den Kinerabenteuerhof als Kooperationspartner und sie sind vernetzt mit den Sozialarbeitern der Unterkünfte.

    Antrag an uns, da sie bisher alle Geräte und Werkzeuge geliehen haben, die aber dauerhaft nicht leihweise nutzen können und wollen..
    Es gibt auch ein Schulbildungsprojekt, was sich an Geflüchtete in VOB Klassen richtet.

    Sie haben schon viel geschafft (Beete vorbereitet, Hecke angelegt, Hügelbeet angelegt, Kompost gebaut, Feuerstelle und Sandkasten gibt es etc.
    Sie wollen weitere Beete, eine Outdoorküche, Gewächshaus usw.


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  • IG in Nordhorn soll entstehen

    (von Shim, der einen Vortrag dort hielt)
    Das DRK betreibt ein Wohnheim für Flüchtlinge in Nordhorn. Angrenzend ist es ein großes Grundstuck ( 3.000m2). Auf dem Grundstuck sollte ein Internationaler Garten aufgebaut werden.

    D RK hat dafür der Grundstuck zur Verfügung gestellt.

    Der Impulsvortrag sollte Beitrag leisten um die eine Initiativ Gruppe Ideen zu geben Vermitteln, Bedeutung solcher Gärten zu vermitteln. Nach dem Vortrag haben sie sich bereits mehrere Personen sich bereit erklärt mit zu machen. Es sollte eine Initiativ Gruppe zusammengefunden werden die den Aufbau des Gartens Lenkt.

    Evangelische Erwachsenenbildung Emsland, Stadt Nordhorn, DRK Emsland, Internationale Frauen Café, Klimabeauftragte der Stadt Nordhorn, und viele ältere privat Personen aus den Unterstutzer kreisen , sind am Aufbau interessiert. VertreterInnen dieses Institutionen und auch viele Junge Flüchtlinge waren bei der Vortrag anwesend. Aber keine einzige Migrantin!

    Der Vortrag wurde in Deutsch und in zwei Sprachen /Arabisch, Farsi)simultan übersetzt worden.

    Fragen nach dem Vortrag:

    1. was ist der Unterschied zu den klassischen Garten Kolonien?

    2. Wie werden die Parzellen am Anfang verteilt? Wie gross?

    3. Wie motiviert man Flüchtlinge damit sie beim Gärtnern mitmachen?

    4. gibt es ähnliche Gärten in anderen Städten? Netzwerke?

    5. Ist es wichtig das Fach Anleitung beim Aufbau gibt?

    6. Qualifizierungsprojekte im garten

    7. wie ist die innere Aufteilung eines Gartens ?

    8. Gibt es Konflikte?

    9. Gibt es Gartenregeln?

    10. Gibt es Gemeinschaftsflächen im Garten

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  • Kochkurs für GärtnerInnen des IG in Frankfurt/Oder

    (Bericht von Najeha)

    Das Seminar war für die GärtnerInnen im Interkulturellen Garten, mehrere von den Teilnehmerinnen haben einegeistige Behinderung, durch den Garten versucht die Organisatorin, sie in Bewegung zu bringen, damitsie normal mit den anderen im Garten aktiv werden.

    Die Stadt Frankfurt-Oder hat viele Flüchtlinge aufgenommen, der Grund ist,die Stadt hattefrüher90000 Einwohner, heute sind es nur 60000, wie mir Frau Krause erzählte.

    Die meisten Flüchtlinge (die noch nicht interviewt wurden) wohnen in normalen Wohnungen, weil viele Wohnungen leerstehen.

    […] Im Garten tauchen nicht viele Flüchtlinge auf, außer dem iranischen Arzt Herr Farrokh und Samar.

    Ich habe Frau Kurzwelly gefragt: Warum sind wenig Flüchtlinge im Garten?

    Die Antwort war, dass ein aktives Mitglied im Garten sehr anstrengend ist und viel verlangt.

    Am nächsten Tag, als ich mit diesem Mitglied im Garten war, habe ich gemerkt, wie anstrengend diese Frau wirklich ist.

    Als Beispiel:Samar hat eine schöne Parzelle mit Kräutern, viele Tomatenpflanzen, manche Blätter sind krank, und das Mitglied verlangt von Samar, die kranke Blätter abzumachen, nicht auf dem Kompost zu werfen, sondern mit nach Hause zunehmen. Die arme Samar versteht nicht, was die andere will.

    Am Samstag den 01.Oktober um 10:00 Uhr haben 13 Frauen und ein mutiger Mann (Herr Farrokh), darunter drei neue geflüchteteFrauen aus Palästina und Syrien sich im Raum getroffen und warteten auf die Erklärung: Was wird heute gekocht?

    Am Anfang habe ich über die Esskultur in den Irak berichtet, dann drei Gerichte vorgestellt und die Teilnehmerinnen in drei Gruppen geteilt. Sie sollten ein Gericht wählen und bei der Vorbereitung mitmachen.

    Ich habe versucht, das Engagement der Flüchtlinge zuzeigen und anzuerkennen. Die Organisatorin hat nur Schritt für Schritt fotografiert.

    Die Veranstaltung war informativ und eine Gelegenheit, dassdie neuen Geflüchteten mit den Deutschen zusammenkommen, sich kennenlernen und austauschen.


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  • Ökostadt Bremen legt Gärten auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften an

    Gu, aus Antrag)

    Integrationsgärten – Baustein einer nachhaltigen Entwicklung im Quartier“ heißt das Projekt der Ökostadt Bremen (die immer mal wieder Gärten aufbauen, manche laufen nach der Förderung weiter, andere nicht)

    Integrationsgärten ist ein auf zwei Jahre ausgelegtes Projekt, das bis Ende 2017 läuft. Die aktuellen Förderer finanzieren die anfallenden Kosten für Personal, Verwaltung und Veranstaltungen seit Januar 2016. Für die Ausstattung eines unserer integrativen Gärten sind wir auf zusätzliche Förderung angewiesen. Drei Gärten sollen so entstehten.
    „Im August 2016 haben wir mit den Arbeiten an unserem zweiten Integrationsgarten begonnen. […] Derzeit entstehen auf dem Grundstück der von der Inneren Misson betriebenen Übergangswohnheimes (100 Bewohnerinnen) zwei große Gemeinschaftsbeete auf einer Fläche von ca 150m². In Zukunft besteht zudem die Möglichkeit weitere Teile der Rasenfläche zu bespielen. Aktuell wird der Garten von einer von Ökostadt angestellten Gardenizerin, welche an vier Tagen pro Woche jeweils für vier Stunden vor Ort ist und von ein bis zwei Praktikantinnen unseres Vereins kontinuierlich betreut. Die Resonanz ist bisher sehr gut. es gärtnern koninuierlich mind. 10 BewohnerInnen  und viele Kinder, auch von der gegenüberleigenden Grundschule, mit“

    Sie haben für dieses Projekt sehr viel weniger Spenden bekommen, als sie eingerechnet haben. Der Eigentümer der Fläche möchte, dass die Beete umrandet werden, sie brauchen Werkzeug und wollen eine bessere Möglichkeit schaffen, an Wasser zu kommen (Regenwasser). AnwohnerInnen sind nicht mit dabei und sie haben auch noch nicht viel unternommen, um AnwohnerInnen anzusprechen. Die Kinder aus der Schule kommen ab und an mal mit ihren Freunden aus dem Lager mit, gärtnern aber nicht regelmäßig. Von Ende Oktober bis März ruht das Projekt, dann läuft es bis Mitte 2017 und soll dann an die Innere Misson (Betreiber des Heims) übergeben werden, die wohl auch ganz aufgeschlossen ist. Wie es dann aber konkret weitergeht, ist offen.

    -> wir fördern (zunächst) nicht. Sie sollen zunächst gucken, wie sie AnwohnerInnen einbeziehen können.

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  • Oase Unperfekt Mühlheim macht Angebot für Schulen

    (Gu, alerts)
    […]

    In der „Oase Unperfekt“ in Styrum wird heute, an diesem schönen Spätsommertag, richtig geschuftet. Zwölf Kindern aus der Grundschule an der Augustastraße machen das, was der gemeine Gartenbesitzer eigentlich gar nicht so mag: Sie jäten Unkraut, sammeln das herausgezogene Grünzeug in einer Schubkarre und bringen es zum Komposthaufen.

    „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ heißt die Aktion im Styrumer Gemeinschaftsgarten – sie findet allerdings am Nachmittag statt. Gemeint ist mit dem Slogan nämlich nicht das Gärtnern im Morgengrauen, sondern Folgendes: „Wir möchten Kinder frühzeitig für ökologische Themen interessieren“, sagt Sabine Gronek vom Bildungsnetzwerk Styrum. Als Partner für die Reihe „Oase Unperfekt für Kids“ haben Bildungsnetzwerk und Mülheimer Klimainitiative neben dem Sponsor RWW auch den Verein Naturgarten gewonnen. […]

    Die Oase Unperfekt an der A 40/Oberhausener Straße wurde im Frühjahr 2015 gegründet. Ziel war es, Menschen in der Stadt einen Platz zum Gärtnern zu bieten und die Gemeinschaft im Stadtteil zu fördern.

    In der Oase geht es international zu, die Pächter sind unterschiedlich alt. Eine Parzelle wird sogar von Flüchtlingen bestellt. Offene Gartentür für Interessierte ist Mi 15-17, Sa 14-16 Uhr.

    Schon zwei weitere Kinder-Aktionen fanden in diesem Jahr in der „Oase Unperfekt“ statt, aber auch Senioren kamen zu Besuch. Die 22 Parzellen des Gemeinschaftsgartens sind laut Sabine Gronek derzeit alle vergeben. „Wir haben auch schon eine Warteliste“, erklärt sie. Ein Stück Land wird in der Regel für ein Jahr verpachtet, der Pachtvertrag kann aber – solange es keinen Widerspruch gibt – verlängert werden. Ein etwas größeres Geländestück ist für alle Pächter da, dort wird gemeinsam angebaut. „In diesem Jahr vorwiegend Tomaten und Kartoffeln“, weiß Sabine Gronek.

    Im Herbst kommen die Hobbygärtner alle zwei Wochen zu Themenabenden zusammen. Jeder bringt dann etwas mit zu einem bestimmten Gemüse oder Obst – beim letzten Mal war es „Salat“. Dann werden Tipps ausgetauscht. Herausgekommen ist beim letzten Treff eine Salat-Rezeptsammlung.

    Kindern zupfen Unkraut in der Oase Unperfekt | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/kindern-zupfen-unkraut-in-der-oase-unperfekt-id12235699.html#plx926442759 (mehr …)

  • zwei weitere Gartenprojekte auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften in Kassel entstanden

    (Gu, Mail)

    Wir [Caritas Verband Nordhessen] fangen jetzt mit dem zweiten mobilen Garten in einem Flüchtlingswohnheim an, sogar ganz subversiv ohne Gestattung des Eigentümers ;-), aber eben mobil. Für nächstes Frühjahr ist dort eine Balkonbegrünungsaktion mit allen BewohnerInnen geplant.

    Die Uni KS (FB Landschaftsplanung) hat an einem anderen Flüchtlingswohnheim in der Nordstadt auch einen Hochbeetgarten errichtet (mehr …)

  • Freiberg: GG mit Flüchtlingen entsteht in Kleingartenanlage

    (Gu, alerts)
    Mit einem besonderen Gartenprojekt sollen verschiedene Gruppen der Gesellschaft durch gemeinsames Gärtnern zusammengebracht werden. In Freibergs ersten Gemeinschafts- und Integrationsgarten gehen Bergstädter und Flüchtlinge seit kurzem gemeinsam ans Werk. „Ziel des Pilotprojektes ist es, dass durch das gemeinsame Gärtnern Grenzen der Fremdheit bei Jung und Alt, alteingesessenen Freibergern und Flüchtlingen überwunden werden“, sagt Holger Lueg vom Naturschutzbund (Nabu), Kreisverband Freiberg. In der Kleingartenanlage „Am Häuersteig“ hat der Verein einen geeigneten Garten für das Projekt gepachtet. Derzeit gestalten 30Mitwirkende die 600 Quadratmeter große Fläche im Sinne des „urban gardening“ als Nutzgarten um.

    Bisher haben die Gartenfreunde das brach liegende Gelände bei mehreren Arbeitseinsätzen auf Vordermann gebracht und beachtliches geleistet. Neben dem Zaunwinden- und Brombeerendickicht wurden im Boden steckende Eisenrohre und -pfosten entfernt. Zudem haben Freiberger und Flüchtlinge auch den Abriss der alten Gartendoppelbaracke bewältigt.

    „Schon die ersten Einsätze zeigten überwältigendes Interesse. Die Leute wollen gärtnern und einfach sinnvoll tätig sein“, resümiert Holger Lueg. In Zukunft soll in dem Gemeinschaftsgarten jeder sein eigenes Stück Land bewirtschaften können. „Wir wollen etwa ein Drittel der Fläche als naturnahe Biotopfläche mit Wiese und Gartenteich sowie einen Gemeinschaftsbereich gestalten“, erzählt Lueg. Die anderen zwei Drittel der Fläche sind als Nutzgarten mit Beerenstrauchhecken und Grabeland vorgesehen.

    „Wir wollen auch eine Hütte und eine Terrasse bauen, ein Hügelbeet anlegen, und Beerensträucher pflanzen“, erläutert Lueg. Für das Projekt würden derzeit noch Unterstützer gesucht.

    http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Freiberger-und-Fluechtlinge-gaertnern-gemeinsam-artikel9642286.php (mehr …)

  • In Neubeckum (kreis Güterslohe) entsteht ein IG

    (Gu aus alters)

    Am Samstag trafen 20 engagierte Hobbygärtner und Flüchtlinge mit ihren Familien zusammen, um direkt vor Ort ein Konzept für den ersten Teil des Areals zwischen Vellerner Straße und Lupinenweg auf zwei Plänen zu entwerfen. Beide Entwürfe gehen von einer Kräuterschnecke als Mittelpunkt des Gemeinschaftsgartens aus. Tortenstückartig würde sich der eine Garten entwickeln, während man bei der anderen Variante eher von rechteckigen Parzellen sprach. Erdbeeren und Kartoffeln sollen angebaut werden. Über ein Gewächshaus für Tomaten und Paprika macht man sich Gedanken. Alle Beteiligten möchten zudem Obstbäume pflanzen, um Äpfel, Quitten und Zwetschgen ernten zu können.

    Auch Wildblumen sind vorgesehen und gleich daneben Bienenstöcke. Eine Grillecke für gemeinsame gemütliche Stunden ist fest im Konzept verankert. Ein mobiler Grill sei wohl die beste Lösung, stellte man während der angeregten Diskussion fest. So könnten alle Utensilien in einem bereits vorhandenen Bauwagen vor Verlassen des Geländes eingeschlossen werden.

     

    dass sich die Gruppe rund um den Verein „Anders ackern“ der großen Verantwortung bewusst ist, die sie für ihr gepachtetes Gelände direkt gegenüber des Seniorenzentrums St. Anna trägt, wurde zudem deutlich, als der Vorschlag, einen Teich anzulegen, aus Angst, dass dort spielende Kinder zu Schaden kommen könnten, schnell verworfen wurde. Letztere werden nämlich mit bedacht und erhalten eine Spielecke.

    Doch als erster Schritt ist noch vor dem Winter die Wiese umzubrechen. Hier ist Unterstützung seitens der Stadt Beckum oder der ortsansässigen Landwirte gefragt

    http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreiswarendorf/beckum/Guter-Start-fuer-interkulturellen-Garten-9d8de273-81f5-42c0-b8df-3f08f90686bd-ds (mehr …)

  • Bericht über die Veranstaltung am 10.09 im Interkulturellen Garten im Golgi ParkDresden.

    [von Najeha]

    Ich bin am zehnten September um 7:45 Uhr ab Göttingen nach Dresden gefahren, wurde um 12:37 Uhr vom Hbf. Dresden abgeholt.

    Ich war im letzten Jahr im Golgi-Park gewesen, habe zwei Flüchtlingsunterkünfte besucht, die Gärten vorgestellt, die Flüchtlinge am nächsten Tag im Garten zum Essen eingeladen.

    Die geflüchtete syrische Familie, die in den Büroräumenlebt, spielt eine große Rolle und vermittelt geflüchtete Jugendlichein den Garten.

    Neuigkeiten im Garten: Der Garten hat sich erstaunlich geändert, eine große Entwicklung mit riesigem Gewächshaus, Bühne, Strom, 60 Holzkästen für Kinder und Erwachsene statt derdamaligenSäcke und ein vertikaler Garten an der Betonwand.

    Der Garten ist ein zentraler Treffpunkt für „Youth Globe Germany- Dresden“ (viele geflüchtete Jungs sinddabei). Sie veranstalteten auf der Bühne ihre Musik und Song (Rap, Hip-Hop) auf Englisch, Deutsch und in ihrer Muttersprache.

    Eine neue Information hat Kai mir erzählt (der Mitarbeiter des Spielhauses), dass die Stelle jetzt besetzt von ihm und Frau Ulla Heinrich (je eine Halbstelle mit 20 Stunden die Woche).[Gu: sie war vorher im Magarethengarten in Mönchengladbach]

    Seit April 2016 sind 8 Flüchtlinge mit je 20 Stunden die Woche (1Eurojob)im Garten beschäftig.

    Sieben jungen Männer und eine mutige Frau aus Marokko.

    Die Flüchtlinge bleiben länger und machen die Arbeit mit Lust und Laune, sagte Kai.

    Eine Frauengruppe wurde gegründet, die sich jeden Donnerstag trifft unter dem Titel „Frauen im Garten“.

    Frau Martina Müller ist zuständig für die Frauengruppe, sie hat mit den Frauen den Vertikalgarten an der Betonwand aufgebaut, sie hat mir die Situation von den Frauen beschrieben, wie sie nie in ihren Leben eine Bohrmaschine in der Hand gehabt oder verwendet, im Garten machen sie das mit Stolz.

    Frau Müller sucht für die Winterzeit ein Thema mit den Frauen zu machen, ich habe sie auf unser Ernährungs- und Gesundheitsprojekt aufmerksam gemacht, sie beriet sich und fand das Thema sehr wichtig für die Frauen und hat sich dafür bedankt.

    Frau Müller sagte: Ohne die Flüchtlinge könnte der Garten nicht so schön gestaltet werden, sie hat die Flüchtlinge und deren Arbeit sehr gelobt.

    Ich bin den ganzen Tag im Garten gewesen, die Jungs angesprochen, die Iraker, Syrer und Libyer, alle könnten gut Deutsch sprechen, obwohl sie noch nicht lange in Deutschland sind (das Alter spielt eine Rolle), nur die Pakistaner waren zurückhaltend.

    Alle haben mich begeistert gefragt, seit wann lebe ich in Deutschland, wollten unbedingt wissen: Wo wohne ich in Deutschland und wo liegt Göttingen?

    Es gab viel Kommunikation und große Freude für die meisten.

    Meine Aufgabe war, erst den Workshop „Seifen verarbeiten“ und den Vortrag über die Gärten im Irak und hier in Deutschland (die Erfahrung in den Interkulturellen Gärten).

    Beim Workshop gab es viele jungen Eltern mit ihren Kindern, daneben ein ganz alter Mann und mehrere Frauen.

    Wir haben viel Material verbraucht, verschiedene hergestellt, mit Gewürzen wie Zimt und Nelke, verschiedene Blüten und Öle.

    Ein Junge SeifenformenIraker hat mir ein schönes Gesicht gebastelt und am Ende habe ich herausgefunden, dass er ein Neffe von einem berühmten Bildhauer im Südirak ist.

    Es gab vier Workshops, mein Workshop wurde am meisten besucht, hat lange gedauert, weil immer weitere Teilnehmer dazu kamen.

    Ab 18:00 Uhr hielt ich meinen Vortrag über die Hängenden Gärten in Babylon und die heutigeSituation der Landwirtschaft im Irak.

    Es gab nicht viel Publikum, aber die Teilnehmer waren so interessiert für das Thema, das hat mich gewundert.

    Eine Studentin aus Lytwan, sie ist Architektin, ihr Wunsch ist, die Denkmale im Irak zu besuchen.

    Ein Mann träumt davon, Babylon zu besuchen und möchtein dieser Zeit hin und fragte mich, ob er das machen kann. Ich habe ihm angeraten, weil es dort sehr gefährlich ist.

    Ein anderer fragte mich: Welche Orte im Irak sind sicher, weil er seine Reise dahin machen will.

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  • Büdingens bunte Gärten bekommen Förderung

    (Gu, alerts)

    […]
    Claudia Münker, Gartenpächterin am Hain, war eine der ersten, die sich gemeinsam mit Verena Baumann vorstellen konnte, eine Plattform zu schaffen, auf der jeder Gartenliebhaber seiner Neigung nachgehen kann. Im Herbst des vergangenen Jahres kam Anna Jaeger ins Spiel. Die Büdingerin ist Architektin, hat viele Jahre in München gelebt, dort studiert und erfuhr während eines Besuchs in der Heimat von dem Projekt. Sie war sofort Feuer und Flamme.

    Doch bevor losgelegt werden konnte, mussten einige Hürden genommen werden. Wo könnte ein solcher Garten sein? Wer wäre bereit, die Organisation zu übernehmen? Wo könnte das Geld herkommen, um das Ganze zu finanzieren? Und, und, und. Schnell war der Kontakt zur Ehrenamtsagentur hergestellt, die schon viele Projekte in der Stadt ins Leben gerufen und unterstützt hat. Dieter Egner, ehemaliger Vorsitzender, und in der Flüchtlingshilfe aktiv, stellte den Antrag. Nach Bewilligung der Gelder fiel der Startschuss. Finanziert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Förderprogramm für Gemeinwesenarbeit. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration stellt über dieses Programm Gelder für Gemeinden mit besonderen sozialen und integrationspolitischen Herausforderungen zur Verfügung. Das trifft in Büdingen zu, da es dort die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) für Flüchtlinge gibt. Und vor allem die sind willkommen in einem offenen Garten.

    Zunächst musste ein passendes Grundstück gefunden werden. Gut erreichbar, möglichst stadtnah, denn es sollten eben auch Menschen aus der HEAE die Möglichkeit haben, mitzumachen. Eines war von Anfang an klar: Es sollte ein Gemeinschaftsprojekt entstehen. Ein Garten, in dem gemeinsam gearbeitet, geerntet und vielleicht auch einmal gefeiert wird. Keine einzelnen Parzellen, in der jeder für sich werkelt, sondern ein großer gemeinschaftlich genutzter Garten. Die Wahl fiel auf einen Schrebergarten am Hain. Inzwischen konnte noch ein weiteres Grundstück dazu gepachtet werden. Insgesamt beträgt die Fläche des Gartens 2513 Quadratmeter.

    […]
    An zwei Tagen in der Woche ist der Garten geöffnet und einer der beiden Organisatoren ist vor Ort. „Meistens sind wir so fünf bis acht Leute, die gemeinsam arbeiten. Als wir das Grundstück gerodet haben, kamen immer drei afghanische Männer aus der HEAE, die sensationell mit der Sense umgehen konnten. Das war uns eine große Hilfe. Leider sind die drei nun nach Friedberg verlegt worden und können nicht mehr kommen. Das ist schade“, erzählt Alexander Dittberner. Regelmäßig dabei ist Farhan Alishing aus Syrien. Er wohnt im „Stern“ in der Vorstadt und kommt täglich, um die Pflanzen zu wässern und nach dem Rechten zu sehen. Er hilft inzwischen auch anderen Büdingern bei anfallenden Arbeiten im Garten.

    Gemüseanbau

    Während in diesem Jahr eher grobe Arbeiten erledigt werden müssen, soll es im nächsten Jahr richtig losgehen. Erste Hochbeete sind gebaut worden. Zum Teil aus Paletten, die der Palettenhandel Büdingen zur Verfügung gestellt hat, andere aus dem Holz der Tribüne des Theatervereins aus dem Oberhof. Auf diesen Hochbeeten soll noch mehr Gemüse angebaut werden.

    http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/lokales/aus-der-nachbarschaft/buedingen/der-gemeinschaftsgarten-am-hain_17279128.htm (mehr …)

  • tolle Fotos von Neuland und Mitwirkung von Geflüchteten

    (Gu, alerts)

    Gartenarbeit verbindet: gemeinsam säen, pflegen, ernten und essen. Im „NeuLand“ in Köln arbeiten Anwohner, Flüchtlinge, Kinder und Senioren zusammen. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann (Grüne) besuchte jetzt den Verein.
    http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/neuland-projekt-koeln-100.html (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld: zweiter Anlauf Gärtnern mit Flüchtlingen und Kulisse für Krimi

    (Gu aus Newsletter)

    Gärtnern mit Flüchtlingen geht weiter

    Bereits im letzten Jahr waren wir in der Geisselstraße aktiv und versuchten Flüchtlingen das Gärtnern näher zu bringen. Der Erfolg war gemischt: Lubica und eine georgische Familie hatten sich vom Gärtnern anstecken lassen, doch unsere Pflanzkisten wurden von Kindern heimgesucht. Pflanzen wurden ausgerissen, in die Kisten wurde gepinkelt und Farbe geschüttet. Aufgrund der Misserfolge pausierte das Geisselgärtnern und wir warteten auf bessere Rahmenbedingungen. Karmela nahm im Sommer erneut Kontakt zum Flüchtlingswohnheim auf. Es gibt nun einen Wohnheimleiter und neue Flüchtlinge, die Lust zum Gärtnern haben.

    Im August ging es also mit dem Geisselgärtnern weiter: Zunächst machten sich Karmela, Katharina und Volker auf die Suche nach Mitstreitenden. Die waren schnell gefunden und so befreiten wir zunächst die Pflanzkisten von Müll und Beikräutern. Darüber hinaus füllten wir die Kisten mit weiterer Erde. Einiges Material war verschwunden und musste nachgefüllt werden. Während zwei weiteren Terminen pflanzten Karmela, Aniko und Katharina mit Flüchtlingen aus Syrien und Osteuropa verschiedene Kräuter von unserer Kräuterspirale, Himbeerableger und einen Sommerflieder aus dem Gartenbahnhof. Eingesetzt wurden ebenfalls Endiviensalat und Aloe Vera und sie säten außerdem Sonnenblumen. Für die meisten Pflanzkisten fanden wir erfreulicherweise Beetpaten. Zusätzlich säuberten wir den Grünstreifen an der Hofwand. Wir planen momentan auch noch den Bau eines großen Hochbeetes und sind deshalb gerade auf der Suche nach stabilen langen Brettern und vier Balken.

    Die Syrerinnen Nora und Halil scheinen begeisterte Gärterninnen zu sein. Sie waren auch an unseren anderen Aktivitäten interessiert. Aus diesem Grund griffen beide uns tatkräftig am 27. August beim dritten Teilumzug unter die Arme. (ve)

    Einsatz in Köln

    Am 11. Februar 2016 bekam der Gartenbahnhof Besuch von einem großen Fernsehteam. Die Constantin Entertainment GmbH hatte an diesem sonnigen Tag den Gartenbahnhof als Location ausgewählt und Dreharbeiten für eine neue Kriminalserie für das Vorabendprogramm von Sat 1 durchgeführt. Mehr als 30 Leute waren vor Ort tätig und brachten etwa 13 Minuten Sendezeit in den Kasten. Es geht um einen Mord an einem Gemeinschaftsgärtner, der von einem Jugendlichen im Affekt erschlagen wird. Der Jugendliche hatte sich an der Gemeinschaftskasse im Garten zu schaffen gemacht und war dabei ertappt worden.

    Von uns waren Maria, Katharina, Kosta, Carlo und Volker mit von der Partie. Wir begutachteten abwechselnd die Dreharbeiten und passten auf, dass unser Gemeinschaftsgarten keinen Schaden abbekam. Außerdem spendeten wir trockenes Feuerholz für ein ordentliches Feuer. In einer Szene unterhalten sich GärtnerInnen am Lagerfeuer und gehen schließlich im Streit auseinander. Zum Drehen wurde sogar unser Frühbeet eingesetzt. Wir legten eine Palette quer, flux war der Kameramann in Position und konnte das Geschehen von weiter oben filmen.

    Interessant was alles für so einen Dreh aufgefahren werden muss. Es waren ein halbes Dutzend Darstellende und über 20 Mitarbeitende mit von der Partie. Wegen der Nachtszenen wurden Scheinwerfer installiert und es kamen Kameras auf Stativen zum Einsatz. Diese Folge mit dem Titel „Zurück zur Natur“ lief schließlich, wie wir erst jetzt durch Carlo erfuhren, am 06. April 2016 in Sat 1. Hier ist der Link zur entsprechenden Folge. (ve)


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  • schöner Artikel über den IG Billstedt (HH)

    (Gu, alerts)

    Seit 2013 gibt es den Interkulturellen Garten. Stillstand kennt er seitdem nicht. Vom Bezirksamt erhielt der Verein „Interkultureller Garten Hamburg-Billstedt“ insgesamt 1.600 Quadratmeter Grünfläche, die liebevoll bepflanzt werden. Die 40 Mitglieder engagieren sich darüber hinaus: Gerade hat ein Malprojekt mit 50 Kindern aus einer Flüchtlingsunterkunft stattgefunden. Interessierte können das Ergebnis beim Sommerfest bestaunen. Die Kleinen kommen aus der Flüchtlingsunterkunft in der Berzeliusstraße in Billbrook und verschönern eine acht Meter lange Betonwand im Garten mit Blumenmotiven, Herzen und Sonnen. Elisabeth Thun, Erste Vorsitzende vom Interkulturellen Garten: „Das Malprojekt ist der erste Schritt, damit die Flüchtlinge aus der Isolation zu uns kommen.“ Überwiegend aus Afghanistan und Syrien stammen die 250 Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft, die in dem Garten auch ausgiebig toben. „In der Zukunft wollen wir die Flüchtlinge noch viel stärker hier integrieren“, so Thun. Die 40 Mitglieder haben mit ihren Beeten einen echten Dschungel geschaffen. Zurzeit sind die Sonnenblumen eine Augenweide. Nutzpflanzen wie Kohlrabi, Bohnen, Zucchini und viele andere sorgen für frisches Gemüse in den vier Wänden. Sogar eine Inka-Kartoffel gedeiht auf den Beeten. Ein Drittel aller Mitglieder im Garten sind Migranten. Die meisten Hobby-Gärtner haben ein eigenes Beet von zirka 14 Quadratmetern oder kleiner. Fünfzig Prozent der Gartenfläche werden in Gemeinschaftsarbeit der Mitglieder genutzt. Elisabeth Thun: „Das klappt allerdings nicht immer optimal. Einige Mitglieder sind aktiv, die andere lassen sich gern mitschleppen. Dabei wollen wir ja gerade durch den Garten das Gemeinschaftsgefühl stärken.“ […]

    Sie hat ein hübsches Beet mit einer Kräuterspirale und bringt regelmäßig ihren Nachwuchs Tamara (11 Monate) mit – das jüngste Mitglied im „Interkulturellen Garten“. Für die Zukunft hat der Interkulturelle Garten noch große Aufgaben zu bewältigen: die Vorsitzende Thun: „Neben dem Öjendorfer See entsteht ein Wohnprojekt mit Flüchtlingsunterkünften. Und es gibt auch einen Plan, hier eine Grünfläche für einen zweiten ,Interkulturellen Garten‘ zur Verfügung zu stellen. Wir suchen deshalb jetzt schon neue Interessenten, die sich um die Entstehung eines zweiten ,Interkulturellen Gartens‘ kümmern wollen. Wir werden die Neulinge natürlich tatkräftig unterstützen.“

    http://www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/lokales/gartenarbeit-verbindet-billstedter-und-fluechtlinge-d34179.html (mehr …)

  • Flüchtlinge gärtnern beim Heimatgarten Rheinhausen

    (Gu, alerts)

    „Heimatgarten“ nennt die städtische Wohnungsgesellschaft Gebag ihr Projekt an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen. Flüchtlinge gärtnern mit „Altanwohnern“.

    Ein Garten, der verbinden soll. Das steckt hinter dem Heimatgarten der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gebag an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen. Diese Verbindung wurde jetzt rund um den Heimatgarten kräftig gefeiert. Flüchtlinge und Nachbarn feierten gemeinsam ein Sommerfest. Sonst sind viele von Ihnen auch zusammen im Heimatgarten tätig. Rund 350 Flüchtlinge leben seit September 2015 hier. Außerdem rund 200 Menschen, die dort bereits vorher lebten, quasi „Altanwohner“.

    Viele Flüchtlinge hatten sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes eingebracht. Zum Beispiel beim Kochen: „Wir haben ganz viele unterschiedliche Gerichte hier. Zum Beispiel von einem Koch aus Syrien, der selbst Flüchtling ist“, erzählt Petra Valentin, Projektkoordinatorin der Gebag. Zum Preis von 20 Cent gab es so ein ausgefallenes Essen. „Wir wollen damit eine Wertschätzung signalisieren“, so Valentin. Die Einnahmen des Tages kommen dem Flüchtlingscafé des Vereins „Mehr Flüchtlingshilfe“ zugute. Das wird nur wenige Meter weiter in einem Nachbarhaus betrieben. Auch viele andere Initiativen, die sich für Flüchtlinge engagieren, waren zugegen, etwa die Diakonie.

    35 Kästen gibt es insgesamt
    Der „Heimatgarten Rheinhausen“ ist ein Urban-Gardening-Projekt. Auf einer Rasenfläche von rund 6000 Quadratmetern stehen insgesamt 35 Pflanzkästen. Alle Duisburger sind zum gemeinschaftlichen Gärtnern und Mitgestalten eingeladen. Möglich gemacht haben dies neben der Gebag als Eigentümerin des Grundstücks noch drei weitere Partner: die NRW.ProjektSoziales GmbH als Projektmanagerin, das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) als Projekt-Förderer und die GfB, die als Träger von „Arbeitsgelegenheiten“ mit Fördermitteln des Jobcenters die handwerklichen und gärtnerischen Voraussetzungen im Heimatgarten schafft. Von 7.30 bis 13.30 Uhr sind sechs Kräfte von dort im Einsatz und bauen Pflanzkübel oder Bänke. Die werden zum Beispiel aus alten Paletten gefertigt, die Firmen vorbeibringen.
    Weitere Informationen:

    Aktuell sind alle Pflanzkästen vergeben. Es gibt sogar eine Warteliste. Allerdings werden immer wieder neue frei.

    Flüchtlinge gärtnern mit „Altanwohnern“ in Rheinhausen | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/fluechtlinge-gaertnern-mit-altanwohnern-in-rheinhausen-id12146243.html#plx1909612227 (mehr …)

  • AWO Ostwestfalen-Lippe plant IG

    (Gu, Mail)
    Der AWO Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e. V./ Fachdienste für Migration und Integration plant einen IG (mehr …)

  • GG mit Flüchtlingen eröffnet in Hochheim

    (Gu, alerts)

    Flüchtlings–Integration durch Urban Gardening

    Erster Hochheimer Gemeinschaftsgarten wird eröffnet

    Wer durch Hochheim schlendert hat sicher schon einmal „wild“wachsendes Gemüse gefunden, wie z.B. im „Tomaten-in-Töpfen-Gartenprojekt“ des Familienzentrums „Mamma mia“ oder im “Öffentlichen Beet” in der Stettiner Straße. Diese kleinen Projekte der letzten beiden Jahre haben gemeinsame Ziele: Die Möglichkeit für jeden Hochheimer Bürger kostenfrei an frische und gesunde Nahrung zu kommen und unseren kleinen Mitbürgern aufzuzeigen, wie Obst und Gemüse wächst. Sozusagen eine „Essbare Stadt“ im Kleinen.

    Idee eines Gemeinschaftsgartens
    Lukas Kaus, der 2014 aus Frankfurt zugezogene Polizist, der sich in seiner Freizeit für nachhaltige Projekte interessiert, hatte das Vorhaben ein solches mit der Flüchtlingsintegration zu verbinden. Im vergangenen Winter stellte er die Idee eines ersten Hochheimer Gemeinschaftsgartens Bügermeister Westedt vor. Dieser schlug spontan dafür eine Fläche auf dem ehemaligen Tetra-Pak-Gelände in der Frankfurter Straße/Ruben-Rausing-Straße vor, ganz in der Nähe der jetzigen Gemeinschaftsunterkunft der Flüchtlinge.

    Durch die gute Vernetzung der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe Hochheim hat sich nun eine erste Gruppe von Verantwortlichen für das Projekt gefunden: neben Lukas Kaus die Asyl-Koordinatorin der Stadt Hochheim am Main Carolin Jungmann, die Hochheimer Fotografin Iris Schmitz, die Garten-Designerin Evelyn Roth, die IT-Spezialistin Clarissa Kühnel, die Initiatorin des “Öffentlichen Beetes” und Kinderbuchautorin Heike Weimer, sowie die beiden syrischen Flüchtlinge mit grünem Daumen, Fasih Almarsi und Ahmad Dandony.

    Austausch und Kennenlernen
    Das Konzept des Gemeinschaftsgartens beinhaltet neben der unentgeltlichen Versorgung der Hochheimer Bevölkerung mit Obst und Gemüse auch die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Gärtnern über die Sprach-, Alters- und andere Grenzen hinweg kennenzulernen. Denn Gärtnern funktioniert auch nonverbal. Die Kinder bekommen zudem die Möglichkeit zu lernen, wie man Nahrung selber großziehen kann, wie sie aussieht, schmeckt und was man daraus zubereiten kann.

    Kooperationen und Unterstützer
    Die Astrid-Lindgren-Schule, in der sich schon erste Freundschaften zwischen den Hochheimer- und den Flüchtlingskindern entwickelt haben, sowie die Peter-Josef-Briefs-Schule und die KiTa Pusteblume haben schon Interesse an weiteren gemeinsamen internationalen und integrativen Projekten signalisiert, es kommen sicherlich noch mehr dazu.
    Begeistert hat das Projekt auch die Taunus-Sparkasse, insbesondere weil sich so wertvolle Erfahrungs- und Entwicklungschancen für alle Kinder bieten. Sie hat die Erstausstattung des Gemeinschaftsgartens wie zum Beispiel die Hochbeete, Werkzeuge, Pflanzen und anderes als Sponsor finanziert. Auch die Gärntnerei Mohr beteiligt sich großzügig an dem Projekt und lieferte den wertvollen Mutterboden und die Komposterde für die Hochbeete. „Wir sind äußerst dankbar für diese großartige Unterstützung und freuen uns auf die Früchte, im doppelten Sinne, die daraus entstehen“, schildert der Hochheimer Erste Stadtrat Hans Mohr.

    Eröffnung und Mitarbeit
    Am kommenden Freitag, 26. August wird der Gemeinschaftsgarten um 11 Uhr offiziell eröffnet.
    http://www.hochheim.de/Buergerservice/Rathaus/Aktuelles/Fluechtlings-Integration-durch-Urban-Gardening (mehr …)

  • Stand der Dinge Buntes Gemüse Jena

    (Gu, Mail)

    Unser Gartenprojekt ist dieses Jahr leider etwas eingeschlafen. zumindest was die Externen angeht. Ich denke, dass das mitunter daran liegt, dass unsere Nachbarn aus der GU nicht mehr vorbei kommen, was wohl wiederum mit der neuen personellen Besetzung auf dem Platz zu tun hat. Aber wir haben schon ein paar Pläne für das nächste Jahr, um den Garten wieder etwas belebter zu machen. Unser neues Gemeinschaftsbeet hingegen ist ziemlich gut gelungen. Und seit ein paar Wochen ernten wir auch schon fleißig Erbsen, Karotten, Gurken und schon bald unmengen an Tomaten. Vielleicht inspiriert das ja auch den ein oder anderen Passanten.

    Noch kurz zu den Offenen Werkstätten: wir hatten selbst auch geplant eine solche auf dem Platz zu eröffnen. Allerdings hat uns dafür dieses Jahr einfach die Zeit gefehlt. Aber vielleicht nehmen wir das schn im nächsten Jahr in Angriff, wer weiß (mehr …)

  • Bericht von Najeha über Veranstaltung in Meißen

    Bericht über die Veranstaltung in Meißen von 12-14.08.2016

    Ich bin am Freitag den 12.August um 7:00 Uhr mit dem Zug nach Meißen gefahren, gegen 12:00 Uhrhat mich Frau Sabine Eckellmann am Bahnhof abgeholt.

    Nachdem Essen sind wir in den Garten gefahren, wo ich eine beratende Sitzung mit Heike und Willi abgehalten habe. Beide sind auf 20h die Woche im Verein Buntes Meissen für den Garten eingestellt. Neben den beiden gibt es noch einen Ein-Euro-Jobber, der ein Flüchtling aus Afghanistan ist und zweimal die Woche, für jeweils vier Stunden arbeitet.

    Als ich das Grundstück im Herbst letzten Jahres besucht habe, sah es brach und wildaus. Heute sieht es mit dem Garten ganz anders aus, der Garten ist gut besucht und belebt mit den Flüchtlingen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Viele Familien mit mehreren Kindern und Jugendlichen aus Afghanistan sind vertreten.

    Der Verein Buntes Meißen hat den Garten auf dem Grundstück an einer Stelle angelegt, wo wenige Bäume stehen und viel Sonneneinstrahlung vorhanden ist.Laut der Mitarbeiterin Heike wirken etwa 27 Mitglieder aktiv im Garten mit.

    Die Atmosphäre im Garten hat mir sehr gefallen, sie lässt die Mitglieder mit Lust und Laune hinzukommen.

    In der Sitzung am Freitagnachmittagwurde deutlich, dass dem Verein jemand fehlt, der in der Herkunftssprache der Mitglieder vermitteln kann. Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass sich die Mitglieder umfangreich um ihre eigenen Parzellen kümmern, aber die Gemeinschaftsarbeit noch nicht ausreichend gestärkt ist. Dies kann ein Anzeichen dafür sein, dass ihnen die Idee des Gartens noch nicht ausreichend vermittelt wurde, vielleicht aufgrund der Sprachbarrieren. Ich wurde gebeten die Mitglieder dahingehend aufzuklären und sie zu ermutigen Gruppen zu bilden und Termine für verschiedene gemeinsame Aktivitätenzu vereinbaren.

    Meine Aufgabe während der zwei Tage lag darin zu beraten, zu übersetzen, zu erklärt und die Vorschläge und Ideen der Mitglieder vermittelnd zu überbringen.

    Die Organisation möchten zunächst drei Gemeinschaftsarbeiten zusammen erledigen. Die Dächersollen repariert werden, ein Zaun für den Garten soll aufgestellt und ein Spielplatz für die Kinder errichtet werden.

    Als ich die Mitglieder darüber informiert habe, haben die meisten zugesagt und werden sogar weitere Freunde zum Helfen mitbringen.

    Nach der Sitzung habe ich eine weitere Aufgabe erfüllt.Frau Eckellmann und ihr Mann sind beauftragt wurden einen Film über die Flüchtlingen inMeißen unter dem Titel „Zuflucht in Meißen“ zu drehen. Meine Rolle lag darin die Interview Fragen auf afghanisch zu übersetzen und an Herrn Jacob in seinem Interview zu stellen. Herr Jacob ist der, im Vorfeld erwähnte, Ein-Euro-Jobber im Verein.

    Am Samstag wurde ein Sommerfest im Garten gefeiert. Vor dem Fest gab es viele Fragen und die Mitarbeiterin Heike wollte von den Mitgliedern neueIdeenund Vorschläge für den Garten bekommen, bei denen ich übersetzt habe.

    Nach der Sitzung hat Heike meine Anregungen zu Möglichkeiten der Gemeinschaftsarbeit notiert und findet für die Gärtner die Umsetzung der Kräuterspirale, Themen Parzelle und Kompost Toilette sehr wichtig.

    Das Fest wurde gut besucht, ein vielfältiges Programm wurde durch die Flüchtlinge angeboten mit Folklore-Tänzen, Gesang, internationales Essen und warmen und kalten Getränken.

    Ich habekurz etwas zu der Rolle der Gärten undzu den Angeboten der Stiftung in drei verschiedenen Sprachen erzählt. Daraufhin wurde ich förmlich von den Flüchtlingen gestürmt. Besonders die Frauen wandten sich mit ihren Gesundheitsproblemen an mich und ich vermittelte zwischen ihnen und der Diakonie-Mitarbeiterin, indem ich ihr die Beschwerden und dem gesundheitlichen Zustand der Frauen mitteilte und sie bat Arzttermine für die Frauen zu vereinbaren.

    Frau Eckellmann hat das erlebt und stellte fest, wie wichtig ein Gesundheitsprojekt für die Frauen ist. Sie wird mit dem Vorstand des Vereins darüber sprechen.

    Nach dem Fest war ich mit einer Männergruppe aus Afghanistanbeschäftigt. Sie wollten mir ihre Sorge erzählen. Die meisten sind von einer Abschiebung betroffen und sehr traurig darüber. Viele von ihnen sind Analphabeten und möchten gerne die Deutsche Sprache lernen. Ich habe Frau Eckellmann gebeten ein Alphabetisierungskurs für die Männer zu organisieren.

    Alle Flüchtlinge wünschten sich, dass ich in Meißen bleibe, dann haben sie keine Sprachprobleme mehr.

    Am Sonntag bin ich um 10:00 Uhr nach Hause gefahren mit vielenGedanken über die zwei Tage in Meißen.

    Najeha Abid

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  • Rückmeldungen Shimeles Juli-August

    1. Siebdruckworkshop im Stadtteilwest im Rahmen der Kooperation Int Garten mit dem Stadtteilwest

    Der Stadteilwest ist ein Kooperationspartner der Int. Gärten

    Die Kooperation besteht darin:

    a)Austausch von Kompetenzen -Bsp. der Stadteilwerkstatt hat eine Werkstatt.

    Sie unterstutzen die Gärten bei Bautätigkeiten(z.B. grosse Bäume schneiden und entfernen, Dachdecken) und Mäharbeiten. Der Verein bietet Siebdruckworkshop für Mitglieder und für die Stadtteilbewohner.

    b)Ausleihen von Gartengeräten (Bsp. Rasenmäher)

    c) Vermittlung von interessierten Personen an die Int. Gärten

    d) Garten Parzellen für Flüchtlinge aus dem Stadtteil in Int. Gärten aufbereiten

    Längerfristig werden angestrebt, den Werkstatt und die räumliche Infrastruktur für die Mit Nutzung

    der Mitglieder der Int. Gärten und der neu entstehenden Willkommensgärten zu öffnen.

    p.s.

    Eine Fahrradwerkstatt im Stadtteilwest wurde auf meine Anregung bereits vor zwei Jahren aufgebaut. Heute nutzen viele Menschen den Fahrrad Werkstatt, für kleine farrad Reparaturarbeiten.

    2. Fachgespräch an der Uni Kassel(Vortrag +Diskussion)

    Titel: „Ankommen in Kassel- Wohn- Lebens – und Partizipationsperspektiven von Geflüchteten“

    Projekte von Geflüchteten– Interkultureller Gemeinschaftsgarten

    Fragen:

    Welche Projekte gibt es von und für Geflüchtete?

    Welche Chancen ergeben sich durch den Zuzug für schrumpfende Städte und Regionen, aber auch gesamt gesellschaftlich?

    Wie reagiert die Planung im Hinblick auf die Unterbringung der Geflüchteten, welche längerfristigen Perspektiven gilt es zu entwickeln?

    Und welchen Beitrag kann schließlich auch die Universität Kassel als öffentliche Bildungseinrichtung leisten?

    Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit Studierenden, Geflüchteten, sowie Aktivist*innen und Vertreter*innen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, der Wirtschaft und der Politik diskutieren.

    An der Veranstaltung hat sich als mit Referentin ein Mitglied aus dem Interkultureller Garten Aalen(shirin) teilgenommen.

    3. Flüchtlinge werden im Rahmen der „Willkommensgärten“ in Int. Garten Geismar empfangen, einen Siebdruckworkshop durchgeführt und nach dem Workshop, in einer der Int. Garten gemeinsam mit Mitgliedern eine Parzelle angelegt.

    Handwerk(hier Siebdruck als Beispiel) kann für den Kontakt mit den Jungen Männer eine wichtige Rolle spielen!

    Wir können diese Erfahrung mit Workshops, auch zwischen Gärten und offene Werkstätte anregen.

    4. Internationaler Garten in der Europa Allee

    Es sollte ein neuer „Willkommensgarten“, in der Nähe zu einer neuen Flüchtlingswohnheim(Internationaler Garten in der Europa Allee) entstehen.

    Es hat sich bereits eine Initiativgruppe gegründet. Ich habe die Gruppe bis jetzt beraten und in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

    5. Siebdruckworkshop auf dem Flüchtlingswohnheim Siekhöhe

    In eine des größten Flüchtlingswohnheims in Göttingen, auf der Siekhöhe entsteht ein „weiterer „wilkommensgarten“.

    Es gibt eine Anfrage um Beratung und Unterstützung bei dem Aufbau.

    Um die jungen Männer für das gärtnern zu interessieren und mobilisieren hat bereits ein Siebdruckworkshop stattgefunden.

    Der Workshop wurde gut angenommen. Anfang September wird ein weiterer Workshop in Friedensgarten durchgeführt.

    Alle Siebdruckworkshops bis jetzt wurden von Kunstverein Göttingen mit finanziert.


    10. Am Sonntag, 14.August wird das Konzept der „W2.0-flüchtlinge werden Nachbarn“,(Shimeles) auf eine Groß treffen(60-70Personen) der Stadtteilinitiative, Runde Tisch Geismar, vorgestellt und die bisherigen geleisteten Arbeiten besprochen. Das ist umso wichtiger damit der Garten nach der Ende der erste Phase der Finanzierung, durch die Nachbarschaftliche Initiativgruppen weiter getragen werden kann.

    11. GärtnerInnen aus Indien, aus dem „Urbanen Waldprojekts Nihzal“ in Chennai (Indien),werden am Sonntag 14.August die Internationalen Gärten besuchen. Der Kontakt dazu hat über Christa bereits letztes Jahr stattgefunden.

    12. Der „Willkomensgarten“ auf der Flüchtlingswohnheim auf dem Zietenteraccen, organisiert ein Sommerfest am 27.Augustm 2016.

    Der Garten wird von zwei Vereinsmitglieder(Frau Helgard Greve und Maire Holz) betreut.

    Das ist der erste Garten der nach dem Konzept „Wilkommensgarten 2.0-Flüchtlinge werden Nachbarn“, konzipiert in der Praxis umgesetzt wurde. Die Einladung ist anbei.

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  • IG auf ex Kasernengelände ist Treffpunkt

    (Gu aus alters)

    Im interkulturellen Gemeinschaftsgarten im Wohnviertel Kastel Housing sprießt es, meterhoch stehen manche Pflanzen. Und der Verein für eine bürgerinitiierte Quartiersentwicklung als Initiator ist gewiss, mit dem Projekt einen Wunschnerv getroffen zu haben. Es gehe nicht um eine ertragsorientierte Landwirtschaft, sondern um den Versuch, mit gemeinschaftlichem Gärtnern einen Raum für Begegnungen sowie für Integration zu schaffen. „Der wird gut angenommen“, sagt Initiativsprecherin Carolin Holzer.

    Kein halbes Jahr ist es her, dass die ersten Hochbeete aufgestellt und mit Pflanzerde befüllt wurden. Heute tragen zehn Interessierte das Gartenprojekt. Viele Menschen gesellen sich hinzu, einige von ihnen sind Flüchtlinge, die in den früheren Kasernen von Kastel Housing wohnen und in dem Urban Gardening eine Aufgabe finden. Der Gemeinschaftsgarten hat einen beachtlichen Umfang erreicht, er beschränkt sich nicht mehr auf einigen Hochbeeten, die auf einem Karree zwischen den Bauten angeordnet sind. Schon wird auf mancher Grünfläche gehackt und geharkt, um Samenkörner zum Keimen zu bringen und die Pflanzen aufzuziehen. […]

    Die Idee, es mit Urban Gardening zu probieren, sei lange vor der Ankunft der ersten Flüchtlinge auf dem Kasernenareal entstanden. Als klar wurde, dass die Kasernen frei würden, habe der Verein ein Zeichen für eine neue Zukunft von Kastel Housing setzen wollen. Eben mit dem Gartenprojekt, das sich an alle Menschen in Kastel richten sollte, nicht nur an die, die später dort Quartier bezogen. Mit einem Garten, mit dem sie sich identifizieren und das neue Viertel in den Stadtteil integrieren könnten. Als die Flüchtlinge kamen, habe das Projekt zusätzlich an Dynamik gewonnen. Die offenen Gartentreffen seien heute zu beliebten Treffpunkten geworden. Viele Kinder kämen, auch manche Erwachsene.

    Als die Stadt den Aktionstag „Wiesbaden engagiert“ ausrichtete, sei der Gemeinschaftsgarten im Westen Kastels schon so bekannt gewesen, dass Mitarbeiter einer Bank zwei Tage lang Sitzmöbel aus Holzpaletten angefertigt hätten, um ihm zusätzliche Qualitäten als Aufenthaltsort zu geben. Wer heute im Garten mitarbeite, bekommen vieles mit auf den Weg. Nicht nur schöne Gemeinschaftserlebnisse, sondern auch das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und dabei eine Menge zu lernen. Zum Beispiel, dass es Vorgänge gebe, die sich nicht von Menschen steuern ließen, weil die Natur die Mächtigere sei. Und dass es Arbeiten gebe, die sich in Gruppen leichter als allein organisieren ließen: „Man lernt, in Gemeinschaft etwas zu tun“, sagt Carolin Holzer. (mehr …)

  • IG Düven pachtet weitere Fläche

    (Gu, Mail)

    Unser Gartenprojekt läuft sehr gut, wir haben inzwischen einen zweiten Garten pachten können, der direkt neben unserem liegt. Das ist auch nötig, da  viele Besucher/Helfer kommen  und vor allem auch viele Kinder. Unsere Ernte war bisher sehr erfolgreich (viel Salat, verschiedene Kohlsorten, Zucchini, Tomaten, Chioggia, die ersten Tomaten, Kürbis, Erbsen etc. (alles in Demeter Qualität)  – am 19.8.16 wollen wir die Kartoffeln ernten und ein Kartoffel-Fest feiern.

    Sie wollen zudem ein Gartenhaus aufbauen. Bau durch die geflüchteten Männer, die im Garten dabei sind. (mehr …)

  • Salz in der Suppe bei Querbeet geht in die dritte Runde

    (Gu, Newsletter)

    Ende des Monats startet unser Projekt „Salz in die Suppe“ die dritte Runde. Im Rahmen eines ganztägigen Kochkurses zeigen uns Menschen aus unterschiedlichen Ländern, wie man traditionelle Gerichte der jeweiligen Landesküche zubereitet. Am 27. August kochen wir georgisch!
    Wir treffen uns um 12 Uhr im Garten in der Neustädter Straße 20. Da wir nur zehn Plätze anbieten können, bitten wir euch um eine Anmeldung per Mail an info@querbeet-leipzig.de

    Gespannt dürft ihr auch schon auf den September sein, wo u.a. dieses Jahr unser Flimmergarten-Filmfest stattfindet.

    -> Querbeet, Leipzig (mehr …)

  • Gartenprojekt im Aufbau in Friedland

    (Bericht von Najeha)

    Bericht über meinen Besuch des Gartenprojekts (Garten der Zuflucht und Solidarität) in Friedland

    Am Mittwoch, den 3.8. um 14:14 Uhr bin ich nach Friedland gefahren, dort habe ich das Gartenprojekt (im Aufbau) besucht.

    Der Ziel meinen Besuch war, das Grundstück des zukünftigenGartens zu besichtigen, die Organisatorin zu beraten (beim Pflanzen von Gartengemüse), die Flüchtlinge empfangen, ihnen die Idee des Gartens auf Muttersprache erklären.

    Seit März 2016 hat Frau Heidrun Mitze Kontakt mit mir in Göttingen gehabt, sie möchte ein Gartenprojekt mit den Flüchtlingen in Friedland aufbauen.

    Am 16.03. habe ich Frau Mitze und Herrn Weimann (den Mitarbeiter der Caritas in Friedland) im Büro empfangen, sie beraten, ihnendie Idee der Gemeinschaftgärten oder Interkulturellen Gärten erklärt, sie über die Angebote derAnstiftung informiert.

    Frau Mitze hat mit der Organisation SCI (Service Civil International) ein zweiwöchiges Jugend-Work-Camp organisiert.

    Die Gruppe besteht aus 15 Personen, zwischen 20 und 30 Jahre alt, aus 7 verschiedenen Ländern, die seit zwei Wochen mit der Vorbereitung des Grundstücks für das Frühjahr 2017 beschäftigt sind.

    Der Plan am 03.08. war, dass die Gruppe das Museum in Friedland besucht und den Flüchtlingen begegnet, mit ihnen das Grundstück besucht und sie über das zukünftigeProjekt informiert.

    Ich habe erst den Besitzer des Grundstücks kennen gelernt; eine Führung auf dem Gelände hat Frau Mitzemit mir gemacht, dann habe ich die Gruppe dergeflüchteten Leute empfangen.

    Die meisten waren aus Syrien, dem Irak und 4 Leute aus Eritrea.

    Die Erklärung für die Work-Camp-Gruppe war auf Englisch.

    Ich habe die Begrüßung auf Arabisch und Kurdisch gemacht, und es gab eine schöne Rückmeldung. Sie sind direkt zu mir gekommen und wollten mehr über mich und meine Arbeit wissen.

    Dann habe ich über die Entstehung der ersten InterkulturellenGärten berichtet und über die Rolle der Gärtenbeim Erlernen oder Verbessender deutschen Sprache als praktischer Weg, sich in der Gesellschaft zu integrieren.

    Es gab auch eine Vorstellungsrunde.

    Ich habe versucht, alle Fragender Organisatorin und der Flüchtlinge zu beantworten.

    Der Besuch hat fast vier Stunden gedauert, Frau Mitze hat sich sehr darüber gefreut, und die Work-Camp-Gruppe will auchweiteren Kontakt mit uns haben.


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  • Gemeinschaftsgartenproejkt mit Geflüchteten auf zwei Parzellen im Kleingarten in Riesa

    (Gu aus Antrag und Nachfragen)

    In Riesa entsteht in einem Kleingarten auf zwei nah beieinander gelegenen Parzellen eines Kleingartenvereins ein Gemeinschaftsgarten mit und für Geflüchtete.
    Aus einem Deutschkurs für Geflüchtete ist ein Verein entstanden, der sich für alle möglichen Belange des alltäglichen Lebens für Flüchtlinge einsetzt. Aus der Flüchtlingsgruppe enstand der Wunsch, „tätig zu werden“. Ein Vereinsmitglied ist Vorstand eines Kleingartenvereins und diese hatten Parzellen frei. So entstand die Idee, im Kleingarten einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen.

    Die Flüchtlinge kommen aus mehreren Stadtteilen der Stadt Riesa, zur Kleingartenanlage in der das Projekt gegründet wurde. Die Kleingartenanlage ist aus allen Stadtteilen zu Fuß ca. 45 min erreichbar.

    – Ist der Kleingartenverein mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar?

    Antwort: Sehr gute Erreichbarkeit. Circa 5 Minuten Fußweg von der Bushaltestelle zur Kleingartenanlage

    – Ist der Kleingartenverein jederzeit offen? Wie kommt man ansonsten rein? Sind die angemieteten Parzellen jederzeit offen?

    Antwort: Die Kleingartenanlage gehört zum öffentlichen Grün der Stadt Riesa und ist deshalb im Frühjahr, Sommer und Herbst von früh bis abends offen. Der Kleingartenverein hat Schlüssel für die Hauptwege nachfertigen lassen sodass jeder Projektteilnehmer,wenn er denn möchte einen Generalzugangsschlüssel für die Haupttore der Kleingartenanlage hat. Und somit die gepachteten Kleingärten jederzeit erreichen kann. Die Parzellen direkt sind nicht verschlossen.

    – Wie viele Beete wollen Sie anlegen und wollen Sie alles gemeinschaftlich machen oder soll es individuelle Parzellen gebe?

    Antwort: Die Parzellen werden Gemeinschaftlich genutzt, sodass die Integration auch einen Sinn ergibt. Es sind 40 Beete angelegt worden.

    […]

              Gelände zugänglich machen (zum Beispiel von Müll befreien, Bewuchs minimieren)

              Konzept zur Zonierung und Gestaltung der Fläche erstellen

              Material für Beet Kisten beziehungsweise Beet Umrandungen beschaffen

              Saatgut und Jungpflanzen beschaffen

              Substrat und Kompost beschaffen

              Material für Wege, Hecken oder Zäune beschaffen 

              Gartengeräte beschaffen

              Zugang zu Gießwasser organisieren

              Beschilderung des Gartens herstellen

    Viele der aufgelisteten Maßnahmen werden von den Gartengemeinschaften selbst durchgeführt. Häufig sind diese sehr findig und improvisationsstark darin, geeignetes preisgünstiges Material zu finden oder nutzbar zu machen. Abhängig vom Gelände und den Fähigkeiten der Gärtnerinnen und Gärtner können jedoch nicht immer alle vorbereitenden Maßnahmen eigenständig geleistet werden.

    Bei der Projektplanung der Gemeinschaftsgärten unterstützt der Verband der Gartenfreunde Riesa e.V. die Akteure. Der Verband hat das nötige Wissen um einen Erfolg garantieren zu können.

    – bitte beschreiben Sie zudem, ob Sie schon Firmen, Läden, Märkte und andere Organisationen nach Spenden gefragt haben und auch Aufrufe an die lokale Bevölkerung gemacht haben.

    Die Mitglieder des Kleingartenvereines haben gemeinsam mit dem Verband die Kosten der Tinkwasser,- und Stromzufuhr getragen. Die Firma RDL einen Bezinrasenmäher sowie einige wenige Werkzeuge zur Verfügung gestellt.

    Weitere Aufrufe werden über die regionalen Zeitungen wie Wochenkurier und Sächsische Zeitung gemacht.

    – ist der Verein Pächter der Parzellen?

    Antwort: JA. Der Verein hat die Parzellen beim Verband der Gartenfreunde Riesa e. V. gepachtet.

    Ein Grünflächenamt gibt es in Riesa nicht, die AUfgaben wurden ausgesourct (so konnten sie dort nicht anfragen). Spendenaufruf gab es, so haben sie auch ein paar (wenige) Pflanzen bekommen, Mulch wollen sie natürlich selber herstellen, doch dauert das.


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  • 2 Stellen für den Offenen Garten West

    (Info von Najeha)

    Ab August/September wird es zwei Stellen im Offenen garten West in Leipzig geben. Eine (15h) übernimmt Sebastian von der Annalinde Leipzig, die andere (10h) übernimmt Anna Walter.

    Sie werden wöchigen Wechsel Workshops und Begleitung im Garten anbieten

    Dazu gibt es noch den Montag/ Mittwoch, an dem ehrenamtliche da im Garten anwesend sind (mehr …)

  • In Bottrop gibt es drei GG

    (Gu, Mail und Recherche)

    In Bottrop hat der Verein GemeinschaftsSinnGärten inziwschen drei Gemeinschaftsgärten mit angeschoben und aufgebaut.
    Neben dem bei uns im Netzwerk befindlichen Gemeinschaftsgarten am Kulturhof einen Nachbarschaftsgarten an einer Grundschule und einen Interkulturellen Nachbarschaftsfrauengarten:
    “ Am 21.06.2016 war der Startschuss für einen weiteren Gemeinschaftsgarten in Bottrop. Besucherinnen des Cafés Courage und ihre Kinder sowie Bewohnerinnen bauten gemeinsam mit Mitgliedern des Vereins GemeinSinnschafftGarten Hochbeete für Gemüse und Blumen.

    Das Café ist Treffpunkt für geflüchtete und in Bottrop lebende Frauen. Daher war von Anfang an das Ziel, dass die Beete das Quartier nicht nur verschönern sondern auch nachbarschaftliche Zusammenleben im VIVAWEST-Quartier auf dem ehemaligen Prosper III Gelände stärken sollen.

    Die Stadt Bottrop unterstützt das Projekt ausdrücklich. „Dieser interkulturelle Frauengarten ist genau das, was wir als Stadt mit dem im letzten Jahr begonnen Projekt „GemeinSinnschafftGarten“ anstoßen wollten“, sagt Carina Tamoschus vom Fachbereich Umwelt und Grün. „Nämlich über das Gärtnern Kulturen und Generationen zusammenzubringen.“. „Mit dem Verein GemeinSinnschafftGarten, der sich aus der Projektarbeit des letzten Jahres heraus gegründet hat, haben wir nun auch einen starken Praxis-Partner vor Ort“, ergänzt Dorothee Lauter vom Projektbüro InnovationCity.

    Die rund 20 Frauen und Kinder aus verschiedenen Ländern arbeiten Hand in Hand und am Ende stehen drei bunte Hochbeete auf der bis dahin ungenutzten Rasenflächen.“

    Zum Verein:
    Wie unterstützen wir …

    • Beratung bei der Planung von Gemeinschaftsgärten (Standort, Gestaltung usw.)
    • Verleih von notwendigen Werkzeugen und Geräten
    • Organisation von sogenannten „Bautagen“
    • Unterstützung beim Bau von Gartenkisten
    • Akquise von Unterstützern und Spenden
    • Organisation von Fortbildungen und Austauschforen wie z.B. Gartenstammtisch für GärtnerInnen
    • Bereitstellung von Informationen zum gemeinschaftlichen Gärtnern, zu aktuellen Veranstaltungen und interessanten Webseiten
    • Verbreitung der Idee des gemeinschaftlichen Gärtnerns in Bottrop

    Wie alles anfing …
    Der Verein „GemeinSinnschafftGarten“ ist aus dem gleichnamigen Projekt, das von der Stadt Bottrop gemeinsam mit der Fachhochschule Dortmund im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2015 – Zukunftsstadt des Bundeministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt worden ist. Das Ziel des Projekts war die Aktivierung Bewohnerinnen und Bewohnern des innerstädtischen Raums für die Schaffung gemeinschaftlich genutzter urbanen Gärten. So sollte ein Stück Natur in die Stadt zurückgeholt werden, die Lebensqualität gesteigert werden und durch das gemeinsame Bauen, Pflanzen und Ernten der Zusammenhalt unter den Bürgerinnen und Bürgern gestärkt werden. Im Rahmen des Projekts sind zwei Gemeinschaftsgärten entstanden: Der Patengarten GemeinSinnschafftGarten am Kulturhof sowie der Interkulturelle Nachbarschaftsgarten „Im Beckedal“.

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  • Flüchtlingsprojekt im IG Spessartweg in Hannover

    (Gu, Mail)
    Auf einem Tiefgaragendach wurde der Garten 2008 mit AnwohnerInnen angelegt. Unten drunter stehen tatsächlich Autos.
    Heute gärtnern dort 13 Familien aus 10 unterschiedlichen Ländern und ein spezielles Flüchtlingsprojekt mit 18 Frauen+Kindern findet dort auch statt.

    Unser Verein, Internationale StadtteilGärten Hannover e.V., betreibt 7 interkulturelle Gärten in ganz Hannover mit etwa 1100 beteiligten Menschen.



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  • Kirchgarten in Wolfhagen: Flüchtlinge dabei

    (GU, alerts)

    Wolfhagen. Die Gartensaison ist schon weit vorangeschritten, auch im Wolfhager Kirchgarten: Alle 15 Parzellen des offenen Projekts in den Teichwiesen sind vergeben, an Menschen in und aus Wolfhagen, an Einheimische und Flüchtlinge. […]
    Am Ende der Gartensaison steht eine kleine Party für die Parzellennutzer. Dann kommen alle zusammen und überlegen, wer die Parzellen weiterhin bewirtschaften will. Eventuell wird auch ein zusätzlicher Teil des Gartens in Parzellen umgewandelt. Für das nächste Jahr gibt es auch schon Ideen: eine Lesung mit Live-Musik.

    Das Projekt offener Kirchgarten hat solide Wurzeln: Gespendete Pflanzensamen und Werkzeuge sind genügend vorhanden. Und die Pacht von der Kirchengemeinde ist unbegrenzt.

    http://www.hna.de/lokales/wolfhagen/wolfhagen-ort54301/vielfalt-wolfhager-kirchgarten-offene-gartenprojekt-steht-voller-bluete-bringt-menschen-zusammen-6619419.html (mehr …)

  • In Baierbrunn entsteht ein GG mit Flüchtlingen

    (Gu aus Antrag und Projektbeschreibung)

    In Buchenhain (einem Ortsteil von Baierbrunn, ganz in der Nähe von München) entsteht ein interkultureller Gemeinschaftsgarten.

    Momentan sind wir 21 Menschen aus 7 verschiedenen Herkunftsländern.

    Gegärtnert wird ökologisch auf Einzelparzellen mit Gemüse und Blumen. Alle lernen voneinander und teilen ihre Erfahrungen. Bereits jetzt gibt es eine rege Pflanzentauschbörse. Experimente mit Permakultur und Samenvermehrung sind geplant.

    Das Projekt ist für die BewohnerInnen des Ortes als Ort der Begegnung geplant und bezieht aktiv Flüchtlinge mit ein. Eine Privatperson hat ein Grundstück dafür gepachtet, das aus Wiesenflächen und Buschwerk besteht. Davon können Teilstücke von insgesamt 500m² bebaut werden mit Parzellen. (mehr …)