Schlagwort: Flüchtlinge

  • Interkultureller Garten Maie in Wangen/Allgäu legt los

    (Gu Antrag und Antworten)
    In Wangen/Allgäu entsteht ein Interkultureller Heilgarten, der offen für alle ist. Er ist noch in der Entstehung und noch gab es keine therapeutische Arbeit.

    Wir treffen uns momentan 1-2x wöchentlich, meist am Freitagnachmittag und Samstag.

    Unsere Gruppe besteht aus 5 weiteren Frauen. Aus der Nachbarschaft sind 2 Männer dazugekommen. Ein weiterer kommt regelmäßig vorbei, möchte aber nicht eingebunden werden/ mitmachen. In direkter Nachbarschaft liegt ein Neubauquartier mit Eigentumswohnungen im gehobenen Preissektor- ich habe nicht viel Hoffnung, das da noch viel passiert.

    Bei den Flüchtlingen gibt es vier Familien, die regelmäßig dabei sind- ca. alle 2 Wochen und ungefähr 7 junge männliche Flüchtlinge. Andere schauen unregelmäßiger vorbei und packen mit an.

    Da der Garten recht klein ist, werden alle Flächen gemeinsam bewirtschaftet.

    Im Moment hängt noch sehr viel an mir. Wenn ich keine Zeit habe, laufen die Gartentreffs nicht. Das Wässern funktioniert aber ganz gut, auch wenn ich nicht da bin. Entscheidungen werden gemeinsam besprochen, oft von mir vorgeschlagen, aber dann unter den Ehrenamtlichen abgestimmt. Die Geflüchteten kommen aus Syrien, Iran, Irak, Afghanistan und Gambia. Da viele von Ihnen noch recht wenig Deutsch und meist auch keine andere Fremdsprache sprechen, ist die Kommunikation und Abstimmung schwierig und die Grundlage für gemeinsame Entscheidungen ist noch nicht gegeben. Einige fangen aber an, sich auch tagsüber ausserhalb der Gartentreffs in dem immer zugänglichen Garten aufzuhalten. (Dazu trägt sicherlich auch bei, dass es in einem Teil des Gartens einen ‚Hotspot‘ gibt. Ob vom Pfarrhaus oder woher auch immer, ist nicht geklärt.)

    Das nächste Projekt ist auf jeden Fall das Zimmern von Sitzgelegenheiten!

    Die meisten Geflüchteten erreiche ich über eine eingerichtete Whats-App- Gruppe. Unter den Ehrenamtlichen ist es schwieriger, einige sind via email zu erreichen, andere nur über Telefon- Festanschluss. Das ist aufwändig und ich hoffe, wir finden noch einen anderen Weg. Die Termine werden immer auch im Blog veröffentlicht.

    Die therapeutische Arbeit hat noch nicht so begonnen, wie es geplant ist. Zwar gab es eine Gruppe mit Kindern und Frauen, die im Gewächshaus Pflanzen vorgezogen haben und gemeinsam Weihnachtsobjekte hergestellt haben, aber es war, bedingt dadurch dass es noch keinen festen Ort gab, immer viel Unruhe dabei. Dies soll nun hoffentlich besser werden. Ein grosser Teil der therapeutischen Arbeit ist vormittags geplant. Die Realisierung ist abhängig von der Unterstützung durch Fördertöpfe und über den Sommer hinaus noch nicht gesichert.


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  • weiterer Gemeinschaftsgarten in Augsburg entsteht

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Außengelände eines Jugendzentrums in Augsburg wurde seit 2013 umgestaltet und aus einer brachen Fläche wurde eine nutzbare Fläche. Das Jugendzentrum-Team möchte nun einen Gemeinschaftsgarten dort anlegen, der mit den NutzerInnen, Nachbarn und BewohnerInnen von nahen Flüchtlingsunterkünften angelegt und weiterentwickelt werden soll.

          Mit wem wurde das Gartenprojekt zusammen geplant? Haben Sie NachbarInnen/Interessierte dazu eingeladen und wie konnten diese an dem Prozess teilnehmen?

    Die grobe Planung stammt vom Team des k15. Konkretere Ideen wurden in informellen Gesprächen mit Nachbarn und Interessierten gesammelt und besprochen.

          Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte?

    Etwa 7 – 12 Personen

          Haben Sie schon Kontakt zu der Flüchtlingsunterkunft und das Projekt dort vorgestellt? Wie haben die BewohnerInnen reagiert? Wie wollen Sie diese einbeziehen (abholen? Bestimmte Zeiten?)

    Es besteht ein intensiver Kontakt zu den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft. Die Kinder und jungen Erwachsenen sind sozusagen Dauergäste in unserer Einrichtung; auch die Eltern der Kinder und ein Großteil der anderen Bewohner ist regelmäßig bei uns im Haus, z.B. zum gemeinsamen Kochen und Essen jeden Donnerstag. Die Arbeit im Garten würde eine willkommene Abwechslung, Verantwortung und eine sinnvolle Aufgabe darstellen – also all das, was im „normalen“ Flüchtlingsalltag oft zu kurz kommt.

          Wie groß ist die Fläche, die zum gärtnern (und allem, was dazugehört) genutzt werden soll?

    Die Gartenfläche umfasst ca. 240m².

          Wie groß sollen die Hochbeete werden und wer wird darin wie gärtnern können? Soll alles gemeinsam bewirtschaftet werden oder soll es individuelle Anteile geben?

    Zwei Hochbeete sind bereits vorhanden, zusätzlich sollen 2-3 Hochbeete à 110×80 cm entstehen. Geplant ist derzeit eine vornehmlich gemeinsame Bewirtschaftung. Bei Nachfrage und Wunsch sind aber natürlich auch individuelle Beetanteile denkbar.

          Wie werden die Jugendlichen beteiligt? Bekommen sie sozusagen einen eigenen Teil/ein eigenes Beet?

    Bei Zustandekommen einer Kooperation mit anderen Jugendeinrichtungen wäre eine Hochbeetaufteilung nach Institutionen denkbar. Da hierfür aber noch keine konkreten Rückmeldungen vorliegen, ist die derzeitige Planung die einer gemeinsamen Bewirtschaftung der Flächen.

          Wie sind Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen angedacht?

    Vermutlich werden unterschiedliche Kommunikationskanäle genutzt. Neben Austausch und Terminabsprachen über Facebook und Email, wird die Kommunikation mit Nachbarn und Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft erfahrungsgemäß eher über informelle Gespräche auf der Straße oder im Garten ablaufen. Denkbar sind regelmäßige Treffen, bei denen man wichtige Punkte in der Gruppe bespricht und Entscheidungen trifft. Dies würde auch einen demokratischen Entscheidungsprozess begünstigen.

          Was für eine Werkstatt gibt es im Haus und kann diese dann auch von den GärtnerInnen (auch den Nachbarn) genutzt werden?

    Im k15 befindet sich eine Werkstatt, die mit allen üblichen Werkzeugen und Materialien ausgestattet ist. Diese ist während unseren Öffnungszeiten (Dienstag bis Samstag) zugänglich.

          Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese zugänglich für die GärterInnen?

    Die Gartengeräte werden in unserem Außenlager untergebracht, das vom Garten aus zu betreten ist. Zugänglich ist dieses immer, wenn das k15 geöffnet ist (Dienstag-Samstag). Zusätzlich besteht die Möglichkeit Schlüssel für das Außenlager zu verleihen.

          Haben Sie beim Grünflächenamt schon nach Rindenmulch o.ä. gefragt? Es gibt es gute Kooperationsbeziehungen zwischen den Augsburger Gemeinschaftsgärten und der Stadtverwaltung

    Noch nicht, das ist aber ein super Tipp – vielen Dank dafür!

          Sind Sie mit den anderen Gemeinschaftsgärten vernetzt?

    Eine Vernetzung und ein (Erfahrungs-)Austausch mit anderen Gärtnern ist in unseren Augen auf jeden Fall sinnvoll und der Plan Kontakte in diesem Bereich zu knüpfen besteht, wurde aber bisher zeitbedingt noch nicht umgesetzt.


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  • Stadtjugendring Regensburg möchte auf eigener Freifläche Gartenprojekt starten

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    Der Stadtjugendring Regensburg hat neue Büros angemietet und möchte die Freifläche dauerhaft Projekten zur Verfügung stellen. Insgesamt ist das Grundstück 2000m² groß. Sie möchten u.a.  junge Geflüchteten aus nahen Unterkünften und einheimische Jugendliche aus dem Stadtteil einbeziehen und da gibt es wohl auch schon Interesse (an Bauaktivitäten und am Gärtnern).
    Die laufenden Kosten trägt der Stadtjugendring, der das Projekt initiieren möchte, es aber nicht dauerhaft „betreuen“ möchte und so versuchen sie von Anfang an, Verantwortlichkeiten auch in der Gruppe mit zu verankern.

    Das Anlegen der Parzellen und den Bau des Gartenhauses sowie des Gewächshauses hätten wir geplant mit Jugendlichen durchzuführen. Da gibt es bereits eine feste Gruppe die in die Planung auch bereits mit involviert ist. Die Jugendlichen selbst sollen auch Flächen bewirtschaften, benötigen aber wohl am Anfang etwas mehr Unterstützung als Erwachsene. Wir möchten gerne in den kommenden Tagen noch Flyer im Stadtteil verteilen um noch mehr Personen anzusprechen, bisher haben wir 5 Senioren die sich dauerhaft auch um die Organisation bemühen möchten und natürlich auch Flächen bewirtschaften.

    ·         Wir möchten die Vergabe der Parzellen an eine generelle Mitarbeit knüpfen, so werden ca. einmal im Monat Treffen stattfinden um Organisatorisches zu besprechen. Entscheidungen werden von allen Beteiligten gemeinsam getroffen (demokratisch). Wir möchten als Stadtjugendring lediglich den Anstoß geben und die Unterstützung um den Garten zu etablieren und bekannt zu machen. Natürlich wird der ein oder andere dauerhaft mithelfen, hat aber deswegen nicht mehr Entscheidungsbefugnis als die anderen Mitglieder.

    ·         Die Parzellenvergabe möchten wir wie schon beschrieben an eine Mitarbeit in der Organisation des Gartens knüpfen. Falls es mehr Interessenten als Parzellen gibt wird eine Warteliste angelegt. Das Organisationsteam wird noch Regeln festlegen, die bestimmen was passiert wenn jmd seine Parzelle nicht mehr bewirtschaftet oder nicht mehr mitarbeitet, sodass die Fläche neu vergeben werden kann.

    ·         Die Jugendlichen sollen natürlich weiter mitarbeiten, können auch eigene Parzellen bewirtschaften und den Garten als gemeinsamen Treffpunkt nutzen. Sollten weitere Erwachsene und Jugendliche im Verlauf des Aufbaus Interesse haben (was wir uns erhoffen) freuen wir uns natürlich über eine Vergrößerung der Gruppe.

    ·         Ca. die Hälfte des Grundstücks (in etwa 1000qm) soll als Nutzfläche angelegt werden, der Rest ist für Gartenhaus, Sitzgelegenheiten etc. gedacht.

    ·         Wir stehen in Kontakt mit Transition in Regensburg, der Personenkreis der die bisherigen Gemeinschaftsgärten organisiert, hatte jedoch nicht genug Personen um unsere Fläche „mit zu organisieren“.

    ·         Im Anhang maile ich ihnen noch die Aufstellung der geplanten Gartengeräte mit Kostenangaben. Das Gewächshaus und das Gartenhaus sollen selbst gebaut werden, es wird lediglich Material gekauft. Wir haben bereits bei einigen Firmen angefragt, bisher aber noch keine Sachspenden erhalten.

    ·         Komposttoilette ist im Augenblick als Fertiglösung gedacht (wäre dies überhaupt förderfähig?), Das Häuschen außenrum aber selbst gezimmert. Solange das Büro geöffnet ist kann die Toilette dort jederzeit mit genutzt werden. Dies setz aber voraus, dass Mitarbeiter anwesend sind. Ziel ist es aber schon den Garten unabhängig der Büroöffnungszeiten zugänglich zu lassen. Die Gärtner_innen sollen ja zu jeder Zeit Zutritt haben. (Bürozeiten sind nur Mo, Mi, Do von ca. 9-15:00 Uhr)

    ·         Wie oben schon kurz genannt wünschen wir uns, dass der Garten jederzeit zugänglich ist und von einigen Aktiven mit organisiert wird. Es ist uns ein Anliegen die Struktur nicht komplett vorzugeben, unterstützend begleiten wir natürlich dauerhaft (wenn gewünscht/benötigt). Denkbar wäre es z.B. bei entsprechender Nachfrage den ein oder anderen Kurs oder Workshop anzubieten. Wir erhoffen uns auch durch die Vergabe von individuellen Parzellen möglichst viele Gärtner_innen an eine generelle Mitarbeit zu binden.

    Im Moment sehe ich gute Chancen für die Entwicklung einer festen Gruppe, ideal wäre es vielleicht noch in den Sommerferien intensiv in das Projekt einsteigen zu können. Der endgültige Start hängt leider direkt mit der Finanzierung zusammen, wir stehen aber quasi in den Startlöchern und hoffen insbesondere die Bauaktionen in den Ferien durchführen zu können (Bei uns starten die Sommerferien kommende Woche). Interesse am Gärtnern besteht definitiv bei den Jugendlichen, es gibt auch schon viele neue Ideen für Palettenmöbel als Sitzgelegenheiten etc. die die Jugendlichen umsetzen möchten.

    Insbesondere die Anfangszeit werde ich (als Sozialpädagogin) mitunter die Jugendlichen begleiten, zudem eine ehrenamtliche Gartenpädagogin die jedoch nicht die gesamte Zeit anwesend sein kann und die SeniorInnengruppe die bereits Erfahrungen mit Holzarbeiten haben und auch diverse Maschinen Werkzeuge zur Holzbearbeitung zur Verfügung stellen.


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  • Tausendsschön Minden: OW; Workshops, Preisgeld, Ort zum Deutsch lernen

    (Gu, Tel)
    Der Gemeinschaftsgarten und Offene Werkstatt Tausendschön in Minden bietet in den Sommerferien ein vielfältiges Programm für Kinder an. Die Beschäftigung mit dem Konzept einer Offenen Werkstatt und deren Einrichtung (die wir gefördert haben) führt dazu, dass sie immer mehr Workshops anbieten und dabei das große Netzwerk nutzen, was die Initiatorin hat. Sobald sie von einer Fähigkeit hört, versucht sie den Menschen für einen Workshop zu gewinnen. Alle Leute, die in der OW anleitend tätig sind, machen das ehrenamtlich. Nutzungsentgelt nehmen sie nicht. Sie haben privat viele Werkzeuge und Maschinen eingebracht und durch gezielte Spendenaufrufe einiges erhalten.
    AUf öffentlichen Festen verkaufen sie Selbstgemachtes aus dem Garten und haben so ein paar Einnahmen.
    NRW stellt 130000 Euro für „Integrationsprojekte“ zur Verfügung und sie sind aufgefordert worden, einen Antrag über 2000 Euro zu stellen. Zudem haben sie mit dem Projekt „Fremde werden Freunde“ (mit Flüchtlingen gärtnern) Aussicht auf ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Da sind sie von 110 Projekten eins der 12 „besten“. Es soll eine Broschüre entstehen und ein Profi-Kamerateam kommt in den Garten.
    Eine tolle Geschichte: ein pakistanischer IT-Student (Flüchtling) hat keinen Deutschkurs bekommen, kam jede Woche 3x in den Garten und hat alle Adressen, die er dort bekam (von potentiellen weiteren Möglichkeiten für Deutsch-Kurse) abgeklappert und dann tatsächlich Erfolg gehabt. Der Lehrer fragte ihn beim ersten Mal, wo er so gut Deutsch gelernt hätte und ersagte: im Garten. der Lehrer wollte ihn verbessern und sagte: Sie meinen in der Schule. Er erzählte vom Garten und nimmt nun Infos mit in die Schule.
    Im Garten wird konsequent nur Deutsch gesprochen und es gibt auch keine Infos in anderen Sprachen.

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  • Berliner Senat und Grüne Liga: Gartenprojekt für Flüchtlinge in Wilmersdorf

    (Gu aus alerts)

    Senat und Grüne Liga starten Gartenarbeitsprojekt mit Flüchtlingen

    Berlin: Rathaus Wilmersdorf | Wilmersdorf. Holzpaletten zu Pflanzkübeln, Samen zu Zierpflanzen, Gärtnern bis zur Ernte: Im früheren Rathaus Wilmersdorf können Flüchtlinge nun beim Urban Gardening ihre Sorgen vergessen. Schon bald pflückt man frisches Gemüse. Bereits jetzt sprießen Blumen aus der Heimat.

    Es schwappt und spritzt, als Kinder den Gießkannen-Hals über den Rand der alte Palette heben. Und dann sickert auch schon das Wasser in den dunklen, fruchtbaren Boden. Mustafa, Jaffa und Delia wuseln um das Beet, vollführen einen Regentanz, füllen die Kanne, wässern erneut. Kein Zweifel: Gerade die Flüchtlingskinder finden im neuen Gartenprojekt des Heims am Fehrbelliner Platz einen Zeitvertreib, der Freude bringt und Zeichen setzt.

    Zusammen wachsen

    „Zusammen wachsen“ heißt das Vorhaben, organisiert von der Grünen Liga, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Heimleitung des Arbeiter-Samariter-Bundes, in mehrfacher Hinsicht. Gesellschaftlich schweißt es zusammen. Und Flüchtlinge sehen bildhaft, wie aus einem Samen Pflanzen entstehen. „Dieses Projekt soll auch über den Ort hinauswachsen wie die Pflanzen aus dem Kübel“, hofft Staatssekretär Christian Gaebler (SPD) auf Nachahmer in anderen Einrichtungen. Dabei gibt es für die Aktion im Hof des Rathauses Wilmersdorf schon ähnlich geartete Vorbilder: zum einen den Köpenicker „Garten der Hoffnung“; zum anderen das Projekt „Über den Tellerrand wachsen“ in Neukölln. „Solche Oasen sind Orte der Begegnung“, beschreibt Gaebler die Sozialfunktion des Jätens, Gießens und Erntens. „Und Gärten in Flüchtlingseinrichtungen zu bewirtschaften, ist eine Zusatzaufgabe, die sich lohnt.“

    Nachdem drei Hochbeete im Hof des Wilmersdorfer Heims errichtet sind, ist die Zusatzaufgabe aus Sicht von Ulrich Nowikow recht unkompliziert: „Kräftig wässern!“, empfiehlt der stellvertretende Vorsitzende der Grünen Liga Berlin. Unter Aufbietung von erfahrenen Kleingärtnern, Willkommensklassen und urbanen Gärtnern will Projektleiterin Ines Fischer dafür sorgen, dass die Flüchtlinge eines schönen Tages tatsächlich Tomaten und Zucchini ernten können. Sollte es gelingen, wäre das Projekt ein Kandidat für den Katalog der Grünen Liga, der Erfolgsbeispiele für urbane Paradise in einem Heft versammelt.

    Blumen aus der Heimat

    Philipp Bertram, der stellvertretende Heimleiter, sieht den Landbau im bis dato kahlen Hof als eine der leichteren Herausforderungen der vergangenen zehn Monate. „In dieser Zeit haben wir seit der Eröffnung der Einrichtung das erlebt, was andere in vielen Jahren nicht erlebt haben“, beschreibt er die Lernkurve. „Und das Gärtnern gehört dazu.“

    Natürlich gehört zu einem Stadtgarten wie diesem mehr als nur Gemüse. Dank Annegret Hansen, der stellvertretenden Vorsteherin der Bezirksverordneten, finden Flüchtlinge auch florale Reize vor. Sie überreichte den Heimbewohnern zum Start des sozialen Gartens Portulakröschen – eine südländische Art, die nun in Wilmersdorf auf ähnliche Weise Fuß fasst wie die Kinder, die sie pflanzen.

    http://www.berliner-woche.de/wilmersdorf/politik/senat-und-gruene-liga-starten-gartenarbeitsprojekt-mit-fluechtlingen-d104170.html (mehr …)

  • schöner Artikel über den IG Erfurt

    (GU, alerts)

    Thüringens schönste Flecken: Mit der Straßenbahn ins „Paradies“

    Der Interkulturelle Garten in Erfurt hilft Menschen aus Nah und Fern, Wurzeln zu schlagen

    Der Hahn kräht, ein Pferd wiehert, aus Richtung Grillplatz kitzelt der Geruch von Holzkohle die Nase, die Windharfe klingt, die Hängematte wiegt sich leicht im Wind. „Paradies“ kam Nachbarn wie Gästen über die Lippen, sobald sie das Gelände in der Metallstraße 8 erforscht hatten. „Wenn alle das hier als ihr Paradies empfinden, dann soll es so sein, dann heißt es auch so“, sagt Karin Kowol und lächelt, wenn sie daran denkt, wie der Interkulturelle Garten in Erfurt zu diesem Namen kam, der irgendwie auch Programm ist. Zum Beispiel für den Jungen aus Syrien, der fast jeden Tag kommt. „Mein süßes Mädchen“, flüstert er und drückt ein schwarz-graues Kaninchen ganz fest an sich, vergräbt das Gesicht in dem weichen Fell. Sein erster Weg führt ihn immer zum Kaninchenstall, in dem es zwei der munteren Gesellen gibt. Er holt sie heraus und bringt sie zum Freiluftkäfig, schmust mit ihnen, versorgt sie. Dann geht es auf zum Nachbarn. Der hält auf dem unmittelbar ans „Paradies“ grenzenden Grundstück Pferde, Ziegen und andere Tiere, fachsimpelt mit dem Jungen, lässt ihn auch bei kleineren Handwerksarbeiten helfen. „Mitunter bietet er auch für unsere Gäste Führungen über sein Gelände und zu den Ziegen“, freut sich Karin Kowol, die Vorsitzende ist von „Ökonomie durch Ökologie – Verein zur Förderung einer Nachhaltigen Stadtentwicklung (ÖdÖ)“. Dieser Verein hat den Interkulturellen Garten bereits 2007 ins Leben gerufen, seinerzeit noch zwischen Hauptfriedhof und Tennisanlage im Erfurter Stadtteil Bindersleben. Wurzeln schlagen, Boden unter den Füßen gewinnen – eine ganz handfeste Möglichkeit dazu sollte der Garten sein für Migranten und Asylbewerber, die oft alles zurücklassen müssen: Familie, Freunde, Hab und Gut.

    Am neuen Standort im Stadtteil Ilversgehofen ist das aktuell wie kaum jemals zuvor. Der kleine Syrer und seine Familie gehören zu den 20 regelmäßigen Besuchern ebenso wie eine weitere Familie aus Syrien, Menschen aus Peru, von den Philippinen, aus ­Eritrea. In Bindersleben hatte der Verein das Gelände von der Stadt gepachtet; der Garten wurde als soziales Projekt gefördert. „Die Haushaltslage jedoch wurde von Jahr zu Jahr unsicherer, so dass wir uns nach einer neuen Fläche umgeschaut haben“, erzählt Karin Kowol.

    Diese fand der Verein bei den Malzwerken, man wurde sich schnell einig, denn beide Seiten profitieren. Das „Paradies“ kostet keine Pacht, dafür halten die Nutzer das Umfeld sauber, zum Beispiel den daran entlang führenden Fußweg. Ursprünglich war das Gelände eine Abstandsfläche der Malzwerke, ein Puffer zwischen deren Gerüchen und Geräuschen und dem Wohngebiet. Die Brache wurde schnell zur wilden Müllkippe, was ging, wurde flugs über den Zaun geworfen – das „Paradies“ hat dem ein Ende gemacht. Das brachte sogar Lob von den Nachbarn aus dem Rotlichtmilieu, die zunächst um ihr „Gewerbe“ in der Metallstraße gefürchtet hatten. Wie andere Anwohner nutzen auch sie die Öffnungszeiten des Interkulturellen Gartens, um aus der Nähe zu gucken, was dort passiert. Denn das „Paradies“ ist nicht Auserwählten vorbehalten: Zweimal pro Woche steht das Tor weit offen für alle, zudem werden mehrmals im Jahr Feste gefeiert oder Veranstaltungen angeboten. Dann kann jeder mit jedem ins Gespräch kommen und fachsimpeln, in die Hochbeete schauen, Selbst-Angebautes probieren, Einkaufsbeutel als Pflanzgefäße kennenlernen oder sich über die Anbauweisen informieren. „Wir nutzen traditionelle Methoden ohne künstliche Stoffe, wie Roggen als Gründünger oder die wechselnde Bepflanzung der Beete mit anspruchsvollen und weniger anspruchsvollen Pflanzen“, erklärt die stellvertretende Vereinsvorsitzende Renate Lützkendorf. Das gefällt auch dem Europäischen Laternenträger: Diese Zikadenart steht auf der Roten Liste Thüringens als vom Aussterben bedroht und hat im „Paradies“ eine Heimat gefunden. Die Fleckenbiene gehört ebenfalls zu den Insekten, die dort zu Hause, anderenorts aber selten anzutreffen sind. „Wir lassen viele Futterpflanzen stehen, um Insekten Raum zu bieten“, freut sich Renate Lützkendorf, dass auch diese Facette der Arbeit belohnt wird. Mit dem Einbruch der kalten Jahreszeit wechselt das „Paradies“ den Standort: Der Garten in der Metallstraße schließt die Pforten für die Öffentlichkeit, der „Interkulturelle Imbiss“ öffnet die Tore in den Räumen der Offenen Arbeit in der Allerheiligenstraße. Was im Garten angebaut wurde, kommt auf den Tisch, zubereitet nach Rezepten von Vereinsmitgliedern und Gästen, „garniert“ mit Kulturprogrammen aus aller Welt. Im Sommer geschieht das im Garten, es wird gegrillt oder über dem offenen Feuer gekocht. Es gibt im Interkulturellen Garten weder Strom noch fließendes Wasser, aber ein ausgeklügeltes Regenwassersammelsystem, bei dem das ausladende Dach der riesigen Lagerhalle und Wassertonnen die Hauptrollen spielen. „Wenn alle Tonnen gefüllt sind, können wir vier regenlose Wochen problemlos überbrücken“, sagt Renate Lützkendorf. Und wenn der Regen fällt, bietet die Lagerhalle Unterschlupf samt Sitzecke. Zu deutschlandweiter Berühmtheit haben es „Paradies“ und Metallstraße auch schon gebracht: 2013 gehörten sie zu den 10 Siegern beim Wettbewerb „Die schönste Straße Deutschlands“, ausgelobt vom Aktionsbündnis „Netzwerk Nachbarschaft“ und einer Baumarktkette. Das brachte zum einen den „Janosch-Oscar“ – ein Straßenschild, kreiert vom Kinderbuch-Autor Janosch – und 5000 Euro. Holz für die Hochbeete, eine große Leiter und einen Veranstaltungsabend hat der Verein davon finanziert: „Aber wir haben noch nicht alles ausgegeben“, sagt Karin Kowol. Damit die Tore des „Paradieses“ weiter offen bleiben, tragen die Mitglieder ihr Scherflein in Form des Vereinsbeitrages bei, es gibt immer wieder Geld- und Sachspenden und vor allem finanzielle Förderungen aus Programmen von Bund und Land. „Wir feiern allerdings keine Baumarkt-Orgien“, sagt die Vereinsvorsitzende und weist mit einem Schmunzeln darauf hin, dass viel gearbeitet, viel selbst gemacht und viel Ausrangiertes nutzbringend verwendet werde, was ja auch Sinn des Interkulturellen Gartens sei. Geld allerdings werden die „Gärtner“ bald doch mehr brauchen und haben es auch schon beantragt: Im „Paradies“ geht es kaum mehr ohne Dolmetscher. Denn gemeinsam mit anderen kümmern sich die Vereinsmitglieder und Gartengäste um die Flüchtlinge, die in der Gemeinschaftsunterkunft im Viertel leben. Dazu gehörte eine Tour durch den Stadtteil zu allen Anlaufstellen, die für Asylbewerber wichtig sind. Sie endete im Interkulturellen Garten mit Kaffee, ­Kuchen und einem neuen Mitglied: einer Dolmetscherin aus Syrien.

    http://www.tlz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Thueringens-schoenste-Flecken-Mit-der-Strassenbahn-ins-Paradies-1460839299 (mehr …)

  • Träger des IG Meißen muss sich gegen Gerüchte wehren

    (Gu, alerts)

    Verein wehrt sich gegen Gerücht

    Wieder einmal wird versucht, mit falschen Behauptungen Unfrieden gegen Flüchtlinge zu schüren.

    Meißen. Ein anonymes Informationsblatt mit dem Titel „Meißner Wutbürger“ ist in den letzten Tagen in Meißen verteilt worden. Darüber hat jetzt die Geschäftsstelle des Bündnisses Buntes Meißen informiert. In dem Schreiben werde behauptet, dass der Internationale Garten, welcher vom Bunten Meißen betrieben wird, eine Unterstützung von 26 370 Euro von der Stadt erhalte.

    Das in der Flüchtlingshilfe engagierte Bündnis bestreitet dies. „Weder hat der Verein Buntes Meißen e.V. einen Geldbetrag in genannter Höhe erhalten, noch wird der Verein einen Geldbetrag in genannter Höhe erhalten“, heißt es aus der Geschäftsstelle. Die Stadt Meißen fördere den Internationalen Garten aktuell, indem sie das Gelände bereitstelle. Auf dem einst als Schießplatz genutzten Gelände sollen Meißner und Migranten gemeinsam Obst und Gemüse anbauen und sich dabei näher kennenlernen.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/verein-wehrt-sich-gegen-geruecht-3426629.html (mehr …)

  • Gartenprojekt in Notunterkunft, in der auch andere Leute noch wohnen und KünstlerInnen Räume haben

    (Gu, Gespräch, Antrag, Antworten)

    In Berlin entsteht in der Notunterkunft (geleitet vom DRK) im Hotel Bel Air/Stresemannstraße (Kreuzberg) u.a. ein Gartenprojekt. Initiiert von der Ideenzentrale, Campus Cosmopolis, Prinzessinnengärten u.a., der Rahmen ist das Projekt „ZUsammenKUNFT, mit vielen Angeboten und Aktivitäten.
    In den beiden oberen Etagen haben KünstlerInnen Räume, es wohnen auch noch Leute in dem Haus, die schon länger dort leben. Der Garten soll im Erdgeschoss vor dem Haus (in der Erde, jederzeit zugänglich) und auf den Terassen der oberen Geschosse entstehen – dort gibt es Termine für die gemeinsame Gartenarbeit. BewohnerInnen sind von Anfang an einbezogen worden.
    Die Nutzung des ex Hotels ist bis Ende 2017 befristet, eventuell kann es aber auch verlängert werden. Sie wollen hier ausprobieren, wie das Zusammenleben von Geflüchteten, KünstlerInnen, AnwohnerInnen bzw Interessierten laufen kann und haben sich damit auch für das Haus der Statistik beworben.

    • Wie lange ist der Nutzungszeitraum? Wir werden mindestens bis Dezember 2017 vor Ort sein, dann laufen die Mietverträge für die oberen beiden Etagen aus. Der Mietvertrag des LaGeSo für die Etagen 1 – 14 auch. Es scheint aber eine Verlängerung für weitere 5 Jahre im Gespräch zu sein. Das ist aber nur eine  inoffizielle Info für die es keine Nachweise oder Garantien gibt. Ich kann nur mutmaßen, dass in dem Falle vielleicht auch die Verträge für die oberen beiden Etagen verlängert werden. Da all dies ungewiss ist, sollen die Gärten auf den Terrassen auf jeden Fall mobil sein um später in andere gemeinnützige Projekte/Unterkünfte ziehen zu können. Im Erdgeschoss gibt es ein großes Beet (das man derzeit eher als Brache bezeichnen könnte). Alles was um dieses Beet herum entsteht, wird ebenfalls mobil sein. 
    • Wovon hängt eine weitere Nutzung ab?  Von den Verlängerungen der Mietverträge. Siehe dazu Punkt 1.
    • Wie groß sind die Flächen (zusammengerechnet), auf denen gegärtnert werden soll/kann? Die Terrassen belaufen sich nach meinen Schätzungen auf eine Fläche von etwa 150 m2, die teilweise aber auch für Veranstaltungen (teils öffentlich) genutzt werden. Das heißt, dass wir nicht den vollen Platz ausschöpfen können, der Garten dafür aber zeitweise auch von einer Öffentlichkeit genutzt wird. Im Erdgeschoss gibt es ein größeres Beet, das genutzt werden kann und eine umliegende Flächen für mobile Beete. Das ganze wird mit dem Bau eines kleinen Spielplatzes kombiniert. Die genaue Aufteilung müssen wir noch festlegen. Hier sollen auch Sitzgelegenheiten gebaut werden (mobil).
    • Wie sind diese Flächen beschaffen? Könnt ihr in der Erde gärtnern? Sollen Hochbeete gebaut werden? Eine Mischung?  In der Erde im Erdgeschoss können wir gärtnern, für die mobilen Beete im Erdgeschoss und auf den Terrassen benötigen wir Erde. Eine Spende haben wir vom Prinzessinengarten bekommen. Weitere Spenden sind denkbar, wir möchten uns aber nicht darauf verlassen. Wir möchten mit möglichst simpel und mit vielen Recylingmaterialien arbeiten, d.h. vor allem mit alten Behältern usw. Ein paar Hochbeete sind aber denkbar und sinnvoll. Das muss noch gemeinsam im Team besprochen werden (eventuell erst im voranschreitenden Arbeitsprozess) 
    •  Jetzt ist das Gartenjahr ja schon ein bisschen fortgeschritten: an was für Saatgut denkt ihr und bekommt ihr das nicht z.B. bei den Prinzessinnengärten, die ja auch Kooperationspartner sind? Ja, leider ist das Gartenjahr schon vorangeschritten. In diesem Jahr werden wir also auf viele (vorgezogenen) Pflanzen zurückgreifen. Einige Tomatenspenden haben wir schon bekommen. Ein paar Pflanzen werden wir vielleicht kaufen. Das hatte ich unter dem Posten Saatgut mitgedacht. Ich werde auch andere Gemeinschaftsgärten fragen, ob sie etwas über haben. 
    • Können auch Leute „von außen“ mit gärtnern? Wie offen ist das Projekt (und das Gartenprojekt) In dem Gartenteam sind Mitglieder des Campus Cosmopolis und anderen Initiativen aus dem Projekt ZUsammenKUNFT. Bei dem zweiten Planungstreffen kamen schon 6 Bewohner des Hauses hinzu, bei dem ersten Angärtnern noch circa 7 Kinder. Wir gehen davon aus, dass die Gruppe zunächst deutlich größer wird, wenn wir das Gärtnern als Aktivität auf der Tafel im Erdgeschoss „bewerben“  und sich mit der Zeit dann eine mittelgroße Gruppe herausbilden wird. Bei 400 Bewohnern (davon 190 Kinder) ist das noch schwer abzusehen. Die Flächen selbst werden im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen in der ZUsammenKUNFT von Leuten „von außen“ genutzt. Begärtnert werden sie in den ersten Wochen von der (auch nur im weiteren Sinne) „hausinternen“ Gruppe. Wenn sich die Organisation eingependelt hat und wir wissen wie viele Leuten erfahrungsgemäß mitgärtnern, werden wir die Gartenaktivitäten  weiter nach außen öffnen. Wünschenswert ist ach die Teilnahme der im Haus lebenden „alten“ Nachbarn, die über den Einzug einer Notunterkunft in ihr Haus bisher wenig begeistert sind. Den Dialogversuch möchten wir als Verein auch unabhängig von den Gartenaktivitäten unternehmen.
    • Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte, jetzt schon? siehe vorheriger Punkt. 
    •  Wo werden die Geräte untergebracht und wie sind diese dann für Interessierte/GärtnerInnen/NachbarInnen zugänglich. Das ist noch nicht geklärt. In den Etagen 15 und 16 gibt es kleine Abstellräume. Für den Zugang in die oberen Stockwerken benötigt man aber einen Schlüssel. Nachdem sich ein zuverlässiges Kernteam für den Garten gebildet hat, würden wir gerne Schlüssel an Bewohner*Innen weiterreichen. Das muss vermutlich mit dem DRK abgesprochen werden. In einem Gespräch mit dem DRK (hoffentlich schon morgen) müssen wir auch noch die Lagerung von Gartengeräten im Erdgeschoss besprechen. Ein guter Punkt über den wir noch nachdenken müssen. Vielen Dank für den Hinweis! 
    • Was wollt ihr bauen? Mobile Sitzgelegenheiten im Erdgeschoss, eventuell einige Hochbeete. 

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  • neuer IG in Köln ensteht

    (Gu, Gespräch, Antrag, Beantwortung von Fragen)

    Habt ihr das Grundstück „sicher“? Habt ihr da einen Vertrag? Wie groß ist die Fläche? Ja das Gelände ist sicher, Vertrag unterschrieben und wir haben es erstmal unbegrenzt zur Verfügung.

    Wie lange könnt ihr auf der Fläche bleiben? Erstmal keine Einschränkung

    Wie ist die Wasserversorgung da geregelt? Wie ist die Fläche beschaffen? Könnt ihr da im Boden gärtnern? Es gibt einen Hydranten und wir wollen Wasser sammeln u.a. über eine Regenrinnen am Seecontainer.

    Müsst ihr was für die Fläche bezahlen? 19,90 € pro Monat

    Wie groß ist die Gruppe, die dort gärtnern möchte jetzt schon? 10-15 Personen

    Wie viele Geflüchtete sind dabei? Bisher nur eine Person

    Wie weit weg sind die Unterkünfte? Wie ist die Fläche für (potentielle) GärtnerInnen erreichbar? 5 Wohnheime sind fußläufig erreichbar und die Bahnanbindung ist auch passabel.

    Habt ihr das Projekt dort schon vorgestellt? Habt ihr Kontakt zu den BewohnerInnen? Erste Kontakte zum Schrebergartenverein und zu Schulen im Veedel sind geknüpft, sollen aber intensiviert werden. Wir haben KOntakt zum DRK und zum Interkulturellen Dienst in Köln.

    Was habt ihr auf der Fläche vor? Individuelle Beete oder alles gemeinschaftlich oder eine Mischung? Da wird noch am Konzept gearbeitet.

    Woher bekommt ihr Gartengeräte, Materialien für die Beete etc.? Spenden

    Wenn ihr den Container habt, was passiert dann? Wir nutzen den Container zum Lagern von Werkzeugen etc. er soll die Arbeit an vielen anderen Dingen möglich machen.

    Beteiligt sich die Stadt oder der Bezirk (Veddel) finanziell an dem Projekt? Anträge sind geschrieben bzw. in der Vorbereitung #
    #

    Wir finanzieren einen gebrauchten Seecontainer, den sie als Lager für Werkzeuge, Gartengeräte, Materialen brauchen, um richtig loslegen zu können.

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  • Bunte Gärten Leipzig haben neu losgelegt

    (Gu, Mail)

    ja, das ist das Projekt von Anke Kops-Horn. Sie hat den Verein letztes Jahr übergeben an ein neues Team und auch der Standort hat sich geändert. Wir fangen ganz neu an.
    Mit dem Projekt Bunte Gärten wollen wir als ehrenamtlicher Flüchtlingshilfeverein die Integration und Inklusion von Asylsuchenden und Flüchtlingen fördern.
    Wir sind ein bunt gemischtes Team von Ehrenamtlichen und betreiben gemeinsam mit Geflüchteten dieses Gartenprojekt, um einen Ort entstehen zu lassen, der den Menschen Sicherheit und Zuflucht bietet, ihnen eine Aufgabe gibt und Raum für Begegnungen auf Augenhöhe schafft.
    Dabei steht die gemeinsame Beschäftigung durch Gartenarbeit wie das Anbauen von Obst und Gemüse im Fokus des Projekts. Nähe, kultureller Austausch und offener Dialog fördern so Miteinander, Respekt und Empathie. Neben der nachhaltigen Gartenarbeit unterstützt der Verein auch über das Gartentor hinaus mit Patenschaften und integrativen Kursen und arbeitet so aktiv am Wachsen der Toleranz und Offenheit.“
    Sie haben nun eine Fläche in einem Kleingartenverein


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  • Schladener GG bekommt Unetrstützung durch Schule

    (Gu, alerts)

    Der Schladener Gemeinschaftsgarten (regionalHeute.de berichtete) soll nun allmählich Gestalt annehmen. Unterstützung bekommt das Team der Flüchtlingshilfe des Deutschen Roten Kreuzes nun von Schülern der Werla Schule Schladen.

    „Wir haben die Berichterstattung auf regionalHeute.de gelesen und daraufhin entschlossen, hier mitzumachen“, erklärt Jörg Popke, Klassenlehrer der Klasse 5.1 an der Werla Schule. „Die Bereitschaft war sofort da, da brauchte ich keinen überreden. Unsere Schüler engagieren sich auch innerhalb der Schule stark für die Flüchtlinge und helfen ihnen, sich im Schulalltag zurechtzufinden“, lobt Popke seine Schüler. Wie genau es zukünftig weitergehen soll, muss nun noch geplant werden. Aber ein Anfang war gemacht. Und so wurde schon am frühen Montagmorgen fleißig gegraben, geharkt und Unkraut gezupft. „Die Schüler haben viele Ideen, wie sie den Garten gestalten können“, erklärt Katharina Günter, Koordinatoren der DRK-Flüchtlingshilfe. „Nun müssen wir schauen, wie wir alles umgesetzt können“, so Günter weiter. Dazu sucht das DRK dringend einen Hauptverantwortlichen für den Gemeinschaftsgarten. Zwar kümmern sich die Schüler und einige Flüchtlinge um den Garten, ihnen fehle es aber vor allem an Kontakten und der notwendigen Mobilität. Geplant ist, dass jeder, der Interesse hat, sich an dem Garten beteiligen kann, sich dort jederzeit aufhalten kann und natürlich auch Hand anlegen darf. „Wir würden uns also freuen, wenn es Bürgerinnen und Bürger gibt, die sich hier einbringen könnten und zum Beispiel Mutterboden anfahren, oder Unrat und Müll abtransportieren. Das würden wir auch vergüten“, so Katharina Günter.

    Derzeit sieht es noch etwas ungeordnet aus, auf dem Grundstück, das das DRK von der Schladener Kirchengemeinde für fünf Jahre gepachtet hat. Wenn hier aber einmal alles grünt und blüht, soll der Garten ein Treffpunkt für alle Bürger werden. Hier sollen Kinder spielen können, Grillfeste stattfinden, Obst, Gemüse und Blumen angebaut werden und Treffen stattfinden. Eine kleine Gartenlaube wollen die Flüchtlinge Beshwar, Belal, Kaniwar und Omar bald bauen. Das haben sie schon zugesichert. Die vier jungen Männer waren es auch, die sich von Beginn an an dem Projekt beteiligt haben. „Über das Miteinander das hier entsteht, können wir Kontakte aufbauen und Vertrauen zu den Geflüchteten finden. So entsteht ein ganz ungezwungener Zugang und wir können ins Gespräch kommen über die anderen Kulturen“, so Katharina Günter. (mehr …)

  • Anna Linde kooperiert mit Offenen Garten West

    (Gu, Mail)

    Die Kooperation mit dem Offenen Garten West ist dadurch zustande gekommen, dass wir ursprünglich auf einer nahe gelegenen Fläche (auf der gerade eine urbane Streuobstwiese entsteht) selbst einen interkulturellen Garten aufbauen wollten. Aus unterschiedlichen Gründen konnten wir dieses Jahr aber noch nicht starten und als der Offene Garten West (OGW) gleich um die Ecke eröffnet hat, haben wir uns zur Zusammenarbeit entschieden. Vor Kurzem wurde uns ein Förderprogramm vom ESF bewilligt, durch das zum einen Sebastian Pomm von der ANNALINDE mit 15h/Woche und zum anderen eine Person vom OGW mit 10€/Woche teilfinanziert werden. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Strukturen im OGW zu festigen und zusammen mit den Bewohnern der Unterkunft und anderen Anwohnern zu gärtnern. Dabei unterstützen wir den Aufbau des Gartens z.B. durch regelmäßige Mithilfe bei den Gartentagen, Sachspenden (Pflanzen, Hochbeete etc.) und Fachexpertise. Zum anderen sollen mit einer fixen Gruppe geflüchteter Menschen aus zwei Unterkünften zukünftig regelmäßig soziokulturelle Einrichtungen (Umsonst-Laden, Repair-Café etc.) besucht werden um ihnen so eine soziale, nicht-monetäre gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Perspektivisch sollen die beteiligten Geflüchteten zudem beim Aufbau und der Instandhaltung unserer entstehenden Streuobstwiese eingebunden werden.

    Ja, und das Ganze geht dann jetzt in den kommenden Wochen so richtig los. (mehr …)

  • Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge in Garten in Berlin

    (Gu, Mail)

    Die AWO hat (bzw. möchte) in beiden Gärten Bewohner*innen Arbeitsgelegenheiten eingerichtet, was ganz wunderbar ist, da wir -besonders in Buch- Schwierigkeiten hatten, mit Erwachsenen etwas dauerhafter im Kontakt zu bleiben. Sonst gedeiht alles prima und wir stoßen auf freundliches Interesse (auch bei anderen Unterstützer*innen vor Ort).

    (willkommenskulturgarten in Berlin Spandau und Garten Buch in Buch)


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  • wenig Interesse von Flüchtingen am IG in Weimar

    (Gu, alerts)

    Weimar. Die Kartoffeln stehen gut, ebenso die Bohnen; die Tomaten sind hervorragend angewachsen, an einem mit Draht bespanntem Gerüst ranken Duftwicken empor, Dahlien gedeihen. Der äußere Anschein lässt auf erfolgreiche gemeinsame Gartenarbeit schließen. Der Schein trügt. Jene, mit denen der Garten gemeinsam bestellt werden sollte, kommen nicht mehr. Kulturelle Unterschiede offenbaren sich erst in der Praxis. Diese Erfahrung machten Dorothea Victor und eine Handvoll engagierter Mitstreiter aus Weimar bei ihrem mit hohem Idealismus und Eigeninitiative angestoßenen Gartenprojekt mit Flüchtlingen. Beim ersten Treffen vor Ostern kamen elf Flüchtlinge acht Männer und drei Frauen. Beim zweiten Treffen waren noch drei Männer aus Eritrea und dem Irak dabei. Seitdem kommt von den Flüchtlingen niemand mehr in die Kleingartenanlage An der Lehmgrube in Taubach, wo Dorothea Victor und ein weiterer Ehrenamtlicher zwei Gärten von zusammen rund 600 Quadratmetern Größe gepachtet haben. Ihr Ziel ist es, Integration durch gemeinsame Gartenarbeit zu befördern (wir berichteten). Nicht als Helfer und Hilfsbedürftige wollten wir gemeinsam etwas schaffen, sondern uns auf Augenhöhe begegnen, berichtet Dorothea Victor, dass auf kongruente Bedingungen viel Wert gelegt wird.

    Flyer waren gedruckt, Fahrdienste und Verpflegung organisiert worden. Christoph Victor baute Bienenbeuten, um interessierte Flüchtlinge für die Imkerei zu begeistern. Die Vorbereitung erforderte viel Zeit, Geld und Mühe. Spenden flossen nur zögerlich. Allein schon die Suche nach Projektförderung war von Absagen begleitet. Die Soroptimisten halfen mit einer Spende von 400 Euro. Tischlermeister Ulrich Thiele spendete seine Arbeitsleistung (Bau einer Komposttoilette): 411,60 Euro. Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Weimar hat die Trägerschaft übernommen. Damit sei gewährleistet, dass wir Spenden anwerben können, begründet Dorothea Victor.

    Ehrenamtliche Arbeit kaum bekannt

    Integration ist zunächst mit Frustration verbunden, hat die sozial stark engagierte Weimarerin erfahren. Man muss einen langen Atem haben, vertraut sie darauf, dass die Engagierten die richtige Zielgruppe unter den Flüchtlingen noch ausfindig machen werden. Fakt aber ist auch, dass es derzeit einen Überschuss an ehrenamtlichen Weimarer Helfern gibt. Wir machen wirklich handfeste Erfahrungen mit Integration, sagt Dorothea Victor. Flüchtlinge kennen aus ihren Heimatländern den Stellenwert ehrenamtlicher Arbeit nicht, ist eine der Erkenntnisse, welche die ehrenamtlich Engagierten gewonnen haben. Eine weitere: Ohne Geld arbeiten Flüchtlinge nicht. Das materielle Interesse sei vorrangig. Auch die Aussicht auf die Ernte des selbst angebauten Gemüses sei kein Ersatz. Bei der Gartenarbeit käme eine weitere Hürde hinzu. Es sei nach Meinung vieler Flüchtlinge nicht üblich, dass Menschen, die einen höheren Bildungsstand haben, körperliche Arbeit verrichten. Aufgrund der Enge und der Bodenbeschaffenheit sei es in den gepachteten Gärten zudem nicht möglich, mit Landmaschinen zu arbeiten, wie es Flüchtlinge von der Feldarbeit in ihren Heimatländern kennen. Und noch eines wurde deutlich: Unter den Flüchtlingen haben sich Gruppenleiter herauskristallisiert, die entscheidend zur Meinungsbildung beitragen. Sind diese nicht für das Gartenprojekt zu begeistern, springt der Funke nicht über. Vielleicht waren wir am Anfang zu euphorisch, meint Dorothea Victor. Manche haben gesagt, sie hätten drei Jahre gebraucht, so die Initiatorin des Gartenprojekts mit Blick auf Erfahrungen in anderen Städten. Die vier beteiligten Weimarer Frauen werfen die Flinte nicht ins Korn, obwohl jede von ihnen zu Hause selbst einen großen Garten hat. Wir wollen uns öffnen für andere Zielgruppen. So schnell geben wir nicht auf. Wir werden unsere Erwartungen künftig flach halten.
    Zumal eine wichtige soziologische Komponente nicht außer Acht gelassen werden darf: Gemeinsame Arbeit schafft Verbindungen und Verbundenheit, was bei anderen Zielgruppen auf fruchtbaren Boden fallen könnte.

    http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Seit-dem-Auftakt-eines-Gartenprojekts-mit-Fluechtlingen-bleiben-die-Adressaten-w-1810032763 (mehr …)

  • In Ebern entsteht IG auf Privatgrund und Stadtgrund

    (Gu aus alerts)

    Abseits der Strukturen des Asylhelferkreises findet Begegnung zwischen Eberner Bürgern und den Flüchtlingen und Asylhelfern noch größtenteils raumfrei statt. Immer wieder kamen Ideen auf, wie und wo Begegnungsorte für die Heimat und das Fremde geschaffen werden könnten.

    Ein Vorschlag wird nun in die Tat umgesetzt: „Wir wollten die Angerteile schon immer retten“, gesteht Klaus Mandery, Institut für Biodiversitätsinformation (IfBI), zusammen mit der Ortsgruppe des Bund Naturschutz. Entlang der Coburger Straße am Angerbach entsteht nun ein interkultureller Garten. Der Bagger ebnete bereits die Beete.

    Gartengrundstücke, die von Privatpersonen nicht mehr bewirtschaftet und im Besitz der Stadt Ebern sind, werden dabei genutzt, „um Leute zusammenzubringen“, so Bürgermeister Jürgen Hennemann. Er ist froh, dass diesen Äckern nun wieder eine sinnvolle Nutzung zugeteilt werden konnte. Das Stadtoberhaupt hofft aber auch, damit eine gemeinsame Aktion auf die Beine stellen zu können.

    So richtig interkulturell können die Aktion und der Garten nämlich erst dann werden, wenn auch deutsche Bürger mitmachen. Der Bürgerverein und auch der Obst- und Gartenbauverein Ebern haben bereits ihr Engagement angemeldet.

    Etwa 15 Flüchtlinge sind jüngst dem Aufruf von Klaus Mandery gefolgt und haben sich das Grundstück am Angerbach angeschaut, nach den Wetterbedingungen vor Ort gefragt und erklärt, dass bald der Ramadan startet und sie gerne davor noch die Äcker bestellen würden.

    Mit der 38-jährigen Jehan Youssef haben Klaus Mandery und seine Mitarbeiter beim IfBi übrigens einige Sprachbarrieren überwinden können: Seit wenigen Tagen arbeitet die vierfache Mutter als Bundesfreiwilligendienstleistende mit Flüchtlingsbezug bei Klaus Mandery mit. „Sie ist die erste Syrerin deutschlandweit, die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland angestellt wurde“, so Mandery. […]

    http://www.mainpost.de/regional/hassberge/Fluechtlinge;art1726,9247302 (mehr …)

  • IG Meißen eröffnet

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Momentan haben wir ca. 17 Mitglieder, von denen jeder individuell eine Fläche von bis zu 44qm bewirtschaften kann (eine Familie gilt als 1 Mitglied), manche wollten auch kleinere Flächen oder können das Gelände ohne direkten Anbau einfach zum Familientreff und Austausch nutzen, bis jetzt gärtnern aber alle Mitglieder auch. Von diesen 17 sind 6 Deutsche aus Meißen und Umgebung, der Rest Familien aus Afghanistan und Syrien, die jetzt in Meißen wohnen. Daneben gibt es   die große Streuobstwiese der Stiftung Allianz mit 60 Obstbäumen (Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen), die für alle Mitglieder zur gemeinsamen Pflege und Beerntung zur Verfügung stehen sollen. Es gibt Spielflächen und einen Grillplatz und wir planen für die Zukunft auch noch gemeinschaftliche Beete, z.B. eine Kräuterspirale oder evtl. einen Folientunnel, Kartoffelbeet usw. Im Moment haben wir noch Platz für 12-15 weitere Parzellen, mit Bodenverbesserung evtl. auch mehr.

    Das Projekt wurde erst am 1.4.2016 „gegründet“, neben Gärtnern kann man auch gemeinsam Sport machen oder sich treffen, Feste feiern, mit der Familie aufhalten.
    Der Träger hat  Kooperationen mit Diakonie und DRK -> darüber laufen Deutschkurse und viele andere Angebote.

    Najeha war schon vor Ort und hat beraten.


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  • LBV Projekt „gemeinsam Boden gewinnen“

    (GU, RSS)

    Unter dem Titel Gemeinsam Boden gewinnen hat der LBV München ein Garten-Projekt mit jungen Flüchtlingen gestartet. Was sind die Aktivitäten des Projektes? Was seine Ziele? Wir haben mit Alexandra Baumgarten vom LBV München gesprochen.

    M-Q: Gemeinsam Boden gewinnen kann man im wörtlichen wie im übertragenen Sinn verstehen. Gilt das auch für Ihr Projekt?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Ja, ganz eindeutig. Mit den Aktivitäten versuchen wir Freundschaften zu knüpfen, zwischen jungen Menschen die hier in Deutschland aufgewachsen sind und jungen Menschen die zu uns geflohen sind. Dort wo wir unsere Freunde haben, können wir uns niederlassen und Boden unter den Füßen gewinnen.
    Die gemeinsamen Aktivitäten haben auch immer mit dem Boden zu tun. Gemeinsames Gärtnern – das bringt viele Menschen auf den Boden, wenn der Kopf schwirrt. Biologisch gärtnern ist dabei für uns selbstverständlich, denn wir möchten den Boden schützen.
    Aber es bleibt nicht nur beim Gärtnern. Wir ernten auch Wildkräuter und Wildfrüchte, um Salben, Cremes, Säfte oder Marmelade herzustellen. Warum? Zum einen weil es die Menschen begeistert zu sehen, was wir uns aus der Natur holen können. Weil es sie freut, wenn sie wissen, was dort wächst und wie sie es verwenden können. Zum anderen auch, weil wir damit zum Bodenschutz beitragen – viele unserer Kosmetikprodukte und Konsumgüter tragen auf diverse Weise dazu bei, dass Böden ausgebeutet oder gar zerstört werden. Natürlich sprechen wir darüber und erarbeiten die Hintergründe.
    Gesprochen werden soll sowieso viel. Die geflohenen jungen Menschen müssen die deutsche Sprache erlernen, um hier Boden gewinnen zu können. Und der Austausch untereinander ist sehr wichtig. Kulturaustausch, Hintergrundwissen und das Erkennen, wie unser Lebensstil mit dem anderer Kulturen, Lebensbedingungen und Ländern zusammenhängt sind enorm wichtig, um global den Boden zu schützen.
    Und da geht es ja dann auch weiter. Dort wo der Boden unfruchtbar ist – z.B. aufgrund von Dürre, Überschwemmung oder Ausbeutung fehlen die Bedingungen, um ein gutes Leben führen zu können.

    M-Q: Viele junge Flüchtlinge wurden durch Krieg und Gewalt aus ihren Heimatländern vertrieben, z.B. aus Syrien. Viele von ihnen kommen aus Städten. Haben diese Flüchtlinge überhaupt einen näheren Bezug zum Thema Boden und Natur?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Das ist so unterschiedlich, wie bei allen jungen Menschen. Aber wir sind ja nicht nur mit „Natur“ in Berührung. Wir gärtnern ja viel. Dann freuen sich die jungen Menschen, wenn sie Kräuter oder Gemüse anbauen und essen können, die sie auch von ihrer Heimat kennen. Gemeinsamkeiten werden deutlich, ein Austausch findet statt. Die in Deutschland geborenen TeilnehmerInnen erkennen, was wir alles aus damals „fernen Ländern“ übernommen haben.
    Die Jungs, die erstmal nicht mitgegärtnert haben, die kommen dann zwischendurch, zum Ratschen oder von unserem Lagerfeuergericht zu naschen.
    Ja … und Boden. Boden ist weltweit ein Thema.  Und dennoch denken die Menschen im Alltag nicht über den Boden nach. Und genau an dieser Stelle wollen wir ja mit dem Projekt wirken. Wir wollen ein Bewusstsein darüber schaffen, dass der Boden mehr ist, als eine Fläche, auf der wir laufen, bauen und fahren.

    M-Q: Gemeinsam Boden gewinnen erstreckt sich über ein ganzes Jahr. Welche Aktivitäten haben Sie mit den jungen Flüchtlingen bereits unternommen?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Nach der Auftaktveranstaltung die einen Überblick über die diversen Aktionsmöglichkeiten verschaffen sollte und die Wünsche und Ideen der TeilnehmerInnen aufnehmen konnte, begannen zur Vegetationsperiode die Gärtneraktivitäten. Wir haben gepflanzt, ausgesät und gebuddelt. Um Ressourcen zu sparen bauten wir Upcycling-Beete. Jedes gemeinsame Treffen beinhaltet auch eine kleine Kochaktion – nach Möglichkeit am Lagerfeuer – einfach weil es schön ist, gemeinsam am Feuer zu sitzen und zu kochen.

    Gemeinsam Boden gewinnen richtet sich an junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund

    M-Q: Welche Programmpunkte stehen für die nächsten Monate fest?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Wir werden weiterhin unsere Pflanzungen pflegen, ernten und verwenden. Die Jungs aus einer Unterkunft für unbegleitete minderjährige Geflohene wünschten sich, dass wir Salben für Muskelkater erstellen, ein Mittel gegen juckende Mückenstiche und Geschenkseifen mit hübschen Blüten im Inneren.
    Zudem gibt es noch zwei Philosophie-Treffen zum Thema Flucht. Denn nicht nur die Menschen, die nun zu uns kommen, sind geflüchtet. Auch wir flüchten – vor allem Möglichen. Mit diesen Treffen wollen wir das Thema Flucht, das derzeit nur in eine Richtung gedacht wird, mal aus anderen Ecken heraus betrachten.

    M-Q: Stichwort „gemeinsam“: Wer kann bei Gemeinsam Boden gewinnen mitmachen – nur junge Flüchtlinge oder auch junge Menschen, die hier beheimatet sind?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Auf jeden Fall können, sollen sogar, junge Menschen die hier beheimatet sind, mitmachen. Es geht ja in dem Projekt um mehr, als „nur“ darum, dass die Geflüchteten Boden unter den Füßen gewinnen. Es geht um Freundschaften, es geht um ein Verständnis, wie wichtig der Boden ist, es geht darum, zu verstehen, dass all unser Wirken und Handeln Auswirkungen hat und jeder immerzu an der Gestaltung der Zukunft beteiligt ist.

    Junge Flüchtlinge beschriften Schilder für den Garten (Foto: Alexandra Baumgarten, LBV München)

    M-Q: Der Klimawandel macht Böden unfruchtbar; Menschen fliehen, weil die Erträge zurückgehen oder ganz ausbleiben. Haben junge Flüchtlinge, die aus ländlichen Regionen geflohen sind, aufgrund dieser Erfahrungen in ihrer Heimat überhaupt Interesse an Gartenbau und Landwirtschaft?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Das haben sie natürlich nicht zwingend – aber einigen scheint es zu gefallen. Es ist ja auch eine freiwillige Aktion. Und da die Jungs aus der Unterkunft auch zum wiederholten Male kommen, scheint es ihnen zu gefallen. Wir werden nie alle Jugendlichen erreichen, wir werden nicht alle Interessen zufrieden stellen können. Wir sind ein Naturschutzverband und können am besten Themen aus Natur und Umwelt behandeln. Es wäre ja komisch, wir würden ein Projekt anbieten, das mit den jungen Menschen Musik-Video-Workshops umsetzt. Das können andere Verbände, Institutionen etc. ins Leben rufen, die sich damit besser auskennen.

    M-Q: Der Bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner will Asylbewerbern mit Bleibeperspektive hat eine Infokampagne für „Grüne Berufe“ wie Gärtner oder Landwirt gestartet. Junge Menschen für „Grüne Berufe“ begeistern – ist das auch eines der Ziele Ihres Projektes?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Es ist schön, wenn sich junge Menschen für „grüne Berufe“ entscheiden. Aber es ist nicht das Projektziel. Wichtiger ist es uns, dass die Menschen lernen, über ihr Handeln nachzudenken, zu reflektieren, zu hinterfragen.

    M-Q: Eine UN-Studie von 2009 geht davon aus, dass bis zum Jahr 2050 rund 200 Millionen Menschen in Folge des Klimawandels auf der Flucht sind. Gibt es vor diesem Hintergrund eine Fortsetzung des Projektes Gemeinsam Boden gewinnen?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Die Ziele der nachhaltigen Entwicklung der UN sollen einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen. Da sich die Entwicklungen nicht von heute auf morgen ändern lassen, werden sicherlich noch viele weitere Projekte, Programme und Aktionen ins Leben gerufen. Denn dass wir einige Veränderungen anstehen haben, das wissen wir schon lange. Jetzt kommt es drauf an, sie so zu gestalten, dass alle Menschen heute, in Zukunft und weltweit ein gutes Leben führen können. Mit unseren Projekten möchten wir die Menschen begleiten, an einer zukunftsfähigen Entwicklung mitzuwirken.

    Vielen Dank für das Gespräch!

    Alexandra Baumgarten, LBV: Dafür danke ich Ihnen.

    Hinweis: Das Projekt Gemeinsam Boden gewinnen wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

    Kontakt:
    Alexandra Baumgarten
    Telefon: 089 200 270 82
    a-baumgarten(at)lbv.de

    Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e. V.
    Kreisgruppe München
    Klenzestr. 37
    80469 München

    Telefon: 089-2002706
    e-mail:info@lbv-muenche.de“ target=“_blank“> info(at)lbv-muenchen.de

    www.lbv-muenchen.de

    Der Beitrag Gemeinsam Boden gewinnen mit jungen Flüchtlingen erschien zuerst auf MUCQUERBEET.


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  • Gärtnern mit Geflüchteten in der ZusammenKunft

    (Mail)

    wir hatten gestern unser erstes Treffen für einen Garten, den wir zusammen mit den Menschen, die in der Flüchtlingsunterkunft Stresemannstraße leben, aufbauen wollen. Es leben hier einige wenige AltberlinerInnen und etwa 400 geflüchtete Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, vor allem Familien mit Kindern. Der Garten soll im Rahmen des Projektes ZUsammenKUNFT entstehen, bei dem etwa ein Dutzend Organisationen und Gruppen die beiden obersten Etagen des Hotelgebäudes bespielen. Beteiligt sind unter anderem campus cosmopolis, die Kunsthochschule Weissensee, die Klasse Design for true Living World von Marjetica Potrc und die Nachbarschaftsakademie. Der Nutzungszeitraum ist begrenzt (Ende 2017), wir planen daher einen Garten in kleinen, beweglichen Behältern auf den Terrassen und unter Umständen die Nutzung eines Grünstreifens im Hinterhof des Gebäudes. Das Projekt versteht sich auch als ein Pilot für das Leben und Arbeiten mit Geflüchteten, u.a. im Zusammenhang mit den Ideen zu einer kulturellen Nutzung des leerstehenden Hauses der Statistik am Alexanderplatz.

    (Berlin)

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  • Garten der Nationen in Penzlin entstanden

    (Gu, mail)

    nun arbeiten wir etwa drei Monate gemeinsam auf einem kleinen Gartenstück in Penzlin. Wir, das sind Syrische Flüchtlinge und ein Algerischer Flüchtling und ich. Noch sind es erst zwei bis drei verlässliche neue Nachbarn, die aktiv mitgärtnern. Aber das Angebot, den Garten auch für Treffen und zum Grillen zu nutzen wird von ein paar weiteren ausländischen Mitbürgern gerne angenommen, so dass ich das Gefühl habe, der Garten ist nun doch schon ein wichtiger Ort für ein paar Menschen geworden, die aus fremden Ländern in unsere Stad gekommen sind. Unterstützt wird die Initiative durch unseren Verein WeltOffen Penzlin und sage und schreibe den Kleingartenverein in der Stadt!

    Noch gibt es viel zu tun, so meiden die Afrikaner die Syrer und haben sich gänzlich aus dem Rennen um den Boden für Gemüsekultur werfen lassen. Hier bin ich dabei nicht locker zu lassen und hier in Mecklenburg-Vorpommern steht in den Kleingärten erfahrungsgemäß eine Menge Land unbewirtschaftet zur Verfügun.

    […]

    Der Garten der Nationen wird vom Verein WeltOffen Penzlin e.V. unterstützt.

    Der Bufti für unsere neuen Nachbarn untertützt mich bei organisatorischen Arbeiten.

    Es gibt einen Blog, in dem die Entwicklungen in unserem Garten verfolgt werden können: http://parzelle244.blogspot.de/


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  • Vor Flüchtlingsunterkunft in Heimstetten ist ein Nutzgarten entstanden

    (Gu aus alerts)

    Gartenprojekt: Flüchtlinge pflanzen Gemüse an

    Heimstetten – Die Bewohner der Asyl-Unterkunft an der Räterstraße haben ein Gartenbeet angelegt. Doch das Ganze ist für die Menschen mehr als ein Gartenprojekt.

    In einem früheren Leben arbeitete Hussein Kabbah* auf den Feldern vor Sierra Leones Hauptstadt Freetown. Er war Landwirt. Heute kniet der 37-Jährige am Beet vor der Asyl-Unterkunft an der Räterstraße und fährt mit der Hand durch die Erdbeersträucher. Er ist ein Flüchtling. Sein Asylverfahren läuft noch. Aber ist er deshalb kein Landwirt mehr? Hat er sein früheres Leben zurückgelassen, als er Europa über das Mittelmeer erreichte? 

    Wer Kabbah dabei beobachtet, wie er die Erdbeer- und Tomatensträucher hegt und pflegt, der sieht, dass dieser Mann mit Pflanzen umgehen kann. Und dass es ihm Spaß macht, einem etwas über Gemüse aus Ostafrika zu erzählen. Er fragt: „Do you wanna see the okra?“

    „Das Gartenfieber ist ausgebrochen“

    Mit Unterstützung des Asyl-Helferkreises haben 14 Flüchtlinge einen Gemüsegarten vor dem Gebäude angelegt. Sie haben Beete abgesteckt, die Erde umgegraben, Steine gesammelt und Wegbegrenzungen gesetzt. Später haben sie Samen gesät und zum Beispiel Salat, Kohlrabi, Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika oder Auberginen eingepflanzt. „Im Asylbewerberheim an der Räterstraße ist das Gartenfieber ausgebrochen“, schreibt die Gemeinde Kirchheim in einer Pressemitteilung. Doch das, was sie hier geschaffen haben, ist viel mehr als ein Garten.

    Auszeit vom Behördenstress

    Besucht man die Menschen in ihrem Garten, sieht man Männer, die über die richtige Menge Wasser für Chilischoten diskutieren. Man sieht Frauen, die deshalb über ihre Männer lachen. Und man sieht Kinder, die Sonnenblumen pflanzen, kichern und spielen. Dinge wie das Asylverfahren und schwer zu verstehende deutsche Bürokratie haben gerade Auszeit.

    Gartenkunde und Deutschunterricht in einem  

    Ahmad Rashid ist 17 Jahre alt. Vor neun Monaten floh er aus Afghanistan nach Deutschland. Eine Arbeit hat er nicht. Er erzählt, morgens und abends beschäftige er sich mit dem Gemüsegarten. Das mache ihm sehr viel Spaß. Dazwischen gehe er zum Deutschunterricht. Vor Kurzem haben die Bewohner der Unterkunft an der Räterstraße mithilfe der Gemeinde eine Kräuterschnecke aufgebaut. Dort wächst Thymian, Salbei, Estragon – alles, was eben so üblich ist in der hiesigen Gemüse- und Kräuterlandschaft. Die Flüchtlinge, die aus den unterschiedlichsten Ländern stammen, kannten nicht jede Pflanze. Im Deutschunterricht haben sie daher eine Vokabelliste mit allen Namen der Gemüsesorten erstellt. Gerlinde Reichart vom Helferkreis sagt: „Das ist ein dauerhaftes Betätigungsfeld, für das die Bewohner in Eigenregie selbstverantwortlich sind.“ Und Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl sagt, viele dürften teilweise nicht arbeiten, weil sie aus sicheren Herkunftsländern stammen. „So haben sie wenigstens ersatzweise eine sinnvolle Beschäftigung.“

    Je nach Nationalität hat jeder sein eigenes Garten-Know-How

    In der Unterkunft leben hauptsächlich Familien. Im Gemüsegarten gehört meistens ein Beet einer Familie. Je nach Nationalität hat jeder sei eigenes Garten-Know-How. Was die Bewohner anpflanzen bleibt ihnen selbst überlassen. Die Samen besorgt der Helferkreis. Manches muss im Internet bestellt werden, weil es das im Gartencenter nicht gibt. Wie die Okra-Samen. 

    Okra ist eine Gemüsepflanze. Sie sieht aus wie grüne Paprika. Ist aber nicht scharf. Insbesondere im arabischen und afrikanischen Raum wird es verwendet. Beim Kirchheimer Asyl-Helferkreis haben sie extra Samen der Pflanze im Internet bestellt. Hussein Kabbah zieht die Samen in einer Kiste hoch, die er mit Erde befüllt hat. Die Kiste steht geschützt unter einem abgeschlossenen Holzanbau an der Asyl-Unterkunft. Will Kabbah nach den Pflanzen schauen, muss er zuerst einen Security-Mitarbeiter bitten, die Tür am Anbau aufsperren. Die Schoten, die man essen kann, bilden sich etwa nach acht Wochen. Diese will Kabbah ernten und dann, falls das möglich ist, am Markt verkaufen.

    http://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk-nord/kirchheim/heimstetten-auszeit-stress-fluechtlinge-legen-gartenbeet-6448382.html (mehr …)

  • Humboldt-Uni plant Projekt: auf dem Dach eines Supermarkts Lebensmittelanbau und IG

    (Gu, Mail)

    Die Idee ist, gleichzeitig mehr Wohnraum in der Stadt zu schaffen ohne bis dahin noch freie Flächen zu nutzen. So sollen Wohnungen quasi auf einem Supermarkt errichtet werden und darauf kommt ein Gewächshaus, in dem sowohl für den Supermarkt Lebensmittel produziert werden als auch ein interkultureller Garten Platz finden soll. Die Wohnungen sind vorerst, primär für Flüchtlinge gedacht, die dann durch den IG Kontakt zu uns Berlinern knüpfen sollen.

    Das ganze ist ein Projekt der Humbodt-Uni
    > Lebenswissenschaftliche Fakultät
    > Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften
    > Fachgebiet Urbane Ökophysiologie der Pflanzen (mehr …)

  • In der Nähe von Wisman ist ein IG geplant

    (Gu, Mail)

    mit einer Flüchtlingsinitiative aus Wismar wollen wir (Arbeit und Leben Schwerin, Projekt 65+)  einen interkulturellen Garten in der Nähe von Wismar starten.

    Thema: Integration am Beispiel Garten

    Gegebenheiten

    Ort: Tressow,  ca. 670 Einwohner (davon ca. 150 Generation 65+)

              Ehemalige Ausbildungsstätte für Gärtner/in – &  Garten- und Landschaftsbau

              Land, Gewächshäuser, Arbeitsgeräte vorhanden

              Jungpflanzen besorgt

              Gemeinschaftsräume, Seminarräume, Toiletten vor Ort

              vor Ort  in Tressow erstmal 10 Syrer, 2-3 haben Interesse für Gärtnern gezeigt und haben bei einigen vorbereitenden Aktionen im Garten schon mitgeholfen

    Infoveranstaltung für die Bürger vor Ort:

              Bürgerversammlung in der Sporthalle von der Schule in Bobitz – kein Wiederstand

              politisch das Wohnen in der Gebäude nicht erwünscht

    Weitere Schritte:

               (Auftakt-) Veranstaltung Ende Juni-Anfang Juli (vielleicht Abendveranstaltung, kürzer (3-4 St.), informativ: Ideen/Vorhaben/mögliche Konzepte vorstellen– zur Diskussion offen, mit der Einladung für Mitmachen),

    Folgetag  oder 1-2 Woche später der Workshop (ganztags) mit 10-20 Leuten: Training, Vermittlung von Methoden/Erfahrungen: Wie startet man/frau so einen Interkultureller Graten? An was muss man/frau achten,…? (mehr …)

  • In Ebern soll ein IG entstehen

    (Gu aus alerts)

    Interkultureller Garten in Ebern

    Seit den 1990er Jahren, dem Beginn der ersten interkulturellen Gartenprojekte, wurden in Deutschland schon um die 140 solcher Gärten initiiert. Von der Kreisgruppe des BUND Naturschutz angestoßen, soll nun in Zusammenarbeit mit dem Institut für Biodiversitätsinformation e.V. (IfBI), auch in Ebern ein solches Projekt entstehen.

    Mancher Beobachter bemerkt schon Veränderungen an Parzellen in den Angergärten, die, nach der Mahd des hohen Grases, in dieser Woche noch umgebrochen werden sollen, um Beete anlegen zu können. Um den Erfolg des Vorhabens zu garantieren und auch die Geflüchteten zu integrieren bekommen der BUND Naturschutz und das IfBI laut einer Mitteilung tatkräftige Unterstützung. Jehn Youssef aus Syrien stammend und der Ukrainer Sascha Lysiuk helfen schon jetzt bei den Vorbereitungen und werden in Zukunft weiterhin mitarbeiten und so an eine Kooperation mit den Geflüchteten heranführen.

    Der Garten soll Einheimischen, Flüchtlingen und Zuwanderern die Möglichkeit geben, kulturelle Unterschiede, Differenzen und Vorurteile abzubauen und die Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Am 27.Mai um 17 Uhr sind alle Interessierten eingeladen zu einer Besprechung in den Angergärten.

    http://www.mainpost.de/regional/hassberge/Interkultureller-Garten-in-Ebern;art1726,9236255 (mehr …)

  • Heimatgarten in Duisburg Rheinhausen: Flüchtlinge, Arbeitssuchende und andere Interessierte sind dabei

    (Gu aus alerts)

    Auf der Wiese der GEBAG in Rheinhausen darf jeder mitgärtnern. Auch Flüchtlinge und Arbeitssuchende sind hier im „Heimatgarten“ aktiv.
    An den Hochbeeten in Rheinhausen sollen sie alle zusammenkommen: Die langjährigen Bewohner der Nachbarschaft, die neu eingezogenen Flüchtlinge, die Gärtner aus der Maßnahme des Jobcenters und grundsätzlich alle Bürger Duisburgs, die kostenlos selbst Obst, Gemüse und Kräuter anpflanzen möchten. Frei nach dem Prinzip: „Urban Gardening“ .
    Trend: gemeinschaftliches Gärnern
    Als der Trend des gemeinschaftliches Gärtnerns für Stadtbewohnern vor einigen Jahren aus der Hauptstadt herüberschwappte, wollte auch die GEBAG den grünen Daumen ihrer Mieter fördern. Sechs große Wohnhäuser unterhält das städtische Immobilienunternehmen an der Franz-Schubert-Straße – und eine große Grünfläche, die von 2014 an zum „Anker des nachbarschaftlichen Lebens“ werden sollte, wie GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer erklärt.

    Ursprünglich sollten die Häuser abgerissen und durch moderne Bauten ersetzt werden. Diese Pläne wurden jedoch zurückgestellt, um Flüchtlingsfamilien hier preiswerte unterzubringen. Die Schwestern Sedra und Joudi Trjman sind zwei von etwa 350 Geflüchteten, die derzeit in der Nachbarschaft leben. Die beiden syrischstämmigen Mädchen sind oft im Garten aktiv. Auch ihr Vater Sahr hat dort schnell Anschluss gefunden. Ganz selbstverständlich ging er auch Frank und André an diesem Morgen schon beim Herrichten neuer Hochbeete zur Hand. Mit Schubkarren schaffen die Männer Erde herbei, um die aus Holzpaletten gebauten Pflanzkisten zu befüllen.

    Frank (41) und André (40) sind Aushilfsgärtner. In der Fachsprache des Jobcenters heißt das „Arbeitsgelegenheit“. Wenige Euro können sie sich bei dieser Maßnahme verdienen. „Teilhabe am Arbeitsleben, aber auch Teilhabe am Sozialen“, seien die Vorteile, sagt Olivier Vrabec vom Jobcenter.
    Gelebte Integration

    Seit März sind André und Frank nun hier. „Man kennt seitdem fast alle Gesichter der Nachbarschaft“, sagen sie. Mit dem beiden Schülerinnen Sedra und Joudi kommunizieren sie meist noch mit Händen und Füßen. „Es ist aber schön, dass die Kinder hier lernen, wo das Gemüse herkommt“, meint André. „Letzten Samstag, da war hier auch echt die Hölle los“, fügt Frank hinzu. Beim monatlichen „Heimatgarten“-Treffen kommen alle zusammen. GEBAG-Mitarbeiter und Gärtner basteln zusammen mit den Kindern, ein Imker erklärt in Schutzkleidung die Bienenstöcke.

    „Gelebte Integration“, darauf sind hier alle Stolz. „Wir wollen daran festhalten“, sagt GEBAG-Chef Bernd Wortmeyer, „auch wenn wir ab September keine Fördermittel mehr kriegen.“

    INFO:
    Der Heimatgarten Rheinhausen wurde als Pilotprojekt mit öffentlichen Geldern gefördert. Die Stellen der „Arbeitsgelegenheiten“ (AGH) wurden von der Gesellschaft für Beschäftigung Duisburg geschaffen und mit Mitteln des Jobcenters gefördert.

    Kostenloses Mitgärtnern ist erwünscht. Infos gibt es auf Facebook.

    Gelebte Integration am Hochbeet im „Heimatgarten“ | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/gelebte-integration-am-hochbeet-im-heimatgarten-id11852497.html#plx330441652 (mehr …)

  • Shimeles macht Siebdruckworkshops mit Flüchtlingen

    (Gu aus weitergeleiter Mail von Shim)

    Am Freitag, 20.05.2016 haben wir zusammen mit den Flüchtlingen des Moritz-Jahn-Hauses Baumwolltaschen mit der Siebdruck-Technik bedruckt. Diese Aktion ist eine Veranstaltungsreihe zum Thema des Künstlerischen Ausdrucks mit mehreren Terminen. Beim nächsten Termin werden wir weitere Druckvariationen ausprobieren und T-shirts bedrucken. Schon beim ersten Termin hatten wir viel Spass. Gerne könnt Ihr/Sie an der Aktion mit teilnehmen und die Flüchtlinge unterstützen oder auch eigene schöne Dinge herstellen. Bitte die zu bedruckenden Stoff z.B. T-shirts, Baumwolltaschen, Kissenbezüge selbst mitbringen.

    Teilnehmer waren Flüchtlingsmänner aus dem Sudan
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  • In Bielefeld entsteht ein GG mit und für Geflüchtete

    (Gu, Mail)
    In unserem Projekt gab es in letzter zeit sehr viele Änderungen. Mittlerweile haben wir eine Fläche in einem kleinen, ländlichen Stadtteil gefunden, in dem aber das größte Flüchtlingsheim Bielefelds ist, mit 500 Bewohnern. Die örtliche evangelische Kirche hat uns eine Fläche auf deren Grundstück angeboten. Wir werden mit der AWO zusammenarbeiten, die für die Sozialarbeit im Flüchtlingsheim zuständig ist. Es wurden sogar drei 1€-Jobs à je 15 Stunden bewilligt, die wir jetzt mit Geflüchteten besetzen können. Die werden nur für den Garten zuständig sein. Von der Volksbank haben wir eine Förderung von 2500€ bekommen. Das war eine Ausschreibung, die sich nur an Projekte mit Geflüchteten in Bielefeld und Umgebung richtete. Genug also, um anzufangen.

    In den nächsten Wochen muss die Fläche noch vorbereitet werden: momentan ist dort eine Wiese. Wir haben aber jemanden gefunden, der den Boden einmal mit einer speziellen Maschine „umdreht“ (ich weiß jedoch nicht mehr, wie diese Maschine heißt), sodass wir noch in diesem Jahr mit dem Anpflanzen beginnen können. Wir hoffen, dass es in spätestens drei Wochen wirklich beginnen kann. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir eine Mischung aus kleinen Parzellen (1,20m x 3-4 m) und Gemeinschaftsbeeten haben wollen. 

    Die Parzellen sind hauptsächlich für Geflüchtete, aber einige auch für deutsche Ehrenamtler, die regelmäßig vorbeischauen, ob alles OK ist. Die Ernte wird vorraussichtlich nur von den Gärtner genutzt (und nicht verkauft).

    Das Projekt heißt „InteGrow“ und ist eine studentische Initiative

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  • Stadtgarten Nürnberg: nur wenige Flüchtlinge kommen

    (Gu, alerts)

    kürzlich beim Frühlingsfest: Die Urban-Gardening-Initiative neben dem Quelle-Komplex an der Wandererstraße würde gern mehr Kontakt mit den benachbarten Flüchtlingen haben. Bisher klappt das noch nicht gut. 
    „Der Kontakt zu den Nachbarn in der Flüchtlingsunterkunft läuft bislang nur schleppend“, sagt Stefan Mohr, der nebenan beim Stadtgarten-Projekt mitmacht. „Ein Syrer und ein Iraner kommen immer mal wieder“, sagt er. Das sei leider bei weitem nicht das, was man sich erwartet habe.
    Das Angebot werde nur langsam angenommen, was vielleicht auch an der Sprachbarriere liege. „Viele können kein Englisch“, betont Mohr. Damit aber jeder weiß, was der Stadtgarten ist, und dass hier jeder willkommen ist, gibt es im Eingangsbereich eine Erklärung des Projekts in verschiedenen Sprachen: auf Russisch, Arabisch, Türkisch und Englisch.

    Elli Fuchsloch, die Koordinatorin des Helferkreises im Nürnberger Westen, bestätigt die geringe Resonanz auf die Angebote. Der „Kulturaustausch“ zum Muggenhofer Kulturbüro wurde nur kurzzeitig angenommen und ist eingeschlafen. Auch die „Kehrt wärd“-Aktion von SPD-Stadtrat Michael Ziegler im Stadtteil blieb rasch ohne Resonanz.

    Mit Blick auf die vorgeschriebenen Integrationskurse spricht Fuchsloch auch von einem „Überangebot“. Die Erfahrung habe gezeigt, dass viele Flüchtlinge nach den Lektionen irgendwann froh sind, wenn sie ihre Ruhe haben. Zudem würden viele „frustriert wirken“, weil ihr Verfahren nicht vorangeht.

    Klar ist auch: Statt bis zu 350 Flüchtlinge sind es laut Fuchsloch derzeit „unter 100 Bewohner“. Und offen sei angesichts der aktuellen Entwicklung, ob die Leichtbauhallen überhaupt noch einmal voll belegt oder vielleicht in absehbarer Zeit abgebaut werden. Der bestehende Helferkreis will sich jedenfalls verstärkt auch um andere kleinere Unterkünfte im Nürnberger Westen kümmern.

    Die Stadtgarten-Initiative hat sich von den Flüchtlingen immerhin inspirieren lassen: Im Laufe der neuen Urban-Gardening-Saison soll internationale Küche aus Ghana, Syrien, Äthiopien, Afghanistan, Israel und Nordafrika präsentiert werden. Mohr: „Liebe geht bekanntlich durch den Magen“.
    http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/helferkreis-fur-fluchtlinge-in-eberhardshof-gescheitert-1.5190558 (mehr …)

  • Apfelgarten Auftakt gut gelungen

    (Gu, Mail)

    Der Apfelgarten Strehlen in Dresden ist an einen anderen Ort umgezogen und hat am 1.5. dort losgelegt

    „Das Fest am 1, Mai als Auftakt war ein großer Erfolg. Bei gutem Wetter hatten wir zahlreiche Gäste (ca. 60-80) aus den zwei nahe gelegenen Unterkünften für Geflüchtete. Es gab Spiele für groß und klein.
    In den zwei Wochen danach sind zwei bis drei Bewohner regelmäßig und teilweise fast täglich im Garten zum Gießen und es gab auch zwei gemeinsame Gartenarbeitstage. In einer Whatsapp-Gruppe haben wir die Interessenten gesammelt und sprechen gemeinsame Termine ab.“

    Fotos sind beim Projekt abgelegt (mehr …)

  • IG in Aflten eröffnet

    (Gu alerts)

    09.05.2016 Alfter-Oedekoven. „Internationaler Garten“ in Oedekoven eröffnet. Asylbewerber und Hobbygärtner bewirtschaften Parzellen gemeinsam.

    Synergien nennt der Brockhaus das Zusammenwirken von Kräften, die sich für einen höheren Zweck sinnvoll ergänzen. Kein Wort könnte das Flüchtlingsprojekt „Internationaler Garten“ der Katholischen Frauengemeinschaft Impekoven (kfd) und des Asylkompass Alfter zutreffender beschreiben, das Flüchtlinge und Nachbarn in einer Feierstunde einweihten.

    International ist das Gartengrundstück an der Waldstraße wegen der engen Bande, die das Projekt zwischen Alfterern und in Alfterer Flüchtlingsunterkünften beheimateten Asylbewerbern knüpft. Die ersten acht Parzellen hatten die Hobbygärtner bereits vor zwei Wochen bestellt, nun folgten acht weitere. Der besonderen Aufmerksamkeit von Verena Nolden (kfd) und der Unterstützung von Bruno Buß (Asylkompass), der das Grundstück eigens für das Projekt gepachtet hatte, verdankt das Projekt sein Entstehen. […]

    Tesfahiwet Zeray ist einer von ihnen. In seiner Heimat Eritrea hat er Agrarwissenschaften studiert, mit dem Schwerpunkt Getreide. „Das bringt mir hier wenig, da wir in den Parzellen kein Getreide anbauen, sondern vorwiegend Salate und Kartoffeln“. Die hatte Buß als Anschubfinanzierung beigesteuert. Künftig entscheiden aber die Flüchtlinge, was sie wie anbauen. „Es gab hier durchaus Situationen, in denen mein Rat schließlich angenommen wird, auch, wenn es manchmal etwas spät ist“, so Buß und nannte den gescheiterten Versuch, Zucchinis anzupflanzen, als Beispiel: „Die sind nicht angegangen“.

    Damit sich die Kleinbauern auch in Zukunft ausprobieren können, steuerte die Kleiderstube Oedekoven zur Eröffnung des „Internationalen Gartens“ 300 Euro bei. Die fließen unter anderem in die Saat, wenn auch der größte Wunsch der Bauern bisweilen unerfüllt bleibt. Zeray nennt ihn: „Eine Wasserquelle – damit wir unser Wasser nicht immer bei den Nachbarn holen müssen“. (Adrian Arab)


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  • In Wolfenbüttel entsteht ein GG muit und für Flüchtlinge

    (Gu aus alerts)

    Mit einem intensiven Arbeitseinsatz im Schladener Gemeinschaftsgarten hat das Team der Flüchtlingshilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Wolfenbüttel zusammen mit Neu- und Alt-Bürgern aus Schladen die Gartensaison eröffnet. Damit soll dieses Gemeinschafts-Projekt jetzt richtig durchstarten

    Gemeinsam mit den Mitarbeitern des DRK wollen geflüchtete Menschen zusammen mit den alteingesessenen Bewohnern den Garten bepflanzen und zu einem gemeinsamen Treffpunkt gestalten. Insbesondere Familien hatten den Wunsch geäußert, Tätigkeiten im Garten zu erledigen, berichtet das DRK. „Viele der Familien hatten in ihrer Heimat Land bewirtschaftet und sind daher die Arbeit im Grünen gewohnt und vermissen sie“, erklärte Frederica Eichler von der Koordinationsstelle Flüchtlingshilfe des DRK. Geplant sei, dass jede interessierte Familie eine Parzelle bekommt, die sie individuell gestalten können. Doch zunächst mussten alle gemeinsam anpacken. Das Garten-Grundstück musste aufgeräumt werden. Ein Nachbar des Grundstückes pflügte bereits den Boden um, wobei viel Müll zum Vorschein kam. Daher traf sich das Team des DRK mit den interessierten Familien zum Aufräumen. Es wurden Handschuhe, Harken und Müllsäcke verteilt und packten alle zusammen an, so das DRK. […]
    http://regionalwolfenbuettel.de/schladener-gemeinschaftsgarten-startet-in-die-gartensaison/ (mehr …)

  • IG Seevetal eröffnet

    (Gu, alerts)

    Und damit beginnt auch die Saison im „Internationalen Garten“ in Hittfeld (Am Schützenplatz) – einem Projekt der örtlichen Flüchtlingsinitiative unter Leitung von Georg Stiller. Am heutigen Samstag, 30. April, ab 15 Uhr sind alle Gäste herzlich zum Frühlingsfest anlässlich der Eröffnung der Gartensaison eingeladen. Es gibt Kaffee und Kuchen, Christine Torrey spielt Lieder auf der Gitarre.
    Künftig wird der Garten immer mittwochnachmittags, nach Bedarf auch donnerstags und freitags geöffnet haben. Geplant sind u.a. gemeinsame Patenschaften von Seevetalern und Flüchtlingen für Gemüse-, Blumen- und Kräuterbeete.

    http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/seevetal/service/internationer-garten-oeffnet-seine-pforten-d77188.html (mehr …)

  • CultureCare hatte schon zwei Gartentage

    (Gu aus Bericht)
    Das interkulturelle Gartenprojekt auf einem Permakulturhof in der Uckermark hat nun schon 2x stattgefunden.

    […]
    Insegamt waren dann tatsächlich 21 Personen dabei. 3 Filmschaffende aus Berlin, 8 Leute vom Stein-Häger-Hof, 4 Syrische Menschen haben wir in Prenzlau abgeholt. Wir kannten sie über einen neu gestarteten Deutschkurs. Eine junge Syrische Familie, die vor kurzem in Gerswalde eine Wohnung bezogen hat, kam mit ihren 3 Kindern vorbei und brachte köstliches Syrisches Essen mit. Einige Nachbarn kamen auf einen Schwatz vorbei, brachten selbstgemachten Saft mit und nutzten die Einladung, um sich mal ein Bild von unserem Garten zu machen. Die acht Jugendlichen aus Syrien und Afghanistan, die ebenfalls in Gerswalde in einer Wohngruppe wohnen, kamen nach ihrem Volleyballturnier noch ans Feuer dazu und halfen uns noch fleißig beim Quecke ausgraben. Wir hatten zauberhafte Stunden miteinander. Die Sonne meinte es gut mit uns. Der Hofkater bekam auch ein Namensschild. Blonde und schwarzhaarige Kinder spielten stunden lang miteinander, schaukelten, fuhren Rad, saßen gemeinsam mit Stockbrot am Feuer. Es wurde viel gelacht. Ich bekam auf einem Smartphone Bilder eines zurückgelassenen Gartens in Aleppo gezeigt, der mich schmerzhaft an das Paradies erinnerte. Eine sehr freundliche Syrische Frau, mit der ich leider keine Sprachkenntnisse teile, steckte begeistert mit mir Knoblauch in die Erde. Das hat uns beide in diesem Moment sehr miteinander verbunden. Die neue Radhacke kam auch zum Einsatz und sorgte für Begeisterung. Christoph sorgte als Mann in der Küche für Erstaunen, sein selbstgemachtes Hummus fand große Anerkennung.

    Es war ein erstes, sehr erfolgreiches Treffen, mit spannenden Geschichten, glücklichen Menschen, und strahlende Kindern, die den Kontakt mit den Tieren vor Ort und die friedliche Atmosphäre genossen. Eine bunte Gruppe, von sehr verschiedenen Menschen, die sich vorher z.T. noch nicht kannten, die an diesem Tag aber viel Spaß miteinander hatte und erste Kontakte geknüpft haben. Wir freuen uns auf die nächsten Culture Care Treffen und darauf, was sich noch daraus entwickelt.


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  • Angärtnern und Kräuterspiralenbau bringt 100 Menschen im IG Coswig zusammen

    (Gu, mail)
    wir haben den Bau der Kräuterspirale mit einem FEst verbunden- gemeinsam mit der Initiative Coswig als Ort der Vielfalt. und dies war
    ein voller Erfolg!

    Gemeinsam dieses Fest vorzubereiten – zusammenzukommen – vor Allem gemeinsam aktiv zu sein- Verbindung zu schaffen zwischen ganz verschiedenen Menschen und fröhlich sein war der Plan und so hat es funktioniert!

    Unerwartet groß war der Zuspruch von Deutschen, Migranten und Flüchtlingen- etwa 100 Menschen begegneten (!!) sich und kamen ins Gespräch- beim Herrichten der Tafel mit mitgebrachtem Essen,Vorbereiten des Grills, Volleyballspiel, Stockbrot backen, Kinderschminken, Kräuter kennen lernen und natürlich dem Bau einer Kräuterspirale- es war einfach toll!

    Wir zeigten unseren Flüchtlingen den „Plan“ des Bauwerks und fingen dann einfach an, die Steine auf die Markierung zu legen. Es fand sich eine Gruppe von 6 oder 7 flüchtlingen, diese schafften mit 2 oder 3 Mitgl. d. Vereins Steine ran und schichteten sie auf. Eifrig, verständigt wurde sich über Zeichensprache. Und in einer Geschwindigkeit- so haben auch deutsc he Gäste wargenomme, hier fassen Flüchtlinge mit an und kommen nicht nur zum Essen.

    Fotos sind beim Projekt abgelegt

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  • IG Gatow ist auch BIWAQ-Projekt

    (Gu aus alerts)

    Umgeben vom ersten Grün des Jahres starteten das SOS-Kinderdorf Berlin und das Spandauer BIWAQ-Projekt „Berufspilot und Betriebsunterhalt – Spandau 2020“ gemeinsam in den Frühling.

    Im Beisein von Barbara Loth (SPD), Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, hatten sie in den ersten Interkulturellen Garten des SOS-Kinderdorf Berlin nach Gatow eingeladen. Ziel war es, die Ergebnisse der Zusammenarbeit zu präsentieren und über die Wichtigkeit beider Projekte für die Teilnehmenden zu informieren.

    Der Interkulturelle Garten ist ein neues Projekt des SOS-Kinderdorf Berlin, das sich an Gartenfreunde, darunter Spandauer und Geflüchtete, richtet. Auf 1000 Quadratmetern Freifläche können sich Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ab sofort gemeinsam gärtnerisch entfalten, ihr Wissen einbringen und sich austauschen.

    Die erste Möglichkeit des Austausches bot sich vom 4. bis zum 15. April im Rahmen des BIWAQ-Projektes, das vom Bezirksamt Spandau getragen wird. Die Teilnehmer, die zukünftig als Fachkräfte für den täglichen Unterhalt von Immobilien und Außenanlagen sorgen und die gute Seele des Betriebs sein wollen, erstellten selbstorganisiert die ersten Elemente wie Beetbegrenzungen und einen Wildzaun im Interkulturellen Garten. Dies geschah im Sinne des interkulturellen Grundgedankens des SOS-Kinderdorf-Projektes gemeinsam mit Auszubildenden sowie geflüchteten Menschen aus der Nachbarschaft und aus dem Familientreff des SOS-Kinderdorf Berlin in Moabit. […]

    Im BIWAQ-Projekt „Berufspilot und Betriebsunterhalt – Spandau 2020“ werden die Teilnehmer, die Alg II berechtigt sind, zur Fachkraft für Betriebsunterhalt qualifiziert. Der Aus- und Einstieg in die Qualifizierung findet laufend statt. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Weitere Information dazu unter www.betriebsunterhalt.de

    http://www.berliner-woche.de/wilhelmstadt/soziales/interkultureller-garten-spandauer-und-gefluechtete-arbeiten-zusammen-d99625.html (mehr …)

  • In Fresing pflanzen geflüchtete und beheimatete Jugendliche zusammen

    (Gu aus alerts)

    Einheimische Jugendliche und Flüchtlinge bepflanzen Beete

    Jugendliche und Gartenarbeit, nach einem gängigen Vorurteil passt das nur in den seltensten Fällen zusammen. Gerade schickt sich der Kreisjugendring Freising aber an, mit dieser Vorstellung aufzuräumen. Die KJR-Erlebnispädagogin Susanne Watterott hat ein Integrationsprojekt ins Lebens gerufen, es hört auf den Namen „Gemeinsam Garten“ und will einheimische Jugendliche mit jungen Flüchtlingen zusammenbringen: Durch das gemeinsame Anpflanzen von Gemüse. In Mittermarchenbach, auf dem Jugendzeltplatz, sollen so zwei Hochbeete entstehen.

    Elf Jugendliche – darunter sechs unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge aus der Freisinger Wippenhauser Straße – nehmen an dem Projekt teil. Ganz freiwillig, wie Susanne Watterott nicht müde wird zu betonen. „Die meisten Flüchtlinge kommen aus ländlichen Gegenden und sind ohne Supermarkt aufgewachsen“, sagt die Projektleiterin. Sie wüssten daher noch, wo das Gemüse herkäme. Diese Erfahrungen sollen die Jugendlichen beim Bau der Hochbeete einbringen. Im handwerklichen Miteinander lassen sich nach Meinung von Watterott leichter Berührungsängste abbauen. Dank der Einheimischen-Beteiligung ist es für die jungen Flüchtlinge ein Gratis-Deutschkurs obendrein. […]

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/kreisjugendring-freising-gemeinsam-garteln-1.2966573 (mehr …)

  • In Isny entstent ein GG – eine Stiftung übernimmt die Finanzierung

    (Gu aus alerts)

    Schon beim Isnyer Frühlingsmarkt ist das Interesse der Besucher groß gewesen, mehr über den Gemeinschaftsgarten zu erfahren. Viele fragten nach der Möglichkeit, Werkzeuge wie Spitzschaufeln, Spaten und Schubkarren für das Projekt zu spenden, heißt es in einer Pressemitteilung der Waisenhausstiftung Siloah. Auch Johannisbeersträucher, stachelfreie Brombeeren, Erdbeerpflanzen und ähnliches als Bepflanzung des „Naschgartens“ für die Kinder wurden von den Marktbesuchern den Planern des Gemeinschaftsgartens angeboten.Am Samstag, 30. April, um 10 Uhr ist es nun soweit. Alle Spender, Helfer und Interessierte sind herzlich eingeladen, am Gemeinschaftsgarten-Projekt in Siloah teilzunehmen oder Werkzeuge und Pflanzen abzugeben […] Die Waisenhausstiftung Siloah in Isny finanziert den Aufbau eines Gemeinschaftsgartens als Plattform für ein besseres Kennenlernen der vielen neuen Menschen in Isny.
    Träger des Projekts ist die Evangelische Kirchengemeinde, die auch zweckgebundene Spenden unter dem Stichwort „Gemeinschaftsgarten“ entgegen nimmt.

    Isnyer Bürger, Familien und Flüchtlingsfamilien können kleine Parzellen zwischen drei und sechs Quadratmeter auf dem Gelände des ehemaligen Kinderdorfes in Siloah unentgeltlich nutzen, um eigenes Gemüse, Obst oder Blumen anzubauen. Im Zentrum der Anlage entsteht ein sogenannter Naschgarten für Kinder, Kindergärten, Horte oder Schulklassen, den die Kleinen unter Anleitung selbst bewirtschaften.

    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Treffpunkt-Gemeinschaftsgarten-_arid,10440151_toid,403.html (mehr …)

  • Gartenprojekt auf Ex-Spielplatz in Essen mit Geflüchteten

    (Gu Mail und Gespräch)

    Allgemeine Angaben zum Projekt
    Titel des Projekts:        Interkultureller Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg
    Beschreibung:            Der Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg soll ein Ort der Begegnungen für Flüchtlinge, Nachbarschaft und Studenten werden: Interkulturell und generationsübergreifend möchten wir hier voneinander lernen und zusammen die Natur erleben. Workshops zu unterschiedlichen Themen und gemeinsame Festivitäten machen den Gemeinschaftsgarten zum grünen und erlebnisreichen Treffpunkt des ganzen Viertels.

    Programmgruppe:        Mein Grün

    Projektbeschreibung:
    Mein Name ist Timm Beckmann. Ich bin gelernter Landwirt und studiere Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften. Die Stadt Essen hat mir einen ehemaligen Spielplatz am Reckhammerweg/Tiegelstraße verpachtet, teilweise renaturiert und mit einem Hochbeet ausgestattet.
    Das Grundstück soll nun in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft, Studenten der Uni Essen, dem Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Uni Duisburg-Essen sowie den Bewohnern der anliegenden Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße zu einem Gemeinschaftsgarten umstrukturiert werden.
    Eröffnet werden soll der Gemeinschaftsgarten im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier, um alle Anwohner*innen zu animieren und einzuladen sich an dem Projekt zu beteiligen.
    Das Grundstück am Rechkammerweg soll ein Treffpunkt werden, um sich im Grünen zu erholen und Natur zu erleben.
    Zu diesem Zweck sollen mithilfe von Studenten der Folkwanghochschule Sitzmöglichkeiten geschaffen werden, bevorzugt durch „upcycling“ von Sperrmüll.
    Es werden Blumenbeete angelegt und der Zaun des Grundstücks mit Hecken und Ranken versehen, um einen grünen Rückzusort für das Viertel zu schaffen.
    Darüberhinaus sollen auch Nutzpflanzen zur Gemüse- und Kräuterproduktion angebaut werden, um Interessierten die Möglichkeit zu geben unter professioneller Aufsicht Lebensmittel zu ernten und zu verarbeiten und anschließend gemeinsam zu verzehren. Dadurch kommt es zu einem interkulturellen sowie generationsübergreifenden Erfahrungsaustausch über Gartenkenntnisse, Lebensmittel und deren Verarbeitung und Zubereitung. So soll im Spätsommer ein Erntefest stattfinden, um gemeinsam zu essen und zu feiern.
    Das Angebot soll Anwohnern ohne eigenen Garten oder Balkon eine Möglichkeit geben sich im Grünen zu betätigen und Freizeit zu verbringen. Dazu zählen auch Studenten der Uni Essen, die in naheliegenden Wohnheimen untergebracht sind und insbesondere Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße.
    So kann bei den Flüchtingen die  eintönige Alltagsstruktur aufgebrochen werden, in dem sie als Teil der Nachbarschaft helfen einen gemeinsamen Garten zu schaffen und dann zu nutzen. Des Weiteren möchten wir in unserem Gemeinschaftsgarten Workshops zum Thema „Gesunde Ernährung“, „Färbergarten“ und „Kräuterkunde“ anbieten.  

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  • Apfelgarten startet Projekt „Gärtnern mit Geflüchteten“

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Apfelgarten hat sich für das Projekt dsa Motto „Vom städtischen Grün zum gemeinschaftlichen Bunt“ gegeben. Sie sind ja umgezogen und nun auf einer Wiese an einer vielbefahrenen Kreuzung (in Dresden). Einen Teil der 1700m² großen Fläche wollen sie mit Geflüchteten zusammen begärtnern.

    Wer hat den Umzug und auch den Aufbau am neuen Standort finanziert und was konnten sie mitnehmen bzw. mussten sie auch was zurücklassen?

    Der Umzug wurde (und wird noch bis Mai) größtenteils von uns als Mitgliedern finanziert und umgesetzt, in dem wir in Etappen Gartengeräte, Sträucher/Bäume, Kräuterspirale sowie den Kompost auf das neue Grundstück bringen (mit Auto, Fahrradanhänger und Schubkarre). Die Stadt stellt uns einmalig ein Fahrzeug zur Verfügung, um die Wasserkanister umzuziehen. Ein Teil des Weidenzauns blieb zurück und einige Weiden kamen mit. Diese werden jetzt als lebende Weidenmöbel wiederbelebt.
     

     –      Wie lange können Sie an diesem Standort bleiben? Gibt es eine Vereinbarung/einen Vertrag dazu?

    Der Richtwert vom Amt für Stadtgrün ist, dass wir an diesem Standort wahrscheinlich 5 Jahre sicher bleiben können. Danach ist es offen. Die Vereinbarung / der Vertrag ist wieder ein unbefristeter Pachtvertrag nach BGB, aber es gibt keine schriftliche Garantie zur Dauer der Nutzung. Noch ist es Innerstädtischer Außenbereich und damit nicht so leicht zu überbauen. Dass ein Flüchtlingsheim auf diesem 2. Grundstück geplant wird, ist unwahrscheinlich, da das Stadtplanungsamt, welches das Heim auf das erste Grundstück bzw. Teile davon plante (weil es nichts von unserem Projekt wusste), diesmal an der Planung und Umsiedelung beteiligt ist.

     –      Wie viele der MitgärtnerInnen sind mit umgezogen, wie viele nicht? Wie groß ist die Gruppe derzeit?

    Die Gruppe hat derzeit 15 zahlende Mitglieder. Zwei Personen sind im letzten Jahr ausgeschieden, ein neues Mitglied kam hinzu. Im letzten Jahr war es mit der damaligen unklaren Situation schwierig neue Mitglieder zu gewinne. Wir erhoffen uns mit Beginn der Gartensaison und der neuen Fläche weitere Mitglieder zu gewinnen. Hierfür werben wir mit Aushängen, Flyern, Schildern vor Ort, in der Zeitung durch Artikel (z.B. „Dresdner Neueste Nachrichten“, „Kind und Kegel“, Universitätsmagazine der TUD und HTW) und im Internet sowie Veranstaltungen und festen Gartenzeiten. Auf der neuen Fläche wurden wir bereits von Interessenten zum Mitmachen aus der Nachbarschaft angesprochen.

    –      Wie viele Beete in welcher Größe gibt es schon insgesamt auf der Fläche und wie viele sollen es noch werden?

    Für Gemüse sind ebene Beete sowie zwei Hochbeete von ca. 0,8 x 2,4 m und 2 kleinere Hochbeete 0,3 x 0,6 m bereits auf dem Grundstück angelegt/aufgestellt sowie zwei kleinere und ein rundes (ca. 2 m Durchmesser) Blumenbeet im Eingangsbereich. Geplant sind wenigstens noch 4 oder 6 Hochbeete, sowie mehrere Beete in der Wiese, möglicherweise auch als größere zusammenhängende Beetfläche. Zusammen sollten es wenigstens 30 m² Beetfläche werden, obwohl in den ersten 3 Jahren 50 – 80 m² ohne Beerenobst angestrebt werden, müssen wir hier aber auch auf den Pflege-Aufwand achten. Wenigstens 2 Hügelbeete sind geplant, die aber wahrscheinlich von je einem Hochbeetrahmen begrenzt werden, um nicht zu sehr in die Breite zu laufen. Sträucher wie Himbeeren (ca. 30 Stk. in 4 Reihen), Johannisbeeren und Stachelbeeren (zusammen ca. 20 Sträucher) als Begrenzung zur Nachbarfläche mit gezielten Durchgängen sind uns gespendet worden (ein Teil davon schon im alten Garten) und eingepflanzt. Für solche Kleinsträucher werden keine Beete extra angelegt. (Fotos anbei)

    –      Sind das alles Hochbeete? Warum wollen sie in Hochbeeten gärtnern?

    Auch dieses Grundstück ist wie das vorhergehende ein ehemaliges Schutt/Trümmergrundstück. Somit ist eine ausreichende Tiefe für Wurzelgemüse (Möhren, Pastinaken, Kartoffeln) und andere Tiefwurzler (Kohl) nicht gegeben, da nach ca 15 cm Mutterboden die Steine und ähnliches beginnen. Auch will die Stadt keinen „wilden“ Kompost sehen. Die Hochbeete sind Falthochbeete mit Einzelsegmenten (siehe Fotos anbei), so dass sich aus den 4 Hochbeeten auch 6 oder 8 nicht ganz so hohe Beete bauen lassen.
    Es werden für andere Pflanzen wie Erdbeeren, Tomaten, Erbsen und Zierpflanzen normale Beete angelegt. Auch sind Hügelbeete für z.B Kürbisse geplant.
    Eine Zusammenarbeit mit der Tafel Dresden e.V. wird die Komposter der Tafel nutzen (die Tafel kompostiert seit diesem Jahr selbst, statt das verdorbene Obst und Gemüse kostenpflichtig zu entsorgen, darf die Komposterde aber noch nicht verkaufen oder verschenken), um Erde für die Hochbeete in den kommenden Jahren zu erhalten und so langfristig die Erde vor Ort aufzuwerten (da alte Erde aus den Hochbeeten im Garten verteilt wird).
    Der Kontakt hierbei läuft über Volker Croy (Apfelgarten Strehlen) und Andreas Schönherr (Geschäftsführer der Tafel Dresden e.V.). Wenn dieses System sich bewährt, lassen sich vielleicht andere Gärten einbeziehen (die Tafel entsorgt ca. 800 Liter Biomüll pro Woche) oder auch in anderen Städten anwenden (das muss aber erst getestet werden, z.B. Kompostqualität, Belastungen).

    –      Gibt es bei Ihnen individuelle Beete oder läuft alles gemeinschaftlich?

    Die Beete werden gemeinschaftlich bearbeitet und gepflegt. Für das gemeinsame Gärtnern mit Geflüchteten würden wir das Prinzip beibehalten, aber auch die Möglichkeit bieten, eigene Beete anzulegen. Dies wird sich aus dem Projekt heraus entwickeln.

     –      Wie weit sind die Flüchtlingsunterkünfte vom Garten entfernt?

    Eine städtische Notunterkunft (ehemals Hotel DaysInn) in der Strehlener Straße (aktuell mit 350 Personen belegt, Kapazität ca. 500) sowie eine Erstaufnahmenrichtung Ecke Gutzkowstraße/Franklinstraße (aktuell mit 20 Personen belegt, Kapazität ca. 600) sind in fußläufiger Entfernung (800m – 1 km). Ab 2017 eröffnet ein Übergangsheim auf der alten Gartenfläche (Teplitzer Straße) für 60 Personen. Dies ist ca. 500 m entfernt.

     –      Haben Sie das Gartenprojekt den Geflüchteten schon vorgestellt oder zu wem besteht was für ein Kontakt und wer hat Interesse in welcher Form signalisiert?

    Das Projekt wurde bei den sozialen Betreuern beider bestehender Einrichtungen (DRK + Johanniter) bei persönlichen Treffen vorgestellt und positiv aufgenommen. Diese stellen das Projekt den Bewohnern vor und den direkten Kontakt zwischen Interessentn und uns her. Darüber hinaus gibt es Kontakte zu den Willkommensbündnissen „Dresden Plauen Miteinander“ und „Strehlen für Alle“, sowie den Regionalkoordinatoren für Integrationsarbeit (Ausländerrat e.V.) im Stadtteil, über die die Sozialarbeiter und dezentral untergebrachte Geflüchteten erreicht werden können.An die Erstaufnahmeeinrichtung (Gutzkowstraße) haben wir haben bereits einige Pflanzen (Kräuter, Himbeeren, Johannisbeeren) und etwas Erde für eine kleinere Bepflanzung vor Ort auf dem Gelände abgegeben. 

    Beim Auftaktfest am 01.05. werden die Geflüchteten aus den oben genannten Einrichtungen sowie dezentral Untergebrachte eingeladen, den Garten und das Projekt zum gemeinsamen Gärtnern kennenzulernen. Auf diese Weise hoffen wir  Interessenten unter den Geflüchteten zu finden.

    Die städtische Notunterkunft (Strehlener Straße) kam bereits erneut auf uns zu und hat uns zu einem Willkommensfest auf dem eigenen Gelände am 12.06. einzuladen, um dort mit einem Stand oder Aktionen vertreten zu sein.

     –      Wie soll das Gärtnern mit Flüchtlingen organisiert werden? 

    Zu Beginn soll eine Gruppe aus Apfelgärtnern und weiteren Ehrenamtlichen aus den Willkommensbündnissen intensiv die Geflüchteten unterstützen und an festen Terminen zum Gärtnern treffen. Hierzu gehört auch: Abholen von der Unterkunft bzw. an einem Treffpunkt und Begleitung zum Garten; gemeinsame Auswahl der Pflanzen sowie Anlegen der Beete, Begleitung zu Saatgutbörsen etc. Wir hoffen mit der Einbindung von dezentral und in städtischen Gemeinschaftsunterkünften untergebrachten Personen, langfristige Strukturen zu schaffen und „verantwortliche Köpfe“ unter den Geflüchteten zu benennen, so dass auch die Planung und Organisation langfristig gemeinsam erfolgen kann. Der Zugang zum Gartenhaus soll zu Beginn durch die Vereinsmitglieder und abhängig von der Entwicklung des Projekts zu einem späteren Zeitpunkt auch Verantwortlichen des Projekts ermöglicht werden. Da der Garten öffentlich zugänglich ist, können die teilnehmenden Geflüchteten auch unabhängig der Anwesenheit von Vereinsmitgliedern, den Garten nutzen. Gemeinsame Gartenfeste sind ebenfalls geplant, um auch die Nachbarn einzubeziehen.

    -> wir fördern das Projekt (Hochbeete, Werkzeige, Erde, Kauf einer Hüttenleihgabe, ÖA)


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  • In Brandenburg entsteht ein Gartenprojekt an einer Flüchtlingsunterkunft

    (Gu, Mail)

    „Arbeitsgemeinschaft Havelgarten Brandenburg“
    Seit diesem Frühjahr sind wir, eine kleine Gruppe Ehrenamtliche, in der Stadt Brandenburg aktiv. 2500m2 Brachland,mit viel Müll und Schutt innerhalb der Stadt, direkt neben dem Übergangswohnheim , können und wollen wir mit den Bewohnern und den Anwohnern des Stadtteils Nord zu einem blühenden, fruchtbaren Garten bearbeiten.
     In www.havelgarten-brandenburg.de
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  • IG entsteht in Kleingarten in Dettum/Sickte

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    das Projekt Gemeinschaftsgarten ist eine Initiative des Vereins MiteinanderBunt, der sich im Dezember 2015 gegründet hat und als gemeinnützig anerkannt worden ist.

    Für das Projekt haben wir ebenfalls im Dezember 2015 einen ca. 400qm großen Garten im Kleingartenverein in Dettum in der Samtgemeinde Sickte gepachtet. Es ist möglich, langfristig weitere Gärten zu pachten und für das Projekt zu nutzen. Ein Gartenplan wurde bereits erstellt und am 6.4.2016 wird bei einem ersten Arbeitstreffen mit den interessierten GärtnerInnen mit der Umsetzung begonnen.
    die Idee, einen Gemeinschaftsgarten in der Samtgemeinde Sickte zu initiieren besteht zwar schon seit einiger Zeit, wir haben jedoch erst in diesem Jahr begonnen, unsere Ideen zu konkretisieren und umzusetzen. Wir haben einen Gartenplan entwickelt und gestern in einer ersten gemeinsamen Gartenaktion begonnen, diesen umzusetzen. Hilfreich bei unserer Planung war Ihre Internetseite „Wie baue ich einen Gemeinschaftsgarten?“ Vielen Dank dafür.

    In unserer Planungsgruppe sind wir zur Zeit 4 Frauen. Gestern bei unserem Arbeiseinsatz waren wir über 30 Personen, darunter das Vorbereitungsteam, 2 Paten, ca. 10 Kinder , der Rest waren ca. 1/3 Männer und 2/3 Frauen (aus Somalia, Liberia, Syrien, Aserbaidschan und anderen afrikanischen Ländern). Der Eifer war sehr groß, wir haben viel geschafft und alle hatten viel Spaß. Besonders eifrig waren die Kinder.

    Das Projekt haben wir bekannt gemacht durch ein Schreiben an die Paten mit der Bitte, die Informationen an die von ihnen betreuten Menschen weiterzugeben. Außerdem haben wir unser Gartenprojekt bekanntgemacht in anderen bestehenden Projekten  unseres Vereins, wie z. B. im Chor, der Kleiderkammer, bei den Fußballspielern „Black Panthers“ etc.

    Ab der nächsten Woche haben wir einen regelmäßigen Tag, an dem jemand aus dem Planungsteam  im Garten anwesend sein wird (freitags ab 15.00 Uhr – ca. 18.00 Uhr). Der Gartenverein ist jederzeit geöffnet und auch der Garten. Wenn erst einmal die Beete angelegt sind, wird auch die Möglichkeit bestehen, jederzeit im Garten zu arbeiten.

    Weiterhin planen wir monaliche  workshops mit jahreszeitlichen Themen und gemeinsamen Aktionen.

    Ein Vorstandsmitglied unseres Vereins ist Imker und er plant, 2 Bienenvölker ab ca. Juni in den Garten zu bringen.

    Da wir keinen Fertigbau-Montage-Holzhäuser finanzieren, sie aber ein neues brauchen, haben sie sich umgeguckt und nun sieht es so aus, als ob syrische Flüchtlinge, die auch im Garten dabei sind, in Kooperation mit einer Schule mobile, faltbare Häuschen bauen (eigentlich, um diese dann auch mit nach Syrien zu nehmen) (mehr …)

  • IG in Benediktbeuern setzt eine Fahne, wenn Gemüse in den Gemeinschaftsbeeten reif ist

    (Gu, persönliches Gespräch)

    Der IG in Benediktbeuern läuft gut. Gerade junge Familien sind hier gerne dabei – sind die Grundstückspreise doch für viele nicht bezahlbar und so haben nicht alle eigene Gärten.
    Es gibt kleine individuelle Parzellen, auch einige der nebenan wohnennde Flüchtlinge sind hier dabei (aber vor allen Dingen beim gemeinsamen Kochen und Feiern und seitdem auch Menschen aus anderen Staaten als Eritera da sind, ist die sprachliche Verständigung einfacher geworden – Englisch) und größere Gemeinschaftsflächen. Hier haben nun Leute Patenschaften für bestimmte Abschnitte übernommen, treffen Vorentscheidungen, was wann gepflanzt wird – die können dann diskutiert werden – und da im letzten Jahr viel nicht geerntet wurde (da die Leute dachten: oh, das reicht ja nicht für alle, ernte ich mal nix), werden nun bunte Fahnen gesetzt, wenn die Sachen reif sind.
    Eine Vereinsgründung wurde diskutiter, aber verworfen. Sie bleiben Initiative des ZUK. (mehr …)

  • Im Haselbergl (München) entsteht ein Interkultureller Garten

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    An einem Nachbarschaftstreff (Träger ist die Diakonie) wollen auf der öffentlich zugänglichen Terrasse beginnend einen IG anlegen, koordiniert von der Leiterin der Einrichtung. Die Anwohnenden haben die Idee entwickelt. Sie wollen Kontakte zum nah gelegenen Schrebergarten, dem BUND, Imkern aufnehmen, Hochbeete, Kompost und Insektenhotels bauen. Einmal pro Woche gibt es eine Sprechstunde mit einem erfahrenen Hobbygärtner. Sie wollen mit Kitas und anderen Einrichtungen zusammenarbeiten und Kochkurse anbieten.

    Wie groß ist die Fläche, auf der das Gartenprojekt entsteht? Sie schrieben ja, dass es sich um einen Minigarten handelt.

    Die Fläche ist ca 10 mal 4 Meter groß, wenn ich mir andere Gärten ansehe, erscheint es mir recht klein.

    –     Wie viele Leute sind in der Gruppe, die plant und gärtnern möchte jetzt schon dabei?

    Bis jetzt planen wir zu 10.

    –     Mit wie vielen Leuten rechnen Sie? Sprich auf welcher Grundlage/Annahme beruht die finanzielle Planung?

    Wenn noch der Ein oder andere Nachbar dazu stoßen möchte (was auch gewünscht ist, sich aber noch nicht abzeichnen lässt und unser Platz und die Hochbeete ich ausreichen, ist auf einer Fläche der Stadt München und dem Grünpatenprojekt von Green City der Bau von weiteren Hochbeete geplant. In Absprache mit der GWG soll das langsam geschehen um die Anwohner mit zunehmen und zu gewährleisten, dass die Beete nicht verwahrlosen.

    –     Wie viele Hochbeete soll es geben und welche anderen Möglichkeiten zum Gärtnern gibt es?

    Auf unsere Terasse solle 10 Hochbeete aufgebaut werden. Dann haben wir noch die Flächen der Stadt München, auf die erstmal ca3 Beete gebaut werden.

    –     Wie machen Sie auf das Projekt aufmerksam? Auf der Homepage von Urbane Gärten stehen wir bereits, geplant sind Berichtest unserer Homepage und dem Diakonie Intranet, die Eröffnung oder der Aufbau soll mit der lokal Zeitung hallo München stattfinden, Die GWG erhält einen Flyer des Nachbarschaftstreffs mit aktuellen Informationen, der auch an die Nachbarschaft verteilt wird Zu der Aufbauaktion werden alle Nachbarn mit Plakaten eingeladen.

    –     Haben Sie schon Kontakt mit den Flüchtlingen und haben Sie das Projekt schon vorgestellt? Das Projekt wurde bereits der Einrichtungsleitung vorgestellt, leider ist die Unterkunft in der Neuherbergstraße bis gestern möchte nicht bezogen worden. Es gibt aber bereits am 18.4 wieder ein Treffen mit der Leitung und anderen Einrichtungen.

    –     Für welchen Zeitraum planen Sie das Projekt? Was passiert nach dem 31.1.2016? Das Projekt soll so bald wie möglich starten, ich wünsche mir dass der Hochbeetgarten für immer bleibt, hatte dieses Datum mit meinem Bereichsleiter als Enddatum ausgewählt, weil wir dachten, ein Projekt muss ein Anfangs und Enddatum haben. Wir möchten allerdings gerne 2017 weiter pflanzen….


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  • IG Coswig baut Kräuterspirale

    (Gu, Mail 5.4.)

    wir sind mit Energie in die neue Gartensaison gestartet und haben kürzlich 2 neue Mitglieder gewonnen.

    Letzten Samstag war bei uns im Garten „Bauberatung“ bei dieser legten wir gemeinsam den zukünftigen Standort der Kräuterspirale fest. Wir einigten uns auf einen guten Platz, von der Straße her gut sichtbar, unmittelbar am zentralen Feier-Platz, vom Süden besonnt und geschützt durch eine große Birke.

    Kräuter wurden ausgesät nach Wünschen und Ideen, auch brachten Einige Saatgut mit.

    Am 23.4. wollen wir mit der Initiative Coswig als Ort der Vielfalt und der Kirchgemeinde ein Gartenfest gestalten, natürlich gemeinsam mit coswiger Flüchtlingen. An diesem Tag soll der Bau der Kräuterspirale beginnen,  und wir haben Kräuter zum Thema gemacht- gegrillte Kartoffeln mit Kräuterquark, Kräuterratespiel für Kinder..


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  • Bodenausstellung und AG zu Flüchtlingen bei o´pflanzt is

    (Gu, Newsletter)
    Wir freuen uns, Euch mitteilen zu dürfen, dass die Wanderausstellung „Bodenschutz Urban“ nach den Berliner Prinzessinnengärten nun bei uns gezeigt wird!
    Sie richtet sich an alle, die mehr über Böden in unseren Städten erfahren wollen.

    In anschaulicher Weise werden die Grundlagen von Bodeneigenschaften und Bodenfunktionen nähergebracht, typische Stadtböden vorgestellt und die Belastungen von Böden in urbanen Räumen erläutert.

    Ein buntes Rahmenprogramm von Vorträgen über Workshops konzentriert sich auf ganz praktische Themen wie „Hochbeet- und Wurmkistenbau“, „Terra Preta“ oder „Bodenfruchtbarkeit erhalten“ und lädt zum Mitmachen ein.

    Es wird bald eine gesonderte ausführliche Einladung dazu geben!

    Vorab-Infos: www.bodenschutz-urban.de

     ——————————————————————————————————

    Donnerstag, 7. April · ab 18 Uhr · im Garten
    Austausch für Ehrenamtliche, die sich für minderjährige Flüchtlinge engagieren

    Bei uns im Garten gibt es ein regelmäßiges Treffen von Ehrenamtlichen, die sich für (unbegleitete) minderjährige bzw. junge Flüchtlinge engagieren.
    Das Treffen soll einen offenen Austausch – Vernetzung zwischen Ehrenamtlichen und Initiativen – ermöglichen.

    Wer mag, kann gerne etwas für den Grill* oder etwas Süßes mitbringen… für alle oder für sich selbst. Wenn das Wetter schön ist, dann gibt’s sogar selbstgebackene Pizza aus dem Lehmofen.

    * Der Garten ist vegetarisch, bitte nehmt Rücksicht darauf und bringt keine Fleischprodukte mit.

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  • weiteres Gartenprojekt in Essen im Aufbau

    (Gu, alerts)
    […]
    Das Areal an der Planckstraße in Holsterhausen, unweit der A40, das sich in wenigen Wochen von einer tristen Fläche in einen blühenden Zier- und Gemüsegarten verwandeln soll, ist allerdings etwas Besonderes. Das Gelände eines ehemaligen Spielplatzes liegt direkt neben einem Bolzplatz und gegenüber dem Flüchtlingszeltdorf.Dementsprechend ist die Zielsetzung der Bürger, die den Garten anlegen und pflegen wollen: „Wir möchten auf jeden Fall etwas mit den Flüchtlingen gemeinsam machen. Ansonsten hoffen wir, dass die Bewohner der umliegenden Wohnhäuser einfach mitmachen, wenn sie uns hier arbeiten sehen“, sagt Anika Herweg. Die 36-Jährige kennt sich mit dem Thema Garten aus und hat die Koordination der Gruppe übernommen. „Die ist schnell von fünf auf über 30 Leute angewachsen“ {…] Rund 350 Quadratmeter, schätzt Groppe, seien dort zu beackern. Insgesamt seien mit dem Haumannplatz, der Lise-Meitner- und der Planckstraße drei neue Gartenflächen im Essener Westen hinzugekommen.
    Der Bolzplatz nebenan soll auf jeden Fall erhalten bleiben.[…]  Die Idee, einen nicht mehr genutzten und inzwischen ziemlich heruntergekommenen Spielplatz in eine grüne Oase im Stadtteil zu verwandeln, gefiel ihr. Im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017 unterstütze die Stadt solche Projekte, habe an der Planckstraße den Boden bereits entsiegelt, frische Erde aufgeschüttet und zwei Hochbeete aufgestellt. […]

    Als feste Gartenarbeitstage sind bisher der Mittwoch und der Samstag im Gespräch. Man greife dabei auf die Erfahrungen aus den bereits länger bestehenden Gemeinschaftsgärten, zum Beispiel im Siepental, zurück.

    Insgesamt gibt es aktuell knapp zehn Gemeinschaftsgärten. Nicht alle befinden sich auf städtischen Grundstücken. Im Rathaus begrüßt man das Engagement der Bürger in Sachen Gemeinschaftsgärten, besonders im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017. „Die Stadt stellt deshalb auch einige Brachflächen für solche Aktivitäten zur Verfügung und unterstützt bei den Vorbereitungsarbeiten. Es werden Bodenproben genommen, alte Betonplatten entfernt, Hochbeete aufgestellt und ähnliches“, erklärt Sebastian Schlecht vom Büro der Grünen Hauptstadt.

    Aktivitäten in den Gärten wie Tage der offenen Tür oder Workshops sollen auch ins Programm der Grünen Hauptstadt aufgenommen werden. Geld für die Gemeinschaftsgärten könne die Stadt angesichts der Haushaltslage nicht geben, da das nicht zu den Pflichtaufgaben der Stadt gehöre. „Die Bürger leisten mit den Gemeinschaftsgärten einen großen Beitrag zu einer lebenswerten Stadt. Das ist auf jeden Fall unterstützenswert“, so Schlecht. Es sei eine gute Sache, ungenutzte Flächen mit relativ geringem Aufwand auf diese Weise umzugestalten. Wenn sich irgendwo Fördermöglichkeiten – zum Beispiel durch Landesmittel im Rahmen der Grünen Hauptstadt – ergeben würden, sei das natürlich positiv. (mehr …)

  • Pflanzaktion im IG Benediktbeuern

    (Gu, alerts)

    […]

    Jetzt waren einige Gartler zusammengekommen, um unter der fachkundigen Anleitung von Rainer Kellner (Obst- und Gartenbauverein Benediktbeuern) zwei Apfelbäume und etliche Johannisbeersträucher zu pflanzen. Schnell hatten sich einige der 26 Asylbewerber, die im benachbarten Energiepavillon wohnen, dazugesellt. Die Flüchtlinge griffen auch gleich zu Pickel und Schaufeln, um die Löcher für die beiden Bäume mit auszuheben. Die Gruppe, die im ZUK Aufnahme gefunden hat, besteht bis auf zwei Frauen aus zumeist jüngeren Männern aus Mali, Nigeria, Eritrea und Sierra Leone. Der Gemeinschaftsgarten ist ein Projekt von einheimischen Familien und Flüchtlingen, die in Kooperation mit dem ZUK den Garten nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten bewirtschaften. […]

    http://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/benediktbeuern-ort28358/gemeinsam-arbeitenum-wurzeln-schlagen-6239155.html (mehr …)

  • In Wangen/Allgäu gibt es zwei Gartenprojekte

    (Gu, Mail, 17.3.)

    Bei uns geht es nun los mit zwei kleinen Gartenprojekten. Wir sind schon Ansähen und Pflanzen vorziehen.
    Im Kirchgarten ensteht der eine Garten. Dort ist nicht viel Platz aber dafür haben wir eine kleine Hütte für schlechtes Wetter.
    Der zweite Garten liegt direkt vor den Flüchtlingsunterkünften (mehr …)

  • Offener Garten West Leipzig kann loslegen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Gartenprojekt ensteht unmittelbar neben einer Gemeinschaftsunterkunft. Bis Oktober 2015 war dort ein Bauspielplatz, auf dem schon einige Beete hauptsächlich von Kindern gepflegt wurden. Die Betreiber der Unterkunft setzten sich mit für das Gartenprojekt ein – die Fläche ist 490m2 groß. Sie wollen regelmäßige Öffnungszeiten und mehr als „nur“ gärtnern. Mit Annalinde ist eine Kooperation geplant, da der Obstgarten in unmittelbarer Nähe ist.
    – zur Zeit sind zwei Familien regelmäßig dabei und Kinder und andere Erwachsene lose, ab und zu. Meistens kommen die Leute rüber, wenn jemand von uns da ist. Bald soll allerdings ein direkter Zugang in Form eines Tors von dem Grundstück der Unterkunft zum Garten gebaut werden. Dadurch erhoffen wir uns, dass die Hemmschwelle sinkt, in den Garten zu gehen.

    Außerdem soll am kommenden Sonntag die Fläche, auf der individuelle Beete entstehen sollen, an Interessierte verteilt werden, sodass der persönliche Verantwortungsbereich und Handlungsbereich der einzelnen Personen größer wird. Vor einigen Wochen haben wir Hasen von einem Nachbarn geschenkt bekommen, die jetzt von einer Gruppe Jugendlicher aus der Gemeinschaftsunterkunft versorgt werden. Unserer Gruppe hat sich trotz gleichbleibender Größe in ihrer Konstellation geändert. Von der Gruppe vor zwei Jahren sind noch vier Personen dabei und drei sind neu dazu gekommen. Bisher haben wir aus der Nachbarschaft eher Sach- und Pflanzenspenden bekommen und Interesse, aber noch keine aktiven GärtnerInnen. Allerdings kann sich da jetzt erst richtig was entwickeln, da den Winter über im Garten nur sporadisch gearbeitet wurde und bis Oktober letzten Jahres ja noch Bauspielplatz dort war. Drei Personen der Gruppe sehen sich eher als Planungskoodinatoren, die restlichen vier wollen vor allem gärtnern.

    – die Anzahl der Beete ist noch nicht festgelegt, flächenmäßig wird das etwa auf der Hälfte des Grundstücks passieren. Bisher gibt es zehn Gemeinschaftsbeete und wir sind gerade dabei entlang der Grundstücksgrenze weitere Gemeinschaftsbeete anzulegen.

    – die Kosten für Gartengeräte ist eine Annahme auf der Grundlage, dass wir bisher neben ein paar Schaufeln nichts an Geräten haben. Wenn du den Betrag zu hoch einschätzt, ist es sicherlich realistisch. Da fehlt uns m.E. Erfahrung, um die Ausgaben im Zusammenhang mit der Grundstücksgröße gut einschätzen zu können.

    – Gestaltungs- und Baumaterial ist geplant für Kompostanlagen, Beetbegrenzungen, einen Unterstand mit Regenrinne, Sitzgelegenheiten und Feuerschale, einen neuen Geräteschuppen, ein neues Gehege für die Hasen, Material für Hügelbeetbau. Außerdem haben sich einige HausbewohnerInnen gewünscht einen Lehmofen zu bauen.

    – bei dem Gartenhäuschen gehen wir gerade noch von einem Fertigmodell aus, da wir darin eine kleine Bibliothek planen, sowie eine gemütliche Sitzgelegenheit und eine Möglichkeit Tee zu kochen. Wenn wir eine Person finden, die die Expertise hat, ein gutes, stabiles Häuschen zu zimmern, würden wir die Möglichkeit bevorzugen.

    – Strom und Wasser können wir wahrscheinlich aus der Unterkunft bekommen, allerdings ist noch nicht geklärt, wie das logistisch umgesetzt wird. Regenwasser wollen wir in 1000l-Tanks auffangen.

    – Wir haben das Projekt bereits mehrmals in der Unterkunft vorgestellt und im Winter auch einige Treffen mit den BewohnerInnen gehabt, an denen wir die Bedürfnisse abgefragt und gemeinsam einen Plan erstellt haben, was auf der Fläche passieren kann. Eine regelmäßige Beteiligung ist bisher nur von den o.g. zwei Familien und den Jugendlichen, die sich um die Hasen kümmern, vorhanden.

    – wie schon erwähnt gibt es bereits Gemeinschaftsbeete, weitere entstehen, aber es soll auch individuelle Beete geben, was auch von den BewohnerInnen sehr gewünscht wurde.


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  • Gartenprojekt für Einheimische und Geflüchtete in Bad Urach geplant

    (Gu, alerts, 9.3.)
    […] Bei der Stadtverwaltung und besonders auch beim Arbeitskreis Asyl fand Zürcher offene Türen. Das Projekt alleine schultern, kommt für ihn aber nicht in Frage. Und so ließ sich auch Wilfried Gollmer von der Idee des „Urban gardening“ begeistern. Mit ihm fand Zürcher einen Profi, ist Wilfried Gollmer doch durch seine langjährige Arbeit im Verschönerungsverein mit Gärtnern und Planen vertraut. […] Nach der Besichtigung mehrerer Grundstücke war auch Diana Schmid-Grammel vom Arbeitskreis Asyl begeistert von der Brachfläche des städtischen Anwesens unweit des Vertriebsgeländes der Post. Wie eine kleine Halbinsel schiebt sich das Grundstück zwischen die Erms; darum ist mit Inselgarten schon der passende Name für das Projekt gefunden.  […] Geplant sind etwa zehn kleine Parzellen, die jeder Nutzer für sich selbst anlegt und pflegt. Darüber hinaus soll es eine freibleibende Fläche zum gemeinsamen Verweilen und für Kinder geben, die ausdrücklich erwünscht sind, sollen doch gerade sie Säen, Wachsen, Pflegen und Ernten bewusst erleben.
    Alles Weitere soll ebenfalls gemeinschaftlich geplant werden, wie beispielsweise die Gestaltung und Entwicklung des Grundstücks. „Jeder darf sich mit seinen Ideen, Begabungen und Möglichkeiten einbringen“, sagen die Initiatoren. Dabei wünschen sich die Akteure bei Bedarf fachliche Begleitung. Hier hat sich die Stadtverwaltung gleichfalls schon offen gezeigt. So wurde den Akteuren bereits für die Startphase die Unterstützung der Stadtgärtnerei zugesagt. Schon diesen Monat soll es mit gemeinsamen kleinen Arbeitseinsätzen losgehen. Wer Interesse an einer kleinen Gartenparzelle besitzt, kann sich ab sofort melden. Außerdem werden für das Projekt Gartengerätschaften aller Art benötigt, die als Spende entgegengenommen werden.“

    http://www.swp.de/muensingen/lokales/ermstal/Bunt-wie-das-Leben-Gemeinschaftsgarten-entsteht;art5662,3723907 (mehr …)

  • In Raschau bauen Einheimische und Geflüchtete Gemeinschaftsgarten auf

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    In Raschau-Makersbach (ein kleiner Ort in der Nähe von Chemnitz) entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Kindergartens auf 1200m² ein Gemeinschaftsgarten. Der junge Verein Procovita hat durch verschiedene Veranstaltungen lokale Bevölkerung und Flüchtlinge schon zusammengebracht und möchte mit dem Garten einen „Kristallistationspunkt“ schaffen. Die Fläche bekommen sie kostenfrei und ohne Nutzungsbegrenzung zur Verfügung gestellt (von der Volkssolidarität Westerzgebirge). Sie sind gut vernetzt, machen Workshops (z.B. gemeinsame Kochen, Brauworkshop) und haben neben dem Gartenprojekt noch viele andere Vorhaben (siehe Antrag -> in der Ablage)

    –       Wie viele Beete soll es geben

    Es wird verschiedene Formen des Anbaus geben: normale Flächenbeete, Hochbeete, Bereiche für Obstbäume und –sträucher, Gewächshäuser, Frühbeete. Es soll noch soziale Bereiche, Spielbereiche und Wege in angemessener Größe geben; aber ansonsten soll die Anbaufläche der gesamten zur Verfügung stehenden Fläche entsprechen. Erweiterungsflächen wären in den Kleingartenvereinen verfügbar.

    –       Wollen Sie gemeinschaftliche Beete oder individuelle Beete oder
    beides
    Es soll Verantwortliche für die Bereiche geben, z.B. ist Familie A für das Beet X und die Gruppe B für das Gewächshaus Y zuständig. Kleinere Bereiche, wie z.B. die Frühbeete, in denen die Pflanzen vorgezogen werden, sind in gemeinschaftlicher Verantwortung. Speziell der Bereich für die Obststräucher können auch in gemeinschaftlicher Verantwortung gehalten werden, wobei es keine strenge Trennung gibt und Obststräucher auch in Beeten eingepflanzt werden können und sollen.

    –       Wie viele Leute der bisherigen Gruppe wollen dann auch tatsächlich gärtnern
    Vom Verein werden fast alle Menschen gärtnern, zu jeden Gemeinschaftstermin werden je nach persönlicher Verfügbarkeit ca. 7-10 Menschen des Vereins anwesend sein (dementsprechend immer verschiedene).
    Den anwesenden Flüchtlingen hat es auch gefallen, sodass als nächster Termin der 12.03.2016 angesetzt ist (je nach Witterungslage) und fortan jeder Samstag genutzt werden soll. Außerdem haben zur Auftaktveranstaltung weitere Menschen aus der Dorfgemeinschaft teilgenommen, die versichert haben, das nächste Mal wieder anwesend zu sein. Auch gab es wieder eine Anfrage auf Mitgliedschaft.

    –       Haben Sie die Idee „Gemeinschaftsgarten“ den Flüchtlingen schon vorgestellt? Wie viele Flüchtlinge haben Interesse am Gärtnern geäußert?
    Gemäß der obige Einführung wurde die Idee vorgestellt und die ca. 30 angesprochenen Flüchtlinge (inkl. Kinder) waren auch zur Auftaktveranstaltung anwesend.

    –       Wie weit weg sind die Unterkünfte der Flüchtlinge?
    Die Anreise der Familien ist zu Fuß möglich (500m). Die Einzelpersonen wohnen einige Kilometer entfernt; diese wurden bisher von Vereinsmitgliedern mit PKW abgeholt. Es läuft aber ein Projekt zur Reparatur alter Fahrräder, um die Mobilität der Flüchtlinge zu erhöhen (ebenfalls angestoßen durch Procovita e.V. in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, siehe Bildunterschrift):
    http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/AUE/Fluechtlingshilfe-aus-Sicht-der-Helfer-artikel9434034.php

    –       Ist die Fläche auch öffentlich gut erreichbar? Oder wie können die Flüchtlinge (die ja auch aus umliegenden Gemeinden kommen sollen) zum Garten kommen
    Die nächste Bushaltestelle ist 500m entfernt, sodass z.B. Flüchtlinge aus Schwarzenberg oder Scheibenberg anreisen können. Ansonsten soll die Mobilität mit dem Projekt zur Reparatur alter Fahrräder erhöht werden.

    –       Wie sieht die Zusammenarbeit mit dem Jugend- und dem Seniorenclub aus
    Der Jugendclub und der Seniorenclub ist direkt in dem Gebäude auf dem Gelände untergebracht. Jüngere Flüchtlinge waren bereits öfters im Jugendclub und haben sich da integriert. Die Leiterin des Jugendclubs hat zugesichert, voll hinter dem Projekt zu stehen und mitzuarbeiten. Da wir als Procovita e.V. auch die Räumlichkeiten für Veranstaltungen nutzen können, erfolgt in dieser Hinsicht sowieso eine Zusammenarbeit.
    Bei etwas wärmerer Witterung wollen wir den Gemeinschaftsgarten offiziell eröffnen und nochmal alle Jugendliche und Senioren zur Veranstaltung und zur Mitarbeit einladen. Bei der Auftaktveranstaltung waren auch schon ein weiterer Jugendlicher und zwei Senioren mit anwesend und haben mitgearbeitet.

    –       Das mit den Teilaufgaben verstehe ich noch nicht so ganz: sind das stets andere Leute, die diese Aufgaben übernehmen?
    Die Teilaufgaben dienen der Projektplanung und werden von Personenkreisen durchgeführt, die sich jedoch überschneiden. Wer welche Teilaufgaben als seinen persönlichen Schwerpunkt begreift, ist auch von persönlichen Interessen geleitet. Ewelina Wanat studiert in Chemnitz, macht mit bei der Öffentlichkeitsarbeit (Teilaufgabe 1) und gärtnert (Teilaufgabe 2) nur ein bis zweimal im Monat. Ich muss mich als Finanzvorstand um die mir übertragenen Aufgaben kümmern (Teilaufgabe 4) und werde ca. dreimal im Monat gärtnern (Teilaufgabe 2) – dafür habe ich z.B. keine Pressekontakte. Martina Colditz kann keine körperlich schweren Tätigkeit ausführen, hält aber durchgehend Kontakt zu den Flüchtlingen (Teilaufgabe 1) und verarbeitet gern die Gartenerzeugnisse (Teilaufgabe 3). Genauso ist es auch mit den Flüchtlingen und anderen Menschen aus der Dorfgemeinschaft.

    –       Gibt es eine zeitliche Nutzungsbegrenzung für die Fläche? Wie lange können sie da bleiben?
    Es gibt keine zeitliche Nutzungsbeschränkung – das Tor kann immer geöffnet werden. Durch einen Schlüsseltresor soll bald auch der Geräteschuppen ständig den Gärtnern zur Verfügung stehen.


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