Schlagwort: Flüchtlinge

  • Gemeinschaftsgarten Grefrath/Oedt entsteht

    (Gu aus Antrag)

    Eine ehrenamtliche Gruppe („Perspektive Oedt“) ist dabei, einen GG für den Stadtteil aufzubauen. Eine Quartiersmanagerin unterstützt die Gruppe dabei. Sie haben ein privates Grundstück 400m² zunächst für drei Jahre opachtfrei zur Verfügung gestellt bekommen, was über einen Brunnen verfügt. Sie wollen auch Flüchtlinge erreichen.

    Antworten auf einge Fragen:

    Die Gruppe Perspektiven für Oedt setzt sich zusammen aus 15 Personen. Die Gruppe selbst ist der Motor und bring den Gemeinschaftsgarten auf den Weg. Drei Mitstreiter der Gruppe bleiben Ansprechpartner und begleiten dauerhaft. Gärtnern werden dann Bürger/Flüchtlinge aus Oedt und Interessierte. Da haben sich mittlerweile 11 Personen gemeldet.
    Parzellen sind vorgesehen. Es sind erstmal 20 angedacht in der Größe von 4m² bis 6 m². Es wird kein Beitrag oder Pacht erhoben. Bei großem Interesse kann erweitert werden, da es sich um ein 400 m² großem Grundstück handelt.

    Die Gruppe der Perspektiven trifft sich regelmäßig einmal im Monat und zusätzlich unregelmäßig bei Bedarf. Diese Gruppe ist über die Quartiersarbeit vernetzt mit allen anderen Aktiven, Gruppen, Institutionen und Vereine der Gemeinde. Es gibt eine Internetseite und Facebook. Die Inhalte werden regelmäßig kommuniziert und veröffentlicht.

    Ein Teil der Grefrather Flüchtlingeist auf derselben Straße untergebracht an der sich der Gemeinschaftsgarten befindet. Die Kontakte bestehen auch schon im Zuge anderer Projekte und die Gartenidee wurde bereits thematisiert. Eine Ansprechpartnerin für den Garten ist zudem Ansprechpartnerin für Flüchtlingsangelegenheiten.


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  • Im IG Coswig sind Flüchtlinge dabei. Neuestes Projekt: gemeinsam Kräuter anbauen und verarbeiten

    (Gu aus Antrag, 1.3.)
    auch im vergangenen Jahr haben viel erreicht- so kamen gerade im Sommer zahlreiche Flüchtlinge in unseren Vereinsgarten wir legten Beete an pflanzten und pflegten -, die verschiedensten Menschen kamen zusammen, halfen sich gegenseitig, lernten voneinander, hatten Spaß , fühlten sich wichtig und zugehörig.

    Auch in diesem Jahr wird es wieder so sein. Mit der neugegründeten Initiative „Coswig als Ort der Vielfalt“ arbeiten wir sehr gut zusammen. Durch dieses Netzwerk der Initiative erfuhr eine große Zahl der in Coswig angekommenen Flüchtlinge von unserem Garten. Die Flüchtlinge waren froh, einen Ort gefunden zu haben, an dem sie willkommen sind und sinnvoll etwas tun können. Gemeinsam grillten wir im Garten und es gab viel Gesprächsstoff.

    Wir verwenden unser selbst angebautes Gemüse und auch unsere neuen Freunde aus Syrien und anderen Ländern lieben es sehr damit zu kochen. Sie erzählten uns von der der faszinierenden Vielfalt der orientalischen Kräuter und deren Verwendung. Es ist wie ein Stück Heimat für sie. Frisch sind hier Syrischer Oregano, Habek Minze, Zatar oder Arabisches Bergkraut kaum zu bekommen. Es wäre für uns eine wunderbare verbindende Tätigkeit, gemeinsam diese uns noch nicht bekannten Kräuter anzubauen, und gleichzeitig unseren Begegnungsgarten mit einer Lehrkräuterecke zu bereichern.

    Idealerweise wollen wir Pflanzung auf einem wärmespeichernden Steinhügel nach Art einer Kräuterspirale anlegen. Dies ist sehr arbeitsaufwändig und Alle können mit anfassen.

    Da unser Garten ohnehin Interessierten offensteht, können unsere Flüchtlinge Auskunft geben über Art und Verwendung der Pflanzen-als neuen Ansatzpunkt für Kontakt und Integration.

    Wir verwenden die Mittel so sparsam wie möglich, so können wir die Steine gebraucht von der Baufirma Nibrasch günstiger bekommen. Außerdem versuchen wir gemeinsam mit unseren Flüchtlingen Saatgut einiger Pflanzen zu besorgen weil die eigene Anzucht den Kauf teurer Pflanzen sparen hilft. Unser Kooperationspartner vor Ort, die Gärtnerei Ulbrich, hat uns zugesagt, dass wir in diesem Fall eine Ecke in einem heizbaren Gewächshaus nutzen können.

    Auch der Bio-laden MarThas Laden in Coswig ist sehr an frischen (exotischen) Kräutern interessiert und will damit wiederum Coswiger Kunden über unsere Tätigkeit informieren.

    Nicht zuletzt wird unser kleines interessantes Projekt über die Initiative Coswig als Ort der Vielfalt und die JuCo Soziale Arbeit gGmbH bekannt und zugänglich gemacht.

    Weitere Infos zu der Arbeit mit Flüchtlingen:
    Im letzten Jahr , Januar/Februar, fand sich in Coswig spontan die Initiative „Coswig als Ort der Vielfalt“ schon mit einer großen Zahl von ca 40 bis 50 und mehr? Engagierten (Bürger, Stadträte, Pfarrer..)  die Flüchtlingen helfen wollten. Das ist auch geschehen. Es wurde von einem außerordentlich engagierten Mann, Herrn Meissner, generalstabsmäßig organisiert mit der Bildung von zahlreichen Arbeitskreise (AK Patenschaften, Begegnungen, Deutschkurse, Sport, Fahrradwerkstatt..) die Stadt gewährte Unterstützung- kostenlose Raumnutzung, Veröffentlichungen, etc.. So konnte die doch relativ hohe Zahl von ca 250 Flüchtlingen in Coswig recht gut betreut werden.

    Einige Zeit später wurde der Verein „Coswig als Ort der Vielfalt „ gegründet, um als Träger  die Spendengelder für die Initiative verwalten zu können, Mittel zu beantragen und  der Initiative eine Rahmen zu geben. Dieser Verein COV ist nun natürlich auch ein ganz enger Kooperationspartner unseres Interkulturellen Gartens Coswig ev. Ich selbst unterstützte übrigens diesen in seiner Gründung und bin auch als Vorstandmitglied tätig.

     Ich will Ihnen damit die gute Vernetzung verdeutlichen, durch die Initiative begründet wurde. So sind viele Coswiger in der Initiative organisiert und haben gleichzeitig direkten Kontakt zu Flüchtlingen. Informationen, beispielsweise über unseren Garten- neue Projekte- Angebote- gelangen so direkt zu Flüchtlingen.

    Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam mit dem Bunten Radebeul unseren IK Garten Coswig im Radebeuler Flüchtlingsheim vorgestellt, daraufhin kamen einige radebeuler Flüchtlinge.

    Auch über die kath. Kirche direkt neben den Garten gelangen Infos an Flüchtlinge- die Kirche macht ja auch Veranstaltungen/Angebote. Demnächst wird die Info über unsere Garteneinsatzzeiten auf der Internetseite der Initiative unter Aktuelles wieder erscheinen, wenn wir im Frühjahr anfangen.

    Die Verständigung funktioniert meist auf englisch, manchmal mit Hilfe der iPhones, auf russisch (unsere Aussiedler) geht nicht, am Besten ist es, wenn die Flüchtlinge ihre Deutschkenntnisse erproben, die sind natürlich sehr unterschiedlich vorhanden. Es gab auch Missverständnisse- so fingen einige Flüchtlinge an zu ernten für sich während einer Gartenführung. Da haben wir gesagt, ihr könnt mit uns arbeiten, dann gibt es einen Teil der Ernte für Jeden. Die gemeinsame Tätigkeit wurde auch ohne Sprachkenntnisse verstanden, das ist als Anfang in Ordnung, es ist immer wichtig, auf das Aufeinander von Allen zugehen zu achten. So ganz im Selbstlauf passiert das nicht.

    Die Informationen über Kräuter wollen wir natürlich an Interessierte geben! Im letzten Jahr haben wir ein kleines Rezeptbuch erstellt mit bewährten von uns erprobten Rezepten mit Ernten aus dem Garten- in dieser Art soll es auch mit der kräuterinfo gemacht werden. Während unserer Einsatzzeiten Mittwoch nachm, und Sa. vormittag nehmen wir auch nebenbei Grünschnitt an und verkaufen etwas Gemüse nach Möglichkeit. Da weisen wir auch auf Neues hin, wie der Kräuteranbau.

    Abgeholt haben wir bisher die Flüchtlinge nicht. Einmal habe ich am Stadtplan den weg erklärt, und sie haben sich gefunden (von Radebeul) Demnächst soll ein Objekt in Neusörnewitz OT Coswig/Prasseweg belegt werden, das ist nicht weit vom Garten. Die Schwierigkeit ist, den Flüchtlingen zu vermitteln, dass sie im Garten oder Anderswo willkommen sind. Hier wollen wir (im Sommer?) über die Initiative einen Besuch im Heim organisieren um Kontakt herzustellen.

    Der Bioladen zahlt für die Kräuter, 0,20 €/Bund letztes Jahr für Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch.. aber es ist ein sehr kleiner Laden hat es extrem schwer in Coswig. Es waren sehr wenig Bündel die verkauft wurden aber wichtig für das Sortiment sind ihm regionale Kräuter schon. Außerdem liegt Werbung /Flyer von uns aus.

    Nun noch zu Meißen: der Träger ist das Bündnis für Zivilcourage e.V.,

    der Projektname: Internationaler Garten Meißen.

    Seit 2015 (mind.) laufen die Vorbereitungen, es mussten sehr zähe und langwierige Verhandlungen  mit der Stadtverwaltung Meißen bewältigt werden, um einen Pachtvertrag über das Bohnitzer Gelände, Nähe Erstaufnahme f.Flüchtlinge.

    Gegenwärtig sieht es endlich erfolgversprechend aus, aber der Pachtvertrag ist noch nicht unterzeichnet.


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  • Freiburger GG formulieren Vorschläge für die Stadt Freiburg zur Förderung einer gärtnerischen Willkommenskultur für Geflüchtete

    (Gu, Mail, 22.2.)
    http://jennys-gartenblog.de/2016/02/freiburgs-urbane-garteniniativen-machen-einen-vorstoss-fuer-eine-gaertnerische-willkommenskultur/

    Und es ist ein neuer Garten in Planung: Die Begegnungsoase in der Flüchtlingsunterkunft St. Christoph. Die Fläche ist von der Stadtverwaltung schon bewilligt, jetzt nehmen wir uns Zeit, eine Gartengruppe aufzubauen und rauszufinden, was für ein Garten für den Ort und die Leute am stimmigsten ist (mehr …)

  • o pflanzt is! München will mit Kon-tiki Planzenerde herstellen

    (Gu aus Antrag)

    o´pflanzt is holt die Ausstellung „Bodenschutz Urban“ nach München – diese findet dann vom 20. April bis zum 18. Mai bei ihnen statt, es wird ein Rahmenprogramm geben, in dem sie den bei uns beantragten Kessel „Kon-tiki“ auch einsetzen wollen.
    „Es geht darum, vor Ort im Garten Pflanzenkohle herzustellen“ Vorteilen:
    – Aus unterschiedlichsten Materialien wie Brennholz, Astwerk, Strauchschnitt, Chinaschilf, teilweise auch grünes Holz, etc. kann in ausreichendem Umfang Pflanzenkohle hergestellt werden.
    – Der Kessel ist so groß, bzw. klein, dass er mit einem PKW-Kombi transportiert werden kann.
    – Nebenbei besitzt er durch ein schwenkbares Gitter eine Grillfunktion (inzwischen ist auch ein Topf zum Kochen einsetzbar)
    – durch einen Geka-Anschluß kann von unten mit Wasser gelöscht werden, was die Porengröße der entstehenden Pflanzenkohle positiv beeinflusst.

    Bei o´pflanzt is wurde von Anfang an kompostiert. Seit letzten Sommer geschieht dies wieder intensiver, indem wir den Inhalt der ansässigen Vollcorner-Filiale wöchtenlich zusammen mit Häckselgut, Laub, anderem eigenen Material, Urgesteinsmehl und Tongranulat mischen.
    Es hat sich ein Zwischending zwischen klassischer Heißkompostierung und Wurmfarm eingestellt, da die ursprünglichen Würmer der Wurmfarm in die Komposte eingewandert sind.
    Was uns für einen Dauerhumus fehlt ist die Pflanzenkohle. Neben einer Vielzahl von positiven Aspekten, trägt sie auch zu einem besserem Wasserspeichervermögen der entstehenden Erde bei. Dies würde sich positiv auf unsere Hochbeete auswirken.
    Mit Patrick im Vorstand haben wir jemanden im Garten, der sich intensiv darum bemüht, junge Flüchtlinge in unsere Gartengemeinschaft einzuführen. Ein erster Schritt dazu ist, sie mit einfachen Dingen, wie Brennholz machen, zu beauftragen. Dies funktioniert bisher ganz gut. Zwei ehrentlich engagierte Landschaftsgärtner bei o´pflanzt is können immer wieder brennbares Material von ihren privaten Baustellen bringen. Das Betreiben des Kon-Tikis wäre ein weiterer Baustein zur Integration dieser jungen Menschen. Ferner würde es durch das gemeinsame Grillen am Kessel natürlich auch intern die Geselligkeit und Kommunikation fördern. 😉
    Interessant ist auch die Idee, die Gemeinschaftsgärten in München über die Verleihung des Kon-Tiki zu vernetzen. Sprich der Kon-Tiki steht zwar bei o´pflanzt is, kann nach Absprache aber jederzeit vom ÖBZ, dem Umweltzentrum Gauting und anderen Gemeinschaftsgärten in und um München ausgeliehen werden.

    Die Kompostierung auf unserem Gelände ist der erste Schritt zur eigenen Erdenherstellung in unserem Garten. Den fertigen Kompost wollen wir schon dieses Jahr mit Ziegelsplitt eines ortsansässigen Werks im Norden von München mischen, etwas lehmigen Sand beigeben und so eigene Erfahrungen mit unterschiedlichen Substraten sammeln.

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  • Culture Care – Pflege der Kulturen in Gerswald: neuer Gemeinschaftsgarten will Leute aus Stadt und Land zusammenführen

    (Gu aus Antrag)
    Auf einem Hof in einem Dorf in der Uckermark wollen Leute aus Berlin (100km entfernt) und der Umgebung (auch Flüchtlinge) zusammen gärtnern, ernten, kochen. 1x/Monat gibt es ein Treffen vor Ort („gärtnerische Wochenenden mit Gartenfestcharakter“). Basis des Projekts ist Permakultur (Earth Care, People Care, Fair Share).
    Zwischen den Treffen kümmert sich das Team vom Permakulturhof um den Erhalt (und auch die Ernte) der Gemüse-Kulturen.
    Antworten auf Fragen:
    Wie groß ist die Gruppe jetzt, wie viele Leute davon kommen aus Berlin und wie viele aus Ihrer Nachbarschaft?

    Aus Berlin sind es momentan fest 9 mir bekannte Menschen. Vielleicht werden es noch mehr. Plus den jungen Syrischen Kurden mit einem Bekannten, den ich selber noch nicht getroffen habe.

    Aus der Nachbarschaft sind es ca. 10 Personen, die bereits fest zugesagt haben. Die Geflüchteten sind da noch nicht mit dazu gezählt. Interesse habe ich über Ecken von ca. 5 Leuten gehört, ohne daß wir das Projekt vorgestellt haben. Wir gehen davon aus, in der Flüchtlingsunterkunft in Prenzlau und bei den Deutschkursen in Prenzlau noch Interessierte zu finden, gerne auch Frauen und Kinder.

    Erst mal muß aber das Ganze stehen. Auch die Finanzierung.

    Wie kam es zu dieser Gruppe, wie haben die Leute von dem Vorhaben erfahren?

    In Gerswalde, wo sich auch unser Permakultur-Hof befindet, gibt es eine alte Schloßgärtnerei mit Gartenbau-Tradition, die zur Zeit brach liegt.

    2015 hat eine Film-Regisseurin aus Gerswalde dort einen Film gedreht („Der große Garten“) und über ihren Newsletter monatlich Berliner Künstler eingeladen, zum Garten-Arbeits-Einsatz zu kommen. Es wurden immer auch Köche eingeladen, die dann aus dem Garten ganz großartig gekocht haben. Es waren monatliche Treffen mit ganz besonderer Atmosphäre. Ich habe den gärtnerischen Teil dabei geplant und angeleitet. Zwischen den Arbeits-Einsätzen habe ich die Kulturen-Pflege übernommen. Das hat sehr gut geklappt. Als im Dezember das letzte dieser Treffen statt fand, reflektierte ich mit der Gartengruppe aus Berlin das Jahr. Es stellte sich heraus, daß sie gerne weiter mit mir mindestens monatlich gärtnern wollen.

    Warum wollen die Leute aus der Gruppe bei diesem Projekt mitmachen – in Berlin gibt es ja sehr viele Gemeinschaftsgärten, etliche davon arbeiten mit Geflüchteten.

    Die 9 Personen, die regelmäßig zum Gärtnern mit mir nach Gerswalde gekommen waren, sagten, daß sie gerne weiter mit mir gärtnern wollen, weil sie viel von meiner Erfahrung lernen, und weil ihnen die Atmosphäre des Miteinanders und die Entscheidungsstruktur dabei so gut gefällt, und weil wir viel Spaß miteinander haben. So überlegte ich, wie wir das am besten anstellen können. Daraus entstand die Gruppe der Berliner, die in 2016 nun nicht mehr nur in der Schloßgärtnerei, sondern auch auf unserem Hof u.a. mit mir weiter gärtnern wollen. Wir haben das Projekt praktisch gemeinsam entwickelt.

    Die Idee, neue MitbürgerInnen dazu einzuladen, fanden alle sehr gut. Da von anderen Bekannten bereits diese Idee an mich herangetragen wurde, und ich überlegt hatte, in Prenzlau Deutschkurse anzubieten, bot es sich an, die gärtnerischen Treffen mit einem interkulturellen Austausch zu kombinieren.

    Wie machen Sie das geplante Projekt in Berlin und in Ihrer Nachbarschaft bekannt?

    Wir sprechen gezielt Menschen an. Z.B.unsere direkten Nachbarn in der Straße und in den Flüchltlingsunterkünften in Gerswalde und Prenzlau. Viel mehr sollen es auch gar nicht werden, damit der persönliche Bezug so intensiv wie möglich ist. Wir werden im Laufe des Jahres dann sehen wer alles vom Start-Team dabei bleibt und wer noch dazu kommt.

    Wie oft, denken Sie, werden die Leute zwischen den monatlichen Treffen auf den Hof kommen?

    Das wird sehr unterschiedlich sein. Je nach Mensch und Lust und Laune und Wetter. Im Sommer sicherlich öfter. Manche werden dazwischen vielleicht gar nicht kommen. Andere vielleicht 3 bis 4 Mal.

    Wie weit weg von Berlin ist der Hof und kommt man auch mit ÖPNV gut zu Ihnen?

    Von Berlin bis Gerswalde sind es knappe 100km. Ja, die ÖPNV-Anbindung ist gut. Es ist der RE 3 und ein öffentlicher Bus vom Bahnhof bis nach Gerswalde.

    Die Gartenfeste wurden 2015 von den Berlinern meist mit längeren Aufenthalten verbunden. Im Sommer werden sie auf dem Hof zelten können. Es gibt eine Campingplatz-Infrastruktur mit Kompost-Toiletten und Weiden-Dusche und der Sommerküche. Sie verbringen dann gleich ein paar Tage und mehr Zeit im Garten und verbinden das Ganze mit einer Auszeit vom Stadtleben auf dem Lande mit nützlichem Aspekt. Das war im letzten Jahr sehr schön.

    Wie weit sind die Flüchtlingsunterkünfte weg und wie können die Flüchtlinge zu Ihnen kommen?

    Eine Flüchtlingsunterkunft ist im Dorf, 1km entfernt, direkt neben der Schloßgärtnerei, vom Hof aus gut fußläufig zu erreichen. Zwei andere Unterkünfte in Prenzlau (20km entfernt), sind mit dem öffentlichen Bus mehrfach täglich erreichbar. Eine Betreuerin der jungen Männer unter 18 in Prenzlau war von der Idee begeistert und hat schon angekündigt, für die monatlichen Gartenfeste einen Shuttle einzurichten und die jungen Männer zu uns zu fahren und wieder abzuholen. Und so etwas könnten wir auch z.B. mit der Berliner Gruppe für weitere Geflüchtete aus Prenzlau organisieren.

    Wie groß ist die Fläche, die Sie für DIESES Projekt vorsehen?

    Ist diese Fläche irgendwie abgegrenzt von anderen Flächen auf dem Hof?Momentan ist die Fläche nicht abgegrenzt von andern Flächen des Hofes.

    In der Schloßgärtenrei sind es 875 qm, auf dem Hof sind es 1645 qm. Der Reiz besteht darin, daß alle selber entscheiden können, in welchem Bereich sie tätig sein wollen. Es ist ein eher landwirtschaftliches Gartenprojekt mit Pferden, Hühnern, 2 Schweinen, die umgraben, Waldgarten, Magerwiese, vielen Bäumen und Hecken und der alten Schloßgärtnerei. Diese liegt 1 km von unserem Hof entfernt und hat einen eher öffentlichen Charakter. Hier erhoffen wir uns auch noch mehr Interesse aus dem Dorf und der Umgebung am gemeinschaftlichen Gärtnern und an der lokalen Produktion von guten Nahrungsmitteln.

    Gerade im Sommer wird das Gemüse ja schneller reif als monatlich – wie kommt die Gruppe in den Genuss des reifen Gemüses? Wer erntet zwischendurch und wie wird das Gemüse verteilt oder was passiert damit? Zwischen den Gartenfesten kümmert sich das Team des Permakultur-Hofes um die Kulturen. Wir werden auch davon essen und sie verarbeiten und Teile davon haltbar machen.

    Während der Garten-Treffen wollen wir auch gemeinsam Teile der Ernte haltbar machen und in der Sommerküche veredeln.

    Wo werden die geplanten Gartengeräte untergebracht und wie können die Leute dann rankommen? Es gibt einen offenen Schuppen in der Scheune, in dem die Geräte untergebracht werden.

    Sind diese Geräte dann sozusagen „nur“ für die Leute aus dem Projekt vorgesehen? Im Grunde ja. Auf dem Hof gibt es bereits Werkzeuge. Allerdings nicht genug für so viele Menschen auf einmal, wie dann zu den Treffen erwartet werden.

    Können die Leute auch gärtnern, wenn niemand vom Hof da ist bzw. Zeit hat? Nach Absprache ja. Sehr gerne. Wir sind aber eigentlich sowieso immer da.


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  • In München-Haselbergel soll ein kleiner Gemeinschaftsgarten Ausgangspunkt für eine essbare Siedlung werden

    (Gu, Mail, 18.29
    das Nachbarschaftstreff möchte in diesem Jahr einen interkulturellen „Minigarten“ auf der Terrasse eröffnen um den Nachbarn und der benachbarten Flüchtlingsunterkunft
    die Terrasse befindet sich im Innenhof einer Wohnsiedlung und ist öffentlich zugänglich und gehört  zum Nachbarschaftstreff. Diesen Ort habe ich mir als Startplatz für das Projekt und als „Vorzeigeobjekt“ ausgesucht.

    Mein Plan ist, die Siedlung an der Nordhaide „essbarer“ zu machen und nach und nach die GWG, Kitas, Seniorenbegebnungsstätten weitere Einrichtungen mit ins Boot zu nehmen (mehr …)

  • Inselgarten: neuer IG in Planung in Berlin

    (Gu, mail, 16.2.)
    Das Garten Projekt steckt noch ziemlich in den Kinderschuhen. Wir werden morgen Abend ein Treffen veranstalten, bei dem wir die Interessierten erst einmal kennenlernen und schauen, wer sich was vorstellen kann. Der Zusammenhang mit Über den Tellerrand besteht primär darin, dass es ein interkultureller Garten wird und wir dort Geflüchtete und Beheimatete zusammenbringen möchten. Darüber hinaus ist in Planung, die Ernte, die es hoffentlich in einigen Monaten geben wird, bei gemeinsamen Koch-Events zu verarbeiten. […] Ende Februar werden wir außerdem einen kleinen Workshop machen, bei dem sowohl wir selbst als auch unsere Gärtner/-innen mehr darüber lernen, was wir wie anpflanzen können und wie der Garten konkret aufgebaut werden soll.
    -> Berlin-Schöneberg


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  • Schnipsel vom Vernetzungstreffen Gemeinschaftsgärtnern mit Flüchtlingen, 11.2. Berlin

    (Gu, vor Ort)
    – Der IG Lichtenberg hat inzwischen 5 MitarbeiterInnen und bietet auch Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete
    – Ein Imker, der ein Bienenprojekt im Gemeinschaftsdachgarten auf dem Refugio-Haus in Neukölln macht, sucht noch weitere Standorte in GG für Bienen. Flüchtlinge sollen hier imkern lernen
    – Garten der Hoffung in Köpenick hat u.a. Geld der Kreuzberger Kinderstiftung bekommen. Direkte Nachbarn haben sie noch nicht erreicht, wollen das aber mit gezielten Aktionen weiter versuchen. Die Initiatorinnen versinken in Anfragen und wollen – zusammen mit Leuten aus Buch, Zehlendorf und Marzahn, die alle auf den Geländen von Containerunterkünften Gärten aufgebaut haben, ihre Erfahrungen verschriftlichen
    – Himmelbeet hat 3 MitarbeiterInnen und einige Bufti und FÖJ-Stellen
    – Garten der Nachbarn in Marzahn hat 11.800m²
    – Allmende-Kontor versteht sich als Plattform und Beratungsstelle für neue Gartenprojekte, die auch auf dem Feld entstehen sollen. Es gibt da auch eine Ideenwerkstatt, in der Gerda aktiv ist: AG Village
    – die Prinzessinnengärten haben in Hellersorf und in Wedding letztes jahr Gärten an Unterkünften angelegt. Die Finanzierung für die weitere Begleitung des Projekts in Hellersdorf steht, im Wedding (Haus Leo) ist es noch offen
    – Über den Tellerrand kochen hat neue Kooperationen/Orte und denkt da auch über ein Gartenprojekt nach
    – der Klunkergarten bekommt noch einmal soviel Fläche dazu wie vorher (mehr …)

  • Leute aus den Internationalen Gärten Göttingen bauen Gartenprojekt für Frauen und Kinder an einer Unterkunft auf

    (Gu aus Antrag/E-Mail-Kommunikation)

    Leute aus den IG Göttingen sind dabei an einer Flüchtlingsunterkunft ein Gartenprojekt aufzubauen, was sich in erster Linie an Frauen und Kinder richten soll. Zusammen mit dem Wohnheim und einer nachbarschaftsinitiative wurde ein geeigneter Grundstücksteil identifiziert und zusammen von GärtnerInnen und Flüchtlingen bei einer Baumpflanzaktion markiert. Ab März soll nun der Garten aufgebaut werden, ein halbes Jahr lang intensiv begleitet von zwei Frauen aus den IG Gö, die dafür an anderer Stelle Honorarmittel beantragt und bewilligt bekommen haben. Sie planen viele Aktivitäten für die Kinder und wollen regelmäßig 1x/Woche vor Ort sein. Da die InitiatorInnen neben ihrem Engagement in den IG Gö auch bei Nährboden Göttingen eingebunden sind und andere GärtnerInnen Interesse an einer Mitwirkung an dem Projekt haben, gehen sie davon aus, dass es auch nach dem ersten halben Jahr auf jeden Fall weiter gehen wird und sich verstetigen kann.

    Die Fläche, die für Beete zur Verfügung steht ist ca. 120 qm groß. Sie eignet sich also, um hier mit mittelgroßen bis kleinen Gruppen zu gärtnern. Der Garten ist von einer Grünfläche umgeben, auf der gespielt und gesessen werden kann. Sie kann vor allem für die kleinen Events und Veranstaltungen genutzt werden, bei denen die Nachbarn und die BewohnerInnen oder auch mal eine Schulklasse von einem der Kinder eingeladen werden.

    Das Angebot, den Garten in kontinuierlichen Treffen mit aufzubauen, richtet sich zunächst an die Kinder des Flüchtlingswohnheims und ihre Mütter. In der Annahme, dass diese sich weniger frei in der Stadt bewegen als die überwiegende Zahl der männlichen Geflüchteten, gehen wir davon aus, dass sie ein Vor-Ort-Angebot sehr zu schätzen wissen. Zurzeit leben 15 Kinder im Wohnheim. Rechnen wir noch 7 Mütter dazu, ist die räumliche Kapazität für ein Gärtnern zur selben Zeit ausgeschöpft. Zwischen den Treffen steht der Garten für alle Geflüchteten offen. Es wird keine individuellen Beete geben, sondern Gemeinschaftsbeete wahrscheinlich zu verschiedenen Themen. Doch auch Rückzugs-Zonen, wie ein Bohnen-Tipi sind angedacht. Da es uns aber wichtig ist, den Kindern bei der Planung viel Mitbestimmung einzuräumen, können wir im Vorhinein nicht genau sagen, welche Pflanzen wir anbauen werden, wie die Beete gestaltet werden etc.

    Bei Aktionen, wie dem Schneiden von Flechtwerk, dem Einschlagen von Pflöcken oder dem Aufbauen von Hochbeeten, sind auch Männer gern gesehen und eingeladen, ihre Kraft mit einzubringen. Wir möchten sie nicht ausschließen. Bei Interesse besteht für diese aber auch die Möglichkeit, Parzellen im Internationalen Garten Geismar zur Verfügung gestellt zu bekommen. Der Wert des Willkommensgartens besteht nicht nur im Gärtnern selbst und ergibt sich nicht ausschließlich für die unmittelbare Zielgruppe, also den Frauen und Kindern. Wichtig ist, dass der Garten ein Ort der Begegnung ist, nicht nur für die BewohnerInnen des Heimes, sondern auch für zum Beispiel AnwohnerInnen und HeimbewohnerInnen. Damit wird der Garten dazu beitragen, Sozialkontakte zu stärken und Integration zu erleichtern.


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  • Miteinander-Garten Wurzel Werk in Kevelaer auf Privatgrundstück – Gartenprojekt für Geflüchtete

    (Gu aus alerts, 14.2.)

    Was tun mit einem völlig zugewucherten, verwilderten Familiengrundstück? „Daraus mache ich einen Gemeinschaftsgarten, und zwar einen für Flüchtlinge“, sagte sich Jan van Meegern, Betriebswirt aus dem niederrheinischen Kevelaer. „Dazu mussten wir Hecken beschneiden, Brombeersträucher roden, den Boden umpflügen, einen Holzzaun errichten und Hochbeete aufbauen.“ Hinzu kamen ein Grillplatz, das Gerätehaus aus Holz und ein Standplatz für Bienenvölker vom Imkerverein. Alles von Hand errichtet. Für die vielen Helfer und Flüchtlinge gab es also eine Menge zu tun.
    Startschuss für den „Miteinander-Garten Wurzel Werk“ in Kevelaer war im Februar 2015. Und direkt mit dabei war Nuor Aldalati. Gärtnerische Erfahrungen hatte der Syrer bisher nicht. „Ich stamme aus Damaskus und besaß dort einen Betrieb für Elektrotechnik, bis ich wegen des Krieges flüchten musste“, verrät der 52-Jährige. Mit Freund Omar war er im vergangenen Sommer fast täglich im Garten, um nach dem Rechten zu sehen und die Hochbeete zu gießen. Fünf sind es bisher, bis zu fünfzehn weitere sollen im Lauf des Frühjahrs dazukommen, denn in diesem Jahr soll im Gemeinschaftsgarten so richtig durchgestartet werden.
    Dazu hat Jan van Meegern mit Spendengeldern bereits eine ganze Menge Holz besorgt. „Die Hochbeete sollen groß sein, einen Meter fünfzig mal zwei Meter fünfzig, so dass man da richtig wirtschaften kann“, sagt der 29-Jährige. Und der Plan ist, dass sich immer ein Flüchtling und ein Unterstützer gemeinsam um ein Hochbeet kümmern. So kommen beide Seiten automatisch in Kontakt und übernehmen zusammen Verantwortung. Rund ein Dutzend Unterstützer hat van Meegern bisher gewonnen, und noch mehr Flüchtlinge haben bereits mitgewirkt. Im Moment sei die Fluktuation allerdings groß. Denn sobald der Aufenthaltsstatus gesichert sei, zögen Flüchtlinge in größere Städte. In Kevelaer seien kaum geeignete Mietwohnungen zu finden.

    http://www.dw.com/de/integration-auf-dem-acker/a-19042661 (mehr …)

  • Neues von Neuland

    (Gu aus Newsletter)
    BEETINSELN:
    Wer in der Gartensaison 2016 bei NeuLand Verantwortung für eine Beetinsel übernehmen und sich an Gemeinschaftsaktionen beteiligen möchte, kann sich bis zum 25.2. voranmelden.
    Einfach das Formular ausfüllen und zu einer der beiden Auftaktveranstaltungen am So. 28.2. oder Sa. 12.3. im NeuLand-Garten, kommen, um Deine Beete zu übernehmen (Infos folgen).
    Wie es geht:
    Du übernimmst eine „Beetinsel“ von 2 oder 4 Kisten.
    Davon kannst Du maximal die Hälfte selbst bewirtschaften (sogenannte „Individualbeete“), die andere Hälfte pflegst Du federführend für die Gemeinschaft (sogenannte „Allmendebeete“).
    Was es kostet:
    Pro Individualbeet beteiligst Du Dich mit 24 Euro/Jahr (2 Euro/Monat) an den laufenden Kosten für den Neuland-Garten. Von diesem Geld bezahlt der Garten u.a. Saatgut und Werkzeug. Wir unterhalten davon z.B. auch die Wasserinfrastruktur und Toiletten.
    GEFLÜCHTETE:
    as Containerdorf auf der Brache gegenüber von NeuLand wächst rasant. Jeden Tag werden neue Unterkünfte für Flüchtlinge aufgestellt. Knapp 1000 Menschen, die aus ihren Heimatländern geflohen sind, sollen dort ab Februar untergebracht werden. Es handelt sich um eine Einrichtung des Landes, in der Flüchtlinge leben, die einen Asylantrag gestellt haben. Bei uns in Bayenthal warten sie, bis sie Kommunen in Nordrhein-Westfalen zugewiesen werden. Das kann zwei Wochen dauern, aber auch drei Monate. Das Dorf soll laut Planung des Landes zwei Jahre in Bayenthal stehen. Danach wird es abgebaut, die Aufnahmeeinrichtung des Landes soll dann in eine ehemalige Bundeswehrkaserne in Porz-Lind umziehen. Was bedeutet das alles für NeuLand? Ehrlich gesagt, wir wissen es nicht. Wir haben mit zwei Vertretern der Johanniter gesprochen, die das Dorf verwalten. Wir werden gemeinsam mit der Fahrradgang, die zusammen mit Flüchtlingen gespendete Räder fahrtauglich macht, einen Willkommenstag veranstalten. Die Johanniter sagen, dass die Flüchtlinge hoch motiviert sind zu arbeiten. Wir möchten das gerne für unseren Garten nutzen. Allerdings: Die Menschen, die in unseren Garten kommen werden, sind ja nur ein paar Wochen da. Dann kommen wieder andere. Schauen wir mal, wie sich das alles in der Praxis darstellt. Wir sind gespannt. Und optimistisch.
    BÜRGERBETEILIGUNG:
    zum Stand der Dinge „Prakstadt Süd“: http://www.neuland-koeln.de/parkstadtsued-stand-der-dinge/

    und sie sind MItorganisatorInnen des Kölner Saatgutfestivals am 5.3.

     

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  • Garten für Flüchtlinge in Gröbenzell

    (Gu, alerts, 6.2.)

    Einen Garten mit Beeten für alle Gröbenzeller hat Agnes Streber mit mehreren Mitstreitern bereits aus der Taufe gehoben. Im Herbst vergangen Jahres wurde das Areal an der Bahnhofstraße den Bürgern übergeben. Nun will die Ernährungswissenschaftlerin einen Garten für die in Gröbenzell lebenden Flüchtlinge schaffen. Ihr Ziel ist es, mit Hilfe gemeinsamer Pflanz-, Ernte- und Kochaktionen die Kontakte der Flüchtlinge zu Gröbenzellern auszubauen und auf diese Weise deren Integration zu fördern.

    Aber auch untereinander könnten die Asylbewerber so besser in Kontakt kommen. In Gröbenzell leben Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Nigeria, Albanien und dem Kosovo. Agnes Streber könnte sich auch vorstellen, dass sie durch den Garten und den Anbau von Gemüse europäische Speisen und Essgewohnheiten kennen lernen. Im Gegenzug könnten sie durch die Zubereitung landestypischer Speisen aus ihren Herkunftsländern auch ein Stück Alltagskultur ihrer alten Heimat vermitteln.

    Zu diesem Projekt konnte Agnes Streber bereits zahlreiche Helfer gewinnen. Zu einem ersten Informationstreffen erschienen acht Interessenten, die mitarbeiten wollen. Darunter waren zwei Schüler des Gröbenzeller Gymnasiums, die sich gemeinsam mit weiteren Mitschülern im Rahmen eines Seminars an dem Projekt beteiligen wollen. Unterstützung kann auch notwendig werden. Die Leiterin des Gröbenzeller Arbeitskreises Asyl, Lilo Nitz, erinnert sich, dass vor zwei Jahren schon einmal ein Garten für Flüchtlinge geschaffen wurde – damals im Vorgarten einer Unterkunft in der Jägerstraße. Das Projekt sei damals mit großer Begeisterung begonnen worden, dann aber gescheitert.

    Gemeinsam mit der katholischen Jugend hatten die Asylhelfer in den Pfingstferien 2014 Rasen und Beete angelegt. Der Gartenbauverein hatte Sträucher und Gemüsepflanzen gespendet, ein ortsansässiger Gärtner Maschinen und Fachwissen bereit gestellt. Alles prima. Dann aber hätten die Probleme angefangen. Die Bewohner des Hauses seien sich nicht einig geworden, wer wann was zu tun gehabt hätte und wer ernten hätte dürfen.

    Damit so etwas im neuen „interkulturellen Garten“ an der Olchinger Straße nicht passiert, plant Agens Streber, dass regelmäßig auch Gröbenzeller vor Ort sind, die die Flüchtlinge in der Bewirtschaftung der Beete unterstützen. Nach der Ernte sind Kochworkshops geplant.

    Noch in diesem Monat, am 19. Februar, wird die Gruppe in der Containersiedlung den dort lebenden Flüchtlingen das Projekt vorstellen und mit ihnen besprechen, was angepflanzt werden könnte. Im März könnten dann Beete angelegt werden. Damit die Schnecken es sich dort nicht zu gut gehen lassen, ist an die Anlage von Hochbeeten gedacht. Dazu sucht Ernährungswissenschaftlerin Agens Streber noch Gartengeräte, aber auch Pflanzen, die gesetzt werden können. Im April soll der Garten, für den noch ein Name gesucht wird, dann feierlich eröffnet werden. (sus)
    http://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/interkultureller-garten-integration-gemuesebeet-6098148.html (mehr …)

  • IG mit Flüchtlingen in Münstern geplant

    (Gu, Mail, 7.2.)
    Auch wir bekommen endlich unsere Flüchtlinge.

    Daraus ergibt sich die wunderschöne Möglichkeit, einen interkulturellen Garten ins Leben zu rufen. Yepee!

    Sozialamt, Amt für Umwelt und Grünfläche, Nachbarschaftsinitiativen … wir knüpfen Kontakte.

    Unsere Flüchtlinge (ca. 100 Menschen) – es handelt sich um Familien – werden vorausssichtlich Anfang Mai die Unterkunft beziehen.

    Es gibt genügend freien Boden, der sich für eine Bepflanzung eignen würde (Gemüse, Kräuter, Blumen, Beerensträucher…).

    Wir wollten in einigen Monaten anfangen, Jungpflanzen aus eigenen Samen vorzuziehen (das, was wir so haben), so dass Anfang Mai schon einiges an Willkommensgrün wächst, wenn die ersten Flüchtlinge kommen (mehr …)

  • Heilbronner Initiative „Garten für alle“ sucht noch Fläche(n)

    (Gu, Mail)

    „Wir stehen seit ende letzten Jahres im Dialog mit der Stadt Heilbronn und ab morgen auch mit der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH.

    Zum einen gibt es in Heilbronn einige innerstädtische Flüchtlingsunterkünfte mit potentiell für Gardining verwendbaren flächen und dem Interesse der Stadt dies zu unterstützen.

    Zum anderen hat die Buga HN das Interesse die Kultur „Urban Gardening“

    währende der Shau zu präsentieren und sieht dafür ein 400m2 großes Arial vor.

    Wir haben noch keine zusage für feste Flächen, sind aber guter dinge diese im laufe des Januars zu bekommen. Konkret wollen wir zunächst einen Garten an einer Flüchtlingsunterkunft begünstigen, sowie die 400m2 große Fläche auf dem gelände der Bundesgartenschau projektieren.“
    Ein ausführliches Konzept ist beim Projekt abgelegt


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  • neues Gartenprojekt in Berlin-Buch startet demnächst

    (Gu aus Antrag, 1.2.)
    Die Gruppe, die den Willkommens-Kultur-Garten in Spandau angelegt hat, macht ein weiteres Projekt: Garten-Buch, wieder an einem Flüchtlingsheim – ein als Containerdorf angelegtes dauerhaftes Wohnheim, von dem aus die BewohnerInnen sich eigene Wohnungen suchen sollen.
    auf dm ca. 360m² großem Areal soll ein „Kisten-Garten“ entstehen. Bisher haben sie ca. 15 der geplanten 33 Beete schon da. Bei uns beantragen sie den Rest.
    Es gibt eine Gruppe, die mitgärtnern wird aus den beteiligten Gremien (siehe unten), aus dem fortbestehenden Gartenprojekt in Spandau und zusätzlich freiwillige Gärtner, die schon Interesse angemeldet haben und über diesen Weg auch Partner für Flüchtlingspatenschaften suchen.
    Vor dem Hintergrund einer stark rechtsextrem agierenden Gruppe im Stadtgebiet, haben wir den Kontakt zu „moskito“-Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtextremismus, für Demokratie und Vielfalt gesucht und arbeiten bereits zusammen.
    Außerdem unterstützen uns die „Pankower Gartenfreunde“ (Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow e.V.). Wir kontaktieren den Unterstützerkreis Buch, haben Anfragen von einem Kindergarten aus dem Stadtteil. Außerdem beteiligen wir den benachbarten Campus Buch und das Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow.
    Wir haben auch Anfragen von Interessierten, die über die Anstiftungs-Seite aufmerksam auf uns geworden sind und im Gartenprojekt mitarbeiten wollen.

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  • zwei neue Gartenprojekte in Berlin-Spandau

    (Gu, Mail, 26.1.)

    Der Koordinationskreis Hof- und Gartengestaltung zweier Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge in der Storkower Str. wollen die Höfe gemeinsame mit Hochbeeten, vertikalen Beeten, Sitzecken gestalten.

    Wir haben vorerst nur 4 Hochbeete, werden aber in diesem Jahr richtig loslesen. Bisher hat vor allem der Unterstützerkreis, zu dem viele Leute aus der Nachbarschaft gehören, gebaut und sich um die Bepflanzung gekümmert.

    Einige Bewohner haben dabei geholfen. Im März planen wir ein Pflanz- und Bauwochenende zusammen mit den Flüchtlingen und wollen dies mit einem Fest verbinden.
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  • zwei weitere Gartenprojekte in Berlin Spandau- mit Flüchtlingen

    (Gu, Mail, 14.1.)

    ErlebnisGarten Mittelstraße in der Spandauer Neustadt. Die meisten Infos finden Sie auf der homepage des Quartiersmanagements Spandauer Neustadt. Noch sind dort keine Flüchtlinge angekommen, aber wir rechnen in dieser Saison damit. Seit 4 Jahren gärtnern wir in diesem Gemeinschaftsgarten interkulturell, inklusiv und mehrgenerational.

    Familiengarten am Familienzentrum Villa Nova, Spandau-Hakenfelde. 2015 gemeinsam mit den Prinzessinnengärten/Kreuzberg angelegt. Flüchtlingsnotaufnahme Mertensstraße 5 Minuten entfernt, Flüchtlinge kommen ins Familienzentrum. Gartensaison beginnt wieder im März (mehr …)

  • Garten der Nachbarn in Berlin Spandau startet mit Bauaktion

    (Gu, mail, 8.1.)

    Bau- und Pflanzaktion im „Garten der Nachbarn“

    Am Freitag und Samstag fand die erste Pflanz- und Bauaktion unseres Projekts „Garten der Nachbarn“ statt. Dabei haben Ehrenamtliche gemeinsam mit Geflüchteten das Außengelände der Unterkunft am Blumberger Damm verschönert.
    Viele Gartengeräte, Stauden und Blumenzwiebeln wurden von Bürgern gespendet.
    Aus dem bundesweiten Programm „Partnerschaften für Demokratie“ erhielt das Projekt 600€. Damit und durch weitere Spendengelder konnte Material für die Aktion gekauft werden. Die Wuhletal-GmbH und der Fahrbare Mittagstisch der Volkssolidarität unterstützen uns beim Transport.
    Es wurden Beete angelegt, ein Gerätehaus aufgestellt, ein Vogelhaus aufgestellt und ein Kirschbaum gepflanzt. Im Vordergrund stand für alle aber der Spaß und das Kennenlernen. Besonders für die vielen helfenden Kinder in der Unterkunft war das Graben, Pflanzen und Bauen eine willkommene Möglichkeit, sich einzubringen und ihre Umgebung mitzugestalten.


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  • Marmelade für alle und viel vor: Tausendschön in Minden

    (Gu, Mail, 10.1.)

    im Februar 2015 hat Greenfairplanet den Gemeinschaftsgarten Tausendschön gegründet. Es war ein unglaublich volles, arbeitsintensives, aktionsreiches Jahr für uns, geprägt von vielen Experimenten (Milpa,Terra Preta, Brennnessellobby) im Gemüseanbau, Kräutergarten, der Hühner-und Bienenhaltung, vielen Ernte- und Kochaktionen in der Gartenküche, dem gemeinschaftlichen Bau der Bio-Toilette, Reparaturen, Platten verlegen, der Aktionstage, des Fairteilen von Lebensmitteln. Es war ein anstrengend, aber sooooooo schön. Es war großartig, mit unseren Flüchtlingsfreunden zu gärtnern, ernten, kochen, werkeln und zu feiern.

    Auch 2016 werden wir Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, helfen, sich im Gemeinschaftsgarten Tausendschön wohl zu fühlen. Gemeinsam mit Bürgern aus Minden planen und bauen wir ein Gewächshaus, Kompostkisten, eine Gartenküche,einen mobilen Hühnerstall, Schleiereulen- und Vogelkästen und den Gartenzaun erneuern.

    Hülsenfrüchte sind in diesem Jahr unser Schwerpunkt. Saen, pflegen, ernten, im Garten konservieren und nach Rezepten unserer Teilnehmer gemeinsam kochen und essen.


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  • In Halle startet ein Gartenprojekt, das in der Praxis dann interkulturell werden soll

    (GU aus Antrag und Nachfragen)
    Das Gartenprojekt BunteBeete ist entstanden aus einer Gruppe von Personen, die keinen s.g. ‚Migrationshintergrund‘ haben. Ursprünglich handelte es sich auch um ein Gartenprojekt ohne interkulturellen Schwerpunkt. Im Zuge der aufkommenden Berichterstattung in den Medien, nahm das Thema, um den Umgang mit steigender Geflüchtetenzahlen auch beim ‚Elternfrühstück‘ mehr und mehr Raum ein. Die Mütter äußerten sich zunächst sehr ablehnend gegenüber geflüchteten Menschen, welche zukünftig in ihre Nachbarwohnungen einziehen sollten. Diese Stimmung ließ uns mit den Müttern näher in das Gespräch zu dem Thema kommen. Es stellte sich heraus, dass viele von ihnen bisher wenig bis keine persönlichen Begegnungen mit Menschen aus anderen Ländern machen konnten, da ihr Bewegungsradius selten über die anliegenden Wohngebiete hinaus reicht. So entstand die Idee in der Planungsgruppe, dass der Garten ein Ort der Begegnung sein könnte, damit Vorurteile durch gemeinsames Schaffen abgebaut werden können. Durch das ‚Café international‘, welches in dem Stadtteil stattfindet, besteht Kontakt zu einer nahegelegenen Gemeinschaftsunterkunft. Es stimmt, dass derzeit noch keine Geflüchteten in der Planungsgruppe sind. Derzeit sind wir daran unseren Flyer in Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi zu übersetzten, damit die Informationen über das Projekt mehr Menschen zugänglich gemacht werden kann.

    Die Planungsgruppe besteht aus 5 Müttern + 2 Hauptamtlichen (Grit Herzog und mich). Von diesen hat sich eine Mutter mit ihrer Familie für eine ‚private‘ Gartenfläche angemeldet. Andere Mütter haben bereits eine eigene Kleingartenpazellen, wollen aber an den Gemeinschaftsgartenflächen mitarbeiten.

    Unter der Projektgruppe verstehe ich alle am Projektinteressierten und aktiven Gärtner*innen. Es wird neben den ‚privaten‘ Gartennutzflächen auch Gemeinschaftsgartenflächen geben, an denen alle gärtnern können. Diese Flächen stehen kostenfrei zur Verfügung. Die Pacht fällt für die Personen (Wohngemeinschaften, Familien, Einrichtungen etc.) an, welche eine Gartenfläche für sich in Anspruch nehmen wollen. Die Pachteinnahmen sollen zur Finanzierung von anfallenden Strom- und Wasserkosten des Gesamtprojekts, sowie evtl. Neuanschaffungen von Geräten genutzt werden. Wir orientieren uns bei der Finanzierung durch Pachteinnahmen an einem erfahrenen Stadtgartenprojekt aus Berlin, welches wir mit der Planungsgruppe besucht haben.

    Die Nutzgartenflächen werden 40qm groß sein. Die monatliche Pacht beträgt 15 Euro bei einer Nutzungsdauer von einem Jahr. Zunächst wollen wir 5 Nutzgartenflächen auf dem Gelände anlegen. Es haben sich bereits Initiativen (eine sozialpädagogische Tagesgruppe, eine Wohngruppe der Halleschen Behindertenwerkstätten) aus dem Stadtteil für die Nutzung einer Gartenfläche angemeldet. Die Projektgruppe möchte für sich und ein wöchentliches Angebot ‚Gesundes Kochen‘, welches in dem Stadtteil für Familien angeboten wird, selbst eine Nutzgartenfläche pachten. Eine weitere Gartenfläche soll für interessierte Anwohner*innen zur Verfügung stehen. Diese überschaubare Anzahl an Gartenflächen soll dazu dienen, dass Projekt allmählich im Stadtteil bekannt zu machen. Es ist angedacht  weitere Nutzgartenfläche zu ergänzen. Auf der restlichen Fläche sollen Obstbäume, Beerenhecken gepflanzt werden, es soll eine Kräuterspirale und eine Blumenwiese entstehen. Es ist geplant ein Kompostklo zu bauen und einen Sitzbereich mit der Möglichkeit Feuer zu machen, auf dem Gelände anzulegen.

    Um das Projekt im Stadtteil bekannt zu machen, wurden bereits in den umliegenden Wohnblöcken Postkarten an die Anwohnenden verteilt, um über das Projekt zu informieren. Es gab bereits erste interessierte Rückmeldungen auf die Postkarten. Eine geflüchtete Familie hat ebenfalls bereits ihr Interesse an dem Projekt bekanntgegeben. Es gibt ein weiteres sozialpädagogisches Angebot im Stadtteil, welches sich an geflüchtete Menschen aus dem Stadtteil richtet. Über diesen Kontakt sollen weitere Interessierte für das Gartenprojekt beworben werden. Es wurden in den letzten Monaten neue Sozialwohnungen für geflüchtete Menschen im Stadtteil zur Verfügung gestellt, sodass die Anzahl an geflüchteten Menschen im Stadtteil zunimmt.

    Wir haben bereits eine Gartenhütte erworben, in der die Gartengeräte allen Projektteilnehmer*innen zur Verfügung stehen werden. Die Gartenhütte wird, wie das Gartentor mit einem Zahlenschloss gesichert sein, dessen Kombination den Projektmitgliedern bekannt ist. Es ist geplant, dass Gartenprojekt so lange hauptamtlich zu begleiten und über unsere Vereinsstrukturen zu unterstützen, bis sich eine stabile Projektgruppe dazu entscheidet einen eigenen Verein zu gründen. Es ist davon auszugehen, dass der Pachtvertrag über die Gesamtfläche in den ersten fünf Jahren durch die Hauptamtlichen begleitet wird. Entscheidungen innerhalb der Projektgruppe werden in Absprache mit den Eltern getroffen und in der Verantwortung der Hauptamtlichen durchgesetzt.

    Durch die Pacht und die Festlegung auf ein Nutzungsjahr versprechen wir uns eine verbindliche Teilnahme, vor allem von Seiten der Einrichtungen. Nach einem Jahr kann die Nutzungsdauer ganz einfach verlängert werden oder die Nutzung wird ggf. an eine andere Person abgegeben. Auch dieses Vorgehen soll lediglich die Verbindlichkeit der Teilnahme und Verantwortung für die Gartenfläche im Blick halten (mehr …)

  • Garten der Nachbarn in Berlin-Marzahn

    (GU, Mail, 7.1.)
    Auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin Marzahn entsteht seit Juni 2015 ein Gartenprojekt. Träger ist die „Volkssolidarität“. Sie haben sich vom Garten der Hoffnung in Köpenick inspirieren lassen und stehen in engen Kontakt.
    Eine Aktion:

    Bau- und Pflanzaktion im „Garten der Nachbarn“
    Am Freitag und Samstag fand die erste Pflanz- und Bauaktion unseres Projekts „Garten der Nachbarn“ statt. Dabei haben Ehrenamtliche gemeinsam mit Geflüchteten das Außengelände der Unterkunft am Blumberger Damm verschönert.
    Viele Gartengeräte, Stauden und Blumenzwiebeln wurden von Bürgern gespendet.
    Aus dem bundesweiten Programm „Partnerschaften für Demokratie“ erhielt das Projekt 600€. Damit und durch weitere Spendengelder konnte Material für die Aktion gekauft werden. Die Wuhletal-GmbH und der Fahrbare Mittagstisch der Volkssolidarität unterstützen uns beim Transport.
    Es wurden Beete angelegt, ein Gerätehaus aufgestellt, ein Vogelhaus aufgestellt und ein Kirschbaum gepflanzt. Im Vordergrund stand für alle aber der Spaß und das Kennenlernen. Besonders für die vielen helfenden Kinder in der Unterkunft war das Graben, Pflanzen und Bauen eine willkommene Möglichkeit, sich einzubringen und ihre Umgebung mitzugestalten.
    Der Höhepunkt des Tages: unsere kleinen Freunde haben auf eigenen Wunsch selbst ein Beet angelegt und Melisse angepflanzt. Sie waren mächtig stolz auf ihr Werk und wollen sich nun täglich darum kümmern.(mehr …)

  • Jahresrückblick Garten der Hoffnung

    (Gu, Mail, 6.1.)

    […]
    Ein Mix aus Geplantem und Spontanem, Erwartetem und Überraschendem, Lust und Frust.
    Alles in allem eine ganz gut ausbalancierte Sache. Und das, obwohl fast alle von uns am Anfang noch keinerlei Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten hatten.

    Ein kleines Jahresrückblicks-Video findet Ihr auf unserer Website.

    Unsere Intention „Einfach anfangen – was machen“ hat sich in allem bewährt.
    Wir haben wunderbare Menschen kennengelernt aus dem Heim, aus der Nachbarschaft, aus anderen Gärten und und und …
    Wir haben eine  Menge über uns selbst erfahren.
    Preise bei den Wettbewerben „Respekt gewinnt“ des Berliner Ratschlags für Demokratie und „Urbane Paradiese“ der Grünen Liga Berlin sind ein toller Ansporn.
    Ab Frühjahr 2016 können wir für Kinder von 9 – 14 J. aus dem Heim und aus der Nachbarschaft endlich qualifizierte naturerlebnispädagogische Freizeiterlebnisse anbieten (Kooperation mit Sylvester e.V.)  – gefördert von der Kreuzberger Kinderstiftung.
    Die Organisatoren des Berliner  „Langen Tags der Stadtnatur“ haben heute bei mir angefragt, ob wir uns 2016 nicht beteiligen wollen.

    Über den Herbst/Winter lassen wir unsere Nachbarschafts-Nähwerkstatt laufen (Kooperation mit offensiv 91 e.V.). Dafür haben wir Nähmaschinen, Zubehör und jede Menge Stoffe gespendet bekommen. Jetzt ist grade noch Neujahrspause. Aber ab nächster Woche geht`s weiter.
    […]
    Außerdem sind viele unserer Freund*innen aus dem Heim, mit denen wir 2015 gebaut, geplanzt und gefeiert haben,  inzwischen nicht mehr dort. Im besten Fall haben sie inzwischen eigene Wohnungen, lernen Deutsch, arbeiten oder studieren, im schlechten Fall sind sie über Nacht abgeschoben worden.
    Interessant ist aber auch, dass zahlreiche ehemalige Heimbewohner*innen immer noch in die Unterkunft kommen, sich Rat abholen bzw.  Neuankömmlingen selbst Rat und Hilfe geben, Freunde besuchen oder einfach mal so zum gemeinsamen Kaffeetrinken vorbeischauen. Die hochengagierter Heimleitung hat wirklich eine Atmosphäre des Respekts und des Vertrauens geschaffen, das seinesgleichen sucht. Da können sich viele andere Heimbetreiber aber so was von eine Scheibe abschneiden. Auch daher ist es für uns besonders wohltuend, das Gartenprojekt an genau dieser Unterkunft zu realisieren. Helfer*innen, die ähnliches in anderen Berliner Unterkünften aufbauen möchten, bekommen schon mal zu hören „Das ist doch hier nicht Disneyland, wir sind doch kein Wohlfühlhotel.“ (mehr …)

  • Im Columbus-Garten Dresden sind Flüchtlinge dabei

    (Gu aus RSS)
    in Projekt des Netzwerkes „Willkommen in Löbtau“ mit jungen Asylsuchenden Mittwochabend im Gemeinschaftsgarten „Bürgergarten Columbusstraße“… Gießkannen werden von der Wasserpumpe zu den Beeten getragen, auch zu dem kleinen Beet des Netzwerkes „Willkommen in Löbtau“. Dort wird gleichzeitig von mehreren Menschen unterschiedlicher Herkunft Unkraut gejätet, Minze geerntet, nebenbei werden Monatserdbeeren genascht. Es gedeihen Kartoffeln und verschiedene Kräuter, Stangenbohnen und Tomaten. Währenddessen gehen Anwohner spazieren oder sonnen sich auf der Gartenbank, Kinder spielen und Hobbygärtner aus der Nachbarschaft kümmern sich liebevoll um ihre Pflanzen.

    Auf der seit Ende 2014 neu entstandenen Fläche an der Ecke Columbusstraße/Baluschekstraße in Löbtau ist eine gemütliche Freifläche entstanden, auf dem sich jeder wohl fühlen kann, auch unsere neuen Nachbarn aus Syrien, Marokko, Tunesien, Libyen, Eritrea, Afghanistan oder dem Irak.

    Mittwochabend im Garten eines Hinterhofes in Löbtau… es herrscht ein buntes Treiben. Hier wird fruchtbare Erde gesiebt und von jahrelang angesammelten Müll getrennt. Dort entsteht gerade im Rekordtempo ein neues Beet neben dem großen Walnussbaum. Hinten sitzt jemand zwischen Kürbisranken und zupft Unkraut. Die letzten Zucchini werden geerntet. Gerade wird frisch gebrühter Minztee eingeschenkt.

    Seit Mai dieses Jahres wird in dem Grundstück, das zu einer Kirchgemeinde gehört, im Rahmen eines Nutzungsvertrages zusammen gegärtnert. Das Gelände wird nach und nach gestaltet, bepflanzt und gepflegt. In enthusiastischer Handarbeit und mit größtenteils gespendeten Geräten wurden sechs Gemüsebeete angelegt und bepflanzt, eine Schaukel gebaut und ein kleines Sommerpicknick veranstaltet. Innerhalb weniger Wochen ist so aus einem vernachlässigten Teilgrundstück an gemütliches Refugium entstanden.

    Zwischen Tomaten, Bohnen, Gurken, Paprika und Auberginen schwirren Wörter in Deutsch, Englisch, Arabisch, Italienisch und Französisch. So werden ganz nebenbei auch Vokabeln über Pflanzen oder alltägliche Dinge ausgetauscht. Das klappt zwar nicht immer auf Anhieb, aber zur Not helfen kleine Zeichnungen oder einfach Taten. Dabei kommt es auf die Sprache gar nicht so sehr an, denn die meisten Gartentätigkeiten sind selbsterklärend.

    Gärtnern, Zeit sinnvoll verbringen, miteinander ins Gespräch kommen und dabei jede Menge Spaß haben – das verbindet die ehrenamtlichen Helfer des Netzwerkes und einige Bewohner aus dem Wohnheim an der Tharandter Straße oder anderen geflüchteten Menschen, die in der Umgebung eine neue oder vorübergehende Bleibe gefunden haben.

    Selbstgebaute Gartenmöbel und Hochbeete aus recyceltem Holz kommen gerade zur Gartenausstattung hinzu, ebenso eine Rasenfläche, um nach getaner Arbeit auch im Garten entspannen zu können. Ein kleines Budget steht den Gärtnern dabei auch zur Verfügung, um Saatgut, Pflanzen und Arbeitsgeräte zu beschaffen.

    Alle Mitgärtner haben Freude am gemeinsamen Schaffen. Sie sind froh, draußen im Grünen sein zu können und eine sinnvolle Beschäftigung als Abwechslung zu Behördengängen und dem bangen, verordneten Warten auf amtliche Briefe zu haben. Meistens sind es die Menschen aus dem Netzwerk, die zur üblichen Pause mit Beisammensitzen und Snacks rufen. Die Geflüchteten würden lieber weiterarbeiten, sich ausarbeiten und nützlich machen. Die gemeinsame Ernte gehört schließlich ihnen und sie freuen sich über die frischen Bohnen und Kräuter. Oft kommen sie auch darüber ins Schwärmen, welche Obst- und Gemüsesorten sie in ihrer Heimat liebten.

    Mittwochabend, auf dem Weg zurück nach Hause…zwischen Löbtau und Gorbitz spielen auf einem Fußballplatz gerade Dresdener mit geflüchteten Jugendlichen zusammen Fußball. Eine Kurve weiter sitzen drei Kinder auf einem Spielplatz zusammen und reden, eines von ihnen wurde wahrscheinlich nicht hier geboren. So kann Integration aussehen. Und wenn schon keine Integration – denn viele geflüchtete Menschen sind auch auf der Durchreise – dann wenigstens Gastfreundschaft. Und Respekt. (mehr …)

  • 2 neue Gartenprojekte in Hamburg

    (Gu, aus Zwischenbericht von GrünANteil)
    […]Das Wurzelwerk ist ein Urban Gardening Projekt von Studierenden der Uni-Hamburg. Auf dem Hauptcampus am Dammtor hat die vom AStA initiierte Gruppe, das Nutzungsrecht über rund 1000qm Fläche erhalten. Wir haben die Initiatoren in der Vorbereitung beraten, eine Ortsanalyse vorgenommen und beim ersten öffentlichen Gruppentreffen im Audimax eine Ortsanalyse mit den Studierenden ihre Vorstellungen und Bedürfnisse im Bezug auf Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeitsaspekte besprochen. Für den ersten Aktionstag, haben wir den Transport der Materialien organisiert.
    Perspektivisch ist dieses Projekt ein idealer Kommunikationspunkt um die Studierenden der Uni Hamburg über Veranstaltungen und Angebote von Grünanteil zu informieren. Darum sind wir sehr daran interessiert ein Kartenhaus an diesem Standort unter zu bringen. Darüber hinaus besteht unsererseits der Wunsch, dass das Wurzelwerkteam sich auf die Vernetzung/Vermittlung von Studierenden (die eine Bachelor- oder Masterarbeit schreiben wollen) einzelnen Projekten einlässt. Besonders wertvoll ist aus unserer Sicht, eine möglichst vollständige Übersicht, über alle bereits entstandenen Arbeiten der vergangenen drei Jahre, um Wiederholungen möglichst gering zu halten und an gewonnene Erkenntnisse an übertragbaren Projekten zu überprüfen oder weiter zu entwickeln. Dieses Bedürfnis haben wir kommuniziert und uns zur weiteren Umsetzung als beratende Instanz angeboten. Im Moment ist die Gruppe aber auf die praktische Entwicklung des Projektes konzentriert.

    Aktualisierung:
    Das Wurzelwerk ist in dieser Saison gut auf dem Campus angekommen und erfreut sich zunehmender Unterstützung. Wir halten den Kontakt und regen weiter eine engere Bindung an weitere Projekte in der Stadt an.

    Die „Zentrale-Erstaufnahme-Lager in Harburg“ beherbergt zur Zeit, rund 500 Flüchtlinge. Eine ehrenamtliche Gärtnerin, die Leitung der Einrichtung, eine Sozialarbeiterin und die Haustechnik, haben begonnen mit den dort untergebrachten Menschen, Hochbeete zu bauen und die Containerarchitektur durch Pflanzungen und Pflanzkästen zu bereichern. Das Angebot und Engagement wird sehr gut angenommen, kann jedoch ausschließlich aus Materialspenden realisiert werden. Grünanteil hat eine Materialspende aus dem Netzwerk der Urbanen Gartenprojekte in die Einrichtung transportiert und steht seid dem, mit den Initiatoren in Verbindung.

    Perspektive: Es wird weiterhin Kontakt gehalten, der aktuelle Bedarf an Materialien und Geräten in das Netzwerk kommuniziert und in den kommenden Wochen ein weiterer Transport von Materialspenden für gärtnerische Tätigkeiten auf dem Gelände organisiert.

    Aktualisierung:
    Der Kontakt zur ehrenamtlichen Gärtnerin der Einrichtung hat sich weiter intensiviert. In Verbindung mit dem bestehenden Netzwerk der urbanen und interkulturellen Gartenprojekte in Hamburg, besprechen wir aktuell die Dimension und Möglichkeiten der kommenden „Saatguttauschbörse“ im Frühjahr 2016.
    Wunsch des Netzwerkes ist eine Veranstaltung mit Bezug und Beteiligung der geflüchteten Menschen, die sich in Hamburg aufhalten. Als Teil des Netzwerkes unterstützen wir diese Perspektive explizit und entwickeln aktuell ein Format für diese Veranstaltung.[…]

    Der Bericht ist beim Projekt „Grünanteil“ abgelegt


    (mehr …)

  • IG in Zülpich

    (GU, mail)
    Auf dem Gelände der Landesgartenschau in Zülpich entsteht ein IG:
    Der Interkulturelle Garten Zülpich befindet sich gerade in der Aufbauphase, es gibt seit diesem Jahr eine Projektgruppe mit Akteuren aus Zülpich und Umgebung, die von mir koordiniert wird und eine Projektleiterin (Frau Hermes, Dipl. Ing. Landespflege), die den Garten federführend betreuen und Angebote dort organisieren wird. Ziel ist es, feste Termine zum gemeinsamen Arbeiten und Zubereiten für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund anzubieten. Darüber hinaus sollen auch weitere Veranstaltungen (Deutschkurse für Flüchtlinge, Vereinstreffen, Feste,…) dort stattfinden können. Die weitere Planung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der LaGa GmbH, auf deren Gelände sich der Garten befindet. 

    Anfang des Jahres wird sich entscheiden, ob das Projekt an einen bestehenden Verein (FairZülpich e.V.) andocken kann, ob ein eigener Verein gegründet wird, oder ob eine andere (offene?) Struktur verfolgt wird. (mehr …)

  • In Görlitz ist ein Interkultureller Stadtgarten geplant

    (Gu, Mail, 7.12.)
    im Rahmen des Förderprojektes Jugend.Stadt.Labor nehmen wir, der Second Attempt e.V., Bedürfnisse junger Menschen auf, um sie bei der Umsetzung ihrer eigener Ideen zu unterstützen. Seit März diesen Jahres baut eine Gruppe junger Menschen ein Urban Gardening Projekt auf. Ihr Ziel ist es einen Hügel mit Gemüse zu revitalisieren und aus einem alten Lagerhaus ein Gewächshaus aufzubauen. Dies geschah im Laufe des Jahres durch mehrere Arbeitseinsätze zusammen mit Flüchtlingen. Leider geriet der Umbau ins stocken, so dass mit der Fertigstellung erst im Frühjahr nächsten Jahres zu rechnen ist. Der Hügel konnte erfolgreich umgestaltet werden, so dass die Ernte sehr Ertragreich ausfiel. 
    Die Pause bietet uns die Chance, das Konzept zu überarbeiten und zusammen mit weiteren Initiativen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, einen interkulturellen Stadtgarten zu entwerfen. 
    Die Vorraussetzungen in Görlitz sind denkbar gut. Wir reaktivieren seit 2014 eine Industriebrache in der Nähe des Zentrums in einem “benachteiligten” Stadtquartier, in den Flüchtlinge dezentral untergebracht sind. Aufgebaut haben wir bisher eine offene Kreativ-Werkstatt (vor allem auch genutzt im Projekt „Werk.Stadt.Garten 2015“, welches Ihnen eventuell bekannt ist). Parallel renoviert eine Gruppe junger Schüler eine alte Kantine, um einen neuen Jugendtreff zu etablieren. Außerdem hat sich der Verein als Betreiber eines Zentrums für Jugend- und Soziokultur beworben. Die Entscheidung wird hierzu Ende Februar vom Stadtrat getroffen. 

    Ergänzung, Mail vom 9.12.:
    Größe: 
    – potenzielles Gewächshaus in Aufbau (ca. 90 qm) 
    – schon genutzter Erdhügel (ca. 250 qm)
    Projektbeschreibung: Ein Erdhügel wird gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und junge Erwachsenen unterschiedlicher Kulturkreise bei der Energiefabrik zu Görlitz revitalisiert. Sie schaffen einen Rahmen für städtische Naturerfahrung, für Selbermachen, für Begegnung und Gemeinschaft. Die Industriebrache im Zentrum wird entmüllt und bepflanzt. Ein praktischer Lernort für Kinder entsteht, neue Impulse werden geschaffen, die Kulturen und das gemeinschaftliche Zusammenleben bereichert und darüber hinaus gewinnt der Stadtteile an Lebensqualität.
    Personen: Über den Sommer bestand die Gruppe aus sechs jungen Personen, die in Görlitz studieren oder bereits arbeiten. Bei mehreren Arbeitseinsätzen waren regelmäßig bis zu 20 Flüchtlinge und Bürger beteiligt. Durch den Winter ruht das Projekt erst einmal, doch besteht das Kernteam immer noch. 


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  • GG auf dem Dach des Sharehaus und geplanter Garten in Berlin-Gatow

    (Gu, Projektbesuche, Ende November 2015)
    in Berlin Neukölln entsteht seit Juni 2015 das Sharehaus. Hier leben in einem ehemaligen Altenheim geflüchtete Menschen. Der Eingangsbereich ist ein Café, im Keller ist die Profisiebdruckwerkstatt der SDW Neukölln und auf dem Dach sind schon ein paar Beete entstanden. Das Dachgartenprojekt haben Frauen aus der Über-den-Tellerrand-Kochen Gruppe initiiert. Noch ist unklar, wieviel Lasten das Dach aushält – ein Statiker ist schon angefragt. Sie haben zunächst ein großes Beet inklusive Sitz- und Lümmelfläche gebaut (Entwurf von der TU) und schon festgestellt, dass das zu flach ist für die Pflanzen. Es gibt einen angefangene Kompost, kleinere Beete, einen Unterstand und auch einen Wasseranschluß. Sie sind noch am Anfang und müssen auch noch klären, wie und ob überhaupt es möglich sein wird, dass NachbarInnen das Gartenprojekt mitmachen, die da nicht wohnen. Also ob der Dachgarten ein offener Ort werden kann. Wahrscheinlich können sie einen an das Dach angrenzenden Wintergarten mit nutzen.
    Sie sind sehr an Austausch und Vernetzung mit anderen interessiert und haben schon jemanden gewonnen, der im Prinzessinnengarten Kräuterworkshops anbietet.

    In Gatow (Berlin-Spandau) soll auf einer Fläche, sie zum weitläufigen Grundstück einer SOS-Kinderdorf Einrichtung gehört, ein Interkultureller Garten entstehen. In der Einrichtung läuft bisher Qualifizierung für benachteiligte Jugendliche im GaLaBau. Die Fläche für den Garten ist fast im Wald – sie haben ein Stück, was nah an der Straße liegt, schon mal gerodet, es liegen Erdwälle da und auch Pferdemist. So richtig viele Leute wohnen nicht in unmittelbarer Umgebung, doch gibt es nahe Schulen und Flüchtlingsunterkünfte. Hier gibt es auch Interesse, aber es gibt doch noch keine Gruppe (wie im Antrag behauptet).
    Sie haben eine Stelle geschaffen für eine Frau, die das Gartenprojekt aufbauen wird und Flüchtlinge erreichen soll. Sie hat auf dem Gelände einer Unterkunft ein Gartenprojekt angelegt, was aber ausschließlich für die Flüchtlinge dort ist. (sie meint: das ist kein Gemeinschaftsgarten). Sie wissen von ein paar anderen Projekten, sind aber noch nicht vernetzt. (mehr …)

  • Infos von Shimeles

    (von Shimeles)
    1. Film Ausleihe Internationale Gärten Göttingen

    Internationaler Garten Dresden

    Hallo Herr Shimeles,

    entschuldigen Sie bitte viel Mals die Verspätete Rückgabe. Der Film müsste spätestens am Montag bei Ihnen ankommen.

    Die Menschen haben sehr positives Feedback über den Film gegeben. Es haben sich neue Blickwinkel und Sichtweisen herausgestellt sowie Faszination und Begeisterung für Ihr Projekt!

    Ich bedanke mich noch einmal für die Ausleihe und wünsche Ihnen alle Gute.

    Herzliche Grüße, Manpreet Singh

    Shimeles

    # Internationaler Garten Dresden

    2. Gemeinsame Aktionen mit neuen flüchtlingen: Pflanzaktion, Ernte Aktionen

    Bsp: Apfelernteaktion, und Saftpressen,

    Die Idee: Apfelernte zum Anlass nehmen um mit Neu Geflüchteten in Kontakt zu kommen.

    Äpfel werden gemeinsam gesammelt und gepresst. Der Apfelsaft wird verkauft und der Erlös wird für Flüchtlingsarbeit eingesetzt. Manche Aktionen haben attraktive Namen wie „Weekend for Tolerance „.

    Solche Aktionen finden in vielen Gärten statt. Bsp. In Duderstadt hat eine Apfel Mösterei nach so eine Aktion 1.500 Euro an Caritasverband für die regionale Flüchtlingsarbeit spendiert. (Mündliche Information an Shimeles, Mösterei Chef)

    Shimeles

    #IG Dudersadt, Mosterei Handwerk

    3. Stuben Garten Witzenhausen, per Mail an Shimeles

    Die Beziehung zwischen Stubengarten und wir ( mit einigen aus Unvergessbar Gruppe/Transition Towninitiative vor Ort) ist leider nicht so gut.

    Der Eigentümer möchte nicht mehr mit einigen aus der Gruppe zu tuen haben.

    Vorwuürf ist es: enttäschung . Die Grüppe   hat sich mehreremals nicht für eine   Gartenaktion nicht aufgetaucht.

    Wenn du Lust hast kannst du direkt mit dem sprechen.

    shimeles

    #konflikte, Stubengarten Witzenhausen

    4. Fachgespräche/Beratung zu den Themen interkulturelles zusammenwachsen und Nachhaltigkeit in den Internationalen Gärten

    Ein Mitglied aus dem Internationalen Garten in Dresden war in Göttingen. Sie wollte sich zu dem o.g. Thema Gespräche führen um darüber ein Bachelor Arbeit zu schreiben.

    Warum gerade mit der Frage nach Göttingen Kam? Sie meinte in Dresden , diebreite Partizipation ist nicht da. Daher fragte mich auch ob ich daran glaube, ob die Interkulturellen Gärten Nachhaltig wären?

    shimeles

    #Diplomarbeit, IG Dresden

    5. politisch motivierte Konflikte in Dresden, Tel Gespräche mit Mohammad

    Ich habe lange mit Mohammad ein Gespräche geführt: hier aus dem Gespräch paar Sätze

    „… es sind Jeden Montag immer mehr Anhänger v. Pegidda Leute strömen in die Stadt

    Politik tut kaum etwas! Wegen Angst Wählerinnen zu verlieren.Die Gegner von der Rechten sind massiv im unterzahl.Außerhalb von den größeren Städten ist die Bedrohung noch schlimmer: Bedrohung, schikanieren, beleidigen. Z. B. in Meißen ist schlimm. Wir sind im Kontakt mit dem Internationalen Garten vor Ort , daher wissen wir das.

    Die Rechten haben keine Angst offen sich mit Hackenkreuz durch zu marschieren!

    Ich habe Mohammad gefragt was wir(Gärten die sie unterstützen wollen) machen können?

    Welche Bedeutung hatten die Interkulturellen Gärten in diesem Zusammenhang?

    „… Die Gärten könnten als Baustein mit anderen Initiativen aktiv werden. Guter Ansatz wäre sich als eine Gegen stimme zu organisieren, Gegen diese Demos; damit die Leute in Dresden ein Feedback geben aus der gesamten Bundesrepublik das man so was nicht toleriert. Ein Forum zu gründen das jedes Mal gegen so eine Pegidda-Demo mobilisiert um die rechten zu zeigen, das andere sie beobachten. Pegida ist seit einem Jahr besonders im Aufwind….. Die Stimmung ist vergiftet… eine Solidarität aus dem Bundes Netzwerk der Gärten kann auch helfen:Alles zählt was gegen die Rechte Stimmung eine Position bezieht! eine Gegen Stimme!

    Ich habe Mohammad versprochen, dass ich darüber mit meine KollegInnen spreche zu überlegen welche Unterstützungsmöglichkeiten aufgreifen können.

     

    6. Allmende Kontor ist in der Angst versetzt! Tel. Gespräch mit Gerda Munnich

    „Allmende Kontor könnte aufgefordert werden die Garten Fläche aufzuräumen!“

    Berliner Senat argumentiert mit den knappen Wohnungen in Berlin und möchte auf der Fläche da, soziale Wohnungen u.a. auch Wohnungen für Flüchtlinge bauen.

    Dieses Argument wird von Gegnern als Aushebelung Strategie des Volksentscheids gedeutet. Im Volksentscheid hatten 7000.000 BerlinerInnen für den Erhalt des Tempelhofern Felds ausgesprochen und vorgesehen waren Gärten, Sportplätze, etc., also keine Wohnungsbauten durch das internationale Finanzkapital.

    Shimeles

    # Allmende Kontor Garten Berlin

    8. Frau Shobha Menon, die Begründerin einer Urbanen Forst Projekt aus Indien zu Besuch in Göttingen.

    Den Kontakt zu den Internationalen Gärten hat Christa vermittelt.

    Ich habe Frau Menon die Int.Gärten und die Urbanen Gärten in Göttingen gezeigt, Austaauschsgespräch mit Mitgliedern organisiert wo sie ihr Project vorstellen könnte und Kontakte mit den Umweltverbänden hergestellt.

    Sie wird in Göttingen bei mehrere Institutionen ihr Project vorstellen. Dafür ist sie sehr dankbar!

    Mehr Info zum Projekt: http://www.nizhaltn.org/

    Shimeles

    # Besuche


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  • Vortrag von Najeha für geplanten IG in Meißen

    (von Najeha)
    Die Veranstaltung fand in der Gemeinde der Michaelkirche statt. Die Pastorin hat ein Grußwort gehalten und die Gartengruppe und die Idee des neuen Projektes vorgestellt.

    Nach der Rede der Pastorin bemerkte ich, wie ein paar ältere Frauen böse den Raum verließen. Sie waren offensichtlich nicht einverstanden mit der Idee, einen Garten auf das Grundstück zu setzen. Sie könnten Bedenken bezüglich Lärm etc. haben.

    Das Grundstück liegt etwas außerhalb, neben einer Baumschule und einer kleinen Wohnsiedlung. Es gehört der Stadt und hat eine Größe von 33,000 qm. Auf dem Grundstück stehen viele alte Pappelbäume, ein Volleyballplatz, ein Hockeyplatz und eine Bühne.

    Die Gruppe besteht aus fünf Frauen, die das Projekt auch beim Sozialausschuss der Stadt vorgelegt und vorgestellt haben. Sie befinden sich aktuell noch in den Verhandlungen.

    Die Stadt zeigt sich offen und hat eine mündliche Zusage gegeben. Es gibt jedoch eine Partei, die mit dem Projekt nicht einverstanden ist.

    Die Stadt möchte die Bühne auch für öffentliche Aktionen für alle bewahren, die Gruppe möchte das jedoch nicht.

    Die Veranstaltung ist sehr gut organisiert. Es sind ca. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen 45 Flüchtlinge, die seit max. 4 Monaten in Meißen angekommen sind. Die Flüchtlinge setzten sich aus Familien aus Afghanistan, Syrien und den Irak und einigen jungen Männern zusammen.

    Zehn Männer haben den ganzen Nachmittag in der Küche das Abendbrot für die Gäste gekocht. Die Gäste durften sich zuerst bedienen. Das Essen war sehr lecker.

    Meinen Vortrag habe ich allgemein über die Interkulturellen Gärten, die Gründung der Stiftung Interkultur und die Angebote der Anstiftung gehalten.

    Anschließend habe ich einen Ausschnitt aus dem Film über den Verein gezeigt und daraufhin mit meinem Vortrag begonnen.

    Ich habe meinen Vortrag in drei Sprachen gehhalten. Erst auf Deutsch, dann auf Arabisch und dann in Farsi. Das war eine große Überraschung und Freude für die Flüchtlinge. Einige Flüchtlinge hat es sogar so stark berührt, dass sie bei meiner Rede, in der arabischen Sprache, weinen mussten. Ich habe versucht sie zu trösten und zu ermutigen, dass auch sie die deutsche Sprache lernen werden können und ich bin ein Beispiel dafür.

    Die afghanischen Frauen haben sich getraut mir bereits nach einigen Minuten ihre Wünsche mitzuteilen. Die Mädchen wollen unbedingt die deutsche Sprache lernen und haben mich gebeten nach Büchern und Wörterbücher zu fragen. Eine Mutter war in ihrer Heimat Schneiderin und vermisst ihre Arbeit und fragte deshalb nach einer alten Nähmaschine. Ein junger Vater wiederrum bittet um einen Platz in der Kita für seinen vierjährigen Sohn.

    Ich habe über meine Erfahrung als Flüchtling berichtet und wie der Garten die Wege für mich und viele andere Flüchtlinge in die deutsche Gesellschaft geöffnet und meine Sprache verbessert hat. Das mich deutsche Mitglieder unterstützt haben und, dass es eine einmalige Möglichkeit ist, biologische Nahrungsmittel wie beispielsweise Gemüse und Kräuter anzubauen.

    Nach meinem Vortrag wollten alle mitmachen und an dem Gartenprojekt teilnehmen. Die Kerngruppe hat alle Namen, Facebook Seiten und Handynummern notiert. Ich hoffe, dass sie im Projekt mitwirken.


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  • Gartenprojekt an Flüchtlingsunterkunft in Zuffenhausen: viel positive Resonanz

    (Gu, Mail, 26.11.)
    In Stuttgart/Zuffenhausen ist dieses Jahr ein Gartenprojekt an einer Flüchtlingsunterkunft entstanden.
    „Das Projekt wurde über den Flüchtlingsfreundeskreis gestartet und durch interessierte Menschen aus unterschiedlichen Bereichen unterstützt. So zum Beispiel aus der Unterkunft und aus dem Freundeskreis selbst, sowie aus der Nachbarschaft und der mobilen Jugendarbeit Rot. Die Erfahrungen bisher sind ausschließlich positiv. Anwohner der Flüchtlingsunterkunft sind begeistert, genau wie Anwohner aus der Nachbarschaft die die Beete mit nutzten.“
    Es gibt den Anwohnern aus der Unterkunft, aber auch Anwohner aus der Nachbarschaft die Möglichkeit der Begegnung und der Zusammenarbeit im Kräutergarten. Im nächstem Jahr entsteht noch eine Fahrradwerkstatt und eine Tischtennisplatte, sowie Sitzmöglichkeiten. Das Projekt stößt überall auf großes Interesse.“
    Sie begärtnern bisher 20m², die Gartenfläche hat insgesamt 150m²


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  • Kulturgarten Lüneburg hat sich gut entwickelt

    (Gu, Mail, 23.11.)
    „Unsere Saison war sehr schön, erst vor kurzem haben wir Erntedank-Fest gefeiert und Suppe von den Kürbissen aus unserem Garten gekocht. Über den Winter stehen mehr Gemeinschaftsaktionen an, bevor es im Frühling dann wieder stärker in den Garten geht 🙂 Durch das neue Semester haben wir auch neue Gesichter dazu bekommen, dafür sind ein paar der „alten Hasen“ (z.B. Robin) im Auslandssemester. Ständig im Wandel. Von den Geflüchteten haben inzwischen zwei ihren eigenen Garten angefangen, es gibt jetzt eine Frauengruppe (da sonst v.a. junge Männer im Garten waren) und im Januar feiern wir ein Lichterfest“ (mehr …)

  • weiterer IG in Lüneburg

    (Gu aus alerts, 23-11-)

    Interkultureller Garten seit Juni

    Seit Juni bestellt die Gruppe um Projekt-Betreuer Diego Gatica die Flächen von zwei Folientunneln und einem Gewächshaus in der Gärtnerei der PKL. Es ist neben dem „KulturGarten“ im Kleingartenverein Moorfeld bereits das zweite interkulturelle Gartenprojekt in Lüneburg, das von der Volkshochschule und der PKL initiiert und von der Klosterkammer Hannover unterstützt wurde.

    Jeden Dienstag und Freitag Nachmittag holen Gatica und sein ehrenamtlicher Kollege Achim Dehmel Interessierte von der Flüchtlingsunterkunft am Ochtmisser Kirchsteig ab und begleiten sie zum Garten, um gemeinsam zu pflanzen, zu ackern und zu ernten. „Das Angebot wird nicht nur von Flüchtlingen, sondern auch von anderen Menschen aus der Umgebung genutzt, die vorbeikommen und helfen“, sagt Dehmel. „Wir haben Zucchini, Kartoffeln, Kürbisse oder Salat. Es gibt jede Menge zu ernten.“ Einige Flüchtlinge konnten so in diesem Sommer bereits essen, was sie selbst gepflanzt haben.

    Von Themen wie Krieg oder Flucht höre er im Garten eher selten, berichtet Gatica. „Hier geht es mehr darum, Neues wachsen zu lassen.“ Die Flüchtlinge sollen buchstäblich Wurzeln schlagen und sich in Lüneburg zu Hause fühlen können. Viele von ihnen bringen bereits Vorerfahrung in der Gartenarbeit mit, andere wollen nur der Langeweile in der Unterkunft entfliehen oder im Garten Deutsche kennenlernen. „So sind wir hier als Gruppe zusammengewachsen“, sagt Gatica.

    Für das kommende Jahr haben die Mitglieder viel vor, doch die Planung gestaltet sich schwierig. Im Dezember läuft die finanzielle Förderung für das Projekt aus, zudem sollen die Gewächshäuser abgerissen werden und einem neuen Pflegeheim weichen (LZ berichtete). Seit vergangenem Winter steht die Gewächshaus-Anlage still, die zuvor für die Anzucht von Pflanzen und für Therapiezwecke genutzt wurde und jährlich allein 40 000 Euro Energiekosten verschlang. „Stattdessen entsteht ein Ersatzneubau für unsere Einrichtung in Ebstorf, der die ersten fünf Jahre für Flüchtlinge genutzt werden soll“, erklärt Rolf Sauer, Chef der Gesundheitsholding.

    Auf die professionelle In­frastruktur der PKL-Gärtnerei müssen die Mitglieder des Gartens Abendlicht künftig verzichten. Nach aktuellem Stand können sie die Flächen neben den Gewächshäusern, die nicht direkt vom Neubau betroffen sind, weiter bewirtschaften und wollen diese noch um eine Streuobstwiese erweitern. 2016 soll der Garten dann auch den auf dem PKL-Gelände untergebrachten Flüchtlingen zur Verfügung stehen.“

    https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/281458-psychiatrischegarten-gedeiht (mehr …)

  • InteGrow Bielefeld möchte ein Garten mit Flüchtlingen aufbauen

    Gu, Mail, 10.11.

    „Wir haben das Projekt im Mai 2015 gegründet und unsere Grundidee stützt sich auf den Gedanken, die Flüchtlinge – wortwörtlich – in die Mitte der Gesellschaft zu holen und zu integrieren. Besonders der Austausch und die Gemeinschaft stehen hier im Vordergrund: so erhalten die Flüchtlinge und Bielefelder Bürger die Möglichkeit den gegenseitigen Kontakt aufzubauen, Vorurteile abzubauen und sich kennen zu lernen. 
    Das Urban Gardening bietet hierfür eine perfekte Gelegenheit, damit Menschen sich begegnen und gleichzeitig zusammen etwas erschaffen können. 
    Wir haben hier an Flächen in Bielefeld – also eher zentral – gedacht, damit die Erreichbarkeit über Öffentliche Verkehrsmittel gegeben ist. Allerdings sind wir, was die Flächenwahl betrifft, noch relativ offen und stehen derzeit mit vielen Ansprechpartnern wie z.Bsp. Baugesellschaften, Kirchen, Schulen, öffentlichen Einrichtungen wie der Diakonie, Caritas und Bethel in Kontakt. 
    Wahrscheinlich werden wir mit einer Fläche beginnen und falls es sich ergibt werden wir weitere Flächen dazu nehmen – wie gesagt, wir sind da noch sehr offen. 
    Generell ist zu sagen, dass ein Enactus Projekt dazu dient eine Idee anzutreiben und umzusetzen, welche im späteren Stadion an einem Kooperationspartner abgegeben werden soll, der diese dann weiterführt, sodass ein langfristiger Nutzen für die Zielgruppe  gestiftet werden kann. 
    Natürlich dauert es bis ein Projekt von einer derartigen Komplexität funktioniert und problemlos übernommen werden kann, deshalb haben wir uns auch keinen zeitlichen Rahmen gesetzt. Viel mehr wird Enactus das Projekt so lange unterstützen bis es an einen geeigneten Kooperationspartner abgegeben werden kann – das einzige was hierbei ggf. wechseln wird, sind die Studierenden, die das Projekt betreuen, durch etwaige Gründe wie den Abschluss des Studiums. 
    Leider ist es sehr schwer an geeignete Flächen zu kommen, da die Flächen – wie gesagt – gut erreichbar sein müssen und zudem Sanitäranlagen aufweisen sollten. 
    Im Rahmen unserer Teilnahme an Runden Tisch zum Thema Urban Gardening der Stadt Bielefeld haben wir viele Kontakte gesammelt – wie zum Beispiel Annnabelle von Art-At-Work – und fühlen uns durch positives Feedback auch von weiteren Parteien in unserem Vorhaben bestärkt. 

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  • Projektbesuch des Gartenprojekt auf GU Gelände in Kassel

    (Gu, Projektbesuch)

    In einem ehemaligen Kinderkrankenhaus im Park Schönfeld in Kassel (4 Tram-Stationen vom Rathaus entfernt) leben derzeit 370 Flüchtlinge. Die Anzahl der BewohnerInnen ist in den letzten Monaten sprunghaft gestiegen.
    Es gibt ein großes Außengelände, Träger ist eine private Firma. Die Caritas macht Sozialberatung u.ä – und sie haben ein Gartenprojekt auf dem Außengelände initiiert. Da lange Baustelle war (Treppenhäuser wurden nachgerüstet), haben sie die Hochbeete (Aufsetzrahmen) an verschiedenen Stellen aufgebaut. Sie haben am Eingangsbereich an bisher mit Zierpflanzen bepflanzten Stellen Kräuter gesetzt, Kartoffeltürme aus Drahtgeflechten gebaut, Beerensträucher gesetzt. So gibt es nicht eine Stelle, an der ein etwas größeres Projekt sichtbar wäre, sondern an einigen Stellen sind kleinere Beete entstanden. Aufgebaut wurden die Hochbeete und Sitzgelegenheiten von Azubis, Flüchtlinge haben aber wohl „tatkräftig mitgeholfen“. Die Caritas hat über eine Stiftung Honorare für die gärtnerische Betreuung der Beete, so dass jemand 2x/Woche vor Ort ist und zum Mitgärtnern einlädt. Kinder sind immer mit Begeisterung dabei, beim Bauen auch Männer, Frauen haben sie noch nicht so richtig erreicht – einige Leute machen aber gerne mit.
    Die Leute von der Caritas sind sich nicht ganz grün mit der Betreiberfirma. Diese macht im Außengelände gar nicht, schafft dort auch keine Möglichkeiten, sich hinzusetzen, reaktiviert vorhandene Spiel/Sandplätze nicht wirklich, schmückt sich aber mit den Beeten und Bänken, die im Rahmen der Caritas-Aktivitäten entstanden sind.
    Leute aus der Nachbarschaft sind nicht dabei und das wird eventuell auch gar nicht möglich sein, wie wir die Caritas-Mitarbeiterinnen sagten. Die Firma guckt wohl genau, wer kommt und um die Sicherheit der BewohnerInnen zu gewährleisten, kann nicht einfach jeder auf das Gelände. Ob es Möglichkeiten für eine Art feste Gruppe gibt, ist unklar. Sie wollen das eruieren, haben aber auch noch keine Kontakte in die Nachbarschaft rund um das Gartenprojekt geknüpft. Sie schätzen das aber als schwierig ein.
    Geräte, Bänke, Feuerschalen sind in einer Garage untergebracht – Gießkannen sind wohl auch außerhalb der Gartenzeiten für alle verfügbar.


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  • Flüchtlingsgärten in Magdeburg

    (Gu, mail, 4.11.)
    Bisher sind an 4 Unterkübften Hochbeete entstanden, zusätzlich ein Stadtteilgarten mit 15 Hochbeeten, an einer weiteren Unterkunft sollen große Erdflächen genutzt werden. Im kommenden Frühjahr möchte ich auch eine leerstehende Gartensparte vn der Stadt übernehmen, la sehen, ob das klappt. Dort sollen Flüchtlinge Obst und Gemüse für den Eigenbedarf anbauen.
    Es haben sich bisher etwa 20 Bürger*innen gefunden, die die Gärten betreuen, vor Allem Kinder und Jugendliche sind beteiligt. Die Erwachsenen haben wohl andere Sachen im Kopf.

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  • Uni Bielefeld startet urban gardening mit Flüchtlingen

    (gu, Recherche, 3.11.)

    InteGrow.

    Die Projektidee
    Aufgrund der ansteigenden Zahl von Flüchtlingen in Bielefeld, stellt deren Integration eine enorme Herausforderung dar. Durch die Zusammenarbeit von Flüchtlingen und BielefelderInnen im Rahmen von Urban Gardening sollen die Asylsuchenden in die Mitte der Gesellschaft geholt werden.

    Projektbeschreibung
    Mit dem Projekt InteGrow soll die Integration der Bielefelder Flüchtlinge in die Gemeinschaft durch das gemeinsame Anlegen eines sogenannten „Urban Garden“ erfolgen. Dabei wird die gärtnerische Nutzung der städtischen Flächen in Bielefeld vorangetrieben und es wird der kulturelle Austausch gefördert.
    Wir sehen unser Projekt als eine große Integrationshilfe für die Flüchtlinge an. Durch das Projekt wird die Inklusion vorangetrieben und es fördert darüber hinaus Bedürfnisse wie den Aufbau eines sozialen Umfeldes. Die Menschen begegnen sich in den Gärten und tauschen ihr Wissen aus – somit kann sich das Verständnis untereinander erheblich verbessern. Es sollen Berührungsängste genommen werden, um somit die Basis für ein gemeinsames Leben in Bielefeld zu schaffen.
    Der Projekterfolg zeichnet sich besonders durch die Teilnahme der Asylsuchenden und der anderen Bielefelderinnen und Bielefelder aus. Besonders wichtig ist uns hierbei die Nachhaltigkeit. Denn es soll kein einmaliger Tag des Austauschs stattfinden, sondern eine regelmäßige Zusammenkunft der Flüchtlinge mit den Bürgern Bielefelds. Das Endziel ist, dass wir, Enactus Bielefeld, das Projekt an einen Kooperationspartner abgeben können und dieser es in der bisherigen Form weiterführt.

    Die Zielsetzung
    Das Ziel des Projekts ist die Integration der Flüchtlinge und die Ermöglichung einer sinnvollen Beschäftigung dieser. Auch soll es mit Hilfe dieses Projekts zu einem kulturellen Austausch zwischen den Menschen kommen und ein größeres Verständnis der Parteien gefördert werden. Zuletzt kann auch die Lebensqualität der Stadt Bielefeld durch die Bepflanzung gesteigert werden.

    http://unibielefeld.enactus.de/blog/projekte/integrow/ (mehr …)

  • Obstbaumpflanzaktion mit Flüchtlingen in den IG Gö

    (Infos von Shimeles, 2.11.)

    Unter dem Motto „Wurzeln schlagen“ stand am Samstag eine Aktion des Göttinger Vereins Internationale Gärten, dessen Mitglieder zusammen mit neu in die Stadt gekommenen Asylsuchenden in Geismar Obstbäume und Beerensträucher pflanzten.[…]
    „Das ist eine tolle Aktion, denn sie bringt etwas Abwechslung in unseren Alltag“, lobten Nasri Homayun und Yonis Uachil. Genau wie die beiden jungen Afghanen, die seit einem Monat in Göttingen leben, freuten sich auch die rund 30 anderen Flüchtlinge (darunter auch Frauen und Kinder) über die Einladung des Vereins Internationale Gärten.
    Neben dem Pflanzen der Bäume und Sträucher, die vom Experimentellen Botanischen Garten der Universität Göttingen gespendet wurden, hatten die Vereinsmitglieder auch ein internationales Büffet vorbereitet, dass sich alle gemeinsam nach getaner Arbeit schmecken ließen. „Wir hoffen, dass die Flüchtlinge, die heute hier teilgenommen haben, genauso in Göttingen Wurzeln schlagen wie die Bäume und Sträucher, die sie gepflanzt haben“, sagte Mitorganisator Kamal Chowdhury. „Und dass der eine oder andere Spaß an der Gartenarbeit findet und sich unserem Verein anschließt.“
    Für die nahe Zukunft hat der Verein Internationale Gärten noch zwei weitere Pflanzaktionen geplant: Am 14. November im Internationalen Garten in Grone und zu einem noch nicht feststehenden Termin am neuen Flüchtlingswohnheim auf den Zietenterrassen.

    : http://www.hna.de/lokales/goettingen/pflanzaktion-goettingen-fluechtlinge-schlagen-neue-wurzeln-5682597.html
    dazu gab es mehrere Artikel. Shimeles hat sie zusammengestellt. Sie sind bei den IG Gö abgelegt


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  • IG in Hann. Münden geplant

    (von Najeha, 29.10.)

    Die Internationalen Gärten wurden angefragt, beim Aufbau eines IGs in Hann.Münden zu unterstützen:

    „Mein Vorschlag wäre vor dem Hintergrund der Flüchtlinge in Hann.Münden einen Ableger ihrer Intern. Gärten dort zu gründen, um unseren neuen Mitbürgern eine Möglichkeit zu geben durch Gartenarbeiten, aktiven Austausch mit ehemaligen Flüchtlingen und Kontakt mit deutschen Mitbürgern einen ersten Schritt hin zur Integration zu starten.
    Ich bin zur Zeit auch mit dem Flüchtlingsbeauftragen der Diakonie- Hann. Münden , Herrn Nick Stucke, im Kontakt“
    (mehr …)

  • Flüchtlingsgärten in Magdeburg

    (Gu, Recherche)
    Unter dem Dach von Transition Town wurden Hochbeete gebaut, die an Flüchtlingsunterkünften aufgestellt und von AGs betreut werden
    https://www.facebook.com/RefugeeGardensMD/ (mehr …)

  • Gartenprojekt an Flüchtlingsunterkunft in Freiburg Rieselfeld/Weingarten

    (Gu, Mail, 28.10)

    […] „In Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Weingarten hat er das Projekt „Genussgarten“ auf den Weg gebracht – in Absprache mit und zur Unterstützung von Tinna Leutert, der dort tätigen Sozialarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes. In den vergangenen zwei bis drei Wochen haben Familien aus der Flüchtlingsunterkunft im Dietenbachpark, wo rund 60 Menschen leben, neben den Wohncontainern elf Gartenparzellen mit je zwei Quadratmetern Fläche angelegt. Sie haben dort Salat, Paprika, Kohl, Bohnen und andere Gemüsesorten angepflanzt. „Das hat allen Spaß gemacht. Langsam gewöhnen sie sich an diese Umgebung“, sagt Bernhard Setzer. Bald werde man in den Gartenparzellen auch schon ernten können.
    Positiver Nebeneffekt: Durch die Arbeit sind sich viele Menschen näher gekommen – Flüchtlinge und Eingesessene. „Das wäre alles nicht möglich gewesen: ohne die Mithilfe der Stadt, die uns die Fläche zur Verfügung gestellt hat und auch Material, sowie diverse Spender, die uns Erde, Humus, Hänger, Pflanzen, Leihwagen kostenfrei oder zu Freundschaftspreisen überlassen haben“, so der Initiator. Er habe erst vier Wochen lang unter den Flüchtlingen vorgefühlt und sie kennengelernt. „Das war wegen der Sprachbarriere nicht leicht“, berichtet Setzer. Dann hätten die Menschen für die Idee Feuer gefangen und die Sache selbst in die Hand genommen. „Jetzt müssen wir sehen, wie das Projekt weiterläuft – es gibt ja doch eine große Fluktuation dort.“


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  • Interkultureller Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände eines SOS Kinderdorfs entsteht in Berlin-Spandau

    (Gu aus Antrag und Mails)
    Auf dem Gelände des SOS Kinderdorfs in Gatow (Berlin-Spandau) entsteht ein IG. Die Außenfläche ist 5,5ha groß und wird derzeit vor allen Dingen für Ausbildung (GaLA) und für schulbezogene Projekte genutzt. 1000m2, die frei zugänglich sind, sollen IG werden. Einbezogen werden sollen neben AnwohnerInnen auch Flüchtlinge aus nahen Unterkünften und Hochhäusern. Auch Kinder/Schulen/Willkommensklassen sollen mitgärtnern und da gibt es auch schon konkretes Interesse.
    Eine Gärtnerin, die vorher an einer nahen Unterkunft ein Gartenprojekt ehrenamtlich mit aufgebaut hat, hat seit September 1/2 Stelle. Das Projekt ist unbefristet und die Anfangsarbeiten sollen von lernbehinderten Jugendlichen mit gemacht und begleitet werden. Sie denken vor allen Dingen an Gemeinschaftsbeete, aber sind auch individuelle Beete denkbar, wenn Bedarf dafür da ist. Sie sind gut vernetzt, u.a. mit anderen Gartenprojekten in Spandau und Projekten, die sich für Flüchtlinge einsetzen. (mehr …)

  • Mobile Beete kommen in Augsburg gut an

    (Gu aus alerts, 21.10.)
    […] Kinder und auch erwachsene Augsburger haben in diesem Sommer das spontane Gärtnern im urbanen Raum für sich entdeckt. Von der Stadt bekamen sie mobile Beete gestellt. Im ersten Jahr sei die Aktion gut gelaufen, sagt Umweltreferent Reiner Erben. 2016 will er das Angebot ausweiten.[…] Spontane Pflanzaktionen mitten im Stadtzentrum sind neu. Sie sind dem wachsenden Trend des „urban gardening“ zu verdanken. Stadtbewohner pflanzen dabei eher spontan und mitten in stark bebauten Vierteln Blumen, Kräuter und Gemüse an. Ausgangspunkt des Trends war in Augsburg ein Experiment der Grünen. Sie stellten im vergangenen Jahr in der damals noch öden Grünanlage neben dem verkehrsreichen Theodor-Heuss-Platz ein mobiles Beet auf. Jeder konnte dort nach Lust und Laune pflanzen und ernten. Bei Anwohnern kam das sehr gut an.
    Der Umweltausschuss genehmigte daraufhin einen Versuch des Amtes für Grünordnung. Private Interessenten bekamen in diesem Jahr zehn „big bags“ kostenlos zur Verfügung gestellt. Das sind große, mit Gartenerde gefüllte Taschen, die man als mobiles Beet nutzen kann. Für die Bepflanzung und Pflege waren die Bürger selbst zuständig. Mitarbeiter des Grünamtes sind mit dem Probelauf im Sommer sehr zufrieden. Entgegen erster Befürchtungen habe es keinen Vandalismus gegeben. Auch die Pflege habe insgesamt gut geklappt.
    Besonders gelungen seien Anpflanzungen am Bourges-Platz, vor dem Jugendhaus an der Zollernstraße und an der Universität Augsburg gewesen. Aber auch vor der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge an der Schülestraße, der größten in Augsburg, war das Projekt ein Erfolg.
    Rund 40 Flüchtlingskinder haben sich dort einmal pro Woche als kleine Gärtner betätigt. Betreut wurden sie von Mitarbeitern der Augsburger Umweltstation. „Besonders Kräuter aus den Heimatländern der Flüchtlinge waren bei Bewohnern im Heim sehr begehrt“, erzählt Projektleiterin Leonore Sibeth. Die Kinder seien auch sehr neugierig auf neue Erfahrungen. Nicht nur Aryam aus Syrien haben Erdbeeren mit Minze gut geschmeckt. Viele andere Flüchtlingskinder lieben inzwischen selbst gemachten Kräuterquark mit Schnittlauch auf Vollkornbrotscheiben. „Davon könnte ich Tausende essen“, sagt ein kleiner Junge aus Afrika.
    Die Umweltstation möchte das Projekt fortführen. Kommendes Jahr will das Amt für Grünordnung auch noch mehr Pflanztaschen an Bürger vergeben. Mit rund 1000 Euro für zehn mobile Beete sei die Aktion nicht teuer, sagt Erben. „Es ist eine sinnvolle Ausgabe.“


    Wenn Augsburger mitten in der Stadt gärtnern – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Wenn-Augsburger-mitten-in-der-Stadt-gaertnern-id35848077.html


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  • IG in Meißen geplant

    (Gu, Mail, 19.10.)
    Die INitiatorin des IG Coswig unterstützt das Bündnis Buntes Meißen.
    […]“ wir hatten im Sommer zwecks Netzwerkaufbau Vertreterinnen dieses Vereines nach Coswig in den Garten eingeladen, und diese drei Frauen fanden unseren Garten einfach gut. So stelllten sie sich das für ihre Stadt Meißen auch vor- daher das geplante Gartenprojekt in Meißen. Zur Zeit warten wir noch auf das ok für den Pachtvertrag für das entsprechende Stück Land. “ […]“Dazu haben wir ein umfangreiches, gut geeignetes Stück Land fast schon sicher und sind sehr optimistisch, dass wir all unsere Pläne (neben gemeinsamer Gartenarbeit sind auch sportliche Aktivitäten und ein Wildniserlebnispfad für Kinder vorgesehen) umsetzen können als Beitrag zu Integration und sozialem Frieden.
    Bei unserer letzten Zusammenkunft, wir sind eine Gruppe von 5 Mitgliedern, welche das Gartenprojekt voranbringen, diskutierten wir über die gemeinsame praktische Arbeit mit Geflüchteten und Einheimischen im Garten mit dem Ziel, evtl. auftretenden Problemen rechtzeitig und wirksam begegnen zu können. „[…]


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  • Saisonrückblick IG Coswig

    (Mail an info@, 16.10.)
    „Wir können wir auf einen recht erfolgreichen Sommer zurückblicken, wir freuten uns, in unserem Garten einige der in Coswig und dem Nachbarort Radebeul angekommenen Asylbewerber begrüßen zu können.  Im Juni stand unser „Beerenprojekttag“ auf dem Plan. Da wir unsere Beerenplantage mit Taybeeren und Heidelbeeren erweitert hatten und Johannisbeeren ohnehin gut wachsen, konnten wir verschiedene Früchte ernten. (die Johannisbeeren waren leider zur Hälfte verbrannt durch die extreme Sonnenstrahlung) aber Verluste gibt es nun mal. Die Hauptsache war ja, dass wir einigen Asylbewerbern aus Albanien und dem Kosovo unseren Garten zeigen konnten, gemeinsam Beeren pflückten und auch schon ein größeres Erdbeerbeet anlegten. Wir verarbeiteten am Projekttag unsere Früchte zu leckeren Milch und Quarkspeisen. Leider hatten wir den Ramadan nicht berücksichtigt!  So wollten einige unserer Gäste erst nach Sonnenuntergang etwas essen, und nahmen sich eben etwas mit. Eine Frau kam aus Tschetschenien mit ihren 3 kleinen Kinder, die fanden es wunderbar, überall zu naschen!
    Auch im Spätsommer kamen vier Albaner und ein Engländer, ich hatte das Flüchtlingsheim in Radebeul besucht und dort unseren Garten vorgestellt. Gemeinsam mit unseren Mitstreitern im Verein brachten wir die Kartoffelernte ein, pflückten die Aroniabeeren, und pflanzten einige neue Reben und natürlich gab es ein tolles Grillfest unterm Nussbaum. Das fand die allseitige Zustimmung. Unsere Aussiedler konnten sich mit den Kosovaren und Albanern sprachlich auch nicht verständigen, in der Tätigkeit und beim Feiern noch besser  funktioniert es ja trotzdem. Wir hatten anfangs Mühe, die Namen der Ankömmlinge zu behalten, aber sie lernten einige Begriffe schnell. Skelcem ist Landwirt und hatte eine Farm in Albanien, Sücher Koch, jetzt ist fast Saisonende, aber sie wollen im nächsten Jahr wiederkommen!“


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  • IG in Rastatt geplant – Finanzierung läuft über ein Landesprogramm

    (Gu aus alerts, 15.10.9
    Die Gemeinwesenarbeit Bahnhof/Industrie plant einen interkulturellen Garten im Stadtteil. […]

    Wer Lust hat, gemeinsam mit Flüchtlingen und anderen Bewohnern des Viertels den neuen Garten anzulegen und zu pflegen, ist herzlich willkommen. Der neue Garten an der Kreuzung Alte Bahnhofstraße/Baumeisterstraße soll ein Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger des Viertels werden und die im Stadtteil lebenden Flüchtlinge in die Gemeinschaft einbinden. Der Garten entsteht im Rahmen des Landesprogrammes „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“.
    http://www.regio-news.de/ka/news-feed/93-regio-news-rastatt/193045-infoabend-interkultureller-garten.html


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  • Gemeinschaftsdachgarten im Sharehaus Berlin entsteht

    (Gu aus Antrag und Mails, 14.10.)

    „Mit dem urbanen Dachgarten Projekt auf dem Refugio in Berlin Neukölln (http://sharehaus.net/refugio/) [da wohnen ca. 20 Flüchtlinge]  bringen wir Einheimische und Geflüchtete zu gemeinsamen Aktivitäten und Projekten zusammen und schaffen Begegnung auf Augenhöhe. Durch das gemeinschaftliche Bauen und Gärtnern können beide Seiten voneinander lernen, zusammen Neues gestalten und Freundschaften miteinander knüpfen.
    Der Garten entsteht auf einem 300 qm großen rechteckigen Dach, das bereits unter dem ehemaligen Eigentümern des Hauses als Dachterrasse ausgebaut und genutzt wurde. Als wir am 01. Juli 2015 mit dem Projekt begannen, fanden wir ca. 20 vernachlässigte Blumenkübel vor. In einer ersten gemeinsamen Aktion mit Bewohnern des Refugio und internationalen Helfern haben wir die meisten Blumenkübel entfernt, da sie eine zu große Punktbelastung des Dachs darstellten, wobei aber die vorhandenen Pflanzen – wenn möglich – gerettet wurden. Außerdem haben wir einen rudimentären Kompost angelegt und ein fünfeckiges Beet aus Holzbalken gebaut. Am 06. September 2015 [da waren zwischen 20 und 50 Leute dabei, ca. die Hälfte Geflüchtete, die ander Hälfte Nachbarn] soll ein weiterer gemeinschaftlicher Gartentag stattfinden [da wissen sie noch nicht ab wann und wie genau], an dem ein zweites Beet gebaut werden soll. […] Es sollen insgesamt fünf1 fünfeckige Beete entstehen. Diese wollen wir mit Gemüse, Salat, Kräutern und andere insektenfreundlichen Pflanzen bepflanzen. Des Weiteren wollen wir die verbliebenen alten schweren Blumenkübel durch leichte Pflanzkästen ersetzten, mit deren Hilfe wir
    die Wände und das Geländer des Dachgartens begrünen wollen. Außerdem soll ein dauerhafter Kompost angelegt werden und ein Insektenhotel ist geplant. In einem späteren Schritt hoffen wir ein Drainage- und Bewässerungssystem installieren zu können.
    Für die Pflege des Gartens wollen wir einen wöchentlichen Gartentag einrichten, an dem sowohl die Bewohner des Refugio als auch andere Interessierte teilnehmen können.
    Im Dachgarten sollen auch mehrere Sitzmöglichkeiten und ein Sandkasten angelegt werden, um den Garten zu einem Ort der Begegnung über die Generationen hinweg und des kulturellen Austauschs zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu verwandeln.“
    Im Herbst und Winter werden sich hauptsächlich einige Bewohner des Refugio um den Garten kümmern. 
    Die Gerätschaften für den Garten können sie im Haus in einer Kammer lagern. 

    Sie beantragen hauptsächlich Materialien für den Bau der Beete.


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  • Junges Schauspiel Düsseldorf: Flüchtlinge tanzen und bauen Gartenprojekt

    (Gu aus alters, 9.10.)

    Ein „Garten Eden“ für junge Flüchtlinge

    […]
    Das ganz Besondere an der Sache: Viele der jungen Leute sind Flüchtlinge, manche werden nur ein paar Wochen in Düsseldorf bleiben. Aber auch deutsche Teilnehmer sind dabei, wie die 15-jährige Carolina aus Bochum. Andere kommen aus der Ferne, bleiben aber länger, etwa der 18-jährige Fahim, der sich gerade in der Tanzgruppe unter der Leitung der Tänzerin und Pädagogin Phaedra aus Griechenland die Beine verknotet hat. […] Alles soll spielerisch zugehen“, sagt er. Dazu gehören Ausflüge in den Wildpark oder in die Stadt. Gemeinsam sind sie alle Teil einer „Sehnsuchts-Werkstatt“, vereint unter dem Thema des Garten Eden. Dazu gehört, dass sie auf dem Vorplatz des Jungen Schauspielhauses einen tatsächlichen Garten anlegen, ganz im Stil des „Urban Gardening“. Und weil sich das alles nicht in ein paar Tagen realisieren lässt, wird das Projekt zu einem spielzeitübergreifenden Thema. […]
    Im Mai, wenn es in dem echten Garten auf dem Vorplatz blüht, soll es eine erste große Präsentation geben. Bis dahin sollen regelmäßige Workshops stattfinden.
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kultur/junges-schauspielhaus-duesseldorf-garten-eden-fuer-junge-fluechtlinge-aid-1.5456897


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  • IG Park Schönefeld hatte gute erste Saison

    (Gu, Mail, 6.10.)
    De Garten auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Kassel hat sich gut entwickelt in seiner erste Saison.
    „Wir vom Jugendmigrationsdienst sind seit 01.10. Projektträger eines Modellprojektes des Bundesfamilienministeriums. Das Projekt heißt „JMD2start“, wobei speziell junge Asylbewerber in den Fokus von Beratung und Angeboten treten, und damit konnten wir unser Team mit zwei Personalstellen aufstocken!!!
    Dem Garten geht es gut, unser Kartoffelfest heute mit neuer Gulaschkanone mussten wir wegen schlechtem Wetter leider absagen.
    Wir planen Kunstprojekte wie einen Mosaiktisch für nächstes Frühjahr und haben schöne Willkommensschilder mit den Bewohnern gemacht, die ein Staudenhochbeet schmücken. In den letzten Wochen wurden Himbeer- und Johannisbeerbüsche gepflanzt.
    Schwierig ist weiterhin der Kontakt mit den Betreibern, die von sich aus das Außengelände nicht gestalten. Alle Sitzgelegenheiten auf dem Areal (drei kleine Bänke und eine Rundbank) sind durch unsere Initiative mit Kooperationspartnern entstanden!“


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  • GemeinsamGarten Konstanz ist zufrieden mit der ersten Saison

    (Gu, Mail 4.10.)
    „Da wir ja dieses Jahr erst mit dem Projekt gestartet haben und sozusagen die ersten Schritte gemacht haben, lief sicherlich nicht alles wie im vorhinein geplant, doch wir sind super zufrieden mit der Saison und haben echt tolle Gartennachmittage gemeinsam verbracht. Wir sind immer auf der Suche nach Interessierten (sowohl Konstanzer und Konstanzerinnen als auch Geflüchtete) und hoffen, dass wir im neuen Jahr noch mehr Begegnung schaffen können. Die Anzahl der Leute, die mitmachen variiert stark, doch meistens sind wir so zwischen 10-15 (Konstanzer*innen und Geflüchtete). Für den Winter haben wir verschiedene Aktionen geplant.

    Wir haben eine Biolandwirtin und einen Gärtner von der Reichenau eingeladen, die uns ein bisschen was übers (biologische) Gärtnern erzählen (wir sind alles keine Expert*innen), wollen ein Insektenhotel bauen, Seedbombs herstellen, im Frühjahr unsere eigenen Pflänzchen vorziehen. Aber auch andere Dinge wie zusammen kochen, Weihnachstsplätzchen backen usw. sind geplant. Für die nächste Gartensaison haben wir auch schon einige Ideen und werden unsere Fläche gegebenenfalls vergrößern oder auch an andern Stellen in der Stadt gärnern. Das sind bisher aber nur Ideen.“


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