Schlagwort: Flüchtlinge

  • Gartenprojekt im Innenhof einer Flüchtlingsunterkunft in Marzahn/Hellersdorf (Berlin)

    „Die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft, meist Kinder, haben Ende Juli zusammen mit dem Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf im HVD Berlin-Brandenburg und den Kreuzberger Prinzessinnengärten mit viel Spaß und Power einen urbanen Garten im Innenhof der Unterkunft angelegt. Im und rund um den Garten ist in den letzten Wochen eine Menge passiert: nach dem Aufbau gab es Gartensprechstunden, ein Besuch in den Kreuzberger Prinzessinnengarten mit Kochkurs und einem Kurs zum Eigenbau von Gartenmöbeln sowie eine Seed-Bomb-Werkstatt auf dem Nachbarschaftsfest am Kastanienboulevard.

    Nun lädt die Unterkunft unter dem Motto „Sei mein Gast“ zu einem Fest in den vor wenigen Wochen angelegen Garten ein. Dabei sollen nicht nur die ersten geernteten Produkte auf den Tisch kommen, sondern auch verschiedene Aktivitäten von, mit und für die Flüchtlinge stattfinden. Viele Organisationen und Initiativen in der Nachbarschaft der Flüchtlingsunterkunft unterstützen dabei: Die Jugendfreizeiteinrichtung SENFTE 10 bietet einen Skateboard- und Jonglierworkshop, die Villa Pelikan ein Recyling-Basteltisch, der SportJugendClub Hellersdorf wird vieles zum Thema Bewegung machen, so etwa das beliebte Leitergolf-Spiel, die Bibliothek Kaulsdorf stellt Bücherpakete für Erst_Leser_innen und das rot-weiß-gestreifte Berliner Clowninnen-Duo Sti & Stu wird gemeinsam mit dem Kleinkunst-Street-Theater What Giants!? für lustige Momente sorgen. Für grenzenlose Musik und internationales Essen ist gesorgt.
    Darüber hinaus wird das Kinder- und Jugendprojekt La Famiglia der Metrum gGmbh Burger anbieten und die Großbäckerei Märkisches Landbrot Butterstullen zur Verfügung stellen. Alle Freundinnen und Freunde sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

    Der Garten in der Flüchtlingsunterkunft Maxie-Wander/Carola-Neher-Str. ist ein gemeinsames Projekt des Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros Marzahn-Hellersdorf im HVD Berlin-Brandenburg, den Kreuzberger Prinzessinnengärten alias nomadisch Grün gGmbH und der Unterkunft-Betreibergesellschaft PeWeBo. Unterstützt wird es von der Lokalen Agenda Marzahn-Hellersdorf und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband.“
    http://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung.369467.php (mehr …)

  • immer mehr Gruppen entdecken Neuland

    (Gu aus Newsletter, 24.9.)
    „Immer neue Leute entdecken den NeuLand-Garten als Ort, an dem sie konsum- und kostenfrei ihre Ideen verwirklichen können. Eine Yoga-Gruppe fand sich ein und breitete die Matten in der Arena aus. Entspannen auf Waldorf-Kindergarten-Sand. Gerne wieder. Die „Faradgang“ hat ihre Arbeit aufgenommen. Ihr erinnert Euch: Das sind die, die gespendete Fahrräder aufmöbeln und an Flüchtlinge und andere Bedürftige verschenken. Am Samstag waren einige Jungs aus Eritrea bei uns, die im Moment im Hotel Mado wohnen, und haben unter Anleitung geschraubt.“
    Und sie haben eine AG Flüchtlinge gegründet:
    Diese Arbeitsgruppe möchte Flüchtlinge in die Gartengemeinschaft einbinden. Es wird zusammen gegärtnert, gekocht, gegessen und gefeiert – gärtnerisch/koch- interessierte Mitstreiter erwünscht!(mehr …)

  • Querbeet-Leipzig macht tolle Veranstaltungen im September

    (Gu aus Newsletter, 3.9.)

    12. September / 15-19 Uhr: Farbe und Natur – Färberworkshop
    Kann man Farbe wachsen sehen? Wie kommt die Farbe in die Kleidung? Welche natürlichen Farben gibt es und wie werden sie verarbeitet? Dieser Workshop gibt praktische Anregungen die natürliche Farbpalette neu zu sehen und zu begreifen. Ukb: 4 Euro. Anmeldung bitte per Mail.

    12. September / 14-18 Uhr: Alles mies – oder doch nicht?
    Die Eisenbahnstraße: Verödetes, gefährliches Pflaster oder faszinierende Magistrale im Aufwind? Im Rahmen des OSTLichter-/ Freiraumfestivals wird es im Offenen Garten Querbeet eine spannende Ausstellung geben. Sie beinhaltet die Präsentation der Ergebnisse einer Anwohnerbefragung zum Image der Eisenbahnstraße und einer detaillierten Bestandsaufnahme (Kartierung) der die Ortsteile Neustadt-Neuschönefeld, Volkmarsdorf und Sellerhausen-Stünz verbindenden Achse.
    Weitere Infos auf unserem Blog / Weitere Termine: Di 15.9. / 16-18 Uhr – Do 17.9. / 16-18 Uhr – Sa 19.9. / 14-19 Uhr

    19. September / 15-19 Uhr: Brotbackenworkshop
    Bäckermeisterin Kirstin Beeg führt anschaulich in die Kunst des Brotbackens im Holzofen ein. Welche unterschiedlichen Getreide- und Brotsorten gibt es? Welche Handgriffe sind zu beachten? Gemeinsames Backen und professioneller Austausch regen an sich mit dieser alten Handwerkstechnik mehr zu beschäftigen. Abschließend gibt es ein gemeinsames kleines (Abend-) Brot. Ukb: 5 Euro. Anmeldung bitte per Mail.

    26. September / 10/13-21 Uhr: Salz in die Suppe II
    AsylbewerberInnen zeigen uns im Rahmen eines ganztägigen Kochkurses die Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten aus ihren Herkunftsländern. Eingekauft, gekocht und schließlich gespeist wird in dieser Saison zusammen! Maximal 10 TeilnehmerInnen. Ukb: 15 Euro. Anmeldung bitte per Mail.


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  • Workshop mit Najeha in Frankfurt/Oder

    (von Najeha, 26.8.)
    Bericht über den Vortrag und Workshop in Frankfurt-Oder am 21., 22.08.15

    Frankfurt-Oder hat wie die anderen Städte in Deutschland viele Flüchtlinge empfangen, manche leben in einem Asylheim, andere wurden in den leeren Büroräumen in verschiedenen Stadtteilen untergebracht.

    In dem Gemeinschaftsgarten wurden bis heute noch keine geflüchteten Menschen aufgenommen.

    Frau Uta Kurzwelly erklärte mir, dass die meisten Gärtner entweder alt sind oder eine geistige Behinderung haben, sie finden die Aufnahme von Geflüchteten ohne Sprache sehr schwierig.

    Mein Vortrag am Freitagabend war über die Flüchtlinge, wer sind sie? Warum flüchten sie, warum verlassen sie ihre Heimat und kommen nach Europa?

    Ich habe kurz über meine Flucht erzählt, wie war mein Leben zu Hause im Irak, warum bin ich nach Europa gekommen? Welche Schwierigkeiten habe ich in Deutschland erlebt?

    Mein Ziel, dass die Ängste, die manche Gärtner vor Flüchtlingen haben, ein bisschen zu erleichtern. Die 22 TeilnehmerInnen haben zugehört außer einer, die nach 10 Minuten von meiner Rede aufgestanden ist und im Garten woanders gesessen hat. Unter den Anwesenden waren ein neuer geflüchteter Iraker, zwei Migranten, ein pakistanischer und einer aus Serbien.

    Nach meiner Rede gab es viele Fragen und Diskussion.

    Am Sonnabend haben 17 TeilnehmerInnen, davon drei Männer, an dem Workshop teilgenommen.

    Ich wurde von der Gruppe gebeten, dass ich ein Material für die Creme und das Kraut Spitzwegerich aus Göttingen mitbringe.

    Im Workshop wollten wir zwei Erkältungstinkturen mit Salbei und Spitzwegerich, eine zum Gurgeln und Spülen, eine andere zum Einnehmen und die Gesichtscreme vorbereiten. Die Teilnehmer haben drei verschiedene von meinen Tinkturen probiert und den Unterschied von Geruch und Geschmack gemerkt.

    Am Anfang habe ich die Methode der Vorbereitung von Tinkturen den Teilnehmern erklärt, die Kräuter wurden gehackt, die Schraubgläser halbvoll mit dem Kraut, dann mit dem Doppelkorn gegossen. Die weiteren Schritte sollen sie selbst machen.

    Als die Gruppe mit den Tinkturen fertig war, hat sie die Gesichtscreme vorbereitet, jeder Teilnehmer hat das Rezept in der Hand gehabt, und wir haben für jeden Teilnehmer 50ml vorbereitet.

    Am Ende haben wir den Rest vom gestrigen Essen zusammen gegessen.

    Nach den zwei Tagen im Garten und mit dem Vortrag in der VHS mit dem Workshop schreibt Frau Kurzwelly mir, dass die Gartengruppe dem neuen Flüchtling eine Parzelle zur Verfügung stellen möchte, und zwei Mitglieder im Garten möchten ihn beim Deutschlernen unterstützen.

    Frau Kurzwelly schreibt mir heute „Ich bin sehr froh, dass wir (der

    Garten) endlich in Bewegung kommen, was die Flüchtlinge anbelangt „

    Diese Entwicklung im Garten hat mich sehr berührt und erfreut.   Najeha Abid am 26.08.2015


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  • Neuigkeiten aus der Gartenwerkstatt Ehrenfeld

    (Gu aus Newsletter, 2.8.)

    Kistenableger gesucht: Wir möchten gerne weitere Kistenableger bilden. Die ersten Pflanzkisten von uns werden bereits vom Kölner Künstler Theater am Grünen Weg und vom Kat 18 in der Südstadt genutzt. Auch ihr könnt ab dem Herbst von uns Pflanzkisten mit Erde bekommen! Weiter lesen …

    Rothehausrad: Die Gartenwerkstadt Ehrenfeld nutzt seit Neuestem das Rothehausrad. Dieses Lastenrad wird gemeinschaftlich von etwa 20 begeisterten RadlerInnen vornehmlich aus Ehrenfeld genutzt. Wir haben vereinbart, dass wir das Rad etwa 12 mal im Jahr nutzen und freuen uns über diese umweltfreundliche Transportmöglichkeit. Weiter lesen …

    Neues von der Geisselstraße: Die Gestaltung des Hinterhofs des Flüchtlingswohnheims in der Geisselstraße bringt Menschen zum Zusammenzuarbeiten! Auf einer Seite des Hofs stehen mittlerweile sieben Pflanzkisten. Weiter lesen …

    Menschenrechtsfestival: Am 18. Juli 2015 fand das dritte Menschenrechtsfestival statt. Wir hatten den Organisatoren versprochen einen Pflanzkistenworkshop zu veranstalten und hatten einen gut besuchten und hübschen Stand. Weiter lesen …

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  • IG in Apolda

    (Gu aus alerts, 29.7.)
    […]
    Die Parzelle hat die Apoldaer Tafel unter Führung der Diakonie von ihrem seit Jahren genutzten Grund quasi abgegeben, um das junge Projekt namens „Interkultureller Garten“ zu unterstützen. Die finanzielle Grundlage ist das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das Katharina Kerner vom Lokalen Aktionsplan Apolda-Weimarer Land koordiniert. Für das Projekt gibt es 2000 Euro. Daraus wird neben dem Material etwa auch die Bezahlung der Dolmetscherin Karima Khemissi gespeist. Die im Garten aktiven Flüchtlinge aus Syrien nämlich sprechen Arabisch, arbeiten aber intensiv an der Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse, so Khemissi. Um die Kontaktaufnahme mit den benachbarten Parzellennutzern zu erleichtern, unterstützt sie das Ganze sprachlich. Und auch über den Erwerb der nötigen gärtnerischen Kenntnisse sind die Flüchtlinge dankbar. Neben dem Bund engagieren sich beim Gartenprojekt auch der Verein Ourchild (700 Euro), der Förderkreis für Integration, die Stadt Apolda und der Kreis Weimarer Land. Der TA sagte Marion Schneider vom Verein Ourchild, dass man die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen und deren gemeinsames Tätigsein sehr gern unterstütze. Die Hilfe sei als Art Anschub zu verstehen. Man hoffe, dass es sich fortsetzt, so Schneider. Tatsächlich sollen auch Mittel für 2016 beim Bund beantragt werden, weiß Katharina Kerner.[…]
    http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Pfefferminze-und-Kichererbsen-im-interkulturellen-Garten-in-Apolda-1959781630 (mehr …)

  • In Oberhausen entsteht Gartenprojekt auf dem Gelände einer Unterkunft

    (Gu, Mail 27.7.)

    „wir möchten mit dem Kistengarten beginnen.
    In der Weierstraße in Oberhausen Sterkrade ist das größte Flüchtlingslager mit über 300 Flüchtlingen. Vor allem afrikanische, syrische, afghanische Männer und Roma Familien mit vielen Kindern.
    Auf dem Gelände ist Platz, es gibt Interesse bei einer Reihe von Flüchtlingen, mitzumachen.
    Eine Druckerei hat uns 20 Paletten gestiftet, die genau die Größe für die Böden haben. In der Stadtverwaltung wird gesucht, ob es die Finanzierung für Seitenteile, Schrauben, Innenverkleidung und Mutterboden gibt. Das zieht sich aber schon ziemlich hin. Beim Drogeriemarkt „dm“ haben wir auch einen Antrag gestellt. DM hat den Frauengarten mit einer Spende unterstützt. Am 30.7. ist eine Konferenz aller Zweigstellenleiter aus der Region, dort soll unser Antrag vorgestellt werden.
    Wir haben auch dem Garten- und Landschaftsverband die Idee vorgestellt aber noch keine Antwort bekommen“
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  • Bermuda-Garten erreicht Flüchtlinge

    (Gu aus alerts, 25.7.)

    Neben den Beeten aus kreativer Eigenherstellung befinden sich hier auch Sitzgelegenheiten und ein knallroter Bauwagen. Den haben die Hochschüler übers Internet besorgt und dann mühsam auf das nicht eben leicht zugängliche Gelände gezogen. Habisreutinger hat klare Vorstellungen, was daraus werden soll: »Sobald wir das Mobil von innen auf Vordermann gebracht haben, gibt’s hier Kaffee und Kuchen.«[…] handele es sich um Bewohner des Flüchtlingsheimes, das in einem der Häuser am DGZ-Ring eingerichtet wurde. »Wir hatten uns gefragt, wie wir den Leuten zeigen können, dass sie willkommen sind«, sagt Koppelkamm, bevor er einen auf dem Fahrrad heranbrausenden Jungen mit beherztem Griff gerade noch rechtzeitig davor bewahrt, aufgrund des holprigen Bodens von seinem klapprigen Gefährt zu stürzen. »Die Geflüchteten in das Gartenprojekt einzubeziehen«, ergänzt er nach geglückter Rettungsaktion, »ist ein nahe liegender Gedanke, von dem alle Beteiligten sofort begeistert gewesen sind«. Von den 350 Asylbewerbern aus Afghanistan, Syrien oder Kosovo, die auf engstem Raum beisammen wohnen, beteiligen sich bereits jetzt regelmäßig fast 20 Menschen an dem Garten. Koppelkamm betont jedoch, dass dies nicht nur eine Kooperation von Studenten und Flüchtlingen sei: »Am liebsten wäre es uns, wenn viele Menschen aus der Nachbarschaft sich beteiligen.« Mit Aktionen wie Fußballspielen, Führungen oder Grillabenden wollen sie auch in den bereits begonnenen Semesterferien auf sich aufmerksam machen, damit das »Bermudadreieck« seinen Ruf als Ödland möglichst bald verliert.“

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/978942.oase-floralen-gluecks.html (mehr …)

  • Mobiler Garten für Flüchtlinge im Übergangswohnheim Marienfelde geplant

    (Gu aus Antrag, 24.7.)
    In einem Übergangswohnheim in Berlin Marienfelde soll „eine einfache, schnell zu errichtende Gartenlösung mit mobilen Beeten“ entstehen, „die zusammen mit den Flüchtlingen aufgebaut und bei Bedarf versetzt oder wieder abgebaut werden können. […] Von den 700 Menschen, die derzeit im Übergangswohnheim Marienfelde wohnen, sind 300 Kinder und Jugendliche. Die Heimleitung hat vorgeschlagen, zunächst Kinder und Jugendliche an die Gartenarbeit heranzuführen und den Garten im Rahmen des Kinder- und Jugendclubs aufzubauen und zu betreuen. Zu Nachbarschaftsgruppen besteht reger Kontakt.“
    Der Garten soll schrittweise aufgebaut werden, begonnen wird mit 2 Beeten und der Nutzung eines vorhandenen Beetes auf einer Fläche, die getrennt über eine Seitenstraße zugänglich ist. Sie wollen gemeinsam kochen und auch Beetpatenschaften an Interessierte aus der Nachbarschaft vergeben.
    Träger ist Himmelbeet (mehr …)

  • Garten mit Flüchtlingen in Kevelaer

    (Gu aus alerts, 22.7.)
    […] „Als Grundstück für den Garten bot sich ein brachliegendes Areal in Familienbesitz an der Gelderner Straße an. Idee war immer, hier nicht einfach einen Garten anzulegen, sondern damit Menschen zusammenzubringen. Mit einem Projekt eine Aufgabe zu schaffen und Kontakte zu knüpfen. Daher stellte er seine Idee beim Runden Tisch für Flüchtlinge vor und fand dort erste Unterstützer. Auch die Kommune sicherte ihre Hilfe zu. Das Projekt konnte anlaufen. Und wer jetzt das 1600 Quadratmeter große Gelände besucht, sieht, dass die Idee Gestalt angenommen hat. Die dichten Brombeersträucher sind verschwunden, der Bauhof hat das Gebiet dafür komplett gerodet. Die KLJB Winnekendonk pflügte später den Boden noch komplett um, weil immer noch dicke Wurzeln in der Erde sitzen – passend zum Namen der Aktion „Wurzelwerk“. Das Team stellte im April / Mai die ersten Hochbeete auf. Inzwischen stehen dort fünf Beete, Salat und Bohnen können bereits geerntet werden. Ein Zaun trennt das Grundstück ab, ein Schild soll in Kürze gut sichtbar auf das Projekt aufmerksam machen.
    Der Garten ist das eine, die Idee der Zusammenarbeit das andere. Doch auch hier hat sich einiges entwickelt. Wurzelwerk verfügt über einen festen Stamm von acht Personen aus Kevelaer, die immer mal wieder im Garten sind. Dazu kommen Flüchtlinge, für die der Garten eine echte Aufgabe geworden ist. […]  über andere Asylbewerber hatten sie von der Idee erfahren. Die sind längst nicht mehr dabei, weil sie inzwischen in anderen Städten leben, die beiden Syrer sind dem Projekt treu geblieben. „Schön wäre es, wenn sich noch mehr Personen aus Kevelaer finden würden, die uns unterstützen“, sagt van Meegern. Denn die Flüchtlinge kommen und gehen, das bringen die Asylverfahren mit sich. Damit Konstanz ins Wurzelwerk kommt, braucht es einen festen Stamm an Mitstreitern aus der Stadt. „Wachsen soll nicht nur das angebaute Gemüse, sondern auch der Austausch und das Miteinander in Kevelaer“, so beschreibt van Meegern die Idee. Fernziel ist, dass der Garten zum lockeren Treffpunkt wird – für alle Kevelaerer. Das nächste Projekt das Wurzelwerk im Garten angehen will, ist der Bau einer kleinen Hütte. Hier könnten dann die Gartengeräte gelagert werden und es gäbe eine Möglichkeit, um sich bei Regen unterzustellen. (mehr …)

  • Artikel über IG Gö´s Unterstützung beim Aufbau eines Gartens mit Flüchtlingen

    (von Shimeles)

    Verein Internationale Gärten bietet Unterstützung auf Zietenterrassen an

    Von Katharina Klocke |

    27.06.2015 16:35 Uhr

    Der Verein Internationale Gärten in Göttingen hat während einer Sitzung des Ortsrates Geismar Unterstützung beim Aufbau eines Gartens im Umfeld des Flüchtlingswohnheims auf den Zietenterrassen angeboten.

    Hier soll bis Mitte 2015 ein Flüchtlingsheim entstehen: Baugrundstück auf den Göttinger Zietenterrassen.

    Göttingen. Der Ortsrat bat die Stadtverwaltung Göttingen, Kontakt zum Verein aufzunehmen, um Informationen für die Ausarbeitung eines Konzeptes zu liefern.

    Tassew Shimeles, Vorsitzender des Vereins Internationale Gärten, berichtete über die Geschichte der Gartenflächen, die von Gartenfreunden aus vielen verschiedenen Ländern beackert werden. Seit vielen Jahren gebe es etwa den Internationalen Garten am Gehrenring, in dem nicht nur gepflanzt, geerntet und gefeiert, sondern in einer Imkerei auch die Entstehung von Honig beobachtet werden könne. Auch andere Stadtteilorganisationen nutzten den Garten für ihre Veranstaltungen.

    Shimeles schlug vor, für das Flüchtlingswohnheim auf dem ehemaligen Kasernengelände am Rand des Göttinger Ortsteils Geismar für die Flüchtlinge einen „Internationalen Willkommensgarten“ anzulegen. Ob die Fläche und der Boden auf den Zietenterrassen selbst geeignet sei, ob es eine nahegelegene Ersatzfläche gebe oder ob vielleicht als Alternative ein Kistengarten angelegt werden solle, sei zu klären, bevor ein Konzept ausgearbeitet werde. „Wir würden gern einen Vorschlag machen, benötigen aber noch einige Informationen über das Gelände“, erklärte Shimeles.

    Der Vereinsvorsitzende bot an, beim Aufbau eines Gartens mit dem Runden Tisch und anderen Organisationen zusammenzuarbeiten. Darüberhinaus könnten in dem Areal am Gehrenring durch Erweiterung des Gartens noch bis zu 20 Familien aufgenommen werden. „Die Stadt müsste in dem Fall genehmigen, dass wir die Parzellen erweitern können.“

    Bei den Geismaraner Ortsratsfraktionen kam der Vorschlag gut an. Gerda Fischer (CDU) lobte „die tolle Idee“. Matthias Opitz (Bündnis 90/Die Grünen) forderte die Verwaltung auf, dem Verein bei Klärung der offenen Fragen zu helfen. Auch Dieter Czech (SPD) kündigte an, seine Fraktion werde die Idee ebenfalls unterstützen.

    Link: http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Verein-Internationale-Gaerten-bietet-Unterstuetzung-auf-Zietenterrassen-an

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  • IG Wiesloch hat Flüchtlinge erreicht

    (Gu aus alters, 21.7.)
    […]
    Mit Handzetteln in mehreren Sprachen, darunter auch Arabisch und Albanisch, waren sie in das Heim gegangen, wo seit Anfang des Jahres 230 Flüchtlinge untergebracht sind. Wer dabei sein wollte, den haben sie gleich mitgenommen. 15 Asylbewerber schlossen sich an. Einheimische, Zugewanderte, Migranten und Flüchtlinge arbeiten nun zusammen. Die Gärtner kommen aus Deutschland, Äthiopien, Schottland, dem Kosovo, Russland und Gambia. Wo zuvor eine große Wiese war, sollen jetzt Beete, Ruhezonen und Begegnungsflächen geschaffen werden, gegärtnert wird auf Gemeinschafts- und Einzelbeeten. „Da der Garten gerade erst entsteht, gibt es viel zu tun, aber auch noch viel Platz für Ideen“, sagt Anne Jacobi. Hier kann jeder anbauen, was er möchte – ob Zucchini oder Radieschen, Buchweizen oder Senf, oder Lieblingsgemüse aus dem Heimatland. Die Gartengeräte sind in einem kleinen Häuschen untergebracht. Die Tür ist mit einem Zahlenschloss verriegelt, so braucht man keinen Schlüssel und kann sich die Werkzeuge jederzeit holen.“
    In dem Artikel werden auch der IG Altenkirchen und in Mannheim beschrieben

    http://www.rnz.de/panorama/gesellschaft_artikel,-Wurzeln-schlagen-_arid,113595.html

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  • Bewegung in Dresden

    (Gu, mail, 20.7.)
    […] „der Aprikosengarten ist noch da und bleibt auch die nächsten Jahre. Durch eine Baustelle wird er aber vorübergehend auf 500 m² reduziert.

    Wir haben hier da etwas Bewegung, da der Apfelgarten ja auch umziehen muss – ein Flüchtlingsübergangsheim wird gebaut und wir verlieren einen größeren Teil der Fläche. Momentan ist dort beabsichtigt den Rest des Gartens mit den Flüchtlingen weiter zu betreiben, währen der Hauptteil auf eine Fläche in der Nähe umzieht.

    Es gibt auch noch immer reichlich Neugründungen von Gärten, die noch nicht alle auf der Gartennetzwerkseite zu sehen sind. Das weiß ich, da ich zu einigen davon Kontakt habe. An der Grenze zu Freital haben sich 2 Stücj nebeneinander gegründet ohne von einander zu wissen.

    Dort probiere ich etwas aus, da die eine Fläche (wo ich meine Finger mit drin habe) in einem großen (1100m²) Kleingarten ist, der Vorsitzende ist sehr aufgeschlossen und wenn es klappt, ist der Gemeinschaftsgarten unkündbar. „ (mehr …)

  • IG Potsdam macht viele pädagogische Angebote für die Umgebung

    (Gu aus Projektbericht)
    […] „Im Stadtteil Schlaatz arbeiten wir eng mit den Schulen, den Horteinrichtungen, den Kitas, mit Vereinen, Initiativen und freien Trägern zusammen. Unsree Angebote werden von der Weidenhofgrundschule, der Schule am Nuthetal, der Internationalen Schule Babelsberg, der Max Dortu Schule, dem Einstein Gynmasium, dem URANIA Schulhaus, der Kita Nuthespatzen, der Kita Kinderhafen, Hort Schulkinderhaus, der Kita Kinderland, der Kita Nutegeister regelmäßig bzw. mehrfach genutzt.
    Für das Projektehaus Babelsberg, das Familienzentrum, der Kinderklub, den Schulpaten der Schule am Nuthetal und den Sozialarbeitern sind wir zunehmend Partner bei der Umsetzung von Projekten.
    […] Die Nachfrage nach der Schulgarten AG ist nach wie vor so hoch, das wir Altersbegrenzungen und einen Anmelestopp geben mussten […] Wöchentlich kommen Schulklassen, Hortgruppen und KITA-Gruppen in den Integrationsgarten und nutzen die Projektangebote“

    Die Gelder aus „Soziale Stadt“, mit denen das alles bisher finanziert wurde, brechen weg, da das Programm ausläuft. Sie sind aktiv „in Richtung Flüchtlinge“, nehmen an Treffen zum Thema teil (neue Nachbarschaften) und haben auch schon ein Fest mit Flüchtlingsfrauen im Garten gefeiert (mehr …)

  • P-Gartenleute gärtnnern mit Flüchtlingen

    (Gu aus RSS; 18.7.)
    Was lernten wir aus unserem letzten Besuch im Haus Leo, bei dem wir mit Flüchtlingen einen Gemeinschaftsgarten bauten? Afghanischer Safran braucht sandigen Boden (ich habe mittlerweile Safran/Krokuszwiebeln von Bingenheim bestellt, weil der Postweg aus dem Hindukusch so lange dauert), Papaya ist eine der beliebtesten Früchte Somalias, diese wollen wir probeweise mal anbauen und überwintern oder zu Salat sagt man Salata in Mogadishu. Gärtnern als Vehikel des Austausches, als Abwechslung vom tristen Alltag, zur Integration von Flüchtlingen aus Syrien, Irak, Tschetschenien, Somalia und Afghanistan (mehr …)

  • Projektbesuche in Jena und Berlin

    (Gu, Projektbesuche, 9.7., 13. und 14.7.)

    Das „Bunte Gemüse“ Jena ist ein Gartenprojekt, das zunächst direkt auf der Fläche eines Abentuerspielplatzes entstand. Die gartenbegeisterten Kinder haben gartenbegeisterte Eltern mitgebracht. Inzwischen wird dieses Stück hauptsächlich von einem anerkannten Flüchtling bewirtschaftet. Für alle anderen gibt es eine Fläche, die an den Abenteuerspielplatz angrenzt und inziwschen dazu gehört. Noch muss man über die Fläche des Spielplatzes laufen, aber die InitiatorInnen versuchen, ein Tor in den Zaun einsetzen zu lassen bzw die Genehmigung dafür zu bekommen. Hier gärtnern Flüchtlinge aus der nahen GU, Kinder, Eltern, Interessierte. Der Garten ist noch im Aufbau, als ich da war, haben Frauen aus Abbruchsteinen ein Mosaik in die Mitte des Gartens gesetzt, um eine schöne Aufenthaltsfläche zu bekommen. Sie haben diverse Möglichkeiten zu kochen, es gibt – Überrest eines fehlgeplanten Lehmhauses – eine Art Bühne. Alles ist gemeinschaftlich. Nebenan können sie Räume der Tafel nutzen. Hier gibt es auch eine kleine Werkstatt.
    Im Garten sind die Pflanzen mit Fotos an die Beete angebracht und mit ihren deutschen Namen, ebenso die Gartengeräte etc.
    Diana, die den Garten koordiniert, erzählte, dass einige Leute aus der GU Wohnungen bekommen sollten, aber lieber in der GU blieben – sie wollen den Garten in der Nähe und haben dort schon Kontakte geknüpft und fühlen sich gut aufgehoben und gefragt.
    Leute vom „essbares Jena“ haben vier Flächen, die sie für andere bepflanzen und pflegen. Problem: Wasserzugang. Sie gehen mit ihren Gießkannen von Geschäft zu Geschäft. Die AnwohnerInnen der Flächen ernten gerne ab und an, doch machen sie nicht wirklich mit. Sie wollen noch mal mehr Werbung machen und mit Schildern an den Flächen versuchen, mehr Leute zu gewinnen.

    Der WillkommenesKulturGarten in Berlin Spandau ist im Rahmen einer Fortbildung als Praxisprojekt entstanden. Die GU ist in einer riesengroßen Kaserne (ehemals englisch) und wahrscheinlich wird das eine der zentralen Erstaufnahmestellen Berlins werden. Auf einer Fläche, die auch ohne Durchgang durch das Haus erreichbar ist, hat eine Gruppe ein Gartenprojekt aufgebaut. Sie gärtnern in Hochbeeten, Hügelbeeten und im Boden. Es sind auch Leute aus anderen Gartenprojekten dabei (die ncoh studieren), wie z.B. vom Garten ohne Grenzen aus Berlin Kreuzberg. Leute aus dem neuen Druchgang der Fortbildung sind auch schon involviert, so dass die Hoffnung besteht, dass die Koordination übergeben werden kann. Das Heim unterstützt das Projekt (was Ausgangspunkt für diesen Ort war) und die Sozialarbeiterin ist voll involviert. Sie ermutigt die Leute, auch dann zu gärtnern, wenn keiner von der Begleitgruppe da ist. Noch wird es von den meisten BewohnerInnen zögerlich angenommen, doch sind die Kinder mit Begeisterung dabei. Manche Pflanzen stehen kurz vor dem „Gieß-Tod“ (zu viel Wasser)

    Zehlenwandler aus Berlin-Zehlendorf hat letztes Jahr mit einem Beet vor einem U-Bahnhof (Onkel-Tom-Straße) begonnen. Sie sind eine Transition Town Gruppe, die Gärten als ein machbares Praxisprojekt sieht. Das Beet ist ganz im Sinne von „essbare Stadt“, alle können ernten. Es sieht nicht geplündert aus, es gab wohl auch Schilder, dass hauptsächlich die Kräuter für alle sind. Das zweite Projekt entsteht nun in der sogenannten Papageiensiedlung (Ex-amerikanisch), in der viele Einfamilienhäuser mit Abstandsgrün stehen. Sie haben eine bis vor kurzen wohl völlih kahle Fläche am Rande einer neu gestalteten Grünfläche bekommen und zunächst 2 Hochbeete aufgebaut. Sie wollten 5, doch stellt sich nun heraus, dass es doch nicht so viele Leute sind, die zuverlässig gießen können etc. Es gibt keinen Zaun und die Gießkanne ist mit einem einfachen ZahlenSchloß direkt an den Beeten befestigt. Wasser bekommen sie von einem Außenanschluß des gegenüberliegenden Hauses. Sie hoffe, dort dann auch Geräte unterbringen zu können, noch bringen alle die Sachen von zu Hause mit und nehmen sie dann auch wieder mit nach Hause. Es gibt hauptsächlich Wohlwollen der Anwohnenden. Noch gibt es nur ein Minischild, was nicht aussagt, dass man mitmachen kann. Sie wollen nochmal gezielt werben und auch eine kleine Eröffnungsveranstaltung machen. Ute Scheub gehört zu der Gruppe, so ist es kein Wunder, dass sie Terra Preta mit in den Beeten haben.
    Sie sind vernetzt mit den umliegenden Projekten.

    Die Pallstgärten sind zwei direkt aneinander grenzende Gartenprojekt am Sozialpallast in Berlin-Schöneberg. Den einen, Garten der Künste, gibt es schon länger, der andere ist nun neu dazu gekommen. Der Garten der Künste ist ein eher „klassischer IG“, mit individuellen Beeten, hier auch mit Zäunen daziwschen und viel privatem auf den einzelen Parzellen. Der neue Garten ist ein Gemeinschaftsgarten ohne individuelle Parzellen und mit deutlich jüngeren Leuten, die auch alle in der Nachbarschaft wohnen. Diese Gruppe hat schon jetzt einen Schwerpunkt auf alten Sorten, Vielfalt des Gemüses und viel Interesse, das zu vertiefen (was wir auch fördern). Es gibt einen Verein für beide Projekte (was Bedingung von „Soziale Stadt“ war, die auch die Infrastruktur des neuen Projekts gefördert hat). Der Vorstand ist besetzt mit Leuten aus beiden Gärten. Noch sind sie im Annäherungsprozeß. (mehr …)

  • neues Projekt mit Flüchtlingen in Berlin: die GÄRTNEREI

    (Gu, weitergeleitete Mail, 16.7.)
    „Wie gesagt, heißt das Projekt die Gärtnerei. Es geht es um ein experimenteller Gartenbetrieb und Nachbarschaftsprojekt auf dem Brachgelände Jerusalem-Friedhof in Berlin-Neukölln. Dieser Raum wird zusammen mit jungen Flüchtlingen entwickelt und sollte für junge Flüchtlinge, aber auch für Jugendliche und junge Erwachsene, die aus anderen Gründen ihre Potenziale nicht entfalten können,
    einen Experimentierraum mit „Aussicht“ – Perspektiven für die gemeinsame Zukunft in der internationalen Stadt eröffnen.

    Das Projekt hat erst vor ein paar Wochen gerade angefangen. Wir befindet uns also in der Startphase. Es finden jedoch schon Deutschunterrichte, Garten- und Bauwerkstätte statt. Im Garten haben wir eine Fläche von 1.600 m² beackert, was aber leider von weit noch nicht komplett angebaut ist. In zwei Wochen organisieren wir ein kleines Eröffnungsfest. Damit wollen wir ein Zeichen setzen und würde uns freuen, wenn bis dahin das Feld eine „Präsenz“ gewonnen hat.“

    das Sommerfest ist dieses Wochenende, das Projekt befindet sich in der Nachbarschaft vom Allmende-Kontor auf dem Gelände eines Friedhofs (Teilstück)

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  • Initiative Seelengärten will Gärten mit Flüchtlingen aufbauen und Traumatherapie anbieten

    (GU, Mail, 13.7.)
    „Unsere Initiative „Mobile Seelengärten für Flüchtlinge“  plant Gartenprojekte in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsheim in Marienfelde, dem Verein „Leben in Marienfelde“ (LiMA e. V. – Zuwendungsempfänger) und der Kiepert Grundschule. Die Gärten sollen Orte der Begegnung werden, in dem Flüchtlinge (Kinder und deren Eltern) die Möglichkeit erhalten, einen Garten aktiv aufzubauen und mitzugestalten. Diese neue Aufgabe soll eine attraktive Möglichkeit schaffen, um sich aus der Isolation zu bewegen und sich auszutauschen, ferner ein neues Land besser kennenzulernen und Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen. Der biologische Anbau von Kräutern, Obst und Gemüse liefert gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung.“
    Sie wollen mobile Gärten aufbauen.
    „Ziel ist es, dass sich die Betroffenen in den Prozess aktiv und mit ihrem kulturellen Hintergrund und ihren Erfahrungen einbringen und die Beete nach deren Errichtung pflegen
    und versorgen. Die Flüchtlinge profitieren in vielerlei Hinsicht: (therapeutische) Beschäftigung, Bildung, Ernährung, Austausch (nicht nur von Wissen) mit den Anwohnern vor Ort. Die Gärten leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Integration.: „Die Idee der mobilen Beete besteht darin, eine einfache, schnell zu errichtende Gartenlösung anzubieten, die zusammen mit den Flüchtlingen aufgebaut und bei Bedarf versetzt oder wieder abgebaut werden kann. Auf die Förderung einer aktiven Mitgestaltung seitens der Betroffenen legen wir einen besonderen
    Schwerpunkt. Ein Beet besitzt die Größe einer Europalette, daher ist der Platzbedarf gering. Sollte der Platz dennoch nicht ausreichen, können wir auf ein Kistensystem ausweichen,
    dass auch indoor-Lösungen erlaubt.“
    es gibt schon 2 Gruppen/Flächen, eine davon an einer Schule.

    Die Initiative ist wohl aus dem Himmelbeet entstanden

    Sie wollen Geld von uns


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  • IG entsteht in Wolfhagen, weiterer IG geplant

    (Gu aus alerts, 10.7.)
    […] Mit großer Begeisterung sind alle dabei, wenn es um das Anpflanzen und Wässern geht. Egal, ob Kinder oder Erwachsene in der Flüchtlingsunterkunft in Gasterfeld. Wenn sich diese gute Stimmung auf die zarten Pflanzen überträgt, dürfen sich wahrscheinlich alle über eine reiche Ernte freuen.
    Der Boden wurde von Heinrich Niggemeyer (Baumschule Pflanzlust, Nothfelden) gefräst. Niggemeyer spendierte gemeinsam mit dem Blumenhaus Röhre und dem Gartencenter Bachmann Saatgut und Pflanzen. Egbert Bachmann ist selbst begeistert mit dabei. Auch das Gartenwerkzeug hat er zur Verfügung gestellt. […] Am 1. Oktober soll eine weiterer Internationaler Garten in Wolfhagen entstehen, der von der Evangelischen Kirchengemeinde Wolfhagen zur Verfügung gestellt wird. Dieser Garten liegt in den Teichwiesen.[auch wieder mit FLüchtlingen]
    https://www.hna.de/lokales/wolfhagen/wolfhagen-ort54301/internationaler-garten-fluechtlinge-wolfhager-bepflanzen-flaeche-5218580.html (mehr …)

  • Die InitiatorInnen des Garten in Dresden-Hellerau bringen Flüchtlinge im Spielhaus unter

    (von Najeha, 2.7.)
    Der Garten blüht, sieht schön und gut aus [Fotos beim Projekt] Sie haben die großen Säcke mit Gürtel mit alle möglichen eingepflanzt, Kräuter, Zucchini, Kürbisse, ein klein Gewächshaus mit den Tomaten und Gurken.

    Sie haben Tische und Bänke selbst gebaut.

    Anna hat eine Flüchtete-Familie aus Syrien in den Räume des Spielhauses als Unterkunft geholt , die vierköpfige Familie wohnen im gleichen Gebäude wo die Büros von Spielhaus sind.

    Ann möchte noch 12 Leute oder Familien in diesen Räume auch aufnehmen, sie war bei der Behörde nach gefragt, die Antwort, sie muss erst den Nutzungsvertrag ändern (die Gebäude von Spielhaus wurde von Förderungsgelder gefördert).


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  • Internationaler Willkommesgarten in Göttingen geplant

    (von Shimeles, 23.6.)
    Internationaler  Willkommensgarten

    Vorschlag der Internationalen Gärten betr. Einrichtung eines Gartens am Flüchtlingswohnheim Zietenterrassen

    Der Verein Internationale Gärten e.V. -Göttingen möchte beim Flüchtlingswohnheim Zietenterrassen einen ‚Internationalen Willkommensgarten‚ zusammen mit interessierten Flüchtlingsfamilien aufbauen. Gedacht ist an einen mobilen Kräuter- und Gemüse Garten in mobilen Kisten auf Euro Paletten. Zusätzlich zu seinen gärtnerischen Tätigkeiten können verschiedene Kurse angeboten werden: u.a. Kräuterheilkunde, Herstellung von Kosmetik und Ölen, gute Ernährung, Kompostierung, Lehrimkerei, Handwerklich-künstlerisches Gestalten. 

    Neben dem Aufbau eines mobilen Kistengartens auf den Zietenterassen kann der Verein im Internationalen Garten in der Charlottenburgerstrasse, etwa  6 bis10 Flüchtlingsfamilien neue Parzellen zur Verfügung stellen und die Familien in sein Vereinsleben integrieren. Unser multi-lingualer Verein hat langjährige Erfahrungen in der sozialen Integration von Neuzuwanderern.


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  • Auch bei Grün_in_Sicht sind Flüchtlinge dabei

    (Gu, Mail, 19.6.)
    Das Gartenprojekt im Kreativquartier (München) „Grün in Sicht“ geht weiter: „wir garteln rund ums haus mucca mit künstlern & jugendlichen des kolpingwerkes. flüchtlinge sind uns auch integriert. momentan ist ein so großer run auf die neuen flüchtlinge, dass es mir schon etwas unheimlich ist…der garten wächst & gedeiht & funktioniert auch architektonisch hervorragend in dieser betonwüste(mehr …)

  • Studis der Kunsthochschule planen den Bermuda-Garten

    (Gu aus Antrag, Mails, Tel)
    StudentInnen der Kunsthochschule Berlin-Weißensee sind dabei, auf einer 2700m² Wiese (Brache) einen Interkulturellen Garten aufzubauen. Shimeles hat sie beraten und war auch schon vor Ort. Direkt angrenzend ist ein Übergangswohnheim für Flüchtlinge (400 Menschen, davon 100 Kinder), mit denen die Studis über Fußballspielen, Freiluftkino, Jammsessions und Besuche schon Kontakt aufgenommen haben. Neben Studierenden, den Nachbarn und den Flüchtlingen wollen sie auch die BüroarbeiterInnen für das Projekt gewinnen, die in den angrenzenden Büros tätig sind.
    Das Projekt ist Teil eines interdisziplinären Semesterprojekts und wird begleitet von einem Prof des FB „Visuelle Kommunikation).
    Den Vertrag für die Fläche hat die Rektorin unterzeichnet. Sie ist dem Projekt gegenüber sehr positiv eingestellt. Noch sind die Menschen aus der Nachbarschaft nicht mit im Boot. Die STudi-Gruppe plant nun Info-Veranstaltungen und will auch mit den Flüchtlingen engeren Kontakt knüpfen (sie haben schon einen Übersetzerpool aufgebaut) und weitere Bauworkshops für Hochbeete veranstalten (den ersten gab es schon). Sie haben einen gebrauchten Bauwagen gekauft (Geld von der Hochschule, Asta), in dem Werkzeuge gelagert werden können, sind in Kontakt mit KunstStoffe und auch mit den Leuten, die den Färbergarten an der Kunsthochschule betrieben haben (die jetzt beim Klunkerkranich in Neukölln dabei sind)
    Sie wollen gerne, dass das Projekt bis Frühjahr 2016 eigenständig ist, wissen aber auch, dass das ein sehr kurzer Zeitraum ist. Ihr Organisationsmodell ist derzeit: eine Kerngruppe übernimmt bestimmte Aufgaben. “ Wir wollen jetzt eine funktionierte Struktur von „Hauptverantwotlichkeiten“ aufbauen, die wir weitergeben können. Sobald eine Verantwortlichkeit ausfällt suchen wir Ersatz. Ausserdem wollen wir den Garten langfristig in den Institutionen: Kunsthochschule und Flüchtlingsunterkunft verankern.“
    Sie überarbeiten ihren Antrag (Finanzplan hat die SItuation nicht mehr getroffen), nehmen Kontakt zu Spielfeld Marzahn und dem Rosenduftgarten auf. (mehr …)

  • neues aus Göttingen und Schwäbisch_Gmünd

    (von Najeha, 15.6.)
    1.       Neue Initiative in Göttingen Göttingen hilft“ von Bewohnern und Nachbarn im Stadtteil Geisamr wurde gegründet.

    Die Vereinsmitglieder haben an der Sitzung am 31. Mai teil genommen, sich vorgestellt, die Angebote des Vereins für die Flüchtlinge in und aus demGarten vorgelegt.

    Herr Shimeles hat dem Ortrat Geismar einen Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände des Heimes vorgeschlagen.

    Der Ortsrat findet die Idee sehr gut; der Verein ist für die nächste Sitzung des Ortrates am 25. Juni eingeladen.

    2. Die Situation im Interkulturellen Gartenprojekt am Studentenheim in Göttingen

    Die Mitarbeiterin für internationale Kommunikation am Göttinger Studentenwerk an der Uni Göttingen, Cigdem Cagirici hat den Verein um Zusammenarbeit gebeten.

    Das Gartenprojekt ist durch den jährlichen Wechsel der Tutorenämter etwas eingeschlafen..

    Sie suchen die Möglichkeit das Projekt wieder zu beleben, sie finden, der Garten stelle einen wichtigen Beitrag für mehr Partizipation in der studentischen Gemeinschaft dar.

    Sie haben den Wunsch, die Internationalen Gärten zu besuchen, um Ideen und Anregungen zu bekommem.

    3.Die Situation im Weltgarten in Schwäbisch Gmünd

    Der Vorsitzende des Gartenvereins ist von „Burn out“ betroffen und hat die Stadt verlassen.

    Er hat viele Projekte in der Stadt mit aufgebaut mit großer Verantwortung, bis er seine Nerven verloren hat.

    Es gibt seht wenig Interessierte Für den Garten

    Die Sozialarbeiterin im dortigen Asylheim verhindert den Kontakt der Initiatoren des Gartens mit den Asylbewerbern, wie Frau Biebl mich informierte.


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  • AUf Teil einer Landesgartenschaufläche soll IG entstehet

    (Gu, alerts,

    […] „Während der Zülpicher Landesgartenschau war der Freizeitgarten das Ausstellungsgelände der Gartenbau- und Kleingartenvereine. Nun soll dieses Areal, das gegenüber der neuen Boule-Anlage und neben dem Spiel- und Bolzplatz im Park am Wallgraben liegt, einem interkulturellen Gemeinschaftsprojekt Raum bieten.
    Zu einem ersten Gespräch und Kennenlernen trafen sich kürzlich Patrick Kisselmann (Christlicher Verein Junger Menschen/CVJM), Judith Weichsel (evangelische Kirche), Klaus Kirmas und Karin Hennecke vom „Runden Tisch Flüchtlinge“ sowie Peter Eppelt und Said Warrach (Fair Zülpich) mit Laga-Geschäftsführer Christoph Hartmann und Annette Bahner vom Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum (KoBIZ) des Kreises Euskirchen im Freizeitgarten. […]
    Auch ein spezielles Projekt für Flüchtlingsfrauen könnte integriert werden. Dazu Annette Bahner: „Die Frauen übernehmen unter Anleitung einer Projektbetreuerin, möglichst einer Sozialpädagogin mit therapeutischer Erfahrung, die Pflege einiger Beete, bauen Gemüse an, ernten und verwerten es.“ Die Ausrichtung der Gruppe sei dabei ausdrücklich ressourcenorientiert. […] Für eine derartige Gruppenarbeit gäbe es Fördermittel vom Land. Für das Gesamtprojekt sollte zudem eine professionelle Leitung durch eine Sozialpädagogin mit interkultureller Kompetenz als Honorarkraft für einige Wochenstunden zur Verfügung gestellt werden.

    „Im besten Falle hat sie auch noch einen grünen Daumen“, so Bahner. Die Teilnehmer der Gesprächsrunde werden die Ergebnisse des ersten Treffens jetzt mit in ihre Netzwerke nehmen, darüber diskutieren und weitere Ideen sammeln. Ein weiteres Treffen ist für den 8. Juni geplant. Das für Mitte Juli vorgesehene Grillfest des „Runden Tischs Flüchtlingsarbeit“ soll nach Möglichkeit ebenfalls im Freizeitgarten stattfinden. Unterstützung für das Projekt „Interkultureller Garten“ zugesagt hat bereits der Förderverein „Vielfalt leben im Kreis Euskirchen“, der erst am 3. März dieses Jahres gegründet wurde. (mehr …)

  • Pflanzengeflüster in Haltern am See

    (GU, Mail, 13.6.)
    Seit Mai diesen Jahres haben wir angefangen, mit den Flüchtlingen in den Unterkünften Am Lorenkamp in Haltern am See einen Garten anzulegen (Name des Projekts: Pflanzengeflüster)

    Größe: ca 100 m² wir haben aber noch viel Platz um größer zu werden.

    Wir haben im Asylkreis die Idee des interkulturellen Gartens aufgegriffen, indem sich Ehrenamtliche, aber auch Mitbürger privat und aus eigenem Antrieb für und mit Asylbewerbern engagieren, die aus 24 unterschiedlichen Ländern nach Haltern am See in die Flüchtlingsunterkünfte gekommen sind. Es geht darum, dass sich Menschen bei gemeinsamer Gartenarbeit begegnen, miteinander reden und dass wir uns für andere Kulturen interessieren. Wir finden es macht einfach riesigen Spaß gemeinsam zu pflanzen, säen und zu werkeln.


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  • Gartenprojekt auf Gelände einer Dortmunder Flüchtlingsunterkunft entstanden

    (Gu aus RSS, 10.6.9
    Der Innenhof der Flüchtlingsunterkunft in der Adlerstraße 44 blüht, denn seit Mitte Mai steht dort ein mobiler Garten, in dem verschiedene Gemüse und Kräuter wachsen. Mit und für die BewohnerInnen bauten Anika Simon und Carlos Tobisch von den Urbanisten eine kleine Oase, die aus Europaletten, Lebensmittelkisten, einem IBC-Kanister und einem Gewächshaus besteht.

    Beim Aufbau konnten wir auf zahlreiche große und kleine Helfer zählen. Nach ersten interessierten Blicken packten bereits beim Antransport der Materialien kräftige Unterstützer mit an, und stapelten die Europaletten übereinander. Als es daran ging, die Lebensmittelkisten mit Erde zu befüllen und Setzlinge einzupflanzen, gab es auch für die Kinder kein Halten mehr. Wir zwei waren also mehr damit beschäftigt, den Aufbau und das Pflanzen zu koordinieren, als selbst zu pflanzen. Nun wächst im Garten eine bunte Mischung aus Gemüse und Kräutern, von Kohl über Paprika und Tomaten bis zu Thymian und Petersilie.

    Wir sind gespannt, wie sich die BewohnerInnen des Gartens annehmen und hoffen, dass ihnen die Gartenarbeit und das Wachsen der Pflanzen viel Freude macht.

    Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei Frau Kaiser vom Koordinationsteam der Flüchtlingsunterkunft für die tolle Zusammenarbeit bedanken. Ein großer Dank geht an das Bezirksmarketing Innenstadt-West und Herrn Oliver Krauss, die durch eine Spende den Einkauf des benötigten Materials ermöglicht haben. Ein Dankeschön geht auch an die Pflanzen- und Setzlingsspender, die auf unseren Spendenaufruf reagiert haben und uns Gemüsepflanzen und Kräutern zukommen haben lassen. (mehr …)

  • JurtenGarten im Gemeinschaftsgarten Arbergen in Bremen

    (Gu, Mail und Antrag), Juni 2015
    Für den Gemeinschaftsgarten in Bremen Arbergen, der direkt an einem Flüchtlingswohnheim entsteht, ist ein Baucamp für den Bau einer Jurte geplant, die dann auch für den Stadtteil (Nachbarn, Vereine, Jugendhaus) als Treff- und Kulturort gedacht ist.
    Sie beantragen bei uns Geld für Bauteile, Material und ÖA. Wir übernehmen die Häfte der Summe, da noch an anderer Stelle Anträge lauften und eine Crwodfunding-Kampagne.

    Das erste öffentliche Treffen hat stattgefunden. Das Jugendhaus war vertreten und zwei sehr engagierte Frauen aus dem Stadtteil. Die Pfadfinder aus Arbergen waren auch dabei.

    Wann wird denn die erste Jurte aufgebaut? Bauen da die Leute auch schon mit?

    Die mitgebrachte Jurte wird am 7. September gemeinsam aufgebaut. Das dauert ca. 4 h.

    Wie wollt ihr AnwohnerInnen für die Bauaktion und dann aber auch für die Nutzung der Jurte gewinnen?

    Wir werden ein Plakat und einen Flyer erstellen und möglichst günstig vervielfältigen. Wahrscheinlich eine sw-Kopiervorlage. Die Info wird an die ÜWHs in Bremen auch in anderen Sprachen als Deutsch geschickt oder dort verteilt. Außerdem geht eine Einladung an die Nachbarschaftszentren in der Umgebung und an passende Zentren in Bremen. Über die Öffentlichkeitsarbeit der AWO Bremen ist wahrscheinlich eine Pressemitteilung in der Tageszeitung möglich. Online kommt die Information auf die offizielle Homepage von ÖkoStadt e. V. und ggf. auch auf die der AWO Bremen. Auf der fb-Seite vom Gemeinschaftsgarten Arbergen und auf die ÖkoStadt fb-Seite wird es einen Post geben.

    Sind Jugendliche aus dem Jugendhaus schon interessiert am Mitbauen und am Nutzen der Jurte?

    Die Kinder und Jugendlichen vom ÜWH haben auf jeden Fall große Lust eine Jurte zu haben! Einige junge Männer waren beim Bau des Gerätehäuschens bereits hoch motiviert, darauf stützen wir uns mit unserer Annahme, dass wir Hilfe bekommen werden. Die Jungs und Mädels, die das Jugendhaus nutzen, wissen noch nicht sehr viel vom JurtenGarten, da wir noch keine Flyer und Plakate aufgehängt haben.  

    Wie können sich Leute spontan in die Bauwochen einbringen?

    Am einfachsten ist es, wenn sie einfach vorbei kommen und bei dem Bauteil/Bauschritt, das gerade gefertigt wird/ der gerade anliegt mithelfen. Das Jurtenwesen wird auch vor und nach der festgelegten Bauzeit vor Ort sein und die mitgebrachte Jurte bietet bereits von Anfang an Raum für den Austausch, das Beisammensitzen, Musik machen und mehr. So ist es auch möglich durch andere Aktivitäten als Bauen am JurtenGarten teilzunehmen.
    Die Grundlage:
    Geplant ist, dass wir morgens zusammen kommen und die Bauzeitung für den Tag klären und erstellen. Dann werden wir uns an die Arbeit machen und nach einer Mittagspause und weiterer Arbeit am frühen Abend den Arbeitstag abschließen. Anschließend möchten wir zusammen kommen und wichtiges für den folgenden Tag absprechen. Dann ist Zeit für Kulturelles. Das geht natürlich auch irgendwie nebenbei.

    Wo wird die Jurte im Winter gelagert? Wie lange kann man sie denn nutzen (Temperatur?) und wie kompliziert ist der Auf- und Abbau? Wer kümmert sich langfristig um die Jurte, die Lagerung, den Auf- und Abbau und auch die Nutzung?

    Die Jurte kann bei guter Pflege auch den Winter über draußen stehen. Trocken und verpackt hat sie einen Platz im Kleingartengebiet Walle beim Jurtenwesen unter einem Dach oder auch bei einem Nachbarn des ÜWH. Der Auf- und Abbau geht schnell. Zu zweit und mit etwas Übung dauert es ca. 2 h.
    Der Auf- und Abbau wird vorerst mit der Unterstützung des Jurtenwesens gelingen, so auch die Pflege nach Absprache mit Sven und Oli vom Jurtenwesen; die Nutzung soll über die Integrative Projektmitarbeit der AWO Bremen laufen. Einzelnen Veranstaltungen werden ggf. auch vom Verein ÖkoStadt dort stattfinden.

    Wenn wir nur eine Teilfinanzierung übernehmen würden, woher bekommt ihr noch Geld?

    Wir versuchen es mit Crowfunding bei visionbakery.com für den JurtenGarten. Damit versuchen wir das Kulturelle und da Kulinarische während der zwei Wochen und insbesondere zum Abschluss zu finanzieren.
    Ein Antrag auf eine Mitfinanzierung der Materialkosten ging auch an Nehlsen Stadtteil-Initiative in Bremen http://www.nehlsen.com/unternehmen/da-nich-fuer/


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  • Jugendgruppe im IG Bamberg dabei

    (Gu, Mail, 2.6.)
    wir sind eine Jugendgruppe der JBN (Jugendorganisation Bund Naturschutz). Wir sind momentan 6-8 aktive Mitglieder zwischen 16-25 Jahre alt und das zweite Jahr beim Garten dabei. Wir gärtnern aber schon seit drei Jahren (Davor hatten wir einen Mietacker). Im Interkulturellen Garten haben wir eine kleine Parzelle auf der wir Gemüse und Blumen anbauen. Im Herbst veranstalten wir immer ein internes Erntefest mit gemeinsamen Grillen. Dieses Jahr wollen wir zu dieser Aktion auch jugendliche Flüchtlinge aus unserer Stadt einladen.


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  • Gartenprojekt am ZUK in Benediktbeuern hatte guten Start

    (Gu, Tel, 27.5.)
    Der IG auf dem Gelände des ZUK in Bayern/Benediktbeuern hatte einen guten Start. Sie sind nun ca. 20 Erwachsene und 10 – 15 Kinder und die benachbarten Flüchtlinge, die je nach Zeit und Interesse mal mehr, mal weniger dabei sind. Es gibt 2 Beete der Flüchtlinge, die Kinder, die inzwischen recht gut Deutsch können übersetzen. Voll mit dabei waren die jungen Flüchtlingsmänner bei den Baumaßnahmen. Die Pflanzen und üebrhaupt das Gärtnern in Deutschland vermitteln sich schwer. So sind zwar Salat, Tomaten und Kartoffeln „vermittelbar“, aber andere Pflanzen (und gerade wenn diese noch keine Früchte tragen) ganz unbekannt. Der Koordinator fährt ab und an in die Gärtnerei und nimmt auch Flüchtlinge mit, die dann da mit den meisten Pflanzen nicht viel anfangen können, da diese unbekannt sind. Auch die Wachstumsbedingungen waren natürlich ganz anders (Regenzeit etc.).
    Das Gartenprojekt kämpft mit einer Schneckenplage und sie wollen um das Gelände einen elektrischen, per Rad angetriebenen, Zaun anlegen.
    Heute abend werden sie außerdem über ein mögliches Vernetzunsgtreffen der Gärten in Oberbayern Süd bei ihnen beraten. (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Berlin-Schöneberg geplant

    (Gu, Mail, 26.5.)
    Die Grünen Schöneberg veranstalten morgen ein „Picknick mit Erfahrungsaustausch“ zum Thema „Urban gardening auf der Insel [ein bestimmter Teil von Schöneberg] und gemeinsam gärtnern und Flüchtlinge willkommen heißen“. Eine der InitiatorInnen dieser Veranstaltung ist beim Himmelbeet dabei, Allmende-Kontor ist angefragt, ihr Gartenprojekt vorzustellen.

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  • Gartenbahnhof Ehrenfeld will erwachsene Flüchtlinge erreichen

    (Info von Najeha, 26.5.)

    “ […] Heute hat sich die Truppe der Geisselstraße das erste Mal getroffen. Es gibt einige Erfolge zu vermelden, wobei wir noch keinen Durchbruch bei den erwachsenen Flüchtlingen erzielt haben. Wir wünschen uns, dass Erwachsene sich für die Pflanzkisten verantwortlich fühlen und anfangen zu Gärtnern.

    Einen ersten Bericht über unser Projekt haben wir in unserem Gartenbrief veröffentlicht:

    http://www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de/2015/05/xxxv-gartenbrief-mai-2015/#5

    Seit dem haben wir neue Pflanzen angebaut, die bis jetzt überlebt haben. Die fünfte Pflanzkiste haben wir heute gefüllt und eingesät. Wir kommen zumindest mit wenigen Erwachsenen in Kontakt.“

    Die Gruppe wünscht sich Beratung von Najeha, Volker schlägt eine Skype-Sitzung vor


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  • Gartenprojekt in Wangen verzögert sich

    (Gu, Mail, 20.5.)
    Die Stadt Wangen zwar grundsätzlich das Projekt, gibt sich aber in den Details sehr kompliziert. Noch immer laufen die Verhandlungen, wo das Projekt stattfinden kann. Schwierig für die Stadt ist die generelle Umplanung im Rahmen der geplanten Landesgartenschau 2024. Vermutlich wird es daruf hinauslaufen, dass ein kleines Projekt am Wohnheimplatz machen und eine weitere kleine Fläche in der Nähe eines anderen Unterbringungsstandortes bekommen. Alles zeitlich begrenzt auf 2 Jahre, und wenn dies gut lief, bekommen wir eine anderen Fläche, auf der es weitergehen kann. (mehr …)

  • In Konstanz 2ten Nachbarschaftsgarten sind Flüchtlinge dabei

    (Gu, alerts, 19.5.)
    […] zu den 16 ersten Mitgliedern eines neuen 400 Quadratmeter großen Nachbarschaftsgartens Mühlenweg. Er schließt die Begegnung mit Flüchtlingen ein. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat das Gartenprojekt in Zusammenarbeit mit dem Quartiersverein Miteinander in Konstanz aus der Taufe gehoben. Die Gruppierung GemeinsamGarten bringt auf dem Gelände Flüchtlinge und Konstanzer zusammen. […].Der BUND reagiere mit dem neuen Nachbarschaftsgarten auf die permanenten Nachfragen nach solchen Projekten, sagt Geschäftsführerin Antje Boll. Die Möglichkeiten, am Palmenhausgelände, also dem Sitz des BUND in Konstanz, gärtnern zu lassen, seien schon seit langem ausgereizt. Vor zwei Jahren seien die Umweltschützer von Anfragen überrollt worden, als sie in Allmannsdorf Obstbäume zur Miete anboten. Mit Hilfe einer ehemaligen Praktikantin habe der BUND in der Stadt nach Flächen gefahndet, die für weitere biologisch und gemeinschaftlich bewirtschaftete Stadtgärten in Frage kommen, und etwa ein Dutzend ausfindig gemacht. Eine davon war die reine Grünfläche am Ortsrand. Bei der Stadt sei sie mit dem Anliegen für einen weiteren Nachbarschaftsgarten auf offene Ohren gestoßen. Diese stelle nicht nur die Fläche zur Verfügung, sondern habe die Technischen Betriebe geschickt, um das Areal von der Grasnarbe zu befreien, und so die leichtere Anlage der Beete zu ermöglichen. Auch Humus und Rindenmulch für die Wege zwischen den Beeten seien dem Gartenprojekt zur Verfügung gestellt worden. Renate Gauß vom städtischen Planungsbüro bekräftigt, sie halte den Gemeinschaftsgarten fürs soziale Miteinander für sinnvoll und für das Erleben wie viel Arbeit in der Produktion von Gemüse steckt.

    Die Idee, gemeinsam mit anderen einen Garten zu bewirtschaften, trifft den Nerv der Zeit. Eine kleine Notiz über die Pläne genügte, die Menschen zu mobilisieren. „Es gab schon Wartelisten vor der Gründung“, sagte Antje Boll. […] . Eine Anwohnerin hofft, dass das Quartier mit dem Garten einen Treffpunkt bekommt. Diese fehle nämlich noch. Kim Müller sieht das Gartenprojekt im Zusammenhang mit einer internationalen Bewegung, die an Bedeutung gewinne. Menschen schlössen sich zusammen, setzten auf Zusammenarbeit und regionale gemeinsame Produktion. Erste Station solcher Entwicklungen seien oft Nachbarschaftsgärten. (mehr …)

  • In Buddenheim entsteht ein Gemeinschaftsgarten mit Flüchtlingen

    (Gu aus alerts, 19.5.)
    GEMEINSCHAFTSGARTEN Budenheimer Arbeitskreis „Miteinander der Kulturen“ ermöglicht Flüchtlingen Begegnungen am Beet

    BUDENHEIM – Wenn hier weiter so fleißig gehackt, gesät und gewässert wird, dann könnte in wenigen Wochen das erste Gemüse geerntet werden. „Die Tomaten blühen schon“, stellt Projektleiter Josef Dechent beim Blick auf die frisch bepflanzten Beete fest. Hand in Hand haben ehrenamtliche Helfer und Flüchtlingsfamilien aus Syrien, Afghanistan und Somalia die ersten Parzellen im Budenheimer Gemeinschaftsgarten angelegt.

    Am Samstag fiel der Startschuss für das Projekt an der Gonsenheimer Straße, in das vor allem die in Budenheim lebenden Flüchtlinge mit einbezogen werden sollen. Initiator ist der Arbeitskreis (AK) „Miteinander der Kulturen“. „Aus dem Arbeitskreis kam die Idee, den Flüchtlingsfamilien, die ja in sehr beengten Verhältnissen wohnen, die Möglichkeit zu geben, etwas für den Eigenbedarf anzubauen“, erklärt Josef Dechent. „Durcheinander der Kulturen“ hat der AK seinen kulturübergreifenden Nutzgarten genannt.

    Zunächst, sagt Dechent, habe man ein geeignetes Gelände finden müssen. Dankenswerterweise hätten die katholische Kirche und die Gemeinde Budenheim eine ungenutzte Grünfläche zwischen Schulparkplatz und Kirche zur Verfügung gestellt. Bevor die ersten Setzlinge eingepflanzt werden konnten, mussten freilich weitere Vorbereitungen getroffen werden. „Als wir das Gelände besichtigt haben, haben wir gesehen, dass der Boden sehr schlecht ist“, berichtet Josef Dechent. So entschied man, die Pflanzbeete aufzuschütten. Auch hier konnte der Arbeitskreis auf tatkräftige Hilfe bauen. „Unser Revierförster Stefan Dorschel hat uns Baumstämme aus dem Lennebergwald geliefert“, sagt AK-Mitglied Ruth Wagner-Schmitt. Die Stämme sollen zur Einfassung der Pflanzbeete dienen. Unterstützung habe man obendrein von den Gemeindewerken erhalten, die für frische Muttererde gesorgt hätten.
    […]
    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/budenheim/freundschaften-wachsen-beim-pflanzen_15422607.htm (mehr …)

  • Bermudagarten in Berlin-Weißensee geplant

    (Shimeles, Mail,Tel. Beratung, Mai 2015)

    Bermudagarten- ein urbanes Gartenprojekt in Berlin Weisen See

    Zwischen Büros und Kunsthochschule, Flüchtlingsunterkunft und Wohngebäuden liegt ein Stück Brachland. Dieses Bermudadreieck ist eine 2.700 qm große Fläche zwischen der dem DGZ Ring und der Johannes-Litten-Straße, in Berlin Weißen See

    Wir wollen Ein Garten, der Anwohner, Geflüchtete, Büroarbeiter und Studenten verbindet?

    Werden die Leute dann hier verweilen und in der Sonne liegen? Werden wir ein Café, einen Pizzaofen und eine Streichelzoo haben? Werden hier Jugendliche morgens bolzen und abends musizieren? Und wer wird versuchen sich eine unabhängige Nahrungsmittelgrundlage zu schaffen?

    Wir laden Anwohner, Angestellte, Geflüchtete, Studierende und alle, die sonst noch interessiert sind, ein, um diesem unbekannten Land Leben einzuhauchen.

    Unsere Aktivitäten sind öffentlich und wir laden alle Interessierten in der Nachbarschaft, wie in der Kunsthochschule zur Teilnahme ein.

    Wir werden den Garten das Semester über wöchentlich mit Aktivitäten bespielen und dabei der Fläche Gestalt geben. Als Stadtgarten, als Treffpunkt, als Ort des Austauschs und des Spiels.

    Wir werden Leute von anderen Projekten zu öffentlichen Präsentationen oder Workshops einladen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit uns zu teilen.

    Als zentrales Element wollen wir einen Bauwagen aufstellen. wir werden Sitzgelegenheiten bauen und Hochbeete anlegen.

    Die Initiativ Gruppe besteht aus Studenten der Hochschule Weisen See die aus verschiedenen Länder kommen zusammen mit Einzelpersonen aus der Nachbarschaft und mit Bewohner von Flüchtlings Unterkünfte.

    Ich berate die Gruppe seit Anfang Mai und die Gruppe hat Schritt für Schritt Voraussetzungen geschaffen Zugang zum Grundstuck zu bekommen und Träger zu finden bis sie eigenen Verein gründen. Die Hochschule Unterstutzt das Projekt

    Am Anfang hatten sie keinen Träger, inzwischen haben sie einen Träger. Auch diese Tage bekommen sie die Nutzungsvereinbarung für das Grundstück unterschrieben.

    Sie wollen bei der Stiftungsgemeinschaft einen Förderantrag für Gartengeräte und Infrastruktur Aufbau stellen.

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  • Gartenprojekt für Flüchtlinge auf Kreativquartier

    (Gu, RSS, 12.5.)
    Das Kommunalreferat hat das so genannte Huberhäusl an der Schwere-Reiter-Straße 2 vor wenigen Tagen abreißen lassen, um dort einen urbanen Garten für junge unbegleitete Flüchtlinge zu errichten.

    „Sobald der Abriss komplett abgeschlossen ist, wird auf dem Areal des
    früheren Huberhäusls bester Münchner Humus aufgebracht, der aus dem
    neuen Stadtteil Freiham im Münchner Westen stammt“, erklärt Kommunalreferent
    Axel Markwardt. „Damit ist die Basis geschaffen für eine neue
    Gartenanlage, die eine im Kreativquartier ansässige Künstlerin zusammen
    mit den in unmittelbarer Nachbarschaft untergebrachten unbegleiteten
    minderjährigen Flüchtlingen anlegen und pflegen wird.“
    http://www.muenchen-querbeet.de/bauen-wohnen/kreativquartier-urbaner-garten-fuer-junge-fluechtlinge-geplant (mehr …)

  • Interkultureller Garten wird Teil des Deutschkurses für Flüchtlinge in Mering

    (Gu, Mail, 5.5.)
    Herr Salau, der Initiator eines IGs in Mering (mit Flüchtlingen), hat nach dem Vortrag von Gu mit einer anderen Deutschlehrerin vereinbart, dass „ jeden Montag ab nächster Woche das Thema „Garten“ im Unterricht zu behandeln und den Garten in der Hartwaldstr. 31 zu bearbeiten. Am Samstag, den 13. Juni wollen wir uns voraussichtlich nochmal wieder mit den Meringer Bürgern zusammenkommen.“ (mehr …)

  • Infos von Shimeles

    (per Mail an Gu)
    Auszug aus den Infos
    . Willkommenskultur mit Handwerks-Kunstprojekt anregen und praktisch umsetzen.(per Mail)

    Der Kern Gedanke des Projektes Interkulturalität in Garten, Handwerk und Kunst (Kulturelle Vielfalt sichtbar machen) findet weitere praktische Umsetzung in Form von Projekt „Kulturstühle

    Die Idee dazu ist: Alte Holzstühle werden gesammelt aus Büros, Schulen, private Haushalte, etc… und werden von verschiedenen Menschen (bei Bedarf unter Anleitung) bemalt.

    Nach der Bemalung werden die Stühle in verschiedenen Straßenecken in der Stadt aufgestellt. Und ein Teil der bunt bemalten Stühle werden in der Stadtmitte vor dem alten Rathaus aufgetürmt!

    An der Aktion sollten viele Göttinger Bürger, wie möglich daran teilnehmen. Somit werden Kulturelle Vielfalt sichtbar gemacht und durch das Mitmachaktion Berührungsängste abgebaut.

    Die Internationalen Gärten wurden für eine weitere Kooperation angesprochen. Die Handwerks-Kunst Gruppe der Internationalen Gärten ist Kooperationspartner und plant paar Stühle mit verschiedenen Motiven und dem Vereinslogo zu bemalen.

    Das Projekt wird von Jugendhilfe Sud Niedersachsen gefördert. Werkstatt und Bastelgeräte stellt das Haus der Kulturen e.V. zur Verfügung. Die Anleiterin ist Berufskünstlerin.

    6.Handwerksprojekte in IGGÖ 2015 in der Umsetzungsphase: kleingartenwerkstatt(plant letztes Jahr aber nicht umgesetzt wegen Mangel an Kapazität), Komposttoilette, Bienenkastenbau(als Workshop wo auch andere IGs daran teilnehmen können). Der Verein möchte einen Förderantrag an die Stiftung gestellt.

    7. Bau von Bienenkasten geplant für April, wurde verschoben. Der Workshopsanleiter begründet es damit, dass es im Garten die Voraussetzung dafür nicht gegeben ist: Stabile Werkbank, die Werkzeuge zum fein arbeiten. Es wird angestrebt Zugang zum eine Schul-Werksttat (Montessouri schule) und Zugang zu einer Städtische Werkstatt für jugendliche zu bekommen.

    12. Das Miteinander stärken über Handwerks-kunst Projekte

    Filz Geschichten aus aller Welt in Melbertshofen, München

    Es findet Jeden Dienstagnachmittag, Kostenfrei

    Gestalten mit schafffswolle-Dabei wird Geschichten erzählt und gestaltend Erinnerungsbilder aus Filz gebaut.

    13. Ein Interkulturellen Gartenclub für Kinder in Neuland Köln, Info per Mail

    „ Die Belegung der Wohnheime in direkter Nachbarschaft zu Neuland hat sich leider erneut verzögert. Jetzt ist sie für Mitte Mai geplant. Es werden Familien sein aus Bosnien Herzegowina, Kosovo, Serbien, Albanien, aus Syrien und der Türkei.
    Wir planen u.a. einen Interkulturellen Gartenclub für Kinder.Dabei handelt es sich um ein regelmäßiges Angebot, das Kinder aus der Nachbarschaft und Flüchtlingskinder zusammenbringt. Bei der Kräuterrally durch den Garten, der Beschäftigung mit Krabbeltieren/Insekten oder der Regenwurmkiste/Kompost sind alle Kinder eingeladen, zusammen zu gärtnern und zu spielen „


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  • Stadt Erfurt will Flächen für Gärten mit Flüchtlingen zur Verfügung stellen

    (Gu, Tel und Mail, 30.4.)
    „es gibt jetzt von den verschiedensten Akteuren das Bestreben, für die erwarteten weiteren Flüchtlinge, die nach Erfurt kommen, in Erfurt weitere interkulturelle Gärten entstehen zu lassen. Dabei sind Initiativen, die Stadtverwaltung, der Stadtrat, die kommunale Wohnungsbaugesellschaft etc.. Im Gespräch sind derzeit wohl 20 neue Unterkünfte, die nächste Woche stadtintern bekanntgegeben werden und es gibt auch mehrere geeignete Flächen, sowie evtl. potentielle Betreiber der Unterkünfte, die auch einen derartigen Garten mitbetreuen könnten. Ein weiterer Garten ist schon in der Konkretisierung.

    Ich habe dem Stadtentwicklungsamt den Vorschlag gemacht, Daten und Akteure zusammenzufassen (u.a. Ortsteilbürgermeister, Flüchtlingsrat, Ausländerbeirat) und einen 1-2 tägigen Workshop zu gestalten, bei dem es um inhaltlichen und fachlichen Input, um Vernetzung der Akteure und um die Ausarbeitung verschiedener Möglichkeiten   geht. Wichtig finde ich tatsächlich den Austausch, die Klärung vieler Fragen im Netzwerk und das Ganze in konkrete und machbare Projekte zu kanalisieren.

    -> Gu hält Vortrag und macht Workshop (Anfang Juni)


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  • Erstes Treffen im IG Wiesloch

    (Gu google alerts, 24.4. und Teilname an Ersti_workshop“
    „Die Idee für einen interkulturellen Garten entstand in einem Arbeitskreis des Netzwerks Asyl. In direkter Nachbarschaft des Hauptfriedhofs – im südlichen Bereich – wurde eine rund 1000 Quadratmeter große Fläche von der Stadt gepachtet, das Terrain abgesteckt und schon teilweise umgegraben. […] Einheimische, „Zugereiste“ und Flüchtlinge, so die Vorstellungen, können künftig auf der Fläche ihre eigenen Vorstellungen umsetzen – und dies ohne den Einsatz von Chemie. „Dies ist für uns besonders wichtig“, informierte Jacobi. Nicht zuletzt sei die ökologische Vorgehensweise auch Bestandteil des mit der Stadt geschlossenen Vertrags. Beete, Ruhezonen und kleine Begegnungsstätten sind vorgesehen, auch wenn die letztliche Ausrichtung noch nicht endgültig festgelegt ist. […]  Die Bürgerstiftung Wiesloch übernimmt die jährlichen Pachtkosten.“

    http://www.rnz.de/nachrichten/wiesloch_artikel,-Wiesloch-Interkultureller-Garten-kann-Wurzeln-schlagen-_arid,92867.html

    Sie bekommen Wasser vom Friedhof und halten 7 Beete frei für Flüchtlinge. Sie haben noch nicht viele MigrantInnen errreicht. (mehr …)

  • Himmelbeet will Gartenprojekt für Flüchtlinge initiieren

    (Gu, Tel, 24.4.)
    Himmelbeet aus Berlin will mit PartnerInnen (Sportvereine, einer Einrichtung, die schon mit Flüchtlingen arbeitet und anderen), unterstützt von der SPD, ein/mehrere Gartenprojekt/e für Flüchtlinge initiieren. Sie sind auf der Suche nach Flächen und erfahren viel Zuspruch für die Idee. Noch sind sie nicht vernetzt mit den Gärten in Berlin, die es zu der Thematik schon gibt oder die gerade los gelegt haben. Mit dabei ist wohl auch eine Traumatherapeuthin.
    Außerdem werden sie ggf mit Common Grounds zum Thema „Gärten/Wohnungsbaugeselleschaften“ kooperieren. Common Grunds hat einen Antrag bei der DBU dazu bewilligt bekommen, doch ist die Umsetzung noch nicht in trockenen Tüchern. Anscheinend gibt es im P-Garten derzeit niemanden, der/die verlässlich den Gartenbaupart übernehmen könnte, bzw das Projekt ist wohl gerade in einer Umstrikturierungsphase.
    Die Umstrukturierung bei Himmelbeet läuft, wenn auch nicht ganz gradlinig. Hannah ist noch bis Ende Mai dabei. (mehr …)

  • Gartenprojekt in Riebnitz-Damgarten will attraktiv für Jugendliche, Erwachsene und Flüchtlinge sein

    (Gu aus Antrag, 23.4.)
    Im Innenhof und um das alternative Jugendzentrum AJZ herum soll gegärtnert werden. JedeR kann mitmachen. Hochbeete und ein Kompost sollen gebaut werden, auch in die Erde kann wohl gegraben werden. Sie sind z.Z. ein fester Kern von 6 Personen im Alter von 14-67 Jahren, die sich regelmäßig zur Projektplanung treffen. Sie wollen sowohl die Jugendlichen des Jugendzentrums, die Nachbarn, als auch Flüchtlinge einbeziehen und das Projekt gemeinsam weiterentwickeln.


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  • Buntes Gemüse in Jena legt los

    (Gu, RSS, 21.4.)
    Das Projekt entsteht auf/neben dem Abenteuerspielplatz. Zunächst gab es Beete für Kinder, dann kamen auch immer mehr Erwachsene, die Interesse am Gärtnern hatten. Es hat einige Zeit gedauert, bis sie die Fläche nutzen konnten. Jetzt haben sie losgelegt
    […] Die Fläche, auf der der Garten entstehen soll, ist etwa 1000 Quadratmeter groß. Am Samstag gab es dort nun einen ersten Arbeitseinsatz. „Wir werden eine Holzterrasse bauen, um einen Treffpunkt zu haben, der zum Verweilen und zum Pausemachen einlädt. Dann sollen mehrere Hochbeete und zwei Äcker entstehen, die bepflanzt werden: mit Blumen und Gemüse, mit Beerensträuchern und Kartoffeln“ […] Eines der Hochbeete bleibt deshalb auch zunächst leer. „Wenn die neuen Flüchtlinge nach Lobeda kommen, wollen wir ihnen dieses Beet als Willkommenszeichen zur Verfügung stellen.2

    http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/In-Lobeda-West-entsteht-ein-interkultureller-Garten-2040631209


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  • Gartenprojekt auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Lichtenberg geplant

    (Gu aus Antrag, 16.4.)
    Eine aus einer ESF-Qualifizierung (Umwelt-, Natur- und Klimaschutz) entstandene Initiative möchte auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin Lichtenberg (Herzberge) ein Gartenprojekt aufbauen. Sie haben die Heimleitung und die in der Unterkunft arbeitenden Sozialarbeiter schon für das Vorhaben gewonnen. Die Fläche soll 200m² sein.
    Sie beantragen Geld für den Aufbau.

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  • Nachbarschaftstreff in München-Neuperlach will Gartenprojekt starten

    (Gu, Tel, 15.4.)
    Ein inzwischen hauptsächlich ehrenamtlich gemachter Nachbarschaftstreff in München Neuperlach, der in einem baufälligen Einkaufszentrum ist, möchte große Blumenkästen (wohl vor dem Eingang und auch im Zentrum?) neu bepflanzen und eine Art Gemeinschaftsgarten entstehen lassen. Unklar ist, ob und wann das Einkaufszentrum abgerissen wird. Die Aktiven wollen gerne, dass „Leben in der Bude“ ist und sehen ein Gartenprojekt auch als Möglichkeit, Leute zu gewinnen. Sie wollen auch mit Flüchtlingen arbeiten, die in der Nähe untergebracht sind. Konrad Bucher von ZAK berät geärtnerisch. Sie wollen einen Antrag stellen (mehr …)

  • Flüchtlingsprojekt vom Gartenbahnhof Ehrenfeld

    (Gu, Mail, 14.4.)
    „Das Flüchtlingsprojekt ist noch recht jung. Da geht es um eine ehemalige Grundschule in der Flüchtlinge (teils länger) untergebracht sind. Der triste Hinterhof ist ein Trauerspiel und bietet Platz fürs urbane Gärtnern. Der Plan ist, dass die Flüchtlinge mit uns Pflanzkisten bauen und dann dort selbstständig in Kisten gärtnern. Bisher haben wir die Kisten allerdings meist allein bzw. mit Kindern gebaut. Viele Erwachsene haben wir noch nicht gewinnen können. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
    Von der Bezirksvertretung Ehrenfeld haben wir aus Stadtverschönerungsmitteln fürs Kistenbauen 3000 EUR erhalten. Das ist gar nicht so einfach dafür so viel Geld auszugeben. Vermutlich wird es nicht so teuer werden und die Restmittel werden dann ggf. für ein anderes noch zu erfindendes Projekt verwendet.
    Wenn du dir den Gartenbrief vom Februar anschaust, erfährst du noch ein bisschen mehr:
    http://www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de/2015/02/xxxii-gartenbrief-februar-2015/(mehr …)

  • Bei Tausendschön in Minden sind Flüchtlinge dabei

    (Gu, Recherche, 14.4.)
    „Im Gemeinschaftsgarten Tausendschön gärtnern Bewohner des Flüchtlingsheim Kleinenbremen gemeinsam mit BürgerInnen aus der Region. „Fremde werden Freunde“ heißt das Projekt vom Verein GreenFairPlanet mit dem Ziel Vorurteile abzubauen und die Willkommenskultur zu fördern. „Im August haben wir das Fluchtschiff – Flüchtlingsfrauen werden laut – Women in Exile in Minden organisiert. Unsere Besuche in den Asylunterkünften haben motiviert uns weiterhin aktiv und praxisnah für ein multikulturelles Miteinander engagieren, „ erzählt Elisabeth Schmelzer, Initiatorin des Projektes. Als sie im Februar das Projekt Gemeinschaftsgarten Christiane und Hartmut Haselau vom Verein Flüchtlingshilfe vorstellten, stießen sie offene Türen ein. Das Problem mit dem Fahrdienst löste GreenFairPlanet sowie die Terminvereinbarungen mit den Bewohnern. Der Gemeinschaftsgarten „Tausendschön“ wurde im Februar 2015 von Akteuren im Verein Greenfairplanet gegründet. Er befindet sich in Leteln und umfasst 1157 Quadratmeter.Am Samstag hat in Leteln der offene Gemeinschaftsgarten Tausendschön seine Pforten zum 1. Arbeitseinsatz geöffnet. Mit dabei Flüchtlinge aus Kleinenbremen. Für sie hat GreenFairPlanet einen Fahrdienst auch für zukünftige Aktivitäten eingerichtet und die Termine persönlich vereinbart.
    Mehr Infos zum Garten: http://tausendschoen.greenfairplanet.net/ (mehr …)

  • Erste Bauaktion im Garten der Hoffung in Berlin war ein voller Erfolg

    (Gu, Mail, 26.3.)
    Garten der Hoffnung = ein neu begonnenes Gartenprojekt auf der Fläche eines Flüchtlingsconatinerdorfs in Berlin-Köpenick:
    „Die Bauaktion war für uns absolut großartig. Ganz viele Heimbewohner*innen kamen raus und packten ohne viele Worte mit an. Das Kisten-Zimmern und Erdeschaufeln war reine „Männersache“, die Frauen waren etwas zurückhaltender (hatten meistens auch noch ein Kind auf dem Arm), einige haben dann mit den älteren Kindern mitgepflanzt. Wir werden jetzt jeden Freitag nachmittag zusammen gärtnern/bauen und Tee/Kaffee zusammen trinken.
    Mit den afrikanischen und arabischen Menschen wird sich sicher ein längerfristiger Kontakt aufbauen. Viele möchten etwas Sinnvolles tun während des großen Wartens.Die ersten Familien aus den Balkanländern (aus sog. „sichere Drittstaaten“ Serbien, Bosnien, Kosovo … und Roma aus Bulgarien/Rumänien) haben dieser Tage allerdings schon ihre offiziellen Absagebescheide erhalten und müssen jetzt wieder zurückreisen. Das führt, wie Du Dir vielleicht vorstellen kannst,  zu sehr gespannter Stimmung zwischen ihnen und den Tür an Tür mit ihnen wohnenden Familien aus Syrien, Irak/Iran, Palästina, die ziemlich sicher bleiben dürfen
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