Schlagwort: Förderung

  • Hamburg: Postcode Förderung für KInderprojekt bei Kebap

    (Insta)
    Wir sind überglücklich und dankbar, dass die Deutsche Postcode Lotterie den Erwerb und Umbau zweier Schiffscontainer zu einem temporären Lernraum für unser BNE-Projekt StadtNaturKind gefördert hat. Im multifunktionalen Raum auf dem Bunkergelände werden Lernen und Forschen nun ganzjährig und unabhängig vom Wetter möglich – in direkter Verbindung zur StadtNatur.
    Die Container werden zurzeit von Waldemar von Bülow und seinem Team von Hanse Repair umgebaut, der uns auch bei der Wahl des Standorts und den Vorbereitungen unterstützt. Im Februar soll der neue Lernraum auf dem dem Gelände aufgestellt werden.
    Bis dahin bauen wir unsere in die Jahre gekommene „Villa“ ab, die wir vor einem Jahrzehnt aus Holz in den Hügel am Bunker gebaut haben. Im ersten Arbeitsgang haben wir bereits die Rückwand mit einem Werk von Künstler OZ freigelegt.
    Auch unser selbst gebauter Lehmofen und die Außenküche müssen versetzt werden. Wer uns bei diesen Aufgaben unterstützen möchte: sehr gerne!

    Mehr über das Projekt erfahrt ihr hier: https://kulturenergiebunker.de/die-klimakiste-ein-lernraum-fuer-stadtnaturkinder/ (mehr …)

  • Leipzig: 2025 schwieriges Jahr für H17

    (NL)
    Dieses Jahr war aufregend und zehrte an unseren Kräften, nicht zuletzt wegen der lang ausbleibenden Fördermittel und der stark gestiegenen Grundsteuer. Ob der wertvolle Stadtbaum auf unserem Grundstück gesichert werden kann, hängt weiterhin davon ab, was genau auf dem Nachbargrundstück mit der Nummer 15 passieren wird. Sehr ärgerlich waren auch die zwei Einbrüche im Garten, bei denen teure Kabel zerschnitten und gestohlen wurden.

    Gleichzeitig werden die Aussichten auf Fördermittel leider immer trüber und das Projekt „Grüner Montag“ kann in der jetzigen Form 2026 nicht wiederholt werden, was sehr schade ist, weil damit auch die geschaffene kleine Stelle wegfällt.

    Und dann kam kurz vor Weihnachten auch noch eine Mieterhöhung für das Grundstück.

    (Mail)

    Zum einen wird meine Stelle und das ensprechende Mitgärtnern-Projekt über eine Förderung durch die Postcode Lotterie leider nicht verlängert.

    Außerdem fordert der Grundstückseigentümer Terra Libra GmbH/Stiftung Edith Maryon

    (https://maryon.ch/stiftung/tochterunternehmen/terra-libra/herzlich-willkommen/)

    ab Januar eine indexbezogene Mieterhöhung um 17%, die wir jetzt auch trotz Verweis auf unsere Prekarität und bitte um Aussetzung der Verbraucherindexbindung nicht erlassen bekommen.

    Damit vergrößert sich die monatliche Mietbelastung im Vergleich zu 2024 um 112 Euro (50 Euro Grundsteuererhöhung, 62 Euro Mieterhöhung).

    (mehr …)

  • Stuttgart: Inselgrün hat sich vergrößert und wird gefördert

    es ist immer noch Inselgrün, wir mussten zwar wiederholt umziehen und doch sind wir noch da uns sollen auch erhalten werden.
    Aktuell sind wir auch auf einem guten Weg zum essbaren Quartier, bzw. der ersten essbaren Strasse in Stuttgart.
    Sie sind FuturePoint der Stadt Stuttgart und werden vom Stuttgarter-Klimainnovationsfond und The Nature Conservacy auf dem Weg zum essbaren Quartier gefördert.
    https://jetztklimachen.stuttgart.de/klima-innovationsfonds-projekt-essbares-quartier

    Infos auch hier: https://www.stuttgart-meine-stadt.de/file/68b0399b6a889a12940ffaf2 (mehr …)

  • Homburg: Stadt investiert Millionen in Platzumgestaltung

    (alters)
    Mit einem symbolischen Spatenstich haben Oberbürgermeister Michael Forster und zahlreiche Vertreter aus Verwaltung, Politik, Planung und Bau den Startschuss für ein städtisches Großprojekt gegeben. Vor der Hohenburgschule beginnt die Stadt Homburg mit der Neugestaltung des Umfelds – ein Vorhaben, das die Innenstadt nachhaltiger und grüner machen soll.

    „Heute ist ein besonderer Tag für die Stadt Homburg – die Stadt wird ihr Gesicht verändern“, erklärte Oberbürgermeister Forster beim Auftakt. Neben ihm nahmen Bürgermeister Manfred Rippel, Beigeordneter Peter Fuchs, Bauamtsleiter Frank Missy, Vertreter des Stadtrates sowie die Planer Luca Kist und Robin Keppler vom Büro Dutt & Kist und die ausführende Firma Kempf Außenanlagen teil.

    Die Bauarbeiten starten am 1. September und sollen bis Ende 2026 dauern. Mit dem Arbeitstitel „Piazza Albano Laziale“ und „Urban Gardening“ setzt Homburg auf mehr Grünflächen, eine bessere Aufenthaltsqualität, Biodiversität und ein modernes Regenwassermanagement. Forster: „Wir als Stadtverwaltung und Stadtrat möchten dem Klimawandel innerstädtisch Schritt für Schritt entgegenwirken und inmitten von Homburg eine grüne Lunge schaffen, die zum Verweilen einlädt.“

    Das Projekt ist das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses. Bereits 2020 bewarb sich die Stadt im Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Mit dem Förderantrag Ende 2021 wurden rund 2,7 Millionen Euro an Zuschüssen gesichert – bei Gesamtkosten von etwa 3,6 Millionen Euro. Forster dankte besonders dem Bauamt für Planung und Antragstellung sowie dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Markus Uhl, der die Stadt auf die Fördermöglichkeit aufmerksam gemacht hatte.
    Oberbürgermeister Michael Forster betonte die Bedeutung des Projekts für eine grünere und lebenswertere Innenstadt. – Foto: Julie Jager

    Das Planungsbüro Dutt & Kist gewann 2023 den Realisierungswettbewerb. Ihr Konzept verbindet Entsiegelung, urbane Gärten, Insektenhotels, Hochbeete, ein Gewächshaus und kulturelle Treffpunkte. „Es ist uns wichtig hervorzuheben, welchen modellhaften Charakter dieses Vorhaben hat: In Homburg werden neue Wege beschritten, die teilweise experimentell, aber zugleich richtungsweisend für andere Städte und Kommunen sein werden. Daher wird dieses Projekt Wirkung weit über die Landesgrenzen hinaus entfalten“, betonte Luca Kist.
    Foto: Julie Jager

    Da die Fördermittel fristgerecht abgerufen werden müssen, setzt die Stadt das Projekt unabhängig vom geplanten Parkhaus um. Ersatzparkplätze sollen entlang der Talstraße und am Enklerplatz entstehen. Forster: „Wir müssen diese Chance jetzt ergreifen.“
    https://homburg1.de/homburg-startet-neugestaltung-vor-der-hohenburgschule-36-millionen-euro-projekt-mit-27-millionen-euro-foerderung-227339/ (mehr …)

  • Karlsruhe: Sozialunternehmen Urbane Gärten Karlsruhe

    Zwei Frauen haben das „Sozialunternehmen Urbane Gärten Karlsruhe“ als gGmbH gegründet. Meine Gesprächspartnerin Carmen hat vorher als Künstlerin und Medienpädagogin gearbeitet. Sie wollen mit ihrer gemeinnützigen Firma zur Transformation (von Grünflächen) beitragen und bringen Ökologie, Soziales und Kunst zusammen. Sie bewerben sich auf Ausschreibungen, stellen Anträge bei Stiftungen und bekommen Aufträge (z.B. von der Kommune). Ihr Ziel: die essbare Stadt. Sie wollen sich noch mehr als Partner für Stadtentwicklung und Stadtplanung etablieren. Angetreten sind sie mit der Haltung, dass die Firma ein Ausprobieren sein kann, wenn es nix wird, dann machen sie was anderes. Gelernt haben sie, dass bei Auftraggebern wichtig ist, zunächst einen kurzen Planungshorizont aufzurufen, so beim Spielfeld M2 der Höpner Stiftung. Die dahinter stehende Brauerei lebt von den Gewinnen ihrer Immobilien. Auf einer Fläche wurde ein Brauhaus (?) abgerissen und die Stiftung suchte nach Nachnutzungen – zunächst für 1 Jahr wurde die Fläche für einen Gemeinschaftsgarten zur Verfügung gestellt, dann für ein weiteres und inzwischen sind es 5 Jahre. Da es sich um ein Sahnestück handelt, ist der Garten dort nicht wirklich sicher. Neulich brauchte ein Startup, an das Räumlichkeiten an der Fläche vermietet sind, mehr Lagerfläche und ein Teil des Gartens (auf dem schon Bäume gepflanzt waren), musste umziehen. Carmen, Lena und ein Gärtner haben das dann ruckzuck gemacht und alle Bäume haben überlebt. Die ehrenamtliche Gruppe wäre zu einer so schnellen Reaktion nach Einschätzung von Carmen nicht in der Lage gewesen. 
    Die Obstbäume im Spielfeld-Garten werfen inzwischen so viel ab, dass sie sich fragen, was sie mit dem ganzen Obst machen sollen.
    Anfangs haben sie Wohnungsbaugesellschaften angeschrieben und auch Aufträge erhalten. Gelernt haben sie dabei, dass je mehr Personalressourcen von Firmen für die Umgestaltung (in Form von Strategieworkshops etc.) gebraucht werden, desdo eher ziehen sich diese zurück. Die Firmen wollen eher Praxisprojekte, die sie in Auftrag geben können. Bei einer anderen Wohnungsbaufirma wurden sie eingeladen, mit zu machen, doch die haben schon mit Acker e.V. kooperiert. Für sie war interessant zu erleben, wie Acker arbeitet.
    Mit der Ansprechpartnerin für Urban Gardening der Stadt haben sie ab und an zu tun, sie finden aber, dass die Stadt – die wohl schon seit 10 Jahren eine solche Stelle hat – damit zu wenig Wirkung in Richtung essbare Stadt entfaltet. Die Grünen sind die stärkste Partei und „essbare Stadt“ steht im Koalitionsvertrag.
    Karlsruhe hat wohl einen Zuschlag für den Aufbau eines Urbanen Waldgartens bekommen (Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz), es ist auch schon ein Permakultudesigern dafür eingestellt worden. 
    Eine wichtige Finanzierung haben sie jünst über die DM-Werner-Stiftung bekommen: 3 Jahre mit Personalstellen, so easy, dass sie es erst nicht geglaubt haben.
    Sie sind Träger von ein paar Gemeinschaftsgärten, haben andere begleitet und machen auch Gartenaktionen mit und für Schulen. Andrea Baier hatte sie mal in der Werkstatt für alles mögliche besucht und wohl zu Repair und Werkstatt beraten. (mehr …)

  • Hessen: Land will Bürgergärten fördern

    (alerts)
    […]

    Das Land Hessen will mehr Bürgergärten in den Städten, deshalb werden sie mit Mitteln aus dem Programm „Zukunft Innenstadt“ vom Land gefördert. Auch der Gemeinschaftsgarten in Oberursel, der dieser Tage eingeweiht wurde und den Namen „Orschelgarten“ trägt, wurde in das Programm aufgenommen. Die Lokale Oberurseler Klimainitiative (LOK) konnte für eine Partnerschaft gewonnen werden. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Vereins und vielen Freiwilligen wurden Fundamente gesetzt, Hochbeete aufgestellt, mit Erde gefüllt und bepflanzt. Die aktuell 21 Beet-Parzellen werden durch die LOK vergeben und bewirtschaftet. An drei zusätzlichen „öffentlichen“ Beeten mit neun Parzellen können Bürger auch einfach selbst etwas ernten, zumindest dann, wenn ein Infoschild anzeigt, dass das Gemüse reif ist.

    Bürgermeisterin Antje Runge erläuterte bei der Einweihung das Urban Gardening Projekt: „Wir wollen unsere öffentlichen Plätze in Oberursel vom Bahnhof bis zur Bleiche aufwerten, in dem wir sie erlebbar machen, etwas für das Klima tun und gleichzeitig schöner gestalten. Dabei entsteht ein grüner Weg, der Plätze und Grünflächen umfasst und das Zusammenleben fördert. Zum Mitmachen bei dem Gartenprojekt sind Oberurseler eingeladen, die Lust am Gärtnern haben.“

    Im Mittelpunkt sollen die Liebe zur Natur, nachhaltige Anbaumethoden und der Verzicht auf künstliche Pflanzenschutz- und Düngemittel stehen. „Wir wollen dabei ein Bewusstsein für Bodengesundheit und Biodiversität schaffen. Das, was hier im Gemeinschaftsgarten funktioniert, kann auch vor der eigenen Haustür oder auf dem Balkon umgesetzt werden. So kann Klima- und Artenschutz gelingen, wenn viele Menschen einen kleinen Beitrag leisten.“, unterstreicht Martin Böttner, für das Kernteam der LOK.
    […]
    https://www.taunus-nachrichten.de/oberursel/nachrichten/oberursel/urban-gardening-oberursel-id183255.html

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  • Dedinghausen: Dorfgarten Teil eines größeren Projekts

    Föderprojekt in „Wir bewergen was“ – da wird professionelle Beratung gefördert:

    Neue Mitte Dedinghausen (Dorf mit Zukunft e.V., Lippstadt Dedinghausen)
    Auf Initiative von Bürgerinnen und Bürgern soll in der Mitte des Dorfes Lippstadt-Dedinghausen ein neues Quartierszentrum mit verschiedenen Einrichtungen entstehen. Neben dem Anbau und der Vermarktung von regionalen Produkten in einem Dorfgarten, sowie Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit, soll in erster Linie der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert werden. Das neue Dorfzentrum soll ein Anlaufpunkt für alle Interessierten werden, die an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen möchten. Zudem soll auch ein Naturerlebniswald entstehen.
    https://www.ptj.de/projektfoerderung/buergerschaftliches-engagement/qualifizierung

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  • Dortmund: Querbeet bis 2029

    NL
    Das Projekt Querbeet Dortmund geht weiter: Der Rat der Stadt hat es bis 2029 verlängert. Besonders bei der Internationalen Gartenausstellung Ruhrgebiet (IGA)im Jahr 2027 will Dortmund mit seinen Gemeinschaftsgärten punkten. Das seid ihr! Eine Ausstellung auf dem IGA-Gelände und Führungen zu Gemeinschaftsgärten sollen das gemeinschaftliche Gärtnern bekannter machen. Deshalb rechnet die Stadterneuerung damit, dass anschließend weitere Projektideen entwickelt werden, deren Umsetzung dann bis 2029 unterstützt werden soll.

    Und warum? Das bürgerschaftliche Engagement der Gemeinschaftsgärtner*innen leistet viel für die soziale Integration und die ökologische Bildung. Die Verlängerung des Projekts ermöglicht es, noch mehr Bürger*innen dafür zu gewinnen, neue Gartenformen zu entwickeln und den positiven Einfluss auf das städtische Zusammenleben gemeinsam weiter zu stärken. (mehr …)

  • München: Waldgartenprojekt kann loslegen

    (Tel)
    Die Münchner Waldgartengruppe hatte ein kosntruktives Gespräch mit der Verwaltung. Der Artikel in der SZ, so vermutete Quentin, hat zu Gesprächsbereitschaft geführt. Nun ist es so, dass sie entweder doch auf der schon gefundenen Fläche loslegen können oder aber eine neue Fläche für ein größeres Waldgartenprojekt bräuchten.

    Stand der Dinge ist derzeit, dass sie favorisieren, die kleinere Fläche zu nehmen, da unklar ist, ob die Bundesmittel für Waldgärten tatsächlich ab März wieder fleißen werden (die waren Ende letzten Jahres ausgeschöpft) und ob sie da überhaupt einen Zuschlag bekommen würden. Sie wollen eher mehrere Fin-Quellen anzapfen (auch uns) und step bey step eher bottom up vorgehen.

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  • Schwerte: Spatenstich für den Klimagarten

    Der Klimaarten ist Teil seiner Internationalen Gartenausstellung 2027

    Die Urbanisten organisierten in Kooperation mit dem Büro Förder Landschaftsarchitekten den Beteiligungsprozess für den Klimagarten Schwerte. In fünf Veranstaltungen konnten die Schwerter Bürger*innen ihre Ideen und Anliegen einbringen, die dann in einem Nutzungskonzept für den Klimagarten mündeten.
    […]
    „Wir wollen den Klimagarten hier als Bildungsort etablieren“, unterstrich Dimitrios Axourgos. „Umweltbildung ist uns ein besonderes Anliegen und zentraler Bestandteil des Projekts“. Jetzt entstehe u.a. ein Klimapavillon für Veranstaltungen und projektbezogenen Unterricht, der allen, vor allem aber den Schulen und KiTas in Schwerte zur Verfügung steht. Fünf Themengärten und ein Klimalehrpfad als Bildungsweg werden angelegt. Abgedeckt werden die Themenbereiche Umweltschutz, Klimaanpassung und Biodiversität. „Wir wollen theoretisches Wissen praktisch vermitteln und erfahrbar machen und einen attraktiven Ort zum Aufenthalt und Austausch schaffen“, so der Bürgermeister.

    Die Kosten für den Klimagarten belaufen sich auf 3,3 Millionen Euro, von denen drei Millionen Euro durch den Bund gefördert werden. Fertig sein soll der Klimagarten schon in einem Jahr, also deutlich vor dem Beginn der IGA. Die Stadt ist überzeugt, dass der Klimagarten davor, vor allem aber auch danach ein attraktiver Ort für Besucher*innen sein und bleiben wird.

    Klimagarten Schwerte (klimagarten-schwerte.de)

    Quelle: https://dieurbanisten.de/spatenstich-fuer-den-klimagarten-in-schwerte-wandhofen/
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  • Berlin: Workshops und Materialien für Einrichtungen und Privatpersonen im Gutsgarten

    Der GG Schweriner Ring bekommt gärtnerische Unterstützung und Materialien vom Gutsgarten.
    PG hat ein neues Projekt:
    Wir freuen uns sehr, euch unser neues Projekt Hellersdorfer Gemüse vorstellen zu können!

    Worum geht es?

    Soziale Einrichtungen und Anwohner:innen des Bezirks Marzahn Hellersdorf werden rund ums Thema Gemüseanbau beraten und unterstützt, insbesondere in der Frage, wie die Produktivität im Anbau gesteigert werden kann.

    Das Projekt ist von der Senatsverwaltung Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen über das Programm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ gefördert und wird vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf koordiniert wird.

    Veranstaltungsort ist der Gutsgarten Hellersdorf.

    Dort können bereits bestehenden Anbaulösungen besichtigt werden.

    Zudem können ertragssteigernder Elemente für den Gemüseanbau auch an gemeinnützige Einrichtungen aus dem Fördergebiet des Projektfonds (siehe Karten unten) verteilt werden.

    Bei den Anbaulösungen handelt es sich unter Anderem um:

    • Hochbeete
    • Aufsatzrahmen für Frühbeete
    • DIY Minifolientunnel
    • DIY Kleingewächshaus zum Selbstaufbau
    • DIY Wurmkomposter
    • Tropfbewässerungsanlage

    Ein weiterer Teil des Förderprojekts sind Workshops zu Themen rund um Gemüseanbau, wie

    • Neuanlage eines Bodenbeetes inkl. Tropfbewässerung
    • saisonale Pflanzplanung inkl. Fruchtfolge-und Mischkulturplanung
    • Kochen mit und Haltbarmachung von Ernte aus dem Garten
    • Obstbaumschnitt angeboten.

    Das Projekt richtet sich sowohl an Einrichtungen und Privatpersonen, die bereits eigene (Hoch-)Beete zur Verfügung haben und diese ergiebiger nutzen wollen, als auch an solche, die noch keine (Hoch-)Beete zur Verfügung haben, sich diese aber wünschen.

    Das Kontingent für die Bereitstellung von Anbauelementen ist begrenzt.

    Bevorzugt werden gemeinnützige Einrichtungen.

    Wann und Wo?

    Immer Donnerstags, von 15-19h (Hauptsaison) 14-18h (Nebensaison)
    im Gutsgarten Hellersdorf | Alt-Hellersdorf 17, 12629 Berlin. (mehr …)

  • Demmin: Stelle für zwei Jahre verlängert

    Wir sind 2023 gut gestartet und konnten mithilfe mehrerer Fördermitteltöpfe den Gemeinschaftsgarten aufbauen. In den kommenden zwei Jahren werden weitere Bildungsangebote und Projekte vor Ort umgesetzt, um als Ziel die Verselbstständigung des Gartens – im positiven Sinne – zu erreichen. Dank der Förderung durch die NUE-Stiftung wurde nun auch unsere Personalstelle zur Betreuung des Gemeinschaftsgartens um zwei Jahre verlängert.

    Träger ist der Heimatverein
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  • Berlin – Harzacker: neuer GG in KGA

    (Websiet-Info)

    HarzAcker – Pflanz dein Kiez!

    In enger Zusammenarbeit mit dem QM Harzer Straße und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie dem Bezirksamt Neukölln ist Parzelle X bis Ende 2024 im Harzer Kiez aktiv. Gemeinsam Gärtnern ist das Motto und offizieller Projektname.

    Es geht vor allem darum, das Harzer Quartier durch partizipative Aktionen und Interventionen grüner und attraktiver zu gestalten. Die Anwohner*innen möchten wir durch das urbane Gärtnern zu einem Miteinander animieren und ihnen darüber ein Bewusstsein und eine Wertschätzung für ihre Umgebung vermitteln. Es sollen Orte der Begegnung und der Beteiligung geschaffen werden, die eine Teilhabe und eine Gemeinschaft möglich machen.

    Gemeinsam Gärtnern auf dem HarzAcker – in der Baumscheibe, auf dem Balkon oder im neu zu etablierenden Gemeinschaftsgarten in der KGA Harztal-Wilde Rose oder im Schulgarten …

    http://www.parzelle-x.de/work#/harzacker/

    https://qm-harzerstrasse.de/navigation/soziale-projekte-pf/gemeinsam-gaertnern (Förderzeitraum durch QM Oktober 22 – Dez 24) (mehr …)

  • Deutzen: Permakulturgarten auf Kirchgrund

    (Mail)

    in Bohnen-Tipi und ein Hochbeet findet man neben der Kirche St. Konrad in Deutzen, dahinter eine Wiese mit Insektenhotel und zwei neu gepflanzten Bäumen alter Apfelsorten aus der Region: „Borsdorfer“ und „Edler“ aus Leipzig. Cäcilia Reiprich, seit drei

     
     

    Jahren Geschäftsführerin des Vereins Ökokirche Deutzen, erklärt: „Das Hochbeet ist bei unseren Permakultur-Treffen entstanden. Es ist ein Schritt in Richtung Selbstversorgung. Aber man muss viel ausprobieren und seine Ideen immer wieder mit den Erfahrungen abgleichen.“ Am Beet darf man Erbsen naschen und dabei einiges lernen.
    Seit 2020 gibt es den Verein Ökokirche Deutzen. Die halbe Stelle der Geschäftsfüherin wird noch bis Ende Juni aus dem Topf der Pastoralen Projekte im Bistum Dresden-Meißen finanziert. Die ökumenische Initiative starte 2019 mit dem monatlichen „Gebet für die Schöpfung“. Reiprich betont: „Die Aufgabe, die Schöpfung zu bewahren, erscheint mir zu groß, als dass wir Menschen uns nur auf uns selbst verlassen.“

    Permakultur bietet vierfachen Ertrag
    So schicken die Mitstreiter nicht nur Gebete zum Himmel, sondern holen sich auch praktische Berater oder Referenten mit Vorträgen in die Kirche. Denn es gibt große Pläne zum Tun: Das Nachbargrundstück, das der Evangelischen Kirche gehört, soll demnächst gepachtet werden. Dort soll ein Selbstversorgergarten nach Permakultur-Leitlinien entstehen. Das meint: Dauerhafte Landwirtschaft im Sinne eines sich selbst erhaltenden Gartens. Dabei wird altes Wissen über das Zusammenspiel der Natur mit ökologischer Landnutzung verbunden und ist viermal so er tragreich wie konventionelle Landwirtschaft. Allerdings dauere es rund zehn Jahre, bis man alles so ausprobiert und umgesetzt hat, bis dieser Ertrag auch geerntet werden kann, so Reiprich.
    Die Bepflanzungspläne liegen bereits vor. Beispielsweise sollen Erlen Wind abhalten und Schatten spenden, so dass der Boden den Tag über weniger austrocknet, ihr Laub ist ein guter natürlicher Dünger. Dafür werden aktuell Baum- und Buschpaten gesucht. Pflanzaktion ist am 19. November. Dass der Verein sich in Deutzen engagiert ist kein Zufall: Das Dorf südlich von Leipzig wurde wegen des Braunkohletagebaus in den 60er Jahren komplett umgesetzt, dem fiel die alte evangelische Dorfe im Kirche zum Opfer, die bis heute nicht neu gebaut wurde. Es formierte sich bereits in den 1980er Jahren eine ökmenische Öko-Bewegeung mit dem traditionellen Pfingstmontagsgottesdienst an verschiedenen Orten, wie zum Beispiel auch in Mölbis und Deutzen oder St. Konrad in Borna. In diesem Jahr besuchten rund 120 Menschen den Gottesdienst und anschließende Aktionen, viele Familien aus der Pfarrei Borna waren dabei.
    Cäcilia Reiprich, der die Arbeit des Vereins sehr ans Herz gewachsen ist, wünscht sich noch mehr Menschen aus dem Dorf für das Anliegen des Vereins zu begeistern. Andere zu einem nachhaltigen Leben einladen, sei das größte Anliegen des Projekts. Deswegen wurde im Frühjahr ein Kooperationsvertrag mit dem Bischöflichem Maria Montessouri Schulzentrum als außerschulischem Lernort geschlossen. So hat eine neunte Klasse einen Tag Bäume gepflanzt.
    Mitstreiter werden auch noch für das internationale Workcamp des ökumenischen Jugenddienstes gesucht. Ab 23. Juli bis 7. August kommen Teilnehmer unter anderem aus Brasilien, Spanien und Ungarn in die Region, leben im Bornaer Pfarrhaus und arbeiten eine Woche im Deutzener Pfarrgarten. Einige deutsche Teilnehmer fehlen noch. Zwei kostenlose Plätze für Ukrainer sind auch noch frei.

    https://www.aussicht.online/artikel/permakultur-im-kirchgarten (mehr …)

  • Chemitz: Garten ideenkaree wird mit ESF Geldern gefördert

    (Mail)

    Das Projekt heißt Natur in Kinderhände, welches bis September gefördert wird.
    Ab Oktober läuft das dann über den ESF und geht dann auch richtig im Ideengarten los. Davor haben wir vor allem im Saatgutgarten gearbeitet.

    Der Saatgutgarten ist täglich geöffnet, aber nur selten für die Öffentlichkeit. Dort läuft ein Projekt mit Langzeitarbeitslosen und Arbeitsstündlern. Saatgutvermehrung für Blühflächen…
    also kein richtiger Gemeinschaftsgarten..

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  • Berlin: Zukunfsgarten ist Ausgangspunkt für gemeinsame Kiezentwicklung

    (NL)

    Der Zukunftsgarten [Charlottenburg] ist ein nachhaltiger Bildungs- und Partizipationsort für und mit Menschen. Es geht um globale und lokale Verantwortung. Er wurde initiiert und realisiert von der Stabsstelle Bildung für Nachhaltige Entwicklung und dem Projekt Culinary Kiosk, gefördert von der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz.

    Im letzten Jahr ist rund um unseren Garten eine kleine Initiative entstanden. Gemeinsam wollen wir im Kiez tätig werden und uns engagieren. Für den Herbst sind Cleanups, Kulturveranstaltungen und ein Kiezfest mit großem Flohmarkt geplant. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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  • GG Wiese arbeitet soziokratisch

    (Beratung)
    Der GG Wiese aus Nürnberg wird derzeit aus „Kurze Wege für den Klimaschutz“ gefördert. Die Förderung läuft bald aus und das Orga-Team überlegt, wie der Garten auch ohne bezahlte Stellen weiterentwicklet werden kann. Sie haben sieben Leute in einem Orga-Kreis, die die Aufgaben sukezzive übernehmen. Zudem haben sie ein Handbuch „How to Wiese“ digital und analog (Wissensweitergabe) und treffen ihre Entscheidungen soziokratisch. Bei jedem Treffen wählen sie für die nächste Session Moderation und Protokollschreiber*in. Ein Thema, was sie noch klären wollen, ist, wie Gelder (ungebundene Spenden) transpartent und nach welchem Modus verteilt werden können und wie ein Budegt erstellt und dann auch beantragt werden kann. Sie denken an „kleine Töpfe“ für die einzelnen Gruppen (mehr …)

  • Querbeet Leipzig sucht Praktinat*in für Projekt „Park der Vielen“

    (FB)

    Seit einigen Jahren ist im Leipziger Osten die Entwicklung eines Stadtteilsparks an der Schultze-Delitzsch-Straße im Gespräch. Im Rahmen des vom Mitmachfonds Sachsen geförderten Projektes „Park der Vielen“ soll die Realisierung mit Hilfe verschiedener Beteiligungsformate, wie Informationsveranstaltungen und soziokultureller Veranstaltungen umgesetzt werden. Dafür werden im August und September die Ideen und mögliche Nutzungsformen der Anwohner*innen und Interessierten für diesen Park im Sinne einer Wunschproduktion gesammelt sowie vom 13.-15. September ein Parkfest veranstaltet. Als Unterstützung in der Planung und Durchführung sucht der Verein Querbeet Leipzig e.V. zusammen mit dem Helden wider Willen e.V. und dem Pögehaus e.V. eine*n

    Praktikant*in – mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 30 Stunden zwischen August und Oktober

    Aufgaben:
    Begleitung von Informationsveranstaltungen
    Betreuung/Moderation der Wunschproduktion (immer montags 17:00–19:00Uhr)
    Dokumentation und Aufbereitung der Ergebnisse
    Unterstützung bei Planung und Umsetzung der soziokulturellen Veranstaltungen, Künstler*innenanfragen und -betreuung, Kommunikation mit beteiligten Akteur*innen
    Unterstützung bei der Antragsschreibung für Fördergelder
    Öffentlichkeitsarbeit (Pressemitteilungen, Grafik, Inhalte produzieren, Social Media-Betreuung) (mehr …)

  • AUf die Plätze in Bremen Walle: Gartenkunstprojekt zur Aneigenung öffentlicher Plätze

    (alerts)

    Von New York aus schwappte die Urban-Gardening-Bewegung nach Europa und hat sich seit Ende der 1990er-Jahre auch in Deutschland durchgesetzt. Mitten in der Stadt werden öffentlich zugängliche Räume landwirtschaftlich genutzt und vermüllte Brachflächen begrünt. Auf Hinterhöfen oder Dächern entstehen Gemüsebeete und bienenfreundliche Blumeninseln. In Hochbeeten aus Paletten, Badewannen oder recycelten Materialien gedeihen Tomaten, Rote Bete und Erdbeeren. Wer seinen eigenen Stadtgarten oder seine Parzelle bewirtschaftet, ist aber noch lange kein urbaner Gärtner im Sinne der Bewegung. Entscheidend ist der gemeinschaftliche Gedanke. Zusammen in der Erde buddeln, die Früchte seiner Arbeit wachsen sehen und gemeinsam verspeisen – das fördert das soziale Miteinander und stärkt die Nachbarschaft. Die kollektiv genutzten Gärten sollen neue Orte für Begegnung und soziale Interaktion schaffen. Und ganz nebenbei verschönern sie den öffentlichen Raum. In Bremen gibt es gleich mehrere Urban- Gardening-Projekte, beispielsweise am Lucie-Flechtmann-Platz in der Neustadt, auf der Gemüsewerft in der Bremer Überseestadt oder auf dem Gelände des Vereins „Arbeit und Ökologie“ in Huchting. In Walle kommt jetzt ein neues temporäres Projekt hinzu, das Urban Gardening mit Kunst verknüpft. Unter dem Titel „Auf die Plätze“ möchten die Macher bis Mitte 2020 fünf verschiedene Flächen im Stadtteil beleben und als Begegnungsorte wieder ins Bewusstsein bringen. Den Anfang machte am Freitag die Geestemünder Straße. An zwei Tagen wurde gewerkelt, gepflanzt und die Nachbarschaft in gemeinsamer Anstrengung ein klein wenig grüner gemacht. In der Zietenstraße geht es am 21. und 22. Juni weiter. Anwohner und Freizeitgärtner aus ganz Bremen sind eingeladen, hier in der Gruppe ihre Ideen zu verwirklichen.

    „Unser Ziel ist es, dass wir uns die öffentlichen Plätze durch das Urban-Gardening zusammen künstlerisch aneignen und sie bewusster nutzen“, sagt Alessa Lubig. „Die Verantwortung zu übernehmen für den Raum, der uns umgibt, ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“ Die 27-Jährige steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Kunst- und Kulturvermittlung an der Bremer Universität und wohnt selbst seit Oktober vergangenen Jahres in Walle. Das vom Fonds Soziokultur geförderte Projekt hat ihr Dozent Rainer Weber für die Kulturwerkstatt Westend initiiert. Der Bildhauer beschäftigt sich immer wieder mit öffentlichen Räumen und Stadtbildern. Als er Alessa Lubig fragte, ob sie die organisatorische Leitung übernehmen wolle, hat sie sofort zugesagt. Unterstützt wird sie von Jarrid Tschaikowsky und David Hepp, die den künstlerischen Part gestalten.

    „Ich finde die Mischung aus Gärtnern und Kunst unheimlich spannend. Wenn wir eine Skulptur aufstellen würden, regt das zunächst einmal zum Austausch darüber ein. Aber niemand muss sich weiter darum kümmern. Anders beim Garten. Der muss fortwährend gepflegt werden und führt so die Menschen ­zusammen. Er bietet gleichzeitig einen Anlass und Treffpunkt“, sagt Alessa Lubig. Vom ­Anlegen der Beete über das Säen und Bewässern bis zur Ernte erleben alle gemeinsam die Natur. Der Garten bringe sie in einen permanenten Dialog mit ihrer städtischen Umgebung.

    Da sich die ersten beiden Aktionsplätze in einer Wohnstraße befinden, werden zunächst mobile Gärten angelegt. „Urban-Gardening kann auf kleinstem Raum stattfinden. Wir haben für die Geestemünder Straße und die Zietenstraße jeweils einen Anhänger organisiert, der dann bis zum Ende des Sommers dort stehenbleiben wird“, erklärt Lubig. Die Entscheidung, was in welcher Form angebaut werde, treffen alle gemeinsam. Pflanzen und Materialien gebe es vor Ort. Wer mag, könne gern zusätzliche Gerätschaften und Werkzeuge mitbringen. „Jeder darf sich kreativ austoben. Wir wünschen uns, dass die Leute nicht nur einen Garten anlegen, sondern ebenso Pflanzgefäße, Rankhilfen und Skulpturen bauen, Müllobjekte wie Plastikflaschen und leere Dosen umfunktionieren oder auf irgendeine andere Weise Urban-Gardening und Kunst miteinander in Verbindung setzen.“

    Bis zu seinem Abbau solle der Garten als Treffpunkt dienen. Und: Jeder dürfe ernten, auch Spaziergänger, die zufällig vorbeikommen. „Der Ertrag steht im Hintergrund. Es geht uns darum, die Gemeinschaftlichkeit anzustoßen und den sozialen Kontakt unter Einbeziehung der öffentlichen Räume zu stärken“, betont Lubig. „Zugleich wird dabei das Wohnumfeld aufgewertet.“ Schön wäre es außerdem, wenn sich aus dem Projekt heraus ein weitergehendes Engagement der Menschen für den Stadtteil ergebe. (mehr …)

  • Urban gardening im Rahmen der IGA2027

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    ukunftsgärten und Urban Gardening zur IGA 2027
    RVR gründet Gesellschaft für Gartenausstellung Zentrale Projekte in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund Neue Gärten auch zum Klimaschutz Die Planungen zur Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 gehen voran.
    Am Montag (17.06.2019) hat sich der Regionalverband Ruhr damit beschäftigt, dass eine IGA-Gesellschaft gegründet werden soll. IGA soll modernes, junges Ruhrgebiet zeigen Die IGA-Gesellschaft ist nötig, auch um Städtebaufördermittel beantragen zu können. Für die geplanten „Zukunftsgärten“, die Großprojekte an drei Hauptstandorten in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund. Aber auch kleinere private Initiativen wie „Urban Gardening“ sind möglich und bestehende Parkanlagen können aufgewertet werden. IGA 2027 kommt ins Ruhrgebiet | mehr Grünes Licht für Gartenschau im Ruhrgebiet | mehr Urban Gardening: Draußen ist das neue Drinnen | mehr RVR-Umweltdezernentin Nina Frense hofft auf viele positive Entwicklungen für das ganze Ruhrgebiet: „Die IGA 2027 ist unsere Chance, ein modernes, junges Ruhrgebiet wachsen zu lassen, das wird man dann sehen in Stadtvierteln wie z.B. Duisburg-Hochfeld, wo wir ganz neue Stadtparks entwickeln werden, Pflanzen, Blumen Erholungsmöglichkeiten direkt vor der Haustür haben.“ 85 Millionen Euro an Investitionen Duisburg werde sich durch die Gartenausstellung dem Rhein öffnen, so Frense. Zudem solle die IGA Motor für klimaschützende Infrastruktur werden und damit den Blick auf das Ruhrgebiet nachhaltig verändern. Die Internationale Gartenausstellung soll 2.5 Millionen Besucher anlocken. Geplant sind Investitionen von bis zu 85 Millionen Euro.

    https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/iga-vorbereitungen-werden-konkreter-100.html (mehr …)

  • kleine Anschlussfördeurng für „Urban gardening geht aufs Land“

    (alerts)

    Ideenwettbewerb der Sächsischen Mitmach-Fonds: Verein Dübener Heide gewinnt in drei Kategorien

    Zwei Regionen, vier Kategorien, 1.520 eingereichte Projektideen und insgesamt 3,2 Millionen Euro Preisgeld. Das ist die Bilanz des diesjährigen Ideenwettbewerbs der „Sächsischen Mitmach-Fonds“. Ziel des Wettbewerbs ist es, den bevorstehenden Strukturwandel in den sächsischen Braunkohleregionen mit Projektideen von Menschen vor Ort erfolgreich zu gestalten. Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Kammern, Stiftungen, soziale Träger, Hochschulen, Schulen, Kindergärten sowie kommunale und wissenschaftliche Einrichtungen konnten ihre Projektideen für die Regionen Lausitz und Mitteldeutschland bis Mitte April einreichen. Die Preisträger stehen jetzt fest. Der Verein Dübener Heide e.V. beteiligte sich für die Region Mitteldeutschland mit drei Projektideen in den Kategorien MINT, Mobilität und ReWIR und konnte mit jeder überzeugen

    […]
    Im Rahmen des „ReWIR-Preis“ zur Förderung des Miteinanders und Zusammenlebens der Menschen bewarb sich Dr. Torsten Reinsch in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Gemeinschaftsgarten am Wasserturm (Bad Düben) mit dem Projekt “Gemeinschaftsgarten am Wasserturm: Konsolidierung durch Einrichtung zweier Honorarstellen „Koordination“ und „Gartencoach“”. Die hier verfolgte Projektidee schließt an das Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“ an, das von März 2017 bis Februar 2019 in Trägerschaft des Vereins Dübener Heide e.V. stattfand. Projektziel war es zu prüfen, ob im ländlichen Raum die sozial-integrativen und kommunikativen Wirkungen des „Urban Gardening“ nutzbar sind. Es fand sich eine Fläche auf dem Bahnlandwirtschaftsgelände in Bad Düben ebenso wie eine Gartengruppe, die den Garten nutzbar machte, ein Gewächshaus errichtete sowie Workshops und Bildungsveranstaltungen durchführte. Flüchtlinge und dementsprechende zivilgesellschaftliche Akteure wurden erfolgreich eingebunden. Die Gartengruppe ist inzwischen unter dem Dach des Vereins Dübener Heide e.V. als eigenständige „Ortsgruppe Gemeinschaftsgarten am Wasserturm“ formalisiert. Durch Schaffung zweier Honorarstellen „Gartencoach“ und „Koordination“ zu je 100 Stunden im Zeitraum von August 2019 bis Oktober 2020 soll die Gruppe in der Umsetzung ihrer Zielsetzungen unterstützt werden. Mit dem Preisgeld in Höhe von 5.000 € werden die beiden Honorarstellen finanziert. Die Projektidee verfolgt die Stärkung bzw. Entlastung des ehrenamtlichen Engagements.

    https://www.naturparkmagazin.de/duebener-heide/saechsischer-mitmachfonds-dreimal-gewonnen/ (mehr …)

  • neue Förderrunde für nachhaltige Nachbarschaftsprojekte in Essen

    (mail)

    hier die Ankündigung der Ideenbörse für 2019, bei der wieder Bürgerprojekte, insbesondere Nachbarschaftsprojekte zu Ressourcenverbrauch, Mobilität, Flächennutzung und mehr gefördert werden. Viele gute Ideen und Freude an einer Umsetzung wünscht Euch 

    Susanne

     https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1300800.de.html

    Bewerbungsphase der Ideenbörse 2019 der Grüne Hauptstadt Agentur startet im April 

    Auch in diesem Jahr werden wieder grüne Bürgerprojekte gesucht. Der Start der Bewerbungsphase erfolgt noch vor Ostern, Details werden in Kürze bekanntgegeben.

    02.04.2019

    Zum Abschluss der Ideenbörsen in 2017 und 2018 waren sich alle Beteiligten einig: Der Titel „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ ist nicht nur eine Auszeichnung für zwölf Monate, sondern wirkt darüber hinaus. Wurden in den vergangenen Jahren fast 300 grüne Aktivitäten und Bürgerprojekte durch die Ideenbörse gefördert, so startet im April die Bewerbungsphase für die Ideenbörse 2019.

    „Die globalen Herausforderungen für eine lebenswerte und liebenswerte Stadt werden nicht auf internationaler oder nationaler Ebene gelöst, sondern in den Städten selbst. Ein Schlüssel hierfür liegt in der gelebten Verantwortung der Menschen vor Ort“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Ich freue mich darüber, dass wir in Essen im Rahmen der ‚Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017‘ ein Instrument entwickelt haben, das interessante Ideen für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt so unkompliziert vorantreibt“, lobt Oberbürgermeister Thomas Kufen die insgesamt 66 nachhaltigen und bereits umgesetzten Projekte im gesamten Stadtgebiet.

    Das mit einer Gesamtsumme von über 60.000 Euro geförderte Engagement ist dabei vielfältig, nachhaltig und innovativ. Von der Stärkung bestehender Strukturen, wie zum Beispiel den Essener Gemeinschaftsgärten, bis hin zur Erschließung gänzlich neuer Ideen.

    „Grüne Hauptstadt ist man nicht auf Zeit“, so Simone Raskob, Umwelt-, Bau- und Sportdezernentin und Projektleiterin der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“. „Die Bürgerprojekte sind ein gutes Beispiel für das nachhaltige Engagement, das seit 2017 das Leben in den Stadtteilen positiv verändert. Die konkreten Ziele der Grünen Hauptstadt Europas können wir nur alle gemeinsam und mit der gesamten Stadtgesellschaft erreichen.“

    Bewerbungsphase für Ideenbörse 2019 startet vor Ostern

    Im April startet die Bewerbungsphase für die Ideenbörse 2019. „Wir freuen uns auch in diesem Jahr über zahlreiche Projektvorschläge“, so Kai Lipsius, Leiter der „Grüne Hauptstadt Agentur“, die auch in diesem Jahr die Bürgerprojekte begleitet und fördert. „Nachbarschaftsprojekte, die miteinander Ressourcenverbrauch reduzieren, Mobilität optimieren, Flächen nutzen oder gemeinsame Ansätze im Quartier entwickeln, werden wir daher besonders in den Fokus nehmen. Die Stärkung nachbarschaftlicher Initiativen ist einer unserer zentralen Ansätze. Denn dort liegt ein erhebliches Potenzial für die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt.“

    Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen können ihre „grünen Ideen“ einfach einreichen. Dabei sind der Kreativität der Bürgerinnen und Bürger keine Grenzen gesetzt: Voraussetzungen für eine Bewerbung sind lediglich, dass die Projekte öffentlich zugänglich sind, die Antragsteller keinen wirtschaftlichen Nutzen haben und die Ziele der Grünen Hauptstadt unterstützen. Für die Umsetzung werden pro Projekt bis zu 1.000 Euro zur Verfügung gestellt – ein Eigenanteil ist nicht zu leisten. Eine Jury aus Bürgerschaft, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft entscheidet aus fachlicher Sicht über die Auswahl der Projekte. Pro Person kann nur ein Projekt gefördert werden.

    Der Startschuss zur neuen Bewerbungsphase erfolgt noch vor Ostern. Details zu den Bewerbungsmodalitäten sowie das genaue Startdatum werden in Kürze bekanntgegeben.

    Zum Hintergrund:

    Mit dem Titel „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ hat die Europäische Kommission die Stadt Essen für ihre nachweislich hohen Umweltstandards ausgezeichnet. Um die gesteckten Ziele nachhaltig weiterzuverfolgen und sukzessive umzusetzen, wurde die „Grüne Hauptstadt Agentur“ gegründet: Als Stabsstelle im Geschäftsbereich Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen koordiniert sie die Zukunftsthemen Klimaschutz, Umwelt, Nachhaltigkeit, Energie, Mobilität und Stadtentwicklung im Konzern Stadt.

    Dabei kann die „Grüne Hauptstadt Agentur“ auf die seit 2011 erfolgreichen Kooperationen, Netzwerke und Projekte der klima|werk|stadt|essen zurückgreifen, die durch die „Grüne Hauptstadt Agentur“ weitergeführt werden. Die Umsetzung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts sowie die zwölf Nachhaltigkeitsziele haben eine hohe Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung einer lebenswerten Stadt Essen.

    Ansprechpartner für die Ideenbörse:
    Michael Mühlenkamp,
    Stabsstelle „Grüne Hauptstadt Agentur“ der Stadt Essen
    Telefon: 0201 / 88-82320,
    E-Mail: michael.muehlenkamp@gha.essen.de


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  • weitere Schritte zu Permakultur bei Peace of Land

    (Mail)

    Die nächste Sukzessionsstufe für Peace of Land ist, dass wir uns noch mehr für eine vernünftige Produktion von Lebensmitteln interessieren. Im vergangenen Herbst haben wir den Gemüsegarten umstrukturiert, nach den Mustern moderner Marktgärtnerei (Jean-Martin Fortier, Richard Perkins, Curtis Stone und ihre Vorläufer bis ins 19 Jahrhundert in Paris), mit permanenten Beeten usw. Wir wollen uns mit den entsprechenden Strukturen, Workflows und Werkzeugen vertraut machen und das auch unseren Gästen und VeranstaltungsteilnehmerInnen ermöglichen. 

    In den letzten Wochen haben wir mit einer großen Gruppe von Projekt-Aktiven die Anbauplanung für die kommende Saison gemacht, jetzt beginnen wir mit Vorzucht, Beetvobereitung und ersten Aussaaten.

    Wir hatten noch ein ausreichendes Budget für samenfestes Bio-Saatgut und können mit Unterstützung der Kurze Wege Förderung einen 3-tägigen Fachkurs zum Thema machen,  machen, mit den Praktikern Tobias Kamphoff und Hendrik Henk, Permakultur-Designerin Nesrin Caglak und Janine und mir als Referent*innen (https://www.peaceof.land/veranstaltung/marktgarten/).

    Wir möchten Dich und die Anstiftung bitten, uns bei der Anschaffung einiger spezieller, handbetriebener und hochwertiger Werkzeuge zu helfen, die in den letzten zwanzig Jahren extra für diese Art des Anbaus entwickelt worden sind und die wir mit der Projektgruppe im Gartenalltag und mit Gästen und VeranstaltungsteilnehmerInnen bei Workshops, Führungen und Garten(fest)tagen nutzen wollen.

    Die Idee, die all dem zugrunde liegt, ist denkbar einfach: Wir wollen Menschen dafür begeistern, Lebensmittel auf möglichst permakulturelle, bodenaufbauende Weise zu produzieren und damit auch wieder in Kontakt mit dem großen Ganzen und sich selbst zu kommen. Wir wollen zeigen, dass diese Form des Anbaus als positiver Lebensentwurf wieder zur Wahl steht.

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  • Integrierte urbane Gärten: Vernetzung, Beratung und Anschubfin für Gärten in Marzahn

    (Mail)

    Projektauftakt „Integrierte urbane Gärten“

    Pressemitteilung vom 25.10.2018

    Eigenes Gemüse im Schulgarten anbauen können, frische Kräuter aus dem Nachbarschaftsgarten ernten, Fachsimpeln und Netzwerken mit anderen Garteninitiativen aus Marzahn-Hellersdorf – das sind die Ziele des Projekts “Integrierte urbane Gärten – Schul- und Nachbarschaftsgärten in Marzahn-Hellersdorf“, welche die GRÜNE LIGA Berlin als Projektträger im Bezirk Marzahn-Hellersdorf verfolgt.

    Vergangenen Dienstag, am 16. Oktober 2018, war die Selma-Lagerlöf-Grundschule in Marzahn-Nord Gastgeber für die öffentliche Auftaktveranstaltung und zeigte der interessierten Nachbarschaft, Lehrerinnen und Lehrern der umliegenden Schulen und Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirks- und Grünflächenamt, wie ein funktionierender Schulgarten aussehen kann. Mit tatkräftiger Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, dem Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen Johannes Martin und der Geschäftsführerin der Grünen Liga Berlin Karen Thormeyer wurden zum Projektauftakt zwei Apfelbäume gepflanzt. Die alten Sorten “Kaiser Wilhelm” und “Hasenkopf” ergänzen nun den vielfältigen Schulgarten. Herr Kurz, engagierter Klassenlehrer und Verantwortlicher des Schulgartens, versorgte die Gäste mit Unterstützung seiner dritten Klasse mit selbst gemachter Kürbissuppe und Mangold-Tomaten-Häppchen aus dem Schulgarten und bewies, wie schmackhaft die frische Ernte ist.

    Das Projekt “Integrierte urbane Gärten” bietet Schulen, Nachbarschaften sowie bestehenden Garteninitiativen konkrete Hilfestellungen zu fachlichen Fragen und unterstützt neu entstehende Garten-Standorte mit einer Anschubfinanzierung und Vernetzungstreffen. Weitere Bausteine des Projektes ist die Begleitung und Evaluierung einer im Bezirk entstehenden Gartenarbeitsschule sowie der Umsetzung eines Schulgartenwettbewerbs im Jahr 2019. Auf diese Weise sollen langfristige Synergien zwischen den verschiedenen Garteninitiativen im Bezirk entstehen. Das Projekt wird über das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf vom Programm Soziale Stadt/Netzwerkfonds im Zeitraum August 2018 bis Dezember 2020 gefördert.

    Träger: Grüne Liga (mehr …)

  • dritter IG in Fürth legt los

    Menschen unterschiedlicher Herkunft sollen über das gemeinsame Interesse am Gärteln zusammenfinden. Ein Ansatz, der sich beim Interkulturellen Garten schon bewährt hat. Im dicht besiedelten Wohnquartier bei der U-Bahn-Endhaltestelle markieren nun über 20 jeweils 4,5 Quadratmeter große Hochbeete – drei davon behindertengerecht – eine neue Begegnungsstätte.

    Vom kleinen Gerätehaus führt ein befestigter Weg zu den Pflanzboxen. Ein begrünter Zaun umgibt die 1500 Quadratmeter große Anlage. Nur den Wasser- und Stromanschluss muss die infra noch herstellen. Kein Problem für die Vorsitzende des Regie führenden Interkulturellen Gartenvereins, Helga Balletta. „Wir können sowieso nicht vor März beginnen“, sagt sie.

    Nach einer Infoveranstaltung und auf Zeitungsberichte hin haben sich so viele Interessenten gemeldet, dass die meisten Hochbeete schon in festen Händen sind. Vergeben werden sie jeweils für ein Jahr. Die Nutzer können jedoch beliebig verlängern. Für Fluktuation ist nach Helga Ballettas Erfahrungen mit dem Interkulturellen Garten hinreichend gesorgt, sodass keine Interessenten langfristig chancenlos blieben.

    Jährlich 35 Euro plus Wassergeld müssen die Benutzer der kommunalen Anlage zahlen. Immerhin rund 120 000 Euro hat sich die Stadt das Projekt im Jubiläumsjahr (200 Jahre Eigenständigkeit) kosten lassen. Weil der Fürther Lions Club 10.000 Euro beigesteuerte, heißt die Anlage nun offiziell „Lionsgarten“.

    Hochbeete waren nötig, da der Untergrund mit Schadstoffen aus der Zeit des Flughafens belastet ist. Ohnehin musste die Stadt 3500 Euro für das Entsorgen des Erdreichs zahlen, das zur Gartengestaltung abgetragen wurde. Beim Interkulturellen Garten hat man das Schadstoffproblem mit einer wasserdurchlässigen Trennfolie unter den 35 Parzellen gelöst.

    Ein Problem des Bürgergartens löste die städtische Wohnungsbaugesellschaft (WBG) unbürokratisch: Da die Anlage über keine Toilette verfügt, und die benachbarte Volksbücherei mit ihrem WC an vier Wochentagen geschlossen ist, spendierte die WBG eine öffentliche Sanitärkabine. Der 175.000 Euro teure Modulbau wurde vor kurzem erst vor der Grundschule Soldnerstraße aufgestellt.

    Urban Gardening macht in Fürth zusehends Fortschritte. Im Juli erst wurde ein 400 Quadratmeter großer „Essbarer Garten“ für 40.000 Euro in der Friedensanlage am Friedhof seiner Bestimmung übergeben. Die Hälfte der 16 Hochbeete steht der Allgemeinheit zum Pflanzen und Ernten zur Verfügung. Der Rest ist an Hobbygärtner vergeben, die zugleich dafür sorgen, dass im öffentlichen Teil nichts aus dem Ruder läuft. Das funktioniert, so Balletta, bislang bestens.

    http://www.nordbayern.de/region/fuerth/neuer-burgergarten-auf-der-hardhohe-gedeiht-1.8438230 (mehr …)

  • Tomatos bekommt Förderung für integrative Arbeit

    (Gu, alerts)

    In diesem Jahr unterstützt die Förderstiftung Heilpädagogische Hilfe Osnabrück (HHO) durch das Spendenprojekt „Lebendige Nachbarschaft“ das Projekt „Urban Gardening“ mit einem Betrag von 3.100 Euro. Es findet in Kooperation zwischen dem Verein Tomatos und Bewohnern der HHO Wohnen gGmbH in der Osningstraße, dem Haus Bergerhöhe sowie im Bergerskamp statt. Nachbarschaftliches Gärtnern – Tomatos

    Tomatos ist ein Verein für urbanes Gärtnern in Osnabrück, dessen Vereinsfläche und Haus im Hinterhof der Gärtnerei Blumen Kersten zu finden sind. Der Zusammenschluss bietet Osnabrückern die Möglichkeit, gemeinsam zu gärtnern, sich aber auch darüber hinaus zu Themen der nachhaltigen Lebensmittelproduktion auszutauschen.

    Maria Kersten, Eigentümerin von Blumen Kersten, stellte im Hinterhof ihres Floristikfachgeschäfts auch freiliegende Beete und zwei große Gewächshäuser zur Verfügung. Den entscheidenden Anstoß dafür gab ihr ein Besuch der Prinzessinnengärten in Berlin – zusammen mit ihrem Lebensgefährten Ulrich Voss, zugleich erster Vorsitzender von Tomatos. Es handelt sich um eine ehemalige Brachfläche, die von Anwohnern in einen Nutzgarten für urbane Landwirtschaft umgewandelt wurde. „Als wir diese Gärten sahen, waren wir begeistert und haben uns gedacht: sowas machen wir auch“, erzählt Kersten. Der Verein habe mittlerweile 36 Mitglieder, von denen sich rund die Hälfte regelmäßig aktiv beteilige. „Im Vordergrund stehen keine großen Ertragsmengen, es geht vielmehr um das gemeinsame Gärtnern, Ernten und die anschließende Verarbeitung – erst letzte Woche haben wir eine leckere Kürbissuppe gekocht“, erzählt Voss.

    Kooperation mit der HHO

    Die Kooperation mit der HHO kam durch ein ehemaliges Tomatos-Mitglied zustande. Die damalige Studentin der sozialen Arbeit widmete ihre Abschlussarbeit dem Thema „Gärtnern mit Handicap“ und stellte den Kontakt zu Christian Schulte her, Leiter der Wohngruppen der HHO. Dieser schätzt vor allem den inklusiven und integrativen Charakter der Kooperation. Den Menschen in den Wohngruppen eröffne sich durch das gemeinsame Gärtnern der kommunikative Zugang zur Gesellschaft. Zudem wirke sich die körperliche Arbeit in der Natur positiv auf Gemüt und physische Verfassung aus. Die Bewohner Ute und Reinhard sind schon zwei Jahre dabei und packen so oft mit an, wie es nur geht. Auch Antonius Fahnemann, Vorstandsvorsitzender der Förderstiftung HHO, ist begeistert vom inklusiven Ansatz des Tomatos-Vereins. Da das Projekt Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen aktiv fördere, habe die Stiftung das Projekt gerne unterstützt. (mehr …)

  • Dachgemeinschaftsgarten in Vilich-Mühldorf

    (Gu, alerts)

    […]
    Reichlich Arbeit hatten die Ehrenamtlichen des Bürgervereins in den letzten 12 Monaten geleistet, um den Ausbau des Dachgartens voran zu treiben. Zwar hinkte der Baufortschritt dem Zeitplan etwas hinterher, aber der veranschlagte Kostenrahmen wurde bisher zu einhundert Prozent eingehalten. Die 18 Pflanzkübel, die bereits im Vorfeld auf dem Dach des Hochbunkers aufgestellt wurden, haben ihre ersten Erträge schon erbracht. Doch warum Hochbeete auf einem Hochbunkerdach in fast 15 Meter Höhe bewirtschaften?

    Dazu Christine Exner, die mit ihrer Familie eine Patenschaft für ein Hochbeet übernommen hat: „Wir sind von dem Projekt des Bürgervereins begeistert. Die Erträge unseres Hochbeetes stehen für uns nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist es für uns hier wieder einen Platz zu haben, wo man sich noch trifft und Gemeinschaft pflegen kann. Vilich-Müldorf hat in den vergangenen zwei Jahren durch die Schließung der Sparkassenfiliale und des Tante Emma Ladens zwei Orte des Zusammentreffens verloren. Hier ist jetzt ein neuer Platz entstanden. Wir kommen gerne mit unseren Enkeln hier her, um die Bienen und Hummeln an den bunten Blumenkübeln zu beobachten und konnten ganz nebenbei auch schon einige Zucchinis und Salate aus unserem Hochbeet ernten.“

    Die Hochbeete sind Teil des LoTGar-Projektes, das vom Bundesumweltminsterium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird. LoTGar ist die Abkürzung für „Wie man lokal Treibhausgasemissionen im Urban-Gardening in Kleingärten reduzieren und Nachbarn zum Klimaschutz motivieren kann. Der Dachgarten auf dem Mühlenbachbunker des Bürgervereins Vilich-Müldorf e.V., der zum umwelt- und klimafreundlichen Gärtnern motivieren soll, wird am 23. September mit der Eröffnung des Dachgarten-Cafés eingeweiht.[…]

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/schaufenster-bonn/beuel/hochbunker-vilich-buergerverein-laedt-zum-kennenlernen-des-projekts-hochbunker-ein-31245250 (mehr …)

  • Gartenwerkstatt Ehrenfeld gibt HELGA auf und führt im Vitalisgarten „Gartenzeit“ ein

    (Gu, NL und Gespräch)

    Ab September findet immer donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr die „Gartenzeit mit Katharina“ statt. Katharina ist eure Übungsleiterin und bringt euch Woche für Woche mehr über das ökologische Gärtnern bei. Nicht nur Sport sondern auch das Gärtnern lässt sich trainieren.

    Katharina kann die Gastgeberschaft für den Gartentreff am Freitag nicht mehr machen, da sie künftig freitags arbeiten muss. Statt des gewöhnlichen Gartentreffs am Freitag finden künftig am Donnerstag Trainingsstunden zwischen 17 und 19 Uhr statt. Die „Gartenzeit mit Katharina“ ist besonders für Anfängerinnen und Anfänger geeignet und wird euch im Bereich des ökologischen Gärtnerns fortbilden.

    Noch nie war Wasser so kostbar fürs Gärtnern wie in diesem Jahr. Dank einer Förderung durch die Deutsche Postcode Lotterie und dem Sanitärmeister Hans-Adolf gibt es nun auf der Wiesenfläche einen Wasseranschluss und im Schrebergarten ist der defekte Absperrhahn ersetzt.

    Die Deutsche Postcode Lotterie fördert gemeinnützige Projekte und damit kam die Gartenwerkstadt ins Spiel. Die anstiftung vermittelte zwischen der Lotterie und den Gemeinschaftsgarten-Initiativen und ermöglichte zahlreiche Fördermittelbeantragungen. Wir reichten Anfang des Jahres einen Antrag ein und bekamen etwa 3800 EUR zugesprochen. Das Geld können wir nun beispielsweise für die Erneuerung des Dachs der Casa Esmeralda, die Lichtinstallation und die Erneuerung der Wasserversorgung ausgeben. Unser Eigenanteil beläuft sich auf 20%, d. h. Insgesamt müssen wir innerhalb eines Jahres etwa 4600 EUR investieren, damit wir keine Fördermittel zurückerstatten müssen.

    In HELGA sind unsere Pflanzen wegen der Dürre gestorben. Der Garten ist vermüllt und unsere Sachen sind durcheinander gewirbelt oder gestohlen worden und sowohl im Gartenschuppen als auch im Bauwagen haben sich Obdachlose einquartiert. Es wird Zeit, dass wir HELGA auflösen! Damit fangen wir am 15. September 2018 ab 13 Uhr an. Wer eine Transportmöglichkeit hat und/oder mit anpacken möchte ist herzlich willkommen! Wer mag kann auch wieder für umsonst Pflanzkisten und Gartenerde von uns bekommen.


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  • Ehrenamtstag im GG in Mannheim

    (Gu, Mail)

    unser soziales Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ seit 2016 ist in diesem Jahr zum zweiten Mal beim Ehrenamtstag

    am 15 September 2018 mit 5 (!!!) Projekten und 115 (!!!) Plätzen am Start:

    1 Überdachung für das soziale Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ vom Steckenpferd e.V.

    1 Terrasse für das soziale Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ vom Steckenpferd e.V.

    1 ARTe-Zaun für das soziale Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ vom Steckenpferd e.V.

    1 Biotop für Bienen, Eidechsen, Hummeln und andere Tiere im sozialen Projekt vom Steckenpferd e.V.

    1 Bienen- und Hummelhotel für das soziale Projekt des Steckenpferd e.V.

    https://www.wir-schaffen-was.de/projekte

    Um all das am Ehrenamtstag durch führen zu können,  brauche ich dringend jede Menge Unterstützung,

    gerne gegen Spendenbescheinigung und Werbung auf unserer http:

    http://steckenpferd-mannheim.de/

    Zudem brauchen wir noch jede Menge Materialien:

    Nahrung für alle für den ganzen Tag, Holz, Nägel, Farbe, Obstgehölze, Kräuter uvm. Gerne kannst du in deinem Freundes und Bekanntenkreis um weitere Spenden für uns werben.

    Interessant dabei ist auch:

    Wir sind in diesem Jahr das Leuchtturmprojekt der Metropolregion-Rhein-Neckar, der OB kommt vorbei, hilft bei der Arbeit und wird uns eine hohe Auszeichnung übergeben:

    Fortan sind wir ein Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs:

    Soziale Natur – Natur für alle.

    Zudem sind wir in diesem Jahr für das Projekt „Helfer Herzen“ von DM ausgewählt worden. In der Ehrenamtswoche 14 – 22 September können alle Bürger Mannheims für uns abstimmen und wir können so Gelder für unsere Arbeit im sozialen Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ von DM gewinnen, denn nach wie vor haben wir in unserem garten kein Wasser! Der nächste Wasseranschluß ist 200 Meter entfernt und muss täglich für die 500 (!!!) qm² herangeschleppt werden. Ein Brunnen mit elektrischer Pumpe und Wasserlauf kostet ca 8000 Euro! Für uns in der jetzigen Situation absolut unerschwinglich …..


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  • Wurzelwerk in Dresden plant viel Handwerk

    (Gu, Mail)
    unser neuer Garten in Pieschen ist am Wachsen und hat jetzt auch einen Namen: Wurzelwerk. Der Name steht für die Verbindung aus Gärtnern und Werkeln und dafür, dass wir den Ort gerne als Nährboden und Erprobungsraum für die Entwicklung einer nachhaltigen Nachbarschaftskultur gestalten möchten.

    Das Wurzelwerk nutzt einen brachliegenden Grundstücksteil der Gärtnerei Nitzsche in Pieschen. Idyllisch an der Heidestraße gelegen, ist das 1722m² große Grundstück noch eine völlig flache Wiese (mit tollem Boden) und bietet Raum für vielfältige Gestaltungen.

    Mit Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds möchten wir in den nächsten zwei Saisons eine vielfältiges Programm von Workshops zu nachhaltigem Gärtnern, ökologisches Bauen und anderen Handwerks- und Kulturtechniken anbieten. Außerdem wird es Kulturveranstaltungen, wie Tauschbörsen, Musik und Filmabende geben.

    Dazu möchten wir zweimal wöchentlich eine offene Gartenzeit anbieten, in der wir Projektideen von Gartennutz*innern und -besucher*innen für eine nachhaltige Nachbarschaft unterstützen.


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  • noch geheim: Wuppertals GG haben 50.000 Euro für urban gardening gewonnen

    (Gu, Mail)

    wir haben gerade ein Budget von 50.000 € beim Bürgerbudget für die Entwicklung des Urban Gardenings in der Stadt gewonnen. (Ist noch geheim!!!) Da wird sich also in den nächsten 2 Jahren was bewegen lassen. Nun muss die Stadt definitiv mit in die Planung und Entwicklung einsteigen und einen Ansprechpartner benennen (mehr …)

  • Förderung im 6-stelligen Bereich für den Gallus Garten in Frankfurt

    (gu, alerts)

    ie meisten der 66 Hochbeete angelegt. […]
    Die beiden grünen Begegnungsräume sind Teil des ersten dauerhaften Frankfurter Stadtgartens, der gerade entlang der Schneidhainer Straße zwischen Idsteiner Straße und Tel-Aviv Platz entsteht – auf einer Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern.[…] Die Patenschaften für die Hochbeeten in den neuen Gärten– sie sind auf ein Jahr begrenzt – hat sie immerhin fast alle vergeben.

    Gestartet ist das „Urban Gardening“-Projekt (Stadtgärtnern) im April 2016. Damals wurden die ersten Hochbeete vorübergehend auf einer 435 Quadratmeter großen Freifläche an der Ecke Schneidhainer Straße / Idsteiner Straße aufgebaut. Sie ziehen jetzt auch um in die neugestalteten Gärten. Der dadurch frei werdende Platz wird im kommenden Jahr dann umgebaut. Dort sollen unter anderem weitere Hochbeete, eine Kräuterspirale und Informationsboards entstehen. Auch soll dort ein offizieller Zugang zu den Gärten nahe der Bushaltestelle Schneidhainer Straße entstehen.

    Die Fertigstellung der Gallusgärtens kann erst nach dem Umzug des Kinderzentrums Schneidhainer Straße in das neue Gebäude erfolgen. Erst dann kann nämlich die Fläche, auf der derzeit noch das Ausweichquartier des Zentrums steht, zur Streuobstwiese werden. Wiegand befürchtet, dass das erst 2019 so weit sein wird.

    Das Projekt „Inklusiver Sozialraum Gallus“ wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert und als Kooperationsprojekt mit der Stadt Frankfurt realisiert. Die Kosten für die Errichtung liegen im sechsstelligen Bereich. (mehr …)

  • schöner Artikel über Peace of Land

    (gu, alerts)

    Der neue Gemeinschaftsgarten „Peace of Land“ liegt unweit des Volksparks Prenzlauer Berg. In den zurückliegenden Monaten entstanden dort Hochbeete und Sitzgelegenheiten, ein Lehmbackofen und eine Außenküche werden gerade gebaut. Auch ein Bienenvolk wurde bereits angesiedelt.

    Außerdem baut die Gärtnergemeinschaft die auf dem Gelände stehende Baracke aus. Das gesamte Grundstück am Weinberg 14, Ecke Sigridstraße gehört dem Bezirksamt. Früher wurde es vom Grünflächenamt genutzt, doch seit etlichen Jahren liegt das Grundstück brach.

    Eine junge Mutter, die ihr Kind in eine nahe gelegene Kita bringt, wurde auf die ungenutzte Fläche gleich neben dem Weingarten aufmerksam. Sie entwickelte mit Freunden und Bekannten die Idee, dort einen Permakultur-Gemeinschaftsgarten anzulegen, berichtet Janine Okupnik, eine der Initiatorinnen des Projektes.

    Diese Konzeptidee kam beim Bezirksamt gut an. „Im November vergangenen Jahres konnten wir einen Mietvertrag abschließen“, sagt Okupnik. Außerdem gibt es für das Projekt eine Förderung durch das Bundesumweltministerium und die Stiftung „anstiftung“. Seit ein paar Monaten sind die Gärtner auf der Fläche aktiv. „Wir sind eine Kerngruppe von zurzeit zwölf Leuten, die regelmäßig kommen. Aber insgesamt 80 Leute gehören inzwischen zum Kreis derer, die bei uns mitmachen oder unser Projekt unterstützen“, so Janine Okupnik. Wichtig ist allen, dass sie ihren Garten in Permakultur gestalten. Dabei handelt es sich um eine Methode dauerhafter, naturnaher und nachhaltiger Kreisläufe und Systeme. „Für unser Projekt heißt das: Wir entwerfen ein Design für das ganze Gelände, in dem die vorhandenen Ressourcen mit einbezogen werden“, erläutert Janine Okupnik.

    Gegärtnert wird natürlich ohne Kunstdünger und Pestizide. Und es sollen Pflanzen angebaut werden, deren Samen weiter verwendet werden können. Schließlich spielt in diesem Projekt auch der soziale Aspekt eine große Rolle. Jeder Teilnehmer kann ein Gartenprojekt vorschlagen, das ins Permakonzept passt und dann gemeinsam mit anderen umsetzen.

    Zum sozialen Aspekt gehört auch, dass es auch immer wieder Workshops und Kurse gibt. Diese sind für jeden offen. Für den 14. Oktober ab 14 Uh, organisiert das „Peace of Land“-Team zum Beispiel eine Pilzwanderung durch den Volkspark Prenzlauer Berg. Diese wird von der Pilz- und Permakultur-Expertin Dr. Sylvia Hutter geleitet. Und alle, die mehr über Permakultur erfahren möchten, sind vom 6. bis 8. Oktober zu einem Einführungskurs willkommen.

    http://www.berliner-woche.de/prenzlauer-berg/soziales/am-weinberg-entsteht-ein-permakulturgarten-d133291.html

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  • Komposttoilettenbauworkshop mit Kante im entstehenden Gemeinschaftsgarten Dübener Heide

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die  Kompost-Toilette  entsteht  auf  einer  im  Aufbau  befindlichen  Gemeinschafts-Waldgartenfläche  bei  Kemberg.  Sie  soll  im  Rahmen  eines Workshops am  23.  Sept.
    2017  zum  Start  der  Einrichtung  dieser  Gartenfläche  erbaut  werden.  Der  Workshop wird  geleitet  von  dem  aus  Berlin  stammenden  „Kollektiv  für  angepasste  Technik“
    (KanTe, https://kante.info/). 
    Die  Waldgartenfläche  wird  als  Teil  des  in  der  Dübener  Heide  gelegenen  Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“ entwickelt 1. In der Projektbeschreibung sowie in der  Budgetierung des Projektes ist der Bau einer Kompost-Toilette nicht enthalten.  
    Dieser Projektansatz ist im Verlaufe der Projektumsetzung  durch Teilnehmer an die Projektleitung herangetragen wurden und soll im Anschluss an die theoretische Erarbeitung der Grundlagen von Komposttoilettenanlagen. als eigenständiges Projekt praktisch umgesetzt werden.
    Der beantragende Verein Dübener Heide e.V. ist Träger des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Modell- und Demonstrationsvorhabens „Soziale Dorfentwicklung“ im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BLUE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beantragt und bewilligt.
     Das  Projekt  dient  dazu,  die  Potenziale  von  Gemeinschaftsgärten  resp.  des  Urban Gardening für den ländlichen Raum zu ergründen.  
     Die  fraglichen  Potentiale  sind  auf  die  Aufgaben  des  Naturparks  und  seiner  Schutzzwecke bezogen: Gemeinschaftsgärten sollen in ihrer Eignung geprüft werden, in wie weit sie sich als Plattform für Kommunikation, (interkulturelle) Integration, Umweltbildung, Kultur, Attraktionsräume für junge und urbane Zielgruppen und als Beispiel umweltgerechter Landnutzung nutzen lassen. Insofern werden auf allen vom Projekt unterstützten Gartenflächen kein Kunstdünger und keine Pestizide verwandt.
     Das Projekt führt auf Basis einer Workshop-Reihe in das Thema Gemeinschaftsgärten als  (halb-)öffentliche  Lernorte  für  die  Umweltbildung  ein  und  initiiert  und  begleitet  in
    Anknüpfung  an  zu  erfassende  Vorortinitiativen  die  Errichtung  von  zwei  (Pilot-)  Gemeinschaftsgärten-Projekten in der Region. In einer dieser Flächen soll die beantragte  
    Komposttoilette erbaut werden.

    Die Toilette wird mobil gebaut, da nicht klar ist, ob auch langfristig Leute auf dieser Fläche gärtnern werden.

    Wir haben in unserem Gartenprojekt im Teil Sachsen-Anhalt bisher eine motivierte Kerngruppe aus 6-8  Personen die im Umkreis von 2 – 5 km zur Workshopfläche und potentiellen Waldgarten wohnen. Zusätzlich kommen einige aus dem sächsischen Teil der Dübener Heide.  Dabei handelt es sich auch um Leute, die selber Gärtnern und auch thematisch verwandte Seminare anbieten und das Projekt unterstützen wollen; einige kommen auch aus Interesse an den Workshopthemen . Dem gesamten Projekt wind ca. 25 Personen zugeordnet die bei unterschiedlichen Workshops anwesend waren.
    Die jetzt anvisierte Fläche und die Idee zu diesem Workshop wurde von den Teilnehmern der durch unsere bisherigen Workshops gebildeten Kerngruppe vorgeschlagen, zu dem auch der Besitzer der Fläche gehört, und von unserem Projekt aufgenommen.
    Leider ist die anzustrebende zusätzliche erweiterte Grupp des Gartenprojektes noch nicht vorhanden; diese muss vom Projekt weiter aufgebaut werden . Das soll auch über möglichst interessante Workshops geschehen. Der Komposttoilettenworkshop unter Leitung von KanTe bietet sich da an. Was dann später auf dieser Fläche angebaut werden soll, wird von den Teilnehmern entschieden.
    Zeitlich sind wir durch die späte Bewilligung des Projektes im Jahresverlauf leider etwas hinterher, so dass der Workshop für dieses Gartenprojekt recht spät ins Jahr gerutscht ist. Aufgrund der Rahmenbedingungen des Förderprogramms können wir den Workshop jedoch nicht verschieben (mehr …)

  • 66.000 Euro Förderung für GG in Tübingen

    (gu, alerts)

    Gurken, Tomaten, Zucchini und Kürbis, Möhren und bunte Blumen, die Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen sind – so soll absehbar ein asphaltierter Parkplatz im Ulmer Dichterviertel hinter dem Bahnhof aussehen. Hinter der Metamorphose steckt ein Antrag der Sanierungstreuhand (SAN) ans Regierungspräsidium Tübingen, einen Quartiersgarten in dem seit 2011 ausgewiesenen Sanierungsgebiet zu fördern.

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Projekt mit rund 66.000 Euro. Dirk Feil, Geschäftsführer der SAN, freut sich: „Jetzt können wir loslegen.“ Mit „wir“ meint Feil unter anderen Partner wie das Schubart-Gymnasium, die Spanische Vereinigung, das Behandlungszentrum für Folteropfer und die AG West.

    „Sie beteiligen sich an der Umsetzung und Begleitung des künftigen Quartiergartens.“ Die Fläche – ein unbewirtschafteter Parkplatz – gehört zu den Glacis­anlagen entlang der B 10. […]

    Ergänzt werde das Projekt durch den bestehenden Quartiers­treff, das Café Blau, wo man wetterunabhängig Veranstaltungen organisieren könne. Ein Ziel dieses Gartens ist natürlich, einen dicht bebauten Stadtteil grüner zu gestalten […]

    Begleitet werde das Projekt von einer pädagogischen Fachkraft – „am besten mit grünem Daumen“, sagt Feil. Sie soll das Konzept erstellen, Kontakt zu den Kooperationspartnern halten und vor allem Bewohner gewinnen, die gärtnern wollen. Ihre Stelle – auf Minijobbasis, das sind fünf Stunden pro Woche, würde unter anderem vom Zuschuss des Landes finanziert. „Nach den Sommerferien geht es los.“

    http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/gemeinschaftsgarten-im-dichterviertel-geplant-15591342.html (mehr …)

  • Himmelbeet: Antrag bewilligt, neue Fläche noch nicht klar

    (gu, rss)

    Anfang August war Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel zu Gast im himmelbeet. Von dem sehr konstruktiven Gespräch können wir Folgendes berichten:

    GREEN.URBAN.LABS.-ANTRAG (GUL)

    • Unser gemeinsam mit dem Bezirk eingereichter Antrag ist offiziell bewilligt (zum Hintergrund: himmelbeet wird Modellprojekt des Green.Urban.Labs)
    • Der Bezirk Mitte richtet demnächst ein Büro für Bürgerbeteiligung ein. Das eingesetzte Personal wird sich auch in das GUL-Vorhaben einbringen. Dafür sind Eigenmittel des Bezirks vorgesehen. Die Bewerbungsgespräche laufen.
    • Aktuell schreibt der Bezirk Mitte die externe Projektsteuerung für GUL aus. Die Koordinationsstelle soll die Beteiligung aller Betroffenen gewährleisten und den Umzugsprozess substanziell unterstützen.

    BESCHLUSS DES BEZIRKSAMTES MITTE

    • Wir rechnen erst Ende September/ Anfang Oktober mit einem Beschluss des Bezirksamtes (BA).
    • Die Vertragsverhandlungen mit Amandla ziehen sich aufgrund der rechtlichen Komplexität noch hin. Die Inhalte dieses Vetrages beeinflussen unsere Position (beispielsweise in Bezug auf den Termin der Flächenübertragung). Der BA-Beschluss kann erst konkretisiert werden, sobald Vertragsverhandlungen weiter vorangeschritten sind.
    • BA-Beschluss soll zudem himmelbeet-Kriterienliste für die neue Fläche beinhalten.
    • Die Flächenoption „Ehemalige Passierscheinstelle“ soll verbunden werden mit der Erarbeitung eines Konzepts zur Gestaltung des Nördlichen Leopoldplatzes

    FLÄCHENOPTION TURNHALLE

    • Die vom Bezirk geplante Turnhalle neben der Musikhochschule ist nun doch eine Option für den Bezirk.
    • Für das himmelbeet ist das Turnhallendach als Ausweichfläche allerdings nur denkbar, wenn uns gleichzeitig eine ebenerdige Fläche zugesichert wird.

    (mehr …)

  • Stadtverwaltung Jena übergibt Lastenradanhänger an die Gartenprojekte

    (Gu, alerts)

    Lange haben die Jenaer Urban-Gardening-Initiativen sich einen Lasten-Fahrradanhänger gewünscht.
    Jetzt ist er da: Heute haben ihnen Umweltministerin Anja Siegesmund und Denis Peisker, Dezernent für Umwelt und Stadtentwicklung der Stadt Jena, das Anhänger-Modell Carla-Cargo übergeben

    http://www.focus.de/regional/jena/jena-stadtverwaltung-jena-lasten-fahrradanhaenger-an-gaertner-initiativen-uebergeben_id_7419871.html

    Die Jenaer Urban-Gardening-Initiativen haben ein Lastenanhänger erhalten. Zu ihnen gehören die „Essbare Stadt“, das Repariercafé, das Paradieschen (Wurzelwerke), Foodsharing, das Umweltreferat der Universität Jena, der Stadtteilgarten Winzerla, der Abenteuerspielplatz, das Jeninchen und die Offenen Gärten Jena. Die Gesamtkosten für den Anhänger belaufen sich auf 5700 Euro. Davon hat das Dezernat für Umwelt und Stadtentwicklung der Stadt Jena 1850 Euro übernommen. Der restliche Betrag wurde durch Lottomittel des Landes Thüringens und durch Spenden finanziert. Zudem stellt die Stadt Jena den Abstellraum an der Alten Feuerwache zum Unterstellen des Anhängers zur Verfügung.

    Der Anhänger, der mit bis zu 150 Kilogramm beladen werden kann, könne auch an externe Nutzer verliehen werden. Die Modalitäten dafür müssten noch geklärt werden, teilt die Stadt mit. Primär solle die nachhaltige Anschaffung aber den Initiativen zugute kommen.

    http://jena.otz.de/web/jena/startseite/detail/-/specific/Initiativen-erhalten-einen-Anhaenger-1611390208 (mehr …)

  • Wirtschaftsministerium BaWü fördert mit 10.000 Euro urban gardening in Mannheim

    (Gu, alerst)

    Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium fördert zwei soziale Projekte in Mannheim […] In der Untermühlaustraße werden knapp 10.800 Euro für Urban Gardening eingesetzt. Auf einer öffentlichen Grünfläche sollen alle Bevölkerungsgruppen Obst und Gemüse anpflanzen können. So sollen sich Alt und Jung begegnen, alleinstehende Senioren sollen nicht vereinsamen, so das Ministerium.
    https://www.swr.de/swraktuell/bw/mannheim/mannheim-land-foerdert-soziale-projekte/-/id=1582/did=19991278/nid=1582/18vm05e/index.html (mehr …)

  • 9000 Euro für IG

    (Gu, alters)

    Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) unterstützt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) 500 Landinitiativen. Für eine Förderung hatte sich unter anderem das Goldenstedter Bündnis für Familie beworben. Jetzt gibt es gute Nachrichten.„Ich freue mich, dass das eingereichte Projekt des Vereins Goldenstedter Bündnis für Familien das Bundeslandwirtschaftsministerium überzeugt hat. Mit der Förderung in Höhe von 9000 Euro kann der ,Interkulturelle Gemüsegarten’ in Kürze geplant und angelegt werden“, sagt der heimische Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp (CDU).

    „Das Goldenstedter Projekt ist eine Idee von vielen, die sich die Integration von Flüchtlingen zur Aufgabe gemacht haben.

    https://www.nwzonline.de/goldenstedt/goldenstedt-berlin-unterstuetzung-9000-euro-fuer-interkulturellen-garten_a_32,0,1039251010.html (mehr …)

  • QuerBeet Bremen will sichtbarer werden

    (Gu, aus Antrag, Antworten, Telefonat)

    Bei QuerBeet Bremen (Tenever) sind bisher sechs Familien aktiv dabei. Es gab noch zahlreiche Anfragen, doch manchen war die Saison schon zu weit fortgeschritten, um noc einzusteigen, andere wollten erstmal gucken, wie es sich entwickelt.
    Die Fläche ist sehr groß (8500m²) und bisher ist vor allen Dingen der Gemeinschaftsgarten sichtbar. Angebote für Schulen soll es verstärkt geben, da auch der Trägerverein damit gestartet ist.
    Flächenmäßig ist es so, dass ausschließlich die Teilnehmer des Gemeinschaftsgartenprojekts auf der Fläche gewirtschaftet haben. Es fanden keine gärtnerischen Kurse statt. Beete, die für Schulgruppen errichtet wurden sind daher auch vom Gemeinschaftsgarten kollektiv genutzt worden. Perspektisch sind einige Strukturen von beiden Arbeitsbereichen nutzbar, daher ist es schwer zu sagen wie der flächenmäßige Anteil aussieht und was genau zu was gehört.
    ÖA- Maßnahmen 2016: Flyer (im Frühjahr und Anfang Sommer), insgesamt 3 Zeitungsartikel (Frühjahr, Sommer, Herbst), Erntedankfest mit einer Blumenzwiebel-Pflanzaktion für alle Besucher, eine Ehrenmitgliedschaft
    Die Geflüchteten werden 2017 persönlich angesprochen da die Gruppe nun gefestigt genug ist und im Stadtteil klar ist, dass es sich nicht um ein Flüchtlingsprojekt handelt. Die generelle Akzeptanz ist schwierig zwischen bisherigen Anwohnern mit Migrationshintergrund und den arabischstämmigen Neubremern.
    Geplante Maßnahmen in 2017: Zeitungsartikel, Fest im Sommer. Aufbau eines Bauerngartens, als Schmuckstück des Stadtteils, Kochen mit Kindern, Veranstaltungen für Erwachsene und deren Kinder/Enkel, Kulturelle Veranstaltungen mit Musikern aus Tenever und Bremen (Konzertreihe im Sommer), Cafe, Bücherausleihe, Gemüseverkauf… Im Grunde geht es darum mit den Menschen in Kontakt zu kommen, Akzeptanz aufzubauen und Barrieren abzubauen – und das wollen wir über unsere Arbeit mit den Kindern erreichen.
    1/4 der Fläche wird derzeit wirklich genutzt. Dazu werden ca 1/4 für Acker und Baum-/Strauchpflanzungen kommen. 1/4 wird perspektivisch für die pädagogische Arbeit genutzt werden. Der Rest entfällt auf wilde Hecken, Ruderalfläche, Benjeshecke.
    Alles für den Gemeinschaftsgarten bauen wir selber. Möglichst verwenden wir Holz aus Abriss etc. – kaufen aber auch neu. Das ist häufig einfach organisatorisch, zeitlich und sicherheitsmäßig nötig. Das heißt wir beziehen Baumaterialien vom Recyclinghof (kostet etwas), vom Sperrmüll wenn wir was finden, aus dem Internet und ansonsten von Holzlieferanten; da fällt auch mal was an Spenden ab. Baumaterialien wie Schrauben, Farben, Nägel usw. kaufen wir im Baumarkt. Werkzeuge sind vorallem Handsägen. Wir brauchen aber auch dringend einen zweiten Akkuschrauber.
    Wir brauchen aber auch noch etwas Gartenwerkzeug, wie zB. einen Grubber. Leihen ist nicht nötig, das würden wir, wenn es sich mal anbieten sollte bei Großvorhaben (Kreissäge etc).
    Finanziell beteiligen sich Schulen bislang nicht am Projekt. Die nötige Finanzierung für Honorare und Materialien kommt aus Spendengeldern anderer Stiftungen und Wohnen in Nachbarschaften. Aktuell versuche ich zu klären ob es Möglichkeiten zum Verkauf von Gemüse an die Schulküchen gibt (z.B. das Schulobstprogramm oder abseits davon). Einen konkreten Beitrag für den Gemeinschaftsgarten zahlen die Teilnehmer nicht.
    Allerdings zahlen sie einen Vereinsmitgliedsbeitrag von erm. 48€, reg.
    60€ / Saison (April-März). Teile des Geldes fließen zurück in das Gartenprojekt. Insgesamt versuche ich die investigativen Kosten für die Anwohner bei 0€ zu halten – einzig für besonderes Saatgut, eigene Sträucher, Blumen etc. sollen sie zahlen.

    Wir werden (das ist bereits finanziert) wöchentlich mit Kindern kochen – eine Art VoKü. Wir wollen dazu mit kulturellen Aktivitäten (Konzerten etc.) beginnen, um so die Fläche weiter zu beleben und um den Menschen einen weiteren Grund geben um auf die Fläche zu kommen. Dazu ist auch geplant, dass in den Sommermonaten das vom Mütterzentrum betriebene Cafe auf unserer Fläche Kaffee und Kuchen verkauft – solange wir das nicht selber stemmen können. Ausserden wollen wir Kindergeburtstagsfeiern veranstalten – Kinder sind der Weg um an die Erwachsenen zu kommen, in dem kinderreichsten Stadtteil Bremens.

    Die Fläche wird ansonsten insbesondere in den Abendstunden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt, die dort Feuer machen – kaum Vandalismus. Viele Anwohner spazieren über die Fläche und schauen sich alles an, setzen sich etc., Kinder spielen auf der Fläche.

    Sie wollen in 2017 auf der Fläche „richtig Ackerbau“ betreiben und Kartoffeln, Mais, Bohnen, Kürbis aiuf 1000m2 anbauen, eine große Wildblumenwiese anlegen, Obstbäume und Beerensträucher für alle, Sitzmöglichkeiten und Beete für neue GärtnerInnen bauen, Schilder bauen und aufstellen.

    Der Koordinator ist mit den Orgs- und Vereinsarbeiten recht alleine und noch ist niemand in seinem Blickfeld, der/die da mitmachen wollen würde.


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  • 40.000 Euro für GG in Völkingen

    (Gu, alerts)

    Derzeit werden Wurzeln entfernt, Wege angelegt, eine Wasserleitung installiert. Dann werden Bäume und Sträucher gepflanzt und Zäune gezogen. Ende März oder Anfang April startet das eigentliche Gärtnern.

    Nur selten gehen symbolische Spatenstiche so flott über die Bühne. Bei den eisigen Temperaturen, die am Mittwochnachmittag herrschen, werden keine langen Reden gehalten. Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) dankt allen Beteiligten, wünscht viel Erfolg und fragt, ob noch jemand etwas sagen möchte. Niemand meldet sich. Also machen sich die Kooperationspartner ans Werk: Neben dem Völklinger Verwaltungschef greifen Pfarrerin Rita Wild und Astrid Klein-Nalbach vom Diakonischen Werk an der Saar zum Spaten. Nach wenigen Minuten ist der offizielle Teil beendet.

    Die Gartenfreunde, die hier im Frühjahr die Regie übernehmen, werden sicher länger bleiben. Im ehemaligen Pfarrgarten an der Völklinger Versöhnungskirche entsteht auf etwa 900 Quadratmetern ein interkultureller Nachbarschaftsgarten. Neben Pflanzen soll dort auch die Gemeinschaft wachsen und gedeihen. Mittel- bis langfristig soll die Anlage in Selbstorganisation der Nutzer betrieben werden.

    Neben dem Standort steht auch schon fest, woher die Betreiber kommen. Die Förderprogramme „Soziale Stadt“ und „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ) geben die Grenzen vor. Bewohner der Nördlichen Innenstadt erhalten die Möglichkeit, Blumen, Gemüse und Kräuter anzubauen. Zunächst muss jedoch das Gelände, das lange brach lag, vorbereitet werden. Mit dem symbolischen Spatenstich fiel nun der Startschuss für die Herrichtung des Gartens.

    Die Gesamtkosten dieser vorbereitenden Maßnahme, die vom Fenner Büro Agsta Umwelt zusammen mit den potenziellen Nutzern geplant wurde, belaufen sich auf rund 40 000 Euro. Es gibt einen Zuschuss, der Eigenanteil der Stadt beträgt etwa 13 000 Euro. Die Landschaftsbaufirma Karl-Josef Holz aus Lebach hat Anfang der Woche mit den Arbeiten begonnen: Sie entfernt Wurzeln, legt Wege an, installiert eine Wasserleitung mit entsprechenden Zapfstellen. Anschließend übernehmen Ein-Euro-Jobber des BIWAQ-Projekts gemeinsam mit den künftigen Nutzern die Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern sowie die Erneuerung der Zäune.

    Ende März oder Anfang April startet dann das eigentliche Gärtnern. Neben dem Gemeinschaftsbereich sind Parzellen geplant, die in Eigenregie bearbeitet werden. „Wir sind im Moment acht Nutzer“, sagt Dieter Schumann vom Diakonischen Werk. Neben fünf Flüchtlingsfamilien und zwei Einzelnutzern wird auch das BIWAQ-Projekt eine Zelle bewirtschaften. Die zukünftigen Betreiber treffen sich bereits regelmäßig, zur Zeit wird eine Gartensatzung erarbeitet.

    […]

    Zum Thema: Hintergrund Ein erstes Info-Treffen zum geplanten Nachbarschaftsgarten gab es vor rund einem Jahr. Verschiedene Gremien diskutierten in der Folgezeit über Gestaltungs- und Organisationsfragen. Im September billigte der Stadtrat eine Nutzungsvereinbarung zwischen Stadt, Diakonischem Werk an der Saar und evangelischer Versöhnungskirchengemeinde Völklingen. In dem Vertrag sind die Zuständigkeiten der Kooperationspartner geregelt: Die Kirchengemeinde stellt das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung. Die Stadt übernimmt die Herrichtung und Erstausstattung des Geländes. Und das Diakonische Werk organisiert den Betrieb des Gartens.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/voelklingen/voelklingen/Voelklingen-Baeume-Ein-Euro-Jobber-Fruehling-Gartenfreunde-Spaten-Staedte-Wasserleitungen;art446743,6358665


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  • Tucholskygarten in Berlin sucht noch Grundstück

    (Gu, Mail)

    Wir haben noch kein festes Grundstück, die Anfrage beim Bezirk läuft noch. Allerdings haben wir unsere Fördergelder (die bis 15.12. abgerufen werden mußten) für notwendiges Material ausgegeben. Die Idee ist, zunächst an verschiedenen Orten Pflanzsäcke aufzustellen und die zu bepflanzen, ein mobiler Tucholsky Garten sozusagen. So nutzen wir im Moment die Zeit, die Säcke mit unserem Namen zu bedrucken (mehr …)

  • 50 Mio. Euro für Programm „Zukunft Stadtgrün“

    (Info von Kerstin Stellmacher)

    ab 2017 soll es das Programm „Zukunft Stadtgrün“ geben, mit ab 2018 bundesweit 50 mio jährlich. darum müssten sich dann kommunen bewerben. komisch ist, dass es bislang noch nirgendwo auf bmub-seite zu lesen ist, sondern nur hier: http://www.lifepr.de/inaktiv/bundesverband-garten-landschafts-und-sportplatzbau-e-v/Bund-foerdert-Stadtgruen-in-der-Staedtebaufoerderung-mit-50-Mio-Euro/boxid/623105

    und hier halt

    https://www.cducsu.de/presse/pressemitteilungen/50-mio-euro-fuer-programm-zukunft-stadtgruen:
    Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat gestern beschlossen, im Rahmen der Städtebauförderung ein neues Programm „Zukunft Stadtgrün“ aufzulegen. Hierzu erklärt der Großstadtbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Kai Wegner:

    „Die Natur kommt wieder in die Städte zurück. Wir als Union haben uns seit langem mit Nachdruck für mehr Grün in der Stadtentwicklung eingesetzt. Es ist ein großer Erfolg, dass städtisches Grün in der Städtebauförderung jetzt ein eigenes Programm erhält. Deutschlands große Städte sind mehr als Steine und Beton. Das wollen wir weiter fördern.

    Urbanes Grün macht Städte erst zu den lebenswerten Räumen, die die Menschen als ihre Heimat empfinden. Auch Städter brauchen die Natur. Pflanzengrün wirkt beruhigend, reguliert den städtischen Temperaturhaushalt und filtert die Luft von Schadstoffen. Faktoren, die sich einerseits positiv auf das Stadtklima, aber auch auf die Gesundheit ihrer Bewohner auswirken.

    Grün in der Stadt ist ein zentraler Baustein für lebenswerte Städte. Gerade in den besonders verdichteten Ballungsgebieten müssen vermehrt Ausgleichsfaktoren geschaffen werden, um den Stresspegel zu senken und für eine gesunde Lebensweise zu sorgen. Die positive Wirkung von Stadtgrün auf die Attraktivität und die Lebensqualität in Großstädten ist unbestritten. Grüne Städte sind Anziehungsmagneten, in denen man gern lebt, arbeitet und verweilt.“

    Hintergrund:

    In der Nacht zum heutigen Freitag beschloss der Haushaltsausschuss auf Drängen der Union, ein eigenes Programm zur Begrünung von Städten aufzulegen. Bisher standen für „Maßnahmen auf dem Gebiet, Grün in der Stadtentwicklung“ jährliche Mittel in Höhe von 210.000 Euro zur Verfügung. Für das neue Programm „Zukunft Stadtgrün“ werden im nächsten Jahr 2,5 Millionen Euro und ab 2018 jährlich 47,5 Millionen Euro bereitgestellt.


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  • Zusammen gärtnern Freiburghat 15.000 Euro über die Fernsehlotterie eingeworben

    (Gu aus Antrag)

    Seit Juli gibt es das Gartenprojekt in Freiburg.
    Wie viele Leute machen jetzt schon mit? Sind auch Nachbar*innen oder Leute, die schon länger in Freiburg wohnen ohne geistige Behinderung dabei? Wie setzt sich die Gruppe zusammen?
    die Orgagruppe besteht aus 10 Personen.
    zu den Aktionstagen kommen zwischen 30 und 40 Personen.

    Wie viele individuelle Beete und wie viele Gemeinschaftsbeete gibt es/soll es geben?
    Gemeinschaftsflächen wird es viele geben. Dazu kann ich dir erst im Frühjahr eine konkrete Angabe machen. Wir planen ein Gemüse Bildungsbeet, ein Schnittblumenbeet, einen Kräutergarten, Obstbäume und Beerensträucher.
    Über die Größe und Menge der individuellen Beete wollen wir Anfang Februar zu unserer Klausur zu einer Entscheidung kommen. Derzeit fragen wir die Bedürfnisse und Wünsche unserer Aktiven ab und wollen dazu auch noch ein offenes Planungstreffen machen.

    Wem gehört das Grundstück, müsst ihr Pacht bezahlen, wie lange könnt ihr das Grundstück nutzen, gibt es eine Nutzungsbefristung? Größe: 3500m²
    Das Grundstück gehörte einem Freund und Mitgründer des Gartens Gartens. Leider ist er vor zwei Monaten plötzlich verstorben. Mit seiner Frau haben wir bislang nicht über die Höhe der Pacht verhandelt, aus Rücksichtnahme. Es wird sich aber, im Verhältnis zur Größe und Lage der Fläche um einen symbolischen Betrag handeln. Eine Nutzungsbefristung gibt es bislang nicht. Wir gehen davon aus, dass der Garten viele viele Jahre existieren kann. Schwarz auf weiß garantiert in einer Zahl wird das aber auch erst mit dem Pachtvertrag festgehalten. 

    Woher bekommt ihr eurer Wasser?
    Wir haben einen Bach. Und wir haben eine Grundwasserpumpe.

    Was passiert, wenn die Koordinationsstelle nach drei Jahren ausläuft? Was sind da eure Planungen? – (für drei Jahre 50% Koordinationsstelle)
    Wir wollen die Stelle auch perspektivisch halten und möchten hierfür einen Folgeantrag stellen wenn die Zeit gekommen ist.

    Trägt die Lebenshilfe auch finanziell zum Projekt bei? – Projekt für Flüchtlinge und Menschen mit geistiger Behinderung, hier Kooperation mit der Lebenshilfe.
    Nein.

    Sie haben auch den Kinerabenteuerhof als Kooperationspartner und sie sind vernetzt mit den Sozialarbeitern der Unterkünfte.

    Antrag an uns, da sie bisher alle Geräte und Werkzeuge geliehen haben, die aber dauerhaft nicht leihweise nutzen können und wollen..
    Es gibt auch ein Schulbildungsprojekt, was sich an Geflüchtete in VOB Klassen richtet.

    Sie haben schon viel geschafft (Beete vorbereitet, Hecke angelegt, Hügelbeet angelegt, Kompost gebaut, Feuerstelle und Sandkasten gibt es etc.
    Sie wollen weitere Beete, eine Outdoorküche, Gewächshaus usw.


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  • GärtnerInnen für geplanten GG in Völkingen gesucht

    (Gu, alerts)
    […]
    Im nächsten Frühjahr kann mit dem Betrieb des Nachbarschaftsgartens im ehemaligen Pfarrgarten neben der Versöhnungskirche begonnen werden. Gemeinsam sollen Blumen, Gemüse und Kräuter angebaut werden. Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers „Nördliche Innenstadt“ sind gefragt, sich an dem Vorhaben zu beteiligen. Die Wintermonate werden nun genutzt, um die Gartenanlage gemäß den Vorplanungen im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ herzustellen. Gleichzeitig gilt es, gemeinsam zu überlegen und abzustimmen, wie sich Garteninteressierte einbringen können. Der Nachbarschaftsgarten ist offen für alle Altersgruppen und alle Nationalitäten. Auch Kindergartengruppen, Schulklassen und andere soziale Einrichtungen können sich beteiligen. Das BIWAQ-Projekt „Besser leben und arbeiten im Quartier“ koordiniert die Umsetzung.[…]
    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/voelklingen/voelklingen/Voelklingen-Gartenanlagen-Kindergartengruppen-Winter;art446743,6276491 (mehr …)

  • Gartenprojekt in Gemeinschaftsunterkunft in München

    (Gu aus Magazin des Münchner Umwelt-Zentrums im ÖBZ)

    Das Münchner ÖBZ hat zusammen mit der Johanniter-Unfall-Hilfe ein Gartenprojekt in der Gemeinschaftsunterkunft auf dem ehemailgen Osram-Geländes auf den Weg gebracht. Dort wohnen 815 Menschen, vor allen Dingen junge Männer und Familien mit Kindern. Anliegen war, die Wohnumgebung grüner und dadurch freundlicher zu gestalten. Die DBU finanziert das Projekt.
    In den Pfingsferien sind vier Hochbeete entstanden, Anfang Juli wurden aus ausrangierten Bienenkästen der ÖBZ-Bienengruppe kleine Hochbeete für die Kinder gebaut und angemalt. Im Herbst gibt es weitere Kinderprogramme und Ernte- und Kochaktionen. (mehr …)

  • Spatenstich für IG Völkingen kann kommen

    (Gu, alerts)

    Auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrgartens, der sich von der Moltkestraße aus gesehen rechtsseitig der Versöhnungskirche befindet, ist im Programmgebiet „Soziale Stadt – Nördliche Innenstadt Völklingen“ ein interkultureller Nachbarschafts-garten geplant. Nachdem dieses Projekt vor allem im Ortsrat Völklingen für einigen Diskussionsstoff sorgte, wurde die für den Bau und den ordnungsgemäßen Betrieb sowie die Unterhaltung des Gartens notwendige Nutzungsvereinbarung zwischen den beteiligten Vertragspartnern – dem Diakonischen Werk, der evangelischen Versöhnungsgemeinde und der Stadt Völklingen –  am 8.9.2016 vom Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und am 13.9.2016 vom Stadtrat Völklingen einstimmig beschlossen.

    Planentwurf des Nachbarschaftsgartens (Grafik: Stadt VKL)
    Planentwurf des Nachbarschaftsgartens (Grafik: Stadt VKL)

    Damit kann nach der Ausschreibung der Startschuss fallen, sodass noch in diesem Jahr mit der Herrichtung des Geländes begonnen werden kann. Verwaltet und unterstützt wird der künftige Betrieb des Nachbarschaftsgartens durch das vom Diakonischen Werk vertretene Programm BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier). Dessen Mitarbeiter freuen sich  auf eine Zusammenarbeit mit den Bürgern, die Interesse haben, den Garten künftig gemeinsam zu bewirtschaften. (mehr …)

  • Büdingens bunte Gärten bekommen Förderung

    (Gu, alerts)

    […]
    Claudia Münker, Gartenpächterin am Hain, war eine der ersten, die sich gemeinsam mit Verena Baumann vorstellen konnte, eine Plattform zu schaffen, auf der jeder Gartenliebhaber seiner Neigung nachgehen kann. Im Herbst des vergangenen Jahres kam Anna Jaeger ins Spiel. Die Büdingerin ist Architektin, hat viele Jahre in München gelebt, dort studiert und erfuhr während eines Besuchs in der Heimat von dem Projekt. Sie war sofort Feuer und Flamme.

    Doch bevor losgelegt werden konnte, mussten einige Hürden genommen werden. Wo könnte ein solcher Garten sein? Wer wäre bereit, die Organisation zu übernehmen? Wo könnte das Geld herkommen, um das Ganze zu finanzieren? Und, und, und. Schnell war der Kontakt zur Ehrenamtsagentur hergestellt, die schon viele Projekte in der Stadt ins Leben gerufen und unterstützt hat. Dieter Egner, ehemaliger Vorsitzender, und in der Flüchtlingshilfe aktiv, stellte den Antrag. Nach Bewilligung der Gelder fiel der Startschuss. Finanziert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Förderprogramm für Gemeinwesenarbeit. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration stellt über dieses Programm Gelder für Gemeinden mit besonderen sozialen und integrationspolitischen Herausforderungen zur Verfügung. Das trifft in Büdingen zu, da es dort die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) für Flüchtlinge gibt. Und vor allem die sind willkommen in einem offenen Garten.

    Zunächst musste ein passendes Grundstück gefunden werden. Gut erreichbar, möglichst stadtnah, denn es sollten eben auch Menschen aus der HEAE die Möglichkeit haben, mitzumachen. Eines war von Anfang an klar: Es sollte ein Gemeinschaftsprojekt entstehen. Ein Garten, in dem gemeinsam gearbeitet, geerntet und vielleicht auch einmal gefeiert wird. Keine einzelnen Parzellen, in der jeder für sich werkelt, sondern ein großer gemeinschaftlich genutzter Garten. Die Wahl fiel auf einen Schrebergarten am Hain. Inzwischen konnte noch ein weiteres Grundstück dazu gepachtet werden. Insgesamt beträgt die Fläche des Gartens 2513 Quadratmeter.

    […]
    An zwei Tagen in der Woche ist der Garten geöffnet und einer der beiden Organisatoren ist vor Ort. „Meistens sind wir so fünf bis acht Leute, die gemeinsam arbeiten. Als wir das Grundstück gerodet haben, kamen immer drei afghanische Männer aus der HEAE, die sensationell mit der Sense umgehen konnten. Das war uns eine große Hilfe. Leider sind die drei nun nach Friedberg verlegt worden und können nicht mehr kommen. Das ist schade“, erzählt Alexander Dittberner. Regelmäßig dabei ist Farhan Alishing aus Syrien. Er wohnt im „Stern“ in der Vorstadt und kommt täglich, um die Pflanzen zu wässern und nach dem Rechten zu sehen. Er hilft inzwischen auch anderen Büdingern bei anfallenden Arbeiten im Garten.

    Gemüseanbau

    Während in diesem Jahr eher grobe Arbeiten erledigt werden müssen, soll es im nächsten Jahr richtig losgehen. Erste Hochbeete sind gebaut worden. Zum Teil aus Paletten, die der Palettenhandel Büdingen zur Verfügung gestellt hat, andere aus dem Holz der Tribüne des Theatervereins aus dem Oberhof. Auf diesen Hochbeeten soll noch mehr Gemüse angebaut werden.

    http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/lokales/aus-der-nachbarschaft/buedingen/der-gemeinschaftsgarten-am-hain_17279128.htm (mehr …)

  • Gute Aussichten für Anna Linde

    (Gu, mail)

    ansonsten sind wir gut in die Saison gestartet. Also Jungpflanzenladen lief Bombe. Naja und Unwetter bleibt Leipzig die Wochen auch verschont. Im Gegenteil wieder vermehrt vorbeigezogen. Gestern hat es das 1. (!) mal geregnet hier. Tagung mit Micha Gemüsewerft gestern war laut Philipp auch toll. […]  Dann warten wir grad auf die letzte Bearbeitung durch die Verwaltung des BfN für unseren Antrag. Alles nicht so einfach mit der Bürokratie auf der ebene. Aber wir sind guter Dinge, dass wir zum 1.7. den Bescheid übergeben bekommen.

    Und die Stadt Leipzig bzw. manche Anstrengung einzelner Verwaltungsmitarbeiter fruchtet auch nach fünf Jahren und wir werden gerade vermehrt bzgl. Projektkooperation im Bereich „zukunftstadt“, „smart city“ etc. angefragt (mehr …)