Schlagwort: Förderung durch uns

  • Westkreuzgarten: ein GG im Kleingarten in Berlin

    (Antrag, tel, recherche)

    Ein spannendes Projekt: ein Kleingarten öffnet sich und es gibt eine Gruppe (bisher 17 Leute), die auf einer 330m² großen Fläche mitten im Kleingarten angefangen haben, einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Diese Leute waren (fast) alle vorher nicht in dem KG Verein, die sind über Infos auf Straßenfesten etc. auf das geplante Projekt aufmerksam geworden. Sie sind aber nun in den Verein eingetreten (zahlen aber nur die Mitgliedsgebühr und davon wird das Wasser etc. bezahlt). Es gibt ein Schild, alle aus dem GG bekommen einen Schlüssel für die Anlage und diese ist tagsüber immer offen. Sie haben für 45 Hochbeete eine Förderung vom Bezirk bekommen (wurde dann wieder zurückgezogen wegen Vermutungen seitens des BA, das die Fläche gar nicht zum KG gehört, als sie schon das Geld ausgegeben hatten… dann haben sie die Förderung doch bekommen). Es können und sollen noch Leute dazu kommen.

    Aber:

    Es ist unklar, wie es perspektivisch mit der Fläche des Kleingartenvereins weitergeht. Der Bezirk plant einen Park, ob und wie die KG da weiter bestehen werden, weiß derzeit niemand, es läuft derzeit für den Bebauungsplan eine Bürgeranhörung, es gibt eine Petition (KG spricht sich für Park aus, aber mit KG) und zudem ist auch noch unklar, wie lange der Gemeinschaftsgarten an der Stelle bleiben kann, an der sie nun losgelegt haben. Denn da soll eventuell eine Durchwegung entlanglaufen. All das kann aber auch noch Jahre dauern Daher planen sie mobil und haben auch schon eine andere Fläche (die auch auf dem Gelände ist) im Blick.

    Sie planen mit Kübeln, da sollen die Bäume und Sträucher rein, so können sie die auch auf die andere Fläche mitnehmen.

    mehr dazu: http://westkreuzgarten.de/category/allgemein/

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  • Erfahrungen des essbares Palmengartens in 2018

    (Sachbericht)

    Anbau

    Wir haben die schlimmste Dürresituation seit Jahrzehnten mit geringen Niederschlägen von April bis Oktober überstanden. Da wir keinerlei Wasserversorgung vor Ort haben und das Wasser dem Elsterflutbett entnehmen oder auf die Fläche transportieren müssen, hätten wir fast schon im Mai die Saison aufgegeben. Durch regelmäßige Wasserspenden der Stadt Leipzig gelang es uns wenigstens auf einigen wenigen Beeten etwas ernten zu können.

    Unser Fazit für die nächste Saison, dass es ohne einen Brunnen nicht weitergehen kann im Essbaren Palmengarten. So haben wir Ende 2018 begonnen, eine Spendenaktion für den Brunnen zu starten. Diese Aktion war erfolgreich. Dadurch können wir die Baumaßnahmen, die im Mai 2019 anstehen, finanzieren.

    Veranstaltungen

    Trotz der manchmal sehr trostlosen Situation in diesem Jahr haben wir viele regelmäßige Veranstaltungen durchführen können. Neben der Saisoneröffnung und dem Erntedankfest richteten wir zum zweiten Mal die Fete de la musique im Juni aus. Es gab einige Führungen durch den Essbaren Palmengarten sowie ein kleines Seminar in Zusammenarbeit mit Kaos e.V. Leipzig.

    Des Weiteren führten wir gemeinsam mit der Heldenküche vier inklusive Workshops als MitMach-Zeit im Essbaren Palmengarten durch. Dies ermöglichte eine Förderung von Aktion Menschen. Damit hat sich der Essbare Palmengarten in dieser Saison bewusst für Menschen mit Be-hinderungen geöffnet. Neben gehörlosen Workshopteilnehmern begrüßten wir ältere Menschen mit Behinderungen sowie auch Menschen mit Migrationshintergrund in unseren Workshops. Bei der MitMach-Zeit arbeiteten wir mit Gebärdendolmetschern sowie der Diakonie am Thonberg und der Caritas Leipzig zusamen.

    Eine geplante Veranstaltung mit Namen „apres gardening“, die einmal Mittwochs im Monat nach dem gemeinsamen Gärtnern geplant war, fand auf Grund der Witterungsverhältnisse und fehlender Kapazitäten im Orga-Team nicht statt.

    Unser Palmengarten-Flyer wurde überarbeitet. Er hat sich als Info-Quelle bewährt.

    Beschilderung

    Leider wurde zum Ende der Saison 2018 unser Info-Schild durch Vandalismus zerstört. Wir haben es erstmal entfernt. Repariert soll es in der neuen Saison wieder im Essbaren Palmengarten angebracht werden.

    In diesem Jahr brachten wir zu den saisonalen Höhepunkten einige Schilder im Essbaren Palmengarten an. Hierfür haben wir verschiedene Themenbereiche wie „Mulchen“, „Biodiversität“ und „Samenfeste Sorten“ definiert. In der Saison 2019 werden wir eine feste Beschilderung zu diesen 3-4 Themenbereichen anbringen. Die vorübergehende Beschilderung wurde von Besuchern häufig gelesen und gut angenommen. Dadurch ergaben sich angeregte Gespräche übers Gärtnern.

    Bau eines Geräteschuppens

    Mit Hilfe unseres Kooperationspartners Palmengarten-Revuetheater wollten wir auf dessen Gelände einen Geräteschuppen aufbauen. Leider konnten wir dieses Vorhaben nicht verwirklichen, da der Besitzer das Revuetheater zum Verkauf freigegeben hat. Auf dem Areal unseres Gartens wurde uns der Aufbau des Schuppens mit dem Hinweis auf die denkmalsrechtlichen Bestimmungen verwehrt.

    Sicher könnten wir mit der Stadt Leipzig über den Aufbau verhandeln, aber unsere Erfahrungen mit der Genehmigung für den Bau eines Brunnens haben uns von diesem Unterfangen Abstand nehmen lassen. Die Entscheidungswege im Leipziger Rathaus sind lang und nur bedingt transparent sowie nachvollziehbar.


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  • Praxisworkshops als Netzwerkkitt in Erfurt

    (aus Sachbericht)

    Kurzbeschreibung
    Für die Stärkung und Weiterentwicklung von sozialen, urbanen Gartenbauprojekten in Erfurt und zur
    Etablierung eines Wissensnetzwerks unter den Akteuren und Betreibern dieser Gärten, wurde eine
    Workshopreihe mit Gartenbauthemen an verschiedenen Orten in Erfurt angeboten.
     
    Umsetzung
    Umgesetzt  wurden  sechs  Workshops,  welche  über  das  Jahr  verteilt,  an  drei  verschiedenen  Orten
    stattfanden. So wurden nicht nur Termine und Orte unter den verschiedenen Akteuren im Vorhinein
    koordiniert, sondern auch die Wahl der Themen miteinander abgesprochen, um so den Möglichkeiten
    und Interessen der Gartenbauakteure gerecht zu werden.
    […] Ebenfalls im Mai wurde auf dem Gelände Bürgergartens am Wiesenhügel ein Workshop zum Bau eines
    sogenannten Zome organisiert. Dies ist eine Zwiebelförmige Leichtbaukonstruktion welche nur ausBambusrohren  und  mit  Hilfe  von  Kokosfaserseilen  gebaut  wurde.  Die  Gruppe  der  Teilnehmenden setzte  sich  aus  Gartenbauakteuren  anderer  Gärten,  drei  Jugendlichen  Besuchern  des  anliegenden
    Jugendclubs, sowie drei irakisch- und syrischstämmigen Anwohnern der Flüchtlingsunterkunft vor Ort,
    zusammen.  Sehr  interessant  war  an  diesem  Workshop,  dass  vor  allem  zwei  teilnehmende  Iraker
    schnell anleitende Rollen übernahmen, da sie sich mit dem Bambusmaterial und den Bindetechniken
    der  Fasern  bestens  auskannten,  was  zu  einer  eigenen  Gruppendynamik  und  regem
    Informationsaustausch führte.
    […]

    Die,  durch  die  Organisation  dieser  Workshopreihe,  verstärkte  Kommunikation  und  daraus
    resultierende erste Netzwerktätigkeiten zwischen den verschiedenen urbanen Gartenbauprojekten,
    wurden  positiv  aufgenommen.  Mit  Unterstützung  von  Studenten  der  Fachrichtung  Stadt  und
    Raumplanung der FH Erfurt, konnte zudem ein Netzwerktreffen von urbanen Gartenbau-Akteuren zum
    Tag  der  Nachhaltigkeit  in  Erfurt  organisiert  werden.  Es  stellte  sich  heraus,  dass  der  Aufbau  eines
    Netzwerks  zum  Wissenstransfer  vor  allem  an  die  begrenzten  zeitlichen  Möglichkeiten  der
    Gartenbauakteure gekoppelt ist. Ein langsames natürliches Wachstum solch eines Netzwerks kann also
    vor  allem  über  gemeinsame  Projektarbeit  entstehen.  Wie  zum  Beispiel  durch  das  Ausrichten  von
    gemeinsam organisierten Gartenbauprojekten und darauf zielende Weiterbildungsworkshops. (Wie in
    diesem Projekt gezeigt)  Eine weitere Möglichkeit wäre die Unterstützung von Externen, wie Studenten
    der Hochschulen oder sich nur darauf konzentrierende Vereine und Stiftungen die Wissensplattformen
    und  Ratgeber  entwickeln,  bzw.  die  aufwendigen  Koordinierungsarbeiten  zwischen  den  Vereinen
    übernehmen könnten. (mehr …)

  • zusammen gärtnern: Wasser wird Thema in 2019

    (Gu, aus Antrag)

    Wie vieler Orts in diesem Jahr 2018 war zusammen gärtnern in den heißen Sommermonaten mit
    einer Monate währenden Wasserknappheit konfrontiert. In Freiburg gab es innerhalb von 5
    Monaten keinen nennenswerten Niederschlag.
    Der Wasserstand im benachbarten Dorfbach war zeitweise so niedrig, dass die Entnahme von
    Wasser untersagt war.
    Wir möchten vorausschauend für die Zukunft planen und handeln und planen uns 2019 intensiv
    mit dem Thema Wasser zu beschäftigen:
    In offenen Bildungsworkshops möchten wir gemeinsam lernen wie wir wassersparend gärtnern
    können. Wie viel Wasser braucht welche Pflanze? Wann ist der beste Zeitpunkt zum gießen? Wie
    und warum mulchen? Welche Früchte und Gemüse sollten nicht in Massen angebaut werden, da
    sie viel Wasser benötigen?  
    Vor allem aber möchten wir im Garten Wasserauffangsysteme und Behälter etablieren. Wir
    möchten mit den Nachbarn kommunizieren und gemeinsam planen. Umliegende Dachflächen an
    unsere Wasserauffangsysteme anschließen. Wir möchten einen Brunnen im Garten anlegen. (mehr …)

  • Stadtgarten Landshut

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Stadtgarten Landshut e.V. hat sich Mitte März 2017 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein. Auf einer landwirtschaftlichen Fläche von 5000 m² am Stadtrand von Landshut, bauen derzeit 31 Familien auf individuellen Parzellen, zwischen 25 und 150 m², ihr eigenes Gemüse an.

    Unser jüngstes Mitglied ist Schülerin, die ältesten Mitglieder sind bereits im Rentenalter. Die aktive Beteiligung unserer Mitglieder bei Entscheidungsprozessen und deren Umsetzung ist uns besonders wichtig. So haben sich Arbeitsgruppen gebildet, in die unsere Mitglieder ihr Wissen und Können einbringen um unsere gemeinschaftlichen Ziele zu verwirklichen. Zum Erfahrungsaustausch treffen wir uns einmal im Monat zu einem Stammtisch. Mindestens zweimal pro Jahr finden Mitgliederversammlungen statt. Hier wird über wichtige Entscheidungen demokratisch abgestimmt und mehrheitlich entschieden.

    Neben der individuellen Bewirtschaftung gibt es auch Gemeinschaftsprojekte wie z.B. einen Kartoffelacker. Zudem gab es 2017 eine Sonderfläche auf der wenig bekannte Nutzpflanzen wie z B. Baumspinat, Spargelsalat, Haferwurzel, Erdmandel sowie alte Gemüsesorten angebaut wurden. Ein Gemeinschaftsbeet mit Tee- und Heilkräutern wurde 2018 realisiert. Die Regeln der ökologischen Landwirtschaft werden beim Anbau selbstverständlich beachtet und sind in unserer Satzung verankert.

    Da ein Mitglied unseres Vereins mehrere Bienenvölker aufgestellt hat, haben wir vor allem in den Randbereichen großflächig insektenfreundliche Blumenmischungen ausgesät und im Frühjahr 2017 am bundesweiten Wettbewerb „Wir tun was für Bienen“ teilgenommen.

    Das Jahr 2019 wird für uns neue Herausforderungen mit sich bringen. Leider müssen wir die derzeitige Pachtfläche räumen, da unser Verpächter es versäumt hat, die Zustimmung zur Unterverpachtung vom Eigentümer der Fläche einzuholen. Glücklicherweise hat der Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Alexander Putz, unseren Garten im letzten Jahr besucht. Durch seine Führsprache hat uns das Liegenschaftsamt Landshut eine ähnliche Fläche angeboten, die wir ab Januar 2019 bewirtschaften werden. Mit dem Bezug der neuen Fläche sind allerdings wieder erhebliche Investitionen verbunden. Zwingend erforderlich sind Brunnen zur Bewässerung der Parzellen. Des Weiteren müssen wir wieder Komposte und Rankgerüste bauen. Zur Lagerung unserer Gemeinschaftsgeräte planen wir zudem den Bau eines Geräteschuppens.

    wir haben 2000 € planerisch angesetzt, da die Arbeit in Eigenleistung erfolgen soll, ist aber sicherlich die Untergrenze. Für den Bau des Schuppens und der anderen baulichen Anlagen haben wir bisher noch von keiner anderen Seite finanzielle Mittel erhalten oder beantragt, sodass  die Restfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge erfolgen muss. Zeitlich wird der Schuppen im Laufe 2019 erfolgen, nach Erteilung der baurechtlichen Genehmigung, die uns aber bereits in Aussicht gestellt wurde.


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  • Essbare Stadt Kassel: KlimaKOSTmobil ist bewilligt

    (Gu, aus Antrag)

    Das Vorhaben KlimaKOSTmobil zielt darauf ab, in den beiden benachbarten Kasseler Stadtteilen
    Bettenhausen und Forstfeld verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen zu den Themenbereichen
    Klimaschutz, Gesundheit, Ernährung, urbanes Gärtnern und Umweltgestaltung anzubieten und
    Möglichkeiten für klimafreundliche Alltagspraxis in den Nachbarschaften zu eröffnen.
    In zwei Stadtteilen beabsichtigt das Vorhaben mit weiteren Stadtteilakteuren und
    Kooperationspartnern folgende regelmäßige Angebote und Maßnahmen umzusetzen:
    > Projektwerkstätten im Sandershaus: Mit regelmäßiger Klimaküche, Workshops zum Verarbeiten
    sowie Veredeln lokaler Lebensmittel, Apfelsaftpressen im Herbst und Bauworkshops zu Solardörrern,
    Hochbeeten, Kompost & Co.
    > Umweltbildung im Forstfeldgarten: Ein jahreszeitlich gestaffeltes offenes Workshop-Programm
    zu Theorie und Praxis des urbanen Gärtnerns mit den Themen klimagerechte Ernährung und
    klimagerechter Konsum. Die Themen für Aktionen und Workshops sind u.a. Anlage und Pflege von
    Gartenparzellen, Pflanzen- und Bodenkunde, Kompost-Nutzung, Baumpflege und Permakultur.
    > E-mobile Projektwerkstätten & Lastentransport: Ein E-Lastenrad erlaubt gemeinsame Ernte-
    und Verteilungsfahrten, die modularen Aufbauelemente ermöglichen eine multifunktionale Nutzung,
    z.B. als MobileKlimaKüche, als Smoothie-Mobil, zum Transport von Werkzeug, Pflanzgut, und
    beinhaltet Bau- Bastel- und Bildungsmaterialen für Angebote an Schulen und Kitas in den Stadtteilen.
    > Stadtteilspaziergänge und -rundfahrten: Gemeinsam die Viertel und deren Potentiale für eine
    grüne und gemeinsame Gestaltung bzw. Nutzung erkunden, zu Fuß oder mit dem Rad. In jeweils
    sechs bis sieben Stationen pro Rundgang werden Pflanzen, Umwelt, Klima, Wohnen, Bauen und
    Nahversorgung erkundet bzw. einbezogen. Die Stationen geben somit einen Input zu
    „Klimaschutztipps für eine Essbare Stadt“, nach der Methode des Stationen-Lernen entsprechend
    dem Konzept Nachhaltige Bildung und globales Lernen, für Jung und Alt. (mehr …)

  • essbare Hecken gegen Kaninchen

    (Gu aus Antrag)

    In unserem Gemeinschaftsgarten am Hof Neuland möchten wir mit einer „essbare“ Hecken aus Stachelbeeren, Himbeeren und Brombeeren die Beete einrahmen um den Verbiss durch Hasen reduzieren und die Sonneneinstrahlung und Erosion zu vermindern.

    Dazu beantragen wir vom Verein essbare Stadt Borken für die Anschaffung der Heckenpflanzen finanzielle Hilfe.

    Von der Summe der Heckenpflanzen übernimmt die Stadt Borken bereits knapp die Hälfte in Höhe von 3.000€.

    Der Verein steuert nochmal alle Reserven dazu (500€) und der Hof Neuland spendet 1.637,50€.

    Im November möchten wir die Hecken in einer Gemeinschaftsaktion pflanzen. Insgesamt sind es 150 Meter, die mit stacheligen Gehölzen bepflanzt werden sollen.

    Pro Meter setzen wir hier ca. 3 Sträucher.

    Der Verbiss trübt die Stimmung, manche Leute wollen bereits aufhören, wenn sich nichts bewegt.

    Ein Hasendraht kommt aufgrund unserer Nachhaltigkeitsstrategie (0% Plastik/0% Chemie/100% Pflanzlich) nicht in Frage, auch wenn er erheblich günstiger wäre.

    Den Erosionsschutz bietet er ohnehin nicht.


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  • Neutopia Halle will Strukturen verstetigen

    (Gu aus Antrag)

    Die Trefen auf der Grünfäche  nden jeden Freitag statt, sie sind ofen für
    alle Garteninteressierten sowie für eigene Ideen- und Gestaltungswünsche.
    Die Grünfäche soll auch in diesem Jahr 2018 mit Pfanzen und noch mehr Menschen
    belebt werden. Vor allem steht in diesem Jahr das Ziel im Vordergrund, geschafene
    Strukturen zu verstetigen und die Gemeinschaft von Gärtner*innen aus der
    Nachbarschaft zu festigen.
    Maßnahmen
    In Zusammenwirkung mit dem freien Jugendhilfeträger congrav new sports e.V., dem
    Bürgerverein Halle-Neustadt e.V. und dem Sozialpädagogischen Institut werden die
    Zielgruppen erreicht und die Pacht der Fläche für fünf Jahre ermöglicht. Die langfristige Einbindung der Nachbarschaft soll durch die Vergabe von
    „Patenschaften“ für ein oder mehrere Beete gelingen. Diese Beete werden von den
    Paten selbst verwaltet, bepfanzt, gepfegt und abgeerntet und, falls essbar, verspeist.
    Weiterhin wird es Gemeinschaftsbeete geben und Gemeinschaftsfächen, die bei den
    Gruppentrefen freitags in gemeinsamen Pfanz- und Bauaktionen gestaltet und
    gepfegt werden. Weitere Erläuterungen dazu anbei in dem Dokument „Antworten und
    Fragen zum Neutopia-Garten“. Die „Beetpatenschaften“ und die gemeinschaftlichen
    Bau- und Pfanzaktionen bei den Gruppentrefen freitags werden vom
    GartenWerkStadt e.V. mit Kristin Wicklein als Ansprechpartnerin koordiniert.  
    Angeleitete Bauaktionen mit Einladung von externen Expert*innen
    – Bau einer Dach- bzw. Sonnensegelkonstruktion und eines Strandkorbs aus Paletten in
    Unterstützung von der ehrenamtlichen Initiative „Modellbau verbindet“ aus Halle
    – Bau von Insektenhotel für Marienkäfer, Hummeln, Schmetterlinge und
    Glühwürmchen (Zielgruppe Grundschulkinder)
    – Anlegen von Themen- und Gemeinschaftsbeeten (z.B. Drei-Schwestern-Beet: Mais,
    Kürbis, Bohne; Kräuterschnecke; Flächen-Bufet   la Weltacker „Schnitzel mit Pommes“
    mit 2,19m² Fläche/Portion, Gemüseeintopf“ 0,77m² Fläche/Portion etc.)
    – Anlegen barrierefreier Wege
    Öff entlichkeitwiirkwame eeranwtaltungen
    – Begrüßung und „Taufe“ des „Neutopia“-Bienenvolkes, öfentliches Schauimkern und
    Schauschleudern mit Honigverkostung mit Kleinfolgenreich e.V.
    – „Kompost – wie gewinnen wir Gold für unseren Garten?“ – Workshop zum
    Kompostieren
    – 2 Radtouren zu anderen Stadtgärten im Rahmen der „Fête de la musique“ und des
    Festivals „All you can paint“ – auch im Sinne  „all you can PLANT“
    – Sommerfest mit Samentauschbörse und Picknick
    – Groß-Arbeitseinsatz (z.B. Frühjahrsblüher stecken) am Freiwilligentag in Halle
    – Erntefest mit gemeinsamer Kochaktion im Rahmen der interkulturellen Woche (mehr …)

  • neuer GG in Bielefeld

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Ziel der Gartenwerkstatt ist es, Gemüse und Obst
    biologisch bzw. permakulturell anzubauen und einen Ertrag zu erwirtschaften, um auf Dauer keinen
    Verlust zu machen. Das Gartenhaus auf der Parzelle soll ggf. auch für Gemeinschafts- und
    Vereinsveranstaltungen genutzt werden.  
     
    Inhalte
    Im Garten werden gärtnerische Kenntnisse, Praktiken und Fertigkeiten vermittelt und angewandt,
    um eigene gärtnerische und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Die aktiven MitGärtner*Innen
    beteiligen sich an der Pacht und bringen ihre Ideen in die Gartenplanung ein. Die zzt. 8 Aktiven der
    Gartengruppe entscheiden per Konsent, was, wie und wann im Garten getan und veranstaltet wird
    und welche Garten-Projekte durchgeführt werden. Sie kommen aktuell aus Chile, Peru, Mexiko,
    England und Deutschland. Ausgangspunkt ist der Wunsch, Obst, Kräuter und Gemüse nachhaltig mit
    Gleichgesinnten zu erzeugen – vor dem Hintergrund von Klimawandel, Peak Oil, genmanipulierten
    Lebensmitteln und Verlust von Sortenvielfalt und Gartenflächen in der Stadt.
     
    Maßnahmen und Zeitplan
    Erhaltung der vorhandenen Bauten:
    Vom Vorpächter wurden das Gartenhaus, ein Gerätehaus mit angebauter Toilette und  3
    Gewächshäuser übernommen. Alle Bauwerke müssen dringend überarbeitet werden. Zugang zum GG bisher nur über einen verschlossenen Weg, sie wollen ein eigenes Tor einsetzen, was dann mittels Zahlenschloss für alle zugänglich wird

    – Wie viele Leute könnten noch mitgärtnern? Und wie wollt ihr das Gartenprojekt bekannt machen und für ein Mitmachen werben?
    Die GartenWerkstatt soll ein Open Space sein, mit der Möglichkeit sofort etwas gärtnerisch auszuprobieren, mitzuhelfen, teilzunehmen.  Gerne auch langfristig.
    Bewerben wollen wir die GartenWerkstatt über unsere Website, die noch entsteht, Flyer, Presseartikel. Durch eine Fahrradtour, die zu unterschiedlichen NutzGartenEntwürfen in Bielefeld führt und über den von uns besuchten/mitgestalteten „Runden Tisch Urban Gardening“ der Stadt Bielefeld. Und last not least über das Netzwerk der anstiftung.
    – Gab es schon eine Informationsveranstaltung in der Nachbarschaft des Grabelandes?
    Die Einladung der GartenNachbarschaft ist eine gute Idee, mit den anderen 100 Pächtern in Gespräch zu kommen. Da werden wir unsere ersten Flugblätter unterbringen.
    – Wird es ein Schild geben/gibt es ein Schild, was auf den Garten und Mitmachmöglichkeiten hinweist?
    Definitiv werden wir ein oder mehrere Schilder am Hauptwegzaun anbringen, auch das GartenManifest werden wir wetterfest einlaminieren.
    – Ist der Verein der Pächter der Parzelle? Wie hoch ist denn die Pacht und wie lange läuft der Vertrag? Wie groß ist die Fläche, auf der ihr gärtnern könnt? oder beziehen sich die 340m² auf die gärtnerisch nutzbare Fläche?
    Die Pachthöhe ist 40 ct/m²*a also 136 Euro/Jahr. Die Pacht wird in der Regel am 1. April für ein Jahr gezahlt. Der Vertag verlängert sich dann jeweils um ein Jahr. Zzt. bin ich persönlich als Pächter eingetragen, da der Eigentümer unbedingt einen direkten Ansprechpartner/Pächter wollte.
    – Könnt ihr „einfach so“ noch ein Tor bauen oder habt ihr das beantragt und bewilligt bekommen?
    Da haben wir freie Hand. Der Verpächter/Eigentümer sagte mir konkret zu dieser Frage, dass die Zäune/Tore in der Pflicht der Pächter liegen, d.h. ihm ist es egal wer auf seiner Parzelle welche Zäune baut. Es werden auch gerne zusätzliche Tore eingebaut und Zäune wieder entfernt, um sich gegenseitig zu helfen.
    – Wie lang ist der Weg, der dann zu dem Garten führt und was ist da zur Zeit? Wer würde die essbaren Sträucher beernten?
    Bisher müssen wir durch ein abgeschlossenes Tor über ein Nachbargrundstück ca. 25 m auf einem sehr engen Pfad, der noch zu einer weiteren Parzelle führt. Mit Schubkarre oder Baumaterial schon schwierig. Aber für Interessenten eines Gemeinschaftsgartens ist die bisherige Zuwegung schwierig zu finden, zu beschreiben, zu organisieren, zu erreichen. Das geplante Tor wäre direkt am Hauptweg. Per Zahlenschloss können wir es allen MitGärtnern/Innen zugänglich machen.
    Das geplante Tor ist am Hauptweg, der an allen Parzellen vorbeiführt (manche liegen hintereinander). Unsere Parzelle ist zum Hauptweg begrenzt durch einen Maschendrahtzaun 100 cm hoch mit Stacheldraht oben noch 20 cm verlängert. Dort wollen wir mittig das Tor setzen, den Stacheldraht entsorgen und die essbare Hecke anlegen, die auch von außen von Nachbarn oder Spaziergängern beerntet werden darf und einladend wirken soll.
    Ist die KochWerkstatt ein anderes Projekt von euch? Ist die räumlich in der Nähe des Gartens? Wäre perspektivisch denkbar, die Ernte auch im Gartenhaus gemeinsam zu verarbeiten?
    Die KochWerkstatt hat bisher keinen festen Sitz, kann quasi dort stattfinden, wo ausreichend Platz und Gerät für die Teilnehmer vorhanden ist. Die Anzahl der Teilnehmer ist durch die Anzahl der Menügänge begrenzt (8). Ziel dabei ist es, die saisonalen Produkte in verschiedenen Rezepten zu verwerten, die eigene Variationsbreite zu vergrößern und die saisonalen Gartenprodukte noch attraktiver zu machen als sie durch Preis, Verfügbarkeit und Qualität schon sind. Und während der Saison ist Bio-Gemüse auch für NichtGärtner erschwinglich. Der Standort Garten ist deshalb attraktiv, da einiges improvisiert werden muss und andere Lösungsansätze zum Tragen kommen – da darf auch mal was schief gehen. Im Garten ist jetzt schon das Kochen auf Gas möglich, ein Gasherd müsste noch von Stadtgas (Methan) auf Propangas umgerüstet werden und nächstes Jahr werden wir einen Lehmbackofen bauen, so dass wir auch mit Holz feuern können. Einfache Eintöpfe mit Kürbis, Bohnen, Kartoffeln, Zucchini, Tomaten und Kräutern können jetzt schon jederzeit auf einer Feuerschale, Schwenkgrill o.ä. zubereitet werden. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder feststellen können: wer zusammen is(s)t, bleibt auch zusammen
    J. Denn für die Gemeinschaft (besonders interkulturell) ist das gemeinsame Gespräch beim Essen und Trinken im Garten sehr wichtig, wenn das Gartenthema für manchen zu sehr im Vordergrund steht. Und schließlich ist ein GemeinschaftsGarten auch immer ein soziales Experiment.
    – Was ist das Programm Nachhaltige Nachbarschaft und welche Gruppen sind dort und wie könnten die an dem Gartenprojekt teilnehmen?
    Das Programm Nachhaltige Nachbarschaft habe ich 2014 aus dem Englischen „Transition Together“ oder „Transition Streets“ als Creative Commons übersetzt. (Tom Hansing müsste ein vollständiges Exemplar des Ringbuchordners haben) Es ist ein 140-seitiges Handbuch zur Anleitung eines Nachbarschaftskurses geworden. Mit über 35 Aktionsplänen zu den Themen Energie, Wasser, Ernährung, nachhaltiger Konsum und Mobilität. Ziel ist es, durch die Aktionen im eigenen Haushalt gemeinsam mit den Nachbarn als ersten Schritt die CO2 Emission um 10% zu senken, in dem einfach die Verschwendung von Energie/Wasser/Rohstoffen… vermieden wird. Verschwendung vermeiden heißt, dass man nicht auf etwas verzichten muss, dass man sich nicht einschränken muss. Durch das gemeinsame Handeln lernt man die Nachbarn besser kennen, ihnen zu vertrauen, Probleme gemeinsam zu meistern, andere Lösungen zu finden. Letztendlich kann man in etwa ausrechnen, wie viel Tonnen CO2 man einsparen konnte – von den 12 to/person*a die wir jährlich zum Klimawandel beisteuern. Das Gute: pro Tonne CO2 spart man auch noch ca. 800 Euro an Ausgaben pro Jahr. Kostprobe im Anhang.
    Die Schnittstelle zum Garten ist das Kapitel saisonale/regionale Ernährung. Die 7 Teilnehmer einer Gruppe treffen sich eigentlich reihum, es könnte aber auch ein Termin im Garten angeboten werden, dort werden die saisonalen Produkte gleich geerntet und verarbeitet. Schwerpunkt wäre die Verarbeitung der Produkte und die Kompostierung der Reste.
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  • Gartenprojekt im Park möchte sich vergrößern

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    im Rahmen meiner Arbeit im Quartiersmanagement Barsinghausen leite ich einen Interkulturellen
    Gemeinschaftsgarten im Stadtteilpark Barsinghausen.  
    Seit August 2017 treffe ich mich mit Interessenten dieses Projektes monatlich im Rahmen des von
    mir geleiteten Stadtteiltreffs Barsinghausen (Goethestraße 10, 30890 Barsinghausen) zur Planung des
    Gartens.  
    Im 5. Mai 2018 bauten wir mithilfe weiteren Anwohnenden im Rahmen des „Tag der
    Städtebauförderung 2018“ die ersten 10 Hochbeete aus Paletten. Die bestehenden Hochbeete
    werden seit 2 Monaten fleißig bepflanzt und gepflegt und ich habe bereits 8 weitere Anfragen für
    neue Hochbeete. Der Wunsch nach Sitzgelegenheiten und einem gemeinschaftlichen Kräuterbeet ist
    ebenfalls groß. 

          Wie viele Menschen sind bisher im Garten dabei/wie viele gärtnern?

    Zu den Planungstreffen kommen etwa 11 Personen, davon besitzt diese Planungsgruppe 2 gemeinschaftliche Hochbeete.

    Die anderen 8 Hochbeete werden von Anwohnenden genutzt, welche bisher noch nicht zu den Planungstreffen kamen, jedoch ein großes Interesse am Garten haben und ihre Hochbeete pflegen.

          Ist das Gartenprojekt, da in einem Stadtpark, ganz offen oder ist es umzäunt?

    Noch ist der Garten offen, Pfähle als Grundlage für einen Staketenzaun sind bereits vorhanden. Für einen Staketenzaun hat sich die Gartengruppe mit mir entschieden, die Kosten trägt die Stadt Barsinghausen. Wann genau alle Materialien vor Ort sind, weiß ich derzeit noch nicht.

          Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert wird? Wie lange haben sie die Nutzungsgenehmigung (ich nehme an, es ist eine kommunale Fläche?) ist diese befristet und zahlen Sie eine Pacht?

    Die gesamte Rasenfläche beträgt 560m², wir nutzen jedoch nicht die gesamte Fläche.

         

    Von der Stadt her ist keine Befristung genannt, der Bestand des Gartens ist erwünscht. Es handelt sich um eine Fläche der Stadt (Stadtteilpark Barsinghausen).

    Ich zahle keine Pacht.  

          Liegt der Stadtteiltreff direkt daneben? Können dort die Toiletten genutzt werden?

    Der Stadtteiltreff liegt etwa 5 Gehminuten vom Park entfernt. DIXI-Klos gibt es vor Ort im Park und werden von der Stadt finanziert.

          Wo und wie werden die Gartengeräte gelagert und wie sind diese allen Interessierten und MItgärtnerInnen zugänglich?

    Bisher bringen die Gärtner ihre benötigten Geräte selbst mit. Im Stadtteiltreff liegen darüber hinaus Gießkannen und Kanister bereit.

          Wie offen ist das Gartenprojekt? Können auch Menschen teilnehmen, die nicht gärtnern (wollen)? Wenn ja, wie?

    Ja, es sind einige bei der Planungsgruppe dabei, die körperlich nicht in der Lage sind zu gärtnern oder einfach das Interesse größer in die Richtung ist, das Projekt planerisch zu unterstützen und mit Ideen zu füllen. Mit einem Herrn war ich bereits auf einem Netzwerktreffen in Hannover, auf welchem wir neue Ideen bekamen und andere Gemeinschaftsgärten besichtigten (Sahlkamp, Herr und Frau Irion).

          Wie ist das Projekt organisiert? Gibt es individuelle Hochbeete oder ist alles gemeinschaftlich? Wie laufen Informationen/Kommunikation/Entscheidungswege?

    Von den 10 Hochbeeten sind 2 der Gartengruppe zugeordnet. 1 der gesamten Gruppe und eines einer Anwohnerin, welche ebenfalls Teil der Planungsgruppe ist.

    Die Entscheidungen wurden bisher von der Planungsgruppe getroffen, beim Bau der 10 Hochbeete während eines Festes im Mai, tauschte ich mich jedoch auch mit den Interessenten für die Hochbeete aus und auch mit denjenigen, die sich eines Wünschen, wo wir aber noch keine Gelder haben. Ich habe den Kontakt zu einigen Damen im Wohnviertel, welche wiederrum zu denjenigen Kontakt haben, welche sich um die Hochbeete kümmern, teilweise auch nicht so viel Deutsch sprechen.

    Zu den Planungstreffen lade ich per Mail, telefonisch und meist auch auf der Facebook-Seite (Stadtteiltreff Barsinghausen) ein.

          Haben Sie schon an Spenden gedacht/welche eingeworben? Wie beteiligen sich die NutzerInnen an den Kosten?

    Die Nutzung des Gartens ist bisher ohne Kosten geplant. Mein Wunsch ist, dass es auch dabei bleibt und viele Nutzende die Möglichkeit haben, solch ein Angebot zu nutzen: vorausgesetzt es wird sich um den Garten gewissenhaft gekümmert.

    Es ist nun eine Pressemitteilung geplant, in welcher für weitere Interessenten und ebenfalls Kooperationspartner/ mögliche Spenden gefragt wird.

    Wo bekommen Sie Erde und Pflanzen her?

    Die Erde wurde beim letzten Mal von der Stadt angeliefert. Für die künftigen Hochbeete benötigen wir durch den Aufsatzrahmen nicht so viel Erde wie bisher. Die Kosten für die Erde und Pflanzen werden dann von den Nutzenden selbst getragen.

    Stehen Sie da in Kontakt mit dem Grünflächenamt?

    Nein.


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  • Essbare Stadt Borken bekommt weiteres Grundstück

    (Gu aus Antrag/Antworten)

    Direkt gegenüber des bisherigen Grudnstücks eines der GGs der Essbaren Stadt Borken wird die Fläche frei. „Es gibt eine
    ordentliche Komposttoillette, eine Gartenhütte, ein Gewächshaus, mehrere Obstbäume und am wichtigsten, einen Brunnen!
    Bisher wird unser Garten durch die kommunale Stadtbegrünung mittels Wassertanks beliefert, die
    mit Regelmäßigkeit bzw. Zuverlässigkeit nicht viel am Hut haben. […]
    Es handelt sich hier um eine Fläche von ca. 250m².
    Um weitere Naturfreunde zu finden, wollen wir hier zusätzlich noch vier Beetparzellen und drei
    Hochbeete errichten, die dann von Interessenten bewirtschaftet werden können.

    Es geht hier nur um die Gegenstände auf dem Gelände, die vom Vorbesitzer abgekauft werden sollen. (Wasserpumpe, Gartenhaus, Geräteschuppen, Gewächshaus, Toilettenhaus)
    Der Vertrag ist unbefristet.

    Was für eine Flächennutzungskategorie ist das? Gibt es Auflagen, was dort passieren kann oder auch nicht?

    Es ist eine Brachliegende Fläche der Stadt Borken, die vor Jahrzenten an einzelne Besitzer aufgeteilt wurde, um dort private Selbstversorgung zu betreiben. Es ist reines Garten/Ackerland ohne genauere Auflagen. Es ist KEIN Bauland.

    Wer will die Fläche kaufen?Die Stadt Borken Der Verein? Kauft nur die Gegenstände (s.o.). Geht diese dann in das Vereinsvermögen über? Wie wird sichergestellt, welche Nutzungen dann dort stattfinden können?Über den Pachtvertrag der Stadt Borken, wie bereits mit dem vorhandenen Grundstück geschehen. Soll es immer eine Freifläche bleiben z.B.?Ja.

    Wie teuer ist die Fläche (Gesamtsumme)?Es geht hier nur um die Gegenstände im Wert von 2000€. Wenn wir die nicht kaufen, lässt die Stadt Sie verschrotten und wir haben nur reines Ackerland ohne die notwendigen Anlagen.

    Wie finanzieren Sie diese Summe und was passiert, wenn die Summe nicht zusammen kommt?Die Stadt hat uns vorgestern zugesagt, 500€ zu dazu zu schießen. Weitere 350€ kommen aus unserem Verein. Ggf. weitere 150€ durch die Mitgliederversammlung oder Spenden.

    Wenn die Summe nicht zusammen kommt, bleibt alles beim alten und der Garten wird an eine andere Privatperson abgetreten.

    Wie offen wäre der Zugang, wenn der Verein dort den Gemeinschaftsgarten ausweitet?

    Wir müssen momentan unseren Garten mit einem Zahlenschloss absichern. Wir sind dieses Jahr Opfer von starken Vandalismus geworden und lassen deshalb nur noch Mitglieder rein. Mitglied werden kann jeder kostenlos. Wir sind ein offener gemeinnütziger Verein.


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  • IG Coswig startet Stauden-Vermehrungsprojekt

    (Gu aus Antrag)

    sie sind 22 Mitglieder und 5 Buftis (davon 3 mit Migartionshintergrund) plus Ehrenamtliche, die bei Veranstaltungen und Projekten unterstützen.
    Das derzeitige Wetter mit starker Trockeheit hat dazu geführt, dass vor allen Dingen Stauden nicht blühen und somit den Bienen diese Nahrungsquelle fehlt. Sie wollen nun heimische Stauden selber vermehren und zwar solche, die sich in den Blühphasen abwechseln. Sie wollen in diesem Projekt ihr Wissen austauschen und zusammen lernen. (mehr …)

  • In Idstein entsteht ein GG

    (Gu aus ANtrag und Antworten)

    In Idstein entsteht ein GG. zentralen Kern soll werden: eine Gartenküche in dem bereits
    vorhandenen  (aber  sehr  renovierungsbedürftigen)  ausgemusterten  Forstwagen.  Er  soll  der  Kulminationspunkt
    werden, der uns hilft unser Motto „Begegnungsstätte für Kultur und Hortikultur“ zu leben, auch mit BürgerInnen
    unserer  Stadtgesellschaft,  die  sich  nicht  aktiv  als  GärtnerInnen  und/oder  passiv  als  Fördermitglieder  einbringen.

    Der Bürgergarten Idstein entsteht seit Oktober 2017 am „grünen Verbindungsband“, dem Radweg R6/8, der nicht
    nur  Idstein-Kern  mit  einigen  Ortsteilen  direkt  verbindet,  sondern  wichtiger  Teil  eines  intensiv  genutzten
    überkommunalen Radwegenetzes ist. Die Fläche, die den BürgergärtnerInnen zur Verfügung steht, liegt fußläufig
    zur Idsteiner Altstadt, die von vielen Tagesgästen aus der näheren Umgebung bzw. als Ziel für Radausflügler aus
    den Ortsteilen von Idstein, Taunusstein und Esch genutzt wird.
    Innerhalb der Struktur Idsteins ist die Lage des Bürgergartens insofern für die Stadtgesellschaft bemerkenswert, als
    er  zwischen  der  renommierten  Pestalozzi-Schule,  dem  sozialen  Wohnungsbau  in  der  Wörsbachaue  sowie  dem
    satellitenartigen  Neubau-Gebiet  „Nassauviertel“  mit  seinen  bislang  unzureichend  in  die  Stadtgesellschaft
    integrierten Neubürgern und einem Seniorenzentrum liegt.
    Die BesucherInnen des Bürgergartens wie auch die BürgergärtnerInnen selbst spiegeln diese vielfältigen, bislang in
    der  Stadtgesellschaft  weitgehend  interaktionsarm  nebeneinander  lebenden  Bevölkerungsgruppen  wider  –  mit
    Aktiven, die zwischen 9 und 76 Jahre alt sind und aus verschiedenen Nationen stammen.
    wollen oder können.

    Um  eine  noch  größere  soziale  Reichweite  und  integrative  Durchdringung  der  bislang  nebeneinander,  aber
    weitgehend  isoliert  voneinander  agierenden  gesellschaftlichen  Gruppen  Idsteins  zu  erreichen,  ist  als  konkretes
    Projekt  geplant,  den  bislang  bewußt  freigelassenen  Bereich  des  Gartengeländes  mit  einer  Gartenküche  nebst
    Bestuhlung  auszustatten,  die  auch  für  Begegnungsveranstaltungen  „für  Kultur  und  Hortikultur“  genutzt  werden
    kann.
    Der  Um-  und  Ausbau  (inkl.  Anbau  eines  kleinen  Geräteschuppens  für  Gartenutensilien)  wird  mit  so  vielen
    Eigenleistungen wie möglich erreicht werden.

    • Unser Verein hat bereits 20 Mitglieder, die allesamt auch gärtnerisch aktiv sind. Darüber hinaus betätigen sich ca. 5 BürgergärtnerInnen regelhaft im Garten, ohne daß sie Mitglieder des Vereins geworden wären. Unsere jüngste Bürgergärtnerin ist Jahrgan 2009, der älteste Bürgergärtner im Jahre 1942 geboren. Zur Zeit repräsentieren wir fünf verschiedene Nationen, nämlich Deutschland, England, Italien, Syrien und Afghanistan.
    • Die gärtnerische Kerngruppe besteht aus etwa 12 – 15 Leuten. Fünf dieser BürgergärtnerInnen haben zudem Verantwortung im Orga-Team übernommen, das sich darum kümmert, gemeinsam Wochenarbeitspläne aufzustellen (öffentlich einsehbar über http://buergergartengesellschaft.de/aktivitäten), Veranstaltungen zu planen (zuletzt eine Gartenrallye für SchülerInnen einer örtlichen Schule zu deren Projektwochenthema „Essen in Hessen“ und am 23. Juni die Teilnahme am Idsteiner „Fest der Vereine“) etc. Die anderen BürgergärtnerInnen werden von diesen planerischen Aktivitäten nicht nur persönlich (bei mind. 1x wöchentlichem gemeinsamen Gärtnern) und über die Webseite informiert, sondern es gibt zudem eine WhatsApp-Gruppe (Mitglieder, die kein WhatsApp haben, erhalten zentral wichtige Infos als WhatsApp-Screenshot per Email). Außerdem stehen wir in unserer relativ kleinen Kommune auch telefonisch und persönlich kurzfristig zur Ansprache zur Verfügung. Jeden Tag ist eine/r der BürgergärterInnen (Orga-Team) auch flexibel im Garten anzutreffen.
    • Es gibt am Grundstück eine Infotafel, die nicht nur die Gartenprinzipien des gemeinschaftlichen Gärtnerns und Miteinanders als „Begegnungsstätte für Kultur und Hortikultur“ erläutert, sondern auch die Email-Adresse, URL und einen QR zum Besuch der Webseite abbildet. Es wird ausdrücklich dazu aufgerufen, daß wir uns über weitere MitgärtnerInnen freuen (dies wird von uns auch regelhaft BesucherInnen gegenüber persönlich kommuniziert). Zudem ist uns von einer örtlichen Metallbaufirma zugesagt worden, daß sie uns einen wetterfesten Infokasten stellt, so daß die Informationen auch dauerhaft gut lesbar bleiben.
    • Das Grundstück ist uns von der Stadt Idstein pachtfrei zur Verfügung gestellt worden (Überlassungsvereinbarung ist aktuell in der Unterschriftenrunde). Es hat eine Größe von ca. 1.000qm, wobei ein Streifen von ca. 15m Breite über ca. 25m Länge von gärtnerischen Aktivitäten freizuhalten ist. Es handelt sich hier um eine Überschwemmungszone, die wir in Absprache mit der Stadt als Blühstreifen für Schmetterlinge und Wildbienen sowie unsere zwei Honigbienenvölker eingesät haben (die Saat ist super angegangen – sieht toll aus und gefällt den bestäubenden Insekten). Zunächst hat der Überlassungsvertrag einen Zeitraum von 4 Jahren festgelegt (mit Option auf Verlängerung). Wir haben vereinbart, daß der Erfolg des Gartens nach 3 Jahren seitens der Stadt Idstein oder einer von ihr zu beauftragenden Institution evaluiert wird.
    • Bislang haben wir 15 Gemüse(-hoch-)beete gebaut und angepflanzt. Darüber hinaus gibt es drei Beete mit Heilkräutern sowie fünf „Kartoffeltürme“, in denen jeweils 2 alte / seltene Kartoffelsorten kultiviert werden. Die örtlichen Faulschieferbruchsteine, mit denen wir eine Kräuterspirale anlegen wollen, sind seit Anfang Juni auch vor Ort, so daß wir in diesem Monat mit dem Bau und der Bepflanzung los legen können.
    • Die Beete werden allesamt gemeinschaftlich bewirtschaftet. Auch die Entscheidung, in welches Beet welches Saatgut kommt, ist eine Gemeinschaftsentscheidung. Individuelle Beete gibt es nicht und sind auch für die Zukunft nicht vorgesehen. Vielmehr wird der Ertrag als „Demonstrationsobjekte“ für die Umwelt- und Ernährungsbildung verwendet und in diesem Sinne an die GartenbesucherInnen verkostet. Um dies noch ansprechender und in größerer Vielfalt tun zu können, benötigen wir die hier beantragte Gartenküche!
    • Gartengeräte, die dem Verein gehören, sind (bis auf weiteres) noch in geringer Zahl vorhanden. Wir haben als Verein zwei Schubkarren, einen Handkarren, einen Spaten, zwei Eimer u.ä. Diese Gerätschaften sind in einer nahe bei gelegenen Scheune untergebracht, die uns freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Allerdings gibt es zu dieser Scheune nur zwei Schlüssel, so daß wir eine entsprechende Logistik über unsere WhatsApp-Gruppe organisieren. Einer der Schlüssel ist regelhaft von Di – Sa bei einer Bürgergärtnerin abholbar, die ein Ladengeschäft direkt neben der besagten Scheune betreibt.
    • Ansonsten bringen diejenigen BürgergärtnerInnen, die private Gartengeräte besitzen, diese in möglichst großer Zahl mit und stellen sie großzügig zur Verfügung.
    • Wir planen allerdings nicht nur eine logistisch einfacherere Unterbringung durch An- oder Unterbau von Stauraum unter die Gartenküche (vrgl. Antrag); sondern werden, wenn die Unterbringung im Garten dann diebstahlsicher möglich ist, auch Gartengerät aus dem Vereinsvermögen anschaffen.
    • Wir haben uns bewußt gegen eine Einzäunung des Bürgergartens entschieden, um einzuladen anstatt auszugrenzen. Wir haben statt dessen als optische Zäsur eine (ökologisch hochwertige) Randbepflanzung aus einheimischen Vogelschutz- und Nährgehölzen sowie Bienenweiden angelegt (die, nebenbei bemerkt, auch Nahrung für den Menschen bietet, wenn man sich an dieses alte Wissen erinnern mag, daß man aus Schlehen hervorragendes Kompott kochen und aus Hagebutten Tee bereiten kann!). Diese Hecke wird auch dann, wenn sie Dichte und Höhe durch Zuwachs gewinnt, auf ca. 1.20 – 1.50m Höhe gehalten werden, um sie im Wortsinne überschaubar zu halten. Ein 4m breiter Eingang ist komplett frei von Bepflanzung und zu jeder Zeit für jedermann zugänglich.
    • Die geplanten Handwerksarbeiten werden weitgehend von BürgergärtnerInnen durchgeführt (so, wie wir auch die o.g. Hochbeete sowie einen Bienen- und einen Tomatenunterstand in kompletter Eigenleistung über den bitterkalten Winter erstellt haben). Desweiteren sind viele unserer MitgärtnerInnen in den diversen Ortsteilen mit dort ansässigen Handwerkern gut vernetzt – es ist geplant, diese aktiv mit einzubinden (vrgl. Antrag). Fachhandwerkliche Beratungsleistung werden wir daher nur dann/dort, wo unbedingt nötig stundenweise bei dem beratenden Schiffszimmermann (siehe Anlage 2 zu dieser Mail) abrufen. Insgesamt rechnen wir damit, daß sich zwischen 10 und 20 Personen in irgendeiner Form an dem Um- und Ausbau des Forstwagens zur Gartenküche beteiligen werden. Sollten sich noch mehr finden, werden wir sie natürlich freudig willkommen heißen.

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  • Mucca GG what nun Kernteam

    (Gu aus Antrag)

    Im letzten Jahr mussten wir uns ertsmal mit strukturellen
    Problemen eines so offenen Geländes (Vandalismus etc.) beschäftigen. Dieses Jahr sind wir
    dabei den Garten auszubauen so dass er mehr zum verweilen einlädt. Wir haben nun einen
    festen Termin (Donnerstags 16-19 Uhr) und treffen uns zudem noch zusätzlich bei Bedarf
    und Interesse. Es gibt nun ein festes Team von 3 Leuten die mit in der Organisation helfen.
    Zudem gibt es eine wechselnde Gruppe von bis zu 15 Menschen die mitmachen, durch den
    festen Termin hoffen wir dieses Jahr noch mehr Leute gewinnen zu können. Wir wollen weg
    vom Plastik kommen und sind dabei Hochbeete zu bauen, diese begrenzen zudem den Ort
    und bieten einen Rahmen, in denen Sitzgelegenheiten zum gemeinsam Zeit verbringen
    einladen. Dadurch ist es uns auch gelungen die Vermüllung des Areals zu reduzieren. Wir
    haben außerdem eine Bienenwiese am Start und bekommen eventuell sogar noch eine
    Bienenkiste aufgestellt. Wir nutzen den Garten dieses Jahr auch vermehrt als Treffpunkt
    und für Aktionen (gemeinsames grillen, großer Brunch mit dem Yara e.V: und Ausstellung
    am 5. August) (mehr …)

  • In Wittstock entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu  aus Antrag und Antworten)

     Die GWV GmbH und das Quartiersmanagement der Volkssolidarität möchte mit
    Nachbarn vor Ort, wie Mieter, Schulen und Kita einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Es sollen
    Hochbeete mit Obst, Gemüse, Kräutern und Blumen bepflanzt werden. Jeder ist herzlich eingeladen
    mitzumachen und sich zu engagieren. Der  Gemeinschaftsgarten soll in das bestehende System der
    Kleingärten in der Röbeler Vorstadt integriert werden, um Kontaktmöglichkeiten auch zwischen den
    Gärten zu knüpfen, wie z.B. Pflanzentauschbörsen. Der Garten soll zielgruppen- und
    generationsübergreifend sein. Er richtet sich an Familien mit jüngeren Kindern bis zu alten
    Menschen, Menschen mit psychischen Behinderungen und Leuten vom Land, die ihr Leben lang in
    der Erde gewühlt haben.Ein Garten als Ort der Begegnung und des Lernens, soll barrierefrei, Kind-
    und altersgerecht sein.

    Zu dem Antrag habe ich noch ein paar Fragen:
    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten jetzt schon plant und wie sind die potentiellen
    GärtnerInnen in die Planung einbezogen. Wie plant also die Gruppe, die dann auch
    gärtnern möchte, das Projekt?  
    Beteiligte Akteure und Unterstützer: BewohnerInnen des Wohngbietes 8, Waldring Schule
    und Kita, Mosaik Schule, GWV GmbH (kommunale Wohnungsbaugesellschaft),
    Wohngebietsmanagement der Volkssolidarität
    Planung und Einbeziehung der GärnterInnen seit Beginn der Idee, erstes Kick Off ist
    erfolgt und erste Planungsrunde mit Landschaftsplaner, regelmäßige Gartenrunden
    bedarfsorientiert, ansonsten alle 2-4 Wochen zur weiteren Umsetzung und Absprachen zu
    Gartenregeln, Veranstaltungen, Kommunikation untereinander, Umsetzungsformen etc.  
     
    Was bedeutet, dass der Gemeinschaftsgarten in das System der vorhandenen
    Kleingärten einbezogen werden soll? Ist die Fläche auf dem Gelände eines
    Kleingartenvereins? Wenn ja, ist diese Anlage denn dann jederzeit offen oder wie
    kommen die GemeinschaftgärtnerInnen in ihren Gemeinschaftsgarten?
    Rund um das Wohngebiet gibt es Kleingärten, zum Teil wurden brachliegende Flächen
    bereits durch die Wohnungsbaugesellschaft gekauft und in das Gesamtkonzept des
    Wohngebietes   als Modellvorhaben für den Stadtumbau und  
    zukunftsorientierter Wohnstandort durch Aufwertung und energetische Sanierung, um
    den demographischen Wandel entgegenzuwirken durch:
    •  Modernisierung/ Umbau der Wohnungen
    •  neue Naherholungsflächen
    •  begleitende Projekte
    •  Infrastruktur   
     Darunter auch die Gemeinschaftsfläche für unseren Garten, der uns frei zur Verfügung
    gestellt wird, zudem bekommen wir Unterstützung in der Urbanisierung des Gartens, vor
    allem was den notwendigen Abriss einiger Gebäude die nicht tragbar sind betrifft. Der
    Zugang erfolgt zunächst über Schlüssel, jede Einrichtung bekommt einen. Für die
    Bewohnergruppe im Wohngebiet erfolgt das über die täglichen Öffnungszeiten im
    Wohngebietstreff.  
     
    Wie ist das Projekt organisiert? Wie laufen Entscheidungen, wie die Kommunikation? Wer
    entscheidet, wer mitmachen kann?
    Das Projekt soll kooperativ erfolgen, der Besitzer Wohnungsverwaltung übergibt die
    Fläche in verantwortliche Hände des Quartiersmanagement in dem Wohngebiet.
    VertreterInnen aus jedem Gremium entscheiden gemeinsam über die relevanten
    Themen. Die Kommunikation erfolgt zunächst auch über die Quartiersmanagement.  
     
    Soll alles gemeinschaftlich laufen oder soll es auch individuelle Beete geben? Die
    jeweiligen Einrichtungen bekommen Gartenflächen zur individuellen Nutzung mit Beeten
    nach Ihren Vorgaben/Vorstellungen. Zusätzlich wird es gemeinschaftliche Flächen, wie
    Naherholungsflächen, Naturgarten und Strauch- und Baumobst geben.  
     
    Wie beteiligen sich die benannten Schulen und Kitas finanziell an dem Projekt? Haben
    diese Einrichtungen dann individuelle Beete?  
    Die benannten Einrichtungen beteiligen sich in der Bewirtschaftung der Beete
    entsprechend Ihrer Möglichkeiten bzw. über gemeinsames Sponsoring. (mehr …)

  • Klimagarten Freiburg ergreift Maßnahmen gegen Werkzeugklau

    (gu aus Antrag)

    Wir gärtnern auf einem ca. 600 m² großen Areal im Dietenbachpark und sind eine interkulturelle Gruppe
    von Gärtner*innen, die durch die Lage des Gartens auch immer wieder mit Menschen aus vielen
    unterschiedlichen Kulturen ins Gespräch über’s Gärtnern (warum in der Stadt, wieso zum Schutz
    des Klimas,…) kommt. Der Kern unserer Gruppe wächst derzeit von 7 Menschen kontinuierlich
    weiter, dazu kommen noch Menschen, die einzelne Beete in Projekten mit Kindern und Behinderten
    bearbeiten, sowie einige weitere Menschen, die gerne punktuell mitarbeiten.
    […]
    Leider ist es in der Vergangenheit immer wieder passiert, dass unser offen im Garten aufbewahrtes
    Arbeitsgerät abhanden kam wie z.B. unsere Schubkarre, Hacken, Rechen, Eimer. Deshalb haben wir
    jetzt mit Hilfe einer Reha-Werkstätte in Freiburg eine größere Kiste mit Schloß im Garten
    aufgestellt. Außerdem kam es in den letzten Jahren immer wieder vor, dass unser Gemüse fremd
    geerntet wurde, oft schon vor Ausreifung. Über  Samengewinnung konnten wir da gar nicht
    nachdenken. Selbst deutliche Hinweisschilder, dass diese Pflanze für Saatgutgewinnung kultiviert
    wird, verhindern das Fremdernten nicht immer

    -> sie bringen Werkzeuge etc. nun in Kisten unter (mehr …)

  • tolle Workshopreihe für Gemeinschaftsgärten in Erfurt startet

    (Gu, aus Antrag und Antworte)

    Mit dem „Freien Garten am Herrenberg“ auf dem Gelände des Stadtteilzentrum am Herrenberg im
    Südosten Erfurts konnte ein wichtiger Ort der Begegnung und für die  Beteiligung und Gestaltung am
    eigenen Stadtteil geschaffen werden. Seit dem bildete sich eine kleine interkulturelle Gemeinschaft
    welche den Garten inmitten des Hochhausquartiers auf vielfältige Art und Weise nutzt. Durch eine
    erste Reihe von qualifizierenden Workshops konnte im Jahr 2017 ein wichtiger Schritt zur Eigenstän-
    digkeit dieses sozialen Gartenprojekts unternommen werden. Um auf den Erfolgen des letzten Jahres
    aufzubauen, möchten wir auch 2018 wieder eine Workshopreihe anbieten, welche diesmal aber auch
    andere Gartenprojekte in Erfurt mit einbezieht um ein nachhaltiges Informationsnetzwerk im Bereich
    sozialer Gartenbauprojekte zu erschaffen.   
     
     
    Ziele/Zielgruppen
     
    Um den Aufbau eines Netzwerks in die Wege zu leiten und Akteure verschiedener Gartenprojekte
    zusammen zu bringen ist eine Workshopreihe geplant. Diese Thementage sollen zum einen der Wei-
    terbildung dienen und zum anderen Anlass sein sich gegenseitig kennen zu lernen, auszutauschen
    und weitere Bildungsbedarfe zu ermitteln. Um die Zielgruppe aus ehrenamtlichen Gartennutzern und
    Gartenorganisatoren gleichermaßen anzusprechen, wird bereits die Organisation, sowie die Wahl der
    entsprechenden Experten zur Ausrichtung der Workshops, verschiedene Erfurter Gartenbauakteure
    einbinden. In zwei Abschlussveranstaltungen, von denen jeweils eine im Norden und eine im Südos-
    ten Erfurts stattfinden wird, soll sich zum Ende des Jahres getroffen werden um zu ermitteln, welche
    Veränderungen diese Thementage mit sich gebracht haben, ob ein entsprechender Austausch statt-
    fand und möglicherweise, weitergehende Kooperationen denkbar sind.  
     
     
    Umsetzung
     
    Das Projekt wird von April bis Dezember durchgeführt. Bereits im März wurde unter den Nutzern und
    ehrenamtlichen des freien Garten am Herrenberg und zwei weiterer Gartenprojekte in Erfurt, ermit-
    telt in welchen Bereichen Qualifizierungen als erforderlich betrachtet werden und welche Bildungs-
    themen auch für die örtliche Anwohnerschaft besonders interessant scheinen. Bis Mitte April sollen
    weiter Kooperationspartner und entsprechende Referenten ausfindig gemacht werden. Vier der ins-
    gesamt sechs Workshops werden auf dem Gelände des freien Garten am Herrenberg stattfinden und
    zwei bei Kooperationspartnern. Die Workshops werden ein bis zweimal im Monat und von Mai bis
    November  stattfinden.  Sie  sollen  niedrigschwellig,  mehrsprachig  sowie  leicht  zugänglich  sein  und
    ebenso beworben werden. Die Bewerbung wird dabei über die bestehenden Kanäle des freien Gar-
    ten am Herrenberg durch Newsletter, soziale Netzwerke, sowie direkt in anderen Gemeinschaftsgär-
    ten und ähnlich gearteten Projekten zum Beispiel zu Nachhaltigkeitsthemen, geschehen.

    Bisher haben wir eine bestätigte Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wiesenhügel e.V. welche den „Interkulturellen Bürgergarten“ an einer Flüchtlingsunterkunft im Färberwaidweg betreiben ( Ortsteilbürgermeister Matthias Plhak ist der Ansprechpartner) sowie der „Lagune“ in Erfurt (Frank Mittelstädt als Ansprechpartner / http://www.lagune-erfurt.de/) in welchen wir auch bereits Workshops planen und die ebenfalls an den bei uns stattfindenden WS Interesse geäußert haben. Auf Grund terminlicher Präferenzen der anderen Gärten und unserer eigen Ehrenamtlichen planen wir bereits im Mai einen Workshop im Freien Garten am Herrenberg und im interkulturellen Garten am Färberwaidweg. Außerdem suchen wir den Kontakt mit einem Gartenprojekt am Drosselberg (Verein zur Förderung der ökologischen Bildung e.V.), sowie dem Interkulturellen Garten Erfurt, (Metallstraße 9, Ansprechpartnerin Karin Kowoll). Gerne gebe ich ihnen auch bei Bedarf die Kontakte unserer Kooperationspartner.

    Der erste im Mai geplante Workshop mit dem Thema „Boden“ wird noch im Freien Garten am Herrenberg stattfinden, dabei erhoffen wir uns auch Unterstützung von der Fachhochschule zu bekommen. Der nächste folgt direkt darauf am Wiesenhügel bei welchem ein sogenannter Zome aus reinen Naturmaterialien gebaut werden soll und diese sehr preiswerte, optisch ansprechend aber auch sehr stabile Konstruktionsmethode vorgestellt wird.

    Im April haben wir nur Planungsarbeiten vorgenommen und die Kontakte aufgebaut beziehungsweise Termine mit den Kooperationspartnern ausgemacht und die Workshopthemen besprochen. Die Flyer für Mai schicke ich ihnen anbei.

    Einen Häcksler benötigen wir das ganze Jahr über immer wieder. Zum einen haben wir immer wieder viel Schnittgut über das zu grob für die Kompostierung ist, zum anderen benötigen wir auch steht’s Mulchmasse die wir aus den groben Ästen gewinnen und/ oder Holzspäne für die Pilzzucht . Bisher haben wir ein bis zweimal im Jahr einen Häcksler ausborgen können (was unsere Bedürfnisse jedoch bei weitem nicht deckt) doch war dies immer mit erhöhtem Aufwand verbunden. Die Stadtwerke konnten uns bisher zudem nicht weiterhelfen. Da die meisten Gartenprojekte in Erfurt vor ähnlichen Problemen stehen, was den Bedarf an speziellen Maschinen angeht und Leihgebühren in den meisten Fällen nicht im Verhältnis zum Nutzen (oder Anschaffungspreis) der Maschinen stehen, ist uns die Idee gekommen eine Art Bibliothek für solche Geräte aufzubauen um die Nutzung auch anderen Gärten zu ermöglichen. Dies wird bereits in anderen Projekten zum Beispiel mit Soundanlagen, Lichtmaschinen oder Plattenspielern umgesetzt und gut genutzt.

    Die Gärten in denen die Workshops stattfinden verfügen alle über Stromanschlüsse, benötigte Werkzeuge und Geräte werden von uns organisiert (eben auch durch Kooperation mit den anderen Gärten). Im Antrag sind eben die Werkzeuge oder Maschinen beschrieben welche uns bisher immer wieder vor organisatorische Probleme stellten, wie beispielsweise ein Häcksler.

    Im Imkerworkshop soll vor allem aufgezeigt werden welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt in Gemeinschaftsgärten Bienen zu halten und verschiedene Systeme vorstellen. Ganz praktisch soll ein sogenannter Loghive (von Zeidlern-Waldimkern genutzt) gebaut werden. Dies ist ein ausgehöhlter Baumstamm der zu einer sehr naturnahen und stressarmen Haltung der Bienen dient. Im vergangenen Jahr haben wir bereits in einem Workshop eine moderne Bienenbeute gebaut und sie in einem naheliegenden Garten, mit einem Volk besiedelt. So können wir in diesem Workshop den richtigen Umgang mit diesen Tieren ebenfalls ganz praktisch vorführen und den Aufbau eines Volkes direkt aufzeigen. Spannend fanden bisher alle Akteure anderer Gärten das Thema, doch schrecken viele noch vor dem nicht bekannten Aufwand oder aus fehlendem Wissen um das Thema zurück. 

    Der Freie Garten am Herrenberg ist direkt an das Stadteilzentrum am Herrenberg angeschlossen und hat somit Zugang zu einer Küche. Bereits im Jahr 2016 konnten dort zwei praktische Workshops zu diesem Thema abgehalten werden, welche sehr gut besucht waren. Aus diesen Erfahrungen heraus und aus dem Bedarf an bestimmten Einweckgläsern, welche den Anforderungen an einen Fermentationsprozess standhalten (Druck, Wiederverschließbarkeit, usw.) halten wir den vorherigen Kauf solcher Gläser für sehr wichtig. Die Werkzeuge, wie beispielsweise Bretter, Schäler, Messer etc. für bis zu zwanzig Teilnehmer haben wir. Der Dampfgarer ist ein ständig benötigtes Gerät, wir brauchen ihn zum Desinfizieren von Gläsern für Fermentationsprozesse wie die Sauerkrautherstellung oder Weinherstellung,  ebenso ist er unabdingbar für die Pilzzucht zur Desinfektion der Brutgläser und der Anzuchtmasse (Holzspäne, Stroh,Kaffe) usw. außerdem dient er zum Einwecken von Obst oder Gemüse und wird benötigt den selbstgepressten Fruchtsaft haltbar zu machen. Es würde sich also um eines der meistgenutzten Geräte in unserem Gartenprojekt handeln und viel Aufwand sparen.


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  • Gewächshausprojekt des Gartennetzwerk Kassel

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Wozu braucht ihr Erdwannen und wie habt ihr in den letzten Jahren gearbeitet?

    > Wir benutzen große Wannen, um darin die Erde zu mischen, je nach dem, ob wir Anzuchterde, Blumenerde oder Erde zum Topfen brauchen. Wir hatten 2 alte Wannen von privat (baby-badewanne und Speiß-Wanne/Mörtelkasten), die aber jetzt kaputt sind (zumindest beinahe), wir müssen Ersatz besorgen.

    Geben die anderen Gemeinschaftsgärten den im Antrag aufgeführten Gärten kein Saatgut ab?

    > der Wesertorgarten und der Forstfeldgarten kaufen bislang kein (eigenes) Saatgut für die Voranzucht im Gewächshaus. Wir haben, vor allem für viele Blumen, selbst geerntetes Saatgut. Gemüse-Saatgut muss aber fast alles gekauft werden. 

    Was für Aktionen sind geplant, für das das Saatgut/die Jungpflanzen dann gebraucht werden?

    > Bepflanzung der Beete im Wesertorgarten, der Beete im Forstfeldgarten für Essbare Stadt + Kinderparzelle, Pflanzaktion in der Kita Sonnenblume und Schule am Lindenberg; bei Bedarf werden ein paar Pflanzen auch auf die Parzellen der Selbsterntefelder gebracht, Bepflanzung Hochbeete an der Uni (Kooperation mit Studenten-Cafe DesAsta), Unterstütung mit Jungpflanzen für soziale Projekte (Sandershaus mit Flüchtlingsheim, Kirchengemeinde Wesertor, evtl. Spende für Hochbeete in Flüchtlingsheim in der Nordstadt), jährliche Guerilla-Verde Aktion („Pflanz in den Mai“)

    Gibt es eine heimische Alternative für Kokoserde? Könnt ihr nicht mit selbstgemachten Düngern/Kompost arbeiten?

    > wir besorgen uns im Wesentlichen Komposterde vom Grünflächenamt (bzw. Museumslandschaft Hessen-Kassel) und auch vom Kompostwerk des Landkreises Kassel, des weiteren Sand. Das macht den Großteil der Erde aus, die zum Topfen und Aussähen benutzt wird. (in 2017 ca. 2 m²). Das Problem ist die Salz- bzw. nährstoffarme Aussaaterde. Sie darf nicht zu nährstoffreich sein und torffreie Aussaaterde ist nur in kleinen Mengen recht teuer zu kaufen. Daher kaufen wir qualitativ hochwertige Pflanzerde und magern sie mit Kokoserde, die sehr nährstoffarm ist, ab. Das ist deutlich preiswerter.

    Wie viele Gärten nutzen das Gewächshaus in 2018?

    >  Wesertorgarten, Falkenweggarten, Forstfeldgarten, Karottenkollektiv, Selbsterntefelder Wiener Straße, Waldauer Fußweg und Helleböhn (nur kleine Mengen), die im Aufbau befindliche Gruppe des Natur-Kindergartens Unterneustadt (Waschbärenbande), Karottenkollektiv, Blüchergarten


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  • In Lübeck entsteht ein Gemeinschafts-Naschgarten

    (Gu aus Antworten/Antrag)

    wie groß ist die Gruppe, mit der Sie das Projekt planen
    und wie setzt sie sich zusammen. Wer aus dieser Gruppe möchte mit gärtnern?
    Momentan gibt es 3 Einzelpersonen, die regelmäßig zu den Treffen kommen und mitgärtnern wollen, sowie Mitarbeiter und Ehrenamtliche aus dem „Haus der Kulturen“.
    Es haben sich noch mehr Menschen gemeldet, die interessiert sind und per E-Mail informiert werden, die aber (meist) nicht zu den Treffen kommen.
    Zu den Interessierten gehören neben Privatpersonen auch zwei direkt benachbarten Einrichtungen: der Kindergarten mit Familienzentrum St. Marien und die Vorwerker Diakonie, bei denen noch nicht klar ist, wie sie sich in Zukunft beteiligen wollen.
    (Wahrscheinlich wird das Interesse noch zunehmen, sobald der Bodenaustausch erfolgt ist und die Pflanzung startet, weil dann mehr Menschen auffällt, dass auf der Fläche ein Garten entsteht.)

    Ist das ein Gemeinschaftsgarten oder eher ein Projekt, was einige für alle machen?
    Sowohl als auch.

    Die relativ exponierte Lage in einer Grünanlage bedeutet, dass alles was im Garten passiert, für die Öffentlichkeit sichtbar ist. Es ist auf jeden Fall beabsichtigt, die Grünanlage dadurch attraktiver zu gestalten.

    Der Vandalismus-Gefahr soll reduziert werden dadurch,
    – dass ein großes buntes Gartenschild aufgestellt wird – dies wurde bereits hergestellt

    – die Fläche immer attraktiv und gepflegt aussehen soll

    – sowie durch das vorhandene Klinker-Mäuerchen, das die beiden Hochbeete einfasst

    Wie laufen die Kommunikations,- Informations- und Entscheidungswege?

    Es trifft sich eine Gruppe unter der Schirmherrschaft des Hauses der Kulturen.

    Die Gruppe und die Interessierten werden durch Rund-E-Mails auf dem Laufenden gehalten.
    Das Gartenschild vor Ort verweist auf die Ansprechpartner.

    Wer entscheidet, was gepflanzt wird und wo das hin kommt?
    Die Gruppe, die sich regelmäßig trifft, hat eine Vorauswahl an Beerensträuchern sowie Wein und Mini-Kiwi für die Mauer getroffen, die im Frühjahr 2018 bestellt und gepflanzt werden sollen.
    Diese mehrjährige Bepflanzung wird eher im hinteren Teil der Beete an der Mauer stehen, vorne die mehrjährigen Kräuter und freie Flächen für einjährige Kulturen.
    Darüber entscheidet dann die Gruppe der Aktiven.


    Was passiert mit der Ernte?
    Da die Fläche nicht eingezäunt ist, kann sich theoretisch jeder bedienen.
    Es liegen noch keine Erfahrungen vor, wie stark das öffentliche Interesse sein wird.
    Wahrscheinlich ist es sinnvoll, Pflanzen zu verwenden, die eher kleine Früchte haben – wenn der einzige Kürbis verschwunden ist, kann das enttäuschend sein. Wenn bei den Kräutern Blätter abgepflückt werden oder einzelne Stachelbeeren probiert werden, bleibt immer noch etwas übrig. 

    Wo werden die Geräte untergebracht und wie öffentlich zugänglich sind Sie?
    Auf dem direkt benachbarten Grundstück der Vorwerker Diakonie ist ein abschließbarer Mini-Schuppen geplant. Das Diakonie-Gelände ist zwar öffentlich zugänglich, aber der Standort soll im geschützten Innenhof sein.

    Bis dahin soll das Werkzeug beim „Haus der Kulturen“ gelagert werden.

    Inwieweit beteiligen sich die aufgeführten Kooperationspartner an dem Projekt?
    Momentan sind wir in der Planung mit den dort ansässigen Partnern, wer was machen soll.

    Wer finanziert die Bepflanzung?
    Es gibt einen Spender, der den wegen einer Bleibelastung notwendigen Bodenaustausch finanziert und die Erstbepflanzung (insgesamt 2.000,- Euro).

    Diese Spende hat eine Mitarbeiterin der Hansestadt Lübeck, die für das Netzwerk „Essbare Stadt“ zuständig ist, für den Garten organisiert.
    Einige Pflanzen werden geschenkt (Ableger von Kräutern, Himbeeren usw.).

    Sollen nur Naschpflanzen gepflanzt werden?
    Bisher ist geplant, dass vorwiegend essbare Pflanzen angebaut werden sollen, auf jeden Fall keine giftigen Pflanzen.
    Es gibt aber auch Ideen, zum Beispiel Pflanzen mit Nutzen für Insekten (wie z.B. Wildbienen) und Vögel zu verwenden.

    Darüber hinaus entscheiden die Nutzer/innen des Gartens, was sie anbauen wollen.

    Wem gehört die Fläche und wie lange haben Sie diese zur Verfügung?

    Die Hansestadt Lübeck ist Eigentümerin. Es gibt einen unbefristeten Nutzungsvertrag.

    Soll es bei zwei Beeten bleiben?
    Mündlich wurde mit dem Grünflächenamt besprochen, dass die Fläche noch vergrößert werden kann, falls das Garten-Projekt gut läuft. Das Grünflächenamt ist prinzipiell sehr interessiert, ist aber vorsichtig und möchte erst einmal mit der kleinen Fläche als „Test“ anfangen. 

    Die Fläche liegt in einem Grünzug mit Kinderspielplatz. Das Grünflächenamt plant für die nächsten Jahre eine Umgestaltung einiger Bereiche. Ein Teilbereich der Grünanlage lag mehrere Jahre brach und wäre gut für eine Garten-Vergrößerung geeignet.
    Einige Ideen des Garten-Konzeptes sind erst mit einer größeren Fläche umsetzbar – falls eine Vergrößerung nicht stattfinden kann, werden die Möglichkeiten des Gartens naturgemäß bescheidener sein.

    -> es soll auf jeden Fall ein GG werden, Werkzeuge werden auf dem Hof einer angrenzenden Einrichtung in einem Schuppen untergebracht, der per Zahlenschloss für alle zugänglich ist.

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  • IG Spandau entwickelt sich gut weiter

    (Gu aus Antrag)

    1   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
     
    Nach über zwei Jahren Laufzeit des Interkulturellen Gartens hat sich gezeigt, dass die Ziele, die
    2015 aufgestellt worden sind, den Bedarfen der Zielgruppen entsprechen und das Angebot auf
    steigendes Interesse stößt. Der Sachbericht vom Januar 2018 dokumentiert das anschaulich.
    Auch  für  die  Jahre  2018/19  halten  wir  darum  an  den  Zielgruppen  und  grundsätzlichen
    Zielsetzungen für die Zielgruppen fest.
     
    1.1.  Ziele und Zielgruppen für das Jahr 2018/19
    Die Projektziele haben sich im Vergleich zum Erstantrag 2015 (siehe Punkte 1. und 2.) nicht
    wesentlich verändert, so daß sie im Folgenden nicht nochmals aufgeführt sind.
    Nur eins möchten wir aus unsren Erfahrungen noch ergänzen: Der Garten ist ein u.a. Ort für
    Familien. Die Kinder erleben, dass ihre Eltern wieder aktiv und kreativ werden und die Eltern
    erhalten Motivation und Anregungen für Aktivitäten und Spiele in und mit der Natur.
    Außerdem hat sich das Netzwerk des Garten folgendermaßen entwickelt:
    Der Interkulturelle Garten Gatow ist ein Teil des Netzwerks Umweltbildung in Spandau/Berlin,
    des  Netzwerks  interkulturelle  Gärten  in  Spandau  und  für  Einrichtungen,  die  sich  um  die
    Integration  von  Geflüchteten  kümmern,  geworden.  Dazu  gehören  jetzt,  als  neu  gewonnene
    Kooperationspartner, der Förster von Gatow und der Bienengarten-Berlin (vertreten durch einen
    Imker  mit  arabisch/deutschem  Hintergrund),  das  Internationale  Bildungs-  und
    Beratungszentrum  für  Frauen  und  ihre  Familien  in  Spandau,  die Klimawerkstatt  Spandau,  in
    Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien e.V. in Berlin Pankow
    und  Neukölln  und  das Umweltbüro  Spandau.  Mit  den  zwei  letztgenannten  hat  bereits  eine  
    konkrete  Zusammenarbeit  zur  Umweltbildung  und  Gartenangeboten  stattgefunden.  Weiter
    gemeinsame  Aktionen  sind  in  Planung.  Der  interkulturelle  Gemeinschaftsgarten  mit  seinem
    Angebot hat sich diesem Netzwerk angeschlossen, bzw. neue Kooperationen selbst aufgebaut.
    Ebenfalls neu ab 2018 beteiligt sich Sabine Hayduk mit ihrem kreativtherapeutischen Angebot
    „Die Fremde ist auch ein Haus“ am interkulturellen Garten. Sie wird 14-tägig eine Beziehung zu
    den  Gärtner/innen  –  auch  Dank  ihrer  15-jährigen  Erfahrung  als  Deutschlehrerin  im
    interkulturellen  Berreich  –  aufbauen,  um  sie  für  ein  theaterpädagogisches  Projekt  in
    geschlechterspezifischen Gruppen für Geflüchtete zu gewinnen.  
    2   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
    Einrichtungen, die Geflüchtete beraten und unterstützen, sind über das Projekt informiert und
    machen  bei  ihren  Zielgruppen  weiter  Werbung  dafür.  Dazu  gehören  z.B.  die  Gesellschaft  für
    interkulturelle  Zusammenarbeit  GIZ  e.V.,  die  AG  Asyl  des  ev.  Kirchenkreises  Spandau,  die
    Jugendfreizeiteinrichtung wildwuchs e.V., die Sozialdienste der Flüchtlingsunterkünfte.
    2.  Planung von Projekten für 2018/2019
    2.1.  Weiterentwicklung des Gemüse-, Kräuter- und Obstanbaus
    Zur  Jungpflanzenanzucht  werden  weitere  Anzuchtkästen  und  Bio-Sämereien  angeschafft.
    Jungpflanzenschilder dafür werden über upcycling mit den Teilnehmer/innen selbst hergestellt
    (mittels  ausgedienten  Fahrradschläuchen).  Für  den  Garten  werden  ebenfalls
    Pflanzenbeschilderungen  (Fahradschläuche  und  upcycling:  Forexplatten)  hergestellt,  um
    einerseits  die  Deutsch-  und  Pflanzenkenntnisse  zu  erweitern  und  anderseits  eine  bessere
    Orientierung in den Beeten zu ermöglichen.
    Außerdem muss der Boden weiterhin verbessert werden (Kompostzusätze und Bentonit).
    Im Sommer 2018 wird unabhängig vom Projekt Interkultureller Garten ein Foliengewächshaus in
    Betrieb  genommen  sein,  um  frische  Kräuter  und  Gemüse  für  die  Gastronomie  der  SOS-
    Einrichtungen  herzustellen.  Dadurch  werden  sich  weitere  Austauschmöglichkeiten  zwischen
    interkulturellen Gärtner/innen und Mitarbeiter/innen mit Behinderungen ergeben.
    2.2.  Kreative Gestaltung des Geländes durch die Teilnehmer/innen
    2018  soll  das  Gelände  weiterentwickelt  werden,  um  es  mit  den  NutzerInnen  einladend,
    praktisch  und  schön  zu  gestalten.  Außerdem  macht  die  gestiegene  Nachfrage  den  Ausbau
    notwendig.  Geplant  sind  weitere  Unterstellmöglichkeiten  sowie  die  Herstellung  von
    Outdoormöbeln,  sowie  Spielmöglichkeiten  für  Kinder  (Weidentunnel,  Sandkasten,  Schaukeln).
    Der Geräteschuppen muss ebenfalls erweitert (Ordnungssystem/Vordach) werden.
    2.3.  Interkultureller Austausch
    Damit  sich  die  unterschiedlichen  Nutzer/innen  unter-  und  miteinander  besser  austauschen
    können,  wollen  diese  im  straßenabgewandten  Gartenbereich  eine  Terrasse  gestalten  mit
    Überdachung,  Sitzmöglichkeiten  und  einem  Teeofen.  Außerdem  ist  eine  Überdachung  des
    Treffpunkts  im  Eingangsbereich  geplant,  damit  die  Gruppentreffen,  kreativen  Angebote  für
    Kinder, Absprachen und Teamaufteilungen geschützter ablaufen. Eine zeitweise mitgebrachte
    mobile Musik-Box hat gezeigt, dass sie das Arbeitsklima im Garten sehr angenehm gestaltet
    und  auch  so  Austausch  stattfindet,  da  jeder  abwechselnd  seine  eigene  Musik  laufen  lassen
    kann.
    2.4.  Umweltbildung
    Ein Bildungsprojekt bezieht sich auf ökologische Gartenthemen: Kompostierung und Nützlinge
    im  Garten  und  in  der  Natur  (speziell  vor  Ort:  Bienen  und  Waldameisen).  Zum  besseren
    Verständnis sollen diese Themen anschaulich visualisiert werden, außerdem sind verschiedene
    Übersetzungen  angedacht.  Weiterhin  sollen  auch  die  Themen  Mülltrennung,  Müllvermeidung
    und Recycling visualisiert werden. (mehr …)

  • GG Paradieserl in Dießen

    (Gu aus Antrag)

    Die Gartengemeinschaft wurde aus der TT-Initiative Dießen/Ammersee-West heraus im Jahr 2014
    gegründet in dem Sinn, einen Gemeinschaftsgarten von z.Zt. ca. 1000 qm in Dießen-Wengen zu
    betreiben mit folgenden Vorgaben:
     
    Wir sind mit Kindern ca. 30 Personen, die sich einen Acker teilen. Der Waldkindergarten Dießen ist auch
    mit von der Partie. Hier gärtnern zusätzlich ca. 18 Kinder mit Erwachsenen auf ihrem Fleckchen.  
     
    Unser Paradieserl hat private Gartenparzellen und Gemeinschaftsflächen, da Gemeinschaft ohne
    Individuum nicht klappt und Individuum ohne Gemeinschaft auch nicht. Daher kann bei uns eine Privat-
    Parzelle bewirtschaftet werden, immer verbunden mit Arbeitsverantwortlichkeit zum Wohle der
    Gemeinschaft auf Gemeinschaftsflächen oder in anderen Gemeinschaftsarbeiten.  
    Gemeinschaftsprojekte sind z.B. ein Erdbeerbeet, ein Heukartoffelprojekt oder andere Anbauversuche
    und die Kompostbereitung.  
     
    Wir pflegen das Stückchen Erde nach den Prinzipien der Permakultur und unsere Gemeinschaft pflegen
    wir durch eine Kreiskultur. Entscheidungen werden in den Kreisen konsensorisch getroffen.  
    Wir erledigen kleine Dinge eigenverantwortlich, alleine oder in Arbeitsgruppen, besprechen alles Wichtige
    im Kreis, lernen gemeinsam, organisieren Vorträge und bilden uns in alten Kulturtechniken wie Sensen
    dengeln, Obstbaumschnittschule und auch in den Bereichen Kommunikation und Umgang in der Gruppe
    weiter. Nach dem Motto: Vielfalt im Garten, Vielfalt im Leben.  
     
    Die geringe Pacht für die Fläche wird mit einem Beitrag der Mitglieder bestritten, der sich an deren
    Individualfläche orientiert. Außerdem wird einmal jährlich eine Öffentlichkeitsveranstaltung mit Vortrag
    organisiert, der geringe Einnahmen für die Gemeinschaftskasse abwirft. Die Ausstattung wurde bisher aus
    dieser Kasse finanziert oder durch Privatgaben gestellt.
    Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt aber, dass dies für eine zufriedenstellende Bewirtschaftung nicht
    ausreicht und eine größere Investition, auch in Motorgeräte nötig ist. Zwar ist eine unmotorisierte
    Bewirtschaftung der ursprüngliche Gedanke, aber mit den vorhandenen Ressourcen kaum zu bewältigen. (mehr …)

  • Stadtgemüse – neuer GG in München

    (Gu aus Antrag und Projektbesuch)

    Eine Gruppe von Nachbarn hat sich in der Parkstadt Schwabing
    zusammengeschlossen um das Projekt eines gemeinschaftlichen Gartens zu
    verwirklichen. Der Fokus des Projekts liegt darin, das Zusammenleben in der
    Nachbarschaft zu fördern und Jung und Alt für saisonales und lokales Gemüse zu
    sensibilisieren. Da in der Parkstadt Schwabing sehr viele Familien mit Kindern
    wohnen und es zahlreiche Einrichtungen für Kinder und Jugendliche gibt, ist es ein
    weiteres Anliegen, die junge Generation mit einzubeziehen und ihnen die
    Leidenschaft des Gärtnerns näher zu bringen. Des Weiteren soll die Integration von
    Bienenvölkern einen Beitrag zur Rettung der vom Aussterben bedrohten Bienen
    leisten.

    Sie haben eine Fläche ohne Zaun mit einem Container. Wasser können sie zunächst vom nahe Familienzentrum haben. Derzeit sind sie 18 Leute und wollen im April aus Paletten Hochbeete bauen. (mehr …)

  • PAT Garten in Regensburg erfolgreich gestartet

    (Gu aus Sachbericht9

    Im Mai 2017 hat sich eine kleine Gruppe von
    Leuten getroffen, welche sich zum Ziel gesetzt haben eine Begrünung des Autobahntunnel
    Grundstückes im Regensburger Westen anzustreben. Die Vorstellung des Baus von einigen
    Hochbeeten in Kooperation mit dem nahe gelegenen Seniorenheim, wurde in die Tat umgesetzt. Die
    Freigabe des Grundstückes über das Gartenamt, kam nach mehreren Gesprächen zustande. Der
    Umweltbürgermeister Jürgen Huber übernahm auf Anfrage die Schirmherrschaft für dieses Projekt.
    Ohne diese Kooperationen wäre es nicht möglich gewesen, dass die Beete gebaut werden, weil die
    Freigabe durch die Stadt eine wesentliche Grundlage für das Projekt darstellte. Durch monatliche
    Organisations- und Bautreffen konnten die Hochbeete Ende Mai fertig gestellt und bepflanzt
    werden. Über die Transition Regensburg Verteiler und über mehrere Zeitungsartikel, wurden
    InteressentInnen angesprochen und aktiviert. Das Projekt wurde gestartet mit zahlreichen
    Interessierten aus der näheren und weiter gefassten Nachbarschaft, welche eine Patenschaft
    übernehmen wollen oder einfach helfen wollten beim Aufbau des Projektes. Mit einigen Helfern
    haben wir unser Werkzeug und Baumaterial im Mai zusammengestellt und in unregelmäßigen
    Abständen an den Hochbeeten gebaut.
    Materialaufstellung
    Die Zielsetzung möglichst viel Upcycling beim Aufbau der Hochbeete zu betreiben, ist uns
    geglückt.
    Wir haben von einigen lokalen Firmen und mittelständischen Unternehmen Material als
    Sachspenden erhalten. Vor allem alte Euro- und Einwegpaletten, sowie auch Erde und
    Gartenmaterial, sowie auch Gemüsepflanzen wurden uns im Laufe des Projektstartes gespendet.
    Gesammelt wurden vor allem Einwegpaletten für 16 Hochbeete. Die Beete sind fast alle 2,40 m
    lang, 1,20 m breit und 80 cm hoch. Ebenso haben wir Teichfolie verschiedenster Art und Schrauben
    für die Beete verwendet und aus den Mitteln der Ertomis Stiftung besorgt.
    Die Befüllung der Beete erfolgte in vier Schichten. Bekommen haben wir Erde vom Gartenamt und
    von einer lokalen Firma welche gesunden Bodenkompost angeliefert hat. Im unteren Bereich der
    Beete wurden Äste aus den umliegenden Bäumen und von der Grünsammelstelle eingelegt. Ebenso
    haben wir das Gartengrundstück gemäht und den Grünschnitt für die 2. Schicht verwendet.
    Kompost und Laub für die 3. Schicht kam von verschiedenen Helfern im Umfeld.
    Die Bewässerung haben wir aus zwei IBC-Kanistern sichergestellt, welche ebenfalls von einer
    Regensburger Firma gekauft wurden. Angehängt daran wurden einfache Gartenschläuche zur
    Bewässerung. ( In der kommenden Saison möchten wir die Bewässerung optimieren, in dem wir
    Schläuche im kompletten Garten verlegen und Sie an die IBC Kanister anschließen.)
    Die Ernte von haushaltsüblichen Gemüsesorten erfolgte ab Juni bis etwa Ende Oktober.
    Geerntet wurden Kürbisse, Gurken, Paprika, Pepperoni, Tomaten, Kohl, Salat, Radieschen,
    Karotten, Kartoffeln, Kräuter, etc. Ein abschließendes Gartenfest, wurde als Erntefest auf dem
    Grundstück Ende August veranstaltet. Dabei kamen auch Nachbar, die bislang nicht am Projekt
    beteiligt waren (mehr …)

  • Stand der Dinge Wesertorgarten

    (Gu, aus Antrag)

    Im Frühjahr 2015 initiierten interessierte Stadtteilbewohner u. a. aus dem Um-
    feld der Hoffnungskirchengemeinde, unterstützt vom Verein „Essbare Stadt“,
    Umwelt- und Gartenamt, Stadtteilmanagement und Ortsbeirat das Projekt  
    GemeinschaftsGarten Wesertor.
    Das zur Verfügung stehende Gelände ist eine städtische (Rasen)Fläche von ca.  
    800 qm – in früheren Jahren war hier mal ein Spielplatz – gelegen zwischen
    Wohn häusern in einem sozialen Brennpunkt des Stadtteils.
    Der Garten ist und bleibt offen für jeden: Er ist als ein Ort für gemeinsames
    gärtnerisches Handeln, generatiosübergreifendes soziales Miteinander und  
    Sensibilisierung im Umgang mit Pflanzen und Lebensmitteln konzipiert.
    Der Garten soll das Wohnumfeld attraktiver machen, zum Verweilen, Mitma-
    chen,  gemeinsamen Gärtnern, Ernten und Essen anregen. Gartenfeste und
    jahreszeitliche Events sind ergänzende Aktivitäten und als niedrigschwelliges
    Angebot für das Wohnumfeld gedacht.
    Eine durch Soziale Stadt geförderte Baumaßnahme auf dem Grundstück im Jahr
    2016/17 umfasste: 2 Wasserbehälter,  1 Gerätecontainer (abschließbarer ehem.
    Baustellencontainer aus Stahl), 2 Kompostkisten und 3 Hochbeete.  
    Beetflächen auf dem Projektgelände zum derzeitigen Zeitpunkt:
    –  ca. 130 qm angelegte Beet- und Blühflächen (2 große Dreiecksflächen)  
    –  ca. 18 qm Hochbeetfläche
      Ein Teil der Hochbeete ist für Senioren und Rollstuhlfahrer gedacht.
    –  2 weitere kl. Beete wollen wir als Experiment für Neuzugänge angelegen
    –  7 Fruchtsträucher, 4 Obstbäume und  
      etliche Laubbäume befinden sich auf dem Gartengelände
    Beteiligung:
    –  8 bis 10 Personen gärtnern regelmäßig  
    –  weitere 10 bis 15 Personen gärtnern unregelmäßig. (mehr …)

  • Stand der Dinge Wabengarten

    (Gu, aus Antrag)

    Dieser besteht aus neun Parzellen mit Wabenform, je 30 m². Es werden Gemüse und Kräuter für die eigene Versorgung angebaut aber auch andere Pflanzenarten, wie Sträucher, Stauden oder Blumenzwiebeln. Ziel ist es, die Biologie unterschiedlicher Pflanzenarten und vor allem die Zusammenhängen (Verträglich- und Unverträglichkeiten) zwischen diesen kennen zu lernen.

    Die MitgärtnerInnen haben unterschiedlichen Hintergrunde: einige sind Ausländer und andere sind Neugezogene, die Kontakte im ökologischen Bereich in München suchen. Die wenigsten sind MünchnerInnen. Einige sind berufstätig, einige sind arbeitslos, im Durchschnitt um die 40 Jahre alt. Einige haben gute Gartenkenntnisse und landwirtschaftlichen Hintergrund bzw. Studien; viele sind junge Stadtmenschen, die diese Kenntnisse erlernen möchten. Die Gemeinschaft ermöglicht einen Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen, nicht nur gärtnerisch sondern auch zu anderen Lebensangelegenheiten.

    Die Gemeinschaft besteht aus ungefähr 30 MitgärtnerInnen, die unterschiedlichen Organisationen bzw. Gruppierungen angehören: Gärtnerinnen von Green City, eine Gruppe Harz-IV-Empfänger, eine Gruppe von Mitarbeitern von Radio Lora, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vom Verein Hilfe von Menschen zu Menschen e.V. und  eine Gruppe Schüler aus der Gemeinschaftsschule Boki in Haidhausen.


    (mehr …)

  • Vorhaben des Gemeinschaftsgartens Quelkhorn

    (Gu, aus Antrag)

    In den kommenden Jahren möchten wir mit anderen biologisch orientierten InitiativenKooperationen schaffen, um das
    Angebot, das der Platz bietet, besser nutzen zu können. Wirmöchten unsere Anbaufläche für Gemüse erweitern, um noch
    mehr  Menschen  die  Gelegenheitenzu  bieten,  an  der  Ernte  teil  zu  haben.  Zudem  sollen  weitere  Obstbäume  und
    Beerensträuchergepflanzt  werden.  Weitere  Biotope  wie  etwa  ein  Teich,  Benjes-Hecken,
    Trockenmauern,Heckenbepflanzungen und mehrjährige Blühstreifen sollen auf unserem Gelände entstehen bzw.sollen
    erweitert werden. Die Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche werden stetig erweitert.
    Der Garten als sozialer Treffpunkt und Wohlfühloase darf sich weiter entwickeln. In diesem Sinnewird auch der soziale
    Austausch eine noch größere Gewichtung bekommen und die Fläche nochlebendiger, grüner und bunter werden.  
     
    F ö r d e r b e d a r f   2 0 1 8  
    Für diese Saison haben wir konkrete Aktionen geplant, für die wir finanzielle Unterstützung benötigen.  
    Es wird neues Saatgut benötigt, was wir gewöhnlich bei Bingenheim und Dreschflegel bestellen. Ergänzend kaufen wir
    Jungpflanzen in der benachbarten Demeter-Gärtnerei des Parzival-Hofes.  
    Es  sollen  weitere  Obstbäume  und  Beerensträucher  gepflanzt  werden,  die  wir  in  der  Biogärtnerei  Badenstedt  kaufen
    möchten.  Diese  nahe  gelegene  Gärtnerei  züchtet  alte  und  regionale  Obstsorten  und  beschäftigt  Menschen  mit
    Behinderung in ihrem Betrieb.  
    Des Weiteren fehlen zur Urbarmachung des Bodens und Pflege der Beete sowie für Feuerholz- und Heckenpflegearbeiten
    weitere Gerätschaften.  
    Unser  Gewächshaus  benötigt  eine  neue,  dauerhafte  Aufhängung  für  Tomaten-  und  Gurkenpflanzen.  Die  vorherige
    Aushängung  aus  Holz  ist  immer  wieder  während  der  Haupterntezeit  gebrochen,  sodass  wir  eine  Variante  aus  Metall
    bauen möchten.
    Außerdem  muss  der  Wildzaun  um  das  Gelände  erneuert  werden,  um  das  Abfressen  von  Gemüse  durch  Tiere  zu
    vermeiden. Hierfür möchten wir Zaunpfähle kaufen.  
    Unsere Hühner benötigen einen neuen Auslauf. Wir hatten bereits Zaunelemente aus Wildholz selbst gebaut, jedoch sind
    nach jeder Saison umfangreiche Reparaturen notwendig; sodass wir uns nach einer „länger haltbaren“ Lösung umsehen.
    Zu guter Letzt möchten wir unseren Bauwagen als Küche und einfachen Gästewagen ausbauen. Hierzu brauchen wir Holz
    für die Innenverkleidung. (mehr …)

  • Essbarer Palmengarten wird immer bekannter und barrierefrei

    (Gu aus Antrag)
    Im Frühling 2016 erfolgte der erste Spatenstich im Essbaren Palmengarten. Seitdem haben wir in
    den Jahren 2016/17 die zwei Streifen mit einer Fläche von 350 qm fast komplett erschlossen. So
    legten wir 23 unterschiedlich große Beete an, auf denen verschiedene ein- bzw. mehrjährige
    Kräuter, Sträucher und Gemüsesorten über die Saison hinweg kultiviert werden. In den vergangenen
    zwei Jahren betrieben wir den Anbau experimentell und „aus dem Bauch heraus“.
    Inzwischen sind wir eine feste Gruppe von 10 Personen, die den Anbau planen, Veranstaltungen und
    die Öffentlichkeitsarbeit organisieren sowie Ansprechpartner für Medien oder Interessierte sind.
    Zum Gärtnern besuchten uns kleine und große Menschen, Fans und Neugierige, die uns gerade erst
    entdecken. Zur Gartenzeit immer mittwochs sind es zwischen 5-15 Menschen, die mit anpacken
    und die anfallenden saisonalen Arbeiten verrichten. Hinzu kommen über das gesamte Jahr,
    insbesondere in der Hochsaison, Spaziergänger, die durch den Palmengarten flanieren und sich über
    unsere Aktivitäten informieren.
    Bereits seit 2016 finden regelmäßige Veranstaltungen im Essbaren Palmengarten statt. Neben der
    Saisoneröffnung und dem Erntedankfest richten wir dieses Jahr zum zweiten Mal die Fete de la
    musique aus. Des Weiteren plant gemeinsam grün e.V. 2018 vier inklusive Workshops als MitMach-
    Zeit im Essbaren Palmengarten.
    In diesem Jahr werden wir eine neue Beschilderung im Essbaren Palmengarten anbringen. Wir
    haben hierfür verschiedene Themenbereiche wie „Mulchen“, „Biodiversität“ und „Samenfeste
    Sorten“ definiert, bei denen wir Informationen auf unsere Fläche bringen. Publikum, das sich immer
    sehr zahlreich im Essbaren Palmengarten einfindet, kann sich so über unser Anliegen und wichtige
    Themen, die mit unserem Wirken auf der Fläche im direktem Zusammenhang stehen, informieren.
    Wir möchten noch mehr Unterstützer und Interessenten für den Essbaren Palmengarten gewinnen.
    Deswegen werden wir unsere Aktivitäten in der Öffentlichkeitsarbeit erhöhen. Nicht allein durch
    die sozialen Medien wollen wir erreichbar sein. Wir werden uns in diesem Jahr auch bei einigen
    Festivitäten außerhalb des Palmengartens präsentieren. So z.B. mit einem Stand bei der Leipziger
    Ökofete oder beim Westpaket am Plagwitzer Bürgerbahnhof.
    Bildungsangebote in den Essbaren Palmengarten bringen
    In Zusammenarbeit mit Aktion Menschen installiert gemeinsam grün e.V. 2018 vier Workshop-
    Angebot für Menschen mit und ohne Behinderungen im Essbaren Palmengarten. Es heißt
    „MitMach-Zeit im Essbaren Palmengarten“. In der beginnenden Saison 2018 öffnet sich der
    Essbare Palmengarten damit bewusst für Menschen mit Behinderungen und versucht bestehende
    Barrieren beim gemeinsamen Gärtnern abzubauen. Unser Ziel ist es, die Essbare Stadt Leipzig
    bunter und vielfältiger weiterwachsen zulassen. Hierfür arbeiten wir mit Gebärdendolmetschern
    sowie dem Inklusiven Nachbarschaftszentrum Lindenau zusammen.
    In den vier Workshops wollen wir nachhaltige Wissensvermittlung zu Gemüse, Kräutern und
    Duftpflanzen mit kulinarischem Entdecken und Erfahren verknüpfen. Neben einer Gartenrallye zum
    Bekanntmachen mit dem Gartenraum, nimmt die gemeinsame Verarbeitung und der Verzehr von
    Pflanzen und Früchte einen breiten Raum ein. Der Essbare Palmengarten als ein gemeinsamer
    Erlebnisort zum Anfassen darf natürlich aber auch spielerisch entdeckt werden. Dafür gibt es hier
    genügend Freiraum zum toben und sich bewegen. (mehr …)

  • Allmende Bonnekamphöhe in Essen entwickelt sich weiter

    (Gu aus Antrag und Fragen)
    [Sachbericht 2016/17 ist bei den Sachberichten abgelegt/diese sind im Ordner „Anträge“ bei anstiftung intern]

    1.       Urbane Landwirtschaft:

    Hier geht es um den Aufbau eines Gärtnerhofes im Sinne von Ernährungssouveränität, Regionalisierung und Umweltbildung. Es sollen interessierte AbnehmerInnen mit ökologisch angebautem Gemüse versorgt werden. Alle auf dem Gelände gebrauchten Jungpflanzen werden hier angezogen, Überschuss den angrenzenden Kleingärten etc. angeboten.

    Die Stiftung stellt das Gelände und die bisher geschaffene Struktur zur Verfügung (Zäune, Brunnenbohrung, Stromversorgung, Bewässerungsteich, Schuppen).

    Zur urbanen Landwirtschaft gehören ebenfalls 10 bis 15 Bienenvölker, die von einem Hobby-Imker betreut werden.

    Alle laufenden Kosten wurden bisher durch Spenden aufgebracht und im Sinne der Stiftungszwecke verwendet als Anschub für die Entwicklung von Subsistenz, Nahrungssouveränität, Regionalisierung.

    Es arbeiten hier 2 Personen hauptverantwortlich (ab 2018 als Existenzgründer) und zwei junge Männer aus einer WfbM.

    Bisher gibt es 27 Beete a 9qm (243qm), sowie 3 Beete (insgesamt 700qm) für Feingemüse, 1 Folientunnel a 250 qm). In diesem Jahr soll ein weiteres Areal von ca 1000 qm neu mit in den Anbau einbezogen werden. Diese Flächen werden nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet.

    Alle laufenden Kosten wurden hier bisher durch Spenden aufgebracht (auch Abgabe des angebauten Gemüses). 2018 wird mit der offiziellen Vermarktung begonnen.

    2.       Mitmachgärten:

    In einem separaten Teil des 3 Hektar großen Geländes werden ca 80 qm in diesem Jahr als Mitmachfläche bewirtschaftet.

    Angrenzend hat eine 10er StudentenWG ca 30 qm Brombeeren gerodet für den Gemüseanbau und pflanzt dort Gemüse an für den eigenen Bedarf.

    In den Mitmachgärten wurden im Winter jeden 3. Samstag im Monat Treffen zu gemeinschaftlichen Aktionen durchgeführt. Ab März werden die Treffen wöchentlich stattfinden, bzw. es sind jederzeit auch an den anderen Wochentagen Aktionen möglich.

    Die MitmachgärtnerInnen bearbeiten seit Herbst 2017 diesen separaten Bereich, können sich aber nach Absprache an den Arbeiten im Permakulturanbau beteiligen, im Rahmen ihrer Kennnisse Workshops anbieten, Feste organisieren, etc.

    Die Zahl der Mitarbeitenden schwankt und ebenso die Intensität des (ehrenamtlichen) Engagements. Der kontinuierliche Kern der Gruppe besteht aus ca 10 bis 15 Personen. Weitere sporadisch Mitarbeitende in unterschiedlichster Form sind ca 50 Personen.

    Wer sich bei den Mitmachbeeten verbindlich engagiert, wird 2018 um eine Spende gebeten, um die Kosten der Stiftung für die bereit gestellte Infrastruktur (Strom, Wasser, Wegebau, etc) gemeinsam zu tragen.

    Ein „Naschpfad“ ist im Entstehen, ebenfalls von MitgärtnerInnen initiiert. Hier ist ein ca 150 Meter langer Weg im Herbst 2016, sowie Frühjahr 2018 mit 25 Obstbäumen (vorwiegend alte Sorten) bepflanzt, ca 100 Beerensträucher werden dazu kommen.

    Der „Naschpfad“ soll vor allen Dingen für Kindergärten und Schulklassen zugänglich sein, um in einer Art „grünem Klassenzimmer“ die vielfältigen Beziehungen zwischen Pflanzen, Insekten, Witterung,

    Pflegemaßnahmen, sowie Aussehen, Duft und Geschmack der verschiedenen Obstsorten, Ernte und Verarbeitung erlebbar zu machen.

    3.       Zusammenarbeit mit der Universität Essen-Duisburg

    Ein Praxisseminar der Universität Essen (für Biologie-Lehramtsstudierende) wurde und wird im Sommersemester angeboten, betreut von einem qualifizierten Mitgärtner. Es geht zunächst um das Anlegen und bewirtschaften eines Gemüsegartens. Ein anderer Themenkomplex „Heilpflanzen“ soll 2018 im Rahmen des Seminars ausgebaut werden. Dazu werden entlang eines Weges verschiedene Kräuter und Heilpflanzenbeete angelegt und gepflegt. Im Wintersemester werden von den geernteten Pflanzen Auszüge, Tinkturen, Salben, etc. hergestellt.

    Die Finanzierung dieses Bereichs läuft über die Universität Essen-Duisburg.

    Wieso hat sich die Fläche des Mitmachgartens denn verkleinert? Im letzten Antrag waren es 100 – 200m². Hat der Mitmachgarten einen festen Platz auf dem Gelände?

    Antwort: Das ist eine der Veränderungen des letzten Jahres. Es haben sich deutlichere Strukturen gebildet. Der Gemeinschaftsgarten hat einen anderen, festen Platz als im letzten Jahr von jetzt 80qm plus den 30qm der WG. Dazu wird auch der Naschpfad weitgehend von der Mitmachgruppe betreut.

          Wie viele Leute haben sich denn 2017 verbindlich für eine Mitarbeit entschieden? Gibt es eine Kerngruppe, die immer kommt? Oder kommen die Leute eher sporadisch? Kommen auch Leute außerhalb der Aktionstage?

    Antwort: Es haben sich verbindlich 13 Leute für die Mitmachgruppe gemeldet. Wie regelmäßig die Anwesenheit ist, kann ich nicht im Voraus sagen. In den letzten Jahren kamen immer wieder sporadisch oder auch verbindlich neue Interessierte hinzu, andere „Verbindliche“ kamen nur noch sporadisch….. das theoretische Interesse ist durchgängig lebhaft und viele Besucher sind begeistert, trotzdem kann das wenig konkret sichtbare Folgen für das Projekt haben.

          Wie viele Beete gibt es in dem Mitmachgarten und was passiert mit der Ernte?

    Antwort: Es gibt acht mit Randsteinen eingefasste Beete und zwei a 10 und 20qm nicht eingefasste Beete, sowie ringsum Blumenstauden, zwei Aprikosenbäume, Himbeersträucher, etc. Dieser Mitmachbereich ist frisch angelegt, also die Dauerbepflanzung noch in den „Kinderschuhen“. Die Ernte wird von den dort Arbeitenden für den Eigenbedarf verkocht, konserviert, etc. Letztes Jahr hatten wir einen Brombeersammeltag über Facebook initiiert (es gibt ca 1000qm wild wachsende Brombeeren auf dem Gelände). Jeder nahm Früchte mit, ein großer Teil wurde aber für die Marmeladenherstellung gespendet (und die wiederum gegen Spenden für die Stiftung abgegeben).

          Wo sollen die Hochbeete aufgestellt werden? Im Mitmachgarten? Wird dieser dann um diese Fläche vergrößert? Warum werden die Beerensträucher nicht direkt in die Erde gepflanzt?

    Antwort: Die Hochbeete sind mehr eine Randeinfassung von ca 30cm Höhe, entlang des “Naschpfades“ (dieser ist Teil der Allmende – also für alle nutzbar), der sich durch eine Wiese schlängelt. Bei den vorherigen Anpflanzungen von Beerensträuchern hat es sich gezeigt, dass die Stauden eingefasst werden müssen, da sie sonst gnadenlos vom Gras überwuchert werden (alternativ wäre eine Pflanzung in schwarzer Folie, die ich nicht wählen würde). Der Pflegeaufwand wäre ohne Einfassung zu groß. Die Erde ist sehr schwerer Lehm- bzw. Tonboden der extrem stickstoffarm ist (am Hang des Geländes gab es bis Mitte des vorigen Jahrhunderts eine Ziegelei), gepflanzte Bäume und Sträucher brauchen ein großes Pflanzloch mit viel guter Erde.

          Wer wird an dem Hochbeetbauworkshop teilnehmen?

    Antwort: Im vergangenen Jahr haben sich Alle an Allem beteiligt (über Transition Town wird die Veranstaltung öffentlich angekündigt) und so werden wir es in diesem Jahr auch anbieten. Es sollen mehrere 2,50m lange, 59/60cm breite, nach unten offene „Rahmen“ gebaut werden, in den Ecken gespitzte Pflöcke, die man in die Erde schlägt. Da hinein kommt der Mutterboden und Pflanzerde. Außerdem ist noch ein Gerätehaus für den Gemeinschaftsgarten geplant.

          25 kg Hornspäne und 50 kg Steinmehl kommen mir sehr viel für 80m² Fläche vor. Ist die Erde dort so schlecht? Gibt es keinen Kompost? Hatten Sie Probleme mit der Pflanzengesundheit?

    Antwort: Da wir diesen Bereich erst im Herbst vergangenen Jahres angefangen haben zu bewirtschaften, gibt es wenig eigenen Kompost. Der Permakulturbereich hat eine lange Kompostmiete angelegt, braucht aber für die neu zu bewirtschaftenden 1000qm jeden Krümel davon. Und ja, der Boden ist wirklich sehr schlecht. Horn- und Steinmehl können auch für die Sträucher und Bäume des Naschpfades genutzt werden.

    Wir hatten bisher keine erwähnbaren Probleme mit der Pflanzengesundheit. Es wird versucht eine günstige Pflanzenmischung, bzw. Fruchtfolge zu beachten. Außerdem scheint das Verhältnis von Schädlingen und Nützlingen im Sinne der Pflanzengesundheit zu funktionieren.


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  • Lehmofenbau in den Bunten Beeten Halle

    (Gu aus Antrag)

    Seit 2016 wächst und blüht es im Gemeinschaftsgarten in Heide Nord am Stadtrand von Halle Saale. Unter der Trägerschaft des Evangelischen Bildungs- und Projektzentrums Villa Jühling e.V. haben die Anwohner*innen des Stadtteils zusammen mit zwei Sozialpädagoginnen eine Gartenfläche von 1500 qm2 urbar gemacht. Wir konnten bereits von der Unterstützung der anstiftung profitieren und dadurch einen großen Teil des Aufbaus finanzieren. Das Engagement der ehrenamtlichen Gärtner*innen nimmt kein Ende. Im letzten Jahr hat sich der Gemeinschaftsgarten zu einem Bildungsort entwickelt. Die ehrenamtlichen Gärtner*innen brachten zahlreichen Grundschüler*innen und Kindergartenkindern Flora und Fauna des Gartens näher. Anhand spezifischer Bildungsmodule, die explizit für Gemeinschaftsgärten entwickelt wurden. Auch dieses Jahr gibt es einen neuen Schwerpunkt im Garten ‚Vom Korn zur Pizza‘. Bei diesem Vorhaben soll der Werdegang des Korns über das Dreschen und Mahlen zum Mehl, über den Teig bis zur fertigen Pizza für die kleinen und großen Gartenbesucher*innen erfahrbar gemacht werden. Für diesen Zweck wird dieses Jahr im Garten ein mobiler Lehmofen gebaut. In diesem wird Brot, Kuchen und Pizza gebacken und die Ernte des Gartens direkt verarbeitet. Der Lehmofen soll in Handarbeit durch Familien entstehen, die im Garten engagiert sind. Auf diese Weise bekommen die Eltern und Kinder eine Vorstellung von traditionellen Bauweisen (Steine aus Lehm herstellen z.B.). Damit der Ofen am Ende aber auch richtig funktioniert, werden wird von einem Lehmofenbauer in die Tätigkeit eingewiesen. Für den Bau des Lehmofens fallen Materialkosten, sowie Honorarkosten an (Erläuterung siehe Kostenplan). Damit wir dieses Jahr Gemüse ernten können, was wir auf die Pizza legen, benötigen wir noch etwas Saatgut, für das ebenfalls Kosten anfallen. Auch der laufende Gartenbetrieb wird uns und unsere Gartengeräte in diesem Jahr wieder in Beschlag nehmen, aus diesem Grund werden Kosten für die Neuanschaffung von Gartengeräten anfallen.

    Der Gemeinschaftsgarten Bunte Beete hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem festen Anlaufpunkt im Stadtteil etabliert. Besonders zu den gemeinsamen Gartenzeiten kommen unterschiedliche Menschen zusammen, die in anderen Kontexten kaum oder gar nicht miteinander in Kontakt kommen würden. Gleichzeitig bringen interessierte Gärtner*innen Freunde und Bekannte mit, die zwar weniger Garteninteresse haben aber dafür zum Beispiel Unterstützung bei einem Antrag brauchen. Dieses Zusammenspiel von sozialer Anlaufstelle, Natur- und Erlebnisspielplatz, Gemüsegarten und Treffpunkt im Stadtteil macht den besonderen Reiz dieses Ortes aus.

    Unser Ziel ist es mit dem Lehmofen eine weitere Form des gemütlichen Miteinanders zu gestalten. Der basale Bezug zu dem Getreide als angebautes Korn und die Weiterverarbeitung zum Mehl, bis hin zu einer fertigen Pizza, die im selbstgebauten Ofen gebacken wurde zeigt ein Gegenmodell zu der Lebenswelt vieler Kinder, die wenig Bezug zu der Herkunft und Produktion ihrer Lebensmittel haben. Der Bau des Lehmofens wird sich in unterschiedliche Phasen aufteilen. (mehr …)

  • Im Westallgäu entsteht ein Interkultureller Lern- und Gemeinschaftsgarten

    (Gu, aus Antrag und Fragen)

    […] Zudem wollen wir mit diesem Projekt neuen Menschen in unsere Ar-
    beit mit einbeziehen, um insbesondere auch einen kultur- und generationenübergreifenden Austausch zu
    ermöglichen. So entstand die Idee auf einer ca. ½   Hektar großen Fläche einen Lern-   und Gemein-
    schaftsgarten anzulegen. Dieser soll Raum für Begegnung bieten, die sonst nur schwer möglich sind, für
    einen Austausch zwischen den unterschiedlichsten Menschen und für ein gemeinsames Lernen von und
    mit der Natur.
    2.2. Ausgestaltung des Projektes
    Für die Vorbereitung des Projektes haben wir bewusst sehr offen und breit gestreut Menschen  aus den
    verschiedensten gesellschaftlichen Hintergründen angesprochen und diese eingeladen sich bereits an der
    Planungsphase des Projektes zu beteiligen. Wir waren erstaunt und erfreut über das rege Interesse einer
    Vielzahl von Menschen. Die ausgesprochen pluralistische Gruppe umfasst nun Menschen von 2- 79 Jah-
    ren mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Wissensschätzen, Kräften und Fähigkeiten, zusammen ca.
    20 Personen. Dazu kommt eine größere Gruppe Interessierter. Bereits in diesem Prozess war spürbar, wie
    viele Möglichkeiten  sich für ein gemeinsames Lernen und für einen anregenden und Barrieren überwin-
    denden Austausch zwischen den unterschiedlichsten Menschen ergeben können. Wir freuen uns darauf
    mit diesen und weiteren hinzukommenden Menschen nun im kommenden Frühjahr und Sommer mit der
    Gestaltung eines Lern- und Gemeinschaftsgartens zu beginnen. Der derzeitige Plan umfasst fünf Berei-
    che auf etwa einem halben Hektar Land:
    1. Kräuter und Beeren von allen für alle: In diesem Bereich sollen ausdauernde/mehrjährige Kräuter und
    Beerensträucher gepflanzt und gepflegt werden. Diese werden mit Erläuterungen versehen und sollen der
    gesamten Öffentlichkeit frei zugänglich sein.
    2. Gemeinschaftliches Gemüsebeet: Hier sollen leicht anzubauende Kulturen wie Kürbis, Kohl und Kar-
    toffeln von dem in das Projekt eingebundenen Menschen gemeinsam angebaut, gepflegt und dann un-
    kommerziell verteilt werden sollen.
    3. Anbau- und Experimentiergärtchen für Kleingruppen: Hier sollen kleine Interessengruppen von Pro-
    jektteilnehmer_innen selbstständig kultivieren und ausprobieren können. Einzige Bedingung ist ein acht-
    samer Umgang mit der Natur und eine nicht-kommerzielle Nutzung der Erzeugnisse.
    4. Teich / Biotop: An einer Ecke des Gartens soll gemeinsam ein kleines Biotop angelegt und gepflegt
    werden. Dieses soll zu zwei Drittteln ruhiger Bereich, unberührter Lebensraum für eine Vielzahl kleiner
    Tiere sein. Im vordersten Drittel sollen die Projektteilnehmer Gießwasser für Ihre neu angelegten Kultu-
    ren entnehmen könne.
    5. Überdachter Treffpunkt / Begegnungsort: Am Eingang des Gartens soll ein überdachter Treffpunkt ent-
    stehen, der zum Austausch von Saatgut, Gemüse und Ideen und zum gemeinsamen Verweilen anregt.
    2.3. Hintergründe und Zielstellung
    Lernen von und mit der Natur:
    Uns ist es ein wichtiges Anliegen einen Beitrag zum Erhalt und zur Wiederherstellung von naturnahen
    Lebensräumen für Menschen, Tiere und Pflanzen zu leisten. Gleichzeitig sehen wir im Umgang mit und
    der Natur und in der umweltfreundlichen und selbstständigen Erzeugung von Lebensmitteln ein außeror-
    dentlich gutes Medium zur Förderung der unterschiedlichsten Lernprozesse und zur Überwindung von
    gesellschaftlicher Ausgrenzung. Diese Gedanken wollen wir mit unserem Lern- und Gemeinschaftsgar-
    ten zusammenführen und einen Raum schaffen, in dem ein gemeinsames Lernen von und mit der Natur
    frei von gesellschaftlichen Ausgrenzungsmechanismen möglich ist.
    Interkulturelles Lernen:
    Wir haben für unser Projekt gezielt auch Menschen mit Fluchterfahrungen und andere Menschen mit Mi-
    grationshintergrund angesprochen. Bereits in der ersten Gruppenfindungs- und Planungsphase wurde
    deutlich, dass Gärtnern und Gestalten der Umwelt sehr universelle Themen darstellen zu denen unabhän-
    gig vom kulturellen Hintergrund sehr leicht ein  starker Bezug hergestellt werden kann. Daraus kann ein
    interkultureller Austausch zwischen Menschen erwachsen, die ansonsten nur schwer Zugang zueinander
    finden würden. Verschiedenste Herangehensweisen an und Erfahrungen mit diesem Medium bieten zu-
    dem die Chance, eigene Vorstellungen in diesem Bereich um Neues zu erweitern und eingefahrene Denk-
    muster zu durchbrechen.

    – wem gehört das Grundstück und ist es stets von den Gärtner*innen betretbar/nutzbar? Was ist sonst noch auf dem Grundstück? Wie ist es erreichbar (gerade auch für Geflüchtete)?

    Das Grundstück befindet sich in meinem Besitz. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Zeltplatz auf dem die jährlichen Zeltfreizeiten unseres Vereins stattfinden. Außerdem auch der Garten sowie das Waldstück in dem die wöchentliche Wildwuchs Wald- und Gartengruppe für Kinder stattfindet. Die nun neu angelegte Gemeinschaftsgartenfläche war bislang an einen Milchbauern verpachtetes Grünland. Ich werde die Fläche dem Verein wie auch die anderen Flächen kostenlos zur Verfügung stellen.

    Hierzu habe ich mich auch für mehrere Jahre verpflichtet. Alle Aufbauten oder sonstwie erzeugten Werte die Teil des Gemeinschaftsgartenprojektes sind verbleiben im Besitz des Vereins/des Projektes. Das Grundstück liegt nahe bei einer Kreuzung zweier wichtiger Verkehrsstraßen (eine davon ist die B12 zwischen Kempten und Lindau). Der Gemeinschaftsgarten ist für alle jederzeit frei zugänglich. Es sind auch Parkplätze eingeplant. Lediglich die Nutzung einiger Flächen (insbesondere die meisten Anbauflächen) bleibt Menschen, die Teil des Projektes sind vorbehalten. Das Grundstück ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Zu geflüchteten Menschen in zwei nahe gelegenen Erstunterbringungsstellen (Wangen, Hergatz) bestehen aufgrund vorrangegangener Projekte bereits starke Verbindungen. Von dort aus ist der Gemeinschaftsgarten auch mit dem Fahrrad erreichbar.

    – wie soll der Garten organisiert werden? Wie werden Entscheidungen getroffen, wie läuft die Kommunikation untereinander?
    Für den Gemeinschaftsgarten bildet sich derzeit eine eigenständige Orgagruppe die alle den Garten betreffenden Entscheidungen selbstständig und basisdemokratisch treffen soll. Eine Mitgliedschaft im Verein Wildwuchs Westallgäu ist zur Teilnahme an dieser Gruppe im Sinne eines niederschwelligen Zugang nicht erforderlich. Grundlegende Entscheidungen insbesondere solche mit größerer finanzieller Tragweite bedürfen allerdings der Zustimmung des Vereinsvorstandes beziehungsweise ggf. der Mitgliederversammlung.

    – was von den beantragten Materialien können Sie gebraucht bekommen/weiter nutzen? – wo kommen die Materialien her?
    Wir wollen für das Projekt selbstverständlich auch möglichst viele gebrauchten Materialien nutzen. Auch versuchen wir direkte Materialspenden zu organisieren. Dies ist allerdings nicht immer möglich. Manches werden wir auch an verschiedensten Stellen käuflich erwerben müssen.


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  • Ton, Steine, Gärten: Ärger mit den Nachbarn wegen Ratten im Kompost

    (Gu, aus Antrag)

    Bis zu 80 Personen mit unterschiedlichen Sprachen bewirtschaften die Einzelbeete. Ein Teil der Flache wird
    gemeinschaftlich bearbeitet. Darillber hinaus glbt es jéhrlich wiederkehrende Feste, die die
    unterschiedlichen Gartner*innen im Alter von fijlnf bis welt Uber siebzig Jahren gestalten. Seit
    Gartengrfindung beteiligen sich Mitarbeiter*innen der RAA Berlin an der Gartengemeinschaft
    Ton Steine Gérten. Rund um ein Gemeinschaftsbeet finden u.a. mit mit Kolleg*innen aus dem
    Begegnungszentrum der AWO gemeinsame Aktionen und Projekte z.B. mit Schulkindern und
    Senioren statt.

    2013 gab es im Nachbarschaftsgarten am Mariannenplatz Auseinandersetzungen mit den
    Nachbarn vom Rauchhaus bezüglich der Komposthaufen; die Nachbarn vermuteten, dass ihr
    Rattenproblem von der Kompostecke ausging. Damals konnte dem Problem mit den von
    lhnen [uns] geförderten Brista Kompostern begegnet werden. Diese bestehen aus Metallgitter mit
    Deckel und Boden; so haben die Ratten keine Chance, sich im Komposthaufen einzunisten. Da
    doch recht viel Kompost anfällt und dieser seine Zeit braucht, reichen die bisherigen
    Komposter nicht aus. Zudem fehlen inzwischen zwei Deckel (die anderen Deckel sind
    inzwischen durch Kabelbinder gesichert).

    Eine Messung der Bodenqualitat ergab leider recht schlechte Ergebnisse. Daher miichten wir,
    voraussichtlich in Kooperation mit dem Prinzessinnengarten, neue und torffreie Erde für die
    Beete organisieren. (mehr …)

  • neuer IG im Erzgebirge

    (Gu, aus Antrag)

    In  dem  etwa  1100qm  großen,  ehemaligen  Schulgarten  am  Flößgraben  in  Annaberg-Buchholz  ist  ein
    interkultureller  Gemeinschaftsgarten  für  Menschen,  Kleingetier  und  primär  einheimische  Pflanzen  und  alte
    Sorten nach den Permakultur-Prinzipien geplant. Dabei soll ein Ort der Begegnung entstehen, an dem die Nähe,
    sowie der Respekt zur Natur, deren Vielfalt und das gemeinsame Gärtnern im Vordergrund stehen. Ökologisches
    und  nachhaltiges Agieren ist  uns dabei  wichtig . Im Anbau  von Obst,  Gemüse, Beeren, Pilzen, Kräutern und
    Blumen  und  deren  Beziehung  zu  Tieren  und  zum  gesamten  Ökosystem  soll  Wissen  und  Erfahrungen
    untereinander ausgetauscht werden.
    Die Fläche der eigentlichen Beete beträgt etwa 150qm und wird sich in 15x 10qm aufteilen. Die Beete werden
    gemeinschaftlich genutzt. Bisher sind es um die 30 Menschen, die aktiv mitgärtnern möchten. Der Garten wurde
    schon  drei  Gruppen  von  Geflüchteten  vorgestellt,  einer  russischen  und  einer  syrischen  Familie  und  einer
    Wohngruppe  für  unbegleitete  Minderjährige.  Auch  der  Unterstützerkreis  Asyl  Annaberg-Buchholz  wird  sich
    mitengagieren.  Darüber  hinaus  sind  Gespräche  z.B.  mit  Senioreneinrichtungen  und  Jugendclubs  angedacht.
    Insgesamt  sind  es  bislang  rund  30-40  Leute,  die  den  Garten  im  Schnitt  in  10  Minuten  fußläufig  erreichen
    können. Der Garten ist sowohl zu Fuß, als auch mit dem Auto gut zu erreichen.
    Insbesondere Kinder sollen hier die Gelegenheit bekommen, lebendigen und freudvollen Umgang mit der Natur
    und selbst erzeugten Nahrungsmitteln zu erleben und zu be-greifen. So bietet dieses Projekt den Nährboden für
    Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft, gemeinsam aktiv zu werden und einen wichtigen
    Beitrag  für  die  Umwelt,  sich  selbst  und  nachfolgende  Generationen  zu  schaffen.  Eine  Kooperation  mit
    verschiedenen  Einrichtungen  wie  dem  Montessori  Verein Annaberg-Buchholz,  dem  soziokulturellen  Zentrum
    „Alte Brauerei“, dem Weltladen und diversen Schulen, Kindergärten u.a. in Annaberg-Buchholz ist geplant. Der
    Montessori Verein möchte sogar ordentliches Mitglied bei Procovita e.V. werden. Der Pachtvertrag gilt vorerst
    für 7 Jahre, soll aber laut Eigentümer verlängerungsfähig sein. (mehr …)

  • Geräteschuppenbau im GG Nordhorn

    (Gu aus Antrag, Fragen)

    der Geräteraum soll in der Grundfläche 3 x 3m sein. Die Höhe wird 2,10 m betragen, das Material wird aus Lärchenholz und Dachpappe bestehen, 
      Zum Bautermin: Der Zuschnitt erfolgt auf dem Gelände der Tafel mit freiwilligen Helfern der Tafel und des Gartens. Der Aufbau soll an einem Samstag im Februar bei stabilem Wetter mit ca 8 – 15 Personen stattfinden. Wir haben wahrscheinlich wieder das Glück, dass einer unserer Gärtner auch dolmetschen kann.

    Antrag ist in unserer Ablage (mehr …)

  • Essbare Stadt Borken hat schon zwei GGs

    (Gu, Tel und Antrag)

    In Borken hat der Verein „Essbare Stadt Borken“ nun schon zwei GGs aufgebaut., den sie Permahof Grünling nennen. Sie wollen entlang der Flächengrenze Obstbäume und essbare Sträucher anbauen, „um unser neues Gelände von 2000m² einzufrieden. In ein bzw. mehreren Gemeinschaftsaktion werden wir die Gehölze einpflanzen und in den Folgejahren pflegen.
    Die Neuen Schattenspender würden unseren Gemeinschaftsgarten mit ihrer Artenvielfalt Symbiosewirkung sehr bereichern.“


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  • schöner Artikel über Peace of Land

    (gu, alerts)

    Der neue Gemeinschaftsgarten „Peace of Land“ liegt unweit des Volksparks Prenzlauer Berg. In den zurückliegenden Monaten entstanden dort Hochbeete und Sitzgelegenheiten, ein Lehmbackofen und eine Außenküche werden gerade gebaut. Auch ein Bienenvolk wurde bereits angesiedelt.

    Außerdem baut die Gärtnergemeinschaft die auf dem Gelände stehende Baracke aus. Das gesamte Grundstück am Weinberg 14, Ecke Sigridstraße gehört dem Bezirksamt. Früher wurde es vom Grünflächenamt genutzt, doch seit etlichen Jahren liegt das Grundstück brach.

    Eine junge Mutter, die ihr Kind in eine nahe gelegene Kita bringt, wurde auf die ungenutzte Fläche gleich neben dem Weingarten aufmerksam. Sie entwickelte mit Freunden und Bekannten die Idee, dort einen Permakultur-Gemeinschaftsgarten anzulegen, berichtet Janine Okupnik, eine der Initiatorinnen des Projektes.

    Diese Konzeptidee kam beim Bezirksamt gut an. „Im November vergangenen Jahres konnten wir einen Mietvertrag abschließen“, sagt Okupnik. Außerdem gibt es für das Projekt eine Förderung durch das Bundesumweltministerium und die Stiftung „anstiftung“. Seit ein paar Monaten sind die Gärtner auf der Fläche aktiv. „Wir sind eine Kerngruppe von zurzeit zwölf Leuten, die regelmäßig kommen. Aber insgesamt 80 Leute gehören inzwischen zum Kreis derer, die bei uns mitmachen oder unser Projekt unterstützen“, so Janine Okupnik. Wichtig ist allen, dass sie ihren Garten in Permakultur gestalten. Dabei handelt es sich um eine Methode dauerhafter, naturnaher und nachhaltiger Kreisläufe und Systeme. „Für unser Projekt heißt das: Wir entwerfen ein Design für das ganze Gelände, in dem die vorhandenen Ressourcen mit einbezogen werden“, erläutert Janine Okupnik.

    Gegärtnert wird natürlich ohne Kunstdünger und Pestizide. Und es sollen Pflanzen angebaut werden, deren Samen weiter verwendet werden können. Schließlich spielt in diesem Projekt auch der soziale Aspekt eine große Rolle. Jeder Teilnehmer kann ein Gartenprojekt vorschlagen, das ins Permakonzept passt und dann gemeinsam mit anderen umsetzen.

    Zum sozialen Aspekt gehört auch, dass es auch immer wieder Workshops und Kurse gibt. Diese sind für jeden offen. Für den 14. Oktober ab 14 Uh, organisiert das „Peace of Land“-Team zum Beispiel eine Pilzwanderung durch den Volkspark Prenzlauer Berg. Diese wird von der Pilz- und Permakultur-Expertin Dr. Sylvia Hutter geleitet. Und alle, die mehr über Permakultur erfahren möchten, sind vom 6. bis 8. Oktober zu einem Einführungskurs willkommen.

    http://www.berliner-woche.de/prenzlauer-berg/soziales/am-weinberg-entsteht-ein-permakulturgarten-d133291.html

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  • neues Gartenprojekt in Regensburg

    (Gu, aus Antrag)

    Derzeit sind wir ca. 20 Personen, die aktiv mitarbeiten. Die Kommunikation läuft über Emaillisten.

    Der Vertrag mit der Stadt Rgb. läuft bis 31.12.2018 mit der Option zur Verlängerung. Als Pacht fallen für das gesamte Jahr 2018 164,- Euro. Die Paletten wurden uns kostenlos gespendet von diversen Firmen, die Gartenerde bekamen wir vom Gartenbauamt, die Pflanzen von einer Gärtnerei.
    Angebaut werden Kräuter und Gemüse, mittlerweile konnte auch schon geerntet werden (mehr …)

  • neue Hochbeete für den Huttenplatz

    (gu aus antrag und antworten)

    Wir haben vier Hochbeete, die in 2012 gebaut worden sind. Alle vier Hochbeete gehen nun kaputt. Zum Einen liegt es daran, dass es unbehandelte Seitenteile von Treckeranhängern waren, die ohne Folie mit Erde befüllt worden sind. Schließlich war das Projekt ja auch nur für ein Jahr angedacht. Zum Anderen ist das Gefälle auf dem Platz so hoch, dass der permanente Druck auf die Seitenwände die Seitenteile auseinander gedrückt hat. Alle vier Hochbeete müssen nun erneuert werden. Zwei wollten wir gerne so bauen, dass auch die Mitgärtner*innen, die sich nicht mehr so gut bücken können, gut daran arbeiten können. Diese klassischen Hochbeete möchten wir gerne von unseren handwerklich begabten Freunden bauen lassen. Dafür würden wir gerne das Geld der anstiftung verwenden.

    Die Zwei anderen Hochbeete werden wir als Beispiele für alternative Hochbeetformen bauen. Zurzeit sind im Gespräch ein Hochbeet aus Feldsteinen. Ein Selbsterntegartenprojekt erweitert seine Flächen und würde uns dann diese Steine bringen. Desweiteren würden ein Beet aus Europaletten bauen.

    Wir haben uns entschieden, die Hochbeete etwas kleiner als jetzt zu bauen, damit die Haltbarkeit erhöht wird. Dafür werden die Beete aber etwas höher und somit rückenfreundlicher. Die Hochbeete haben eine Größe von etwa 3m x 2m x 70 cm.

    Bei der Komostierung haben wir immer mal etwas anderen ausprobiert. Wir haben mit Schnellkompostern gearbeitet, mit klassischen Kompostern und mit einer Wurmkiste. Leider hat alles nicht so gut funktioniert. Daher machen wir es jetzt so, dass wir ein Loch graben, den Kompost hineintun und wieder Erde darauf schaufeln. Bepflanzt wird dann dieses Beet mit Salat, Mangold, Radischen etc. So geht es reihum im Garten. Das halt sich als sehr erfolgreich und praktikabel erwiesen.

    Bisher haben wir jedes Jahr Erde vom Kompostwerk geholt. Mal in wiederverwertbaren Beuteln, einmal auch als Fuhre.

    Beim Hochbeetebau bekommen sie Unterstützung von einer Gruppe arbeitsloser Menschen (mehr …)

  • Laubendach wird so umgebaut, dass Laube als Gewächshaus genutzt werden kann

    (GU aus Antrag)
    Der Exotische Gemeinschaftsgarten in Dresden-Coschütz, der sich auf einer Kleingartenparzelle befindet, rüstet das Dach der Laube um.
    Wir wollen/werden auch heimisches Gemüse im potenziell möglichen Laubengewächshaus anbauen und nicht nur Exoten wie auch im Erdgewächshaus, wo auch Wintergemüse und wie auch bekannte wärmeliebende Sommergemüsesorten anbauen (Gurken, Melonen etc.) neben Exoten. Auch kann der Wohnanhänger bei uns als Geräteraum dienen, der hinter der Laube sich befindet. Der Wohnanhänger dürfte normalerweise auch nicht im Kleingrarten stehen – duldet aber der Kleingartenverein. Der Wohnanhänger ist vom Vorpächter. Die Laube kann auch als Laube teils weiterhin genutzt werden, da Sie ja aus 2 Räumen besteht bzw. könnten auch die Lichtplatten mit einer lichtundurchlässigen Folie überdeckt werden, wenn man keine Gewächshausnutzung mehr will.
    neben der Gewächshausfunktion wird das Dach auch so umgerüstet, dass darüber Regenwasser gewonnen werden kann.

    Wir finanzierern 1/3 des Vorhabens, das andere Geld ist über Spenden zusammen gekommen (mehr …)

  • Honigschleuder für die Berliner Gemeinschaftsgärten

    (Gu)

    Im Rosenduftgarten ist der „Hauptimker“ausgezogen und sie haben keine Schleuder mehr. Auch andere Berliner Gemeinschaftsgärten mit Bienenprojekten haben keinen einfachen Zugang zu einer Schleuder.
    Wir fördern nun eine Honigschleuder, die im Rosenduftgarten untergebracht wird und die nutzbar für alle Berliner Gemeinschaftsgärten ist. (mehr …)

  • Najeha und Shimeles werden im Kulturgarten Lüneburg aktiv

    (Gu, Mail)
    Wir würden gerne als Kulturgarten Team am 29.07. mehr gärtnerisches Wissen einholen und mithilfe von Übersetzung (durch Najeha) auch neuere, teilweise geflüchtete Mitglieder in unser Gartenteam einbinden.
    Am 30.07.2017 wollen wir dann unser diesjähriges Sommerfest feiern. Wir würden unser Sommerfest gerne durch einen Siebdruck Workshop ergänzen. Durch unsere Sommerfeste können wir immer besonders gut neue Interessenten, vor allem aus den Flüchtlingsheimen, ansprechen. Wir werden wieder viele geflüchteten Männer, die in der Nähe des Kulturgarten wohnen einladen und hoffen diese durch den Siebdruckworkshop gleich in eine Aktivität einbinden zu können, welche ohne Verständigung möglich ist. Mit dem Aktivwerden beim Siebdrucken, hoffen wir durch einen ersten Schritt zu fördern, dass neue Besucher auch aktiv im Garten mitwirken.


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  • Bienenprojekt im Kiezgarten wird ausgebaut

    (Gu aus Antrag und Projektebsuch)

    Kiezgarten Fischerstraße, Berlin

    Eine Gruppe von vier bis sechs KiezgärtnerInnen
    kümmert sich gemeinschaftlich um die Bienenvölker. Insgesamt sind 22 Personen im
    Mailverteiler der AG Bienen gelistet, diesjährige neue Mitgärtnerinnen haben
    Interesse an der AG Bienen gemeldet und möchten mitimkern.
    Derzeit betreuen wir drei Bienenvölker, die in provisorischen Styroporbeuten und
    einer Dadant-Holzbeute (Leihgabe) leben. Im nächsten Jahr möchten wir weitere
    Völker ansiedeln. Für die existierenden und neuen Völker werden Beuten und
    weitere Arbeitswerkzeuge benötigt. Gerne wollen wir mit neuen Beuten unser Wissen
    über verschiedene Haltungsformen ausbauen und weiterhin Verhaltensweisen der
    Bienen studieren.
    Wir bieten Führungen für Besucher, Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen
    (Fortschritte e. V.) und Kinder aus dem nahegelegenen Kindergarten Wuhlmäuse an,
    für die wir u. a. einen Schaukasten bauen wollen.  
    Wir planen nach wie vor die Umzäunung des Imkerei-Geländes mit einem
    Weidenzaun, den Ausbau des natürlichen Teiches durch Bepflanzung sowie den
    weiteren Ausbau des Unterstands einschließlich Dachbegrünung. (mehr …)

  • DIY_Fahrradhäcksler-Workshop im Prinzessinnengarten

    (Gu, aus Antrag)

    Wir planen einen Workshop zur gemeinsamen Herstellung eines DIY-Fahrradbetriebenen
    Gartenhäckslers. Dieser Workshop wird innerhalb von 3 Tagen einen fahrradbetriebenen
    Häcksler fertigstellen und ist pro Tag ofen für 8 Teilnehmende.
    Das Konzept für den Häcksler stammt aus Brasilien. Seine spezielle Form wurde zunächst von
    einer challenge bei den Open Source Circular Economy Days 2016 in Berlin inspiriert und
    schließlich im April 2017 im Sao Paulo Lab fertiggestellt. Studierende, IngenieurInnen und
    TechnikerInnen haben diesen Häcksler gemeinsam entwickelt; in einem Gemeinschafsgarten in
    der Peripherie von Santos wurde er getestet. Dort entstand ursprünglich der Gedanke eines
    solchen Häckslers, da in diesem Garten die Vorprozesse zur Kompostierung zu viel Zeit
    benötigen, da die Zerkleinerung der Kompostzugaben manuell sehr lange dauert. Hier wurde er
    auf den Namen papa-galhos (Zweigfresser) getauf und von Maria Augusta Bueno, eine
    Mitwirkende des Sao Paulo-Labs, wieder als Idee nach Deutschland gebracht um eine nachhaltige
    DIY Möglichkeit zur Grünabfall-Verwertung zu verteilen. (mehr …)

  • Pflanzstelle Köln baut zwei mobile Kompostklos

    (Gu aus Antrag)

    Die vom Verein grenzenlos gärten e.V. getragene Pflanzstelle ist ein offener und interkultureller
    Gemeinschaftsgarten in Köln Kalk, der bereits seit 2011 besteht und auch schon von Anstiftung & Ertomis gefördert wurde. Wir nutzen eine Brachfläche von etwa 1000 m², auf der wir biologische Nutzpflanzen in mobilen Pflanzkisten anbauen. Darüber hinaus verstehen wir uns im Sinne des urban gardening Manifests auch als Ort der Begegnung und Umweltbildung und versuchen so viel wie möglich zu re-/upcyclen. Auf Veranstaltungen ist ein häufiges Problem, dass wir keine Toiletten-Infrastruktur zur Verfügung haben. Dies ist ja auch ein urbanen Gärten bekanntes Problem, was wir durch den Bau von zwei Kompost-Toiletten lösen möchten. Dies soll als offener Workshop gestaltet werden, so dass sich das Konzept und Know-How weiter verbreitet. Durch das Kollektiv KAnTe besteht schon gut aufbereitetes Wissen, auf welches wir uns hauptsächlich stützen.

    Zu den Kompost-Toiletten:
    Die beiden Kompost-Toiletten werden mobil sein. Dies ist ein Grundsatz unseres Gartens. Für den Fall, dass wir umziehen müssen, können die Toiletten sehr einfach mitgenommen werden. Auch für den Fall, dass uns die feste Einrichtung der Toiletten untersagt wird, könnten wir diese dann nur punktuell zu Veranstaltungen einsetzen. Es werden Trenntoiletten sein, so dass Urin und Fäzes getrennt voneinander in einem entnehmbaren Kanister / Bottich aufgefangen werden. Die Kompostierung erfolgt in einem eigens dafür eingerichteten Kompost, der später nicht für Nutzpflanzen genutzt wird. Das Urin wird regelmäßig von Nutzer*innen des Gartens im privaten Abwasser entsorgt.
    Mobil heißt für die zu bauenden Toiletten, dass sie so modular aufgebaut sind, dass man sie einfach auf- und wieder abbauen kann. Es werden zwei kleine „Holzhütten“ mit Treppe und Dach. Eine Holzhütte besteht im Wesentlichen aus vier Wänden, die durch M12er Schrauben reversibel miteinander verbunden werden. Vorne wird eine Tür eingebaut und hinten im unteren Bereich eine Klappe zur Entnahme von „Fäzes-Bottich“ und Urinkanister. So ist dieser Bereich auch für Tiere unzugänglich.
    Die Seitenteile werden so gefertigt, dass zwei nebeneinander stehende Toiletten ein Seitenteil nutzen können. Innen wird ein Boden eingelegt, sowie eine Sitzfläche aus Siebdruckholz mit einem Toilettenloch, in das ein Urinabscheider gesetzt wird, und einem Streuloch. Vergangene Erfahrungen haben gezeigt, dass durch den Einwurf von Streu (Sägespäne und etwas Kohle) in das Toilettenloch die Trennvorrichtung häufig verstopft. Mit dem zusätzlichen Loch für das Streu und einer kleinen Vorrichtung wollen wir das verhindern.
    Ein Aufbauplan besteht bereits (handschriftlich), den wir nach dem Workshop gerne unter CC-BY oder CC-0 Lizenz veröffentlichen wollen.

    Zeitplan:
    Der Workshop wird an zwei Wochenenden im Juli stattfinden. Gebaut wird hauptsächlich Sonntags. (mehr …)

  • In Nordhorn ensteht ein GG, der zunächst hauptsächlich von Gruppen genutzt wird

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Auf einem 1700m² großen kommunalen Grundstück entsteht in Nordhorn ein GG

    Was war vorher auf dem kommunalen Grundstück und wie lange ist die vereinbarte Nutzungsdauer für das Gartenprojekt? Wird eine Pacht erhoben?
    Die städtische Grünfläche lag vorher brach und hatte keine spezifische Nutzung (siehe Foto). Die Fläche wird somit der Öffentlichkeit durch das Projekt zugänglich und nutzbar gemacht.
    Die Nutzungsdauer ist unbefristet mit jährlichen Kündigungsmöglichkeiten. Die Stadt Nordhorn schätzt das Projekt sehr und war an dessen Aufbau beteiligt. U.a. soll der Garten im Rahmen eines weiteren Projekts „Klimaschutzpunkte in der Grafschaft Bentheim“ ausgezeichnet werden. Dies zeigt, dass die Stadt daran interessiert ist, das Projekt lange aufrechtzuerhalten.
    Es wird durch die Stadt Nordhorn eine Anerkennungsgebühr von jährlich 10 € erhoben.

    Wie zugänglich ist das Grundstück? Warum soll ein Zaun gebaut werden? Wie kommen die GärtnerInnen jederzeit auf das Gelände?
    Das Grundstück ist frei zugänglich. Jede/r kann jederzeit an die Fläche herankommen. Erreichbar ist der Garten durch zwei Fußpfade (in der nachstehenden Skizze blau). Die Fläche ist zentral gelegen und mit dem Rad sowie Auto gut erreichbar. Bei der bevorstehenden Bahnreaktivierung wird ein Haltepunkt Süd eingerichtet, der nur 200 m von der Fläche entfernt sein wird.
    Der Garten soll immer für alle frei zugänglich sein. Ein Zaun wird geplant, um Kaninchen von der Fläche abzuhalten und somit die Pflanzen zu schützen. Der Zaun dient nicht der Abgrenzung des Gartens, oder um bestimmte Leute von der Fläche zu halten (Kaninchenschutzzaun in Höhe von 80 cm). Zunächst war kein Zaun geplant, als allerdings die hohe Anzahl an Kaninchen deutlich wurde, wurde klar, dass einer notwendig ist. Ein großer Zaun um die ganze Fläche erscheint sinnvoller, als einzelne Zäune um die jeweiligen Beete, wodurch eine Abgrenzung innerhalb des Gartens geschehen würde, was nicht gewünscht ist.

    Woher kommt das Wasser?
    In der kommenden Woche (KW 25) wird die „Aule Füürweär“ (www.feuerwehrmuseum-nordhorn.de) zwei Brunnen einspülen. Der Anschluss ans Grundwasser wird über Handpumpen erfolgen..

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die GärtnerInnen an die Gerätschaften?
    Es soll ein (See-) Container beschafft werden, in dem die Geräte aufbewahrt werden. Alle Gärtner/innen bekommen einen Schlüssel.

    Wie groß ist die Gruppe, die tatsächlich gärtnern möchte und inweitweit sind die potentiellen GärtnerInnen an der Planung und Umsetzung des Projekts beteiligt? Wie viele NachbarInnen sind schon dabei?
    Es sind bisher neun Gärten vergeben.
    Einige Einzelpersonen, die entweder eigene Beete oder Gemeinschaftsbeete im Garten vorsehen, sind bereits in der Steuerungsgruppe. Dadurch haben sie eine starke Beteiligungs- und Mitbestimmungsmöglichkeit in dem Projekt. Die Organisationen und Institutionen, die Beete anlegen möchten, sind vereinzelt auch schon in der Steuerungsgruppe und können somit mitgestalten. Die Schulen sind noch nicht in der Gruppe vertreten. Deren Gestaltungsfreiheit wird aber in der Art der Gartennutzung freigelassen.
    Nachbar/innen sind noch nicht direkt an dem Projekt beteiligt. Dies liegt u.a. daran, dass der Garten trotz seiner zentralen Lage nicht direkt in einem Wohngebiet liegt, sondern auf einer großen Freifläche, die durch Bäume von der Nachbarschaft abgegrenzt ist. Außerdem haben einige der Wohngebäude, die in der Nähe vorhanden sind, auch noch selbst Gärten. Es kann daher sein, dass nicht so viele direkte Nachbar/innen an dem Projekt teilnehmen werden, wie vielleicht in anderen Orten. In direkter Nachbarschaft befindet sich eine Kindertagesstätte, ein Wohnheim für Flüchtlinge (Familien), dass in den kommenden Wochen erst belegt wird, ein Schützenverein und ein portugiesischer Freizeitverein. Alle sind zu der offiziellen Pressevorstellung am 9.6.2017 eingeladen.
    Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Fläche als tatsächliche Gartenfläche erst seit ca. zwei Monaten feststeht. Seither gab es sehr viel zu organisieren, sodass die aktive Öffentlichkeitsarbeit erst jetzt richtig startet. Daher werden noch viele weitere Gärtner/innen erwartet.

    Wie werden Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informationen untereinander?
    In der Steuerungsgruppe sind viele unterschiedliche Gruppen vertreten: Von Kirchen über Flüchtflichscafes, die Stadt Nordhorn selbst, die Evangelische Erwachsenenbildung und viele mehr. Es finden zur Zeit alle 14 Tage Treffen dieser Steuerungsgruppe statt. Darin werden Themen besprochen und gemeinsam darüber Entscheidungen getroffen. Wir arbeiten als Projektgruppe mit Tools wie Google Drive, Todoist, whatsapp-Gruppe, Facebook und einem gemeinsamen Kalender. Alle sind ständig über die neuesten Entwicklungen informiert.

    Auf was bezieht sich die Nutzungsgebühr von 30 Euro p.a.? Wer zahlt das für was?
    Die 30 € werden pro genutzter Parzelle fällig, egal ob von einer Einzelperson oder einer Gruppe bewirtschaftet. Damit sollen allgemein anfallende Kosten zumindest anteilig gedeckt werden, wie die Flächenmiete, die Anschaffung von Materialien und Pflanzen usw. Für die Gärtnerinnen ist damit die Nutzung von Wasser, Gartengeräten, Pflanzen, die zur Verfügung gestellt werden usw. bezahlt.

    Spendenaufrufe
    Organisationen wie die Landjugend Nordhorn, die Jugendgruppe des THW, die Aule Fürrweär arbeiten projekthaft und ehrenamtlich bei uns mit. Nur Materialkosten müssen erstattet werden. Ein gewerblicher Bildungsträger, der eine Jugendwerkstatt unterhält unterstützt uns fachlich und wird uns beim Pressetermin eine große Anzahl von vorgezogenen Pflanzen spenden. Die beteiligten Organisationen stellen uns hauptamtliche Ressourcen zur Verfügung und zum Teil auch Finanzmittel. Wir haben gerade erst mit der Spendenakquise angefangen. Angefragt sind zur Zeit zwei Gärtnereien, ein Containerunternehmen, ein Landwirt. Weitere Anfragen werden folgen.


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  • Handwerkliche Workshopreihe in und für die Dresdner Gemeinschaftsgärten startet dieses Jahr

    (Gu aus Antrag, Antworten, Tel)

    Die Ufer-Projekte organisieren dieses Jahr erstmalig neben der gärtnerischen Workshopreihe „Seitentriebe“ auch eine handwerkliche Workshopreihe „Querstreben“ in und für und mit den Dresdner Gemeinschaftsgärten. Teilweise in der Offenen Werkstatt Rosenwerk, teilweise in den Gärten. Von von mitfinanziert werden folgende Workshops:
    Gartengeräte reparieren
    Bau einer Kompost-Toilette (ein Leichtbau-Klo, das ausklappbar ist und dadurch wenig Platz und Material braucht)
    Holzkocher
    Solartrockner
    pedalbetriebener Entsafter: Wo soll der stehen: Auf einer vom Gartennetzwerk gepachteten Lagerfläche im Rosenwerk.
    wie wird der in der Gemeinschaftsgartenszene bekannt gemacht? Durch die Verwendung bei Veranstaltungen (zuerst beim Seitentriebe-Workshop „Erntecamp“), Mundpropaganda und die Vorstellung in einer mail über den Verteiler, sowie einen Blogpost.
    Wer kümmert sich um Wartung und Reparaturen, um die Ausleihe etc.?
    Wer zeigt den Ausleigenden das Handling? Das alles macht der UFER-Werkzeugkreis, der auch schon entsprechende Arbeitsweisen für die anderen Allmende-Werkzeuge entwickelt hat.

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  • Ökostadt Bremen erichtet 3 Integrationsgärtnern an Flüchtlingsunterkünften

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Mit  unserem  aktuellen,  zweijährig  angelegten  Projekt  Integrationsgärten  –  Baustein  einer
    nachhaltigen  Entwicklung  im  Quartier,  an  dessen  Ende  die  Gründung  von  drei  Interkulturellen
    Gemeinschaftsgärten  in  der  unmittelbaren  Nähe  von  Bremer  Flüchtlingsunterkünften  steht,
    verknüpft  wir  Umweltbelange  und  integrationspolitische  Fragestellungen.  Das  Ziel  ist  es  den
    Geflüchteten  und  der  Nachbarschaft  im Quartier  einen  gemeinsamen  Ort  der Begegnung  und  der
    Freizeitgestaltung  zu  bieten.
    Im April 2017 hat ÖkoStadt mit dem Aufbau des dritten und somit letzten Integrationsgartens in der
    von  der  Inneren  Mission  Bremen  betrieben  Flüchtlingseinrichtung  in  der  Neuwieder  Straße
    begonnen. In den nächsten sechs Monaten wird eine professionelle Gärtnerin zusammen mit den
    BewohnerInnen  und  Freiwilligen  aus  der  umliegenden  Nachbarschaft  die  ca.250m²  große  Fläche
    bespielen. Der Garten ist von der Straße, an dem das Flüchtlingsheim gelegen ist, direkt einsehbar.
    Zudem  liegt  das  Heim  zur  Straße  hin  und  ist  nicht abgeriegelt.  Es  ist  jederzeit  zugänglich  und  hat
    einen  sehr  offenen  sowie  transparenten  Charakter.  Zudem  befindet  sich  das  ÜWH  inmitten  einer
    Hochhaussiedlung in der auf einem relativ kleinen Raum sehr viele Menschen leben, die z.B. beim
    Gang  zur  Straßenbahnhaltestelle  automatisch  Notiz  (ob  gewollt  oder  nicht)  von  unserem
    Gartenprojekt  nehmen.    Auf  der  Fläche  sollen  in  den    nächsten  sechs  Monaten 1   zwei  große
    Gemüsebeete  für  die  Zucht  von  Kartoffeln  und  Zwiebeln,  10-12  Hochbeete  für  den  Anbau  von
    Kräutern und Gemüse sowie selbstgebaute Sitzmöglichkeiten entstehen.
    Seit  Anfang  April  arbeiten  nun  fünf  BewohnnerInnen  und  zwei  Freiwillige  aus  der  Nachbarschaft
    daran  die  Planungen  gemeinsam  umzusetzen.  Der  Garten  wird  von  unserer  gärtnerischen
    Angestellten  und  einer  Praktikantin  unseres  Vereins  an  drei  Tagen  in  der  Woche  für  jeweils  fünf
    Stunden pro Tag betreut.
    Vor  Ort  haben  übrigens  bereits  erste  Kooperationsgespräche  mit  dem  Verein  TNU  (Treffpunkt
    Natur&Umwelt) stattgefunden, der in der Nähe das Gartenprojekt „QuerBeet“ betreibt. Geplant sind
    wechselseitige Besuche während denen die jeweiligen Gartengruppen gemeinsam gärtnern und in
    Kontakt kommen können. Darüber hinaus sollen gemeinsame Erntefeste stattfinden, bei denen wir
    eine nahegelegene Kirchengemeinde miteinbeziehen wollen. 

    Das Projekt Integrationsgärten endet offiziell Ende 2017,  die beiden Teilprojekte in Osterholz jeweils im September insoweit sie von bezahlten Arbeitskräften und Praktikanten von ÖkoStadt Bremen betrieben werden. Danach sollen sie von den Trägern vor Ort und Ehrenamtlern weitergeführt werden. Das Ziel von ÖkoStadt ist es, solche Projekte zu gründen, aufzubauen und dann entsprechend in die Hände von bürgerschaftlichem Engagement oder freien Trägern zu legen.

    2. Übergabe von Projekten

    An die Innere Mission(IM) haben wir bislang noch kein Projekt übergeben. Wir haben im Spätsommer damit begonnen und setzen das jetzt Anfang Mai fort. Das zweite Projekt mit der IM, für das wir  Ihre Unterstützung erbeten haben,  hat Ende März begonnen .
    Das AWO-Projekt am Niedersachsendamm wurde hinsichtlich der Öffentlichkeitarbeit gemeinsam betrieben, solange ÖkoStadt mit bezahlten Kräften vor Ort war. Infos dazu finden Sie auf unserer Website. Danach liegt die Verantwortlichkeit für alles- auch PR- bei der AWO. Wir wurden damals um vorzeitige Übergabe gebeten, weil es unter den Flüchtlingen einen in Gartenbau erfahrenen Mann gab, der im Rahmen der 1 Eurojob-Initiative der Bundesregierung die Arbeit unserer Koordinatorin fortsetzen sollte.

    3.Weiterführung der Arbeit

    Im übrigen ist es bei Flüchtlingsgärten so, dass die aus den Finanzzuweisungen bezahlten Projektkoordinatoren der Wohlfahrtsverbände entsprechend Zeitkontingente zur Verfügung gestellt bekommen. Bei dem früheren AWO-Projekt in Arbergen konnte die Koordinatorin, die beim Aufbau des Gartens für ÖkoSTadt gearbeitet hatte, dann als Angestellte der AWO vor Ort einen Teil ihrer Arbeitszeit für das Gartenprojekt einsetzen.

    Dem bürgerschaftlichen Engagement soll  in Osterholz besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dort haben wir nicht nur weniger Widerstand aus der Nachbarschaft gegen die ÜWH`s- anders als in Arbergen- sondern auch mit dem TNU-Projekt erste Ansätze von Beteiligung an Gartenprojekten mit Nachbarn. Das wollen wir uns auch zu Nutze machen. Wir haben jetzt einen Mitarbeiter gewonnen, der halbtags an einem Projekt für bürgerschaftliches Engagement der Uni-Essen von Bremen aus arbeitet und den anderen Teil für uns arbeiten wird. Er hat Erfahrungen in Kinderprojekten mit UNICEF  und kommt im Übrigen vom Land, kennt also den Gartenbau aus seinem familiären Hintergrund.

    4. ÖkoStadtarbeit nach Übergabe

    Nach Übergabe sind in diesem Fall die Träger und deren Koordinatoren verantwortlich; diese stimmen sich auch mit den Ehrenamtlichen ab, für die, ehe sie vor Ort tätig werden dürfen, jeweils ein polizeiliches Führungszeugnis einzureichen ist (mehr …)

  • GGs in Aachen haben sich bisher durch Spenden vom Sommerfest finanzieren können

    (Gu, aus Antrag und Antworten)

    Da wir uns bisher über Spenden beim Sommerfest finanziert haben, aber die Einnahmen wegen eines verregneten
    Sommerfestes 2016 sehr gering waren, sind wir  in diesem Jahr auf externe Förderung angewiesen.Im Detail wollen wir uns Saatgut und Pflanzen, Gartengeräte, sowie Hackschnitzel, Material für Regenwassergewinnung kaufen. 
    fDer Antrag ist für beiden Gärten – Vielfeld (im alten Gewächshaus der Stadtgärtnerei) und HirschGrün (integriert in den Suermondtpark). Die Samen und Pflanzen sowie Schilder kämen beiden Gärten zugute, aber der Großteil der Förderung wäre für das HirschGrün. Das ist unser größter Garten (ca. 1200m2) mit richtigen Gemüseanbauflächen, experimentellen Beetformen, Kompost, Bienen etc.
    Die Zahl der Aktiven liegt bei ca. 5-10 Personen im Vielfeld und ca 15-20 Personen im HirschGrün – oft mit wechselnder Besetzung und Schwankungen nach oben und nach unten. Hinzu kommt ein größerer Kreis an losen Unterstützern, die mit größerem zeitlichen Abstand aktiv sind. Wir wünschen uns natürlich immer, dass wir mehr Leute hätten, sind aber auch zufrieden mit der Art und dem Tempo wie wir uns entwickeln.
    Das einzige, was uns von Zeit zu Zeit stört, ist politischer Gegenwind von einem konkreten CDU Ratsherrn. Damit hatten wir letztes Jahr stark zu kämpfen und dieses Jahr hat er uns wieder einen Schreck versetzt. Mehr dazu finden Sie auf unserer Webseite unter Aktuelles. Wir finden es sehr schade, dass uns durch solche Aktionen viel Energie geraubt wird. Aber mittlerweile können wir besser damit umgehen und hoffen, dass dieser Unmut einer Einzelperson, keine Folgen für uns hat.


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  • Essbare Stadt Minden starte den Gemeinschaftsgarten Wesergarten

    (Gu aus Antrag)

    seit Ende 2016 haben sie eine neue öffentliche Fläche bekommen mit 300m². Es gibt einen Schuppen und darin können Gartengeräte untergebracht werden. Sie wollen dieses Jahr auch noch einen Unterstand bauen und einen Kompost anlegen (mehr …)