Schlagwort: Förderung durch uns

  • In Erfurt entsteht ein neues Gartenprojekt: Freier Garten am Herrenberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die Gesamtfläche, welche als Gemeinschaftsgarten genutzt werden soll ist ca. 750m2 groß. Davon sind ca. 300m2 eingezäunt. Perspektivisch solle der Zaun aber entweder um die Gesamtfläche erweitert werden, oder (das wäre auch die präferierte Variante) komplett abgebaut werden. Der zäun hat einen separaten Eingang. Alle Menschen, die im Garten tätig werden wollen, bekommen einen Schlüssel um auf den Garten sowie die notwendigen Geräte, welche in einem durch Ehrenamtliche selbst gebauten Schuppen mit Zahlenschloss, zugreifen zu können.
    Im Rahmen von Workshops und gemeinsam mit Ehrenamtlichen sind bereits 11x Hochbeete 6x Erdbeete entstanden. Darüber hinaus verfügt die Fläche über einen “Gesellschaftsplatz” mit Grillfläche und einen Kompost, welche ebenfalls gemeinsam mit Ehrenamtlichen gebaut und hergerichtet wurde.
    Im und rum um den Garten sind bereits 15 Personen ehrenamtlich aktiv. Der Garten wurde dabei von Anfang an gemeinsam mit Ihnen aufgebaut und stetig erweitert/weiterentwickelt. Die Gruppe als solches ist noch keine feste und einheitliche Gruppe. Langfristiges Ziel ist es, eine sich selbsttragende und selbstverwaltende Struktur zu schaffen. Die kommenden Workshops sind ein Baustein um dies zu erreichen. Die Kommunikation läuft durch persönliche Absprachen. So werden auch Entscheidungen zum weiteren Ausbau und zur Weiterentwicklung des Gartens getroffen.
    Der “freie Garten am Herrenberg” wird durch den monatlichen Newsletter, Web und Web 2.0 sowie durch persönliche Gespräche beworben und dokumentiert. Wir stehen in engem Kontakt mit den ansässigen Flüchtlingsunterkünften und haben durch verschiedene Veranstaltungen und Projekte direkten Kontakt zu Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund. Ca. 70% der im Garten Tätigen haben einen Migrations- oder Fluchthintergrund.
    Wir haben schon verschiedene Kontakte zu anderen Gemeinschaftsgärten geknüpft und soll diese Jahr durch direkte Kooperation und gemeinsame Projekte auch ausgebaut werden.
    Die Sachkosten werden für den Aufbau und Ausbau des Gartens benötigt. Im Rahmen der Workshops sollen dabei die bereits im Garten Aktiven, aber auch alle Interessierten, qualifiziert werden und die Gemeinschaft gestärkt werden, um so langfristig eine sich selbstverwaltende Struktur zu etablieren. Die Sachkosten sind somit zum Großteil für die Workshops, sollen aber auch für den allgemeinen Ausbau des Gartens gemeinsam mit den Ehrenamtlichen verwendet werden.
    Workshops werden dabei z.B. die Themen Holzverarbeitung (Hochbeete, Gartenmöbel), Anlagetechniken (Bewässerungstechniken, Permakulturverfahren), Anbautechniken (Bodenaufbereitung, Symbiosen), Verarbeitungstechniken (Haltbarmachungsverfahren, Fermentation) und ökologische Bildung (Kräuterkunde, Biologie “nützlicher” Insekten) beinhalten.
    Im Garten ist ein Grundstock an Gartengeräten vorhanden. Es ist daher an dieser Stelle schwer vorauszusagen, welche Gartengeräte und wieviele (und ob) gekauft werden müssen. Dies hängt davon ab, ob Gartengeräte kaputt gehen und wieviele Menschen evtl. zusätzlich im Garten tätig werden wollen. Die Gartengeräte sollen somit je nach Bedarf angeschafft werden.
    Wir haben Kontakte zu verschiedenen Ämtern und Betrieben. Wir konnten auch durch Spenden diverse Materialien wie Erde und Paletten bereits akquirieren. Jedoch haben auch die Akquise von Materialien durch Spenden ein Limit, sodass wir nun auf Förderungen von weiteren notwendigen Materialien angewiesen sind.

    Ein    Hauptziel    des    Projekts    ist    der    Aufbau    einer    nachhaltigen    sich    selbstverwaltenden    Organisations-
    struktur    für    die    Bewirtschaftung    und    Bespielung    des    „Freien    Garten    am    Herrenberg“.
    http://www.deine-plattform.info
                    
        

    Dabei    soll    unter    Anleitung/Begleitung    eine    eigenständige    Organisationsstruktur    für    die    Bewirtschaftung    und    Bespielung    des    „Freien    Garten    am    
    Herrenberg“    aufgebaut    werden,    die    ab    2018    selbstständig    tätig    wird.    
        
    In     der     ersten     Phase     sollen     bereits     bestehenden     Akteure,     Kooperationspartner     und     Ehrenamtliche    
    zusammengebracht    und    weitere    wichtige    Kooperationspartner    in    diesem    Bereich    ausfindig    gemacht    
    werden.     Darüber     hinaus     wird     der     Aufbau     der     Organisationsstruktur     „AG     Garten“     niedrigschwellig    
    (mehrsprachig,    leicht    zugänglich)    beworben.    Die    Bewerbung    wird    dabei    über    die    bestehenden    Kanäle        
    des    STZ    (Newsletter,    bestehende    Netzwerke,    lokalen    Geschäften    wie    z.B.    Kaufland    und    Melchendor-
    fer     Markt)     sowie     direkt     in     z.B.     Flüchtlingsunterkünften     und     Altenheimen,     geschehen.     Parallel     dazu    
    wird    die    Gartenfläche,    unter    Beteiligung    der    bereits    im    Garten    ehrenamtlich    tätigen    Menschen,    für    
    das    Jahr    2017    vorbereitet    (Sicherung    der    Grundstruktur).    
        
    In    der    zweiten    Phase    werden    die    Teilnehmer/innen    unter    Anleitung/Begleitung    einer    Fachkraft    ler-
    nen,     wie     man     einen     Garten     bewirtschaftet     und     bespielt,     bzw.     wie     eine     solche     Bewirtschaf-
    tung/Bespielung     aussehen     kann.     Im     Rahmen     von     verschiedenen     Workshops     werden     die     Teilneh-
    mer/innen    der    AG    Garten    sowie    alle    Interessierten    die    Möglichkeit    der    Weiterbildung    zu    Gartenbau-    
    und    Anbauthemen    erhalten.    Durch    verschiedene    Veranstaltungen    werden    Schnittpunkte    zum    Garten    
    geschaffen    sowie    der    Garten    und    die    AG    Garten    beworben.    Darüber    hinaus    werden    durch    die    Veran-
    staltungen    verschiedene    Kulturen    beleuchtet    und    über    diese    aufgeklärt,    um    so    Toleranz    zu    schaffen    
    und    die    soziale    Struktur    der    Gruppe    so    wie    aller    Interessierten    zu    stärken.    Zum    Ende    (Abschluss)    des    
    Jahres    wird    der    Garten    winterfest    gemacht.    
        
    In    der    dritten    Phase    wird    gemeinsam    mit    den    Teilnehmer/innen    der    AG    Garten    auf    das    Jahr    zurück-
    geblickt    und    evaluiert.    An    dieser    Stelle    wird    die    AG    Garten    in    die    Selbstständigkeit    für    das    Jahr    2018    
    geführt.   


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  • Stadtgarten Connewitz wird zu IG

    (Gu aus Antrag)

    Mit dem Projekt „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ wird der „Stadtgarten Connewitz“ zu einem sozialen und integrativen Ort weiterentwickelt. Der Garten wurde 1993 vom Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. von der Stadt Leipzig gepachtet und genutzt und 2011 durch den Kauf vor einer möglichen Bebauung gerettet. Inmitten eines Wohngebietes hat sich die 4.300 m² große „grüne Oase“ zu einem Umweltbildungs- und Schaugarten entwickelt, in dem auch öffentliche Veranstaltungen stattfanden.
     
    Ab 2017 werden die vorher im Stadtgarten ansässigen Umweltbildungsangebote dezentral an verschiedenen Orten stattfinden. Die dadurch freiwerdenden Kapazitäten und die Tatsache, dass seit 2015 viele Syrier*innen nach Leipzig migrierten, sind Anlass neue Wege zu gehen. Der Stadtgarten Connewitz wird zu einem Gemeinschaftsgarten mit verschiedenen Nutzer*innengruppen und einer partizipativen Ehrenamtsstruktur weiterentwickelt.
    Ab April 2017 wird der Stadtgarten Connewitz für Interessierte im Sinne der Gemeinwesenarbeit für gemeinsames Gärtnern, Veranstaltungen, Workshops, als Treffpunkt und zur Erholung geöffnet sein.
     Die „Leipziger Syrienhilfe e.V.“, welche für Geflüchtete und langjährige Migrant*innen Beratung und Anknüpfungspunkt bietet, interessierte Mitglieder des Ökolöwen, im Alter zwischen 3 und 78 Jahren, und Jugendliche der örtlichen Schule sind an einer Kooperation interessiert. (mehr …)

  • Kon-Tiki zur Bodenverbesserung kann in Berlin ausgeliehen werden

    (Gu, aus Antrag und Fragen)

    Der Verein Pallasgärten in Berlin schafft für seine beiden Gärten in Schöneberg einen Kon-Tiki an, der zur Verbesserung der Erde in den Gärten eingesetzt wird,. Darüber hinaus:
    Ein weiteres Ziel ist, die Vorteile von Pflanzenkohle und Terra Preta in den Berliner Garteninitiativen noch bekannter zu machen und diese dazu anzuregen, ebenfalls diese nachhaltige Form der Kompostierung zu betreiben – damit möchten wir einen aktiven Beitrag zur Umweltbildung leisten.
    Damit haben wir auch schon angefangen – so wird Julian am 11.5. im QM-geförderten GartenAktiv-Vernetzungsprojekt eine Einführung zu Terra Preta geben. Praxisworkshops sind in den nächsten Wochen  nach Erwerb des Kon-Tikis geplant. Hierzu soll im Vorfeld Brennesseljauche hergestellt und Urin fermentiert werden.
    Nicht zuletzt möchten wir uns mittels Workshops und einem Verleihsystem des Kon-Tikis weiter mit anderen Berliner Garteninitiativen vernetzen. Der Kon-Tiki soll in unserem Gartenhaus untergebracht werden und kann vor Ort während und außerhalb der Workshops genutzt werden. Auch eine Ausleihe an andere Gartenprojekte ist möglich, da wir den Kon-Tiki für unseren eigenen Bedarf nur wenige Male pro Jahr benötigen. Die Möglichkeit der Nutzung durch andere Gärten soll durch eine Mail an alle Berliner Gärten, durch Bekanntgabe auf unserer Facebookseite (
    nd durch Beiträge auf gruenanteil.net, stadtacker.net, auf den Seiten von GartenAktiv und des QM Schöneberger Norden bekannt gegeben werden.
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  • UFER Projekte Dresden organisiert wieder tolle Praxisworkshopreihe: Seitentriebe 2017 stehen

    (Gu, Antrag)

    Dieses Jahr gibt es wieder Workshops in unterschiedlichen Gärten in Dresden, mit ReferentInnen aus dem Dresdner Netzwerk und auch ein paar externen ExpertInnen. Wir fördern 13 der 14 Workshops (Nummer 14 ist ein Kinoabend)
    Es gibt wie immer eine eigene Website zu den Seitentrieben mit Newsletter, Nachbesprechungen usw.

    http://www.dresden-pflanzbar.de/seitentriebe/ (mehr …)

  • Paradies für Alle in Radolfzell hatte einen guten Start

    (Gu aus Antrag)

    Wir haben an 15 Menschen Parzellen vergeben, darunter Menschen aus Syrien, dem Irak und Mexiko. Auch der Waldkindergarten ist dabei. Im Gemeinschaftsbereich ist die ganze Gruppe mit 20-30 Leuten in wechselnden Besetzungen tätig und hat schon viel geschafft: Hecke gepflanzt, freiwachsende Sträucher, Gartenhäuschen gebaut, Staketenzaun gesetzt, Materiallager aus gespendeten Materialien hergerichtet (Ziegel, Wackersteine, Recyclingholz etc.). Uns wurden einige Gartengeräte gespendet, mit denen wir bis jetzt arbeiten. Auch die Erde für die Kräuterspirale wurde vom Erdwerk Ökohum gespendet.
    Das Grundstück (1500m²) bekommen sie von der Stadt kostenlos zunächst für 5 Jahre.


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  • Jungpflanzengewächshausprojekt des Gartennetzwerk Kassel geht in die vierte Saison

    (Gu, aus Antrag)

    Das Netzwerk der Gemeinschaftsgärten in Kassel nutzt auch in diesem Jahr wieder ein Kaltgewächshaus in der Unterneustadt zur gemeinschaftlichen Jungpflanzenanzucht. Der Verein Essbare Stadt e.V. organisiert jetzt zum 4. Mal diese Gemeinschaftsaktion, bei der den teilnehmenden Gärten das Gewächshaus mit Anzuchterde und Bewässerung kostenfrei zur Verfügung steht.
    Der Verein Essbare Stadt zieht im Gewächshaus selbst Pflanzen für Gemeinschaftsgärten (Wesertor und Forstfeldgarten) und Aktionen vor, bei denen die BürgerInnen und AnwohnerInnen teilnehmen können und das Thema Garten und Anbau und Ernte von Gemüse und Kräutern entdecken und erfahren können (mehr …)

  • IG Friedberg ist in einer Kleingartenanlage

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Interkulturelle Garten Friedberg (IKG) ist ein gemeinwesenorientiertes Projekt des Evangelischen Dekanats Wetterau und besteht seit Januar 2016. Gefördert wird der Garten aus Projektmitteln (DRIN-Projekt) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und aus Mitteln des Evangelischen Dekanats Wetterau.
    Das Projekt richtet sich zuvorderst an Familien und Personen, die in der Altstadt Friedberg wohnen.
    Der Garten befindet sich noch im Aufbau und liegt in einem Schrebergartengelände in der Nähe der Friedberger Altstadt. Zurzeit wird der Garten von türkischen und bulgarischen Frauen, zum Teil mit Familienanhang, genutzt. Die Gartennutzer/innen arbeiten im Wesentlichen mit Hochbeeten. Die Größe des Gartens umfasste bisher ca. 400 qm. Eine Erweiterung auf ca. 630 qm ist jetzt erfolgt. Wegen der Hinzupachtung einer weiteren Fläche um ca. 300 qm wird derzeit verhandelt. Aufgrund der Erweiterung können weitere Gartennutzer/innen hinzugenommen werden. Es gibt bereits Anfragen.
          Wie groß ist die Gruppe der GärtnerInnen bisher?
    Derzeit gärtnern sechs Frauen und deren Familien. Durch die Grundstückserweiterung können jetzt weitere Gärtner/Innen hinzukommen.

          Sind auch deutsche GärtnerInnen mit in das Projekt involviert?
    Im letzten Jahr war auch eine deutsche Frau als Gärtnerin aktiv. Sie ist aber aus Zeitgründen nicht mehr dabei. Grundsätzlich sollen auch deutsche Gärtnerinnen aktiviert werden. Zurzeit besteht ein Kontakt zu einer deutschen Familie.

          Wie bekommen die BewohnerInnen von Friedberg Kenntnis von dem Projekt, wie kann man mitmachen?
    Über den Garten wurde umfangreich in der Presse berichtet. Ein entsprechender Flyer ist in Arbeit und wird u.a. über die Kooperationspartner weitergegeben.

          Wie offen ist die Schrebergartenanlage? Braucht man einen Schlüssel, im auf das Gelände und einen zweiten Schlüssel, um zu dem Gartenprojekt zu kommen? Wie bekommt man Zugang?
    Der Garten ist über eine Gartentür, die aus Prinzip nicht abgeschlossen wird, direkt zu erreichen. Jeder, der sich interessiert, kann sich im Garten aufhalten.

          Ist das Projekt offen für alle Interessierten (also nicht nur für sozial schwache Menschen?)
    Der Garten ist grundsätzlich offen für alle Interessierten, egal mit welchem wirtschaftlichen Status, Religion oder Herkunft.

          Wie viele Beete gibt es bisher und wieso arbeiten die Frauen in Hochbeeten (in einem Schrebergarten dürfte die Erde ja gut sein)?
    Zurzeit haben wir sieben Hochbeete und zwei ebenerdige Beete.
    Auf Empfehlung unseres Kooperationspartners NABU-Umweltwerkstatt haben wir uns dafür entschieden im Garten überwiegend mit Hochbeeten zu arbeiten, da die zur Bewirtschaftung zur Verfügung stehende Fläche (Sonne, Schatten) eher begrenzt war und es sich gezeigt hat, dass dies ein wirksamer Schutz vor Schädlingen ist. Die zwei ebenerdigen Beete haben unter den Wühlmäusen und Schneckenbefall sehr gelitten.

          Gibt es „nur“ individuelle Beete oder gibt es auch Gemeinschaftsbeete/flächen?
    Bis jetzt haben wir noch kein Gemeinschaftsbeet. Dies ist aber auf jeden Fall vorgesehen. Ebenso ein Gratisbeet.

          Wie werden Entscheidungen getroffen?
    Es besteht ein ständiger Kontakt zu den Gärtnerinnen durch regelmäßige Treffen, auch in den Wintermonaten.

    Klare Entscheidungsstrukturen müssen aber noch erarbeitet werden. Selbstentscheidungsstrukturen zu schaffen ist ein wesentliches Ziel des Gartenprojekts.

          Wie sind die Kontakte zu den anderen Schrebergärtner/Innen?
    Zu den direkten Nachbarn bestehen unterschiedlich gute Kontakte. Es besteht über den Gartenzaun hinweg ein fachlicher Austausch. Ein Nachbar hat uns Angeboten ein Teilstück seines Gartens zu übernehmen. Die Nachbarn werden immer zu unseren Festen eingeladen. Grundsätzlich ist ein Wohlwollen gegenüber dem Interkulturellen Garten festzustellen.

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  • Stadtgarten H17 in Leipzig hat neue MitgärtnerInnen

    (Gu, ANrag und Antworten)

    Der Stadtgarten H17 legt neue Beete an, da neue Leute dazu gekommen sind:

    Neue Beete haben wir drei Stück. Die Bodenstruktur der Fläche ist allerdings sehr schlecht..Deshalb müssen etwa 30 ältere Beete wieder neu aufgefüllt werden.
    Es sind vier neue Mitglieder hinzugekommen..Eine Person ist als Besucherin in den Garten gekommen (Sie wohnt gleich in der
    Nachbarschaft) und hat sich dieses Jahr entschieden mitzumachen.
    Die anderen drei sind durch unser öffentliches Angebot bzw. unsere Internetseite auf uns aufmerksam geworden.

    Sie machen auch ein tolles Praxisworkshop-Programm (siehe Antrag, bei Anträgen abgelegt)


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  • Färbergarten, Kinderaktivitäten und Workshops im Interkultureller Garten Laatzen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Interkulturelle Garten hat sich in den letzten Jahren als Ort des demokratischen Gemeinwesens etabliert und wird von den Teilnehmern und Mitbürgern intensiv genutzt.Diese Entwicklung der lebendigen und vielfältigen Kultur wollen wir mit diesem Jahr stärken und in 3 weiteren Phasen Generationsübergreifend ausbauen.
    Ausserdem wollen wir den Garten für die Öffentlichkeit durch gezielte Aktionen und Projekte öffnen. Anliegern und potenziele neuen Teilnehmern sollen von unseren Workshops und den neu anzulegenden Schaugarten provitieren.
    Den Gartenteilnehmern und anderen Intressierten aus den unterschiedlichsten Kulturen wollen wir „unsere“ heimischen und z.T historischen Gemüsesorten, deren Anbau und Verarbeitung in diesenWorkshops nahe bringen. (in Koopeartion mit dem Großen Freien)
    Diese Regelmäßige offene Workshops beinhalten Themen heimischer Gemüseanbau und dessen Pflege, Kompostierung, Bodenverbesserung und Nutzung und Pflege der Gemeinschaftsflächen. Sie dienen zur nachhaltlichen Weiterentwicklung des Interkulturellen Gartens, der sich im letzten Jahr auch als außerschulischer Lernort bewährt hat. Deshalb wollen wir partizipativ und an dem Gemeinwohl orient das Konzept des Gartens um einen Färbergarten(80qm) erweitern und relevante Institutionen wie Kindergärten und Schulen mit einbeziehen.

    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten nutzt? Wie viele Erwachsene sind dabei und haben diese individuelle Beete?

    Wir haben insgesamt 16 Beete, davon sind 14 Beete an Menschen aus 8 verschiedenen Kulturen vergeben, die diese regelhaft zu zweit (Familie) bearbeiten.

    Also 28 Personen. Dazu kommen ca 8-10 Kinder aus den Familien.

    2 Beete hat jukus e.V. eins für kids kitchen und eins was zum Färbergarten werden soll.

    Wie viele Beete gibt es in dem Gartenprojekt und wofür werden diese genutzt?

    14Beete werden von den TN selber genutzt um Naschobst und Gemüse anzubauen

    Die Gemeinschaftsflächen sollen für einen Schaugarten genutzt werden.

    Wie offen ist der Garten? (Braucht man einen Schlüssel etc.)

    Es gibt ein Tür zum Garten die immer für alle offen ist.

    Beteiligen sich die Schulen, Kitas, Gruppen an den Kosten des Gartenprojekts?

    Nein wir erheben nur eine Umlage von 1€ pro Kind für das gesunde Essen vor Ort

    Wer wird den Färbergarten anlegen und wie soll dieser dann genutzt werden?

    Der Färbergarten wird von mir als Dozent und leidenschaftlicher Gärtner und einer Gärtnerin/Biologin angelegt. Nutzen wollen wir Ihn mit Kindern und den TN des Interkulturellen Gartens um „alte Färbetechniken aus verschiedenen Kulturen zu lernen und weiter zu geben.

    Ist der im Antrag erwähnte Schaugarten der Färbergarten?

    Nein der Schaugarten wird auf einem Teil der Gemeinschaftsflächen errichtet.

    Dort sollen „Historische Gemüse Sorten“ aus dem Großen Freien (https://www.dasgrossefreie.com) angebaut werden.

    Sind die 10 Tonnen Erde für die Anlage des 80m2 großen Färbergartens gedacht?

    Nein die 10 Tonnen Erde sind für alle Gemeinschaftsgärtner und Gemeinschaftsflächen gedacht, um den Boden zu verbessern.

    Gibt es bei der Stadt Laatzen (Grünflächenamt) die Möglichkeit, torffreie Erde zu erhalten?

    Nein leider nicht. Der Bauhof unterstützt uns und übernimmt die Abfuhr von Strauchabfällen Pflege des Außengeländes,um den Garten herum. Erde ist aber auch bei der Stadt „Mangelware“ diese beziehen sie selber über: https://www.aha-region.de/kompost.html bei der auch wir unsere Erde kaufen möchten.

    Wie sind die Geräte untergebracht? Wie zugänglich sind sie?

    Wir haben einen Bauwagen in dem die Gartengeräte untergestellt sind.

    Jeder Teilnehmer hat einen Schlüssel und hat jederzeit Zugang zu den Werkzeugen.


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  • neues Gartenprojekt mit Geflüchteten in Nürnberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Am Integrationszentrum „First Steps“ in Nürnberg wollen Haupt- und Ehrenamtlicher der Johanniter-Unfall-Hilfe, die im Bereich der Flüchtlingshilfe aktiv sind, zusammen mit Geflüchteten im Hof des Zentrums einen Interkulturellen Garten aufbauen. Das Zentrum liegt gut eingebunden in einer belebten Gegend unweit vom Bahnhof. Die Ernte soll gemeinsam verarbeitet und verkocht werden. Dafür kann die große Küche im Zentrum genutzt werden. Die direkten Nachbarn, die Sparda-Bank sind begeistert und wollen wohl auch mitgärtnern.

              Wie groß ist das Gelände und wie viel Quadratmeter davon sollen für das Gartenprojekt genutzt werden?

    A: Die Gesamtfläche des Innenhofes beträgt ca. 255qm. Die genutzte Fläche beschränkt sich aber jedoch auf ca. 10-15 Hochbeete und die verschiedenen kleineren Anbauflächen durch Palettenpflanzer und andere Möglichkeiten (Säcke, Blumentöpfe…)

              Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte, jetzt schon?

    A: Eine vorläufige gemischte Gruppe von 6 Personen hat sich zusammen gefunden um mit dem Projekt zu starten. Darunter befindet sich auch ein Landschaftsgärtner, der mit professionellem Rat zu Seite steht. Der Aufnahme neuer „Gärtner und Gärtnerinnen“ steht jedoch nichts im Wege. Jedoch muss geschaut werden, dass die Gruppe nicht zu groß wird.

              Wie werden die Geflüchteten mit in die Planung einbezogen und welche Erfahrungen haben Sie damit?

    A: Die Geflüchteten werden von Beginn an in den Bau, die Auswahl des Saatgutes und in die Erarbeitung eines Bewirtschaftungsplans einbezogen. Es soll von Anfang an eine gemeinschaftliche Aktion entstehen.

              Wird der Garten stets offen sein oder gibt es einen Zaun, ein Tor o.ä.?

    A: Der Innenhof ist über die 24 Stunden besetzte Pforte zugänglich. Dadurch ist das Gelände einerseits vor Außeneinwirkung, wie z.B. Pflanzenklau oder Beschädigung geschützt, auf der anderen Seite kann aber jeder auf das Gelände, der dort wirklich gärtnern möchte. Außerdem wird der Garten durch verschiedene Veranstaltungen (geplant sind Open-Air-Kino-Abende „Kino im Garten“, Sommerfest, evtl. kleine Pflanzentauschbörsen oder auch mal ein Vortrag zur Stadtökologie o.ä.) auch immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Dadurch wird er immer wieder auch neuen Personengruppen „vorgestellt“.

              Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie werden diese zugänglich für die GärtnerInnen sein?

    A: Wir haben die Möglichkeit große Gerätschaften vor Regen geschützt im Keller unter zu stellen. Hier ist der Zugang mit einem Haupt- oder Ehrenamtlichen des Integrationszentrums First Steps möglich. Die meisten kleinen Geräte, wie Harken, Handschaufeln und ähnliches können zentral bei der Pforte untergebracht werden und stehen unmittelbar zur Verfügung.

              Soll es 15 Hochbeete geben?

    A: Da der Hof durchgehend gepflastert ist, müssen wir Raum für Anpflanzungen schaffen. Ob der Platz jedoch ausreicht um genau 15 Beete aufzustellen ist auch noch davon abhängig, wie breit die Fluchtwege gehalten werden müssen. Deshalb haben wir erst einmal mit einem Wert von 15 Hochbeeten gerechnet.

              Wer wird die Hochbeete bauen?

    A: Die Beete werden von Geflüchteten und Ehren- und Hauptamtlichen gemeinschaftlich gebaut.

              Wozu werden Rollensätze gebraucht und wozu Flechtzaunbeschlag?

    A: Der Plan war, die Beete mobil zu bauen, damit man im Sommer den Innenhof auch für einmalige Aktionen, wie ein Sommerfest etc. nutzen kann. Zudem muss der Innenhof in alle Richtungen für mögliche Arbeiten an Fassade o.ä. zugänglich sein. Hierfür werden die Rollensätze benötigt. Da der Bodenbelag teilweise recht uneben ist und alles möglichst lange halten soll, wurden große Rollen eingeplant.

    Der Flechtzaunbeschlag ist ein einfacher Verbindungswinkel für Holzteile. Um den Unterbau mit dem Aufsatz verbinden zu können, benötigt man rechteckige Winkel.

              Was ist mit Palettenpflanzer gemeint?

    A: Die Paletten werden auf die lange Seite aufgestellt. In den Zwischenraum von Fläche und Füßen lassen sich metallene Pflanzgefäße einsetzen die für Kräuter oder andere kleinere Anpflanzungen verwendet werden können. Dies spart Platz da in die Höhe gepflanzt werden kann.

              Für wie viele Personen sind die Gartengeräte geplant, könnten Sie hier die eingeplanten 500 Euro bitte noch ausführen?

    A: Es ist eine Grundausstattung für 6 Personen eingeplant. Die Kosten sind detailliert nun aufgeführt und belaufen sich auf 232,75€ – hier wurden nun auch Preise von gebrauchten Geräte mit einbezogen. Die 500 € sind somit nicht mehr aktuell.

              Was von den im Finanzplan aufgeführten Materialien könnten Sie gebraucht bekommen?

    Die Kosten von Erde und Hackschnitzel, bezogen vom Kompostwerk Nürnberg belaufen sich auf ca. 9 € für die Erde und 29€ für die Hackschnitzel. Für gebrauchte Gerätschaften belaufen sich die errechneten Kosten auf 232,75 €.Für Baumaterial kann man eventuell Absprachen mit Baumärkten treffen. Bei Obi erhalten wir als Johanniter-Unfall-Hilfe 10% Rabatt auf Materialien, wie z.B. Holz.

              Wie ist die „Wasserlage“ vor Ort, woher wird das Wasser zum Gießen kommen?

    A: Ein Brunnen oder ähnliches steht leider nicht zur Verfügung. Das Wasser muss aus der Küche des Integrationszentrums bezogen werden. Zudem ist ein Bewässerungssystem (Regentonnen, Wasserpumpen) bereits geplant – die Kosten werden wahrscheinlich von anderer Stelle übernommen und sind deshalb nicht im Kostenplan enthalten.

              Haben Sie bei der Stadt Nürnberg nach Unterstützung gefragt für z.B. Erde o.ä.?

    A: Bisher nicht. Jedoch haben wir den Tipp bekommen Materialien über das Kompostwerk Nürnberg zu beziehen.

              Haben Sie beim Stadtgarten Nürnberg z.B. nach guten und günstigen Bezugsquellen von Paletten u.ä. gefragt?

    A: Direkt beim Stadtgarten haben wir nicht nachgefragt. Wir haben jedoch Preise verglichen und mehrere Anbieter angerufen und nachgefragt. Für hochdruckimprägnierte Europaletten, die somit witterungsbeständig sind, sind 10 € pro Stück ein fairer Preis.


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  • Paradiesgarten Ratzeburg will sich vergrößern

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Garten hat sich gut entwickelt. Alle gepflanzten Obststräucher und Kräuter sind angewachsen. Den Verbiss durch die Kaninchen konnten wir durch Maschendrahtzylinder um die einzelnen Pflanzen herum eindämmen. Da das sehr mühsam war und nicht gut aussieht, möchten wir den Garten mit einem selbstgebauten Bambuszaun einfrieden.

    Wir sind immer noch die gleichen 12 Erwachsene +2 Kinder vom Anfang.

    Deshalb möchten wir den Garten an der Mauer erweitern. Dort hatten wir im Sommer versuchsweise ein Kürbis Bohnenfeld angelegt. Das wurde leider stark beerntet… Jetzt planen wir 1,20 m breite Beete, die mit Holzwegen strukturiert werden. Als Begrenzung zum Wanderweg wäre ein aufgestelltes Brett symbolisch sinnvoll. An die Mauer möchten wir Tomaten setzen und davor jeweils eine andere Pflanzenart, so dass es nicht zu kleinteilig wird. Es soll auch Pflanzen bekannt machen, wie eine Art Schulgarten. Wir Paradiesgärtner würden anfangen und gleichzeitig werben, auch mit Presse, ob noch Leute Lust haben Beete anzulegen. Wir wollen auch den Kindergarten auf der Domhalbinsel ansprechen. Die Mauer ist lang und wir möchten viele begeistern mitzumachen…

    Auf dem langen rechteckigen Stück haben wir ein kreisförmiges Beet mit 4 m Durchmesser angelegt. In der Mitte stand eine Sonnenblume und rundherum Kürbis und Zucchini. Das sah toll aus! Deshalb möchten wir die provisorische Beeteinfassung aus Hartfaserplatte, die nach einem Jahr auf ist, jetzt durch dünn gesägte und somit biegsame Holzbretter ersetzen. Die Gestaltung und das Ausprobieren spielt für uns alle eine wichtige Rolle. Der Garten soll auch optisch Früchte tragen und inspirieren…

    Die paar Einzel- oder Privatbeete haben sich bei uns nicht so bewährt.

    Wir wollen lieber gemeinsam das machen, was grad wichtig ist.


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  • VAGaBUND Leipzig will Cafe aufbauen

    (GU aus Antrag und Antworten)

    Der BUND Regionalverband Leipzig ist Träger des VAGaBUND Gemeinschaftsgartens (Viele Arten Garten). Sie bewirtschaften seit 2013 eine Brache (1400m², ehmaliger Kohlellagerplatz, war verwahrlost und stark vermüllt).  Es gibt Beete, ein Gewächshaus, einen Teich, einen Bauwagen und auch einen Kinderspielplatz. Sie machen viele Aktionen und Veranstaltungen (natürlich auch umweltpädagogische). Ernte wird geteilt. 2017 wollen sie u.a. einen Bauwagen umgestalten und als Cafe ausbauen und dafür auch einen Überdachung selber bauen.

          Wem gehört das Grundstück und wie sieht die vertragliche Regelung hinsichtlich Nutzungsdauer und Pacht aus?

    Das Grundstück gehört einem Eigentümer aus Südwestdeutschland und wir können jederzeit mit einer Dreimonatsfrist gekündigt werden.

          Wie zugänglich ist das Gartenprojekt? Ist es immer offen oder nur zu den auf der Homepage angegebenen Zeiten? Gibt es einen Zaun? Ein Schloss?

    Der VAGaBUND ist zu den angegebenen Zeiten geöffnet. Zum einen in der Woche und darüber hinaus am Wochenende. Zusätzlich werden in der Saison monatlich beworbene Veranstaltungen durchgeführt. Außerhalb der Öffnungszeiten ist der Garten auch offen für Kindergärten und Schulklassen auf Anfrage. Das Grundstück ist selbstverständlich umzäunt und abgeschlossen.

          Wie viele Leute machen mit? Wie groß ist die Kerngruppe? Wie ist die Altersspanne der GärtnerInnen?

    Ca. 10 Gärtner, wobei 7 Gärtner die Kerngruppe stellen. Die Altersspanne liegt bei 20 – 70 Jahre.

          Wie viele Leute, die nicht beim BUND sind, sind dabei? Wie wird auf das Projekt aufmerksam gemacht?

    Mindestens sechs Mitgärtner. Geworben wird über die Internetseite des BUND Leipzig, das Projekt Leipziggrün.de, einer eigenen Postkarte, Quartalsflyer des BUND Leipzig, Veranstaltungserinnerungen, Pressemitteillungen, …

          Wie viele Beete mit und für Nutzpflanzen gibt es und wie groß ist in etwa die so gärtnerisch genutzte Fläche?

    Da der Boden schwermetallhaltig ist gärtnern wir ausschließlich auf Hochbeeten und zwar auf 17 Hochbeete mit einer Gesamtanbaufläche von 31m². Darüber hinaus werden besonders Wildbienen und Schmetterlingsbegünstigende Wildblumen angepflanzt um die Artenvielfalt zu erweitern und unser Insektenhotel mit Bewohnern auszulasten.

          Welche Möglichkeiten haben Sie, auch gebrauchte, vorhandene Materialien für die Vorhaben zu nutzen? (z.B. für den Bau des Terrassendachs -> hier würde ich gerne eine grobe Materialliste sehen)

    Soweit die Stabilität des Vordaches und die Sicherheit der darunter sitzenden Menschen gewährleistet ist können wir auch auf gebrauchte Materialen zurückgreifen. Nach unser bisherigen Planung wird dies aber eher gering ausfallen.

          Wie soll der Cafébetrieb organisiert werden und an wen richtet sich dieser dann?

    Wir werden den Cafébetrieb organisieren und der Cafébetrieb richtet sich an alle Interessenten des Gartens, der Nachbarschaft u.a. Das Café wird voraussichtlich zu unseren Öffnungszeiten offen sein, sodass wir nicht mit hohen Einnahmen rechnen, aber mit einigen Spenden um kleinere Ausgaben für den Gemeinschaftsgarten selber stemmen zu können.

          Wer wird die Beete und das Terrassendach bauen?

          Wir.

    Sie wollen auch ein neuesGewächshaus aufstellen, hatten dazu bisher nur eine Plastik-Fertiglösung und sind nun dabei zu gucken, wie sie zu nachhaltigeren Materialien kommen und wie das dann finanzierbar ist.


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  • Gemeinschaftsgarten Quelkorn ist mitten auf dem Land

    (Gu aus Antrag)
    Der GG Quelkorn liegt bei Ottersberg, das bei Bremen ist. Sie haben 1 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, die über 20 Jahre lang biologisch bewirtschaftet wurde. Es gibt u.a. ein 150m² großes Gewächshaus auf der Fläch, eine Außenküche (Ofen) und es leben Hühner dort. Ein Kernteam von sieben Leuten und einer größeren Gruppe von Menschen, die ab und an dabei sind,
    Es gibt naturpädagogische Angebote und welche, die sich an Menschen richten, die an Selbstversorgung interessiert sind. Die Vermittlung traditioneller Praktiken (Kartoffelroden, Sensen etc.) sind ihnen ein Anliegen.
    Sie wollen die Außenküche erweiteren und überdachen, die generatorbetriebene Bewässerung des Gewächshaus auf Solar umstellen, brauchen Saatgut und Jungpflanzen. Generell wollen sie noch mehr Gruppen ansprechen und die Fläche für Leute, die gärtnern wollen zur Verfügung stellen/miteinander weiterentwickeln. (mehr …)

  • Abschlussbericht Seitentriebe 2016

    (Gu, Mail)

    der Abschlussbericht der von uns auch in 2016 geförderten Workshopreihe „Seitentriebe“ des Gartennetzwerk Dresden ist abgespeichter unter: SeafileUrbane GärtenProjekteDresdenDresden_UFER-Projekte_Gartennetzwerk
    Es geht dabei um die Erfahrungen mit Orga, Durchführung, Bewerbung (mehr …)

  • urbane Landwirtschaft und Mitmachgarten auf der Bonnekamphöhe

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die Bonnekamphöhe im Essener Bezirk 6 ist ein Modellprojekt für urbane Landwirt­schaft nach dem Gärtnerhof-Prinzip. Wir wollen zeigen, dass eine im Sinne der regio­nalen Ernährungssouveränität produktive Nutzung der verinselten Freiflächen im Emscher Landschaftspark möglich ist. Dabei spielt auch die Integration ansonsten schwer vermittelbarer Menschen in sinnvolle, kooperative Arbeit eine wichtige Rolle.
    Gleichzeitig entsteht auf dem knapp drei Hektar großen Areal ein Natur-Erlebnis-Park. Sowohl Kinder als auch Erwachsene haben hier die Möglichkeit, heimische Artenvielfalt und ökologische Zusammenhänge zu erleben und zu verstehen.Thematische Schwerpunkte sind z.B. Biodiver­sität, Wechselwirkungen zwischen Natur und Kultur, biologische Erzeugung von Nah­rungsmitteln sowie Ernährungsbewusstsein und Förderung praktischer Fertigkeiten.
    Durch die konsequente, extensiv-biologische Bewirtschaftung seit 6 Jahren hat sich eine Art Naturschutzreservat gebildet. Das heißt Artenreichtum/Biodiversität sind „ex­plodiert“.
    Zurzeit soll der biologische Gemüseanbau erweitert, eine Anzahl neuer Mitmachbeete und verschiedene erlebnisorientierte und umweltpädagogische Angebote für Kinder und Erwachsene geschaffen werden.
     

    Grundsätzlich ist festzuhalten, dass sich die „Szene“ um und im Garten auf der Bonnkamphöhe jährlich verändert, Strukturen sind deswegen weitgehend im Wandel, neue Menschen und Ideen kommen hinzu, Altes entwickelt sich oder verschwindet……

    Die Bonnekamp-Stiftung für die integrative Stadt wurde im Herbst 2014 gegründet. Vier Jahre vorher begannen in Privatinitiative die vorbereitenden Arbeiten (Entmüllung des Geländes, Beete- und Wegebau, Brunnenbohrung, Anlegen des Teiches, erste Obstbaumpflanzungen, Folientunnel,etc).

    Das Gelände der Bonnekamp-Stiftung ist insgesamt ca 3 Hektar groß. Darauf verteilt gibt es mehrere weiter unten beschriebene gärtnerische Aktivitäten die zusammengefasst sind unter dem Namen:

    1.       Urbane Landwirtschaft:

    Hier geht es um den Aufbau eines Gärtnerhofes im Sinne von Ernährungssouveränität, Regionalisierung und Umweltbildung. Es sollen ausgewählte Restaurants aber auch Endverbraucher mit ökologisch angebautem Gemüse versorgt werden. Alle auf dem Gelände gebrauchten Jungpflanzen werden hier angezogen, Überschuss den angrenzenden Kleingärten angeboten.
    Die Stiftung stellt das Gelände und die bisher geschaffene Struktur zur Verfügung (Zäune, Brunnenbohrung, Stromversorgung, Bewässerungsteich, Schuppen,). Alle laufenden Kosten werden zurzeit durch Spenden aufgebracht.
    Zur urbanen Landwirtschaft gehören 10 bis 15 Bienenvölker, die von einem Hobby-Imker betreut werden.
    Es arbeiten hier 2 Personen hauptverantwortlich und ein junger Mann aus einer WfB.
    Es gibt 27 Beete a 9 qm für Feingemüse,weitere unterschiedlich große Beete von insgesamt ca 1000 qm (700 qm davon neu in diesem Jahr bewirtschaftet), 1 Folientunnel a 250 qm

    2.       Mitmachgärten:
    Ein Teil der Beete der urbanen Landwirschaft, ca 100 – 200 qm werden in diesem Jahr als Mitmachfläche bewirtschaftet (ca 15 bis 20 Personen, 100 – 200 qm);
    Auf einem anderen Teil des Geländes hat eine 10er StudentenWG ca 30 qm Brombeeren gerodet für den Gemüseanbau und pflanzt dort Gemüse an für den eigenen Bedarf .
    In unmittelbarer Nähe davon hat eine Gruppe der Sozialtherapie der Bruderhausdiakonie weitere ca 80 qm gerodet und wird in diesem Jahr dort gärtnern. Die Erstellungskosten wie Beeteinfassungen, Mutterboden sowie Saatgut werden von der Bruderhausdiakonie erbracht. Im Gegenzug dazu die Infrastruktur des Geländes genutzt.
    Auf einem ca 40 qm großen Beet wird von einem der Mitgärtner mit Permakultur experimentiert.
    Ein „Naschpfad“ ist im Entstehen, ebenfalls von MitgärtnerInnen initiiert. Hier ist ein ca 150 Meter langer Weg im vergangenen Herbst mit 25 Obstbäumen (vorwiegend alte Sorten) bepflanzt, ca 100 Beerensträucher sollen in diesem Frühjahr dazu kommen.
    Ein Praxisseminar der Hochschule Essen wurde und wird im Sommersemester angeboten, betreut von einem qualifizierten Mitgärtner. Es geht um den Themenkomplex „Heilpflanzen“. Dazu werden entlang eines Weges verschiedene Kräuter und Heilpflanzenbeete angelegt und gepflegt. Im Wintersemester werden von den geernteten Pflanzen Auszüge, Tinkturen, Salben, etc hergestellt. Die Finanzierung läuft über die Universität Essen-Duisburg.
    Die Zahl der Mitarbeitenden schwankt und ebenso deren Intensität des (ehrenamtlichen) Engagements. Der kontinuierliche Kern der Gruppe besteht aus ca 10 bis 15 Personen. Weitere Mitarbeitende in unterschiedlichster Form sind ca 50 Personen.
    Wer sich bei den Mitmachbeeten verbindlich engagiert, zahlt 2017 einen noch zu bestimmenden monatlichen Betrag.
    Die beantragte Summe für das Saatgut 2017 wird hauptsächlich von dem Bereich der urbanen Landwirtschaft und den GärtnerInnen der Mitmachbeete genutzt, kommt aber zB als vorgezogene Gemüsepflänzchen allen zugute, bzw es wird getauscht und verschenkt.
    Entscheidungen werden ganz pragmatisch während der Zusammenarbeit oder in unregelmäßigen Gesamttreffen gefunden.


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  • QuerBeet Bremen will sichtbarer werden

    (Gu, aus Antrag, Antworten, Telefonat)

    Bei QuerBeet Bremen (Tenever) sind bisher sechs Familien aktiv dabei. Es gab noch zahlreiche Anfragen, doch manchen war die Saison schon zu weit fortgeschritten, um noc einzusteigen, andere wollten erstmal gucken, wie es sich entwickelt.
    Die Fläche ist sehr groß (8500m²) und bisher ist vor allen Dingen der Gemeinschaftsgarten sichtbar. Angebote für Schulen soll es verstärkt geben, da auch der Trägerverein damit gestartet ist.
    Flächenmäßig ist es so, dass ausschließlich die Teilnehmer des Gemeinschaftsgartenprojekts auf der Fläche gewirtschaftet haben. Es fanden keine gärtnerischen Kurse statt. Beete, die für Schulgruppen errichtet wurden sind daher auch vom Gemeinschaftsgarten kollektiv genutzt worden. Perspektisch sind einige Strukturen von beiden Arbeitsbereichen nutzbar, daher ist es schwer zu sagen wie der flächenmäßige Anteil aussieht und was genau zu was gehört.
    ÖA- Maßnahmen 2016: Flyer (im Frühjahr und Anfang Sommer), insgesamt 3 Zeitungsartikel (Frühjahr, Sommer, Herbst), Erntedankfest mit einer Blumenzwiebel-Pflanzaktion für alle Besucher, eine Ehrenmitgliedschaft
    Die Geflüchteten werden 2017 persönlich angesprochen da die Gruppe nun gefestigt genug ist und im Stadtteil klar ist, dass es sich nicht um ein Flüchtlingsprojekt handelt. Die generelle Akzeptanz ist schwierig zwischen bisherigen Anwohnern mit Migrationshintergrund und den arabischstämmigen Neubremern.
    Geplante Maßnahmen in 2017: Zeitungsartikel, Fest im Sommer. Aufbau eines Bauerngartens, als Schmuckstück des Stadtteils, Kochen mit Kindern, Veranstaltungen für Erwachsene und deren Kinder/Enkel, Kulturelle Veranstaltungen mit Musikern aus Tenever und Bremen (Konzertreihe im Sommer), Cafe, Bücherausleihe, Gemüseverkauf… Im Grunde geht es darum mit den Menschen in Kontakt zu kommen, Akzeptanz aufzubauen und Barrieren abzubauen – und das wollen wir über unsere Arbeit mit den Kindern erreichen.
    1/4 der Fläche wird derzeit wirklich genutzt. Dazu werden ca 1/4 für Acker und Baum-/Strauchpflanzungen kommen. 1/4 wird perspektivisch für die pädagogische Arbeit genutzt werden. Der Rest entfällt auf wilde Hecken, Ruderalfläche, Benjeshecke.
    Alles für den Gemeinschaftsgarten bauen wir selber. Möglichst verwenden wir Holz aus Abriss etc. – kaufen aber auch neu. Das ist häufig einfach organisatorisch, zeitlich und sicherheitsmäßig nötig. Das heißt wir beziehen Baumaterialien vom Recyclinghof (kostet etwas), vom Sperrmüll wenn wir was finden, aus dem Internet und ansonsten von Holzlieferanten; da fällt auch mal was an Spenden ab. Baumaterialien wie Schrauben, Farben, Nägel usw. kaufen wir im Baumarkt. Werkzeuge sind vorallem Handsägen. Wir brauchen aber auch dringend einen zweiten Akkuschrauber.
    Wir brauchen aber auch noch etwas Gartenwerkzeug, wie zB. einen Grubber. Leihen ist nicht nötig, das würden wir, wenn es sich mal anbieten sollte bei Großvorhaben (Kreissäge etc).
    Finanziell beteiligen sich Schulen bislang nicht am Projekt. Die nötige Finanzierung für Honorare und Materialien kommt aus Spendengeldern anderer Stiftungen und Wohnen in Nachbarschaften. Aktuell versuche ich zu klären ob es Möglichkeiten zum Verkauf von Gemüse an die Schulküchen gibt (z.B. das Schulobstprogramm oder abseits davon). Einen konkreten Beitrag für den Gemeinschaftsgarten zahlen die Teilnehmer nicht.
    Allerdings zahlen sie einen Vereinsmitgliedsbeitrag von erm. 48€, reg.
    60€ / Saison (April-März). Teile des Geldes fließen zurück in das Gartenprojekt. Insgesamt versuche ich die investigativen Kosten für die Anwohner bei 0€ zu halten – einzig für besonderes Saatgut, eigene Sträucher, Blumen etc. sollen sie zahlen.

    Wir werden (das ist bereits finanziert) wöchentlich mit Kindern kochen – eine Art VoKü. Wir wollen dazu mit kulturellen Aktivitäten (Konzerten etc.) beginnen, um so die Fläche weiter zu beleben und um den Menschen einen weiteren Grund geben um auf die Fläche zu kommen. Dazu ist auch geplant, dass in den Sommermonaten das vom Mütterzentrum betriebene Cafe auf unserer Fläche Kaffee und Kuchen verkauft – solange wir das nicht selber stemmen können. Ausserden wollen wir Kindergeburtstagsfeiern veranstalten – Kinder sind der Weg um an die Erwachsenen zu kommen, in dem kinderreichsten Stadtteil Bremens.

    Die Fläche wird ansonsten insbesondere in den Abendstunden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt, die dort Feuer machen – kaum Vandalismus. Viele Anwohner spazieren über die Fläche und schauen sich alles an, setzen sich etc., Kinder spielen auf der Fläche.

    Sie wollen in 2017 auf der Fläche „richtig Ackerbau“ betreiben und Kartoffeln, Mais, Bohnen, Kürbis aiuf 1000m2 anbauen, eine große Wildblumenwiese anlegen, Obstbäume und Beerensträucher für alle, Sitzmöglichkeiten und Beete für neue GärtnerInnen bauen, Schilder bauen und aufstellen.

    Der Koordinator ist mit den Orgs- und Vereinsarbeiten recht alleine und noch ist niemand in seinem Blickfeld, der/die da mitmachen wollen würde.


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  • Gemeinschaftsgarten in Raschau Ausgangspunkt für viele Aktivitäten in der Gemeinde

    (Gu aus Sachbericht)

    Der Verein Procovita aus Raschau-Markersbach hat mit Veranstaltungen im GG (Bunte Beete) weitere Mitglieder gewonnen, Kooperationen ausgebaut und Neuinteressierte mit Workshops zum gemeinsamen Kochen u.ä. an sich binden können. Sie haben den Bürgerpreis des Erzgebirgskreises bekommen und waren zur Gala „Miteinander leben, miteinander gestalten“ eingeladen.
    Flüchtlinge sind von Anfang an an dem Projekt beteiligt und ein geflüchteter Familienvater ist inzwischen Finanzvorstand im Verein.
    Sie haben eine weitere Förderung von Aktion Mensch bekommen und sind hoffnungsvoll, dass sie eine Stelle und eine Bufti-Stelle schaffen können.
    Im Garten wurden viele verschiedene Beete angelegt, Insektenhotels, Kräuterspirale, eine Kartoffelpyramide und Vogelhäuser gebaut, eine Wasserversorgungsmöglichkeit entstand, der Pavillion wurde umgebaut, um einen überdachten Außensitz zu haben, ein vorhandener Schuppen zum Gerätehaus gemacht. Die Fläche ist ein ehemailger Spielplatz, es gibt ein Gebäude mit Küche und anderen Räumen, das genutzt werden kann. Gekocht wurde im und nah am Garten, es fanden diverse Veranstaltungen (auch Fußballübertrageung, Filmabende etc.) im Garten statt.
    Alle haben den Zahlencode und die 7 Vorstände haben Schlüssel für das Gebäude. (mehr …)

  • DaTölzer Garten will bekannter werden

    (Gu aus Antrag und Projektbesuch)

    Der Gemeinschaftsgarten existiert seit 2014 und befindet sich auf der Fläche eines alten Nutz- und Selbstversorgergartens des nebenan gelegenen ehemaligen Klosters. Sie nutzen noch heutzutage die Regenwasserauffangreservoirs und Drainagen der Mönche. Sie haben ein paar Erdbeete an den Rändern der großen Fläche und ein paar Beete sind fest für bestimmte Schulklassen und eine Berufsvorbereitungsgruppe. Es gibt dann noch mobile Beete und im Sommer auch Hügelbeete. Die mobilen Beete und die Hügelbeete müssen immer wieder abgebaut werden, da auf der Fläche die Tölzer Rosentage stattfinden. Dann ist die ganze Fläche des Gartens voll mit Verkaufsständen.
    Eine Kerngruppe von acht Leuten „macht“ den Garten. Samstags ist immer jemand von der Gruppe da und fast das ganze Jahr über gibt es dann Gartenworkshops für alle, die auch in der Zeitung angekündigt werden. Leute, die mitmachen wollen, können jederzeit in den Garten, er ist immer offen und nur mit Büschen von einem Parkplatz abgetrennt.
    Sie machen viele Angebote für Schulklassen und wollen gerne auch alte Menschen aus dem benachbarten Seniorenheim stärker gewinnen. Zudem wollen sie nächstes Jahr ein Kochprojekt stärken „Restlos glücklich“, bei dem alle was von zu Hause mitbringen können, was dann gemeinsam zubereitet und gegessen wird. Damit wollen Sie auch Leute erreichen, die zur Tafel gehen (auch nebenan). Um nicht auf Materialkosten für die Schulklassenabgebote sitzen zu bleiben (manche Eltern können/wollen nicht mal 1 Euro zahlen), bringen die Kinder nun was mit, was zum ANgebot passt. Soll gekocht werden, bringen alle ein Stück Gemüse mit etc.
    Es gibt kein Schild – aber immerhin ein Transparent mit dem Namen des Gartens – und das wollen sie ändern. Sie wollen auch in der Innenstadt ein Hinweisschild, zur Not (wenn zu hohe Auflagen) auch ein mobiles, was bei Veranstaltungen aufgestellt wird. Außerdem soll der Eingangsbereich des Gartens umgestaltet werden und damit deutlich sichtbar werden. Sie wollen aus Weiden ein offenes „Willkommens-Tor“ flechten und mit essbaren und insektenfreundlichen Pflanzen einfassen. (mehr …)

  • Projekte im Exotischen Gemeinschaftsgarten Coschütz vezögern sich

    (Gu, mail9

    Der Erdkeller wird sich noch verzögern, da noch Geld fehlt dafür bzw.

    das Erdgewächshaus wird bis spätesens Ende Februar fertig ggf. schon eher, da wir eine Maßnahme machen wollen über das Erdgewächshaus, sodass regelmäßig mal mehr als durchschnittlich 5 Leute kommen und es schneller vorangeht. Hochbeete werden wir auch Anfang des Jahres bauen, da bisher zu wenig Leute gekommen sind zum wilden Brombeeren entfernen, dort wo die Hochbeete hinsollen. Daher sind wir erst Ende November damit fertig geworden, den Platz zu beräumen, wo die Hochbeete hinsollen.


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  • Möbelbauworkshop im Campusgarten voller Erfolg

    (Gu, aus Bericht)
    Am einzig schönsten Tag in der letzten Woche luden wir am Ende der ersten Saison zum Herbstfest in den Campusgarten.

    Rund 50 große und kleine Besucherinnen und Besucher aus der Nachbarschaft, der FHP und anderen Gartenprojekten in Potsdam feierten den Herbst, tauschten bei Kürbissuppe und Kräutertee Ideen aus und genossen die vielleicht letzten Sonnenstrahlen im Jahr. In unserem Möbelworkshop entstanden wunderschöne neue Sitzgelegenheiten und Gartentische. Die letzten Früchte wurden geerntet und die Bewohnerinnen und Bewohner des Internationalen Begegnungszentrums am Campus steckten schon mal die ersten Blumenzwiebeln für das nächste Frühjahr in ihrem Beet. Später am Abend sorgten Lagerfeuer und heiße Getränke für einen lauschigen Tagesausklang.

    Wir danken herzlich allen Besucherinnen und Besuchern, Helferinnen und Helfern für den gemütlichen Saisonabschluss.

    – alle sind vollauf glücklich und zufrieden mit dem tollen Verlauf des Tages, v.a. unsere Wetter-, Essens- und Finanzplanung hat toll funktioniert!

    – wir schätzen die Anzahl der Gäste auf den gesamten Tag verteilt auf 40 bis 50, womit wir sehr zufrieden sind, einige kamen nur kurz vorbei, andere blieben den halben Tag lang

    – das Konzept, den gesamten Tag über präsent zu sein, hat sich sehr bewährt

    Konkrete Resultate

              Weitere Beetpaatenschaften konnten gewonnen werden

    o   IBZ setzte bereits Blumenzwiebeln

    o   Bibliothek und Asta könnten sich Beet vorstellen

              Vernetzung mit anderen Gärten in Potsdam

    o   Carla Villwock vom Kulturbund war da, hat sich lange aufgehalten und schien sehr erfreut

    o   von der Nachbarschaftsinitiative waren Inge und Co. da, die sich über die Entwicklung freuten

    o   VertreterInnen vom StuGa in Golm,vom Integrationsgarten im Schlaatz sowie vom Obstgarten in Werder ?! (Birgit R.) waren da

              Aufmerksamkeit in der Hochschule

    o   von der FH-ÖA / Smile war eine Fotografin da (Rückmail mit Bildern Marlen, Smile im November)

    o   VerwaltungsmitarbeiterInnen und ProfessorInnen waren da

              Neue Mitglieder konnten gewonnen werden

    AStA der FHP gestern, dass er wohl die Trägerschaft übernehmen wird. Und dann reden wir gerade darüber, wie wir den wahrlich großartigen CasinoTopia-Bau nach dem Auslaufen der Nutzungsgenehmigung ab Ende des kommenden Sommersemesters perspektivisch in den Garten integrieren können.


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  • Zusammen gärtnern Freiburghat 15.000 Euro über die Fernsehlotterie eingeworben

    (Gu aus Antrag)

    Seit Juli gibt es das Gartenprojekt in Freiburg.
    Wie viele Leute machen jetzt schon mit? Sind auch Nachbar*innen oder Leute, die schon länger in Freiburg wohnen ohne geistige Behinderung dabei? Wie setzt sich die Gruppe zusammen?
    die Orgagruppe besteht aus 10 Personen.
    zu den Aktionstagen kommen zwischen 30 und 40 Personen.

    Wie viele individuelle Beete und wie viele Gemeinschaftsbeete gibt es/soll es geben?
    Gemeinschaftsflächen wird es viele geben. Dazu kann ich dir erst im Frühjahr eine konkrete Angabe machen. Wir planen ein Gemüse Bildungsbeet, ein Schnittblumenbeet, einen Kräutergarten, Obstbäume und Beerensträucher.
    Über die Größe und Menge der individuellen Beete wollen wir Anfang Februar zu unserer Klausur zu einer Entscheidung kommen. Derzeit fragen wir die Bedürfnisse und Wünsche unserer Aktiven ab und wollen dazu auch noch ein offenes Planungstreffen machen.

    Wem gehört das Grundstück, müsst ihr Pacht bezahlen, wie lange könnt ihr das Grundstück nutzen, gibt es eine Nutzungsbefristung? Größe: 3500m²
    Das Grundstück gehörte einem Freund und Mitgründer des Gartens Gartens. Leider ist er vor zwei Monaten plötzlich verstorben. Mit seiner Frau haben wir bislang nicht über die Höhe der Pacht verhandelt, aus Rücksichtnahme. Es wird sich aber, im Verhältnis zur Größe und Lage der Fläche um einen symbolischen Betrag handeln. Eine Nutzungsbefristung gibt es bislang nicht. Wir gehen davon aus, dass der Garten viele viele Jahre existieren kann. Schwarz auf weiß garantiert in einer Zahl wird das aber auch erst mit dem Pachtvertrag festgehalten. 

    Woher bekommt ihr eurer Wasser?
    Wir haben einen Bach. Und wir haben eine Grundwasserpumpe.

    Was passiert, wenn die Koordinationsstelle nach drei Jahren ausläuft? Was sind da eure Planungen? – (für drei Jahre 50% Koordinationsstelle)
    Wir wollen die Stelle auch perspektivisch halten und möchten hierfür einen Folgeantrag stellen wenn die Zeit gekommen ist.

    Trägt die Lebenshilfe auch finanziell zum Projekt bei? – Projekt für Flüchtlinge und Menschen mit geistiger Behinderung, hier Kooperation mit der Lebenshilfe.
    Nein.

    Sie haben auch den Kinerabenteuerhof als Kooperationspartner und sie sind vernetzt mit den Sozialarbeitern der Unterkünfte.

    Antrag an uns, da sie bisher alle Geräte und Werkzeuge geliehen haben, die aber dauerhaft nicht leihweise nutzen können und wollen..
    Es gibt auch ein Schulbildungsprojekt, was sich an Geflüchtete in VOB Klassen richtet.

    Sie haben schon viel geschafft (Beete vorbereitet, Hecke angelegt, Hügelbeet angelegt, Kompost gebaut, Feuerstelle und Sandkasten gibt es etc.
    Sie wollen weitere Beete, eine Outdoorküche, Gewächshaus usw.


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  • IG Coswig macht Winterbauaktion

    (Gu aus Antrag)

    Die kühle Jahreszeit rückt unser sogenanntes „Vereinshaus“ in das Zentrum unserer Aufmerksamkeit. Für zahlreiche Aktionen wie Reparaturen, Floristik, Trocken von Erntegut ist es notwendig.

    Wir konnten in diesem Jahr verstärkten Zuspruch für unsere Treffen feststellen und begrüßten Gäste aus anderen Vereinen, dem Stadtrat oder einfach Interessierte der Öffentlichkeit. Sie alle erfuhren von unserer gemeinsamen Arbeit im Garten und sprachen mit Menschen, die sich hier zugehörig und anerkannt fühlen.

    Nun wollen wir unser „Gebäude“ in Ordnung bringen, denn der Boden besteht nur aus Sand und die Bänke und Stühle haben keinen festen Stand. Es bestehen viele Stolperkanten und ein Sauberkehren des Bodens ist nicht möglich. Wir planen deshalb, einen einfachen Fußboden aus Gehwegplatten einzubauen. Die Platten werden in Split verlegt und mit Tiefborden am Rand gesichert.

    Mit diesem Vorhaben soll unser sog. Vereinshaus als Ort der Begegnung, der auch für die Öffentlichkeit zugängliche ist, weiter ausgebaut und aufgewertet werden.

    Diese Aktion ist es für uns eine neue und lehrreiche Gemeinschaftsarbeit an der sich auch Interessierte aus dem Kreis unserer Kooperationspartner oder der Öffentlichkeit beteiligen können. Unsere wichtigsten Kooperationspartner sind der Verein „Coswig als Ort der Vielfalt“ e.V., die Initiative Coswig als Ort der Vielfalt, das Bündnis Buntes Radebeul und die JuCo Soziale Arbeit gGmbH. Über dieses Netzwerk wollen wir unser Vorhaben bekanntmachen. Wir stellen uns vor, dass gerade Flüchtlinge sich bei dieser Bautätigkeit einbringen und ihre Sprachkenntnisse erproben.


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  • Campusgarten Potsdam nutzt Semesteranfang für Möbelbauworkshop

    (Gu aus Antrag und Tel)
    Der Campusgarten Potsdam macht zum Semesteranfang ein Fest anlässlich des einjährigen Bestehens und veranstaltet dazu einen (Möbel)bauworkshop (Sitzgelegenheiten, weitere Hochbeete, Insektenhotels und Nistkästen, Einhausung der Wassertanks) und es werden ein Baum (der erste) sowie winterharte Pflanzen gepflanzt.
    Sie wollen so neue MitstreiterInnen und GärtnerInnen aus der Hochschule, der Nachbarschaft, dem Interntionalen Begegenungszentrums und dem Familienteam der FH gewinnen und den Campus-Garten mehr zu einem Treffpunkt ausbauen. (mehr …)

  • Stadtgarten H17 baut Außenküche

    (Gu aus Antrag und Beantwortung von Fragen)

    Im Herbst 2016 soll der Schau- und Mitmachgarten um eine Außenküche in zwei Wochenendworkshops durch Mitglieder und externe Interessierte erweitert werden. Für öffentliche Veranstaltungen bei denen Lebensmittel verarbeitet und verzehrt werden sind die Richtlinien des Gesundheitsamtes für hygienegerechtes Kochen einzuhalten. Für wöchentlich stattfindende vegane Kochaktionen, öffentliche Cafés sowie für Workshops, wie z.B. Wildkräuterführungen mit anschließendem Verzehr von Kräutern aus dem Garten (im Juli 2016 erstmals durchgeführt) ist eine hygienegerechte Außenküche somit unerlässlich. In Planung ist die Kooperation mit örtlichen Kindertagesstätten um mit Kindern zu kochen, zu essen und somit spielerisch an das Thema gesunde Ernährung heranzuführen. Auch diese Zusammenarbeit wird durch eine hygienegerechte Außenküche bedingt. Sie soll vor Witterungseinflüssen geschützt sein und sauberes sowie hygienisches Arbeiten ermöglichen. Zudem möchten wir durch das Anbringen von Solarpanels auf dem Dach den zur Nutzung von Elektroküchengeräten, wie Wasserkochern und Stabmixern benötigen Strom umweltfreundlich selbst erzeugen. Regenrinnen sollen Regenwasser in Auffangtonnen leiten, um dieses zur Bewässerung des Gartens ebenfalls zu nutzen. Zur Planung und Umsetzung des Projektes wurde im April 2016 die Arbeitsgemeinschaft (AG) Bau gegründet und externe Beratungen eingeholt.

          Was für Infrastruktur – neben den Beeten – habt ihr bisher schon im Garten?

    Hütte (als Lagerraum für Geschirr, Sitzkissen, kleinen Gaskocher etc.; mit großem Vordach, noch weiter vergrößerbar mit Plane als regensichere Sitzfläche), Rasenmäher, Kompostklo, Geräteunterstand, Gartengeräte(siehe erster Förderantrag), Abwaschstraße, Insektenhotel, Bauholzunterstand und Brennholzunterstand, Stühle und Tische für Café und Kochaktionen, Tomatendach, Kompost, 3 Kubikmeter Regenfässer, Kräuterspirale, Sandkasten

    Obstbäume (Zwetschgenbaum, mehrere Apfelbäume, 2 Kirschbäume, 1 Pfirsichbaum), Beerensträucher (Himbeeren, Stachelbeere, Brombeeren, Johannisbeeren), Weinstöcke,

    Gartenbücher (Das große Biogartenbuch, Samengärtnerei, Essbare Wildpflanzen u.a.), jährliche Ausstellung (Konzept jeweils bereitgestellt von der Gartenwerkstadt Marburg) auf vorderen Beeten.

          Wie viele Leute nutzen das Gartenprojekt/den Freiraum derzeit für was/welche Tätigkeiten/Aktivitäten?

    ·         Ca. 20 Vereinsmitglieder: Gärtnern und Erholung, regelmäßig.

    ·         Freund*innen der Vereinsmitglieder: Erholung, Mithilfe und Treffpunkt, regelmäßig.

    ·         Ca. 20-50 Besucher*innen der regelmäßigen Öffnungszeiten in der Saison am Mittwoch (17-21Uhr) und Sonntag (15-19Uhr): vegane Kochaktion(mit Garteninteressierten und Leuten aus der Nachbarschaft) bzw. Café, dabei: Treffpunkt, Erholung, Anschauen der Ausstellung

    ·         Ca. 10-20 Besucher*innen zum Kino (14 tägig in der Saison, im Winter monatlich)

    ·         Ca. 5-10 Vereinsmitglieder und Besucher*innen zur Gartensprechstunde (in dieser Saison 3x, mehr gewünscht): Austausch zu Gartenthemen und gemeinsames Lernen/Literaturrecherche

    ·         Ca. 5 Vereinsmitglieder zum monatlichen Subbotnik (gemeinsamer Arbeitseinsatz), auch offen für Externe

    ·         Kräuterspirale und Insektenhotel sind in Workshops entstanden. Kräuterspierale 6-10 Leute an 3 Terminen, Insektenhotel: 5 Leute an einem Termin.

          Sollen die öffentlichen Veranstaltungen „for free“ stattfinden oder plant ihr dafür Beiträge der Teilnehmenden?

    Grundsätzlich sind alle unsere Veranstaltungen immer ohne Eintritt.

    Bei geplanten Workshops für Erwachsene in der Außenküche (Einkochen & Haltbarmachen, in Zusammenhang mit Wildkräuterführungen („Was wächst zwischen den Beeten“), Aktionen zur Ausstellung 2017 „Zukunft(s) Essen“ (Konzept wieder von der Gartenwerkstadt Marburg) würden Spenden für Zutaten erbeten werden.

    Bei Café und Kochaktionen am Mittwoch, sowie Kino bitten wir um Spenden für die Refinanzierung der Getränke und Kochzutaten, mit überschüssigen Spenden finanzieren wir die Grundstückspacht. Beim Kino z.T. für Finanzierung von Fahrtkosten der Filmemacher*innen.

    Bei Workshops zu Bau- und Gartenaktionen (Kräuterspirale, Insektenhotel, Kompostklo, Küchenbau etc.) bitten wir nicht um Spenden.

          In welcher Form beteiligen sich die Kindertagesstätten an den Kosten?

    Es existiert noch kein konkreter Kontakt zu Kindertagesstätten. Die Kostenbeteiligung würden wir je nach Möglichkeiten der Kindertagesstätten absprechen (Spenden des Elternvereins, Fördermittel, die Kindertagesstätten zur Verfügung haben, Fördermittel, die wir selbst einbringen können(wir freuen uns über Hinweise zu Fördermittelgebern!)

          Wie groß soll die Außenküche werden? Wie viele Arbeitsplätze soll es dort geben? Wie soll sie ausgestattet sein? Habt ihr z.B. schon einen (Lehm)Ofen o.ä.?

    Größe: Grundfläche: 2,40m x 2,65m,

    Arbeitsplätze: bis zu 6 Erwachsene gleichzeitig in der Küche, vorbereitende Arbeiten auch vor der Küche möglich.

    Ausstattung: 3 Spülbecken (wie hygienekonform gefordert, 2 vorhanden), Arbeitsplatten an zwei Seiten, Regale unter den Arbeitsflächen, Arbeitstisch(vorhanden) an gegenüberliegender Ecke, Kleiner Zweiplattengaskocher (vorhanden), Hockerkocher für große Töpfe, Aufbewahrungsschrank, Kindertisch(gebraucht, vorhanden), Kinderstühle (3 bereits vorhanden), Wasserkocher, Pürierstab, Töpfe (1 großer und 1 kleiner vorhanden, weiterer wird beantragt), Kochuntensilien, Messer (vorhanden), Geschirr (vorhanden), große Schüssel(wird beantragt),

    Lehmofen ist ebenfalls in Planung, Standort ist direkt neben Küche geplant. Für die Küche geplantes Dach wird größer als Küchengrundfläche und soll ebenfalls über den Lehmofen reichen. Vorrecherchen zur Umsetzung fanden schon statt. Genaue Kostenkalkulation für den Lehmofen fehlt noch. Deshalb würden wir diesen gesondert beantragen, wenn die Umsetzung konkret wird.

          Wo sollen die benötigen Materialien herkommen? Auf welcher Grundlage habt ihr die finanzielle Planung gemacht?

    Materialien sollen soweit möglich gebraucht besorgt werden (1 Spülbecken, eventuell Arbeitsplatte, Aufbewahrungsschrank). Bei genannten Gegenständen sind Preise der Verkäufer schon bekannt. Hockerkocher und Topf werden gebraucht bei Ebay-Kleinanzeigen/Schwarzen Brett/Projektevernetzungsverteiler o.ä. gesucht

    Baumaterialien(Holz, Dachplatten, Schläuche, Wasserhähne etc.) werden im Baumarkt in der Nähe besorgt, Preise wurden dort recherchiert. Für Hinweise zu Bezugsquellen ökologischen Baumaterials sind wir dankbar, müssten aber nach unseren zeitlichen Kapazitäten und finanziellen Möglichkeiten (Transport) zwecks der Entfernung schauen.

    Beim Kauf von Schrauben u.a. Kleinteilen würden wir den im Viertel ansässigen kleinen Eisenwarenhändler unterstützen.

          Wie viele Leute können beim Bau dabei sein?

    Jeweils 5-8 Vereinsmitglieder, öffentliche Bewerbung als Workshop, Anfrage nach Hilfe an Freunde und Bekannte

          Was soll im Winter in der Küche passieren?

     Küche hat eine feste Wand, an weiteren 3 Seiten mit Gewebeplanen schließbar. Von Mitte Oktober bis März wird Küche voraussichtlich nicht genutzt, Planen sollen vor Witterungseinflüssen schützen.


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  • Gemeinschaftsgarten Schatzinsel in Braunschweig hat sich gut entwickelt

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die Schatzinsel gibt es seit einem Jahr.
    Inzwischen hat der Verein 40 Mitglieder. Neben der Arbeit mit den Nutzpflanzen haben sie einen Lehmofen gebaut, einen Saatgutworkshop mit VEN gemacht und den neuen Film von Ella gezeigt. Beim Parking-Day sind sie dabei und sie machen beim „Safttag“ mit, bei dem gemeinsam Äpfel gesammelt und gepresst werden. Es wird einen Baumschnittkurs geben und ein Kürbisfest ist in Planung.

    Die Nutzungsdauer ist zunächst befristet, doch sind sie da guten Mutes, dass es verlängert wird.
    1. Die Öffnungszeiten sind auf unserer Website und auf einem Info-Shild vor der BOTNIK sichtbar. Da wärend der Öffnungszeiten immer mindestens ein BOTNIK anwesend sein muss, haben wir bisher zwei Termine. Dienstags von 16 bis 18 Uhr und Sonntags von 11 bis 13 Uhr. Der Sonntagtermin wird oft in den Nachmittag verlängert. Bei jeder Öffnungszeit sind mindestens

    2 BOTNIKs auf der Schatzinsel. Je nach Wetter kommen dann 5 bis 10 weitere BOTNIKs und insbesondere Sonntags mindestens ein nicht-BOTNIK.

    Viele nicht-BOTNIKs kommen nur als „Besucher“ und bekommen eine kleine Führung durch das Gelände mit ein paar Infos zum Projekt. Immer wieder kommen auch nicht-BOTNIKs, die gleich mit anpacken und oft auch wiederkommen und auch zu BOTNIKs werden. Außerhalb der Öffnungszeiten sollen nur Menschen in Begleitung mindestens eines BOTNIKs auf dem Gelände sein. Wir legen Wert darauf, da immer wieder Neugierige nicht-BOTNIKs außerhalb der Öffnungszeiten durch das nicht verschließbare Tor auf das Gelände kommen und sich nicht wirklich angemessen verhalten (Hundekot, vernaschte Tomaten und Erdbeeren, gepflückte Weintrauben und gepflückte Blumen). Alle BOTNIKs haben mit dem Code-Schloss Zugang zur Gemeinschaftshütte und dem Geräteschuppen.

    2. Am Anfang des Projektes haben wir überlegt, wie wir das Gelände als Gemeinschaftsgarten nutzen und gleichzeitig genügend Raum für die schon vorhandene und sehr vielfältige Vegetation lassen können. Die BOTNIK ist keine grüne Wiese oder ein klassisches Kleingartengelände. Sie profitiert von einigen großen Bäumen, vielen großen Büschen und Sträuchern und recht wilden Randzonen. Wir haben geschaut, wo in der BOTNIK das Anlegen von Beeten möglich ist und sind dabei auf eine Anzahl von etwa 30 EinzelgärtnerInnen gekommen. Diese Mitgliederzahl haben wir bereits überschritten. Neue BOTNIKs direkt zu bewerben macht in unseren Augen keinen Sinn, da über die Öffnungszeiten alle Menschen die Möglichkeit haben, in die BOTNIK einzusteigen und mitzumachen. Trotzdem haben wir bisher bei zwei Veranstaltungen mit einem kleinen Stand auf die BOTNIK aufmerksam gemacht und wollen dies auch weiterhin tun – wenn sich die Gelegenheit bietet. Die meisten Menschen sind bisher über Mund-zu-Mund-Propaganda in die BOTNIK gekommen.

    3. Ja. Wer sich in der BOTNIK engagieren möchte und auch außerhalb der Öffnungszeiten alleine das Gelände betreten möchte, soll Vereinsmitglied werden.

    4. Die Chancen stehen gut. Das Gelände gehört dem Land Niedersachsen und wird von der Universität Braunschweig verwaltet. Die Universität behält die Flächen als mögliche Flächen für einen Grundstückstausch und ist uns sehr dankbar, dass wir das wir die Verantwortung für das Gelände übernommen haben. Es ist kein Bauland, sodass eine Nutzungsänderung mehrere Jahre Zeit in Anspruch nehmen sollte. Eine generelle Unsicherheit wir wohl sehr lange bestehen, da sich das Gelände in einer städtebaulich attraktiven Lagen (Innenstadtnähe, Campusnähe) befindet.

    Es bleibt zu erwähnen, dass unserem Nutzungsantrag erst zugestimmt wurde, als man sich gegen die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften auf der BOTNIK entschieden hatte.

    5. Wir haben über die Initiative „Transition-Town-Braunschweig“ Kontakt zu zwei weiteren Gartenprojekten aufgebaut. Dieser Kontakt soll nun durch eine weitere Vernetzungsinitiative nochmal aufgefrischt werden.

    Einige BOTNIKs nehmen immer wieder an Veranstaltungen der anderen Gartenprojekte teil. Zu gemeinsamen Aktionen hat der Kontakt noch nicht geführt.


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  • Hochbeetbau im Exotischen Garten Coschütz

    (Gu aus Antrag/Fragenbeantwortung)

    der Gemeinschaftsgarten braucht Hochbeete, damit man auch Wurzelgemüse anbauen kann, da die Radongasbelstung geringer ist als bei normalen Beeten.

    Da angrenzend die Collhalde ist und der Garten unterhalb davon und somit, wie wir gemessen haben, die Radonbelstung schwach bis mittelmäßig ist, da auch im Garten Radongas entweicht. Je tiefer man in den Boden was anbaut, desto höher ist die Konzentration und desto bedenklicher.

    Das Erdgwächshaus wird fertiggestellt, wenn alle Materialen vor sind, was noch eine Geldfrage ist, die sich demnächst lösen wird, durch neue Mitgärtner (Kinder von Schuleinrichtungen, Kindergärtnen) und deren Eltern, die etwas dazu geben können als Spende.

    Die Erde, die vor Ort ist wird für normale Beete und Hügelbeete schon gebraucht wie auch der Anschüttung für den Erdkeller, da wir auch nicht so tief den Erdkeller bauen können, wegen der Radonbelastung, da der Erdaushub auch nicht so groß ist um z.b. die Hügelbeete alle mit Erde zu versorgen, sondern gerade mal so reicht um die Anschütt (oberiridisch) für den Erdkeller zu gewähren. Ich hatte beim Humuswerk Freital angefragt wegen Humuserde, das näher ist als das in Dresden.

    Weiterhin haben Flüchtlinge eines Flüchtlingsheim in der Nähe, Interesse angemeldet, wo 5-10 Flüchtlinge noch mitmachen werden ab Ende September.

    -> sie wollen fünf große Hochbeete bauen.
    Erdkeller und -gewächshaus haben wir dieses Jahr auch gefördert

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  • Tische und Bänke für drei GG in Brandenburg

    (Gu aus Antrag und Gespräch)

    Der Brandenburgische Kulturbund ist Träger von drei Gemeinschaftsgartenprojekten: den Schul- und Integrationsgarten in Potsdam, den Gemeinschaftsgarten in Templin und den Interkulturellen Garten in Brandenburg/Havel.
    Für alle werden Tische, Bänke und Gartengeräte (u.a. für Kinder) gebraucht. (mehr …)

  • GG Essbares Rieselfeld gibt es seit 2012

    (Gu aus Antrag)
    Der GG Essbares Rieselfeld in Freiburg wurde im Oktober 2012 durch BewohnerInnen des Stadtteils gegründet. Die Fläche gehört der Stadt. Derzeit sind 20 Familien und verschiedene Gruppen tätig (Schulklassen, Menschen mit Behinderung, eine Gruppe von SchlaganfallpatientInnen). Es gibt keinen Zaun. Sie treffen sich ca 1x/MOnat im Herbst und Winter und öfters im Frühjahr und Sommer.
    Sie wollen eine Sitzecke und eine Gerätekiste selber bauen und brauchen ein paar neue Gartengeräte. (mehr …)

  • Stadtjugendring Regensburg möchte auf eigener Freifläche Gartenprojekt starten

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    Der Stadtjugendring Regensburg hat neue Büros angemietet und möchte die Freifläche dauerhaft Projekten zur Verfügung stellen. Insgesamt ist das Grundstück 2000m² groß. Sie möchten u.a.  junge Geflüchteten aus nahen Unterkünften und einheimische Jugendliche aus dem Stadtteil einbeziehen und da gibt es wohl auch schon Interesse (an Bauaktivitäten und am Gärtnern).
    Die laufenden Kosten trägt der Stadtjugendring, der das Projekt initiieren möchte, es aber nicht dauerhaft „betreuen“ möchte und so versuchen sie von Anfang an, Verantwortlichkeiten auch in der Gruppe mit zu verankern.

    Das Anlegen der Parzellen und den Bau des Gartenhauses sowie des Gewächshauses hätten wir geplant mit Jugendlichen durchzuführen. Da gibt es bereits eine feste Gruppe die in die Planung auch bereits mit involviert ist. Die Jugendlichen selbst sollen auch Flächen bewirtschaften, benötigen aber wohl am Anfang etwas mehr Unterstützung als Erwachsene. Wir möchten gerne in den kommenden Tagen noch Flyer im Stadtteil verteilen um noch mehr Personen anzusprechen, bisher haben wir 5 Senioren die sich dauerhaft auch um die Organisation bemühen möchten und natürlich auch Flächen bewirtschaften.

    ·         Wir möchten die Vergabe der Parzellen an eine generelle Mitarbeit knüpfen, so werden ca. einmal im Monat Treffen stattfinden um Organisatorisches zu besprechen. Entscheidungen werden von allen Beteiligten gemeinsam getroffen (demokratisch). Wir möchten als Stadtjugendring lediglich den Anstoß geben und die Unterstützung um den Garten zu etablieren und bekannt zu machen. Natürlich wird der ein oder andere dauerhaft mithelfen, hat aber deswegen nicht mehr Entscheidungsbefugnis als die anderen Mitglieder.

    ·         Die Parzellenvergabe möchten wir wie schon beschrieben an eine Mitarbeit in der Organisation des Gartens knüpfen. Falls es mehr Interessenten als Parzellen gibt wird eine Warteliste angelegt. Das Organisationsteam wird noch Regeln festlegen, die bestimmen was passiert wenn jmd seine Parzelle nicht mehr bewirtschaftet oder nicht mehr mitarbeitet, sodass die Fläche neu vergeben werden kann.

    ·         Die Jugendlichen sollen natürlich weiter mitarbeiten, können auch eigene Parzellen bewirtschaften und den Garten als gemeinsamen Treffpunkt nutzen. Sollten weitere Erwachsene und Jugendliche im Verlauf des Aufbaus Interesse haben (was wir uns erhoffen) freuen wir uns natürlich über eine Vergrößerung der Gruppe.

    ·         Ca. die Hälfte des Grundstücks (in etwa 1000qm) soll als Nutzfläche angelegt werden, der Rest ist für Gartenhaus, Sitzgelegenheiten etc. gedacht.

    ·         Wir stehen in Kontakt mit Transition in Regensburg, der Personenkreis der die bisherigen Gemeinschaftsgärten organisiert, hatte jedoch nicht genug Personen um unsere Fläche „mit zu organisieren“.

    ·         Im Anhang maile ich ihnen noch die Aufstellung der geplanten Gartengeräte mit Kostenangaben. Das Gewächshaus und das Gartenhaus sollen selbst gebaut werden, es wird lediglich Material gekauft. Wir haben bereits bei einigen Firmen angefragt, bisher aber noch keine Sachspenden erhalten.

    ·         Komposttoilette ist im Augenblick als Fertiglösung gedacht (wäre dies überhaupt förderfähig?), Das Häuschen außenrum aber selbst gezimmert. Solange das Büro geöffnet ist kann die Toilette dort jederzeit mit genutzt werden. Dies setz aber voraus, dass Mitarbeiter anwesend sind. Ziel ist es aber schon den Garten unabhängig der Büroöffnungszeiten zugänglich zu lassen. Die Gärtner_innen sollen ja zu jeder Zeit Zutritt haben. (Bürozeiten sind nur Mo, Mi, Do von ca. 9-15:00 Uhr)

    ·         Wie oben schon kurz genannt wünschen wir uns, dass der Garten jederzeit zugänglich ist und von einigen Aktiven mit organisiert wird. Es ist uns ein Anliegen die Struktur nicht komplett vorzugeben, unterstützend begleiten wir natürlich dauerhaft (wenn gewünscht/benötigt). Denkbar wäre es z.B. bei entsprechender Nachfrage den ein oder anderen Kurs oder Workshop anzubieten. Wir erhoffen uns auch durch die Vergabe von individuellen Parzellen möglichst viele Gärtner_innen an eine generelle Mitarbeit zu binden.

    Im Moment sehe ich gute Chancen für die Entwicklung einer festen Gruppe, ideal wäre es vielleicht noch in den Sommerferien intensiv in das Projekt einsteigen zu können. Der endgültige Start hängt leider direkt mit der Finanzierung zusammen, wir stehen aber quasi in den Startlöchern und hoffen insbesondere die Bauaktionen in den Ferien durchführen zu können (Bei uns starten die Sommerferien kommende Woche). Interesse am Gärtnern besteht definitiv bei den Jugendlichen, es gibt auch schon viele neue Ideen für Palettenmöbel als Sitzgelegenheiten etc. die die Jugendlichen umsetzen möchten.

    Insbesondere die Anfangszeit werde ich (als Sozialpädagogin) mitunter die Jugendlichen begleiten, zudem eine ehrenamtliche Gartenpädagogin die jedoch nicht die gesamte Zeit anwesend sein kann und die SeniorInnengruppe die bereits Erfahrungen mit Holzarbeiten haben und auch diverse Maschinen Werkzeuge zur Holzbearbeitung zur Verfügung stellen.


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  • Gartenprojekt am Centre Francais starte

    (Gu, aus Mails,Antrag und Antworten)

    In Berlin Wedding wird – zunächst auf einem Parkplatz, der dem Cente Francais gehört – ein Gemeinschaftsgarten angelegt. Sie wollen das Projekt, sobald eine Nutzungsgenehmigung des Bezirks vorliegt, auch auf Flächen um das Haus ausdehnen. Diese Flächen pflegen sie jetzt schon, doch hat der Bezirk sich bisher gegen die Anlage eines Gemeinschaftsgartens dort ausgesprochen (wäre dann „privatisiert“). Studierende der HU haben sich in einem Semester mit der Nutzung von öffentlichen Flächen durch GGs auseinandergesetzt und eine Nutzungsvereinbarung erarbeitet – in Anlehnung an die von Rosa Rose. Diese liegt nun dem Bezirk vor und das Center wartet auf Antwort. Um dieses Jahr aber schon loslegen zu können, es exisiert schon eine große Gruppe Interessierter, fangen sie mit dem Prakplatz an.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte, jetzt schon? Und wie setzt sie sich zusammen?
    Die Gruppe beträgt ca. 40 Leute. Nicht alle konnten bisher zu allen Vorbereitungstreffen kommen, aber es kam auch noch mehr Interesse über die Mailadresse. Ich finde es schwierig,
    jetzt schon einzuschätzen, wie viele dann wirklich engagiert sind und regelmäßig mitmachen werden, aber die Resonanz ist groß. Bei den Interessenten handelt es sich um einzelne Leute und Familien, die in der direkten Nachbarschaft wohnen (Alter zwischen 30 und 60 sowie kleine Kinder), einige Bewohner*innen des angegrenzten Seniorenheims, die Kinder der deutsch-brasilianischen Kita, die ein paar Straßen weiter liegt, sowie einige jüngere neulich in den Wedding zugezogene Leute. Unter all diesen Menschen haben einen Teil einen Migrationshintergrung. Dadurch, dass wir ein sehr fransösisch geprägtes Haus sind, sind auch einige Franzosen in jedem Alter sind dabei, aber der Ort richtet sich an alle! In Zukunft möchten wir verstärkt mit Kitas arbeiten (es gibt allein im Kiez 5-6) und auch mit Flüchtlingen (wir haben im Herbst 2015 das Projekt Bienvenue Refugees Berlin auf die Beine gestellt https://de-de.facebook.com/BienvenueRefugeesBerlin)

    – Wie viele Hochbeete wollt ihr bauen? Für was für eine Größenordnung habt ihr den Bedarf kalkuliert?
    Wir haben unseren Bedarf für eine größere Großenordnung kalkuliert als die Fläche, wo wir anfangen möchten. Idealerweise möchten wir über ca. 300m2 anbauen. Wir möchten mit ungefähr 10 Beeten anfangen, wenn aber die Leute gut mitmachen, gerne mehr. Wir möchten auch im nächsten Frühling weiter machen und es kommen sicherlich beim Saisonbeginn mehr Leute dazu.

    – Muss man Schnittgutkaufen? Bekommt ihr das nicht auch so oder könnt es besorgen?
    Einen Teil des Schnittguts, die dazu dienen, die Hochbeete zu füllen
    und einen Teil des Komposts zu bilden, können wir hier von unserem eigenen Baumschnitt benutzen. Dies reicht aber nicht. Aber du hast recht man kann es wohl umsonst besorgen, ich habe inzwischen einige Baumpfleger angerufen. Die Linie im Budget bezieht sich eher auf Erde und Kompost, den man am Besten gleich in größerer Menge liefern lässt, um die Lieferkosten nicht immer wieder bezahlen zu müssen.

    – Ebenso die Paletten? Bekommt ihr die nicht auch kostenfrei? Sind die dafür gedacht, dass sie unter die Aufsetzrahmen gelegt werden sollen?
    Ich habe viel recherchiert und finde es ziemlich schwierig, Holz ganz kostenfrei zu bekommen. Wir haben uns mit der Gärtner/inngruppe darauf geeinigt, dass jeder guckt, welche Materialien jeder besorgen kann, aber bisher kam relativ wenig zurück. Die Idee war, einen guten Vorrat für die Gärtner/
    innen hier zu haben, damit sie sich ermutigt fühlen, viel zu bauen und machen. Einige Paletten können wir sammeln, aber wir würden dazu gebrauchte und unbehandelte Paletten beim Händler kaufen. Er besorgt auch Aufsetzrahmen, wovon wir ein paar nehmen würden. Sie wurden uns von anderen Gärten schwer empfohlen. Die Paletten würden wir als unterlegen, aber auch damit die „wände“ der Beete bauen. Ich bin außerdem mit der Materialmafia in Kontakt wegen Bretter. Wir möchten unterschiedliche Bauweisen und Hochbeete Typen ausprobieren, um zu sehen, was am Besten geht.

    – Was macht ihr nach der ersten Bauaktion mit dem Akkuschrauber und der Säge? Wird das im Garten gebraucht? Wie wäre das dann untergebracht, wer kümmert sich drum, wie kommt man dran? Wenn es nur für diese eine Aktion ist: könnt ihr euch das dann leihen?
    Für die erste Bauaktion mit den Jugendlichen vom Austausch dürfen wir die Geräte vom Schulumweltzentrum Mitte benutzen. Danach wäre es meiner Meinung sehr praktisch, zumindest eine Maschine und eine Säge zu haben, damit der Bau den Gärtner/innen leichter fällt. In dieser Saison werden wir nur begrenzt anfangen können, aber danach werden wir sicherlich immer wieder bauen müssen. Die teureren Geräte würden wir nicht im Container sondern entwerder in den Büros oder an der Rezeption des Hotels lassen.

    – Wo und wie werden die Gartenwerkzeuge untergebracht?
    Auf unserem Parkplatz stehen 2 Container, die dem Hotelbetreiber gehören. Einen wird er uns zur Verfügung stellen. Drinnen wollen wir alles, was
    zum Garten gehört (Geräte, Material, Dokumentation usw.), unterbringen, außer eventuellen teureren Geräten. Der Container wird mit einem Schloss mit Nummern zugeschlossen und ist somit den Gärtner/innen jederzeit zugänglich.


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  • Gartenprojekt in Notunterkunft, in der auch andere Leute noch wohnen und KünstlerInnen Räume haben

    (Gu, Gespräch, Antrag, Antworten)

    In Berlin entsteht in der Notunterkunft (geleitet vom DRK) im Hotel Bel Air/Stresemannstraße (Kreuzberg) u.a. ein Gartenprojekt. Initiiert von der Ideenzentrale, Campus Cosmopolis, Prinzessinnengärten u.a., der Rahmen ist das Projekt „ZUsammenKUNFT, mit vielen Angeboten und Aktivitäten.
    In den beiden oberen Etagen haben KünstlerInnen Räume, es wohnen auch noch Leute in dem Haus, die schon länger dort leben. Der Garten soll im Erdgeschoss vor dem Haus (in der Erde, jederzeit zugänglich) und auf den Terassen der oberen Geschosse entstehen – dort gibt es Termine für die gemeinsame Gartenarbeit. BewohnerInnen sind von Anfang an einbezogen worden.
    Die Nutzung des ex Hotels ist bis Ende 2017 befristet, eventuell kann es aber auch verlängert werden. Sie wollen hier ausprobieren, wie das Zusammenleben von Geflüchteten, KünstlerInnen, AnwohnerInnen bzw Interessierten laufen kann und haben sich damit auch für das Haus der Statistik beworben.

    • Wie lange ist der Nutzungszeitraum? Wir werden mindestens bis Dezember 2017 vor Ort sein, dann laufen die Mietverträge für die oberen beiden Etagen aus. Der Mietvertrag des LaGeSo für die Etagen 1 – 14 auch. Es scheint aber eine Verlängerung für weitere 5 Jahre im Gespräch zu sein. Das ist aber nur eine  inoffizielle Info für die es keine Nachweise oder Garantien gibt. Ich kann nur mutmaßen, dass in dem Falle vielleicht auch die Verträge für die oberen beiden Etagen verlängert werden. Da all dies ungewiss ist, sollen die Gärten auf den Terrassen auf jeden Fall mobil sein um später in andere gemeinnützige Projekte/Unterkünfte ziehen zu können. Im Erdgeschoss gibt es ein großes Beet (das man derzeit eher als Brache bezeichnen könnte). Alles was um dieses Beet herum entsteht, wird ebenfalls mobil sein. 
    • Wovon hängt eine weitere Nutzung ab?  Von den Verlängerungen der Mietverträge. Siehe dazu Punkt 1.
    • Wie groß sind die Flächen (zusammengerechnet), auf denen gegärtnert werden soll/kann? Die Terrassen belaufen sich nach meinen Schätzungen auf eine Fläche von etwa 150 m2, die teilweise aber auch für Veranstaltungen (teils öffentlich) genutzt werden. Das heißt, dass wir nicht den vollen Platz ausschöpfen können, der Garten dafür aber zeitweise auch von einer Öffentlichkeit genutzt wird. Im Erdgeschoss gibt es ein größeres Beet, das genutzt werden kann und eine umliegende Flächen für mobile Beete. Das ganze wird mit dem Bau eines kleinen Spielplatzes kombiniert. Die genaue Aufteilung müssen wir noch festlegen. Hier sollen auch Sitzgelegenheiten gebaut werden (mobil).
    • Wie sind diese Flächen beschaffen? Könnt ihr in der Erde gärtnern? Sollen Hochbeete gebaut werden? Eine Mischung?  In der Erde im Erdgeschoss können wir gärtnern, für die mobilen Beete im Erdgeschoss und auf den Terrassen benötigen wir Erde. Eine Spende haben wir vom Prinzessinengarten bekommen. Weitere Spenden sind denkbar, wir möchten uns aber nicht darauf verlassen. Wir möchten mit möglichst simpel und mit vielen Recylingmaterialien arbeiten, d.h. vor allem mit alten Behältern usw. Ein paar Hochbeete sind aber denkbar und sinnvoll. Das muss noch gemeinsam im Team besprochen werden (eventuell erst im voranschreitenden Arbeitsprozess) 
    •  Jetzt ist das Gartenjahr ja schon ein bisschen fortgeschritten: an was für Saatgut denkt ihr und bekommt ihr das nicht z.B. bei den Prinzessinnengärten, die ja auch Kooperationspartner sind? Ja, leider ist das Gartenjahr schon vorangeschritten. In diesem Jahr werden wir also auf viele (vorgezogenen) Pflanzen zurückgreifen. Einige Tomatenspenden haben wir schon bekommen. Ein paar Pflanzen werden wir vielleicht kaufen. Das hatte ich unter dem Posten Saatgut mitgedacht. Ich werde auch andere Gemeinschaftsgärten fragen, ob sie etwas über haben. 
    • Können auch Leute „von außen“ mit gärtnern? Wie offen ist das Projekt (und das Gartenprojekt) In dem Gartenteam sind Mitglieder des Campus Cosmopolis und anderen Initiativen aus dem Projekt ZUsammenKUNFT. Bei dem zweiten Planungstreffen kamen schon 6 Bewohner des Hauses hinzu, bei dem ersten Angärtnern noch circa 7 Kinder. Wir gehen davon aus, dass die Gruppe zunächst deutlich größer wird, wenn wir das Gärtnern als Aktivität auf der Tafel im Erdgeschoss „bewerben“  und sich mit der Zeit dann eine mittelgroße Gruppe herausbilden wird. Bei 400 Bewohnern (davon 190 Kinder) ist das noch schwer abzusehen. Die Flächen selbst werden im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen in der ZUsammenKUNFT von Leuten „von außen“ genutzt. Begärtnert werden sie in den ersten Wochen von der (auch nur im weiteren Sinne) „hausinternen“ Gruppe. Wenn sich die Organisation eingependelt hat und wir wissen wie viele Leuten erfahrungsgemäß mitgärtnern, werden wir die Gartenaktivitäten  weiter nach außen öffnen. Wünschenswert ist ach die Teilnahme der im Haus lebenden „alten“ Nachbarn, die über den Einzug einer Notunterkunft in ihr Haus bisher wenig begeistert sind. Den Dialogversuch möchten wir als Verein auch unabhängig von den Gartenaktivitäten unternehmen.
    • Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte, jetzt schon? siehe vorheriger Punkt. 
    •  Wo werden die Geräte untergebracht und wie sind diese dann für Interessierte/GärtnerInnen/NachbarInnen zugänglich. Das ist noch nicht geklärt. In den Etagen 15 und 16 gibt es kleine Abstellräume. Für den Zugang in die oberen Stockwerken benötigt man aber einen Schlüssel. Nachdem sich ein zuverlässiges Kernteam für den Garten gebildet hat, würden wir gerne Schlüssel an Bewohner*Innen weiterreichen. Das muss vermutlich mit dem DRK abgesprochen werden. In einem Gespräch mit dem DRK (hoffentlich schon morgen) müssen wir auch noch die Lagerung von Gartengeräten im Erdgeschoss besprechen. Ein guter Punkt über den wir noch nachdenken müssen. Vielen Dank für den Hinweis! 
    • Was wollt ihr bauen? Mobile Sitzgelegenheiten im Erdgeschoss, eventuell einige Hochbeete. 

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  • neuer IG in Köln ensteht

    (Gu, Gespräch, Antrag, Beantwortung von Fragen)

    Habt ihr das Grundstück „sicher“? Habt ihr da einen Vertrag? Wie groß ist die Fläche? Ja das Gelände ist sicher, Vertrag unterschrieben und wir haben es erstmal unbegrenzt zur Verfügung.

    Wie lange könnt ihr auf der Fläche bleiben? Erstmal keine Einschränkung

    Wie ist die Wasserversorgung da geregelt? Wie ist die Fläche beschaffen? Könnt ihr da im Boden gärtnern? Es gibt einen Hydranten und wir wollen Wasser sammeln u.a. über eine Regenrinnen am Seecontainer.

    Müsst ihr was für die Fläche bezahlen? 19,90 € pro Monat

    Wie groß ist die Gruppe, die dort gärtnern möchte jetzt schon? 10-15 Personen

    Wie viele Geflüchtete sind dabei? Bisher nur eine Person

    Wie weit weg sind die Unterkünfte? Wie ist die Fläche für (potentielle) GärtnerInnen erreichbar? 5 Wohnheime sind fußläufig erreichbar und die Bahnanbindung ist auch passabel.

    Habt ihr das Projekt dort schon vorgestellt? Habt ihr Kontakt zu den BewohnerInnen? Erste Kontakte zum Schrebergartenverein und zu Schulen im Veedel sind geknüpft, sollen aber intensiviert werden. Wir haben KOntakt zum DRK und zum Interkulturellen Dienst in Köln.

    Was habt ihr auf der Fläche vor? Individuelle Beete oder alles gemeinschaftlich oder eine Mischung? Da wird noch am Konzept gearbeitet.

    Woher bekommt ihr Gartengeräte, Materialien für die Beete etc.? Spenden

    Wenn ihr den Container habt, was passiert dann? Wir nutzen den Container zum Lagern von Werkzeugen etc. er soll die Arbeit an vielen anderen Dingen möglich machen.

    Beteiligt sich die Stadt oder der Bezirk (Veddel) finanziell an dem Projekt? Anträge sind geschrieben bzw. in der Vorbereitung #
    #

    Wir finanzieren einen gebrauchten Seecontainer, den sie als Lager für Werkzeuge, Gartengeräte, Materialen brauchen, um richtig loslegen zu können.

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  • Im Gemeinschaftsgarten Nordstadt in Hildesheim wird eine Sitzecke mit vertikalen Beeten gebaut

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der GG Nordstadt in Hildesheim ist auf dem 8000m² großen Gelände eines ehemaligen Spielplatzes. Ein Patenschaftsvertrag mit dem Grünflächenamt liegt vor. Das Projekt gibt es seit 2014 und nun wollen sie auf dem ehemaligen Sandkastenplatz einen Ort schaffen, an dem man sitzen, sich treffen, planen…kann. Eine Abschirmung zur lauten Straße soll entstehen und sie planen, den Platz auch mit vertikalen Blumen/Kräuter- und Gemüseanbausystemen zu gestalten

    Die Fläche wird im Rahmen eines Patenschaftspachtvertrages von der Stadt Hildesheim gepachtet der Vertrag ist nicht befristet.

    Wir (der Gemeinschaftsgarten) nutzen die gesamte Fläche, allerdings ist eine Ecke gepflastert und es steht dort eine Tischtennisplatte. Dies ist auch auf dem Plan im Anhang zu erkennen, auf dem auch skizziert ist, was wir Vorhaben.

    Es gibt 2 Hochbeete und 3 Runde Beete, die Größe ist ungefähr auf der Zeichnung zu erkennen, für „Nutz“pflanzen. Zudem gibt es ein Beet mit Stauden und Blumen. Des Weiteren eine große Kräuterspirale. Der Großteil der Beetflächen wird gemeinschaftlich genutzt und gepflegt, ein Bereich eines Hochbeetes wird zur Zeit von zwei Mitgärtnernden für verschiedene Pflanz und Mulch Experimente genutzt, aber sie legen keinen Wert auf alleinigen Besitz der Ernte.

    Ein Viertel des größten Rundbeetes wird von 2 KiTas aus dem Stadtteil genutzt, zur Zeit pflanzen und pflegen die Kinder dort verschiedene Gemüse und Blumen zusammen mit angehenden Logopädinnen.

    Ein weiteres Beet ist belegt von einem Studierendenprojekt zum Thema „Urban Gardening“ der Hochschule Hildesheim Fachbereich Soziale Arbeit. Die Studierenden haben dort Kartoffeln und Möhren zusammen mit Menschen mit Behinderungen gepflanzt. Und kümmern sich auch um die Pflege des Beetes (wobei wir alle uns auch gegenseitig helfen vor allem beim Gießen).

    Der Garten ist immer offen, es gibt weder Zaun noch Tor. Es gibt einen Geräteschuppen der abschließbar ist, in dem Werkzeuge, Schubkarren, Samen, Gartenliteratur etc. sind. Alle regelmäßig Gärtnernden haben einen Schlüssel bzw. Zugriff auf einen Schlüssel. (z.Z. haben wir ca. 15 Schlüssel die von ca. 25 Personen regelmäßig genutzt werden).

    Das Projekt finanziert sich was die laufenden Kosten angeht (Wasser, Samen, Büromaterialien etc.) über die Mitgliedsbeiträge und kleinere Spenden.

    Die Anschubfinanzierung (für Schuppen- und Hochbeetbau, Schotterschicht abtragen, Beete befüllen u.a.) geschah durch die Bingostiftung. Wir sind ansonsten im Stadtteil gut vernetzt z.B. mit der Lebenshilfe, der Diakonie, einem Altersheim und der Städtischen Wohnungsbaugenossenschaft.

    Wir haben verschiedene Sachspenden erhalten, z.B. Pflanzen von einer Waldorfschule und einem Baumarkt. Ein örtlicher Baustoffhändler hat uns Paletten und 70 Pflanzsteine aus Beton gespendet, die in dem Vorhaben Verwendung finden werden. Über den Bauhof können wir Mutterboden bekommen und ein Nachbar stellt uns seinen Wasseranschluß zur Verfügung und spendet einen Teil des Wassers (bis 25€ jährlich). Auch haben wir Kontakt zu einer Pferdehalterin und einem landwirtschaftlichen Betrieb über die wir Pferdemist unentgeltlich beziehen können.

    Für Mulchmaterialien hoffen wir in Zukunft eine Kooperation mit der Firma Tönsmeyer (dem örtlichen Abfallentsorgungsunternehmen) die sich grade anbahnt, ausbauen zu können.

    Für die Vereinsgründung gab es einen Zuschuss der Stiftung Mitarbeit.

    Ihr Tipp mit dem Sand wurde dankbar aufgenommen, wir werden versuchen über den Bauhof größere Mengen Sand zu bekommen, dennoch benötigen wir Pflanzerde für die Pflanzsteine und für Vertikalanpflanzungen (wahrscheinlich reicht dafür aber die Hälfte der vorher vorgesehenen Menge aus).

    Die vertikalen Elemente des Beetes, welches bei der Sitzecke entsteht, sollen eine „Zierde“ sein, aber eine bepflanzte, also wird in der Vertikalen gegärtnert. z.B. sollen die Stahlmatten als Rankhilfe für Bohnen (Sorte Preisgewinner und ähnlich schmückende ) und Kapuzinerkresse dienen. Neben den Sokulenten sollen auch Kräuter und Salate in der Vertikalen Platz finden. Ingesamt soll die gesamte neuentstehende Beetfläche in einer (hoffentlich) permantenten Kultur für eine Mischung aus Nutz(Gemüse)- und Zierpflanzen genutzt werden.

    Ich hoffe das „Wo“ wird durch die Skizze im Anhang etwas klarer. Zum besseren Verständnis möchte ich die Dimension des „Sandkastens“ nocheinmal verdeutlichen: Es handelt sich dabei um ein ca. 50cm tiefes Loch mit einem Durchmesser von 6 Metern.


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  • mehr Infrastruktur für den Basisgarten Borken

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die Essbare Stadt Borken möchte in dem Gemeinschaftsgarten Basisgarten eine Toilette bauen, Regenwasser nutzen, Gartengeräte vor Ort haben und auch ein Insektenhotel bauen.
    Mehr Infos zu ihnen:

    50 Mitglieder, davon 15 Aktiv, davon 3 Vorstandsmitglieder

    –        Nicht eingetragener aber als gemeinnützig anerkannter Verein (Bescheinigung vom Finanzamt liegt vor). Eine Eintragung erfolgt voraussichtlich im Jahr 2017

    –        Entscheidungen werden monatlich (oder im Notfall zeitnah) durch den Vorstand getroffen (der Vorstand hat eine Geschäftsordnung). Es findet eine Regelmäßige Sitzung statt.

    –        Informationen werden über Facebook, Whats App-Gruppen und der örtlichen Infotafel kommuniziert

    –        Es gibt ein Jungpflanzenteam (6 Mitglieder), das sich jeden Donnerstag um die Jungpflanzenzucht kümmert. Wobei hier meistens immer 3-4 Leute anwesend sind. Die Anzucht sowie Verkauf geht von Anfang März – Ende Juli.

    –        Es gibt derzeit drei orte, wo der Verein aktiv arbeitet (Heimgarten von Mir – Gewächshaus 8m² für Setzlinganzucht / Ökohof in Rhedebrügge für Jungpflanzenanzucht auf mehr als 200m², Hühnerhaltung auf 1000m², Möglichkeit zur Herrichtung weiterer Parzellen auf ca. 400-600m², Himbeergarten auf ca. 200m²/ Basisgarten 600m, 15 Parzellen bis 22m² exkl. Gemeinschaftsparzellen von 4-20m²)

    –        Es gibt eine Homepage mit Onlineshop für Jungpflanzen

    –        Der Verein macht Werbung über Flyer und Facebook sowie Mundpropaganda

    C)        Vorhandene und zukünftig mögliche Unterstützung durch Stadt und Firmen

    –        Die Stadt Borken spendet kostenlos Wasser und füllt es in die vorhandenen 3x 1000ltr. IBC´s auf Anfrage immer nach.

    –        Die Stadt Borken spendet jederzeit kostenlos Hechselschnitt für Gehwege sowie Kompost für Beete

    –        Die Stadt Borken stellt Bagger und LKW für mögliche neue Gärten bereit (auf Anfrage)

    –        Die Stadt Borken stellt Beton bis 2m² bereit, falls mal ein Zaun gebaut werden soll (vorerst nicht angedacht)

    –        Die Stadt Borken stellt weitere Flächen (bei Bedarf) zur Herrichtung bereit und bezahlt die Pachtkosten und übernimmt die Versicherung

    –        Finanzielle Mittel werden von der Stadt Borken nach mehrmaliger Anfrage nicht bewilligt, das die Stadt mit den vorhandenen Leistungen Genugtuung empfindet

    –        Die Borkener Zeitung schaltet kostenlose Artikel und Anzeigen für uns in die Borkener Zeitung

    –        Das regionale Radio „WMW“ hat Interesse über uns zu berichten

    –        Der regionale Internet-TV Sender Borio.TV berichtet über uns seit ca. 2 Jahren 1-2x im Jahr

    –        Eine Suche nach Sponsoren (30 naheliegende Firmen wurden angeschrieben) war erfolglos, wir denken, dass das Projekt „Urban Gardening“ noch nicht richtig hier angekommen ist und den Leuten durch aktives und ordentliches Gestallten erst einmal zeigen müssen, dass Urban Gardening schön und Wertvoll ist.

    Hinweis zur Einnahme von Geldern aus Jungpflanzenverkäufen:

    –        Mit den Geldern der Jungpflanzenverkäufe wollen wir dieses Jahr 100% der Gelder in den Ausbau bzw. Herrichtung der Gewächshauses investieren, um im Jahr 2017 strukturierter und sauberer zu arbeiten. Außerdem soll das Saatgut für das Jahr 2017 daraus finanziert werden.

    –        Außerdem wollen wir mit den Geldern unsere Verkaufsstände ansehnlicher machen um mehr Leute zu erreichen

    –        Der Jungpflanzenverkauf dient in erster Linie als Werbung, um mehr Leute zum Selbstanbauen zu motivieren und eine Alternative zu überteuerten und gespritzten Gemüsepflanzen aus Bau- und Supermärkten zu bieten.

    Wir wollen also vorerst das Gewächsshaus mit den Verkaufseinnahmen, Privaten Mitteln und Spenden komplett ausnutzen und so herrichten, dass man es auch präsentieren kann und es Spaß macht, dort zu arbeiten, damit mehr Leute kommen und sich gerne dort aufhalten. Sobald dann „das Grundgesrüst“ steht, wollen wir ca. 20% der möglichen Einnahmen in den Erhalt der Anzucht und 80% in den Ausbau der Gemeinschaftsgärtenflächen investieren. Wir rechnen damit, dass wir bis Ende 2017 das Grundgerüst fertiggestellt haben.


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  • in Recklinghausen entsteht der VestGarten

    (Gu, Workshops, Antrag, Antworten auf Fragen)
    Im September 2015 organisierte der Initiator des GG zusammen mit der VHS im Rahmen der Aktivitäten der LA21 drei Veranstaltungen zum Thema urbanes Gärtnern. U.a. fand eine Bustour zu bestehenden GGs im Ruhrgebiet statt – und die TN wollten dann auch so ein Projekt in Recklinghausen. Sie haben 40 Interessierte im Verteiler, der harte Kern besteht aus 15 Leuten. Auf einer pachtfreien Fläche des Ökumenischen Zentrums Arche (Nutzungsvertrag und das OK des Bistums in Münster liegen vor) legen sie seit Ende APril 2016 auf 1000m² einen GG an – die Fläche für die Gemüsebeete ist dabei zunächst 140m².
    Wegen vieler Kanninchen und einem nicht ganz sauberen Bodens wollen sie in Hochbeeten gärtnern. Es soll Palettenbeete geben und außerdem höhenflexibel verstellbare Hochbeete (in einer Nut geführte, herausnehmbare Planken aus zersägten Paletten), um Anpassungen an die absinkende Beetfläche, an unterschiedliche NUtzerInnen und die Höhe der Pflanzen machen zu können. Die Beet werden in Zusammenarbeit mit den Werkstätten des Diakonischen Werks erstellt. Sie wollen auch mit dem „selbsbewässernden“ Beet, was mal für das Allmende-Kontor gebaut wurde, experimentieren.
    Für die Wasserevrsorgung müssen sie anfangs noch Trinkwasser (Kirche) nutzen, wollen dann aber Regenwasser einer nahen Turnhalle nutzen, brauchen dafür aber noch die Zugangsberechtigung für das Schulgelände.
    Interessant ist auch, dass sie eine Konstruktion bauen wollen, die als Tisch und dann aufgeklappt als Stauraum genutzt werden kann – was wieder in Kooperation mit dem Diakonischen Werk laufen soll. Finanzieren wollen sie das Projekt, neben einer Förderung von uns, durch Spende, Zuwendungen anderer und Eigenleistungen (Gartenfeste z.B.). Wassergeld ggf durch Umlage auf die GärtnerInnen.

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  • neuer GG entsteht in Leipzig

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Im Palmengarten in leipzig entsteht auf zwei von acht Teilfeldern (Gesamtfläche des Projekts: 350 m²) ein Gemeinschaftsgarten im Geiste von „essbarer Stadt“ – nicht nur die, die pflanzen und sich um das Projekt kümmern, sollen hier ernten können. Sie sind bisher acht Leute, wollen aber mehr erreichen und ein intergeneratives, interkulturelles Projekt aufbauen.
    Antworten auf meine Fragen:

    Die Gruppe besteht derzeit aus 5 aktiven Gärtnern, die sich mit
    unterschiedlichen Aufgaben betraut einbringen, die restlichen drei aus dem Initiativkreis sind Unterstützer, die Pflanzen spenden etc.

    2.   Die beiden Felder für den Start liegen direkt nebeneinander.

    Angrenzend gibt es weitere Flächen, wo der Garten ggf. erweiterbar wäre..

    3.   Wir haben die Flächen sicher und eine Nutzungserklärung mit der

    Stadt Leipzig abgeschlossen. Diese läuft für eine unbestimmte Zeit.

    Demnach kann man also im Antrag auch unbegrenzt schreiben… Wir haben das so vorsichtig formuliert, da wir als Verein dieses Projekt mitanstoßen, auch die Nutzungsvereinbarung unterschrieben haben, aber uns vielleicht

    2018 aus dem Projekt herauslösen. Wir übernehmen dann vielleicht eine Fläche an einem anderen Ort für unsere inklusive Kräutergärtnerei. Da sich der Kreis der Gärtner erweitern wird, es haben schon einige weitere Interessenten angefragt. wird das Projekt weiterlaufen können, denken wir. Die Geräte gehen dann an die Initiativgruppe über und werden an einem zentral gelegenen Ort für alle zugänglich gemacht. Wir fragen bereits benachbarte Möglichkeiten für die Unterbringung an… Zu Beginn, bis eine entgültige Lösung gefunden wurde, wird gemeinsam grün e.V. die Gerätschaften in den vereinseigenen Räumlichkeiten lagern und zu Arbeitseinsätzen mitbringen.

    4.     Die Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen liegen derzeit in

    der Initiativgruppe. Diese vernetzt sich mit anderen Initiativen und Gruppen, hat gute Kontakte u.a. zu Annalinde. Wir sind offen für weitere Interessierte, haben zu diversen Festivitäten Aushänge gemacht und da auch gute Resonanz erhalten. Wir sind guter Hoffnung, dass sich der Kreis stetig erweitern lässt.

    5.   Es wird am Anfang einen regelmäßigen Tag (Dienstag nachmittag)

    geben. Ein weiterer Tag ist in Planung (wahrscheinlich Donnerstag). Da sind mehrere Leute vom Projekt vor Ort, die informieren, organisieren & Pflege betreiben… Man kann sich dann einfach mit einbringen, je nach Potental auch recht unterschiedlich. gemeinsam grün e.V. steht auch so als Ansprechpartner zur Verfügung und hinterlässt Kontaktdaten auf der Fläche.

    6.   Das Sozialunternehmen „heldenküche“ engagiert sich ehrenamtlich in

    unserer Gruppe mit. Dinge, die zubereitet werden, Aktionen, die gestartet werden, werden gegen Spende oder unentgeltlich abgegeben. Das was im „Essbaren Palmengarten“ angebaut wird, steht nicht für eine kommerzielle Nutzung der heldenküche zur Verfügung. Die Angebote der heldenküche laufen im Rahmen des „Essbaren Palmengarten“ und hier entscheidet die Gruppe, was genutzt werden kann.

    7.   Wir bekommen bereits Pflanzenspenden von Annalinde und steuern aus

    eigenen Beständen weitere Pflanzen hinzu. Auch Saatgut stellen wir aus eigenen Beständen zur Verfügung; wir veranstalten als Verein zweimal im Jahr Pflanzen- und Saatgut-Tauschbörsen und kennen die Tauschbörse vom Leipziger Ökolöwen.

    9.   Die Tauchpumpe benötigen wir zur Wassergewinnung aus einem nah

    gelegenen Fluss. Eine andere Wasserentnahmemöglichkeit gibt es leider nicht, da eine nahe städtische Zuleitung kaputt ist und auch lt. Aussage der Stadt demnächst nicht instand gesetzt werden wird. Vielleicht können wir auch Sponsoren gewinnen, die uns eine Reparatur finanzieren; die Stadt hat dafür keine finanziellen Mittel übrig. (mehr …)

  • Apfelgarten startet Projekt „Gärtnern mit Geflüchteten“

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Apfelgarten hat sich für das Projekt dsa Motto „Vom städtischen Grün zum gemeinschaftlichen Bunt“ gegeben. Sie sind ja umgezogen und nun auf einer Wiese an einer vielbefahrenen Kreuzung (in Dresden). Einen Teil der 1700m² großen Fläche wollen sie mit Geflüchteten zusammen begärtnern.

    Wer hat den Umzug und auch den Aufbau am neuen Standort finanziert und was konnten sie mitnehmen bzw. mussten sie auch was zurücklassen?

    Der Umzug wurde (und wird noch bis Mai) größtenteils von uns als Mitgliedern finanziert und umgesetzt, in dem wir in Etappen Gartengeräte, Sträucher/Bäume, Kräuterspirale sowie den Kompost auf das neue Grundstück bringen (mit Auto, Fahrradanhänger und Schubkarre). Die Stadt stellt uns einmalig ein Fahrzeug zur Verfügung, um die Wasserkanister umzuziehen. Ein Teil des Weidenzauns blieb zurück und einige Weiden kamen mit. Diese werden jetzt als lebende Weidenmöbel wiederbelebt.
     

     –      Wie lange können Sie an diesem Standort bleiben? Gibt es eine Vereinbarung/einen Vertrag dazu?

    Der Richtwert vom Amt für Stadtgrün ist, dass wir an diesem Standort wahrscheinlich 5 Jahre sicher bleiben können. Danach ist es offen. Die Vereinbarung / der Vertrag ist wieder ein unbefristeter Pachtvertrag nach BGB, aber es gibt keine schriftliche Garantie zur Dauer der Nutzung. Noch ist es Innerstädtischer Außenbereich und damit nicht so leicht zu überbauen. Dass ein Flüchtlingsheim auf diesem 2. Grundstück geplant wird, ist unwahrscheinlich, da das Stadtplanungsamt, welches das Heim auf das erste Grundstück bzw. Teile davon plante (weil es nichts von unserem Projekt wusste), diesmal an der Planung und Umsiedelung beteiligt ist.

     –      Wie viele der MitgärtnerInnen sind mit umgezogen, wie viele nicht? Wie groß ist die Gruppe derzeit?

    Die Gruppe hat derzeit 15 zahlende Mitglieder. Zwei Personen sind im letzten Jahr ausgeschieden, ein neues Mitglied kam hinzu. Im letzten Jahr war es mit der damaligen unklaren Situation schwierig neue Mitglieder zu gewinne. Wir erhoffen uns mit Beginn der Gartensaison und der neuen Fläche weitere Mitglieder zu gewinnen. Hierfür werben wir mit Aushängen, Flyern, Schildern vor Ort, in der Zeitung durch Artikel (z.B. „Dresdner Neueste Nachrichten“, „Kind und Kegel“, Universitätsmagazine der TUD und HTW) und im Internet sowie Veranstaltungen und festen Gartenzeiten. Auf der neuen Fläche wurden wir bereits von Interessenten zum Mitmachen aus der Nachbarschaft angesprochen.

    –      Wie viele Beete in welcher Größe gibt es schon insgesamt auf der Fläche und wie viele sollen es noch werden?

    Für Gemüse sind ebene Beete sowie zwei Hochbeete von ca. 0,8 x 2,4 m und 2 kleinere Hochbeete 0,3 x 0,6 m bereits auf dem Grundstück angelegt/aufgestellt sowie zwei kleinere und ein rundes (ca. 2 m Durchmesser) Blumenbeet im Eingangsbereich. Geplant sind wenigstens noch 4 oder 6 Hochbeete, sowie mehrere Beete in der Wiese, möglicherweise auch als größere zusammenhängende Beetfläche. Zusammen sollten es wenigstens 30 m² Beetfläche werden, obwohl in den ersten 3 Jahren 50 – 80 m² ohne Beerenobst angestrebt werden, müssen wir hier aber auch auf den Pflege-Aufwand achten. Wenigstens 2 Hügelbeete sind geplant, die aber wahrscheinlich von je einem Hochbeetrahmen begrenzt werden, um nicht zu sehr in die Breite zu laufen. Sträucher wie Himbeeren (ca. 30 Stk. in 4 Reihen), Johannisbeeren und Stachelbeeren (zusammen ca. 20 Sträucher) als Begrenzung zur Nachbarfläche mit gezielten Durchgängen sind uns gespendet worden (ein Teil davon schon im alten Garten) und eingepflanzt. Für solche Kleinsträucher werden keine Beete extra angelegt. (Fotos anbei)

    –      Sind das alles Hochbeete? Warum wollen sie in Hochbeeten gärtnern?

    Auch dieses Grundstück ist wie das vorhergehende ein ehemaliges Schutt/Trümmergrundstück. Somit ist eine ausreichende Tiefe für Wurzelgemüse (Möhren, Pastinaken, Kartoffeln) und andere Tiefwurzler (Kohl) nicht gegeben, da nach ca 15 cm Mutterboden die Steine und ähnliches beginnen. Auch will die Stadt keinen „wilden“ Kompost sehen. Die Hochbeete sind Falthochbeete mit Einzelsegmenten (siehe Fotos anbei), so dass sich aus den 4 Hochbeeten auch 6 oder 8 nicht ganz so hohe Beete bauen lassen.
    Es werden für andere Pflanzen wie Erdbeeren, Tomaten, Erbsen und Zierpflanzen normale Beete angelegt. Auch sind Hügelbeete für z.B Kürbisse geplant.
    Eine Zusammenarbeit mit der Tafel Dresden e.V. wird die Komposter der Tafel nutzen (die Tafel kompostiert seit diesem Jahr selbst, statt das verdorbene Obst und Gemüse kostenpflichtig zu entsorgen, darf die Komposterde aber noch nicht verkaufen oder verschenken), um Erde für die Hochbeete in den kommenden Jahren zu erhalten und so langfristig die Erde vor Ort aufzuwerten (da alte Erde aus den Hochbeeten im Garten verteilt wird).
    Der Kontakt hierbei läuft über Volker Croy (Apfelgarten Strehlen) und Andreas Schönherr (Geschäftsführer der Tafel Dresden e.V.). Wenn dieses System sich bewährt, lassen sich vielleicht andere Gärten einbeziehen (die Tafel entsorgt ca. 800 Liter Biomüll pro Woche) oder auch in anderen Städten anwenden (das muss aber erst getestet werden, z.B. Kompostqualität, Belastungen).

    –      Gibt es bei Ihnen individuelle Beete oder läuft alles gemeinschaftlich?

    Die Beete werden gemeinschaftlich bearbeitet und gepflegt. Für das gemeinsame Gärtnern mit Geflüchteten würden wir das Prinzip beibehalten, aber auch die Möglichkeit bieten, eigene Beete anzulegen. Dies wird sich aus dem Projekt heraus entwickeln.

     –      Wie weit sind die Flüchtlingsunterkünfte vom Garten entfernt?

    Eine städtische Notunterkunft (ehemals Hotel DaysInn) in der Strehlener Straße (aktuell mit 350 Personen belegt, Kapazität ca. 500) sowie eine Erstaufnahmenrichtung Ecke Gutzkowstraße/Franklinstraße (aktuell mit 20 Personen belegt, Kapazität ca. 600) sind in fußläufiger Entfernung (800m – 1 km). Ab 2017 eröffnet ein Übergangsheim auf der alten Gartenfläche (Teplitzer Straße) für 60 Personen. Dies ist ca. 500 m entfernt.

     –      Haben Sie das Gartenprojekt den Geflüchteten schon vorgestellt oder zu wem besteht was für ein Kontakt und wer hat Interesse in welcher Form signalisiert?

    Das Projekt wurde bei den sozialen Betreuern beider bestehender Einrichtungen (DRK + Johanniter) bei persönlichen Treffen vorgestellt und positiv aufgenommen. Diese stellen das Projekt den Bewohnern vor und den direkten Kontakt zwischen Interessentn und uns her. Darüber hinaus gibt es Kontakte zu den Willkommensbündnissen „Dresden Plauen Miteinander“ und „Strehlen für Alle“, sowie den Regionalkoordinatoren für Integrationsarbeit (Ausländerrat e.V.) im Stadtteil, über die die Sozialarbeiter und dezentral untergebrachte Geflüchteten erreicht werden können.An die Erstaufnahmeeinrichtung (Gutzkowstraße) haben wir haben bereits einige Pflanzen (Kräuter, Himbeeren, Johannisbeeren) und etwas Erde für eine kleinere Bepflanzung vor Ort auf dem Gelände abgegeben. 

    Beim Auftaktfest am 01.05. werden die Geflüchteten aus den oben genannten Einrichtungen sowie dezentral Untergebrachte eingeladen, den Garten und das Projekt zum gemeinsamen Gärtnern kennenzulernen. Auf diese Weise hoffen wir  Interessenten unter den Geflüchteten zu finden.

    Die städtische Notunterkunft (Strehlener Straße) kam bereits erneut auf uns zu und hat uns zu einem Willkommensfest auf dem eigenen Gelände am 12.06. einzuladen, um dort mit einem Stand oder Aktionen vertreten zu sein.

     –      Wie soll das Gärtnern mit Flüchtlingen organisiert werden? 

    Zu Beginn soll eine Gruppe aus Apfelgärtnern und weiteren Ehrenamtlichen aus den Willkommensbündnissen intensiv die Geflüchteten unterstützen und an festen Terminen zum Gärtnern treffen. Hierzu gehört auch: Abholen von der Unterkunft bzw. an einem Treffpunkt und Begleitung zum Garten; gemeinsame Auswahl der Pflanzen sowie Anlegen der Beete, Begleitung zu Saatgutbörsen etc. Wir hoffen mit der Einbindung von dezentral und in städtischen Gemeinschaftsunterkünften untergebrachten Personen, langfristige Strukturen zu schaffen und „verantwortliche Köpfe“ unter den Geflüchteten zu benennen, so dass auch die Planung und Organisation langfristig gemeinsam erfolgen kann. Der Zugang zum Gartenhaus soll zu Beginn durch die Vereinsmitglieder und abhängig von der Entwicklung des Projekts zu einem späteren Zeitpunkt auch Verantwortlichen des Projekts ermöglicht werden. Da der Garten öffentlich zugänglich ist, können die teilnehmenden Geflüchteten auch unabhängig der Anwesenheit von Vereinsmitgliedern, den Garten nutzen. Gemeinsame Gartenfeste sind ebenfalls geplant, um auch die Nachbarn einzubeziehen.

    -> wir fördern das Projekt (Hochbeete, Werkzeige, Erde, Kauf einer Hüttenleihgabe, ÖA)


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  • Workshopreihe „Seitentriebe Dresden“ starten in neue Saison

    (Gu, Mail und RSS)

    Die Seitentriebe starten mit einem frischen Programm in die neue Gartensaison, wir haben für euch auch im dritten Jahr wieder ein vielfältiges Workshop-Programm rund ums nachhaltige Gärtern in der Stadt zusammengestellt.  Ergänzend zu den bisherigen Themen reicht die Bandbreite diesmal von Jungpflanzen-Anzucht, Speisepilz-Anbau und Vermehrungstechniken über den Einsatz von Mulch & Gründüngung bis hin zu Saatgutgewinnung und Baumschnitt. Wir hoffen, dass so weiterhin viel Neues, Anregendes und Inspirierendes dabei sein möge!

    Unsere gewohnt hübsch illustrierten Programmflyer sind schon auf dem Weg, bald könnt ihr drin stöbern, sie im Hausflur oder am Kühlschrank anpinnen und euren Beetnachbaren welche in die Hand drücken (hier die vorab-pdf für Ungeduldige).
    Wir jedenfalls verknüpfen die Verteilung ganz geschickt mit unserer diesjährigen Auftakt-Veranstaltung, einer Radtour durch die Gemeinschaftsgärten Dresdens. Am nächsten Samstag, den 23. April, treffen wir uns um 10:30 im Apfelgarten Strehlen und radeln von dort über die Löbtauer Gärten nach Pieschen und in die Neustadt. Dabei lernen wir nicht nur neue Gärten kennen, sondern sammeln unterwegs auch Wildkräuter, die wir am Ende der Tour beim »Streetfood in der Markthalle« verkostet werden.  Denn: Die Stadt ist unser Garten, und auch unsere Speisekammer. Für Wegzehrung und Getränke bis dahin ist natürlich dank mobiler Lastenrad-Bar gesorgt.

    Wer sich das Programm in aller Ruhe zu Gemüte führen möchte, wer unseren neuen Newsletter – das frisch gekeimte »Seitentriebe-Extrablatt«- abonnieren oder uns mit einer Spende unterstützen möchte, dem sei noch ein Besuch unserer Website www.seitentriebe.de empfohlen.


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  • Spiel/Feld Marzahn hat eigenen Verein und macht viele Angebote für Kitas und Schulen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    ja, das Spiel/Feld gibt es noch (seit 2014  als eigenständigen Verein). Der Start war nicht ganz einfach, da die TU (nicht unbedingt beabsichtigt) nur teilweise mit relevanten Daten herausrückte, so dass wir uns alles nach und nach zusammen suchen mussten und die ganzen Behördengänge länger dauerten als nötig. Die TU ist somit raus, obwohl uns einige ehemalige Studenten geblieben sind, die sich so sehr mit dem Spiel/Feld verbunden fühlen, dass sie als Mitglieder dabei sind.

    Die kooperierenden Einrichtungen beteiligen sich nach ihren Möglichkeiten. Die Kindergärten an sich haben keine Mittel, wenn sie etwas zahlen müssten, wären sie „raus“, weil das eben nicht vorgesehen zu sein scheint. Die Grundschule finanziert viele der im Lern/Feld verwendeten Materialien (z.B. Sämereien, Pflanzen, Handschuhe, kleine Spaten…) selbst und vor allem auch die Honorrarkräfte, über einen finanziellen Jahres-Beitrag wird gerade verhandelt, die Senioreneinrichtung gibt uns das Wasser, das FAIR ist Fördermitglied.

    Wir sind (nach unseren zeitlichen Möglichkeiten) immer auf der Suche nach Unterstützung, z.B. durch Teilnahme an Ausschreibungen, die in unserem Bezirk laufen. Über einen „Ehrenamtstopf“ ist mir so nichts bekannt. Ich werde mich aber informieren, ob es da etwas gibt, das für uns in Frage kommt.

    Es sind ca. 20 Vereinsmitglieder und es kommen noch 20 – 30 AnwohnerInnen regelmäßig dazu. Mit ihrer Umweltbildungsarbeit „LernFeld“ erreichen sie ca. 100 Kinder p.a. (Grundschule, Jugendclub, 2 Kitas) und sie machen auch Angebote für ein Altenpflegeheim. Alle diese Einrichtungen sind fußläufig vom Garten entfernt.

    Wir fördern Gartenwerkzeuge, Erde, eine verbesserte Wasserversorgung


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  • Einrichtung für pflegebedürftige Menschen baut offenen Gemeinschaftsgarten auf

    (Gu aus Antrag, Antworten und Projektbesuch)

    Eine Einrichtung für pflegebedürftige Menschen, das Haus Müggelspree von Stephanus Wohnen und Pflege in Berlin-Köpenick versteht sich auch als Ort der Nachbarschaft.
    Sie sind vor ein paar Jahren umgezogen und hatten vorher auch einen Garten. Die FH Eberswalde hat geplant (dazu auch die SeniorInnen und BewohnerInnen befragt/Workshops gemacht) und nun kooperieren sie mit den P-Gärten, die Hochbeete und Tischbeete für das Projekt bauen, Anzuchtworkshops machen, Anschubberatung leisten. Noch sind wenige NachbarInnen erreicht, doch die Fläche ist öffentlich erreichbar, liegt an einem Durchgang, ein Gerätehaus ist vorhanden

    NachbarInnen sind eingeladen mitzumachen und 2 sind wohl auch dabei.

    Die BewohnerInnen werden bei den Gartenaktivitäten von „Hilfskräften“ (hab den Fachbegriff vergessen“ begleitet. Da können auch Nachbarn dazukommen, die können aber auch sonst kommen (kommen aber an nix ran – bzw. schien mir das auch nicht wirklich im Fokus).

    Die BewohnerInnen können die Hochbeete nicht mitbauen – das machen die P-Gärten für sie (das zusammenschrauben), es war auch nicht angedacht, da ne nachbarschaftliche Aktion draus zu machen. Doch das Aufstellen der Beete auf der Fläche soll dann mit einer Aktion begleitet werden.

    Noch sind die NachbarInnen nicht wirklich erreicht. Es gibt weder ein Schild noch haben sie sich Gedanken darüber gemacht, wie die NachbarInnen an die Geräte kommen können etc.
    Robert von den P-Garten sagt, dass beim ersten Workshop viele (30), aber nur alte und pflegebedürftige Menchen dabei waren und die NachbarInnen unbedingft wichtig sind, wenn es ein eigenständiges Gemeinschaftsgartenprojekt werden soll. Die Chance dafür ist da, das Gelände ist öffentlich jederzeit zugänglich.

          Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert werden soll?
    1.    Grundstücksgröße gesamt: 6.510 m²
    2.    davon überbaut: 1.540 m² (Dachfläche)
    3.    sonstige befestigte Flächen: 2.402 m²
    – versiegelte Flächen (betoniert, asphaltiert, wasserundurchlässige Materialien) 1.236 m²
    – unbefestigte Flächen (Pflaster, Rasengittersteine, gesandete Wege und Flächen) 1.166 m²

    4.    verbleibende Grünfläche für Bepflanzung: 2.568 m²
    5.    Der „Duft- und Kräutergarten“ (in dem aber vor allen Dingen Nutzpflanzen angebaut werden sollen) wurde in einer Größe von 16 m x 11 m vorgesehen, der Grillplatz hat eine Staudenfläche von 5,40 m x 5,40 m
    (Skizze im Maßstab 1 : 200 füge ich bei)

          Wie öffentlich ist diese Fläche? Ist sie jederzeit frei zugänglich?
    Das Gelände ist jederzeit, somit auch nachts, frei zugänglich. Es gibt weder einen Zaun (außer natürlich zur Wasserseite) noch sonst ein Hindernis das Gelände zu betreten. Es ist zudem ein „Durchgangsgelände“, welches die Nachbarschaft bereits als solches nutzt. Auch liegt das Gelände so, dass zahlreiche Schulkinder es als „Abkürzung“ zu ihrer Schule nutzen.

          Wie nah ist die Fläche an den Wohnungen?
    Sehr nah. Wir grenzen an drei Seiten an andere Wohnflächen an. Zwei der Flächen sind bereits seit Jahrzehnten bewohnt, auf der dritten Fläche entsteht zurzeit ein neuer, riesiger Wohnkomplex. Alle Wohnparteien der angrenzenden Fläche haben innerhalb von weniger als 5 Minuten Fußweg Zugang zu dem Garten.

          Was ist bisher auf der Fläche?
    Die Flächen, die für die Hochbeete vorgesehen sind, sind durch Rasen begrünt. Bäume wurden bereits gepflanzt. Teilweise sind bestimmte Flächen begrünt – Zierpflanzen, Bodendecker.

          Wie viele Leute aus der Nachbarschaft, die nicht in der Einrichtung wohnen, sind jetzt schon in der Gruppe dabei?
    Bisher ist der Kreis der außenstehenden Personen relativ klein, bestehend aus zwei bis drei Personen.
    Auch hier bin ich bereits aktiv geworden, um weitere Menschen einzuladen. So gibt es eine Ausschreibung über die Freiwilligen-Agentur Sternenfischer, die Menschen dazu einlädt sich an dem Garten zu beteiligen. Gleichzeitig ist vorgesehen, die Nachbarschaft über Flyer einzuladen am Aktionstag und auch in der weiteren Entwicklung des Garten mitzumachen und Mitglied der Interessengruppe zu werden.

          Wie viele angefragte Institutionen wie die genannten Kitas etc. haben schon zugesagt?
    Ich muss an dieser Stelle dazu sagen, dass ich die Einrichtung erst seit Anfang des Jahres übernommen habe. Deswegen stehen bisher lediglich Termine zur Absprache fest. So habe ich einen Termin mit dem Emmy-Noether-Gymnasium, mit dem Evangelischen Gymnasium, mit der Integrationskita Hand-in-Hand (mit der bereits zusammengearbeitet wird), mit dem Wohnheim für Flüchtlinge (Salvador-Allende-Str. 89).
    Das sind die Termine, die bereits vereinbart sind.  

          Soll es individuelle Beete geben?
    Patenschaften für Beete bspw. an Klassen oder einzelne Schüler oder Gruppen sind vorgesehen (das war das Ergebnis einer Beratung der P-Gärten)

          Können Sie nicht auch Beete direkt in der Erde anlegen?
    Leider nein. Das Gelände wurde über mehr als ein Jahrhundert von einer Chemiefabrik genutzt. In Köpenick war dieses Gelände auch als „Schwefelberg“ bekannt. Obwohl Boden abgetragen und neuer Boden aufgeschüttet wurde, alles in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt, besteht die Auflage nur Zierpflanzen anlegen zu dürfen. Bodenproben haben ergeben, dass der Boden weiterhin kontaminiert ist. (Das Gutachten finden Sie im Anhang).

          Wer entscheidet über Bepflanzung, Arbeiten und Ernte?
    Für den Beginn wurde in der Gruppe der Interessengemeinschaft über Bepflanzungen, Material und Ernte lebhaft diskutiert und entschieden. Je größer dieser Kreis wird, soll ein sogenanntes Garten-Plenum stattfinden.
    Des Weiteren sollen die Paten selbst über ihr Beet entscheiden.

          Wie stellen Sie sich die Informations- und Entscheidungswege vor?
    Sowohl über einen E-Mail-Verteiler als auch über das Plenum sollen Informationen weitergegeben werden. Auf dem Gelände selbst, sollen über Tafeln Informationen öffentlich zugänglich sein.

          Wer wird die Hochbeete/Tischbeete bauen und aus welchen Materialien sollen diese gebaut werden? Bitte schlüsseln Sie die Kosten dafür noch auf.
    Die Hochbeete werden mit der Interessengemeinschaft Quartiersgarten mit Unterstützung durch mich und zwei weiteren Mitarbeitern aus unserer Einrichtung sowie mit den Kollegen aus dem Prinzessinnengarten gebaut. Diese Gruppe steht fest. Des Weiteren werden wir zu dem „Aufbautermin“ die Nachbarschaft über Flyer und Aushänge einladen und informieren.
    (Plan Schulen, Kitas siehe Unterpunkt). Eine weitere Einladung wird über die Sternenfischer veröffentlicht.

          Haben Sie auch daran gedacht, vorhandene Materialien weiter- oder umzunutzen und upzucyceln?
    Ja, in unseren bisherigen Planungen war der Gedanke Nachhaltigkeit immer Thema. (Siehe Arbeiten der Studenten bzw. allein die Kooperation mit der HNEE sollte genau dies erzielen.)
    Auch in der beginnenden Zusammenarbeit mit dem Prinzessinnengarten wird dieser Aspekt mitgedacht und weiter berücksichtigt.

          Was sind „Servicewohnungen“?
    Servicewohnungen sind im Grunde ganz „normale Mietwohnungen“, nur dass die Servicewohnungen zum einen barrierefrei sind und es zum anderen einen Notrufdienst gibt. Des Weiteren und daher der Name „Service“ können zusätzliche Leistungen dazu gebucht werden. Wir beraten diesbezüglich allerdings lediglich, die Leistungen erbringen Dritte. (Stephanus Wohnen und Pflege gGmbH hat beispielsweise keinen ambulanten Dienst in Berlin, und die Pflegekräfte im Haus dürfen Mieter aus den Wohnungen bei eintretender Pflegebedürftigkeit nicht pflegen (rechtliche Abgrenzung), so dass hier ein externer ambulanter Dienst zu den Mietern kommt.)

    -> wir fördern Pflanzen, Saatgut, Material


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  • Permakultur-Gemeinschaftsgarten entsteht in Kleingartenanlage in Lüneburg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Kleingarten-Bezirksverband Lüneburg richtet auf einer Parzelle einer Kleingartenanlage einen offenen Permakulturgarten ein. Wir fördern ein paar Pflanzen und Materialien dafür

    * Was genau meinen Sie damit, dass eine Gruppe Studierender mit der Organisation und Durchführung des Projektes beauftragt ist?
    In diesem Projekt arbeiten wir mit Studierenden der Leuphana-Universität Lüneburg zusammen. Wir haben ihnen den Garten sowie technische und personelle Unterstützung zur Verfügung gestellt.
    Das Projekt betreuen 5 Studenten aus den Fächern Politikwissenschaften, Kulturwissenschaften und Studium Individuale, die sich im Nebenfach Soziale Nachhaltigkeit als Gruppe zusammen gefunden haben. In diesem Nebenfach wird über 2 Jahre ein Projekt entwickelt, welches sich mit der sozialen Dimension der Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Während dieses Projektes wird das universitäre Umfeld verlassen. Den Studierenden ist es wichtig mit Partnern zu einem Themenfeld gemeinsam zu arbeiten (transdisziplinär). In diesem Fall sind wir es als Kleingärtner-Bezirksverband Lüneburg. Das Projekt bedeutet für beide Seiten somit eine Win-Win-Situation. Die Projekte haben den Anspruch längerfristig zu bestehen.

    * Wie groß ist die Gruppe, die mit plant und dann gärtnern möchte? Wie viele Leute sind dabei, die nicht Vereinsmitglieder sind?
    Momentan besteht die Gruppe aus ca. 15 Personen, Vereinsexterne und Mitglieder aus Kleingärtnervereinen. Zwei der Teilnehmenden besitzen Kleingärten auf dem Gelände des Vereins. Es wird eine möglichst heterogene Zusammensetzung der Gruppe angestrebt, was sich bereits in einer weiten Altersspanne der Teilnehmenden äußert.

    * Wie groß ist die Fläche?
    ca. 400 Quadratmeter

    * Welche konkreten Möglichkeiten gibt es mitzumachen?
    Es gibt zwei feste Termine: jeden Mittwoch kontinuierliches Gärtnern und jeden 1. Samstag im Monat Aktionstage mit Expertenvorträgen. Darüber hinaus steht der Garten für alle offen. Es gibt eine Tafel am Gartenhäuschen, auf der jeder entnehmen kann, was gemacht werden kann. Der Garten ist jederzeit zugänglich und kann auch einfach als Erholungsort genutzt werden. Die Teilnehmer werden am gesamten Prozess beteiligt.

    * Planen Sie individuelle Beete oder soll alles gemeinschaftlich laufen? Wer entscheidet, wo z. B. was gepflanzt wird?
    Es ist ein gemeinschaftliches Projekt, das heißt, alle Beete werden gemeinsam angelegt. Die grobe Planung verläuft durch die Studierenden, maßgeblich durch eine gelernte Gärtnerin, die sich mit dem Thema Permakultur auskennt. In der Umsetzung wird aber konstant in Absprache mit den Teilnehmenden abgewandelt und aktualisiert.

    * Wie viele Beete soll es geben?
    Die Anzahl der Beete beläuft sich auf 23 Beete unterschiedlicher Größen, alle in Mischkultur Bepflanzung.

    * Wer macht die „konstante Pflege“?
    Die 5 Studenten sind für die konstante Pflege verantwortlich. Die Teilnehmer beteiligen sich jedoch daran, je
    nach Kapazität. Der Kleingärtner-Bezirksverband stellt sicher, dass die Pflege z.B. auch während der Semesterferien gewährleistet ist.

    * Können die Interessierten jederzeit gärtnern?
    Ja, der Garten steht immer offen. Es ist ausreichend Platz und Beschäftigung vorhanden.

    * Handelt es sich um einen Schaugarten?
    Es ist eher ein Mitmach-Nutzgarten. Den Interessierten bleibt es überlassen, ob sie mitwirken oder nur begutachtet wollen. Permakultur zielt in erster Linie auf einen möglichst hohen Ertrag ab, betont aber gleichzeitig die Relevanz ästhetischer Elemente für das menschliche Wohlbefinden.

    * Wie kommen Leute, die nicht Vereinsmitglieder sind, in das Gartenprojekt – sind das Tor zur Anlage und die Tür zum Gartenprojekt immer offen?
    Es wurde an verschiedenen Stellen in Lüneburg und über die Verbandszeitschrift für das Projekt geworben und eingeladen mitzumachen. Der Garten ist jederzeit zugänglich.

    * Wie setzen sich die 300 € für das Gewächshaus zusammen?
    Die Kosten sind eine vorläufige Schätzung. Da die Pläne für das geplante „Geodome“ nur gegen Entgelt erhältlich sind ist eine genaue Berechnung noch nicht möglich. Das „Geodome“ soll einen Durchmesser von sechs Metern haben und besteht aus Holzlatten und durchsichtiger Plane.
    Die Schätzung beinhaltet 25 Euro für den Bauplan, ca. 150 Euro für das Rohholz und den Zuschnitt, 50 Euro für die Plane, 40 Euro für Tacker, Schrauben, Winkel und Verankerungen sowie 10 Euro für Transportkosten.
    (http://northernhomestead.com/building/)

    * Stehen Sie in Kontakt mit den anderen Gemeinschaftsgärten in Lüneburg?
    Der Kleingärtner-Bezirksverband mit seinen Vereinen und auch die Studierenden stehen in Kontakt mit den Gemeinschaftsgärten in Lüneburg. Namentlich sind dieses der „Kulturgarten Lüneburg“, der „Zickengarten“, die Initiative „Lüneburg im Wandel‘ sowie der Verein Lüneburger Streuobst. Daneben besteht eine Kooperation der Studenten mit dem Gartendeck in Hamburg.

    Der Kleingärtner-Bezirksverband ist als Dachverband der Lüneburger Gartenfreunde für die fachliche Beratung seiner Mitglieder zuständig. Unter fachlicher Beratung verstehen wir auch, dass wir uns verschiedenen Formen der Gartenbewirtschaftung und des Gärtnerns zuwenden.
    Dazu arbeiten wir gerne mit anderen Organisationen (Imkern, Naturschutzvereinen, Kulturinitiativen) und auch Studierenden zusammen. So lernen wir und können Erlerntes weitergeben.
    Die Zusammenarbeit verschafft uns die Möglichkeit über die eigenen Aktivitäten hinaus Menschen einzubinden und für das Thema Gärtnern zu begeistern. Zudem ist wird in diesem Projekt die Dokumentation und Evaluierung durch die Zusammenarbeit sichergestellt.

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  • 2 Bauvorhaben in der Cityfarm Augsburg

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    Dioe Cityfarm Augsburg möchte eine Pergola und ein Gewächshaus selber bauen und hat dafür Material bei uns beantragt.

    Wie kann man bei euch mitmachen/mitgärtnern? Muss man Mitglied werden oder ist das ein offenes Projekt?
    Wir sind grundsätzlich ein offenes Projekt. Es unterscheidet sich aber in der Integration in die Gemeinschaft und auch vom Tragen der Verantwortlichkeiten stark, ob jemand nur mal vorbeikommt und nen Nachmittag mitwerkelt oder sich CityFarmer bezeichnet. Der harte Kern kennt alle Abläufe und trägt wie gesagt auch Verantwortung (z.B. Tiere). Das überlassen wir natürlich keinem Besucher ohne Anleitung.
    Besucher sind jene, die an den offenen Tagen kommen, sich alles anschauen, Tiere streicheln und hier und da mitarbeiten. Den Status Besucher verliegen sie, wenn sie regelmäßig kommen (z.B. Samstags sind immer Arbeitseinsätze für die CityFarmer), sich ernsthaft engagiert zeigen und sich in die Gruppe integrieren.
    Mitglied muss man bei uns nicht werden, denn wir wollen dass die Leute kommen weil sie Interesse haben und nicht weil ein Vertrag sie verpflichtet.
    Wie kann man mitmachen: je nach Interesse kann man sich in den verschiedenen Arbeitsbereichen einbringen. Z.B: Imkerei, Tierversorgung (Hühner, Kaninchen, Schafe), Holzbauarbeiten, Schmieden, Gartenarbeit, …

    Wie viele Leute könnten denn mitmachen? (Ihr schreibt ja, dass ihr derzeit 20 MitCityFarmerInnen habt)?
    Es schwankt je nach Jahreszeit. Im Winter waren nur zwischen 2 und 10 CityFarmern regelmäßig aktiv dabei, im Sommer sind dagegen besteht der aktive Kern aus über 30 Leuten.
    An den offenen Besuchstagen, wenn das Wetter schön ist, sind schonmal 50 Besucher da die hier und da mit anpacken.

    Wie erfahren potentiell Interessierte von euch und wie können sie mitmachen?
    Wir haben eine Internetseite, eine Facebookseite und eine interne Facebookgrupope.
    Zudem erscheinen regelmäßig Artikel in Zeitungen und Zeitschriften. Der Letzte in der AZ:
    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Landlust-am-Grossstadtrand-id37435792.html
    Über EMail oder Telefon kann jeder mit uns Kontakt aufnehmen oder zu den offenen Besuchertagen vorbeischauen. Viele schauen auch auf gut Glück vorbei.
    Wie kann man mitmachen: je nach Interesse kann man sich in den verschiedenen Arbeitsbereichen einbringen. Z.B: Imkerei, Tierversorgung (Hühner, Kaninchen, Schafe), Holzbauarbeiten, Schmieden, Gartenarbeit, …

    Versteht ihr euch als offenes Gemeinschaftsprojekt?
    Ja, wir sehen uns als offenes Gemeinschaftsprojekt

    Können die Leute auch gärtnern, wenn ihr mal nicht da seid?
    Ja die Leute können auch Gärtnern, wenn wir nicht da sind. Der Garten wird gemeinschaftlich betrieben. Jeder der ein eigenes Beet möchte, bekommt auch eines.

    Wie groß ist der Anteil der gemeinschaftsgärtnerisch genutzten Fläche?
    Unser Garten ist ca. 600m² groß. Das Hühnergehege (500m²) wird momentan in einen Naturgarten umgewandelt, mit vielen heimischen Wildsträuchern wie Felsenbirne, Schlehe, Hagebutte – ist auch eine Art der gärtnerischen Nutzung, da die Früchte dann auch geerntet werden.

    Bitte schlüssle noch auf, was für Materialien ihr nutzen wollt für die Bauvorhaben (wie setzen sich die Kosten zusammen?)
    Wir brauchen ca. 40 Balken a 2 bis 2,50m Länge 10x10cm, 160 Schwerlastwinkel, entsprechende, rostfreie Schrauben, lichtdurchlässige Dachplatten mit wasserdichten Verschraubungen (Kosten ca. 150-200 Euro), Gewächshausgewebefolie UV5 (Kosten ca. 100 Euro), 16 Betonfundamentstützen, 1 Sack Beton
    Restkosten werden privat gestemmt.
    Was das alles im Einzelnen genau kostet. kann ich noch nicht sagen da wir immer versuchen mit den Märkten günstigere Preise auszuhandeln (hat mit den Gartenhäusern 2015 auch gut geklappt). Ich kann mir aber auch ein Angebot holen und es dir zuschicken?

    Wer und wie viele Bauen wann?
    Bisher haben sich 10 CityFarmer organisiert, um Pergola und Gewächshaus zu bauen. Ich vermute es werden nochmal je nach Wochentag 4-6 dazu kommen die mal mit helfen aber nicht den kompletten Bau inklusive Planung begleiten.
    Wann: Sobald Geld für das Material vorhanden, fahren wir zum Baumarkt und kaufen alles Benötigte ein. Die Bauarbeiten werden vor allem am Wochenende oder spätestens in der erste Maiwoche passieren (mehr …)

  • IG entsteht in Kleingarten in Dettum/Sickte

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    das Projekt Gemeinschaftsgarten ist eine Initiative des Vereins MiteinanderBunt, der sich im Dezember 2015 gegründet hat und als gemeinnützig anerkannt worden ist.

    Für das Projekt haben wir ebenfalls im Dezember 2015 einen ca. 400qm großen Garten im Kleingartenverein in Dettum in der Samtgemeinde Sickte gepachtet. Es ist möglich, langfristig weitere Gärten zu pachten und für das Projekt zu nutzen. Ein Gartenplan wurde bereits erstellt und am 6.4.2016 wird bei einem ersten Arbeitstreffen mit den interessierten GärtnerInnen mit der Umsetzung begonnen.
    die Idee, einen Gemeinschaftsgarten in der Samtgemeinde Sickte zu initiieren besteht zwar schon seit einiger Zeit, wir haben jedoch erst in diesem Jahr begonnen, unsere Ideen zu konkretisieren und umzusetzen. Wir haben einen Gartenplan entwickelt und gestern in einer ersten gemeinsamen Gartenaktion begonnen, diesen umzusetzen. Hilfreich bei unserer Planung war Ihre Internetseite „Wie baue ich einen Gemeinschaftsgarten?“ Vielen Dank dafür.

    In unserer Planungsgruppe sind wir zur Zeit 4 Frauen. Gestern bei unserem Arbeiseinsatz waren wir über 30 Personen, darunter das Vorbereitungsteam, 2 Paten, ca. 10 Kinder , der Rest waren ca. 1/3 Männer und 2/3 Frauen (aus Somalia, Liberia, Syrien, Aserbaidschan und anderen afrikanischen Ländern). Der Eifer war sehr groß, wir haben viel geschafft und alle hatten viel Spaß. Besonders eifrig waren die Kinder.

    Das Projekt haben wir bekannt gemacht durch ein Schreiben an die Paten mit der Bitte, die Informationen an die von ihnen betreuten Menschen weiterzugeben. Außerdem haben wir unser Gartenprojekt bekanntgemacht in anderen bestehenden Projekten  unseres Vereins, wie z. B. im Chor, der Kleiderkammer, bei den Fußballspielern „Black Panthers“ etc.

    Ab der nächsten Woche haben wir einen regelmäßigen Tag, an dem jemand aus dem Planungsteam  im Garten anwesend sein wird (freitags ab 15.00 Uhr – ca. 18.00 Uhr). Der Gartenverein ist jederzeit geöffnet und auch der Garten. Wenn erst einmal die Beete angelegt sind, wird auch die Möglichkeit bestehen, jederzeit im Garten zu arbeiten.

    Weiterhin planen wir monaliche  workshops mit jahreszeitlichen Themen und gemeinsamen Aktionen.

    Ein Vorstandsmitglied unseres Vereins ist Imker und er plant, 2 Bienenvölker ab ca. Juni in den Garten zu bringen.

    Da wir keinen Fertigbau-Montage-Holzhäuser finanzieren, sie aber ein neues brauchen, haben sie sich umgeguckt und nun sieht es so aus, als ob syrische Flüchtlinge, die auch im Garten dabei sind, in Kooperation mit einer Schule mobile, faltbare Häuschen bauen (eigentlich, um diese dann auch mit nach Syrien zu nehmen) (mehr …)

  • Im Haselbergl (München) entsteht ein Interkultureller Garten

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    An einem Nachbarschaftstreff (Träger ist die Diakonie) wollen auf der öffentlich zugänglichen Terrasse beginnend einen IG anlegen, koordiniert von der Leiterin der Einrichtung. Die Anwohnenden haben die Idee entwickelt. Sie wollen Kontakte zum nah gelegenen Schrebergarten, dem BUND, Imkern aufnehmen, Hochbeete, Kompost und Insektenhotels bauen. Einmal pro Woche gibt es eine Sprechstunde mit einem erfahrenen Hobbygärtner. Sie wollen mit Kitas und anderen Einrichtungen zusammenarbeiten und Kochkurse anbieten.

    Wie groß ist die Fläche, auf der das Gartenprojekt entsteht? Sie schrieben ja, dass es sich um einen Minigarten handelt.

    Die Fläche ist ca 10 mal 4 Meter groß, wenn ich mir andere Gärten ansehe, erscheint es mir recht klein.

    –     Wie viele Leute sind in der Gruppe, die plant und gärtnern möchte jetzt schon dabei?

    Bis jetzt planen wir zu 10.

    –     Mit wie vielen Leuten rechnen Sie? Sprich auf welcher Grundlage/Annahme beruht die finanzielle Planung?

    Wenn noch der Ein oder andere Nachbar dazu stoßen möchte (was auch gewünscht ist, sich aber noch nicht abzeichnen lässt und unser Platz und die Hochbeete ich ausreichen, ist auf einer Fläche der Stadt München und dem Grünpatenprojekt von Green City der Bau von weiteren Hochbeete geplant. In Absprache mit der GWG soll das langsam geschehen um die Anwohner mit zunehmen und zu gewährleisten, dass die Beete nicht verwahrlosen.

    –     Wie viele Hochbeete soll es geben und welche anderen Möglichkeiten zum Gärtnern gibt es?

    Auf unsere Terasse solle 10 Hochbeete aufgebaut werden. Dann haben wir noch die Flächen der Stadt München, auf die erstmal ca3 Beete gebaut werden.

    –     Wie machen Sie auf das Projekt aufmerksam? Auf der Homepage von Urbane Gärten stehen wir bereits, geplant sind Berichtest unserer Homepage und dem Diakonie Intranet, die Eröffnung oder der Aufbau soll mit der lokal Zeitung hallo München stattfinden, Die GWG erhält einen Flyer des Nachbarschaftstreffs mit aktuellen Informationen, der auch an die Nachbarschaft verteilt wird Zu der Aufbauaktion werden alle Nachbarn mit Plakaten eingeladen.

    –     Haben Sie schon Kontakt mit den Flüchtlingen und haben Sie das Projekt schon vorgestellt? Das Projekt wurde bereits der Einrichtungsleitung vorgestellt, leider ist die Unterkunft in der Neuherbergstraße bis gestern möchte nicht bezogen worden. Es gibt aber bereits am 18.4 wieder ein Treffen mit der Leitung und anderen Einrichtungen.

    –     Für welchen Zeitraum planen Sie das Projekt? Was passiert nach dem 31.1.2016? Das Projekt soll so bald wie möglich starten, ich wünsche mir dass der Hochbeetgarten für immer bleibt, hatte dieses Datum mit meinem Bereichsleiter als Enddatum ausgewählt, weil wir dachten, ein Projekt muss ein Anfangs und Enddatum haben. Wir möchten allerdings gerne 2017 weiter pflanzen….


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  • Die neue Fläche von Düsselgrün

    (Gu, Mail, 6.4.)

    Düsselgrün ist letzten November umgezogen.

    wie sieht die vertragliche Regelung mit der Stadt aus? Wie lange könnt ihr bleiben? Wie sehen die Kündigungsfristen aus?

    Vertraglich erfolgt unser Nutzungsverhgältnis auf unbestimmte Dauer. Zur Kündigung ist leider folgendes vermerkt: „Stadt und Nutzer sind berechtigt, die Nutzungsvereinbarung jederzeit bis zum 3. Werktag eines Monats für den Ablauf des übernächsten Monats zu kündigen. Eine Kündigung ist jederzeit ohne Nennung von Gründen, aber insbesondere dann seitens der Stadt möglich, wenn sie die konkrete Absicht hat, die Fläche wieder ausschließlich als öffentliche Grünfläche zu nutzen“.
    Das hat vor allem damit zu tun, weil wir in einem öffentlichen Park sind und die Stadt mit der Überlassung der Fläche an uns „Neuland“ betritt. Im Gespräch wurde uns die Fläche eigentlich auf sehr lange Sicht in Aussicht gestellt (in etwa 25 Jahren sollen sogar die Häuser weichen), da sie im B-Plan wohl als Grünzug fest verankert ist. Probleme können entstehen, wenn sich Anwohner beschweren, dass da nun ein Garten anstelle eines öffentlichen Parks ist. Oder wenn unser „Projekt“ an dieser Stelle „nicht funktioniert“ (die Stadt hat Sorgen zwecks Vermüllung, Vandalismus,…). Das erste Jahr liegt daher besonders Im Fokus hinsichtlich unserer öffentlichen Wahrnehmung.

          Wie groß ist die Fläche?
    676 m²
    Wenn alles gut läuft und irgendwann mehr Bedarf wäre, wäre bei dem jetztigen Rückhalt im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen eine Vergrößerung wohl auch machbar. Allerdings reicht uns diese Flächer erst einmal vollkommen aus.

    Die Fläche hat sich mit dem neuen Standort verdoppelt und ist in einem öffentlichen Park (ex Industriefläche). Sie dürfen nur in Hochbeeten gärtnern, die sie im Niemandsland bauen (schon 30 sind fertig). Neben den Palettenbeeten sollen auch spezielle Beete für Bäume, Sträucher, Kartoffelacker entstehen. Sie wollen alles mögliche andere auch noch bauen, neben Sachen für die Pflanzen auch ein Sonnensegel und eine Komposttoilette und auch selbsterklärende Beschilderungen und Infotafeln.

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  • Interkultureller Garten in Stralsund entsteht in Kleingartenanlage

    (Gu aus ANtrag und ANtworten auf Fragen)

    In einem Kleingarten werden drei Parzellen zusammengelegt, um einen IG zu starten. Es gibt sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Flächen. Sie starten damit, die Gemeinschaftsfläche urbar zu machen, regelmäßige Gartentage werden durch eine Gärtnerin betreut.

    1.    Sie schreiben „nachdem ein Aufruf gestartet wurde, wird eine Informationsrunde angesetzt“: Wie viele Leute sind jetzt schon in der Gruppe, die plant und dann auch gärtnern möchte?

    Es sind bereits 11 Teilnehmer in der Gruppe, welche sich Ende März treffen und die weitere Planung vorzunehmen. Weitere Interessierte haben sich erkundigt bzw. gemeldet.

    2.    Wie setzt sich diese Gruppe zusammen? Wie viele MigrantInnen sind schon dabei?

    Es ist eine Gruppe mit Erwachsenen unterschiedlichen Alters, welche nicht nur sozial benachteiligt sind. Es sind bereits drei MigrantInnen interessiert daran teilzunehmen. Weitere Flüchtlinge werden zurzeit über das Projekt persönlich informiert und akquiriert.

    3.    Wie groß ist die Fläche und sind die Parzellen mit Zäunen voneinander abgetrennt?

    Die 3 Parzellen mit insg. 300 qm sind ohne Zwischenzäune.

    4.    Wie offen ist der Zugang zu der Schrebergartenanlage? Kann man da jederzeit ein und ausgehen?

    Die Gartensparte ist mit Toren versehen und verschlossen, um vor Vandalismus zu schützen. Der Garten ist jederzeit nach Absprache selbstständig zugänglich. Die Gärtnerin, welche es anleitet, hat einen Schlüssel sowie 2 weitere Schlüssel stehen zurzeit zur Verfügung. Das Stadtteilzentrum (wo Schlüssel lagert) ist in unmittelbarer, 2minütigen Fußmarsch, zu erreichen.

    5.    Wie groß ist der Anteil der Gemeinschaftsbeete geplant?

    Das wird mit den Teilnehmern gemeinsam besprochen und entscheidet die Gartengruppe.

    6.    Wie machen Sie Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt?

    Über Pressemitteilungen, TV-Berichte (FAS, NDR), Flyer, Aushänge, Emailverteiler, facebook, Mund zu Mund Propaganda, Flüchtlingsnetzwerke, über die Wohnungsbaugesellschaften, Tag der offenen Tür, Gartenfeste, Erntedankfest, Teichhoffest, Teilnahme an Gartentage des Kreisverbandes,

    7.    Was passiert, wenn mehr als 20 Leute mitmachen wollen?

    Es dürfen mehr als 20 Personen mitmachen. 20 sollte als Richtwert gelten. Falls Vergrößerungsbedarf besteht, dann stehen noch weitere benachbarte Parzellen zur Pacht zur Verfügung.

    8.    Können auch Leute aus nicht benachteiligten Gruppen mitmachen?

    Es können alle Bürger, jeglichen Alters, Herkunft und sozialen Status mitmachen.

    9.    Wie werden Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben?

    Die Entscheidungen werden gemeinsam in Gesprächsrunden getroffen. Derzeit gibt es eine Telefonliste, welche in der Hand der Projektkoordination ist, und welche sicherlich zu Telefonpatenschaften erweitert wird. Eventuelle Sozialen Medien können ergänzt werden, sofern alle Teilnehmer Zugriff darauf haben. 

    10.Wer koordiniert das Projekt? Jemand vom Sozial-kulturellen Förderverein? Wie lange kann das Projekt begleitet werden?

    Das Projekt koordiniert meine Wenigkeit, ich bin Mitglied im Förderverein. Darüber hinaus bin Stadtteilkoordinatorin und leite das Projekt „Stadtteilzentrum Knieper West“. Es gibt eine Gärtnerin, welche die Umsetzung mit den Teilnehmern im Garten koordiniert und begleitet. Die Kommunikation zwischen Koordinatorin  (Projektantragstellerin, PR, Quartiersarbeit) und der Gärtnerin werden in regelmäßigen Treffen stattfinden. Gartengesprächsrunden werden auch von mir begleitet. Das Projekt kann derzeit bis 04/2018 begleitet werden, wobei bereits jetzt eine Verstetigung der Stadtteilarbeit ersucht wird.

    11.Wozu wird in einem Kleingarten Erde gebraucht?

    Es müssen Teilstücke erneuert, Grasflächen umgegraben und aufgefüllt sowie Blumenbeete angelegt werden

    12.Was soll mit den beantragten Materialien gemacht werden?

    Mit den Materialien soll der Garten urbar gemacht sowie bewirtschaftet werden (die Parzellen wurden ein Jahr nicht genutzt und über ein Jahr nicht gepflegt), Komposter, Kräuterschnecke und/oder Hochbeet etc. gebaut werden. Auch das wird mit den Teilnehmern gemeinsam erarbeitet.

    13.Zahlen die Leute, die gärtnern, einen Beitrag?

    Der Gemeinschaftsgarten war angedacht ohne Beiträge zu organisieren. Es soll ein ganzheitliches Projekt werden. Sicherlich ist gerade der Beginn finanziell zu unterstützen. Die folgenden abfallenden und benötigten Sämerein können z.B. über eine Gartentauschbörse getauscht und durch Spenden erweitert werden oder durch Umlage auf alle Teilnehmer.

    14.Wie sollen die laufenden Kosten finanziert werden?

    Diese werden mit Unterstützung von Kooperationspartnern finanziert.


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  • Stadtgarten H17 in Leipzig hat sich gut weiterentwickelt

    (Gu aus Antrag und Antworten, 17.3.)

    Wir sind momentan 19 aktive Mitglieder, die auch alle gärtnern und sechs weitere unterstützen uns gelegentlich. Auf den Gemeinschafts- und Ausstellungsfläche können auch Nicht-Mitglieder zu den Öffnungzeiten sehr gern mitgärtnern.
    Der Garten ist 550 Quadratmeter groß und die Beetfläche insgesamt sind 103 Quadratmeter, davon sind 80 Quadratmeter Patenbeete. Momentan gibt es 31 Patenbeete und ein weiteres soll hinzu kommen.

    Patenbeete sind Beete, die für einen symbolischen Euro pro Quadratmeter von einzelnen Mitgliedern begärtnert werden. Sie sind ebenfalls Teil des „Schauengartens“. Wir verstehen unseren Garten insgesamt als Schau- und Mitmachgarten, da dieser zu den Öffnungszeiten allen Besucher*Innen offen steht. Der Garten soll sichtbar machen, wie ökologisches und nachhaltiges Gärtnern in der Stadt aussehen kann.
    [Sie wollen die Ausstellung der Gartenwerkstatt Marburg zeigen „Wurzelgemüse – vergessene Vielfalt“]:
    Für die Ausstellung müssen wir Schautafeln und entsprechende Halterungen bauen. Dafür brauchen wir Holz. Außerdem müssen wir die Erklärungen zu der gepflanzten Ausstellung farbig drucken lassen, z.T. in Plakatgrößen und diese einlaminieren lassen. Außerdem wollen wir Flyer drucken lassen, um die Ausstellung und das entsprechende Begleitprogramm, wie Führungen zu bewerben.
    Wir haben letztes Jahr im ganz geringen Umfang Saatgut selber gewonnen. Wir haben unomplizierte Pflanzen selber vorgezogen und hatten dadurch zusätzlich Jungpfanzen.

    Es können auch Leute mitmachen, die nicht im Verein sind. Sie nennen ihr Angebot „Schau- und Mitmachgarten“, um möglichst niedrigschwellig Zugang zu ermöglichen. Sie wollen auch in 2016 wieder Garten-Café und Garten-Essen-Abende veranstalten, Kinovorführungen, Workshops, Feste. Sie haben eine Gartensprechstunde und eine Wissenstauschbörse.


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  • Offener Garten West Leipzig kann loslegen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Gartenprojekt ensteht unmittelbar neben einer Gemeinschaftsunterkunft. Bis Oktober 2015 war dort ein Bauspielplatz, auf dem schon einige Beete hauptsächlich von Kindern gepflegt wurden. Die Betreiber der Unterkunft setzten sich mit für das Gartenprojekt ein – die Fläche ist 490m2 groß. Sie wollen regelmäßige Öffnungszeiten und mehr als „nur“ gärtnern. Mit Annalinde ist eine Kooperation geplant, da der Obstgarten in unmittelbarer Nähe ist.
    – zur Zeit sind zwei Familien regelmäßig dabei und Kinder und andere Erwachsene lose, ab und zu. Meistens kommen die Leute rüber, wenn jemand von uns da ist. Bald soll allerdings ein direkter Zugang in Form eines Tors von dem Grundstück der Unterkunft zum Garten gebaut werden. Dadurch erhoffen wir uns, dass die Hemmschwelle sinkt, in den Garten zu gehen.

    Außerdem soll am kommenden Sonntag die Fläche, auf der individuelle Beete entstehen sollen, an Interessierte verteilt werden, sodass der persönliche Verantwortungsbereich und Handlungsbereich der einzelnen Personen größer wird. Vor einigen Wochen haben wir Hasen von einem Nachbarn geschenkt bekommen, die jetzt von einer Gruppe Jugendlicher aus der Gemeinschaftsunterkunft versorgt werden. Unserer Gruppe hat sich trotz gleichbleibender Größe in ihrer Konstellation geändert. Von der Gruppe vor zwei Jahren sind noch vier Personen dabei und drei sind neu dazu gekommen. Bisher haben wir aus der Nachbarschaft eher Sach- und Pflanzenspenden bekommen und Interesse, aber noch keine aktiven GärtnerInnen. Allerdings kann sich da jetzt erst richtig was entwickeln, da den Winter über im Garten nur sporadisch gearbeitet wurde und bis Oktober letzten Jahres ja noch Bauspielplatz dort war. Drei Personen der Gruppe sehen sich eher als Planungskoodinatoren, die restlichen vier wollen vor allem gärtnern.

    – die Anzahl der Beete ist noch nicht festgelegt, flächenmäßig wird das etwa auf der Hälfte des Grundstücks passieren. Bisher gibt es zehn Gemeinschaftsbeete und wir sind gerade dabei entlang der Grundstücksgrenze weitere Gemeinschaftsbeete anzulegen.

    – die Kosten für Gartengeräte ist eine Annahme auf der Grundlage, dass wir bisher neben ein paar Schaufeln nichts an Geräten haben. Wenn du den Betrag zu hoch einschätzt, ist es sicherlich realistisch. Da fehlt uns m.E. Erfahrung, um die Ausgaben im Zusammenhang mit der Grundstücksgröße gut einschätzen zu können.

    – Gestaltungs- und Baumaterial ist geplant für Kompostanlagen, Beetbegrenzungen, einen Unterstand mit Regenrinne, Sitzgelegenheiten und Feuerschale, einen neuen Geräteschuppen, ein neues Gehege für die Hasen, Material für Hügelbeetbau. Außerdem haben sich einige HausbewohnerInnen gewünscht einen Lehmofen zu bauen.

    – bei dem Gartenhäuschen gehen wir gerade noch von einem Fertigmodell aus, da wir darin eine kleine Bibliothek planen, sowie eine gemütliche Sitzgelegenheit und eine Möglichkeit Tee zu kochen. Wenn wir eine Person finden, die die Expertise hat, ein gutes, stabiles Häuschen zu zimmern, würden wir die Möglichkeit bevorzugen.

    – Strom und Wasser können wir wahrscheinlich aus der Unterkunft bekommen, allerdings ist noch nicht geklärt, wie das logistisch umgesetzt wird. Regenwasser wollen wir in 1000l-Tanks auffangen.

    – Wir haben das Projekt bereits mehrmals in der Unterkunft vorgestellt und im Winter auch einige Treffen mit den BewohnerInnen gehabt, an denen wir die Bedürfnisse abgefragt und gemeinsam einen Plan erstellt haben, was auf der Fläche passieren kann. Eine regelmäßige Beteiligung ist bisher nur von den o.g. zwei Familien und den Jugendlichen, die sich um die Hasen kümmern, vorhanden.

    – wie schon erwähnt gibt es bereits Gemeinschaftsbeete, weitere entstehen, aber es soll auch individuelle Beete geben, was auch von den BewohnerInnen sehr gewünscht wurde.


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  • Bienenprojekt im Braunschweiger Stadt-StattGarten Bebelhof

    (Gu aus Antrag und Antworten auf Fragen)
    Seit Mai 2015 imkert eine Gruppe zusammen mit einem Imkerpaten im Stadtgarten. Die Gruppe trift sich wöchentlich, durchschnittlich sind 12 – 14 Leute dabei. Aus dieser Gruppe ist eine „Fortgeschrittenen-Gruppe“ entstanden, die nun peu a peu ohne Begleitung des Imkerpatens selbständig weiter imkern möchte. Paralell gibt es eine neue Gruppe von JungimerInnen und Bieneninteressierten, die sich die frisch formiert hat und auch wieder einen Imkerpaten hat. Die VHS möchte gerne langfristig immer zwei Gruppen haben – AnfängerInnen und Fortgeschrittene. ca. 1/3 der ersten Gruppe gärtnert auch im Garten.
    Um den Honig zu gewinnen und in Gläser abfüllen zu können, brauchen sie Ausstattung. Einen Ort dafür gibt es. „Zum Stadtgarten Bebelhof gehört ein festes Gebäude mit Küche, Toiletten, Büro, zwei Lagerräumen sowie zusätzlich zwei Garagen. Die Imkerausrüstung ist z. T. in einem der Lagerräume und z. T. in einer der beiden Garagen untergebracht“
          Wer bekommt den Honig?
    Jede/r Teilnehmer/in der Bienengruppe erhält einen Anteil. Der Rest wird im Garten verbraucht oder im Garten verkauft (Einnahmen für Anschaffungen im Garten)
          Wird der Honig kostenfrei abgegeben?
    An die Mitglieder der Bienengruppe und an die Küche im Garten wird der Honig kostenfrei abgegeben. Ansonsten wird der verkauft.
          Werden Grundschule und Kita sich an den Kosten beteiligen?
    Wir sind gerade dabei, ein Gesamtkonzept mit der Grundschule und dem Kindergarten zu entwickeln. Die beiden Institutionen haben diverse Workshops bei uns „gebucht“: Einmalige Workshops wie z. B. „Marmelade kochen“, regelmäßige, wöchentliche Angebote wie z. B. „Naschgarten-Pflege“ oder „Garten in der Obstkiste …“, Ferienworkshops wie z. B. Brot backen im Lehmofen usw. Die Bienengruppe für die Grundschule ist ein sporadisch stattfindendes Angebot (ca. 1x monatlich). Die Schule/der Kindergarten wird sich anteilig an den Workshopkosten beteiligen. Da wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht genau wissen, wie unsere laufenden Förderanträge entschieden werden, ist die konkrete Summe die Kostenbeteiligung noch nicht zu benennen.

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  • In Raschau bauen Einheimische und Geflüchtete Gemeinschaftsgarten auf

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    In Raschau-Makersbach (ein kleiner Ort in der Nähe von Chemnitz) entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Kindergartens auf 1200m² ein Gemeinschaftsgarten. Der junge Verein Procovita hat durch verschiedene Veranstaltungen lokale Bevölkerung und Flüchtlinge schon zusammengebracht und möchte mit dem Garten einen „Kristallistationspunkt“ schaffen. Die Fläche bekommen sie kostenfrei und ohne Nutzungsbegrenzung zur Verfügung gestellt (von der Volkssolidarität Westerzgebirge). Sie sind gut vernetzt, machen Workshops (z.B. gemeinsame Kochen, Brauworkshop) und haben neben dem Gartenprojekt noch viele andere Vorhaben (siehe Antrag -> in der Ablage)

    –       Wie viele Beete soll es geben

    Es wird verschiedene Formen des Anbaus geben: normale Flächenbeete, Hochbeete, Bereiche für Obstbäume und –sträucher, Gewächshäuser, Frühbeete. Es soll noch soziale Bereiche, Spielbereiche und Wege in angemessener Größe geben; aber ansonsten soll die Anbaufläche der gesamten zur Verfügung stehenden Fläche entsprechen. Erweiterungsflächen wären in den Kleingartenvereinen verfügbar.

    –       Wollen Sie gemeinschaftliche Beete oder individuelle Beete oder
    beides
    Es soll Verantwortliche für die Bereiche geben, z.B. ist Familie A für das Beet X und die Gruppe B für das Gewächshaus Y zuständig. Kleinere Bereiche, wie z.B. die Frühbeete, in denen die Pflanzen vorgezogen werden, sind in gemeinschaftlicher Verantwortung. Speziell der Bereich für die Obststräucher können auch in gemeinschaftlicher Verantwortung gehalten werden, wobei es keine strenge Trennung gibt und Obststräucher auch in Beeten eingepflanzt werden können und sollen.

    –       Wie viele Leute der bisherigen Gruppe wollen dann auch tatsächlich gärtnern
    Vom Verein werden fast alle Menschen gärtnern, zu jeden Gemeinschaftstermin werden je nach persönlicher Verfügbarkeit ca. 7-10 Menschen des Vereins anwesend sein (dementsprechend immer verschiedene).
    Den anwesenden Flüchtlingen hat es auch gefallen, sodass als nächster Termin der 12.03.2016 angesetzt ist (je nach Witterungslage) und fortan jeder Samstag genutzt werden soll. Außerdem haben zur Auftaktveranstaltung weitere Menschen aus der Dorfgemeinschaft teilgenommen, die versichert haben, das nächste Mal wieder anwesend zu sein. Auch gab es wieder eine Anfrage auf Mitgliedschaft.

    –       Haben Sie die Idee „Gemeinschaftsgarten“ den Flüchtlingen schon vorgestellt? Wie viele Flüchtlinge haben Interesse am Gärtnern geäußert?
    Gemäß der obige Einführung wurde die Idee vorgestellt und die ca. 30 angesprochenen Flüchtlinge (inkl. Kinder) waren auch zur Auftaktveranstaltung anwesend.

    –       Wie weit weg sind die Unterkünfte der Flüchtlinge?
    Die Anreise der Familien ist zu Fuß möglich (500m). Die Einzelpersonen wohnen einige Kilometer entfernt; diese wurden bisher von Vereinsmitgliedern mit PKW abgeholt. Es läuft aber ein Projekt zur Reparatur alter Fahrräder, um die Mobilität der Flüchtlinge zu erhöhen (ebenfalls angestoßen durch Procovita e.V. in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, siehe Bildunterschrift):
    http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/AUE/Fluechtlingshilfe-aus-Sicht-der-Helfer-artikel9434034.php

    –       Ist die Fläche auch öffentlich gut erreichbar? Oder wie können die Flüchtlinge (die ja auch aus umliegenden Gemeinden kommen sollen) zum Garten kommen
    Die nächste Bushaltestelle ist 500m entfernt, sodass z.B. Flüchtlinge aus Schwarzenberg oder Scheibenberg anreisen können. Ansonsten soll die Mobilität mit dem Projekt zur Reparatur alter Fahrräder erhöht werden.

    –       Wie sieht die Zusammenarbeit mit dem Jugend- und dem Seniorenclub aus
    Der Jugendclub und der Seniorenclub ist direkt in dem Gebäude auf dem Gelände untergebracht. Jüngere Flüchtlinge waren bereits öfters im Jugendclub und haben sich da integriert. Die Leiterin des Jugendclubs hat zugesichert, voll hinter dem Projekt zu stehen und mitzuarbeiten. Da wir als Procovita e.V. auch die Räumlichkeiten für Veranstaltungen nutzen können, erfolgt in dieser Hinsicht sowieso eine Zusammenarbeit.
    Bei etwas wärmerer Witterung wollen wir den Gemeinschaftsgarten offiziell eröffnen und nochmal alle Jugendliche und Senioren zur Veranstaltung und zur Mitarbeit einladen. Bei der Auftaktveranstaltung waren auch schon ein weiterer Jugendlicher und zwei Senioren mit anwesend und haben mitgearbeitet.

    –       Das mit den Teilaufgaben verstehe ich noch nicht so ganz: sind das stets andere Leute, die diese Aufgaben übernehmen?
    Die Teilaufgaben dienen der Projektplanung und werden von Personenkreisen durchgeführt, die sich jedoch überschneiden. Wer welche Teilaufgaben als seinen persönlichen Schwerpunkt begreift, ist auch von persönlichen Interessen geleitet. Ewelina Wanat studiert in Chemnitz, macht mit bei der Öffentlichkeitsarbeit (Teilaufgabe 1) und gärtnert (Teilaufgabe 2) nur ein bis zweimal im Monat. Ich muss mich als Finanzvorstand um die mir übertragenen Aufgaben kümmern (Teilaufgabe 4) und werde ca. dreimal im Monat gärtnern (Teilaufgabe 2) – dafür habe ich z.B. keine Pressekontakte. Martina Colditz kann keine körperlich schweren Tätigkeit ausführen, hält aber durchgehend Kontakt zu den Flüchtlingen (Teilaufgabe 1) und verarbeitet gern die Gartenerzeugnisse (Teilaufgabe 3). Genauso ist es auch mit den Flüchtlingen und anderen Menschen aus der Dorfgemeinschaft.

    –       Gibt es eine zeitliche Nutzungsbegrenzung für die Fläche? Wie lange können sie da bleiben?
    Es gibt keine zeitliche Nutzungsbeschränkung – das Tor kann immer geöffnet werden. Durch einen Schlüsseltresor soll bald auch der Geräteschuppen ständig den Gärtnern zur Verfügung stehen.


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