Schlagwort: Förderung durch uns

  • Gemeinschaftsgarten Grefrath/Oedt entsteht

    (Gu aus Antrag)

    Eine ehrenamtliche Gruppe („Perspektive Oedt“) ist dabei, einen GG für den Stadtteil aufzubauen. Eine Quartiersmanagerin unterstützt die Gruppe dabei. Sie haben ein privates Grundstück 400m² zunächst für drei Jahre opachtfrei zur Verfügung gestellt bekommen, was über einen Brunnen verfügt. Sie wollen auch Flüchtlinge erreichen.

    Antworten auf einge Fragen:

    Die Gruppe Perspektiven für Oedt setzt sich zusammen aus 15 Personen. Die Gruppe selbst ist der Motor und bring den Gemeinschaftsgarten auf den Weg. Drei Mitstreiter der Gruppe bleiben Ansprechpartner und begleiten dauerhaft. Gärtnern werden dann Bürger/Flüchtlinge aus Oedt und Interessierte. Da haben sich mittlerweile 11 Personen gemeldet.
    Parzellen sind vorgesehen. Es sind erstmal 20 angedacht in der Größe von 4m² bis 6 m². Es wird kein Beitrag oder Pacht erhoben. Bei großem Interesse kann erweitert werden, da es sich um ein 400 m² großem Grundstück handelt.

    Die Gruppe der Perspektiven trifft sich regelmäßig einmal im Monat und zusätzlich unregelmäßig bei Bedarf. Diese Gruppe ist über die Quartiersarbeit vernetzt mit allen anderen Aktiven, Gruppen, Institutionen und Vereine der Gemeinde. Es gibt eine Internetseite und Facebook. Die Inhalte werden regelmäßig kommuniziert und veröffentlicht.

    Ein Teil der Grefrather Flüchtlingeist auf derselben Straße untergebracht an der sich der Gemeinschaftsgarten befindet. Die Kontakte bestehen auch schon im Zuge anderer Projekte und die Gartenidee wurde bereits thematisiert. Eine Ansprechpartnerin für den Garten ist zudem Ansprechpartnerin für Flüchtlingsangelegenheiten.


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  • Ig Perivoli will Anbau einer Terrassendachkonstruktion instandsetzen und einen Teil als Gewächshaus nutzen

    (Gu – Antworten auf Fragen zum Antrag, 1.3.)

    Die Materialien, die wir in unserem Antrag aufgeführt sind, haben wir nach langer Überlegung und mühsamer Arbeit ausgesucht (Dabei hat uns ein befreundeter Architekt fachmännisch beraten). Bei unserem Antrag haben wir natürlich auch die Wiederverwendung der vorhandenen Materien berücksichtigt (Wandbalken, Latten, Bretter, Befestigungsmaterial, Dachrinnen u.v.m)..Ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl der Materialien war die Stabilität des Vorhabens unter Berücksichtigung natürlich günstiger Preise. 

    Zu Deiner Frage warum wir die Polycarbonat-Platten gewählt haben und kein anderes Material z.B. Holz; Wir wollen kein Holz für die Überdachung verwenden, weil wir die Überdachung lichtdurchlässig haben wollen, da ein Teil als Gewächshaus dienen soll.  Auch die Anwendung einer Holzeindeckung hätte die Kosten nicht wesentlich reduziert, da wir noch Bretter zur Dachschalung, Bitumenpappe und Bitumenbahnen etc.  kaufen müssten. Aber wie gesagt, unser Kriterium war die Helligkeit. Bei der Suche vom guten durchsichtigen Überdachungsmaterial  haben wir als gutes Material die Polycarbonat-Platten ausgesucht. Sie sind stabil, 85 bis 90% lichtdurchlässig, die Garantiezeit beträgt mindestens 10 Jahre, u.s.w. Glasplatten kämen nicht in Frage, weil sie sehr teuer sind. Auch eine andere Variante, d.h. PVC-Wellplatten haben wir abgelehnt, weil diese höchstens bis zu 60% lichtdurchlässig sind. Diese  PVC-Wellplatten wären  preiswerter (280.- €). Liebe Gudrun, wenn die Preise für die Polycarbonat-Wellplatten der ersten Version mit einer Plattenstärke von 1,4mm zu teuer sind könnten wir mit der zweiten Version leben, Plattenstärke 0,9 mm. Allerdings ist die Stabilität etwas geringer. Um die Stabilität die wir brauchen zu erhalten, müssen wir die Abstände der Sprundbretter enger halten, d.h. mindestens 40 cm Abstand; Dies ist aber konstruktiv machbar. Wir müssen noch erwähnen, dass die Überdachungskonstruktion   von drei Seiten offen ist und den jeweiligen Winden ausgesetzt ist.   

    Bezüglich der finanziellen Unterstützung durch andere Gremien;  Für die alte Konstruktion, die im Jahre 2013 unsere Mitglieder angefertigt hatten, haben wir  eine finanzielle Unterstützung vom Bezirksamt Neukölln erhalten. Allerdings reichten die Finanzen für den Kauf von guten Materialien nicht aus und so kam es, dass diese nicht lange gehalten hat. Es ist daher verständlich, dass wir keinen zweiten Antrag für die gleiche Sache stellen können. 

    Die zwei Helfer, die wir vom Kulturnetzwerk Neukölln vermittelt bekamen und voraussichtlich Perivoli nur für die Dauer von sechs Wochen zur Verfügung stehen werden, ist Folgendes zu vermerken; Wir sind froh, sie zu haben, da beide nicht nur Gärtner sind sondern vor allem Handwerker. Mit deren Anleitung und Hilfe werden unsere Mitglieder in der Lage versetzt, eine gute und stabile Konstruktion zu bauen. 


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  • Im IG Coswig sind Flüchtlinge dabei. Neuestes Projekt: gemeinsam Kräuter anbauen und verarbeiten

    (Gu aus Antrag, 1.3.)
    auch im vergangenen Jahr haben viel erreicht- so kamen gerade im Sommer zahlreiche Flüchtlinge in unseren Vereinsgarten wir legten Beete an pflanzten und pflegten -, die verschiedensten Menschen kamen zusammen, halfen sich gegenseitig, lernten voneinander, hatten Spaß , fühlten sich wichtig und zugehörig.

    Auch in diesem Jahr wird es wieder so sein. Mit der neugegründeten Initiative „Coswig als Ort der Vielfalt“ arbeiten wir sehr gut zusammen. Durch dieses Netzwerk der Initiative erfuhr eine große Zahl der in Coswig angekommenen Flüchtlinge von unserem Garten. Die Flüchtlinge waren froh, einen Ort gefunden zu haben, an dem sie willkommen sind und sinnvoll etwas tun können. Gemeinsam grillten wir im Garten und es gab viel Gesprächsstoff.

    Wir verwenden unser selbst angebautes Gemüse und auch unsere neuen Freunde aus Syrien und anderen Ländern lieben es sehr damit zu kochen. Sie erzählten uns von der der faszinierenden Vielfalt der orientalischen Kräuter und deren Verwendung. Es ist wie ein Stück Heimat für sie. Frisch sind hier Syrischer Oregano, Habek Minze, Zatar oder Arabisches Bergkraut kaum zu bekommen. Es wäre für uns eine wunderbare verbindende Tätigkeit, gemeinsam diese uns noch nicht bekannten Kräuter anzubauen, und gleichzeitig unseren Begegnungsgarten mit einer Lehrkräuterecke zu bereichern.

    Idealerweise wollen wir Pflanzung auf einem wärmespeichernden Steinhügel nach Art einer Kräuterspirale anlegen. Dies ist sehr arbeitsaufwändig und Alle können mit anfassen.

    Da unser Garten ohnehin Interessierten offensteht, können unsere Flüchtlinge Auskunft geben über Art und Verwendung der Pflanzen-als neuen Ansatzpunkt für Kontakt und Integration.

    Wir verwenden die Mittel so sparsam wie möglich, so können wir die Steine gebraucht von der Baufirma Nibrasch günstiger bekommen. Außerdem versuchen wir gemeinsam mit unseren Flüchtlingen Saatgut einiger Pflanzen zu besorgen weil die eigene Anzucht den Kauf teurer Pflanzen sparen hilft. Unser Kooperationspartner vor Ort, die Gärtnerei Ulbrich, hat uns zugesagt, dass wir in diesem Fall eine Ecke in einem heizbaren Gewächshaus nutzen können.

    Auch der Bio-laden MarThas Laden in Coswig ist sehr an frischen (exotischen) Kräutern interessiert und will damit wiederum Coswiger Kunden über unsere Tätigkeit informieren.

    Nicht zuletzt wird unser kleines interessantes Projekt über die Initiative Coswig als Ort der Vielfalt und die JuCo Soziale Arbeit gGmbH bekannt und zugänglich gemacht.

    Weitere Infos zu der Arbeit mit Flüchtlingen:
    Im letzten Jahr , Januar/Februar, fand sich in Coswig spontan die Initiative „Coswig als Ort der Vielfalt“ schon mit einer großen Zahl von ca 40 bis 50 und mehr? Engagierten (Bürger, Stadträte, Pfarrer..)  die Flüchtlingen helfen wollten. Das ist auch geschehen. Es wurde von einem außerordentlich engagierten Mann, Herrn Meissner, generalstabsmäßig organisiert mit der Bildung von zahlreichen Arbeitskreise (AK Patenschaften, Begegnungen, Deutschkurse, Sport, Fahrradwerkstatt..) die Stadt gewährte Unterstützung- kostenlose Raumnutzung, Veröffentlichungen, etc.. So konnte die doch relativ hohe Zahl von ca 250 Flüchtlingen in Coswig recht gut betreut werden.

    Einige Zeit später wurde der Verein „Coswig als Ort der Vielfalt „ gegründet, um als Träger  die Spendengelder für die Initiative verwalten zu können, Mittel zu beantragen und  der Initiative eine Rahmen zu geben. Dieser Verein COV ist nun natürlich auch ein ganz enger Kooperationspartner unseres Interkulturellen Gartens Coswig ev. Ich selbst unterstützte übrigens diesen in seiner Gründung und bin auch als Vorstandmitglied tätig.

     Ich will Ihnen damit die gute Vernetzung verdeutlichen, durch die Initiative begründet wurde. So sind viele Coswiger in der Initiative organisiert und haben gleichzeitig direkten Kontakt zu Flüchtlingen. Informationen, beispielsweise über unseren Garten- neue Projekte- Angebote- gelangen so direkt zu Flüchtlingen.

    Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam mit dem Bunten Radebeul unseren IK Garten Coswig im Radebeuler Flüchtlingsheim vorgestellt, daraufhin kamen einige radebeuler Flüchtlinge.

    Auch über die kath. Kirche direkt neben den Garten gelangen Infos an Flüchtlinge- die Kirche macht ja auch Veranstaltungen/Angebote. Demnächst wird die Info über unsere Garteneinsatzzeiten auf der Internetseite der Initiative unter Aktuelles wieder erscheinen, wenn wir im Frühjahr anfangen.

    Die Verständigung funktioniert meist auf englisch, manchmal mit Hilfe der iPhones, auf russisch (unsere Aussiedler) geht nicht, am Besten ist es, wenn die Flüchtlinge ihre Deutschkenntnisse erproben, die sind natürlich sehr unterschiedlich vorhanden. Es gab auch Missverständnisse- so fingen einige Flüchtlinge an zu ernten für sich während einer Gartenführung. Da haben wir gesagt, ihr könnt mit uns arbeiten, dann gibt es einen Teil der Ernte für Jeden. Die gemeinsame Tätigkeit wurde auch ohne Sprachkenntnisse verstanden, das ist als Anfang in Ordnung, es ist immer wichtig, auf das Aufeinander von Allen zugehen zu achten. So ganz im Selbstlauf passiert das nicht.

    Die Informationen über Kräuter wollen wir natürlich an Interessierte geben! Im letzten Jahr haben wir ein kleines Rezeptbuch erstellt mit bewährten von uns erprobten Rezepten mit Ernten aus dem Garten- in dieser Art soll es auch mit der kräuterinfo gemacht werden. Während unserer Einsatzzeiten Mittwoch nachm, und Sa. vormittag nehmen wir auch nebenbei Grünschnitt an und verkaufen etwas Gemüse nach Möglichkeit. Da weisen wir auch auf Neues hin, wie der Kräuteranbau.

    Abgeholt haben wir bisher die Flüchtlinge nicht. Einmal habe ich am Stadtplan den weg erklärt, und sie haben sich gefunden (von Radebeul) Demnächst soll ein Objekt in Neusörnewitz OT Coswig/Prasseweg belegt werden, das ist nicht weit vom Garten. Die Schwierigkeit ist, den Flüchtlingen zu vermitteln, dass sie im Garten oder Anderswo willkommen sind. Hier wollen wir (im Sommer?) über die Initiative einen Besuch im Heim organisieren um Kontakt herzustellen.

    Der Bioladen zahlt für die Kräuter, 0,20 €/Bund letztes Jahr für Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch.. aber es ist ein sehr kleiner Laden hat es extrem schwer in Coswig. Es waren sehr wenig Bündel die verkauft wurden aber wichtig für das Sortiment sind ihm regionale Kräuter schon. Außerdem liegt Werbung /Flyer von uns aus.

    Nun noch zu Meißen: der Träger ist das Bündnis für Zivilcourage e.V.,

    der Projektname: Internationaler Garten Meißen.

    Seit 2015 (mind.) laufen die Vorbereitungen, es mussten sehr zähe und langwierige Verhandlungen  mit der Stadtverwaltung Meißen bewältigt werden, um einen Pachtvertrag über das Bohnitzer Gelände, Nähe Erstaufnahme f.Flüchtlinge.

    Gegenwärtig sieht es endlich erfolgversprechend aus, aber der Pachtvertrag ist noch nicht unterzeichnet.


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  • Ufer-Projekte Dresden veranstalten auch 2016 das Workshopprogramm Seitentriebe

    (Gu aus Antrag, 22.2.)

    15 Workshops soll es dieses Mal geben, Praxisworkshops in Gemeinschaftsgärten und an anderen Orten, Kinovorführungen, eine Radtour zu den Gärten.
    Wir beteiligen uns an der Finanzierung von 8 Workshops (alle, die in Gemeinchaftsgärten stattfinden und Praxisworkshops sind)
    Das umfangreiche Konzept ist bei den Anträgen zu finden (mehr …)

  • Kräuterworkshopreihe für Gemeinschaftsgärten in München

    (Gu aus Antrag)

    Das Münchner Umwelt-Zentrum hat bei der Bürgerstiftung und uns einen Antrag für die o.g. Workshopreihe gestellt. Das MUZ übernimmt selber auch einen Anteil.

    Seit Frühjahr 2015 gibt es am ÖBZ eine Arbeitsgruppe „Heilpflanzen“ (im Rahmen des Experimentiergartens am ÖBZ), das Heilpflanzenthema mit seinen vielfältigen Aspekten (Naturbezug, Gärtnern, Bezug zur eigenen Gesundheit, Beschäftigung mit Geschichte und kulturellen Traditionen, kritische Reflexion von Theorien und Methoden…) ist sehr gefragt, praktische Bildungsangebote dazu kommen in unterschiedlichen Gärten sehr gut an.

     
    Ziel ist es, Austausch und Vernetzung der Gärten untereinander durch konkrete Bildungsangebote anzuregen und zu etablieren, um das Netzwerk insgesamt zu stärken. Aus aktiven Arbeitsgruppen und Workshops, an denen unterschiedliche Gärten beteiligt sind, entstehen neue Projektideen und Veranstaltungen.

    „Wunderbare Kräutervielfalt“ ist ein Angebot für Erwachsene in Gemeinschaftsgärten mit und ohne Gartenerfahrung. Zur Auswahl stehen drei Hauptbereiche, zu denen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte ausgewählt werden können. Die TeilnehmerInnen erfahren dabei die Kräuter mit allen Sinnen. […] Das praxisbezogene und partizipative Lernen vor Ort im Garten hat sich auch in interkulturellen Gärten bewährt. Das Angebot der Seminare kann individuell auf die vorhandene Situation in den Gärten angepasst werden.
    [Die Reihe wird in verschiedenen GG in München stattfinden. Vorraussetzung dafür ist, dass es Heilkräuter im Garten gibt. Vorgestellt wird das Projekt auf dem nächsten Münchner Vernetzungstreffen, beworben auch auf der Homepage der Münchner Gärten und im Newsletter]

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  • o pflanzt is! München will mit Kon-tiki Planzenerde herstellen

    (Gu aus Antrag)

    o´pflanzt is holt die Ausstellung „Bodenschutz Urban“ nach München – diese findet dann vom 20. April bis zum 18. Mai bei ihnen statt, es wird ein Rahmenprogramm geben, in dem sie den bei uns beantragten Kessel „Kon-tiki“ auch einsetzen wollen.
    „Es geht darum, vor Ort im Garten Pflanzenkohle herzustellen“ Vorteilen:
    – Aus unterschiedlichsten Materialien wie Brennholz, Astwerk, Strauchschnitt, Chinaschilf, teilweise auch grünes Holz, etc. kann in ausreichendem Umfang Pflanzenkohle hergestellt werden.
    – Der Kessel ist so groß, bzw. klein, dass er mit einem PKW-Kombi transportiert werden kann.
    – Nebenbei besitzt er durch ein schwenkbares Gitter eine Grillfunktion (inzwischen ist auch ein Topf zum Kochen einsetzbar)
    – durch einen Geka-Anschluß kann von unten mit Wasser gelöscht werden, was die Porengröße der entstehenden Pflanzenkohle positiv beeinflusst.

    Bei o´pflanzt is wurde von Anfang an kompostiert. Seit letzten Sommer geschieht dies wieder intensiver, indem wir den Inhalt der ansässigen Vollcorner-Filiale wöchtenlich zusammen mit Häckselgut, Laub, anderem eigenen Material, Urgesteinsmehl und Tongranulat mischen.
    Es hat sich ein Zwischending zwischen klassischer Heißkompostierung und Wurmfarm eingestellt, da die ursprünglichen Würmer der Wurmfarm in die Komposte eingewandert sind.
    Was uns für einen Dauerhumus fehlt ist die Pflanzenkohle. Neben einer Vielzahl von positiven Aspekten, trägt sie auch zu einem besserem Wasserspeichervermögen der entstehenden Erde bei. Dies würde sich positiv auf unsere Hochbeete auswirken.
    Mit Patrick im Vorstand haben wir jemanden im Garten, der sich intensiv darum bemüht, junge Flüchtlinge in unsere Gartengemeinschaft einzuführen. Ein erster Schritt dazu ist, sie mit einfachen Dingen, wie Brennholz machen, zu beauftragen. Dies funktioniert bisher ganz gut. Zwei ehrentlich engagierte Landschaftsgärtner bei o´pflanzt is können immer wieder brennbares Material von ihren privaten Baustellen bringen. Das Betreiben des Kon-Tikis wäre ein weiterer Baustein zur Integration dieser jungen Menschen. Ferner würde es durch das gemeinsame Grillen am Kessel natürlich auch intern die Geselligkeit und Kommunikation fördern. 😉
    Interessant ist auch die Idee, die Gemeinschaftsgärten in München über die Verleihung des Kon-Tiki zu vernetzen. Sprich der Kon-Tiki steht zwar bei o´pflanzt is, kann nach Absprache aber jederzeit vom ÖBZ, dem Umweltzentrum Gauting und anderen Gemeinschaftsgärten in und um München ausgeliehen werden.

    Die Kompostierung auf unserem Gelände ist der erste Schritt zur eigenen Erdenherstellung in unserem Garten. Den fertigen Kompost wollen wir schon dieses Jahr mit Ziegelsplitt eines ortsansässigen Werks im Norden von München mischen, etwas lehmigen Sand beigeben und so eigene Erfahrungen mit unterschiedlichen Substraten sammeln.

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  • Leute aus den Internationalen Gärten Göttingen bauen Gartenprojekt für Frauen und Kinder an einer Unterkunft auf

    (Gu aus Antrag/E-Mail-Kommunikation)

    Leute aus den IG Göttingen sind dabei an einer Flüchtlingsunterkunft ein Gartenprojekt aufzubauen, was sich in erster Linie an Frauen und Kinder richten soll. Zusammen mit dem Wohnheim und einer nachbarschaftsinitiative wurde ein geeigneter Grundstücksteil identifiziert und zusammen von GärtnerInnen und Flüchtlingen bei einer Baumpflanzaktion markiert. Ab März soll nun der Garten aufgebaut werden, ein halbes Jahr lang intensiv begleitet von zwei Frauen aus den IG Gö, die dafür an anderer Stelle Honorarmittel beantragt und bewilligt bekommen haben. Sie planen viele Aktivitäten für die Kinder und wollen regelmäßig 1x/Woche vor Ort sein. Da die InitiatorInnen neben ihrem Engagement in den IG Gö auch bei Nährboden Göttingen eingebunden sind und andere GärtnerInnen Interesse an einer Mitwirkung an dem Projekt haben, gehen sie davon aus, dass es auch nach dem ersten halben Jahr auf jeden Fall weiter gehen wird und sich verstetigen kann.

    Die Fläche, die für Beete zur Verfügung steht ist ca. 120 qm groß. Sie eignet sich also, um hier mit mittelgroßen bis kleinen Gruppen zu gärtnern. Der Garten ist von einer Grünfläche umgeben, auf der gespielt und gesessen werden kann. Sie kann vor allem für die kleinen Events und Veranstaltungen genutzt werden, bei denen die Nachbarn und die BewohnerInnen oder auch mal eine Schulklasse von einem der Kinder eingeladen werden.

    Das Angebot, den Garten in kontinuierlichen Treffen mit aufzubauen, richtet sich zunächst an die Kinder des Flüchtlingswohnheims und ihre Mütter. In der Annahme, dass diese sich weniger frei in der Stadt bewegen als die überwiegende Zahl der männlichen Geflüchteten, gehen wir davon aus, dass sie ein Vor-Ort-Angebot sehr zu schätzen wissen. Zurzeit leben 15 Kinder im Wohnheim. Rechnen wir noch 7 Mütter dazu, ist die räumliche Kapazität für ein Gärtnern zur selben Zeit ausgeschöpft. Zwischen den Treffen steht der Garten für alle Geflüchteten offen. Es wird keine individuellen Beete geben, sondern Gemeinschaftsbeete wahrscheinlich zu verschiedenen Themen. Doch auch Rückzugs-Zonen, wie ein Bohnen-Tipi sind angedacht. Da es uns aber wichtig ist, den Kindern bei der Planung viel Mitbestimmung einzuräumen, können wir im Vorhinein nicht genau sagen, welche Pflanzen wir anbauen werden, wie die Beete gestaltet werden etc.

    Bei Aktionen, wie dem Schneiden von Flechtwerk, dem Einschlagen von Pflöcken oder dem Aufbauen von Hochbeeten, sind auch Männer gern gesehen und eingeladen, ihre Kraft mit einzubringen. Wir möchten sie nicht ausschließen. Bei Interesse besteht für diese aber auch die Möglichkeit, Parzellen im Internationalen Garten Geismar zur Verfügung gestellt zu bekommen. Der Wert des Willkommensgartens besteht nicht nur im Gärtnern selbst und ergibt sich nicht ausschließlich für die unmittelbare Zielgruppe, also den Frauen und Kindern. Wichtig ist, dass der Garten ein Ort der Begegnung ist, nicht nur für die BewohnerInnen des Heimes, sondern auch für zum Beispiel AnwohnerInnen und HeimbewohnerInnen. Damit wird der Garten dazu beitragen, Sozialkontakte zu stärken und Integration zu erleichtern.


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  • GemeinsamGarten Schwabach sucht MitgärtnerInnen

    (Gu, Projektbesuch und aus Antrag, Ende Januar)
    Der GemeinsamGarten hat letzten Sommer losgelegt. Sie haben eine Ausgleichfläche eines Landwirts in der Nähe vom Bahnhof, ohne Zaun, an einem Spazierweg – aber ein bisschen weg weg von Wohnbebauung. Sie können das Regenwasser der Halle des Landwirts nutzen, die einen Vorbau hat, in dem sie auch ihre Geräte unterstellen.
    Sie haben sowohl indviduelle als auch gemeinschaftliche Parzellen. Wer mitmachen will, soll Vereinsmitglied werden.
    Sie sind noch eine recht kleine Gruppe eher ältere Menschen und es ist ihnen noch nicht gelungen, sich bekannt zu machen. Auch zum Vortrag von Gudrun kamen nur wenige Neuinteressierte.
    Sie hatten ein Schild, doch ist das vandliert worden. Nun bauen sie ein stablies neues Schild. (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Berlin-Buch startet demnächst

    (Gu aus Antrag, 1.2.)
    Die Gruppe, die den Willkommens-Kultur-Garten in Spandau angelegt hat, macht ein weiteres Projekt: Garten-Buch, wieder an einem Flüchtlingsheim – ein als Containerdorf angelegtes dauerhaftes Wohnheim, von dem aus die BewohnerInnen sich eigene Wohnungen suchen sollen.
    auf dm ca. 360m² großem Areal soll ein „Kisten-Garten“ entstehen. Bisher haben sie ca. 15 der geplanten 33 Beete schon da. Bei uns beantragen sie den Rest.
    Es gibt eine Gruppe, die mitgärtnern wird aus den beteiligten Gremien (siehe unten), aus dem fortbestehenden Gartenprojekt in Spandau und zusätzlich freiwillige Gärtner, die schon Interesse angemeldet haben und über diesen Weg auch Partner für Flüchtlingspatenschaften suchen.
    Vor dem Hintergrund einer stark rechtsextrem agierenden Gruppe im Stadtgebiet, haben wir den Kontakt zu „moskito“-Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtextremismus, für Demokratie und Vielfalt gesucht und arbeiten bereits zusammen.
    Außerdem unterstützen uns die „Pankower Gartenfreunde“ (Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow e.V.). Wir kontaktieren den Unterstützerkreis Buch, haben Anfragen von einem Kindergarten aus dem Stadtteil. Außerdem beteiligen wir den benachbarten Campus Buch und das Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow.
    Wir haben auch Anfragen von Interessierten, die über die Anstiftungs-Seite aufmerksam auf uns geworden sind und im Gartenprojekt mitarbeiten wollen.

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  • In Halle startet ein Gartenprojekt, das in der Praxis dann interkulturell werden soll

    (GU aus Antrag und Nachfragen)
    Das Gartenprojekt BunteBeete ist entstanden aus einer Gruppe von Personen, die keinen s.g. ‚Migrationshintergrund‘ haben. Ursprünglich handelte es sich auch um ein Gartenprojekt ohne interkulturellen Schwerpunkt. Im Zuge der aufkommenden Berichterstattung in den Medien, nahm das Thema, um den Umgang mit steigender Geflüchtetenzahlen auch beim ‚Elternfrühstück‘ mehr und mehr Raum ein. Die Mütter äußerten sich zunächst sehr ablehnend gegenüber geflüchteten Menschen, welche zukünftig in ihre Nachbarwohnungen einziehen sollten. Diese Stimmung ließ uns mit den Müttern näher in das Gespräch zu dem Thema kommen. Es stellte sich heraus, dass viele von ihnen bisher wenig bis keine persönlichen Begegnungen mit Menschen aus anderen Ländern machen konnten, da ihr Bewegungsradius selten über die anliegenden Wohngebiete hinaus reicht. So entstand die Idee in der Planungsgruppe, dass der Garten ein Ort der Begegnung sein könnte, damit Vorurteile durch gemeinsames Schaffen abgebaut werden können. Durch das ‚Café international‘, welches in dem Stadtteil stattfindet, besteht Kontakt zu einer nahegelegenen Gemeinschaftsunterkunft. Es stimmt, dass derzeit noch keine Geflüchteten in der Planungsgruppe sind. Derzeit sind wir daran unseren Flyer in Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi zu übersetzten, damit die Informationen über das Projekt mehr Menschen zugänglich gemacht werden kann.

    Die Planungsgruppe besteht aus 5 Müttern + 2 Hauptamtlichen (Grit Herzog und mich). Von diesen hat sich eine Mutter mit ihrer Familie für eine ‚private‘ Gartenfläche angemeldet. Andere Mütter haben bereits eine eigene Kleingartenpazellen, wollen aber an den Gemeinschaftsgartenflächen mitarbeiten.

    Unter der Projektgruppe verstehe ich alle am Projektinteressierten und aktiven Gärtner*innen. Es wird neben den ‚privaten‘ Gartennutzflächen auch Gemeinschaftsgartenflächen geben, an denen alle gärtnern können. Diese Flächen stehen kostenfrei zur Verfügung. Die Pacht fällt für die Personen (Wohngemeinschaften, Familien, Einrichtungen etc.) an, welche eine Gartenfläche für sich in Anspruch nehmen wollen. Die Pachteinnahmen sollen zur Finanzierung von anfallenden Strom- und Wasserkosten des Gesamtprojekts, sowie evtl. Neuanschaffungen von Geräten genutzt werden. Wir orientieren uns bei der Finanzierung durch Pachteinnahmen an einem erfahrenen Stadtgartenprojekt aus Berlin, welches wir mit der Planungsgruppe besucht haben.

    Die Nutzgartenflächen werden 40qm groß sein. Die monatliche Pacht beträgt 15 Euro bei einer Nutzungsdauer von einem Jahr. Zunächst wollen wir 5 Nutzgartenflächen auf dem Gelände anlegen. Es haben sich bereits Initiativen (eine sozialpädagogische Tagesgruppe, eine Wohngruppe der Halleschen Behindertenwerkstätten) aus dem Stadtteil für die Nutzung einer Gartenfläche angemeldet. Die Projektgruppe möchte für sich und ein wöchentliches Angebot ‚Gesundes Kochen‘, welches in dem Stadtteil für Familien angeboten wird, selbst eine Nutzgartenfläche pachten. Eine weitere Gartenfläche soll für interessierte Anwohner*innen zur Verfügung stehen. Diese überschaubare Anzahl an Gartenflächen soll dazu dienen, dass Projekt allmählich im Stadtteil bekannt zu machen. Es ist angedacht  weitere Nutzgartenfläche zu ergänzen. Auf der restlichen Fläche sollen Obstbäume, Beerenhecken gepflanzt werden, es soll eine Kräuterspirale und eine Blumenwiese entstehen. Es ist geplant ein Kompostklo zu bauen und einen Sitzbereich mit der Möglichkeit Feuer zu machen, auf dem Gelände anzulegen.

    Um das Projekt im Stadtteil bekannt zu machen, wurden bereits in den umliegenden Wohnblöcken Postkarten an die Anwohnenden verteilt, um über das Projekt zu informieren. Es gab bereits erste interessierte Rückmeldungen auf die Postkarten. Eine geflüchtete Familie hat ebenfalls bereits ihr Interesse an dem Projekt bekanntgegeben. Es gibt ein weiteres sozialpädagogisches Angebot im Stadtteil, welches sich an geflüchtete Menschen aus dem Stadtteil richtet. Über diesen Kontakt sollen weitere Interessierte für das Gartenprojekt beworben werden. Es wurden in den letzten Monaten neue Sozialwohnungen für geflüchtete Menschen im Stadtteil zur Verfügung gestellt, sodass die Anzahl an geflüchteten Menschen im Stadtteil zunimmt.

    Wir haben bereits eine Gartenhütte erworben, in der die Gartengeräte allen Projektteilnehmer*innen zur Verfügung stehen werden. Die Gartenhütte wird, wie das Gartentor mit einem Zahlenschloss gesichert sein, dessen Kombination den Projektmitgliedern bekannt ist. Es ist geplant, dass Gartenprojekt so lange hauptamtlich zu begleiten und über unsere Vereinsstrukturen zu unterstützen, bis sich eine stabile Projektgruppe dazu entscheidet einen eigenen Verein zu gründen. Es ist davon auszugehen, dass der Pachtvertrag über die Gesamtfläche in den ersten fünf Jahren durch die Hauptamtlichen begleitet wird. Entscheidungen innerhalb der Projektgruppe werden in Absprache mit den Eltern getroffen und in der Verantwortung der Hauptamtlichen durchgesetzt.

    Durch die Pacht und die Festlegung auf ein Nutzungsjahr versprechen wir uns eine verbindliche Teilnahme, vor allem von Seiten der Einrichtungen. Nach einem Jahr kann die Nutzungsdauer ganz einfach verlängert werden oder die Nutzung wird ggf. an eine andere Person abgegeben. Auch dieses Vorgehen soll lediglich die Verbindlichkeit der Teilnahme und Verantwortung für die Gartenfläche im Blick halten (mehr …)

  • Gemeinschaftsgärtnerei Wildwuchs in Heidelberg ist ne interessante Mischung

    (Gu aus Antrag und Mails, 22.12.)
    Antrag ist bei den Anträgen abgelegt

    >> Wie viele Leute machen denn jetzt schon mit und wie erfahren diese von dem Gemeinschaftsgarten?

    > 30 bis 40 machen mit. Wir sind gut vernetzt mit anderen Initativen hier in Heidelberg (z.B. Essbares Heidelberg, Transition Town) und stellen das Projekt etwa bei Einführungsveranstaltungen an der Uni oder auf Nachhaltigkeitsmärkten etc. vor. Für neue Leute haben wir Pat*innen.

    >> Ist das Projekt rein ehrenamtlich getragen?

    > Ja. Jede*r kann sich einbringen und mitmachen je nach Zeit und Kraft, ohne formale Mitgliedschaft. Wir erheben keine Mitgliedsbeiträge.

    >> Was passiert mit dem Gemüse? Wie wird das verwendet und wer bekommt sozusagen was?

    > Unser Gemeinschaftstag ist Sonntag. Beim Frühstück besprechen wir, was wir an diesem Tag tun möchten, also auch, was geerntet wird. Nach Möglichkeit machen wir die Ernte etwa durch Einkochen halbar. Ein Teil wird dann bereits für das gemeinsame Abendessen verwendet. Aus den Erntekisten können sich alle so viel mitnehmen, wie sie möchten. Was übrig bleibt, wird in einer befreundeten Lebensmittelkooperative für den Mittagstisch verwendet und ein kleiner Teil auch verkauft (Appl’ un Ei, http://www.appelunei.uni-hd.de) Über diese Einnahmen wird ein Teil der Kosten gedeckt. Vom Einmachgut, Saft etc. können sich alle so viel mitnehmen wie sie wollen, wobei ein Betrag für die Unkosten gespendet werden kann.

    > Über die Verteilung der Ernte hat es in all den Jahren noch nie Unstimmigkeiten gegeben.

    >> Entscheiden alle, die mitmachen über alles oder wie sind die Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen?

    > Prinzipiell entscheiden alle, die mitmachen über alles. Dazu findet einmal im Monat ein Plenum und einmal im Jahr ein Treffen zur Anbauplanung statt. Leider bleibt es nicht aus, dass einzelne mehr entscheiden wollen und über die Bedürfnisse von anderen hinweggehen. Wir versuchen diesem Problem durch regelmäßig stattfindende Dialogrunden zu begegnen.

    > Anbau und Bauten organisieren wir durch Patenschaften. Wir erarbeiten gemeinsam, was wir gerne anbauen bzw. bauen würden und schauen, wer/welche für was eine Patenschaft übernehmen möchte. Patenschaft bedeutet, dafür zu sorgen, dass dieses Gemüse angebaut wird (Saatgutbestellung, Anzuchten, PLanung beim Frühstück), ohne dass die Pat*innen das selbst machen müssen. Die meisten Patenschaften teilen sich mehrere Personen. Auf diese Weise ist es uns auch möglich, mit Anbaumethoden zu experimentieren, z.B.: Patenschaft für Kompostbeet, Patenschaft für Hügelbeet etc. Wer bereit ist, Verantwortung in Form der Patenschaft zu übernehmen, kann dieses Projekt auch verwirklichen.

    >> Wie und von wem sollen die neuen Flächen bewirtschaftet werden? Kann jedeR auch pflanzen und bauen, was er/sie will?

    > Die neuen Flächen stellen eine Erweiterung der bisherigen Anbauflächen dar und bieten uns neben der Herausforderung viele Möglichkeiten. So wollen wir verstärkt die Idee Permakultur einbeziehen und neue Projekte initiieren. Im kommenden Jahr ist auf ca. der Hälfte der neuen Flächen Gründüngung geplant. Jede*r kann sich dort einbringen, wie er oder sie es will. Was mittel- oder langfristig auf den neuen Flächen entstehen wird, ist noch offen. Es gibt Überlegungen, ein autonomes Flüchtlingsprojekt auf einer Teilfläche unterzubringen oder ein Projekt mit psychisch Kranken … wir haben viele Ideen. Das Patenschaftsprinzip gilt auch auf den neuen Flächen.

    >> Es gibt ja bestimmt Leute, die gärtnerisches Wissen haben: entscheiden die dann mehr als die anderen? Wie wird das Wissen weitergegeben?

    > Unter uns sind ein Landwirt, zwei Gärtnerinnen und einige Permakulturleute. Deren Wissen wird vor allem durch das gemeinsame Tun oder ad hoc Beratung weitergegeben. Die Gefahr der Hirarchiebildung liegt bei uns weniger im Wissensvorsprung als vielmehr an den Persönlichkeiten. Wir führen Buch und möchten demnächst ein Wiki erstellen. Wir nutzen den taschenGARTEN der Gartenwerkstatt Marburg. Auf den Grundstücken wird wieder Fachliteratur bereitgestellt sein (ist nach dem Brand leider noch nicht vollständig ersetzt – über Tipps zu guten Fachbüchern würden wir uns freuen)

    >> Gibt es ein vergleichbares Projekt? Ist es eine Mischung aus so einer Art CSA (aber in Eigenregie) und Gemeinschaftsgarten?

    > Uns ist kein vergleichbares Projekt bekannt. Ja, vielleicht sind wir ein Mischung aus Gemeinschaftsgarten und selbstorganisierter CSA. Aber wir distanzieren uns von dem Begriff CSA, weil wir hierarchische Strukturen ablehnen und für alle offen sein wollen. Unsere Gemeinschaftsgärtnerei wird geprägt von den Menschen, die mitmachen. Natürlich gibt es diejenigen, die mehr Zeit investieren können und dadurch einen besseren Überblick haben, als andere, die unregelmäßiger mitarbeiten. Und natürlich funktioniert nicht alles so reibungslos wie in einem durchstrukturierten Betrieb (bei uns wurde schon mal umgegraben, wo schon ausgesät wurde oder werden schon mal Planzen als Unkraut gejätet, die vielleicht keins sind und wenn die Pflanzenpaten absolut nicht dazukommen und keinen Ersatz finden, gibt es halt diese Gemüseart dieses Jahr nicht…). Aber wir lernen immer dazu! Wichtiger als viel Gemüse sind uns Partizipation und Selbstwirksamkeit.


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  • Insitut für urbane Botnik in Braunschweig übernimmt Kleingartengelände

    (Gu aus Antrag, 22.12)
    Seit März haben sie eine Fläche gesucht, nune ine gefunden und da am 1.12. losgelegt und der Verein hat derzeit 20 Mitglieder. Sie wollen einen Lernort schaffen, der sich aus den Beeten heraus entwickelt.
    Neben den Beeten (siehe Antworten auf meine Fragen) gibt es auch eine Gemeinschaftshütte, die auf dem Teil des als Gemeinschaftsgarten („die Schatzinsel“) genutzen Teil steht.

    a) Wir haben die Aufteilung des Geländes (11 ca. 700m² große Parzellen) im großen beibehalten und lediglich Zäune und Tore an einigen Stellen geöffnet, sodass die Parzellen mehrere „Eingänge“ haben. Zur Zeit werden

    5 Parzellen von Gruppen (2-10 Gärtner*innen) für den privaten Anbau von Gemüse genutzt. Da jedoch nicht alle Projektteilnehmer die Verantwortung für ein eigenes Beet übernehmen wollen, gibt es auf einer Parzelle einen großen Gemeinschaftsgarten (die „Schatzinsel“). 2 Parzellen sind für Hühnerhaltung vorgesehen. 3 Parzellen sind zur Zeit noch nicht für das Projekt nutzbar.

    b) Es handelt sich nicht um eine klassische Kleingartenanlage. Das Gelände hat ein Eingangstor, welches unverschlossen ist. Die Gärtner*innen können also jederzeit auf das Gelände. Alle Gartentore auf dem Gelände sind offen. Sollte sich herausstellen, dass wir das Tor zum Gelände verschließen müssen, so werden wir ein Schloss mit Zahlencode nutzen. Der Code ist dann nur Projektteilnehmern bekannt (wir haben diese Lösung bereits erfolgreich ausprobiert).

    c) Wir haben den Verein gegründet, um das Projekt nach Außen vertreten zu können. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 1 Euro im Monat. Wir nutzen das Geld um unsere Internetseite, Mailverteiler und andere organisatorische Dinge zu finanzieren. Grundsätzlich wünschen wir uns, dass möglichst alle Projektteilnehmer dem Verein beitreten. Der Gemeinschaftsgarten auf der „Schatzinsel“ soll jedoch die Tore weit öffnen für Menschen, die sich nicht zu sehr an das Projekt binden wollen. Wir haben die Öffnungszeiten der Schatzinsel speziell für Nicht-Mitglieder eingerichtet.

    d) Wir wollen langsam wachsen und machen deshalb nur sehr wenig Werbung für das Projekt. Hauptsächlich von Mund zu Mund. Mehrere Menschen wurden über unsere Internetseite auf das Projekt aufmerksam, auch unsere Mitarbeit bei der Transition-Town Braunschweig macht das Projekt nach Außen sichtbar.

    e) Das Gelände hat eine Größe von ca 8000m². Zur Zeit sind etwa 15 Einzelbeete angelegt. Wir haben zunächst Platz für ca. 40 Einzelbeete vorgesehen. Es gibt jedoch keine feste Geländeeinteilung, die eine genaue Anzahl an Beeten vorgibt. Das große Gemeinschaftsbeet hat eine Fläche von ca 80m². Einige Einzelbeete sind 40m² groß. Andere Beete nur 5m².

    f) Wir haben den Verein als Außenvertretung mit Zwei Vorständen und einem Schatzmeister. Um eine verbindliche Aufgabenverteilung zu erreichen, haben wir weitere 13 Posten im erweiterten Vorstand eingerichtet. Wir treffen uns alle 2 Wochen zum Planungstreffen. Hier besprechen wir alle Projektbezogenen Dinge. Zu den Planungstreffen sind alle Projektteilnehmer eingeladen. Das Protokoll jedes Planungstreffen hängt für alle sichtbar in der Gemeinschaftshütte aus.

    g) Das Gelände besitzt weder Wasser-, Abwasser-, noch Elektrizitätsanschlüsse. Die Pacht wird über Spenden und eingebrachte Arbeit (wir übernehmen Abriss-, Aufräum- und Entsorgungsarbeiten in einigen Parzellen) finanziert.

    Grundsätzlich gilt für das Institut für urbane Botnik, dass gewählte Strukturen verändert werden. Es handelt sich um eine große Experimentierfläche.


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  • In Ratzeburg entsteht der Paradiesgarten

    (Gu aus Antrag)
    Wir möchten in der schönen,aber etwas vernachlässig twirkenden Ecke Ratzeburgs am Domsee einen gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Garten anlegen
    DerRatzeburger Paradiesgarten“ Die Größe der beiden Flächen beträgt knappe 300 qm und gehören der Stadt. Wir können sie unentgeltlich nutzen. Es gibt weitere Flächen, falls das Projekt Bedarf an Erweiterung hat.
    Es wird alles ehrenamtlich organisiert. Mitmachen kann jeder, der dazu Lust hat – auf unterschiedlichen Ebenen. Planungen und Entscheidungen sollen möglichst gemeinschaftlich getroffen werden.
    Der erste Spatenstich erfolgte durch den Bürgermeinster, Stadtgärtner, dem Vorsitzende des Trägervereins.
    Ein Treffen mit 15 Interessierten fand danach stat. Sie wollen noch im November eine Infotafel und eine Aufbewahrungskiste für Werkzeuge bauen
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  • Gartenprojekt startet in Lenggries

    (Gu aus Antrag)
    Nach dem DaTölzerGarten hat der BUND Bad Tölz zusammen mit anderen Akteuren den DaLenggrieserAcker initiiert. Auf einem 4000m2 großen Acker (der einem Landwirt gehört), sollen bis zu 50 Familien Beete bekommen können. Anders als in Selbsternteprojekten behalten die Leute die Beete und es gibt auch keine Saison von April bis Oktober. Es soll ein Gemeinschaftsgarten bzw – ackerprojekt werden. Es gibt schon eine Gruppe, die die Fläche von Steinen befreit hat und es gibt wohl auch noch andere Interessierte. Sie wollen noch im November loslegen. Ziel ist u.a. sich möglichst viel selbstversorgen zu können mit dem Gemüse und Gemüseanbau und „globale Zusammenhänge“ zu lernen. Jeden Monat gibt es Veranstaltungen zu relevanten Themen. (mehr …)

  • Gemeinschaftsdachgarten im Sharehaus Berlin entsteht

    (Gu aus Antrag und Mails, 14.10.)

    „Mit dem urbanen Dachgarten Projekt auf dem Refugio in Berlin Neukölln (http://sharehaus.net/refugio/) [da wohnen ca. 20 Flüchtlinge]  bringen wir Einheimische und Geflüchtete zu gemeinsamen Aktivitäten und Projekten zusammen und schaffen Begegnung auf Augenhöhe. Durch das gemeinschaftliche Bauen und Gärtnern können beide Seiten voneinander lernen, zusammen Neues gestalten und Freundschaften miteinander knüpfen.
    Der Garten entsteht auf einem 300 qm großen rechteckigen Dach, das bereits unter dem ehemaligen Eigentümern des Hauses als Dachterrasse ausgebaut und genutzt wurde. Als wir am 01. Juli 2015 mit dem Projekt begannen, fanden wir ca. 20 vernachlässigte Blumenkübel vor. In einer ersten gemeinsamen Aktion mit Bewohnern des Refugio und internationalen Helfern haben wir die meisten Blumenkübel entfernt, da sie eine zu große Punktbelastung des Dachs darstellten, wobei aber die vorhandenen Pflanzen – wenn möglich – gerettet wurden. Außerdem haben wir einen rudimentären Kompost angelegt und ein fünfeckiges Beet aus Holzbalken gebaut. Am 06. September 2015 [da waren zwischen 20 und 50 Leute dabei, ca. die Hälfte Geflüchtete, die ander Hälfte Nachbarn] soll ein weiterer gemeinschaftlicher Gartentag stattfinden [da wissen sie noch nicht ab wann und wie genau], an dem ein zweites Beet gebaut werden soll. […] Es sollen insgesamt fünf1 fünfeckige Beete entstehen. Diese wollen wir mit Gemüse, Salat, Kräutern und andere insektenfreundlichen Pflanzen bepflanzen. Des Weiteren wollen wir die verbliebenen alten schweren Blumenkübel durch leichte Pflanzkästen ersetzten, mit deren Hilfe wir
    die Wände und das Geländer des Dachgartens begrünen wollen. Außerdem soll ein dauerhafter Kompost angelegt werden und ein Insektenhotel ist geplant. In einem späteren Schritt hoffen wir ein Drainage- und Bewässerungssystem installieren zu können.
    Für die Pflege des Gartens wollen wir einen wöchentlichen Gartentag einrichten, an dem sowohl die Bewohner des Refugio als auch andere Interessierte teilnehmen können.
    Im Dachgarten sollen auch mehrere Sitzmöglichkeiten und ein Sandkasten angelegt werden, um den Garten zu einem Ort der Begegnung über die Generationen hinweg und des kulturellen Austauschs zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu verwandeln.“
    Im Herbst und Winter werden sich hauptsächlich einige Bewohner des Refugio um den Garten kümmern. 
    Die Gerätschaften für den Garten können sie im Haus in einer Kammer lagern. 

    Sie beantragen hauptsächlich Materialien für den Bau der Beete.


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  • weiterer Gemeinschaftsgarten in Freiburg. Waldgarten Wiehre

    (Gu aus Antrag, Tel, Mail, 12.8.)

    MitGärtnerInnen: zurzeit 12,

    Als Gemeinschaftsgarten, bei dem jedeR mitmachen kann, fördert er die Entwicklung der Nachbarschaft und sozialer Netzwerke im Stadtteil und mit den Nachbarstadtteilen. Wir haben Freude am gemeinsamen aktiven Tun, Planen und Gestalten und laden Menschen in unserer Nachbarschaft ein, mitzuwirken .

    Lage: Freiburg Stadtteil Wiehre/Waldsee

    Flächengröße:

    große Flächen (südlich des Weges) 2000m² : Wiesenfläche, die langsam umstrukturiert wird mit Hochbeeten für Gemüse und Früchte (z.B.Melonen, Erdbeeren) , Pflanzstrahlen mit niedrigen Gemüse- und Obstpflanzungen (Hügelbeeten) an deren Ende Obst und Nussbäume stehen.

    kleine Fläche nördlich des Weges ca. 250m²: Pflanzung alter Obstbaumsorten, ein Bienenvolk.

    Die Flächen gehören der Stadt Freiburg.

    Wir sind ein Gemeinschaftsgarten auf einer öffentlichen Fläche. Da wir in einem Landschaftsschutzgebiet liegen, dürfen keine Zäune oder ein Gerätehaus aufgestellt werden.

    Damit wir unsere Gartengeräte vor Ort lagern können, haben wir mit der Stadt Freiburg den Kompromiss gefunden eine Werkzeugkiste versteckt unter dem Waldsaum aufzustellen. Damit die Kiste mit Inhalt nicht einfach abtransportiert wird bzw. vor Vandalismus geschützt ist muss diese mit Bodenankern fixiert und sehr stabil werden. Als Grundkonstruktion wird ein Metallrahmen gebaut, der mit 40mm dicken Baudielen beschlagen wird. (siehe Kostenplan im Anhang).

    Mittelpunkt des Gartens ist die Kiwi Pagode. Diese stellt das soziale Zentrum des Gemeinschaftsgartens da. In dieser Gartensaison haben wir diesen sozialen Mittelpunkt mit Stangenbohnen markiert. Die Gemeinschaftsgärtner treffen sich regelmäßig Samstagnachmittag zum gemeinsamen arbeiten, wie z.B. Bodenvorbereitung, sähen und ernten. Dabei spielt der soziale Austausch, Voneinander und Miteinander lernen über die Generationen hinweg (Studenten, Familie, Ältere) eine wichtige Rolle. Zusätzlich werden unter der Woche gemeinsam die anfallenden Arbeiten wie z.B. Gießen der Gemüsepflanzen erledig. Die Absprache dieser Termine erfolgt über Email ist ein Es wird jedoch auch viel ausprobiert, wie z.B. Samengewinnung. In der Wintersaison, in der Ruhezeit des Gartens finden diese Treffen weiterhin regelmäßig statt. Hier wird die Planung für den nächsten Entwicklungsschritte (z.B. Hochbeetbau, Werkzeugkistenbau), die Materialbeschaffung, der Pflanzplan, zusätzliche Projektteilnahmen (z.B. mit Stadt Freiburg) und Finanzen zu besprechen.

    Das Wasser kann mit Gießkannen aus dem angrenzenden Deichleweiher entnommen werden. Wir benötigen daher keine Regentonnen oder ähnliches.

    Aus dem Antrag: sie wollen einen öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsobstgarten schaffen, in dem es aber auch Gemüsebeete gibt. Sie arbeiten nach Permakulturprinzipien, haben vor Workshops zu machen und viele Leute zu beteiligen. Sie dürfen keine Bauten erstellen, aber Bodenanker in den Boden hauen (für Werkzeugkiste z.B.)
    Das Projekt gibt es schon 2 Jahre lang, bisher war die Gruppe damit beschäftigt, die Fläche vorzubereiten für die Nutzuung als Wald/Obstgarten.

    Sie beantragen Gartenwerkzeuge, Samen und Pflanzen und Baumaterialien.

    Da sie kein Verein sind, sind sie unter das Dach von Transition Town geschlüpft.


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  • Mobiler Garten für Flüchtlinge im Übergangswohnheim Marienfelde geplant

    (Gu aus Antrag, 24.7.)
    In einem Übergangswohnheim in Berlin Marienfelde soll „eine einfache, schnell zu errichtende Gartenlösung mit mobilen Beeten“ entstehen, „die zusammen mit den Flüchtlingen aufgebaut und bei Bedarf versetzt oder wieder abgebaut werden können. […] Von den 700 Menschen, die derzeit im Übergangswohnheim Marienfelde wohnen, sind 300 Kinder und Jugendliche. Die Heimleitung hat vorgeschlagen, zunächst Kinder und Jugendliche an die Gartenarbeit heranzuführen und den Garten im Rahmen des Kinder- und Jugendclubs aufzubauen und zu betreuen. Zu Nachbarschaftsgruppen besteht reger Kontakt.“
    Der Garten soll schrittweise aufgebaut werden, begonnen wird mit 2 Beeten und der Nutzung eines vorhandenen Beetes auf einer Fläche, die getrennt über eine Seitenstraße zugänglich ist. Sie wollen gemeinsam kochen und auch Beetpatenschaften an Interessierte aus der Nachbarschaft vergeben.
    Träger ist Himmelbeet (mehr …)

  • Hasslach gärtnert ist gewachsen

    (Gu aus Mail, 3.7.)
    . wir haben 2x erweitert und sind nun auf ca 70 qm vertreten.

    die kerngruppe sind etwa 9 erwachsene plus 6 kinder. wir treffen uns im winter, um die saison zu planen, und dann wieder im herbst zur rückschau. dazwischen in der saison 1x die woche an den beeten, dort hängt auch ein schild mit den terminen für interessierte.

    alle erwachsenen sind gleichberechtigt, jeder darf vorschläge machen, wir entscheiden nach konsens, die anstehenden aufgaben verteilen wir nach absprache unter einander, sei es erde besorgen, hochbeete reparieren, giessen, beete pflegen, etc

    mit zahlreichen anderen gärten sind wir vernetzt, ja. es hat sich ein email verteiler gebildet über den wir kommunizieren und informieren, unterstützen, austauschen. auch besucht man sich ab und zu vor ort, hilft sich mal; freiburg ist klein 🙂

    im juni haben wir sogar ein erstes austauschtreffen organisiert bekommen.


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  • „Wildwuchs Quidde“ Teil einer selbstorganisierten Nutzung eines leeren Kaufhauskomplexes in München

    (Gu, Projektbesuch, 10.6.)
    In Neuperlach ist ausgehend von dem Nachbarschaftstreff „Quidde“ ein kleines Gartenprojekt entstanden. Die mit Gestrüpp überwucherten Betonkästen, die entlang der Wege eines leeren Einkaufszentrums stehen, haben Leute mit neuer Erde und Nutzpflanzen versehen. 2x in der Woche ist Gärtnertreff, begleitet wird das Projekt von Green City. Die Gruppe ist teilweise identisch mit NutzerInnen des Nachbarschaftstreffs, teilweise kommen über die neu gestalteten Kästen neue Leute hinzu. Das Kaufhaus steht schon länger leer und seit einem Jahr soll es abgerissen werden. Die Zwischenzeit nutzen Leute, um in den Räumen eigene Aktivitäten zu entfalten. So gibt es ein KünstlerInnenatelier und in der ehemaligen Stadtteilbibliothek gibt es viele verschiedene Ausstellungen. Ein Graffiti-Künstler ist eingezogen, es gibt Sportgruppe und noch anderes. Immer mehr Leute interessieren sich für eine Nutzung.
    Die Gartengruppe kann die große Küche und die anderen Räume im Nachbarschaftstreff nutzen, in dem auch die von uns geförderten Geräte untergebracht sind. Die Leute übernehmen für bestimmte Kästen Patenschaften und kümmern sich dann u.a. um einen bestimmten Kasten. (mehr …)

  • IG Gö hat keinen neuen Vorstand gewählt

    (Gu, Tel mit Shimeles, 5.5.)
    Die IG Gö hatten MVV und es ist nicht gelungen, einen neuen VS zu wählen. Shimeles würde als Beisitzer unterstützen, möchte aber standhaft bleiben und nicht wieder in den Vorstand gehen. Sie haben vier Stunden getagt und sich nun vertagt. Niemand traut sich die Aufgabe zu.

    (Gu aus Antrag)
    Die IG Gö haben viel handwerklich vor: sie wollen eine Infotafel rund um Bienen und Imkern bauen und vor der Lehrimkerein (Geismar) aufstellen, eine Komposttoilette soll das Dixieklo (Grone) ersetzen, ein Gartenwerkstatthäuschen soll in Grone entstehen und Shimeles möchte einen Siebdruckworkshop in Kooperation mit dem Migrationszentrum für Flüchtlinge anbieten. (mehr …)

  • Gartenprojekt in Riebnitz-Damgarten will attraktiv für Jugendliche, Erwachsene und Flüchtlinge sein

    (Gu aus Antrag, 23.4.)
    Im Innenhof und um das alternative Jugendzentrum AJZ herum soll gegärtnert werden. JedeR kann mitmachen. Hochbeete und ein Kompost sollen gebaut werden, auch in die Erde kann wohl gegraben werden. Sie sind z.Z. ein fester Kern von 6 Personen im Alter von 14-67 Jahren, die sich regelmäßig zur Projektplanung treffen. Sie wollen sowohl die Jugendlichen des Jugendzentrums, die Nachbarn, als auch Flüchtlinge einbeziehen und das Projekt gemeinsam weiterentwickeln.


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  • IG Dietzenbach baut neue Dach für die Gartenhütte

    (Gu aus Antrag, 23.4.)
    Der Betrag ist für ein neues Holzdach sowie 4 Sitzbänke incl. Tisch geplant. Das Holzdach ist seit der Fertigstellung von 9 Jahren in die Jahre gekommen und durch Witterungseinflüssen und Pflege erneuert werden. Ebenso unsere 3 Holztische mit Holzsitzgelegenheit. Dauer der Bauphase und Fertigstellung ist geplant auf ca. 2 Wochen.“



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  • Gesprächstermin für die Lucies

    (Gu, Mail, 30.3.)
    „Am 8.4. treffen wir uns mit dem Stadtplaner, dem Beirat und dem eingesetzten Planungsbüro (Protze und Theiling), das den Prozess moderieren soll und am Ende ein Konzept o.ä. für den Platz vorlegen soll, dass die Stadt dann umsetzten könnte. Klar ist jetzt schon, dass die Senatsbaudirektorin gerne einen „Soll-Zustand“ definieren würde, wie die Lucie am Ende dann auszusehen hätte, während wir ja gerne die Dynamik beibehalten wollen, dass sich der Platz stetig verändern kann.“

    Sie wollen außerdem das Projekt sichtbarer als Gartenprojekt zu machen und mehr und neue Leute/Zielgruppen zu gewinnen. Sie wollen die Beetsysteme aufrüsten, einiges mit Aufsetzrahmen machen und auch mit Bäckerkisten. Bei uns beantragen sie Aufsetztrahmen und Vlies

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  • Gemeinschaftsgarten ensteht auf Dachterasse eines neuen Nachbarschaftstreffs in München-Trudering

    (Gu aus Antrag an uns, 26.3.)
    Das Gebäude für den Treff ist extra gebaut worden und auf der 100m2 großen Dachterasse (und bei Nachfrage auch auf das Haus umgebenden Freiflächen) soll ein Gemeinschaftsgarten entstehen. In zunächst 10 Hochbeeten sollen AnwohnerInnen individuell gärtnern können und es soll auch Gemeinschaftsbeete geben. Es gibt eine große Küche, so dass Obst und Gemüse gemeinsam weiterverarbeitet werden kann.
    Sie beantragen Erde, Gemeinschaftspflanzen und Ausstattung bei uns

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  • Gartendeck setzt einen Schwerpunkt auf Boden und Saatgut in 2015

    (Gu aus Antrag, 19.3.2015)
    Gartendeck will in der kommenden Saison die Palettenhochbeete verdoppeln und mit einem Workshop zum Obstbaumverdeln starten. Sie haben diverse Workshops zum Thema Boden und KOmpost vor, wie Bokashi, Wurmkisten, Heißrotten. Es wachsen schon 300 unterschiedliche Sorten auf dem Deck und wollen das Wissen zu dem Saatgut dafür und den Pflanzen weiter geben. Es soll ein phänologischer Kalender mit Saatgut entstehen (Reagenzgläser mit Saatgut, die ausgestellt werden un dmit Infos, wann was ausgebracht wird etc.) und einem Karteikasten mit weiterführenden Infos. Im Winter haben sie einen Raum angemietet, um das Saatgut in der richtigen Temperatur zu lagern, zu sortieren, zu pflegen.
    Sie wollen weitere Woekshops zum Thema „Öffentlicher Raum“ machen.
    Und sie müssen ihr Gewächshaus reparieren/in Teilen neu bauen, da es den Winter und Stütrme nicht überstanden haben.
    Von ihrem Antrag übernehmen wir Paletten und Gewächshausmaterial (mehr …)

  • Oase Unperfekt aus Mühlheim/Ruhr eröffnet Anfang April

    (Gu aus Antrag und Nachfragen, 20.3.)
    Auf einer Brachfläche in Mühlheim/Ruhr (2.823 m²) entsteht der Gemeinschaftsgarten „Oase Unperfekt“ mit individuellen Beeten und Beeten für Schulen, Kitas, Vereine aus Mühlheim. Bisher ackern dort 12 Familien und Kinder aus Kita und Schule, sowie der Verein zur Betreuung Langzeitarbeitsloser). Sie haben 3000 Euro von der Sparkasse für einen Zaun und ein Tor eingeworben und beantragen bei uns Geld für Gartengeräte, Regentonnen u.ä.
    Weitere Infos:

    Wie viele Leute nutzen den Garten gärtnerisch? Sie schreiben 12 Familien, 1 Grundschule, 1 Kita etc.

    _Bei den 12 Privatpächtern handelt es sich überwiegend um Familien mit jeweils zwei bis drei Kindern, teilweise auch um Einzelpersonen. Die Grundschule, die Kita und der Styrumer Treff werden sich als institutionelle Pächter mit wechselnden Gruppen (teilweise auch Eltern) an den Gartenaktivitäten beteiligen. Die Gruppen werden wahrscheinlich jeweils aus ca. 5 bis 15 Personen bestehen. Die Gemeinschaftsfläche darf von weiteren Bürgern genutzt werden. Insgesamt werden ca. 50 Personen den Garten regelmäßig bewirtschaften und ca. weitere 100 Personen unregelmäßig. In Vorbereitung ist zur Zeit eine Kooperation mit der benachbarten Gesamtschule. Hierüber wird die Zahl der Nutzer nochmal erheblich größer.

    Wie oft sich die SchülerInnen und die Kita und der Verein zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen im Garten?
    _Den Pächtern steht es frei, wann, in welchem Rhythmus und in welcher Häufigkeit sie ihre Parzellen nutzen. Jeder Pächter bringt seine eigenen Gartengeräte mit. Größere Geräte sind im Schuppen gelagert, zu dem jeder Pächter einen Schlüssel hat.
    Der Garten soll ab April jeden Samstag von 14:00 bis 16:00 Uhr sowie an einem noch festzulegenden Wochentag auch für die Öffentlichkeit geöffnet sein. Diese regelmäßige Öffnungszeit bietet die Gelegenheit des gemeinsamen Gärterns und Kennenlernens, gleichzeitig können so auch Außenstehende den Garten kennen lernen.

    Was macht der Verein zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen im Garten?

    _Styrumer Treff, Verein zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen, bietet Langzeitarbeitslosen unterschiedliche Beschäftigungsangebote an, in deren Rahmen nun auch die Parzelle in der Oase Unperfekt genutzt wird. Im Rahmen einer Garten-Arbeitsgruppe wird die Parzelle bewirtschaftet.

    Wie läuft die Kommunikation zwischen den Gruppen und wie werden Entscheidungen getroffen?
    _Koordiniert wird das Projekt Oase Unperfekt vom Stadtteilbüro Styrum. Für den Austausch untereinander werden regelmäßig „Runde Tische“ veranstaltet.Jeder „Runde Tisch“ dient dem Austausch zwischen den Gärtnern, Freunden und Kooperationspartnern, der konzeptionellen Weiterentwicklung und der Organisation und Abstimmung von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen. Zusätzlich gibt es  in jedem „Runden Tisch“ kurze Inputs / Vorträge zu inhaltlichen Themen rund ums ökologische Gärtnern. In den Runden Tischen werden Entscheidungen konsensorientiert getroffen.

    Wie viele Parzellen in welcher Größe gibt es und können noch weitere geschaffen werden?
    _Zurzeit sind 450 qm verpachtet – die Parzellen gibt es in 10 qm, 20 qm und 30 qm. 40 qm sind für ein Flüchtlings-Projekt reserviert. Doris Reckebeil, Ursula Vollbring, Johannes Vollbring und Knut Binnewerg und Ulrike Simonis wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch Flüchtlinge (es gibt eine große Flüchtlingsunterkunft an der Gustavstraße, fußläufig in etwa 10 min zu erreichen) in der Oase Unperfekt das Glück des Gärtnerns erleben dürfen. Es soll einmal wöchentlich an einem Wochentag eine festen Garten-Termin geben, in dem die Flüchtlinge zunächst unter Anleitung der Ehrenamtlichen und dann zunehmend selbständig gärtnern. Doris Reckebeil ist Ansprechpartnerin der Gruppe. Auf der Gemeinschaftsfläche können weitere Parzellen für interessierte Anwohner geschaffen werden, die das Gärtnern ohne eigene Parzelle ausprobieren möchten. Diese Gemeinschaftsfläche kann bei Bedarf auch in weitere Parzellen umgewandelt werden. Damit besteht die Möglichkeit noch 10 weitere Pächter aufzunehmen.

    Wie ist die Wasserversorgung des Gartens geregelt? Wo kommt das Wasser her?
    _An das Gartengrundstück grenzt der Friedhof Styrum. Der Friedhof stellt dem Projekt netterweise den Wasseranschluss zur Verfügung. Nach Absprache mit dem zuständigen Friedhofsgärtner können die Wassertanks der Oase Unperfekt über diesen Anschluss befüllt werden. Da dieses Verfahren etwas aufwändig ist, wird zu Beginn der Saison ein „Runder Tisch“ zum Thema „Richtig Gießen“ stattfinden, wo ein sparsamer und gezielter Umgang mit Wasser im Nutzgarten thematisiert wird.


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  • Interkultureller Garten und Bürgerpark in Landshut entstanden

    (Gu aus Antrag, Tel, Mail, 18.3.)

    In Landshut ist an einem Nachbarschaftstreff auf einer ehemaligen Brache mit ca. 1000 m² Fläche im letzten Jahr ein IG und Bürgerpark entstanden. Neben 5 großen Hochbeeten, Beerensträuchern, Obstbäumen und Blumen, gibt es einen Bereich zum BMX fahren, einen Kinderspielplatz, es entsteht eine Sitzecke, es gibt eine Feuerstelle und einen Festplatz. 
    Das Kernstück des Gartens ist die Ecke mit den Gemüsebeeten. Wir haben im letzten Jahr schon erste Versuche beim Einpflanzen gemacht. Jeden Freitag arbeite ich auch mit Kindern der Hochstraße im Garten. 2014 wurden mehrere Hochbeeten mit Rosen und Kräuterecke angelegt und gestaltet, 6 Obstbäume gepflanzt.“ Neben den Kindern gibt es bisher eine 10 köpfige Gruppe erwachsener GärtnerInnen aus verschiedenen Ländern. Eine ehrenamtlich tätige Frau leitet eine GartenAG und ist Ansprechpartnerin für neu Interessierte. Bisher machen sie alles gemeinschaftlich, doch gibt es großes Interesse an „eigenen Beeten“.
    Die Kosten für die Urbarmachung und Gestaltung der Fläche haben sie u.a. über eine Spende des Lions-Clubs und Firmenspenden
    bewerkstelligen können.
    Sie beantragen bei uns Geld für Gartenwerkzeuge und Materialien


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  • IG Dietmannsried bezieht Flüchtlinge ein

    (Gu aus Antrag, 17.3.)

    Auf einer 900m2 großen Fläche der Gemeinde Dietsmannsried entsteht ein IG. Zusammen mit einem Imkerverein (die ein Grünes Klassenzimmer mit Schautafeln, Bienenweide etc. aufbauen) nutzt „Soziales Dietmannsried e.V.“ die Fläche zum Aufbau eines IG. Die Fläche kann bei Bedarf noch vergrößert werden.
    Flüchtlinge und andere Interessierte aus dem Örtchen wollen dort in Hochbeeten gärtnern. Auf dem Gelände gibt es schon ein Holzhäuschen für Veranstaltungen und als Geräteschuppen, ein großes Gewächshaus und eine Toilette. Das Projekt soll auch für die nahe Kita und Senioreneinrichtung attraktiv sein.
    Sie beantragen bei uns eine Anschubfinanzierung für Gartengeräte  und Materialien

    (Gu, Mail 1.4.)
    1. Wie groß ist die Gruppe potentieller GärtnerInnen bisher? Soll es individuelle Beete und/oder gemeinschaftliche Beete geben?

    Es soll sowohl individuelle Beete als auch gemeinschaftliche Bereiche (Hangfläche zum Obstanbau, Kräuterschnecke, Gewächshaus) geben.

    Die Gruppe potentieller GärtnerInnen, die definitiv an einer Beetfläche interessiert sind, umfasst bisher zehn Personen (wobei ich bei Familien nur die Erwachsenen gezählt habe). Hinzu kommt eine Vielzahl von Personen, die sowohl handwerklich als auch gärtnerisch beratend zur Verfügung steht. Das Interesse seitens der Bevölkerung ist groß und auch eine weitere Ausdehnung des Gartens ist möglich.

    In dem Garten soll jedoch nicht nur gegärtnert werden sondern er soll gleichzeitig ein lebendiger Treffpunkt für Flüchtlinge und Einheimische sein.

    2. Wer koordiniert den Garten und ist diese Person zukünftig dann auch mit im Garten?

    Das Projekt wird von mir in Zusammenarbeit mit Herrn Christian Schapals koordiniert. Wir werden beide regelmäßig im Garten sein, da sowohl Herr Schapals mit seiner Familie als auch ich ein Beet bewirtschaften werden.

    Außerdem plane ich Aktionen mit den Flüchtlingen (wie z. B.

    Frauenfrühstück im Garten, Gartencafé, gemeinsame Grillabende, Deutsch-Konversationsgruppe etc.)

    3. Wer ist verlässlicher Ansprechpartner/in für die Flüchtlinge und wie haben Sie die bisher interessierten Flüchtlinge erreicht?

    Ansprechpartner für die Flüchtlinge bin ebenfalls ich, da ich in unserer Gemeinde auch den Bereich des ehrenamtlichen Sprachunterrichts koordiniere und selbst unterrichte. Weitere Ansprechpartnerin ist Frau Catharina Stich, zweite Vorsitzende unseres Vereins Soziales Dietmannsried und Mitarbeiterin der Gemeinde, wo sie unter Anderem als Anlaufstelle für die Flüchtlinge fungiert.

    4. Wie viele Beete soll es geben und wie groß werden diese in etwa sein (wie setzt sich die Kalkulation der Kosten zusammen?)

    Es wird vier Hochbeete geben sowie ein weiteres Tischbeet, das mit einem Rollstuhl unterfahrbar ist. Außerdem eine gemeinsam genutzte Kräuterschnecke, ein großes Gewächshaus sowie eine Hangfläche für den

    Obst- und Staudenanbau. Daneben wird es zwei große normale Beete geben, die aufgeteilt werden, sowie drei Hügelbeete, die – je nach Bedarf – ebenfalls aufgeteilt werden.

    Nachdem wir auf dem Grundstück noch einige Gerätschaften entdeckt haben, aus vorhandenem Material zwei Komposter bauen konnten, Bruchsteine für die Kräuterschnecke sowie Euro-Paletten für zwei Hochbeete geschenkt bekommen haben und die Gemeinde das Schloss ausgetauscht hat, erhalten Sie anbei einen überarbeiteten Finanzierungsplan.

    Neu hinzugekommen sind Kosten für einen Kinderspielbereich sowie die Notwendigkeit, die Beetfläche einzurahmen und mit Erde aufzufüllen (da sich darunter eine Kiesfläche sowie eine Drainage befindet).

    5. Wie groß ist die Fläche, die gärtnerisch genutzt werden kann in etwa?

    Die Fläche setzt sich wie folgt zusammen:

    ca. 40 qm für normale sowie Hügelbeete

    ca. 6 qm Hochbeete

    ca. 45 qm Hangfläche zum Anbau von Obststräuchern, Stauden und z. B.

    Erdbeeren

    ca. 20 qm Gewächshaus

    ca. 2 qm Kräuterschnecke

    Des Weiteren ist noch Platz zum Aufstellen von Pflanzkübeln/-säcken.

    6. Wie werden die unterschiedlichen Nutzer/gruppen miteinander kommunizieren und wie werden Entscheidungen getroffen?

    Es soll künftig regelmäßige Gartentreffen geben, bei denen die Belange des Gartens besprochen werden. Die endgültigen Entscheidungen werde ich dann zusammen mit Herrn Schapals treffen.

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  • Mühlheimer Gartenprojekt Oase Unperfekt wächst weiter

    (Gu aus Antrag, 17.3.)
    In Mühlheim/Ruhr entsteht seit einiger Zeit auf einer fast 3000m² großen Brache ein Interkultureller Garten. es gibt individuelle Beete (12 Familien, 1 Kita, 1 Grundschule, 1 Verein zur Betreuung Langzeitarbeitsloser) und gemeinsame Beerensträucher, Obstbäume, Kartoffeln. Das Gelände wird in Eigenleistung der NutzerInnen urbar gemacht, am 1.4. soll der Garten eröffnet werden.
    Sie beantragen bei uns eine Förderung für z.B. Gartengeräte (mehr …)

  • KEBAP-Garten baut mobile Komposttoilette

    (Gu aus Antrag, 15.3.)
    Das Hamburger Gartenprojekt von KEBAP braucht eine Toilette (für die GärtnerInnen und die BesucherInnen ihrer Veranstaltungen). Sie wollen eine mobile Komposttoilette bauen und haben einige Gespräche dazu geführt.

    „Wir sind auf dem Gelände, auf dem wir gärtnern offiziell geduldet. Wir haben auf unserem letzten Treffen mit der Bezirksverwaltung und dem Träger des Sanierungsgebietes über das Aufstellen der Toilette und das weitere Vorgehen gesprochen. Auch das Aufstellen der Komposttoilette wird geduldet, wenn wir die Toilette in „unser Gesamtensemble“ integrieren. Das hatten wir sowieso vor. Unsere Erfahrung ist, daß wir in unserer Nische sehr viel machen können, solange wir nicht im einzelnen nach Erlaubnis fragen. Alle wollen nur informiert sein. das werden wir auch in diesem Fall so handhaben.

    Wir führen gerade einen absurden Streit wegen dem einzigen Mal, daß wir versucht haben, eine offizielle Genehmigung (für unser KEBAPmobil) zu erhalten. Wir haben dort gerade eine Eingabe und Widerspruch beim Bezirk laufen. Heute hat mich sogar ein CDU Abgeordneter angerufen und mir versichert, daß er sich für uns einsetzen werde, und den Vorgang für groben Unfug hält.

    Daher glaube ich, daß es keine Problem mit der Aufstellung einer Komposttoilette in unserem Hinterland geben wird, solange wir nicht nach einer offiziellen Genehmigung fragen. Auch wird das ganze ja mobil gebaut und ist daher auch auf-und abbaubar.“

    Wir fördern die Materialien für die Toilette, die sie in einer Art Workshop bauen werden


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