Schlagwort: Foodsharing

  • Eppelheim: Garten konnte sich vergrößern

    Der Garten blüht, wächst und ist zu einer echten grünen Oase mitten im Stadtkern geworden. Es ist inzwischen sogar eine größere Fläche als zu Beginn, ein nach Vandalismus gerettetes Apfelbäumchen wächst prächtig, ein neuer überdachter Sitzplatz wurde gebaut, Beete und Trockenmauern angelegt, ein Stand am Wochenmarkt, um die Flut an Topinambur zu verschenken u.V.m. Betreut wird der Garten von einer kleinen, tatkräftigen Gruppe Engagierter, mit tollen Ideen für den Garten.

    Der Garten gehört zum Dach des Hauses der Begegnung, unter dem sich viele ehrenamtliche Gruppen organisieren. Die Engagierten dort gründen gerade einen Verein, um das Haus mit all seinen Angeboten zu verstetigen.

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  • Stuttgart: gemeinsam Gärtnern vor Foodsharing-Café

    Kleine Wildnis hat in der „Raupe Immersatt“ ein Vernetzungstreffen zu essbare Stadt gemacht
    Vor dem Café gärtnern Anwohner*innen in einem vorhandenen Beet am Hölderlinplatz
    https://kleinewildnisstuttgart.de/2024/05/05/mit-der-raupe-immersatt-den-hoelerlinplatz-essbar-gemacht/ (mehr …)

  • Berlin: Kiezbeete ist sozialer Treffpunkt

    (Besuch)
    Die Kiezbeete in Treptow sind von einer Anwohnerin auf einem Platz zwischen Garagen initiiert worden. Sie haben erst an einer Stelle und dann nach und nach auf größerer Fläche Hochbeete gebaut. Sie haben einige Bierbankgarnituren und große Sonnenschirme und Kochmöglichkeiten. Jeden Freitag gibt es Essen für alle, sie haben einen regelmäßiges Kaffee und Kuchen Angebot und einen Pop-Up Foodsharing-Tisch. Hier liegen gerettete Lebensmittel (rettet einen andere Einrichtung). Sie nutzen zwei Garagen als Abstellplatz, die Bierbankgarnituren verstecken sie ein wenig, die bleiben draßen liegen.Bisher wurde noch nix geklaut, Vandalismus gab es auch nicht.
    Die Menschen, die kommen, sind sehr gemischt, einige sind sehr alt, andere haben Einschränkungen, viele wenig Geld. Hier haben sie einen Treffpunkt, essen zusammen. Einige gärtnern, andere kommen zum Essen oder Reden.
    Gefördert wird das Projekt derzeit noch über das Wärmenetzwerk Berlin.

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  • Nürnberg: Foodcube und Foodsharing bei der Wiese

    (Besuch)
    Der GG „Die Wiese“ in Nürnberg befindet sich hinter einem hohen, bunt bemalten Zaun in einem Wohnviertel. Auf dem Tor steht zwar der Name des Projekts, aber nicht, dass es sich um einen Gemeinschaftsgarten handelt. Nett ist, dass es ein selbstgebautes Konstrukt gibt, mit dessen Hilfe man über den Zaun gucken kann, wenn das Tor zu ist.
    Dahinter ist eine Fläche mit Bäumen, Erd- und Hochbeeten, begärtnerte Bäckerkisten, einer Komposttoilette, einer Outdoorküche, Bienen, Bauwägen und Schuppen, viel Platz für Veranstaltungen. Es gibt auch einen Maler und eine Band, die angrenzende Räume nutzen, die über das Gelände betreten werden.
    Die Gartengruppe hat auch ein Lastenrad.
    Recht neu ist ein „Food-Cube“, eine kleine Aquaponic Anlage, die bald mit Fischen besetzt werden wird. Sie haben Strom und Wasser ausm Hahn (nutzen aber zunächst Regenwasser, das an zwei Stellen gesammelt wird). Dank des Stromes können sie auch Foodsharing-Punkt sein.
    Im verteiler sind 35 Leute, jeden Tag findet sich jemand der/die gießt.
    Sie machen einmal pro Monat ein Fest, haben Flohmärkte, es gibt Yoga.
    Sie nutzen die Ernte gemeinsam und kochen auch mit den Foodsaving Produkten (mehr …)

  • Winter-„CampusGartenKüche“ im CampusGarten Köln mit Foodsharing

    (GU)

    09. Januar 2017

    Schon von weitem sieht man den Schein des Lagerfeuers, um das sich eine Gruppe Studenten versammelt hat. Die Kölner Campus-Gärtner sind von den kalten Temperaturen im Moment nicht im Geringsten beeindruckt. In bester Laune lässt man sich hier im Campusgarten der Uni Köln vom Feuer wärmen, trinkt einen heißen Tee und schnippelt nebenbei Gemüse für das Abendessen. Die Organisatorinnen des neuen „CampusGartenKüche“-Projekts Carmina und Mira freuen sich über jeden Interessierten, der sich dazu gesellen möchte. Auch ich fühle mich sofort in die Gruppe integriert. Mit einem heißen Getränk in der Hand vergesse auch ich, dass es hier draußen eigentlich nur 4 Grad sind.

    Das Projekt CampusGartenKüche soll einmal im Monat stattfinden. „Spontane Schnippelpartys gab es schon öfter. Jetzt wollten wir aber einen festen Termin an dem wir gemeinsam ein Abendessen zubereiten“, erklärt Organisatorin Mira. In lockerer Atmosphäre wird gekocht, was vorher im Garten geerntet wurde. So zumindest der Plan für die Sommermonate. „Im Moment verwerten wir ausschließlich Lebensmittel, die bei Foodsharing gerettet wurden“, berichtet Mira stolz. „Es ist unglaublich, wie viel da zusammenkommt.“ Der CampusGarten ist einer der sogenannten Verteiler der Foodsharing-Community, deren Mitglieder übrig gebliebene Lebensmittel im Internet melden, statt sie wegzuwerfen, und privat oder an Hotspots untereinander tauschen. Im hinteren Bereich des Gartens gibt es einen Schrank, in dem gerettete Lebensmittel gelagert werden. Jeder Besucher ist herzlich eingeladen, etwas für den eigenen Verzehr mitzunehmen.

    Nachdem das Gemüse gewürfelt und in einem großen Topf gesammelt ist, entfacht Carmina ein weiteres kleines Feuer, auf dem der Gemüseeintopf zum Kochen gebracht wird. Während wir darauf warten, dass das Abendessen fertig wird, haben die beiden Organisatorinnen Zeit zu erzählen.

    Seit April 2013 existiert der CampusGarten. Das gemeinnützige Urban-Gardening-Projekt wurde vom AStA der Uni Köln ins Leben gerufen. Der Garten entpuppte sich sofort zum Dreh- und Angelpunkt für begeisterte Gärtner und Gärtnerinnen in der Umgebung. CampusGartenKüche-Organisatorin Carmina ist seit der Gründung des Gartens dabei und zeigt sich begeistert, dass es nicht nur Studenten sind, die sich hier engagieren. „Eine ältere Dame kam im letzten Sommer fast jeden Tag hierher, um gemütlich ein Buch zu lesen oder mit uns zu quatschen“, erinnert sie sich. Viele ältere Menschen aus der Nachbarschaft sind genauso begeistert wie die Studenten, wenn es darum geht, gemeinsam im Garten zu arbeiten und Zeit miteinander zu verbringen. Jeden Sonntagnachmittag ist Gartentag, an dem sich Hobbygärtner – ob Anfänger und fortgeschritten spielt dabei keine Rolle – beteiligen können. In großen, selbstgebauten Kisten pflanzen die Gärtner alle erdenklichen Gemüsesorten an. Ein Diplombiologe hat großen Spaß daran, stetig neues Saatgut zu produzieren. So gibt es immer wieder neue Samen und eine immer größere Vielfalt an Pflanzen wächst im Garten.

    Hinter den vielen tollen Projekten des CampusGartens steckt ein ehrenamtliches Orga-Team, das immer wieder neue Ideen hat und diese auch umsetzt. Neben der neuen CampusGartenKüche bieten die Gärtner Workshops an, in denen Interessierte lernen können, wie und wann man welche Samen aussät und wie man diese am besten pflegt. Passend zum Jahreszeitenwechsel gibt es viermal im Jahr ein großes Fest im Garten. Und dann kann man auch bewundern, was dort wieder neu gewachsen ist.

    https://www.choices.de/schnippelparty-in-garten-atmosphaere (mehr …)

  • Frankfurter Garten: Kommerzialisierung ist umstritten

    (5.12, Gu, Projektbesuch)

    Der Frankfurter Garten hätte mit urban gardening nicht mehr viel zu tun, so sagte mir eine Gärtnerin, die während des Weihnachtsgartens einen Stand betreute und schon lange dabei ist, als ich ihr ein Manifest in die Hand drückte und sie es las. „Hier geht es doch nur noch um Kommerz, ich kann das Wort Event schon nicht mehr hören. Der Garten ist doch nur noch Staffage für die Gastro. Die braucht und, aber wir brauchen die nicht. Und auch keinen Strom etc.“. Das ist natürlich eine Einzelstimme. Sie beklagte weiter, dass der Verein und gerade die Geldflüsse nicht transparent sind und das Gärtnern ist im Hintergrund. Die Gastro muss Geld ranschaffen und dazu müssen die Leute konsumieren und dafür braucht es Events. Wozu das Geld wirklich notwendig ist, leuchtet ihr nicht ein, denn zum Gärtnern brauchen sie nur Erde, Wasser, Samen. Sie bekommen auch keinerlei Ermäßigungen, wenn Sie Stände betreuen oder andere Arbeiten ehrenamtlich leisten. Es knirscht im Gartenorgagetriebe. Von uns und unseren Workshopangeboten/Tagungen etc. hatte sie noch nie gehört, es wird nix weitergeleitet. Ein wichtiger Kooperationspartner hat das Projekt verlassen, die Naturschule. Ihr war es wohl zu kommerziell. In der Frankfurter Ökoszene wird das Projekt kritisch gesehen, wegen des Sponsorings u.a. durch Fraport. Außerdem habe ich erfahren, dass die Initiatorin des Projekts, Daniela, wohl nicht von sich aus aus dem Vereinsvorstand gegangen ist, sondern nicht mehr gewählt wurde. Interessant: der Foodsharing-Schrank wurde während meines Aufenthalts mehrfach genutzt, von Leuten, die sich daraus was genommen haben.

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  • Weihnachtsgarten im Frankfurter Garten mit Suppe für alle aus dem Faierteiler

    (Gu, newsletter, 1.12.)

    Viele Leute haben mitgeholfen, den Weihnachtsgarten zu planen und aufzubauen. „Zu den Fleißigen gehören übrigens auch 20 Studenten der Frankfurter Stipendiatengruppe der Stiftung der deutschen Wirtschaft, die am 26.11. ihren „Social Day“ genutzt haben, um unsere weißen Hütten zu schmücken“.Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann findet es übrigens auch wunderbar im WeihnachtsGarten. Seinen Besuch hat er sogar schon als „Tradition“ bezeichne. […] Danke an unsere Freunde von ShoutOutLoud, die nicht nur den Lebensmittel-FairTeiler mehrmals die Woche befüllen, sondern auch die „Suppe für Alle“-Aktion mit uns durchgeführt haben.

    Der OB vor dem Verteiler

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