Schlagwort: Forschungsprojekt

  • Hamburg: Uni will Mikroalgenprojekt im Luthergarten machen

    „Mikroalgen – kleine Helfer für den Garten

    Mikroalgen sind winzige, meist einzellige Organismen, die im Wasser leben und Sonnenlicht für die Photosynthese nutzen. Sie produzieren dadurch schätzungsweise 80 % des Sauerstoffs, den wir atmen! Gleichzeitig sind Mikroalgen auch kleine Solarkraftwerke: Sie fangen Sonnenlicht ein und wandeln es in Öle, Proteine und Kohlenhydrate um. Deshalb sind sie für Fische eine willkommene Nahrung. Sie können aber auch Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen versorgen! Durch Mikroalgen kann man außerdem die Bodenstruktur verbessern und die Wasserkapazität des Bodens erhöhen. Das macht sie für Gärtner und Gärtnerinnen interessant.

    Habt Ihr Lust für den Luthergarten oder für euch zuhause Algen zu züchten? Das Unimuseum widmet sich nämlich in einem neuen Projekt dem Potenzial der mikroskopisch kleinen Algen. Dazu werden im Oktober eine Ausstellung und ein öffentliches Labor eröffnet. Es besteht aber auch die Möglichkeit eigens für den Luthergarten ein kleines Mikroalgen-Aquarium zu entwickeln. Die Mikroalgen könnten dann als Dünger genutzt werden!

    Die Projektlaufzeit geht bis Ende April nächsten Jahres. Bis dahin können wir also etwas machen. „
    (aus dem NL) (mehr …)

  • Freiburg: Projekt zur Bodensanierung mit Pflanzen

    (NL)
    Plants for Future
    Klimagärtnern und Perspektiven für belastete Böden

    Gemeinsam regenerieren wir unsere Böden und schützen das Klima

    Projektzeitraum: April 2025 bis März 2026

    Regeneration von belastenen Böden mit Pflanzen

    In unserem innovativen Projekt zeigen wir agrarökologische Möglichkeiten zur Bodensanierung belasteter Böden auf. Am Freiburger Stadtrand kultivieren und verarbeiten wir gemeinsam Faserpflanzen, die durch Phytosanierung Böden reinigen können. Zusätzlich machen wir humusaufbauendes Klimagärtnern und klimafreundliche Ernährung praktisch erfahrbar.

    Haupt-Inhaltsfeld

    Phytosanierung mit Brennnesseln, Sonnenblumen & Co.

         Erfahren Sie, wie Pflanzen Schwermetalle aus belasteten Böden ziehen

         Lernen Sie den Anbau und die Pflege von Sanierungspflanzen

         Entdecken Sie die vielfältigen Eigenschaften der Brennnessel

    Klimagärtnern praktisch erleben

         Humusaufbau mit Pflanzenkohle und Kompost

         Wassersparendes und biointensives Gärtnern

         Schwammgärtnern für den Klimaschutz

    Faserverarbeitung entdecken

         Verarbeitung von Hanf und Brennnessel zu nützlichen Produkten

         Workshops zur Herstellung von Körben, Teppichen und mehr

         Nachhaltige Kreislaufwirtschaft erleben

    Mitmachaktion: „Pflanzenkur für belastete Böden“

    So funktioniert’s:

         Kostenlose Anmeldung bei unserem Projektteam

         Sie erhalten Anleitungen und Infos per E-Mail

         Legen Sie eigene Versuchsbeete in Ihrem Garten oder Hof an – die Versuchsflächengröße ist egal!

         Nehmen Sie an drei kurzen Umfragen teil

         Besuchen Sie unsere kostenlosen Workshops

         Tauschen Sie Erfahrungen mit anderen Teilnehmenden aus

    Weitere Infos und Anmeldunge

    hier:https://junghof-kappel.de/projekte/plants-for-future

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  • Berlin: KiezGardenWheel vom Hackerthon soll umgesetzt werden

    https://feast2030.eu/research-activities/hackathon/berlin

    NL Toni:

    FEAST-Hackathon in Berlin mit spannenden Ergebnissen

    Wie können wir einen ansprechenden Einarbeitungsplan für neue urbane Gärtner:innen entwickeln? Wie können wir der Gemeinschaft effektiv dabei helfen, gemeinsames internes Wissen aufzubauen? Wie können wir urbane Gärten in inklusivere öffentliche Räume verwandeln? Wie können wir urbanen Gärten helfen, ihre Werte und Aktivitäten bestmöglich zu kommunizieren?

    Das waren die Fragen, die beim Berliner Hackathon des FEAST-Forschungsprojekts im Mittelpunkt standen. Vier wunderbare Ideen wurden von den Teams entwickelt. Als Gewinner prämiert wurde das Team von KiezGarden mit Paige Postma, Dishunee Pandya, Niklas Michels und Minette Mangahas.

    Ihr innovatives Konzept stach als Lösung hervor, um Kommunikationslücken in Gemeinschaftsgärten zu überbrücken. Einerseits ein analoges Tool (das KiezGarden Wheel), das im Garten aufgestellt werden kann und die derzeitigen Ernte-Möglichkeiten kommuniziert. Andererseits ein digitaler Planer, um den Wissensaustausch zu fördern, die Planung zu vereinfachen und ein Gefühl der Verbundenheit innerhalb und zwischen Gemeinschaftsgärten zu stärken. Beide Bausteine werden geraden zusammen mit OpenDot in Mailand weiterentwickelt.

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  • Braunschweig: Gartenvielfalt

    Urbane Botnik:
    Im Unikontext entstanden, Fläche war riesengroßes Spargelfeld, dann Kleingärten, unterschiedliche Eigentümer, Studies wollen den einen brach liegenden Teil nutzen -> Botnik entstand nach und nach. Große, eher wilde Fläche mit großer Biodiversität, ein paar alten Lauben, die zB als Lager genutzt werden. Mehrere Gartenbereiche: für das Kernteam, für die Newbies, die zum Start jedes Gartenjahrs von der Uni kommen (Experimentierfläche) und eine Art Schrebergarten eines älteren Paars, die da schon immer waren.
    Sie vermehren selber viel Saatgut. Wasser: Pumpen. Ab und an gibt es Veranstaltungen
    Francois ist Gatekeeper, an ihm geht nix vorbei, aber – laut Britta und Falko – gibt er auch keine Infos weiter an die Gruppe
    Träger ist ein eigener Verein
    von außen nicht als GG erkennbar
    Probleme: Gemüse wird geklaut, Rehe fressen viel weg

     JugendUmweltPark:
    Jugendliche sucht man hier vergeblich, Träger ist eine Umweltbildungseinrichtung, Wasser: Pumpen und Regenwasser, haben großes Lehmhaus, Lehmofen, Bauwagen mit viel Kochutensilien, Kompostklo, super Erde, machen viel Permakultur
    Gruppe: ca 10 – 12 machen regelmäßig mit, wollen Nachwuchs gewinnen
    machen viele Veranstaltungen (ua Bildung für Nachhaltigkeit)
    Von außen nicht als GG erkennbar
    Probleme: Schnecken

    Ludwigsgarten:
    auf der Fläche von Lebenshilfeeinrichtungen, Mandalabeet, Kraterbeet, Hühner, Kompost (klappt nicht), Hügelbeete für den Strauchschnitt, Vierfelderwirtschaft, alles gemeinschaftlich, aber es gibt ein paar wenige, die ansagen, wo was hinkommt, wie was zu machen ist.
    Nachbarschaft nutzt den Garten als Erholungsort, sind nicht im Garten dabei
    Laut Falko sind alle im Garten schwierige Menschen
    sie haben einen Gardeniser beantragt, brauchen mehr Menschen
    Das Projekt lebt Bürgerwissenschaften, ist die Base von Falko für seine wissenschaftliche Arbeit und seine Vernetzungsarbeit. Bei Stadtgrüntag laufen hier die Experiemente

    Stadtgarten Bebelhof
    mal von Ute Koopmann als VHS Projekt gegründet – dafür hat sie ein Praktikum bei den PG in Berlin gemacht. Auf einem ehemaligen Werkhof stehen sehr viele Hochbeete (Aufsetztrahmen), ein Teil gehört einer ehrenamtlichen Gartengruppe, die sich gemeinschaftlich darum kümmert, ein paar für die Quali-Leute, ein paar für VHS-Kurse
    es gibt Garagen, eine Küche, Aufenthaltsmöglichkeiten, ein derzeit nicht genutzten Caféwagen, Kompost, Gewächshaus, pipapo, sehr viel Infrastruktur. der hintere Teil kam dazu, der wird nun ab nächstes Jahr für die KG umgebaut, die aus der Nachbarschaft weichen müssen
    Gruppe ist keine wirkliche Gruppe, da gibt es Unstimmigkeiten, Saskia ist bei der VHS angestellt, war aber auch mal EA im Garten, die wechselt nun an die Uni – in eins der FoPros von Falko
    Gibt viele Angebote im Garten für unterschiedliches Gruppen

     

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  • München: mobiler Demogarten

    Im Dezember 2024 wurde der mobile Demonstrationsgarten der Technischen Universität München, Verbundpartner des BioDivHubs-Projekts, im Werksviertel-Mitte in München installiert. Dieser interaktive Garten mit fünf Cortenstahl-Hochbeeten (essbare heimische Wildpflanzen, ein Sandarium, eine Blühwiese, gefährdete einheimische Pflanzen und ein Beet für Bildungsangebote) und einer mobilen Benjeshecke dient als Treffpunkt für die Nachbarschaft und fördert das Bewusstsein für Biodiversität. Trotz des höheren Aufwands für Transport und Installation ermöglicht der mobile Demonstrationsgarten die Begrünung versiegelter Flächen und erreicht stark frequentierte Orte, wo es Aufmerksamkeit erzeugen soll.

    Der Demonstrationsgarten wird jährlich an einen neuen Standort wechseln

    (aus NL BioDivHubs, Feb 2025) (mehr …)

  • Braunschweig: SC Projekt „Open Cultures“

    Klima von unten – ein Angebot zur Beteiligung
    am Projekt „Open Cultures“
    Projekt Open_Cultures
    -> Wie kann Klimawissen in nachhaltiges
    Leben der Bewohner*innen übersetzt
    werden?
    -> Welche Gestaltungsprinzipien müssen für
    die klimaangepasste Stadtentwicklung und
    Raumplanung berücksichtigt werden?
    3 Sub-Labs
    Sub-Lab 1: OPEN_Plannning „Climate from the Roots“
    untersucht die Rolle von Partizipation bei der Schaffung
    von klima-sensiblen Formen der Stadtgestaltung (soziale
    Dimension).
    Fokus auf urbnes Gärtnern und auf
    Energiegemeinschaften
    WP 1: Citizen Science Actions
    Welchen Einfluss haben Gärtnerinnen und Gärtner auf das
    (Stadt-) Klima? Was können wir gemeinsam bewirken?
    WP 2: Mobile Climate Garden
    Wie erreichen wir Menschen außerhalb unserer Gärten?

    (aus Doku Stadtgrüntag 2024 https://stadtgruentag.inbraunschweig.org/fileadmin/user_upload/Documents/2024_SGT/01_Feldmann_3_SGT_2024-08-31__1_.pdf (mehr …)

  • Hamburg: Vortragsreihe Urbaner Gartenbau und Essbare Stadt

    Insta

    Die Vortragsreihe „Urbaner Gartenbau und Essbare Stadt“, die im Wintersemester 2024/25 im Rahmen eines Masterseminars sowie des laufenden Forschungsprojekts “Innovationsareal Urbane Landwirtschaft – Neue Gartenstadt Öjendorf“ an der HafenCity Universität Hamburg stattfindet, wird vom Fachgebiet Landschaftsarchitektur und -planung (Prof. Antje Stokman) in Kooperation mit der BUKEA, Amt für Agrarwirtschaft/ Amt für Naturschutz und Grünplanung organisiert. Die BUKEA verfolgt das Ziel, zu einer Modellregion für die Transformation der Urbanen Agrarwirtschaft zu werden. Das bedeutet, neuartige Anbau- und Kooperationsformen des Urbanen Gartenbaus zu fördern, gärtnerische Innovationen in die Stadt zu bringen, Produktionsflächen im urbanen Raum zu sichern und die Vernetzung der Akteur/innen der Urbanen Agrarwirtschaft untereinander sowie mit anderen Branchen und der Stadtgesellschaft zu fördern.

    Am 10. Dezember sprechen wir um 18:15 Uhr gemeinsam mit Dr. Klaus Meier von der Überseeinsel GmbH über den „Urbanen Gartenbau als grüner Motor in der Quartiersentwicklung“ am Beispiel des im Umbau befindlichen Kelloggs-Areals in Bremen.

    Die Veranstaltung ist hybrid und kann vor Ort besucht als auch aus der Ferne via Zoom verfolgt werden.

    Vor Ort an der HafenCity Universität Hamburg im Holcim Auditorium oder digital per Zoom.

    Meeting-ID: 561 916 1967 // Kenncode: 822433
    Zum FoPro: https://www.hcu-hamburg.de/prof-antje-stokman/innovationsareal-urbane-landwirtschaft
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  • Berlin: Praxisaustausch Community Kompost

    Am Di., 30.4 von 17:00 – 19:00 Uhr 

    im Prinzessinnengarten auf dem Jacobi-Friedhof (Hermannstraße 99)

    gaaanz Hinten auf dem Gelände, bei der Kompost-Station

    Nächsten Dienstag findet ein ganz besonderer Kompost-Nachmittag statt!Wir wollen mit euch Erfahrungen zum Thema Gemeinschaftliches Kompostieren austauschen.

    • Bist du am Thema interessiert?
    • Hast du schon konkrete Pläne, einen gemeinschaftlichen Kompost zu starten?
    • oder habt ihr vielleicht schon gemeinschaftlich genutzte Komposter?

    Dann komm am Dienstag, den 30.04. zwischen 17:00 und 19:00 Uhr zu uns in den Prinzessinnengarten!


    Der Workshop ist Teil eines Erasmus-Projekts, an dem wir seit letztem Jahr mit zwei Partnerorganisationen aus Prag und Wien arbeiten. In der Zwischenzeit konnten wir viel voneinander lernen und wollen unsere Ergebnisse gerne mit euch Teilen und von euch, euren Meinungen und euren Ideen lernen.

    Ende Februar haben wir bereits einen Workshop zu dem Thema durchgeführt, der aber eher theoretisch war. Diesmal soll es praktischer werden – deshalb treffen wir uns direkt bei der Kompoststation: Dort haben wir viel verschiedene – rattensichere – Infrastruktur, die als Inspiration dienen kann.

    Der Fokus liegt auf der Kompostierung von Küchenabfällen, gerne aber auch in Kombination mit Grünschnitt aus dem Garten.

    Gemeinschaftliches Kompostieren – praktischer Erfahrungsaustausch

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  • München: Bidodiv-Projekt gestartet

    (NL)

    Das erste BIODIVHUB hat am Ackermannbogen – eines der vier Münchner Modellquartiere – stattgefunden. Dabei konnte das neue Logo präsentiert werden.

    Die Verbundpartner – BürgerStiftung München, Münchner Umwelt-Zentrum e.V., Green City e.V., Technische Universität München und Naturkundemuseum Berlin – haben nun fünf Jahre lang die Chance, zusammen mit den Bewohner*innen mehr biologische Vielfalt in die Quartiere zu bringen und für das Thema Biodiversität in der Stadt zu sensibilisieren. Das Projekt wird u.a. gefördert mit Mitteln des Bundesamts für Naturschutz im Rahmen des Förderschwerpunkts Stadtnatur des Bundesprogramms Biologische Vielfalt.

    Gemeinsam für mehr biologische Vielfalt in der Stadtnatur

     
     
    Unter Beteiligung der Bewohner*innen entstehen in vier Münchner Modellquartieren vielfältige Lebensinseln nach dem Prinzip des Mehr-Zonen-Gartens zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt. Der Bottom-Up-Ansatz des Projekts ist dabei als Ergänzung zur Biodiversitätsstrategie der Stadt München angelegt und will das Engagement der Quartiers-Bewohner*innen und urbanen Gärtner*innen für lebenswerte und biodiverse Quartiere unterstützen und fördern.

    Die BIODIVHUBS sollen dabei als Begegnungs– und Versammlungsgelegenheiten für eine möglichst breite Beteiligung und einen lebendigen Austausch sorgen. Gärtner*innen und Bewohner*innen können hier mit den Verbundpartnern, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaft und weiteren Stadtakteur*innen in Kontakt kommen, sich informieren, diskutieren, und konkrete Maßnahmen planen – dabei geht es nicht nur um gärtnerische Maßnahmen im öffentlichen Raum, sondern auch um private Flächen bis hin zum kleinen Balkon, für dessen Begrünung man zum Beispiel Hilfe in Form von Workshops bekommen kann.

     

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  • Braunschweig: Netzwerk ist FoPro

    (Tel)
    Die Gärten wissen es nicht und sollen es auch nicht wissen, Info ist nicht zum an andere weitergebbar.
    Das Julis Kühnen Institut hat im Rahmen einer Cost Action (EU-Förderung) das Projekt laufen, wie man Informationsflüsse ins laufen kriegt via „Agents“, die dann wieder andere informieren. Und das am Beispiel des Aufbaus eines Gartennetzwerks

    Sie hatten seit 2014 an der Gründung eines eigenen Gartens (Ludwiggarten) gearbeitet, der dann 2017 tatsächlich gegründet wurde, aber erst seit 2020 lebendig wurde. Ein inklusiver Garten, bei dem inzwischen die Menschen mit Behinderungen sehr aktiv sind und in der Mehrheit und nun die „Außenwelt“ wieder inkludiert werden soll (Nistkästenreparatur).
    JKI studiert die Entstehung eines Gartens. Dieser wurde dann sozusagen zum lose vorhandenen Netzwerk der Braunschweiger Gärten dazu gefügt als gleichberechtigter Partner.

    Website macht Falko, der auch die Mails für die Treffen verschickt und ermutigt hat, dass die Gärten einen Tag mit Wissenschaft sehr wohl organisieren kann -> Stadtgrüntag entstand.

    Interessant für ihn: die Infos, dass es das NW gibt, wissen nicht alle Gärtner*innen der teilnehmenden Gärten
    es ist unklar, welche Motive die jeweiligen Menschen mit den Gärtner verbinden, warum sie in den Gärten sind, klar ist, dass das sehr heterogen ist und nicht immer was mit gärtnern zu tun hat
    Unklar ist, wie das Gemeinschaftsleben in den Gärten organisiert ist und ob es das überall gibt.

    Quatuers-Garten in Braunschweig ist auch ein Forschungsprojekt, der Uni, 2 Stellen gibt es da, die hearusfinden sollen, wie man mittels eines GGs ein Quartier stabilisieren kann und ob überhaupt.

    In BS gibt es noch mehr Gärten, die wohl von der Stadt initiiert wurde, u.a. zum gemeinschaftlichen Gärtnern mit geflüchteten (mehr …)

  • München: Verbundprojekt „Biodiv ins Quartier“ startet

    Ausschreibung der TUM:

    Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) in Stadtökologie und transdisziplinäre Forschung TVL13 100%; d/f/m

    27.04.2023, Wissenschaftliches Personal

    Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) in Stadtökologie und transdisziplinäre Forschung TVL13 100%; d/f/m Projekt: Biodiversität ins Quartier – forschend begleiten „Gärtner*innen und Bewohner*innen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wis-senschaft und weiteren Stadtakteuren für mehr biologische Vielfalt in der Stadtnatur“

    Das Projekt
    Gemeinschaftsgärten sind sozial-ökologische Systeme, die den Erhalt der biologischen Vielfalt, verschie-dene Ökosystemleistungen und das menschliche Wohlbefinden unterstützen. Die biodiversitätsfördernde gärtnerische Praxis in urbanen Gärten, insbesondere zum Insektenschutz, ist bis jetzt nicht systematisch erforscht, ebenso wenig wie die Frage, wie evidenzbasierte Strategien über Gärten hinaus auf Stadtnatur umgesetzt werden können. In diesem 5-Jahres-Projekt werden wir evidenzbasierte Strategien zum Insek-tenschutz in urbanen Gärten und Stadtvierteln in München (DE) entwickeln und gemeinsam mit weiteren 4 Verbundpartnern umsetzen und auswerten. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftli-chen Organisationen, Wissenschaft und Stadtakteuren. Wir bieten eine Postdoc-Stelle (E13, 100% Stel-lenumfang, Teilzeit möglich) für zunächst zwei Jahre, mit Option einer Verlängerung bis 2028.

    Angesiedelt im Team von M. Egerer
    Ruth Mahler, die Nachfolgerin von Manuela Barth hat da auch einen Stellenanteil und ich meine auch Konrad Bucher und Green City ist auch involviert. (mehr …)

  • München: Graduiertenkolleg „Grüne Urbane Infrastruktur“ an der TUM

    (alerts)
    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Graduiertenkolleg „Urbane Grüne Infrastruktur“

    Von Petra Schnirch, Freising



    es ist eines der großen Zukunftsthemen: Die Städte müssen grüner werden, die Natur mehr Raum bekommen, um die Folgen des Klimawandels abzumildern. Wie wichtig dieses Thema ist, hat auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erkannt, die junge Forscherinnen und Forscher an der TU München (TUM) unterstützt. Sie fördert von April 2022 an für zunächst viereinhalb Jahre das Graduiertenkolleg „Urbane Grüne Infrastruktur – Wissenschaftliche Ausbildung kommender Experten und Expertinnen integrierter Stadtplanung“.

    Der Umbau der Städte mit einer nachhaltigen, naturnahen und an die neuen Klimabedingungen angepassten Infrastruktur steht dabei im Mittelpunkt. Sprecher des Kollegs ist Stephan Pauleit, Professor für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung in Weihenstephan. Für die Forschung zu dem Thema bedeutet die Förderung des Kollegs einen enormen Schub. Die TUM kann nun 13 Promotionsstellen ausschreiben, außerdem eine Postdoc- und eine halbe Koordinationsstelle, eine Verlängerung ist möglich.

    Ein solches Graduiertenkolleg sei schon etwas Besonderes, sagt Pauleit. An der gesamten TU München gibt es derzeit nur vier, außerdem vier weitere mit TUM-Beteiligung. In diesem Fall kommt hinzu, dass es sehr interdisziplinär ist, wie Pauleit erklärt, die Doktoranden stammten aus ganz unterschiedlichen Disziplinen wie Biologie und Ökologie, Bodenkunde, Mobilitätswissenschaften, Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung bis hin zur Medizin. Sie sollen eng zusammenarbeiten, „um neuartige grüne Infrastrukturen zu entwickeln“. Solche interdisziplinären Arbeitsweisen seien „für die erfolgreiche Lösung der komplexen Herausforderungen moderner Städte, etwa im Klimawandel, auch dringend erforderlich“, sagt Pauleit. Denn dafür sei ein tiefergehendes Wissen über die Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen in ihrer gemeinsamen städtischen Umgebung notwendig.

    Zu Ökosystemen, die sich positiv auf das Stadtklima auswirken, zählen Grünflächen wie Parks, Stadtwälder, Gärten, aber auch Straßenbäume oder begrünte Dächer. Sie bieten Lebensraum für Pflanzen und Tiere und können an heißen Tagen dazu beitragen, dass die Luft durch Verdunstung und Verschattung gekühlt wird oder aber dass Regenwasser versickern kann. Außerdem isolieren grüne Dächer und bepflanzte Fassaden Gebäude auf natürliche Weise. Für Pauleit zählen aber auch andere Aspekte wie die Bedeutung von Grünflächen als Erholungsort oder Treffpunkt.

    Eng zusammenarbeiten wollen die Forschenden mit Partnern aus der Praxis, etwa dem Planungsreferat und dem Klima- und Umweltschutzreferat der Stadt München. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt forschte ein interdisziplinäres Team unter Federführung des Weihenstephaner Lehrstuhls bereits drei Jahre lang in sechs unterschiedlichen Quartieren in München zur Bedeutung des Grüns für das Stadtklima. Das Projekt fand nationale Beachtung, das Wissenschaftler-Team zählte erst kürzlich zu den drei Finalisten für den deutschen Nachhaltigkeitspreis.

    Die Arbeit des Graduiertenkollegs sei damit thematisch „eng verwandt“, sagt Pauleit, ein regelmäßiger Austausch der Erkenntnisse werde angestrebt, ebenso mit anderen Stadtforschungsprojekten an TUM-Lehrstühlen. Am Graduiertenkolleg sind elf Professorinnen und Professoren der TUM School of Life Sciences in Weihenstephan und der School of Engineering and Design beteiligt, außerdem Wissenschaftler der Universität Augsburg und des Helmholtz-Zentrums München.

    Die Transformation der Städte und ihrer Freiräume ist laut Pauleit dringend notwendig, damit an heißen Tagen, die durch den Klimawandel weiter zunehmen werden, „die Menschen nicht gesundheitlich gefährdet werden, das Regenwasser bei Starkregen nicht die Keller und Unterführungen überschwemmt“. Durch den Kontakt mit der Natur könnten die Stadtbewohner zudem gesünder leben und müssten sich nicht ins Auto setzen, um ins Umland zu fahren. Oder die Stadt gleich ganz verlassen und damit die Zersiedelung der Landschaft vorantreiben. Ohne diese Veränderungen, bilanziert Pauleit, „werden wir nicht zu einer nachhaltigeren und an den Klimawandel angepassten Stadtentwicklung kommen“.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/tu-muenchen-weihenstephan-stadtklima-gruenzuege-1.5495685

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  • Forscherin Ina Säumle zu essbares Städten: „Durch einen Park wird flaniert, ein Garten wird beackert.“

    https://www.fr.de/zukunft/storys/ernaehrung/essbare-stadt-urban-gardening-durch-einen-park-wird-flaniert-ein-garten-wird-beackert-90887005.html

    „Es geht darum, das Wohnumfeldgrün so zu gestalten, dass es essbar wird.“ peter riesbeck

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    „Stadtgärten sind wichtig für das soziale Gewebe“, sagt Forscherin Ina Säumel.

    © Peter Riesbeck

    Urban Gardening

    Essbare Städte: „Durch einen Park wird flaniert, ein Garten wird beackert.“

    • Peter RiesbeckVonPeter Riesbeck

    Die Forscherin Ina Säumel erklärt, wie Städte essbar werden und warum urbane Gärten nicht nur Menschen zusammenbringen, sondern mancherorts sogar Ernährungskrisen verhindern könnten.

    Frau Säumel, Sie beschäftigen sich an der Berliner Humboldt-Universität mit der Idee der essbaren Stadt. Woher kommt die Idee?

    Säumel: Die Vorstellung ist sehr alt. Die Nahrungsmittelproduktion gehörte zur Stadt immer dazu. Die Gärten lagen entweder hinter dem Wohnhaus oder vor den Stadtmauern. Gärten und Gemüse war also immer eingebunden in die Stadtstruktur. Neu ist die Idee also nicht. Erst im Zuge der Industrialisierung hat sich das allmählich geändert. Aber auch da gab es die Kleingartenbewegung als klassischen Bestandteil der Städte. Im Osten Deutschlands hat sich diese Idee nach 1945 noch länger gehalten, im Westen wurde der beackerte Garten irgendwann in den 60er- und 70er-Jahren durch englischen Rasen und Hollywoodschaukel ersetzt. Seit ungefähr zehn, fünfzehn Jahren gewinnt die Bewegung der essbaren Stadt wieder mehr Zuspruch. Laubenkolonien sind sehr gefragt, dazu kommen andere Formen wie Urban Gardening.

    Was zeichnet diese neue Gartenbewegung aus?

    Das Community Gardening zielt eher auf das gemeinschaftliche Gärtnern. Hinzu kommt der Aspekt der Umweltbildung, wenn wir an Schulgärten denken. Das Thema Biodiversität wird neu gedacht, wie sich am Trend zur Stadtimkerei erkennen lässt. Der Trend zum bewussten Ernähren bringt aber auch einen neuen Fokus auf das Thema Essenskultur. So geht es im Zuge der Bewegung solidarische Landwirtschaft darum, wieder in Kontakt mit den Produzenten zu kommen.

    Welche gesellschaftliche Funktion erfüllt der wiederentdeckte Trend zum Gärtnern?

    Die essbare Stadt ist multifunktional. Wir produzieren auch Nahrungsmittel. Wir lieben die Tomaten, die wir selbst ziehen. Aber darüber hinaus geht es auch um eine sozio-kulturelle Funktion: Menschen zusammenbringen.

    Beim Thema geht es aber um mehr als um Hobby und Community Building?

    Es gibt längst tragfähige Geschäftsmodelle: Die ECF Farm in Berlin beliefert Rewe mit Hauptstadtbasilikum und Hauptstadtbarsch. Das ist nachhaltig, regional und rentabel. Und das ist Hightech. Etwas exotischer, aber auch im Kommen, sind Insektenfarmen. Die haben eher ein Problem, wie sie ihre Erzeugnisse unter die Menschen bringen, weil es da gewisse Vorbehalte gibt. Aber in Fitnessstudios läuft das schon hervorragend: Eiweißstoffe aus Mehlwürmern – das wird dort gern konsumiert.

    Womit befassen Sie sich konkret im Rahmen der essbaren Stadt an der Humboldt-Universität?

    Ursprünglich habe ich mich mit Biodiversität beschäftigt: Wie lässt sich die Stadt mit anderen gärtnerischen Strukturen vielfältiger machen. Daneben befassen wir uns mit Umwelt- und Klimaaspekten: Durch welche Gärtnermaßnahmen lässt sich die Stadt ökologischer machen? Dabei geht es um Schadstoffentlastung oder Kühlungsaspekte durch Begrünung. In diesem Zusammenhang haben wir auch das Kommen und Gehen urbaner Gartenprojekte beobachtet, die oft auf Selbstausbeutung basierten. So haben wir uns schließlich mit dem Thema befasst, wie sich Gärten gezielt in die Stadtplanung integrieren und verstetigen lassen.

    Zur Person

    Ina Säumel ist Biologin und Geografin studiert und leitet am Integrativen Forschungsinstitut für Transformationen von Mensch-Umwelt-Systemen der Berlin Humboldt-Universität das EU-Forschungsprojekt EdiCitNet zur „Integration von essbaren Stadtlösungen für sozial widerstandsfähige und nachhaltig produktive Städte.“

    Essbare Stadt: Die Idee der Stadt als Selbstversorgungsort kommt im vergangenen Jahrzehnt in Großbritannien auf. Kassel zieht als erste Stadt in Deutschland nach. Singapur will bis zum Ende des Jahrzehnts 30 Prozent seines Gemüses selbst erzeugen. rp

    Das bringt uns zum soziokturellen Aspekt des gemeinsamen Gärtnerns…

    Ein Garten setzt eine andere Partizipationsbereitschaft voraus als ein Park. Durch einen Park wird flaniert, ein Garten wird beackert. Die Menschen bringen sich vielmehr ein, sie kommen in der Nachbarschaft miteinander ins Gespräch, auch soziale Gruppen, die sonst weniger miteinander zu tun haben. Stadtgärten sind ganz wichtig für das soziale Gewebe der Stadt. Das Geheimnis ist, dass die Menschen ihre Gärten gemeinsam entwickeln. Wir Experten sprechen von Co-Creation. Das ist ein anderer Ansatz von Partizipation. Klassische Stadtplanung setzt auf ein Modell, dann liegen die Pläne ein paar Wochen aus, aber kaum jemand schaut sich das an. Die Menschen werden nicht wirklich erreicht. Aber: Wenn man die Menschen von der Idee an miteinbezieht und gemeinschaftlich gestaltet, entwickelt sich ein ganz anderes Gefühl von Verantwortungsbewusstsein.

    Sie betreuen an der HU das EU-Projekt „Edicitnet“, das unterschiedliche Konzepte urbaner Nahrungsmittelproduktion und Verteilung in dreizehn Städten fördert. Was machen die unterschiedlichen Kommunen?

    Ein Teil unserer Städte setzt konkrete Projekte in sogenannten Real-Laboren um. Wir messen dabei Erfolge und Misserfolge. Andere Städte entwickeln Masterpläne, um die Lösungen der Essbaren Stadt gezielt einzusetzen und in ihrer Planung zu verankern. Die kubanische Hauptstadt Havanna ist sehr umtriebig, auch mit Blick auf die angespannte Versorgungslage. In Havanna werden achtzig Prozent des Gemüses für die Stadt vor Ort erzeugt. Auch Heilkräuter für die lokalen Apotheken wie Salbei oder Thymian werden dort angebaut. Das stellt auch die Stadtentwicklung vor besondere Herausforderungen, zum Beispiel, dass gute Böden nicht überbaut werden. Die Stadt ist aber auch ansonsten umtriebig. Auf den lokalen Märkten findet sich immer auch ein Stand mit einem Agrarwissenschaftler, der die Menschen berät, Saatgut oder Agrargeräte anbietet.

    Das zielt vorrangig auf die Produktion. Gibt es auch andere Wege?

    Montevideo setzt auf Umweltbildung. Die Stadt hat knapp 1,5 Millionen Einwohnern, erreicht aber mit bescheidenen Mitteln von jährlich 12 000 Euro sehr viel, etwa über ein Schulgartenprogramm. Schulgärten stehen in Deutschland nur noch in Thüringen auf dem Lehrplan – da lässt sich mit Blick auf Umweltbildung aber sehr viel erreichen: Woher kommen unsere Lebensmittel? Wie lassen sie sich nachhaltig produzieren? Welche Artenvielfalt lebt im Garten? Das sollte auch in anderen Bundesländern auf dem Lehrplan stehen.

    Welche Vorhaben gibt es darüber hinaus?

    Der Stadtstaat Singapur strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts dreißig Prozent seines Gemüses selbst zu erzeugen. Dabei geht es dann um Gebäude integriertes Farming und Fragen wie: Wie lassen sich Ressourcenkreisläufe also Wasser, Nährstoffe und Energie schließen und wie lässt sich Abwärme für die Gemüseerzeugung nutzen.

    Welche Leuchtturmprojekte gibt es in Berlin?

    Das gibt es zum einen den Gutsgarten Hellersdorf. Dort gab es ursprünglich Rieselfelder, das Gebiet wurde landwirtschaftlich genutzt. Dann kamen in den 1980er-Jahren die Plattenbauten. In den vergangenen Jahren haben dann Bewohner einen Gemeinschaftsgarten auf einer Gewerbegebietsbrache entwickelt. Jetzt errichtet die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Gesobau da rund 1500 neue Wohnungen. Das bringt den Zuzug von neuen Mietern. Wir beraten da. Es geht darum, das Wohnumfeldgrün so zu gestalten, dass es essbar wird. Das Ganze hat aber auch einen sozio-kulturellen Aspekt: neue und alte Mieter zusammenzubringen.

    Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus diesen unterschiedlichen Projekten ziehen?

    Eine ganze Reihe. Wir haben gemeinsam entwickelte Reallabore und Strategieplanungen, in denen wir die Prozesse und Ergebnisse dokumentieren. Unsere Devise heißt dabei auch „Jeder Fehler zählt“, weil man gerade auch aus Misserfolgen viel lernen kann. Wir integrieren alles in eine Toolbox, also einen Werkzeugkasten, in den Folgeprojekte ableiten können, welche Lösung für ihre Stadt, für ihr Viertel passen. Und wir haben einen Marktplatz, in denen sich Startups der Gartenszene austauschen könne, was gut funktioniert und was weniger gut. (mehr …)

  • Berlin: Himmelbeet hat vertikale Hydroponik-Farm

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    Vertikaler Gemüseanbau mit mobilen Hydroponik-Farmen

    Um die 3,6 Millionen Berliner*innen ganzjährig auf herkömmliche Weise mit Salat zu versorgen, würde eine Fläche von 836 Hektar benötigt. Das entspricht mehr als der doppelten Fläche des Tempelhofer Feldes. Baut man den Salat jedoch auf einer vertikalen hydroponischen Farm an, dann reduziert sich der Flächenbedarf auf 38 Hektar, was nur noch knapp einem Zehntel des Tempelhofer Feldes entspricht. Das ergab eine beispielhafte Hochrechnung, die Dr. Grit Bürgow und Andreas Horn auf Grundlage des einjährigen Betriebs ihrer zwei Quadratmeter großen mobilen, vertikalen Hydroponik-Farm „Shower-Tower 61“ erstellten.

    Seit dem Frühsommer 2020 wird die vertikale Hydroponik-Farm „Shower-Tower 61“ von der TU Berlin gemeinsam mit Partnern aus dem Forschungsprojekt „GartenLeistungen“ als Reallabor betrieben. Sie befindet sich in der Beachvolleyballanlage „Beach61“ im Gleisdreieck-Park unweit des Potsdamer Platzes. TU-Studierende hatten die prototypische Farm im Rahmen der Projektwerkstatt „Roof Water-Farm tu-project“ unter Leitung von Dr. Grit Bürgow, dem studentischen Koordinator Andreas Horn sowie dem Architekturstudenten Gabriel Sigler gebaut. Hydroponik bedeutet, dass die Pflanzen ausschließlich in einer Nährlösung herangezogen werden – ohne Erde.

    Aufbereitetes Duschwasser ist gesundheitlich unbedenklich
    Weitere Ergebnisse aus der ersten Betriebssaison des „Shower-Towers 61“ und aufbauend auf einschlägigen Forschungsergebnissen aus dem Roof Water-Farm-Projekt sind, dass das aufbereitete Duschwasser, in dem Salate und Kräuter heranwuchsen, bedenkenlos für die Lebensmittelproduktion verwendet werden kann. Zudem fungiert das neue zehn Quadratmeter große mobile Schilfbeet als Klimamodul. Es nimmt überschüssiges Wasser aus der Duschwasseraufbereitung auf, ist damit eine Art Puffer und wirkt zugleich wie ein Schwamm auch für Regenwasser. Über die hohe Verdunstungsleistung der Schilfpflanzen werden auf dieser Fläche bis zu 1000 Liter Wasser pro Tag verdunstet. Das sorgt für eine angenehm kühle Atmosphäre und entspricht zahlenmäßig fast der doppelten Menge des Berliner Jahresniederschlags. „Derartiges Feuchtgebietsgrün in öffentlichen Parks und städtischen Freiräumen zu etablieren, wäre ökosystemgestalterisch, ökonomisch und gesellschaftlich mit vielen Vorteilen verbunden“, betont Dr. Grit Bürgow. Es ist eine kostengünstige und einfache Maßnahme, um Trockenheit, aber auch hochwasserartigen Starkregenereignissen in der Stadt vorzubeugen. Vervielfältigte man dieses Gestaltungsprinzip, dann würden neben einer angenehmen Atmosphäre auch natürliche Wasserreservoire produziert, die ein temperiertes Klima erzeugten.

    Gemeinschaftsgarten „himmelbeet“ in Berlin-Wedding
    Seit Mai 2021 betreibt die TU Berlin im Gemeinschaftsgarten „himmelbeet“ in Berlin-Wedding nun eine zweite solche mobile, vertikale Hydroponik-Farm im städtischen Raum. Ist das Innovative beim „Shower-Tower 61“ die Nutzung von aufbereitetem Duschwasser, bewässern die TU-Wissenschaftler die Hydroponik-Farm im Gemeinschaftsgarten „himmelbeet“ mit dem Regenwasser, das vom Dach des dort befindlichen Cafés abfließt, und reichern es ebenfalls mit Nährstoffen an. Salate und Kräuter wie Basilikum, aber auch Kohl wie Pak Choi und roter Grünkohl oder Rüben wie Mangold gedeihen prächtig in einer solchen vertikalen Hydroponik-Farm. Und so wie das Bistro der Beachvolleyballanlage die Kräuter und Salate in seiner Küche verwertet, geschieht dies auch im Café des „himmelbeets“. „So entstehen kleine lokale Inseln der Lebensmittelversorgung auf kurzen Wegen, die zeigen, welche Ökosystemleistungen solche Gemeinschaftsgärten für den Menschen erbringen“, sagt Dr. Grit Bürgow. Unter Ökosystemleistungen werden unter anderem bereitstellende Leistungen wie etwa die Nahrungsmittelproduktion, aber auch regulierende Leistungen wie etwa für Wasser, Temperatur oder Klima bis hin zu kulturellen Leistungen wie Erholung oder Umweltbildung verstanden.

    Der Jahresbedarf von 17 Personen wird gedeckt
    „Für uns ist diese vertikale Hydroponik-Farm der TU Berlin in vielerlei Hinsicht spannend. Wir kommen mit neuester Technologie in Berührung, die zum einen äußerst platzsparend ist – im städtischen Raum ist die Frage nach der effizientesten Nutzung des vorhandenen Raums immer präsent – zum anderen können wir nun endlich unser Vorhaben, das Dachregenwasser des Cafés einzusetzen, realisieren“, sagt Felix Lodes vom Projekt „Himmelbeet“. Und für alle, die aus der Nachbarschaft in den Gemeinschaftsgarten kämen, sei die Farm ein niedrigschwelliges, anschauliches Angebot, mit Wissenschaft in Berührung zu kommen. Etwa 300 Hochbeete stehen im Berliner Gemeinschaftsgarten „himmelbeet“. Auf der Anbaufläche von 305 Quadratmetern werden in einer Gartensaison etwa 1.660 Kilogramm Lebensmittel erwirtschaftet. Diese Nahrungsmittel im Wert von circa 3.400 Euro decken theoretisch den Jahresbedarf von 17 Personen. Das ergaben Berechnungen des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), das die Ökosystemleistungen von Gärten, Parks und Grünflächen in dem Projekt „GartenLeistung“ untersucht.

    Aus der TU-Projektwerkstatt „Roof Water-Farm tu-project“ ist mittlerweile ein Start-up hervorgegangen. Der ehemalige TU-Tutor Andreas Horn erprobte erfolgreich eine kleine Version der vertikalen Hydroponik-Anlage auf seinem Balkon und gründete gemeinsam mit Alexander Schirrmeister das Unternehmen „HydroTower“. Sie sind angetrieben von der Idee, dass sich Stadtbewohner auch ohne eigenen Garten selbst mit Salaten, Kräutern und Gemüse versorgen können.

    Die vertikalen hydroponischen Farmen sind Teil des Projektes „GartenLeistung. Urbane Gärten und Parks: Multidimensionale Leistungen für ein sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltiges Flächen- und Stoffstrommanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ein Ziel dieses Projektes ist es, den Nutzen von Gärten und Parks für das städtische Klima, die Biodiversität und ihre Ökosystemleistungen für den Menschen zu bestimmen.

    https://idw-online.de/de/news773630 (mehr …)

  • Berlin und Kassel: Urbane Waldgärten können umgesetzt werden

    (NL)

    Das Projekt Urbane Waldgärten wurde als neues Förderprojekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt bewilligt und wird ab April 2021 für sechs Jahre durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie mit Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt Verkehr und Klimaschutz gefördert. Mit dieser Finanzierung können drei Modellstandorte des Projektes als Urbane Waldgärten in Berlin und Kassel realisiert und die Entstehung und Entwicklung wissenschaftlich begleitet werden. […]

    Es sind für Kassel zwei Urbane Waldgärten geplant, für die derzeit die Flächen in Waldau (Wahlebachgrünzug) und Bad Wilhelmshöhe (Marbachshöhe, Wilhelm-Rohrbach-Platz) im Fokus stehen. Es besteht großes Interesse seitens der Stadtgesellschaft, an beiden Flächen einen Urbanen Waldgarten zu entwickeln. Nachdem die Stadtverordneten-versammlung Kassel dem Projekt am 28.09.2020 zugestimmt hat, wurden für beide Standorte – Wahlebachgrünzug und Wilhelm-Rohrbach-Platz – Bodenuntersuchungen durchgeführt. Weitere detaillierte Untersuchung, unter anderem auch im Hinblick auf den Denkmalschutz, folgen demnächst. Weiterführende Beteiligungsformate und Abstimmungen mit der Stadtgesellschaft sind geplant.

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  • Gutsgarten und P-Garten-Kollektiv: „Living Labs“ im Projekt Edible Cities Network

    (FB)

    Am 16. Juli trafen sich rund ein Dutzend Vertreter*innen unterschiedlicher Interessen in einer großen Scheune auf dem Gut Hellersdorf. Sie waren gekommen, um gemeinsam Potentiale zur Gestaltung des Gutsgartens als Modell für eine essbare Stadtentwicklung zu untersuchen. Repräsentant*innen von Gutsgarten, Quartiersmanagement, Grüne Liga, Senatsverwaltung, Bezirk Marzahn-Hellersdorf, GESOBAU, Humboldt Universität und anderen Einrichtungen waren dabei. Der Workshop wurde im Rahmen eines von der Humboldt Universität geleiteten internationalen Förderprojekts zum Thema „Essbare Stadt“ durchgeführt.

    Während des dreieinhalbstündigen Workshops behandelten Arbeitsgruppen folgende Themenbereiche: (1) der Gutsgarten als Ort der Begegnung und des Austauschs, (2) der Gutsgarten als Lernort für gesunde Ernährung und Lebensmittelproduktion und (3) der Gutsgarten als grüne Insel für das Stadtklima und die Stadtnatur. Die von den Arbeitsgruppen gesammelten Stichpunkte und Prioritäten zeigen, dass der Gemeinschaftsgarten eine wichtige urbane Schnittstelle darstellt, an der wesentliche gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Gesundheit, soziale Vielfalt und friedliches und tolerantes Miteinander kreativ behandelt und bewältigt werden. Um das Potential einer solchen Schnittstelle bestmöglich zu verwirklichen, bedarf es nach Meinung vieler Teilnehmer, Strategien, die den Garten über seine relativ bescheidene Fläche hinaus in das Gut Hellersdorf einbinden und wirken lassen.

    Der Workshop war Teil eines mehrjährigen Projekts mit dem Ziel, an Standorten auf vier Kontinenten Strategien zur essbaren Stadtentwicklung zu formulieren, erproben und auszuwerten. Der Gutsgarten sowie der neue Prinzessinnengarten auf dem Jacobi Friedhof in Berlin-Neukölln wurden Anfang des Jahres als sogenannte „Living Labs“ (Lebende Labore) in dieses Projekt mitaufgenommen.

    Ein weiterer Workshop des Living Lab Teams ist für Ende August geplant. Dann sollen aus den Überlegungen vom letzten Mal konkrete, umsetzbare Strategien für den Gutsgarten entwickelt werden. Wir danken allen, besonders den vielen ehrenamtlichen Teilnehmer*innen an diesem spannenden Projekt, für ihre Zeit, ihr Wissen und ihr Engagement.

    Weitere Informationen zum Projekt „Essbare Städte Netzwerk“ gibt es auf der offiziellen Projektwebseite. (mehr …)

  • Annalinde sucht studentische Hilfskraft für Forschungsprojekt

    (facebook)

    AUSSCHREIBUNG

    Studentische Hilfskraft
    im Projekt „KoopLab – Teilhabe durch kooperative Freiraumentwicklung. Ankunftsquartiere gemeinschaftlich entwickeln“

    Am UFZ ist zum 01.04.2020 eine Stelle als Studentische Hilfskraft (10 Std./Wo., mind. 5 Monate) zu besetzen. Die Anstellung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit ANNALINDE gGmbH.

    vollständige Ausschreibung:
    https://annalinde-leipzig.de/…/2002_Ausschreibung.Stud_.Hil… (mehr …)

  • Forscher setzen sich für Erhalt von GGs ein

    (alerts)
    Bauprojekte bedrohen urbane Gärten in Stuttgart und Berlin: Forscher empfehlen Kommunalpolitik Stadtgärten zu erhalten
    https://idw-online.de/de/news729264 (mehr …)

  • Teilnahme an Forschungsprojekt soll Bleibeperspektive stärken – Stadtacker Stuttgart

    (alerts)

    […]

    Neben dem Erhalt der Freiflächen vor der Wagenhalle möchte die Künstlergemeinschaft die entstandene nachhaltige Gärtnerei erhalten. „Der Stadtacker ist das größte Urban-Gardening-Projekt der Landeshauptstadt und das einzige, welches mit Mutterboden arbeitet“, betonte Lonni Görlach, Vorstand des Vereins Stadtacker. „Stadtentwicklung darf nicht mehr auf Kosten von Biotopen und Naturräumen geschehen“, so Görlach weiter und verwies auf ein wissenschaftliches Projekt mit der TU München und den Aktiven des Stadtackers.

    Container City erhalten

    In die lebhafte Diskussion um das zukünftige Rosensteinviertel wollen die Akteure der Wagenhalle ihre jahrelangen Erfahrungen mit Stadtentwicklung auf informeller Ebene einbringen und ihr Areal als Sondernutzungsfläche für Kultur erhalten. Umso erfreuter waren sie, dass der Sieger des Internationalen Städtebau-Wettbewerbs die Container City erhalten und ein Kreativquartier etablieren will. Den Architekten gefiel, wie hier gewohnt, gearbeitet, produziert und getüftelt wird, wie flexibel und leicht die Bebauung ist und damit die Grenze zwischen öffentlich und privat neu definiert wird.

    Nicht allein dem wirtschaftlichen Druck nachgeben

    Ein nächster Schritt bei der Transformation zum urbanen Quartier ist für Bischoff die Internationale Bauausstellung IBA im Jahr 2027 auf diesem Gelände: „Die IBA ist ein geeignetes Instrument und eine große Chance für eine innovative Gestaltung und gesamtgesellschaftliche Nutzbarmachung des Areals.“

    Görlach und Bischoff plädierten nachdrücklich dafür, nicht allein dem wirtschaftlichen Druck nachzugeben, sondern vielmehr das Gebiet für experimentelles Bauen offen zu halten und der Frage nachzugehen, wie ein lebendiges, gemischtes Quartier entsteht. Als nächsten Schritt sehen sie die Gründung eines gemeinnützigen Entwicklungsträgers sowie die Zusammenarbeit mit Partnern aus allen relevanten Bereichen der Gesellschaft.

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neues-konzept-fuer-wagenhallen-experimenteller-raum-inmitten-der-stadt.6ff40685-b91a-45a5-9327-bdc8fad7b06d.html?fbclid=IwAR3ds0_58VCiZ3Ife61S2ijtiznxeYD4JjDnPHwHbHZQ8QkcIZavn-VbgUA

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  • Balkonkonzert im IG Spessartweg Hannover

    (Mail)
    Wir laden ein zum 1. Balkonkonzert im Hof des Wohnblockes Spessartweg im Sahlkamp!

    Freitag, 16.August 2019

    Ab 16Uhr gibt es in unserem interkulturellen GemeinschaftsGarten neben dem NaDu-Kinderhaus ein paar leckere Kleinigkeiten zu essen und zu trinken und

    um 17Uhr beginnt das Musik-Spektakel.

    Mehrere AnwohnerInnen haben ihre Balkone zur Verfügung gestellt, damit die KünstlerInnen dort auftreten können.

    Das Publikum bleibt in unserem Garten und kann die spannende Szenerie von dort aus verfolgen.

    Neben Musizierenden aus dem Stadtteil (bspw. Alena Rasina, eine unserer Gärtnerinnen) treten auch das Duo Inconsueto sowie Uli Meinholz auf.

    Die Seifenblasenkünstlerin Anastasia Medvetskaya begleitet das Konzert und verzaubert uns mit schillernden Farben.

    Ermöglicht wird der Konzertabend durch das KoopLab-Projekt, in dessen Rahmen die Internationalen Stadtteilgärten, die Universität Osnabrück sowie das Büro plan zwei und hanova mit Bundesfördermitteln noch bis Ende 2020 Teilhabemöglichkeiten in Grün- und Freiräumen erforscht und im Rahmen von Aktionen erprobt werden.

    Der Eintritt ist FREI!!!

    Vor und nach dem Konzert gibt es natürlich auch die Gelegenheit den Garten zu entdecken und mit den Gärtnerinnen und Gärtnern zu sprechen (mehr …)

  • SAIN: Bündelung und Weiterentwicklung des Wissens von Stadtfarmern

    (Gu, aus Newsletter)

    Das Projekts SAIN möchte das Wissen und die Erfahrung der Stadtfarmer bündeln und gemeinsam mit Bürgerinnen und Wissenschaft weiterentwickeln. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Erforschung, Vernetzung und Realisierung der städtischen Agrikultur. SAIN ist ein gemeinsames Projekt des Fraunhofer-Instituts UMSICHT in Oberhausen und des Wissenschaftsladens Bonn. Hauptakteure des SAIN-Projekts sind jedoch die Bürgerinnen. Gemeinsam mit und durch die Bürger*innen werden Konzepte und Umsetzungen entwickelt und erforscht, die unterschiedliche Akteure vernetzen und bilden, die Kleinproduktionen generieren und optimieren und die Stoffströme nachhaltig schließen (u.a. Verteilung von Lebensmitteln/organischem Dünger, …). Der Idealfall wäre ein kreislauffähiges städtisches System von der Erzeugung bis zur Verteilung von Nahrungsmitteln. Das Projekt SAIN wird im Rahmen der Bürgerforschung vom BMBF gefördert. Mehr zu SAIN unter:
    www.staedtische-agrikultur.de


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  • Fraunhofer Institut startet Forschungsprojekt zu urban gardening/farming

    (Gu, alerts)

    Oberhausen (idr). Vom Balkongarten bis zur Hydrokultur: Schon heute gibt es zahlreiche lokale Aktivitäten zur Nahrungsmittelversorgung in Städten. Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen und der Wissenschaftsladen Bonn wollen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt das Wissen und die Erfahrung mit Urban Farming bündeln und weiterentwickeln. Dabei setzen sie auf Bürgerbeteiligung. Die Auftaktveranstaltung findet am 1. Februar im Haus Ripshorst in Oberhausen statt. Dort wird auch der erste Bürgerpilzgarten eröffnet.

    Experten sehen im städtischen Gärtnern eine Ergänzung zur konventionellen Landwirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Akteure der beiden Systeme nachhaltig und effizient zusammenarbeiten können. Ein Netzwerk aus Wissenschaftlern, Nahrungsmittel-Produzenten und Bürgern erarbeiten in zwei Praxis-Projekten in Oberhausen und Bonn Konzepte für die Kleinproduktionen und die Verteilung der erzeugten Nahrungsmittel.

    http://www.informationsdienst.ruhr/index.php?id=4683&tx_ttnews%5Byear%5D=2018&tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&tx_ttnews%5Btt_news%5D=82945&cHash=23184d9c9d48ffc2647eeae7906ef69a (mehr …)

  • Annalinde startet mit der zweiten Gärtnerei

    (Gu, Tel)
    Am 1.2. geht in mit der neuen Gärtnerei los. Es handelt sich um die ehemalige Friedhofsgärtnerei, die die Bunten Beete zu Ankes (Kops-Horn) Zeiten hatte. Auf der 1 ha große Fläche im Osten Leipzig sind noch die Gewächshäuser und es gehört auch en Verkaufshäuschen dazu. Eigentümerin ist die Stadt und der Vertrag ist zwar unbefristet, kann aber gekündigt werden. Unter der Hand ist Annalinde aber eine langfristige Nutzung zugesichert worden. Sie haben einige Überseecontainer schon auf der Fläche.
    Sie wollen den Westen aber nicht vernachlässigen und planen, im Westen noch kleinteiliger Feingemüse (Babyleafs etc. ) anzubauen und im Osten die Kulturen mit langen Standzeiten, da sie hier mehr Platz haben und das zeitlich unaufwendiger ist.
    Seit August haben sie einen zweiten Azubi und sind so der größte GaLaBau (?)-Ausbildungsbetrieb Sachsens. Zudem können sie 5h für einen Gärtner über ein Forschungsprojekt finanzieren.
    Die Fläche wollen sie nicht ganz so öffentlich machen wie die im Westen. So wird es wohl keinen Verkauf geben. Bildungsangebote sollen angedockt werden und die Kisten von 30 auf 60 Stück aufgestockt werden. Da der Weg vom Osten in den Westen durch die Innenstadt führt, können sie auch nochmal anders mit Restuarants ins Gespräch kommen, da sie nun eh diese Wege oft fahren werden. Das Verkaufshäuschen wollen sie verpachten für nachhaltigen Schnittblumenanbau aus der Region. Die Idee der Pilzproduktion in Überseecontainern haben sie noch nicht aufgegeben und sich auch schon schlau gemacht. Es ist keine finanzielle Frage (17.000 Eure inkl. Container), sondern eine zeitliche.
    Sie sind zudem Teil eines neuen Forschungsprojekts, das vom Bundesforschungsmin finanziert wird und im Rahmen „Zukunft Stadt“ angesiedelt ist. Aus Hannover sind die ISG mit dabei, in Leipzig noch das Umweltforschungszentrum. Coop Lab – cooperative Stadtteilentwicklung in Ankommer Quartieren. Läuft drei Jahre. (mehr …)

  • Bockenheimer Garten wird erweiteret

    (Gu, Kurzrecherche, 29.7.)
    Der Bockenheimer Garten wird fortgesetzt und erweitert.Anfang Juni fand ein Aktionstag statt.
    Die Idee eines Bockenheimer Gartens ist aus dem Quartier heraus entstanden. Nun sollen vorhandene Kübel ausgetauscht und mit bestehenden und neuen Pflanzen bepflanzt werden Tische und Bänke und weitere neue Gestaltungselemente aufgebaut werden. Der erste Impuls für das Projekt kam aus einem Forschungsprojekt der Frankfurter Goethe-Universität, durchgeführt von der Stiftungsprofessur für Interdisziplinäre Alternswissenschaften der BHF-BANK-Stiftung. Die BHF-BANK und ihre Stiftung unterstützen das Projekt. Außerdem wird die Initiative von zahlreichen weiteren Förderern wie etwa dem für Bockenheim zuständigen Ortsbeirat, dem Grünflächenamt sowie dem R.V. Kleingärtner Frankfurt/Rhein-Main e.V. mit Geld und Tatkraft unterstützt. (mehr …)