Schlagwort: Frankfurt

  • Frankfurt: Saatguttausch und GartenSoiree in Ginnheim

    13. Pflanzentauschbörse & Aktionstag Bunte Vielfalt

    Seit 2013 laden wir jedes Jahr im Mai zum Tauschen von Erdbeerablegern gegen Tomatensetzlinge ein im Ginnheimer Kirchplatzgärtchen. Hier kann man Pflanzen und ihre Geschichte eintauschen für Garten, Balkon und Urban Gardening.

    ab 13 Uhr  Pflanzentauschbörse & Aktionstag Bunte Vielfalt

    Pflanzen zum Tauschen mitbringen: Erdbeeren, Tomaten, Kräuter oder was ihr sonst übrig habt

    • Solares Kochen
    • Quartiersmanagment Ginnheim
    • „Lohnt sich ein Balkonkraftwerk?“ Die Initiative MAIN SOLAR BALKON sagt Ihnen worauf es ankommt
    • Naturnahes Gärtnern mit heimischen Wild-Pflanzen im urbanen Raum als Beitrag zum Artenschutz, BUND Frankfurt , John Dippell
    • Bunte Krautschau in vielen Sprachen

    ab 16:30   Uhr  GartenSoiree & GartenGespräche

    WARUM GÄRTNERN?

    Mitten in der Stadt? 
    In Zeiten des Klimawandels? 
    Was erdet uns? 
    Was nährt uns ? 

    Eine Veranstaltung der GartenRheinMain Fokusreihe DIALOG IM GRÜNEN  in Kooperation mit @kuturregionrheinmain 

    Im Anschluss an die Pflanzentauschbörse des Urban Gardening Ginnheimer Kirchplatzgärtchen wollen wir gemeinsam erforschen was uns zum Gärtnern in der Stadt antreibt. Von persönlichen Pflanzengeschichten & Gedichten bis gesellschaftlichen Aufrufen & Klimawissen ist alles willkommen, was unsere Arbeit des Gärtners in der Stadt zu Zeiten des Klimawandels erforscht und bewegt. Umrahmt wird die Soiree von der Indie-Akustikband „Die Tongärtner

    Eine Veranstaltung der Fokusreihe GartenRheinMain  – DIALOG IM GRÜNEN

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  • Ffm: Neues Projekt der GemüseheldInnen

    Es geht los! Wir laden euch herzlich ein zu unserer ERSTEN Mitmachaktion in unserem wunderschönen sonnigen Lerngarten! Am 10.03.25 ab 10:00Uhr ist es soweit!

    Treffpunkt ist der Haupteingang der Charles-Hallgarten-Schule „Am Bornheimer Hang 10“.

    Kurz zum Hintergrund:
    Wir haben in diesem Jahr erneut eine unglaublich schöne und wichtige Kooperation mit der Ludwig-Börne-Schule und der Charles-Hallgarten-Schule: Unser Lerngarten! Hier werden Schulklassen das Jahr über lernen, wie sie selbst ertragreich und naturnah Gemüse, Kräuter und Obst anbauen und gleichzeitig in Gemeinschaft werkeln können. In den 10 Market Garden Beeten mit Wildkräuter-und Staudenbereich wurde schon im Vorjahr unglaublich viel geerntet. (mehr …)

  • Ffm: Preis für GemüseheldInnen

    (insta)

    Juhuu! Wir freuen uns riesig. Die GemüseheldInnen erhalten für ihr Projekt „Frankfurter
    Stadtfarm“ den „Wir für morgen“-Preis
    Im Rahmen der #Charity-Initiative von @Union Investment haben wir es unter mehr als 240
    Bewerbungen auf das Siegertreppchen geschafft und sind zum „Wir für morgen“-
    Gewinnerprojekt in der Kategorie #Umwelt gekürt worden. Mit dem Preis würdigt die
    Fondsgesellschaft der Volksbanken Raiffeisenbanken gemeinnützige Vereine mit insgesamt
    rund 280.000 Euro, die sich für soziale Gerechtigkeit, mehr Chancengleichheit und ein
    besseres Umweltbewusstsein starkmachen.
    Im Frankfurter @Städel Museum durften wir eine großartige und mit viel Herz ausgerichtete
    Preisverleihung erleben. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Union Investment und den
    […]. Das
    Fördergeld hilft uns dabei, gemeinsam mit vielen weiteren HeldInnen noch viel mehr Orte für
    Gemeinschaft, Urban Farming und Umweltbildung zu schaffen – in Frankfurt und darüber
    hinaus.

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  • Ffm: Flächenplanung bei der Stadtfarm

    wie ihr mitbekommen habt, gibt es zurzeit einiges an Änderungen auf der Stadtfarm. Wir freuen uns, euch für Sonntag, den 20. Oktober zu einem gemeinsamen Flächenplanungstreffen einzuladen. An diesem Tag wollen wir uns gerne etwas mehr Zeit nehmen, um uns gemeinsam und in Ruhe mit der Flächengestaltung auf der Stadtfarm auseinander zu setzen. Wir werden um 13 Uhr auf der Stadtfarm starten. Später gibt es die Möglichkeit, das gesammelte Wissen in einem Raum in der Nähe zu besprechen. An Kaffee und Kuchen wollen wir natürlich auch denken – kein Treffen ohne Leckereien! Wir planen um 18 Uhr, das Treffen ausklingen zu lassen.

     

    Dabei geht es an diesem Nachmittag darum, zunächst viele Informationen und Ideen zusammenzutragen, Potentiale und Begrenzungen zu sehen, zu träumen, zu spinnen und die Vielschichtigkeit einer Planung zu betrachten. Denn schließlich gibt es ganz unterschiedliche Aspekte, die Berücksichtigung finden möchten: Intensivgemüse und Mehrjährige, Gemeinschaftserleben und Bildungsaspekte, Biodiversität und Infrastruktur (mehr …)

  • Frankfurt: Neuer Garten Frankfurt eröffnet

    am 18. Mai 2024 wird der Neue Frankfurter Garten in der Ostparkstraße 2-8 mit der Umweltdezernentin und Schirmherrin Rosemarie Heilig offiziell eröffnet.

    Wir freuen uns Sie zur Eröffnung des Neuen Frankfurter Gartens in der Ostparkstr. 8 am 18. Mai 2024 ab 14 Uhr einladen zu dürfen.

    Seit Februar 2023 wurden emsige ehrenamtliche Aufräum- und Gartengestaltungsarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt, Umweltamt und der FES vorgenommen. Zwischenzeitlich konnte auch damit begonnen werden, seltenes Saatgut einzusäen und zu vermehren. Die Nachbarschaft konnte die ersten grünen Wandlungen bereits miterleben und mitgestalten. Ein Highlight sind die neuen Skyscraper für Wildbienen, Honigbienen und Insekten.

    Das Grundkonzept des Garten besteht darin, erneut ein blühendes Paradies für Flora, Fauna und den Mensch zu erschaffen – ganz zu schweigen davon, dass in der heutigen Zeit jede kleine mikroklimatische Fläche in Form eines Gartens im urbanen Bereich im Sinne des Natur- und Umweltschutzes einen wichtigen Beitrag leistet. Ein nachhaltiges, solidarisches, ökologisches und naturnahes Gärtnern ist im Herzen alle Beteiligten verankert.

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  • Frankfurt: GemüseheldInnen Stadtfarm eröffnet

    am 6. Juni öffnet ein ganz besonderer Ort in Frankfurt seine Tore! Wir eröffnen unsere neukonzipierte Frankfurter Stadtfarm in Sachsenhausen, die wir in den vergangenen Monaten dank der Unterstützung von zahlreichen Engagierten umgestaltet und weiterentwickelt haben. Wir danken insbesondere der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die das Vorhaben durch eine Förderung ermöglicht hat.

    Mit der Frankfurter Stadtfarm schaffen wir für Frankfurt…

    • einen Lernort für Naturerfahrung, Umwelt- und Ernährungsbildung zum Mitmachen.
    • ein Reallabor für Urban Farming nach regenerativen Ansätzen.
    • einen Ort für Gemeinschaft und soziales Miteinander in der Stadt.
    • eine artenreiche Naturoase, die dem Klimawandel etwas entgegensetzt.

    Im Rahmen einer großen Auftaktveranstaltung möchten wir die Neueröffnung mit Euch/Ihnen feiern! Dazu laden wir herzlich ein!

    Wann? Donnerstag, 6. Juni 2024, 11.00 bis 13.00 Uhr

    Wo? Hainer Weg 255, 60599 Frankfurt am Main

    Nach einer Führung über die Flächen und der Vorstellung unseres neu angelegten Permakultur-Lehrpfads möchten wir bei Fingerfood und Getränken ins Gespräch kommen.

    Besonders freuen wir uns, dass folgende Gastredner*innen bereits zugesagt haben: Tina Zapf-Rodriguez (gewählte Stadträtin der Stadt Frankfurt) und Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft). Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze.

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  • frankfurt: GemüseheldInnen wollen Stadtfarm neu etablieren

    (ANtrag/ANtworten)

    die GemüseheldInnen Frankfurt wollen die Stadtfarm auf neue Füße stellen. Seit Ende 2023 ist die Farm ausschließlich ein Projekt des GemüseheldInnen e.V. mit dem Schwerpunkt auf Bildung und Gemeinschaft. Die Kooperation mit der Gärtnerei Anja Rappelt wurde aus verschiedenen Gründen aufgelöst.

    Während der eineinhalbjährigen Kooperation haben sich aus Sicht des GemüseheldInnen e.V. folgende Erkenntnisse ergeben: Das Konzept von gemeinschaftlichem Urban Farming mit ökologischen Anbaumethoden funktioniert – und zwar nicht nur in kleineren Gemeinschaftsgärten, sondern auch in großem Stil auf einer Stadtfarm. Die Nachfrage von Schulen, Unternehmen und Organisationen nach Bildungsangeboten und der Bedarf der Stadtbevölkerung, regelmäßig ehrenamtlich mitzugärtnern und praktischen Bio-Gemüseanbau zu erlernen, ist riesig – wir konnten ihn aus Kapazitätsgründen bisher nur in Ansätzen bedienen. Aber: Die großen Potentiale der Stadtfarm in den Bereichen Klimaschutz, Bildung und sozialer Zusammenhalt konnten nur ansatzweise ausgeschöpft werden, solange sie in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Dynamik des Gärtnereibetriebs stattfanden. Denn weil der Gemüseverkauf alle Betriebskosten der Gärtnerei inklusive der Gehälter decken musste, dominierte hoher wirtschaftlicher Druck die Abläufe auf der Stadtfarm. Der Druck, hohe Erträge zu erzielen, ging zulasten der Bildungsarbeit, die aus Kapazitätsgründen im letzten Jahr deutlich reduziert werden musste. Die bisher bewirtschafteten 2 Hektar waren angesichts der arbeitsintensiven ökologischen Anbaumethoden zu groß für nur zwei Gärtnerinnen, was die Bildungsarbeit zusätzlich erschwert hat. Um zukünftig die Bildungsarbeit – statt hauptsächlich den Gemüseertrag – in den Mittelpunkt zu stellen, möchten wir die Frankfurter Stadtfarm neu aufstellen. Auf durch den GemüseheldInnen e.V. gepachteten Flächen wollen wir die Stadtfarm als Bildungsort und als Reallabor für Urban Farming neu etablieren und durch zielgruppenorientierte Bildungs- und Gemeinschaftsangebote mehr Menschen erreichen als bisher. So soll die Stadtfarm in Frankfurt zu einem Modellprojekt für nachhaltige Lebensmittelproduktion und Umweltbildung in der Stadt werden, das im Bereich Klimaschutz, Ernährungswende und nachhaltige Stadtentwicklung überregionale Strahlkraft entwickeln kann Da auf der neuen Stadtfarm auch ein großer Teil der Jungpflanzen für alle anderen Gemeinschaftsgärten der GemüseheldInnen (aktuell 18 Gärten) angezogen werden soll, planen wir in einem unserer 4 großen Folientunnel „Pippilotta“, eine Anzuchtstation einzurichten.

    Hierfür benötigen wir natürlich Pflanz- und Anzuchttische und Equipment, das wir aktuell noch nicht besitzen. Da die übernommenen 4 großen Folientunnel schon sehr alt sind und die ehemaligen Türen aktuell für die Community eine Gefahr darstellen, möchten wir hier gerne die Türen reparieren und die Folientunnel flicken.

    • Wo wollt ihr die Stadtfarm neu etablieren? Auf welcher/welchen von euch gepachteten Flächen? Oder sind das Flächen, die ihr neu angepachtet habt? Wie groß sind die Flächen für die Stadtfarm, wem gehören diese und ist der Vertrag unbefristet?

    Für die neu konzipierte Stadtfarm bleiben wir tatsächlich auf 3 Flächen, die auch schon vorher zur Stadtfarm gehört haben.

    Die Flächen „Market Garden“ und „Villa Kunterbunt“ wurden bisher von Anja Rappelt gepachtet. Sie gehören der Stadt.

    Anja hat letztes Jahr diese beiden Flächen an uns abgegeben, und so pachten wir diese offiziell seit November 2023 von der Stadt Frankfurt – unbefristet.

    Auf dem Gelände befindet sich – sehr spannend – auch noch ein heruntergekommenes zweistöckiges Gärtnerhaus. Wir sind gerade in der Stadt und der Firma Blasius Schuster KG in Gesprächen. Denn diese Firma möchte uns das Haus nach einem Besuch bei uns renovieren :-))) . Die Stadt hat hierzu auch schon „grünes Licht“ gegeben.

    Zum ersten Mal in der Geschichte der GH hätten wir dann ein Haus, in dem man auch mal Seminare halten kann, mit kleiner Küche etc.

    Aktuell müssen wir immer Räume in der Stadt anmieten, auch für unsere „StadtfarmerInnen-Ausbildung“ sind wir beständig auf der Suche nach neuen Räumen.

    Die dritte Fläche, auf der unser Mandalabeet steht, pachtet Anja von einer Privatperson. Wir dürfen hier erstmal für die nächste Zeit die Fläche bewirtschaften.

    Ob wir die Fläche auch noch die nächsten Jahre bewirtschaften können wissen wir nicht. Unser Hauptfokus sind aber die beiden anderen Flächen, da diese auch prominenter liegen.

    Fläche Market Garden 1728 m2

    Fläche Villa Kunterbunt 2870 m2

    Mandalabeet 243 m2 

    • Sind die Folientunnel schon alle auf dieser Fläche? Was war vorher dort drin? Wer hat sich darum gekümmert?

    Die 4 Folientunnel befinden sich auf der „Villa Kunterbunt. Anja Rappelt hat uns diese überlassen, und möchte dafür nichts, da die Folientunnel damals von ihr schon gebraucht gekauft wurden.

    Wir haben die Tunnel die letzten zwei Jahre (während Juli und ich bei Anja angestellt waren) mit der Community bewirtschaftet, allerdings eher mit mehr Sorge als Freude wegen des Zustandes der Tunnel.

    • Ist die Stadtfarm auch ein Gemeinschaftsgarten?

    Zu 100%, denn durch eine Förderung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft haben wir die Möglichkeit die Stadtfarm 3 Monate lang von Februar – Ende April 2024 neu zu planen.

    Hier der Text aus einem aktuellen Post dazu:

    Wir danken der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, mit deren Förderung wir als GemüseheldInnen e.V. die Frankfurter Stadtfarm auf neue Füße stellen können. Im 3-monatigen Förderprogramm – von Februar bis Ende April 2024 – entwickeln wir ein neues Konzept für die Stadtfarm als Bildungs- und Gemeinschaftsort. Zur Auftaktveranstaltung im Juni, bei der wir die neue Stadtfarm vorstellen, möchten wir alle Stadtbürger*innen, Politiker*innen und Unterstützer*innen herzlich einladen! Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

    Das Förderprogramm hat mir, Laura, ermöglicht zum ersten Mal in der Geschichte der GemüseheldInnen beim Verein (GemüseheldInnen e.V.) fest angestellt zu sein mit einer 85%-Stelle für diese 3 Monate der Projektphase. Danach, und das war die Förderungsbedingung der SPTG, wird mich der Verein weiter beschäftigt. Aktuell bin ich sozusagen die Projektkoorinatorin der Stadtfarm.

    Die Stadtfarm wird also mehr als davor ein Gemeinschaftsgarten, wie auch alle anderen GemüseheldInnen Gärten es sind. Nur eben viel viel größer und auch mit mehr politischem Fokus und Bildungsangebot.

    Für uns geht hiermit ein großer Traum war!

    Juli ist aktuell noch im Burnout, aber sie wird nach ihrer Rückkehr – so unser Plan – auch beim Verein angestellt sein.

    • Wie viele Menschen sind im Kernteam der Stadtfarm dabei, wie viele machen mit? Was kann man mitmachen? Wie kann man mitmachen?

    Aktuell sind wir in der Kernteamgruppe der Stadtfarm 35 Menschen, die unter der Woche regelmäßig kommen um zu gärtnern und für sich zu ernten.

    Für Anja Rappelt wird nicht mehr geerntet. 

    • Was an Bildungs- und Gemeinschaftsangeboten plant ihr?

    Regelmäßige Führungen für Stadtbürger*innen, Schulklassen, Unternehmen, 

    Workshops

    Stadtfarmer*innen-Ausbildung

    Mitmachaktionen an Sonntagen

    Stadtfarm-Kernteam-Gärtnern unter der Woche

    Praktika

    • Wollt ihr auch Gemüse verkaufen?

    Erstmal nicht. Was wir uns vorstellen können ist irgendwann überschüssiges Gemüse an soziale Einrichtungen zu geben.

    • Wer zieht die Pflanzen an? Wie werden die dann in die Gärten verteilt?

    Unser guter Jens-Holger, der seit dem ersten Tag der Stadtfarm dabei ist, und mich und Juli im Burnout vertreten hat.

    Um ihn herum gibt es ein Pflanzen- und Anzucht-Team. Geplant ist, dass er sein Wissen weitergibt und  im Jahresverlauf auch andere dazulernen.

    Jens-Holger ist auch bei der Stadtfarmer*innen-Ausbildung (12 Monate) dabei.

    Die Pflanzen werden dann von der Stadtfarm aus Mithilfe von Fahrgemeinschaften in die anderen Gärten gebracht.

    Natürlich bestellen wir auch weitere Pflanzen von Natterer (BIO). 


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  • Frankfurt: Gemüseheldinnen trennen sich von Gärtnerei

    (tel)
    Die beiden Initiatorinnen der Gemüseheldinnen waren zu Mindestlohnbedingungen bei der Gärtnerei Rappelt angestellt. Parallel dazu haben sie weiter die Community aufgebaut/waren für diese da. Sie haben nun einen Burnout und haben sich von der Gärtnerei getrennt. Laura arbeitet jetzt wieder. Sie wollen die Stadtfarm weiter als Bildungsort aufbauen.
    Eine tragende Stütze hat sich von ihnen getrennt, die Frau, die die Anzucht gemacht hat. Sie sind dabei, Orte für die Anzucht zu finden und auszustatten. Dafür wollen sie bei uns Gelder beantragen. (mehr …)

  • Frankfurt: zweiter Ausbildungsdurchgang der Gemüseheldinnen startet im Januar

    (Mail)
    bei den GemüseheldInnen haben wir gerade recht erfolgreich mit 19 Teilnehmer*innen die erste Runde der Stadtfarmer*in-Ausbildung abgeschlossen. Nun starten wir Mitte Januar in die zweite Runde und haben noch freie Plätze. 

    Mehr Informationen gibt es auf unserer Website www.gemueseheldinnen.de/bildung/ gerne kann man auch unser aufgezeichnetes Infogespräch bei uns anfragen unter stadtfarmerin@gemueseheldinnen.de
     

    Hier die Infos zur Ausbildung im Einzelnen:
    Inhalte:

    In der einjährigen Ausbildung mit einer festen Lerngruppe erwarten euch spannende Themen wie: Urban Farming, Market Gardening, Permakultur, Kulturplanung, Jungpflanzenanzucht, Bodenaufbau, Biodiversität, Gartendesign, Communitybuilding und Anleitungspraxis  –  das  Ganze in einer gemeinschaftlichen und angenehmen Lernatmosphäre.

    Die Ausbildung wird an 12 Wochenenden 2024 jeweils Samstag und Sonntag ganztägig stattfinden, sowie weitere Praxiseinheiten in den laufenden GemüseheldInnen-Projekten enthalten. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, an verschiedenen Exkursionen zu inspirierenden Projekten oder Kooperationspartner*ìnnen der GemüseheldInnen teilzunehmen.

    Termine:
    Die Ausbildung startet mit dem ersten Ausbildungswochenende 13. und 14. Januar 2024 in Frankfurt. Alle weiteren Termine findet ihr auf unserer Webite: https://gemueseheldinnen.de/bildung/

    Referent*innen:
    Erfahrene GemüseheldInnen mit ihrem jeweiligen Expert*innen-Wissen und spannende externe Referent*innen

    Kosten:
    Wir haben uns für ein solidarisches Preissystem entschieden:

    • 1800 € für GemüseheldInnen-Mitglieder
    • 2400 € für alle Nicht-GemüseheldInnen-Mitglieder und Menschen, die ein solidarisches Preissystem unterstützen wollen.
    • Ein “unterstützter” Preis (für Geringverdienende, Studierende etc.) kann auf Anfrage ermöglicht werden.

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  • Frankfurt: Frankfurter Garten ist umgezogen

    (Antrag, Antworten)

    Der Garten hat eine neue Fläche bekommen, einen Teil des Umzugs hat das Grünflächenamt gemacht. Der Rest musste von der Gruppe alleine bewerkstelligt werden.
    Sie haben viel weniger Platz und konnten nur einen Teil mitnehmen, einiges durften sie auch gar nicht mehr aufstellen.

    Die 1200 m² Fläche des neuen Gartens wurde von Grünflächenamt zur kostenloser Nutzung auf unbefristete Zeit freigegeben. 600 m² für Obst- und Gemüseanbau und 600 m² als Blumenwiese für Insekten und Bienen.
    Mit der  Unterstützung des Grünflächenamts konnten 35 Hochbeete, Komposttoilette und diverse Vereins-Utensilien umgezogen werden.  Ansonsten wurde der Umzug einzig von unseren Mitgliedern in Eigenregie organisiert und durchgeführt. Leider wurden uns nach dem Abbau der Umzäunung durch die Stadt viele Gartenwerkzeuge und Küchenausstattung, Spülen, Armaturen, Tische und Töpfe gestohlen. Die Container durften wir nicht mitnehmen. Daher mussten wir zwei neue Laubhütten kaufen, was bereits das gesamtes Vereinsvermögen erschöpft hat. Auch für das Legen des Fundaments musste der Verein allein aufkommen.

    Es wird gemeinschaftlich gegärtnert und es gibt individuelle Hochbeete.

    Wir zahlen Strom, Wasserverbrauch und Müllabfuhr.

    Zuvor war auf dem Gelände ein Mainova Umspannwerk. Es wurde von Mainova mit einem Oberboden vorbereitet, den wir mit Mutterboden aufwerten wollen. Wir haben auch einen unterirdischen 3000 Liter Brauchwasser-Sammelbehälter eingraben lassen in dem wir das Brauchwasser zurückführen und Regenwasser von der versiegelten Bahnfläche oberhalb unseres Garten sammeln. Das gesammeltes Wasser soll während den Dürreperioden zum Gießen verwendet werden.

    Bodenproben hat Frau Heidelbach von Grünflächenamt Frankfurt genommen und für gut befunden. Für das Auffangen von Wasser benötigen wir noch Leitungen,

    der alte Garten hatte auf einer 2500 m² großen Fläche stets über 120 Hochbeete in Größe 120×80 cm, 40 Hochbeete 170×170 cm, ca. 200 m² Bodenbeete und 300 m² Bienenfläche gärtnerisch genutzt. In der Saison wurden fast wöchentlich Garten-, Kräuter- und Bienenführungen, Workshops und Veranstaltungen, mit dem Schwerpunkt Garten und Bienen für Kita, Schulgruppen und Gäste aus der gesamten Bundesreplik organisiert

    von unseren Vereinsmitgliedern sind derweilen 20 Mitglieder gärtnerisch tätig. Die Gartenanlage wird von Vereinsmitgliedern und vielen Gastgärtnern aus der Nachbarschaft gärtnerisch bewirtschaftet.
    Entscheidungen werden bei Mitgliederversammlung verabschiedet. Die Kommunikation erfolgt bei regelmäßigen Gartentreffen.
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  • Frankfurt/Main und Umgebung: Gartenbesuche

    Tortuga im Stadtteil Eschersheim ist auf einer öffentlichen Fläche, die nach wie vor als Durchgang zu einer Hundewiese genutzt wird. Es ist ein kleines, facettenreiches Gartenprojekt. Seit 2018 ist eine Gruppe hier aktiv, die zu Transition Town gehört. Der Kern der Gruppe ist ca. 8 Menschen groß. Es gibt einige Hochbeete direkt auf der Fläche und am anderen Ende einer Sport/Spielfläche nebenan. Sie gärtnern gemeinschaftlich. Wasser bekommen sie via Standrohr und Hydranten, Regenwasser vom Dach eines Trafohäuschens wollen sie ernten, das scheiteret bisher an der Genehmigung, einen Wassserdieb an den Auslauf der Regenrinne zu installieren. Im Garten und vom Garten ausgehende finden Veranstaltungen im Nachhaltigkeitskontext statt. Die Kleidertauschbörse ist dabie sehr beliebt. Diese konnte dieses Jahr ein paar Mal im benachbarten Wasserturm stattfinden. Die derzeitigen Pächter (katholiosche Burschenschaft, wenn ich das richtig verstanden habe) möchte das aber nicht mehr. Der Garten ist SoLaWi Abholstation, es gibt ein Kompostklo, eine große Sitzgruppe, einen schön gestalteten Eingangsbereich. Es docken sich immer wieder schwierige Menschen an, sie kopperieren hier mit Fachstellen, bzw informieren die Sozialbezirksvorsteherin, die dann weiterhilft. Zu Corona hatten sie auch mal mit Beetpatenschaften gearbeitet, da kaman dann mehr unterschiedlichen Menschen. Doch diese kümmerten sich dann nicht um die Beete, so sind sie zurück beim gemeinschaftlichen gärtnern. Sie treffen sich Montags und besprechen alle Belnage, Sonntags ist oft ein gemeinsamer Arbeitseinsatz. Geld haben sie bisher von der Stadt bekommen und über die Kolleket einer benachbarten Kirche, in der sie im Winter auch Räume nutzen können. Die Stadt stellt ihre Förderung gerade um. Die Revision war da und hat einiges angemahnt. Nun gibt es nur noch Sachförderung mit großem Antragsaufwand.
    Die GemüseheldInnen weiten sich immer weiter aus. Die Gärten sehen alle unterschiedlich aus und haben verschiedene Schwerpunkte. Ich war nur in drei der 18 (?) Gärten. Die Gruppen finden sich vor allen Dingen nach Sympathie und dem gärtnerischen Interesse. Die GemüseheldInnen haben von der Stadt zwei Teilzeitstellen bekommen für Bildung. Diese sind für 1 Jahr befristet. Sie wollen sie u.a. für den Aufbau einer Ausbildung nutzen.

    Der Bürgergarten in Idstein ist in einem Grünzug in Sichtnähe des Wahrzeichens (und damit der Innenstadt) von Idstein entstanden. Der Garten ist jederzeit offen, ein kleiner Jägerzaun ist Begrenzung zum Weg. Die drei Vorstandsfrauen sind die Motoren des Projekts. Es gibt wohl auch eine Gruppe, die mitgärtnert. Anbau und Ernte soll vor allen Dingen für Veranstaltungen mit und für Schulen genutzt werden, was übrigbliebt, wird gemeinsam vor Ort verkocht und ein kleiner Teil kann mitgenommen werden. Sie kämpfen um die Anerkennung der Stadtverwaltung, der OB war allerdings schon einnmal (zu Wahlkampfzeiten) da. Einiges wird geklaut, vor allen Dingen von älteren Menschen. Einige verwechseln den Garten mit „essbare Stadt“ und kommen gleich mit Schüsseln und zeigen nach Aufklärung Einsicht, andere sagen, darauf angesprochen, dass es eben nicht zum „einfach ernten“ ist, dass ihnen das egal sei und sie das weiter machen werden.Sie haben im Bauwagen eine Kochmöglichkeit, das Kompostklo wurde über Laeder-Gelder finanziert.

    Der Tatengarten in Wiesbaden ist auf dem Gelände einer Schule. Träger ist die Schule, die Gärtner*innen haben aber mit der Schulverwaltung wenig zu tun. Dabei sind einige Lehrer*innen mit im Garten dabei. Geld bekommt die Schule für den Garten über Tronc-Mittel, das sind Abgaben des Spielcasinos. Die Schule hat dieses Jahr direkt neben dem Tatengarten einen Schulgarten angelegt, der von Ackerdemia begleitet wird. Zum Garten gehören neben Gemüsebeeten eine weiter unten gelegene Streuobstwiese und eine sich daran anschließende Fläche mit Beeren. Sie gärtnern gemeinsam und jede*r nimmt was mit, Konflikte gibt es rund um die Ernte keine. Sie haben mal neue Gärtner*innen gesucht und sind über eine Anzeige bei Ebay-Kleinanzeigen fündig geworden. Mit der Stadtverwaltung haben sie nichts zu tun.

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  • Frankfurt/Main: Gartennetzwerk startet

    (Teilnahme)

    In Frankfurt/Main haben Gartenaktive eine Vernetzung der Gemeinschaftsgärten gestartet. Zunächst online, Ziel ist es, sich analog rundum in den Gärten zu treffen, gemeinsame Strategien für mehr Sichtbarkeit und Förderung zu erarbeiten und bei Politik und Verwaltung – als wichtige Klimaschutzprojekte – mehr Einfluss zu gewinnen.

    Mit dabei:
    Kratzdistel, ein naturnaher Kleingartenverein ohne Zäune, der sich mehr nach außen öffnen möchte und auch Angebote für Kinder und Familien entwickeln möchte

    Rödelsheiner Bahnhofsgrün: seit 8 Jahren hat die Gruppe eine Patenschaft für eine öffentliche Fläche direkt neben einem Bahnhof übernommen. Ihnen geht es um naturnahes Gärtnern und einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten. Sie wollen dafür Anschauungsort sein und machen Veranstaltungen mit Schwerpunkt: naturnahes Gärtnern auch auf kleinsten Räumen (wie Balkone).

    Ginnheimer Kirchplatzgärtchen: sie müssen wegen Bauarbeiten auf dem Platz für einige Zeit umziehen, wissen bisher weder wohin, noch wie sie das bewerkstelligen werden. Sie gärtnern in Gabionen und zumeist werden Blumen angebaut. Herausfordernd ist die Bewässerung

    GallusGarten II: sie haben auf 1400m² 39 Beete und 34 Ahornbäume, um die sie sich auch kümmern. Hierfür wollen noch mehr mit der Nachbarschaft in Kontakt treten, es werden Gießpat*innen gesucht. Bewässerung ist ein wichtiges Thema, sie haben Brauchwasser, das sie nutzen können. Sie haben einen Verein gegründet, arbeiten mit verschiedenen anderen Organisationen zusammen und haben letztes Jahr u.a. viele Sitzmöglichkeiten geschaffen.

    Gemüseheld*innen: wollen sich weiter vernetzten und langfristige Kooperationen aufbauen. Sie haben derzeit 19 Gärten, im Orgateam sind 7 Leute und sie wollen sukzessive weitere Stellen schaffen und sich professionalisieren. Den Bereich ANgebote für Schulen/Bildung wollen sie ausbauen und ein weitegebbares Konzept erstellen (was ist ein Gemüseheld*innengarten, wie gärtnern wir, was für Werkzeuge nutzen wir, was für Wissen findet man wo etc.)

    Dann war noch Thomas von den Frankfurter Beeten und jemand vom Klimaentscheid da.


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  • Frankfurt: GemüseheldInnen starten neues Projekt

    (Antrag, Antworten)

    die GemüseheldInnen Frankfurt starten ein großes neues Projekt! Wir gehen eine Kooperation mit der Gärtnerei Anja Rappelt ein und möchten zum ersten Mal professionellen Gemüseanbau mit Gemeinschaftsgarten verbinden. Dafür werden wir, Juli und Laura, in Vollzeit bei der Gärtnerei angestellt. Wir werden Gemüse für den Laden der Gärtnerei produzieren und gleichzeitig eine Community aufbauen, die sich von denselben Flächen selbst versorgt. So können die Mitglieder der Community die Prinzipien des Market Gardening und der Permakultur und deren praktische Anwendung erlernen. Wir werden insgesamt 2 Hektar bewirtschaften, die in mehrere Flächen aufgeteilt sind. Auf zwei Flächen sollen Kräuter wachsen, eine Fläche möchten wir mit essbaren Blüten und sogenannten „Mesclun“-Zutaten (bunte Salate aus jung geerntetem Gemüse) bestücken, in insgesamt 6 Tunneln sollen Sommerkulturen wie Tomaten und Paprika zu stehen kommen, und auf einer großen Fläche bauen wir einen Market Garden mit 88 Beeten auf. Wir wollen intensiv mit Mischkulturen experimentieren und viel in Bodenaufbau investieren, denn die Flächen sind durch jahrelangen konventionellen Anbau heruntergewirtschaftet.

    Die erste Aktion hat bereits stattgefunden, mit mehr als 25 Menschen! Sie haben gemeinsam die Kulturreste aus dem Vorjahr aus den Tunneln entfernt, einen Kompostplatz angelegt und Müll gesammelt. Bei strömendem Regen war die Stimmung wunderbar! Ab sofort finden jeden Sonntag Gemeinschaftsaktionen statt; aber auch unter der Woche ist es jederzeit möglich, mitzugärtnern.

    Antworten auf meine Fragen:
    1. Die Flächen/Beete werden nicht geteilt. Alle Gemeinschaftsgärtner bauen auf allen Flächen mit uns gemeinsam an, und zwar das Gemüse für den Laden gleichzeitig mit ihrem eigenen. D.h., wir machen eine Kulturplanung, in der wir die Mengen einplanen, die die Gärtnerei braucht, und dazu noch deutlich mehr, damit immer genug da ist für alle zum Selberernten. Jeder darf sich dann immer mitnehmen, was er/sie will, wenn er/sie gärtnert. Die Kulturplanung macht Ilka, die auch bei den GemüseheldInnen dafür zuständig ist, und da wir 30-40 Gemüsearten und noch viel mehr Sorten einplanen, ist sicher für jede*n alles dabei. Auch Grüne Soße und andere Kräuter bauen wir an. Da die Kulturplanung für so große Flächen extrem komplex und aufwändig ist, kann die Community dabei allerdings zumindest dieses Jahr nicht involviert sein (wir sind sehr spät dran für einen Start noch dieses Frühjahr). 

    Bei der ersten Aktion am Sonntag waren 30 Leute da, wir denken, dass das jeden Sonntag möglich wäre. Wie bei unseren anderen Gärten möchten wir eine feste Community bilden, die sich austauscht, vernetzt, und auf Wunsch auch unter der Woche jederzeit mitarbeiten kann. Für die Community wollen wir auch viele Bildungsveranstaltungen anbieten – und die Gärtner*innen können hier lernen, wie man auf sehr großen Flächen hochproduktiv anbauen kann, lernen Market Gardening und Permakultur. Auch wollen wir uns gerade jetzt am Anfang intensiv mit Bodenaufbau beschäftigen, haben schon 150 m3 Grünschnitt- und Rinderdungkompost bestellt und wollen auch mit Terra Preta/Pflanzenkohle arbeiten. 

    2. Tatsächlich sind die Häuschen und Toiletten, die wir bei euch beantragt haben, schon vormontiert und würden wahrscheinlich an einem Sonntag zusammengebaut werden. Daran können sicherlich 20-30 Leute teilnehmen, wenn wir alles gleichzeitig aufbauen. Bisher haben wir immer alles komplett selbst gebaut, das kann aber unser Toilettenplaner und -bauer diesmal nicht leisten, weil er gleichzeitig das gesamte Bewässerungssystem plant. Deshalb müssen wir auf die einfachere Variante zurückgreifen, denn schon bei der 1. Aktion war das Fehlen von Toiletten ein Problem… 

    3. Die Leerung der Klos würde das feste Team erledigen. In anderen Gärten haben wir Toilettendienste ;-). Den Urin würden wir verdünnen und damit die Gründüngung gießen, um Mulchmaterial zu generieren. Die Feststofftüten brauchen wir, weil wir die Fäzes erst einmal nicht kompostieren würden; das ist ja ein komplexes Thema für sich, mit dem wir uns schon seit langem beschäftigen, und auch in der Grünen Lunge bekommen wir es bisher nicht hin. Jemand muss sich des Themas annehmen und es dann auch umsetzen, und diesen jemand haben wir noch nicht gefunden ;-).


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  • Frankfurt/Main: Gemüseheldinnen professionalisieren sich weiter

    Tatsächlich machen wir gerade einen riesigen Sprung mit unserem Projekt, denn wir steigen in eine Gärtnerei mit ein und starten das Pionierprojekt „professioneller Gemüseanbau in Verbindung mit Gemeinschaftsgärten“. Laura und ich werden Vollzeit dort angestellt, um alles zu koordinieren.

    Die GemüseheldInnen Frankfurt bewirtschaften gemeinschaftlich insgesamt 19 Gärten und eine Gärtnerei mit über 250 aktiven Gärtner*innen. 16 Gärten befinden sich in der Grünen Lunge am Günthersburgpark, einem ehemals von Bebauung bedrohten riesigen Gartengebiet mitten in der Stadt. Außerdem gibt es vier sogenannte PermaKulturInseln verteilt über die Stadt – essbare Inseln, die von Stadtbürger*innen beackert werden. Eine befindet sich in einem Kleingartengebiet, eine auf dem Campus der Goethe-Uni, eine in Frankfurt-Sachsenhausen, die vierte ist eine Kooperation mit einer Gärtnerei. (mehr …)

  • Frankfurt: Architektur-Studis präsentieren Entwürfe für Gallus-Garten II

    (alerts)

    Neue Ideen für den Gallusgarten II

    Architekturstudierende präsentieren ihre Entwürfe für die Zukunft der Frankenallee in Frankfurt. Ihre Modelle zeigen, wie man die Grünflächen an der S-Bahn-Station aufwerten kann.

    Vor zwei Jahren wurde der Grünstreifen zwischen Galluswarte und FAZ-Gebäude das erste Mal von Initiator Ralf Harth bepflanzt. Nicht direkt in den Boden, der viel zu belastet ist, um eine Nahrungsquelle für Obst und Gemüse zu sein. Stattdessen wurden mehrere Hochbeete gebaut. Bänke oder Baumstämme zum Sitzen gibt es auch. Der Gallusgarten II soll ein Ort der Begegnung für die Nachbarschaft im Gallus sein. Das Projekt wird vom Mehrgenerationenhaus unterstützt, das auch den Gallusgarten I in der Idsteiner Straße initiiert hat.


    Gemeinsam mit dem Frankfurter Künstler Achim Wollscheid fand nun ein Workshop statt, bei dem neue Ideen für die Grünfläche entwickelt wurden. Seit zirka zehn Jahren organisiert Wollscheid das Trax-Programm. Es soll Architekturstudierenden die Möglichkeit geben, die im Studium erlernten Fähigkeiten praktisch im urbanen Raum anzuwenden. Drei Tage hatten die elf Studierenden Zeit, um sich ein Konzept für den Garten zu überlegen. Die Ideen sollten rund um das Thema „Dach“ entwickelt werden. So zeigten die fünf Modelle, die die Studierenden am Mittwochnachmittag in der Frankenallee vorstellten, wie das 60 Quadratmeter große Gartenareal etwa mit einem Sonnensegel oder einen Regenschutz aufgewertet werden könnte. Dabei mussten Vorschriften des Grünflächenamts beachtet werden. So darf nichts in den Boden eindringen und die Wurzeln der Bäumen beschädigen.

    Sofya Kolpak ist eine von elf Teilnehmenden, die an der FH in Frankfurt studiert haben. Ihr Entwurf hat einen pragmatischen und nachhaltigen Ansatz. Die Sitzflächen sollen zugleich als Stauraum dienen, an den Außenwänden soll ein vertikaler Garten entstehen, in dem Kräuter gepflanzt werden können. Durch ein rasterförmiges Dach kann die Sonne ein Lichtspiel im Inneren erzeugen.

    Der Gallusgarten II

    Das nachhaltige Nachbarschaftsprojekt existiert seit zwei Jahren in der Frankenallee an der Galluswarte. Rund 35 Menschen aus der Nachbarschaft kümmern sich um die Fläche. Immer wieder bekommen sie Hilfe aus der unmittelbaren Umgebung. So haben Bauarbeiter von nebenan eine Ladung Muttererde angekarrt und Gäste der Trinkhalle an der Ecke haben immer ein wachsames Auge auf die Fläche, weil der Garten schon öfter von Vandalismus betroffen war.

    https://www.fr.de/frankfurt/gallus-ort904318/neue-ideen-fuer-den-gallusgarten-ii-90891583.html (mehr …)

  • GemüseheldInnen: Ortsbeirat kann sich dauerhafte Nutzung vorstellen

    (alerts)
    Der Ortsbeirat kann sich das Gartenprojekt GemüseheldInnen dauerhaft auf dem Areal des Innovationsquartiers vorstellen. Denkbar sind künftig Kooperationen mit Schulen.

    Das geplante Neubaugebiet Günthersburghöfe nördlich des Günthersburgparks kann nach Ansicht des Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Ortsbeirat 3 auch weniger dicht bebaut werden als bislang geplant. Michael Mirsch sagt, dass er sich in dem umstrittenen Quartier auch nur 1000 statt der derzeit vorgesehenen 1500 Wohnungen vorstellen könne, „wenn sich dort eine andere Stimmung entwickelt“.

    Die Entwicklung sah Mirsch nach der Präsentation der GemüseheldInnen in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats – und bekam Applaus für seine Aussage. Die Gruppe betreibt auf dem Areal des geplanten Innovationsquartiers ein „Urban Farming“-Projekt. Unter dem Motto „Frankfurt essbar machen“ bauen sie gemeinschaftlich Obst und Gemüse an (die FR berichtete).

    Auch bei anderen Vertretern des Ortsbeirats kam das Projekt gut an, das Juliane Ranck und Laura Setzer vor einem Jahr ins Leben gerufen haben. Zwar könne die Bebauung nicht mehr verhindert werden, sagt Ortsvorsteherin Karin Guder (Grüne). Dennoch sei es ein wichtiges Zeichen, „das Menschen etwas tun können für den Klimaschutz“. Da die GemüseheldInnen von der Stadt Frankfurt brachliegende Gärten zur Verfügung gestellt bekommen, hofft Elke Windemuth (Linke), dass die Stadt den Bebauungsplan verändert.

    Als gutes Beispiel lobte SPD-Chef Rüdiger Koch das Gartenprojekt, das nach dem Konzept der Permakultur arbeitet, einer Kombination aus alten und innovativen Methoden. „Mit der Landwirtschaft kann es so nicht weitergehen.“ Koch regt an, dass die Gruppe künftig die im Neubaugebiet geplante Gartenwildnis bewirtschaften könne. Der Vorschlag kam bei den GemüseheldInnen gut an. Dort könne ein Permakulturgarten als Lernort für alle entstehen, sagt Mitstreiterin Chris Kircher. Denkbar sei auch eine Kooperation mit der für das Baugebiet vorgesehenen Grundschule, ergänzt Claudia Ehrhardt von der CDU. Die Kinder könnten dort über Nahrungsmittel und deren Anbau lernen.

    Das Interesse der Bürger an dem Projekt sei bereits sehr groß, sagt Juliane Ranck. Mehr als 100 Menschen zwischen 14 und 60 Jahren beteiligten sich inzwischen. Beete gebe es in zehn Gärten, „aber es könnten ruhig noch mehr werden“. Der Gruppe ist bewusst, dass sie das Areal voraussichtlich nicht dauerhaft nutzen können, „dabei ist es viel zu wertvoll, um es zu bebauen“. Sie schlägt vor, stattdessen einen öffentlichen Permakulturgarten mit Schulgarten, Ateliers und Fortbildungszentrum zu verwirklichen. Eine Bebauung könne es auf dem bereits versiegelten Bereichen geben.
    https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-nordend-lernen-obst-waechst-13559624.html (mehr …)

  • GemüseheldInnen stellten sich bei Ortsbeirat vor

    (Mial)

    : übrigens hatten wir gestern eine gute Präsentation des Projektes im zuständigen Ortsbeirat. Wir haben viel Zustimmung gefunden und hoffen, auch darüber eine Förderung zu bekommen. Und auch ein Besuch vorgestern beim Kulturamt hat großes Interesse an Sevengardens geweckt und tatsächlich haben sie alles viel größer gedacht als ich zunächst. Eine angenehme Überraschung. (mehr …)

  • GemüseheldInnen Ffm kämpfen für Erhalt der „Grünen Lunge“

    (Mail)

    Wir sind ein Gemeinschaftsgarten, und es ist gar nicht so einfach, das zu erklären: Es gibt das riesige Gebiet der Grünen Lunge in Frankfurt (16 ha), wo die Stadt in den nächsten Jahren bauen lassen will. Das Gebiet besteht aus vielen Gärten, die teilweise seit Jahren brachliegen, weil die Eigentümer nicht mehr verpachten (weil sie lukrativ verkaufen wollen). In einem dieser verwilderten Gärten haben wir im März begonnen (wir haben ihn sozusagen besetzt), und seitdem haben wir Stück für Stück weitere, angrenzende Gärten dazubekommen, drei davon offiziell. Inzwischen gärtnern bei uns um die 40 Leute, manche haben „eigene“ kleine Beete, von denen aber jeder ernten darf, vor allem aber haben wir Gemeinschaftsbeete. 

    Die Stadt würde sagen, dass es sich um eine Zwischennutzung handelt, wir sehen das anders: Wir möchten den Erhalt der Grünen Lunge erwirken. Deshalb haben wir in den vergangenen Wochen mit verschiedenen Akteuren eine Vision „PermaKulturGarten 2025“ entwickelt, die zeigt, wie wir uns die Grüne Lunge vorstellen können. Diese Vision werden wir am 23.9. bei einer Pressekonferenz der Stadt präsentieren, und wir sind momentan dabei, möglichst viele UnterstützerInnen dafür zu gewinnen. (mehr …)

  • Mitmachgarten in Ffm für Gruppen und Arbeitslose

    (Netz)

    Die Stadt Frankfurt hat der GFFB einen Garten im Stadtteil Frankfurter Berg zur Verfügung gestellt. Seit der Eröffnung im Frühjahr 2014 bietet die GFFB an sich freiwillig in dem Garten zu engagieren.

    Der „GFFB Mitmachgarten“ ermöglicht es uns unseren Teilnehmer(-inne)n aus Projekten der Arbeitsgelegenheiten und des Aktivcenters einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem Sie die Natur erleben können. Vor Allem Teilnehmer(-inne)n die finanziell nicht gut gestellt sind und derzeit im SGB II Bezug stehen, wird unter Anleitung gezeigt, wie man auch mit wenigen Mitteln, auf dem heimischen Balkon eine grüne Oase mit Nutzpflanzen schaffen kann. Hierbei wird ein Augenmerk auf Nachhaltigkeit gelegt. Durch Ihre Beteiligung, der Betreuung und der Pflege des Geländes übernehmen Sie Verantwortung und haben die Möglichkeit das Ergebnis ihrer Arbeit vor Ort zu erfahren.

    Jeden Montag unterstützt unsere Ökotrophologin die Teilnehmer(-inne)n bei Fragen der Gesundheitsförderung gesunder Ernährung. Mit Unterstützung der Fachanleitungen lernen die Teilnehmer das Ausarbeiten, Planen und Gestalten von Gärten für Nutzpflanzen, sowie das Kultivieren, Pflanzen und Ernten von Nutzpflanzen und Kräutern

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    Ein Ort der Begegnung

    Durch die ruhige Lage im Frankfurter Norden schafft der Garten einen Platz, der die Hektik des Alltags  vergessen lässt und eine Abwechslung zu dem täglichen Leben in der Stadt bietet. Durch das Anlegen und Pflegen von Obstplantagen (Himbeeren, Stachelbeeren uvm.), das Pflanzen und Verwerten von biologisch angebautem Gemüse, Obst und Kräutern und/oder dem Bauen des Mobiliars erweitern die Teilnehmer(-inne)n ihr Bewusstsein für die Bedeutung von Arbeit und lernen in Teamarbeit gemeinsam etwas zu schaffen.

    Der Ort selbst lädt ein zum Mitmachen, Nachmachen und Entspannen. Ziel des Projektes ist mit dem Garten einen Raum der Begegnung schaffen, der öffentlich zugänglich ist und auch Nachbar(-inne)n sowie Interessierte zur Beteiligung einlädt. Denn in unserem Garten gibt es immer etwas zu tun! (mehr …)

  • Kirchplatzgärtchen goes Klimawerkstatt

    (Gu, Mail)

    ja aus dem Gärtchen hat sich die Klimawerkstatt entwickelt , ein Projekt der Nationalen Klimaschutzinitiative, das klimaneutrale Angebote rund um Erde & Ernährung und Energie & Materie zum Leben bringt für 2018/19 und ein nettes Team um mich rum beschäftigt. Das war nach 5 Jahren Kirchplatzgärtchen ein guter Schritt.
    Das Kirchplatzgärtchen gibt es aber immer noch und verstärkt auch wieder mehr in 2019.
    Link zum Gesamtprojekt: www.klimawerkstatt-frankfurt.de


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  • Bockenheimer Garten gibt es nicht mehr

    (Gu, Nachfrage)

    leider gibt es den Garten nicht mehr, da Anwohner und die nahe liegende Kirchengemeinde Schwierigkeiten mit dem Garten hatte, Lärm o.ä. wurden kritisiert. (mehr …)

  • Stadt Ffm investiert 100T Euro in UG

    (gu, alerts)
    […]
    „In Frankfurt gibt es derzeit 19 solcher Projekte“, sagt Heilig. Täglich kämen neue hinzu. Der Frankfurter Garten am Ostbahnhof sowie das Ginnheimer Kirchplatzgärtchen seien vor mehr als fünf Jahren die ersten gewesen. Der Frankfurter Garten solle noch mindestens zwei Jahre bestehen, ehe mit dem Bau der nordmainischen S-Bahn-Linie begonnen und der Platz am Danziger Platz gebraucht werde.

    http://www.fr.de/frankfurt/gallus-gruene-oasen-in-der-stadt-a-1531017

    Zuletzt wurden Hochbeete in der Bockenheimer Appelsgasse und am Eschersheimer Wasserturm von der Stadt aufgestellt, wie Simone Jacob vom Grünflächenamt berichtet, beim Wasserturm auf Vorschlag der Initiative „Transition Town“. In Fechenheim wurde der Spielplatz Konstanzer Straße mit Pflanzkübeln ausgestattet. 100 000 Euro investiere die Stadt jährlich in Urban-Gardening-Projekte, sagt Jacob. (mehr …)

  • Stadt Frankfurt berät GGs

    (Gu, alerts)

    […]

    Knapp 20 öffentliche Gartenprojekte gibt es in der Stadt, erklärt Simone Jacob, die beim Grünflächenamt die Projekte koordiniert und berät. Oft kämen Menschen zu ihr, um sich beraten zu lassen. „Wichtig ist, dass sie bereits eine Fläche zum Gärtnern im Auge haben. Wir schauen dann, wem sie gehört und ob sie sich eignet.“ Dann seien weitere Fragen zu klären, etwa woher das Wasser zum Gießen komme und wie viele Mitstreiter die Gruppe habe. Am Ende stehe ein Vertrag zwischen Stadt und Gärtnern.

    Grüne Oasen

    In der Broschüre „Frankfurt gärtnert“ stellt das Grünflächenamt alle Projekte vor

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Broschuere-des-Landes-Hessen-gibt-Tipps-wie-man-oeffentliche-Gaerten-anlegt;art675,3026524 (mehr …)

  • neues aus dem Gallus Garten (Ffm)

    (Gu, RSS)

    Seit zwei Jahren wächst und gedeiht der Gallus Garten in der Schneidhainer Straße. Zu der anfänglich improvisierten Gartenfläche  sind inzwischen zwei professionell gestaltete Flächen  mit Hochbeeten, Kräuterspirale, Barfußpfad, Gartenhütte und Gewächshaus hinzugekommen. Anlässlich des Klimapicknicks sprach Frankfurter Beete vor Ort mit Initiatorin Jessica Wiegand über die weitere Entwicklung des multikulturellen Gemeinschaftsgartens.

    Frankfurter Beete: Der Gallus Garten ist ja mit rund 1.400 Quadratmetern ziemlich groß. Wie nutzt ihr die drei Flächen?

    Jessica Wiegand: Jede Fläche hat ihre Besonderheit: Auf Fläche 2 gärtnern derzeit Familien mit ihren Kindern und Kindergartengruppen in den Hochbeeten. Deshalb gibt es auch einen Zaun, damit die Kids nicht weglaufen können. Des Weiteren steht dort die Gartenhütte und der Barfußpfad. Fläche 3 beherbergt den Gemeinschaftsgarten. Hier gärtnern Menschen ohne Kinder, aber auch der afrikanischer Kulturverein, die Tagestätte Sonnenschein, betreutes Wohnen und andere Institutionen. Wassertank, Insektennisthilfen und Komposthaufen  gibt es auf  allen drei Flächen.

    Frankfurter Beete: Kümmern sich die Freizeitgärtner nur um ihr eigenes Beet?

    Jessica Wiegand: Nein. Jeder, der ein Hochbeet betreut, muss auch gemeinschaftliche Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel die Pflanzen der Kräuterspirale und Rankbögen gießen.

    Frankfurter Beete: Was passiert derzeit auf Fläche 1?

    Jessica Wiegand:  Die Fläche wird gerade umgebaut. Dort sollen wieder eine Holzplattform für Veranstaltungen stehen, Obstbäume und Beerensträucher sowie Hochbeete zur Vergabe und zum gemeinschaftlichen Gärtnern, in denen dann  auch jeder ernten darf. Wir werden das entsprechend beschildern.

    Frankfurter Beete: Welche weitere Neuerungen gibt es?

    Jessica Wiegand:  Auf Fläche 1 wird ein Bikeport mit E-Lastenrad eingerichtet. Das Lastenrad wird uns vom VCD zur Verfügung gestellt. Ab Mitte Juni sind wir dann eine offizielle Verleihstelle.

    Frankfurter Beete: Warum findet ein Klimapicknick im Garten statt?

    Jessica Wiegand:  Aufhänger der Veranstaltung ist die Kinderrechtskampagne vom Frankfurter Kinderbüro. Wir haben uns mit einem Picknick beteiligt. Bei der Vorbereitung halfen uns viele Kinder und die beiden Gärtnerinnen Ingrid und Ruth. Auch Umweltlernen in Frankfurt und die Greenpeace Jugend waren vor Ort. Eine Kollegin aus dem Mehrgenerationenhaus hat zudem mit den Kindern ein kleines Buch zum Thema Tierschutz und Tierwohl verfasst, das präsentiert wurde.

    Frankfurter Beete: Alle Flächen und Bauten im Gallus Garten sehen inzwischen sehr professionell aus. Hat euch jemand geholfen?

    Jessica Wiegand:  Ja. Der Garten wurde vom Planungsbüro Beuerlein/Baumgartner  und uns entworfen. Durch Mittel des Stadtplanungsamtes zur Verbesserung des Wohnumfelds konnten wir die notwendigen Kosten decken. Bei der Ausführung der einzelnen Gewerke hat die Firma Immo Herbst den Zuschlag bekommen. Aber auch das Grünflächenamt half mit. Inzwischen sind übrigens alle Hochbeete vergeben. Anhand der Schilder in den Beeten kann man sehen, wer dort gärtnert.

    Frankfurter Beete: Kommen nur Gärtner hierher?

    Jessica Wiegand:  Nein. Es kommen auch viele Leute einfach so vorbei und genießen den Garten. Vor allem ältere Damen besuchen uns gerne und erzählen, wie es früher hier war.

    Frankfurter Beete: Wie sieht die gärtnerische Planung derzeit bei euch aus?

    Jessica Wiegand:  Einmal pro Monat gibt es eine offene Garten AG, zu der jeder kommen kann. Die Termine stehen in unserem Blog. Bei den Treffen entscheiden wir gemeinsam, wie es mit dem Gallus Garten weitergeht. Auch das Quartiersmanagement ist über die Aktive Nachbarschaft mit involviert.

    Frankfurter Beete: Was steht als nächstes an?

    Jessica Wiegand:  Wir planen wieder ein Herbstfest, das voraussichtlich am 20. Oktober stattfindet. Dann wird auch Fläche 1 offiziell eingeweiht. Zudem hoffen wir darauf, auch dieses Jahr wieder kleine Minze & Musik-Feierabendkonzerte durchführen zu können. Ende Juni wird voraussichtlich der Bikeport eingeweiht und in der ersten Sommerferienwoche ist das „junge Museum unterwegs“ im Gallus Garten mit Nachmittagsangeboten für Kinder.


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  • IG in Frankfurt: Hiochbeete wurden von Gartenbaufirma gebaut

    (GU, von Najeha)

    Im Herbst hatten wir mit den Bewohnern einen groben Rückschnitt des Wildwuchses gemacht. Dadurch konnten wir den Preis für die Gartenbaufirma etwas reduzieren.

    Die Gartenbaufirma hat dann den Platz gesäubert und den Streifen für die Heckenbepflanzung vorbereitet, die 6 Hochbeete gebaut,  das Fleckchen Rasen (ich hätte nicht gedacht, dass 100 qm so wenig ist und wir werden auf jeden Fall den Rasenplatz vergrößern), und den „Sandkasten“ erstellt.

    300 Heckenpflanzen hatten wir von einem städtischen Gartenbauamt gespendet bekommen und in einer Gemeinschaftsaktion mit Mitarbeiter*innen der Deutschen Bank, Ehrenamtlichen und Bewohnern eingepflanzt. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten aber auch richtiges Glück mit dem Wetter, es war schließlich schon Ende Oktober und die Sonne schien.

    Danach ist eigentlich nichts mehr passiert. Im Januar haben wir unseren ersten Säversuch gestartet und 3 Obststräucher gesetzt.


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  • neuer Träger für den Frankfurter Garten

    (Gu, alerts)

    Für den Frankfurter Garten am Danziger Platz scheint Rettung in Sicht. Der Verein Bienen-Baum-Gut möchte das Urban-Gardening-Projekt auf dem Areal vor dem Ostbahnhof übernehmen und in seiner Grundform erhalten. Künftig könnte das Projekt unter dem Namen „Neuer Frankfurter Garten“ laufen, sagten die Vorsitzenden des Vereins in der Sitzung des Ortsbeirats 4 am Dienstagabend.

    Der bisherige Trägerverein, der den Garten seit 2013 betrieben hatte, musste im April vergangenen Jahres Insolvenz anmelden. Damals hatte der Frankfurter Garten mitgeteilt, dass er kurzfristig 30.000 Euro benötige. Grund für die Insolvenz sei eine unerwartete Steuerforderung des Finanzamtes in Höhe von rund 55.000 Euro. Trotz mehrfacher Nachfrage äußerte sich der Vorstand seitdem nicht mehr zur Pleite.

    Unabhängig von der Insolvenz des Frankfurter Gartens hat Bienen-Baum-Gut auf dem Areal im Ostend im August einen Bienen-Baumwipfelpfad errichtet. Auf Plattformen in luftiger Höhe leben dort derzeit sieben Völker artgerecht in ausgehöhlten Baumstämmen. Besucher können sich dort über eine natürliche und nachhaltigen Umgang mit den Insekten informieren. Schirmherrin ist Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Der Verein will jetzt seine Aktivitäten ausweiten und künftig den ganzen Garten nutzen.

    Vertrag noch nicht unterschrieben

    Noch sei der Vertrag nicht unterschrieben, sagt die Vorsitzende Cher Haurová. Sie sei aber guter Hoffnung, das Bienen-Baum-Gut den Zuschlag erhält. Sobald der Vertrag in trockenen Tüchern ist, möchte der Verein mit dem Insolvenzverwalter verhandeln. Die Container etwa will Bienen-Baum-Gut übernehmen. Dort könnten Workshops und Seminare zu Umwelt- und Naturschutzthemen stattfinden. Könne sich der Verein nicht einigen, „bauen wir uns im schlimmsten Fall selbst etwas“.

    Geplant sei zudem ein autarkes Energiesystem mit einer Solaranlage, „dann könnten wir uns eigenständig versorgen“, sagt Haurová. Der Verein sei bereits mit Firmen im Gespräch. Auch eine Gastronomie sei wieder vorgesehen, „allerdings nur ein kleines Café“.

    Benötigt werden vor allem noch weitere Mitstreiter, sagt Cher Haurová, „alleine können wir das nicht betreiben“. Zwei Treffen habe der Verein bereits organisiert. Die Nachfrage sei sehr gut gewesen. Mitgründerin Corina Haurová ist deshalb überzeugt: „Der Neue Frankfurter Garten bleibt definitiv!“

    Doch dauerhaft kann auch die neue Ausgabe des Projekts nicht auf dem Danziger Platz bleiben. Die Deutsche Bahn benötigt die Fläche, da 19 Meter unter der Erde die nordmainische S-Bahn-Strecke verlaufen soll. Am Danziger Platz ist eine große, offene Baugrube vorgesehen. Der derzeitige Vertrag des Frankfurter Gartens mit der Bahn läuft bis 2019. Cher Haurová ist jedoch überzeugt, dass auf dem Vorplatz „bis 2021 nichts passieren wird“. Was danach kommt, sei derzeit noch offen.

    http://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-garten-urban-gardening-projekt-vorerst-gerettet-a-1462215 (mehr …)

  • Börsen-Zeitung berichtet über Nachhaltigkeit von Ffm und nennt auch ein Gartenprojekt

    (GU, alerts)

    Artikel, in dem es hauptsächlich um Gebäude geht und um Werbung für Frankfurt als Standort:https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2018046827&artsubm=ueberblick&r=Banken%20&%20Finanzen 

    Passus zu dem GG: Realität geworden ist im Gallusviertel freilich bereits das Projekt „Urban Gardening“, das dem Nachbarschaftsgedanken eine wahrhaft grüne Perspektive gibt. Wer also eine Antwort sucht auf die Frage, wie die grüne Stadt zum Beispiel im Jahr 2030 aussehen könnte, kann sich durchaus am Frankfurt der Gegenwart orientieren – unter anderem das früher verpönte Gallusviertel kann hier als Symbol neuer nachhaltiger urbaner Qualität gesehen werden.

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  • Die nächsten Schritte zu einem GG mit Geflüchteten in ffm

    (von Najeha)

    Ich komme jetzt zu meiner Vorstellung. Wir, Frau Stephanie Horn und ich haben den Vortrag gemeinsam gehalten. Sie hat Bilder vom Grundstück gezeigt und ich habe über die Interkulturellen und Gemeinschaftsgärten erzählt, die Ziele und die Arbeit vorgestellt.

    Die Rolle der Frau Horn im Projekt ist es das Geld zu mobilisieren, wie sie selbst erklärt hat.

    Im Raum saßen die Deutschen auf einer Seite und die Flüchtlinge auf der anderen Seite. Das war von keinem geplant, aber entwickelte sich so und zeigt, dass sich alle noch sehr fremd sind.

    Auf der ausländischen Seite saßen 10 Erwachsene Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien, Marokko, Palästina und aus afrikanischen Ländern. Darüber hinaus tobten 16 Kinder im Raum herum und mussten immer wieder von mir zur Ruhe ermahnt werden. Die Hälfte der Kinder waren lebendige, Afrika stammende Kinder, die ohne ihre Mütter dabeisaßen und sich sehr für die Gartenarbeit interessierten. Das war sehr interessant und entzückend für mich.

    Die afghanische Familie besteht aus einem Vater und seinen vier Söhnen, die wiederrum alle selbst Frauen und Kindern haben. Sie zeigten besonders großes Interesse an der Gartenarbeit und möchten sehr gerne mitmachen.

    Sie stellten viele Fragen: Was wächst in Deutschland? Wann beginnt die Saison? Wie kann man gießen? Wo bekommt man sein Saatgut her? Bekommt jede Familie eine eigene Parzelle? Wie groß sind die Parzellen?

    Ich habe alle Fragen an Frau Horn weitergegeben und ihre Antworten wieder zurück an die Familie gegeben.

    Die deutsche Seite zeigte sich sehr still, nur eine junge Frau war sehr begeistert und verlangte von der Organisatorin, dass das Projekt ökologisch sein sollte und von Beginn an eigener Kompost hergestellt werden sollte. Sie empfahl der Organisatorin das Saatgut von Dreschflegel zu kaufen.

    Ich vermutete zunächst, dass es sich bei der jungen Frau um jemanden aus der Politik oder von der Stadt handeln könnte, aber es stellte sich heraus, dass sie selbst Gärtnerin ist. Sie möchte sehr gerne mitmachen unter den Bedingungen, die sie vorher anführte. Das erfreute mich sehr, denn sie traf mit ihren Bedingungen den Kern dessen, was unsere Projekte ausmacht.

    Auf der deutschen Seite saßen auch eine ältere Dame und ein älterer Herr. Sie haben die ganze Zeit über nur zugehört und kein Wort von sich gegeben und am Ende sind sie direkt gegangen. Später erzählte mir Frau Horn, dass es sich bei den beiden um Leute aus der Politik gehandelt hat.

    Das Grundstück für den anzulegenden Garten liegt direkt vor dem Haus, auf der anderen Straßenseite. An einer Seite ist es eingezäunt und die Planung sieht vor die anderen Seiten mit Blumenhecken zu bepflanzen.

    Der Leiter des Hauses zeigte auch großes Interesse an dem Projekt, weil er unter der Situation mit den auf der Straße spielenden Kindern leidet.

    Er hofft, dass wenn das Grundstück als Garten verwendet wir, die Kinder dort und nicht mehr auf der Straße toben werden.

    Die Interessierten haben sich in die Namenliste zum Mitmachen eingetragen, die afrikanischen Kinder wollten sich anstelle ihrer Mütter eintragen. Ich habe ihnen die Namenliste in die Hand gegeben, um sie ihren Müttern zu bringen.

    Ich habe Frau Horn empfohlen, bei den Voraussetzungen ein Kinderbeet anzulegen. Ich halte es für sehr wichtig das große Interesse der zahlreichen Kinder ernst zu nehmen und ihnen die Möglichkeit zu geben einen direkten Bezug zur Natur zu entwickeln.

    Wir haben das Grundstück zusammen besucht, die Planung erklärt und auch vom Vorhaben einen Schuppen für Gartengeräte zu bauen berichtet.

    Im Oktober führen sie eine Baumschnitt-Aktion durch.


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  • Förderung im 6-stelligen Bereich für den Gallus Garten in Frankfurt

    (gu, alerts)

    ie meisten der 66 Hochbeete angelegt. […]
    Die beiden grünen Begegnungsräume sind Teil des ersten dauerhaften Frankfurter Stadtgartens, der gerade entlang der Schneidhainer Straße zwischen Idsteiner Straße und Tel-Aviv Platz entsteht – auf einer Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern.[…] Die Patenschaften für die Hochbeeten in den neuen Gärten– sie sind auf ein Jahr begrenzt – hat sie immerhin fast alle vergeben.

    Gestartet ist das „Urban Gardening“-Projekt (Stadtgärtnern) im April 2016. Damals wurden die ersten Hochbeete vorübergehend auf einer 435 Quadratmeter großen Freifläche an der Ecke Schneidhainer Straße / Idsteiner Straße aufgebaut. Sie ziehen jetzt auch um in die neugestalteten Gärten. Der dadurch frei werdende Platz wird im kommenden Jahr dann umgebaut. Dort sollen unter anderem weitere Hochbeete, eine Kräuterspirale und Informationsboards entstehen. Auch soll dort ein offizieller Zugang zu den Gärten nahe der Bushaltestelle Schneidhainer Straße entstehen.

    Die Fertigstellung der Gallusgärtens kann erst nach dem Umzug des Kinderzentrums Schneidhainer Straße in das neue Gebäude erfolgen. Erst dann kann nämlich die Fläche, auf der derzeit noch das Ausweichquartier des Zentrums steht, zur Streuobstwiese werden. Wiegand befürchtet, dass das erst 2019 so weit sein wird.

    Das Projekt „Inklusiver Sozialraum Gallus“ wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert und als Kooperationsprojekt mit der Stadt Frankfurt realisiert. Die Kosten für die Errichtung liegen im sechsstelligen Bereich. (mehr …)

  • Ffm beschließt Förderprogramm zu Klimaanpassung

    (Gu, alerts)

    Frankfurt wird grüner – das hat der Magistrat am Freitag beschlossen. Beziehungsweise einen Topf mit Zuschüssen, die Frankfurt grüner machen sollen. Im sogenannten Förderprogramm Klimaanpassung stehen zehn Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre bereit, um in grüne Fassaden, Dächer und Hinterhöfe investiert zu werden. Wer ein solches Projekt plant, kann sich 50 Prozent der Kosten von der Stadt zurückholen, und eine Gratis-Beratung gibt es obendrauf. Sobald die Stadtverordneten den Beschluss abgesegnet haben, nimmt das Umweltamt Anträge an.

    Schon am kommenden Freitag, 30. Juni, wird die Stadt beim Klima sehr konkret: Da eröffnet Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) die Klima-Piazza auf dem Roßmarkt. Bis Mittwoch, 5. Juli, dauert die Frankfurter „Woche zur Klimaanpassung“ mit Veranstaltungen jeden Tag von 10 bis 21 Uhr.

    Zu einigen Workshops und Terminen können sich Interessenten schon anmelden: Um Dachgartenbegrünung geht es am kommenden Samstag um 13.30 Uhr; Urban Gardening ist das Thema am folgenden Sonntag (mehr …)

  • Grüne in Frankfurt planen 100.000 Euro für Gartenprojekte ein

    (Gu, alerts)

    […] Für die Vorsitzende des Gartens ist das Projekt indes noch nicht vorbei. „Klar ist die Koordination von rund 50 Ehrenamtlichen manchmal schwer, aber insgesamt läuft es sehr gut“, betont Ilona Lohmann-Thomas. „Viele unserer Gärtner sind schon seit dem ersten Sommer dabei“, erklärt sie stolz. Außerdem böten mittlerweile alle Baumärkte Hochbeete an. „Auch die Nachfrage nach unserem Newsletter und auf Facebook wächst konstant“, ergänzt Boris Wenzel, der sich um die Internetseite kümmert. Doch wieso dann die Insolvenz? „Zu Beginn bekamen wir eine Anschubfinanzierung von bekannten Firmen. Als wir es alleine schaffen sollten, waren die Formate schon zu breit aufgestellt“, erklärt Lohmann-Thomas. Deshalb hätten sie nun mit ihrem Anwalt einen Sanierungsplan erstellt und sammeln fleißig Spenden. „Wenn das wie geplant läuft, wird der ,Frankfurter Garten’ im Herbst saniert sein. Dafür haben wir radikal die Kosten reduziert und auch keinen Strom mehr“, betont sie. Falls die Sanierung nicht funktioniere, erhielten die Spender ihr Geld zurück.

    Ob das Projekt mit Lohmann-Thomas und Wenzel weitergeht, wird sich im Laufe des Jahres zeigen. „Aber das .Urban Gardening’ auf diesem Platz wird auf jeden Fall weitergehen“, ist Lohmann-Thomas überzeugt.

    Um das „Urban Gardening“ in Frankfurt zu unterstützen, plant die Stadtverordnetenfraktion der Grünen 100 000 Euro der Haushaltsförderung dafür ein. „Die Unterstützung ist aber für kleinere Projekte gedacht, die ein Startkapital, neue Geräte oder Pflanzen benötigen“, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula auf der Heide. Damit wolle man vor allem die von Nachbarn betriebenen Projekte fördern und eine Anlaufstelle für das Grünflächenamt und andere Institutionen einrichten. Der „Frankfurter Garten“ sei mit seiner Gastronomie und den Veranstaltungen ganz anders ausgerichtet. „Falls man dafür ein neues Konzept aufstellt, wäre eine Anschubförderung nicht auszuschließen“, erklärt Ursula auf der Heide. Für die Grüne ist die Idee des „Urban Gardening“ am Danziger Platz „keinesfalls gestorben.“

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Wird-sich-das-Phaenomen-des-Urban-Gardenings-etablieren;art675,2661372 (mehr …)

  • Grüner Daumen Frankfurt feiert fünf-jähriges

    (Gu, alerts)
    Diese Geschichte kann man etwas blumig erzählen: Die Idee der Studentin Mirijam Scherer, im Jahr 2011 noch Studentin im Fach Soziale Arbeit an der Fachhochschule, war sozusagen das Samenkorn. Aus dem inzwischen ein blühender Garten erwachsen ist.

    Für ihr Studium suchte Scherer 2011 ein soziales Projekt, bei dem sie anwenden könnte, was die Seminare sie gelehrt hatten. Nichts Großes, „vielleicht ein begehbares Kräuterbeet“, überlegte sie. Dann kam eines zum anderen: Ihre Professorin empfahl die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und deren Stadtteilbotschafter-Projekt, als Partner fand sie die Integrierte Gesamtschule Nordend (IGS) und schließlich wurde das Gartenprojekt „Der Grüne Daumen“ im Günthersburgpark aus der Taufe oder besser aus der Erde gehoben. Am 1. August 2011 könnte die Arbeit richtig losgehen.

    Lange Nachwirkungen

    Heute blüht dieser Garten, der etwas versteckt hinter dem Kita-Areal im nördlichen Teil des Parks liegt: Wildrosen und Schneckenknöterich entfalten sich, Wein und Lavendel, viele Sträucher, Büsche, Blumen und Kräuter. Insgesamt gibt es zehn Beete und zahlreiche weitere blühende Plätzchen, die seither von IGS-Schülern der aktuell neunköpfigen Garten AG sowie ihrem Leiter Dirk Petrat von der IGS-Jugendhilfe der Caritas, geplant, gebaut und gepflegt werden.

    Dass Initiativen der Stadtteilbotschafter derart nachhaltig wirken, gehört bislang zu den Ausnahmen dieses Ehrenamtsstipendiums, für das die Stiftung Polytechnische Gesellschaft engagierten jungen Menschen mit maximal 3000 Euro sowie Ratschlägen und einem Experten-Netzwerk beisteht. Auch aus diesem Grund feierte man gestern im 200 Quadratmeter fassenden Garten das „5 Jahre minus 14 Tage“-Jubliäum.

    Hilfe von allen

    Für Sylvia Flach, Referentin der Stiftung, beweist das Garten-Jubiläum, dass junge Leute mit gemeinnützigen Ideen auf die Beteiligung aus dem Stadtteil angewiesen seien: „Alleine bringt es nichts, man braucht die Kooperation. Der Erfolg ist dann Ergebnis guter Kommunikation mit verlässlichen Partnern.“ Letztere hatte Mirijam Scherer nicht nur in der Stiftung und Schule, sondern auch im Ortsbeirat 2 (Nordend), im Grünflächenamt, im Verein „Umweltlernen“ und im Frankfurter Stadtschulamt gefunden. All diese Institutionen nämlich unterstützten das Gartenprojekt von Beginn bis heute, gaben Geld oder Know-how, schenkten Pflanzen oder anderes Material, so dass der Garten gedeihen konnte.

    Rüdiger Koch, SPD-Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat, verwies auf die Sonderstellung des Gartens im denkmalgeschützten Günthersburgpark: „Es ist die absolute Ausnahme, dass der Ortsbeirat einem solchen Projekt zugestimmt hat.“ Das Stadtteilparlament wache über die Nutzung öffentlicher Grünflächen und trage Sorge, dass derartige Initiativen zum Wohle der Allgemeinheit und nicht zwecks privater Interessen durchgeführt würden.

    „Der Grüne Daumen“ ist bis heute für jedermann begehbar und nutzbar, was zu einer weiteren Besonderheit führt, wie Dirk Petrat berichtete: Regelmäßig kämen Parkbesucher, um sich Kräuter oder auch Äpfel, Kirschen und Himbeeren mitzunehmen – dennoch habe es keinen einzigen Fall von Vandalismus gegeben.

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Schueler-bringen-Park-zum-Bluehen;art675,2112174 (mehr …)

  • Gallus-Garten: Antrag auf Vergrößerung und Entsiegelung soll gestellt werden

    (Gu, Tel)

    Der Gallus-Garten in Ffm ist ein neues Gemeinschaftsgartenprojekt. Derzeit sind sie auf einem Viertel der Fläche und stellen gerade einen Antrag, dass sie die ganze Fläche nutzen können und dafür dann auch der Platz entsiegelt und die Erde ausgetauscht wird, so dass sie dann in der Erde arbeiten könnten. Dafür setzt sich wohl auch die Stadt ein, die davon ausgeht, dass so ein Projekt dann ein echtes Pionier-Projekt wäre (wobei es auch an anderen Orten Gartenprojekte in der Innenstadt gibt, die in der Erde gärtnern können, wie Rosa Rose, Laskerwiese etc.).

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  • neuer GG in FFm

    (Gu, RSS)

    Das neue Gartenprojekt [Gallus-Garten) liegt an der Schneidhainer Straße in direkter Nachbarschaft zum neuen Europaviertel, mitten im „Kamerun“, wie das alte Arbeiterviertel gerne genannt wird. Die Rasenfläche befindet sich zwischen zwei Reihen mit Miethäusern und ist rund 1.000 Quadratmeter groß. Als wir mit dem Fahrrad dort eintreffen, hält gerade Jessica Wiegand, Leiterin des Projekts „Inklusiver Sozialraum Gallus“ des Vereins Kinder im Zentrum Gallus, auf einer Bühne aus Palletten eine Rede. Sie ist eine der Initiatorinnen aus dem in direkter Nachbarschaft gelegenen Mehrgenerationenhaus. Etwa 50 Gartenfreunde feiern auf dem Grundstück, das von Hochbeeten mit kleinen Obstspalierbäumchen eingerahmt und mit vielen Luftballons geschmückt ist. „Das Mehrgenerationenhaus spielte schon seit Jahren mit dem Gedanken, einen Garten für die Kindergarten- und Hortkinder zu schaffen, die in unserem Haus aktiv sind“, erläutert Wiegand bei ihrem Vortrag. „Letztes Jahr sind wir das Projekt dann konkret angegangen und haben uns mit dem Quartiermanagement Gallus zusammengetan.“ Maria Schmedt vom Quartiersmanagement der Caritas, ebenfalls Rednerin, ergänzt: „Wir hatten zuvor eine Bewohnerbefragung gestartet, wie sich alte Stadtteilbewohner und die neuen im Europaviertel verbinden können. Dabei stellte sich heraus, dass vor allem öffentliche Grünflächen vermisst wurden. Alle Befragten wollten zudem Urban Gardening. So traf sich gut, dass es schon diesbezügliche Überlegungen gab.“

    Viele Kooperationspartner im Boot

    Wie wir weiter erfahren, waren erst im Februar die Genehmigung vom Ortsbeirat erteilt und damit Zuschüsse möglich geworden, wenig Zeit also, um das Projekt noch vor den Sommerferien auf die Beine zu stellen. Doch da sich viele Bürger, Ämter sowie gewerbliche Partner aktiv beteiligen, steht das Gartenprojekt bereits in voller Blüte. Allein das Grünflächenamt hat rund 18 Kubikmeter Pflanzerde zur Verfügung gestellt und hilft dabei, einen Antrag beim Stadtplanungsamt zu stellen, um Finanzen für die Planung aller vier zur Verfügung stehenden Flächen zu erhalten. Auch die Deutsche Bank beteiligte sich, sowohl mit Spenden als auch mit Volontären, die bei einem Social Day kräftig mit anpackten. „Die BPD hat zudem die ersten 40 Palletten für die Hochbeete spendiert und die GFFB eine Infowand gebaut, die zudem Platz für Pflanzenspenden bietet“, verdeutlicht Wiegand. Ein wichtiger Partner ist auch die Naturschule Hessen. Die Macher Torsten Jens und Stephanie König unterstützen mit ihrem Projekt „GrünTöne“ den Stadtgarten. Von ihnen wurde die schön gestaltete Pallettenbühne nebst Banner direkt am Eingang des Gartens errichtet. „Ich habe schon viele Gartenprojekte durchgeführt und begleitet und dabei festgestellt, dass Pflanzen oftmals nur verwaltet werden“, sagt Jens. „Das ist hier aber nicht der Fall. Es gibt so viele mit Herzblut gestaltete Beete, das ist ein guter Start für das Projekt.“

    Die meisten Kinder arbeiten gerne mit Pflanzen

    Neben den vielen offiziellen Partnern sind an diesem Eröffnungstag auch auffällig viele Kinder zu sehen, die zwischen den Beeten herumwuseln. „Ihnen macht die Arbeit mit Pflanzen besonders viel Spaß“, weiß Wiegand, als wir nach dem Grund fragen. „Mit unserer Kindergruppe aus dem Mehrgenerationenhaus haben wir bereits Insektenhotels gebaut, die noch aufgestellt werden.“ Langfristig soll als Schutz vor dem Autoverkehr eine Fläche für die Kita-Kinder eingezäunt werden. „Hier darf jeder ernten“, betont die Projektleiterin. Allein die Hochbeete, für die wir Patenschaften vergeben haben, sollen nur denen zur Verfügung stehen, die dort etwas gepflanzt haben. „Auf den hinteren Flächen, wo derzeit noch die Container der Kita stehen, wird künftig möglicherweise eine Streuobstwiese oder eine Bienenweide entstehen“, wirft Wiegand einen Blick in die Zukunft. Perspektivisch sollen alle Flächen bewirtschaftet werden. „Doch zunächst muss regulär überall der Boden untersucht, dann ausgekoffert und gegebenenfalls mit guter neuer Erde befüllt werden.“


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  • Greisheimer Bahnhofsgärtchen Frankfurt gewinnt Platz 1 beim Wettbewerb des Umweltamtes

    (Gu aus RSS; 23.2.)“
     Mit dem neuen Wettbewerb, der unter dem Motto „Frankfurt blüht auf“ steht, suchte die Stadt im vergangenen Jahr kreative Ideen für Grün im öffentlichen Raum des Gallus- und Gutleutviertels. Das konnten einfach Pflanzkübel auf Gehwegen oder am Haus hochrankende Pflanzen oder anderes „Kleingrün“ sein. Prämiert wurden sowohl das Gärtnerprojekt selbst als auch der Finder, der dann ein Foto beim Umweltamt der Stadt einreichen konnte. Ziel des Kreativpreises ist laut Umweltamt nicht nur für mehr Grün in der Stadt zu sorgen, sondern auch dazu anzuregen, mit offenen Augen durch die Straßen zu laufen und selbiges zu entdecken.
    Die glücklichen Gewinner vom Griesheimer Bahnhofsgärtchen waren nahezu vollzählig ins Nachbarschaftszentrum gekommen und nahmen den 1. Preis in Höhe von 500 Euro (mehr …)

  • Frankfurt fördert geplantes Gartenprojekt mit 130.000 Euro

    (Gu aus alerts, 18.2.)
    […] Im Gallus arbeitet das Mehrgenerationenhaus bereits mit dem Quartiersmanagement und dem Stadtplanungs- und Grünflächenamt an einem langfristig angelegten Bürgergarten. Anders als im Allerheiligenviertel gibt es hier keinerlei Vorbehalte. „Hier wird ein Vorhaben verwirklicht, das im integrierten Handlungskonzept der Sozialen Stadt Gallus nicht mehr umgesetzt werden konnte“, betonte Petra Kannamüller vom Stadtplanungsamt. Entsprechend unterstützt der Ortsbeirat das Vorhaben mit 1500 Euro aus seinem Etat. Auch wenn Stephan Korte (FDP) zunächst anregte, auch nach privaten Sponsoren zu suchen.Geplant ist ein dauerhaft und nachhaltig angelegter Bürgergarten auf der Freifläche an der Schneidhainer Straße zwischen dem Kinderzentrum im Norden und der Idsteiner Straße im Süden. „Wir wollen keine rückbaubaren Hochbeete wie bei temporären Gartenprojekten, sondern Nutzpflanzen wie Kräuter, Gemüse und Obstbäume“, erklärte Jessica Wiegand vom Mehrgenerationenhaus. Vorhandene Hecken und Wege sollten einbezogen und die neue Bepflanzung so angelegt werden, dass eine Hundetoilette vermieden wird.
    Deshalb sollen die Abschnitte der einzelnen Eingangsbereiche durch Metallraster gefüllt und mit Häcksel für freilaufende Hunde unbequem gemacht werden. Die Abgrenzungen sollen durch die Anpflanzung von Spalierobst entschärft, die Abschnitte für Kinder zur besseren Aufsicht durch die Eltern auf 70 bis 80 Zentimeter eingezäunt werden. „Wir möchten alles gemeinsam und generationsübergreifend gestalten, ein Spielplatz, ein Gartenhäuschen und ein Insektenhotel sollen auch Platz finden“, erläuterte Wiegand. Die städtischen Zuschüsse für das Projekt belaufen sich auf 130 000 Euro.
    […]
    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Gallus-und-Innenstadt-als-Gemuesebeete-nutzen;art675,1859263 (mehr …)

  • Gartenprojekt am Museum für angewandte Kunst in Ffm geplant

    (Gu, Projektberatung vor Ort)
    Am Museum für angewandte Kunst in Frankfurt/Main ist ein Gartenprojekt geplant. Erste Planungen dazu verorteten das Projekt auf dem Dach, inziwschen gibt es andere Flächen, die sich besser eignen würden.
    Das Museum nimmt gesellschaftliche Strömungen und Entwicklungen des Lebens auf und dazu gehört auch Wohnen und Ernährung. Sie wollen u.a. zeigen und erleben lassen, wie Pflanzen wachsen. Ob das Gartenprojekt zunächst im Rahmen von Workshops aufgebaut werden soll oder von Anfang an auch NachbarInnen mit einbezogen werden sollen bzw Zugang zu dem Projekt unabhängig von Workshops und Museumsöffnungszeiten haben können, ist noch nicht ganz klar.
    Es gibt zwei Flächen, die in Frage kämen: eine betonierte Fläche, die direkt an den museumpädagogischen Werkstätten liegt und eine Fläche, die zwischen einem Spielplatz und einer zum Museum gehörigen Villa liegt (parkähnlich). Zuständig für die Projektentwicklung ist die Voluntärin, die dafür auch zeitliche Ressourcen hat. Sie wird zunächst versuchen, Leute aus dem Museum und der Nachbarschaft für das Projekt zu interessieren und mit ihnen zusammen die Flächen in Blick nehmen. (mehr …)

  • Parkplätze werden für urban gardening Projekt entsiegelt

    (Gu aus alerts, 6.10)
    In Frankfurt/Nordend:
    „Vor fast zwei Jahren wurde die erste Planungswerkstatt einberufen. Nun erfolgte endlich der Startschuss zur Umgestaltung der öffentlichen Flächen rund um die Quartiersgarage Nordend. […] Für das „Urban Gardening“-Projekt der Bürgerinitiative werden in der Lortzingstraße Stellplätze entsiegelt und sieben Bäume neu gepflanzt. In der Lenaustraße ist die Pflanzung von drei neuen Bäumen vorgesehen, ein weiterer Baum wird an der Ecke Neuhofstraße/Lortzingstraße gepflanzt. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich im April/Mai 2016 beendet sein. Gearbeitet wird in fünf Bauabschnitten in Verbindung mit einer Vollsperrung der Fahrbahn. Die ersten drei Bauabschnitte umfassen die Einengungen in der Lortzingstraße, Lenaustraße, die Grünflächen für das Urban Gardening sowie den Kreuzungsbereich Lenaustraße/Lortzingstraße und sollen im Jahr 2015 fertiggestellt sein.“

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Umgestaltung-beginnt;art675,1626707 (mehr …)

  • essbare Siedlung Hattersheim

    (aus RSS, 2.7.)
    essbaren Siedlung Hattersheim: Der Garten mit 23 kleinen Parzellen und drei Hochbeeten liegt inmitten mehrerer aus den 1950er Jahren stammender Wohnblocks, die der Hattersheimer Wohnungsbaugesellschaft Hawobau gehören. Die Siedlung wurde in den 2000er Jahren im Rahmen des Förderprogramms ‚Soziale Stadt‘ modernisiert. Die Umgestaltung der großzügigen Freifläche zwischen den Gebäuden bildete gewissermaßen den Abschluss dieses Projekts – aus dem ungenutzten Raum zwischen den Gebäuden sollte eine Begegnungsstätte für die Bewohner werden. Heute sorgen ein Kinderspielplatz und der Siedlungsgarten dafür, dass man vor allem im Sommer häufig Gelegenheit zum zwanglosen Kontakt mit den Nachbarn hat. […] Das Projekt hat viel zur Identifikation der Mieter mit ihrem Wohnumfeld beigetragen. Wo Hilfe nötig war, etwa beim Umgraben der rund 500 Quadratmeter umspannenden Beete oder beim Einzäunen als Schutz vor den gefräßigen Kaninchen, hat die Hawobau mit professionellem Gerät geholfen. Auch Wasser wird gestellt. Ansonsten konnten sich die Mieter frei entfalten. Einzige Vorgabe: der Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden ist untersagt – schließlich bildet die essbare Stadt Andernach mit ihrem Konzept der Selbstversorgung mit frischem Obst und Gemüse das Vorbild für die essbare Siedlung Hattersheim.
    Inzwischen erlebt die Gartengemeinschaft bereits ihre dritte Saison.
    Für die städtische Wohnungsgesellschaft ist der soziale Zusammenhalt unter den Mietern so wertvoll, dass sie die Fläche gerne zur Verfügung gestellt hat und für die Einrichtung weiterer wohnungsnaher Gärten offen ist. Auch anfängliche Befürchtungen von Anwohnern, dass die Ruhe durch das Projekt gestört werden könnte, haben sich in Wohlgefallen aufgelöst. Und sollte es doch einmal Klärungsbedarf geben, vermitteln die Sprachlotsen oder die Mitarbeiter des Stadtteilbüros, deren Arbeit nach dem Auslaufen des Förderprogramms von der Stadt Hattersheim und der Hawobau weiter finanziert wird. Auch für Hattersheim ist die essbare Siedlung ein Glücksfall. So war das Projekt ein wichtiger Baustein für die Teilnahme am bundesweiten Städtewettbewerb Entente Florale, bei dem die Stadt mit ihrem Gesamtkonzept 2014 den zweiten Platz belegte und der Siedlungsgarten mit einem Sonderpreis „als vorbildliches interkulturelles Beteiligungsprojekt“ ausgezeichnet wurde (mehr …)

  • Projekt „GrünTöne“ startet am Frankfurter Danziger Platz

    (Gu aus alerts, 29.4.)
    […] Mit dem Projekt „GrünTöne“ am Danziger Platz wollen Gärtner auf Themen wie Gentrifizierung, Obdachlosigkeit und Regionalität aufmerksam machen. Das Vorhaben hat den Segen der ganzen Nachbarschaft. […] Um was geht es? Ums Grün in der Stadt natürlich, aber unter ganz bestimmten Voraussetzungen: „Durch die Blume“ wollen die Gärtner verschiedene Themen nicht nur sichtbar, sondern auch hör- und fühlbar machen: Gentrifizierung etwa, Obdachlosigkeit, Regionalität. Das Ziel: Menschen mit Menschen ins Gespräch bringen – und sogar Menschen mit Pflanzen.
    Wie denn das? Mit dem Indischen Springkraut beispielsweise, erklärt Stephanie König von der Naturschule Hessen. „Es breitet sich rasant aus und kann deshalb für Gentrifizierung stehen.“ […]
    Die Nachbarn nehmen das Angebot dankbar an. 40 Leute waren zum Start der Aktion da. […]  Am Frankfurter Garten arbeiten die Naturschule-Macher selbst mit; sie wollen aber mit den GrünTönen durchaus Orte in der ganzen Stadt bespielen. Der Ostbahnhof ist nur der Anfang.

    Wer mitmachen will, kann jederzeit vorbeikommen und sich ansehen, was am Danziger Platz entsteht. Das Projekt soll inspirieren: zum Nachdenken, zum Selbermachen. Die Gärtner arbeiten gerade an dem Ziel, feste Sprechzeiten anzubieten. Ein Workshop-Termin steht schon fest: Dienstag, 26. Mai, 17 Uhr. Da gibt es alles übers Pflanzen und übers Projekt zu erfahren. Jeder ist willkommen, die Teilnahme kostet fünf Euro.“

    http://www.fr-online.de/frankfurt/urban-gardening-mehr-urban-gardening-am-ostbahnhof,1472798,30540140.html (mehr …)

  • Beete werden Teil eines neuen Quartierplatzes in Ffm

    (Gu aus alerts vom 27.12.2014)

    Der Quartiersplatz im Neubaugebiet Schokoladenfabrik wird im Frühsommer fertig. Für die rund 1700 Bewohner des Neubaugebiets An der Schokoladenfabrik und im Mühlenquartier soll ein attraktiver Treffpunkt entstehen, der die Interessen aller Generationen in den Blick nimmt. […]Im Frühjahr sollen dann Laubbäume auf dem Quartiersplatz gepflanzt und Beete angelegt werden. Weil viele Familien und Senioren Interesse an einem Urban-Gardening-Projekt nach dem Vorbild der Essbaren Siedlung am Südring angemeldet haben, sind Hochbeete geplant, an denen ältere Menschen und Kinder gemeinsam werkeln können.

    http://www.fr-online.de/main-taunus/hattersheim-treffpunkt-fuer-generationen,1472862,29425180.html

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  • BI plant Gartenprojekt im Frankfurter Nordend – als Kompensation für gefällte Bäume

    (Gu aus alerts, 17.12.)

    Eine BI, die sich gegen den Bau einer Tiefgarage (in dessen Zuge 16 Bäume abgeholzt werden sollten) bildete (aber nicht erfolgreich war), hat nun vor  auf insgesamt „160 Quadratmetern [3 kleine Grünstreifen] entsiegelter Fläche ein „Urban Gardening“-Projekt aufbauen. Die BI stellt sich laut einer Präsentationsmappe darunter einen „Erholungsraum für Stadtbewohner“, „für bessere Luft und ein besseres Stadtklima“ vor. „Unser Umfeld wurde massiv beschädigt. Wir wollen Kompensation für die gefällten Bäume“, erklärte BI-Mitglied Rita Bebenroth: „Mit dem Konzept liegen wir voll im Trend. Dass die Renaturierung von Städten wieder groß im Gespräch ist, begrüßen wir sehr.“Beinhalten sollen die drei Flächen mit 20, zwölf und zehn Metern Länge und 3,5 Metern Breite jeweils eine Mischung aus Duftgarten, Farbgarten, Kräuterspirale und Gemüsegarten sowie ein Insektenhotel und eine Bienenweide. Dem „Pflanzplan“ der BI liegt dafür eine zwölfseitige Liste mit Gehölzen, Stauden, Kräutern und Einfassungshecken zugrunde, die auf eine Erstinvestition der Stadt von über 16 000 Euro setzt, von der BI aber nachdrücklich als „Auswahl“ betrachtet wird. Insgesamt haben bislang 17 Personen ihr Engagement für Instandhaltung und Pflege in einer „Urban Gardening Gruppe“ zugesagt, die von einer professionellen Landschaftsarchitektin beraten wird.“

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Bienen-summen-in-der-begruenten-Lortzingstrasse;art675,1178639

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  • Community Garden in Frankfurt/Höchst noch recht unbekannt

    (Gu, mail 16.10.)

    Eine Stadtteilbotschafterin hat das Projekt „ein Garten für Höchst“ begonnen. http://www.fr-online.de/stadtteil-portraets/frankfurt-hoechst-stadtgarten-gemuese-am-bahndamm,8430636,24930822.html . Parallel hat eine Stipendiatengruppe der Goethe Universität Frankfurt sich dafür entschlossen ein Community-Garden Projekt in Frankfurt umzusetzen. Am Ende hatten sie mehrere Flächen zur Auswahl und haben sich für eine Zusammenarbeit entschieden. „Der Garten ist zuallererst als ein öffentlicher Garten für die Bevölkerung von Frankfurt Höchst gedacht, läd aber auch andere interessierte Leute zum mitmachen ein. Da es in Höchst einen hohen Teil an verschiedenen Nationalitäten gibt, kann man ihn sozusagen als interkulturellen Garten betrachten. Das gesamte Projekt ist ehrenamtlich und niemand muss Geld dafür bezahlen, dass er den Garten nutzt. Demnach sind Workshops für die man bezahlt, auch nicht vorgesehen, dennoch soll es regelmäßige sog. „Aktionen“ geben, die öffentlich angekündigt werden und zu denen eingeladen wird. Ziel dieser Aktionen ist Leute zusammenzubringen, Wissen auf dem Gebiet des Gärtners auszutauschen und Kinder für dieses Thema zu begeistern.“ Gerade ist unklar, wer den Garten weiter machen wird und auch wie er organisiert werden soll.

    Weitere Infos: http://eingartenfuerhoechst.com/das-projekt/

     

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  • Bockenheimer Garten wird erweiteret

    (Gu, Kurzrecherche, 29.7.)
    Der Bockenheimer Garten wird fortgesetzt und erweitert.Anfang Juni fand ein Aktionstag statt.
    Die Idee eines Bockenheimer Gartens ist aus dem Quartier heraus entstanden. Nun sollen vorhandene Kübel ausgetauscht und mit bestehenden und neuen Pflanzen bepflanzt werden Tische und Bänke und weitere neue Gestaltungselemente aufgebaut werden. Der erste Impuls für das Projekt kam aus einem Forschungsprojekt der Frankfurter Goethe-Universität, durchgeführt von der Stiftungsprofessur für Interdisziplinäre Alternswissenschaften der BHF-BANK-Stiftung. Die BHF-BANK und ihre Stiftung unterstützen das Projekt. Außerdem wird die Initiative von zahlreichen weiteren Förderern wie etwa dem für Bockenheim zuständigen Ortsbeirat, dem Grünflächenamt sowie dem R.V. Kleingärtner Frankfurt/Rhein-Main e.V. mit Geld und Tatkraft unterstützt. (mehr …)