Schlagwort: Frankfurter Garten

  • Frankfurt/Main: GGs Teil der Spätsommerschau im Palmengarten

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    Spätsommerschau im Palmengarten mit Spätsommerfest am 13. und 14. September

    Gemeinschaftliches Gärtnern in der Stadt wird immer beliebter. In seiner Spätsommerschau von Donnerstag, 11. September, bis Sonntag, 5. Oktober, widmet sich der Palmengarten dem Urban Gardening und stellt drei Gemeinschaftsgärten aus Frankfurt und Umgebung vor.
     
    „Die Spätsommerschau zeigt, mit welchem Reichtum uns diese Jahreszeit beschenkt. Urban Gardening und Gemeinschaftsgärten sind dabei weit mehr als Orte der Ernte. Sie sind Orte des Lernens, der Begegnung und der Solidarität. So wächst ein Frankfurt, das grüner, vielfältiger und klimaresilienter wird“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. „Unsere Stadtgesellschaft profitiert enorm von solchen Orten der Begegnung – umso schöner, dass Besucher:innen des Palmengartens sie in der Spätsommerschau und beim Spätsommerfest erleben können.“
     
    Auf Schautafeln in der Galerie am Palmenhaus präsentieren sich die GemüseheldInnen Frankfurt, die Interkontinentalen Gärten aus Offenbach und der Neue Frankfurter Garten. Die Garten-Gemeinschaften berichten unter anderem davon, wie sie Städte essbar machen, im Garten die Vielfalt der eigenen Stadt abbilden und allen Altersgruppen die Natur näherbringen.
     
    „Mit ihrem ökologischen und sozialen Engagement sind urbane Gemeinschaftsgärten echte Gärten der Zukunft“, sagt Palmengarten-Direktorin Katja Heubach. „Wir sind gespannt auf den Austausch zwischen unseren Gärten und mit dem Gartenpublikum, das beim Spätsommerfest Gelegenheit hat, Vertreter:innen der Gemeinschaftsgärten persönlich kennenzulernen.“
     
    Auch gestalterisch knüpft die Spätsommerschau an einen üppigen Zier- und Gemüsegarten an. Zwischen allerlei Blattschmuck-Pflanzen gibt es viel Essbares zu entdecken – von verschiedenen Paprikaarten über Mangold und roten Grünkohl bis zu Feigen. „Wir wollen diese Jahreszeit in ihrer ganzen Farbenpracht zeigen“, sagt Dominik Heukemes, der die Spätsommerschau gemeinsam mit seinem Team gestaltet hat und dazu ermuntert, immer wieder mal in der Galerie vorbeizuschauen: „Wegen der langen Dauer der Schau werden wir zwischendurch einige Pflanzen austauschen, sodass sich die Gestaltung mit der Zeit verändert und fließend vom Spätsommer in den Herbst übergeht.“ […]

    https://frankfurt.de/de-de/aktuelle-meldung/Meldungen/Urbanes-Gaertnern—modische-Pop-Ups-und-schmuckes-Gemuese/

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  • Frankfurt: Frankfurter Garten ist umgezogen

    (Antrag, Antworten)

    Der Garten hat eine neue Fläche bekommen, einen Teil des Umzugs hat das Grünflächenamt gemacht. Der Rest musste von der Gruppe alleine bewerkstelligt werden.
    Sie haben viel weniger Platz und konnten nur einen Teil mitnehmen, einiges durften sie auch gar nicht mehr aufstellen.

    Die 1200 m² Fläche des neuen Gartens wurde von Grünflächenamt zur kostenloser Nutzung auf unbefristete Zeit freigegeben. 600 m² für Obst- und Gemüseanbau und 600 m² als Blumenwiese für Insekten und Bienen.
    Mit der  Unterstützung des Grünflächenamts konnten 35 Hochbeete, Komposttoilette und diverse Vereins-Utensilien umgezogen werden.  Ansonsten wurde der Umzug einzig von unseren Mitgliedern in Eigenregie organisiert und durchgeführt. Leider wurden uns nach dem Abbau der Umzäunung durch die Stadt viele Gartenwerkzeuge und Küchenausstattung, Spülen, Armaturen, Tische und Töpfe gestohlen. Die Container durften wir nicht mitnehmen. Daher mussten wir zwei neue Laubhütten kaufen, was bereits das gesamtes Vereinsvermögen erschöpft hat. Auch für das Legen des Fundaments musste der Verein allein aufkommen.

    Es wird gemeinschaftlich gegärtnert und es gibt individuelle Hochbeete.

    Wir zahlen Strom, Wasserverbrauch und Müllabfuhr.

    Zuvor war auf dem Gelände ein Mainova Umspannwerk. Es wurde von Mainova mit einem Oberboden vorbereitet, den wir mit Mutterboden aufwerten wollen. Wir haben auch einen unterirdischen 3000 Liter Brauchwasser-Sammelbehälter eingraben lassen in dem wir das Brauchwasser zurückführen und Regenwasser von der versiegelten Bahnfläche oberhalb unseres Garten sammeln. Das gesammeltes Wasser soll während den Dürreperioden zum Gießen verwendet werden.

    Bodenproben hat Frau Heidelbach von Grünflächenamt Frankfurt genommen und für gut befunden. Für das Auffangen von Wasser benötigen wir noch Leitungen,

    der alte Garten hatte auf einer 2500 m² großen Fläche stets über 120 Hochbeete in Größe 120×80 cm, 40 Hochbeete 170×170 cm, ca. 200 m² Bodenbeete und 300 m² Bienenfläche gärtnerisch genutzt. In der Saison wurden fast wöchentlich Garten-, Kräuter- und Bienenführungen, Workshops und Veranstaltungen, mit dem Schwerpunkt Garten und Bienen für Kita, Schulgruppen und Gäste aus der gesamten Bundesreplik organisiert

    von unseren Vereinsmitgliedern sind derweilen 20 Mitglieder gärtnerisch tätig. Die Gartenanlage wird von Vereinsmitgliedern und vielen Gastgärtnern aus der Nachbarschaft gärtnerisch bewirtschaftet.
    Entscheidungen werden bei Mitgliederversammlung verabschiedet. Die Kommunikation erfolgt bei regelmäßigen Gartentreffen.
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  • Frankfurt: Frankfurter Garten hat voraussichtlich neues Grundstück

    (Mail)

    Unser Garten ist immer noch an seinem alten Standort. Auf unserem jetzigen Platz haben wir noch eine Duldung bis die Deutsche Bahn mit ihrer Baustellenvorbereitung beginnt. Die Nutzung eines neuen, etwa 500 Meter entfernt liegenden, Grundstück wurde uns von der Stadt Frankfurt am Main in Aussicht gestellt. Über die Nutzungsmöglichkeit der wesentlich kleiner Brachfläche stehen wir derzeit noch in Verhandlung. Wir hoffen auf einen Gestattungsvertrag für ein Jahr mit hoffentlich automatischer Verlängerung. Unterstützung für den Umzug haben wir bislang leider nicht gefunden. Ein Förderantrag durch das Grünflächenamt wird derzeit geprüft. (mehr …)

  • Frankfurt/Main: Frankfurter Garten/Bienen-Baum-Gut und Stadtverwaltung versuchen Kompromisse zu finden

    (Tel)

    Die neue Ansprechpartnerin für die Gemeinschaftsgärten in Frakfurt/Main ist im Kontakt mit Bienen-Baum-Gut e.V., die auch Träger Frankfurter Gartens. Der erste Träger des Gartens ist insolvent gegangen. Bienen-Baum-Gut haben ihren Schwerpunkt auf einen Bienenlehr/Baumwipfelpfad und haben in der Container-Werkstatt auch Bienenbeuten zum Verkauf hergestellt. Es fanden diverse Veranstaltungen statt und auf dem bisherigen Gelände standen neben der Bühne vier Container. Die Fläche wird nun bebaut. Die Stadtverwaltung hat der Gruppe eine Alternativfläche angeboten, die wesentlich kleiner ist. Da haben sie nur noch 1/4 der bisherigen Fläche. Im Bebauungsplan ist die Fläche als Kleingartenfläche verankert und sie hätten in etwa soviel Platz wie zwei Parzellen. Sie dürfen zwei Hütten aufbauen. Drumherum ist Wohnbebauung, so sind Veranstaltungen eher schwierig. Viele der Wünsche der Gruppe können dort nicht realisiert werden, doch die Stadtverwaltung prüft alles.
    Frau Heidelbach vom Grünflächenamt geht davon aus, dass die Gruppe die Fläche aber nehmen wird, da es keine Alternative gibt und sie weitermachen wollen. Auf der neuen Fläche können sie noch nicht loslegen, da muss noch einiges gemacht werden. So sind sie auch noch nicht vom Danziger Platz weggezogen. (mehr …)

  • Frankfurt: Neuer Frankfurter Garten zieht um

    DER

    NEUER FRANKFURTER GARTEN

    ZIEHT UM

    Der Neue Frankfurter Garten des Vereins Bienen-Baum-Gut e.V. ist nicht nur der älteste Gemeinschaftsgarten der Stadt, sondern auch ein sozial-ökologisches Bildungszentrum und Begegnungsort für Nachhaltigkeit, Klima, e-Mobilität und Kultur. Attraktion ist der „Bienenbaum Wipfelpfad“ in luftiger Höhe. 

    Nun muss der Neuer Frankfurter Garten eine Bahn-Baustelle am Ostbahnhof weichen. Die Stadt Frankfurt am Main hat dem Neuen Frankfurter Garten eine neue Grundstück zur Verfügung gestellt. 

    Um diese logistische Herausforderung, ein 1.200 m² großes Areal mit 6 Seecontainer umzusiedeln, benötigen wir Sponsoren, die uns auf dem Weg in die Zukunft begleiten wünschen. 

    Da sich unser Verein für sozialen Engagement, Ökologie und eine lebenswerte Zukunft einsetzt, wollen wir die e-Bike Mobilität intelligent und nachhaltig optimieren. So soll der Neuer Frankfurter Garten auch die erstee-Bike & e-CargoBike Tankstelle und Service Point in Frankfurt am Main beherbergen. 

    Ende Oktober gab es wohl das letzte Mal ein Konzert im Garten

    Der Neue Frankfurter Garten lädt alle Freundinnen & Freunde, Nachbarn, Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit uns zu feiern. Es ist leider höchst wahrscheinlich die letzte Musik Veranstaltung am historischen Standort des „Frankfurter Garten“ am Danziger Platz. Der Neuer Frankfurter Garten muss leider 2022 einer Baustelle am Ostbahnhof weichen und umziehen. (mehr …)

  • Frankfurt/Main: Frankfurter Garten muss Bebauung weichen

    (alerts)

    Seit 2013 gibt es am Danziger Platz Urban Gardening. Zuerst als „Frankfurter Garten“, seit 2018 als „Neuer Frankfurter Garten“ mit Deutschlands erstem „Bienenbaum Wipfelpfad“. Zwischen Gemüse, Blumen und Bienen gab es jetzt wohl ein Abschiedskonzert im Herbstlaub.

    Matthias Baumgardt spielt nicht nur unvergleichlich gut Gitarre. Er züchtet Tomaten, Kürbisse und Chilis und kocht für die vermutliche Abschieds-Garten-Jam 15 Liter Linsensuppe mit Kürbis. „Es wird jetzt langsam zu kalt draußen“, sagt der Musiker und zeigt auf ein Glas Tomaten-Chili-Sauce. „Die wärmt, wenn man es scharf mag“, verspricht er. Baumgardt gehört zu den gut 40 Mitgliedern des Vereins „Bienen-Baum-Gut“, der vor drei Jahren den seit 2013 bestehenden Frankfurter Garten übernommen hat. „Ich glaube es erst, wenn es wirklich passiert“, so der waschechte Frankfurter Musiker aus dem Ostend und spielt darauf an, dass die Bahn Anspruch auf das Grundstück angemeldet hat, um die Nordmainische S-Bahn nach Hanau zu bauen.

    „Die Bienenstöcke dürfen bis Mai 2022 hier bleiben, den Rest des Grundstücks sollen wir bis Ende des Jahres räumen“, so Cher Haurova, die Erste Vorsitzende des Vereins. „Bienen kann man im Winter nicht umsiedeln. Das wäre Genozid“, sagt sie trocken. Mündlich sei ihr vom Grünflächenamt ein Ersatzgrundstück etwa 500 Meter weiter zugesagt worden. „Dort steht allerdings immer noch die Umschlagswerk-Trafostation von der Mainova, die 2021 abgerissen werden sollte, damit der Neue Frankfurter Garten Platz findet.“

    Noch stehen die dicht bewachsenen tonnenschweren Hochbeete aus Holz und Beton überall unter großen Platanen auf dem Danziger Platz, noch blühen Stockrosen und Himbeerpflanzen tragen Früchte. Sechs 2,5-Tonnen-Container dienen als Werkstatt, Café, Büro und mehr. „Auf dem anderen Grundstück wäre momentan nicht einmal Platz zum Zwischenlagern, weil es noch bebaut ist“, sagt Haurova. Auch die Transportkosten könnte der Verein nicht stemmen. Noch setzt sie darauf, dass der Vertrag doch noch einmal verlängert wird. „Wir müssen abwarten, was passiert.“

    Eines der größten Schutzprojekte Hessens

    Haurova hatte 2016 den ersten „Bienenbaum Wipfelpfad“ mit initiiert, der 2018 mit dem Bürgerpreis der Stadt Frankfurt und im Juni 2019 mit dem Preis für Biologische Vielfalt der UN-Dekade ausgezeichnet wurde. Der Wipfelpfad gilt als eines der größten Projekte Hessens zum Schutz der Honigbienen. Auf zwei Baumplattformen, die mit einer Hochseilbrücke verbunden sind, können Kinder und Erwachsene sehen, wie Bienenvölker in hohlen als Gesichter geschnitzten Baumstämmen leben und Honig produzieren. Das Grünflächenamt hatte einen hohlen Baum zur Verfügung gestellt und ein Schwarm ist von sich aus dort eingezogen.

    Auch die Klotzbeuten in den selbst ausgehöhlten Baumstämme sind von Stadtbienen bewohnt. Sie brummen und schwirren vor den Eingängen, die aus geschnitzten Mündern bestehen. Wegen Corona konnten viele Führungen und Kurse nicht stattfinden. „Das war hart“, so Haurova. Spenden kamen daher nicht viele rein. Seit dem letzten Jahr gibt es daher an jedem Freitag Konzerte, die Baumgardt organisiert. „46-mal sind Bands seither live aufgetreten“, erzählt sie und Baumgardt grinst, während er Musiker begrüßt, die zur letzten Session kommen.

    „Das ist 2020 gut angenommen worden und so konnten wir uns finanziell retten. Zum Glück hat uns die Mainova eine Wasserspende in Höhe von 1000 Euro gemacht. Das hat und das Gärtnern gerettet.“ Blues klingt durch das Herbstlaub. April King singt, Baumgardt, Joe Berger, Linda Rocko und Sammy Lindemann und Wolf Schubert jammen.

    Die Liegestühle sind gefüllt mit Besuchern. Strom kommt über den Generator. Linsensuppe dampft, und die anfangs melancholische Atmosphäre wechselt. Ein Hauch Indian Summer vertreibt negative Gedanken mit Blues, Folk und Rock bis in die Abendstunden dort, wo jetzt noch Frankfurter Gemüse anbauen und demnächst der U-Bahn-Tunnel zur Konstablerwache verlängert werden soll.

    https://www.fnp.de/frankfurt/herbst-blues-im-neuen-frankfurter-garten-91088410.html (mehr …)

  • Vandalismus im Frankfurter Garten

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    Die Besucher und Betreiber des Neuen Frankfurter Gartens haben Angst. In der Nacht auf Dienstag (24.09.2019) wurde in der Anlage auf dem Danziger Platz vor dem Ostbahnhof eingebrochen – bereits zum achten Mal in Folge. Der oder die Einbrecher verwüsteten Container und schlugen Scheiben ein – gestohlen wurde anscheinend nichts. Der preisgekrönte Bienen-Lehrpfad in den Baumwipfeln blieb unbeschädigt.

    Im Mai hatten Unbekannte den Garten erstmals heimgesucht, sagt die Vorsitzende Cher Haurová vom Verein Baum-Biene-Gut, der den Garten betreibt. Damals seien vor allem Getränke und Essen geklaut worden. Nachdem sich die Einbrüche in den Folgewochen wiederholt hätten, installierte das Team Kameras. Darüber habe im August ein Täter identifiziert, erwischt und schließlich der Polizei übergeben werden können, sagt Haurová. Bei diesem habe es sich um einen Obdachlosen gehandelt, der bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten sein soll.

    Frankfurt: Garten im Ostend mehrfach verwüstet – Einbruch und Randalen

    Doch danach ging es erst richtig los, sagt die Vorsitzende. Wurde bei den ersten Einbrüchen vornehmlich gestohlen, sei bei den späteren „mit zunehmender Gewalt“ randaliert worden. Sämtliche Glasscheiben auf dem Gelände hätten der oder die Täter eingeschlagen, eine mühsam ersparte Solarkühltruhe, zwei Kühlschränke, die Einrichtung des Büro- und des Küchencontainers, Pflanzen, Lebensmittel und selbstgemachte Gartenerzeugnisse zerstört. „Das ist purer Vandalismus!“, sagt Cher Haurová.

    Die Schäden beliefen sich auf etwa 4000 bis 5000 Euro und bedrohten das wirtschaftliche Fortbestehen des Neuen Frankfurter Gartens. Die ständigen Aufräum- und Sicherungsarbeiten seien zermürbend, sagt die Zweite Vorsitzende Corina Haurová. „Wir haben genug ehrenamtliche Arbeit im Garten – mit Führungen und Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit.“

    Frankfurt: Einbruchserie im Ostend – Rache könnte Grund sein

    Das Team vom Frankfurter Garten geht davon aus, dass es sich um einen Rachefeldzug des Obdachlosen handelt. Die Polizei sage, sie sei machtlos, sagt Cher Haurová, solange die Staatsanwaltschaft nichts unternehme. Derzeit werde noch ermittelt, teilt ein Sprecher der Polizei auf Anfrage mit. Ob zwischen den verschiedenen Fällen ein Zusammenhang bestehe, sei momentan noch nicht ersichtlich.

    Viele der ehrenamtlichen Helfer hätten inzwischen Angst, in den Garten zu kommen, sagt Cher Haurová, „sogar tagsüber“. Viele schlössen hinter sich die Tore. „Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir wollen: ein offener Ort für alle sein.“ Doch habe die Zerstörungswut zuletzt stetig zugenommen.

    Frankfurt: In Garten mehrfach eingebrochen – „unglaubliche Gewalt“

    Nach dem vorletzten Einbruch vor zwei Wochen hätte der Verein die Container von einer Schlosserei zusätzlich verriegeln lassen. Doch in der Nacht auf Dienstag seien auch diese Sicherungen „mit unglaublicher Gewalt zerstört“ worden. Der Einbrecher habe mit einem Balken die halbe Wand eines der Container eingerissen. „Wir sind echt verzweifelt.“ (mehr …)

  • Habeck besucht Frankfurter Garten, ehemalige Gründerin jetzt GF der Grünen Ffm

    (Gu, alerts)
    Der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, ist derzeit auf Deutschlandtour. Am Montag machte er Halt in Frankfurt und besichtigte unter anderem das Urban Gardening Projekt am Danziger Platz. […]

    Im Neuen Frankfurter Garten stellte die Geschäftsführerin der Frankfurter Grünen Daniela Cappelluti erstmal das Konzept des Urban Gardening Projektes vor, welches sie selbst 2011 ins Leben gerufen hatte. Cappelluti sei damals in einer Werbeagentur tätig gewesen. Als die Stadt sich als Green City bewarb, habe sie gedacht, wieso fahre man denn „raus ins Grüne“ anstatt das Grüne in die Stadt zu holen.“ Das Grüne muss nah und greifbar sein“. Und so fand sich Danziger Platz am Ostbahnhof als Interimsfläche für ein Urban Gardening Projekt. Die Bahn will eine nordmainische S-Bahnstrecke bauen, der Termin verschiebt sich aber immer nach hinten. Bis dahin darf es dort mit Bürgerbeteiligung grünen und blühen. „Wir haben Bäume vom Asphalt befreit, Wasserleitungen gelegt und recyceltes Material hergebracht. Die Nachbarn brachten ihre Ideen ein“, erinnert sich Cappelluti, die sich aus dem Projekt rauszog und nun ein Ehrenmitglied wird. Der Stadtgarten florierte, es wurden Geburtstage und Flohmärkte veranstaltet und ein gastronomisches Angebot entwickelt. Im April 2017 musste der zwischenzeitlich optisch wenig ansprechende Frankfurter Garten Insolvenz anmelden. Er wird nun von Cher und Corina Havrová und dem Verein Bienen-Baum-Gut betrieben und sieht derzeit aufgeräumter und einladender aus denn je.

    Bei einem Rundgang wurde Robert Habeck mit dem urban Gardening Projekt vertraut gemacht. Bekam erklärt, warum man Basilikum im Hochbeet mit den Tomaten zusammenpflanzt: Das hält Ungeziefer fern. Es gibt Kräuter, Blumen, Brombeeren und einen kleinen Teich. Angetan war Habeck von dem Bienenbaum Wipfelpfad. Sieben Bienenvölker gibt es am neuen Frankfurter Garten. Sie scheinen sich in den ihnen angebotenen Klotzbeuten, ausgehöhlten Baumstämmen also, richtig wohlzufühlen, weil sie ihre Waben bauen können, wie es ihnen beliebt und nicht nur wie sonst im Bienenstock in eine Richtung.

    In einem Podiumsgespräch, dem rund einhundert Zuhörer im Garten beiwohnten, sprachen Habeck neben Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, Martina Feldmayer, der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen-Fraktion im Hessischen Landtag und dem Bienenkenner Florian Schwinn über den sinnvollen Einsatz von naturbelassenen Grünstreifen und bepflanzten Flächen, damit sich Insekten und vor allem Bienen auch in der Stadt tummeln können und die Biodiversität erhalten bleibt. Habeck setzte sich dabei auch für eine umweltschonende Landwirtschaft ein. Landwirte stünden unter einem ökonomischen und auch einem öffentlichen Druck und unterlägen bei den Ernteerträgen den klimatischen Schwankungen. „Ein Umdenken aber hat auch bei ihnen längst begonnen.“ Jeder Bürger könne aber als Konsument auch selbst seinen Beitrag leisten.

    https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Politik-10/Zwischenstopp-im-Neuen-Frankfurter-Garten-Gruenen-Chef-Robert-Habeck-geht-aus-32348.html (mehr …)

  • Frankfurter Garten hat neuen Betreiberverein

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    Der Frankfurter Garten ist das größte Urban-Gardening-Projekt der Stadt. 2013 von Gärtnern auf dem Danziger Platz initiiert, wurde es mehrfach erweitert und umgestaltet. Auch bewirtschaftete die Gruppe weitere Orte in der Stadt. Der bisherige Träger meldete im April 2017 Insolvenz an, dem Garten drohte das Aus. Seit August betreibt der Verein Bienen-Baum-Gut auf dem Areal einen Bienenbaum.

    Frau Haurová, am kommenden Samstag übernehmen Sie mit Ihrem Verein den ehemaligen Frankfurter Garten offiziell. Was erwartet die Besucher?
    Wir haben in den vergangenen Monaten mit Hilfe von 25 Ehrenamtlichen knapp 1000 Arbeitsstunden investiert. Mit Unterstützung des Grünflächenamts und der FES konnten wir 20 Lastwagen mit morschem Holz, Sperrmüll und nicht weiter verwendbarer Erde entsorgen. Zahlreiche der rund 100 Beete haben wir bereits repariert beziehungsweise neu gebaut, insgesamt wurden mehr als 60 Tonnen Erde und Holzschnitzel bewegt. Noch ist nicht alles fertig. Da brauchen die Leute entweder Geduld oder müssen einfach selbst mit anpacken. Solch ein umgestalteter Parkplatz kann und soll schließlich kein englischer Garten sein. Sondern ein Ort zum Wohlfühlen, der Gemeinschaftlichkeit und des natürlichen Gärtnerns.

    Der erste Garten hat 2017 Insolvenz angemeldet. Was hat das für Auswirkungen auf Ihren Verein?
    Leider ist die Insolvenz noch nicht abgeschlossen. Nach wie vor ist offen, was wir übernehmen können. Im Zweifelsfall haben wir aber Ideen und zum Teil Inventar, um den Garten und das Café weiterzubetreiben.

    Bekommen Besucher künftig in Ihrem Café Bienenstich serviert?
    Geplant ist eine Art Vereinscafé, das als Begegnungsstätte allen offensteht. Hier wird es vor allem Kleinigkeiten wie Kuchen und Getränke geben. Manchmal werden wir auch grillen.Wir freuen uns aber, wenn sich die Leute mehr für Pflanzen und Bienen interessieren als für Essen und Trinken. Und wenn man sich dann noch zusammensetzt und ein Austausch stattfindet, haben wir alles richtig gemacht.

    Sie möchten sich dafür einsetzen, dass der neue Garten noch nachhaltiger wird?
    Wir engagieren uns für Biodiversität der Pflanzen- und Tierwelt. So pflanzen wir zum Beispiel alte, widerstandsfähige Bohnen-, Kürbis- und Kartoffelsorten. Auch achten wir darauf, dass in den Gemeinschaftsbeeten Blumen wachsen, die unseren Bienen Nahrung bieten. Im Café stellen wir auf Bioprodukte um, möglichst selbst gemacht und aus eigener Erzeugung. Leider fehlt uns noch ein entsprechender Apfelweinanbieter. Der Garten ist auch nach außen geöffnet. Wir möchten alle einladen, das Thema Nachhaltigkeit zu erleben. Bioerzeuger mit einem Stand sind bei uns willkommen.

    Im August haben Sie einen Bienenbaum-Wipfelpfad eingerichtet. Wird er ausgebaut? Interessierte können hier weiterhin spannende Einblicke in den natürlichen Lebensraum der Honigbiene gewinnen – nämlich die Bäume. In unserem Programm bieten wir Workshops und Führungen für Interessierte aller Altersklassen an. Welche Räume wir in Zukunft den Bienen noch zusätzlich einräumen können, wird von eingebrachten Wünschen und finanziellen Mitteln abhängen. Die Bienen breiten sich ohnehin durch ihren natürlichen Schwarmtrieb munter bei uns aus.

    In der Vergangenheit gab es Streit mit Anwohnern. Wie möchten Sie diese einbeziehen?
    Wir stehen für Offenheit. Wenn den Leuten etwas nicht gefällt, können sie jederzeit zu uns kommen und mit uns eine Lösung entwickeln. Schon als wir den Bienenbaum-Wipfelpfad gebaut haben, sind wir auf die Anwohner zugegangen und haben gefragt, ob es zu laut ist. Zur Eröffnung haben Ehrenamtliche Einladungen in der Nachbarschaft verteilt.

    Zuletzt gab es eine Zusage der Bahn, dass der Frankfurter Garten bis 2019 auf dem Platz vor dem Ostbahnhof bleiben kann. Was passiert danach?
    Wir möchten, dass der Neue Frankfurter Garten als Hessens größtes Urban-Gardening-Projekt ein Aushängeschild von Frankfurt wird – also auch unverzichtbar. Wenn die Bahn das Areal benötigt, werden wir mobil sein. Derzeit können wir uns gut vorstellen, dass der Danziger Platz bis 2021 erhalten bleibt.

    http://www.fr.de/frankfurt/ostend-frankfurter-garten-kaempft-noch-mit-altlasten-a-1511610 (mehr …)

  • neuer Träger für den Frankfurter Garten

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    Für den Frankfurter Garten am Danziger Platz scheint Rettung in Sicht. Der Verein Bienen-Baum-Gut möchte das Urban-Gardening-Projekt auf dem Areal vor dem Ostbahnhof übernehmen und in seiner Grundform erhalten. Künftig könnte das Projekt unter dem Namen „Neuer Frankfurter Garten“ laufen, sagten die Vorsitzenden des Vereins in der Sitzung des Ortsbeirats 4 am Dienstagabend.

    Der bisherige Trägerverein, der den Garten seit 2013 betrieben hatte, musste im April vergangenen Jahres Insolvenz anmelden. Damals hatte der Frankfurter Garten mitgeteilt, dass er kurzfristig 30.000 Euro benötige. Grund für die Insolvenz sei eine unerwartete Steuerforderung des Finanzamtes in Höhe von rund 55.000 Euro. Trotz mehrfacher Nachfrage äußerte sich der Vorstand seitdem nicht mehr zur Pleite.

    Unabhängig von der Insolvenz des Frankfurter Gartens hat Bienen-Baum-Gut auf dem Areal im Ostend im August einen Bienen-Baumwipfelpfad errichtet. Auf Plattformen in luftiger Höhe leben dort derzeit sieben Völker artgerecht in ausgehöhlten Baumstämmen. Besucher können sich dort über eine natürliche und nachhaltigen Umgang mit den Insekten informieren. Schirmherrin ist Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Der Verein will jetzt seine Aktivitäten ausweiten und künftig den ganzen Garten nutzen.

    Vertrag noch nicht unterschrieben

    Noch sei der Vertrag nicht unterschrieben, sagt die Vorsitzende Cher Haurová. Sie sei aber guter Hoffnung, das Bienen-Baum-Gut den Zuschlag erhält. Sobald der Vertrag in trockenen Tüchern ist, möchte der Verein mit dem Insolvenzverwalter verhandeln. Die Container etwa will Bienen-Baum-Gut übernehmen. Dort könnten Workshops und Seminare zu Umwelt- und Naturschutzthemen stattfinden. Könne sich der Verein nicht einigen, „bauen wir uns im schlimmsten Fall selbst etwas“.

    Geplant sei zudem ein autarkes Energiesystem mit einer Solaranlage, „dann könnten wir uns eigenständig versorgen“, sagt Haurová. Der Verein sei bereits mit Firmen im Gespräch. Auch eine Gastronomie sei wieder vorgesehen, „allerdings nur ein kleines Café“.

    Benötigt werden vor allem noch weitere Mitstreiter, sagt Cher Haurová, „alleine können wir das nicht betreiben“. Zwei Treffen habe der Verein bereits organisiert. Die Nachfrage sei sehr gut gewesen. Mitgründerin Corina Haurová ist deshalb überzeugt: „Der Neue Frankfurter Garten bleibt definitiv!“

    Doch dauerhaft kann auch die neue Ausgabe des Projekts nicht auf dem Danziger Platz bleiben. Die Deutsche Bahn benötigt die Fläche, da 19 Meter unter der Erde die nordmainische S-Bahn-Strecke verlaufen soll. Am Danziger Platz ist eine große, offene Baugrube vorgesehen. Der derzeitige Vertrag des Frankfurter Gartens mit der Bahn läuft bis 2019. Cher Haurová ist jedoch überzeugt, dass auf dem Vorplatz „bis 2021 nichts passieren wird“. Was danach kommt, sei derzeit noch offen.

    http://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-garten-urban-gardening-projekt-vorerst-gerettet-a-1462215 (mehr …)

  • Frankfurter Garten: unklare Zukunft

    (gu, alerts)

    […] Doch dann gab der Verein Anfang des Jahres seine Insolvenz bekannt. Die Aktivitäten auf dem Danziger Platz wurden dadurch aber nicht beeinflusst. Im Gegenteil: Im August wurde ein Bienenbaum-Wipfelpfad errichtet, der den Honigbienen ein Zuhause in der Stadt geben und deren Erhalt sichern sollte. Wie steht es nun um das Urban-Gardening-Projekt?„Unsere finanzielle Situation ist noch nicht geklärt“, sagt Boris Wenzel, Sprecher des Vereins. Der Spendenaufruf sei zwar erfolgreich gewesen, doch um die Schulden des Vereins zu begleichen, reiche das gesammelte Geld bei Weitem nicht aus.

    Derzeit sieht alles danach aus, dass der Verein das Projekt aufgibt und ein neuer Träger sich dem „Urban Gardening“ in Frankfurt annimmt. „Wir sind in vertieften Gesprächen“, sagt Wenzel dazu. Deshalb ist der Vereinssprecher überzeugt: „Das Projekt an sich geht weiter.“ Cher und Corina Haurová, die sich um den Bienenbaum-Wipfelpfad kümmern, wären interessiert: „Prinzipiell können wir uns gut vorstellen, unser ehrenamtliches Engagement auf die gesamte Gartenanlage auszuweiten.“ Doch dies hänge davon ab, ob sich mehr Menschen finden, die das Projekt unterstützen.

    Laut Silvia Euler, der Betreiberin des Biergartens, bleibt das Gelände, so wie es ist, bis 2022 bestehen. Ausgaben hat der Verein laut Wenzel derzeit keine. „Das Wasser wird von der Stadt gesponsert, die Zaunmiete wird vom Eigentümer gespendet.“ Auch die Erde bekommen die Aktiven von der Stadt umsonst, so eine Gärtnerin. […]
    Doch einzelne Hobby-Gärter sind unzufrieden mit dem Projekt. Eine Hobby-Gärtnerin, die lieber anonym bleiben möchte, erklärt den Frankfurter Garten für gescheitert. „Es bringt nichts mehr“, so die Seniorin. „Er ist zu groß geworden und wir haben zu wenig Leute, die sich um den Garten kümmern.“ Genügend Zeit, Engagement und Begeisterung für das Projekt fehlen, sagt die Hobby-Gärtnerin weiter.
    Viele Aktive haben ihr Hoch-Beet schnell wieder aufgegeben. „Sie sind drei Monate lang begeistert, dann sieht man sie nie wieder.“ Zudem hielte sich im Garten unerlaubt eine Männergruppe auf, die dort abends Drogen konsumiere. „Um Mitternacht haben die noch hier gesessen. Wir nehmen an, dass sie gedealt haben.“ Die Polizei bestätigt, dass es in der Gegend um den Danziger Platz derartige Fälle gegeben hat: „Es ist nicht auszuschließen, dass es auch im Frankfurter Garten zu dem einen oder anderen Fall des Betäubungsmittelhandels kommt“, sagt Andrew McCormack, Sprecher der Polizei. „Bei der Örtlichkeit handelt es sich aber um keinen Betäubungsmittelbrennpunkt in Frankfurt.“

    Anwohner seien laut der Hobby-Gärtnerin auch keine Fans des Gartens. Bei der Stadt ist 2017 allerdings nur eine Beschwerde wegen des Gartens eingegangen.
    […]

    https://merkurist.de/frankfurt/urban-gardening-wie-steht-es-um-den-frankfurter-garten_ky6

    Doch das scheint unwahrscheinlich, haben Wenzel und der Verein doch bereits Flohmärkte, Workshops mit Schulen und Veranstaltungen zur Buchmesse und Luminale für das kommende Jahr geplant. Derzeit hat der Frankfurter Garten am Wochenende für Besucher geöffnet. Am 31.Oktober, 17 Uhr, endet die Gartensaison mit einem Kürbisfest. Ende Februar macht der Garten dann wieder auf – so die aktuelle Planung.


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  • Grüne in Frankfurt planen 100.000 Euro für Gartenprojekte ein

    (Gu, alerts)

    […] Für die Vorsitzende des Gartens ist das Projekt indes noch nicht vorbei. „Klar ist die Koordination von rund 50 Ehrenamtlichen manchmal schwer, aber insgesamt läuft es sehr gut“, betont Ilona Lohmann-Thomas. „Viele unserer Gärtner sind schon seit dem ersten Sommer dabei“, erklärt sie stolz. Außerdem böten mittlerweile alle Baumärkte Hochbeete an. „Auch die Nachfrage nach unserem Newsletter und auf Facebook wächst konstant“, ergänzt Boris Wenzel, der sich um die Internetseite kümmert. Doch wieso dann die Insolvenz? „Zu Beginn bekamen wir eine Anschubfinanzierung von bekannten Firmen. Als wir es alleine schaffen sollten, waren die Formate schon zu breit aufgestellt“, erklärt Lohmann-Thomas. Deshalb hätten sie nun mit ihrem Anwalt einen Sanierungsplan erstellt und sammeln fleißig Spenden. „Wenn das wie geplant läuft, wird der ,Frankfurter Garten’ im Herbst saniert sein. Dafür haben wir radikal die Kosten reduziert und auch keinen Strom mehr“, betont sie. Falls die Sanierung nicht funktioniere, erhielten die Spender ihr Geld zurück.

    Ob das Projekt mit Lohmann-Thomas und Wenzel weitergeht, wird sich im Laufe des Jahres zeigen. „Aber das .Urban Gardening’ auf diesem Platz wird auf jeden Fall weitergehen“, ist Lohmann-Thomas überzeugt.

    Um das „Urban Gardening“ in Frankfurt zu unterstützen, plant die Stadtverordnetenfraktion der Grünen 100 000 Euro der Haushaltsförderung dafür ein. „Die Unterstützung ist aber für kleinere Projekte gedacht, die ein Startkapital, neue Geräte oder Pflanzen benötigen“, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula auf der Heide. Damit wolle man vor allem die von Nachbarn betriebenen Projekte fördern und eine Anlaufstelle für das Grünflächenamt und andere Institutionen einrichten. Der „Frankfurter Garten“ sei mit seiner Gastronomie und den Veranstaltungen ganz anders ausgerichtet. „Falls man dafür ein neues Konzept aufstellt, wäre eine Anschubförderung nicht auszuschließen“, erklärt Ursula auf der Heide. Für die Grüne ist die Idee des „Urban Gardening“ am Danziger Platz „keinesfalls gestorben.“

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Wird-sich-das-Phaenomen-des-Urban-Gardenings-etablieren;art675,2661372 (mehr …)

  • Frankfurter Garten hoch verschuldet

    (Gu, alerst)

    Der Frankfurter Garten e.V. soll das Geld ausgegangen sein. Rund 55.000 Euro Schulden soll der Verein allein beim Land Hessen haben. Droht nun das frühe Ende des Urban-Gardening-Projekts im Ostend?

    Für viele ist der Frankfurter Garten eine grüne Erholungsoase im tiefsten Großstadtdschungel. Züge rattern vorbei, Autos schlängeln sich nach Feierabend in einer Reihe Richtung Stadtausfahrt – und mittendrin wird gebaut, gesät, gepflanzt und gegossen. Hier am Danziger Platz treffen sich große und kleine Hobbygärtner und alle Interessierten, die sich an diesem Mitmach-Projekt beteiligen oder einfach das Grüne genießen wollen.

    Aber wie lange noch? Denn die Zukunft ist ungewiss: Der Frankfurter Garten e.V. soll pleite sein. Der Schuldenstand beim Land Hessen laut Dokumenten, die dem Journal Frankfurt vorliegen: 54.292,43 Euro.

    Dem Journal Frankfurt liegen außerdem Aussagen und Quellen vor, die bestätigen, dass der Frankfurter Garten e.V. seit 2014 weder Steuern gezahlt noch eine Steuererklärung gemacht haben soll. 2014 sollen die Schulden bereits bei über 24.000 Euro gelegen haben.

    Das Land Hessen ist indes nicht der einzige Gläubiger. Es zählen auch Kleinbetriebe wie ein Gastronom, Getränkelieferanten, Lebensmittelhändler, Betreiber von Sanitäranlagen, Schreiner- und Kleingärtnerbetriebe dazu. Viele dieser Unternehmen arbeiteten die vergangenen Jahre beim Garten mit. Ein Gläubiger, bei dem noch ein vierstelliger Betrag offen ist, sagt: „Mein Geld werde ich höchstwahrscheinlich nicht mehr wiedersehen.“

    Ein anderer behauptet, dass bei einigen Mitarbeitern keine Sozialversicherung bezahlt worden sein soll. Bei diesen habe irgendwann ein Gerichtsvollzieher vor der Tür gestanden, um die entgangenen Zahlungen einzutreiben.

    „Hier wird ein großartiges Projekt gegen die Wand gefahren hat“, sagt ein Gläubiger. Er geht davon aus, dass der derzeitige Verein den Garten nicht halten kann. Dann blieben zwei Möglichkeiten: Der Garten wird schon vor dem geplanten Termin Ende 2019 geschlossen, wenn mit den Bauarbeiten zur nordmainischen S-Bahn-Terrasse nach Hanau begonnen wird. Oder ein anderer Verein übernimmt das Projekt und führt es noch für den Rest der Zeit weiter. „Letzteres würde ich mir für das Projekt sehr wünschen“, sagt der Gläubiger.

    Die Leitung des Frankfurter Garten hat sich um eine Übernahme bemüht – das bestätigen andere Vereine in der Stadt. Es habe Anfragen gegeben, aber auch nicht mehr, heißt es.

    Das Journal Frankfurt hat seit einer Woche auf verschiedenen Wegen versucht, ein Statement der Vereinsführung des Frankfurter Garten e.V. zu den Vorwürfen zu bekommen. Bislang erfolglos.

    https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Frankfurter-Garten-am-Ostbahnhof-Droht-das-vorzeitige-Ende-des-Urban-Gardening-Projekts-29215.html

    ————————————-
    20.4.:
    Dem Frankfurter Garten droht das Aus. Der Verein ist pleite, die Verantwortlichen haben einen Insolvenzantrag eingereicht. Bis Ende Juni braucht der Träger des Urban-Gardening-Projekts auf dem Danziger Platz laut Rettungsplan 30 000 Euro. Kommt das Geld nicht zusammen, benötigt die Gärtnerschaft einen neuen Projektträger, der mit der Stadt unter Zustimmung der Deutschen Bahn einen Nutzungsvertrag abschließt.

    Grund für die Insolvenz sei eine Steuerforderung des Finanzamtes in Höhe von rund 55 000 Euro. Ilona Lohmann-Thomas, seit 2015 Vereinsvorsitzende, sagt, in den ersten drei Jahren habe es der Verein versäumt, eine Steuererklärung zu machen und dies erst im vorigen Jahr nachgeholt. Lohmann-Thomas räumt ein, die Höhe der Forderungen habe sie überrascht: „Mir war nicht bewusst, dass es so ein hoher Betrag ist.“

    Das Finanzamt habe im Oktober 2016 das Vereinskonto gesperrt, berichtet Lohmann-Thomas weiter. Versuche, Sponsoren für den Frankfurter Garten zu finden, seien daraufhin gescheitert. Einige Rechnungen habe der Verein nicht mehr bezahlen können, sagt Lohmann-Thomas, etwa die des Getränkelieferanten für die kleine Garten-Gastronomie oder die der freiberuflichen Gärtnerin, die Garten-Workshops angeboten hatte. Wie hoch der Schuldenstand des Vereins insgesamt ist, sagt Lohmann-Thomas nicht.

    „Der Flurfunk spricht sogar von rund 80 000 Euro“, berichtet eine Gärtnerin, die anonym bleiben will. Sie sagt, schuld an der Misere sei die Gastronomie, die der Verein neben dem Garten aufgebaut habe. An eine Rettung glaube sie nicht.

    Ein anderer Gärtner, der seinen Namen ebenfalls nicht nennen möchte, betont, er wolle doch nur seine kleinen Beete bewirtschaften. Dazu brauche er nicht viel. Ihm sei unklar, wie der Verein so hohe Schulden habe anhäufen können. Aus seiner Wut auf die Vereinsführung macht er keinen Hehl; an eine Rettung des Vereins glaubt auch er nicht.

    Tatsächlich führen die Verantwortlichen des Gartens bereits Gespräche mit anderen Vereinen. Denn wenn die fehlenden 30 000 Euro im Rettungsplan bis Ende Juni nicht zusammenkommen, braucht der Garten einen neuen Träger. Die Deutsche Bahn habe dem neuen Nutzungsvertrag zwischen Verein und Stadt bis Ende 2019 gerade erst zugestimmt, sagt Lohmann-Thomas. Am Danziger Platz entlang will das Unternehmen in einigen Jahren die nordmainische S-Bahn-Trasse bauen lassen.

    Seit April 2013 sind die urbanen Gärtner auf dem Platz, und dass es mit dem Frankfurter Garten weitergeht, davon zeigt sich Lohmann-Thomas überzeugt. Sie betont, es gebe einen Rettungsplan für das „größte Urban-Gardening-Projekt in Frankfurt“. Mehrere Veranstaltungen seien in den kommenden Wochen geplant, etwa ein Mädchenflohmarkt am 7. Mai und ein Kinderflohmarkt am 21. Mai. Außerdem hätten sie die Kosten des Gartens nun auf 1000 Euro im Monat reduziert.

    Geld, das der Garten beispielsweise für den Bauzaun, der das 2500 Quadratmeter große Areal abgrenzt, benötige, aber auch für die Verwaltung und für die Wartung der Toilettenanlage. Wasser bekomme der Garten weitgehend kostenfrei; eine stetige Stromversorgung gebe es aus Kostengründen nicht mehr. Die Gastronomie sei nur noch am Wochenende geöffnet, berichtet Lohmann-Thomas.

    http://www.fr.de/frankfurt/urban-gardening-frankfurter-garten-ist-insolvent-a-1263296
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  • Frankfurter Garten kann bis Ende 2019 bleiben

    (Gu, alerts)

    Die Deutsche Bahn verschiebt ihre Bauarbeiten am Danziger Platz auf 2020. Für den Frankfurter Garten e.V. sind das gute Neuigkeiten. Ihr Gemeinschaftsprojekt am Ostbahnhof kann sich so in den kommenden Jahren weiterentwickeln.

    Die guten Nachrichten überbrachte die Deutsche Bahn: Man werde frühestens 2020 mit den Bauarbeiten zur nordmainischen S-Bahn-Trasse nach Hanau beginnen. Die soll auch am Danziger Platz entlangführen, welcher seit 2013 vom Frankfurter Garten e.V. bespielt wird. So kann die grüne Oase am Ostbahnhof immerhin drei weitere Jahre fortbestehen. „Drei Jahre Zeit, um das Projekt Frankfurter Garten weiterzuentwickeln, Gutes zu bewahren und Neues auf die Beine zu stellen“, findet Carolin Duss, Pressesprecherin des Frankfurter Garten e.V.

    Der Frankfurter Garten versteht sich als Mitmach-Projekt mit dem Auftrag, mehr „Grün“ in die Stadt zu bringen. Im größten Urban Gardening-Projekt Hessens wird Nachhaltigkeit und ein bewusster Umgang mit der Vielfalt des ausgesuchten Saatgutes sowie den natürlichen Kreisläufen von Erde, Wasser und erneuerbaren Energien erforscht und erlebt. Es habe sich ein Lernort für Groß und Klein etabliert, so der Frankfurter Garten e.V.

    In den Wintermonaten ist er allerdings geschlossen. Doch der Zukunftspavillon am Goetheplatz, der vom Frankfurter Garten e.V. betrieben wird, bleibt weiterhin geöffnet.

    http://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Frankfurter-Garten-am-Ostbahnhof-Gemeinschaftsgarten-kann-bis-Ende-2019-bleiben-28260.html (mehr …)

  • Ffm: Planungsreferent wird Schirmherr des Frankfurter Gartens

    (Gu aus alerts)

    Der neue Planungsdezernent Mike Josef tritt in die Fußstapfen seines Vorgängers Olaf Cunitz: Ab sofort ist er Schirmherr für den Frankfurter Garten e.V. Es ist das größte Urban Gardening-Projekt der Stadt. Ziel des Vereins ist es, dass Gemeinschaftsgärten und somit die Begrünung durch Bürger ein selbstverständlicher Aspekt der Stadtteilentwicklung werden soll.

    „Ich wünsche mir, dass urbanes Gärtnern stärker in die Stadtteilentwicklung einbezogen wird“, sagt Josef. „Denn für mich sind ökologische Aspekte genauso wichtig wie soziale, kulturelle und ökonomische – und diese werden durch den Frankfurter Garten e.V. hervorragend in die Tat umgesetzt. Mit vorbildlichem ehrenamtlichen Engagement packen die Aktiven kräftig an und gestalten ihre Stadtteile mit. Grünflächen werden geschaffen und für jedermann zugänglich und erlebbar gemacht. Dadurch entstehen kultur- und schichtübergreifende Gemeinschaftsgärten und damit
    wichtige Treffpunkte und Räume der Entfaltung für alle.“ Ilona Lohmann-Thomas, Vorständin des Frankfurter Garten e.V., freut sich über die erneute
    Schirmherrschaft als wichtiges Signal aus dem Planungsdezernat: „Für uns alle, die wir ehrenamtlich viel Energie in das Projekt stecken, heißt das: Unsere Ziele und Visionen werden gesehen und unterstützt.“

    Aus dem Planungsdezernat gibt es darüber hinaus die Zustimmung, den Zukunftspavillon länger als ursprünglich geplant auf dem Goetheplatz zu nutzen. Der Zukunftspavillon soll über den Oktober 2016 hinaus für mehrere Monate als Bühne der Stadt- und Regionalentwicklung dienen. Der Frankfurter Garten e.V. betreibt den Zukunftspavillon und will darauf aufmerksam machen, dass sich Obst, Gemüse und Kräuter mitten in der Stadt anbauen lassen.

    http://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Frankfurter-Garten-Mike-Josef-wird-Schirmherr-27782.html (mehr …)

  • Frankfurter Garten in der SZ

    (alerts)

    Unter dem Pflaster der Garten


    Das Frankfurter Ostend galt lange als Arme-Leute-Gegend. Doch mit dem Bau der Europäischen Zentralbank veränderte sich dort vieles – auch mit dem „Frankfurter Garten“.

    Die Gegend um den Frankfurter Ostbahnhof versprüht wenig Glamour, lange war sie ein Glasscherbenviertel. Doch seitdem ein Teil der ehemaligen Großmarkthalle abgerissen wurde und die Türme der Europäischen Zentralbank nach den Plänen des Wiener Architekturbüros Coop Himmelb(l)au ihre Schatten auf das Viertel werfen, verschwand manche düstere Ecke. Neue Wohnungen entstehen, der öffentliche Nahverkehr wurde ausgebaut, das Quartier verändert sich.

    An der ehemaligen Wendeschleife der S-Bahn am Danziger Platz blüht auf den Pflastersteinen seit 2013 der „Frankfurter Garten“. Der gleichnamige Verein verwandelte diese unwirtliche Brache in einen grünen Treffpunkt für das Viertel. Ein Zaun hegt die 2500 Quadratmeter große Fläche ein. Wer durch das Tor tritt, findet dort ein buntes, sympathisches, alternatives Miteinander.

    Einen Teil des Areals nehmen Hochbeete ein. Akkurat gezimmerte Exemplare stehen neben niedlichen, fast filigranen Kisten auf Stelzen, dazwischen machen sich klobige Betonkübel breit, die irgendwann als Verkehrsinsel dienten. In einem dieser Ungetüme schwimmen Fische, an der Oberfläche blühen Seerosen. Zum Frankfurter Garten gehört auch eine Holzwerkstatt, in der ehrenamtliche Helfer Hochbeete aus Abfallholz zusammenschrauben. Upcycling und Urban Mining, also Überflüssiges einsammeln und eine neue Verwendung dafür finden, zählt auch zum Konzept des Gemeinschaftsgartens. In ausrangierten Reissäcken wachsen Tomaten.

    Regelmäßig begleitet ein Hobby-Gärtner vom Verein „Frankfurter Garten“ Besucher durch die grüne Oase. An einem heißen Sommerabend leitet Boris eine kleine Gruppe. In einer Beetreihe wachsen beispielsweise die Zutaten für die Frankfurter grüne Soße. Zögerlich schnuppern die Gäste an den Blättern von Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch, zerreiben die Blätter zwischen den Fingern, riechen, schmecken, raten. Eine ältere Dame erweist sich als echte Pflanzenexpertin. Vor Kurzem sei sie in die Stadt gezogen, erzählt sie, und bald möchte sie dort mit dem Gärtnern beginnen.

    Ebenso individuell wie die Pflanzen in den Gefäßen blühen Kräuter und Blumen um die Wette. Manche Bürger säen Radieschen und Salat, andere experimentieren mit dem Fruchtwechsel, eine Heilpraktikerin züchtet dort Heilkräuter. Verglichen mit den Hochglanzbildern vieler Gartenratgeber wirkt das Ganze ziemlich improvisiert; für jemanden, der mit einem großen Nutzgarten aufgewachsen ist, in dem es akkurat eingeteilte Gemüsebeete und Blumenrabatten gab, ist das gewöhnungsbedürftig.

    Gärten in der Stadt erfüllen eine andere Funktion als die auf dem Land. Wurzeln schlagen in einer neuen Umgebung, eine Anlaufstelle finden oder einfach raus aus den eigenen vier Wänden – es gibt viele Gründe, weshalb sich immer mehr Menschen in Ballungsräumen in gemeinschaftlichen Gartenprojekten engagieren.

    Deutschlandweit gibt es mittlerweile mehr als 550 solcher Initiativen, wie die Münchner Stiftungsgemeinschaft „Anstiftung“ auf ihrer Website auflistet. Manche von ihnen widmen sich interkulturellen Aspekten, andere wollen Stadtkindern die Natur näherbringen. Die gemeinsame Form des Gärtnerns kommt den meisten gelegen, denn ein eigener Garten ist harte Arbeit und braucht viel Zeit, das merken auch manche, die einen Schrebergarten pachten. Die Einstiegshürden in den meisten Gemeinschaftsprojekten sind dagegen niedrig: Einfach vorbeikommen und mitmachen.

    Wartelisten für die Hochbeete gibt es im Frankfurter Garten nicht, denn oft schließen sich mehrere sogenannte Beetpaten zusammen. Es gibt Studenten- und Familienbeete, passionierte Gärtner empfehlen das Gemeinschaftsprojekt ihren Kollegen und Freunden weiter. Auf diese Weise wächst die Gartengemeinde.

    Gemeinsam gärtnern hat eben diesen großen Vorteil: Die Arbeit lässt sich auf mehrere Schultern verteilen. „Wir gießen zwei Mal am Tag alles, für alle Beete brauchen wir rund dreieinhalb Stunden“, sagt Ilona Lohmann-Thomas, Vorstand des Vereins Frankfurter Garten. Für viele Hobbygärtner wäre das nicht machbar, deshalb helfen viele Freiwillige mit. Auch drei Teilnehmer eines Wiedereingliederungsprojekts kommen regelmäßig vorbei.

    Das offene Gartenprojekt ignoriert soziale Grenzen, das „Du“ wird gepflegt. Der Frankfurter Garten zieht auch manche Gestrandete an, die noch ihren Platz im Leben suchen. Am Danziger Platz helfen sie mit und finden einen Anker. Der Garten ist auch eine soziale Anlaufstelle. Junge Familien mit ihren Kindern versammeln sich um den kleinen Spielplatz mit Sandkiste und Schaukel, die Boule-Bahn bringt ein bisschen französische Lebensart ins Frankfurter Ostend. Selbst ein kleines Gewächshaus zählt zum Garten, in dem schon im Frühjahr angesät wird.

    In einer Ecke des Gartens hat Thorsten Herget acht Bienenvölker angesiedelt. Die 400 000 Bienen fühlen sich dort offensichtlich wohl. Ganze Schulklassen kommen vorbei, um die fleißigen Honigsammlerinnen aus der Nähe zu beobachten. Einige seiner Bienenvölker zogen schon aufs Land um, wenn es im Ostend zu eng wurde, wie der Hobby-Imker erzählt. Anders als manche konventionellen Imker, die den Bienenvölkern oft den kompletten Honig wegnehmen und durch Zuckerwasser ersetzen, lässt Herget seinen Bienen die Nahrung, die sie brauchen, um gut über den Winter zu kommen.

    Hier sprechen Frauen über die kleinen Sorgen und Nöte des Alltags

    Mittwochnachmittag lockt ein wöchentlicher Markt besonders viele Besucher an. Aber statt eines Wochenmarktes mit frischem Obst oder Gemüse bieten verschiedene Stände auf dem Danziger Platz Bratwürste, Fisch, Flammkuchen, türkische Gerichte sowie Kaffee und Kuchen an. Ein klassischer Wochenmarkt mit Produkten in Bioqualität habe sich nicht gelohnt, sagt Ilona Lohmann-Thomas. Doch die Idee eines Marktes wollte der Verein nicht aufgeben, und so gibt es Essensstände.

    An einem heißen Sommerabend sind die meisten schattigen Plätze belegt. Drei Nachbarinnen aus dem Viertel sitzen bei einem Glas Apfelwein zusammen und strahlen die Gelassenheit zufriedener Rentnerinnen aus. Sie besprechen die kleinen Sorgen und Nöte des Alltags, ihre Pläne für die kommende Woche. Und nebenbei beobachten sie, den wievielten Apfelwein sich der junge Nachbar genehmigt und mit wem er heute da ist.

    Im Frankfurter Garten arbeiten etwa 50 Ehrenamtliche. Es gibt Kurse für Schulen und Hortgruppen, Firmen schicken ihre Mitarbeiter zum „Teambuilding“ dort- hin, um beispielsweise gemeinsam ein Hochbeet zu bauen oder das Sprayen wie ein Streetart-Künstler zu lernen. Längst nicht alle Besucher wollen ihren grünen Daumen kultivieren. Manche schauen den anderen einfach gern beim Gärtnern zu. Auch für sie gibt es genügend Platz im Frankfurter Garten.

    http://www.sueddeutsche.de/geld/urban-gardening-unter-dem-pflaster-der-garten-1.3144319
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  • Frankfurter Garten bietet kostenpflichte Touren durch seine Projekte an

    (Gu, Newsletter)

    Unterwegs mit Gärtnern – Durch den Frankfurter Garten, Frankfurter PilzGarten & Zukunftspavillon


    Wenn die Radieschen sprießen, lässt der Gärtner wieder grüßen. Dafür braucht man keinen grünen Daumen, das zeigen urbane Gartenprojekte weltweit. Urban Gardening ist nicht nur ein hipper Trend für die Aktiven des Projekts „Frankfurter Garten“, sondern eine unumgängliche Veränderung im Nahrungsmittelkonsum und in der Gestaltung der Stadt. Kommen Sie mit und werden Sie Teil der grünen Bewegung!

    Die Veranstaltung

    Die Frankfurter Gärtner pflegen Kartoffelbeete am Ostbahnhof, pflanzen Kohl die Wände hoch und züchten Pilze im uralten Fischergewölbe. Die grüne Reise beginnt am Zukunftspavillon, denn dort wird buchstäblich die Wände hochgegärtnert und Unternehmerteams buddeln beim After-Work-Gardening. So werden ökologische Ideen für eine grüne Stadt praktisch in die Tat umgesetzt. Warum Gemüse an Hauswänden unser Klima schützt und wie man es schafft, dass „öko“ schick aussieht, erklären Frankfurter Gärtner.
    Pilze züchten mitten in der Stadt? Im Frankfurter PilzGarten im Fischergewölbe unter der Alten Brücke kann man genau dies sehen. Im besten Fall könnten sogar mehrere Tonnen Champignons und Co. in ein paar Jahren geerntet werden.
    Abschließend geht es zum „Mutterschiff“ – Willkommen im blühenden „Gadde“ am Ostbahnhof! Am ehemaligen „Unort“ wird seit 2013 gemeinschaftlich, generations- und kulturübergreifend gegärtnert, gebaut, gestritten und gelacht. Erfahren Sie alles über das Projekt und die Menschen, die in ihrer Freizeit viel Energie und Liebe in den Frankfurter Garten stecken. Tauchen Sie ein in einen Experi-mentierraum und Nachbarschaftstreff, einen Ort des Teilens, der Vielfalt und des Lernens. Wer möchte, kann zum Abschluss das kulinarische Angebot des Frankfurter Gartenkiosks auskosten.

    Die Partner

    Infos

    Dauer: ca. 2 Stunden
    Treffpunkt: 15 Minuten vor Beginn am Goethedenkmal, Goetheplatz, 60313 Frankfurt
    Rollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein

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    Termine:

    Von bis Infos Preis  
    Sa, 4.6.2016
    15:00 Uhr
    17:00 Uhr Guide / Coach: Carolin Duss
    Leistung: Führung
    15 € Leider ausgebucht!
    Sa, 2.7.2016
    15:00 Uhr
    17:00 Uhr Guide / Coach: Carolin Duss
    Leistung: Führung
    15 € Jetzt buchen!
    Sa, 13.8.2016
    15:00 Uhr
    17:00 Uhr Guide / Coach: Carolin Duss
    Leistung: Führung
    15 € Jetzt buchen!
    Sa, 10.9.2016
    15:00 Uhr
    17:00 Uhr Guide / Coach: Carolin Duss
    Leistung: Führung

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  • Frankfurter Garten dabei: Bau einer Pflanzenkläranlage

    (Gu aus Newsletter)

    25. Juni: Aus Abwasser wird Frischwasser – Bau einer Pflanzenkläranlage


    Zukunftspavillon, Goetheplatz, ab 18 Uhr

    Die Fassade des Zukunftpavillons ist ein echter Hingucker: Hier wird an den Wänden hoch Gemüse angebaut! Die vertikale Ackerfläche ist vier Meter hoch und zieht sich auf vier Ebenen über insgesamt 192 Meter rund um das Öko-Gebäude. Biologische Vielfalt kann hier direkt bewundert, angefasst, gerochen und geschmeckt werden.

    Mit einer Pflanzenkläranlage möchten wir aus Grauwasser (z.B. Abwasser aus der Küche) wieder Brauchwasser machen. Das kann wieder in den Nutzwasserkreislauf eingebracht werden, indem wir es als Gießwasser für unsere Beete nutzen.

    Die Pflanzenkläranlage wird Teil der Ausstellung „Biologische Vielfalt in der Stadt“ und zeigt auf einfache Art und Weise, wie Wasserkreisläufe der Natur funktionieren und wie auch im heißestens Sommer Trinkwasserknappheit vorgebeugt werden kann.

    Wir freuen uns über HelferInnen beim Bau. Dabei könnt Ihr auch viel über Wasserkreisläufe lernen.

    Der Bau der Anlage wird ermöglicht durch den Umweltfond der Fraport AG.


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  • Stand der Dinge Frankfurter Garten

    (Gu, alerts)

    FRANKFURT – Das Gelände ist fürs Gärtnern eigentlich gar nicht geeignet. 2500 Quadratmeter, teils asphaltiert, verkehrslärmlaut, mitten im dicht besiedelten Frankfurter Ostend. Überhaupt keine grüne Umgebung also. Und doch wird hier seit 2013 gesät, gepflanzt, geerntet. Der Frankfurter Garten, größtes hessisches Urban-Gardening-Projekt, hat sich an der Stelle etabliert, an der vorher ein Parkplatz war. In den Hochbeeten keimen Kräuter und Salat, wachsen Kohlrabi und rote Bete, einer hat Himbeersträucher gepflanzt. Fast 80 verschiedene Tomatensorten hatten sie im vergangenen Sommer. Sofort haben sie ein Tomatenfest gemacht.

    • MEHR INFORMATIONENMitmachen im Frankfurter Garten kann jeder Interessierte, die Mitgliedschaft im Verein ist nicht nötig. Einfach hingehen, fragen, loslegen. Der Verein erhebt keine Mitgliedsbeiträge. Das Non-Profit-Projekt bekommt Spenden und generiert Einnahmen durch den Verkauf von Speisen und Getränken an einem Kiosk auf dem Gelände, durch Workshops (zum Beispiel für Schulen und Unternehmen) sowie durch Führungen. Sponsoren gibt es auch, dazu gehören Fraport, Binding und Rapp’s. Die Stadt Frankfurt überlässt dem Frankfurter Garten das Areal im Ostend (Danziger Platz) und das Fischergewölbe umsonst, Nebenkosten müssen bezahlt werden. Geöffnet hat der Garten täglich außer montags von 12 Uhr bis etwa 21 Uhr (bei schlechtem Wetter schließt er früher).

      Informationen unter www.frankfurter-garten.de.

    „Urban gardening ist an vielen Orten ein Trend“, sagt Carolin Duss, die ehrenamtlich die Pressearbeit für den Verein macht. „Aber jeder Garten sieht anders aus. Das ist abhängig von den Menschen, die das machen.“

    Die Menschen im Frankfurter Garten – etwa 60 regelmäßig Aktive – sind eine städtisch-bunte Mischung: Familien mit Kindern, Alleinstehende, Senioren, Studenten, Hartz-IV-Empfänger, Banker. Einer, erzählt Duss, kommt oft nach Feierabend die paar Schritte von der EZB herüber, um beim Harken und Gießen abzuschalten. Andere pflanzen Karotten und Kohl an, weil sie sparen müssen. „Und wenn jemand gar kein Geld hat, um Saatgut oder Setzlinge zu kaufen, gibt es immer jemanden, der ihm das schenkt.“

    Das Soziale wird hier groß geschrieben, deshalb sind auch die Preise am Kiosk moderat. „Hier soll sich auch jemand, der Hartz IV bekommt, einen Kaffee leisten können.“ Andere Vereine oder Projekte, bei denen das Geld knapp ist, dürfen auf dem Gelände im Ostend Veranstaltungen machen. So etwas wie ein Flohmarkt, bei dem Mädchen Klamotten tauschen oder für kleines Geld weiterverkaufen, passt gut ins Konzept – es ist nachhaltig.

    Verwenden, „was die Stadt nicht mehr braucht“, so steht es auf der Homepage des Frankfurter Gartens. Die Hochbeete etwa (die den Vorteil haben, dass sich beim Gärtnern keiner bücken muss) werden aus alten Paletten, ausrangierten Regalbrettern oder anderem Holz vom Sperrmüll selbst gezimmert. „Erst vor kurzem“, erzählt Duss, „haben uns zwei Herren von einem Restaurant ausrangierte Stühle vorbeigebracht.“ Die stehen jetzt zusammen mit einem Sammelsurium von Stühlen und Bierzeltgarnituren vor dem Kiosk. Im Sommer sind die Plätze gefragt, der Garten ist offen für alle, die bei (Apfel)Wein, Bier und Handkäsbrot chillen, Musik hören oder einen Film anschauen wollen. Der Ort hat seinen Reiz: mitten in Frankfurt, mit Blick auf das neue Hochhaus der Europäischen Zentralbank, und doch ein kleiner Kosmos für sich.

    Der Kosmos dehnt sich neuerdings aus in die Stadt. In der Frankfurter City wachsen Sellerie und Salat aus einer Fassade, sie dürfen sogar geerntet werden. Die ungewöhnliche Bepflanzung sorgt bei Passanten für Irritationen, bisweilen für Belustigung und oft für Fragen.

    Die Antwort ist einfach: Hier geht es um die essbare Stadt. Die bepflanzten Holzpaletten haben nicht nur einen praktischen Nutzen, sie sollen die Städter auch zum Nachdenken anregen: Wie werden unsere Nahrungsmittel produziert? Wie wollen wir uns ernähren? Wie wichtig ist uns Regionalität? Wie wollen wir in der Stadt miteinander leben? Das Ziel formuliert Duss so: „Wir wollen, dass Frankfurt grüner und nachhaltiger wird.“

    Im „Zukunftspavillon“, zu dem die Fassade gehört, werden solche Themen diskutiert. Das Provisorium auf dem Goetheplatz, umringt von Bankentürmen, ist ein Ergebnis des Architektursommers Rhein-Main, mit dem die Stadt testen will, ob eine Bebauung das öde Riesen-Areal sinnvoll gliedern könnte.

    Auch an anderen Stellen in Frankfurt hat der Frankfurter Garten Paletten mit Essbarem bepflanzt, um zu zeigen: Ja, wir können etwas tun, die Städter können ihre Stadt gestalten. Dass das nachgeahmt wird, freut die Gärtner. Gerade habe eine Schule angefragt, um sich beim Bepflanzen der Paletten helfen zu lassen.

    „Bei vielem, was wir machen, steht am Anfang jemand, der sagt: Ich würde mal gern dieses und jenes ausprobieren“, erzählt Carolin Duss. Pilze züchten zum Beispiel, die knackfrisch verarbeitet werden und keine Weltreise hinter sich haben. Zusammen mit der Stadt war bald der geeignete Raum dafür gefunden: das Fischergewölbe unter der Alten Brücke. Früher diente es den Mainfischern als Garage für ihre Boote, zuletzt stand es leer. Auf 550 Quadratmetern wachsen dort seit einigen Monaten Champignons, Austernpilze, Kräutersaitlinge und Shiitake. Mit einer Ernte von mehreren Tonnen rechnen die Stadtgärtner in einigen Jahren.

    Ob das wahr wird, weiß noch niemand. Denn der Frankfurter Garten ist ein Projekt auf Abruf. Der Vertrag für das Gewölbe läuft Mitte 2017 aus, der für das Areal am Danziger Platz schon Ende 2016. Dass die kostenlose Nutzung des Geländes (Nebenkosten zahlt das Projekt selbst) nicht unbefristet sein würde, war von Anfang an klar. Wenn eines Tages die Nordmainische S-Bahn gebaut wird, wird das Grundstück im Ostend gebraucht.

    Aber bis dahin kann noch viel Wasser den Main hinunter fließen. Die urbanen Gärtner hoffen auf eine erneute Verlängerung des Vertrags oder auf ein Ausweichquartier. Allzu schwierig wäre ein Umzug nicht: Alles auf dem Gelände inklusive der Hochbeete ist mobil, könnte wieder verwendet werden und auf einem anderen Platz die Stadt ein bisschen grüner machen.

    http://www.echo-online.de/lokales/rhein-main/gaertnern-und-utopie-gehen-beim-urban-gardening-hand-in-hand_16903531.htm (mehr …)

  • Frankfurter Garten feiert 3-jähriges

    (Gu, Newsletter)

    das Programm steht hier: http://frankfurter-garten.de/works/wir-werden-3-lets-have-a-gartenparty/
    Außerdem: Neu ab Mai: Geführte Urban-Gardening-Touren durch Frankfurt. Während eines 2-stündigen Spaziergangs erfahrt Ihr, wie der Garten am Danziger Platz enstand, warum der Zukunftspavillon auf dem Goetheplatz steht und wie wir tonnenweise Pilze im alten Fischergewölbe züchten möchten. Kommt mit und unterstützt so unser Projekt. Hier könnt Ihr Euch für eine Tour anmelden. Schippe statt Tastatur, Erde statt Bildschirm, Aussaat statt Meeting – im Mai kommen Unternehmerteams zu uns in den Garten und in den Zukunftspavillon, um sich auf einer anderen Ebene kennen- und schätzen zu lernen. Wer das größte Urban-Gardening-Projekt Hessens als Lernort nutzen möchte, kann sich die Angebote für Unternehmerteams hier anschauen.

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  • Frankfurter Garten: unsichere Bleibeperspektive

    (Gu, alerts, 17.3.9
    […] Eine Herausforderung wird die neue Saison für Lohmann-Thomas und ihre Mitstreiter auf jeden Fall werden – ganz gleich, wie das Wetter in den kommenden Monaten wird. Wie die Chefin erklärt, sei der logistische Aufwand schon jetzt sehr groß, weil sich der Frankfurter Garten längst nicht mehr auf das Ostend beschränkt.

    Auf dem Goethe-Platz in der Innenstadt steht der sogenannte Zukunftspavillon des Projekts. Aktionen, Workshops, Ausstellungen und Vorträge steigen dort. Schulklassen nutzen den Pavillon als Lernort. Und Neugierige können sich dort erklären lassen, wie auf kleinstem Raum regionale Nutzpflanzen angebaut werden können.

    Darüber kommen zahlreiche Schulklassen in den Frankfurter Garten, um mehr zu erfahren über nachhaltigen Gemüseanbau. Und manche Projekte, die am Danziger Platz mittlerweile steigen, müssen nicht unbedingt etwas mit dem Gärtnern zu tun haben. „Es gibt hier Yoga-Kurse, Massagen. Im Sommer möchte eine Dame hier einen Malkurs veranstalten. Aufgrund der großen Fluktuation an Menschen entstehen auch immer wieder neue Ideen“, freut sich Lohmann-Thomas.

    Trotz der vielen Arbeit ist die Leiterin aber auch erleichtert. Im vergangenen Jahr hatte es Beschwerden gegeben über den Frankfurter Garten. „Anwohner hatten darüber geklagt, dass sie sich vom Lärm hier gestört fühlten. Und tatsächlich war es manchmal nicht gerade leise, weil viele Menschen vor Ort waren“, sagt Lohmann-Thomas.

    Gemeinsam mit den anderen Gärtnern sorgte sie dann dafür, dass Bereiche des Frankfurter Gartens mit Holz schallisoliert werden, so dass sich der Lärm nur noch in Richtung des Ostbahnhofs ausbreitet und nicht mehr in Richtung Wohnbebauung. Zudem kommen nun keine Verstärker mehr zum Einsatz, wenn beim Urban-Gardening-Projekt am Danziger Platz Live-Musik gespielt wird. „Nun wird hier nur noch unplugged gespielt“, kündigt Lohmann-Thomas an, die allerdings dennoch die Nachbarn aufsuchen und sie in den Garten einladen möchte.

    Eine andere Herausforderung dürfte für den Frankfurter Garten ungleich größer werden. Das Projekt könnte den Arbeiten zum Bau der Main-Weser-Bahnstrecke zum Opfer fallen. „Wir warten derzeit auf ein Schreiben der Deutschen Bahn in dieser Angelegenheit“, erklärt die Leiterin. Daher habe man sich auch bereits Gedanken gemacht über eine eventuelle Ausweichfläche.

    Bei dieser solle es sich aber ebenso um eine Brachfläche handeln, wünschen sich die Gärtner. Und sie möchten auch im Ostend bleiben, weil das Projekt bei den Anwohnern dort so viel Anklang findet. Erleichtert ist Lohmann-Thomas, weil Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Planungsdezernent Olaf Cunitz (beide Grüne) hinter dem Frankfurter Garten stehen.

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Die-Garten-Saison-kann-beginnen;art675,1911550 (mehr …)

  • Frankfurter Garten baut Pilze an

    (Gu, alerts, 16.1.)

    In Frankfurt werden nicht nur Grüne-Soße-Kräuter angebaut, sondern auch Champignons, Austernpilze, Kräuterseitlinge und Shiitake. Die Frankfurter Pilze kultiviert der „Frankfurter Garten“ im sogenannten Fischergewölbe unter der Alten Brücke. Der Frankfurter Garten hat ein neues Urban Gardening Projekt lanciert: Auf einer 550 Quadratmeter großen Fläche im Fischergewölbe unter der Alten Brücke sollen nun ganz unterschiedliche Speisepilze angebaut werden. Das erklärte Ziel ist es, frische Pilze wenige Stunden nach der Ernte auf den Frankfurter Tellern servieren zu können. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) und Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) unterstützen das Vorhaben, die Räumlichkeiten stellt das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) zur Verfügung. Es wird damit gerechnet, dass idealerweise in ein paar Jahren mehrere Tonnen geerntet werden. 70 000 Tonnen Pilze werden in Deutschland jährlich produziert, dennoch wird ein Großteil der Speisepilze Polen oder sogar aus Ostasien importiert. Jetzt aber sollen die Frankfurter im größten Urban Gardening-Projekt Hessens zu urbanen Bauern und Gärtner werden. Die Mitglieder des Frankfurter Gartens ernten bereits Gemüse, Obst und Heilkräuter auf 2300 Quadratmetern Danziger Platz nahe des Ostbahnhofs.

    Nun will Boris Wenzel vom Frankfurter Garten e.V. eine ökologisch vertretbare und verbrauchernahe Pilzzucht In Frankfurt auf die Beine stellen. „Wer den vollen Geschmack eines Seitlings, Shiitakes oder Champignons erleben will, sollte auf Pilze zurückgreifen, die weder durch lange Transportzeiten noch Kühlung gelitten haben. Frische Pilze möchten wir als Frankfurter Garten deshalb selbst züchten“, so Ilona Lohmann-Thomas, Vorstand des Vereins Frankfurter Garten e.V. „Nachdem der Frankfurter Garten den Danziger Platz in eine grüne Oase verwandelt und den Zukunftspavillon am Goetheplatz begrünt, ist das ein weiteres gutes Beispiel, wie sich leerstehende, ungewöhnliche Orte sinnvoll und nachhaltig nutzen lassen“, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz. „Unter dem Stichwort Urban Farming oder Underground Farming sind schon in anderen Städten ehemalige Bunker oder Tunnelanlagen landwirtschaftlich genutzt worden – jetzt auch die Fischergewölbe.“

    Erst im Oktober 2015 reiste seine Magistratskollegin Heilig nach Mailand, um dort für Frankfurt den „Milan Urban Food Policy Pact“ zu unterzeichnen. Ziel der Vereinbarung ist, auf die wachsende Rolle der Städte für eine gesunde und nachhaltige Ernährung ihrer Bürger hinzuweisen sowie eigene Strategien und Ziele für diese zu entwickeln. Das Projekt des Frankfurter Pilzgartens passe wunderbar in diese Ziele einer Green City. Bislang habe es keine umsetzbaren Vorschläge für eine sinnvolle Nutzung des Fischergewölbes gegeben, berichtet Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne). „Wer die Räumlichkeiten unter dem Mainkai kennt, versteht, dass gerade Pilze in dem historischen, aber vor allem dunklen und feuchtnassen Gewölbe gut zurechtkommen. Über das Urban Gardening-Projekt möchten wir als Stadt den heute fast unsichtbaren Ort einer gemeinnützigen Nutzung zuführen. Neben den sozialen und ökologischen Aspekten des Vereins möchten wir das fast vergessene Fischergewölbe aus dem Dornröschenschlaf wecken.“

    http://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/We-are-the-champignons-Frankfurt-macht-jetzt-in-Pilzen-26200.html (mehr …)

  • Frankfurter Garten baut Zukunfts-Pavillion mit Nahrungsmitteln

    (Gu, Newsletter, 1.11.)

    Am Freitag, den 27. November, findet die Eröffnung des Zukunfts-Pavillions am Goetheplatz statt, zu der wir Euch herzlich einladen! Spread the news, bringt Freunde, Bekannte und Nachbarn mit! Lasst Euch übrigens vom Wort „Pavillion“ nicht täuschen – das Bauwerk ist 30 Meter lang und 8 Meter hoch. Integriert in die Statik: Nutzpflanzen, zum Beispiel Kohl. Wir zeigen, wie man „die Wände hoch“ und in ein Gebäude integriert selbst Nahrungsmittel anbauen kann. Und: Dieses Gebäude ist problemlos abbau und an anderer Stelle erneut aufbaubar – kein Müll, yeah! Wir haben viel Zeit, Mühe, Hirnschmalz und Leidenschaft in dieses Großprojekt gesteckt und freuen uns über jeden, der es ab Dezember nutzen möchte. Ein Jahr lang könnt Ihr – nur zwei Gehminuten von der Hauptwache entfernt – gärtnern, mitten im Großstadttrubel entspannen und den Pavillion als offene Bühne nutzen. In Vorträgen, Ausstellungen, Diskussionen und anderen Formaten können sich alle Bürger darüber austauschen, wie unsere Stadt und die Region in Zukunft gestaltet werden soll. (mehr …)

  • Frankfurter Garten beim Architektursommer dabei

    (Gu aus Newsletter, 1.9.)

    Architektursommers Rhein Main 2015

    Wir bringen mehr Grün in die Stadt – und sind deshalb Kooperationspartner des ASRM 2015. Wir begrünen den ASMR-Zukunftspavillion, der eine Jahr lang auf dem Goetheplatz stehen wird, von oben bis unten. Und wir sorgen für einen schwimmenden Garten auf dem Main. Aktuell suchen wir für den Aufbau noch Handwerker, die mit uns diese neuen Wohn- und Lebens-Visionen in Frankfurt erschaffen möchten. Wie Zukunftspavillion und schwimmender Garten aussehen sollen, seht Ihr auch hier.


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  • Galli Theater beim Frankfurter Garten dabei

    (Gu aus Newsletter, 6.8.)
    Das Galli-Theater hat in uns eine sommerliche Freiluftbühne gefunden und ist regelmäßig samstags und sonntags ab 16 Uhr da.
    Außerdem interessant:
    Sonntag, 16. August, 17 Uhr: Lesung „Der Ostparkblues“
    Die GartenLese freut sich über erneuten Besuch von Autor Simon Zawalinski und Peggy Theurer. Setzt Euch, nehmt Euch n Getränk und lauscht einfach mal, was die beiden übers Ostend, den Ostend, Frankfurt und die weite Welt zu erzählen haben. Gesammelte Eindrück zu aberwitzigen Abenteuern und schier unglaublichen Begegnungen im Werk „Ostparkblues“.

    Freitag, 20. August, 20 Uhr: Theaterstück „Männerschlussverkauf“
    …Ein Klassiker-Stück des Galli-Theaters Frankfurt. Macht an einem schönen Sommerabend vielleicht noch mehr Spaß. Nehmt Euch Taschentücher mit, manch eine und sogar manch einer soll vor Lachen bei der Aufführung schon geweint haben.

    Samstag, 22. August ab 15 Uhr: 1. Interkulturelles türkisch-deutsches Weinfest im Garten
    Zwei Weinstände, zwei Nationen, ein Gedanke. Natural Floor (MittwochsMarkt im Frankfurter Garten udn Kleinmarkthalle) bieten türkische Spezialitäten und Weine junger Winzer aus der Türkei, Rocking Riesling schenkt Weine aus der deutschen Jungwinzerszene aus. (mehr …)

  • Tolles Juni-Programm im Frankfurter Garten

    (Gu, Mail, 31.5.)
    Mittwoch, 3. Juni, 9 Uhr: ZUMBA im Garten – Fit für den neuen Job. Jeisy macht Euch mitten im Grünen fit mit ZUMBAFitness. Mehr Infos

    Donnerstag, 4. Juni, 17 Uhr: Frankfurter GartenLese. Der traumhaft illustrierte Erzählband „Marcovaldo oder Die Jahreszeiten in der Stadt“ von Italo Calviono in einer Lesung mit dem Schauspieler Paul Seeger und einem Gespräch mit der Künstlerin Doro Petersen. In Kooperation mit der Büchergilde Buchhandlung & Galerie. Mehr Infos

    Samstag, 6. Juni, 17-20 Uhr: Gastmahl_Ostend. Öffentliches Gastmahl. Eine Tafel mit Speisen und Getränken bietet den Ort für Unterhaltung und Kommuniation. Schauspieler des Theater Willy Praml umkreisen mit szenischen Beiträgen das Thema Geld und eröffnen das Gespräch. Mehr Infos

    Donnerstag, 18. Juni, ab 18 Uhr: Integration geht durch den Magen: Kochereignis mit Shout Out Loud für Flüchtlinge und Migranten und alle, die interkulturelle Hürden ganz einfach mit Essen überwinden möchten. Mehr Infos

    Sonntag, 14. Juni, 12-17 Uhr: Mädchenflohmarkt Frankfurt. Klamotten second hand für wenig Geld kaufen und verkaufen, anstatt sie wegzuwerfen: Auch so geht Nachhaltigkeit. Mehr Infos

    Samstag, 20. Juni, 16-18.30 Uhr: Kräuterworkshop mit Ulli Ruprecht. Das Thema: Schöne Haut und lichte Seele. Wellness mit Johanniskraut und anderen Sonnengewächsen. Mehr Infos

    Samstag, 20. Juni, 16 Uhr: Galli im Garten. Märchen-Mitspieltheater für Kinder ab 3. In kreativer Kooperation mit dem Galli-Theater Frankfurt. Mehr Infos

    Samstag, 27. Juni, ab 10 Uhr: Der Frankfurter Garten nimmt am „Grünen Tag“ teil. Wir stellen unser Projekt vor und tauschen uns mit anderen grün Gesinnten aus. Mehr Infos folgen.


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  • ein neuer Zaun für den Frankfurter Garten

    (Gu aus RSS, 13.3.)
    Die Architektin Anja Ohlinger, die den Gemeinschaftsgarten fleißig unterstützt, hatte gemeinsam mit Britta Eiermann für die TU Darmstadt ein Stehgreifprojekt für den Zaun des Frankfurter Gartens ins Leben gerufen. Im Experimentierlabor, einem begehbaren Container auf dem Gelände, waren die Zaunmodelle ausgestellt worden. Dort konnten sich die Besucher ein genaues Bild von den Entwürfen machen. Das Konzept der Architekturstudenten zielt vor allem darauf ab, der bestehende Umzäunung einen zusätzlichen Nutzwert zu geben. So sollen auf der Nordseite in die Holzbauzäune künftig Stauraumelemente für Gartengeräte, Sitzgelegenheiten, Pflanzkübel und eine vertikale Begrünung in den Zaun integriert werden. Auf der Südseite hingegen werden die vorhandenen Stahlbauzäune mithilfe von Lkw-Planen in eine abstrakte Wiese verwandelt. Wir sind gespannt!


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  • Frankfurter Garten startet in die Saison

    (Gu, Mailing, 3.3.)
    am 11. März steigt die offizielle Eröffnungssause des Gartenjahres 2015 mit dem neuen Mittwochsmarkt, mit Musik, mit großem Wiedersehen, mit Euch!
    Zum ersten Mittwochsmarkt gibt es Musik und es wird der Sieger eines Wettbewerbs gekürt: „Architekturstudenten aus Darmstadt. Die haben sich grüne, nachhaltige, rundherum großartige Modelle ausgedacht, wie sie unseren Garten-Zaun verschönern können“

    Termine

    Der Garten wacht auf
    Sonntag, 8. März, 11 bis 17 Uhr
    Frühjahrsputz an der frischen Luft macht frisch im Hirn – also hoch die Ärmel und mal mit angepackt …Für alle, die Lust haben, mitzugärtnern oder den Frankfurter Garten besser kennenzulernen. Für alle, die wissen, dass man sich nach so einer Aktion gut fühlt. Es gibt Kaffee, Tee, Suppe, gute Laune und nette Leute.

    ShoutOutLoud-Küche, Thema: Kohl – Gemeinsam Kochen &
    erfahren, warum Kohl so gut für uns ist                                

    Samstag, 14. März, 12-15 Uhr
    Richtig zubereitet schmeckt Kohl lecker und ist ein sehr gesundes Gemüse. Gemeinsam mit euch möchten wir uns dem guten alten Kohl nähern! Lernt was über Grünkohl, Rosenkohl, Weißkohl, Rotkohl, Kohlrabi, Brokkoli und Co. und teilt gleichzeitig Euer Wissen und Eure Lieblingsrezepte mit uns. Mehr Infos bekommt Ihr hier
     
    Mädchenflohmarkt Frankfurt – Saisonstart im Frankfurter Garten
    Sonntag, 22. März, 12 bis 16 Uhr
    Verkauft Eure Vintageschätze und eigenen Kreationen auf der Frühlingsedition des Mädchenflohmarkts oder entdeckt als Käuferin tolle Klamotten für wenig Geld. Die Idee dabei: Wir werfen keine Klamotten weg, sondern freuen uns, wenn eine Andere sie trägt. Mehr Infos findet Ihr hier oder hier.

    Frühlingserwachen mit Birke, Brennessel & Co. – Kräuterworkshop
    Samstag, 28. März, 16 bis 18.30 Uhr
    Eine Frühjahrskur für wintermüde Glieder mit Ulli Rupprecht
    Wir probieren frische Brennesselbutter auf Brot, bereiten einen Smoothie mit Wildkräutern, lernen, einen Leberwickel aus Schafgarbe zu machen und mischen unseren Frühjahrskurtee. 
    Kosten: 5,- €
    Anmeldung: kontakt@frankfurter-garten.de

    Mein eigenes Bienenvolk! – Bienenkisten-Workshop
    Samstag, 28. & Sonntag, 29. März, jeweils 11 bis ca. 16 Uhr:
    In diesem Workshop baut Ihr Eure eigene Bienenkiste mit vorgesägten Bausätzen und tatkräftiger Unterstützung von Emiliano, Timon und Thorsten. Ihr lernt die Basics der Bienenhaltung in einem ausführlichen Grundkurs speziell zugeschnitten auf das Imkern mit der Bienenkiste. Zusätzlich könnt Ihr erste praktische Erfahrungen am Bienenstand des Frankfurter Gartens sammeln.

    Verbindliche Anmeldung für einen der maximal 10 Plätze bis 15.03.2015 an: bienen@frankfurter-garten.de. Kursgebühr: 245 € – Kosten für Material, Nutzung Werkzeug, Einführungskurs, Verpflegung; ohne Bienen. Mehr Bienen-Infos gibts hier.


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  • Frankfurter Garten plant Saisoneröffnungsfest

    (Gu, Mailing, 2.2.2015)
    […] Im März starten wir frühlingshaft durch, am Mittwoch, den 11.03., ist große Wiedereröffnung mit Wochenmarkt und Live-Musik, außerdem könnt Ihr auch wieder unsere Garten-Kiosk-Spezialitäten genießen. Mehr dazu im März-Newsletter, aber markiert Euch doch diesen Tag schon mal dick und grün im Kalender.
    Im April bekommen wir einen nigelnagelneuen Gartenzaun. „Umfriedung“ kann man auch dazu sagen, klingt ja irgendwie netter. Planen und bauen werden diese Umfriedung Architekturstudenten der Technischen Hochschule Darmstadt im Zuge eines Stehgreifwettbewerbs. Schöner von innen und einladender von außen wird er sein, der Zaun. (mehr …)

  • Frankfurter Garten kooperiert mit Verkehrsgesellschaft Ffm un Mainove

    (Gu, Mailing, 2.1.2015)

    „Umweltschutz ist ein Thema für 365 Tage im Jahr. Deshalb freuen wir uns über die aktuelle Aktion der Konzernschwestern VGF (Verkehrsgesellschaft Frankfurt) und Mainova: Wer Novanatur- und Erdgas KlimaPlus-Kunde ist und bis zum März 2015 ein Abo für eine Nahverkehr-Jahreskarte bei der VGF abschließt, tut nicht nur Gutes für das Frankfurter Stadtklima, sondern auch für den Frankfurter Garten. Für jeden abgeschlossenen Vertrag unterstützt die VGF uns nämlich mit einer Spende von 50 Euro. Das freut uns und das erzählen wir gerne weiter. Mehr Infos unter www.vgf-ffm.de/de/aktuellpresse.“

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  • Frankfurter Garten: Kommerzialisierung ist umstritten

    (5.12, Gu, Projektbesuch)

    Der Frankfurter Garten hätte mit urban gardening nicht mehr viel zu tun, so sagte mir eine Gärtnerin, die während des Weihnachtsgartens einen Stand betreute und schon lange dabei ist, als ich ihr ein Manifest in die Hand drückte und sie es las. „Hier geht es doch nur noch um Kommerz, ich kann das Wort Event schon nicht mehr hören. Der Garten ist doch nur noch Staffage für die Gastro. Die braucht und, aber wir brauchen die nicht. Und auch keinen Strom etc.“. Das ist natürlich eine Einzelstimme. Sie beklagte weiter, dass der Verein und gerade die Geldflüsse nicht transparent sind und das Gärtnern ist im Hintergrund. Die Gastro muss Geld ranschaffen und dazu müssen die Leute konsumieren und dafür braucht es Events. Wozu das Geld wirklich notwendig ist, leuchtet ihr nicht ein, denn zum Gärtnern brauchen sie nur Erde, Wasser, Samen. Sie bekommen auch keinerlei Ermäßigungen, wenn Sie Stände betreuen oder andere Arbeiten ehrenamtlich leisten. Es knirscht im Gartenorgagetriebe. Von uns und unseren Workshopangeboten/Tagungen etc. hatte sie noch nie gehört, es wird nix weitergeleitet. Ein wichtiger Kooperationspartner hat das Projekt verlassen, die Naturschule. Ihr war es wohl zu kommerziell. In der Frankfurter Ökoszene wird das Projekt kritisch gesehen, wegen des Sponsorings u.a. durch Fraport. Außerdem habe ich erfahren, dass die Initiatorin des Projekts, Daniela, wohl nicht von sich aus aus dem Vereinsvorstand gegangen ist, sondern nicht mehr gewählt wurde. Interessant: der Foodsharing-Schrank wurde während meines Aufenthalts mehrfach genutzt, von Leuten, die sich daraus was genommen haben.

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  • Weihnachtsgarten im Frankfurter Garten mit Suppe für alle aus dem Faierteiler

    (Gu, newsletter, 1.12.)

    Viele Leute haben mitgeholfen, den Weihnachtsgarten zu planen und aufzubauen. „Zu den Fleißigen gehören übrigens auch 20 Studenten der Frankfurter Stipendiatengruppe der Stiftung der deutschen Wirtschaft, die am 26.11. ihren „Social Day“ genutzt haben, um unsere weißen Hütten zu schmücken“.Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann findet es übrigens auch wunderbar im WeihnachtsGarten. Seinen Besuch hat er sogar schon als „Tradition“ bezeichne. […] Danke an unsere Freunde von ShoutOutLoud, die nicht nur den Lebensmittel-FairTeiler mehrmals die Woche befüllen, sondern auch die „Suppe für Alle“-Aktion mit uns durchgeführt haben.

    Der OB vor dem Verteiler

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  • buntes Weihnachtsgartenprogramm im Frankfurter Garten

    (Gu, Newsletter, 18.11.)

    Der „WeihnachtsGarten“ im Frankfurter Garten findet vom 28. November bis 14. Dezember statt. .Es gibt ein buntes (upcycling-) Workshop- und Veranstaltungs-Programm, Stände regionaler Designer und ein Vorlesezelt. Die Einnahmen des diesjährigen Wundertütenverkaufs und alle weiteren Spenden gehen an Ärzte ohne Grenzen. Der Flyer ist beim Projekt abgelegt

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  • Frankfurter Garten nimmt Motto der Buchmesse auf

    (Gu aus alerts, 8.10.)
    „Das Gastland der Buchmesse präsentiert sich in Frankfurt. Darum stehen die kommenden Tage im Frankfurter Garten am Danziger Platz auch unter dem Motto „Schweiss & Poesie“. Sauna trifft da auf Poetry Slam und Spoken Word.
    Finnland, damit verbinden wir ganz viel Natur, kalte Winter und heiße Saunen. Manche Klischees stimmen ja auch. Und davon können sich die Frankfurter vom 8. bis 10. Oktober persönlich überzeugen. In der Urban Gardening Initiative Frankfurter Garten am Danziger Platz macht nämlich eine mobile Sauna halt. […]
    Und weil sich Finnland unter der Leitung des Goethe Instituts Finnland im Frankfurter Garten auch literarisch vorstellen möchte, gibt es am Mittwoch ein Bühnenprogramm für Autoren und Sonngwriter aller Spachen[…] Donnerstag und Freitag lockt wieder ab 17 Uhr die offene Bühne.
    […]

    http://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Kultur-9/Finnisch-gut-Mobile-Sauna-Gedichte-und-mehr-im-Frankfurter-Garten-22801.html

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  • neuer Gestattungsvertrag für Frankfurter Garten

    (Gu, mailing, 30.9.)
    Ja, denn der neue Gestattungsvertrag mit der Stadt Frankfurt am Main erlaubt uns auch in den nächsten beiden Jahren das Thema urban gardening den Menschen in unserer Stadt nahe zu bringen und vielen zu zeigen, wie aus einem selbst gewonnen Samen Tomaten wachsen.

    Hier ein kleiner Rückblick auf September …:

    Der Frankfurter Garten hat – um Menschen, das Thema urbanes Gärtnern näher zu bringen und auch zu seiner Finanzierung – seine erste wirklich große Teambuilding-Veranstaltung durchgeführt. 120 Notenbanker können seither Gartenkisten bauen. […]
    Auch kulturell war der September ein starker Monat: am 6. fand ein Speed-Dating der besonderen Art statt: sieben jungen – und sicherlich bald arrivierte – AutorInnen aus Frankfurt am Main und Umgebung nutzten einen sonnigen Samstag zu Literaturverabredungen! Eingeladen durch wenige Worte aus dem jeweiligen Werk konnte man dann im Wechsel drei verschiedenen Lesungen lauschen – an verschiedenen Orten im Garten (initiiert und organisiert wurde das Ganze von Petra, Susanne und Jannis Plastargias – nächstes Jahr wieder!).
    Vom 12. bis 14. lud der Frankfurter Garten zu den Open-Air Wild Nights ein, großes Kino im Garten, kuratiert von Daniel Brettschneider (Hafenkino, Freiluftkino Frankfurt).
    Gärtnerische Expertise konnte man am 17. bei Dr. Christiane Jünemanns Vortrag „Tierschutz ist Pflanzenschutz“ und am 19. bei Martin Kerns (Dottenfelder Hof) Vortrag „Eigenes Saatgut gewinnen“ erlangen. Mit dem neu erlangten Wissen kann das Gartenjahr 2015 zuversichtlich angegangen werden …
    Emilianos und Christines Kartoffelfest folgte am 20.: das Highlight des Monats! Ganze 20 Kilo Kartoffeln konnten gemeinsam geerntet und direkt danach zu köstlichen Bratkartoffeln, delikater Suppe und wunderbarem Kuchen usw. verarbeitet werden.
    Am 21. fand der Mädchenflohmarkt im Frankfurter Garten statt – nun schon zum sechsten Mal […]

    … und jetzt die Vorschau auf den Herbst:

    Vom 8. bis 10. Oktober präsentiert sich zu Ehren des Buchmesse-Gastlandes Finnland die „Junge Finnische spoken Word Szene/ Poetry Slam-Szene“ mit Sauna zu „Schweiss & Poesie“ im Frankfurter Garten. […]
    Am 14. von 18 bis 19 Uhr bietet Stephanie eine Workshop zum Thema Wilde Straßen- und Gartenkräuter – krautgesund: Die Verzauberte – Wegwarte“ an.
    Ja, und dann wird mit Yul´s – fast kann man schon sagen: traditionellem – Kürbisfest die Gartensaison an Halloween (oder wie man früher feierte, am Reformationstag, kurz: am 31. Oktober) abgeschlossen. 90 Kürbisse sind herangereift, wobei zu unsrer Ernte immerhin noch stolze 40 übrig waren (wann wurde nur der Rest gepflückt??)!! Das Fest beginnt um 19 Uhr.
    Vom 28. November bis 14. Dezember präsentiert sich der Frankfurter Garten schließlich in anderen Farben (tendenziell rot und Gold und grün…) zum 2. Frankfurter-Weihnachts-Garten!! […]

    Weitere Neuigkeiten aus dem Garten …:

    Seit kurzem gibt es im Frankfurter Garten eine „Fair-Teiler“ – eine Tauschbörse für übrig gebliebene, aber noch essbare Lebensmittel. Alle, die welche übrig haben, können diese zum Fair-Teiler bringen, damit sich andere bedienen können. ShoutOutLoud – Changing the World Step by Step e.V., Foodsharing und der Frankfurter Garten wollen mit dem Fair-Teiler eine kleinen Beitrag zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung leisten. […]


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  • viel los im Frankfurter Garten

    (Gu, mailing, 16.9.)
    neben kulinarischen Highlights:
    am Freitag um 17:30 Uhr einen Vortrag zur Saatgutgewinnung von Martin Kern,
    am Samstag das Kartoffelfest mit den ersten von Emiliano und Christiane geernten Kartoffeln von 14 -18 Uhr
    ….und am Sonntag den berühmt-berüchtigten Mädchenflohmarkt von 11 bis 17 Uhr!!


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  • Frankfurter Garten: Zukunft sichern Teil 3

    (Gu, Mailing, 28.7.)
    Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,

    bei den letzten beiden Garten-Club Treffen im Juli haben sehr viele von Euch den Wunsch geäußert, den Frankfurter Garten zu erhalten.
    Viele haben konkrete Bereiche angesprochen, bei denen sie gerne mithelfen wollen: Gartenarbeit, Bienen, Führungen, Buchhaltung, Schriftführer, Küchendienste, Pressearbeit, Bildungsangebote für Kinder, Werkstatt etc.
    Und einige haben auch ganz deutlich gesagt, dass sie gerne in den Verein eintreten wollen.

    Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz!

    Beim nächsten Treffen, am kommenden Mittwoch, 30.07. um 19:00 Uhr, muss es jetzt konkreter werden:
    Die Zeit drängt, denn wir müssen spätestens Mitte September entscheiden, ob wir es gemeinsam schaffen, den Frankfurter Garten weiter zu betreiben. Deshalb heißt es nächste Woche:

    „Wir schauen hinter die Kulissen“…

    Was wir gemeinsam mit Euch vorhaben:

    1. Wir wollen gemeinsam auflisten, welche vielen verschiedenen Aufgaben zu den jeweiligen Bereichen gehören. Ilona, Daniela und Petra werden hierfür bereits etwas vorbereiten. Anschließend wollen wir für alle Aufgaben Menschen finden, die die Verantwortung dafür übernehmen.

    2. Sollten wir niemanden für gewissen Aufgaben finden, müssen wir gemeinsam entscheiden, ob das Aufgabengebiet wegfallen kann (Beispiel: wenn sich niemand findet der Kulturveranstaltungen organisieren will wird es keine Kulturveranstaltungen geben, aber wenn sich niemand findet, der/die z.B. zum Hornbach fahren kann, können wir dort keine Ware mehr holen…)

    3. Weiterhin wollen wir Euch einen Einblick in die Finanzen geben um Fragen wie: „was kostet eigentlich der Strom“ zu beantworten. Dafür bereitet Ilona etwas vor.

    (Wir treffen uns übrigens bereits um 18:00 Uhr mit dem Vorstand vom „Solarverein Frankfurt am Main und Umgebung e.V.“  um über die Einsatzmöglichkeit von Solarstrom zu reden…, wer daran Interesse hat, ist herzlich Willkommen)

    4. Boris wird Euch dann den „neuen Verein“ vorstellen. Fragen wie „Was kostet eine Mitgliedschaft?“ werden geklärt, aber auch: Wie organisieren wir uns im Verein?

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