Schlagwort: Frauengarten

  • Berlin: Weinblätter im Hevrin Garten

    • im Frauenheilkräutergarten besteht großes Interesse am Anbau von Wein/an Weinblättern. Außerdem brauchen sie mehr Schatten und Sitzmöglichkeiten. Sie wollen noch weitere Bänke aus Holz bauen und drum herum/oben drüber eine Konstruktion für die Weinpflanzen schaffen, die dann Schatten spenden. Das wollen sie in Kooperation mit PG bauen
    • Wie viele der Gärtner*innen/Frauen aus dem Heilkräutergarten wären denn an dem Bau beteiligt? Habt ihr auch eine Baugruppe?

    6-8 Frauen aus dem Garten von Hevrin Xelef – wir haben keine spezielle Baugruppe. Aber Bauinteressierte.

    • Wer/wie viele Menschen sind in der Baugruppe des Prinzessinnengartens? Sind das Ehrenamtliche oder beim Kollektiv Angestellt/Buftis o.ä.?

    Es wird Justus (er ist angestellt bei PG) die Anleitung übernehmen für den Bau. Vielleicht kommen noch 2-3 Interessierte von den PG dazu, aber es gibt keine offizielle Baugruppe

    • Für wen sind die Bauworkshops? Für alle Interessierten?

    Ja. Für alle. Vor allem für die Garteninteressierten von Hevrin Xelef Heilkräutergarten.

    • Wie viele Bänke sollen entstehen, wie groß soll der Platz werden?

    zwei Bänke –  gegenüberliegend, halb rund, auf den schon vorgebauten Lehmbänken (diese sacken hier leider ein und sind zu tief. Daher bauen wir auf denen die Bänke)

    • Wie werden die Pfähle in den Boden verankert, so dass die halten? Was für eine Konstruktion habt ihr euch überlegt, so dass der Wein tatsächlich ein Schattendach bilden kann?

    Beton. Und Holzbögen: 4x und dann oben als Dach noch 4x Holzstäbe.

    • Könnt ihr für die Bauaktion das Werkzeug (und ggf Maschinen?) vom Kollektiv nutzen?

    ja

    • Habt ihr schon die Weinpflanzen?

    nein, die Anfrage läuft noch an Satellit. (mehr …)

  • Bremen: Frauengemeinschaftsgarten Seve befindet sich mit auf Ab geht die Lucie

    (Antrag, Antworten)

    Das Ziel unseres Projektes ist für geflüchtete Frauen, Frauen mit und ohne Migrationsbiografie einen Ort zu erschaffen, in dem
    regelmäßig Treffen stattfinden. Viele der Frauen haben keinen Zugang zu Gärten und geschützten Räumen in der Natur. Durch
    das gemeinsame Gärtnern, Zusammentreffen und Austauschen entsteht ein Zugehörigkeitsgefühl. Gartenarbeit hat zudem einen
    therapeutischen Anteil, hier können auch Kinder davon profitieren.  

    Aktueller Stand des Projektes:
    Unser Garten steht jeder Frau* offen und ist dank des tollen Konzepts von Lucie Bremen ein toller Treffpunkt für alle. Unsere
    ehrenamtlichen Frauen im Frauenrat kommen immer gerne mit (geflüchteten, interessierten, etc.) Frauen, mit denen sie im
    Kontakt sind, gerne in den Garten und verbringen gemeinsam Zeit in einer üppigen Oase mitten in der Stadt. Die Tatsache, dass
    unsere Grünfläche in der Nähe des Vereins liegt, ist für viele Frauen sehr praktisch, um gemeinsam Zeit im Garten zu
    verbringen.  
    Durch die Teilnahme am Plenum von Lucie Bremen sind wir mit den anderen Beteiligten im Austausch und freuen wir uns auf
    Zusammenarbeit! (mehr …)

  • Besuch von Gärten in Berlin

    (Projektbesuche)

    Vollguter Gemeinschaftsgarten

    Auf dem ehemaligen Brauereigelände gibt es seit ein paar Jahren den Vollguten Gemeinschaftsgarten. Entstanden aus einer Künstler*inneninitiative, die dunkle Ateliers im Komplex hatten und an dem Ort, an dem nun der Garten ist, einen Container aufstellten und so auch draußen sichtbar wurden. Der Garten entstand daraus. Ein interkulturelles Team junger Leute macht den Kern der Gartencrew aus. Viele weitere nutzen den Garten und seine Möglichkeiten und bringen sich mal mehr und mal weniger ein. Jugendliche nutzen die Möbel, es gibt Musik/Kulturveranstaltungen, einen Spielbereich für Kinder, natürlich Beete, handwerkliche Aufgaben und in der Mitte des Gartens hat die TU ein recht großes „Infohaus“ gebaut. Dieses bietet Schutz bei Regen und Kälte und ist mit Tischen und Stühlen so ausgestattet, dass Workshops, gemeinsames Planen usw. möglich sind. Das Haus ist und soll für die Nachbar*inneninitiativen nutzbar sein. Immer wieder übernachten Obdachlose im Garten, die sich wohl hauptsächlich positiv mit in den Garten einbringen. Es gibt immer wieder Probleme mit Drogen und der eine Initiator wurde mehrfach von Dealern bedroht, als er deren Verkaufstätigkeit im Garten unterbunden hat.

    Die Nutzungsdauer ist unklar, bisher läuft der Vertrag im September aus. Da auf/unter dem Gelände überall gebaut wird, kann es sein, dass sie erstmal verkleinern müssen. Der Garten beim Circular House ist inzwischen weg, das Haus wird umgebaut. Teile der Beete sind nun im Vollguten Gemeinschaftsgarten.

    Interkultureller Frauenkräutergarten

    Auf dem Jakbi-Friedhof in Neukölln gibt es inzwischen vier Gartenprojekte. Neben dem Prinzessinnengarten Kollektiv einen Teil des Weltackers, Plant-Age und einen Interkulturellen Frauengarten. Die Frauen bauen in Hochbeeten verschiedene Heilkräuter an und nutzen auch die wild wachsenden anderen Kräuter/Pflanzen mit Heilwirkung. Ihr Ziel ist es, eine Art alternative Apotheke aufzubauen, da den geflüchteten Frauen bei den Ärzten oft einfach nur Ibro verschrieben wird. Sie wollen richtig anbauen und die Sachen dann verkaufen in einem Webshop. Dafür sind sie gerade dabei, einen großen Antrag an die Software Stiftung zu stellen. Nächste Woche startet Beratung und Therapie für geflüchtete Frauen und Kinder im Garten. Das wird durch Open Society gefördert. Die ist auf den Träger (Flaming) zugekommen und hat diese Förderung angeboten

    Rote Beete

    Schon vor Corona hat sich die Kerngruppe des Gartens überlegt, wie sie die Mitgärtnenden zum „mehr mitmachen“ aktivieren könnten. Sie haben ein Dragon Dreaming gemacht und ihre Werte miteinander ausgehandelt und viele AGs gegründet. Für den Hauptansprechpartner war das zunächst nicht leicht, loszulassen, doch nur so konnten andere Verantwortung übernehmen. Während Corona haben sich viele neu für den Garten interessiert und beim ersten Plenum, das nun wieder ging, waren 30 Leute anwesend. Alle mussten sich bei „Wachstumswende“ eintragen und das trug zu mehr Verbindlichkeit bei. Den Garten haben sie auch neu strukturiert in kleinere Bereiche. Sie haben festgestellt, dass das Mitmachen so einfacher für Leute geworden ist. Sie übernehmen eine (Teil)Verantwortung für einen Teilbereich, der für die überschaubar ist. Alexandre, der bisherige Hauptansprechpartner erlebt sich nun als „Ermöglicher“, berät, ermutigt, vernetzt.

    Sie wollen ein Siebdruckgerät bauen und eine Aktion für die Nachbarschaft machen.

    Während Corona hatten sie Probleme mit einer Nachbarin, die ihnen unterstellte, sich nicht „coronagerecht“ zu verhalten.

    Wilde 17

    Nachbar*innen haben sich zusammen gefunden und auf einer ehemaligen Brache, die umgeben von Schrauberwerkstätten ist, einen Gemeinschaftsgarten aufgebaut. Die Fläche ist nicht geeignet, um im Boden zu gärtnern, so haben sie (zwei Systeme) Hochbeete gebaut. Es gibt zudem ein Gewächshaus, in dem auch mit exotischen Pflanzen experimentiert wird, wie Erdnuss, Kurkuma, Jams etc., ein Kräuterpodest, eine Sitzecke, Stauraum und derzeit wird ein großer Lehmofen gebaut (Finanzierung über Preis von Quartiersmeister). Ein weiteres Vorhaben ist der Bau (bzw die Vergrößerung) einer Bühne. Das Quartiersmanagement ist auch an sie herangetreten mit der Info, dass es unkompliziert Geld zu vergeben hat. Davon haben sie Hackschnitzel gekauft und den Boden damit bestreut, so dass es nicht mehr zu staubig ist. Die Beete haben sie so gebaut und organisiert, dass in einem Hochbeet vier Beete sind. Für die hat eine Gruppe die Verantwortung und kann pflanzen, was sie will (bzw pro Beet), doch die Ernte kommt allen zugute. Sie wollen auch gerne alles, was geerntet wird, zusammen mit Garten verarbeiten und gemeinsam essen. Während Corona hatten sie Probleme mit einem Nachbarn, der ihnen immer wieder gedroht hat, er würde ihre Aktivitäten (Kinder im Sandkasten, mehr als 2 Leute im Garten) bei der Polizei anzeigen.

    Permakulturgarten am Lobeblock

    Der Lobeblock ist ein schickes neues mehrstockiges Gebäude, in dem Coworking, ein Restaurant, Kunst usw untergebracht sind. Es ist direkt gegenüber der Wilden17. In dieser Gegend wirkt es wie ein Ufo. Im Innenhof wird derzeit ein Permakulturgarten aufgebaut. Es sind wohl 40 Nachbar*innen in der Gartengruppe dabei, hauptsächlich bauen Eric und Tom den Garten. Es gibt Hühner (im schönsten Hühnerstall, den ich je gesehen habe) und andere Kleintiere. Der Boden ist auch hier nicht zum Gärtnern geeignet. Sie haben Zugang zu guter Muttererde, die sie aufschütten (in die Beete schütten) und bauen Pflanzen an, die dabei helfen, die Gifte aus dem Boden zu holen, wie Sonnenblumen und Klee (Phytosanierung). Der eine Koordinator ist Permakulturdesigner um Imker und sie geben die Gestaltung der Beete und des Gartens vor. Beraten wird sie Marco Clausen, der im Lobe-Block sein neues Büro hat. Seine Miete deckt er durch die Beratung des Gartens.

    Mauergarten

    Der Mauergarten ist wieder eröffnet. Die Umbaumaßnahmen des Mauerparks sind abgeschlossen. Es gibt wie vor den Umbaumaßnahmen, keinen Zaun. Noch gibt es keine Beschilderung und so ist schon das eine oder andere abgeerntet worden und „Fremde“ haben gegossen und Hunde tollen über das Gelände. Seit der Wiedereröffnung haben sich 46 neue Leute für ein Mitmachen gemeldet. Sie haben schon ein paar neue Hochbeete gebaut und dafür (für die Größe) eine Beetschablonen entwickelt. Wichtig ist ihnen, dass Rollis zwischen den Beeten durchkommen. Die Beete werden dann geteilt, so dass mindestens zwei Leute in einem Hochbeet gärtnern. Sie hoffen, dass so mehr Gemeinschaft entsteht. Wenn man mitmachen will, bekommt man am Anfang kleinere Beete, die auch nix kosten. Nach einem Jahr kann man sich dann entscheiden, weiter zu machen und wird dann Vereinsmitglied und bekommt ein größeres Beet. GrünBerlin hat sie mit Holz und Erde beliefert, sie müssen weder Pacht noch Strom noch irgendwas zahlen.


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  • GG-Frauengarten von Courage in München eingestellt

    (Gu, mail)

    es war immer schon schwierig die psychisch kranken Frauen zu motivieren. Das Projekt war mein Baby bei Courage und ich habe die Einrichtung im Januar 2017 verlassen und diese Kombination hat das Projekt leider einschlafen lassen. Der personelle Aufwand war allzeit hoch (mehr …)

  • Artikel für den IG Frauengarten Eberbach

    (Gu aus alerts vom

    Den IG Eberbach gibt es seit 5 Jahren, es ist ein Frauengarten.
    Artikel: http://www.ebch.info/art_ausgabe.php?id=31484 (mehr …)