Schlagwort: Freiburg

  • Freiburg: Agroforststreifen wird gepflanzt

    (NL)
    Bald wird ein kleiner Agroforst-Streifen mit diversen Obst-Gehölzen gepflanzt am Schönberg, dort wo einst Weinreben standen, nahe am Ortsrand von Freiburg. Zukünftig sollen in diesem Gehöz-Streifen leckere und für die Allgemeinheit verfügbare Frucht-Ernten heranwachsen!

    Während das eigentliche Pflanzen dieser Gehölze am 12.11. von einer Schulklasse übernommen wird, gibt es die Möglichkeit nach Anmeldung dabei zu sein, wenn am Tag vorher die Pflanzlöcher vorbereitet werden und auch nach erfolgter Pflanzung zur Fertigstellung und Abschluss-Betrachtung.

    Dabei gibt´s einiges zu Lernen über sinnvolles Pflanzen von Obstbäumen (nach dem sogenannten „Freiburger Modell“) und es gibt etwas produktive Bewegung an der frischen Schönberg-Luft (mehr …)

  • Freiburg: Gemüseanbau in Pocketgärten

    (Mail als Antwort auf meine Frage, ob da auch Gemüse angebaut wird; sie wollen ins Netzwerk)


    Selbstverständlich bauen wir auch Gemüse und Kräuter an (mediterrane Kräuter, Bohnen, Sellerie, Tomaten, Physalis, Sanddorn, Weißdorn usw.). 

    Unser Ziel ist, den ursprünglich von der Stadt initiierten Anteil an Stauden zunehmend durch Nutzpflanzen zu ersetzen. Leider hatten wir bei der initialen Bepflanzung kein Mitspracherecht.

    Die Pocketgärten sind in der Form ein Novum in Freiburg und bedürfen noch der finalen Ausgestaltung durch uns Anwohner

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  • Gartenbesuche in Freiburg

    Mit mit unterwegs war die Ansprechpartnerin für GGs der Stadt Monika und die Wandel-Garten Koordinatorin Monica.

    Wandelgarten (Vauban): direkt an einer Tramendhaltestelle (Wendeschleife war das bisher) entstand der Garten auf dem Gelände des Vereins „Autofrei wohnen“ -> Menschen, die keine Stellplätze bauen mussten, deren Flächen sind dort vereinigt. Mit auf dem Gelände ist ein sehr großer Weiden“palast“, der aber gerade radikal runtergeschnitten wurde. Niemand hatte sich gekümmert, die Weiden waren nicht mehr in den Palast einfelchtbar. Es ist noch offen, wie es hier weitergeht. Hinter dem Weidenpalast möchten beide Gruppen gerne Obstbäume (Maulbeerbäume) anpflanzen. Dazu gibt es eine Fördermöglichkeit über die Stadt.
    Gerade ist die Gruppe nicht ganz so groß (seit Corona) und Monica macht sehr viel. Doch kommen auch immer mal wieder neu Interessierte und manche bleiben auch. Einige sind von Anfang an dabei (Gruppe scheint mir vom Altersdurchschnitt eher 50/60 plus). Der Garten ist inzwischen gut eingewachsen, zur Straße hin mit essbaren Beerensträuchern. Es gibt Erdbeete und Hochbeete, individuelle und gemeinschaftliche Beete. Ein Schwerpunkt liegt auf Kompostierung, hier haben sie eine Wurmfarm, machen Bokashi etc. Sie hatten ein Regenwurmprojekt und sind sehr an Terra Preta und anderen Bodenaufbereitungsmethoden interessiert. Ein Projekt, was sie dazu machen heißt „Boden gut machen“: Sie bekommen Biogut von einem Café. Wasser können sie i.d.R. – bis auf den Hochsommer – aus dem Bach entnehmen (anstrengend, Gießkanne in den Bach halten, volle Gießkanne in die Schubkarre hiefen etc.), doch wenn der Pegel der Dreisam zu niedrig ist, dann dürfen sie auch aus diesem Bach nix mehr entnehmen. Mit Fördergeldern von uns haben sie das Häuschen mit einer guten Regenrinne ausstatten können, die das Wasser nun in einen IBC Kanister führt. Wasser von diesem Kanister füllen sie in hochgebockte IBCs um, so dass sie mit dem Gefälle arbeiten können. Für das Umfüllen bräuchten sie eine Pumpe, so könnte das erheblich erleichtert werden. Um möglichst Wasser im Boden zu halten, haben sie die Wege mit in Wasser getränkter Weellpappe ausgelegt und oben drüber eine dicke Schicht Mulch aufgebracht. Bringt wohl eine ganze Menge.
    Ein Problem: es wird immer mehr Gemüse geklaut. Ein Schild haben sie zwar, doch das stellen sie wegen Vandalismusgefahr immer nur auf, wenn jemand da ist. Was etwas genützt hat sind bunte DinA4 Zeichnungen von Kindern und Erwachsenen mit netter Beschriftung an den Beeten. Sie sind in Freiburg und mit den anderen Gärten gut vernetzt. Auch Wassertonnen aus Metall und andere Gegenstände wurden schon geklaut.

    Klimagarten (Weingarten): für den ältesten und wohl größten (Monika B. von der Stadt) Gemeinschaftsgarten wurden in einer Guerilla Aktion 2012 die Grundlage gepflanzt. Sie wollten damit auf die Klimakrise und das Thema Ernährung aufmerksam machen. Der Klimagarten ist heutzutage 600m² groß, einer der Initiator*innen gärtnert „wild“ auf der anderen Seite des Baches, was die Stadtverwaltung toleriert, da er ein Urgestein der Szene ist. Im Klimagarten kommt das Wasser auch aus einem Bach, hier ist es noch ok, daraus zu schöpfen. Der Garten hat keinen Zaun, ist öffentlicher Grund und soll das auch blieben. Die ca. 25-köpfige Gruppe hat an verschiedenen Stellen Schilder angebracht, doch sind diese von manchen Seiten nicht sichtbar -> es wird viel fremdgeerntet. Dazu hatten sie auch mal Schilder, da gab es gleich Beschwerden beim Amt, dass die das nicht dürfen, da das ja eine öffentliche Fläche ist. Monika B. berichtet, dass sich viele Bürger*innen mit allen Möglichen Fragen und Beschwerden ans „Amt“ richten. Ihre Amtskollege*innen auch aus anderen Abteilungen haben wohl bis heute eh nicht verstanden, was so ein Gemeinschaftgarten soll…Alle Veränderungen der Gärten auf öffentlichen Flächen werden auch aus der Stadtverwaltung heraus genau beobachtet und kommentiert.
    Der Klimagarten darf kein Häuschen oder ähnliches aufstellen, so sind die Geräte in einer großen Kiste. Unter einem großen Baum stehen Tische und Stühle, die dort dann angekettet werden. Davon ist noch nix weggekommen. Die Gruppe ist bunt gemischt, alte, junge, Deutsche, Menschen aus anderen Herkunftsländern, aber keine Geflüchteten sind dabei. Es werden auch vermeindlich exotische Pflanzen angebaut, so z.B. schwarzer Sesam. Die koranische (?) Gärtnerin bringt das Saatgut aus ihrer Heimat mit und versucht auch, es zu vermehren. Es gibt individuelle und gemeinschaftliche Beete, man muss wissen, wo welche sind. 
    Onboarding: man kann ein paar Mal zum Mitgärtnern kommen, erfährt da jede Menge, gärtnert auf den Gemeinschaftsbeeten und erst danach kann man, bei Interesse, ein eigenes Beet bekommen.

    Urbaner Garten (Weingarten): dieser recht kleine Garten ist auf einer Abstandgrünfläche entstanden und soll derzeit wiederbelebt werden. Organisiert wird er schon länger vom QM. Da ist es wohl so, dass alle Neuen diesen Arbeitsbereich bekommen und aber nur ca 1h/Woche dafür Zeit haben. Es gibt ein paar Hochbeete (Material fällt teilweise auseinander) und 2 Erdbeete. Nur 2 Beete werden derzeit wirklich genutzt/gepflegt. Der Garten wird aber viel zum Sitzen, Picknicken, sich Treffen genutzt. Menschen aus den gegenüber liegenden Hochhäusern wurden noch nicht erreicht. Es gibt aber auch niemanden, der/die Zeit und Engagement da reinsteckt. Die Ansprechpartnerin würde den Garten gerne wieder aufbauen und sucht nun nach Möglichkeiten, diese Aufgabe auch auf andere Schultern zu verteilen (Beratung: Uni, Freiwilligenzentrum, FSJ, Organisationen im Viertel). (mehr …)

  • Freiburg: Ernährungsrat plat Waldgarten

    https://ernaehrungsrat-freiburg.de/waldwaerts/

    Stand: Gruppe sucht Fläche, hat einige im Blick. Am 19.7. gibt es eine Pflanzaktion am Freiburger Gesundheitsamt

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  • Freiburg: Projekt zur Bodensanierung mit Pflanzen

    (NL)
    Plants for Future
    Klimagärtnern und Perspektiven für belastete Böden

    Gemeinsam regenerieren wir unsere Böden und schützen das Klima

    Projektzeitraum: April 2025 bis März 2026

    Regeneration von belastenen Böden mit Pflanzen

    In unserem innovativen Projekt zeigen wir agrarökologische Möglichkeiten zur Bodensanierung belasteter Böden auf. Am Freiburger Stadtrand kultivieren und verarbeiten wir gemeinsam Faserpflanzen, die durch Phytosanierung Böden reinigen können. Zusätzlich machen wir humusaufbauendes Klimagärtnern und klimafreundliche Ernährung praktisch erfahrbar.

    Haupt-Inhaltsfeld

    Phytosanierung mit Brennnesseln, Sonnenblumen & Co.

         Erfahren Sie, wie Pflanzen Schwermetalle aus belasteten Böden ziehen

         Lernen Sie den Anbau und die Pflege von Sanierungspflanzen

         Entdecken Sie die vielfältigen Eigenschaften der Brennnessel

    Klimagärtnern praktisch erleben

         Humusaufbau mit Pflanzenkohle und Kompost

         Wassersparendes und biointensives Gärtnern

         Schwammgärtnern für den Klimaschutz

    Faserverarbeitung entdecken

         Verarbeitung von Hanf und Brennnessel zu nützlichen Produkten

         Workshops zur Herstellung von Körben, Teppichen und mehr

         Nachhaltige Kreislaufwirtschaft erleben

    Mitmachaktion: „Pflanzenkur für belastete Böden“

    So funktioniert’s:

         Kostenlose Anmeldung bei unserem Projektteam

         Sie erhalten Anleitungen und Infos per E-Mail

         Legen Sie eigene Versuchsbeete in Ihrem Garten oder Hof an – die Versuchsflächengröße ist egal!

         Nehmen Sie an drei kurzen Umfragen teil

         Besuchen Sie unsere kostenlosen Workshops

         Tauschen Sie Erfahrungen mit anderen Teilnehmenden aus

    Weitere Infos und Anmeldunge

    hier:https://junghof-kappel.de/projekte/plants-for-future

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  • Freiburg: Urbaner Garten Sulzburgerstr. wird reaktiviert

    (Antrag, Antworten)

    Der Urbane Garten befindet sich auf Höhe der Sulzburgerstr.38 in Freiburg- Weingarten und verfügt über drei Hochbeete sowie einige weitere kleinere, ebenerdige Beete. Während dieser sich in vergangenen Zeiten bereits großer Beliebtheit erfreute, lag er in den vergangenen Jahren durch die Corona-Pandemie sowie dem Älterwerden der früheren Aktiven eher brach und soll nun auf Wunsch der Anwohnenden wiederbelebt werden. Hierfür haben sich bereits einige Hobbygärtner:innen der Sulzburgerstraße gefunden, die Beetpatenschaften übernehmen wollen und darüber hinaus an der Gestaltung der Projekts partizipieren wollen. Auch die 4. Klasse des naheliegenden Adolf-Reichwein-Bildungshauses möchte zwei Hochbeete bewirtschaften. Weitere Patenschaften und eine Gemeinschaftsgärtner-Gruppe sind in Organisation.

    Um die Wiederbelebung in vollen Gang zu bringen, werden noch einige Anschaffungen benötigt. Gemeinsam mit den Gärnter:innen wurde eine Liste erstellt, die Geräte zur Bewässerung sowie Werkzeug und eine kleine Hütte für deren Aufbewahrungen vorsieht. Dafür würden wir uns sehr über eine Förderung freuen.

    Ziele

    Mit der Wiederbelebung des Urbanen Gartens an der Sulzburgerstraße möchten wir verschiedene Ziele auf ökologischer wie auch auf sozialer Ebene verknüpfen:

    Einerseits ermöglicht das Projekt die Schaffung einer „grünen Oase“ zur Erholung mitten in einem dicht besiedelten Stadtteil, der durch hohe Versiegelung und eher beengte Wohnverhältnisse geprägt ist. Auf diese Weise können auch insbesondere die vielen Kinder und Senior:innen im Stadtteil, die keine privaten Grünflächen verfügen, die Vorzüge des Pflegen und Verweilens im Garten genießen. Der Anbau von eigenem Gemüse und Kräutern eröffnet die Chance, die Bewohnenden für eine saisonal-regionale Ernährungsweise sowie für einen nachhaltigen Lebensstil im Allgemeinen zu sensibilisieren. Während Freiburg-Weingarten als „Hitzehotsport“ gilt, wird der Urbane Garten zudem zum lokalen Klimaschutz beitragen.

    Gleichzeitig stellt der Urbane Garten einen wichtigen Begegnungsort dar, der verschiedene Menschen und Gruppen zusammenbringt und Raum für Kontakte und gemeinsame Projekte schafft. Dies wird einerseits dadurch gewährleistet, dass aktuell u.a. die Grundschulklasse der naheliegenden Schule sowie zwei alleinerziehende Frauen mit deren Kindern eine Beet-Patenschaft übernommen haben. Weitere Beet-Patenschaften werden an anwohnende Senior:innen und andere Interessierte vergeben. Zudem sollen zwei Hochbeete an eine Gruppe, die sich zum Gemeinschaftsgärtnern trifft, vergeben werden. Davon werden v.a. die Menschen profitieren können, die kürzlich in einer der neugebauten Sozialwohnungen in der Sulzburgerstr. 15-19 gezogen sind, da das Projekt die Chance zur Vernetzung und Verwurzlung im neuen Stadtteil bietet.Durch das gemeinsame Schaffen kommen also kommen Menschen in Kontakt, die sich sonst wohl nicht begegnen würden. Auf diese Weise wird der soziale Zusammenhalt im Stadtteil gestärkt, was sich positiv auf das Wohlbefinden und den sonst oft diffamierenden Ruf des Stadtteils auswirkt.

    Schließlich soll der Garten einen Rahmen bieten, um eigene Ideen verwirklichen zu können und so an der Mitgestaltung des Stadtteils teilzuhaben.

    Wie groß ist denn die Fläche, auf der gegärtnert wird und wie viele Beete gibt es schon, wie viele können/sollen es noch werden?

    • Die Fläche ist laut den Angaben der Stadt Freibur 300 qm groß
    • Aktuell gibt es 3 Hochbeete sowie 3 ebenerdige Beete. Sicherlich könnten noch 3-4 weitere, kleinere Beete geschaffen werden.
    • Wie groß ist die Gruppe, die dort gärtnert? Wie kann man noch mitmachen und wie erfährt man davon?
    • Aktuell mit im Boot sind circa 31 Leute. Das Setzt sich so zusammen:

    Grundschulklasse 20 Kinder mit 2 Lehrkräften (22); 2 Mütter mit Töchtern (4); 5 der früheren aktiven Personen aus dem Stadtteil. Einige der Kinder aus der Schulklasse haben schon bereit erklärt, auch in ihrer Freizeit und mit ihren Familien die Pflege mitzuwirken. Zudem hat das Seniorenheim der AWO, das gleich neben dem Garten liegt, Interesse am mitgärtnern angemeldet.

    • Wir freuen uns immer über neue Menchen! Mitmachen kann man entweder über eine Beet-Patenschaft oder an den Aktionstagen im Bereich des Gemeinschaftsgartens. Auch suchen wir noch Menschen, die in der Organisation des Gartens (Flyern, Besorgungen, Arbeit am Konzept) aktiv werden wollen. 
    • Erfahren kann man von unserem Garten durch die Flyer, die wir im ganzen Stadtteil verteilen; durch Social Media; durch unsere Aktionstage 
    • Was bedeutet Beetpatenschaft in Ihrem Falle? Sind das dann eher individuelle Beete dieser Personen und Gruppen?

    ·                  Eine Seite des Gartens ist reserviert für Beetpatenschaften, die von Kleingruppen (bisher Schulklasse, zwei Müttern und deren Kindern und evtl. einer Gruppe aus dem Seniorenheim begärtnert wird

    ·                  Die andere Seite ist für die Aktionsstage gedacht, in denen alle Interessierten flexibel mitanpacken können.

    Wenn schon eine Klasse und zwei Frauen mit Kindern Beetpatenschaften übernommen haben und noch einige noch vergeben werden, gibt es dann noch die Möglichkeit für weitere Interessierte, aktiv dabei zu sein?

    • Interessierte können entweder an den Aktionenstagen mitwirken, oder eine der noch freien Beetpatenschaften übernehmen – aktuell gibt es noch 2 freie Beete, die nochmals unterteilt werden könnten und zudem könnten neue Beete geschaffen werden. 

    • Wer entscheidet, was angebaut wird und was passiert mit der Ernte?

    Die Schulklasse hat bereits viele Ideen gesammelt, die dann besprochen wird. Ende April wollen wir uns zur Einweihung des Urbanen Gartens zum Grillen treffen und dort über Anbau-Ideen sprechen und einen Konsens finden.

    Die Beetpat:innen können Stand jetzt selbst über die Ernte verfügen. Die Ernte aus dem Gemeinschaftsgarten wird an die Teilnehmer:innen verteilt oder gemeinsam z.B. zum Grillen nach den Aktionstagen genutzt. 

    • Wie entsteht Gemeinschaft in dem Garten?

    Das geplante Austausch- und Einweihungstreffen, die Aktionstage sowie Feste sollen den Gemeinschaftssinn fördern. 

    • Wir fördern ja „Fertigprodukte aus dem Baumarkt“ eher nicht (siehe unsere Förderrichtlinien), gibt es auch die Möglichkeit, dass die Gruppe das Gerätehaus/einen Schuppen selber baut?

    Ja, wir haben angefragt, ob der Bauspielplatz des Spielturms uns dabei unterstützen kann.

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Die Beetpat:innen werden Samen/Setzlinge selbst kaufen. Und ist jedoch wichtig, für finanziell benachteiligte Menschen Möglichkeiten zu finden, auch daran teilhaben zu können. Auch werden wir an den Aktionstagen ein Spendenkässchen aufstellen, damit sich die Gärtner:innen an den entstehenden Kosten beteiligen können.

    • Wie wird derzeit bewässert? Mit welchen Geräten wurde bisher gegärtnert?

    Bisher wurden die Regentonnen und Gartenschläuche zweier Nachbarn genutzt, die dies so nicht mehr ermöglichen können. Einer der beiden bot jedoch an, dass wir das Wasser seines Garagendachs auffangen und nutzen können. 

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  • Freiburg: essbares Waldkirch macht Klimagespräch zu lokalen Wasserkreisläufen

    Erhaltung lokaler Wasserkreisläufe in der Klimakrise – Film und Diskussion

    Die BI Essbare Stadt Waldkirch lädt zusammen mit dem Klimaschutzarbeitskreis Waldkirch und dem Kino-Verein Klappe 11 zum nächsten öffentlichen ‚Waldkircher Klimagespräch‘ zum Thema „Erhaltung lokaler Wasserkreisläufe in der Klimakrise“ ein. Die Veranstaltung findet am 22. Januar um 19:30 Uhr im Haus der Jugend, Fabrikstr. 16, in Waldkirch-Kollnau statt.

    Zum Einstieg wird der mehrfach ausgezeichnete Film „Water is Love – Ripples of Regeneration“ (mit deutschen Untertiteln) gezeigt. Der Film veranschaulicht die große Bedeutung von Wasser für das Klima und zeigt anhand von erfolgreichen Beispielen in Portugal, Indien und Kenia, wie durch dezentrale Ökosystemgestaltung Wasserreserven aufgebaut werden können.

    Anschließend wird Dr. Heike Puhlmann von der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburgdezentrale Wasserrückhalteprojekte im Wald in unserer Regionvorstellen.
    Als weitere Diskussionspartner sind Stadtförster Dieter Loos, die neue Forstbezirksleiterin in Waldkirch Carla Wiest, der Leiter des Tiefbauamts Tobias Brenzinger und Klimaschutzmanager Markus Dangel anwesend.

    Zum Einstieg empfehlen wir den Animationsfilm auf unserer Webseite www.essbare-stadt-waldkirch.de

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  • Freiburg: Gartendachverein kürz vor Gründung

    aktuelle Entwicklungen in der urbanen Gartenszene in Freiburg:

    Wie du vielleicht weißt, haben einige/viele urbane Garteninitiativen keine eigene Rechtsform. Für den Abschluss von Versicherungen, der Nutzungsvereinbarung mit der Stadt für die begärtnerten Flächen, sowie für die Einwerbung von Förderungen bzw. auch Angebote von Dienstleistungen wie IT/Websitehosting, ist somit ein Vehikel notwendig bzw. muss sich die Intitiative an einen bestehenden Verein/Organisationsform angliedern. In Freiburg war dies lange Zeit das Treffpunkt eV (nun Haus des Engagements eV).

    Leider hat dieser angekündigt, die Unterstützung der urbanen Gärten in Freiburg & Umgebung zum Jahresende einzustellen. Momentan sind davon 5 Initiativen direkt betroffen.

    Wir haben uns nun besprochen und bereiten gerade die Gründung eines eigenen kleinen Dachvereines vor, der die oben genannten Funktionen für die direkt betroffenen urbanen Gärten erfüllen soll. Darüber hinaus soll der Verein so konzipiert werden, dass er bei Bedarf/Wunsch auch noch weitere Leistungen/Funktionen erfüllt, die von Gartenszene in Freiburg immer mal wieder diskutiert werden, z.B. politisches Lobbying zur Verbesserung der Konditionen von urbanen Gärten, Events und Wissenstransfers zwischen den Initiativen.

    Im Moment befinden wir uns in der finalen Abstimmung, eine Entscheidung soll Mitte Oktober getroffen werden.

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  • Freiburg: Dachvereingründung wird diskutiert

    „Zusammen sind wir mehr“ 

    Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die in Freiburg und Region in Gemeinschaftsgärten aktiv sind oder einen Gemeinschaftsgarten gründen wollen. Heute wollen wir erträumen, was wir gemeinsam schaffen können: 

    Unsere Gärten sind so unterschiedlich wie das, was darin wächst, aber damit wir gut und glücklich Gärtnern können brauchen wir alle gute Rahmenbedingungen und Ressourcen. Wie können wir uns gegenseitig unterstützen und uns das Gärtnern erleichtern? Wie können wir uns gemeinsam für bessere Bedingungen einsetzen? Welche Möglichkeiten bietet ein solidarischer Zusammenschluss, uns gegen Vandalismus, Haftpflichtfälle und sonstige Rückschläge abzusichern? Wie machen das Gärten in anderen Städten?

    Wir bitten wir alle Gärtner*innen, die am Freitag nicht mit-träumen konnten, aber trotzdem berücksichtigt werden wollen Ihre Ideen und Wünsche bis Freitag Abend an essbare-stadt@ernaehrungsrat-freiburg.de zu schicken mit dem Betreff „Dachverband urbane Gärten“

    Weiter geht’s am Samstag, 20.07. 16-18Uhr (Flower Lounge):

    „Freiburg blüht auf“

    Dies ist der zweite Teil zur Veranstaltung „Zusammen sind wir mehr“ – eine Teilnahme an der ersten Veranstaltung ist keine Pflicht zur Teilnahme an diesem Treffen. Heute wollen wir gemeinsam konkrete Wege erarbeiten unsere Wünsche, Ideen und Ziele von gestern zu realisieren.

    Welche Organisationsmodelle können wir uns abgucken? Welche rechtlichen Bedingungen müssen wir beachten? Wie können wir Aufgaben fair verteilen und wertschätzen? Wie fangen wir an, klein oder groß? Was sind wir bereit zu geben, und was erhoffen wir uns im Gegenzug davon? Was können wir von denen lernen, die sich bereits (erfolgreich) zusammengeschlossen haben? Wir wollen gemeinsam mit allen Gärten und Gärtner*innen, die sich gemeinsam organisieren möchten, Klartext reden und nächste Schritte festlegen.

    Kommt und diskutiert mit, wenn ihr keine Zeit habt besprecht euch kurz mit euren Mitgärtner*innen, ob von eurem Garten jemensch dabei sein kann – zusammen sind wir mehr, lasst uns das urbane Gärtnern in Freiburg und Region langfristig sichern, besser machen und uns gegenseitig unterstützen.

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  • Freiburg: kleiner GG entsteht im ländlichen Gebiet

    (Antrag, ANtworten)

    auf einer Grünfläche des Junghof Kappeln (bei Freiburg), entsteht ein kleiner Gemeinschaftsgarten auf 50m². Auf dem Hof/in der Umgebung leben viele Familien

    Es gibt eine 15-köpfige Gruppe (Wir sind aus der Nachbarschaft ca. 10 Erwachsene und 7 Kinder und 5 Jugendliche,
    welche die Fläche nutzen
    ) die zusammen gärtnern möchte und weitere Menschen sind interessiert.
    Es sollen ab und an Workshop stattfinden, Wissen und Kräuter geteilt werden.
    Die Kräuter sollen allen Beteiligten zur Nutztung zur Verfügung stehen und werden gemeinsam gepflegt. Ab und zu sollen
    kleine Workshops zu Pflanzenwissen und -verarbeitung im Garten tattfinden, zu denen auch Menschen aus der Umgebung eingeladen sind
    welche sich neu für den Garten interessieren.

    Die Gruppe möchte eine Kräuterspirale und ein Hochbeet bauen. Sobald das dann gebaut ist, wollen sie auch noch sichtbarer werden.

    Größe der Kräuterspirale: Durchmesser 3 Meter, Höhe 1,70 Meter.

    Größe Hochbeet: Höhe 60 cm, Länge 2m, Breite 1m

    Die Fläche ist momentan bewachsen mit Zierpflanzen und Gras. Die Altlasten gibt es im gesamten Tal aufgrund des mittelalterlichen Bergbaus. Es gibt aber auch schon Blumen, Beeren, Kräuter und Obst wachsen, die aber aufgrund des belasteten Bodens nur wenig beerntet werden.

    Es gibt eine Nutzungsvereinbarung ohne konkrete Frist.

    Sobald der Garten angelegt ist, wird im Gemeindebürgberblatt, auf der Webseite des Junghof, auf der Infotafel des Junghof, Mündlich, auf der Seite urbanes-gaertnern-freiburg.de, im Newsletter der urbanen Gärten Freiburg und weiteren Social Media Kanälen über den Garten und die Möglichkeit mitzumachen informiert. Zum Bau der Kräuterspirale und des Hochbeets wird über einige dieser Kanäle dann vorher schon eingeladen.

    Der Hof wird täglich von vielen Menschen besucht, auch aus der Gemeinde Kappel und aus der Region sowie von weiter weg. Es gibt hier viele kulturelle Veranstaltungen und wir möchten vor allem Menschen aus der Nachbarschaft, d.h. Kappel und der Molzhofsiedlung zum Mitgärtnern einladen. Einige haben bereits zugesagt. Die Fuß- und Radwege von dort zu uns sind nur ein paar Minuten.

    Wir wollen uns dann über eine Chatgruppe und viermal im Jahr ein Orgatreffen organisieren, alle Aktiven entscheiden im Konsent mit Vetorecht des Vereinsvorstands des Junghof, von dem wir die Fläche zur Verfügung gestellt bekommen. Es wird Aktionstage und Workshops geben sowie Gartentage, wahrscheinlich einmal pro Monat oder öfters, dazu individuelle und spontane Pflegeaktionen.

    Das Werkzeug wird in einem Schuppen neben der Fläche untergebracht, so dass alle Zugang haben, das Wasser falls nötig kommt aus einem Anschluss in der Nähe, ein Wasserhahn der an eine Quelle angeschlossen ist.

    Spirale und Hochbeet bauen alle die bereits Teil der Gartengruppe sind zusammen mit weiteren Helfer*innen aus der Nachbarschaft.

    Wenn weitere Kosten anfallen, werden wir kleine Beträge von allen Aktiven einsammeln, um sie zu finanzieren. Z.B. für weitere Pflanzen und Werkzeug.

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  • Freiburg: Dachverein soll gegründet werden

    Wie ihr vielleicht noch wisst, hat sich beim letzten Agrikultur-Festival

    2023 eine Arbeitsgruppe gebildet, um eine Dachorganisation für alle urbanen Gärten in Freiburg und Umgebung aufzubauen.

    Mit dieser Mail wollen wir euch einen Abriss des aktuellen Arbeitsstandes geben.

    1) Umfrageergebnisse: Vor einiger Zeit hatten wir euch über eine kurze Umfrage zu euren Meinungen hinsichtlich eines gemeinsamen Dachvereines gefragt. Die wichtigsten Schlüsse daraus sind:

    – Die Mehrheit der teilnehmenden Gärten hat keine Haftpflichtversicherung.

    – Die wichtigsten, nachgefragtesten Leistungen, die unser Dachverein bringen soll sind nahezu gleichauf: (1) politische Vertretung, (2) gemeinsame Haftpflichtversicherung, und (3) Vernetzung zwischen Gärten organisieren

    – Die Unterstützung, die sich die Gärten für unseren Verein vorstellen

    könnten: Mit Abstand am meisten wurde Geld genannt, sowie mit etwas Abstand Experten für Workshops etc.

    – Für die Frage, wie die Finanzierung solidarisch sein kann, scheinen u.a. die Kennzahlen „Wieviele Aktive“ und „Bewirtschaftete Fläche“

    wichtig zu sein.

    2) Vereinsübernahme Transition Town e.V.: Konkret führen wir gerade Gespräche, dass wir den Transition Town e.V. Verein als bereits existierenden Verein übernehmen können, um uns eine aufwändige Neugründung zu ersparen. Dazu werden wir noch weiterführend berichten, sobald wir die rechtlichen und administrativen Details alle geklärt haben.

    3) Save the Date Agrikulturfestival 2024 (19-21. Juli 2024): Das alljährliche Agrikulturfestival wollen wir auch dieses Jahr für eine neue Vernetzungsrunde zwischen den urbanen Gärten in Freiburg und Umgebung nutzen. Bitte haltet euch also wenn möglich das Wochenende frei, sodass aus möglichst vielen Gärten Vertreter*innen dabei sein können. Das Treffen mit dem Namen „Dachverband Urbane Gärten Freiburg und Region – Versammlung für Mitglieder und alle, die es werden wollen“

    wird stattfinden am Samstag, 20.7. um 16-18 Uhr. Außerdem möchten wir euch einladen am Freitag, den 19.7. von 16-18 Uhr gemeinsam über Strategien und Vorteile der solidarischen Selbstorganisation zu diskutieren. Wir laden Menschen ein, die bereits Erfahrung mit Vorhaben wie den unseren haben und uns berichten können, wie sie das geschafft haben. (mehr …)

  • Freiburg: Organisation des Netzwerks

    beim letzten Runden Tisch der urbanen Gärten Freiburgs wurde diskutiert, ob und wie wir uns zukünftig gemeinsam institutionell organisieren können, da der Treffpunkt Freiburg e.V. in Zukunft keine Kapazität mehr für die Betreuung von Gemeinschaftsgärten hat. Wir haben uns seit Juli nun als Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertreter*innen verschiedener Gärten, mehrmals getroffen und zu mehreren Themen diskutiert. Dabei geht es unter anderem um Versicherungen, Fördergelder für die Gärten, Wissensaustausch und untereinander Ressourcen teilen.

    Dazu gibt es ein Konzeptpapier und eine Umfrage

    (mehr …)

  • Freiburg: eigener Träger für GGs in Gründung

    (Tel)
    Treffpunkt Freiburg will nicht länger Träger diverser Gemeinschaftsgärten in Freiburg sein, die anderen Projekte, für die sie da sind, haben andere Bedürfnisse.
    Auf dem Agrikultur-Festival hat sich eine Gruppe formiert, die nun dabei ist, einen eigenen „Dach“-Träger zu gründen. Ein Ziel dabei ist auch, die Wichtigkeit und Potenziale der Gärten sichtbarer zu machen. Mit dabei sind auch Leute von der essbaren Stadt.
    Sie suchen nach Fördermöglichkeiten für diese Netzwerkaktivitäten (Honorare/EA-Pauschale) (mehr …)

  • Freiburg: dritte Stadt für Aufbau eines urbanen Waödgartens?

    Der Themenkreis „Essbare Stadt“ des Ernährungsrat Freiburg und Region lädt zum Info- und Vernetzungstreffen “Ein urbaner Waldgarten für Freiburg
    Als Begegnungs- und Lernort bringt er bunte Vielfalt in die umliegenden Stadtviertel. Er ist ein biodiverser Lebensraum und bietet eine willkommene Abkühlung von der Hitze der Stadt. Der essbare Gemeinschaftsgarten bereichert ganz Freiburg langfristig. Seine Pflanzen wachsen für jede*n und versorgen alle Generationen mit frischen Lebensmitteln, jetzige wie kommende.
    Der Wunsch nach Gemeinschaftsgärten ist groß in Freiburg. Ein urbaner Waldgarten kann vielen Menschen diese Gelegenheit bieten und gleichzeitig eine Aufwertung von Stadtbild und -klima erzeugen.
    In Berlin und Kassel werden solche Gärten bereits gebaut. Seit Juli gibt es eine erste Standortanalyse für Freiburg, deren Ergebnisse auf dem Infotreffen vorgestellt werden. (mehr …)

  • Freiburg: Gartenvernetzung wird durch die Verwaltung organisiert

    (Teilnahme an der Vernetzungsrunde)

    In Freiburg ist beim Grünflächenamt „Freiburg packt es an“ angesiedelt. Die Mitarbeiterin kümmert sich um bürgerschaftliches Engagement draußen, also Baumpatenschaften, Gemeinschaftsgärten z.B.
    Es gibt ein kleines Budegt, das dieses Jahr aufgestockt wurde. Darüber werden kleine Materialien und dieses Jahr eine für alle offene Gartenberatung in drei Gemeinschaftsgärten durch Ronny Müller finanziert. SIe leihen manche Geräte an die Gärten aus und stellen die Flächen zur Verfügung.
    Sie lädt zusammen mit Treffpunkt Freiburg (auch ein Ort für Ehrenamt, zudem Träger mehrerer Gärten) die Treffen.

    Kurzinfos aus den Gärten
    -Klimagarten hat eine Gruppe von 25 – 30 Leuten, möchte ein Kompostklo bauen (dsa lehnt die Stadt aber ab, sie wollen keine Kompostklos auf den öffentlichen Flächen) und Sonnenliegen. Dafü versuchen sie, Holz von der Stadt zu bekommen.
    -Rieselfeld feiert sein 10-jähiges Bestehen in diesem Jahr, wird Hochbeete auswechseln (die stammen von von Bambis Beet), haben ein wenig mit Vandalismus der Sitzgrupe zu tun und Dauerbrenner ist die Bewässerung
    – neuer Garten: Gartenbande Haslach
    – Gartenzwerge KITA Violett: päadgogisches gärtnern im Garten der Kita, ggf können da auch Kinder hin, die von ihren Eltern einzeln in bestimmte Gemeinschaftsgärten geschickt werden, da gibt es dann aber gar kein Angebot für sie
    – Freibohnen St. Georgen: Hütte ist abgebrannt, die neue soll ein Dach haben, von dem mehr Regenwasser gesammelt werden kann. Sie sind 7 Leute in der Gruppe und bekommen beim Insektenschutz Unterstützung durch die Stadt (Sandlinse, Trockenmauer)
    – neuer Garten: Begegnungsort B.
    – neues Projekt von miteinander Freiburg Ost: urbaner Garten Hochdrof Plus
    -weiterer Garten: Mensagarten durch Fridays for Future.
    – weiterer Garten: Urbi et Orbi
    – Wandelgarten bekommt Kaffeesäcke und kann welche abgeben
    – Zusammen gärtnern hat noch immer Schwerpunkt auf Integration und Inklusion. Sehr gut kommt ein Beschäftigungsangebot für junge Menschen mit Beeinträchtigungen an, eine basale Ausbildung im Gartenbau nach der Schule. Wird von Aktion Mensch gefördert. Sie haben ein Kompostklo und wollen nun noch ein Kinderkompostklo bauen. Während Corona hatten sie große Schwierigkeiten mit Jugendgruppen und haben nun einen Zaun und schließen ab
    – essbare Stadt Waldkirch: haben Infosystem, so dass Leute, die nicht mitgärtnern, mitbekommen, was das ist und was das soll. Sie bauen zudem Geocaching auf und ein Film soll bei ihnen gedreht werden. Die Seebehindertenschule baut ein Insektenhotel und das Jugendforum einen Lehmofen (mehr …)

  • Feiburg: Stadt sucht Gärtner*innen für Gemeinschaftsgarten

    (Mail)
    In St. Georgen ist eine große Fläche für innovatives Gärtnern wie etwa Urban Gardening entstanden. Jetzt werden Menschen gesucht, die hier gemeinsam ihre grünen Daumen einsetzen wollen.

    Es werden Menschen gesucht, die gemeinsam ihre grünen Daumen einsetzen wollen. Auf den 2400 Quadratmetern der erweiterten Kleingartenanlage Moosacker sollen je nach Bedarf sechs bis zehn Parzellen entstehen, die zwischen 100 und 400 Quadratmeter groß sein können. 

    Menschen, die sich für dieses Angebot interessieren, werden aufgerufen, sich jetzt zu bewerben. Die Frist dafür läuft bis zum 31. März. In die Bewerbung sollten eine kurze Beschreibung der Gruppe, der Idee des Gärtnerns und der angedachte Flächenbedarf (Richtwert: 30 Quadratmeter pro Person). Ausdrücklich werden Gruppen von Sozial- und Senioreneinrichtungen sowie Aktionsbündnisse zur Förderung von Migration und Integration ermuntert, ihre Bewerbung einzureichen. Sollten mehr geeignete Bewerbungen eingehen als Flächen zur Verfügung stehen, wird das Los entscheiden.

    https://www.urbanes-gaertnern-freiburg.de/de/articles/urban-gardening-st-georgen (mehr …)

  • Freiburg: Mix aus Kleingarten und flexibleren Parzellen, sowie urban farming entsteht

    (alerts)

    Gärtnern und Gemüseanbauen ist in – aber gleich einen ganzen Kleingarten pachten: Das ist vielen Bürgern zu aufwändig. Außerdem fehlen hierfür Flächen. Deshalb wagt die Stadt Freiburg nun ein Experiment: Bei der Kleingartenanlage Moosacker im Stadtteil St. Georgen, die derzeit erweitert wird, ist neben klassischen Parzellen ein Gelände zum Gemeinschaftsgärtnern geplant. Das Konzept ist ein Mittelding zwischen herkömmlichen Schrebergärten und offenen „Urban Gardening“-Angeboten, die es zum Beispiel in Parkanlagen gibt.

    Während ein normaler Kleingarten rund 200 Quadratmeter groß ist, werden im nördlichen Teil der Erweiterungsfläche auf einem insgesamt 2500 Quadratmeter großen Areal kleinere Einheiten entstehen. Die Stadtverwaltung will das Konzept so flexibel wie möglich gestalten. „Ich bin selbst gespannt“, sagt Jutta Hermann-Burkart, stellvertretende Leiterin des Garten- und Tiefbauamts. Zum Beispiel könne eine Familie einen halben Schrebergarten pachten, erklärt sie. Oder mehrere Familien oder einige Freunde bewirtschafteten eine Parzelle in klassischer Größe gemeinsam. Im zweiten Bauabschnitt ist zudem „Urban Farming“ geplant: In Zusammenarbeit mit einem Landwirt soll eine Ackerfläche gemeinschaftlich genutzt werden.

    Dass flexibles Gärtnern gefragt ist, hat eine Studie ergeben, auf deren Grundlage die Stadtverwaltung 2018 ein Konzept für alternatives Gärtnern erarbeitet hat. Zudem gibt es bereits viel Interesse am „Urban Gardening“: Das sind kleine Areale oder einzelne Beete in Parkanlagen, wo Menschen gemeinschaftlich gärtnern. 20 derartige Anlagen gibt es inzwischen in Freiburg. Diese bieten maximale Flexibilität – die Stadtverwaltung hat lediglich einen Ansprechpartner, alles weitere regeln die Gärtner untereinander.

    Die neue Gemeinschaftsgartenfläche in der Kleingartenanlage Moosacker ähnelt indes eher der klassischen Struktur: Die Parzellen werden fest vergeben, und die Gärtner müssen auch die übliche Kleingartenpacht von 24 Euro pro 100 Quadratmeter Fläche und Jahr bezahlen. Sollte das Konzept doch nicht auf so viel Interesse stoßen, sei es jederzeit möglich, die Einheiten zu klassischen Kleingärten zusammenzuschließen, erklärt Jutta Hermann-Burkart. Solche herkömmlichen Parzellen sind im südlichen Teil der Erweiterungsfläche geplant: Dort entstehen in einem ersten Bauabschnitt 54 Gärten, insgesamt sind 90 geplant.

    Die Parzellen dienen als Ersatz für Kleingärten, die im Stadtteil Stühlinger rund ums Rathaus und beim Rettungszentrum für neue Baugebiete weichen müssen. Allerdings: Lediglich 30 Gärtner werden von dort aus nach St. Georgen umziehen. Und die müssen sich auch noch etwas gedulden: Die Bauarbeiten hätten eigentlich schon Ende Juli abgeschlossen sein sollen, hinken wegen des nassen Wetters aber etwas hinterher. Eine halbe Million Euro kostet die Erweiterung insgesamt.

    Kritik vom Bürgerverein
    Dass im Moosacker noch mehr Kleingärten entstehen und dafür weitere landwirtschaftliche Flächen wegfallen, sieht der St. Georgener Bürgerverein sehr kritisch. Vor allem auch deshalb, so sagt der Vorsitzende Martin Maier, weil schon in der bestehenden Anlage „Grill und Ghettoblaster“ dominierten: „Viel Gemüse wird da nicht angebaut.“ Er hoffe, dass dies bei der Erweiterungsfläche anders werde. Stark gemacht hat sich der Bürgerverein für eine Grünfläche mit Sitzgelegenheiten, die ebenfalls im neuen Bereich geplant ist und allen Bürgern zur Verfügung stehen soll.

    Wegen des experimentellen Charakters wird die neue Kleingartenfläche – anders als die bestehende Anlage, die als Ersatz für wegfallende Kleingärten fürs Baugebiet Gutleutmatten im Stadtteil Haslach entstanden ist – nicht über den Kleingartenverein Moosacker betreut, sondern direkt über die Stadtverwaltung. Der Kleingartenverein ist darüber aber gar nicht böse, wie die Vorsitzende Andrea Kiss sagt – im Gegenteil. Der Verein habe genug zu tun, auch mit der großen Nachfrage: „Seit Corona steht das Telefon nicht mehr still.“ Derzeit gebe es einen Aufnahmestopp: Die Warteliste sei mit rund 100 Interessierten für die 94 Gärten übervoll. Auch bei den übrigen Kleingartenvereinen in Freiburg, die insgesamt 3100 Gärten haben, gibt es deutlich mehr Nachfrage als Angebot, genauso wie bei der Stadt Freiburg. Die Stadtverwaltung verwaltet insgesamt 400 Parzellen, auf die aktuell 600 bis 700 Interessierte kommen.

    https://www.badische-zeitung.de/in-freiburg-entsteht-ein-mix-aus-kleinanlage-und-urban-gardening–204542266.html?mode=in (mehr …)

  • Freiburg: GG Teil einer neuen Kleingarten Anlage

    (alerts)

    (BZ). Im Stadtteil St. Georgen entstehen derzeit in einem ersten Bauabschnitt 54 neue Kleingärten und eine große Fläche für innovatives Gärtnern wie etwa Urban Gardening. Dafür wird die Kleingartenanlage Moosacker entsprechend erweitert. Der Platz für die neuen Gärten wurde geschaffen, da die Stadt die Flächen ersetzt, die beim Bau des Rathauses im Stühlinger sowie der Rettungswache in Haslach beansprucht wurden.

    Die 54 Kleingärten entstehen auf rund 11 000 Quadratmetern Fläche. Für Gemeinschaftsgartenprojekte stehen rund 2500 Quadratmeter zur Verfügung. Diese Fläche wird entsprechend dem Konzept „Gärtnern in Freiburg“ gestaltet, das unterschiedliche Möglichkeiten des Bewirtschaftens vorsieht. Bis Ende Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, die Kosten liegen bei rund 500 000 Euro.

    „Für das Gärtnern in Freiburg gibt es auch in Zukunft Platz“, so Baubürgermeister Martin Haag. „Neben den klassischen Schrebergärten entstehen Flächen für neue Formen des Gärtnerns.“ Die Fläche für das Urban Gardening werden im nördlichen Teil der Fläche angelegt, die klassischen Gartenparzellen im südlichen Teil. Die Parzellen sollen bis zu 200 Quadratmeter groß sein. Je nach Bedarf und Nachfrage können diese Gärten auch geteilt werden. Als Bindeglied zwischen den beiden Teilbereichen ist ein etwa 350 Quadratmeter großer Freiraum als Gemeinschaftsfläche vorgesehen. Erschlossen wird die Gesamtanlage weiterhin über den Moosackerweg. Die Flächen für neue Gartenformen und die klassischen Kleingärten haben jeweils Wasseranschluss, sind umzäunt und umgeben von Hecken sowie Laub- und Obstbäumen.

    Im zweiten Bauabschnitt werden dann später weitere klassische Kleingärten sowie Flächen fürs gemeinschaftliche Gärtnern hinzukommen. Insgesamt werden, nach der Realisierung dieser beiden Bauabschnitte, 90 neue Kleingärten als Ausgleich entstehen.

    https://www.badische-zeitung.de/neue-gaerten-am-moosacker–201976973.html (mehr …)

  • Freiburger Gärten brauchen neuen Träger

    (Gu, Mail)

    Transition Town löst sich auf. Eine Idee: der neue Ernährungsrat (hat u.a. schon erfolgreich Gelder für essbare Stadt eingeworben) (mehr …)

  • Neuigkeiten aus dem Netzwerk

    (ANtworten zur NW-Aktualisierungsmail)

    Burghausen: der Wechsel der GärtnerInnen war in den letzten Jahren fortlaufend, aber die jetztige Gemeinschaft hat sich im Wortsinn zusammengerauft. Der Gargenbauverein Raitenhaslach hat noch immer die Patenschaft, die Stadt Burghausen unterstützt das Projekt aktiv.

    Landau: unser Interkultureller Garten in Landau in der Pfalz existiert immer noch und an den wehenden Länderfahnen entlang des Gartenweges sieht man, dass alle 25 Parzellen an Menschen aus zur Zeit 14 Nationen vergeben sind. 
    Unsere GärtnerInnen sind zwischen 0 und 83 Jahre alt und es gärtnern Menschen zusammen, die erst sehr kurz oder auch schon sehr lange in Deutschland leben. Dies sind neben Familien auch Einzelpersonen und zwei Studentengruppen der Landauer UNI. 

    Weil in unserem Garten auch gerne gefeiert wird, haben wir 2017 gemeinsam einen großen Freisitz gebaut, unter dem jetzt auch fast alle GärtnerInnen Platz finden. Auch in den Hängematten kann endlich geschaukelt werden, denn der Freisitz ist im Gegensatz zu unseren jungen Obstbäume groß und stabil genug für die Aufhängungen.

    Köln: Tja, wie es mit dem CampusGarten weitergeht, weiß ich auch nicht. Ich sollte das Projekt bis Oktober wieder ans Laufen bringen, aber das hat nicht geklappt – die Studierendenvertretung hat sich um gar nichts gekümmert, und die Nachbarn, die die Beete in Beschlag genommen haben, verweigern jede Kooperation und lassen alles vergammeln. Der Garten sieht aus wie Hund, die Pflanzkisten fallen auseinander und niemand möchte sie reparieren (das wäre ja Arbeit und kein Spaß), und die Studierenden, die mitmachen wollten, wurden angepöbelt und vertrieben, weil die Nachbarn „‚ihre“ Kisten nicht teilen wollen. Die Aussaaten für das studentische Projekt wurden zerstört, deswegen gab es auch kein Programm oder Projektarbeit. Jetzt sind Wahlen zur Studivertretung, vielleicht werden die Neoliberalen da abgewählt und die Ökos wieder stärkste Fraktion, aber selbst dann müsste der Garten abgerissen und neu aufgebaut werden.

    Jena: in unserem Garten „Buntes Gemüse“ ist alles beim Alten. Wir haben eine gute Auslastung und bauen auch stetig weiter aus: seit diesem Frühjahr haben wir einen Festwasseranschluss, um auch die sehr trockenen Sommer zu überstehen. Und im kommenden Frühjahr wollen wir (Dank der Spende vieler Fenster aus einer alten Schule) endlich unser Gewächshaus aufbauen.

    IG Oldenburg: „wir werden tatsächlich ab März umziehen und dann eine neue Adresse haben (Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg). Da das Grundstück leider nicht ideal ist und es kein Gartengelände gibt, steht die Fortführung unseres interkulturellen Gartens auf der Kippe.
    Wir hatten bislang die komfortable Lage den Garten direkt an unserer Einrichtung des Stadtteiltreffs zu haben.  
    Ich kann es mir momentan auch nicht anders vorstellen. Ich warte allerdings erstmal die Situation im Neubau ab und ob sich vor Ort noch eine neue Möglichkeit auftut“

    Interkulturelle Gärten Bad Kreuznach: Frau Knoche nicht mehr Vorsitzende „Nach 10 jährigen Vorsitz habe ich mein Amt zur Verfügung gestellt. Dies hatte zur Folge, dass sich keiner bereit fand meine Nachfolge anzutreten.
    Mit einen Brandbrief habe ich die Gärtner vor die Wahl gestellt: Entweder ihr engagiert euch, oder der Garten muss geschlossen werden, denn dee ich r Verein ist der Rechtsträger. Dies hatte zur Folge, dass die Aktiven Gärtner sich nun mehr einbringen und auch für die Vereinsarbeit interessieren.
    Sie lernen mit der deutschen Bürokratie um zu gehen.
    Mit sehr viel Engagment hat der neue Vorstand Spende gesammelt, so dass wir in diesem Jahr eine eigene Wasserleitung bauen konnten und nun unabhängig sind.

    Omas Garten Berlin: OMAs Garten gibt es noch. Das „noch“ trifft es leider recht gut, denn wir müssen zum 31.12.19 ausziehen und sind auf der Suchen nach einem neuem Ort. Da wir momentan noch nicht 100%tig wissen, wo unsere 20 Hochbeete ab dem 01.01.20 unterkommen werden, möchten wir Euch bitten, OMAs Garten ab diesem Datum vorerst von Eurer Seite zu nehmen.
    unser Vermieter hat das Gelände abgegeben. Hier soll nächstes Jahr gebaut werden. Da eine mieterfreie Übergabe gewünscht ist, müssen wir leider aus unserem Flachbau ausziehen.
    Wir haben aber auch gute Neuigkeiten: unsere Hochbeet haben eine neue Bleibe zugesichert bekommen. Am 06.12. wandern sie auf die andere Seite der Spree, dem Spreeacker, in direkter Nähe zur HolzOMA

    Haslach gärtnert: Haslach gärtnert in Freiburg hat sich in diesem Herbst mangels Aktiver aufgelöst und ist zurück gebaut worden (öffentliche Fläche).
    die Fläche wird wieder eine Wiese im Park wie vorher. Schade um die Artenvielfalt, wir mussten alles rausnehmen, auch die Beerensträucher.
    Besonders traurig: der Park wird sehr gerne von Hundebesitzern frequentiert, mancherorts ist der Park ein reines Hundeklo. Das ist für uns auch ein Grund gewesen, dort nicht mehr weiter gärtnern zu wollen. Andere Standortprobleme kamen hinzu (sehr schattig, eingeschränkte Wasserversorgung).
    Wir könnte uns grundsätzlich vorstellen, an anderer Stelle weiter zu gärtnern. Momentan brauchen wir alle aber erstmal eine Pause und Platz für Anderes

    STuttgart-Feuerbach: Die Stadt Stuttgart hat uns nun zum zweiten Mal im Rahmen des Urban Gardening mit einem Preisgeld von 200 € bedacht.
    Damit werden wir uns für nächstes Jahr eine neue Aktion überlegen, evtl. einen „Naschweg“ mit Beerensträuchern.Die Stadt Stuttgart hat seit 1861 einen Verschönerungsverein http://www.vsv-stuttgart.de/index.php?article_id=1 welcher sich seither um das äußere Bild der Stadt kümmert und sehr rege ist. Alle zwei Jahre findet sowohl für das Urban Gardening als auch private Gärten ein Wettbewerb statt.

    Marburg: Die Stadtwaldgärten sind immer noch aktiv. Ich (Helga Pukall) habe die Gartenorganisation abgegeben (wird weiterhin über IKJG organisiert und finanziert), betreue aber noch das Gratisgartenprojekt, das gerade um einen Bereich für eine heilpädagogische Schulklasse erweitert wird. Die Gärten lagen ja wunderschön am Rand des Quartiers, jetzt wird es daneben ein großes Baugebiet geben für 900 neue Bewohner*innen, so dass die Gärten plötzlich zentral in der Mitte liegen. Ein spannender Prozess. Man findet sie auf der IKJGwebseite unter Erwachsene – Garten. Wenn Ihr den Garten wieder aufnehmen würdet, könnte ich ein aktuelles Bild schicken. Der Text auf der Webseite ist eigentlich ganz passend. Die Richtsberggärten: Der 2012 gegründete Verein verwaltet sich selbst, da bin ich nur am Rande beratend tätig.
    Der Gesundheitsgarten neben den Richtsberggärten, der 2012 bei der Netzwerktagung gerade im Entstehen war, ist inzwischen ein großes Projekt geworden mit einem Veranstaltungsprogramm und vielen dort aktiven Gruppen. Da betreue ich das Backhaus und den Kräutergarten.Das wird im Rahmen der „gesunden Stadt“ finanziert durch die Stadt Marburg.

    GemeinschaftsGarten Vilich-Müldorf: Es ist etwas ruhiger geworden im und um den Garten – unter anderem deshalb, weil die Idee der Hochbeete sich im ganzen Quartier ausgebreitet hat. So hat unser Garten das „Sensationelle“ verloren und ist zu einem integrierten Bestandteil des Stadtviertels geworden. Die Stadt hat das Grundstück bisher nicht zurückgefordert – und so gärtnern wir einfach weiter.

    Saarbrücken: der Status unseres Gemeinschaftsgartenprojekts (Parkbeet, Saarbrücken: in Planung) ist nach wie vor unverändert – mit dem Unterschied, dass der ursprünglich geplante Standort hinfällig ist. Wir sind aktiv auf der Suche nach einem alterantiven Standort und optimistisch, dass es bis zum nächsten Frühjahr klappen wird.

    Blohmgarten Berlin: Unser zehn jährige Nutzungsvertrag war in diesem Jahr ausgelaufen und wurde um weitere fünf Jahre verlängert

    Stuttgart: Bunt statt Grau: Wir haben es sogar zu einem Eintrag in dem Buch „Rein ins Grüne – Raus in die Stadt“  geschafft.
    Klein, aber drin.
    Und einen Preis vom „Verschönerungsverein“ in Stuttgart wurde uns in diesem Jahr überreicht.
    https://buntstattgrau.jimdo.com/presse-aktuell-1/

    Bielefeld: Sieker: Unser Gartenverein ist sehr lebendig. Am kommenden Montag wird er als vorbildliches Projekt der Sozialen Stadt in NRW gekürt. Es gibt auch einen WDR-Beitrag zu den Sieker Gärten. der Beitrag beginnt bei Minute 21:34: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-quarks-xl-ernte-extrem-102.html

    Infos bei Tagung „Soziale Natur“
    -Zusammen gärtnern: Stellen über Aktion Mensch, Projekt läuft 5 Jahre lang
    IG Buch muss umziehen, Unterkunft dort wird aufgelöst, neue Fläche schon gefunden, wieder Unterkunft,manche der Geflüchteten aus Buch ziehen da auch wieder ein, da keine Wohnungen gefunden werden
    – GG Prohlis (Dresden): in einem Sommer 70 neue Gärtner*innen aus den umliegenden Häsuern

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  • Regiotreffen GGs in Freiburg

    Regiotreffen Gemeinschaftsgärten 2019

    Urbane und andere Gemeinschaftsgärten sind im Trend: die Engagierten wollen Gemeinschaft erleben, im Garten arbeiten, biologisch anbauen, für die eigene Ernährung sorgen, vielleicht sogar zu einer „essbaren Stadt“ beitragen, in der öffentlich geerntet werden kann.

    Auf diesem Regiotreffen tauschen sich GemeinschaftsgärtnerInnen aus über die Erfahrungen rund ums Gärtnern: Anbauformen, Sortenwahl, Gruppendynamik und was sonst noch die Gartenprojekte bewegt.

    Auch wer überlegt, sich in einem Gartenprojekt zu engagieren oder gar selbst eines zu starten, ist willkommen und erhält einen Überblick über Engagementmöglichkeiten und Tipps zum Projektstart.

    Zum Austausch sind auch die in den Kommunen für die Gartenprojekte zuständigen MitarbeiterInnen eingeladen: Wie können Kommunen Gemeinschaftsgärten unterstützen? Welche Rahmenbedingungen müssen beachtet werden?

    Das Regiotreffen richtet sich vorrangig an Gartenprojekte von Lörrach bis Offenburg, aber auch Gäste aus Basel und Mulhouse sind willkommen.

    Programm

    https://www.treffpunkt-freiburg.de/regiotreffen_gemeinschaftsgaerten_2019

    und es gibt ein eines Fortbilungsprogramm für die Gärten: https://www.treffpunkt-freiburg.de/fortbildungen_gemeinschaftsgaerten
    Entstanden aus einem Treffen, bei dem der Bedarf angefragt wurde und dieser sich hauptsächlich um gärtnerisches Wissen drehte. Es sind nun Menschen/Organisationen/Inis dabei, die Workshops geben, da können auch noch welche dazu kommen.
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  • Gemeinderat Freiburg: UG wird gefördert (Flächen)

    (Gu, alerts)

    Es ging ums grüne Ganze: Baumbestand, Fällungen und Neupflanzungen, Fassaden- und Dachbegrünung, Kleingärten, Urban Gardening. Der Gemeinderat unterstützt die Linie der Stadtverwaltung. Konkretes Ergebnis: Die 16 Jahre alte Baumschutzsatzung wird aktualisiert und wird wohl höhere Bußgelder für Baumfrevler enthalten. Und das Konzept fürs Gärtnern in Freiburg enthält einige Neuerungen, wie zum Beispiel Gemeinschaftsgärten.[…]

    Einig war sich das Gremium, dass die Verwaltung künftig Verstöße schärfer ahnden soll. „Das zahlen Bauträger feixend aus der Portokasse“, sagte Wolf-Dieter Winkler von Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (4 Mandate) und schilderte den Fall an der Wintererstraße. Dort habe der Investor absichtlich Bäume beschädigt, um sie anschließend fällen zu können. Der Baggerfahrer habe sogar umständlich in den spitzen Winkel des Grundstücks fahren müssen. „Die 6000 Euro Strafe entsprachen dem Gegenwert von einem Quadratmeter Wohnfläche.“ Auch Maria Viethen von den Grünen (11 Mandate) sieht „handfeste finanzielle Interessen“.

    Eine größere Bedeutung soll der Dach- und Fassadenbegrünung zukommen. Die Verwaltung prüft den gemeinsamen Antrag einer inzwischen ungewöhnlichen Koalition aus Grünen, FL / FF und FDP (2 Sitze), wonach grüne Dächer und Fassaden die Regel werden sollen.

    Mehr Möglichkeiten zum öffentlichen und teilöffentlichen Gärtnern soll, so Baubürgermeister Haag, das neue Konzept eröffnen, das im Gemeinderat auf große Zustimmung stieß. „16 Jahre lang haben wir auf den Kleingartenentwicklungsplan gewartet“, sagte Stadtrat Walter Krögner. Das Ergebnis sei „sehr positiv“.

    Das Stadtplanungsamt hatte 200 Hektar an gärtnerisch genutzten Flächen analysiert. Bei etwas mehr als der Hälfte handelt es sich um Kleingärten. 42 Prozent befinden sich an Feld- und Rebflur oder am Waldrand. Mieter- und Nachbarschaftsgärten sowie Urban Gardening machen drei Prozent aus. Nicht berücksichtigt sind private Hausgärten.

    Laut Umfrage möchte ein Viertel der Freiburger gärtnern, vor allem Frauen und Jüngere. Die Hälfte hätte gerne einen eigenen Garten, die anderen können sich auch Mischformen vorstellen, für die sich die 20- bis 40-Jährigen am ehesten erwärmen können. Alle eint der Wunsch, möglichst langfristig und in der Nähe der eigenen Wohnung zu gärtnern.

    Die Verwaltung will nun den Bestand einerseits sichern, aber auch umstrukturieren. Dabei geht es um Zugänge, flexiblere Parzellen, kürzere Pachtzeiten. Aber auch in die Planung neuer Baugebiete sollen Nachbarschaftsgärten frühzeitig integriert werden. Ganz konkret will das Stadtplanungsamt drei Flächen fürs Gärtnern öffnen: Im Quartier „Auf der Haid“, wo die städtische Wohnungsgesellschaft mehrgeschossige Gebäude plant, könnten auf dem vorgesehenen Grünzug Gärten für die Bewohner entstehen. Der Grünstreifen auf dem Kappler Tunnel, der für die Verlängerung der Stadtbahn nach Littenweiler freigehalten wird, böte Platz für zeitlich befristetes Urban Gardening auf unterschiedlichen Parzellen. Und in St. Georgen könnte die Kleingartenanlage Moosacker erweitert werden.

    „Unsinnig“ findet die Fraktion FL / FF, so viele Gemeinschaftsgärten realisieren zu wollen. Sie enthielt sich der Stimme, während alle anderen Fraktionen zustimmten. Gleichwohl äußerte auch Grünen-Stadtrat Eckart Friebis Kritik im Detail. Viele Parzellen seien zu groß, befänden sich in bester Lage, dafür bezahlten die Pächter gerade mal 2,50 Euro im Monat. „Ein enormes Privileg für eine kleine Minderheit.“ Er plädierte dafür, Kleingärten zu halbieren oder zu dritteln und „Kleingarten-Dynastien“ zu verhindern.

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wer-in-freiburg-unerlaubt-baeume-faellt-soll-hoehere-strafen-zahlen–157329351.html (mehr …)

  • Freiburg: gesamtstädtisches Konzept fürs Gärtnern in der Stadt liegt vor

    (Gu, alerts)

    […]
    Mit dem Ziel, vorhandene Flächen zu erhalten und zu verbessern, neue Räume zu finden und das Thema Gärtnern mehr Menschen zugänglich zu machen, hat das Stadtplanungsamt die Erarbeitung eines Konzepts „Gärtnern in Freiburg“ bei einem externen Fachbüro in Auftrag gegeben. Das Büro aus Stuttgart hat ein Konzept erarbeitet, welches nun vorliegt. Es soll dazu beitragen, den zur Verfügung stehenden Raum im Freiburger Stadtgebiet besser zu nutzen, auf die veränderten stadt- und freiräumlichen Rahmenbedingungen und die vielfältigen Bedürfnisse der Menschen zu reagieren. Das Konzept steht dabei auch im Zusammenhang mit dem in den letzten Jahren erarbeiteten Perspektivplan. Denn der hatte die qualitative Entwicklung von Freiräumen zur Bedingung einer weiteren baulichen Entwicklung 2 gemacht. Kleingärten sind Freiräume in der Fläche, wertvolle Naherholungsräume und oftmals wichtige Orte für Stadtklima und Biodiversität.

    „Mehr Gärten in die Stadt“ und „Mehr Stadt in die Gärten“ sowie „Das richtige Angebot am richtigen Ort“ sind daher die wesentlichen Kernaussagen des Konzepts, welches in zukünftigen Planungen berücksichtigt werden sollte. Es soll eine feinmaschige Verteilung von gärtnerischen Nutzungen in der Stadt wie auch die Öffnung von vorhandenen Gärten für die Bevölkerung geben. Die Entwicklung von neuen gärtnerischen Angeboten sollte sich dabei nach den Bedürfnissen der Menschen und den vorhandenen Potenzialen des Siedlungs- und Freiraumgefüges unter Abwägung der weiteren Ziele der Stadtentwicklung richten. Gärtnern darf dabei nicht nur als Privileg von wenigen, sondern als eine Chance für viele betrachtet werden.

    Zunächst einmal wurden vom beauftragten Büro der Bestand erfasst und die Wünsche und Bedürfnisse der Freiburger Bevölkerung analysiert. Daraus leitete das Büro Handlungsempfehlungen ab und entwarf für einige Flächen Beispielentwürfe. Insgesamt weist die Stadt Freiburg, ohne private Gärten, rund 200 Hektar gärtnerisch genutzte Flächen auf. Mit 55 Prozent haben die vereinsgebundenen oder ungebundenen Kleingartenanlagen daran den größten Anteil. Weitere 42 Prozent sind Gärten in der Feld- und Rebflur sowie in Waldrandlage am Siedlungsrand. Letztere haben für die Gestaltung des Landschaftsbildes eine hohe Bedeutung. Da sie aber häufig privat genutzt werden, haben sie eher eine untergeordnete Versorgungsfunktion. Mit nur knapp 3 Prozent sind Mieter- und Nachbarschaftsgärten sowie Urban GardeningFlächen und sonstige Gemeinschaftsgärten vertreten.

    Für das Konzept war es wichtig zu wissen, welche Formen des Gärtnerns von welchen Personengruppen besonderes nachgefragt werden. Dafür fanden drei verschiedene Befragungen statt. Zum einen der dreizehn Kleingartenvereine, dann im Rahmen der repräsentativen Bürgerumfrage 2016 mit 2.634 befragten Haushalten und schließlich eine Befragung von 666 Haushalten durch die Uni Heidelberg in ausgesuchten Gebietstypen, damit Wohn- und Freisituation gemeinsam betrachtet werden kann.

    Heraus kam, dass rund ein Viertel der Freiburger Bevölkerung den Wunsch hat, in der Stadt oder im stadtnahen Umfeld zu gärtnern. Dabei sind die am Gärtnern Interessierten häufig jünger, es gibt einen höheren Anteil an Frauen und sie leben meist entweder in Familienhaushalten oder befinden sich im Studium oder in Ausbildung. Heraus kam auch, dass ganz unterschiedliche Gartenformen gewünscht werden. Etwa die 3 Hälfte möchte einen privaten Kleingarten oder Mietergarten nur für sich oder die Familie. Die andere Hälfte kann sich vorstellen, als Gruppe in Gemeinschaftsgärten am Haus oder in Urban Gardening-Projekten zu gärtnern. Interessant war dabei, dass die Form des Gärtnerns vom Wohnumfeld der Befragten abhängig ist. In zentralen und dicht bebauten Quartieren wie der Innenstadt oder dem Stühlinger wird eher eine gemeinschaftliche Nutzung von Gärten gewünscht und hier vor allem von zwanzig- bis vierzigjährigen Menschen. Pächterinnen und Pächter von Kleingärten hingegen sind eher älter, und es bestehen lange Pachtzeiten von häufig über 20 Jahren. Daher rühren auch die langen Wartezeiten und teils hohe Ablösesummen für Gärten. Allen Befragten ist die Nähe des Gartens zum Haus oder zur Nachbarschaft wichtig. Unabhängig von der Gartenform sind außerdem längfristig nutzbare Gartenflächen nachgefragt. Als Gründe für den Wunsch nach einem Garten sind für den Großteil der Befragten das Naturerlebnis, die Gestaltungsfreiheit sowie Freizeit und Erholung wichtig.

    Aus den Ergebnissen ergeben sich für die weitere städtische Planung von Gärten in der Stadt folgende Empfehlungen: – Die bestehenden Kleingartenanlagen sollen möglichst erhalten und weiter entwickelt und in ihren Flächen besser ausgenutzt werden. – Schlecht zugängliche Kleingartenanlagen sollen besser erschlossen, die öffentliche Bereiche aufgewertet, die Größe der Parzellen flexibel gehandhabt und die Kooperation mit Vereinen und Initiativen angrenzender Stadtquartiere intensiviert werden. – Die Pachtdauer soll bei Neuverpachtungen in städtischen Anlagen begrenzt werden. – Große Gärten können gemeinschaftlich genutzt und GartenPatenschaften initiiert werden.

    In Zusammenarbeit mit Dritten könnten folgende Punkte erreicht werden: – Anstelle von reinen Grünflächen als Abstand zwischen größeren Häusern sollen in Kooperation mit großen Bauträgern, Genossenschaften und Wohnungsgesellschaften Mieter- und Gemeinschaftsgärten entstehen. – Urban Farming soll am Siedlungsrand entlang von landwirtschaftlicher Nutzung in Kooperation mit Landwirten oder Zwischenpächtern ermöglicht werden.

    Das Stadtplanungsamt möchte ab sofort bei seinen Planungen verstärkt und frühzeitig auch eine gärtnerische Nutzung mit bedenken. Zum Beispiel durch die Anlage von Dachgärten in Kombination oder als Alternative zur energetischen Nutzung von Dächern einzuplanen und damit auch weitere ökologische Synergien wie Rückhalt von Regenwasser, Verbesserung des Stadtklimas oder Erhalt der biologischen Vielfalt erzielen. Gerade 4 Mieter- oder Nachbarschaftsgärten können bei Neubaugebieten direkt in die Planung einbezogen werden.

    Und schließlich sollen die bereits jetzt aktiven Menschen besser miteinander vernetzt und bei der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit unterstütz werden.

    Baubürgermeister Martin Haag zeigte sich bei der Präsentation des Konzepts zuversichtlich: „Das Konzept ‚Gärtnern in Freiburg‘ zeigt vielfältige Möglichkeiten auf, wie gärtnerische Flächen erhalten, weiterentwickelt oder neu entstehen können. Wir wollen gärtnerische Belange zukünftig auf unterschiedlichen Ebenen in die Planung einbringen.“ Ziel sei es, so Haag weiter, dass die Menschen in Freiburg mit privaten, gemeinschaftlich nutzbaren und öffentlichen Gärten versorgt werden können.

    Die für das Projekt verantwortliche Abteilungsleiterin im Stadtplanungsamt, Babette Köhler, weist darauf hin, dass der verdichtete Raum in Freiburg es erforderlich mache, die jeweiligen Nutzungsansprüche an die Fläche auszuhandeln. „Der Perspektivplan Freiburg 2030 hat hierfür die wesentlichen Grundlagen geliefert, denn er wirbt für die gleichrangige Betrachtung von Freiräumen und Bauflächen. Außerdem macht er die Entwicklung von Freiräumen zur Bedingung einer weiteren Stadtentwicklung.“ Das Gärtnern, so Köhler, sei dabei wie Spiel, Sport, die naturnahe Entwicklung und Förderung der biologischen Vielfalt eines von mehreren Themen, die für die Menschen in der Stadt wichtig seien und damit bei der weiteren Entwicklung der Stadt aktiv mit zu bedenken seien.

    Die Vorlage zum Thema wird im Herbst in den gemeinderätlichen Gremien beraten und beschlossen.

    https://www.focus.de/regional/baden-wuerttemberg/stadt-freiburg-gaertnern-in-freiburg_id_9451772.html (mehr …)

  • Stadt organisiert Freiburger Gemeinschaftsgartentreffen

    (Gu, Mail)

    Eingeladen zu dem Termin sind Alle aus Freiburg und der Regio, die
    Interesse an gemeinsamen Gärtnern haben oder bereits in einem der vielen urbanen Gemeinschaftsgärten engagiert sind. Auch Anbieter von Infoständen zu diesem Thema sind herzlich willkommen.

    Urbane Gemeinschaftsgärten sind offen für alle Bürgerinnen und Bürger. In verschiedenen Gruppierungen werden öffentliche und private Flächen in offene, gemeinschaftliche Gärten umgewandelt, die sich nach sozialen und ökologischen Aspekten zu wertvollen Alternativen für das gemeinsame Gärtnern entwickeln. Der Treffpunkt Freiburg ist eine Einrichtung von Ehrenamtlichen für Ehrenamtliche, er steht für Offenheit, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und eine aktive Bürgergesellschaft, die bei Problemlösungen mit anpackt. Er unterstützt bürgerschaftliches Engagement durch Vernetzungsangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildungen, Räume + Technik sowie Beratung.

    Anmeldung und weitere ausführliche Informationen sind zu finden unter www.treffpunkt-freiburg.de/regiotreffen_gemeinschaftsgaerten.


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  • Freiburg hat urban gardening Beauftragte

    (gu, alerts)

    Die Stadt Freiburg schmückt sich gerne mit dem Titel „Green City“. Dazu passt, dass es im Garten- und Tiefbauamt eine Art Beauftragte für Urban Gardening gibt, Urbanes Gärtnern also. Eine  Sozialarbeiterin beim Garten- und Tiefbauamt ist  zuständig für bürgerschafliches Engagement und Stadtökologie. Die Urban Gardening Beauftragte ist eine der Protagonist*innen in der Dokumentation „Sehnsucht nach Eden“.

    https://rdl.de/beitrag/die-green-city-freiburg-und-die-sehnsucht-nach-eden (mehr …)

  • Stadtplanungsamt Freiburg startet AG Gärtnern in Freiburg

    (Gu, mail)
    Das Stadtplanungsamt lädt demnächst zu einem Arbeitskreistreffen zum Thema:

    Gärtnern in Freiburg

    Konzept zur Entwicklung von Kleingärten und Flächen für andere gärtnerische Nutzungen Einladung zum 1. Arbeitskreistreffen am 22.11.2016

    Wir, als Urbane Gärten, sind unteranderm dabei, neben Vertreter* innen des Kleingartenwesens, der Urban-Gardening-Gemeinschaft, der Bürgerschaft, Mieter*innen, Flächeneigentümer*innen, Wohnungsbaugesellschaften und unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.


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  • Stadt Freiburg startet Befragung zum Thema gemeinschaftlichen Gärtnern

    (Gu, alerts)

    Ab Mitte September bis voraussichtlich Ende November wird es an vielen Freiburger Wohnungstüren klingeln. Studierende der Universität Heidelberg werden dann im Auftrag der Stadt Freiburg Bürgerinnen und Bürger nach ihren Wünschen zum Gärtnern befragen.

    Grund für diese Umfrage ist das neue Konzept zur „Entwicklung des Gemeinschaftlichen Gärtners“, dass das Stadtplanungsamt derzeit erstellt. Neben den schon vorhandenen und zu erhaltenden Kleingärten werden die Bürgerinnen und Bürgern nach ihren Wünschen des Gärtnerns in der Stadt befragt. So unterschiedlich die Menschen in Freiburg sind, so vielfältig sind die Ansprüche und Wünsche an gärtnerisch nutzbare Flächen, die von Kleingärten über Mietergärten, von Urban-Gardening-Flächen im öffentlichen Grün bis hin zu landwirtschaftlichen Reb- und Feldgärten reichen.

    Die Stadt arbeitet bei der Befragung mit der Universität Heidelberg zusammen. Die Studierenden weisen sich auf jeden Fall aus. Das Ziel der etwa zehnminütigen Befragung: Das richtige gärtnerische Angebot am richtigen Ort.

    Das Konzept soll bis Mitte 2017 fertiggestellt sein. Zusätzlich wird das Stadtplanungsamt voraussichtlich im November unterschiedliche, gärtnerische Initiativen in Freiburg zu einem Arbeitskreis einladen, um die Nachfrage und Bedarfe an gärtnerischen Flächen besser einzuschätzen und damit planerisch lenken zu können

    http://www.focus.de/regional/baden-wuerttemberg/freiburg-im-breisgau-stadt-freiburg-im-breisgau-umfrage-zu-gaertnern-in-freiburg-startet-machen-sie-mit_id_6187685.html (mehr …)

  • SWR macht Doku über 3 GGs in Freiburg und Region

    (Gu, Mail)

    Bambuis Beet: […] dass ein Fernsehteam vom SWR kommt am kommenden Samstag um ihren Dokumentarfilm über Gärten im unsere region fertig zu stellen.  Kirsten Ruppel und Ihren Team war schon 2x hier als der Bibliothek im Bau war und hat quasi die Prozess über die letzte 2 Jahren gefolgt.  Deshalb die bitte falls ihr etwas über der Garten sagen will, oder über gemeinschaftsgärten, oder Stadtplanung, wäre es ein super Gelegenheit es in die offentlichkeit zu bringen. Das schöne dran ist dass es keine Kurzbeitrag ist sondern ein 1 stündige Doku über 3 verschiedene Gärten.   Die Zukunft dieser Ort ist noch ungewiss und wir halten druck in die Offentlichkeit bis die Baggern kommen (mehr …)

  • GG Essbares Rieselfeld gibt es seit 2012

    (Gu aus Antrag)
    Der GG Essbares Rieselfeld in Freiburg wurde im Oktober 2012 durch BewohnerInnen des Stadtteils gegründet. Die Fläche gehört der Stadt. Derzeit sind 20 Familien und verschiedene Gruppen tätig (Schulklassen, Menschen mit Behinderung, eine Gruppe von SchlaganfallpatientInnen). Es gibt keinen Zaun. Sie treffen sich ca 1x/MOnat im Herbst und Winter und öfters im Frühjahr und Sommer.
    Sie wollen eine Sitzecke und eine Gerätekiste selber bauen und brauchen ein paar neue Gartengeräte. (mehr …)

  • In Freiburg gibt es schon 19 GG

    (Gu, alerts)

    Die Freiburger Soziologin und Urban-Gardening-Aktivistin Jenny Lay-Kumar zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines Internationalen Workshops zur Entwicklungszusammenarbeit, der diese Woche an der Evangelischen Hochschule (EH) stattfindet, das Urban-Gardening-Projekt in Weingarten. […]
    Dieter und Lioba Schneyinck haben den Klimagarten vor rund vier Jahren im Dietenbachpark gestartet, damals waren sie Pioniere und sorgten entsprechend für Aufsehen. Inzwischen gibt’s in Freiburg 19 Urban-Gardening-Projekte, überall bauen Menschen gemeinsam Gemüse und Obst an, und auch die Ernte ist für alle da. Zwölf der Gärten seien auf städtischem Parkgelände, sagt Jenny Lay-Kumar. Das sei ungewöhnlich: In anderen Städten würden meist eher brach liegende Flächen für den gemeinschaftlichen Anbau genutzt.
    […]
    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/ohne-solidaritaet-gruent-wenig-im-klimagarten–122287480.html (mehr …)

  • Freiburger GG formulieren Vorschläge für die Stadt Freiburg zur Förderung einer gärtnerischen Willkommenskultur für Geflüchtete

    (Gu, Mail, 22.2.)
    http://jennys-gartenblog.de/2016/02/freiburgs-urbane-garteniniativen-machen-einen-vorstoss-fuer-eine-gaertnerische-willkommenskultur/

    Und es ist ein neuer Garten in Planung: Die Begegnungsoase in der Flüchtlingsunterkunft St. Christoph. Die Fläche ist von der Stadtverwaltung schon bewilligt, jetzt nehmen wir uns Zeit, eine Gartengruppe aufzubauen und rauszufinden, was für ein Garten für den Ort und die Leute am stimmigsten ist (mehr …)

  • Freiburg will Gärten auf GU-Grundstücken auch finanziell fördern

    So erzählte mir Herr Hüttig letzten Samstag beim Vereinsseminar. Die Stadt sieht, dass Gärten auch für Flüchtlinge und für die Integration wichtig sein können und hat sich nochmal die Arbeit von Südwind, die das ja schon Jahre machen, angeguckt. Das Ergebnis ist wohl, dass es auch Mittel für Stellen geben soll (mehr …)

  • Hasslach gärtnert ist gewachsen

    (Gu aus Mail, 3.7.)
    . wir haben 2x erweitert und sind nun auf ca 70 qm vertreten.

    die kerngruppe sind etwa 9 erwachsene plus 6 kinder. wir treffen uns im winter, um die saison zu planen, und dann wieder im herbst zur rückschau. dazwischen in der saison 1x die woche an den beeten, dort hängt auch ein schild mit den terminen für interessierte.

    alle erwachsenen sind gleichberechtigt, jeder darf vorschläge machen, wir entscheiden nach konsens, die anstehenden aufgaben verteilen wir nach absprache unter einander, sei es erde besorgen, hochbeete reparieren, giessen, beete pflegen, etc

    mit zahlreichen anderen gärten sind wir vernetzt, ja. es hat sich ein email verteiler gebildet über den wir kommunizieren und informieren, unterstützen, austauschen. auch besucht man sich ab und zu vor ort, hilft sich mal; freiburg ist klein 🙂

    im juni haben wir sogar ein erstes austauschtreffen organisiert bekommen.


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  • Freiburg hat Ansprechpartnerin für Gartenprojekte

    (GU, alerts, 10.5.)
    […]
    Dass das Interesse an innerstädtischen Gartenflächen wächst, merkt Monika Borodko-Schmidt vom Gartenamt Freiburg an den Anfragen, die bei ihr eintreffen: „Das sind entweder Einzelpersonen, die sich erkundigen, wo sie mitgärtnern können oder aber eine Gruppe von Leuten, die gemeinsam eine neue Fläche bewirtschaften wollen.“ Grundsätzlich sei die Stadt offen für solche Vorschläge, die infrage kommenden Flächen würden dann schnell auf ihre Besitzverhältnisse und Gartentauglichkeit geprüft.

    Ein gutes Dutzend urbane Gärten gibt es mittlerweile in Freiburg, im Rieselfeld beim Kepler-Gymnasium wird ebenso gegärtnert wie in der Wiehre in der Prinz-Eugen-Straße oder im Waldgarten am Deichleweiher. Humus, Obstbäume und ähnliche Anschaffungen organisiert das Gartenamt, fürs Anbauen, Pflegen und Ernten sind die Hobbygärtner zuständig. „Wir reden auch nicht rein, ob Blumen, Karotten oder Kiwis gepflanzt werden“, versichert Borodko-Schmidt.
    http://www.badische-zeitung.de/haus-garten-2/so-funktioniert-urban-gardening-in-freiburg–104623917.html (mehr …)

  • Stadt Freiburg will Gesamtkonzept für gärtnerische Freiflächen aufstellen

    (Gu aus alerts, 17.4.)
    „Gärtnern ist beliebt: Die Kleingartenvereine in Freiburg haben lange Wartelisten. Das war bereits vor zehn Jahren so, weshalb die Stadt Freiburg sich damals das Ziel gesetzt hat, 15 Prozent neue Parzellen bis 2020 zu schaffen. Tatsächlich hat die Zahl der Kleingärten seither jedoch abgenommen. Nun soll ein neues Konzept Abhilfe schaffen. Es soll Potenziale für gärtnerische Nutzungen in Freiburg untersuchen und neue Flächen identifizieren. Dabei wird es aber nicht nur um Kleingärten gehen, sondern auch um neue Trends wie „Urban Gardening“.
    2005 wurde der aktuelle Flächennutzungsplan (FNP) aufgestellt und mit ihm auch ein „Kleingartenentwicklungsplan“. Der kleine Bruder des FNP ist jedoch nie offiziell vom Gemeinderat verabschiedet worden – und seine Ziele gerieten im Laufe der Jahre immer mehr ins Hintertreffen. Statt mehrere hundert neue Gärten neu zu schaffen, sind allein in den vergangenen fünf Jahren 400 Parzellen weggefallen. Meistens stehen die Kleingartenanlagen in Konkurrenz zu neuen Bauflächen. Für das geplante Gebiet Gutleutmatten im Stadtteil Haslach mussten beispielsweise 222 Gärten weichen. Aktuell gibt es in Freiburg noch 3500 Kleingärten. Das Interesse daran ist riesig: Allein für die 413 direkt vom Rathaus verwalteten Parzellen gibt es mehr als 700 Anfragen.
    Dennoch will die Stadtverwaltung nun keinen neuen Entwicklungsplan für Kleingärten aufstellen, sondern ein Konzept für gärtnerische Freiflächen überhaupt. Denn inzwischen, so erklärte Markus Liesen vom Stadtplanungsamt in der jüngsten Sitzung des gemeinderätlichen Bauausschusses, sei das gärtnerische Treiben in Freiburg viel bunter geworden. So gibt es beispielsweise gut ein Dutzend Möglichkeiten für gemeinsames Gärtnern auf öffentlichen Grünflächen („Urban Gardening“). Auch Landwirte bieten inzwischen Äcker zum Bewirtschaften an.
    Was genau jetzt schon vorhanden ist, darüber gibt es jedoch gar keine offiziellen Zahlen. Deshalb wird in dem Konzept, das ein externes Büro für 30 000 Euro bis 2016 erstellen soll, zunächst der Bestand untersucht. Dann soll der zukünftige Bedarf abgeschätzt werden und – das wird der schwerste Teil – es sollen neue Gebiete für verschiedenste Gartenformen gefunden werden.
    „Flächen sind in Freiburg nun mal generell Mangelware“, so Liesen. Deshalb werde es auch darum gehen, sich alternative Möglichkeiten zu überlegen: Können Areale zeitlich begrenzt gärtnerisch genutzt werden? Wie gelingt es, die vorhandenen Kleingartenanlagen mehr zu öffnen, um sie einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen? Welche Potenziale bieten private Grünflächen und Hinterhöfe? Dabei werden die Planer auch Informationen aus dem Perspektivplan nutzen, der gerade erarbeitet wird und der die Zukunft Freiburgs für die nächsten 15 Jahre festlegen soll.
    Die Idee eines neuen gärtnerischen Gesamtkonzepts für Freiburg stieß bei allen Gemeinderatsfraktionen im Bauausschusses auf viel Lob. Gut fanden die Stadträtinnen und Stadträte, dass auch die neuen Gärtnertrends mit einbezogen werden sollen. Keinesfalls, so sagte SPD-Fraktionschefin Renate Buchen, dürften Urban Gardening und Co jedoch zu Lasten der traditionellen Kleingärten gehen. Denn diese hätten nicht nur wichtige ökologische, sondern auch viele soziale Funktionen, etwa bei der Integration ausländischer Bürger.“

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/in-freiburg-vedraengen-baugebiete-die-kleingaerten-aber-urban-gardening-ist-in–103501025.html (mehr …)

  • CarlaCargo – Ausfahrt

    Erste Ausfahrt des Anhängers CarlaCargo (Freiburg)

    http://www.youtube.com/watch?v=b2CQG7rqMZM&feature=share

    Haben wir gefördert 😉

     

    außderdem hier eine Ankündigung zum anhaänger-Bau:

    http://ttfreiburg.de/2014/11/repaircarl-der-clevere-anhaenger-fuer-reparatur-cafes/

    (mehr …)