(Gu aus Antworten)
Ihr schreibt:
Wer baut das Rad konkret?
Ein Mitstreiter aus dem FuhlsGarden Barmbek (Peter Grauvogel)
Ein Mitstreiter der neuen RepairCafe-Initiative Barmbek, die inzwischen ein
e.V. ist und aktuell Räume sucht (N.N.; vermutlich Francois Entringer, den ihr
vom Workshop in der Motte kennt, oder Ole Burmester)
Jochen Blauel (Netzwerk- und Gemeinwesenarbeiter, Kinderwelt Hamburg
e.V)
Natürlich unter Anleitung von Till Wolfer, XYZ
Hat der Gemeinschaftsgarten FuhlsGarden echten Bedarf?
Ja, der Garten liegt in einem Grünzug und kann nicht mit Auto erreicht werden
(Besorgungen/ Einkäufe Material; ggfs. Schutt/ Müll abfahren)
Für Aktionen wie Feste, Ernte-/ Gartentage/ Teilnahme an den diversen
Stadtteilveranstaltungen mit Info- und Mitmachständen
Zur Nutzung der geplanten mobilen Küche (Warme Getränke/ Ernte
gemeinsam kochen)
Zur Teilnahme an und Beitrag Netzwerkveranstaltungen des bestehenden
Hamburger Garten-Netzwerks (Saatgutbörsen/ Aktionstage/ Infostände)
Zur angestrebten Mobilität im Stadtteil (Werkzeug-Ausleihe/ Kontakt andere
Projekte)
Gibt es irgendwo Informationen zu Lokis Blumenwiese?
Nein, da sind wir noch am Anfang. Aber es besteht eine konkrete Kooperation
mit einem angrenzenden Kleingartenverein und es hat bereits zahlreiche
Gespräche und Unterstützungszusagen gegeben: Bezirk Hamburg Nord,
Schulen aus dem Umfeld, Stadtteilgremien Barmbek Nord (Stadtteilrat und
Ratschlag Barmbek)
Das Projekt entsteht unweit vom FuhlsGarden, und wir hoffen die Projekte –
auch über die Nutzung des Lastenrads – miteinander verknüpfen zu können
Dem geplanten Repaircafé?
Das ist die Weiterentwicklung der „WelcomeWerkstatt Barmbek“, die Francois
Entringer ins Leben gerufen hat, den ihr über einen Workshop in der Motte
auch schon einmal kennengelernt habt: https://www.welcome-
werkstatt.de/satzung/ ; aktuell sucht der Verein mit Unterstützung
verschiedener Stadtteilgremien nach einer neuen dauerhaften Bleibe in
Barmbek Nord oder nächster Umgebung
Gibt es sowas wie Interessenbekundungen o.ä. zum Bedarf in Sachen Co-
Nutzung eines solchen Lastenrades?
Ich habe die Projektidee in mehreren Stadtteilgremien vorgestellt und bin
durchweg auf großes Interesse an einer Mitnutzung gestoßen; hieraus ist
maßgeblich die Idee der verschiedenen Module entstanden, die den
möglichen unterschiedlichen Nutzungen Rechnung trägt: Kochen/ Info/
Transport/ Garten/ Werken etc.
U.a. sind dies: Stadtteilrat Barmbek Nord, Ratschlag Barmbek, AK Barmbek
für Kinder- und Jugendfragen, Sanierungsbeirat, Welcome Werkstatt,
Netzwerk Solidarisches Gemüse
Beantragt der Garten das deshalb nicht selber bei uns, da er nicht als
gemeinnützige Körperschaft organisiert ist?
Einerseits ja, der Garten hat keine Körperschaft
Andererseits besteht die Kooperation mit Kinderwelt Hamburg e.V. als
gemeinnützigem Träger von Beginn an und der Träger stellt dem Garten die
Flächen zur Nutzung zur Verfügung. Aus seiner Entstehungsgeschichte als
gemeinwesenorientierter Stadtteilakteur beschäftigt Kinderwelt Hamburg e.V
auch z.B. mich selbst, um solche Projekte zu unterstützen und begleiten, bzw.
mit bestehenden Strukturen vor Ort in Verbindung zu bringen.
Wir glauben, dass es die Initiativen entlastet, wenn sich Kinderwelt Hamburg
e.V. vorrangig um die Vergabe und Instandhaltung des Lastenrades kümmert;
sobald oder wenn hier Strukturen entstehen, die dies verlässlich möglich
machen (z.B. Repair Café in neuen Räumlichkeiten), kann dies auch
übergeben werden
M.a.W. klingt das bisher sehr KiTa-lastig, was nicht unser Arbeitsgebiet ist.
Kannst du mir da etwas genauere Info geben?
Ja, die Nutzung durch Kitas kann und soll ein Nutzungsaspekt sein, damit das
Fahrrad auch gut ausgelastet wird; Hintergrund ist hier aber vor allem, dass
die (Stadt-)Kinder raus kommen, in die Natur, in den Stadtteil, in den
Gemeinschaftsgarten – und somit keine ausschließlich „nach innen“ gerichtete
Nutzung
Wir stellen uns das Lastenrad eher als eine Sichtbarmachung und Bestandteil
der „Bildungslandschaft Stadtteil“ vor: hier kann Beteiligung, gemeinsame
Verantwortung aber auch die praktische Umsetzung von BNE-Bildung für
nachhaltige Entwicklung gezeigt und umgesetzt werden (mehr …)