Schlagwort: Gärtnerei

  • Berlin: MA für Stadtteilgarten Tempeflhof gesucht

    (Aus NL Soziale LaWi)

    Stellenausschreibung Fachkraft Heilerziehungspflege im „Stadtteil-
    garten Tempelhof“ auf dem Tempelhofer Feld
    Wir sind ein kleines, ehrenamtlich tätiges Team vom Tempelhofer Berg e.V. und suchen zum nächst-
    möglichen Zeitpunkt eine engagierte Fachkraft Heilerziehungspflege in Vollzeit. Jobsharing ist möglich.
    Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Personen mit Behinderung.
    Einsatzort ist der Stadtteilgarten Tempelhof auf dem Tempelhofer Feld in Berlin. Bei der neu zu beset-
    zenden Stelle handelt es sich um die Bereichsleitung der Sozialen Gärtnerei unseres im Aufbau befind-
    lichen, inklusiven „Stadtteilgarten Tempelhof“. Die Position bietet die besondere Chance, mit eigener
    Expertise die Gestaltung dieses inklusiven, sozialen Ortes maßgeblich mitzuprägen. Bundesfreiwillige
    werden integraler Bestandteil unseres Teams sein und unsere Arbeit aktiv unterstützen.
    Über uns und das Projekt
    Der Tempelhofer Berg e.V. engagiert sich seit 2013 für Partizipation, Teilhabe und die eigenverantwort-
    liche Mitgestaltung des eigenen Lebensumfeldes für alle. Im Moment starten wir unser neues Projekt
    „Stadtteilgarten Tempelhof“, einen inklusivem Begegnungsort, bei dem therapeutische Gartenarbeit
    einen Kernbereich darstellt.
    Hier kann die ganze Stellenausschreibung heruntergeladen werden: www.soziale-landwirt-
    schaft.de/suche/anzeigen/gesuche

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  • Osnabrück: Urban Gardening in der Gärtnerei

    Ex TomatOS:
    Hier geht es mit Urban Gardening und auch mit Workshops im kleineren Rahmen weiter. Wir haben drei neue Hobbygärtner, die nun quasi als Kunden der Firma Alte Gärtnerei Kersten aktiv sind (www.alte-gaertnerei-kersten.de).

    Fördermittel können wir weiterhin über den Fachbereich Kultur der Stadt bekommen und auch indirekt, als Partner für gemeinnützige Vereine.

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  • Frankfurt: GemüseheldInnen starten neues Projekt

    (Antrag, Antworten)

    die GemüseheldInnen Frankfurt starten ein großes neues Projekt! Wir gehen eine Kooperation mit der Gärtnerei Anja Rappelt ein und möchten zum ersten Mal professionellen Gemüseanbau mit Gemeinschaftsgarten verbinden. Dafür werden wir, Juli und Laura, in Vollzeit bei der Gärtnerei angestellt. Wir werden Gemüse für den Laden der Gärtnerei produzieren und gleichzeitig eine Community aufbauen, die sich von denselben Flächen selbst versorgt. So können die Mitglieder der Community die Prinzipien des Market Gardening und der Permakultur und deren praktische Anwendung erlernen. Wir werden insgesamt 2 Hektar bewirtschaften, die in mehrere Flächen aufgeteilt sind. Auf zwei Flächen sollen Kräuter wachsen, eine Fläche möchten wir mit essbaren Blüten und sogenannten „Mesclun“-Zutaten (bunte Salate aus jung geerntetem Gemüse) bestücken, in insgesamt 6 Tunneln sollen Sommerkulturen wie Tomaten und Paprika zu stehen kommen, und auf einer großen Fläche bauen wir einen Market Garden mit 88 Beeten auf. Wir wollen intensiv mit Mischkulturen experimentieren und viel in Bodenaufbau investieren, denn die Flächen sind durch jahrelangen konventionellen Anbau heruntergewirtschaftet.

    Die erste Aktion hat bereits stattgefunden, mit mehr als 25 Menschen! Sie haben gemeinsam die Kulturreste aus dem Vorjahr aus den Tunneln entfernt, einen Kompostplatz angelegt und Müll gesammelt. Bei strömendem Regen war die Stimmung wunderbar! Ab sofort finden jeden Sonntag Gemeinschaftsaktionen statt; aber auch unter der Woche ist es jederzeit möglich, mitzugärtnern.

    Antworten auf meine Fragen:
    1. Die Flächen/Beete werden nicht geteilt. Alle Gemeinschaftsgärtner bauen auf allen Flächen mit uns gemeinsam an, und zwar das Gemüse für den Laden gleichzeitig mit ihrem eigenen. D.h., wir machen eine Kulturplanung, in der wir die Mengen einplanen, die die Gärtnerei braucht, und dazu noch deutlich mehr, damit immer genug da ist für alle zum Selberernten. Jeder darf sich dann immer mitnehmen, was er/sie will, wenn er/sie gärtnert. Die Kulturplanung macht Ilka, die auch bei den GemüseheldInnen dafür zuständig ist, und da wir 30-40 Gemüsearten und noch viel mehr Sorten einplanen, ist sicher für jede*n alles dabei. Auch Grüne Soße und andere Kräuter bauen wir an. Da die Kulturplanung für so große Flächen extrem komplex und aufwändig ist, kann die Community dabei allerdings zumindest dieses Jahr nicht involviert sein (wir sind sehr spät dran für einen Start noch dieses Frühjahr). 

    Bei der ersten Aktion am Sonntag waren 30 Leute da, wir denken, dass das jeden Sonntag möglich wäre. Wie bei unseren anderen Gärten möchten wir eine feste Community bilden, die sich austauscht, vernetzt, und auf Wunsch auch unter der Woche jederzeit mitarbeiten kann. Für die Community wollen wir auch viele Bildungsveranstaltungen anbieten – und die Gärtner*innen können hier lernen, wie man auf sehr großen Flächen hochproduktiv anbauen kann, lernen Market Gardening und Permakultur. Auch wollen wir uns gerade jetzt am Anfang intensiv mit Bodenaufbau beschäftigen, haben schon 150 m3 Grünschnitt- und Rinderdungkompost bestellt und wollen auch mit Terra Preta/Pflanzenkohle arbeiten. 

    2. Tatsächlich sind die Häuschen und Toiletten, die wir bei euch beantragt haben, schon vormontiert und würden wahrscheinlich an einem Sonntag zusammengebaut werden. Daran können sicherlich 20-30 Leute teilnehmen, wenn wir alles gleichzeitig aufbauen. Bisher haben wir immer alles komplett selbst gebaut, das kann aber unser Toilettenplaner und -bauer diesmal nicht leisten, weil er gleichzeitig das gesamte Bewässerungssystem plant. Deshalb müssen wir auf die einfachere Variante zurückgreifen, denn schon bei der 1. Aktion war das Fehlen von Toiletten ein Problem… 

    3. Die Leerung der Klos würde das feste Team erledigen. In anderen Gärten haben wir Toilettendienste ;-). Den Urin würden wir verdünnen und damit die Gründüngung gießen, um Mulchmaterial zu generieren. Die Feststofftüten brauchen wir, weil wir die Fäzes erst einmal nicht kompostieren würden; das ist ja ein komplexes Thema für sich, mit dem wir uns schon seit langem beschäftigen, und auch in der Grünen Lunge bekommen wir es bisher nicht hin. Jemand muss sich des Themas annehmen und es dann auch umsetzen, und diesen jemand haben wir noch nicht gefunden ;-).


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  • Frankfurt/Main: Gemüseheldinnen professionalisieren sich weiter

    Tatsächlich machen wir gerade einen riesigen Sprung mit unserem Projekt, denn wir steigen in eine Gärtnerei mit ein und starten das Pionierprojekt „professioneller Gemüseanbau in Verbindung mit Gemeinschaftsgärten“. Laura und ich werden Vollzeit dort angestellt, um alles zu koordinieren.

    Die GemüseheldInnen Frankfurt bewirtschaften gemeinschaftlich insgesamt 19 Gärten und eine Gärtnerei mit über 250 aktiven Gärtner*innen. 16 Gärten befinden sich in der Grünen Lunge am Günthersburgpark, einem ehemals von Bebauung bedrohten riesigen Gartengebiet mitten in der Stadt. Außerdem gibt es vier sogenannte PermaKulturInseln verteilt über die Stadt – essbare Inseln, die von Stadtbürger*innen beackert werden. Eine befindet sich in einem Kleingartengebiet, eine auf dem Campus der Goethe-Uni, eine in Frankfurt-Sachsenhausen, die vierte ist eine Kooperation mit einer Gärtnerei. (mehr …)

  • BfN fördert u.a. die Gärtnerei von Annalinde

    (Mail an CM)

    Es ist kühler als die vergangenen Jahre, aber wie gewohnt spriest es 4 Wochen vor unserem Jungpflanzenverkauf schon kräftig. Der ist dieses Jahr, wohl das letzte mal, auf der Karl Heine diesmal in der großen Westwerk-halle. Nächstens Jahr ziehen wir dann wohl in die Trikotage. Dort ist der Kran nun weg und die Sanierung schon kräftig vorangeschritten. Nun das Außengelände ist noch recht kahl aber wir geben unser Bestes. Mit der gemeinsamen Entwicklung nimmt das auch langsam Formen an. So gibt es gedanken zu einer Markthalle ähnlich nr. 9 Berlin oder fenix food factory in Rotterdam, dann sucht die Stadt nach einem innovativen „Gewerbehof 2.0“ also Co-Working etc., da laufen gerade gespräche, einige bekannte Akteure wie David Voss haben sich auch angemeldet und ich denk das wir ein ganz lebendiges Haus werden. Dann ist ja die Sache mit der Energie noch und da wär ich auch schon bei einer kleinen Anfrage an Euch….

    Ich hab in Folge Eurer Förderung meiner Koordinationsaufgabe einen Antrag beim BfN eingereicht das Ganze zu einer Art Multifunktionalen Landwirtschaft mit Elementen einer Kreislaufstadt weiterzuentwickeln. Also (Ökonomisch), Ökologisch und Sozial. Naja, nicht viel erhofft aber kommt ja oft, die wollen den genehmigen und wir sind in regen Austausch (mehr …)