Schlagwort: Garmisch

  • Garmisch: Essbares Garmisch ist Dach für verschiedene (Gemeinschafts)Gärten

    (Projektbesuch)

    Seit 2017 gibt es in Garmisch die Gruppe „Essbares Garmisch“. Zur Zeit haben sie auf einer Wiese direkt am Fußweg entlang der Partnach die „Partnach Beete“, die aus drei unterschiedlich gestaltete, sehr nah beieinander liegenden Beet-Flächen bestehen. Das erst hat in der Mitte ein großes Hochbeet in Sternform, was durch einige runde Hochbeete umfasst wird, das zweite ist eine Flachbeetfläche, in der in Hügelbeeten (die inzwischen zusammengefallen sind) gegärtnert und das dritte ist auch eine Flachbeetfläche, auf der sich kleine, tortenstückartige Beetflächen befinden. Im dritten Beet wachsen hauptsächlich Blumen, was immer wieder zu Diskussionen in der Gruppe führt: Blumen -> Blüten -> Insektennahrung. Doch fehlt dann hier in dieser Beetfläche der Platz für Gemüse. In beiden anderen Beetflächen wächst hauptsächlich Gemüse. Die Fläche(n) werden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt, der Vertrag verlängert sich jährlich. Sitzmöglichkeiten oder Kompost durften sie hier nicht aufstellen. Gießkannen werden hinter den Beeten oder im Gebüsch versteckt, Gartenwerkzeuge lagern bei einer Mitgärtnerin im Keller und werden zu beiden Gartentagen pro Woche mitgebracht. Saatgut wird so gut wie möglich selber vermehrt und lagert auch in diesem Keller. Sie arbeiten an den beiden Gartentagen pro Woche zusammen und organiseren sich vor Ort.
    Sie waren nach Infoveranstaltungen anfangs über 50 Leute, auch nach einem Workshoptag kamen einige dazu. Inzwischen sind sie zu zehnt, 5 Menschen bilden die Kerngruppe. Sie wollen neue Gärtner*innen gewinnen.
    Die Ernte wird aufgeteilt unter den dann anwesenden Mitgärtner*innen. Es ist kein „essbare Stadt“ Projekt, bei den alle einfach was nehmen können, auch wenn sie nicht mitmachen. Vandalismus, Müll, Klau ist aber kein Thema. Hunde sind/waren ein Thema. Um die Flachbeete haben sie nun Schneckenzäune gezogen – als Symbol für die Hundebesitzer*innen (damit die erkennen, wann sie den Hund zurückpfeifen sollten).
    Es gibt viel Interesse: sehr häufig bleiben Fußgänger*innen stehen und informieren sich – doch fast alle sind Tourist*innen.
    Sie haben auch noch einen Gemeinschaftsacker, bei den es individuelle Parzellen gibt. Die Besitzerin der Fläche ist auf sie zugekommen und möchte, dass dort eine Biodiversitätsfläche entsteht. Ein Teil der Fläche ist nun Gemeinschaftsgarten/acker, der andere Teil wird vom BUND zunächste einfach so gelassen, damit sich die Fläche erholen kann vom jahrelange düngen. Auf der Fläche ist ein Schuppen (Heulager). Vor diesem Schuppen hat ein Obdachloser sein Zelt aufgeschlagen und die Gruppe versucht, eine Lösung zu finden (er ist ab und an aggressiv, streut Styropor in die Beete etc., die Gärtner*innen sind vor allen Dingen abends oder alleine nicht mehr gerne dort).
    Auch weitere Flächen werden an die Gruppe herangetragen, doch haben sie keine Kapazitäten mehr. Viele Leute, die sich für ein Mitmachen interessieren, wollen zudem ein eigenes Beet.

    In Gamrisch ist die evangelische Bücherein dabei, eine Saatgutbibliothek aufzubauen und dabei kooperien sie mit der Initiative.

    Vor der VHS und einem Bioladen gibt es auch noch ein paar Beete, das sind aber Naschbeete. (mehr …)

  • In Garmisch sind nun drei Flächen im Gespräch

    (Gu, Mail)
    wir sind endlich in den Startlöchern und sind konkret dabei Flächen zu aquirieren für mehrere Gemeinschaftgärten in GAP. Wir wollen ganz Garmisch sogar ESSbar machen. Es ist zwar ein mühsamer Weg, insbesondere Gemeindeflächen zu bekommen. Aber wir sind zuversichtlich und fangen einfach klein an, um dann zu wachsen!!
    Dazu werden wir nun wahrscheinlich der Solidargemeinschaft Werdenfelser Land beitreten (mehr …)

  • Erste Ideen für Gemeinschaftsgarten in Garmisch

    (Gu, Mails, Treffen, 15.10.)
    In Garmisch ist ein GG in Planung. Die beiden Initiatorinnen haben ein Grundstück im Blick, das der Gemeinde gehört und an eine Schule grenzt und haben in einer ersten Aktion 100 Unterschriften für ein Gartenprojekt in der Nachbarschaft gesammelt. Sie sind ganz am Anfang und suchen Infos und Beratung (mehr …)