Schlagwort: Garten gefährdet

  • Idsetin: Bürgergareten vor dem Aus?

    (NL)

    Die stets sinkende Zahl der aktiven Mitarbeiter/innen reicht nicht mehr aus um den Garten so zu bewirtschaften, wir wir es uns eigentlich vorstellen und wünschen.
    Wenn im Herbst die bisherige erste und zweite Vorsitzende ihre Ämter aus persönlichen Gründen nicht weiterführen werden, wird bedauerlicherweise der Verein wohl aufgelöst werden müssen.
    Die einzige Hoffnung ist, dass eventuell jemand von außen bereit ist, den Vorsitz zu übernehmen und einige Leser/innen zum bestehenden Team dazukommen.
    Es macht wirklich Freude, gemeinsam mit anderen im Garten zu arbeiten, sich gegenseitig zu inspirieren und das ein oder andere auszuprobieren.

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  • Berlin. IG Altglienicke gefährdet

    (Mail)
    Ja, den interkulturellen Garten gibt es noch, wir sind im Kontakt und hoffen, eine Parzelle für unser BENN Projekt verwirklichen zu können.

    Leider ist das Projekt durch die vielen Bauprojekte in Altglienicke gefährdet, für ein Jahr hat der Verein jetzt wieder einen Nutzungsvertrag bekommen
    Die Verträge gelten bisher immer nur für 1 Jahr.

    es sind 20 Parzellen mit 20 Familien/Großfamilien. Insgesamt sind sie 80 – 100 Leute und zu den Sommerfesten kommen auch immer so 100 Leute. Dazu laden sie auch die Bezirksabgeordneten ein.

    Da rund um sie Neubaugebiete entstehen, versuchen sie die Fläche mit Argumenten für den steigenden Bedarf (da mehr Menschen) auch an Grün- und Gartenflächen mehr Sicherheit zu schaffen.

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  • Campus Garten Köln gefährdet

    (gu, mail)

    miese Neuigkeiten: Der CampusGarten soll Mitte Januar (ich versuche grad den genauen Termin rauszukriegen) geräumt werden, damit das Gelände abgerodet werden kann.

    Uni und Uniklinik haben es

    völlig verrafft, sich zu koordinieren. Momentan läuft es auf ersatzlose Auflösung des Gartens und Komplettabriss hinaus, also Bulldozer mieten, Mulden bestellen, Kisten, Pflanzen und Ausrüstung zusammenbulldozern und in die Mulden, und ab in die MVA oder was auch immer man damit macht.

    Es gibt maximal 1

    oder 2 Flächen die theoretisch als Ersatz in Frage kommen könnten, aber die sind entweder gar nicht verfügbar oder frühestens in x Monaten, und der Architekt will sein Gebäude starten. Ist schon über 2 Jahre hinter seinen Planungen zurück und hat x Millionen verloren, ob das gerechtfertigt ist weiß ich nicht, aber ich glaub da wär jeder Mensch angepißt. Naja der muß wohl die Bäume auf dem Gelände alle gefällt haben bis entweder Anfang oder Ende Februar (ich versuch das morgen mal rauszukriegen). Wir werden heute mit den anderen Gärten konferieren, und theoretisch ist über das Essbare-Stadt-Konzept etwas zu reißen, aber in der Praxis gibt es nach gegenwärtigem Stand keine freien Grünflächen in ausreichender Qualität.
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    Da soll das „Projekt 2015192 Neubau Verfügungsgebäude Forschung“ entstehen. Ist nirgendwo dokumentiert, weil das ein Projekt der Architekturabteilung der Uniklinik ist, die ein eigenständiger Betrieb ist.

    Deswegen weiß der Projektleiter vermutlich auch nichts von unserem Nutzungsvertrag mit der Uni (dem Chef von seinem Chef). Aber wegen der Ferien ist die Frist so knapp bemessen, dass die Rechtsabteilung der Uni die Frage eventuell erst geklärt hat, wenn es zu spät ist. Dann stellt sich raus, dass er den Garten nicht hätte zerstören dürfen, nachdem das Gelände schon geräumt und planiert ist…

    MVA ist Müllverbrennungsanlage. Wegen des Winters werden wir noch nicht mal mehr Zeit haben, den Mutterboden aus den Kisten zu retten.

    Einen Ersatzstandort gibt es nach gegenwärtigem Kenntnisstand nirgendwo (also erst wieder 2 km draußen am Stadtrand, weit außerhalb des Uni-Campus). Der Projektleiter ist völlig unkooperativ, er besteht sogar darauf, dass die Uni uns einen Ersatzraum auf ihre Kosten stellt.


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  • IG Rostock kann erstmal bleiben

    (Gu, FB)

    Hier die offizielle Pressemitteilung der Hansestadt Rostock zum Fortbestand des Interkulturellen Gartens in Rostock.
    Wir haben den Prozess aktiv begleitet, Gespräche geführt und an der Einigung teilgenommen.

    Integrationsprojekt „Interkultureller Garten“ wird weiter blühen

    Rostocks Interkultureller Garten wird auch künftig blühen. In einem Einigungsgespräch mit Vertretern von Stadtverwaltung und Bürgerschaft vereinbarten jetzt die beiden Partner eine einvernehmliche gemeinsame Grundstücksnutzung der stadteigenen Fläche bis zum 31. Dezember 2017.
    Die Interkulturellen Gärten bedanken sich insbesondere bei der Hotel-und Wirtschaftsschule für das besonnene Handeln.

    Ab 2018 wird die Stadtverwaltung dann mit beiden Partnern separate individuelle Pachtverträge abschließen. Zum Start der Baugebietserschließung Groter Pohl voraussichtlich 2019 wird die Stadtverwaltung dann mit einem Alternativstandort den Fortbestand des Interkulturellen Gartens sichern.

    Das 2011 auf einem ehemaligen Schulgartengelände am Groten Pohl ins Leben gerufene Projekt „Interkultureller Garten“ führt Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur beim gemeinsamen Gärtnern und Begegnungen in der Natur zusammen.


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  • IG Meißen vor dem Aus?

    (Gu, alters)

    Einen Monat, vielleicht zwei. Solange, sagt der Schatzmeister des Bündnisses Buntes Meißen Tilo Hellmann, könne man die beiden für den Betrieb des Internationalen Gartens notwendigen Arbeitskräfte mit Eigenmitteln oder Spenden bezahlen. Danach sehe es trüb aus . Für den im Frühjahr in Bohnitzsch eröffneten Ort der Begegnung von Jung und Alt, Deutsch und Nichtdeutsch und des freizeitlichen Miteinanders, wird es – Stand jetzt – keine erneute Förderung durch die Sächsische Aufbaubank (SAB) geben. Für das laufende Jahr stellte die Bank noch 31 000 Euro zur Verfügung. „Das Geld, mit dem wir jetzt eine Koordinatorin und eine Gartenpflegerin in Teilzeit bezahlen, fehlt im neuen Jahr. Der von uns gestellte Förderantrag für 2017 wurde nicht genehmigt“, sagt der Schatzmeister des Vereins, welcher den Internationalen Garten betreibt, Veranstaltungen koordiniert.

    „Wir sind hinter den Kulissen natürlich aktiv, müssen sehen, was wir machen können, um eine Lösung zu finden“, so Hellmann. Klar sei jedenfalls, dass sich der Garten mit seinen aktuellen Öffnungszeiten alleine mit Ehrenamtlichen oder Bundesfreiwilligen nicht weiterführen lasse. „Zwei Experten, einen für den administrativen bzw. finanziellen Aspekt, den anderen für die Baum- und Gartenpflege benötigen wir auf jeden Fall“, so der 33-Jährige.

    Eine Möglichkeit könnte es im Schulterschluss mit der Stadt geben. Meißen bewirbt sich um Geld aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Je nachdem, wie viel hier für die Domstadt herausspringt, könnte auch für das Bunte Meißen bzw. für den Internationalen Garten Geld übrig bleiben. Wie viel, entscheidet letztlich der Stadtrat. Kommt es hier zu keiner tragfähigen Lösung, sagt Hellmann, könnten vermutlich nur noch Spenden helfen. Derzeit betreiben 22 Familien Flächen in dem ehemaligen Jugend- und Freizeitpark. Etwa zwei Drittel davon sind Ausländer. Ist die Finanzierung sicher, sollen 2017 neue Freizeitflächen dazu kommen, vermehrt auch Vereine oder Jugendliche hier Zeit verbringen können. „Der Internationale Garten soll sukzessive nicht nur der Begegnung von Flüchtlingen und Einheimischen dienen, sondern ähnlich wahrgenommen werden wie der Freizeitpark, den es hier schon einmal gab“, erzählt Hellmann.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-vor-dem-aus-3575681.html (mehr …)

  • Düsselgrün gefährdet

    (Gu aus google alerts vom 20.6.)
    […]“Wie die Gruppe nun mitteilt, muss der Gemeinschaftsgarten aber in Kürze aufgegeben werden. Das Brachgelände an der Haifastraße, das der Stadt gehört und das diese bislang „Düsselgrün“ unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat, soll mit dem Ende der Quadriennale zum 31. August, an der „Düsselgrün“ auf Initiative der Stiftung Schloss und Park Benrath teilgenommen hat, geräumt werden. Die Gruppe bemüht sich nach eigenen Angaben derzeit darum, Ansprechpartner bei der Stadt zu finden.
    Wie die Mitglieder betonen, verstehen sie sich mit dem Garten nicht als Besetzer, sondern als nachbarschaftliche Bürgerinitiative, die eine Brachfläche sinnvoll zwischennutze. „Uns geht es um soziale Gemeinschaftlichkeit und Nachhaltigkeit“, sagt Sprecherin Viktoria Hellfeir. Die letzten Monate, in denen es unter anderem eine Lesung und eine Aktion mit den Kindern des benachbarten Awo-Kindergartens Düsselbiber gab, hätten deutlich gemacht, dass „ein Ort wie Düsselgrün sich in Oberbilk regen Interesses erfreut“. Solange es keine konkreten Bebauungspläne für die Brache an der Haifastraße gibt, möchte man deswegen dort bleiben. Zudem liegt die Haupterntezeit vieler Pflanzen im September. Für die selbst gebauten Beete, aber auch für die Pflanzen dort, die die Gruppe für die Quadriennale 2014 mit dem Motto „Über das Morgen hinaus“ gezogen haben, würde ein Umzug bedeuten, dass es kaum Ernte und keine Saatgutgewinnung gebe werde. Die „Düsselgrün“-Leute möchten zumindest duchsetzen, dass der Garten bis zu seinem „natürlichen Ende“ im Winter an der Haifastraße geduldet wird. Um das Ziel zu erreichen, wird heute beim Fest eine Unterschriftenliste ausgelegt.“
    Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/aus-fuer-gemeinschaftsgarten-duesselgruen-in-oberbilk-aid-1.4328466


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