Schlagwort: Garten im Aufbau

  • München: GG der Wertschöpferei nimmt Gärtner*innen auf

    (Flyer)
    Die Wertschöpferei e.V. ist eine
    Nachbarschaftsinitiative in Freiham-München, die sich
    für eine regenerative, solidarische Stadtgesellschaft
    einsetzt.
    Wir schaffen Räume, in denen Menschen gemeinsam
    Werte schöpfen – durch Verbindung, Verantwortung
    und gemeinsames Tun.
    Unser Ziel ist eine gemeinwohlorientierte
    Nachbarschaftsökonomie, in der Beziehungen, Boden,
    Wissen und Versorgung regenerativ gestaltet werden.Gemeinschaft • Wandel • RegenerationMach mit!Saison 2026

    Einzelparzellen (ab 24m² bis 48m²)
    Mitglieder der WERTSchöpferei können
    dort ganzjährig für sich selbst gärtnern.Das WertFeld ist ein gemeinschaftlich
    genutztes Feld in unserer Nachbarschaft –
    ein Ort zum Pflanzen, Lernen, Begegnen
    und Erproben neuer Formen des
    Zusammenlebens. Es besteht aus:
    Das WertFeld ist unser lebendiges
    Experiment für eine regenerativere Stadt.
    Gemeinschaftsfläche
    Diese Fläche wird von der WERTSchöpferei
    betreut und steht für Mitmachaktionen,
    Workshops, Veranstaltungen und
    gemeinsames Gärtnern zur Verfügung (mehr …)

  • München: weiterer GG in Freiham

    […] WERTschöpferei e.V. in Freiham. Wir betreiben dort ein Gemeinschaftsfeld, auf dem unsere Mitglieder Parzellen zum Bepflanzen erhalten.

    Unsere Verein bewirtschaftet eine Fläche von ca. 3.850 m². Ein Teil davon besteht aus Parzellen für unsere Mitglieder, die selbst anbauen möchten, und ein anderer Teil ist als Gemeinschaftsgarten vorgesehen – für offene Aktionen und Aktivitäten für die Nachbarschaft. Dieses Jahr war unser erstes Gartenjahr, sehr positiv und voller Lernfelder, und wir möchten die Struktur und Ausrichtung für das kommende Jahr weiterentwickeln

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  • Berlin Neukölln – neuer GG entsteht

    Am 9. Juli 2024 fand bei großer Hitze der offizielle Auftakt im neuen Gemeinschaftsgarten im QM-Gebiet Sonnenallee Süd / High-Deck-Siedlung statt. Neben engagierten Anwohnenden waren Vertreterinnen und Vertreter vom Freilandlabor Britz, der EVM Berlin eG und dem QM vor Ort. Erfrischung und Stärkung gab es unter anderem in Form von leckerem Rhabarberkuchen, den das Team des Stadtteilzentrums „mittendrin“ bereitstellte.

    Als Teil des Projekts „Nachhaltiges Quartier“ haben viele fleißige Hände aus der Nachbarschaft in den letzten Wochen bereits erste Hochbeete, Sitzbänke und Tische für den Garten fertiggestellt sowie die Beete mit Erde befüllt. Nun konnte es endlich mit dem gemeinsamen Säen und Pflanzen losgehen – sowie dem Austausch von Ideen und Wünschen. Gießwasser hatten das Freilandlabor-Team und der Hausmeister der EVM mit weiteren Helfenden bereits im Vorfeld eine Ecke weiter in Gießkannen abgefüllt und mitgebracht.

    Ein Ort für Anwohnende mit grünen Daumen

    Mit dem ehemaligen Bolzplatz am Michael-Bohnen-Ring hat die EVM den vielen am Gärtnern Interessierten aus dem Quartier, einen Ort für die gemeinsame Nutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung gestellt. Geplant sind unter anderem Kooperationen mit ansässigen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen oder Kitas.

    Jeden Donnerstag gibt es die Möglichkeit, sich im Gemeinschaftsgarten zu treffen, zu gärtnern und ins Gespräch zu kommen. An diesen Nachmittagen steht das Team vom Freilandlabor für Fragen zur Verfügung. Das Projekt wird aus dem Projektfonds des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ finanziert und von der EVM Berlin eG unterstützt. (mehr …)

  • Berlin: DiskoGarten entsteht auf DiskoBabel Fläche

    (Besuch, ANtrag, ANtworten)

    Auf dem Gelände des diskoBABEL e.V. (Lilli-Henoch-Straße 10, 10405 Berlin) soll ein grünes
    Paradies entstehen. Auf dem hinteren Teil der Fläche stehen über 500qm zur Gestaltung eines
    Gemeinschaftsgartens und Treffpunktes zur Verfügung.Wir sehen vor, den Garten in verschiedenen Phasen aufzubauen. In der ersten Phase erzielen wir,
    in einer Beetbau Aktion Ende Mai, 10 Hochbeete zu bauen, zu bepflanzen und einen
    Wurmkompost zu etablieren. Im Herbst/Winter nutzen wir die Zeit, um weitere Strukturen zu bauen
    und weitere Fördermittel zu beantragen.diskoGARTEN
    Projektbeschreibung:
    Disko Garten
    Auf dem Gelände des diskoBABEL e.V. (Lilli-Henoch-Straße 10, 10405 Berlin) soll ein grünes
    Paradies entstehen. Auf dem hinteren Teil der Fläche stehen über 500qm zur Gestaltung eines
    Gemeinschaftsgartens und Treffpunktes zur Verfügung.
    diskoBABEL e.V:
    “Im Verein finden sich Menschen zusammen, die ihre Erfahrung, ihr Können und ihre
    Lebensenergie der Schaffung von Dingen widmen wollen, die im Zusammenhang mit kooperativer
    Kultur stehen“. (Quelle: http://www.diskobabel.de/)
    Das Team zum Aufbau des Gemeinschaftsgartens setzt sich aus Gartenbegeisterten,
    Handwerkenden, studierenden Landschaftsarchitektinnen, wie Kunstschaffenden zusammen.
    Wobei ein Kernteam die planende Grundstruktur bildet und sich für verschiedene Aktionen durch
    freiwillige Beteiligte erweitert.
    Wir sehen vor, den Garten in verschiedenen Phasen aufzubauen. In der ersten Phase erzielen wir,
    in einer Beetbau Aktion Ende Mai, 10 Hochbeete zu bauen, zu bepflanzen und einen
    Wurmkompost zu etablieren. Im Herbst/Winter nutzen wir die Zeit, um weitere Strukturen zu bauen
    und weitere Fördermittel zu beantragen.
    Grundprinzip der sozialen Struktur
    Alle sind willkommen, können den Raum genießen und sich einbringen. Die Vision und
    Umsetzung des Gartendesigns sind partizipative Gestaltungsprozesse. Mitgärtnernde werden
    Mitglied des Vereins und zahlen einen kleinen finanziellen Beitrag, damit sich der Garten dauerhaft
    finanzieren kann. Im Garten können Mitmenschen eine Beetpatenschaft abschließen und sich an
    Gemeinschaftsbeeten beteiligen. Einzelne Projekte und Aufgaben werden in AGs eingeteilt.
    Vernetzung
    Durch regelmäßige Treffen, Veranstaltungen und Netzwerkarbeit wollen wir den Garten in der
    Umgebung bekannt machen. Ideen für Veranstaltungen sind regelmäßige Garten Cafes, sowie
    Workshops zu Umwelt-, Kunst- und Kulturthemen.
    Durch die Aktivierung der Fläche wollen wir den Garten zu einem Lebensraum und Biotoptrittstein
    für Tiere und Pflanzen heranwachsen, wie auch die soziale Begegnungen zwischen
    Anwohnenden, Vereinsmitgliedern, Besuchenden und Friends aufblühen lassen

    • Wie groß ist die Gruppe, die den Garten plant und gärtnern möchte? Wie groß ist die Kerngruppe?
      • Das Kernteam besteht aus Sarah und Verena und geplant sind zwei weitere Leute, die Interesse angemeldet haben. Gegärtnert wird von weiteren Vereinsmitgliedern und Interessierten, die an den im Voraus angekündigten Gartentagen partizipieren möchten oder sich mit der Zeit auch selbstständig organisieren. Genaue Ablaufprozesse und Regelungen sollen gemeinsam entwickelt werden. 
    • Wie macht ihr Öffentlichkeitsarbeit für den Garten? Wo und wie erfährt die Nachbarschaft davon?
      • Wir möchten online auf unterschiedlichen Kanälen präsent sein, beispielsweise: in Gärtner-/Permakultur- Telegram-Gruppen, nebenan.de, und auch vereinsintern.
      • Die Nachbarschaft soll durch Flyer oder Plakate im Stadtteilzentrum Mühlenkiez Prenzlauer Berg, in der Heinrich-Böll-Bibliothek und anderen Nachbarschaftsinitiativen in Pankow eingeladen werden den Garten zu besuchen und/ oder sich zu beteiligen.
      • Des Weiteren möchten wir uns mit anderen Gärten vernetzen.
    • Ihr wollt ja einen interkulturellen Garten aufbauen. Auf welchen Wegen nehmt ihr Kontakt zu Migrant*innen und geflüchteten auf?
      • Um den Garten interkulturell zu gestalten, möchten wir mit dem „Interkulturellen Haus Pankow“ und „Migra Up“ Kontakt aufnehmen. Dadurch hoffen wir, einen Ort für interkulturelle Begegnung, Nutzung und Vernetzung in Zusammenarbeit aufbauen zu können. 
    • Gibt es ein Schild an eurem Gelände zum Garten, wie man mitmachen kann, an wen man sich wenden kann?
      • Eine Beschilderung ist in Planung. Am Eingang zum Gelände sollen Infos, geplante Veranstaltungen und Kontaktdaten zum Garten aushängen und am Eingang zum Garten selbst (der sich weiter hinten auf dem Gelände befindet) ein größeres Schild den Bereich anzeigen. 
    • Wie groß ist die Fläche, auf der ihr gärtnern wollt?
      • Die Fläche, die uns zur Verfügung steht, beträgt etwa 500 qm. Dieses Jahr wollen wir  10 Paletten-Hochbeeten und gegebenenfalls den Bau von einzelnen Sitzgelegenheiten umsetzen.
    • Wie groß sollen die Hochbeete werden? Wer baut diese?
      • Wir möchten mit 10 Wicking-Hochbeeten (auf Paletten 120 x 80 cm)  starten. 
      • Gebaut werden diese in einer Beetbauaktion Ende Mai mit der Kerngruppe, Vereinsmitgliedern und Freiwilligen. Wir planen Gartentreffs um Leute mit einzubeziehen und wollen so die Gartengruppe Schritt für Schritt erweitern. 
    • Wo bringt ihr die Gartenwerkzeuge unter, bis der Geräteschuppen gebaut ist?
      • Es gibt auf dem Gelände Container, die dafür vorübergehend genutzt werden können. 
    • Wie/mit welchem Wasser werden die IBC-Tank gefüllt? (Habt ihr einen Wasseranschluss?)
      • Wir haben einen Wasseranschluss an der Straße, durch welchen die IBC- Tanks befüllt werden können und der Bau eines Brunnens bis August ist vom Verein in Planung.
    • Wozu braucht ihr einen Teppich für die Beete?
      • Wir wollen sogenannte Wicking Beds bauen, die eine verstärkte Wasserspeicherkapazität haben und so besser mit der Trockenheit im Sommer zurechtkommen und weniger gewässert werden müssen. Dies wird unter anderem durch Teppich-Einlage abgedichtet. 
    • Ihr wollt die Materialien ja an unterschiedlichen Stellen besorgen, auf welcher Kalkulationsgrundlage beruhen die Zahlen?
      • Die Zahlen beruhen auf Internetrecherche bei Materialmaffia, Kleinanzeigen, den örtlichen Kompostieranlagen und verschiedenen Baumärkten. 

    Das DiskoBabel Gelände ist ein „wildes“ Gelände mit Bars, Clubs, nicht legaler Sauna, Kinderzirkus, Graffiti-Ort, Skater-Fläche, ein Schweißkollektiv zieht hin. Bekannt ist es für Parties und den Kinderzirkus.
    Es gab inzwischen eine erste Infoveranstaltung, bei der ein paar Interessierte gewonnen werden konnten.

    Gelder für eine Brunnenbohrung haben sie eingeworben, Brunnen muss tief werden, zweite Schicht Grundwasser, wegen Verseuchung weiter oben.

    Der Vorstand arbeitet im Kultursenat, ist bei Urbane Praxis dabei und bestens vernetzt

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  • Leipzig: neuer Gemeinschaftsgarten legt los

    Vielfeld
    Der Vielfeldgarten ist tatsächlich erst noch im entstehen, seit ein paar Wochen versuchen wir der riesigen Brachfläche (ohne Strom, Hütte und Wasser bis jetzt) etwas Struktur zu geben und noch Leute zusammenzutrommeln, die mitmachen wollen.


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  • Berlin: neuer Garten in Neukölln entsteht

    (Besuch)
    In Britz hat der Verein „Kulturschafft e.V.“ eine große Gartenfläche von einem Bildungsträger übernommen. Die Fläche gehört wohl mal zu der angrenzenden Kleingartenanlage, wurde vom Bezirk dann aber als Abstellfläche für Baumittel etc. für den Bau der A100 gewidmet. Die A100 Bauarbeiten fanden dann ganz ohne diese Fläche statt. Ein Bildungsträger hat eine Weile Alphabetisierungskurse und Gärtnern angeboten, die Fördergelder liefen aus und ein neuer Träger wurde gesucht. So kam Kulturschafft zu der Fläche. Sie müssen 50 Euro Pacht pro Monat zahlen und haben einen Vertrag, der recht kurzfristige Laufzeiten hat, die aber, wenn keine Kündigung erfolgt, weiterlaufen.
    Der Träger ist ein Kulturverein, die Mitglieder sind hauptsächlich Künstler*innen, eigene Räumlichkeiten haben sie nicht. Sie wissen noch nicht so genau, was sie mit der Fläche machen wollen, im Verein gibt es Interesse an SoLaWi, aber auch an gemeinschaftlichem Gärtnern. Einige wollen Angebote für Kinder machen. In der direkten Nachbarschaft ist eher Gewerbe und Schulen, Wohnbebauung gibt es nicht angrenzend an die Fläche. Sie wollen mit den Schulen und Kitas kooperieren, haben Kontakt zu BENN Britz (QM), eine der Frauen war bisher beim Campus Dammweg dabei, sie kennen die Prinzessinnengärten und auch den Flamingo-Garten.

    Sie wollen mit Geflüchteten gärtnern, denken an einzelne Parzellen und gemeinschaftliche Flächen, viel für Kinder und eine Zone soll „Wildniss“ bleiben. Die benachbarten Kleingärtner*innen haben Interesse daran, dass auf der vollgewucherten Fläche bald wieder etwas passiert.

    -> sie wollen nun ersteinmal intern klären, in welche Richtung sie gehen wollen, dann Kooperationspartner*innen ausloten und dann eine Infoveranstaltung machen, um mehr Leute zu werden.

     

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  • Heidelberg: offener Gemeinschaftsgarten an neu entstehendem Wohnprojekt

    (Antrag, Antworten)
    Um Erfahrungen  für  unseren  Gemeinschaftsgarten  zu  sammeln, der  im  Januar  2022 eröffnet
    wird,  möchten  wir  auch  dieses  Jahr  bereits  einige  Workshops  zur  ökologischen
    Freiraumgestaltung  durchführen.  Der  Garten  ist  eingebettet  in  das  selbstverwaltete
    Wohnprojekt Collegium Academicum und soll als Schnittstelle zur breiteren Öffentlichkeit und
    Begegnungsort dienen. Er umfasst sowohl einen Dachgarten (auf der Veranstaltungsfläche) als
    auch den Innenhof und Freiflächen um das Gebäude herum sowie einen Teich. Der größte Teil
    des  Gartens  ist  rollstuhlgerecht  zugänglich,  um  möglichst  vielen  Menschen  eine  Teilhabe  zu
    ermöglichen.
    Der Garten steht sowohl den Bewohner*innen des Wohnheims (Studierenden, Auszubildenden
    und  Promovierenden)  als  auch  der  Nachbarschaft  und  interessierten  Bürger*innen  zur
    Verfügung  (Kontakt  zum  Quartiersmanagement  Hasenleiser  besteht  bereits).  Auch
    interkulturelle Begegnungstreffen werden somit in einem diversen Quartier angestrebt.
    Bei dieser ersten Auftaktveranstaltung wollen wir uns theoretisch und praktisch an zwei Arten
    Hochbeeten  versuchen,  diese  bauen  und  in  Betrieb  nehmen.  Diese  Form  der  Bildungsarbeit
    entspricht  den  Förderzielen  des  Vereins,  da  unabhängig  vom  Bildungstand  und  anhand
    praktischer Projekte gelernt wird.
    Wir wollen anhand der beiden Hochbeete Erfahrungen sammeln, die wir dann im nächsten Jahr
    bei der Gestaltung unseres Gemeinschaftsgartens nutzen können. So wird sichergestellt, dass
    die Beete den Bedürfnissen und Kapazitäten der Nutzer*innen entsprechen.

    – wie viele Leute sind bisher an der Planung des Gartens beteiligt und wie viele kommen aus der Nachbarschaft (also wohnen nicht dort)?

    Derzeit plant die offene Projektgruppe den Garten und bisher wohnt noch niemand dort. Einzug in das Wohnheim wird voraussichtlich im kommenden Januar stattfinden. Teil der Projektgruppe sind auch Menschen, die in der näheren Umgebung wohnen und nicht einziehen werden. An den Planungen beteiligt sind ca. 20 Personen, die nicht einziehen und eine stetig wachsende Gruppe von Einziehenden von derzeit etwa 15 Personen. Andere potenzielle Nutzer*innengruppen werden sicher in Zukunft noch dazustoßen, beispielsweise durch das Quartiersmanagement Hasenleiser, der Montessorischule und der Lebenshilfe in direkter Nachbarschaft.

    – wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschafts(nutz)garten entstehen soll und wie ist diese beschaffen? Wie hängen die Teilflächen zusammen? Bitte schicken Sie mir davon eine Skizze

    Unser Garten besteht aus drei Teilen: 1. Dachterasse (etwas über 200m²); 2. dem Innenhof (ca. 600m²); 3. dem Gartenbereich um die Gebäude herum.

    Im Anhang schicke ich Ihnen unsere aktuelle Außenraumplanung (von unserem Landschaftarchitekturbüro). Vor allem die rund eingezeichneten Beete werden zu großen Teilen ein Nutzgarten sein.

    – gibt es schon ein Schild, auf dem das Vorhaben bekannt gemacht wird mit Kontaktmöglichkeit für die Nachbarschaft?

    Nein, aktuell noch nicht. Der Grund dafür ist, dass wir das erste Projekt sind, das auf der Konversionsfläche US Hospital fertiggestellt wird. Das bedeutet, es gibt derzeit noch keine Straßen und Gehwege, die Fläche wird derzeit erschlossen und wir rechnen mit einem Abschluss der Bautätigkeiten um unser Grundstück herum und einer Zugänglichkeit des Gartens ab etwa dem Jahreswechsel.

    – wie haben Sie das Vorhaben bisher in der Nachbarschaft bekannt gemacht?

    Das Projekt steht grundsätzlich im Fokus der Öffentlichkeit – diverse Pressevertreter*innen berichten regelmäßig. Auch über unsere social Media Kanäle, unseren Newsletter und Verteiler wie bspw. die Telegramgruppe „Klimagerechtigkeit HD“ oder des „architects for future HD“ und natürliche per persönlicher Einladung haben wir derzeit für unseren Gartenworkshop im Rahmen unserer Summerschools geworben.

    – wie zugänglich ist der Innenhof und können die interessierten, potentiellen Mitmacher*innen aus der Nachbarschaft da jederzeit dann rein?

    Es sind keine Zäune oder sonstige Begrenzungen geplant und die Zugänglichkeit ist für die Gartengruppe jederzeit gegeben, egal ob sie im Gebäude wohnen oder nicht. Die bauliche Gestalt ist jedoch so, dass der breiten Öffentlichkeit vor allem die Flächen um die Gebäude herum offen stehen, da sie ohnehin an die öffentlichen Plätze und den Park angrenzen und unser Ziel auch eine Vernetzung der Nachbarschaft ist (im Zuge der Internationalen Bauausstellung).

    – wie viele Menschen können an dem Beetbauworkshop mitmachen (20?) und wie haben Sie den Workshop bisher beworben? Wann wird der Workshop stattfinden? Wie viele Menschen aus der Nachbarschaft haben Interesse an dem Workshop?

    Es werden maximal 25 Personen teilnehmen können, aktuell liegen uns Anmeldungen von 15 Personen vor. Die Werbung erfolgte bisher wie oben beschrieben. Sie finden die Einladungen und alle Informationen auch online unter www.collegiumacademicum.de/summerschool

    Der Workshop findet am 11. September ganztätig statt. Es soll gegen 9.30Uhr mit dem theoretischen Teil begonnen werden, vor und nach der Mittagspause werden die Teilnehmenden die zwei beschriebenen Beete anlegen.

    Aus der Nachbarschaft sind etwa 7 der 15 Anmeldungen, die anderen stammen aus dem weiteren Stadtgebiet und einige internationale Freiwillige werden ebenfalls teilnehmen.

    – wie viele Beete wird es insgesamt geben können und wie soll der Garten organisiert sein? Alles gemeinschaftlich? Individuelle Beete?

    Mischsystem?

    Die genaue Anzahl steht noch nicht fest, sie hängt auch von den Ergebnissen des Workshops ab, bei dem wir die Praktikabilität von runden vertikalen und rechteckigen horizontalen Beeten testen werden und schauen, welche Arbeiten wir für Zukunftsfähig halten. Eine vorläufige Anzahl und die Verortung können Sie dem angehängten Außenraumplan entnehmen.

    – woher bekommen Sie das Wasser und wo werden die Geräte untergebracht?

    Aktuell beziehen wir unser Wasser über die Baustellenversorgung. Sobald das Gebäude in Betrieb genommen wird, werden sowohl zum Innenhof hin, als auch auf der Dachterasse und nach Osten hin zur großen Außenfläche neben dem Neubau Außenwasserhähne installiert. Diese beziehen ihr Wasser aus der im Innenhof im Erdreich versenkten Zisterne, die 14m³ fasst und das Regenwasser vom Dach sammelt.


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  • Greifswald: Kultur- und Hausprojekt legt neben OW auch GG an

    (Antrag und Antworten)

    das  IKuWo  ist  ein  selbstverwalteter  Veranstaltungsort,  Bar  und  Freiraum;  ein  Haus,  das  sich  in
    Greifswald  gegen  kapitalistische,  sexistische,  rassistische,  antisemitische,  homo-  und  transphobe
    Positionen stellt und daran arbeitet einen diskriminierungsfreien Raum zu schaffen. Neben kulturellen
    und politischen Themen, sind uns auch sozial-ökologische Aspekte unserer Gesellschaft wichtig. Wir
    möchten Sensibilität gegenüber Land- und Tierausbeutung schaffen und Konsum-kritisches Denken
    anregen.  Gegründet  von  u.a.  Landschaftsökolog:innen,  setzt  sich  das  IKuWo  immer  noch  für
    ökologische und nachhaltige Projekte ein und legt Wert auf nachhaltiges Bauen und Wirtschaften.
     
    Durch  die  aktuelle  Pandemie  und  fehlende  Einnahmen  stehen  wir  wie  viele  andere  vor  der
    Herausforderung uns an die gegebenen Möglichkeiten anzupassen. Aus der aktuellen Lage hat sich
    die Idee eines Gemeinschaftsgartens auf dem Außengelände des Vereins zu etablieren, entwickelt.
    Der  Hinterhof  unseres  Vereinshauses  ist  tagsüber  öffentlich  zugänglichen,  ca.  300  m²  groß  und
    teilweise betoniert. Er dient als Werkstatt, Aufenthaltsort, Treffpunkt und Parkplatz für Fahrräder und
    Zufahrt für Kund:innen und Zulieferung des kleinen und selbstverwalteten Bio-Lebensmittelladens
    ‚food-coop‘, welcher sich in Teilen unserer Kellerräume befindet. Es gibt bereits einen Bereich mit
    Sträuchern und Obstbäumen (u.a. Holunder, Brombeere, Hasel und Birnen), eine kleine Wiese und
    drei Hochbeete, sowie zwei im Frühjahr an den Verein gespendeten Frühbeeten. Die Sträucher und
    Obstbäume werden regelmäßig gepflegt, bei den Hochbeeten jedoch ist die Holzverkleidung in einem
    so  schlechten  Zustand,  dass  diese  komplett  neu  gemacht  werden  sollten.  Das  Werkzeug  für  den
    Baumschnitt war privat und ist mit der Person Anfang des Jahres ausgezogen, weshalb wir dringend
    neues benötigen um die Obstbäume fachgerecht pflegen zu können.
     
    Der  Gemeinschaftsgarten  soll  als  offener  Treffpunkt  für  gärtnerisch  Interessierte  und
    Cafébesucher:innen, sowie als Raum für Workshops und Veranstaltungen dienen. Hierfür sollen ca.
    250 m² der Außenfläche umgestaltet und weiterentwickelt werden. Dazu sollen Teile der betonierten
    Fläche  u.a.  mit  teilmobilen  Hochbeeten  (auf  Paletten)  und  Sitzgruppen  erschlossen  werden  und
    insgesamt grüner und insektenfreundlicher gestaltet werden.

    – wie groß ist dir Gruppen, die den Garten miteinander plant und auch gärtnern möchte und wie viele Leute, die nicht in dem Haus wohnen, sind Teil dieser Gruppe?

             Bisher hat sich eine Gruppe von ca. sechs bis acht Personen gefunden, diese setzt sich aus Menschen, die an der Planung als auch der Umsetzung des Gartenprojekts beteiligt sind zusammen. Davon gehört der Großteil zum Haus, zwei bis drei Personen sind extern. Generell erhoffen wir uns, dass mit der Öffnung unseres Café-Betriebs mehr externe Menschen dazu kommen werden. Es gibt diverse Gruppen, die bereits Aufgaben im Haus während des geöffneten Betriebs übernehmen und wir erwarten, dass wir durch den Garten auch neue Personen erreichen können, die sich bei der Bewirtschaftung des Gartens miteinbringen.

    – wie haben Sie die Nachbarschaft auf das Vorhaben „Aufbau eines Gemeinschaftsgartens“ aufmerksam gemacht/wo haben Sie das beworben?

             Dadurch das im Haus bei geöffneten Betrieb Veranstaltungen stattfinden, ist die Nachbarschaf bereits sensibilisiert auf regen Betrieb im Haus und auf dem Hof. Wir haben bereits einen kleinen Garten welcher bisher vorwiegend von Bewohner:Innen genutzt wird.

    Unser vorläufiger Plan sieht vor, vor allem Unterstützer:Innen des Vereins in das Projekt mit einzubeziehen. Langfristig für Zeiten ohne Kontaktbeschränkungen möchten, durch gezielte Werbung (bspw. Flyern) andere Zielgruppen wie zB. internationale Bewohner:innen der Stadt und Nachbar:innen zum „mit gärtnern“ einzuladen.

    – ist der Teil des Außengeländes, den Sie für den Garten planen, offen, also jederzeit für die (potentiellen) Gärtner*innen erreichbar?

             Der Teil in welchen wir das Gartenprojekt planen ist tagsüber jederzeit zugänglich, lediglich nachts (zwischen ca. 23:00 – 07:00

    Uhr) wird der Hofzugang durch ein Tor verschlossen.

    – ist der Teil bisher sozusagen der „Privatgarten“ der Bewohner*innen?

             Nein und Ja. Wir sind ein offenes Haus. Der Garten kann von allen Personen, die sich im Verein engagieren bewirtschaftet und als Aufenthaltsort genutzt werden. Aktuell machen das aber lediglich die Bewohner:Innen des Hauses auf Grund der aktuellen Coronalage, da sowohl für die Vereinsarbeit als auch für den „privaten“ Aufenthalt im Garten Kontaktbeschränkungen gelten.

    – ist die Planung für den Garten mit allen Bewohner*innen abgesprochen?

             Ja, alle Bewohner:Innen sind aktiv an der Planung beteiligt

    (gewesen) und einige auch bei Teilen der Umsetzung aktiv.

    – es sind nun drei Hochbeete und drei teilmobile Hochbeete im Antrag

    enthalten: wie viele Leute können denn mitgärtnern, wie viele Beete sind insgesamt geplant, wer soll/wird in den jetzt beantragten gärtnern und wie soll der Garten organisiert werden? Individuelle Beete, Gemeinschaftsbeete, Mischsystem?

            Wir sehen bisher ausschließlich Gemeinschaftsbeete vor in 3 größeren feststehenden Hochbeeten, 3 teilmobilen Beeten und 2 Hochbeeten, die bereits vorhanden sind. Meiner Einschätzung nach, werden sich ca. vier Bewohner:Innen diesen Sommer aktiv um die Bewirtschaftung der Beete kümmern. Extern zeichnet es sich bisher ab, dass zwei Menschen mitgärtnern werden. Wir hoffen, insgesamt ca. zehn Gärter:Innen für die Beete zu finden, was auf die Größe gerechnet hoffentlich realistisch ist.

    – wieso soll ein Teil der Beete teilmobil sein und was genau meinen Sie damit?

             Ein Großteil des Innenhofes ist asphaltiert, weshalb wir zum einen dort keine Hochbeete mit Bodenkontakt installieren können, zum anderen erhoffen wir uns im Sommer unseren Veranstaltungsbetrieb wieder aufnehmen zu können. Da die aktuelle Infektionslage jedoch sehr ungewiss ist, möchten wir auch Außenveranstaltungen (bspw. Vorträge oder Außenkino) durchführen. Dazu wünschen wir uns, dass ein Teil der Hochbeete mobil bleibt. Unsere Vorstellung ist es, dass die Hochbeete zum Teil auf Rollen sind oder mit zwei bis vier Menschen versetzt werden können um den Außenbereich den aktuellen Bedürfnissen anzupassen.

    – Wer wird wann die Hochbeete bauen und wie viele Leute können dabei sein?

             An sich würden wir uns wünschen, dass der Bau der Hochbeete so schnell wie möglich passiert, damit wir so schnell wie möglich mit dem Gärtnern anfangen können. Wir haben einen FÖJler, welcher in den Startlöchern steht und gerne anfangen möchte. Den Bau der Hochbeete hatten wir im Rahmen von Workshops geplant, welche öffentlich beworben werden sollten. Gerne würden wir auch extern Interessierten eine Chance geben am Bau beteiligt zu sein. Das richtet sich jedoch ganz nach den aktuellen Kontaktbeschränkungen und Hygieneauflagen, welche sich im Moment zu ändern scheinen. Ich kann diesbezüglich aber aktuell keine genaue Aussage treffen, da ich noch nichts konkret weiß, würde Ihnen das aber auch zurückmelden, falls Interesse besteht.

    – Sie schreiben, dass Sie „anderen Menschen“ beim Bau von Hochbeeten helfen wollen: wer sind diese „anderen Menschen“? Und wann kommen die dazu? Sind die noch nicht Teil der Gruppe? Wie wird die Gemeinschaft des Gemeinschaftsgartens entstehen/die Entstehung begleitet?

             Für den Bau der Hochbeete hofften wir auf Workshops, welche öffentlich beworben werden können, was jedoch sehr abhängig ist, von der aktuellen Infektionslage. So hätten Interessierte lernen können wie sie selber Hochbeete bauen können während sie den Verein unterstützen. Mit „anderen Menschen“ sind Menschen gemeint, die nicht unbedingt Teil der Garten-Crew sind, sondern zB einen eigenen Garten haben. Wir möchten den Bau der Hochbeete dokumentieren, um unsere Erkenntnisse und Tricks mit anderen Hochbeet-Bauer:innen teilen zu können. Auch können wir ihnen mit Werkzeugen aushelfen.

    Für die Entstehung der Gemeinschaft gibt es noch keinen endgültigen Plan, da Treffen und Austausch abhängig sind von den Möglichkeiten, die uns in den kommenden Wochen zugestanden werden.

    – Was passiert mit der Ernte, u.a. auch von den Obstbäumen?

             Wir würden die Ernte gerne einem bei uns im Haus aktiven Küchen-Kollektiv anbieten zum gemeinsamen Kochen, aber auch Workshops zu Milchsauren einlegen oder ähnlichen anbieten. Die Ernte der Obstbäume wurde die letzten Jahre u.a. einem befreundeten Projekt zum Mosten gegeben. Was kommende Saison damit passiert, wird die Gartengemeinschaft dann mitentscheiden.

    – Wer beschneidet die Obstbäume dann und wie wird dieses Wissen in der Gartengruppe weitergegeben?

             Aktuell mache das ich, eine Bewohnerin des Hauses. Ich habe vor ein paar Jahren einen Obstbaumschnittkurs gemacht und gebe gerne auch das Wissen im Winter in Form eines Workshops weiter. Aktuell versuche ich Bewohner:Innen des Hauses beim Schnitt miteinzubeziehen und Ihnen so das Wissen weiter zu geben.

    – Wo werden die Obstbaumwerkzeuge aufbewahrt und wie und für wen sind die dann zugänglich? Wo wird das Gartenwerkzeug aufbewahrt?

    Wir haben einen Schuppen in welchen unser bisheriges Gartenwerkzeug gelagert wird. Dort soll auch Platz für die neuen Werkzeuge gefunden werden. Externe Mitgärtner:Innen werden eine Einweisung bekommen, wo sich das Werkzeug befindet und wie es zu pflegen ist, um dann damit arbeiten zu können.

    – Was für Gartenmöbel sollen gebaut werden und wer baut diese?

             Es hat sich eine Gruppe von zwei schweißbegeisterten Hausbewohnern gefunden, welche Gartenmöbel selbst Bauen möchten. Es geht hauptsächlich um Tische, aber auch Stühle, um mehr Möglichkeiten zu schaffen, sich im Garten aufzuhalten. Es gibt bereits fertige Exemplare, welche gerne auch im Bau dokumentiert werden können um das Wissen zu teilen.


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  • Sankt Augustin: Campusgarten soll entstehen und wird von „Mehrwert NRW“ begleitet

    (NL)

    In einem Praxisprojekt soll am Hochschulstandort in Sankt Augustin ein Gemeinschaftsgarten entstehen. MehrWert begleitet das Vorhaben mit Workshops für die Studierenden.
    NEIS – Nachhaltige Ernährung im Studienalltag – heißt ein neues Projekt der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Es wird in Kooperation mit Hochschulen an drei Standorten in NRW durchgeführt und vom Umweltministerium des Landes gefördert. Studierenden soll der Zusammenhang zwischen Ernährung und Nachhaltigkeit vermittelt werden. Ziel ist es, den Wandel zu nachhaltigem und abfallarmem Ernährungs- und Einkaufsverhalten zu unterstützen. Neben der Bereitstellung von Informationen und Lehrangeboten geht es auch darum, selbst aktiv zu werden und Initiativen im Hochschulumfeld gemeinschaftlich umzusetzen.

    Von der Planung und Finanzierung bis zum dauerhaften Betrieb

    Ein konkretes Vorhaben ist jetzt an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gestartet: In einem studiengangs- und fachbereichsübergreifenden Praxisprojekt unter der Leitung von Stefan Freitag, Dr. Darya Hirsch und Prof. Iris Groß soll im Rahmen von NEIS in Sankt Augustin ein Campusgarten entstehen. Beteiligt sind zum einen Studierende der Wirtschaftswissenschaften und Nachhaltigen Sozialpolitik, die die Konzeption inklusive der Planung, Finanzierung und Kommunikation für den Campusgarten übernehmen werden. Eine zweite Gruppe aus Studierenden des Fachbereichs Maschinenbau kümmert sich um die technische Umsetzung der Pflanzkästen. Eine bislang mit Rasen bewachsene Fläche nahe den Hochschul-Gebäuden ist bereits gefunden.

    Input und praktische Tipps für die Studierenden

    MehrWert unterstützt das Praxisprojekt mit drei Workshops. Zum Auftakt ging es zunächst darum, eine Vision für den Gemeinschaftsgarten zu entwickeln. Was soll den Garten perspektivisch ausmachen? Was ist den Studierenden wichtig? Anregungen gaben 14 Beispiele von Gemeinschaftsgärten aus ganz Deutschland. In ihrem Input skizzierten die MehrWert-Mitarbeiterinnen zudem, was es für die Gründung neben einem gemeinsamen Konzept noch braucht. Strategische Partner:innen zum Beispiel, die materielle und/oder finanzielle Unterstützung leisten können – etwa örtliche Gartenbaubetriebe oder Sponsoren. Hilfreich sind auch Netzwerke mit anderen Initiativen, Vereinen, Unternehmen oder Organisationen, die für eine nicht-materielle Kooperation infrage kommen.

    Ideen für einen offenen und vielfältigen den Garten

    „Ein Ort, der offen für alle ist und an dem man einfach gärtnern kann“ – so lautete die spontan formulierte Vision der Studierenden für den Campusgarten. Als weitere Ideen wurden genannt, Insektenhotels aufzustellen, kleine Upcycling-Projekte umzusetzen und unterschiedlich hohe Beete zu bauen, so dass zum Beispiel auch Kinder gut mitpflanzen können. 

    Vom Projektmanagement bis zur Entwicklung einer Kommunikationsstrategie

    Je nach Interesse konnten sich die Studierenden dann entscheiden, woran sie jeweils mitarbeiten wollen: am Projektmanagement, der Entwicklung von Konzepten, wie Obst und Gemüse aus dem Garten künftig verwenden werden sollen, der Sicherung der dauerhaften Finanzierung des Campusgartens, der Ausarbeitung von Pflegeplänen oder der Kommunikationsstrategie.

    Gartenheld:innen gesucht

    Egal, für welchen Aufgabenbereich sich die Studierenden interessieren: Alle eint, dass sie sich um neue Mitglieder für ihre Initiative kümmern müssen, wenn der Campusgarten dauerhaft Bestand haben soll. Daher unterstützte das Team von MehrWert die Studierenden im zweiten Workshop zum Thema Mitgliedergewinnung und -management. Mit der „Persona“- Kreativmethode wurden mögliche „Gartenheld:innen“ in Kleingruppen kreiert. Bei dieser Methode werden imaginäre Personen mit konkreten Charaktereigenschaften und Bedürfnissen entwickelt, die in diesem Fall die perfekten Engagierten für die jeweiligen Aufgaben rund um den Campusgarten sein könnten – zum Beispiel Social-Media-Affine für die Projektkommunikation oder erfahrene Gärtner:innen, die ihren Wissensschatz über den Anbau von Gemüse einbringen und den Garten generationenübergreifend machen. Außerdem überlegten sich die Gruppen, über welche Kommunikationskanäle man genau diese Personen erreichen und ansprechen könnte. Zum Abschluss des Workshops gab es für die Studierenden noch ein paar Tipps zu möglichen Finanzierungswegen.

    Von der Idee zur Umsetzung

    Mitte Mai startet dann die zweite Gruppe von Studierenden aus dem Fachbereich Maschinenbau. Diese werden den Bau der Pflanzkästen im Rahmen von Projektwochen in die Hand nehmen und die Visionen für den Campusgarten baulich umsetzen. Das MehrWert- Team unterstützt auch diese Gruppe mit einem Workshop. Dabei geht es unter anderem darum, welchen Beitrag lokale Nachhaltigkeitsinitiativen wie Gemeinschaftsgärten zum Klima- und Ressourcenschutz leisten können.
    Als Abschluss des Praxisprojektes soll dann zum Ende des Semesters ein blühender Campusgarten die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bereichern.

    https://www.mehrwert.nrw/projekt-mehrwertkonsum/ein-campusgarten-an-der-hochschule-bonnrheinsieg-59832


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  • Sportverein in Berlin legt GG an

    (Antrag/Antworten)

    Die Flächen auf den der Gemeinschaftsgarten entstehen soll wurden bisher nicht genutzt. Die Gesamtfläche beträgt insgesamt ca. 110 m² , wobei sich der Gemeinschaftsgarten wie oben bereits erwähnt auf mehrere Flächen verteilt und nicht auf einer einzigen Gesamtfläche entsteht. Hierbei machen Hochbeete ca. 30 m² der Fläche aus und normale Beete ca. 80 m². In unserem Garten sollen ganz unterschiedliche Gemüsesorten angebaut werden, von Tomaten, über Blumenkohl, bis Kürbisse wird hier eine vielfältige Pflanzenwelt geschaffen. Um unser Vorhaben zu realisieren werden wir, wie oben bereits erwähnt, mit Hochbeeten, aber auch mit „normalen“ Beeten arbeiten.  Die Hochbeete werden vom Projektteam selber gebaut. Das „Projektteam“ setzt sich aus einer Gruppe von ca. 15 – 20 Leuten zusammen. Vereinsmitglieder, Ehrenamtler und Nachbarn arbeiten in unserem „Projektteam“ Hand in Hand. Das Projektteam kann von jedem unterstützt werden, eine Mitgliedschaft in unserem Sportverein ist nicht erforderlich. Die  Fortschritte unseres Gemeinschaftsgartens werden in unserem monatlich erscheinenden Newsletter festgehalten. Dieser wird auf unserer Homepage veröffentlicht, und ist für jeden einsehbar. Zusätzlich wird durch ein Hinweisschild an unserem Eingangstor auf den Garten aufmerksam gemacht. Der Garten wird gemeinschaftlich genutzt, eine individuelle Nutzung ist nicht vorgesehen. Absprachen werden basisdemokratisch in der Gruppe getroffen, ein „Projektverantwortlicher“ ist denoch vorgesehen. Die Arbeitsutensilien und Gartengeräte sind in einem Schuppen auf unserem Vereinsgelände untergebracht, dieser ist mit einem Zahlenschloss gesichert. Der Code ist in der Gruppe bekannt. Die Ernte wird von uns im VikiHaus (Vereinsbüro) weiterverarbeitet.  Mit dem geernteten Gemüse wird in unseren Feriencamps frisch und gesund gekocht, das Gemüse wird ebenfalls Hauptamtlichen und Ehrenamtlern zur Verfügung gestellt, sowie Menschen aus unserem Kiez. Die Fräse, die Stichsäge und der Schleifer werden zum Bau der Hochbeete benötigt, diese müssen entsprechend der Jahreszeit, außerdem witterungsfest gemacht werden. Holzfarbe und Malerutensilien werden für die Verkleidung der Hochbeete gebraucht, die Hochbeete werden mit hochwertiger Humuserde gefüllt
    Der Garten setzt sich aus 5 „Teilbereichen“ zusammen, in allen Bereichen wird mit Hoch- und Erdbeeten gearbeitet, außer auf der Dachterrasse. Auf dieser sind nur Hochbeete zu finden. Es kann insgesamt davon gesprochen werden, dass ca. 90% für den Gemüseanbau vorgesehen sind. Für die Hochbeete die neugebaut werden ist eine „Lackierung“ von innen und außen vorgesehen. Es wird nicht nach Prozentsatz entschieden, Wie viel Ernte dem Feriencamp zugeteilt wird. Die Ernte wird unter allen Gärtner*innen verteilt, zudem werden Teile der Ernte im Vereinseigenen VikiHaus weiterverarbeitet und beispielsweise der Nachhilfe, oder dem Feriencamp zur Verfügung gestellt. Entscheidungen werden in der Gruppe basisdemokratisch abgestimmt, hierbei hat jeder das gleiche Mitspracherecht, egal ob: Vereinsmitglied, Ehrenamtler, oder Gärtner*innen aus der Nachbarschaft.


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  • CDU initiiert Gartenprojekt in Möchengladbach

    (alerts)
    Ein kleines, aber umso interessanteres Projekt aus dem Stadtentwicklungsprogramm „mg+“ nahm der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU) in dieser Woche in Augenschein. Auf einer ungenutzten Grünfläche im Bezirk Mönchengladbach-Lürrip wird ein besonderes „Urban-Gardening“-Projekt aus dem Masterplan Stadtbezirke umgesetzt. In der Bezirksvertretung Mönchengladbach Ost wurde hierfür 20.000,00 € Fördermittel beschlossen. Die Initiative für dieses Projekt übernahm Frank Eibenberger, Ratsmitglied der CDU.

    Das Grundstück befindet sich am Giertmühlenweg, Ecke Habichtstraße, unmittelbar an der Bahnstrecke nach Düsseldorf und dem Gladbach. Krings konnte sich vor Ort überzeugen, wie hier aktuell ein Urban Garden entsteht, der für jede Bürgerin und Bürger zugänglich ist – ein Ort für Menschen, Tiere und Natur. Im Mittelpunkt steht das gemeinschaftliche Bewirtschaften von städtischen Flächen. „Eine schöne Idee das ungenutzte Flurstück umzugestalten und hier eine kleine Oase für Pflanzen und Menschen entstehen zu lassen“, findet Krings. „Das ist nicht nur optisch eine Verschönerung, sondern hier geben wir der Natur mitten in der Stadt auch einen Entwicklungsraum zurück. Ich hoffe, dass viele Bürgerinnen und Bürger Interesse zeigen, sich auf dieses Projekt einlassen und alle es pfleglich behandeln“, so Krings weiter. Umgesetzt wird diese Idee auf ehrenamtlicher Basis mit Professioneller Hilfe der Permakultur Designerin Lena Schmitz. Permakultur ist eine Kultur, in der nachhaltige Lebensformen und Lebensräume unterstützt, entworfen und aufgebaut werden. An diesem Ort entstehen Hochbeete für Gemüsesorten aller Art, dazu noch eine Hochbeet-Spirale mit Sitzgelegenheit zum Verweilen, eine Kräuterspirale, Obstbäume, Beerensträucher und ein Pilzaufbau auf Baumstämmen.

    Blumen und Zierpflanzen haben in Ergänzung dazu aber auch einen Platz. Als Gastgeschenk brachte Dr. Günter Krings drei dieser Exemplare mit und freute sich, diese mit Frank Eibenberger gleich einpflanzen zu können.

    https://lokalklick.eu/2021/03/18/schaffung-einer-gruenen-oase-fuer-mensch-und-tier/ (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Brückenbauer legt los

    (alerts)

    In dem Freigelände des ehemaligen evangelisch-methodistischen Kindergartens enteht das erste öffentliche „Urban-Gardening“-Projekt des neu gegründeten Vereins „Brückengärten“. Menschen ohne eigenen Garten können hier gemeinsam Gemüse und Beerensträucher anbauen.

    „Jetzt kommen wir zum schönen Teil“, lachen Yanna Lorang und Ina Stenger und beginnen, Osterglockenzwiebeln in die Erde zu stecken. Den ganzen Samstagmittag haben die beiden Vorsitzenden des in Gründung befindlichen Vereins „Brückengärten“ in ihrem ersten Gartengrundstück geschuftet. Berge abgeschnittener Brombeerhecken zeugen von der mühevollen Arbeit.

    Zum Glück hatte Gartenmeisterin Marlen Friedo von DRK-Biotopia die beiden Herzfreundinnen mit fachlichem Rat und sichtlich geübter Tat dabei unterstützt, die Hecken und Gehölze in dem Freigelände des ehemaligen evangelisch-methodistischen Kindergartens gegenüber dem Landgestüt zurückzuschneiden. „Wir haben heute viel gelernt“, freuen sich die Nachwuchs-Gärtnerinnen. Dies ist eines der Ziele, das sie mit den Brückengärten verfolgen. Zurück zur Natur finden und sich wieder Wissen um den Anbau und die Pflege eines naturnahen Gemüse- und Kräutergartens aneignen, das unsere Großeltern noch ganz selbstverständlich besaßen.
    Aus einem Zeitungsartikel erfuhr Yanna Lorang, dass Deutschland als Importland für Obst und Gemüse völlig abhängig ist vom Ausland. Die 31-jährige Mutter einer zweieinhalbjährigen Tochter war geschockt. Ihre Begeisterung für das Tempelhofer Feld, das Landleben inmitten von Berlin ermöglicht, der Wunsch nach Unabhängigkeit und danach, auch in Lockdownzeiten sinnvolle Zeit draußen zu verbringen, brachten sie auf das Konzept des „Urban Gardenings“. Menschen, die selbst keine Gärten haben, wie Yanna Lorang in ihrer Innenstadtwohnung, bewirtschaften zusammen ein öffentliches Gartengrundstück. Nach einem gemeinsamen Konzept werden Beete mit Gemüse und Kräutern angelegt, Nasch-Beerensträucher und Blumen gepflanzt. „Ein Bienen- und Insektenparadies mit Permakultur, die Boden und Pflanzen stärkt, sodass wir rein biologisch agieren können“, beschreibt Ina Stenger.
    Der mit Unterstützung der beiden Familien gegründete Verein wartet auf seine allgemeinnützige Zulassung beim Finanzamt und soll jetzt wachsen. Da beide Frauen sowohl im Food-Sharing als auch bei der Bürgerinitiative „Zweibrücken vernetzt“ hoch aktiv sind, ergeben sich manche Synergien.

    „Wir lernen gerade, was man geschickt zusammen pflanzt, weil sich die Pflanzen in einer Symbiose dann gegenseitig die Schädlinge abhalten“, beschreibt Ina Stenger. Bekannt sind Kombinationen wie Tomaten/Basilikum, Möhren/Zwiebeln oder Erdbeeren/Knoblauch, doch es gibt viel mehr. Entsprechend sollen die Beete ab April bestückt werden, die die beiden und Hilfswillige bis dahin angelegt haben. „Wir erfahren so viel Unterstützung von so vielen Seiten“, strahlen die beiden engagierten jungen Frauen. Von Freunden, von „ZW vernetzt“, Kompost vom UBZ, der Gärtnermeister Fabian Lenz hat ihnen großzügig Profiwerkzeug und Schubkarre geschenkt.

    Ideal ist das Gelände für junge Familien, denn es hat Sonnenlage und ist durch einen hohen Zaun geschützt. Ein Krabbel-Tunnel und Schaukeln sind noch ebenso vorhanden, wie Dreirädchen und Sandspielzeug. Nur der Sandkasten muss neu angelegt werden. Doch dafür haben die beiden beim Aufräumen und Freischneiden Frühjahrsblüher entdeckt und umgepflanzt.
    Der mit Unterstützung der beiden Familien gegründete Verein wartet auf seine allgemeinnützige Zulassung beim Finanzamt und soll jetzt wachsen. Da beide Frauen sowohl im Food-Sharing als auch bei der Bürgerinitiative „Zweibrücken vernetzt“ hoch aktiv sind, ergeben sich manche Synergien.

    „Wir lernen gerade, was man geschickt zusammen pflanzt, weil sich die Pflanzen in einer Symbiose dann gegenseitig die Schädlinge abhalten“, beschreibt Ina Stenger. Bekannt sind Kombinationen wie Tomaten/Basilikum, Möhren/Zwiebeln oder Erdbeeren/Knoblauch, doch es gibt viel mehr. Entsprechend sollen die Beete ab April bestückt werden, die die beiden und Hilfswillige bis dahin angelegt haben. „Wir erfahren so viel Unterstützung von so vielen Seiten“, strahlen die beiden engagierten jungen Frauen. Von Freunden, von „ZW vernetzt“, Kompost vom UBZ, der Gärtnermeister Fabian Lenz hat ihnen großzügig Profiwerkzeug und Schubkarre geschenkt.

    Ideal ist das Gelände für junge Familien, denn es hat Sonnenlage und ist durch einen hohen Zaun geschützt. Ein Krabbel-Tunnel und Schaukeln sind noch ebenso vorhanden, wie Dreirädchen und Sandspielzeug. Nur der Sandkasten muss neu angelegt werden. Doch dafür haben die beiden beim Aufräumen und Freischneiden Frühjahrsblüher entdeckt und umgepflanzt.

    „Dann können die Kinder gleich erfahren, woher unser Gemüse kommt und was nötig ist, damit es wächst und wir zu essen haben“, planen die beiden jungen Mütter, um die Achtung und den Respekt für die Natur gleich beim Nachwuchs zu säen. Eine Nachbarstochter habe sich bereits dafür interessiert und auch die Kinder von Anika Weber, die zu Besuch kommt, sind mit Schaufeln und der aufgehäuften Erde sofort glücklich beschäftigt. Trotz aller Großzügigkeit hat das Duo noch Wünsche. Gartenmöbel zum Beispiel für eine gemütliche Sitzecke, um das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und Feste wie Erntedank zu feiern.

    Auch Dorothee Beisiegel, Vorsitzende der evangelisch-methodistischen Gemeinde und ehemals zuständig für den Kindergarten, ist bei einer kurzen Stipp-Visite mit ihren Hunden ganz begeistert davon, was das Team bereits geleistet hat. Michael Wack stellt in seiner Musikschule, die im ehemaligen Kindergarten untergebracht ist, zunächst einmal die Toiletten, Strom und bei Bedarf auch Wasser zur Verfügung. „Wenn es wieder so trocken wird, brauchen wir unbedingt eine Anlage, die Regenwasser sammelt“, skizziert Ina Stenger. Yanna Lorang ergänzt: „Und eine Bio-Toilette.“ Es gibt viel zu tun, doch „Brückengärten“ packt es an.


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  • Rohbacher OGV baut Gemeinschaftsgarten auf

    (alerts)

    Das neue Projekt des Rohrbacher Obst- und Gartenbauvereins (OGV) kommt gut an: Die Idee eines Gemeinschaftsgarten hinter dem Spinagelände an der Bahnlinie weckt Begeisterung, zunächst sind 21 Parzellen geplant und diese sind bereits alle vergeben. Dort bewegt sich schon etwas: Die geplanten 250 Quadratmeter wurden bereits geackert und im Frühjahr wird nochmal gefräst. Textgröße

    Diese „grüne“ Idee eines Gemeinschaftsgartens kam Erna Dittenheber, die selbst eine begeisterte Hobbygärtnerin ist, bereits im August. Sie ist engagiert im Arbeitskreis Ortsbild und auch im Vorstand des OGV vertreten. Sie staunt selbst, wie gut ihre Idee angenommen wird: „Ich hätte nicht geglaubt, dass so viel Interesse da ist.“

    Der Rohrbacher Gartenbauverein geht damit neue Wege. „Wir waren im Dezember gut ausgelastet mit der Aufnahme von neuen Mitgliedern. In unserem Jahresprogramm gibt es Angebote für alle, aber Vereinsmitglieder stehen natürlich immer in der Poleposition“, sagt der OGV-Vorsitzende Hans Tilp. Die Arbeiten auf dem Areal haben schon begonnen. „Es ist der Wahnsinn wie das läuft“, sagt Tilp, doch der Winter bremst jetzt etwas. Es werden Wasserfässer angeliefert, Komposter werden gebaut.

    Ursprünglich hatte die Gemeinde Rohrbach das Gelände zur Unterbringungen von Asylanten in Containern gekauft, was sich aufgrund der politischen Entwicklung dann aber zerschlug. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde erhielt der OGV Rohrbach nun die Chance das Gelände zu pachten. Das ließen sich die Gartler nicht entgehen, inzwischen sind alle geplanten Parzellen in der Größe von neun bis 15 Quadratmeter bereits an die „Gärtner“ gebracht.

    „Organisiert haben wir alles durch Web-Konferenzen“, erklärt Tilp. „Neben den 21 Gartenparzellen verbleibt noch eine große Gemeinschaftsfläche. Wir planen auch noch zu erweitern, aber das sind Pläne für das Jahr 2022. Wir wollen nicht gleich alles komplett machen – denn dieser Gemeinschaftsgarten soll langsam wachsen“, sieht Hans Tilp in die Zukunft. „Die Auf- und Verteilung der einzelnen Parzellen war der erste Meilenstein, weitere werden folgen.“ Anfang Februar sollen die Modalitäten festgelegt werden: „Von den Gartlern selbst, das muss man sich noch durch den Kopf gehen lassen. Wobei wir schon bei anderen Gemeinschaftsgärten gespickt haben.“

    Natürlich muss noch einiges geregelt werden, unter anderem ein heikles Thema: der Umgang mit Hunden. „Wir wollen vernünftig miteinander umgehen und das werden wir auch hinkriegen“, ist Tilp überzeugt.

    In Zukunft wird es mehr Wohnungen in Rohrbach geben, die keinen eigenen Garten haben und die können dann dort auch gärtnern. „Das bringt auf alle Fälle neues Leben in unseren Verein. Dem tut diese Idee gut. Man verjüngt sich, das jüngste Mitglied ist jetzt 23 Jahre.“ Das ist natürlich eine erfreuliche Entwicklung für den Vorsitzenden.

    „Es wird kunterbunt werden“, freut sich Tilp, denn unter anderem sind ein junges Paar aus Bangladesch und eine Familie aus Syrien mit im Garten. „Das junge Paar möchte Gemüse aus Bangladesch anbauen – und wir lassen uns gerne überraschen, was dort hoffentlich alles gedeihen wird.“ Wie Tilp erzählt, freuen sich die Pächter schon aufs gegenseitige Kennenlernen, man will zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen. „Es wird sicher einen regen Austausch geben.“

    https://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Es-wird-kunterbunt-werden;art600,4735197 (mehr …)

  • Agroforst: Kombi aus SoLAWi und Gemeinschaftsgarten entsteht

    (Antrag/Antworten)

    hiermit  bewerben  uns  um  eine  Förderung  für  ein  innovatives,  gemeinschaftliches  Agroforst-
    Projekt. Auf einem Acker in Alfter bei Bonn schaffen wir – das Klima*Kollektiv – gemeinsam mit
    der  Solawi  Alfter  einen  Ort  für  die  Teilhabe  an  solidarischer,  regenerativer  und
    klimaresilienter  Landwirtschaft  und  gehen  damit  einen  Schritt  in  Richtung  lokaler
    Ernährungssouveränität. Unser Projekt trägt den Namen Plan B³, als Kürzel für Baum, Beet,
    Blume. In einem dynamischen Baum-Feld-System kombinieren wir den Anbau von Nuss- und
    Obstbäumen  mit  dem  Anbau  von  Gemüse  und  Blumen.  So  vielgestaltig  wie  der  geplante
    Gartenbau, sind auch unsere Motivationen und Ideen, die wir auf der Fläche verwirklichen wollen.
    Der Projektkreis Plan B³ setzt sich bisher aus insgesamt 14 Personen zusammen, darunter
    Landwirt*innen,  Klimaaktivist*innen,  Hobby-Gärtner*innen,  Pädagog*innen,  angehende
    Obstbäuer*innen,  Solawi-Mitglieder,  Studierende  und  Auszubildende  aus  Alfter  und  Bonn.
    Gemeinsam  wollen  wir  auf  dem  1  ha  großen  Projekt-Acker  einen  vielfältigen
    Gemeinschaftsgarten  schaffen.  Der  erwartungsgemäß  wachsende  Projektkreis  von  Plan  B³
    wird im kommenden Jahr Umweltbildungsangebote, wie Mitmachaktionen aufbauen. Angeleitet
    durch  die  Solawi  Alfter  werden  permanente  Gemüsebeete  angelegt,  bestellt,  gepflegt  und
    beerntet werden. Damit werden zum einen die Solawi-Mitglieder versorgt. Daneben werden die
    Obst-  und  Nussbäume  sowie  weitere  Gemüse-Gemeinschaftsbeete  gemeinschaftlich  genutzt
    und  die  Ernte  unter  allen  Beteiligten  geteilt  werden.  Wir  wollen  einen  interkulturellen
    Begegnungsort  stadtnaher  Landwirtschaft  schaffen,  an  dem  sich  auch  unterschiedliche
    Generationen begegnen können. Ziel ist es die Teilhabe an Landwirtschaft, Gärtnern und Natur
    zu ermöglichen. Alle sind eingeladen, Praxiserfahrungen zu sammeln – vom Pflanzen übers Säen
    und  Gemüseernten  über  die  Pflege  von  Obst-  und  Nussbäumen  bis  hin  zum  Mosten  und
    Genießen  von  frischem  Obst  und  Gemüse!  Wir  möchten  voneinander  lernen  und  unsere
    Begeisterung  für  die  Erzeugung  landwirtschaftlicher  Produkte,  für  das  Gärtnern  und  für  die
    Bedeutung landwirtschaftlicher Nutzflächen als Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere
    weitergeben. Groß und Klein können  
    Neben  Blühstreifen  aus  regionalem  Saatgut  soll  auch  der  Anbau  von  Schnittblumen  auf  der
    Fläche Platz finden. Hierbei wählen wir insektenfreundliche Arten und Sorten und orientieren uns
    an Leitmotiven des “Slow Flower Movement”. Ziel ist es, von weit her importierte und unter
    hohem  Einsatz  von  Pestiziden  und  Düngemitteln  produzierte  Blumen  durch  ein  lokales
    biologisches Angebot zu ersetzen. 

    Der Projekt-Acker liegt am Ortsrand von Alfter Oedekoven und damit 5 km vom Bonner HBF /
    Uni Bonn und 3 km von Alfter Zentrum / Alanus Hochschule Alfter entfernt. Erreichbar ist die
    Fläche in 10 / 20 min mit dem Fahrrad sowie mit dem ÖPNV innerhalb von rund 50 / 10 min
    (Bonn / Alfter Zentrum). Der Projekt-Acker wird von der Solawi Alfter durch einen 40-jährigen
    Pachtvertrag von einem Landwirt aus Alfter gepachtet.

    November  2020:  Der  zuvor  beschriebene  Plan  B³-Projektkreis  ist  im  November  für  einen  2-
    tägigen  Planungsworkshop  erstmalig  auf  dem  Projekt-Acker  zusammengekommen.  Hierbei
    haben  wir  gemeinsam  einen  Entwurf  für  die  Gestaltung  des  Projekt-Ackers  entworfen  (s.
    Anhang). In Kleingruppen wurden Wissen, Wünsche und Vorstellungen geteilt, sodass wir uns
    Schritt für Schritt dem finalen Entwurf annäherten. Für das Design-Wochenende hatten wir zwei
    Agroforst-Experten des Defafs e.V. (Deutscher Fachverand für Agroforstwirtschaft) eingeladen.
    Die  gemeinsame  Arbeitsatmosphäre  und  der  Wissensaustausch  zwischen  Expert*innen
    verschiedener  Bereiche,  Praktiker*innen  und  Akademiker*innen  war  sehr  inspirierend.  Eine
    solche  Zusammenarbeit  von  Personen  aus  verschiedenen  Lern-  und  Arbeitsumfeldern  findet
    unserer Meinung nach zu selten statt, obwohl hierin enorme Potenziale liegen. Wir freuen uns
    auf zukünftig zum Projekt stoßende Menschen und eine zunehmend diverse Gruppenstruktur
    des Projektkreises Plan B³.
    14.-20.  Dezember  2020:  Gemeinschaftliche  Mitmachaktionen  unter  dem  Titel:  „Dieses  Jahr
    Weihnachten Bäume pflanzen, anstatt zu fällen!“ (Pflanzung von 300 Haselnusssträuchern, 9
    Pfirsichbäumen,  60  Walnussbäumen,  250  Blumenzwiebeln).  Corona-angepasst  finden  die
    Pflanzungen  in  festen  Kleingruppen  über  eine  Woche  hinweg  verteilt  statt.  Um  viele  neue
    Menschen zu erreichen und eine Gruppe an Helfer*innen aufzubauen, haben wir hierfür aktiv
    lokale Werbung gemacht, z.B. über die Bonner Projekte “Bonn im Wandel”, das Netzwerk der
    “Neuen Stadtgärtnerei” sowie über die Universität Bonn und die Solawi Alfter. Wir möchten die
    Teilnehmenden für das Projekt begeistern und ermuntern, ihre Ideen einzubringen.  
    Januar:  Im  Januar  möchten  wir  im  Rahmen  von  weiteren  Mitmachaktionen  permanente
    Gemüsebeete anlegen und eine Infotafel (inkl. Kontaktdaten) am Projekt-Acker aufstellen. Über
    die Einrichtung einer Plan B³-Projekt-Website möchten wir eine breitere Öffentlichkeit erreichen,
    beispielsweise für die Ankündigung von Mitmachaktionen und Umweltbildungs-Terminen für die
    kommende Saison.
    Februar: Pflanzung von 60 Esskastanienbäumen im Rahmen von Mitmachaktionen. 

    • Wie machen Sie Plan B³ bekannt (auf der Seite vom Klima Kollektiv habe ich es z.B. noch nicht entdeckt), wie können dann weitere Interessierte mitmachen?

    Für die die kommende Woche anstehende Pflanzaktion haben wir über unser persönliches Umfeld geworben (Bekannten- und Freundeskreis, Gruppen in denen wir aktiv sind). Dadurch, dass die Mitglieder von Plan B³ alle in Bonn und Alfter wohnen und zum Teil seit vielen Jahren in der Klima- und Umweltschutzbewegung aktiv sind, konnten wir hierfür auf zahlreiche Kanäle zurückgreifen. Um zukünftig eine breitere und noch diversere Öffentlichkeit zu erreichen, richten wir im Januar eine eigene Plan B³ Website ein und möchten die Gruppe und das Projekt aktiv bewerben. Auf dem Projekt-Acker wollen wir am Wegrand eine Infotafel mit Projektbeschreibung und Einladung, uns zu kontaktieren und uns und das Projekt bei einer der Mitmach-Aktionen oder der monatlich geplanten Gruppen-Treffen kennenzulernen. Geplant ist für kommendes Frühjahr auch die Gründung eines eigenen vom Klima*Kollektiv losgelösten gemeinnützigen Vereins. Timo, der Ihnen genannte Ansprechpartner vom Klima*Kollektiv ist zwar einer der Mitinitiatoren der Gruppe Plan B³, eine eigenständige Rechtsform und ein eigenständiger Internetauftritt scheint aber langfristig sinnvoll. Gerne hätten wir den Antrag schon ausgehend von einer eigenen Rechtsform gestellt, da Plan B³ sich aber erst Anfang November aus verschiedenen bereits aktiven Gruppen frisch gegründet hat, war uns das in der Kürze der Zeit leider nicht möglich. Wir hoffen, dass Sie hierfür Verständnis haben. Über die Rückläufe für unserer „Mobilisierung“ für die Pflanzaktionen und auch in Gesprächen mit Dozent*innen, haben wir bereits gemerkt, dass das Projekt auf verschiedenen Ebenen auf großes Interesse stößt. Das stimmt uns mit großer Zuversicht, mit guten Kapazitäten ins kommende Jahr zu starten. Gleichzeitig wäre ein Start-Förderung für uns zum aktuellen Zeitpunkt enorm wertvoll, da gerade jetzt zu Anfang viele Investitionen getätigt werden müssen.

    • Wie grenzen sich SoLaWi-Gemüsebeete und Gemeinschaftsgarten(beete) voneinander ab? Wie viele SolaWi-Beete und wie viele Gemeinschaftsgartenbeete soll es geben?

    Auf der Fläche sind insgesamt 16 Gemüsebeet-Blöcke geplant (s. Karte). Davon sollen 3 volle Gemüsebeete, nach Bedarf auch mehr, der gemeinschaftlichen, freien Nutzung zur Verfügung stehen.

    • Sind die Obst- und Nussbäume auch für die SoLaWi oder gehören die „nur“ zum Gemeinschaftsgarten?

    Die Obst- und Nussbäume gehören dem Gemeinschaftsgarten und sollen gemeinschaftlich von Plan B³ gepflegt und beerntet werden. Die Ernte soll zwischen allen Beteiligten geteilt werden. Auch eine gemeinsame Weiterverarbeitung (z.B. Nussmus) im Rahmen von Workshops und Aufteilung der Nussprodukte wäre denkbar. Da auch Menschen aus der Solawi Alfter in Plan B³ aktiv sind, muss noch abschließend geklärt werden, welche Anteile letzendlich auch der Solawi für die Weitergabe an die Mitglieder zur Verfügung gestellt werden.

    • Wie wird der Gemeinschaftsgartenteil organisiert? Wer entscheidet, was dort angebaut wird, sollen diese Beete gemeinschaftlich gepflegt werden, wie werden Aufgaben verteilt und wie soll die Ernte verteilt werden? Wie laufen Kommunikation und Entscheidungen?

    Das ist z.T. noch nicht abschließend geklärt und wird von der Gemeinschaft an zukünftigen Mitgärtner*innen entschieden werden. Gemeinsam mit der Solidarischen Landwirtschaft Alfter könnte vorgezogenes Gemüse und Saatgut bezogen werden, Anbau und Ernte in den Gemeinschaftsbeeten können kooperativ mit der Solawi Alfter, sollen aber ohne großen Extra-Aufwand für die Solawi erfolgen. Angedacht sind zum jetzigen Zeitpunkt regelmäßige gemeinschaftliche Plan B³-Gartentage. Daneben erfolgt die Kommunikation des Plan B³ – Projektkreises derzeit über Telegram für eine direkte Kommunikation, Trello für Organisation und Strukturierung. Wichtige Entscheidungen werden möglichst per Konsens und vor allem während gemeinsamer Treffen getroffen – online oder Vorort auf dem Projekt-Acker.

    • Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie haben alle, die gärtnern wolle, Zugang dazu?

    Bisher werden Gerätschaften der Solawi Alfter, die in Alfter Oedekoven lagern, oder eigens mitgebrachtes Werkzeug (z.B. auch Handschuhe) verwendet. Plan B³- Projekteigene Werkzeuge sollen noch angeschafft werden. Es gibt nun einen neuen Bauwagen, der im kommenden Jahr auf dem Feld als Werkzeugschuppen dienen soll. Dieser muss den Winter über dafür noch hergerichtet werden.

    • Wie ist die Wasserversorgung organisiert und wie werden die Kosten dafür auf SoLaWi und Gemeinschaftsgarten verteilt?

    Der Projekt-Acker verfügt über einen Wasserhydranten. Das Bewässerungssystem soll für alle Beetblöcke in einem installiert werden (Wassersprenkler & Tröpfchenbewässerung) und während der Saison mit der Solawi abgestimmt organisiert werden – sodass mal Menschen von Plan B³ den Wasserhahn öffnen/schließen mal die Solawi-Gärtner*Innen. Die Kosten für das Bewässerungssystem und die Wasserkosten werden entsprechend der von der Solawi/ Plan B³ begärtnerten Flächen anteilig berechnet (bei 3 von 16 Blöcken Gemeinschaftsbeetfläche –> rund 17 % von Plan B³ getragen, der Rest von der Solawi Alfter).

    • Wer würde die Schnittblumen ernten und werden diese dann verkauft?

    Die Blumen sollen zunächst versuchsweise auf kleiner Fläche angebaut werden – in der kommenden Saison auf der Fläche eines halben Beetblocks. Die Blumen sollen in erster Linie dem Projektkreis dienen und je nachdem als Deko für Feste gespendet werden. Daneben ist angedacht, Pflücktagen und Bumenbinde-Workshops gegen Spende anzubieten. Die Idee auf dem Feld auch Schnittblumen anzubauen, stammt von einer in Plan B³ aktiven ehemaligen Klimaaktivistin und Mutter, die gebürtig aus den Niederlanden stammt, wo das Slow FLower Movement schon verbreiteter ist. Wir wollen durch den lokalen nachhaltigen Anbau im kleinen Stil Alternativen zu konventionellen Schnittblumen aufzeigen, die meist unter ökolgisch und sozial unzureichenden Standards angebaut und z.T. von weit her importiert werden (chemi. synthetische Pestitzide uund Düngemittel, schlechte Entlohnung). Daneben möchten wir die Insektenvielfalt auf unserem Feld erhöhen und das Projekt durch eine ästhetische Komponente bereichern.

    • Habt ihr auch Flächen für Feste, zum Verweilen, zum Verarbeiten, für Workshops etc. geplant?

    Hierfür ist insbesondere das Innere des „Walnussbaum-Kreises“ im Zentrum der Fläche vorgesehen (auf Zeichnung besser zu erkennen). Hier sollen zukünftig jahreszeitliche Feste, Workshops und Treffen stattfinden.

    Zu Anbau und Ernte mit der Solawi: Gemeinschaftliche Arbeiten von Plan B³ könnten also gleichzeitig mit Pflanz-/ Erntetagen der Solawi stattfinden, aber auch völlig unabhängig (vermutl. teils teils) je nachdem wie die Plan B³-Gartengruppe sich organisieren möchte zukünftig. 

    Wer alleine, spontan gärtnern möchte kann dies natürlich auch unabhängig von solchen Tagen tun. 


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  • Garten Teil eines neu entstehden Nachbarschaftszentrums in Berlin

    (alerts)
    […]
    Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des neuen Stadtteilzentrums soll auf den Angeboten des neuen Nachbarschaftstreffs in der Leonorenstraße Ecke Saarburger Straße liegen. Hierfür haben die Mitarbeiter*innen auch schon sehr viele Ideen. „Neben dem klassischen Nachbarschaftscafé wollen wir hier zum Beispiel auch einige Co-Working-Plätze in einer schönen Atmosphäre und mit freiem WLAN-Zugang anbieten“, erzählt Katja Krause vom Stadtteilzentrum Steglitz e.V., eine der Verantwortlichen für das neue Stadtteilzentrum und Ansprechpartnerin für den Standort Lankwitz. „Dieses Angebot würde nicht nur den Nachbar*innen, sondern auch den Bewohner*innen der Gemeinschaftsunterkunft zugutekommen. In der Unterkunft haben sie nur einen sehr eingeschränkten Internetzugang“.  

    Die Kooperation mit der Gemeinschaftsunterkunft wird als ein wichtiger Teil der Arbeit an diesem Standort gesehen und kommt jetzt schon zur Geltung. Eines der bereits laufenden Projekte basiert ebenfalls darauf. Bei dem Projekt handelt es sich um einen Nachbarschaftsgarten, der auf dem Gelände der Unterkunft entstehen wird. Dabei werden 20 Hochbeete aufgestellt und bepflanzt. Das Besondere daran ist, dass jedes Hochbeet jeweils von einem Bewohner der Unterkunft und einem Anwohner aus der Nachbarschaft gemeinsam gepflegt wird. Die „Paten“ kümmern sich zusammen um Bepflanzung, Bewirtschaftung und auch um die Ernte. Ein Team aus Ehrenamtlichen koordiniert und berät die engagierten Gärtner*innen bei Bedarf.  […]
    https://www.stadtteilzentrum-steglitz.de/2020/09/neues-stadtteilzentrum-fuer-steglitz-zehlendorf/ (mehr …)

  • Garten in Bremen während Corona-Ausgangsbeschränkungen entstanden

    (ANtrag)

    Der ca 80qm große Garten, der direkt neben dem Gebäude des Vereins liegt, lag bis zum Mai 2020 für ca zwei Jahre vollkommen ungenutzt brach. Da hier nach einem personellen Wechsel ohnehin der Plan geschmiedet wurde, den Garten mit Menschen und Grün aufleben zu lassen, kam die proaktive Anfrage eines engagierten Menschen aus unmittelbarer Nachbarschaft zum richtigen Zeitpunkt.
    Mitten im Lockdown begann hier ein Garten zu wachsen und es schlossen sich noch wenige weitere Menschen an, die dann nach dem Lockdown begannen zusammenzufinden. Auf eigene Faust, in Absprache mit dem Verein und auch aus eigener Tasche (da der Verein Corona-Bedingt keine Einnahmen verzeichnen konnte, um die Gartengruppe finanzielle zu unterstützen), wurden Hochbeete aus Paletten gezimmert und Mutterboden organisiert, sogar Zäune repariert.
    Inzwischen haben wir bis in den Spätsommer die Hochbeete geerntet und wünschen uns, sobald Corona es zulässt, die Ernte auch gemeinsam zuzubereiten und zu genießen. Wir haben einen Gartenschuppen, zu dem mehrere Gruppenmitglieder Zugang haben sollen, in dem Material und Geräte verstaut werden können. Auch wollen wir ein monatliches Kaffee-Kuchen-Zusammenkommen für das Quartier im Garten ermöglichen. In den Ferien entstanden in einem Kinderprojekt Nistkästen nach einer Baunanleitung des Nabu und ein Wildbienenhotel. Im Garten werden weitere Kinderprojekte stattfinden und Kurse wie Yoga oder Pilates.
    Wir möchten, dass es ein Garten zum Verweilen wird, ein Garten der Begegnung aber auch des Pflanzen und Erntens.
    Das Projekt soll natürlich langfristig laufen. Im Herbst geht es nun darum, den Garten mit Hilfe von unterstützendem Werkzeug winterfest zu machen aber auch schon für das kommende Frühjahr vorzubereiten. Es sollen Setzlinge aus eigenen Gärten (z.B. Brombeere und Himbeere) gepflanzt werden, als Einladung für das Naschen zwischendurch. Wir möchten aber auch Samen, die wir gesammelt haben einpflanzen und die Hochbeete so bearbeiten, dass sie im Frühjahr wieder sprießen können.
    Gruppe trifft sich selbstorganisiert und kommt immer dann zusammen, wenn etwas ansteht.
    die Gruppe besteht derzeit aus 5-6 Menschen (3 Frauen und zwei Männer und eine Dame, die sporadisch dazu kommt, ich selbst packe auch manchmal mit an), die im Stadtteil leben und sich engagieren. Alle wohnen so nah, dass sie mit dem Rad oder zu Fuß kommen.

    Wir werben regelmäßig über die Presse, wenn die Gruppe sich trifft und heißen Menschen willkommen.

    Außerdem steht in unserem Programmheft, dass die Gartengruppe sich über Zuwachs freut. Unsere Homepage wird bis Dezember/ Januar neu konzeptioniert (Überarbeitung der gesamten Außendarstellung erfolgt momentan im Rahmen eines Jugendprojektes) und dann wird die Rubrik Garten und Begegnung ihren Platz finden.

    Derzeit gibt es drei große Hochbeete und von der Gruppe aufgearbeitete Holztische und Bänke. Momentan gibt es nur Gemeinschaftsbepflanzungen aber ich ermuntere immer, dass es so gestaltet werden kann von der Gruppe, dass es für jede/n stimmig ist. Wenn es also den Wunsch nach Individualbeeten gibt, werden wir schauen, das möglich zu machen. Im Schuppen gibt es schon eine Hängematte, die im Sommer von einer Familie die auch aktiv ist, genutzt wurde -der Garten heißt auch zum Verweilen willkommen (mehr …)

  • In Gelnhausen entsteht ein Interkultureller Garten

    (ANtworten)

    • Wem gehört die Fläche und was für eine vertragliche Regelung gibt es? Zahlen Sie Pacht?

    Das Gelände Altenhaßlauer Straße 13,15 und 17 gehört aktuell einem „Gelnhäuser“, der in Asien für einen großen Konzern tätig ist. Als wir 2016 erstmals in Kontakt kamen, vermietete er im Wohnhaus AH 13 eine Wohnung an eine geflüchtete syrische Familie, die bei uns im Verein aktiv ist.
    Hier schloss er einen auf ein Jahr befristeten Mietvertrag und äußerte, das gesamte Grundstück perspektivisch „zu einem Luxusobjekt“ entwickeln zu wollen.
     (Damals war in Gelnhausen in der Südstadt eine große Liegenschaft, ein ehemaliges Kaufhaus, an einen externen Investor gegangen, der ein Outlet-Center in Innenstadtlage realisieren wollte, was kurzfristig eine Art Goldgräberstimmung auslöste, inzwischen nur eine Episode in der Stadtgeschichte) Im folgenden Jahr erwarb der Besitzer auch das Nachbargrundstück, eine historische Gummifabrik mit einigen alten Produktions- und Bürogebäuden sowie einem Wohnhaus, AH 17. Wir als junger Verein in der Flüchtlingshilfe hatten Fördermittel aus einem Landesprogramm des Landes Hessen zur Verfügung und konnten auf dem Gelände ein kleines Büro mit Lager für Sachspenden und Werkzeug anmieten. 

    Wir bauten gemeinsam mit weiteren geflüchteten Familien Wohnraum aus und entwickelten uns als Verein weiter. Unsere Angebote waren v.a. ein offener Treff am Sonntag, Sozialberatung und Begleitung von Geflüchteten bei Terminen bei Ärzten, Ämtern etc. 

    Alle Vereinsaktivitäten werden von Ehrenamtlichen getragen, die teilweise Deutsche, teilweise Deutsche mit Migrationshintergrund und teilweise Geflüchtete aus Syrien und dem Irak sind. Es gibt  nach wie vor keine Hauptamtlichen im Verein.

    Das Gelände AH 13-17 ist inzwischen in vielfältigen Mietverträgen „ausvermietet“. Es leben hier 21 Personen mit Fluchtgeschichte, es arbeiten ein bosnischer Hausmeisterservice, ein deutscher Autoschrauber, ein Zulassungsservice und ein türkischer Reifenservice.
    Neben unserem Vereinsbüro hat sich der örtliche Dartclub eingemietet.
    Es scheint nicht so, als wolle der Besitzer an diesem Zustand etwas ändern. Er ist nur sporadisch einmal in Europa, kauft Immobilien in der historischen Altstadt und vermietet diese weiter.
    In 2017 ließ er den alten, verwilderten Garten der Hausnummer 13 „abschieben“, wollte hier Parkflächen vermieten. Alle Bäume auf dem Gelände wollte er fällen lassen, u.a. einen riesigen Nußbaum, der an der Altenhaßlauer Straße steht  und den Eindruck des gesamten Geländes prägt. 

    Hier intervenierten die direkten Nachbarn zu beiden Seiten, die Stadtverordnetenversammlung und auch die untere Wasserschutzbehörde.

    Auch ich (Daniela Bauer, 2. Vorsitzende) war ziemlich erschüttert und ergriff bei einem Besuch des Besitzers die Gelegenheit, für den Erhalt der Bäume und gegen die weitere Bodenversiegelung zu plädieren. Ziemlich spontan im Gespräch bot mir der Besitzer an, den Garten als Vereinsgelände anzumieten, was ich noch im Gespräch annahm, ohne genau zu wissen, was wir mit dem Gelände machen würden.
    Es existiert also ein Mietvertrag mit monatlicher Miete von 64,-€.

    • Ich habe noch nicht ganz verstanden, ob es den Garten schon gibt und gegärtnert wurde (wie auf Seite 1 kurz beschrieben) oder der Garten/die Gestaltung des Geländes noch in Planung sind (Seite 2 „naturnaher Raum soll geschaffen werden“. Fanden die gärtnerischen Versuche und Aktivitäten bisher auf einem anderen Gelände statt
      „Gärtnerische Versuche“ trifft es ziemlich genau. Es waren vor allem einige syische Geflüchtete , die 2018 Gurken und Chillies anbauten.
      Deutschen Vereinsmitgliedern ging es vor allem darum, Tomaten zu ernten. Es wurden Pflanztaschen verwendet, halbhohe Beete aus Restmaterialien gebaut und mehr oder weniger konsequent gegärtnert, mit sehr bescheidenem Erfolg. 
      Daneben war das Gärtnern neben den Konflikten, die zu bewältigen waren, fast schon in den Hintergrund geraten. Den deutschen Nachbarn war alles viel zu unordentlich, der Hausmeisterservice brachte zwar netterweise Mutterboden mit, lagerte aber auch alle möglichen alten Steine, Rohre…. auf dem Gartengelände („Holen wir wieder ab, kein Problem“.)Die Kunden der Autowerkstatt fuhren durch das Gartengelände zur Werkstatt, da ihnen die offizielle Zufahrt zu unübersichtlich war. Es wurde massiv gedealt und zu diesem Zweck der Fußweg durch das Gartengelände zum Fluß genommen. Eine kleine, aber sehr hartnäckige Gruppe türkischer Jugendlicher fuhr immer mit SpaßMotorBikes durch den Garten.
      Alle diese Umstände führten zu der Entscheidung, in 2019 Spendenmittel zur Errichtung eines Holzplankenzauns zu verwenden. Dies wurde im Jahr 2019 umgesetzt. 
    •  
    • Wie offen ist die Fläche? Gibt es einen Zaun etc.?
      Dieser Zaun ist zur Autowerkstatt hin geschlossen, was den Durchgangsverkehr durch den Garten beendet hat. Zum Fluß hin ist der Garten durch einen Zaun und ein kleines unscheinbares, nie verschlossenes Gartentürchen im Zaun geöffnet, was den direkten Anliegern gut bekannt ist aber von der Straße her nicht sofort für Fremde als Zugang zum Flußufer zu erkennen ist. Die Dealerei hält sich seitdem in Grenzen.
      Zur vorderen, zur Altenhaßlauer Straße hin gelegenen Seite hin ist der Zaun halb offen, man kann durch einen ca. 2,5 m breiten Durchgang einfach „hineinspazieren“, wenn man möchte.
    • Wie groß ist die Gruppe und wie setzt sie sich zusammen?
    • Im Jahr 2019 wurde der Zaun  vom „Bauteam“ gebaut, das sich häufig am Samstag traf und einige Stunden werkelte und sporadisch mal grillte o.ä. Der „Kern“ hier besteht aus M, 48 m, deutsch, D., 54 w, deutsch, E., 47m, syrisch, B. 48m,,deutsch. Gelegentlich kamen andere Freiwillige dazu, die meist jünger sind und aus vorwiegend aus den Reihen der Geflüchteten in Gelnhausen kommen. Gegärtnert wurde vorwiegend von einigen syrischen Familien und Alleinstehenden und wenigen Deutschen.
      In einer Gruppe von wechselnden 8-10 Personen, die Interesse hatten, im Garten etwas zu machen, waren die Konflikte zahlreich.
      Sehr, sehr zugespitzt: Die Deutschen wollten nach intensiver Recherche  kleinteilig,  ökologisch gärtnern, die syrischen Männer wollten den ganzen Garten mit dem Traktor bearbeiten, alle Insekten mit Insektiziden töten, den Boden dämpfen und dann mit Harnstoff aufdüngen. Kurdische oder afrikanische Freunde, die wir fragten, ob sie mitmachen wollten, gingen auf Abstand, sie hatten das Gefühl, der Verein wolle sie ausbeuten. Und überhaupt: Gemüse ziehen ist was für ganz arme ungebildete Menschen vom Dorf, warum wollt Ihr hier in Europa so ein Elend reproduzieren? Syrische Frauen wollten in einer wahrscheinlich von Zauberhand geschaffenen grünen Oase nur in Ruhe sitzen, plaudern und die kleinen Kinder spielen lassen…
      Von Seiten des Vereinsvorstandes hielt sich die Freude am Gartengelände in engen Grenzen, man hatte das Gefühl „es geht nichts voran“, „keiner hat den Hut auf“, „die Nachbarn beschweren sich schon wieder….“. 
      Alles Restmaterial und alle Sachspenden waren verbaut und die Winterpause kam.
      Entstanden waren der Zaun, ein halbmondförmiges Trockenmäuerchen mit Kräuterbepflanzung und einem Feigensteckling im vorderen Bereich, hier auch ein halbhohes Beet, in dem Salate und Palmkohl den Winter überdauerten. In der Mitte einige Niederbeete aus Restholz. 
      Im Winter wurde die Frage: Garten weiter oder nicht und wenn ja, wie um Gottes Willen, in Vorstand und Bauteam diskutiert. Es wurde deutlich, dass die Kernfrage war, wie lange der Zeithorizont aller Beteiligten war. Welche Wünsche finanziell realisierbar schienen, war wichtig und auch, was jeder und jede vermisste an Natur aus der Heimat. (Fuul, Mlouchia, Spargel, Kirschen…. gestreifte Auberginen, Weinblätter, das Geräusch der Bewässerungsanlagen in der Nacht, Morgentau, trockene Sommerhitze) Als Arbeits-These sozusagen wurde beschlossen, dass ein Garten entstehen soll, in dem man verweilen kann, in dem Menschen zusammen sitzen und sprechen können, der für viele offen ist aber auch geschützt. Die Arbeit sollte bewältigbar sein und in einer vertretbaren Relation zum Ertrag stehen. Sichtbare und eßbare Erfolge sind wichtig. Ein erster schriftlicher /zeichnerischer Gartenplan mit Sitzplatz etc entstand.
      Ab Februar wurde die Coronakrise spürbar und als drängendes Thema diskutiert. Alle Vereinsangebote wurden eingestellt, der Standort in der Flüchtlingsunterkunft war von März an geschlossen und darf voraussichtlich erst ab 15.10. wieder genutzt werden. 
    • Wir beschlossen, im Sinne von „Virengemeinschaften“ zu denken und hielten einen Notbetrieb im Verein aufrecht, zwei Personen, die auch am Bauteam beteiligt sind, aber ansonsten vorwiegend als Tandem aus Sozialberaterin und Dolmetscher Arzttermine begleiten. Hier gab es telefonische Unterstützung für Geflüchtete und ihre Familien in medizinischen Notfällen und beim Homescooling, was stark genutzt wurde. (Andere Ehrenamtliche im Verein bildeten mobil später für andere Aktivitäten wie Familienbegleitung eigene Notfall- „Virengemeinschaften“, es gab keinen Austausch zwischen diesen verschiedenen Gruppen)
      „Nebenbei“ wurden das Lager/die Werkstatt aufgeräumt und über einer alten Tischtennisplatte Beleuchtungs Module aus noch vorhandenen Neonröhren zusammengebaut. Ab Mitte März wurden hier viele Jungpflanzen angezogen, die bei allen – wenigen- Besuchern, die es während der Corona-Krise noch gab, für Fragen, Anregung und  – dem Wunsch nach Beteiligung sorgten. Auch sah der Garten schon eher nach Garten aus mit den Strukturen, die im Vorjahr geschaffen wurden, es gab mit dem erarbeiteten Gartenplan eine Richtschnur, an der wir uns entlanghangeln konnten, so dass wir mit der Aussaat von dicken Bohnen ziemlich früh in die Gartensaison 2020 starteten. Die  Kerngruppe „Bauteam“ traf sich sehr regelmäßig jeden Samstag, um mit viel Abstand zu werkeln und zu gärtnern. Es kamen immer wieder Personen, die fragten, ob sie mitmachen könnten, was aber aufgrund der Corona-Restriktionen nicht realisierbar war.
      Die Angehörigen aus den Haushalten der
      Virengemeinschaft“ Bauteam halfen immer wieder im Garten mit und es entstand ein vielfältig bepflanzter Sommergarten. Es wurde ein Sitzplatz aus Sperrmüll und L-Steinen provisorisch geschaffen, der mit einem Sonnensegel beschattet ist. Für die Kleinkinder wurde eine Sandmuschel aufgestellt. Weiterhin wurde aus Restmaterialien unserer Hausmeister-Nachbarn und aus zwei alten Betten zwei Gurkenbeete mit Ranknetz gebaut, aus alten Rasengittersteinen ein Niederbeet, aus billigem Fichtenholz Kartoffelpyramiden.  Gespendete Baumarkthochbeete wurden als Abgrenzung des Sitzplatzes aufgebaut und mit einem Rankgitter aus gefundenem Platanenschnittgut „gepimpt“. Zur Konfliktbegrenzung hat sich die Gruppe darauf geeinigt, dass jeder für einige Kulturen den „Hut aufhat“ und bestimmt, was wann gemacht wird und was nicht.  Die Durchführung ist aber in allen möglichen Zusammensetzungen gelaufen, häufig mit allen gemeinsam. (z.B. bestimmt E., was im Bereich Zucchini, Kürbis, Melonen, Gurken, Okra, Tabak läuft, M. ist „Chef“ der „Abteilung“ Physalis, Wein und Rosmarin. ) Auf diese Weise konnten recht gute Anbauerfolge erzielt werden. 

      Ab Ende der Sommerferien konnte der allgemeine Vereinsbetrieb wieder aufgenommen werden und der Sitzplatz im Garten war ein wichtiger Treffpunkt für Teamsitzungen, Hausaufgabenhilfe, Familiengespräche und vieles mehr. Wir erlebten, wie positiv sich viele Gespräche hier entwickelten und wie viele Familien den Wunsch äußerten, „nächstes Jahr“ auch mitzumachen.
      Auf diesem Hintergrund ist der vorliegende Antrag auf Fördermittel entstanden, aus dem Wunsch heraus, ein „offizieller“ interkultureller Garten zu werden.

    • , Wer würde die Gärtner*innen zu Artenschutzthemen anleiten und ist das ein Wunsch der Gruppe?
      Vermutlich würden wir hier Kontakt zum NABU aufnehmen, damit es je nach Corona- Lage ein angemessenes Angebot gibt. Es gibt hier Ansprechpartner, die uns bekannt sind. Außerdem möchten wir andere Gärten/Projekte besuchen, um zu schauen, wie dort gegärtnert wird.
      Wie ist die Organisation und die Kommunikation des Gartens? Wer entscheidet wie? Das Kernteam oder das Gärtnerteam? Ist das Konzept, dass die geplanten Hochbeete individuell/von Gruppen gegärtnert werden, ein Wunsch der Gruppe? 
      Das scheint die interessanteste Frage überhaupt zu sein.Sie wissen sicher aus ihrer Projektberatung, welche Stolpersteine und Sollbruchstellen hier auf uns warten und wir sind dankbar für Tipps, wie man sich hier sinnvoll strukturell aufstellen kann…

      Wie beschrieben, denken wir, dass das etablierte Bauteam sich weiter so „durchwerkeln“ wird und sozusagen den Rahmen bildet, in dem sich die Familien bzw Gruppen, die neu dazukommen werden, einfinden können, jeweils mit einem Hochbeet zur eigenen Gestaltung. Es soll Mittwochs „Gartentag“ sein, bei dem immer Ansprechpartner aus dem Bauteam vor Ort sind und die „Neuen“ begleiten können. Vermutlich wird es auch hier viel Gesprächsbedarf geben, aber wir hoffen, dass nicht grundsätzlich die gesamte Gartenorganisation/alles immer wieder von Neuem diskutiert werden muss. .

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    • Sie schreiben, dass es um das Aufstellen und Herrichten der Hochbeete gehen soll. Wer wird diese denn bauen? Wie groß sollen die Hochbeete werden? Bitte schlüsseln Sie die Kosten dafür noch ein wenig auf.
      Wie beschrieben, werkelt das Bauteam kontinuierlich mit dem jeweils vorhandenen Material. Ich hänge eine Kalkulation für die Hochbeete an, die von B. aus dem Bauteam erstellt wurde. Die Größe beträgt 2mx1mx60-80cm, „muss man sich dann beim ersten Beet mal anschauen, was am sinnvollsten ist, gewünschte Arbeitshöhe vs. Materialverbrauch“.
      Ich favorisiere die Idee, dass das Bauteam Beet Nr. 1 zusammen baut und dann einen „Aktionstag“ organisiert, bei dem alle Interessenten für die nächste Gartensaison unter Anleitung gemeinsam „ihre“ Beete zu erstellen. 
       
    • Wozu werden die 30m³ Kompost gebraucht und sind die Kosten in dem Finanzierungsplan inklusive Transport? Wie hoch sind die Transportkosten? Sind Sie hierzu in Kontakt mit der Stadt (könnte diese Ihnen Kompost zur Verfügung stellen?)
      Die Stadt Gelnhausen gibt die eingesammelten Grünabfälle zur Firma Veolia in Gründau, die dort ein Kompostwerk betreibt. Es ist nicht möglich, dass die Kommune uns Kompost zur Verfügung stellt. Allerdings liegt in nur ca. 1 km Entfernung von unserem Garten die private große Kompostierungsanlage „Bayha“ auf dem Boden der Nachbargemeinde Altenhaßlau, die sehr gute Erden herstellt. Das preiswerteste Produkt ist der Kompost mit 20-€/m³ bei Selbstabholung. Wir haben in 2020 Tonnen und „Speiskübel“ benutzt, um in PKW-Kombis den Kompost zum Garten zu bringen. Das ist zwar viel händische Arbeit, war aber die Mühe wert, da die mit Kompostauflagen versehenen Flächen gute Erträge brachten. (probeweise auf ca. 20 qm aufgebracht, mit Mlouchia =Gemüsepappel eingesät in 7/20).
      Es fallen also keine Transportkosten an, der Kompost wird nach Bedarf geholt. Wir planen, den Kompost bei der Befüllung der Hochbeete, in den Pflanzgruben für die Bäume, Sträucher und Beeren und auf der Beetfläche für Dauerkulturen im vorderen Bereich zu verwenden. Auch die Pflanztaschen etc. werden sicher wieder Verwendung finden, diesmal mit geeeigneterem Substrat. In 2020 ist auch erstmals soviel organische Masse angefallen, dass der Kompost, der im Garten kontinuierlich entstehen wird, dann dauerhaft genutzt werden kann.
    • Wie tief ist denn die aufgebrachte Oberfläche auf dem ehemaligen Parkplatz? Reicht das, damit die Bäume dort tief wurzeln können? Wer erntet die Früchte? Nach unserer Erfahrung mit dem Boden, den wir haben, müssen wir mit der Spitzhacke arbeiten, großzügige Pflanzlöcher ausheben und mit Kompost angereichertem Substrat verfüllen, damit die Bäume eine Chance haben. Wobei der Boden zwar verdichtet ist, aber nicht grundsätzlich schlecht in der Tiefe oder von der Zusammensetzung hier. Schließlich bestand hier jahrzehntelang ein Garten, bevor die „Minibagger“-Aktion des Besitzers hier stattfand.
      Die Früchte werden wahrscheinlich von den Kindern, die jetzt hier ihre ersten Erdbeerpflanzen angebaut und Brombeeren und Tomaten geerntet haben, in einigen Jahren geerntet werden, wenn sie ältere Jugendliche sind ;-)), und „Inschaallah“ auch von den Erwachsenen, die den Garten zum Laufen brachten und weiterhin bringen.
    • Wer würde Pergola, Outdoorküche, Sitzecke, Bänke bauen (und wann würde das stattfinden?)
      Das Bauteam ist stabil und immer, wenn gebaut wird, bieten sich auch jüngere Menschen zum Helfen an. Die Projekte werden gestartet, wenn die Witterung passt und Material/Geld da ist, da bin ich ganz zuversichtlich, dass das so weiterhin klappt.
      Je nach dem, wie sehr uns die Corona-Pandemie erwischt, mit häuslicher Quarantäne, Erkrankungen oder Tätigkeitsverboten für den Verein, werden sich diese Aktivitäten kürzer oder länger hinziehen. Sicher mindestens die kommende Saison 21 hindurch, wenn es blöd läuft, auch länger.

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  • Ein neuer IG entsteht in Berlin

    (Antrag/Antworten)

    Dem Projektträger Oyoun steht neben dem Gebäude in der Wissmannstraße 32 auch die dazugehörige Fläche zur Nutzung zur Verfügung. Für das Gebäude inklusive Gartenfläche besteht ein unbefristeter Mietvertrag zwischen dem Land Berlin und der Kultur NeuDenken gUG. Ziel ist es die Gartenfläche in Form eines Gemeinschaftsgartens zu entwickeln. Hierfür hat sich eine „externe“ Gruppe bereit erklärt, die Entwicklung des „Gemeinschaftsgartens Oyoun“ umzusetzen. Die Gruppe um den Gemeinschaftsgarten ist zusammengesetzt aus queer*feministischen und migrantischen Personen. Darunter auch Personen welche bereits an der Entwicklung eines Gemeinschaftsgartens beteiligt waren und zum Thema forschen.

    Die Gartengruppe ist aktuell aus einer „losen Gruppe“ zusammengesetzt und soll sich langfristig über einen Verein institutionalisieren (siehe unten). Die Gartengruppe trifft sich zu
    2
    festen Gartenarbeitszeiten und alle zwei Wochen für ein zusätzliches Planungstreffen, um hier anstehenden Aufgaben und Organisatorisches zu besprechen. Entscheidungen werden nach demokratischen Verfahren getroffen. Sowohl die Gartenarbeitstage als auch die Planungstreffen sind für alle Interessierten offen (Einschränkungen bestehen aktuell im Zusammenhang mit der Eindämmung des Coronavirus, siehe weiter unten).
    Das Konzept des Gartens sieht eine „vollständig gemeinschaftliche“ Nutzung vor. Das bedeutet, dass es keine individuell genutzten Beete gibt, sondern die gesamte Fläche gemeinschaftlich an den zusammen festgelegten Gartenarbeitstagen bewirtschaftet wird. Der Garten soll soweit wie möglich barrierefreie ausgerichtet werden.
    Die Bewirtschaftung des Gartens richtet sich im Allgemeinen nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Dies umfasst unter anderem den Verzicht auf chemisch–synthetische Dünge– und Pflanzenschutzmittel und die Berücksichtigung der Kreislaufwirtschaft. Als die nachhaltigste Form der Gartenbewirtschaftung sollen verschiedene Methoden der Permakultur angewandt werden –– beispielsweise über Zonen– und Sektorenplanung durch u.a. mobile Hochbeete, Kräuterschnecken u.s.w.. Insgesamt sollen neben Nutzpflanzen auch Zierpflanzen als Nahrungsquellen für Insekten Einzug in den Garten finden. Bei der Auswahl von Saatgut und Jungpflanzen wird auf ökologisches, sorten- und samenfestes Saatgut, sowie bevorzugt alte und regionale Sorten geachtet. Die Produktion von eigenem Saatgut ist ebenfalls angedacht. Für möglichst geschlossene Kreisläufe innerhalb des Gartens ist bereits ein Komposthaufen angelegt worden. Um den Gedanken einer Kreislaufbewirtschaftung auch in Bezug auf die Kompostierung möglichst weitreichend umzusetzen, werden auch die kompostierbaren Küchenabfälle der Küche des be´kech Anti–Cafés gesammelt und zur Gartenkompostierung verwendet. Mit Bezug auf die Bewässerung ist eine möglichst vollständige Bewässerung in Form von Regenwasser als auch die Aufzucht von Bienenvölkern und die Kultivierung von Regenwürmern geplant (teils noch Rücksprache mit der Verwaltung notwendig). Weitere Inhalte des Gartens sind die Errichtung von Insektenhotels und Nistkästen, einer Trockenmauer, das Anlegen von Heil– und Färberpflanzen. Auf vielfältige Weise wird so die Biodiversität im urbanen Raum erhöht.
    Die gemeinsam erwirtschaftete Ernte soll vordergründig den Gärtner*innen zur Verfügung stehen und im besten Fall durch z.B. gemeinsame Grillabende vor Ort zusammen verzehrt werden. Weiterhin ist angedacht ein Teil der Ernte gemeinsam zu verarbeiten und so z.B. in Form von Workshops verschiedene Formen des Haltbarmachens auszuprobieren.
    Insgesamt wird dem Wissenstransfer im Garten eine bedeutende Rolle beigemessen. Wissen soll praxisnah durch u.a. Workshops (z.B. Brot backen im eigenen Lehmofen, Einmachen, Düngemittel selbst herstellen, etc.), Führungen oder kulturelle Veranstaltungen allen Interessierten zugänglich gemacht werden. Kooperationen mit anderen Institutionen (Kindergarten, Schulen, kulturelle Zentren) sind hierbei geplant und die Aktivierung der Nachbarschaft bereits am Laufen.

    1. – wie ist die Fläche beschaffen (könnt ihr da z.B. auch in der Erde

    gärtnern?) und wird auf der Gesamtfläche noch was anderes als der Gemeinschaftsgarten sein?

    ->Die Gesamtfläche wird gemeinschaftlich von Oyoun, dem be´kech Anti- Café und dem Gemeinschaftsgarten genutzt.

    Die Fläche des Gemeinschaftsgartens liegt hinter dem eigentlichen Gebäude von Oyoun. Aus dem Gebäude kommend ist man vorerst auf der „Terrasse“, einer ebenerdigen Fläche mit Kiesuntergrund (ca. 200 – 250 qm). Rechts davon ist ein kleiner Teil versiegelter Fläche mit Kopfsteinpflaster. Ringsherum um die Terrasse befindet sich Rasen sowie Bäume und Sträucher. Hier steht zudem eine Bühne, die Oyoun unter anderem für ein Kinderprogramm und weitere Veranstaltungen nutzt. Der hintere Teil des Geländes (ca. 5 m bis zum nächsten Gebäude) ist dicht mit Sträuchern bewachsen.

    Auf der „Terrasse“ stehen ca. 6 Bierzeltgarnituren. Die Fläche wird auch von den Gästen des Cafés und für Veranstaltungen von Oyoun genutzt. Hier sollen vereinzelt noch Hochbeete in Form von Palettenaufsatzrahmen ins Bild integriert werden.

    Auf der Rasenfläche können wir direkt in der Erde gärtnern und haben auch erste Blumenwiesen sowie ein Hügelbeet mit Kürbissen angelegt. Eine Bodenanalyse für die weitere Bewirtschaftung ist angedacht. Wir setzten vermehrt auf Hochbeete mit Palettenaufsatzrahmen, um den Garten mobil und – für die vielfältige Veranstaltungen von Oyoun – dynamisch zu halten. Der Garten soll mit den verschiedenen kulturellen Veranstaltungen von Oyoun im Einklang stehen und sich ins Bild einfügen.

    Die Gartenfläche sowie das Gebäude stehen unter Denkmalschutz, weshalb ggf. der Garten nur mobil angelegt werden darf. Wir warten diesbezüglich noch auf eine endgültige Antwort.

    2. – ist die Fläche umzäunt? Gibt es ein Tor o.ä.? Ist der Garten immer offen und wenn nicht, wie kommen die Gärtner*innen und Interessierte jederzeit in den Garten?
    -> Die Fläche ist vollständig umzäunt. Es gibt ein großes und ein kleines Tor , die zugleich die Zugänge zum Gebäude und zum Café darstellen. Die Zugänglichkeit des Gartens ist somit identisch mit den Öffnungszeiten des Cafés und des Gebäudes, die abendliche Schließung des gesamten Ensembles erfolgt gegen 20.00 Uhr von Montag bis Sonntag.

    An den Gartenarbeitstagen bleiben die Tore bis 22 Uhr offen und werden durch den Schließdienst abgeschlossen.

    5. – Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu?

    -> Es gibt einen abschließbaren Lagerraum, in dem Materialien und Geräte untergebracht werden können. Die Mitarbeiter*innen von Oyoun oder die Hausmeister ermöglichen uns auf Nachfrage den Zutritt.

    6. – Für wie viele Hochbeete sind die beantragten Materialien berechnet, die kommen dann also zu den sechs noch dazu? Wie viele Beete plant ihr insgesamt?

    Die Kosten sind für 15 weitere Hochbeete dieser Art kalkuliert. Insgesamt planen wir rund 30 Hochbeete durch Aufsatzrahmen. Plus weitere Beete wie Kartoffelturm und Hügelbeete (je nach denkmalschutzrechtlicher Genehmigung).

    8. – Was für eine Art von Bewässerung plant ihr? Wo kommt das Wasser her?

    ->  Die Bewässerung soll soweit wie möglich mit Regenwasser erfolgen.

    Das Gebäude verfügt über eine große Dachfläche, allerdings wird das Regenwasser bisher nur abgeleitet. Eine Regenrinnenklappe zum Auffangen des Regenwassers ist geplant (Finanzierung durch Oyoun. Siehe auch oben). Aktuell gießen wir leider ausschließlich über Grundwasser.

     -> Wer wird an den Bauvorhaben beteiligt sein und wie können möglichst viele (also mehr als die Leute der Kerngruppe) da mit machen?

    NR: Wir werden bei Bauvorhaben und ähnlichem über Instagram und einen Aushang im Café-Bereich auf die Aktion aufmerksam machen. Dies ist auch bereits bei dem Bau der ersten Beete so erfolgt. Eine Überlegung ist zudem über Flyer auch die erweiterte Nachbarschaft für die Teilhabe am Gemeinschaftsgarten zu gewinnen (in Abhängigkeit der Entwicklung der Pandemie). Auch durch Gespräche mit den Gästen des Cafés konnte bereits Interesse an der Mitarbeit im Garten gewonnen werden, hier kam es schon häufiger zur spontanen Beteiligung durch Kinder und deren Eltern.


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  • Südstadt-Gärtla: weiteres Gartenprojekt von Bluepingu

    (Antrag und Antworten)

    Ein grüner Begegnungsplatz für alle ist am Entstehen – zum gemeinsamen Werkeln, Ernten, Zusammenkommen und Genießen. Mit den Bürger*innen der Fürther Südstadt möchten wir einen Gemeinschaftsort für ein offenes und kommunikatives Miteinander gestalten. Wir – das sind die Kooperationspartner „Koordiniertes Stadtteilnetzwerk Südstadt“ und „Bluepingu e.V.“
    Im März 2020 wurde vom Bauausschuss der Stadt Fürth der Beschluss gefasst, die Fläche an Bluepingu e.V. zu überlassen
    Nach einem Gespräch mit dem Grünflächenamtsleiter der Stadt Fürth wurde eine Teilfläche der öffentlichen Grünanlage Herrnstraße (Herrnstraße / Ecke Schwabacher Straße Fürth) zur Überlassung in Aussicht gestellt, im März wurde der offizielle Beschluss gefasst. Die Fläche umfasst eine Größe von ca. 875 m².
    Die Grünanlage Herrnstraße ist in einem wenig attraktiven Zustand und es gab in der Vergangenheit immer wieder Überlegungen zur Umgestaltung – jedoch ohne konkretes Ergebnis. Das wird sich nun ändern!
    Mit der Verschönerung des Grundstücks soll ein Nutzen für die Anwohner*innen und eine Aufwertung des Quartiers verbunden sein. Es soll ein Ort sein, an dem gegärtnert wird, vielfältiges bürgerschaftliches Engagement möglich ist, Nachbarschaft gelebt und ein nachhaltiger Lebensstil mit Spaß und Freude erfahrbar wird.
    Einen Zaun wird es nicht geben.
    Eine intensive Einbindung der Nachbarschaft soll die „Aneignung“ des Ortes begünstigen, und damit auch seinen „Schutz“.
    Mittel- und langfristig soll eine Gartengruppe aufgebaut werden, die das Südstadt-Gärtla eigenständig betreut. Die Aufbauarbeit wird von den Kooperationspartnern Koordiniertes Stadtteilnetzwerk und Bluepingu e.V. koordiniert.
    Wir haben im Mai eine erste kleine Aktion auf dem Grundstück gemacht, um zu zeigen: Hier ist etwas am Entstehen.
    Gemeinsam haben wir ein „Inspirations-Hochbeet“ und eine Infotafel mit Wünsche-Briefkasten für interessierte Bürger*innen aufgestellt. Außerdem gab es eine Auftakt-Veranstaltung direkt vor Ort zum Ideen vertiefen, gegenseitigem Kennenlernen und Planen.
    Neben dem Inspirations-Hochbeet und dem Wünschebrett haben wir bisher fünf Hochbeete aufgestellt. Weitere sollen folgen.
    Als nächstes sind im September der Bau von Sitzmöglichkeiten, sowie „Außeneinrichtung“ geplant (Palettenmöbel). Auch eine Box für Gartengeräte soll gemeinschaftlich gebaut werden.
    Im Herbst und Winter soll das Südstadt-Gärtla ebenfalls frequentiert werden. Gemeinsames Teetrinken bei Kleinkunst sind erste Ideen.
    Möglichst vieles soll über „gerettete“ und gespendete Sachmittel gedeckt werden (zum Beispiel Paletten). Am besten Second Hand.

    • Was genau bedeutet, dass die Teilfläche euch überlassen wurde. Ist das zeitlich befristet? Müsst ihr eine Pacht zahlen? Wie sieht die vertragliche Regelung aus?
      Wir bekommen einen Pachtvertrag mit 0 Euro Pacht. Der Pachtvertrag ist zunächst auf 5 Jahre datiert, und verlängert sich automatisch, wenn nicht eine Partei kündigt; also von beiderseitiger Intension her „unbefristet“;
      der Pachtvertrag wird gerade ausgefertigt (das scheint ein verwaltungstechnisch aufwendiger Prozess zu sein); den einstimmigen Beschluss gibt es schon seit März (vom Bau-Ausschuss der Stadt Fürth); wir stehen in Kontakt mit dem Grünflächenamtsleiter, mit dem wir vereinbart haben, dass wir auf jeden Fall schon loslegen; der Beschluss ist ja da.
    • Ich habe noch nicht verstanden, ob es schon eine Gruppe gibt, die mit plant und gärtnern möchte (was ja eine Grundvoraussetzung für eine Förderung durch uns ist). Wenn es eine Gruppe gibt, wie groß ist diese dann und wie setzt sie sich zusammen? Wie wird in und mit der Gruppe kommuniziert und wie werden Entscheidungen getroffen?
      Es gibt seit Anfang des Jahres ein „Gärtla-Orga-Team“. Wir haben uns bisher ca. monatlich getroffen, um den Prozess und die Beteiligung zu planen. Im Orga-Team sind ca. 7 Personen; Zur Auftakt-Veranstaltung haben wir die Nachbarschaft mit Flyern eingeladen und seither sind weitere Personen dabei, die Mithelfen möchten; im „Gärtla-Verteiler“ sind es derzeit 32 E-Mail-Adressen, die Interesse haben am Mitgestalten und explizit in den Verteiler wollten; diesen Verteiler nutzen wir, um zu den Aktionen einzuladen und natürlich möchten wir ihn sukzessive ausbauen; Außerdem kommunizieren wir analog über das Wünschebrett auf dem Gärtla. Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen, wann immer möglich gemeinsam mit den Anwohner*innen;
    • Wer hat die Hochbeete aufgestellt? Waren da Anwohner*innen beteiligt?
      Die Hochbeete wurden durch ca. 4 Leute vom Orga-Team und Nachbar*innen aufgestellt. Insgesamt waren wir ca. 15 Leute.
    • Wie viele Hochbeete soll es geben und wie viele Leute könnten mit gärtnern?
      Es steht noch nicht fest, wieviel weitere Hochbeete es geben soll. Schätzungsweise im nächsten Schritt weitere 5-7 Hochbeete – also insgesamt ca. 12 Hochbeete. Wir möchten aber auch Sitzgelegenheiten bauen und weitere Elemente eines Gemeinschaftsortes integrieren (Tauschregal etc.)
      Schwer zu sagen, wieviele Leute mitgärtnern könnten. … gießen und Beete betreuen; säen und ernten; etc.
      da könnten bestimmt 20 Menschen aktiv sein; weitere Leute können punktuell bei Festen oder Flohmarkt o.ä. aktiv sein; außerdem braucht es auch „Hintergrund-Gärtner*innen“ für Orga und Kommunikation;
    • Wie ist der Garten/soll der Garten organisiert werden? Alles gemeinschaftlich? Individuelle Beete?
      Derzeit sind alle Beete gemeinschaftlich; wir möchten sehen, wie es sich entwickelt; es sind bspw zwei Kindergärten in der Umgebung, und wir haben extra auch zwei niedrige Hochbeete gebaut, vielleicht haben die KiGas Lust auf eine Beet-Patenschaft. Das würde uns gefallen und auch den Bildungsaspekt herausheben; wir müssen dort aber erst anfragen;
      wir würden gerne weiterhin gemeinschaftliche Beete promoten und die zugehörigen Aushandlungsprozesse als Lernfeld für das Quartier sehen; wenn sich aus der Anwohnerschaft allerdings ein großer Wunsch nach individuellen Beeten herauskristallisiert (bisher nicht), dann würden wir dem nachgehen. Auf jeden Fall wirds ein Kräuter- und Naschbeet für die Allgemeinheit geben.
    • Wie groß wäre der Minigeräteschuppen und wie kommen die Mitgärtner*innen dann an die Gerätschaften?
      Das wäre eine Art „Truhe“ oder Schrank (HxBxT ca. 180x100x80cm), wo Gießkannen, Schaufeln, etc. untergebracht werden können; Idee ist, die Truhe mit einem Zahlenschloss zu verschließen; die Gärtner*innen kennen den Code; Die Truhe soll aus Paletten gebaut werden, so dass man von außen einsehen kann, was drin ist; somit wollen wir der Versuchung entgegen treten, es „aufzuknacken“;
    • Wo kommt das Wasser her?
      Bisher aus einem nahe gelegenen Fluss, und von Nachbarn, die mit gefüllter Gießkanne/Kanister kommen; hier brauchen wir eine Lösung; angedacht ist: entweder die Sparkasse in direkter Nachbarschaft legt uns einen Außen-Anschluss, oder wir können den Hydranten der Stadt anzapfen; das Thema ist in Klärung; besonders freut es uns, dass trotz widriger Umstände noch kein Pflänzchen kaputt gegangen ist! Im Gegenteil, es kommen immer wieder neue hinzu!
    • Was plant ihr mit den Flyern und Plakaten?
      Wir möchten zur Aktivierung der Anwohner*innen die nächsten Veranstaltungen mit Flyern bewerben und direkt in die Briefkästen verteilen.
      Wir haben ja unsere Wünschetafel (mit Dach). Das ist eine weitere analoge Kommunikations-Plattform. Dafür sind die Plakate gedacht.

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  • neuer IG entsteht in HH

    (Mail)
    Unser Büro hat in Hamburg im Auftrag des Bezirksamts Hamburg-Nord das Quartiersmanagement am Ohkamp (Fuhlsbüttel Nord) übernommen. Dieses wurde im Zusammenhang mit der Entstehung einer Unterkunft für Geflüchtete eingerichtet. Ziel ist die Unterstützung der Integration der Geflüchteten in die Nachbarschaft.

    Ein Projektwunsch der aus der Bewohnerschaft der Unterkunft und aus der Nachbarschaft an uns herangetragen wurde ist die Umsetzung eines „Gartens für Alle“. Hierfür haben wir nun zwei Parzellen in einem Kleingartenverein gepachtet.

    Es hat sich bereits eine Gruppe von Interessierten aus Bewohner*innen der Unterkunft, aus der Nachbarschaft und dem NABU (Kindergruppe mit Kinder aus der Unterkunft) gebildet, die sich dort einbringen möchten. Unterstützen bei der Umsetzung wird uns Rico Horn, ein Permakultur-Experte. 


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  • Stand GGs, die im Rahmen von CoProGrün initiiert wurden

    (Mail)

    Bei den Gartenprojekten im Rahmen des CoProGrün Forschungsvorhabens  sieht die aktuelle Situation folgendermaßen aus:

    • Gemeinschaftsgarten Victoriasiedlung in Lünen:

    Unsere Ansprechpartnerin dort war die Quartiersmanagerin Frau Ute Ellerman, mit der Sie ja auch im Zusammenhang mit dem Dortmunder KoopLab-Projekt im Blücherpark Kontakt haben.

    Sie berichtete, dass es in der Viktoriasiedlung mittlerweile 2 Gartentreffs gibt: einen an der Kirchhofstraße direkt neben einem kleinen, neu entstandenen Bauhof und einen zweiten Gartentreff am südlichen Ende der Augustastraße.uf der Fläche der LEG an der Barbarastraße, die im Zusammenhang mit CoProGrün von den Urbanisten mit bearbeitet wurde, ist bisher kein Gemeinschaftsgarten entstanden. Hier gibt es aber seit Anfang des Jahres eine neue Fußwegeverbindung zum dortigen Spielplatz Knappenweg. In diesem Zusammenhang haben die dort vorhandenen Grabelandstücke auf der LEG-Fläche eine neue Hecke als Abgrenzung erhalten, und die Mieter sind mit der aktuellen Situation sehr zufrieden.
    Frau Ellermann ist an einer weiteren Vernetzung über das bundesweite Netzwerk urbane-gaerten.de sehr interessiert und wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

    • Stadtteilgarten Deininghausen:

    Unser Kontakt hier läuft über den Quartiermanager Manfred Herold, der im Rahmen eines Mini-jobs befristet bis Ende des Jahres dort arbeitet.

    Seiner Auskunft nach wird der Garten seit dem letzten Jahr wieder bewirtschaftet. Leider zunächst nur von einer Familie. Im Laufe des Jahres kamen weitere Personen hinzu – aber die Pandemie hat alle Bemühungen stark beeinflusst.

    In diesem Jahr hat sich nun eine weitere Familie gemeldet und evtl. kann demnächst stückweit die Idee von einem Gemeinschaftsgarten verwirklicht werden.

    Allerdings besteht hier momentan keine Nachfrage, nach der Aufnahme des Projekts in ein bundesweites Gemeinschaftsgartennetzwerk. Dazu ist die Umsetzung noch zu unsicher und laut seiner Auskunft ist der Gedanke „Gemeinschaft“ noch nicht weit genug entwickelt. 

    Es lässt sich auch noch nicht abschätzen, wie es insgesamt mit der Stadtteilarbeit in Deininghausen weiter gehen wird. Nach seiner Ansicht nach müsste und könnte vor Ort noch viel mehr getan werden, jedoch fehlen Ansprechpartner bei der Stadt und Zusagen die Stelle eines Ansprechpartners im Quartier auch langfristig zu etablieren . 

    • Zaubergarten am Sozialen Zentrum in Dortmund

    Die Trägerschaft dieses Gemeinschaftsgartens hat das Soziale Zentrum inne. Der Gemeinschaftsgarten wird maßgeblich von den Senioren und Klienten der Drogenberatungsstelle (DROBS) bewirtschaftet, aber auch von der Nachbarschaft genutzt. Der Garten liegt im Innenhof, ist umzäunt und ist nicht ohne weiteres frei zugänglich. Aus Sicherheitsgründen bestand der Wunsch aller Beteiligter ein gewisses Maß an sozialer Kontrolle zu behalten, so dass die Mitmachenden nach Absprache einen Schlüssel für das Tor erhalten. Momentan finden Baumaßnahmen statt und es soll ein Spielplatz für Kinder auf dem Gelände entstehen. Der Garten wächst also, auch wenn corona-bedingt die Entwicklung zeitverzögert stattfindet. Die Leiterin des Sozialen Zentrums Frau Cramer ist sehr an einer Vernetzung interessiert. Die Kontaktdaten werde ich Ihnen noch in einer separaten E-Mail mitteilen.


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  • neuer GG in Aachen entsteht

    (Antrag, Antworten)

    Wir, ein Netzwerk unterschiedlicher Träger im Westen Aachens, unter anderem organisiert in einer Stadtteilkonferenz und demgemeinnützigen Verein Westparkviertel e.V., planen ein „community-gardening“ Projekt. Der Garten soll auf einer, der katholischen Pfarrgemeinde St.Jakob gehörenden Wiese hinter dem Pfarrheim Jakobushaus realisiert werden.
    Das Projekt wird von der Stadtteilkonferenz befürwortet und umfassend unterstützt.

    Eine erste Befragung und ein erstes Treffen zu diesem Thema haben ergeben, dass es ein hohes Interesse besonders bei den studentischen Bewohnern und den Familien im Viertel für dieses Projekt gibt. Auch einzelne andere Gruppen wie die Pfadfinder haben ihr Interesse an der Teilnahme an diesem Projekt bekundet. Die Vielfalt der Kooperationspartner und das hohe spontane Interesse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen haben in uns die Überzeugung vom Gelingen des Projektes wachsen lassen.

    1.      Zurzeit engagieren sich ca. 10 Personen bei der Planung des Gemeinschaftsgartens. Alle möchten später auch gärtnern. Wir bewerben das Projekt zeitnah auf verschiedenen Kanälen. Instgram/Facebook/Webseite/Stele der Pfarre, Webseiten von: Stadtteilkonferenz, Westparkviertel e.V, Quartier 55+, und nebenan.de. Es werden Postkarten, Flyer und Plakate gedruckt.

    2.      Oben genannte Gruppe. Diese Gruppe erarbeitet prozessorientiert Entscheidungs-und Informationswege.

    3.      Der Garten ist ca. 460 qm groß über Tag frei zugänglich und wird über Nacht verschlossen. Es ist geplant aktiven Mitgliedern der Gruppe Schlüssel für das Tor auszuhändigen.

    Der Boden ist nicht kontaminiert. Die Hochbeete dienen der besseren Bearbeitung besonders auch für ältere Menschen.

    4.      Oben genannte Gruppe, Mitglieder der Reparaturtreffgruppe und der Pfadfinder bauen mit Unterstützung und unter Anleitung der Schreiner des Sozialwerkes Aachener Christen

    die Hochbeete. Bei der Bepflanzung unterstützen und beraten uns deren Gärtner. Einige Werkzeuge stehen aus der, durch den Stadtteil Fond unterstützten Bibliothek der Dinge zur Verfügung. Bei Bedarf werden von allen Mitarbeitenden auch private Werkzeuge mitgebracht. Auch die Werkzeuge der Gärtner und Schreiner stehen für den Aufbau zur Verfügung. Werkzeuge stehen vor Ort zur Verfügung Da die meisten anfallenden Arbeiten erst im Herbst anstehen und draußen stattfinden werden diese wohl nicht mehr all zu sehr von der Corona-Krise beeinträchtigt werden. Unsere Planungstreffen werden zurzeit draußen auf der überdachten Terrasse abgehalten.

    5.      Eine detaillierte Kostenaufstellung für das Gartengerätehaus ist mir zurzeit nicht möglich, da die Schreiner zum einen Restholz und Material verwenden wollen und das Haus auch noch nicht im Detail geplant ist. Es soll der Aufbewahrung der Gartengeräte, des Saatgutes etc. dienen.

    6.      Für ca. 10 Personen: 2 Spaten, 10 kleine Schaufeln, 5 kleine Harken, 2 Schuffeln für Bodenbeete, 1 Schubkarre, 10 Eimer, 2 Gartenscheren mittelgroß, 1 Gartenschere groß, 1 Mistgabel, Pflanzstöcke, Schnur

    7.      Das Regenfass wird an die Fallrohre des Pfarrheimes angeschlossen.

    8.      Die Beteiligung der Teilnehmer an den Kosten ist noch zu klären. Wir werden um freiwillige Spenden für das Ernten von Gemüse bitten. Die Mitglieder sind bereit auch auf eigene Kosten Samen und Pflanzen beizutragen.

    9.      Hauptamtliche: Gemeindereferentin – Planung, Lenkung, gärtnern; Quartiersmanagerin55+ – Planung, Lenkung, Öffentlichkeitsarbeit; wechselnde Mitarbeiter des Sozialwerkes – Planung, gärtnern

    10.   Wenn klar ist, dass das Projekt stattfinden kann, werden wir die örtlichen Garten Center, Holzhandel etc. für Spenden anfragen. Auch Gelder aus dem Stadtteil Fond und Spenden der Sparkasse werden wir versuchen zu bekommen.

    Da es sich um das private Geländer der Pfarre handelt weiß ich nicht, ob das Grünflächenamt uns unterstützen wird. Wir werden nachfragen. Es steht aber ein Hausmeistergehilfe der Pfarrei zur Mithilfe zur Verfügung.

    11.   Die Vernetzung mit anderen Projekten und der Besuch ähnlicher Unternehmungen wie z.B. Hirschgrün werden wir im Rahmen unser konkreten Planungen angehen. Gerne würden wir vorher eine einigermaßen gesicherte perspektive haben, dass wir das Projekt auch realisieren können bevor wir uns auf den Weg zu anderen tollen Gärten machen.


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  • Neues Gartenprojekt an Kirche in Berlin

    (ANtrag/ANtworten)

    An der Kirchengemeinde Auferstehung in Berlin Friedrichshain entsteht der Solidarischen Bürgergarten Auferstehung.
    Der öffentliche Raum ist das Symbol für (städtische) Freiheit und Ort der Integration, an dem
    verschiedene Gruppen zusammen kommen und in Austausch treten. Niemand entscheidet darüber,
    ob wir anwesend sein dürfen oder nicht. Hier ist der Aufenthaltsort, der allen offen steht, an dem
    die gleichen Rechte und Pflichten gelten und an dem öffentliche Meinungsbildung stattfindet. So
    idealistisch diese Vorstellung ist, so wenig ist sie für alle gleichermaßen Wirklichkeit, denn wir leben
    in einer vielfach geteilten Welt. Dieser Wirklichkeit möchte die Gemeinde mit dem „Solidarischen
    Bürgergarten Auferstehung“ an einem zentralen Platz einen Gegenpol gesetzt. Eine repräsentative
    Fläche von rund 400 m2 direkt vor der Auferstehungskirche wird der freien Gestaltung zum Zwecke
    des Gärtnerns überlassen. Die Teilnehmenden finden im einen nicht vorkonzipierten Ort den sie
    nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können. Mit ihrem Wirken und Schaffen werden sie
    dauerhaft sichtbar. Menschen mit Beeinträchtigung werden dazu jedoch gezielt eingeladen, um
    angenommene Zugangshürden abzumildern und ihnen zu vermittelt, dass ihre Beteiligung
    erwünscht ist. So erwächst ein Platz der von allen mitgestaltet wird. Insbesondere Familien mit
    Kindern im grundschulalter und Seniorinnen haben bereits großes Interesse bekundet

    Als christliche Gemeinde sehen wir uns aufgefordert, in unserem praktischen Handeln, Antworten
    auf die konkreten Fragen von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu finden.
    Besonders letztere ist angesichts der globalen Entwicklung von Armut und Ungerechtigkeit, des
    Klimawandels und der Ausbeutung von Ressourcen sowie der Gefährdung der Lebensgrundlage auf
    dem Planeten für die Gemeinde eine dringliche Aufgabe. Als Institution der Öffentlichkeit stellt sie
    sich dieser.Auf Initiative der Pfarrerin Herrmann entstand daher 2013 die „Ideenwerkstatt
    Ökologisches Zentrum“ in enger Kooperation mit dem Umweltforum Berlin GmbH, der Evangelische
    Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sowie der SinnWerkstatt GbR. Seit 2008 betreibt
    die Gemeinde das natur- und erlebnispädagogische Projekt „Kinder brauchen Matsch“, bei dem
    Kinder zu integrativen Ferienfahrten eingeladen werden. Bisher gründeten sich eine Gruppe der
    Solidarischen Landwirtschaft und ein Eine-Welt-Verkaufsstand

    Mit Start des „Solidarischen Bürgergartens“ wird über eine Plakat- und Flyeraktion, begleitet durch
    Einstellungen auf den Sozialen Medien, zum Mitwirken eingeladen. In gemeinschaftlicher Aktion
    werden die bereits Aktiven erste Hochbeete sowie Sitzgelegenheiten errichten. Für die
    eigenständige Nutzung und Gestaltung des Gartens stehen durchgängig die benötigten Arbeitsmittel
    sowie ein Wasserzugang zur Verfügung.
    Neben der unmittelbaren Nutzung des Gartens von Interessierten aus der Nachbarschaft sowie der
    Gemeinde, sind als besondere Ereignisse gemeinsame Feste wie ein Sommerfest sowie Erntedank in
    Vorbereitung sowie s.g. Repair Cafés und die altbekannten „Subbotnik`s“ geplant. Wöchentlich
    findet die Ausgabe einer Gruppe der Solidarischen Landwirtschaft statt und stellt damit einen
    zentralen Anlaufpunkt für alle Interessierten dar. Ergänzt wird es ein offenes naturpädagogisches
    Kinderprogramm durch die Aktion „Kinder brauchen Matsch“ geben. Die Wasser- und Energiekosten
    werden dauerhaft durch die Ev. Kirchengemeinde Auferstehung getragen. (mehr …)

  • Neues Gartenprojekt in Göttingen

    (Telefon/Antrag/Antworten)

    Der „Begegnungsgarten Holtenser Berg “ ist ein Projekt des Nachbarschaftszentrums Holtenser Berg, Göttingen. Dieser Gemeinschaftsgarten wird von und für Nachbarinnen gebaut und wird sich als offener Raum gestalten, in dem Menschen gemeinsam Gemüse anbauen und Kontakt zur Natur und zu anderen Mitmenschen erleben. Außerdem ist Ziel des Projektes gemeinsam ein Bewusstsein für relevante Umweltthemen und Wissen über Klimaschutz zu schaffen. Deshalb werden im Rahmen des Projektes verschiedene Workshops zum Thema Kompost, biologischer Anbau, Mischkulturen oder Solar-Dörr-Anlag angeboten. Darüber hinaus werden eine Seminarrreihe zum Thema Permakultur gegeben.

    Das Projekt hat im Januar 2020 gestartet und wurde zur erst mit einer großen Veranstaltung auf dem Holtenser Berg vorgestellt. In den nächsten Wochen folgten Planungstreffen und ein Filmabend. Anfang März waren ca. 10 Menschen daran interessiert, mitzumachen. Auf Grund vom Corona haben wir geplante Treffen abgesagt und in den letzten Wochen haben wir unsere Arbeit auf Organisation von zukünftigen Veranstaltungen konzentriert. Eine Webseite für das Projekt wurde bereits eingerichtet und ist unter https://garten-hoberg.de/ zu besuchen. Für die nächste Zeit werden noch keine Treffen oder Arbeitszeiten stattfinden. Die Mitglieder der Gartengruppe (zurzeit besteht die Gartengruppe aus 5 Menschen) werden allerdings aus eigener Verantwortung einzeln arbeiten und den Garten weiter gestalten. Es werden das Abstandgebot- und weitere hygienische Maßnahmen (u.a. mit der Nutzung von Handschuhen und Mund-Nase-Bedeckung) eingehalten.

    Träger des Projektes ist der Nachbarschaftsverein Holtenser Berg. Das Projekt wird für die Laufzeit vom 01.01.2020 bis 31.12.2021 im Rahmen des Klimaschutzprojektes „Kurze Wege für den Klimaschutz“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit gefördert. Die Projektförderung beträgt 67.410,00 € und es werden Sachkosten und eine 22 Wochenstundenstelle gefördert.

    Die Fläche gehört der Stadt. Wir haben einen Pachtvertrag abgeschlossen und er ist bis zum 30.09.22 befristet. Ende nächstes Jahres werden wir eine Verlängerung des Vertrages beantragen. Die Pacht wird bis Ende 2021 mit Projektgeld bezahlt. Ab 2022 werden die Gärtnerinnen eine Mitgliedschaft beim Nachbarschaftsverein abschließen und mit den Mitgliedsbeiträgen wird die Pacht bezahlt.
    – Bevor das Projekt zu Ende ist, wird sich eine Arbeitsgruppe gebildet haben, die sich ab Frühjahr 2022 um den Garten kümmert.
    – Im Laufe der Projektzeit werden die Gärtnerinnen gegebenenfalls für die Ausstattung deren eigenen Parzellen (spezielles Saatgut oder Einrichtungen) sorgen. Das Projekt sorgt für die Grundausstattung des Gartens (Bauwagen für das Lagern von Gartengeräten, Wassertanks, Toilette, Zaun u.a.), Geräte und Saatgut.
    – Die Wassertanks werden von der Gartengruppe ausgefüllt. Die Termine zum Ausfüllen werden in der Gruppe ausgemacht und es wird für jeden Termine eine zuständige Person geben, die sich darum kümmert (Wasserschlaufe auflegen und aufpassen). Für nächstes Jahr werden genug Regenwassersammelpunkte geben. Das Thema Wasser(-Managment) und Gießen wird im Garten ein wichtiges Thema, der dauernd angesprochen wird. Es wird ein Bewusstsein über diese Ressource geschafft werden.
    – Die Fräse wird von den Gärterinnen der Gartengruppe einzeln bedient. Die Termine werden in der Gruppe ausgemacht und es wird abwechselt gearbeitet. Alle müssen lernen, mit der Maschine umzugehen
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  • In Bingenheim entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Antrag/Antworten)

    Unser Ziel ist es einen Gemeinschaftsgarten zu gründen. In welchem unsere Zielgruppe (junge
    Familien mit Kindern, Geflüchtete, Menschen mit geistiger Behinderung und Senioren)
    zusammenkommen um gemeinsam ökologisch zu gärtnern, voneinander zu lernen und um einen
    Ort des Gemeinschaffens zu etablieren.
    Inhalt
    Für das Jahr 2020 und auch in den folgenden Jahren haben wir eine zentral im Dorf gelegene
    Ackerfläche von 550 m2 Größe zur Pacht überlassen bekommen. Hier wollen wir gemeinsam
    aussäen, pflegen, ernten und eine schöne Ecke zum gemeinsamen Verweilen und Begegnen
    schaffen.
    Maßnahmen
    Die zu schaffende Wiese mit Feuer und Kompostplatz sowie die Kräuter und Blumenbeete wollen
    wir gemeinsam anlegen, nutzen und pflegen. Jede/r Interessierte/r soll darüber hinaus eine kleine
    Parzelle (15-30m2) mit Gemüse bestellen und pflegen können.
    Wir wollen als weitere Maßnahme verschiedene interaktiv gestaltete Workshops im Garten
    anbieten z.B zu dem Thema Mulchen im Gemüsebeet, Gärtnern mit Kindern.
    Eine uns sehr wichtige Maßnahme ist außerdem das gemeinsame Feiern von Festen mit einem
    vielfältigem kulinarischen Austausch.
    Außerdem wollen wir uns gemeinsamen Aktionen an denen wir uns z.B der „Beetbereitung im
    Frühling“ und den „Garten winterfest“ machen widmen.Von der benachbarten Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Bingenheim können wir uns
    verschiedene Maschinen leihen; einen Traktor, einen Grubber, eine Spatenmaschine und einen
    Rasenmäher.

    – Die Gartengruppe besteht bisher aus 6 interessierten Parteien (9 Erwachsene und 7 Kinder). Davon erfahren haben diese Menschen während unserer offenen gemeinsamen Treffen in unserem Begegnungscafe Kaffekanne und Umsonstladen.

    – Angefangen das Gartenprojekt zu planen haben wir erst Ende Februar/Anfang März, bisher haben wir daher noch keinen Artikel auf unserer Internetseite veröffentlicht. Neu Interessierte werden (sobald es die Situation wieder zulässt) weiterhin im Begegnungscafe davon erfahren können, weiterhin über unseren E-Mail-Verteiler, bald auch über die Webseite und hier auf dem Land vor allem von Mund zu Mund.

    – Die Fläche nutzen wir dieses Jahr als „Unterpächter“ von der Bingenheimer Saatgut AG, nächstes Jahr geht die Fläche zurück an die Lebensgemeinschaft Bingenheim e.V (eine Behinderteneinrichtung) die uns die Fläche weiterhin, wie dieses Jahr auch kostenlos zur Verfügung stellen wird. Eine zeitliche Befristung gibt es bisher nicht. Allerdings haben wir bisher aber auch noch keinen schriftlichen Vertrag von der Lebensgemeinschaft erhalten, sondern nur eine mündliche Zusage.

    – Es sollen je nach Gruppengröße/Interesse 12-20 individuelle Parzellen zur Verfügung stehen. Diese Idee (die der individuellen Parzellen) entstand im gemeinsamen Gespräch, wobei z.B zwei Parteien gesagt haben dass sie dann eine Gemüseparzelle zusammen pflegen wollen.

    – Für die Maschinennutzung der Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Bingenheim, voraussichtlich auch für die Wartung und Instandhaltung z.B von Gartenwerkzeug, für das Leitungswasser, für das Saatgut und Jungpflanzen entstehen weitere Kosten (die in unserem Projektantrag an Sie nicht auftauchen) und die wir dann auf die jeweilige Person/Partei umlegen wollen. Wir haben noch nicht berechnet wie hoch dieser Beitrag sein wird, gehen aber davon aus das dieser eher gering sein wird und alle Interessierten diesen übernehmen können. Falls eine Person/Partei diesen nicht leisten kann, wird der Beitrag durch den Rest der Gruppe getragen.

    – Die Gartengeräte sind für 12 – 20 Parteien geplant (also für etwa 30 –

    40 Menschen). Wir gehen davon aus das nicht Alle auf einmal im Garten sein werden und wir uns auch in der Benutzung abwechseln können.

    – Die Kiste für die Werkzeuge würden wir gerne bei der Firma Alutec kaufen (https://www.alutec.net). Wäre das möglich ? Oder zählt das auch zu „einer Fertiglösung aus dem Baumarkt“ ?

    – Größere Entscheidungen trifft die Gruppe im Konsent. In der Saison soll es außerdem einmal im Monat ein Garten-Orga-Treffen geben. (Sobald es die Situation wieder zulässt) Die Information-und Kommunikationswege bestehen bisher in „Mund zu Mund“

    (wir wohnen alle

    maximal 3 km voneinander entfernt) beziehungsweise übers Telefon und über den Messenger Signal.

    Erste Vorkehrungen/ Aufbauarbeiten leisten wir jeweils maximal zu zweit, abwechselnd je nach dem wer sich welcher Aufgabe annimmt (wir haben jetzt z.B in zwei unterschiedlichen „Schichten“ schon geschenkten Kompost händisch auf der Fläche ausgebracht).

    Wir sind außerdem voller Hoffnung ab Mai zumindest in Kleingruppen bald wieder zusammenkommen zu können.


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  • Neuer GG in Köln auf ex Parkplatz

    (Antrag/Antworten)

    Im September 2019 wurde von der Stadt Köln eine Fläche für den Gemeinschaftsgarten am Merheimer Platz in Köln-Nippes gepachtet. Es handelt sich um einen alten Parkplatz, ca. 450 qm.
    Wir wollen in unserem Gemeinschaftsgarten Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen anpflanzen. Ebenso soll die Fläche zum Imkern genutzt werden. Der Garten wird gemeinschaftlich geplant, gestaltet und bewirtschaftet und soll ein öffentlicher Ort der Begegnung im Veedel sein, ein Ort des sozialen und kulturellen Miteinanders und des gemeinsamen Lernens. Wir verstehen diesen Garten auch als Beitrag zu Klima- und Umweltschutz in der Stadt und wollen einen alternativen Weg zu Konsum und Überfluss aufzeigen. Wir wollen Wertschätzung von gesunden Lebensmitteln und die Idee des „selber machen“ leben und vermitteln. Beim Aufbau der Garten-Infrastruktur, wie zum Beispiel von Hochbeeten und Sitzgelegenheiten, wollen wir auf bereits vorgefertigte Dinge verzichten und möglichst viel selber machen. Dabei sollen sowohl gebrauchte (z.B. Europaletten) als auch neue Materialien (z.B. gekauftes Holz) verwendet werden.
    Kooperationen mit z.B. Kitas, Schulen, Altenheimen, Vereine, Kirchen und andere Organisationen in der Nachbarschaft werden mittelfristig angestrebt, um den Betrieb des Gartens breit in der Nachbarschaft zu verankern und Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Der Garten steht explizit allen offen. Die Beitragsordnung ist so gestaltet, dass durch niedrige Beitragssätze oder auch die Möglichkeit auf diese zu verzichten alle interessierten Gesellschaftsgruppen teilnehmen können, unabhängig von ihrer Erwerbs- und Vermögenssituation.
    Geplant sind regelmäßige Gartentreffs, bei denen gemeinsam gegärtnert wird, einmal pro Woche. Derzeit findet dieses Treffen am Samstag Vormittag statt. Geplant sind darüber hinaus regelmäßige Gartenfeste zum Anwerben neuer MitstreiterInnen. Grundsätzlich ist es vorstellbar, in dem Garten auch nicht-kommerzielle Veranstaltungen durchzuführen, z.B. Gartenworkshops, Schnippel-Diskos und gemeinsame Verwertung von Gemüse, Picknicke, ggfs. Lesungen und Konzerte. In der Anfangszeit soll der Fokus aber klar auf dem Aufbau des Gartens liegen.

    • Soll es „nur“ fünf Hochbeete geben?
    • Was für andere „mobile Gefäße“ wird es geben und wie viele?

    Nein, es soll mehr geben, wir haben ca. 450 qm Platz, den wollen wir gut nutzen. Wir haben bereits 2 Hochbeete aus Paletten gebaut und es sollen noch mehr werden. Auch denken wir über andere mobile Gefäße nach wie z.B. Bäckerkisten, Speisfässer, „normale“ Blumentöpfe und ähnliches. Eine genaue Anzahl zu nennen, ist im Moment noch schwierig, das kann ich noch nicht wirklich abschätzen.

    • Was an andere Infrastruktur wird es geben (Kräuterspirale und Imkern erwähnen Sie), gibt es z.B. Sitzgelegenheiten/ein Häuschen/Kompost o.ä.?

    Ein gebrauchtes Gartenhäuschen hat einer unserer Mitstreiter just heute in einem Garten im Umland abgebaut und wird es auf unserer Fläche wieder aufbauen. Ein kleines Gerätehäuschen haben wir aus alten Türen gebaut, ein Foto davon finden Sie in der Anlage; auch einen Kompost haben wir schon gebaut. Sitzgelegenheiten sind bisher nur eingeschränkt vorhanden; ich denke, dass einige zu Hause noch Stühle und Tische haben, wie sie gerne im Garten unterbringen würden. Auch können weitere Sitzgelegenheiten aus Paletten gebaut werden.

    • Wie bzw woher bekommen Sie das Wasser?

    Der Kleingarten Flora e.V., der sich nebenan befindet, legt uns einen Wasseranschluss mit eigener Wasseruhr. Außerdem wollen wir Regenwasser nutzen.

    • Wie und wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie zugänglich ist dann dieser Ort?

    Die Geräte sollen in dem erwähnten Gerätehaus und dem Gartenhaus untergebracht werden. Wir wollen Zahlenschlösser kaufen, so dass alle Mitgärtnernden jederzeit an die Geräte kommen können.

    • Wie können Schulen, Kitas und andere Einrichtungen mitwirken? Das ist ja bei Gärten, bei denen alles gemeinschaftlich bewirtschaftet wird, auch kommunikativ zu lösen – oder bekommen Gruppen eigene Bereiche oder übernehmen Patenschaften?

    Dieser Punkt ist im Moment für uns ehrlich gesagt noch nicht wirklich aktuell, weil wir zunächst überhaupt eine Garteninfrastruktur aufbauen müssen, um dann andere anzusprechen und ihnen eine Mitarbeit anzubieten. Das werden wir frühestens im nächsten oder übernächsten Jahr angehen können. Unsere ursprüngliche Überlegung war, für z.B. eine Kita eigene Kinderbeete zu bauen und ihnen auch einen eigenen Zugang zu ermöglichen. Wir haben zahleiche Familien mit Kindern in der Gruppe, so dass wir gute Kontakte zu Kitas und Schulen haben, wenn wir soweit sind.

    • Woher bekommen Sie die Erde und die Pflanzen?

    Mutterboden bekommen wir von der Baufirma Strabag; eine unserer Gärtnerinnen arbeitet da und hat den Kontakt hergestellt. Die Pflanzen bzw. das Saatgut spenden in diesem ersten Jahr unsere Mitglieder. Es gibt in Köln aber auch einen VHS-Biogarten, bei dem man Pflanzen bekommen kann, andere Gemeinschaftsgärten organisieren Pflanzentauschbörsen. Auch die Nachbarn aus der Kleingartenanlage nebenan und befreundete GärtnerInnen haben signalisiert, dass sie uns mit Ablegern aushelfen können.


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  • in Grünwald entsteht ein GG

    (Antrag, Tel)

    Von einem Nachbarschaftstreff/Mehregenerationenwohnen ausgehend entsteht der „Treffgarten.
    Die Fläche gehört dem „Treffpunkt“ (offener Treff à generationsübergreifender Treff- und Lernort). Wir haben den Treffpunkt und die Gartenfläche von der Gemeinde Grünwald ohne Entgelt unbefristet gepachtet.  Es gibt einen hauptamtlichen Sozialarbeiter, der das Projekt anschiebt und unterstützt. In Gesprächen zu der Idee haben sich drei Nachbarn gemeldet, die dann auch sofort auf der Fläche losgelegt haben. Dadurch sind andere Nachbar*innen aufmerksam geworden und wollen mitmachen.
    Die Fläche für den Garten ist in der Nähe vom Café und umfasst 70m².

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  • Soligen: neues GG entsteht

    (alerts)

    Auf rund 2000 Quadratmetern gedeihen Obst und Gemüse in Hochbeeten. Kartoffeln wachsen im Turm. Mitstreiter werden gesucht.

    Von Ann-Christin Stosberg

    Ohligs ist um einen grünen Fleck reicher: Auf rund 2000 Quadratmetern ehemaligen Brachlandes haben die Mitglieder der Initiative Ohligs Oase Ost ein kleines Paradies aus Natur und Garten direkt am Planetenweg geschaffen. Anlässlich des langen Tages der Stadt-Natur stellten die Hobbygärtner ihr Urban-Gardening-Projekt vor. „Wir sind noch beim Aufbau und seit Januar so richtig aktiv“, erklärte Monika Fent von der Initiative.

    Die meisten Mitglieder kommen aus der Nachbarschaft und Ohligs. Der mit einem braunen Jägerzaun umzogene Garten ist über einen hölzernen Steg erreichbar, der über einen kleinen Bach führt. Im unteren Teil der Oase bieten Hochbeete Platz für Kürbisse, Bohnen, Tomaten und viele weitere Gemüse- und Obstsorten. „Wir geben Anleitungen, wie man diese Hochbeete bauen kann“, sagte Monika Fent, die auch Tipps zum sogenannten Kartoffelturm geben kann. In dem Turm aus Stroh sind auf verschiedenen Ebenen jeweils fünf bis sechs Kartoffeln gepflanzt, die später an den Seiten herauswachsen sollen. In der Turmspitze ist ein Beet für Salat und Kohlrabi. „Wir probieren hier sehr viel aus“, meinte Monika Fent.

    Urban Gardening: Mitgärtnern kann und darf jederDer übrige Teil des Gartens hat durch Natursteinmauern, ruinenartige Gebäudereste und Palettenmöbel einen ganz eigenen, rustikalen Charme. Entstanden ist die Idee bei der Nachhaltigkeitskonferenz im November 2018. Außerdem waren einige Mitglieder beim Projekt „Scharfe Gärten“ im Südpark aktiv, das aber wegen der Baupläne an den Güterhallen weichen musste.

    Beete und Zäune wurden aus herumliegenden Materialien gebaut.
    Beete und Zäune wurden aus herumliegenden Materialien gebaut.

    © Andreas Horn

    Die Fläche am Galileum wurde von der Wirtschaftsförderung angeboten, sagte Corinna Müller von Ohligs Oase Ost. Sie zu bepflanzen sei eine Herausforderung. „Der Boden ist mit Blei und Kohlenwasserstoff belastet, deswegen bauen wir auch in Hochbeeten an“, erklärte Monika Fent. Strom gibt es aktuell für den Garten nicht, ein größeres Problem stellt aber die Wasserversorgung dar. Momentan behelfen sich die Oase-Mitglieder mit Regenwassertonnen.

    URBAN GARDENING

    PROJEKT Es sei wichtig, dass ein Ort für die Menschen entsteht, die in der Nähe leben, arbeiten und wohnen, sagt Thilo Schnor, Sprecher der zurzeit 14-köpfigen Initiative. Die Gruppe lebe vom Mitmachen. Möglichst bald soll ein Verein gegründet werden.

    info@scharfe-gaerten.de

    Beete und Zäune wurden überwiegend aus herumliegenden Materialien gebaut, weitere Anschaffungen finanziert die Initiative durch Spenden und den Verkauf vorgezogener oder geernteter Pflanzen. Mitgärtnern kann und darf jeder. „Das hier soll auch ein Ort des Miteinanders und der Nachbarschaft werden“, meinte Monika Fent, die sich langfristig Veranstaltungen und eine Fahrradwerkstatt in der Oase vorstelle

    Jeweils am ersten Donnerstag im Monat trifft sich die Initiative um 19 Uhr im Atelier Farbraum an der Sauerbreystraße.


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  • Buntes Land Nieheim: ein neues Gartenprojekt entsteht

    (ANtrag/Antworten)

    Das Projekt Gemeinschaftsgarten „Buntes Land“ ist eine Initiative verschiedener Bürger, die es sich zur
    Aufgabe machen, ökologisches naturnahes Lernen für verschiedene Beteiligungsgruppen in einer offenen
    Gemeinschaft zu ermöglichen. Der Ort soll ein Treffpunkt für Alteingesessene und NeubürgerInnen
    werden und gemeinsames Engagement ermöglichen. Siehe Projektskizze im Anhang.
     
    Auf dem gepachteten Grundstück in der Lehmkuhle mit einer Gesamtfläche von 1800 qm sollen sowohl
    der gemeinschaftliche ökologische Obst- und Gemüseanbau (im ersten Jahr auf ca. 200 qm) möglich sein,
    wie Aktionen rund um das Thema Naturschutz und Nachhaltigkeit und regelmäßige Angebote an
    verschiedene Interessensgruppen.  
     
    Nach den ersten Informationsveranstaltungen im Februar konnte im März ein Workshop zur
    gemeinsamen Planung des Gartens mit 15 Personen im Familienzentrum Nieheim durchgeführt werden.
    An einzelnen Werkeltagen wurden bereits einige vorbereitende Arbeiten durch eine wechselnde
    Teilnehmerschaft durchgeführt. (wir berichten darüber im Moment hauptsächlich auf Facebook)

     
    Wir fördern offene Gemeinschaftsgärten, die sich nicht nur an bestimmte Zielgruppen richten.
    Buntes Land ist so angelegt, oder? In der Antragskizze geht es ja hauptsächlich um Kinder
    und Jugendliche, aber auch andere Altersgruppen werden erwähnt. Pädagogische Arbeit und
    auch Umweltpädagogik ist bei uns nicht förderfähig, bei uns geht es ja ums Selbermachen.  
    Unser Buntes Land ist ein offenes Projekt. Die Intention der Gründung kam aus dem
    Gedanken einiger junger Eltern, durch das eigene gemeinschaftliche Anbauen ökologischen
    Obst und Gemüses, den (eigenen) Kindern wieder einen Zugang dazu zu ermöglichen.  
     
    Wie setzt sich die Gruppe zusammen? Sind das hauptsächlich Verwandte der Kinder und
    Jugendlichen?
    Bei den Kindern handelt es sich vorrangig um die Kinder der aktiven Nutzer. Es gibt aber auch
    kinderlose Erwachsene, die Großelterngeneration und Jugendliche, die ohne Ihre Eltern zur
    Gruppe gefunden haben. Dennoch wollen wir das 1800 qm große Gelände auch jenen
    Personen nutzbar machen, die sich nicht am Gemüsebau beteiligen wollen/können. Daher
    wird es insgesamt im Projekt auch andere Angebote geben.
     
    Die aktuelle Gruppe ist komplett alters- und herkunftsgemischt. Von alteingesessenen,
    zugezogenen Mitbürger*innen mit oder ohne Migrationshintergrund. Ein Querschnitt der
    Bevölkerung und eine Mischung, die wir mit dem Bunten Land erreichen wollten. Jeder ist uns
    herzlich willkommen und mit zunehmender Aktivität auf dem Gelände erreichen wir die/den
    ein*e oder andere*n Interessierte*n mehr.
     
     
    Wem gehört die Fläche, für wie lange haben Sie diese und wie hoch ist die Pacht?
    Das Grundstück ist im Eigentum eines durch seinen Beruf ins Ruhrgebiet gezogenen
    gebürtigen Nieheimers, der sich in den letzten Jahren nicht mehr um das Grundstück
    kümmern konnte. Ein Pachtvertrag ist in Vorbereitung, die mündlichen Absprachen belaufen
    sich auf mindestens 10 Jahre. Die Höhe der Pacht sollen wir selbst bestimmen. Ähnlich große
    Gartengrundstücke sind für 100-200 EUR jährlich zu erhalten.
     200m² von 1800m² fürs Gärtnern: wie kam es zu dieser Entscheidung zunächst einen recht
    kleinen Teil der Fläche für das gemeinsame Gärtnern zu nutzen?  
    Die Angabe der 200 qm beruhte auf eine Schätzung meinerseits. Bei der konkreteren
    Vermessung über das Geodatenportal komme ich bereits auf eine Fläche von ca. 300 qm ohne
    die Fläche für die Hochbeete.
    Da wir noch keinerlei Erfahrungen mit der Führung eines Gemeinschaftsgartens haben und die
    Resonanz für das erste Jahr mit ca. 20 Personen überschaubar ist, würden wir zunächst mit
    dieser Fläche Erfahrungen sammeln wollen, um im nächsten Jahr die Fläche ggf. anzupassen.
    Ein Teil der Fläche steht durch Baum- und Strauchbewuchs nicht als Nutzfläche zur
    Verfügung, es sind aber noch Kapazitäten vorhanden.
     
     
     
    Wie viele Beete sollen entstehen und sollen das nur Hochbeete werden?  
    Im ersten Jahr werden wir ein großes Gemeinschaftsbeet anlegen und uns gemeinsam um die
    Pflanzung und Pflege kümmern. Eine Parzellierung wurde auf dem Planungstag im März
    angesprochen, der Gruppe geht es aber vorrangig um das Gemeinschaftsgefühl und nicht
    darum, dass jeder seine eigene Parzelle bewirtschaftet.
     
    Was passiert mit der Ernte?  
    Die Ernte soll ebenso wie es gemeinschaftlich gepflanzt und gepflegt wurde, fair und für alle
    Nutzer*innen annehmbar verteilt werden, bzw. für gemeinschaftliche Kochaktionen im Garten
    verbraucht werden. Eine Feuerstelle mit Kochmöglichkeit ist über die Bürgerstiftung Nieheim
    beantragt worden.
     
    Beteiligen sich die Nutzer*innen an den Kosten für das Gartenprojekt?
    Bisher ist noch keine Kostenbeteiligung verbindlich besprochen. Es gibt die Möglichkeit, in den
    Trägerverein als Mitglied mit einem in der Höhe selbstgewählten Mitgliedsbeitrag einzutreten.
    Die Mitgliedbeiträge stehen dann als Finanzvolumen dem Gartenprojekt zu 100 % zur
    Verfügung. Wobei eine Vereinsmitgliedschaft auch keine Voraussetzung zur Beteiligung sein
    soll, um keine unnötigen Hürden des Zugangs aufzubauen. (mehr …)

  • Wittstock: Schulgarten im neu entstehenden GG

    alerts)

    Wittstock
    Schon im vergangenen Herbst hatten sie beim „Entrümpeln“ des Geländes geholfen. Damals war auch der erste Spatenstich für die Hochbeete im sogenannten „Dossegarten“ erfolgt, die die Kinder der „Schulgarten-AG“ aus der Waldring-Grundschule nun regelmäßig pflegen. „Wir kommen jeden Donnerstag hier her“, berichtet Lehrerin Eva Zirke. […]

    Einst waren auf dem Grundstück an der Dosse in diesem Teil des Wohngebiets zwei Kleingärten untergebracht. Nachdem ihre Besitzer sie abgegeben hatten, haben das Quartiersmanagement von der Volkssolidarität und die Gebäude- und Wohnungsverwaltung GWV die beiden Parzellen zusammengelegt. 4500 Quadratmeter misst das Areal, das als Gemeinschafts- und Schulgarten dienen soll, nun.

    […]
    Bis dahin müssen Lehrer und Kinder den Garten aber noch weiter fleißig hegen und pflegen. Und nicht nur sie sind auf dem Gelände aktiv. „Es ist ein ganzes Netzwerk aus Schulen, Kitas und dem Quartier“, erklärt Lissy Boost. So plane beispielsweise eine Kita die Errichtung von Insektenhotels. Auch die Wittstocker Mosaikschule will sich im Garten mit einbringen. Jugendliche der Wittstocker Förderschule mit Schwerpunkt „Lernen“ wollen demnächst den Geräteschuppen auf dem Areal sanieren. „Das Projekt muss eben langsam wachsen“, sagt die Quartiersmanagerin.

    Jede Nutzergruppe erhalte dann einen eigenen Schlüssel. Auch eine Gruppe aus der Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gehöre dazu. Sie wolle ebenfalls Beete bepflanzen und pflegen. Während aus einer Laube ein Schuppen wird, in dem die Kinder der Schulgarten-AG jetzt schon ihre Gartengeräte abstellen, soll eine zweite Laube als Aufenthaltshäuschen dienen, mit Gruppenraum und Sanitäranlagen. „Wir planen hier Expertenworkshops und Gartenfeste“, kündigt Lissy Bost an.

      Wo jetzt noch karger Boden ist, soll demnächst Wiese wachsen und ein Pavillon errichtet werden. „Außerdem ist eine Streuobstwiese geplant“, sagt die Quartiersmanagerin. Natürlich könnten auch die Anwohner den Garten als Naherholungsbereich mitnutzen, in Absprache mit dem Quartiersmanagement. Zudem soll der Garten von einer Person regelmäßig betreut und so Öffnungszeiten ermöglicht werden. Dafür hat das Quartier eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) zugesichert bekommen. „Wir suchen nur noch jemanden, der die Stelle besetzen möchte“, so Lissy Boost.

    In den kommenden Wochen und Monaten wird sich auf dem Gelände noch viel tun. „Der Garten soll dieses Jahr arbeitsfähig werden“, erklärt die Quartiersmanagerin. Offiziell eröffnet werden soll der Garten am 5. Juni – „Zum Tag des Schulgartens“. Bald sollen das Eingangstor dann auch hölzerne Lettern schmücken, auf denen „Dossegarten“ zu lesen sein wird. Bis dahin hat Lissy Boost erstmal ein Schild am Tor befestigt, das auf den Namen hinweist.

    Finanziert wird das Projekt nicht nur durch die GWV, sondern auch aus Förderprogrammen. So gab es von der Postcode-Lotterie 10 000 Euro und von „Anstiftung.de“, einer Stiftung die urbane Gärten unterstützt, 3500 Euro. (mehr …)

  • Top Down Garten entsteht in Ffm

    (GU, RSS)

    Der Stadtteil Frankfurter Berg bekommt seinen ersten Gemeinschaftsgarten. Am Ginsterweg 1 bewirtschaftet die gemeinnützige Bildungseinrichtung GFFB ein rund 1.500 Quadratmeter großes Gartengrundstück, das der Stadt Frankfurt gehört. Es will im kommenden Frühjahr seine Tore für Frankfurter Bürgerinnen und Bürger öffnen. Wir haben uns dort einmal umgeschaut.

    „Mitmachgarten der GFFB – Herzlich willkommen!“ steht einladend auf dem Holzschild, das am Eingang des Gemeinschaftsgartens prangt. Der Garten selbst liegt etwas versteckt neben einem Geflügelzuchtverein und dem Sportverein TSG 1957 Frankfurter Berg. Beim Betreten des Grundstücks fallen mir sofort die  imposante Größe des Gartens und die vielen Bäume auf, die mit ihren bunten Blättern ein herbstliches Flair verbreiten. Ich bin mit Peter Frankenstein verabredet, der bei der GFFB die Holz- und Fahrradwerkstatt leitet und in dem Mitmachgarten unter anderem für den Bau der Hochbeete und das Anlegen der Beete zuständig ist. Er steht an einem Kreis mit rund zehn Meter Durchmesser, der aussieht, als wäre er in die Wiese gestanzt worden (siehe Titelbild). „Hier stellen wir derzeit Hochbeete auf, die in Form eines großen ‚G‘ stellvertretend für GFFB angeordnet werden“, erläutert Frankenstein. „Das verwendete Altholz stammt durchweg von Einwegpalletten aus unserer Holzwerkstatt, wo wir übrigens auch Nistkästen für die Wildvögel gebaut haben.“ Bei der Befüllung der Hochbeete würden ebenso nur recycelbare Materialen verwendet, betont der Arbeitspädagoge. Wie ich erfahre, arbeiten derzeit etwa acht ehrenamtliche Gärtnerinnen und Gärtner bei dem Projekt mit. Dabei handelt es sich vorwiegend um Langzeitarbeitslose, die im Rahmen des GFFB-Kurses „Querbeet“ dafür sorgen, dass der Gemeinschaftsgarten wächst und gedeiht.

    Sukzessive urbar gemacht

    Bei einem Rundgang durch den Garten erzählt mir Frankenstein, dass die Stadt Frankfurt der GFFB das Gartengelände zur Verfügung gestellt hat. „Hier war alles verwildert und mit Brombeersträuchern überwuchert. Wir haben den Garten erst nach und nach urbar gemacht“, sagt er nicht ohne Stolz. „Das Grünflächenamt ist von unserer Arbeit begeistert und unterstützt uns wo immer es möglich ist, so zum Beispiel bei der Entsorgung des Grünschnitts.“ Bereits seit 2014 lernten die Teilnehmer von GFFB-Kursen vor Ort, Nutzgärten zu planen und zu gestalten sowie Gemüse und Kräutern zu ziehen. Ab dem Frühjahr kommenden Jahres soll der GFFB-Mitmachgarten auch für alle Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern geöffnet werden. „Man kann sich aber bereits jetzt bei uns engagieren“, so Frankenstein. „Wir treffen uns jeden Freitag um 10 Uhr morgens – auch bei schlechtem Wetter – zur gemeinsamen Gartenarbeit. Einfach vorbeikommen und mitmachen!“

    Vielfältiges Freizeitangebot

    Auf dem 1.500 Quadratmeter großen Gelände wurde auch ein schöner Fühlpfad angelegt.

    Neben der Beteiligung an der Gartenarbeit, kann man ab kommendem Frühjahr auch den schön angelegten Fühlpfad begehen oder das Outdoor-Schachfeld, welches derzeit in der Holzwerkstatt entsteht, für ein Match nutzen. Neben den vielen Freizeitmöglichkeiten ist es vor allem die gute Zusammenarbeit der Hobbygärtner, die Frankenstein so begeistert. „Jeder hilft mit, dass hier etwas Schönes entsteht“, schwärmt er. Auch ich kann mir einen Eindruck von der Gastfreundschaft der Gärtner machen. So bekomme ich ein Stück Kuchen und Kaffee an dem gedeckten Tisch im Freien angeboten und darf einen großen Beutel Walnüsse, die im GFFB-Mitmachgarten geerntet wurden, mit nach Hause mitnehmen. So sieht wahre Gastfreundschaft aus!


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  • es wird konkret: 2 neue GGs in Fürth

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Essbare Stadt in der Friedensanlage, Friedenstraße

    16 Beete, 8 davon werden im Mai aufgebaut und schon von Interessenten, die mitgärtnern wollen, bepflanzt, die anderen 8 Ende Juni, vorher werden sie von der Stadt  drei Wochen als temporäre Beete bei den Theatertagen genutzt (Die Bepflanzung erfolgt in diesem Fall durch die Stadt, das ganze Theaterprojekt betrifft uns nur deshalb, weil es einmal Beetebauen erspart und hat mit uns nichts zu tun!).

    Für diesen Gemeinschaftsgarten (ähnlich wie green city in München, nur mit Hochbeeten) brauchen wir Werkzeug. Wir haben schon ein paar Leute, die sich darum kümmern und auch regelmäßig da sind, wenn jemand mitgärtnern will. Diese Leute haben dann auch Zugang zu der Werkzeugkiste.

    2. Neuer interkultureller Garten, Gaußanlage

    Mit nicht öffentlich meine ich, es ist wie beim jetzigen Garten: wenn jemand da ist, darf (und kann) man rein, sonst nicht, die Beete sind individuell vergeben.

    Bis jetzt sind drei Nationen beteiligt, auf der Hardhöhe, wo der neue Garten entsteht, gibt es nicht so eine bunte Mischung wie in der Innenstadt, ich sehe ihn eher als Gemeinschaftsgarten, wir bauen auch zwei Beete, an die man mit dem Rollstuhl rankommt.

    Auch für diesen Garten brauchen wir Werkzeug (wird in einem Werkzeugschuppen aufbewahrt, Schlüssel haben die Mitglieder) und Pflanzen für die Gemeinschaftsbeete


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  • neuer Garten in Regensburg

    (gu, aus Antrag)

    Wir als Wohngemeinschaft auf dem Pürkelgut sowie andere Personen im Projekt Nachbarschaftswerkstatt/ Ökodorf möchten gerne einen Nachbarschaftsgarten aufbauen und unterhalten.

    Hierfür bekommen wir in den kommenden Monaten eine Fläche auf dem Gelände des Pürkelguts im Regensburger Osten vom Immobilienzentrum zur Verfügung gestellt. Wir möchten mit diesem Garten unser Konzept eines ökologisch nachhaltigen Ökodorfes repräsentieren. Deswegen wird sich auch ein Prototyp eines Tinyhouses auf diesem Gelände befinden. Es finden sich bis jetzt etwa zehn Personen, die vor Ort wohnen und sich um die Pflege des Gartens kümmern wollen und einige weitere Personen, die am Aufbau und der Bewirtschaftung des Gartens mitwirken möchten.

    Der Garten soll möglichst aus nachhaltigen, recycelten Materialien errichtet werden, so sollen zum Beispiel die angedachten 15 Hochbeete aus Europaletten gebaut werden. Die angebauten Pflanzen sollen möglichst abwechslungsreich und auf dem Grundgedanken der Selbstversorgung angepflanzt werden. Natürlich ist der Garten jedem frei zugänglich. Jeder darf sich mit einbringen.


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  • In Lübeck entsteht ein Gemeinschafts-Naschgarten

    (Gu aus Antworten/Antrag)

    wie groß ist die Gruppe, mit der Sie das Projekt planen
    und wie setzt sie sich zusammen. Wer aus dieser Gruppe möchte mit gärtnern?
    Momentan gibt es 3 Einzelpersonen, die regelmäßig zu den Treffen kommen und mitgärtnern wollen, sowie Mitarbeiter und Ehrenamtliche aus dem „Haus der Kulturen“.
    Es haben sich noch mehr Menschen gemeldet, die interessiert sind und per E-Mail informiert werden, die aber (meist) nicht zu den Treffen kommen.
    Zu den Interessierten gehören neben Privatpersonen auch zwei direkt benachbarten Einrichtungen: der Kindergarten mit Familienzentrum St. Marien und die Vorwerker Diakonie, bei denen noch nicht klar ist, wie sie sich in Zukunft beteiligen wollen.
    (Wahrscheinlich wird das Interesse noch zunehmen, sobald der Bodenaustausch erfolgt ist und die Pflanzung startet, weil dann mehr Menschen auffällt, dass auf der Fläche ein Garten entsteht.)

    Ist das ein Gemeinschaftsgarten oder eher ein Projekt, was einige für alle machen?
    Sowohl als auch.

    Die relativ exponierte Lage in einer Grünanlage bedeutet, dass alles was im Garten passiert, für die Öffentlichkeit sichtbar ist. Es ist auf jeden Fall beabsichtigt, die Grünanlage dadurch attraktiver zu gestalten.

    Der Vandalismus-Gefahr soll reduziert werden dadurch,
    – dass ein großes buntes Gartenschild aufgestellt wird – dies wurde bereits hergestellt

    – die Fläche immer attraktiv und gepflegt aussehen soll

    – sowie durch das vorhandene Klinker-Mäuerchen, das die beiden Hochbeete einfasst

    Wie laufen die Kommunikations,- Informations- und Entscheidungswege?

    Es trifft sich eine Gruppe unter der Schirmherrschaft des Hauses der Kulturen.

    Die Gruppe und die Interessierten werden durch Rund-E-Mails auf dem Laufenden gehalten.
    Das Gartenschild vor Ort verweist auf die Ansprechpartner.

    Wer entscheidet, was gepflanzt wird und wo das hin kommt?
    Die Gruppe, die sich regelmäßig trifft, hat eine Vorauswahl an Beerensträuchern sowie Wein und Mini-Kiwi für die Mauer getroffen, die im Frühjahr 2018 bestellt und gepflanzt werden sollen.
    Diese mehrjährige Bepflanzung wird eher im hinteren Teil der Beete an der Mauer stehen, vorne die mehrjährigen Kräuter und freie Flächen für einjährige Kulturen.
    Darüber entscheidet dann die Gruppe der Aktiven.


    Was passiert mit der Ernte?
    Da die Fläche nicht eingezäunt ist, kann sich theoretisch jeder bedienen.
    Es liegen noch keine Erfahrungen vor, wie stark das öffentliche Interesse sein wird.
    Wahrscheinlich ist es sinnvoll, Pflanzen zu verwenden, die eher kleine Früchte haben – wenn der einzige Kürbis verschwunden ist, kann das enttäuschend sein. Wenn bei den Kräutern Blätter abgepflückt werden oder einzelne Stachelbeeren probiert werden, bleibt immer noch etwas übrig. 

    Wo werden die Geräte untergebracht und wie öffentlich zugänglich sind Sie?
    Auf dem direkt benachbarten Grundstück der Vorwerker Diakonie ist ein abschließbarer Mini-Schuppen geplant. Das Diakonie-Gelände ist zwar öffentlich zugänglich, aber der Standort soll im geschützten Innenhof sein.

    Bis dahin soll das Werkzeug beim „Haus der Kulturen“ gelagert werden.

    Inwieweit beteiligen sich die aufgeführten Kooperationspartner an dem Projekt?
    Momentan sind wir in der Planung mit den dort ansässigen Partnern, wer was machen soll.

    Wer finanziert die Bepflanzung?
    Es gibt einen Spender, der den wegen einer Bleibelastung notwendigen Bodenaustausch finanziert und die Erstbepflanzung (insgesamt 2.000,- Euro).

    Diese Spende hat eine Mitarbeiterin der Hansestadt Lübeck, die für das Netzwerk „Essbare Stadt“ zuständig ist, für den Garten organisiert.
    Einige Pflanzen werden geschenkt (Ableger von Kräutern, Himbeeren usw.).

    Sollen nur Naschpflanzen gepflanzt werden?
    Bisher ist geplant, dass vorwiegend essbare Pflanzen angebaut werden sollen, auf jeden Fall keine giftigen Pflanzen.
    Es gibt aber auch Ideen, zum Beispiel Pflanzen mit Nutzen für Insekten (wie z.B. Wildbienen) und Vögel zu verwenden.

    Darüber hinaus entscheiden die Nutzer/innen des Gartens, was sie anbauen wollen.

    Wem gehört die Fläche und wie lange haben Sie diese zur Verfügung?

    Die Hansestadt Lübeck ist Eigentümerin. Es gibt einen unbefristeten Nutzungsvertrag.

    Soll es bei zwei Beeten bleiben?
    Mündlich wurde mit dem Grünflächenamt besprochen, dass die Fläche noch vergrößert werden kann, falls das Garten-Projekt gut läuft. Das Grünflächenamt ist prinzipiell sehr interessiert, ist aber vorsichtig und möchte erst einmal mit der kleinen Fläche als „Test“ anfangen. 

    Die Fläche liegt in einem Grünzug mit Kinderspielplatz. Das Grünflächenamt plant für die nächsten Jahre eine Umgestaltung einiger Bereiche. Ein Teilbereich der Grünanlage lag mehrere Jahre brach und wäre gut für eine Garten-Vergrößerung geeignet.
    Einige Ideen des Garten-Konzeptes sind erst mit einer größeren Fläche umsetzbar – falls eine Vergrößerung nicht stattfinden kann, werden die Möglichkeiten des Gartens naturgemäß bescheidener sein.

    -> es soll auf jeden Fall ein GG werden, Werkzeuge werden auf dem Hof einer angrenzenden Einrichtung in einem Schuppen untergebracht, der per Zahlenschloss für alle zugänglich ist.

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  • Tante Emma initiiert GG Onkel Anton

    (Gu, alerts)

    Tante Emma ist sozial, ökologisch und weltoffen. Der Moosburger Verein will Menschen zusammenbringen. Und im Tante-Emma-Laden klappt das ganz wundervoll. Jetzt bekommt Tante Emma Zuwachs: Onkel Anton heißt das neue Projekt einer Untergruppe. Wer das ist, dieser Onkel Anton? Ein Gemeinschaftsgarten, der eine ökologische Begegnungsstätte sein soll. Und zwar für alle. Die Macher und Ideengeber haben das Projekt jetzt vorgestellt.

    Rund 720 Quadratmeter groß ist das bisher ungenutzte Grundstück westlich der Bahngleise auf Höhe des Bahnhofs. 720 Quadratmeter, die der Tante Emma e.V. von der Stadt für 311 Euro pro Jahr pachten darf. 720 Quadratmeter, die, so die Idee hinter dem Projekt, zwei Grundsätze vereinen sollen: Obst und Gemüse ökologisch da anbauen, wo es auch konsumiert wird; und ein Garten für Groß und Klein zum Verweilen und zum Mitmachen sein. 

    Denn, so Verena Kuch, eine der beiden Leiterinnen des künftigen Gartens: „Viele Menschen haben heute keine Zeit mehr für den eigenen Garten, viele haben auch gar keinen Garten.“ Für sie wird nun Onkel Anton da sein, mit dessen Einzäunung und Bepflanzung ein bisher 18-köpfiges Team so schnell wie möglich beginnen wird.Eingezäunt, aber nie abgesperrtDie Gartengestaltung stellen sich Kuch und ihre Kollegin Carolin Tischer so vor: Onkel Anton soll ein Gemüse- und Obstgarten mit Beeten und Hochbeeten sein. Er soll aber auch ein Gemeinschaftsgarten sein, in dem jeder willkommen ist und helfen darf. Man muss nicht einmal Mitglied sein oder werden. Denn eingezäunt wird das Areal zwar sein (zum Schutz vor den Bahngleisen), aber nie abgesperrt. Dann soll es ein Fest- und Spielgarten sein – bitte aber für ruhige und gemütliche Feste, beispielsweise Erntedank. Außerdem: ein Lerngarten, in dem der Nachwuchs erfährt, wo die Lebensmittel herkommen. Und schließlich soll Onkel Anton ein Naturgarten sein – Blumenwiese für Insekten und Bienen, ohne künstlichen Düngemittel.

    Die Sache mit den Finanzen erklärt Andreas Mayerthaler: Der Tante Emma e.V. übernehme die Finanzierung (schließlich macht man guten Überschuss, wie das Vorsitzenden-Duo Johannes Becher und Klaus Reichel sagt), die Grundstückspacht soll über neue Mitglieder der „Gartengruppe“ hereinkommen, Sach- und Geldspenden werden gerne angenommen. Beispielsweise kann man für 100 Euro Pate einer Sitzbank und für 25 Euro Pate für einen Baum werden. Die Mitglieder wollen freilich, schließlich ist das ja auch Sinn der Sache, möglichst viel selbst machen, um die Kosten für das Anlegen und die Pflanzungen niedrig zu halten.

    —————–

    Unterstützt wird es auch von den Moosburger Solarfreunden, die den Ertrag ihrer Fotovoltaikanlage spenden. Weitere Hilfe kommt vom Naturgarten Schönegge, der Gemüsepflänzchen zur Verfügung stellt und sein Knowhow bei der Beetplanung einbringt. Die Firma Scheidl hat fünf Paletten für den Bau von Hochbeeten gespendet, Unterstützung bekommt „Onkel Anton“ zudem von der SeGa Gbr Garten und Landschaftsbau. (mehr …)

  • neuer GG in München startet in 2018

    (Gu)

    auch im Hasnbergl können die AnwohnerInnen rund um den Goldschmiedplatz im Jahr 2018 fleißig gärtnern. Dort bildet das Ende der Tramschienen den Beginn einer neuen grünen Gemeinschaft. Mit dem neuen Gemeinschaftsgarten wollen wir nicht nur das Stadtviertel verschönern, sondern AnwohnerInnen die Gelegenheit geben, zwischen Häuserwänden zusammen zu gärtnern, die Natur in der Stadt zu erleben und sich untereinander auszutauschen.

    Green City begleitet die Gruppe in der ersten Saison beim Bau von Hochbeeten und beim anschließenden Gärtnern

    Das BildungsLokal,, das Nachbarschaftsbüro Hasenbergl sowie der Bezirksausschuss 24 setzen sich für diese grüne nachbarschaftliche Initiative ein. Green City e.V. betreut das Projekt mit dem Ziel, es langfristig im Hasenbergl zu etablieren. Wir beraten und unterstützen alle GärtnerInnen während der ersten Saison durch monatliche Newsletter mit Gartentipps, persönlichen Gesprächen vor Ort und regelmäßigen Workshops. (mehr …)

  • GG Völklingen

    (alerts)

    […]
    An der Völklinger Versöhnungskirche erfolgt der Spatenstich für einen interkulturellen Nachbarschaftsgarten. Neben dem Grün soll auf rund 900 Quadratmetern auch die Gemeinschaft wachsen und gedeihen. Die Kirchengemeinde stellt das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung, die Stadt übernimmt die Herrichtung und Erstausstattung des Geländes, und das Diakonische Werk an der Saar organisiert den Betrieb des Gartens.[…]

    https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/voelklingen/nur-noch-eine-sparkasse-in-voelklingen_aid-6940015 (mehr …)

  • Leuchtturmprojekt: IG als Teil einer Landesgartenschau

    (gu, alerts)
    […]
    Zu Beginn berichtete Bürgermeister Guido Schöneboom über die Themen der jüngsten Gemeinderatssitzung und vermeldete, dass das Gartenhaus für den Interkulturellen Garten nun wie geplant gebaut werden kann. Den Garten selbst bezeichnete er als „Leuchtturmprojekt“ der Landesgartenschau, das sicher auch längerfristig Wirkung zeigen werde. Alle Gartenparzellen sind mittlerweile vergeben, an diesem Wochenende werden Ehrenamtliche zusammen mit einem Gartenbauunternehmen die Beeteinfassungen einbauen. Nächste Woche gibt es ein Treffen, bei dem die interkulturellen Veranstaltungen, mehrsprachige Informationsbroschüren und Beschilderung und das Gartenprojekt weiter geplant werden sollen.[…]
    http://www.badische-zeitung.de/lahr/interkultureller-garten-ist-im-bau–143736214.html (mehr …)

  • Infoveranstaltung in Bad sSooden Allendorf mit Najeha

    (von Najeha)
    […]

    Seit fast drei Jahren biete ich jetzt schon solche Infoveranstaltung für Flüchtlinge an und in Bad Sooden-Allendorf erlebte ich zum ersten Mal sehr zufriedene und glückliche Menschen.

    Sie lobten ihre Betreuer und die Natur und vor allem die Ruhe. Es kann sein, dass sie einfach nur viel Glück mit ihren deutschen Bezugspersonen und dem gesellschaftlichen Umfeld hatten, in dem sie hier gelandet sind. Ich vermute jedoch, dass es sicherlich auch mit dem Umstand zusammenhängt, dass es sich bei Bad Sooden-Allendorf nicht nur um eine Stadt in Hessen handelt, sondern vor allem um einen Kurort, der auf die heilenden Kräfte der Natur setzt.

    Ich war sehr überrascht darüber, dass es sich im Raum um ein reines Flüchtlings- Publikum handelte. Nadja Hilmes war die einzige Deutsche als ehrenamtliche Teilnehmerin.

    Das bereitete mir Sorgen, sodass ich Nadja darauf ansprach und sie fragte, ob der Garten nur für Flüchtlinge angedacht ist und dass es so keine Integration stattfinden kann.

    Nadja antwortete: „Es werden auch deutsche Familien am Garten teilnehmen. Wir wollten erstmal schauen, wie viele Flüchtlinge Interesse haben. Die Gartenvergabe an sie hat sozusagen Priorität gehabt. Die restlichen freien Gartenplätze gehen an deutsche Familien und auch Studenten (bei uns studieren sehr viele Chinesen)“

    Die Interessenten bestehen aus Familien mit Kindern, alleinstehende Frauen und insgesamt aus Jung und Alt.

    Nach dem Vortrag wollte Nadja ein paar wichtige Dinge mit den Anwesen besprechen. Darunter viel Sinnvolles, das mich begeistert hat und das ich als sehr wichtig erachte:

    All Teilnehmer sind im Garten versichert.

    Symbolisch sollen die Teilnehmer einen monatlichen Beitrag von 50 Cent zahlen (= 6 Euro im Jahr).

    Sie hat für jede Familie einen Umschlag mit einem Heft von Dreschflegel mitgebracht, in dem sich ein Gutschein für Saatgut befand.

    20 Euro Gutschein für eine Familie, 10 Euro Gutschein für ein Pärchen.

    Nadja wird mit den Betroffenen die Bestellungsformulare ausfüllen und zusammen verschicken.

    Alle haben sich sehr darüber gefreut. Ich habe ihnen empfohlen, dass sie sich in größeren Gruppen zusammentun sollen, wenn sie die Bestellung aufgeben und sich danach das Saatgut teilen. So kommt es für jede einzelne Familie zu mehr Vielfalt im Saatgut.

    Wir haben danach zusammen das Grundstück besichtigt. Es liegt in der Stadtmitte in Allendorf, nur 5 Minuten zu Fuß von den Räumlichkeiten entfernt.

    Das Grundstück ist ein Steigungsstück mit mehreren Bäumen und Brombeersträuchern und einem alten Schuppen.

    Es lag viel abgedecktes Holz herum. Sie möchten zusammen einen Sitztraum für sich daraus bauen.

    Sie haben dafür bereits Gelder beantragt und warten auf die Bewilligung. Das Grundstück soll dann einmal maschinell bearbeitet werden, damit im Frühjahr mit der Gartenarbeit begonnen werden kann. […]

    Im Garten gibt es kein Wasser, ich empfahl ihnen mit Regenrinnen am Aufenthaltsraum und am Schuppen zu arbeiten und das Wasser dann in Tonnen zu sammeln wie wir es bei uns in Göttingen machen.

    Ganz hinten am Garten fließt ein Bach entlang. Ich gab Nadja den Tipp einen Zaun zu setzen, weil viele Kinder dabei sind und das dann sehr gefährlich werden kann, wenn die Eltern bei der Gartenarbeit einmal nicht ganz so achtsam sind.

    Im Gesamten kamen ähnliche Fragen wie bei gleichen Veranstaltungen an anderen Orten auf. Die Interessenten fragten danach was in Deutschland wächst und wann man säht.


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  • Förderung im 6-stelligen Bereich für den Gallus Garten in Frankfurt

    (gu, alerts)

    ie meisten der 66 Hochbeete angelegt. […]
    Die beiden grünen Begegnungsräume sind Teil des ersten dauerhaften Frankfurter Stadtgartens, der gerade entlang der Schneidhainer Straße zwischen Idsteiner Straße und Tel-Aviv Platz entsteht – auf einer Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern.[…] Die Patenschaften für die Hochbeeten in den neuen Gärten– sie sind auf ein Jahr begrenzt – hat sie immerhin fast alle vergeben.

    Gestartet ist das „Urban Gardening“-Projekt (Stadtgärtnern) im April 2016. Damals wurden die ersten Hochbeete vorübergehend auf einer 435 Quadratmeter großen Freifläche an der Ecke Schneidhainer Straße / Idsteiner Straße aufgebaut. Sie ziehen jetzt auch um in die neugestalteten Gärten. Der dadurch frei werdende Platz wird im kommenden Jahr dann umgebaut. Dort sollen unter anderem weitere Hochbeete, eine Kräuterspirale und Informationsboards entstehen. Auch soll dort ein offizieller Zugang zu den Gärten nahe der Bushaltestelle Schneidhainer Straße entstehen.

    Die Fertigstellung der Gallusgärtens kann erst nach dem Umzug des Kinderzentrums Schneidhainer Straße in das neue Gebäude erfolgen. Erst dann kann nämlich die Fläche, auf der derzeit noch das Ausweichquartier des Zentrums steht, zur Streuobstwiese werden. Wiegand befürchtet, dass das erst 2019 so weit sein wird.

    Das Projekt „Inklusiver Sozialraum Gallus“ wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert und als Kooperationsprojekt mit der Stadt Frankfurt realisiert. Die Kosten für die Errichtung liegen im sechsstelligen Bereich. (mehr …)

  • Fläche für IG Prohlis (Dresden) gefunden

    (Gu, alerts)
    […]
    Der Gemein­schafts­garten ist insbe­sondere als Ort der Begegnung zwischen altein­ge­ses­senen und neuzu­ge­wan­derten Prohlisern gedacht. Ein Grund­stück ist gefunden: die etwa 1.100 Quadrat­meter große Wiese an der Georg-Palitzsch-Straße/Ecke Dohnaer Straße gleich neben dem Förder­schul­zentrum Albert-Schweitzer. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Deutsches Hilfswerk. Die Stadt half bei der Grund­stücks­suche und -erschließung. Der Gemein­schafts­garten ist im Famili­en­bil­dungs­zentrum des Trägers Verbund sozial­päd­ago­gi­scher Projekte e. V. (VSP) angesiedelt. Koope­ra­ti­ons­partner sind die Netzwerke Nachbar­schafts­hilfe »Tauschnetz Elbtal«, »Prohlis ist bunt«, die Caritas Dresden und die AWO. Unter­stützt wird der Gemein­schafts­garten außerdem vom Quartiers­ma­nagement Prohlis sowie dem Ortsamt.
    […] In Tradition der inter­na­tio­nalen Umwelt­schutz­aktion »Plant for Planet«, initiiert durch Kinder und in Koope­ration mit der Lokalen Agenda 21 für Dresden e. V., werden am 5. Mai 2017 50 Dresdner Schüler 50 Obstbäume und Sträucher pflanzen. Am 29. Mai 2017, ab 16.30 Uhr, findet im Gemein­schafts­garten eine Bürger­ver­sammlung statt, bei der alle Inter­es­sierten herzlich einge­laden sind und nähere Infor­ma­tionen zum Gemein­schafts­garten erhalten und sich für eine Mitarbeit anmelden können.
    Neben Gemein­schafts­flächen können auch Einzel­beete bewirt­schaftet werden. Die Nutzung des Gartens ist kostenfrei. Geräte, Saatgut und Pflanzen werden zur Verfügung gestellt. (mehr …)

  • IG Coppenbrügge auf privaten Grundstück

    (Gu, alerts)

    Am 27. April eröffnet der interkulturelle Begegnungsgarten „Wurzelwerk“. Dank eines großzügigen, privaten Grundstückseigentümers aus Coppenbrügge sowie des tatkräftigen Einsatzes von Ehrenamtlern und Rathaus-Mitarbeitern aus Coppenbrügge kann nun ein weiteres interkulturelles Projekt Wurzeln schlagen. Mit Unterstützung des Landkreises Hameln-Pyrmont und der Sozialstiftung Martin Schmidt hat die IMPULS gGmbh in den letzten Wochen einen Ort der Begegnung geschaffen, an dem einheimische und neu zugezogene Bürger künftig gemeinsam Gärtnern und sich gegenseitig kennenlernen. […]
    Darum sind in der Anlage drei unterschiedliche Bereiche geplant: Neben Parzellen für den individuellen Bedarf der Besucher wird ein Teil des Gartens als Lehrfläche genutzt, um speziell Kindern und Jugendlichen das Thema Ernährung und ökologischen Anbau näher zu bringen. Der dritte Teil wird aus einer Gemeinschaftsfläche bestehen, die gemeinsam bearbeitet wird und zudem Raum für geselliges Beisammensein bietet. Als zentrales Element dient dazu ein liebevoll restaurierter Bauwagen, der als Aufenthaltsraum und Küche genutzt wird. Neben regelmäßigen Öffnungszeiten wird es immer wieder thematische Aktionen und Veranstaltungen, wie beispielsweise Feste, einen Tag der offenen Tür oder Ferienprogramm geben, über die auf einer Infotafel am Garten informiert wird. Das Team des Gartens wird eng mit dem wöchentlich stattfindenden Begegnungscafés in Coppenbrügge und Salzhemmendorf, sowie dem Streetworkprojekt im Hamelner Stadtteil Rohrsen zusammenarbeiten. Alle Projekte sind Teil des Förderprogramms Jugend Stärken im Quartier, das in Trägerschaft des Landkreises durchgeführt wird und die Finanzierung
    sicherstellt.[…]

    https://www.neue-woche.com/lokales/nachrichten-ith-region/interkultureller-begegnungsgarten-eroeffnet-donnerstag (mehr …)

  • In Hamburg Wilhelmsburg soll ein Zentrum für Selbstversorgung entstehen. Ein GG ist ein erster Schritt

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Gesamtkonzept ist bei den Anträge abgelegt (unter Hamburg_Alternation_Versorgt – Miniutopia zum Anfassen)
    Zum Garten:

    Ja es ist ein Gemeinschaftsgarten, es haben sich aktuell 37 Leute (z.T. in Teams) angemeldet, die ein eigenes Hochbeet bearbeiten möchten, wir haben dieses Wochenende gemeinsam einen Permakultur-Einführungskurs, danach wissen wir, wieviele es tatsächlich sind. Derzeit kommen ca. 6-8 Leute fast täglich, um mit uns ehrenamtlich den Garten vorzubereiten (Brombeerhecken und altes Holz beseitigen, Reifen/Steine schichten etc.), es war ja eine ziemlich verwilderte Fläche und Gärtnern kann man hier derzeit noch nicht, wir sind auch erst seit Anfang März hier auf dem Grundstück.

    Wir haben insgesamt fast 600 m² Außenfläche zur Verfügung; wir sind mal vorsichtig mit 120 m² Beete nur für Gemüse, Kräuter etc.; wollen aber letztlich jeden Quadratmeter gemeinsam bepflanzen mit Kräuterspirale, Kartoffeltürmen, Salatbäumen, Spalierobst etc. Es wird also auch außerhalb der „Musterbeete“ viele Möglichkeiten für gemeinsame Gartenaktionen geben.

    Mit „Musterbeeten“ ist gemeint, dass wir hier versuchen wollen, Hochbeete nach den Prinzipien der Permakultur zu gestalten. Die GärtnerInnen werden die ganze Saison über vom Permakultur-Campus Hamburg begleitet und wir wollen die Entwicklung der Beete dokumentieren, damit andere das nachmachen können.

    Ca. 300 Paletten werden schon für die Beete gebraucht, ca. 15 Paletten pro Hochbeet für ca. 20 Beete. Die Hochbeete werden von den GärtnerInnen selbst in einem gemeinsamen Workshop mit dem Pflanzenatelier Wilhelmsburg gebaut. Weitere Paletten benötigen wir für weitere Pflanzkästen für „freie“ Gartengestaltung mit essbaren Blumen, Kinderbeete (gemeinsam mit der GemüseAckerdemie) etc. sowie Outdoormöbel zum Sitzen, die ebenfalls im Rahmen von Workshops von den TeilnehmerInnen gebaut werden.

    Die Gewebefolie ist zum einen für das Innere der Hochbeete, z.T. aber auch für den Boden, weil wir hier stark mit Brombeeren zu kämpfen haben und der Vorschlag von Edouard van Diem vom Permakultur-Campus ist es, die Flächen mit den stärksten Wurzeln mit Teichfolie abzudecken und dann die Beete drauf zu stellen, so dass die Wurzeln absterben. 

    Wir haben Kontakt zu verschiedenen Gartenprojekten, auch in Wilhelmsburg, aber wir haben nicht über Kooperation mit der Stadt gesprochen. Wir hatten im Vorwege verschiedene Stellen wegen Kooperationen angeschrieben, aber so gut wie keine Antwort bekommen, wir müssen uns evtl. erst etablieren, wir sind ja auch auf einem Privatgrundstück, es ist keine öffentliche Fläche. Ich habe mich bei vielen Fragen an die Ratschläge von Edouard van Diem gehalten, auch was Qualität von Erde und Kompost angeht. Wir bekommen auch Mutterboden angeboten, aber wir wissen dann halt nicht, woher die Erde kommt bzw. welche Qualität das hat. Im nächsten Jahr haben wir dann hoffentlich schon unseren eigenen Kompost.

    Zu den Gartengeräten: ja wir haben einiges hier auf dem Dachboden der Halle gefunden, viel geschenkt bekommen und auch unsere eigenen Sachen eingebracht. Was die Hochbeete betrifft, benötigen wir ja nicht so viel „Gerät“ wie beim Gärtnern im Boden, und einige Gartengeräte möchten wir selbst herstellen. Die Geräte stehen derzeit in einer der Werkstätten, die Halle ist tagsüber offen; wir haben aber noch einen Container im Garten stehen, wo wir einen Gartengeräteschuppen draus machen möchten.

    Grundsätzlich: es ist ein verwildertes Grundstück, das wir Schritt für Schritt zu einem Paradiesgarten ausbauen wollen, und wir sind schon Riesenschritte vorangekommen, möchten das aber gemeinsam mit der Community langsam entwickeln.

    das Ganze ist ganz klar ein Bildungsprojekt, Wir möchten gemeinsam lernen ausprobieren. Es gibt für die Beetpaten ein gesondertes Permakultur-Bildungsprogramm; alle anderen Workshops sind offen für Jedermann/-frau. Ob der Bau von Hochbeeten, Insektenhotels, Haus-Komposter oder Mini-Öfen, ob Wildkräuter-Tour, Schnippelparty, Tauschring Kurse zur Lagerung von Lebensmitteln, zum Fermentieren oder zum Kriegsrezepte nachkochen – es geht ja gerade ums gemeinsam ausprobieren. Für einiges haben wir ExpertInnen eingeladen, einige Workshops bieten wir selbst an und viele Angebote kommen einfach von BürgerInnen, die Lust haben, uns etwas zu zeigen. Der Garten und das Thema Ernährung ist Hauptbestandteil und „Herzstück“ von Minitopia; wir möchten uns später aber auch noch den Themen Konsum, Energieversorgung, Organisationsformen etc. widmen.

    Eine Offene Werkstatt ist auch geplant und eine Projektküche und einiges mehr. (mehr …)

  • IG als Teil der LGS in Lahr wird konkret

    (Gu, alerts)

    Die Idee eines Interkulturellen Gartens soll bei der Landesgartenschau die bunte Vielfalt der Lahrer Einwohner darstellen. Die Idee des interkulturellen Beirats aus dem vergangenen Jahr nimmt jetzt konkrete Formen an. Lahr. Der Gemeinderat segnete diese Idee im November auch finanziell ab (wir berichteten). Auf 600 Quadratmetern Fläche des Kleingartenbereichs in der Nähe des Haupteingangs zwischen der Römer- und Vogesenstraße werden der Platz für individuelle Beete und ein Gemeinschaftsgarten angelegt. Ein Haus mit 70 Quadratmetern ergänzt das Angebot. Die Fläche wird abgetrennt und als ein eigener Bereich auf der Landesgartenschau gekennzeichnet. Möglicherweise werden dann dort Datteln aus Syrien, Wein vom Schwarzen Meer oder Granatäpfel und Feigen aus Nordafrika wachsen. Am Dienstagabend haben Cornelia Gampper (Abteilungsleitern Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren) und Andreas May (Amt für Soziales, Schulen und Sport) diese Idee und die ersten Fortschritte im Rathaus II vorgestellt. Gekommen waren knapp 50 Interessierte. Das Dutzend Beete, die von einzelnen Personen oder auch einer Familie betreut werden sollen, haben eine Größe von zehn bis 15 Quadratmeter. Hier können Hobbygärtner ihre Ideen verwirklichen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Beete zur Landesgartenschau fertig angelegt sind und über diesen Zeitraum auch sorgfältig gepflegt werden. Man wolle, das war die erste Idee des Beirats, den Einwohnern die bunte Vielfalt in der Stadt mittels verschiedenen Pflanzen und Blüten aus aller Welt vorstellen, wenn diese Pflanzen hier auch wachsen können. Gampper und May stellten dabei klar, dass Beete und Gemeinschaftsfeld nichts mit einer klassischen Schrebergartensiedlung zu tun hätten. Hier werde es keine Datscha oder einen Grenzzaun zum Nachbarn geben. Das Ziel des Interkulturellen Gartens wären vielmehr Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung. Daher werde die Stadt demnächst ein großes Gebäude dort aufbauen, das von allen zusammen genutzt werden sollte. Es könnten hier auch Feste gefeiert werden. Bei der Vorstellungsrunde wurde schnell klar, dass dieses Gemeinschaftsgefühl vielen Besuchern wichtig ist. So erklärten sicher mehr als die Hälfte der Anwesenden, dass sie Interesse haben, sich aber nicht zutrauen würden, ein Beet auf dem Niveau der Landesgartenschau anzulegen, geschweige denn zu unterhalten. Hier war das Gemeinschaftsfeld die richtige Adresse. Einige erklärten sich grundsätzlich mit der Idee solidarisch und boten andere Arten von Hilfen an. Es gab aber auch das Gegenteil. Ein Besucher, der aus Moldawien stammt, erklärte begeistert, dass er einen Weinstock pflanzen würde. Eine sechsköpfige Familie aus Syrien fragte nach, ob es auch größere Beete geben werde. Die derzeitige Größe sei für den Bedarf sicher viel zu wenig. Freier Eintritt zur Landesgartenschau Die Idee des interkulturellen Gartens soll über die Landesgartenschau hinaus Bestand haben. Noch ein Vorteil: Wer hier mitmacht, beteiligt sich am Gelingen der Landesgarten und hat hier auch freien Eintritt.)

    http://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.lahr-ein-gemeinschaftsgarten-fuer-ganz-lahr.65f2a3db-5dca-478d-a344-1c373223e0b1.html (mehr …)

  • neues Gartenprojekt mit Geflüchteten in Nürnberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Am Integrationszentrum „First Steps“ in Nürnberg wollen Haupt- und Ehrenamtlicher der Johanniter-Unfall-Hilfe, die im Bereich der Flüchtlingshilfe aktiv sind, zusammen mit Geflüchteten im Hof des Zentrums einen Interkulturellen Garten aufbauen. Das Zentrum liegt gut eingebunden in einer belebten Gegend unweit vom Bahnhof. Die Ernte soll gemeinsam verarbeitet und verkocht werden. Dafür kann die große Küche im Zentrum genutzt werden. Die direkten Nachbarn, die Sparda-Bank sind begeistert und wollen wohl auch mitgärtnern.

              Wie groß ist das Gelände und wie viel Quadratmeter davon sollen für das Gartenprojekt genutzt werden?

    A: Die Gesamtfläche des Innenhofes beträgt ca. 255qm. Die genutzte Fläche beschränkt sich aber jedoch auf ca. 10-15 Hochbeete und die verschiedenen kleineren Anbauflächen durch Palettenpflanzer und andere Möglichkeiten (Säcke, Blumentöpfe…)

              Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte, jetzt schon?

    A: Eine vorläufige gemischte Gruppe von 6 Personen hat sich zusammen gefunden um mit dem Projekt zu starten. Darunter befindet sich auch ein Landschaftsgärtner, der mit professionellem Rat zu Seite steht. Der Aufnahme neuer „Gärtner und Gärtnerinnen“ steht jedoch nichts im Wege. Jedoch muss geschaut werden, dass die Gruppe nicht zu groß wird.

              Wie werden die Geflüchteten mit in die Planung einbezogen und welche Erfahrungen haben Sie damit?

    A: Die Geflüchteten werden von Beginn an in den Bau, die Auswahl des Saatgutes und in die Erarbeitung eines Bewirtschaftungsplans einbezogen. Es soll von Anfang an eine gemeinschaftliche Aktion entstehen.

              Wird der Garten stets offen sein oder gibt es einen Zaun, ein Tor o.ä.?

    A: Der Innenhof ist über die 24 Stunden besetzte Pforte zugänglich. Dadurch ist das Gelände einerseits vor Außeneinwirkung, wie z.B. Pflanzenklau oder Beschädigung geschützt, auf der anderen Seite kann aber jeder auf das Gelände, der dort wirklich gärtnern möchte. Außerdem wird der Garten durch verschiedene Veranstaltungen (geplant sind Open-Air-Kino-Abende „Kino im Garten“, Sommerfest, evtl. kleine Pflanzentauschbörsen oder auch mal ein Vortrag zur Stadtökologie o.ä.) auch immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Dadurch wird er immer wieder auch neuen Personengruppen „vorgestellt“.

              Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie werden diese zugänglich für die GärtnerInnen sein?

    A: Wir haben die Möglichkeit große Gerätschaften vor Regen geschützt im Keller unter zu stellen. Hier ist der Zugang mit einem Haupt- oder Ehrenamtlichen des Integrationszentrums First Steps möglich. Die meisten kleinen Geräte, wie Harken, Handschaufeln und ähnliches können zentral bei der Pforte untergebracht werden und stehen unmittelbar zur Verfügung.

              Soll es 15 Hochbeete geben?

    A: Da der Hof durchgehend gepflastert ist, müssen wir Raum für Anpflanzungen schaffen. Ob der Platz jedoch ausreicht um genau 15 Beete aufzustellen ist auch noch davon abhängig, wie breit die Fluchtwege gehalten werden müssen. Deshalb haben wir erst einmal mit einem Wert von 15 Hochbeeten gerechnet.

              Wer wird die Hochbeete bauen?

    A: Die Beete werden von Geflüchteten und Ehren- und Hauptamtlichen gemeinschaftlich gebaut.

              Wozu werden Rollensätze gebraucht und wozu Flechtzaunbeschlag?

    A: Der Plan war, die Beete mobil zu bauen, damit man im Sommer den Innenhof auch für einmalige Aktionen, wie ein Sommerfest etc. nutzen kann. Zudem muss der Innenhof in alle Richtungen für mögliche Arbeiten an Fassade o.ä. zugänglich sein. Hierfür werden die Rollensätze benötigt. Da der Bodenbelag teilweise recht uneben ist und alles möglichst lange halten soll, wurden große Rollen eingeplant.

    Der Flechtzaunbeschlag ist ein einfacher Verbindungswinkel für Holzteile. Um den Unterbau mit dem Aufsatz verbinden zu können, benötigt man rechteckige Winkel.

              Was ist mit Palettenpflanzer gemeint?

    A: Die Paletten werden auf die lange Seite aufgestellt. In den Zwischenraum von Fläche und Füßen lassen sich metallene Pflanzgefäße einsetzen die für Kräuter oder andere kleinere Anpflanzungen verwendet werden können. Dies spart Platz da in die Höhe gepflanzt werden kann.

              Für wie viele Personen sind die Gartengeräte geplant, könnten Sie hier die eingeplanten 500 Euro bitte noch ausführen?

    A: Es ist eine Grundausstattung für 6 Personen eingeplant. Die Kosten sind detailliert nun aufgeführt und belaufen sich auf 232,75€ – hier wurden nun auch Preise von gebrauchten Geräte mit einbezogen. Die 500 € sind somit nicht mehr aktuell.

              Was von den im Finanzplan aufgeführten Materialien könnten Sie gebraucht bekommen?

    Die Kosten von Erde und Hackschnitzel, bezogen vom Kompostwerk Nürnberg belaufen sich auf ca. 9 € für die Erde und 29€ für die Hackschnitzel. Für gebrauchte Gerätschaften belaufen sich die errechneten Kosten auf 232,75 €.Für Baumaterial kann man eventuell Absprachen mit Baumärkten treffen. Bei Obi erhalten wir als Johanniter-Unfall-Hilfe 10% Rabatt auf Materialien, wie z.B. Holz.

              Wie ist die „Wasserlage“ vor Ort, woher wird das Wasser zum Gießen kommen?

    A: Ein Brunnen oder ähnliches steht leider nicht zur Verfügung. Das Wasser muss aus der Küche des Integrationszentrums bezogen werden. Zudem ist ein Bewässerungssystem (Regentonnen, Wasserpumpen) bereits geplant – die Kosten werden wahrscheinlich von anderer Stelle übernommen und sind deshalb nicht im Kostenplan enthalten.

              Haben Sie bei der Stadt Nürnberg nach Unterstützung gefragt für z.B. Erde o.ä.?

    A: Bisher nicht. Jedoch haben wir den Tipp bekommen Materialien über das Kompostwerk Nürnberg zu beziehen.

              Haben Sie beim Stadtgarten Nürnberg z.B. nach guten und günstigen Bezugsquellen von Paletten u.ä. gefragt?

    A: Direkt beim Stadtgarten haben wir nicht nachgefragt. Wir haben jedoch Preise verglichen und mehrere Anbieter angerufen und nachgefragt. Für hochdruckimprägnierte Europaletten, die somit witterungsbeständig sind, sind 10 € pro Stück ein fairer Preis.


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  • 40.000 Euro für GG in Völkingen

    (Gu, alerts)

    Derzeit werden Wurzeln entfernt, Wege angelegt, eine Wasserleitung installiert. Dann werden Bäume und Sträucher gepflanzt und Zäune gezogen. Ende März oder Anfang April startet das eigentliche Gärtnern.

    Nur selten gehen symbolische Spatenstiche so flott über die Bühne. Bei den eisigen Temperaturen, die am Mittwochnachmittag herrschen, werden keine langen Reden gehalten. Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) dankt allen Beteiligten, wünscht viel Erfolg und fragt, ob noch jemand etwas sagen möchte. Niemand meldet sich. Also machen sich die Kooperationspartner ans Werk: Neben dem Völklinger Verwaltungschef greifen Pfarrerin Rita Wild und Astrid Klein-Nalbach vom Diakonischen Werk an der Saar zum Spaten. Nach wenigen Minuten ist der offizielle Teil beendet.

    Die Gartenfreunde, die hier im Frühjahr die Regie übernehmen, werden sicher länger bleiben. Im ehemaligen Pfarrgarten an der Völklinger Versöhnungskirche entsteht auf etwa 900 Quadratmetern ein interkultureller Nachbarschaftsgarten. Neben Pflanzen soll dort auch die Gemeinschaft wachsen und gedeihen. Mittel- bis langfristig soll die Anlage in Selbstorganisation der Nutzer betrieben werden.

    Neben dem Standort steht auch schon fest, woher die Betreiber kommen. Die Förderprogramme „Soziale Stadt“ und „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ) geben die Grenzen vor. Bewohner der Nördlichen Innenstadt erhalten die Möglichkeit, Blumen, Gemüse und Kräuter anzubauen. Zunächst muss jedoch das Gelände, das lange brach lag, vorbereitet werden. Mit dem symbolischen Spatenstich fiel nun der Startschuss für die Herrichtung des Gartens.

    Die Gesamtkosten dieser vorbereitenden Maßnahme, die vom Fenner Büro Agsta Umwelt zusammen mit den potenziellen Nutzern geplant wurde, belaufen sich auf rund 40 000 Euro. Es gibt einen Zuschuss, der Eigenanteil der Stadt beträgt etwa 13 000 Euro. Die Landschaftsbaufirma Karl-Josef Holz aus Lebach hat Anfang der Woche mit den Arbeiten begonnen: Sie entfernt Wurzeln, legt Wege an, installiert eine Wasserleitung mit entsprechenden Zapfstellen. Anschließend übernehmen Ein-Euro-Jobber des BIWAQ-Projekts gemeinsam mit den künftigen Nutzern die Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern sowie die Erneuerung der Zäune.

    Ende März oder Anfang April startet dann das eigentliche Gärtnern. Neben dem Gemeinschaftsbereich sind Parzellen geplant, die in Eigenregie bearbeitet werden. „Wir sind im Moment acht Nutzer“, sagt Dieter Schumann vom Diakonischen Werk. Neben fünf Flüchtlingsfamilien und zwei Einzelnutzern wird auch das BIWAQ-Projekt eine Zelle bewirtschaften. Die zukünftigen Betreiber treffen sich bereits regelmäßig, zur Zeit wird eine Gartensatzung erarbeitet.

    […]

    Zum Thema: Hintergrund Ein erstes Info-Treffen zum geplanten Nachbarschaftsgarten gab es vor rund einem Jahr. Verschiedene Gremien diskutierten in der Folgezeit über Gestaltungs- und Organisationsfragen. Im September billigte der Stadtrat eine Nutzungsvereinbarung zwischen Stadt, Diakonischem Werk an der Saar und evangelischer Versöhnungskirchengemeinde Völklingen. In dem Vertrag sind die Zuständigkeiten der Kooperationspartner geregelt: Die Kirchengemeinde stellt das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung. Die Stadt übernimmt die Herrichtung und Erstausstattung des Geländes. Und das Diakonische Werk organisiert den Betrieb des Gartens.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/voelklingen/voelklingen/Voelklingen-Baeume-Ein-Euro-Jobber-Fruehling-Gartenfreunde-Spaten-Staedte-Wasserleitungen;art446743,6358665


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  • QM legt Stadtgarten in Offenbach an

    (Gu, alerts)

    Noch vor Ablauf des alten Jahres wurde am Goetheplatz, unmittelbar vor den Türen des Stadtteilbüros Nordend, ein frisches Beet angelegt.
    Mit ihm wird der Grundstein eines vom Projekt „Besser leben in Offenbach“ zusammen mit dem Quartiersmanagement der Stadt ins Leben gerufenen Stadtgartenprojekts gelegt. Ähnlich wie bei den Rolandgärten im Senefelder Quartier ist das Konzept bewusst offen gehalten: Stadtgärtner können sich bei Interesse an das Stadtteilbüro Nordend wenden und die Fläche als Nutzgarten nach Lust und Laune bepflanzen. In Zukunft soll – so die Idee – eine ganze Reihe von kleinen Nutzgärten im Nordend entstehen.

    Auf der Fläche des zukünftigen Beets vor dem Stadtteilbüro Nordend wurde zunächst die alte Bepflanzung entfernt und das Hochbeet mit frischer Muttererde aufgefüllt. In die Mitte der neu gewonnenen Pflanzfläche wurde ein Apfelbäumchen der alten Sorte „Goldparmäne“ gepflanzt. Außerdem haben Schülerinnen und Schüler der angrenzenden Goetheschule in einer ersten Aktion schon die Zwiebeln von Frühjahrsblühern für die kommende Saison gesetzt. So sollen im Frühling mit den ersten Sonnenstrahlen kleine Farbakzente Lust auf die neue Gartensaison machen. Bei frühlingshaften Temperaturen kann dann direkt mit dem kleinen Stadtgartenprojekt begonnen werden und ein kleiner Nutzgarten inmitten des Nordends entstehen. […]

    Im Projekt „Besser leben in Offenbach“ bündeln die Stadtverwaltung und die Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe seit 2007 ihre Aktivitäten, um gemeinsam das Stadtgebiet aufzuwerten. An vielen Maßnahmen sind Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligt. Bisher hat sich das Projekt in sechs Stadtquartieren – der östlichen Innenstadt, der Innenstadt, den Stadtteilen Nordend, Lauterborn, Bieber Waldhof sowie dem Senefelder Quartier – nachhaltig für mehr Sauberkeit und Engagement eingesetzt. www.offenbach.de/besser-leben

    http://www.focus.de/regional/hessen/offenbach-am-main-stadt-offenbach-am-main-urbanes-gartenprojekt-im-nordend-gestartet-erstes-hochbeet-vor-dem-stadtteilbuero_id_6518346.html


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  • forschungsgestütztes Projektstudium im Madamengarten Peine

    (Gu, Mail)

    Der Madamengarten wurde vom Verein Familien für Familien e.V. initiiert – gemeinsam mit geflüchteten Familien. Ziel ist es, gemeinsam einen Begegnungsraum zu schaffen, der für alle offen ist und in dem alle im Verein Mitwirkenden gärtnern, miteinander sprechen und feiern können. Das Grundstück ist seit 2016 vom Verein gepachtet; trotz diverser Veranstaltungen in 2016 (Eroberung, Eröffnungsfeier, Hochbeetanlage und Lichterfest im November) wird erst in 2017 eine echte Aufbereitung des Grundstücks als Garten möglich sein.

    Die HAWK hat Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit mit eingebunden – Ziel ist ein forschungsgestütztes Projektstudium, welches Urban Gardening Potenziale untersucht.

    Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
    HAWK – HHG
    Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
    Hildesheim/Holzminden/Göttingen


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  • Gartenprojekt im Aufbau in Friedland

    (Bericht von Najeha)

    Bericht über meinen Besuch des Gartenprojekts (Garten der Zuflucht und Solidarität) in Friedland

    Am Mittwoch, den 3.8. um 14:14 Uhr bin ich nach Friedland gefahren, dort habe ich das Gartenprojekt (im Aufbau) besucht.

    Der Ziel meinen Besuch war, das Grundstück des zukünftigenGartens zu besichtigen, die Organisatorin zu beraten (beim Pflanzen von Gartengemüse), die Flüchtlinge empfangen, ihnen die Idee des Gartens auf Muttersprache erklären.

    Seit März 2016 hat Frau Heidrun Mitze Kontakt mit mir in Göttingen gehabt, sie möchte ein Gartenprojekt mit den Flüchtlingen in Friedland aufbauen.

    Am 16.03. habe ich Frau Mitze und Herrn Weimann (den Mitarbeiter der Caritas in Friedland) im Büro empfangen, sie beraten, ihnendie Idee der Gemeinschaftgärten oder Interkulturellen Gärten erklärt, sie über die Angebote derAnstiftung informiert.

    Frau Mitze hat mit der Organisation SCI (Service Civil International) ein zweiwöchiges Jugend-Work-Camp organisiert.

    Die Gruppe besteht aus 15 Personen, zwischen 20 und 30 Jahre alt, aus 7 verschiedenen Ländern, die seit zwei Wochen mit der Vorbereitung des Grundstücks für das Frühjahr 2017 beschäftigt sind.

    Der Plan am 03.08. war, dass die Gruppe das Museum in Friedland besucht und den Flüchtlingen begegnet, mit ihnen das Grundstück besucht und sie über das zukünftigeProjekt informiert.

    Ich habe erst den Besitzer des Grundstücks kennen gelernt; eine Führung auf dem Gelände hat Frau Mitzemit mir gemacht, dann habe ich die Gruppe dergeflüchteten Leute empfangen.

    Die meisten waren aus Syrien, dem Irak und 4 Leute aus Eritrea.

    Die Erklärung für die Work-Camp-Gruppe war auf Englisch.

    Ich habe die Begrüßung auf Arabisch und Kurdisch gemacht, und es gab eine schöne Rückmeldung. Sie sind direkt zu mir gekommen und wollten mehr über mich und meine Arbeit wissen.

    Dann habe ich über die Entstehung der ersten InterkulturellenGärten berichtet und über die Rolle der Gärtenbeim Erlernen oder Verbessender deutschen Sprache als praktischer Weg, sich in der Gesellschaft zu integrieren.

    Es gab auch eine Vorstellungsrunde.

    Ich habe versucht, alle Fragender Organisatorin und der Flüchtlinge zu beantworten.

    Der Besuch hat fast vier Stunden gedauert, Frau Mitze hat sich sehr darüber gefreut, und die Work-Camp-Gruppe will auchweiteren Kontakt mit uns haben.


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  • In Ebern entsteht IG auf Privatgrund und Stadtgrund

    (Gu aus alerts)

    Abseits der Strukturen des Asylhelferkreises findet Begegnung zwischen Eberner Bürgern und den Flüchtlingen und Asylhelfern noch größtenteils raumfrei statt. Immer wieder kamen Ideen auf, wie und wo Begegnungsorte für die Heimat und das Fremde geschaffen werden könnten.

    Ein Vorschlag wird nun in die Tat umgesetzt: „Wir wollten die Angerteile schon immer retten“, gesteht Klaus Mandery, Institut für Biodiversitätsinformation (IfBI), zusammen mit der Ortsgruppe des Bund Naturschutz. Entlang der Coburger Straße am Angerbach entsteht nun ein interkultureller Garten. Der Bagger ebnete bereits die Beete.

    Gartengrundstücke, die von Privatpersonen nicht mehr bewirtschaftet und im Besitz der Stadt Ebern sind, werden dabei genutzt, „um Leute zusammenzubringen“, so Bürgermeister Jürgen Hennemann. Er ist froh, dass diesen Äckern nun wieder eine sinnvolle Nutzung zugeteilt werden konnte. Das Stadtoberhaupt hofft aber auch, damit eine gemeinsame Aktion auf die Beine stellen zu können.

    So richtig interkulturell können die Aktion und der Garten nämlich erst dann werden, wenn auch deutsche Bürger mitmachen. Der Bürgerverein und auch der Obst- und Gartenbauverein Ebern haben bereits ihr Engagement angemeldet.

    Etwa 15 Flüchtlinge sind jüngst dem Aufruf von Klaus Mandery gefolgt und haben sich das Grundstück am Angerbach angeschaut, nach den Wetterbedingungen vor Ort gefragt und erklärt, dass bald der Ramadan startet und sie gerne davor noch die Äcker bestellen würden.

    Mit der 38-jährigen Jehan Youssef haben Klaus Mandery und seine Mitarbeiter beim IfBi übrigens einige Sprachbarrieren überwinden können: Seit wenigen Tagen arbeitet die vierfache Mutter als Bundesfreiwilligendienstleistende mit Flüchtlingsbezug bei Klaus Mandery mit. „Sie ist die erste Syrerin deutschlandweit, die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland angestellt wurde“, so Mandery. […]

    http://www.mainpost.de/regional/hassberge/Fluechtlinge;art1726,9247302 (mehr …)