Schlagwort: Garten im Aufbau

  • in Recklinghausen entsteht der VestGarten

    (Gu, Workshops, Antrag, Antworten auf Fragen)
    Im September 2015 organisierte der Initiator des GG zusammen mit der VHS im Rahmen der Aktivitäten der LA21 drei Veranstaltungen zum Thema urbanes Gärtnern. U.a. fand eine Bustour zu bestehenden GGs im Ruhrgebiet statt – und die TN wollten dann auch so ein Projekt in Recklinghausen. Sie haben 40 Interessierte im Verteiler, der harte Kern besteht aus 15 Leuten. Auf einer pachtfreien Fläche des Ökumenischen Zentrums Arche (Nutzungsvertrag und das OK des Bistums in Münster liegen vor) legen sie seit Ende APril 2016 auf 1000m² einen GG an – die Fläche für die Gemüsebeete ist dabei zunächst 140m².
    Wegen vieler Kanninchen und einem nicht ganz sauberen Bodens wollen sie in Hochbeeten gärtnern. Es soll Palettenbeete geben und außerdem höhenflexibel verstellbare Hochbeete (in einer Nut geführte, herausnehmbare Planken aus zersägten Paletten), um Anpassungen an die absinkende Beetfläche, an unterschiedliche NUtzerInnen und die Höhe der Pflanzen machen zu können. Die Beet werden in Zusammenarbeit mit den Werkstätten des Diakonischen Werks erstellt. Sie wollen auch mit dem „selbsbewässernden“ Beet, was mal für das Allmende-Kontor gebaut wurde, experimentieren.
    Für die Wasserevrsorgung müssen sie anfangs noch Trinkwasser (Kirche) nutzen, wollen dann aber Regenwasser einer nahen Turnhalle nutzen, brauchen dafür aber noch die Zugangsberechtigung für das Schulgelände.
    Interessant ist auch, dass sie eine Konstruktion bauen wollen, die als Tisch und dann aufgeklappt als Stauraum genutzt werden kann – was wieder in Kooperation mit dem Diakonischen Werk laufen soll. Finanzieren wollen sie das Projekt, neben einer Förderung von uns, durch Spende, Zuwendungen anderer und Eigenleistungen (Gartenfeste z.B.). Wassergeld ggf durch Umlage auf die GärtnerInnen.

    (mehr …)

  • neuer GG entsteht in Leipzig

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Im Palmengarten in leipzig entsteht auf zwei von acht Teilfeldern (Gesamtfläche des Projekts: 350 m²) ein Gemeinschaftsgarten im Geiste von „essbarer Stadt“ – nicht nur die, die pflanzen und sich um das Projekt kümmern, sollen hier ernten können. Sie sind bisher acht Leute, wollen aber mehr erreichen und ein intergeneratives, interkulturelles Projekt aufbauen.
    Antworten auf meine Fragen:

    Die Gruppe besteht derzeit aus 5 aktiven Gärtnern, die sich mit
    unterschiedlichen Aufgaben betraut einbringen, die restlichen drei aus dem Initiativkreis sind Unterstützer, die Pflanzen spenden etc.

    2.   Die beiden Felder für den Start liegen direkt nebeneinander.

    Angrenzend gibt es weitere Flächen, wo der Garten ggf. erweiterbar wäre..

    3.   Wir haben die Flächen sicher und eine Nutzungserklärung mit der

    Stadt Leipzig abgeschlossen. Diese läuft für eine unbestimmte Zeit.

    Demnach kann man also im Antrag auch unbegrenzt schreiben… Wir haben das so vorsichtig formuliert, da wir als Verein dieses Projekt mitanstoßen, auch die Nutzungsvereinbarung unterschrieben haben, aber uns vielleicht

    2018 aus dem Projekt herauslösen. Wir übernehmen dann vielleicht eine Fläche an einem anderen Ort für unsere inklusive Kräutergärtnerei. Da sich der Kreis der Gärtner erweitern wird, es haben schon einige weitere Interessenten angefragt. wird das Projekt weiterlaufen können, denken wir. Die Geräte gehen dann an die Initiativgruppe über und werden an einem zentral gelegenen Ort für alle zugänglich gemacht. Wir fragen bereits benachbarte Möglichkeiten für die Unterbringung an… Zu Beginn, bis eine entgültige Lösung gefunden wurde, wird gemeinsam grün e.V. die Gerätschaften in den vereinseigenen Räumlichkeiten lagern und zu Arbeitseinsätzen mitbringen.

    4.     Die Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen liegen derzeit in

    der Initiativgruppe. Diese vernetzt sich mit anderen Initiativen und Gruppen, hat gute Kontakte u.a. zu Annalinde. Wir sind offen für weitere Interessierte, haben zu diversen Festivitäten Aushänge gemacht und da auch gute Resonanz erhalten. Wir sind guter Hoffnung, dass sich der Kreis stetig erweitern lässt.

    5.   Es wird am Anfang einen regelmäßigen Tag (Dienstag nachmittag)

    geben. Ein weiterer Tag ist in Planung (wahrscheinlich Donnerstag). Da sind mehrere Leute vom Projekt vor Ort, die informieren, organisieren & Pflege betreiben… Man kann sich dann einfach mit einbringen, je nach Potental auch recht unterschiedlich. gemeinsam grün e.V. steht auch so als Ansprechpartner zur Verfügung und hinterlässt Kontaktdaten auf der Fläche.

    6.   Das Sozialunternehmen „heldenküche“ engagiert sich ehrenamtlich in

    unserer Gruppe mit. Dinge, die zubereitet werden, Aktionen, die gestartet werden, werden gegen Spende oder unentgeltlich abgegeben. Das was im „Essbaren Palmengarten“ angebaut wird, steht nicht für eine kommerzielle Nutzung der heldenküche zur Verfügung. Die Angebote der heldenküche laufen im Rahmen des „Essbaren Palmengarten“ und hier entscheidet die Gruppe, was genutzt werden kann.

    7.   Wir bekommen bereits Pflanzenspenden von Annalinde und steuern aus

    eigenen Beständen weitere Pflanzen hinzu. Auch Saatgut stellen wir aus eigenen Beständen zur Verfügung; wir veranstalten als Verein zweimal im Jahr Pflanzen- und Saatgut-Tauschbörsen und kennen die Tauschbörse vom Leipziger Ökolöwen.

    9.   Die Tauchpumpe benötigen wir zur Wassergewinnung aus einem nah

    gelegenen Fluss. Eine andere Wasserentnahmemöglichkeit gibt es leider nicht, da eine nahe städtische Zuleitung kaputt ist und auch lt. Aussage der Stadt demnächst nicht instand gesetzt werden wird. Vielleicht können wir auch Sponsoren gewinnen, die uns eine Reparatur finanzieren; die Stadt hat dafür keine finanziellen Mittel übrig. (mehr …)

  • In Bielefeld entsteht ein GG mit und für Geflüchtete

    (Gu, Mail)
    In unserem Projekt gab es in letzter zeit sehr viele Änderungen. Mittlerweile haben wir eine Fläche in einem kleinen, ländlichen Stadtteil gefunden, in dem aber das größte Flüchtlingsheim Bielefelds ist, mit 500 Bewohnern. Die örtliche evangelische Kirche hat uns eine Fläche auf deren Grundstück angeboten. Wir werden mit der AWO zusammenarbeiten, die für die Sozialarbeit im Flüchtlingsheim zuständig ist. Es wurden sogar drei 1€-Jobs à je 15 Stunden bewilligt, die wir jetzt mit Geflüchteten besetzen können. Die werden nur für den Garten zuständig sein. Von der Volksbank haben wir eine Förderung von 2500€ bekommen. Das war eine Ausschreibung, die sich nur an Projekte mit Geflüchteten in Bielefeld und Umgebung richtete. Genug also, um anzufangen.

    In den nächsten Wochen muss die Fläche noch vorbereitet werden: momentan ist dort eine Wiese. Wir haben aber jemanden gefunden, der den Boden einmal mit einer speziellen Maschine „umdreht“ (ich weiß jedoch nicht mehr, wie diese Maschine heißt), sodass wir noch in diesem Jahr mit dem Anpflanzen beginnen können. Wir hoffen, dass es in spätestens drei Wochen wirklich beginnen kann. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir eine Mischung aus kleinen Parzellen (1,20m x 3-4 m) und Gemeinschaftsbeeten haben wollen. 

    Die Parzellen sind hauptsächlich für Geflüchtete, aber einige auch für deutsche Ehrenamtler, die regelmäßig vorbeischauen, ob alles OK ist. Die Ernte wird vorraussichtlich nur von den Gärtner genutzt (und nicht verkauft).

    Das Projekt heißt „InteGrow“ und ist eine studentische Initiative

    (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Potsdam

    (Gu aus alters)

    […]
    Genau das ist auch die Projektidee: ein Begegnungs- und Nachbarschaftsgarten. „Es ist ein Traum“, schwärmt Zeller. Seit 2014 befreien Aktivisten des Stadtteilnetzwerkes das Grundstück von Wildwuchs. „Wir können froh sein, dass in der Nachbarschaft die Bereitschaft zu helfen so groß ist“, erzählt Zeller begeistert. Mit dem Projekt möchte er ein Gemeinschafshaus mit und für die Nachbarschaft verwirklicht haben. Unter anderem ein Nachbarschaftsgarten und eine Relax-Arena gehören dazu. Auch ein Saal mit 1000 Quadratmetern Fläche soll entstehen.

    Derweil tummeln sich immer mehr Menschen im Garten, auf der mobilen Tanzfläche tanzen nunmehr auch Kinder, aus dem Bauwagen reichen junge Erwachsene Getränke – da arbeitet die nächste Generation schon mit.

    Das Gelände liegt zentral in der Stadt, vermittelt gleichzeitig aber eine familiäre Atmosphäre, bei der sich jeder willkommen fühlt. Am Bauwagen steht eine Wandtafel. Sie zeigt die Vorhaben der nächsten Monate. Einen Zeitplan, bis wann alles fertig sein soll, gibt es nicht. „Auch ein Garten muss wachsen“, sagt Zeller entspannt.

    http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Wenn-aus-Nachbarn-Freunde-werden (mehr …)

  • Wormser Gemeinschaftsgarten erhält Föderung von Hyundai und Caritas

    (Gu, alerts)

    Hyundai und Caritas fördern ehrenamtliches Engagement im Gemeinschaftsgarten / Für Menschen verschiedener Generationen und Kulturen

    Das Projekt „Wormser Gemeinschaftsgarten“ erhält 1.000 Euro aus dem Ehrenamtsfonds „Sozial couragiert“ von Hyundai und Caritas. Als Kooperationsnetzwerk dürfen sich die beteiligten Gruppen, Initiativen und engagierten Ehrenamtlichen über diese Anerkennung und Förderung freuen.

    Das im CaritasCentrum St. Vinzenz entwickelte Kooperationsprojekt „Wormser Gemeinschaftsgarten“ erhielt nach der ersten Auswahlrunde in diesem Frühjahr als eines von 22 Projekten aus ganz Deutschland den Zuschlag aus dem Ehrenamtsfonds „Sozial couragiert“. Bundesweit hatten sich 81 Projekte um Förderung beworben.

    Mit Hilfe ehrenamtlicher Unterstützung und der Ideen aller Aktiven wird der ca. 2500 qm große und bisher kaum genutzte Garten langsam aber sicher zu einem Ort der aktiven Teilhabe umgestaltet. Im Gemeinschaftsgarten können sich Menschen verschiedener Generationen und Kulturen beim gemeinsamen Tun – oder Nichtstun – begegnen. Denn ein Garten kann Menschen zusammenbringen, die sich sonst vielleicht nicht treffen würden.

    Sie lernen von- und miteinander, indem sie gemeinsam den Garten nachhaltig mitgestalten, pflegen und nutzen.

    So engagieren sich immer mehr unterschiedliche Menschen und Gruppen aktiv im Gemeinschaftsgarten. Sie bringen ihre Ideen und Fähigkeiten bei der Gartenpflege, kleinen Renovierungsarbeiten, Taschenmesserkursen, interkulturellen Picknicks oder dem Bienenprojekt ein. Sie sehen den Garten auch als ihren persönlichen Ort und übernehmen gerne Verantwortung dafür.

    Die Fördermittel werden nun genutzt, um Material für die weitere Instandsetzung und Bepflanzung des Gartens zu beschaffen.

    http://nibelungen-kurier.de/1-000-euro-fuer-einen-ort-der-aktiven-teilhabe/ (mehr …)

  • In Bremen entsteht ein weiterer IG

    (Gu aus Antrag)
    In Bremen-Tenever entsteht auf einer 8500m² großen Fläche auf einem Teilstück ein IG. Die Fläche hat ein Umweltverein schon 2014 angemietet, da viele Schulen nachgefragt hatten, ob der Verein auch was zum Thema Garten machen könnte. Es gab mehrere Veranstaltungen und es wurde eine Benjes-Hecke gebaut, Beerensträucher gepflanzt, Insektenhotels gezimmert, Es gibt einen Brunnen, der geschlagebn wurde und auch Gartengeräte. Nun haben sie auch stärker die NachbarInnen im Blick und neben dem Bereich für Schulen und Kitas, einem offenen Projektbereich für Freizeitaktivitäten und temporärer Projekte entsteht nun ein IG. Dort können auch Geflüchtete gärtnern. Sie haben über Flyer und erste Bauaktionen (eines Carports als Unterstand und eines halbüberdachten „Marktplatzes“ – da wird ein Bauwagen integriert, in dem die Gartengeräte liegen werden – und Unterkonstruktionen für IBC-Kanister für die Wasserversorgung) MitmacherInnen gewonnen und viele Interessierte auf einer Liste. Sie wollen zunächst an die 10 Hochbeete bauen und dann mal gucken.
    Perspektivisch wollen sie auch ein kleines Häuschen, eine kleine Hütte und eine Toilette bauen.
    Die Fläche gehört der Baugenossenchaft GEWOBA und ist durch Rückbau entstanden.

    . Es gibt über ein Projektteammitglied den Kontakt zu Ab geht die Lucie und ich habe mit den Interkulturellen Gärten Kontakt. Wir haben eine Kooperation mit der Gärtnerei „rhizom“. Die ziehen für uns schon die ersten Pflänzchen an und wir werden mit den Teilnehmern dort einen Workshop machen. Ich bin allerdings erst seit einem Monat wieder zurück aus Indien und wohne auch noch nicht wieder in Bremen. Daher habe ich direkt als ich wieder hier war nur alles geplant und eingekauft, damit es sofort losgehen konnte. Ich werde fleißig netzwerken wenn ich die nächsten Male (kommende Woche) in Bremen bin.

    Hinsichtlich Ihrer Fragen:

    – Der Gemeinschaftsgarten hat noch keine bestimmte Größe. Insgesamt ist die Fläche ja 8.500qm groß – welche Fläche am Ende davon von der Gartengemeinschaft genutzt wird wird sich zeigen; mindestes jedoch 3.500 – 4.000qm

    – Die Teilbereichen gehen insofern ineinander über, dass a) auch Material für die Schulen im Bauwagen bzw. unter dem Carport lagern werden, b)  Projektteilnehmer auch eigene Projekte auf der offenen Projektfläche machen können, ganz abgesehen vom grillen etc., c) Schulklassen auch den Marktplatz als Unterstand nutzen können, um nur einige Übergänge zu nennen.

    – Für den Aufbau habe ich zum Einen jemanden (auf Honorarbasis), damit ich einen festen Helfer habe. Er ist bei „Baywatch“ in Bremen Hemelingen mit dabei und hatte daher auch entsprechende Erfahrung und vorallem das nötige Werkzeug. Dann haben Freiwillige (ehrenamtlich) mitgeholfen. Das waren Freunde und Vereinsmitglieder. Dann kamen aber auch die ersten Kinder aus der Nachbarschaft dazu – und mit denen dann auch einige Erwachsene. Die Finanzierung lief aus WiN-Mitteln der Stadt, Mitteln der Manfred-Hermsen-Stiftung, der Stiftung „die Schwelle“, sowie aus Mitteln der Bremer Sparkasse.

    – Ich werde am 2.Mai wieder in Bremen sein. Ich habe die Telefonnummern der Personen und werde ein erstes gemeinsames Treffen in dieser Woche organisieren. Dann geht es auch um den Vereinsbeitritt und entsprechende Formalien. Die Miteinbeziehung wird unmittelbar dann stattfinden.

    – Eine genaue Anzahl der Beete kann ich nicht benennen. Grundsätzlich soll ja jeder Teilnehmer eine 10qm Fläche alleine bewirtschaften. Das ist nicht viel, aber man könnte da 3-4 Hochbeete reinstellen. Wir werden aber gemeinsam mehrere Beete anlegen, Frühbeetkästen, kleines Gewächshaus, vielleicht eine Kräuterspirale… Das sind daber nur Vorschläge, die ich den ersten Teilnehmern unterbreiten möchte – was die davon halten wird sich zeigen.

    – Hochbeete bieten sich an weil sie grundsätzlich (durch die Wärmeentwicklung und hohe Nährstoffverfügbarkeit) einen besseren Ertrag (bei den meisten Gemüsearten) geben. Dazu kommt die wesentlich bessere Arbeitshöhe. Davon abgesehen haben wir derzeit extrem viele Kaninchen auf der Fläche. Der entscheidenste Aspekt ist jedoch, dass die Fläche ja auf einer Tiefgarage liegt: Es sind ca. 15cm Sand und nur ca. 5cm. Mutterboden aufgeschüttet. Dennoch soll es natürlich beides geben; wir müssen dafür nur entsprechend Bodenmaterial bereitstellen können.

    – Die bisher gebauten Hochbeete sind für Schulen etc. vorgefertigt. Wir werden die Hochbeete für den Gemeinschaftsgarten natürlich mit den Teilnehmern bauen und befüllen – sonst hat das nicht den gleichen Effekt zum Verständnis und zum persönlichen Bezug zum eigenen Beet.

    – Der Vereinsmitgliedsbeitrag steht für den gesamten Verein zur Verfügung; inwiefern genau dieses Geld eingesetzt wird kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass wir keine Gehälter zahlen. Daher gehe ich davon aus, dass dieses Geld in die 3 Projekte („Bultensee“, Embser Mühlengraben“ und „QuerBeet“) zurück fließen.

    – Bislang gibt es ja nur ein kleine Beet mit Beerensträuchern – da wurde meines Wissens nach mit der Gießkanne gegossen.

    – Die Regenrinnen sollen an das Carport und an daen Marktplatz angebracht werden. Gleiches gilt für die Regentonnen.

    – Die Erde ist für Hochbeete und ggf. ebenerdige Beete gedacht; aber auch für sonstige Bepflanzungen.

    – In Bremen ist die KNO der Lieferant für Kompost. Auch „Ab geht die Lucie“ empfielt die KNO. Andere Bezugsquellen haben wir noch nicht aufgetan. Es wurde bislang nicht kompostiert, nein. Hier geht es schlicht um die am dringestens benötigte Anschaffung. Mitte Mai kommen die ersten Pflanzen – bis dahin sollten die Hochbeete schon 2 Wochen Zeit zum Absacken haben.

    – Kompost und Erde kommt von KNO.

    – Wir sind gerade dabei ein Plakat zu entwerfen, dass dann in einem Aufsteller, Stil altes Fenster auf zwei Holzbeinen am Bürgersteig stehen wird. Ein richtiges Schild soll im Zuge der Gestaltung des Eingangsbereichs zwischen zwei Bäumen angebracht werden.


    (mehr …)

  • BUND legt GG in Lahr (Schwarzwald) an

    (Gu aus alerts)

    DER GARTEN des Lahrer BUND ist am Samstag auf den Weg gebracht worden. Die Idee ist ein offener Gemeinschaftsgarten für die Lahrer in der Innenstadt bei der Kirche St. Peter und Paul. An jedem regenfreien Samstag findet dort künftig von 14 bis 17 Uhr ein Gartentag statt, dann ist mindestens ein Mitglied der Gartengruppe vor Ort. Jeder kann gärtnern, aber auch ernten.
    http://www.badische-zeitung.de/lahr/erster-spatenstich–121203764.html (mehr …)

  • Gartenprojekt auf Ex-Spielplatz in Essen mit Geflüchteten

    (Gu Mail und Gespräch)

    Allgemeine Angaben zum Projekt
    Titel des Projekts:        Interkultureller Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg
    Beschreibung:            Der Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg soll ein Ort der Begegnungen für Flüchtlinge, Nachbarschaft und Studenten werden: Interkulturell und generationsübergreifend möchten wir hier voneinander lernen und zusammen die Natur erleben. Workshops zu unterschiedlichen Themen und gemeinsame Festivitäten machen den Gemeinschaftsgarten zum grünen und erlebnisreichen Treffpunkt des ganzen Viertels.

    Programmgruppe:        Mein Grün

    Projektbeschreibung:
    Mein Name ist Timm Beckmann. Ich bin gelernter Landwirt und studiere Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften. Die Stadt Essen hat mir einen ehemaligen Spielplatz am Reckhammerweg/Tiegelstraße verpachtet, teilweise renaturiert und mit einem Hochbeet ausgestattet.
    Das Grundstück soll nun in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft, Studenten der Uni Essen, dem Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Uni Duisburg-Essen sowie den Bewohnern der anliegenden Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße zu einem Gemeinschaftsgarten umstrukturiert werden.
    Eröffnet werden soll der Gemeinschaftsgarten im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier, um alle Anwohner*innen zu animieren und einzuladen sich an dem Projekt zu beteiligen.
    Das Grundstück am Rechkammerweg soll ein Treffpunkt werden, um sich im Grünen zu erholen und Natur zu erleben.
    Zu diesem Zweck sollen mithilfe von Studenten der Folkwanghochschule Sitzmöglichkeiten geschaffen werden, bevorzugt durch „upcycling“ von Sperrmüll.
    Es werden Blumenbeete angelegt und der Zaun des Grundstücks mit Hecken und Ranken versehen, um einen grünen Rückzusort für das Viertel zu schaffen.
    Darüberhinaus sollen auch Nutzpflanzen zur Gemüse- und Kräuterproduktion angebaut werden, um Interessierten die Möglichkeit zu geben unter professioneller Aufsicht Lebensmittel zu ernten und zu verarbeiten und anschließend gemeinsam zu verzehren. Dadurch kommt es zu einem interkulturellen sowie generationsübergreifenden Erfahrungsaustausch über Gartenkenntnisse, Lebensmittel und deren Verarbeitung und Zubereitung. So soll im Spätsommer ein Erntefest stattfinden, um gemeinsam zu essen und zu feiern.
    Das Angebot soll Anwohnern ohne eigenen Garten oder Balkon eine Möglichkeit geben sich im Grünen zu betätigen und Freizeit zu verbringen. Dazu zählen auch Studenten der Uni Essen, die in naheliegenden Wohnheimen untergebracht sind und insbesondere Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße.
    So kann bei den Flüchtingen die  eintönige Alltagsstruktur aufgebrochen werden, in dem sie als Teil der Nachbarschaft helfen einen gemeinsamen Garten zu schaffen und dann zu nutzen. Des Weiteren möchten wir in unserem Gemeinschaftsgarten Workshops zum Thema „Gesunde Ernährung“, „Färbergarten“ und „Kräuterkunde“ anbieten.  

    (mehr …)

  • Einrichtung für pflegebedürftige Menschen baut offenen Gemeinschaftsgarten auf

    (Gu aus Antrag, Antworten und Projektbesuch)

    Eine Einrichtung für pflegebedürftige Menschen, das Haus Müggelspree von Stephanus Wohnen und Pflege in Berlin-Köpenick versteht sich auch als Ort der Nachbarschaft.
    Sie sind vor ein paar Jahren umgezogen und hatten vorher auch einen Garten. Die FH Eberswalde hat geplant (dazu auch die SeniorInnen und BewohnerInnen befragt/Workshops gemacht) und nun kooperieren sie mit den P-Gärten, die Hochbeete und Tischbeete für das Projekt bauen, Anzuchtworkshops machen, Anschubberatung leisten. Noch sind wenige NachbarInnen erreicht, doch die Fläche ist öffentlich erreichbar, liegt an einem Durchgang, ein Gerätehaus ist vorhanden

    NachbarInnen sind eingeladen mitzumachen und 2 sind wohl auch dabei.

    Die BewohnerInnen werden bei den Gartenaktivitäten von „Hilfskräften“ (hab den Fachbegriff vergessen“ begleitet. Da können auch Nachbarn dazukommen, die können aber auch sonst kommen (kommen aber an nix ran – bzw. schien mir das auch nicht wirklich im Fokus).

    Die BewohnerInnen können die Hochbeete nicht mitbauen – das machen die P-Gärten für sie (das zusammenschrauben), es war auch nicht angedacht, da ne nachbarschaftliche Aktion draus zu machen. Doch das Aufstellen der Beete auf der Fläche soll dann mit einer Aktion begleitet werden.

    Noch sind die NachbarInnen nicht wirklich erreicht. Es gibt weder ein Schild noch haben sie sich Gedanken darüber gemacht, wie die NachbarInnen an die Geräte kommen können etc.
    Robert von den P-Garten sagt, dass beim ersten Workshop viele (30), aber nur alte und pflegebedürftige Menchen dabei waren und die NachbarInnen unbedingft wichtig sind, wenn es ein eigenständiges Gemeinschaftsgartenprojekt werden soll. Die Chance dafür ist da, das Gelände ist öffentlich jederzeit zugänglich.

          Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert werden soll?
    1.    Grundstücksgröße gesamt: 6.510 m²
    2.    davon überbaut: 1.540 m² (Dachfläche)
    3.    sonstige befestigte Flächen: 2.402 m²
    – versiegelte Flächen (betoniert, asphaltiert, wasserundurchlässige Materialien) 1.236 m²
    – unbefestigte Flächen (Pflaster, Rasengittersteine, gesandete Wege und Flächen) 1.166 m²

    4.    verbleibende Grünfläche für Bepflanzung: 2.568 m²
    5.    Der „Duft- und Kräutergarten“ (in dem aber vor allen Dingen Nutzpflanzen angebaut werden sollen) wurde in einer Größe von 16 m x 11 m vorgesehen, der Grillplatz hat eine Staudenfläche von 5,40 m x 5,40 m
    (Skizze im Maßstab 1 : 200 füge ich bei)

          Wie öffentlich ist diese Fläche? Ist sie jederzeit frei zugänglich?
    Das Gelände ist jederzeit, somit auch nachts, frei zugänglich. Es gibt weder einen Zaun (außer natürlich zur Wasserseite) noch sonst ein Hindernis das Gelände zu betreten. Es ist zudem ein „Durchgangsgelände“, welches die Nachbarschaft bereits als solches nutzt. Auch liegt das Gelände so, dass zahlreiche Schulkinder es als „Abkürzung“ zu ihrer Schule nutzen.

          Wie nah ist die Fläche an den Wohnungen?
    Sehr nah. Wir grenzen an drei Seiten an andere Wohnflächen an. Zwei der Flächen sind bereits seit Jahrzehnten bewohnt, auf der dritten Fläche entsteht zurzeit ein neuer, riesiger Wohnkomplex. Alle Wohnparteien der angrenzenden Fläche haben innerhalb von weniger als 5 Minuten Fußweg Zugang zu dem Garten.

          Was ist bisher auf der Fläche?
    Die Flächen, die für die Hochbeete vorgesehen sind, sind durch Rasen begrünt. Bäume wurden bereits gepflanzt. Teilweise sind bestimmte Flächen begrünt – Zierpflanzen, Bodendecker.

          Wie viele Leute aus der Nachbarschaft, die nicht in der Einrichtung wohnen, sind jetzt schon in der Gruppe dabei?
    Bisher ist der Kreis der außenstehenden Personen relativ klein, bestehend aus zwei bis drei Personen.
    Auch hier bin ich bereits aktiv geworden, um weitere Menschen einzuladen. So gibt es eine Ausschreibung über die Freiwilligen-Agentur Sternenfischer, die Menschen dazu einlädt sich an dem Garten zu beteiligen. Gleichzeitig ist vorgesehen, die Nachbarschaft über Flyer einzuladen am Aktionstag und auch in der weiteren Entwicklung des Garten mitzumachen und Mitglied der Interessengruppe zu werden.

          Wie viele angefragte Institutionen wie die genannten Kitas etc. haben schon zugesagt?
    Ich muss an dieser Stelle dazu sagen, dass ich die Einrichtung erst seit Anfang des Jahres übernommen habe. Deswegen stehen bisher lediglich Termine zur Absprache fest. So habe ich einen Termin mit dem Emmy-Noether-Gymnasium, mit dem Evangelischen Gymnasium, mit der Integrationskita Hand-in-Hand (mit der bereits zusammengearbeitet wird), mit dem Wohnheim für Flüchtlinge (Salvador-Allende-Str. 89).
    Das sind die Termine, die bereits vereinbart sind.  

          Soll es individuelle Beete geben?
    Patenschaften für Beete bspw. an Klassen oder einzelne Schüler oder Gruppen sind vorgesehen (das war das Ergebnis einer Beratung der P-Gärten)

          Können Sie nicht auch Beete direkt in der Erde anlegen?
    Leider nein. Das Gelände wurde über mehr als ein Jahrhundert von einer Chemiefabrik genutzt. In Köpenick war dieses Gelände auch als „Schwefelberg“ bekannt. Obwohl Boden abgetragen und neuer Boden aufgeschüttet wurde, alles in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt, besteht die Auflage nur Zierpflanzen anlegen zu dürfen. Bodenproben haben ergeben, dass der Boden weiterhin kontaminiert ist. (Das Gutachten finden Sie im Anhang).

          Wer entscheidet über Bepflanzung, Arbeiten und Ernte?
    Für den Beginn wurde in der Gruppe der Interessengemeinschaft über Bepflanzungen, Material und Ernte lebhaft diskutiert und entschieden. Je größer dieser Kreis wird, soll ein sogenanntes Garten-Plenum stattfinden.
    Des Weiteren sollen die Paten selbst über ihr Beet entscheiden.

          Wie stellen Sie sich die Informations- und Entscheidungswege vor?
    Sowohl über einen E-Mail-Verteiler als auch über das Plenum sollen Informationen weitergegeben werden. Auf dem Gelände selbst, sollen über Tafeln Informationen öffentlich zugänglich sein.

          Wer wird die Hochbeete/Tischbeete bauen und aus welchen Materialien sollen diese gebaut werden? Bitte schlüsseln Sie die Kosten dafür noch auf.
    Die Hochbeete werden mit der Interessengemeinschaft Quartiersgarten mit Unterstützung durch mich und zwei weiteren Mitarbeitern aus unserer Einrichtung sowie mit den Kollegen aus dem Prinzessinnengarten gebaut. Diese Gruppe steht fest. Des Weiteren werden wir zu dem „Aufbautermin“ die Nachbarschaft über Flyer und Aushänge einladen und informieren.
    (Plan Schulen, Kitas siehe Unterpunkt). Eine weitere Einladung wird über die Sternenfischer veröffentlicht.

          Haben Sie auch daran gedacht, vorhandene Materialien weiter- oder umzunutzen und upzucyceln?
    Ja, in unseren bisherigen Planungen war der Gedanke Nachhaltigkeit immer Thema. (Siehe Arbeiten der Studenten bzw. allein die Kooperation mit der HNEE sollte genau dies erzielen.)
    Auch in der beginnenden Zusammenarbeit mit dem Prinzessinnengarten wird dieser Aspekt mitgedacht und weiter berücksichtigt.

          Was sind „Servicewohnungen“?
    Servicewohnungen sind im Grunde ganz „normale Mietwohnungen“, nur dass die Servicewohnungen zum einen barrierefrei sind und es zum anderen einen Notrufdienst gibt. Des Weiteren und daher der Name „Service“ können zusätzliche Leistungen dazu gebucht werden. Wir beraten diesbezüglich allerdings lediglich, die Leistungen erbringen Dritte. (Stephanus Wohnen und Pflege gGmbH hat beispielsweise keinen ambulanten Dienst in Berlin, und die Pflegekräfte im Haus dürfen Mieter aus den Wohnungen bei eintretender Pflegebedürftigkeit nicht pflegen (rechtliche Abgrenzung), so dass hier ein externer ambulanter Dienst zu den Mietern kommt.)

    -> wir fördern Pflanzen, Saatgut, Material


    (mehr …)

  • In Brandenburg entsteht ein Gartenprojekt an einer Flüchtlingsunterkunft

    (Gu, Mail)

    „Arbeitsgemeinschaft Havelgarten Brandenburg“
    Seit diesem Frühjahr sind wir, eine kleine Gruppe Ehrenamtliche, in der Stadt Brandenburg aktiv. 2500m2 Brachland,mit viel Müll und Schutt innerhalb der Stadt, direkt neben dem Übergangswohnheim , können und wollen wir mit den Bewohnern und den Anwohnern des Stadtteils Nord zu einem blühenden, fruchtbaren Garten bearbeiten.
     In www.havelgarten-brandenburg.de
    (mehr …)

  • IG entsteht in Kleingarten in Dettum/Sickte

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    das Projekt Gemeinschaftsgarten ist eine Initiative des Vereins MiteinanderBunt, der sich im Dezember 2015 gegründet hat und als gemeinnützig anerkannt worden ist.

    Für das Projekt haben wir ebenfalls im Dezember 2015 einen ca. 400qm großen Garten im Kleingartenverein in Dettum in der Samtgemeinde Sickte gepachtet. Es ist möglich, langfristig weitere Gärten zu pachten und für das Projekt zu nutzen. Ein Gartenplan wurde bereits erstellt und am 6.4.2016 wird bei einem ersten Arbeitstreffen mit den interessierten GärtnerInnen mit der Umsetzung begonnen.
    die Idee, einen Gemeinschaftsgarten in der Samtgemeinde Sickte zu initiieren besteht zwar schon seit einiger Zeit, wir haben jedoch erst in diesem Jahr begonnen, unsere Ideen zu konkretisieren und umzusetzen. Wir haben einen Gartenplan entwickelt und gestern in einer ersten gemeinsamen Gartenaktion begonnen, diesen umzusetzen. Hilfreich bei unserer Planung war Ihre Internetseite „Wie baue ich einen Gemeinschaftsgarten?“ Vielen Dank dafür.

    In unserer Planungsgruppe sind wir zur Zeit 4 Frauen. Gestern bei unserem Arbeiseinsatz waren wir über 30 Personen, darunter das Vorbereitungsteam, 2 Paten, ca. 10 Kinder , der Rest waren ca. 1/3 Männer und 2/3 Frauen (aus Somalia, Liberia, Syrien, Aserbaidschan und anderen afrikanischen Ländern). Der Eifer war sehr groß, wir haben viel geschafft und alle hatten viel Spaß. Besonders eifrig waren die Kinder.

    Das Projekt haben wir bekannt gemacht durch ein Schreiben an die Paten mit der Bitte, die Informationen an die von ihnen betreuten Menschen weiterzugeben. Außerdem haben wir unser Gartenprojekt bekanntgemacht in anderen bestehenden Projekten  unseres Vereins, wie z. B. im Chor, der Kleiderkammer, bei den Fußballspielern „Black Panthers“ etc.

    Ab der nächsten Woche haben wir einen regelmäßigen Tag, an dem jemand aus dem Planungsteam  im Garten anwesend sein wird (freitags ab 15.00 Uhr – ca. 18.00 Uhr). Der Gartenverein ist jederzeit geöffnet und auch der Garten. Wenn erst einmal die Beete angelegt sind, wird auch die Möglichkeit bestehen, jederzeit im Garten zu arbeiten.

    Weiterhin planen wir monaliche  workshops mit jahreszeitlichen Themen und gemeinsamen Aktionen.

    Ein Vorstandsmitglied unseres Vereins ist Imker und er plant, 2 Bienenvölker ab ca. Juni in den Garten zu bringen.

    Da wir keinen Fertigbau-Montage-Holzhäuser finanzieren, sie aber ein neues brauchen, haben sie sich umgeguckt und nun sieht es so aus, als ob syrische Flüchtlinge, die auch im Garten dabei sind, in Kooperation mit einer Schule mobile, faltbare Häuschen bauen (eigentlich, um diese dann auch mit nach Syrien zu nehmen) (mehr …)

  • Go!Müse – GG in Nordfriesland startet

    (Gu, alerts)
    […]
    Die erste Saison hat die südtonderaner Initiative in zwei Testgärten in Leck und Niebüll gestaltet. Jetzt können die inzwischen 18 zahlenden Mitglieder größer gärtnern: In seiner gerade gestarteten zweiten Saison kann „Go!müse“ ein Grundstück in Risum-Lindholm beackern, das ihnen der Besitzer überlassen hat. Rund 800 Quadratmeter stehen dem Verein auf einer ehemaligen Schafkoppel, zur Verfügung. Ein Teil davon wurde bereits mit Maschinenhilfe gepflügt und gefräst. Für die Feinarbeiten ist Muskelkraft gefragt. […] Die „Go!müse“-Gruppe hat dazugelernt. „Und das ist gut so, es ist schön, dass wir Fehler machen dürfen und niemand deshalb sauer ist“, sagt die Vereinsvorsitzende Melina Burmeister. Entspannt und fröhlich arbeiten die Mitglieder gemeinsam, allerdings ist inzwischen alles besser organisiert als am Anfang: Es gibt jeweils Gruppen für zum Beispiel Planung, Bewässerung und Vorzucht von Pflanzen. Die Planungsgruppe hat entschieden, die zu beackernde Fläche als Rundbeet mit Wegen dazwischen anzulegen – und alle ziehen (mehr …)

  • Umweltgarten mit Geflüchteten in Kelingartenanlage am Tempelhofer Berg entsteht

    (GU, Mail)

    • Umweltgarten für Geflüchtete am Tempelhofer Feld„, Träger ist der Verein Tempelhofer Berg e.V. in Kooperation mit der Initiative Seelengärten, Berlin. Findet 2016 statt in der KGA Tempelhof der Bahnlandwirtschaft Bezirk Berlin und wird 2017 weitergeführt auf einem vom Trägerverein angepachteten Grundstück, das dem Bundeseisenbahnvermögen gehört und unmittelbar an die KGA angrenzt. Arbeitstitel “ Interkultureller Garten 103+“. Der Umweltgarten bzw. die Umweltgärten sind Teil einer ganzen Reihe von Integrationsprojekten auf und am Tempelhofer Feld. Eine entsprechende graphische Aufbereitung (erstellt von der AG Village/ thf open.port) und das Poster zum Umweltgarten sende ich Dir hier mit [-> in der Projektablage zu finden.]

    Wir planen ab 2017 auf dem BEV Gelände einen Garten mit einer Mischung aus Hochbeeten und ebenerdigen Beeten, der gemeinsam mit Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte bewirtschaftet wird. Geplant ist eine Gemeinschaftsfläche, ab 2016 Bienenhaltung. Vorgesehen sind bisher nach Absprache mit den Grundstücks-Eigentümern (die z.T. noch aussteht) die Errichtung eines Teehäuschens, eines Backhauses und einer Sommerküche. Geschaffen werden soll ein Areal, das es ermöglicht, zur Ruhe zu kommen und Perspektiven zu entwickeln. Hierfür ist lagebedingt eine Schallschutzmassnahme notwendig. Erste Schritte in dieser Richtung haben wir unternommen (mehr …)

  • Im Haselbergl (München) entsteht ein Interkultureller Garten

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    An einem Nachbarschaftstreff (Träger ist die Diakonie) wollen auf der öffentlich zugänglichen Terrasse beginnend einen IG anlegen, koordiniert von der Leiterin der Einrichtung. Die Anwohnenden haben die Idee entwickelt. Sie wollen Kontakte zum nah gelegenen Schrebergarten, dem BUND, Imkern aufnehmen, Hochbeete, Kompost und Insektenhotels bauen. Einmal pro Woche gibt es eine Sprechstunde mit einem erfahrenen Hobbygärtner. Sie wollen mit Kitas und anderen Einrichtungen zusammenarbeiten und Kochkurse anbieten.

    Wie groß ist die Fläche, auf der das Gartenprojekt entsteht? Sie schrieben ja, dass es sich um einen Minigarten handelt.

    Die Fläche ist ca 10 mal 4 Meter groß, wenn ich mir andere Gärten ansehe, erscheint es mir recht klein.

    –     Wie viele Leute sind in der Gruppe, die plant und gärtnern möchte jetzt schon dabei?

    Bis jetzt planen wir zu 10.

    –     Mit wie vielen Leuten rechnen Sie? Sprich auf welcher Grundlage/Annahme beruht die finanzielle Planung?

    Wenn noch der Ein oder andere Nachbar dazu stoßen möchte (was auch gewünscht ist, sich aber noch nicht abzeichnen lässt und unser Platz und die Hochbeete ich ausreichen, ist auf einer Fläche der Stadt München und dem Grünpatenprojekt von Green City der Bau von weiteren Hochbeete geplant. In Absprache mit der GWG soll das langsam geschehen um die Anwohner mit zunehmen und zu gewährleisten, dass die Beete nicht verwahrlosen.

    –     Wie viele Hochbeete soll es geben und welche anderen Möglichkeiten zum Gärtnern gibt es?

    Auf unsere Terasse solle 10 Hochbeete aufgebaut werden. Dann haben wir noch die Flächen der Stadt München, auf die erstmal ca3 Beete gebaut werden.

    –     Wie machen Sie auf das Projekt aufmerksam? Auf der Homepage von Urbane Gärten stehen wir bereits, geplant sind Berichtest unserer Homepage und dem Diakonie Intranet, die Eröffnung oder der Aufbau soll mit der lokal Zeitung hallo München stattfinden, Die GWG erhält einen Flyer des Nachbarschaftstreffs mit aktuellen Informationen, der auch an die Nachbarschaft verteilt wird Zu der Aufbauaktion werden alle Nachbarn mit Plakaten eingeladen.

    –     Haben Sie schon Kontakt mit den Flüchtlingen und haben Sie das Projekt schon vorgestellt? Das Projekt wurde bereits der Einrichtungsleitung vorgestellt, leider ist die Unterkunft in der Neuherbergstraße bis gestern möchte nicht bezogen worden. Es gibt aber bereits am 18.4 wieder ein Treffen mit der Leitung und anderen Einrichtungen.

    –     Für welchen Zeitraum planen Sie das Projekt? Was passiert nach dem 31.1.2016? Das Projekt soll so bald wie möglich starten, ich wünsche mir dass der Hochbeetgarten für immer bleibt, hatte dieses Datum mit meinem Bereichsleiter als Enddatum ausgewählt, weil wir dachten, ein Projekt muss ein Anfangs und Enddatum haben. Wir möchten allerdings gerne 2017 weiter pflanzen….


    (mehr …)

  • Interkultureller Garten in Stralsund entsteht in Kleingartenanlage

    (Gu aus ANtrag und ANtworten auf Fragen)

    In einem Kleingarten werden drei Parzellen zusammengelegt, um einen IG zu starten. Es gibt sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Flächen. Sie starten damit, die Gemeinschaftsfläche urbar zu machen, regelmäßige Gartentage werden durch eine Gärtnerin betreut.

    1.    Sie schreiben „nachdem ein Aufruf gestartet wurde, wird eine Informationsrunde angesetzt“: Wie viele Leute sind jetzt schon in der Gruppe, die plant und dann auch gärtnern möchte?

    Es sind bereits 11 Teilnehmer in der Gruppe, welche sich Ende März treffen und die weitere Planung vorzunehmen. Weitere Interessierte haben sich erkundigt bzw. gemeldet.

    2.    Wie setzt sich diese Gruppe zusammen? Wie viele MigrantInnen sind schon dabei?

    Es ist eine Gruppe mit Erwachsenen unterschiedlichen Alters, welche nicht nur sozial benachteiligt sind. Es sind bereits drei MigrantInnen interessiert daran teilzunehmen. Weitere Flüchtlinge werden zurzeit über das Projekt persönlich informiert und akquiriert.

    3.    Wie groß ist die Fläche und sind die Parzellen mit Zäunen voneinander abgetrennt?

    Die 3 Parzellen mit insg. 300 qm sind ohne Zwischenzäune.

    4.    Wie offen ist der Zugang zu der Schrebergartenanlage? Kann man da jederzeit ein und ausgehen?

    Die Gartensparte ist mit Toren versehen und verschlossen, um vor Vandalismus zu schützen. Der Garten ist jederzeit nach Absprache selbstständig zugänglich. Die Gärtnerin, welche es anleitet, hat einen Schlüssel sowie 2 weitere Schlüssel stehen zurzeit zur Verfügung. Das Stadtteilzentrum (wo Schlüssel lagert) ist in unmittelbarer, 2minütigen Fußmarsch, zu erreichen.

    5.    Wie groß ist der Anteil der Gemeinschaftsbeete geplant?

    Das wird mit den Teilnehmern gemeinsam besprochen und entscheidet die Gartengruppe.

    6.    Wie machen Sie Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt?

    Über Pressemitteilungen, TV-Berichte (FAS, NDR), Flyer, Aushänge, Emailverteiler, facebook, Mund zu Mund Propaganda, Flüchtlingsnetzwerke, über die Wohnungsbaugesellschaften, Tag der offenen Tür, Gartenfeste, Erntedankfest, Teichhoffest, Teilnahme an Gartentage des Kreisverbandes,

    7.    Was passiert, wenn mehr als 20 Leute mitmachen wollen?

    Es dürfen mehr als 20 Personen mitmachen. 20 sollte als Richtwert gelten. Falls Vergrößerungsbedarf besteht, dann stehen noch weitere benachbarte Parzellen zur Pacht zur Verfügung.

    8.    Können auch Leute aus nicht benachteiligten Gruppen mitmachen?

    Es können alle Bürger, jeglichen Alters, Herkunft und sozialen Status mitmachen.

    9.    Wie werden Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben?

    Die Entscheidungen werden gemeinsam in Gesprächsrunden getroffen. Derzeit gibt es eine Telefonliste, welche in der Hand der Projektkoordination ist, und welche sicherlich zu Telefonpatenschaften erweitert wird. Eventuelle Sozialen Medien können ergänzt werden, sofern alle Teilnehmer Zugriff darauf haben. 

    10.Wer koordiniert das Projekt? Jemand vom Sozial-kulturellen Förderverein? Wie lange kann das Projekt begleitet werden?

    Das Projekt koordiniert meine Wenigkeit, ich bin Mitglied im Förderverein. Darüber hinaus bin Stadtteilkoordinatorin und leite das Projekt „Stadtteilzentrum Knieper West“. Es gibt eine Gärtnerin, welche die Umsetzung mit den Teilnehmern im Garten koordiniert und begleitet. Die Kommunikation zwischen Koordinatorin  (Projektantragstellerin, PR, Quartiersarbeit) und der Gärtnerin werden in regelmäßigen Treffen stattfinden. Gartengesprächsrunden werden auch von mir begleitet. Das Projekt kann derzeit bis 04/2018 begleitet werden, wobei bereits jetzt eine Verstetigung der Stadtteilarbeit ersucht wird.

    11.Wozu wird in einem Kleingarten Erde gebraucht?

    Es müssen Teilstücke erneuert, Grasflächen umgegraben und aufgefüllt sowie Blumenbeete angelegt werden

    12.Was soll mit den beantragten Materialien gemacht werden?

    Mit den Materialien soll der Garten urbar gemacht sowie bewirtschaftet werden (die Parzellen wurden ein Jahr nicht genutzt und über ein Jahr nicht gepflegt), Komposter, Kräuterschnecke und/oder Hochbeet etc. gebaut werden. Auch das wird mit den Teilnehmern gemeinsam erarbeitet.

    13.Zahlen die Leute, die gärtnern, einen Beitrag?

    Der Gemeinschaftsgarten war angedacht ohne Beiträge zu organisieren. Es soll ein ganzheitliches Projekt werden. Sicherlich ist gerade der Beginn finanziell zu unterstützen. Die folgenden abfallenden und benötigten Sämerein können z.B. über eine Gartentauschbörse getauscht und durch Spenden erweitert werden oder durch Umlage auf alle Teilnehmer.

    14.Wie sollen die laufenden Kosten finanziert werden?

    Diese werden mit Unterstützung von Kooperationspartnern finanziert.


    (mehr …)

  • weiteres Gartenprojekt in Essen im Aufbau

    (Gu, alerts)
    […]
    Das Areal an der Planckstraße in Holsterhausen, unweit der A40, das sich in wenigen Wochen von einer tristen Fläche in einen blühenden Zier- und Gemüsegarten verwandeln soll, ist allerdings etwas Besonderes. Das Gelände eines ehemaligen Spielplatzes liegt direkt neben einem Bolzplatz und gegenüber dem Flüchtlingszeltdorf.Dementsprechend ist die Zielsetzung der Bürger, die den Garten anlegen und pflegen wollen: „Wir möchten auf jeden Fall etwas mit den Flüchtlingen gemeinsam machen. Ansonsten hoffen wir, dass die Bewohner der umliegenden Wohnhäuser einfach mitmachen, wenn sie uns hier arbeiten sehen“, sagt Anika Herweg. Die 36-Jährige kennt sich mit dem Thema Garten aus und hat die Koordination der Gruppe übernommen. „Die ist schnell von fünf auf über 30 Leute angewachsen“ {…] Rund 350 Quadratmeter, schätzt Groppe, seien dort zu beackern. Insgesamt seien mit dem Haumannplatz, der Lise-Meitner- und der Planckstraße drei neue Gartenflächen im Essener Westen hinzugekommen.
    Der Bolzplatz nebenan soll auf jeden Fall erhalten bleiben.[…]  Die Idee, einen nicht mehr genutzten und inzwischen ziemlich heruntergekommenen Spielplatz in eine grüne Oase im Stadtteil zu verwandeln, gefiel ihr. Im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017 unterstütze die Stadt solche Projekte, habe an der Planckstraße den Boden bereits entsiegelt, frische Erde aufgeschüttet und zwei Hochbeete aufgestellt. […]

    Als feste Gartenarbeitstage sind bisher der Mittwoch und der Samstag im Gespräch. Man greife dabei auf die Erfahrungen aus den bereits länger bestehenden Gemeinschaftsgärten, zum Beispiel im Siepental, zurück.

    Insgesamt gibt es aktuell knapp zehn Gemeinschaftsgärten. Nicht alle befinden sich auf städtischen Grundstücken. Im Rathaus begrüßt man das Engagement der Bürger in Sachen Gemeinschaftsgärten, besonders im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017. „Die Stadt stellt deshalb auch einige Brachflächen für solche Aktivitäten zur Verfügung und unterstützt bei den Vorbereitungsarbeiten. Es werden Bodenproben genommen, alte Betonplatten entfernt, Hochbeete aufgestellt und ähnliches“, erklärt Sebastian Schlecht vom Büro der Grünen Hauptstadt.

    Aktivitäten in den Gärten wie Tage der offenen Tür oder Workshops sollen auch ins Programm der Grünen Hauptstadt aufgenommen werden. Geld für die Gemeinschaftsgärten könne die Stadt angesichts der Haushaltslage nicht geben, da das nicht zu den Pflichtaufgaben der Stadt gehöre. „Die Bürger leisten mit den Gemeinschaftsgärten einen großen Beitrag zu einer lebenswerten Stadt. Das ist auf jeden Fall unterstützenswert“, so Schlecht. Es sei eine gute Sache, ungenutzte Flächen mit relativ geringem Aufwand auf diese Weise umzugestalten. Wenn sich irgendwo Fördermöglichkeiten – zum Beispiel durch Landesmittel im Rahmen der Grünen Hauptstadt – ergeben würden, sei das natürlich positiv. (mehr …)

  • und noch ein GG in Dresden

    (Gu, alerts)

    „Gemeinschaftsgarten im Dresdner Alaunpark“ geackert.

    Am ehemaligen Russensportplatz entstehen gerade Hochbeete, ein begrünbares Tipi und ein Brunnen. „Wir haben dafür 320 Quadratmeter im Alaunpark gepachtet“, erklärt Paul Raphael Stadelhofer (31) vom Verein Stadtgärten.

    „Uns geht es darum, den öffentlichen Raum aufzuschließen, Freiraum zu schaffen, zu gestalten. Interessierte können selbst Pflanzen aufziehen und erhalten vor Ort regelmäßig Informationen und Werkzeug für die praktische Arbeit.“

    Mit dabei sind auch die Alaunkids des benachbarten Kindergartens.

    Die kleinen Gärtner werden die ersten Beete mit Gemüse, Blumen und Kräutern bepflanzen.

    Die Projekte werden durch Spenden und Unterstützer gestemmt.

    So ein Brunnen mit einer 17 Meter tiefen Bohrung schlägt mit 2700 Euro zu Buche. Pacht und Versicherung für die Fläche sind dagegen mit 300 Euro pro Jahr noch sehr überschaubar.

    Finanzierung: Finanziert wird die Pacht gegenwärtig durch die Beiträge der Vereinsmitglieder und durch Spenden. Unterstützer hat der Verein für sein Pilotprojekt bei der Sächsischen Umweltakademie des Urania e.V., bei der Schönenberger Systeme GmbH, der Stiftung Äußere Neustadt Dresden, dem Gartenbau-Ingenieurbüro Volker Croy, H-CoTec, Copyland Dresden, dem Spätshop am Goldenen Reiter und den solidarischen Landwirten von dem Projekt „Dein Hof“ in Radebeul.


    (mehr …)

  • Käthes Garten entsteht in der Gropiusstadt (berlin)

    (Gu aus RSS, 17.3.)
    Auch in der Gropiusstadt im Süden Berlins gibt es seit letztem Samstag ein Urban Gardening Projekt. Wir [Himmelbeet] waren beim Spatenstich in Käthe’s Garten und haben zusammen mit Hobbygärtner*innen aus dem Quartier den Innenhof am Käthe-Dorsch-Ring „begrünt“. Auf dass zwischen den Hochhäusern bald Radieschen, Salate und Tomaten sprießen!
    [sie machen das zusammen mit common grounds] (mehr …)

  • In Wangen/Allgäu gibt es zwei Gartenprojekte

    (Gu, Mail, 17.3.)

    Bei uns geht es nun los mit zwei kleinen Gartenprojekten. Wir sind schon Ansähen und Pflanzen vorziehen.
    Im Kirchgarten ensteht der eine Garten. Dort ist nicht viel Platz aber dafür haben wir eine kleine Hütte für schlechtes Wetter.
    Der zweite Garten liegt direkt vor den Flüchtlingsunterkünften (mehr …)

  • Offener Garten West Leipzig kann loslegen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Gartenprojekt ensteht unmittelbar neben einer Gemeinschaftsunterkunft. Bis Oktober 2015 war dort ein Bauspielplatz, auf dem schon einige Beete hauptsächlich von Kindern gepflegt wurden. Die Betreiber der Unterkunft setzten sich mit für das Gartenprojekt ein – die Fläche ist 490m2 groß. Sie wollen regelmäßige Öffnungszeiten und mehr als „nur“ gärtnern. Mit Annalinde ist eine Kooperation geplant, da der Obstgarten in unmittelbarer Nähe ist.
    – zur Zeit sind zwei Familien regelmäßig dabei und Kinder und andere Erwachsene lose, ab und zu. Meistens kommen die Leute rüber, wenn jemand von uns da ist. Bald soll allerdings ein direkter Zugang in Form eines Tors von dem Grundstück der Unterkunft zum Garten gebaut werden. Dadurch erhoffen wir uns, dass die Hemmschwelle sinkt, in den Garten zu gehen.

    Außerdem soll am kommenden Sonntag die Fläche, auf der individuelle Beete entstehen sollen, an Interessierte verteilt werden, sodass der persönliche Verantwortungsbereich und Handlungsbereich der einzelnen Personen größer wird. Vor einigen Wochen haben wir Hasen von einem Nachbarn geschenkt bekommen, die jetzt von einer Gruppe Jugendlicher aus der Gemeinschaftsunterkunft versorgt werden. Unserer Gruppe hat sich trotz gleichbleibender Größe in ihrer Konstellation geändert. Von der Gruppe vor zwei Jahren sind noch vier Personen dabei und drei sind neu dazu gekommen. Bisher haben wir aus der Nachbarschaft eher Sach- und Pflanzenspenden bekommen und Interesse, aber noch keine aktiven GärtnerInnen. Allerdings kann sich da jetzt erst richtig was entwickeln, da den Winter über im Garten nur sporadisch gearbeitet wurde und bis Oktober letzten Jahres ja noch Bauspielplatz dort war. Drei Personen der Gruppe sehen sich eher als Planungskoodinatoren, die restlichen vier wollen vor allem gärtnern.

    – die Anzahl der Beete ist noch nicht festgelegt, flächenmäßig wird das etwa auf der Hälfte des Grundstücks passieren. Bisher gibt es zehn Gemeinschaftsbeete und wir sind gerade dabei entlang der Grundstücksgrenze weitere Gemeinschaftsbeete anzulegen.

    – die Kosten für Gartengeräte ist eine Annahme auf der Grundlage, dass wir bisher neben ein paar Schaufeln nichts an Geräten haben. Wenn du den Betrag zu hoch einschätzt, ist es sicherlich realistisch. Da fehlt uns m.E. Erfahrung, um die Ausgaben im Zusammenhang mit der Grundstücksgröße gut einschätzen zu können.

    – Gestaltungs- und Baumaterial ist geplant für Kompostanlagen, Beetbegrenzungen, einen Unterstand mit Regenrinne, Sitzgelegenheiten und Feuerschale, einen neuen Geräteschuppen, ein neues Gehege für die Hasen, Material für Hügelbeetbau. Außerdem haben sich einige HausbewohnerInnen gewünscht einen Lehmofen zu bauen.

    – bei dem Gartenhäuschen gehen wir gerade noch von einem Fertigmodell aus, da wir darin eine kleine Bibliothek planen, sowie eine gemütliche Sitzgelegenheit und eine Möglichkeit Tee zu kochen. Wenn wir eine Person finden, die die Expertise hat, ein gutes, stabiles Häuschen zu zimmern, würden wir die Möglichkeit bevorzugen.

    – Strom und Wasser können wir wahrscheinlich aus der Unterkunft bekommen, allerdings ist noch nicht geklärt, wie das logistisch umgesetzt wird. Regenwasser wollen wir in 1000l-Tanks auffangen.

    – Wir haben das Projekt bereits mehrmals in der Unterkunft vorgestellt und im Winter auch einige Treffen mit den BewohnerInnen gehabt, an denen wir die Bedürfnisse abgefragt und gemeinsam einen Plan erstellt haben, was auf der Fläche passieren kann. Eine regelmäßige Beteiligung ist bisher nur von den o.g. zwei Familien und den Jugendlichen, die sich um die Hasen kümmern, vorhanden.

    – wie schon erwähnt gibt es bereits Gemeinschaftsbeete, weitere entstehen, aber es soll auch individuelle Beete geben, was auch von den BewohnerInnen sehr gewünscht wurde.


    (mehr …)

  • in Jena soll neuer GG entstehen

    (Gu aus alerts, 15.3)


    Am 19.03. und 20.03. jeweils von 10 bis 18 Uhr wird am Rande des Südviertels ein verwildertes Gartengrundstück von möglichst vielen Helfer*innen in einen Gemeinschaftsgarten umgewandelt. Alle die sich gern die Hände schmutzig machen, können sich dort beim Beseitigen von Gestrüpp und Fällen von Bäumen austoben. Auch wer schon immer einmal wissen wollte, was ein Gemeinschaftsgarten ist und wie er funktioniert oder gern in der kommenden Saison oberhalb der FH gärtnern möchte, findet sich an diesem Wochenende dort ein. […]

    https://www.jenapolis.de/2016/03/14/neuer-gemeinschaftsgarten-in-jena-sued/ (mehr …)

  • Gartenprojekt für Einheimische und Geflüchtete in Bad Urach geplant

    (Gu, alerts, 9.3.)
    […] Bei der Stadtverwaltung und besonders auch beim Arbeitskreis Asyl fand Zürcher offene Türen. Das Projekt alleine schultern, kommt für ihn aber nicht in Frage. Und so ließ sich auch Wilfried Gollmer von der Idee des „Urban gardening“ begeistern. Mit ihm fand Zürcher einen Profi, ist Wilfried Gollmer doch durch seine langjährige Arbeit im Verschönerungsverein mit Gärtnern und Planen vertraut. […] Nach der Besichtigung mehrerer Grundstücke war auch Diana Schmid-Grammel vom Arbeitskreis Asyl begeistert von der Brachfläche des städtischen Anwesens unweit des Vertriebsgeländes der Post. Wie eine kleine Halbinsel schiebt sich das Grundstück zwischen die Erms; darum ist mit Inselgarten schon der passende Name für das Projekt gefunden.  […] Geplant sind etwa zehn kleine Parzellen, die jeder Nutzer für sich selbst anlegt und pflegt. Darüber hinaus soll es eine freibleibende Fläche zum gemeinsamen Verweilen und für Kinder geben, die ausdrücklich erwünscht sind, sollen doch gerade sie Säen, Wachsen, Pflegen und Ernten bewusst erleben.
    Alles Weitere soll ebenfalls gemeinschaftlich geplant werden, wie beispielsweise die Gestaltung und Entwicklung des Grundstücks. „Jeder darf sich mit seinen Ideen, Begabungen und Möglichkeiten einbringen“, sagen die Initiatoren. Dabei wünschen sich die Akteure bei Bedarf fachliche Begleitung. Hier hat sich die Stadtverwaltung gleichfalls schon offen gezeigt. So wurde den Akteuren bereits für die Startphase die Unterstützung der Stadtgärtnerei zugesagt. Schon diesen Monat soll es mit gemeinsamen kleinen Arbeitseinsätzen losgehen. Wer Interesse an einer kleinen Gartenparzelle besitzt, kann sich ab sofort melden. Außerdem werden für das Projekt Gartengerätschaften aller Art benötigt, die als Spende entgegengenommen werden.“

    http://www.swp.de/muensingen/lokales/ermstal/Bunt-wie-das-Leben-Gemeinschaftsgarten-entsteht;art5662,3723907 (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Grefrath/Oedt entsteht

    (Gu aus Antrag)

    Eine ehrenamtliche Gruppe („Perspektive Oedt“) ist dabei, einen GG für den Stadtteil aufzubauen. Eine Quartiersmanagerin unterstützt die Gruppe dabei. Sie haben ein privates Grundstück 400m² zunächst für drei Jahre opachtfrei zur Verfügung gestellt bekommen, was über einen Brunnen verfügt. Sie wollen auch Flüchtlinge erreichen.

    Antworten auf einge Fragen:

    Die Gruppe Perspektiven für Oedt setzt sich zusammen aus 15 Personen. Die Gruppe selbst ist der Motor und bring den Gemeinschaftsgarten auf den Weg. Drei Mitstreiter der Gruppe bleiben Ansprechpartner und begleiten dauerhaft. Gärtnern werden dann Bürger/Flüchtlinge aus Oedt und Interessierte. Da haben sich mittlerweile 11 Personen gemeldet.
    Parzellen sind vorgesehen. Es sind erstmal 20 angedacht in der Größe von 4m² bis 6 m². Es wird kein Beitrag oder Pacht erhoben. Bei großem Interesse kann erweitert werden, da es sich um ein 400 m² großem Grundstück handelt.

    Die Gruppe der Perspektiven trifft sich regelmäßig einmal im Monat und zusätzlich unregelmäßig bei Bedarf. Diese Gruppe ist über die Quartiersarbeit vernetzt mit allen anderen Aktiven, Gruppen, Institutionen und Vereine der Gemeinde. Es gibt eine Internetseite und Facebook. Die Inhalte werden regelmäßig kommuniziert und veröffentlicht.

    Ein Teil der Grefrather Flüchtlingeist auf derselben Straße untergebracht an der sich der Gemeinschaftsgarten befindet. Die Kontakte bestehen auch schon im Zuge anderer Projekte und die Gartenidee wurde bereits thematisiert. Eine Ansprechpartnerin für den Garten ist zudem Ansprechpartnerin für Flüchtlingsangelegenheiten.


    (mehr …)

  • Freiburger GG formulieren Vorschläge für die Stadt Freiburg zur Förderung einer gärtnerischen Willkommenskultur für Geflüchtete

    (Gu, Mail, 22.2.)
    http://jennys-gartenblog.de/2016/02/freiburgs-urbane-garteniniativen-machen-einen-vorstoss-fuer-eine-gaertnerische-willkommenskultur/

    Und es ist ein neuer Garten in Planung: Die Begegnungsoase in der Flüchtlingsunterkunft St. Christoph. Die Fläche ist von der Stadtverwaltung schon bewilligt, jetzt nehmen wir uns Zeit, eine Gartengruppe aufzubauen und rauszufinden, was für ein Garten für den Ort und die Leute am stimmigsten ist (mehr …)

  • Garten der Nachbarn in Berlin-Marzahn

    (GU, Mail, 7.1.)
    Auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin Marzahn entsteht seit Juni 2015 ein Gartenprojekt. Träger ist die „Volkssolidarität“. Sie haben sich vom Garten der Hoffnung in Köpenick inspirieren lassen und stehen in engen Kontakt.
    Eine Aktion:

    Bau- und Pflanzaktion im „Garten der Nachbarn“
    Am Freitag und Samstag fand die erste Pflanz- und Bauaktion unseres Projekts „Garten der Nachbarn“ statt. Dabei haben Ehrenamtliche gemeinsam mit Geflüchteten das Außengelände der Unterkunft am Blumberger Damm verschönert.
    Viele Gartengeräte, Stauden und Blumenzwiebeln wurden von Bürgern gespendet.
    Aus dem bundesweiten Programm „Partnerschaften für Demokratie“ erhielt das Projekt 600€. Damit und durch weitere Spendengelder konnte Material für die Aktion gekauft werden. Die Wuhletal-GmbH und der Fahrbare Mittagstisch der Volkssolidarität unterstützen uns beim Transport.
    Es wurden Beete angelegt, ein Gerätehaus aufgestellt, ein Vogelhaus aufgestellt und ein Kirschbaum gepflanzt. Im Vordergrund stand für alle aber der Spaß und das Kennenlernen. Besonders für die vielen helfenden Kinder in der Unterkunft war das Graben, Pflanzen und Bauen eine willkommene Möglichkeit, sich einzubringen und ihre Umgebung mitzugestalten.
    Der Höhepunkt des Tages: unsere kleinen Freunde haben auf eigenen Wunsch selbst ein Beet angelegt und Melisse angepflanzt. Sie waren mächtig stolz auf ihr Werk und wollen sich nun täglich darum kümmern.(mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in Kleingartenanlage in Dresden entsteht

    (Gu, Mail)
    „Der Gemeinschaftsgarten in der Kleingartenanlage ist folgendermaßen konstruiert:
    2 Mitglieder sind Pächter der Fläche, alle anderen dauerhaften Mitgärtner werden Vereinsmitglieder im Kleingartenverein, der Rest wird als Besucher gewertet.

    Bisher hat das Projekt ca. 6 Regelmäßige Teilnehmer, da der Garten noch nicht sehr hergerichtet ist, da auf den Einhalt von Zusagen des Stadtverbandes der Dresdner Kleingärtner gewartet wurde. diese scheinen sie aber nicht einhalten zu wollen, so dass der Garten jetzt allein sich kümmern will und mehr Mitglieder wirbt. Er ist schon im Gartennetzwerk Dresden verortet.
    http://www.dresden-pflanzbar.de/gaerten/exotischer-gemeinschaftsgarten-coschuetz/“

    (mehr …)

  • 2 neue Gartenprojekte in Hamburg

    (Gu, aus Zwischenbericht von GrünANteil)
    […]Das Wurzelwerk ist ein Urban Gardening Projekt von Studierenden der Uni-Hamburg. Auf dem Hauptcampus am Dammtor hat die vom AStA initiierte Gruppe, das Nutzungsrecht über rund 1000qm Fläche erhalten. Wir haben die Initiatoren in der Vorbereitung beraten, eine Ortsanalyse vorgenommen und beim ersten öffentlichen Gruppentreffen im Audimax eine Ortsanalyse mit den Studierenden ihre Vorstellungen und Bedürfnisse im Bezug auf Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeitsaspekte besprochen. Für den ersten Aktionstag, haben wir den Transport der Materialien organisiert.
    Perspektivisch ist dieses Projekt ein idealer Kommunikationspunkt um die Studierenden der Uni Hamburg über Veranstaltungen und Angebote von Grünanteil zu informieren. Darum sind wir sehr daran interessiert ein Kartenhaus an diesem Standort unter zu bringen. Darüber hinaus besteht unsererseits der Wunsch, dass das Wurzelwerkteam sich auf die Vernetzung/Vermittlung von Studierenden (die eine Bachelor- oder Masterarbeit schreiben wollen) einzelnen Projekten einlässt. Besonders wertvoll ist aus unserer Sicht, eine möglichst vollständige Übersicht, über alle bereits entstandenen Arbeiten der vergangenen drei Jahre, um Wiederholungen möglichst gering zu halten und an gewonnene Erkenntnisse an übertragbaren Projekten zu überprüfen oder weiter zu entwickeln. Dieses Bedürfnis haben wir kommuniziert und uns zur weiteren Umsetzung als beratende Instanz angeboten. Im Moment ist die Gruppe aber auf die praktische Entwicklung des Projektes konzentriert.

    Aktualisierung:
    Das Wurzelwerk ist in dieser Saison gut auf dem Campus angekommen und erfreut sich zunehmender Unterstützung. Wir halten den Kontakt und regen weiter eine engere Bindung an weitere Projekte in der Stadt an.

    Die „Zentrale-Erstaufnahme-Lager in Harburg“ beherbergt zur Zeit, rund 500 Flüchtlinge. Eine ehrenamtliche Gärtnerin, die Leitung der Einrichtung, eine Sozialarbeiterin und die Haustechnik, haben begonnen mit den dort untergebrachten Menschen, Hochbeete zu bauen und die Containerarchitektur durch Pflanzungen und Pflanzkästen zu bereichern. Das Angebot und Engagement wird sehr gut angenommen, kann jedoch ausschließlich aus Materialspenden realisiert werden. Grünanteil hat eine Materialspende aus dem Netzwerk der Urbanen Gartenprojekte in die Einrichtung transportiert und steht seid dem, mit den Initiatoren in Verbindung.

    Perspektive: Es wird weiterhin Kontakt gehalten, der aktuelle Bedarf an Materialien und Geräten in das Netzwerk kommuniziert und in den kommenden Wochen ein weiterer Transport von Materialspenden für gärtnerische Tätigkeiten auf dem Gelände organisiert.

    Aktualisierung:
    Der Kontakt zur ehrenamtlichen Gärtnerin der Einrichtung hat sich weiter intensiviert. In Verbindung mit dem bestehenden Netzwerk der urbanen und interkulturellen Gartenprojekte in Hamburg, besprechen wir aktuell die Dimension und Möglichkeiten der kommenden „Saatguttauschbörse“ im Frühjahr 2016.
    Wunsch des Netzwerkes ist eine Veranstaltung mit Bezug und Beteiligung der geflüchteten Menschen, die sich in Hamburg aufhalten. Als Teil des Netzwerkes unterstützen wir diese Perspektive explizit und entwickeln aktuell ein Format für diese Veranstaltung.[…]

    Der Bericht ist beim Projekt „Grünanteil“ abgelegt


    (mehr …)

  • IG in Zülpich

    (GU, mail)
    Auf dem Gelände der Landesgartenschau in Zülpich entsteht ein IG:
    Der Interkulturelle Garten Zülpich befindet sich gerade in der Aufbauphase, es gibt seit diesem Jahr eine Projektgruppe mit Akteuren aus Zülpich und Umgebung, die von mir koordiniert wird und eine Projektleiterin (Frau Hermes, Dipl. Ing. Landespflege), die den Garten federführend betreuen und Angebote dort organisieren wird. Ziel ist es, feste Termine zum gemeinsamen Arbeiten und Zubereiten für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund anzubieten. Darüber hinaus sollen auch weitere Veranstaltungen (Deutschkurse für Flüchtlinge, Vereinstreffen, Feste,…) dort stattfinden können. Die weitere Planung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der LaGa GmbH, auf deren Gelände sich der Garten befindet. 

    Anfang des Jahres wird sich entscheiden, ob das Projekt an einen bestehenden Verein (FairZülpich e.V.) andocken kann, ob ein eigener Verein gegründet wird, oder ob eine andere (offene?) Struktur verfolgt wird. (mehr …)

  • GG auf dem Dach des Sharehaus und geplanter Garten in Berlin-Gatow

    (Gu, Projektbesuche, Ende November 2015)
    in Berlin Neukölln entsteht seit Juni 2015 das Sharehaus. Hier leben in einem ehemaligen Altenheim geflüchtete Menschen. Der Eingangsbereich ist ein Café, im Keller ist die Profisiebdruckwerkstatt der SDW Neukölln und auf dem Dach sind schon ein paar Beete entstanden. Das Dachgartenprojekt haben Frauen aus der Über-den-Tellerrand-Kochen Gruppe initiiert. Noch ist unklar, wieviel Lasten das Dach aushält – ein Statiker ist schon angefragt. Sie haben zunächst ein großes Beet inklusive Sitz- und Lümmelfläche gebaut (Entwurf von der TU) und schon festgestellt, dass das zu flach ist für die Pflanzen. Es gibt einen angefangene Kompost, kleinere Beete, einen Unterstand und auch einen Wasseranschluß. Sie sind noch am Anfang und müssen auch noch klären, wie und ob überhaupt es möglich sein wird, dass NachbarInnen das Gartenprojekt mitmachen, die da nicht wohnen. Also ob der Dachgarten ein offener Ort werden kann. Wahrscheinlich können sie einen an das Dach angrenzenden Wintergarten mit nutzen.
    Sie sind sehr an Austausch und Vernetzung mit anderen interessiert und haben schon jemanden gewonnen, der im Prinzessinnengarten Kräuterworkshops anbietet.

    In Gatow (Berlin-Spandau) soll auf einer Fläche, sie zum weitläufigen Grundstück einer SOS-Kinderdorf Einrichtung gehört, ein Interkultureller Garten entstehen. In der Einrichtung läuft bisher Qualifizierung für benachteiligte Jugendliche im GaLaBau. Die Fläche für den Garten ist fast im Wald – sie haben ein Stück, was nah an der Straße liegt, schon mal gerodet, es liegen Erdwälle da und auch Pferdemist. So richtig viele Leute wohnen nicht in unmittelbarer Umgebung, doch gibt es nahe Schulen und Flüchtlingsunterkünfte. Hier gibt es auch Interesse, aber es gibt doch noch keine Gruppe (wie im Antrag behauptet).
    Sie haben eine Stelle geschaffen für eine Frau, die das Gartenprojekt aufbauen wird und Flüchtlinge erreichen soll. Sie hat auf dem Gelände einer Unterkunft ein Gartenprojekt angelegt, was aber ausschließlich für die Flüchtlinge dort ist. (sie meint: das ist kein Gemeinschaftsgarten). Sie wissen von ein paar anderen Projekten, sind aber noch nicht vernetzt. (mehr …)

  • In Ratzeburg entsteht der Paradiesgarten

    (Gu aus Antrag)
    Wir möchten in der schönen,aber etwas vernachlässig twirkenden Ecke Ratzeburgs am Domsee einen gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Garten anlegen
    DerRatzeburger Paradiesgarten“ Die Größe der beiden Flächen beträgt knappe 300 qm und gehören der Stadt. Wir können sie unentgeltlich nutzen. Es gibt weitere Flächen, falls das Projekt Bedarf an Erweiterung hat.
    Es wird alles ehrenamtlich organisiert. Mitmachen kann jeder, der dazu Lust hat – auf unterschiedlichen Ebenen. Planungen und Entscheidungen sollen möglichst gemeinschaftlich getroffen werden.
    Der erste Spatenstich erfolgte durch den Bürgermeinster, Stadtgärtner, dem Vorsitzende des Trägervereins.
    Ein Treffen mit 15 Interessierten fand danach stat. Sie wollen noch im November eine Infotafel und eine Aufbewahrungskiste für Werkzeuge bauen
    (mehr …)

  • MitarbeiterInnengarten in Plattingen entsteht

    (Gu aus alerts, 31.10.)

    „Der Globus-Gemeinschaftsgarten, der auf dem Gelände des St.-Johann-Nepomukvereins derzeit entsteht, nimmt nun klare Formen an. Acht Gartenbaulehrlinge im zweiten Ausbildungsjahr an der St.-Erhard-Berufsschule Plattling mit ihrem Fachlehrer Sepp Gilch pflanzten gestern Bäume und Wildgehölze. Schon im Laufe der Woche hatte auch der dritte Ausbildungsjahrgang ebenfalls an der Gartengestaltung gearbeitet. Für Lehrer Sepp Gilch eine ideale Möglichkeit, die Lehrinhalte auch praktisch umzusetzen.
    Vom Globus-Team half unter anderem Personalchefin Karin Ascherl begeistert mit. Erhard-Schulleiter Stephan Eichinger ließ sich die Planung von den Schülern erklären. Profitieren werden von dem Garten auch die Plattlinger Grundschüler. In der zweiten Klasse stehen auf ihrem Lehrplan die Wildgehölze. Dazu gibt es dann im Gemeinschaftsgarten einen Lehrpfad.“

    http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/plattling/1855711_Gemeinschaftsgarten-an-der-Isar-waechst.html#

    Das Gartenprojekt ist hauptsächlich ein MitarbeiterInnengarten:
    […] Verbindung zwischen dem Unternehmen Globus, einem Verein und den sozialen Einrichtungen der Stadt geschaffen werden – ein „Garten der Begegnung“ soll entstehen.Hierfür haben sich als Verein der St.-Johann-Nepomukverein sowie die Grundschule und die Berufsschule St. Erhard als soziale Einrichtungen gefunden. Die Gestaltung des Gartens, das „Wo?“ und vor allem das „Wie?“ ist den Mitarbeitern der jeweiligen Warenhäuser komplett freigestellt. Jeder Ort entscheidet selbst, je nach den örtlichen Gegebenheiten und Anliegen der Mitarbeiter, wie der Garten aussehen soll.

    (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten Erlangen geht von soziokulturellem Zentrum aus

    (Gu, Mail, 26.10.)
    Eigentlich hätte das Ganze schon 2006 starten sollen, aber da „durften“ wir noch nicht loslegen, da die Grundstücksverhältnisse noch nicht geklärt waren. Nun endlich haben wir in diesem Jahr „grünes Licht“ bekommen und direkt angefangen, unser Grundstück zu beleben. Zum einen gab es bereits von unseren Hausbesuchern interessierte Menschen für das Gartenprojekt (so sind bei uns z.B. die Foodsaver mit einem Fairteiler), zum anderen sind wir in die direkte Nachbarschaft gegangen und haben dort Leute angesprochen. So ist unsere Gruppe nun bunt durchmischt, von jung bis alt, ebenso haben wir verschiedene Nationen dabei. Inzwischen besteht unsere Gruppe aus 15 „Gartlern“, die nun schon das erste Stück Natur „beackern“.

    Zunächst waren dies in dem Jahr nur bepflanzte Töpfe, von denen wir bereits eine gute Ernte einbringen konnten, nun sind wir aber direkt in der Erde.

    Dazu brauchten wir natürlich auch die Zustimmung von Stadtgrün, die bislang für die Pflege unseres Grundstücks zuständig waren. Hier sind wir auf viel Offenheit gestoßen. Da der Boden unseres Geländes stark verdichtet war, hat Stadtgrün mit schwerem Gerät die ersten Beete bereitet. […] noch mehrere Hochbeete geplant, ebenso ein Bereich für kleine Kulturveranstaltungen und eine angrenzende Outdoorküche.  Außerdem wir noch ein weiterer Beetbereich entstehen, ebenso eine kleine Streuobstwiese mit alten Obstbaumsorten. Da wir Soziokultur sind und sehr viele Kunstveranstaltungen machen, kommt bei uns auch die Kunst nicht zu kurz, die ebenfalls ihren Weg in den Garten finden wird.  Insgesamt soll das Gelände immer wieder auch mit Kunstprojekten belebt und durchwirkt werden, Projekte, die nicht nur für die „Gartler“ offenstehen, sondern auch mal mit Schulklassen, Horten und Kindergärten durchgeführt werden.

    (mehr …)

  • Interkultureller Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände eines SOS Kinderdorfs entsteht in Berlin-Spandau

    (Gu aus Antrag und Mails)
    Auf dem Gelände des SOS Kinderdorfs in Gatow (Berlin-Spandau) entsteht ein IG. Die Außenfläche ist 5,5ha groß und wird derzeit vor allen Dingen für Ausbildung (GaLA) und für schulbezogene Projekte genutzt. 1000m2, die frei zugänglich sind, sollen IG werden. Einbezogen werden sollen neben AnwohnerInnen auch Flüchtlinge aus nahen Unterkünften und Hochhäusern. Auch Kinder/Schulen/Willkommensklassen sollen mitgärtnern und da gibt es auch schon konkretes Interesse.
    Eine Gärtnerin, die vorher an einer nahen Unterkunft ein Gartenprojekt ehrenamtlich mit aufgebaut hat, hat seit September 1/2 Stelle. Das Projekt ist unbefristet und die Anfangsarbeiten sollen von lernbehinderten Jugendlichen mit gemacht und begleitet werden. Sie denken vor allen Dingen an Gemeinschaftsbeete, aber sind auch individuelle Beete denkbar, wenn Bedarf dafür da ist. Sie sind gut vernetzt, u.a. mit anderen Gartenprojekten in Spandau und Projekten, die sich für Flüchtlinge einsetzen. (mehr …)

  • Neues Gartenprojekt in Erlangen

    (Gu, alerts)
    „Rund um den Kulturpunkt Bruck verwandelt sich das Grüngelände von der „Brache“ zum grünen Paradies, den „Nachbarschaftsgarten“ in Bruck. Es entstehen ein Gemüsegarten, Hochbeete, Streuobstwiese und eine einladenden Freizeitfläche mit jeder Menge Möglichkeiten, Natur hautnah zu erleben und ein Stückchen „Grün“ im Stadtteil selbst aktiv mitzugestalten. Die Gärten stehen allen offen, es wird weder Begrenzungen durch Zäune geben, noch Begrenzungen in dem, wie man seine Ideen einbringen kann. Grundsätzlich gilt jedoch, dass ökologisch gegärtnert wird, ebenso wird auch auf alte Gemüse- und Obstsorten zurückgegriffen werden. Stadtgrün hat mit schwerem Gerät bereits den ersten Bereich für Beete angelegt und einen schützenden Staketenzaun aus Kastanienholz installiert. Nun sind alle interessierten GartlerInnen gefragt, das gute Stückchen Erde aktiv mitzugestalten und beim gemeinsamen Arbeiten, Anbauen, Ernten jede Menge gute Zeit zu verbringen und neue Menschen kennenzulernen. Gartenkenntnisse sind keine Voraussetzung, was zählt, ist der Spaß am Arbeiten in und mit der Natur und am gemeinsamen Tun.“
    http://erlangen-im-wandel.de/nachbarschaftsgarten-am-kulturpunkt-bruck/ (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in Wolfratshausen entsteht

    (Gu aus alerts, 8.9.)
    Wolfratshausen – Verein Gemeinschaftsgarten Wolfratshausen wird am 23. September gegründet. …“Wie Baubiologe Egbert Danner, Sprecher der Gruppe, mitteilt, beackern derzeit elf Gartler das sogenannte Pionierfeld auf dem Gelände parallel zur Weidacher Hauptstraße – mit Erfolg.“…Das Pionierfeld liegt ganz am Rand des Areals, das bislang die Freie Waldorfschule genutzt hat und im Besitz von Bürgermeister Klaus Heilinglechner ist. Nach dem Wegzug der Schule nach Geretsried sei es das erklärte Ziel, ab Oktober Nachpächter der Schule zu werden, sagte Dannert. Das Gelände soll in 25 Parzellen aufgeteilt werden, von denen die größten 54 Quadratmeter messen. Weil nicht jeder der derzeit 21 Interessenten eine so große Fläche bewirtschaften möchte, habe man sich für diese unterschiedliche Aufteilung entschieden, ergänzte Dannert. Noch im Herbst soll der Acker umgepflügt werden, „damit wir im Frühjahr richtig loslegen können“. Die Parzellen werden über eine gemeinschaftliche Fläche erreicht, so dass keine Gehwege nötig sind. Mittelfristig ist auch geplant, gemeinsame Vorräte anzulegen. (mehr …)

  • Common Grounds und Himmelbeet legen GG in Berlin Gropiusstadt an

    (Gu aus alerts, 25.8. und 16.9.

    Gemeinschaftsgarten für Großsiedlung geplant

    Gropiusstadt. Die Wohnungsgesellschaft degewo will grünes Leben nach Gropiusstadt holen. Urban Gardening nennt sich das Projekt, bei dem Bewohner selbst Hand anlegen dürfen und gemeinsam vor der Haustür gärtnern.

    Tomaten, Radieschen, Salate: All das soll im Innenhof der Wohnhäuser am Käthe-Dorsch-Ring in einem Gemeinschaftsgarten sprießen. Um das Gärtnern auch in einer Großsiedlung am Stadtrand populär zu machen, hat sich die Wohnungsbaugesellschaft degewo extra mit den Experten des Vereins Common Grounds und der gemeinnützigen Gesellschaft „himmelbeet“ zu einem Pilotprojekt zusammengetan.

    Zum Projekt wird es am Sonnabend, 5. September, um 14 Uhr ein Workshop mit den Bewohnern geben. Schon im Frühjahr 2016 soll so ein 500 Quadratmeter großer Gemeinschaftsgarten entstehen. Die Bewohner der angrenzenden Häuser sind eingeladen, den Garten in ihrem Innenhof zu planen und später auch anzulegen. Die Einwohner sollen die Früchte ihrer Arbeit auch selbst ernten können.“

    „Degewo finanziert die Gartenbauarbeiten und fachliche Betreuung und stellt das Gartenland kostenfrei zur Verfügung.

    Der Verein Common Grounds hat u. a. ein Toolkit entwickelt, das bei der Gründung und Weiterentwicklung urbaner Gärten helfen soll. Himmelbeet übernimmt Gartenbau-Aufträge und unterstützt ebenfalls bei Konzeption, Planung und Aufbau sozialer urbaner Gärten.
    Die Begleitung des Gemeinschaftsgartens in der Gropiusstadt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie dem Umweltbundesamt im Rahmen des von Common Grounds e.V. initiierten Projekts „LebensMittelPunkt – Integration von Gemeinschaftsgärten in Lebens- und Wohnräume“ gefördert.

    Quelle: http://www.berliner-woche.de/gropiusstadt/kultur/gemeinschaftsgarten-fuer-grosssiedlung-geplant-d83298.html
    Weitere Infos: http://www.haufe.de/immobilien/wohnungswirtschaft/degewo-foerdert-gemeinschaftsgarten-in-der-berliner-gropiusstadt_260_319912.html
    (mehr …)

  • Garten mit Flüchtlingen in Kevelaer

    (Gu aus alerts, 22.7.)
    […] „Als Grundstück für den Garten bot sich ein brachliegendes Areal in Familienbesitz an der Gelderner Straße an. Idee war immer, hier nicht einfach einen Garten anzulegen, sondern damit Menschen zusammenzubringen. Mit einem Projekt eine Aufgabe zu schaffen und Kontakte zu knüpfen. Daher stellte er seine Idee beim Runden Tisch für Flüchtlinge vor und fand dort erste Unterstützer. Auch die Kommune sicherte ihre Hilfe zu. Das Projekt konnte anlaufen. Und wer jetzt das 1600 Quadratmeter große Gelände besucht, sieht, dass die Idee Gestalt angenommen hat. Die dichten Brombeersträucher sind verschwunden, der Bauhof hat das Gebiet dafür komplett gerodet. Die KLJB Winnekendonk pflügte später den Boden noch komplett um, weil immer noch dicke Wurzeln in der Erde sitzen – passend zum Namen der Aktion „Wurzelwerk“. Das Team stellte im April / Mai die ersten Hochbeete auf. Inzwischen stehen dort fünf Beete, Salat und Bohnen können bereits geerntet werden. Ein Zaun trennt das Grundstück ab, ein Schild soll in Kürze gut sichtbar auf das Projekt aufmerksam machen.
    Der Garten ist das eine, die Idee der Zusammenarbeit das andere. Doch auch hier hat sich einiges entwickelt. Wurzelwerk verfügt über einen festen Stamm von acht Personen aus Kevelaer, die immer mal wieder im Garten sind. Dazu kommen Flüchtlinge, für die der Garten eine echte Aufgabe geworden ist. […]  über andere Asylbewerber hatten sie von der Idee erfahren. Die sind längst nicht mehr dabei, weil sie inzwischen in anderen Städten leben, die beiden Syrer sind dem Projekt treu geblieben. „Schön wäre es, wenn sich noch mehr Personen aus Kevelaer finden würden, die uns unterstützen“, sagt van Meegern. Denn die Flüchtlinge kommen und gehen, das bringen die Asylverfahren mit sich. Damit Konstanz ins Wurzelwerk kommt, braucht es einen festen Stamm an Mitstreitern aus der Stadt. „Wachsen soll nicht nur das angebaute Gemüse, sondern auch der Austausch und das Miteinander in Kevelaer“, so beschreibt van Meegern die Idee. Fernziel ist, dass der Garten zum lockeren Treffpunkt wird – für alle Kevelaerer. Das nächste Projekt das Wurzelwerk im Garten angehen will, ist der Bau einer kleinen Hütte. Hier könnten dann die Gartengeräte gelagert werden und es gäbe eine Möglichkeit, um sich bei Regen unterzustellen. (mehr …)

  • In Witzenhausen entsteht ein Internationaler Garten.

    (von Shimeles)

    Der Garten nennt sich „Stubengarten“. Per Mail an Shimeles,

    An der diesjährigen Gartentour nahmen wir mit dem Schaugarten und in Kooperation mit Petra Ernst und Rainer Winkelhake auch mit dem Stubengarten gegenüber vom Transition Haus teil.

    Während im Schaugarten der Andrang übersichtlich war, herrschte im Stubengarten reges Treiben. Viele wollten sich über aktuelle Entwicklungen informieren, und Petra und Rainer gaben bereitwillig Auskunft über archäologische Besonderheiten des Grundstücks sowie ihre weiteren Pläne hinsichtlich eines interkulturellen Gartens.

    Svadesha Urban lud um die heiße Mittagsstunde unter einem schattenspendenden Baum zu einem Singkreis ein.

    Tassew Shimeles von den Internationalen Gärten Göttingen e. V. entwickelte mit einem Kreis Interessierter Zukunftsvisionen für den Garten und konnte aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz viele wertvolle Tipps geben. Auch sagte er eine weitere konzeptionelle Begleitung des Gartenprojektes zu.

    Passend zum Gartenkonzept gab es ein internationales Menü, bestehend aus türkischen, italienischen und weißrussischen Köstlichkeiten sowie regionalem Bier und den Resten des im Vorjahr von Transition gepressten Apfelsaftes.

    Quelle: Rundbrief Transition Town Witzenhausen Juni/Juli 2015,


    (mehr …)

  • Rosen_Heim Ramersdorf hat losgelegt

    (Gu, Mail, 21.7.9
    „Mit unserem Gemeinschaftsgartenprojekt rosen_heim im Stadtteil Ramersdorf stehen wir noch ganz am Anfang.
    Ähnlich wie am Grünspitz steht uns hier für 3 Jahre ein Brachfläche zu Verfügung, auf der bereits jetzt Hochbeete aus Paletten gebaut  und kulturelle Veranstaltugen geplant werden.
    Zukünftig wird rosen_heim durch das Wohnforum begleitet“ (Wohnforum = Gewofag) (mehr …)

  • neues Projekt mit Flüchtlingen in Berlin: die GÄRTNEREI

    (Gu, weitergeleitete Mail, 16.7.)
    „Wie gesagt, heißt das Projekt die Gärtnerei. Es geht es um ein experimenteller Gartenbetrieb und Nachbarschaftsprojekt auf dem Brachgelände Jerusalem-Friedhof in Berlin-Neukölln. Dieser Raum wird zusammen mit jungen Flüchtlingen entwickelt und sollte für junge Flüchtlinge, aber auch für Jugendliche und junge Erwachsene, die aus anderen Gründen ihre Potenziale nicht entfalten können,
    einen Experimentierraum mit „Aussicht“ – Perspektiven für die gemeinsame Zukunft in der internationalen Stadt eröffnen.

    Das Projekt hat erst vor ein paar Wochen gerade angefangen. Wir befindet uns also in der Startphase. Es finden jedoch schon Deutschunterrichte, Garten- und Bauwerkstätte statt. Im Garten haben wir eine Fläche von 1.600 m² beackert, was aber leider von weit noch nicht komplett angebaut ist. In zwei Wochen organisieren wir ein kleines Eröffnungsfest. Damit wollen wir ein Zeichen setzen und würde uns freuen, wenn bis dahin das Feld eine „Präsenz“ gewonnen hat.“

    das Sommerfest ist dieses Wochenende, das Projekt befindet sich in der Nachbarschaft vom Allmende-Kontor auf dem Gelände eines Friedhofs (Teilstück)

    (mehr …)

  • Gieslinger Gemeinschaftsgarten entsteht

    (Gu aus alerts, 21.6.)
    Wo bis Ende April noch das alte Gleisbett der Tälesbahn lag und sich Gestrüpp rankte, stehen nun auf sechs Metern Länge rund 20 Hochbeete mit Gemüse und Blumen. Eine zur Eingangstür umfunktionierte Palette bietet vom Tälesradweg aus Zugang zum Geislinger Gemeinschaftsgarten, ein Plakat informiert über die Freiwilligeninitiative. Anke Heller und Elke Bühler, die Initiatorinnen des Gemeinschaftsprojekts, blicken zufrieden auf ihr kleines Reich. „Es ist viel passiert, seit wir Ende April den Vertrag mit der Stadtverwaltung abgeschlossen haben“, sagt Elke Bühler. Zunächst für ein Jahr stellt die Stadt den Platz kostenlos zur Verfügung – mit Option auf Verlängerung. In diesem ersten Jahr soll sich zeigen, ob die Anwohner den Gemeinschaftsgarten akzeptieren und ob das Konzept auf der ausgewählten Fläche funktioniert.
    Die Ehrenamtlichen sind fast jedes Wochenende, oft auch unter der Woche, am Werkeln. Zunächst galt es, den verwilderten Platz freizulegen und einzuebnen, die Gleise zu entfernen und die rund 20 Container auf den mehr als 50 Paletten aufzustellen – das Material spendeten Firmen aus Geislingen und Göppingen. Manche Container dienen als Wasserbehälter, die meisten aufgeschnitten als riesige Pflanzkübel. Eine Terrasse mit Sitzgelegenheiten soll noch dazukommen.[… ] An der Zahl der Helfer mangelt es noch: Maximal 14 Freiwillige engagieren sich bislang im Garten, der harte Kern ist deutlich kleiner.
    http://www.swp.de/geislingen/lokales/geislingen/Geislinger-Gemeinschaftsgarten-am-Taelesbahnhof-gedeiht;art5573,3292323 (mehr …)

  • Kleines Gartenprojekt in Wangen geht an den Start

    (Gu, Tel, 19.6.)
    In Wangen entsteht ein Gartenprojekt auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft. Ein dreiköpfige Initiatorinnenteam (Asylkreis) und bisher 10 Flüchtlinge haben erstes Material gekauft und bekommen heute Pflanzen geschenkt. Das Projekt ist zunächst auf 2 Jahre angelegt. Die Initiatorinnen sehen es als Zwischenschritt zu einem größeren Interkulturellen Garten. Die Verhandlungen mit der Stadt über Fläche und aber auch Finanzierung für eine der Frauen waren noch nicht erfolgreich. So beginnen sie mit diesem Projekt. (mehr …)

  • Stadtgarten Forchheim kann loslegen

    (Gu aus Antrag, 31.5.)
    Der Stadtgarten Forchheim ist Teil des Forchheimer Bastionsgärten e.V. „Der Vorstand besteht aus drei Personen und ist seit Oktober 2014 „gemischt“ besetzt, den 1.Vorsitz übernahm ein Neumitglied, den 2. Vorsitz sowie das Amt des Kassenwarts übernahmen zwei Alt-Mitglieder. Beide Projekte haben Vorteile von der Angliederung des Stadtgartens. Das
    Stadtgarten-Projekt brachte dem Verein neue Mitglieder, eine deutliche Verjüngung sowie neue Aufmerksamkeit aus der Öffentlichkeit. Die Stadtgärtner*innen profitieren von der bestehenden Vereinsstruktur, dem guten Ruf und den Kontakten des alten Vereins. Die Rote Mauer liegt am Rand der Forchheimer Innenstadt und ist Teil der alten Stadtmauer aus
    dem 16. Jahrhundert. Sie steht unter Denkmalschutz. Auf ihr befindet sich eine Grünanlage, die öffentlich zugänglich ist. In den letzten ca. zwei Jahren war der Zugang allerdings wegen der Sanierung des unter der Mauer liegenden Gewölbes versperrt. Die Wiedereröffnung war ursprünglich für 2014 geplant, hat sich aber nach 2015 verschoben und erfolgte am 21. Mai. Die Grünanlage auf der Mauer wird regulär durch das städtische Gartenamt gepflegt, der Zeitpunkt für eine Umnutzung zu einem Stadtgarten ist durch die lange Sperrung und damit einhergehende Verwilderung der Anlage ideal. […] Die vorgesehene Fläche umfasst ca. 340m2, größtenteils ebenen, erdigen Grund. Da während der Sanierung zur Abdichtung des unter der Mauer liegenden Gewölbes eine Folie großflächig in den Boden eingebracht wurde, erteilte die Stadt dem Verein die Auflage, den Stadtgarten ausschließlich in Hochbeeten anzulegen, was die Untere Denkmalschutzbehörde auch genehmigt hat. Ein Wasseranschluss ist vorhanden und kann vom Verein genutzt werden (Bedingung: Anschluss auf eigene Kosten durch einen Installateur, eigener Wasserzähler). […]
    Paletten und Aufsatzrahmen für 25 Beete wurden dem Verein von einer Speditionsniederlassung in Forchheim gespendet. Grüngut, Häckselgut sowie Komposterde stellt die Stadt Forchheim gegen Selbstabholung kostenfrei zur Verfügung. Über die Bepflanzung der Beete wird gemeinsam entschieden.
    Der Zugang zum Gelände ist über zwei absperrbare Tore möglich, hinter denen jeweils schmale Treppen auf die Mauer führen. So wird der Garten auch logistisch zu einer Herausforderung, da alle Materialien entweder hinaufgetragen oder per Kran/Bagger hinaufgehoben werden müssen.
    Der Stadtrat hat unser Projekt vorerst für drei Jahre (2015-2017) genehmigt. Einer Verlängerung über das Jahr 2017 hinaus steht prinzipiell nichts im Wege.

    Sie bekommen eine Förderung für Materialien von uns. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten im Westend wird sichtbar

    (Gu, Projektbesuch, 28.5.)
    Der von Ina mit geplante Gemeinschaftsgarten an der ehemaligen Stadtbibiothek im Westend nimmt langsam Gestalt an. Sie haben nach wie vor keine Genehmigung/keine Antwort, ob sie da gärtnern dürfen, haben jetzt aber einfach mal angefangen. Sie haben kleine, quardratische Beete gebaut und rausgestellt, gärtnern auch in Jutesäcken und hochkant gestellten Paletten. Noch sind es erste Anfänge, die nur einen kleinen Teil des (laut Ina gut genutzten) Vorplatzes einnehmen. Zielgruppe sind hauptsächlich Jugendliche/junge Erwachsene – da dort das KJR sitzt/sitzen wird. Sie treffen sich Donnerstags und es gibt ein Schild mit einer Kontakt-Mail. Einen Wasseranschluß gibt es, sie können die Küche des Gebäudes nutzen und auch die anderen Räume. (mehr …)

  • Prinzessinnengarten und Flüchtlinge

    (Gu aus RSS;
    1.6.:
    Im Rahmen des Projekts Visionary Archives am Arsenal hat die Filmemacherin Filipa César gemeinsam mit Flüchtlingsaktivisten, Filmemachern und Journalisten aus Guinea-Bissau einen Abend aus Spaziergängen, Screening, Workshops und Diskussionen organisiert. Nach einem Besuch am Infopoint am Oranienplatz und einer Darstellung der gegenwärtigen Situation der Flüchtlinge durch die Aktivisten, sind an Sonntagabend über 100 Menschen zum Abschluss der Veranstaltung in den Prinzessinnengarten gekommen. Gezeigt wurden Bilder zur Geschichte des Flüchtlingscamps am O-Platz  sowie Archivmaterialien aus der Befreiungsbewegung in Guinea-Bissau der 60er und 70er Jahre
    2.6.:
    Für das Flüchtlingsheim Haus Leo baut das Team vom PrinzessinnenGartenBau in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt (HKW) einen Nutzgarten auf. In partizipativen Gartensprechstunden werden wir Gemüsesorten und Kräuter anbauen und regelmäßig den Garten begleiten. Auch wir lernen nun den Anbau von Safran nach afghanischen Vorbild, tauschen Anbaumethoden mit Menschen aus Syrien und dem Iran aus. Alles was klimatisch hier möglich sein sollte, versuchen wir zu kultivieren. Wissenstransfer par excellence.


    (mehr …)

  • In Essen entsteht ein weiterer Gemeinschaftsgarten

    (Gu, Website, 31.5.)
    Im Rahmen von Transition Town entsteht ein weiteres Gartenprojekt in Essen. Am 9.5. fand dort der zweite „Haurein-Tag statt“. 15 Leute sind dabei und legen auf einem ehemaligen Spielplatz das Projekt an. Sie haben Beete angelegt, Komposter aufgebaut, Wälle bepflanzt etc. Pfänzchen kamen aus anderen Gemeinschaftsgärten der Stadt und ein Schreiner hat eine Gerätetruhe nach ihren Vorstellungen gezimmert.
    Die Haumanngärtner treffen sich ab sofort jeden Mittwoch ab 19 Uhr und samstags ab 1 (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten der Initiative „Essbare Stadt Böblingen“ eröffnet

    (Gu, Mail)
    Am 13.6. eröffnet der Gemeinschaftsgarten der Initiative „Essbare Stadt Böblingen“. Mit einem ausgefeilten Konzept haben sie die Stadt überzeugt und ein Grundstück zur Verfügung gestellt bekommen. Mehr Infos dazu: http://www.essbare-stadt-bb.de/
    Die Initiative hat noch keine Rechtsträger und überlegt, ob sie diese Form beibehalten könnten.
    Sie wollen neben dem Gemeinschaftsgarten noch weitere Projekte anstoßen und nach dem Vorbild von Andernach essbare Pflanzen für alle an viele verschiedene Stellen der Stadt pflanzen. (mehr …)

  • Bermudagarten in Berlin-Weißensee geplant

    (Shimeles, Mail,Tel. Beratung, Mai 2015)

    Bermudagarten- ein urbanes Gartenprojekt in Berlin Weisen See

    Zwischen Büros und Kunsthochschule, Flüchtlingsunterkunft und Wohngebäuden liegt ein Stück Brachland. Dieses Bermudadreieck ist eine 2.700 qm große Fläche zwischen der dem DGZ Ring und der Johannes-Litten-Straße, in Berlin Weißen See

    Wir wollen Ein Garten, der Anwohner, Geflüchtete, Büroarbeiter und Studenten verbindet?

    Werden die Leute dann hier verweilen und in der Sonne liegen? Werden wir ein Café, einen Pizzaofen und eine Streichelzoo haben? Werden hier Jugendliche morgens bolzen und abends musizieren? Und wer wird versuchen sich eine unabhängige Nahrungsmittelgrundlage zu schaffen?

    Wir laden Anwohner, Angestellte, Geflüchtete, Studierende und alle, die sonst noch interessiert sind, ein, um diesem unbekannten Land Leben einzuhauchen.

    Unsere Aktivitäten sind öffentlich und wir laden alle Interessierten in der Nachbarschaft, wie in der Kunsthochschule zur Teilnahme ein.

    Wir werden den Garten das Semester über wöchentlich mit Aktivitäten bespielen und dabei der Fläche Gestalt geben. Als Stadtgarten, als Treffpunkt, als Ort des Austauschs und des Spiels.

    Wir werden Leute von anderen Projekten zu öffentlichen Präsentationen oder Workshops einladen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit uns zu teilen.

    Als zentrales Element wollen wir einen Bauwagen aufstellen. wir werden Sitzgelegenheiten bauen und Hochbeete anlegen.

    Die Initiativ Gruppe besteht aus Studenten der Hochschule Weisen See die aus verschiedenen Länder kommen zusammen mit Einzelpersonen aus der Nachbarschaft und mit Bewohner von Flüchtlings Unterkünfte.

    Ich berate die Gruppe seit Anfang Mai und die Gruppe hat Schritt für Schritt Voraussetzungen geschaffen Zugang zum Grundstuck zu bekommen und Träger zu finden bis sie eigenen Verein gründen. Die Hochschule Unterstutzt das Projekt

    Am Anfang hatten sie keinen Träger, inzwischen haben sie einen Träger. Auch diese Tage bekommen sie die Nutzungsvereinbarung für das Grundstück unterschrieben.

    Sie wollen bei der Stiftungsgemeinschaft einen Förderantrag für Gartengeräte und Infrastruktur Aufbau stellen.

    (mehr …)

  • Erster Spatenstich im IG Böblingen

    (Gu, Mail, 9.5.)
    „Am Freitag, 15.05.2015 haben wir den „offiziellen Spatenstich“ mit den Vertreter vom Rathaus und den Bürgern. Ich bin im Integrationsrat und dieses Projekt: „Interkultureller Gemeinschafts-Garten Böblingen“ ist eines unserer Projekte. Wir haben einen Arbeitskreis von ca. 10 bis 15 Personen zu diesem Projekt.“


    (mehr …)

  • Lutherstadt Wittenberg hat jetzt auch ein Gartenprojekt – initiiert von der SPD

    (Gu aus alerts, 6.5.)
    „Sozialdemokraten eröffneten mit Internationalem Bund erstes Projekt.
      Der SPD-Ortsverein Lutherstadt Wittenberg und der Internationale Bund eröffneten im Beisein von ca. dreißig interessierten Bürgerinnen und Bürgern, das erste „Urban Gardening“-­ Projekt der Lutherstadt Wittenberg. Die ersten drei Beete wurden unter Mitwirkung von Teilnehmern des Familliencafés des Vereins Reso-­Witt und des Bürgertreffs des Internationalen Bundes, vor der Straße der Völkerfreundschaft 128 hergerichtet und können zukünftig von den Anwohnern bewirtschaftet werden.
    Neben den bisher gepflanzten Kräutern sind noch einige Plätze frei, sodass Interessierte gern selbst aktiv werden und Pflanzen, Obst oder Gemüse anbauen können. SPD-­Ortsvereinsvorsitzender Thomas Merten zeigte sich über die rege Beteiligung erfreut:
    „Es ist klasse, wie viele Bürgerinnen und Bürger zur Eröffnung gekommen sind. Das macht Mut, dass die Beete auch nachhaltig bewirtschaftet werden.“ Der Sozialdemokrat bemerkt, dass dieses Projekt ein Testdurchlauf für die Lutherstadt sei.
    Sollte „Urban Gardening“ weiter auf Interesse stoßen, könnten im kommenden Jahr weitere Beete in der Innenstadt entstehen.“
    http://www.supersonntag-web.de/wisl_s-cms/_supersonntag/7296/Wittenberg/26830/Urban_Gardening_in_Wittenberg.html (mehr …)