Schlagwort: Garten im Aufbau

  • Mitgärtner hat Grundstück für Stadtgarten in Chemnitz gekauft

    (Gu aus alerts, 28.4.)
    „Das Gartenprojekt an der Ecke Hainstraße/Peterstraße hat sich in den vergangenen Monaten weiterentwickelt. Ein alter Bauwagen steht nun auf dem Gelände. Dort wollen die 15 Hobbygärtner Schippen, Hacken und Gießkannen lagern. Vier Beete sind bereits angelegt. Außerdem grenzt seit zwei Wochen ein grüner Zaun den Gemeinschaftsgarten von der Straße ab. „Viele Nachbarn haben uns angesprochen, als wir den Zaun aufgestellt haben“, sagt Sascha Wagner vom Verein Stadthalten. Manche seien verärgert gewesen, weil sie auf der Wiese mit ihren Hunden spazieren gegangen sind. Andere haben sich einfach erkundigt, was auf der Fläche passieren soll. Und eine russische Familie hat sogar angeboten, tatkräftig mitzuarbeiten.
    Auf solche Reaktionen haben es die Stadtgärtner abgesehen. „Wir wollen, dass möglichst viele Menschen mitgärtnern“, sagt Sascha Wagner. Er hat das Projekt der Gartenutopisten vor zwei Jahren aufgebaut. Zunächst wurde ein Areal hinter einem Abrisshaus an der Gießerstraße dafür genutzt. Die Hobbygärtner haben dort alte Badewannen aufgestellt und darin Rotkohl, Kresse und Paprika geerntet. Allerdings war die Fläche von Häusern und Bäumen umgeben, sodass nur wenig Sonne auf das Gelände fiel. Ein Mitglied der Gärtnergruppe entschloss sich daraufhin, das Grundstück gegenüber zu kaufen und dort einen Gemeinschaftsgarten entstehen zu lassen.[…]
    Mehr Aufmerksamkeit hat das Gartenprojekt zuletzt auch durch die geplante Aquaponic-Anlage auf der gegenüberliegenden Straßenseite bekommen. In dem leerstehenden Haus Peterstraße 28 soll die Aufzucht von Fischen mit dem Anbau von Gemüse verbunden werden.
    Das erste Gartenfest soll am 27. Mai zeitgleich mit der Eröffnung der Aquaponic-Anlage an der Ecke Peterstraße/Hainstraße auf dem Sonnenberg stattfinden.
    http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Neuer-Stadtgarten-waechst-und-gedeiht-artikel9180700.php (mehr …)

  • IG in Dresden Hellerau legt erste Grundsteine

    (Gu, Mail, 27.4.)
    „Wir fangen an, die ersten Grundsteine im Garten zu legen und die Hochbeete aufzubauen. Am 23.5. ist der erste große öffentliche Informations- und Aktionstag im Garten(mehr …)

  • Erstes Treffen im IG Wiesloch

    (Gu google alerts, 24.4. und Teilname an Ersti_workshop“
    „Die Idee für einen interkulturellen Garten entstand in einem Arbeitskreis des Netzwerks Asyl. In direkter Nachbarschaft des Hauptfriedhofs – im südlichen Bereich – wurde eine rund 1000 Quadratmeter große Fläche von der Stadt gepachtet, das Terrain abgesteckt und schon teilweise umgegraben. […] Einheimische, „Zugereiste“ und Flüchtlinge, so die Vorstellungen, können künftig auf der Fläche ihre eigenen Vorstellungen umsetzen – und dies ohne den Einsatz von Chemie. „Dies ist für uns besonders wichtig“, informierte Jacobi. Nicht zuletzt sei die ökologische Vorgehensweise auch Bestandteil des mit der Stadt geschlossenen Vertrags. Beete, Ruhezonen und kleine Begegnungsstätten sind vorgesehen, auch wenn die letztliche Ausrichtung noch nicht endgültig festgelegt ist. […]  Die Bürgerstiftung Wiesloch übernimmt die jährlichen Pachtkosten.“

    http://www.rnz.de/nachrichten/wiesloch_artikel,-Wiesloch-Interkultureller-Garten-kann-Wurzeln-schlagen-_arid,92867.html

    Sie bekommen Wasser vom Friedhof und halten 7 Beete frei für Flüchtlinge. Sie haben noch nicht viele MigrantInnen errreicht. (mehr …)

  • weiteres Gartenprojekt in Braunschweig

    (Gu, Mail, 9.4.)
    […]“Seit Anfang Januar haben wir einen Pachtvertrag mit der Stadt, ein 1500 Quadratmeter großes Grundstück mit einem tollen Gebäude darauf, das wir gut für Workshops, Cafe usw. nutzen können. Mitte März haben Robert Shaw und Lisa Dobkowitz wie schon im letzten Jahr in unserem „kleinen“ Hofgarten einen Aussaatworkshop als Start des Projektes durchgeführt. Es war toll: Ca. 60 Garteninteressierte, unterschiedlichste Menschen: Von älteren Bewohner/-innen des Stadtteils, Müttern mit Kindern, Migrantinnen aus dem Stadtteil, Studierende, „Fachleute“ aus dem Gartenbereich, Univertreter aus dem Bereich Stadtplanung, Mitarbeiter des Julius-Kühn-Instituts, Betreuerinnnen mit einer Gruppe Geistig Behinderter aus dem Stadtteil eine bunte Mischung. Von den 60 Anwesenden haben sich 35 eingetragen, um ab sofort den Garten zu betreuen. Anfang Mai kommen Robert und Lisa noch mal, um dann in einem 2. Workshop mit den Interessierten die Hochbeete (in der ersten Saison werden wir 70 Beete haben, 30 weitere planen wir für’s nächste Jahr) zu bepflanzen. Ich werde demnächst noch einen kleinen Text und Fotos für die Ertomis Webseite schicken; momentan ist nur alles im Aufbau und dementsprechend viel Arbeit. Aber ich hoffe, dass es bald ein bisschen ruhiger wird. Nun zu meiner Frage: Gestern Abend war das erste Treffen mit den „Okerbienen“. Am 5. Mai soll es im Garten losgehen mit der Bienenhaltung. Es gibt 10 Interessierte, die unter Anleitung von 2 Stadtimkern die Bienenhaltung erlernen wollen.“ (mehr …)

  • sozialer Gemeinschaftsgarten entsteht in Kleve

    (Gu aus alerts, 7.4.)
    […] Gemeinschaftsgarten op gen Houwe | Hier entsteht ein sozialer Garten für alle!
    Kräuter und Gemüse in öffentlichen Beeten ernten, Bohnen statt Gestrüpp, Nachhaltigkeit statt Ziergehölz, öffentlichen Raum nutzbar machen.
    Der Gemeinschaftsgarten am Dechantshof/An den Kastanien, nimmt zusehends Gestalt an. Viele fleißige Hände sind derzeit damit beschäftigt das ca.1000 Quadratmeter große Grundstück einzuzäunen.
    Das Grundstück wurde durch die Gemeinde Bedburg-Hau den Initiatoren Herbert Looschelders und Guido Burmann vom Verein „Gemeinschaftsgärten essbares Klever Land e.V.“ zur Verfügung gestellt und es bildete sich in kurzer Zeit eine Gemeinschaft die jetzt die vorbereitenden Maßnahmen durchführt. Die „Sozial- und Ökologiestiftung“ finanziert den Anfang.[…]
    http://www.lokalkompass.de/bedburg-hau/leute/essbare-gemeinde-bedburg-hau-gemeinschaftsgarten-op-gen-houwe-d533154.html (mehr …)

  • weiterer Nachbarschaftsgarten in Wuppertal -als Teil einer Street Art Reihe

    (Gu aus alerts, 3.4.)
    […] Jetzt kommt „Urban Gardening“ auch nach Barmen: Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz startet ab Montag (13. April 2015) auf dem Grundstück Heinrich-Böll-Straße, Ecke Hilgershöhe, einen Mitmachgarten unter Einbindung der Nachbarschaft im Rahmen des Street Art Projekts „Street-A-Tag“.  Die dortige Wiese – inklusive Zaun, Mauer und Gebäude – soll kreativ bespielt und bepflanzt werden, um zukünftig den Menschen im Umfeld als Treffpunkt, Gemeinschaftsgarten und für buntes Miteinander zu dienen.
    Zum Mitmachen eingeladen sind Leute aller Generationen und Nationalitäten, die Spaß daran haben, gemeinsam mit anderen ihre Umgebung kreativ zu gestalten.
    Gefragt ist tatkräftige Unterstützung von Helfern und durch (Garten-)Knowhow, aber auch Kompost-Erde, alte Schuhe, Sperrholz zum Bau von Hochbeeten, Kaninchendraht, Gewebesäcke sowie Spaten, Schaufeln oder Harken. Auch für Kleinigkeiten wie Wickeldraht, Kabelbinder, Nägel und die eine oder andere Pflanze ist die Wuppertaler Initiative dankbar.
    Ziel ist es, eine Gemeinschaft im Wohnquartier entstehen zu lassen, die den Garten zukünftig übernimmt und weiterführt. Es geht um einen dauerhaften, bunten „Wohlfühlplatz“ für die Nachbarschaft, der als Gemüsegarten der Nahversorgung dient sowie als Freizeit- und Begegnungsraum allen offensteht.“
    http://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/ein-garten-fuer-ein-stadtviertel-aid-1.4987249
    http://streetatag.jimdo.com/

    (Gu, 16.4.)
    Das Projekt ist Teil von Streetart. Mehr dazu: http://streetatag.jimdo.com/projekt-street-a-tag/

    (Gu, Mail)
    Ja, wir sehen das als Street Art, auch wenn Sie diesbezüglich unseren Ansatz interessant finden. Wir, die Wuppertaler Initiative e.V. organisieren den Garten und die gesamte Nachbarschaft, ob jung oder alt, unterschiedlichen Ursprungs und wie auch immer, ist herzlich dazu eingeladen mitzumachen. Nein, wir sind nicht aus dem Stadtteil, wo das Projekt entsteht, aber wir sind unheimlich nett von der Nachbarschaft aufgenommen worden und findet viel Unterstützung. Es ist ein Projekt sowohl für wie auch mit den Anwohnern, mit dem Ziel/Hoffnung, dass sich eine Initiative im Stadtteil bildet, die den Garten im Sinne des Projekts weiterführt. Die Anwohner sind jeden Tag in die Planung mit einbezogen, aber wir sind erst in unserer  zweiten Woche und alles entwickelt sich gerade und wir sind mega auf die Entwicklung gespannt. Ich finde ein Projekt sollte auch Spontanität haben. Vieles muss im Vorfeld geplant werden, aber nicht alles. Bei den vielen Unterstützern handelt sich überwiegend um Sachspender. Unsere Arbeit ist die Eigenleistung, die die Wuppertaler Initiative mitbringt. Projekt läuft bis Ende Sep. 2015. Sollte sich keine Nachbarschaft finden, werden wir die Zelte abbrechen, wieder eine Wiese pflanzen und uns unserem nächsten Street Art Konzept widmen. Der Plan ist alle 10 Stadtteile Wuppertals mit irgendeiner „Technik“ der Street Art zu bespielen, die Bürger einen neuen, interessanten oder ungewöhnlichen Blickwinkel auf ihren eigenen Stadtteil zu geben, zu motivieren, selbst in und für ihren Stadtteil tätig zu werden. Im Hintergrund geht es uns darum nachbarschaftliche Kontakte zu stärken, Begegnungen zu schaffen und das Leben etwas spannender und bunter zu machen. Damit neue Identifikationen mit dem Stadtteil entstehen, Verantwortung für das eigene Umfeld übernommen wird und wir mit Sorgen dafür tragen, für die Gegend in der wir leben.


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