Schlagwort: Garten in Planung

  • München: Waldgarten großen Schritt weiter

    (Mail)
    wir sind auf jeden Fall weitergekommen mit der Verhandlung mit der Stadt. Unterschrieben ist noch nichts aber könnte tatsächlich bald kommen. Wir warten noch auf die geschätzte Pachtkosten, da wir laut aktuellen Gespräche ab 2027 einen Pachtvertarg mit der Stadt abschliessen würden.

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  • Zwenkau: andere Fläche gesucht

    Wir haben entschieden, das angedachte Gelände nicht als Gemeinschaftsgarten aufzubauen, da es momentan eine Überschneidung der Nutzungsinteressen gibt, die einen Aufbau als Gemeinschaftsgarten nicht wirklich zulassen. 

    Wir sind momentan dabei, ein leerstehendes Gartengrundstück, direkt hinter dem Kulturkino Zwenkau zum Pachten bei der Stadt Zwenkau anzufragen (mehr …)

  • Neuss: Gruppe wartet auf Loslegen auf IGA Gelände

    Mittlerweile gibt es eine Gruppe von 10 Leuten, die alle mit Ungeduld darauf warten, in den Garten zu gehen, den wir gemeinsam geplant haben. Aber wie das so ist bei Landesgartenschauen verzögert sich alles. 

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  • Potsdam – Einsteingarten kein GG geworden

    (Mail)

    tatsächlich wurde die von der Stadt geplante Grünfläche Ende April eingeweiht. Leider konnten wir als Bürger*innen wenig mitgestalten und somit ist daraus eher eine parkähnliche Anlage zur Erholung der Anwohnenden an einer dreispurigen Straße geworden.

    Nun mach ich mich wieder auf den Weg für eine andere Gemeinschaftsgartenfläche in unserem Quartier bzw. organisiere gerade mit unserer Nachbarschaftsinitiative eine Zukunftswerkstatt zu unserem Quartier und wie wir hier leben wollen.

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  • Berlin: GG Zaamdamer Straße macht Frühlingsfest

    seid herzlich eingeladen zum Frühlings-Garten-Fest im neu entstehenden Gartenprojekt, nahe dem Park am Buschkrug.

    Wir wollen euch und Ihnen den Garten als Ort der Begegnung, des Austauschs, des gemeinsamen Gärtnerns und der kulturellen Aktivitäten vorstellen.

    Es wird eine Gartenführung geben und Ihr erfahrt, wer bisher an der Entwicklung des Gartens beteiligt ist, 

    welche Möglichkeiten es zum Mit-Gärtnern gibt und wie ihr euch sonst  noch einbringen könnt.

    Wir werden grillen- vegetarisch und fleischig- es gibt Snacks und Getränke (gerne könnt ihr etwas zum Tisch beitragen:) und abends auch Musik.

    Ein neuer interkultureller Garten-Treffpunkt entsteht, kommt und seid dabei !

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  • Hamburg Großlohe: neuer Garten entsteht

    (Mail, Tel)

    InGa Großlohe e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit einem halben Jahr zur Realisierung eines Gemeinschaftsgarten-Projekts in Hamburg formiert hat (und von mir als Quartiersentwicklerin unterstützt wird). Wir sind bisher ca. 15 Mitglieder, wollen aber noch mehr werden. Für eine sehr große Fläche (eine sehr große sogar!) haben wir bereits eine Nutzungsvereinbarung mit dem Investor.

    Die Fläche ist 9Tm² groß, ein Acker, der als Ausgleichsfläche für die Ausdehnung eines Gewerbegebiets. In einem Beteiligungsverfahren war ein Ergebnis, dass ein GG gewünscht wird. Dieser soll nun Schritt für Schritt umgesetzt werden, auch Geflüchtete sollen einbezogen werden. (mehr …)

  • Karlsruhe: Ideenwerkstatt für neuen GG

    (Mail)

    Am Karlsruher Ostring wird Platz frei für ein neues gemeinschaftliches Gartenprojekt. Das bisher von einem Natursteinhandel als Schaugarten genutzte Gelände umfasst mehr als 5.700 Quadratmeter. Hier soll unter Beteiligung verschiedener Karlsruher Initiativen und Anwohner*innen schon bald ein lebendiger Ort für Begegnung, Kultur, Biodiversität und Naturerfahrung entstehen. Ein grüner Treffpunkt zum Säen, Wachsen, Ernten, Plaudern, Träumen und Verweilen. Von Gemüseanbau über Gartenkino bis Erntefest könnte hier so einiges Schönes möglich gemacht werden. Dazu bauen wir auf vielfältige Beteiligung.

    Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen – wir möchten von Beginn an möglichst viele Interessierte einbeziehen und gemeinsam die ersten Schritte der Umsetzung planen. In einer ersten Auftaktveranstaltung laden wir daher zu einer Geländebegehung und anschließenden Ideenwerkstatt ein. Wir möchten gemeinsam die Fläche ansehen und danach in einer offenen Runde Anregungen, Wünsche und Ideen sammeln (mehr …)

  • München: erstes Treffen für neuen GG in Giesing

    (Flyer im Foodhub, Signal)

    das Urban Gardening Giesing entsteht gerade auf dem Gelände des Familienbaum e.V.
    Ich bin grade noch bei der Mitstreiter*innensuche und hab schon sehr viele Rückmeldungen bekommen. Ich möchte gern, dass Menschen aus dem Viertel einen Garten gemeinschaftlich nutzen und verstehen dass das viel schöner ist, als einen eigenen Schrebergarten (an den man in München ja eh nicht ran kommt). 🙂
    Geplant sind für dieses Jahr 5- maximal 10 Hochbeete und die Erschaffung einer Oase für die Menschen, die hier leben und sich einbringen wollen. Wenn alles gut läuft dann kann man drüber nachdenken, im nächsten Jahr neue Räume zu erschließen und zum Beispiel den Hang noch zu bepflanzen. Ich treffe mich am Sonntag mit allen Leuten die mir bisher geschrieben haben (7 Parteien bisher) und dann sehen wir weiter (mehr …)

  • Stuttgart: Gemeiderat bewilligt 180.000 Euro für drei Gemeinschaftsgärten

    (Tel mit V. Remmler)

    Stadtacker Wagenhallen hat Gelder für den Umzug und für 1,5 Stellen bekommen. Eine Stelle, die den Umzug koordiniert und die halbe Stelle, um das pädagogische  Angebot u.a. mit zwei Grundschulen weiter zu führen bzw. auch auszubauen.
    Diese Förderung läuft nicht über das Förderprogramm des Stadtplanungamts und die V. Remmel, die Ansprechpartnerin für die GGs in Stuttgart war nicht involviert. Selbst nun zu beraten ist für sie schwierig, da das nun bei einer anderen Behörde aufgehängt ist.
    Auch Chloroplast hat 2 x 10.000 Euro vom Gemeinderat bekommen und im Rahmen des GartenleistungsFoPro sind nochmal 60.000 Euro vom Gemeinderat bewilligt worden: für einen neuen Garten am Hasenspielplatz.

    Die Zusammenarbeit mit anderen Behörden ist schwierig und vieles ist einfach unbekannt. So gibt es auch Gelder vom Umweltamt, die einfacher für die Initiativen zu bekommen sind, doch davon hat Viviann (die offizielle Ansprechpartnerin der Verwaltung) nur durch Zufall mitbekommen.

    Es gibt weitere Neuigkeiten aus Stuttgart: eine Initiative (in der auch Mitarbeiter*innen der Verwaltung privat dabei sind), hat ein großes Grundstück aufgetan, auf dem u.a. zwei baufällige Gewächshäuser stehen. Sie wollen gärtnern und es gibt genug Platz für weitere Gruppen. Nun geht es um die Finanzierung der Instandsetzung, der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 30.000 Euro – Dienstleistung durch einen Handwerker. (mehr …)

  • Berlin: Planungen für den Bellermanngarten im Gesundbrunnenviertel

    (NL)

    „In Abstimmung mit dem Straßen- und Grünflächenamt sowie dem Quartiersmanagement Badstraße beraten wir gerade über die Rahmenbedingungen der Gartennutzung.

    Das erste Treffen der neuen Gartengruppe (also Euch!) ist für März angesetzt, gebaut werden soll der Garten dann im April. Dazwischen haben wir noch einiges mit Euch zu beraten, zu entwerfen und auszuklabüstern! Weitere Informationen folgen an dieser Stelle!

    Eins steht schon fest: für die Hochbeete, Sitzgelegenheiten und andere Ausstattungselemente wollen wir so weit wie möglich auf neue Materialien verzichten und recherchieren bereits fleißig zu Upcycling und nachhaltigen Lösungen. Wir freuen uns schon sehr, uns mit Euch dazu auszutauschen!

    Ende Februar wird schon mal ein Infohäuschen am Kiezblock aufgestellt, um auf den zukünftigen Garten aufmerksam zu machen und das uns in den kommenden Monaten als Materiallager zur Verfügung stehen wird.

    Wir freuen uns riesig, dass Ihr dabei seid und mit uns den ersten Kiezblock in Berlin Mitte zu einem grünen Ort der Begegnung macht. So geht Klimaanpassung im Kiez!“

    -> Auftrag hat GruppeF

    Info an mich war. Der Träger GruppeF hat seit 2 Jahren ein Projekt im Quartiersmanagementgebiet Badstraße und ein Ergebnis dieses Projektes „KlimaKiez“ hat das Straßen- und Grünflächenamt Berlin-Mitte das neue urban-gardening-Projekt geplant. Es wurden also die entsprechenden Bürgerbefragungen durchgeführt und der Nachbarschaftsgarten war der Hauptwunsch der Anwohnenden, da sich das mit dem Ziel Verbesserung des Stadtklima durch Stadtgrün deckt, wird dieses Projekt nun weiter geplant. (mehr …)

  • Berlin-Mitte: neuer Nachbarschaftsgarten geplant

    (Mails)

    Bei uns im Kiez lässt der Bezirk Mitte einen großen neuen Nachbarschaftsgarten entstehen, Träger und Ort steht fest. Der Träger für den neuen großen Nachbarschaftsgarten ist GruppeF https://gruppef.com/
    Er wird Bellermannstraße/Grüntalerstraße entstehen.

    Der Träger GruppeF hat seit 2 Jahren ein Projekt im Quartiersmanagementgebiet Badstraße und ein Ergebnis dieses Projektes „KlimaKiez“ hat das Straßen- und Grünflächenamt Berlin-Mitte das neue urban-gardening-Projekt geplant. Es wurden also die entsprechenden Bürgerbefragungen durchgeführt und der Nachbarschaftsgarten war der Hauptwunsch der Anwohnenden, da sich das mit dem Ziel Verbesserung des Stadtklima durch Stadtgrün deckt, wird dieses Projekt nun weiter geplant. (mehr …)

  • Kön: neuer Gemeinschaftsgarten geplant

    (Mail)

    Das Projekt gesund hoch3 hat zum Ziel , gesundheitliche Chancengleichheit in den Kölner Stadtteilen Mühlheim, Buchforst und Buchheim zu verbessern. Über das Projekt gibt es eine Arbeitsgruppe in Buchforst, die sich insbesondere mit umweltsbezogenen Themen auseinander setzt (Müll-Situation in Buchforst, Baum(scheiben)patenschaften und Stadtbegrünung)

    Ziel der AG ist die Nachbarschaft bzw. das Veedel grüner und umweltbewusster zu gestalten. In diesem Rahmen würde eine kleine Gruppe engagierter Buchforster:innen u.a. gerne ein Gartenprojekt in der eigenen Wohnungseigentümer:innengemeinschaft ins Leben rufen. Dafür brauchen Sie die Unterstützung der Nachbarschaft.

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  • Buxtehude: Stadt plant Gemeinschaftsgarten

    (Mail)

    Die Hansestadt Buxtehude plant gemeinsam mit Bürger:innen, Vereinen und der Volkshochschule einen Begegnungsgort und Gemeinschaftsgarten im Süden Buxtehude. Die Hansestadt hat im Jahr 2020 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen und das damit gewonnen Preisgeld in Höhe von 30.000€ soll helfen, dieses partizipative Projekt im Jahr 2022 anzustoßen.

    Aktuell planen wir erste Veranstaltungen auf der Fläche (Ein Winterfest mit der Lebenshilfe, eine Bastelaktion mit einem lokalen Kindergarten, eine Samen und Pflanzentauschbörse) um den Bekanntheitsgrad des Projektes zu steigern. Parallel beschäftigt sich eine Schüler:innengruppe Ende Januar mit dem Thema Bürger:innenbeteiligung und Aktivierung weiterer Akteure im Stadtteil.

    Im Sommer möchten wir eine gemeinschaftliche Umgestaltungsaktion des Platzes durchführen (mehr …)

  • Hamburg: neuer Garten entsteht

    der Oberhafengarten ist offen für alle.

    Es handelt sich um eine öffentliche Fläche der Stadt die durch die Hafencity GmbH verwaltet wird.

    Ich bin Vertreterin der NutzerInnen des Kultur- Und Kreativquartierts Oberhafen und wir arbeiten seit Beginn der Planung der Grünfläche (6.000qm) dadran an dieser Stelle keinen Park sondern einen Naturgarten entstehen zu lassen. Nun ist die Bauphase (überwiegend) abgeschlossen und wir können nun mit der Nutzung beginnen.

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  • Meinerzhagen: viele neue Gartenprojekte geplant, u.a. ein IG

    (alerts)

    Unmittelbar im Herzen der Stadt Meinerzhagen soll eine neue Gartenlandschaft entstehen.

    Meinerzhagen – Was sich im Ausschuss für Klima, Planung, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt noch recht nüchtern unter dem Tagesordnungspunkt „Aufwertung des Grünzugs Himmecke“ fand, entpuppte sich als Großprojekt mit einem Investitionsvolumen von knapp einer halben Million Euro.

    Die Himmecke erstreckt sich von der Gericht- über die Haupt- bis zur Hochstraße. In diesem Bereich befinden sich Gärten, Bäume, Wege und Wiesen – und auch ein Bikepark ist dort angesiedelt. Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck stellte die Planungen im Ausschuss vor: „Die Himmecke ist ein schöner Grünzug mitten in der Stadt. Wir wollen ihn aufwerten und zu einem Begegnungsraum für Jung und Alt machen. Der Wildwuchs soll beseitigt werden. Dazu hat sich eine lokale Aktionsgruppe des Zusammenschlusses ,Oben an der Volme’ Gedanken gemacht“, erläuterte er.

    Die Finanzierung soll so sichergestellt werden: 300 000 Euro könnten im Rahmen des Leader-Förderprogramms mit 65 Prozent vom Land bezuschusst werden. 145 000 Euro sind bereits in den städtischen Haushalt 2022 eingestellt. Unter dem Strich würde bei einem Gesamtvolumen von 445 000 Euro der Eigenanteil der Stadt also 250 000 Euro ausmachen. Und das ist geplant:

    Raum für Begegnung
    Es soll ein „Begegnungsraum zwischen den Generationen und Kulturen entstehen. Eine ökologische und gestalterische Aufwertung soll vorgenommen werden, in der auch die einstige historische Selbstversorgung der Stadtbewohner erlebbar gemacht wird. Ein Erholungs- und Naturerlebnisraum wird angestrebt.
    Ein Platz mit AussichtIm Bereich des schon vorhandenen Spielplatzes – der dann verlegt würde – soll ein „Aufenthaltsbereich mit einer tollen Aussicht über das Stadtzentrum bis zur Johanneskirche“ angelegt werden, inklusive Bänken und Waldsofas.

    Neue Bepflanzung
    Geplant ist die Ergänzung der Vegetation zur Erhöhung der Artenvielfalt und Biodiversität sowie des Erlebniswertes der Grünflächen.

    Interkultureller Garten
    In einem Teilbereich unweit der Einmündung Hauptstraße/Gerichtstraße werden gärtnerisch genutzte Flächen zu einem „interkulturellen Garten“. Dazu soll ein Verein gegründet werden, der die Bewirtschaftung übernimmt. Dabei will die Stadt begleitend aktiv werden.

    „Kinder-Garten“
    Ein Teil des ehemaligen Pfarrgartens soll für den in unmittelbarer Nähe gelegenen Evangelischen Kindergarten in einen Nutzgarten umgewandelt werden. Durch eine geplante Kooperation mit der Kita ist beabsichtigt, „das Verantwortungsgefühl und Engagement der Kinder zu steigern, sowie das Interesse der Kinder an Naturzusammenhängen zu wecken. Im Rahmen einer „Ackerdemie“ könnten Kinder dann beispielsweise selbst Gemüse anbauen. (mehr …)

  • Oldenburg: Campus Garten geplant

    (Mail)

    wir, einige Student:innen der Universität in Oldenburg, wollen einen Campusgarten von 100 m² bei uns auf dem Unigelände anlegen. Die Genehmigung und das begleitende Seminar stehen. Jetzt geht es an die Planung und hoffentlich bald auch an die Umsetzung des Projekts (mehr …)

  • Berlin: in Prenzlauer Berg entsteht ein neuer GG

    Vom Bezirksamt:
    Prenzlauer Berg bekommt einen neues Urban-Gardening-Projekt: An der Wendeschleife der Straßenbahn in der Björnsonstraße soll in Zusammenarbeit mit der Kleingartenanlage Bornholm I ein offener Gemeinschaftsgarten für die ganze Nachbarschaft entstehen. Der neue „Schleifengarten“ wird ab November 2021 von der Kleingartenanlage Bornholm 1 gemeinsam mit Senat und Bezirk, Gärtner:innen sowie Anwohner:innen aufgebaut. Ab Frühjahr 2022 soll losgegärtnert werden.

    Der Kleingartenverein „Bornholm I“ ist Träger der Gemeinschaftsgartens, etliche Gärtner:innen aus dem Verein unterstützen das Projekt aktiv. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz fördert die Umgestaltung der 800 Quadratmeter großen Fläche finanziell und inhaltlich. Aktiv begleitet wird das Pilotprojekt des Gemeinschaftsgartens in einer Kleingartenanlage vom Bezirk Pankow, der den Umbau der Fläche bereits vorantreibt, sowie von der gemeinnützigen Organisation „soulgardenberlin“, die in Berlin bereits mehrere Gemeinschaftsgärten aufgebaut hat und von der Senatsverwaltung mit der Begleitung des Aufbaus dieses Gartens beauftragt wurde.

    Weitere Unterstützung soll und wird in den kommenden Monaten gefunden. Einzelpersonen sind ebenso willkommen wie Institutionen (Schulen, KiTas, Wohngruppen etc.).
    Größe: 800 m²

    Beschaffenheit der Fläche: derzeit noch alte Garagen aus DDR-Zeit, darunter Schotter, Bauschutt; Baumbestand, „verwilderte“ Vegetation

    Versorgung: Strom- und Wasseranschluss wird eingerichtet, kein Abwasser

    Eigentümer: Bezirksamt Pankow von Berlin

    Als erstes gab es online die Möglichkeit, Wünsche und Ideen einzubringen, am 27.10. soll ein Workshop stattfinden, der auf der Site aber nicht weiter beschrieben wird:
    https://mein.berlin.de/projekte/entstehung-des-gemeinschaftsgartens-schleifengarte/

    (Tel mit Keya, Soulgarden -> wurde vom BA mit Begleitung des Gartens beauftragt):
    In Berlin haben die Kleingärten die „Order“ sich zu öffnen. Wenn ihr blieben wollt, dann öffnet euch und macht was für die Allgemeinheit.
    Die Anlage Bornholm I hat letztes Jahr einen Zaun abgebaut und ein Wegeleitsystem angebracht, ist jetzt fast wie in einem Park.
    Mit zwei KG-Vereinen gibt es Pilotprojekte, GGs einzurichten. Neben Bornholm in Pankow ist das ein KG-Verein am Ferbelliner Platz in Wilmersdorf. Es gab für die Begelitung der beiden Projekte (Aufbau einer Gruppe, die das dann nach einem Jahr selbständig machen kann) eine Ausschreibung vom Senat. Soulgarden hat sich auf das Pankower Projekt beworden und es bekommen. Diese Art von Beauftragung ist für sie auch neu. Bisher müssten sie selber Anträge stellen, um GGs aufzubauen und zu begleiten. In Pankow ist der KG-Vorstand sehr aktiv und rührig. Auch die Nachbarschaft ist involviert und heute (27.10.) gibt es den Auftaktworkshop, in dem die Wünsche abgefragt werden. Die Fläche ist eine Anrainer-Fläche, die dem Bezirk gehört. Hier waren noch alte Garagen drauf, doch wurde die Fläche für das Projekt inzwischen beräumt. Träger für den GG ist der Kleingarten. (mehr …)

  • Wuppertal: neuer GG in Langerfeld geplant

    (alerts)

    Gegenüber dem Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde in Langerfeld gibt es eine große Wiese, die früher ein Friedhof war. Die Fläche wird aktuell nur gelegentlich für Gruppenspiele der Jugendlichen, Open-air-Gottesdienste oder Stadtteilfeste genutzt. Immer wieder sind an die Kirchengemeinde kreative Ideen herangetragen worden, was man auf dieser Wiese alles machen könnte. Viele Ideen drehten sich um die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit, aber auch um Begegnung und Gemeinschaft.

    Daher hat die Kirchengemeinde aus Mitgliedern des Presbyteriums und einigen Engagierten aus dem Quartiersprojekt „Tuhuus“ eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um die Wiese zu einem „Garten der Begegnung“ zu gestalten. So soll jetzt ein Begegnungsort entstehen, der Generationen verbindet sowie die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit kreativ umsetzt.

    Dafür wurde ein Ideenwettbewerb ausgerufen. Es werden „Mitmacher“ aus dem Stadtteil gesucht. Zehn Einrichtungen und Einzelpersonen sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Vorschläge eingereicht, die sie modellhaft in einer Schubkarre gestalten. Die Schubkarren werden am heutigen Samstag von 15 bis 17 Uhr am Gemeindehaus in der Inselstraße ausgestellt.

    Eine Jury prämiert die Schubkarren, aber natürlich geht niemand leer aus. In der Jury sitzen Andreas Bialas als Bezirksbürgermeister, Constanze Klee von der Gemeinschaftsstiftung der Sparkasse, Antonia Dinnebier (Geschäftsführerin von Schloss Lüntenbeck und engagierte Landschaftsplanerin) sowie Christian Buschmann, Presbyteriumsmitglied und Förster der Stadt Wuppertal.

    „Wir sind als Arbeitsgruppe begeistert von der Resonanz und den tollen Ideen. Kindergärten und Seniorengruppen beteiligen sich, aber auch Einzelpersonen. Sie bringen nicht nur gute Ideen ein, sondern auch die Bereitschaft mitzumachen. So hat beispielsweise ein Hobby-Imker sich schon bereit- erklärt, Bienenstöcke auf dem Gelände zu betreuen“, berichtet Pfarrerin Heike Ernsting. Aus den verschiedenen Ideen will die Arbeitsgruppe ein Gestaltungskonzept für die gesamte Wiese entwickeln, das, so ist die Hoffnung, mit Spenden und Fördergeldern realisiert werden kann. Interessierte sind eingeladen, an der Ausstellung und der Prämierung teilzunehmen.

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/langerfeld-beyenburg/ein-garten-der-begegnung-in-wuppertal-langerfeld_aid-62837075 (mehr …)

  • München-Giesing: Familienbaum will Nachbarschaftsgarten aufbauen

    (Projektberatung)
    Das „alternative Familienzentrum“ Familienbaum in Untergiesing ist eine Freifläche, auf der zwei Jurten, ein Carport, zwei Bauwägen und eine Komosttoilette stehen. Es gibt einen kleinen Spielplatz, viel Wiese und viel Überwucherung. Auf der Fläche waren vorher Schrebergärten, die Fläche hat ein Investor gekauft, der dort eigentlich Studiappartements bauen möchte. Eine Bürgerini darf das Gelände zwischennutzen, Nutzer*innen sind aber die Familien, die die Angebote des Vereins Familienbaum wahrnehmen. Familienbaum hat keinen Kontakt mit dem Besitzer. Sie nehmen aber an, dass sie das Gelände noch länger werden nutzen können, da wegen der geplanten Südtrasse der/für die Bahn dort nicht gebaut werden darf. Die Südtrasse ist aber derzeit wohl nicht aktuell in Planung. Die Kneipe „Gans woanders“, die in unmittelbarer Nähe ist, hat einen Zwischennutzungsvertrag für fünf Jahre bekommen.
    Es gab schon Hochbeete auf der Fläche, die aber nicht mehr genutzt wurden und verfielen, so dass sie abgebaut wurden. Jetzt möchte die Kerngruppe des Familienbaums (ca. 10 – 15 Leute) gerne einen Nachbarschaftsgarten aufbauen.
    Sie wollen als erstes eine Infoveranstaltung für die Nachbarschaft organisieren und Interessierte finden. (mehr …)

  • Olpe: Gemeinschaftsgärten Verein gegründet

    (alerts/tel)

    Matthias Koch, einer der Gründer des neuen Vereins, ist duch seine Töchter auf Allmende-Kontor/P-Garten etc. in Berlin aufmerksam geworden, hat über sein Imker-Hobby die Pflanzestelle und Finkennest in Köln besucht und wollte dann auch bei sich vor Ort einen GG haben.
    Die Gründungsveranstaltung war ein voller Erfolg, ein Gründungsmitglied ist jemand, der in der Stadtverwaltung arbeitet und von dieser Seite aus das Projekt mit vorantreiben möchte (in den Verein ist er als Privatperson eingetreten).

    Artikel zur Gründungsveranstaltung

    Olpe. Der Verein „Gemeinschaftsgärten Olpe“ wird am Donnerstag, 19. August, gegründet. Matthias Koch und Alice Holterhoff laden alle interessierten Personen ab 19 Uhr ins Kolpinghaus Olpe ein. Jeder ist willkommen – ganz egal, ob bereits Erfahrungen im Gärtnern vorhanden sind oder noch nicht. Auch wer bereits einen eigenen Gemüsegarten hat, aber gerne mit anderen Menschen Saatgut oder vorgezogene Pflänzchen, vielleicht auch später die Ernte tauschen möchte, ist eingeladen.

    Der Verein sieht sein Ziel im gemeinschaftlichen Aufbau von Gemeinschaftsgärten in Olpe. Dabei soll das generations- und kulturübergreifende Erleben der Gemeinschaft und der Aufbau von neuen Kontakten, aus denen Freundschaften werden können ebenso wichtig sein, wie z.B. der Erhalt von alten Obstbaumsorten oder der Austausch und die Weitergabe von handwerklicher Techniken im Obst- und Gemüseanbau.

    Hierbei steht die Frage der Nachhaltigkeit, des ökologischen Anbaus und der Erhalt der Biodiversität im Vordergrund.

    https://www.lokalplus.nrw/nachrichten/verschiedenes-olpe/olper-buerger-gruenden-einen-gemeinschaftsgarten-verein-50777 (mehr …)

  • München: Muffathalle – Mitarbeiter*innnen und GG entstehen

    (telefonat)
    Die Prinzessinnengärten bauen gerade an der Muffathalle zunächst einen Mitarbeiter*innengarten und ab März 2022 dann einen GG auf. Der Mitarbeiter*innengarten wird Ende Juni in Form von Workshops partizipativ gestaltet, für den GG, der in den öffentlichen Grünflächen auf 2 Flächen entstehen soll, müssen noch Genehmigungen etc. eingeholt werden.
    Eine grüne Stadträtin (Namen wußte Robert nicht) unterstützt das Vorhaben. (mehr …)

  • Grüne Unterföhring stellen (erneuten) Antrag für GG

    (mail)

    . Am vergangenen Wochenende hat unsere Fraktionsvorsitzende Gisela Fischer nun den Antrag im Anhang [siehe Seafile/Urbane Gärten/Politik] gestellt und wenn alles gut läuft wird in der Mai Sitzung (12.05.) im Gemeinderat abgestimmt. Den planerischen Input haben Michael (Dr. Michael Heere hat bei unserem Stammtisch das Garchinger Projekt der TUM) und ich gemeinsam erstellt.
    Ein Grundstück nahe der Kleingartenanlage ist auch schon im Gespräch. Noch nicht 100%ig konkret, aber auch der Helferkreis hat Interesse bekundet, ein integratives Projekt im Rahmen des Gemeinschaftsgartens zu initiieren.

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  • Freiluftkino in Magdeburg: im Innenhof mit Gartenprojekt

    (alerts)
    Im Magdeburg wird ein Kino saniert. Im Innenhof soll ein Freilichtkino innmitten eines Gartenprojekts entstehen

    […]
    Und tatsächlich ist dies gelungen. 39.609 Euro haben Freunde und Unterstützer des Studiokinos in den vergangenen Wochen gespendet. Vereinschef Frank Salender freut sich natürlich: „Das trägt ungemein und macht einen Stolz.“
    Kino-Innenhof herrichten

    Er weiß, dass das Studiokino Stammbesucher und Fans hat, die spendeten, doch dass sich auch so viele beteiligten, die keine direkten Filmfans sind, beeindrucke und bestätige ihn in dem Mammutprojekt „Sanierung“. Das Geld, das über den Eigenanteil hinausgeht, kann der Verein gut gebrauchen. Schließlich gibt es kaum eine Ecke, die nicht angepackt werden muss. Vor allem möchte der Verein aber auch den Innenhof, der den wenigsten bekannt sein dürfte, herrichten. Geplant ist ein Freiluftkino, das in einen urbanen Garten integriert ist. Hierfür erarbeitet Salender mit Quartiersmanagerin Franziska Müller und weiteren Partnern ein Konzept, dass die Bewohner der Neuen Neustadt einbezieht.

    Gemeinsam mit den Menschen, die rund um das Moritzplatzquartier leben, soll der Garten angelegt und bewirtschaftet werden. In Hochbeeten soll es grünen und blühen. Tomaten, Radieschen, Erdbeeren – „Urban Gardening“ sei das Stichwort. Und inmitten dieser rund 300 Quadratmeter großen Oase sollen etwa 100 Kinofans künftig Filme schauen können. Die Leinwand sei bereits befestigt. Im Moment teste man eine App, die es ermöglicht, den Ton des Filmes übers Handy zu hören, verrät Frank Salender.
    Filmstart Ende April 2021

    Mit der Begrünung wollte der Verein bereits am 1. April 2021 beginnen.[…]

    https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/kultur-neues-freilichtkino-fuer-magdeburg

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  • Penzberg: Antrag für Fläche für GG

    (alerts)

    Penzberg – Städte haben ihrer Bevölkerung schon im 19. Jahrhundert Flächen für den städtischen Gartenbau überlassen. Damals ging es darum, die Versorgungslage zu verbessern. Auch Schrebergärten erfüllten oftmals diesen Zweck. In jüngster Zeit erfährt dieser städtische Gartenbau eine neue Blüte, oft unter dem Namen „Urban Gardening“ oder „Urbaner Gartenbau“. Heute geht es eher um Naturverbundenheit, nachhaltigen Konsum und Gemeinschaft.

    Die Fraktion von „Penzberg miteinander“ (PM) hat nun einen Antrag im Rathaus eingereicht, mit dem Vorschlag, eine städtische Fläche für einen Gemeinschaftsgarten freizugeben. Die Stadt, so der Wunsch, soll prüfen, „ob es ein zentral gelegenes und gut erreichbares Areal für diesen Zweck gibt“. Zugleich soll sie ausloten, ob Interesse daran in der Bevölkerung sowie in Schulen besteht. Die PM-Fraktion liefert auch Vorschläge mit, wo so ein Gemeinschaftsgarten entstehen könnte. Eine gut erreichbare, zentral gelegene Fläche wäre der Skulpturengarten am Schlossbichl nahe dem Gymnasium und der Realschule, so die Fraktion. Ein Garten dort könnte ihrer Ansicht nach auch gut von den Schulen für Unterrichtsprojekte genutzt werden. Ein anderer Vorschlag ist, „obwohl weniger zentral gelegen“, der alte Bahndamm, der als Fuß- und Radweg bereits wie ein Naherholungsgebiet genutzt werde. Um eine passende Fläche zu finden, empfiehlt sie, auch in das Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zu blicken, in dem die Grünflächen der Stadt verzeichnet sind.

    Derartige Gemeinschaftsgärten gibt es unter verschiedenen Namen auch in der Region. In Münsing betreibt der örtliche Gartenbauverein ein „Gardensharing“. Das heißt: Mehrere Hobbygärtner teilen sich ein Grundstück. In Benediktbeuern ist es die Gemeinde, die seit einigen Jahren eine Fläche zur Verfügung stellt. Seit 2017 gibt es den „Tölzer Acker“. 2019 entstand der Gemeinschaftsacker in Seeshaupt. Weitere Gemeinschaftsgärten gibt es in Seehausen, Geretsried und Lenggries, sehr viele zudem in München.

    Wie wichtig das Gärtnern ist, hat nach Ansicht von „Penzberg miteinander“ die Diskussion um die Breitfilz-Anlage gezeigt. Einen neuen Schub hätten naturverbundene Freizeitbeschäftigungen in der Umgebung durch die Corona-Pandemie erfahren. Im Kern, so die Fraktion, geht es bei Gemeinschaftsgärten oder „Urbanem Gärtnern“ um folgendes: Städtische Flächen würden grüner und schöner, die Kunst des Gärtnerns werde im Wissen der Bevölkerung verankert, das Bewusstsein für die Herkunft der Nahrung werde geschärft, und gemeinschaftliches Handeln wirke der Isolation und der Bildung von Vorurteilen entgegen. Ebenso sieht sie in einer naturnahen Gartengestaltung die Möglichkeit, die Artenvielfalt zu erhalten.

    Anhand von Beispielen aus Großstädten erklärt die Fraktion, dass es gleichgültig sei, ob Gemeinschaftsgärten „zwischen Wohnhäusern liegen, von tosendem Verkehr umgeben auf einem brachliegenden Platz oder sogar lediglich am Rand von Straßen.“ Nur gut erreichbar müssten sie sein. Das, schreibt sie, unterscheide sie von den eher am Ortsrand liegenden Gemeinschaftsäckern, die in jüngster Zeit ebenfalls immer öfter entstehen, um die Möglichkeit zum Gemüse- und Obstanbau zu geben. Durch neu belebte innerstädtische Grünflächen, heißt es im Antrag zudem, erhielten nicht nur Bürger die Möglichkeit zu Kreativität und Geselligkeit, die oft liebevoll gepflegten Gärten könnten auch stilbildend auf private Freiflächen wirken.

    https://www.merkur.de/lokales/weilheim/penzberg-ort29272/gemeinsam-saeen-und-ernten-in-der-stadt-90230424.html (mehr …)

  • Neuanfang von IG Klösterchen Aachen

    (Mail)

    Es war das Jahr 2011, als sich die Verantwortlichen des „Förderverein Arbeit, Umwelt und Kultur in der Region Aachen e.V. zusammen mit den Akteuren im „Soziokulturelles Zentrum Klösterchen“ entschlossen, direkt neben dem stadtteilprägenden Kulturgebäude an der Dahlemer Straße 28 in Herzogenrath einen ganz besonderen Garten ins Leben zu rufen, der nicht nur vom Pflanzgut her, sondern auch seitens der Engagierten Integration als oberstes Ziel setzte. Damals, vor allem aber auch in den Folgejahren, als die Zahl der Geflüchteten erneut wuchs, war dieser Garten ein Ort des gemeinsamen Treffens und Arbeitens und so wuchs die Interkultur auch als Schwerpunkt der soziokulturellen Arbeit im Klösterchen. Wie es bei solchen Angeboten üblich ist, so ebbte mit der Zeit auch das Interesse an der Gartenarbeit etwas ab, ohne dass die Integrationskraft dort vollends erloschen wäre. So sollen die ersten erhofften Kulturöffnungsperspektiven in der Pandemie gerade auch jetzt mit der Gartenarbeit am Klösterchen impulsiert werden, weil das gemeinsame Gärtnern draußen mit der entsprechenden Abstandshaltung unproblematisch ist und andererseits nach Beginn des meteorologischen Frühlings jetzt natürlich alles getan werden muss, um die Böden für die Aussaat vorzubereiten. Darüber hinaus sehen die Verantwortlichen dort in der gemeinsamen Arbeit von Deutschen und Geflüchteten eine äußerst positive Kooperation auch in der Hinsicht, einander besser kennenzulernen. Wer sich für den Neuanfang der Gartenarbeit [kann sich bei xyz melden] (mehr …)

  • Ingolstädter Grüne: Landesgartenschau-Gelände soll Gemeinschaftsgarten werden

    (alerts)
    Am 21. April soll die Landesgartenschau in Ingolstadt eröffnet werden. Um die Nutzung nach der Gartenschau geht es der Stadtratsfraktion der Grünen. Sie hat deshalb ein Schreiben an Oberbürgermeister Christian Scharpf gerichtet. Die Partei hofft, dass über die Pflege und den Unterhalt des Parks durch das Gartenamt mit städtischen Mitteln hinaus „auch Ideen und Initiativen von Seiten der Bürgerschaft“ eingebracht werden können. Aus diesem Grund sei die Initiativgruppe „Gemeinschaftsgarten für die Menschen der Stadt“ an die Partei herangetreten, eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die auf einem geeigneten Grundstück auf dem Gartenschaugelände einen Garten errichten wollen, „der viele Möglichkeiten in sich vereinen könnte: als Schul- und Naturbildungsgarten, als Ort, wo gärtnerisches Wissen weitergegeben wird und wo Menschen mit und ohne Behinderung beim Säen, Pflanzen und Ernten aktiv werden können, als Ort der Begegnung für die Bewohner*innen des nahen Piusviertels“.

    Die Initiativgruppe hat dafür den Garten des Umweltministeriums auf dem Gelände mit Pavillon, Terrasse und Unterstand ins Auge gefasst. Es hätten bereits Gespräche stattgefunden. Das Umweltministerium zeige sich gegenüber der Idee „sehr augeschlossen“, heißt es in dem Schreiben an den Oberbürgermeister.

    Die Stadtratsfraktion der Grünen schlägt vor, dass die Stadt Ingolstadt mit dem Umweltministerium in Verhandlung tritt, dass der künftige Arbeitsaufwand und die Kosten für den Erhalt vorab ermittelt werden sollen. Und man hofft auf die Unterstützung durch interessierte Bürgerinnen und Bürger, Zielgruppen und Institutionen.

    Die Landesgartenschau in Ingolstadt soll vom 21. April bis zum 3. Oktober dauern.

    https://www.ingolstadt-today.de/news/ingolstaedter-gruene-landesgartenschau-gelaende-soll-gemeinschaftsgarten-werden-a-32552 (mehr …)

  • Wohnquartier in Stemwede-Levern. Planung für GGs und Offene Werkstatt

    (alerts)

    Das künftige „Wohnquartier am historischen Ortskern“ steht zurzeit zwar erst nur auf dem Papier, doch die Planungen schreiten voran.
    Das Besondere an dem Areal: Es wird kein klassisches Baugebiet mit ausschließlich Einfamilienhäusern, wie es von der Gemeinde Stemwede schon oft geplant und vermarktet wurde.
    In Levern entsteht vielmehr ein durchmischtes Quartier verschiedener Wohnformen, in dem Jung und Alt, Familien und Singles ein neues Zuhause finden. Soziale, gesellschaftliche Nutzungen und Dienstleistungsangebote ergänzen das Wohnen in einem ökologisch sehr grünen und differenzierten Wohngebiet. […]

    Grundsätzlich sollen auf dem 27.000 Quadratmeter großen Grundstück am Kalberkamp , direkt neben der Leverner Hauptstraße, 67 Gebäuden mit 167 Wohneinheiten entstehen. Es gibt 113 oberirdische Stellplätze für Fahrzeuge und – in einer großen Tiefgarage – weitere 99 Stellplätze. Es wird zudem 7 Carsharing-Plätze geben.

    Die Gemeinschaft der Bewohner wird bei diesem Projekt großgeschrieben. So sind im Wohnquartier unter anderem ein Nachbarschaftstreff, eine Offene Werkstatt sowie Flächen für Gemeinschaftsgärten geplant. In letzterem kann Mikro-Landwirtschaft betrieben werden – das so genannte Urban Gardening. Dieser Trend kommt aus Großstädten wie Berlin. Der Garten dieser Art in Levern soll der Quartiersgemeinschaft als genossenschaftlich genutzte Fläche dienen. […]
    Einen breiten Raum nimmt ohnehin die Ökologie in dem Konzept ein. Schottergärten sind verboten, auf jedem Grundstück ist ein Baum zu pflanzen. Die Bewohner müssen alle nicht befestigten Flächen auf ihren Grundstücken „naturnah und gärtnerisch gestalten“. Das gilt auch für alle öffentlichen, nicht befestigten Flächen. Ein hohes Maß an Pflanzenvielfalt wird empfohlen. Es sollen heimische Gewächse sein, die nach Möglichkeit auch mit den Folgen des Klimawandels einigermaßen gut klar kommen, also nicht zu empfindlich gegenüber lang anhaltenden Trockenperioden sind.
    https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Minden-Luebbecke/Stemwede/4370925-Verschiedene-Wohnformen-und-viel-Oekologie-Wohnquartier-in-Stemwede-Levern-soll-ein-Sahnestueck-werden-Es-gibt-sogar-Gemeinschaftsgaerten (mehr …)

  • In Dießen soll ein GG entstehen

    (Mail, Tel)
    Wir (vier Dießener) sind im Moment dabei, die „Klimalobby Dießen“ zu gründen und damit verschiedene konkrete Projekte zum Klimaschutz und zur Umweltbildung anzustoßen. Eines davon ist das Vorhaben „Gemeinschaftsgarten“. In Dießen würde ich im nächsten Schritt die Gemeinde ansprechen, ob evt. eine gemeindliche Fläche zur Verfügung stehen könnte.
    -> sie wissen noch nicht so genau, ob es eher ein Selbsternteprojekt wie in der Nachbargemeiden werden soll
    auf jeden Fall wollen sie das Projekt gemeinschaftlich mit Interessierten planen (mehr …)

  • In München Berg am Laim soll eine Brache u.a. für gemeinschaftliches Gärtnern in Hochbeeten zwischengenutzt werden

    (alerts)

    Pop-up-Wiese zwischen Hochbeeten

    Nach dem Abbruch der Bauruine erstreckt sich auf dem Grundstück der einst geplanten Griechischen Schule auf gut 1,5 Hektar eine triste Schotterfläche. Bis hier das neue Schulprojekt realisiert wird, dürften noch Jahre vergehen – Zeit genug, die Brache erblühen zu lassen, findet nicht nur der Bezirksausschuss (BA 14). Dessen Anregung, auf dem Grundstück eine Langgras- und Wildblumenwiese anzulegen, greift das Kommunalreferat auf und sagt zu, auf einer Teilfläche eine Pop-up-Wiese anzulegen. Die vorbereitende Anlage eines Oberbodens sei ab Frühjahr möglich. Auf weiteren Teilflächen ist außerdem ein Urban-Gardening-Projekt mit Hochbeeten geplant, das von den Stadtgütern begleitet werden soll. Anders als in einem Schreiben an den BA vom Dezember angegeben, sei aber nicht geplant, die grüne Zwischennutzung durch gewerbliche Verwertung einer Teilfläche zu finanzieren, wie eine Sprecherin des Kommunalreferats inzwischen klarstellt.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/berg-am-laim-pop-up-wiese-zwischen-hochbeeten-1.5209057 (mehr …)

  • GG in München Haidhausen: Verein gegründet, kann Dach für andere werden

    (Mail)

    16.02.2021 hatten wir eine gute Gründungsversammlung. Wir sind jetzt quasi der als Träger der „Nachbarschaftsgärten Haidhausen e.V. i. Gr.“ und der Nachbarschaftsgarten heißt „Kirchen Ecke Seerieder“ – sehr vorsichtig von Gartenbau Baureferat LH München mit 5 Hochbeeten erlaubt. Gut zu wissen für Sie: Wir haben in der Satzung extra die Möglichkeit für die Bildung von Vereinsabteilungen eingebaut. D.h. wenn jemand in der Umgebung eine Grünfläche findet, kann er/sie bei uns im Verein „unterschlüpfen“ mit eigener Kasse und so autonom wie möglich und muss nicht den administrativen Aufwand zur Gründung betreiben. Die Satzung etc. ist auf dem Weg zum Notar für die Eintragung etc.

    Hochbeet-Bau soll im März/April hoffentlich stattfinden (mehr …)

  • weiterer GG in Haar geplant

    (MAIL)
    Gemeindegärten „Haar zum Anbeißen“

    Unseren Garten gibt es schon sein 7 Jahren und entstand aus einer Kindergarten-Gemeinschaft. Mit 15 Nationen (unter ca. 30 aktiven Gärtner) würden wir diesen als multikulturellen Garten bezeichnen.

    Uns liegt auch viel daran auch die Kinder für Garten zu begeistern. Hier arbeiten wir eng mit Kindergarten und dazugehörigen Hort-Gruppe zusammen. Wir sind auch mit der Ganztagsschule im der Planung, die leider jetzt durch die Corona vorübergehend verschoben ist.

    Zur Zeit sind wir an der Umsetzung von einem neuen Garten für junge Familien, beschäftigt.

    (mehr …)

  • In Neumarkt an der Oberpfalz werden zwei Gärten geplant

    (Mail)

    Ein urbaner Garten des OGV und Gespräche und Gruppenfindung für einen interkulturellen Garten außerhalb des OGV.
    Der urbane Garten hat zwar einen Ort, an dem er voraussichtlich realisiert wird, der interkulturelle Garten hat noch keinen möglichen Ort und auch nur eine kleine Gruppe.


    (mehr …)

  • VHS Lindau legt IG an

    (Tel)
    In Lindau findet 2021 die Bundesgartenschau statt. Die VHS hat dort nach längeren Verhandlungen nun eine Fläche bekommen, um einen IG anzulegen. Motivation ist es, den Menschen aus verschiedenen Kulturen, die an der VHS an BAMF (Sprach)Kursen teilnehmen, eine Möglichkeit zu geben, (weiter) zusammen zu kommen und mit Muttersprachler*innen in Kontakt zu kommen. Zudem soll der Garten ein Ort werden, an denen mitgebrachte Fähigkeiten, Wissen und Kompetenzen angewendet und weitergeben werden können.
    Im Mai startet die BUGA und sie sind ganz am Anfang. (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten in München-Haidhausen geplant

    (Tel/Mail)

    Ein Nachbarschaftsgarten wird in Haidhausen entstehen. „Es ist übrigens ein kleines Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksausschuss Haidhausen“. Derzeit sind sie dabei, einen Verein zu gründen und wollen im Frühjahr loslegen (mehr …)

  • neuer GG im Münchner Westend geplant

    (alerts)

    m Westend machen sich nun einige Nachbarn aus der Philipp-Loewenfeld-Straße dafür stark, dass direkt vor ihrer Haustüre ein kleiner Gemeinschaftsgarten entsteht. Eine schmale, aber geeignete Fläche haben die Anwohner dafür schon ausgemacht: Zwischen Wohnbebauung und Gleisbett liegt ein bislang ungenutzter Grünstreifen. „Neben Parzellen könnte auch ein Gemeinschaftsbereich entstehen, um Zusammensein und Nachbarschaft (nach Corona) zu fördern, oder ein kleiner Spielplatz errichtet werden“, so die Idee. Kürzlich wandten sich die Ideengeber an den Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe (BA 8), das Bürgergremium im Viertel, und baten für ihren Plan um Unterstützung. Im Gremium treffen solche gemeinschaftsfördernde Projekte auf breite Zustimmung.

    „Schöne Idee“

    „Schöne Idee“, findet Ulrike Boesser (SPD), stellvertretende Vorsitzende im BA Schwanthalerhöhe den Vorschlag der Nachbarn aus der Philipp-Loewenfeld-Straße. Die Wohnbebauung des hier entstandenen Neubaugebiets liegt zwischen Landsberg Straße und Gleisbereich, der das Gleisvorfeld zum Hauptbahnhof bildet. Direkt an die Gleise grenzt ein Grünstreifen. „Unseres Wissens nach gehört dieser Grünstreifen der Stadt München“, mutmaßen die Anwohner. Doch sicher ist man sich nicht, daher will nun der BA dabei helfen, die Besitzverhältnisse der kleinen Brachfläche zu klären. Sobald feststeht, wem diese gehört und dass sie für keinen anderen Zweck vorgehalten wird, würden die Nachbarn lospflanzen: „Wir haben mit einigen Nachbarn darüber gesprochen, was mit diesem Grün gemacht werden könnte, wobei wir schnell zu dem Schluss gekommen sind, dass ein Gemeinschaftsgarten der Gegend guttun würde.“ Die Anwohner vermuten, dass auf der Fläche neben heimischen Pflanzen auch invasive Arten wuchern. Daher halten sie die Rodung und anschließend die Errichtung eines Gemeinschaftsgartens für eine optimale Ersatznutzung, von der alle etwas hätten. „Von April bis Oktober genießt die Fläche ausreichend Sonne, um Kräuter, Tomaten usw. zu züchten“, so die Ansicht der Bewohner.

    Zwischennutzung MK2-Gelände

    Ein Gemeinschaftsgarten täte auch dem sogenannten MK2-Gelände gut, meint Michale Czisch (Grüne), Klima- und Baumschutzbeauftragter im BA Schwanthalerhöhe. Auf der Brachfläche zwischen Max-Hirschberg-Weg und Bahntrasse soll in den nächsten Jahren eine Schule gebaut werden. Bis es soweit ist, könnte die Fläche zwischengenutzt und bepflanzt werden. „Eventuell wäre eine Kooperation mit Donna Mobile denkbar“, ergänzt Ulrike Boesser (SPD). Das Bürgergremium will sich nun ans Kommunalreferat wenden, um die Machbarkeit der Projekte zu klären und zugleich seinem Rückhalt für die Ideen verdeutlichen.

    Die Anwohner der Philipp-Loewenfeld-Straße nahmen ein Schreiben des Bürgergremiums zum Anlass, um ihre Projektidee hier vorzustellen und erhalten nun Unterstützung. […]

    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/westend-schwanthalerhoehe-innenstadt/garten-fuer-alle,131510.html (mehr …)

  • Stadtteilbiblio in Sendling will Gemeinschaftsgarten aufbauen

    (Projektbesuch)
    Die Stadtteilbibliothek in München Sendling hatte das Jahr 2020 als Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit“ gewählt. Ein Projekt, das sie auch begonnen haben, ist die Anlage eines kleinen Nutzgartens. Coronabedingt sind sie nicht so weit gekommen, wie gedacht.
    Zur Bibiothek gehört ein Lesegarten und direkt daneben ist eine Fläche, die der mit im Haus sitzenden VHS gehört, die die aber nicht nutzt. Hier hat das Gartenbauamt der Stadt zusammen mit Mitarbeiter*innen der Bibliothek ein paar Hochbeete erstellt/befüllt und bepflanzt (3 – 4 sind das). Vor der Bibliothek stehen zudem zwei weitere Hochbeete, die auf das Thema Nachhaltigkeit hinweisen. Pflanzaktionen mit Schulen oder Kitas konnten nicht stattfinen, auch Veranstaltungen zum Thema im Garten und Bewerbung für diesen haben sie coronabedingt nicht gemacht. Gerne würden sie auch die Beete im Lesegarten, die derzeit mit Sträuchern und Bodendeckern bepflanzt sind, für das Gemeinschaftsgartenprojekt nutzen. Sie (die Mitarbeiter*innen) konnten in diesem Jahr Kiwis, Trauben, Tomaten ernten. Themen der Beratung waren Sichtbarkeit des Projekts, wie man Menschen für das Projekt gewinnen kann (Gärtner*innen), was füpr flankierende Veranstaltungen es geben könnte, Erreichbarkeit (man kommt nur durch die Biblio in den Garten) und Finanzierung. (mehr …)

  • top down: in Leichlingen baut die Stadt einen GG, dann werden Leute gesucht

    (alerts)

    eichlingen – Zusammen mit ihren Bürgern will die Stadt Leichlingen im Rahmen ihrer Kampagne „Wir sind Blütenstadt“ mit gezielten Aktionen und Projekten den Beinamen „Blütenstadt“ zu neuem Leben erwecken. Ziel der Aktivitäten ist es, nicht nur die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, sondern auch für die Biodiversität im urbanen Raum und die Verbesserung von Aufenthaltsqualität und Stadtklima zu sorgen.

    Im ersten Schritt wurden die Leichlinger vor rund einem Jahr nach ihren Ideen und Vorstellungen für ihre Heimatstadt gefragt. Insgesamt wurden 26 Projektideen eingereicht. Geordnet in sieben Projektthemen, sind sie in den Förderantrag bei der Städtebauförderung eingeflossen, für den nun die Mittel bewilligt wurden.

    Die sieben Themenbereiche sind: – Aufwertung der Grünflächen um das Bürgerhaus

    – Anlage eines „Blütenstadt-Gartens“

    – Urban Gardening

    – Naturnahe Staudenbepflanzungen/ Zukunftsbäume im öffentlichen Raum

    – Insektenhotel im öffentlichen Raum

    – Wissenschaftliche Betrachtung der „alten Sorten

    – Kommunikationskonzept „Wir sind Blütenstadt“ weiterentwickelnJetzt, da die Mittel verfügbar sind, wird es konkret. Als erstes Projekt soll nun der „Blütenstadt Garten“ auf der städtischen Fläche zwischen Rathaus und Cremers Weiden entstehen. Der städtische Bauhof legt den Garten mit Obstbäumen, Beerensträuchern und Hochbeeten an. Auch die entsprechende Infrastruktur mit Wasseranschluss auf dem Gelände und Geräteschuppen wird installiert. Dann sind die Bürger gefragt, die den Garten selbst „beackern“ und anschließend auch die Ernte mit nach Hause nehmen sollen. Hier gilt es nun ein Projekt-Team zu finden, dass sich eigenverantwortlich um die Pflege des Stadtgartens kümmert.
    Natürlich lässt die Stadt ihre Bürger dabei nicht alleine. Neben der Anlage des Gartens wird der städtische Bauhof auch die Pflege desselben kontinuierlich begleiten. Zum Auftakt wird nach den Herbstferien im Oktober ein Workshop mit Tipps und Tricks zur Hochbeetbepflanzung durch den Bauhof-Mitarbeiter Oliver Heidelberg stattfinden. Hier lernt die Projekt-Gruppe unter anderem, was wann angebaut wird, wie man das Beet richtig vorbereitet und düngt und welche alten Gemüsesorten heute fast in Vergessenheit geraten sind.

    […]

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/lokale-informationen/leichlingen/-wir-sind-bluetenstadt–leichlingen-will-den-beinamen-zu-neuem-leben-erwecken-37254622 (mehr …)

  • Olytopia plant Gartenprojekt

    (Mail)
    Aktuell haben wir eine bestehende Kooperation mit dem Gassengarten, da ich selbst dort auch direkt involviert bin.
    Für unser Projekt Olytopia haben wir zwar weitere Begrünungsprojekte und vielleicht sogar eine kleine Ackerfläche in Aussicht, das ist allerdings alles noch in einem sehr frühen Planungsstadium
    (mehr …)

  • Stand GGs, die im Rahmen von CoProGrün initiiert wurden

    (Mail)

    Bei den Gartenprojekten im Rahmen des CoProGrün Forschungsvorhabens  sieht die aktuelle Situation folgendermaßen aus:

    • Gemeinschaftsgarten Victoriasiedlung in Lünen:

    Unsere Ansprechpartnerin dort war die Quartiersmanagerin Frau Ute Ellerman, mit der Sie ja auch im Zusammenhang mit dem Dortmunder KoopLab-Projekt im Blücherpark Kontakt haben.

    Sie berichtete, dass es in der Viktoriasiedlung mittlerweile 2 Gartentreffs gibt: einen an der Kirchhofstraße direkt neben einem kleinen, neu entstandenen Bauhof und einen zweiten Gartentreff am südlichen Ende der Augustastraße.uf der Fläche der LEG an der Barbarastraße, die im Zusammenhang mit CoProGrün von den Urbanisten mit bearbeitet wurde, ist bisher kein Gemeinschaftsgarten entstanden. Hier gibt es aber seit Anfang des Jahres eine neue Fußwegeverbindung zum dortigen Spielplatz Knappenweg. In diesem Zusammenhang haben die dort vorhandenen Grabelandstücke auf der LEG-Fläche eine neue Hecke als Abgrenzung erhalten, und die Mieter sind mit der aktuellen Situation sehr zufrieden.
    Frau Ellermann ist an einer weiteren Vernetzung über das bundesweite Netzwerk urbane-gaerten.de sehr interessiert und wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

    • Stadtteilgarten Deininghausen:

    Unser Kontakt hier läuft über den Quartiermanager Manfred Herold, der im Rahmen eines Mini-jobs befristet bis Ende des Jahres dort arbeitet.

    Seiner Auskunft nach wird der Garten seit dem letzten Jahr wieder bewirtschaftet. Leider zunächst nur von einer Familie. Im Laufe des Jahres kamen weitere Personen hinzu – aber die Pandemie hat alle Bemühungen stark beeinflusst.

    In diesem Jahr hat sich nun eine weitere Familie gemeldet und evtl. kann demnächst stückweit die Idee von einem Gemeinschaftsgarten verwirklicht werden.

    Allerdings besteht hier momentan keine Nachfrage, nach der Aufnahme des Projekts in ein bundesweites Gemeinschaftsgartennetzwerk. Dazu ist die Umsetzung noch zu unsicher und laut seiner Auskunft ist der Gedanke „Gemeinschaft“ noch nicht weit genug entwickelt. 

    Es lässt sich auch noch nicht abschätzen, wie es insgesamt mit der Stadtteilarbeit in Deininghausen weiter gehen wird. Nach seiner Ansicht nach müsste und könnte vor Ort noch viel mehr getan werden, jedoch fehlen Ansprechpartner bei der Stadt und Zusagen die Stelle eines Ansprechpartners im Quartier auch langfristig zu etablieren . 

    • Zaubergarten am Sozialen Zentrum in Dortmund

    Die Trägerschaft dieses Gemeinschaftsgartens hat das Soziale Zentrum inne. Der Gemeinschaftsgarten wird maßgeblich von den Senioren und Klienten der Drogenberatungsstelle (DROBS) bewirtschaftet, aber auch von der Nachbarschaft genutzt. Der Garten liegt im Innenhof, ist umzäunt und ist nicht ohne weiteres frei zugänglich. Aus Sicherheitsgründen bestand der Wunsch aller Beteiligter ein gewisses Maß an sozialer Kontrolle zu behalten, so dass die Mitmachenden nach Absprache einen Schlüssel für das Tor erhalten. Momentan finden Baumaßnahmen statt und es soll ein Spielplatz für Kinder auf dem Gelände entstehen. Der Garten wächst also, auch wenn corona-bedingt die Entwicklung zeitverzögert stattfindet. Die Leiterin des Sozialen Zentrums Frau Cramer ist sehr an einer Vernetzung interessiert. Die Kontaktdaten werde ich Ihnen noch in einer separaten E-Mail mitteilen.


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  • Neues Gartenprojekt in Sachsen Anhalt

    (ANtrag/ANtworten)

    Der heimatHOF soll in Ballenstedt somit zu einem
    sogenannten „Dritten Ort“ werden – einem Ort für
    Kultur und Begegnungen im ländlichen Raum. Ein
    Ort, der sowohl die Entwicklung neuer konzeptioneller
    Ansätze für die kulturelle und soziale Infrastruktur
    im ländlichen Raum als auch deren Umsetzung
    fördert. Durch Öffnung und Vernetzung bzw. Bündelung
    von kulturellen Angeboten wie auch Angeboten
    der Bildung und Begegnung versteht sich dieser Ort
    als Ankerpunkt für kulturelle Vielfalt, als ein Beitrag
    der Kultur zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts,
    zur Schaffung von gleichwertigen Lebensverhältnissen
    und zur Stärkung von Identität.
    In unserem Möglichkeitdsraum, dem heimatLABOR,
    sind bereits einige Ideen entstanden und einige davon
    sind schon zu zarten Pflänzchen herangewachsen. Wir
    hegen und pflegen sie, arbeiten daran, sie konkreter zu
    machen und Wege zu finden, sie zu verwirklichen. So
    ist die Idee entstanden im Hofgarten, der von der alten
    Stadtmauer umgeben ist, einen Gemeinschaftsgarten
    anzulegen.
    Einen kleinen Garten haben wir bereits im Hofgarten
    hinter der alten Stadtmauer angelegt und für eine
    Grundstruktur gesorgt. Ein kleiner Kräutergarten und
    ein kleines Rosenbeet sind auch schon da. Aus dem
    nahheliegenden Brunnen kommt das Wasser zum
    Gießen. Nun geht es daran Gleichgesinnte, Interessierte,
    Kinder- und Jugendliche zum Mitmachen zu
    gewinnen und verschiedene Angebote umzusetzen.
    Seit zwei Jahren öffnen wir regelmäßig unseren Hof zu
    thematischen Hoftagen. Diese werden von der Bevölkerung
    sehr gut angenommen. In den Frühjahrs-,
    Sommer und Frühherbstmonaten möchten wir in
    regelmäßigen Gartencafés das bereits initiierte „Voneinander
    und Miteinander Lernen“ über das gemeinsame
    Engagement ausweiten und weiter ins Gespräch
    kommen. Zudem wollen wir die Anwohner des nahegelegenen
    Sozialen Wohnungsbaus gewinnen, sich
    im Gemeinschaftsgarten einzubringen oder zu erholen.
    Die Bewohner des, in unmittelbare Nähe befindlichen,
    Alten- und Pflegeheim der Kanzler von Pfauschen
    Stiftung möchten wir einladen im Hofgarten zu
    verweilen. Die Bewohner*innen des Kinder- und Frauenschutzhaus
    – zum Teil mit Migrationshintergrund
    – der Caritas nutzen regelmäßig unsere Angebote auf
    dem Hof. Erste Freundschaften und Integrationsmöglichkeiten
    sind darüber entstanden. Den Grundschüler
    und -schülerinnen der beiden örtlichen Grundschulen
    Friederikegrundschule und Brinckmeiergrundschule
    möchten wir erste außerschulische Bildungsangebote
    im gärtnerischen Bereich anbieten und mit ihnen
    gemeinsam Palettenmöbel, Hochbeete bauen, Stauden
    und Beerenobst pflanzen. Im jährlich stattfindenden
    Ferienangebot für Kinder zwischen 6 und 12
    möchten wir mit den Ferienkindern die sommerliche
    Fruchternte verarbeiten.
    Dafür planen wir, die bereits bestehende Fläche, im
    Hofgarten auszubauen und mit entsprechenden Sitzmöglichkeiten
    und Beeten zu erweitern. Auf dem
    Innenhof der ehemals Vier-Flügel-Anlage wollen wir
    in den Mistbeeten einen Bauerngarten in einer Hochbeetanlage
    errichten und auf der Schweinekoppel eine
    große Blühwiese anlegen. Hier konnten wir bereits einen
    örtlich ansässigen Bauern gewinnen uns die Fläche zu
    flügen und zu bestellen.

    Wer ist „wir“? Wie groß ist die Gruppe, die den Garten gemeinsam plant und umsetzen möchte und wie setzt sich die Gruppe zusammen? Wie viele Nachbar*innen sind in dieser Gruppe?

    Wir sind 29 Vereinsmitglieder mit 34 Kindern im Alter von 1 bis 17 Jahren. Unsere Grundstruktur ist ein Verein. Das ist jedoch für uns nur eine Organisationsform. Wir wollen den Zugang niederschwellig halten, deshalb ist es bei uns nicht erforderlich Vereinsmitglied zu werden oder zu sein. Deshalb kommen noch hinzu 12 treue Nichtvereinsmitglieder zum Teil aus dem nahegelegenen Frauenhaus. Auch hier sind 4 Kinder mit dabei. 8 ehemalige Gartenpächter, die nun zu alt und zu gebrechlich sind und für die weitere Verantwortungsübernahme eines Gartens Unterstützung brauchen, sich jedoch immer noch gerne einbringen, kommen aus dem nahegelegenen sozialen Wohnungsbau dazu. Zusammen wollen wir den Gemeinschaftsgarten anlegen.

    Wie haben die Menschen von dem Vorhaben einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen, erfahren? (Auf der Website des Vereins habe ich z.B. dazu nichts gefunden) Wie kann man mitmachen?

    Dann müssen wir hier besser unsere Website aufstellen. Unter Labor/Projekte findet man es eigentlich gleich in der zweiten Reihe: http://heimatbewegen.de/gemeinschaftsgarten/. Wir haben jedoch mehrere Kanäle, über die wir kommunizieren, um möglichst intergenerativ unsere Zielgruppen zu erreichen. Wir haben zusätzlich zu unserer Vereinswebsite, eine Website, die mit leichter Sprache den Zugang zur Bevölkerung über das Gut Ziegenberg herstellt. www.gutziegenberg.de. Dort unter ERLEBEN & BEGEGNEN finden Sie die Einladung an die BV zum Gemeinschaftsgarten. Wenn wir entsprechend die Gelder den Beginn der Umsetzung eingeworben haben, würden wir hier entsprechend die Werbung ausbauen. Zudem bedienen wir Instagram und Facebook, den monatlichen Stadtboten der Stadt Ballenstedt, das Vereinsportal der Mitteldeutschen Zeitung, wir sprechen die Menschen direkt an oder beispielsweise für die Bewerbung des Ferienangebots gehen wir direkt über Aushänge in den Kinderbetreuungseinrichtungen. Vereinzelt werden klassische Werbeflyer produziert und verteilt. Das wichtigste jedoch ist das direkte Gespräch mit den Menschen, dass suchen wir so oft es geht insbesondere bei unseren monatlichen Hoftagen. Wir haben durch unser Engagement auf breiter Ebene einen sehr großen Mailverteiler und nutzen diesen für regelmäßige Newsletter und Einladungen.

    Wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschaftsgarten entsteht? Wem gehört diese? Dem Verein?

    Die Fläche ist ca. 1 Hektar groß. Ich hänge Ihnen gerne einen Übersichtsplan dran, damit Sie einen Eindruck vom Gelände bekommen. Auf dem Übersichtplan habe ich auch die Gartenbereiche versucht etwas einzuzeichnen, um Ihnen bei der folgenden Beantwortung der Fragen etwas Orientierung zu bieten. Wir haben das Grundstück und die entsprechenden Gebäude mit einem 20jähirgen Pachtvertrag gepachtet. Der Pachvertrag sieht zudem ein Vorkaufsrecht nach den 20 Jahren vor.

    Die anstiftung fördert Gemeinschaftsnutzgärten, also den gemeinsamen Anbau von Gemüse und Kräutern. Wie viele Beete soll es geben und wer entscheidet das?

    Im Hof sollen auf den ehemaligen Mistbeeten 16 kleine Hochbeete in einer 4×4 Formation gebaut werden. Die Pflanzpackete in der Kalkulation bestehen aus Kräutern.
    etc. Im Garten soll der schon angelegte Kräutergarten, um eine Kräuterschnecke erweitert werden und noch einige Obstbäume und -sträucher.

    Wie ist das geplante Konzept des Gartens? Soll alles gemeinschaftlich von der Gruppe bewirtschaftet werden? Wird es individuelle Parzellen/Beete geben oder ist ein Mischsystem geplant?

    Es ist eine Mischung. Es gibt Teile der Fläche, die sind durch einzelne Gartenfreunde in direkter Verantwortung. Hier wird eigenverantwortlich für den persönlichen Bedarf und nach individueller Lust und Laune Gemüse, Blumen und Obst angebaut. Dann gibt es eine Fläche, die gemeinschaftlich genutzt wird. Hier haben wir jedoch zwei verantwortliche Personen Herrn Söchtling und Herrn Jeske, die regelmäßige die Arbeiten im Auge haben und diese dann in der Gruppe verteilen bzw. die Verantwortung für das regelmäßige Gießen übernehmen. Dann gibt es Freiflächen im Garten, die im Moment nicht bewirtschaftet werden. Diese würden wir gerne für die Gründung einer Versorgungsgemeinschaft nutzen. Das ist jedoch Zukunftsmusik und im Moment noch nicht in der Planung. Im Innenhof der Anlage haben wir zwei große ehemalige Mistbeete. Hier sollen 16 kleine Hochbeete 4×4 aus Paletten gebaut werden.

    Wie werden Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informationen?

    In den persönlichen Bereichen treffen die Menschen eigenverantwortlich die Entscheidungen. Im gemeinschaftlichen Bereich (also auf dem kompletten Hofgelände und dem gemeinschaftlichen Teil des Gartens) werden von allen Ideen generiert. Gemeinsam mit den Projektleitern Söchtling und Jeske wird dann die Machbarkeit besprochen. Hier müssen Fragen zur baulichen Umsetzung, zur Finanzierung, zum vorhandenen/notwendigen Gerät/Material, zur notwendigen Kommunikation mit der Gruppe (wie informieren wir die Gruppe, muss der Verpächter in die Entscheidung einbezogen werden etc.) etc. besprochen werden. Ist das alles vorbesprochen wird das Ganze noch einmal kurz mit allen Vorstandsmitgliedern besprochen und beschlossen. Die Vorstandssitzung findet einmal monatlich am ersten Montag im Monat statt.

    Wer wird wann die Hochbeete bauen? Wie viele Hochbeete soll es geben? Für wen sind diese dann?

    Die oben genannte Gruppe plus die Kinder und Jugendlichen der Ferienbetreuung im Juli/August bzw. sollten wir hier noch nicht fertig werden, nutzen wir die darauf folgenden Wochenenden und den Hoftag im September und Oktober. Die Beete sind insbesondere für die Küche. Wenn wir Hoftage vorbereiten, kochen und backen wir gemeinsam in der großen Küche. Zudem stehen darüber hinaus diese Hochbeete der Gemeinschaft zur Verfügung. Wir nutzen den Hof jetzt seit zwei Jahren, wir haben bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Jeder geht verantwortungs- und sparsam mit den Werkzeugen und Materialien um. Zudem ist es möglich die Überproduktion mit den Harzer Tafeln zu teilen, die bei uns auf dem Hof einmal monatlich Ihre Essensausgabe an Bedürftige durchführen. Auch diesen Menschen ermöglichen wir dadurch Teilhabe und können sie als Mitmacher gewinnen.

    Wo werden die Gartenwerkzeuge untergebracht und wie kommen die Gemeinschaftsgärtner*innen da jederzeit ran?

    Der Gemeinschaftsgarten und auch die Beete im Hof sind jederzeit durch den Garten zugänglich. In der Stattmauer an der hinteren Grundstücksgrenze ist eine kleine grüne Gartentür unter der ausladenden Krone einer Kastanie versteckt. Diese ist täglich geöffnet und macht so den Garten und den Hof jederzeit zugänglich. Das Gartenwerkzeug des „täglichen Bedarfs“ wird in einem großen Bauwagen gelagert, der im Garten steht. Der ist durch ein Zahlenschloss gesichert. Die großen Geräte sind im Haupthaus untergebracht und verschlossen. Wir werden im September unsere Herberge in Betrieb nehmen, so dass auf dem Hof täglich ein Ansprechpartner zu finden ist. Im Moment ist das nur partiell gegeben.

    Wer wird welche Art von Möbeln bauen? Wann soll das stattfinden? Bitte beschreiben Sie, wie Sie die Planungen „coronagerecht“ durchführen wollen.

    Wir wollten das schon an einem April-Hoftag bauen, der nun der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen ist. Auch unser Paletten-Sponsor, ein großes Unternehmen aus der Region, ist durch die Pandemie abgesprungen. Es würde sich ein September oder Oktober Hoftag anbieten. Wir haben entsprechend große Lagermöglich, um die Möbel über den Winter zu lagern und noch zu streichen. Einmal im Monat laden wir die Bevölkerung ein, sich an verschiedenen thematischen Hoftagen zu beteiligen. Wie wir die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Hoftage im September und Oktober sowie die Ferienangebote für Kinder- und Jugendliche auf dem Hof organisatorisch ausgestalten, hängt insgesamt von den Empfehlungen und Auflagen von Bund und Ländern ab. Trotzdem haben wir uns einige Maßnahmen überlegt, die uns trotz der Corona-Pandemie eine Interaktion ermöglichen: Um das in Coronazeiten etwas zu steuern und zu schauen, dass die Gruppen nicht zu groß werden, würden wir gezielt die Menschen und Kinder ansprechen. Wir haben einen recht großen E-Mailverteiler. Unsere Nähbegeisterten haben schon bunte Mundschutztücher genäht. Wir sind im Freien und können dadurch Abstand gewähren. Natürlich werden wir uns, entsprechend der Auflagen von Bund und Land verhalten und den Empfehlungen folgen. Je nachdem, wie die Lage ist, würden wir entsprechend agieren und den Materialeinkauf bzw. die Pflanzpackete zeitlich steuern.


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  • Nachbarschaftsgarten in Höxter wird mit EU-Förderung entstehen

    (alerts)

    Die Stadt Höxter erhält eine Millionen-Förderung: Mit den Geldern in Höhe von 1,78 Millionen Euro werden in Höxter das Außengelände des Schulzentrums umgestaltet, der Klostergarten in Brenkhausen weiterentwickelt, das Projekt „Nachbarschaftsgarten“ in der Kernstadt umgesetzt und das Naturerlebnis an der Grüne Mühle gefördert. Die Förderung deckt 80 Prozent der Gesamtkosten der vier Projekte ab und stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – kurz EFRE genannt – und dem damit verbunden Programm „Grüne Infrastruktur NRW“. Gefördert werden damit Ansätze zur nachhaltigen Verbesserung der Umwelt und der Klima- und Umweltbedingungen zugunsten der Biodiversität und der Menschen.

    https://www.dewezet.de/startseite_artikel,-hoexter-erhaelt-millionenfoerderung-_arid,2605119.html (mehr …)

  • Zwickau: GG wird über EU-Gelder finanziert

    (alerts)

    Das Gelände der Kompaktschule in der Fröbelstraße soll zu einem Freizeittreff der Bahnhofsvorstädter werden. „Nachbarschafts- und Sportgarten“ heißt das Projekt, wofür von der EU mehr als 200.000 Euro bereitgestellt werden – gestaffelt bis 2022. Mitfinanziert werden zwei Teilzeitstellen für Sozialpädagogen. Weil die Stadt einen kleinen Eigenanteil übernehmen muss, bedarf es noch der Zustimmung des Sozialausschusses am Donnerstag. Im April soll mit dem Gartenbau begonnen werden. Zusammen mit der schon existierenden Sportfläche an der Schule schwebt den Planern ein Treffpunkt auch für Jugendliche vor.

    https://www.radiozwickau.de/beitrag/an-kompaktschule-in-zwickau-wird-nachbarschaftsgarten-angelegt-626439/ (mehr …)

  • neuer GG in Köln Ehrenfeld geplant

    (alerts)
    Ein Stück Rasen an der Christianstraße, das zum Leo-Amann-Park gehört, soll zum „Gemeinschaftsgarten Ehrenfeld“ werden. Das Konzept einer Initiativgruppe liegt vor. Die Bezirksvertretung nahm es jetzt mehrheitlich gegen die Stimmen von CDU und FDP an. Ziele des Projekts sind die ökologische Nutzung durch Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern, aber auch kultureller und sozialer Austausch. Zudem wird der Garten als Beitrag zu Klima- und Umweltschutz in der Stadt verstanden sowie als Bildungsort für Institutionen von Kindergarten bis zu Hochschulen.Der Anbau soll in Hochbeeten erfolgen. Bäume werden in Kübeln gesetzt. Kartoffeln werden in Säcken angebaut. Pflanzungen im Boden sind wegen eines Regenrückhaltebeckens unterhalb der Wiese nicht möglich.

    Die Stadtentwässerungsbetriebe gaben jedoch ihr Einverständnis für das Gartenprojekt unter der Bedingung, dass die Zufahrt sowie die Zugangsmöglichkeiten zum Becken gewährleistet bleiben.

    Zur Finanzierung bieten sich Mittel der Bezirksvertretung an. Die Initiative will sich aber auch um Geld von diversen Stiftungen bemühen sowie um günstige Bezugsquellen für Pflanz- und Saatgut. Das Gartenprojekt ist ein Ergebnis des „Runden Tischs“, der sich mit der Nutzung des Parks befasst. Anlass dazu sind Konflikte durch einen Teil der Parknutzer, die dort Alkohol und Drogen konsumieren.

    www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de

    https://www.ksta.de/koeln/anbau-in-kisten–kuebeln-und-saecken-33485926 (mehr …)

  • Gartenprojekt auf Erweiterungsgelände von BMW

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    Für das Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) von BMW ist ein entscheidender Meilenstein geschafft. Der Stadtrat hat den Bebauungsplan für die Norderweiterung gebilligt. Damit ist Baurecht geschaffen für eine Erweiterung des Standorts um 5000 Arbeitsplätze. Der Bebauungsplan sieht ein Forschungszentrum mit 350 000 Quadratmetern Geschossfläche sowie ein „Eingangsportal und Nahmobilitätseinrichtungen“ vor. Die Erschließung dieses Gebietes soll für Fahrzeuge ausschließlich von Westen über die Schleißheimer Straße erfolgen. Ein Nachbarschaftsgarten wird der Öffentlichkeit sowie den Mitarbeitern zum Aufenthalt zur Verfügung stehen. Die Buswendeschleife Am Hart wird umstrukturiert und ausgebaut. Zukünftig sollen dort bis zur Realisierung der U 26 neben den Bestandslinien unter anderem neue Schnellbusse vom Kieferngarten über die Bayernkaserne zur Haltestelle Am Hart verkehren. Zudem ist eine Trasse für öffentliche Verkehrsmittel sowie Fuß- und Radverkehr durch den Nachbarschaftsgarten vorgesehen, die der Ost-West-Querung des Gebiets dient. (mehr …)

  • Waldgemeinschaftsgarten in Britz

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    18.07.2019

    Neuer Inhalt

    Themen

    Urban Gardening auf neue Art In Britz entsteht ein gemeinschaftlicher Waldgarten

    Blühenden Baumkronen, darunter liegender Strauchschicht und Pflanzen am Boden.
    So stellt sich der von den Forschern beauftragte Illustrator Arian Rassoul das naturnahe Ökosystem eines städtischen Waldgartens vor: mit blühenden Baumkronen, darunter liegender Strauchschicht und Pflanzen am Boden.

    Foto: Arian Rassoul

    „Das hier ist der perfekte Ort.“ Zufrieden schaut Jennifer Schulz um sich. „Die Fläche ist noch nie bebaut gewesen, sie hat die richtige Größe, der Boden ist schadstofffrei und es stehen hier bisher nur wenige große Bäume und Sträucher“, sagt die Wissenschaftlerin. Zudem ist das Gebiet gut erreichbar – ein Glücksfall. Hier, am Rand des Britzer Gartens, im Süden von Berlin, hat Schulz Großes vor.
    Wo im Moment noch braune Rinder mit langen Hörnern auf einer umzäunten Weide das Gras kurzhalten, soll in den kommenden Jahren zusammen mit interessierten Bürgern ein Waldgarten entstehen. Obst- und Nussbäume, Beerensträucher, Gemüsepflanzen und Kräuterstauden werden  dann einen parkartigen Obst- und Gemüsegarten inmitten der Stadt bilden.

    Ein Ort der Begegnung, Erholung und Bildung soll die Anlage sein, in dem die Anwohner und andere Mitstreiter gärtnern und ernten, wünscht sich Schulz. Aber auch eine grüne Lunge, die die angrenzenden Wohnbezirke im Sommer kühlt und den Wasserhaushalt reguliert. Und natürlich eine Nasch-Oase. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg, weiß Jennifer Schulz. Gemeinsam mit ihrem Forschungsteam von der Universität Potsdam stellt sie mit Mitteln des Bundesamts für Naturschutz seit einem Jahr im Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Urbane Waldgärten“ die Weichen für das ambitionierte Ziel.

    Im Britzer Garten kann der gemeinschaftliche Waldgarten entstehen

    Die Idee für einen solchen urbanen Waldgarten hat Schulz aus Südamerika und Südeuropa mitgebracht, wo sie lange Jahre lebte und als Landschaftsplanerin ähnliche Projekte plante und realisierte. Als sie vor einigen Jahren nach Deutschland zurückkehrte, reizte es die Forscherin, auch hier so etwas zu initiieren. Lange suchte sie nach geeigneten Flächen in Berlin, um hier das Pilotprojekt auf den Weg zu bringen und wissenschaftlich zu begleiten. Sie weiß, dass das Pflanzen und Bewirtschaften eines Waldgartens zwar herausfordernd ist. Die größere Hürde sieht sie aber woanders: „Das Schwierigste wird es sein, über die anfängliche Euphorie hinaus eine stabile Gemeinschaft an Gärtnern und Mitwirkenden zu bilden.“

    Mit ihrem Team untersucht Schulz sowohl biologische, soziale als auch rechtliche Fragen. Die Erkenntnisse sollen dabei helfen, Waldgärten zukünftig auch in anderen Städten erfolgreich anzustoßen und langfristig zu betreiben. Wie wirkt sich ein Waldgarten auf die Bodengesundheit oder die biologische Vielfalt aus? Verändert er die Lebens- und Wohnqualität im Stadtquartier? Wirkt er sich, wie Studien andernorts zeigen, etwa positiv auf psychische Erkrankungen aus oder lässt er die Kriminalität sinken? Welche Betreibermodelle sind möglich?

    Im Bezirksverband Berlin-Süden der Kleingärtner, der unter seinem Dach etwa 9000 Kleingärtner vereint, fanden Jennifer Schulz und ihr Team einen Partner, der die Waldgartenpläne voll und ganz unterstützt. Auf der Fläche im Britzer Garten sollten demnächst sowieso Kleingärten entstehen. Das Areal, das 2,7 Hektar umfasst, ist als Ersatzfläche für andernorts durch Bauvorhaben verloren gegangene Parzellen festgelegt.

    Viele Familien wünschen sich einen Gemeinschaftsgarten

    Mindestens 5000 Quadratmeter davon könnten als gemeinschaftlicher Waldgarten entwickelt werden, kann sich der Geschäftsführer des Vereins, Manfred Hopp, vorstellen. „Hier könnten etwa 20 Familien oder auch mehrere Einzelpersonen gemeinschaftlich gärtnern“, sagt Hopp. Er befürwortet es, Kleingärten auch einmal anders als bisher zu gestalten und versteht die Pläne als große Chance für das Kleingartenwesen. Dieses müsse sich öffnen und auf neue Bedürfnisse reagieren, um zukunftsfähig zu bleiben. „Es ist ein schönes Projekt und wir können kaum erwarten, dass es losgeht“, sagt er.

    „Der Wunsch nach Gemeinschaftsgärten ist groß“, sagt Jennifer Schulz. Besonders Familien mit berufstätigen Eltern und kleinen Kindern würden sich einen Garten wünschen, in dem  gemeinsam gehackt, gesät, geerntet und eingekocht wird. Mit einer Einzelparzelle, deren Pflege und Bewirtschaftung bestimmten Ansprüchen genügen muss, sieht sich diese neue Gärtnerklientel häufig überfordert. Ein Gemeinschaftsgarten bietet außerdem Möglichkeiten  des intensiven Austauschs zwischen den Generationen. Die Jüngeren könnten von den Erfahrungen der Älteren profitieren und vielleicht selbst neue Ideen und Pflanzensorten oder Impulse für den Natur- und Klimaschutz mitbringen.

    Der Waldgarten hat auch Bildungsanspruch – Die Berliner sollen mehr über die Natur lernen

    Positive Effekte des Gärtnerns erhoffen sich Schulz und ihre Partner  nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Natur. „Der Waldgarten soll einen Beitrag für die biologische Vielfalt leisten“, betont die Forscherin. „Der Bebauungsplan für diese Fläche schreibt ganz klar vor, dass die Biodiversität gefördert und das Klima aufgewertet wird.“ Beide Punkte würde ein strukturreicher Waldgarten erfüllen, der mit seinen blühenden Baumkronen, der darunter liegenden Strauchschicht und den Pflanzen am Boden ein naturnahes Ökosystem mit neuen Lebensräumen schafft. Mit einem Langzeitmonitoring, in dem dokumentiert wird, wie sich die Vielfalt an Pflanzen und Tieren und verschiedene Klimaparameter im Laufe der Zeit entwickeln, möchte Jennifer Schulz diese Hypothese untermauern.

    „Alle möglichen Beerensträucher, Rhabarber, Beinwell, Rucola, Minze, Mangold“ – Jennifer Schulz gerät ins Schwärmen, wenn sie all die Nutzpflanzen aufzählt, die in einem Waldgarten neben den Obstbäumen gedeihen können. „Wir haben eine unendliche Vielfalt an Nahrungspflanzen, kennen und nutzen aber nur einen Bruchteil davon.“ Vor kurzem hat sie selbst einen Waldgarten mit mehr als 200 Arten von Nutzpflanzen angelegt, in Portugal brachte sie vor einigen Jahren sogar mehr als 700 Arten auf fünf Hektar Fläche unter.

    Ihr Projekt versteht sie auch als Bildungsangebot. Die Waldgärtner werden von Beginn an in der Planung und Pflege ihrer grünen Oase unterstützt und lernen so nicht nur einiges über die Bedürfnisse und richtigen Standorte ihrer Pflanzen, sondern auch über die Stoffkreisläufe in der Natur. Ein Waldgarten ist sehr ertragreich, betont Schulz. Denn die Pflanzen werden so angeordnet, dass sie sich in ihren Licht- und Nährstoffbedürfnissen ergänzen. Die Vielfalt sorgt außerdem dafür, dass nahezu ganzjährig geerntet werden kann.

    Die Nachbarschaft soll den Waldgarten selber pflegen

    Wie wird der Britzer Waldgarten also in 20 Jahren aussehen? Jennifer Schulz möchte sich noch nicht festlegen. „Wir haben derzeit noch viel mehr offene Fragen als Antworten,“ sagt sie. Letztlich sollen die Bewohner aus der Nachbarschaft, die den Waldgarten pflegen, selbst entscheiden, was sie sich wünschen: ob der Garten jederzeit und für alle zugänglich sein soll und es ob Zäune geben wird, wer  das Obst und Gemüse ernten darf und ob es neben einem Gemeinschaftshaus mit Schulungsmöglichkeiten auch private Lauben geben soll.

    Zugleich steht die Frage: Haben auch weitere Kleingärtner in dem gesamten neu zu gründende Kleingartenverein Interesse am Leitbild Waldgarten? „Es ist ein Entwicklungsprozess, der hier stattfinden muss“, sagt Jennifer Schulz. Eines ist aber sicher: „Das Projekt steht und fällt mit einer guten Gemeinschaft.“


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  • 82.000 Euro Förderung für Gartenprojekt in Kleinstadt

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    Die Innenstadt von Ichenhausen wird eine zusätzliche öffentliche Grünfläche erhalten, den sogenannten „Quartiersgarten“. An dem Urban-Gardening-Projekt können sich alle Bewohner Ichenhausens beteiligen und ihre individuellen Ideen realisieren.

    Verwirklicht werden kann der Quartiersgarten zwischen Annastraße und Ostergasse durch die Förderung in Höhe von 82.000 Euro aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier 2019“. Der öffentliche Garten misst rund 200 Quadratmeter. Ab dem kommenden Frühjahr können die Ichenhausener Bürger hier in der Innenstadt ihre persönlichen Gartenideen verwirklichen.

    Über die Förderung des Freistaats

    „Mit dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ fördert der Freistaat Bayern gemeinsam mit dem Bundesbauministerium seit 2017 soziale Projekte, die Bürger zusammenbringen und somit das Gemeinschaftsgefühl stärken“, so Dr. Georg Nüßlein. Dafür können die Länder jährlich von 2017 bis 2020 über 200 Millionen Euro verfügen. Gefördert werden beispielsweise Schulen oder Bibliotheken, Sportanlagen oder Bürgerstätten, Kindertagesstätten, Spielplätze oder Kultureinrichtungen.

    Generationsübergreifenden Austausch

    „Das gemeinsame Schaffen im Quartiersgarten bietet auch die Möglichkeit zum nachbarschaftlichen Austausch“, stellen der Landtagsabgeordnete Alfred Sauter und der Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein fest. „So entstehen Freundschaften und Ichenhausen wächst weiter zusammen.“

    Auch ein Kinderspielplatz ist Bestandteil des Projekts

    Neben Hochbeeten und Grünflächen soll aber auch ein Kinderspielplatz in unmittelbarer Nähe vom Quartiersgarten angelegt werden. „Dies wird auch ein tolles Ausflugsziel für den nahegelegenen Kindergarten, zumal es im Zentrum bislang noch keinen Spielplatz gibt“, sagt Ichenhausens Bürgermeister Robert Strobel. „Durch die Nutzung der bis vor Kurzem brachliegenden beiden Flächen als Quartiersgarten und Spielplatz wird ein neuer Nachbarschaftstreffpunkt geschaffen.“ Der Kinderspielplatz soll rund 320 Quadratmeter Fläche umfassen.

    Quartiersgarten ist Zweites Urban-Gardening-Projekt im Landkreis

    Der Quartiersgarten Ichenhausen ist bereits das zweite Urban-Gardening-Projekt im Landkreis Günzburg. In Krumbach wurde im vergangenen Frühjahr bereits die Idee „Gemüsegarten“ realisiert.  Hier können Zucchini, Mangold, Salate und Erdbeeren gemeinschaftlich angepflanzt werden. 

    Fast 40 Projekte werden bayernweit gefördert   

    In ganz Bayern werden in diesem Jahr 39 Projekte in 38 Städten, Märkten und Gemeinden unterstützt. In Schwaben sind es acht (mehr …)

  • GG in Park in Köln Ehrenfeld geplant

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    Ehrenfeld –

    (as) Gemeinschaftlich gärtnern und selbst gezüchtete Tomaten, Kartoffeln und Johannisbeeren ernten können vielleicht bald engagierte Ehrenfelder im Leo-Amann-Park. Auf einem rund 120 Quadratmeter großen Park-Areal an der Christianstraße in der Nähe des Blau-Gold Turms soll das erste Kölner Urban Gardening Projekt in einer öffentlichen Parkanlage entstehen.

    „Vor zweieinhalb Jahren haben wir einen Brandbrief an die Stadt Köln geschrieben, dass die Situation im Leo-Amann-Park kippt und wir dringend Angebote brauchen, die die Menschen im Quartier ansprechen und den Park für alle Nutzerinnen und Nutzer aufwertet. Nun möchten wir den Worten Taten folgen lassen. Urbanes Gärtnern schafft Gemeinschaft, Verbundenheit und Verantwortung mit dem Viertel, in dem man lebt“, beschreibt Andreas Pöttgen, Leiter des Bürgerzentrums, bei der Vorstellung des Projektes die Situation. „Aktuell suchen wir engagierte Bürgerinnen und Bürger, die mit ihren kreativen Ideen einen Gemeinschaftsgarten zum Blühen bringen. Damit wir im Rahmen des Tag des guten Lebens am 15. September mit dem Pflanzen starten können“, ruft Pöttgen auf. Finanziert werden soll das Projekt aus Mitteln des Bundes. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass solche Projekte besser funktionieren, wenn die Bürger die Initiative ergreifen und sich mit ihren Vorstellungen einbringen können“, ergänzte Frank Bowinkelmann, Kooperationspartner und Projektleiter „Essbare Stadt“ des Kölner Ernährungsrates. „Darum sind alle Leute angesprochen, die das in die Hand nehmen möchten. Ziel ist es, bis zum 9. September diesen Jahres ein Konzept für einen Gemeinschaftsgarten erarbeitet zu haben, das wir dann der Bezirksvertretung zum Beschluss vorlegen können.“ Damit nicht „jeder einfach etwas in die Erde steckt“ könnte etwa laut Bowinkelmann ein Verein als Träger hinter dem bürgerschaftlichen Engagement stehen. Der Garten oder die Hochbeete sollte langfristig und nachhaltig durch die Nachbarschaft genutzt und selbst gepflegt werden. Zudem könne man Initiativen oder Jugendeinrichtungen kontaktieren, die etwa den Bau der Pflanzkisten übernehmen könnten.

    Kooperation beim Urban Gardening bieten der Verein Gartenwerkstatt Ehrenfeld e.V. und die Akteure von „Essbare Stadt“ des Ernährungsrates Köln. Unterstützung in der Aufwertung des Leo-Amann-Parks erhalten die Initiatoren von der Bezirksvertretung Ehrenfeld, die sich über „ein nachhaltiges Nutzungskonzept freut“. Um die Aufwertung des Parks zu steigern, wurden bereits barrierefreie Zugänge zum Park geschaffen, eine Sitzecke aus Stein angelegt und Stelen für Slacklines angeschafft. Ob nun auch ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten im Leo-Amann-Park entsteht, entscheidet sich im Herbst. Bis dahin wollen sich Vertreter der Verwaltung, des Grünflächenamts, des Amtes für Kinderinteressen, des Ordnungsamts, der Bezirksjugendpflege, Ehrenfelder Bezirksvertreter, des Büze sowie Vertreter der Bürgergarde zusammensetzen und Vorschläge zur attraktiveren Gestaltung des Parks sammeln, die dann der Bezirksvertretung zur Entscheidung vorgelegt werden (mehr …)

  • Für Gartenprojekt für Kinder wird Bebauungsplan aufgestellt

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    Westerkappeln

    Alle Bedenken sind offensichtlich ausgeräumt. Der Gemeinderat hat am Mittwoch ohne große Debatte beschlossen, für das „Gartenprojekt Am Kapellenweg“ einen Bebauungsplan aufzustellen. Letzte Überzeugungsarbeit leisteten einen Abend zuvor Petra Kleen, Vorsitzende des Fördervereins Wespe, und Anja Peters, Leiterin des evangelischen Familienzentrums Am Kapellenweg.

    Ein Bebauungsplan ist – wie berichtet – notwendig, damit das jetzt rund 5500 Quadratmeter große Ackerland, künftig als „Grünfläche mit Spielplatznutzung“ gestaltet werden kann. Die Kosten für das Verfahren in Höhe von bis zu 10 000 Euro wird die Gemeinde übernehmen. Ansonsten ist die Kommune aber wohl aus der Nummer raus, wie Kleen und Peters versicherten.

    Im Grundsatz war das Gartenprojekt schon im Bauausschuss vor zwei Wochen begrüßt worden. Insbesondere Wolfgang Jonas, CDU-Fraktionsvorsitzender, befand das Vorhaben aus seiner Sicht jedoch für noch nicht „zu Ende gedacht“. „Wir sind hier so etwas wie der Aufsichtsrat der Gemeinde und müssen auch schauen, ob und welche Folgen das für die Gemeinde hat“, erklärte Jonas am Dienstag im Hauptausschuss.

    Der CDU-Fraktionssprecher begrüßte, dass so viele Akteure zusammenarbeiten wollen. Neben der Wespe als Träger und dem Kindergarten Am Kapellenweg sollen auch die Gesamtschule Lotte-Westerkappeln und die Anwohner aktiv einbezogen werden. „Es muss aber von Anfang an klar sein, wer die organisatorische und finanzielle Verantwortung trägt“, sagte Jonas und blieb zunächst ein wenig in der Rolle des Bedenkenträgers.

    Zwar sind die Pläne für das Gartenprojekt erst grob skizziert, der Rahmen, in dem sich die Beteiligten bewegen wollen, ist nach Angaben von Kleen und Peters jedoch geklärt. Ursprünglich sei die evangelische Kirchengemeinde, der die Fläche gehört und die das Gelände für zunächst 15 Jahre kostenlos an die Projektträger verpachten will, ans Familienzentrum herangetreten mit dem Vorschlag, dort so etwas wie nachhaltigen Ackerbau zu betreiben. „Das können wir nicht leisten“, betonte Anja Peters. Sie hatte aber die Idee für das Gartenprojekt. In Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung sei die Frage nach der Trägerschaft aufgetaucht. „Dann sind wir angefangen, ein Netzwerk aufzubauen“, erläuterte die Leiterin des Kindergartens. „Die, die jetzt dabei sind, müssen noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.“

    Ohne Personal werde das Projekt sicher nicht umsetzbar sein, meinte Jonas. Befürchtungen, die Kommune müsse helfen, konnte Peters entkräften. Eine Beteiligung des Bauhofes sei nicht vorgesehen. Laut Projektbeschreibung soll beispielsweise die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz für Tecklenburger Land (ANTL) ins Boot geholt werden. Der Verein“Lebens(t)raum“ ist als Gesamtkoordinator und für die professionelle Landschaftsplanung vorgesehen. Der Förderverein Wespe will mit eigenem Personal die Verwaltungsarbeit übernehmen. Und es sei vorgesehen, eine Kraft im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres einzustellen, ergänzte Petra Kleen. Die Träger, die im Moment da seien, hätten genügend Ressourcen, das Projekt zu stemmen.

    Das gilt auch fürs Finanzielle. Sicher, die Wespe bekommen Zuschüsse von der Gemeinde. Aber allein im vergangenen Jahr habe der Förderverein viermal so viele Fördermittel aus anderen Töpfen akquiriert, erklärte die Vereinsvorsitzende.

    Die von Dietmar Strecke ( CDU ) aufgeworfene Versicherungsfrage konnte Kleen ebenfalls klären. Der Förderverein sei – außer bei Vandalismus – vielfältig abgesichert. „Wir zahlen jedes Jahr hohe Summen.“

    Anja Peters hatte schließlich auch Antworten zur Parkplatzsituation. An der Heinrich-Schulte-Straße gebe es 18 Stellplätze, vor dem Kindergarten am Kapellenweg derer zehn. „Wir gehen nicht davon aus, dass das gleich am Anfang so frequentiert wird. Wir fangen ja erst an.“

    Michael Puke (SPD) bezeichnete das Projekt als „tolle Idee“, durch die Kinder und Jugendlichen auch für ihre späteres Leben Erfahrungen gewinnen könnten.

    https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Westerkappeln/3646088-Gartenprojekt-Biologische-Vielfalt-Alle-Bedenken-ausgeraeumt


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  • Heckinghausen. Wendehammer wird für urban gardening entsiegelt

    (alerts)

    mit Soziale Stadt Mitteln

    […]
    Der Bayer-Platz gegenüber des Baumarktes an der Widukindstraße ist aktuell etwa 2000 Quadratmeter groß und „liegt als Insel in einer verkehrlich ausgebauten Situation“, heißt es in der Vorlage der Stadt. Eine Insel, die wie Akteure aus dem Stadtteil in der Vergangenheit gegenüber der WZ erklärten, vor allem auch von „Leuten mit viel Tagesfreizeit“ aufgesucht werde. Eher trostlos ist aktuell das Erscheinungsbild.  Das soll sich ändern und eine „kleine, aber feine grüne Oase inmitten von Heckinghausen entstehen“, wie die Stadt ankündigt.

    Das Areal soll die Menschen in Heckinghausen – kultur- und generationenübergreifend – zum Verweilen einladen „und somit zu einem Ort werden, der informelle Begegnungen untereinander ermöglicht, soziale Kontakte fördert sowie gerne und auf unterschiedliche Art und Weise genutzt wird“.  Dazu werde der Bayer-Platz komplett neu strukturiert und durch die Entsiegelung des bisherigen Wendehammers (Werléstraße/Waldeckstraße) auf etwa 2370 Quadratmeter vergrößert. Die dazugewonnene Fläche ist für Urban Gardening vorgesehen. (mehr …)

  • Teil des Urania-Parkplatzes für urban gardening geplant

    (Mail)

    aus Vortragsankündigung (Vortrag von EMR an der Unrania am 8.2.)

    […]Dabei finden sich Menschen aller Altersgruppen, verschiedener Religionen und Nationen und Lebensgesinnungen zusammen, um gemeinsam etwas gedeihen zu lassen und sich aktiv an der Gestaltung und Pflege zu beteiligen. Ein Teil des Urania-Parkplatzes [in Berlin] soll nun ebenso Ort dafür werden. Wie kann es gelingen und in welchem Umfang können die Urania-Besucher dazu beitragen? Die Referentin berichtet aus ihrer Erfahrung als Expertin auf diesem Gebiet und stellt wertvolle Anregungen bereit. (mehr …)