Schlagwort: Garten in Planung

  • top down GG in Herzogenaurach geplant

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    Idee: „Urban Gardening“ an der Schütt

    Ein „Herzo-Garten“ soll den Bürgern gemeinschaftliches Gärtnern ermöglichen. Das Gemeinschaftsprojekt von VHS und Stadt setzt auch auf Bildung.

    Die Natur soll auch in der Stadt erlebbar und erfahrbar gemacht werden. Und: Die Bürger sollen Raum für Begegnung und freies kreatives Schaffen in der Natur bekommen, fernab vom Alltagsstress. Das sind zwei Ideen, die dem so genannten „Urban Gardening“ zugrunde liegen. Vor allem in Großstädten, wie in Nürnberg, erfreuen sich diesbezügliche Aktionen bereits großer Nachfrage. Jetzt soll ein Projekt auch in Herzogenaurach gestartet werden.

    Hier allerdings will man nicht nur das Gärtnern inmitten der Stadt ermöglichen. Vielmehr steht noch eine weitere Botschaft im Raum. Denn die Bürger sollen mit dem Gemeinschaftsgarten dazu angeregt werden, das Gärtnern umweltschonend und nachhaltig zu betrachten. Und weiter heißt es in der Erläuterung zu dem Projekt wörtlich: „Durch zielgruppenspezifische Bildungsveranstaltungen der Volkshochschule soll Wissen über die Zusammenhänge zwischen alltäglichen Konsumentscheidungen, Biodiversitätsverlust und globaler Nahrungsmittelversorgung vermittelt werden.“

    Hinter dem Vorhaben, das die Stadt 28 000 Euro kosten soll, steckt eine gemeinsame Idee des städtischen Umweltamts und der Volkshochschule (VHS). Man bezieht sich dabei auch auf Anregungen von Bürgern aus dem Isek-Prozess. So wird bürgerliches Engagement bei der Pflege und Entwicklung von kommunalen Grünflächen empfohlen. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch die Studentin Anna Meißner im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang Geographie/Bildung für nachhaltige Entwicklung.

    Auch ein Grundstück ist schon gefunden worden. Es gehört der Stadt und liegt hinter der Bushaltestelle an der Schütt, neben dem Areal der Brauerei Heller. Es ist eine 200 Quadratmeter große Brachfläche, die bislang regelrecht verwildert war und in den letzten Tagen mit einem Bagger gesäubert und geebnet wurde. Für die Gartenbewässerung gibt es einen Wasserhausanschluss, auch ist ein etwa 1,40 Meter breiter Weg vorgesehen.

    Für die gärtnerische Gestaltung sind mehrere unterschiedliche Hochbeete geplant: teils in klassischer Holzbauweise, teils aus recycelten Europaletten, darunter auch ein unterfahrbares, rollstuhlgerechtes Hochbeet, ein zweistufiges Hochbeet (für Kinder geeignet), ein Hydroponik-Hochbeet (Pflanzen wurzeln direkt in Nährlösung) sowie eine Pflanzenpyramide.

    So heißt es in der ausführlichen Projektbeschreibung, die dem Planungsausschuss am kommenden Mittwoch vorgelegt wird. Dem Gremium wird vorgeschlagen, einer Umsetzung des „Herzo Gartens“ zuzustimmen.

    Weiterhin wird erläutert, dass im Eingangsbereich eine Sitzgruppe sowie im hinteren Gartenbereich ein Geräteschuppen sowie zwei Komposter vorgesehen sind. Die Ansaat von Blühflächen soll der Insektenwelt zugutekommen. Eine einreihige Hecke aus Hainbuche und Säulenobst im Wechsel soll das Gartengrundstück zum benachbarten Betriebsgelände der Brauerei Heller hin eingrünen. Zur Straße „An der Schütt“ hin soll der „Herzo Garten“ künftig offen bleiben. Das, momentan noch durch ein Schloss gesicherte Tor soll entfernt und durch einen Torbogen ersetzt werden, der Holzlattenzaun bleibt erhalten.

    Die gesamte Projektentwicklung soll von einem umfangreichen Bildungsprogramm der Volkshochschule Herzogenaurach begleitet werden. Den Auftakt bildet eine Informationsveranstaltung am Mittwoch, 27. Februar, 19.30 Uhr, in der Musikschule Herzogenaurach, bei der erste Interessierte für die Realisierung des Urban Gardening-Projektes gewonnen werden sollen, wie es heißt.

    zur Diskussion im Stadtrat: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/herzo-garten-ein-kleiner-garten-fuer-die-buerger;art215,4008586

    bei der Auftaktveranstaltung ist auch der Bürgermeister dabei: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/die-volkshochschule-herzogenaurach-setzt-aufs-internet;art215,4019699


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  • Gemeinschaftsgarten als Gesundheitsprojekt

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    Das Modellprojekt „First Mover“, das vom Landeszentrum Gesundheit in Bochum gefördert wird, legt den Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention. „Wir starten unterschiedliche Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung, die im kleinen Labor Wanne-Süd getestet werden sollen und nach Ablauf des Projektes nach drei Jahren auf die Gesamtstadt übertragen werden könnten“, gibt Meinhardt das Ziel vor.

    Zuerst ging es darum, den Stadtteil kennen zu lernen, indem alle verfügbaren Daten gesammelt und ausgewertet wurden. „Das Quartier ist bunt gemischt“, sagt Meinhardt. „Hier leben viele Alleinerziehende und Leistungsempfänger, und es gibt relativ viele Ein-Personen-Haushalte.“ Der Rückschluss: Eine sozial schwächere Situation bedeutet auch eine schlechtere gesundheitliche Verfassung. Das Quartier hat aber auch große freie und grüne Flächen wie den Sportpark Eickel. „Wanne-Süd hat viele Seiten und es passiert auch viel – über das Soziale-Stadt-Programm gibt es jetzt schon viele Veränderungen, First Mover wird demnächst weitere mit sich bringen“, ist Meinhard hoffnungsfroh.

    Um Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit, für gute Ernährung, für mehr Bewegung, positive Beziehungen und ein positives Umfeld zu starten, sollen Bürger und Institutionen mitgenommen werden – von städtischen Dienststellen bis hin zu sozialen Initiativen, Kitas, Schulen, Awo, DRK und WFG. Dazu gab es gemeinsame Netzwerkveranstaltungen mit dem Stadtteilmanagement Wanne-Süd.

    Der Gemeinschaftsgarten

    Meinhardt und die Beteiligten haben schon zahlreiche Ideen gesammelt. Sie nennt Beispiele: Angebote für Senioren: Wie man gesund altern kann. Für Kinder: Die Kita setzt ein Ernährungsbildungsprogramm um. Für Schüler: Eine Veranstaltung mit dem Thema: Wie ernähre ich mich gesund, wenn ich einen eigenen Haushalt starte? Ein Bewegungspfad könnte Kinder und Erwachsene ansprechen. Ein Gemeinschaftsgarten, den es im Stadtteil noch nicht gibt, wäre ein optimales Präventionsangebot. „Die Menschen treffen sich an der frischen Luft, sie säen und ernten. Der Garten fördert die Bewegung, ist sozialintegrativ und liefert gesunde Ernährung.“

    http://inherne.net/wanne-sued-als-labor/

    Auf ganz Herne ausdehnen

    Das Ziel: „Am Ende der drei Jahre messbar mehr Lebensqualität in Wanne-Süd gestalten. Dann sollten Angebote und Maßnahmen ausgebaut und für alle zugänglich sein. Und dann wollen wir die Erfolge auf ganz Herne ausdehnen.“ (mehr …)

  • Urbanisten planen neuen GG in Dortmund

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    Noch sieht das Grundstück ziemlich wüst aus: Ein abbruchreifes Gebäude, ein alter Wohnwagen und viel wildwachsendes Grün. Bald sollen hier aber Möhren und Tomaten geerntet werden – eine neues Urban Gardening Projekt entsteht am Tremoniapark im westlichen Kreuzviertel.

    Wenn es nach der Stadt Dortmund und dem gemeinnützigen Verein „die Urbanisten“ geht, soll auf dem Gelände an der Ecke Leierweg und Tremoniabogen bald ein Gemeinschaftsgarten ähnlich dem am Westpark entstehen.

    „Es soll ein Gardening-Projekt für die Nachbarschaft entstehen“, erklärt Svenja Noltemeyer von den Urbanisten. Konkret heißt das, auf dem kleinen Grundstück sollen Hochbeete angelegt werden, in denen Anwohner Gemüse anbauen können.

    Denn in der Siedlung um das rund 220 Quadratmeter große Gelände wohnen viele Familien und Studenten, die selbst keinen großen Garten haben, so Noltemeyer: „Viele haben sogar nur einen Balkon“ – und damit kaum eine Möglichkeit, ihr eigenes Gemüse anzubauen. (mehr …)

  • Hörspiel setzt Impuls für GG

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    Der Arbeitskreis „Soziale Dienste“ setzt beim Hörspielabend im Schlosspark den Startschuss für ein Gartenprojekt. Auch über die integrative Kraft des Gärtnerns wird gesprochen.

    Das baumbestandene Gelände vor dem Rathaus ist für sommerliche Abendveranstaltungen wie geschaffen. Der Arbeitskreis „Soziale Dienste“ mit Jugendreferentin Pia Dahlinger sowie Andrea Malich und Dagmar Seybold vom Diakonieverband hatte zum Hörspielabend eingeladen. 18 Personen waren mit Liegestühlen und  Decken gekommen, um das knapp einstündige Feature „Saat des Sieges“ von Michael Lissek gemeinsam anzuhören. Die Produktion des Südwestrundfunks stammt von 2011, ist aber immer noch aktuell.

    In zehn Kapiteln konfrontiert der Autor seine Zuhörer mit den politischen und sozialen Qualitäten des Gärtnerns. Da wird die Auswahl von Pflanzensamen diskutiert, die Frage nach der Rendite aufgeworfen, der Selbstversorger-Gedanke hochgehalten oder auch die Möglichkeit des Müßiggangs bei der Gartenarbeit gelobt. In Großstädten weiß man seit langer Zeit nichts mehr davon, wie Landwirtschaft funktioniert. Obst und Gemüse werden im Supermarkt eingekauft. Die „Bodenhaftung“ ist abhanden gekommen. Michael Lissek wirft sogar die Frage auf, was geschehen wird, wenn der Supermarkt weder Salat noch Äpfel bereithalten kann, weil der Transport der Ware ohne Treibstoff nicht mehr möglich ist. Wird uns diese apokalyptische Vorstellung alle wieder zur Notgemeinschaft der Selbstversorger machen?

    Gemeinsam gärtnern

    Es verwundert deshalb nicht, wenn sich Leute zusammenfinden, um städtische Brachflächen zu nutzen und einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Ein kleines Stück Erde kann beim Bepflanzen mit Radieschen oder Gurken wieder einen natürlichen Bezug zur Ernährung herstellen – und der eigenen Freizeit eine neue Qualität geben. Das gemeinschaftliche Tun ist dabei nicht Beiwerk, sondern eine zentrale Erfahrung. Der hilfreiche Gedanken- und Erfahrungsaustausch im Herzen einer Stadt kommen bei der eigenen Gartenarbeit hinzu. Pia Dahlinger nahm das Feature zum Anlass, den Gedanken eines Gemeinschaftsgartens in Gaildorf ins Gespräch zu bringen. Die Zuhörer diskutierten diese Idee durchaus kontrovers, zumal sich ein Gemeinschaftsgarten in Form eines „Urban Gardening“ (Gärtnern in der Stadt) in der eher ländlichen Region des Limpurger Landes nicht aufdrängt. Aber dem Arbeitskreis geht es hauptsächlich um die sozialen Qualitäten eines Gemeinschaftsgartens. Es gibt genügend Menschen in der Region, die sich einen eigenen Garten nicht leisten können oder wollen. Für psychisch belastete Menschen, für Arbeitslose, Migranten und orientierungslose Jugendliche könnte solch ein Garten eine neue Lebensqualität bedeuten und wichtige soziale Kontakte herstellen. Die Sommer-
    veranstaltung mit dem Garten-Hörspiel bleibt bedenkenswert. Der Gemeinschaftsgedanke kann als zentrale Überschrift für den Impuls stehen.

    Übrig bleiben jedoch die noch offenen Antworten auf manche Fragen: Wer wird die Idee weiterentwickeln? Wo könnte der Garten eingerichtet werden? Gibt es wirklich Bedarf? Wird die Gemeindeverwaltung den Gedanken unterstützen?

    https://www.swp.de/suedwesten/staedte/gaildorf/impuls-fuer-einen-gemeinschaftsgarten-27380994.html (mehr …)

  • Wohnungsbau-Genossenschaft plant urban gardening gleich mit ein

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    […]
    Vor dem Neubau stand der Abriss von insgesamt 122 Wohnungen. Die Häuser aus den 1930er-Jahren waren laut einem Gutachten unter wirtschaftlichen Aspekten nicht mehr sanierbar. Alle betroffenen Mieter seien mit neuem Wohnraum versorgt worden, sagte Jochen Icken, technischer Vorstand der Märkischen Scholle.

    Ziel der Genossenschaft ist es, den ursprünglichen Gartenstadtcharakter der 1930er-Jahre zu erhalten. Neben Mietergärten bietet die Genossenschaft ihren Mitgliedern Möglichkeiten zum Urban Gardening. Die Genossenschaftsmitglieder und alle Anwohner wurden zuvor nach ihren Wünschen zur Außengestaltung befragt und im Rahmen einer Arbeitsgruppe in die Planung mit einbezogen.
    https://www.berliner-woche.de/lichterfelde/c-bauen/neues-wohnquartier-entsteht-als-generationen-projekt_a172988 (mehr …)

  • neue GGs in Fürth konkretisieren sich

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    Die zehnjährige Erfolgsgeschichte des Interkulturellen Gartens an der Fürther Uferpromenade wird fortgeschrieben. Auf der Hardhöhe soll noch heuer eine weitere Kleingartenanlage entstehen. Mit anderen Akzenten zwar, aber ebenfalls mit dem Anspruch, die unterschiedlichen Menschen der Stadtgesellschaft zu verbinden.Elf Areale sind im Vorfeld auf ihre Eignung untersucht worden. Die meisten Pluspunkte sammelte dabei der 400 Meter lange und 30 Meter breite Grünzug zwischen Gauß- und Voltastraße. Ein 1500 Quadratmeter großer Abschnitt nahe der Soldnerstraße soll für 120 000 Euro in einen Gemeinschaftsgarten verwandelt werden. Das passt jedoch den Grünen nicht, die lieber eine versiegelte Fläche aufbrechen würden. Ein aussichtsloses Unterfangen, wie Grünflächenamtsleiter Gerhard Vogel auf Anfrage der Fürther Nachrichten meint. Versiegelte Flächen seien noch schwerer verfügbar als Grünanlagen.

    Auch vom Vorschlag, den neuen Gemeinschaftsgarten in den hinteren Teil des Grünzugs am Jugendhaus zu verlegen, wo weniger große Bäume das Gärtnern behindern, hält Vogel nichts. Hier stünden Altlasten im Boden dem Vorhaben im Weg. Weil die Erde auch im vorderen Bereich aus Zeiten der Flugplatznutzung mit Schadstoffen belastet ist, müssen Hochbeete angelegt werden. Eine Vorsichtsmaßnahme, die in Form einer Aufschüttung über Vliesplanen bereits bei der Anlage des Interkulturellen Gartens an der Uferpromenade praktiziert worden ist.

    CSU-Stadtrat und Landwirt Dietmar Helm sieht die Einschränkung durch Bäume als nicht so gravierend an, weil es den Gärtnern doch in erster Linie nicht um maximalen Ertrag gehe, sondern um das Ausüben ihres Hobbys. Den Standortbedenken der Grünen hält Oberbürgermeister Thomas Jung entgegen, dass auch der Interkulturelle Garten in einem Grünzug angelegt wurde.

    Der Entwurfsplan des Grünflächenamtes sieht neben einem Zaun und Längsweg durch die Anlage auch ein zentrales Gerätehaus mit Pergola sowie Kompostbehälter vor. Für Strom- und Wasseranschluss wird gesorgt. Die Finanzierung ist nach Angaben von Baureferentin Christine Lippert durch Spenden gesichert. Eine eigene Toilette gibt es nicht, die nächste ist jedoch im benachbarten U-Bahnhof untergebracht.

    Und noch einen weiteren Garten leistet sich Fürth im Jubiläumsjahr: In der Friedensanlage zwischen Pegnitz und Friedenstraße am Friedhof soll ein frei zugänglicher öffentlicher Nutzgarten entstehen. 40 000 Euro will die Stadt für die rund 400 Quadratmeter große Anlage bereitstellen. Auch sie wird vom Verein des Interkulturellen Gartens betreut. Wie Helga Balletta mitteilt, sind 16 Beete in zwei Kreisen geplant.

    Die inneren acht sollen an interessierte Gartenfreunde vergeben werden. Sie sind im Gegensatz zu den acht äußeren Beeten nicht für die Allgemeinheit bestimmt. Aber ihre Pfleger sollen auch ein Auge auf die öffentlichen Beete haben. „Ohne feste Bezugspersonen funktioniert so etwas nicht“, begründet die Vereinsvorsitzende diese Regelung.

    http://www.nordbayern.de/region/fuerth/furth-bekommt-neue-gemeinschaftsgarten-1.7350610 (mehr …)

  • Stadt Augsburg plant neuen GG und stellt Geld dafür in den Haushalt ein

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    Die Stadt will nun ein neues Projekt in Pfersee angehen. Es wurde am Dienstag im Umweltausschuss vorgestellt. Darüber hinaus wurden grundsätzliche Richtlinien für die Planung und Gestaltung von Gemeinschaftsgärten auf städtischem Grund verabschiedet.

    Generell gibt es in Augsburg sehr viele Bürger, die eine Fläche zum Garteln suchen. Auf der Warteliste für Parzellen in den traditionellen Kleingartenanlagen stehen rund 1000 Interessenten. Inzwischen gibt es aber auch zahlreiche andere Vorhaben – etwa die Interkulturellen Gärten und Gemeinschaftsgärten, die städtischen Pflanzsäcke für Bürger und Initiativen oder das Projekt zur Begrünung von Dachflächen auf dem Schwabencenter. Die Stadt sieht auch in diesem Bereich des urbanen Gärtnerns eine wachsende Nachfrage. Der Vorteil für Bürger in Gemeinschaftsgärten ist, dass sie sich beim Garteln in der Regel nicht langfristig vertraglich binden und wenig Geld aufwenden müssen.

    Auf Antrag der Grünen hat sich die Verwaltung auf die Suche nach passenden Flächen für einen neuen Gemeinschaftsgarten auf städtischem Grund gemacht. Danach kommt ein Areal in Pfersee an der Uhlandstraße infrage. Das Grundstück mit 1000 Quadratmetern war bisher an eine Person als Grabeland verpachtet. Weil der bisherige Pächter die Bewirtschaftung aus Altersgründen aufgab, gibt es nun die Möglichkeit, dort einen neuen Gemeinschaftsgarten zu etablieren. Zudem kann gibt es Erweiterungsmöglichkeiten mit einer daran anschließenden Grünfläche, die vom Amt für Grünordnung und Naturschutz verwaltet wird. Ziel ist, in den nächsten zwei Jahren ein Angebot für rund 50 Gartenparzellen zu schaffen.

    Beispielgebend für das Vorhaben könnte das bereits existierende Gartenprojekt „Grow up!“ sein, beziehungsweise der Gemeinschaftsgarten an der Dieselbrücke. Dieser wird durch das Quartiersmanagement „Rechts der Wertach“ und vom Amt für Grünordnung betreut. Hier hatte der Einsatz der ehrenamtlichen Gartengruppe eine Abnahme von Abfall und Vandalismus auf dem Gelände zur Folge. Was das Projekt in Pfersee angeht, haben sich laut Verwaltung schon etliche Bewohner der umliegenden Viertel gefunden, die einen Verein gründen und den Gemeinschaftsgarten vorbereiten wollen. Die vorhandenen Grünflächen müssen aber noch für eine gärtnerische Nutzung vorbereitet werden. Dafür sollen landwirtschaftliche Maschinen zum Einsatz kommen, außerdem soll durch Rodung des Wildwuchses und der vom vorherigen Pächter angepflanzten Fichten ein attraktiver Zugang für Fußgänger von der Uhlandstraße im Norden geschaffen werden. Die nötigen Mittel für den Gemeinschaftsgarten stehen im Haushalt der Stadt zur Verfügung. Wenn Gelder übrig bleiben, sollen für sie für weitere Projekte urbanen Gärtnerns eingesetzt werden.


    Neue Flächen für urbanes Gärtnern – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Neue-Flaechen-fuer-urbanes-Gaertnern-id44109981.html (mehr …)

  • Kulturdachgartenprojekt für München?

    Eine Gruppe von Architekten möchte auf dem Deck des Parkhauses am Stachus einen Kulturdachgarten einrichten. Allerdings bestehen gegen ein solches Projekt noch ernsthafte Vorbehalte, die es auszuräumen gilt

    Auf dem meist leer stehenden Deck des Parkhauses am Stachus will eine Gruppe von Architekten für drei Jahre im Sommer einen Kulturdachgarten einrichten. Die Lokalbaukommission hat strenge Bedingungen gestellt – vor allem, was den Lärm angeht. Auch darf der Dachgarten nur bis 22 Uhr geöffnet werden. Der Bezirksausschuss (BA) Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt hat die Bedingungen verschärft. Die Beschallung soll noch stärker kontrolliert werden. Auch wurde gefordert, dass der Kulturdachgarten, sollte es nicht möglich sein, die Öffnungszeit auf 22 Uhr zu begrenzen, abgelehnt wird.

    Noch ist das Projekt nicht genehmigt. Wenn aber letzte Nachweise für den Bau an der Adolf-Kolping-Straße 10 vorgelegt und geprüft seien, könne es genehmigt werden, so die Lokalbaukommission. Bauherr Thomas Manglkammer ist froh, dass er endlich soweit ist. „Eigentlich gehört so ein Kulturdachgarten doch in jede Großstadt“, findet er. Ein kleines Slowfood-Restaurant in luftiger Höhe schwebt ihm vor, eine wunderschöne Gartenlandschaft, Holzboden, ein zukunftsorientiertes Solarprojekt.

    Berlin hat den „Klunkerkranich“, auch in Paris und New York gibt es Kulturdachgärten – doch noch nicht in München. In Kulturdachgärten kann man sich gärtnerisch engagieren, so kümmert sich im Klunkerkranich eine Gruppe von Pflanzenenthusiasten ehrenamtlich darum, dass es grünt und blüht. Das Prinzip: Ein Kulturdachgarten ist für alle da. Es gibt keine Privatbeete, der Garten wird gemeinschaftlich genutzt und ist zu den Öffnungszeiten für jedermann zugänglich – ohne Konsumzwang. Man will die Biodiversität erhalten.

    In der Ludwigsvorstadt allerdings gibt es Vorbehalte gegen das Projekt. Denn die Parkhaus-Betreiber versuchen schon seit Jahren, das Parkdeck als geselligen Treffpunkt zu nutzen. Vor zwei Jahren stand ein Biergarten zur Diskussion, die Nachbarschaft lief Sturm dagegen […]

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ludwigsvorstadtisarvorstadt-treffpunkt-in-luftiger-hoehe-1.3848778

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  • Zweiter IG für Fürth

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    Wenn Thomas Jung traditionell zu seinem Jahresausblick einlädt, spricht er – natürlich – gerne von den schönen Dingen, die da kommen werden. Tatsächlich steht 2018 einiges an, allen voran ein weiteres Stadtjubiläum mit einer Fülle von Veranstaltungen. Wenn 2018 vorüber ist, sagt Jung, werde Fürth „grüner, strahlender und urbaner“ sein.

    Grüner werde Fürth, weil 200 Bäume im Stadtgebiet gepflanzt werden, weil Energiewälder an der Dambacher Straße und der Sperberstraße entstehen, weil Fassaden begrünt und ein zweiter Interkultureller Garten sowie ein „essbarer Garten“ geschaffen werden. (mehr …)

  • Hamm: IG und bürgergemeinschaftlicher Gartenbau im Entstehen

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    Am Donnerstag, 21. Dezember 2017, hat die Bezirksregierung Arnsberg einen ersten Förderbescheid zur Umsetzung des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“ an die Projektpartner Stadt Hamm und Lippeverband übergeben.

    Der Förderbescheid hat einen finanziellen Umfang von rund 63.000 Euro; das ambitionierte Projekt startet damit zunächst mit kleinen Schritten. Bernd Müller, Leiter der Abteilung 5 (gesamter Umweltbereich und Arbeitsschutz) der Bezirksregierung Arnsberg, übereichte den Bescheid an den städtischen Umweltdezernent Jörg Mösgen. Gemäß Förderzusage des Landes NRW soll das Gesamtprojektbudget noch auf rund 34,5 Mio. Euro anwachsen. Davon fließen rund 27 Mio. Euro aus dem Topf zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und 7,4 Mio. Euro aus dem Bereich „Grüne Infrastruktur NRW“.

    „Ich bin überaus froh und zufrieden, dass es gelungen ist noch im Jahr 2017 die ersten Mittel fest zugesprochen zu bekommen“ zeigte sich Jörg Mösgen bei der Übergabe erfreut. „Das neu aufgestellte Förderprogramm des Landes NRW „Grüne Infrastruktur NRW“ unterstützt uns dabei, eines der schönsten Kleinode in Hamm aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken: die innenstadtnahe Lippeaue zwischen Schloss Heessen im Osten und Nienbrügger Berg im Westen.“ Mit den nun vorhandenen Finanzmitteln wird als erste sichtbare Maßnahme des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“ das Teilprojekt „Urbanes Gärtnern“ umgesetzt: In Kooperation mit dem Feidikforum der outlaw gGmbH entsteht auf dem Grundstück eines ehemaligen Hausgartens in der Feidikstraße ein intergenerativer, interkultureller Garten. Dazu werden im wesentlichen Beetflächen als Boden- und Hochbeete sowie ein Gewächshaus errichtet.

    Weitaus größere Dimensionen nimmt ein weiteres Teilprojekt an, dass im Bereich zwischen Bänklerweg und Kornmersch im Hammer Norden umgesetzt wird. Mit etwa 6.000 Quadratmetern Fläche entsteht hier bürgergemeinschaftlicher Gartenbau im Stadtraum. Dabei geht es neben der Bereitstellung von Beetflächen für den Gemüseanbau darum, einen Treffpunkt für unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, unterschiedlichen Altersgruppen und mit unterschiedlichen Vorerfahrungen miteinander in Kontakt zu bringen. Die Einbindung der vor Ort aktiven Vereine und Organisationen war dem Projektteam dabei ein Herzenswunsch: „Das Projekt funktioniert nur dann, wenn es von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort getragen und gelebt wird“, blickt Projektleiter Dr. Oliver Schmidt-Formann zuversichtlich auf die kommende Umsetzung der Idee. Mit Beginn des kommenden Frühjahrs sollen die Arbeiten vor Ort aufgenommen werden. Zur Gartensaison sollen dann die ersten Beete bestellt werden können. Die Teilflächen der urbanen Gärten in der Kornmersch und Feidikstraße werden mit der Unterstützung von der Zukunftsfabrik des Kommunalen Jobcenters Hamm hergerichtet.

    https://www.focus.de/regional/hamm/hamm-erlebensraum-lippeaue-erster-foerderbescheid-ueberreicht_id_8057117.html


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  • EineWeltGarten: neues Projekt in München

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    Daniela Kälber (EineWeltHaus GF) startet ein neues Gartenprojekt am Eine Welt Haus in München:
    am nächsten Dienstag, den 12.12.2017 um 19:00 Uhr zeigen wir den Film „Eine andere Welt ist pflanzbar – Teil 5“ mit der Filmemacherin Ella von der Haide. Der Film inspiriert dazu, selbst aktiv zu werden!

    Und genau dies haben wir vor: Im Frühling 2018 startet das Projekt EineWeltGarten. Wir wollen den noch grauen Flächen einen grünen Anstrich verpassen, Kräuter und Gemüse aus aller Welt gemeinsam säen, pflegen und ernten. Kurz: Einen urbanen Garten errichten, der Gemeinschaft stiftet.

    Im Anschluss an den Film stellen wir das Projekt kurz vor und es gibt die Möglichkeit, sich in gemütlicher Runde darüber auszutauschen.

    Der erste Workshop für den Bau des EineWeltGartens mit den Schwerpunkten Kennenlernen und Hochbeetebau findet am 17. und 18. Februar 2018, jeweils ab 10 Uhr im EineWeltHaus statt. Wir haben das Glück, dass Detlef Schmitz vom Projekt WerkBox³ die Anleitung der Workshops übernimmt.


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  • 50.000 Euro für Wuppertaler Gartenprojekt

    (gu, alerts)
    […]
    150.000 Euro stellt die Stadt im Doppelhaushalt 2018/2019 erstmals für Bürgerbeteiligungsprojekte bereit. Jetzt stehen die sechs Projekte fest, in die Summen von 7200 bis 50 000 Euro investiert werden. Oberbürgermeister Andreas Mucke stellte die von den Wuppertalern unter 109 Vorschlägen ausgewählten Projekte vor: Mit 50 000 Euro wird die Sanierung eines Spielplatzes an der Waldkampfbahn Vohwinkel gefördert, die gleiche Summe geht an das Urban Gardening Großprojekt. Hier wollen die Ideengeber unter anderem einen bürgerschaftlich gepflegten Garten südlich des Botanischen Gartens anlegen
    […]
    http://www.wz.de/lokales/wuppertal/buergerbudget-so-teilen-die-wuppertaler-150000-euro-unter-sich-auf-1.2537377 (mehr …)

  • 18.000 Euro für geplantes GG in Neckarstadt

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    Mit rund 150 000 Euro sollen zwei völlig unterschiedliche soziale Projekte in der Innenstadt gefördert werden. Es geht dabei einmal um ein „Urban Gardening“ (urbanes/städtisches Gärtnern) in der Untermühlaustraße (Neckarstadt-West) und um „Straßenpädagogische Prävention“ im Jungbusch/Verbindungskanal. Mit 91 000 Euro will sich das Land Baden-Württemberg beteiligen, die restlichen 61 000 Euro kommen von der Stadt – hier steht allerdings der Beschluss des Ausschusses für Umwelt und Technik des Gemeinderats noch aus. Das Land hat in der Vergangenheit mehrfach seine Förderpolitik geändert. Es geht dabei speziell um „nicht-investive Projekte“, also nicht um Städtebau, sondern um pädagogische Angebote. […]

    Urban Gardening in der Untermühlaustraße: Hier geht es um die GBG-Wohnanlage Untermühlaustraße. Der Wunsch nach Gärten kam aus der Bewohnerschaft, schreibt die Stadt in ihrer Vorlage an den Ausschuss. „Hierbei stehen vor allem die Beschäftigungsmöglichkeit und der Kontakt zu anderen Mietern im Vordergrund.“ Gleichzeitig diene das gemeinsame Gärtnern auch dazu, „der Isolation alleinstehender älterer Menschen entgegenzuwirken“. Das gemeinsame Arbeiten im Garten – Urban Gardening bezeichnet eigentlich offene Gartenprojekte in Innenstädten – solle zudem den Zusammenhalt der Bewohner fördern und auch als ein Mittel zur Integration dienen.

    Und dann soll das Urban Gardening auch noch einen ganz anderen Zweck erfüllen. Mit der Bepflanzung würde eine bislang ungenutzte öffentliche Grünfläche sinnvoll genutzt „und mit wenig Aufwand können kostengünstig bestimmte Bedarfe des täglichen Lebens selbst gedeckt werden.“

    Das Garten-Projekt soll im kommenden Frühjahr starten, bis 2019 stehen 18 000 Euro zur Verfügung.[…]

    https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-stadtteile-land-und-stadt-foerdern-sozialprojekte-mit-rund-150000-euro-_arid,1128099.html (mehr …)

  • VHS startet in Eching ein Gartenprojekt

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    Auf kleinen Versuchsfeldern war Eching heuer im Sommer und Herbst nicht nur grün, sondern bunt. Der Bauhof hat auf öffentlichen Flächen entlang von Straßen und Wegen vereinzelt Wildblumenwiesen angesät. Bei der Bürgerversammlung hatte Bürgermeister Sebastian Thaler angekündigt, die Blumenwiesen schrittweise ausweiten zu wollen. Die Volkshochschule (Vhs) greift den Gedanken ebenfalls auf und inszeniert in ihrem Herbstsemester eine Initiative „urban gardening“. Das Auftakttreffen ist am Montag, 9. Oktober, um 19 Uhr in der Schule an der Danziger Straße.

    Eines der ersten Testfelder hatte ein besorgter Anlieger in Eigeninitiative abgemäht. Schließlich ist so ein Wildblumenfeld nicht immer bunt und nicht nur farbenfroh, sondern für Geschmäcker mit klareren Ordnungsstrukturen zunächst mal unordentlich und ohne Blüten auch karg. Und manches, was da in öffentlichem Raum wuchern darf, wird im heimischen Vorgarten als Unkraut bekämpft. Überwiegend sei die Resonanz jedoch positiv, berichtete der Bürgermeister, weshalb die Einsprengsel vermehrt werden sollen. Die Vhs nähert sich dem Thema in ihrem Semesterprogramm unter dem Schwerpunktthema Nachhaltigkeit. Geschaffen werde soll „ein blühender, artenreicher, symbiotischer, spannender Garten“. Im Teamwork könne sich jeder Teilnehmer „mit allen Sinnen einbringen“, heißt es in der Programmankündigung, im entstehenden Garten dann „an allem arbeiten, immer dann, wenn man es einrichten kann, und immer genau da, wo die Natur gerade umsorgt werden möchte“. Aus der Auftaktveranstaltung soll sich eine Gruppe entwickeln, die den urbanen Garten plant, aufbaut und dann betreut.

    Zum Start ist auch der Bürgermeister eingeladen, vielleicht, um öffentliche Räume für das „urban gardening“ zur Verfügung zu stellen oder auch konkrete Arbeits- und Gestaltungsaufträge an die Gärtnerinitiative zu vergeben. Der Vhs-Garten werde „nach permakulturellen, biologisch-dynamischen Prinzipien ausgerichtet sein“, kündigt Vhs-Leiterin Doris Fähr an, und solle „Naturbewusstsein, Selbstversorgung, lokale Kooperation, Artenvielfalt und Wohlstand durch grünes Wuchern statt materiellem Wachstum erlebbar machen“. Zum Auftakt geben erfahrene Gemeinschaftsgärtner Starthilfe.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/gruen-initiative-eching-soll-erbluehen-1.3696853 (mehr …)

  • Gruppe F initiiert und begleitet GGs in Berlin

    (gu, Projektbesuche)

    Die Gruppe F aus Berlin ist im Wedding (Gesundbrunnenviertel), Nordschöneberg und Staaken am Aufbau und Begleitung von Gartenprojekten beteiligt. Oft kommen die Gelder über Soziale Stadt und sie arbeiten z.B. mit Quartiersmanagement zusammen, kooperieren aber auch mit Wohnungsbaugesellschaften.

    In Schöneberg haben sie sichtbar gemacht, was es an gärtnerischen n Schöneberg haben sie sichtbar gemacht, was es an gärtnerischen Aktivitäten gibt (neben Gemeinschaftsgärten auch Baumscheibenbegrünung, begrünte Hinterhöfe u.ä.,), organisieren Spaziergänge und Austauschtreffen zu dem Thema, in Staaken haben sie einen GG zusammen und entlang der Vorstellungen der AnwohnerInnen aufgebaut, den sie noch betreuen (hier hat sich noch keine selbsttragende Gruppe gebildet) und im Gesundbrunnenviertel gibt es in einem Innenhof eines sozialen Wohnungsbaus seit Frühjahr 2017 den Elstergarten. Der Zugang ist immer offen, der Weg neben dem Garten ist ein vielgenutzter Durchgang zu Häusern. Gruppe F hat den Garten zusammen mit BewohnerInnen entwickelt, hervorgegangen ist die Idee aus einer Hinterhöfe/Klimaschutzprojektlaufzeit. Bei einem ersten Treffen waren 20 Leute da, inzwischen gibt es 9 Hochbeete, die sich 2-3 Leute/Parteien teilen, auch Leute, die nicht direkt in den Häusern wohnen, können mitmachen. Wenn es mehr Interesse gibt, kann die Fläche erweitert werden. Hier hat sich eine selbsttragende Gruppe gebildet, von denen Sonntags immer jemand vor Ort ist, Gruppe F begleitet nur noch ca. 1x/Monat.

    Um die Ecke stagniert ein von ihnen angeschobenes, geplantes Gartenprojekt gerade. Super Fläche im Wedding, eine großer, verwilderter Grünstreifen in der Mitte einer wenig befahrenen Straße, gegenüber ist eine Kita, es gibt mehrere Gruppen und AnwohnerInnen, die hier gärtnern wollen, es gibt Geld über Soziale Stadt und Leute, die die Orga übernehmen würden. Aber: es ist – auch wenn es eher wie ein verwilderter kleiner Park aussieht, Straßenbegleitgrün und damit öffentliches Straßenland und somit sind hohe Anforderungen bzgl. Sicherheit von Bezirksseite aus einzuhalten. Der Bezirk gibt für das Vorhaben keine Genehmigung.

    „De facto ist die Situation in der Stralsunder Straße recht speziell, da die Straße nur für Anliegende offen ist und somit kaum befahren wird. Was die Verkehrssicherung betrifft gibt es vor allem die Befürchtung, jemand könnte über ein Hochbeet o.ä. fallen und sich verletzen, sofern kein Zaun gebaut wird, oder aber es wird ein Zaun gebaut und die Fläche ist dadurch nicht mehr ganz offen. Diese Fragestellung ist auf Grünflächen ja eigentlich eine ähnliche, scheint für das Straßenamt aber noch komplizierter zu sein.“

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  • In Fürth sind zwei neue Gartenprojekte geplant

    (gu, mail)

    bei uns im Garten tut sich einiges, allerdings ist noch nichts ganz offiziell, deshalb bitte noch nicht veröffentlichen. Wir bekommen einen öffentlichen Gemeinschaftsgarten mit ein paar privaten Beeten, der Plan ist schon fertig, aber es muss alles noch durch den Stadtrat. Außerdem gibt es ziemlich sicher einen zweiten ikg, da steht aber der Standort noch nicht  fest (mehr …)

  • Bürgergarten Teil eines neuen Parks in Hamburg

    (gu, alerts)

    Erstes Bürgerprojekt „Horner Paradiese“ wird ein Garten für alle

    Karen Grell
    Horn
    Nach einer langen Planungsphase und einer aktiven Bürgerbeteiligung geht es jetzt an der Horner Geest, Hamburgs längstem Park quer durch die Stadt, endlich mit den ersten Bürgerprojekten los (das Wochenblatt berichtete). Mit „Horner Paradiese“ gleich neben dem Kulturzentrum Horner Freiheit, wurde in der vergangenen Woche die erste Maßnahme umgesetzt: Hochbeete, auf denen Nachbarn gemeinsam Gärtnern können, stehen dabei im Fokus des Projektes. „Alles, was mit Urban-Gardening zu tun hat, gefällt mir immer besonders“, betonte Umweltsenator Jens Kerstan, der zur Eröffnung gekommen war. Ziel ist es, einen Nutzgarten entstehen zu lassen, der allen Bürgern offen steht und bei dem jeder mit pflanzen und ernten kann.

    Zwölf Projekte geplant

    Gemeinsames Gärtnern, nette Leute kennenlernen und draußen sein, stehen dabei im Mittelpunkt. Die Horner Geest läuft vom Hauptbahnhof bis zum Öjendorfer See und beinhaltet zwölf Projekte, die nun nach und nach umgesetzt werden. Auf Wunsch vieler Anwohner war zur Eröffnung beim Horner Paradies auch Schäfer Volker Derbisz mit seiner Herde vor Ort. Kaj Siri Lange und Bianka Streubel wollen ab sofort dabei sein, wenn Basilikum, Lavendel oder Tomaten angepflanzt werden. „Das Gemeinschaftliche hier und das Arbeiten an der frischen Luft ist einfach toll“, so die beiden. Für drei weitere Bürgerprojekte der Horner Geest liegen bereits ausgearbeitete Entwürfe vor, darunter für den „Aktiven Thörslpark“, das Siegerprojekt „Geestschaukel“ und das Projekt „Geestschaukel“.

    http://www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/lokales/deine-geest-startschuss-fuer-hamburgs-laengsten-park-d43262.html (mehr …)

  • 66.000 Euro Förderung für GG in Tübingen

    (gu, alerts)

    Gurken, Tomaten, Zucchini und Kürbis, Möhren und bunte Blumen, die Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen sind – so soll absehbar ein asphaltierter Parkplatz im Ulmer Dichterviertel hinter dem Bahnhof aussehen. Hinter der Metamorphose steckt ein Antrag der Sanierungstreuhand (SAN) ans Regierungspräsidium Tübingen, einen Quartiersgarten in dem seit 2011 ausgewiesenen Sanierungsgebiet zu fördern.

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Projekt mit rund 66.000 Euro. Dirk Feil, Geschäftsführer der SAN, freut sich: „Jetzt können wir loslegen.“ Mit „wir“ meint Feil unter anderen Partner wie das Schubart-Gymnasium, die Spanische Vereinigung, das Behandlungszentrum für Folteropfer und die AG West.

    „Sie beteiligen sich an der Umsetzung und Begleitung des künftigen Quartiergartens.“ Die Fläche – ein unbewirtschafteter Parkplatz – gehört zu den Glacis­anlagen entlang der B 10. […]

    Ergänzt werde das Projekt durch den bestehenden Quartiers­treff, das Café Blau, wo man wetterunabhängig Veranstaltungen organisieren könne. Ein Ziel dieses Gartens ist natürlich, einen dicht bebauten Stadtteil grüner zu gestalten […]

    Begleitet werde das Projekt von einer pädagogischen Fachkraft – „am besten mit grünem Daumen“, sagt Feil. Sie soll das Konzept erstellen, Kontakt zu den Kooperationspartnern halten und vor allem Bewohner gewinnen, die gärtnern wollen. Ihre Stelle – auf Minijobbasis, das sind fünf Stunden pro Woche, würde unter anderem vom Zuschuss des Landes finanziert. „Nach den Sommerferien geht es los.“

    http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/gemeinschaftsgarten-im-dichterviertel-geplant-15591342.html (mehr …)

  • Planung für Garten an einem Flüchtlingsheim eingestellt

    (Info von Shimeles)

    ‚Internationalen Garten am Flüchtlingsheim in Stuttgart-Möhringen‘: hat sich leider nicht wie geplant entwickelt
    Die Initiatorin nennt folgende Gründe: mangelnde Motivation Seite der Flüchtlinge, mangelnde Beteiligung der Bewohner, mangelnde Interesse der Freundeskreises für den Garten (mehr …)

  • Wirtschaftsministerium BaWü fördert mit 10.000 Euro urban gardening in Mannheim

    (Gu, alerst)

    Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium fördert zwei soziale Projekte in Mannheim […] In der Untermühlaustraße werden knapp 10.800 Euro für Urban Gardening eingesetzt. Auf einer öffentlichen Grünfläche sollen alle Bevölkerungsgruppen Obst und Gemüse anpflanzen können. So sollen sich Alt und Jung begegnen, alleinstehende Senioren sollen nicht vereinsamen, so das Ministerium.
    https://www.swr.de/swraktuell/bw/mannheim/mannheim-land-foerdert-soziale-projekte/-/id=1582/did=19991278/nid=1582/18vm05e/index.html (mehr …)

  • 9000 Euro für IG

    (Gu, alters)

    Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) unterstützt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) 500 Landinitiativen. Für eine Förderung hatte sich unter anderem das Goldenstedter Bündnis für Familie beworben. Jetzt gibt es gute Nachrichten.„Ich freue mich, dass das eingereichte Projekt des Vereins Goldenstedter Bündnis für Familien das Bundeslandwirtschaftsministerium überzeugt hat. Mit der Förderung in Höhe von 9000 Euro kann der ,Interkulturelle Gemüsegarten’ in Kürze geplant und angelegt werden“, sagt der heimische Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp (CDU).

    „Das Goldenstedter Projekt ist eine Idee von vielen, die sich die Integration von Flüchtlingen zur Aufgabe gemacht haben.

    https://www.nwzonline.de/goldenstedt/goldenstedt-berlin-unterstuetzung-9000-euro-fuer-interkulturellen-garten_a_32,0,1039251010.html (mehr …)

  • Stand „Gemeinschaftsgärten gehn aufs Land“

    (Gu, Mail)

    „Urban Gardening geth auf´s Land und zwar zusammen mit dem Naturpark Dübener Heide e.V.. Derzeit sucht das Projektteam (Torsten Reinsch, Elisabeth Meyer-Renschhausen, Siegrun Höhne) zusammn mit den Projekt-Beirat die bestmöglichst geeignetsten Flächen; und zwar, weil der Naturpark sich über eine Ländergrenze erstreckt zwei:

    eine in Sachesen und eine in Sachsen-Anhalt. Und dazu die Gruppen, die sich vorstellen können, künftig und längerfristig um die Gärten kümmern möchten.

    Zwei wunderbare Flächen sind uns bereits angeboten worden und auch ein Kerntrupp an Garten-Enthusaisten ist bereits gefunden. Bis zur endgültigen Entscheidung finden die Workshops auf dem Gelände der eheml.Bahnlandwirtschaft in Bad Düben statt, einem der möglichen künftigen Standorte.


    (mehr …)

  • Offener GG in Dresden in Planung woll gemeinsamen Flächen- und Ressourcenpool entwickeln

    (Gu, Mail)

    Unser Projekt in Dresden ist noch in der Konzeptfindungsphase, bisher sind wir „nur“ ein selbstverwaltetes Wohnprojekt (im Verbund des Mietshäusersyndikats): www.2n40.de. Wir planen die Öffnung unseres Grundstückes und den Einbezug städtischen Nebenflächen. Dabei soll eine Form nachbarschaftlicher gemeinsamer Flächen- und Ressourcennutzung entstehen (mehr …)

  • Projektstart „Gemeinschaftsgärten in der Dübener Heide“

    (Gu, Mail)

    der Naturpark Dübener Heide hat 2016 das Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“  im Rahmen der Ausschreibung  „Modell- und Demonstrationsvorhaben ‚Soziale Dorfentwicklung‘ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung“ beantragt. Das Projekt wurde bewilligt, so dass wir jetzt starten können.

    Unsere Projektziele und –Ideen:

    Ziel des Projektes ist es, in den nächsten zwei Jahren im Naturpark Dübener Heide zwei Gemeinschaftsgärtenstandorte zu entwickeln (je einen in Sachsen und Sachsen-Anhalt). Dabei geht es uns darum, die Möglichkeiten des Gemeinschaftsgärtners im ländlichen Raum für die Aufgaben des Naturparks nutzbar zu machen. Diese Punkte/Aufgaben sind u.a.:

    ·         soziale Integration fördern,

    ·         die regionale Kommunikation verbessern,

    ·         spannende Räume der Naherholung entwickeln,

    ·         das Wissen um die Produktion gesunder und regionaler Lebensmitteln fördern,

    ·         Ausbildungsplätze der Gartenwirtschaft, Ernährungs- und Gesundheitsberatung und attraktive Orte für Stadt- und Landbewohner schaffen/unterstützen,

    ·         Flüchtlinge bei Integrationsproblemen oder Wartezeiten unterstützen,

    ·         dem Leerstand in den Bauern- und Kleingärten entgegen zu wirken.


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  • GG in Ratingen Ost einen großen Schritt weiter

    (Gu, alerts)
    Pünktlich zum Frühlingsanfang startet das Urban Gardening Projekt in Ratingen-Ost. Nachdem der Bezirksausschuss Mitte bereits zugestimmt hatte, gab nun auch der Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung „grünes Licht“ für das Urban Gardening Projekt am Frommeskothen/Ecke Oststraße.
    Im letzten Frühjahr hatte sich eine erste Initiative im Zuge der Online-Umfrage „Urban Gardening – gemeinsam gärtnern und mehr“ gefunden, die das Amt für Kommunale Dienste durchgeführt hatte. Die Standortsuche in den am meisten gewünschten Stadtteilen Mitte, Ost und Lintorf konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden. In der Zwischenzeit hat die kleine Interessengruppe um Gunhild van Offern und Sabine Kitschke Ideen gesammelt, mehrere Urban Gardening Projekte in Wuppertal besichtigt und der Verwaltung ein erstes Konzept vorgestellt. Aus Sicht der Verwaltung ist dieses am Standort Frommeskothen/Ecke Oststraße, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bienenzuchtverein, sehr gut umsetzbar. Auch die ersten Kooperationen wurden schon angekündigt: Die lokale Agenda 21, die Volkshochschule sowie der Bienenzuchtverein haben im Vorfeld ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert.
    Im nächsten Schritt werden nun weitere Interessenten und Mitstreiter gesucht, die Freude an der Idee „Urban Gardening“ und am gemeinsamen Gärtnern haben, gleich welchen Alters und Herkunft. Gerne möchte die Initiative auch mit Schulen und Kindergärten in Kontakt kommen, denn es soll u.a. auch ein „grünes Klassenzimmer“ entstehen […]

    http://www.stadt-ratingen.de/buergerservice/pressemitteilungen/archiv2017/pmBeginn_Urban_Gardening.php (mehr …)

  • neues Gartenprojekt mit Geflüchteten in Otternberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Unter dem Dach der Ev-luth. St. Severi Kichengemeinde Otterndorf triff sich seit Jahren die Flüchtlingsbegleitung (Zusammenschluss von Flüchtlingen und Unterstützenden verschiedener
    Organisationen (DRK, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Kirchengemeinden, …) Im Rahmen ihrer Arbeit hat die Gruppe das anliegende Konzept für einen Gemeinschaftsgarten entwickelt.
    Dafür stellt die ev. Kirchengemeinde gegen sehr geringe Pacht ein schönes Stück Land hinter dem Otterndorfer Friedhof für eine gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung. Das Projekt ist offen für jede/n, die/der sich am Gemeinschafts-Garten beteiligen möchte. Wichtige Inhalte des Projektes sind die allgemeine Organisation des Projektes, die Herrichtung des Gartens inklusive des kleinen Gartenhauses, die Pflanzung von Gemüse im Garten und im Gewächshaus, die Pflanzung von Obst, der Anbau von Salat und Kräutern, sowie die Organsiation und Durchführung von Begegnungsmöglichkeiten, wie Festen, gemeinsamen Essen und Trinken, etc. Das geerntete Gemüse und Obst ist für den Eigenverbrauch bestimmt, was übrig bleibt,
    wird einvernehmlich aufgeteilt und weitergegeben z.B.  für die Tafel Cuxhaven e.V.

    > – wie viele Leute sind die Planung des Projekts involviert?

    -In die direkte Planung sind momentan ca. 6 Personen involviert, dies soll aber noch auf die Geflüchteten, die hauptsächlich mitarbeiten, ausgebaut werden.

    > – wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte und wie viele Flüchtlinge sind dabei?

    – Die gesamte Gruppe umfasst eine Anzahl von mindestens 20 – 30 Personen, die aber noch weiter wachsen soll. Wir setzen da auf das besser werdende Wetter. Ca. +/- 15 Geflüchtete sind dabei.

    > – wo sind die Flüchtlinge untergebracht und wie weit ist das von dem Gartengrundstück entfernt?

    – Die Flüchtlinge wohnen in Otterndorf und der Umgebung, z.T. in eigenen Wohnungen, z.T. in Wohnungen, die von der Gemeinde gestellt wurden, d.h. tlw. wohnen Sie nur 200 m Luftlinie entfernt, tlw. ca. 6-8 Kilometer, wenn sie ein wenig außerhalb wohnen.

    > – was war vorher auf der Fläche, wie groß ist diese, gibt es einen Zaun und wie ist die Fläche bewachsen (Bäume etc.)?

    – Das Grundstück hat ca. 700 qm, es lag ca. 5 Jahre brach und wurde vorher als Kleingarten genutzt. Es gibt einen Zaun.
    Es gibt bereits ca. 15 Obstbäume auf dem Grundstück. 8 Beerensträucher haben wir bei Hagebau gekauft. Ansonsten ist es mit Gras bewachsen, tlw. ist es schon umgegraben worden.

    > – wie viele Beete sollen entstehen und wie groß sollen diese werden?

    – Ca. 200 qm wollen wir für Gemüse- und Kräuterbeete nutzen, eine genaue Anzahl kann ich Ihnen nicht nennen.

    > – soll es alles individuelle Beete werden oder sind auch gemeinschaftliche Beete geplant?

    – Es sollen vor allem gemeinschaftliche Beete geplant werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Teil des Gartenhaus als Gewächshaus zu nutzen.

    > – wie werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese zugänglich für die GärtnerInnen?

    – Die Gartengeräte werden in einem Schuppen auf dem Gelände untergebracht, das mit einem Vorhängeschloss gesichert ist und sind zugänglich, wenn die Person mit dem Schlüssel für das Schuppenschloss anwesend ist bzw. der Schlüssel vorher übergeben wurde.

    > – wie können weitere Interessierte dazu kommen und wie erfahren diese von dem Gartenprojekt?

    – Wir schreiben regelmäßig Artikel für die hauseigene Zeitschrift „Wir vom DRK“, laden die Presse zu Festen ein oder machen Ankündigungen beim internationalen Café in Otterndorf oder in der Zeitung, sodass weitere Interessierte angesprochen werden. Außerdem haben wir an einigen Stellen Flyer ausgelegt.

    > – ist geplant, dass die GärtnerInnen (bis auf die Geflüchtete), etwa bezahlen? Wie sollen die laufenden Kosten und die Pacht (die wir z.B. nicht übernehmen) finanziert werden?

    Es ist nicht geplant, dass die GärtnerInnen etwas bezahlen. Die laufenden Kosten wie die Pacht werden durch Spenden an die Flüchtlingsinitiative Land Hadeln, deren Spendenkonto über die Kirche läuft, finanziert. Diese Spenden sollen aber in der Regel Flüchtlingen zugute kommen, daher erhoffen wir uns finanzielle Unterstützung von Ihrer Stiftung. Die Pacht können wir selbst übernehmen.

    > – wie offen ist der Garten? Kann man jederzeit rein? Braucht man einen Schlüssel, gibt es ein Zahlenschloss?

    – Der Garten ist komplett offen, man kann ihn jederzeit betreten und braucht auch keinen Schlüssel. Lediglich am (Garten-)Haus haben wir ein Vorhängeschloss mit 5 Schlüsseln angebracht, an der zweiten Tür ist ein bks-Schloss.
    Für den Schuppen haben wir ein Vorhängeschloss.

    > – Können auch Leute, die nicht mit gärtnern, den Garten nutzen?

    – Auch Leute, die nicht mit gärtnern, können den Garten nutzen und sind z.B. zu Festen eingeladen.


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  • Mauergarten plant Neuanfang

    (Gu, Newsletter)

    Workshop „Vision Mauergarten“ am Samstag, 14.Januar 2017

    Zuerst gab es eine Gesprächsrunde. Wir haben wir uns ausgetauscht: Was  bewegt dich, in den Mauergarten zu kommen? Welche persönlichen Werte sind dir dabei wichtig?

    Danach haben wir in kleinen Gruppen besprochen: Was möchtest du beim Neuaufbau des Mauergartens bewahren? Was wollen wir neu gestalten?

    Jede Gruppe hat die wichtigsten Punkte auf Kärtchen geschrieben. Dann haben wir alle zusammen die Kärtchen auf ein großes Plakat geklebt und nach Schwerpunkten sortiert. Für die vielen Ideen haben wir übergeordnete Themen überlegt. Die vier umfangreichsten Themen waren:

    • interne Kommunikation
    • Gartengestaltung
    • Kommunikation und Vernetzung nach außen
    • Kunst und Spiel

    Für jedes Thema gab es anschließend eine Arbeitsgruppe. Dort wurde konkrete Ziele besprochen und aufgeschrieben.

    Die Gruppe „Gartengestaltung“ hat den Workshop am 28. Januar 2017 vorbereitet:

    Die Planungen für den Mauergarten gehen in die nächste Runde. Am 14.01. 2017 haben wir uns Gedanken über grundsätzliche Ziele und Strategien gemacht. Nun wird es konkreter: Mit kleinen Modellen nähern wir uns der künftigen Gestalt des Mauergartens weiter an. Diese Modelle wollen wir gemeinsam am 28.01. bauen:  eine Spirale, abgeleitet aus der Geometrie einer Sonnenblume; unsere bewährten „Beetcluster“… vielleicht hat eine/r auch noch eine ganz andere Idee? Die können wir gerne ausprobieren. Wir werden in kleinen Gruppen von ca. 3-5 Personen arbeiten. Die Modelle bauen wir im Maßstab 1 : 100. Damit wollen wir verschiedene praktische und gestalterische Fragen klären: Wie und wo stehen die Beete? Wo kommt der Kompost hin, wo das Wasser, die Werkzeuge? Was für Elemente soll es sonst noch geben? Gerne kannst du eigenes Werkzeug und Modellbaumaterial mitbringen: Schere, Kleber, Stifte, Cutter, Schneideunterlagen, alte Pappen, farbige Papiere, kleine Äste, getrocknetes Moos etc. Es wird aber auch ausreichend vorhanden sein.


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  • neuer Gemeinschaftsgarten in Leipzig geplant

    (Mail, Gu)

    […]
    Der vorläufige Arbeitstitel heißt Stadtlust urbanes Gärtnern.

    Eine geeignete Fläche haben wir auch gefunden, Dietzmannstraße 12 b in Leipzig Kleinzschocher aber bisher noch keinen Kontakt zum Eigentümer die Deutsche Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH (gehört zu Hochtief) aufgenommen.

    Der Kontakt zum Eigentümer soll demnächst erfolgen, sollte die Fläche nicht zur verfügung stehen suchen wir alternativ Flächen.

    Wahrscheinlich im Südwesten von Leipzig.

    Da ich gerne auch Tiere wie Bienen, Hühner, Kaninchen, später vielleicht auch Ziegen halten möchte, wäre die Brache mit einer Fläche von 11.226 m² Ideal.

    Der Garten wird aus mobilen Beeten bestehen, damit wir bei Bedarf auf eine andere Fläche umziehen können.

    Gerne würde ich in eine Garten Gastronomie im Rahmen des Gartens betreiben, weiß aber nicht in welchem Rahmen das zulässig ist.

    Es soll lediglig die laufenden Kosten wie Strom, Wasser, Müllentsorgung finaziert werden.

    Da mir das Thema Ernährung wichtig ist und ich auch in der Gasreonomie gearbeitet habe würde ich das in meinen Garten inegrieren.

    Zuerst wollen wir keinen eigenen Verein gründen sondern suchen uns einen Verein mit dem wir zusammen arbeiten können. Später wird die Gründung eines Vereins vielleicht auch eine andere gemeinützige Geschäftsform angestrebt.

    Der Mann, der den Garten plant, hat vor Jahren mal einen Workshop im P-Garten mitgemacht und wollte dann einen GG in Leipzig-Grünau gründen, doch da gab es zu wneig Interesse. Jetzt macht er ein Sozialcoaching und hat im Rahmen dessen wohl schon Leute für sein neues Vorhaben interessieren können.

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  • geplanter GG in Buchloe: ggf Fläche von Landwirt

    (Gu, mail)

    Der Fokus liegt auf dem Seniorenheim-Grundstück. Hier werden wir demnächst Gespräche führen, ob/wie sich dort ein Gemeinschaftsgarten-Projekt umsetzen lässt. Es hat sich jetzt auch noch ein BAuer aufgeschlossen gezeigt. Der hätte vll. eine Fläche, aber wohl etwas außerhalb.


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  • Gemeinde Unterensingen plant Gemeinschaftsgarten

    (Gu, Mail)

    die Gemeinde Unterensingen ist eine der  22 Gemeinden in Baden-Württemberg, die an einem vom Statistischen Landesamt angebotenen Managementverfahren zum Thema Zukunft und demografischer Wandel teilgenommen haben. Bei der Zukunftswerkstatt,  die  vom Bürgernetzwerk organisiert wurde, wurden verschiedenen Themenbereiche bearbeitet.

    Eines der aus dem Prozess resultierenden Projekte ist die Gestaltung eines Gemeinschaftsgartens für Unterensinger Bürger und Bürgerinnen.

    Unsere Fläche ist ca. 400 qm groß und im ersten Jahr wollen wir auch zur Auflockerung des Bodens nur verschiedenen Kartoffelsorten anbauen.

    Im Moment sind wir  8 engagierte Bürger und Bürgerinnen  vor Ort, die sich an  der Entwicklung des Gemeinschaftsgartens beteiligen. Wir wollen gemeinsam produktiv tätig werden, uns gemeinschaftlich engagieren um gemeinsam zu gärtnern.  Wir wollen eine ungenutzte Fläche wieder aktivieren und die Bewohner des angrenzenden neuen Baugebiets mit einbeziehen. Junge Familien, die wenig Platz an ihrem neuen Haus haben wären bei uns gut aufgehoben (mehr …)

  • KulturJurte und Kulturamt planen GG in Oberföhring

    (Gu, Newsletter)
    Das Atelierhaus FOE -das wir beratend begleiten dürfen- schafft mit „Grünstadtgeflüster“ eine grüne Oase im grau-urbanen Raum, in der  interkulturelle Freundschaft und Wertschätzung wachsen und Früchte tragen dürfen. Über den Zeitraum von drei Jahren entwickeln wir gemeinsam in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat einen urbanen, interkulturellen Garten im Bürgerpark in Oberföhring, der durch sein natürliches Umfeld Kunst, soziales & ökologisches Engagement, sowie die zivile Bevölkerung zusammenführt. Es entstehen 200m² Beetflächen, die von einer Gartengemeinschaft von bis zu 80 Nutzern genutzt und gepflegt werden. Eine große Aufmerksamkeit genießt dabei die Integration von geflüchteten Menschen, für die Beetflächen frei zur Verfügung gestellt werden. Ein Gemeinschaftsgarten ist für uns der beste denkbare Ort für ein Geben und Nehmen auf Augenhöhe, sowie der Begegnung und der Entstehung von Freundschaften.

    (mehr …)

  • Tucholskygarten in Berlin sucht noch Grundstück

    (Gu, Mail)

    Wir haben noch kein festes Grundstück, die Anfrage beim Bezirk läuft noch. Allerdings haben wir unsere Fördergelder (die bis 15.12. abgerufen werden mußten) für notwendiges Material ausgegeben. Die Idee ist, zunächst an verschiedenen Orten Pflanzsäcke aufzustellen und die zu bepflanzen, ein mobiler Tucholsky Garten sozusagen. So nutzen wir im Moment die Zeit, die Säcke mit unserem Namen zu bedrucken (mehr …)

  • IG Dübener Heide bewilligt

    (Gu, Mail)

    Unser im November 2015 für den Naturpark Dübener Heide beantragtes zweijähriges Gemeinschaftsgartenprojekt ‚Urban Gardening geht aufs Land‘, dass ggf. auch mit Flüchtlingen arbeiten soll, ist überraschender Weise am 29.12.2016, – vorbehaltlich einiger kleinerer Details – von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung GEHNEHMIGT worden!!!

    Geplant war Projektbeginn 1.1.2017. Das ist nun unmöglich zu schaffen, da wir inzwischen auch andere Pläne haben, die wir erst anpassen müssen. Elisabeth [Meyer-Renschhausen] und ich müssen die nächsten Tage überlegen, wie genau das ablaufen soll. Wahrscheinlich werden wir im März 2017 starten (mehr …)

  • IG in Nordhorn soll entstehen

    (von Shim, der einen Vortrag dort hielt)
    Das DRK betreibt ein Wohnheim für Flüchtlinge in Nordhorn. Angrenzend ist es ein großes Grundstuck ( 3.000m2). Auf dem Grundstuck sollte ein Internationaler Garten aufgebaut werden.

    D RK hat dafür der Grundstuck zur Verfügung gestellt.

    Der Impulsvortrag sollte Beitrag leisten um die eine Initiativ Gruppe Ideen zu geben Vermitteln, Bedeutung solcher Gärten zu vermitteln. Nach dem Vortrag haben sie sich bereits mehrere Personen sich bereit erklärt mit zu machen. Es sollte eine Initiativ Gruppe zusammengefunden werden die den Aufbau des Gartens Lenkt.

    Evangelische Erwachsenenbildung Emsland, Stadt Nordhorn, DRK Emsland, Internationale Frauen Café, Klimabeauftragte der Stadt Nordhorn, und viele ältere privat Personen aus den Unterstutzer kreisen , sind am Aufbau interessiert. VertreterInnen dieses Institutionen und auch viele Junge Flüchtlinge waren bei der Vortrag anwesend. Aber keine einzige Migrantin!

    Der Vortrag wurde in Deutsch und in zwei Sprachen /Arabisch, Farsi)simultan übersetzt worden.

    Fragen nach dem Vortrag:

    1. was ist der Unterschied zu den klassischen Garten Kolonien?

    2. Wie werden die Parzellen am Anfang verteilt? Wie gross?

    3. Wie motiviert man Flüchtlinge damit sie beim Gärtnern mitmachen?

    4. gibt es ähnliche Gärten in anderen Städten? Netzwerke?

    5. Ist es wichtig das Fach Anleitung beim Aufbau gibt?

    6. Qualifizierungsprojekte im garten

    7. wie ist die innere Aufteilung eines Gartens ?

    8. Gibt es Konflikte?

    9. Gibt es Gartenregeln?

    10. Gibt es Gemeinschaftsflächen im Garten

    (mehr …)

  • Überlegungen für Nachfolgeprojekt des Magarethengartens

    (Gu, Mail)

    Das Projekt Margarethengarten ist nun leider tatsächlich beendet und wird mit und mit abgebaut.
    Der nachfolgende Garten wird ein Projekt, in welchem Elemente der kulturelen Bildung, Sport (Skate), Event und Urban Gardening auf einer Fläche miteinander verbunden werden. Wir haben bereits eine neue Brachläche von unseren Partnern bei der Stadt zur Zwischennutzung angeboten bekommen, sind aber noch in den Gesprächen. Daher ist es noch nicht spruchreif.

    (mehr …)

  • GärtnerInnen für geplanten GG in Völkingen gesucht

    (Gu, alerts)
    […]
    Im nächsten Frühjahr kann mit dem Betrieb des Nachbarschaftsgartens im ehemaligen Pfarrgarten neben der Versöhnungskirche begonnen werden. Gemeinsam sollen Blumen, Gemüse und Kräuter angebaut werden. Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers „Nördliche Innenstadt“ sind gefragt, sich an dem Vorhaben zu beteiligen. Die Wintermonate werden nun genutzt, um die Gartenanlage gemäß den Vorplanungen im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ herzustellen. Gleichzeitig gilt es, gemeinsam zu überlegen und abzustimmen, wie sich Garteninteressierte einbringen können. Der Nachbarschaftsgarten ist offen für alle Altersgruppen und alle Nationalitäten. Auch Kindergartengruppen, Schulklassen und andere soziale Einrichtungen können sich beteiligen. Das BIWAQ-Projekt „Besser leben und arbeiten im Quartier“ koordiniert die Umsetzung.[…]
    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/voelklingen/voelklingen/Voelklingen-Gartenanlagen-Kindergartengruppen-Winter;art446743,6276491 (mehr …)

  • neues geplantes Gartenprojekt in Berlin muss mit Liegenschaftsfonds verhandeln

    (Gu, MAIL)

    ein neuer Garten wird demnächst in Trägerschaft von workstation ideenwerkstatt e.v. kommen. Das Gelände auf dem der Garten kommt ist beim Volkspark Prenzlauer Berg, 4000m² groß, Landeseigentum und wird vom BIM/Liegenschaftsfonds verwaltet.

    Die Konditionen sind laut den Vertrag, den wir geschickt bekommen haben ziemlich ungünstig: Sie wollen eine monatliche Pacht von 250 €/Monat (entspricht eine Betriebskostenpauschale) und ab den 4. Jahr eine zusätzliche Stafelmiete, die jährlich um 100€/Monat steigt. Auf unsere Bemerkung hin, dass wir einen gemeinnützigen Projekt ohne Gewinnerwirtschaftung sind (und diese sogar vertraglich untersagt ist) und wir uns somit nicht leisten können eine dermaßen hoch steigende Miete zu bezahlen, schreiben sie: „Laut Landeshaushaltsordnung dürfen wir Immobilien an Dritte i. d. R. nicht unter Wert überlassen. Ausnahmen gelten für gemeinnützige Projekte für max. 3 Jahre. Danach soll die Miete möglichst auf ein ortsübliches Niveau steigen.


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  • In Neubeckum (kreis Güterslohe) entsteht ein IG

    (Gu aus alters)

    Am Samstag trafen 20 engagierte Hobbygärtner und Flüchtlinge mit ihren Familien zusammen, um direkt vor Ort ein Konzept für den ersten Teil des Areals zwischen Vellerner Straße und Lupinenweg auf zwei Plänen zu entwerfen. Beide Entwürfe gehen von einer Kräuterschnecke als Mittelpunkt des Gemeinschaftsgartens aus. Tortenstückartig würde sich der eine Garten entwickeln, während man bei der anderen Variante eher von rechteckigen Parzellen sprach. Erdbeeren und Kartoffeln sollen angebaut werden. Über ein Gewächshaus für Tomaten und Paprika macht man sich Gedanken. Alle Beteiligten möchten zudem Obstbäume pflanzen, um Äpfel, Quitten und Zwetschgen ernten zu können.

    Auch Wildblumen sind vorgesehen und gleich daneben Bienenstöcke. Eine Grillecke für gemeinsame gemütliche Stunden ist fest im Konzept verankert. Ein mobiler Grill sei wohl die beste Lösung, stellte man während der angeregten Diskussion fest. So könnten alle Utensilien in einem bereits vorhandenen Bauwagen vor Verlassen des Geländes eingeschlossen werden.

     

    dass sich die Gruppe rund um den Verein „Anders ackern“ der großen Verantwortung bewusst ist, die sie für ihr gepachtetes Gelände direkt gegenüber des Seniorenzentrums St. Anna trägt, wurde zudem deutlich, als der Vorschlag, einen Teich anzulegen, aus Angst, dass dort spielende Kinder zu Schaden kommen könnten, schnell verworfen wurde. Letztere werden nämlich mit bedacht und erhalten eine Spielecke.

    Doch als erster Schritt ist noch vor dem Winter die Wiese umzubrechen. Hier ist Unterstützung seitens der Stadt Beckum oder der ortsansässigen Landwirte gefragt

    http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreiswarendorf/beckum/Guter-Start-fuer-interkulturellen-Garten-9d8de273-81f5-42c0-b8df-3f08f90686bd-ds (mehr …)

  • Spatenstich für IG Völkingen kann kommen

    (Gu, alerts)

    Auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrgartens, der sich von der Moltkestraße aus gesehen rechtsseitig der Versöhnungskirche befindet, ist im Programmgebiet „Soziale Stadt – Nördliche Innenstadt Völklingen“ ein interkultureller Nachbarschafts-garten geplant. Nachdem dieses Projekt vor allem im Ortsrat Völklingen für einigen Diskussionsstoff sorgte, wurde die für den Bau und den ordnungsgemäßen Betrieb sowie die Unterhaltung des Gartens notwendige Nutzungsvereinbarung zwischen den beteiligten Vertragspartnern – dem Diakonischen Werk, der evangelischen Versöhnungsgemeinde und der Stadt Völklingen –  am 8.9.2016 vom Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und am 13.9.2016 vom Stadtrat Völklingen einstimmig beschlossen.

    Planentwurf des Nachbarschaftsgartens (Grafik: Stadt VKL)
    Planentwurf des Nachbarschaftsgartens (Grafik: Stadt VKL)

    Damit kann nach der Ausschreibung der Startschuss fallen, sodass noch in diesem Jahr mit der Herrichtung des Geländes begonnen werden kann. Verwaltet und unterstützt wird der künftige Betrieb des Nachbarschaftsgartens durch das vom Diakonischen Werk vertretene Programm BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier). Dessen Mitarbeiter freuen sich  auf eine Zusammenarbeit mit den Bürgern, die Interesse haben, den Garten künftig gemeinsam zu bewirtschaften. (mehr …)

  • AWO Ostwestfalen-Lippe plant IG

    (Gu, Mail)
    Der AWO Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e. V./ Fachdienste für Migration und Integration plant einen IG (mehr …)

  • Stadt Neumarkt will IG aufbauen

    (Gu, Mail)
    Beauftraget ist eine Mitarbeiterin des Amts für Nachhaltigkeitsförderung/Projektorganisatorin Integration
    Noch gibt es kein Grundstück und sie sind ganz am Anfang.

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  • In Lahr entsteht IG auf Gelände des Landesgartenschau

    (Gu, alerts)

    Die Projektgruppe „Interkultureller Garten“ hat sich auf dem künftigen Gelände der Landesgartenschau umgesehen und sich im Rahmen einer Baustellenführung ein Bild von der Situation vor Ort gemacht. Jonathan Kees, Mitarbeiter der Landesgartenschau GmbH, führte die Gruppe über das Gelände und gab umfassende Erklärungen zum derzeitigen Planungsstand der Parkanlagen. Die Veranstaltung endete im zukünftigen Kleingartenpark mit einem Picknick, genau an der Stelle, an der die Projektgruppe den „Interkulturellen Garten“ einrichten möchte. Das war vom Interkulturellen Beirat der Stadt angestoßen worden.

    Seit 2014 beschäftigen sich Lahrer Bürger damit, wie die in Lahr vorhandene kulturelle Vielfalt auch auf der Landesgartenschau sichtbar und erlebbar gemacht werden kann. Dabei war die Idee gereift, einen interkulturellen Garten einzurichten, der sowohl ein Ausstellungsbeitrag während der Landesgartenschau als auch eine dauerhafte Einrichtung in der Kleingartenanlage über die Zeit der Gartenschau hinaus werden soll.

    In mehreren Treffen hat die Gruppe erarbeitet, wie das Gartenprojekt aussehen könnte. Wesentliches Merkmal des Konzepts ist dabei eine ausgewogene Mischung aus Gemeinschaftsflächen und kleinen Parzellen, die von Einzelnen oder Kleingruppen in gemeinsamer Verantwortung bewirtschaftet werden können. Neben dem Gärtnern stehen der Austausch und die Begegnung zwischen Menschen unterschiedlichster Kulturen im Mittelpunkt, die Spaß und Freude an der grünen Natur und dem Kultivieren von Pflanzen aus unterschiedlichen Regionen der Erde haben.

    Lahr/BaWü

    http://www.badische-zeitung.de/lahr/gaertnern-und-austausch–125939137.html


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  • Viel Interesse am Gemeinschaftsgarten am Center Francais in Berlin

    (Gu, mail)

    Aber zusammenfassend kann sagen, dass wir recht begeistert sind, denn das Projekt scheint viele unterschiedliche Menschen zu begeistern. Die Leute haben viele Ideen und Lust, sie umzusetzen. Neben den Nachbarn und Interessierten möchten 2 Kitas und das angrenzende Altenheim mitmachen. Wir haben uns schon mit einigen Gärten in der Stadt sowie Gartenaktivistinnen vernetzt (darunter Kerstin Stellmacher und Frauke Hehl, Himmelbeet, Pyramidengarten, Gartenarbeitsschule Mitte, usw.) und freuen uns sehr über den solidarischen Austausch. Allein das Bezirksamt sieht unser Vorhaben mit etwas Skepsis, zumindest was die Nutzung von öffentlichen Flächen angeht. Glücklicherweise haben wir einen Teil eines Parkplatz als Startfläche zur Verfügung. Wir machen im Juni weiter mit der Konzeption des Gartens. Im August wir der Bau der Beete u.a. durch einen Jugendworkcamp vorangetrieben.

    aus dem ersten Protokoll eines Treffens mit Interessierten:
    Der Beginn des Projekts soll deswegen (spätestens) Ende August im Rahmen eines deutsch-französisch-mazedonischen Workcamps stattfinden: 24 Jugendliche aus den drei Ländern werden sich 10 Tage zusammen mit Vorbereitungsarbeiten für den Gemeinschaftsgarten beschäftigen (Bau von Hochbeeten und einer Art Geräteschuppens, Beschilderung, Insektenhaus etc.). Das Workcamp soll mit einem Gartenfest beendet werden, zudem alle herzlich eingeladen sind. Ende August soll der Garten spätestens also begonnen werden, wenn die Anwohner/innen und Interessierten motiviert sind, ist jedoch auch ein früherer Start denkbar und wünschenswert.

    Erläuterung der aktuellen Situation: ursprünglich war der Plan, den Garten auf den angrenzenden Grünflächen zu realisieren. Leider handelt es sich um öffentliche Flächen, so dass wir hierfür keine Genehmigung bekommen haben. Das CFB möchte das Projekt dennoch beginnen, die hierfür zur Verfügung stehenden Flächen sind der hintere Teil des Parkplatzes des CFB sowie ein kleiner Teil vor dem CFB-Gebäude. Das CFB ist für das Vorhaben bereits mit anderen Gärten und Akteur/innen in Kontakt und gut vernetzt. Auch das benachbarte Seniorenwohnheim sowie einige Kitas möchten sich an dem Projekt beteiligen und sind von der Idee begeistert.

    Nach einer Besichtigung des Grundstücks wurden folgende Punkte diskutiert:

    ·Im Hinblick auf die Genehmigung der Nutzung der Grünflächen könnten wir an eine Unterschriftenaktion denken.

    ·Gibt es eine Belastung durch den nahen Flughafen und unmittelbar durch die Müllerstraße? Vom Flughafen eher nicht. Die Entfernung von der Straße sollte 50 Meter sein oder die Partikel durch Gebüsche gefiltert werden.

    ·Wie soll das Projekt langfristig finanziert werden? Wir müssen ein Konzept für die langfristige Finanzierung des Gartenprojekts erarbeiten und uns einen Überblick über Fördermöglichkeiten verschaffen, da das Projekt sonst nicht nachhaltig ist.

    ·Soll jeder Beteiligte einen finanziellen Beitrag leisten? Zunächst einmal möglichst eher Sachspenden und Engagement. Man kann viel schaffen, wenn man gemeinsam überlegt, wer welche Ressourcen hat und man bereit ist, viel selbst zu machen.

    ·Die Hochbeete sollen gemeinsam bewirtschaftet werden. Es soll keine private Nutzung geben, mit Ausnahme einiger Beete für Kitas.

    ·Hochbeete: Woher kann man ausreichend Holz bekommen? Paletten oder lieber „besseres“ Holz (was länger hält)? Paletten sind häufig behandelt aber dafür evtl. günstiger und mit weniger Aufwand verbunden. Es gibt bestimmte Aufsätze mit denen die Paletten sehr schnell in Hochbeete verwandelt werden können (s. Himmelbeet).

    ·Mögliche Kooperationspartner: z.B. Bauhaus: man kann dort Geräte und Werkzeuge ausleihen. Möglicherweise haben solche Geschäfte auch ein Interesse daran, das Projekt zu sponsern?

    ·Was soll gepflanzt werden? Wir möchten am Anfang der Gartensaison einen Anbauplan erarbeiten, der die Wünsche und Interessen aller berücksichtigt. Wir dürfen nicht mit einem ertragsorientierten Garten rechnen, da die Fläche öffentlich sowie Tag und Nacht zugänglich ist. Die Frage der Ertragsverteilung muß dennoch ggf. gemeinsam geklärt werden. Wichtig ist dabei den Anbau von Nutzpflanzen mit ökologischer Relevanz (z.B. Gemüse, Obst, Pflanzen für Insekten, Bienen…).

    Offene Fragen zu denen wir alle Interessierten einladen möchten, sich bis zum nächsten Termin Gedanken zu machen:

    • Frage nach dem Beginn des Projekts. Schaffen wir es in geringer Menge schon vor dem Workcamp Ende August? Vorschlag: sich mehr Zeit nehmen mit allen Interessierten und gemeinsam überlegen.
    • Was haben wir alles schon? Wer kann Geräte, Werkzeuge, Fahrzeuge etc. dauerhaft oder gelegentlich zur Verfügung stellen ?
    • Wer kennt wen ? Z.B. Partnergeschäfte oder Einrichtungen (Geräte, Pflanzen…). Mögliche Kooperationspartner, mögliche Finanzierungsmöglichkeiten oder Sachspenden.
    • Persönliche Kompetenzen, Stärken, Kontakte…
    • Was wollen wir genau? „Design“ des Gartens: Wo genau, Sitzmöglichkeiten, Hochbeete, Container oder Gartenhaus für die Unterbringung von Geräten; was soll angebaut werden (dieses Jahr fangen wir sehr spät an)?

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  • geplanter IG in Seelow sucht noch Fläche

    (Gu, mail)

    noch keine adäquaten Flächen in Seelow. Die Flächen, die wir ins Auge gefasst haben sind leider privat. Der Liegenschaftsbeauftragte der Stadt Seelow setzt sich nächste Woche mit uns zusammen, dann wissen wir mehr. Wir haben uns um Fördergelder für unser Projekt „Interkultureller Skulpturen- und Gemüsegarten“ beworben, da ist eine Voraussetzung, dass das Projekt noch nicht begonnen hat, bis die Fördergelder verteilt sind (mehr …)

  • Stadt Ratingen fördert GG mit Flächen und „starterkits“ und Pflanzen

    (Gu, alters)

    Das Projekt Urban Gardening, zu deutsch etwa „Gärtnern in der Stadt“, nimmt konkrete Formen an. Wie berichtet, hatte die Stadtverwaltung Anfang des Jahres zu dem Thema eine Online-Umfrage gestartet. Man wollte wissen, ob es generell einen Bedarf gibt, Freiflächen für Hobbygärtner zur Verfügung zu stellen. Die Zustimmung war groß, nun soll ein Modellprojekt an der Wallstraße verwirklicht werden.
    Die Verwaltung legt konkrete Vorschläge für die Umsetzung vor: Zunächst soll eine Fläche an der Wallstraße/Beamtengässchen zur Verfügung gestellt werden. Außerhalb der provisorisch angelegten Blumenwiese soll eine Fläche umzäunt werden. Einfache Tore sollen Hunde draußen halten. Ansonsten sollen dieser und weitere Gärten in anderen Stadtteilen für die Öffentlichkeit frei zugänglich bleiben.
    Für die Interessenten gibt es einen „Startkit“, bestehend aus wenigen ausgewählten Gerätschaften wie Spaten, Hacke, Bodenlockerer und Pflanzschaufeln. Außerdem will die Stadt bestimmte Blumen- und Gemüsesorten sowie Beerensträucher anbieten. Die Vorschläge werden zunächst im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und demografische Entwicklung diskutiert. Gibt es grünes Licht, woran niemand zweifelt, wird der konkrete Start vorbereitet. Zunächst soll es eine Auftaktveranstaltung geben. Bei Bedarf sollen Workshops und/oder Vorträge bei der VHS angeboten werden. Schon 19 Bürger haben sich telefonisch oder per E-Mail angemeldet, um mitzumachen. Auch der Ratinger Bienenzuchtverein hat bereits seine Mitarbeit angeboten, er wird ebenfalls zur Auftaktveranstaltung eingeladen. […]
    Das Projekt als „Interkulturellen Garten“ beziehungsweise „Flüchtlingsgarten“ auszulegen, wurde übrigens nach einer „öffentlichen Wiese“ als zweithäufigste Form von den Teilnehmern genannt: „Hier besteht die Chance von Integration von Menschen, egal wie alt oder welcher Hautfarbe.“
    Ein interkultureller Garten wäre laut Verwaltung sowohl am Standort Wallstraße/Beamtengässchen, wie auch am Standort Maximilien-Kolbe-Platz denkbar. „Sollte ein interkultureller Garten überwiegend beziehungsweise ausschließlich der Nutzung durch Flüchtlinge dienen, müsste dieser sinnvollerweise in unmittelbarer Nähe eines Übergangswohnheimes angelegt werden.“ Das Modellprojekt am Bemantengässchen könnte sich, so die Verwaltung, „langfristig gut in das Konzept des geplanten Mehrgenerationenparks integrieren.“

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/hobby-gaertner-bekommen-parzelle-aid-1.5922757 (mehr …)

  • Neuss gibt Ex-Stadtgärtnerei für urban gardening frei

    (Gu aus alerts)

    Mit dem Vorschlag, öffentliche Grünflächen gleich in großem Stil unter den Pflug zu nehmen, hielt vor vier Jahren der Begriff „Urban Gardening“ Einzug in den Sprachschatz der Neusser Politik. Damals versandete die Idee vom Gärtnern im öffentlichen Raum allerdings ganz schnell und spurlos, jetzt startet die Neuss-Agenda einen zweiten Versuch. Etwas kleiner als damals, aber dafür mit viel mehr Elan. Am Samstag soll es losgehen. Für Roland Kehl, den Sprecher der Neuss-Agenda, war ein Fehler beim ersten Anlauf, dass der Vorschlag von der Politik kam und nicht von bürgerschaftlichem Engagement flankiert wurde. Diesen Fehler will die Neuss-Agenda nicht noch einmal machen und hat das Projekt diesmal organisatorisch ganz anders aufgestellt. Bevor überhaupt ein Blumentopf gefüllt wird, wurde unter dem Dach der Neuss Agenda ein neues Forum gegründet. „Transition Town Neuss – nachhaltig leben“ heißt diese inzwischen fünfte Untergliederung, die durch Aktionen das Stadtleben nachhaltig beeinflussen will. „Urban Gardening“ soll ihr erstes Projekt sein.

    Dieses „Gärtnern in der Stadt“ wird inzwischen in vielen Kommunen praktiziert, sogar in Weltstädten wie Berlin. In Andernach, wo man das Modell einer „essbaren Stadt“ vor Augen hatte, als man große Teile der öffentlichen Grünflächen zur Nutzung als Blumen- und Gemüsebeet freigab, ist es schon sehr weit gediehen. An diesem Vorbild nahm die Neusser Politik vor vier Jahren Maß. „Transition Town“ geht nicht so weit. Ihr Projekt konzentriert sich auf Teile der 2012 aufgegebenen Stadtgärtnerei, die von den Hobbygärtnern auch nur so lange beackert werden dürfen, bis der angrenzende Botanische Garten um diese Flächen erweitert wird.

    Umweltdezernent Matthias Welpmann gab einen Folientunnel, zwei ehemalige Anzuchtbeete und ein Staudenbeet frei, damit diese mit Blumen, Obst, aber vor allem Gemüse bepflanzt werden können. Das Gemüse werde in Recycling-Pflanzbehältern angebaut, die auf Paletten stehen, sagt Kehl. Das klingt recht nüchtern, ist aber gewollt, denn: „Wir wollen der Öffentlichkeit auch zeigen, dass Gärtnern in der Stadt mit wenig Aufwand möglich ist“, sagt Kehl. [… ]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/neusser-gaertnern-bald-wie-in-metropolen-aid-1.5917173 (mehr …)

  • In Lahr (Schwarzwald) entsteht GG auf Kirchengrund

    (Gu, alerts)

    Bunds für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Lahr. Die Umweltschutzorganisation hatte sich im Sommer 2015 auf die Suche nach einer Fläche für ein Stadtgartenprojekt gemacht und ist nun fündig geworden. Die katholische Kirche an der Schutter stellt dem BUND ein Rasenstück östlich der Kirche St. Peter und Paul zur Verfügung. Es diente einst als Pfarrgarten. „Wir freuen uns, dass unser alter Garten wieder belebt wird und unterstützen den BUND sehr gerne bei dem Projekt“, sagt Markus Erhart, Dekan der katholischen Kirche, laut Pressemitteilung. „Für uns ist das ein Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Sozialraums und als Naturschutzprojekt auch zur Bewahrung der Schöpfung.“

    Uli Sand sieht in der Lage des Grundstücks viele Vorteile: „Es liegt sehr zentral, bietet sowohl Schatten, als auch Sonne. Es ist toll, dass uns die Kirche die Wiese zur Verfügung stellt“. Die BUND-Gartengruppe hat mit dem Stückchen Grün schon konkrete Pläne. Es sollen vor allem Gemüse und Kräuter, aber auch Blumen gepflanzt werden. Die Idee ist ein offener Gemeinschaftsgarten für die Lahrer in der Innenstadt. Die Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner sollen dort künftig gemeinschaftlich gärtnern können und das Säen, Wachsen und Ernten erleben. Der Garten soll als offener Platz für alle zu einem Ort der Begegnung werden. „Ernten darf jeder, der gerade vorbei kommt“, so der BUND. An jedem regenfreien Samstag findet künftig von 14 bis 17 Uhr ein Gartentag statt. Dann wird mindestens ein Mitglied der Gartengruppe vor Ort sein und der Garten wird zum Gärtnern freigegeben.

    http://www.badische-zeitung.de/lahr/jeder-ist-zum-gaertnern-eingeladen–120733759.html (mehr …)

  • Kleingartenverein in Essen legt auf freier Parzelle GG an

    (Gu alerts, 8.4.)

    Eine gute Gelegenheit hat „Zollverein mittendrin“ beim Schopf gepackt: Weil an der Vinzenzstraße, am Fuß der Halde Zollverein, eine Gartenparzelle zurück gegeben wurde, kann sie nun einen Gemeinschaftsgarten für den Bezirk anbieten. Am Sonntag, 17. April, sind alle Stoppenberger Gartenfreunde von 14 bis 17 Uhr auf das ehemalige Grabeland eingeladen.

    Unter dem Motto „Experiment Kleingarten“ soll unweit des Restaurants „Fünf Mädelhaus“ ein Ort für Bewohner aus dem Stadtbezirk VI – Zollverein entstehen, an dem sie gemeinsam gärtnern, bauen und experimentieren können. „Ursprünglich hatten wir für 2017 ein partizipatives Projekt im grünen Bereich geplant. Dann wurde zufällig ein Garten auf dem Grabeland zurückgegeben. Mit Blick auf die ,Grüne Hauptstadt“ war das eine schöne Gelegenheit, das Projekt sofort zu starten“ […] Carlos Tobisch vom Verein „die Urbanisten“ wird Basiskenntnisse zum Thema „Urban Gardening“ vermitteln und Praxisbeispiele vorstellen, die die Besucher inspirieren sollen. Sein Vortrag beginnt um 14.30 Uhr.

    Beim „Experiment Kleingarten“ entscheiden die Teilnehmer gemeinsam, wie sie die Gartenflächen nutzen möchten. „Sie kann dem Erholen dienen, zum Bauen von Hochbeeten oder zum Anpflanzen von Gemüse“, sagt Claudia Wagner. Dazu könne sie sich Pflanzen-Tauschbörsen, eine Plattform für „Land Art“ oder auch einen Ort zum Lernen und Upcyclen, also die Wiederverwertung von Gegenständen, vorstellen. „Wir sammeln Dinge, aus denen Neues entstehen kann, z. B. Fahnen von Katernberger Vereinen, die zu einem Sonnensegel zusammengefügt werden könnten.“

    Kleingarten wird zum Experiment | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/nord-west-borbeck/kleingarten-wird-zum-experiment-id11714394.html#plx1233543090 (mehr …)

  • Garten geplant im Grenzdurchgangslager Friedland

    (Aus Projektbeschreibung)

    GARTEN der ZUFLUCHT und SOLIDARITÄT

     Das Herzstück des geplanten Projekts ist ein Garten am Ortsrand von Friedland. Dort sollen sich interessierte Asylsuchende für den Zeitraum ihres Aufenthalts im Grenzdurchgangslager (GDL) Friedland, mit einfachen Arbeiten beschäftigen können. […]   Das für das Gartenprojekt vorgesehene Grundstück ist 8.000 m² groß, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Standort des GDL und soll angepachtet werden. Bisher wurde es von ortsansässigen Eigentümern (Obstanbauer) bewirtschaftet, die ihren Betrieb aus Altersgründen einstellen möchten. Auf der Fläche befinden sich Obstbäume, Beerensträucher und Rhabarberpflanzen, die weiterhin bewirtschaftet werden sollen. Vorgesehen ist zudem die Anlage von Gemüsebeeten, evtl. in Form von Hochbeeten. Die Bewirtschaftung planen wir nach einem solidarischen Prinzip. Danach ernten die Teilnehmer die Früchte der Arbeit ihrer Vorgänger und sorgen mit ihrer eigenen Arbeit für die Ernte der Nachfolgenden. Erfahrungen im Gärtnern werden von den Teilnehmern nicht erwartet. Weiteres Ziel des Gartenprojekts ist es, über den Kreis der Flüchtlinge hinaus, Interessierte aus der Gemeinde und dem Dorf Friedland einzubinden und so gleichzeitig eine Begegnungsstätte für Menschen verschiedener Nationalitäten und der einheimischen Bevölkerung zu schaffen.

    Vorgesehen sind folgende Abläufe:

    ·         Die Beschäftigung im Garten ist ein Angebot an alle Neuankömmlinge und Bewohner des GDL und wird als solches in Informationsveranstaltungen der Wohlfahrtsverbände und mittels Aushängen bekanntgegeben.

    ·         Interessierte bewerben sich bei einer Koordinierungsstelle und werden dort vorstellig. Im Gespräch wird ihre Eignung festgestellt und eine Auswahl getroffen. Die Koordinierungsstelle ist ebenfalls zuständig für die Abstimmung der Beschäftigungszeiten der Teilnehmer und den Einsatz von ehrenamtlichen Helfern.

    ·         Alle Arbeiten im Garten werden von Betreuungspersonal begleitet (Angestellte und Ehrenamtliche). Die Zahl der teilnehmenden Flüchtlinge ist begrenzt. Je nach anstehenden Gartenarbeiten und dem zur Verfügung stehenden Betreuungspersonal können voraussichtlich drei bis zehn Personen gleichzeitig auf der Fläche arbeiten. Durch einen schichtmäßigen Wechsel sollten aber darüber hinaus weitere Personen an dem Projekt teilhaben können.

    ·         Die Gartensaison beginnt je nach Wetterlage im Februar und endet im Oktober/November. Während der Wintermonate besteht das Angebot nicht.

    Hintergründe

    Die Asylsuchenden leben für einen Zeitraum von maximal drei Monaten im Grenzdurchgangslager in Friedland, das auch die Funktion einer Erstaufnahmeeinrichtung besitzt. In dieser Zeit dürfen sie keiner bezahlten Arbeit nachgehen. Während ihres Aufenthalts durchlaufen sie die ersten Schritte des Asylverfahrens und erhalten dabei Orientierungshilfe und beratende Unterstützung durch die Wohlfahrtsverbände, die den geflüchteten Menschen darüber hinaus mit Einrichtungen, wie Jugendclubs, Frauenzentrum, Sprachunterricht und Kleiderkammer wertvolle erste Hilfestellung leisten.

    Dennoch verbringen die GDL-Bewohner einen Großteil ihrer Zeit mit Warten, ohne etwas Sinnvolles tun zu können. Dabei sind sie von Menschen umgeben, die ihrerseits Einschneidendes, teils Traumatisches erlebt haben. Neben vielen guten Begegnungen, sind Ängste, Spannungen und Aggressionen eine zwangsläufige Folge dieses Zusammenlebens – sowohl im Lager selbst, als auch im Kontakt mit den Einwohnern Friedlands.

    Das Dorfleben Friedlands ist seit Jahrzehnten geprägt von einer großen Zahl stetig fluktuierender GDL-Bewohner. Doch im vergangenen Jahr überstieg deren Anzahl phasenweise die der Einwohner Friedlands um ein Mehrfaches.


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  • IG in Stralsund entsteht in Schrebergartenanlage

    (Gu aus Antrag, 17.3.)
    Der Sozial-kulturelle Förderverin Stralsund hat drei Parzellen in einem Kleingartenverein gepachtet, eine Erweiterung ist wohl möglich. Sie wollen ein Gartenprojekt hauptsächlich für sozial benachteiligte Menschen aufbauen. Aus dem Antrag geht nicht hervor, ob es schon eine Gruppe gibt und wie weit sie tatsächlich sind.
    Es soll Gemeinschaftsbeete und individuelle Beete geben. (mehr …)